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28. Jahrgang Mai 2014 104. Ausgabe

Unser RU S S E E Stadtteilzeitung für Russee, Hammer und Demühlen

Europa neu denken Von Ulrike Rodust, MdEP In der zweitgrößten demokra schen Wahl der Welt sind im Mai 400 Millionen Menschen aufgerufen, die 751 Europa-Abgeordneten zu wählen, die in den kommenden fünf Jahren über den Kurs der europäischen Poli k bes mmen. Die Wahl am 25. Mai ist die wich gste Europawahl seit langem und sie ist so a rak v wie selten eine zuvor. Nach dem Vertrag von Lissabon entscheiden die Wählerinnen und Wähler nämlich erstmals auch darüber, wer Präsident der Europäischen Kommission wird. Und die Chancen sind gut, dass es mit Mar n Schulz ein deutscher Sozialdemokrat wird.

A SP m D 25 w .M äh a le i n

In einer beeindruckenden Rede anlässlich seiner Wahl zum Spitzenkandidaten der SPD hat Mar n Schulz im Januar in Berlin betont, dass nur ein ökonomisch zusammengeschlossenes Europa Chancen hat, soziale und ökologische Standards und Grundrechte gegen den We bewerbsdruck, dem wir in der Welt ausgesetzt sind, zu verteidigen. Er hat aber auch beklagt, dass das Ansehen der EU bei ihren Bürgerinnen und Bürgern seit Jahren unter dem Eindruck leidet, dass „Brüssel“ in einer Weise in Lebensbereiche eingrei , die den Menschen


Ulrike Rodust ist Spitzenkandidatin der SPD in Schleswig-Holstein – sie steht aber nicht auf dem Stimmzettel Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament gibt es keine Direktmandate, wie wir sie aus dem Bundes- oder Landtag kennen, sondern es wird ausschließlich eine Liste gewählt. Die SPD tritt mit einer gemeinsamen Bundesliste an, die gewährleistet, dass die Bürgerinnen und Bürger aus allen Regionen Deutschlands möglichst gerecht repräsentiert werden. Als schleswig-holsteinische Spitzenkandidatin steht Ulrike Rodust auf Platz 1 der SPD-Bundesliste. Bei aktuell  SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament ist das ein sehr aussichtsreicher Listenplatz. Allerdings ist sie mit diesem Platz nicht namentlich auf dem Wahlzettel zu finden – auf dem sind nur die ersten zehn Kandidaten mit Namen vertreten. CDU und CSU treten mit Landeslisten an, da sie sich sonst auf dem Wahlzettel gegenseitig Konkurrenz machen würden. Auf dem Wahlzettel, den wir Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner am . Mai 1 ausgehändigt bekommen, steht also bei der CDU der schleswigholsteinische Spitzenkandidat auf Platz 1, bei den Sozialdemokraten der bundes- und europaweite Spitzenkandidat Martin Schulz. Zu kompliziert? Es geht auch einfacher:

Wer Ulrike Rodust wählen will, wählt SPD – und damit ein besseres Europa!


Zur Europawahl: Europa neu denken | 3 Fortsetzung von Seite 1

als überflüssig und nicht nachvollziehbar erscheint. Viel zu o wird die EU so im Alltag nicht als Teil der Lösung, sondern als Teil des Problems wahrgenommen. Die Folge ist ein massiver Vertrauensmangel in die EU. Abzulesen ist dies regelmäßig bei den Europawahlen: die Wahlbeteiligung ist hier seit Jahren stark rückläufig – 2009 lag sie in Deutschland bei gerade einmal 43 Prozent. Deshalb ist es jetzt auch höchste Zeit deutlich zu machen, dass wir ein besseres Europa brauchen. Ein Europa, das auf der Grundüberzeugung beruht, dass wirtscha licher Erfolg und soziale Gerech gkeit einander bedingen. Ein Europa, das sich mehr um seine Bürgerinnen und Bürger kümmert als um das Kapital. Das Steuergelder nicht dafür verwendet, marode Banken zu re en, sondern dafür, dass junge Leute eine Zukun haben. Ein Europa, das sich nur um das kümmert, was auf lokaler, regionaler und na onaler Ebene nicht besser geregelt werden kann. Ein Europa, das sich den großen Fragen stellt, der Förderung des Wirtscha swachstums, der Regulierung der Finanzmärkte, dem Kampf gegen den Klimawandel und für Energie- und Lebensmi elsicherheit sowie der Bekämpfung der sozialen Ungleichheit. Ein Europa, das aber auch weiß, dass beispielsweise die Frage der Wasserversorgung in der Hand der Kommunen besser aufgehoben ist als in Brüssel.

Wir wollen, dass sich die EU auf die wesentlichen Zukun saufgaben konzentriert. Wir wollen Europa noch besser machen. Und das wollen wir mit Leidenscha , Überzeugung und klaren Worten tun. Um das schaffen zu können, brauchen wir eine starke sozialdemokra sche Frak on im Europäischen Parlament. Deshalb bi e ich Sie trotz und wegen aller Kri k an Europa am 25. Mai um Ihre S mme für die SPD. Nehmen Sie Ihr Wahlrecht war und stärken Sie die demokra schen Parteien im Europäischen Parlament. Nach dem Wegfall der Sperrklausel besteht die ganz konkrete Gefahr, dass Rechtspopulisten oder sogar Neonazis ins Europaparlament einziehen. Dem müssen wir entschieden entgegentreten. A

I

:

OB-Wahl 2014

Seite 4

Nachruf auf Sigi Schmidt

Seite 5

Nur sicher mit Europa

Seite 6

Lehrerfortbildungsgesetz

Seite 7

Kiel bald Fahrradstadt Nr. 1?

Seite 8

Kieler Woche—Seefest

Seite 9

Kommunika onszentrum

Seite 10

100 Jahre SPD Russee?

Seite 12

Russeer Krokusblütenkaffee

Seite 13

Lärmschutz Rendsb. Landstraße Seite 15 Stad eilnachrichten

Seite 16

Richtungswechsel für ein …

Seite 20

Veranstaltungen u. Impressum Seite 22


4 | Oberbürgermeisterwahl 2014: Russee und Hammer haben gewählt

Oberbürgermeisterwahl 2014: Russee - Hammer hat gewählt Das war ein Paukenschlag, liebe Wählerinnen und Wähler, den Sie geliefert haben. Wieder ha e der Ortsbeiratsbezirk Russee/Hammer/Demühlen die höchste Wahlbeteiligung in Kiel zu verzeichnen. Bereits bei der Bundestagswahl 2013 glänzte unser Bezirk mit einer der größten Wahlbeteiligungen in der Stadt. 60,7 % der Wahlberech gten haben sich dieses mal an der Wahl beteiligt. Und das hat die S mmenauszählung im Einzelnen ergeben: Wahlbezirk

Wahlbeteiligung

Ulf Kämpfer

S. Kruber

D. Hackethal

91

48,6 %

62,2 %

32,8 %

5,0 %

92

51,2 %

64,0 %

30,3 %

5,7 %

95

80,8 %

68,0 %

24,7 %

6,5 %

160

78,4 %

59,5 %

36,2 %

4,2 %

Ortsbeiratsbezirk 11

60,7 %

63,3 %

31,4 %

5,3 %

Wir gratulieren Dr. Ulf Kämpfer, SPD, der als gemeinsamer Kandidat der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und SSW angetreten war. (roba)


Am 04.04.2014 verstarb unser Ehrenvorsitzender

Siegfried Schmidt

. „Siggi“ wie in alle nannten, war ein überzeugter Sozialdemokrat, der sich immer und überall für die Interessen der Menschen einsetzte, die Unterstützung und Hilfe benötigten. Er war nicht nur in der Partei aktiv, sondern vertrat auch als Personalrat im Marinearsenal Kiel die Interessen der Mitarbeiter/innen und setzte sich im Ortsbeirat für die Mitbürger/innen ein. Tief verwurzelt war Siggi mit dem Siedlergedanken. Jahrzehnte leitete er den Siedlerbund und die Siedlergemeinschaft Hammer/ Russee/Demühlen. Die Schaffung von Wohneigentum für die „kleinen Leute“ stand im Mittelpunkt seines Schaffens. Über 160 Familien verhalf er zu Wohneigentum. 1972 wurde der SPD Ortsverein Hammer gegründet. Siggi Schmidt wurde Vorsitzender und blieb es ununterbrochen bis zur Verschmelzung der Ortsvereine Russee und Hammer 2007 zum SPD Ortsverein RusseeHammer. Dort übernahm er wieder Ämter im Vorstand. Am 31.03.2011 wurde Siggi Schmidt Ehrenvorsitzender des SPD Ortsvereins Russee-Hammer und wurde vom Landesvorsitzenden Ralf Stegner mit der Verdienstmedaille der SPD Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Bei einem Empfang der Siedlergemeinschaft Hammer-Russee-Demühlen im März 2014 wurde Siggi Schmidt noch einmal für seine außerordentlichen Verdienste gewürdigt. Unter anderen vom stellvertretenden Landtagspräsidenten Bernd Heinemann, vom stellvertretenden Stadtpräsidenten Robert Vollborn, dem Landesvorsitzenden der SPD Ralf Stegner, Prof. Klaus-Dieter Müller und anderen Persönlichkeiten. Die SPD Russee-Hammer wird sein Gedenken in Ehren halten. Wir werden ihn vermissen. Für den SPD Ortsverein Russee-Hammer Robert Bartels Vorsitzender


6 | Zur Europawahl: Nur sicher mit mehr Europa

Nur sicher mit mehr Europa Die Europäische Union ist mit ihren derzeit 28 Mitgliedstaaten mehr als ein regionaler Staatenbund, sie ist ein globaler Akteur. Aus ihrer poli MdB Hans-Peter Bartels schen und wirtscha lichen Bedeutung erwächst für die EU die Verantwortung, einen angemessenen Beitrag zur Lösung von Konflikten, auch über die Grenzen des eigenen Kon nents hinaus, zu leisten. Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen zwischen der Ukraine und Russland wird heute wieder deutlich: Nach dem Ende des Kalten Krieges ist ein konflik reies Miteinander, selbst zwischen Staaten in der Nachbarscha der EU keine Selbstverständlichkeit. Unsere europäische Friedensordnung gerät ins Wanken. Die EU spielt in den diploma schen Bemühungen um Deeskala on eine besondere Rolle und hat selbst das größte Interesse daran, hier erfolgreich zu sein. Eine Gemeinsame europäische Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspoli k (GASP) ist notwendig, um Europa eine S mme und Gewicht zu geben. Europa muss als Einheit au reten, will es neben den Vereinigten Staaten und

Russland, aber auch neben den wachsenden Mächten China und Indien wahrgenommen werden. Bei der Europawahl am 25. Mai haben die Wählerinnen und Wähler die Möglichkeit, die GASP in der EU weiter zu stärken. Die SPD hat das Ziel gemeinsamer europäischer Streitkrä e anstelle von 28 Armeen in ihr Grundsatzprogramm geschrieben. Und auch die Große Koali on hat sich festgelegt: „Wir streben einen immer engeren Verbund der europäischen Streitkrä e an, der sich zu einer parlamentarisch kontrollierten europäischen Armee weiterentwickeln kann.“ Dabei hat die Integra on der europäischen Streitkrä e längst begonnen. Zahlreiche Ini a ven weisen in die rich ge Richtung. Dennoch gibt es noch sehr viel zu tun. Deutschland lebt mit seinen Nachbarn seit Jahrzehnten in Frieden, viele sind mit uns gemeinsam Mitglied der NATO und der EU. Wir Deutsche sind bereit für ein starkes Europa zu arbeiten – in einer mul polaren Welt, in der wir mit sicherheitspoli schen Überraschungen wie in diesen Wochen immer rechnen müssen. Hans-Peter Bartels www.hans-peter-bartels.de E-Mail: hans-peter.bartels@bundestag.de Tel: 0431/85331 Ehrenamtliche Zusteller und Zustellerinnen für Zeitung "Unser RUSSEE" gesucht! Kontakt über Olaf Busack (T. 697407)


Landespoli k: Lehrerbildungsgesetz schlägt hohe Wellen | 7

Lehrerbildungsgesetz schlägt hohe Wellen Der Entwurf für ein neues Lehrerbildungsgesetz hat im ersten Anlauf für einen he igen Streit zwischen Kiel und Flensburg gesorgt. Dabei geht es aber MdL Jürgen Weber zuerst einmal darum, mit der Reform der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern den geänderten Schulstrukturen Rechnung zu tragen; es gibt neben den Grundschulen im Sekundarbereich nur noch Gemeinscha sschulen und Gymnasien sowie berufliche Schulen und Förderzentren. Kün ig gibt es eine Ausbildung für Lehrkrä e an weiterführenden Schulen. Darüber hinaus wird die Ausbildung stärker durch Schulprak ka mit mehr pädagogischer Kompetenz angereichert. Erstmals sollen Studium, Vorbereitungsdienst und Fort- und Weiterbildung in einem Gesetz zusammenfassend geregelt werden. Um den Regierungsentwurf gibt es vor allem Wirbel, weil kün ig Lehrkrä e auch für die Oberstufe in insgesamt 13 Fächern an der Uni Flensburg ausgebildet werden sollen. Dafür müssten zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Das ist vor allem für die Naturwissenscha en Physik, Biologie und Che-

mie umstri en. Die Kieler Uni sieht dadurch die Lehre in diesen Fächern gefährdet und mutmaßt einen dauerha en Qualitätsverlust in Kiel. Aus meiner Sicht bleibt erst einmal festzuhalten: Die tatsächlichen Ausbaukosten in Flensburg sind kri sch zu hinterfragen. Der Vorschlag, auch die Naturwissenscha en in Flensburg auszubauen, überzeugt mich so noch nicht. Auf der anderen Seite erhält die Kieler Universität in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag zur Sanierung und Verbesserung ihrer Infrastruktur. Es gibt derzeit also keinen Anlass für Horrorszenarien. Ein Gesetz, das tatsächlich die Kieler Universität beschädigen könnte, bekäme nicht die Zus mmung der Kieler Abgeordneten und des Landtages. Die Beratung des Gesetzentwurfs im Landtag hat gerade erst begonnen. Ich bin überzeugt, dass die nö ge Reform der Lehrerausbildung mit den Kompetenzen der Unis Kiel und Flensburg im vernün igen Rahmen gelingen wird. Wir wollen an beiden Orten Lehrerinnen und Lehrer nach fachwissenscha lichen und didak schen Kriterien auf hohem Niveau so ausbilden, dass ihre Lehrbefähigung auch in anderen Bundesländern anerkannt wird. Jürgen Weber, MdL www.juergen-weber-mdl.de E-Mail: j.weber@spd.ltsh.de Tel: 0431/988-1328


8 | Kiel bald Fahrradstadt Nr. 1 ?

Kiel bald Fahrradstadt Nr. 1 ? Kiel’s neu gewählter Oberbürgermeister Ulf Kämpfer hat für die sechs Jahre seiner Amtszeit folgende Schwerpunkte gesetzt: Neben dem Bau von möglichst 4000 Olaf Busack Wohnungen, dem Rad– und Autofahrer Bau eines neuen Gaskra werks, die Entwicklung eines zukun sfähigen Nahverkehrs will der Rathaus-Chef Kiel als Fahrradstadt Nummer 1 voranbringen. Um Fahrradstadt Nr. 1 zu werden, gehört beispielsweise auch die Ausweisung von weiteren Fahrradstraßen in möglichst jedem Stad eil.

1, liegt in einer Tempo-30-Zone und hat einen mi leren Radverkehrsanteil. Als Fahrradstraße wäre auch denkbar der Teil der Spreeallee ab Haus-Nr. 124 bzw. 77 bis zum Ende der Straße. Danach beginnt nämlich ein Teil der Veloroute 1, der an der Strucksdiek-Au ent-

In Kiel gibt es zur Zeit 18 Fahrradstraßen mit einer Gesamtlänge von etwa 10,3 km. Die Ratsversammlung hat auf Ini a ve von SPD, Grünen und SSW die Verwaltung aufgefordert, Kriterien und Rahmenbedingungen zu prüfen, um weitere Fahrradstraßen auszuweisen: - Ist ein Veloroutennetz (Hauptroute oder Nebenroute) bereits vorhanden? - Wie hoch ist der Radverkehrsanteil? - Handelt es sich um eine Tempo-30Zone oder Teile daraus?

lang bis zum Uhlenkrog (Hassee) führt. Die Spreeallee liegt ebenfalls in einer Tempo-30-Zone. Die Veloroute wird von vielen Radlern genutzt, um ohne Autoverkehre und Ampeln in die Innenstadt zu gelangen. Schüler und Schülerinnen nutzen diesen Weg, um sicher zu den weiterführenden Schulen am Winterbeker Weg zu fahren. Der Radverkehrsanteil wäre als „hoch“ zu bezeichnen.

In Russee könnte die Köpenicker Straße als Fahrradstraße ausgewiesen werden. Diese Straße ist Teil der Veloroute

Haben Sie weitere Vorschläge oder Ideen? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir würden uns freuen.


Kieler Woche: Seefest am 26. Juni | 9

Kieler Woche – Seefest am 26. Juni Auch in diesem Jahr wird beim Seefest Russee im Rahmen der Kieler Woche 2014 ein Programm für jung und alt geboten. Abseits vom Trubel der Innenstadt Winfried Jöhnk Vors. Ortsbeirat werden für die Kinder zahlreiche Mitmachak onen angeboten. Die erwachsenen Besucher lockt wahrscheinlich mehr das interessante Bühnenprogramm auf den Platz der Schützengilde Demühlen in der Quarnbeker Straße. Dem Team um Willy Haltenhof und Winfried Jöhnk ist es gelungen, zahlreiche Ins tu onen aus Russee, Hammer und Demühlen zur ak ven Teilnahme zu bewegen. Zugesagt haben bisher: Volksbank Russee, Bordesholmer Sparkasse, Sozialverband Hassee – Russee, Siedlerbund Hammer – Russee – Demühlen, KIEL LOKAL, SPD - Russee – Hammer, Internetseite russee-hammer.info, die Polizei Hassee, der Jugendtreff Russee und die Freiwillige Feuerwehr Russee so-

wie das AWO - Kinderhaus. Natürlich werden auch die Schützenschwestern und Schützenbrüder ihre Schiessanlage präsen eren. Auch für Kurzentschlossene wird sich noch ein Platz finden lassen. Leckere Sachen vom Grill werden wieder vom Siedlerbund angeboten, Kaffee und Kuchen werden von vielen fleißigen Damen der Schützengilde verkau . Folgendes Bühnenprogramm ist vorgesehen: Nach der Eröffnung um 15.00 Uhr durch Repräsentanten der Stadt Kiel folgt der erste Au ri der Rockschule Russee, ab 15.15 Uhr wird der Shantychor Sailing City alle Gäste zum Mitsingen animieren. Es folgt eine Folkloregruppe aus Frankreich und ab 16.30 Uhr bestreiten der Jugendtreff Russee mit seiner Breakdancegruppe und die Rockschule Russee gemeinsam für 45 Minuten das Programm. Anschließend wird uns wieder die Irish Harp School erfreuen. Den Schluss wird nach jetzigem Stand die Gruppe Sider Voivoda aus Bulgarien bilden. Kontakt: Willy Haltenhof, Tel. 691474 und Winfried Jöhnk, Tel. 69250


10 | Einrichtung eines Kommunika onszentrums

SPD Russee- Hammer fordert Einrichtung eines Kommunika onszentrums

Robert Bartels SPD Vorsitzender Russee-Hammer

Die SPD RusseeHammer forderte auf ihrer Mitgliederversammlung die Einrichtung eines Kommunika onszentrums. Die Einrichtung sollte möglichst mit Gastronomie betrieben werden.

Die Gründe für solch eine Einrichtung liegen in der Tatsache, dass weder Russee noch Hammer über einen Treffpunkt für Jung und Alt verfügen, in der sich Kulturschaffende, Vereine, Verbände und sons ge Spiel- und Arbeitskreise treffen können. Die besondere

Situa on in Russee und Hammer ist in den letzten Jahren durch die Schließung von Gaststä en verschär worden. Das Hotel Rendsburger Hof mit Restaurant und Kegelbahn ist seit 5 Jahren geschlossen und wird zurzeit als Asylbewerberunterkun genutzt. Die Gaststä e Pudelhü e in Hammer wird ebenfalls seit Jahren nicht mehr bewirtscha et. Möglich wäre die Nutzung öffentlicher Räume, aber für diese Nutzung ist ein Entgelt nach der Benutzungs- und Entgeltordnung der Landeshauptstadt Kiel für die Überlassung von Schul- und Sporträumen fällig. Dieses wären beispielsweise 10,00 Euro/Stunde für die Überlassung eines Klassenraumes oder


Einrichtung eines Kommunika onszentrums | 11

80,00 Euro/Tag für die Überlassung einer Aula, Mensa etc. Bis zur Einrichtung eines Kommunika onszentrums sollten alle Russeer und Hammeraner Vereine, Verbände usw. öffentliche Räume in städ schen Gebäuden z.B. in der Grundschule Russee, der Uwe-Jens -Lornsen-Schule in Hammer, der KiTa in der Rendsburger Landstraße usw. unentgeltlich zur Verfügung gestellt bekommen, wie der OV Russee Hammer bereits im Oktober 2013 gefordert hat. Die Gebührenbefreiung soll gemäß der Benutzungs- und Entgeltordnung erfolgen. Die SPD Russee- Hammer fordert eine zügige Umsetzung der Forderungen um den Menschen vor Ort Gelegenheiten zum Miteinander zu geben.

Es ist wich g für die Stadteile Russee und Hammer, dass die Menschen eine Begegnungsstä e zur Verfügung haben in der sie gesellscha liche Kontakte pflegen können oder ihren ehrenamtlichen Aufgaben nachgehen können.

Gibt es geeignete Räumlichkeiten an der Grundschule Russee?

Als mögliche Räumlichkeiten sollte auch die mul funk onale Nutzung von öffentlichen Gebäuden, wie Schule oder KiTas in Russee in Betracht gezogen werden.


12 | 100 Jahre Russee ?

100 Jahre SPD Russee ? Die SPD ist eine Partei mit einer langen Tradi on, die letztes Jahr ihr 150 jähriges Bestehen gefeiert hat. Die Partei gliedert sich in viele Ortsvereine, die das poli sche Geschehen vor Ort mit gestalten. So auch der Ortsverein Russee-Hammer. Die ersten Hinweise auf den Ortverein Russee liegen 100 Jahre zurück. Bei dem Hinweis handelt es sich um das Mitgliedsbuch des Ehrenvorsitzenden der SPD Russee, Heinrich Grönwoldt.

Heinrich ist 1907 der SPD beigetreten. Aus dem Buch geht weiter hervor, dass die SPD Russee aus neun Mitgliedern bestand und ab 1914 wurden Beitragsmarken der SPD Russee in das Mitgliedsbuch geklebt. Die SPD war in Russee aber wahrscheinlich schon früher ak v. Helfen Sie uns das herauszufinden. Bes mmt liegen auf irgendeinen Dachboden oder Keller in Russee noch alte Unterlagen der SPD Russee. Sollten Sie noch über solche Unterlagen verfügen, rufen Sie mich bi e an. Ich hole die Unterlagen gerne ab oder ziehe mir Kopien, wenn Sie die Unterlagen behalten wollen. Zu erreichen bin ich unter Tel. 690741. Robert Bartels


Russeer Krokusblütenkaffee lockte viele Menschen | 13

Russeer Krokusblütenkaffee lockte viele Menschen Die „Krokusfreunde vom Pumpenplatz“ trafen sich am 15. März zum dri en Krokusblütenkaffee. Trotz des kalten Windes waren etwa 40 Anwohner und Rolf Klein Anwohnerinnen sowie Gäste aus dem Berliner Viertel in Russee und einigen benachbarten Stad eilen zum Klönschnack bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gekommen. Unter den Gästen auch Kiel’s stellvertretende Stadtpräsidenn Dagmar Hirdes (Bündnis 90/Grüne) aus Russee 

Reparatur-Schneiderei Änderungen aller Art für Damen, Herren und Kinder Schuhreparaturannahme & Reinigung Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Rendsburger Landstraße 381, 24111 Kiel-Russee Tel. (0431) 69 75 35

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Mi.: 09:00 - 13:00 Sa.: 09:00 - 13:00


14 | Russeer Krokusblütenkaffee lockte viele Menschen

und Ratsherr Rüdiger Karschau (SPD) aus Hassee. Bei der genera onsübergreifenden Veranstaltung war der jüngste Teilnehmer 2 Jahre, die älteste Teilnehmerin 91 Jahre alt. Das Beisammensein mit sogenannten „Ureinwohnern Russees“ und „Neubürgern aus Russee“ soll im August 2014 mit einem Grillfest auf dem Pumpenplatz sta inden.

Im Herbst ist geplant, das letzte noch fehlende Stück des Platzes mit Krokoszwiebeln zu bestücken. Bei allen Veranstaltungen sind Gäste herzlich willkommen. Weitere Infos: Rolf Klein, Am Blöcken 47, Tel. 69963 Wer „A“ sagt, der muss nicht „B“ sagen! Er kann auch erkennen, dass „A“ falsch war.“ (Bertholt Brecht, dtsch. Schriftsteller, 1898 - 1956)


Lärmschutz auch für die Rendsburger Landstraße? | 15

Lärmschutz auch für die Rendsburger Landstraße? Die Verkehrs- und Lärmprobleme in der Rendsburger Landstraße sind seit Jahren ein ständiges Thema in den Ortsbeiratssitzungen. Schon bei einer Dauerbelastung von 55 dB nachts und 65 dB tags steigt das Risiko von HerzKreislauferkrankungen durch chronischen Lärmstress. Diese Werte wurden auch von der Stadt Kiel als Schwellenwerte für die Dringlichkeit von Maßnahmen festgelegt. Im Lärmak onsplan der Stadt Kiel sind alle besonders belasteten Straßen gekennzeichnet, die Rendsburger Landstraße ist dort nicht aufgeführt. In der

dazugehörigen Lärmkar erung des Umweltamtes der Stadt Kiel wurden jedoch für die Rendsburger Landstraße Werte von bis zu 75 dB tags und 65 dB nachts ausgewiesen. Nicht nur die Mitglieder des Ortsbeirates stellten sich die Frage, warum Russee bisher nicht in den Maßnahmenkatalog aufgenommen wurde. Der Ortsbeirat sieht dringenden Handlungsbedarf und hat die Stadt Kiel aufgefordert, den Lärmak onsplan zu überprüfen ggf. zeitnahe Maßnahmen zur Lärmreduzierung einzuleiten und neben der Rendsburger Landstraße auch die Bereiche an der Autobahn 215 lärmtechnisch verstärkt unter die Lupe zu nehmen. (WJ)


16 | Stad eilnachrichten

Hans-Günter Voß neuer Oberst in Demühlen Ein Jahr war der Chefsessel bei der Schützengilde „Gut Schuß Demühlen“ verwaist. Nach einem Jahr kommissarischer Leitung durch Major Erwin Rehder haben die Schützenschwestern und Schützenbrüder auf der Jahreshauptversammlung Heinz – Günter Voß zum neuen Oberst (Vorsitzenden) gewählt. Im Sinne der Vereidigungsformel der Gilde „ich verpflichte mich, immer bereit zu sein, wenn ich gerufen werde“ trat Voß zur Wahl im März an. Leider waren nur 45 Abs mmungsberech gte von über 130 Vereinsmitgliedern gekommen, die ihn mit großer Mehrheit zum neuen Gildeoberst wählten.

Voß, der bereits von Januar 1990 bis April 1999 die Geschicke der Gilde leitete, zeigte sich für neue Ideen zur Belebung des Vereins offen. Der neue Oberst bat alle Anwesenden, auch diejenigen die ich nicht gewählt haben, um Unterstützung bei seiner neuen Aufgabe. Neuer Sportleiter als Nachfolger von Stefanie Heinicke wurde Jochen Möller, Leiter der Fahnenabordnung ist zukün ig Dieter Pusback. Als Jugendleiterin wurde Heike Schmidt im Amt bestä gt. Als Revisoren wurden Edith Syroka und Anne Lensch neu gewählt. Die SPD wünscht allen Gewählten eine glückliche Hand und viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben. (WJ)


Stad eilnachrichten | 17

Noch mehr Kieler Wald in Mielkendorf Die Stadt Kiel hat weitere fünf Hektar landwirtscha licher Fläche auf dem Gemeindegebiet Mielkendorf erworben. Einer entsprechenden interkommunalen Vereinbarung s mmte der Bauausschuss im August 2013 zu. Die Fläche schließt sich dem Areal an der Grenze zu Russee an, welches die Stadt bereits 2010 gekau ha e. Auch hier soll nun neuer Wald naturnah gebildet werden. Damit verfügt Kiel in seiner Nachbargemeinde über insgesamt 16 Hektar, mit denen Eingriffe in Natur und Landscha auf dem Stadtgebiet ausgeglichen werden können. Allein auf dem eigenen Gebiet ist dies nicht möglich. (mw)


18 | Stad eilnachrichten

Kriminalität in Russee und Hammer weiter rückläufig Von niedrigem Niveau aus weiter im Rückzug befindet sich die Kriminalität in unseren Stad eilen. Dieses Ergebnis lässt sich aus der soeben von der Polizeidirek on Kiel/Plön vorgelegten Kriminalitätssta s k 2013 ablesen. Demnach sank die Zahl der in Russee festgestellten Fälle um 7 % auf nunmehr 155. Der Stad eil lag damit wie im Vorjahr mit Platz 27 ganz am Ende der Stas k, welche die Zahlen von 33 in Kiel untersuchten Bereichen auflistet. Hammer – bereits im vergangenen Jahr eines der erfreulichen Schlusslichter der Erhebung – verzeichnete mit 34 sogar 30 % weniger Fälle. Nur in Rönne (26 Fälle) und Kronsburg (24 Fälle) wurden noch weniger Stra aten registriert. Russee und Hammer folgen damit dem stadtweiten Trend eines erneuten Rückgangs: Rund 24.000 Fälle in Kiel bedeuten im Vergleich zum Vorjahr

eine Abnahme um 7,6 %. Dies ist die geringste Zahl bekanntgewordener Stra aten seit 30 Jahren. (mw)

2014 kein Ausbau der Straßenbeleuchtung am Damaschkeweg Für eine Verdichtung des Straßenlichtes in Hammer werden im laufendes Haushaltsjahr keine Finanzmi el vorgesehen. In seiner Sitzung im März beschloss der Bauausschuss das Jahresprogramm für die Erweiterung der Straßenbeleuchtung in Kiel. Für diesen Zeck stehen im städ schen Haushalt voraussichtlich 100.000 Euro zur Verfügung. Diese werden für drei andere Maßnahmen verausgabt, denen das Tie auamt eine aktuell größere Bedeutung einräumt. Die ausbaubeitragspflich ge Verdichtung der Beleuchtung zwischen „Am Wald“ und Eiderbrook behält dennoch mit Platz vier (von 20 Maßnahmen) der Prioritätenliste einen hohen Rang. Die Maßnahme soll in die-


Stad eilnachrichten | 19

sem Jahr geplant und kostenmäßig berechnet werden. Das vom Bauausschuss beschlossene Jahresprogramm wird dem Ortsbeirat zur erneuten Beratung vorgelegt werden. Dabei wird er Gelegenheit haben, zu der noch nicht umgesetzten Maßnahme Stellung zu nehmen und bei Bedarf neue Maßnahmen, Angsträume und subjek v zu dunkel erscheinende Bereiche zu benennen. (mw)

Planung der Straßenanbindung des Bahnhaltepunktes beschlossen Die notwendigen Änderungen der Anbindung des Bahnhaltepunktes KielRussee an das Straßen- und Wegesystem der Stadt werden auf der Grundlage des derzeit vorhandenen Baubestandes geplant. Der Bauausschuss folgte damit eins mmig einer Empfehlung des Tie auamtes. Das Parkplatz-

angebot wird 40 Stellplätze, davon zwei für behinderte Menschen, umfassen. Die Planung sieht ebenso einen barrierearmen Ausbau der Bushaltestellen an der Köpenicker Straße vor. Die Nutzung von Res lächen zwischen Rampe und Köpenicker Straße als Grün -, als Spiel- oder Erweiterungsfläche für Abstellmöglichkeiten von Fahrzeugen wird möglich sein. Der Ausschuss verwarf mit seinem Beschluss ein Votum des Ortsbeirates Russee/Hammer/ Demühlen. Dieser ha e mit knapper CDU-Mehrheit die Variante einer komple en Neuplanung der P+R - Anlage bevorzugt. Diese hä e jedoch die Kosten, die aktuell auf 380.000 Euro geschätzt werden, fast verdoppelt, ohne dass hiermit eine wesentliche A rak vitätssteigerung verbunden gewesen wäre. (mw)


20 | Zur Europawahl: Richtungswechsel für ein sozialeres Europa

Richtungswechsel für ein sozialeres Europa „Europa“ ist nicht fern, sondern für viele von uns jeden Tag grei ar. Ich zum Beispiel habe als Verfassungsreferent eiFoto: Olaf Bathke nes LandesminisRatsherr Falk Stadelmann teriums und auch als Lehrbeau ragter an der Universität immer wieder mit dem Thema „Europa“ zu tun. Und das gilt nicht nur tagsüber, im Beruf. Sondern auch nach Feierabend. Der Bus, mit dem ich durch die Stadt fahre: Die Ausschreibung der Buslinie,

auf der ich fahre, bes mmt sich nach europäischem Recht. Das Geschä , in dem ich noch etwas einkaufe – der Inhaber konnte in seinem mi elständischen Betrieb inveseren, weil die Sparkasse ihm einen bezahlbaren Kredit gewähren konnte. Dass sie dies konnte, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern – auch – „Europa“. Dort haben sich die SPDEuropaabgeordneten dafür eingesetzt, dass insbesondere die deutschen Sparkassen nicht durch die nun schärferen Regeln über die Eigenkapitalaussta ung von Banken (S chwort: Basel III) belastet werden. Eigentlich sollen diese schärferen Eigenkapitalregeln die rich ge Lehre aus der Finanzmarktkrise


Zur Europawahl: Richtungswechsel für ein sozialeres Europa | 21

ziehen und Banken krisensicherer machen. Aber mit den Sparkassen wären die Falschen getroffen worden, weil gerade diese sich als Pfeiler der Stabilität für unsere Wirtscha erwiesen haben. Auch im Rathaus sind viele Entscheidungen, die ich als Ratsherr dort treffe, durch das Europäische Recht beeinflusst, z.B. in der Abfallentsorgung, in der Wirtscha sförderung oder bei der Vergabe öffentlicher Au räge. „Europa“ ist überall, im Alltag. Die Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai 2014 wird deshalb auch für unseren Alltag in Kiel wich g sein. Sie und ich werden dann entscheiden können: Sollen Gebühren und Entgelte für die Leistungen der Betriebe der Stadt Kiel etwa steigen? Das würden sie nämlich, wenn öffentliche Betriebe in Zukun Umsatzsteuer wie private Unternehmen zahlen müssten – sogar

dafür, wenn unsere Stadt die Einrichtungen benachbarter Gemeinden mit nutzt, um Geld zu sparen! Soll unserer Stadt von Brüssel aus oder anderswo vorgeschrieben werden, dass in Zukun soziale Dienstleistungen, die Entsorgung oder die Kulturförderung zu priva sieren sind? Sollen auch in Zukun Wirtscha , Technologie und Arbeitsplätze in Kiel gefördert werden? Und soll die Hilfe für Asylsuchende und Flüchtlinge endlich eine gesamteuropäische Aufgabe werden, der sich alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union gemeinsam stellen – und dabei die Städte unterstützen bei der Aufnahme von Menschen, die aus Not und Armut und vor Verfolgung fliehen? Wenn Sie wie ich diese Fragen mit „ja“ beantworten, dann wählen Sie mit mir den Richtungswechsel für ein sozialeres Europa, das besser ist für unsere Stadt Kiel. Wählen Sie die SPD.


22 | Veranstaltungskalender, Impressum

VERANSTALTUNGEN IN RUSSEE, HAMMER UND DEMÜHLEN Vereine, Verbände und Organisationen können hier ihre Veranstaltungstermine kostenlos bekannt geben. Die Termine müssen bis Redaktionsschluss (siehe Impressum!) vorliegen. Der Einsender ist für den Inhalt verantwortlich. Auswahl und Kürzungen behält sich die Redaktion vor. Schreiben Sie uns oder rufen an: Olaf Busack, Redderkamp 195, Tel. 69 74 07, olaf.busack@gmx.de) oder Dirk Lerche, Tel. 531011, dirk.lerche@spd-kiel.de)

14.05.2014 19:30 Uhr Poli scher Stamm sch Russee, AWO Bürgerladen Russee, Spreeallee 76 20.05.2014 19:30 Uhr OBR Russee/Hammer/Demühlen, Siedlerheim Hammer 25.05.2014 8-18 Uhr EUROPAWAHL 29.05.2014 10:30 Uhr Grilltag mit Nachbarn, Gilde „Gut Schuß Demühlen, Quarnbeker Straße 14 04.06.2014 18:45 Uhr SPD Ortsvereine Russee-Hammer, Hassee und Südwest: „Was ist uns der öffentliche Dienst wert?“, AWO Bürgerladen Russee 14.06.2014 14:00 Uhr Kinderschützenfest, Schützengilde 15.06.2014 07:30 Uhr Schützenfest, Schützengilde 17.06.2014 19:30 Uhr OBR Russee/Hammer/Demühlen, Schützengilde 26.06.2014 15:00 Uhr Seefest Russee zur Kieler Woche, Schützengilde 15.07.2014 19:30 Uhr OBR Russee/Hammer/Demühlen, Schützengilde 19.08.2014 19:30 Uhr OBR Russee/Hammer/Demühlen, Schützengilde

Die Sitzungen des Ortsbeirates (OBR) Russee/Hammer/Demühlen finden regulär jeden 3. Dienstag im Monat an verschiedenen Orten in Russee oder Hammer statt. Änderungen sind möglich. Termin, Ort und Uhrzeit bitte der örtlichen Presse oder den Aushangkästen des OBR - vor dem Jugendtreff Russee, Rendsburger Landstr. 369, - Ende Quarnbecker Straße/Gehweg gegenüber Redderkamp 197 - vor der Uwe-Jens-lornsen-Schule in Hammer oder - an der Einmündung Ihlkatenweg / Rendsburger Straße entnehmen. Tagesordnung und Protokolle im Internet unter www.kiel.de/ortsbeiraete

IMPRESSUM Herausgeber: SPD Kiel - Ortsverein Russee-Hammer Redaktionsanschrift und Anzeigen: Olaf Busack, Redderkamp 195, 24111 Kiel, Tel. 69 74 07, olaf.busack@gmx.de Redak on: Robert Bartels (roba), Olaf Busack (OB), Eckhard Frenzke (ef), Winfried Jöhnk (WJ), Dirk Lerche (dl), Sven Thomsen (st), Michael Wagner (mw) Satz, Layout: Dirk Lerche, Am Blöcken 25, Tel. 53 10 11, dirk.lerche@spd-kiel.de Vertrieb: Eckhard Frenzke, Michael Wagner, Olaf Busack (auch V.i.S.d.P.) Druck: Hansa Druck, Hansastr. 48, 24103 Kiel - Auflage: 4200 Namentlich gekennzeichnete Ar kel geben nicht immer die Meinung des Herausgebers wieder. Die Redak on behält sich vor, eingesandte Ar kel zu kürzen. Zuschri en ohne oder falschem Absender werden nicht veröffentlicht. Nachdruck - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger Genehmigung des Herausgebers erlaubt. Die Zeitung wird durch Anzeigenwerbung und Spenden von SPD-Mitgliedern finanziert.

Redak onsschluss für die nächste Ausgabe: 15. August 2014 Die Ausgaben von „Unser RUSSEE“ finden Sie auch im Internet unter www.spd-kiel.de/russee


Mielkendorf vor etwa 25 Jahren errichtet, um eine weitere Anbindung an das Wanderwegenetz nach Kiel zu schaffen. Das Bauamt Molfsee stellte bei einer Kontrolle der Brücke massive Mängel in der Bausubstanz fest. Deshalb wurde die Holzbrücke wegen Einsturzgefahr gesperrt. Das Tie auamt der Stadt Kiel wurde darüber informiert.

Karl-Otto meint . . . Brücken bauen von Russee-Hammer nach Mielkendorf Beim Joggen auf dem Eiderwanderweg stellte ich fest, dass die Holzbrücke in Richtung Mielkendorf gesperrt ist. Wie komme ich nun an der Eider entlang nach Mielkendorf und Umgebung? Wie kommen andererseits die Menschen aus Mielkendorf und Umgebung zum Tiergehege nach Russee oder ins Eiderbad Hammer?

Mit der Brücke gab es viele Spazierwegund Radfahrmöglichkeiten, die Eider in beiden Richtungen zu überqueren. Der Umwelt- und Wegeausschuss der Gemeinde Mielkendorf hat sich für eine neue Brücke bestehend aus einer Metallkonstruk on ausgesprochen, um die Eiderquerung weiterhin zu sichern. Es soll ein Ingenieursbüro beau ragt werden. Dafür müssen Haushaltsmi el in Höhe von 10.000 Euro in den Gemeindehaushalt eingeplant werden; was jedoch noch nicht sicher ist. Soll der Bau einer neuen Brücke an diesem Betrag scheitern? Könnte das Problem vielleicht gemeinsam mit der Stadt Kiel gelöst werden? Die Brückenverbindung dient auch den Menschen in Kiels Stad eilen Russee und Hammer. Oder sollen die Menschen hüben wie drüben durch die Eider schwimmen?

Foto: H. Zöller

Die Neugier packte mich, also fragte ich Mielkendorfer Bürger, warum die Brücke gesperrt ist. Die Wanderwegbrücke über die Eider wurde von der Gemeinde

Über eine gemeinsame Lösung des Brücken bauen von Kiel in die Nachbargemeinde Mielkendorf würden sich die Menschen sicherlich freuen. Schau’n mer mal,,,, Ihr und Euer Karl-O o

SPD Russee-Hammer im Internet: www.spd-kiel.de/russee


Unser RUSSEE 14/05