Issuu on Google+

Gemeinsam. Sozial. Handeln. Zuverlässige Partnerschaft im Kieler Süden. In Meimersdorf, Moorsee, Schlüsbek, Kronsburg, Wellsee & Rönne www.kiel-suedwest.de


Ortsverein Kiel Süd-West Ausgabe 01/2013

Inhalt Vorwort von Bernd Heinemann 2 Versprochen – Gehalten 3 Vorstellung: Beate Friedrichs 4 Wie geht es weiter mit Wellsee 5 Vortrag: Staatsschuldenkrise 6 OBR Wellsee/Kronsburg/Rönne 8 Vorstellung: Marco Outzen 9 Wir im Kieler Süden 10 Vorstellung: Normen Mohr 11 Veranstaltungskalender 12

Liebe Leserin, Lieber Leser,

Foto: Politikfoto.de

renz und Bürgernähe haben sich bewährt. Die große Beteiligung an den Initiativen der bisherigen Ortsbeiratsvorsitzenden von Wellsee, Kronsburg und Rönne – Beate Friedrichs – sprechen für sich. Sie ist aufgeschlossen und durchsetzungsstark. Unsere Stadtteile sollen in Zukunft im Rathaus noch stärkeres Gehör finden. Verkehrs-, Versorgungs- und Wohnungsbau stoßen auf ebenso großes Interesse wie die Bildung unserer Kinder, von der Krippe an. Vieles ist auf dem Weg, aber noch längst nicht alles zur Zufriedenheit der Menschen umgesetzt. Ab Juni bekommen unsere Stadtteile eine starke Stimme. Bitte gehen Sie wählen und schenken Sie Beate Friedrichs ihr Vertrauen. Vielen Dank, Ihr

Die SPD ist 150 Jahre zuverlässig an der Seite der Menschen. Sie setzt sich ein für soziale Gerechtigkeit, Wohlstand und Fortschritt. Dabei ist sie streitbar und kritisch, aber immer im Blick auf eine Verbesserung der Lebensverhältnisse. Verantwortungsbewusstsein hat die SPD geprägt, auch in schweren Zeiten. Die wichtigste Weichenstellung für unsere Landeshauptstadt und direkt auch für unsere Zukunft in Meimersdorf, Moorsee, Kronsburg und Wellsee ist die Kommunalwahl am 26. Mai. Im Rathaus wird entschieden, ob und wie die Bürgerinteressen für unsere wunderbare Stadt und für die aufstrebenden Wohngebiete im Süden umgesetzt werden. In den Ortsbeiräten setzen wir auf die Menschen, auf ihre Anregungen und Ideen. Transpa-

Bernd Heinemann, 1. Landtagsvizepräsident

2


Versprochen – Gehalten

Sozial gerecht geht anders: Die größte Einzelkürzung von schwarz/gelb, die Halbierung des Blindengeldes, haben wir wieder um 100 Euro angehoben. Auch die Frauenschutzarbeit sowie die Frauenberatung werden jetzt wieder mit zusätzlichen 553.000 € gefördert. Den Kinderschutz stärken wir durch den landesweiten Ausbau der frühen Hilfen

SPD-Politik im Landtag ist im Bündnis für den Norden mit Grünen und dem SSW nun gut aufgestellt und funktioniert. Schon wenige Beispiele zeigen, dass es sich lohnt, sozialdemokratische Initiativen und Ideen zu unterstützen. Bildung durch Dialog gestalten: Gemeinsam mit Lehrern, Schülern und Eltern haben wir uns auf notwendige Änderungen im Schulgesetz geeinigt. Zwei landesweite Bildungskonferenzen im September 2012 und im Februar 2013 lieferten uns wichtige Hinweise für ein neues Schulgesetz. Die Gemeinschaftsschulen haben wir schnell mit neuen Differenzierungsstunden ausgestattet. Jede Schule wird jetzt auch durch Schulsozialarbeit unterstützt. Wir wollen mehr Lehrkräfte an den Schulen belassen als CDU/FDP und haben deshalb weitere 300 gestrichene Lehrerstellen zurück ins System gegeben. Beste Arbeitsbedingungen: Hierzu gehören faire, leistungsgerechte und tariflich abgesicherte Entgelte. Wir haben eine Bundesratsinitiative für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 9,18 € brutto und ein Mindestlohngesetz auf den Weg gebracht. Auch ein Tariftreuegesetz wurde von den Koalitionsfraktionen eingebracht und befindet sich zurzeit im Anhörungsverfahren. Lohndumping schadet der Wirtschaft, und den Arbeitskräften gleichermaßen.

... und sonst? Bürgerbeteiligung: Beteiligung durch Gesetz erleichtert. Entbürokratisierung vorangetrieben. Betriebliche Mitbestimmung verstärkt. Ausbau der Betreuungsplätze: Betreuung für Kinder unter drei Jahren langfristig finanziell gesichert. Zusätzliche Mittel für Krippen und Tagespflege bereitgestellt. Nachwuchs für Pflegekräfte: Zusätzliche landesgeförderte Ausbildungsplätze geschaffen. Weiterbildungsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Landesprogramm „Gutes Leben im Alter“ angestoßen.

für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, durch Angebote zur Qualifizierung der Fachkräfte und ehrenamtlich Tätigen. Zum Beispiel kann das Landesprogramm „Schutzengel“ wieder fortgesetzt werden. (B. Heinemann, MDL)

3


Ortsverein Kiel Süd-West Ausgabe 01/2013

Staatsschuldenkrise Muss mich das (noch) interessieren?

turen durch die zu Bewertenden bezahlt wurden, wurden wirtschaftliche Fehlanreizen gesetzt. Hypothekenverleiher haben ihre Hypotheken zu unkritisch oder in zu umfangreichen und intransparenten Paketen vergeben. Auch komplizierte Unternehmensgebilde haben dazu beigetragen, dass die Probleme zu spät aufgedeckt wurden. Immer wieder zeigte sich, dass das Thema Staatsschuldenkrise sehr komplex ist und zahlreiche Fragen aufwirft: Was kann der Staat gegen die aktuelle Krise tun? Ist es

Das Thema Staatsschuldenkrise ist aktueller denn je. Daher diskutierte der SPD Ortsverein Kiel Süd-West am 21. März im Rahmen eines gut besuchten Vortrags die Konsequenzen der aktuellen Politik. Erst kürzlich konnten die Bürgerinnen und Bürger in Zypern plötzlich kein Geld mehr von Ihren Konten abheben, da den Banken sonst die Zahlungsunfähig drohte. Ein Szenario, das in Deutschland in dieser Form derzeit unwahrscheinlich erscheint. Doch dies liegt daran, dass eine Kontoeröffnung und Geldeinzahlung bei einer Bank im Grunde nichts anderes ist als eine Investitionsentscheidung, die profitabel in Form von Zinsen sein kann, andererseits jedoch auch Verluste mit sich bringen kann. Auch ohne einen Zahlungsausfall heraufzubeschwören sollten Bürgerinnen und Bürgerinnen das mühsam Ersparte nicht nur bei einer einzelnen Bank anlegen. Das Beispiel Zypern macht deutlich, wie schnell eine Krise von Volkswirtschaften, Banken und Unternehmen auch kleine Privatleute direkt betreffen kann. Daher lohnte sich für die Zuhörenden ein Blick hinter die Kulissen. Der Vortrag machte deutlich, dass die Finanzkrise ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren war: Indem die Ratingagen-

Die Krise kann schnell auch Privatleute betreffen. sinnvoll, dass drei Ratingagenturen praktisch den Markt kontrollieren? Wie kann eine weitere Überschuldung verhindert werden? Was bedeutet die Krise für die Rentenzahlungen? Wie kann der Zusammenhalt innerhalb Europas erhalten bleiben? Die Bundes-SPD schlägt unter anderem vor, ein Trennbankensystem einzuführen, welches das riskantere Investmentbanking auf eigene Rechnung von dem herkömmlichen Kreditgeschäft trennen soll. Desweiteren sollen die Banken verschlankt werden, sodass ein Ausfall von einer Bank nicht mehr zum Totalzusammenbruch des gesamten Finanzsystems führt und somit nicht mehr der Steuerzahler als Retter für die Kapitalanleger einspringen muss. (B. Akhtar) 4


Beate Friedrichs Ihre Kandidatin für die Kommunalwahl Ich bin seit 2008 Ortsbeiratsvorsitzende für Wellsee/ Kronsburg/Rönne und bei der Kommunalwahl 2013 Ihre Kandidatin für den Wahlkreis 16. Ich setze mich mit Leidenschaft für die Sache ein, von der ich überzeugt bin. Meine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Schule und Berufsvorbereitung, Jugend und Soziales sowie Städtebau und Planung.

Foto: studio art

Meine Ziele „„Mehr gute Konzepte für gemeinschaftliches Wohnen entwickeln.

Mein Motto: „Es ist normal, verschieden zu sein.“

„„Gute Bildungsangebote von der Krippe bis zur Seniorenakademie. „„Stärkung des Übergangs von Schule in den Beruf durch frühzeitige, intensive und zielgerichtete Betreuung mit beruflicher Perspektive.

1958 wurde ich in Werne/NRW geboren und lebe jetzt mit meinem Lebenspartner in Wellsee. Meine zwei erwachsenen Söhne studieren. Als Förderschullehrerin und stellvertretende Schulleiterin arbeite ich am Förderzentrum Lernen in Schönberg. Unter meinem Vorsitz wurde im Ortsbeirat Vieles auf den Weg gebracht und umgesetzt (s. Bericht zum Ortsbeirat): u.a. Maßnahmen zur Schulwegsicherung in Kronsburg, die Erweiterung der Grundschule Kronsburg und die Schaffung einer Übergangslösung zur Schulkinderbetreuung sowie die Initiierung eines sicheren und barrierefreien Bahnübergangs an der Stechwiese nach Elmschenhagen. (B. Friedrichs)

„„Für alle Generationen in den Stadtteilen eine lebenslange Perspektive. „„Menschen mit Behinderungen sind selbstverständlicher Teil der Stadt.

Kontaktdaten

Beate Friedrichs Stauffenbergring 172 24145 Kiel Telefon: 0431 / 2200555 E-Mail: beatefriedrichs@web.de

5


Ortsverein Kiel Süd-West Ausgabe 01/2013

Wie geht es weiter mit Wellsee? Ehemalige Pläne, zukünftige Projekte

sich auch Probleme für bereits bestehende Projekte: Der Sky-Markt konnte sich wirtschaftlich nicht halten und auch die kirchlichen Gemeinderäume wurden aufgegeben. In Wellsee fehlen nun erneut ein Lebensmittelmarkt und ein öffentlicher Begegnungsraum. Kurzfristig sollte daher zunächst die Stärkung und der Ausbau der Versorgungsinfrastruktur an der Segeberger Landstraße zwischen Liselotte-Hermann-Straße und Kölenberg Priorität haben. Das Aufstellen von Schildern und Betonringen zur Verkehrsberuhigung wird jedoch auf Dauer nicht genügen. Langfristig stellt sich die Frage, ob die Segeberger Landstraße in der jetzigen Form attraktiv genug ist, um die vorhandenen Läden zu sichern und neue Geschäfte anzulocken. Es wird schwer, den Charakter einer Durchgangsstraße aufzuheben. Einen fehlenden historischen Ortskern wird die Segeberger Landstraße nicht ersetzen können. Ein erster Schritt in die richtige Richtung könnte eine gestalterische Aufwertung des Straßenraums sowie der angrenzenden öffentlichen Flächen sein. Die schnelle Umsetzung der weiteren Bauabschnitte Neu-Wellsees ist jedenfalls unwahrscheinlich. Dies ist jedoch auch eine Chance, um die früheren Planungen noch einmal zu überdenken und geeignetere Nutzungsmöglichkeiten zu prüfen. Schließlich haben sich die Bedürfnisse der Wohnbevölkerung in den letzten Jahren geändert. Diese Überlegungen sollten jedoch bald

Kiel Wellsee ist ein lebenswerter Stadtteil. Um attraktiv zu bleiben, müssen jedoch wichtige Projekte angegangen werden. Doch wie kann die vorhandene Qualität konkret erhalten werden und welche veränderten Bedürfnisse der Bewohner müssen berücksichtigt werden? Schon lange ist Wellsee kein eigenständiges Dorf mehr, sondern eine vorstädtische Siedlung. Seit den 1980er Jahren hat die Stadt Kiel Pläne für die Entwicklung NeuWellsees erstellt. Insgesamt wurden bisher die ersten drei von sechs Bauabschnitten

Es gibt gute Gründe, sich für Wellsee zu engagieren. fertiggestellt. Als Teil des dritten Bauabschnitts wurden beispielsweise ein Lebensmittelmarkt, ein kirchlicher Gemeinderaum und Praxisräume errichtet. Seitdem tut sich nicht mehr viel. Der vierte Bauabschnitt wurde „übersprungen“, der fünfte Abschnitt wird nur sehr langsam und anders als vorgesehen umgesetzt. Vom sechsten Bauabschnitt wird derzeit gar nicht mehr gesprochen. Daraus ergeben 6


getroffen werden. Denn eines ist klar: Sobald die Vermarktung der Flächen beginnt und wirtschaftliche Interessen das Wort haben, wird eine grundsätzliche Diskussion kaum noch möglich sein. Ein weiteres Projekt ist das seniorengerechte Wohnen. In Wellsee, Kronsburg und Rönne beträgt der Anteil der Über-Sechzigjährigen derzeit gut 22 Prozent (Quelle: Sozialraumorientierte Infrastruktur- und Pflegebedarfsplanung der Landeshauptstadt Kiel, Planungszeitraum 2011-2016). Diese Menschen leben derzeit zu 100 Prozent im eigenen Zuhause. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden daher schon recht kurzfristig altersgerechte Wohnungen gebraucht. Doch diese sind bisher kaum vorhanden. Für einen lebendigen Stadtteil ist es allerdings wichtig, dass die Einwohnerinnen und Einwohner ihn als Heimat empfinden und sich mit ihm identifizieren. Und gerade mit dem Älterwerden verstärkt sich das Bedürfnis nach einer vertrauten Wohnumgebung und zwanglosen Begegnungen mit Nachbarn und Freunden. Um zukünftig den veränderten Anforderungen der älter werdenden Bevölkerung gerecht zu werden, muss das Wohnungsangebot in Wellsee um seniorengerechte Wohnungen erweitert werden. Tatsächlich also gibt es viele gute Gründe für die Einwohnerinnen und Einwohner Wellsees, sich in eine öffentliche Diskussion zur Zukunft des Stadtteils einzubringen.

Kommunalwahlen Gehen Sie am 26. Mai wählen! Die Teilnahme an der Kommunalwahl ist Ihre Chance, Einfluss auf politische Entscheidungen in Kiel zu nehmen. Nutzen Sie sie! 2008 lag die Wahlbeteiligung nur bei knapp 50 Prozent. Doch nur mit Ihrer Stimme können sich die Abgeordneten für Ihre Interessen stark machen. Verkehrs- und Wohnungsbau, Bildung und andere Themen: Eine große Zahl Stimmen ist wichtig, damit unsere Stadtteile im Rathaus noch stärkeres Gehör finden.

(W. Hansen)

Foto: Heinemann

7


Ortsverein Kiel Süd-West Ausgabe 01/2013

Ortsbeirat Wellsee/ Rönne/Kronsburg Themen & Beschlüsse

der Stadt Kiel hat der Ortsbeirat mögliche Bauflächen für Seniorenwohnungen identifiziert. Vor allem eine Fläche neben der Apotheke scheint geeignet zu sein, da dort auch ohne neuen Bebauungsplan eine viergeschossige Bebauung zulässig ist – eine wesentliche Voraussetzung, damit sich Seniorenwohnanlagen für einen Träger lohnen.

Unter dem Vorsitz von Beate Friedrichs (SPD) hat sich der Ortsbeirat zentraler Themen angenommen. So wurde auf Veranlassung des Ortbeirates die Fläche Ecke Segeberger Landstraße/Liselotte-Hermann-Straße für die Errichtung eines Einkaufsmarktes umgewidmet. Eine erste Ausschreibung wurde bereits durchgeführt, konkrete Angebote sind jedoch bisher nicht eingegangen. Der Ortsbeirat setzt sich weiterhin für einen Vollversorger mit ergänzenden Angeboten wie einer Post und einem Café ein. Auch sollen die entstehenden Parkplätze für Sport- und Stadtteilveranstaltungen mit zur Verfügung stehen. Dabei gilt es, die wirtschaftlichen Interessen der Investoren mit den öffentlichen Interessen der Stadtteilentwicklung richtig abzuwägen. Mit dem bevorstehenden Neubau des Feuerwehrgerätehauses kann auch über den Umbau des alten Gerätehauses zu einem öffentlichen Begegnungsraum nachgedacht werden. Glaselemente anstelle der beiden Tore und eine Veranstaltungsfläche auf dem Freiraum vor dem Gebäude könnten die ehemalige Fahrzeughalle zu einer wirklichen Bereicherung für den Stadtteil machen. Der Ortsbeirat wird sich daher trotz klammer Stadtkassen weiter für die öffentliche Nutzung einsetzen. Auch das Thema des altersgerechten Wohnens gewinnt an Kontur. Gemeinsam mit

Foto: SPD Kiel Süd-West Könnte zum neuen Begegnungshaus werden: Die alte Feuerwehr in Wellsee

Zudem liegt die Fläche zentral und ist relativ einfach zu bebauen. Der Ortsbeirat wird die Anforderungen an mögliche Betreiber im Detail formulieren und sich für die Bereitstellung der erforderlichen Flächen durch die Stadt starkmachen. Für die Weiterentwicklung des Stadtteils ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger also von großer Bedeutung. Im Ortsbeirat können sie ihre Vorstellungen einbringen. Nur mit großem Rückhalt kann der Ortsbeirat wirksam Anträge an Verwaltung und Ratsversammlung herantragen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit Nachdruck vertreten. (W. Hansen) 8


Marco Outzen Kanidat für den ortsbeirat Wie? Du bist Mitglied in der SPD? Und zahlst auch noch dafür?…” fassungslos sah mich mein langjähriger Freund an, als ich ihm 2009 erzählte, dass ich Mitglied in der SPD geworden bin und mich dort engagieren will. Ja klar! Als waschechter „Kronsburger”, aufgewachsen im Reesenberg, fühle ich mich den Stadtteilen im Kieler Süden verbunden und bin beispielsweise seit nunmehr 40 Jahren Mitglied im Sportverein Kronsburg (Rot-Schwarz Kiel). Ich wohne bereits seit über 10 Jahren in Wellsee und ich möchte mich einmischen.

Foto: M. Outzen

genmerkt auf wichtige Herausforderungen lenken und die Diskussion vorantreiben. Sei es bei der Pflege öffentlicher Flächen, der baulichen Veränderung des Stadtteils oder bei Kindergärten und Schulen. Die Themen sind sehr vielfältig. Der Ortsbeirat hat in der Vergangenheit bereits Einiges umgesetzt und angeschoben. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern und Beate Friedrichs möchte ich die Arbeit fortsetzen und mich einmischen. Beispielsweise beim Thema A21, seniorengerechtem Wohnen oder dem Ausbau und der Modernisierung der Sportstätten. Beteiligen auch Sie sich, es geht schließlich um unsere Stadtteile! (M. Outzen)

„Sich einmischen ist eine gute Motivation.“ Seit 2009 bin ich SPD-Mitglied und seit 2010 im Vorstand des Ortsvereins Kiel SüdWest aktiv. Im Februar 2012 wurde ich in den Ortsbeirat Wellsee/Kronsburg/Rönne berufen. Hier möchte ich auch nach der Kommunalwahl Mitglied sein und werbe deshalb um Ihre Stimme für die SPD, damit wir dort weiterhin stark vertreten sind. Der Ortsbeirat kann sicher viele Dinge nicht alleine lösen. Dennoch, er stellt die Schnittstelle zwischen den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, der Stadtverwaltung und den gewählten Ratsherren und Ratsfrauen dar. Wir können in den Ortsbeiräten das Au-

Kontaktdaten Marco Outzen Wellseedamm 2a 24145 Kiel Telefon: 0431 / 7996789 E-Mail: marco@outzen.de

9


Ortsverein Kiel Süd-West Ausgabe 01/2013

Was uns im Kieler Süden zusammenhält

die Ratsversammlung, damit dort die richtigen Beschlüsse gefasst werden. Die SPD stellt das Ehrenamt und die Gemeinsamkeit, die Solidarität, die Hilfsbereitschaft für die Mitmenschen und die soziale Gerechtigkeit seit 150 Jahren in den Mittelpunkt, denn das hält die Menschen genauso zusammen wie gute Arbeitsplätze und gute Bildung. Die Kandidatin für die Ratsversammlung, Beate Friedrichs, die als erfolgreiche Ortsbeiratsvorsitzende viel Erfahrung mitbringt, wird sich ebenfalls ehrenamtlich für uns in Moorsee, Meimersdorf, Kronsburg und Wellsee stark machen.

Wir im Kieler Süden im Wahlkreis 16 haben einen unmittelbaren Bezug zu den Dingen, die unser Leben schön, sicher, gesund und nachhaltig gestalten. Unsere Sportvereine Rot-Schwarz und Fortuna ziehen knapp 3000 Menschen in ihren Bann und engagieren sich für Gesundheit und Lebensfreude. Für den sozialen und kulturellen Zusammenhalt sorgen der Kommunalverein, die Schweinegilde und der Karnevalsverein in Meimersdorf, der Bürgerverein in Moorsee, der Schützenverein Hubertus in Wellsee und der Sozialverband, der seine Schwerpunkte nicht nur in Kronsburg setzt. Für unsere Sicherheit sorgen im Ernstfall drei Freiwillige Feuerwehren in Wellsee, Moorsee und Meimersdorf. 150 Menschen setzen neben dem freiwilligen Dienst ihre Gesundheit, ja sogar ihr Leben aufs Spiel, wenn es um die Not des Anderen geht. Und es gibt weitere engagierte Menschen in sozialen Einrichtungen und Kirchen. Auch in der politischen ehrenamtlichen Mitverantwortung bringen sich viele Menschen in Parteien und Bürgerinitiativen ein. Zu Verkehrs-, Lärm-, und Baufragen gibt es Bürgerinitiativen in Moorsee und in Meimersdorf. In den Ortsbeiräten werden mit den Menschen vor Ort die Dinge hinterfragt und entschieden. Nach Feierabend und unentgeltlich beraten die gewählten Vertretenden die Ideen und Anregungen und stellen Anträge an die Verwaltung und

(B. Heinemann)

SPD Kiel Süd-West Wir setzen uns Ein Für... „„Den Erhalt und die Schaffung wohnortnaher Einkaufsmöglichkeiten. „„Gute ÖPNV Verbindungen, sichere Wege und Schulwege. „„Barrierefreien Wohnraum zu bezahlbaren Mietpreisen. „„Unterstützung der Sportvereine RotSchwarz-Kiel und Fortuna Wellsee. „„Gute und verlässliche Schulkindbetreuung durch ein qualifiziertes Nachmittagsangebot. „„Ein ökologisch durchdachtes und verträgliches Energiekonzept. 10


Normen Mohr Vertreter im Ortsbeirat Wir, Ihre SPD-Vertreterinnen und -Vertreter, setzen uns im Ortsbeirat Meimersdorf, Moorsee und Schlüsbek für die Interessen der Menschen ein. Wir versuchen, Probleme auf einfache Weise zu lösen und haben immer ein offenes Ohr für Sie. Wir meinen: Verwaltung und Selbstverwaltung – und dazu gehört auch der Ortsbeirat – sind für die Menschen da und nicht umgekehrt! Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir Ihre Hilfe. Denn Ihre Anregungen und Ideen sind für unsere gemeinsame Arbeit ein integraler Bestandteil und schaffen Vertrauen in die politische Arbeit.

Foto: M. Outzen

stehung einer Splittergruppe und ein Vorsitzender, der lieber Probleme aussitzt. So wurden in unserem Ortsteil Problempunkte angehäuft und es ist kaum noch möglich, Alternativen zu entwickeln. Aussitzen heißt: die Verwaltung baut so, dass es keinerlei Wahlmöglichkeit mehr gibt, wenn wir uns zum Beispiel die Erweiterung des Sportplatzes mit einem Parkplatz oder die Straße Solldiekswall anschauen. Ist es das, was die CDU-Mitglieder vor der Wahl versprochen haben? Ist das deren Verständnis, sich für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger in Meimersdorf und Moorsee einzusetzen? Also mit uns für mehr Mitspracherecht!

„Jeder Bürger und jede Bürgerin sollte zu Wort kommen.“ Jeder Bürger und jede Bürgerin sollte – wann immer er oder sie möchte – zu Wort kommen und nicht unterbrochen werden. Es müssen auch verschiedene Interessen und Meinungen gehört und akzeptiert werden. Also ein demokratisches Ziel. Auch wegen der brisanten Themen in unserem Ortsbeirat waren die Sitzungen immer gut besucht. Doch die Handlungsweisen der Christdemokraten lassen schon einige Besonderheiten innerhalb des Ortsbeirates zu Tage kommen: Bizarre Anträge, die Ent-

(N. Mohr)

Kontaktdaten Normen Mohr SPD-Vertreter im Ortsbeirat Telefon: 0431 / 716835 Telefax: 0431 / 724485 E-Mail: normenmohr@aol.com 11


Veranstaltungskalender Termine Mai 2013 „„Samstag, 04.05., ab 16:00 Uhr Grillfest „150 Jahre SPD“ Dorfplatz Meimersdorf

„„Samstag, 25.05., ab 14:00 Uhr Stadtteilfest Wellsee Straße Goerdelerring

„„Dienstag, 07.05., 19:30 Uhr Ortsbeirat Wellsee/Kronsburg/Rönne Fortuna Wellsee

„„Sonntag, 26.05. Kommunalwahl 2013

„„Sonntag, 12.05., 15:00 Uhr Filmvorführung „...und wenn wir alle zusammenziehen?“ Freiwillige Feuerwehr Wellsee „„Mittwoch, 22.05., 19:30 Uhr Ortsbeirates Meimersdorf/Moorsee Freiwillige Feuerwehr Meimersdorf

Juni 2013 „„Dienstag, 18.06., 19:30 Uhr Ortsbeirat Wellsee/Kronsburg/Rönne Ort noch nicht festgelegt „„Freitag, 28.06., ab 14:00 Uhr 30. Stadtteifest Kronsburg / Meimersdorf zur Kieler Woche Kieser Gelände Kronsburg

Ausführliches aus den Ortsbeiräten unter: www.kiel.de/ortsbeiraete Mehr zum SPD Ortsverein Kiel-Süd-West unter: www.kiel-suedwest.de

Impressum Herausgeber SPD-Ortsverein Kiel Süd-West V.i.S.d.P. Benjamin Akhtar, Am Dorfplatz 4, 24145 Kiel, Benjamin.Akhtar@gmx.de Druck WIRmachenDRUCK GmbH Auflage 3.000 Stück Stand 21. April 2013 Titelbild M. Outzen

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht immer die Meinung der Redaktion wieder. Wir behalten uns vor, eingesandte Artikel oder Zuschriften zu kürzen.


Südwest 2013-4