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Bilderreisen Kuba & St. Petersburg

Streit eskaliert „Gemetzel“ im Theater

Drei Meisterwerke Kammerorchester zu Gast

Die Wannen sind voll! „Gartenträume“ und Kult-Rennen läuten den Frühling ein

Das Stadtmagazin der Schaumburger Nachrichten für Bad Nenndorf und Umgebung Heimat erleben

März 2013


2 | Blitzlicht

VfL trifft mit Ball ins Schwarze

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as Warten hat ein Ende“, mit diesen Worten hat der VfL-Vorsitzende Volker Thies die 330 Ball-Gäste in der voll besetzten Wandelhalle begrüßt. Es war der Startschuss für ein rauschendes Fest ganz im Zeichen von blau-gelb. Dass Sportler nicht nur im Jogginganzug eine gute Figur machen, bewiesen einige Gäste im spontanen Duett mit Moderatorin Margit Gümmer. Ausgezeichnet wurden in dieser Nacht herausragende Leistungen von Sportlern. Und die Moderatorin verteilte auch Sternchen für mutige Tanzeinlagen vor der Bühne. Für seinen Einsatz bei der Koordination der zahlreichen Bauprojekte des Vereins, von der Umwandlung des Aschenplatzes über den Bau des „VfL-Dorado“ bis zur Beteiligung am Umbau des Vereinsheims zum Mehrgenerationenhaus wurde Otto Tatge mit dem VfL-Ball ausgezeichnet. Zu Sportlern des Jahres kürte Volker Thies Michael Büsing, Jens Pohl, Wilfried Koller, Joachim Gutsche, Frank Waßmann und Thomas Koppitz von der zweiten Tischtennismannschaft des VfL, die den Staffelsieg in der Kreisliga B erreicht hat und den Kreismeistertitel holte. Das Programm wurde ausschließlich von Lokalmatadoren bestritten – aus Sport, Musik, Kulinarik und Unterhaltung. So sorgte die Band „Simply Dry“ für angesagte Musik, das Parkho-

Die Turnerinnen sehen ausnahmsweise alles schwarz und weiß. Fotos: tes tel zeichnete für das opulente Büfett verantwortlich. Einer der Höhepunkte war der Auftritt der Turnfrauen, die mit einer gewagten Nummer in vertauschten Strumpfhosen nicht nur den Männern den Kopf verdrehten.

„Raketen“ für die Narren

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it zündenden Witzen und origineller Choreografie hat der Apelerner Karnevalsclub (AKC) sein Publikum begeistert. Die Zuschauer schunkelten und lachten und schickten etliche „Raketen“ an die Hallendecke. Gleich drei der ohrenbetäubenden Beifallsbekundungen mit Händen, Füßen und Pfiffen galten dem Funkenpaar Marie und Max für deren akrobatische Version des klassischen „Hummelflugs“. „Raketen“ aber hatten zweifelsohne auch die Büttenredner und Tanzgruppen, die unermüdlich den „Narrhallamarsch“ intonierende Kapelle Hülsede/Kathrinhagen oder auch die schlagfertigen lokalen Zeitzeugen verdient. Das spitzzüngige Quartett, das sich einfach nur „Aktuelle

bürgermeister „Uns Uwe“ Heilmann bis zum früheren Bundespräsidenten Christian Wulff. Natürlich fehlte das klassische Rot-Weiß-Ballett nicht, das sich bei einem zweiten Auftritt einige männliche Partner schnappte und mit diesen eine perfekte Show inszenierte. Und auch bei der Jugend-Prunksitzung bekamen die Besucher ein farbenund pointenreiches Spektakel Die Apelerner Karnevalisten haben ihrem Publigeboten. Mehr als 100 Jungen kum wieder einiges zu bieten. Foto: nah und Mädchen standen auf der Bühne. Der Narrennachwuchs Themen“ nennt, spießte diesmal in grie- präsentierte seine vielbejubelte Version chischen Göttergewändern kleine und vom „König der Löwen“ und lud abends große Politik auf – von Samtgemeinde- zur Disko ein.


Inhalt

Inhalt

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Den Trott nicht einreißen lassen

2 Blitzlicht • VfL trifft mit Ball ins Schwarze • „Raketen“ für die Narren • Den Trott nicht einreißen lassen

4 Titel • „Ab ins Grüne“ zu Pflanzen und Wannen

6 Vorschau • Der Gott des Gemetzels • „Biodanza“ – Bewegung mit Genuss • Zwei Seiten einer Fünf-Millionen-Metropole • Kuba aus allen Blickwinkeln • Gib mir das Gefühl zurück • Werke dreier Meister zu hören • Auf in die Salzstadt und ins Wiehengebirge

14 Das volle Programm • Legendärer Erfolg mit Arrangements

vom Dachboden • „Schaut her, ich bin schön“ • Eine Woche Gottesdienst

20 Rodenberg & Lauenau • Rätseln zwischen den Gängen • Zwischen Folk, Jazz und Chanson • Stricken, Klöppeln, Häkeln und Vieles mehr • Von Gospel bis Volksweisen

23 Wunstorf • Frische Farben, historische Techniken

24 Lindhorst • Im Bergbaumuseum wird es haarig

25 Barsinghausen • Turbulenzen in der „feinen Gesellschaft“

27 Aus der Geschäftswelt • Europa erleben – auf die komfortable Tour • Mit Andi Jäckel sicher durch Theorie und Praxis • Aus dem „Stübchen” wird ein Studio

29 Gesundheit • Motiviert und selbstbewusst in die Schule

30 Service • Gewinnspiel: Kennen Sie Bad Nenndorf? • Schiller im Kopf, die Pistole in der Hand • Bad Nenndorf auf einen Blick

Was tun, wenn der Alltagstrott die Beziehung belastet? Foto: pr.

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ie Autorin und Kommunikationstrainerin Claudia Filker kommt anlässlich des Weltfrauentags am Donnerstag, 14. März, nach Bad Nenndorf. Um 19 Uhr beginnt im Schlösschen ein Vortrag mit dem Titel „Bis dass der Trott uns scheidet – Überlebenstipps für Partnerschaften“. Es ist das erste Mal, dass sich die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Nenndorf, Ingela Steege, an einer Veranstaltungsreihe des Landkreises zum Weltfrauentag beteiligt. Dieses Jahr fällt der internationale Feiertag auf Freitag, 8. März, nicht zu verwechseln mit dem Weltgebetstag der Frauen eine Woche zuvor. Auf Filker ist Steege nach eigenen Worten gekommen, weil sie die Autorin bei einem Vortrag in Neustadt erlebt hat. Der Auftritt der Berlinerin habe sie sehr beeindruckt. Das Thema, das Filker vor wenigen Jahren in Neustadt vorgetragen hatte, soll sie nun auch im Schlösschen präsentieren. Aktuell bleibt es ohnehin – welches Paar kann schon von sich behaupten, dass es nicht auch zumindest ein wenig lästigen Alltagstrott erlebt. Doch Filkers Tipps sind nach Steeges Ansicht nicht ausschließlich für Paare hilfreich. Auch im Verein und am Arbeitsplatz könne sich das Einerlei zur Last entwickeln. Der Eintritt kostet drei Euro pro Person, dafür gibt es auch ein Begrüßungsgetränk. Da es sich um die erste Nenndorfer Veranstaltung dieser Art am Weltfrauentag handelt, bittet Steege zwecks Planung um Anmeldungen im Rathaus unter Telefon (05723) 70414 sowie per E-Mail an gleichstellungsbeauftragte@ bad-nenndorf.de. Und selbstverständlich richtet sich das Angebot nicht nur an Frauen. Auch Männer sind ausdrücklich willkommen.


4 | Titel

„Ab ins Grüne“ zu Pflanzen und Wannen

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it der Ausstellung „Gartenträume“ und dem spektakulären Moorwannenrennen gibt der Frühling am 23. und 24. März in Bad Nenndorf seinen Auftakt. In der Wandelhalle lockt die „Ausflugslust.“ Wer zu Hause sein eigenes grünes Paradies gestaltet, kann sich bei ausstellenden Gartenbaubetrieben im Kurpark neue Anregungen holen, Pflanzen für Garten, Terrasse und Balkon direkt erwerben und sich zu Standort und Pflege beraten lassen. Liebhaber von schönen und nützlichen Dingen rund ums Florale kommen ebenfalls auf ihre Kosten.

An den Ständen drängen sich die Besucher dicht an dicht. Fotos: sk.

Rankhilfen, Natursteine und Gartenaccessoires aus Eisen, Sitzgruppen und Sonnenschirme für Garten, Terrasse und Balkon sind im Angebot, ebenso Rasenmäher und jegliche Gartengeräte – einfach alles was das Herz des Hobbygärtner höher schlagen lässt. Hobbykünstlern ergänzen das Angebot mit Kunstgewerbe und frühlingshaften Dekoartikeln. Ein lockeres musikalisches Programm rundet das Gartenfest ab. Die „Gartenträume“ öffnen am Sonnabend und Sonntag um 12 Uhr.

Herrliche Frühlingsreisen 21.03. - 24.03. 23.03. - 29.03. 29.03. - 01.04. 30.03. - 06.04. 31.03. - 07.04. 05.04. - 09.04. 11.04. - 14.04. 14.04. - 21.04. 26.04. - 05.05. 26.04. - 05.05. 28.04. - 02.05.

Impressionen an der Ostsee Toskanische Riviera Ostern an der Müritz Limone am Gardasee Frühling auf der Insel Krk Flusskreuzfahrt Rhein – Mosel Musik u. Kultur in Prag Ital. Adria von Rimini aus Südtirol - Gardasee Kur-Urlaub Abano Terme Wandern im Markgräflerland

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Titel

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Buntes aus dem und für den Garten gibt es am vorletzten MärzWochenende im Kurpark zu sehen.

Spannung und Spaß sind beim Moorwannenrennen garantiert. „Ausflugslust“ wird an beiden Tagen im großen Saal der Wandelhalle geweckt. Es präsentieren sich verschiedene Ausflugsziele rund um Bad Nenndorf und Schaumburg. Infos zu zahlreichen Zielen gibt es zusammengefasst in einer Broschüre: Der jährlich aktualisierte „Ausflugsverführer“ wird vorgestellt. Den Frühling im Fahrtwind genießen, das bieten schicke neue Automobile verschiedener Hersteller. Autohäuser der Region präsentieren ihre Fahrzeuge vor der Wandelhalle. Auf drei Rädern kommen ganz besondere Vehikel daher - und zwar in voller Fahrt. Was einst zum behaglichen Kuren diente geht am Sonnabend und Sonntag auf die Piste: Hölzerne historische Moorwannen, frisch überholt aus dem Winterschlag. Die Rennen starten jeweils um 14 Uhr am Rondell.

Endspurt in der Holzsaison!

Mutige Teams mit je einem Mann Besatzung und einer „Schubkraft“ wollen den Parcours meistern und sich am Ende einen Platz auf dem Siegertreppchen und einen der begehrten Pokale sichern. Wie immer geht es beim aufregenden Rennen um den „Großen Preis von Bad Nenndorf“ weniger um Höchstgeschwindigkeit als um Spaß und Geschicklichkeit. Also dann: „In die Wanne, fertig, los!“ Zwischen den Einzelrennen am Sonnabend kommt die schnelle Truppe der Samtgemeinde Jugendfeuerwehr zum Einsatz. Bei einem Wettbewerb sind neben Geschicklichkeit auch gute Nerven gefragt und natürlich die Anfeuerung der Kameraden. Am verkaufsoffenen Sonntag bieten die Einzelhändler Gelegenheit zum entspannten Shoppen.

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Der Gott des Gemetzels

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as am meisten gespielte Theaterstück auf den europäischen Bühnen der Gegenwart –verfilmt von Roman Polanski – bringt das Nordharzer Städtebundtheater Quedlinburg/Halberstadt am Montag, 11. März, 19.30 Uhr, auf die Bühne des Kurtheaters.

Geschliffene Dialoge, Situationskomik und Missverständnisse treiben die Handlung in eine komisch-komödiantische Katastrophe. Foto: pr.

Der elfjährige Bruno Houillé schlägt, bewaffnet mit einem Stock, dem gleichaltrigen Ferdinand Reille zwei Schneidezähne aus. Die Eltern des Opfers laden daraufhin die Eltern des Täters zu einem Gespräch in ihre Pariser Stadtwohnung. Als kultivierte Bürger möchte man den Vorfall unter sich regeln, die Konsequenzen besprechen. Doch bald zeigen sich erste Brüche im wohlwollenden Einvernehmen beider Parteien: Wie schuldig ist der Täter, wie unschuldig das Opfer? Wer ist hier eine Petze? Und was hat gegebenenfalls ein ausgesetzter Hamster mit der ganzen Angelegenheit zu tun? Der „Gott des Gemetzels“ ist nach „Kunst“ Yasmina Rezas zweites Erfolgsstück im deutschsprachigen Theaterraum. Scharf geschliffene Dialoge, Situationskomik und Missverständnisse treiben die Handlung in die komisch-komödiantische Katastrophe, und somit ins absurde Grauen. Pointiert wird hier das Bürgertum aufs Korn genommen. Und gerne lacht man mit, lacht über das Stück, die Handlung, die Personen, über ihr Verhalten und ihr Scheitern. Aber: Der Gott des Gemetzels steckt in uns allen. Und das Stück wirft die Frage auf: Sind wir nur uns selbst gegenüber tolerant?


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Martina Charlotte Buchholz. Foto: pr.

„Biodanza“ – Bewegung mit Genuss

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inen Kurs in „Biodanza“ bietet Martina Charlotte Buchholz mittwochs von 20 bis 22 Uhr in der Schlaffhorst-Andersen-Schule an. „Biodanza“ heißt „Tanz des Lebens“ und ist von dem Chilenen Rolando Toro entwickelt worden. Buchholz hat sich binnen drei Jahren zur zertifizierten „Biodanza“-Lehrerin ausbilden lassen. Denn es gibt bei der Tanzart zwar keine festen Schritte, und es handelt sich auch nicht um einen Paar- oder Formationstanz. Regeln sind allerdings schon zu beachten. Für jeden einzelnen Kursabend wird demnach ein Thema vorgegeben. Dazu wählt Buchholz die passende Musik aus. Zahlreiche Stücke stammen aus Südamerika, doch auch Pop und Klassik passen zu dem Tanz.

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„Biodanza“ bedeutet laut Buchholz „Bewegung mit Genuss“, jeder Teilnehmer soll sich so bewegen, wie er mag und wie er kann. Sportliche Fähigkeiten sind nach ihren Angaben keine Voraussetzungen zur Teilnahme. Inspirierende Erlebnisse sollen dabei ausgelöst werden. In jeder Kurseinheit gibt es anfangs eine animierende und anschließend eine ruhige Phase. Zunächst sind einzelne „offene Abende“ im Pavillon der Schule geplant, nach einigen Wochen soll ein fester Kurs daraus werden. Anmeldungen sind bei Buchholz unter Telefon (0 57 24) 39 97 86 möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.lebensfreude-shg.de.

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Die zahlreichen prunkvollen Gebäude sind Teil der schillernden Seite Sankt Petersburgs. Foto: pr.

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Vorschau

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Zwei Seiten einer Fünf-Millionen-Metropole

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n einem Diavortrag widmet sich Klaus Körner auf Einladung des Kulturforums am Sonnabend, 2. März, der Stadt Sankt Petersburg. Beginn ist um 16 Uhr im Pavillon des „Curanum“. Dreihundert Jahre ist diese Stadt erst alt. „Peter der Große ließ sie am Finnischen Meerbusen als Fenster zum Westen aus den Sümpfen stampfen“, heißt es in einem Vorschautext. Sankt Petersburg entwickelte sich zu einer glanzvollen Residenz der russischen Zaren und zu einem einflussreichen Handelszentrum und Warenumschlagplatz der Kaufleute für den Ostseeraum.

Der noch heute erhaltene beziehungsweise wieder hergestellte Prunk der Bauwerke übertrifft jedes Vorstellungsvermögen und lockt Jahr für Jahr tausende von Touristen an. Der Winterpalast an der Newa und die Eremitage mit unvorstellbaren Kunstwerken, der Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer, die weitläufigen Anlagen und Wasserspiele in Peterhof suchen ihresgleichen. Der Blick von der Petrograd-Insel über die behäbig dahin fließende Newa, und ein Besuch der glanzvollen Peter- und Paul-Kirche mit den imponierenden Zarengräbern, die märchenhafte Auferste-

hungs-Kathedrale und die gewaltige Isaakas-Kathedrale gelten als unvergessliche Glanzpunkte dieser von Gegensätzen des einstigen Leningrads In den kleinen Straßen des Viertels, in dem Dostojewski wohnte, und in den tristen Vorstadtsiedlungen ist jedoch die traurige Seite dieser vor Luxus strotzenden Fünf-Millionen-Metropole zu sehen. Eine Stadt voller Zauber und krasser Gegensätze. Der Eintritt kostet pro Person sechs Euro, ermäßigt fünf Euro.

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10 | Vorschau

Zigarren und karibische Lebensfreude sind zwei Markenzeichen Kubas. Fotos: pr.

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Menschen & Mythen“ ist eine Diashow zum Thema „Kuba – Die Perle der Karibik“ übertitelt, die am Mittwoch, 6. März, um 19.30 im Kurtheater zu sehen ist. Es berichtet Tobias Hauser. „Alle träumten von Kuba“, schrieb der kubanische Romancier Miguel Barnet einmal, und noch immer scheint der Traum nicht ausgeträumt. Am 28. Oktober 1492 von Christoph Columbus entdeckt, von den indianischen Ureinwohnern Cubagua genannt, ist Kuba bis heute ein Sehnsuchtsziel erlebnishungriger Reisender geblieben, für die „die Perle der Antillen“ mehr ist als irgendeine Karibikinsel. Was aber macht dieses „Mehr“ eigentlich aus? Um dieser Frage nachzugehen, genügt kein touristischer Blick. Hauser ist deshalb einen anderen Weg gegangen. Statt der kurzen Stippvisite und dem schnellen fotografischen K(l)ick bevorzugt er die journalistische Langzeitbelichtung. Mehrfach hielt er sich für viele Wochen und Monate auf der Insel auf, und drang bei seinen Reisen in nahezu alle Winkel vor. Dabei lernte er auch die andere Seite der meist nur touristisch beleuchteten Medaille kennen. Das Erlebte soll bei den Besuchern im Kurtheater ein karibisches Kopfkino auslösen. Der Eintritt pro Person zehn Euro, ermäßigt acht Euro.


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sprach- und stimmtherapie

Wochenendseminar

Gib mir das Gefühl zurück

„Die eigene Stimme erleben“ Themen: • Atmung und Stimme die von der Atmung getragene Stimme • Körper und Stimme den Körper als Klangraum erleben • Bewegung und Stimme die bewegte Stimme

„Lady Sunshine and the Candy Kisses“ lassen ihr Publikum die 1950er Jahre fühlen. Foto: pr.

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it den schönsten Melodien der Wirtschaftswunderzeit und amerikanischem PetticoatRock’n’Roll macht eine fünfköpfige Combo aus Celle Furore. Beim NDR 1-Oldiebandcontest 2012 belegten „Lady Sunshine and the Candy Kisses“ den zweiten Platz. Ihr Programm präsentieret die Band am Sonntag, 3. März, 17 Uhr, in der Wandelhalle – moderiert von Lars Cohrs. „Lady Sunshine and the Candy Kisses“ präsentieren die Musik der 1950er Jahre in der Instrumentierung so authentisch wie möglich. „Damals gab es keine Keyboards, also haben auch wir keines. Das trifft unseren Saxophonisten manchmal besonders hart, denn er hat die undankbare Aufgabe, ganze Orchester aus der Originalaufnahme durch seine ‚Hupe’ zu ersetzen“, erzählt die Combo auf ihrer Homepage (www.candykisses.de). „Lady Sunshine and the Candy Kisses“, das sind Mister Moon (Uwe Tack) an der Gitarre, Mister Groom (Christian Stallknecht) am Schlagzeug und Mister Witty (Adrian Schmidtke) am Bass sowie die Sängerinnen Lady Sunshine (Sonja Falke) und – manchmal im Einsatz - Little Miss Sunshine (Janna Tegtmeyer aus Bad Nenndorf). Das Konzept der Musiker hatte Heinz-Rudolf Kunze, Hugo-Egon Balder und NDR-Musikchef Henry Gross 2012 überzeugt. Die Bandcontest-Jury bescheinigte der Gruppe „hohe Professionalität“, „durchgestylte 50erJahre“ sowie eine humorvolle und höchst unterhaltsame Präsentation.

Kursleiterin: Teilnehmerzahl: Dauer: Kosten: Termine:

Julia Lukaschyk 4 - 8 Teilnehmer ca. 8 Stunden € 75,15. / 16. März 2013 oder 26. / 27. April 2013

Anmeldung:

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Das Kammerorchester Langenhagen gastiert in Rodenberg. Foto: pr.

Werke dreier Meister zu hören

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as Kammerorchester Langenhagen ist am Sonntag, 10. März, in der Rodenberger Kirche St. Jacobi zu sehen und zu hören. Von 17 Uhr an erklingen Werke von Bach, Mozart und Haydn. Von Johann Sebastian Bach hat das Ensemble das Brandenburgische Konzert Nr. 4 in G-Dur auf dem Liederzettel. Solisten sind Lena Willig und Verena Reimann an der Blockflöte und Boris Alexander Schmitz

an der Violine. Bei Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Violine und Orchester in A-Dur sind Kadenzen von Joseph Joachim und ein weiteres Solo von Boris Alexander Schmitz zu hören. Joseph Haydns Konzert für Klavier und Orchester in D-Dur rundet das Konzert ab. Daria Silbermann (Klavier) übernimmt Solo und Kadenzen. Die musikalische Leitung hat Bernd Kaudelka inne. „Motivation und Spielfreude

waren in dem Programm unüberhörbar“, urteilte einst die Hannoversche Allgemeine Zeitung über einen Auftritt des 1977 gegründeten Langenhagener Orchesters. Im Dezember vergangenen Jahres konzertierte das Ensemble bereits einmal mit dem für St. Jacobi vorgesehenen Programm. Und das Langenhagener Echo attestierte „eine überzeugende Darbietung“. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden am Ausgang wird gebeten.

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Auf in die Salzstadt und ins Wiehengebirge

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wei Ausflüge bietet der Seniorenclub Hohnhorst im März und im April an: Am Mittwoch, 20. März, ist das Wiehengebirge das Ziel, am Mittwoch, 10. April, geht es gen Lüneburg. Für beide Trips bitten die Veranstalter um Anmeldungen. Die Fahrt ins Wiehengebirge steht unter dem Motto „Modegenuss und Gaumenfreuden“. In Löhne ist ein Stopp zum Mittagessen im Restaurant „Haus Flores“ geplant. Von dort aus brechen die Reisenden zu einer Modenschau bei der Firma Höinghaus in Hille-Oberlübke auf. Für Fahrt und Mittagessen erhebt der Seniorenclub 25 Euro pro Person. Abfahrt ist zwischen 10 und 10.25 Uhr, Informationen zu den Halte-

stellen gibt es unter Telefon (0 57 23) 8 18 29, (0 57 23) 8 16 68, (0 57 23) 74 07 93 und (0 57 23) 8 22 56. Am 10. April ist in der „Salzstadt“ Lüneburg das Fischbüfett am Elbdeich Ziel einer Reise, die zusammen mit dem DRKOrtsverein organisiert wird. Anschließend geht es weiter durch die Elbtalauen. Von 14.30 bis 16.30 Uhr sind freier Aufenthalt und Kaffeepause in Lüneburg vorgesehen. Der Fahrtpreis pro Person beträgt 35 Euro. Los geht es zwischen 8.30 und 8.55 Uhr, gegen 19 Uhr soll die Gruppe wieder heimkehren. Es gelten dieselben Rufnummern zum Einholen weiterer Informationen.

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14 | Das volle Programm

Legendärer Erfolg mit Arrangements vom Dachboden

Let´s Swing! Duncan Galloway greift zum Taktstock: Am Sonnabend, 16. März, 20 Uhr, gastiert das weltweit bekannte Pasadena Roof Orchestra in der Wandelhalle. Seit über 30 Jahren begeistert die Big Band, beheimatet in England, mit einer Mischung aus Swing und Tanzmusik das Publikum international. Gegründet wurde das Orchester 1969 von Bäckermeister John Arthy, einem begeisterten Liebhaber von Tanzbandmusik der Vorkriegsjahre. Der Bass- und Sousaphon-Spieler entdeckte auf einem alten Dachboden mehr als 1000 vergilbte Original-Arrangements für Swing- und Tanztitel der 1920er bis 1940er Jahre. Im Herbst 1974 wurde die erste LP veröffentlicht. Es folgte die erste Tournee, und eine Erfolgsstory begann. In Deutschland begleitet das Orchester seit 2007 den Aschermittwoch der Kabarettisten in der Münchner Philharmonie. Die Konzerte des Pasadena Roof Orchestra bieten berühmte Titel wie „Puttin' on the Ritz“ und „Sweet Georgia Brown“, „The Lullaby of Broadway“ ebenso wie beliebte Duke-EllingtonNummern, unter anderem „Black and Tan Fantasy“ oder „Truckin“. Auch die englische Tanzmusik kommt nicht zu kurz – mit ursprünglich von Al Bowlly gesungenen und von Ray Noble perfekt arrangierten Titeln. Sänger und Bandleader Duncan Galloway würzt die Band-Auftritte mit charmanter Moderation inklusive einer kräftigen Brise britischen Humors.


Das volle Programm

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Veranstaltungen im März Kein Anspruch auf Vollständigkeit und alle Angaben ohne Gewähr.

FREITAG, 1. MÄRZ FREIZEIT

15.00 Tanztee Mit Hausmusiker Jan, Hotel Hannover MUSIK

10.00 Probe der Gruppe „Chorfreude“ Curanum-Residenz 19.00 Krimi-Dinner Rätseln zwischen den Gängen, Felsenkeller, Lauenau 19.00 Weltgebetstag der Frauen St.-Godehardi-Kirche

MESSEN & MÄRKTE

SONNABEND, 2. MÄRZ

VORTRAG & DISKUSSION

FREIZEIT

10.00 Jürgens Reisematinee Wandelhalle

19.00 Hauptversammlung der Feuerwehr Feuerwehrhaus Reinsdorf

17.00 Lady Sunshine and the Candy Kisses Wandelhalle 14.30 - 16.30 Secondhandbasar Freiwillige Feuerwehr, Fritz-AhrbergHalle, Nienstedter Straße, Egestorf

15.00 - 17.00 Bingo DRK-Seniorenbegegnungsstätte 15.30 Tanztee Wandelhalle VORTRAG & DISKUSSION 19.30 Jahresversammlung Haus&Grund Hotel „Stockholm”, Allee 2, Rodenberg 19.30 Kuba - Die Perle der Karibik Diashow von Tobias Hauser, Kurtheater, Bad Nenndorf DONNERSTAG, 7. MÄRZ FREIZEIT

MESSEN & MÄRKTE

FREIZEIT

8.30 - 16.00 Antik- und Trödelmarkt Scheunenviertel, Steinhude

15.00 - 17.00 Spiele DRK-Seniorenbegegnungsstätte

MUSIK

VORTRAG & DISKUSSION

15.30 Opern-Nachmittag Es spielt das Kurensemble. Wandelhalle

16.15 Gelenkschmerz und Arthrose Vortrag, Klinik Niedersachsen

10.00 Internationales Frauenfrühstück deutsche und ausländische Frauen, Stadtteiltreff, Goethestraße 10, Barsinghausen 15.30 Kaffeehausmusik Schlösschen Bad Nenndorf 19.00 Krimi-Dinner Rätseln zwischen den Gängen, Felsenkeller, Lauenau

16.00 St. Petersburg von Klaus Körner Diavortrag, Curanum-Residenz

DIENSTAG, 5. MÄRZ

MUSIK

MUSIK

SONNTAG, 3. MÄRZ

15.30 Beliebte Meloldien Es spielt das Kurensemble. Wandelhalle

20.00 Susie Asado (USA, Berlin), Kesselhaus, Lauenau

AUSSTELLUNG 10.00 - 12.30 Das Haus der Dichterin ist geöffnet Agnes-Miegel-Haus FREIZEIT 14.00 - 17.00 Knütte-Närmdach Stricken, Klöppeln, Häkeln und Vieles mehr, Freilichtmuseum Schloss Rodenberg, Rodenberg

FREITAG, 8. MÄRZ

MITTWOCH, 6. MÄRZ

FREIZEIT

AUSSTELLUNG

10.00 Probe der Gruppe „Chorfreude“ Curanum-Residenz 19.00 Fasselabend der Gemeinde Suthfeld, Landgasthaus Fischer, Auf der Riehe 11, Suthfeld, Riehe 19.00 Krimi-Dinner Rätseln zwischen den Gängen, Felsenkeller, Lauenau

15.00 - 17.00 Das Haus der Dichterin ist geöffnet Agnes-Miegel-Haus FREIZEIT 15.00 Kaffeekränzchen Hotel Hannover

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VORTRAG & DISKUSSION

MONTAG, 4. MÄRZ


16 | Das volle Programm

VORTRAG & DISKUSSION

Jillian Beckers Frauenportraits sind derzeit im Kesselhaus zu sehen. Foto: pr.

„Schaut her, ich bin schön“ „Junge Kunst im Kesselhaus“ ist der Titel einer neuen Ausstellungsreihe im Kesselhaus. Den Beginn macht die junge hannoversche Fotografin Jillian Becker. Zu sehen sind im Kesselhaus großformatige Fotos junger Frauen. Zartheit und Schönheit auf der einen Seite und Nachdenklichkeit und Zerrissenheit auf der anderen Seite prägen die Motive. „Einige der Modelle scheinen zu sagen: Schaut her, ich bin so schön, genau wie die Welt, die mich umgibt, nichts kann passieren, aus anderen spricht diese tiefe Nachdenklichkeit, erkennen wir manchmal sogar Verzweiflung?“, schreibt Organisator Thomas Ritter in einer Ankündigung. Dies sei ein Merkmal von Jugend: grenzenloser Optimismus und Vertrauen in sich und doch auch nächtelange Diskussionen, Selbstzweifel und Fragen über Fragen. „Das ist es, worauf mich die Fotos von Jillian Becker hinweisen. Und deshalb finde ich ihre Arbeiten gut und sehenswert“, so Ritter. Zu sehen sind die Porträts bis zum 24. April. Jeweils donnerstags von 18 bis 20 Uhr öffnet die Ausstellung im Foyer. Es soll nicht die einzige Veranstaltung dieser Art in dem Raum bleiben. Ritter plant nach eigenen Angaben zusätzlich zum Konzertbetrieb auch wechselnde Kunstausstellungen.

17.00 Hauptversammlung Verein der Kriegsversehrten DRK Rodenberg, Hans-Sachs-Str. 1a, Rodenberg SONNABEND, 9. MÄRZ BÜHNE 16.00 Eck glöbe woll Heimat- und Kulturverein, Kleinkunst auf Plattdeutsch mit Brigitte Wehrhahn, Dorfgemeinschaftshaus, Langefeldstraße 2, Barsinghausen, Stemmen FREIZEIT 15.00 Treffen der Restless-Legs-Selbsthilfegruppe Curanum-Residenz MESSEN & MÄRKTE 13.30 - 16.00 Rund ums Kind Second Hand Basar, Haus der Begegnung, Hauptstr. 36, Bad Nenndorf MUSIK 15.30 Operetten-Melodien Es spielt das Kurensemble. Wandelhalle VORTRAG & DISKUSSION 14.30 Jahresversammlung SoVD Bad Nenndorf Gasthaus Hattendorf, Bundesstr. 5, Suthfeld, Kreuzriehe, SONNTAG, 10. MÄRZ AUSSTELLUNG 10.00 - 12.30 Das Haus der Dichterin ist geöffnet Agnes-Miegel-Haus BÜHNE 11.00 20 Jahre und kein bisschen heiser/ leiser Die Theaterkiste wurde im Februar 1993 gegründet. Ehm. Gasthaus Götze, Dorfstraße 32, Waltringhausen FREIZEIT 10.30 Sonntags-Frühschoppen Mit dem Kur-Ensemble, Wandelhalle


Das volle Programm

| 17

Fenster • Innentüren Haustüren • Verglasungen Rollläden • Möbelbau 15.00 Tanztee mit Hausmusiker Jan, Hotel Hannover MUSIK 15.30 Benefiz-Konzert BSW-Chorgemeinschaft WaltringhausenHaste, Wandelhalle 17.00 Werke dreier Meister zu hören Das Kammerorchester Langenhagen, St.-Jacobi-Kirche, Grover Straße 32, Rodenberg

VORTRAG & DISKUSSION 19.00 „Bis dass der Trott uns scheidet – Überlebenstipps für Partnerschaften“ Vortrag der Autorin und Kommunikationstrainerin Claudia Filker, Schlösschen Bad Nenndorf FREITAG, 15. MÄRZ FREIZEIT 10.00 Probe der Gruppe „Chorfreude“ Curanum-Residenz

MONTAG, 11. MÄRZ

SONNABEND, 16. MÄRZ

BÜHNE

BÜHNE

19.30 Der Gott des Gemetzels Vom Nordharzer Städtebundtheater Quedlinburg/Halberstadt, Kurtheater

20.00 20 Jahre und kein bisschen heiser/ leiser Die Theaterkiste wurde im Februar 1993 gegründet. Ehm. Gasthaus Götze, Dorfstr. 32, Waltringhausen

FREIZEIT 15.00 - 17.00 Gedächtnistraining DRK-Seniorenbegegnungsstätte VORTRAG & DISKUSSION

9.30 Indoor-Bouleturnier Sägewerk, Lauenau MUSIK

DIENSTAG, 12. MÄRZ

SONNTAG, 17. MÄRZ

MUSIK

AUSSTELLUNG

15.30 Ungarischer Nachmittag Es spielt das Kurensemble. Wandelhalle

10.00 - 12.30 Das Haus der Dichterin ist geöffnet Agnes-Miegel-Haus

AUSSTELLUNG 15.00 - 17.00 Das Haus der Dichterin ist geöffnet Agnes-Miegel-Haus FREIZEIT 9.00 DRK-Frühstück Hotel Hannover 15.00 Kaffeekränzchen Hotel Hannover 15.00 - 17.00 Gesellschaftsspiel „Tabu“ DRK-Seniorenbegegnungsstätte 15.30 Tanztee Wandelhalle

Obsthof

Brüggenwirth

FREIZEIT

15.00 Hauptversammlung DRK Lauenau DRK-Sozialstation Rodenberg/Lauenau, Rodenberger Str. 7, Lauenau 16.15 Herzinfarkt – kein unvermeidliches Schicksal Vortrag, Klinik Niedersachsen

MITTWOCH, 13. MÄRZ

Am Rundteil 8 • 31867 Lauenau ☎ 0 50 43 / 24 12 E-Mail: Tischlerei-Bruns@t-online.de

15.30 Ein Nachmittag mit Musik Des Operettenkomponisten Emmerich Kàlmàn, Wandelhalle 20.00 Pasadena Roof Orchestra Wandelhalle

BÜHNE 15.00 20 Jahre und kein bisschen heiser/ leiser Die Theaterkiste wurde im Februar 1993 gegründet Ehm. Gasthaus Götze, Dorfstr. 32, Waltringhausen FREIZEIT 9.30 Indoor-Bouleturnier Sägewerk, Lauenau 15.00 Tanztee mit Hausmusiker Jan, Hotel Hannover MUSIK 15.30 Sonntagskonzert Es spielt das Kur-Ensemble, Wandelhalle

DONNERSTAG, 14. MÄRZ

MONTAG, 18. MÄRZ

FREIZEIT

FREIZEIT

15.30 Kaffeehausmusik Schlösschen Bad Nenndorf

15.00 - 17.00 Gemeinsames Spiel DRK-Seniorenbegegnungsstätte

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18 | Das volle Programm

VORTRAG & DISKUSSION 16.15 Was geschieht mit mir? Der Weg durch die Krankheit Vortrag, Klinik Niedersachsen Ulrich Parzany ist „per Satellit“ im Bürgerhaus zu erleben. Foto: pr.

DIENSTAG, 19. MÄRZ MUSIK 15.30 Mit Melodien durch die Welt Es spielt das Kur-Ensemble, Wandelhalle VORTRAG & DISKUSSION

Eine Woche Gottesdienst Die evangelische Martins-Gemeinde Hohnhorst lädt vom 3. bis 10. März täglich zum „größten Gottesdienst in Europa“ ein - zusammen mit über 3.500 anderen europäischen Gemeinden. Für das überregionale Event zeichnet der Verein „ProChrist“ verantwortlich. Die Veranstaltungen im Bürgerhaus Haste beginnen jeweils um 19.30 Uhr mit einem Vorpgramm zum Gottesdienst, der dann etwa ab 20 Uhr per Satellit aus der Porsche Arena in Stuttgart, dem Zentralveranstaltungsort, in fast 1000 Orte in 17 Länder Europas übertragen wird. Im Mittelpunkt steht jeweils eine Predigt von Pfarrer Ulrich Parzany aus Essen. Der Theologe beleuchtet alltägliche Themen wie Geld und Gier, Leid und Tod, Gewalt und Angst aus christlicher Perspektive. „Zweifeln und Staunen“ heißt das Gesamtmotto. Das Vorprogramm wird in Haste von lokalen Musikgruppen, unter anderem der „GOfresh-Band Praisemusic“, dem Eisenbahnchor Haste und dem Posaunenchor der MartinsGemeinde mitgestaltet. Im Anschluss an die Übertragung aus Stuttgart gibt es im Bürgerhaus Angebote für Gespräche mit Menschen, die auf der Suche sind oder die konkrete Hilfe benötigen“, sagt Pastor Gero Cochlovius, Leiter des lokalen ProChrist-Teams. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Für Kinder von fünf bis 12 Jahren läuft am Sonnabend, 2. März, von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr im Bürgerhaus das Kinderprogramm „ProChrist für Kids“, in Haste organisiert vom Team „Brunch für Kids“. Es gibt ein Büffet, lustige Spiele und die Übertragung einer zentralen Kinderveranstaltung aus Stuttgart.

19.00 Hauptversammlung Verband Wohneigentum Parkhotel Deutsches Haus MITTWOCH, 20. MÄRZ AUSSTELLUNG 15.00 - 17.00 Das Haus der Dichterin ist geöffnet Agnes-Miegel-Haus FREIZEIT 15.00 Kaffeekränzchen Hotel Hannover 15.00 - 17.00 Dekoration für das Osterfrühstück DRK-Seniorenbegegnungsstätte 15.30 Tanztee Wandelhalle DONNERSTAG, 21. MÄRZ 15.30 Kaffeehausmusik Schlösschen Bad Nenndorf FREITAG, 22. MÄRZ BÜHNE 20.00 20 Jahre und kein bisschen heiser/ eiser Die Theaterkiste wurde im Februar 1993 gegründet. Ehm. Gasthaus Götze, Dorfstraße 32, Waltringhausen FREIZEIT 10.00 Probe der Gruppe „Chorfreude“ Curanum-Residenz SONNABEND, 23. MÄRZ BÜHNE 20.00 20 Jahre und kein bisschen heiser/ leiser Die Theaterkiste wurde im Februar 1993 gegründet. Ehm. Gasthaus Götze, Dorfstraße 32, Waltringhausen FREIZEIT 12.00 Gartenträume & Moorwagenrennen Kurpark Agnes-Miegel-Tage Hotel Hannover


Das volle Programm

SONNTAG, 24. MÄRZ

MUSIK

AUSSTELLUNG

19.30 Dämmerschoppen mit Little Jazz Wandelhalle

10.00 - 12.30 Das Haus der Dichterin ist geöffnet Agnes-Miegel-Haus

DONNERSTAG, 28. MÄRZ

FREIZEIT

FREIZEIT

12.00 Gartenträume & Moorwagenrennen Kurpark 15.00 Tanztee mit Hausmusiker Jan, Hotel Hannover

15.30 Kaffeehausmusik Schlösschen Bad Nenndorf

MONTAG, 25. MÄRZ

FREIZEIT

FREIZEIT

10.00 Probe der Gruppe „Chorfreude“ Curanum-Residenz

15.00 - 17.00 Spiele DRK-Seniorenbegegnungsstätte

FREITAG, 29. MÄRZ

MUSIK 15.30 Klassik-Konzert Wandelhalle

DIENSTAG, 26. MÄRZ FREIZEIT 9.30 - 11.00 Osterfrühstück Kosten: vier Euro, Anmeldung bis 22. März, DRK-Seniorenbegegnungsstätte MUSIK 15.30 Evergreen- und Schlagermelodien Es spielt das Kur-Ensemble, Wandelhalle MITTWOCH, 27. MÄRZ

SONNABEND, 30. MÄRZ MUSIK 15.30 Frühlingsmelodien Es spielt das Kur-Ensemble, Wandelhalle SONNTAG, 31. MÄRZ AUSSTELLUNG

AUSSTELLUNG 15.00 - 17.00 Das Haus der Dichterin ist geöffnet Agnes-Miegel-Haus FREIZEIT 9.00 DRK-Frühstück Hotel Hannover 15.00 Kaffeekränzchen Hotel Hannover 15.00 - 17.00 Bewegungsspiele DRK-Seniorenbegegnungsstätte 15.30 Tanztee Wandelhalle

10.00 - 12.30 Das Haus der Dichterin ist geöffnet Agnes-Miegel-Haus FREIZEIT 10.00 - 15.00 Oster-Brunch Ostersonntag & Ostermontag, Bodega 15.00 Tanztee mit Hausmusiker Jan, Hotel Hannover MUSIK 15.30 Oster–Festtagskonzert Wandelhalle

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20 | Rodenberg & Lauenau

Zwischen Folk, Jazz und Chanson

M

it Susie Asado kommt am Donnerstag, 7. März, ein mehr als interessantes Projekt auf die BĂźhne des Lauenauer Kesselhauses. Das Konzert beginnt um 20 Uhr auf der FoyerbĂźhne. Hinter dem Projekt „Susie Asado“ steht die Berliner Lyrikerin und Songschreiberin Josepha Conrad, heiĂ&#x;t es im AnkĂźndigungstext. Den Namen entlieh sie einem abstrakten Gedicht von Gertrude Stein, eine ihrer Lieblingspoetinnen.

Mag die offene Form: Josepha Conrad alias Susie Asado. Foto: pr.

Rätseln zwischen den Gängen

Z

um „Krimi-Dinner“ lädt die Apelerner Laienspielgruppe fĂźr die Donnerstage und Freitage, 28. Februar/1. März sowie 7./ 8. März, in das Brau- und Gasthaus „Felsenkeller“ ein. Das StĂźck, das dort gezeigt wird, heiĂ&#x;t „Mord ist kein Geschenk“ und stammt von den Autoren Hermann Doebel, Evelyn MĂśller, JensPeter Hirt und Annette Gehrmann. Die Handlung spielt an „Onkel Friedrichs 95. Geburtstag“, und der gefeierte Onkel tritt gar nicht erst auf, vielmehr ist sein Tod zu beklagen. Und schon streiten sich die „lieben“ Verwandten um das Erbe. Doch ein Krimi wäre kein Krimi, wenn nicht auch ein MĂśrder zu suchen wäre. Und diese Suche wird zwischen den Gängen des MenĂźs vollzogen. Die Zuschauer dĂźrfen nicht nur, sie sollen sogar miträtseln. Der Karten gibt es im „Felsenkeller“.

Zunächst war Susie Asado eine fiktive Figur, eine Rolle, in die sie schlĂźpfte. Noch heute staffiert sich die 38-Jährige bei Auftritten mit hĂźbschen Kleidern aus und trägt einen Seestern als Haarschmuck. Doch das einstige Solo-Projekt Susie Asado ist gewachsen, besteht inzwischen aus zwei, drei oder vier Mitwirkenden – je nachdem wer gerade Zeit hat. Conrad mag die offene Form: „Susie Asado ist wie eine Familie oder ein Ort, wo man sich trifft und etwas kreiert.“ Im Kesselhaus Lauenau wird Susie Asado ein oder zwei Mitmusiker mitbringen, ganz sicher auch ihre kleine Ukulele und wunderbare Geschichten zu GehĂśr bringen. Conrads StĂźcke bewegen sich zwischen Folk, Jazz und Chanson. SchlĂźssel zur Welt von Susie Asado bleiben aber weiterhin die Texte. Wortjongleurin Conrad rezitiert stellenweise mehr als zu singen. Sie liebt das Spiel mit Buchstaben und Bildern, rast behände durch Silbenketten und wechselt unvermittelt vom Englischen ins Deutsche, vom Alltäglichen ins Surreale. Der Eintritt kostet acht Euro pro Person, Karten gibt es an der Abendkasse sowie in den Bioläden Bad Nenndorf und Lauenau.

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Rodenberg & Lauenau

| 21

Stricken, Klöppeln, Häkeln und Vieles mehr

D

er „Knütte-Närmdach“ ist für Sonntag, 3. März, von 14 bis 17 Uhr im Rodenberger Museum geplant. „Knütte-Närmdach“ - was ist das denn?“ Diese Frage dürften sich all jene stellen, denen die hiesige plattdeutsche Sprache nicht geläufig ist. Knütten bedeutet stricken, Närmdach heißt Nachmittag. Also handelt es sich um eine ganz einfache Umschreibung für einen Nachmittag, an dem sich alles um Handarbeitskunst dreht. Nicht nur die allseits bekannten Handarbeiten wie Stricken, Häkeln, Sticken und Klöppeln werden gezeigt, sondern noch anderes kann an diesem Nachmittag bestaunt und ausprobiert werden. Zum Beispiel Handarbeitstechniken der Rodenberger Landfrauen.

In der gemütlichen Spinnstube werden Flachs und Wolle versponnen werden. „Der Webstuhl ist in Aktion und vermittelt etwas von der einst auch in Rodenberg und Umgebung üblich gewesenen Profession der Leinenweber“, heißt es in einer Pressenotiz. Liebevoll gefertigte Puppen und andere Dinge aus der bekannten Werkstatt von Sonja Wehrhahn aus Rodenberg gibt es zu bestaunen. Die „Galerie Stilvoll“ aus Rodenberg gewährt einen Einblick in die Herstellung von Schmuck und zeigt handgefertigten Achat-Schmuck. Die „Lauenauer Fleckenquilter“ zeigen ihre farbenprächtigen Patchwork-Arbeiten und lassen sich gern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Für Kinder ist eine Mitmach-Aktion geplant, dazu gibt es Kaffee und ein leckeres Kuchenbüfett für die Besucher.


22 | Rodenberg & Lauenau

Von Gospel bis Volksweisen

D

er Chor „Friday Night Voices“ und das A CapellaQuartett „Trisolo“ geben am Sonnabend, 23. März, ein Konzert im Lauenauer Bürgerhaus. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass bereits ab 19.30 Uhr. Die „Friday Night Voices“ sind ein junges Gospel-Ensemble aus Rodenberg, das gerade erst im Kulturzentrum „Backhaus Aktiv“ einen tollen Auftritt hingelegt hat. Gospel, Spirituals und Popsongs gehören zum Repertoire des Chores. Dessen Leitung hat Harm Cyriacks inne. „Trisolo“ besteht aus drei Sängerinnen und einem Sänger. Conny Allermann (Sopran) kommt aus Dorfmark, Inne Thompson (Alt) aus Eilte bei Hodenhagen, Nina Wegener (Alt II und Tenor) aus Kolenfeld, und Sascha Nicolaisen (Tenor und Bass) stammt aus Hohenbostel.

Das Quartett „Trisolo“ singt, was den vier Musikern gefällt. Am 23. März auch im Bürgerhaus.

Das Quartett betont, dass sein Repertoire auf keine Genres begrenzt ist. Egal ob Gospel, Pop, Afro, traditionelle Volksweisen oder „der Jahreszeit angepasste Weihnachtslieder“ – die Musiker singen, was ihnen gefällt. Seit Mai 2012 mischt Nina Wegener bei der A Cappella-Gruppe mit und machte das Trio zum Quartett.

Foto: pr.

Das Konzert im Bürgerhaus unterstützt der Boule Club Lauenau. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird am Ausgang gebeten. Hörproben von „Trisolo“ gibt es auf www. trisolo.de.

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Wunstorf

In den Steinhuder Museen wird es am 16. März österlich.

Frische Farben, historische Techniken

E

ine Osterausstellung ist in Steinhude für Sonnabend und Sonntag, 16./17. März, geplant. Die Schau öffnet am Sonnabend von 13 bis 17 Uhr in den Steinhuder Museen und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr am Neuen Winkel 8. „Zum Frühlingsanfang erblühen die Steinhuder Museen in frischen Farben“, heißt es in einer Ankündigung. Auf zwei Etagen bieten 26 Aussteller einen üppigen Strauß an Accessoires, Schmuck, Kuscheltieren und Geschenkideen für Freunde und Familie. Die Symbiose aus Tradition und Moderne ist besonders. Im historischen Ambiente des Museumsgebäudes von 1850 bieten Aussteller Neuinterpretationen historischer Techniken an - oder machen aus Alt gleich Neu. Der Eintritt kostet einen Euro pro Person. Mehr Informationen gibt es im Internet auf www.steinhuder-museen.de.

Foto: pr.

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24 | Lindhorst

Im Bergbaumuseum wird es haarig

W

etten, dass sich die Besucher der nächsten Sonderausstellung im Lindhorster Bergbaumuseum in die Haare kriegen? Das Thema lautet nämlich ab Sonntag, 3. März, „Friseure in Lindhorst“. Dabei hat Ausstellungsleiter Gunter Ludewig nicht in erster Linie aktuelle Haarschneider im Sinn, sondern einen Blick auf die Historie des Gewerbes in Lindhorst. Und die begann im Jahr 1921, als Heinrich Thürnau den ersten Frisiersalon eröffnete. Bis dahin hatten Schneider die Aufgabe übernommen, Haupthaare und Bärte der Lindhorster zu stutzen.

Gunter Ludewig mit einem Übungskopf für Friseure. Und es gibt reichlich weitere Exponate aus einstigen Frisiersalons. Fotos: gus

Zu dem Thema hat sich Ludewig mit Angehörigen ehemaliger Friseure in Verbindung gesetzt – wobei sich die Kontaktaufnahme bisweilen als schwierig erwies. Die Idee zu der Sonderschau hatte der Vorsitzende des Kultur-Fördervereins Schaumburger Bergbau bekommen, als er ein Bild seines Sohnes Michael Ludewig beim Friseur Walter Rehmert erblickte. Etliche weitere Schnappschüsse hat er mittlerweile als Exponate für die Ausstellung gesammelt. Diese werden bei Mariela Grobelska zur Präsentation aufbereitet. Grobelska arbeitet übrigens beim Friseursalon „Image“. Und dessen Chefin, Delia Zelonczewski, ist Rehmerts Nachfolgerin – so schließt sich der Kreis. Das Museum im Hof Gümmer wird ab dem 3. März einen kleinen Frisiersalon beherbergen. Einen Tisch mit Spiegel, einen Stuhl und eine Fön-Halterung hat Ludewig bereits aufgetrieben, ebenso altes Haarschneide-Werkzeug, Illustrierte und einiges mehr. Und er wünscht sich, dass jetzige Friseure aus Lindhorst Interesse bekunden, an Aktionen wie „Live-Haareschneiden“ mitzuwirken. Zu erreichen ist Ludewig werktags ab 18 Uhr unter Telefon (05725) 5243. Die Ausstellung wird am 3. März um 14 Uhr eröffnet, das Museum ist dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr zu besuchen. Sondertermine sind telefonisch zu verabreden.


Barsinghausen

Turbulenzen in der „feinen Gesellschaft“

D

rung. Liz und Mike, zwei eingeschleuste Klatschreporter, sind zum Spionieren gekommen und da sich die Lords neben Papas Geliebter keinen weiteren Skandal leisten können, ist jeder bemüht, nicht aus der Rolle zu fallen.

In Szene gesetzt wird ein Polterabend bei den oberen Zehntausend mit witzigen Dialogen und schwungvoller Musik. Tracy Lord, schön und verwöhnt, plant eine zweite Hochzeit in illustren Kreisen auf dem heimischen Anwesen. Der Auserwählte ist George, ein Moralpedant und ausgemachter Langweiler.

Als nach einer durchzechten Partynacht die ganze Hochzeit auf der Kippe steht, sind für ein Happy End nur noch ein wenig guter Wille und ein abreisender George nötig: Dexter und Tracy finden ein zweites Mal zueinander und retten so Schampus, Schmaus und schönen Schein. Unvergessen ist die Filmvorlage mit Stars wie Grace Kelly, Bing Crosby und Frank Sinatra.

as Musical „High Society” von Cole Porter und Arthur Kopit kommt am Sonnabend, 25. Mai, auf die Bühne des Theaters am Spalterhals. Von 20 Uhr an dreht sich alles um Turbulenzen in der „feinen Gesellschaft“.

Es wundert also nicht, dass mit dieser Vermählung niemand so richtig einverstanden ist. So spielt Schwester Dinah die hartnäckige Intrigantin und lässt keine Gelegenheit aus, der Schwester den Verlobten zu vergraulen. Schließlich gesellt sich Dexter, Tracys Ex-Mann und charmanter Lebemensch, hinzu und stiftet zusätzliche Verwir-

Tickets kosten zwischen 13 und 23 Euro, Schüler bezahlen 7,50 Euro. Vorzubestellen sind die Karten im Internet unter www. ccundco.de. Der Verein Calenberger Cultour und Co. ist telefonisch unter der Rufnummer 05105- 9751 zu erreichen.

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26 | Aus der Geschäftswelt

Europa erleben – auf die komfortable Tour

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as Unternehmen Jürgens Reisen lädt für Sonntag, 3. März, zur mittlerweile 40. Matinee „In Europa unterwegs“ ein. Beginn ist um 9 Uhr in der Wandelhalle, für 10 und 12 Uhr sind kommentierte Bildershows zum Reiseangebot des Jahres 2013 vorgesehen. Die ideale Gelegenheit, die Urlaubsplanung zu präzisieren. Die Küste Neuenglands, die Tulpenparadiese Hollands, der überwältigende Gardasee und etliche weitere attraktive Reiseziele hat der seit 85 Jahren bestehende Bad Nenndorfer Familienbetrieb im Katalog. „Wir bereiten unsere Fahrten stets kompetent und äußerst akribisch vor. Und das zu fairen Preisen“, betont Henning Jürgens, der das Unternehmen in vierter Generation führt. Moderne Vier-Sterne-Busse der Marke Setra bringen die Passagiere auf die komfortable Tour an ihre Ziele. Alle Fah-

rer sind seit geraumer Zeit für das Unternehmen tätig. Häufig befinden sich eigene fachkundige Reiseleiter an Bord, was die Jürgens-Kunden zu schätzen wissen. Die Angebotspalette ist breit gestreut, der aktuelle Katalog umfasst mehr als 100 Seiten. Europaweite Rund- und Studienreisen führen die Kunden in fremde Gegenden dieses Kontinents. Theaterbesuche, Wanderungen und ausgiebiges Erkunden von Ländern gehören fest zum Programm. Hohe Ansprüche stellt Jürgens an die Qualität der Hotels, in denen die Reisenden logieren. Und ein Passagier reichert die Touren überdies an: Der langjährige Freund des Betriebs, Werner Preußing, hat auf Reisen bereits Hunderte Fotos geschossen. Eine Auswahl bildet den visuellen Teil seiner Vorträge bei der Matinee. Ein einmaliges Angebot stellen die Mu-

sikfahrten dar. „Rigoletto“ sehen und hören die Kunden in der Dresdner Semper-Oper, den Tannhäuser in der Königlichen Oper von Kopenhagen. Dafür hat Jürgens den idealen Reiseleiter im Boot, oder besser: im Bus. Der Vorsitzende des Kulturforums, Karl-Heinz Werner begleitet die Reisegesellschaften. Dessen Schwester Ingrid Werner, ganz „nebenbei“ die Schwester von Henning Jürgens, ist auch mit im Einsatz: Sie begleitet Wanderungen unter anderem im Spreewald und im Markgräfer Land. Weitere Reiseziele in 2013 sind die Vulkaneifel und der Strand von Usedom. Flugreisen und Flusskreuzfahrten stehen ebenso im Katalog wie Nachmittags- und Tagestouren mit Sonderleistungen wie Schiffsausflügen und kulinarischen Stopps. Vereine und Gruppen können sich nach eigenen Wünschen Programme zusammenstellen lassen.

Die Küste Cornwalls – hier: Land’s End – gehört zu den Reisezielen in 2013. Foto: Preußing


Aus der Geschäftswelt

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Mit Andi Jäckel sicher durch Theorie und Praxis

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enn seine Fahrschüler voller Stolz die kleine Karte in die Höhe halten, die ihnen erlaubt, zukünftig ein Auto zu fahren, dann ist nicht zuletzt Andreas Jäckel stolz. „Es ist immer toll zu sehen, wenn die eigene Arbeit Früchte trägt und die jungen Menschen ihren Führerschein bestehen“, sagt der Fahrlehrer. Seit Beginn des Jahres hat er die Fahrschule Schlieker in Lauenau übernommen, zu der zusätzlich Zweigstellen in Bad Nenndorf und Rodenberg gehören. Bevor Andi Jäckel auf der Beifahrerseite von Fahrschulautos Platz genommen hat, war er zwölf Jahre als Ausbilder bei der Bundeswehr tätig. Während seines eigenen Motorradführerscheins hat es dann aber plötzlich angefangen bei ihm zu kribbeln. „Ich fand den Job total interessant“, sagt der gebürtige Hamelner. Ein anschließendes Betriebspraktikum brachte ihn dann vollends auf den Geschmack. Der 35-Jährige absolvierte die Fahrlehrerprüfung und war seitdem als angestellter Fahrlehrer beschäftigt. „Als die Chance kam, die Fahrschule Schlieker zu übernehmen, habe ich nicht gezögert und zugegriffen“, sagt Andi Jäckel schmunzelnd, der davon überzeugt ist, dass seine Erfahrungen bei der Bundeswehr in Sachen Menschenführung für seinen jetzigen Beruf hilfreich sind. „Der Ton ist natürlich ein ganz anderer“, erklärt der Fahrlehrer mit einem Augenzwinkern.

Andi Jäckel startet mit der Fahrschule Schlieker durch. Foto: par

Zusammen mit seinen beiden Angestellten Kathrin Staats und Manfred Hoffman bietet der Fahrschulbesitzer den Autoführerschein (auch mit Anhänger) und sämtliche Motorradführerscheine an. Alle Anmeldezeiten für die drei Fahrschulen sind im Internet unter www.fahrschuleschlieker.de einsehbar. Telefonisch ist das Team unter (05043) 989111 erreichbar.


28 | Aus der Geschäftswelt

Aus dem „Stübchen” wird ein Studio

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ie Schönheit hält Einzug: Am Sonnabend, 2. März, eröffnet Am Rundteil 13 „Martinas Beauty Studio“. „Mitten im Ort“, freut sich Inhaberin Martina Jankowski. Ihr Kosmetiksalon ist ebenerdig mit großem Parkplatz hinter dem Haus und weiteren Stellflächen vor dem Studio. Mit einem Tag der offenen Tür (10 bis 17 Uhr) wird die Neueröffnung gefeiert. Von Kopf bis Fuß können sich Frauen und auch Männer bei Kosmetikerin Martina Jankowski pflegen und verschönen lassen – bislang auf gemütlichen 12 Quadratmetern in Pohle. Jetzt zieht die Dienstleistung nach Lauenau um, und aus dem „Stübchen“ im Eigenheim wird ein schicker geräumiger Salon. Im neuen Domizil stehen Jankowski drei Behandlungsräume zur Verfügung. Die Kosmetikerin: „Ab März können Kundinnen und Kunden wieder problemlos Termine bekommen.“ Im alten Domizil war das Unternehmen an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Für das neue Studio hat die Inhaberin eine weitere Fachkraft eingestellt. Das Beauty-Studio-Team bietet kundenfreundliche Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr und sonnabends von 9 bis 15 Uhr. Termine sind ausschließlich nach Vereinbarung erhältlich. Kosmetische Behandlungen vom Nageldesign über Hautpflege und dekorativer Kosmetik, außerdem Wellnessanwendungen wie Massagen mit heißem Stein oder warmen Öl sowie kosmetische Fußpflege bietet das Studio. Ab März können sich Kundinnen zu Schminkkursen anmelden. Zusätzlich zu den Behandlungsräumen ist in „Martinas Beauty Studio“ ein Warteraum eingerichtet, und im Tresenbereich bietet Jankowski dekorative Kosmetik sowie Accessoires und kleine Geschenkartikel an.

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Martina Jankowski (Mitte) und ihr Team, Sinjne Mischkat (links) und Doreen Schroether, freuen sich auf den Start in Lauenau. Foto: sk


Gesundheit

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Motiviert und selbstbewusst in die Schule

Wann sind Kinder fit für die Schule? Für Eltern eine wichtige Frage. Foto: pr.

V

iele Eltern sind unsicher, wie sie auf schwache oder stark schwankende schulische Leistungen ihrer Kinder reagieren sollen. Oft stellt sich dann die Frage, ob die schlechten Noten aus mangelnder Lernbereitschaft resultieren, ob es am schulischen Umfeld liegt oder ob es bei den Kindern Motivationsprobleme oder Defizite wie etwa eine Lese-RechtschreibStörung/Dyskalkulie gibt, die bisher nicht erkannt wurde. Für Eltern und Schüler/innen in einer solchen Situation werden in der Denkspirale spezielle Tests und Trainings angeboten, die Aufschluss über die Ursachen ge-

ben und gleichzeitig Lösungen bieten. All diese Tests und Trainings werden in der Denkspirale ausschließlich von dafür ausgebildeten Fachkräften durchgeführt und die Ergebnisse im Anschluss sorgfältig ausgewertet. Die Denkspirale bietet zum Thema Schulfähigkeit ein ganzheitliches Testverfahren an (DES) um eventuelle Schwächen zu erkennen und das Kind entsprechend zu fördern (Elternanleitung). Die Kinder „durchlaufen“ in insgesamt 4,5 Stunden spielerisch die Anforderungen des Testverfahrens.

Inhalte: Überprüfung der Wahrnehmung (Tiefensensibilität, Vestibulärsystem, taktiles System) als Voraussetzung für ■ Funktion der Sinnesorgane und ihre Aufgaben (Ohren, Augen, Nase und Mund) ■ Händigkeit (sollte bis zur Einschulung festgelegt sein) ■ Sitz-, Stift- und Schreibhaltung ■ Grob- und Feinmotorik ■ das Sozialverhalten Ein Elternabschlussgespräch findet im Anschluss an den Kurs statt. www.denkspirale-landgrafenhaus.de


30 | Service

Kennen Sie Bad Nenndorf? nanu-Gewinnspiel

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war neigt sich die dunkle Jahreszeit allmählich ihrem Ende zu, dennoch sind Fußgänger abends und früh morgens weiterhin auf sie angewiesen: Straßenlaternen. In der Kurstadt Bad Nenndorf gibt es die Lichtspender in vielen unterschiedlichen Formen. Die wohl hübschesten säumen die Promenade im Kurpark. Die abgebildeten Leuchtköpfe sind eher Repräsentanten des Chics vergangener Jahrzehnte. Das fotografierte Exemplar befindet sich an einer Straße im Zentrum, ganz in der Nähe sind im vergangenen Jahr Pflasterarbeiten erfolgt. Und noch ein Tipp: Wer neben dieser Laterne steht, braucht keine Armbanduhr, um zu wissen, wie spät es ist. Welche Straße ist gemeint?

Wer die Antwort kennt, kann diese bis zum 5. März an die Schaumburger Nachrichten, Hauptstraße 4, 31542 Bad Nenndorf, oder per Fax an 05723-1358 senden. Die Teilnehmer müssen ihre Telefonnummer angeben, damit sie im Falle eines Gewinns informiert werden können. Als Preise gibt es zweimal zwei Karten für das Theaterstück „Der Gott des Gemetzels“ am 11. März im Kurtheater. Die Lösung des Januar/Februar-Rätsels lautete Horsten. Über zweimal zwei Karten für das Mia-Moth-Konzert in Lauenau freuten sich Inge Engelking aus Suthfeld und Ursula Strietzel aus Bad Nenndorf.

An welcher Straße spenden diese Laternen bei Dunkelheit Licht? Foto: gus

Schiller im Kopf, die Pistole in der Hand

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as Theaterstück „Verrücktes Blut“ ist am Sonnabend, 6. April, im Barsinghäuser Theater am Spalterhals zu sehen. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. „In dem Stück geht es nicht um die Schüler. In dem Stück geht es nicht um die Lehrer. In dem Stück geht es nicht um die Schule. In dem Stück geht es um den Blick darauf, es geht um das Publikum“, heißt es in einer Vorschau. Die Autoren Nurkan Erpulat und Jens Hillje wurden im Jahr 2011 für „Verrücktes Blut“ für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert.

Zum Inhalt: Schiller steht auf dem Programm der Theater-AG: „Die Räuber“ sowie „Kabale und Liebe“. Sonia Kelich, die Lehrerin, redet über Schillers Ästhetik, aber keiner hört zu, die Schüler haben andere Sorgen. Die Lehrerin wird übertönt, Macho-Gehabe und Gewaltandrohungen füllen den Unterrichtsraum bis Musa im Gerangel eine Pistole aus dem Rucksack fällt. Die Waffe ist echt, und sie ist geladen. Kelich greift zu, und dann wird gespielt: Franz Moor, der ewig Benachteiligte, sein Bruder Karl, das Intrigenopfer, das zum

Terroristen wird, Ferdinand, dem es nicht gelingt, die Klassenschranken niederzureißen, die ihn von Luise trennen, und Luise selbst, die ihr Gehorsam das Leben kostet. Die Ideen des deutschen Idealismus im Kopf und die Pistole in der Hand, wird die Lehrerin zur Bildungsterroristin. Tickets gibt es zum Preis von 13 bis 23 Euro (Schüler zahlen nur 7,50 Euro) im Internet auf www.ccundco.de. Der Veranstalter ist telefonisch unter der Rufnummer 05105-9751 zu erreichen.


Service

Bad Nenndorf auf einen Blick

Terminvorschau AB APRIL Dienstag, 9. April, 10 Uhr: Treffen des interkulturellen Frauenkreises Rodenberg im Museum Mittwoch, 10. April, 17.30 Uhr: Treffen der Gruppe „Menschen und Soziales“ (Lokale Agenda) im Mehrgenerationenhaus Mittwoch, 10. April, 19 Uhr: Treffen des interkulturellen Frauenkreises Rodenberg im Museum

Freitag, 12. April, 20 Uhr: Carvin Jones mit Band im Lauenauer Kesselhaus Mittwoch, 24. April, 15 Uhr: „Ich – Lyrik aus Agnes Miegels Innenwelt“ im Haus der Dichterin, Bad Nenndorf Sonnabend, 27. April, 10 Uhr: Aktion „TuS Kreuzriehe/ Helsinghausen räumt auf“ Sonnabend, 27. April, 14 Uhr: Tag der offenen Tür beim MTV Messenkamp

Impressum „nanu“ Das Stadtmagazin für Bad Nenndorf und Umgebung, herausgegeben von den Schaumburger Nachrichten | Redaktion: Guido Scholl, Haus Kassel, Hauptstraße 4, 31542 Bad Nenndorf, Tel. (05723) 1339, Fax (05723) 1358, E-Mail: sn-badnenndorf@madsack.de | Gestaltung: Schaumburger Nachrichten, Vera Elze | Verantwortlich: Dr. Uwe Graells | Anzeigen: Arne Frank (verantwortlich), Am Markt 12, 31655 Stadthagen

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Da geht’s lang in der Kurstadt Kartenvorverkauf für Veranstaltungen der Kur- und Tourismusgesellschaft, des Kulturforums, Heimspiele H96 und eventim: Wandelhalle, Di.-So. 14-19 Uhr, Tel. 05723/748580 und in der Tourist-Info im Haus Kassel, Mo.-Fr. 9-18 Uhr, Mai-Okt. 9-12 Uhr, Tel. 05723/748560 Leseraum: Foyer Wandelhalle, tägl. 9-18 Uhr Spielraum: Im Haus Kassel, täglich 9-18 Uhr, Zugang über den Haupteingang Wandelhalle Trinkbrunnen: im Haus Kassel, Hauptstr. 4, während der Öffnungszeiten der TouristInformation Landgafenklinik-Gästeführung montags bis freitags, 15 Uhr Kurkonzerte mit dem Kurensemble, Leitung György Kovács in der Wandelhalle oder Musikmuschel im Kurpark Kur-Konzerte: mit dem Kurensemble, Leitung György Kovács in der Wandelhalle oder Musikmuschel im Kurpark Di. 15.30 Uhr Do. 15.30 Uhr Sa. 15.30 Uhr Operetten Jazz jeden letzten Mittwoch im Monat um 19 Uhr Dämmerschoppen mit Little Jazz Tanztee: Mittwochs 15.30 Uhr Tourist-Information: Haus Kassel, Hauptstr. 4 Tel.: 05723/748560 Agnes-Miegel-Haus Agnes-Miegel-Platz 3, Gedenkstätte der ostpreußischen Balladendichterin, Ehrenbürgerin Bad Nenndorfs. Öffnungszeiten: Mi. 15-17 Uhr, So. 10-12 Uhr Bücherei im Haus der Begegnung Hauptstr. 36, Tel.: 05723/987-165 Öffnungszeiten: Mo., Mi., Do, Fr. 15-18 Uhr, So. nach dem Kindergottesdienst 11.30-12.30 Uhr Minigolf im Kurpark April bis Oktober, Tel.: 05723/740159 Öffentliche Sportgeräte: Kurhausstraße oberhalb der Landgrafentherme



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