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Mein Hochzeitsplaner Informationen | Checklisten | Anregungen | 2012


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„Mein Hochzeitsplaner“ bietet einen alphabetischen Überblick über alles zum Thema Heiraten. Die Liste reicht von A (wie „Accessoires für die Braut“) bis Z (wie „Zugewinngemeinschaft“).

Inhalt A

Accessoires für die Braut Antrag Auto schmücken Ausland

B

Beauty-Tipps für Braut und Bräutigam Blumen und Blüten Bräuche zur Hochzeit Brautkleid Brautschmuck Brautstrauß Budgetplanung

C

Catering Checkliste zur Hochzeitsplanung

D

Dankesrede Danksagungen Dessous für die Braut Dokumente für die standesamtliche und kirchliche Trauung Drucksachen

E

Ehevertrag Einladungen Essen zur Hochzeit

F

Finanzierung der Hochzeit Flitterwochen Fotograf Formalitäten Frisur

G

Gästeliste Geschenke Gleichgeschlechtliche Ehe Gütergemeinschaft Gütertrennung

H

Heiratsantrag Heiraten im Ausland Hochzeitsanzug Hochzeitsplaner Hochzeitsspiele Hochzeitstafel

J

Junggesellenabschied Junggesellinnenabschied

P

Planung der Hochzeit Polterabend

R

Rechtliches Ringe

S

Schleier Schuhe Spiele zur Hochzeit Standesämter im Schaumburger Land Styling am Hochzeitstag

T

Kennenlernspiele bei der Hochzeit Kinder bei der Hochzeit Kirchlich heiraten Kleidung für Sie und Ihn Kopfschmuck für die Braut

Terminplanung Tischdekoration (für die Hochzeitstafel) Tischkärtchen Tischordnung Trauringe Trauung (Standesamt und Kirche)

L

U-Z

K

Locations zum Heiraten

M

Make up Musik

N

Nach der Hochzeit Namensrecht Neuer Name Notfallpaket für die Braut

O

Outfit

Versicherung zur Hochzeit Zugewinngemeinschaft

Impressum Mein Hochzeitsplaner (4. Auflage) Herausgeber Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Am Markt 12-14, 31655 Stadthagen Redaktion: Uwe Graells (verantwortlich) Redaktionelle Mitarbeit: Holger Buhre Fotos: istockphoto.com, fotolia.com Layout: Vera Elze Anzeigen: Arne Frank (verantwortlich) Druck: Druckerei Kiel GmbH, 31558 Hagenburg

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A

Accessoires für die Braut Erst gewisse Accessoires machen das Outfit der Braut komplett: Eine Schleppe verwandelt das Kleid in eine wahrhaft königliche Robe. Für manches Brautkleid sind Handschuhe das Tüpfelchen auf dem i. Eine Winter-Braut braucht etwas Warmes, und selbst im Sommer muss mit kühlen Hochzeitstagen gerechnet werden. Auf der sicheren Seite ist die Braut beispielsweise mit einem zum Kleid passenden Cape, einem BoleroJäckchen oder einer attraktiven Stola. Wohin mit Taschentuch, Lippenstift und anderen unentbehrlichen Utensilien? Die Antwort lautet Pompadour. Dieser kleine Beutel aus farblich passendem Stoff oder Spitze eignet sich bestens als ständiger Begleiter der Braut.

Antrag So verschieden wie die Menschen sind, so unterschiedlich fallen auch die Heiratsanträge aus. „Willst du mich heiraten?“ Die klassische Frage kann in 1000 Variationen gestellt werden: Romantisch bei Kerzenschein, überraschend am Arbeitsplatz des Partners, im Urlaub, vor der versammelten Familie oder auf vielfältige andere Weise. Ein gelungener Heiratsantrag ist ein Ereignis, an das zwei Menschen sich noch viele Jahre später gern erinnern. Allemal ein Grund, keine Mühe zu scheuen und

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sich etwas besonders Witziges, Exklusives oder Überraschendes einfallen zu lassen. Übrigens: Nicht nur Männer dürfen Heiratsanträge machen. Wenn es schon das Weib sein soll, das ewig lockt, dann spricht nichts dagegen, dass Frauen auch um die Hand des Auserwählten anhalten.

Auto schmücken Auf keiner Hochzeit darf die Autokarawane fehlen, die mit lautem Gehupe den Brautzug schon von Weitem ankündigt. Jedes Auto wird mit weißen Bändern geschmückt. Die weiße Antennenschleife dient dabei nicht nur dazu, die Hochzeitskolonne optisch von den übrigen Verkehrsteilnehmern abzuheben, sondern soll dem Brautpaar auch viel Glück für die Ehe bescheren.


• Reisepass • Geburtsurkunde • Aufenthaltsbescheinigung mit Angabe des Familienstands, des Wohnsitzes und der Staatsangehörigkeit • Wenn einer der Partner bereits verheiratet war: Heiratsurkunde oder Familienbuchabschrift – jeweils mit dem amtlichen Vermerk der Eheauflösung • Wenn einer der Partner verwitwet ist: Sterbeurkunde der verstorbenen Person • Nachweis über den zurzeit ausgeübten beziehungsweise den erlernten Beruf

Bei der Dekoration des Brautautos sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ob mit Blumenkranz oder einem aufwändigen Blumengesteck vom Floristen, ob mit Plüschtier-Brautpaar, Schriftzügen oder Luftballons: Erlaubt ist, was gefällt. Gerne wird das Brautauto auch mit alten Blechdosen am Auspuff und dem Schriftzug „Just married“ auf Heckscheibe oder Lackierung versehen.

Ausland Welche Eheschließungsbestimmungen es für eine Hochzeit im Ausland gibt und wie die Anerkennung in Deutschland aussieht, ist von dem Land abhängig, in dem die Hochzeit vollzogen werden soll. Im Allgemeinen werden folgende Unterlagen benötigt:

• In manchen Ländern benötigt man einen internationalen Auszug aus dem Einwohnermeldeamt. Diese Übersicht gibt lediglich einen allgemeinen Überblick. Die benötigten Dokumente können von Land zu Land sehr variieren.

B Beauty-Tipps für die Braut Vorab ein allgemeiner Tipp: Für ihr Makeup sollte die Braut möglichst wisch- und wasserfeste Produkte verwenden, damit die Tränen ohne Reue rollen können.

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Denkbarer Zeitplan 3 Monate vorher: Termin-Absprache mit einem Stylisten. 6 – 8 Wochen vorher: Friseurtermin zur Vorbesprechung der Hochzeitsfrisur / Behandlung der Hände, Ellbogen und Füße mit Feuchtigkeitsprodukten beginnen. 4 – 6 Wochen vorher: Kosmetikbehandlung / eventuell Besuch im Solarium. 4 Wochen vorher: Beratungsgespräch (Frisur, Make-up) beim Stylisten oder Kosmetik-Studio – mit Probe-Make-up und eventuell Haar-Probe. 2 Wochen vorher: Zahnarzt-Termin zur Reinigung der Zähne / Friseurtermin für den Schnitt der Hochzeitsfrisur beziehungsweise zum Strähnchen-Färben. 1 Woche vorher: Friseurtermin für Tönung oder Färbung. 3 – 4 Tage vorher: Termin im KosmetikStudio zur Maniküre und Pediküre 1 Tag vorher: Lackieren der Nägel (im Kosmetikstudio oder daheim).

Beauty-Tipps für den Bräutigam Auch der Bräutigam sollte sich nicht scheuen, der Natur im Vorfeld seiner Hochzeit ein klein wenig unter die Arme zu greifen. Hier einige Tipps:

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• Die Haare ein bis zwei Wochen vor der Hochzeit schneiden lassen, damit es zur Trauung natürlich und nicht wie frisch geschnitten aussieht. • Am großen Tag kein Gel verwenden, das die Haare zu sehr festigt und verklebt. • Der Versuchung widerstehen, am Junggesellenabend als letztes Zeichen der eigenen Unabhängigkeit eine neue, verrückte Frisur oder Haarfarbe auszuprobieren. • Um die Haut nicht unnötig zu strapazieren, sollte vor der Hochzeit auf eine tägliche Rasur verzichtet werden. Stattdessen am Morgen vor dem Gang zum Altar gründlich rasieren. • Bei trockener Haut statt eines flüssigen Aftershaves lieber ein Balsam verwenden. Das ist cremiger und spendet der Haut mehr Feuchtigkeit. Sonstiges • Professionelle Maniküre, falls die Hände nicht so gepflegt aussehen, wie sie sollten.

Blumen und Blüten Ob Brautstrauß, Blumengruß oder Tischschmuck: Am Hochzeitstag spielen Blumengebinde eine besondere Rolle. Dass rote Rosen die Liebe symbolisieren, weiß auch heute noch jeder. Aber welche Botschaften sich in der bunten Blütenpracht eines herrlichen Straußes verbergen können, ist weithin unbekannt.


Wenn „Er“ ihr mit dem Brautstrauß nicht nur seine Liebe, sondern auch seine Bewunderung in den Arm legen will, sollten Narzissen in den Strauß, die ihr sagen: „Du bist einfach vollkommen“. Am schönsten ist es, wenn alle Blumenarrangements aufeinander abgestimmt sind: Brautstrauß, Tischschmuck, die Blumen in der Kirche und die Sträußchen der Blumenkinder. Vorsicht ist bei gelben Blumen geboten. In dieser Farbe signalisiert die Nelke Hochmut, die Lilie Falschheit und die Tulpe die Hoffnungslosigkeit der Liebe. Damit nichts schiefgeht, liegt es nahe, sich für Weiß als Grundfarbe zu entscheiden.

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Bräuche zur Hochzeit Der wichtigste Wunsch aller Brautpaare ist es wohl, glücklich zu sein. Es gibt jede Menge vielversprechender Bräuche, die vor Unheil schützen beziehungsweise für Liebe, Treue, Gesundheit, Wohlstand oder Kindersegen sorgen. Unter anderem geht es darum, dass böse Geister der Braut nicht zu nahe kommen. Dabei sind Brautjungfern unverzichtbar, deren Kleider dem der Braut möglichst ähnlich sehen. Dann wissen die Dämonen nicht mehr, wer die Braut ist und können kein Unheil stiften. Ein Brautstrauß mit etwas Rotem und den richtigen Kräutern

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sorgt ebenfalls für Ruhe vor den Störenfrieden. Die Braut sollte die Türschwelle unter gar keinen Umständen berühren, weil unter ihr garstige Geister hausen: Deshalb wird sie von ihrem Ehemann über die Schwelle getragen. Und wenn die Braut ein Geldstück im Brautschuh versteckt, ist es um die Finanzen in der Ehe gut bestellt.

• Schmal: Gerade geschnittene Linie vom Oberteil bis zum Rock – eng anliegend und figurbetont. Dezenter Stil. Auch mit Schleppe möglich, die einen Kontrast zum schmalen Kleid bildet.

Brautkleid

Brautschmuck

Die Suche nach dem perfekten Brautkleid ist einer der wichtigsten Schritte bei den Hochzeitsvorbereitungen. Schließlich möchte jede Braut an ihrem großen Tag umwerfend schön aussehen. Welchen Stil das Brautkleid hat, ist dabei Geschmacksache. Hier einige Möglichkeiten:

Erst der Kopfschmuck macht die Frau zur Braut. Einst musste es ein züchtiger Schleier sein, der im richtigen Moment gelüftet wurde. Heute hat eine Braut viele Möglichkeiten, ihren Kopf anlass- und typgerecht herauszuputzen:

• Herzogin: Figurbetontes Oberteil, schlicht oder reich verziert mit Perlen, Applikationen und Stickereien. Der Rock setzt in Taillenhöhe an und ist sehr weit, meist mit einem üppigen Reifrock und Schleppe. • A-Linie: Figurbetontes Oberteil ohne Taillennaht – alle vertikalen Nähte sind durchgehend. Leicht ausgestellter Rock, so dass der Schnitt des Kleides einem A ähnelt. So ein Kleid ist oft aus eher festen Stoffen gefertigt, die den Halt unterstützen. • Empire: Figurbetontes Oberteil, das stark verkürzt ist, so dass sich die Taillennaht direkt unter der Brust befindet. Der Rock fällt etwas schmaler aus, die Schnittführung ist schlicht. Für so ein

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Kleid werden meist leichte, fließende Stoffe verwendet.

• Schleier: Er gilt als klassischer Kopfschmuck. Der Schleier kann kurz, halblang oder bodenlang sein – wobei die


Faustregel gilt: Je kürzer das Kleid, desto kürzer der Schleier. • Hut: Vom extravaganten Modell mit ausladendem Rand bis zur winzigen „Pillbox“ ist alles erlaubt, was gefällt – wenn es zum Kleid und zur Trägerin passt. Der Hut kann schlicht oder mit Chiffon, Tüll, Federn, Blüten oder Perlen aufgepeppt sein. Ein Hut empfiehlt sich nur bei Frisuren, die unter diesem Kopfschmuck nicht leiden.

• Kranz, Diadem: Der Verzicht auf Schleier und Hut bedeutet keineswegs, dass die Braut „oben ohne“ geht. Hochgesteckte Frisuren lassen sich beispielsweise mit einem Diadem oder einer Krone schmücken. In langes Haar kann man Bänder einflechten. Romantisch wirkt ein Kranz aus Stoffblumen oder echten Blüten.

Brautstrauß Er gehört zur Grundausstattung jeder Braut. Weil er das Outfit optisch abrundet, sollte der Brautstrauß in Farbe, Form und Stil auf jeden Fall zum Brautkleid passen – und möglichst auch zum Anzug des Bräutigams. Bei der Auswahl sind im Wesentlichen drei Entscheidungen zu treffen: Welche Blume? Welche Farbe? Welche Form? Der Brautstrauß genießt eine besondere Aufmerksamkeit der ledigen, weiblichen Gäste. Der Strauß wird nämlich während der Feier von der Braut rückwärts über die Schulter in die Menge der unverheirateten Frauen geworfen. Die glückliche Fängerin darf den Strauß behalten und wird die nächste Braut sein – so die Prophezeiung .

Budgetplanung Eine Hochzeit ist normalerweise eine teure Angelegenheit mit unzähligen Ausgaben und Kosten. Die Übersicht listet die wichtigsten Kosten auf – damit die künftigen Eheleute nicht unerwartet mit einem Berg voller Schulden in die gemeinsamen Jahre starten. Folgende Positionen müssen bei der Etatplanung der eigenen Hochzeit berücksichtigt werden: • Formalitäten: Standesamtgebühren, Notargebühren für Ehevertrag, Zeitungsanzeige • Kleidung für die Braut: Kleid, Schleier, Kopfschmuck, Schuhe, Handschuhe, Dessous, Strümpfe

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• Kleidung für den Bräutigam: Anzug, Schuhe, Krawatte oder Fliege, Tuch, Hemd, Hut oder Zylinder

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• Beauty: Frisur, Make-Up, Kosmetik, Massage, Parfüm, Maniküre, Pediküre

Catering

• Polterabend: Raummiete, Partylichtanlage, Live-Band oder DJ oder Alleinunterhalter, Essen und Getränke, Deko-Service, Reinigungsservice • Transport: Limousine oder Kutsche

Bei einer Hochzeit bleibt vielen Gästen vor allem das köstliche Essen in Erinnerung . Ob bei der Hochzeit zu Hause, unter freiem Himmel oder in einem Festsaal: Der jeweilige Gastwirt oder ein Partyservice lassen das Hochzeitsessen zu einem wahren Gaumenschmaus werden.

• Trauung: Handtasche, Trauringe, Schmuck, Brautstrauß, Reversblume, Streublumen für Blumenkinder, Blumenschmuck für Standesamt und Kirche, Bändchen für Hochzeitsauto, Fotograf, Videofilmer, Kirchenspende, Sektempfang • Hochzeitsfeier: Tanzkurs, Saalmiete, Tisch- und Menükarten, Blumenschmuck für Festräume, Menü, Getränke, Deko-Service, Hochzeitstorte, Fotograf, Videofilmer, Partylichtanlage, Live-Band oder DJ oder Alleinunterhalter, Hochzeitssuite, Negligé, Champagner, Reinigungsservice •

Hochzeitsreise: Flug oder Fahrt, Unterkunft, Mietwagen, Reisezubehör, Essen und Getränke, Ausflüge, Programm, Shopping , Impfungen, Versicherungen

• Nach der Hochzeit: Danksagungskarten, Fotos.

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Checkliste zur Hochzeitsplanung Eine Hochzeit erfordert viel Vorbereitungsarbeit. Diese Checkliste kann dabei helfen, dass bei allen anstehenden Entscheidungen, Planungen, Terminen und Besorgungen nicht der Überblick verloren geht: • 12 Monate vor der Hochzeit: Hochzeitstermin festlegen, Art und Umfang der Hochzeitsfeier bestimmen, Budget festlegen und ungefähre Kosten kalkulieren, beim Standesamt über


erforderliche Dokumente informieren, Hochzeits-Location und Kirche besichtigen, Musiker vorreservieren.

hungsweise Videofilmer engagieren, Hochzeitsmenü auswählen, Outfit fürs Standesamt überlegen.

• 8 Monate vor der Hochzeit: Flitterwochen buchen, Gästeliste erstellen, Trauzeugen auswählen, über Namensrecht und Ehevertrag informieren.

• 2 Monate vor der Hochzeit: Friseurtermin vereinbaren, Entscheidung über Sitzordnung treffen, Hochzeitstorte auswählen, Dekoration und Blumenschmuck für Hochzeitszeremonie und -feier bestellen.

• 6 Monate vor der Hochzeit: Anmeldung beim Standesamt, Kirche und Location reservieren, Hotelzimmerkontingente für Gäste vorreservieren. • 5 Monate vor der Hochzeit: Einladungskarten aussuchen, Text überlegen und Karten bedrucken lassen, Gedanken über Geschenkwünsche machen (eventuell Geschenktisch zusammenstellen). • 4 Monate vor der Hochzeit: Einlad u n g s k a r t e n v e rsenden, Brautkleid aussuchen, Musikauswahl treffen (Band oder DJ buchen).

• 6 Wochen vor der Hochzeit: Gästebuch organisieren. • 4 Wochen vor der Hochzeit: Programmheft für die Kirche erstellen,

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• 3 Monate vor der Hochzeit: Eheringe aussuchen, Outfit für den Bräutigam kaufen, eventuell Tanzkurs besuchen, Hochzeitsauto oder -kutsche reservieren, Fotograf bezie-

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Brautstrauß aussuchen und bestellen, letzte Brautkleid-Anprobe (eventuell Änderungen an Kleid und Hochzeitsanzug vornehmen, Sitzordnung festlegen, Ringe abholen, Abläufe für Hochzeitstag besprechen und alle Termine bestätigen lassen. • 2 Wochen vor der Hochzeit: Papiere auf Vollständigkeit und Gültigkeit prüfen. • 1 Woche vor der Hochzeit: Tischrede vorbereiten, Fingernageldesign im Nagelstudio, beschriftete Tischkarten und endgültige Sitzordnung an Restaurant weitergeben, Entspannen und Ausschlafen. • Am Hochzeitstag: Genießen und sich feiern lassen. • Die ersten Tage nach der Hochzeit: Rechnungen begleichen. • 3 Wochen nach der Hochzeit: Fotos sichten und Abzüge machen lassen, Danksagungen verschicken, Fotoalben besorgen und gestalten.

D Dankesrede Grundsätzlich gilt: Jeder darf reden, aber möglichst kurz - also höchstens fünf Minuten. Nach Möglichkeit sollte frei ge-

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redet werden. Gereimte Reden können abgelesen werden. Groß geschriebene Stichworte helfen weiter. Tipp: Die Rede vorher laut üben. Normalerweise werden Reden zwischen Vorspeise und Hauptgericht gehalten. Meist beginnt der Brautvater. Ihm folgen der Vater des Bräutigams, ein Trauzeuge und schließlich der Bräutigam (mit kurzen Dankesworten).

Danksagungen Es ist ein guter Brauch, sich nach der Hochzeit und den damit verbundenen Feierlichkeiten bei allen Gästen beziehungsweise Schenkenden zu bedanken. Das geschieht meist entweder durch eine entsprechende Anzeige in der Zeitung oder durch persönlich gehaltene Danksagungskarten. Deren Text sollte kurz und bündig sein und zugleich eine individuelle Note des Brautpaars enthalten.


Dessous für die Braut Der Slip sollte absolut glatt anliegen und weder dicke Nähte noch einen runden Gummi haben. Neutrale Seide ist unter Umständen günstiger als Spitze, die bei einem dünnen Kleiderstoff durchschimmern kann. Wer keine Model-Figur hat, trägt unterm engen Brautkleid am besten ein sanft modellierendes Miederhöschen. Nackte Beine passen selbst im Hochsommer nicht zu einer Braut. Erst der Hauch von Hülle verleiht den Beinen jenen zarten Schimmer, der Blicke unwiderstehlich anzieht:

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• Ein enges oder sehr kurzes Kleid verlangt Strumpfhosen. Ansonsten dürfen es auch Strümpfe mit Strapsen oder Strumpfbändern sein. • Schlanke, wohlgeformte Beine in weißen Strümpfen sehen zum weißen Brautkleid umwerfend aus. • Gemusterte Strümpfe lassen die Beine meist kräftiger erscheinen, machen also lange, sehr schlanke Beine zusätzlich sexy. • Offene Schuhe erfordern Strümpfe ohne Verstärkung an den Zehen. Dessous sind keineswegs purer Luxus. Sie sollen den Körper unauffällig formen und kleine Schönheitsfehler korrigieren. Dabei müssen die Dessous so perfekt aufs Kleid abgestimmt sein, dass man sie nicht einmal erahnen kann. In diesem Zusammenhang spielt die Farbe eine wichtige Rolle: Ein weißes Brautkleid aus dünnem Stoff lässt

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weiße Wäsche womöglich durchscheinen. Hautfarbene Dessous hingegen sind unsichtbar. Ob die Braut Hemdchen, Bustier oder Strapsgürtel trägt, entscheidet sich letztlich am Kleid. BH und Slip sind jedoch Standard. Alle Teile sollten in Stil und Stoff miteinander harmonieren. Zum Brautkleid passen keine sichtbaren BH-Träger. Für ein ärmelloses oder gar schulterfreies Kleid bleibt also nur ein trägerloser BH.

Dokumente … für die standesamtliche Trauung Vor einer Trauung müssen die Formalitäten beachtet werden. Hier sind jene Unterlagen aufgelistet, die Heiratswillige benötigen. Idealerweise sollten alle Dokumente bereits vorgelegt werden, wenn die Hochzeit beim zuständigen Standesamt angemeldet wird. Dieser formale Akt ist in jenem Ort möglich, wo mindestens einer der Verlobten wohnt. Erforderlich sind: • Gültiger Personalausweis oder Reisepass • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister.

Unter bestimmten Umständen werden noch weitere Unterlagen benötigt: • Aufenthalts- bzw. Meldebescheinigung • Falls ein Partner schon verheiratet war, eine beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister. • Falls gemeinsame Kinder mit in die

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Ehe gebracht werden, deren Geburtsurkunden. Für Minderjährige, beschränkt Geschäftsfähige und Ausländer gelten zusätzliche Bestimmungen. • Geschiedene benötigen eine Eheurkunde ihrer letzten Ehe und das Scheidungsurteil der letzten Ehe mit Rechtskraftvermerk. • Verwitwete benötigen eine Eheurkunde ihrer letzten Ehe sowie eine Sterbeurkunde ihres verstorbenen Ehepartners. Alle entsprechenden Infos gibt es beim zuständigen Standesamt. Dort werden auf Wunsch auch zusätzliche Dienstleistungen für die Trauungszeremonie vermittelt. … für die katholische Trauung • Personalausweis • 2 Trauzeugen • Taufbescheinigung • Bescheinigung über die standesamtliche Trauung • Familienstammbuch


… für die evangelische Trauung • • • •

Personalausweis Taufbescheinigung Konfirmationsurkunde Heiratsurkunde der standesamtlichen Trauung

… für die ökumenische Trauung • Personalausweis • Taufbescheinigung • Firmungs- bzw. Konfirmationsurkunde • Heiratsurkunde der standesamtlichen Trauung.

Drucksachen Ohne Drucksachen ist eine Hochzeit mit allem Drum und Dran nur schwer vorstellbar. Angefangen bei den Einladungskarten ist dabei Einfallsreichtum und Individualität gefragt. Dasselbe gilt auch für die Menü- und Tischkarten zur Hochzeitsfeier sowie für die einige Wochen später zu verschickenden Danksagungen. Im Idealfall kommen sämtliche Drucksachen in Art und Gestaltung „wie aus einem Guss“ daher. Selbst basteln ist nach wie vor angesagt – wer jedoch keine Zeit hat und sich diesen Aufwand ersparen möchte, ist mit einer fachkundigen Druckerei bestens bedient.

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E

Einladungen

Ehevertrag Die Rechte und Pflichten von Eheleuten sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Aber auch Paare, die unverheiratet miteinander leben, können ihre Rechte und Pflichten vertraglich sichern lassen. In einem Ehevertrag wird üblicherweise festgehalten, was im Falle einer Scheidung oder eines Todesfalls finanziell geschehen wird. Geregelt werden Unterhaltszahlungen im Scheidungsfall, Vermögensausgleich, die Rentenregelung und der Güterstand. Grundsätzlich geht man davon aus, dass Partner mit unterschiedlicher Staatsangehörigkeit einen Ehevertrag schließen sollten, in dem festgelegt ist, welches nationale Recht im Fall einer Scheidung oder des Todes von einem der Partner gelten soll. Auch wer schon verheiratet war und beispielsweise ein Kind in die zweite Ehe bringt, sollte einen Ehevertrag aufsetzen, um Kinder aus der ersten Ehe in der Erbfolge nicht zu benachteiligen.

Wenn die Gästeliste fertig ist, steht die Frage im Raum: „Wie wollen wir die Gäste einladen?“ Karten von der Stange sind zwar überall zu haben, doch individuell gestaltet sind auch die schönsten Karten aus dem Laden nie und nimmer. Mit Schere, Kleber, fantasievollen Materialien und einer Portion Inspiration können selbst im Basteln ungeübte Brautpaare persönliche, witzige und ungewöhnliche Einladungen kreieren. Die Gestaltung sollte sich nach Möglichkeit wie ein roter Faden durch die gesamte Hochzeit ziehen. Der Versand der Einladungskarten sollte etwa drei Monate (spätestens sechs Wochen) vor der Hochzeit erfolgen. In ländlichen Regionen werden oft sogenannte Hochzeitsbitter eingesetzt, die die Gäste aufsuchen und die Einladungskarten persönlich überbringen. Üblicherweise enthält die schriftliche Einladung folgende Punkte: • Offizielle Bekanntgabe

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viert werden, sollten auch die Beilagen für jeden Gast gut erreichbar sein.

• Einladung zur Trauung • Tag, Ort und Zeit von Trauung und Feier • Termin für die Rückantwort der Gäste • Hinweis zum Geschenkwunsch • Eventuell Besonderheiten wie gebuchte Hotelkontingente oder gewünschte Kleidung.

Essen zur Hochzeit Ob in den eigenen vier Wänden, ländlichdeftig im Saal oder edel im Restaurant: Wer ein festliches Essen für viele Gäste plant, muss viele Einzelheiten berücksichtigen. Das oberste Gebot heißt: „Keine Hektik“. Schon für den Aperitif sollte genug Zeit zur Verfügung stehen. Dann haben auch Nachzügler noch die Gelegenheit, pünktlich zur Vorspeise zu erscheinen. Bei der Auswahl der Menüfolge sollten nie zwei Speisen gleicher Farbe oder mit gleichen Hauptbestandteilen aufeinander folgen. Wenn die Speisen auf Platten ser-

Für den Wein gilt immer noch die Regel: Helles Fleisch und Fisch vertragen sich mit Weißwein, dunkles Fleisch und Wild vertragen sich mit Rotwein.

F Finanzierung der Hochzeit (siehe auch „Budgetplanung“) Um die konkrete Planung der Hochzeit starten zu können, sollte man einen Budgetplan aufstellen. Die Ausstattung von Braut und Bräutigam sowie die Bewirtung der Gäste sind die größten „Kostenblöcke“. Daneben gibt es eine ganze Anzahl von Zusatzkosten, an die viele Brautpaare im ersten Augenblick gar nicht denken. Wichtig: Gibt das eigene Bankkonto nicht soviel her, muss zusammengestrichen werden.

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Flitterwochen

Formalitäten

Damit ist jene Zeit gemeint, in der „gevlittert“ wird. Dieser mittelhochdeutsche Ausdruck bedeutet „kichern, flüstern, liebkosen“. Wichtig ist es, im Vorfeld gemeinsam abzuklären, wie die Erwartungen an die gemeinsame Reise aussehen. Genügen beiden Ehepartnern Sommer, Sonne und Strand? Soll auch ein sportliches oder kulturelles Programm für Abwechslung sorgen? Möchte man reine Zweisamkeit? Oder sind Trubel und Nachtleben gefragt? Außerdem ist eine gute zeitliche Vorausplanung notwendig, da eventuell Visa oder Impfungen nötig sind.

(siehe „Ehevertrag“ / „Dokumente“ / „Gütergemeinschaft“ / „Gütertrennung“ / „Namensrecht“ / „Zugewinngemeinschaft“)

Frisur (siehe „Beauty-Tipps“)

G Gästeliste (siehe „Checkliste zur Hochzeitsplanung“)

Geschenke

Fotograf Der Hochzeitstag ist auch heute noch für viele Paare die Krönung ihrer Liebe und der schönste Tag im Leben. Mit Hochzeitsfotos, einer Hochzeitsreportage oder einem Hochzeitsvideo können die schönen Erinnerungen immer wieder aufgefrischt werden. Damit auch die Kinder und Enkel sehen können, wie Mama und Papa beziehungsweise Oma und Opa damals geheiratet haben, sollte man diesen Tag von einem professionellen Hochzeitsfotografen begleiten oder sogar filmen lassen.

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Es dürfte der Alptraum jedes frisch vermählten Brautpaars sein: Beim Auspacken der Geschenke kommen fünf Toaster, vier Handstaubsauger und ein komplettes Teeservice im Stil von Tante Hilde zum Vorschein. Dazu gesellen sich mehrere Messerblöcke und ein Dutzend Kaffeemaschinen. Um ein solches Geschenke-Desaster zu verhindern, fertigen die meisten Brautleute Listen an, auf denen ihre Wünsche detailliert aufgeführt sind. Immer häufiger wird gleich mit der Einladung ein Hinweis auf die Liste verschickt. Das erleichtert den Gästen die Geschenkwahl. Die Hochzeitsliste kann in einem Kaufhaus oder in Fachgeschäften hinterlegt


werden. Dort lässt das Brautpaar auch bisweilen einen sogenannten Hochzeitstisch aufstellen, auf dem die von Braut und Bräutigam ausgewählten Produkte präsentiert werden. Alternativ kann man seine Gäste auch – mit einem hübschen Spruch auf der Einladung – bitten, Geld zu schenken.

Gleichgeschlechtliche Ehe Bis Ende des vergangenen Jahrtausends war die gleichgeschlechtliche Ehe in Deutschland verboten. Doch seit 2001 haben auch lesbische und schwule Paare die Möglichkeit, eine Ehe in Form einer eingetragenen Lebenspartnerschaft einzugehen. Allerdings ist eine Hochzeit nur auf standesamtlichem Wege erlaubt. Die Rechte und Pflichten einer gleichgeschlechtlichen Ehe entsprechen in der Regel denen, die ein heterosexuelles Paar hat. Mittlerweile stellt auch der Kinderwunsch unter gleichgeschlechtlichen Paaren ein weitaus weniger großes Problem dar. Dies liegt aber auch daran, dass die deutsche Gesellschaft immer offener und moderner wird und somit auch ihre Sichtweise dem Fortschritt anpasst.

Gütergemeinschaft Dieser Güterstand existiert kaum noch. Er beinhaltet, dass die Partner ein gemeinsames Vermögen haben, über das keiner der Eheleute allein verfügen darf. Im Falle einer Scheidung wird das gesamte Vermögen zu gleichen Teilen geteilt. Durch einen Ehevertrag kann bestimmt werden, dass bestimmte Gegenstände (Familienschmuck

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oder andere ganz persönliche Dinge) dem jeweiligen Partner allein gehören. Ein Ehevertrag sollte immer notariell beglaubigt werden.

Gütertrennung Durch die Gütertrennung erfolgt eine vollständige Trennung der Vermögensmassen beider Ehegatten, ohne dass nach der Scheidung der Ehe von einem der beiden ein Zugewinnausgleich zu gewähren ist. Jedem Ehegatten obliegt die Verwaltung seines Vermögens. Er/Sie bleibt Eigentümer sowohl des vor der Eheschließung als auch des während aufrechter Ehe von ihm/ihr erworbenen Vermögens. Davon unberührt bleibt das Recht auf Aufteilung des gemeinsamen ehelichen Gebrauchsvermögens (Hausrat, Wohnung, gemeinsames Auto) und der ehelichen Ersparnisse.

H Heiratsantrag (siehe „Antrag“)

Heiraten im Ausland (siehe „Ausland“)

Hochzeitsanzug (siehe „Kleidung für ihn“)

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Hochzeitsplaner Die Organisation einer Hochzeit ist kein Kinderspiel. Sie verlangt viel Zeit, Mühe und Organisationsgeschick – bis ins kleinste Detail. Ein Hochzeitsplaner kann hierbei helfen. Dabei muss nicht unbedingt die ganze Organisation in fremde Hände gegeben werden. Bei einem Hochzeitsplaner kann man vom Blumenbinder bis zur Visagistin alles bekommen. Idealerweise sollte ein Hochzeitplaner bereits ein Jahr vor der Hochzeit engagiert werden. Beliebte Locations und Dienstleister sind oft lange im Voraus ausgebucht. Aber auch, wenn es schon „brennt“ und die Hochzeit kurz bevor steht, kann ein „Wedding Planner“ noch sinnvoll sein.

Hochzeitsspiele Hochzeitsspiele sollen die Stimmung heben. Sie dürfen also niemanden beleidigen, verlieren lassen oder zu schwierig sein. Manche Spiele haben den Zweck die Haushaltskasse des frischgebackenen Paares zu füllen, andere haben uralte Tradition. Beliebt: Nudelholz oder Bierflasche Hierbei handelt es sich um einen lustigen Ehetauglichkeitstest. Das Brautpaar wird mit verbundenen Augen mit dem Rücken zuei-


nander auf zwei Stühle gesetzt. Jeder der beiden bekommt eine Bierflasche (stellvertretend für den Mann) und ein Nudelholz (stellvertretend für die Frau) in die Hand. Die Hochzeitsgäste stellen verschiedenen Fragen. Beispiel: Wer von Euch beiden fährt besser Auto. Bräutigam und Braut müssen dann beide eines der Symbole in die Luft halten. Jede Übereinstimmung könnte die Haushaltskasse klingeln lassen.

Hochzeitstafel Ein wahrer Augenschmaus soll sie sein: die Hochzeitstafel. Jedes einzelne Gedeck wird mit Sorgfalt arrangiert. Den zentralen Punkt bildet jeweils ein Platzteller. Werden die einzelnen MenüGänge serviert, ziert die Basis für alle kommenden Teller zunächst lediglich eine raffiniert gefaltete Serviette. Bedienen sich die Gäste dagegen selbst, stehen die notwendigen Teller in entsprechender Reihenfolge bereit: auf dem Platzteller der Teller für den Hauptgang , darauf ein kleinerer Teller für die Vorspeise, darauf Suppentasse (oder Suppenteller). Das Besteck für höchstens vier Gänge wird um den Platzteller angeordnet. Als Faustregel

gilt: Links liegen alle Gabeln, rechts alle Messer (Schneide zeigt nach links). Der Suppenlöffel kann ebenfalls rechts oder oberhalb des Tellers liegen. Dort findet auch der Dessertlöffel Platz. Das Besteck wird von außen nach innen in jener Reihenfolge aufgelegt, in der man es später beim Essen benutzt. Die Gläser werden rechts oberhalb des Platztellers eingesetzt.

J Junggesell(inn)enabschied Die Tradition des Junggesellenabends stammt ursprünglich aus Großbritannien und schwappte dann auf das europäische Festland über. Heute bietet der Junggesellenabend dem Brautpaar eine Chance, vor der Hochzeit noch einmal im ledigen Zustand mit den besten Freunden oder Freundinnen loszuziehen und richtig zu feiern.

K Kennenlernspiele bei der Hochzeit Falls sich die Gäste untereinander noch nicht richtig kennen, bietet es sich an, zu Beginn der Hochzeitsfeier mit einem

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Kennenlernspiel zu starten. Dann gehen die Gäste später viel lockerer miteinander um – und die Stimmung ist ausgelassener. Auch erspart es sich das Brautpaar, die Gäste untereinander bekannt zu machen.

Auch Bewegung sollte nicht zu kurz kommen: Ein Spiel wie Eierlaufen oder Blinde Kuh verhindert Langeweile und hilft Kindern, sich von überschüssiger Energie zu befreien.

Kinder bei der Hochzeit

Kirchlich heiraten

Um Kinder bei guter Laune zu halten und Störungen in der Kirche oder bei der Feier zu vermeiden, kann man ein paar Tricks anwenden. Falls die jeweiligen Eltern nicht selbst eine Art Ersatzprogramm für ihre Kinder organisiert haben, sollte das Brautpaar für den Fall der Fälle die eine oder andere Abwechslung für die besonders jungen Hochzeitsgäste vorbereitet haben.

Am Standesamt führt kein Weg vorbei, wenn man den Bund fürs Leben schließt. Die kirchliche Trauung hingegen ist freiwillig. Doch gerade sie gibt vielen Brautpaaren erst das Gefühl, „richtig“ verheiratet zu sein. Die einen haben das tiefe Bedürfnis, ihre Ehe von Anfang an ganz offiziell unter allerhöchste Schirmherrschaft zu stellen. Andere betrachten den Gang zum Altar eher unter traditionellen, gesellschaftlichen oder romantischen Gesichtspunkten.

Wichtig: Das Kinderprogramm sollte gut durchdacht und strukturiert sein – und für mehrere Altersgruppen geeignet sein. Denkbar ist es beispielsweise, Bilder für das Brautpaar zu malen oder anderweitige Erinnerungen zu gestalten, die den Gästen überreicht oder von den Kindern mit nach Hause genommen werden können. Dabei braucht es nichts weiter als Buntstifte, etwas Karton, Bindfäden und Papier: Fertig ist alles für Malerei oder Bastelei.

Die Konfession spielt bei der Trauung bekanntlich eine Schlüsselrolle. Je nach Zugehörigkeit lässt sich das Brautpaar evangelisch oder katholisch trauen oder wählt mit einer ökumenischen Trauung den „goldenen Mittelweg“ (siehe „Dokumente“) • Evangelische Trauung: Der Pfarrer traut nicht nur ein rein evangelisches,

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Der evangelische „Teil“ muss sich verpflichten, die Ehe als unauflöslich zu betrachten, Kinder zu bejahen und sie im katholischen Glauben zu erziehen. • Ökumenische Trauung: Wer sich weder für evangelisch noch für katholisch entscheiden will, lässt die Trauung einfach von Pfarrern beider Konfessionen gemeinsam gestalten. Die Federführung übernimmt jeweils der Pfarrer, in dessen Kirche die Zeremonie stattfinden soll. Bei diesem Geistlichen meldet sich das Brautpaar zuerst.

Kleidung für Ihn sondern auch ein gemischt-konfessionelles Paar ohne Wenn und Aber. Allerdings benötigt der katholische Partner die schriftliche Genehmigung seiner eigenen Kirche. • Katholische Trauung: Sind Braut und Bräutigam katholisch, erteilt die Kirche ihren Segen. Ist ein Partner katholisch, der andere evangelisch, wird die Trauung an Bedingungen geknüpft:

• Smoking: Der Smoking als typischer Abendanzug ist längst zum klassischen Hochzeits-Dress avanciert. Man trägt ihn in Schwarz oder Dunkelblau. Das Auffallendste an ihm ist die Hose. Sie hat keinen Aufschlag, doch die Außennähte sind von Seidenborten verdeckt. Ein Sakko kann einoder zweireihig sein. Am Smokinghemd scheiden sich die Geister. Es kann Weiß sein und entweder einen Klapp- oder einen Umlegkragen haben. Angesagt sind verspielte Versionen mit Biesen, Rüschen,

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Spitzen oder Perlenknöpfen. Den Hals des Smoking-Trägers ziert eine Schleife. Schwarze Socken und schwarze Schuhe aus feinem Glattleder ohne Schnürung runden das Bild harmonisch ab. • Dinnerjacket: Im eleganten Dinnerjacket macht der Bräutigam eine erstklassige Figur. Es ist in seiner „Urform“ weiß und gleicht im Schnitt dem Smoking-Sakko. Dazu gehören schwarze Smokinghose, weißes Hemd und eine breite Smokingschleife. • Stresemann: Der ehemalige Reichsaußenminister Gustav Stresemann gab diesem Anzug einst seinen Namen. Im Stresemann ließen sich Politiker bei offiziellen Anlässen sehen. Inzwischen hat dieser Anzug auch

Karriere als Hochzeits-Dress gemacht. Er wirkt ausgesprochen interessant – speziell als Pendant zu einem Brautkleid. Die Hose ohne Aufschlag ist grau-schwarz gestreift. Das einreihige Jackett – dunkelgrau oder schwarz – hat abgerundete Ecken. Darunter gehören eine hellgraue Weste und ein weißes Hemd mit Doppelmanschetten. Eine silbergraue oder schwarzweiß gemusterte Krawatte ist das Tüpfelchen auf dem i. Knielange Strümpfe in Dunkelgrau sind ein Muss. Die Füße stecken in schwarzen Schnürschuhen. • Cut: Er ist in gewisser Weise verwandt mit dem Stresemann, besitzt aber einen völlig eigenständigen Charakter. Der Cut gilt als typischer „Vormittagsanzug“, der

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jedoch einen gehobenen Anlass erfordert. Die Form der dunkel- oder silbergrauen Jacke macht den Cut einmalig und unverwechselbar: Sie besitzt aufsteigende Revers, wird mit einem Knopf in Bauchhöhe geschlossen und verläuft von hier ab in einer fließenden Linie nach hinten. Vorne bleiben dadurch die Beine frei, während das gerundete Rückenteil bis zu den Kniekehlen reicht. Die Hose ohne Aufschlag ist schwarzgrau oder schwarzweiß gestreift. Vervollständigt wird der Anzug durch eine silbergraue Weste, ein weißes Hemd und einen breiten silbergrauen Schlips. Zum Cut passen feine, dunkelgraue Socken und schwarze Schuhe ohne Verzierung. Ein silbergrauer oder schwarzer Zylinder macht den Herrn im Cut komplett.

Welt im Frack. Das schwarze oder tief dunkelblaue Kleidungsstück verdankt seinen legendären Ruf der originellen Jacke: Diese ist vorn geschnitten wie eine taillenkurze Weste, wird aber stets offen getragen. Das bis zu den Kniekehlen reichende Rückenteil endet in zwei „Schwalbenschwänzen“. Die Frack-Hose hat keinen Aufschlag, aber Seidenborten an den Seitennähten. Zum Frack gehören eine weiße Piqué-Weste und darunter ein gestärktes weißes Hemd mit „Kläppchenkragen“ und vorzugsweise Perlmuttknöpfen. Unumgänglich ist zudem eine weiße Piqué-Schleife. Socken wären ein Stilbruch: Passend sind allein knielange schwarze Seidenstrümpfe. An die Füße gehören schwarze Lackschuhe.

• Frack: Die höchsten gesellschaftlichen Ereignisse erlebt der Mann von

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Musik

Kleidung für Sie (siehe „Brautkleid“ / „Dessous für die Braut“)

Kopfschmuck für die Braut (siehe „Brautschmuck“)

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Eine Hochzeitsfeier ohne Musik ist undenkbar. Live ist sie natürlich am schönsten, doch es muss keineswegs gleich eine ganze Band sein. Die Technik macht‘s möglich, dass auch ein Duo oder ein Alleinunterhalter für den nötigen Sound sorgen. Preiswerter ist die Musik aus der Konserve. In diesem Fall sorgt ein DJ für das passende Musikprogramm. Grundsätzlich werden bei einer Hochzeitsfeier drei Musikrichtungen benötigt:

Locations zum Heiraten (siehe „Standesämter“)

M Make up (siehe „Beauty-Tipps“)

• Während des Essens ist diskrete Hintergrundmusik angebracht. Moderne Instrumentalstücke oder leise Songs eignen sich ausgezeichnet als „Appetitmacher“ und können später auch die Tanzpausen füllen. • Tanzmusik sollte so vielseitig wie möglich sein, muss aber den Geschmack der Gäste berücksichtigen. Sind vorwiegend ältere Semester vertreten, verbietet sich stundenlanges TechnoGehämmer. Überwiegt die Jugend, sollte es „fetziger“ sein. So oder so: Der Walzer als Brauttanz ist unverzichtbar.

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• Schunkelmusik für Tanzpausen macht müde Gäste wieder munter. Wenn alle mitsingen können, ist der gefürchtete „tote Punkt“ schnell überwunden.

N Nach der Hochzeit (siehe „Danksagungen“ / „Flitterwochen“ / „Formalitäten“ / „Neuer Name“)

Namensrecht Wer heiratet, muss sich Gedanken darüber machen, wie er/sie von diesem Zeitpunkt an heißen will. Immerhin trägt man diesen (Nach-)Namen eventuell bis an das Ende seiner Tage. Es gibt folgende Möglichkeiten: • Die Frau nimmt den Familiennamen ihres Mannes an (traditionelle Regelung). Die Kinder tragen dann automatisch ebenfalls diesen Namen.

• Der Mann nimmt den Namen seiner Frau als Familienname an. Die Kinder erhalten diesen Namen dann ebenfalls. • Man kann sich auch für einen Doppelnamen entscheiden – allerdings nur einer der beiden Partner, während der andere Partner seinen ursprünglichen Namen behält. Der Einzelname wird dann der Familienname, mit dem alle Kinder, die aus der Ehe hervorgehen, benannt werden. Die Reihenfolge des Doppelnamens ist frei wählbar. • Wer bereits den gleichen Nachnamen hat, darf daraus keinen Doppelnamen machen. • Beide Eheleute können ihren jeweiligen Nachnamen beibehalten. Für die gemeinsamen Kinder muss in diesem Fall ein einziger Name als Familienname bestimmt werden. Übrigens: Wer nach einer Scheidung erneut heiratet, darf einen angenommenen Familiennamen weiterführen.

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Neuer Name Der schönste Tag im Leben zieht neben verträumten Flitterwochen und immerwährender Glücksgefühle auch Behördengänge und Bürokratie nach sich. • Beruflich: Lohnsteuerkarte über das Einwohnermeldeamt aktualisieren, Visitenkarten neu drucken, Eintrag im Firmentelefonbuch und Intranet abändern, E-Mail-Adresse aktualisieren. • Privat: Eintrag im Personalausweis und Reisepass beim Einwohnermeldeamt ändern lassen, Fahrzeugbrief und -schein sowie Führerschein bei der Kfz-Meldestelle aktualisieren lassen, Telefonbucheintrag erneuern, Information an Krankenkasse, Banken und Versicherungen geben, Mitgliedschaften aktualisieren.

Notfall-Paket für die Braut Ein abgebrochener Nagel, eine Laufmasche im Strumpf, eine Haarsträhne, die nicht richtig sitzt: Vor kleinen Katastrophen während der Hochzeit sind auch die strahlendsten Bräute nicht gefeit. Ein kleines Pannen-Set in der eigenen Handtasche (oder der einer Freundin) ist in diesen Fällen Gold wert. Das Notfall-Paket sollte folgendes beinhalten: • Taschentücher: Das „Hochzeitsaccessoire“ schlechthin, ein Muss für jede Braut.

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• Strümpfe, Strumpfhose: Manchmal genügt bereits eine unbedachte Bewegung , und schon sieht man die Masche laufen. • Nagellack und Nagelfeile: Diese Utensilien helfen einerseits gegen abgebrochene Nägel, können andererseits aber auch Laufmaschen stoppen. • Kopfschmerztabletten: Am schnellsten wirken wasserlösliche Brausetabletten. Vorsicht: Nach dem Genuss einer Kopfschmerztablette kann einem auch der Alkohol schneller als gewohnt zu Kopfe steigen. • Make-up: Dazu gehören Puder zum Mattieren, eventuell einen Abdeckstift, Lippenstift, Lidschatten und Rouge. • Kamm, Bürste: Wichtig, um störrische Strähnen zu zähmen und offenem Haar seinen seidigen Glanz und die Form wiederzugeben. • Haarspray, Styling Gel: Eine kleine Dose Haarspray oder eine Tube Gel frischen die Frisur auf und passen in jede Handtasche. • Deo, Erfrischungstücher, Parfüm: Zum Erfrischen, Wohlfühlen und gut Duften. • Bonbons: Für frischen Atem und ein gutes Gefühl. Auf Kaugummi sollte verzichtet werden: Der passt nicht zu einer elegant gekleideten Braut.


• Näh-Set: Nadel, Faden, eine kleine Schere und einige Sicherheitsnadeln sollten zur Hochzeitsgrundausrüstung jeder Mutter gehören. So lässt sich das eine oder andere kleine Malheur schnell beheben.

O Outfit (siehe „Kleidung für Sie“ / „Kleidung für Ihn“)

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Traditionell bringen die Gäste Porzellan zur Feier mit – auf keinen Fall Glas – und zerdeppern dies vor dem Brautpaar. Das soll den künftigen Eheleuten Glück bringen.

Planung der Hochzeit (siehe „Budgetplanung“ / „Checkliste zur Hochzeitsplanung“)

Polterabend Ein oder zwei Tage nach dem Polterabend wird es ernst: Dann wird geheiratet - und das Junggesellenleben ist zu Ende. Grund genug, es am Polterabend gemeinsam mit vielen Freunden, Nachbarn, Verwandten und Bekannten nochmal richtig krachen zu lassen. Wichtig: Will man Schädelbrummen vor dem Altar und Augenringe unter dem Brautschleier vermeiden, sollte der Polterabend zwei oder drei Tage vor der Hochzeit angesetzt werden.

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R Rechtliches (siehe „Formalitäten“)

Ringe Die Trauringe sind das Symbol für die unendliche, unvergängliche Liebe und erinnern täglich an den schönsten Tag im Leben. Heutzutage kann jeder Schmuckring die Funktion des Eherings übernehmen. Die Ringe für Sie und Ihn können sich absolut gleichen, einander ähneln oder auch völlig unterschiedlich sein. Inter-


essante Akzente setzen die Materialien Gold, Weißgold und Platin – solo oder in gelungenen Kombinationen. Zum Ehering wird ein Ring durch die eingravierte Inschrift. Platz ist selbst im schmalsten Reif – zumindest für Vorname und Hochzeitsdatum. Allergiker müssen dem Edelmetall verstärkt Beachtung schenken. Zwar gibt es mit Gold nur selten Probleme, doch auf der absolut sicheren Seite ist man normalerweise nur mit Platin.

S Schleier Die Braut sollte bedenken, dass ihre Frisur den Schleier halten muss, und das über eine lange Zeitdauer. Ein beliebter Brauch während der Hochzeitsfeier ist der Schleiertanz: Die Trauzeugen oder die Brautführer halten den Schleier über das tanzende Brautpaar. Gegen eine kleine Gabe – meist Kleingeld – darf die Braut jederzeit abgeklatscht werden. Das Geld wird dabei in den Schleier geworfen.

er zu zerreißen: Um Mitternacht wird der Schleier den Gästen übergeben, die noch unverheiratet sind. Dabei wird er zerrissen. Wer den größten Teil davon ergattert, hat angeblich die größten Chancen, demnächst selbst zu heiraten. Oft „darf“ sich der Gewinner zudem finanziell am Kinderwagen für den künftigen Nachwuchs des Brautpaars beteiligen.

Schuhe So richtig wohl fühlen sich die Füße nur in bereits ziemlich ausgetretenen Schuhen. Solche „Latschen“ möchte eine Braut speziell am Hochzeitstag jedoch nicht tragen. Deshalb sollte die Braut ihre Schuhe nicht nagelneu anziehen, sondern vor der Hochzeit in der Wohnung etwas „einlaufen“. Das erspart am Hochzeitstag Blasen an den Füßen. Der klassische Brautschuh ist ein geschlossener Pump mit schmalem Absatz. Wer es lockerer nimmt, kann offene Hochzeitsschuhe tragen: Die Version „vorn

Zudem gibt es den Brauch, den Brautschlei-

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geschlossen und hinten luftig“ erspart der Braut, dass ihr im Gedränge der Hochzeitsgesellschaft oder beim Tanzen jemand schmerzhaft auf die quasi nackten Zehen tritt. Riemchenschuhe schützen nicht, doch sie passen zu einem sehr leichten Brautkleid und an sehr hübsche Füße. Am Absatz scheiden sich die Geister. Ist eine Frau an flache Schuhe gewöhnt, tut sie sich mit größeren Höhen schwer. Andererseits passen die Flachen normalerweise nicht zum klassischen Brautkleid.

Spiele zur Hochzeit (siehe „Hochzeitsspiele“ / „Kennenlernspiele bei der Hochzeit“)

Standesämter im Schaumburger Land • Gemeinde Auetal (Rehrener Straße 25 / 31749 Auetal), Telefon (05752) 181-33, Internet: www.auetal.de. Besonderheiten: Trauung im Spiegelsaal der „Alten Molkerei“ sowie in den Räumlichkeiten des Heimatmuseums Auetal möglich. • Stadt Bückeburg (Marktplatz 2-4 / 31675 Bückeburg), Telefon (05722) 206-148, Internet: www.bueckeburg.de. Besonderheiten: Trauung auf Schloss Bückeburg möglich. • Samtgemeinde Eilsen (Bückeburger Straße 4 / 31707 Bad Eilsen), Telefon (05722) 886-22, Internet: www.samtgemeinde-eilsen.de.

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• Samtgemeinde Lindhorst (Bahnhofstraße 55a / 31698 Lindhorst, Telefon (05725) 7001-17, Internet: www.sg-lindhorst.de. Besonderheiten: Trauung im Trauzimmer beziehungsweise im Trausaal auf Hof Gümmer möglich. • Samtgemeinde Nenndorf (Rodenberger Allee 13 / 31542 Bad Nenndorf), Telefon (05723) 704-56, Internet: www.badnenndorf.de. Besonderheiten: Trauung im frisch renovierten Schlösschen (im Kurpark) möglich. • Samtgemeinde Niedernwöhren (Hauptstraße 46 / 31712 Niedernwöhren), Telefon (05721) 9706-12, Internet: www. sg-niedernwoehren.de. Besonderheiten: Trauung im Wilhelm-Busch-Geburtshaus in Wiedensahl sowie im Lauenhäger Bauernhaus möglich. • Samtgemeinde Nienstädt (Bahnhofstraße 7 / 31691 Helpsen), Telefon (05724) 398-16, Internet: www.sg-nienstaedt.de. Besonderheiten: Trauung im nahegelegenen Altenteile-Haus auf dem Hof der Familie Gottschalk möglich. • Stadt Obernkirchen (Marktplatz 4 / 31683 Obernkirchen), Telefon (05724) 395-27, Internet: www.obernkirchen.de. Wichtig: Wegen des Rathaus-Umbaus befindet sich das Standesamt bis zum Ende der Bauarbeiten an der Langen Straße 1. • Stadt Rinteln (Klosterstraße 19 / 31737 Rinteln), Telefon (05751) 403-990, Internet: www.rinteln.de.


• Samtgemeinde Rodenberg (Amtsstraße 5 / 31552 Rodenberg), Telefon (05723) 705-36, Internet: www.rodenberg.de. • Samtgemeinde Sachsenhagen (Markt 1 / 31553 Sachsenhagen), Telefon (05725) 9410-19, Internet: www.sachsenhagen.de.

Internet: www.wunstorf.de. Besonderheiten: Trauung auf der Inselfestung Wilhelmstein beziehungsweise auf der „MS Willkommen“ (auf dem Steinhuder Meer) möglich.

Styling am Hochzeitstag

• Stadt Stadthagen (Rathauspassage 1 / 31655 Stadthagen), Telefon (05721) 782-123, Internet: www.stadthagen.de. Besonderheiten: Trauung im StadtgartenCafé (ehemaliges „Lustschlösschen“) sowie unter freiem Himmel im Stadtgarten möglich.

Die Frisur kommt beim Styling als erstes an die Reihe. Das Haar wird toupiert, gedreht, gesteckt – je nachdem, wie die Traumfrisur der Braut aussieht. Zum Schluss werden mit Perlen, Tüchern oder ähnlichem Schmuck – passend zum Kleid – Akzente im Haar gesetzt.

• Stadt Wunstorf (Südstraße 1 / 31515 Wunstorf), Telefon (05031) 101-274,

Nächster Punkt ist das Make-up. Abgestimmt aufs Hochzeitsoutfit unterstreichen

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Lippenstift und Lidschatten den individuellen Stil der Braut. Das Outfit steht an dritter Stelle der Styling-Vorbereitungen. Nachdem sich die Braut noch einmal frisch gemacht hat, schlüpft sie in aller Ruhe in Dessous, Brautkleid und Schuhe. Die Accessoires wie Schmuck, Handschuhe, Stola, Schleier und Hut machen das Bild einer traumhaften Braut perfekt. Ein professionelles Styling kann bis zu zweieinhalb Stunden in Anspruch nehmen.

T Terminplanung (siehe „Checkliste zur Hochzeitsplanung“)

Tischdekoration (für die Hochzeitstafel) Werden ein paar Grundregeln beachtet, kann man seiner Fantasie bei der Ausgestaltung des Tischschmucks freien Lauf lassen. Die erste und wichtigste Regel bezieht sich auf die Größe der Dekoration: Nichts soll das Gespräch der Gäste stören. Blumengestecke dürfen also nur so hoch sein, dass jeder sein Gegenüber gut sehen kann. Das gleiche gilt für alle anderen Deko-Gegenstände. Außerdem ist es besser, von vornherein

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so zu dekorieren, dass alles auf dem Tisch stehen bleiben kann, wenn das Essen serviert wird. Die Tafel ist übrigens gut geschmückt, wenn zwischen jeweils vier Plätzen eine kleinere Dekoration platziert wird.

Tischkärtchen Tischkärtchen geben einer Feier eine ganz besondere Note. Harmonisch an den Stil und die Farben der Hochzeit angepasst, runden sie die Hochzeitsdekoration auf der Festtafel ab. Außerdem sind Tischkärtchen nützlich: Wenn die Gäste ihren Namen lesen, fühlen sie sich auf einer Feier gleich willkommen.

Tischordnung Wen laden wir ein? Wer sitzt neben wem? Wer hat zugesagt? Wer kommt nicht? Die Tischordnung spielt für das Gelingen einer Hochzeit eine große Rolle. Wenn sich die Gäste verstehen und sich gut aufgehoben fühlen, hat das Brautpaar weniger „Arbeit“ mit der Unterhaltung der Gäste. Meist wird folgende „Sitzordnung“ gewählt: Die Braut sitzt rechts vom Bräutigam. Auf der anderen Seite der Braut werden die Eltern des Bräutigams platziert. Links vom Bräutigam sitzen die Eltern der Braut. Bei der Platzierung der übrigen Gäste gilt: Je dichter sie beim Brautpaar sitzen, desto enger die Beziehung. Geschwister und nahe Verwandte sollten also nicht am anderen Ende des Saals platziert werden.


Trauringe (siehe „Ringe“)

Trauung: Standesamt und Kirche (siehe „Dokumente“ / „Kirchlich Heiraten“ / „Standesämter“)

U-Z Versicherung zur Hochzeit In anderen Ländern ist es üblich, die Hochzeitsfeierlichkeiten durch einen Rücktrittskosten-Schutz abzusichern. Hierzulande denken nur wenige daran, den wichtigsten Tag in ihrem Leben vor unerwarteten Ereignissen zu schützen.

Zugewinngemeinschaft Als Zugewinngemeinschaft wird in Deutschland der gesetzliche Güterstand bezeichnet, der die Eigentums verhältnisse während einer Ehe regelt, wenn die Eheleute oder Lebenspartner keine andere Vereinbarung getroffen haben. Dabei wird im Falle einer Scheidung das hinzugewonnene Vermögen ( d e r Z u g e w i n n ) z u g l e i c h e n Te i l e n auf die Eheleute oder Lebenspartner aufgeteilt. Die Zugewinngemeinschaft ist ein Sonderfall der Gütertrennung . Korrekt müsste die Zugewinngemeinschaft eigentlich Gütertrennung mit Zugewinnausgleich heißen. Bei einer Scheidung findet ein Ausgleich der beiden während der Ehe erworbenen Vermögen statt – der sogenannte Zugewinnausgleich.

Dabei ist eine Absicherung durchaus sinnvoll, da ein solches Fest meist mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden ist und lange im Voraus geplant wird. Kommt dann plötzlich etwas dazwischen, ist es gut, für den Fall der Fälle vorgesorgt zu haben.

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EIN FEST

GANZ N AC H I H REN WÜNSCHEN DAS BESONDERE AMBIENTE Sie planen eine Hochzeitsfeier oder suchen eine Location mit besonderem Ambiente für den schönsten Tag im Leben? Gerne stellen wir Ihnen dafür unsere Räumlichkeiten zur Verfügung und bereiten Ihnen mit kulinarischen, kreativen Spezialitäten Ihrer Wahl eine unvergessliche Feier. Ob stilvolles Bankett, unkonventionelle Party oder Mottohochzeit – mit der richtigen Tischdekoration lassen sich das perfekte Ambiente und eine stimmungsvolle Atmosphäre zaubern. Fein aufeinander abgestimmt ergeben Tischwäsche, Geschirr, Besteck, Gläser, Blumenarrangements, Tisch- und Menükarten, Gastgeschenke etc. eine traumhafte Kulisse für die Feier.

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Auf Wunsch organisieren wir für Sie eine Trauungszeremonie im historischen Schloss der Familie des Freiherrn von Münchhausen in Apelern und chauffieren Sie anschließend mit einem roten „Buckel-Volvo“ zu unserem Festivalsaal zu Ihrer Traumhochzeit.

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Mein Hochzeitsplaner  

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