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Ein Sonderprodukt Ihrer Tageszeitung | Ausgabe 23 | Sonnabend, 9. Juni 2012

Gemeinsam mitfiebern bei der EM

Zehntscheune wird zum Tanztempel

Fußball als Gruppenerlebnis: „Public Viewing“ ist an vielen Orten im Schaumburger Land möglich Landkreis. Anfeuern, jubeln, trauern, schimpfen und die Spiele der Fußball-Europameisterschaft analysieren: Zusammen macht das alles viel mehr Spaß. Deswegen fällt am Freitag, 8. Juni, auch wieder der Startschuss für „Public Viewing“ im ganzen Landkreis. Gut vier Wochen lang regiert dann „König Fußball“ die Wohnzimmer der Schaumburger – und wer die Spannung nicht alleine ertragen kann, hat reichlich Gelegenheiten, das Fußballfieber kollektiv mit anderen Fans auszuleben. „Public Viewing“ gibt es an vielen Orten, wie ein Überblick zeigt (siehe auch sn-online.de): Beim „Public Viewing“ macht das Miterleben der Fußball-Europameisterschaft besonders viel Spaß.

„Alter Krug“ im EM-Fieber D er „Alte Krug“ Kirchhorsten lädt anlässlich der EM zum Fußballgucken auf Großbildleinwand ein. Dort sind alle Spiele live zu sehen. Täglich werden ein tagesaktuelles EM-Getränk und ein EM-Gericht zu den spielenden Nationen angeboten. Eine Europameisterschafts-Zeitung mit Fotos und Informationen rund um das Turnier geht ebenfalls in Druck. Außerdem hat jeder Gast die Möglichkeit, an einem Tippspiel teilzunehmen. Bei

der abschließenden Finalparty werden die Gewinner bei einer Tombola ermittelt.  In Lindhorst wird zumindest das Auftakt-Spiel der deutschen Elf auf Großbildleinwand gezeigt. Eine davon steht am Sonnabend, 9. Juni, im Hof Gümmer beim Erdbeerfest der SPD. Die andere befindet sich im Zelt des Lüdersfelder Schützenfestes. Das „Public Viewing“ des Eispavillons fällt wegen der Dauerbaustelle an der Bahnhofstraße aus. gus

TV auf der Badeinsel EM-Arenen gibt es in der Seeprovinz. Zwei Fans der deutschen Nati-

onalmannschaft können in – hoffentlich – fröhlicher Runde zunächst die deutschen EMSpiele beim „Public Viewing“ in der „Kleinen Freiheit No. 4“, Wölpinghausen, Meeresblickstraße 4, verfolgen. Spiele der K.o.-Runde ohne deutsche Beteiligung werden auch gezeigt.

 Auch auf der Steinhuder Badeinsel ist „Public Viewing“ möglich. Gastronom Jürgen Stach vom Bistro „Meereslauschen“ hat wieder das Zelt mit der Großbildleinwand aufgebaut. Alle Spiele der deutschen Fußballmannschaft und nach Ansage auch andere „Knaller“ der Zwischenrunde werden dort zu sehen sein. jpw

800 können zuschauen D ie einzige große „Public Viewing“-Veranstaltung in der Stadthagen ist und bleibt der Sommer-Biergarten im Landsberg’schen Hof. Pünktlich am gestrigen Freitag, dem ersten Spieltag der Fußball-EM, gab „La Piazzetta“-Wirt Frank Gerecht den Startschuss für vier Wochen Fiebern, Jubeln und Feiern. Der Biergarten wird bis zum 1. Juli täglich ab 17

Uhr geöffnet sein, sonntags sogar schon ab 12 Uhr – und auf Großleinwand alle EMSpiele live übertragen. Platz bietet das Gelände für rund 800 Gäste. Das heißt aber nicht, das die restlichen Gastronomen der Stadt ihre Kneipen zur fußballfreien Zone erklären. In den meisten Bars werden die EM-Spiele auch gezeigt, nur eben in kleinerem Rahmen. kil

Bodega, Baba’s und Ratskeller D reimal „Public Viewing“ im Osten Schaumburgs:  Zweimal davon in Bad Nenndorf, möglich wird das in der „Bodega“ und bei „Baba’s“, dem Restaurant von Emin Ayyildiz an der Hauptstraße. Der Betreiber baut vor seinem Lokal eine kleine EM-Arena auf. Im Mittelpunkt: die Leinwand, vor der bei schönem Wetter unter freiem Himmel gejubelt wer-

den kann. Echte Urlaubsatmosphäre bietet Janni Goudoulakis in der „Bodega“. Im ehemaligen Biergarten ist der „Beach-Club“ entstanden.  In der Samtgemeinde Rodenberg wird es ein „Public Viewing“ auf Großbildleinwand im Rodenberger Ratskeller geben. Nach Angaben von Betreiber Neven Trivic gibt es Platz für mehr als 250 Besucher. kcg

„Knight Lounge“: Tickets erhältlich

Foto: pr.

Bildschirm open air

I

n Bückeburg, Rinteln und Exten regiert pünktlich zur Europameisterschaft der Fußball die Kneipen- und Partylandschaft.  Das Gelände der Kronenwerke in Bückeburg steht im Zeichen der EM. „United Noise“ überträgt alle Deutschland-Spiele sowie Halbfinale und Finale.  Auf drei Großbildleinwänden können Fußballfans die EM-Spiele im Bückeburger „Minchen“ verfolgen.  Der Biergarten im ParkCafé des Bückeburger Schlossparks verwandelt sich zum großen Sportereignis in eine Fußballarena für rund 500 Leute.  In der Fußballscheune in Exten darf „Public Viewing“ nicht fehlen. Gezeigt werden auf einer Großleinwand alle Spiele der deutschen Elf sowie weitere interessante Begegnungen.  Das „freizeit-center Schubertweg“ in Rinteln ist für jedes Wetter gerüstet: Die Spiele können auf der geräumigen Terrasse oder in der Skylounge und der Sportsbar gezeigt werden. kil

Stadthagen (mab). Sie gilt als die stilvollste Party Schaumburgs und hat sich in den vergangenen sieben Jahren als fester Bestandteil des gehobenen Partylebens fest etabliert: die „Knight Lounge“. Die Eintrittskarten für die wohl exklusivste Veranstaltung des Jahres waren in den vergangenen Durchgängen stets in Rekordzeit ausverkauft. Grund genug, in diesem Jahr zur achten Auflage der „Knight Lounge“ einzuladen. Am Sonnabend, 23. Juni, verwandelt sich die Zehntscheune in Stadthagen wieder in einen Tanztempel mit Soul-, Houseund Dance-Klängen. DJ Wolf aus Hannover will in gewohnt schwungvoller Manier den rund 550 Gästen ordentlich einheizen und jede Menge Stimmung verbreiten. Doch nicht nur frisch gemixt aus der Konserve kommt an diesem Abend die Musik. Zur Seite stehen DJ Wolf Live-Musiker, die ihn an diesem Abend begleiten. Los geht es ab 21 Uhr. Das Ambiente der Zehntscheune, die zum dritten Mal in Folge als Veranstaltungsort gewählt wurde, mit dem illuminierten Dachgeschoss tut sein Übriges, um die Party zu einem großen Erfolg werden zu lassen. Während oben getanzt wird, ist im unteren Bereich der Scheune eine gemütliche Lounge eingerichtet, in die sich die Gäste zurückziehen können, um das gastronomische Angebot zu genießen. Eintrittskarten für die Party gibt es im Vorverkauf ab sofort für zwölf Euro in der Geschäftsstelle der Schaumburger Nachrichten in Stadthagen, Am Markt 12-14, sowie im Medienhaus an der Langen Straße in Bückeburg. Tickets an der Abendkasse sind für den Preis von 14 Euro zu haben.


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Sonnabend, 9. Juni 2012 | Seite 2

Mysteriöse Vorfallserie beschäftigt die Polizei „Orientierungsloser“ gleich für mehrere Taten verantwortlich

Auf der großen Wiese erleben Zuschauer Polo als temporeichen Pferdesport.

In der Scheune „erreicht“ die Queen ihr Publikum anlässlich der Feierlichkeiten ihres Thronjubiläums.

Schäfer Ryan Quin erläutert seinem Publikum das Schurergebnis.

Polo-Ponys in Aktion und Schafe bei der Schur „British Weekend“: Premiere trotz Regen am Sonntag erfolgreich – Neuauflage für 2013 geplant Stadthagen (sk). Das erste „British Weekend“ auf dem Rittergut Remeringhausen endete am Sonntag zwar im Dauerregen, der Sonnabend aber war sehr gut besucht. Und selbst am letzten Tag zog es zahlreiche Besucher auf das Gut. Es regnet „junge Hunde“, sagt der deutsche Volksmund, um heftige Schauer zu beschreiben. Der Engländer fügt ein weiteres Haustier hinzu. „It’s raining cats und dogs“, werden viele Besucher am Sonntag auf Gut Remeringhausen das Wetter kommentiert haben. Etwa 20 Prozent der „British Weekend“-Gäste waren Briten, schätzte Nicolaus von Schöning, der mit Ehefrau Tania das neue Veranstaltungsformat umgesetzt hat. Von Schöning äußerte sich am Sonntagnachmittag „voll zufrieden“ mit dessen Premiere. Der Sonnabend mit optimalem Wetter und einem gut besuchten Folkkonzert der Gruppe „Skerryvore“ sorgte dafür, dass die Besucherbilanz stimmt. Wer Zeit und Muße mitgebracht hatte, konnte im Gutshof, im Park und auf der großen Wiese am Wochenende Interessantes sehen und erleben, was übliche Landpartien selten bieten: Polo-Ponys in Aktion, eine Schafschur und am Sonntag trotz Regen die lebhaft-laute Szenerie einer Schleppjagd rund um den Teich im Park. Thorsten Mönchmeyer vom Schlepp-

„British“ fühlen sich auch die jüngsten Besucher. jagdverein Lipperland war mit zehn ausgebildeten Hunden angerückt. Wer trotz Gummistiefeln und Regenschirm dem „briti-

Fotos: sk

schen“ Wetter am Sonntag entfliehen wollte, nahm in der Scheune Platz und genoss bei heißem Kaffee oder Guinness die Liveübertragung der Fei-

erlichkeiten zum Thronjubiläum von Königin Elisabeth II von England. Dass auf der „Insel“ gleiches Wetter wie in Schaumburg herrschte, ließ

mitleiden. Das nächste „British Weekend“ fällt auf das erste Juni-Wochenende im kommenden Jahr. 4 Bilder auf sn-online.de

Es liegt auf der Hand: Wenn das hier Sie und Ihre Familie sind …

Bückeburg (rc). Einige bemerkenswerte und offenbar zusammenhängende Vorfälle beschäftigen die Polizei Bückeburg: In der Nacht zum vergangenen Freitag wurde von unbekanntem Täter an einem am Klusbrink in Röcke geparkten Auto die hintere rechte Scheibe eingeschlagen und dann das Bedienteil des Radios entwendet. Ein aus einer Garage an der Sandfurt entwendetes Fahrrad der Marke Pegasus wurde am Schaumburger Weg in Evesen auf einer Rasenfläche wiedergefunden. Daneben lagen die Schuhe des mutmaßlichen Täters. In die Kirche in Petzen wurde eingebrochen. Nach Einschlagen eines bleiverglasten Fensters an der Nordseite stieg der Täter ein und verletzte sich offensichtlich dabei, denn es fand sich Blut in sämtlichen Bereichen der Kirche. Teilweise wurden Opferstöcke aufgebrochen und Abendmahlwein entwendet. In derselben Nacht waren die Umkleideräume des Sportzentrums Evesen weiteres Ziel des Vandalen, der ein Toilettenfenster aufbrach, sämtliche Räume durchsuchte und dabei mit seinem Blut beschmierte. Schränke wurden aufgebrochen und eventuell Kleidung von dort gestohlen. Zwischen 6 und 7 Uhr am Freitag wurde von Anwohnern der Schaumburger und der Eveser Straße eine männliche Person gesehen, die mit grauem Kapuzenshirt und barfuß scheinbar orientierungslos herumlief. Der Mann soll etwa 20 Jahre alt sein und nicht zum Ortsbild gehören. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei Bückeburg von einem Tatzusammenhang aus und hält die frühmorgens gesichtete Person für den Täter. 4 Wer Angaben zu den aufgezählten beziehungsweise weiteren Taten machen kann oder die Person zuordnen kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat unter Telefon (0 57 22) 9 59 30 in Verbindung zu setzen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter aus dem Bereich Minden stammt.

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»

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Politik sammelt Fakten in Sachen Kurhaus

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„Fest der Sinne“ auf neuem Terrain Peter Hauß öffnet erstmals den Oheimb’schen Freihof für eine Veranstaltung

Bad Nenndorf (kcg). In Sachen Kurhaus befindet sich die Nenndorfer Politik „in der Findungsphase“. So hat Horst Schlüter (SPD) die Beratungen im Planungs- und Umweltausschuss des Samtgemeinderates am Dienstagabend zusammengefasst. Ein Beschluss zur Zukunft der maroden Immobilie in Besitz der Stadt Bad Nenndorf ist noch nicht in Sicht. Zunächst müssen weitere Fakten und Zahlen ermittelt werden. Erst dann können sich die Politiker aus Stadt und Samtgemeinde für eine von zwei Alternativen entscheiden: Sanierung oder Abriss. Auch die Frage, ob das Kurhaus im Falle einer Sanierung weiterhin gewerblich oder als Verwaltungsgebäude genutzt wird, ist offen. Fest steht aber: Der von der SPD vorgeschlagene Umzug des Rathauses ins Kurhaus und ins Haus Kassel ist möglich. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, die der Barsinghäuser Architekt Oliver Zech im Ausschuss präsentiert hat. So könnten im Haus Kassel im Erdgeschoss Bürgerbüro und Touristinfo, im Obergeschoss Ordnungsamt und Standesamt und im Dachgeschoss die KurT-Verwaltung untergebracht werden – mit der Konsequenz, dass die bestehenden Mietverträge für die Wohnungen gekündigt werden müssten. Im Kurhaus würden die weiteren Ämter Feiern im Ensemble: Das „Fest der Sinne“ im Ensemble des Oheimb’schen Freihofes erobert kaum bekanntes Terrain.

der Verwaltung 100 Prozent des Obergeschosses ohne den Kursaal einnehmen. Die Bestandsmieter könnten nicht mehr untergebracht werden. Im Erdgeschoss könnten Lager und Archiv eingerichtet werden, Einzelhandel, Gastronomie und die Praxis würden bestehen bleiben. Seinen Ausführungen stellte Zech die Bemerkung voran: „Das ist eine reine Bedarfsstudie, die prüfen soll, ob ausreichend Flächen vorhanden sind. Sie ist mit keinem konkreten Planungsauftrag verbunden.“ Auch Volker Busse (SPD) betonte nach Fragen einiger Kurhausmieter: Von einer Umsetzung der Studie sei noch keine Rede. Sie diene lediglich der Information als Voraussetzung für eine Entscheidung. Sollte sich die Politik tatsächlich für den Rathaus-Umzug aussprechen, würde in Absprache mit den Mietern „gemeinschaftlich“ eine Lösung gefunden werden. Die Kosten für den Umbau im Haus Kassel schätzt Zech auf rund 1,2 Millionen Euro, für das Kurhaus würden 668 000 Euro plus mehr als fünf Millionen Euro für die Sanierung anfallen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben liegen bei 8,2 Millionen Euro. In der Beratung plädierte die SPD dafür, das Rathaus ausschließlich im Kurhaus und im Haus Kassel lediglich das Bürgerbüro unterzubringen. Das würde die Kosten um 1,2 Millionen Euro reduzieren. „Wir halten den Umzug des Rathauses ins Zentrum nach wie vor für sinnvoll“, erklärte Busse. Auch die CDU sprach sich dafür aus, das Haus Kassel „nicht anzutasten“ und bei einem Umzug der Verwaltung ins Kurhaus auch den Kursaal in die Planung einzubeziehen.

Stadthagen (jpw). Den Landsberg’schen Hof kennt in Stadthagen jeder. Den Oheimb’schen Freihof an der Klosterstraße nur wenige. Eine geradezu ideale Möglichkeit zum Kennenlernen wird das „Fest der Sinne“ bieten, das am Sonnabend und Sonntag, 16./17. Juni, im letzten komplett geschlossenen Ensemble eines Freihofes gefeiert werden soll. „Als ich gehört habe, dass ,Stadthagen tischt auf‘ nicht stattfinden kann, habe ich sofort den Oheimb’schen Freihof angeboten.“ Peter Hauß fand mit seiner Idee beim Stadthäger Stadtmarketing

Keine Langeweile in den Sommerferien Samtgemeinde Nenndorf (kle). Damit über die Sommerferien keine Langeweile aufkommt, hat das Nenndorfer Woki-Team wieder ein buntes Programm für seine „Wochen für Kinder“ zusammengestellt. Pünktlich zum Ferienbeginn am 23. Juli starten die ersten Aktionen. Das Angebot ist breit gefächert und reicht von Sportaktivitäten wie Boule, Tischtennis und Slackline über Bastelangebote wie „Schmuck filzen“, „Kaleidoskop basteln“ und „Gasbetonsteine modellieren“ bis hin zu Aktionen für Wissenshungrige wie „Kino hinter den Kulissen“. Speziell bei den kreativen Angeboten seien dieses Jahr fast nur neue Ideen dabei, so Moran Dzang, Leiter des Jugendzentrums. Die Woki-Angebote richten sich ausschließlich an Kinder aus der Samtgemeinde Nenndorf. Einzige Ausnahme: Zum Zirkusworkshop vom 29. bis 31. August sind ausdrücklich auch Schüler aus der Samtgemeinde Rodenberg eingeladen. Die Flyer mit dem Woki-Programm wurden kürzlich an alle Nenndorfer Schulen verteilt, detaillierte Informationen zu den Angeboten finden sich im Internet unter www.woki-nenndorf.de.

(SMS) offene Ohren – und mehr noch: „Die waren hellauf begeistert.“ Nicht nur das: Hauß besorgte auch noch den Spitzenkoch Bobby Bräuer. Die „Festfabrik“ plante den weiteren Ablauf mit Bands auf der Bühne und im Gelände, einem illuminierten Park, verschiedenen Walk-Acts und Kleinkünstlern und einer Feuershow in einem Teil der großzügigen Gartenanlage vor dem palaisähnlichen Wohnhaus. Dieser Hof ist seit 1928 im Familienbesitz, berichtet Hauß, und seit Anfang des Jahres in eine Familienstiftung

umgewandelt. Sein Charakter soll auf jeden Fall noch lange erhalten bleiben. Hauß denkt nicht daran, den Hof künftig regelmäßig für öffentliche Feiern zur Verfügung zu stellen: „Aber jetzt, das war mal ein Anlass.“ So ganz abgeschlossen ist das parkähnliche Grundstück westlich der Klosterstraße mit seiner hohen Bruchsteinmauer nicht gewesen: „Wenn Schulklassen kamen oder auch Einzelbesichtigungen angefragt waren, habe ich das immer erlaubt“, betont der Stadthäger. „Es ist mein Geburtsort und der meiner beiden Schwestern“, berichtet Hauß.

Fotos: rg

Seine Mutter aus der Familie Lindner, der einst die Städtische Brauerei gehörte, habe das Anwesen gekauft. Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude, Klosterstraße 2a, befand sich von 1954 an die erste Abfüllfabrikation für Coca-Cola, bevor später der Neubau an der Enzer Straße entstand. „Von den einstmals vier großen alten Bäumen auf dem Grundstück ist nur die große Buche geblieben“, sagt Hauß. Auf 300 Jahre wird ihr Alter geschätzt. Hauß glaubt, sie sei erst 252 Jahre alt: „Das will ich im nächsten Jahr mal untersuchen lassen.“

Feuerwehr feiert mit „Stolz und Freude“ Hespe/Hiddensen (svb). Mit „Stolz und Freude“ hat der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hespe-Hiddensen, Thomas Köster, die 75-jährige wechselvolle Geschichte seiner Ortsfeuerwehr beim Festkommers gewürdigt. Stolz sei er, weil die Feuerwehr schon so lange bestehe, und Freude empfinde er, weil so viele Gäste und Gratulanten seiner Einladung gefolgt waren. Bei dem kurzen Rückblick in die Geschichte der Brandschützer ging Kösters Stellvertreter, Ingo Bartsch, bewusst humorvoll auf die außergewöhnlichen Ereignisse ein. Er erinnerte an eine Jeep-Safari auf Mallorca und Einsätze, bei denen das Begradigen der Reifenspuren im Rasen, die das Tanklöschfahrzeug verursacht hatte, scheinbar am wichtigsten gewesen war. Hespes Bürgermeister, Werner Vehling, erinnerte sich gut daran, wie er mit 16 Jahren der Feuerwehr beitrat. Noch genauer erinnerte er sich der vielen Jubiläen, die er in den vergangenen Jahrzehnten mitfeiern durfte. Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz erweiterte den diesjährigen Wahlspruch des Niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes „Feuerwehr – unverzichtbar“ mit Blick auf das „Geburtstagskind“. Die Feuerwehr Hespe-Hiddensen sei unter den Feuerwehren der Samtgemeinde Nienstädt unverzichtbar, erklärte er. Pastor Ernst-Martin Dahl ging bei seinen Grußworten näher auf den Wahlspruch aller Feuerwehren ein. „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr. Das gehört zusammen“, verdeutlichte er. Beides gehe Hand in Hand, und so habe er im Konfirmanden-Unterricht einige Jugendliche früher gehen lassen, damit diese pünktlich zum Übungsdienst der Jugendfeuerwehr kamen. Anschließend lud Köster alle Anwesenden zum gemütlichen Verweilen in das Festzelt ein, bis die Tanzband „Champagne“ den Feierfreudigen einheizte. Auch über die gute Beteiligung beim Discoabend am Freitag freute sich der Feuerwehrchef. 4 Bilder auf sn-online.de

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Haster gewinnen Wette ohne Mühe

Fünf Monate Vollsperrung für Ortsdurchfahrt

Schaumburger Nachrichten stellen bei Jubiläumsfeier 1000 Euro für Grundschule zur Verfügung Haste (jpw). Trotz des strömenden Regens haben die Haster ohne Probleme die Wette gegen die Schaumburger Nachrichten gewonnen. Weit mehr als 400 Einwohner sangen das „Das Lied der Haster“ und sicherten so zum 400-jährigen Bestehen des Ortes 1000 Euro für den Förderverein der Grundschule. „Keine Diskussion, die Wette ist gewonnen.“ SNVerlagsleiter Arne Frank zeigte sich auf der Bühne an der Seite von Bürgermeister Sigmar Sandmann beeindruckt von dem Engagement der Bevölkerung, die nicht nur ohne Probleme mehrere 100 Menschen mobilisieren, sondern auch das von der Grundschullehrerin Frauke Flaschka vor 23 Jahren gedichtete „Lied der Haster“ mühelos und mit Inbrunst singen konnten. Der Eisenbahnerchor und die Trachtentänzer auf der Bühne gaben den Takt vor, unter vielen bunten Regenschirmen vor der Bühne wurde mitgesungen. Resultat: Der Förderverein der Grundschule bekommt die von den SN versprochenen 1000 Euro zur 400-Jahrfeier für die Pausenhofgestaltung. Dass alles so glatt gehen sollte, danach hatte es rund zwei Stunden zuvor noch nicht ausgesehen. Moderator Jens Gümmer hatte angesichts des miserablen Wetters noch die Parole ausgegeben, dass die SN die Schirme zählen sollten: „Darunter stünden mindestens jeweils sechs Leute“, doch etwa eine Stunde vor dem Gesang, begann sich der Platz vor dem Bürgerhaus merklich zu füllen. Von den Aktivitäten und

Die Haster nehmen das schlechte Wetter gelassen. der Nässe auf dem Platz unbeeindruckt blieben die vielen Besucher der Kaffeestube. Sie saßen warm und trocken und konnten Klönschnack halten. Insbesondere Mitglieder

des Sportvereins, der Siedlergemeinschaft, der Feuerwehr, des Schützenvereins und des Eisenbahnerchores sowie die „Haster Runde“ und das „Wirtschaftsforum“ hatten

Fotos: jpw zum runden Ortsgeburtstag das „kleine, feine Programm“ auf die Beine gestellt, das sich der Ort vorher gewünscht hatte, mit einem ökumenischen Gottesdienst, Kinderbe-

lustigung, gemeinsamen Mittagessen und einem Ausklang. Der Regen hat der guten Stimmung und guten Laune kaum Abbruch tun können. 4 Bilder auf sn-online.de

Auhagen (jpw). Ausnahmezustand in Auhagen droht: Fünf Monate – möglicherweise von Mai bis Oktober des nächsten Jahres – wird die Ortsdurchfahrt Auhagen auf der Landesstraße 445 in Höhe der Flutgrabenbrücke voll gesperrt sein. Das ist keine gute Nachricht für die Auhäger Einwohner und Gewerbetreibenden, die ohnehin schon durch den geplanten Ausbau der Ortsdurchfahrt der Landesstraße 445 mit starken Beeinträchtigungen rechnen müssen. Im Falle der lädierten Flutgrabenbrücke ist eine jeweils halbseitige Sperrung nach Mitteilung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, nicht möglich. „Der Beton muss zum Beispiel in einem Stück gegossen werden“, sagt Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereiches Hameln. Seine Behörde werde in den nächsten Wochen wegen des genauen Termins der Sanierung Abstimmungsgespräche mit den Landwirten und auch mit dem örtlichen Tankstellenbesitzer führen. Weiterhin müssten mögliche Umleitungsstrecken festgelegt werden. Die Finanzierung der Sanierung der Flutgrabenbrücke übernimmt das Land Niedersachsen komplett, die Sanierung der Fahrbahndecke im Bereich der Ortsdurchfahrt ebenfalls – sofern die Gemeinde Auhagen keine „Sonderwünsche“ wie eine Verkehrsberuhigung einbringt. In einem solchen Fall müsste die Gemeinde Auhagen nicht nur die Planungskosten übernehmen, sondern auch noch die Zusatzkosten für die Ausführung.

„Noch nie so ein Wetter gehabt“ Viele Aussteller sind mit dem Bauernmarkt trotzdem zufrieden Martin Tiedemann (Zusteller in Wiedensahl) und Petra (Zustellerin in Meerbeck) mit Laura.

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Rinteln (jaj). Zeitweise wurde es richtig eng auf dem Bauernmarkt in der Innenstadt. Anders als in den vergangenen Jahren lag das jedoch nicht an der Menge der Besucher – die war in diesem Jahr angesichts nicht enden wollenden Regens eher überschaubar. Grund für die Enge waren eher die unzähligen Regenschirme. Fast jeder Besucher führte einen mit – und wer keinen hatte, wurde erfinderisch. Dazu gehörte auch Horst Rabe von den Rintelner Ackerbürgern. Der Bäckermeister bediente auf dem Kirchplatz den Steinbackofen, in dem frischer Zuckerkuchen und Bauernbrot gebacken wurden. Beim gestrigen Wetter eigentlich ein schöner Job, kommt doch bei jedem Öffnen der Klappe ein Schwall Wärme aus dem Inneren der Backkammer. Allerdings hat der Backofen auch einen entscheidenden Nachteil: er hat kein Vordach. Über Stunden hinweg stand Rabe daher im pladdernden Regen – und wurde erfinderisch. „Wenn die Menschen früher auf den Kartoffeläckern oder Rübenfeldern gearbeitet haben, haben sie sich immer einen Jutesack umgehängt, wenn es regnete“, erzählt er. Jute hatte er zwar nicht zur Hand, dafür aber einen blauen Müllsack, den er kurzerhand zum Regenschutz umfunktionierte. So konnte er weiter Brote und Kuchen zubereiten, von denen die Ackerbürger jedoch gar nicht so viel benötigten wie in den vergangenen Jahren. „Sonst waren wir um 15 Uhr ausverkauft“, erzählt Rabe. In diesem Jahr hingegen waren

Gute Laune trotz schlechtem Wetter: Horst Rabe von den Ackerbürgern schützt sich mit einem blauen Müllsack vor dem Regen. um diese Uhrzeit noch nicht einmal alle Kuchen gebacken, in den Regalen warteten noch zahlreiche Brote auf Käufer. Anders als die Ackerbürger konnten sich nicht alle Aussteller ihre gute Laune bewahren. Einige begannen bereits um 15 Uhr, ihre Stände abzubauen. „Das hat sich überhaupt nicht gelohnt. Eigentlich hätte ich auch zu Hause bleiben können“, sagt eine Geschäftsfrau, die nicht namentlich genannt werden möchte. Caroline Fechner von der gleichnamigen Krankenhäger Rosenbaumschule sah das ganz anders. Sie war sogar positiv überrascht vom Verlauf des Tages. „Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass gar keiner kommt“, sagt sie. Doch das war nicht der Fall, die Besucher kamen, wenn auch nicht so zahlreich wie in den vergangenen Jahren. „Ich bin zufrieden und den Pflanzen gefällt das Wetter sowieso“, so Fechner. Dass es nicht ganz so voll war, wie in den vergangenen Jahren hatte auch einen entscheidenden Vorteil: Es blieb mehr Zeit und Raum für Ge-

spräche. Ein Anziehungspunkt für solche bildete unter anderem der Stand der Nabu Ortsgruppe Extertal. Dort konnten vier Schafe, Skudden und Blackfaces, bewundert werden. Das Besondere war aber eigentlich die 79-Jährige Christel Lakomy. Sie hatte direkt neben dem Gehege ihr Spinnrad aufgebaut und demonstrierte, wie aus geschorener Wolle in mühsamer Handarbeit ein Wollknäuel entsteht. „Für 100 Gramm benötige ich etwa sechs Stunden“, erzählte sie neugierigen Zuschauern und motivierte diese auch gleich dazu, das Spinnen selbst zu erlernen. „Das hat nichts mit Talent zu tun. Es ist eine reine Sache der Übung“, verriet die Extertalerin. Auch der Erste Stadtrat Jörg Schröder, der mit dem Präventionsrat einen Stand auf dem Marktplatz betreute und 1000 von Bäckerei Bredow gestiftete Brötchen an die Besucher verteilte, war positiv überrascht. „Ich hätte nicht geglaubt, dass so viele Menschen bei diesem Regen ihr Sofa verlasen“, sagte er.


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Laufen für Tschernobyl-Kinder Rund 180 Kinder treten zum Sponsorenlauf zwischen Auhagen und Sachsenhagen an

Markt lockt mit ökologischer Vielfalt Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer lädt zum Hoffest nach Winzlar ein Winzlar (tbh). Die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) in Winzlar lädt für Sonntag, 10. Juni, wieder zum jährlichen Hoffest mit ökologischem Markt ein. Das Fest wird mit einem evangelischen Gottesdienst unter freiem Himmel um 10 Uhr eröffnet. Von 11 bis 18 Uhr bieten zahlreiche Aussteller auf dem Markt ihre ökologisch produzierten Waren zum Verkauf an. Das Angebot umfasst dabei nicht nur Lebensmittel, sondern reicht auch von ökologisch hergestellter Kleidung bis hin zu Handwerksprodukten aus Naturmaterialien. Dort findet man auch die Gelegenheit, sich über die unterschiedlichen Angebote der Aussteller zu informieren. An den Ständen stehen

Los geht’s: Rund 180 Schüler starten zum Sponsorenlauf zugunsten der Tschernobyl-Kinder. Sachsenhagen (jpw). Warmgemacht haben sie sich alle. Bevor rund 180 Kinder der Gerda-Philippsohn-Grundschule in Sachsenhagen zum Sponsorenlauf angetreten sind, bat Organisatorin Mechthild Gümmer auf dem Schulhof zur Gymnastik mit Musik. Nach der Aufwärmeinheit unter den Blicken ihrer Eltern schritten die jungen Läufer zur Tat. Schon vorher hatten sie sich Sponsoren gesucht, die ihnen für jede der jeweils

400 Meter messenden Runden 50 Cent finanzieren würden. Auch einige Betriebe aus der Region – und sogar das DRK Sachsenhagen – hatten sich bereiterklärt, den sportlichwohltätigen Ehrgeiz der Kinder zu unterstützen. Der Erlös kommt der Arbeit des „Arbeitskreises Tschernobyl“ zugute, der in jedem Jahr Kinder aus dem weißrussischen Tschaptschize – ein Gebiet im Einflussbereich des Unglücksreaktors von Tschernobyl – betreut,

die in der Seeprovinz ihren Erholungsurlaub verleben. Wie berichtet, sind gerade 13 Kinder zu Besuch in der Samtgemeinde. Einige von ihnen nahmen auch am Sponsorenlauf teil. „Nur Ankommen ist wichtig“, hatte Gümmer den Schülern noch mit auf den Weg gegeben, jegliche Art der Fortbewegung zu Fuß auf der Runde zwischen Sachsenhagen und Auhagen sei erlaubt – nur Rückwärtslaufen nicht. Auch gute Tipps gab

oftmals die Hersteller selbst, um über ihre Produkte zu informieren. Über Monitore in den Ausstellungsräumen der Schutzstation können zudem Turmfalkenpaare bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachtet werden. Das neu erstellte Diorama zeigt Präparate von Tieren, die sich mithilfe unterschiedlicher Naturschutzmaßnahmen am Steinhuder Meer wieder angesiedelt haben. Für Kinder stehen Aktionen zum Thema „Moor“ auf dem Programm. Lehrer des Regionalen Umweltbildungszentrums (RUZ) sollen dem Nachwuchs die Sumpfgebiete näherbringen. Zum gemütlichen Verweilen gibt es Livemusik in dem eigens zum Hoffest eingerichteten Café.

Foto: jpw es, zum Beispiel den Getränkebecher auf halber Strecke am Ende des Eichenweges in Auhagen nicht ganz auszutrinken. Die besten Teilnehmer, so versprach es Rektorin Imke Herrmann-Edling, werden in den nächsten Tagen auch noch mit Urkunden ausgezeichnet. Doch zunächst soll erst einmal die Abrechnung der gelaufenen Runden erfolgen – und das Geld dem Arbeitskreis übergeben werden.

Der Garten der Ökologischen Schutzstation gemütlichen Verweilen bei Livemusik an.

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hallo

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Ayun Hotel Köln • Deutz-Mülheimer-Strasse 184 • 51063 Köln

Art.-Nr.: 2544

Ayun Hotel Köln Das Ayun Hotel in Köln liegt unweit vom Rhein entfernt. Aufgrund des zentralen Standortes ist jegliches Freizeitziel vom Hotel aus bequem zu erreichen. Köln besichtigen, das heißt Eintauchen in eine jahrhundertealte Geschichte: Zahlreiche Spuren der ehemaligen römischen Stadt, berühmte romanische Kirchen, große mittelalterliche Bauwerke, gotische Pracht, klassische Architektur, Gastronomie und Veranstaltungen, Karneval und Medienstützpunkt, all das ist Köln.

Dieser Gutschein beinhaltet folgende Leistungen: • • • • • •

Art.-Nr.: 4658

1 Begrüßungsdrink pro Person am Anreisetag 2 Übernachtungen im Doppelzimmer mit allem zur Verfügung stehenden Komfort für 2 Personen 2 mal Frühstücksvariationen vom Buffet für 2 Personen kostenfreies Parken (Hotel-Tiefgarage ist kostenpflichtig!) IHR PREIS für 2 Personen Late Check-Out (auf Wunsch und nach Verfügbarkeit bis 15.00 Uhr) Black Out Dates: Messezeiträume und Großveranstaltungen

Die Stadt Köln erhebt eine Kulturförderabgabe (5% des Übernachtungspreises, zahlbar vor Ort).

139 €

zzgl. 10 ,- Bearbeitungsgebühr

159,-

zzgl. 10 ,- Bearbeitungsgebühr

... und so geht‘s: Sie kommen in unsere Büros, erwerben einen Hotelgutschein (zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von 10,Euro) Ihrer Wahl und kurze Zeit später können Sie Ihren Gutschein entweder abholen oder Sie lassen sich den Gutschein von uns bequem per Post (Einschreiben gegen Gebühr von 5,- Euro) nach Hause schicken. Der Gutschein ist i. d. R. 3 Jahre lang gültig und frei übertragbar. Druckfehler vorbehalten. Alle Angebote solange der Vorrat reicht. Vertragspartner ist nur das jeweilige Hotel. Der Verlag ist ausschließlich als Reisevermittler der NWD – Medien- und Verlagsdienste, Humboldtplatz 4, 48429 Rheine tätig. Alle Entgelte werden in fremdem Namen und auf fremde Rechnung vereinnahmt.

Gutscheinverkauf:

Schaumburger Nachrichten Am Markt 12-14 • 31655 Stadthagen


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Generationenfreundliches Einkaufen in Stadthagen

Freundlich und attraktiv – für Jung und Alt gleichermaßen

Diese Händler sind bereits ausgezeichnet

Stadthagen macht zunehmend als generationenfreundliche Einkaufsstadt auf sich aufmerksam Mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ möchte der Handelsverband Deutschland (HDE) Generationenfreundlichkeit im Einzelhandel zu gelebter Wirklichkeit werden lassen. Dafür prüfen geschulte Tester bundesweit Einzelhändler nach einem eigens dafür entwickelten Kriterienkatalog. Im Fokus stehen Leistungsangebote, Zugangsmöglichkeiten, Ausstattung der Geschäftsräume und das Serviceverhalten der Einzelhändler. Ziel der Auszeichnung ist es, eine Orientierungshilfe für Verbraucher zu schaffen, die durch das Zertifikat und Aufkleber an Schaufenstern und Eingangstüren für jeden sichtbar wird. In Stadthagen kam die Initiative im November vergangenen Jahres auf die Tagesordnung – und wird seither erfolgreich mit Leben gefüllt – zum Wohle von Händlern und Kunden. Hier ein Rückblick auf die Stadthäger Ereignisse rund um „Generationenfreundliches Einkaufen“:

niorenbeirats haben inzwischen 20 Stadthäger Geschäfte auf deren Generationenfreundlichkeit überprüft. Nach Angaben von Karl-Heinz Hansing sind die meisten Geschäftsführer und Inhaber dankbar für die Anregungen und sehen die Überprüfung als Aufwertung für ihr Geschäft und die Stadt Stadthagen an. Ende April 2012

Breite Eingänge ohne Barrieren sind für junge Mütter mit Kinderwagen ebenso eine Erleichterung beim Einkaufsbummel wie für Senioren mit Rollator. Foto: rg

bel, angenehm und barrierearm ist. Das Zertifikat soll den geprüften November 2011 Händlern „ein Plus an Qualität und KundenserDie Stadtverwaltung vice“ bestätigen. Stadthagen und der Verein Stadtmarketing Januar 2012 Stadthagen (SMS) laden Vertreter des heimischen Die Vorbereitungen Einzelhandels zur Vor- für den Qualitätstest stellung der Initiative „Generationenfreundli„Generationenfreundliches Einkaufen“ in Stadtches Einkaufen“ ein. hagen nehmen Fahrt auf. Hintergrund ist neben Die niedersächsische den stetigen Änderungen Landesinitiative für einen der Trends im Kunden- generationsgerechten verhalten das eng damit Alltag (Linga) unterstützt verknüpfte Thema „de- das Vorhaben und schult mografischer Wandel“, zwölf Mitglieder des das den Handel in Zu- Stadthäger Seniorenbeikunft vor besondere Her- rats. Sie sollen die auf ausforderungen stellen freiwilliger Basis teilnehwird. menden Geschäfte auf Die besagte Initiative ihre Generationenbasiert auf einem Kriteri- freundlichkeit testen. Daenkatalog, aufgrund des- zu erforderlich ist ein sen Geschäfte mit einem Kriterienkatalog, der 58 Qualitätszeichen ausge- unterschiedliche Fragen zeichnet werden, bei de- beinhaltet. nen der Einkauf für Menschen aller AltersFebruar 2012 gruppen und für solche mit Handicap komfortaStadtverwaltung, SMS

und Seniorenbeirat verkünden Anfang des Monats gemeinsam den Start des Projekts „Generationenfreundliches Einkaufen“ in Stadthagen. Als ersten Schritt bekommen die mehr als 100 Einzelhandelsgeschäfte in der Kreisstadt eine schriftliche Einladung, an dieser freiwilligen Zertifizierung teilzunehmen. Die Zertifikate werden bei Erfolg von der „Landesinitiative generationenübergreifender Alltag“ ausgestellt. Anfang März 2012 SMS und Seniorenbeirat präsentieren gemeinsam die Startbilanz des Zertifizierungsprojekts „Generationenfreundliches Einkaufen“. Demnach haben in den ersten drei Wochen genau 15 Geschäfte PrüfVisiten bekommen. Insgesamt nehmen fünf Zweierteams des Seniorenbeirats im Auftrag

von SMS und Stadtverwaltung rein ehrenamtlich die Zertifizierungsprüfungen in den Läden vor. Weitere zehn Geschäfte haben sich ebenfalls bereits gemeldet und sollen in Kürze Prüf-Besuch erhalten. Schwerwiegende Mängel haben die Prüfer bisher nicht entdeckt, sagt Heinz Hansing, Vorsitzender des Seniorenbeirats. Entdeckt wurden aber durchaus kleinere Mängel, wie Prüfer Christian Jürgens erzählt: „In einem Laden waren zum Beispiel Preisschilder, in einem anderen Kassenbons kaum lesbar.“ In einem weiteren Geschäft fehlte auf der obersten Stufe einer kleinen Treppe die Farbmarkierung, um Stolperer zu vermeiden. Bei einem weiteren Geschäft sind die Prüfer nach Darstellung von Jürgens auf eine für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Senioren

nicht überwindbare, zu einem Vorflur führende Treppe gestoßen. „Da gehört unbedingt eine Klingel hin“, sagte Jürgens. Wieder woanders seien die Abmessungen für rollstuhlgerechte Umkleidekabinen zu schmal. In allen Fällen hätten die Betroffenen sofort Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet, so Jürgens. „Im Grunde handelt es sich bei der Aktion um eine kostenlose Beratung zur Verbesserung des Service“, betont SMS-Vorstandsmitglied Günter Raabe. Kein Ladeninhaber müsse davor Angst haben. Das Projekt verursacht seinen Angaben zufolge keine Kosten und ist anonym. Und zur Erreichung des Zertifikats ist im Zweifel auch eine Nachprüfung inbegriffen.

SMS, Stadtverwaltung und Seniorenbeirat überreichen den erfolgreichen Stadthäger Teilnehmern der bundesweiten Initiative „Generationenfreundliches Einkaufen“ ihre Zertifikate. Insgesamt haben sich inzwischen 29 Händler im Innenstadtbereich dieser freiwilligen Prüfung gestellt – und allesamt bestanden. Die Erfolgsurkunden sollen nach Ansicht des SMS ein Ansporn sein, die Kundenfreundlichkeit zu erhöhen. Entsprechend stieß das Projekt in Stadthagen auf großen Zuspruch. „Das war quasi ein Selbstläufer“, freut sich Günter Raabe (SMS). „Es gab niemanden, den wir angesprochen haben und der dann nicht mitmachen wollte.“ Ein erteiltes Zertifikat ist drei Jahre gültig. Juni 2012

Fünf weitere Geschäfte haben sich für die Zertifizierung in puncto „Generationenfreundliches Einkaufen“ angemeldet und sollen noch in diesem Monat den erforderlichen Prüfbesuch der Mitglieder des Seniorenbeirats erhalten. Das Stadtmarketing möchte darüber hinaus jenen Innenstadt-Händlern, die bislang noch nicht mitmachen, das Konzept und dessen Nutzen in persönlichen Gesprächen vorstellen. Als Ziel gibt der SMS mindestens 50 teilnehEnde März 2012 mende Geschäfte bis r Die Mitglieder des Se- Ende 2012 aus.

Bislang haben sich 29 Stadhäger Geschäfte der freiwilligen Prüfung in puncto „Generationenfreundliches Einkaufen“ gestellt – und alle haben das begehrte Zertifikat erhalten. Zur Belohnung dürfen sie seitdem mit dem markanten Logo an Schaufenstern und Eingangstüren werben. Hier der Überblick der Stadthäger Händler, die bis jetzt als „generationenfreundlich“ ausgezeichnet wurden: • Betten Meier (Obernstr. 36) • Bienvenu (Obernstr. 8) • Böger Kreativ (Niedernstr. 19) • Breuer & Schweer (Am Markt 6) • Computer-Station (Echternstr. 7) • Cottage Angelika Raabe (Obernstr. 49) • Der Foto-Laden (Echternstr 4) • Feinkosthaus Tietz (Niedernstraße 1-4) • Gesundheits- und Sanitätshaus Ringe (Obernstr. 39) • Hilgenfeld Hören & Sehen (Obernstr. 55) • Hilgenfeld‘s Kontaktlinsen (Niedernstr. 10) • Hoffmann Geschenkideen (Obernstr. 45) • Hut-Harmening (Am Markt 17) • Intersport Kreft (Am Markt 12) • Köpping Babyausstattung (Niedernstr. 23-24) • Optik Eisheuer (Niedernstr. 14) • REWE (Jahnstr. 35) • Rode Schuhe (Obernstr. 57) • Sanitätshaus Hillmann (Obernstr. 27) • Schäfers Brot und Kuchen (Am Markt 16) • Schaumburger Nachrichten (Am Markt 12-14) • Schlafambiente Impuls (Niedernstr. 36) • Schreibinsel (Am Markt 16) • Spielmit (Obernstr. 43) • Strickdiele Weinhardt (Obernstr. 45) • Tourist-Info (Am Markt 1) • Uhren Werner (Obernstr. 25) • Wohnstudio Röhrkasten (Obernstr. 10) • Zoom Hair & Beauty (Obernstr. 9).


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Generationenfreundliches Einkaufen in Stadthagen Was heißt „generationen freundlich“?

Das Prädikat ist drei Jahre gültig Was man über das Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ wissen sollte Der alltägliche Einkauf sollte für alle Kunden unbeschwerlich und möglichst barrierearm möglich sein – egal, ob für Eltern mit Kinderwagen, Menschen im Rollstuhl oder Senioren. Deshalb rückt der Handelsverband Deutschland (HDE) gemeinsam mit Partnern wie der Initiative „Wirtschaftsfaktor Alter“ das Thema Generationenfreundlichkeit in den Fokus. Der HDE will mit diesem Zeichen „bewusst auf Veränderungen der gesellschaftlichen Trends und auf die Ansprüche reagieren, die die Kunden an den Handel stellen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands. Mit dem bundesweiten Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ können

Ein solches Zertifikat erhalten Händler, denen „generationenfreundliches Einkaufen“ bescheinigt wird. Foto: jw

Karl-Heinz Hansing (vorne links) und Christian Jürgens (Mitte) vom Seniorenbeirat sind hier auf Prüf-Visite bei Intersport Kreft. Geschäftsführer Jochen Kreft (rechts) und Bürgermeister Bernd Hellmann schauen aufmerksam zu. Foto: rg seit Frühjahr 2010 Einzelhändler in ganz Deutschland ausgezeichnet werden. Anhand von

eigens für dieses Verfahren entwickelten Kriterien prüfen Tester vor allem Leistungsangebote,

Zugangsmöglichkeiten, Ausstattung der Geschäftsräume sowie das Serviceverhalten von

Einzelhändlern. In Stadthagen übernehmen dies Zweier-Teams des Seniorenbeirats anhand eines Kriterienkatalogs. Die ehrenamtlichen Tester sind vorab eigens für diese Aufgabe geschult worden. Wird der Test mit einer ausreichenden Punktzahl bestanden, wird das Qualitätszei-

chen für drei Jahre verliehen. Danach ist eine erneute Prüfung notwendig. Die erfolgreich geprüften Einzelhändler erhalten ein Zertifikat. Diese Auszeichnung dürfen sie zudem mit einem Aufkleber an der Eingangstür gegenüber den Kunden sichtbar machen. r

Trägt ein Geschäft das Qualitätszeichen, dann kann der Kunde sich darauf verlassen, • dass er dort sicher und bequem einkaufen kann, • dass der Zugang zum Geschäft barrierearm ist, • dass das Geschäft gut ausgeleuchtet ist, • dass er rutschfeste Böden vorfindet, • dass mögliche Gefahrenstellen ausreichend markiert sind, • dass die Gänge breit und nicht verstellt sind, • dass er dort eine Sitzgelegenheit zum Ausruhen vorfindet, • dass Beratung und Ausschilderung von hinreichender Qualität sind, • dass die Preise und alle Auszeichnungen gut lesbar sind. Wer Vorbildhaftes leistet, soll dies auch öffentlich machen können. Dies verschafft ihm einen Wettbewerbsvorsprung. Er kann mit höherer Kundenzufriedenheit, längerer Verweildauer und stärkerer Kundenbindung rechnen. r

58 Kriterien in sieben Kategorien Das ist der Weg zum Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ Beim Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ werden insgesamt 58 Kriterien in sieben Kategorien überprüft: • Erreichbarkeit des Geschäfts • Mitarbeiter / Servicequalität • Eingang zum Geschäft • Ladengestaltung • Sortimentsgestaltung • Service • Kasse. Der folgende Schnelltest vermittelt interessierten Händlern einen ersten Eindruck und Überblick, wie generationenfreundlich ihr Geschäft ist. Wichtig hierbei: Bei diesen mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantwortenden Fragen handelt es sich nur um einen kleinen Auszug aus dem gesamten Fragenkatalog. Wer hier einen Großteil der Fragen bejahen kann, hat zwar die erfolgreiche Zertifizierung noch nicht in der Tasche, aber sehr gute Chancen, diese nach dem Besuch von zwei Mitgliedern des Stadthäger Seniorenbeirats zu erlangen.

Wer als „generationenfreundlich“ ausgezeichnet wird, darf mit diesem Logo darauf aufmerksam machen. Grafik: pr.

4 Sind die Eingangstüren mindestens 2,10 Meter hoch und mindestens 90 Zentimeter breit? 4 Ist bei Treppen eine (mobile) Rampe vorhanden oder persönliche Hilfe gege4 Ist der Eingangsbereich ben? Ihres Geschäfts leicht zu4 Bieten die Hauptgänge gänglich? zwischen den Regalen genug

Platz für beispielsweise Rollatoren oder Kinderwagen? 4 Beträgt die Breite der Hauptgänge mindestens 90 Zentimeter? 4 Beträgt der Wendebereich zu Regalen und Warenaufstellern mindestens 1,20 Meter? 4 Können Ihre Kunden

einzelne Warenbereiche leicht finden? 4 Verfügt Ihr Geschäft über eine eindeutige und gut lesbare Beschilderung (kontrastreich beziehungsweise Piktogramme)? 4 Ist die Preisauszeichnung Ihrer Artikel gut lesbar (kontrastreich und mindestens Schriftgröße 11-Punkt)? 4 Haben Kunden bei Fragen und Anmerkungen eine Anlaufstelle in Ihrem Geschäft (zum Beispiel Meckerkasten, Beschwerdestelle, Internet)? 4 Sind für Ihre Kunden Ablageflächen an den Kassen vorhanden (zum Beispiel für Taschen beziehungsweise zum Einpacken der Ware)? 4 Haben Sie für Ihre Kunden Sitz- oder Ruhemöglichkeiten? 4 Haben die Sitz- oder Ruhemöglichkeiten eine höhere Sitzposition und zusätzliche Armlehnen? 4 Bieten Sie einen Hol-, Bring-, Bestell- oder Lieferservice an? 4 Stehen Ihren Kunden Toiletten zur Verfügung? 4 Können Ihre Kunden bei Ihnen etwas trinken (zum Beispiel an einem Wasserspender)? r

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Zum zweiten Mal den „Helden“-Titel erspielt „ Just Another Crisis“ gewinnt bei „Local Heroes Schaumburg“ Stadthagen (kil). Von Krisen konnte beim Auftritt der Band „Just Another Crisis“ am Sonnabend wirklich nicht die Rede sein. Der Nachwuchsband aus dem Raum Rinteln ist bei „Local Heroes Schaumburg“ gelungen, was zuvor noch keine andere Band im Landkreis geschafft hat: Sie gewann mit Pop-Rock und Alternative bereits zum zweiten Mal den Kreisentscheid in der „Alten Polizei“ in Stadthagen. Zum ersten Mal hatten sich die Musiker den Titel im Jahr 2008 erspielt. 2010 löste sich die Band dann auf und fand sich extra zu der spontanen Teilnahme am Bandcontest in alter Besetzung wieder zusammen – mit Erfolg. Dennis Kölling (Gesang), Nicolai Plier (Gitarre), Christian Döpke (Bass), Niklas Zörkler (Schlagzeug) und Gastsän-

gerin Franziska Kuhlmann ließen die anderen Teilnehmer im gut besuchten Saal der „Alten Polizei“ hinter sich und überzeugten mit ihrem Auftritt Jury und Publikum. Ebenfalls um den Titel kämpften die Metalcore-Band „Broken Fears“ sowie Ole Hauk und Band mit einer Mischung aus Folk, Rock und Blues. Für Stimmung im Saal sorgten außerdem die „Hot’n’Totten“ und die Vorjahressieger „Seconds of Silence“. Als die „Lokalen Helden“ in Schaumburg dürfen „Just Another Crisis“ nun Anfang September zum Semifinale auf Landesebene nach Hannover fahren. Nach dem Sieg 2008 scheiterte die Band dort knapp. Dieses Mal hofft die Band nach eigenen Angaben auf kräftigere Unterstützung der Fans.

Die neuen „Helden“ lassen sich feiern: Die junge Band „Just Another Crisis“ entscheiden den Regionalentscheid für sich. Foto: pr.

Sonnabend, 9. Juni 2012 | Seite 8

„Man kann ihre Rundung erkennen“ Astronomie-AG des Adolfinums beobachtet im Morgengrauen den Venus-Transfer Bückeburg/Kleinenbremen (r). Es war diese Mischung aus Seufzer und Stoßgebet. Genau um 5.41 Uhr war Martin Rüther sich ganz sicher, die flinke Venus genau fixiert zu haben, und gab seiner Begeisterung freien Ausdruck: „Jaaaaah!“ Christian Lange aus dem zehnten Jahrgang bestätigte wenig später die Beobachtung des Leiters der Astronomie-AG am Adolfinum: „Man kann ihre Rundung ganz klar erkennen!“ Schon im Morgengrauen hatten sich die AG-Teilnehmer oberhalb von Kleinenbremen getroffen und die großvolumigen Gerätschaften aufgebaut. Ehemalige Schüler, ein paar Eltern und zwei Kollegen wollten sich das Naturschauspiel auch nicht entgehen lassen. Den aufgewecktesten Eindruck machte am frühen Morgen ein Grundschüler, der trotz seiner jungen Jahre beim nächsten VenusTransfer im Jahre 2117 vermutlich leider auch nicht mehr so lebensfroh herumspringen wird. Im Gespräch unter den Hobbyastronomen aus Bückeburg ging es denn auch schon um die neuesten Meldungen über die Zukunft der Galaxien. Das Wort zum Tage: „Genieße den Moment, vier Milliarden Jahre können schnell vorbei sein.“ Die eigentliche Beobachtung mit dem modernen Teleskop beschränkte sich für die Bückeburger auf den Höhen Kleinenbremens auf wenige Momente. Zu viel Morgen-

Nicht drängeln: Junge Adolfiner bei der Betrachtung der Venus. dunst vor der Sonne über dem Harrl, zu viele Wolken am Himmel über Bückeburg, um längere Zeit sehen zu können, wie der Planet seinen Weg nimmt gen Osten. Was 1769 noch 138 Gelehrte im Geiste der Aufklärung an 63 Orten auf der Erde in Entzückung versetzte, wenn man den Berichten glauben darf, wurde am Transfertag des Jahres

2012 nicht nur in ganz Deutschland beachtet. Natürlich können die kleinen Scherze kaum ausbleiben, wenn der Name eines angeblich ziemlich trostlosen tristen Planeten so traglastig ist. Venus, die römische Göttin der Liebe, hat neben dem Himmelskörper fleischfressenden Pflanzen, Feldherrnhügeln, Ehevermittlungen, Mädchen

Foto: pr. und Nachtclubs im Rotlichtmilieu ihren Namen gegeben und Leopold Sacher-Masoch schon 1870 den warmen Romantitel „Venus im Pelz“. Selbst Bertolt Brecht ließ in seinem „Galilei“ einen verängstigten Gelehrten im Dienste der Kirche am Fernrohr gottergeben spotten: „Die Venus steht schon ganz schief. Ich sehe nur noch ihren halben …“


L OKALES

Seite9 | Sonnabend, 9. Juni 2012

Schnelllebiger Sport auf heißem Sand

Herausgeber: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Beachvolleyball-Turnier auf dem Obernkirchener Kirchplatz beginnt am heutigen Sonnabend Obernkirchen (rd). Es ist wieder einmal so weit: Die 13. Auflage des BeachvolleyballTurniers auf dem Obernkirchener Kirchplatz wird am Sonnabend, 9. Juni, um 9.30 Uhr angepfiffen. Nach einer langen Zeit der Vorbereitungen, in der es Tiefs, aber doch noch mehr erfreuliche Erlebnisse gab, begann kürzlich die heiße Phase: Es galt, die Spielfelder mit 300 Tonnen Sand herzurichten und die Spielanlagen aufzubauen. Man könnte auch sagen – alle Jahre wieder – der Ablauf ist doch schließlich immer gleich. Aber dem ist natürlich nicht so. In den bisher zwölf durchgeführten Turnieren gab es in letzter Minute stets unangenehme Überraschungen. Aber das Ausrichterteam ist erfahren und wusste bisher immer, die richtigen Entscheidungen

Favoritin auf den Turniersieg: Europameisterin Leva Dumbauskaite. Foto: pr. zu treffen. Und wenn das Turnier beginnt, ist aller Stress vergessen. Am Sonnabend wird dann der Schirmherr, Bürgermeister Oliver

Schäfer, um 9 Uhr das Turnier eröffnen. Es spielen 16 Männer- und zwölf Frauenteams um ein attraktives Preisgeld und um Punkte für

die Deutsche Meisterschaft im Herbst am Timmendorfer Strand. Da sich für das Turnier 24 Männer- und 16 Frauenmannschaften gemeldet haben, musste der Veranstalter etliche Absagen erteilen. Die Teamzusammensetzungen der Herren und Damen sind ordentlich durcheinander geraten. Es spielen bei den Männern und Frauen nur noch wenige Teams aus dem Vorjahr, denn Beachvolleyball ist ein schnelllebiges Geschäft, die Partnerschaften verändern sich schnell und häufig. Aber es spricht immer für den Veranstalter, wenn sich so viele neue Teams anmelden. Obernkirchen hat in der Beachvolleyball-Szene einen sehr guten Namen. Die Felder der Männer und Frauen sind gleichmäßig gut besetzt, dennoch sind einige Mannschaften deutlich favori-

siert. Bei den Männern ist das Team Thomas Stark/Benny Nibbrig hoch einzuschätzen und bei den Frauen haben die U 18-Europameisterinnen Ieva Dumbauskaite und Monika Povilaityte gute Siegchancen. Aber die anderen Teams reihen sich unmittelbar dahinter ein. Es können Spiele auf höchstem Niveau erwartet werden. Nach dem ökumenischen Gottesdienst an den Beachfeldern am Sonntag um 9 Uhr wird das Turnier mit der Hauptrunde fortgesetzt. Die Endspiele können gegen 16 Uhr erwartet werden. Am Sonnabend und Sonntag gibt es wieder jeweils drei Verlosungen. Die Preise können sich sehen lassen. Es gilt, volleyballspezifische Fragen zu beantworten. Die richtigen Lösungen sind in der Turnierzeitung „VolleyballNews“ leicht nachzulesen.

Chefredaktion: Dr. Uwe Graells Christoph Oppermann, Dr. Stefan Rothe Redaktion Stadthagen, Am Markt 12–14: Tel. (0 57 21) 80 92 30, Fax. 20 07. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Arne Frank Verlag: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co KG, Stadthagen, Am Markt 12–14 Druck: Oppermann, Rodenberg Anzeigenannahme: Telefon (0180) 100 10 22 Fax (0180) 100 10 23 Geschäftsstelle Stadthagen: Am Markt 12, 31655 Stadthagen. Erscheinungsweise: sonnabends. Erfüllungsort und Gerichtsstand für das Mahnverfahren und im Verkehr zu Vollkaufleuten ist Hannover. Alle Rechte vorbehalten. Die Zeitung ist in all ihren Teilen urheberrechtlich geschützt. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Verlag darf diese Zeitung oder alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen weder vervielfältigt noch verbreitet werden. Dies gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische Datenbanksysteme und die Vervielfältigung auf CD-ROM. Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 37

www.sn-online.de

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Frisch vom Hof Jetzt geht’s wieder rein ins Feld Obst und Gemüsediele Steege in Algesdorf eröffnet Erdbeersaison für Selbstpflücker Wenn es süß nach Sommer duftet und überall auf den Erdbeerfeldern wieder rote Farbtupfer aufleuchten, steht der wahre Erdbeerfan längst mit Eimer und Korb in den Startlöchern. Jetzt ist es soweit: In der Obst- und Gemüsediele Steege in Algesdorf ist die Saison für Selbstpflücker eröffnet (täglich von 8 bis 18 Uhr, sonntags von 9 bis 13 Uhr). In den nächsten sechs Wochen dreht sich hier nahezu alles um die leckeren vitaminreichen Früchtchen. Um seinen Kunden eine lange Erdbeersai- Süße Früchte frisch vom Feld: Marc Steege baut auf seiner Erdbeerplantage sechs son zu bieten, hat Marc verschiedene Erdbeersorten an. Foto: fha

Steege sechs verschiedene Sorten angebaut. „Den Anfang macht bei uns die frühe Beere „Darselect“, die besonders süß ist und sich gut zum Einfrieren und Einkochen eignet“, erläutert der Landwirt, der sich vor 15 Jahren auf den Obst- und Gemüseanbau spezialisiert hat. Auf neun Hektar Fläche erstrecken sich seine Erdbeerfelder in Vehlen und Algesdorf viel Platz also zum Selbstpflücken, aber natürlich ernten die Saisonarbeiter der Familie Steege auch und verkaufen das frische Obst vor Ort. fha

„Mit gutem Gewissen verkaufen“ BiolandBetrieb Strakerjahn in Krebshagen baut 40 Kulturen an Pflanzenschutzprodukte. Jährlich lässt sich der Betrieb, der dem Verband ökologischer Erzeuger „Bioland“ angeschlossen ist, von der staatlich zugelassenen Kontrollstelle „Abcert“ zertifizieren. Ute Strakerjahn und Andrea Martenson bauen auf vier Hektar – davon 2000 Quadratmeter „unter Glas und Folie“ – 40 verschiedenen Kulturen an: Tomaten und Paprika, Auberginen und Stangenbohnen, eine Vielzahl Kräuter, Kohlund Salatsorten und vieles mehr. Ihre Produkte verkaufen die überzeugten Bio-Gärtnerinnen auf den Wochenmärkten in Stadthagen und Bad Nenndorf sowie an jedem Andrea Martenson (links) und Ute Strakerjahn ernten Salatgurken – Mittwochnachmittag im eigesk und rund 40 weitere Obst- und Gemüsekulturen. Foto: sk nen Hofladen. Ökologisch sinnvoll produzieren und darum die angebauten Produkte „mit gutem Gewissen verkaufen“ – das ist seit 22 Jahren das erfolgreiche Geschäftsziel von Ute Strakerjahn (47) und Andrea Martenson

(46). Die Gärtnermeisterinnen betreiben an der Kreisstraße 22 im Stadthäger Ortsteil Krebshagen eine Gemüsegärtnerei nach biologischen Anbauprinzipien und verzichten zum Beispiel auf chemisch-synthetische

Fleisch und Wurst aus artgerechter Tierhaltung Wochenmarkt Stadthagen Donnerstag und Samstag Hofladen · Freitags von 9 – 18 Uhr Landstraße 78 · 31717 Nordsehl · Tel. 0 57 21 - 8 22 85 · Fax: 7 70 17

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V ERANSTALTUNGEN

Seite 10

SONNABEND 9.06.

13.30

Kurpark-Lauf

10 Jahre ein Sams bei sich beherbergt...., Kinofreunde, Bad Nenndorf

Kurpark, Bad Nenndorf

BÜHNE 16.00 und 20.00

14.00

Cirque du Soleil Alegria

mit Wolfgang Wabnitz in die Deister-SüntelWeser-Region, Parkplatz Kurmittelhaus, Bad Münder

Artistik, TUI-Arena, Hannover 16.00 Taxi, Taxi

(Doppelt hält besser)

Radtour

14.00

Turbulente Komödie von Ray Cooney., Deister-Freilicht-Bühne, Barsinghausen

Wettkampfwandertag WSV Bennigsen, Freibad, Springe

19.30

Ziemlich beste Freunde

MUSIK 15.30

OperettenMelodien

Forever Young Ü40

16.00

mit dem Capitol DJTeam, Capitol, Hannover 23.00

Komödie: Frankreich 2011, Kinofreunde, Bad Nenndorf

18.00 und 21.00

Golden Revolution VII

16.00

de

Gop Bad Oeynhausen

Wochenend-Tipp

FREIZEIT 7.00 - 16.00

Tönebönplatz, Hameln

11.00

FREIZEIT 9.00

Radtour ETSV

15.00 Tanztee

Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf 15.00 Tanztee

Hotel Hannover, Bad Nenndorf MESSEN & MÄRKTE 9.00 Flohmarkt

Natur genießen beim Kurparklauf

Parkplatz des „WEZ Kaufparks”, Bückeburg MUSIK

Landpartie

10.30

Schloss Bückeburg 10.00 Treffen

der NABU KIDS Bad Nenndorf am Wanderweg gegenüber des Friedhofs in Bad Nenndorf. Wir gehen auf unserem Grundstück auf Entdeckungstour und lernen neue Spiele kennen.

Buntes Programm und viele Aktionen am Wochenmarkttag. Innenstadt, Stadthagen 11.00

Weinfest Scheunenviertel, Steinhude

11.30

6. ADAC/ MCB-Oldtimertreffen Begrüßung an der Schlossbrücke durch Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe. 17:30 Uhr Ausfahrt durch das Schlosstor, Schloss Bückeburg

12.30

Mindener Hafenkonzerte 2012-Eröffnungskonzert Trommler- und Pfeiferkorps 1980 Minden e.V., An der Schachtschleuse, Minden

15.30

Sonntagskonzert Es spielt das KurEnsemble, Wandelhalle, Bad Nenndorf

10.00 - 13.00

Spiel und Spaß am Wochenmarktbrunnen

Weinfest Scheunenviertel, Steinhude

www.leben31.de

Die Karibik zu Gast in Schaumburg

Flohund Trödelmarkt

Hoffest in Winzlar mit ökologischem Markt Der Garten der ÖSSM bietet am Sonntag eine gemütlich Atmosphäre mit Livemusik., ÖSSM, Winzlar

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer Familienmusical , Deister-Freilicht-Bühne, Barsinghausen

Gypsy Juice Balkan Beatz, Ska, Gypsy Polka, Ortiental, Reggae,

11.00

Goethe-Freilichtbühne, Porta Westfalica

New School & Old School, Musikbox Minden 23.00

Der Räuber Hotzenplotz

Bildergalerien von Partys & Gigs etc. auf

Quilitz

10.00

21.00

Sonnabend, 9. Juni 2012 | Seite 10

Die Landpartie auf dem Schloss Bückeburg steht in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Karibik“. Noch bis morgen, Sonntag, können Besucher in die Welt der Coctails und Palmen eintauchen. Auf dem Programm stehen an diesem Wochenende unter anderem theatralische Piratenabenteuer, rhytmische SambaTänze der Gruppe Samba Cor Do Brasil, die Fürstliche Hofreitschule zeigt mexikanische Lassokunst und Tango Argentino hoch zu Ross in der Reithalle. Auf der Plaza Vieja findet die große SOS-Cuba Revue statt und im Festsaal des Schlosses gibt es originalhawaiianischen Schmuck. Es spielt das KurEnsemble, Wandelhalle, Bad Nenndorf

15.00 Tanztee

Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf 20.00

KINO 14.30 und 17.00

NABUMitgliederaktion Gestaltung des NABUGrundstückes in Bad Nenndorf an der Bubikopf-Allee.

Sams im Glück Eigentlich könnten die Taschenbiers ein ganz zufriedenes Leben führen - wäre da nicht der seltsame Umstand, dass man, wenn man

Manachem Har-Zahav Meisterpianist spielt Mendelssohn, Schloss Landestrost, Neustadt

NIGHTLIFE 20.00 Tanzparty

Tanzcafé Salsa, Bad Nenndorf

Die Skigemeinschaft Nordschaumburg richtet am 9. Juni den 14. Kurparklauf in Bad Nenndorf aus. Der erste Startschuss fällt um 13.30 Uhr. Der Zehn-Kilometer-Lauf beginnt um 16.30 Uhr. „Das ist der schönste Lauf der gesamten Schaumburger Laufserie und einer der anspruchsvollsten“, meint Marktbereichsleiter Manfred Völker von der Volksbank in Schaumburg, die sich in diesem Jahr wieder als Sponsor engagiert. Die Skigemeinschaft setzt bei der Organisation des Laufes auf Bewährtes. Nachdem die Bauarbeiten abgeschlossen sind, können die Läufer und Walker wieder auf der Kurpromenade starten und ins Ziel einlaufen.

10.00

Landpartie

Cirque du Soleil Alegria

18.30

14.30 und 17.30

Quilitz Gop Bad Oeynhausen

Tag der offenen Tür Besucher können einen Blick hinter die Kulilssen werfen. Deister-Freilicht-Bühne, Barsinghausen

Weltklassik am Klavier Mit Marc Toth, Wandelhalle, Im Kurpark, Bad Oeynhausen.

10.00 - 13.00

Artistik, TUI-Arena, Hannover

Anton Sjarov Special Schloss Baum, Bückeburg

Schloss Bückeburg

BÜHNE 13.00

18.00

NP-Discount, Haste

10.06.

Dessau im Wunderland Collegium Novum Zürich, Animaltionsfilme von Wald Disney, Ladislas Starevitch mit der Musik von Paul Dessau, KunstFestSpiele Herrenhausen Fragiles Gleichgewicht, Orangerie, Hannover, Herrenhausen

Haste

Café Glocksee, Hannover

SONNTAG

16.00

NIGHTLIFE 21.00

Hannovers Single Party Nr. 1 Brauhaus Ernst August

WOCHENEND-NOTDIENSTE Apotheken Sonnabend: Stadthagen und Umgebung:

Echtern-Apotheke, Tel. 0 57 21/21 60, Echternstr. 3, Stadthagen Rinteln, Bückeburg:

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Flora-Apotheke, Tel. 0 57 23/8 16 74, Hauptstraße 34 a, Haste Sonntag: Stadthagen und Umgebung:

Falken-Apotheke, Tel. 0 57 21/26 84, Falkenweg 1, Niedernwöhren Rinteln, Bückeburg:

Alte Julianen-Apotheke, Tel. 0 57 22/ 9 06 75 02, Bückeburger Straße 7, Bad Eilsen

Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Linden-Apotheke, Tel. 0 57 25/84 48, Bahnhofstr. 22, Lindhorst Ärzte Stadthagen, Nienstädt, Niedernwöhren, Wiedensahl, Samtgemeinde Lindhorst, Sachsenhagen, Bad Nenndorf, Rodenberg und Lauenau, Bückeburg, Obernkirchen und Bad Eilsen samt Ortsteilen:

Telefon 0 50 41/7 77 56, montags, dienstags und donnerstags von 18 bis 8 Uhr des Folgetages, mittwochs und freitags von 13 bis 8 Uhr des Folgetages, sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen von 8 bis 8 Uhr des Folgetages Sprechstunden in der Bereitschaftsdienstpraxis in der Rodenberger Rettungswache, Hans-Sachs-Straße 1 a, am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 12 Uhr und 17 bis 18 Uhr

Rinteln, Auetal:

Deckbergen, Schaumburg:

Allgemeinärztlicher Notdienst, Sa, So bis zum Folgetag 7 Uhr, Tel. 0 57 51/89 63 81, Rinteln Augenärztlicher Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/97 12 52, Hameln

Zahnärztlicher Notdienst von Hameln, Tel. 0 51 51/ 92 50 79

Deckbergen, Schaumburg:

Sa, So., Tel. 0 51 52/1 92 18. Augenärztl. Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/ 97 12 52, Hameln Zahnärzte

Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Haste:

ZA Siegerist, Tel. 0 50 43/14 59, Langer Garten 3, Lauenau Notrufe Rettungsdienst/Feuerwehr,

Tel. 1 12 (ohne Vorwahl)

Sonnabend und Sonntag

Frauenhaus Schaumburg,

Stadthagen und Umgebung:

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Gemeinschaftspraxis G. Merkert/Dr. C. Osterberg, Sprechzeiten: 10 - 12 Uhr, Notdienstelefon 0152 / 562 22 24, Tel. 0 57 24/36 61, Bahnhofstr. 78, Helpsen

Kinder- u. Jugendtelefon,

Bückeburg, Obernkirchen, Bad Eilsen:

Tel. 08 00/1 11 03 33, Mo - Fr 14 - 20.00, Sa 10 - 14.00, gebührenfrei Elterntelefon, Tel. 08 00/ 1 11 05 50

Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 72/5 43 46 00

Telefonseelsorge, Tel. 08 00/ 1 11 01 11 oder Tel. 08 00/ 1 11 02 22, Tag und Nacht

Rinteln, Auetal:

Notruf bei Wildtierunfällen,

Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 70/4 92 24 31

Tel. 0 57 25/70 87 30 o. Tel. 01 71/6 83 10 00, Wildtier-Auffangstation Sachsenhagen


D IE F RAGE DER W OCHE

Seite11 | Sonnabend, 9. Juni 2012

>>> FR AGE UND ERGEBNIS DER VORIGEN WOCHE:

Wird Deutschland Fußball-Europameister?

57%

29% Ja, auf jeden Fall.

Nein, dafür sind sie nicht gut genug.

14% Ich weiß es nicht.

AKTUELLE UMFR AGE:

>>> Was meinen Sie, wie wird der Sommer in Deutschland? a) Sonnig und warm. b) Kalt und verregnet. c) Ich weiß es nicht.

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L OKALSPORT

Seite 12

TSV Hagenburg bleibt in der Bezirksliga Fußball (jö). Es war die Rettung, aber knapper und dramatischer hätte sie nicht sein können. Der TSV Hagenburg gewann beim TuS Sulingen auch das dritte seiner letzten Saisonspiele. Die Mannschaft von Dieter Frommelt entkam der Relegation aber nur um Haaresbreite. Sie verspielte eine 2:0-Führung und erzielte den 3:2-Siegtreffer erst in der allerletzten Minute der regulären Spielzeit. Mit untrüglichem Gespür für die Funktionalitäten in seiner Mannschaft hatte Frommelt den Sieg eingewechselt. Denn das 3:2 war eine Kooperation frischer Spieler. Der magische Moment: Naim Gasmi flankte von der rechten Seite, Stephan Bergmann rauschte heran und traf per Flugkopfball. Der TSV Hagenburg spielte eine starke erste Halbzeit und führte zur Pause verdient mit 2:0. 3. Minute: Eckball von Sebastian Walter, verlängert von Steffen Dreier, Führung durch ein Kopfballtor von Sebastian Preissner. 10. Minute: Erneute Vorbereitung von Sebastian Walter, ein Missverständnis in der Sulinger Abwehr, das 2:0 durch den Nachschuss von Michael Huntemann. Die Führung tat dem TSV Hagenburg aber nicht gut. In der zweiten Halbzeit leistete er viel zu wenig, überließ den bereits geretteten Platzherren das Spiel. Die Quittung: Sulingens 1:2 durch Torolf Meyer in der 66. Minute und das 2:2 durch Sascha Jäger in der 68. Minute. Doch Frommelt war längst aktiv geworden, hatte seine Mannschaft umgestellt. Hagenburg kam in der Schlussphase deshalb wieder besser ins Spiel. Preissner (85.) und Dreier (88.) hatten Riesenchancen, ehe schließlich Bergmanns befreiender Siegtreffer fiel. Nach dem Spiel stellte sich heraus, dass ein Unentschieden für Hagenburg tatsächlich die Relegation bedeutet hätte. In die muss nun der SV Steimbke, der dem TuS Sulingen für einen Sieg gegen Hagenburg ein 50-Liter-Bierfass in Aussicht gestellt hatte. TSV: Lange, Chris Walter (82. Bergmann), Stolte (65. Köhler), Berg, Weiß (62. Gasmi), Preissner, Stockum, Solty, Dreier, Huntemann, Sebastian Walter.

Sonnabend, 9. Juni 2012 | Seite 12

FC Stadthagen ist Vizemeister Starker Auftritt der Kreisstädter beim 5:0-Sieg in Eldagsen

Lukas Schumacher (in der Mitte des Kreises) gibt den Takt vor: Der FC Stadthagen feiert die Vizemeisterschaft und den Sprung in die Relegationsrunde um den Aufstieg in die Landesliga. Foto: jö Fußball (jö). Die Reste der Frage nach der Vizemeisterschaft wurde in Eldagsen entschieden. Dort ließ ein wiedererstarkter FC Stadthagen nichts anbrennen, spielte fast so gut wie in besten Hinrundenzeiten und gewann mit 5:0. Der Sieg war imposant, zumal der ebenfalls starke FC Eldagsen keineswegs gewillt war, etwas zu verschenken. Die Platzherren hatten in

der ersten Halbzeit sogar deutliche Vorteile. Zwingender war aber der FC mit seinen punktuellen, schnellen Vorstößen. Auch im Abschluss war der Vizemeister diesmal erstaunlich konsequent. Guiliano Maione traf in der 13. Minute mit einem 30-Meter-Schuss zum wichtigen 1:0. Danach zwei schöne Aktionen von Hakan Cuha. Er erhöhte kurz vor der Pause nach Marcel Baluscheks

Zuspiel auf 2:0 und erzielte direkt nach dem Wiederanpfiff mit einem Kopfball das 3:0. Das Spiel war entschieden, auch der lange Zeit überaus griffige FC Eldagsen fügte sich nun in sein Schicksal, weil gegen die FC-Abwehr nichts auszurichten war. Die Platzherren kühlten ihr Gemüt an Schiedsrichter Tobias Kohn und verloren in der Schlussphase endgültig die Lust am Spiel. Maio-

ne nutzte das zu zwei schönen Treffern. Er drosch den Ball in der 82. Minute zum 4:0 ins lange Eck und erhöhte nach einem Solo in der 86. Minute auf 5:0. Nach Spielschluss feierte der FC Stadthagen den Einzug in die Relegationsrunde. FC: Miotti, Hoppe, Kuhnert, Cakir, Gaßmann (75. Kalac), Topcu, Cuha (65. Stapel), Baluschek, Tas, Korkmazyigit, Maione.

Abschied für Engler, Prange, Fritsche und Rüffer VfL Bückeburg verliert ein Quartett und auch das letzte Saisonspiel gegen VSK Osterholz 2:3 Oberliga (jö). Der Saisonabschluss des VfL Bückeburg stand im Zeichen des Abschieds. Tim Engler und Martin Prange gingen in den Ruhestand, Niklas Fritsche mag nicht mehr von Hamburg anreisen und Nico Rüffer spielt zukünftig zwei Etagen tiefer in Niedernwöhren. Beim Gegner VSK OsterholzScharmbeck floss nach dem Rückzug aus der Oberliga und dem Ausstieg von Trainer Günter Hermann sogar so manche Träne. Dort ging eine lange Ära zu Ende. Der Weltmeister von 1990 hatte die Mannschaft zwölf Jahre lang trainiert und aus der Bezirksliga bis in die Oberliga geführt.

Jenseits aller Gefühle wurde auch noch Fußball gespielt. Der VfL Bückeburg verlor ziemlich unnötig mit 2:3, brachte in der zweiten Halbzeit nur wenig zustande, obwohl in dem entspannten Spiel ausreichend Räume vorhanden waren. Die Gäste vom VSK Osterholz-Scharmbeck spielten den technisch besseren Fußball, kamen im Angriff zwingender zur Sache als Bückeburg. Zur Pause stand es 1:1. Marco Ordenewitz hatte in der 6. Minute mit einem schönen Volleyschuss die Gästeführung erzielt. Tim Buchwald glich in der 32. Minute zum verdienten 1:1 aus. Nach der Pause

gelangen dem VfL Bückeburg fast nur noch Einzelaktionen. Eine der schöneren hatte Niklas Fritsche, als er in der 59. Minute durch war, sein sanfter Heber aber auf der Latte landete. Der VSK OsterholzScharmbeck war jetzt die bessere Mannschaft. Marco Ordenewitz erzielte die 2:1-Führung der Gäste (70.), Mahmoud Manaa baute sie gegen eine allzu sorglose VfL-Abwehr auf 3:1 aus (85.). Die einzigen Höhepunkte des Bückeburger Spiels waren die Auswechselungen von Rüffer, Prange und Fritsche, die von den 400 Zuschauern mit freundlichem Applaus entlassen wurden. Erst als Bastian

Schmalkoch mit einem schönen Direktschuss in der 90. Minute auf 2:3 verkürzte, wurde der Aufsteiger fußballerisch wieder munterer. Beim Lattenkracher Alexander Bremers hätte sogar noch der Ausgleich fallen können. Timo Nottebrocks Saisonfazit: „25 statt unserer 21 Punkte hatte ich mir erhofft. Aber es war ein gutes Jahr zum Lernen. Trotz der Abgänge werden wir in der nächsten Saison gut aufgestellt sein.“ VfL: Engler, Pascal Könemann, Abram, Prange (80. Steininger), Bremer, Fritsche (87. Schmalkoch), Buchwald, Rinne, Rüffer (50. Kultau), Raschke, Bastian Könemann.

SVS in der Relegation Fußball (od). Mit einem 5:1-Auswärtserfolg beim Abstiegsmitkonkurrenten FC Boffzen hat der SV Sachsenhagen den Relegationsplatz verteidigt. Nach einer Flanke von Philipp Winkler traf Tim Hensel volley aus 18 Metern in den Winkel (4.). Auch danach behielt der SVS das Spiel fest im Griff. In der 12. Minute schob Marcel Richter frei stehend das Leder am Tor der Gastgeber vorbei, auf der Gegenseite brachte sich Sachsenhagens Abwehr durch eklatante Fehler häufiger selbst in Bedrängnis, obwohl Boffzens Offensive mehr als harmlos war. In der 33. Minute zeigte die Menzer-Truppe eine schöne Kombination, die das erlösende 0:2 brachte. Richter spielte Winkler frei, der behielt vor Torwart Bilstein die Nerven. Nach der Pause erwartete man einen Sturmlauf der Boffzener, doch mit einem feinen Schlenzer aus elf Metern schob Nico Gutzeit diesen Bemühungen umgehend einen Riegel vor (52.). Nach einem Gewühl im Strafraum gelang Boffzen durch einen Kopfballtreffer von Daniel Simon der überraschende Anschlusstreffer (55.). Das Spiel bestimmte aber weiter der SVS. Gutzeit traf zunächst die Latte. Wenig später hatte er nach einem Querpass von Winkler keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken. Das 1:4 war die Vorentscheidung (73.). Tim Hensel veredelte die tolle Mannschaftsleistung mit dem 1:5 (78.). „Mit der Einstellung von heute sind wir auch in der Relegation keineswegs chancenlos“, blickt SVS-Pressesprecher Christian Holubicka voraus. Dort trifft der SVS zunächst am 9. Juni auf den Verlierer der Partie SV Lehrte gegen den TV Badenstedt. SVS: Strauss, Adam, Pawlik, Riesen, Gutzeit, Winkler (77. Hoheisel), Hensel, Richter, Blaser, Blunk, Kutzinski (77. Sommer).

Christian Gehweiler trifft in der Nachspielzeit Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga: SV Obernkirchen spielt 1:1 in Gehrden und gewinnt auch das vorsorgliche Elfmeterschießen mit 5:4 Fußball (seb). Obernkirchens Trainer Marco Gregor bewies ein goldenes Händchen: In der 77. Minute wechselte Gregor den lange verletzten Christian Gehweiler ein und der Spielmacher des SVO bedankte sich in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 1:1-Unentschieden beim SV Gehrden. Auch das obligatorische Elfmeterschießen gewann die Gregor-Elf mit 5:4. Über 300 Zuschauer sahen das Spiel der Bezirksliga-Relegation zwischen dem SV Gehrden und dem SV Obernkirchen. Es war eine echte Pilgerfahrt, denn fast 80 Prozent der Zuschauer kamen aus Schaumburg. Sie sahen viele rassige Zweikämpfe, aber keinen spielerischer Leckerbissen. Denn dafür stand für beide Mannschaften zu viel auf dem Spiel. Die Obernkirchener begannen mutig und hatten in der 5. Minute die erste gute Möglichkeit: Yannik Brandhorst flankte auf Sandro Kampf, doch dieser köpfte ei-

nen Gehrdener Abwehrspieler an – sonst wäre es gefährlich geworden. Nach einer Ecke von Tom Hagen (10.) kam der Ball erneut zu Kampf, aber der SVO-Goalgetter traf den Ball nicht richtig. Der Gastgeber hatte in der 20. Minute die erste Chance: Der Kopfball von Maik Putschke landete in den Armen von SVO-Keeper Tobias Mittelgoeker. Danach neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld, viel versprechende Angriffe kamen nicht zustande, weil immer wieder Fehler im Spielaufbau passierten. Wie aus dem Nichts ging der SV Gehrden kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung: Nach einem Fehlpass von Alexander Thomas tankte sich Dominik Diederich durch die SVO-Abwehr, legte quer und SVG-Kapitän Dennis Albrecht rauschte heran und schob den Ball aus drei Metern über die Linie. Nach dem Seitenwechsel investierten die Obernkirche- Im letzten Moment wird Obernkirchens Torjäger Sandro Kampf gener mehr, hatten ein spieleri- stoppt. Fotos: ph.

sches Übergewicht im Mittelfeld und agierten mit Zug zum Tor. Hagen (47.) mit dem ersten Warnschuss. In der 60. Minute hatten die SVO-Fans den Torschrei auf den Lippen: Hope schneller als zwei Gehrdener, aber sein Schuss knallte an die Latte. Die Einwechslungen von „Altmeister“ Thomas Harmening und Christian Gehweiler brachten noch mehr Schwung ins SVO-Spiel. Harmening hielt gut den Ball und holte viele Freistöße heraus. Aber auch Gehrden blieb mit Kontern brandgefährlich: Ferhat Arslan hatte drei dicke Dinger. In der 75. Minute hob er den Ball über das Tor, in der 76. und 89. Minute scheiterte der eingewechselte Gehrdener Stürmer an SVO-Keeper Tobias Mittelgoeker. Obernkirchen erhöhte weiter den Druck und wurde in der Nachspielzeit mit dem 1:1Ausgleich belohnt. Philipp Watermann schlug einen Freistoß aus der eigenen Hälfte vor das Gehrdener Tor, die

zu kurze Abwehr nahm Gehweiler auf und der Joker platzierte den Ball aus zehn Metern flach ins linke Eck. Nach dem Spiel waren sich Marco Gregor und Gehrdens Trainer Michel Costa einig, dass es ein verdientes Remis für beide Mannschaften war. Der SV Obernkirchen hat an diesem Wochenende spielfrei. Bezirksligist TuS Altwarmbüchen trifft derweil auf den SV Gehrden. Das entscheidende Spiel um den Aufstieg in die Bezirksliga steigt für den SVO am Dienstag, 12. Juni, um 19 Uhr, auf dem Ochsenbruch gegen Altwarmbüchen. SVO: Mittelgoeker, Keich, Thomas (46. Klose), Sadra, Reygers, Hagen, Kampf, Hope (70. Harmening), Watermann, Obst, Brandhorst (77. Gehweiler). Weitere Ergebnisse der Relegationsspiele: SV 06 Lehrte – TV Badenstedt 1:5, TSV Berenbostel – SG Hoya 1:2, TSG Emmerthal – VfL Dielmissen 0:1.


L OKALSPORT

Seite13 | Sonnabend, 9. Juni 2012

Merle Homeier läuft neuen Kreisrekord

Münchow Doppel-Landesmeisterin

80 Meter Hürden in 12,76 Sekunden

Leichtathletik (peb). Mit zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille kehrten die Hammerwerfer des VfR Evesen von den Landesmeisterschaften aus Hannover zurück. Das Aushängeschild der neu gegründeten LeichtathletikAbteilung des VfR Evesen, die Bronzemedaillen-Gewinnerin bei den olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000, Kirsten Münchow, wurde ihrer Favoritenrolle im Wettkampf der Frauen vollauf gerecht und holte sich den Sieg mit einer Weite von 57,95 Metern. Im strömenden Regen und einer Temperatur von lediglich acht Grad distanzierte sie ihre Konkurrenz um acht Meter. Der 16-jährige Fabian Weidlich steigerte seine persönliche Bestweite im Wettkampf der U 18 kontinuierlich und gewann mit einer Weite von 45,48 Metern überraschend die Silbermedaille hinter Alexej Mikhailov von Hannover 96, der mit 65,66 Metern siegte. Einen richtig spannenden U-18-Wettkampf lieferten sich Linda Berry und Cathinca van Ameron aus Helmstedt. Erst im vierten Versuch konnte sich Berry mit einer Weite von 45,47 Metern auf Platz zwei schieben. Van Ameron warf im fünften Versuch sogar 45,89 Meter weit. Berry‘s fünfter Versuch war dagegen ungültig. Zum sechsten Versuch trat Berry noch einmal hoch konzentriert an und schleuderte den Drei-Kilogramm-Hammer auf die Siegesweite von 45,97 Meter. Trainerin Karin Mün-

Merle Homeier ist über die Hürdendistanz nicht zu stoppen. Foto: cwo Leichtathletik (cwo). Beim Pfingst-Sportfest der TG Werste in Bad Oeynhausen gelang Leichtathletin Merle Homeier erneut ein Paukenschlag. Die 13-jährige Athletin des VfL Bückeburg stürmte über 80 Meter Hürden der höheren Altersklasse W 14 zu einem neuen Schaumburger Rekord. Mit einer blitzsauberen Technik lief sie trotz leichten Gegenwindes in 12,76 Sekunden der gesamten Konkurrenz auf und davon. Dabei unterbot sie den bestehenden Kreisrekord der Stadthägerin Johanna Kühn aus dem Jahr

2009 deutlich um nahezu zwei Zehntelsekunden. Damit ist sie derzeit Niedersachsens schnellste Hürdensprinterin nicht nur in ihrer sondern auch in der nächsthöheren Altersklasse. Lea Schnetzke vom TuS Niedernwöhren siegte in Bad Oeynhausen über 5000 Meter der Jugend U 18 in 22:22,50 Minuten. Vater Markus Schnetzke lief über die 1500-Meter-Distanz der Altersklasse M 45 in 5:04,70 Minuten nur knapp an einer Platzierung in der Schaumburger Rekordliste vorbei.

Titel im Hammerwerfen und Wurf-Fünf-Kampf / Linda Berry Überraschungssiegerin

Die 35-jährige Kirsten Münchow ist noch immer eine Könnerin mit dem Hammer. Ob beim Hammerwerfen oder im Rasenkraftsport: Sie gehört in beiden Disziplinen zur Spitze in Deutschland. Foto: pr. chow hatte sich für ihren Zögling schon Medaillenchancen ausgerechnet. „Dass es am Ende Gold wurde, das ist schon eine faustdicke Überraschung und zeigt die Wettkampfhärte von Linda.“ Die zweite Landesmeisterschaft holte sich Kirsten Münchow bei den Titelkämpfen der Senioren in Hannover im Wurf-Fünf-Kampf. Mit 56,43 Meter im Hammerwerfen (4 kg), 10,71 Meter im Kugelsto-

ßen (4 kg) , 30,65 Meter im Diskuswerfen (1 kg), 29,31 Meter im Speerwerfen (600 g) und 15,73 Meter im Gewichtwerfen (9 kg) kam sie auf 3729 Punkte und wurde überlegene Siegerin. Auch Sohn Sören sammelte zwei Erfolge ein. Beim Werfertag in Fränkisch-Crumbach schleuderte der 9-Jährige den Hammer auf 37,17 Meter und holte sich damit den Sieg. Beim Rasenkraftsporttag in Paderborn gewann er den Wett-

kampf in seiner Altersklasse mit 2082 Punkten. Dabei warf Sören den Hammer auf 44,34 Meter und stellte damit eine neue persönliche Bestweite auf. Linda Berry beherrschte die Altersklasse U 18 mit 2082 Punkten ebenso wie Julia Besch die Altersklasse U 16 mit 1856 Punkten. Der Rasenkraftsport-Dreikampf setzt sich aus Hammerwerfen, Gewichtwerfen und Steinwerfen zusammen.

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R EISE

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Sonnabend, 9. Juni 2012 | Seite 14

Mit dem Hausboot durch das „Land der tausend Seen“ Müritz statt Mallorca, Pälitzsee statt Portugal: Die Mecklenburger Seenplatte bietet alles, was einen Urlaub ausmacht

Reisetipps zum Stöbern

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VON BIRGIT JUNGKE

amilie Schwan ist empört F angesichts des Kolosses, der da in ihr Revier zu drängen wagt. Lautstark zeternd macht das Oberhaupt der weißen Vogelfamilie klar: Schleicht euch, hier wohnen wir! Okay, wir haben verstanden. Fahren wir eben noch eine Bucht weiter bis zur ersten Badepause. Oder gleich bis zum nächsten See. Die Zeit spielt sowieso keine Rolle. Und Geschwindigkeit erst recht nicht. Wer mit dem Hausboot die mecklenburgischen und brandenburgischen Gewässer erkundet, geht mit beidem ganz entspannt um, das ist hier quasi naturgegeben. „Töplitz“ heißt unser Boot vom Typ Pénichette, mit dem wir eine Woche das „Land der tausend Seen“ erkunden. Das schwimmende Zuhause auf Zeit ist mit allem Komfort ausgestattet, den eine Familie schätzt, die auf engem Raum die Ferientage verbringt: zwei Kajüten, zwei Nasszellen, einer voll ausgestatteten Küche und einer gemütlichen Sitzecke als Wohnzimmer. In dem sich übrigens so gut wie nie jemand aufhält – denn der schönste Platz ist sowieso an Deck. Gemächlich schiebt sich die „Töplitz“ durch die verzweigten Kanäle. Vorbei an Wiesen

und Feldern, an Birken und Brombeerbüschen. Außer Anglern, die vereinzelt am Ufer auf einen fetten Fang hoffen, ist stundenlang keine Menschenseele zu sehen. „Zum Einsiedler“ heißt der Campingplatz, der am Ufer der Steinhavel liegt. Ein passender Name. Eine Reihe verwitterter Bootshäuser kommt in Sicht, die Tore mit grellen Graffiti besprüht. In der Ferne, hinter den Feldern, ist eine verfallene LPG, eine landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft aus DDR-Zeiten, auszumachen. Irgendwo bellt ein Hund. Langweilig? Von wegen. Selbst der Teenager-Nachwuchs, sonst nur schwer für die Natur zu begeistern, zeigt sich beeindruckt. Eine Fahrt mit dem Hausboot ist ein geruhsames Abenteuer. Meistens jedenfalls. Lenken, mit einem Hebel Gas geben oder die Geschwindigkeit drosseln, manövrieren bei Rückwärtsfahren – damit sind auch Landratten, die noch nie einen schwimmenden Untergrund unter den Füßen hatten, nach einer Einweisung vor der Bootsübernahme schnell vertraut. Das ist ja das Schöne: Für die meisten mecklenburgischen Gewässer ist kein Bootsführerschein erforderlich. Die Wasserstraßenkarte mit der Übersichtlichkeit eines Schnittmusterbogens weist den Weg, zeigt Untiefen und Markierungen an, die Höhen der Brücken sowie den nächsten Hafen. Und natürlich die Schleusen, die bei aller Geruhsamkeit immer wieder für eine gewisse Aufregung an Bord sorgen. Röbel ist unser angepeiltes Ziel für heute, und das heißt: einmal quer über die Müritz.

Dass sich am Himmel dunkle Wolken zusammenbrauen, beeindruckt den Kapitän nicht sonderlich: „Die verziehen sich schon wieder.“ So weit die Theorie. Denn sobald die „Töplitz“ den Schutz des Ufers verlassen hat, wird klar, warum Deutschlands größter Binnensee (wenn man das Dreiländergewässer Bodensee außen vor lässt) auch „Kleines Meer“ genannt wird: Das Gewässer kann unberechenbar sein. Zumindest bei einem Sturm, wie er jetzt aufgekommen ist. Es schüttet

© Foto: Anders Marteinsen Fotografer

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Mittendrin statt nur dabei: Mit dem Hausboot lässt sich die Seenlandschaft perfekt erkunden.

wie aus Eimern. Die wenigen Vogelchor. Vor dem Frühstück Segelboote, die noch unter- ein erfrischendes Bad statt der wegs sind, schaukeln wie Nuss- gewohnten heißen Dusche – so schalen auf den Wellen, die kann der Tag beginnen. Schloss mittlerweile meterhoch sind. Rheinsberg am Grienickesee Doch der Kapitän bewahrt steht heute auf dem BesichtiRuhe, steuert das Schiff souve- gungsprogramm. Ein guter rän ans gegenüberliegende Grund, früh aufzubrechen. Ufer. Einen Verlust gibt es Eine Stunde etwa, so hat der trotzdem zu beklagen: Der Kapitän errechnet, wird die Deckschrubber, leichtsinniger- Fahrt dorthin dauern. weise nur unzulänglich befesAber nur, wenn nichts dazwitigt, liegt nun auf dem Grund schenkommt. Zum Beispiel die der Müritz. Canower Schleuse: 18 Schiffe Woterfitzsee und warten hier bereits Leppinsee, CaOhne Karte auf das Passieren, die nowsee, Pälitzsee, zahlreichen kleinen Mirower See und ist man schnell Paddelboote nicht verloren wie sie alle heißen – mitgerechnet. Das ohne Gewässerkarte sind rund zweieinwäre man schnell restlos verlo- halb Stunden Wartezeit – minren im „Land der tausend destens. Die Kinder machen es Seen“. Zum Baden laden sie alle sich an Deck bequem und läsein, und eine verträumte Bucht tern über die Teenies vor uns, für die Nacht ist überall zu fin- die sich ebenfalls an Deck ihres den. Wenn es ruhig wird auf Schiffes im Hip-Hop-Tanzen dem Wasser, die Paddler und versuchen. Segler längst wieder an Land Ein paar Boote davor hat jesind, wird der Anker geworfen mand seine Gitarre herausgeund noch ein letztes Bad des holt – jedenfalls sind spanische Tages genommen. Mit einem Liveklänge zu hören. Viele nutGlas Wein an Deck den Son- zen die Gelegenheit für einen nenuntergang beobachten und Spaziergang am Ufer. Von der im Schein der Positionslampe „Zehdenick“, dem Hausboot die Stille genießen, die sich hinter uns, schallt lautes Geüber dem Wasser ausbreitet – bell: Frieda, das tierische das ist der wahre Luxus. Crewmitglied, ist außer sich Zum Aufwachen gibt es ein vor Freude, endlich wieder fesZwitscherkonzert, vorgetragen ten Boden unter den Pfoten zu von einem hundertstimmigen haben.

HIN UND WEG

l Boot fahren Für die meisten mecklenburgischen Wasserstraßen ist kein Bootsführerschein erforderlich. Nach der Einführung an der Basis gibt es dafür einen Charterschein. l Kosten Eine einwöchige Tour mit einer Pénichette 1020 Flying Bridge (wie die „Töplitz“) kostet für fünf Personen ab 1183 Euro (Last-Minute-Angebote sind bei Verfügbarkeit möglich). l Informationen Locaboat Holidays Tel. (07 61) 20 73 70 E-Mail: info@locaboat.de www.locaboat.com

Ein Stück Vergangenheit an der Müritz I n dem kleinen, knapp 150 Einwohner zählenden Dörfchen Buchholz bei Röbel am südlichsten Zipfel der Müritz scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ein Campingplatz, ein kleiner Jachthafen, ein paar Bauernhäuser und eine Kirche samt Friedhof – viel mehr gibt es hier nicht. An der breiten, mit Linden gesäumten Dorfstraße liegt das Gasthaus „Zu den drei Linden“. Und dies sei so berühmt für seinen Zander, dass sogar extra Gäste aus Berlin oder Schwerin zum Essen dorthin fahren, verrät der Hafenmeister in Röbel. Also hin. Die urige Kneipe, seit 1866 in Familienbesitz, sieht auch von innen so aus wie aus dem vorvergangenen Jahrhundert: blank gescheuerte Tische und dunkle Stühle, ein schlichter Holztresen. An den Wänden hängen neben einem rot-

Klein, aber fein: Jürgen Ruprecht verkauft Dosengemüse und mehr. Jungke

metallenen „Kobold-SchokoAutomaten“ verblichene Schwarz-Weiß-Fotografien. „Das sah hier immer so aus“, sagt der 57-jährige Wirt Jürgen Reuprecht. „Auch zu DDR-Zeiten.“ Zwar hätte die „Arbeiter-und-Bauern-Inspektion“ vom Rat des Kreises lieber sozialistisches

Inventar und ein Bild des Genossen Honeckers an der Wand gesehen, doch: „Wir konnten denen ja beweisen, dass wir keinen Nagel mehr frei hatten.“ Auch die angegliederte Miniverkaufsstelle scheint aus einer längst vergangenen Zeit zu stammen. Hier können sich die Buchholzer mit dem Nötigsten versorgen. Die Türglocke scheppert, eine Frau mittleren Alters tritt ein. „Na, Sabine, wie immer?“, fragt Jürgen Reuprecht. „Ja, zwei Dosen Letscho für heute Mittag“, antwortet Sabine und verrät: Das ungarische Gemüsegericht aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln schmecke „hier beim Jürgen“ einfach am besten. „Macht zwei fünfzig“, sagt Reuprecht. „Mach zwei siebzig“, antwortet Sabine. Auch das erinnert an vergangene Zeiten. Birgit Jungke


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Willkommen im Klub: Wo Gast und Personal per Du sind Robinson, Club Med & Co. erfreuen sich unveränderter Beliebtheit – was macht sie eigentlich so besonders? VON MANUEL BECKER

rlaub + Klub = Kluburlaub? U Ist das die Formel, die erklärt, was ein Kluburlaub ist?

Urlaub ist Ausspannen, Sonne, Strand und Meer – oder Pulverschnee und Piste. Ein Klub dagegen kann vieles sein: Für manche ist es das Synonym für den Verein und seine Mitglieder, für andere wiederum ein Klub, eine Disko oder eine kleine Konzerthalle. Ist Kluburlaub also Erholung mit Sport, Kultur und Tanz und Gleichgesinnten? Eine Annäherung an eine besondere Art des Urlaubs.

Spiel, Sport, Spaß, (Ent-)Spannung: Wer in einen Ferienklub reist, will meist aktiv werden – aber viele nutzen die Chance auch, im Urlaub zur Ruhe zu kommen. Robinson (2)/Club Med

l Seit wann gibt es Kluburlaub denn eigentlich schon?

Erfunden hat’s – ein Belgier: Gérard Blitz verbrachte 1950 seinen Urlaub in einem Zeltdorf auf Korsika und hatte dort wohl einen Geistesblitz: ein Urlaub mit Unterhaltungsprogramm. Vier Monate später setzte er seine Idee um und errichtete am langen Sandstrand von Alcúdia auf Mallorca ein Zeltlager aus 200 US-Armeezelten – zu den FünfSterne-Anlagen von heute war es noch ein weiter Weg. Das Zeltdorf nannte der 38-Jährige kurz „Le Club“. Vier Jahre später hatte der Belgier vier Zeltdörfer mit Kapazitäten für 10 000 Urlauber. Ein Franzose griff dem Belgier unter die Arme: Gilbert Trigano, später Führungsperson im „Le Club“, der zum „Club Méditerranée“, kurz Club Med, wurde und von da an weiter expandierte. Heute betreibt das Unternehmen rund 80 Klubs weltweit.

Heute gibt es rund 25 RobinsonKlubs in elf Ländern. Das Unternehmen gehört zur TUI, das inzwischen mit dem „Club Magic Life“ eine weitere Reihe mit Klubhotels betreibt. In den siebziger Jahren entstand ein weiterer Klub. Im Senegal eröffnete die NUR Touristic, die heute zur Thomas Cook Group gehört, den Klub Aldiana. Erst 1982 kam eine zweite Anlage auf Fuerteventura dazu. Heute betreibt Aldiana l Aber gibt es da nicht noch an- zehn Klubanlagen.

dere Klubs?

Richtig – und zwar sogar einen starken Mitbewerber aus Deutschland. Hierzulande ist Robinson die führende Marke für Kluburlaub. Und auch bei diesem Unternehmen waren die Anfänge bescheiden. Weil ein Hotel, das Jandia Playa im Süden der Kanareninsel Fuerteventura, zu wenige Gäste hatte, entstand 1970 die Idee vom Kluburlaub. Der erste Klub war nicht viel komfortabler als Blitz’ Zeltdorf „Le Club“: Im ersten Robinson Club gab es keine regelmäßige Stromversorgung, das Trinkwasser musste von einer Entsalzungsanlage herbeitransportiert werden. Drei Jahre später wurde in Kenia die erste Robinson-Anlage eröffnet. Das RobinsonKonzept hatte großen Erfolg.

l Wie sieht er heute aus, der Ort, an dem die Glücklichen leben?

Kluburlaub lässt manche immer noch an gemeinschaftliches Essen an großen Tischen und aufdringliche Animateure denken. Auf die Spitze getrieben hat es die deutsche Komödie „Las Piranjas“, in der Hape Kerkeling als Edwin Wenger die im Nirgendwo gelandeten Kluburlauber in einem mit Elektrozäunen bewachten Klub begrüßt. Doch in der Realität sieht es selbstverständlich etwas anders aus. Im Club Med heißen Animateure „Gentils Organisateurs“, also nette Organisatoren. Gäste heißen im Gegenzug „Gentils Membres“, also nette Mitglieder. Bei Robinson wird sich gleich durchweg geduzt. Was zwang-

haft scheint, nimmt die Distanz zueinander. So kann es sein, dass man beim Essen neben dem Klubchef sitzt und mit ihm über Kunst diskutiert oder nachmittags mit dem Chefkoch Beachvolleyball spielt. l Und was ist mit der Rundumbespaßung?

Das Programm ist sehr unterschiedlich. Es gibt ein Konzept für Singles, bei dem tagsüber Sport gemacht und abends gefeiert wird. Oder eines für Familien, in denen es ein großes Kinderprogramm gibt inklusive Babysitting und Pyjama-Klub, sodass auch Eltern Zeit für sich haben. Zudem setzen die großen Reisekonzerne inzwischen auf Hotels mit einer Art Anti-KlubImage: TUI hat in den vergangenen Jahren mehrere Marken auf die Reise geschickt, wie „Sansimar“, das sich an Paare ohne Kinder richtet, oder die neuen „Viverde“-Hotels, die auf Ökotourismus setzen. Auch Thomas Cook expandiert in diese Richtung, etwa mit der Marke „Sentido“. l Wer reist denn heutzutage in die klassischen Klubs?

Das Kluburlaubsangebot ist inzwischen riesig. Die Klubs auf

Lady Dianas letzter Auftritt Das Hôtel Ritz in Paris zieht die Prominenz an Prominenz war. Die Modedesignerin Coco Chanel etwa s gibt angenehmere Ereig- zog 1934 gar für drei Jahrzehnnisse als jenes, das das Pa- te ganz in das Haus ein. Auch riser Luxushotel Ritz im Som- Ernest Hemingway war ein mer 1997 in die Schlagzeilen gern und oft gesehener Gast brachte: Lady Diaim Ritz. Für ihn soll na Spencer, die Barchef Bertin einst ehemalige Frau des die „Bloody Mary“ britischen Throneingeführt haben. folgers Prinz Dieser Cocktail, HOTELS MIT Charles, verbrachunter anderem aus te hier bei einem GESCHICHTE(N) Wodka und ToAbendessen die matensaft genießt letzten Stunden In unserer Serie blicken den Ruf, zwar ihres Lebens. Die wir auf Hotels, in denen hochprozentig, Bilder der Über- Geschichte geschrieben aber geruchslos zu wachungskameras worden ist. sein – so konnte im Hotel sollten Hemingway dem die letzten Aufnahmen von ihr Alkohol frönen, ohne anschliewerden. Um kurz nach 0 Uhr ßend von seiner Frau Mary flüchtete Diana mit ihrem da- Welsh ausgeschimpft zu wermaligen Freund Dodi Al-Fay- den. „Well done!“, soll sich ed aus dem Hotel vor einer Hemingway dafür bei Bertin Schar Paparazzi – kurz darauf bedankt haben, „Bloody Mary fuhr ihr Fahrer sie in einer Un- never smelt a thing!“ („Gut geterführung in den Tod. macht, die verdammte Mary Ein dunkler Tag für eines hat nie etwas gerochen.“) der bekanntesten Hotels der Seinen Namen trägt das HoWelt – das schon vor Diana ein tel durch seinen Gründer: Der beliebter Aufenthaltsort der Schweizer César Ritz eröffneVON MICHAEL POHL

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te das elegante Jugendstilgebäude 1898 an der Pariser Place Vendôme. Es sollte fortan eines der ersten Häuser am Platze sein, innen durch und durch von Luxus geprägt. 1979 ging der inzwischen zu den „Leading Hotels of the World“ gehörende Betrieb in den Besitz der Al-Fayed-Familie über. In diesem Sommer wird das Hotel seine Türen für einige Zeit schließen: Das „Ritz“ wird von Grund auf renoviert. 2014 soll es dann in neuem Glanz erstrahlen – und damit wieder zur Heimat der Pariser Prominenz werden. Hôtel Ritz, Paris, Zimmer ab 735 Euro. www.ritzparis.com

fünf Kontinenten bieten Tauchen in Ägypten, Schnorcheln auf den Malediven, Golfen in Marokko, Biken in Portugal, Windsurfen in Spanien oder Skifahren in Österreich. Der Kluburlauber an sich ist dabei kein junger Abenteurer mehr wie zu Beginn in den Zelten am Strand. Denn günstig ist ein Kluburlaub nicht. Die Kosten pro Person und Woche beginnen meist erst im vierstelli-

gen Bereich, wenn man die Anreise dazunimmt. Da ist es kein Wunder, dass die Hauptzielgruppe etwa bei Robinson über ein monatliches Familieneinkommen von mehr als 5000 Euro verfügt. Entsprechend hoch ist der Bildungsgrad der Gäste in den Anlagen. Fast die Hälfte der Robinson-Gäste sind Familien mit Kindern, mehr als 50 Prozent der Gäste sind zwischen 40 und 60 Jahre alt.

Eine Umfrage ergab, dass viele Kluburlauber alles auf einmal wollen: Entspannung, Sport, Unterhaltung und Genuss. Die Hälfte der Gäste will im Urlaub Sport machen, fast jeder Fünfte macht seine Urlaubsentscheidung sogar vom Golfangebot abhängig. Das steht für Entschleunigung und Ruhe. 80 Prozent gaben in der Umfrage an, dass ihnen Wellness und Fitness wichtig seien.

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Die Wiege Norwegens: Unterwegs in der Region Haugesund Es muss nicht immer das Auto sein – das Land der Fjorde lässt sich auch zu Fuß und mit dem Schiff erkunden VON HEINRICH THIES

HIN UND WEG

W

er nach Norwegen reist, setzt oft auf das eigene Auto, um vor Ort mobil zu bleiben. Doch es geht auch ohne: Flüge sind durch Billigairlines meist nicht nur günstig – sie führen auch mitten ins Fjordgebiet. Norwegen ohne eigenes Vehikel – das kann in einem allgemein als teuer geltenden Land sogar die Urlaubskasse entlasten. In Haugesund, das als „Heimstatt der Wikingerkönige“ firmiert, gibt es erschwingliche Hotels, die Ausflüge in die schöne Umgebung möglich machen. Wer abseits des städtischen Getriebes zwischen Wind und Wellen zur Ruhe kommen möchte, kann sich auch auf einer der vielen vorgelagerten Nordseeinseln einquartieren – entweder im Ferienhaus oder im Hotel. Die Insel Røvær ist mit ihrer zerklüfteten Felsenküste und den einsamen Buchten so schön, dass man sie gar nicht wieder verlassen möchte. Wer mag, kann sich auch mit Angeln die Zeit vertreiben. Die Angeltour mit einem Fischkutter ist allerdings – wie so vieles in Norwegen – recht teuer. Im Umland von Haugesund aber finden sich lohnende Ausflugsziele, die gratis zu erwandern sind. Besonders empfehlenswert ist ein Spaziergang zum Steinsfellet, dem mit 227 Metern SCHLESWIG-HOLSTEINISCHE NORDSEEKÜSTE

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Einsame Buchten, zerklüftete Felsenlandschaft: Die Insel Røvær vor Haugesund.

höchsten Aussichtspunkt der Stadt, der etwa drei Kilometer vom Zentrum entfernt liegt und von einem Hochmoor mit Hügeln, Fjorden und Seen umgeben ist. Auch im Hochsommer findet man hier Ruhe: Im Tal der Trolle weiden wilde Schafe, während an der Küste unter regenschwerem Himmel ein Fischerboot entlangtuckert. Ein vor hundert Jahren errichteter Bohlen- und Steinpfad sorgt dafür, dass man in dem feuchten SYLT

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Untergrund in Byheiene nicht versinkt. Bei feuchter Witterung aber sind Gummistiefel dringend zu empfehlen. Mit dem Bus kann man auf die große Insel Karmøy fahren und zum Beispiel von Skudeneshavn an der Südspitze ins Inselinnere wandern. Ein befestigter Weg führt durch ein hügeliges Hochmoor mit traumhaften Seen, durch märchenhafte Wälder mit Hohlwegen, Birken und Blaubeerbüschen. Auch wenn es – AMRUM

wie so oft an der norwegischen Westküste – nieselt, entfaltet diese Landschaft noch ihren leicht melancholischen Reiz. Heller und komfortabler präsentiert sich der Fischer- und Badeort Skudeneshavn selbst. Hinter dem kleinen Hafen steht das (angeblich) kleinste Café Norwegens – ebenso beschaulich und auf sympathische Weise altmodisch wie vieles hier. Es hat den Anschein, dass die Zeit zwischen den weißen Holzhäusern MECKLENBURGISCHE OSTSEEKÜSTE Am Strand, Ostseebad Boltenhagen FeWo`s, top, 038825-21744 www.vmob.de

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stehen geblieben ist. Doch der Eindruck täuscht. Was sich hier vor tausend Jahren abgespielt hat, dokumentiert das „Nordvegen Historiesenter“ in Avaldsnes. Neben der mittelalterlichen Olavskirche ist im Sommer auch ein rekonstruierter Wikingerhof zu besichtigen. Vor allem aber kann man sich hier auf die Spuren des Wikingerkönigs Harald Schönhaar begeben, der Norwegen zu einem Königreich vereinte. Mit Blick

auf diese Vergangenheit gilt die Region als „Wiege Norwegens“. Etwas weiter entfernt liegt die Stadt Bergen, das Tor zur Fjordregion. Statt mit dem Auto über die schmalen und kurvenreichen Straßen zu fahren, kann man die Kulturmetropole auch auf dem Seeweg erreichen. Die Fahrt mit den bequemen Fährschiffen dauert gut drei Stunden und führt vorbei an idyllischen Inseln und einer herrlichen Schärenküste.

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Seite17 | Sonnabend, 9. Juni 2012

Mit dem Pintglas durch die Docklands von London Die Hochbahn DLR bietet einen besonderen Service für Fahrgäste: einen Kneipenführer entlang ihrer Strecke n Englands Ale scheiden A sich die Geister. Dieses rote obergärige Bier wird traditio-

nell mit Handpumpen gezapft und das bei einer Temperatur, die selten unter der des Raumes liegt, in dem man es trinkt. Die Sieben-Minuten-Prozedur? Real Ale wird in eins durchgezapft. Schaumkrone? Fehlanzeige. Dieses Getränk dürfte zweifelsfrei für die Legende ausschlaggebend sein, dass Briten angeblich kein Bier brauen können (was übrigens nicht stimmt). Und doch scharrt sich inzwischen eine wachsende Fangemeinde um das warme Bier in englischen Pubs. Ein Londoner Nahverkehrsmittel trägt nun seinen Teil dazu bei: „Real Ale Trail“ nennt die

Docklands Light Railway (DLR), eine fahrerlose Hochbahn im Osten Londons, ihre ebenfalls führerlose Pub-Tour. Die Idee: Auf zwei Routen entlang der DLR-Strecke gibt ein Plan Tipps für außergewöhnliche Kneipen, in denen Real Ale noch nach alter Tradition gezapft wird. Das Auto kann man dabei ohnehin nicht gebrauchen (die Promillegrenze in Großbritannien liegt bei 0,5) – deswegen bietet sich die DLR im Grunde perfekt als Verkehrsmittel an. Doch es sind die besonderen Pubs, die die beiden Strecken des Real Ale Trails ausmachen, weniger das Bier selbst. Und dies in einer Ecke der britischen Hauptstadt, die Touristen üblicherweise nie aufsuchen. „The Grapes“ etwa, von außen eine

HIN UND WEG l Anreise Mit Germanwings ab Hannover nach London-Stansted. Mit British Airways/BMI ab Hannover nach London-Heathrow l DLR Die Docklands Light Railway (DLR) ist eine fahrerlose Hochbahn im Osten Londons. Die 34 Kilometer lange Strecke ist mit insgesamt 45 Stationen ausgestattet.

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l Docklands Einen guten Einblick in die Geschichte gibt das Museum of London Docklands am West India Quay (Canary Wharf). Der Eintritt ist frei (www.museumoflondon.org.uk/docklands). l Weitere Informationen www.visitlondon.com/de www.dlrlondon.co.uk/pubTrail.aspx

typische englische Kneipe in der Narrow Street. Wer im Innern ganz nach hinten durchgeht, vorbei an neugierig dreinblickenden Stammgästen, landet auf einem schmalen Außenbalkon an der Themse. Ganz in der Nähe hat der britische Starkoch Gordon Ramsay das hübsche alte „The Narrow“ an der Themse übernommen und lädt dort nun zu rustikalem Pub-Essen mit der besonderen Note ein. Und natürlich zu dem einen oder anderen Real Ale, etwa einem Adnams Bitter & Broadside oder einem Caledonian Deuchars IPA. Nie gehört? Das dürfte selbst manch Einheimischem so gehen. Das „Dickens Inn“ an den zu einem wunderschönen Jachthafen umgestalteten St. Kathrine Docks besteht unter anderem aus alten Holzbalken ausgemusterter Schiffe. Vor allem bei schönem Wetter kehren hier vor den Geranienblumenkästen die Londoner ein. Einzigartig ist die Bierauswahl in der „Old Brewery“ im schicken College von Greenwich auf der anderen Seite der Themse. Hier wird noch selbst gebraut, und zwar zu Spitzenzeiten gleich mehrere Dutzend Sorten, darunter das Meantime Pale Ale und das Dark Star Best Bitter. Ein Erlebnis, vor allem wegen der aufwendig restaurierten Räumlichkeiten und wegen

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der DLR. Und neben einem Pint Bier kann man gleich noch einiges über ein durchaus interessantes und bei London-Besuchen oft vernachlässigtes Viertel erfahren. Die Docklands bieten einen perfekten Einblick in die lange Tradition der Stadt im Welthandel. Der übrigens nicht gerade wegen des Bieres für die Briten so wichtig wurde. Es waren vor allem Tee, Zucker und Getreide, die die Lagerhäuser der Docklands füllten.

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gemütliche Kneipenbesuche fernab der Hektik der Millionenmetropole London. Nicht selten bleibt man schon im ersten Pub hängen. Im Internet lässt sich ein Faltblatt mit den Adressen und DLR-Stationen der Pubs herunterladen – ein Service nicht nur für Touristen, sondern auch für Londoner: „Ich selbst finde das einen interessanten Weg, die eigene Stadt kennenzulernen, in der ich seit 20 Jahren lebe“, sagt Allan Ramsey von

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der Lage: Wer nicht die DLR nutzen möchte, kann vom Nordteil Londons auch durch einen alten Fußgängertunnel unter der Themse hindurch nach Greenwich laufen. Für den Trail gibt es keine geführten Touren wie bei kommerziellen Anbietern. Doch das muss keineswegs negativ sein. Während es bei Gruppentouren oftmals darum geht, möglichst viele Kneipen an einem Abend anzusteuern, bietet der Real Ale Trail vielmehr Anregungen für

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S PÄTLESE

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Sonnabend, 9. Juni 2012 | Seite 18

HÖREN & SEHEN

Luigi und die Squadra Azzurra VON WILHELM SÖHLKE

E

in Blick auf das Display meines Telefons signalisierte mir: Das kann nur Luigi sein, mein italienischer Freund. Luigi, im täglichen Leben Rentner, Fußballkenner und Anhänger von Juventus Turin, kam sofort zur Sache. „Hast Du gelese“, fragte er, „von diese schlimme Sache in unsere Squadra?“ Er meinte die Verhaftung mehrerer italienischer Nationalspieler wegen des Vorwurfs der Spielemanipulation. „Isse nich zu glauben“, fuhr Luigi fort, „kriegen soviel Geld, diese Kerle, und machen so was!“ Luigi geriet in Rage. Ich hörte mir noch einige nicht druckreife Ausdrücke an. Als er kurz Luft holte, unterbrach ich ihn. „Luigi“, sagte ich, „es gibt in Deutschland ein Sprichwort: Geld verdirbt den Charakter. Und es gibt leider kein Land auf dieser Welt, in dem im sportlichen Bereich nicht geschummelt und betrogen wird. Das fängt bei Pferdewetten an und hört beim Wettkrähen der Hähne auf. Wir beide sollten uns dadurch nicht die Freude auf die Fußball-EM nehmen lassen.“ „Na ja“, meinte Luigi, „früher wäre das nicht passiert, nicht bei Fritz Walter und Uwe Seeler oder Giovanni Trappatoni. Das waren noch Fußballspieler und keine männlichen Models in kurzen Hosen“. Irgendwie hatte er Recht. Ich kann mir die meisten der heutigen Starspieler auch nicht mit schmutzigen Trikots oder runtergeschobenen Stutzen vorstellen. Früher lebte der deutsche Fußball vom Kampf um jeden Meter, heute bevorzugt Bundestrainer Jogi Löw das gepflegte „Tici, Taca“ (Kurzpassspiel) der Spanier. Wir werden sehen, wie weit unsere Mannschaften in Polen und der Ukraine damit kommen. Luigi meinte, ein Endspiel Italien gegen Deutschland wäre schön. Da gäbe es dann nur Gewinner, ihn, weil er fest daran glaubt, dass Italien siegt, und mich, da er dann für mich seine beste Flasche Grappa aufmachen würde. Ich sehe das natürlich umgekehrt. In diesem Sinne wünscht die Spätlese allen interessierten Zuschauern eine spannende EM-Zeit.

Nahverkehr steht im Fokus

S

eniorentaxi und Schaumburgtarif“ lautet das Thema im Volkshochschul-Arbeitskreis Seniorinnen und Senioren in Schaumburg am Montag, 11. Juni, um 10 Uhr in der „Alten Polizei“ in Stadthagen. Über den öffentlichen Personennahverkehr in Schaumburg referiert Knut Utech vom Landkreis. Die Teilnahme ist wie immer für alle Interessenten offen und kostenfrei.

Harold Williams (Mitte) und seine Mitspieler Gerhard Kirchner (Klarinette) und Robert Pflug (Geige).

Foto: dka

Als die Weser zum Mississippi wurde Gebürtiger Liverpooler Harold Williams als Jazzmusiker in Schaumburg zu Hause VON DIETMAR KAMPE

D

er 1934 in Liverpool geborene Harold Williams lebt in Obernkirchen. Er hat 25 Jahre als Laborleiter bei der Firma Heye-Glas gearbeitet. Heute, als Rentner, spielt er Jazz- und Swingmusik, treibt viel Sport und hält sich außerdem mit Tanzen fit. Musik und Glas haben zwar fast das ganze Leben von Williams geprägt, doch dass er nach Deutschland gekommen ist und hier sesshaft wurde, war eine Herzensangelegenheit. Während seines Chemiestudiums in Manchester hatte er ein deutsches Au-pair-Mädchen kennen gelernt, sich in sie verliebt und sie geheiratet. Gemeinsam sind sie 1971 nach Würzburg gezogen, wo er am Max-Planck-Institut für Silikatforschung eine Anstellung bekam. In Würzburg hat er dann endgültig zur Musik gefunden. Eines Abends hörte er bei einem Spaziergang aus einer Studentenkneipe Jazz. Die Musik der jungen Leute gefiel Williams, und da er inzwischen Gitarre spielen konnte, fragte er spontan, ob er mitspielen dürfe. Einen Gitarristen hätten

sie schon, bedauerten diese, aber einen Banjospieler würden sie noch gut gebrauchen können. Also kaufte Williams sich ein Banjo und lernte auch dieses Instrument zu spielen. „Das war gar nicht so schwierig“, erzählt er schmunzelnd, „denn ein Banjo hat nur vier Saiten, eine Gitarre hingegen sechs.“ Er hat dann mit dieser Gruppe viele Jahre lang Dixieland gespielt. Williams mag bei dieser Musik neben Rhythmus und Melodie vor allem die Art des Zusammenspielens. „Die Gruppe spielt zur Einleitung immer ein- oder zweimal gemeinsam das Stück. Dann spielen die Soloinstrumente, meistens sind das Trompete, Klarinette, Saxofon oder Posaune, jeweils allein die Melodie, während Banjo, Gitarre oder Schlagzeug im Hintergrund den Rhythmus halten. Zum Schluss spielen alle noch einmal gemeinsam das ganze Stück“, erklärt Williams. 1971 hat er bei der Firma Heye-Glas die Laborleitung übernommen und war mit seiner Familie, inzwischen waren sein Sohn und seine Tochter geboren, nach Obernkirchen gekommen. Dort hat er so-

gleich begonnen, wieder eine Musikgruppe ins Leben zu rufen. „Wir haben überwiegend in privaten Kreisen bei Hochzeiten, runden Geburtstagen und solchen Veranstaltungen gespielt“, erinnert er sich. „Wir wurden dabei nicht reich, aber das Benzingeld kam wenigstens wieder rein.“ Einmal haben sie bei einer goldenen Hochzeit aufspielen dürfen. Die Feier fand auf einem Weserdampfer bei herrlichem Sommerwetter statt. „Wir haben oben auf dem Deck gespielt und es war eine tolle Stimmung. Die Weser wurde zum Mississippi und Minden zu New Orleans.“ Inzwischen sind die öffentlichen Auftritte weniger geworden; vielleicht fehlt es bei den Auftraggebern am Geld, vielleicht ist aber auch DixielandMusik etwas aus der Mode gekommen. Deshalb will Williams etwas Neues ausprobieren. „Wir wollen eine SwingGruppe aufbauen“, verrät er. „Diese Stilrichtung der Jazzmusik ist einfach flotter, und es lässt sich gut danach tanzen.“ Tanzen ist übrigens eine weitere Passion von ihm. Schließlich sei er Engländer. Mit seiner Frau hatte er früher

viel getanzt. Sie ist vor fünf Jahren verstorben und damit war auch für Williams mit dem Tanzen erst einmal Schluss gewesen. Doch nun hat er sich einer Agilando-Gruppe angeschlossen und ist von dieser Art zu tanzen ganz begeistert. „Club Agilando ist für bewegungsfreudige Senioren geradezu ideal“, erklärt er. „Die Tanzstunde beginnt mit einer Viertelstunde leichter Gymnastik zu flotter Musik und danach geht es richtig los“. Im Unterschied zum gewohnten Tanzen wird nicht paarweise, sondern jeder für sich nach einer besonderen Choreografie getanzt. „Die Schritte sind teilweise richtig kompliziert und man muss deshalb auch den Kopf ganz schön anstrengen“, muss selbst der geübte Tänzer Williams zugeben. Darum kann er Agilando allen Senioren nur wärmstens empfehlen, denn diese neue Art des Tanzens wendet sich gezielt an Menschen ab 50 Jahren. „Flinke Füße und einen wachen Kopf können gerade wir ältere Menschen gut gebrauchen“, ist seine feste Überzeugung. Und schließlich ist das Motto der Agilando-Clubs: „Man soll nie aufhören anzufangen!“

Sonnabend, 9. Juni: NDR-Fernsehen, 11.30 Uhr. Grenzgebiet! Sperrzone! Die Jahre 1952 – 1961 in Mitteldeutschland. Sonntag, 10. Juni: NDR-Kultur, 8.40 Uhr. Lachen. Heulen. Jubeln. Beten. Fußball als Schule des Glaubens. Jesus erzählte Gleichnisse. Heute würde er auch Geschichten aus dem Fußball zum Besten geben. Montag, 11. Juni: DRK, 21.33 Uhr. Kriminalhörspiel: „Die Verteidigung hat das Wort.“ Philippe Carlier erhält einen Literaturpreis für seinen Bestseller. Doch das Werk ist ein Plagiat. Filmproduzent Jean Garcin entdeckt den Betrug, erpresst Carlier und wird von ihm beseitigt. Carlier kann die Tat jedoch nicht mit seinem Gewissen vereinbaren und konsultiert Staranwalt Frossard mit der Absicht, sich zu stellen. Dienstag, 12. Juni: DLF, 10.10 Uhr. Sprechstunde: Schutzimpfungen – keine Frage des Alters. Mittwoch, 13. Juni: Eins Plus, 18.15 Uhr. Mahlzeit! – Die Wahrheit über unser Essen. Es gibt so viele Ernährungsratschläge wie Diät-Experten – und doch werden die Menschen immer unsicherer. Donnerstag, 14. Juni: DLF, 10.10 Uhr. Marktplatz: Kein Sonnenuntergang – Solarenergie für Verbraucher und Kleinanleger. Freitag, 15. Juni: DLF, 20.10 Uhr. Zu Besuch bei den „Seniors for Peace“. Seit Beginn des Irak-Krieges demonstrieren sie im nordkalifornischen Städtchen Mill Valley. Gemeinsam singen sie Antikriegslieder. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 87 Jahren. Sie wohnen in einem Wohnheim. Alle sind Freigeister, die ihr Leben bis zum Ende aktiv gestalten.

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Aus Unkraut werden wertvolle Küchenhelfer Kräuterfrühstück von Landfrauen und Awo / Ulrike Förster informiert über Zubereitung und Wirkung VON VERA WEDIG

Üin der Natur. Die Wiesen berall grünt und sprießt es

stehen in voller Blüte, und der Löwenzahn leuchtet weit und breit. Zum 11-Uhr-Frühstück kamen 14 Seniorinnen, um sich Kräuterwissen anzueignen. Der Kreisverband der Landfrauen und der AWO-Ortsverein hatten dazu eingeladen. Kräuter-

frau Ulrike Förster aus Bückeburg war an diesem Morgen schon früh unterwegs und hatte frische frühlingshafte Wildkräuter gesammelt, die zur Aufklärung am Frühstückstisch von Hand zu Hand weitergereicht wurden. Bekannt waren die meisten Kräuter, aber was man damit alles machen kann, wurde mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. Dem Löwenzahn-Gelee konnte niemand widerstehen. Das Frühstück war sehr lecker und lenkte natürlich auch ab, denn einige wollten sich unterhalten, die Informationen hören und dabei noch frühstücken. Zu hören war, dass sich die Volksheilkunde von der modernen Pflanzenmedizin unterscheidet. Pfarrer Kneipp schwor schon zu seinen Lebzeiten auf Pflanzen. Erzählt wurde auch, dass viele Heilkräuter in Märchen der Gebrüder Grimm vorkommen. So ist das Haus der Frau Holle aus einem Holunderbusch gewachsen. Es war verboten, Holunderbüsche zu

fällen, denn die Heilkräfte, die aus diesem kommen, sind enorm. Die Blüten kann man zum schweißtreibenden Fliedertee verarbeiten. Die Beeren kann man zu Saft, Suppe oder Marmelade verarbeiten. Scharbockskraut kann in Salaten gegen Frühjahrsmüdigkeit gegessen werden, es hilft gegen Skorbut und ist eine „Vitamin-C-Bombe“. Man muss es allerdings pflücken, bevor es gelb blüht. Giersch ist für jeden Gartenliebhaber ein furchtbares Kraut. Hat man es erst im Garten, bekommt man es kaum wieder weg. Aber man kann aus den frischen, glänzenden Blättern Suppe kochen. Auch in der Sieben-Kräuter-Suppe darf Giersch nicht fehlen. Zur Herstellung von Pesto kann es gut genommen werden, ebenso kann es als Gemüse auf den Teller kommen. Waldmeister ist auch sehr vielfältig einzusetzbar und beinhaltet viele Heilkräfte. Die Weißdornblüte, mundartlich Hagedorn genannt, stärkt den

Über die Zubereitung und Wirkung von Kräutern informierte Ulrike Förster. Foto: vw Kreislauf, kann bei Magen- und Darmproblemen und gegen Bluthochdruck eingesetzt werden. Schwachen Herzen gibt es neue Kraft. Hier kommt auch wieder ein Märchen zum Tragen. Wer kennt nicht die Dornenhecke aus Dornröschen? Heilkräuter unterstützen immer nur langfristig die Gesundheit. Getrocknete Kräuter können gut zu Duftsäckchen ange-

fertigt werden. Schafgarbe kann auf Bienenwachsbasis zu Salbe verarbeitet werden. Bei Schürfwunden oder aufgesprungenen Lippen ist es eine Wohltat. Mit dem Saft aus den Stängeln des Schöllkrautes kann man gut gegen Warzen vorgehen. Die Knoblauchsrauke eignet sich als Salatbeigabe. Mit der Brennnessel kann man sich Kraft einverleiben, wenn man es klein schneidet und in den Pfannkuchen gibt oder zur Entwässerung davon Tee aufbrüht. Auch aus Gänseblümchen ist eine Teekur zu empfehlen. Die jungen Blätter der Birke werden in der Heilkunde im Nieren-Blasen-Bereich und auch für Haut und Haar eingesetzt. Nach diesen Infos gingen alle Teilnehmerinnen in den Garten. Sie haben sich viele der beschriebenen Kräuter als wachsende Pflanze angesehen und noch einmal erklärt bekommen. Die meisten Pflanzen waren als Unkraut bekannt, nun sind sie Küchenhelfer.


B ABYGLÜCK

Seite19 | Sonnabend, 9. Juni 2012

Glücklich über die Geburt ihres zweiten Kindes sind Ramona und Janusch Pruschinski aus Sachsenhagen. Luca (4350 Gramm, 58 Zentimeter) ist am 27. Mai im Krankenhaus Stadthagen auf die Welt gekommen. Stolz auf seinen kleinen Bruder ist Julian (4).

Marco hat am 27. Mai um 17.19 Uhr mit einem Startgewicht von 3500 Gramm bei einer Länge von 51 Zentimetern im Kreiskrankenhaus das Licht der Welt erblickt. Glücklich und stolz sind Marija und Nino Tisljar und der große Bruder Fabian (3) aus Stadthagen.

In jeder Woche erblicken im Kreiskrankenhaus Stadthagen und im Krankenhaus Bethel in Bückeburg sowie in den Kliniken in Hameln, Minden und Gehrden Babys das Licht der Welt. „Hallo Schaumburg“ stellt die Familien im „Babyglück“ immer sonnabends vor. Die Bilder der Schaumburger Neubürger sind außerdem im Internet unter der Adresse www.sn-online.de zu sehen.

Julis und Tede freuen sich über Verstärkung. Am 27. Mai ist Lauritz Ansgar (3260 Gramm, 52 Zentimeter) um 6.42 Uhr im Krankenhaus Bethel zur Welt gekommen. Es freuen sich auch die Eltern Katja und Tim Seeling aus Bückeburg.

Mia ist am 30. Mai um 11.52 Uhr in Bückeburg zur Welt gekommen. Bei ihrer Geburt wog sie 3670 Gramm und ist 57 Zentimeter lang. Mama Swetlana und Papa Georg Hecht freuen sich riesig. „Endlich ist mein kleiner Bruder da“, jubelt Conner (4). Jonte (3860 Gramm, 56 Zentimeter) ist am 31. Mai im Kreiskrankenhaus auf die Welt gekommen. Glücklich über den Familienzuwachs sind auch die Eltern Miriam Pörtge-Nürnberg und Frank Nürnberg aus Niedernwöhren.

Am 29. Mai ist Mia um 11.55 Uhr mit einem Gewicht von 4150 Gramm und einer Größe von 54 Zentimetern in Bückeburg zur Welt gekommen. Es freuen sich die große Schwester Sophia und die Eltern Helena und Jakob Griebel.

Jessica und Patrick Wycislok aus Stadthagen freuen sich mit Dustin Oliver (2) über die Ankunft von Fee-Colin (3260 Gramm, 52 Zentimeter) am 29. Mai im Kreiskrankenhaus.

Ayse Demirci und Fatih Kerim aus Stadthagen freuen sich über die Geburt ihres Sohnes. Atilla (52 Zentimeter, 2940 Gramm) ist am 25. Mai um 16.45 Uhr in Stadthagen geboren worden.

Aus „Sina“ wurde „Nils“! Er ist am 25. Mai um 17.48 Uhr mit einem Gewicht von 3250 Gramm und einer Größe von 51 Zentimetern in Bückeburg zur Welt gekommen. Es freuen sich der große Bruder Tobias und die Eltern Yvonne und Thomas Aldag aus Obernkirchen.

Natascha und Manuel Schwertfeger aus Rinteln freuen sich mit Milane Josie (2) über die Geburt ihres Sohnes Devin Liam (3590 Gramm, 51 Zentimeter). Er kam am 26. Mai um 19.12 Uhr in Stadthagen zur Welt.

Am 25. Mai um 9.45 Uhr ist Leon mit einem Gewicht von 3000 Gramm und einer Länge von 50 Zentimetern in Bückeburg zur Welt gekommen. Es freuen sich Tatjana und Sergej Kaiser aus Obernkirchen.

Natalie und Rudi Derzapf aus Buchholz sind glücklich über die Geburt ihrer zweiten Tochter Hanna. Die Schwester von Amy (3) ist am 26. Mai um 14.01 Uhr im Stadthäger Krankenhaus auf die Welt gekommen.

Überglücklich sind Lilia und Andreas Salwasser aus Helpsen. Am 29. Mai um 1.10 Uhr hat ihr Sohn Sam (3100 Gramm, 53 Zentimeter) im Krankenhaus Stadthagen das Licht der Welt erblickt.

Janina und Felix Röntgen aus Rinteln freuen sich über die Geburt von Ole Emil (2970 Gramm, 50 Zentimeter). Er ist am 25. Mai um 8.24 Uhr in Bückeburg zur Welt gekommen. Glücklich sind auch die Geschwister Ronja und Mortiz.

Mächtig stolz auf ihren kleinen Bruder sind Alessandro (8) und Guiliano (6) aus Stadthagen. Fabiano ist am 25. Mai um 11.26 Uhr im Krankenhaus Stadthagen geboren worden. Überglücklich sind die Eltern Michaela Wilkening und Francesco Loi.


U NTERHALTUNG

Wochenende

Seite 20

englischer Frauenname

Seenlandschaft in Polen

Hauptstadt von Korsika

digitales Insel Telefon der Hebriden (Abk.)

Heuboden

Grottenmolch

Bundestagsdiskussionen bayrisch: Stoffränder nähen

9 Teil des Fußes

Schlag

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Ballettschülerin

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Hunnenkönig (5. Jh.)

4 geröstete Kartoffelscheiben

Frequenzeinheit

12

5 Abk.: Fachhochschule

eh. russische Raumstation

gültig (veraltet)

langes Halstuch

Maß des elektr. Widerstands röm. Zahlzeichen: 200

Abk.: Doppelzentner

2

S I L B E N R ÄT S E L Aus den Silben sind 21 Wörter zu bilden, deren erste und vierte Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben (oe = ö). al - ba - bren - che - con - de - de - di - ein - elms - en - er er - feu - form - ge - ges - hei - ich - in - korn - kre - ler ma - me - ment - mist - nach - nah - ne - ne - ner - op - ot rei - ren - ri - ri - rich - rung - sche - sei - si - sing - spi stab - sucht - tai - te - ti - ti - tif - to - tom - tor - trag - tu uni - wan - we - zäh - ze 1. Wildbach, Gebirgsbach 2. einheitliche Dienstkleidung 3. Verfasser von Prosa 4. Postsendung 5. Zuwachs einer Größe 6. Großbehälter 7. Buchweizen

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DEIKE-HAZ-BF-10

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Frauenkosename Auflösung des letzten Rätsels

röm. Zahlzeichen: 900

Warte-, Sperrfrist

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Teil des Krankenhauses (Abk.) nichtswürdiger Mensch

allerdings

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das ‚gewisse Etwas‘

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M E L H E M Z E N S T F W E H L

P L O S R A U H N A E A N R I N G T I D

E D I E E C H N R G E E R H E N T M E T A L T L H O R E R

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D K E I N F A T A N H B L E U N H A E U S E E L F E T D O R T E F U G E N M E R K E P T K O P P E U P O M I R S T E N K A

SUDOKU Die Spielregeln: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass – in jeder Zeile – in jeder Spalte – in jedem 3x3-Kästchen – alle Zahlen von 1 bis 9 stehen. Auflösung in der Ausgabe am kommenden Wochenende.

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B K O D G E G B A U B E E D

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P I S A T E C H N O N O N

E G O W A C H A N L A G E

R E G A L O T T O F U E R

Um die Ecke gedacht:

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Sudoku:

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F L K U E R R A Z U A W L E H I M U R L N A N D A U E R N

L E D E R N

Auflösung der wwww Woche:

Das Zahlenspiel für Kreuz- und Querdenker – ein leichtes für Einsteiger – ein schwierigeres für Profis.

leicht

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Frauenname

Langspielplatten

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nordeurop. Halbnomade

griechischer Käse

Papierzählmaß

Vorfeld der Festung

brasilian. Ex-Fußballstar

Wiederholungszeichen

ein Mauerwerk

hier, ... und da

Fremdwortteil: Luft

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Karteikartenkennzeichen

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Markierung auf See

niederl. Männername röm. Zahlzeichen: sechs

Theatertruppe

öliges Fischfett

öffentl. Verkehrsmittel

Männerkurzname

Kinderfrau

spaßhafter Unfug

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schnell, rasch machen

Post per Internet (Mz.)

Pfarrei in der kath. Kirche

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kurz für: heran

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ugs.: Scherz

Kajaks

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Roman von Karl May (‚Der ...‘)

Kurzhalsgiraffe

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© DEIKE PRESS 2312

Vorname von Radprofi Ullrich

Fernostasiat

Sonnabend, 9. Juni 2012

Sonnabend, 9. Juni 2012 | Seite 20

3

2

S O R A Y A A B F R A G E

T R A M U L M L A U R E N

A N I O N A M E N H R S G

K E A U K R A I N E E T E

E N A R E A N L A S S E R

H E R O L D K I N E T I K

O G A T T I N S U E H N E

P L U T O O E T A W A D I

8. Titel eines Hits (1956) von Margot Eskens 9. nordamerikanisches geistliches Lied

UM DIE ECKE GEDACHT

10. Betrieb für Spirituosen

Waagerecht: 1. wo sind Ihre Papiere? Natürlich nicht im Outdoorbeutel! 11. zeigt sich am Missverhältnis von Augengröße und Mundgröße 12. die neue Variante wurde einst von Katrina heimgesucht 14. Nachrichten – täglich verfügbar 15. als Sting sich in New York fremd fühlte, schrieb er einen Song über ihn 16. ein Allan, dessen Werk ein Alan als „Tales Of Mystery And Imagination“ vertonte 17. er war elektrasiert: Beginn einer Hymne auf die Übriggebliebenen 19. verdrehte Reisen zeigen, wie Sie sparen müssen, um sich weitere verrückte Reisen gönnen zu können 21. könnte die Frage nach dem Woher und Wohin beantworten, sicherlich aber die nach dem Wo 22. er liebte wippende Tanzröcke über langen Beinen 24. er wird, vom Stamm wegstrebend, immer dünner 26. darin bezahlen Möchtegernmillionäre ihre schicken Autos 29. was bleibt uns denn noch, wenn Opa unseren Kontinent verlässt? 31. umgedreht wird ein Gefühl daraus: ständig gegen ungeschriebene Gesetze Verstoßender 32. eine Wasserkur wird man dort schwerlich machen können 33. die gehören zu jedem Streit 35. wetten, dass ihm immer noch der Schalk im Nacken sitzt? 37. können Sie einen Stern dahin-

11. lebensbejahender Mensch 12. niederländische Stadt 13. Schutz, Verwahrung 14. Notiz, Vermerk 15. kurzes Tau zum Befestigen der Segel 16. im Wasser lebendes Insekt 17. niedriges Liegesofa 18. Arzneipflanze 19. Egoismus 20. alkoholisches Getränk 21. elektrische Spitzenentladung Auflösung des Silbenrätsels von letzter Woche: 1. Sämerei, 2. Pauschale, 3. Änderung, 4. Tafelente, 5. Regenzeit, 6. Einzeller, 7. Inschrift, 8. Fellache, 9. Erzeugnis, 10. Notabene, 11. Damaskus, 12. Intendant, 13. Esperanto, 14. Dejeuner, 15. Engelberg, 16. Rogenburg, 17. Eislaufen, 18. Neugotik, 19. Wildbach, 20. Ursache, 21. Rohrammer, 22. Zinnemann „SPÄT REIFEN DIE, DEREN WURZELN TIEF HINUNTER REICHEN.“ (W. NENZEL)

terzaubern, so können Sie auch gespenstern 38. Kürzel für alles, was mit 35 waagerecht zu tun hat 39. nicht genehmigte Einheit des Narren mit Doppel-R 40. zweimal das, was Nachsichtige gerade sein lassen 42. Termindruckterminus 43. kann füttern und futtern sein 45. Grammatik für Mehrheitsaussagen 47. Nachbar von Kroaten, Rumänen und Bulgaren 49. halbe Sachen dürfen Sie hier nicht machen, aber von halben Resten ist das Lateinische am besten 50. ornithologisches Weisheitssymbol 51. eine Gegend im Reich der Legenden 52. ja, wo laufen sie denn, die Satelliten und Planeten? 53. das richtige Motorrad für Matschos Senkrecht: 1. ist – frei nach Fontane – keine Toleranz 2. welche Säuren enthalten Stickoxid? 3. niemals bei den Briten 4. Italowässerchen, kommt Arno gerade recht 5. sie war als Familienministerin sogar noch jünger als das Küken Schröder 6. ritten mal anders: konziliante Stadt in Südtirol 7. begehrter Rasenmäher in Energiekrisenzeiten 8. auch ohne Arm dran ist man mit ihm bei Regen nicht arm dran 9. Ärzten vorgestellt, die sich mit Husten, Niesen, Ohrenschmerz auskennen 10. Stadt, die Langeoog gegenüberliegt 13.

Schadensnahme, die Südholländer stadthaft ertragen 18. Tieres Tier: verstellt zu ständigen Differenzen 20. es ist nicht selten ihre Schuld, wenn ein Winzer nicht lesen kann 23. gewisser Bogenkünstler 25. darin rockt die Ballerina 27. was ist ein Notar-GAU? wenn er sich zu mythischem Helden verdrehen muss! 28. dem Fischer doppelt nützliches Kleidungsstück 30. so zu kommen hilft bei der Suche 1

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nach dem Inneren 32. sie blüht im Meer 34. wer um die französische Insel? Oder doch ein Dorf? 36. was Käufer und Verkäufer voneinander trennt 38. erkennen Sie eine Kopie? 41. folgt Torten und Gewicht, passt auch trefflich ins Urrecht 44. Ustinov übernahm den Part, gab den Kaiser recht apart 46. gewisser Bus im Busbahnhof 48. er teilte mit Süssmuth und Schwarzer die Heimatstadt

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Hallo Schaumburg vom 9. Juni 2012  

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