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Ein Sonderprodukt Ihrer Tageszeitung | Ausgabe 1 | Sonnabend, 7. Januar 2012

Kulinarischer Event steht auf der Kippe 2012 kein „Stadthagen tischt auf“? / Ansonsten viele Höhepunkte zwischen Kram- und Weihnachtsmarkt

Noch steht nicht fest, ob es eine Neuauflage von „Stadthagen tischt auf“ geben wird. Foto: par

Stadthagen (ssr, kil). Viele schon zur Tradition gewordene Großveranstaltungen, einiges Neue und weniges noch Unsichere – so stellt sich zu Jahresbeginn ein Blick auf die Höhepunkte des Stadthäger Veranstaltungskalenders für das gerade begonnene Jahr dar. Ob es 2012 eine neue Auflage des beliebten kulinarischen Events „Stadthagen tischt auf“ geben wird, „das steht noch ein bisschen auf der Kippe“, meint Carsten Bürgel, Vize-Vorsitzender des Stadthäger Stadtmarketings (SMS). Der Grund dafür ist Bürgel zufolge aber nicht finanzieller Natur. „Die Finanzierung war schon immer schwierig“, sagt er, „aber das würden wir hinkriegen.“ Kurz nach „Stadthagen tischt auf“ im Juli 2011 hatte er angege-

ben, dass das SMS jedes Jahr einen mittleren fünfstelligen Betrag aus eigener Tasche bezahlen müsse, um das Defizit auszugleichen. Das eigentliche Problem ist laut Bürgel, dass es „Schwierigkeiten mit der Terminabsprache gibt“. Bisher sei noch kein Termin gefunden worden, an dem alle Gastronomen zur Verfügung ständen. Bald solle eine endgültige Entscheidung getroffen werden. „Dann werden wir sehen, ob es einen sinnvollen Kompromiss gibt.“ Der städtische Wirtschaftsförderer Lars Masurek freut sich besonders über eine Neuheit im Kalender: den „1. Stadthäger Apfelmarkt“ Anfang Oktober. Diesen veranstaltet der hiesige Gartenbauverein in Kooperation mit der Stadt. „Unter anderem

wird Most gepresst, Experten geben Auskunft zu Zucht und Pflege, zahlreiche Sorten können probiert werden und auch ein Apfel-Memory ist geplant“, verrät er. Etwas komprimierter als bislang, nämlich nur noch an zwei Tagen, werden die „Tage der Weserrenaissance“ ablaufen. Das Event beginnt am Freitag, 31. August, abends mit dem großen Lichterfest im Stadtgarten. Am Sonnabend, 1. September, werden im Rahmen eines Aktionsund Familientages die Stadthäger Kostbarkeiten der Renaissance präsentiert. Dabei werde es wieder viel Musik gegen, kündigte Masurek an. Nach dem Erfolg in 2011 werde das Mittelalterfest im kommenden September wieder aufgelegt, so der Wirtschaftsförderer. Noch unklar

sei hingegen, ob es der Verwaltung gelingt, die Kreisstadt in den Großraumentdeckertag zu integrieren. „Wir befinden uns noch in Verhandlungen“, teilte Masurek mit. Bürgermeister Bernd Hellmann freute sich, dass „es ein für die Größe unserer Stadt so vielfältiges Angebot gibt, was nur durch die Mitwirkung vieler unterschiedlicher Akteure funktioniert“.  Nachfolgend eine Auswahl der Höhepunkte im Stadthäger Veranstaltungskalender für das Jahr 2012 (kein Anspruch auf Vollständigkeit!): 23. bis 27. März: Frühjahrskrammarkt 28. bis 29. April: Pflanzentage (Gut Remeringhausern) 11. bis 13. Mai: Maifest 12. Mai: Rock und Pop auf der Brauerei

Tickets für „Neigelneu“ Landkreis (r). Mit etwas Glück können Hallo Schaumburg Leser live dabei sein, wenn Julia Neigel und Band im Capitol in Hannover auftreten. Hallo Schaumburg verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert am 12. Januar, um 20 Uhr ( Einlass ab 19 Uhr). Einfach heute, Sonnabend, die Gewinnhotline 01 378 88 31 31 wählen und Name, Anschrift und Telefonnummer hinterlassen. Ein Anruf aus dem deutschen Festnetz kostet 50 Cent. Mobilfunktarife können abweichen. Viel Glück! Die Sängerin und Songwriterin Julia Neigel drückte Ende der Achtziger und in den Neunzigern der deutschen Musikszene ihren Stempel auf. Nicht zuletzt wegen ihrer außergewöhnlichen „4 Oktaven-Stimme“ und ihres einzigartigen Gesangsstils machte sie sich neben männlichen Kollegen wie Peter Maffay, Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg einen Namen, kündigt der Konzertveranstalter „Hannover Concerts“ die Künstlerin an. Mit „Neigelneu“ präsentiert Julia Neigel eines der aufregendsten Comebacks in 2011. Es markiert die brillante Rückkehr dieser mitreißenden Vollblut-Musikerin, die sich nach ihrem letzten Album „Alles!“ eine fast zwölfjährige Pause vom kommerziellen Musikgeschäft verordnet hatte.

18. bis 20. Mai: Reitsport a la carte 1. bis 3. Juni: „British Weekend“ (Gut Remeringhausen) 24.6.: Fißkus (im Schlossgarten) 4. bis 8. Juli: Historisches Schützenfest 10. bis 12. August: Romantic Garden (Gut Remeringhausen) 31. August bis 1. Septeber: Tage der Weserrenaissance 8. bis 9. September: Mittelalterliches Phantasie Spectaculum 16. September: Autoschau 6. bis 7. Oktober: 1. Stadthäger Apfelmarkt 19. bis 23. Oktober: Herbstkrammarkt 16. November: „Stadthagen zeigt Dir die Sterne“ 30. November bis 29. De- Julia Neigel tritt im Capitol zember: Weihnachtsmarkt auf. Foto: pr.


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Das Handy gibt Auskunft: Schulfrei per SMS

Fußgängerzone ist jetzt geöffnet Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben / Probephase bis zum 31. Dezember

Mitteilungsservice wird immer beliebter

Die Schilder sind verschwunden, der Verkehr kann rollen: Die Friedrich-Ebert-Straße ist seit Montag geöffnet. Obernkirchen (rnk). Nur vereinzelt fährt ein Auto durch die Friedrich-EbertStraße, anscheinend muss sich erst noch herumsprechen, dass mit dem Beginn des neuen Jahres der Verkehr in der Innenstadt neu geführt wird: Die Friedrich-Ebert-Straße in Obernkirchen ist für den Kraftfahrzeugverkehr geöffnet worden. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 14. Dezember nach langen Diskussionen beschlossen, die bisherige

Fußgängerzone in der Friedrich-Ebert-Straße für den Kraftfahrzeugverkehr zu öffnen und als verkehrsberuhigten Bereich für den Zweirichtungsverkehr auszuschildern. Am Montag war der Bauhof unterwegs, um die entsprechende Beschilderung vorzunehmen: Die alten Schilder wurden abgeschraubt, die neuen, wo notwendig, aufgestellt. Das dringlichste Ziel der Öffnung: Durch diese Maßnahme soll die Erreichbarkeit der Innenstadt aus

Richtung der Neumarktstraße verbessert werden. Allerdings ist es eine Maßnahme, die terminiert ist: Es handelt sich ausdrücklich zunächst um eine Probephase bis längstens zum 31. Dezember. Damit lassen sich Verwaltung und Politik eine Hintertür offen: Sollte sich herausstellen, dass die Maßnahme nicht greift oder zu schnell gefahren wird und damit Fußgänger gefährdet werden, kann die Probezeit sofort beendet werden. Spätestens nach

Foto: hvm

einem Jahr soll aber in den Fachausschüssen Bilanz gezogen werden. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass in verkehrsberuhigten Bereichen die Aufenthaltsfunktion überwiegt und der Fahrzeugverkehr damit eine untergeordnete Bedeutung hat. Soll heißen: Es muss mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden, und das Parken ist nur auf gekennzeichneten Flächen erlaubt. Aber es darf beoder entladen, ein- oder ausgestiegen werden.

Stadthagen (par). Derzeit zeigt sich der Winter von seiner milden Seite. Schüler dürfen vorerst nicht auf verlängerte Ferien hoffen – die öffentlichen Transportwege sind unbedenklich befahrbar. Bei einem witterungsbedingten Schulausfall sieht sich der Landkreis Schaumburg jedoch gut aufgestellt und hat in den vergangenen Jahren immer mehr Kommunikationsmittel für sich entdeckt, um alle Beteiligten von einem Schulausfall in Kenntnis zu setzen. Bei winterlichen Verhältnissen kann es zu Schulausfällen kommen, insbesondere wenn auf rutschigen und glatten Straßen die Sicherheit der Schülerbeförderung nicht mehr gewährleistet werden kann. Allein der Landkreis ist für die Schülerbeförderung zuständig und trifft am frühen Morgen des jeweiligen Schultages die Entscheidung, ob der Unterricht ausfällt oder nicht. Genaue Informationen werden dann umgehend über die bekannten regionalen Rundfunksender zusammen mit den Verkehrshinweisen nach den Nachrichten bekannt gegeben – so war es schon vor Jahrzehnten.

Darüber hinaus werden die Hinweise unter der Rubrik Bürgerservice/Schaumburg Aktuell/Schulausfälle auf der Homepage des Landkreises unter www.schaumburg.de eingestellt. Diejenigen, die sich auf der Internetseite registriert haben, werden auch per SMS- und E-Mail-Benachrichtigung informiert. Diese Methode gibt es seit Dezember 2010 und erfreut sich seitdem immer größerer Beliebtheit. Mehr als 6800 Personen nutzen den Mail-, rund 4100 den SMS-Service. „Beides wird sehr gut angenommen“, erklärte Bildungsdezernentin Katharina Augath auf Nachfrage. Auch Jürgen Steltner, Schulleiter der Berufsbildenden Schulen (BBS) in der Kreisstadt, zeigte sich begeistert. „Eine prima Sache.“ Grundsätzlich gilt nach wie vor, dass Eltern, die eine unzumutbare Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet worden ist.

Die Musik gibt in Wiedensahl den Ton an Jung und Alt musizieren in zahlreichen Gruppen / Mit der Blockflöte fängt es häufig an / Großes Angebot für alle musikalisch Interessierten Wiedensahl (jed). Kultur in Wiedensahl, das ist nicht nur Wilhelm Busch, das ist heute vor allem die musikalische Vielfalt, die im Gegensatz zu früher, als hauptsächlich der Gesang die Musikkultur des Dorfes bestimmt hat, kaum größer sein könnte. Mehr als 100 Einwohnerinnen und Einwohner aus fast allen Altersschichten der gerade mal gut 1000 Köpfe zählenden Gemeinde spielen irgendein Instrument oder singen im Singkreis. Egal, ob Altflötengruppe, Posaunenchor, Dorfkapelle oder Handglockenchor – überall wird regelmäßig und fleißig musiziert. Nachwuchsprobleme scheint es nicht zu geben, was in erster Linie an der guten musikalischen Ausbildung liegen dürfte. War es früher Ilse Krömer, die den Kindern die ersten Flötentöne beigebracht hat, hat danach Heiko Deterding diese Tradition fortgesetzt. Eben dieser Blockflötenunterricht war und ist für viele die musikalische Grundlage für den weiterführenden Instrumentalunterricht.

Michael Tillmann bringt dem Nachwuchs die richtigen Flötentöne bei. Foto: jed Nachfolger von Deterding, der viele Jahre in enger Zusammenarbeit mit der Bückeburger Musikschule „Schaumburger Märchensänger“ vor Ort in Wiedensahl den musikalischen Nachwuchs unterrichtet hat, ist vor einem knappen halben Jahr Michael Tillmann geworden. Unter dessen Leitung lernen derzeit insgesamt 17 Mädchen und Jungen, Blockflöte, Trompete, Waldhorn, Euphonium,

Posaune und Tuba zu spielen. Tillmann: „Ohne das häusliche Üben geht es natürlich nicht. Ich merke sofort, wer nicht geübt hat.“ Auf eine ganz besonders lange Tradition blicken insbesondere der schon seit 1899 bestehende Posaunenchor, die 1975 als Nachfolger der Feuerwehrkapelle gegründete Dorfkapelle und die seit 1978 existierende Altflötengruppe

zurück. Während es beim Posaunenchor und insbesondere bei der Dorfkapelle im Laufe der vergangenen Jahrzehnte durch einen fortwährenden Verjüngungsprozess immer wieder personelle Veränderungen gegeben hat, spielt die Altflötengruppe mit Ulla Ronnenberg, Helga Koberg, Helga Kuhlmann, Ingrid Aumann, Ulrike Adam und Ulla Heumann schon seit vielen Jahren immer in der gleichen Besetzung. Konnten früher fast alle Musikerinnen und Musiker ihr Können bei den regelmäßigen Hausmusikabenden auch in der Öffentlichkeit präsentieren, sind es heute vor allem die Blechbläser der Dorfkapelle unter der Leitung von Michael Tillmann und die Glöckner des Handglockenchores unter der Regie von Thomas Eickhoff, die sich regelmäßig auf Konzertbühnen präsentieren. Und das längst nicht nur in Wiedensahl, sondern was den Handglockenchor betrifft, vor einigen Jahren sogar schon in den USA und in Südafrika.

Hobbys zu Berufen gemacht um Kreis der Wiedensahler Musiker, die ihr Hobby zum Z Beruf gemacht haben, gehören neben Heiko Deterding (Musiklehrer in Helpsen) und Thomas Eickhoff (Musikpädagoge in Niedernwöhren) noch Heinrich Auhage (Posaunist am Staatstheater Braunschweig), Christian Auhage (ausgebildeter freiberuf-

licher Kirchenmusiker), Patrick Adam (Posaunist am staatsphilharmonischen Orchester in Nürnberg) und Daniel Adam (Solohornist an der Deutschen Oper Berlin). Der Nächste könnte Michael Tillmann sein, der mit einem Musikstudium (Schlagwerk) auf Lehramt in Osnabrück begonnen hat. jed

Mehr als 200 unterrichtet I lse Krömer (68) hat ganz genau Buch geführt. Mehr als 200 Namen von Kindern, denen sie von 1983 bis 2003 Flötenunterricht erteilt hat, stehen in ihren Listen. Eine Stunde lang, erst zu Hause in den eigenen vier Wänden und dann im Pfarrhaus, wurde gruppenweise mit sechs bis acht Kindern geflötet. Das dürfte nach Krömers Einschätzung für die Kinder zumindest am Anfang alles andere als einfach gewesen sein,

denn die Blockflöte sei zwar ein kleines, aber eigentlich ein recht schwieriges Instrument, denn eine solche Flöte erfordere neben einem kräftigen Atem, auch eine gewisse Fingerfertigkeit und ein gutes Gehör. Viele ihrer ehemaligen Schüler, die der Musik treu geblieben sind oder mit ihr heute sogar ihr Geld verdienen, bezeichnen Ilse Krömer noch heute lobend und anerkennend als „meine erste Musiklehrerin“. jed

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Polizei will Taschendieben an den Kragen Täter haben es vor allem auf Ältere abgesehen / Kripo: „Wir wollen bei den Menschen Sensibilität für ihr Umfeld schaffen“ Rinteln (pk). Der Einkaufswagen wird durch die Verkaufsregale geschoben und füllt sich langsam, beim Gang zur Käsetheke wird er auch mal an einer Ecke stehen gelassen. An der Kasse kommt es dann zur bösen Überraschung: Das Portemonnaie, das sich vorhin noch in der Handtasche im Einkaufswagen befunden hat, ist verschwunden. In Rinteln hat es zwischen Weihnachten und Silvester vier Fälle von Taschendiebstahl gegeben. „Das ist schon zu viel“, befindet Kriminalhauptkommissar Jörg Stuchlik von der Polizei Rinteln und startet prompt eine Aufklärungsaktion. Häufig handele es sich um „speziell trainierte Täter“, die für sie günstige Situationen, wie etwa unbeaufsichtigte Handtaschen, abpassen“, schildert Stuchlik. Meistens seien es Profis, die in organisierten Gruppen von Stadt zu Stadt reisen. Das erkläre auch, weshalb, wie derzeit in Rinteln und Umgebung, vermehrt überörtlich Taschendiebstähle zutage treten. Oftmals werden die Täter in Zweiergruppen zu größeren Warenhäusern gebracht. Dort können sie nach dem

Taschendiebstahl kann vorgebeugt werden. Foto: Fotolia

Diebstahl schnell in dem meist starken Kundenaufkommen abtauchen. Dadurch, dass in der Regel ausschließlich Wertgegenstände gestohlen werden, fällt der Diebstahl in den meisten Fällen erst an der Kasse auf. Die Aufklärungsquote ist bei Taschendiebstahl niedrig. Ta-

schendiebstähle zählen zu den „ungünstig zu ermittelnden Delikten“, so Stuchlik, da es meistens nur wenige Spuren und nur unzureichende Zeugenaussagen gibt. Aber immerhin: Die Polizei Rinteln liege mit einer Aufklärungsquote (für alle aufklärungsungünstigen Delikte)

über 30 Prozent deutlich über dem Durchschnitt. Ältere Menschen fallen den Dieben häufiger zum Opfer (zu etwa 80 bis 90 Prozent), da sie von ihrem Einkauf häufig so stark in Anspruch genommen werden, dass sie ihre Umwelt weniger aufmerksam wahrnehmen, als es bei jünge-

ren Menschen der Fall ist, erklärt Stuchlik. Die Polizei Rinteln hat Vorsichtsmaßnahmen, die Taschendiebstählen vorbeugen können, und Verhaltenstipps für Betroffene zusammengetragen:  Die Handtasche nie unbeaufsichtigt lassen, nach Möglichkeit immer am Körper tra-

gen und immer verschlossen halten.  Die PIN-Nummer der Bankkarte nicht mit der Karte zusammen im Portemonnaie aufbewahren.  Bei Diebstahl Scheckkarten sperren lassen.  Auffälligkeiten und Personenbeschreibung merken oder notieren.  Wenn etwas passiert, sofort der Polizei melden. Aber auch jeder Einzelne könne einen Beitrag zur Prävention leisten, indem er etwa im Supermarkt oder auf der Straße einen aufmerksamen Blick für ältere Menschen entwickelt. Ebenso seien aber auch die Geschäftsinhaber angehalten, nicht nur Ladendiebstähle, sondern auch ältere Kunden fürsorglich im Blick zu haben. Grund zu allgemeiner Beunruhigung bestehe zwar nicht. „Aber wir wollen bei den Menschen eine gewisse Sensibilität für ihr Umfeld schaffen“, sagt Stuchlik. 4 Informationen: Die bei der Polizei ausliegende Broschüre „Schlauer gegen Klauer“ sowie die Internetseite www.polizei-beratung.de geben weitere Tipps gegen Tricks von Taschendieben.

DSL für Liekwegen und Sülbeck vorerst vom Tisch Telekom schließt Breitbandausbau ab / 150 Haushalte profitieren / 16 Megabit pro Sekunde / „Die Anschlüsse können ab sofort gebucht werden“ Liekwegen/Sülbeck (gus, r). Der DSL-Ausbau für die Gemeinde Nienstädt scheint endgültig abgeschlossen zu sein. 150 Haushalte profitieren vom jüngsten Ausbauschritt der Deutschen Telekom, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit sollte das Thema in der kompletten Samtgemeinde vorerst vom Tisch sein. Die Telekom hat das Breitbandnetz in den Ortsteilen Sülbeck und Nienstädt nach eigenen Angaben mit einer Datenübermittlungsrate von bis zu 16 Megabit pro Sekunde ausgestattet. Dies freut auch den Bürgermeister. „Ein schneller Internetanschluss ist mittlerweile unverzichtbar, deshalb ist das ein wichtiger Schritt für die Zukunft von

Nienstädt“, wird Gerhard Widdel in einem Schreiben der Telekom zitiert. Der Ausbau hat sich allerdings erheblich verzögert. Bereits Mitte 2010 waren erste Kabel verlegt worden. „Die Telekom hat das Datennetz in den Ortsteilen Liekwegen und Sülbeck mit der neuesten Technik ausgestattet. 150 Haushalte können jetzt dank DSL (Digital Subscriber Line) schneller im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen“, heißt es in der Pressenotiz weiter. Je nachdem, wie weit die Bürger vom Schaltgehäuse entfernt wohnten, erreiche die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 16 Megabit pro Sekunde. „Die Anschlüsse können ab

Erneuter Einbruch ins Straßenverkehrsamt Täter erbeuten Hartgeld im vierstelligen Bereich Polizei. Der oder die Täter brachen im Inneren des Gebäudes zudem noch weitere Türen auf, um zu ihrem eigentlichen Ziel zu gelangen. Aus dem Automaten erbeuteten die Einbrecher Münzgeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Geldscheine befanden sich nicht in dem Automaten, so eine Pressemitteilung des Landkreises. „Wir gehen davon aus, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um denselben Täter handelt“, berichtete Axel Bergmann, Pressesprecher der Polizei Stadthagen, mit Sicherheit könne man dies aber nicht sagen. Dass es bei dem Einbruch noch um etwas anderes als Geld gegangen sein könnte, beispielsweise Dokumente, sei wegen der „recht unprofessionellen Vorgehensweise“ eher unwahrscheinlich. Sachdienliche Hinweise nehmen die Polizei in Stadthagen unter Telefon (0 57 21) 40 04-0 Ziemlich brachial sind die Täter sowie der Landkreis unter vorgegangen. Foto: rg (0 57 21) 7 03-0 entgegen. Stadthagen (kle). Eine wenig originelle „Neuauflage“ hat der Einbruch Mitte Dezember in das Straßenverkehrsamt des Landkreises Schaumburg gehabt: In der Nacht auf Mittwoch verschafften sich wieder ein oder mehrere unbekannte Täter gewaltsam Zutritt in das Gebäude und plünderten den dortigen Kassenautomaten. Erst in der Nacht zum 17. Dezember hatten es Einbrecher auf das gleiche Ziel abgesehen und den Kassenautomaten ausgeräumt. Wieder wurde die „Haupteingangstür mit großer Gewalt aufgehebelt“, hieß es am Mittwoch von der Stadthäger

sofort gebucht werden“, schreibt die Telekom und verweist auf eine eigene ServiceHotline sowie auf ihren „TShop“ in Porta Westfalica. Auch wer bereits einen DSLAnschluss nutze, könne nun höhere Datengeschwindigkeiten erreichen. Ob dies auch für Kunden anderer Telefonanbieter gilt, ist unklar. Bei ähnlichen Ausbauprojekten mussten diese entweder zur Telekom wechseln oder eine mehrwöchige Wartezeit in Kauf nehmen. Dem Netzbetreiber Telekom räumten eigene Mitarbeiter bei öffentlichen Verkaufsveranstaltungen im Landkreis mehrfach eine Art Vorgriffsrecht auf die Kunden ein. „Der DSL-Ausbau auf dem Land ist

...

Wer besonders nah an den Verteilerkästen wohnt, wie hier im Bereich Sülbecker Brand, bekommt die schnellsten Zugänge. Foto: gus. kostspielig. Ein Kilometer Ka- Ingenhaag, Beauftragter für belarbeiten mit Tiefbau kostet den Breitbandausbau in Niebis zu 70 000 Euro“, wird Uwe dersachsen bei der Telekom zi-

tiert. Davon, dass dies eigene Einnahmequellen erschließt, ist keine Rede. Bundesweit habe das Unternehmen mehr als 3000 DSLAusbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen. Die Inbetriebnahme in Sülbeck und Liekwegen sei Teil des Ausbauprogramms „Cluster SüdNiedersachsen“, mit dem die Deutsche Telekom 98 sogenannte „weiße Flecken“ in den Landkreisen Schaumburg, Goslar, Hameln-Pyrmont, Osterode, Göttingen, Northeim und Holzminden von der DSL-Karte tilgt (wir berichteten). Dafür investiere das Unternehmen mehr als 19 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen gebe weitere zehn Millionen Euro hinzu.

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Publikum muss Saal verlassen Auftakt zum Prozess gegen Stadthäger um mutmaßliche Vergewaltigung eines Mannes Bückeburg/Bad Eilsen (ly). Hinter verschlossenen Türen hat am Mittwoch am Landgericht Bückeburg der Prozess gegen einen Stadthäger begonnen, der in Bad Eilsen wiederholt einen befreundeten Mann vergewaltigt haben soll. Gleich vier Taten legt Staatsanwalt Wilfried Stahlhut dem Angeklagten zur Last, darunter auch ein Fall von Brandstiftung. Dreimal soll der 43-Jährige über das mutmaßliche Opfer hergefallen sein. In einem dieser Fälle, so die Erkenntnis der Staatsanwaltschaft, sei der Freund im Schlaf missbraucht worden. Zum Auftakt kündigte Verteidiger Ralf Jordan gestern eine umfangreiche Aussage seines Mandanten an. Offen blieb allerdings, ob es sich dabei um ein Geständnis handeln sollte.

Weil Details aus dem Intimleben des 43-Jährigen zur Sprache kamen, folgte die 1. Große Strafkammer einem Antrag Jordans und schloss die Öffentlichkeit aus. Vor Publikum hatte Staatsanwalt Stahlhut bis dahin lediglich die Anklageschrift verlesen, eine Sache von wenigen Minuten. Demnach ist es zu den Übergriffen im Herbst 2010 gekommen. Zum ersten Mal soll der Freund im Hinterzimmer einer Bad Eilser Gaststätte vergewaltigt worden sein, wo ein Bett stand. Angekündigt habe der Stadthäger die Tat mit den Worten: „Ich werde es heute durchziehen.“ Gut zwei Wochen danach, so heißt es weiter, seien beide Männer zu einem Kneipenbesuch in Minden gewesen und hätten sich anschließend in einem Hotel der Weserstadt ein-

quartiert. Die zweite Vergewaltigung soll im Hotelzimmer passiert sein. Für den Tatort eines dritten Sexualdelikts hält Staatsanwalt Stahlhut wiederum die Bad Eilser Kneipe. Im Büro des Lokals soll der Freund im Schlaf vergewaltigt worden sein. Juristen sprechen in solchen Fällen von sexuellem Missbrauch widerstandsunfähiger Personen. Für die Vernehmung des mutmaßlichen Opfers sollte die Öffentlichkeit am Mittwoch ebenfalls ausgeschlossen werden. Brandstiftung wird dem Angeklagten vorgeworfen, weil er in Bad Eilsen mit Benzin einen geparkten BMW angezündet haben soll, der daraufhin ausbrannte. Laut Anklage war der 43-Jährige davon ausgegangen, dass der Besitzer des Autos seinen Freund versteckt hielt,

nachdem dieser sich von ihm abgewandt habe. Im Fall eines Schuldspruchs droht dem Stadthäger eine Freiheitsstrafe von mehreren Jahren. Im Dezember 2010 war er festgenommen worden und hatte 18 Tage in Untersuchungshaft verbracht, bevor der Haftbefehl zunächst außer Vollzug gesetzt wurde. Zurzeit ist der 43-Jährige wieder auf freiem Fuß. Für den Prozess hat die Vorsitzende Richterin Birgit Brüninghaus vier Verhandlungstage anberaumt, an denen insgesamt 29 Zeugen vernommen werden sollen. Wenn im Prozess alles nach Plan läuft, verkündet Brüninghaus Mitte Januar das Urteil der 1. Großen Strafkammer. Fortgesetzt wird der Prozess am kommenden Montag um 9 Uhr.

Statt „Regioport“ – 450-Jahr-Feier könnte nächstes Hauptthema in Cammer werden Ersterwähnung wird im Sommer zelebriert / Clou könnte Hubschrauberflug sein

Bilder, die bewegen.

BILDERGALERIEN www.sn-online.de

Das farbenfrohe Cammeruner Erntefest ist fester Bestandteil des örtlichen Jahreskalenders. Cammer (bus). Hallo Schaumburg nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, um gemeinsam mit den Bürgermeistern beziehungsweise Vorstehern der Bückeburger Ortsteile Rückschau auf 2011 zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen. In Cammer kommt dem neuen Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner zuvorderst der in unmittelbarer Nachbarschaft seiner Heimatgemeinde geplante Containerumschlagplatz „Regioport“ in den Sinn. „Der Hafenbau ist hier ohne Frage das beherrschende Gesprächsthema gewesen und er wird es wohl auch noch eine Weile lang bleiben“, fasst Terner, der im zurückliegenden November die Nachfolge von Friedrich Rösener antrat, seine Eindrücke zusammen. „Wir werden die weitere Entwicklung sehr genau beobachten.“ Zudem nennt der Ortsbürgermeister zwei weitere mit dem Thema „Wasser“ verbundene Vorhaben, die im Vorjahr auf der Cammeruner Agenda gestanden haben. Beide Projekte, sowohl die Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich des

Aue-Kanals als auch die Renaturierung der Riehe, seien größtenteils abgeschlossen. „Der Schutzwall am Aue-Kanal ist zu etwa 90 Prozent fertiggestellt“, erläutert der Berichterstatter, an der Riehe warte noch ein Teilanschnitt zwischen dem Holzkamp und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen auf die naturnahe Umgestaltung. Des Weiteren habe in den vergangenen Monaten die Herrichtung des Dorfplatzes am Dorfgemeinschaftshaus beträchtliche Fortschritte gemacht, merkt der Ortsbürgermeister an. Dem Platz kommt in Cammer nicht zuletzt wegen des hier noch auf traditionelle Art und Weise gefeierten Schützenfestes – Terner: „Das einzige in der ganzen Stadt mit einem Festzelt“ – und des ebenfalls rund um einen Zeltbau organisierten Erntefestes eine besondere Rolle zu. Beide jeweils mehrere Tage dauernden farbenfrohen Feierlichkeiten sind feste Bestandteile des örtlichen Jahreskalenders. Bislang mussten die Stellflächen für die Festzelte angemietet werden. Die Anmietung könnte im Anschluss an die Fertig-

stellung des Platzes zum Teil wegfallen. Kommt hinzu, dass in diesem Jahr ein zusätzliches Fest im Cammeruner Kalender auftaucht, dem nicht wenige Bewohner sogar zutrauen, den „Regioport“ als Hauptgesprächsthema abzulösen. 2012 jährt sich die urkundliche Ersterwähnung der Ortschaft zum 450. Mal. Das Jubiläum soll von Freitag, 29. Juni, bis Sonntag, 1. Juli, mit einer hauptsächlich am und im Dorfgemeinschaftshaus auf die Beine gestellten Sonderveranstaltung begangen werden. Informationen aus dem Festausschuss zufolge sind unter anderem ein Spielfest für Kinder (Freitag), ein historischer Dorfmarkt (Sonnabend) und ein Waldgottesdienst (Sonntag) vorgesehen. Überdies wird eine Besucherdelegation aus der Partnergemeinde Cammer/Brandenburg erwartet. „Zum Clou der Jubiläumsfeier könnten unterdessen Hubschrauberrundflüge avancieren“, kündigt Terner an. Die Verhandlungen mit dem Anbieter dieser außergewöhnlichen Attraktion stünden kurz vor dem Abschluss. Die Mög-

Foto: bus lichkeit des Vogelperspektivenblicks dürften etliche Fluggäste dazu nutzen, das Areal des geplanten Containerumschlagplatzes in Augenschein zu nehmen.

Herausgeber: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Chefredaktion: Dr. Uwe Graells Christoph Oppermann, Dr. Stefan Rothe Redaktion Stadthagen, Am Markt 12–14: Tel. (0 57 21) 80 92 30, Fax. 20 07. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Arne Frank Verlag: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co KG, Stadthagen, Am Markt 12–14 Druck: Oppermann, Rodenberg Anzeigenannahme: Telefon (0180) 100 10 22 Fax (0180) 100 10 23 Geschäftsstelle Stadthagen: Am Markt 12, 31655 Stadthagen. Erscheinungsweise: sonnabends. Erfüllungsort und Gerichtsstand für das Mahnverfahren und im Verkehr zu Vollkaufleuten ist Hannover. Alle Rechte vorbehalten. Die Zeitung ist in all ihren Teilen urheberrechtlich geschützt. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Verlag darf diese Zeitung oder alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen weder vervielfältigt noch verbreitet werden. Dies gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische Datenbanksysteme und die Vervielfältigung auf CD-ROM. Gültige Anzeigenpreisliste Nr 37


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Wanderer entdecken Leiche bei Klein Amerika Vermisster 86-Jähriger aus Springe am Waldrand bei Messenkamp gefunden / Polizeiangaben: Natürlicher Tod Messenkamp/Springe (bab). Wanderer haben den seit Anfang Dezember vermissten Fritz M. aus Springe am Deisterrand bei Messenkamp tot aufgefunden. Der 86-Jährige lag im Walterbachtal nahe der Klein Amerika genannten Siedlung. Die Polizei geht von einer natürlichen Todesursache

aus. Das Elektromobil, mit dem der Mann, der in einem Seniorenstift lebte, unterwegs war, bleibt bisher verschwunden. Wie die Polizeidirektion Hannover mitteilte, sei der Senior seit dem 2. Dezember vermisst und am Mittwoch, 28. Dezember, am Waldrand bei Messenkamp von Wande-

rern gefunden worden. „Umfangreiche Suchmaßnahmen, an denen auch ein Polizeihelikopter beteiligt war, blieben ebenso erfolglos wie eine eingeleitete Öffentlichkeitsfahndung“, weist die Polizeidirektion Hannover auf die im Vorfeld unternommenen Fahndungsaktionen hin. Von der Suche nach Fritz

M. hat das Polizeikommissariat Bad Nenndorf erst erfahren, als der Tote in seinem Zuständigkeitsbereich entdeckt wurde. Im Springer Bereich sei wohl eine intensive Öffentlichkeitsfahndung erfolgt, sagt Nenndorfs Kommissariatsleiter Michael-Andreas Meier, „wir haben davon nichts mitbekommen“. Der

Mann sei aber identifiziert. Es stehe fest, dass es sich um den Vermissten handele. Seine Wertsachen habe er noch bei sich gehabt. „Hinweise auf ein Fremdverschulden oder einen Suizid liegen nicht vor“, teilte die Polizeidirektion Hannover ebenfalls mit. „Die Ermittler gehen davon aus, dass

der 86-Jährige an einer Waldanhöhe gestürzt und erfroren ist.“ Das Elektromobil, mit dem der Springer unterwegs war, sei nicht gefunden worden, sagt Meier. Hinweise dazu nehme das Bad Nenndorfer Kommissariat aber auch alle anderen Polizeidienststellen entgegen.

„Anruf-Auto“: Stadthagen und Bad Nenndorf liegen vorn Die von der Samtgemeinde Rodenberg subventionierten Taxifahrten nehmen zu / Senioren nutzen die Möglichkeit vor allem für Arztbesuche Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die Erweiterung des Rodenberger „Anruf-Autos“ über die Grenzen der Samtgemeinde hinweg wird von den Bürgern gut angenommen. Das ist der Eindruck der Vertrags-Taxi-Unternehmen der Samtgemeinde Kühl und Thienel. Besonders Fahrten nach Stadthagen und Bad Nenndorf werden demnach gerne gebucht. Das „Anruf-Auto“ ist seit Dezember 2007 ein Angebot der Samtgemeinde. Sie subventioniert Taxifahrten zwischen den Mitgliedskommunen und jetzt seit einem Jahr auch nach Bad Nenndorf, Wunstorf, Hameln, Bad Münder und Stadthagen. So sollen Einwohner ohne eigene Fahrmöglichkeit zu Ärzten, Krankenhäusern, Geschäften und Bahnhöfen kommen können. Die Ausdehnung auf die Nachbargemeinden gibt es seit dem 1. Dezember 2010 und soll die

Eines der beliebten Ziele des „Anruf-Autos“ ist der Bad Nenndorfer Bahnhof. mangelnden öffentlichen Verbindungen kompensieren. In der Rodenberger Verwaltung liegt zwar noch keine

differenzierte Statistik über die Fahrten von 2011 vor, doch die Tendenz ist dort auch aufgefallen. „Generell ist

Foto: bab

es mehr geworden“, sagt Mitarbeiter Ingo Heuser. „Stetig gestiegen“ sei die Nachfrage aber in der gesamten Zeit, seit

es das „Anruf-Auto“ gibt, weil sich das Angebot immer mehr herumspreche, meint er. Taxiunternehmer Torsten Thienel aus Rodenberg sieht noch eine andere Ursache: Der Landkreis hatte aus finanziellen Gründen und um Missbrauch vorzubeugen, die Ausgabe der Gutscheine für das „Seniorentaxi“ sanktioniert. „Dafür gibt es nur noch eine begrenzte Anzahl von Bons“, sagt Thienel. Deshalb würden wohl viele, die früher über das Landkreis-Ticket fuhren, auf die Alternative der Samtgemeinde zurückgreifen. „Das muss man auch einkalkulieren“, sagt Thienel, dessen Fahrten 2011 für das „Anruf-Auto“ hauptsächlich von Senioren bestellt wurden. Die Reise gehe am häufigsten nach Bad Nenndorf und Stadthagen zum Bahnhof, zu Ärzten und ins Krankenhaus. Was die Ziele betrifft, hat Lauenaus Taxiunternehmer

Klaus Kühl vergleichbare Erfahrungen gemacht. Bei seinen „Anruf-Auto“-Gästen stehe Stadthagen ganz oben auf der Fahrtenliste. „Es hat auf jeden Fall zugenommen“, sagt Kühl zum Aufkommen der Transfers, „seit es die veränderten Routen gibt.“ Wunstorf werde allerdings weniger nachgefragt, die Ziele Bad Münder und Hameln lägen im Mittelfeld. Das bestätigen auch die Zahlen der Samtgemeinde, die Heuser als kleinen Überblick herausgesucht hat. Wobei diese keine Rückschlüsse auf Gruppen- oder Einzelfahrten zuließen. 656 Fahrgäste seien nach Bad Nenndorf, 223 nach Stadthagen, 70 nach Bad Münder, 23 nach Hameln und 37 nach Wunstorf gefahren. Nach Thienels Erfahrung chauffieren die Kollegen meistens einzelne Personen. Er schätzt das Verhältnis Einzel- zu Gruppenfahrten 90 zu zehn Prozent.


Meisterhafte Qualität - Meisterbetriebe aus der Region Ein Sonder-/Fachthema der Schaumburger Zeitung / Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung

Plus 5,7 Prozent: Handwerk kann Umsatz spürbar steigern Statistisches Bundesamt meldet deutlichen Zuwachs im 3. Quartal 2011

I

m dritten Quartal 2011 sind die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk um 5,7 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2010 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren zugleich Ende September 2011 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,2 Prozent mehr Personen tätig als Ende September 2010. Alle sieben Gewerbegruppen des Handwerks haben im dritten Quartal 2011 höhere Umsätze erzielt als im dritten Quartal 2010. Mit plus 10,9 Prozent steigerten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf, zu denen beispielsweise Metallbauer und Feinwerkmechaniker gehören, ihre Umsätze am stärksten. Am geringsten stiegen die Umsätze mit 0,7 Prozent im Gesundheitsgewerbe. In vier der sieben Gewerbegruppen gab es Ende September 2011 mehr Beschäftigte als Ende September 2010. In den Handwerken für den gewerblichen Bedarf nahm die Beschäftigung mit plus

2,2 Prozent am stärksten zu. Mehr Beschäftigte gab es auch im Kraftfahrzeuggewerbe (plus 1,0 Prozent) und im Ausbaugewerbe (plus 0,4 Prozent). Im Bauhauptgewerbe stieg die Zahl der Beschäftigten um 0,1 Prozent nur geringfügig an. Demgegenüber sank die Zahl der Beschäftigten in den Handwerken für den privaten Bedarf (- 3,5 Prozent), im Lebensmittelgewerbe (- 1,5 Prozent) und im Gesundheitsgewerbe (-0,6 Prozent). ots

Der Meister weiß, worüber er redet ahlreiche Vorteile erwarten denjenigen, der auf meisterhafte QuaZ lität setzt, wann immer in seinem Umfeld Handwerksarbeiten zu verrichten sind. Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Schaumburg, Fritz Pape, braucht nur wenige Worte, um zu erläutern, warum das so ist. „Der Meistertitel ist ein Gütesiegel“, weist Pape auf ein Merkmal hin, das Handwerksmeister (oder auch studierte Techniker) von anderen am Markt mit Erfolg tätigen Handwerkern unterscheidet, und zwar durch eine langjährige, mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung. „Wer den Meistertitel trägt, der hat sich in vielerlei Hinsicht vor einer unabhängigen Jury bewährt“, erläutert der Geschäftsführer. Recht und Betriebswirtschaft, Steuern, Ausbildereignung und der handwerklich-fachliche Teil seien die vier Säulen, auf denen die Meisterprüfung ruhe. Wie führe ich einen Betrieb? Wie gehe ich mit Mitarbeitern und Kunden um? Wie steht es um die betriebswirtschaftlichen Daten und welche Auswirkungen haben diese haben diese auf den Kunden? Alles Fragen, bei denen der Handwerksmeister laut Pape wirklich „weiß, worüber er redet“.

Die Top 1000 des Handwerks Neue Studie dokumentiert Erfolgsstrategien der größten Handwerksunternehmen

D

ie Großen des Handwerks wachsen aus traditionellen Strukturen heraus und setzen auf neue Organisations- und Finanzierungsmodelle. Das belegt die Studie „Die 1000 größten Handwerksbetriebe Deutschlands“, welche Marktforscher der GfK-Gruppe im Auftrag des „Handwerk Magazins“ jetzt vorgelegt haben. Fielmann, A.T.U. und Daimler-Vertrieb sind Deutschlands umsatzstärkste Handwerksbetriebe. Sie stehen an der Spitze der Untersuchung. Dass es echte Handwerksunternehmen sind, belegen Definitionen, die im Rahmen der Studie mit Kammern, Verbänden, Innungen und Branchenexperten entwickelt wurden. Denen zufolge spricht man von Handwerk, wenn die Leistungen handgemacht sind, wenn es eigene Verkaufsstellen und Mitarbeiter gibt. Die Studie ermöglicht, das Großhandwerk erstmals als eigenen Bereich der Handwerksbranche zu erfassen. Die „Top 1000“ stehen für einen Gesamtumsatz von 35,7 Milliarden Euro. Wie die Erhebung zeigt,

sind neben die vielen kleinen und mittleren Handwerksbetriebe längst auch größere Einheiten mit neuen Organisations- und Finanzierungsstrukturen getreten. Bäcker wie Kamps, Fleischer wie Vinzenz Murr, Optiker wie Fielmann wachsen zu großen Ketten, die über Zentralen verbunden sind. Die einzelne Filiale ist dabei oft klassisch in die Handwerksrolle eingetragen. Diese Unternehmen wachsen in neue Umsatzbereiche. Mit mehr als einer Milliarde Euro Umsatz ist Fielmann das umsatzstärkste Handwerksunternehmen. Zwischen 13 Millionen und 1,1 Milliarde Euro Umsatz machen die 1000 größten Handwerksunternehmen. Drei Trends sind zu beobachten: zusätzliche Services – wenn Kfz-Betriebe ihren Kunden ganze Mobilitätskonzepte bieten; Breitenwachstum – beispielhaft bei Solartechnik oder Elektromobilität, wo Sanitärund Elektrobetriebe mehrere Gewerke vereinen; und schließlich Zukauf und Fusionen – ein Erfolgsmodell etwa für die Bäcker- und Optikerbetriebe. ots


Meisterhafte Qualität - Meisterbetriebe aus der Region Ein Sonder-/Fachthema der Schaumburger Zeitung / Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung

Reise ins „Land des Handwerks“ Internationale Handwerksmesse vom 14. bis 20. März in München

D

ie Internationale Handwerksmesse in München hat Großes vor. Die Leitmesse des Handwerks lädt vom 14. bis 20. März auf eine Reise durch das „Land des Handwerks“ ein. Auf einem neuen Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Handwerksmesse werden sich außergewöhnliche Betriebe aus ganz Deutschland präsentieren. Spezialisten, Experten und Vorreiter zeigen dort die ganze Bandbreite des Handwerks – und feiern auf der Internationalen Handwerksmesse eine Woche lang ein Fest der Regionen.

Eine Sonderfläche steht für Betriebe aus den 16 Bundesländern bereit. Im „Land des Handwerks“ repräsentieren mehrere Spitzenbetriebe pro Bundesland ihre Region. Alle stehen sie für die Vielfalt des Handwerks in der Bundesrepublik. „Es ist die Chance für Handwerkskammern, Betriebe und Regionen, ihre Besonderheiten und Spezialitäten zu zeigen“, sagt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). „Es ist eine lebendige Bühne für die Wirtschaftsmacht von nebenan.“ In lebenden Werkstätten sollen Berufsfelder aus dem Handwerk vorgestellt werden, die für Staunen, Faszination und Aufsehen sorgen. Sei es der Fassmacher, auf dessen Können sich die Top-Weingüter verlassen, der Stahlbauer, der spezielle Fassaden für markante und bekannte Gebäude entwickelt, oder der Bootsbauer, der sich auf die Produktion von Hightech-Ruderbooten spezialisiert hat. Deutschland ist vielfältig, so vielfältig wie der Pavillon „Land des Handwerks“. Für das Projekt sucht die Internationale Handwerksmesse einzigartige Betriebe aus ganz Deutschland und setzt dabei auch auf die Unterstützung durch Fachverbände und Handwerkskammern, schließlich kennen die Trendscouts in Kammern und Verbänden ihre regionale Aushängeschilder am besten.

Beim Weißen – oder Bräunen – von Tapeten mag es ja noch angehen, selbst Hand anzulegen. Viele andere handwerkliche Aufgaben, die im Lebensumfeld verrichtet sein wollen, erfordern jedoch den kritischen Blick und den Sachverstand des Fachmannes.

Möbel für die höchsten Ansprüche Nach Kundenwunsch auf Maß gefertigt: Designmöbel der Tischlerei Brandes

E

ine ausgeprägte Freude an dem von ihm gewähl- nicht nur die Verarbeitung dieser Möbelstücke muss ten Beruf und ein damit einhergehender Hang höchsten Ansprüchen genügen, auch deren stilistizum Perfektionismus kennzeichnen die handwerkli- sche Einbindung in das Umfeld muss hundertprozenche Arbeit von Klaus-Peter Brandes, den Inhaber der tig passen. So zeichnen sich Architektenhäuser oftin Hagenburg ansässigen Bau- und Möbeltischlerei mals durch eine sehr klare Linienführung aus, die Brandes. Getreu dem dann beispielsweise insoMotto „Qualität zahlt fern von den Einbau- und sich aus“ hat ihm dies im Solitärmöbeln aufgenomLaufe der Jahre nicht nur men werden muss, als einen großen KundenSchrankmaße auf den kreis beschert, sondern Millimeter genau am Fuaktuell auch dazu gegenbild der Bodenfliesen führt, dass über seine ausgerichtet werden. ZuHandwerkskunst in eidem müssen die designnem Bildband berichtet orientierten Massivholzwird. „Einbaumöbel Mulmöbel – ebenso wie die tifunktionsmöbel – Intellihierzu passenden, vielgente Lösungen im Defach ebenfalls aus seiner tail“ heißt die von dem Hand stammenden exkludiplomierten Architekten siven Treppen, Türen und Johannes Kottjé verfasste Bodenbeläge – mit den Publikation, in dem unter bei der Innenraumgestalanderem auch von Brantung solcher Immobilen des nach individuellen häufig im großen Stil Kundenwünschen auf zum Einsatz kommenden Maß gefertigte DesignMaterialien Stahl, Beton möbel zu sehen sind. und Glas harmonieren. Nicht nur die Verarbeitung der Möbelstücke muss „Solche Aufträge sind 4 Weitere Informatiohöchsten Ansprüchen genügen, auch deren stilistische immer wieder eine große nen im Internet unter Einbindung in das Umfeld muss hundertprozentig pasHerausforderung“, verrät www.tischlerei-bransen. Foto: wk der Tischlermeister. Denn des.de


L OKALSPORT

Seite 8

Sonnabend, 7. Januar 2012 | Seite 8

Peter Krebs stellt sich im Juli zur Wahl 52-Jähriger übernimmt den Vorsitz des Jugendausschusses kommissarisch kann Vankann Sie in Ihrer Arbeit unterstützen? Wir haben noch nicht intensiv miteinander gearbeitet, daher kann ich nicht sagen, ob wir die gleichen Vorstellungen haben. Ich hoffe aber, dass er mich und die anderen Mitglieder des KJA in der Arbeit Was wurde in den letzten unterstützt. Wichtig ist, dass der Kreisvorstandsvorsitzende Jahren Ihrer Meinung den unteren Ausschüssen, also nach vom Jugendausauch dem KJA, den Rücken schuss falsch gemacht? Uwe Langerwisch hat meiner stärkt. Meinung nach sehr gute ArStellen Sie sich im Juli beit geleistet. Er ist aus freien zur Wahl? Stücken zurückgetreten. Ich hätte gerne weiter mit ihm zu- Prinzipiell steht dem nichts entgegen. Ich habe die letzten sammen gearbeitet. zwei Jahre als 2. Vorsitzender gearbeitet und bin jetzt komDer Tag der Fußballjumissarisch eingesetzt worden. gend wurde mangels InDas Vertrauen, dass ich die teresses ersatzlos gestrianfallenden Aufgaben bewältichen. Das lag sicherlich gen kann, scheint also vorhanauch daran, dass über den zu sein. Am 30. Juni 2012 Jahrzehnte das gleiche werde ich als Trainer der AAngebot bestand. Werden Sie den Tag der Fuß- Jugend des FC Stadthagen balljugend wiederbeleben aufhören, daher steht dem zeitlich auch nichts entgegen. oder stattdessen andere Veranstaltungen des Werden Sie sich auch zur Kreisjugendausschusses Wahl stellen, wenn es anbieten? Gegenkandidaten gibt? Welche neuen Ideen zustande Oder werden Sie versukommen und inwieweit sie chen es so zu regeln, dass sich durchführen lassen, könes nur einen Kandidaten nen wir noch nicht absehen. geben wird, was Ihre Der Tag der Fußballjugend Qualitäten der Führungswird in dieser Form jedoch stärke unterstreichen nicht mehr angeboten werwürde? den. Es hat meiner Meinung nach nichts mit Führungsqualität Wie ist Ihr Verhältnis zu tun, dafür zu sorgen, dass zum 1. Vorsitzenden des es nur einen Kandidaten gibt. NFV-Kreises SchaumEs ist völlig in Ordnung, burg, Marco Vankann. Liegen Sie mit ihm auf ei- wenn mehrere Personen sich Peter Krebs hat den Vorsitz des Jugendausschusses von Uwe Langerauf ein Amt bewerben. ner Wellenlänge und wisch zunächst bis zur Neuwahl kommissarisch übernommen. Foto: ph

Mein Sohn spielte Fußball und es fehlte ein Trainer. Ich Fußball. Nach dem Rücktritt übernahm die Tätigkeit und des Jugendausschussvorsitzen- es hat mir Spaß gemacht. den Uwe Langerwisch hat Peter Krebs die Geschicke komUnd Ihre Laufbahn als missarisch bis zur Wahl im JuFunktionär. Wie sind Sie li übernommen. Der 52-Jährizu diesem Amt gekomge ist verheiratet, hat drei men? Kinder und war zuvor als 2. Karl Heinz Drinkuth hatte Vorsitzender im Kreisjugend- mich angesprochen, ob ich ausschuss (KJA) tätig. Der Fa- mir eine solche Funktion vormilienvater spielte in seiner stellen könnte. Ich habe mir aktiven Zeit beim ASC Poll- die Abläufe angeschaut und hagen-Nordsehl und war dort bin eingestiegen. auch sieben Jahre lang Jugendleiter. Krebs trainierte Was muss Ihrer Meinung viele Jugendmannschaften und nach ein Jugendausist seit 2009 Trainer der A-Juschussvorsitzender leisnioren vom FC Stadthagen. ten können? Fußball, Boule und Fahrrad- Das Wissen, was man im Laufahren sind die Hobbys des fe der Jahre und durch AusbilNordsehlers, der in der Bun- dungsmaßnahmen errungen desliga für Bayer Leverkusen hat, an sein Team, dem Kreisund Borussia Mönchenglad- jugendausschuss, weiter zu gebach schwärmt. In einem In- ben. Immer ein offenes Ohr terview erzählt Krebs wie er für Probleme haben, aber zum Trainerjob kam und wie auch mal sagen können, wo es er sich die Rolle des Jugend- lang geht. Die guten Dinge ausschussvorsitzenden vor- weiterführen und gleichzeitig stellt. gewillt sein, Neues auszuprobieren. Außerdem die AufgaWie sind Sie zum Sport ben innerhalb des Ausschusses gerecht zu verteilen. Die gekommen? Ab dem 6. Lebensjahr habe Hauptaufgabe wird es wohl ich selbst gespielt. Im Herren- werden den KJA nach den bereich hatte ich verletzungs- Turbulenzen im vergangenen bedingt einige Auszeiten. Als Jahr zu stabilisieren und die meine Söhne angefangen ha- Kommunikation sowie die ben, Fußball zu spielen, bin Darstellung nach außen zu ich auch wieder als Spieler in verbessern. der Altherren aktiv geworden und habe dann mit 44 Jahren Neue Leute bringen auch aufgehört. häufig neue Ideen mit. Was wollen Sie als JuWann haben Sie sich entgendausschussvorsitzenschlossen, Jugendtrainer der ändern? zu werden? Neue Ideen müssen sich erst

entwickeln, deshalb möchte ich dazu noch nichts sagen. Wie gesagt, ich bin für Neues offen. Auf der anderen Seite müssen neue Ideen auch sinnvoll sein. Diese Frage werden wir dann innerhalb des KJA besprechen.

Bundesligisten in Bückeburg

Alan Iverson und nicht Dirk Nowitzki als Vorbild

VON SEBASTIAN BLAUMANN

Gäste beim Jugendfußballturnier im Januar Jugendfußball (seb). Einen besonderen Leckerbissen bietet der VfL Bückeburg den Freunden des Jugendfußballs am 21. und 22. Januar in der Bückeburger Kreissporthalle an. Der VfL feiert sein 100jähriges Bestehen und zum 10. Mal findet das U-15-C-Junioren Turnier um den „VGHCup“ statt. Turnierorganisator Uwe Gaßmann hat ein attraktives Feld zusammengestellt. Am Sonntag, 22. Januar, spielen ab 10 Uhr in der Gruppe 1 der VfL Bochum, Borussia Dortmund, Hannover 96, FC St. Pauli und der VfL Bückeburg um den Einzug ins Halb-

finale. In der Gruppe 2 stehen sich der VfL Wolfsburg, Hertha BSC Berlin, 1. FC Köln, Eintracht Braunschweig und Arminia Bielefeld gegenüber. Bereits einen Tag zuvor, am Sonnabend, 21. Januar, wird der „VGH-Schaumburg-Cup“ ausgetragen. Die besten C-Junioren-Teams aus dem Kreisgebiet messen sich. In der Gruppe 1 spielen Deister United, JFV Bad Nenndorf, Victoria Lauenau, SV Obernkirchen und VfL Bückeburg I. In der Gruppe 2 sind JSG Niedernwöhren/Enzen, JSG Lindhorst/Beckedorf, FC Stadthagen, SC Rinteln und VfL Bückeburg II vertreten.

Christian Brenneke gehört zur „Goldenen Generation“ des TuS Jahn Lindhorst Basketball (rh). Anfang 1997 begann Christian Brenneke beim TuS Jahn Lindhorst mit dem Basketball. Vorher hatte er schon einige Erfahrungen mit dem roten Ball als Streetballer gesammelt – war also kein absoluter Anfänger mehr. In der C-Jugend des TuS spielte er zusammen mit Andreas Herber, David Bednareck, Dominik Cwik, Lennart Marx, Rudi Forstner sowie Marcus Bugdol und gewann bis zur A-Jugend mehrere Bezirksmeisterschaften. In Lindhorst bezeichnete man diese Mannschaft später als die „Goldene Generation“. Fast

alle Spieler schafften den Sprung in die erste Herrenmannschaft und mit ihr im Jahr 2003 den Aufstieg in die Oberliga. Christian Brenneke kam zum Basketball, weil er vom damaligen Boom angesteckt wurde. Vorher spielte er im Alter von sieben bis zwölf Jahre Tennis, suchte aber damals schon nach einer Mannschaftssportart und fand sie schließlich im Basketball. „Die Athletik, die Schnelligkeit und die Vielseitigkeit dieser Sportart sprach mich an, mehr als Fußball, den viele meiner Freunde spielten.“ Vorbilder

waren Shaquille O`Neil oder später Alan Iverson aus der NBA. Basketball war die richtige Sportart für ihn. Brenneke avancierte zum Führungsspieler und wurde von den Aktiven im TuS nicht weniger als sechsmal zum „Basketballer des Jahres“ gewählt. In der Oberliga wurde er zweimal bester Korbschütze und ebenfalls zweimal bester Dreipunktwerfer der Liga. Leider blieb er nicht von Verletzungen verschont. Wegen eines Kreuzbandrisses musste Brenneke ein Jahr mit dem Basketball aussetzen und zu-

letzt laborierte er an einer Achillessehnenreizung, die ihm erneut eine längere Pause bescherte. Einer der Höhepunkte in seinem Basketballleben war die Deutsche Meisterschaft im Streetball im Jahr 2009. Als Sieger in mehreren Qualifikationsturnieren qualifizierte er sich mit seiner Mannschaft für die Endrunde. In Münster holte man sich dann den Titel vor höher eingeschätzten Mannschaften aus Hamburg, Berlin oder Köln. Dieser Titel gab die Berechtigung für die Teilnahme an den „Moskau Open“ im Jahr 2010.


D IE F RAGE DER W OCHE

Seite9 | Sonnabend, 7. Januar 2012

>>> FR AGE UND ERGEBNIS DER VORIGEN WOCHE:

Tanken ist so teuer wie noch nie. Sparen Sie? 67 %

Ja, ich fahre deutlich weniger.

21 %

Mir ist das egal.

12 % Nein, beim Auto spare ich nicht. AKTUELLE UMFR AGE:

>>> Die Wirtschaft ist relativ stabil –

fürchten Sie trotzdem um Ihren Job? a) Ja. b) Nein. c) Ich weiß es nicht.

>>> Stimmen Sie ab auf www.sn-online.de oder www.schaumburger-zeitung.de oder www.landes-zeitung.de. Das Ergebnis dieser Umfrage lesen Sie am nächsten Sonnabend in „Hallo Schaumburg“.

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T Schaumburger Zeitung

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T Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung

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Telefonnummer

Geburtsdatum

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Datum und Unterschrift des neuen Lesers Die Annahme eines neuen Abonnenten sowie Gewährung der Prämie behalten wir uns in Ausnahmefällen vor.

Schaumburger Nachrichten, Am Markt 12–14, 31655 Stadthagen oder Schaumburger Zeitung, Klosterstraße 32/33, 31737 Rinteln oder Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung, Lange Straße 20, 31675 Bückeburg


V ERANSTALTUNGEN

Seite 10

SONNABEND 7.01.

KIRCHE & RELIGION

BÜHNE

11.00

15.00 Tarzan

Rollschuhmusical, Rattenfänger-Halle, Hameln 20.00

Orgelmusik zur Einkehr Stadtkirche Bückeburg

Hallen-Flohmarkt für private Anbieter

20.00

Antikund Trödelmarkt

21.00

23.00

Mr. Confuse & Marc A. Figge

Urban Dance Welcome 2012 Party Die beste Musik… mit DJ Thomas, Musikbox Minden

17.00

Rock Arena

23.00

Skunk Ska-Punk-Party mit DJ Doctor Bird, Faust Mephisto, Hannover

SONNTAG

8.01.

Rumpelstilzchen

de

Wochenend-Tipp

Wilhelm Buschs Rotjackenprinzip

Mit dem Förster in den Deisterwald

Das Geburtshaus ist geöffnet Sonnabend und Sonntag von 11 bis 16 Uhr (www.wilhem-busch-geburtshaus.de).

15.00 Tanztee

21.00

MUSIK 15.30

Tanzlokal Salsa, Bad Nenndorf

Die Rockkantine & DJ Stevie G live, Brauhaus Ernst August, Hannover

OperettenMelodien mit dem Kurensemble, Wandelhalle, Bad Nenndorf

Junge Bürger Ball 2012 21.00

21.00

22.00

22.00

23.00

Boogie Night In The Mix mit

15.00

16.00

Dubmosphere mit DJs Rocket & David Crackham,

Faust hat Hunger und verschluckt sich an einer Grete Studenten des 3. Studienjahrs Schauspiel, Studiotheater, Hannover

20.00

Der graue Engel Schauspiel von Moritz Rinke, Theater in der List, Hannover

20.00

Seymour oder Ich bin nur aus Versehen hier von Anne Lepper, Premiere, Cumberland, Bühne, Hannover

FREIZEIT 15.00 Tanztee

mit Hausmusiker Jan, Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf MUSIK 11.00

Mucker – Treff Das erste Mal im BÜZ! Kulturzentrum BÜZ, Minden

15.00

Neujahrskonzert Überraschungskonzert, Theater Hameln

Wo ist mein Bär? ab drei Jahren, KinderTheaterHaus Hannover

Absolut Weidendamm Lokal Electro, Weidendamm, Hannover

23.00

Hannover

Ü-30 Party Sumpfblume, Hameln

Ü40-Party Forever Young mit dem Capitol DJTeam, Capitol, Hannover

Arndt, Gross & Conti der dreistimmige Gesang des Trios weckt

Classic Rock Night

Die Nibelungen von Christian Friedrich Hebbel, Schauspielhaus, Hannover

www.leben31.de

„Das Rotjackenprinzip – Besonderheiten im malerischen Werk Wilhelm Buschs“ heißt es noch bis zum 9. April im „Schatzkästchen“ des Wiedensahler Geburtshauses des Malers und Zeichners, Dichters und Denkers, der hier vor 180 Jahren das Licht der Welt erblickte. Viel ist gerätselt worden über die Ursache dieser so zahlreich in seinem ansonsten meistens erdfarbenen malerischen Werk auftauchenden Farbtupfer. In rund 70 Gemälden windet sich Landschaft um diese roten Flecken. Im Zuge seiner Entwicklung hin zu einem der vielleicht wichtigsten Hinweiser auf den am Horizont sich abzeichnenden Expressionismus wird der Mensch wie alles andere auf den Bildern auch auf einen markanten Strich, eine symbolhafte Farbe reduziert. Ab jetzt gilt für Wilhelm Busch: Wo Rot ist, bricht ein Mensch in die grün-braune Natur ein. Farbe ersetzt den Raum. Der Strich die Athmosphäre. Am Rot bleibt das Auge hängen.

Die Schneekönigin Kinderoper von Daan Manneke, Junge Oper, Ballhof Eins, Hannover

19.30

Nabu-Kids erkunden den Winterwald

Eintritt:10€/12€, Schützenhaus, Stadthagen

18.00

Vagantei Erhardt, ab fünf Jahren, Theatermuseum,

Ausstellung im Wiedensahler Geburtshaus zeigt Besonderheiten im malerischen Werk

Brand-Stiftung Komödie von Günther Siegmund mit Heidi Mahler, Stadttheater Minden

19.00

Landeier oder Bauern suchen Frauen

weekendparty

18.00

BÜHNE 11.00

Landeier oder Bauern suchen Frauen Komödie von Frederik Holtkamp, Neues Theater, Hannover

Bildergalerien von Partys & Gigs etc. auf

Shortcuts

mit Hausmusiker Jan, Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf

Aegi, Hannover

mit DJ GoodNews, Faust 60er Jahre Halle, Hannover

Sex & Kreim im Altenheim

Treffpunkt um 14.00 Uhr an der Cecilienhöhe, Bad Nenndorf

20.00

22.00

Electro, Techno, House, Hardstyle, Trance, Der Bunker, Minden

Cecilienhöhe, Bad Nenndorf

19.00

Free-Entry-Night

eclectic rolling music, rare groove, 3Raum, Hannover

Bunkerforce

FREIZEIT

14.00

22.00

Quick Nick Band

Komödie von Frederik Holtkamp, Neues Theater, Hannover 10.00

22.00

Café Glocksee, Hannover

Studio 6, Hannover

spielen Bad Company, Joe Cocker, Gary Moore u. a., Philharmonie, Hannover

Scheunenviertel, Steinhude

Ballett von Nils Christe und Ricardo Fernando, Theater Hameln 20.15

DJ Mr. Boogie, Eve Klub, Hannover

NIGHTLIFE

8.30 - 16.00

Die Bösen Schwestern, Comedy, Marlene, Hannover 20.00

21.00

Grüne Halle hinter Mc Donald‘s, Neustadt

Comedy-Revue, Pavillon, Hannover

Cue Rock, Frosch, Hannover

7.00 - 16.00

Opus I

Sekt and the City - Vier Frauen mit Mumm

21.00

MESSEN & MÄRKTE

Kabarett mit Michael Sens, tak die Kabarettbühne, Hannover 20.00

Erinnerungen an die frühen Crosby, Stills & Nash, Jazz Club, Minden

Sonnabend, 7. Januar 2012 | Seite 10

17.00

Der Mann von La Mancha Musical von Dale Wasserman, Mitch Leigh, Joe Darion, Theater am

Blue Note Ensemble Jazzformation um Thorsten Doll und Christiane Oltmanns, Schloss Landestrost, Neustadt

WOCHENEND-NOTDIENSTE Apotheken Sonnabend:

Ärzte

Rinteln, Auetal:

Deckbergen, Schaumburg:

Allgemeinärztlicher Notdienst, Sa, So bis zum Folgetag 7 Uhr, Tel. 0 57 51/89 63 81, Rinteln Augenärztlicher Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/97 12 52, Hameln

Zahnärztlicher Notdienst von Hameln, Tel. 0 51 51/ 92 50 79

Stadthäger Apotheke, Tel. 0 57 21/9 34 87 90, Am Markt 12 - 16, Stadthagen

Stadthagen, Nienstädt, Niedernwöhren, Wiedensahl, Samtgemeinde Lindhorst, Sachsenhagen, Bad Nenndorf, Rodenberg und Lauenau, Bückeburg, Obernkirchen

Rinteln, Bückeburg:

und Bad Eilsen samt Ortsteilen:

Deckbergen, Schaumburg:

Telefon 0 50 41/7 77 56, montags, dienstags und donnerstags von 18 bis 8 Uhr des Folgetages, mittwochs und freitags von 13 bis 8 Uhr des Folgetages, sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen von 8 bis 8 Uhr des Folgetages

Sa, So., Tel. 0 51 52/1 92 18. Augenärztl. Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/ 97 12 52, Hameln

Stadthagen und Umgebung:

B33-Apotheke im Marktkauf, Tel. 0 57 51/ 9 93 93 19, Konrad-Adenauer-Str. 33, Rinteln Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Flora-Apotheke, Tel. 0 57 23/8 16 74 Hauptstr. 34 a, Haste Sonntag: Stadthagen und Umgebung:

Glückauf-Apotheke, Tel. 0 57 24/9 87 00 Bergkrug 14, Helpsen Rinteln, Bückeburg:

Löwen-Apotheke, Tel. 0 57 51/96 16 16 Bahnhofstr 26, Rinteln Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Linden-Apotheke, Tel. 0 57 25/84 48 Bahnhofstr. 22, Lindhorst

Sprechstunden in der Bereitschaftsdienstpraxis in der Rodenberger Rettungswache, Hans-Sachs-Straße 1 a, am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 12 Uhr und 17 bis 18 Uhr

Zahnärzte Sonnabend und Sonntag Stadthagen und Umgebung:

Dr. Weber, Sprechzeiten: 10 - 12 Uhr,Notdienstelefon 0 15 25/62 22 24, Oststr. 8, Lindhorst Bückeburg, Obernkirchen, Bad Eilsen:

Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 72/5 43 46 00

Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Haste:

Zahnarztpraxis Armin Brandt, Tel. 0 50 43/ 98 78 68, Pohler Straße 2, Apelern Notrufe Rettungsdienst/Feuerwehr,

Tel. 1 12 (ohne Vorwahl) Frauenhaus Schaumburg,

Tel. 0 57 21/32 12 Kinder- u. Jugendtelefon,

Tel. 08 00/1 11 03 33, Mo - Fr 14 - 20.00, Sa 10 - 14.00, gebührenfrei Elterntelefon, Tel. 08 00/ 1 11 05 50 Telefonseelsorge, Tel. 08 00/ 1 11 01 11 oder Tel. 08 00/ 1 11 02 22, Tag und Nacht

Rinteln, Auetal:

Notruf bei Wildtierunfällen,

Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 70/4 92 24 31

Tel. 0 57 25/70 87 30 o. Tel. 01 71/6 83 10 00, Wildtier-Auffangstation Sachsenhagen


S PÄTLESE

Sonnabend, 7. Januar 2012

Seite 11

„PLATT“

Das Fähnlein der sieben Aufrechten

Dat Wä’er is de Herr det Buern

Die „Fidele Pumpe“ kegelt seit über 52 Jahren / Altersdurchschnitt über 75 und viel Ehrgeiz VON DORIS GOERGES

VAN FRITZ WÖBBEKING

W

as ist das wohl für ein Kegelklub, in dem die jüngsten Kegler 74 Jahre alt sind? „Die fidele Pumpe“ kegelt seit Mai 1959. Das ist an sich schon bemerkenswert. Der Altersdurchschnitt dieses „Fähnleins der sieben Aufrechten“ beträgt 75,7 Jahre – das ist ebenfalls etwas Besonderes. Wer nun glaubt, dass sich die sieben Senioren nur zum fröhlichen Klönschnack treffen, hat sich gründlich geirrt. Bei der „Fidelen Pumpe“ wird nicht geredet, da wird gekegelt, und zwar sportlich und voller Ehrgeiz. Keine Minute der kostbaren Zeit wird unnötig vergeudet. Diszipliniert und konzentriert werden die Kugeln geschoben. Wer eine Pumpe wirft, ärgert sich. Fallen bei den „niedrigen Hausnummern“ die sonst erwünschte üppige Zahl an Kegeln um, wird das vom Kegler kritisch kommentiert. In den Anfangsjahren haben die zugehörigen Ehefrauen im eigenen Kegelverein „Scharfe Kante“ ebenfalls gekegelt. „Aber“, wie einer der Anwesenden anmerkte, „sie hatten zu viel zu erzählen, sodass sich die ‚Scharfe Kante‘ mit den Jahren selbst entschärft hat.“ Alle zwei Jahre startet die „Fidele Pumpe“ ihre Kegelfahrt, an der die besseren Hälften selbstverständlich teilnehmen. Das Miteinander ist sehr harmonisch; man versteht sich ausgezeichnet, wie Margret Heine dazu anmerkt. Tagsüber finden sich Interessengruppen zu eigenen Unternehmungen zusammen.

an’ Winne säe man: „Hei V stoaht mit’n Heunern up un jaht’er mi’e te Bedde.“ Kamm

„Die fidele Pumpe“ mit Wilfried Heine (von links), Herbert Koller, Helmut Frenzel, Horst Hucke, Adolf Münnichow und Joachim Schulz. Der Abend gehört wieder allen bei gemütlichem Beisammensein. Die Kegelfahrten sind seit Jahrzehnten ein gemeinsames Erlebnis. Gekegelt wird jeden zweiten Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.30 Uhr nach strengem Ritual. Am Anfang werden Nummern gezogen, sodass sich die Zusammensetzung der Kegelpaare immer wieder ändert. Man kegelt zunächst in die Vollen, aber auch hohe und niedrige Hausnummern mit Ansage, Abräumen und Auskegeln des Monatsmeisters gehören zum Standardprogramm. Neben der akribischen Buchführung, die Vor-

Verpackungen VON WILHELM SÖHLKE

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offentlich haben Sie das Weihnachtsfest unverletzt überstanden und sich nicht beim Öffnen oder Auspacken Ihrer Geschenke eine Verletzung zugefügt. Einer britischen Studie zufolge verletzen sich dort jedes Jahr 67 000 Menschen beim Versuch, widerspenstige Verpackungen zu öffnen, so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Das liegt in erster Linie an den Sichtverpackungen aus PVC, im Fachjargon Blister genannt. Blister sind leicht, billig zu produzieren, stoß- und reißfest und bieten viel Platz für Marketingbotschaften. Sie haben aus meiner Sicht neben dem Müllproblem nur einen entscheidenden Nachteil. Man kriegt sie nicht auf, zumindest nicht ohne schweres Gerät. Und da greift man dann in der Hitze des Gefechts schon mal zu untauglichen Werkzeugen wie Geflügelscheren oder SushiMessern. Aber selbst damit lässt sich der in der Elektrobranche so beliebte Doppelblister nur sehr schwer knacken. Eine Studie der TH Chemnitz dokumentiert, dass besonders ältere Menschen Schwie-

rigkeiten haben, unfallfrei an das Innere zu gelangen. Mit dem Alter nehmen Kraft, Seh- und Tastvermögen ab. Deshalb sind viele Verpackungen für ältere Menschen ohne Hilfsmittel schlichtweg nicht zu öffnen. Nun wissen wir alle, dass die Verpackung vor allem eine Reklamefläche für ihren eigenen Inhalt ist. Die Gestaltung der Verpackung kann über Erfolg oder Misserfolg eines Produktes entscheiden. Doch gerade wenn es um ältere Kunden geht, versagen viele Hersteller. Das fängt schon damit an, dass die Schrift zu klein ist. Wenn es dann auch noch fast unüberwindbare Schwierigkeiten beim Öffnen einer Verpackung gibt, merkt man sich das. Das Produkt wird einfach nicht mehr gekauft. Doch die Rettung naht. Amerikas Antwort auf den Doppelblister heißt Zip-itOpener. Er sieht so ähnlich aus wie ein Dosenöffner und arbeitet mit Batteriebetrieb. Das Gerät wurde extra zum verletzungsfreien Öffnen von Plastikverpackungen entwickelt. Zu beziehen über das Internet. Doch das Gerät wird nicht einfach so verschickt, sondern sicher verpackt – in einem Doppelblister!

aussetzung für die Ermittlung des Jahresmeisters ist, hatte sich der Klub bei der Gründung eine Vereinssatzung gegeben, die immer noch Gültigkeit hat. Dass hier Könner am Werk sind, beweisen Joachim Schulz und Herbert Koller, denen es bei den niedrigen Hausnummern mühelos dreimal gelingt, nur einen Kegel umzuwerfen. Dabei drehen sie die Kugel so geschickt an, dass diese auf der Bahn nach unten „tänzelt“, nur den äußersten Kegel berührt und die restlichen acht stehen lässt. Dieser Wurf verrät den Könner. Da verwundert es auch

nicht, wenn man hört, dass in diesem Verein schon 14-mal die „Acht ums Vordereck“ gefallen sind, die beiden letzten im August und am 22. November des gerade beendeten Jahres. Das Programm ist so vielfältig, dass keine Zeit für irgendeinen Schnack oder Witze bleibt. Groß ist die Freude immer, wenn endlich auch der letzte Kegler seine Pumpe geworfen hat. Dann ertönt das Lied: „Wir haben keine Jungfrau mehr!“ Auf die Frage, wie sich die rüstigen Herren fit halten, gibt es unterschiedliche Antworten. Drei Männer spielen noch Skat; bei einigen sorgen

Foto: goe

Haus, Hof und Garten für die nötige Bewegung. Briefmarken werden auch gesammelt. „Rasen mähen, Kartoffeln ernten, im Haushalt helfen“, bringt es Schulz auf den Punkt. Kegelbruder Willi Bruns ist nach langer Krankheit verstorben. Die verbliebenen sieben Kegler, Adolf Münnichow, Helmut Frenzel, Herbert Koller, Horst Hucke, Wilfried Heine, Joachim Schulz und Lothar Springer, bis auf Schulz alles Gründungsmitglieder, werden das Fähnlein weiterhin aufrecht halten. Dem Kegelklub „Fidele Pumpe“ ein dreifaches gut Holz!

de Wind ut Südoosten uter Rombarger (Rodenberger) Ecke, sau wusste de Bu’er ut oler Erfohrunge: „Rombarger Wind bringet Räjen jeschwind.“ Kamm de Wind ut Oosten, sau ludde et: „Oostenwind mit Räjen du’ert drei Dage oda niejen.“ Dröjet Wär konn kumen: Wenn in’ Sommer de Stirn stork lüchtet, wenn de Sunne klor ünnerjing oda sik Ahmdroot bille: „Ahmdroot gauet Wä’er bütt, Morjenroot in’ Drecke flütt.“ Wenn de Luft „hooch“ was, wenn sik Schäpkenwolken billn, wenn de natten Steine upn Flur anföngen, dröje te wirrn; wenn de Rook risch (gerade) hoch steeg; wenn de Schwalen inne Hochde flogen, wenn de Oltwiewersommer – „Mettkensommer“ – tooch, wenn de Müjjen bet taun Ahmd fleijen di’en, wenn de Miechirmelken (Ameisen) ühre Oare (Eier) anne Luft brochten, wenn de Immen fliedig up Honnig jingen. Fänget de Dage na’er Wintersummenwende an, länger te wirn, sau heit et noch: „Fänget de Dage an te längen, fänget de Winter an te strengen.“ Tegen (neben) der olen Spruchweishort der Värfohren achte man ok dorup, watt in’ Kalenner äver’t Wär schreef. Et jaff aver ok Twiefeler, de säen: „Den Kallenner maket de Lüe, aver use Herrgott maket dat Wä’er.“ Et jaff ok Oarnrejeln. Eine dorvan wass: „Wua Mess is, is Goddes Sägen.“

Langer, spannender Weg bis zum fertigen Bild Elisabeth Meyer will mit Batiken Mut zum Leben machen / „Jeder Schritt gleicht einem Experiment“

eignete sie sich Wissen an, besuchte Workshops und lernte durch eigenes Erproben. Am Anfang des Schaffensprozesses steht der auf Papier gezeichnete Entwurf des Bildes, der auf den über einen Rahmen gespannten Stoff übertragen wird. Bereits die Wahl dieses Stoffes (die Art der Seide, Leinen oder Baumwolle) beeinflusst die spätere Gesamtwirkung. Nun werden Linien und feine Ornamente mit flüssigem, heißem Wachs, das aus einem Kännchen (Tjanting) fließt, nachgezogen. Danach kann das erste Färben mit dem hellsten

Ton erfolgen. Dabei nehmen die gewachsten Abschnitte keine Farbe an. Dann wird die helle Farbe dort, wo sie erhalten bleiben soll, mit Wachs überzogen, es wird wieder gefärbt und getrocknet. Dies wiederholt sich, bis zuletzt die dunkelste Farbe verwendet wird. Für diesen Vorgang sind Wissen und viel Erfahrung nötig. Die Farbintensität ist abhängig von der Stoffart, der Farbkonzentration, der Färbezeit und der Temperatur der Farbe. Am Ende stehen das Ausbügeln des Wachses und die chemische Reinigung. „Es ist ein langer, arbeitsreicher, von vielen Unwägbarkeiten begleiteter Weg“, weiß Meyer, „auf dem man das fertige Bild immer vor Augen haben muss. Wenn die Arbeit dann gelungen ist, hat das für mich etwas wundervoll Beglückendes.“ Die Ideen für ihre Bilder kommen Meyer oft beim Hören von Musik, beim Lesen eines Textes oder beim Hören einer guten Predigt. Auch die Freude an der Natur und an Gottes Schöpfung inspirieren sie. Sie

Auch die Anti-Aging-Medizin suggeriert, dass bestimmte Verfahren vor Alterungsprozessen schützen. Was wäre, wenn wir 200 Jahre leben könnten? • NDR-Kultur, 8.40 Uhr: Friedensengel oder Brandstifter? – Glaube und Gewalt. Montag, 9. Januar • DRK, 2.33 Uhr: Kriminalhörspiel: „Flashback“. Dienstag, 10. Januar • NDR-Fernsehen, 20.15 Uhr: Visite: Schlaganfall – Spezialthe-

rapie. Husten, der aus der Nase kommt. Mittwoch, 11. Januar • DLF, 0.10 Uhr: Abschied vom allmächtigen Gott? Der Mensch zwischen Zufall, Schicksal und Vorherbestimmung. Donnerstag, 12. Januar • DRK, 19.30 Uhr: Lieber gehörlos als schwerhörig? Neue Hörprothesen und ihre Folgen. Freitag, 13. Januar • Nordwest-Radio, 19.05 Uhr: Radio -Tatort: „Mordlauf“.

VON WIEBKE WILKENING

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s ist eine große Herausforderung, ein Wandbild in Batiktechnik zu gestalten. Der lange Herstellungsprozess verlangt Durchhaltevermögen. Die mit Wachsschichten überzogene Seide ist schwer und unhandlich, und gearbeitet wird im Stehen, oft in gebeugter Haltung. Trotzdem ist das Batiken für Elisabeth Meyer (79) aus Beckedorf eine Freude: „Wenn ich vor der noch freien Stofffläche stehe, dann wächst in mir eine erwartungsvolle Spannung. Wie werde ich meinen Plan umsetzen können? Jeder Schritt verändert die Situation und gleicht einem Experiment.“ Bis Anfang der siebziger Jahre hatten die Familie mit vier Kindern sowie Haus und Garten im Mittelpunkt aller Aktivitäten gestanden. Erst als die jüngste Tochter aus dem Gröbsten heraus war, gewann Meyer Raum zur Entfaltung ihrer künstlerischen Talente. 1975 kam es zur ersten Berührung mit der Batik, einem 1500 Jahre alten Textilfärbeverfahren aus Indonesien. Fasziniert von dieser Technik

Elisabeth Meyer vor einer ihrer Batik-Arbeiten. Foto: wiw

HÖREN & SEHEN Sonnabend, 7. Januar • NDR-Fernsehen, 13.30 Uhr: Die Jahre danach – Flüchtlinge und Vertriebene in SchleswigHolstein. Sie trugen die größte Last des verlorenen Krieges, und ihre Integration in den Alltag der jungen BRD verlief nicht reibungslos, wie angenommen. Sonntag, 8. Januar • NDR-Info, 6.05 Uhr: Der Traum vom ewigen Leben – Spezielle Gene hochbetagter Menschen wurden entdeckt.

sagt: „Ich möchte meinen Arbeiten immer Inhalt und Aussage geben und die Batikkunst in eine zeitlose Bildsprache umsetzen. Der Betrachter soll Freude und Zuversicht empfinden und zum Leben ermutigt werden.“ Dafür ist die Wahl von Farben und Formen entscheidend. Meyer bevorzugt die Lichtfarbe Gelb, setzt Lichtpunkte und lässt Lichtbahnen und -wirbel entstehen. Die Himmelsfarbe Blau gibt den Bildern Weite, und die Grüntöne stehen für Werden und Wachsen, geben Hoffnung. Die Formen sind schlicht und schwungvoll bewegt, nie hart und eckig. Meyer legt dar: „Der Mensch unserer Zeit lebt in einer heillos gewordenen Welt. Er entfernt sich von einem sinnund richtunggebenden Zentrum, das Menschliche im Menschen wird zurückgedrängt. In meinen Bildern findet man eine in all ihrer Vielfalt heile Welt.“ 4 Elisabeth Meyer stellt bis Ende Januar in der Seniorenresidenz Curanum in Bad Nenndorf, Rudolf-Albrecht-Straße 44 A, viele ihrer Werke aus. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr.


R EISE

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Sonnabend, 7. Januar 2012 | Seite 12

Gute Nacht, Eiszeit: Ein Urlaub im Schweizer Igluhotel In Engelberg am Fuße des Titlis entsteht Jahr für Jahr ein Dorf mit Halbwertzeit – aus Schnee und Eis

ist aus Eis geschnitzt, in der Eisbar des Igludorfs im schweizerischen Engelberg blickt er auf uns Besucher, denen die Kälte langsam, aber gewissenhaft in die Skistiefel und Handschuhe kriecht. Minus zehn Grad, und es wird noch kälter. Für Darth Vader ist das gut. Aber für uns Menschen? Und es ist ja erst 18 Uhr. Essen gibt es in einer Stunde – also schnell noch einen Glühwein. „Aber nicht zu viel“, rät Dorfleiter Stephan. „Lieber viel Wasser und Tee, sonst dehydriert ihr in dieser Höhe.“ Eine Nacht wollen wir im Igludorf verbringen. Eine Nacht im Eis, die Wände, die Bar, die Betten – alles aus glitzernden Schneekristallen ge-

formt. In 1800 Metern am Fuße des Titlis-Bergmassivs gleicht das Igludorf einem immensen Schneehaufen mit wenigen Eingängen. Weiß in weiß fügt es sich nahtlos in die Berglandschaft ein. Dahinter verbirgt sich pfiffige Schneebautechnik: In jedem Jahr blasen die Erbauer einen Riesenballon auf und schleudern mit Schneekanonen und Fräsen 3000 Tonnen Schnee dagegen, nach und nach wird Iglu an Iglu angebaut. Im Innern toben sich internationale Eiskünstler aus, darunter viele Inuit. Das Kunstmotto in Engelberg heißt diesmal Filmklassiker. Die Eisbar steht im Zeichen von „Star Wars“, die Lounge erinnert an „Jurassic Park“. Und in den Romantikiglus – so nennen sich die teureren Doppelzimmer – zieren Skulpturen des liebenswerten Monsters „Shrek“ oder von „Cap und Capper“ die Wände. Als Dorfgründer Adrian Günter sein erstes Iglu in Scuol, der Schweizer Bergwelt im Kanton Graubünden, baute, ging es ihm noch nicht ums Geschäft. Mitte der neunziger Jahre wollte er schlichtweg der Erste sein, der am Morgen seine Spuren mit dem Snowboard in den Schnee zieht. So grub er sich am Berg eine Schneehöhle und verbrachte dort die Nacht

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VON SONJA FRÖHLICH

arth Vader guckt hämisch. Zumindest scheint es so. D Der Superheld aus „Star Wars“

HIN UND WEG l ANREISE: Engelberg-Titlis ist von Luzern, Zürich, Basel und Bern erreichbar. Die Gäste des Igludorfs werden im Berghotel Trübseehof abgeholt, das mit einer Gondel zu erreichen ist.

Aufwärmen bei 39 Grad: Nach der Wanderung hilft ein Bad im Whirlpool.

im Expeditionsschlafsack. Bald schon zogen Freunde mit. Später kamen vor allem Freerider – Wintersportler, die gern abseits der markierten Strecken durch unberührten Schnee fahren –, die sich den Iglubau etwas kosten ließen. Inzwischen eröffnet Günter in jedem Jahr um die Weihnachtszeit sieben der CO2-neutralen Igludörfer – fünf in der Schweiz, eines an

der Zugspitze in Deutschland und eines in Andorra. Andere Anbieter haben nachgezogen. Engelberg ist das größte und am zentralsten gelegene Igludorf. Wir sollen nur in Unterwäsche in den Schlafsack steigen und alles an die Fußenden legen, was wir am nächsten Tag anziehen wollen, hat uns Dorfleiter Stephan geraten. Und am

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nächsten Morgen kunden in der Tat alle Gäste, „kuschelig warm“ geschlafen zu haben. Manchem mit fest gefrorenen Haaren und roter Nase sieht man das nicht unbedingt an. Einer, dem die Kälte überhaupt nichts auszumachen scheint, ist Darth Vader. Für ihn beginnen die heiklen Temperaturen erst im Mai – wenn sich das ganze Dorf wieder in Wasser auflöst.

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Seite13 | Sonnabend, 7. Januar 2012

Wo Thailand Filmgeschichte schrieb

HIN UND WEG

Die Brücke am Kwai in Kanchanaburi ist eine der wichtigsten Attraktionen in Zentrum des Landes VON MIRJANA CVJETKOVIC

iebevoll streichelt Sumalee L Ansuchote ihr Pferd Erika. Daneben grasen 18 weitere Tiere einer thailändischen Mischrasse gemütlich auf der Wiese in Kanchanaburi, zwei Autostunden nordwestlich von Bangkok. Die 71-jährige Sumalee, die hier auf dem Kwai Family Horse Camp alle nur Puki nennen, hat einen zufriedenen Gesichtsausdruck, wenn sie bei ihren Lieblingen ist: „Schon als ich ganz klein war, habe ich mir in den Kopf gesetzt, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen“, sagt sie. Und so ist es gekommen. Die Grundlage dafür schafften bereits Ansuchotes Großeltern, die im frühen 20. Jahrhundert als junges Paar aus Hamburg nach Thailand ausgewandert waren. Deren Tochter Lieselotte, ebenfalls Pferdenärrin, baute 138 Kilometer entfernt des schon damals trubeligen Bangkoks die Pferderanch auf. Dass Kanchanaburi damals eigentlich am Bahnhof aufhörte und nur eine rote Erdstraße, ein schlichter Büffelkarrenweg, zum Camp führte, daran erinnert heute nicht mehr viel.

Längst hat sich der Tourismus in der Stadt niedergelassen. Schwer passierbare Erdstraßen wurden mit einer Asphaltdecke überzogen, an jeder Ecke werben Hotels und Homestays, Übernachtungen in Gastfamilien, mit günstigen Preisen. Kanchanaburi ist heute ein Besuchermagnet – vor allem wegen eines simplen Bauwerks: Die Brücke am Kwai ist nur drei Kilometer vom Ort entfernt ein Rummelplatz für Touristen geworden. Unzählige Besucher – Touristen, Zeitzeugen und Schulklassen – laufen täglich über das historische Konstrukt. Auf mächtigen, schwarzen Stahlträgern liegen Gleise, auf denen sechsmal am Tag Nostalgiezüge dahin zuckeln, angetrieben von schnaufenden Dampflokomotiven. Aus den Fenstern lehnen Passagiere, fotografieren und filmen die Überfahrt über die Brücke, die 1945 durch Bombenangriffe der Alliierten zerstört und 1946 wieder aufgebaut wurde. Pierre Boulle hatte das Bauwerk später in seinem Roman „Die Brücke am Kwai“ verewigt. Der wiederum wurde Grundlage für den 1957 erschienenen gleichnamigen Film mit Alec Guinness.

Ursprünglich hatten die Japaner im Zweiten Weltkrieg die Eisenbahnstrecke durch den Dschungel von Thailand nach Burma bauen lassen, um ihre Nachschubwege zu sichern. Kriegsgefangene wurden dafür herangezogen, fast 100 000 starben, viele an Malaria. Heute ist die Brücke am Kwai eine der wichtigsten Attraktionen in Zentralthailand – und entsprechend überlaufen. Auch Aktivitäten wie etwa Rafting sind hier inzwischen gefragt – der wilde Kwai ist wie geschaffen für diesen Freizeitsport. Wer die einfachere Variante in Schwimmweste bevorzugt, springt am südlichen Ende des River Kwai Jungle Rafts in den Fluss, lässt sich Dutzende Meter treiben und steigt am anderen Ende des Floßes über eine kleine Treppe wieder hinauf auf die Anlage. Etwa vier Kilometer südwestlich von Kanchanaburi, am Highway 3228, steht der Tempel Wat Kao Pun. Zur Anlage gehört auch eine Höhle, in deren unterirdischen, zum Teil sehr engen Gängen sich unzählige Statuen von Buddha und hinduistischen Historisches Bauwerk: Der Vorgänger der Brücke am Kwai ist in iStockphoto.com/Bogacki Film und Buch verewigt worden. Gottheiten befinden.

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Sonnabend, 7. Januar 2012 | Seite 14

Allein im Bernsteinzimmer: Der Winter in St. Petersburg Unter einer dichten Schneedecke zeigt sich die Millionenstadt noch bezaubernder – und vor allem ruhiger VON ALIKI NASSOUFIS

HIN UND WEG

ie Häuser sind von einer D Schneeschicht bedeckt, die an dicken Zuckerguss erin-

nert. Das Thermometer zeigt minus 15 Grad. Dick eingepackt stapfen wir durch den tiefen Schnee der nördlichsten Millionenstadt der Welt: St. Petersburg. Trotz Kälte lohnt ein Besuch im Winter. Schön am winterlichen St. Petersburg ist auch, dass es nicht so überlaufen ist wie im Sommer, wenn Tausende Touristen sich durch die Straßen drücken. Lange Anstehen vor den Sehenswürdigkeiten ist die Ausnahme, und selbst im Katharinenpalast vor den Toren der Stadt kann es passieren, dass man zumindest für einen Moment allein im sagenumwobenen Bernsteinzimmer steht – zumindest in der Rekonstruktion des bis heute verschollenen Originals. Fremdenführer Sergej Martschukov beginnt seine Tour an der Peter-Paul-Festung, dem Geburtsort der Stadt. Lange Zeit war die Region wegen ihrer Lage an der Ostseemündung heftig umkämpft und musste vor allem gegen die

l ANREISE Von Deutschland aus fliegen mehrere Fluggesellschaften direkt nach St. Petersburg, unter anderem Rossiya, Lufthansa und Air Berlin (unter anderem ab Berlin, Frankfurt, Hamburg und Dresden). l KLIMA Von Ende Oktober bis März kann das Thermometer unter minus 20 Grad sinken. Durchschnitt sind minus 8 Grad. l PREISE Die Kosten für Unterkünfte entsprechen denen westeuropäischer Metropolen. l INFORMATIONEN www.russische-botschaft.de Die Eremitage lohnt allein wegen der Räume einen Besuch.

Schweden verteidigt werden. Doch dann trieb Zar Peter der Große sie endgültig aus dem Land. Um die Stelle zu sichern, ließ er von 1703 an die PeterPaul-Festung errichten. „Damals war hier nur Sumpf“, erzählt Sergej, der jahrelang in Cottbus studiert hat und seit

Matthias Schrader

seiner Rückkehr vor allem deutsche Touristen durch seine Heimatstadt führt. Doch das änderte sich schnell. „Peter der Große und seine Nachfolger wollten mit St. Petersburg unbedingt die schönste Stadt des Landes schaffen.“ Auch wenn sich der Besu-

cher manchmal wie in einem riesigen Freiluftmuseum fühlt, ist St. Petersburg eine sehr lebendige Stadt. Egal zu welcher Jahreszeit. Besonders schnell schlägt das Herz sicher bei den Walrössern, jenen St. Petersburgern, die sich ein Loch in die zugefrorene Newa hacken

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und ins eiskalte Wasser springen. Es gibt weniger rabiate Methoden, sich im winterlichen St. Petersburg aufzuwärmen. Im Café Singer etwa kann man bei einem heißen Tee und einem Stück Kuchen das Treiben auf dem Prachtboulevard Newskij

Prospekt beobachten. Oder man erwärmt sich mit einer Suppe wie Borschtsch und Soljanka. Auf den Speisekarten der zahlreichen Restaurants finden sich Spezialitäten ehemaliger UdSSR-Staaten wie Armenien oder der Ukraine. Eine andere Möglichkeit, der Kälte zu entgehen, ist ein Besuch der Eremitage, die eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt ist. Mit knapp drei Millionen Exponaten ist die Sammlung der Eremitage größer als die des Pariser Louvre. Ausgestellt sind aber nur rund 65 000 Stücke. Das Museum selbst ist ein Konglomerat von fünf Gebäuden, die wie Schlösser aussehen. Spannend sind auch einige der Kirchen, etwa die Kasaner Kathedrale. Zar Peter I. wollte, dass die Kirche dem Petersdom in Rom gleicht, und so wurden gewaltige Kolonnaden und eine enorme Kuppel gebaut. Einige Hundert Meter weiter, von der Isaakskathedrale, der größten der Stadt, haben wir von der Aussichtsplattform einen wunderschönen Blick über die Stadt. Und nach dem Aufstieg ist uns auch angenehm warm.

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B ABYGLÜCK

Die Eltern Kathrin und Jens Heineking aus Minden und der große Bruder Jonas haben ein besonderes Neujahrsgeschenk bekommen: Amelie Heineking ist am 1. Januar um 7.33 Uhr mit einem Gewicht von 3370 Gramm und einer Größe von 52 Zentimetern auf die Welt gekommen.

In jeder Woche erblicken im Kreiskrankenhaus Stadthagen und im Krankenhaus Bethel in Bückeburg sowie in den Kliniken in Minden, Hameln, Neustadt und Gehrden Babys das Licht der Welt. Die „Schaumburger Nachrichten“ stellen die Familien immer dienstags im „SN-Babyglück“ vor. Die Bilder der Schaumburger Neubürger sind zudem im Internet unter www.sn-online.de zu sehen.

Die Eltern Melanie und Thomas Strömel aus Rolfshagen konnten ihre Tochter Cindy Karoline Strömel am 1. Januar um 22.20 Uhr zum ersten Mal in den Arm nehmen. Das Neujahrsbaby wiegt 3220 Gramm und misst 51 Zentimeter.

Mit stolzen 57 Zentimetern und einem Gewicht von 4040 Gramm ist Damien Vogel am 29. Dezember um 4.09 Uhr auf die Welt gekommen. Über seine Geburt freuen sich die Eltern Alina und Heiko Vogel. Die Geschwister Laura und Maya Johanna freuen sich riesig über die Geburt ihrer Schwester Madleen. Die Kleine wurde am 28. Dezember mit 3000 Gramm und 52 Zentimeter geboren. Auf ein aufregendes Leben zu fünft freuen sich Manuela und Michael Berger.

Überglücklich sind Hidayet und Öslem Atasay aus Stadthagen. Am 26. Dezember um 20.05 Uhr ist ihre Tochter Asli-Ayse (3250 Gramm, 49 Zentimeter) im Kreiskrankenhaus Stadthagen auf die Welt gekommen. „Unser kleiner Sonnenschein ist da.“ Er hört auf den Namen Mikail Kokoc und wurde am 25. Dezember um 19.42 Uhr als kleines Weihnachtskind geboren. Sein Startgewicht beträgt 3270 Gramm bei einer Größe von 53 Zentimetern. Die überglücklichen Eltern sind Magdalena Grodnicka und Metin Kokoc.


U NTERHALTUNG

Wochenende

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S I L B E N R ÄT S E L Aus den Silben sind 22 Wörter zu bilden, deren erste und vierte Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben. ar - auf - burg - che - damp - del - dieb - do - dor duve - eis - er - ex - fal - fat - fer - ge - ha - he - hir - ho ins - kö - kor - kraut - land - lar - lei - ler - lü - lung me - mer - mi - mur - na - nah - nan - ne - ne - neut no - nör - ny - old - ping - plo - pu - rad - ras - rer - ri - ri se - tag - tal - te - ter - ti - tin - tine - vold - wie - xen

Sonnabend, 7. Januar 2012

Sonnabend, 7. Januar 2012 | Seite 16

SUDOKU

Auflösung der letzten Woche:

Das Zahlenspiel für Kreuz- und Querdenker – ein leichtes für Einsteiger – ein schwierigeres für Profis. Die Spielregeln: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass – in jeder Zeile – in jeder Spalte – in jedem 3x3-Kästchen – alle Zahlen von 1 bis 9 stehen. Auflösung in der Ausgabe am kommenden Wochenende.

leicht

Sudoku: leicht

schwer schwer

1. Gestalt der germanischen Sage 2. Kräftigung

Um die Ecke gedacht: A R A F A T K O E R P E R

3. russischer Mönch, 1916 ermordet 4. rumänischer Weinbauort © DEIKE PRESS 0112

5. eine bestimmte Software 6. Schmetterling 7. vorherrschendes Merkmal

L O H E P O O L L I L I E

K E N I A N A P F S A R I

O R T S T I L E T T Y E N

H A I T I S A A R B O N E

O R T E N A U T E U F E L

L T A N G A S O U F F L E

T E N N E K A M P F T O M

E R L E H I N D I A R T E

S I E P E N C E A L A U N

T E U E R S E N F O B S T

8. Frostgebilde 9. Schiff mit besonderem Antrieb

UM DIE ECKE GEDACHT

10. Nachtkerzengewächs

Waagerecht: 1. Megaverzeichnis, eignet sich zum Tricksen 11. zieme uns unschicklich, ginge es nicht um eine Katze 12. beethoventlich kennen Sie das fünfundfünfzigste Werk! 14. in den Savannen läuft es von dannen 15. auch von seinem Sterben berichten Wildwestgeschichten 16. im Grunde ist unter den Immobilienhändlern durchaus eine kriminelle Bande zu finden 17. auch für Autos gilt: Entscheidend ist, was hinten rauskommt 19. im Vergleich zu diesem winzigen Wabbelwesen verfügt der Regenwurm über ein äußerst starres Skelett 21. den Rehmund tut man damit kund 22. dessen Dimensionen lassen sich des Langen und Breiten diskutieren 24. dazu zählt auch das Land mit dem lustigen Präsidentchenwechsel-dich-Spiel 26. indische Reisstadt 29. Roddy Doyle ist es, ebenso Pierce Brosnan und jedes einzelne Mitglied der Kelly-Family 31. das Mittel der Wahl für den, der sich nicht zwischen Brief und Telefonat entscheiden kann 32. Filmhelden will se? Mel, ... paar! 33. schlankweg zu ratende Aufforderung an Efeu 35. dass er es mit seinem Kumpel viele Jahre aushalten würde, hätte „er nie“ gedacht 37. eher davor, und schon haben wir ein Bündnissymbol 38. this killed the video 39. nur bei Stille möglich: Sie kann man weghaben, ohne dass sie weg ist 40. schon bei Heidegger und

11. historisches Kraftfahrzeug 12. Märchen von Ludwig Bechstein 13. Stadt in Niedersachsen 14. Name amerikanischer Satelliten 15. Elementarteilchen 16. norwegischer Biathlet, geb. 1969 17. Foto, Lichtbild 18. Gequengel 19. samtartiges Gewebe 20. Kastenschiff 21. schwedische Hafenstadt 22. Flur, Diele Auflösung des Silbenrätsels von letzter Woche: 1. Dobermann, 2. Nachtigal, 3. Impromptu, 4. Camillus, 5. Havelberg, 6. Terrarium, 7. Margarine, 8. Esplanade, 9. Humoreske, 10. Reparatur, 11. Zebrafink, 12. Untertasse, 13. Tafelente, 14. Rezepisse, 15. Enderlein, 16. Norderney, 17. Notbremse, 18. Eukinetik, 19. Normanne „NATUR UND KUNST, SIE SIND NICHT MEHR ZU TRENNEN.“ (J. W. VON GOETHE)

seinen Weggenossen erwähnte Gebirgsvorsteherin 42. ein Schöner ohne Biest 44. er ist Monika törichterweise verfallen: Haben Sie den schon auf dem Schirm? 47. wir denken ... ... und möchten Sie ..., an einen Schirm zu denken 49. nur ein Wimpernschlag in der Erdgeschichte 50. eiserne Lady aus altmodischer Gerätemedizin 51. hier bleibt Ihnen was zu raten übrig 52. Tipp für Gedichtaufsager: je strenger das Versmaß, desto größer die Gefahr zu ... 53. Führungsaufgabe für Leinwandkünstler Senkrecht: 1. Art von Personenverkehr 2. das Boot führt im Namen seine frühere Identität fort 3. wer die Ellbogen einsetzt, versteckt sie automatisch 4. wo Wim durch die Flure duiste und Jean-Claude die Trischecks unterschrieb, doch Mario nimmt’s nicht draghisch 5. so nennt man das Wandern von einem Ort zum andern 6. darin unterscheiden sich Hörbuchsprecher und Weinerntehelfer 7. klingt wohl, jawohl! 8. englisches Zeitwort 9. Italiener, der zuletzt über einen Friedhof in Prag berichtete 10. finden Sie Ihre Mitte! 13. eine Zungenfertigkeit des Zigeunerbarons 18. das ist ja gallerthand, gelieren Sie sich etwa, das Wort zu raten? 20. wenn Lügen vorausgingen, so haben wir es hier mit einem Münchhausen zu tun 23. wie es in diesen Tagen nicht nur unter Unnahbaren zugeht 25. steht

vor Uhren, die gleichzeitig den Lauf der Zeit sowie das Gesetz der Schwerkraft illustrieren 27. wer im Bilde ist, ist vielleicht auch dort zu finden 28. ein Dienerhaus des Herrn oder nur das, was das erste Huhn in selbigem legt? 30. in hohler Gasse kam sie Tell zupass 31. Tanzattraktion eines außerirdischen Reiseveranstalters? 32. Auswüchse, die Viehhirten bestens bekannt sind 34. unter all ihrer Pracht liegt auch nur Straßenstaub 1

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36. er kommt auch rück-wärts gut vorwärts 39. leider ist dieses Rätsel nicht tadellos 41. gehen Sie doch mal zum Maxim, und notieren Sie seinen Namen 43. büffeln Sie Biologie, damit geschwind das Rind sich find’t 45. Rohling im Bäckerhandwerk 46. peu à peu besitzergreifendes Wort 48. sowie Bauernfänger an ihre Grenzen geraten, beginnt die Gerichtsbarkeit 49. und jetzt haben Sie sich ein Bier verdient!

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hallo Schaumburg vom 7. Januar 2012  

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