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Ein Sonderprodukt Ihrer Tageszeitung | Ausgabe 9 | Sonnabend, 3. März 2012

Fackeln auf dem Eis Beim Eisverbrennen wird Winter eingeschmolzen

Nach mehr als 40 Jahren verabschiedet sich Rolf Watermann (Mitte) gut gelaunt von der Sparkassenarbeit – auch Ehefrau Monika freut’s. Foto: rg

Abschied des „Schnellsprechers“ Rolf Watermann geht nach rund 40 Jahren im Dienst der Sparkasse in den Ruhestand Bückeburg (kil). Rolf Watermann (63) geht nach mehr als 40 Jahren im Dienst der Sparkasse in den Ruhestand. In all den Jahren habe er „Sparkasse gelebt“, brachte es HansHeinrich Hahne, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schaumburg, am Montag bei der feierlichen Verabschiedung im Hubschraubermuseum Bückeburg auf den Punkt. Durch die Redner des Abends sollten die Gäste den künftigen Ruheständler nicht nur als Banker, sondern auch als

Menschen kennenlernen, kündigte Uwe Graells, Moderator des Abends und Chefredakteur der Schaumburger Nachrichten, zu Beginn an. Mit Watermann verliere die Sparkassen-Organisation einen Mitarbeiter, der das Geschäft „von der Pike auf“ gelernt habe, so Hahne in seiner Ansprache. Seine berufliche „Passion“ sei das Kreditgeschäft gewesen, im Vorstand habe er immer „den ausgleichenden Punkt“ des Dreiergespanns gebildet. Einige Mei-

lensteine seiner Laufbahn: Watermann habe unter anderem drei Sparkassen-Fusionen in Schaumburg miterlebt und -gestaltet. Eine persönliche Neckerei musste sich der langjährige Sparkassenmann bei allen Lobesworten allerdings über sich ergehen lassen: Watermann sei ein „Schnellsprecher“, darauf spielten fast alle Redner an. Während Hahne Watermanns Redefluss schmunzelnd mit einer Fremdsprache verglich, machte Jörg Farr, Vorsitzender

Rückblick auf eine „Bilderbuchkarriere“ R olf Watermann blickt, so nannte es Thomas Mang, auf eine „Bilderbuchkarriere“ bei der Sparkasse zurück. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Stadtsparkasse Minden (1969-1971) blieb er dort einige Monate als Angestellter, bevor er Betriebswirtschaftslehre in Göttingen studierte. 1977 ging kehrte er zur

Sparkasse zurück, nämlich als Revisor bei der Prüfungsstelle des Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverbandes. Es folgte die Leitung der Betriebsberatung der Sparkasse Minden-Lübecke, wo er 1985 die Verantwortung für die Kreditabteilung übernahm und ein gutes Jahr später zum Abteilungs-Direktor ernannt wurde. Seit 1988 mischt er aktiv in

der Vorstandsarbeit mit: 1988 wurde er Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Bückeburg, 1993 folgte die Mitgliedschaft im Vorstand der Sparkasse BückeburgObernkirchen und 1994 der Sparkasse Schaumburg-Lippe. Seit 1999 war er als stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Schaumburg aktiv.

des Verwaltungsrates der Sparkasse, daraus einen „Schnelldenker“, denn wer schnell spreche, müsse schließlich auch gut strukturiert sein. Als Mitarbeiter, der stets „gut gelaunt, gepaart mit fachlicher Versiertheit“ gewesen sei, beschrieb Thomas Mang, Präsident des Niedersächsischen Sparkassenverbandes, den 63Jährigen. „Er war von Anfang an von der Idee der Sparkasse überzeugt.“ Das bestätigte auch Watermann selbst und erinnerte sich daran, dass ihn bereits als Kind beim Weltspartag die Idee, dass aus einem kleinen Geldbetrag irgendwann „ein ganzer Haufen“ werden könne, geprägt habe. Watermanns Nachfolge tritt ab dem 1. März der Bückeburger Stefan Nottmeier (45) an – ein „Mann aus dem eigenen Haus“, sagte Hahn. Der 45Jährige ist bei der Sparkasse Schaumburg seit 2001 Leiter der Unternehmenssteuerung mit den Abteilungen Personal, Controlling, Rechnungswesen, strategisches Marketing, Kreditrisikosteuerung und Rechtsfragen.

Lauenau (ems). Das Ende der Eissaison ist in Lauenau eingeläutet worden. Die Schlittschuhe wurden in ihren Regalen verstaut und haben dort nun einige Monate Ruhe, ehe die Läufer zurückkehren werden. Über eine erfolgreiche Saison freute sich besonders Heyno Garbe, Vorsitzender des Vereins Eishalle Lauenau, gemeinsam mit dem „guten Geist“ der Eisbahn, Heidrun Gaedigk, und Betriebsleiter Günter Krzon. „Ohne die tatkräftige Hilfe von Freiwilligen aus allen Lauenauer Vereinen wäre unsere Arbeit wieder nicht zu schaffen gewesen“, war es Garbe ein Anliegen, von Herzen Dank zu sagen. Die vergangene Saison sei so außerordentlich erfolgreich gewesen wie schon lange nicht mehr. Dabei sind rund 35 000 Besucher gezählt worden. „Bei einem Eintrittspreis von drei Euro ohne Zeitbegrenzung sind wir außer Konkurrenz“, wirbt Garbe. Bei der Saison-Schlussveranstaltung sollte dem Winter der Garaus gemacht und das Eis symbolisch „in Brand“ gesetzt werden. Eine jugendliche Gruppe von Fackelträgern glitt deshalb mit flackernden Lichtern in der Hand über das Eis, bis die Eisglättemaschine zum Finale einen kleinen Schneehaufen in der

Winter ade: Symbolisch setzen die jugendlichen Fackelträger das Eis in Brand. Foto: ems Mitte der Bahn abkippte. Da hinein wurden dann sämtliche Lichter gesteckt, und es begann die „Mega-Eisdisco mit dem KKL-Soundteam“, wobei die allerletzten fröhlichen Runden der Saison ganz und gar kostenlos gedreht werden durften. Zuvor hatten noch die örtlichen Schlittschuhgruppen „No Name“ und „Cool Runnings“ das Programm mit phantasievollen Darbietungen bereichert. Als Sieger des diesjährigen Eisstockschießens ging nach 14 Spieltagen unter 44 Mannschaften das Team „Peperoni 6“ – mit Helmut Friedrichs, Ralf Schmelzer und Michael Cordes – hervor. Das Grußwort auf dem roten Teppich sprach Bürgermeister Heinz Laufmöller.

Roland Kaiser ist zurück Karten für Konzert im Kuppelsaal zu gewinnen Landkreis (r). Es war eine der schönsten Meldung des Jahres, und sie ging wie ein Lauffeuer durch die Republik: Roland Kaiser kehrt auf die Live-Bühnen zurück. Mehr als drei Jahrzehnte hatte der Künstler seine Fans mit unvergesslichen Songs und legendären Konzertmomenten begeistert, unterhalten und berührt, bis er vor gut einem Jahr „auf Wiedersehen“ sagte. Am Donnerstag, 8. März, will der Schlagerstar ab 20 Uhr im Kuppelsaal Hannover seine Fans mit bekannten Hits wie

„Santa Maria“, „Joana“ und „Ich glaub’, es geht schon wieder los“ sowie Songs seines neuen Albums unterhalten. Einlass ist ab 19 Uhr. Wer Roland Kaiser live erleben möchte, sollte heute, Sonnabend, die Gewinn-Hotline 01 37-8 88 13 14 wählen und Name, Anschrift und Telefonnummer hinterlassen, denn „Hallo Schaumburg“ verlost drei mal zwei Tickets. Ein Anruf aus dem deutschen Festnetz kostet 50 Cent. Mobilfunktarife können abweichen. Viel Glück!


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Eine problematische Abrechnung Ex-Niedernwöhrenerin veröffentlicht Buch / Mix aus Fiktion und Fakten Samtgemeinde Niedernwöhren (gus). In ihrem Buch „Samtgemeindeblues“ beschreibt Marion Schumacher, dass es einige Männer in und um Niedernwöhren nicht allzu eng sahen mit der ehelichen Treue, dass dort aber auch Frauen mitunter unmoralische Ansprüche hegten und dass Männer – aber auch einige Frauen – zu heftigem Alkoholkonsum neigten. Erboste und in Schumachers Augen rechtschaffene Ehefrauen entdeckten schließlich eine Art Voodoo-Kunst und brachten ihre Partner um. Außer zweien, einer davon wurde „nur“ in einem Whirlpool verbrüht und entstellt. Spätestens der Racheakt an den untreuen Männern zeigt, dass Schumacher Wirklichkeit und Fiktion – auf problematische Weise – vermischt. Die Autorin erklärt, sie habe tatsächlich Erlebtes mit ihrer „blühenden Phantasie“ aufbereitet und zu einer lustigen Geschichte machen wollen. Gar nicht lustig finden zahlreiche Niedernwöhrener den „Samtgemeindeblues“, zumal alte Geschichten aufgewärmt werden und in zahlreichen Fällen ersichtlich ist, wer sich hinter welcher Figur verbirgt. Dies bestätigten mehrere Quellen dieser Zeitung. Schumacher empfindet einen offenbaren Groll gegen die Samtgemeinde Niedernwöhren, wobei die jetzige Aachenerin vor allem auf den Ort Niedernwöhren abzielt. Gegenüber dieser Zeitung räumte Schumacher ein, dass die männliche Hauptfigur, ihr damaliger Lebensgefährte „Hans“, aus Wennigsen stammt und nur kurze Zeit in Niedernwöhren lebte. Aber „meine Samtgemeindeclique liebte ihn“, so Schumacher.

Der „Samtgemeindeblues“ der Marion Schumacher. Nach der Trennung habe es für sie einen „Spießrutenlauf“ gegeben, woran „Hans“ Schuld gehabt habe. Mehrfach lässt die Autorin im Buch durchblicken, dass sie die von ihr beschriebenen Zustände für ein Niedernwöhrener Phänomen hält. Sie lebe lieber in der Stadt, dort gebe es so etwas nicht. Da ihre problematische Übersteigerung der vermeintlichen Vorfälle dem Leser aber ein ganz und gar verfälschtes Bild zeichnet, erfährt dieser nichts Erhellendes über den angeblich unsittlichen

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Handlungsort. Mehr noch wirkt die Erzählung wie eine humoristisch verkleidete Abrechnung, kombiniert mit einer Mixtur aus Aufbaukurs fürs eigene Ego und gespielter Selbstkritik. Denn die Buchheldin erscheint stark idealisiert. Schumacher, die Ende 2003 aus Niedernwöhren wegzog, gibt sich in der Erzählung den Namen „Rosa Schön“. Sie beschreibt sich selbst als unsicher und übergewichtig. Ihr Hintern sei „so groß wie Brasilien“, in Anlehnung an ein Zitat aus dem Film „Bridgette Jones“,

das auch wörtlich im Buch auftaucht – allerdings ohne Quellenangabe. Ihr „Brasilien“, die fehlende Neigung, sich vorteilhaft zu kleiden und das fehlende Interesse an Flirts ändern aber nichts daran, dass „Rosa“ sich vor Annäherungsversuchen etlicher Männer kaum retten kann. Da wird sie doch gleich mehrfach von Anbetern – ganz ohne eigenes Zutun – beinahe vernascht. Ein einziges Mal erliegt sie sogar dem Werben. Schumacher schreibt im Vor- und Nachwort zu ihrer Erzählung, sie wollte ein erheiterndes Buch über die Erlebnisse in einer „Samtgemeinde in Niedersachsen“ schreiben. Doch viele Leser dürften sich fragen, warum sie den untreuen, wenig attraktiven „Hans“, der nicht Vater ihrer Kinder war, nicht einfach vor die Tür setzt, anstatt sich von ihm scheinbar lange Zeit für dumm verkaufen zu lassen. Bei aller Leichtigkeit, mit der Schumacher scheinbar ihre Erinnerungen an die Zeit in Niedernwöhren niederschrieb, gibt es auch ein nachdenklich stimmendes Detail. Gegenüber dieser Zeitung verweist sie auf einen Fall sexuellen Missbrauchs in ihrer Familie, der ihren kaum übersehbaren Groll verständlicher macht. Ein Gerichtsverfahren sei allerdings aus Mangel an Beweisen gescheitert. Fazit: Schumacher prangert unmoralische Dinge an. Doch neu ist das alles nicht. In der Literatur gehört das Themenfeld der ehelichen Treue und der Eifersucht sogar zu den ältesten überhaupt. Schon in der Antike bedienten sich Dichter dieser Stoffe. Und das macht den „Blues“ erst so richtig deprimierend.

Öffentliche Gelöbnisse „wichtiger denn je“ Bei Fackelschein: 251 Rekruten legen auf dem Stadthäger Marktplatz freiwillig ihr Gelöbnis ab

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Stadthagen (ssr). Das trübe Nieselwetter hat der feierlichen Stimmung auf dem Marktplatz keinen Abbruch getan. Insgesamt 251 Soldaten aus den Standorten Bückeburg, Holzminden, Augustdorf und Ahlen/Westfalen legten während einer einstündigen Zeremonie am frühen Mittwochabend vor rund 800 Zuschauern fackelbeleuchtet das Feierliche Gelöbnis ab und wurden vereidigt. 123 dieser Rekruten sind Soldaten auf Zeit, 128 freiwillig Wehrdienstleistende. Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sagte, die Bundeswehr als „wichtiger Pfeiler zum Schutz unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ müsse „Rückhalt von uns allen erfahren“. Dazu dienten öffentliche Gelöbnisse. Das sei „nach Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht wichtiger denn je“. Schünemann verwies auf Beispiele Sicherheit schaffender Einsätze der Bundeswehr weltweit, so im Kampf gegen die Piraterie am Horn von Afrika. Die Bundeswehr sei „unser Produzent äußerer Sicherheit“ im Sinne eines „friedlichen Zusam-

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (links) schreitet an der Seite von Ausbildungskommandeur Rainer Lüttge die Front der Rekruten ab. Foto: rg menlebens der Völker“. Soldaten im Auslandseinsatz seien durch den Bundestag legitimiert. Auch beim Afghanistan-Einsatz gehe es um die Sicherung von Menschenwürde, Frieden und Freiheit. Schünemann weiter: „Und ich sage auch: Deutschland ist als große Exportnation in der Mitte

Europas auch volkswirtschaftlich erheblich von der Stabilität des internationalen Staatensystems abhängig.“ In seiner Ansprache würdigte Rainer Lüttge, Kommandeur der Lehrguppe B der Heeresfliegerwaffenschule, an die Rekruten gewandt, dass „Sie freiwillig zeitlich befristet Sol-

dat geworden sind“. Dieser Beruf stehe unter dem Motto „Wir dienen Deutschland.“ Tim Voß als Vertrauensperson der Rekruten ließ in einer phasenweise humorvollen Rede die Zeit der Grundausbildung bei den Heeresfliegern Revue passieren. Da war vom „Spindaufbau als

Endgegner“ die Rede und dem Problem, beim Biwak-Bau „mit stumpfem Klappspaten einen gefrorenen Boden auszuheben“. In den ernsteren Passagen lobte Voß die „stets aufmerksamen“, fachgerecht agierenden Ausbilder. 4 Bildergalerie auf sn-online.de


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Loreck ist neuer König Mannschaften des „Six Pack“ räumen ab

Ausgezeichnete Leistungen: Die besten Sportler und engagierten Ehrenamtler stehen und sitzen im Rampenlicht.

Fotos: sk

„Ich komme mir vor wie Mario Adorf“ Ball des Sports: 1200 Gäste feiern in der Festhalle / Eva Stroh und Vincent Höfler sind Sportler des Jahres Stadthagen (sk). In der Stadthäger Festhalle haben am Sonnabend 1200 Gäste ausgelassen den 14. Ball des Sports gefeiert und den Sportlern des Jahres Beifall gespendet. Die erfolgreiche NordicWalkerin Eva Stroh vom Postsportverein Stadthagen (PSV) zeichnete Moderator Reinhard Stemme auf der Bühne zur besten Stadthäger Sportlerin 2011 aus. Eva Stroh gewann die Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon. Zum besten Sportler wurde der Leichtathlet Vincent Höfler, ebenfalls vom PSV, gekürt. Im Hochsprung entschied Höfler die Kreismeisterschaft für sich. Als beste Mannschaft enterten die Fußball-A-Junioren der Jugendspielgemeinschaft

Enzen-Hobbensen die Bühne. Zur Auszeichnung von verdienten Ehrenamtlern im Sport rief Stemme zunächst Peter Foraita auf die Bühne. 51 Jahre ist Foraita im Schwimm-Club Stadthagen ehrenamtlich tätig, von der Wettkampforganisation bis zur Jugendarbeit. Der Ehrenamtler zeigte sich gerührt und bekannte humorvoll: „Ich komme mir vor wie Mario Adorf.“ Auch dieser sei für sein Lebenswerk geehrt worden, erklärte Foraita und zeigte damit auf, wie viel ihm der Schwimm-Club seit vielen Jahrzehnten bedeutet. Seit 50 Jahren in Sachen Fußball ist Wilhelm Kläfker unterwegs, hat sich vor allem im Schiedsrichterwesen ver-

dient gemacht. Kläfker ist unter anderem Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses Schaumburg und nahm für sein Engagement Blumen und herzlichen Dank entgegen. Als „Gesicht von Union Stadthagen“ sei Gürler Cetin bekannt, benannte Stemme den dritten Ehrenamtler, der beim Ball des Sports ausgezeichnet wurde. Cetin helfe überall im Verein, sei unter anderem Pressesprecher und trete sogar noch aktiv in der ersten Mannschaft des Fußballvereins an, wenn „Not am Mann“ herrsche. Mit viel Applaus bedachten die 1200 Ballgäste die Ausgezeichneten und brauchten anschließend nicht mehr lange die Füße stillzuhalten. Die

Rodenberg (bes). Peter Loreck ist neuer Grünkohlkönig des Rodenberger Schützenclubs. Er löst damit Sven Pasucha ab, der sich am Sonnabend während der traditionellen Herrenrunde mit einer scharfzüngigen Rede verabschiedete. Dabei wurden nicht nur die lokalpolitischen Ereignisse wie die Kommunalwahl und der vermeintliche Abriss des Volksbank-Gebäudes sowie die Akteure aufs Korn genommen, auch der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff kam in der Abschiedsrede nicht zu kurz. Ebenso politisch war es zuvor bei der Siegerehrung zum Pokalschießen der Rodenberger Gemeinschaften zugegangen. In der obligatorischen politischen Wertung siegte nach vielen Jahren erstmals wieder die SPD, die in der Endabrechnung auf Platz sechs landete, gefolgt von der Wählergemeinschaft. Platz drei in dieser Wertung sicherte sich die FDP vor den Aktiven Demokraten, deren Abschneiden von den mehr als 130 Gästen mit einem hämischen „Ooohhh“ quittiert wurde. Den Sieg in der Mannschaftswertung A sicherte sich das Schützenkomitee I vor den Jungschützen I und den „Grover Bulls I“.

Die „Bach-Combo I“ siegte in der Mannschaftswertung B vor den „Kniffelfreunden II“ und den „Ehemaligen I“. Überaus erfolgreich waren allerdings auch die Mannschaften des „Six Packs“. Deren dritte Vertretung gewann den Dieter-KleimannPokal, den Dieter-Matthias-Pokal holte sich die zweite Mannschaft. Die Einzelwertung B gewann Harald Martin, bei der Wertung A triumphierten Gerd Grädener und Heiko Katurbe. Unter lautem Gejohle wurde schließlich die „Rote Laterne“ an die Jugendfeuerwehr Rodenberg überreicht. Trotz der zahlreichen schießsportlichen Regularien stand die Geselligkeit bei der 31. Auflage der Rodenberger Herrenrunde im Mittelpunkt. So sorgten die Schaumburger Musikanten für den musikalischen Rahmen, während die Frauen des Schützenclubs Rodenberg um Antje Schönfeld sich um die Bewirtung kümmerten. In den Tagen zuvor hatten sie bereits mehr als 70 Kilogramm Grünkohl zubereitet, 20 Kilogramm Zwiebeln geschält und fast 60 Kilogramm Kartoffeln gekocht. 4 Bilder auf sn-online.de

Tanzband „7Beats“ hatte bereits zu Beginn des Abends für Bewegung gesorgt. „Der Ball ist noch nicht eröffnet, aber wir sind schon fast mittendrin“, hatte Stemme in seiner Begrüßung kommentiert. Unter „Mond und Sternen“, angebracht von Dekorateur Uwe Kaschel, tanzten die Sportlerballgäste bis in den frühen Morgen. Für Cocktails und kulinarische Stärkung sorgten Teams vom „Schützenhaus“ und dem „Torschreiberhaus“. Viel Applaus ernteten zwei Turniertanzpaare des erfolgreichen Tanzsport-Clubs Braunschweig (BTSC) mit ihrer Einlage „Moonlightshow“. 4 Bilder auf sn-online.de Der scheidende Kohlkönig Sven Pasucha (von rechts) und Moderator und leben31.de heiko Katurbe gratulieren der neuen „Majestät“ Peter Loreck. Foto: pr.

Heftiger Streit um Öffnungszeiten entbrannt Große Mehrheit der Marktbeschicker wehrt sich gegen Verlängerung / Thema vom Rat abgesetzt Stadthagen (ssr). Eigentlich hatte der Rat am Montagabend eine neue Satzung für den Wochenmarkt verabschieden sollen. Doch dazu kam es nicht. Das Thema wurde von der Tagesordnung abgesetzt. Hintergrund ist eine heftige und noch offene Auseinandersetzung zwischen der Stadtverwaltung und vielen Marktbeschickern vor allem über die geplante Verlängerung der Öffnungszeiten an Sonnabenden während des Sommerhalbjahrs. In einem von 24 Marktbeschickern unterzeichneten Schreiben an Rat und Verwaltung vom 8. Februar, das dieser Zeitung vorliegt, hatten sich diese Händler vor allem gegen die jeweils von April bis Mai vorgesehene Verlängerung der Marktzeit an Sonn-

abenden von 13 auf 14 Uhr gewehrt. Auf einer Versammlung der Marktbeschicker im vergangenen Herbst hätten sich von 33 anwesenden Händlern 29 gegen eine solche Verlängerung ausgesprochen. Viele „wirtschaftliche und betriebliche Gründe“ sprächen dagegen, heißt es. Zumindest Verunsicherung bekunden die Standbetreiber darüber, dass sie künftig die angrenzenden Gangflächen selbst von Schmutz, Schnee und Eis freihalten sollen. Das gehe nur „durch technische Unterstützung des Baubetriebshofs“, eine „grobe Reinigung von Schnee und Eis zu Marktbeginn“ durch diese städtische Einrichtung sei „unverzichtbar“, heißt es. Unklarheit besteht bei den Unterzeichnern auch über die

von den Händlern abgeführte Werbekostenabgabe. „Wofür dieses Geld bisher verwendet worden ist, haben wir trotz mehrfacher Nachfrage nicht erhalten“, heißt es. Nicht zuletzt beschweren sich die Händler über eine aus ihrer Sicht mangelnde Kommunikation. Für eine bessere Transparenz sei es wichtig, dass alle Marktbeschicker auf Wunsch an den Sitzungen des Wochenmarktbeirats teilnehmen dürfen. Zudem sollten allen Händlern Protokolle dieser Sitzungen zugeleitet werden. „Reden Sie mit uns“, schließt der Brief. In einer Vorlage vom 17. Februar an die Ratsmitglieder nimmt die Verwaltung zu den Vorhaltungen Stellung. Die beabsichtigte Verlängerung der

Marktzeit sei „maßvoll“, schreibt Bürgermeister Bernd Hellmann. Diese nur im Sommerhalbjahr vorzusehen, sei ein „Kompromiss“ mit Blick auf die ablehnende Haltung der Händler. Die Änderung sei aber zwingend hinsichtlich „des geänderten Einkaufsverhaltens“. Der Wochenmarkt müsse „mit der Zeit gehen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und um seinen Beitrag zur Attraktivität der gesamten Innenstadt zu leisten“. Da sei es „im Einzelfall nicht immer zu vermeiden, dass die übergeordneten städtischen Ziele im Sinne einer zukunftsgerichteten Innenstadtentwicklung nicht deckungsgleich mit den betrieblichen Zielen einzelner Wochenmarkthändler sind“, argumentiert Hellmann.

Herausgeber: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Dass Markthändler im direkten Umfeld Schnee räumen müssen, sei auch auf anderen Märkten üblich. Dasselbe gelte für Einzelhändler. Über ergänzende Hilfeleistungen des Baubetriebshofes lasse sich aber reden, so Hellmann. Zum Punkt Werbekostenabgabe wird in dem Schreiben eine lange Liste von Marketinganstrengungen der Stadt auf eigene Rechnung zugunsten des Wochenmarktes angeführt. Abschließend räumt der Verwaltungschef ein, dass „Erfolge bei der Positionierung des Wochenmarktes nur mit den Händlern zusammen erzielt werden können“. Daher gelte es, „die Kommunikation zu verbessern“ und Dinge „intensiver zu beraten“.

Chefredaktion: Dr. Uwe Graells Christoph Oppermann, Dr. Stefan Rothe Redaktion Stadthagen, Am Markt 12–14: Tel. (0 57 21) 80 92 30, Fax. 20 07. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Arne Frank Verlag: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co KG, Stadthagen, Am Markt 12–14 Druck: Oppermann, Rodenberg Anzeigenannahme: Telefon (0180) 100 10 22 Fax (0180) 100 10 23 Geschäftsstelle Stadthagen: Am Markt 12, 31655 Stadthagen. Erscheinungsweise: sonnabends. Erfüllungsort und Gerichtsstand für das Mahnverfahren und im Verkehr zu Vollkaufleuten ist Hannover. Alle Rechte vorbehalten. Die Zeitung ist in all ihren Teilen urheberrechtlich geschützt. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Verlag darf diese Zeitung oder alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen weder vervielfältigt noch verbreitet werden. Dies gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische Datenbanksysteme und die Vervielfältigung auf CD-ROM. Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 37

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Freispruch für unschuldigen Pfleger Richter gehen von natürlichem Tod aus / Entschädigung für Untersuchungshaft Obernkirchen/Bückeburg (ly). Wie erwartet: Im Prozess um den Tod einer Bewohnerin (91) im Seniorenzentrum „Sonnenhof“ hat das Bückeburger Schwurgericht den angeklagten Altenpfleger am Mittwoch freigesprochen. Unschuldig im Gefängnis, mehr als fünf Monate lang: Für die Untersuchungshaft steht dem Obernkirchener (36) eine Entschädigung zu. Auch Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig war vom Vorwurf des Totschlags abgerückt und hatte auf Freispruch plädiert. Fahrlässige Tötung kam ebenfalls nicht infrage. „Wir sind ein Schlachtschiff und kein Ausflugsdampfer“, sagt Rechtsanwalt Ralf Jordan über seine Kanzlei. Als Verteidiger Jordan sich gestern zum Plädoyer erhebt, blickt er in den altehrwürdigen Saal und zitiert Napoleon: „Das Schlachtfeld ist auch für den Sieger kein schöner Anblick.“ Trotz des Freispruchs hat der Angeklagte den Prozess nicht unbeschadet überstanden. Er habe, so dessen Anwalt, als Familienvater die Arbeitsstelle verloren. Ausgerechnet am Tag der Haftprüfung sei sein jüngstes Kind zur Welt gekommen. Und niemand habe ihm zu-

Ein Motiv hat auch das Gericht nicht gefunden. Am Mittwoch wurde der Pfleger daher freigesprochen. Foto: tol nächst geglaubt. Dennoch ist Jordan bereits vor dem Richterspruch überzeugt: „Sieger in diesem Verfahren bleibt die Gerechtigkeit.“ Als Alexander Berndt, ebenfalls Verteidiger, im September die Amtsstube des Haftrichters betrat, dachte er: „Hier stimmt was nicht. Es fehlt ein Motiv.“ Der Fall, so Berndt im Rückblick, habe „ausreichend Stoff für einen Krimi“ geboten. „Aber jeder Krimi ist nur so gut wie seine Ermittler.“ Ein Motiv hat auch das Gericht nicht gefunden. „Durch den Tod der Frau hatte der Angeklagte keinerlei Vorteile“, erklärt die

Vorsitzende Richterin Dr. Birgit Brüninghaus. Hinzu kommt: „Sämtliche Zeugen haben ihn als liebevollen Altenpfleger beschrieben, der keinen Grund hatte, die Frau zu töten.“ Als ein Vorgesetzter am Mittag des 2. September in den Raum kam, lag ein Müllbeutel auf dem Gesicht der alten Dame. Der Pfleger war mit im Zimmer. Die Tüte hatte er nach Überzeugung des Gerichts nicht im Mülleimer ausgebreitet, sondern neben den Kopf gelegt und dann vergessen, während er andere Arbeiten erledigte. Nach der Beweisaufnahme können die

Richter nicht feststellen, dass der Obernkirchener die schwerstpflegebedürftige Frau vorsätzlich erstickt hat. Ohne das Wissen um die Tüte hätte der Hausarzt eine natürliche Todesursache attestiert, vermutlich Herzversagen. Zweifel hat das Gericht, ob der Vorgesetzte das Gesicht der Seniorin beim Betreten des Raumes erkennen konnte. Außerdem hatte nur dieser Zeuge eine blaue Verfärbung gesehen, alle anderen nicht. Einem Rechtsmediziner zufolge hätte die Patientin „quasi minütlich“ sterben können. Sie litt unter anderem an einer Herzkrank-

heit. Zugunsten des Angeklagten gehen die Richter davon aus, dass dies die Todesursache war – und nicht Ersticken. DNA-Spuren, wonach der Pfleger den Müllbeutel über das Gesicht gestülpt haben könnte, gibt es nicht. Und ein Wettergutachter schließt nicht aus, dass ein Windstoß die Tüte erfasst hat. Sie könnte auch aufs Gesicht geweht sein, als die Frau schon tot war. Anlasten kann man dem Pfleger lediglich eine Pflichtverletzung: Er hätte den Beutel nicht aufs Kissen legen dürfen. „Aber dafür“, so Richterin Brüninghaus, „hat der Angeklagte bitter bezahlt.“

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Tropicana-Sommerangebot erfährt 2012 eine Neuauflage Antrag von WIR/FDP auf forcierten Neubau eines Freibades geht im Rat baden Stadthagen (ssr). Es bleibt dabei: Ein neues Freibad wird es in der Kreisstadt frühestens 2014 geben. Ein Antrag der Gruppe WIR/FDP, „den Neubau zeitlich zu forcieren“, ist im Rat am Montagabend mit 3:29 Stimmen baden gegangen. Gleichzeitig beschloss der Rat einmütig, in den Monaten Juni bis August 2012 ein „Tropicana“-Sommerangebot zu vergleichbaren rabattierten Konditionen wie 2011 anzubieten. Richard Wilmers bezeichnete es namens der Gruppe WIR/FDP als „unverzichtbar“, ein neues Freibad 2012 zu planen und 2013 zu bauen. Es sei „unzumutbar“, Stadthäger Freibadfreunde noch längere Zeit ins Umland fahren zu lassen. Das Sommerangebot des „Tropicana“ stelle keinen Ersatz für ein Freibad dar, argumentierte Wilmers. Dem widersprach Karsten Becker für die Mehrheitsgruppe SPD/Grüne. In den Monaten Juni bis August des vergangenen Sommers hätten fast 70 000 Besucher das Sommerangebot des „Tropicana“ genutzt, ins Freibad seien im vergleichbaren Zeitraum des Jahres 2010 gerade einmal 17 000 Personen gegangen. Das beweise, so Becker, „dass diese Zwischenlösung keineswegs unzumutbar, sondern höchst attraktiv ist.“ Auch SPD/Grüne wollten baldmöglichst ein Freibad, versicherte Becker, „allein schon wegen des Sport- und Schulschwimmens“. Das Geld dafür stehe aber frühes-

tens 2014 zur Verfügung. „Es ist unsere Absichtserklärung, dass es in jenem Jahr gebaut werden soll“, unterstrich Becker. CDU-Fraktionschef Heiko Tadge sagte, für die Union stehe das ganze Thema wegen der Finanzlage „derzeit nicht zur Debatte“. Das Sommerangebot des „Tropicana“ sei ein „adäquates Angebot“. Für ein neu gebautes Freibad würden nicht nur die Investitionskosten anfallen, bemerkte Tadge, sondern Jahr für Jahr laufende Kosten „von mehr als 100 000 Euro“. Ob man das überhaupt wolle, „darüber werden wir frühestens reden“, unterstrich der CDU-Vertreter, „wenn das Geld für die Investition einmal da wäre“. Wilmers nannte es „völlig daneben“, dass die Union einen Neubau offenbar in Frage stelle. Der SPD warf er vor, diesen „durchsichtig zwei Jahre vor die nächste Kommunalwahl“ zu platzieren. Auf diese Vorhalte reagierten die Sprecher der großen Fraktionen gereizt. „Wilmers verkneift sich auch nur den leichtesten Finanzierungshinweis“, rief Becker. Außerdem verhalte sich dieser „widersprüchlich“, wenn er den Schuldenstand der Stadt einerseits beängstigend nenne, andererseits aber rasch eine Million für das Freibad fordere. Tadge versicherte, die CDU lehne ein Freibad keineswegs komplett ab, sehe aber den Zeitpunkt noch nicht gekommen, über dieses Thema zu reden.

„Die Presse darf kein Glaskinn haben“ „Spiegel“-Chefredakteur Georg Mascolo zu Gast in der VHS Stadthagen (jpw). Zu der Macht der Medien, zum Rechtsterror in Deutschland, zur Putin-Herrschaft in Russland und vielen anderen Themen hat „Spiegel“Chefredakteur Georg Mascolo rund 60 Besuchern in der Volkshochschule Schaumburg in einer Fragestunde Rede und Antwort gestanden. Der in Obernkirchen als Sohn einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters aufgewachsene Mascolo war VHS-Fachbereichsleiter Alfred Reckmann „noch einen Besuch schuldig“. Diesen absolvierte der „Spiegel“-Chef und gebürtige Stadthäger nach eigenem Bekunden gerne in der alten Heimat, zunächst in der IGS Schaumburg und anschließend in der Volkshochschule. Mascolo, dessen Eltern auch gekommen waren, hielt die Auskünfte zu seiner Person knapp. Er lud vielmehr sein Publikum zu Fragen ein. „Die Presse hat eine besondere Verantwortung“, sagte er als Antwort auf die Frage, ob gegenwärtig bei den Medien eine Phase der Selbstreflexion einsetzen müsse. Sie sei „stets Teil des Diskurses“ und dürfe kein Glaskinn haben. Ein Journalist lebe vom Vertrauen, dürfe kein Geld für Informationen zahlen: „Das erfüllt den Tatbestand der Bestechung.“ Den Einfluss der Medien empfindet Mascolo derzeit als zu groß. Das liege aber auch an Politikern, „die sich der Beschleunigung nicht entziehen“. Absprachen unter den Medien

Zu Gast in der VHS: „Spiegel“-Chefredakteur Georg Mascolo (links) mit Alfred Reckmann. Foto: rg – wie von einem Zuhörer vermutet – gebe es nicht. „Viele haben beim Rechtsterrorismus diesen Organisationsgrad nicht erwartet“, meinte der „Spiegel“-Chefredakteur zum nächsten Thema – und schloss sich selbst ausdrücklich ein. Die Lektion daraus könne für Journalisten nur lauten, dass immer solche Dinge für möglich gehalten werden müssten. Die Geschichte mit der NSU sei „für alle kein Ruhmesblatt“. Für das nächste Wochenende erhofft sich Mascolo zumindest in den großen russischen Städten einen Widerstand gegen die „seit 20 Jahren eher zynische Herrschaft von Putin“. Der ehemalige KGB-Offizier

verspüre angesichts der russischen Rolle in der Welt „immer noch einen großen Phantomschmerz“. Einen Verkauf des „Spiegels“ schloss Mascolo vom gegenwärtigen Standpunkt nahezu aus, nicht nur, weil 50,5 Prozent der Anteile im Besitz der Mitarbeiter seien. Der „Spiegel“-Chefredakteur ist der Meinung, dass es „Papier als Überträger des gedruckten Wortes“ noch viel länger geben werde, als viele es glaubten. Wichtig sei, dass der Leser selbst entscheiden dürfe, auf welchem Weg er den vollen Inhalt der Zeitschrift bekommen wolle, als gedruckte Ausgabe, oder digital.


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Teilnehmen kann jeder, der Spaß am Kochen und eine kreative Idee für ein Hauptgericht hat, das die Kosten von 10 Euro (für eine Person) nicht überschreitet. Dazu können bis zum 17. März die Rezepte auf www. kochbar-schaumburg.de hinterlegt oder per Post unter dem Stichwort „Kochbar“ an die Schaumburger Nachrichten, Am Markt 12-14, 31655 Stadthagen gesendet werden. Was online veröffentlicht wird, ist eine Zutatenliste, eine Beschreibung der Zubereitung sowie der Name des Koches. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt es auf www.sn-online.de.

Gourmet-Freunde haben mit dem dadurch entstehenden virtuellen Kochbuch nicht nur die Möglichkeit, viele neue Ideen selber nachzukochen, sondern können außerdem online über ihre Top 20 abstimmen. Die besten Fünf aus 20 ermittelt anschließend vom 7. bis zum 11. April ein Telefonvoting.

Welcher Koch der verbliebenen Fünf letztendlich als Sieger aus dem Rennen geht und sich über eine neue Küche freuen kann, entscheidet das Los am Sonnabend, 14. April während der großen Abschlussveranstaltung bei der Paul Home Company in Sülbeck. Die übrigen Köche erwarten ebenfalls zahlreiche Preise.

Vorbeischauen lohnt sich auch für Nicht-Teilnehmer, denn die besten Rezepte werden an diesem Tag vor Ort zubereitet und zum Probieren angeboten. Damit das Projekt mit der Ehrung der Sieger nicht vollends vorüber ist, sondern einen bleibenden Eindruck hinterlässt, werden ausgewählte Rezepte im Anschluss schriftlich veröffentlicht. Kochen wird so zu einem gesellschaftlichen Großereignis.

SCHAUMBURGER NACHRICHTEN und die PAUL HOME COMPANY freuen sich auf VIELE SPANNENDE REZEPTIDEEN.

Die


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Kurzzeitpflege – Bis zu 28 Tage pro Jahr

Bis zu 1550 Euro Zuschuss möglich Überblick: Wann und von wem kann Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden? In der Kurzzeitpflege wird ein pflegebedürftiger Mensch für einen begrenzten Zeitraum (bis zu 28 Tage) stationär in einem Pflege- oder Seniorenheim aufgenommen. Und nicht selten kommt es vor, dass man Kurzzeitpflege für einen pflegebedürftigen Menschen ganz kurzfristig benötigt. Das kann der Fall sein, wenn… • ein alleinstehender Mensch nach einem Krankenhausaufenthalt noch pflegebedürftig ist und sich auf keinen Fall allein versorgen kann. • sich eine Pflegebedürftigkeit plötzlich verschlimmert und sichergestellt werden soll, dass eine notwendig gewordene Pflege oder gezielte Aktivierung von Fachkräften durchgeführt wird. Auf diese Weise kann ein Krankenhausaufenthalt vermieden werden. • nach schweren Krankheiten eine Nachsorge nötig ist, die nur Pflegefachpersonal durchführen kann. • der Partner eines pflegebedürftigen Menschen krank wird, versorgt werden muss oder in Krankenhaus oder Rehabilitationsklinik stationär aufgenommen wird. • Angehörige nach einem Krankenhausaufenthalt für den pflegebedürftigen Menschen alles Notwendige für die Pflege und Betreuung zu Hause organisieren müssen (Pflegebett, eventuelle Umbaumaßnahmen, Pflegedienst finden und dergleichen). • Angehörige in Urlaub fahren wollen und ihr pflegebedürftiges Familienmitglied

gedienst geleistet werden. Das kann der Fall sein, wenn der sonst pflegende Angehörige krank wird und eine Versorgung des pflegebedürftigen Ehepartners und des Erkrankten durch einen Pflegedienst möglicherweise praktikabler ist. Hier gilt es, zusammen mit dem Arzt und der Pflegekasse beziehungsweise der Krankenkasse eine Lösung zu finden.

Der Eigenanteil an der Kurzzeitpflege

Bei der Kurzzeitpflege werden Angehörige für maximal 28 Tage pro Jahr von der Pflege entlastet. Foto: pr. versorgt und betreut werden soll. • geklärt werden soll, ob eine stationäre Versorgung auf Dauer erforderlich ist. • man die Zeit überbrücken muss, bis auf Dauer ein geeigneter Heimplatz gefunden ist. Kurzzeitpflege bei Verhinderung der Pflegeperson 4 Verreist die Pflegeperson oder ist sie aus anderen Gründen verhindert (zum Beispiel Krankheit oder Kur), hat der Pflegebedürftige einen Anspruch auf Verhinderungspflege für bis zu vier Wochen

(28 Tage) im Jahr in Höhe von bis 1550 Euro. Die Kurzzeitpflege wird auf Antrag bei der Pflegekasse genehmigt, wenn der Antragsteller schon seit mindestens einem Jahr einer Pflegestufe zugeordnet ist. Kurzzeitpflege, wenn die häusliche Versorgung vorübergehend nicht gewährleistet oder ausreichend ist (zum Beispiel direkt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt) 4 Sollte noch keine Einstufung vorliegen, weil der Betroffene vorher gar nicht pflegebedürftig war, dann muss

die Einstufung umgehend bei der Pflegekasse beantragt werden. Wird bei der anschließenden Begutachtung mindestens die Pflegestufe I festgestellt, werden die Kosten der Kurzzeitpflege ab dem Datum der Antragstellung übernommen. Auch hier gilt: höchstens vier Wochen pro Jahr und bis zu 1550 Euro. Ist ein pflegebedürftiges Familienmitglied keinesfalls gewillt, für eine begrenzte Zeit aus den eigenen vier Wänden auszuziehen, dann kann die Kurzzeitpflege unter bestimmten Voraussetzungen auch durch einen ambulanten Pfle-

Kurzzeitpflege in stationären Einrichtungen ist der Normalfall. Die Tagespflegesätze der Pflegeheime für die einzelnen Pflegestufen variieren. Die Zuschüsse der Pflegekassen liegen je nach Pflegestufe zwischen 34,40 Euro und 47,70 Euro pro Tag. Zu diesen Kosten kommen Tagessätze für Unterkunft und Verpflegung, deren Höhe die Einrichtungen individuell festlegen. Beispiele: Ein Seniorenheim veranschlagt für Unterkunft und Verpflegung 14,60 Euro und schlägt darauf noch sogenannte Investitionsfolgekosten in Höhe von 8 Euro – insgesamt also 22,60 Euro pro Tag, die selbst gezahlt werden müssen. Eine andere Einrichtung stellt allein für die Investitionsfolgekosten 19,40 Euro in Rechnung. Es lohnt also, die Angebote zu vergleichen und sie außerdem aufschlüsseln zu lassen. Wer einen solchen Selbstkostenanteil finanziell nicht leisten kann, sollte einen entsprechenden Antrag bei den Sozialhilfeträgern stellen. r

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Die Details stehen im SGB XI Das Sozialgesetzbuch (SGB XI) definiert genau, worum es bei der Kurzzeitpflege geht. In Paragraph 42 heißt es dazu: (1) Kann die häusliche Pflege zeitweise nicht, noch nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden und reicht auch teilstationäre Pflege nicht aus, besteht Anspruch auf Pflege in einer vollstationären Einrichtung. Dies gilt für eine Übergangszeit im Anschluss an eine stationäre Behandlung des Pflegebedürftigen oder in sonstigen Krisensituationen, in denen vorübergehend häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich oder nicht ausreichend ist. (2) Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf vier Wochen pro Kalenderjahr beschränkt. Die Pflegekasse übernimmt die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen der sozialen Betreuung sowie die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege bis zum Gesamtbetrag von 1550 Euro (seit 1. Januar 2012) im Kalenderjahr. (3) Abweichend von den Absätzen 1 und 2 besteht der Anspruch auf Kurzzeitpflege in begründeten Einzelfällen bei zu Hause gepflegten Kindern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres auch in geeigneten Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen und anderen geeigneten Einrichtungen, wenn die Pflege in einer von den Pflegekassen zur Kurzzeitpflege zugelassenen Pflegeeinrichtung nicht möglich ist oder nicht zumutbar erscheint. Sind in dem Entgelt für die Einrichtung Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Aufwendungen für Investitionen enthalten, ohne gesondert ausgewiesen zu sein, so sind 60 Prozent des Entgelts zuschussfähig. In begründeten Einzelfällen kann die Pflegekasse in Ansehung der Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie der Aufwendungen für Investitionen davon abweichende pauschale Abschläge vornehmen.


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Kurzzeitpflege – Bis zu 28 Tage pro Jahr So lassen sich Alltagshilfen und Pflege für Angehörige organisieren Der Fachdienst Altenhilfe des Landkreises ist der zentrale und neutrale Anlaufpunkt bei Fragen Weil heute Kinder und Enkel nicht immer in der Nähe leben, fällt ihnen oft erst bei einem Besuch auf, mit welchen Problemen ihre älteren Angehörigen zu kämpfen haben und wo dringend Unterstützung nötig wäre. Dann gilt es, möglichst rasch Hilfe für den Alltag beziehungsweise für Pflege oder Betreuung zu organisieren und für Notfallsituationen vorzusorgen. Hier einige Tipps von Experten: Alltagshilfen • Angebote im haushaltsnahen Bereich speziell für Senioren werden von Wohlfahrtsverbänden, kirchlichen Institutionen, ambulanten Pflegediensten oder auch Vereinen bereitgestellt. Zunehmend bieten auch selbständig arbeitende Seniorenassistenten oder Seniorenbegleiter ihre Dienste an. Zu finden gibt es hier beispielsweise Haushaltshilfen, Hausmeistertätigkeiten, Einkaufsservice, Bring- und Holdienste, Begleitservice (zu Arzt oder Behörden) sowie Essen auf Rädern. Sicherheit • Wie schnell ist eigentlich Hilfe da, wenn mal etwas passiert? Schon ein Seniorenhandy gibt oft Sicherheit. Stürzt aber ein alleinstehender Mensch in seiner Wohnung und kann das Telefon nicht erreichen, ist die Gefahr groß, dass Hilfe zu spät kommt – erst nach Stunden oder manchmal Tagen. Wer im Anfangsstadium einer Demenz durch Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit und Wortfindungsstörungen manchmal „verloren geht“, dem hilft vielleicht die mögliche Ortung per Demenz-App. • Ein Hausnotrufsystem mit einem sogenannten Notruffinger, den man wie eine Uhr ums Handgelenk trägt oder um den Hals hängt, sorgt dafür, dass auf Knopfdruck umgehend ein Anruf in einer rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale eingeht. Dort wird nach einem zuvor individuell festgelegten Plan schnelle Hilfe im Notfall organisiert. Auch kann man einen täglichen Kontrollanruf vereinba-

Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen gibt es in ganz unterschiedlicher Weise. Die Kurzzeitpflege ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Foto: pr. ren – den sogenannten Vitalruf. Erreicht die Zentrale zur vereinbarten Zeit den Kunden nicht, löst dies ebenfalls Alarm aus. Solche täglichen Lebenszeichen-Anrufe lassen sich jedoch auch privat unter Freunden organisieren beziehungsweise mit einem Pflegedienst oder einem Pflegeheim vereinbaren. • Wie trittsicher und barrierefrei ist eigentlich die Seniorenwohnung? Bereits mit kleinen Veränderungen lassen sich typische Unfälle von alten Menschen vermeiden: Laufwege müssen optimal ausgeleuchtet sein, Stolperfallen wie Kabel und Läufer gehören entfernt, und Handläufe und Griffe sollten installiert werden. Im Bad helfen Toilettensitzerhöhung, Badewannen-Lifter oder ein Dusch-Klappsitz, um Unfälle zu vermeiden. Gehhilfen wie Stock oder Rollator geben zusätzliche Sicherheit.

Diese Produkte gibt es zum Beispiel in Sanitätshäusern. Betreuung • Wer sich darum sorgt, dass ein alleinstehender Angehöriger im Alter vereinsamt oder den Tagesablauf nicht mehr so recht im Griff hat, findet eine Alternative in der sogenannten Tagespflege. Der Angehörige wird daheim abgeholt und verbringt den Tag mit anderen Senioren in einer Tagesstätte. Hier bietet qualifiziertes Pflegepersonal nicht nur Mahlzeiten, Getränke und Unterstützung beim Toilettengang an, sondern sorgt für ein unterhaltsames Programm und Abwechslung. Pflege • Pflegebedürftigkeit bedeutet nicht automatisch, dass man für den Betroffenen einen Platz im Seniorenheim suchen muss. Pflege lässt sich auch für den häuslichen Bereich organisie-

ren. Die ambulante Versorgung zu stärken („ambulant vor stationär“) ist das erklärte Ziel der Gesundheitspolitik. Dafür gibt es zum Beispiel Beratung und Unterstützung im zentralen und neutralen Fachdienst Altenhilfe des Landkreises Schaumburg in Stadthagen (Breslauer Straße 2-4). Betroffene und deren Angehörige können sich kostenlos und vertraulich über ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote sowie in Kostenfragen beraten lassen – mit dem Ziel, im Einzelfall eine passgenaue und bedarfsgerechte Hilfe zu finden. Gleichzeitig nimmt der Fachdienst Altenhilfe die Aufgaben eines Pflegestützpunktes im Sinne der Pflegeversicherung sowie des vom Land Niedersachsen geförderten Seniorenservicebüros wahr. • In den vergangenen Jahren haben sich neue Wohnformen entwickelt. Barrierefrei gebaut folgen sie anderen Konzepten als stationäre Betreuungsformen. Mehrgenerationenprojekte, die auf das Prinzip nachbarschaftlicher Hilfe bauen, werden staatlich gefördert. Das Stichwort „Betreutes Wohnen“ gewinnt einen immer höheren Stellenwert. Kosten • Die verschiedenen Angebote kann man selbstverständlich durchweg privat bezahlen. Lässt sich aber nach Antrag und Begutachtung durch einen Prüfer des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) eine Pflegebedürftigkeit feststellen, dann erhält der Betroffene eine Einstufung in eine der drei Pflegestufen – und hat damit Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Das Spektrum der Möglichkeiten reicht von Pflegesachleistungen über Pflegegeld (für Angehörige) und finanzielle Unterstützung bei der Kurzzeitpflege bis zu teilstationärer Tages- und Nachtpflege bis zur vollstationären Pflege. Zudem gibt es bei Bedarf Zuschüsse zu technischen oder Verbrauchshilfsmitteln sowie Geld für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds in den eigenen vier Wänden. r

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Blick in die Gründungsgeschichte Kommunalarchäologe bereitet Bauarbeiten am Sachsenhäger Schlossturm vor Sachsenhagen (jpw). Sie tun, was sie tun können: eine Verbindungsmauer, Tierknochen, Brandspuren und Tonwaren. Der schnelle Blick, den Kommunalarchäologe Jens Berthold und sein ehrenamtlicher Helfer Ronald Reimann rund um den Sachsenhäger Schlossturm in die Vergangenheit riskieren, reichte bis in das Hochmittelalter, der Gründungszeit der Burg Sachsenhagen. Die Finger sind klamm, die Anzeige des Thermometers klettert kaum über null Grad. Die Luft rund um den Schlossturm in Sachsenhagen ist feucht. Doch das stört Berthold und Reimann nicht, sie verrichten ihre Arbeit. Profi Berthold ist als Kommunalarchäologe für die Landkreise Hameln, Schaumburg und Nienburg zuständig. Sein Auftrag: Immer gerade dort aktiv zu sein, wo vor dem Beginn von Bauarbeiten im Untergrund sichernswerte Spuren vermutet werden. Das hält ihn in Atem. Aktueller Auftrag: Vor dem Beginn der Bauarbeiten rund um den Sachsenhäger Schlossturm einen Blick in den Untergrund werfen. Südöstlich vom Burgturm, dem „Bergfried“, hinter dem Haus Schlossgang 5, entsteht in Tagesarbeit ein Fenster in die Vergangenheit. In knapp zwei Metern Tiefe erreichen

Irdenware aus dem Hochmittelalter und Siegburger Keramik aus dem 15. Jahrhundert (links). Die ersten Funde aus der Gründungszeit der Burg sind geborgen. Foto: jpw Berthold und Reimann das erste Nutzungsniveau des Areals mit Holzkohle, Ton und Irdenware. „Wir sind irgendwo im Hochmittelalter“, diagnostiziert Berthold nach einem ersten, schnellen Blick. „12. bis 13. Jahrhundert kommt da ganz gut hin“. Die kleinen Körbchen voller Scherben, Tierknochen und Klumpen mit Brandspuren sind die ersten archäologischen Funde, die mit der Gründungsphase in Verbindung gebracht werden können. Dass es sich mögli-

cherweise um den „Müllhorizont“ aus der Zeit der Bauarbeiten an der Burg handeln könne, darüber spekuliert der Fachmann. Über dem ersten Nutzungsniveau des Areals türmt sich ein runder Meter sandiger Erde, ohne viel menschliche Spuren. Dieser stammt aus der Aue, ein Teil der Hügelanschüttung, bevor darüber die letzten Dezimeter eher neuzeitlicher Bauschuttspuren in der Erde zu sehen sind. Auf der Vorderseite des Turmes, links ne-

ben dem Kariatydenportal, ist – für den forschungsorientierten Denkmalpfleger Berthold „nicht ganz überraschend“ – rund ein Meter Mauerwerk freigelegt, das sich etwa 20 Zentimeter unter dem Pflaster verbirgt. „Ein Rest der Verbindungsmauer zwischen Schlossturm und Amtshaus.“ Bauarbeiter öffneten das Pflaster nur, weil genau dort neue Versorgungsleitungen in den Turm gebohrt werden sollten. Berthold empfahl in Kontakt mit dem Ingenieurbüro und

der Stadt, dieses Vorhaben an einer anderen Stelle umzusetzen und dafür eine kleine, zugemauerte Öffnung zu nutzen: „Besser – und es hilft, Kosten zu sparen.“ Mehrere Meter Leitung sind so nun nicht mehr notwendig. Auswerten wird der Fachmann Berthold die Funde später, in etwas mehr Ruhe und Wärme. Die aus seiner Sicht möglicherweise kritischen Bereiche sind vor Ort inspiziert. Die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Schlossturmumfeldes können beginnen.

Neue Straße muss wieder raus Bagger sind zurück: Tiefbaufirma hielt sich bei Materialqualität nicht an Vorgaben der Stadt Rinteln (dil). Im Herbst erst war die Verlängerung der Röntgenstraße um etwa 50 Meter bis zur neuen Biogasanlage fertiggestellt worden, aber schon da war klar: Das bleibt nicht so. „Wir haben bei Kontrollen des Unterbaumaterials festgestellt, dass es nicht unseren Vorgaben entsprach“, teilt Volker Kierat vom Tiefbauamt mit. Gestern rückte ein Bagger der Tiefbaufirma an, riss die Bitumendecke schon mal auf, der Unterbau wird folgen. Bis 10. März muss alles fertig sein. Schaden entsteht eigentlich nur der Tiefbaufirma. Offiziel-

Herbst hingewiesen“, sagt Kierat. Dann stand der Winter vor der Tür. Noch mal alles rausreißen und dann eventuell ein frostbedingter Baustopp, wochenlang ein Loch, das wollte die Stadt auch nicht. Also beließ man es zunächst bei dem Zustand, forderte aber Erneuerung. „So etwas hatten wir noch nicht, sonst geht es bei Mängeln eher um Nachverdichtungen“, sagt Kierat. „Und die Tiefbaufirma wollte keinen Ärger“, ergänzt Strüve, der ebenfalls nicht für Mehrkosten einstehen muss. Die Biogasanlage selbst ist von den neuerlichen Bauarbeiten nicht beeinträchtigt. Noch auf der alten Fahrbahn vor dem ersten Ausbau war genügend Mais angeliefert worden, um die Biogasanlage bis zum Herbst zu betreiben. Im Mai erst käme noch Grasschnitt hinzu. „Wenn der Frost nicht gewesen wäre, liefe die Anlage schon komplett“, sagt Strüve. In Kürze geht aber die Versorgung der beiden Blockheizkraftwerke bei Stüken und Polyform los, die das Biogas dann in Strom (fürs Netz) und Wärme (für den Betrieb) umwandeln. Für das dritte Blockheizkraftwerk auf der Biogasanlage gibt es noch keine Wärmeabnehmer. Hier sollen erst die Erfahrungen mit der abzugebenden Menge abgewartet werden. Der Strom ginge auch von dort ins Netz. Für die Die Röntgenstraße wird wieder aufgebaggert und erneuert, die neue Biogasanlage (hinten) startet in Wärme werden noch Kunden Kürze den Betrieb. Foto: dil gesucht. ler Auftraggeber des Ausbaus ist die ST Bioenergie GmbH & Co, KG der Landwirtefamilien Strüve aus Krankenhagen und Tegtmeier aus Hessendorf. Diese Firma baut und betreibt die neue Biogasanklage an der Röntgenstraße. Für die dort erforderlichen Tiefbauarbeiten hatte sie die Tiefbaufirma ausgewählt, die dann gleich das Stück Straße mitmachen sollte. Zur fachlichen Kontrolle wurde das Tiefbauamt eingeschaltet. „Für uns wäre die Straße so in Ordnung gewesen“, sagt Hinrich Strüve, einer der vier

Teilhaber der Biogasanlage. Die Stadt hatte bei ihren Vorgaben aber im Blick, dass einmal hinter der Tischlerei gegenüber der Biogasanlage weitere Gewerbegrundstücke erschlossen werden könnten. Konkret geht es um „Frostschutzkies und gütegeschütztes Mineralgemisch“, das die Stadt dort eingebaut haben wollte. Bei Überprüfungen des Baumaterials fand sie diesen Anspruch nicht erfüllt, schaltete für Probenuntersuchungen auch noch ein Speziallabor ein. „Auf den Mangel haben wir die Firma schon im

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„Lebenslänglich“ für geschundene Kinderseelen Jugendkammer verhängt sechs Jahre und drei Monate Haft / Drei Mädchen missbraucht Bückeburg / Obernkirchen (ly). Kinder wird er lange nicht mehr zu Gesicht bekommen, erwachsene Männer umso häufiger: Zu sechs Jahren und drei Monaten Haft hat das Bückeburger Landgericht gestern Nachmittag einen Obernkirchener (62) verurteilt. Drei Mädchen, acht und neun Jahre alt, hatte der Pädophile in insgesamt acht Fällen sexuell missbraucht, zum Teil schwer. „Die Kinder werden vermutlich lebenslänglich von ihren Erlebnissen mit dem Angeklagten geprägt sein“, befürchtet Richterin Birgit Brüninghaus. „Nach und nach versteht er, welches Leid er ihnen angetan hat“, glaubt die Vorsitzende der 1. Großen Jugendkammer. Eine Schülerin hatte kürzlich einen Suizidversuch unternommen, eine zweite ist in Therapie. Brüninghaus sprach von „geschundenen Seelen“. Beide Anwälte der Nebenklage hatten auf Sicherungsverwahrung gedrängt, von deren Verhängung das Gericht jedoch absah. Volkmar Mirsch, der eine Familie vertritt, hält den Angeklagten „für eine tickende Zeitbombe“. In dem scheinbar „freundlichen älteren Herrn“ sieht der Rechtsanwalt „einen Mann mit zwei Gesichtern“. Im Prozess war bekannt geworden, dass der Angeklagte auf seinem Computer mehr als 25 000 „Kinderpornos der übelsten Art“ (Mirsch) gespeichert hatte. „Aber das reichte ihm nicht.“ Unrechtseinsicht kann Oliver Keller, der ebenfalls die Nebenklage vertritt, nicht erkennen. „Technisch und mit einer nicht unerheblichen Gefühlskälte“ habe der Angeklagte den Missbrauch geschildert. Gegenüber einem Gutachter habe der Obernkirchener zuerst sogar erklärt, die Initiative

sei von den Mädchen ausgegangen. Vor Gericht griff Verteidiger Stephan Schuster ein und korrigierte diese Darstellung. In einigen Fällen hatte Schusters Mandant zwei Mädchen angelockt, die vor dem Haus an der Bahnhofstraße spielen. Fünfmal verging er sich in seiner Wohnung am dritten Opfer, der Tochter eines langjährigen Freundes und Kollegen. Die Schülerinnen mussten sich außerdem Kinderpornos ansehen. Erst am Montag haben sich zwei weitere Frauen bei der Polizei gemeldet, die der Obernkirchener als Mädchen ebenfalls missbraucht haben soll. Beide sollen vor 30 Jahren Schulfreundinnen der Tochter des Angeklagten gewesen sein. Den Angaben zufolge kam es zu den Übergriffen während einer Fahrt mit der Eisenbahn. Der Angeklagte war Lokführer. Er soll die Mädchen „unten herum befummelt“ haben. Ebenfalls nach Zeitungsberichten über den Fall hatten sich zuvor Tochter und ExFrau des 62-Jährigen an die Polizei gewandt. Den Missbrauch seiner Tochter hat der Angeklagte gestern zugegeben. „Es hatte wahrscheinlich damit zu tun, dass mich meine Frau immer stärker zurückgewiesen hat“, sagte er. Wert legt er auf die Feststellung, in seine Tochter „nie eingedrungen“ zu sein. Gegen das Urteil von gestern ist noch Revision möglich. Mit ihrer Entscheidung blieb die Kammer sieben Monate unter dem Antrag von Staatsanwältin Martina Hollah. Zugunsten des nicht vorbestraften Angeklagten hatten die Richter vor allem dessen Geständnis gewertet, das den missbrauchten Mädchen eine Aussage vor Gericht ersparte.

Superstimmung im vernebelten Bürgerhaus ETSV Haste stimmt sich schwungvoll auf sein 100-jähriges Bestehen ein

Vier Frauen vom Festkomitee präsentieren peppig die Party des ETSV Haste: Kerstin Hübner (von links, Tennis), Elfie Jahn (Tanzen), Lena Witte (Handball) und Margot Witte (Gymnastik). Foto: ems Haste (ems). Mit abwechslungsreichen Darbietungen und einer Bombenstimmung von Anfang an haben am Sonnabend die Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr des ETSV Haste begonnen. Die traditionelle Jahresparty des Sportvereins startete unter dem Motto „Warm up fürs Jubiläum 2013“. Und „Nur noch 352 Tage“ war auf einer weiteren Holzwand als Schriftzug zu lesen. „In Eigenregie und als Überraschung für alle anderen, entwickeln wir jedes Jahr eine neue Motto-Party“, berichteten die fröhlichen Frauen vom Festausschuss. Kerstin Hübner, Elfie Jahn sowie Lena und Margot Witte heizten den gut 100 Gästen gleich zu Anfang des Abends mit einem flotten Vierer am Stepper ein. Und nach einer kurzen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Wolf-

gang Gümmer wurden zehn „Striptease-Tänzer“ angesagt, die einzig und allein die brandneuen Vereinshemden auf amüsante Art und Weise vorstellen sollten. Sodann sorgte DJ Mike samt Nebelmaschine und aktuellen Hits für sportive Bewegungen im Bürgerhaus. Zahlreiche Tänzer ließen sich nicht lange bitten und füllten beschwingt die mit bunten LED-Würfeln beleuchtete Tanzfläche. „Die Überraschung ist dem Komitee wieder mal komplett gelungen“, formulierte Gümmer freudestrahlend ein dickes Lob. Denn schließlich falle die gesamte Logistik – von der Idee bis zum Schmücken – „ganz allein diesen zehn Mitgliedern zu“. Gekühlte Getränke und eine kleine Snackbar rundeten die schmissige Party kulinarisch ab. 4 Bilder: www.sn-online.de.


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Notelf des VfL ohne Sturm chancenlos Oberliga (jö). Wer beim Tabellenzweiten der Oberliga antritt, sollte personell anders ausgestattet sein. Der VfL Bückeburg bringt derzeit nur eine Notmannschaft auf die Beine, musste in der zweiten Halbzeit Christian Spilker aus der Reserve einwechseln und Jugendspieler Nico Schneckener bringen. Mit Alexander Bremer und Niklas Fritsche fehlte der komplette erste Sturm. Der Aufsteiger war mit dieser Mannschaft für den BV Cloppenburg kein ernsthafter Gegner. Die Platzherren gewannen 6:0 und trafen in der zweiten Halbzeit nur noch auf eingeschränkten Bückeburger Widerstand. „Die Kraft ließ nach und wir kamen nicht mehr in die Zweikämpfe“, berichtete VfL-Co-Trainer Martin Prange. In der ersten Halbzeit hatte das noch wesentlich freundlicher ausgesehen. Die Gäste kamen zwar zu keinen großen Torchancen, arbeiteten aber zumindest gut nach hinten, standen kompakt und waren bei der Sache. Die fast 700 Zuschauer im Cloppenburger Stadion an der Friesoyther Straße mussten sich bis zum Führungstreffer deshalb fast eine halbe Stunde lang gedulden. Das 1:0 entstand aus einem Eckball, den Kevin Nennhuber mit dem Kopf erwischte. Bis zum 2:0 dauerte es dann nicht mehr so lange. Lincoln Assinouko traf in der 34. Minute, als Cloppenburg sich auf der linken Seite durchgespielt hatte und er in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten musste. Die Gegenwehr des VfL Bückeburg erlahmte, als in der zweiten Halbzeit die weiteren Tore in kurzer Folge niederprasselten. Spielmacher Rogier Krohne erhöhte auf 3:0 (50.) und Torjäger Jonas Wangler versetzte dem VfL mit seinen Treffern zum 4:0 und 5:0 einen Doppelschlag (52./54.). Zuerst war er bei einem Solo nicht zu stoppen. Beim zweiten Tor hoben die Gäste ihre Abseitsfalle selbst auf. Von Bückeburg war mit Bastian Könemann als einzige Spitze im Angriff längst nichts mehr zu sehen. Spilker bekam seinen unverhofften Oberligaeinsatz, weil Bückeburg zum Zeitpunkt seiner Einwechselung nur noch Jan-Eike Raschke als Feldspieler auf der Bank hatte und er sich nach seiner Verletzung gerade erst im Aufbautraining befindet. „Wir wollten kein Risiko mehr eingehen“, erklärte Martin Prange. Das hätte in der Tat keinen Sinn mehr ergeben, denn als Christian Spilker für Nils Rinne kam, stand es durch den Treffer von Paul Kosenkow aus der 66. Minute bereits 6:0 für den BV Cloppenburg. Die Torflut der zweiten Halbzeit löste am Ende bei dem sonst so positiv gestimmten Martin Prange eine gewisse Frustration aus: „Der Gegner war stark, aber nach der Pause war unser Engagement mangelhaft.“ VfL: Engler, Rinne (77. Spilker), Steininger, Werner, Abram, Pascal Könemann, Peter, Buchwald, Schmalkoch (66. Schneckener), Buruk, Bastian Könemann.

L OKALSPORT Bückeburger Damen auf Meisterkurs

SG klammert sich an Strohhalm Wichtiger Sieg gegen GW Himmelsthür / Vier Punkte zum rettenden Ufer Handball (hga). Es war ein kleines Stück vom Strohhalm und sie haben sich erfolgreich daran geklammert: Oberligist SG Hohnhorst-Haste schlug den TuS GW Himmelsthür 25:21 (9:11). Der Abstand des Tabellenletzten zum Gast auf dem vorletzten Rang schmolz auf einen Punkt, zum ersten Nichtabstiegsplatz auf vier Punkte. Es zeigte sich schnell, warum die beiden Mannschaften ganz am Ende der Tabelle rangieren. Vor allem in der ersten Halbzeit sahen die Fans ganz schwachen Handballsport. Dabei gelang es der von Olaf Kahl trainierten SG die rudimentären spielerischen Akzente der Gäste noch zu unterbieten – keine einfache Sache. Nach sechs Minuten stand es 1:1, Zoran Ban erzielte nach 13 Minuten den zweiten Treffer für die Kahl-Schützlinge. An Ban, der angeschlagen in die Partie kam, lag das schwache Auftreten nicht. Er steigerte sich von Minute zu Minute, war mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze für die SG. „Ich habe die Einstellung vermisst, wir haben nicht mit Herz gespielt“, monierte Kahl die Leistung der ersten 30 Minuten. Zehn Bälle seien frei am Tor vorbei geworfen worden, das habe nicht immer nur mit Aufregung zu tun, sondern mit Konzentration. Die sei in der zweiten Hälfte da gewesen. „Über den Kampf haben wir dann zum Spiel gefunden“, sagte Kahl. Zunächst kam Kristof König für Niklas Blomberg ins SG-Tor, die SG-Abwehr

Angeschlagen: Zoran Ban (links) erzielt gegen Himmelsthür dennoch sieben wichtige Tore. spielte nach dem Seitenwechsel mit einer Kurzdeckung gegen den Rückraum der Gäste. Spielerisch wurde das Spiel nicht besser, aber jetzt nahmen die Kahl-Schützlinge den

Kampf an. Martin Engel erzielte in Unterzahl die 15:14Führung (40.). Noch gab sich Himmelsthür nicht geschlagen, erst ab dem 19:17 (51.) durch Tim Kirchmann behiel-

Foto: hga

ten die Kahl-Schützlinge die Oberhand. SG Hohnhorst-Haste: Ban 7, Kirchmann 5, Wilhelms 5/2, Pfaffe 4, Engel 2, Fink 1, Hoffmann 1.

Team Schaumburg verpasst den Titel, aber der Aufstieg ist noch möglich 0:3-Pleite beim Tabellenführer aus Nienhagen /VfL Stadthagen sichert Rang zwei Team Schaumburg brachte sich damit selbst in große Bedrängnis, fand keine Gegenmittel und unterlag folgerichtig. „Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Fitness einfach nicht ausreichte, um mithalten zu können“, erklärte Gesa Busche. Die Entscheidung über einen direkten Wiederaufstieg in die Oberliga fällt somit am letzten Spieltag in der Partie beim Tabellensiebten TKW Nienburg. Männer: TV Jahn Schneverdingen – Team Schaumburg 3:2 (25:22, 25:18, 18:25, 21:25, 15:11). Schneverdingen ging mit einem 3:1-Erfolg über den SC Langenhagen in die Partie. Der zweite Heimsieg sollte her, um das Tabellenende zu verlassen. In den beiden ersten Sätzen spielte Schneverdingen stark, gewann die Durchgänge verdient. Im Anschluss drehten die Schützlinge von Coach Michael Bogan den Spieß um, gewannen ihrerseits die Sätze drei und vier deutlich. Im entscheidenden Tiebreak lag Schneverdingen von Beginn an in Führung und brachte diese zum zweiten Heimsieg durch. „Eine durchschnittliche Leistung unserer Spieler hat heute nicht ausgereicht, um gegen den hoch motivierTeam Schaumburg verliert beim Tabellenführer, hat aber noch alle ten Gegner zu gewinnen“, reChancen auf den direkten Aufstieg. Foto: ph sümierte Bogan das Spiel. Volleyball (hga). Das war eine glatte Sache: Frauen-Verbandsligist Team Schaumburg unterlag beim Tabellenführer SV Nienhagen in drei Sätzen. Einen Spieltag vor dem Ende der Saison hat Team Schaumburg als Tabellenzweiter nun einen Rückstand von vier Punkten und kann nicht mehr Meister werden. Der Wiederaufstieg in die Oberliga ist damit aber noch nicht verspielt. Auch der Vizemeister steigt direkt auf. Der Drittplatzierte hat noch die

Chance, über die Relegation den Sprung in die Oberliga zu schaffen. Im Duell gegen Nienhagen tat sich Team Schaumburg als Tabellenzweiter schwer. Den ersten Satz hielten die Gäste lange offen, vergaben aber die Möglichkeiten zum Satzgewinn. In den folgenden Durchgängen zeigte sich die Topform Nienhagens. Immer wieder punktete der Gastgeber durch die Angriffsmitte, da auf der anderen Seite ein durchlässiger Block stand.

Landesliga Frauen: VfL Stadthagen – GfL Hannover III 3:1 (25:23, 25:19, 13:25, 25:16). Gegen den abstiegsbedrohten Gast erspielte sich der VfL mit hohem Einsatz eine 2:0-Führung. Im Anschluss fühlten sich die Schützlinge von Coach Roland Fischer zu sicher und gaben den dritten Durchgang ab. Im vierten Satz stimmten die Verhältnisse dann wieder, der VfL gewann deutlich. VfL Stadthagen – VSG Wildcats/VfL Hameln 3:0 (25:13, 25:14, 25:21). Mit dem zweiten Heimsieg sicherten sich die Fischer-Schützlinge den zweiten Tabellenplatz. Das Hinspiel ging noch an die Gäste, die im Rückspiel unerwartet wenig Widerstand leisteten. Nur im dritten Satz kam der Gast stärker auf, letztlich zeigte sich der VfL als zu stabil, um noch in Gefahr zu geraten. Männer: TV Oberneuland II – VG Münchehagen/Hagenburg 0:3 (19:25, 7:25, 7:25). Ohne Coach Hartmut Starke sowie drei Stammkräften fuhr die VG beim Tabellenschlusslicht einen glatten Auswärtssieg ein. In den Sätzen zwei und drei gelangen Oberneuland nur noch 14 Punkte. Für den Tabellenzweiten aus der Seeprovinz war das am vorletzten Spieltag kein Maßstab.

Tennis (nem). Mit dem standesgemäßen 6:0-Erfolg gegen den Tabellenvorletzten GW Hannover schoben sich die Damen des Bückeburger TV an die Tabellenspitze der Verbandsklasse. Verbandsklasse-Herren: BW Neustadt – BW Bad Nenndorf 4:2. Beim 2:2-Zwischenstand nach den Einzeln bestand noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt, doch die war nach den beiden verlorenen Doppeln dann doch verspielt. Zwar steht am letzten Spieltag noch die Begegnung gegen den Mitkonkurrenten Arnum auf dem Programm, der jedoch schon jetzt drei Pluspunkte mehr vorweisen kann, und somit nicht mehr eingeholt werden kann. Absteiger sind VfL Westercelle IV und BW Bad Nenndorf. Die Ergebnisse: Ingo Hagemann – Arndt Krage 1:6/2:6, Mark Danielzik – Thorben Menzel 3:6/2:6, Jago Rosenbrock – Olaf Menzel 6:3/6:2, Nils Morig – Marco Wilhelms 6:2/6:2. Danielzig/Jörg Rosenbrock – Menzel/Menzel 6:1/ 6:3, Jago Rosenbrock/Morig – Krage/Wilhelms 3:6/6:3/10:4. Verbandsklasse-Damen: Bückeburger TV – GW Hannover 6:0. Nach dem klaren Heimsieg genügt nun am alles entscheidenden letzten Spieltag bereits ein Unentschieden gegen den Tabellendritten TG Osterwald II, um den Traum vom Aufstieg in die Verbandsliga zu verwirklichen. Die Ergebnisse: Britta Bolte – Lisa Hüsken 6:7/6:1/10:5, Katharina Koch – Emma Michel 6:0/6:0, Christina Bagats – Marie-Luise Lucas 6:2/6:0, Joana Harmening – Simone Tiedau 6:1/6:2. Bolte/Pohl – Hüsken/Michel 6:1/6:1, Koch/Bagats – Lucas/Tiedau 6:1/6:0.

Steinert trifft mit dem Abpfiff Zweitligist Handball (uk). GWD Minden hat das Auswärtsspiel beim Verfolger HG Saarlouis mit 28:27 (14:15) gewonnen. Mit dem Schlusspfiff kullerte der letzte Wurf von Youngster Christoph Steinert zum umjubelten Siegtreffer über die Torlinie. Der Sieg des Tabellenführers im Saarland war glücklich: Die 1800 Zuschauer hatten ein Spiel auf Augenhöhe gesehen. Durch die Niederlage des TV Neuhausen in Nordhorn hat GWD die Tabellenführung ausgebaut und einen weiteren Schritt Richtung 1. Liga gemacht. GWD: Schmidt 11/6, Südmeier 5, Doder 4, Klesniks 3, Steinert 3, Svitlica 2

TSV unterliegt Tabellenführer Tischtennis (uk). Landesligist TSV Algesdorf unterlag Tabellenführer SV Germania Grasdorf mit 5:9. Die Algesdorfer lieferten den glücklichen Gästen einen großen Kampf und schrammten nur knapp an einer Überraschung vorbei. Für Algesdorf punkteten Möller/Bosselmann sowie Steege, Hasemann, Lohmeier und Nowag. Die TSV-Leistung war gut und lässt für die restlichen Partien hoffen, den angestrebten Relegationsplatz zu erreichen.


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

2. Schaumburg Fashion Days bei RHM – 9.-11. März Auch in diesem Jahr gibt es bei den Schaumburg Fashion Days wieder eine limitierte Spezialkollektion der Hausmarke Valley Of Trousers. Fotos (4): rg

Bei RHM in Rolfshagen können Kunden auf mehr als 700 Quadratmetern in die ganze Welt der Mode eintauchen.

Mehr als 20 Marken zu FabrikverkaufPreisen RHM in AuetalRolfshagen kombiniert FachgeschäftsAngebot mit hauseigenem OutletStore / Neue Labels feiern Premiere bei den Schaumburg Fashion Days

Spannende Momente und wichtige Ereignisse...

BILDERGALERIEN auf www.sn-online.de

Nach der gelungenen und begeisternden Premiere vor einem Jahr stand für die RHMVerantwortlichen schnell fest: Die Schaumburg Fashion Days in Auetal-Rolfshagen sollen zu einer jährlichen und dauerhaften Einrichtung werden. Die zweite Auflage der drei modischen Tage in dem Fachgeschäft mit hauseigenem Outlet-Store geht vom 9. bis 11. März über die Bühne. „Unsere Besucher dürfen sich dann nicht nur auf unsere Hausmarke Valley of Trousers (VOT) und viele bereits bekannte Labels freuen, sondern auch auf unsere neu ins Sortiment genommenen Marken“, blickt Caroline Woelke-Bock voraus. Beispielhaft nennt die Marketing-Verantwortliche hier Samoon, Daughter of Eve, März und FredsBruder für Damen sowie Roadsign, Club of Gents und März für Herren.

Neue Marken bei RHM

Modenschauen sind feste Bestandteile der Schaumburg Fashion Days bei RHM. „Damit hat man bei uns nunmehr die Wahl zwischen mehr als 20 Top-Marken aus aller Welt, die es dennoch zu Preisen eines Fabrikverkaufs gibt.“ Zugleich gibt es in dem 700 Quadratmeter

RHM steht für die Mischung aus weltbekannten Modemarken und hauseigenem Outlet-Store.

großen Fachgeschäft in Rolfshagen exklusiv die Hosen der Eigenmarke VOT. Und ganz speziell zu den Schaumburg Fashion Days haben die RHM-Designer wieder eine limitierte Jeanshose mit spezieller Waschung entworfen. Sowohl die Damenals auch die HerrenVariante gibt es an allen drei Tagen zum Sonderpreis. Ein Teil des Verkaufserlöses geht an den Förderverein „Weiße Taube“ des Bückeburger Kinder-

gartens Arche Noah. Alle weiteren Infos zu den Schaumburg Fashion Days bei RHM und dem gesamten modischen Angebot des Unternehmens gibt es im Internet unter www.rhm-mode.de. Öff4 Reguläre nungszeiten: montags bis mittwochs von 15 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags von 15 bis 19.30 Uhr, sonnabends von 9 bis 16 Uhr. Weitere Zeiten sind nach telefonischer Vereinbarung möglich. hb

Die Hausmarke

Mode und mehr im Mittelpunkt

Viele Highlights bei 2. Schaumburg Fashion Days vom 9. bis 11. März

vom 9.– 11. März 2012 bei RHM, dem Outlet für die eigene Hosenkollektion „Valley Of Trousers“ und Fachgeschäft für viele bekannte Modemarken

Saisoneröffnung Frühjahr / Sommer 2012 Professionelle Modenschau am Sonnabend und Sonntag

inkl. der neuesten Brillenmode, Schmuck, Kosmetik, Duft-Trends

Jeder Tag Familientag mit naturbezogener Kinderbetreuung

außerdem Kinderbekleidung, Dekorationsartikel, Blumen

Welle 23 | Auetal-Rolfshagen | 05753 / 96 00 20 | www.rhm-mode.de Fr, 9.3.: 15–20 Uhr | Sa, 10.3.: 9–18 Uhr | So, 11.3.: 13–18 Uhr

Die zweite Ausgabe der Schaumburg Fashion Days steigt vom 9. bis 11. März bei RHM in Auetal-Rolfshagen. Zwar steht Mode für Damen und Herren von Freitag bis Sonntag im Vordergrund, aber auch das Drumherum kann sich sehen lassen. Hier der Überblick: Aussteller (an allen drei Tagen) • RHM: Mode zu OutletPreisen für Sie und Ihn • Die Brille (Bückeburg): Aktuelle Kollektionen in vielen frischen Farben • Kosmetik Visage (Herford): Stylistin Diana Schäfer gibt Tipps in puncto „Permanent Make-up“ und Kosmetik • Parfümerie Aurel (Bückeburg): Duftende

Trends in vielen Facetten • Michael Nehrmann (Obernkirchen): Brandaktuelle Uhren- und Schmuck-Kollektionen • Paul Home Company (Sülbeck): Deko-Artikel und schöne Geschenk-Ideen • Stilvoll Blumen und mehr (Rolfshagen): Blumige Frühlingsvorboten • KIDS Kindermoden (Cammer): Schicke Mode für den Nachwuchs • Gasthaus „Zum Kühlen Grund“ (Rolfshagen): „Fliegendes Büfett“ mit kulinarischen Spezialitäten Freitag, 9. März (15 bis 20 Uhr) • Kinderbetreuung: Conny Bischoff und Verstärkung spielen mit den jüngeren Gästen

• Pianist Christian Muche • Foto-Aktion • Wiebke Kögel in den Rollen als kaufwütige Kitty Kelsterbach und skurrile Hausdame. Samstag, 10. März (9 bis 18 Uhr), und Sonntag, 11. März (13 bis 18 Uhr) • 14 und 16 Uhr: Modenschau mit Models von Britta Schumann sowie Miss und Mister Schaumburg • Kinderbetreuung: Conny Bischoff und Verstärkung spielen mit den jüngeren Gästen • Pianist Christian Muche • Foto-Aktion • Wiebke Kögel in den Rollen als kaufwütige Kitty Kelsterbach und skurrile Hausdame. hb


D IE F RAGE DER W OCHE

Seite11 | Sonnabend, 3. März 2012

>>> FR AGE UND ERGEBNIS DER VORIGEN WOCHE:

Meinen Sie, dass Joachim Gauck ein guter Bundespräsident sein wird? 34 % Nein

50 % Ja

16 % Ich weiß es nicht.

AKTUELLE UMFR AGE:

Wulff bekommt einen Ehrensold >>> Exbundespräsident von 200.000 Euro pro Jahr. Halten Sie das für richtig? a) Ja, denn per Gesetz steht ihm der Ehrensold zu. b) Nein, den Ehrensold hat er sich durch sein Verhalten nicht verdient. c) Mir ist das egal.

>>> Stimmen Sie ab auf www.sn-online.de oder www.schaumburger-zeitung.de oder www.landes-zeitung.de. Das Ergebnis dieser Umfrage lesen Sie am nächsten Sonnabend in „Hallo Schaumburg“.

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Schaumburger Nachrichten, Am Markt 12–14, 31655 Stadthagen oder Schaumburger Zeitung, Klosterstraße 32/33, 31737 Rinteln oder Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung, Lange Straße 20, 31675 Bückeburg


S PÄTLESE

Seite 12

Sonnabend, 3. März 2012 | Seite 12

PLATTDEUTSCH

Herzlichkeiten und andere Problemzonen

Wuarümme blous 28 Dage?

„Mit dem Älterwerden leben“ / Pro-Senior-Referentin Elke Ellermann in Bückeburg VON DIETMAR KAMPE

VAN FRITZ WÖBBEKING

A

uf Einladung der Bückeburger Diabetiker-Selbsthilfegruppe war die Pro-SeniorChefreferentin Elke Ellermann zu Gast in der Begegnungsstätte. „Mit dem Älterwerden leben – Herzlichkeiten und was uns häufig so beschäftigt“ – so lautete das Thema eines sehr lehrreichen und unterhaltsamen Abends. „Pro Senior gibt es seit 1987“, eröffnete Elke Ellermann die Gesprächsrunde und erinnerte: „Das war die Zeit des ersten Kostendämpfungsgesetzes im Gesundheitswesen. Damals wurden unter anderem die ausführlichen Beratungsgespräche in den ärztlichen Praxen ersatzlos gestrichen. Vor allem die älteren Patienten hatten nun keine Ansprechpartner mehr für ihre gesundheitlichen Probleme. Daraufhin wurde die Organisation Pro Senior gegründet“. Unter dem Motto „Den Jahren mehr Leben geben“ bieten die Pro-Senior-Referenten kostenlose Beratungsveranstaltungen an. In zahlreichen Seniorentreffen, bei rund 8000 Veranstaltungen pro Jahr nutzen die Teilnehmer diese Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch und über das „Pro Senior Magazin“ mit Informationen und Hilfen rund um das Thema Gesundheit vertraut zu machen. Im Internet

Duschen VON WILHELM SÖHLKE

S

ie kennen das sicher auch. Sie stehen in der Dusche in einem fremden Hotel. Und überlegen, welchen der vielen Knöpfe sie nun drücken müssen, damit das Wasser aus dem über ihnen installierten Duschkopf kommt. Erst mal kommt kein Wasser, oder es kommt nur heißes oder nur kaltes. Es wurde eine computergesteuerte Mischbatterie installiert, man muss das Wasser vorher bestellen. Oder es ist eine Vielzahl von Mischbatterien mit unbekannten Funktionen montiert worden. Und dann der Duschkopf – entweder ist der in Brusthöhe festgeschraubt oder in RiesenHöhe. Dazu pendelt er unkontrolliert hin und her. Die Temperatur verstellt sich auf geheime Weise. Auch fürchtet man, bald fortgespült oder eingesaugt zu werden. An sich sollte man meinen, dass sich die Sanitäringenieure so langsam ausgetobt hätten. Aber weit gefehlt, es gibt immer wieder etwas Neues. Da werden sie nur noch von den Beleuchtungstechnikern übertroffen. Heute braucht man ja für die Bedienung der Lichtanlage in einem Hotelzimmer einen Lichtschaltplan. Deutschland ist bekannt für seine Ingenieurskunst. Ingenieure werden gesucht – ich habe jedoch das Gefühl, dass speziell die Sanitär- und Beleuchtungsingenieure ums nackte Überleben kämpfen. Wenn ich mir vorstelle, was sie sich dabei noch alles einfallen lassen – grauenhaft.

uarümme het de Fewawor W eijentlik blous 28 Dage (in’ Schaltjohren anse 2012 einen

dern kann, das muss man annehmen.“ Frau Hartl wird von ihrem Sohn und mobilen Pflegekräften betreut. Sie verbringt den ganzen Tag im Bett. Das Alleinsein bereitet ihr keinerlei Schwierigkeiten, da sie weiß, dass der Sohn jeden Abend für sie da ist. Der Film machte deutlich,

dass alle erkrankten Personen ihre Lebensfreude behalten haben. Das Stadthäger Publikum war von der sensiblen Kameraführung und auch der zeitweise eingefangenen Situationskomik stark beeindruckt. Besonders wichtig war die Botschaft, dass alle betroffenen Familien Hilfe von außen annahmen – von Pflegediensten, in Selbsthilfegruppen oder auch in der Nachbarschaft. Selbst beim Kaufmann und in der Bank ging das Personal liebevoll und einfühlsam mit Frau Schnetzer um, weil es informiert war. „Zurück zu einem unbekannten Anfang“ – ein weiterer Beitrag auf dem Weg zur demenzfreundlichen Kommune und eine Hilfe für den Umgang mit der Krankheit Demenz.

mihr)? Wenn eine up de Frare antern well, mot man – wie sau faken – tau den olen Römern trüjjegahn. De sind an allen schuld! Se harren den Monaten Namens egieben, entweder reljöse oda einfach uptellende. Septemma, Oktower, Novemma, Dezemma bedüet jo de 7., 8., 9. un 10. Monat. Dat Johr fong en 1. März an! Se harren ok ünnerscheidlike Monatslängden festelegt, de denn tehoope 365 Dage ergabn. As in’ Johre 44 vär Christi Jeburt Julius Caesar dotemaket wurd, benömme man den 5. Monat Quintilius tau sien Gedächnisse in „Juli“ ümme. Sienen Nahfolger Augustus tau ihren, krech de 6. Monat Sextilius den nien Namen „August‘‘. Nu harre äver de Juli bi den Römern 31 Dage un de August blous 30. Bi Have fund man dat unerdräglik, de Monat det Augustus konn doch nich körter sien äs de det Julius Caesar. Alse wurd de August ümme ein’ Dag länger maket. Den Dag spore man bi Fewawor in, de denn datemalen 29 Dage lang was un nu bi 28 enne. Nu harre äver de Septemma bi en Römern 31 Dage. Mit allen Ännerungen was et dortau kumen, dat drei Monate mit 31 Dagen uppenanner keimen: Juli, August un Septemma. Dat was nich glatt un passe nich in’ rhythmischen Wessel. Wat daun? Septemma wurd körtermaket, Oktowa länger, Novemma un Dezemma annegliken. Düsse Indeilunge het bolle 2000 Johre holen. Blous noch einmal wurd de Kalenner reformiert: Caesars „julianischer“ krech ne lütke Korrektua in’ „gregorianschen“ Kalenner, äver de bedraff blous de Schaltjohre bi’en Johrhunnerttahlen un rücke de Tiedräkenunge wier up dat richtige Datum. De Monate bliebn äs se würn. In’ vörjen Johrhunnert het man in Dütschland blous noch vasocht, an’ Namens van’ Monaten te droahen, äver ahne Erfolg. Wer inner Tied det Drüdden Rieks taun Schaule ging, erinnert sik: Janewor, Fewawor schölln up Oldgermanisch „Hartung“, „Hornung“ heten. Un saufüdder. Blous einer häre dorbi en wunnerschönen Namen kriejen: De Mai as „Wonnemond.“

mir nun schon etwas vertrauten Person. Wir drücken auf die Klinke, die Tür ist verschlossen. Keine 50 Meter weiter gibt es einen Kiosk. Da sollten wir wohl zu unserem Getränk kommen. Wir gehen ein paar Stufen hinauf und fragen die Verkäuferin: „Können wir bei Ihnen einen Cappuccino trinken?“ Als Antwort bekommen wir die Antwort: „Brötchen sind alle ausverkauft.“ Wir wiederholten unsere Frage, und daraufhin wurde uns ein Cappuccino in Pulver-

form aus der Tüte angeboten. Wir dankten und winkten ab. Peinlich für mich, denn die ins Schlepptau genommene Mutter hätte ja ihren Kaffee im Automaten längst trinken können. Wir waren aber inzwischen so in unserem Thema drin, dass ich als letzten Versuch anbot: „Da hinten ist eine Tankstelle, wollen wir es da noch einmal versuchen?“ Es gab mal eine Zigarettenwerbung, da ging auch jemand meilenweit für einen Glimmstängel.

Wir öffneten die Tür zum Verkaufsraum. Eine nette Stimme begrüßte uns, und bei der Frage nach Cappuccino leuchteten die Augen. „Na klar!“, bekamen wir zu hören. Lecker war das braune Getränk mit dem Milchschaum obendrauf. Der Weg hat sich gelohnt. Zwei Generationen lernten sich kennen. Sie erarbeiteten sich ihren Kaffeegenuss und waren gerade noch rechtzeitig zurück, um Kind und Enkelkind wieder in Empfang zu nehmen.

Elke Ellermann referiert über Herzlichkeiten und andere Problemfelder des Älterwerdens. kann jeder unter www.pro-senior-direkt.de weitere Informationen bekommen und Beratungsveranstaltungen vereinbaren. Elke Ellermann ist seit 17 Jahren als Referentin tätig. Wie alle Pro-Senior-Referenten besitzt sie umfangreiche Kenntnisse zu dem Thema Gesundheit und ist selbst „in den besten Jahren“. „Mit dem Älterwerden merken wir, dass uns ein Stück Gesundheit abhanden gekommen ist“, erklärte sie, „und uns wird leider klar: So wie früher wird es nie mehr! Umso wichtiger ist es deshalb zu wissen, wie unser Körper funktioniert und

welche Möglichkeiten es gibt, solange wie möglich so gesund wie möglich zu bleiben.“ Ellermann erzählte nicht wirklich Neues oder Überraschendes. Zumal die zuhörenden Mitglieder der Selbsthilfegruppe als Diabetiker ohnehin sehr bewusst mit ihrem Körper umgehen. Und doch brachte sie die Anwesenden erst einmal mit einem Rätsel in Verlegenheit. „Heute möchte ich mit Ihnen über ein Organ sprechen, das man eigentlich nicht braucht, denn man kann es verschenken. Und wenn man es verschenkt hat, geht es einem trotzdem nicht

schlecht. Es geht einem sogar gut. Auf dieses Organ muss man aufpassen, denn es könnte einem gestohlen werden. Und dann geht es uns immer noch gut. So ganz nebenbei kann man es auch verlieren“, orakelte sie schmunzelnd. Natürlich wollte sie über das Herz sprechen. Über die erstaunlichen Leistungen dieses wichtigen Organs und die Bedeutung eines gut funktionierenden Herzens für unsere Gesundheit. Sie zeigte sich fest davon überzeugt, dass man seinen Körper kennen muss, um zu wissen, was ihm gut tut. Und so nahm sie

Foto: dk ihre Zuhörer mit auf eine lehrreiche und spannende Reise durch unseren Körper. Sie verschwieg dabei auch nicht, welche Risikofaktoren das Herz am stärksten belasten: ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung und besonders das Rauchen. „Wer täglich zehn Zigaretten raucht, muss damit rechnen, dass er dadurch seine Lebenserwartung um fünf Jahre verkürzt.“ Sie beendete die Reise mit den Worten: „Seien Sie gut zu Ihrem Körper. Er wird es Ihnen danken. Schließlich haben gerade wir Senioren keine Lebenszeit zu verschenken.“

Selbst die Situationskomik beeindruckt „Zurück zu einem unbekannten Anfang“ läuft in der „Filmreihe D“ im MGH Stadthagen VON DORIS GOERGES

D

as österreichische Institut für Validation hat den Dokumentarfilm „Zurück zu einem unbekannten Anfang“ bereits im Jahre 2007 produziert. Jetzt wurde er im Mehrgenerationenhaus (MGH) Schaumburg in Stadthagen im Rahmen der „Filmreihe D“ gezeigt. Die Zuschauer wurden zu Beobachtern fünf unterschiedlicher Demenzstadien und Lebensformen der Betroffenen und ihrer Angehörigen. In den Familien Brunner und Schnetzer werden die erkrankten Senioren vom Familienverbund aufgefangen, allerdings überwiegend zulasten der Schwiegertöchter. „Die Männer sind die totalen Ignoranten. Sie lassen uns die ganze Arbeit machen.“

Die Frauen sind jedoch klug genug, selbst für Entlastung zu sorgen. Bei Schnetzers werden zum Beispiel auf einer Familienkonferenz klare Regeln und damit Freiräume für die Frauen geschaffen. Sehr überzeugend wird die Unruhe der Großmutter Schnetzer von der Kamera eingefangen, die von morgens bis abends durch Haus und Hof läuft und täglich unendlich viele Kilometer zurücklegt. Das Ehepaar Moser ist fast 60 Jahre verheiratet, im Alltag gut aufeinander eingespielt. Das erleichtert es dem Ehemann, seine Frau noch allein zu versorgen. Auch im Haushalt Laad spielen Humor und Zuneigung die größte Rolle, wenn es gilt, mit den Veränderungen des Ehemannes zu leben. „Was man nicht mehr än-

zu wechseln. Ich überrede sie, mit mir ins Café zu gehen. Wir betreten das Lokal und werden mit den Worten begrüßt: „Cappuccino kann ich Ihnen nicht machen, die Maschine ist gerade angestellt worden, und es dauert noch mindestens eine halbe Stunde.“ Enttäuscht verlassen wir die Ungastlichkeit. Wir steuern eine alteingesessene Gastwirtschaft an, die nicht weit entfernt ist. „Dort gibt es auch einen guten Cappuccino“, versichere ich der

Frau Hartl genießt die Stunden mit ihrem Sohn. Foto: pr.

Cappuccino VON VERA WEDIG

D

ienstags um 15 Uhr steht für meine Enkelin Geigenstunde in der Musikschule auf dem Plan. An diesem Tag war die Oma dran, das Kind dort abzuliefern. Für 45 Minuten nach Hause zu fahren, lohnt sich nicht. Gegenüber der Schule gibt es ein Café, in dem man gut Cappuccino trinken kann. Auf dem Flur spricht mich eine Mutter an, um Geld für einen Kaffee aus dem Automaten

I Ticketservice

HÖREN & SEHEN Sonntag, 4. März • NDR-Info, 17.30 Uhr: Die Kleider meiner Mutter – Patchwork-Decken voller Geschichten. Montag, 5. März • DRK, 19.30 Uhr: Wer zahlt die Zeche für die Finanzkrise? • DRK, 21.33 Uhr: Kriminalhörspiel: Klarer Fall. Der Türke Mehmet Ünlü wird erschossen, Täter Wolf König noch am Tatort gefasst. König saß vor diesem Mord eine sechsjährige Haftstrafe

wegen eines Brandanschlages ab, bei dem Ünlüs achtjährige Tochter ums Leben gekommen war. Für Kriminalhauptkommissar Robert Stretzel ist der Fall klar: ein persönlicher Rachefeldzug. Mittwoch, 7. März • WDR 5, 16.05 Uhr: Sicherheit im Krankenhaus – Wie Kliniken Fehler vermeiden wollen. • Eins Plus, Fernsehen, 21 Uhr: Visite: Hörsturz: Was bringen schnelle Infusionen? Leber in Ge-

fahr: Fett schlimmer als Alkohol. Wenn der Wirbelkanal zu eng ist: Spinalkanalstenose. Donnerstag, 8. März • WDR-Fernsehen, 14.15 Uhr: Riskante Rezepte. Viele Schmerzmittel können eine Gefahr sein – besonders für ältere Menschen. Freitag, 9. März • DF, 10.10 Uhr: Lebenszeit: Die Last der Vergangenheit – StasiKinder erzählen Hörertelefon: (0 08 00) 44 64 44 64.

12. 4. 12, 20 Uhr, Hannover, Kuppelsaal im HCC

Nana Mouskouri TICKET-HOTLINE

0180 100 10 26 3,9 CENT/MIN. AUS DEM DEUTSCHEN FESTNETZ. 42 CENT/MIN. MOBILFUNKHÖCHSTPREIS


V ERANSTALTUNGEN

Seite13 | Sonnabend, 3. März 2012

SONNABEND 3.03.

20.00 Tango-Club

BÜHNE

ein offenes Treffen ohne TanzlehrerIn, „Alte Polizei”, Galerie-Café, Stadthagen

18.00 und 21.00

Dummy Gop Bad Oeynhausen 20.00

20.00

Alles in Butter

MESSEN & MÄRKTE

Kabarett mit Frieda Braun, Pavillon, Hannover

7.00 - 16.00

Hallenflohmarkt

18.00

8.30 - 16.00

Antikund Trödelmarkt

Im weißen Rössl

19.30

20.00

19.00

Die Tanzparty mit Style Tanzlokal Salsa, Bad Nenndorf

20.00

DJ Convention Part 1

Wochenend-Tipp

Der gestiefelte Kater

Boss of it all

Komödie von Lars von Trier, Cumberland, Bühne, Hannover FREIZEIT 10.00

Jürgens „Reisematinée“, Wandelhalle, Bad Nenndorf

Handpuppenabenteuer

Jubiläumstage zu 125 Jahre Ruhe Reise Evangelischer Gottesdienst mit Auftritt des Chores „kreuz & quer”, Reisemesse, Filmvorträge, Fahrsimulator, Kinderprogramm, Firma Ruhe Reisen/ SVG-Betriebsgelände, Stadthagen

Heute startet „Rinteln live!“ | Zehn Bands spielen in zehn Kneipen Heute ist es soweit. Um 21 Uhr geht die nächste Auflage des Musikfestivals „Rinteln Live!“ an den Start. Zehn Bands verwandeln zehn Lokale der Stadt für eine Nacht in rauschende Musikclubs. Folgende Betriebe machen mit: Altstadt Brudy, Bierhaus 100, Bistro Luna, Der Stadtkater, Eventkneipe Apanasch, Gusti & Sapori, Leib und Seele, Marktwirtschaft, Mosquito und die Trennbar.

10.30 - 18.00

Jubiläumstage zu 125 Jahre Ruhe Reise

Eine Eintrittskarte (10 Euro) reicht, um alle Konzerte zu besuchen. Tickets sind in allen teilnehmenden Kneipen erhältlich. Als besonderer Service wird ein Pendelbus Gäste zwischen 20 Uhr und 3.00 Uhr laufend und kostenlos auch zu den entfernten Lokalen bringen. Infos gibt es im Programmheft, das in allen teilnehmenden Lokalen ausliegt. Das Programm ist vielfältig. Von Rock über Oldies, Latin Blues, Folk und Soul - aus allen Musikrichtungen wird vertreten sein, was zum Mitfeiern animiert.

Große Reisetombola, Schaumburger Shantychor, Tanzvorführung, Fahrten mit historischem deomnibus, Filmvorträge, Kinderprogramm, Firma Ruhe Reisen/ SVG-Betriebsgelände, Stadthagen 11.00 Tiermärchenfest

Märchen, Tiere und Wald, Wisentgehege Springe 15.00 Tanztee

Scheunenviertel, Steinhude MUSIK 15.30

OperettenMelodien mit dem Kurensemble, Wandelhalle, Bad Nenndorf

AWD Arena, Hannover

KarnevalParty Die verrückteste Party in diesem Jahr. Bodega, Bad Nenndorf

15.30

20.00 The

www.leben31.de

FREIZEIT

20.00

Musicalgala, Rattenfänger-Halle, Hameln

Die Innenstadt wird zur Musikmeile

Wallstreet Theatre-Simple British

Hannover 96 FC Augsburg

Mindener Stichlinge Großes Kino Jetzt in 3D, heißt das neue Motto, Kursaal, Bad Eilsen

de

Comedy Show aus absurden Ideen, Schwarzer Humor und Artistik. „Alte Polizei”, Stadthagen

15.30

Dummy

Nacht der Musicals

10.30 - 16.00

Venedig im Schnee

mit Hausmusiker Jan, Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf

20.00

Gop Bad Oeynhausen 15.00

Das lang ersehnte Comeback der beliebten Partyreihe DJ Convention, Kronenwerk-Gelände, Bückeburg

Inside-Out + My lovely Mr. Singing Club

14.30 und 17.30

Ebert, tak - die Kabarettbühne, Hannover

Bildergalerien von Partys & Gigs etc. auf

Komödie von Gilles Dyrek-Freilichtbühne Porta, Salem-Köslin, Minden 20.00

Figurentheater Marmelock, ab vier Jahren, Figurentheaterhaus, Hannover

NIGHTLIFE

Claptonmania A Tribute to Eric Clapton, Hofcafé Sanddornstuben, Bad Münder

Verpuppte“ Operette im Rahmen der Figurentheatertage Nienburg, Nienburger Kulturwerk 20.00

Brass Band Berlin

Mit Pangea, Take Two, Kluwe und Kluwe u.a., Innenstadt, Rinteln

Springtime – Swingtime, Schloss Bückeburg

Grüne Halle hinter Mc Donald‘s, Neustadt

Dieter Nuhr Nuhr unter uns, Kampa-Halle, Minden

20.00

Hausmusik der Weltklassik - Erzherzogtrio-für Geige, Cello und Klavier, „Romantik Bad Rehburg”

im Café

17.00

Doppelkonzert, Kulturzentrum BÜZ, Minden 20.00

Power! Percussion Show, Theater Hameln

20.00

Rebels Bay und One Trax Minds Punkrock`N Roll aus Italien, Schraub-Bar, Bückeburg

Andrzej Panufnik Trio 21.00

Rinteln Live

Sizilien Diavortrag von Klaus Körner, „Curanum-Residenz”, Bad Nenndorf

SONNTAG

18.00

15.00 Tanztee

mit Hausmusiker Jan, Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf 19.00

4.03.

BÜHNE

Potzblitz - 18.30 Kabaretteine Wetterhexe Bundesliga dreht auf mit Kai Spitzl & Stefan

11.00 und 16.00

Nacht der Musicals Rattenfänger-Halle, Hameln

MESSEN & MÄRKTE 9.00

Großflohmarkt Möbel Heinrich, Bad Nenndorf

MUSIK 15.30

Frank-SinatraRevival Shanty-Chor Frische Brise, Sinatra-Interpret Jens Sörensen, Schulzentrum Am Spalterhals, Barsinghausen, Kirchdorf

Robin Hood Bühnenfassung von Axel Schneider, Altonaer Theater Hamburg, Theater Hameln

Kleines Geburtstagsfest in der Romantik Ausstellungseröffnung und Lesung zu „Sissi“, „Romantik Bad Rehburg”

im Rahmen der Figurentheatertage Nienburg, Nienburger Kulturwerk

VORTRAG & DISKUSSION 16.00

11.00

16.00

Konzert der Big Band Bad Münder Martin-Schmidt-Konzertsaal, Bad Münder

20.00

Ottmar Liebert Live 2012, Capitol, Hannover

WOCHENEND-NOTDIENSTE Apotheken Sonnabend: Stadthagen und Umgebung:

St.-Martini-Apotheke, Tel. 0 57 21/23 08, Obernstr. 54, Stadthagen Rinteln, Bückeburg:

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Apotheke an der Wesermühle, Tel. 0 57 51/ 4 28 22, Mühlenstr. 16, Rinteln

Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Markt-Apotheke, Tel. 0 50 43/16 81, Marktstr. 9, Lauenau Ärzte Stadthagen, Nienstädt, Niedernwöhren, Wiedensahl, Samtgemeinde Lindhorst, Sachsenhagen, Bad Nenndorf, Rodenberg und Lauenau, Bückeburg, Obernkirchen und Bad Eilsen samt Ortsteilen:

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Sonnabend, 3. März 2012 | Seite 14

Zurück zu den Wurzeln: Singapurs unbekannte Seite Der südasiatische Stadtstaat erfindet sich immer wieder neu – doch wer sucht, entdeckt auch viel Traditionelles

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VON MICHAEL POHL

enn Randall Ee von Singapur erzählt, klingt das W angenehm unaufgeregt. Die Al-

leen voller Hochhäuser, die vollautomatische U-Bahn, das weltgrößte Riesenrad – all die Innovationen, mit denen sich der südasiatische Stadtstaat so gern brüstet, spielen in einer Unterhaltung mit dem 36-Jährigen keine wesentliche Rolle. Er befasst sich vielmehr mit der Vergangenheit – mit seiner eigenen. Ee ist Stadtführer. Und er gehört zu den Peranakan, einer ethnischen Gruppe, die sich vor Jahrhunderten aus der Heirat zwischen Malaien und Chinesen entwickelt hat. Das führt dazu, dass sich seine Stadtführungen abseits der Touristenplätze abspielen – in den Randgebieten, in denen die Tradition

Hüter der Vergangenheit: Stadtführer Randall Ee will an seine Vorfahren erinnern. Pohl

der Peranakan noch heute deutlich sichtbar ist. In Singapur spielten sie seit der Kolonialzeit Ende des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle im Alltag. Das zeigt sich bis heute – vor allem in der Architektur und beim Essen. An der East Coast Road im Stadtteil Katong beginnt Randall Ee eine seiner insgesamt drei Touren zu den Wurzeln der Peranakan. Es sind vor allem die Gebäude, die hier von alten Zeiten zeugen. Zweistöckige helle Steinhäuser stehen in Reihe, optisch eine Mischung aus Kolonialbau mit traditionellen chinesisch-malaiischen Elementen. „Früher lebten hier überwiegend reiche Menschen“, sagt Ee. Der Fluss Katong sei eine natürliche Barriere zum alten Stadtzentrum hin gewesen. Erst um 1900 habe es die erste Brücke gegeben, zuvor benötigte man ein Boot – das zog reiche Leute an, die an diesem Südostende der Insel ihre Ruhe haben wollten. Davon zeugen bis heute die für Singapurer Verhältnisse sehr großen Grundstücke mit Auffahrt und Vorgarten. Nach wie vor ist dieser Teil des Stadtstaates nicht gerade für Sozialwohnungen bekannt – auf den Grundstücken reihen sich stattdessen große Modelle von europäischen Autoherstellern wie BMW und Mercedes-Benz aneinander. Die frühere Strandlage trug ihren Teil zur Popularität von Katong bei. Doch an das Meer erinnern heute nur noch Straßennamen: Von der früheren East Coast Road bis zum Wasser sind es inzwischen gut 700 Meter, vorbei an mehreren Straßenzügen und einer Autobahn. „Hier wurde im Laufe der Jahre immer wieder Land aufgeschüt-

Stilmix: Die Peranakan waren wohlhabend, das sieht man auch der alten Architektur an, die eine Mischung aus kolonialen, chinesischen und malaiischen Elementen ist. iStockphoto/espion

tet“, erklärt Ee die Verlagerung. Ein beliebtes Prinzip in Singapur, um dem immer knapper werdenden Platz zu begegnen. So wuchs die Insel von einst 580 Quadratkilometern Mitte des 20. Jahrhunderts auf heute 710 Quadratkilometer. Weitere 100 Quadratkilometer an neuer Landfläche sind bis zum Jahr 2030 in Planung. Prominentestes Beispiel der Aufschüttungen ist das Gebiet Marina Bay im Zentrum von Singapur: Hier entstand in den vergangenen Jahren etwa ein Komplex mit dem ersten Spielkasino, einem Einkaufszentrum der Superlati-

ve und einem 2500-Betten-Hotel. Neue Gebäude und Einkaufszentren werden auf der Insel im dichten Takt gebaut. Singapurs Wirtschaft boomt – das war auch schon vor 100 Jahren so. „Peranakan-Familien waren seit jeher wohlhabend“, sagt Ee. „Sie sind im Handel mit den Briten zu Wohlstand gelangt.“ Nicht nur in Singapur, auch im malaiischen Malakka dominierten sie die Geschäftswelt. Sie fühlten sich den Briten verbunden und konvertierten oft sogar zum Christentum. Randall Ee hat dafür eine einfache Erklärung:

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Die Christen ließen der Bevölkerung im Gegensatz zu anderen Religionen die Freiheit, weiterhin ihre Traditionen zu pflegen. Später zog es viele Peranakan in alle Welt, um dort Geschäften nachzugehen. Auch Randall Ee hat eine Zeit lang in Europa gelebt, in der Schweiz, Österreich und den Niederlanden. Das sichtbarste Zeichen des wirtschaftlichen Erfolges der Bewohner ist heute an jeder Ecke Singapurs zu sehen: Die Oversea-Chinese Banking Corporation (OCBC) wurde in den frühen dreißiger Jahren von ihnen gegründet. Es sind Informationen wie diese, die Besuchern ein anderes Bild von der Stadt vermitteln, eines abseits der üblichen Touristenattraktionen. Ee hat sich darauf spezialisiert, das Historische zu bewahren. Er hat es zu seinem Beruf gemacht – aus Leidenschaft: „Es wäre doch schade, wenn wir an einen Punkt kommen, an dem wir unsere Kultur nur noch im Museum betrachten können.“ Gleichwohl hat der Stadtführer selbst eine Ausstellung mitbegründet: Seit 2008 gibt es das Peranakan Museum in einer alten chinesischen Schule in der Armenian Street. Randall Ee gehört zu den Initiatoren. In dem modernen Museum erinnern unter anderem Bekleidung und Alltagsgegenstände an das Leben im Singapur vergangener Tage. Und an die Wurzeln vieler Singapurer, wenn etwa gleich im Erdgeschoss Porträts von Einwohnern verdeutlichen, dass in

vielen Menschen die Peranakan-Kultur steckt. Wie viele Singapurer zu dieser ethnischen Gruppe gehören, ist nicht ganz klar. Sie zählt inzwischen statistisch zu den 76,8 Prozent der chinesischen Bevölkerung. Der letzte Zensus, der sie ausdrücklich als eigenständige Gruppe berücksichtigte, habe 1901 stattgefunden, sagt Ee. Damals seien rund zehn Prozent der Singapurer Peranakan gewesen. Bis heute wurde vor allem eines bewahrt: die Küche der Peranakan. In mehreren Restaurants, etwa im beliebten „Blue Ginger“ in der Tanjong Pagar Road, wird nach alter Tradition gekocht. „Fusion-Kultur“ nennt Ee die Küche, was bedeutet, dass sie keine eigenständige Richtung, sondern eine Mischung aus malaiischer Küche mit chinesischen Elementen darstellt. Was sich vor allem bei Gewürzen und Zutaten wie Tamarinden zeigt. Eine Portion Schweinefleisch ist fast immer mit auf dem Teller – das präge die Küche der Peranakan, sagt Ee. Auch die Küche müsse bewahrt werden, findet Randall Ee. Deswegen unterhält er mit vier Mitstreitern eine Kochgruppe, die traditionelle Rezepte nach heutiger Methode kocht. Ziel soll ein Kochbuch sein, mit dem so manches Rezept für weitere Generationen gesichert wird. Damit der Hang des Stadtstaates zu immer internationaleren Restaurants nicht irgendwann die eigene Tradition verschwinden lässt.

HIN UND WEG l Anreise Zahlreiche große Linienfluggesellschaften fliegen Singapur an. Dazu gehören unter anderem Singapore Airlines, die mehrmals täglich von Frankfurt und München (Flugzeit rund zwölf Stunden) starten. Wer bereits in Asien unterwegs ist, kann auch eine der zahlreichen Billigfluggesellschaften nutzen, unter anderem Air Asia, JetStar oder Tiger Airways. www.singaporeair.com l Reisezeit Singapur liegt am Äquator in den Tropen, daher bewegen sich die Temperaturen das ganze Jahr um 30 Grad. Es herrscht hohe Luftfeuchtigkeit.

l Peranakan Peranakan Museum, 39 Armenian Street, www.peranakanmuseum.sg Randall Ees Peranakan-Touren sind im Internet zu buchen, www.baba.com.sg l Weitere Informationen www.yoursingapore.com Tel. (0 69) 9 20 77 00 stb_germany@stb.gov.sg


R EISE

Seite15 | Sonnabend, 3. März 2012

Über Gletscherspalten und ewigen Schnee Chamonix, Montblanc und dann Vallée Blanche – das Weiße Tal in Frankreichs Bergen ist eine Herausforderung für Skifahrer uns auf der Arête gegangen sind, außer Sichtweite. Obwohl stark ie eine Nadel sticht die frequentiert, bietet die Vallée Aiguille du Midi in den Blanche so viel Platz, dass jeder Himmel. Es ist ein unwirtlicher sein Tiefschneeerlebnis findet. Ort aus Granit, Eis und Schnee. Das Weiße Tal ist weit und hält Hier in 3842 Metern Höhe hat mehrere Routen bereit. eine Legende ihren Anfang: die Rundum ragen die spitzen Vallée Blanche. In jedem Früh- Gipfel auf. Wie in einer riesigen jahr zieht die längste Abfahrt Schüssel sammelt sich zwischen Europas Tausende Skienthusi- ihnen der Schnee, der jetzt von asten an. Einmal im Leben muss unseren Schwüngen losgetreten man sie gemacht haben, heißt es nach links und rechts strebt. In in der Szene. Richtung Süden ist schon Italien „Sie verändert dein Leben“, zu sehen. sagt Lionel Wibault, der die Das Gelände wird steiler. Vor rund 22 Kilometer unzählige uns tauchen Gletscherspalten Male bewältigt hat. Wibault ist auf. Manche klaffen meterweit Bergführer, mit mittlerweile 64 als Riss in der Landschaft, anJahren einer der erfahrensten, dere sind schwer zu sehen, weil den die Vereinigungen École du vom Schnee verdeckt. Und auf Ski Français (ESF) Schneebrücken werund die Compagnie Vallée Blanche, den sie sogar überdes Guides de ChaEine sehe ich kein Ort für quert. monix Mont-Blanc erst, nachdem mich hat. Er fuhr bereits Leichtsinnige Wibault darauf aufmit Jean-Claude Kilmerksam macht, obly um die französische Skimeis- wohl sie kaum einen Meter von terschaft, wurde 1967 hinter mir entfernt ist. Ein tiefes dem Star Vierter und arbeitet Loch. Ich schaudere und erinseit 40 Jahren als Bergführer. nere mich, was ich vor meiner Einen guten Guide braucht es Abreise gelesen hatte: Louis auf der Vallée Blanche. Obwohl Lachenal, der vermutlich erste jeder sichere Skifahrer sie meis- Mann, der je auf einem Achttern kann, ist es eine ungesi- tausender gestanden hat, starb cherte Naturabfahrt mit Lawi- hier, weil er sich 1955 beim nen, Gletscherspalten und Stein- Sturz in eine Gletscherspalte schlägen. In jedem Jahr werden das Genick brach. Auch heute Skifahrer verletzt, sterben Men- ist die Vallée Blanche definitiv schen. Trotzdem drängen sich kein Ort, an dem Leichtsinn die Massen schon am frühen Platz hat. Morgen an der Talstation der Wibault weist mich an, genau Seilbahn hinauf zur Aiguille du seinen Schwüngen zu folgen. Midi. Die Morgenstunden sind Wir schwingen links am Refuge die besten, denn die Sonne du Requin vorbei, weil die Sonweicht im Lauf des Tages den ne den Schnee am Südhang Schnee auf. Dadurch sinkt nicht schon so weit aufgeweicht hat, nur die Schneequalität, sondern dass er ins Rutschen kommt. erhöht sich auch die Lawinenge- Man sieht es an den Spuren der fahr. Skifahrer. Wir sind unterhalb Lionel Wibault schnallt Steig- davon, und Wibault mahnt zur eisen unter seine Skistiefel. Ein Eile – nur nicht allzu lange unschmaler Grat, genannt Arête, nötig im Gefahrenbereich verführt vom Ausstieg der Seil- weilen. bahn zum Startpunkt der Piste. Am Salle à Manger machen Manche haben die Skier neben wir Rast. Der „Speisesaal“ liegt Spitzhacke und Schaufel auf den direkt unterhalb der Séracs du Rücken geschnallt. Andere zie- Géant. Grün, türkis, blau leuchhen sie zusammengebunden ne- tet das von der Sonne angeben sich her – damit in jedem strahlte und zu Zacken geFall eine Hand frei stauchte Eis. Es ist bleibt, um sich an Der Himmel fast Mittag und so dem Seil festzuhalwarm, dass wir uns zeigt sich ten, das als eine Art unserer Skijacken wolkenlos Geländer gespannt entledigen. Wir sind ist. Links und rechts seit gut einer Stunde geht es gleichermaßen steil unterwegs, der Schnee ist schwer bergab. Als Seilschaften steigen geworden und hat Kraft gekosmeist kleinere Gruppen den tet. Die Konzentration hat bei Weg hinab. mir merklich nachgelassen. Ein Wir haben Glück. Über Baguette mit Käse, TraubenzuNacht sind 30 Zentimeter Neu- ckertabletten und eine Flasche schnee gefallen. Der Himmel Wasser helfen, ein wenig zu rezeigt sich wolkenlos. Es ist wind- generieren. still und ziemlich frostig. Im Dann wird der Weg eng, weil Schatten des Montblanc ziehen Gletscherspalten und -türme wir die ersten Schneisen in den nur wenig Platz lassen. An manunberührten Schnee. Das Ge- chen Stellen ähnelt die Vallée lände ist zunächst leicht, ver- Blanche hier einer extrem ausgleichbar mit einer blauen mit- gefahrenen Skipiste, bevor sie telschweren Piste. Schon sind sich mit dem Eismeer vereint. die anderen Skifahrer, die mit Der Blick weitet sich, die Augen VON MICHAEL HEINRICH

W

Eine Nadel aus Granit und Eis: Aiguille du Midi, felsiger Vorposten im Montblanc-Massiv.

Foto: Atout France/Louis Frédéric Dunal

richten sich wieder auf die Landschaft, und es ist auf einmal wieder viel Platz. Wie alle Gletscher schmilzt auch das „Mer de Glace“. 1990 lag der Gletscher noch 82 Me-

ser, begießen wir die Abfahrt und lassen die Vallée Blanche Revue passieren. Ich spüre Demut gegenüber dieser großartigen Naturkulisse, bin erschöpft, erleichtert und glücklich.

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EIN HOTEL ZUM WOHLFÜHLEN Traumhaft gelegen - direkt an der Ostsee zwischen Kiel und Fehmarn Alle Zimmer mit DU/WC, Kabel-TV, Tel., Balkon od. Terrasse, Bademäntel, Fön und mit viel Liebe hell und freundlich eingerichtet. Schwimmbad, Whirlpool, Sauna und Solarium im Hause. Preise jeweils p. P. im DZ

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steigen, die uns zur Bergstation Montenvers bringt. Vom altehrwürdigen Hotel aus hat man einen perfekten Blick auf den Gletscher. Mit einem Panaché, einem Alsterwas-

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Sonnabend, 3. März 2012 | Seite 16

Der erste Abschlag auf dem frisch gemähten Grün Nur wenige Flugstunden von Deutschland entfernt können Golfer schon jetzt in die neue Saison starten VON CLAUDIA CARSTENS

etzt schon golfen? Kein ProJgrade blem. Nur wenige Breitenweiter südlich ist das

Green schon saftig, Abschlag und Fairway sind frisch gemäht, und das Wetter lässt nichts zu wünschen übrig. Ein Blick auf die schönsten Ziele Europas, an denen Golfer jetzt schon ihre neue Saison eröffnen können.

l Mallorca

Unter großen Palmen und alten Olivenbäumen den Golfball in den weiten BalearenHimmel schlagen – auf Mallorca, von Deutschland nur knapp zwei Flugstunden entfernt, funktioniert das großartig. Das Mittelmeerklima ist angenehm bei zurzeit etwa 15 Grad, gerade richtig, um den Schwung zu üben. Für Spieler auf dem „Son Vida“-Golfplatz ist die traumhafte Aussicht auf die Bucht von Palma mit dabei, ebenso das Luxushotelzimmer. Die Driving Range befindet sich auf dem Resortnachbarplatz „Son Mutaner“. Insgesamt ist Abwechslung auf der spanischen Insel Trumpf: Ganze 19 Golfplätze stehen dort zur Auswahl.

Dem Winter ein Schnippchen schlagen: Auf Zypern – wie hier im Aphrodite Hills Resort – scheint das ganze Jahr über die Sonne, und es ist angenehm warm.

tur bietet hier reichlich Abwechslung, von Millionen Jahre altem Vulkangestein über bunt blühende Wiesen bis hin Spanisches Fremdenverzu erfrischenden Wasserfällen. kehrsamt, Litzenburgerstra- Ein See fordert Golfer am ße 99, 10707 Berlin, Neun-Loch-Platz „Anfi TauTel. (01 80) 3 00 26 47, ro“ in Mogán nach dem Abwww.spain.info schlag am letzten Loch als ungewöhnliches Hindernis hel Gran Canaria raus. Aktuell liegen die TemDer erste Golfklub der Ka- peraturen auf Gran Canaria nareninsel wurde bereits Ende bei 20 Grad. des 19. Jahrhunderts gegründet. Mittlerweile zählt Gran l Zypern Mit Sonnenstrahlen rund Canaria acht offene Plätze, und viele Dienstleister haben sich ums Jahr und zurzeit 15 bis 20 auf die Bedürfnisse von Gol- Grad Celsius Außentemperatur fern spezialisiert. Auch die Na- hat sich Zypern zur Golferinsel

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gemausert. Der im Süden gelegene Meisterschaftsplatz Aphrodite Hills feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Es kann durchaus sein, dass bei der Aussicht auf das sagenhaft schöne Mittelmeer die Konzentration gelegentlich nachlässt. Aber nach einem erfrischenden Getränk ist der Kopf wieder kühl und ein guter Wert auf der Scorekarte gesichert. Fremdenverkehrszentrale Zypern, Zeil 127, 60313 Frankfurt am Main, Tel. (069) 25 19 19, www.visitcyprus.com

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Seit Jahrzehnten ist die Algarve ein gefragtes Ziel für Golfer. Etwa 20 Autominuten vom Flughafen in Faro entfernt liegt das berühmte Golfresort Vale do Lobo direkt am Meer, wo zurzeit immerhin schon 15 Grad herrschen – ausreichend für eine ordentliche Partie auf dem Rasen. Einmal im Leben, so die einhellige Meinung unter Laien und Experten, sollte ein Golfer dort gewesen sein. Die beliebten Plätze heißen „Royal“ und „Ocean“, und die ockerfarbenen Einbuchtungen der mächtigen Klippen bieten wahrlich spektakuläre Hürden.

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sizilianischen Golfplatz im Südwesten nahe der Hafenstadt Sciacca durch die Zitrushaine zu putten. Schon jetzt sind die mediterranen Temperaturen – Portugiesisches Fremdenaktuell rund 15 Grad – perfekt verkehrsamt, Zimmerstraße für Kurzurlaub und Abschlag. 56, 10117 Berlin, Der erste Golfklub der GeTel. (030) 2 54 10 60, gend, „Il Picciolo“, wurde 1989 www.visitportugal.com ins Leben gerufen. Inzwischen gibt es vier Klubs auf der Mitl Sizilien telmeerinsel, die als „Golfziel Das vor drei Jahren eröffnete Italien“ immer öfter in den KaLuxusgolfresort Verdura ist talogen zu finden ist. vom 29. März bis 1. April VerENIT, Barckhausstraße 10, anstaltungsort der European 60325 Frankfurt am Main, Tour 2012. Man muss aber kein Tel. (069) 23 74 34, Teilnehmer der Sicilian Open www.enit.it sein, um auf dem malerischen Es ist mitunter kein einfaches Unterfangen, vor dem azurblauen Meer den Ball nicht aus den Augen zu verlieren.

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Seite17 | Sonnabend, 3. März 2012

Den Krisenängsten trotzen: Die Trends der ITB-Messe In der nächsten Woche trifft sich die Reisebranche in Berlin wieder zur jährlichen Branchenschau VON MICHAEL ZEHENDER

s klingt paradox. Einerseits E reden alle über Krisen und Unglücke – der Euro wackelt,

Ägypten kommt nicht zur Ruhe, ein Kreuzfahrtschiff sinkt. Andererseits verreisen die Deutschen weiter, als wäre nichts gewesen. Auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) vom 7. bis 11. März in Berlin stehen deshalb diese beiden gegensätzlichen Entwicklungen im Mittelpunkt. „2011 war ein Rekordjahr für die Reisebranche“, sagt Torsten Schäfer, Sprecher des Deutschen Reiseverbandes (DRV). „Die große Frage auf der ITB wird sein: Wie geht es weiter, wie knüpfen wir daran an?“ Die ersten Prognosen geben wenig Grund zur Sorge: Auch für dieses Jahr rechnen Experten mit

HIN UND WEG l ÖFFNUNGSZEITEN: Die Reisemesse hat am 10. und 11. März jeweils von 10 bis 18 Uhr für Privatbesucher geöffnet. Die Tage zuvor sind dem Fachpublikum vorbehalten. l EINTRITT: Die Tageskarte kostet 14,50 Euro, online 12 Euro. Schüler und Studenten zahlen 8 Euro. Von Sonntag, 14 Uhr, an gibt es ein Last-MinuteTicket, das ebenfalls 8 Euro kostet. l INFORMATIONEN: Messe Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin, Tel.: (030) 30 38 55 55, www.itb-berlin. de

zweistelligen Wachstumsraten. Von der deutschen Reiselust profitierte zum Jahreswechsel auch Ägypten. Doch dann flammten neue Unruhen auf. Der nordafrikanische Staat wird auf der ITB im Fokus stehen – nicht nur weil er in diesem Jahr Partnerland der Messe ist. Die Tourismusverantwortlichen werden kräftig die Werbetrommel rühren müssen, um verschreckte Urlauber zu überzeugen. „Ägypten wird einiges aufbieten, um deutsche Touristen zurückzugewinnen“, ist Messechef Martin Buck überzeugt. „Inwieweit es gelingt, von der Nachrichtenlage abzulenken, wird sich zeigen.“ In den Hallen 23.A und 10.2 ist Ägypten auf der ITB unter anderem mit einem Basar, kulinarischen Spezialitäten, Kunsthandwerk und Geschichtenerzählern vertreten. Auch die Euro-Krise macht nicht vor den Toren der ITB halt. Zwar lassen sich die Urlauber von den Sorgen um den Euro nicht abschrecken und buchen beispielsweise fleißig Urlaub in Griechenland. Doch einige Krisenländer haben ihre Messepräsenz zurückgefahren. Am augenscheinlichsten wird das bei Spanien, das laut Buck die Standfläche stark reduziert hat. Die frei gewordene Fläche nehmen asiatische Länder ein. „Hier ist die Nachfrage nach Platz deutlich größer als das Angebot“, sagt Astrid Ehring, Sprecherin der Messe. „Halle 26 platzt aus allen Nähten.“ Einer der Höhepunkte für Besucher ist dort eine ThaiboxShow am Stand von Pattaya. Neben Euro-Krise und „arabischem Frühling“ bewegt die

MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE

dpa/tmn

Ägypten im Fokus: Das nordafrikanische Land ist 2012 Partnerland der ITB.

Tourismusbranche vor allem der Untergang des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“. Schon lange vor dem Unglück hatte die Messeleitung eine Gesprächsrunde mit fünf Geschäftsführern von Kreuzfahrtunternehmen organisiert, darunter auch dem Chef von Costa Crociere. Eine Frage wird hier alles dominieren: Lässt der Boom der Kreuzfahrtbranche nach dem Unglück nach? Buck glaubt nicht daran: „Der Untergang ändert nichts am grundsätzlichen Trend, dass das Kreuzfahrtgeschäft stark wächst“, sagt der Messechef. Ähnlich klingt das bei DRV-Sprecher Schäfer: MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE

„Reisebüros und Reiseveranstalter spüren keinen Einbruch.“ Krisen hin, Krisen her – Urlaub wird weiter gebucht, immer mehr auch über das Smartphone. Dementsprechend wird sogenannte Travel Technology auf der ITB eine große Rolle spielen. Mal eben eine wichtige Information über das Urlaubsziel einholen, spontan einen Ausflug buchen – all das ist technisch schon lange möglich. „Jetzt nimmt das Thema aber richtig Fahrt auf und wird auf der Messe großes Publikumsinteresse finden“, ist Buck überzeugt. Auf der ITB sind allein rund

100 Anbieter von Reise-Apps vertreten. Dabei bleibt ein Problem: die Roaming-Gebühren. „Wenn ich in Thailand am Strand liege und einen Ausflug für 40 Euro buchen möchte, dafür aber 100 Euro Gebühren zahlen muss, könnte die Euphorie auch wieder verfliegen“, fürchtet Buck. Das breite ITB-Publikum bekommt am Sonnabend und Sonntag, 10. und 11. Februar, Zutritt zum Messegelände – die ersten Messetage sind traditionell Fachbesuchern vorbehalten. Um die Gäste bei Laune zu halten, haben die Aussteller neben Gewinnspielen und massenweise Katalogen einige

BERLIN

besondere Angebote an ihren Messeständen organisiert. Am Stand der Schweiz können sich Besucher zum Beispiel in einem alten Zug fotografieren lassen, Hessen stimmt mit gemeinsamem Singen auf den deutschen Chortag ein. Andalusien wirbt mit Flamencotänzern, die Ukraine und Polen machen unter anderem mit einem digitalen Fußballspiel Werbung für die Europameisterschaft, die am 8. Juni beginnt. Und traditionell spielt Essen bei der Werbung für ein Land eine wichtige Rolle: In Halle 10.2 bietet eine „Cultural Lounge“ kulinarische Spezialitäten aus 60 Ländern.

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SONNABEND, 3. MÄRZ 2012 Seite 18

3. MÄRZ 2012 Sonnabend,SONNABEND, 3. März 2012 | Seite 18

Süßer Duft und viel Platz: Antalya überzeugt im Frühling Im Hochsommer ist die Stadt überlaufen, im Frühjahr drängelt sich hingegen kaum jemand durch die engen Gassen VON CARINA FREY

s duftet. So süß und so inE tensiv, dass man verdutzt stehen bleibt, die Augen

schließt, eine tiefe Nase nimmt und dann sucht. Wo kommt der Duft her? Vom Flieder, der sich über eine Mauer schiebt? Oder von den weißen Blüten der Orangenbäume, die in den Gärten von Antalyas Altstadt so allgegenwärtig sind? Wer im Frühling in die türkische Touristenmetropole reist, verzichtet auf Sonnengarantie, laue Nächte und ausgelassene Partys am Strand. Dafür duftet es an jeder Ecke. Und die Massen sind noch fern. Ideale Bedingungen für Streifzüge durch die engen Gassen der Stadt. Die meisten Touristen sehen von Antalya nur den Flughafen, bevor sie mit Bussen zu den großen Klubanlagen an der türkischen Riviera weiterreisen. Einige von ihnen kommen als Tagesgäste zurück. Sie bewundern das im Jahr 130 errichtete Hadrianstor oder den Uhrenturm, bevor sie auf Schnäppchenjagd durch die weitgehend autofreien Einkaufsstraßen der Altstadt Kaleiçi streifen.

Blick über die Altstadt: Die meisten Touristen sehen von Antalya leider nur den Flughafen.

„Mein Freund, 10 Euro für das Parfüm, nur weil du es bist“, rufen die Verkäufer ihren Kunden nach. Vor Teppichen und türkischem Apfeltee, nachgemachten Designerklamotten und Souvenir-Klimbim ist man auch im Frühling nicht sicher.

Doch man schiebt sich nicht mit den Massen durch die Gassen, und so mancher Verkäufer sitzt selbst noch ganz entspannt in seinem Shop. Wer länger bleibt, hat Zeit, in kleine Gassen zu gucken. Hier zeigt sich noch, wie Anta-

dpa/tmn

lyas Altstadt vor dem großen Touristenboom aussah. An einzelnen Häusern bröckeln die Fassaden, Fenster sind zugemauert oder eingeschlagen. Doch an allen Ecken wird renoviert und aufgehübscht. Ein Haus nach dem anderen ver-

wandelt sich in eine schmucke „Pensiyon“, wahlweise mit Dachterasse, Garten oder lauschigem Innenhof. Sind all diese Herbergen im Sommer belegt, treten sich die Touristen schnell auf die Füße. Im Frühling sieht das anders aus. Viele

Zimmer stehen noch leer, auch Kurzentschlossene habe die freie Wahl. Den KaraaliogluPark beherrschen nicht Touristengruppen. Alte Männer sitzen auf den Parkbänken und knabbern Kürbiskerne, Geschäftsleute genießen die Abendsonne. Antalya thront auf einer Steilküste, unter der das Meer türkisfarben schimmert. In der Ferne zeichnen sich die schneebedeckten Gipfel des Taurus ab. Im von Felsen eingerahmten Altstadthafen warten Ausflugsboote auf Kundschaft. „Bootstour 5 Euro pro Person, es geht gleich los!“, ruft ein Bootsführer – um sich gleich zu korrigieren: „5 für zwei zusammen, weil ihr es seid.“ In der Vorsaison sind Preise noch mehr als sonst Verhandlungssache. Außerdem gehört eine Jacke ins Reisegepäck. Vor allem abends kann es frisch werden. Scheint die Sonne, herrschen dagegen schon Anfang April angenehme 20 Grad. Dann strecken die Touristen ihre weißen Beine der Sonne entgegen, während die Einheimischen immer noch in Wollpullis und gefütterten Jacken herumlaufen.

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Seite19 | Sonnabend, 3. März 2012

„Ich bin das Geißlein von Mama Bianca Wolf und Papa Sebastian Enke. Ich wurde am 16. Februar um 17.46 Uhr geboren und wiege 4070 Gramm bei einer Länge von 54 Zentimetern. Ich heiße Josephine und freue mich schon auf ganz viel kuscheln!“

Felia Andree ist gelandet. Am 21. Februar um 9.03 Uhr haben Maurice und Fabien Verstärkung bekommen. Mit stolzen 2960 Gramm und 50 Zentimetern Größe muss sich Felia künftig bei Mama Sonja Andree und Papa Thomas Lücke durchsetzen.

d. Daher r erstes Kin eburtsse n u t is ta „Gre en ‚G n ihrem hoh o Niemeyer: 7 a und Marc nd sehr beeindruckt vo 22. Februar um 17.4 k Il n er lt E ie si am d ir e r si W fü . e h rd ck Großes Glü nders stolz und glücklic Stunden.“ Geboren wu n 52 Zentimetern. sind wir besosgesamt nur eineinhalb mm und einer Größe vo tempo‘, in in Gewicht von 3230 Gra m Uhr mit eine

In jeder Woche erblicken im Kreiskrankenhaus Stadthagen und im Krankenhaus Bethel in Bückeburg sowie in den Kliniken in Minden, Hameln, Neustadt und Gehrden Babys das Licht der Welt. „Hallo Schaumburg“ stellt die Familien immer sonnabends im „Babyglück“ vor. Die Bilder der Schaumburger Neubürger sind zudem im Internet unter www.sn-online.de zu sehen.

Über die Geburt ihres ersten Kindes freuen sich die stolzen Eltern Verena und Siegbert Borg. Seit dem 16. Februar um 15.34 Uhr ist Familie Borg zu dritt. Marie wiegt 3680 Gramm und misst schon 55 Zentimeter.

„Hurra! Mein kleiner Bruder Lennart ist da! Er ist am 21. Februar um 6.25 Uhr mit einem Gewicht von 3490 Gramm und einer Größe von 51 Zentimetern im Bückeburger Krankenhaus Bethel geboren.“ Es freuen sich sehr die große Schwester Lilly und Mama Elena und Papa David Bichert.

„So ein Baby, süß und klein, muss ein Geschenk des Himmels sein!“ Am 22. Februar kam Philine Theodora Christou um 10.31 Uhr mit einem Gewicht von 3420 Gramm und einer Größe von 52 Zentimetern zur Welt. Es freuen sich die Eltern Karolina und Christos Christou.

„Wir freuen uns sehr, Irina bei uns zu haben, und sind dankbar über dieses Gottesgeschenk, das uns anvertraut wurde.“ Irina Andrejew kam am 17. Februar um 16.34 Uhr mit 3180 Gramm und 51 Zentimetern in Bückeburg auf die Welt. Gemeinsam mit Nico, Xenia und Maxim freuen sich Ljudmila und Peter Andrejew.

Ein gewaltiges „kleines Wunder“ ist mit Sophie Topp am 20. Februar um 14.31 Uhr mit einem Gewicht von 3320 Gramm und einer Größe von 52 Zentimetern zur Welt gekommen. Es freuen sich die Eltern Miriam und Jens Topp.

Einen mächtigen Beschützer hat der kleine Albion Beciri schon an seiner Seite. Geboren wurde er am 18. Februar um 12.12 Uhr in Bückeburg. Auf ein Leben mit ihm freuen sich seine Eltern Safete und Enver Beciri.

„Hurra, endlich ist meine große Schwester Emma da!“ Sie ist im Krankenhaus Bethel in Bückeburg am 19. Februar um 6.02 Uhr mit einem Gewicht von 2900 Gramm und einer Größe von 49 Zentimetern geboren worden. Auf eine tolle Zeit freuen sich der große Bruder Leon mit Mama Andrea und Papa Marc-Oliver Thomas.

„Überglücklich sind wir über die Geburt unseres Sohnes Elias am 20. Februar um 14.47 Uhr. Er wiegt 2860 Gramm und ist 48 Zentimeter groß.“ Es freuen sich die stolzen Eltern Paulina und Eugen Grebe.

Mit der ungestörten Nachtruhe ist es nun erst einmal vorbei. Zoe ist am 21. Februar um 12.55 Uhr mit einem Gewicht von 3480 Gramm und einer 0 Uhr haben Größe von 51 Zentimetern geboren. Am 23. Februar um 9.4 Das Trio ist komplett! stützung bekommen. Rahel wiegt Es freuen sich sehr die stolzen Eltern Lea und Tabea Unter ist 55 Zentimeter groß. Mama And- Diana Kuehnel und Pascal Borreck. d schon 3440 Gramm un Feldmann freuen sich sehr auf die ed nfr Ma pa Pa d un rea Zeit zu fünft.

Endlich geschafft: Am 17. Februar um 11.39 Uhr hat Henry Paul Staritz, 54 Zentimeter groß und 4400 Gramm leicht, in Stadthagen das Licht der „Ein Bündel voll Glückseligkeit kam Welt erblickt. Es freuen sich die Eltern zu uns auf Erden, um zärtlich in GeKatharina und Andreas Staritz. borgenheit von uns geliebt zu werden.“ Am 17. Februar um 17.54 Uhr hat Joshua Piepereit mit einer Größe von 51 Zentimetern und einem Gewicht von 2950 Gramm das Licht der Welt erblickt. Die Eltern Nunzia und Michael Piepereit freuen sich.

„Hurra, hurra, wir – David und Laura – haben einen kleinen Bruder bekommen.“ Am 24. Februar um 8.17 Uhr hat er Mamas zu enge Einzimmerwohnung mit 4770 Gramm und 58 Zentimetern verlassen und möchte jetzt seine Familie kennenlernen. Niklas wird uns bei der Erziehung unserer Eltern Julia und Jürgen Stoppel tatkräftig unterstützen, die natürlich überglücklich sind.

„Jetzt sind wir wirklich international – so viel Glück ist kaum zu fassen!“ Thuy und Ronni Tatge freuen sich über die Geburt ihres Sohnes Leon, der am 22. Februar um 22.37 Uhr mit einer Größe von 52 Zentimetern und einem Gewicht von 3180 Gramm zur Welt kam.

Am 20. Februar um 13.10 Uhr erblickte Gero Karl Heinrich Beltran de Heredia Helmers mit einer Größe von 50 Zentimetern und einem Gewicht von 3330 Gramm das Licht der Welt. Mit den Eltern Minerva und Samuel freut sich die Schwester Amaia Margarita (2).

„Jetzt sind wir komplett!“ Die Elte Daniela und Alexander Dierks rn und Schwester Merle (3) haben Verstär kung bekommen: Am 17. Februar kam Rieke Dierks mit einem Gewicht von 3440 Gramm und einer Größe von 50 Zentimetern in Stadthagen zur Welt.


U NTERHALTUNG

Wochenende

Seite 20

S I L B E N R ÄT S E L Aus den Silben sind 19 Wörter zu bilden, deren zweite und letzte Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben (ch = ein Buchstabe). an - at - bat - bes - bung - de - de - den - den - duld ei - en - fen - frak - gau - ge - ge - gel - he - hut - in jek - ka - kan - kaus - ke - ki - le - leg - lei - ma - mu - ne ni - obst - of - on - on - on - pe - pri - ra - rich - rie - ro sen - si - spo - ta - te - ti - ti - ti - ti - tik - trap - tri - um un - ve - ve - vi

Sonnabend, 3. März 2012

Sonnabend, 3. März 2012 | Seite 20

SUDOKU

Auflösung der letzten Woche:

Das Zahlenspiel für Kreuz- und Querdenker – ein leichtes für Einsteiger – ein schwierigeres für Profis. Die Spielregeln: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass – in jeder Zeile – in jeder Spalte – in jedem 3x3-Kästchen – alle Zahlen von 1 bis 9 stehen. Auflösung in der Ausgabe am kommenden Wochenende.

leicht

Sudoku: leicht

schwer schwer

1. Kreuzblütler Um die Ecke gedacht:

2. giftiges Hahnenfußgewächs 3. Maltechnik des Altertums

© DEIKE PRESS 0912

4. Nachbildung 5. Blendwerk 6. Inseln in der Ägäis 7. Angriff, Vorstoß 8. Teil der Karpaten

UM DIE ECKE GEDACHT

9. Schlaginstrument

Waagerecht: 1. fürs Erste haben wir eine scheinbar äußerst zerbrechliche Gestalt im Auge 12. anatomisches Detail in Aristokratenfamilien 13. darin wurde schon so manche Wahl begraben 14. nach dessen Durchsicht werden Urlaubserinnerungen wach 15. goldige Verkörperung akademischen Filmlobs 16. angebliche Stimmlage verärgerter Marktfrauen 17. exzellente Technikerhochburg, jenseits der Alpen 18. dazu Brauch ein Lateiner nicht lange: zweimal Amerika 20. im Schwarzwald mündet sie gleich zweimal in den Rhein 22. einige Löffel Salz im bauchigen Wasserglas machen aus dem goldigen Bewohner noch keinen solchen 25. machen die Knöpfe p...!, dann war das Hemd wohl zu ... 27. sehr kurzer Verkehrsweg 29. Zahnarmer, der kaum vier Stunden täglich seine zwei Finger rührt 31. am Rand der Felsspalte versteckte Seniorin 33. was Feuerwehrleute und Polizisten haben, war noch keiner. Aber dies hier ist jetzt einer 36. die Farbe, mit der Adriano Celentano berühmt wurde (dt.) 37. woran Richard Dreyfuss als Mr Holland arbeitete 38. Musiker unterwegs 39. nicht nur der Teufel steckt im Detail 40. was dem Informatiker eine ziemlich kleine Menge ist, ist uns auch nicht mehr als ein halber Wunsch 41. worauf wir Sie gern nehmen 42. bei diesem Kegel geht es nicht um alle neune 45. Mr Wilson, der auf Wunsch Woody Allens um Mitternacht in Paris war 47.

10. Ehrenpreis, Rachenblütler 11. politische Gruppe im Parlament 12. Nähe, Nachbarschaft 13. gesangartig geführte Tonfolge 14. Einspritzung 15. Mangel an Ausdauer 16. Insektenlarve 17. Vorrecht 18. Stromspeicher 19. Erbgefügeveränderung

Auflösung des Silbenrätsels von letzter Woche: 1. Nauplius, 2. Guthaben, 3. Schirokko, 4. Vorlesung, 5. Eldorado, 6. Riesenrad, 7. Sonometer, 8. Ursprung, 9. Cuxhaven, 10. Hibiskus, 11. Depesche, 12. Ephraim, 13. Regenwald, 14. Wennemann, 15. Okzident, 16. Reisezug, 17. Tentakel, 18. Mandibel, 19. Adressat, 20. Getuschel, 21. Installer, 22. Exkursion „PHILOSOPHIEREN IST DEUTUNGSVERSUCH DER WORTMAGIE.“ (L. KLAGES)

Qualität und Quantität des Hörens 51. allererste Lektion für angehende Politiker: Damit reagiert man auf jeden Vorwurf 54. was den Lateiner nicht wundert: Deren Anbau macht auch den respektabelsten Staat zur Bananenrepublik 55. hier ist das allererste Stück einer Bewertung wert 56. hier sollte folgenschwere Kästchenfüllung erfolgen 57. knochenhart nachgefragt: was die Körperwelt im Innersten zusammenhält 58. aus einer Generalstabskarte: nähert sich sowohl der Donau als auch dem Tiber Senkrecht: 1. gibt Auskunft des Langen und Breiten, geht aber auch in die Tiefe 2. bei ihr sehen Tierschützer rot 3. nimmt die Reste vom Inhalationsvergnügen auf 4. seinetwegen strichen wir das „mobil“ aus dem Namen unseres liebsten Spielzeugs 5. findet man in Bankurkunden und auf Haarpflegemittelpackungen 6. eine Station der Orpheustournee 7. war ein fidel fiedelndes rumänisches Wunderkind 8. als Tipp mag Folgendes taugen: Sie haben ihn grad vor Augen 9. in dieser modernen Form verschickt man heute Dokumente 10. eher unelegante Art der Fortbewegung 11. was Uniformen preisgeben, stuft auch Theaterplätze ein 19. er besang seinen Weg, und viele sangen es ihm nach 21. Heidestadt mit Hundertwasser-Bahnhof 23. Zehen als Köder in den See getaucht? 24. bei dessen Ausfall hat allenfalls die Friseurbranche mit negativen

Konsequenzen zu rechnen 26. Balkonpflanze ohne den heutigen Rätselschluss 28. damit hielten sich Uramerikaner bedeckt 30. Teilchen, das Uhren besonders genau gehen lässt 32. überm Ballerinenpo wippendes Gardinenstückchen 34. dieser Schlitz ist nicht für den Geldeinwurf gedacht, sondern nimmt die Feder auf 35. wird erst dann rückblickend betrachtet, wenn sie nicht mehr sie selbst ist 37. auch damit tragen Sie Ihr Scherflein bei 43. er gründete den 1

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E S E L E I A N R E I S E

H E R O L D N A A B G E I

R A C K L E H M S E L E N

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R A S E N P E E R S A G A

I B A N F A H R E R N E T

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N E U N R A H N E O B S T

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R U P I A H C H I C E O S

N A R K O S E G I G O L O

Vorgängerstaat der Türkei 44. sie zeigt eine maßvolle Strichelung 46. legt Zeugnis ab von Schaffenskraft 48. sogar bei der Wickeltischproduktion kommt dieser grobe Wollstoff zum Einsatz 49. Übungsgerät kleiner Möchtegernbläser 50. Flüssigkeit, die Wiesnbesucher zwar zum Löschen benutzen könnten, allerdings nicht zum Durstlöschen 52. ein Mädchen aus lauter Lauterkeit 53. wann man ungerufen zu seinem Fürsten gehen sollte

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E S S E C K E A G E N D A

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Hallo Schaumburg vom 3. März 2012