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Gebühren sollen erhöht werden

„Bernhard“ von Zug erfasst Ein Vermessungstrupp findet totes Känguru an der Bahnstrecke bei Probsthagen Stadthagen (aw). Die Flucht von „Bernhard“ hat ein trauriges Ende: Das Bennett-Känguru ist von einem Zug überfahren worden. Ein Vermessungstrupp der Deutschen Bahn hat das tote Tier am Mittwoch gegen 10.05 Uhr an der Bahnstrecke östlich der Lauenhäger Straße gefunden. „Es lag neben dem Gleis“, sagte Martin Ackert, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Hannover. Die Schwanzspitze sei abgefahren gewesen, außerdem habe das Tier eine Wunde am Körper gehabt, die „wie eine Bissverletzung aussieht“.

Polizei fängt entlaufenen Emu Landkreis/Petershagen (aw). Einen freilaufenden Emu haben Beamte der Stadthäger Polizei mit Unterstützung ihrer Mindener Kollegen am frühen Mittwochmorgen wieder zurück zu ihrer Besitzerin gebracht. Wie die Polizei in Minden auf Anfrage mitteilte, hatten Lastwagenfahrer gegen 6 Uhr zwischen dem Petershagener Ortsteil Raderhorst und Wiedensahl einen freilaufenden Emu gesichtet und daraufhin den Polizei-Notruf gewählt. Der Anruf sei bei der Polizeiinspektion Stadthagen eingegangen, die daraufhin Beamte nach Raderhorst schickte, um das Tier einzufangen. Nach Angaben der Polizei Stadthagen, die die Angaben aufgrund eines Computerfehlers erst am frühen Nachmittag bestätigen konnte, war der Emu von einem Privatgrundstück in Raderhorst ausgebüxt. Dank der Unterstützung durch die Mindener Polizei konnten die Stadthäger Beamten die Besitzerin ausfindig machen und das Tier wieder in sein Gehege zurücktreiben. Wie der Emu entkommen konnte, ist unklar. Die Besitzerin wollte sich nach Polizeiangaben nicht öffentlich dazu äußern.

Die Beamten informierten den Besitzer Rainer Schlupp, der den Kadaver mitnahm. Während der Bergung war die Bahnstrecke für einige Minuten voll gesperrt, was allerdings nicht zu Behinderungen im Bahnverkehr führte. Durch welchen Zug „Bernhard“ getötet wurde, lässt sich nach den Worten Ackerts nicht mehr feststellen. „Immer wieder passieren Wildunfälle im Gleis, die häufig nicht von den Triebfahrzeugführern bemerkt werden.“ Florian Brandes, Leiter der Wildtierstation Sachsenhagen, vermutet, dass „Bernhard“ von den Zuglichtern geblendet worden und –

wie andere Wildtiere auch – irritiert gewesen sei. Die SN-Facebook-Seite facebook.com/Wo.ist.Bernhard hat sich im Laufe des Mittwochs in ein Kondolenzbuch verwandelt. Schon am späten Nachmittag waren mehr als 50 Kommentare eingegangen, in denen Facebook-Nutzer ihre Trauer zum Ausdruck brachten. „Ruhe in Frieden, Du süßer Fratz“, wünschte Jessica Christine Klupsch und vermutete, „Bernhard“ sei jetzt im „Känguru-Himmel“. „Rest in Peace, kleine Hüpfer“, schrieb Simone Wente, und Heike Kähling meinte: „Bernhard war

sicher auf dem Weg zurück nach Hause. Find’ ich ganz schlimm.“ „Bernhard“ hatte bei Facebook seit dem Start der SNSeite fast 300 Fans um sich geschart. Sie hatten das zehn Jahre alte Bennett-Känguru, das am Dienstag vergangener Woche aus seinem Gehege in Lüdersfeld ausgebüxt war, über eine Woche lang auf seiner Flucht virtuell begleitet, Fotos gemacht und Sichtungen gemeldet. Mehrfach war „Bernhard“ in Nordsehl und Meerbeck gesehen worden, doch alle Versuche, ihn anzulocken und wieder einzufangen, waren

fehlgeschlagen. Die Besitzer Andrea und Rainer Schlupp wandten sich am Mittwoch direkt an die Facebook-Fans von „Bernhard“: „Wir sagen Danke an alle, die zur Auffindung von Bernhard beigetragen haben, für die tolle Unterstützung durch die Medien und die Bevölkerung und natürlich für den tollen Einsatz der Polizeidienststelle Stadthagen.“

4 Nutzer

können auch weiterhin auf www.facebook.com/Wo.ist.Bernhard ihre Gedanken zum Tod des Bennett-Kängurus hinterlassen.

Der Kurpark bebt: Big Band der Bundeswehr begeistert

Bad Nenndorf (kcg). Mit Begeisterungsstürmen und lautstarkem Jubel haben gestern Abend mehrere Hundert Menschen im Kurpark in Bad Nenndorf den Musikern der Big Band der Bundeswehr für rund zwei Stunden hochklassige

Unterhaltung gedankt. Das 21-köpfige Ensemble unter Leitung von Bandleader Christoph Lieder spielte auf Einladung der Kreisjugendfeuerwehr Schaumburg – und in Gedenken an den im Juli 2011 gestorbenen ehemaligen Vorsitzenden der Schaum-

burger Jugendfeuerwehr, Frank Lohmann. Getrübt wurde das Benefiz-Konzert zugunsten der Nachwuchsbrandschützer und des Rehburger Kinderheimes „Güldene Sonne“ von drei AntiKriegs-Demonstranten, die die Show mit einer Rauchpat-

rone und Sirenenlärm zu stören versuchten. Der Spielfreude der Profi-Musiker und der ausgelassenen Stimmung im Publikum tat der Protest zu Beginn des Konzertes jedoch keinen Abbruch. 4 Bilder auf sn-online.de

Bad Nenndorf (tes). Grünes Licht für eine Erhöhung der Hort- und Kindergartengebühren hat der Jugendausschuss der Samtgemeinde gegeben. Einstimmig erging die Empfehlung, den Obolus für Kindergartenplätze zum 1. August auf monatlich 110 Euro am Vormittag plus acht Euro für jede weitere halbe Stunde und 90 Euro am Nachmittag festzulegen. Für Krippenplätze würden für sechs Stunden monatlich 210 Euro anfallen plus zehn Euro für jede weitere halbe Stunde. 371 Plätze hält die Samtgemeinde in ihren Kindergärten bereit. 70 Kinder können in den Horten Haste und Bad Nenndorf für eine Gebühr von 160 Euro monatlich betreut werden. Hinzu kommen 38 Plätze in der integrativen Kita der Lebenshilfe, zehn im Kleeblättchen und 60 im evangelischen Kindergarten Schillerstraße, der ebenfalls Krippenplätze anbieten wolle, jedoch unter Platzmangel leide. Christine Cronjäger (SPD) regte Schützenhilfe der Samtgemeinde an: „Ein evangelischer Kirchenkindergarten gehört in die Gemeinde.“ Noch gebe es freie Plätze, riet SPD-Fraktionssprecher Volker Busse, mit Blick auf die Finanzierung die Entwicklung der Nachfrage abzuwarten und das Gespräch mit der Kirche zu suchen. Ein Bewegungsraum sei erst ab drei Gruppen vorgeschrieben. Im Kindergarten Hohnhorst sei die Nachfrage schon heute größer als das Angebot, kritisierte Katrin Hösl (SPD), dass die unter Dreijährigen dort seit Jahren in einer Regelkindergartengruppe betreut werden, jedoch ab August mehr für Krippenplätze bezahlen müssen. „Die Samtgemeinde wirbt jahrelang mit diesen drei Plätzen. Jetzt gibt es eine Satzung, und die Eltern der jüngeren Kinder müssen 100 Euro mehr zahlen als die der Regelkindergartenkinder in der gleichen Gruppe.“ Ausschussvorsitzender Sigmar Sandmann (SPD) beauftragte die Verwaltung, zu ermitteln, ob das Alter entscheidend ist für den Status als Krippenkind. Zudem sollen Zahlen zur Auslastung der Nachmittagsgruppen vorgelegt werden.


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450 Gäste machen Zehntscheune zum Feiertempel Erneut herrscht Riesenstimmung bei „Knight Lounge“/ Jazzige Einlagen von Saxofon-Star Lars Stoermer Stadthagen (el). Dass sich im historischen Ambiente der Stadthäger Zehntscheune ausgelassen feiern lässt, haben die letzten beiden „Knight Lounges“ gezeigt. Und auch in diesem Jahr ließ die Feierlaune der Partybesucher nicht lange auf sich warten. Das historische Renaissance-Gebäude verwandelte sich am späten Sonnabend Abend zum bereits dritten Mal in die „Knight Lounge“, die Schaumburger Fete, die seit acht Jahren bekannt ist für ein stil- und stimmungsvolles Ambiente. Die größte PartyInstitution aus der Produktion der Stadthäger Festfabrik sorgte auch in diesem Jahr für ein ganz besonderes und exklusives Flair. Was schleppend begann – was wohl an „König Fußball“ lag, wie Sarah Dittrich, Organisatorin der „Festfabrik“, vermutete – entwickelte sich zu einer furiosen Tanzparty, fernab eines „normalen“ DiscoEvents. Auf zwei Etagen feierten die rund 450 Gäste ausgelassen unter dem illuminierten Scheunendach und verwandelten das Dachgeschoss in ein großes Tanz- und Partyareal. Ordentlich was auf die Ohren gab es von Wolf Kolster, besser bekannt als DJ Wolf, der seit Jahren ein fester Bestandteil der „Knight Lounge“ ist. Ob House, Pop, Dance, Soul oder Sommerhits: Die Musik des

Bei der „Knight Lounge“ feiern die Gäste ausgelassen – House, Pop und angesagte Sommerhits füllen zuverlässig die Tanzfläche. Foto: rg Hannoveraners brachte die Bretter des Dachbodens zum Beben und mit seiner Musik traf er einmal mehr den Geschmack der Besucher. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war der Auftritt von Lars Stoermer, der

als Saxofonist bereits mit der angesagten Band „Wir sind Helden“ zusammengearbeitet hat, und der mit seinen jazzigen Einlagen für noch mehr Andrang auf der Tanzfläche sorgte. Wer sich vom Tanzen ein-

mal erholen wollte, nutzte die zahlreichen Sitzgelegenheiten unter dem Dach oder die gemütliche Lounge im unteren Bereich, um sich eine kurze Verschnaufpause zu gönnen.

Hungern und dursten musste ebenfalls niemand. Für das leibliche Wohl servierte das Mitarbeiterteam des „La Piazzetta“, ein vielfältiges Angebot an Speisen und Getränken, vom kühlen Pils bis zum

exotischen Cocktail. Ein perfekter Partyabend, so der verbreitete Tenor unter den Partygästen, der erst spät in der Nacht seinen Ausklang fand.

4 Bilder auf sn-online.de

„Minimalsanierung“ für Schwimmbad beschlossen Die Umsetzung hängt jetzt vom Votum des Samtgemeinderates ab / CDU, Grüne und Wählergemeinschaft plädieren dafür, SPD ist dagegen Hagenburg (jpw). Auf dem Papier stehen rund 886 000 Euro, die für eine „Minimalsanierung“ des Hagenburger Lehrschwimmbeckens ausgegeben werden sollen. Im Beisein von rund 40 Besuchern haben die CDU-Fraktion, die Wählergemeinschaft und Bündnis90/Grüne während der jüngsten Ratssitzung der Vorlage zugestimmt. Die SPD-Fraktion votierte kom-

plett dagegen. Peter Rakelbusch (CDU) enthielt sich der Stimme. Bereits jetzt ist klar und auch in der Vorlage niedergeschrieben, dass die Sanierung des Bades mit der beabsichtigen Umstellung auf Salz, mit der notwendigen Erfüllung vorgeschriebener Brandschutzauflagen und auch dem behindertengerechten Ausbau deutlich teu-

rer wird, vermutlich sogar die Millionengrenze überschreitet. CDU-Fraktionssprecher Heiko Bothe zählte zu Beginn der Diskussion die Vorteile einer Sanierung auf. Unter anderem nannte er, dass Kinder schwimmen lernen, mögliche Therapieangebote, Kostenangebote für Vereine, Freizeit- und Tourismusangebot und ein Argu-

ment, nach Hagenburg zu ziehen. Es werde auch ein Pluspunkt für die umliegenden Ortschaften. „Dagegen spricht eigentlich nur der Preis.“ Horst Häußler (WGH) freute sich über die große Besucherresonanz und pflichtete Bothe bei, Monika Tautz Bündnis 90/Grüne lobte das „solide Nutzungskonzept“.

Friedhelm Vogt (SPD) begründete die Ablehnung seiner Fraktion mit der Befürchtung „weglaufender“ Kosten. „Ruckzuck sind wird bei 1,3 oder 1,4 Millionen Euro.“ Vogt befürchtete, dass die Ausgaben nur durch eine Anhebung der Samtgemeindeumlage und Erhöhungen der Grundsteuern finanziert werden könnten. Dem stimmte auch Peter Ra-

kelbusch (CDU) zu, während Klaus-Dieter Drewes (CDU) beiden entgegen hielt, „dass das Geld da ist“. Der Rat beauftragte Gemeindedirektor Jörn Wedemeier, im Falle eines positiven Votums des Samtgemeinderates die Hälfte der Kosten zu übernehmen und die Planung – unterteilt in vier Schritte – in Auftrag zu geben.

Asphaltmischwerk: Klage im Raum Bürger erheben Einwände gegen geplante Ansiedlung am Georgschacht Stadthagen (ab). Der Widerstand gegen den Bau eines Asphaltmischwerks am Georgschacht verfestigt sich. Auf einer Veranstaltung in der völlig überfüllten Gaststätte des Vereinsheims von Grün-Weiß Stadthagen an der verlängerten Schachtstraße informierten sich am Montagabend mehr als 100 Bürger über das Thema; weitere Infoabende sollen folgen. Der Stadthäger Oliver Theiß, der mit seiner Familie nahe dem Georgschacht wohnt, informierte zunächst über das umstrittene Projekt. Theiß zählte die Umweltund Gesundheitsgefahren auf, die seiner Meinung nach auf An- und Umlieger durch die geplante Ansiedlung zukommen. Er stellte in Aussicht, mit einer Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan und gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung gegen den geplanten Bau vorzugehen. Weil nach Informationen der Initiative schon im August der erste Spatenstich geplant ist, müsse man jetzt schnell handeln. „Wir sind si-

cher keine Gruppe verrückter Umweltaktivisten, radikal bis in die Haarspitzen“, sagte Oliver Theiß. „Wir sind schlicht besorgt um die Wohnqualität, vor allem auch mit Blick auf Kinder.“ Der Rat der Stadt hatte sich am 26. März einstimmig für den Bau des Asphaltmischwerks ausgesprochen, vor allem mit Verweis auf bis zu 60 Arbeitsplätze, die dort entstehen könnten. In der Versammlung erntete diese Aussage Spott und Hohn. Das Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim hat die Anlage genehmigt, zu der eine Bauschuttaufbereitung zählt. Oliver Theiß kritisierte in der Tennisheim-Gaststätte, dass die Politik das Verfahren in „extrem kurzer Zeit“ durchgewunken habe. Als die Stadt dann am 24. Mai die Bürger im Stadthäger Ratskeller über das Vorhaben informiert habe, „war die Messe schon gesungen“, sagte Theiß. Er verwies darauf, dass das Werk „durchaus Auswirkungen auf weite Teile Stadthagens haben könnte“.


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Schützenfest ohne Oberntorrott Trotz intensiver Suche keinen Rottmeister gefunden / Chargierte: „Negative Entscheidung nicht uneingeschränkt nachvollziehbar“ Stadthagen (ssr). Das Stadthäger Historische Schützenfest ist gezwungen, in diesem Jahr ohne das Oberntorrott zu feiern. Dessen Verantwortlichen gelang es nach eigenem Bekunden trotz wochenlang-intensivstem Nachsetzen nicht, einen Rottmeister zu finden. „So wird das Rott Oberntor in 2012 nicht ausmarschieren“, musste Ehrenrottmeister Stephan Wiksner am Dienstag verlautbaren. „Einige aussichtsreiche Schützenbrüder mussten aus

verständlichen persönlichen und beruflichen Gründen kurzfristig absagen“, heißt es in einer von Wiksner und Oliver Bruns (Rottmeister 2011) sowie von den Chargierten Max Schlösser und Heiko Tadge signierten Pressenotiz. Darin folgt der Zusatz: „Bei anderen war die negative Entscheidung nicht uneingeschränkt nachvollziehbar“ – eine vornehm diplomatische Umschreibung offenkundiger interner Misshelligkeiten. „Wir können den Ausfall nur

bedauern“, sagte Volker May als Vertreter der Stadt im Schützenfest-Komitee auf Anfrage. Dieses habe mehrfach eindringliche Gespräche mit den Verantwortlichen des Oberntorrotts geführt „und alles versucht“ – vergeblich. „Letztlich können wir niemanden in das Amt hineinprügeln“, fügte May hinzu. Das Komitee-Mitglied deutete den strukturellen Hintergrund der Misere an: Das Oberntorrott sei in jüngerer Zeit immer kleiner geworden. Das Gros der

Rottbrüder sei „gesetzten Alters“, für Nachwuchs wohl kaum gesorgt worden. Die Folgen würden nun spürbar. So zurückhaltend sich Komitee-Mitglied May ausdrückt, umso handfestere Einschätzungen sind in weiteren SchützenfestKreisen zu hören. Das Oberntorrott sei seit Jahren als eine Art Bildungsbürger-Rott bekannt, heißt es. Im vergangenen Jahr seien einige jüngere Schützenbrüder von den SchützenfestOberen sanft in dieses Rott ge-

lenkt worden, um für Nachwuchs zu sorgen. Diese seien aber „intellektuell von oben herab“ behandelt worden und hätten die Flucht in andere Rotts angetreten, ist zu vernehmen. Eine Rolle soll dabei auch gespielt haben, dass man sich im Oberntorrott „schon mal Witze auf Lateinisch darbietet“, erzählt ein Chargierter. Es werde „der distinguierte Humor präferiert“. Derlei hält Ehrenrottbruder Wiksner zwar für übertrieben. Er räumt freilich ein, dass es sich

„nicht um ein Krawall-Rott“ handele. So gebe es „keine bestellte Musik“, gelacht werde über „anspruchsvolle, witzige Reden“. Jene, die solche halten könnten, „werden aber immer weniger“, bedauerte er. Trotz der aktuellen Krise blicken die Rott-Verantwortlichen in Hoffnung nach vorne: „Für 2013 und 2014 stehen verantwortungsbewusste Männer bereit, um das traditionsreiche Rott (seit 1922) beim Ausmarsch anzuführen.“

„Wem kann man noch vertrauen?“ Freude über Rekordergebnis Peter Hahne: Verblödung nimmt zu, Politik oft wie April-Scherze

Vertreterversammlung wählt neuen Aufsichtsrat / Sechs Prozent Dividende

Möllenbeck (dil). „Dieses wunderbare Kloster allein lohnt schon den Besuch, und wie gut es erhalten ist“, schwärmte ZDF-Journalist Peter Hahne zu Beginn seiner Festrede beim 25-jährigen Bestehen des Lions Clubs Rinteln. Aber sonst kannte der gebürtige Letelner (bei Minden) Rinteln nur flüchtig. Doch als er gehört habe, dass der Schatzmeister des Lions Clubs auch Hahne heißt (Hans-Heinrich), habe er nicht mehr widerstehen können zu kommen. Dass er mit dem in Minden wohnhaften Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter, nachts auf der ICE-Fahrt zurück nach Berlin noch das Interview für seine Morgensendung vorbereiten konnte, machte den Abend für Peter Hahne zu einem kompletten Volltreffer. Aber ein Volltreffer war auch sein Auftritt – nicht nur rhetorisch. Hahne traf den Nerv des überwiegend in die Jahre gekommenen Publikums so gut, dass seine mitgebrachten 100 Bücher anschließend handsigniert weggingen wie warme Semmeln. „Nur die Wahrheit zählt“ und „Alles, was zählt“ heißen die Titel, die Auflagen zählen nach Millionen. Und für das von ihm mit Verkaufserlösung und Redehonoraren unterstütztes Sozialwerk (Hilfe für straffällig gewordene Jugendliche in Baden-Württemberg) blieb damit auch Zählbares hängen. „Zwischen Stimmungs- und Zuschauerdemokratie – mit welchen Werten wir aus der Krise kommen“ hieß das Thema des gut 80-minütigen frei gehaltenen Vortrags. Und Hahne wusste auszuteilen: Die Werte verfallen, und sind die ideellen erst mal hin, dann geht es auch den materiellen an den Kragen. Das seien ja zwei Seiten derselben Medaille. Und die aktuelle Finanzkrise sei dabei noch nicht das Dramatischste.

Bad Nenndorf (hga). Die Volksbank in Schaumburg hat während ihrer 44. Vertreterversammlung mit einem Bilanzgewinn von 1,2 Millionen Euro das bislang beste Geschäftsjahr ihrer Geschichte konstatiert. 160 stimmberechtigte Vertreter beschlossen in der Wandelhalle die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von sechs Prozent. Der Aufsichtsrat wurde von zwölf auf elf Mitglieder verkleinert. Bei der Bilanzsumme verzeichnete die Bank eine Steigerung von 875 Millionen Euro in 2010 auf 909 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Die Vergabe der Kredite stieg um 31,8 Millionen Euro auf 587,9 Millionen Euro, zusätzlich stellte die Bank mehr als 1100 Baufinanzierungen mit einem Vo-

Handsigniert direkt beim Autor gekauft: Peter Hahne (rechts) werden in Möllenbeck die Bücher fast aus den Händen gerissen. Foto: tol „Wem kann man denn heute noch vertrauen?“, fragte Hahne und schmeichelte: „Volksbanken und Sparkassen, die haben ein Geschäftsmodell nahe an den Menschen. Und die neuen Bundesländer haben die beste Infrastruktur der Welt. Ein Land, das so etwas schafft, schafft auch die Finanzkrise.“ Gefährlicher seien die gigantische Vertrauens- und Verantwortungskrise. Parteien, Gewerkschaften, Verbände und Kirchen sah Hahne angekratzt: „So schlimm war es in Deutschland noch nie.“ Die mit Abstand größte Partei seien schon die Nichtwähler. Deutschland werde zur Stimmungs- und Zuschauerdemokratie, die Demokratie folge der Demoskopie. Was beliebt ist, wird gemacht. Angst- und Panikmacher, Bedenkenträger gebe es zu viele, „aber unser Land lebt doch eigentlich von Hoffnungsträgern“. Die allgemeine Verblödung nehme zu, und niemand zeige sich mehr für etwas verantwortlich. Politik mutiere zu AprilScherzen, es fehlen gelebte Vorbilder. „Ich will ja nicht, dass alle zurücktreten, dann wäre ja bald niemand mehr da, der Verantwortung übernimmt“, sinnierte Hahne und spottete. „Und wir machen uns Gedanken, dass wir nicht zu hoch gegen Griechenland gewinnen, weil es sonst Mord und Totschlag auf den

Straßen gibt. Als hätten wir sonst keine Probleme.“ Anstatt sich an die Wohlfühlgesellschaft zu gewöhnen und zum Beispiel Hartz IV in der dritten Generation zu erleben, solle man endlich wieder nach Werten suchen und leben. Empfehlung Hahnes: „Die Buddenbrooks“ von Thomas Mann. Dort könne man von kaufmännischen Werten lesen, statt mit fremdem Geld zu spekulieren und ganze Volkswirtschaften in die Pleite zu treiben. „Sei mit Lust bei den Geschäften am Tag, aber mache nur solche, bei denen Du nachts gut schlafen kannst“, rate Vater Buddenbrook seinem Sohn – allerdings auch vergeblich. Die Zehn Gebote in der Bibel empfahl Hahne als moralisches Rüstzeug. Ändere sich nichts, drohe in 20 Jahren die größte Katastrophe aller Zeiten – nicht nur bei der Rente. Doch der auch als Prediger bekannte Hahne malte nicht nur düstere Szenarien, sondern schloss eher versöhnlich: „Machen Sie aus der Ich-AG eine neue Gesellschaft mit begründeter Hoffnung. Die Zukunft gehört denen, die der nachfolgenden Generation Hoffnung geben. Damit halten wir uns selbst die Zukunft offen – auch für 25 weitere Jahre Lions Club Rinteln.“ Lang anhaltender Beifall und Run auf den Bücherstand.

Mehr Lebensfreude Herausgeber: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Chefredaktion: Dr. Uwe Graells Christoph Oppermann, Dr. Stefan Rothe Redaktion Stadthagen, Am Markt 12–14: Tel. (0 57 21) 80 92 30, Fax. 20 07. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Arne Frank Verlag: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co KG, Stadthagen, Am Markt 12–14 Druck: Oppermann, Rodenberg Anzeigenannahme: Telefon (0180) 100 10 22 Fax (0180) 100 10 23 Geschäftsstelle Stadthagen: Am Markt 12, 31655 Stadthagen. Erscheinungsweise: sonnabends. Erfüllungsort und Gerichtsstand für das Mahnverfahren und im Verkehr zu Vollkaufleuten ist Hannover. Alle Rechte vorbehalten. Die Zeitung ist in all ihren Teilen urheberrechtlich geschützt. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Verlag darf diese Zeitung oder alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen weder vervielfältigt noch verbreitet werden. Dies gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische Datenbanksysteme und die Vervielfältigung auf CD-ROM. Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 37

Bückeburg-Cammer Friller Straße 37 – 43 ☎ (05 71) 97 41 00 Bilder, die bewegen!

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lumen von 53 Millionen Euro bereit. Im Bereich des Immobiliengeschäftes gab es aus Sicht der Bank ebenfalls erfreuliche Entwicklungen. Als Beleg benannte Vorstandsmitglied Reinhard Schreeck die Summe von 1400 neu abgeschlossenen Bausparverträgen in 2011. Zudem kündigte Schreeck die in Kürze beginnende Vermarktung von 60 Grundstücken im Bad Nenndorfer Baugebiet „Vordere Hohefeld“ an. Die Reduzierung des Aufsichtsrates wurde mit dem altersbedingten Ausscheiden von Heinz Külb möglich. Der Vorstand schlug die Fortsetzung der in 2003 begonnenen Reduzierung des Gremiums vor. Dieser Vorschlag wurde von der Versammlung bei neun Enthal-

tungen und zwei Gegenstimmen angenommen. Berthold Bolsewig, Matthias Meyer, Rolf Prasuhn und Bernd Struckmeier stellten sich nach Ablauf ihrer Amtsperiode im Aufsichtsrat für eine Wiederwahl zur Verfügung. Per Blockwahl erhielten die Kandidaten das Vertrauen für eine weitere Amtsperiode. Für Külb hielt der BankVorstand eine besondere Ehrung bereit. 24 Jahre saß er ehrenamtlich im Aufsichtsrat der Bank – seit 1988, damals im Aufsichtsrat der Obernkirchener Volksbank. Seit der Fusion im Jahre 2001 hatte Külb das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne. Als Dank für sein Engagement erhielt er die silberne Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes.


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Sollen Max und Moritz in Klenken-Hof ziehen? Bürgerbündnis und Rat überziehen Wiedensahler mit Briefen / Bürgerbegehren geplant Wiedensahl (ab). Mehrseitige Briefe werben derzeit um Köpfe und Herzen der Wiedensahler. Vor Kurzem kündigte eine dreizehnköpfige Gruppe schriftlich an, ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen. In den nächsten Tagen werden die Wiedensahler einen Brief ihres Gemeinderates in der Post finden, der die Argumente dieser Gruppe zu widerlegen versucht. Bei dem Streit geht es um die Frage, wie das Dorf seines größten Sohnes gedenkt – Wilhelm Busch. Zum Hintergrund: Am 31. Mai beschloss der Gemeinderat, das Haus in der Hauptstraße 77 (Klenken-Hof) zu kaufen, um hier unter anderem eine ständige Max-und-Moritz-Ausstellung unterzubringen – schließlich steht ein Jubiläum an (siehe Kasten). Die BürgerGruppe behauptet in ihrem Brief, dass „Kauf und Ausbau etwa 860 000 Euro kosten, die Gemeinde soll davon 240 000 Euro tragen“. Sie bringt in ihrem Brief einen Einwand gegen den Kauf vor, und sie rügt das Verfahren, das dem Kauf vorausging. Der Einwand: Der Klenken-Kauf macht es für die Gemeinde schwerer, „den Haushalt wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen“. Auch beim Rest der Kosten müsse man bedenken, dass er „zwar nicht aus der Gemeindekasse, aber sehr wohl vom Steuerzahler“ aufgebracht werde. Das spielt auf die Fördermittel an, die dem Projekt zufließen würden. Die Rüge: Der Ratsbeschluss pro Klenken-Hof „fiel in nicht-öffentlicher Sitzung“, „im Vorfeld wurden die Bürger nicht befragt“. Zudem hätten Nicht-Wiedensahler die Steuerungsgruppe dominiert, die den

Bald ein viertes Busch-Museum in Wiedensahl? Bürger und Gemeinde sind sich über den Ausbau des Klenken-Hofs uneinig. Foto: ab Beschluss vorbereitet hatte, und diese Gruppe habe „im Geheimen“ gearbeitet. Das Bürgerbündnis benötigt zehn Prozent der Stimmen aller wahlberechtigten Wiedensahler, um das Bürgerbegehren zu starten. Die Initiative will jetzt von Haus zu Haus ziehen, um Unterschriften zu sammeln. Die Frage, die dann im Bürgerbegehren gestellt wird, lautet: „Soll der Gemeinderat den Beschluss zum Kauf und Umbau der Immobilie Hauptstraße 77 zurücknehmen?“ In seinem Antwort-Brief bestätigt der Gemeinderat zunächst, dass er „hohe finanzielle Förderungen“ erwartet. Und in der Tat müsste die Gemeinde wohl 240 000 Euro selbst aufbringen. Das neue Museum könne jedoch dazu beitragen, Arbeitsplätze zu schaffen und Abwanderung zu verhindern, indem es den

Tourismus ankurbele, argumentiert der Rat. Dem Vorwurf der Geheimniskrämerei entgegnen die Ratsmitglieder mit einer Erklärung und einem Versprechen. „Gerne hätten wir die Diskussion öffentlich geführt“, heißt es in dem Brief. Das habe allerdings die Kommunalverfassung verhindert, die verlangt, dass Grundstücksangelegenheiten hinter verschlossenen Türen besprochen werden. „Die weiteren Planungen und Entscheidungen“, so heißt es weiter, würden jedoch „unter Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger erfolgen“. Das stärkste Argument des Gemeinderates dürfte jedoch sein, dass sich mit dem Förderkreis Wilhelm Busch und dem Heimatbund zwei Wiedensahler Institutionen für den Standort Klenken-Hof ausgesprochen haben, die sich in der

Vergangenheit nicht immer grün waren. Am 3. Juli wollen sie nun sogar einen „Dachverein“ gründen, der „Museumslandschaft Wilhelm Busch

Wiedensahl“ heißen und alle Busch-Häuser verwalten soll. Wenn das Bürgerbegehren scheitert, dürfte dazu auch der Klenken-Hof zählen.

150. Geburtstag in 2015 M

ax und Moritz werden 2015 genau 150 Jahre alt; dann will Wiedensahl die beiden Lausbuben tüchtig hochleben lassen. Am 4. April 1865 hatte Wilhelm Busch die Bildergeschichten veröffentlicht. 1000 Gulden bekam er von seinem Verleger für das Buch, das mit den Jahren zum Klassiker – nicht nur für Kinder – wurde. 1998 blätterte ein Sammler 125 000 Euro hin, um eine Erstausgabe von Max und Moritz zu kaufen.

Die sieben Streiche, in die Wilhelm Busch die Story unterteilt hat, werden von Generation zu Generation weitererzählt. Viele Maxund-Moritz-Verse haben Flügel bekommen. So dichtete der lebenskluge Busch: „Aber wehe, wehe, wehe! / Wenn ich auf das Ende sehe!“ Und tatsächlich nimmt es ja ein schlimmes Ende mit den beiden – ein bisschen – bösen Buben, werden sie doch buchstäblich geschrotet. ab

Über Freundschaft und Toleranz Pollhagen (han / han). Eine Geschichte über Vorurteile, Freundschaft und Toleranz hat am Sonntag zahlreiche Zuschauer begeistert. „Tuishi Pamoja – Wir wollen Freunde sein“ lautet der Titel des Musicals, das der Kinderchor der Kirchengemeinde Pollhagen in der St.-Johannis-Kirche aufgeführt hat. Inmitten der afrikanischen Savanne treffen Giraffen und Zebras aufeinander. Doch die Tiere haben nur abschätzige Blicke füreinander übrig. Bis es schließlich dem Giraffenjungen Raffi und dem Zebramädchen Zea gelingt, die beiden Gruppen miteinander zu versöhnen. Die Freude am Singen und Schauspielern war den rund 25 Kindern deutlich anzumerken. Gemeinsam mit Chorleiterin Leonie Feike hatten die Grundschulkinder rund ein Dreivierteljahr lang das Stück geprobt. Die hinreißenden Lieder begeisterten ebenso wie die gewitzten Dialoge, die Tanznummern und die gelungenen Tierkostüme. Ein bisschen Lampenfieber hatten die beiden Hauptdarstellerinnen Lilly (9) und Jordis (10). Nachdem der Schlusssong verklungen war, prasselte lautstarker Beifall auf den Chor herab. „Es ist eine schöne Geschichte über Freundschaft“, sagte Pia (10), die die Rolle des Erdmännchens Mbilli spielt, das dabei hilft, zwischen den Giraffen und Zebras zu schlichten. Und was ist die Botschaft des Musicals? „Egal, wie man aussieht, man kann trotzdem Freunde sein.“ 4 Die nächste Aufführung ist am morgigen Sonntag um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist wieder frei.

ver.di lässt nicht locker Ganztägiger Streik: Arbeitsbedingungen im Gesamtklinikum im Fokus Bückeburg (ab). Zum zweiten Mal haben Beschäftigte am Dienstag versucht, den Betrieb des Krankenhauses Bethel ganztägig lahmzulegen. Mit dem Streik unter dem Motto „Rosige Zeiten auch für uns!“ verfolgen sie zwei Ziele: Zum einen verlangen sie höhere Löhne, zum anderen wollen sie, dass in einem künftigen Gesamtklinikum Schaumburger Land die Beschäftigten der kommunalen Krankenhäuser in Stadthagen und Rinteln und des diakonischen Krankenhauses in Bückeburg gleichgestellt werden. Umstritten bleibt, ob Diakonie-Mitarbeiter wie die „Bethelaner“ streiken dürfen. „Immer noch kämpfen wir hier um einen Tarifvertrag“, sagte die ver.di-Sekretärin Aysun Tutkunkardes auf der kurzen Kundgebung, die vor den Toren des Krankenhauses den Streiktag eröffnete. „Es geht uns sowohl um ein Mehr an Geld als auch um bessere Arbeitsbedingungen wie zum Beispiel besseren Arbeitsschutz.“ Immer mehr dränge jedoch die Frage in den Vordergrund, wie eigentlich der Tarifvertrag aussehen könnte, der die Arbeit im Gesamtklinikum Schaumburger Land regelt. Das Gesamtklinikum soll bis 2015 in Vehlen gebaut werden und die beiden kommunalen Häuser in Stadthagen und Rinteln sowie das diakonische Haus in Bückeburg ersetzen. „Es kann doch nicht sein, dass es dort unterschiedliche Bedingungen für denselben Arbeitsplatz gibt!“, sagte Aysun Tutkunkardes. „Es ist an der Zeit, dass sich die Ge-

Die Bethel-Mitarbeiter sind verunsichert und streiken. Sie fordern: „Rosige Zeiten auch für uns.“ Foto: rg schäftsführung klar positioniert, wie die Beschäftigten in allen drei Krankenhäusern zukünftig arbeiten sollen.“ Im Anschluss an den Auftakt am Krankenhaus zogen etwa drei Dutzend Bethel-Beschäftigte zum Bückeburger Marktplatz, wo sie das Gespräch mit den Bürgern suchten. Zum Thema Lohnerhöhung steht auf einem Flugblatt: „Die Verhandlungen sind im April 2010 ergebnislos beendet worden.“ Die Arbeitnehmer-Seite habe daraufhin „den Ausstieg aus diesem Verhandlungssystem erklärt“. Am Dienstag zog der StreikTrupp schließlich zum „Alten Forsthaus“ am Harrl-Rand, wo die Aktion ihr Ende fand. Am Abend trafen sich die Beschäftigten der Krankenhäuser

Stadthagen und Rinteln in Obernkirchen zu einer internen Versammlung. Aysin Tutkunkardes kündigte jedoch weitere Proteste an, unter anderem für den 9. Juli in Hannover. Die Bethel-Geschäftsführung und die DienstleistungsGewerkschaft ver.di sind weiterhin uneins, ob Diakonie-Beschäftigte streiken dürfen. Die Geschäftsführung meint, dass die Gesetzeslage ein „Streikverbot“ hergibt, ver.di hält dagegen. So ein Streikverbot sei „einmalig in Europa“. Im Ergebnis weigerte sich die Geschäftsleitung, für den Dienstag im Krankenhaus Bethel eine Notdienstvereinbarung abzuschließen. Begründung: Es dürfe kein Präzedenzfall geschaffen werden.


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Schaumburger Gastronomie

Knurrhahn, Strauß und Antilope „Die Villa“ in Bad Nenndorf bietet internationale Genüsse und regionale Spezialitäten Man nehme ein Haus mit hohem Anspruch, eine stilvolle Umgebung und ein motiviertes Team in Restaurant und Hotel. „Die Villa“ in Bad Nenndorf (Kramerstraße 4) lädt in direkter Nachbarschaft zum Kurpark zum Entspannen und Genießen im Jugendstil-Ambiente ein. Gastgeberin Jutta Bochmann Rohrßen und ihre Mitarbeiter sorgen mit großem Engagement für das Wohlergehen der Gäste. Ob Familienessen, gemütliches Frühstück im Freundeskreis, Tagungen, Hochzeitsgesellschaften oder romantische Stunden beim Dinner für zwei in Garten oder Restaurant: „Die Villa“ bietet für jeden Anlass den passenden Rahmen. Im neugotischen Stil den Alltag hinter sich zu lassen, hat in dem geschmackvoll eingerichteten Gebäude Tradition. Im 19. Jahrhundert als Wohnhaus in Hannover errichtet, wurde das Gebäude 1910 Stein für Stein abgetragen und im Kurort wieder aufgebaut. In den dreißiger Jahren residierte hier der Schaumburger Bankverein. Nach Jahren der Vernachlässigung wurde die heute denkmalgeschützte Villa 1997 von der Firma Rohrßen wiederbelebt, von Grund auf restauriert

Jutta Bochmann Rohrßen begrüßt Nenndorfer und Gäste aus aller Welt.

und verpachtet. Heute führt Bochmann Rohrßen das Haus als Familienbetrieb und freut sich über die kontinuierlich wachsende Resonanz aus nah und fern. Das Vier-Sterne-Domizil verfügt über 16 komfortabel ausgestattete Gästezimmer und genießt Topbewertungen in Hotel-Portalen. Der modern ausgestattete Tagungsraum bietet mit viel Tageslicht perfekte Voraussetzungen für Veranstaltungen bis zu zwölf Personen. Das Villa-Team gewährt mit umfangreichem Service einen reibungslosen Ablauf. Schon lange kein Geheimtipp mehr sind die kulinarischen Spezialitäten aus der Küche von Köchin Sarah Kathrey, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Gäste mit bester Qualität und frischen Produkten zu verwöhKöchin Sarah Kathrey verwöhnt nen. Hier findet jeder sein die Gäste mit immer neuen kuli- Lieblingsgericht zum fairen Preis. Sogar eingefleischte narischen Kreationen.

Pommes-Fans unter den jüngsten Gourmets konnte sie für Bratkartoffeln und Gemüse begeistern. „Als die Crème brûlée eine zeitlang von der Karte verschwunden war, haben sich die Leute beschwert“, sagt Kathrey. Aktuelle Renner sind exotische Spezialitäten wie Filets von Strauß, Känguru und Antilope oder „Symphonien aus dem Meer“ wie Knurrhahn in Sauce Bourride mit Limettenreis. Als Geheimtipp gilt das Hausrezept für Sauce Hollandaise – alles selbst zubereitet. Private und geschäftliche Feiern bis 35 Personen können nach Absprache jederzeit ausgerichtet werden. Damit alles zu einem unvergesslichen Ereignis wird, berät die Küchenchefin bei der Auswahl außergewöhnlicher Büfetts oder festlicher Speisenfolgen. „Wir finden für jeden Geschmack das passende Gericht“, verspricht Bochmann Rohrßen: tes

e~ìëÖÉã~ÅÜíÉ=gçÖÜìêíÅêÉãÉ (von Sarah Kathrey) wìí~íÉåW 250 Gramm Joghurt, 2 Zitronen, 45 Gramm Zucker, 200 Gramm Sahne, 5 Blatt Gelatine, 1 cl Cointreau. wìÄÉêÉáíìåÖW Joghurt und Zucker mit dem Saft aus zwei Zitronen in einer Schale vermengen. Ge-

latine einweichen, im warmen Cointreau auflösen und der angerührten Creme zufügen. Zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben und zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Tipp: Die Joghurtcreme schmeckt hervorragend zu frischen Erdbeeren und Himbeeren.

Fotos: tes

Gewinnen Sie ein Menü für Zwei Einmal im Monat verlosen die Schaumburger Nachrichten einen von einem Schaumburger Gastronomen gestifteten Menü-Gutschein für zwei Personen. Diesmal geht es um Die Villa in Bad Nenndorf. Um den Menü-Gutschein zu gewinnen, müssen Sie nur folgende Frage richtig beantworten:

Genießen Sie den Sommer unter dem Pagodenzelt!

Über wie viele Sterne verfügt „Die Villa“ in Bad Nenndorf? 1. Zwei. 2. Drei. 3. Vier. Die Lösung finden Sie auf dieser Seite. Wer sich den Gutschein sichern möchte, wählt einfach unsere Gewinn-Hotline (01 37) 8 88 05 05 für 50 Cent aus dem deutschen Festnetz (abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer). Dort müssen Lösung, Name und Anschrift hinterlassen werden. Teilnahmeschluss ist Montag, 2. Juli. Der Gewinner wird per Los ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Sonnabend, 30. Juni 2012 | Seite 6

Zwei Frauen in der Badewanne Seifenkistenrennen sorgt für Vergnügen bei Teilnehmern und Zuschauern Lauenau (nah). Mit mehr Claudia Regenberg gelangten als 40 Startern in vier Kate- nach 28,30 Sekunden ins Ziel gorien hat das siebte Seifen- und damit schneller als das pakistenrennen der örtlichen rallel startende Schützengilde für spannenMännerduo de Rennatmosphäre in der aus Frank Lauenauer Südstraße geHungersorgt. „Das war ein Tag für land und Kinder und für Erwachsene“, freute sich der stellvertretende Vorsitzende Klaus Kühl. In der Tat: Auch große Leute hatten ihren Spaß in einer eigenen Wertung. Ursprünglich war das alle zwei Jahre stattfindende Turnier der antriebslosen Vehikel nur für Nachwuchspiloten gedacht. Doch weil stets auch Erwachsenenaugen glänzten, hatte Initiator Gerth Baerfacker eine alte Zinkbadewanne mit Achsen und Rädern versehen. Nun wartete das Gefährt nur darauf, sich in Konkurrenz zu windschnittigen Eigenbauten zu begeben. Diese sausten in den aus zwei Durchgängen addierten knapp 42 Sekunden die Straße herunter. Eine eher plumpe Badewanne bringt es da im Bestfall auf knapp 53 Sekunden – wenn Jochen Regenberg am Lenkrad sitzt. Nach den „Profis“ Götz Graubner, Clemens Gehring und Peter Schock belegte dieser mit dem „Spaßmobil“ den vierten Rang. Außerhalb der Wertung nahmen sogar zwei Frauen in der Badewanne Platz: Birgit Jassner und

Jochen Regenberg, das knapp eine Sekunde mehr benötigte. Noch schneller waren die Kinder und Jugendlichen bei den Trainingsläufen am Morgen. Da wurden bessere Resultate erzielt als beim hartnäckigen Gegenwind, der die Renndurchgänge am Nachmittag die Südstraße voll erfasste. In der Gruppe der Siebenbis Zehnjährigen siegte Luca Benedikt Look (54,56 Sekunden) vor Nicolas Gottschlich (54,92) und Mareike Jassner (55,21). Unter den Elf- bis 14-Jährigen durfte Lucas

Brunsfeld nach der schnellsten Zeit von 53,87 Sekunden der Lauenauer Seifenkisten aufs Treppchen steigen, gefolgt von Christian Jassner (53,92) und Ole Oehlmann (54,66). In ihren Eigenbauten sausten Tilmann Gehring mit 42,45 und Hannes Bunn mit 48,80 Sekunden die Straße hinunter. Die Veranstaltung zeichnete sich durch eine perfekte Organisation und der Sorge um größtmögliche Sicherheit aus. Bis auf einen Kratzer an einer Kinderhand gab es keine weiteren Vorkommnisse. Nur mit dem Publikumsaufkommen war die Schützengilde unzufrieden: „Das hätten mehr sein können“, befand Kühl und warf einen Blick auf den Schirmherrn, Bürgermeister Heinz Laufmöller: Der schon vor zwei Jahren einmal geäußerte Gedanke, das Seifenkistenrennen in das sommerliche Ferienprogramm zu integrieren, soll nun konkret besprochen werden.

Badewanne als Seifenkiste: Claudia Regenberg (rechts) und Birgit Jassner haben ihren Spaß. Foto: nah

Haster singen für Grundschüler Dorfgeburtstag: SN lösen Wettschulden ein / 1000 Euro für neue Klettermöglichkeit

Nicht nur die Kinder der Haster Grundschule freuen sich auf noch mehr Klettermöglichkeiten: Auch Sigmar Sandmann (von links), Schulleiterin Birgit Flacke-Schröder, Tanja Dyba und Arne Frank sind stolz, gemeinsam zur Schulhofverschönerung beizutragen. Foto: kcg Haste (kcg). Wettschulden sind Ehrenschulden: Das haben sich auch die Schaumburger Nachrichten zu Herzen genommen und am vergangenen Dienstag die versprochenen 1000 Euro aus der verlorenen Haster Dorfwette an den Förderverein der Grundschule Haste übergeben. Mit dem Geld soll eine neue Klettermöglichkeit für die Mädchen und Jungen auf dem Schulhof gebaut werden. „Ich bin nach wie vor überrascht und beeindruckt, wie Haste uns bei der Dorfwette geschlagen hat“, erklärt SNVerlagsleiter Arne Frank. Trotz des Regens sei das Dorf beim Fest zum 400-jährigen Bestehen Hastes Anfang Juni auf den Beinen gewesen, um sich der Aufgabe der Schaumburger Nachrichten zu stellen: Die SN wetteten damals um 1000 Euro, dass es die Haster Bürger während des Festes

nicht schaffen, 400 Menschen zu mobilisieren, die gemeinsam das Haster Dorflied singen. Wette verloren. „Fast 590 Leute waren da“, verkündete Bürgermeister Sigmar Sandmann stolz, der nicht nur den Schaumburger Nachrichten, sondern vor allem den Hastern für deren Engagement dankt. „Das war eine schöne Gemeinschaftsaktion für den Ort.“ Schnell hatten sich auch die Fest-Organisatoren aus Vereinen, Wirtschaftsforum, Haster Runde und der Gemeinde darauf geeinigt, dass der Wetteinsatz an den Grundschul-Förderverein gehen soll. „Wir freuen uns sehr“, erklärte Tanja Dyba, Vorsitzende der Schulförderer. Nun könne ein Kletternetz angeschafft werden, um den Kindern noch mehr Bewegungsmöglichkeiten auf dem Schulhof zu bieten.

Der Pokal geht nach Apelern 9. Ohndorfer Volkslauf verzeichnet auf allen angebotenen Strecken Rekordbeteiligung / Insgesamt gehen 402 Sportler am Start Ohndorf (tes). Ob es stürmt oder regnet: Laufen liegt im Trend. Das zeigen die kontinuierlich steigenden Teilnehmerzahlen beim Ohndorfer Volkslauf. Waren im vorigen Jahr 305 Läufer aus ganz Schaumburg und den benachbarten Regionen an den Start gegangen, waren es am Sonntag bei der neunten Auflage der Veranstaltung bereits 402. Viel Arbeit für das Organisationsteam um Hartmut Bock

vom MTV Ohndorf, die von Hand die Ergebnisse auszählen mussten. In der Paradedisziplin auf zehn Kilometern lief angefeuert von Publikum und Fanfaren- und Majorettenchors Antendorf nach 35 Minuten und 35 Sekunden Nicolai Riechers vom TuS Germania Apelern als Erster durch die Ziellinie – knapp hinter der Rekordmarke von 34 Minuten und 53 Sekunden, die René Jäger 2010 setzte. Dafür

Der schnellste Mann in 2012: Nicolai Riechers aus Apelern oben auf dem Siegertreppchen.

nahm der 19-jährige Riechers auch den Samtgemeindepokal entgegen und verwies den bekannten Läufer Heiner Bente auf den zweiten Platz. Platz drei ging an Volkhard Simoneit vom SV Victoria Lauenau. Den Samtgemeinde-Pokal erhalten Läufer mit der besten Gesamtzeit bei Kurparklauf und Ohndorfer Volkslauf. Nicht zu bremsen war Siegfried Streifling, der kurz nach seinem Sieg beim 5,5-Kilome-

ter-Lauf auf der Zehn-Kilometer-Strecke durchstartete und den dritten Platz belegte. Bei den Damen lag Gisela Holstein vorne – vor Cornelia Bischof und Julia Kohlmeier. Den Samtgemeindepokal für die 1000-Meter-Distanz überreichte der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Friedrich Varwig an den Schüler Hannes Hänsler. Auch die Plätze zwei und drei gingen mit André Schmidt

und Thorben Hast an Läufer vom TWG Nienstädt/Sülbeck. Die schnellsten Mädchen waren Ronja Bauermeister, Leonie Brokof und Sarah Schnetzke. In allen Disziplinen verzeichnete der MTV eine Rekordbeteiligung. „Absoluter Renner war die Resonanz bei den Kindern, die deshalb in drei Gruppen aufgeteilt wurden“, so Michael Bahe, der vom Gerüst aus moderierte. Beim Walking sieg-

ten Horst-Dieter Köritz und Ingo Daseler-Schluer über 7,5 Kilometer und Maike Hast über 5,5 Kilometer. Beifall erhielt die älteste Zehn-Kilometer-Läuferin Eva Thies (VfL Bad Nenndorf). MarathonLäufer Stephan Lehmann warb nach seinem Zehn-Kilometer-Lauf um Stimmen, die ihm auf www.hawaii-marathon.de zum Start in Honolulu verhelfen. 4 Bilder unter sn-online.de

Wenn beim Ohndorfer Volkslauf der Startschuss fällt, sind traditionsgemäß zahlreiche Sportbegeisterte aus nah und fern nicht mehr zu halten. Fotos: tes


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Seite7 | Sonnabend, 30. Juni 2012

Zu schnell in die Kurve – Endstation Baum Die Feuerwehr muss das Autodach aufschneiden, um den eingeklemmten und schwer verletzten Fahrer zu retten Möllenbeck (dil/tol). Am Sonnabend ist die Polizei von der Feuerwehreinsatzleitung zu einem Verkehrsunfall auf der Lemgoer Straße gerufen worden. Dort fanden Ordnungshüter ein total beschädigtes Auto vor, das sich linksseitig fast um einen Baum gewickelt hatte. Auch der Baum davor war erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Überall lagen Fahrzeugteile herum, der Motorblock befand sich herausgerissen vor dem Fahrzeug. Ein Rad mit einem Teil der Achse wurde sogar auf die andere Fahrerseite

geschleudert. Der Fahrer des Autos war im Fahrzeug eingeklemmt. Was war geschehen? Der 26-jährige Fahrer aus Vlotho war mit seinem Auto auf der Lemgoer Straße in Richtung Landesgrenze unterwegs. Dabei fuhr er augenscheinlich mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit und schätzte eine leichte Rechtskurve falsch ein. Das Auto brach zunächst nach links aus, der Fahrer lenkte dagegen. Der Pkw brach weiter nach links aus und prallte zunächst frontal gegen einen

Nachts zu schnell auf der Lemgoer Straße unterwegs: Dieses Auto wickelte sich um einen Baum, der Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Foto: tol Baum. Er wurde um den ersten gegen den zweiten Baum, um Baum herum geschleudert und den er sich leicht „herumwiprallte mit der linken Autoseite ckelte“.

wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gefahren. „Er hatte sogar noch Glück, es hätte für ihn auch tragischer enden können“, teilt die Polizei mit. Den Schaden schätzt sie auf 3000 Euro. Nachdem die Feuerwehr die technische Rettung abgeschlossen hatte, mussten zwei Bäume beseitigt werden. Diese waren bei dem Unfall so stark beschädigt worden, dass sie umzustürzen drohten. Mit einer Motorsäge und der Seilwinde konnten beide Gefahrenstellen beseitigt werden.

Dass die gefahrene Geschwindigkeit deutlich überhöht war, zeigten nicht nur das große Trümmerfeld und der hohe Schaden, sondern die Tachonadel wurde bei 100 Stundenkilometern eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Rinteln und Exten übernahmen die technische Rettung, die Ortsfeuerwehr Möllenbeck kümmerte sich um die Einsatzstellenabsicherung. Die Brandschützer setzten schweres Gerät ein und schnitten das Autodach auf, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Er

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Gut beraten in rechtlichen Fragen

Die WieBeschäftigung Unentgeltliche Helfer und die Berufsgenossenschaft – ein Spannungsfeld Ob die neue Wohnung vor dem Einzug renoviert, das eigene Haus teilweise in Eigenleistung gebaut oder das Auto in Eigenregie repariert wird: Bei ungezählten Arbeiten helfen Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn unentgeltlich mit. Wann aber ist die gesetzliche Unfallversicherung eintrittspflichtig, wenn der Helfer dabei verunglückt? Diese Frage hat bei schweren oder gar tödlichen Unfällen oft existenzielle Bedeutung für die Betroffenen. Denn das umfassende Leistungsspektrum der Berufsgenossenschaften (beispielsweise Krankenbehandlung, Verletztengeld, Haushaltshilfe, Umschulung, Wiedereingliederung, Unfall-, Witwen- und Waisenrente) führt bei versicherten Arbeitsunfällen zu einer viel besseren sozialen Absicherung als bei Freizeitunfällen. Die Tätigkeit eines unentgeltlichen Helfers ist regelmäßig nur dann über die gesetzliche Unfallversicherung versichert, wenn er als sogenannter „Wie-Beschäftigter“ tätig geworden ist. Darunter versteht die Rechtsprechung eine ernstliche Tätigkeit von wirtschaftlichem Wert, die einer Tätigkeit als Beschäftigtem ähnlich ist.

Rechtsanwalt Ulf Möller ist Fachanwalt für Sozialrecht. Foto: pr. Man muss also – mit Ausnahme der fehlenden Vergütung – wie ein abhängig Beschäftigter tätig geworden sein. Die Tätigkeit darf zudem nicht im eigenen Interesse liegen, sondern muss für ein fremdes Unternehmen – also die Interessen eines anderen – ausgeübt werden und dessen wirklichen oder mutmaßlichen Willen entsprechen. Häufig scheitert die Anerkennung als Wie-Beschäftigung daran, dass sich die Tätigkeit nur als eine nach sozialen Gepflogenheiten zu erwartende Gefälligkeit darstellt. Gerade bei Verwandten steht die familiäre Sonderbeziehung der Annahme einer Wie-Beschäftigung oft entgegen. Gleiches gilt für Vereinsmitglieder, wenn sie für ihren Verein tätig werden.

Die Abgrenzung, ob eine Wie-Beschäftigung (und damit ein Arbeitsunfall im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung) vorliegt, ist vielfach schwierig. Zumal stets die besonderen Umstände des jeweiligen Einzelfalls zu berücksichtigen und zu bewerten sind. Dennoch treffen die Berufsgenossenschaften ihre Entscheidungen häufig anhand nur weniger Kriterien: beispielsweise der zeitlichen Dauer der Tätigkeit oder dem Verwandtschaftsgrad. Dies wird der erforderlichen Einzelfallprüfung nicht gerecht, wenn auch das Bemühen der Berufsgenossenschaften verständlich ist, ihren Mitarbeitern klare Entscheidungsvorgaben an die Hand zu geben. Daher kann nur dringend angeraten werden, ablehnende

Entscheidungen der Berufsgenossenschaften kritisch zu hinterfragen und im Zweifel gerichtlich überprüfen zu lassen. Ob eine Wie-Beschäftigung vorliegt, kann übrigens auch für den Unternehmer (also denjenigen, für den der Helfer tätig geworden ist) oder andere Mithelfer von großer wirtschaftlicher Bedeutung sein. Denn wenn sie den Unfall in irgendeiner Weise verschuldet haben, wären sie dem Geschädigten zum Schadenersatz verpflichtet – insbesondere auch zur Zahlung von Schmerzensgeld. Diese Ansprüche sind jedoch, soweit es um den Gesundheitsschaden geht, bei einem Arbeitsunfall (von einigen Ausnahmen abgesehen) ausgeschlossen. Schließlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass es häufig auch zu Streit mit genau entgegengesetzter Interessenlage kommt: Ist beispielsweise der Hausbau abgeschlossen, ohne dass jemand zu Schaden gekommen ist, wird der Bauherr, der für seine unentgeltlichen Helfer Beiträge an die Bauberufsgenossenschaft zahlen soll, naturgemäß viele Arbeiten als nicht versicherte und damit auch nicht beitragspflichtige Gefälligkeiten ansehen, während sich dann aus Sicht der Berufsgenossenschaft fast jede Tätigkeit als beitragspflichtige Wie-Beschäftigung darstellt. Ulf Möller Rechtsanwalt in Bückeburg Fachanwalt für Sozialrecht

Wir freuen uns, Herrn Manuel Niemann Rechtsanwalt Arbeitsrecht, Sozialrecht, Reiserecht, Ausländerrecht, Lebenspartnerschaftsrecht

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als neuen Kollegen begrüßen zu dürfen.

Volkmar Mirsch

Dietmar Janzen

Rechtsanwalt Fachanwalt für Familienrecht Familienrecht, Verkehrsunfallrecht, Strafrecht, Arzthaftungsrecht, Werkvertragsrecht

Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Erbrecht Erbrecht, Mietrecht, Grundstücksrecht, Wohnungseigentumsrecht, Baurecht

Schraepler & Partner GbR Rechtsanwälte und Notare

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Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Arbeitsrecht

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Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Familienrecht

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Tätigkeitsschwerpunkte: Familienrecht · Strafrecht Straßenverkehrsrecht

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Erb- und Vertragsrecht Rathauspassage 3 · 31655 Stadthagen · Tel. 0 57 21 / 73 30 3 Fax 0 57 21 / 67 65 · E-Mail: Kanzlei@RAinHoeftmann.de RECHTSANWALT

HARTMUT NAUE Fachanwalt für Sozialrecht: • Rentenversicherung (Erwerbsminderungsrente) • Job-Center (Hartz IV) - Arbeitsamt • Krankenversicherung • Unfallversicherung (Arbeitsunfall/Berufskrankheit) • Schwerbehindertenrecht • Pflegeversicherung Lange Straße 3 • 31675 Bückeburg Telefon (05722) 34 24 • Mo.-Fr. 8.00-13.00 u. 14.30-18.00 Uhr

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Seite 8

Richter: „Sterbender Schwan in zwei Akten“

Sonnabend, 30. Juni 2012 | Seite 8

Mit viel Spaß fängt es an … … doch dann wird „Fiskuß“-Fest wegen Regens abgebrochen

Vor Gericht: 32 Monate Haft für Brandstifter Bückeburg (ly). Aus purer Langeweile hat der Brandstifter von der WilhelmBusch-Straße im Keller des Hauses Feuer gelegt. Von diesem Motiv geht jedenfalls das Bückeburger Schöffengericht aus, das den Angeklagten jetzt zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt hat. Das Leben des 30-Jährigen habe aus Zeittotschlagen, Nichtstun und Biertrinken bestanden, erklärte Richter Dirk von Behren. „Er wollte Abwechslung. Und die hat man, wenn man einen Brand legt.“ Auf einmal habe der Bückeburger im Mittelpunkt gestanden. „Um aus seiner Langeweile auszubrechen“, so von Behren, habe er in Kauf genommen, dass einer Verwandten etwas passiere. Die Frau lebt in dem Mehrfamilienhaus, der Brandstifter hatte bei ihr ein Zimmer. Bei der Suche nach dem Motiv ist das Gericht auf Parallelen zu einem früheren Verfahren gestoßen. Damals hatte der Angeklagte selbst gestanden, 2007 aus Langeweile den Dachstuhl eines Hauses an der Georgstraße angezündet zu haben. Bier war ebenfalls im Spiel. Verurteilt hatte das Schöffengericht des Amtsgerichtes den Alkoholiker seinerzeit wegen schwerer Brandstiftung zu einer 17-

monatigen Freiheitsstrafe, deren Vollstreckung jedoch ausgesetzt. Nun wird diese Bewährung wohl widerrufen. Die 17 Monate müssten zusätzlich zu der jetzt verhängten Haftstrafe verbüßt werden. Gegen das jüngste Urteil ist allerdings noch Berufung möglich. Nach Überzeugung des Gerichts hat sich der Angeklagte selbst verraten. So hatte der 30-jährige Bückeburger Rußspuren unter der Nase. „Nach der Brandlegung hat er sich unbewusst ins Gesicht gefasst“, glaubt Richter von Behren. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr hatte der Bückeburger in der Wohnung seiner Verwandten im ersten Stock rauchend am offenen Fenster gestanden. „Brennt’s bei Ihnen?“, fragten die Retter sinngemäß. Antwort: „Ja, aber nicht in der Wohnung.“ Für „völlig unlogisch“ hält von Behren, dass der 30-Jährige anschließend über den total verrauchten Flur zu Nachbarn ging und diese fragte, was denn los sei. Erstes wusste er es längst. Und zweitens: „Jeder vernünftige Mensch hätte sich ans Fenster gestellt und gewartet.“ Ohne Not, so von Behren, habe der Täter anschließend die eigene Türscheibe eingeschlagen, um wieder in die Wohnung zu gelangen,

obwohl drei Feuerwehrleute direkt neben ihm auf dem Flur gestanden hätten. Was dann passierte, nennt der Richter „sterbender Schwan in zwei Akten“. Zweimal fiel der Bückeburger in eine offenbar gespielte Ohnmacht. „Alles Theater, um von seiner Schuld abzulenken“, fasst von Behren zusammen. „Er hat versucht, sich als Opfer darzustellen.“ Die Opfer waren andere. Neun Menschen mussten damals aus dem Mehrfamilienhaus evakuiert werden. Hätte eine hölzerne Wand im Keller Feuer gefangen, „wäre das Haus für Bewohner der oberen Stockwerke zur Todesfalle geworden“, befürchtet der Richter. „Hinterhältig“ findet das Gericht, dass der Brand zu einer Zeit gelegt worden sei, „in der die meisten Leute arglos im Bett liegen und schlafen“, kurz nach Mitternacht. Verteidiger Volkmar Mirsch, der auf Freispruch plädiert hatte, sieht es anders. „Warum sollte der Angeklagte sich seinen Fluchtweg anzünden?“, fragte er. Die Rußspuren könnte sich der 30-Jährige aus Sicht Mirschs auch im verrußten Flur geholt haben. Und die „Ohnmacht“ könne ein Krampfanfall gewesen sein.

Zwar unter dem Regenschirm aber immer noch gut gelaunt beginnen die Mitwirkenden des Kulturfestes. Stadthagen (jpw). Überraschend viele Stadthäger hatten sich vom einsetzenden Regen am Sonntagnachmittag nicht abschrecken lassen. Sie wollten im Park rund um das Renaissance-Schloss unbeeindruckt ihr „Fiskuß“-Kulturfest genießen. Aber als der Himmel alle Schleusen öffnete und sich dazu auch noch ein fieser, böiger Wind gesellte, musste die 15. Auflage von „Kleinkunst und Spiel“ nach etwas mehr als einer Stunde abgebrochen werden. Antonia Li trotzte –

wie auch viele andere Darsteller, Walk-ActKünstler und Clowns – mit ihren japanischen Miniaturen zu chinesischer Musik noch tapfer dem Regen. Doch als die Russin aus Moskau, Vorsitzende des Vereins „Mensch eV.“ aus Rinteln, sich schließlich durchnässt in der „Alten Polizei“ bei einem Kaffee wärmte, zog Heike Klenke mit ihrem Team draußen die Notbremse. Weitere Tanzteams hatten bereits nicht mehr auftreten können. Zu Beginn zeigte sich Klenke noch überrascht und erfreut wie viele

Menschen trotz der widrigen Umstände gekommen waren. „Es ist zum ersten Mal verregnet“, stellte sie fest. „Wir haben schon alles möglichst unter die Bäume platziert.“ Doch selbst die stattlichen Bäume am Schloss hielten schließlich nicht mehr viel ab, der Wind riss Pavillons aus der Verankerung. Keine Chance mehr für weitere Spielaktionen, Tanz, Musik, Theater, Akrobatik, keine Chance auch für die Idee der Veranstalter, „den Sommer in die Stadt zu bringen“.

Foto: rg

Dabei hatte alles – trotz des Wetters – mit so viel guter Laune und Spaß angefangen: Die Besucher drängten sich um viele Stände, zum Beispiel um das laufende Sofa von „Tukkersconnexion“ aus den Niederlanden, ließen sich von den Clowns mit einem Lachen im Gesicht die Regenschirme vertauschen. Überall viel Bewegung: Kissen flogen durch die in den Bäumen aufgehängten Ringe, genau wie Federbälle auf der Wiese. Bis der große Regen kam. 4 Bilder auf sn-online.de

hallo

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Seite9 | Sonnabend, 30. Juni 2012

Klarer Sieg für Mike Schmidt

Keine Vergewaltigung – Freispruch für Rentner

CDU-Landtagskandidatur: Auhäger schlägt Rodenbergerin Oberheide Landkreis (ssr). Mike Schmidt ist der Direktkandidat der CDU im Wahlkreis 37 „Schaumburg“ für die Landtagswahl im Januar 2013. Der 36-jährige Auhäger setzte sich am Dienstagabend bei einer Mitglieder-Urwahl klar mit 97:48 Stimmen gegen seine Mitbewerberin Christel Oberheide (Rodenberg) durch. Schmidt packte im Stadthäger Ratskeller in einer couragierten, bündigen Bewerbungsrede den Stier bei den Hörnern. Konkurrentin Oberheide hatte im Vorfeld in Parteiversammlungen immer wieder betont, sie sei „aus dem Wahlkreis kommend, in ihm lebend und arbeitend“. Es sei zutreffend, konterte Schmidt, dass er „exakt 700 Meter jenseits der Wahlkreisgrenze wohne“. Wichtiger als diese Meter sei aber, „dass ich als Schaumburger mich für Schaumburg einsetzen möchte“. Als er hinzufügte, dass „Schaumburg als eigenständiger Landkreis in seinen Grenzen erhalten bleiben“ solle, entfachte er zum Ende seiner Rede donnernden Beifall zahlreicher Par-

Vor Gericht: Mädchen sagt offenbar nicht die Wahrheit / Gutachter hat Zweifel

Der frisch gekürte Landtagskandidat Mike Schmidt (links) empfängt Glückwünsche vom niedersächsischen CDU-Generalsekretär Ulf Thiele. Foto: rg teimitglieder. Das hatte sich beim Ausgang der Vorstellungsrede von Oberheide deutlich leiser angehört. Der Rodenbergerin, die schon im ersten Satz „Lampenfieber“ bekundete, entglitt völlig der zeitliche Rahmen. Zehn Minuten Redezeit war für die Bewerber jeweils vorgegeben. Diese hatte Oberheide schon längst überschritten, als ein Murren im Saal immer hörbarer wurde. Mehrfach drängte CDUKreisvorsitzender Klaus-Dieter Drewes daraufhin die Rednerin, zum Ende zu kommen. Doch diese verhaspelte sich immer tiefer in ihr

ausführliches Manuskript, und musste die Rede schließlich mit einigen allgemeinen Floskeln gleichsam abbrechen. Schmidt brachte zwei Drittel der Mitglieder nicht zuletzt durch humorvolle Einsprengsel auf seine Seite. Zudem nannte er seine politischen Schwerpunkte komprimiert und wandte sie konkret auf Schaumburg an. So forderte er die schnellstmögliche Ausweitung des kostengünstigen GVH-Bahntarifs auf Schaumburg und zeigte Chancen für das hiesige Handwerk durch die Energiewende auf.

Oberheide hatte einige Ausflüge in die Bundespolitik unternommen und dabei harsch auf die SPD eingedroschen. Deren Parteichef Sigmar Gabriel warf sie beim Thema Eurobonds „Verrat am Vaterland“ vor. Den Grünen hielt sie beim Thema Energiepolitik polemisch vor, diese „kochen über dem offenen Feuer“. Beifall war jeweils nicht zu vernehmen. Der niedersächsische CDU-Generalsekretär Ulf Thiele appellierte in seiner Gastrede an die Parteimitglieder, „stolz“ die Regierungserfolge zu vertreten und nicht in Selbstkritik zu verfallen.

Rinteln/Bückeburg (ly). Aufatmen beim Angeklagten: Mit einem Freispruch ist der Prozess gegen einen Rintelner (68) zu Ende gegangen, dem die Staatsanwaltschaft vorgeworfen hatte, in seiner Wohnung zweimal ein 16 Jahre altes Mädchen vergewaltigt zu haben. Zweifel an der Schuld des Mannes bestanden von Anfang an. „Deshalb hat das Gericht ein aussagepsychologisches Gutachten eingeholt, um sich sachverständig beraten zu lassen“, so die Vorsitzende Richterin Birgit Brüninghaus. „Und das war auch gut so.“ Der Expertise zufolge hat die heute 18-Jährige nicht die Wahrheit gesagt. Im Plädoyer rückte daraufhin auch Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig von den ursprünglichen Vorwürfen ab und beantragte Freispruch. Die Aussage, so Dreißig, sei im wahrsten Sinne des Wortes in sich zusammengebrochen. „Es tut mir leid, dass Sie mit einem so schrecklichen Vorwurf belastet worden sind“, sprach Richterin Brüninghaus den Angeklagten wäh-

rend der Urteilsbegründung direkt an. Im Prozess hatte die junge Rintelnerin behauptet, der Rentner habe ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen, ihren Mund mit Klebeband verschlossen und sie zweimal nacheinander vergewaltigt (wir berichteten). „Diese Vergewaltigung hat es nie gegeben“, stellt Verteidiger Nils-Günther Pengel fest. Warum das Mädchen offenbar die Unwahrheit gesagt hat, bleibt zunächst offen. Im Urteil hieß es, die 18Jährige sei emotional instabil und starken Stimmungsschwankungen unterworfen, ihr Selbstbewusstsein wenig ausgeprägt. Außerdem gab es möglicherweise kein Zurück mehr, nachdem ihre Mutter ihr „die Tatvorwürfe geradezu in den Mund gelegt hatte“, wie Brüninghaus erklärte. Anschließend habe die Zeugin viel Mitgefühl erfahren. Bei einer Durchsuchung der Wohnung wurden jedoch weder Blut noch DNA-Spuren des Mädchens gefunden. Auch eine gynäkologische Untersuchung habe „keinerlei Hin-

weis auf eine Vergewaltigung“ ergeben. In der Hauptverhandlung vor der 1. Großen Jugendkammer am Bückeburger Landgericht kam „eine Vielzahl von Widersprüchen“ hinzu, die am Ende zu „durchgreifenden Zweifeln“ führten. „Ich habe dem Mädchen nichts Böses getan“, sagte der Angeklagte in seinem Schlusswort. Obwohl das Gericht nicht glaubt, dass die junge Frau die Wahrheit sagt, möchte Brüninghaus diese „keinesfalls der bewussten Lüge bezichtigen“. Vielmehr vermutet die Kammer, dass die 18-Jährige „subjektiv an eine Vergewaltigung glaubt“. Die Rintelnerin lebte damals in der Nachbarschaft des Rentners. Sie und andere Mädchen durften in dessen Wohnung rauchen. Gelitten hat der offenbar unschuldige Mann auch körperlich: Nach einem ersten Anlauf zur Gerichtsverhandlung im September 2011 war er schwer krank geworden. Der Prozess platzte daraufhin zunächst. Jetzt ist die Zitterpartie beendet.

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HSV-Familientag am 7.7. in Obernkirchen

Sieben Stunden Spaß Obernkirchener Marktplatz wird zur UnterhaltungsArena So etwas hat es bislang in ganz Schaumburg noch nicht gegeben: Am Sonnabend, 7. Juli, verwandelt sich der Obernkirchener Marktplatz von 11 bis 18 Uhr in eine UnterhaltungsArena für Jung und Alt. Möglich macht dies der große HSV-Familientag zum zehnjährigen Bestehen des in der Bergstadt beheimateten Fanclubs Blauer Stern Schaumburg. Zugleich kann der Hamburger SV auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken. „Dieses Doppeljubiläum wollen wir nächste Woche gebührend feiern“, sagt Fanclub-Chef Uwe Rennekamp. In Zusammenarbeit mit dem

ein Verein!!!

Blauer Stern Schaumburg hat 369 Mitglieder

Einige Trophäen des HSV sind demnächst in Obernkirchen zu sehen. Fotos: pr. HSV-Museum ist es dem Blauer-Stern-Vorstand gelungen, eine große HSV-Ausstellung nach Obernkirchen zu holen. In der dortigen Sparkasse werden bis zum 3. August unzählige Wimpel, Pokale und Fotos aus der ruhmreichen Zeit des

HSVFamilientag für jedermann Der HSV-Familientag am Sonnabend, 7. Juli (11 bis 18 Uhr), auf dem Obernkirchener Marktplatz ist als Familientag für Jung und Alt angelegt. Hier das Programm: 11.30 Uhr Between Minds (Live-Musik) 12.30 Uhr Auftritte des TSV Krainhagen 13.30 Uhr Der HSV-Elvis rappt den Marktplatz 14 Uhr HSV-Maskottchen Dino Hermann besucht das Familienfest 14.30 Uhr Between Minds (Live-Musik) 15.30 Uhr Auftritte des Kneipp-Vereins

Ein Fanclub auf Erfolgskurs

Eine Region ...

Obernkirchen 16.30 Uhr Der HSV-Elvis rappt den Marktplatz 17.30 Uhr Siegerehrung. Außerdem: • Eröffnung der HSVAusstellung in der Sparkasse Obernkirchen • Torwandschießen • Hüpfburg • Kinderschminken • Luftballonwettbewerb • Speedkick • Kleinfeld-Tennis • DLRG-Entenangeln • Zöpfe flechten • Kaffee und Kuchen • Gekühlte Getränke • Gegrilltes und mehr. Der Eintritt ist frei. hb

Dino Hermann ist das HSVMaskottchen.

Hamburger SV zu sehen sein. Damit nicht genug: Wer mag, kann sich in dieser Zeit dienstags während der Öffnungszeiten der Sparkasse mit Meisterschale, DFB-Pokal oder Landesmeister-Cup fotografieren lassen – mit der Fan-Kurve im Stadion als Hintergrund. Rennekamp und seinen Vorstandskollegen liegt daran, dass der HSV-Familientag bei freiem Eintritt nicht nur Sypthisanten des Vereins offensteht, „sondern allen Interessierten, die einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Tag erleben möchten“. Das Doppeljubiläum sei lediglich der willkommene Anlass, um eine solche Veranstaltung für ganz Schaumburg auf die Beine zu stellen, sagt der Fanclub-Vorsitzende. hb

Der HSV-Fanclub Blauer Stern Schaumburg wurde am 27. Mai 2002 gegründet. 29 Personen kamen damals im Restaurant Rhodos in Obernkirchen zusammen, um ihre Begeisterung für den Hamburger SV auf organisierte Vereinsfüße zu stellen. „Bis dahin sind wir immer mal wieder privat mit Bus zu den Heimspielen nach Hamburg gefahren“, erinnert sich Uwe Rennekamp, der dem Fanclub seitdem ununterbrochen vorsteht. Im Laufe der Jahre stieg die Zahl der Mitglieder kontinuierlich an. „Aktuell stehen wir bei 369“, sagt Rennekamp. „Tendenz steigend.“ Bei jedem Heimspiel sind inzwischen 20 bis 60 Leute vom Blauen Stern dabei. Aber auch auswärts unterstützen die aus Schaumburg und den angrenzenden Regionen stammenden Mitglieder ihren Verein nach Möglichkeit lautstark im Stadion. „Unser Rekord liegt bei 180 Besuchern auf Schalke“, sagt der Vorsitzende. Auf dem jährlichen Veran-

Das zehnjährige Bestehen haben die Mitglieder des Fanclubs Blauer Stern Schaumburg – hier der aktuelle Vorstand – Ende Mai vereinsintern gefeiert. Foto: pr. staltungskalender stehen bis zu 50 Termine: außer Fußball auch Bowling, Kickern, Stammtische und dergleichen. „Wir sind familienorientiert und sozial engagiert“, macht Rennekamp deutlich. Der bevorstehende Familientag am 7. Juli wird seiner Einschätzung nach das zweitgrößte Ereignis der inzwischen zehnjährigen Vereinsgeschichte werden. Ans eindrucksvollste Erlebnis erinnert sich der Fanclub-Vorsitzende noch ganz genau: „Das war 2003 das Testspiel des HSV in Obernkirchen gegen eine Schaumburg-Auswahl.“ hb

10JAHRE HSV Fan-Club Blauer Stern Schaumburg e.V. Uwe Rennekamp Birkenweg 5 31683 Obernkirchen Telefon: 0 57 24 / 39 26 62 Fax: 0 57 24 / 39 26 63 Mobil: 01 75 / 5 67 79 51 E-Mail: info@bs-hsv.de Internet: www.bs-hsv.de

Vorwärts immer… rückwärts nimmer! Weiterhin viel Erfolg wünscht das Team vom


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Schützenfest in Sachsenhagen vom 30.6. bis 2.7.

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Ab heute herrscht in Sachsenhagen wieder drei Tage lang der Ausnahmezustand. Grund ist das Historische Schützenfest vom 30. Juni bis 2. Juli, das „in traditioneller Weise mit allen Einwohnern“ gefeiert wird, wie es in der offiziellen Einladung der Stadt Sachsenhagen heißt. Aber auch Gäste sind demzufolge herzlich willkommen. Nicht nur der Schützenplatz kommt in diesen Tagen festlich daher. Auch das gesamte Erscheinungsbild der Stadt weist farbenfroh auf dieses kulturelle Großereignis im Sachsenhäger Veranstaltungskalender hin. Nach dem heutigen Platzkonzert wird auf dem Marktplatz angetreten, um die noch amtierenden Majestäten Jan Schneider (König), Anke Bielefeld (Königin) und Tanja Räker (Jugendkönigin)

Das Damenrott ist alljährlich mit besonders viel Spaß bei der Sache. abzuholen. Danach geht es beim Tanz im Festzelt rund. Am Sonntag (1. Juli) wird zunächst in den Rotts gefeiert, ehe die

Einer der Höhepunkte am Montag (2. Juli) ist das gemeinsame Katerfrühstück mit der Proklamation der diesjährigen Majestä-

Das Fest kann beginnen So feiern die Sachsenhäger in diesem Jahr ihr Schützenfest Die bevorstehenden drei Tage haben es für alle Sachsenhäger Schützenfest-Teilnehmer sowie die erwarteten Gäste der Feierlichkeiten in sich. Hier die Festfolge im Überblick:

Sonnabend, 30. Juni 18 Uhr • Platzkonzert auf dem Marktplatz 18.30 Uhr • Antreten zum Abholen der noch amtierenden Majestäten 20.30 Uhr Tanz im Festzelt.

Sonntag, 1. Juli

Wir wünschen viel Spaß beim Schützenfest!

Schützenkönigin und der Jugendkönig des Jahres 2012 ermittelt werden. Abends kann erneut im Festzelt getanzt werden.

12.30 Uhr • Treffen der Rottbrüder in den Rotts (Bus: Sachsenhagen, Holztrift, 12 Uhr) 14.30 Uhr • Aufmarsch mit Ansprache des Bürgermeisters und Verleihung der Ehrenzeichen

15 Uhr • Umzug durch die Stadt und Kinderumzug 15.30 Uhr • Ausschießen der Schützenkönigin und des Jugendkönigs • Übungsschießen auf die Königsscheibe (bis 18 Uhr) 19 Uhr • Tanzmusik (später eventuell Übertragung des Endspiels der Fußball-EM).

Montag, 2. Juli 8 Uhr • Beginn des Königsschießens 9 Uhr • Gemeinsames Katerfrühstück mit Ausschank des Königsbieres. Berechtigungskarten kosten 7 Euro und können beim Festwirt erworben werden. 11 Uhr • Schießen der Ehrengäste 11 Uhr • Proklamation der

Fotos: jpw ten. Weiter geht es dann mit den Rottfeiern, einem Umzug durch die Stadt und dem abendlichen Tanz im Festzelt. hb

In den Rotts geht wieder die Post ab

Die traditionellen Rottfeiern sind ein fester Bestandteil des Historischen Sachsenhäger Schützenfest. Auch in diesem Jahr haben sich wieder vier Männer und eine Frau bereiterklärt, das Amt des Rottmeisters zu übernehmen. • Das 1. Rott wird von Wolfgang Pratsch geführt und trifft sich in der Scheune Bellersen (Domäne 7). • Dem 2. und 3. Rott steht Der feierliche Umzug durch die Uwe Gellrich vor. Das RottloStadt ist fester Bestandteil des kal befindet sich Im Winkel 2. Sachsenhäger Schützenfestes. • Im 4. Rott gibt Uwe Daseler den Ton an. Als Rottlokal Majestäten; Wegbringen des Königs und der Königin dient die Scheune Brösche (Sinkenbrink 4). 13 Uhr • Im 5. Rott fungiert Cord • Treffen der Rottbrüder Geweke als Rottmeister. Er erin den Rotts (Bus: Sachsenwartet seine Gäste im Rottlohagen, 12.30 Uhr) kal an der Bergtrift 7. 14.45 Uhr • Chefin im Damenrott ist • Aufmarsch der Rottbrüder Annika Künne. Ihr Rottlokal 15 Uhr haben die Damen wieder in • Umzug durch die Stadt der Scheune Wulf eingerichtet 20 Uhr (Holztrift 4). hb • Tanz im Festzelt. r

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Seite11 | Sonnabend, 30. Juni 2012

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L OKALSPORT

Seite 12

Sonnabend, 30. Juni 2012 | Seite 12

Glüsenkamp schießt den TSV Bückeberge ab Die Elf von Trainer Uwe Kranz verliert in Hollage 0:3 und verspielt damit den Aufstieg in die Oberliga Frauenfußball (peb). Katerstimmung bei den Frauen des TSV Eintracht Bückeberge: Das Team von Uwe Kranz verlor im dritten Spiel der Relegation zum Aufstieg in die Oberliga mit 0:3 bei BlauWeiß Hollage und musste damit die Aufstiegshoffnungen begraben. Den Aufstieg schaffte Hollage aufgrund des besseren Torverhältnisses (5:4) im Vergleich mit dem SV Groß Lafferde (4:3) und dem TSV Bückeberge (1:3). Die Ausgangslage war klar. Mit einem Unentschieden wäre der Aufstieg in die Oberliga eingetütet. Aber es kam ganz anders für den TSV. Schon nach einer Minute lag Bückeberge durch einen Treffer von Petra Glüsenkamp mit 0:1 zurück. Danach kamen die Schaumburgerinnen auf dem ungewohnten Kunstrasen nie richtig in das Spiel. Kein Kombinationsfußball, kein Flügelspiel, keine schnellen Konter und keine gefährlichen Abschlüsse – beim TSV blieb alles Stückwerk. Die Nerven der TSV-Spielerinnen lagen nach dem schnellen Rückstand blank. Hollage war in den ersten 45 Minuten deutlich überlegen. Aber die Abwehr der Bückebergerinnen stand sicher, vor allem Torfrau Laura Danziger vereitelte bis zur Pause einen höheren Rückstand. Bückeberge versuchte in der zweiten Halbzeit alles, um das Ruder noch einmal herumzureißen. In der 50. Minute hatte Syla mit einem Distanzschuss

Die Spielerinnen des TSV Eintracht Bückeberge kommen in den entscheidenden Szenen fast immer einen Schritt zu spät. Pech. Der Ball verfehlte um Haaresbreite das Tor. Drei Minuten später rettete Hollage auf der Linie. Jetzt kam es zum offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Wieder zeigte Danziger ihre Klasse und parierte zweimal prächtig. Aber in der 56. Minute war auch sie machtlos. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld startete Hollage zum Konter, die TSV-Abwehr präsentierte sich unsortiert und

es hieß 0:2. Torschützin war wieder die brandgefährliche Glüsenkamp. In der Schlussphase ging TSV-Trainer Kranz volles Risiko, wechselte Jana Stolte und Laura Hitzemann ein und agierte mit drei Spitzen. Aber auch dieser taktische Schachzug verfehlte seine Wirkung. Bückeberge entwickelte keine echte Torgefahr. In der 82. Minute dann die endgültige Entscheidung. Petra Glüsen-

kamp zog ab und der Ball zappelte zum 0:3 im Netz. In der Nachspielzeit hätte Hitzemann fast noch den Aufstieg der Gastgeberinnen verhindert. Nach einer Ecke kam sie fünf Meter vor dem Tor an den Ball, brachte das Spielgerät jedoch nicht über die Linie. Nach der Partie resümierte ein enttäuschter Uwe Kranz: „Mit Hollage ist das beste Team des Dreiervergleichs verdient aufgestiegen. Wir ha-

Foto: hga/Archiv

ben unsere einmalige Chance, den Sprung in die Oberliga zu realisieren, leichtfertig vertan. Vielleicht waren es die Nerven oder der ungewohnte Kunstrasen. Egal, wir haben heute schlecht gespielt und verdient verloren!“ TSV: Danziger, Domrös, Pöppel, Pelzer, Wildführ (45. Ardiana Syla), Bekemeier, Zeckel, Hunte, Schütt, Söhnen (79. Stolte), Kottrup (85. Hitzemann).

GW-Damen steigen aus Oberliga ab Tennis (nem). Nach der 4:5-Heimniederlage gegen den Bremer TC steigen die Damen 30 von GW Stadthagen aus der Oberliga ab. Ein 5:4-Sieg gegen Bremen hätte den Gastgeberinnen sogar noch zum Klassenerhalt gereicht, doch mit Susanne Stössel, Linda Jochem und Uta Edler waren drei verletzungsbedingte Ausfälle nicht zu verkraften. So musste Stadthagens Nummer eins, Iris Brembt, in ihrem letzten Spiel für Grün-Weiß, den sie aus beruflichen Gründen nach 20 Jahren verlässt, sogar noch den Abstieg hinnehmen. Die Ergebnisse: Iris Brembt – Heike Behrens 6:1/6:0, Margit Pape – Isabel Mücke 2:6/6:7, Daniela Heins – Claudia Halle 4:6/7:6/10:7, Svenja Edler – Natalia Rodriguez 4:6/6:0/3:10, Michaela Müller – Almut Schlamann 1:6/2:6, Dajana Funck – Andrea Stoermer 6:7/1:6. Pape/Heins – Behrens/Halle 6:4/6:3, Brembt/Funck – Mücke/Schlamann 3:6/4:6, Edler/Müller – Rodriguez/Stoermer 7:5/7:6.

www.sn-online.de

Bittere Pille im Spitzenspiel SG Stadthagen/Hameln verliert 2:7 gegen SC Wilhelmshaven / Beckedorfer SV chancenlos / GW Stadthagen spielt nur unentschieden Tennis (nem). Die Herren 30 der SG Stadthagen/Hameln waren im Spitzenspiel der Nordliga gegen den SC Wilhelmshaven chancenlos. Nordliga Herren 30: SG Stadthagen/Hameln – SC Wilhelmshaven 2:7. Leider hatte Oliver Theiß das Glück nicht auf seiner Seite, sodass seine knappe Niederlage im Match-Tiebreak mit 8:10 im dritten Satz nicht den erhofften 3:3-Zwischenstand nach den Einzeln erbrachte. Durch das 2:4 schien die Hoffnung der Gastgeber auf einen Sieg bereits verflogen zu sein, denn

in den Doppeln gelang kein weiterer Sieg, obwohl Makowka/Theiß wieder mit 8:10 im Match-Tiebreak des dritten Satzes unterlagen. Die Ergebnisse: Florian Feuerhake – Mirko Bathelt 4:6/4:6, Ulrich Makowka – Lars Viebrock 6:2/7:5, Oliver Theiß – Arnd Grefe 6:2/2:6/8:10, Markus Rosensky – Thomas Stolte 5:7/1:6, Jens Biel – Matthias Koß 6:1/6:1, Andre Malke – Andreas Blum 1:6/6:7. Feuerhake/Rosensky – Viebrock/Hagen 4:6/4:6, Makowka/Theiß – Bathelt/Koß 6:0/3:6/8:10, Biel/Malke –

JSG Lindhorst D-1-Meister

Jugendfußball. Noch ein Spiel und ein Sieg, dann haben die D-1-Junioren der JSG Lindhorst/Beckedorf die Saison 2011/12 ohne Punktverlust absolviert. Nach dem 9:1-Sieg beim TSV Ahnsen nahm die Mannschaft aus den Händen von Staffelleiter Rolf Schmidt den Kreismeisterpokal für die Saison 2011/12 entgegen.

Der Meisterkader: Timon Wagner, Linus Ulsama, Till Hattendorf, Jakob Kühn, Thorben Böhlke, Sebastian Blümel, Paul Wedemeier, Tim Semmler, Daniel Weigel, Marvin Steigmann, Marvin Sydow, Miles Sydow, Jonas Lübke, Floyd Wagner, Timo Leib. Trainer/Betreuer: Oliver Lübke, Carsten Sydow, Carsten Nolde und Fabian Gauß. Foto/Text: hga

Grefe/Stolte 3:6/4:6. Nordliga Herren 55: Beckedorfer SV – TV Ramlingen-Ehlershausen 1:8. Im alles entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt ging vieles viel schneller als erwartet. Bereits nach den Einzeln war die Entscheidung mit 5:1 zugunsten der Gäste gefallen, wobei Beckedorf nur durch Helmuth Flecke der Ehrenpunkt gelang. Als möglichen Trost kann man lediglich anführen, dass eine derartige Abfuhr leichter zu ertragen ist als eine knappe 4:5Niederlage, denn die Folge ist in beiden Fällen die gleiche.

Dass Beckedorf bei diesem enttäuschenden Zwischenstand nach den Einzeln auf die Austragung der Doppel verzichtete, ist mehr als verständlich, denn der Abstieg war nicht mehr zu vermeiden. Die Ergebnisse: Heinz Mensching – Arno Kühn 3:6/4:6, Wolfgang Kohl – Dieter Böddener 3:6/6:7, Helmut Kerkmann – Dirk Narten 6:0/6:7/7:10, Dieter Vehling – Wolfgang Kürscher 4:6/1:6, Werner Westerkowksy – Rolf-Ingo Karpenstein 4:6/4:6, Helmuth Flecke – Rolf Gebert 6:4/6:1. Kohl/Kerkmann –

Kühn/Narten 0:6/0:6 (ohne Spiel), Nolte/Vehling – Kürscher/Karpenstein 0:6/ 0:6 (ohne Spiel), Westerkowsky/Böttcher – Nipp/ Gebert 0:6/0:6 (ohne Spiel). Oberliga Herren 65: TC Boye-Celle – GW Stadthagen 3:3. Die Herren 65 von GW Stadthagen hatten sich fest vorgenommen, beim Schlusslicht in Celle endlich den ersten Sieg zu landen, doch am Ende sprang dann nur ein Unentschieden heraus. Doch auch ein Sieg würde mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr zum Klassenerhalt in der

Oberliga reichen, denn bis zum rettenden Ufer in Gestalt des Tabellenfünften Eintracht Celle fehlen noch drei Punkte und Celle muss noch gegen das Schlusslicht TC Boye Celle antreten. Die Ergebnisse: Peter Schoor – Klaus Schubmann 4:6/6:3/10:2, Heiner Krantz – Burkhard Pieper 1:6/4:6, Karl-Heinz Gläske – Henning Burkhard 6:0/7:6, Manfred Sander – Axel Homann 5:7/ 5:7. Schoor/Molsen – Schubmann/Pieper 6:7/5:7, Krantz/ Gläske – Burkhard/Homann 6:4/6:3.

VfL Bad Nenndorf E-1-Meister

VfL Bückeburg F-2-Meister

Jugendfußball. Die E-1-Junioren des VfL Bad Nenndorf strapazierten richtig die Nerven von ihrem Coach Thomas Hlawatczek, ehe sie gegen Deister United ein 0:1 zum 3:1 drehten. Der Lohn für all die Mühen: Aus den Händen von Anke Paul, kommissarische Schriftführerin im Jugendausschusses des NFVKreises Schaumburg, nahm die Mannschaft freudestrah-

Jugendfußball. Das war das Double: Nach der siegreich beendeten Hallenrunde gewannen die F-2-Junioren des VfL Bückeburg mit Trainer Carsten Borrmann auch die Feldmeisterschaft. „Ich bin stolz auf die Leistung meiner Jungs und bewundere den Fußball, den sie schon in ihrer Altersklasse spielen“, erklärte der Coach, der die Mannschaft seit drei Jahren betreut

lend den Pokal für die Kreismeisterschaft in der Saison 2011/12 entgegen. Der Meisterkader: Lorentz Hilbich, Devin Bruns, Mario Flock, Finn Funke, NoahPhilipp Groß, Elias Hattendorf, Jona Hinze, Jonas Hlawatczek, Ralf Könecke, Hagen Niedenzu, Malte Wille, VeitFabian Schneider und MaxGeordi Stuchlik sowie Betreuer Jens Könecke. Foto/Text: hga

und die erste Punktspielsaison mit der Meisterschaft abschloss. Der Kreismeisterschaftskader: Lars Plewka (h.v.l.), Jasper Zuschlag, Ahmet Khodr, Jannik Borrmann, Jan Döring, Bennet Brandt, Richard Stumpf, Gent Tasholli (v.v.l.), Lukas Borrmann, Shkrep Stubbla, Lukas Schwier und Paul Schubert. Foto/Text: hga


Seite13 | Sonnabend, 30. Juni 2012

L OKALSPORT

Erster „Wimpel“ für Merle Homeier Bückeburgerin holt Niedersachsenmeistertitel / Liv Marzinowski Bezirksmeisterin im Siebenkampf Leichtathletik (cwo). Bei den Landesmeisterschaften der weiblichen Jugend U16 im Vier- und Siebenkampf in Hameln schnitten Merle Homeier und Liv Marzinowski vom VfL Bückeburg äußerst erfolgreich ab. Marzinowski wagte den Doppelstart und gab ihr Siebenkampf-Debüt. Die ein Jahr jüngere Homeier begnügte sich, da sie in der höheren Altersklasse startete, mit dem Vierkampf. Dabei lieferte die junge Athletin bravouröse Höchstleistungen ab und setzte sich mit 2 050 Punkten im Kampf um den Landesmeistertitel durch. Im Rahmen des Mehrkampfes erzielte sie persönliche Bestleistungen über 100 Meter in 12,99 Sekunden und im Weitsprung mit 5,12 Metern. Und auch der Hochsprung klappte mit übersprungenen 1,56 Metern wieder hervorragend. 7,92 Meter im Kugelstoßen rundeten den gelungenen Wettkampftag ab. Homeier freute sich riesig über ihren ersten „Wimpel“, die obligatorische Auszeichnung des niedersächsischen Leichtathletikverbandes für alle Niedersachsenmeister. Liv Marzinowski landete

Der erste ist der schönste: Merle Homeier zeigt stolz ihren ersten Landesmeister-Wimpel, dem hoffentlich noch viele folgen werden. Foto: cwo nach dem ersten Tag im Vierkampf auf Platz 8. Gute 9,45 Meter im Kugelstoßen und persönliche Bestleistung von

1,40 Metern im Hochsprung ließen für den zweiten Tag einiges hoffen. Der begann mit 25,97 Metern im Speerwerfen

aussichtsreich und auch die 80-Meter-Hürden-Zeit von 13,04 Sekunden brachte sie im Feld weiter nach vorne. Den

ungeliebten, anstrengenden 800 Meter-Lauf brachte sie in 2:49,15 Minuten respektabel hinter sich. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche – für den ersten Siebenkampf ein beachtenswerter Erfolg. Da die NLV-Meisterschaften auch gleichzeitig Bezirksmeisterschaften des Bezirks Hannover waren, gab es für die Bückeburger zwei Titel zu feiern: Landesmeisterin Merle Homeier siegte in der Vierkampfwertung und Liv Marzinowski im Siebenkampf. Im Vierkampf belegte Marzinowski in der Bezirksmeisterschaftswertung zudem Rang 2. Die TWG Nienstädt/Sülbeck war ebenfalls mit zahlreichen Nachwuchsathleten in Hameln angetreten. Die meisten der Athleten von Trainer Mirko Hansch schnupperten erstmalig Landesmeisterschaftsluft und die Nervosität spiegelte sich in den Leistungen wider. Als Erfolg konnten die Mannschaftsleistungen gewertet werden: Sophia Nottmeier, Merle Schöning, Franziska Ludewig, Lena Kreie und Leona-Sophie Picker belegten im Vierkampf Rang 8 und im Mannschafts-Siebenkampf Rang 14.

Silberne Ehrennadel für Hoppe und Lange Tischtennis (hga). Im Rahmen des 18. Kreistags des Tischtennis-Kreisverbandes Schaumburg verabschiedeten sich zwei langjährige Vorstandsmitglieder. Nach 20 Jahren als Schiedsrichterin und Referentin/Schiedsrichterwesen zog sich Edeltraut Hoppe aus dem Vorstand zurück. Kerstin Lange, bislang Kreis-Pressewartin und Sportreferentin/Damen sowie Redakteurin beim Mitgliederblatt „Tischtennis-Magazin“ stand für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. Torsten Scharf, Vizepräsident beim TischtennisVerband Niedersachsen ehrte Lange und Hoppe mit der silbernen Ehrennadel.

Edeltraut Hoppe (links) und Kerstin Lange. Foto: hga

Eine Flut von Edelmetall für den VfR Evesen Münchow, Berry, Besch, Weidlich und Klose gewinnen elf Gold- und vier Silbermedaillen bei den nordwestdeutschen Meisterschaften Rasenkraftsport (peb). Elf Goldmedaillen und vier Silbermedaillen – die Hammerwerfer des VfR Evesen sorgten bei den nordwestdeutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport in LüchowDannenberg für Furore und heimsten insgesamt 15-mal Edelmetall ein. Der Niedersächsische Rasenkraftsport- und Tauziehverband richtete die Titelkämpfe aus. Gesucht wurden die Meister im Steinstoßen, Gewichtwurf und im Dreikampf in den verschiedenen Altersklassen. Der jüngste Teilnehmer im Team des VfR Evesen, Sören Klose, war ein sehr eifriger Medaillensammler. Das

Nachwuchstalent holte sich bei den Schülern C drei Titel. Das Drei-Kilo-Gewicht schleuderte er auf 20,09 Meter, stieß den Drei-Kilo-Stein auf seine neue persönliche Bestweite von 8,00 Metern und warf den Zwei-KiloHammer auf 41,08 Meter. Damit erreichte er 2122 Punkte im Dreikampf und gewann die dritte Goldmedaille. Das Hammerwerfen ist zwar beim Rasenkraftsport eine Disziplin im Dreikampf, dort werden aber keine Meister gekürt, weil Hammerwurftitel nur bei den Leichtathleten vergeben werden. In Topform präsentierte sich auch Julia Besch bei den B-Schülerinnen. Den Ham-

merwurfwettbewerb mit dem Drei-Kilo-Hammer schloss sie mit einer neuen persönlichen Bestweite von 34,61 Metern ab. Gold gewann Besch im Gewichtwurf mit 19,20 Metern. Trotz eines neuen persönlichen Rekordes von 7,09 Metern reichte es beim Steinstoßen nur zu Silber. Mit 1898 Punkten gewann Besch im Dreikampf ebenfalls die Silbermedaille. Drei persönliche Rekorde stellte Linda Berry im Feld der U-18-Athletinnen bei den Titelkämpfen auf. Der VierKilo-Hammer landete bei 43,11 Metern, der Wurf mit dem Fünf-Kilo-Gewicht auf 20,70 Meter bedeutete die Goldmedaille und der Stoß

mit dem Fünf-Kilo-Stein auf wurde Berry im Dreikampf chen Bestleistungen gewann Fabian Weidlich im Feld der 7,96 Meter brachte die Silber- Vizemeisterin. Dreimal Gold mit persönli- U-18-Athleten. Er warf den medaille. Mit 1898 Punkten Fünf-Kilo-Hammer auf 46,94 Meter, schleuderte das 7,5Kilo-Gewicht auf 20,57 Meter und stieß den 7,5-Kilo-Stein auf 8,24 Meter. 2241 Punkte bedeuteten die Goldmedaille im Dreikampf. Auch in der Frauenklasse gab es dreimal Gold für die Rasenkraftsportler des VfR Evesen. Kirsten Münchow gewann den Hammerwurf-Wettbewerb mit 58,96 Metern, siegte beim Gewichtwurf mit 26,32 Metern und beim Steinstoßen mit 11,31 Metern. Im DreiDie erfolgreichen Hammerwerfer des VfR Evesen: Fabian Weidlich kampf erzielte Münchow 2915 (von links), Julia Besch, Kirsten Münchow, Linda Berry, Trainerin Karin Punkte und holte sich damit Münchow und Sören Klose (vorne) nach der Siegerehrung. Foto: pr. die dritte Goldmedaille.

SPORT- S chni p sel dis Heering, Anna Bredemeier, Sarah Wellhausen, Arnika Blaue, Amina Dietrich, Saskia Mrasek, Trainer Sven Lukas, Kira Lukas, Charlotta Mierheim, Julia Linke, Mina Laknahur, Linda Hülsmann, Larissa Mussmann und Paula Martelok.

4 Jugendfußball:

Die Kreismeisterinnen von der SG BRW Deckbergen-Schaumburg/Engern/Steinbergen. Foto: pr

4 Mädchenfußball:

Der Jubel kannte keine Grenzen: Zum ersten Mal errangen die von Sven Lukas trainierten D-Juniorinnen der SG Blau-Rot-Weiß den Kreismeistertitel. Das letzte Saisonspiel wurde zum Endspiel. Gegner in Obernwöhren war der TSV Bückeberge. Nur ein Sieg zählte für die jungen Fußballerinnen und es gab ei-

nen 2:0-Auswärtssieg. Mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung konnte am letzten Spieltag der Tabellenführer noch abgefangen werden. Durch den Meistertitel hat sich das Team für die Bezirksmeisterschaften am Samstag, 30. Juni, um 14 Uhr, beim JFV Kaspel 09 in Asel (Kreis Hildesheim) qualifiziert. Zum Meisterteam gehören: Celina Glissmann, Jör-

Die C-Junioren des SV Victoria Lauenau starten in der Bezirksliga Hannover, Staffel 2, auch in der kommenden Saison. Dann unter dem Dach der Jugendspielgemeinschaft Deister United. Dass es überhaupt so weit kam, war den Ergebnissen aus der Landesliga geschuldet. Eigentlich belegte die Mannschaft als Drittletzter am Saisonende einen Abstiegsrang, profitierte aber von dem Abstieg des HSC Hannover aus der Landesliga. Der hatte zur Folge, dass HSC Hannover II aus der Bezirksliga absteigen musste. „Nach Rücksprache mit Staffelleiter Herbert Schaper werden wir nicht absteigen“, teilte Coach Ralf Bruns mit.

Für die Mannschaft sei das ein Bei Bedarf werden auch Bälle toller Erfolg, den sie sich auch und Schläger zur Verfügung verdient habe, so Bruns. gestellt. Jeder kann das Angebot wahrnehmen. Eine An4 Fußball: Trainingsauftakt meldung ist unter der Ebeim Bezirksligisten VfR Mail-Adresse tennisclubstadtEvesen ist am 1. Juli um 11 hagen@t-online.de möglich. Uhr. Die ersten Testspiele ab- Wer den Tennissport mit eisolviert das Team von Trainer nem professionellen Trainer Lutz Kreuz auf eigenem ausprobieren möchte, kann Platz am 8. Juli (11 Uhr) ge- das Schnupperangebot in Angen den TSV Ahnsen und am spruch nehmen. Für 30 Euro 15. Juli (14 Uhr) gegen den (Jugendliche 15 Euro) erhält FC Oberes Extertal. Im Ka- man jeweils sechs Gruppender für die neue Saison stehen Trainingsstunden. Die Aktion auch zwei Hochkaräter vom läuft bis zum Ende der SomBezirksliga-Absteiger SV mersaison, dem 30. SeptemUnion Stadthagen. Mit Ylli ber. Syla gelang dem VfR die Verpflichtung eines Ausnahme- 4 Fußball: Der TuS Lüstürmers. Artur Schneider dersfeld startet am Freitag, 6. wird den Konkurrenzkampf Juli, um 18.45 Uhr, in die im Tor des VfR Evesen neu Vorbereitung. Neu-Trainer beleben. Lars Deppe hat ein intensives und abwechslungsreiches Trainingsprogramm über fünf Tennis: „Tennis zum 4 zusammengestellt. Null-Tarif“, so lautet die Ak- Wochen tion vom TC GW Stadtha- Vier A-Junioren und vier Zugen. Interessenten können gänge verstärken den Kader sich die Anlage ansehen und des Kreispokalsiegers. Des im Clubhaus in eine Liste ein- Weiteren steht Deppe kurz tragen, um ein Gastschild zu vor der Verpflichtung eines erhalten, das zur Benutzung weiteren Neuzugangs. „Wenn der Tennisplätze berechtigt. die Spieler gut mitziehen,

werden wir eine gute Rolle spielen, denn die Neuen passen zu einhundert Prozent in unsere Philosophie“, weiß Deppe. Zudem sind folgende Testspiele vereinbart worden: 15. Juli, 15 Uhr: TuS Lüdersfeld – SV Frille/Wietersheim; 22. Juli, 13.30 Uhr: TuS Lüdersfeld – VfR Evesen; 26. Juli, 19.30 Uhr: SV Hattendorf – TuS Lüdersfeld; 29. Juli, 16 Uhr: TuS Lüdersfeld – TuS Lahde/Quetzen; 1. August, 20.15 Uhr: TuS Lüdersfeld – TuS Niedernwöhren.

4 Fußball:

Am Montag, 3. September, startet unter der Leitung von Wilhelm Kläfker ein neuer Lehrgang für SchiedsrichterAnwärter. Teilnahmevoraussetzung ist ein Mindestalter von 14 Jahren sowie eine Vereinsmitgliedschaft. Anmeldungen werden von Kläfker telefonisch (0 57 21) 7 43 50 oder per E-Mail unter Wilhelm.Klaefker@tonline.de entgegengenommen. (seb/nem/hga)


V ERANSTALTUNGEN

Seite 14

SONNABEND 30.06

13.30

BÜHNE 16.00

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer Familienmusical nach Michael Ende, DeisterFreilicht-Bühne, Barsinghausen

16.00

Stadtführung durch die Bückeburger Innenstadt

Sophie Mensching, Im Winkel 6, Ottensen 18.00

Treffpunkt vor der Tourist-Information, Innenstadt, Bückeburg

Die offene Pforte Wohnen im Garten inmitten von Rosen, Buchsbaum, Sommerblumen und anderem., Hannelore und Horst Bosselmann, Im Wiesenfeld 12, Rodenberg, Algesdorf

von James M. Barrie, deutsch von Marc de Gruppe, Waldbühne Otternhagen, Neustadt 18.00 und 21.00

Quilitz

MUSIK

19.00

20 Jahre Hotel Berggarten

Tanzcafé Salsa, Bad Nenndorf

Rock am Deister Festplatz, Springe

22.00

31. Jazz Summer Night

18.00

Einen ganzen Abend lang Live-Musik mit einem abwechslungsreichen Programm, Innenstadt, Minden

von Dinner & More, Münster St. Bonifatius, Münsterkirchhof, Hameln

14.00 - 18.00

Peter Pan

1200 Jahre Münster Mittelalterliches Spektakel

Sonnabend, 30. Juni 2012 | Seite 14

„Linde, Lotos, Löwenzahn”eine musikalischbotanische Entdckungsreise

19.30

Party, Hotel Berggarten, Springe

Soundcheck

FREIZEIT

Die beste Musik… mit DJ Thomas, Musikbox Minden

10.00

SONNTAG BÜHNE 12.00

RattenfängerFreilichtspiel

Reigen

Ein Garten bunter Vielfalt mit Ausstellung von Töpferware. Kaffee und Kuchen, Waltraud Schmieding, Probsthäger Straße 45, Stadthagen

Hochzeitshaus-Terrasse, Am Markt, Hameln 14.30 und 17.30

Quilitz

Gop Bad Oeynhausen

Kleiner , halbschattiger Garten mit Cottage style. Kaffee und Kuchen., Marlies Kerkhoff, GlückAuf-Straße 4, Obernkirchen

Bildergalerien von Partys & Gigs etc. auf

de

Wochenend-Tipp

Gemeinsam bunte Vielfalt feiern

Floh- und Trödelmarkt Tönebönplatz, Hameln

www.leben31.de

Klappt das Unternehmen Titelverteidigung?

Exkursion: Besuch des Phaeno in Wolfsburg

15.00 Tanztee

mit Hausmusiker Jan Matysiak, Hotel Hannover, Bad Nenndorf 20.00

20.45

Bad Nenndorf ist bunt

Jubiläumsveranstaltung: 50 Jahre BSG Bückeburg 10.00 – 14.00 Uhr: Bosseln, ab 14.00 Uhr: alle Sportgruppen stellen sich vor, Kreissporthalle, Bückeburg

11.00

Retter-Tag mit Seifenkisten rennen Feuerwehr Bergdorf, Bückeburg

MESSEN & MÄRKTE 9.00

Bei Spiel und Spaß für Kinder, Tanz, internationaler Folklore, kulinarischer Vielfalt und Informationen können Bad Nenndorfer und Gäste am Sonnabend, 30. Juni, das vielfältige kulturelle Leben in der Kurstadt feiern. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus „Bad Nenndorf ist bunt“ lädt von 14 bis 20 Uhr zum Internationalen Kulturfest in den Kurpark ein.

Noch ein Spiel trennt die „Furia Roja“ um die Superstars Xavi, Iniesta, Sergio Ramos und Torwart-Legende Iker Casillas noch von der Titelverteidigung. Der amtierende Europameister will am Sonntag in Kiew das Kunststück erreichen, was bisher noch keiner Mannschaft gelungen ist – zum zweiten Mal nacheinander den Henri-Delaunay-Pokal in die Höhe zu stemmen.

Auf der Bühne stehen unter anderem „The Batz“, Tanzgruppen des VfL Bad Nenndorf und die „Bad Nenndorf Boys“. Kulinarische Köstlichkeiten und Infostände runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei.

Ob das Unternehmen Titelverteidigung gelingt, ist am Sonntag live beim „Public Viewing“ in der „Farbencenter Schaumburg Arena“ im Landberg’schen Hof mitzuerleben.

15.00 Tanztee 20.00

mit Hausmusiker Jan Matysiak, Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf

11.00 - 17.00

Die offene Pforte Ein Garten bunter Vielfalt mit Ausstellung von Töpferware. Kaffee und Kuchen, Waltraud Schmieding, Probsthäger Straße 45, Stadthagen

Fußball EM - Finale Kulturzentrum BÜZ, Minden

Kulturfest, Wandelhalle, Bad Nenndorf 10.00

Public Viewing Finale Fußball-EM, Landsbergscher Hof, Stadthagen

Fahrt mit der Deutschen Bahn, Heimatbund Niedersachsen, Gruppe Bennigsen, Bahnhof, Springe 10.00

Die offene Pforte

Die offene Pforte

FREIZEIT

8.30

11.00 - 17.00

11.00 - 18.00

Junges Ensemble Theater Hameln, nach Arthur Schnitzler, Theater Hameln

7.00

Sonntagsführung Rundgang durch den Wildpark mit Mitgliedern des Fördervereines, Wisentgehege Springe

1.07.

Gop Bad Oeynhausen 19.00

Gruppe, Waldbühne Otternhagen, Neustadt

Abschlusskonzert mit Carmen Fuggiss, Sopran & Jonathan Seers, Klavier, Grandhotel Esplanade, Rosensaal, Bad Nenndorf

Moonlight-Bowling Bowlen unter Schwarzlicht, Tennis und Freizeitcenter GmbH, Rinteln

KIRCHE & RELIGION

17.00 - 21.00

Die offene Pforte

16.00

Abendlicher Garten mit Gemüsebeeten, Blumen und Buchshecken,

Kinderchormusical

NIGHTLIFE

St.-Martini-Kirche, Stadthagen

20.00

Die Tanzparty mit Style

16.00

Der Besuch der alten Dame tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt, Deister-Freilicht-Bühne, Barsinghausen

16.00

Großflohmarkt Möbel Heinrich, Bad Nenndorf

MUSIK 10.30

Mindener Hafenkonzerte 2012-Eröffnungskonzert Akkordeonorchester der Volksmusikvereinigung Lyra Hannover, An der Schachtschleuse, Minden

14.00

Sidekicks Beat, Rock‘n‘Roll, Waldbühne Bischofshol, Hannover

17.00

Mitteleuropäische Romantik: Clara Schumann Soirées musicales op. 6; Klavier: Mirjam Westphal, Rudolf-SteinerHaus, Hannover

Peter Pan von James M. Barrie, deutsch von Marc de

WOCHENEND-NOTDIENSTE Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau,

Rinteln, Auetal:

Tel. 0 51 51/ 92 50 79

Sonnabend:

Sachsenhagen:

Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Haste:

Stadthagen und Umgebung:

Flora-Apotheke, Tel. 0 57 23/8 16 74, Hauptstraße 34 a, Haste

Augenärztlicher Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/97 12 52, Hameln Deckbergen, Schaumburg:

Zahnarztpraxis Armin Brandt, Tel. 0 50 43/ 98 78 68, Pohler Straße 2, Apelern

Apotheken

Stifts-Apotheke, Tel. 0 57 24/35 86,Neumarktstr. 44, Obernkirchen

Arztnotdienst

Rinteln, Bückeburg:

im Landkreis Schaumburg:

B33-Apotheke im Marktkauf, Tel. 0 57 51/ 9 93 93 19, Konrad-Adenauer-Straße 33, Rinteln

Telefon 116 117, montags, dienstags und donnerstags von 18 bis 8 Uhr des Folgetages, mittwochs und freitags von 13 bis 8 Uhr des Folgetages, sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen von 8 bis 8 Uhr des Folgetages

Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Glückauf-Apotheke, Tel. 0 57 25/3 53, Bahnhofstr. 19, Lindhorst Sonntag: Stadthagen und Umgebung:

Apotheke am Markt, Tel. 0 57 21/23 26, Am Markt 20, Stadthagen Rinteln, Bückeburg:

Julianen-Apotheke Eilsen, Tel. 0 57 22/ 8 41 35, Bahnhofstraße 8, Bad Eilsen

Sprechstunden in der Bereitschaftsdienstpraxis in der Rodenberger Rettungswache, Hans-Sachs-Straße 1 a, am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 12 Uhr und 17 bis 18 Uhr

Sa, So., Tel. 0 51 52/1 92 18. Augenärztl. Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/ 97 12 52, Hameln

Notrufe Rettungsdienst/Feuerwehr,

Zahnärzte Sonnabend und Sonntag Stadthagen und Umgebung:

Dr. Weber, Sprechzeiten: 10 - 12 Uhr, Notdienstelefon 0152 / 562 22 24, Oststr. 8, Lindhorst Bückeburg, Obernkirchen, Bad Eilsen:

Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 72/5 43 46 00 Rinteln, Auetal:

Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 70/4 92 24 31 Deckbergen, Schaumburg:

Zahnärztlicher Notdienst von Hameln,

Tel. 1 12 (ohne Vorwahl) Frauenhaus Schaumburg,

Tel. 0 57 21/32 12 Kinder- u. Jugendtelefon,

Tel. 08 00/1 11 03 33, Mo - Fr 14 - 20.00, Sa 10 - 14.00, gebührenfrei Elterntelefon, Tel. 08 00/ 1 11 05 50 Telefonseelsorge, Tel. 08 00/ 1 11 01 11 oder

Tel. 08 00/ 1 11 02 22, Tag und Nacht Notruf bei Wildtierunfällen,

Tel. 0 57 25/70 87 30 o. Tel. 01 71/6 83 10 00, Wildtier-Auffangstation Sachsenhagen


R EISE

Seite15 | Sonnabend, 30. Juni 2012

Mit kunstvollem Hirtensprung über die grüne Insel Mal sportlich, mal originell: Auf La Palma bringen deutsche Auswanderer ihre Ideen an die Touristen

Reisetipps zum Stöbern

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VON BERT ENDRUSZEIT

Mike Keim streift mit Touristen durch die Berge – seine Lanze darf dabei nicht fehlen. Endruszeit

B

ei diesem Wanderer darf der Stock ruhig mal etwas größer sein: Wenn Mike Keim auf der Kanareninsel La Palma durch die Berge streift, hat er eine dreieinhalb Meter lange hölzerne Lanze dabei. Ihr vorderes Ende ist mit einer furchterregenden Eisenspitze versehen. Doch keine Angst – mit dem langen Ungetüm soll niemand eingeschüchtert und auch kein Tier erlegt werden. Was der aus Tübingen stammende Wanderführer mitführt, ist ein uraltes Hilfsmittel bei halsbrecherischen Klettertouren. Erfunden wurde es der Legende nach von zwei Ziegenhirten namens Mayatingo und Mazo. Die beiden haben sich die Zeit mit allerlei Unsinn vertrieben und ihre Kräfte schließlich beim Speerwerfen gemessen. Doch dann merkten sie, dass sie ihre Lanzen problemlos auch als praktische Hilfe bei halsbrecherischen Abstiegen nutzen konnten. „Schon bald wurden sie von Hirten überall auf den Kanaren genutzt“, sagt Keim. Er selbst hat längst Feuer gefangen. Die Kunst des Lanzenspringens ließ er sich von Einheimischen beibringen. Wer sie einmal beherrscht, für den sind extreme Abstiege kein Problem mehr. Die Technik ist eigentlich simpel: Keim stellt sich kurz vor den mehr oder weniger tiefen Abgrund, rammt die Lanze nach unten, bis diese auf dem nächsten Felsvorsprung halbwegs Halt findet. Wie an einer Kletterstange lässt er sich dann nach unten gleiten. Auf diese Weise lassen sich im Handumdrehen Abstiege bewältigen, die sonst nur Bergsteiger wagen. Längst wird die uralte Kunst des Hirtensprungs von etlichen engagierten Insulanern gepflegt, und SCHLESWIG-HOLSTEINISCHE NORDSEEKÜSTE

Wälder, Berge, Vulkane: La Palma gilt für viele als die abwechslungsreichste der Kanarischen Inseln.

Mike Keim verblüfft damit immer wieder die Gäste seiner Wandertouren. Denn wenn er plötzlich einen Abgrund hinunterspringt, stockt den entsetzten Augenzeugen schon mal der Atem. Nachmachen ist (noch) nicht vorgesehen – doch vielleicht entwickelt sich ja das Lanzenspringen auf La Palma noch zu einem ganz besonderen Extremsport für wagemutige Touristen, denen das reine Wandern zu unspektakulär erscheint. Diese Nische hat derzeit noch kein Tourismusunternehmen für sich entdeckt. Ihren Platz auf La Palma längst gefunden haben jedoch viele deutsche Auswanderer. Während sich Keim mit seinen geführten Wanderungen einen Namen gemacht hat, setzen andere auf kulinarische Genüsse. So zum Beispiel Karl Heinz Molik. Der Niedersachse machte in den neunziger Jahren regelmäßig Urlaub auf La Palma. Nachdem er in Deutschland seine Arbeit verloren hatte, entschloss er sich, auf der SYLT

• • • • • • • • •

Kanareninsel sein Glück zu versuchen. Eine Marktlücke hatte er schnell ausgemacht – geräucherter Fisch war Mangelware. Mit etlichen alten Rezepten in der Hand und vielen Jahren Erfahrung als Hobbyräucherer machte er sich an das Wagnis, eine Räucherei auf die Beine zu stellen. „Die ersten fünf Jahre waren knüppelhart“, erinnert er sich. Schnell musste er seine ursprüngliche Idee begraben, die Fische quasi auf der Straße zu verkaufen. Da blieb

iStockphoto/ Orietta Gaspari

ihm nur die Direktvermarktung. „So gingen wir in jedes Restaurant und verteilten unsere Proben.“ Die Mühe machte sich schließlich bezahlt. „Mittlerweile brauchen wir keine Reklame mehr“, sagt Molik, der sich nicht als klassischen Auswanderer sieht. Längst verkauft er seine Produkte auch an die Einheimischen, und er gilt als echter „Palmero“. Auf Reklame verzichtet auch Karl-Albert Lang. Sein Lokal

in Tirimaga, einem Ortsteil von Villa de Mazo, finden nur Eingeweihte. Denn eigentlich ist es gar kein „richtiges“ Restaurant. Offiziell firmiert es als „Essensclub“, für den eigens ein Verein gegründet wurde. Seine Türen öffnen sich nur am Wochenende, für alle anderen Tage muss telefonisch ein Termin vereinbart werden (00 34-9 22 42 85 61). Denn das Restaurant ist Langs Leidenschaft und soll keinesfalls zum „Stressobjekt“

HIN UND WEG l Anreise Air Berlin fliegt von Berlin und von Hannover nach La Palma, Condor fliegt von Hamburg.

l Veranstalter Zahlreiche Veranstalter haben La Palma im Programm. Bei Jahn Reisen zum Beispiel kostet eine Woche im VierSterne-Hotel „Parador de La Palma“ inklusive Flug ab 795 Euro pro Person. www.jahnreisen.de

l Lage La Palma ist die nordwestlichste der sieben großen Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Sie ist besonders bei Wanderern beliebt.

PELLWORM

l Weitere Informationen www.spain.info

FEHMARN

werden. Einst kochte er im Haardter Schloss in Neustadt an der Weinstraße. „Doch das hatte ungeahnte Ausmaße angenommen“, erinnert sich Lang. Dort hatte er bis zu 15 Leute unter seinen Fittichen, schließlich sah er sich nur noch als großer Organisator, Antreiber und Kontrolleur. Vor 17 Jahren hatte er genug davon und siedelte nach La Palma um. Schritt für Schritt baute der in Merseburg (Sachsen-Anhalt) geborene Koch dort ein wunderbar verschachteltes Haus, das noch immer erweitert wird. „Es ist kein Ende abzusehen. Früher arbeitete ich in einem Schloss, nun in einem Chaotenhaus“, lächelt er. Inmitten allerlei skurrilen Inventars zaubert der 68-Jährige kulinarische Köstlichkeiten. Während Karl-Albert Lang aufs Schlagen der Werbetrommel verzichten kann, sieht das bei Uschi Westphal und ihrem Mann Herbert ganz anders aus. Vor einem halben Jahr gründeten sie „Sal Océano“ und produzieren seitdem 16 Sorten Gewürzsalz. Vorerst allein, doch eine Erweiterung ihrer Manufaktur haben sie schon im Blick. „Wir sind die einzige Firma auf den Kanaren, die Gewürzsalze herstellt“, so die 47-jährige Firmenchefin, die mit ihrem Mann vor sechs Jahren aus Altdorf bei Nürnberg nach La Palma zog. In Deutschland entwickelten sie gemeinsam Software, ihre Firma haben sie verkauft. „Jetzt kümmern wir uns nur noch um Hardware“, sagt Ursula Westphal mit Blick auf ihr salziges Sortiment.

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R EISE

Seite 16

Sonnabend, 30. Juni 2012 | Seite 16

Günstig übernachten – die Billigflieger der Hotelbranche Budget-Hotels bieten meist nicht mehr als ein Zimmer mit Bad – doch dies zu oft konkurrenzlos niedrigen Preisen und bieten Übernachtungen ab rund 30 Euro in derzeit 15 Häusern unter anderem in Deutschland, Großbritannien und der Schweiz. Die Zimmer sind meist kaum größer als das Bett, Koffer können dort kaum untergestellt, jedoch in separaten Schließfächern deponiert werden. Gegen Gebühr, versteht sich. Denn außer dem Bett und einer kleinen Dusche ist in EasyHotels fast nichts im Zimmerpreis inbegriffen. Selbst wer sein Zimmer während des Aufenthaltes geputzt haben möchte, muss draufzahlen.

VON MICHAEL POHL

eisen kann ins Geld gehen. R Viele Urlauber haben zwar herausgefunden, dass sie mit

Billigfliegern ihre Ferienkasse entlasten können – doch spätestens die Übernachtungskosten summieren sich oft auf mindestens hohe dreistellige Beträge. Dabei hat sich das Prinzip der Low-Cost-Airlines auch im Hotelsektor etabliert. Ein Überblick über die größten Budgetund Mittelklassemarken der europäischen Hotellerie. l Ibis: In Frankreich ein Stück

Tradition und so etwas wie der Pionier der günstigen Hotelketten: Ibis ist die Zwei-SterneMarke der französischen Accor-Kette mit weltweit mehr als 900 Häusern. Die Zimmer sind nicht groß und bieten ein eingebautes Bad mit Dusche. Frühstück gibt es gegen Aufpreis. In diesen Monaten weitet Accor die Marke aus: Aus den bisherigen All-Seasons-Design-Hotels wird die Marke „Ibis Style“, aus den bisherigen Etap- und Formule-1-Häusern die Marke „Ibis Budget“. www.ibishotel.com

l Motel One: Eine Budget-

Hotel-Kette aus Deutschland: Motel One wurde im Jahr 2000 gegründet und verfügt inzwischen über mehr als 50 Häuser in Europa, davon die weitaus meisten in Deutschland. Auch hier sind die Zimmer von der Größe her mit rund 16 Quadratmetern überschaubar – jedoch durch und durch modern designt. Sie verfügen über Bad, Dusche, Klimaanlage und Flachbildfernseher. Gegen geringen Aufpreis gibt es WLAN und Frühstücksbüfett dazu. Motel One setzt vor allem auf zentrale Innenstadtlagen.

www.easyhotels.com

Wer Individualität sucht, ist fehl am Platz: Die Häuser von EasyHotel punkten vor allem mit niedrigen Preisen.

Hotelkonzerns Intercontinental – jedoch nicht im Billigbereich angesiedelt, sondern eher in der Mittelklasse. Holiday Inn Express mit derzeit weltweit rund 2100 Hotels soll günstige Übernachtungsmöglichkeiten bieten, ohne auf zu viel Komfort zu verzichten. Die Zimmer sind meist einfach, aber gemütlich eingerichtet, mit Bad, Dusche, Fernsehgerät, Telefon und anderem. Zudem gehört zu jeder Holiday-Inn-ExpressÜbernachtung ein kostenloses Frühstück. www.hiexpress.com l B&B-Hotels: Man kennt sie

in Deutschland vor allem von Raststätten – doch die B&BHotels stammen ursprünglich aus Frankreich und liegen nicht grundsätzlich direkt an der Autobahn. Die Standardzimmer messen 15,5 Quadratmeter, www.motelone.com bieten neben Bett, Bad und Dusche auch Annehmlichkeiten l Holiday Inn Express: Die wie Klimaanlage und Sky-TVgünstigste Marke des britischen Kanäle – doch dafür spart B&B

www.hotelbb.de l Première Classe: Eine wei-

tere französische Marke: Unter dem Namen Première Classe firmiert in Europa eine Reihe von Ein-Sterne-Hotels, deren Zimmer auf das Wesentlichste reduziert sind. Allerdings gibt es inzwischen in den Zimmern auch einen kostenlosen WLANZugang. Première Classe hat jüngst bekannt gegeben, nun auch den deutschen Markt erschließen zu wollen. In den nächsten Jahren sollen insgesamt 35 Hotels hierzulande entstehen, unter anderem in Hannover, Hamburg und Dresden. Der Konzern betreibt zudem eine Zwei-Sterne-Marke mit etwas mehr Komfort: Campanile,

die vorwiegend in Frankreich l Travelodge: Unter dieser und dem angrenzenden Ausland Marke firmieren unabhängig voneinander zahlreiche Hotelvertreten ist. ketten im englischsprachigen www.premiereclasse.com Raum. Neben jenen in den www.campanile.com USA, Kanada und Australien ist vor allem Travelodge in Eul Premier Inn: Im hart um- ropa sehr erfolgreich: In Großkämpften britischen Hotel- britannien betreibt das Untermarkt hat sich Premier Inn nehmen mehr als 400 Hotels, durch die Fusion mit einem weitere in Irland und Spanien. Mitbewerber an die Spitze ge- Die Zimmer sind sehr reduziert setzt. Das Konzept: leidlich ge- eingerichtet, nur mit einem einmütliche Zimmer mit Doppel- fachen Bad und ohne Telefon. bett, Bad, Dusche, Fernsehgerät Dafür setzt Travelodge auf und 30 Minuten kostenlosem Dumpingpreise und bietet WLAN. Zu jedem Premier Inn Zimmer bei entsprechender gehört ein gemütliches Pub- Vorausbuchung und in eher deRestaurant, in dem es gegen zentralen Lagen bereits ab umAufpreis auch Frühstück gibt. gerechnet rund 25 Euro an. Das Von den derzeit rund 600 Ho- Unternehmen betreibt aber tels der Gruppe befinden sich auch zahlreiche Häuser in die weitaus meisten in Großbri- Innenstadtlagen. tannien und Irland. Premier Inn www.travelodge.co.uk expandiert aber auch zunehmend im Ausland, unter anderem in Indien und den Verei- l EasyHotels: Vermutlich der nigten Arabischen Emiraten Gipfel der Sparsamkeit. EasyHotels sind Teil des aus der brigibt es Ableger dieser Kette. tischen Billigfluglinie EasyJet www.premierinn.com hervorgegangenen Konzerns

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R EISE

Seite17 | Sonnabend, 30. Juni 2012

Rosa Rausch und jede Menge Sardinen im Sand „Teutonengrill“ war gestern – heute sind die Liegen am Strand von Rimini international besetzt VON BIRGIT JUNGKE

abrieles Reich ist 42 Meter G breit und 300 Meter lang. Und in diesem Reich herrscht

Ordnung, wie es sich für ein italienisches Bagno gehört: Militärisch anmutend in Reih und Glied stehen die Liegestühle, Tischchen und Sonnenschirme. Die Kopfteile der Ruhebetten sind zur Sonne ausgerichtet, die Abstände scheinbar zentimetergenau ausgemessen. „Uno momento“, ruft Gabriele und hechtet zu einer jungen Blondine, die sich suchend nach dem passenden Strandlager umschaut. Gabriele – braun gebrannt, muskulös, perfekt gegelte schwarze Locken – gilt als der prominenteste Bademeister in Rimini. Der 48-Jährige, der aussieht wie Maradonna in seinen besten Zeiten, betreibt den Strandabschnitt Bagno 26, einen von 156 Bagni in dem Touristentrubelort schlechthin. 1100 Liegen, 220 Sonnenschirme, eine Bar, dazu ein Fitnesscenter im Freien mit Kraftsportgeräten und diversen Jacuzzis sowie ein kleiner „Hundestrand“ mit Miniliegen für die Vierbeiner – davon lässt es sich gut leben. Vor 24 Jahren hat Gabriele sein Bagno gepachtet. Ein Glücksgriff, denn so ein Strandabschnitt ist selten zu haben. In der Hauptsaison sind in der Regel alle Doppelliegen und Schirme, die bei Gabriele je nach Abstand zum Meer zwischen 14 und 16 Euro pro Tag kosten, vermietet. Dann liegen die Touristen dicht gedrängt wie Sardinen in der Dose. So wie überall an diesem Küstenabschnitt der Adria, seit mehr als 40 Jahren. Und doch haben sich auch in Rimini die Zeiten geändert. Der ehemalige „Teutonengrill“ verdient diesen Namen nicht mehr wirklich. Waren es zu Beginn der Tourismusära fast ausschließlich Deutsche, die für ein paar Wochen im Jahr das Lebensgefühl von „bella Italia“ genießen wollten, verraten die Speisekarten in Gabrieles Bar und den Restaurants an der Promenade mit ihren kyrillischen Schriftzügen und engli-

schen, schwedischen und niederländischen Übersetzungen, wer hier sonst zunehmend Ferien macht. Auch wenn in Rimini die Ära des mondänen Kurortes längst verblasst ist – das Strandleben spielt hier nach wie vor die größte Rolle. Es soll sogar nicht wenige Urlauber geben, die die hübsche Altstadt Riminis während ihres Aufenthaltes nie zu Gesicht bekommen. Im beschaulichen Stadtteil Borgo San Giuliano, einem ehemaligen Fischerviertel, verbrachte Riminis berühmtester Sohn Federico Fellini seine Kindheit, und quer durch die Altstadt kann man sich heute auf seinen Spuren bewegen. Der große Regisseur, der schon früh seine Heimatstadt verließ, stieg bei seinen späteren Besuchen allerdings gerne direkt am Meer ab – im berühmten Grand-Hotel direkt an der Promenade. Dem Künstler zu Ehren wurde nicht nur der Park vor dem Hotel, sondern auch der Flughafen Riminis nach ihm benannt.

BERLIN

BERLIN

Hier landen auch die VIPs, die sich dann irgendwann bei Gabriele auf der Liege sonnen, Stolz zeigt der Bagnino seine Fotogalerie. Auf Dutzenden von Bildern posiert er mit Promis wie George Clooneys Exfreundin Elisabetta Canalis, Sängerin und Schauspielerin Raffaela Carra oder Fußballstar Luca Toni – Gabriele, ein Star unter anderen. Die Saure-Gurken-Zeit ist im Frühsommer zwar vorbei, doch der große Urlauberansturm steht an der adriatischen Küste noch bevor. Dass am ersten Juliwochenende trotzdem Millionen Besucher die Küstenorte stürmen, liegt an der „Notte Rosa“. Riminis heutiger Bürgermeister Andrea Gniassi hat das „Silvester des Sommers“ vor sieben Jahren in seiner Zeit als Tourismusbeauftragter für die Region ins Leben gerufen, und seine Rechnung, mit diesem Spektakel die Vorsaison aufzumischen, ist mehr als aufgegangen. Das gigantische Strandfest lockt

Hunderttausende allein nach Rimini. Straßen und Gebäude, Schaufensterauslagen und natürlich die Besucher zeigen sich in der Pastellfarbe. Straßenlaternen erscheinen in pinkfarbenem Licht, rosa Girlanden schmücken die Straßen und Häuser, jede Schaufensterauslage ist rosa dekoriert. In den Restaurants gibt es spezielle „Notte Rosa“-Gerichte, und die Cocktails haben in dieser Nacht natürlich nur eine Farbe. Dass die Besucher in rosa Outfit und rosa Perücken durch die Straßen ziehen, versteht sich von selbst. Höhepunkt des Spektakels ist ein Feuerwerk, das alle Orte entlang dem 110 Kilometer langen Küstenabschnitt um Mitternacht gleichzeitig zünden und das den Himmel über der Adria erstrahlen lässt. Offiziell ist die „Notte Rosa“ damit beendet – doch jetzt geht die Feier in den Bars und Lidos, in den Discos und Bagni erst richtig los. Gabriele jedenfalls ist für eine lange Nacht gerüstet.

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Seite 18

Sonnabend, 30. Juni 2012 | Seite 18

Abwarten und nicht aufrechnen

Peanuts für die Sicherheit

VON WILHELM SÖHLKE

VON UWE TOPEFER

B

kay, das Ganze heißt jetzt nicht mehr SeniorenO Spielplatz, sondern Bewegungspark für Alt und Jung, und ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nach dem Willen der Bad Nenndorfer Initiatoren, die, man lese und staune, seit über drei Jahren für die Realisierung ihres Projekts gekämpft haben, soll es eine Stätte der Bewegung und Begegnung zwischen Alt und Jung werden. Das kann gelingen, die vorhandenen fünf Geräte haben aus meiner Sicht eine eher spielerisch ausgelegte Konzeption und sind dabei sicher für Alt und Jung gut zu gebrauchen. Allerdings muss man sehen, dass einige der Geräte für die Enkel- und Urenkelgeneration nicht gerade passen, die Kids sind schlichtweg zu klein dafür. Dagegen kann ich mir für uns Senioren Gleichgewichts-, Bewegungs- und Koordinationsübungen an dem einen oder anderen Gerät gut vorstellen. Aber aufgepasst: Ich meine schon, dass man am besten in Begleitung an die Geräte gehen sollte, die im Übrigen zumeist für zwei Personen ausgelegt sind, einfach um die Folgen eines unüberlegten Schwungs oder übermotivierten Drehens kalkulierbar zu machen. Ob das mit der Kommunikation zwischen Alt und Jung klappt, bleibt abzuwarten. Die Investition von circa 20 000 Euro ist ja mittel- bis langfristig zu sehen. Und man soll ja auch nicht immer alles gegeneinander aufrechnen.

HÖREN & SEHEN Sonntag, den 1. Juli: NDR-Kultur, 8.40 Uhr. Was die Kirche künftig können muss. Anforderungen an eine Institution in der Krise. Montag, den 2. Juli: DRK, 21.33 Uhr. Kriminalhörspiel: Grand Cru. Im Périgord werden genmanipulierte Pflanzen angebaut. Dorfpolizist Bruno vermutet Brandstiftung, als eine Scheune und das Getreidefeld in Flammen aufgehen. Dienstag, den 3. Juli: DLF, 10.10 Uhr. Für den Fall der Fälle: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Hörertelefon (0 08 00) 44 64 44 64. sprechstunde@dradio.de. Donnerstag, den 5. Juli: DLF, 10.10 Uhr. Marktplatz: Geldschein ade? – Über Vorund Nachteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Hörertelefon: (0 08 00) 44 64 44 64. marktplatz@dradio.de. DRK, 19.30 Uhr. Wenn jedes Kilo weh tut. Fettleibige im Kampf gegen Pfunde und Vorurteile. Freitag, den 6. Juli: ARTE, 14.10 Uhr. Hauptsache haltbar – gefährliche Verpackungen. Kaum ein Kunde ahnt, dass sich in den Verpackungen gefährliche Schadstoffe verstecken. toe

Fit und vital: Die „Spätlese“-Mitarbeiter Ursula Amelung, Renate Jeschke und Uwe Toepfer (von links) haben sichtlich Spaß beim Test des Beintrainers. Foto: goe

Eine Attraktion für Bad Nenndorf „Spätlese“-Redaktion testet Bewegungspark für Alt und Jung VON WERNER AMELUNG

F

ast genau drei Jahre hat es gedauert, aber es hat sich gelohnt!“ So die stolze Aussage von Friedrich Kräft, dem Vorsitzenden des Senioren- und Behindertenbeirates der Samtgemeinde Nenndorf zum neuen „Bewegungspark für Alt und Jung“. Gemeint ist damit die viele Arbeit, die von allen Beteiligten zum Gelingen des Werkes geleistet wurde. Bereits im Sommer 2010 hat auf Betreiben des Beirates ein Hersteller von Sportgeräten einige dieser Exemplare an der Kurpromenade oberhalb des Landgrafen-Hauses probehalber aufgestellt. Kräft und seine Mitstreiter haben diese der Bevölkerung vorgestellt. Die positive Resonanz vieler Besucher hat das Team ermuntert, die Bemühungen fortzusetzen. Mitglieder der „Spätlese“-

Redaktion haben sich den zwischen der Landgrafentherme und Wandelhalle gelegenen Parcours angesehen und auf „Senioren-Tauglichkeit“ geprüft. Kräft und sein Vertreter im Beirat, Günter Mayer, haben den Redaktionsmitarbeitern die Geräte vorgestellt und sie daran eingewiesen. Grund für den Bau der Anlage war, Bad Nenndorf für Alt und Jung attraktiver zu machen. Nicht nur sportliche Übungen, sondern auch die Kommunikation untereinander soll dadurch gefördert werden. Es geht nicht darum, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen. Vielmehr sollen mit einfachen Übungen Muskeln und Bewegungsfähigkeit trainiert werden. In vielen Gesprächen und Verhandlungen mit dem Staatsbad Nenndorf wurde der Platz festgelegt, der dafür kostenlos zur Verfügung gestellt

wurde. Eine vergleichbare Anlage in Langenhagen wurde vom Beirat besichtigt, und Kostenvoranschläge wurden eingeholt. Institutionen und Firmen in Bad Nenndorf wurden um Spenden gebeten. Nach am Anfang wenig Resonanz stellten unter anderem die Volksbank in Schaumburg, der „Umsonstladen“ und die Bad Nenndorfer Apotheken namhafte Beträge zur Verfügung. Auch von Staatsbad wurde eines der Geräte gesponsert. Durch Sammlungen kamen weitere Geld- und Sachspenden zusammen. Erst nachdem die Finanzierung gesichert war, wurden die Geräte angeschafft. Der Kneippverein Bad Nenndorf hat sich um die Organisation und die Aufstellung der Geräte gekümmert. Nach vorsichtigen Schätzungen hat die gesamte Anlage in der jetzigen Form weniger als 20 000 Euro gekostet. Die stabilen und

wetterfesten Geräte aus Edelstahl stehen das ganze Jahr über der Bevölkerung zur Verfügung. Sie sind für Kinder ebenso geeignet wie für Senioren und Familien. Die Pflege und Sauberhaltung ist durch den Bauhof der Samtgemeinde sichergestellt. Die Initiatoren hoffen, dass von der Anlage reger Gebrauch gemacht wird. Da die vorhandene Sitzgruppe in Richtung Kurpark etwas zu weit entfernt ist, plant man noch eine weitere in der Nähe des Bewegungsparks. Dafür sucht man Sponsoren. Und im Café der benachbarten Landgrafentherme kann man anschließend entspannen. Auch das nahegelegene Wassertretbecken, das der Kneippverein Bad Nenndorf dort zur Verfügung stellt, kann man kostenlos benutzen. 4 Bilder und ein Video im Internet unter sn-online.de.

ewegung tut gut, besonders im Alter. Deshalb ist die Einrichtung eines „Bewegungsparks“ – auch für Alt zu begrüßen. Die mit viel Kostenaufwand installierten Geräte sollen Senioren dazu anregen, Wirbelsäule und Gelenke zu trainieren und Spaß zu haben. Gut so. Allerdings, so die Absicht der Initiatoren, ist der Spaß nur auf eigene Gefahr zu haben. Nun ist diese versicherungstechnische Vorsorge nicht neu und gilt für Kinderspielplätze ebenso wie für andere Bereiche im öffentlichen Raum. Dennoch wäre es zu begrüßen, wenn die Gemeinde hier ergänzend zumindest einen Hinweis auf ein Nottelefon oder eine Anlaufstelle für Erste Hilfe anbringen würde. Denn wie schnell ist ein Fußgelenk umgeknickt, ein Arm gebrochen – und das nicht nur bei Seniorinnen und Senioren. Angesichts des bereits geleisteten finanziellen Aufwands dürften sich die Kosten für ein solches Hinweisschild in Grenzen halten, Peanuts. Der oftmals geäußerten Feststellung: „Erfahrungsgemäß sind Unfälle nicht zu erwarten.“ sollte man nicht blind trauen...

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Bewegung tut auch Alt sehr gut VON HEIDRUN HARSTE

Wirkungsvolle Übungen für den ganzen Körper Fünf Geräte aufgebaut: Trainingsstationen für Schulter, Beine, Rücken und Beweglichkeit VON DIETMAR KAMPE

M

it dem kürzlich in Bad Nenndorf eingerichteten „Bewegungspark für Alt und Jung“ möchte das Staatsbad den Spaziergängern spielerisch und unterhaltsam etwas Gutes tun. Fünf Geräte bieten einfache, aber wirkungsvolle Übungsmöglichkeiten an. • Der Schultertrainer: Je zwei große griffige Scheiben sind drehbar gegenüber angeordnet. Der Übende soll die Handflächen auf jeweils eine der Scheiben legen und diese in drehende Bewegungen versetzen. Die Noppen auf den Scheiben geben den Händen nicht nur Halt, sondern mas-

Selbst ist der Mann: „Spätlese“Autor Wilhelm Söhlke testet den Schultertrainer. Foto: soe sieren auch angenehm die Handinnenseiten. Diese Übungen lockern und entspannen tatsächlich die Rückenmuskulatur. Und da sich zwei Übenden gegenüber stehen können, kommt auch der Spaß nicht zu kurz. • Der Beintrainer: An einer drehbaren Querstange sind über eine Verbindung jeweils zwei Pedalen befestigt. Der Übenden hält sich an der Querstange fest und steigt in die schuhförmigen Pedalen. Nun kann er beginnen, Schreitbewegungen auszuführen. Diese Übung erfordert etwas Eingewöhnung. Die Balance muss gehalten und der richtige Bewegungsablauf gefunden werden. Doch dann kann es flott „vorangehen“ und sogar die Ausdauer verbessern werden.

• Der Rückentrainer: Je eine drehbare Steh- und Sitzplatte sind gegenüber angeordnet. Der Übende kann sowohl stehend wie sitzend den Körper in der Hüfte verdrehen und so die Beweglichkeit der Wirbelsäule verbessern. Die Bewegung ist nach rechts und links nur begrenzt möglich. Wohl aus Sicherheitsgründen ist ein Anschlag angebracht, der allerdings auch die Übungsmöglichkeit einschränkt. • Der Beweglichkeitstrainer: Zwei große, drehbare Scheiben sind in unterschiedlicher Höhe einander gegenüber angebracht. Der Übende fasst zwei Griffe an einer Scheibe und dreht die Scheibe - ohne die Griffe los zu lassen - links oder rechts herum. Der Körper folgt der Bewegung, indem er sich um die eigene Achse dreht.

Bei manchen Tänzen hat es früher eine ähnliche Figur gegeben. Jedenfalls sieht es lustig aus und erinnert die Hüfte an die Beweglichkeit früherer Zeiten. • Der Ganzkörpertrainer: Ein vergleichbares Gerät findet sich in jedem Fitnessstudio. Dort heißt es Stepper. Der Übende hält sich an zwei senkrechten Stangen fest und tritt in zwei längliche Pedalen. Die Bewegungen mit diesem Gerät ähneln entfernt dem Nordic Walking. Für diese Übung sind ein wenig Mut, Balance und Rhythmusgefühl gefordert. Es trainiert dann aber auch wirklich fast den ganzen Körper. Für größere Personen wird es etwas eng, denn das Gerät ist recht klein geraten. „Der Bewegungspark soll keine Konkurrenz für Sportstätten sein, sondern den Spaziergängern einen Anlaufpunkt bieten, wo sie etwas für ihren Körper tun und dabei etwas Spaß haben können“, erklärt Friedrich Kräft vom Seniorenbeirat. Dem ist nichts hinzuzufügen. Bei dem Bad Nenndorfer Norbert Purschke ist die Idee bereits angekommen. Jeden Tag führt ihn ein Spaziergang zum Bewegungspark, wo er gewissenhaft alle Übungen ausführt.

A

m Rande des Parks und von hohen Bäumen beschattet lädt der kleine Bewegungspark Spaziergänger zum aktiven Tun ein. Auf den ersten Blick erinnern die Geräte schon ein wenig an Spielgeräte für Kinder. Vielleicht empfindet man zuerst auch ein wenig Scheu, sie mal auszuprobieren. Sieht das nicht ein wenig albern aus, wenn ich daran herum turne? Und wenn mich jemand sieht, den ich kenne? Aber dann las ich mir die Anleitungen durch und probierte die verschiedenen Stationen einfach mal aus. Ich stellte fest, die Bewegungen machen einfach Spaß. Die Geräte haben allerdings unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Der Schultertrainer ist sehr leicht für mich zu handhaben, während der Beintrainer meine ganze Konzentration beim Auf- und Absteigen erforderte. Das Üben der großen Schritte war dann wieder sehr gut für mich. Der Ganzkörpertrainer wurde eine richtige Herausforderung. Das wird je nach Konstitution für andere ganz anders sein. Leider vermisse ich auf den Hinweistafeln eine Zeitangabe, wie lange oder wie oft man das Gerät benutzen sollte, um einen echten Trainingserfolg zu erreichen. Sehr schön wäre auch eine Ablagemöglichkeit für Handtasche oder Jacke, während man auf den Geräten ist. Aber alles in allem denke ich, dass dieser kleine Bewegungspark für Bad Nenndorf eine Bereicherung ist.


B ABYGLÜCK

Seite19 | Sonnabend, 30. Juni 2012

Laura Drewes stellt sich vor: Geboren am 15. Juni um 17.05 Uhr in Bückeburg mit einem Gewicht von 2300 Gramm und einer Länge von 47 Zentimetern. Es freuen sich Bettina und Sebastian Drewes aus Minden als Eltern sowie die große Schwester Sophia.

Am 6. Juni um 22.46 Uhr hat im Klinikum Minden Johan André das Licht der Welt erblickt. Der kleine Mann wog 3710 Gramm bei einer Länge von 53 Zentimetern. Es freuen sich die Eltern Jana und André Krickhahn sowie der große Bruder Paul aus Heuerßen.

In jeder Woche erblicken im Kreiskrankenhaus Stadthagen und im Krankenhaus Bethel in Bückeburg sowie in den Kliniken in Hameln, Minden und Gehrden Babys das Licht der Welt. „Hallo Schaumburg“ stellt die Familien im „Babyglück“ immer sonnabends vor. Die Bilder der Schaumburger Neubürger sind außerdem im Internet unter der Adresse www.sn-online.de zu sehen.

Sara Nuala (4) hält ihre Schwester im Arm. Maren Theresa wurde am 19. Juni um 1.13 Uhr mit 2875 Gramm und einer Größe von 53 Zentimetern in Bückeburg geboren. Mama Heike und Papa Jens Lüdemann aus Helpsen freut es natürlich auch.

Glücklich über die Geburt ihres Sohnes sind Elena und Oliver Schulz aus Niedernwöhren. Christian Timon Oliver (4300 Gramm, 58 Zentimeter) ist am 18. Juni um 16.41 Uhr im Kreiskrankenhaus Stadthagen auf die Welt gekommen.

Am 18. Juni um 18.14 Uhr hat Tom Scholz mit einem Gewicht von 2650 Gramm und einer Größe von 49 Zentimetern das Licht der Welt erblickt und ist nun der ganze Stolz seiner Eltern Nadine und Steffen Scholz aus Obernkirchen.

Silvia MaurerScheibig und Robin Groß aus Stadthagen sind überglücklich über die Geburt ihres Sohnes. Am 19. Juni um 16.37 Uhr ist Ben Luca (3350 Gramm, 53 Zentimeter) im Stadthäger Krankenhaus auf die Welt gekommen.

Devid Fläschner wurde am 18. Juni mit einem Gewicht von 3600 Gramm und einer Größe von 55 Zentimetern im Krankenhaus Bückeburg geboren. Mama Bettina und Papa Alexej Fläschner freuen sich auf ein Leben zu dritt.


U NTERHALTUNG

Wochenende

Seite 20

ein Säugetier

Aktentasche

Schlan- weibl. ge im ‚Dschun- Borstengelbuch‘ tier

Volk in Vorderasien

europ. TV-Satellitensystem

Frauenname Zigarettenreststück

durchzeichnen

9

RömerFilm (Ben ...) altrömischer Feldherr, †9 italienischer Motorroller

Frauenkurzname

Nilstaudamm

australisches Beuteltiere

Kosmos

Hektar (Abk.)

1

Anfänger

S I L B E N R ÄT S E L Aus den Silben sind 21 Wörter zu bilden, deren fünfte und erste Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Zitat des polnischen Satirikers Wieslaw Brudzinski (1920–1996) ergeben (ue = ü). an - är - bar - be - be - ckel - dan - de - de - de - de - del die - dra - dreh - ei - eis - end - er - er - frie - ga - geb ger - halt - hut - ing - ko - lan - las - lei - lin - lo - lon - ma ma - me - mi - mi - na - nes - nis - nis - no - ort - pi - ra ra - ran - rei - rei - run - rung - se - se - sen - ser - ta - te tie - tiv - un - vor - wel - zet

DEIKE-HAZ-BF-13

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leicht

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4. Satzzeichen

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5. Rüge

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7. Gestalt aus „Die Walküre“

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15. Resultat 16. kleine Zwistigkeit 17. Saiteninstrument 18. Starter am Motor 19. Streit 20. giftiges Hahnenfußgewächs 21. Fastenmonat der Mohammedaner Auflösung des Silbenrätsels von letzter Woche: 1. Wendehals, 2. Eisbombe, 3. Rapunzel, 4. Vornahme, 5. Engelsüß, 6. Röhricht, 7. Slibowitz, 8. Teetasse, 9. Alkaloid, 10. Neonfisch, 11. Depesche, 12. Eurydike, 13. Numerale, 14. Wuppertal, 15. Eisenerz, 16. Ruderwanze, 17. Dezennium, 18. Engelberg, 19. Nautiker, 20. Woglinde, 21. Interpret, 22. Lindemann WER VERSTANDEN WERDEN WILL, BEMÜHT SICH KLAR ZU REDEN.

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7

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Z I E L N N G G E P E R I E S P E R E L T D E R F A B

W A E S E K R D U L D A T E R T X E F L B E L A T O E R Z O M D I R W A L L O E B I L R O R E N O T N T

Sudoku: leicht

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schwer

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SEGELFLIEGER

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9 6 3 2 7 8 1 4 5

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6 8 7 1 2 9 5 3 4

3 2 4 5 8 6 7 9 1

2 4 1 6 5 7 3 8 9

5 3 6 8 9 2 4 1 7

8 7 9 4 1 3 2 5 6

4 9 1 3 8 5 2 7 6

3 2 5 6 9 7 8 1 4

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7 5 8 2 6 4 3 9 1

1 4 9 8 5 3 7 6 2

6 1 3 5 7 2 9 4 8

5 8 4 9 3 6 1 2 7

9 7 2 1 4 8 6 5 3

I S O R O S I N E D A T E

O E S E L L E I N O P E R

N A S S M O D E D R E L L

Um die Ecke gedacht:

9

8

G K U C H E N E N I E T E M U I E G E G O S A N T I E B B K N I S C H

K E L T E R N

Auflösung der letzten Woche:

8

4

3

6. Einschränkung

14. Sonderform des Kupferstichs

6

7

3. Oper von Max von Schillings (UA 1894)

13. Begriff aus dem Sport

4 8

1

12. Zusicherung; Gewähr

10

G O R K N T E G H A L L L E N E N M Z A B E N U N V G E L

schwer

1

2. Gerät für Hochalpinisten

11. bulgarischer Schwarzmeerort

9

T U I N K S E Z E R N A D R I E O

Die Spielregeln: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass – in jeder Zeile – in jeder Spalte – in jedem 3x3-Kästchen – alle Zahlen von 1 bis 9 stehen. Auflösung in der Ausgabe am kommenden Wochenende.

4

10. Anstoß erregende Handlung

8

T R O E F F S E R

C E E C K B E I M L T E N D R U T A S T D E I B A S E L T N E

Das Zahlenspiel für Kreuz- und Querdenker – ein leichtes für Einsteiger – ein schwierigeres für Profis.

2

9. chirurgisches Instrument

7

Auflösung des letzten Rätsels

SUDOKU

1. Musikschauspiel

8. erster Fall der Deklination

6

Walart

Z W I K E E N

1

2

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3 dt. Antiterroreinheit (... 9)

achter Bundespräsident

Kfz-Z. Trier

10

Halbton über H Abk.: Milliampere

Kondolenz, Beileid

alt

leise husten

Holzraummaß

Sinnesorgan

variieren

großer kasachischer See

ein Bindewort

11

chem. Zeichen für Argon

2

5 dt. Schauspieler (Sascha)

Braunalgen (Mz.) Hafenstadt im Jemen

Musiknote

Kfz-Z. Zittau

Druckvorstufe (Kw.)

Hauptstadt Südkoreas

Frauenkurzname

Anteilsschein

7

Halbton über F

Drüsenabsonderungen

aussprechen

reizvoll

niemals

alter Musikschlager

dt. TVReporter (Gerd)

8

4

ein ehem. dt. Staat (Abk.)

griech. Knoblauchsoße

1000 Gramm (Kw.)

Lokalisierung

Grenzschutzeinheit (Abk.)

Luftreifen

niederl. Namensteil

Windfächer

portionieren

Rechtsanwälte

unbebautes Gebiet

Wortteil: Afrika

Jugendlicher (Kw.)

gewinnen

tragbarer Kassettenrekorder

Judosportler

grob gemahlenes Getreide

Ärzte beim Militär (Kw.)

Windrichtung

Pferd

Teichpflanze

6

Senkblei

Stammbaum (Tierzucht)

© DEIKE PRESS 2612

Bewohner der Arktis

südam. Riesenschlange

Sonnabend, 30. Juni 2012

Sonnabend, 30. Juni 2012 | Seite 20

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3

S H E R P A S T R A B E N

T A L A R A U R A D E T E

O S I R I S D A M E R A B

E S S E M O H N B L U M E

R E E G I R A F F E F I N

A S K E T A U E R C E N A

K A O L I N S T A U N E N

T U L A V O L T B A T I K

UM DIE ECKE GEDACHT Waagerecht: 1. so kommt das kleingeschriebene Extra 11. wenn Sie sich umdrehen, erkennen Sie vielleicht den Stein in „Aktenzeichen XY no solution“ 12. kann entstehen, wenn sich wer zweimal traut 14. womit Prinz Charles fährt, hat er grad kein Pferd 15. ovale Hülle für nasse Kräuter 16. Abkürzung für: Merkels debattierende Berufskollegen 17. Sie müssen jetzt sehr tapfer sein! 19. sie verfügt sich dahin, wo verfugt wird 21. ausgesprochener Winnetou-Alias: Ans Kalb gedacht ist recht gemacht! 22. himmlischer Charlie-Mitarbeiter 24. Brummschädelursache im Brummschädel 26. etwas für Karl-May-Fans: Hornfarbe der Unerfahrenen 29. in der Wahrheit liegt ein Weingebiet 31. steht für griechische Abc-Schützen als Letztes auf dem Stundenplan 32. Hadrians Aufbauarbeit zeigt sich im alten Namen dieser Stadt 34. schäumt den Elk zu dehnbarem Gewebe auf 35. Akteur in der in einen Spießergarten verlegten Romeound-Julia-Adaption 37. der Name dieser Rose interessiert weniger den Schriftsteller als den Psychiater 38. ob Karre oder Flitzer, Zeug heißen hinten alle 40. leuchtendes Beispiel in der Außenwerbung 41. sollten wir uns iren, oder steht das wirklich im Polizeirevier? 43. der amtliche Eigenname welchen Staates fängt so an: Sathalanalat Paxathipatai Paxaxon? 45. Reeder, der schon sei-

nes Namens wegen etwas mit dem feuchten Element zu tun haben muss 48. gäbe als Werkstatt dem Anstreicher einen künstlerischen Anstrich 50. kleine Schweinerei, zu fett für die New Yorker Oper 51. dahin blickt die Welt seit Jahrzehnten mit Bangen 52. what a pity, use now your brain and find one of these islands! 53. sie wird ihre Rettungsringe nicht durch Diät, sondern nur durch Diebstahl oder Verkauf los 54. mit diesem Geldstück hätte Spielbergs Außerirdischer vielleicht nach Hause telefonieren können Senkrecht: 1. gewissermaßen die Ureinwohner von Las Vegas 2. die Vereinten Nationen und ein halbes Fahrzeug sind gemeinsam tierisch faul 3. Nationalität vieler Käfiggoldhamster 4. erforderlich beim Umgang mit Spaltmaterial 5. die Italiener haben sie am Po 6. gewissermaßen das Gegenteil von Hochland? 7. in gewisser Hinsicht Unwissende 8. aus heiterem Himmel: Machen Sie jetzt bloß nicht die Fliege! 9. spanischer Held, der zur britischen Kripo ging 10. wird oft bei Einweihungen umgelegt und jeder darf wissen, wer’s getan hat 13. Zukunftsplan feiner Früchtchen: jedenfalls nichts Festes! 18. Henry hatte eine fair lady, Jonathan einen Magnum 20. ich verlange schmerzlich nach Pfeilzutat 21. Aufprall aus dem prallen Wörterleben 23. „bed & breakfast“ auf deutsche Art 25.

liegt Ihnen auf der Gourmetzunge: lothringisches Weinhandelszentrum 27. keine Frage, ein Buchstabe fehlt: Das macht wütend! 28. von hier erreichbar ist der Pont du Gard 30. stellt sich bei jungen Freienden angeblich nicht ein 31. von hier blickt man über Treasure Island nach Alcatraz 33. der verwirrte Rad-Toni hilft: Ihm Zunder zu geben, könnte gefährlich werden 36. Mathe für Musiker: Quartett plus Quintett oder Sextett plus Terzett oder … 1

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39. schicksalhaftes Wort 42. dieser Spaltbreit ist kaum einen Spalt breit 44. ist hiesiger Durchgangsverkehr gestört, verliert man schnell den Faden 45. französischer Vogel, der ohne sein schmerzliches Ende ins Wasser fällt 46. daran hängt nicht selten eine Bahn 47. er bleibt trotz seines Erfolgs auf dem Teppich, solange dieser rot ist 49. aus der Mythologie: Vorwort zu einem Buch über Schiffsreisen 50. Master im Bürokratieaufbau

52 54 1609523


Hallo Schaumburg vom 30. Juni 2012  

Ein Sonderprodukt der Schaumburger Nachrichten

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