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Mit Trommeln durch Straßen und Wald „Länger besser leben“: 835 Spaziergänger helfen für den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde Obernkirchen (sk). Ob es für einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde reicht, entscheidet sich erst in einigen Monaten. Überwältigt war Friedrich Schütte, Vorstand der BKK 24, auf jeden Fall von der Teilnehmerzahl: Am Sonntagnachmittag haben sich auf dem Obernkirchner Marktplatz mehr als 835 Männer, Frauen und Kinder zum Spazierengehen eingefunden – und zwar vor dem Hintergrund der Aktion „3000 Schritte extra“. Die Aktion hatte die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ins Leben gerufen. Jeder Bürger solle am Tag 3000 Schritte extra gehen und damit etwas für seine Gesundheit tun. Die Obernkirchner wollten dies nun gemeinsam tun und mit möglichst hoher Teilnehmerzahl in Bezug auf die 3000-Schritte-Aktion ins Guinness-Buch kommen. Die Idee hierzu hatten Friedrich Schütte und Ehefrau Sabine, Marketingleiterin der Krankenkasse. Die Initiative von Ulla Schmidt passte prima in das BKK 24-Präventionskonzept „Länger besser leben“. Und so kam die Einladung zum Massen-Spaziergang zustande. Die Sparkasse Schaumburg und die Obern-

Marschieren mit Percussion: Mit Trommelklang geht es zügig durch den Wald. kirchner Stadtverwaltung ließen sich für einen „Länger besser leben“-Tag willig ins Boot ziehen. Bei herrlichem Wetter begrüßte Sabine Bulthaup, bekannt aus Radio FFN, um 14 Uhr ein großes Publikum auf

dem Obernkirchner Marktplatz und erklärte das Prozedere. An verschiedenen Ecken des Marktplatzes sollten die Spaziergänger starten, damit sich nicht ein einziger Riesenpulk durch die Stadt zog. Auf vier farblich gekennzeichne-

Fotos: sk

ten Routen ging es schließlich durch Obernkirchen inklusive Waldgebiet. Rund 2400 Meter oder 3000 Schritte maß jede Strecke. Auf der „gelben“ Route schritten Schütte, Bürgermeister Oliver Schäfer (SPD) und Ulla Schmidt vor-

an, die sich aus Aachen auf den Weg ins Schaumburger Land gemacht hatte. Der Trupp war zeitweise allerdings geteilt. Die Prominenten „zogen“ einen Teil der Spaziergänger mit sich, ein anderer folgte zwei Trommlern, die eigentlich vorangehen sollten, aber zunächst in die falsche Richtung marschiert waren. Schütte brachte schließlich alle auf den richtigen Weg, und mit durchgehender Percussion von „Snare“ und „Bass drum“ ging es am Sonnenhof vorbei über die Rathenaustraße zu wunderschönen Spazierwegen im Wald. Gegen 15.30 Uhr waren alle Spaziergänger-Trupps wieder auf dem Marktplatz eingetroffen. Hier wurden gesunde Getränke und Leckereien genossen, und die Band „The Beat-Club“ spielte Rock-Oldies. Schließlich gab Friedrich Schütte die Teilnehmerzahl bekannt, ermittelt aus Karten, die jeder Spaziergänger erhalten und später abgegeben hatte. Mit der Zahl 835 hatten die Organisatoren nicht gerechnet. „Leise weinend“ habe man auf 300 Leute gehofft, berichtete Sabine Schütte. Diese Erwartung wurde um ein Vielfaches übertroffen. 4 Bilder auf sn-online.de

Rekord bei Mountainbikern Landkreis (sk). „Denkt daran, wir fahren kein Rennen!“ Mit dieser Ermahnung hat Gunter Feuerbach um 10 Uhr den ersten Schwung MountainbikeFahrer auf die Strecke in den Bückeberg geschickt. Bis 11 Uhr konnten Fahrer am Sonntag ihren Start-Obolus entrichten und am 8. Schaumburger Mountainbike-Tag, veranstaltet vom Ski-Club Schaumburg, teilnehmen. Bei traumhaftem Wetter kletterte die Teilnehmerzahl auf Rekordstand. 276 Biker, so viele wie noch nie, nahmen vom Feuerwehrgerätehaus Wendthagen aus die maximal 60 Kilometer lange Strecke in Angriff. Diese führt zunächst nach Osten in Richtung Reinsdorf, kehrt dann nach Westen und führt über das jbf-Centrum und weitere Punkte zurück zum Feuerwehrhaus. Am Bückeberg galt es, mit allen Aufs und Abs 1500 Höhenmeter zu bewältigen. Derweil wurden am Gerätehaus die Erbensuppe angeliefert, die Kaffeemaschine in Gang gesetzt und der Kuchen aufgetischt. So kraftvoll und langsam der Schaumburger Weg beim Start bergan getreten werden musste, so flink sausten die Mountainbiker rund zwei Stunden später die Strecke zur „Zieleinfahrt“ wieder hinab. 4 Bilder auf sn-online.de

Chihuahuas auf dem Flohmarkt angeboten Rodenberg / Bad Nenndorf: Hundehalterin ignoriert Auflagen des Veterinäramtes und erwartet ein Verfahren / Welpen für 300 Euro verkauft Rodenberg/Bad Nenndorf (bab). Illegale Züchtung und Verkauf von Hunden ist nicht allein ein Problem, das aus dem Ausland kommt. In Schaumburg hat das Veterinäramt wieder einen Fall von Züchterwildwuchs zu bearbeiten, der mit artgerechter Tierhaltung wenig zu tun hat. Was Kreisveterinär Ulf Güber berichtet, klingt mitleider-

regend. Eine Frau, die Chihuahuas gezüchtet hat, hielt die Tiere in Käfigen, die nicht größer gewesen seien als Kaninchenställe, erläutern Güber und die Vorsitzende des Tierschutzvereins Rodenberg, Bad Nenndorf und Umgegend, Jutta Schneider. Die Welpen hatte sie zudem für 200 bis 300 Euro auf Flohmärkten in einem vollurinier-

ten alten Kinderwagen zum Kauf angeboten. „Der Tierverkauf auf Flohmärkten ist verboten“, stellt Güber fest. „Wir haben ihr nahegelegt, die Tiere zu übereignen.“ Das Veterinäramt hat die vier Welpen in die Obhut des Tierschutzvereins Rodenberg/Nenndorf gegeben. Zwei Langhaar- und zwei Kurzhaar-Chihuahuas warten

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jetzt in der Tierstation in Bad Nenndorf auf vertrauensvolle Halter. Die ursprüngliche Halterin sei dem Landreis schon zum zweiten Mal negativ aufgefallen, bemerkt der Veterinär. Im vergangenen Jahr habe sich die Frau einsichtig gezeigt und die Auflagen erfüllt, wie sich bei einer Kontrolle gezeigt habe. „Erstaunen“ hat

es deshalb bei Güber ausgelöst, dass er die „gleiche Geschichte“ in diesem Jahr wieder auf den Tisch bekam. „Das ist schon vorsätzlich“, sagt er. „Jetzt wird ein Verfahren eingeleitet.“ Die Frau sei beim ersten Mal darüber aufgeklärt worden, dass sie als gewerbsmäßige Züchterin gilt, wenn sie mehr als zwei Hündinnen zur Zucht einsetzt.

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Außerdem hatte es auch Auflagen zur Haltung gegeben. Potenzielle Käufer sollten gewarnt sein: Mit Tieren aus derartigen Zuchten halsen sie sich vielfach auch Probleme auf, weil die Hunde oft nicht anständig gepflegt, geimpft und gehalten werden, so Güber. Auch erkrankte, verwurmte Tiere werden teilweise für viel Geld verscherbelt.

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Stadt der „Marktplatz-Renaissance“ Stadthagen: Neues Standkonzept für den Wochenmarkt erarbeitet sie ihre Stände wiederfinden, Verunsicherung bei den Beschickern, ob sie durch die Neuanordnung benachteiligt werden könnten. „Ich finde aber, das Konzept ist sehr schön geworden.“ Sicherlich werde am ersten Tag noch nicht alles glatt und rund laufen, so Iris Freimann, Fachbereichsleiterin „Bürgerdienste“. „So etwas muss sich erst einmal einspielen, und wir brauchen hier auch Geduld seitens der Kunden.“ Wer in den ersten Tagen feststelle, dass ihm etwas an dem neuen Konzept nicht gefalle, könne das gerne im Rathaus anbringen, „da können wir ja auch noch mal ,nachjustieren‘“. „Wir machen das ja auch nicht zum Spaß“, betont Masurek, „sondern weil wir den Wochenmarkt besser und zukunftssicher machen wollen.“ 4 Der aktuelle Standplan kann im Internet unter www.stadthagen.de heruntergeladen werden. 4 Uns interessiert Ihre Meinung zum neuen Marktplatzkonzept. Hinterlassen Sie einen Kommentar auf Facebook unter www.facebook.com/ SchaumburgerNachrichten Die etwas unschöne „Rückseite“ der Stände soll den Besuchern dank der neuen Anordnung weitgehend oder schicken Sie uns eine Everborgen bleiben. Foto: rg Mail an sn@madsack.de. Stadthagen (kle). „Die Wochenmärkte erleben gerade überall eine Renaissance“, sagt Lars Masurek, Wirtschaftsförderer der Stadtverwaltung Stadthagen, der unter anderem zusammen mit anderen Vertretern der Stadtverwaltung und des Stadtmarketings ein neues Marktplatzkonzept entwickelt hat. Dieses ist am Donnerstag in Kraft getreten. Märkte seien nicht länger

bloß Orte, an denen Waren ver- und gekauft werden, sondern bildeten ein Stück Lebensgefühl ab. Aus diesem Grund seien auch das neue Wochenmarkt-Logo und die Aktion „Spiel und Spaß am Wochenmarktbrunnen“ einst erarbeitet worden. Aufbauend auf einer Umfrage aus dem Jahr 2009 ist nun das neue Standkonzept entstanden, das den Vorstellungen von Besu-

chern und Beschickern besser entsprechen und den Wochenmarkt attraktiver und praktikabler gestalten soll. Im Vordergrund steht die Neuanordnung einiger Stände. „Eine solche Umstellung bringt immer ein bisschen Angst und Verunsicherung mit sich“, weiß Raffaele Santangelo als Vertreter der Marktbeschicker – Verunsicherung bei den Kunden, ob

Lach-Attacken aus den Kabinetten Uli Steins Werke sind bis zum 31. Januar wieder in der „Romantik Bad Rehburg“ zu sehen Bad Rehburg (ade). Uli Stein ist wieder da. In der „Romantik Bad Rehburg“ zeigt der Cartoonist fünf Jahre nach seiner ersten Ausstellung an diesem Ort erneut, dass er ein Meister des Humors ist. Leise geht es nicht zu bei der neuen Ausstellung in der „Romantik Bad Rehburg“. Auch wenn manches in dem historischen Ensemble eigentlich um Ehrfurcht heischt, so werden die Besucher dem in den kommenden Monaten kaum gerecht werden können. Das zeigte sich schon bei der Eröffnung der Ausstellung: von verhaltenem Kichern bis zu lautstarken Lach-Attacken schallte es aus den kleinen Kabinetten des Ausstellungsraumes – und das immer wieder, von Bild zu Bild zu Bild. Rund 100 Cartoons hängen im „Blauen Salon“. Einige wenige davon haben diesen Raum bereits vor fünf Jahren gesehen,

als Uli Stein erstmals in der „Romantik“ zeigte, womit er die Menschen zum Lachen bringt. Der überwiegende Teil ist aber in diesen Räumen noch nicht belacht worden. Lustige Cartoons sind darunter. Wenn etwa der Betreuer beim Bungee-Jumping leicht fassungslos auf das am Seil baumelnde Holzbein schaut und treuherzig zu Protokoll gibt: „So genau hab ich mir seinen Behinderten-Ausweis auch nicht angesehen.“ Über das rein Lachhafte hinaus hat Uli Stein aber auch so manche Gesellschaftskritik fein verpackt. Oder was sollte der Cartoon mit den Kinderchen sonst sein, die sich unterm Weihnachtsbaum darum streiten, wer den niedlichen Welpen vor dem nächsten Urlaub an der Raststätte aussetzen darf? Richtig böse hingegen wird es dann, wenn die tafelnde Dame im Restaurant auf das kleine Mäd-

chen neben ihrem Tisch herabblickt. Die Reaktion der Dame auf das Schild „Seit vier Tagen nichts gegessen“, das die Kleine um den Hals trägt? „Dann musst du dich eben zwingen!“ Die harmlosen, aber nicht minder lachhaften Cartoons mit Mäusen, Pinguinen, Geiern, Bibern, Maulwürfen und allerlei anderem Getier, die Uli Stein erst bekannt gemacht haben, fehlen natürlich ebenso wenig. Und wie ein Cartoon bei dem Mann entsteht, der Deutschland mit 160 Millionen Postkarten förmlich überschwemmt hat, das zeigen etliche Ideenskizzen, die teilweise bis zum abgabebereiten Postkarten-Vordruck die Entwicklung des Schabernacks zeigen. Wer ebenfalls über Uli Steins Einfälle lachen möchte, hat bis zum 31. Januar Gelegenheit dazu. Der Eintritt kostet vier Euro. Familien zahlen acht Euro. Die „Romantik“ hat

Lachen tut gut: In der Uli-Stein-Ausstellung in Bad Rehburg gibt es reichlich Gelegenheit, sich selbst etwas Gutes zu tun. Foto: ade bis Ende Oktober dienstags bis sonntags, 11 bis 18 Uhr, geöffnet. Ab November ist mittwochs bis freitags, 13 bis 17 Uhr, sowie an den Wochenenden und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Und irgendwann im Dezember – das ist versprochen – wird Uli Stein selbst nach Bad Rehburg kommen und (fast) alles signieren, was die Gäste ihm zur Unterschrift vorlegen.

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Personalrat des Klinikums übt harte Kritik Landkreis: Offener Brief an Geschäftsführung und Landrat – beide weisen Vorwürfe von sich

In einem offenen Brief geht der Personalrat des Klinikums mit der Geschäftsführung und dem Landkreis ins Gericht. Foto: tol Rinteln (pk). Der Personalrat des Klinikums Schaumburg geht in einem (der Redaktion vorliegenden) offenen Brief hart mit der Geschäftsführung und dem Landkreis als Träger des Krankenhauses ins Gericht: Die Mitbestimmungsrechte des Personalrats würden ignoriert, funktionierende Arbeitsstrukturen im Krankenhaus Rinteln bewusst zerschlagen und die Mitarbeiter nach „kritischen Äußerungen zu ,persönlichen Gesprächen‘ geladen“. Landrat Jörg Farr und Geschäftsführer Christian von der Becke weisen die Vorwürfe von sich, sehen sich mit einer „Grundproblematik“ konfrontiert, deren Grundstein bereits beim Scheitern der Tarifverhandlung im letzten Jahr gelegt worden sei. „Mit großer Sorge nimmt der Personalrat zur Kenntnis, dass sich die Entwicklung im Klinikum Schaumburg – gerade in der Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Bethel – weiterhin deutlich negativ gestaltet und das Defizit sich weiter vergrößert“, heißt es in dem offenen Brief. Darin heißt es weiter, „dass keine Zuweisungen aus dem Krankenhaus Bethel in das Herzkatheterlabor und die Endoskopie in Stadthagen erfolgen und auch die geriatrische Komplexbehandlung in Rinteln nicht genutzt“ werde. Tatsächlich, so entgegnen Farr und von der Becke im persönlichen Gespräch mit unserer Zeitung, würden bereits Gespräche mit dem Krankenhaus Bethel über eine Lösung geführt. „Und wo es funktioniert, wird es auch praktiziert“, sagt Farr. Aber, schränkt von der Becke ein, ein West-Bückeburger werde natürlich eher ins Herzzentrum nach Bad Oeynhausen fahren als nach Stadthagen. Weiter befindet der Personalrat: „Wollte die Geschäftsleitung ernsthaft ein Zusammenwachsen der drei Häuser fördern, würde sie die Partikularinteressen hinten anstellen und sich für die gleichmäßige Nutzung aller Standorte starkmachen. Das führt dann auch zu einem deutlichen Defizitabbau, ohne dass weitere Stellen reduziert werden müssten.“ Von der Becke widerspricht: In allen drei Klinken werde das Zusammenwachsen gefördert, indem „verschiedene Bereiche unter die Leitung einer Führungskraft gestellt“ würden. „Sehr gut gelungen“ sei das bereits „im größten Bereich, dem Pflege- und Funktionsdienst“, der bereits seit einem Jahr unter zentraler Leitung stehe. Der Personalrat kritisiert weiter: „Die Schließung von Tagesklinik und Aufnahmestation in Rinteln führte dazu, dass die gut eingespielten Strukturen (...) bewusst zer-

schlagen wurden.“ Tatsächlich, so von der Becke, gebe es nach wie vor „tagesklinische Betten“ sowie eine „dezentrale Aufnahmestation auf den jeweiligen Pflegestationen“. Die Zusammenlegung sei jedoch nötig gewesen, da die Gesamtbettenkapazität von 100 Betten im Schnitt nur zu 50 Prozent ausgelastet gewesen sei. Den vom Personalrat beklagten und der Geschäftsführung und dem Landkreis zugeschriebenen Rückgang der Fallzahlen in Rinteln führen Farr und von der Becke dagegen auf einen „durch die Presse“ entstandenen „schlechten Ruf“ zurück – Schuld hat bekanntlich immer der Überbringer schlechter Nachrichten. Beklagt wird vom Personalrat überdies „ein neuer Führungsstil“, der seit November letzten Jahres herrsche: „Die Mitbestimmungsrechte des Personalrates werden konsequent ignoriert, Fristen werden nicht eingehalten, Eingaben werden nicht bearbeitet und Anfragen nicht beantwortet. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise die Nachbesetzung der Position der Hygienefachkraft (...) einzuordnen.“ Bei der Nachbesetzung handelt es sich laut Karl-Dieter Tegtmeier vom Schaumburger Personalamt lediglich um einen „Einzelfall“. Und was die Mitbestimmungsrechte des Personalrats angehe, so würden von der Becke zufolge stets Gespräche geführt, um Lösungen zu finden. Klar sei aber auch, dass „das Ergebnis dem einen oder anderen mal nicht gefällt“. Die vom Personalrat außerdem monierte Ladung zu „persönlichen Gesprächen“, die „kritischen Äußerungen“ folgten, seien auf Führungsebene zudem üblich.

Davon abgesehen stehe von der Becke jedem Mitarbeiter „stets für Gespräche zur Verfügung“. Ab November werde es sogar einmal im Monat eine „aktive Mittagspause“ geben, in der über die Mitarbeiterversammlung hinaus miteinander gesprochen werden könne. Einvernehmlich sehen sich Landrat und Geschäftsführung mit folgendem „Grundproblem“ konfrontiert. Sie hatten dem Personalrat 2010 einen Haustarifvertrag bis 2016 angeboten. Den damit einhergehenden Gehaltsverzicht lehnte der Personalrat aber ab. Jetzt müssten Strukturen vereinheitlicht und Anpassungen an das neue Haus vorgenommen werden. „Arbeitsverdichtung“ sei das Ergebnis, so Farr.


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„Kinofreunde“: Vorstand wieder komplett Bad Nenndorfer Verein wählt Ulrich Stumm zum Vorsitzenden / Heiko Trieschmann ist Stellvertreter Bad Nenndorf (bab). Der neue Vorstand der „Kinofreunde“ will nach „einem schwierigen Jahr“ den Verein stabilisieren und in geordnete Bahnen führen. Nach dem Ausscheiden des Vorsitzenden Friedrich Schütte und dem Tod von dessen Stellvertreter Frank Lohmann wollen sich die Nachfolger Ulrich Stumm und Heiko Trieschmann auf die Konsolidierung des Kinostandorts Bad Nenndorf konzentrieren. Vor allem die Zusammenarbeit der Kulturschaffenden in Bad Nenndorf ist Stumm, der als Beirat enge Kontakte zum Kulturforum hat, ein Anliegen. Er sieht darin eine Chance, Synergieeffekte zu erzielen und den Nenndorfern und Kurgästen ein breit gefächertes Kulturangebot zu machen. Auch mit der Kur- und Tourismusgesellschaft soll eng zusammengearbeitet werden, da das Kino sowohl für Film- und Theateraufführungen als auch für andere Veranstaltungen genutzt werde. Einstimmig wurden die neuen Vorsitzenden gewählt. Der 46-jährige Stumm ist selbstständiger Finanz- und Unternehmensberater. Seine Affinität zu historischen Lichtspielhäusern wurde in den USA geweckt, wo er im mittleren Westen die Betreiberin eines altes Dorfkinos kennenlernte. Ihr Engagement, es aufrechtzuerhalten, sei „ein persönliches Erlebnis“ gewesen, das ihn motiviert habe. Heiko Trieschmann

Der neue Vorsitzende der Kinofreunde, Ulrich Stumm, mit Schriftführer Uwe Graells, Kassenwartin Ulrike Halisch und dem stellvertretenden Vorsitzenden Heiko Trieschmann. Foto: kcg von der Sparkasse Schaumburg, die neben der BKK 24 und den Schaumburger Nachrichten Hauptsponsor des Kinos ist, wurde ebenfalls einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Kassenwartin bleibt weiter Ulrike Halisch. Auch Uwe Graells, Chefredakteur der Schaumburger Nachrichten, wurde als Schriftführer bestätigt. Ein weiteres Ziel des Vereins sei, das Kino als Instanz in Bad Nenndorf zu stärken, gibt Stumm an. Mehr Mitglieder könnten dazu beitragen. „Je mehr wir haben, je mehr werden wir gehört“, meint er und nennt weitere Vorteile: „Wenn man einmal im Monat ins Kino geht, hat man den Mitgliedsbeitrag fast wieder raus.“ Der Mindestbeitrag für Vereinsmitglieder liege bei 1,02 im Monat. Und beim Kauf einer Kinokar-

te bekomme jeder „Kinofreund“ einen Euro Erlass. Eintrittserklärungen gibt es an der Kinokasse. Auch über die Homepage www.kinofreun.de können sich neue Mitglieder eintragen. 277 Mitglieder sind es zurzeit, wie Halisch angibt. Die Zahl der Besucher sei mit 10 792 im vergangenen Jahr schwächer als 2009 gewesen (14 304). Stumm und Halisch wissen aber, dass die Resonanz vor allem mit dem Filmangebot zu tun hat. Rund 1000 Besucher brauche das Kurtheater pro Monat, damit die Kalkulation aufgeht. Sorgen machen sich die „Kinofreunde“ darüber, ob sie mit der technischen Entwicklung Schritt halten können. Durch die Digitalisierung könnten Kosten auf den Verein zukommen, „die gar nicht darstellbar sind“, fürchtet Stumm.

Sieben Millionen Euro investieren, um zu sparen Exten: Erster Spatenstich für Vorkläranlage bei Wesergold / Aus Abwasser wird auch Strom und Wärme Exten (dil). „Die Vorbereitungen verliefen schnell, ich hoffe, dass es mit dem Bau genauso rasch vorangehen wird“, hat Wesergold-Chef Richard Hartinger junior gestern beim ersten Spartenstich für die neue Vorkläranlage hinter dem Hochregallager erklärt. Sieben Millionen Euro werden dort investiert, um nicht nur den stark gestiegenen Bedarf zu decken, sondern auch, um langfristig Geld zu sparen – bei den Kosten für die Abwasserbeseitigung und durch Einnahmen aus der Abwärmenutzung und Einspeisung von Strom ins Netz. Die alte Kläranlage war bereits mehrfach erweitert worden, aber 1996 auf 300 000 Kubikmeter Abwasser pro Jahr ausgelegt. Die neue Anlage wird 900 000 Kubikmeter reinigen können, eine Menge, die gerade in der Zeit der „Kampagnen“ (Rohstoffernte und -anlieferung sowie Verarbeitung) gebraucht wird. „Unser Abwasserbetrieb ist Vertragspartner von Wesergold“, erklärte Bürgermeister Karl-

Symbolischer erster Spatenstich, während hinten schon der Baukran aufgebaut wird: Horst Haake (Bauunternehmen Imnotec in Hille, von links), Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, Wesergold-Chef Richard Hartinger junior, KarlHeinz Rosenwinkel und Wesergold-Technikchef Franz Driessen. Foto: tol Heinz Buchholz. „Die neue vertragliche Vereinbarung hat zwölf Jahre Laufzeit. Und die Anlage bringt Vorteile für beide Seiten: Positive Effekte für unsere Klärbecken und Einnahmen, und beim Strom aus dem Blockheizkraftwerk geht es um Einnahmen. Aber am wichtigsten: Wenn man so investiert, ist das ein Bekenntnis, dass man noch lange an diesem Standort bleiben will.“ Hartinger erwiderte, dass mehr als 50

Prozent der Produktionsmenge des Unternehmens in Exten erzeugt werden: „Und das soll auch so bleiben. Wir sind hier doch logistisch gut angebunden.“ Karl-

Heinz Rosenwinkel, Berater der Planungsfirma aqua consult ingenieur GmbH in Hannover, erläuterte kurz die zum Einsatz kommende Technik. Hartinger schloss mit

den Worten: „Wir hoffen, dass wir heute in einem Jahr die alte Kläranlage abschalten und die neue in Betrieb nehmen können.“ Dazu wird das Bauunternehmen Imnotec Wasseranlagen GmbH aus Hille im NachbarLandkreis Minden-Lübbecke beitragen. Während dessen Geschäftsführer gestern noch beim ersten Spartenstich aktiv war, wurde an der Böschung zur Bundesstraße schon der Baukran aufgebaut.


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Erstmals mehr als 50 000 Besucher Steinzeichen Steinbergen: Geschäftsführer Wärmer plant für 2012 neue Attraktionen Steinbergen (dil). Bestürzung beim Besucherrückgang 2010, eitel Freude über den Anstieg 2011: Der „Erlebnispark Steinzeichen“ hat erstmals die Schallmauer von 50 000 durchbrochen. Mit rund 52 000 rechnet Geschäftsführer Josef Wärmer bis zum Saisonende am 6. November. So lange ist diesmal mit Rücksicht auf die Herbstferien in Nordrhein-Westfalen geöffnet. NRW und Niedersachsen sind die Hauptbesucherländer, rund 120 Kilometer Umkreis oder bis zu eineinhalb Stunden Autofahrt sind der Radius, aus dem die Gäste kommen – Ausnahmen bestätigen die Regel. Gerade tummeln sich Gesamtschüler aus Hüllhorst im Rodeobereich, dann ziehen sie die Schuhe und Socken aus, um über die Stationen des Barfußpfades zu stürmen. „Dieser neue Pfad war in diesem Jahr der Renner, nächstes Jahr werden wir ihn noch erweitern“, freut sich Wärmer. Speziell Schulklassen, Kindergarten- und Ferienspaßgruppen hat er im Visier, um die Besucherzahlen zu steigern. Wie die Hüllhorster können sie hier Projekttage mit viel Spaß, aber auch Wissensvermittlung verbringen. Auch der noch unvollendete Pfad der Sinne, bisher vor allem durch den Hörstein präsent, soll um Angebote für Fühlen, Sehen, Schmecken und Riechen erweitert werden. „Zehn Elemente sind hier das Ziel“, so Wärmer. „Wir müssen immer etwas Neues bieten“, weiß Wärmer aus zehnjähriger Erfahrung. Deshalb ist die schon etwas verbrauchte Ausstellung „Steine im Fluss“ demontiert worden, dafür kommen Großspiele. Mitmachangebote sind gefragt, sie sollen am besten drei Generationen einbinden. Die schon geschaffenen drei Angebote „Mensch beweg Dich, „Phänomene“ und „Großspiele“ werden deshalb erweitert. Erfolgreich waren auch neue Aktionen wie Blasrohrschießen und die Kreativwerkstatt mit dem Herstellen von Specksteinschmuck.

Auch bei Kälte ohne Socken und Schuhe: Josef Wärmer (r.) mit Schülern aus Hüllhorst auf dem neuen Barfußpfad. Foto: dil Auf bereits rund 2000 Besucher kommt der neue AirTrail-Park, der ein luftiges Schwingen zwischen den Bäumen unter Anleitung von ausgebildeten Trainern und Sicherheitskräften bietet. Diesen betreibt die „Hoch hinaus GmbH“ aus Bielefeld. „Das bringt uns neue Zielgruppen“, schwärmt Wärmer. „Und das war ja erst der Anfang, ein Versuch. Kinder unter 14 Jahren dürfen da aber nicht ran. Es ist ein Park für die Jugend und junge Erwachsene. Der Park brachte uns bestimmt 1000 neue Besucher, Tendenz ständig steigend. Und da, wo der Betreiber mit mobilen Kletteranlagen bei Messen oder Großveranstaltungen Werbung macht, sind wir mit unserem Werbeanhänger auch dabei. Nächstes Jahr gestalten wir gemeinsam einen Wagen.“ Und der Air-Trail-Park soll um Elemente eines Hochseilgartens erweitert werden. „Bisher fliegt man nur über 15 Stationen von Baum zu Baum, dann wird es interessanter. Das wird uns Zulauf durch Kletterkurse und Workshops bringen.“ 10 000 Besucher hat Wärmer für diesen Park als Ziel im Visier, aber nicht schon 2012.

„Das war das bisher beste Jahr unserer Geschichte“, zieht Wärmer Bilanz. 24 Prozent Steigerung gegenüber 2010, wo es wetterbedingt nur 42 500 Besucher gab – nach 49 000 in 2009. (2008: 44 000, 2007: 47 500, 2006: 37 000, 2005: 36 000, 2004: 33 500, 2003: 25 000, 2002: 19 000, 2001: 20 000). „Das bedeutet, dass inzwischen mehr als 450 000 Menschen den Erlebnispark besucht haben, der Gesamtumsatz liegt bereits über vier Millionen Euro“, erklärt Wärmer. Die Kostendeckung des zu 71 Prozent ihm gehörenden Parks komme langsam in Sicht. „Für nächstes Jahr erwarten wir bereits 65 000 Besucher“, blickt Wärmer in die Zukunft. „Deshalb werden wir das Bistro erweitern und das Personal aufstocken. Wir hoffen vor allem auf noch mehr Familien und Gruppen. Auch soll sich der Park an Wochentagen mehr füllen, da ist noch Luft nach oben.“ Dementsprechend soll die Werbung verändert werden. „In drei bis vier Jahren wollen wir die 100 000 Besucher erreichen.“ Eine Analyse der bisherigen Besucher hatte folgendes

Ergebnis: 14 Prozent erwachsene Einzelpersonen oder Gruppen, 24 Prozent Kinder in Schul-, Kindergarten- oder Feriengruppen, zehn Prozent Rentner, Studenten, Erwerbslose, Behinderte und ältere Schüler, 52 Prozent Eltern mit Kindern. „Der Kinderanteil liegt also über 50 Prozent“, erläutert Wärmer. Der Einzugsbereich umfasse etwa 120 Kilometer. „Hieraus lässt sich ablesen, dass unsere Angebote alle Alters- und Gesellschaftsgruppen ansprechen und wir ein Erlebnispark für alle sind“, so Wärmer. „Daran wollen wir auch in den nächsten Jahren hart arbeiten, um die Besucherzahl zu verdoppeln.“Die Eintrittspreise werden 2012 moderat erhöht. Wärmer (74), der früher Geschäftsführer des Steinbruchs nebenan war, und „Vater“ des Erlebnisparks ist, genießt mit seinen 74 Jahren die Herausforderung an frischer Luft. Er besucht Messen, um neue Ideen zu bekommen. In nicht allzu ferner Zeit soll seiner seiner Söhne mit in die Geschäftsführung aufrücken. Schon jetzt leitet Matthias Wärmer den Servicebereich.

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1,5 Millionen Euro an Schulden abgebaut Lindhorst: Samtgemeindebürgermeister Gerhard Busche räumt seinen Chefsessel Samtgemeinde Lindhorst (gus). Der wichtigste Personalwechsel der vergangenen gut neun Jahre steht im Lindhorster Rathaus bevor. Am 31. Oktober scheidet Samtgemeindebürgermeister Gerhard Busche aus dem Amt. Neun Jahre und drei Monate lang ist Busche Verwaltungschef in Lindhorst gewesen. Insgesamt war der 63Jährige 48 Jahre lang im Dienst, 39 Jahre davon brachte er im Lindhorster Rathaus zu. Seine Ausbildung hatte der gebürtige Kobbenser beim Landkreis Schaumburg absolviert. Bereits mit 27 Jahren übernahm Busche eine leitende Funktion im Rathaus, wurde stellvertretender Samtgemeindedirektor. Diesen Posten behielt er bis 2001 inne, war außerdem Kämmerer. Der Vize-Posten, damals noch zu Zeiten der Zweigleisigkeit mit einem ehrenamtlichen Bürgermeister und einem hauptamtlichen Direktor, war laut Busche eine gute Voraussetzung, um die Rolle des obersten Verwaltungsbeamten der Samtgemeinde zu übernehmen. Die Fülle an Aufgaben, die dieser zu erledigen hat, kannte Busche damit bereits recht genau.

Busche übernahm die Leitung der Samtgemeinde-Geschicke bei einem Schuldenstand von 4,1 Millionen Euro. Kein Wunder, dass sparsames Haushalten und das Tilgen des Schuldenbergs stets im Fokus der Arbeit standen. Mit Erfolg: 2,6 Millionen Euro an Schulden sind noch übrig. „Bund und Land leben uns da ja etwas anders vor“, sagt Busche. Aber er halte es mit dem Spruch: Die Kredite von heute sind die Schulden von morgen. Das enge finanzielle Korsett hat möglicherweise zu manch angeregter Diskussion

Gerhard Busche räumt am 31. Oktober offiziell den Schreibtisch im Lindhorster Rathaus. Foto: gus im Samtgemeinderat beigetragen. Einmal gipfelte die Kontroverse darin, dass Busche aus Ärger über eine der Ratsfraktionen eine geplante gemeinsame Weihnachtsfeier abblies. Seinerzeit hatte die SPD versucht, Busches gesetzlich vorgeschriebene Kompetenzen zu beschneiden. Rückblickend sieht Busche dies gelassen. Es sei fraglos emotional und kontrovers diskutiert worden. Doch einerseits habe er seine Beschlussvorschläge meist so durch den Rat gebracht, wie er sich das vorgestellt hatte. Und außerdem sei der Zwist nie so weit gegangen, dass sich die Kontrahenten nicht mehr in die Augen schauen konnten. Aber: „Ein paar schlechte Momente nach Abstimmungsniederlagen hatte ich am Schreibtisch schon,“ räumt Buche ein. Zum Abschied dankt der scheidende Chef seinen Kollegen für deren gute Mitarbeit und auch den ehrenamtlichen Helfern, die immer bereit waren, sich einzusetzen. Und Busche dankt zudem den Ratsleuten dafür, dass diese „in demokratischer Weise die Beschlüsse mitgetragen haben“. Der 1. November, Busches erster Tag als Pensionär, werde ihm wohl ein bisschen wie Urlaub vorkommen. Und er werde gemeinsam mit seinem Sohn dessen Geburtstag feiern.

Wurde 91-Jährige mit Plastiktüte erstickt? Todesfall im Sonnenhof Obernkirchen: Noch keine Anklage erhoben / Warten auf Gutachten

Geocaching - die moderne Schnitzeljagd

STERNE-CACHING für Jedermann Wann: 4. November, 17 bis 21 Uhr Treffpunkt: Marktpassage, Stadthagen Ab 21 Uhr findet eine Verlosung für erfolgreiche Schatzsucher statt. Es winken tolle Preise, zum Beispiel eine Familien-Jahreskarte für den Zoo Hannover, Freikarten für das Tropicana und das Ramba Zamba in Luhden.

Obernkirchen/Bückeburg (ly). Knapp sieben Wochen nach der Festnahme eines Obernkircheners (36), der als Pfleger im Seniorenzentrum „Sonnenhof“ eine hochbetagte Bewohnerin getötet haben soll, fließen die Informationen von offizieller Seite weiterhin spärlich. Der Angestellte steht unter Verdacht, die hilflose 91-Jährige am Mittag des 2. September mit einer Plastiktüte erstickt zu haben. Noch ist die Todesursache offenbar nicht endgültig geklärt. „Wir warten zunächst das rechtsmedizinische Gutachten ab“, sagt Oberstaatsanwalt Klaus Jochen Schmidt, Sprecher der Bückeburger Anklagebehörde. „Erst danach entscheidet sich, ob Anklage erhoben wird oder nicht.“ Ob der Gesundheitszustand und das hohe Alter der Seniorin Einfluss auf das Gutachten haben könnten, lässt er offen. Der Verdächtige sitzt unterdessen weiter in Untersuchungshaft. Ein Antrag auf Haftprüfung ist laut Schmidt zurückgezogen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unverändert wegen Totschlags, hält sich gegenüber der Öffentlichkeit jedoch weit-

Am 2. September wurde eine 91-jährige Bewohnerin des Sonnenhofs tot aufgefunden. Foto: jaj gehend bedeckt. „Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben machen“, so der Sprecher. Auf

das weitergehende Gutachten wartet auch Verteidiger Ralf Jordan. „Das Ergebnis der Obduktion war unklar“, sagt Jordan. „Danach wäre auch ei-

ne natürliche Todesursache erklärbar.“ Keine zwei Stunden, nachdem die Leiche der Frau an jenem Freitag gefunden worden war, nahmen Polizisten den Pfleger fest. Verantwortliche des Seniorenzentrums (80 Zimmer) hatten selbst die Polizei eingeschaltet. Einen Tag später erließ das Amtsgericht Bückeburg Haftbefehl wegen Totschlags. Seitdem sitzt der 36-Jährige in Untersuchungshaft. Falls sich der Tatverdacht erhärtet, kommt es voraussichtlich zum Prozess vor dem Bückeburger Schwurgericht, zuständig für Kapitalverbrechen. Auf Totschlag stehen bis zu 15 Jahre Haft, in besonders schweren Fällen können auch lebenslange Freiheitsstrafen verhängt werden. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt jedoch die Unschuldsvermutung. Dass der 36-Jährige auch für andere Todesfälle verantwortlich sein könnte, hatte „Sonnenhof“Leiter Werner Hobein kategorisch ausgeschlossen. Zur Frage, ob in weiteren Fällen ermittelt wird, macht die Staatsanwaltschaft keine Angaben.


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In sechs Jahren 155 000 Euro gespart „Maisbomber Alles ehrenamtlich: TSV Liekwegen saniert Saunabereich im Sporthaus Liekwegen (gus). Der TSV Liekwegen hat mit vereinten Kräften den Saunabereich im Sporthaus renoviert. Es ist nicht das erste Mal, dass der Verein mit dem Arbeitseinsatz eigener Mitglieder eine Menge Geld spart. 155 000 Euro summieren sich allein in den zurückliegenden sechs Jahren, wie der Vorstand ausgerechnet hat. Sabrina Kramer, Frauke Krösche, Jan Peter Blanko, Torsten Brüggemann, Rainer Wilharm, Ralf Elsmer, Andreas Hue, Michael Kramer und Karl Krösche sind dem Saunabereich zu Leibe gerückt. Die Arbeitsgruppe verpasste den Wänden im Ruhebereich einen neuen Anstrich in modernen Farbtönen. Der Außenbereich wurde komplett renoviert: Fußboden, Holzverkleidung und Wandanstrich sind neu. Gemeinsam mit den Arbeiten an der Boulebahn in 2010, die ebenfalls TSV-Mitglieder unentgeltlich erledigt hatten, errechnet der Vorstand eine Ersparnis von 10 000 Euro allein in 2010 und 2011. Beides, sowohl Boulebahn als auch Sauna, sind auch für die Allgemeinheit geöffnet und dienen keineswegs nur dem Wohl der TSV-Mitglieder. Selbstverständlich müssen Saunagäste, die nicht zum TSV gehören, etwas mehr fürs Schwitzen bezahlen. Das Spielen auf der Boulebahn ist hingegen kostenlos. Der TSV ist zuletzt immer wieder selbst in Aktion getreten, anstatt Projekte an Firmen zu übertragen und für die Finanzierung die Hand aufzuhalten. Den größten Brocken sparte der Verein nach Darstellung von Pressewart Timo

go home“

In Kreuzriehe kündigt sich erneut Widerstand gegen die Transporte zur Biogasanlage an Kreuzriehe (tes). Heißer bestellt. Dieser sei laut BöttHerbst in Kreuzriehe? Die cher nach Rücksprache mit Maisernte hat begonnen, und der Polizei an einem orddie Anwohner der Sölvien- nungsgemäßen Ort aufgestellt straße sind bestens vorbereitet worden – in der Nähe der für den Fall, dass die Mais- Stelle, an der es im Vorjahr zu transporte erneut diesen Weg einem kurzzeitigen „Stau“ des in Richtung Biogasanlage Zulieferverkehrs zur Biogasnehmen. anlage gekommen war. EinAuf dem Asphalt prangt der zelne Betreiber der BiogasanSchriftzug „Maisbomber go lage hätten daraufhin den home“, auf Schildern erinnert Containerdienst angerufen der Schriftzug „Politiker auf- und diesen zur Abholung des wachen“ an die Forderung der noch leeren Containers aufgeAnlieger, eine Ausweichstre- fordert, berichtet Böttcher. cke für die Maistransporte zu Der Containerdienst habe daschaffen. Anfang dieser Wo- raufhin Freitagmorgen den che seien wieder Haltever- noch leeren Container auf botsschilder aufgestellt wor- Kosten der Anlieger abgeholt. den, berichtet Stefan BöttÜber dieses Vorgehen wacher. Die Anlieger rechnen al- ren einige Anwohner derart so damit, dass bereits am Wo- erbost, dass sie an gleicher chenende wieder die großen Stelle anstatt des Containers Maistransporter durch ihre Holzgestelle mit gefüllten Straße rollen. Maurerkübeln aufstellten. Ziel Schon im Vorfeld der sei es, zu verhindern, dass die „Maisbomber-Saison“ sorgte sogenannten „Maisbomber“ eine Aktion für Ärger: Die auf den Grünstreifen ausweiAnwohner der Sölvienstraße chen und diesen in MitleidenAndreas Hue (von links), Sabrina Kramer, Ralf Elsmer, Karl Krösche und Michael Kramer im neu gestalteten hatten für dieses Wochenende schaft ziehen. Gleichzeitig ist Straßenaufräumaktion dadurch die Durchfahrt für Außenbereich der Sauna. Foto: gus eine geplant und einen Container die übergroßen Gespanne verBaar beim Aus- und Umbau bänke und Unterstände plat- nach Worten des Vorsitzen- für die Abfuhr von Sperrmüll engt. des Sporthauses im Jahr 2006 ziert. Die Grillhütte erhielt ei- den Andreas Baar immer ein. Mit den Arbeiten, die nen Anbau, nebenan entstand mehr herum. Baar betont die gute ZuTSV-Leute beim Fliesenle- eine Bühne. Außerdem arbeigen, Terrassenbau und etli- teten die TSVler am Park- sammenarbeit mit der Gechen weiteren Tätigkeiten er- platz. Dies sparte rund 25 000 meinde Nienstädt, ohne deren ledigten, sparte der Verein Euro ein. In 2009 entstand finanzielle Unterstützung die rund 100 000 Euro an Geld, der Fitness-Pfad „Aktiv-Hö- genannten Projekte nicht zu das sonst aus Zuschüssen der he“, und die Mauer der realisieren gewesen wären. Öffentlichkeit hätte stammen Schiernborner Höhe wurde Von kritischen Aussagen müssen. 3700 Arbeitsstunden saniert. Diese Eigenleistung zweier Ratsleute an der ehrenamtlichen Arbeit hatten sich und einiges an Eigenkapital sparte weitere 20 000 Euro. Und auch diese Arbeiten Gemeindedirektor Rolf Hardes Vereins stecken im Sportdienten nicht nur dem Verein. mening und Bauausschussvorhaus. In 2008 wurde das Außen- Den Aktiv-Pfad kann bei- sitzender Wolfgang Hoppe gelände am Sportplatz aufge- spielsweise jeder nutzen, der bereits während einer öffentlihübscht. Treppen wurden an- Spaß an spielerischem Fitness- chen Sitzung des Nienstädter Ruhe vor dem Sturm? Die Anlieger haben die Sölvienstraße auf die gelegt, außerdem Auswechsel- training hat. Das spricht sich Rates distanziert. Maistransporte vorbereitet. Foto: tes

Die neue Ratsmehrheit ist die alte Mehrheit Bückeburg: SPD und Grüne stimmen für Fortsetzung der Gruppenarbeit im neuen Rat – mit der FDP Bückeburg (rc). Die neue (alte) Mehrheit im Rat der Stadt Bückeburg steht. Nachdem sich Bündnis90/Die Grünen in einer Sitzung des Stadtverbandes am Wochenende für die Fortführung der Koalition mit SPD und FDP ausgesprochen haben, hat sich der SPD-Stadtverband auf einer Sitzung am Montagabend ebenfalls einstimmig für die Fortführung der Koalition ausgesprochen. Das teilten der stellvertretende SPD-Chef Bernd Insinger

Herausgeber: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Chefredaktion: Dr. Uwe Graells Christoph Oppermann, Dr. Stefan Rothe Redaktion Stadthagen, Am Markt 12–14: Tel. (0 57 21) 80 92 30, Fax. 20 07. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Arne Frank Verlag: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co KG, Stadthagen, Am Markt 12–14 Druck: Oppermann, Rodenberg Anzeigenannahme: Telefon (0180) 100 10 22 Fax (0180) 100 10 23 Geschäftsstelle Stadthagen: Am Markt 12, 31655 Stadthagen. Erscheinungsweise: sonnabends. Erfüllungsort und Gerichtsstand für das Mahnverfahren und im Verkehr zu Vollkaufleuten ist Hannover. Alle Rechte vorbehalten. Die Zeitung ist in all ihren Teilen urheberrechtlich geschützt. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Verlag darf diese Zeitung oder alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen weder vervielfältigt noch verbreitet werden. Dies gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische Datenbanksysteme und die Vervielfältigung auf CD-ROM. Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 37

Cornelia Laasch

Bernd Insinger

und Grünen-Stadtverbandssprecherin Cornelia Laasch auf Anfrage unserer Zeitung mit. Mit im Boot ist auch der FDP-Vertreter, mit dem im Vorfeld der Entscheidungen Gespräche geführt worden sind. Insgesamt kommt die neue Mehrheitsgruppe damit auf 20 Sitze im 34-köpfigen Rat, in dem Bürgermeister Reiner Brombach (SPD) ebenfalls Sitz und Stimme hat; mithin also eine satte Mehrheit. Wie Insinger sagte, sei von den SPD-Mitgliedern das mit den Grünen erarbeitete Koalitionspapier ohne größere Diskussionen abgesegnet worden. „Eine relativ homogene Angelegenheit“, so Insinger. Ähnlich äußerte sich Cornelia Laasch. Die Grünen hätten ihren Forderungskatalog ausgearbeitet und sich die Zustimmung für das Papier geholt. Laasch: „Wir hatten eine hohe Zustimmung.“ Die Beschlüsse der beiden Hauptversammlungen sollen in den kommenden Tagen in das endgültige Koalitionspapier gegossen werden. Inhaltlich will sich die neue Mehrheit nach der konstitu-

ierenden Sitzung des Rates am 10. November den Schwerpunkten des Ausbaus der Betreuung in Kindergärten und Schulen widmen, der Rekommunalisierung des Stromnetzes und des verstärkten Einsatzes regenerativer Energien im Stadtgebiet, wo etwa über die Ausweisung weiterer Vorrangflächen für Windenergie diskutiert werden wird. Auch der weitere Ausbau Bückeburgs als fahrradfreundliche Kommune steht auf der Agenda. Alles aber vorbehaltlich einer gesicherten Finanzierung und stabilen Haushaltslage, auf der die Mehrheitsgruppe ihr Hauptaugenmerk legen will. Über die Besetzung von Ämtern und Ausschüssen wie die beiden stellvertretenden Bürgermeister oder der Ratsvorsitzende ist nach Angaben von Laasch und Insinger noch nicht geredet worden. Das soll ebenfalls in den kommenden Tagen nachgeholt werden. Wie Cornelia Laasch sagte, würden die Grünen keinen der stellvertretenden Bürgermeisterposten beanspruchen: „Der kann ruhig bei der CDU bleiben.“ Auch ob die Grünen angesichts einer Fraktionsstärke von vier Ratsherren einen Ausschussvorsitz beanspruchen werden, ist noch offen. Auch welche Gruppe im Zugriffsverfahren auf welchen Ausschuss „zugreift“ bedürfe noch der Absprachen auch mit der CDU, so SPD-Vize Insinger.

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Sonnabend, 22. Oktober 2011 | Seite 6

Der größte Erfolg Eva Stroh walkt zum Titel seiner Profi-Laufbahn Stadthägerin wird in Altshausen Deutsche Meisterin auf der Halbmarathon-Strecke EM-Titel mit der Mannschaft für Ruwen Filus Tischtennis (hb). Ein wenig erschöpft, aber außerordentlich zufrieden ist Ruwen Filus von den Tischtennis-Europameisterschaften in Danzig zurückgekehrt. Zwar absolvierte der gebürtige Niedernwöhrener dort weniger Spiele, als er sich erhofft hatte. Mit dem Gewinn der Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb feierte der 23-Jährige dennoch den bislang größten Erfolg seiner Profi-Karriere. Auch wenn er als klare Nummer fünf der deutschen Mannschaft nur im Vorrundenspiel gegen die Slowakei zum Einsatz kam, fühlt sich Filus dennoch als „vollwertiges Mitglied des Teams“. Zum Kader des Titelverteidigers gehören mit den Weltklassespielern Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov, Patrick Baum und Bastian Steger keine geringeren als die Nummern eins bis vier der europäischen Rangliste. „Für mich war es deshalb schon eine große Ehre, als fünftes Teammitglied nominiert zu werden“, sagt Filus. Dass Bundestrainer Jörg Roßkopf auch künftig mit ihm plane, habe dieser ihm am Rande der Europameisterschaft bereits mitgeteilt, freut sich der Niedernwöhrener, der seine variablen Abwehrschläge immer wieder mit überfallartigen Angriffsaktionen würzt. An seinem großen Ziel lässt Filus kein Zweifel: „Mittelfristig will ich zum Stamm der Nationalmannschaft gehören.“ Drei Jahre Zeit gibt sich der moderne Defensiv-Spezialist, um aus seinem Wunsch Realität werden zu lassen. Von Rückschlägen wie der unglücklichen Zweitrunden-

Niederlage im EM-Einzel gegen den Griechen Konstantinos Lagogiannis lässt sich Filus nicht entmutigen. „Es war zwar bitter, zwei Matchbälle zu vergeben und dann in der Verlängerung des letzten Satzes zu verlieren“, sagt er eine Woche nach seinem Ausscheiden. „Aber ich habe gut gespielt und bin mit meiner Leistung zufrieden.“ Selbiges gilt für das Doppel, in dem er gemeinsam mit Tomas Mikutis aus Litauen startete. In der zweiten Runde musste das Duo jedoch trotz eines starken Auftritts den späteren Europameistern Marcos Freitas (Portugal) und Andrej Gacina (Kroatien) nach einem knappen 1:3 zum Sieg gratulieren. „Die waren einfach besser“, gibt der inzwischen in Hanau wohnende Filus unumwunden zu. Zeit zum Durchschnaufen und Erholen bleibt ihm derzeit kaum. Am morgigen Sonntag tritt er in der Bundesliga mit der TG 1837 Hanau gegen den SV Plüderhausen an. Tags drauf geht es nach Schweden, wo am Dienstag das erste Finale in der European Nations League gegen Schweden ausgetragen wird. Dann wird Filus auf jeden Fall am Tisch um den Sieg kämpfen: Bundestrainer Roßkopf gönnt seinem Top-Trio Boll, Baum und Ovtcharov eine Ruhepause und schickt stattdessen „hungrige“ Spieler aus der zweiten Reihe in die Spielbox. Durchaus möglich, dass Schaumburgs bester Tischtennisspieler dann für Deutschland als ältester Akteur seines Teams nach seinem nächsten Titel greifen wird.

Tischtennis-Teameuropameister Ruwen Filus (2.v.l.) mit seinen Nationalmannschaftskollegen nach der Siegerehrung. Foto: Schillings

Hunte und Pöppel machen schon früh alles klar 2:0-Erfolg des TSV Eintracht Bückeberge Frauenfußball (pm). Der TSV Eintracht Bückeberge und der SC Völksen marschieren weiterhin im Gleichschritt punktgleich an der Tabellenspitze der Landesliga. Mit Heimsiegen setzte sich das Duo auf vier Zähler von der Konkurrenz ab. Dem TSV glückte dabei ein ungefährdeter 2:0-Erfolg gegen Hannover 96. Die Eintracht spielte vor der Pause im Stile einer Spitzenmannschaft. Mit hoher Laufbereitschaft und großer Spielfreude wirbelte die Eintracht die Defensive der „Roten“ durcheinander. Eine dieser Kombinationen über Julia Domroes, Nina Bekemeier und Inka Schütt schloss Meike Hunte sicher zum 1:0 ab (5.). Der TSV setzte nach und nach einem Anspiel von Hunte konnte Ardiana Syla nur per Foul gestoppt werden. Luise Pöppel verwandelte den Strafstoß zum 2:0 (7.). Danach zeig-

te Britta Harmsen im 96-Tor ihre Klasse gegen Hunte (13.) und Schütt (30. und 44.). Nach der Großchance für Mona Söhnen, die den Ball ans Außennetz setzte (52.), verletzte sich Libera Sabrina Pelzer als sie auf der anderen Seite nach einer Ecke auf der Linie die Führung verteidigte und musste raus (60.). Das TSVSpiel erhielt einen Knacks. Torfrau Laura Danziger musste für die ungeordnete Abwehr mit dem Fuß gegen Lea-Rachel Beck retten (65.). Die frühere Wendthägerin Jessica Koller zeigte bei den „Roten“ ein unauffälliges Spiel. Ihre Torfrau Harmsen verhinderte dagegen mit weiteren Paraden gegen Janina Bleidißel, Syla und Schütt einen höheren Sieg der Eintracht. TSV: Danziger, Pelzer (60. Bleidißel), Zeckel, Pöppel, Bekemeier, Kottrup, Domroes (71. Schramme), Schütt, Hunte, A. Syla, Söhnen.

Große Freude während der Siegerehrung: Eva Stroh wagt sich auf die längere Distanz und gewinnt den Titel. Nordic Walking (cwo). Eva Stroh vom Post SV Stadthagen ist neue Deutsche Meisterin im Nordic Walking auf der Halbmarathonstrecke in der Altersklasse W45. Die zweiten Deutschen Meisterschaften im Nordic Walking wurden im badenwürttembergischen Altshausen ausgetragen. Mit dabei waren drei Schaumburger: Martina Döllner vom VfL Bückeburg, Eva Stroh vom Post SV Stadthagen und Stefan Kirschnereit vom LC Lauenau. Die drei Sportler starteten in der Einzelwertung wie auch in der Mannschaftswertung mit dem „Team Niedersachsen“, das je ein Frauen- und ein Männerteam stellte. Nach der obligatorischen „Nudelparty“ am Vorabend erfolgte am Samstag der Startschuss. Einstimmige Erleichterung herrschte bei allen Teilnehmern darüber, dass der am Morgen noch strömende Re-

gen nachließ. „Sehr kalt, aber wenigstens trocken“, gab sich Martina Döllner vor dem Start erleichtert. Beeindruckt waren die Athleten von dem Programm, das die Einwohner des kleinen Altshausens auf die Beine gestellt hatten. „Man wird von den Anfeuerungsrufen und dem Applaus förmlich über die Distanz getragen. Vor dem Start wurde die deutsche Nationalhymne gespielt, da kam richtiges Gänsehautfeeling auf“, beschreibt Döllner die Atmosphäre. Strecke wie Verpflegungsstellen, Streckenposten und Kampfrichter wurden von allen Athleten ausdrücklich gelobt. Und auch im Zieleinlauf wurde den Athleten ein großer Empfang bereitet. Als erste Schaumburgerin und starke Gesamtfünfte erreichte Eva Stroh nach nur 2:35:50 Stunden das Ziel. Damit war Stroh schnellste Starterin der Altersklasse W45 und kürte sich so-

mit zur Deutschen Nordic Walking-Meisterin. „Ein toller Erfolg. Dafür hat sich auch die lange Anreise gelohnt“, freut sich Stroh, für die das Walken ein reines Hobby ist und die eigentlich ausschließlich in der Region Hannover startet. Zum Start Strohs bei den Halbmarathon-Meisterschaften hatte es im Vorfeld einiger Überredungskünste Martina Döllners bedurft. Denn ein weiteres „Prinzip“ Strohs ist es, sich ausschließlich auf den Strecken bis zehn Kilometer Länge zu betätigen. „Nach einem letzten Test auf den Strecken am Bückeberg war ich mir aber sicher, auch die längere Strecke gut bewältigen zu können. Ungewohnt und unerwartet schwierig war eher, dass es häufig recht eng auf der Strecke war, da ja alle Starter mit Stöcken unterwegs waren. Da musste man beim Überholen und an den Trinkstationen sehr aufpassen.“ Auch die Re-

Foto: cwo

gularien zum Stockeinsatz während des Trinkens waren Stroh zuerst suspekt, sodass sie versuchte, ohne Flüssigkeitsaufnahme auszukommen. Bei Kilometer 16 deutete sich ein Krampf an und Stroh entschied sich doch, die letzten Verpflegungsstationen zu nutzen. Auch die weiteren Schaumburger konnten mit ihren Leistungen zufrieden sein. Martina Döllner überquerte nach 2:42:47 Stunden als Siebte der Altersklasse W45 die Ziellinie. Damit war die Bückeburgerin gute zwei Minuten schneller als bei ihrem vierten Rang im vergangenen Jahr. Stefan Kirschnereit erreichte nach 2:56:56 Stunden als Zwanzigster der Altersklasse M40 das Ziel. In der Teamwertung belegte das Frauen-Team Niedersachsen einen sehr guten Rang 4, die Männer-Mannschaft kam bei starker Konkurrenz auf Rang 8.

Kreissportbund jetzt „mitten im Umbruch“ Delegierte aus 41 Vereinen des Landkreises billigen geplante Neuausrichtung einmütig Landkreis (jpw). Einmütig haben 76 Delegierte aus 41 Vereinen des Kreissporbundes Schaumburg beim 15. Kreissporttag das neue Konzept zur grundsätzlichen Umstrukturierung des Verbandes gebilligt. „Wir möchten nicht mehr im eigenen Saft schmoren“, sagte der Vorsitzende des Kreissportbundes, Dieter Fischer, während der Vorstellung in Apelern. Fischer unterstrich, dass sich die Bemühungen des Kreissportbundes am Leitbild des Landessportbundes (LSB) orientieren, um mit dem „LSB vergleichbare Dienstleistungen für alle Vereine zu schaffen“. „Innovative Vorschläge sind in den vergangenen Jahren aus Schaumburg gekommen“, lobte der Präsident des Landessportbundes, Wolf-Rüdiger Umbach, und Landrat Jörg Farr sieht den Kreissportbund bereits

Werben für neuen Weg: Dieter Fischer (links) mit Wolf-Rüdiger Umbach. Foto: jpw „mitten im Umbruch“. Er sicherte zu, dass die Förderung des Landkreises für den Sport in Höhe von 165 000 Euro auch künftig beibehalten würde. Fischer ließ während seines Geschäftsberichtes den Prozessbegleiter Thomas Lellmann die bisher geplante Neustrukturierung erläutern. Wie berichtet ist unter anderem vorgese-

hen, dass der Vorstand auf fünf Geschäftsbereiche reduziert wird, dazu ein Beirat aus 13 Sponsoren und Vereinsvertretern ernannt wird. „Wo wir stark sind, tun wir etwas, und wo wir stark sind, kooperieren wir“, warb Fischer für die künftige Linie und unterstrich, dass die Neuorganisation auch Vorbild für die

Vereine sein soll. Für seine Pläne bekam der KSB-Vorstand Zustimmung, aber auch kleine Ermahnungen: „So etwas muss gelebt werden“, meinte KarlHeinz Frühmann von der Vereinigten Turnerschaft Rinteln, „sonst ist es alter Wein in neuen Schläuchen.“ „Beschämend“ nannte es Klaus Rinne aus Nienstädt, dass ange-

sichts eines solchen Themas von den 228 Vereinen in Schaumburg nur 41 vertreten seien. Damit fühlte sich Fischer darin bestätigt, dass der „KSB näher an die Vereine heranrücken“ müsse. Nach der Wiederwahl von Fischer als Vorsitzendem schlug dieser vor, die „übrige Mannschaft“ nach einer Neuwahl so lange im Amt zu belassen, bis nach einer Neustrukturierung ohnehin eine neue Führungsspitze gewählt werden müsse. Für den nach 22 Jahren auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Sportwart Gerhard Meyer rückte Klaus Stiller in den Vorstand. Der Vorsitzende beantragte, Hans Hartmann – er ist seit 1978 für die Sportabzeichenorganisation beim Kreissportbund tätig – zum Ehrenmitglied des Kreissportbundes zu ernennen, dafür gab es einstimmige Zustimmung.


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6:1 – FC Stadthagen jetzt Titelfavorit Mitschkers Truppe zaubert gegen den VfR Evesen / Timon Paasch mit Nasenbeinbruch in die Klinik Fußball (jö). Beim FC Stadthagen heißt es: Fertigmachen für die Landesliga. In der aktuellen Form ist die Mannschaft von Trainer Steffen Mitschker nämlich ein ganz heißer Favorit für die Bezirksliga-Meisterschaft. Der 6:1Sieg beim VfR Evesen war ein imponierender Triumphzug, bei dem die Platzherren mindestens eine Klasse schlechter waren. Dass bei ihnen Alexander Kohl, Timo Engwer und Tobias Feldmann fehlten, war keine Begründung für die eklatante Leistungsdifferenz. Der FC Stadthagen war es, der gestern mit seinem bärenstarken Spiel den Unterschied machte. Durch Treffer von Marcel Baluschek (14. Minute/Foulelfmeter) und Selim Kilinc (22. und 27.) führten die Gäste zur Pause bereits mit 3:1. Evesens Treffer hatte der unermüdliche Frederik Reygers mit einem Freistoß erzielt (46.). Kurios: Die Halbzeit wurde von Schiedsrichter Dominic Jürries um sieben Minuten vorverlegt, weil sich Evesens Timon Paasch einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte, lange behandelt werden musste und danach ins Krankenhaus eingeliert wurde. Die Seltener Einsatz: Ciro Miotti im Getümmel gegen Marius Mieruch, Ugur Cakir und Ercan Adsiz.

Foto: ph

fehlende Zeit wurde nachgespielt und nach 45 Minuten nur die Seiten gewechselt. Auf den Spielverlauf hatte der ungewöhnliche Ablauf kaum Einfluss. Evesen wurde nur kurzfristig etwas besser, musste sich aber schließlich dem FC Stadthagen beugen, der nach einer Stunde seine zwingenden Angriffe fast wie im Training herunterspulte. Mit dem 4:1 des erneut sensationell starken Thimo Krebs setzte der FC Stadthagen gegen den VfR Evesen die Torfolge fort (65.). Den Rest erledigten der überragende Guiliano Maione (72.) und Yasin Korkmazyigit (80.). Fazit: Steffen Mitschker hat seine ideale Formation gefunden. Die Abwehr mit Timo Kuhnert und Ugur Cakir als Innenverteidiger steht, Attila Boyraz macht im Mittelfeld die wichtigen Wege und Yasin Korkmazyigit entwickelt sich immer mehr zu einem perfekten Vorbereiter. VfR: Büscher, Reygers, Krebel, Paasch (38. Wirtz), Adsiz, Mieruch, Schröder, Humke, Kuris, Eugen Gutsch, Kahraman. FC: Miotti, Kuhnert, Cakir, Kilinc (67. Cuha), Baluschek, Korkmazyigit, Gaßmann, Maione, Boyraz, Tas, Krebs (76. Stapel).

„Das müssen wir erstmal verdauen“ Handball-Oberligist SG Hohnhorst-Haste verliert in eigener Halle deutlich mit 22:33 gegen den VfL Hameln Handball (hga). In eigener Halle unterlag Oberligist SG HohnhorstHaste dem VfL Hameln 22:33 (11:16). Es war ein klarer Favoritensieg, nicht unerwartet und erst in der zweiten Hälfte richtig deutlich. „Das müssen wir erstmal verdauen“, erklärte SG-Coach Jörg Schröder. Das Hauptproblem der SG: Es fallen zu wenig Tore aus den erarbeiteten Chancen. Dazu kam diesmal erschwerend, dass der Rückraum mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Martin Engel (28.) geschwächt wurde. „Unkonzentriertheit im Abschluss, schlechte Wurfposition, manche Würfe nicht gut vorbereitet“, zählte Schröder die Gründe für das Angriffsdesaster auf. So

könne man einen starken Torhüter nicht überwinden. Und der stand im Hamelner Tor, Frank Rosenthal erwies sich zeitweise als unüberwindliches Hindernis. Auf der anderen Seite war VfL-Coach Sönke Koß mit der Chancenverwertung nicht ganz zufrieden. „Nichtsdestotrotz haben wir überzeugend gewonnen. Ich denke, wir waren eine Klasse besser. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass wir zu schnell waren für Hohnhorst“, sagte Koß. Dabei war der Start nicht schlecht, 4:1 (8.) führten die SchröderSchützlinge in der Anfangsphase. Drei zu schlechte Abschlüsse und zwei Minuten später stand es 4:4 (10.), Hameln war wieder dran. Bis zum 5:7 (15.) parierte

SG-Torhüter Niklas Blomberg drei Siebenmeter, ehe in Hamelns Mannschaftsführer Oliver Glatz zum ersten Mal vom Punkt aus überwand. Ab dem 9:11 (21.) rächte sich die hohe Verschussquote der Schröder-Schützlinge. Da half auch die bis dahin ordentliche Abwehrleistung nicht weiter, Hameln nutzte die vergebenen Chancen schnell zu eigenen Treffern. Kurz vor der Pause schied Engel dann aus, mit einem 11:16 ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel bis zum 14:18 (38.) vor sich hin. Dann drehte der Hamelner Rückraum auf, beim 16:23 (45.) war das Spiel gelaufen. „Die Qualität von Hameln ha-

Abgeprallt: Die Abwehr des favorisierten VfL Hameln erweist sich als das erwartete Bollwerk. Am Ende fällt die Niederlage für die SG recht deutlich aus. Foto: hga

Konter des VfL verpuffen 1:3-Pleite bei SK Hansa Lüneburg Fußball (jö). Oberligist VfL Bückeburg ließ erneut die Chance ungenutzt, gegen einen schwachen Gegner Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Der Aufsteiger verlor beim Lüneburger SK Hansa unnötig mit 1:3. „Eigentlich lief doch alles wunderbar für uns“, fand VfL-Sprecher Murat Akgün. Bückeburg war mit 1:0 in Führung gegangen und hätte danach seine Konter ansetzen können. Doch die Gäste konnten diesmal nichts aus ihrer guten Ausgangsposition machen. Sie erspielten sich zu wenig Möglichkeiten und wirkten im Abschluss zudem äußerst unkonzentriert. Dabei hatte es in der 11. Minute doch so schön begonnen: Alexander Bremer zog ab, der Torwart hielt den Ball nicht fest, Bastian Könemann setzte nach und wurde gefoult. Den Elfmeter verwandelte Bremer zum 1:0. Doch der Rest war insgesamt unerfreulich. Der VfL Bückeburg stand zwar hinten gut in der Abwehr, ließ in der ersten Halbzeit kaum Lüneburger Torchancen zu. Vorne tat sich aber auch herzlich wenig. Bremer scheiterte mit einem Kopfball (20.) und Bastian Könemann bei einem Konter (29.) – das war alles. Nach der Pause lief es ähnlich unglücklich. Häufig fehlte die Genauigkeit beim letzten Pass. Obendrein versiebte der VfL Bückeburg nun zu viele Möglichkeiten. Burak Buruk (51.), Bastian Könemann (65.) und Bremer (66.) ließen Torchancen ungenutzt. Als Torwart Tim Engler den Schuss von Stefan Richter nicht unter Kontrolle bekam, glich Sebastian Kleatz in der 68. Minute mit seinem Nachschuss zum 1:1 aus. Zwei Minuten später ging Dennis Kramikov durch und erzielte die 2:1-Führung des LSK. Für das Lüneburger 3:1 sorgte in der 88. Minute Cakir Aidara. VfL: Engler, Pascal Könemann, Abram, Werner, Thom, Bremer, Fritsche (84. Buchwald), Buruk (75. Schmalkoch), Rinne, Steininger (84. Hattendorf), Bastian Könemann.

Alles passt: GWD siegt 33:22

Handball (mit). Zweitligist mann 4, Stenzel 4/4, Ban GWD Minden setzt seine Erben wir so nicht zu bie- Schröder. SG Hohnhorst-Has- 3, Engel 2, Wilhelms 2, folgsserie im „Goldenen Oktoten, gerade aus dem Rückraum“, meinte te: Pfaffe 5/2, Kirch- Neumann 2. ber“ fort. Beim sicheren 33:22 (13:10) über den VorjahresVierten VfL Bad Schwartau gab es den dritten klaren Mindener Sieg in Folge. „Jetzt können wir beruhigt in die Spielpause bis zum 1. NovemTriumph-Wochenende für Lauenauer Wittekindt-Schwestern / Auszeichnung als „beste Technikerin“ für Merle ber gehen“, freute sich GWD-Coach Ulf Schefvert. Katinka bewährte sich gegen Anschließend ging es mit Judo (nah). In der judobegeis- einem einzigen Wochenende wurde Merle als „beste Tech- trat sie gegen eine Niederlänterten Familie Wittekindt aus errangen die vier Schwestern nikerin“ beim Roland-Pokal in derin an und benötigte drei nicht minder starke Kontra- den GWD-Spielern zur geLauenau hält die Freude über jeweils Gold in ihren Alters- Bremen ausgezeichnet. Ihre Minuten, um ins Finale zu ge- hentinnen. In der Klasse bis 52 meinsamen Party mit den Fans die sportlichen Erfolge an. An und Gewichtsklassen. Zugleich größere Schwester Katinka langen. Dort war in Sekunden- Kilogramm ebneten drei Siege beim 9. GWD-Oktoberfest. freute sich über die Nachricht, schnelle die Entscheidung ge- den Weg ins Finale.Dort stieß „Heute hat alles gepasst: Ermit dem MTV Vorsfelde nun fallen: Ein sauberer Wurf – sie auf eine Bundeskaderath- gebnis, Zuschauerzahl und zeigte sich in der 2. Bundesliga antreten und Gold war perfekt. Die ei- letin. Beherzt schaffte sie eine Stimmung“, gentliche Überraschung aber erste Wertung, danach erfolgte GWD-Manager Horst Bredezu können. „Genial, geil und goldig“, folgte bei der Siegerehrung: konzentriertes aufpassen und meier nach der Festigung der kommentierte Mutter, Traine- Der 16-jährigen Lauenauerin angreifen über die verbleiben- ersten Tabellenposition hochrin und Betreuerin Katrin wurde der U 16-Techniker- de Kampfzeit. Gold stärkte zufrieden. Selbstbewusstsein und Wohl„Anfangs hatten wir ProbleWittekindt die „Ausbeute“ preis verliehen. Schwester Annika war in- befinden. me mit der defensiven Dezweier ereignisreicher Tage. Das Erfolgskleeblatt kom- ckung der Schwartauer. Aber Sie war mit drei Töchtern zum zwischen zum ersten Mal Bundessichtungsturnier der U beim Roland-Pokal auf die plettierte die jüngste Witte- nach einer Viertelstunde haben 16 und U 19 nach Bremen ge- Matte gegangen. In der Klasse kindt-Schwester im südnie- wir das Spiel breiter gemacht Dransfeld und die Partie immer besser in fahren, bei dem auch Hollän- bis 40 Kilogramm traten er- dersächsischen der und Belgier ihr Judokön- staunlich viele Mädchen an beim Wettkampf um den den Griff bekommen“, erklärte nen bewiesen. Merle fand sich und zeigten hochklassigen Start bei den Landeseinzel- der dreimalige GWD-Torin der U 16 in der stärksten Sport. Die junge Lauenauerin meisterschaften der U 14. schütze Sören Südmeier nach besetzten Gewichtsklasse mit ließ sich davon jedoch nicht Gleich neun Lauenauerinnen dem Abpfiff. GWD-Trainer 34 Gegnerinnen wieder und beeindrucken. Im Finale zeig- hatten sich auf den Weg ge- Ulf Schefvert benötigte in der begann hoch konzentriert und te sie sich geschwind und pfif- macht. Maike beendete die Tat rund 20 Minuten, um die personellen unter Beobachtung der Bun- fig. Nach vier harten und geforderten Kämpfe vorzeitig entscheidenden Goldiges Judo-Quartett: Maike (von links), Annika, Merle und Katin- destrainerin Jana Degenhardt. spannenden Minuten war der und holte sich das vergoldete Justierungen zur Lösung der Edelmetall. Aufgabe zu finden. Nach zwei schnellen Siegen Sieg geschafft. ka Wittekindt. Foto: pr.

„Genial, geil und goldig“


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20.15

Bad Nenndorf

Stadtführung durch die Bückeburger Innenstadt Treffpunkt vor der Tourist Information, Innenstadt, Bückeburg

Keinohrhasen nach dem gleichnamigen Film, Neues Theater, Hannover

FREIZEIT

Für einen kleinen Snack zwischendurch steht das Tropicana-Restaurant den Besuchern ebenfalls zur Verfügung.

Musical Night

Männer sind auch nur Menschen

15.00 Tanztee

mit Hausmusiker Jan, Parkhotel Deutsches

19.30 Taner

20.00

21.00

21.00

Posthardcore, EmoPunk, Bei Chez Heinz, Hannover

21.00

22.00

Smokin Joe Kubek & Bnois King

22.00

Einfach nur feiern

10.00

Pöttemarkt Der traditionelle hannoversche Pöttemarkt rund um die Marktkirche Marktplatz, Hannover

Kürbistag Schnitzen und Basteln, Wisentgehege Springe

15.00 Tanztee

mit Hausmusiker Jan, Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf 20.00

Werner Momsen Hamburgs bekanntestes Klappmaul, Bürgersaal im „Rathskeller”, Rehburg-Loccum

MESSEN & MÄRKTE 9.00 Flohmarkt

Parkplatz des E-Center, Bückeburg 11.00 - 16.00

Floh- und Trödelmarkt

Parkplatz WEZ-Markt, Porta Westfalica MUSIK 15.30

Peter Orloff & der Schwarzmeer Kosaken-Chor, Wandelhalle, Bad Nenndorf

NIGHTLIFE 21.00

Hannovers Single Party Nr. 1 mit DJ Nils, Brauhaus Ernst August, Hannover

VORTRAG & DISKUSSION 11.15

PW1, Porta Westfalica 22.00

Wild Boys Variete, Gop Bad Oeynhausen

Dr. Soulsurfer meets Mr. JuJu alias Soulseduction, 3Raum, Hannover

Pee Wee Ellis Assembly Er gilt als der Mann, der den Funk erfand, Jazz Club, Minden

Adolar, Käfer K

Ü-30-Party im Stadl, Agostea, Hannover

Handmade Rockklassiker, Oldies, Evergreens, Philharmonie, Hannover

Akyol

Gesprächskonzert im Rahmen des Festivals Yakamoz, Kunsthalle Faust, Hannover

GOP Varieté-Theater, Hannover

Agostea Vibration

Ein echter Höhepunkt ist die 70-Meter-Rutsche, die berauschenden Kurvenspaß garantiert. Von der geballten Wasserkraft können sich die Besucher im Strömungskanal überzeugen, während es im liebevoll gestalteten Kleinkindbereich etwas ruhiger zugeht. Im Sportbecken kann jeder fleißig seine Bahnen schwimmen, um den Körper etwas in Form zu bringen, bevor in einigen Wochen die Weihnachtsgans auf den Tellern liegt.

Herr Schulze und Herr Schröder

Move

14.30

Ein Tag im Stadthäger Tropicana mit seinem Innen- und Außenbereich ist fast wie eine kleine Urlaubsreise: Tropische Temperaturen, riesige Palmen, gemütliche Bambushütten und der Wasserspaß sorgen für Freizeitvergnügen, von dem die gesamte Familie etwas hat. Gerade jetzt, wo die Temperaturen kälter werden, ist das Verlangen nach warmen Stunden der Entspannung groß.

Stars. Hits. Live. Das Original! – Theater im Park, Bad Oeynhausen 20.00

14.30

10.00

GlasBlasSing Quintett

Lupinchen

mit dem Capitol DJ-Team, Hannover Concerts, Capitol, Hannover

Partyalarm im Club,

23.10.

Figurentheater Filou Fox Solo, ab drei Jahren, Figurentheaterhaus, Hannover

www.leben31.de

Stück über die Liebe mit Gören&Rabauken, Eisfabrik, Hannover 20.00

22.00

Ü40-Party Forever Young

Spaß und Entspannung für die Familie

Die zwölf Geschworenen

11.00

Bildergalerien von Partys & Gigs etc. auf

Comedy und Artistik, Hof des Springer Ratskellers, Springe 20.00

NIGHTLIFE 21.00

Keine macht den Dosen, Apollo, Schauspielhaus, Hannover 20.00

Spermbirds, 10 Nattern

SONNTAG BÜHNE

Hardcore, Punk, Café Glocksee, Hannover

Rock-Pop-Klassiker der 70er bis 90er, Frosch, Hannover

es spielt das KurEnsemble, Wandelhalle,

Wochenend-Tipp

21.00

Konzert, Sumpfblume, Hameln

Operettenwelt

Bacterial World

Die Tribüne, WerkstattGalerie Calenberg, Hannover 20.00

Hannover ganz groß

20.30

21.00

MUSIK

Have Blues, Will Travel, Blues Garage, Isernhagen

Rock`n Roll und Soulblues, Minchen, Bückeburg

Grüne Halle hinter Mc Donald‘s, Neustadt

Stadtrundfahrt,

Die Steptokokken, Gesang, Musik- und Stepcomedy, Die Hinterbühne, Hannover

20.00

MESSEN & MÄRKTE

HallenFlohmarkt für private Anbieter

Kürsche Clubvisite Hannover, Kulturpalast Linden, Hannover

Weekendparty Mit DJ Günther, Tanzlokal Salsa, Bad Nenndorf

Pöttemarkt Der traditionelle hannoversche Pöttemarkt rund um die Marktkirche Marktplatz, Hannover

Psychothriller von Sebastian Fitzek, Stadttheater Minden, Minden

19.00

20.00

7.00 - 16.00

FREIZEIT

von Johann Wolfgang von Goethe, Ballhof Eins, Hannover

Haus, Bad Nenndorf

Move GOP Varieté-Theater, Hannover

10.00

Clavigo

Wild Boys

Sonnabend, 22. Oktober 2011 | Seite 8

Rock Party Rockhouse, Hannover

Eiszeit am Deister und Süntel Vortrag von Angelika Schwager, Museum auf dem Burghof, Springe

WOCHENEND-NOTDIENSTE Apotheken Sonnabend:

Ärzte

Rinteln, Auetal:

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Allgemeinärztlicher Notdienst, Sa, So bis zum Folgetag 7 Uhr, Tel. 0 57 51/89 63 81, Rinteln Augenärztlicher Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/97 12 52, Hameln

Zahnärztlicher Notdienst von Hameln, Tel. 0 51 51/ 92 50 79

Neue Apotheke, Tel. 0 57 21/22 12 Am Markt 5, Stadthagen

Stadthagen, Nienstädt, Niedernwöhren, Wiedensahl, Samtgemeinde Lindhorst, Sachsenhagen, Bad Nenndorf, Rodenberg und Lauenau, Bückeburg, Obernkirchen

Rinteln, Bückeburg:

und Bad Eilsen samt Ortsteilen:

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Telefon 0 50 41/7 77 56, montags, dienstags und donnerstags von 18 bis 8 Uhr des Folgetages, mittwochs und freitags von 13 bis 8 Uhr des Folgetages, sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen von 8 bis 8 Uhr des Folgetages

Sa, So., Tel. 0 51 52/1 92 18. Augenärztl. Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/ 97 12 52, Hameln

Stadthagen und Umgebung:

B33-Apotheke, Tel. 0 57 51/91 85 95 Bahnhofstr. 33, Rinteln Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Flora-Apotheke, Tel. 0 57 23/8 16 74 Hauptstr. 34 a, Haste Sonntag: Stadthagen und Umgebung:

Rosen-Apotheke, Tel. 0 57 24/23 13 Neumarktstr. 15 - 17, Obernkirchen Rinteln, Bückeburg:

Julianen-Apotheke, Tel. 0 57 22/8 41 35 Bückeburger Str. 7, Bad Eilsen Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Linden-Apotheke, Tel. 0 57 25/84 48 Bahnhofstr. 22, Lindhorst

Sprechstunden in der Bereitschaftsdienstpraxis in der Rodenberger Rettungswache, Hans-Sachs-Straße 1 a, am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 12 Uhr und 17 bis 18 Uhr

Zahnärzte Sonnabend und Sonntag Stadthagen und Umgebung:

M. Schosland, Sprechzeiten: 10 - 12 Uhr, Notdienstelefon 0 15 25/62 22 24, Am Viehmarkt 17, Stadthagen Bückeburg, Obernkirchen, Bad Eilsen:

Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 72/5 43 46 00

Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Haste:

ZA Reher, Tel. 0 57 23/20 68, Finkenweg 33, Rodenberg Notrufe Rettungsdienst/Feuerwehr,

Tel. 1 12 (ohne Vorwahl) Frauenhaus Schaumburg,

Tel. 0 57 21/32 12 Kinder- u. Jugendtelefon,

Tel. 08 00/1 11 03 33, Mo - Fr 14 - 20.00, Sa 10 - 14.00, gebührenfrei Elterntelefon, Tel. 08 00/ 1 11 05 50 Telefonseelsorge, Tel. 08 00/ 1 11 01 11 oder Tel. 08 00/ 1 11 02 22, Tag und Nacht

Rinteln, Auetal:

Notruf bei Wildtierunfällen,

Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 70/4 92 24 31

Tel. 0 57 25/70 87 30 o. Tel. 01 71/6 83 10 00, Wildtier-Auffangstation Sachsenhagen


D IE F RAGE DER W OCHE

Seite9 | Sonnabend, 22. Oktober 2011

>>> FR AGE UND ERGEBNIS DER VORIGEN WOCHE:

Was machen Sie in den Herbstferien?

Ich arbeite.

67,3%

Ich mache Urlaub.

22,8% 9,9%

AKTUELLE UMFR AGE:

>>> Fühlen Sie sich fit für die nasskalte Jahreszeit? a) Ja, ich bin fit. b) Nein, ich muss etwas für meine Gesundheit tun. c) Ich weiß es nicht.

>>> Stimmen Sie ab auf www.sn-online.de oder www.schaumburger-zeitung.de oder www.landes-zeitung.de. Das Ergebnis dieser Umfrage lesen Sie am nächsten Sonnabend in „Hallo Schaumburg“.

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R EISE

Seite 10

Sonnabend, 22. Oktober 2011 | Seite 10

Wandern mit Badehose in der Dominikanischen Republik Von wegen „all-inclusive“: Der Karibikstaat bietet eine Menge mehr als nur Strandurlaub zum Pauschalpreis

Reisetipps zum Stöbern

HIN UND WEG l Anreise Air France fliegt dreimal pro Woche über Punta Cana nach Santo Domingo, Air Berlin fliegt Punta Cana und Puerto Plata an, Condor hat Punta Cana, Puerto Plata und Santo Domingo im Flugplan. Zubringer gibt es ab mehreren deutschen Flughäfen.

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VON UWE NESEMANN

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l Beste Reisezeit Reisezeit ist ganzjährig, allerdings muss man von Mai bis Juli mit Regen rechnen.

Mutprobe im Norden der Dominikanischen Republik: Wer wagt den Sprung in die Tiefe?

mus – das sind die Standbeine, die den Ostteil der Insel Hispaniola tragen. Doch die „DomRep“ leidet unter dem Ruf, ein „Karibikstaat für den kleinen Geldbeutel“ zu sein. Der Makel vom touristischen Ramschladen, vom Sonderangebot der Strandurlaube, lässt sich nicht so leicht ablegen. Gerade im Norden der Insel wurden riesige Hotelanlagen mit 500 und mehr Betten an die Strände gesetzt – vor allem für Urlauber aus den USA, Kanada, Westeuropa – oder neuerdings auch aus Russland. Das kann nicht jeder nachvollziehen. „Wir haben hier al-

les, was man sich wünschen kann“, schwärmt etwa Jan Becker, der als Tauchlehrer in Cabarete arbeitet, einem Örtchen, das so schön ist, dass man es erfinden müsste, wenn es nicht schon existieren würde. „Es gibt Traumstrände, ein Meer mit allen tropischen Fischen, es gibt die Berge, und es gibt die Wildnis.“ Und trotzdem, so schimpft der junge Mann, der seinerzeit aus Frankfurt hierher kam, würden die Urlauber immer noch in den umzäunten All-inclusive-Bettenburgen herumhängen und Land und Leute links liegen lassen. „Vielleicht, weil sie es nicht

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besser wissen“, sagt Carlos, der Touristen durch eine Landschaft führt, die er Nationalpark nennt. „El Choco“, die Schokolade, heißt das Gelände in der Nähe von Cabarete, weil der Boden hier überall jene rotbraune Farbe trägt, die man sich auch gut im Süßigkeitenregal vorstellen kann. Die Dominikanische Republik ist ein grünes Paradies mit zahlreichen Naturspektakeln. Da sind zum Beispiel die „27 Charcos de la Damajagua“, 27 Wasserfälle im Norden der Insel. Wer sich auf diese Wanderung begibt, zieht am besten gleich Badesachen an, zusätzlich SYLT

Dominikanisches Fremdenverkehrsamt

wird man mit Gummischuhen, Schwimmweste und Schutzhelm ausgestattet – denn es geht durch eine Wasserlandschaft. Manchmal reicht das Wasser nur bis zum Knöchel, dann wieder muss man durch das kühle, klare Gebirgswasser schwimmen. Und wer wieder ins Basiscamp will, der muss nicht nur schwimmen, sondern auch springen – von bis zu acht Meter hohen Felsen in den Wasserlauf hinein, dann die kleinen Wasserfälle auf dem Hosenboden hinunter. Ein feuchtfröhliches Abenteuer, das man verpasst, wenn man den ganzen Tag lang nur am Stand liegt.

l Impfungen Am besten vorher mit dem Hausarzt sprechen; empfohlen wird, ein Malaria-Standby-Präparat mitzunehmen. l Weitere Informationen www.godominicanrepublic. com www.domrep-24.de

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rgendwann kommen sie alle wieder nach Hause. Auch Tino Peralta ist wieder hier. „Ein M n a n muss dorthin zurückgehen, wo er herkommt“, sagt er mit hartem Lachen, und zeigt auf die Landschaft vor ihm. Dieses fruchtbare Land habe er von der Familie geerbt. Und deshalb sei er zurückgekehrt nach Salcero im Nordosten der Dominikanischen Republik. Tino war einmal so etwas wie ein Star, er war Bodybuilder und hat es damit in den USA zu manchem Erfolg gebracht. 1985 war er sogar „Mr. New York“. Gut vier Jahrzehnte lebte Tino am Hudson River – wie so viele seiner Landsleute. Sie verdienen dort viel Geld – viel mehr, als sie zu Hause bekommen. Dabei ist die Dominikanische Republik gemessen an ihrem Nachbarn Haiti ein reiches Land. Landwirtschaft, ein bisschen Industrie und vor allem der Touris-

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R EISE

Seite11 | Sonnabend, 22. Oktober 2011

Übernachten mit Rhein-Blick muss nicht teuer sein Jugendherbergen sind heutzutage oftmals in modernen Häusern an den schönsten Plätzen untergebracht l Luftig: Lauterbach

VON SOPHIE HILGENSTOCK

In der Jugendherberge Lauterbach in Thüringen kann man auf den Spuren Winnetous wandeln: Im „Urwald-Life-Camp“ auf dem Harsberg, das am Rande des UnescoWeltnaturerbes Nationalpark Hainich liegt, schlummern die Gäste in Baumhäusern in luftiger Höhe oder in Tipis (Übernachtung inklusive Halbpension ab 27 Euro).

D

urchgelegene Matratzen, trockenes Graubrot und saurer Hagebuttentee: Bei dem Gedanken an Jugendherbergen verzieht so mancher sein Gesicht. Völlig zu Unrecht: Mehr als hundert Jahre nach ihrer Gründung gibt es etliche Herbergen, die modernen Hotels in puncto Komfort und Lage den Rang ablaufen. l Modern: Berchtesgaden

In Berchtesgaden wird das Bild einer Jugendherberge auf den Kopf gestellt: Am Fuße der Alpen, inmitten von Grün, steht Deutschlands erstes Design-Hostel, das mit viel Farbe, Licht und natürlichen Materialien eine neue Ära der Jugendherbergsarchitektur einläutet. Statt in Stockbetten nächtigt man in Schlafkojen, die in die Wand gebaut wurden (pro Günstige Bleibe mit imposanter Aussicht: Zu Füßen der Jugendherberge in der Burg Stahleck liegt Nacht ab 16,90 Euro). das Weltkulturerbe Rheintal.

bleibt die Übernachtung (ab 19 Euro pro Nacht) in den beiden runden Häusern, von denen das eine einem Ufo, das anl Rund: Dahme Im schleswig-holsteinischen dere einem Hügel gleicht. Dahme punktet die Jugendherberge vor allem mit ihrer direkwww.jugendherberge.de/ ten Nachbarschaft zur Ostsee. jh/dahme Auf einer Steilküste zwischen Grömitz und Fehmarn gelegen, l Maritim: Bremen bietet die Herberge alles, was Einmal auf einem Schiff man für einen Urlaub an der übernachten – diesen Traum See braucht. Unvergesslich erfüllt die Jugendherberge Brewww.berchtesgaden. jugendherberge.de

Ob an Bord der „Weser“, im Mammutbau in Prora, im Designerhaus in Berchtesgaden oder in der runden Unterkunft in Dahme (von oben) – Jugendherbergen haben den Charme von Stockbetten längst verloren. DJH (5)

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men. „Die Weser“, Nachbau eines Raddampfers aus dem Jahre 1816, liegt auf dem gleichnamigen Fluss an der Bremer Weserpromenade Schlachte. Das Holzschiff kann bis zu 26 Gäste beherbergen, die in echten Kojen übernachten (ab 20,10 Euro) oder entspannt auf dem Sonnendeck liegen dürfen. www.bremen.jugendherbergen-nordwesten.de

l Romantisch: Bacharach

Weltberühmt ist die Jugendherberge Bacharach in Rheinland-Pfalz – und das nicht von ungefähr: Oberhalb des Rheins und umgeben von Weinbergen liegt sie in der romantischen Burg Stahleck aus dem 12. Jahrhundert. Die Nacht in einem der 168 Betten kostet ab 18,90 Euro. www.dieJugendherbergen.de

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Sonnabend, 22. Oktober 2011 | Seite 12

Ein Tisch für zwei im Gewächshaus mit Gourmetküche In Amsterdam gibt es einige Restaurants, in denen sogar die Architektur wahrhaft auf der Zunge zergeht VON BERT ENDRUSZEIT

G

roße Namen der Architekturgeschichte lassen sich nicht nur bei Streifzügen durch Städte entdecken: Wer in Amsterdam seine Schritte in die Fannius Scholtenstraat 10 lenkt, kann sich Arbeiten von namhaften Baukünstlern buchstäblich auf der Zunge zergehen lassen. Möglich macht das beispielsweise die nicht so ganz alltägliche Gaststätte „de culinaire werkplaats“ von Marjolein Wintjes und Eric Meuring. Wobei Werkplatz durchaus die richtige Bezeichnung ist, denn das kleine Ladengeschäft erinnert eher an einen Treffpunkt für kreative Köpfe als an ein Restaurant. Seit 2008 versuchen die beiden Inhaber hier, ihre Vision von moderner Ernährung zu vermitteln. „Wir wollen unseren Gästen eine Variante vom Essen der Zukunft zeigen“, erklärt Marjolein Wintjes, die von Haus aus Textilkünstlerin ist. Für die beiden ist das jedoch keine Mission, sondern eher eine Leidenschaft. Wintjes machte schon am Rande von Veranstaltungen mit extravaganten Menüs auf sich aufmerksam. Für Appetit auf Mode sorgte etwa – im wahrsten Sinne des Wortes – ein von ihr erdachtes essbares Kleid. Auch Architektur lässt sich wunderbar auf den Teller bringen. Für ihr aktuelles Menü in ihrem Restaurant nutzte Wint-

Augenschmaus: „De Kas“ und „de culinaire werkplaats“ setzen auf Kreativität – und auf essbare Architektur.

„De Kas“: Das Restaurant in einem ehemaligen Gewächshaus setzt auf Frische, es hat deshalb nur einen Hauptgang auf der Speisekarte. De Kas(2), Endruszeit (2)

jes gemeinsam mit Partner Meuring, einem Industriedesigner, das Schaffen niederländischer Bauhaus-Architekten. Auf diese Weise gibt es kulinarische Begegnungen mit den Städteplanern Jan Duiker, Dick Greiner, Siegfried Nassuth oder Piet Kramer. So wird das hausgemachte Graubrot zu Blö-

cken geschichtet, die an funktionale Bauten erinnern. Auf diese Weise lassen sich die einzelnen Menüpunkte realen Gebäuden zuordnen. Allen Gerichten gleich ist der konsequente Verzicht auf Fleisch – die rein vegetarische Herangehensweise gehört für die Avantgarde-Gastronomen

zum Konzept. Avantgardistisch ist auch die Art der Rechnung. Während für die Getränke Festpreise gelten, soll jeder Gast nach dem Essen selbst entscheiden, was ein fairer Preis für diese „kulinarische Inspiration“ sein könnte – und nur der wird bezahlt. Ein Konzept, das augenscheinlich funktioniert

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Die „Macher“ der Gourmet-Tage.

Vom 11. November bis zum 19. November 2011 stehen im größten mecklenburgischen Ostseebad Kühlungsborn zum zehnten Mal die Gourmet-Tage auf dem Programm. Auf Initiative des Gourmet-Vereins Kühlungsborn werden kulinarische Köstlichkeiten wieder durch außergewöhnliche Kultur umrahmt.

Aquamarin, Hotel Wilhelmine, das Hotel Vier Jahreszeiten sowie der herzogliche Wartesaal in Heiligendamm. Highlights des kulinarischen Events sind die vielfältigen Themen-Abende, die von Kunst- und Kulturaktionen umrahmt und begleitet werden. Gaumen, Auge und Ohr können sich an jedem Abend der Gourmet-Tage in einem anderen stilvollen Haus des Ostseebades verwöhnen lassen. Das beliebte „Hopper-Menü“ bietet die seltene Möglichkeit, die einzelnen Gänge in verschiedenen Häusern einzunehmen. Die Transfers sind organisiert und im Preis von 59 Euro enthalten. Dabei werden jeweils drei verschiedene Hotels angefahren. Alle Häuser bieten individuell kreierte „Themenabende“ mit vier oder fünf Gängen an. Ob Themen-Abende oder Hopper-Menü: Die Preise liegen zwischen 59 und 69 Euro. Attraktiv in Preis und Leistung für KurzurlaubInteressierte ist das Arrangement „GourmetWochenende“. Es beinhaltet zwei Übernachtungen in einem der teilnehmenden Gourmet-Hotels, ein reichhaltiges Frühstücksbüffet, einen Themenabend und ein „Hoppermenü“ nach Wahl sowie die Nutzung des hauseigenen Sauna- und Wellness-Bereiches zum Preis von 228 Euro pro Person im Doppelzimmer.

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und ebenso wie die Speisen die Besucher überzeugt. Ihre Vision wollen Marjolein Wintjes und Eric Meuring nicht nur den „normalen“ Restaurantbesuchern nahebringen. Sie organisieren auch Workshops für solche, die ihre Ernährung einmal ganz anders gestalten wollen. Bei ihrer Arbeit können die Inhaber auf fachkundige Hilfe setzen. „Bei uns arbeiten Studenten von Kunsthochschulen und angehende Food-Designer“, sagt Wintjes. „Es ist ein spannendes Experiment.“ Auch für Außenstehende soll das bald nachvollziehbar werden. Ungewöhnlich ist auch das Amsterdamer Restaurant „De Kas“, das in einem ehemaligen Gewächshaus untergebracht ist. Vor rund zehn Jahren in der Kamerlingh Onneslaan 3 mit Chefkoch Ronald Kunis eröffnet, setzt das Lokal auf konsequente Frische. Zum Selbstverständnis gehört die minimalistische Speisekarte – an jedem Tag wird nur ein Hauptgang angeboten. „Wenn ich Frisches nutzen will, geht das nur auf diese Weise“, sagt Kunis, der zuvor in einem Londoner Sternerestaurant arbeitete. Einen Michelin-Stern könne er angesichts dieser kleinen Auswahl nicht bekommen, erzählt Kunis. Den agilen Koch scheint das jedoch nicht zu stören, und der rege Zuspruch gibt ihm recht. Die Atmosphäre ist ohnehin einzigartig: Die weitläufigen, ehemaligen Gewächshäuser bieten viel Platz, auch für größere Gesellschaften. Licht und Luft gibt es reichlich. Vor Ort können die Gäste die verwendeten grünen Zutaten auch direkt sehen, schließlich wird vieles unter dem gleichen Dach angebaut. Zu verdanken ist das Restau-

rant dem Spitzenkoch Gert-Jan Hageman, der sich nach 20 Jahren „umgeben von weißen Fliesen unter Neonlicht“ das Lokal seiner Träume schaffen wollte. Der Gewächshauskomplex aus dem Jahr 1926 im Frankendael Park erschien ihm dafür bestens geeignet. Hageman baute ihn mithilfe von Stadt, Freunden und seiner Familie in ein Restaurant inmitten eines Kräutermeeres um. Fünf Jahre brauchte er dafür, heute ist er Lokaleigentümer und Gemüsebauer in einer Person. Wie im Garten fühlt sich auch so mancher Bewohner des Amsterdamer Wohnviertels GWL-Terrein, das als erstes autofreies und nach umweltfreundlichen Gesichtspunkten entwickeltes Viertel der Niederlande gilt. Schon vor rund 150 Jahren wurde das Gelände für die Wasserversorgung der Stadt genutzt. Prachtvolle Backsteingebäude umhüllten bis zu sieben riesige Dampfmaschinen. Eine davon ist noch heute ein interessantes Schaustück. Mit dem Bau neuer Pumpstationen verloren die technischen Bauwerke ihre Funktion. Schritt für Schritt entstanden auf dem Gelände Wohnhäuser unterschiedlicher Größen. Ein Hingucker ist das sogenannte Hotel de Windketel. Es dürfte das kleinste Hotel Amsterdams sein, auf 48 Quadratmetern und drei Etagen bietet das achteckige Ziegelbauwerk Platz für zwei Erwachsene und ein Kind. Für den Umbau zur heutigen Verwendung schlossen sich zehn Eigentümer aus der Nachbarschaft in einer Kooperative zusammen.

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l Restaurants www.deculinairewerkplaats.nl www.restaurantdekas.nl www.gwl-terrein.nl www.windketel.nl l Weitere Informationen Niederländisches Büro für Tourismus und Convention (NBTC), Postfach 27 05 80, 50511 Köln Tel. (0221) 925 71 70 www.holland.com


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S PÄTLESE

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Sonnabend, 22. Oktober 2011 | Seite 14

„In die Pilze“

Diesen Kandidaten kennt man nicht nur aus der Zeitung

VON JOHANNA MALECKI

E

Spätlese-Mitarbeiter Uwe Toepfer berichtet von seinen vielfältigen Erfahrungen im Kommunalwahlkampf

N

ein, zu einem Platz im Samtgemeinderat hat es nicht gereicht. Mein Ausflug in die Kommunalpolitik endete mit der Einsicht, dass ein Nobody mit fast 72 Jahren mehr benötigt als Enthusiasmus und guten Willen. Die Mühe war vergeblich, aber nicht umsonst. Mir war daran gelegen, mit den Wählerinnen und Wählern in Kontakt zu kommen. Deshalb entschloss ich mich von Haustür zu Haustür zu gehen. Am Schluss hatte ich an acht Tagen mit mehreren Hundert Menschen gesprochen, mal kurz und bündig, mal ausführlich. „Gut, dass Sie den Mut aufbringen!“ „Ja, es wird Zeit, dass sich etwas ändert!“ „Ich traue Ihnen das zu!“ – Lippenbekenntnisse? Eher sind es Unzufriedenheit und Verdrossenheit mit den jetzigen Verhältnissen, die die Menschen ändern möchten und doch lieber anderen die Initiative überlassen. Sie beobachten Zustände genau, sind aber eher zögerlich und ängstlich, vielleicht auch bequem. Als Mitglied einer Wählerinitiative will ich mich frei von parteipolitischen Bindungen einmischen und erfahren, ob der von Außenstehenden so häufig geäußerte Frust gegenüber „denen da oben“ gerechtfertigt ist. Und ich möchte den Mund aufmachen und kein Nick-August sein. Noch ist es ein langer Weg, der mich durch mehrere Dörfer meiner Samtgemeinde führen wird.

Menschen berichten von Sorgen und Nöten Und dann begegne ich schlicht Menschen, jungen, älteren, mit ihren alltäglichen Sorgen und Nöten, den Vorbehalten gegenüber der Politik und deren Repräsentanten. So erfahre ich von dem Elend des U., der sich dafür entschuldigt, dass er gestern „abgestürzt“ sei. Das Gespräch mit P. gibt mir zu denken, da er eine Beteiligung an der Wahl kategorisch ablehnt. Nein, seine Erfahrungen mit und in der Kommunalpolitik seien abschreckend und frustrierend. Und ganz zum Schluss des ersten Tages treffe ich auf Frau S., die sich in diese Dorfidylle zurückgezogen hat, gezeichnet von schwerer Krankheit, dem Leben aber zugewandt. Sie wird zur Wahl gehen, selbstverständlich. Mein Wahlauftakt war mehr als nur Werbung für den Kandidaten, eher Nachbarschaftspflege. Ein weiterer Tag. Das Haus ist fast zugewachsen, die Tür könnte einen Eimer Farbe vertragen. Eine Katze sitzt dösend auf dem Fenstersims. Gebeugt am Stock erscheint der Bewohner mit schlohweißem Vollbart. Freundlich be-

Im Wahlkampf von Haustür zu Haustür unterwegs: Kandidat Uwe Toepfer und sein „Assistent“ Kater Stummel. Foto: pr. trachtet er meinen Flyer, auf dem mein „Assistent“ Kater Stummel um Sympathie wirbt. Ein Lächeln spielt um seine Lippen. Ob er zur Wahl gehen wird? „Ja, selbstverständlich,“ sagt er, das sei für ihn Bürgerpflicht. Nebenan werkelt ein junger Mann, 18 bis 20, an einem etwas abgetakelten PKW herum. Als ich mich vorstelle, ruft er noch zwei Kumpel, die in der Garage an einem anderen Auto beschäftigt sind. „Wählen?“ Nein, sie haben keinen Bock. „Wozu Politik?“ Überflüssig. Sie reparieren lieber kaputte Autos, machen sie wieder flott, um sie wieder zu verkaufen. Frau D. öffnet die Tür. Obwohl wir einander fremd sind, erzählt sie spontan ihr bewegendes Schicksal. Mehr als 20 Jahre schon pflegt sie ihren schwerkranken Mann zu Hause, erwähnt ihre eigene Krankengeschichte und äußert ihren unbedingten Willen, das Leiden ihres Mannes zu lindern, immer mit der Hoffnung im Hinterkopf, dass da noch ein Licht in der Dunkelheit brennt. „Man muss im Leben kämpfen, um ein Ziel zu erreichen,“ ist sie überzeugt. Wahlen und Mandate werden da nebensächlich. Ihre Geschichte dürfte keine Debatte im Kommunalparlament wert sein. Ein letzter Besuch bei jenem Bürger, der seit längerer Zeit schon sein neues, altes Eigenheim renoviert. „Ich wähle nie! Alle sind Verbrecher!“, sagt er ablehnend. Auch mein energischer Protest ändert nichts an seiner Meinung. „Die wollen nur ihren eigenen Vorteil,“ behauptet er, der schon seit 20 Jahren

hier wohnt. Gewählt hat er noch nie. Zum Schluss des Gesprächs fügt er überraschend hinzu: „Aber die Leute hier sind super. Es ist das beste Dorf in Deutschland!“ Passt das zusammen? Ein paar Tage später bin ich im Dorf mit dem kleinsten Schützenfest der Welt. Meine Wahlwerbung beginnt in einem Seniorenheim. Es ist halb sechs und die Bewohner sitzen beim Abendessen. Ob es unter den Bewohnern noch einige gibt, die an der Kommunalwahl teilnehmen werden? Die Pflegekraft zuckt mit den Schultern. „Die meisten wohl nicht“, meint sie flüsternd und deutet damit deren Krankheitszustand an. Unvermittelt ruft sie in den Saal: “Frau T., möchten Sie wählen?“ Die Angerufene schüttelt den Kopf, ohne Messer und Gabel außer Acht zu lassen. „Und Sie, Frau J.?“ Auch wieder ein Kopfschütteln. „Wissen die Bewohner überhaupt etwas von der Kommunalwahl?“, frage ich. „Soweit sie Zeitung lesen, aber sonst?“ ist die Antwort. Mit gemischten Gefühlen verlasse ich das Haus.

Der Kandidat sprachlos im Regen „Gott wird es schon richten,“ sagt die junge Frau und gibt mir zu verstehen, dass sie nicht wählen wird. Meinen Einwand, sie gebe damit doch jegliche Entscheidung über Wohl und Wehe der Gemeinde aus der Hand, begegnet sie mit dem entwaffnenden Argument, dass alle Menschen vor Gott gleich seien. Ich bleibe sprachlos. Es beginnt zu regnen. Ich

kehre in eine Bäckerei ein, um einen „Coffee to go“ zu trinken. Die ältere Verkäuferin hinter dem Tresen verwickelt mich in ein längeres Gespräch über die Arroganz von Politikern im Allgemeinen und deren Unfähigkeit im Besonderen. Es ärgert sie, dass Maßnahmen über Verkehrsberuhigungen in ihrem Dorf so wenig mit den Einwohnern abgestimmt worden sind. Ähnlich ablehnende Haltungen gegenüber den politischen Gremien und ihren Vertretern, die so wenig offen und verständnisvoll, dafür so viel mehr distanziert und besserwisserisch agieren, äußern meine späteren Gesprächspartner. Da berichtet die ältere Dame von den Erfahrungen ihres Mannes, dessen Vorschläge immer wieder gnadenlos aus parteiideologischen Gründen „abgeschmettert“ wurden; da erzählt das junge Gemeinderatsmitglied, wie seine Bemühungen um eine sachgerechte Ausstattung der Feuerwehr auf betonharten Widerstand gestoßen seien. Das nächste Dorf dehnt sich weit über den Hang nach Süden. Es ist merkwürdig: Obwohl ich für mich als Kandidat werbe, wirkt mein Erscheinen eher wie ein Knopfdruck. Die Geschichten sprudeln aus den Menschen heraus, kleine Begebenheiten, manchmal tiefe Gedanken oder traurige Ereignisse. Wie sagte der Pfarrer gestern? „Es ist richtig und wichtig, dass Sie zu den Leuten gehen. Wir als Kirche müssten das eigentlich auch tun. Aber wir sind zur ,Sitzkirche‘ geworden.“ Und folglich die Politiker zu Sitz-Abgeordneten. Kaum ist

die Wahl vorüber, verschwinden sie hinter dem undurchsichtigen Nebel politischer Geschäftigkeit. Der Wahltermin nähert sich. Heute begleiten mich meine beiden Assistenten Johannes und Marlon, beide 15, um in der größten Siedlung der Samtgemeinde die letzten Materialien zu verteilen. Es ist brütend heiß. Wir gehen getrennte Wege. Und wie schon zuvor sind es die unterschiedlichen Begegnungen mit den Einwohnern, die diesen Fußmarsch so einzigartig machen. Klingeln. Keine Antwort. Dann eine weibliche Stimme aus dem Off: „Wer ist da?“ Ich antworte mit meinem Sprüchlein: „Wollte mich Ihnen als Kandidat für die Kommunalwahl vorstellen.“ „Das tut mir aber leid,“ antwortet sie, „ich komme gerade aus dem Bad. Aber“, fügt sie hinzu, „ich werde Sie in guter Erinnerung behalten.“ Wie auch immer. Etwas später treffe ich auf einen älteren Herrn in Boxer-Shirt, der seinen Rasenmäher knatternd durch den Vorgarten schiebt. Und er hat Zeit, stellt sein lärmendes Gerät ab und outet sich im Gespräch als „Alt-Deutscher“, wie er sagt, der mit seinen 80 Jahren noch gute Erinnerungen an jene unseligen Zeiten hat, als er mit seinen Altersgenossen für Sieg und Heil durchs Gelände tobte. Nein für Wahlen habe er keine Zeit, meint er. Ändern werde sich ohnehin nichts. Und auf die Frage, was sich ändern soll, hat er nur ein Achselzucken übrig. Geschafft!

s gibt sie wieder: Steinpilze, Pfifferlinge, Maronen, Sand- und Birkenpilze. Meine Oma Marie hat mir, als ich ein kleines Schulmädchen war, in den heimischen Wäldern die Pilze gezeigt, erklärt, mich daran riechen lassen, auf Ecken mit Moos und den Vollmond hingewiesen und vor dem giftigen Knollenblätter- und Fliegenpilz, Giftreizker und Satanspilz gewarnt! Einmal, in den Herbstferien fuhr Oma mit dem Fahrrad „in die Pilze“ – es gab ja so viele. Meine Cousine Erika, damals sieben Jahre, und ich wollten auch gern suchen. Das Rad hatte aber nur einen Gepäckträger, und der Pilzwald lag einen bis zwei Kilometer entfernt. Oma überlegte – fand die Lösung! Erika kam auf den Gepäckträger, Oma fuhr langsam, ich rannte nebenher. Als ich nicht mehr konnte, wurde getauscht, und so weiter. Auf dem Heimweg musste auch Oma laufen, weil das Fahrrad mit Körben und Beuteln voller Pilze behängt und beladen war.

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Bucheckernsammeln

Interesse kollidiert mit Ohnmacht Fazit: Interesse für die politische Zukunft ihrer Gemeinde ist bei den Menschen bedingt vorhanden. Misstrauen, Gefühle von Ohnmacht und geringer Wertschätzung sind häufig Grund für ihre Wahlenthaltung. Auch Desinteresse und Gleichgültigkeit – öfter bei jüngeren – verursachen Distanz zum politischen Geschehen. Überdies überlagern menschliche Probleme und Schicksale oft alles andere und bieten keinen Platz für so Banales wie Kommunalwahlen. Auf der anderen Seite bevorzugen die Menschen Vertrautes. Gesichter und Namen sind ihnen Garant für Inhalte, die nicht immer bekannt sein müssen. Und ich erinnere mich an die Worte eines Bürgers, der von viel Kumpelei und Kungelei sprach. Meine Rolle als Werber einer Wählerinitiative verblasste im Laufe der acht Tage mehr und mehr hinter der schlichten Funktion eines Zuhörers, der sich Zeit nahm für ein persönliches Wort. „Schön, dass Sie vorbeigekommen sind, sonst kennt man die Kandidaten ja nur aus der Zeitung,“ war ein nicht selten gehörter Satz.

VON JOHANNA MALECKI

B

ei einer Radtour durch den Pollhäger Wald erinnern mich die Bucheckern an den Herbst 1948. Lebensmittel und Geld waren knapp. Für Bucheckern konnte man Öl oder Homann-Margarine eintauschen. So liefen mein Vater und zwei Brüder, damals neun und elf Jahre alt, in den Pollhäger Wald, um zu sammeln. Auf ein mitgenommenes altes Bettlaken fielen die von den unteren Ästen geschüttelten kleinen Früchte. Das Suchen zwischen den vielen trockenen Buchenblättern auf dem Waldboden war sehr mühsam. Mit den gefüllten Beuteln schwitzend zu Hause angekommen, bemerkte mein Vater entsetzt, dass seine alte, geklebte Nickelbrille fehlte! Zu der damaligen Zeit war eine neue Brille kaum zu beschaffen. Die Brüder wurden zurück in den Wald geschickt, die Brille zu suchen. Die Eltern hatten wenig Hoffnung, es dämmerte auch bereits … Doch dann kamen die Jungen fröhlich mit der im Laub gefundenen Brille zurück! Erfreut holte unsere Mutter vom Hausschlachter Knoblauchwurst für die ganze Familie.

HÖREN & SEHEN Programmtipps für die 43. Woche vom 22. bis 28. Oktober 2011 Sonntag, 23. Oktober NDR-Info, 11.05 Uhr. Zwischen Haff und Kap Horn. Dietmar Grassmucks Odyssee führt von Ostpreußen bis in das wieder vereinigte Deutschland. Das Erste, 17.30 Uhr. Krach mit Oma. Drei Omas und die dazu gehörigen Mütter hat der NDR über mehrere Wochen begleitet.

Montag, 24. Oktober DRK, 21.33 Uhr. Kriminalhörspiel: Der Flüsterer. Bei der 40-jährigen Lehrerin Simone klingelt eines Nachts das Telefon. Flüsternd verlangt ein Unbekannter, er müsse sie jetzt bei der nahen Autobahnbrücke sehen. Wenn sie nicht käme, würde etwas Schreckliches passieren.

Dienstag, 25. Oktober NDR-Fernsehen, 20.15 Uhr. Visite: Prostata-Krebs - bessere Blasenkontrolle durch neues OP-Verfahren; zu wenig Kalium und Magnesium: Mineralstoffmangel gefährdet das Herz.

ken in Deutschland. 50 Jahre nach dem Anwerbeabkommen erleben wir in Deutschland eine zunehmend selbstbewusste türkischstämmige Community zwischen Trotz und Gelassenheit, Abschottung und Aufbruch.

Mittwoch, 26. Oktober DRK, 19.30 Uhr. Schwarzrotgold mit Halbmond. Die Tür-

Freitag, 28. Oktober DLF, 10.10 Uhr. Lebenszeit. Tel.: (0 08 00) 44 64 44 64 toe


B ABYGLÜCK

Seite15 | Sonnabend, 22. Oktober 2011

Anja und Matthias Romeike aus Stadthagen freuen sich über ihre Tochter! Emilia ist am 4. Oktober um 14.38 Uhr im Stadthäger Klinikum geboren worden und wog bei ihrer Geburt 3710 Gramm bei einer Länge von 54 Zentimetern.

Sam-Damian Dunker ist am 10. Oktober um 23.50 Uhr im Krankenhaus Bückeburg zur Welt gekommen. Bei seiner Geburt wog er 3330 Gramm und war 50 Zentimeter groß. Seine Eltern Henrike Dunker und Patrick Luckenbach aus Minden freuen sich sehr.

In jeder Woche erblicken im Kreiskrankenhaus Stadthagen und im Krankenhaus Bethel in Bückeburg sowie in der Klinik in Hameln Babys das Licht der Welt. In „hallo Schaumburg“ stellen wir die Familien im „Babyglück“ immer sonnabends vor. Die Bilder der Schaumburger Neubürger sind zudem im Internet unter www.sn-online.de zu sehen.

Francesca Blome (3230 Gramm, 53 Zentimeter) ist ein bisschen früher als erwartet „Ein großer Sonnenschein wurde uns gegeben!“ Am 15. September am 12. Oktoum 16.35 Uhr ist Lilli Paschke (3210 Gramm, 50 Zentimeter) in Ha- ber in Bückemeln zur Welt gekommen. Die Eltern Annecatherine und Jan Paschke burg zur Welt gekommen. sind überglücklich. Ihre Schwester Fabienne und die Eltern Benjamin und Yvonne Blome aus Rinteln sind total glücklich.

Am 13. Oktober um 14.34 Uhr hat Lucas Pascal Neugebauer (3720 Gramm, 54 Zentimeter) in Bückeburg das Licht der Welt erblickt. Bruder Leon Maurice und die Eltern Jennifer Mähl und Marc Neugebauer aus Obernkirchen freuen sich riesig.

Marlene und Jörg Mellinghausen sind überglücklich über die Geburt ihres Kindes! Linus (3740 Gramm, 56 Zentimeter) ist am 10. Oktober um 10.50 Uhr in Stadthagen auf die Welt gekommen. Mächtig stolz auf seinen kleinen Bruder ist Jonas (4).

Am 10. Oktober um 4.26 Uhr ist Johanna Deguillage (3960 Gramm, 56 Zentimeter) in Bückeburg zur Welt gekommen. Die Eltern Julia und Sylvain Deguillage sind überglücklich.

Am 29. September um 10.24 Uhr ist Mia Florine (3380 Gramm, 54 Zentimeter) im Krankenhaus Bethel in Bückeburg zur Welt gekommen. Ihre Schwester Sarah und die Eltern Nicole Scholz und Marcus Schmidt aus Bückeburg freuen sich riesig.

„Hallo! Hier ist Luke Joel Großklaus. Ich bin am 13. Oktober um 1.05 Uhr in Bückeburg mit einem Gewicht von 4480 Gramm und einer Größe von 59 Zentimetern zur Welt gekommen!“ Die Eltern Jana und Benjamin Großklaus aus Rinteln freuen sich über die Geburt ihres Sohnes.

Am 6. Oktober um 17.54 Uhr kam Jonas, der Sohn von Nicole und Dirk Bergmeier, in Stadthagen auf die Welt. Die Startwerte des kleinen Lüdersfelders betrugen 4530 Gramm und 56 Zentimeter.

„Für uns hat sich ein Herzenswunsch erfüllt: Unsere kleine Luisa Resech ist da!“ Am 15. Oktober kam sie um 1.17 Uhr in Bückeburg zur Welt! Sie wog 2920 Gramm und maß 50 Zentimeter. Die Eltern Stefanie und Frank Resech aus Hille freuen sich sehr.

Bennet Georg Ackmann (3600 Gramm, 53 Zentimeter) ist am 13. Oktober um 21.35 Uhr zur Welt gekommen. Seine Schwester Lotta und ihre Eltern Laura und Sven Ackmann aus Rinteln sind überglücklich.

Wenn aus Liebe Leben wird, trägt das Glück einen Namen: Inna Luna Nehrmann. Mit 3400 Gramm und 52 Zentimetern besitzt sie die Anmut und Schönheit ihrer Mama Susanne und das Grübchen ihres Papas Marcus aus Bückeburg. Um Punkt 12 Uhr nahm Inna Lunas erste Reise am 11. Oktober im Krankenhaus Bethel ein Ende.


Wochenende

U NTERHALTUNG

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SUDOKU

S I L B E N R ÄT S E L Aus den Silben sind 20 Wörter zu bilden, deren vierte und erste Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Zitat von Augustinus ergeben. ap - bach - bär - ca - cas - chen - de - des - ein - eis - es fel - fen - fer - for - gel - hä - ho - hu - in - ins - ka - ke kre - la - me - mer - mo - na - na - ne - nel - now - of os - pan - pli - ra - rad - re - re - renz - ri - sa - säu - se see - sen - ser - ser - sig - sis - tanz - tär - te - the - tor tran - um - vat - vo - was - zont

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Auflösung der letzten Woche:

Das Zahlenspiel für Kreuz- und Querdenker – ein leichtes für Einsteiger – ein schwierigeres für Profis. Die Spielregeln: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass – in jeder Zeile – in jeder Spalte – in jedem 3x3-Kästchen – alle Zahlen von 1 bis 9 stehen. Auflösung in der Ausgabe am kommenden Wochenende.

leicht

Sudoku: leicht

schwer schwer

1. Gestalt aus „Othello“ 2. chemische Verbindung

Um die Ecke gedacht: S T R U M P F T H E R M E

3. Gatte der Helena

© DEIKE PRESS 4211

4. älteste Kraftmaschine 5. Komponist der Operette „Pariser Leben“ 6. Vorbehalt; Sonderrecht 7. Koordinate eines Punktes 8. südamerikanischer Allesfresser

UM DIE ECKE GEDACHT

9. Korallentier

Waagerecht: 1. der edlen Tropfen traubige Kinderstube 11. wird bezüglich umfallender Säcke in China diskutiert 12. vierhufiger Azubi 14. solcherart gepolter Tisch beschreibt diesjährige Sommertemperaturen 15. dabei trägt man Kartons oder Kostüme 16. was ist das denn für ’ne Pflaume? Jetzt aber dalli, dalli! 17. er hat einen ebenso gefährlich leichten Schlaf wie Hunde 19. begleitet ihren Gatten zum übermütigen Eistänzchen 21. absolut nicht mehr blutjung 22. wenn Sie Trine durcheinanderbringen, können Sie dieses Chemiewort erringen 24. wenn Fortsetzung folgt, ist dies Fortsetzung 26. befindet sich direkt über dem Handelsplatz für zweifelhafte Ware 29. Hymne aus der Modebranche 31. was für eine Dreckschleuder! 32. wurde nicht nur dem Nachwuchsmusiker in die Wiege gelegt 34. der Schickeria sieht man buchstäblich an, wie sie ist 35. ist es im Diktat das Ende der Geduld, hat die Geduld des Lehrers ein Ende 37. aus reiner Einsamkeit: in das schreibt man so kurz 38. teilweise ist Xanthippe noch heute total angesagt 40. auch zum Grillen dient er dem Heimchen an ihm 41. wenn Ann die Banausen verlässt, bleibt der andere Teil dieser Bauernkupplerin übrig 43. frei ist diese Frau zwar nicht, aber sie bewegt sich auch nicht untituliert in Adelskreisen 45. Schau-

10. das Innewohnen 11. Unpaarzeher 12. Schreiber, Schriftführer 13. zuständige Behörde 14. Sitzmöbel der italienischen Renaissance 15. Gesichtskreis 16. forellenartiger Speisefisch 17. Stadt in Brandenburg 18. Tagfalter 19. Transformator 20. Halbleiterbauelement Auflösung des Silbenrätsels von letzter Woche: 1. Einkommen, 2. Saraband, 3. Schabe, 4. Inland, 5. Nowitzki, 6. Drolerie, 7. Nofretete, 8. Illimani, 9. Chamäleon, 10. Taufliege, 11. Adrenalin, 12. Litewka, 13. Lunation, 14. Eisacktal, 15. Sangrita, 16. Frederic, 17. Roselith, 18. Enveloppe, 19. Unterton ES SIND NICHT ALLES FREUNDE, DIE EINEN ANLACHEN.

spieleralbtraum, vom Laster gezogen 48. Bezeichnung für den zweiten Gatten? 50. Verschlucken dieses Stockes führt zu besonders aufrechter Haltung 51. sollte mehr als einen Vogel haben, um in Norddeutschland erkannt zu werden 52. Buchstabensalat beim Steno führt zum stürmischen Geräusch 53. Spannkraftprotz aus Belanglosigkeit 54. Adelstitel für einen direttore d’orchestra Senkrecht: 1. Zimmerpflanze, die dem botanischen Laien ein cannabisschen spanisch vorkommt 2. dolce vita lag ihm mehr als saures Kaiserleben 3. aus der Heliperspektive einer der bunten Francetourtupfen 4. alte Schadstoffresteuntersuchung 5. kam aus der Feder von Kruse und aus dem Eis 6. einer Xanthippe würdiger Tonfall für Reklamationen 7. mit seiner Hilfe vermeidet die Katze den heißen Brei 8. Inbegriff von inbegriffen 9. dafür wollen wir den Griechen ein H vormachen 10. das ist eine Frage der Hautfarbe 13. ist stets mit Geräusch verbunden, und wird laut Busch daher oft nicht schön gefunden 18. steht beim süddeutschen Sündenbock ihren Mann, schmerzt im Norden aber genauso 20. ist mit der Ware gewissermaßen Ton angebend 21. zum Aus-der-Haut-Fahren: Mormonenmekka 23. das trägt die eigentliche Verantwortung dafür, dass manche

Schülerarbeiten so rot aussehen 25. des langen Liedes kurzer Film 27. braucht zum Dichten der Dichter mitnichten 28. bedenke, Frau: Stein bist du und zu Stein kannst du wieder werden 30. die Schwanenschwester steht im Memelsand 31. aus reiner Menschenkenntnis: Dort wird dem Durst abgeholfen 33. wir suchen was für den Zahn 36. küsst sie nicht Dichter, sondern Astrono1

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C A E N S T A B P I L L E

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E R L E A R E S E R P E L

men? 39. Bilderbuchbegriff, bekannt von blauen Augen 42. bei seiner Herstellung kann es bestenfalls zu Saumseligkeit kommen 44. Gattin vom Mann im Mond? 45. zum Kummerbund passendes Gefühl 46. Geber, der ein Geschenk erhalten kann 47. ein Spielplatz in Amerika 49. das kann jeder sein oder ein Er auf der Eil of Dingsda 50. Trommelinhalt

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P E I N E K A R O S A A R

52 54 1606891

hallo Schaumburg vom 22.Oktober 2011  

Eine Sonderveröffentlichung der Schaumburger Nachrichten

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