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Unglaublich dreist oder psychisch krank? Gericht lässt Ladendieb auf Geisteszustand untersuchen / Stadthäger wird immer wieder rückfällig Stadthagen/Bückeburg (ly). Einmal hat er nur drei Wochen nach einer Verurteilung erneut lange Finger gemacht, einmal dauerte es fünf Monate. Und beim Amtsgericht in Stadthagen liegen schon wieder zwei Anklagen wegen Diebstahls vor. Was ist los mit dem Stadthäger? Warum beeindrucken ihn Strafen nicht? Und wie erklärt sich die hohe Rückfallgeschwindigkeit? Für Rechtsanwalt Reiner Wötzel, der den 25-Jährigen verteidigt, gibt es nur zwei Erklärungen: „Entweder haben wir es mit jemandem zu tun, der unheimlich dreist ist – oder er hat eine psychische Störung.“ Jens Rass, Berufungsrichter

am Bückeburger Landgericht, hat die Hauptverhandlung zunächst ausgesetzt, um ein psychiatrisches Gutachten über den Geisteszustand des Angeklagten (neun Vorstrafen) einzuholen. Geklärt werden soll die Frage, ob der Mann auf der Anklagebank zurechnungsfähig ist. Allein im Bückeburger Prozess geht es um vier Ladendiebstähle, zwei in Stadthäger Geschäften, zwei in Bückeburg. In drei Fällen hatte es der Langfinger auf DVDs abgesehen, einmal ließ er zwei Schokoriegel und ein Getränk mitgehen. Gesamtwert der Beute: mehr als 300 Euro. Und das ist wohl nur die berühmte Spitze des Eisbergs. „Vermut-

lich wird mein Mandant nicht jedes Mal erwischt, wenn er ,vergisst‘ zu bezahlen“, räumt Anwalt Wötzel ein. Für den 25-Jährigen steht viel auf dem Spiel, auch deshalb die Untersuchung. Falls der Gutachter ihn nicht als schuldunfähig einstuft, könnte er im Gefängnis landen. In dem Verfahren, das zurzeit läuft, hatte das Amtsgericht Stadthagen in erster Instanz vier Monate Haft verhängt. Weil die Staatsanwaltschaft ebenfalls Berufung eingelegt hat und nun „eine deutlich höhere Strafe“ fordert, kann daraus mehr werden. Darüber hinaus droht der Widerruf einer Bewährung. Das wären weitere sechs Monate. Wie ein Damo-

klesschwert schweben über dem Stadthäger zudem jene zwei Anklagen, über die demnächst verhandelt wird. Leicht hatte es der Ausländer bisher nicht in Deutschland, wo er nur geduldet ist. „Meine Mutter hat mich hängenlassen, meinen Vater kenne ich nicht“, erzählt der Angeklagte. Als Kind kam er ins Heim, lebte später auf der Straße und anschließend wieder im Heim, eingestuft als verhaltensgestört, bevor er mit 15 nach einem Wutanfall in die Jugendpsychiatrie verlegt wurde. Heute lebt der 25-Jährige von seiner Familie getrennt. Er bekommt Gutscheine und 30 Euro Taschengeld, die Wohnung zahlt das Amt.

Eine offizielle Arbeitserlaubnis wird dem Stadthäger verwehrt, die ausländerrechtliche Situation gilt als ungeklärt, Dokumente fehlen. Einen Job annehmen darf er nur, wenn sich sonst niemand findet, er ist sozusagen allerletzte Wahl. „Er ist hier geboren und hat keinerlei Rechte“, sagt sein Bewährungshelfer. Der Angeklagte führt häufig Selbstgespräche und glaubt, an einer Art Kleptomanie zu leiden. „Das hat sich zu einer Sucht entwickelt“, sagt er und fügt hinzu: „Wie ein zweites Ich.“ Dagegen spricht, dass der 25-Jährige meistens gezielt Sachen stiehlt, die sich gut verkaufen lassen.

Großklinikum: Diskussion wird schärfer Landkreis (r). Der Ton in der Diskussion um das geplante Großklinikum wird schärfer. Die Teilnahme an einer Podiumsveranstaltung, zu der der Kreisverband der Grünen, die Gewerkschaft ver.di und die „Bürgerinitiative gegen den Klinikumstandort Vehlen“ am Mittwoch in den Stadthäger Ratskeller geladen haten, sagten Vertreter des Klinikum-Gesellschafters Pro Diako und des Landkreises Schaumburg ab, da sie nicht als Teilnehmer sondern nur als Zuhörer eingeladen worden waren. Bei den Kritikern des Klinikums stößt das wiederum auf völliges Unverständnis. 4 Seiten 4 und 5

Im „RaceDom“ geht es um Zeiten und Runden Niedersachsen Kart Cup: Jugend im Kartverein „Schaumburg Racing“ bewährt sich im Finallauf / Jugendmannschaft sucht noch Sponsor Stadthagen (sk). Die Jugendabteilung im Kartverein „Schaumburg Racing“, zu Hause im „RaceDom“ Stadthagen an der Gubener Straße, ist erst ein halbes Jahr alt, und schon haben sich deren Fahrer bewährt. Im Finallauf des Niedersachsen Kart Cup im „RaceDome“, das von der Stadthäger Kart Event & Veranstaltungsmanagement organisiert wurde, belegte Team I der Nachwuchs-Rennfahrer mit Dominik Biechert (11) aus Pollhagen und dem Hagenburger Maxi Siese (12) den fünften Platz. Team II mit Dennis Schoppe (10) aus Bodenwerder und Damon Bödecker (14) aus Laatzen erreichte immerhin Platz 8.

Beide Jugendteams starteten mit ihren Gefährten in Konkurrenz zu acht Erwachsenen-Teams. Das sah Trainer Jens Gewers aus Nienstädt nicht als Nachteil, sondern als gute Schule für die jungen Fahrer. Gewers: „Besser lernen die das nicht.“ Den Rennsieg des Tages trug das Team „Kart Center Hildesheim“ davon, das außerdem Gesamtsieger des Niedersachsen Kart Cups wurde. Die Jugendmannschaft im Verein „Schaumburg Racing“ sucht übrigens noch einen Sponsor, nach dem sich die Mannschaft dann benennen würde. Interessenten können sich bei Andreas Biechert unter der Telefonnummer (0178) 5 67 82 46 melden. 4 Bilder auf sn-online Tempo auf der Strecke: Mit quietschenden Reifen werden die Kurven absolviert.

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Fabelwesen verzaubern die Innenstadt Stadthagen: Gutes Wetter lockt viele Besucher zu „Stadthagen zeigt Dir die Sterne“ Stadthagen (kle). Schwer zu sagen, was am Freitag vergangener Woche bei der Veranstaltung „Stadthagen zeigt Dir die Sterne“ in der Stadthäger Innenstadt mehr geleuchtet hat: Die geheimnisvoll schimmernden Fabelwesen von „Act & Acting“, die durch die Straßen streiften, oder die Kinderaugen, die sie mit ihrem Auftritt reihenweise zum Strahlen gebracht haben. Umringt von zahlreichen Familien, Bummlern und Passanten, die sich in und um die geöffneten Läden drängten, verzauberten die bunten Gestalten aus „Eis“, „Blättern“ und „Feuer“ den sternenverzierten Marktplatz. Entsprechende Begeisterung bei Holger Schulz, Vorsitzender des organisierenden Vereins Stadtmarketing Stadthagen: „So dürfte es gerne jedes Jahr laufen. Das Wetter ist großartig, und nicht nur die Stadt ist voll, sondern auch die Geschäfte.“ Diese hätten in diesem Jahr noch mehr eigene Aktionen in die Late-Night-Shopping-Veranstaltung eingebracht. Besonders erfreulich sei für ihn, dass offenbar auch viele Gäste von außerhalb Stadthagens zu Besuch waren. „Dieses Jahr bis 22 Uhr zu öffnen, war sicher die richtige Entscheidung.“ In der Stadt trafen die Besucher nicht nur auf Fabelwesen, sondern auch auf mobile Musiker, die an Saxophon, Magisch leuchtende Fabelwesen ziehen durch die Innenstadt – zur Freude der jungen Besucher. Foto: kle Posaune, Akkordeon und Schlagzeug die InnenstadtbeFür noch mehr Licht wäh- mit seiner Show. Dabei zeigte zumindest dann, wenn das Seil sucher mit bekannten Ever- rend des Abends sorgte der er, dass Seilspringen nicht nur erst lichterloh in Flammen greens unterhielten. Feuerkünstler Felix Krainau etwas für kleine Mädchen ist – steht.

Sonnabend, 12. November 2011 | Seite 2

Mit Laternen und Fackeln M it Laternen und Fackeln durch die bunt beleuchtete Stadthäger Innenstadt: Am Laternenumzug der Schaumburger Nachrichten am Aktionstag „Stadthagen zeigt Dir die Sterne“ haben sich viele Kinder, Eltern und Großeltern beteiligt, um bei Marschmusik um die Häuser zu ziehen. Leuchtende Stern-Motive zogen über die Häuserfassaden am Marktplatz, während dieser sich mit den Teilnehmern des Laternenumzugs füllte. In herbstlicher Atmosphäre wartete bei einsetzender Dämmerung Lars Roßdeutscher mit seinem Sohn Robin auf den Beginn des Zuges. „Meine Laterne habe ich mit meiner Oma gebastelt“, sagte der Siebenjährige. Auch die vierjährige Mia trug eine bunte, selbst gebas-

telte Laterne vor sich her. „Mama und ich haben die zusammen gemacht“, erklärte sie. Janne, Merle und Meike standen ohne Laternen auf dem Marktplatz. „Die trägt die Oma“, sagte die siebenjährige Meike. Mit ihren drei Enkelkindern war die Großmutter extra für den Laternenumzug aus Rusbend gekommen. Die glitzernden und mit Herbstblättern verzierten Leuchten wurden bei Beginn des Marsches dann aber doch noch an die Enkelkinder überreicht. Für die musikalische Begleitung des Laternenumzugs sorgte der Spielmannszug aus Meinsen-Warber. Mit traditioneller Marschmusik leiteten die Musiker die Laternengänger durch die Stadthäger Innenstadt. jw

Mit Laternen und Fackeln geht es durch die bunt beleuchtete Stadthäger Innenstadt. Foto: rg

Geocacher unterwegs E inheimische und Gäste haben sich bei „Stadthagen zeigt Dir die Sterne“ auf Schatzsuche in der Kreisstadt begeben. Bei „Intersport Kreft“ standen 35 GPS-Geräte zur Verfügung, die an die Teilnehmer verteilt wurden. Markus Gründel, der professionelle Geocaching-Touren organisiert, gab allen eine Einweisung – danach konnte es sofort losgehen. Sieben Stationen galt es in der Folgezeit

zu finden. An jeder fanden die Cacher eine Zahl vor, die zum Öffnen des finalen Sternencaches benötigt wurde. „Wir haben die Verstecke so gewählt, dass sie auch Anfänger gut finden“, erklärte Gründel. Ausgestattet mit GPS-Geräten, verschlug es die modernen Schnitzeljäger in der Folgezeit unter anderem auf den Wall, zur Schule am Schlosspark oder in die Nähe des Friedhofes. par


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Am 9. November Weichenstellung für die nächsten fünf Jahre rollt der Bagger an

Bückeburg: Mehrheit setzt auf Bildung, Stadtentwicklung, Umwelt, Finanzen und Beteiligung

Bückeburg (bus). Den Themen Bildung, Stadtentwicklung und Umwelt kommen herausHelpsen: Kirche wird abgerissen ragende Positionen in einer Vereinbarung zu, mit der die aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP gebildete Mehrheitsgruppe des Bückeburger Stadtrates die kommunalpolitischen Weichen für die bevorstehenden fünf Jahre gestellt hat. Die während der in den „Eveser Krug“ einberufene konstituierende Gruppensitzung in großem Einvernehmen gefasste Abmachung berücksichtigt zudem die Bereiche Verkehr, Energie, Finanzen und Bürgerbeteiligung. Wie die Sprecher Bernd InAusgerechnet am 9. November: Die frühere katholische Kirche wird dem Erdboden gleichgemacht. Foto: gus singer (SPD), Cornelia Laasch

(Grüne) und Joachim Reinke (FDP) einmütig betonten, handelt es sich bei der Neuauflage des Stadtrat-Bündnisses keineswegs um eine Zweckgemeinschaft. „Viele von uns kennen sich persönlich schon seit langer Zeit und in kommunalpolitischen Fragen existiert eine große gemeinsame Substanz“, gab das Trio zu verstehen. Beim Thema Bildung gilt die Hauptaufmerksamkeit der Gruppe vor allen Dingen Kindern und Heranwachsenden – „von null Jahren bis einschließlich Grundschule“, wie die Sprecher erläuterten. Bei den Jüngsten gehen die Bestrebungen dahin, dem tatsächlichen Bedarf gerecht zu werden. Was

Helpsen (gus). Der Abriss der einstigen katholischen Kirche auf dem Bergkrug ist am Mittwoch begonnen worden. Gegen 10.30 Uhr brachten Mitarbeiter des Abbruchunternehmens Döpke einen Bagger in Position, der allerdings noch eine ganze Weile stillstand. Zunächst entfernten die Arbeiter nämlich einerseits Dinge wie die Kirchenglocke, die noch anderweitig Verwendung finden sollen. Zudem trugen die Männer das Dach ab, unter anderem, weil die Glaswolle, die der Dämmung des Kirchenschiffs gedient hatte, gesondert zu entsorgen ist. Bereits am frühen Nachmittag waren alle Ziegel entfernt, lediglich das Gebälk war noch von der Dachkonstruktion übrig. Dann rückte die Stunde des Baggereinsatzes in greifbare Nähe. Mit einem Greifer riss die Baumaschine von der Turmseite her und mit beein-

Bei der Aral-Tankstelle wurde ein Firmenschild eingeschlagen. Weiterhin wurden auch diverse Pkw beschädigt. Auf dem Parkplatz Weseranger wurden mindestens zwei Fahrzeuge mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. In der Breiten Straße sowie der Krönerstraße wurden an jeweils zwei Autos die Außenspiegel abgetreten. Auch in der Karlstraße wurde von einem Auto ein Außenspiegel abgetreten. Hier wurde eine schlanke männliche Person bei der Tat beobachtet. Am Freitag gegen 22.30 Uhr stellte eine 20-jährige Rintelnerin ihren Pkw Opel

druckender Geräuschkulisse die ersten Mauern nieder. Am Montag sollen alle Arbeiten erledigt sein. Damit ist das Gotteshaus knapp ein Jahr nach seiner Entweihung schon endgültig Geschichte. Grund für die Schließung war laut Bistum Hildesheim die gesunkene Zahl an Katholiken in der Umgebung in den vergangenen Jahren. Im November 2010 erfolgte der Profanierungsgottesdienst mit der Entnahme der Reliquien aus dem Altar. Dasselbe geschah in Nienstädt mit der katholischen Kirche. Die Katholiken beider Orte besuchen jetzt die St.-Joseph-Kirche Stadthagen. Pläne, was mit dem freien Grundstück geschehen soll, gibt es bereits. Die Gemeinde Helpsen weist aber darauf hin, dass noch nichts spruchreif ist. 4 Bilder auf sn-online.de

nach Auffassung der Gruppe nicht an einer Quote festgemacht werden kann. Zudem soll auf komplette Ganztagsschulen hingewirkt und der tatsächliche Elternwille hinsichtlich einer Integrierten Gesamtschule ermittelt werden. „Damit definitiv Klarheit herrscht, was gewünscht wird.“ Bei den Stadtentwicklungsperspektiven zeichnet sich eine Abkehr von großflächigen Neubaugebieten ab. „Wir wollen mehr als bisher der demografischen Entwicklung gerecht werden sowie die Nutzung vorhandener Substanzen und Flächen forcieren“, hieß es zu diesem Vereinbarungspunkt. Zum Stichpunkt „Umwelt“ notierten

die Politiker im Allgemeinen das Bestreben nach weiterer Renaturierung und im Speziellen das Vorhaben „Schlossbach“, der im Stadtgebiet Zug um Zug – die Gruppenvertreter: „Wo der Zugriff möglich ist“ – eine naturnahe Gestaltung erfahren soll. Im Segment „Verkehr“ finden sich als Schwerpunkte der weitere Ausbau des Radwegenetzes in der als „fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichneten Ex-Residenz, die Aufrechterhaltung der Schulwegsicherheit und – auch mit Blick auf die Einführung von Bürgerbussen – Optimierungen im „Öffentlichen Personennahverkehr“.

Mehrere Autos und Scheiben beschädigt Rinteln: Polizei sucht Zeugenhinweise / Betrunkener greift Passanten grundlos an Rinteln (rd). In der Nacht von Freitag auf Sonnabend vergangener Woche ist es im Stadtgebiet zu einer Reihe von Sachbeschädigungen gekommen. Auf dem Gelände der Sparkasse Schaumburg wurde die Sandstein-Sonnenuhr umgeschmissen. Sie zerbrach in drei Teile. An der Bahnhofs-Apotheke wurde die Hinweistafel für den Apotheken-Notdienst beschädigt. In der Waldkaterallee schmissen unbekannte Täter ein vermutlich zuvor entwendetes Fahrrad in das Schaufenster eines Secondhand-Geschäfts. Dadurch wurde die äußere Scheibe der Doppelverglasung zerstört.

Corsa in der Straße In den Holzäckern in Höhe Hausnr. 6 am Fahrbahnrand ab. Als sie am Samstag gegen 13 Uhr dorthin zurückkam, stellte sie fest, dass ihr Pkw beschädigt worden war. Augenscheinlich war ein anderer Verkehrsteilnehmer beim Rückwärtsfahren gegen ihr Fahrzeug gestoßen und entfernte sich dann unerlaubt von der Unfallstelle. Zeugen, die Angaben zu den genannten Vorfällen machen können, sollten sich mit der Polizei, (0 57 51) 9 54 50, in Verbindung setzen. Am Freitag um kurz nach 20 Uhr fiel ein 20-jähriger Rintelner unrühmlich auf. Be-

reits um diese Uhrzeit stark alkoholisiert griff er grundlos unbeteiligte Passanten an und verletzte drei Personen. Zwecks Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen und dem Polizeikommissariat Rinteln zugeführt. Er versuchte sich immer wieder, dieser Maßnahme zu entziehen. Auf der Dienststelle trat er dann einem eingesetzten Beamten noch zweimal gegen das Bein. Nun muss er sich zusätzlich zu den Körperverletzungen auch noch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Nacht verbrachte er in der Zelle.

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„Größte Sorge, ob Pro Diako das leisten kann“ 160 Zuhörer bei Podium zum Thema Großklinikum in Stadthagen / Heftiger Streit um Vertreter der Gesellschafter Landkreis (ssr). Der Konflikt um das geplante Großklinikum Schaumburg nimmt immer schärfere Töne an: Warum keine Vertreter der Klinikum-Gesellschafter Pro Diako und des Landkreises Schaumburg anwesend seien, ist am Dienstagabend während der Podiumsveranstaltung „Was für ein Krankenhaus braucht Schaumburg?“ erstaunt gefragt worden. Rund 160 Zuhörer waren zu dieser Veranstaltung des Kreisverbands der Grünen, der Gewerkschaft ver.di und der „Bürgerinitiative gegen den Klinikumstandort Vehlen“ (BI) in den Stadthäger Ratskeller gekommen. Die Grünen-Kreisvorsitzende Marion Lenz beantwortete das namens der drei Veranstalter so: „Selbstverständlich waren die eingeladen, aber als normale Teilnehmer, nicht auf das Podium.“ Vertreter von Landkreis und Pro Diako hätten daraufhin schriftlich erklärt, sich jeder Debatte zu stellen, „aber nur unter gleichberechtigten Bedingungen, also als Vertreter auf dem Podium“, und ein Kommen abgelehnt. „Schade“, kommentierte

Christina Steinmann von der Bürgerinitiative fordert kompromisslos die Suche noch einem neuen Standort. Lenz: „Ich hätte mir gewünscht, dass die hier einfach mal zuhören, da hätten sie eine Menge lernen können, was die Bevölkerung will.“ Christina Steinmann brachte als BI-Vorsitzende die „größte Sorge“ zum Ausdruck, dass Pro Diako wegen Kapitalschwäche schon die Investition „nicht leisten“

könne. Es gebe Informationen, so ein weiterer BI-Vertreter, dass die Commerzbank als vorgesehener Kreditgeber zurückzuziehen gedenke. Daher seien bereits Verhandlungen mit dem Unternehmen Agaplesion gAG im Gange, das dem Vernehmen nach bis zu 30 Millionen Euro des Pro-Diako-Investi-

tionsanteils von 35 Millionen Euro übernehmen solle. Das Land hat 95 Millionen Euro als Förderung zugesichert. Dass Pro Diako auch beim Betrieb des Großklinikums dauerhaft finanzielle Probleme bekommen werde, ergänzten mehrere Podiumsteilnehmer. So kritisierte Jan Bergmann von der ver.di-Be-

Farr und Eppmann: Klinikum-Kritiker haben offenbar Angst vor unseren Sachargumenten Landrat: BI lässt Thema „in sehr persönliche Dinge“ abgleiten / „Ziehen alle rechtlichen Register“ Landkreis (ssr). Als „unangemessen“ hat Landrat Jörg Farr kritisiert, von den Veranstaltern des Klinikum-Podiums am vergangenen Dienstag im Stadthäger Ratskeller nur zum Zuhören, nicht aber auf das Podium eingeladen worden zu sein. Auch Claus Eppmann, Geschäftsführer der Krankenhausprojektgesellschaft, zeigte sich „enttäuscht“. Sachgerecht wäre es gewesen, wenn Grüne, ver.di und Bürgerinitiative (BI) „die offenen Fragen auch an uns als Gesellschafter gestellt hätten“, sagte Farr am Mittwoch vor Journalisten. Beide zeigten sich „zu je-

der Debatte bereit, aber unter gleichen Diskussionsbedingungen“. Offenbar hätten die Veranstalter aber „Angst vor unseren Sachargumenten“, so Eppmann. Ohnehin lasse speziell die BI „die komplexe Sachproblematik mittlerweile in sehr persönliche Dinge abgleiten“, klagte Farr. So fänden sich auf der Internetseite „sumpfklinik.de“ inzwischen völlig inakzeptable Äußerungen über Eppmann wie etwa „Der lügt, wenn er den Mund aufmacht“. Weiter sei da von „Filz, Korruption und Ämterpatronage“ die Rede.

Was den Standort Vehlen angeht, habe es vom Landkreis vermittelte Gespräche zwischen BI und Bundeswehr gegeben. Letztgenannte habe der BI dabei nachgewiesen, dass alle alternativen Vorschläge wegen der Einflugschneisen ungeeignet seien. „Über dieses Ergebnis hüllen die Kritiker aber den Mantel des Schweigens“, attackierte der Landrat. Dass die Gegner mit Blick auf den Standort vor Gericht ziehen wollen, stehe diesen offen, so Farr. Das jüngst von der BI vorgelegte „Rechtsgutachten“ entspreche „naturge-

mäß vornehmlich der Interessenlage des Auftraggebers, um den Klageweg beschreiten zu können“. Das Niedersächsische Sozialministerium als Genehmigungsbehörde habe hingegen jüngst schriftlich bestätigt, die Planer hätten sich „mit den maßgeblich betroffenen Belangen auseinandergesetzt“, es liege „kein offenkundiger Verstoß gegen das Abwägungsverbot vor“. Der Landkreis werde „alle rechtlichen Register ziehen, eine zeitliche Verzögerung durch einen juristischen Streit zu vermeiden“, kündigte der Erste Kreisrat Klaus Heimann an.

Foto: rg triebsgruppe am Krankenhaus Rinteln, das Großklinikum als Schwerpunktklinik zu konzipieren sei völlig falsch. „Dieser Markt ist in unserer Region doch ringsum abgegrast.“ Der Stadthäger Allgemeinmediziner Friedhelm Henze nannte ein Beispiel: „Eine optimale Schlaganfall-Abteilung gibt es in Minden, in Vehlen

so was noch mal hinzustellen, heißt Geld zu verbraten.“ Die bessere Alternative wäre „ein bestens gemanagtes Haus der Grund- und Regelversorgung.“ Betriebswirtschaftlich katastrophal negativ auswirken werde sich durch den „dezentralen Standort“ auch das Wegbleiben von Patienten aus dem Süden, Osten und Nordosten des Landkreises. Der Bückeburger Allgemeinmediziner Andreas Schulz klagte von Pro Diako „endlich die noch ausstehende Antwort auf die Frage ein, wo die fünf Millionen Euro Steuergeld als Planungskostenzuschuss geblieben sind.“ Unter tosendem Beifall forderte Steinmann: „Es muss ein neuer Standort gesucht werden.“ Gegen den jetzigen in Vehlen werde die BI auf jeden Fall vor Gericht ziehen. Außer den genannten Aspekten sprächen gegen Vehlen vor allem auch unmäßig hohe Kosten der Erschließung und eine schlechte verkehrliche Anbindung. Der Stadthäger ver.di-Vorsitzende Thomas Schmidt forderte einen Bürgerentscheid über das Ob und Wo eines Großklinikums.

Geld fließt nach Prüfung „Indirekte Unterstellung absolut daneben“

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bsolut daneben“ ist nach den Worten von Landrat Jörg Farr die „indirekte Unterstellung der GrünenKreisvorsitzenden Marion Lenz, fünf Millionen Euro Fördergeld des Landes zu Planungszwecken seien eventuell nicht sachgerecht verwendet worden.“ Bevor „auch nur ein Cent bezahlt wird“, so Farr, verlange das Niedersächsische Sozialministerium „genaueste Planungen und Kalkulationen“. Diese würden in Hannover sorgfältig geprüft. Im zweiten Schritt seien „die verauslagten Mittel per Rechnungslegung auf Heller und Pfennig

nachzuweisen“. Erst dann fließe Fördergeld, berichtete der Verwaltungschef. Dieser wies darauf hin, dass zudem gar nicht Pro Diako, sondern die Evangelische Krankenhaus Bethel gGmbH Bauherrin und Empfängerin der Fördermittel sei. Auf die Frage, warum die Gesellschafter des Großklinikums die Verwendung der fünf Millionen Euro nicht veröffentlichen, sagte Eppmann: „Prinzipiell hätten wir nichts dagegen, wir wollen aber nicht immer wieder bewusste Fehlinterpretationen befördern.“ ssr

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Der Herbst ist bereits da, der Winter steht vor der Tür – Jahreszeiten, in denen jedes Dach besonderen Belastungen durch Sturm und Schnee, Schlagregen und Frost ausgesetzt ist. Wie jedes Auto vor der kalten Jahreszeit wintertauglich gemacht wird, so ist es jetzt höchste Zeit, auch die „Verkehrssicherheit“ des Dachs zu prüfen. Ein gründlicher DachCheck vom Profi ist die beste Möglichkeit für einen wirksamen Schutz vor bösen Überraschungen. Bei einer gründlichen Untersuchung auf Mängel lernen Bauherren und Hausbesitzer den Zustand ihres Dachs kennen. Sie können – falls nötig – rechtzeitig vorsorgen, um größere Schäden und Kosten zu vermeiden. Doch aussagekräftig und effizient ist der DachCheck nur, wenn er durch einen professionellen und kompetenten Dachhandwerker-

Mit einem Dach-Check können Hausbesitzer rechtzeitig vorsorgen, um größere Schäden und Kosten zu vermeiden. Foto: pr. Fachbetrieb durchgeführt wird. Bei der Inspektion werden alle Teile des Dachs auf ihre einwandfreie Funktion geprüft. Dazu gehören die gesamte Dachdeckung sowie alle Dach-Systemteile: zum Beispiel die Dachentwässerung, Anund Abschlüsse, Vorrichtungen

zur Begehung und zum Schneefang. Das Prüfungsergebnis hält der Dachhandwerker in einem Bericht fest und erarbeitet Vorschläge für Pflege- und Instandsetzungsarbeiten einschließlich einer Kostenschätzung. Der Wartungsvertrag mit ei-

nem Dachhandwerker geht einen Schritt weiter: Zusätzlich zur regelmäßigen Inspektion werden kleinere Mängel wie schadhafte Dachpfannen, Undichtigkeiten an Dachdurchgängen und Anschlüssen sofort behoben. Die Regenrinnen und Fallrohre werden gereinigt. Mit einem Wartungsvertrag wird größeren Schäden wirksam vorgebeugt. Das komplexe und wichtige Bauteil Dach bleibt so über lange Zeit in optimalem Zustand. Das gesamte Gebäude, seine Substanz und der materielle Wert bleiben auf Dauer gesichert. Daher empfehlen die Experten nicht ohne Grund, einen Wartungsvertrag mit einem Dachhandwerker-Fachbetrieb abzuschließen. Entsprechende Musterverträge sind beim Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks und auch bei der Kreishandwerkerschaft Schaumburg erhältlich, Telefon (0 57 21) 7 70 91. r


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„Das ist eine lächerliche Skandalisierung“ Pro Diako: Eigenfinanzierung gesichert

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ur um einen Standort zu verhindern, ist den Gegnern jedes Mittel recht, ein ganzes Unternehmen zu diskreditieren, indem dessen Bonität infrage gestellt wird.“ So scharf hat Claus Eppmann, Chef der Krankenhausprojektgesellschaft, Äußerungen von BI-Vertretern angegriffen. Diese hatten gesagt, der KlinikumTräger Pro Diako sei kapitalschwach und verhandele daher mit der Firma Agaplesion gAG. Diese solle 30 der 35 Millionen Euro Eigeninvestition für das Klinikum übernehmen, hatte es aus den Reihen der BI geheißen. Dazu teilten Heinz Kölking und Michael Schwekendiek, Geschäftsführer der Pro Diako gGmbH, am Mittwoch schriftlich mit: „Selbstverständlich ist die Finanzierung der Eigenmittel von 35 Millionen Euro gesichert.“ Trotz der „ständigen Wiederholungen“ blieben die Spekulationen,

dass die Realisierung des Projekts durch Pro Diako nicht gewährleistet sei, falsch. Eppmann ergänzte, die Behauptung, die Commerzbank sei als potenzieller Kreditgeber ausgestiegen, sei „absoluter Unfug“. Zwischen Pro Diako und Kreditinstituten habe es in dieser Sache gar keine direkten Verhandlungen gegeben. Vor allem aber sei es „eine lächerliche Skandalisierung, stinknormale Vorgänge so zu behandeln“, hielt Eppmann der BI vor. Im hart umkämpften Gesundheitsmarkt liege es „in der Natur der Sache“, dass sich gemeinnützige Unternehmen wie etwa Pro Diako und Agaplesion „dort, wo es strategisch sinnvoll ist, verbünden, um mehr Marktstärke zu erreichen“. Pro Diako sei in Niedersachsen stark, Agaplesion in Hessen und Nordrhein-Westfalen: „Deswegen reden wir miteinander“, so Eppmann. ssr

Grass, Chanel und Hexen Vorbereitungen für 850-Jahr-Feier des Klosters Loccum (ade). Musikalisch und literarisch, spirituell und weltlich, festlich und durchaus auch touristisch soll es im Loccumer Kloster in 2013 zugehen. Auszüge aus dem Programm zum 850-jährigen Bestehen, das vom 21. März bis zum 31. Oktober gefeiert werden soll, hat der Abt des Klosters, Horst Hirschler, vorgestellt. Wenn er dann noch lebe, komme er gerne, um einen der literarischen Abende im Kloster zu gestalten, hat Günter Grass geschrieben. Die Zusage von Rafik Schami steht noch aus, und auch die Verhandlungen mit dem Hause Chanel für eine Modenschau auf dem Klostergelände sind noch nicht abgeschlossen – aber auf gutem Weg, wie Roger Cericius bestätigte. Er ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, wenn es um das Jubiläum geht. Etwas mehr im Hintergrund, aber nicht minder in Sachen 850-Jahr-Feier beschäftigt, wirkt Michael Kalla als Geschäftsführer des Klosters. Kalla war es auch, der das Motto „Wort halten“ für das Jubiläum fand – und daran werden nun die diversen Aktionen orientiert. So sollen etwa 28 literarische Veranstaltungen in das Programm eingebunden werden. Autorenlesungen sind darunter, aber auch spezifische Loccumer Begebenheiten wie etwa die Hexenprozesse. Schätze des Klosters werden mit der „Kölner Bibel“ vorgestellt – einer Bibel von 1480, die auf Plattdeutsch geschrieben ist und von deren drei weltweit noch existierenden Ausgaben eine in der Klosterbibliothek schlummert. Die neue Orgel, die in die Klosterkirche kommt, wird mit einer Reihe von Konzerten internationaler Organisten zum Klingen gebracht, aber auch „Kantate“ (Gesang) soll von renommierten Chören durch die Kirche schallen. Weltlich wird es, wenn das Kloster ins Mittelalter eintaucht und einen Markt aus jener Zeit organisiert, spirituell dreimal an jedem Tag, wenn

die Kirche sich bei Stundengebeten in Schweigen hüllt. Die Nachhaltigkeit des touristischen Aspekts sieht Hirschler in dem Café „Luther-Stube“, das in der Pilgerscheune eingerichtet werde und jetzt schon im Hinblick auf das Luther-Jahr 2017 Exponate zum Reformator zeigen soll. Und nachhaltig arbeiten auch die Stadt Rehburg-Loccum und Tourismus-Verbände aus den Landkreisen Nienburg und Schaumburg, aus der Region Hannover und dem Landkreis Minden-Lübbecke an der Gestaltung des Jubiläums. Die Region und die Stadt RehburgLoccum seien maßgeblich durch das Kloster geprägt worden, sagte Rehburg-Loccums Bürgermeister Dieter Hüsemann ebenso wie sein Nachfolger Martin Franke. Nun arbeiteten alle daran, die touristischen Potenziale des Klosters darzustellen, aber auch daran, aufzuzeigen, welche weiteren Chancen diese Region bietet. Rehburg-Loccum selbst bereitet beispielsweise historische Stadtführungen vor, um die zusätzlichen Aspekte dessen, was außerhalb der Klostermauern ist, vorzustellen.

Mehr als 1200 Besucher bei Gesundheitsmesse in der Wandelhalle Aussteller, Gäste und Organisatoren genießen „familiäre Atmosphäre“

Konzentriert lauscht Hans Sporer nach den akustischen Signalen. Wie bei Dana Schindler am Stand von „Hörakustik Korallus“ können die Besucher an zahlreichen Ständen ihre Körperfunktionen austesten und ihre Gesundheitswerte bestimmen lassen. Bad Nenndorf (bes). Mehr als 1200 Besucher haben sich gestern in der Wandelhalle an den zahlreichen Ständen rund um die Themen Gesundheit und Wellness informiert. Zudem haben viele Aussteller kostenlose Tests zu unterschiedlichen Körperfunktionen angeboten. Abgerundet wurde die zweite Auflage der Gesundheitsmesse, die von der KurT und „Korallus Hörakustik“ organisiert worden ist, mit Vorträgen und einer kleinen Bühnenshow. „Ich will einen kleinen Rundgang machen, und ein Sehtest lag mir auf der Seele“, erklärt Siegfried Kreft aus Bad Nenndorf. Schließlich wolle er in Sachen Gesundheit auf dem Laufenden bleiben. „Besser man macht immer wieder Tests, als dass der Arzt sagt: Wären sie bloß eher gekommen“, so Kreft. Viele Besucher nutzten wie er die Ange-

bote der Unternehmen und Vereine, ließen sich beim DRK den Blutdruck messen, unterzogen sich bei den Mitarbeitern von „Korallus Hörakustik“ einem Hörtest und bestiegen beim Staatsbad einen sogenannten Gleichgewichts- und Stabilitätstrainer. „Das Gerät hilft bei Rückenproblemen und auch nach Operationen“, erklärt Antje Pilz vom Staatsbad. Zudem konnten die Besucher bei ihr und ihrem Kollegen Costa Pantasidis ihren KörperfettAnteil bestimmen lassen. Bei Ergotherapeutin Lena Hannemann bekamen die Gäste indes unter dem Motto „Lachen ist gesund“ eine Einführung ins Lachyoga, Ulrike Hesse führte die Besucher in die Heilmethode Ayurveda ein und die Tierheilpraktikerin referierte zur Heilung von Mensch und Tier.

Für die künstlerischen Einlagen sorgte die Tanzschule Uschi Braun aus Stadthagen. Zum Programm gehörten dabei ein Stepptanz zu Frank Sinatras „New York, New York“ ebenso wie ein Auftritt der Seniorengruppe, die zu aktuellen Charthits Schrittfolgen präsentierten. „Für uns ist diese Messe nicht nur wegen ihrer Atmosphäre et-

was Besonderes. Sie dient auch dazu, ein Netzwerk unter den Ausstellern zu bilden“, erklärte Mitinitiatorin Gabriele Korallus. Aus diesem Grund habe man sich bemüht, möglichst viele Aussteller aus der Samtgemeinde Nenndorf zum Mitmachen zu bewegen. „Gerade das macht die familiäre Atmosphäre aus“, betont sie.

Dritte Auflage bereits anvisiert ir haben von den AusW stellern viel Lob für die Atmosphäre bekommen“ bilanziert Mitorganisatorin Gabriele Korallus von „Korallus Hörakustik“. Zudem sollen sie auch von den gezielten Fragen der Besucher begeistert gewesen sein, die sich oftmals auf ihren Besuch vorbereitet hatten. „Viele wollten sich hier ei-

ne zweite Meinung einholen“, beschreibt sie. Auch Silke Busche von der KurT ist mit der zweiten Auflage der Gesundheitsmesse zufrieden. „Die Rückmeldungen waren durchweg sehr positiv.“ Aus diesem Grund haben sich Busche und Korallus auch schon auf die dritte Messe für das kommende Jahr verständigt. bes

Den Toten gedenken Niedernwöhren (gus). Die Gemeinde Niedernwöhren lädt Vereine, Organisationen und Privatleute für Sonntag, 13. November, zu einer Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertags ein. Beginn ist um 11.45 Uhr am Ehrenmal an der Straße Vor der Reihe. Bürgermeister Thomas Bachmann legt dort im Namen der Gemeinde einen Kranz nieder. Anschließend erfolgt eine kurze Ansprache zum Gedenken an die Opfer der Weltkriege und der Gewaltherrschaft. Die Zeremonie wird umrahmt vom Posaunenchor der Kirchengemeinde Meerbeck.

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Baluschek lässt FC jubeln Stadthagen (hga). Ein Torwartfehler hat das innerstädtische Derby zwischen den Fußball-Bezirksligisten SV Union Stadthagen und FC Stadthagen entschieden. Union-Keeper Artur Schneider patzte, Marcel Baluschek staubte ab, der FC gewann am Ende mit dem Glück des Tüchtigen 1:0. Das war dann auch der einzige Höhepunkt der 1. Halbzeit. Es war ein schlechtes Spiel von beiden Seiten. In bedrohliche Tornähe kamen die Kontrahenten nur nach Standardsituationen. „Wir haben zu viel mit langen Bällen agiert“, monierte FC-Coach Steffen Mitschker. „Wir hatten uns viel vorgenommen, aber erst Mitte der 2. Hälfte haben wir wieder angefangen, Fußball zu spielen“, meinte Union-Trainer Ferit Tarak. Nach dem Seitenwechsel startete der FC besser, legte mit viel Tempo los. Fast im Minutentakt gab es bis zur 55. Minute gute Chancen. Jetzt kam die Zeit von Union-Keeper Schneider. Es habe die Ruhe gefehlt, um dass zweite Tor zu machen, so Mitschker. Danach kam Union wieder etwas auf. „Sie waren auf einigen Positionen leichtfüßiger. Von daher geht der Sieg in Ordnung“, so Tarak.

SVN zittert sich zum 2:1 Nienstädt (jö). Der SV Nienstädt 09 und der VfR Evesen sind eindeutig verhaltensauffällig. Beim 2:1-Derbysieg kam den Bezirksliga-Kickern um Spielertrainer Torben Brandt auch diesmal in der 2. Halbzeit Konzentration und Kraft abhanden. Dass es trotzdem reichte, lag allein am VfR, der erneut vorne zunächst gehemmt wirkte und nach der Pause ein miserabler Verwerter war. Angesichts ihres passiven Spiels waren die Gäste mit dem 0:1zur Pause gut bedient. Simon Ulbrich hatte das Tor per Kopf erzielt (45.). Zwei Minuten nach der Pause traf er zum 2:0. Ulbrich hätte in der 49. Minute endgültig zum Helden werden können, als er das 3:0 auf dem Fuß hatte, den Ball aber frei stehend über das Tor jagte. So aber musste der SVN noch mal zittern. Nach dem 1:2 durch Alexander Kohl (57.) hatten Marius Mieruch und Alexander Schröder den Ausgleich auf dem Fuß. Erst in der Endphase konnten sich die Gastgeber wieder ein wenig befreien.

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VfL Bückeburg erkämpft 1:0-Sieg Alexander Bremer vergoldet eine starke kämpferische Leistung Bückeburg (jö). Das Spiel passte nicht recht zum Wetter. Je trüber und ungemütlicher es im Jahnstadion wurde, umso mehr heizte Fußball-Oberligist VfL Bückeburg seinen Zuschauern ein. Es war ein tolles, leidenschaftliches Spiel, das die Gastgeber gegen den VfV 06 Hildesheim bot, und endlich gab es für eine engagierte Darbietung auch das volle Honorar: Der VfL gewann mit 1:0 und machte sein verdientes Siegtor, als er aufgrund der Roten Karte für Pascal Könemann nur noch mit zehn Mann spielte. Schon zu Beginn war spürbar, dass der VfV zu den Gegnern zählt, die für die Bückeburger in Reichweite liegen. Das Spiel verlief ausgeglichen. Der VfL machte die leichten technischen Vorteile der Gäste mit Einsatzbereitschaft wett. Zur Pause hätte es 2:2 statt 0:0 stehen müssen. Die Bückeburger besaßen zwei Riesenchancen als Alexander Bremer nach phantastischer Vorarbeit von Pascal Könemann frei stehend Torwart David Primke nicht überwinden konnte (24.) und Tim Buchwald unbedrängt mit einem gedankenlosen Schuss das Tor verfehlte (35.). Hinten gab es aber auch zwei äußerst brenzlige Szenen. Der

Ein kleiner Rempler – und Tim Buchwald (rechts) stürzt unsanft zu Boden. Die Konterchance ist vertan. Foto: ph VfL hatte Glück, als Schiedsrichter Dirk Schröer in der 24. Minute bei einer ungeschickten Attacke von Nils Rinne nicht auf Elfmeter entschied, sondern dem armen Marcel Goslar aufgrund seines Sturzes auch noch die Gelbe Karte gab. Zwei Mi-

nuten später versiebte Taeyun Lim aus drei Metern die sichere Gästeführung und setzte den Ball an den Pfosten. Nach der Pause wurde das Spiel noch temperamentvoller, schneller und intensiver. Beide Mannschaften loteten beim Re-

feree die Grenzen aus. Der Unparteiische schien die Übersicht zu behalten, griff dann aber in der 65. Minute voll daneben. Pascal Könemann ging in einem Zweikampf hart zu Werke. Es hätte Freistoß geben müssen. Weil der VfV aber ein Spektakel und eine Rudelbildung veranstaltete, sah sich Schröer plötzlich veranlasst, Könemann mit Rot vom Platz zu stellen. Weil der Bückeburger Mittelfeldspieler mit seinem bestechenden Zweikampfverhalten bis dahin eine herausragende Kraft war, sah es schlecht aus für die Gastgeber. Doch sie stemmten sich imponierend gegen den drohenden Zerfall, starteten immer wieder schnelle, gefährliche Gegenstöße, häufig über den eingewechselten Bastian Könemann. In der 83. Minute präsentierte der VfL schließlich sogar noch ein Gesamtkunstwerk: Der Ball wurde von Jonas Abram schnell und präzise hinten herausgespielt. Niklas Fritsche trat an, schob ihn intuitiv und ideal in den Lauf von Bremer, der ihn sich auf den rechten Fuß legte und in aller Ruhe aus zehn Metern vollendete. „Es war ein Sieg des Einsatzes und der Hingabe“, freute sich der VfL-Trainer Timo Nottebrock.

Nienstädts Nachwuchskicker 3:0 – nach 36 Minuten dürfen doch mitspielen ist die Kuh vom Eis Antrag von Claus erhält 102 Ja-Stimmen

SVS lässt in Rinteln schnell die Köpfe hängen

Landkreis (hga). Auf seinem jüngsten Kreistag hat der NFVKreis Schaumburg einen Antrag von Staffelleiter Wilfried Claus angenommen. Er hatte in seinem Antrag gefordert, neun zu spät gemeldete Jugendmannschaften vom SV Nienstädt 09 doch noch in den Hallenspielbetrieb aufzunehmen. Mit 102 Ja-Stimmen erreichte der Antrag die einfache Mehrheit bei 82 Enthaltungen und 14 Gegenstimmen. Wer jetzt erwartet hatte, dass der Kreisjugendausschuss (KJA) diesen Beschluss auf dem Konsenswege umsetzen würde, sah sich getäuscht. Nach kurzer Beratung verkündete KJA-Vorsitzender Uwe Langerwisch die Absetzung aller Hallenspiele bis mindestens Anfang Dezember dieses Jahres. Langerwisch teilte mit, dass die nachträgliche Einarbeitung der Mannschaften in

Bezirksliga (peb). Der SC Rinteln hat in der Fußball-Bezirksliga beim nie gefährdeten 3:0-Heimsieg gegen den SV Victoria Sachsenhagen leichtes Spiel gehabt. Beide Teams traten stark ersatzgeschwächt an. Der SC Rinteln hatte sogar drei A-Jugendspieler in der Startformation. Trotzdem stellten die Hausherren das klar bessere Team. Bei den Gästen passte an diesem Nachmittag nur wenig zusammen. Die Rintelner gingen schon in der 15. Minute nach einem abgefälschten Schuss von Oguzhan Gök in Führung. Vier Minuten später hatte Gök die Riesenchance zum 2:0. Danach nutzte die Elf von Trainer Duran Gök die Überlegenheit bei Kopfbällen voll aus. In der 27. Minute mar-

die diversen Spielpläne rund 16 Stunden in Anspruch nähme. „Wir müssten die Hallenrunde morgen anhalten, das Umarbeiten würde so lange dauern, dass wir frühestens am 26. November anfangen könnten“, sagte Langerwisch. Claus verlas aus der Satzung den Paragrafen 16: „Jeder Verein hat das Recht, mit seinen Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilzunehmen.“ Weiter habe er nichts mehr zu sagen, so Claus. Kurz darauf fügte er hinzu: „Ich will jetzt nicht ausfallend werden, aber seid nicht die Totengräber der Jugendspieler“, appellierte er noch einmal an den KJA-Chef. Am Ende stand die Unterbrechung der Hallenrunde und die Verteilung der 16 Stunden Arbeit auf wenigstens vier Wochen.

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kierte Martin Kurka nach einem Freistoß per Kopf das 2:0, und in der 36. Minute war es Sebastian Wittek, der nach einer Ecke per Kopf zum 3:0 erfolgreich war. Danach war die Partie entschieden. Die Sachsenhäger ließen die Köpfe hängen, glaubten nicht mehr an eine Wende. Der SC schaltete einge Gänge herunter, die Begegnung plätscherte nur noch dahin, ohne große Höhepunkte. Die Victoria kam in der gesamten Partie durch Marvin Hoheisel (63.) und Nico Gutzeit (83.) nur zu zwei nennenswerten Chancen. Der SCR hatte zwar einige Male Überzahl in Strafraumnähe, die Aktionen wurde aber zu kompliziert, um zum Erfolg zu kommen. So blieb es beim hoch verdienten 3:0-Erfolg.

Mehr Ballbesitz reicht nicht Exten (jö). Fußball-Bezirksligist TSV Eintracht Exten lernte beim TV Jahn Leveste, dass 75 Prozent Ballbesitz nicht gleich Erfolg bedeuten, bisweilen sogar das Gegenteil. Die Mannschaft von Günther Buchholz bestimmte das Geschehen, unterlag aber mit 2:4. Die Levester hatten den Erfolg allein mit Konterangriffen errungen und erhielten vom fehlerhaften TSV hier und da nette Assistenz. So verschliefen die Gäste bereits in der 5. Minute zwei Levester Doppelpässe, die Samet Yilderim mit dem 1:0 abschloss. Lars Anke glich in der 24. Minute per Foulelfmeter zum 1:1 aus, nachdem Martin Jaskulski gelegt worden war. Zwei Minuten vor der Pause legten die Levester durch Enis Azemovic per Kopf wieder vor. Als Maximilian Bartels nach einem Pass von Andreas Kramer 2:2 ausglich (52.), war wieder alles offen. Die Gäste spielten und bauten systematisch auf, die Levester konterten. Das 3:2 der Platzherren durch Mario Rose wäre noch kein Beinbruch gewesen (57.). Als sich aber Norbert Fahl in der 78. Minute auch noch einen bösen Abspielfehler erlaubte und Azemovic auf 4:2 erhöhte, war das Spiel gelaufen.

Punktabzüge für fehlende Schiris Landkreis (hga). Der Kreistag des Fußballkreises Schaumburg beendete eine in den vergangenen drei Jahren ausführlich geführte Diskussion. Es ging um den Punktabzug für fehlende Schiedsrichter. Das sei eine „Kann-Bestimmung“, für die sich der Fußballkreis entschieden habe, betonte der FußballkreisVorsitzende Marco Vankann. Auf diese Weise werden Vereine auf Kreisebene bestraft, wenn nicht den gemeldeten Teams entsprechend genügend Schiedsrichter gemeldet werden. Aktuell verfügt der NFVKreis über 202 Referees, von denen 80 bis 90 für Spielleitungen an den Wochenenden einsetzbar sind. „Wir haben dank des Punktabzuges unseren Schiedsrichterbestand positiv gehalten.“ Man habe Frauen- und A-Junioren-Teams aus der Berechnung herausgenommen und sei den Klubs entgegengekommen. Beim Votum über die Beibehaltung des Punktabzuges gab es 178 Ja-Stimmen, bei 23 Gegenstimmen sowie 20 Enthaltungen.

Galavorstellung von Ina Hoppe Team Schaumburg neuer Tabellenführer in der Frauen-Verbandsliga Landkreis (hga). Sie haben es wirklich geschafft: Die Volleyballerinnen des Verbandsligisten Team Schaumburg (SHG) gewannen ihre Heimspiele gegen das Spitzenduo der Liga und eroberten die Tabellenführung. Frauen: Team Schaumburg – Buxtehuder SV 3:0. Von Beginn an setzten Kathrin Deppmeier und Co. den bisherigen Tabellenführer mit starken Aufschlägen unter Druck. Nach dem Gewinn des ersten Satzes sah es auch im zweiten Durchgang lange Zeit nach einem Durchmarsch aus. Bis zum 24:18 lief es hervorragend für das Team SHG. Dann folgte ein Einbruch, der schon sicher geglaubte Satzgewinn geriet ernsthaft in Gefahr. Am Ende

musste Team SHG einen Satzball der Buxtehuderinnen abwehren, ehe es gelang, auf 2:0 nach Sätzen zu erhöhen. Auch der dritte Durchgang war heiß umkämpft: Der zu dem Zeitpunkt noch aktuelle Klassenprimus leistete heftigen Widerstand. Letztlich gab die gute, geschlossene Mannschaftsleistung des Teams Schaumburg den Ausschlag – das Spiel wurde am Ende glatt in drei Sätzen gewonnen. Team Schaumburg – SV Nienhagen 3:1. Wie schon gegen den Spitzenreiter sorgten druckvolle Aufschläge auch gegen die Konkurrenz aus Nienhagen für den Gewinn des ersten Durchgangs. Im zweiten Satz häuften sich dann die Feh-

ler aufseiten der Gastgeberinnen. Der SV Nienhagen nutzte die Chance, um nach Sätzen auszugleichen. Im dritten Satz ließ das Team SHG eine erhebliche Leistungssteigerung erkennen, die sich in einer niedrigen Fehlerquote ausdrückte und schließlich zum Satzgewinn führte. Im vierten Durchgang leistete der SVN keine nennenswerte Gegenwehr mehr. Eine lange Aufschlagserie von Ina Hoppe führte zum 18:5. Mit dem Sieg gegen den SV Nienhagen stand die Eroberung des 1. Platzes endgültig fest. „Wir haben es geschafft“, freute sich Gesa Busche. Aus der guten Mannschaftsleistung ragte Hoppe mit einer tollen Leistung im Block und Angriff heraus.


SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Unfall – Und was nun?

Im Ernstfall kühlen Kopf bewahren

 

Der schnelle Weg zur Schadensregulierung

Im Anschluss an einen Verkehrsunfall können die Beteiligten vieles falsch machen

In Deutschland ereignen sich laut Statistik fünf Verkehrsunfälle pro Minute.

der Geschädigte sein Fahr- seiner Wahl vorstellen und turauftrag sollte er erst erteizeug sofort einem vereidig- ein Schadensgutachten er- len, wenn die gegnerische ten Unfallsachverständigen stellen lassen. Einen Repara- Haftpflichtversicherung in-

WinterUnfall mit Sommerreifen kann Kaskoschutz kosten Ärger droht vor allem, wenn nachgewiesen wird, dass ein Unfall mit passender Saisonbereifung hätte vermieden werden können Wer im Winter auf Sommer- Kaskoschutz. Zwar zahlen Fall, können aber die Leistunreifen unterwegs ist und einen Versicherungen den Schaden gen für Schäden am Auto des Unfall baut, riskiert seinen des Unfallgegners auf jeden Verursachers kürzen, erläutert der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute. Dies gelte vor allem, wenn nachgewiesen wird, dass ein Unfall mit passender Saisonbereifung hätte vermieden werden können. Der Gesetzgeber in Deutschland schreibt vor, dass bei winterlicher Witterung wie Glatteis, Schneeglätte oder Schneematsch Winter- oder zumindest Ganzjahresreifen mit „M+S“-Symbol (Matsch + Schnee) am Wagen montiert sein müssen. Bei Missachtung In Deutschland herrscht inzwischen Winterreifenpflicht. Demnach droht ein Bußgeld von 40 Euro müssen alle Fahrer bei Glatteis, Schneematsch, Schnee-, Eis- oder und ein Punkt in der Flensburr Reifglätte Winterreifen aufgezogen haben. Foto: pr. ger Verkehrssünderkartei.

Beim Autounfall droht Gaffern vorübergehende Festnahme Im Ernstfall droht laut ADAC ein Bußgeld bis zu 5000 Euro Behindern Schaulustige nach einem Unfall die Rettungsarbeiten, machen sie sich strafbar. Ein solches Verhalten sei „kein Kavaliersdelikt“ und könne mit Bußgeldern zwischen 40 und in besonders schlimmen Fällen

Foto: pr.

5000 Euro geahndet werden, teilt der ADAC mit. Wer auf dem Standstreifen halte und diesen als Rettungsgasse blockiere, riskiere 20 Euro Strafe. Zudem können störende Gaffer sogar vorüberge-

hend festgenommen werden. Anhalten sollten allerdings Fahrer, die den Unfallort als Erste erreichen: Sie haben laut ADAC die Pflicht, Erste Hilfe zu leisten und einen Notruf abzusetzen. r

Gefahr vor Wildunfällen: Nicht schneller als 80 fahren Jedes Jahr sterben 200 000 Rehe und 20 000 Wildschweine auf deutschen Straßen Zum Schutz vor Wildunfällen sollten Autofahrer im Herbst auf Landstraßen und in Waldgebieten nicht schneller als 60 bis 80 Stundenkilometer fahren. Das empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund. Bei diesem Tempo habe der Fahrer in der Regel die Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen, zu hupen und das Fernlicht abzublenden, damit Tiere am Straßenrand einen Fluchtweg finden können. Nach Angaben des Tierschutzbundes werden jedes Jahr rund 200 000 Rehe und 20 000 Wildschweine auf Deutschlands Straßen getötet. Im Herbst steigt das Risiko von Wildunfällen, weil Waldbewohner in dieser Zeit aus Nahrungsmangel häufiger den Futterplatz wechseln müssen, erläutern die Tierschützer. Eine zusätzliche Gefahr birgt nach ihrer Einschätzung die jährliche Umstellung auf die Winterzeit Ende Oktober. Pendler seien danach wieder verstärkt in der Dämmerung unterwegs, in der Wildtiere wie Rehe, Wildschweine, aber auch Igel, Marder oder Greifvögel besonders schlecht zu erkennen sind. r

formiert wurde. Oft besteht diese auf der Erstellung eines eigenen Gutachtens. Vorher sollte das Fahrzeug auch nicht verkauft werden. Der Geschädigte ist nicht verpflichtet, sein Fahrzeug reparieren zu lassen. Er kann seinen Schaden auf der Grundlage seines Schadensgutachtens abrechnen, das Fahrzeug unrepariert lassen und weiterbenutzen. Die Reparatur bei einem wirtschaftlichen Totalschaden wird bis maximal 130 Prozent des Wiederbeschaffungswertes bezahlt. Die Abrechnung auf Neuwagenbasis ist Experten zufolge auf Fahrzeuge bis 1000 Kilometer Fahrleistung beschränkt. Auch ist demnach ein durch den Unfallschaden entstandener Minderwert von zehn bis 15 Prozent der Reparaturkosten anzusetzen. Der Geschädigte darf statt einer Nutzungsausfallentschädigung einen Mietwagen gleichen Typs mieten. Allerdings muss er die Miete vorab bezahlen und eine Eigenersparnis ansetzen. Vor allem muss er Preisvergleiche vornehmen. Ein Mietwagen ist auch bei geringer Kilometerleistung ab acht Kilometer am Tag erlaubt. r

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Die Regulierung eines Verkehrsunfallschadens ist oft ziemlich komplex. Um den Schaden nicht noch weiter zu vergrößern, sollten die Beteiligten einige grundsätzliche Regeln kennen. Fehler sind oft nicht mehr korrigierbar. In Deutschland ereignen sich laut Statistik minütlich fünf Verkehrsunfälle. Wer dabei geschädigt wurde, darf keinesfalls blind einen Reparaturauftrag für sein Fahrzeug erteilen oder sich allzu sorglos einen Mietwagen leisten. Wenn die Identität des Schädigers unbekannt ist, kann sie über den Zentralruf der Autoversicherer (Telefon 01 80 / 2 50 26) festgestellt werden. Wichtig ist, dass der Schädiger oder notfalls der Geschädigte unverzüglich – spätestens binnen einer Woche – den Unfall seiner Haftpflichtversicherung anzeigt. Vorsicht ist geboten, wenn sich ein Unfallhelferring um die Regulierung des Schadens bemüht. Hier arbeiten Werkstätten, Mietwagenunternehmen und Sachverständige oft entgegen der Interessen des Geschädigten zusammen. Um den Schadensumfang genau festzustellen, sollte

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Sonnabend, 12. November 2011 | Seite 8

Schweriner SC tritt die Nachfolge des BHC an Wanderpokal der Stadt Bückeburg geht an die Ostdeutschen Hockey (tb). Das zweitägige Hockeyturnier des Bückeburger HC um den Wanderpokal der Stadt Bückeburg endete bei den Herren mit dem Sieg des Schweriner SC. Bei den Damen gewann der HC St. Pauli das Finale und holte sich damit den SE-Cup. Bei den Männern kämpften zehn Mannschaften in zwei Gruppen um den Einzug in das Halbfinale. Der Titelverteidiger aus Bückeburg trat dabei in der Gruppe A an. Für

die Spieler aus der ehemaligen Residenzstadt verliefen die Begegnungen eher enttäuschend. In jedem Spiel lagen die Bückeburger lange Zeit in Führung, um am Ende doch jeweils knappe Niederlagen einstecken zu müssen. Selbst gegen den späteren Turniersieger aus Schwerin führte der BHC lange mit 3:1, um dann in der Schlussphase der Partie mit 3:5 zu verlieren. Der Bückeburger HC unterlag dem HC Kassel mit

1:2, dem Harvestehuder THC mit 3:6 und dem Schweriner SC mit 3:5, gegen den Bremer HC sprang ein 2:2 heraus. In der Tabelle der Gruppe A bedeutete das der vierte Platz. Gruppensieger wurde der Schweriner SC vor dem HC Kassel. Im Halbfinale schlugen die Kasseler die Dortmunder HG mit 2:1, die Schweriner setzten sich mit dem gleichen Ergebnis gegen den HC Argo Berlin durch. Das Finale ge-

wann der Schweriner SC geBückeburgs gen den HC Kassel mit 4:1. Frauen sind Bei den Damen spielten acht beim SE-Cup Teams in zwei Gruppen um hervorragende den Einzug in das Halbfinale. Vierte hinter Mit einem 2:1-Erfolg gegen dem HC St. den HC Argo Berlin, einem 1:1 Pauli, RHTC gegen HC Kassel und einer Rheine und 1:10-Niederlage gegen den HC dem SchweriSt. Pauli belegte der BHC in ner SC geworder Gruppe A den 2. Platz und den. Foto: ph stand im Halbfinale. Dort unterlagen die Gast- sich gegen den Schweriner SC Platz. Das Finale gewann St. geberinnen dem RHTC Rhei- mit 3:0 durch. Am Ende be- Pauli gegen RHTC Rheine ne mit 1:3, HC St. Pauli setzte legte der BHC einen guten 4. mit 4:2.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Adventsausstellungen 2011

Hier gibt es alles für die Advents und Weihnachtszeit Im Schaumburger Land stehen zahlreiche Ausstellungen und Basare vor der Tür Vielerorts im Schaumburger Land gibt es in den Wochen vor der Advents- und Weihnachtszeit eigens zu diesem Anlass organisierte Ausstellungen und Basare. An dieser Stelle finden Sie einen Überblick solcher Veranstaltungen, soweit sie unserer Zeitung bis dato bekannt sind: WENDTHAGEN Adventsgeflüster Wo: Restaurant Dionysos (Hauptstraße 19) Wann: Sonnabend und Sonntag, 12. und 13. November (10 bis 18 Uhr) BÜCKEBURG Weihnachtsbasar Wo: Evangelisches Krankenhaus Bethel (Herminenstraße 12/13) Wann: Sonnabend, 12. November (11 bis 17 Uhr) REINSEN Adventsausstellung Wo: Bastelhütte Reinsen, Sonja Schulz (An der Bergkette 55) Wann: Sonnabend und Sonntag, 12. und 13. November (jeweils von 11 bis 17 Uhr) LAUENHAGEN Adventsausstellung Wo: Scheune der Familie Kreft (Nordsehler Straße 8) Wann: Sonnabend und Sonntag, 12. und 13. November (jeweils von 11 bis 17 Uhr) GELLDORF Adventsausstellung Wo: Eggelmann‘s Hofcafé &

In den kommenden Tagen und Wochen stehen wieder etliche Advents- und Weihnachtsausstellungen im Schaumburger Land auf dem Programm. Foto: pr. Heuhotel (Dorfstraße 31) Wann: Sonnabend und Sonntag, 12. und 13. November (jeweils von 11 bis 18 Uhr) EXTEN Adventlicher Basar Wo: Kindertagesstätte „MinniMax“ (Regetestraße 6a) Wann: Sonnabend, 12. November (13 bis 15 Uhr) LIEKWEGEN Adventsausstellung Wo: Ursels Hobbystube (Schützenstraße 5) Wann: Sonnabend, 12. November (13 bis 17 Uhr), und Sonntag, 13. November (11 bis 18 Uhr) BÜCKEBURG Basar der EvangelischReformierten Kirche Wo: Gemeindehaus (Bahnhofstraße 11a) Wann: Sonnabend und Sonntag, 12. und 13. November (jeweils von 15 bis 18 Uhr MÖLLENBECK Adventsausstellung Wo: Blumen-Quäck (Die Reihe 22) Wann: Sonnabend und Sonntag, 12. und 13. November, sowie 19. und 20. November (jeweils von 10 bis 18 Uhr) RINTELN Adventsausstellung Wo: Jacqueline Florales & Ambiente (Kirchplatz 10) Wann: Freitag, 18. November (16 bis 20 Uhr), und Sonntag, 20. November (10 bis 17 Uhr)

BÜCKEBURG Adventsausstellung Wo: Gärtnerei Engel & Engelke (Friedrich-BachStraße 29) Wann: Sonnabend, 19. November (8 bis 18 Uhr), und Sonntag, 20. November (ab 11 Uhr) LAUENAU Adventsausstellung Wo: Blumen Benz (Am Amtsgraben 1) Wann: Sonnabend, 19. November (8 bis 16 Uhr), und Sonntag, 20. November (ab 10 Uhr) LINDHORST Adventsausstellung Wo: Gärtnerei Fischer (Berliner Straße 1) Wann: Sonnabend, 19. November (8 bis 18 Uhr), und Sonntag, 20. November (ab 10 Uhr) RINTELN Adventsbasar Wo: Gärtnerei Korff (Adolph-von-MenzelStraße 1) Wann: Sonnabend, 19. November (9 bis 16 Uhr), und Sonntag, 20. November (10 bis 16 Uhr) STADTHAGEN Adventszauber Wo: Pflanzenhof Stadthagen (Ostring 26) Wann: Sonnabend, 19. November (9 bis 18 Uhr) und Sonntag, 20. November (ab 11 Uhr)

KRANKENHAGEN Weihnachtsausstellung Wo: Ellen Peters (Extertalstraße 10) Wann: Sonnabend, 19. November (10 bis 18 Uhr), und Sonntag, 20. November (11 bis 17 Uhr) GELLDORF Adventsausstellung von Angelika Rother Wo: Eggelmann‘s Hofcafé & Heuhotel (Dorfstraße 31) Wann: Sonnabend und Sonntag, 19. und 20. November (jeweils von 11 bis 18 Uhr) REINSDORF Winterzauber Wo: Schützenhaus Wann: Sonnabend, 19. November (ab 12 Uhr) VEHLEN Adventsbasar Wo: Optic Center Schaumburg (Vehlener Straße 106) Wann: Sonnabend, 19. November (13 bis 18 Uhr) HASTE Adventsausstellung Wo: Feuerwehrgerätehaus Wann: Sonnabend, 19. November (13 bis 19 Uhr) STADTHAGEN Basar zugunsten des Babyhospitals in Bethlehem Wo: Pfarrheim St. Joseph (Bahnhofstraße 3) Wann: Sonntag, 20. November (ab 11 Uhr) LÜDERSFELD Adventsaustellung Wo: Bildungswerk Integra (Obernhagen 7) Wann: Freitag, 25. November (10 bis 17 Uhr) KRANKENHAGEN Adventsbasar und Lichterfest Wo: Gemeindehaus der Kirchengemeinde Wann: Freitag, 25. November (ab 15 Uhr) BERGKIRCHEN Weihnachtsbasar mit Eröffnungsgottesdienst Wo: Kirche Wann: Sonntag, 27. November (ab 13 Uhr) HAGENBURG Adventsbasar Wo: Nicolai-Kirche und Gemeindehaus Wann: Sonntag, 27. November (ab 14 Uhr) (Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)


V ERANSTALTUNGEN

Seite9 | Sonnabend, 12. November 2011

SONNABEND 12.11.

jungen Studierenden, Romantik Bad Rehburg

BÜHNE 18.00

Base

20.00

Variete, Gop Bad Oeynhausen 18.30

20.00

Ladies Night – Ganz oder gar nicht Komödie von Stephen Sinclair und Anthony McCarten, Theater im Park, Bad Oeynhausen

20.00

20.00

21.00

Bock auf Rock wildest music in town, Rocker, Hannover

21.00

Waldfrieden on Tour Die Macher des Wonderland Open Air Festivals aus Stemwede zu Gast im Bunker, Minden

Christoph Knop Songs/Liedermacher, Café Lohengrin, Hannover

22.00

Black, House, Club Mainstream, Charts, Musikbox Minden

SONNTAG BÜHNE

22.00

11.00

Bayern Stad‘l, Hannover 22.00

Cæcilie Norby

16.00

16.00

Theater Laku Paka, ab fünf Jahren, Theatermuseum, Hannover

Charts, House, R‘n‘B & Dancefloor Classics

FREIZEIT 7.00 - 16.00

Flohund Trödelmarkt Tönebönplatz, Hameln

RassekaninchenSchau Kaninchenzuchtverein F56 Bückeburg e.V., Schlossremise, Bückeburg

de

Wochenend-Tipp

17.30

Ein Wort ist ein Wort von Michael Ramløse, ab fünf Jahren, Theaterwerkstatt, Hannover

18.00

18.00

18.00

19.30

von Wajdi Mouawad, ab 16 Jahren, Ballhof Eins, Hannover 9.00

Fünfte Jahreszeit für Schlittschuhfans hat begonnen Die achte Saison in der Lauenauer Eishalle ist in vollem Gang. Bis zum 26. Februar 2012 ist Schaumburgs ungewöhnlichste Sportstätte täglich geöffnet. Das ehemalige Fabrikgebäude mitten im Gewerbepark Lauenau verspricht völlig witterungsunabhängiges Eisvergnügen. Parkplätze sind direkt vor der Halle vorhanden. Bistro und Pizzawagen bieten kulinarische Leckereien. Und für Kindergeburtstage und Betriebsfeiern wird die Einrichtung von Jahr zu Jahr beliebter. Montags und mittwochs sind jeweils ab 17 Uhr Teile der Halle für das Eisstockschießen reserviert. Geöffnet ist montags bis donnerstags von 15 bis 20 Uhr, freitags von 15 bis 22 Uhr, sonnabends von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 19 Uhr. Während der Weihnachtsferien sind Besucher täglich von 10 bis 20 Uhr willkommen. Eingeschränkte Zeiten gibt es am Heiligen Abend und 1. Weihnachtstag sowie zu Silvester und Neujahr.

Kaninchenzuchtverein F56 Bückeburg e.V., Schlossremise, Bückeburg 15.00 Tanztee

mit Hausmusiker Jan, Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf 18.00 Tangokonzert

MESSEN & MÄRKTE 11.00

11.00 - 17.00

7.00 - 16.00

HallenFlohmarkt für private Anbieter

Voradventsmarkt Lalu-Traumfabrik, Hameln

Grüne Halle hinter Mc Donald‘s, Neustadt

MUSIK 15.30

10.00 - 17.00

Voradventsmarkt

& Band

Lalu-Traumfabrik, Hameln

die Grande Dame des Jazzgesangs, Jazz Club, Minden

MUSIK

Herbstzauber

Gesundheits& Pflegemesse Lebensqualität erhaltenBrückentorsaal, Rinteln

MESSEN & MÄRKTE

18.00

RassekaninchenSchau

mit dem Duo Sina Neumärker und Michael Dolak, Schloss Baum, Bückeburg

mit DJ Günther, Tanzlokal Salsa, Bad Nenndorf

es spielt das KurEnsemble, Wandelhalle, Bad Nenndorf

Verbrennungen

FREIZEIT

Weekendparty

Operettenmelodien

Kabale und Liebe in russischer Sprache, Theater am Aegi, Hannover

mit Hausmusiker Jan, Parkhotel Deutsches Haus, Bad Nenndorf

15.30

Der kleine Prinz Schauspiel von Antoine de Saint Exupéry, Stadttheater Minden

15.00 Tanztee

19.00

Base Variete, Gop Bad Oeynhausen

Bildergalerien von Partys & Gigs etc. auf

www.leben31.de

Quilitz GOP Varieté-Theater, Hannover

Alles Fake Kinder- und Jugendtheater Crazy Dreams, Die Hinterbühne, Hannover

13.11.

Circus Himmelstür

Bärenwunder von Wolf Erlbruch, ab fünf Jahren, Premiere, KinderTheaterHaus Hannover

Listen & Like

NIGHTLIFE

Après-Ski-Party

15.00

Rein ins wahre Leben Theaterkiste Waltringhausen, Ehm. Gasthaus Götze, Bad Nenndorf

9.00

23.00

ist eine klassisch besetzte sechsköpfige Rockband, Minchen, Bückeburg

Quilitz GOP Varieté-Theater, Hannover

Agent Dee

House mit Wencki, Hank‘s Bar, Hannover

Musiktheater Bad, Hannover

21.00

Osho-Diskothek, Hannover 22.00

Klassische Werke virtuos dargeboten von

Dark Star Festival Beauty of Gemina, Pussybats, u.a.

Disco Royale

22.00

Einfach nur feiern! PW1, Porta Westfalica

22.00

Freudenhouse

Potzblitz Eine Wetterhexe dreht auf Figurentheater Marmelock, ab vier Jahren, Figurentheaterhaus, Hannover

mit DJ Hans Werner Staude & Rude Boy, Eve Klub, Hannover

Herzschlag Neue Deutsche Härte, Frosch, Hannover

21.30

11.00

14.30

16.00

17.00

Quilitz GOP Varieté-Theater, Hannover

es spielt das KurEnsemble, Wandelhalle, Bad Nenndorf

„Politiker haben kurze Beine” Schwank, Dorftheater Poggenhagen, Gemeindehaus, Neustadt

Sonntagskonzert

VORTRAG & DISKUSSION 17.00

Landeier oder Bauern suchen Frauen Komödie von Frederik Holtkamp, Neues Theater, Hannover

Und wenn ich längst gestorben bin... Lesung: Frank Suchland, Akkordeon: Ulrike Dangendorf, Niedersächsisches Staatsarchiv, Bückeburg

WOCHENEND-NOTDIENSTE Apotheken Sonnabend: Stadthagen und Umgebung:

Wilhelm-Busch-Apotheke, Tel. 0 57 26/4 32 Hauptstr. 84, Wiedensahl Berg-Apotheke, Tel. 0 57 24/83 40 Eilsener Str. 1, Obernkirchen Rinteln, Bückeburg:

B33-Apotheke im Marktkauf, Tel. 0 57 51/ 9 93 93 19, Konrad-Adenauer-Str. 33, Rinteln Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Glückauf-Apotheke, Tel. 0 57 25/3 53 Bahnhofstr. 19, Lindhorst Sonntag: Stadthagen und Umgebung:

Echtern-Apotheke, Tel. 0 57 21/21 60 Echternstr. 3, Stadthagen Rinteln, Bückeburg:

Löwen-Apotheke, Tel. 0 57 51/96 16 16 Bahnhofstr 26, Rinteln Bad Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Sachsenhagen:

Flora-Apotheke, Tel. 0 57 23/8 16 74 Hauptstr. 34 a, Haste Ärzte Stadthagen, Nienstädt, Niedernwöhren, Wiedensahl, Samtgemeinde Lindhorst, Sachsenhagen, Bad Nenndorf, Rodenberg und Lauenau, Bückeburg, Obernkirchen und Bad Eilsen samt Ortsteilen:

Telefon 0 50 41/7 77 56, montags, dienstags und donnerstags von 18 bis 8 Uhr des Folgetages, mittwochs und freitags von 13 bis 8 Uhr des Folgetages, sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen von 8 bis 8 Uhr des Folgetages Sprechstunden in der Bereitschaftsdienstpraxis in der Rodenberger Rettungswache, Hans-Sachs-Straße 1 a, am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 12 Uhr und 17 bis 18 Uhr

Rinteln, Auetal:

Deckbergen, Schaumburg:

Allgemeinärztlicher Notdienst, Sa, So bis zum Folgetag 7 Uhr, Tel. 0 57 51/89 63 81, Rinteln Augenärztlicher Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/97 12 52, Hameln

Zahnärztlicher Notdienst von Hameln, Tel. 0 51 51/ 92 50 79

Deckbergen, Schaumburg:

Sa, So., Tel. 0 51 52/1 92 18. Augenärztl. Notdienst, Sa, So, Tel. 0 51 51/ 97 12 52, Hameln Zahnärzte

Nenndorf, Rodenberg, Lauenau, Haste:

Gemeinschaftspraxis Mex/Wopfner, 10 - 11 Uhr, Tel. 0 50 43/50 37, Ahornweg 3, Lauenauruf Rettungsdienst/Feuerwehr,

Tel. 1 12 (ohne Vorwahl) Frauenhaus Schaumburg,

Sonnabend und Sonntag

Tel. 0 57 21/32 12

Stadthagen und Umgebung:

Kinder- u. Jugendtelefon,

Praxis Busche, Sprechzeiten: 10 - 12 Uhr, Notdienstelefon 0 15 2/37 29 67 86, Am Viehmarkt 11, Stadthagen Bückeburg, Obernkirchen, Bad Eilsen:

Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 72/5 43 46 00

Tel. 08 00/1 11 03 33, Mo - Fr 14 - 20.00, Sa 10 - 14.00, gebührenfrei Elterntelefon, Tel. 08 00/ 1 11 05 50 Telefonseelsorge, Tel. 08 00/ 1 11 01 11 oder Tel. 08 00/ 1 11 02 22, Tag und Nacht

Rinteln, Auetal:

Notruf bei Wildtierunfällen,

Sprechzeiten: 11 - 12 Uhr, Tel. 01 70/4 92 24 31

Tel. 0 57 25/70 87 30 o. Tel. 01 71/6 83 10 00, Wildtier-Auffangstation Sachsenhagen


D IE F RAGE DER W OCHE

Seite 10

Sonnabend, 12. November 2011 | Seite 10

>>> FR AGE UND ERGEBNIS DER VORIGEN WOCHE:

Sind die hohen Temperaturen im Oktober Zufall? Nein, die hohen Temperaturen sind auf den Klimawandel zurückzuführen. Ja, sie sind Zufall.

31,4%

55,2% 13,4% Ich weiß es nicht.

AKTUELLE UMFR AGE:

25 Euro wird der Durchschnittsverdiener ab >>> Circa 2014 monatlich Steuern sparen. Wie finden Sie das? a) Das ist doch ein Witz. b) Besser als gar nichts. c) Ich weiß es nicht.

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Datum und Unterschrift des neuen Lesers Die Annahme eines neuen Abonnenten sowie Gewährung der Prämie behalten wir uns in Ausnahmefällen vor.

Schaumburger Nachrichten, Am Markt 12–14, 31655 Stadthagen oder Schaumburger Zeitung, Klosterstraße 32/33, 31737 Rinteln oder Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung, Lange Straße 20, 31675 Bückeburg


R EISE

Seite11 | Sonnabend, 12. November 2011

Adieu Tristesse! Eine Hafenstadt will hoch hinaus

Neuer Glanz am Mittelmeer: Das französische Marseille wird Kulturhauptstadt – und radikal modernisiert

Tourismusbüro Marseille

Schön zu jeder Jahreszeit b u a l r U n e d b in A

Wellness & mehr in Lautenthal

Glücklichster Gast der Welt gesucht

In einem der romantischsten Täler des Harzes, umgeben von Bergen mit Fichten- und Mischwald, liegt in 300 bis 600 Meter Höhe der staatlich anerkannte Luftkurort Lautenthal. Er ist idealer Ausgangspunkt für ausgiebige Wandertouren und Tagesausflüge in den Harz sowie auf den sagenumwobenen Brocken. Wer es etwas gemütlicher angehen lassen möchte, kann bei einer Fahrradtour durch das Innerstetal die Landschaft abseits der Straßen genießen. In der ehemals freien Bergstadt befindet sich in einmalig, ruhiger Lage das familiär geführte Hotel Berliner Bär inmitten einer herrlichen Parkanlage mit gemütlichem Kaffee- (mit Windbeutelspezialitäten) und Biergarten sowie einem A-la-carte-Restaurant. Die moderne Hotelanlage bietet 100 Betten in zwei Gebäuden. Die Zimmer sind behaglich eingerichtet und mit Bad oder Dusche, Fön und TV-Anschluss ausgestattet. Das Hotel wartet mit Räumlichkeiten der absoluten Spitzenklasse für Feste und Veranstaltungen (100 Pers) auf. Gruppen sind herzlich willkommen. Das hoteleigene Wellness-Para-

Was macht Hotelgäste rundum glücklich? Das freundliche Lächeln am Empfang? Das perfekt zubereitete Frühstücksei? Das richtige Kopfkissen für die Nacht? Die Travel Charme Hotels & Resorts möchten es genau wissen – und suchen „den glücklichsten Gast der Welt“. Dieser kann sein Glück verdoppeln und verdreifachen, mit einem Verwöhnpaket im Wert von 25.000 €. Dabei haben die elf Travel Charme Hotels, die Urlaub an der Ostseeküste, im Harz und in den Alpen Österreichs bieten, heute bereits viele zufriedene Gäste. Das spiegeln unter anderem die 40 TUI Hollys wieder, mit denen Urlauber in den vergangenen zehn Jahren die Travel Charme Hotels auszeichneten. Wer das besondere Glück hat, zum „glücklichster Gast der Welt“ aufzusteigen, wird eine Woche verwöhnt – in der schönsten Suite eines Fünf-Sterne-Hotels, betreut von einem Butler, mit fürstlichem Frühstück und königlichem Menü. Inbegriffen auch alle Anwendungen im Spa, die Massage ebenso wie die Schönheitsbehandlung. Dazu einen Hubschrauberflug oder

Das Wellness-Hotel Berliner Bär im Luftkurort Lautenthal. dies verwöhnt mit einem 28°C warmen Pool im maritimen Flair: mit Wasserfall und Gegenstromanlage sowie einer Sonnenterrasse mit Liegewiese. Die moderne Saunalandschaft präsentiert diverse Kneipp-Duschen, Dampfbad-Whirlpool sowie eine Sonnenbank. Im Beautybereich kann man nach einer ausgiebigen Wanderung neue Energie tanken. Ganz Aktive trainieren im Fitness-Raum an der Kraftbank, auf dem Laufband oder dem Fahrrad-Ergometer. Weitere Informationen: Hotel Berliner Bär Am Kurhaus 3-5 38685 Lautenthal Telefon 0 53 25/41 15 www.hotelberlinerbaer.de

Travel Charme Hotels & Resorts suchen den glücklichsten Gast der Welt.

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nicht Taschendiebe, Hehler und Zuhälter, sondern die unwiderstehliche Anziehungskraft der französischen Hafenstadt mit ihren 300 Sonnentagen im Jahr und der besonderen Mischung von Einwanderern aus aller Herren Länder. Der 52-Jährige weiß, wovon er redet. Schließlich ist auch der gebürtige Bielefelder vor 30 Jahren in Marseille hängen geblieben. Französisch wollte Biermann damals lernen und verpflichtete sich zum Wehrersatzdienst als Helfer in den Elendsvierteln der Stadt. Später studierte er Kunst in Berlin, kam zurück ans Mittelmeer, wurde Maler, Autor, Fremdenführer – und natürlich Marseiller. Noch bis vor 20 Jahren war die Stadt nach einhelliger Meinung der Reiseführer heruntergekommen, dreckig und mit den aufdringlichen Straßenhändlern und Hafenprostituierten kein allzu angenehmer Aufenthaltsort. Auch Biermann schildert aus eigener Erfahrung die unbeliebten Hafenstraßen und die düsteren Wohnungen im Altstadtviertel „Le Panier“, wo das Wasser noch durch bleiummantelte Holzrohre floss. „Irgendwann hatte man dann die Idee, das hier alles durchzusanieren, weil es gesundheitlich nicht mehr den Standards entsprach“, erzählt der Fremdenführer. Inzwischen strahlt das durch zahlreiche Treppen und Gassen geprägte Viertel in neuer Schönheit. „Le Panier“ ist nicht das Einzige, was sich in Marseille verändert hat. 1995 wurde dort der ehrgeizige Entwicklungsplan „Euroméditerranée“ gestartet, der der Mittelmeermetropole zu neuem Leben verhelfen soll. Insgesamt 7,5 Milliarden Euro privates und öffentliches Geld sollen bis 2020 in die Stadt fließen, die mit 860 000 Einwohnern die zweitgrößte Frankreichs ist. Und die Erneuerungskur trägt Früchte: Marseille wird wieder zum Reiseziel – ob für die Pariser, die mit dem TGV-Schnellzug in gerade mal drei Stunden vor Ort sind, oder für interessierte Städtetouristen aus dem Rest Europas. Hinzu kommt die Kür Marseilles zur Kulturhauptstadt Europas 2013 – ein wahrer Ritterschlag für die Bemühungen der Stadtplaner. Nach eineinhalb Jahrzehnten Sanierung sind die Veränderungen in der Stadt unübersehbar. So überragt der von der Stararchitektin Zaha Hadid geschaffene gläserne Büroturm der CMA-CGM Reederei als neues Wahrzeichen den Fährhafen, wo täglich Kreuzfahrtschiffe anlegen und Fähren nach Nordafrika starten. Weitere Hochhäuser sind geplant. Dahinter entsteht derzeit ein neues Wohnviertel: grün, zentral und komfortabel. „Wir verändern die Stadt in der Stadt“, betont Anthony Abihssira von „Euroméditerranée“. Die Besonderheit: Neue Flächen werden dabei nicht bebaut. An einem raumfüllenden Modell erläutert Abihssira, wie das Marseille der Zukunft aussehen wird. Die ersten 500 000 Quadratmeter rund um den Fährhafen erhalten derzeit ein neues Gesicht – und Marseille eine neue Hafenskyline. Auch in der Stadt fallen die Veränderungen ins Auge. So werden die allgegenwärtigen Hochstraßen und Autobahnen nach und nach in Tunnels verlegt, sodass der Zugang zum Wasser wieder frei wird und Platz zum Flanieren bleibt. Die prächtige Rue de la République wurde saniert. Und vor dem

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arseille kann gefährlich M werden“, findet Mika Biermann. Damit meint er allerdings

alten Hafen entsteht derzeit das „MuCEM“, das Museum für die Kulturen des Mittelmeers – eines der zentralen Vorhaben für die Kulturhauptstadt Marseille-Provence 2013. Mika Biermann ist der Umbau der Stadt höchst willkommen. „Marseille muss sich bewegen“, sagt der Fremdenführer. „Es hat vorher viel zu lange die Zeit verschlafen.“ Allerdings ist Biermann noch nicht sicher, wie die 2013 zu erwartenden Touristenströme am besten gelenkt werden können. „Es gibt in Marseille nur wenige Sehenswürdigkeiten und keinen guten Zugriff darauf“, erklärt er. „Wenn alle die Corniche Kennedy hochfahren, um die Kirche Notre Dame de la Garde zu sehen, wird es eng.“ Ein Problem, das die Stadtplaner auch noch in den Griff beMarseille wird sich bald, wie hier in einer Computeranimation zu sehen, mit neuer Skyline präsentieren. kommen wollen.

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VON NICOLA ZELLMER

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R EISE

Seite 12

Sonnabend, 12. November 2011 | Seite 12

Im indischen Varanasi führt der Weg direkt ins Nirwana Für Hindus ist die heilige Stadt am Ganges der Ausweg aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt

Reisetipps zum Stöbern

HIN UND WEG

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l Anreise Flüge nach Delhi bieten Lufthansa und Air India ab Frankfurt/Main. Jet Airways fliegt von Deutschland über Brüssel nach Delhi oder Mumbai.

VON DIRK SCHMALER

l Einreise Wer nach Indien reist, sollte sich mindestens einen Monat vor Reiseantritt um ein Visum bemühen. www.igcsvisa.de

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s herrscht Chaos. Durch die E schmalen Gassen zwängen sich Bettler, Einkäufer und Pil-

Heiliges Varanasi: Die Stadt ist nicht nur ein Wallfahrtsort, sondern zugleich das geistige Zentrum hinduistischer Kultur.

ersetzt worden. Eine Art „Ab- pies, soll sie gegründet haben. schleppdienst“ hält entgegen der Auch für Buddhisten ist VaranaTradition frei laufende Kühe von si wichtig. Buddha hielt dort die den Straßen fern – seien sie auch erste Rede, nachdem er die Ernoch so heilig. leuchtung gefunden hatte. Viele So etwas wäre in Varanasi buddhistische Besucher und ein nicht möglich. Die Drei-Millio- Tempel am Rande der Stadt ernen-Metropole ist die älteste innern daran. noch bewohnte Stadt Indiens Zentrum des hinduistischen und die geistige Glaubens ist das Hauptstadt der hinFlussufer als Flussufer. Kilomeduistischen Kultur. bilden mehr Zentrum des terweit Die Stadt selbst geals 100 steinernde Glaubens hört zu dem HeiligsTreppen, sogenannte ten, was es in Indien Ghats, einen fließengibt – eine Art Jerusalem des den Übergang zwischen Stadt Subkontinents. Seit dem 6. Jahr- und dem Ganges. Jeden Morgen hundert vor Christus steht sie im zu Sonnenaufgang drängen sich Mittelpunkt der hinduistischen Tausende Hindus an den TrepGlaubenswelt. Der indische pen, um ein Bad im heiligen Gott Schiwa, seit den sechziger Fluss zu nehmen. Aus den HäuJahren Lieblingsgott der Hip- sern erklingen hier und dort

dpa

mantraartige vedische Gesänge. gen, die in der heiligen Stadt Vor den Türen am Fluss verkau- sterben und deren Überreste in fen Händler Plastikflaschen, da- den Ganges gestreut werden, gemit die Pilger sich noch einen langen direkt ins Nirwana und Liter des heiligen Flusswassers ersparen sich den ewigen Kreismit nach Hause nehmen kön- lauf von Tod und Wiedergenen. Das Wasser erlöst von den burt. Die Scheiterhaufen direkt Sünden – auch wenn das mit in der Stadt am Fluss brennen Schwermetallen belastete Fluss- Tag und Nacht. wasser das erlangte Auch abseits des Karma mit gesundDas Wasser Flusses hat Varanasi heitlichen Schäden einiges an Tradition wettzumachen droht. erlöst von den bewahrt. Hinter eiSünden Viele Schwerkranner der Türen am ke und Alte machen Rande der Altstadt sich jeden Tag aus dem ganzen sitzt Mortilal Ragendre im morLand auf nach Varanasi – um gendlichen Zwielicht. Der dort zu sterben. Der Grund ist 56-Jährige ist Weber. Und zwar auch für Nicht-Hindus nach- einer der letzten seiner Art. Er vollziehbar. Varanasi ist für die stellt jene Sarees genannten, Hindus gewissermaßen eine Ab- prachtvollen Stoffe her, für die kürzung ins Nirwana. Diejeni- Indien berühmt ist. Und zwar in

Handarbeit und aus dem Gedächtnis. „Ich würde gern einmal ein anderes Muster machen“, sagt der Mann. „Aber wir Weber können jeweils nur ein Muster, es hat Jahre gedauert, die Abfolge der Fäden zu lernen.“ Ragendres Beruf gehört zu einem aussterbenden Handwerk. Die meisten der Tücher werden heutzutage maschinell oder in Kooperativen mit Lochkarten gewebt. Nur noch eine Handvoll Familien in Varanasi weben per Hand, Faden für Faden. Aus dem Kopf. „Das gibt es nur noch in Varanasi“, sagt sein Bruder Haridas Bagwandas, der Ragendre beim Weben hilft. Das trifft auf vieles zu, was man in dieser Stadt sehen kann.

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Seite13 | Sonnabend, 12. November 2011

Sehenswürdigkeiten mit mystischem Charakter: Der Père Lachaise in Paris (von links), der Zentralfriedhof in Wien, der Jüdische Friedhof in Prag, die Necropolis in Glasgow und der Campo Santo Teutonico in Rom. dpa (4), ©iStockphoto.com/McCarthy

Wo Beethoven und Balzac in Frieden ruhen

Park, Freilichtmuseum und Begräbnisstätte – diese Friedhöfe in Europa sind einen Besuch wert sini zusammen. Und dort hinten sitzen Jean Paul Sartre und Édith Piaf traut vereint mit Jim er Tod muss so schön sein. Morrison und Yves Montand In der weichen Erde zu lie- unter den Zypressen. gen, während das Gras über eiwww.pere-lachaise.com nem hin- und herschwankt, und der Stille zu lauschen.“ Oscar Wilde hat schon zu Lebzeiten l Wien: Zentralfriedhof den Zauber der Melancholie von „Verkauft’s mein Gwand, ich Grabstätten besungen; heute fahr’ in Himmel.“ Wiens Muliegt er selbst auf einem der be- sikerfürst Johann Strauß hat kanntesten Friedhöfe begraben den ganz besonderen – Père Lachaise in Paris. Nicht Hang seiner Heimatstadt nur hier laden alte Anlagen zu zum Morbiden treffend einem besinnlichen Spaziergang auf den Punkt gebracht. ein. In vielen Städten Europas Und nirgendwo wird der ofsind alte Friedhöfe Ziel von Tou- fenbarer als auf dem Zentralfriedhof. Prunkvolle Tempelristen. Eine Auswahl. chen, verwunschene Arkadenl Paris: Père Lachaise gruften und Heerscharen träuDer bekannteste Friedhof der merischer Marmorstatuen französischen Hauptstadt wur- machen den Gottesacker fast de 1803 eröffnet und nach dem schon zum MelancholiemuBeichtvater von Ludwig XIV. seum. Ob der Tote einmal kabenannt; der hatte den Hügel tholisch, evangelisch oder jüin bester Lage über der Stadt disch war, darauf kommt es einst als Fluchtpunkt entdeckt. nicht an – der Zentralfriedhof Heute wie damals kommen die steht allen Konfessionen offen. Pariser gern für eine stille Pau- Besonders reizvoll ist wegen se hierher, um dem Trubel der seines verblichenen Zaubers Großstadt zu entfliehen. Beim der verwilderte, alte jüdische Bummel zwischen Kapellen Teil. Im Bereich der Gräberund Säulen fühlt sich mancher gruppe 23 lockt der „Park der mystisch berührt, weil viele der Ruhe und Kraft“: Fünf LandBegräbnishäuser beinahe noch schaftsgruppen wie Menhir, bewohnt wirken. Fast fühlte Platz der Tränen und Steinman sich bemüßigt, nach dem kreis bieten Besuchern, die an Klingelknopf zu suchen. Wer Geomantik glauben, die Gelein Père Lachaise bestattet ist, genheit, Kontakt mit den Kräfder hat es im Leben zu etwas ten der Natur herzustellen. gebracht. So treffen sich an dieDas Herz des Friedhofs bilser Stätte Künstler, Literaten, den freilich die über 600 Ehaber auch Politiker, die sich ver- rengräber rund um die Präsimutlich auch im wirklichen Le- dentengruft. Beethoven, Schuben gut verstanden hätten. Eine bert und Brahms ruhen auf der tröstliche Vorstellung: An der einen Seite. Auf der anderen einen Ecke fachsimpeln Balzac scheinen Curd Jürgens und und Molière, an der anderen Hans Moser im Zwiegespräch stehen Chopin, Bizet und Ros- zu sein, daneben ruhen Bruno VON HANS-WERNER RODRIAN, KATRIN SCHREITER UND MICHAEL POHL

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l Prag: Jüdischer Friedhof Steine hoch, Steine schräg, Steine quer. Auf dem alten jüdischen Friedhof in Prag ist die Vergänglichkeit schier plastisch zu spüren. Auf dem ältesten Grabstein steht das Jahr 1439, er markiert das Grab

des Dichters und Lehrers Avigdor Karo. Weil Platz im jüdischen Getto immer schon begrenzt war, wurden die Toten in Lagen übereinander bestattet. So entstanden viele kleine Hügel, und im Laufe der Zeit haben sich die Grabsteine untereinander-, nebeneinander- und ineinandergeschoben. An manchen Stellen hat man bis zu zwölf Schichten festgestellt. Heute führt ein schmaler Weg durch das Gewirr der Gräber. 12 000 Grabsteine stapeln sich an diesem Ort, darunter ruhen 200 000 Menschen. Der bekannteste ist Rabbi Löw, um den sich viele Legenden ran-

Schaurigschön: Friedhöfe sind schon lange keine Orte reiner Trauer mehr. Sie bieten oft Erholung inmitten hektischer Städte. © Klaue – Fotolia.com

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ken. Er gilt als Erschaffer des Golems, jenes Kunstwesens ohne Stimme aus der jüdischen Geheimlehre, das durch eine magische Spruchformel aus dem Buch der Schöpfung zum Leben erweckt werden kann. Der jüdische Friedhof war all die Jahre aber auch der einzig grüne Platz im Getto der Prager Altstadt. Er diente daher auch als Park. Hierher kam man, um frische Luft zu atmen, der dunklen Enge zu entfliehen und sich an den schönen Grabsteinen zu erfreuen. Sie sind geschmückt mit Weintrauben, dem Zeichen für Fruchtbarkeit, oder mit Löwen, Gänsen und Bären, welche die Familiennamen symbolisieren. Musikinstrumente und Handwerkszeug erzählen vom Beruf des Toten. Die Steinchen, die auf den meisten Grabmälern liegen, sind übrigens Gesten der Erinnerung, ähnlich wie Blumen auf christlichen Gräbern – nur haltbarer. www.jewishmuseum.cz

l Glasgow: Necropolis Vielen ist er unbekannt – doch die schottische Großstadt Glasgow verfügt mit Necropolis über einen der beeindruckendsten Friedhöfe der Britischen Inseln. Das Gelände im viktorianischen Stil zieht sich über einen Hügel an der St.-Mungo‘s-Kathedrale. Ursprünglich als Park angelegt, beschloss die Stadt im 19. Jahrhundert, daraus einen Friedhof nach Vorbild des Pariser Père Lachaise zu entwickeln.

Seit 1832 werden hier Tote beigesetzt. Inzwischen misst das Gelände rund 15 Hektar und bietet von seinen Anhöhen traumhafte Blicke auf die einstige Industriestadt Glasgow. Unter den gut 3500 Gräbern befinden sich auch jene von Künstlern und Architekten wie Charles Rennie Mackintosh, David Hamilton und Alexander Thomson. www.glasgownecropolis.org

l Rom: Campo Santo Teutonico Nur die Friedhöfe im turbulenten Rom haben sich als Oasen der Ruhe erhalten. Zum Beispiel der winzige Campo Santo Teutonico nahe dem Petersdom – Roms deutscher Friedhof. Er liegt hinter den hohen Mauern des Vatikanstaates, ist allerdings exterritoriales Gebiet. Vorn strömen die Massen in den Petersdom, und auf der Rückseite des größten Gotteshauses Europas versteckt sich die winzige Ruhestätte. Hier drängen sich die Gräber von Kirchenmännern, Ordensfrauen, Adelsdamen und Bürgerlichen – allesamt deutsch und in Rom verstorben – dicht an dicht. Dazwischen wächst üppiges Grün mit Palmen und Zypressen. Doch der Campo Santo war und ist auch ein Friedhof für deutsche Pilger, wie Franz Prause aus Hamburg. Er war während seiner Pilgerreise 1925 gestorben. Seine Witwe ließ auf dem Grabstein schreiben: „Durch einen plötzlichen Tod in ein besseres Jenseits abberufen“. www.vatican.va

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S PÄTLESE

Seite 14

Sonnabend, 12. November 2011 | Seite 14

Von der Idee Schumans zum direkt gewählten Parlament Entwicklung und Geschichte der multinationalen europäischen Vertretung / 736 Abgeordnete aus 27 Staaten VON WILHELM SÖHLKE

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ie SN-Seniorenredaktion „Spätlese“ hatte Gelegenheit, das Europäische Parlament (EP) in Straßburg zu besuchen. Eingeladen dazu hatte der hiesige EP-Abgeordnete Burkhard Balz. Dabei wurde den Gästen die Institution Europäisches Parlament transparenter gemacht und zugleich die wichtigsten Daten, Fakten und Aufgaben erklärt. Auf jeden Fall wird jedem Interessierten die Internetseite www.europarl.europa.eu empfohlen. Das Europäische Parlament ist weltweit die einzige multinationale parlamentarische Versammlung und das einzige Organ der Europäischen Union, das direkt von den Bürgern gewählt wird. Es vertritt etwa 500 Millionen Bürger aus 27 Mitgliedstaaten der EU. Wahlen zum EP stehen alle fünf Jahre an. Das Parlament zählt 736 Abgeordnete, die sich auf der Grundlage ihrer politischen Ausrichtung und nicht nach Staatsangehörigkeit zu Fraktionen zusammenschließen. Sitz des EP ist Straßburg. Begonnen hat die europäische Idee bereits im Jahre 1950 mit dem Vorschlag des damaligen französischen Außenministers Robert Schuman, die Kohle- und Stahlindustrie Frankreichs und Deutschlands zusammenzulegen. Im April 1951 gründen die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande,

Lediglich zu den Abstimmungen füllt sich der Plenarsaal des Europäischen Parlaments. Belgien und Luxemburg mit dem Pariser Vertrag die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), die im März 1957 mit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) fortgeführt wird. Dokumentiert wird das in den Römischen Verträgen, die am 1. Januar 1958 in Kraft traten. Im März 1958 folgte die konstituierende Sitzung der Parlamentarischen Versammlung, die im März 1962 in Europäisches Parlament umbenannt wurde. Der Grundgedanke war eine Wirtschaftsunion. Mit dem Vertrag von Lissabon, der am 1. Dezember 2009 in Kraft trat, sind die Befugnisse und politischen Aufgaben des EP

neu geregelt worden. So wurde zum Beispiel die Haushaltsbefugnis des Parlaments auf alle Ausgaben der EU ausgeweitet, einschließlich der Ausgaben für die gemeinsame Agrarpolitik. Anlässlich unseres Besuchs in Straßburg konnten wir an der Diskussion über den Haushaltsentwurf für 2012 teilnehmen und dort hören, wie die einzelnen Ausschüsse mit mehr oder weniger kraftvollen Argumenten für ihren Haushalt kämpften. Ebenfalls mit dem LissabonVertrag ist die Charta der Grundrechte der EU in Kraft getreten und rechtsverbindlich geworden. Die Abgeordneten nehmen auf sie Bezug, wenn es darum geht, Menschenrechtsverletzungen in der EU anzupran-

gern. Das Parlament übt zudem Einfluss auf die Außenpolitik der EU aus. Auch muss die Umsetzung der Handelspolitik, der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe gemeinsam von Parlament und Rat beschlossen werden. Das EP versteht sich als Hüter der Grundfreiheiten und der Demokratie, und die Aufgabe seiner Abgeordneten besteht im Wesentlichen darin, die Bürger auf der Ebene der EU zu vertreten und deren Interessen gegenüber den europäischen Entscheidungsträgern und den Organen der Union wahrzunehmen. Das EP wird nach außen und in seinen Beziehungen zu den übrigen Organen und Einrichtungen der EU durch seinen

Foto: soe Präsidenten vertreten, der für ein erneuerbares Mandat von zweieinhalb Jahren gewählt wird. Weitere Organe sind das Präsidium und die Quästoren. Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten des EP, den 14 Vizepräsidenten und fünf Quästoren mit Beobachterstatus, die ebenso wie der Präsident vom Plenum für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren gewählt sind. Die Quästoren sind für verwaltungstechnische und finanzielle Angelegenheiten zuständig, die die Abgeordneten unmittelbar betreffen. Weiter arbeitet das EP mit parlamentarischen Ausschüssen und Delegationen. Eine besondere Aufgabe hat das Generalsekretariat des EP. Dort werden die legislativen Tätigkeiten

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Milliardenspiele VON WILHELM SÖHLKE

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em interessierten Bürger wird in diesen Tagen mit den bei der Bad Bank der HRE „gefundenen“ mehr als 55 Milliarden Euro ein echter Brüller geboten. Haben nicht erst kürzlich unsere griechischen Freunde plötzlich auf wundersame Art und Weise 1,5 Milliarden Euro entdeckt? Vielleicht sollten die EU-Staaten einmal in alle Ecken und Winkel ihrer verzwickten Buchführung blicken,

koordiniert sowie die Plenartagungen und Sitzungen organisiert. Immerhin knapp 5400 Beamte, Bedienstete auf Zeit und Vertragsbedienstete sind im Generalsekretariat tätig. Der Haushalt der EU wird im Wesentlichen durch die anhand des Bruttonationaleinkommens berechneten Beiträge der Mitgliedstaaten finanziert. Er wird auch durch einen Teil der in der gesamten EU auf Güter und Dienstleistungen erhobenen Mehrwertsteuer sowie aus den Zöllen gespeist, die an den Außengrenzen der EU zu entrichten sind. Nur etwa ein Prozent des Bruttonationaleinkommens der EU, das sind ungefähr 240 Euro pro Einwohner, fließen alljährlich in den Haushalt der EU, der sich zurzeit auf rund 120 Milliarden Euro pro Jahr beläuft. Nach Auffassung der EU ist das sehr wenig im Vergleich zu den auf nationalen Ebenen gültigen Zahlen. Und dennoch können mit diesen Mitteln wichtige politische Maßnahmen zum Wohle der Bürger finanziert werden. Tagesaktuell kann festgehalten werden, dass die Abgeordneten zu dem Zeitpunkt, als die „Spätlese“ vor Ort war, zur Verabschiedung eines Maßnahmepakets beigetragen haben, das darauf gerichtet ist, der Wirtschaftskrise entgegenzutreten sowie die Transparenz des europäischen Finanzsystems zu erhöhen und die Überwachung zu verbessern.

um sicherzustellen, dass dort nicht etwa weitere Euro-Milliarden herumliegen. Wer gibt uns verdutzten Bürgern die Sicherheit, dass so plötzlich auftauchendes Geld – andersherum – nicht ebenso plötzlich verschwinden kann? Dann wäre die 55 mit den neun Nullen weniger amüsant. Noch mehr Schulden, die jeder von uns tragen müsste, und das Gefühl, die handelnden Personen hätten schlicht den Überblick verloren. Die Erklärung,

warum es zu dieser Fehlbuchung kommen konnte, ist auch nicht überzeugend. Die HRE handelte mit überwiegend undurchsichtigen Finanzprodukten, die im Zuge der Wirtschaftskrise von 2008 mehr oder weniger wertlos wurden. Aber das darf doch nicht dazu führen, dass sehr gut bezahlte Manager Fehler beim Saldieren machen. Und dann werden diese „Böcke“ auch noch von ebenso hoch bezahlten Prüfungsgesellschaften testiert.

Also, wenn ich keinen Fehler beim Dividieren gemacht habe, hat jetzt jeder Bundesbürger etwa 700 Euro weniger Schulden. Wie schön, werden jetzt viele sagen. Wenn wir so arbeiten würden wie große Teile der Hochfinanz und der Politik, gehen wir sofort los und geben Geld, das wir in Wirklichkeit gar nicht haben, sofort wieder aus. Das sind dann die Derivatgeschäfte des kleinen Mannes. Aber Spaß beiseite! Wenn schon die Finanzleute den

Überblick über ihre eigenen Geschäfte verloren haben, sollten wir ihn für unseren Bereich behalten. Daher: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Ich möchte hier niemanden in Schutz nehmen. Aber es ist doch befremdlich, wie sich nun Politiker aller Couleur genüsslich auf dieses Thema stürzen. Da sollte man doch besser erst einmal vor seiner eigenen Haustür fegen, damit man wenigstens dort den Überblick behält.

Bückeburger Jagdtrophäen im Elsass

Die Kraniche

„Spätlese“-Mitarbeiter besuchen das Château du Haut-Koenigsbourg Es flog unter herbstlichem Himmelszelt eine große „Eins“ wohl über den Belt; der war es seit uralten Zeiten beschieden, auf ihrem Zug in den sonnigen Süden des Nächsten Dasein als Glied des Ganzen als „feste Größe“ einzustanzen. Wobei es sich zeigt, was manchmal möglich, wenn stabil das Ganze und trotzdem beweglich; weil alle tagtäglich sich mitnichten nach ihrer eigenen Nase richten, sondern ein jeder in seiner Welt den Vordermann im Auge behält – und strebt dann mit verhaltener Wonne gen Süden die geübte Kolonne. Beim Anblick des Ganzen erfasst uns ein Staunen, ja, oftmals entschlüpft uns ein Zustimmungsraunen. Womit man bekundet mit Recht und Fug, was uns übermittelt so ein Kranich-Zug. Friedrich Hecht

VON RENATE JESCHKE

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uropa war uns buchstäblich näher gerückt, als wir uns nach einem dichten und erlebnisreichen Besuch in Straßburg und im dortigen Europaparlament auf die Heimreise machten. Aber noch wartete ein letzter, auch geografischer Höhepunkt. Zwischen Straßburg und Colmar 750 Meter über dem Rhein thront das Château du Haut-Koenigsbourg – auf Deutsch: Hohkönigsburg. Diese beeindruckende Anlage gehört zu den beliebtesten Ausflugsattraktionen der Franzosen, verkörpert aber gleichsam ein Stück europäischer Geschichte. Wie wechselhaft diese für das gesamte Elsass im Laufe des vergangenen Jahrtausends gewesen ist, verrieten viele deutsche Ortsschilder und Namen während der Anreise. Über dies alles breitete Altvater Rhein magische Nebelschwaden, bevor wir in die sonnenbestrahlten Höhen der Vogesen vorstießen, an deren Ostrand sich die Gipfelburg auf einem mächtigen Buntsandsteinfelsen erhebt. Der letzte steile Fußanstieg wurde belohnt durch einen herrlichen Blick vom Westbollwerk in die Rheinebene bis zum Schwarzwald und auf der anderen Seite über die Vogesen. In der heutigen Form ist die imposante Anlage eine vollständige Restauration aus den Jahren 1901

Rechte der Habsburbis 1908, die Kaiser ger anmeldete. Nach Wilhelm II. durch der Belagerung im den Berliner ArchiDreißigjährigen tekten und BurgenKrieg wurde die Fesforscher Bodo Ebtung in Brand gesetzt hardt in Auftrag geund erlebte danach geben hatte. als Ruine verschiedeSchon sind wir ne Herren. mitten in den Machtspielen der eu- Massive Mauern, wehr- Fast ehrfürchtig lasropäischen Herr- hafte Türme: Hohkö- sen wir uns durch das scher. Zur Einwei- nigsburg. Foto: soe Burginnere führen. Die charmante Fühhung sprach der Kaiser: „Möge die Hohkönigsburg rerin mit französischem Akzent hier im Westen des Reiches, wie erklärt uns, dass Wilhelm II. nur die Marienburg im Osten, als selten und für wenige Stunden Wahrzeichen deutscher Kultur hier verweilte, um Tee zu trinund Macht bis in die fernsten Zei- ken. In dem neu vom Architekten Ebhardt geschaffenen repräten erhalten bleiben.“ Doch seit 1919 ist das Château sentativen Festsaal findet sich der du Haut-Koenigsbourg Eigen- Kommentar des letzten deuttum des französischen Staates; schen Kaisers zum Ersten Weltwieder, denn erst 1871 wurde das krieg an einem Kamingitter: „Ich Elsass nach dem Deutsch-Fran- habe es nicht gewollt!“ Im eigens eingerichteten kaizösischen Krieg an Deutschland abgetreten. Das Wechselbad der serlichen Saal für Jagdtrophäen Historie beginnt an diesem Ort gibt es für die Besucher aus bereits sehr früh. Die Burg wurde Schaumburg ein besonders Erim 12. Jahrhundert als staufische lebnis: An der Wand mit GeweiReichsburg erbaut; davor gab es hen steht auf den größten und dort ein Kloster im Besitz der auffälligsten Zwölfendern „BüAbtei Saint Denis. Der Vater des ckeburg 1912“, offensichtlich also deutschen Königs Friedrich Bar- eine Schenkung „unseres Fürsbarossa hat hier seine Spuren ten“. Wir sind beeindruckt und hinterlassen wie der Herzog von lokalpatriotisch bewegt und fühLothringen und der pfälzische len einen Hauch von BedeutsamKurfürst. 1462 wurde die Burg keit und Geschichte. Und so soll es ja wohl auch durch Raubritterei zerstört. Zwischenzeitlich waren sein, wenn man sich auf den Weg Schweizer Grafen Eigentümer, macht, um Europa zu finden, ohbevor Kaiser Maximilian I. die ne seine Wurzeln zu vergessen.

25. 1. 12, 20 Uhr, Hannover, TUI-Arena

André Rieu TICKET-HOTLINE

0180 100 10 26 3,9 CENT/MIN. AUS DEM DEUTSCHEN FESTNETZ. 42 CENT/MIN. MOBILFUNKHÖCHSTPREIS

HÖREN & SEHEN Sonnabend, 12. November • NDR Info, 21.05 Uhr: Krimihörspiel: Nebelsturm. Herbst auf der schwedischen Insel Öland, auf der Joakim mit seiner Familie wohnt. Eines Tages wird seine Frau tot am Strand aufgefunden. Sonntag, 13. November • NDR Info, 6.05 Uhr: Der lange Schatten von Bomben und Flucht. Ihre Eltern waren im Zweiten Weltkrieg noch Kinder, haben Schreckliches erlebt. Mit ihren Erfahrungen standen die Kriegskinder später meist allein da. Nicht wenige weisen ähnliche Auffälligkeiten wie ihre Eltern auf. „Kriegsenkel“ reden über ihre „transgenerationalen Traumata“. • DRK, 7.05 Uhr: So nah und doch so fern – Wenn das Gedächtnis verblasst und der Geist verweht. Erfahrungen und Reflexionen aus der Sicht eines Begleiters von Demenzkranken. Montag, 14. November • DRK, 19.30 Uhr: Arm oder reich – Was wird aus der Rente? Rentenvorsorge wird immer mehr zur Privatangelegenheit. Lässt sich das noch stoppen? Ein Blick zurück, aus dem Jahr 2056. • Das Erste, 22.45 Uhr: Auf der Suche nach Peter Hartz, dem Mann, der Verantwortung für 340 000 Arbeitsplätze trug. Dienstag, 15. November • DLF, 19.10 Uhr: „Jeden Tag überrascht uns das Leben“ – aus dem Alltag eines Ehrenamtlers. Mittwoch, 16. November • 3Sat, 22.25 Uhr: „Vater, unser Wille geschehe!“ Soll das Leben des todkranken Ehemannes und Vaters um jeden Preis verlängert werden?


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Die Eltern des kleinen Max (3240 Gramm, 54 Zentimeter), Katrin und Jens Böhne aus Bückeburg, freuen sich sehr über die Geburt ihres Sohnes. Er kam am 31. Oktober um 22.53 Uhr im Krankenhaus Bethel zur Welt.

„Marina ist endlich da!“ Janja freut sich, gemeinsam mit ihren Eltern aus Bückeburg, über Ihre kleine Schwester. Marina wurde am 31. Oktober um 8.32 Uhr, mit einem Gewicht von 3350 Gramm und einer Länge von 52 Zentimetern im Krankenhaus Bethel geboren.

B ABYGLÜCK

Noah Reich (4010 Gramm, 56 Zentimeter) hat am 1. November um 19.55 Uhr im Bückeburger Krankenhaus Bethel das Licht der Welt erblickt. Seine Eltern Ina und Björn aus Porta Westfalica freuen sich riesig.

„Hurra, Johanna ist da!“ Am 31. Oktober um 2.10 Uhr hat Johanna Lube (3350 Gramm, 53 Zentimeter) im Krankenhaus Bethel Über seinen kleinen Bruder freut sich Justin Streyer. Tom (3860 ihren ersten Atemzug getan. Die Gramm, 53 Zentimeter ) ist am 1. November um 15.50 Uhr in der Be- Eltern Alexander und Andrea Luthel-Klinik in Bückeburg zur Welt gekommen. Stolz und glücklich be und Schwester Helene (2) aus Bückeburg freuen sich sehr. sind die Eltern Stephanie und Denis aus Hessisch Oldendorf.

Am 3. November um 3.15 Uhr hat Tylor Noèl (3610 Gramm, 54 Zentimeter) im Stadthäger Klinikum die Einzimmerwohnung in Mamas Bauch gegen eine unendlich große Portion Frischluft getauscht. „Er ist das Beste, was uns bisher passiert ist“, jubeln die glücklichen Eltern Tina und Hasan Ouzeir aus Stadthagen.

Glücklich über die Geburt ihrer Tochter sind Melanie Eichhorn und Christian Schulz aus Stadthagen. Malea Marie (3720 Gramm, 54 Zentimeter) ist am 3. November um 14 Uhr im Kreiskrankenhaus auf die Welt gekommen.

„Mit unserem zweiten Engel ist unser Glück komplett!“ Rebecca und Sebastian Dörjes aus Heeßen freuen sich über die Geburt ihrer Tochter. Lia (3520 Gramm, 51 Zentimeter) hatte am 1. November im Stadthäger Krankenhaus genug vom Schwimmen in der Fruchtblase und wird von ihrer Schwester Maike (3) schon sehnsüchtig zu Hause erwartet.

Mächtig stolz auf seinen kleinen Bruder ist Stefan Mühlenhoff (3) aus Obernkirchen. Der kleine Wonneproppen Torsten (3360 Gramm, 51 Zentimeter) ist am 28. Oktober um 17.35 Uhr im Stadthäger Klinikum auf die Welt gekommen. Überglücklich sind die Eltern Kristin und Martin Mühlenhoff.

In jeder Woche erblicken im Kreiskrankenhaus Stadthagen und im Krankenhaus Bethel in Bückeburg sowie in den Kliniken in Minden, Hameln, Neustadt und Gehrden Babys das Licht der Welt. „Hallo Schaumburg“ stellt die Familien im „Babyglück“ immer sonnabends vor. Die Bilder der Schaumburger Neubürger sind zudem im Internet unter www.sn-online.de zu sehen.

Superstolz darauf, seinen kleinen Bruder im Arm halten zu dürfen, ist Matthis Johannes Tauber (3). Jon Levin (3820 Gramm, 55 Zentimeter) ist am 31. Oktober um 17.14 Uhr im Kreiskrankenhaus auf die Welt gekommen. Glücklich über den Familienzuwachs sind die Eltern Hannah Eilinghoff und Björn Tauber aus Horsten.

„Jetzt ist unsere kleine Familie komplett“, freuen sie Pamela und Peer-Ole Breder. Am 1. November um 15.17 Uhr ist ihr Sohn Thore im Stadthäger Klinikum auf die Welt gekommen. Der kleine Bruder von Madita (2) wog bei seiner Geburt 4520 Gramm bei einer Länge von 55 Zentimetern.

Jonas (6) ist jetzt ein stolzer großer Bruder. Seine Schwester Ella wurde am 31. Oktober um 4.37 Uhr in Hameln geboren. Bei der Geburt wog sie 3850 Gramm und war 51 Zentimeter groß. Es freuen sich die Eltern Yvonne Ledermann und Sebastian Blaumann aus Rinteln.

„Endlich ist sie da!“ Justus (20 Monate) freut sich unbändig über seine kleine Schwester. Fehmke Charlotte ist am 1. November um 9.44 Uhr im Kreiskrankenhaus in Stadthagen auf die Welt gekommen. Überglücklich sind die Eltern Georgina und Wolfgang Abel aus Pollhagen.


U NTERHALTUNG

Wochenende

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S I L B E N R ÄT S E L Aus den Silben sind 22 Wörter zu bilden, deren zweite und letzte Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben (oe = ö). ad - ak - al - ba - balg - ber - ber - bla - blatt - de - de de - do - fer - fu - ga - ge - ge - ge - ge - gie - hals heim - ho - in - knei - knie - ku - li - lin - lo - lu - mach mah - maus - me - me - mo - mo - na - na - ne - nic - nis ok - ok - on - on - pad - po - ran - sa - se - se - si - si - ta ta - tät - ti - tiv - to - to - to - un - verb - vi - wen - wi - zwei

Sonnabend, 12. November 2011

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SUDOKU

Auflösung der letzten Woche:

Das Zahlenspiel für Kreuz- und Querdenker – ein leichtes für Einsteiger – ein schwierigeres für Profis. Die Spielregeln: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass – in jeder Zeile – in jeder Spalte – in jedem 3x3-Kästchen – alle Zahlen von 1 bis 9 stehen. Auflösung in der Ausgabe am kommenden Wochenende.

leicht

Sudoku: leicht

schwer schwer

1. Mysterium 2. Luxusliner, 1912 gesunken

Um die Ecke gedacht: B O G O T A S T A D I U M

3. Übel, große Mühe 4. oberitalienische Stadt © DEIKE PRESS 4511

5. Achtfüßer 6. Stern im Sternbild Stier 7. kleiner Specht

E R I E R H O A L U M N I

B A N T U A N K E A M E N

O L M Z E H N T E L E I N

P L A I D O E L K A N N E

G E R B E R M U E S S I G

L O D E S S A F L I E G E

O P I A T T E T E A C H T

R A H M E S Z E T T H A I

I R E T Y P E S U I S S E

A D L E R A N T I N E E R

8. Lebendigkeit, Lebenskraft 9. Wanderbekleidung

UM DIE ECKE GEDACHT

10. Ehefrau

Waagerecht: 1. Äcker mit Schwarzdrossel laden zu Weinen ein 11. im Minutentakt zu ratende Furche 12. liegt in Umbrien und lädt ebenfalls zu Weinen ein 14. sie und Rahel sind biblisches Vorbild für Kohlhiesels Töchter 15. ein Viertelkarat oder Anna-MarxErfinderin 16. mahlzeitliche Haushaltsdeadline (Abk.) 17. Ohrwurmsenior 19. spezieller Musikerrabatt: Spiel drei, zähl zwei! 21. entspringt im Holzberg, mündet im Kreis Holzminden 22. übereifriger Wasserträger zu Goethes Zeiten, heute kehrt er wieder 24. lässt sich als Wurst verstreichen und begleitet das Zeitverstreichen 26. keine Konserve, obgleich aus der Dose serviert 29. absolut nicht mehr in oder: back to Australia 31. sofern er wehrhaft ist, ist er auch bodenlos: Wer darunter stand, hatte angeblich Pech 32. verhält sich zu Auftrag wie Scheidung zu Hochzeit 33. Autorin im anderen Strafmandat 35. sie kann gut „hakeln“ 37. hat der Taschendieb ganz besonders lieb (engl.) 38. trägt die saudische Frau zwischen Kopftuch und Schuhen 39. er ersparte schon im bronzezeitlichen Haus den

11. Erdorchideengattung 12. Organisation der Sorben 13. Gebläse 14. vierter Fall der Deklination 15. altfranzösische Sagengestalt 16. Herbstmonat 17. Computerzubehör 18. philosophischer Begriff 19. Brille ohne Bügel 20. Umstandswort 21. Gewürzständer 22. Zufuhr von Flüssigkeit Auflösung des Silbenrätsels von letzter Woche: 1. Maharani, 2. Altnordisch, 3. Notbremse, 4. Widerruf, 5. Instrument, 6. Röhrenmaul, 7. Debütant, 8. Nargileh, 9. Irrtum, 10. Einsender, 11. Basilika, 12. Eischale, 13. Tucholsky, 14. Rossellini, 15. Objektiv, 16. Geplauder, 17. Eisbrecher, 18. Nossack, 19. Moltopren „MAN WIRD NIE BETROGEN, MAN BETRÜGT SICH SELBST.“ (J. W. V. GOETHE)

Zimmermann 40. dieser Ausschuss muss besonders effizient arbeiten 42. war mal Cette, immer noch nett 43. Stadt, der Ostsee verhafftet 45. ihr Leben in der Finanzwelt ist von Wechselhaftigkeit geprägt 47. Vorname: Sierra oder Sergio 49. wo Peter Zwegat Schuldner berät 50. beschreibt die Spanne zwischen C und E 51. beim Zeus, ihr Apolloprogramm war erfolgreich! 52. verführen pfriemelige Handwerker zu Sticheleien 53. schickliches Verfahren Senkrecht: 1. dabei muss etwas für die Haftung schmelzen 2. Lüdenscheidtloser Quietscheentengegner 3. Stadt am Rand vom Alten Land 4. gehört zu den Hauptuntersuchungen (Abk.) 5. die Frau vom Fluss, die mit dem Mut der Verzweiflung den dritten Frühling erlebte 6. Brutus‘ Bruder 7. Models achten in erster ... auf ihre ... 8. politisch motivierter Volkslauf der sehr gemächlichen Art (Kurzwort) 9. erzeugt die Techniker Helvetiens 10. verpassen Sie dem Dorne eine andere Wendung, so machen Sie Land urbar 13. gestattet Unbefugten keinen Zutritt 18. passender Schmuck für einen Meeres-

riesen 20. vervollständigt Halle–Leipzig zum nahezu gleichschenkligen Städtedreieck 23. betrachten Sie die Borste mal als Eisgetränk 25. Futter für Massenmedien 27. so nimmt man dem Trübsal-bläser sein Instrument weg 28. verputzen, ohne zu essen 30. wäre im Hause Cäsar in der Wickelkommode trefflich aufbewahrt gewesen 32. französisches Salz 1

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und verdrehter Rest werden wässrig 34. seine Physikerkarriere ging ab wie eine Rakete 36. ihretwegen wirkt der Gang in die Höhe geschossener Kinder so hölzern 38. vom Kokastrauch: bietet 3sat eine Heimstatt 41. List ohne Arg 44. lässt Fische leuchten 46. das ist das Universum, aber noch nicht alles 48. keine Frage mehr übrig, nein, ist das bl...!

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hallo Schaumburg vom 12. November 2011