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wände

DAS MAGAZIN FÜR BAUEN & WOHNEN

bauen und modernisieren

wohnen und einrichten

garten und terrasse

Ein gebrauchter Fußboden aus Holz lässt einen Raum gemütlich wirken. Doch er kann auch bloß so aussehen, als sei er alt und aus Holz.

Ute Bernhardt und Wolfgang Schlüter leben seit 20 Jahren in einem Loft in der alten Schlüterschen Möbelfabrik in Stadthagen.

Das Mobiliar für draußen wird den Wohnzimmermöbeln immer ähnlicher. Das zeigen die Trends für die Gartensaison 2013.

Ein Magazin der Schaumburger Nachrichten, der Schaumburger Zeitung und der Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung  | Oktober 2012


inhalt

3 | bauen und modernisieren

Fingerabdruck genügt Seite 16

wohnen und einrichten

Starker Stoff für gemütliches Wohnen Seite 26

garten und terrasse

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Inhalt

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Die Natur zu Füßen

8 | 10 |

Exklusives Wohnen in Stadthagen

12 | 13 |

Holzrahmen brauchen intensive Pflege

14 | 15 |

Das Rundumsorglos-Paket

16 | 18 |

Fingerabdruck genügt

20 | 22 |

Wenn das Kinderzimmer frei wird…

24 |

Start frei für die Energiewende

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in Schaumburg

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Die Bauabnahme ist der Tag der Wahrheit

26 | 30 |

Starker Stoff für gemütliches Wohnen

34 | 35 |

Sicher und ästhetisch – Stufe für Stufe

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Wie kleine Räume größer wirken

38 | 40 |

Wärme, die man sieht und spürt

Erst prüfen, dann kaufen Ein neues technisches Kapitel Exklusives Wohnen in Stadthagen Sonne, Strom und Steuern Energie aus der Erde

Pellets als mögliche Heiz-Alternative

Leben in Weite und Gemütlichkeit Schlafen wie auf Wolke sieben

Maßarbeit vom Feinsten

Wenn die Früchte plötzlich faul werden Seite 48

42 | 44 |

Die Trends für 2013

46 | 47 |

Ein Strauch für jede Jahreszeit

48 |

Wenn die Früchte plötzlich fa ul werden

50 |

Branchen- und Adressenverzeichnis

Diese Exoten trotzen Eis und Schnee Im Oktober das Frühjahr vorbereiten

Sehr geehrte Leserinnen und Leser. Geht es Ihnen auch so wie mir? Wenn das Wetter ungemütlicher wird, sehne ich mich nach meinen eigenen vier Wänden. Dort ist es nicht kühl und nass, sondern behaglich und gemütlich. Im Kreise meiner Familie fühle ich mich einfach wohl. Dennoch ist von Zeit zu Zeit hier und da eine Veränderung fällig: Sei es, dass die Heizung nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, dass der Fußboden den Charme vergangener Jahre widerspiegelt oder dass das Badezimmer endlich mal modernisiert werden muss. In solchen Fällen sind mir Anregungen von Dritten stets willkommen. Zahlreiche Ideen, Vorschläge und Möglichkeiten hat unsere Redaktion wieder in diesem Magazin zusammengetragen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen. Bis zur nächsten Ausgabe von „4 Wände“ im Februar 2013.

Arne Frank, Verlagsleiter

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Die Natur zu FĂźĂ&#x;en Diese Holzdielen sind an den Kanten nicht gerade, sondern so geschwungen wie der Baum gewachsen ist.


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Ein Fußboden aus Holz lässt den Raum gemütlich wirken. Bei den Parkettböden sind vor allem heimische Hölzer wie Eiche oder Buche derzeit beliebt.

Schleifspuren von Schuhen, Kratzer und Dellen: Ein gebrauchter Fußboden aus Holz lässt einen Raum gemütlich wirken. Doch er kann auch bloß so aussehen, als sei er alt und aus Holz. Die Hersteller haben ihre Tricks.

D

ie eigenen vier Wände sind der Rückzugsort zum Ausruhen, Entspannen und Durchatmen. Gerade hier soll es gemütlich sein. Man will sich wohlfühlen. Weiße Fliesenböden schaffen das nicht, und der flauschige Teppich im Wohnraum ist auf dem Rückzug. Heute sollte lediglich ein Drittel bis die Hälfte des Bodens damit bedeckt sein, findet die Trendanalystin Gabriela Kaiser. Stattdessen liegen Böden aus Holz im Trend – oder täuschend echte Holzimitationen. Holz spricht ein Bedürfnis der Menschen an: Viele leben in der Stadt und sind rund um die Uhr von Technik umgeben. Natürliches kommt dort kaum vor. „Deshalb fühlen wir uns in den eigenen vier Wänden besonders wohl, wenn wir von natürlichen Materialien umgeben sind“, sagt Kaiser. Daher gilt beim Fußboden nach Angaben der Wohnexpertin Katharina Semling: „Je naturgetreuer die Materialien sind, desto behaglicher wirkt der Raum.“

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Täuschend echt: Fliesen in Holzoptik sind derzeit Trend.

Besonders gefragt seien Holzböden, die aussehen wie schon lange benutzt. „Wir sind es gewohnt, jeden Gebrauchsgegenstand in einem perfekten Zustand bekommen zu können. Aber gerade deswegen sehnen wir uns nach dem Alten und Unperfekten“, erklärt Semling den Trend zum sogenannten „Used-Look“. Holz für Parkettfußböden werde absichtlich auf alt getrimmt, die natürliche Maserung und Astlöcher werden nicht bearbeitet. Sogar Spuren von Beschädigung bekommt das Material: Im Trend seien Böden mit Rissen, sägerauen Veredelungen und Flicken, sind sich die beiden Expertinnen einig.

Bei der Überlegung, welcher Bodenbelag der richtige ist, denken viele auch an die Umwelt, hat Kaiser beobachtet. Gefragt seien daher heimische Hölzer wie Eiche oder Buche. „Dank spezieller Verfahren können sie die dunklen Braun- und Schwarztöne edler Exotenhölzer annehmen“, erklärt Bastian Herzig vom Verband der deutschen Parkettindustrie (vdp). Die dunkelbraune Räuchereiche sei derzeit besonders beliebt. Dafür wird Eichenholz mit Ammoniak begast. Im Zuge der Entwicklung erlebt ein Holzmaterial ein Revival: „Durch seine warme, gemütliche Ausstrahlung ist der Kork im Moment wieder im Kommen“, sagt Kaiser. „Der Trend


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Teppiche dürfen Farbtupfer auf dem Boden sein: beispielsweise mit sanften Rot-, Gelb- und Blautönen. Korkboden erlebt derzeit ein Revival. Gefragt sind insbesondere hellere Töne.

geht hier zu helleren Tönen“, erläutert Anke Wöhler vom Deutschen Kork-Verband (DKV). Den Trend zu naturgetreuer Optik bedient auch die Laminat- und Fliesenbranche. Die Böden können nicht nur aussehen, als wären sie aus Holz. Sie fühlen sich inzwischen auch so an. Strukturierte Oberflächen imitieren die Haptik von Holz, erläutert Karin Dullweber vom Verband der europäischen Laminatfußbodenhersteller (EPLF). „Für ein gemütliches Wohnen empfehlen sich besonders Laminatböden mit hellen Eiche-, Ulme- oder Birke-Dekoren. Auch gräulich, patinierte Optiken sind im Trend.“

Bei den keramischen Fliesen sind nach Angaben des „Industrieverbands Keramische Fliesen und Platten“ neben Holzoptiken auch Imitationen von Steinmaterial wie Schiefer, Marmor oder Granit gefragt. Die Farben seien angelehnt an die rote Erde Australiens, die Grüntöne von gesammeltem Regenwasser und die Brauntöne von Holz. Braune Farben am Boden lassen einen Raum besonders gemütlich wirken, sagt Semling. „In Deutschland sind wir eher kalte Temperaturen und schlechtes Wetter gewöhnt. Deshalb sehnen wir uns nach warmen Farben.“

Und wenn es dann doch der Teppich sein soll, müsse er aus natürlichen Materialien gewebt sein, sagt Kaiser. Angesagt seien zum Beispiel Teppiche aus tibetanischer Hochlandwolle, Hanf, Bast und Kaktusgarn. Kaiser empfiehlt für diesen Bodenbelag jedoch kein Holzbraun: „Teppiche dürfen Farbtupfer sein.“ Im Trend liegen ihren Angaben zufolge Goldgelb, Senftöne, dunkleres Orange und Olivgrün: alles Farben, die von der hiesigen Natur abgeschaut wurden.

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ie eigene Altersvorsorge bereits heute einsetzen und jetzt schon Vorteile nutzen, die sonst erst im Ruhestand möglich sind. „Das geht nicht mit Versicherungen, das geht nicht mit Sparplänen, das geht nur mit Wohneigentumserwerb“, sagt LBS-Bezirksleiter Burkhard Lange. Möglich mache dies die staatliche Wohn-Riester-Förderung. „Obwohl es fast 90 Prozent der Riester-Berechtigten zwischen 18 und 59 Jahren begrüßen, dass Wohneigentum vom Staat gefördert wird, wissen die meisten nur sehr wenig über die Einsatzmöglichkeiten dieser Eigenheimrente“, sagt Lange.


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Schöner wohnen: Beim Kauf einer Eigentumswohnung lauern jedoch viele Fallen. Interessenten sollten sich daher Hilfe holen.

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gal, ob alt oder alt: Eine eigene Wohnung ist für viele ein Traum. Doch beim Kauf einer Eigentumswohnung lauern viele Fallen. Instandhaltungsrücklage, Baubeschreibung, Zahlungsplan: All das sollten Käufer prüfen. Sonst drohen Folgekosten. Eine Eigentumswohnung kann eine lohnende Investition sein. Die Wohnung kann sich auch zu einer rentablen Altersvorsorge entwickeln. Wie bei jedem Immobilienkauf hat aber auch der Erwerb einer Eigentumswohnung seine Tücken. „Bei Immobilien gibt es einen grundlegenden Unterschied: Kaufe ich eine neue oder eine alte Wohnung“, sagt Peter Burk vom Institut Bauen und Wohnen. Der Vorteil einer schon gebrauchten Wohnung sei, dass der Interessent die Räume vor dem Kauf anschauen könne. Neue Wohnungen hingegen existierten zum Kaufzeitpunkt oft nur auf dem Papier. „Bei einer Bestandswohnung ist die Besichtigung sehr wichtig, denn üblicherweise wird gekauft wie gesehen“ so Burk. Auch die


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dann kaufen Folgekosten einer gebrauchten Wohnung sollte man nicht aus dem Auge verlieren. Vor dem Kauf einer älteren Eigentumswohnung rät Burk dazu, sich Unterlagen über geplante Investitionen am Gebäude aushändigen zu lassen. Die Protokolle der Eigentümerversammlungen gäben darüber Auskunft. Bei einer neuen Wohnung hingegen sei die Baubeschreibung ein ganz wichtiger Vertragsbestandteil. In der Baubeschreibung werde schriftlich festgelegt, welche Leistungen der Bauträger dem Käufer schuldet. „Was dort nicht festgehalten ist, schuldet der Bauträger üblicherweise auch nicht. Ob energetisches Konzept, Schallschutz, Sanitärausstattung oder anderes“, erläutert Burk. „Als Kapitalanlage ist eine Immobilie echt chancenreich“, sagt Jürgen Michael Schick vom Immobilienverband Deutschland (IVD). In deutschen Großstädten und ihrem Umland würden ständig Wohnungen gesucht, das Angebot sei nicht ausreichend. Wer eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage kaufen und sie vermieten wolle, könne in diesen Wachstumsgebieten eine gute Rendite erzielen. Wie Burk rät er vor dem Kauf zu einer sorgfältigen Prüfung der Immobilie und ihrer Unterlagen. „Hauptfehler ist der Kauf der Wohnung ohne Besichtigung. Fehler Nummer zwei ist der Kauf ohne Sichtung der Unterlagen“, sagt Schick. Bei beiden Vorgängen empfiehlt auch er, Experten heranzuziehen.

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Bei einem Neubau, der bisher nur auf dem Papier existiert, „ist es wichtig, mit einem renommierten Bauträger zusammenzuarbeiten“, sagt Schick. Er empfiehlt, sich fertige Objekte des Projektentwicklers anzugucken, um ein Gefühl für das geplante Anwesen zu bekommen. Thomas Hentschel, Finanzreferent der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, warnt davor, die Kosten einer Eigentumswohnung zu unterschätzen. „Es ist leider nicht immer so, dass die Immobilie später genauso teuer ist wie früher die monatliche Miete. Das können auch 200 bis 300 Euro mehr sein“, sagt er. Auch könnten die Kosten später steigen: zum Beispiel, wenn die Eigentümergemeinschaft beschließe, die Instandhaltungsrücklage zu erhöhen. „Wenn die Eigentümer monatlich 1 Euro pro Quadratmeter in die Rücklage einzahlen und erhöhen den Betrag auf 2 Euro pro Quadratmeter, dann macht das bei 100 Quadratmetern einen Unterschied von 100 Euro“, rechnet Hentschel vor.

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Vor einem Kauf sollte jeder Käufer laut Hentschel eine Bilanz über seine monatlichen Kosten aufstellen. „Wie viel gebe ich für Essen, Körperpflege, Auto, Versicherungen, Altersvorsorge und Urlaub aus?“, ist Hentschels Leitfrage. Um gute Chancen auf einen günstigen Kredit zu haben, rät er dazu, zumindest 20 Prozent des Kaufpreises plus die Nebenkosten des Kaufs als Eigenkapital mitzubringen.

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aben Holzfensterrahmen groĂ&#x;flächige Lackschäden, muss der Altanstrich komplett entfernt werden. Nach dem Abbeizen oder Abschleifen mĂźssen nach Angaben der Stiftung Warentest selbst Lackreste mit einem Farbkratzer weggemacht werden. Erst danach kĂśnne ein neuer Anstrich aufgebracht werden – komplett mit dem Glattschleifen der aufgerauten Flächen, Grundierung, Vor- und Endanstrich. Dazwischen sollte es jeweils einen Zwischenschliff geben. Hat ein Fenster eine Isolierverglasung, sollte der Heimwerker den Altanstrich nicht mit einem Heizluftgebläse ablĂśsen. Dabei kann laut Stiftung Warentest das Glas zerspringen.

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Ein neues technisches Kapitel

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nergiesparen wird für Eigenheimbesitzer immer wichtiger. Denn der Ölpreis wird vor dem Hintergrund sich stetig verknappender Ressourcen wohl auch in Zukunft weiter nach oben klettern. Mit dem „NovoCondens WOB“ hat der Hersteller Brötje im Bereich ÖlBrennwert ein neues technisches Kapitel aufgeschlagen. Dieser modulierende Ölbrenner passt seine Wärmeleistung stufenlos und bedarfsgerecht im Bereich von 50 bis 100 Prozent an. Integriert ist ein Wärmetauscher aus Aluminium und Carbon. Beide Materialien besitzen eine hocheffiziente Wärmeleitfähigkeit, die in Verbindung mit dem Ölbrenner auf kleinstem Raum maximale Wärme überträgt. Zudem unterschreiten die Emissionswerte dieses Geräts die gesetzlichen Grenzwerte deutlich und erfüllen alle Anforderungen für das Umweltzeichen „Blauer Engel“. „So wird nicht nur der Geldbeutel geschont, sondern auch die Umwelt“, sagt Manfred Breuer, persönlich haftender Gesellschafter der Brötje Handel Breuer KG (Minden).

Marco Krückemeier (rechts) schult Azubi Ramo Medjedovic am Ölbrenner „NovoCondens WOB“.

Wer obendrein bis zum 31. Dezember 2012 eine Ölund Solarwertheizung installieren lässt, bekommt im Rahmen der Aktion „Deutschland macht plus“ 500 Liter Heizöl geschenkt. Auch eine staatliche Förderung ist möglich.

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Das Rundumsorglos-Paket

Carmen Hoyer (links) und Michaela Schreiber sind die kompetenten Ansprechpartnerinnen der Fliesen- und Sanitärwelt Schreiber.

E

ine Bad-Sanierung oder -Modernisierung kann eine kostspielige Angelegenheit sein. „Deshalb ist es wichtig, dass man als Kunde lediglich einen Ansprechpartner hat, der sich um alles kümmert“, erläutert Michaela Schreiber. Die Inhaberin der Fliesen- und Sanitärwelt Schreiber (Stadthagen) weiß, wovon sie spricht. Schließlich setzt sie bereits seit vielen Jahren mit Erfolg auf dieses Konzept. „Das Spektrum reicht vom ersten Kontakt bis zum Abschluss der Arbeiten.“ Enthalten seien die Vor-Ort-Beratung, die Auswahl der passenden Fliesen und Sanitäranlagen, die exakte Planung im 3d-Format, ein genaues Angebot sowie die Möglichkeit, auf kurzfristig auftretende Sonderwünsche einzugehen. Schreiber beschreibt dieses Vorgehen zum Wohle der Kunden als „Rundum-sorglos-Paket“. Den zeitlichen Rahmen für die Komplettsanierung eines Badezimmers beziffert sie auf durchschnittlich rund zwölf Wochen: „Vom ersten Besuch bei uns in der Fliesenwelt bis zum Abschluss der Handwerkerarbeiten.“


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Exklusives Wohnen in Stadthagen

Auf diesem Grundstück an der Bürgermeister-Ocker-Straße in Stadthagen entstehen sechs exklusive Eigentumswohnungen.

I

n Stadthagen steht in Kürze der erste Spatenstich für ein außergewöhnliches Wohnobjekt an. Die Lenz Häuser GmbH (Bückeburg) wird an der Bürgermeister-Ocker-Straße als Bauträger eine exklusive Immobilie mit sechs barrierefreien Eigentumswohnungen errichten. Nach Angaben von Geschäftsführer Dirk Lenz wird das voll unterkellerte Gebäude im Sommer 2013 fertiggestellt sein. Fünf der Wohnungen werden mehr als 100 Quadratmeter groß sein, eine der beiden Wohnungen im 2. Obergeschoss bringt es auf

67 Quadratmeter. Hinzu kommt jeweils ein abschließbarer Kellerraum. Während zu den beiden ErdgeschossWohnungen zusätzlich eine Terrasse gehört, verfügen die Obergeschosse jeweils über einen Balkon oder eine Loggia. Ein Aufzug wird von der Tiefgarage ins zweite Obergeschoss führen. Echtholzparkett auf Fußbodenheizung, Solaranlage, dreifach verglaste Fenster und elektronische Rollläden sind Standard. „Wer seine Wohnträume leben möchte, ist hier genau richtig“, verspricht Lenz angesichts der zentrumsna-

hen Lage dieses Neubaus in einem ruhigen Wohngebiet. Der erfahrene Bau-Ingenieur hat im Schaumburger Land bereits zahlreiche Immobilien dieser Art errichtet und vermarktet und weiß daher, worauf es bei der Ausstattung der Wohnungen und beim Zuschnitt der einzelnen Räume ankommt. Der Kaufpreis beträgt zwischen 158.800 und 244.800 Euro. „Dafür ist exklusives Wohnen in Stadthagen garantiert“, sagt Lenz. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.lenzhaeuser.de.


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n Zukunft wird es keine SchlĂźsselkinder mehr geben – denn SchlĂźssel kĂśnnten zum Auslaufmodell werden. Neue SchlieĂ&#x;anlagen lassen sich mit Chipkarten, Fernbedienung, dem Fingerabdruck oder einem Code Ăśffnen. Voll bepackt mit TĂźten und Kartons vom Einkauf, und dann lässt sich der HaustĂźrschlĂźssel in den Untiefen der Taschen nicht finden. Die Suche wird zum Geduldsspiel. Hektik und Panik kommen auf, ob der SchlĂźssel verloren ist, gestohlen wurde oder innen steckt. Dabei es geht auch ganz ohne. Elektromechanische Sperren lassen sich mit Chipkarten Ăśffnen, die so groĂ&#x; und so dĂźnn sind wie EC-Karten. Sie stecken zum Beispiel im Portemonnaie. Eine weitere Alternative zum Schloss mit SchlĂźssel ist schon lange von automatischen GaragentĂźren bekannt: Im Auto liegt eine Fernbedienung, Ăźber die das Tor bereits aus einiger Entfernung beim Heranfahren geĂśffnet werden kann. Auch fĂźr HaustĂźren gibt es das mittlerweile. Die Signale werden bei beiden Systemen von einer Kontrollzentrale in der SchlieĂ&#x;anlage ĂźberprĂźft, die die TĂźr entriegelt, erläutert Helmut Rieche von der „Initiative fĂźr aktiven Einbruchschutz“. SchlieĂ&#x;systeme mit Fernbedienung und Chipkarte hätten jedoch einen gravierenden Nachteil, findet JĂźrgen Benitz-Wildenburg vom Institut fĂźr Fenstertechnik: „Einbrecher

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kĂśnnen die Signale mit illegalen Spezialgeräten ausspähen.“ Die Polizei nennt hingegen einen Vorteil der Chipkarte fĂźr die HaustĂźr: Ăœber die Datenspeicherung der Anlage kĂśnne nachvollzogen werden, wer die TĂźr geĂśffnet hat – und damit auch, ob die Chipkarte womĂśglich an unberechtigte Personen weitergegeben wurde, erläutert Harald Schmidt, GeschäftsfĂźhrer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

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enügt Schlösser mit Codeeingabe benötigen wie der Bankautomat eine Zahlenkombination, die über eine Tastatur eingetippt wird. Benitz-Wildenburg empfiehlt, aus Sicherheitsgründen dem Code mindestens sechs Stellen zuzuweisen. Schmidt rät sogar zu acht Stellen. Zudem sollten keine Geburts- und Hochzeitstage oder gar die Telefonnummer dafür genommen werden. Einbrecher probierten diese als erstes aus. Ähnlich wie die Codeeingabe funktioniert ein Schließsystem mit Fingerabdruck. Besonders sicher ist laut Schmidt eine Kombination von beiden: Fingerabdruck und Passworteingabe. Der Vorteil liegt auf der Hand: Es gibt nichts zu verlieren – weder Schlüssel noch Chipkarte noch Fernbedienung. Bei beiden Systemen sollte der Datenempfänger, der die Signale identifiziert und die Tür entriegelt, so installiert sein, dass kein Fremder herankommt. Der Empfänger sei deshalb am besten im Haus, so Schmidt.

Haben sie ausgedient? Schlüssel könnten in Zukunft im Altmetall landen – moderne Schließanlagen kommen ohne aus.

Bei allen Varianten sollte die Löschung alter Daten möglich sein, rät Einbruchsexperte Rieche. Denn Codes sollten immer mal wieder geändert werden können. Und gehen Chipkarten und Fernbedienungen verloren, sollten sie genauso wie die Fingerabdrücke von nicht mehr erwünschten Personen gelöscht werden. „Auch sollten nur geprüfte und zertifizierte Zylinder eingebaut werden“, sagt Schmidt. Ein sicheres Schloss allein hält Experten zufolge Diebe und Einbrecher jedoch noch nicht vom Haus ab. Ulrich Tschorn vom Verband der Fenster- und Fassadenhersteller rät daher, immer Türen der Widerstandsklasse II einzubauen.


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Sonne, Strom

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it einer Solaranlage auf dem Dach verdienen Hausbesitzer Geld. Klar, dass diese Einnahmen auch das Finanzamt interessieren. Bestimmte Kosten können jedoch abgesetzt werden. Eine Solaranlage ist nicht nur gut für das Klima. Für Hausbesitzer zahlt sie sich auch finanziell aus. Denn der produzierte Strom kann verkauft werden. „Sie werden steuerlich zum Unternehmer, wenn Sie eine Photovoltaik-Anlage auf ihrem Haus errichten und den dort erzeugten Strom ins öffentliche Netz einspeisen“, erläutert Nora Schmidt-Keßeler von der Bundessteuerberaterkammer. Grundsätzlich gilt: Mit einer Solarstrom-Anlage auf dem Dach können Hausbesitzer gut kalkulieren. Denn die Einspeisevergütungen sind für 20 Jahre festgelegt. Allerdings sind die Fördersätze in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Rapide gesunken sind im Gegenzug aber auch die Anschaffungspreise für Solarstromanlagen, so dass sich die Investition in der Regel nach wie vor lohnt. „Die Erzeugungskosten von Solarstrom liegen deutlich unterhalb der Verbraucherstromtarife. Damit besteht ein Anreiz, den auf dem eigenen Dach produzierten Solarstrom selbst zu verbrauchen“, erläutert Carsten Körnig vom Bundesverband Solarwirtschaft. Auf welche Steuern müssen Hausbesitzer mit Solaranlage achten? Hier ein Überblick:

Gewerbesteuer Der Verkauf des produzierten Stroms ist eigentlich eine unternehmerische Tätigkeit. Dennoch: „Gewerbesteuer müssen normale Haushalte in der Regel nicht zahlen“, erläutert Anita Käding vom Bund der Steuerzahler. Diese Steuer wird erst ab einer bestimmten Grenze fällig. Liegt der jährliche Überschuss unter 24.500 Euro, fällt laut Käding keine Gewerbesteuer an.


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und Steuern Einkommensteuer Einkommensteuer wird fällig, wenn mit der Photovoltaikanlage ein Gewinn erzielt wird, wenn also die Einnahmen durch den Verkauf des Stroms höher sind als die Aufwendungen für den Betrieb der Anlage. „Zu den Betriebsausgaben zählen Reparatur- und Wartungskosten, Versicherungsgebühren und Zählermiete. Aber auch Schuldzinsen aus einem Darlehen zur Finanzierung der Anschaffung sind Betriebsausgaben“, erläutert Käding.

Umsatzsteuer Die Umsatzsteuer ist die Steuer, die ein Unternehmen an das Finanzamt bezahlen muss. Zuvor stellt es sie seinen Kunden in Rechnung. Die meisten privaten Betreiber von Photovoltaikanlagen sind Kleinunternehmer – hier gelten besondere Regeln. „Bei Kleinunternehmern wird keine Umsatzsteuer erhoben, wenn der Vorjahresumsatz 17.500 Euro und der Umsatz im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich 50.000 Euro nicht übersteigt“, sagt Schmidt-Keßeler. „Ein Vorteil der Kleinunternehmer besteht darin, dass sie sich nicht mit den zum Teil aufwendigen Formalien beschäftigen müssen“, so die Expertin. Der Nachteil: Kleinunternehmer können die Umsatzsteuer – zum Beispiel für die Anschaffung der Photovoltaik-Anlage – nicht absetzen. „Somit könnte die Anwendung der Kleinunternehmerregelung ein schlechtes Geschäft sein.“

Absetzbare Kosten Steuermindernd können sich die Anschaffungskosten auswirken. „Man kann eine heute gekaufte Photovoltaik-Anlage 20 Jahre lang mit jeweils fünf Prozent abschreiben“, erklärt Käding. Beispiel: „Kostet die Anlage 10.000 Euro, beträgt die Abschreibung 500 Euro im Jahr. Diese 500 Euro und weitere Betriebsausgaben für die Anlage werden als Kosten geltend gemacht, die den Gewinn aus der Photovoltaikanlage reduzieren.“

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Wenn das Kinderzimmer frei wird…

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ie Kinder sind aus dem Haus. Sind die letzten Tränen nach dem Auszug getrocknet, ist Zeit für die Pläne, was aus dem Kinderzimmer wird. So lassen, wie es ist? Umgestalten zum Arbeitszimmer? Den schnarchenden Partner nachts dorthin verbannen? Oder ein Wellnessbad bauen?

Häufig wird aus dem ehemaligen Kinderzimmer ein Raum für die Mutter: Mit eigenem Arbeitsplatz, Nähmaschine und Bücherregalen.

Mit dem Auszug der Kinder beginnt für die Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Es ist Zeit, an sich zu denken. Und Zeit für einen Tapetenwechsel. Das nun ungenutzte Zimmer gibt Raum, mit wenig Aufwand Träume zu verwirklichen. Hobbyraum für die Modelleisenbahn, Ankleidezimmer oder Bibliothek? Nach

Erfahrung von Jutta Kehr, Vize-Präsidentin des Bundes deutscher Innenarchitekten (BDIA), wird oft der naheliegendste Wunsch verwirklicht: Nach dem Auszug der Sprösslinge bekommt „die Mutter endlich ihr eigenes Reich, weil der Vater sein Büro selbstverständlich schon hat“. Um das Kinderzimmer beispielsweise in ein Bügelund Nähzimmer zu verwandeln, genügen in der Regel ein frischer Anstrich und passende Möbel. Fußboden aus Laminat oder Parkett erleichtert das Aufsaugen von Fusseln und Fäden, rät die Innenarchitektin. Bei den Inneneinrichtern steht der Umbau in ein Ankleidezimmer hoch im Kurs. „Frauen finden das toll“, sagt Mareike Hermann von der Do-it-yourself-Academy in


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Dafür benötigt man nur einfache Regalbretter und Kleiderstangen. Oder man stellt Schränke und Kommoden zusammen. Ganzkörperspiegel, Stuhl, Kleiderbutler und Schminktisch vervollständigen das Ankleidezimmer, das idealerweise direkt neben dem Schlafzimmer liegt. Bambus-Tapete, Relaxliege, Sofa, eine Matte für die Yogaübungen – und fertig ist das Meditationszimmer mit asiatischem Flair. Das lässt sich mit einer Infrarot-Saunakabine zur Wellness-Oase erweitern. Die kleinen Kabinen sind im Selbstbausatz erhältlich. „Sie werden einfach an die Steckdose angeschlossen. Optimal geeignet zum Aufstellen ist ein ans Bad grenzender Raum“, erläutert Hermann. Was aus dem Kinderzimmer wird, hängt für Kehr wesentlich vom Rest der Wohnung ab. Liegt es beispielsweise direkt neben dem Wohnzimmer, lassen sich beide durch

einen Wanddurchbruch und mit einer Schiebetür zur Wohnhalle verbinden. Auch ein Kamin kann im nun größeren Raum Platz finden. Damit das Zimmer nicht zu lang wirkt, sollte die Stirnwand eine Strukturtapete oder Farbe erhalten. Kehr empfiehlt, die Farben immer harmonisch auf den Grundton der anderen Räume abzustimmen, um den Gesamteindruck zu unterstreichen.

Wenn Bad und Ex-Kinderzimmer nebeneinander liegen, ist der Ausbau in ein barrierefreies Badezimmer möglich. Ein Durchbruch bringt mehr Platz und Bewegungsfreiheit. Badewanne und Dusche werden getrennt oder großzügiger eingebaut. Sind Wasseranschlüsse und Fallrohre in der Nähe, kann aus dem Kinderzimmer auch ein zusätzliches Bad werden.

In die Überlegungen, was aus dem ehemaligen Spielzimmer wird, sollte auch das voranschreitende Alter der Eltern einbezogen werden. So sei der Umbau eine Gelegenheit, eine seniorengerechte Beleuchtung einzubauen sowie bauliche Stolperfallen zu entfernen.

Solche Arbeiten erfordern gründliche Planung. Ein mit Geodreieck und Lineal erstellter Aufriss mit den ersten Ideen ist ebenso hilfreich wie ein Blick auf das Konto. Einfach Renovierungsarbeiten wie Streichen und Bohren können versierte Heimwerker selbst ausführen. Elektro- und Sanitärarbeiten sind Sache von Fachleuten.

Nach den Erfahrungen von Eva ReinholdPostina, Sprecherin des Verbands Privater Bauherren, richten viele Paare sich zunächst ein zweites Schlafzimmer ein, um dem Schnarchkonzert des anderen zu entkommen. Später werde es dann zum Pflegezimmer umfunktioniert. „Da in klassischen Reihenhäusern das Kinderzimmer oft über dem Eingang liegt, kann bei Bedarf sogar ein Außenaufzug angebracht werden“, sagt Reinhold-Postina.

Mieter brauchen für bestimmte Umbauten wie Durchbrüche und das Versetzen von Heizungen die Zustimmung des Vermieters. Darauf weist der Deutsche Mieterbund hin. Und Kehr sagt: „Kinder sind zwar erstmal aus dem Haus. Sie kommen aber wieder, und sie vermehren sich.“ Deshalb sollte eine Schlafgelegenheit für sie bereit stehen. Das Kinderzimmer in ein Gästezimmer umzuwandeln, ist deshalb ebenfalls eine gern gewählte Option.

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Köln. Neben dem sprichwörtlich tausendsten Paar Schuhe biete so ein Zimmer viel Stauraum für Dinge, die nicht jeden Tag gebraucht werden: zum Beispiel Sommerund Winterbetten, Decken und Reisegepäck.

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Energie aus der Erde

Eine Wärmepumpe braucht keinen Platz im Haus. Der Kasten kann auch im Garten stehen.

Gas und Öl werden immer teurer. Dabei könnte mittlerweile fast jeder Hausbesitzer ein unerschöpfliches Energiereservoir in seiner direkten Umgebung nutzen. Wärmepumpen ziehen Energie aus Erde und Luft.

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ie Idee ist naheliegend: In einigen Metern Tiefe ist der Boden immer warm. Jeder Hausbesitzer kann diese Energie inzwischen anzapfen und sich die wohlige Wärme ins Haus leiten. Und nicht nur das: Auch die Luft kann Heizenergie liefern. Die Technik ist zwar teuer, wird aber vom Staat gefördert. „Der Markt entwickelt sich positiv“, sagt Christian Stolte von der Deutschen EnergieAgentur (dena). Bei den Neubauten hätten Wärmepumpen einen Marktanteil von rund 30 Prozent, Tendenz steigend. Als Zentralheizungen sind sie vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern im Einsatz. In Rohren wird Kältemittel durch den Boden, in das Grundwasser oder ins Freie geleitet. Es nimmt die Wärme der Umgebung auf und verdampft zu Gas. Die Wärmepumpe verdichtet und heizt es noch weiter auf. Der Wärmetauscher nimmt die Hitze dann auf und gibt sie an das Warmwassersystem der Heizung weiter. Im Sommer können bestimmte Modelle das Haus auch kühlen. „Um 100 Prozent Wärme für die Beheizung eines Gebäudes gewinnen zu können, benötigt die Wärmepumpe zwischen 25 und 35 Prozent Strom als Antriebsenergie“, sagt Sven Kersten von der EnergieAgentur NRW. Die Vorteile: Die Technik braucht wenig Platz, ein Schornstein oder Gasanschluss ist unnötig. Zudem brauchen Wärmepumpen kaum Wartung. Strom zum Heizen ist jedoch nicht unumstritten. Um eine Einheit im Kraftwerk zu erzeugen, müssen rund drei Einheiten fossile Brennstoffe verfeuert werden. Der

Anteil Strom, den Wärmepumpen zum Arbeiten brauchen, sollte daher so klein wie möglich sein. Das Verhältnis wird mit der Jahresarbeitszahl beschrieben. Liege die Zahl über 3,3, seien Wärmepumpen ökologisch sinnvoll, erklärt Kersten. Moderne Wärmepumpen erreichen Jahresarbeitszahlen von mehr als 4. Das heißt: Die von der Pumpe erzeugte Wärme wird zu einem Viertel mit Strom produziert. Die Umweltbilanz verbessere sich, wenn Solarstrom von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach verwendet wird, sagt Kersten.

Im Vorteil sind Häuser mit einer Fußbodenheizung.

„Gut geeignet sind Wärmepumpen für Gebäude mit einem Heizleistungsbedarf unter zehn Kilowatt“, sagt der Bausachverständige Thomas Weber vom Verband Privater Bauherren (VPB). Diesen Bedarf haben beispielsweise Neubauten, die nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) entstehen und eine entsprechend gute Dämmung haben. Im Vorteil sind Häuser mit einer Fußbodenheizung. Sie benötigt niedrigere Vorlauftemperaturen als Radiatoren, weshalb die Wärmepumpe das Gas weniger aufheizen muss. Und das spart Strom.

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Kersten zufolge taugt dieses Heizungsmodell aber auch für ältere Gebäude. Hier könne beispielsweise eine Luft-Wärmepumpe eine vergleichsweise teure Nachtspeicherheizung ersetzen. Die Stromkosten seien für Besitzer von Wärmepumpen geringer als für den normalen Hausgebrauch, denn viele Anbieter hätten spezielle Tarife. Entscheiden können sich Verbraucher zwischen drei Varianten: Pumpen, die das Wasser der Zentralheizung von Luft, Erdwärme oder Grundwasser erwärmen lassen. Wärmepumpen mit Erdsonden schaffen Jahresarbeitszahlen von 3,5 oder höher. Das Kältemittel wird im Rohr tief in den Boden gepumpt, das je nach Region ab einer Tiefe von etwa einem Meter dauerhaft frostfrei und ab zehn Metern Tiefe konstant 10 Grad hat. Nachteil der Anlagen sind ihre hohen Anschaffungskosten – auch wenn diese vom Staat bezuschusst werden. Aus dem Marktanreizprogramm der Bundesregierung gibt es für erdgekoppelte Anlagen derzeit mindestens 2800 Euro und für LuftWärmepumpen mindestens 1300 Euro. Wer einen Pufferspeicher errichtet, erhält zusätzlich 500 Euro. Der Förderantrag geht an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Eine Luftwärmepumpe kostet rund 12.000 Euro. Da für eine Erdwärmepumpe aufwendig Sonden in der Erde verlegt werden, belaufen sich laut Kersten die Kosten hier auf 20.000 bis 25.000 Euro. Diese Investitionen rechnen sich durch die niedrigen Betriebskosten durchschnittlich nach sieben bis zehn Jahren.


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Start frei für die Energiewende in Schaumburg verbesserung seien beispielsweise die Modernisierung der Heizungsanlage und die Installation einer Photovoltaikanlage. Die Sparkasse Schaumburg und der Landkreis Schaumburg haben sich darauf verständigt, die Energiewende gemeinsam aktiv voranzubringen. Dabei kooperieren sie mit den Betrieben der Kreishandwerkerschaft und deren kompetenten Fachleuten.

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as Bewusstsein für Energie und Umwelt ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Der globale Klimawandel und die Erschöpfung von Ressourcen wie Öl und Gas sind und bleiben allgegenwärtige Themen und werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. „Ein Umdenken hat jedoch bereits stattgefunden“, sagt Paul Knauthe, Leiter Vertriebsmanagement der Sparkasse Schaumburg. „Und Jeder kann seinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“ Die beschlossene Energiewende zwinge zum Handeln. Insbesondere private Hausbesitzer können Knauthe zufolge mit fundiert geplanten und perfekt durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz ihres Eigenheims nicht nur einen positiven Effekt für die Umwelt bewirken. „Sie spüren dies auch und ganz besonders in der eigenen Geldbörse“, sagt der Experte. In Zeiten stetig steigender Energiekosten sei jede Form von Energiekosteneinsparung mehr als sinnvoll. Auch die Investition in erneuerbare Energien sorge nachhaltig für ein gutes Klima. Denkbare Maßnahmen zur Klima-

um die energetische Sanierung ist der Handwerker des Vertrauens der erste Ansprechpartner. „Sobald man mit dem Handwerker ein konkretes Angebot ausgehandelt hat, sollte der Weg zur Sparkasse Schaumburg führen“, rät Knauthe. „Bei uns als Finanzierer der Energiewende in Schaumburg sind die Finanzierungsmittel aus dem Gebäudemodernisierungsprogramm schon für 2,5 Prozent Zinsen zu bekommen.“ Wie sich die je nach Maßnahme und Aufwand erzielbaren Einsparungen im Verlauf der Jahre entwickeln, macht der sogenannte „Moderniseriungsrechner“ auf der Internetseite www.spk-schaumburg. de auf anschauliche Weise deutlich.

Die Sparkasse Schaumburg will dazu beitragen, dass die Energiewende in der Region gelingt. Auf der ersten Schaumburger Energiemesse Ende September wurde der Startschuss für die Energiewende im Landkreis gegeben. „Wer sein privates Wohnhaus energetisch auf Vordermann bringen möchte, sollte mit einer Gebäudeenergieberatung oder einer Gebäudethermografie starten“, empfiehlt Knaute. Die Ergebnisse würden genau zeigen, wo es am effektivsten ist, in energiesparende Technik zu investieren. Unter www.schaumburg-handwerk.de ist eine Liste der Energieberater der regionalen Innungen sowie die komplette Übersicht der Schaumburger Innungsbetriebe zu finden. Auch in allen anderen Fragen rund


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Pellets als mögliche Heiz-Alternative

Der Pelletpreis bewege sich seit Jahren unter fünf Cent pro Kilowattstunde, während eine Kilowattstunde Erdgas rund 6,5 Cent und Heizöl bis zu neun Cent koste. „Holz ist außerdem CO2neutral und ein nachwachsender Rohstoff.“

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ausbesitzer, die eine neue Heizungsanlage einbauen lassen, sollten auch Holzpellets als Alternative in Betracht ziehen. Eine Pelletheizung könne eine umweltschonende und preiswerte Alternative zu Erdgas und Heizöl sein, sagt Horst-Ulrich Frank, Fachberater Bauen und Energie bei der Neuen Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Welche Anlage für das Haus die beste sei, hänge von vielen Faktoren ab. Bevor ein Besitzer eine neue Anlage bestelle, solle er den Wärmebedarf ausrechnen lassen, empfiehlt Frank. „Wichtig ist auch, dass man über begleitende Maßnahmen nachdenkt.“ Fassaden- und Dachdämmung sowie neue Fenster könnten zu einer verbesserten Energieeffizienz beitragen.

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Die Bauabnahme ist der Tag der Wahrheit

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eder Bauherr hat das Recht auf eine förmliche Bauabnahme. Dieses Recht sollten sie unbedingt in Anspruch nehmen und auf einer Abnahme mit Begehung bestehen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Die Bauabnahme gehört zu den wichtigsten Rechtsschritten beim Bauen: Die Haftung für den Neubau geht vom Schlüsselfertiganbieter auf den Bauherrn über, die Gewährleistungsfrist beginnt, die Beweislast bei Mängeln kehrt sich um – und die Schlussrechnung wird fällig. Daher sollte die Abnahme möglichst sorgfältig durchgeführt werden, empfiehlt der VPB. Der Bauherr sollte sich dazu am Besten die fachliche Hilfe eines unabhängigen Sachverständigen holen. Mit ihm gemeinsam sollte er den Bau begehen und auf mögliche Mängel hin kontrollieren.


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Die Sitzfl채che dieser Hocker ist betoniert.


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Starker Stoff für gemütliches Wohnen Beton ist hart, kalt und grau. Doch das Material ist bei Möbeldesignern derzeit äußerst beliebt. Sie ziehen keine graue Wand im Wohnraum hoch, sondern betonieren Lampen, Hocker und sogar Eierbecher.

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Diese Lampen sind aus Beton – sehen jedoch aus, wie aus Papier gemacht.

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n Zeiten, in denen die Gesellschaft über Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit nachdenkt, scheint kein Platz zu sein für ein Material wie Beton. Obwohl es überall auf der Welt verbaut ist, hat die Mischung aus Zement, Sand und Wasser ein Imageproblem – bis jetzt. Denn die Phase des Aschenputtel-Daseins ist vorbei, seit immer mehr Designer mit der grauen Substanz für Wohnaccessoires und Möbel experimentieren. Einer davon ist der Münchener Florian Schmid, dessen Sitzmöbel-Kollektion „Stitching Concrete“ aus sogenanntem Concrete Cloth besteht. Der mit Zement imprägnierte Stoff härtet durch Hinzufügen von Wasser zu einer dünnen, robusten, wasserdichten und feuerfesten Betonoberfläche aus. Er lässt sich mit einer Flex zurechtschneiden und sogar vernähen, wie Schmid es für seinen Betonhocker gemacht hat. „Wenn man das Material erstmal bewässert hat und es ausgehärtet ist, ist es hart wie Stein. Nur die oberste Schicht bleibt weich und fühlt sich an wie ein Stück Stoff“, sagt Schmid.

Die Designer schätzen gerade diesen Widerspruch neuer Betonmischungen: Das steinharte Material kann sich weich anfühlen. Und was weich aussieht, kann eine harte Oberfläche haben. So wie die Leuchte „like paper“ der Designer Miriam Aust und Sebastian Amelung aus Kassel. Die Hängelampe ist aus Beton, wirkt jedoch wie aus Papier gefaltet. Denn das Gemisch bildet die Konturen seiner Gussform aus Papier mit Kanten und Falten präzise nach. Auch wenn bei den diesjährigen Einrichtungsmessen das Material ein Revival erlebte: Der Gebrauch für Möbel und Wohnaccessoires ist nicht neu.


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Der Industriedesigner Willy Guhl gestaltete in den fünfziger Jahren bereits ganze Wohnprogramme. Vor allem sein Gartensessel in Schlaufenform aus Eternit ist bekannt. Das Sitzmöbel avancierte erst zum Designklassiker, kam dann aber durch die Verwendung von Asbest in Verruf. Im Jahr 2002 entwickelte Guhl den astbestfreien Nachfolger „Loop“: einen Gartenstuhl aus einer geschlossenen Faserzementwand. Andere Designer nutzen Beton häufig in Verbindung mit weiteren Materialien: Konstantin Grcic verpasste einer Variante seines Stuhl „Chair One“ einen Betonsockel, die Rückenlehne ist aus Aluminium. Ebenfalls einen betonierten Fuß gab Christophe Pillet seiner Feuerstelle „Jar Commerce“. Das Faserzement-Sofa „Dune“ von Rainer Mutsch ist für Garten und Terrasse gedacht. Ungewöhnlich ist Julia Lodes kleines Kissen aus Beton, das sich als Eierbecher eignet. Samuel Treindl setzt die betonierte Sitzfläche seines Hockers auf Äste und Stöcke als Beine. Beton gibt es in verschiedenen Zusammensetzungen. „Für die besonderen Anforderungen von Betonmöbeln wird in der Produktion oft auf selbstverdichtenden Hochleistungsbeton zurück-

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gegriffen“, erläutert Holger Kotzan vom Informationszentrum Beton. Diese Mixtur sei undurchlässig und widerstandsfähig. „Mit Textilbeton können auch sehr filigrane Möbel gestaltet werden. Fasern, die in den Beton eingelegt werden, verleihen den Möbeln ihre notwendige Festigkeit.“ Um die Designstücke aus dem groben Baustoff formen zu können, müssen die Kreativen häufig neue Verarbeitungsmethoden finden - so wie Tim Mackerodt für seine Serie „FALT“. Er walzt den feuchten Beton aus, die Teile lassen sich dann falten. Auf solche Tricks muss man erst mal kommen. Die Produkte entstehen meist im Rahmen von Experimenten – oft in Kooperationen von Kunstoder Designhochschulen mit High-Tech-Firmen, die zementgebundene Werkstoffe entwickeln. In so einer Zusammenarbeit ist auch Shmuel Linskis Espresso-Maschine entstanden: Das Gehäuse ist aus Beton, die Knöpfe und Filter aus Edelstahl. Doch noch ist Beton für Accessoires nur ein Trend. Viele Arbeiten sind lediglich ein Experiment. So wie auch Linskis stilvolles Objekt: Diese besondere Espresso-Maschine ist bisher nicht auf dem Markt erhältlich.

Die Sitzmöbel dieser Kollektion sind aus „Concrete Cloth“. Der mit Zement imprägnierte Stoff ist hart, die oberste Schicht fühlt sich jedoch weich an.

Nur ein Entwurf: Diese Espresso-Maschine aus Beton und edlem Edelstahl ist noch nicht im Handel erhältlich.


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Ute Bernhardt und Wolfgang Schlüter haben sich in der ehemaligen Schlüterschen Möbelfabrik einen lichtdurchfluteten Lebensraum geschaffen.

Leben in Weite und G 


emütlichkeit

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Weite und Gemütlichkeit widersprechen sich nicht in der Wohnung von Ute Bernhardt und Wolfgang Schlüter. Das Ehepaar hat seinen Loft vor 20 Jahren im 1. Stock der alten Schlüterschen Möbelfabrik in Stadthagen eingerichtet. Hier steht viel Raum zur Verfügung. 150 Quadratmeter ist der Lebensraum der Beiden groß. Zwei weitere Lofts sind für die Vermietung vorbereitet.


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Die Kuschelecke in der Wand ist ein beliebtes Refugium.

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enn im Sommer die Sonne über eine Baumgruppe in das Wohnzimmer fällt, beleuchten ihre Strahlen einen außergewöhnlichen Ruheplatz. Mitten in der Wand – einen Meter über dem Boden – ist eine Nische eingelassen, gut gepolstert und mit Kissen bestückt. Über Podeststufen ist das Mini-Refugium zu erreichen, bestens geeignet zum Schmökern.

Die gesamte Wohnung ist zum Wohlfühlen gestaltet. Holz dominiert: vom Stirnholzparkett bis zu den Wände füllenden Regalen aus Buche. Wohnliche Elemente prägen auch das Badezimmer – entgegen dem Trend der neunziger Jahre, als schlichtes Weiß und Komplettverfliesung angesagt waren. Zudem bilden hier Gemälde und holzgerahmte Spiegel einen ungewöhnlichen Blickfang.

Für die Enkelkinder Karla (9) und Jonathan (8), RonjaMaria (5) und Miriam (1) ist die hochgelegene Kuschelecke ihr erklärter Lieblingsplatz. Dieser ist nicht von ungefähr dort eingerichtet. Der Treppenaufgang zur Wohnung lieferte die nötige Tiefe.

Kunst ist überall in der Wohnung zu finden. Und Hinweise auf die ehemaligen Berufe der Bewohner beziehungsweise deren Vorfahren fallen ins Auge. Ein alte Tiegeldruckpresse – ein sogenannter Boston-Tiegel – und ein Setzregal sind aus der Druckerei Bernhardt-Pätzold mit in die Fröbelstraße gewandert. An anderer Stelle im Wohnzimmer bezaubert Zerbrechliches: Bunte Glasballons und Vasen leuchten im Sonnenlicht – etabliert in einem Fenster. Wolfgang Schlüters Urgroßvater war Glasbläser.

Wer früher die Treppe hinaufstieg, stand direkt in der Weite einer Produktionshalle. Jetzt betritt man einen abgetrennten Vorraum, quasi als „auffangende Geste“, beschreibt Ute Bernhardt. Eine Schwingtür („Wir wollten nicht, dass dauernd jemand ruft: Mach die Tür zu“) führt in den Wohnbereich. Wie dieser aufzuteilen war, haben die Designerin und Schriftsetzerin Ute Bernhardt und Innenarchitekt Wolfgang Schlüter nicht nur mit Stift und Papier erarbeitet, sondern direkt auf der Baustelle. Mit Steinen legte das Ehepaar alle Raumumrisse auf den Fußboden. Rechte Winkel kommen kaum vor. Was dem häuslichen Lebensraum ein individuelles und gemütliches Gepräge gibt, resultierte aus dem vieleckigen Grundriss des Vorraums: sich öffnenden Armen nachempfunden (die „auffangende Geste“).

Begeistert ist das Ehepaar von einigen Holzmöbeln, die durch ihr reduziertes Design bestechen: ein langer Esstisch aus Kirschholz, ein kleines Tischchen in der Sitzecke, eine Bank – sogenannte Shaker-Möbel. Den strengen funktionalistischen Stil prägten die Anhänger einer Freikirche in den USA im 19. Jahrhundert. Heute werden Shaker-Möbel als wichtiger Beitrag zur Kunstgeschichte eingestuft. Die Wohnungen, die Ute Bernhardt und Wolfgang Schlüter in der Alten Fabrik – einem hufeisenförmigen Gebäudekomplex – bereits eingerichtet haben, sollen nicht die einzigen bleiben. Das Ehepaar möchte aus der Alten Fabrik ein Mehrgenerationenhaus machen.


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Leuchtende Erinnerung: Der Urgroßvater von Wolfgang Schlüter war Glasbläser.

Das Setzregal und der Boston-Tiegel sind Relikte aus der Druckerei.

Schmal und schlicht: Ein kleiner Shake-Kirschholztisch.

Holz und Naturtöne bestimmen die Gestaltung des Badezimmers.

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Holz, Glas und Stahl bilden eine moderne, zweckmäßige und gestalterisch vielseitige Mischung – so auch bei dieser Podesttreppe mit Relinggeländer.

Sicher und ästhetisch – Stufe für Stufe

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echnisch anspruchsvoll, auf das Wesentliche konzentriert und Stufe für Stufe ein ästhetisches Meisterwerk: So lässt sich die neue Treppengeneration der Treppenmeister Partnergemeinschaft beschrieben. Vorherrschend sind eine klare Formensprache, das Design und die Verarbeitungsqualität. Holz, Glas und Edelstahl ergänzen sich bei den Geländervarianten.

„Moderner Treppenbau setzt ein hohes technisches Know-how voraus“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Besser Treppen GmbH (Obernkirchen). „Auf der einen Seite steht die Verwirklichung von Kundenvorstellungen im Mittelpunkt, auf der anderen Seite die Voraussetzungen für eine Zulassung solch extravaganter Konstruktionen.“

Beides in Einklang zu bringen, zeichne die neuen Modelle der Treppenmeister aus. „Individuell und sicher zugleich.“ Interessante Aspekte ergeben sich nach Angaben des Unternehmens bei diversen Relinggeländer-Variationen und Kombinationen mit Glas bei den Abschlussgeländern. „Bauherren sollten grundsätzlich auf entsprechende Zulassungen solcher Treppenanlagen achten und sich die Nachweise immer schriftlich vorlegen lassen“, empfiehlt die Besser Treppen GmbH.


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An dieser unscheinbaren Stelle kommt das Wasser ins Bett. „Anschließend kann man schlafen wie auf Wolke sieben“, verspricht Michael Kausch, Inhaber von Impuls Schlafambiente.

Schlafen wie auf Wolke sieben

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Wer einmal zum Wasserbett gewechselt ist, bleibt normalerweise sein Leben lang dabei“, sagt Michael Kausch. Der Inhaber von Impuls Schlafambiente (Stadthagen) spricht aus langjähriger Erfahrung. Schließlich betreut er rund 3000 Kunden in Schaumburg und Umgebung, die die Vorzüge eines solchen Bettes zu schätzen wissen. „Man kann seinen Schlaf völlig druckfrei genießen“, erläutert der Experte. „Zudem wird die Wirbelsäule optimal gelagert. Und darüber hinaus ist ein Wasserbett nahezu frei von Milben.“ Bei seinen Gesprächen mit Kunden muss Kausch nach eigener Aussage immer wieder ein ganz bestimmtes Vorurteil ausräumen. „Viele Menschen denken, der Aufbau eines Wasserbettes sei wahnsinnig kompliziert, und man benötigt ein spezielles Gestell“, weiß der Fachmann. „Das stimmt aber gar nicht“, betont er. „Jedes Wasserbett ist sowohl frei aufstellbar als auch mit jedem Bettrahmen kombinierbar.“ Die erforderliche Prozedur bringt Kausch auf einen einfachen Nenner: „Matratze raus, Wasserbett rein, fertig.“

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Wie kleine Räume größer wirken

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an kann in der Regel ein kleines Zimmer nicht einfach größer machen. Aber man kann es größer wirken lassen. Raumgestalter greifen zu Farbe, Licht und Dekorationen an der richtigen Stelle. Der Raum ist einfach zu klein, um daraus etwas zu machen? Für Experten zählt dieses Argument nicht. „Kleine Räume sind relativ“, sagt die Innenarchitektin Ines Wrusch und meint damit den Anspruch der Nutzer. „Ein Raum ist nur dann zu klein, wenn man ihn für etwas Größeres benutzen möchte.“ Da an der Größe von Räumen in der Regel aber nichts zu ändern ist, muss mit Tricks gegengesteuert werden. „Am besten arbeitet man mit optischen Täuschungen“, sagt die Wohnexpertin Katharina Semling. Pointierte Dekorationen, vorteilhafte Möblierung und geschickte Beleuchtung helfen dabei. Vor allem aber hilft Farbe.

Kleine Räume wirken in hellen Farben größer – speziell, wenn Tür- und Fensterlaibungen oder Schrägen reinweiß gestrichen sind.

„Kleine Räume wirken in hellen Farben größer“, erläutert Professor Harald Braem vom Institut für Farbpsychologie. „So wie man die Zimmerdecke optisch herunterziehen kann, in dem man sie in dunkleren Farbtönen streicht, wird mit hellen Tönen das Gegenteil erreicht.“

Semling empfiehlt, Tür- und Fensterlaibungen oder Schrägen reinweiß zu streichen. Falls farbig tapeziert wurde, wirke auch ein schmaler weißer Streifen direkt unterhalb der Zimmerdecke ähnlich. Wer Primärfarben benutzt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass auch sie räumliche Wirkungen hervorrufen. „Ein dominantes Rot zum Beispiel kommt immer auf uns zu“, sagt Braem. „Sein Impuls ist hektisch. Es tendiert dazu, alles andere im Raum zu verdrängen.“ In kleinen Zimmern sei es mit Vorsicht zu verwenden. Wer einen Raum als zu klein erachtet, hat also Mittel, den Ursachen fürs eigene Unwohlsein beizukommen. Innenarchitektin Wrusch erklärt das am Beispiel von Altbau-Badezimmern, die oft nachträglich eingebaut wurden und bei sehr hohen Decken auf kleinem Grundriss manchmal fast schachtartig wirken können. „Da stimmen die Proportionen nicht, aber sobald man die Decke abhängt und etwa Gipskartonplatten einzieht, passt das wieder.“ Ersatzweise hilft auch hier Farbe: „Wer oberhalb von 2,40 Metern die Wände dunkelblau streicht, erzielt den gleichen Effekt.“ Denn dunkle Farbe wirke beschwerend und der Raum weite sich optisch.


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Ein weiterer Aspekt ist die Einrichtung. „Auf keinen Fall sollte ein kleiner Raum mit Deko oder Kleinkram vollgestopft werden“, sagt Semling. „Krankenhausartig steril geht allerdings ebenso wenig.“ Eine Ansammlung von Dekorationen an der dem Eingang gegenüberliegenden Seite sei eine gute Möglichkeit. Hilfreich seien große Fliesen im Bad, störend dagegen barocke, großflächige Tapetenmuster. Gardinen aus leichten, fluffigen Stoffen seien wiederum von Vorteil: „Die rauben kein Licht und verschönern den Raum“, erläutert Semling. Es empfiehlt es sich, auf große Möbel zu verzichten und nur in Ausnahmefällen über Augenhöhe zu gehen. „Es sollte konsequent im unteren Bereich gearbeitet werden“, so Semling. „Und wenn es doch ein hoher Schrank sein muss, dann sollte er besonders oben möglichst hell sein.“ Schließlich hat auch die Beleuchtung Auswirkungen. Semling rät, Lichtinseln zu schaffen. „Damit strukturieren sich auch kleine Räume ganz von selbst in separate Bereiche.“ Und es könne eine Illusion von Größe erzielt werden. Wrusch empfiehlt sogenannte Wall Washer, die mit LEDLämpchen Wände fluten: „Egal, ob man mit Licht eine Wand oder aber die gesamte Zimmerdecke anstrahlt: Der Raum wirkt dadurch immer größer, weil heller.“Pierre Kracht und Katrin Füser vom Dortmunder Designbüro Fremdform treiben die Strickidee in gestalterischer Hinsicht auf die Spitze: Sie bieten eine Art Teppich an – ein grob gestricktes Etwas aus einem schwarzen Verlängerungskabel, bei dem die Technik zum Gestaltungselement wird und gleichermaßen Funktionsträger bleibt. Ihre Leuchte „Käte“ bieten sie nicht nur fertig, sondern ambitionierten Strickern auch als Bausatz an. Die Hamburgerin Designerin Jutta Werner war eine der ersten, die die Symbiose von Wohndesign und Handarbeit in Angriff nahm. Seit einigen Jahren häkelt sie Körbe, Vasen und Schalen aus dicker Wolle. Manche von den „Nubi“ genannten Objekten haben als stabilisierendes Innenleben eine feste Kunstharzschale. Mehr als 50 Stück soll es von keinem der Entwürfe geben. „Ich möchte lieber nicht im großen Stil produzieren, sondern alles kleiner und persönlicher belassen“, sagt die Inhaberin von Nomad Design.

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In kleinen Räumen gilt das berühmte „Weniger ist mehr“ besonders stark: Zu viel Farbe kann ein Zimmer kleiner und enger wirken lassen.


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Manfred Hormann ist der absolute Kaminofen-Experte des Hagebaucentrums Altenburg.

Wärme, die man sieht und spürt

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chick und praktisch zugleich: Das sind die modernen Kaminöfen der neuesten Generation. „Für die Übergangszeit oder zur Heizungsunterstützung sind solche Modelle optimal geeignet“, sagt Manfred Hormann.

Der stellvertretende Marktleiter Lothar Lorz zeigt hier einen kleinen Querschnitt der KaminofenAusstellung im Eingangsbereich des Hagebaucentrums.

Der Kaminofen-Fachberater des Hagebaucentrums Altenburg (Stadthagen) weiß genau, worauf es bei der Wahl des richtigen Ofens ankommt. „Moderne Geräte haben dank verbesserter Belüftung eine effektivere Verbrennung und damit einen um bis zu 40 Prozent niedrigeren Verbrauch.“ Zugleich falle deutlich weniger Asche an. Die doppelwandige Ausstattung sorge zudem für eine längere Ausnutzung der erzeugten Wärme. Unter optischen Aspekten seien Öfen mit Sichtscheiben zu drei Seiten oder im Panorama-Format sehr beliebt, schildert Hormann. „Man will die Flamme schließlich auch sehen, wenn das Holz im Ofen verbrennt“, so der Experte.

Er empfiehlt diesbezüglich BraunkohleBriketts, vernünftig getrocknetes Schnittholz oder Späne-Briketts. „Hartholz wie Eiche oder Buche trocknet zwar langsamer als Weichholz wie Fichte oder Kiefer, hat aber den besseren Heizwert.“ Ideal geeignet seien rund 30 Zentimeter lange Holzscheite mit einer Restfeuchte um 20 Prozent. Wer Feuer und Flamme für die Anschaffung eines Kaminofens sei, dürfe eines jedoch nicht vergessen, sagt Hormann. „Man muss ein solches Vorhaben auf jeden Fall im Vorfeld immer mit dem zuständigen Schornsteinfeger besprechen. Schließlich sind hierbei rechtliche und technische Vorgaben zu beachten.“ Das Hagebaucentrum Altenburg zeigt in seiner Kaminofen-Ausstellung rund 35 Modelle. Das Spektrum reicht vom GusseisenOfen mit Kochplatte und Backofen bis zum High-Tech-Gerät mit automatischer Luftzufuhr.


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Maßarbeit vom Feinsten Die Fachberaterinnen Bianca Schierholz (links) und Catia Klemme freuen sich über die Einrichtung des neuen JAB-Shops im Hammer-HeimtexFachmarkt Scheffer.

Ist die Entscheidung schließlich gefallen, sorgen die Experten des Stadthäger Hammer-Heimtex-Fachmarktes auf Wunsch für die fachgerechte Montage. „Damit unsere Kunden möglichst lange Freude an ihrer neuen Raumgestaltung haben“, sagt Klemme.

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eim Anblick der Stoffe von JAB Anstoetz gerät Bianca Schierholz regelrecht ins Schwärmen. „Diese Auswahl, diese Vielfalt und diese Qualität suchen ihresgleichen“, sagt die Leiterin der Gardinenabteilung im Hammer-HeimtexFachmarkt Scheffer (Stadthagen). Aus diesen Gründen hat das Unternehmen die Marke JAB Anstoetz Mitte September ins Sortiment aufgenommen und dafür eigens einen eigenen Bereich zur Präsentation geschaffen. Zu sehen gibt es seither die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten: „Das Spektrum reicht von Gardinen und Vorhängen über Wandbespannungen und Fußböden bis zu Tischdecken und Kissenstoffen“, erläutert Gardinenfachberaterin Catia Klemme.

„Individuellen Gestaltungsideen sind damit keine Grenzen gesetzt“, sagt Schierholz. Kunden können aus einer Markenvielfalt von JAB Anstoetz, Ado, Unland, Indes und Pierre Cardin wählen. Eines eint dabei alle Stoffe. „Die Fertigung erfolgt stets nach Maß im eigenen Nähatelier – und zwar millimetergenau“, macht die Expertin deutlich. Um den Kunden die Entscheidung für den richtigen Stoff im passenden Design zu ermöglichen, besuchen Schierholz und ihr Team die Kunden gerne daheim mit einer kleinen Musterauswahl. „Oft wirkt ein Design dort ganz anders als bei uns im Geschäft“, weiß sie aus langjähriger Erfahrung.

Und wenn mal ein Fleck oder ein Riss an Vorhang oder Gardine festgestellt werde, sei das kein Grund zum Ärgern, so Schierholz. „Dann rufen Sie uns einfach an. Unser hauseigener Wasch- und Nähservice holt die betroffenen Dinge ab, reinigt und bügelt sie und hängt sie anschließend wieder auf.“ • Der neue JAB-Shop im HammerHeimtex-Fachmarkt Scheffer wird am Sonnabend, 27. Oktober, offiziell vorgestellt. Aus diesem Grund sind alle Kunden und Interessierten an diesem Tag zu einem Sektempfang eingeladen. Zugleich möchte sich Familie Scheffer bei ihren Kunden dafür bedanken, „dass Sie uns zu einem der führenden Unternehmen für Raumgestaltung gemacht haben“.

Links | Mitarbeiterin Sabine Thiele-Meuter ist begeistert von der neu hinzugekommenen Auswahl. Rechts | Hier gibt es Stoffe in großer Auswahl: Neben JAB Anstoetz unter anderem auch die Marken Ado, Unland, Indes und Pierre Cardin.


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Die Trends f端r 2013

Ein Klassiker wird wiederbelebt: 2013 soll der Spaghettistuhl wieder in den Garten kommen.


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Bereits Standard auf der Terrasse: Sofas haben vielerorts den Plastikstuhl ersetzt.

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ilder an der Außenwand, Regale für den Krimskrams, der Schaukelstuhl wippt auf der Terrasse: Das Mobiliar für draußen wird den Wohnzimmermöbeln immer ähnlicher. Das zeigen die Trends für die Gartensaison 2013, über die die Koelnmesse in ihrer aktuellen Trendanalyse berichtet. Nachdem Sofas bereits Standard auf Terrasse und Balkon sind, erweitern die Hersteller ihr Sortiment. „Eine komplette Wohnwelt entsteht dann im Zusammenspiel mit Teppichen, Leuchten und Kleinmöbeln“, heißt es. Neu sind wetterfeste Gemälde für draußen: Gedruckte Bilder hängen über einem Arrangement aus Töpfen an der Gartenhütte oder bepflanzte Rahmen an der Hauswand. „Die Tendenz, das eigene Grün so schick einzurichten wie das Wohnzimmer, erstreckt sich mittlerweile sogar auf den Bereich der Gartenausstattung“, so die Koelnmesse weiter. Regenwassertanks gebe es in edler Steinoptik. Wasserzapfsäulen ähnelten Granit-Stelen.

Filigrane Stühle ersetzen die breiten Plastikmodelle. Sie haben feine Stäbe und Sprossen oder sind luftig geschnürt wie der Spaghetti-Stuhl – ein Klassiker, den die Branche wiederbelebt. Auch die Bezüge der Sofas und Stühle werden den Modellen für den Innenraum in Optik und Haptik immer ähnlicher. Die Trendfarbe 2013 ist laut Koelnmesse Blau und wird mit Weiß, Beige oder Braun kombiniert. Accessoires wie Kissen und Dekorationsartikel haben meist knallige Farben. Bunt sind auch die Grills. Immer beliebter werden Modelle in den Vereinsfarben der Lieblingsfußballmannschaft. Für den besonderen Geschmack des Fleisches werden sie befeuert mit Briketts aus Weinreben und Weinstöcken oder mit Zitronen- und Orangenholz.

Mit Kleinmöbeln ergänzen die Designer ihre Gartenmöbelserien. Dieser kleine Hocker soll ein Alltagsgegenstand für draußen sein.


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Diese Exoten trotzen Eis und Schnee

Agave, Aloe oder Kaktus: Wer eine pflegeleichte Pflanze sucht, wählt eine Sukkulente. Dank ihres wasserspeichernden Gewebes nehmen diese Pflanzen ihrem Besitzer ein unregelmäßiges Gießverhalten nicht übel.


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ukkulenten und Kakteen sind die Exoten im Wohnzimmer und echte Klassiker auf der Fensterbank. „Sie rufen besonders in der kalten Jahreszeit die Urlaubsgefühle aus dem Sommer wieder hervor“, sagt der Floristmeister und Gärtner Bernd Kauffmann. Die Besonderheit dieser Pflanzen liege in ihrem Wachstum. „Die krummen und schiefen Formen – eigenwillig gewachsen – beleben den Wohnraum. Wer beispielsweise alles streng architektonisch geradlinig in seiner Wohnung angeordnet hat, erzielt mit einer schräg und krumm gewachsenen Pflanze einen regelrechten Hingucker.“ Besonders in Verbindung mit hohen Pflanzgefäßen, auf denen die Sukkulenten scheinbar thronen, sind sie ein schöner Blickfang. „Einen eigenwilligen Reiz senden zudem die verschiedenen Oberflächenstrukturen aus, da die Sukkulenten wahlweise behaart, glatt oder metallisch glänzend sind“, so Kauffmann. Er empfiehlt, die pflegeleichten Pflanzen alle zwei Wochen in zimmertemperaturwarmes Wasser zu tauchen. Zu kaltes Wasser lasse die Blätter gelb werden und

Die pelzigen Blätter und die geschwungene Form sind das Markenzeichen der Sukkulente „Kalanchoe beharensis“.

abfallen. Ihr Vorteil gegenüber anderen Zimmerpflanzen: Sukkulenten können teilweise auch im Dunklen stehen – was zwar das Wachstum bremse, dem Gewächs aber nicht schade. Während man im Gartenbereich ein Drittel Blumenerde mit zwei Dritteln mineralischen Bestandteilen wie Quarzsand und Blähton mischt, genügt in Topfbepflanzungen ein Verhältnis von eins zu eins.

„Sukkulenten sind wahre Durstkünstler“ „Sukkulenten sind wahre Durstkünstler“, sagt der Garten- und Landschaftsarchitekt Martin Haberer. „Deshalb sollten Kakteen im Winter sechs Monate lang überhaupt nicht gegossen werden.“ Seine Leidenschaft für diese Pflanzen – insbesondere für Hauswurzarten – begann vor 40 Jahren. „Ich sah sie in den Bergen der Alpen und war von den vielfältigen Arten fasziniert, die so anspruchslos zwischen den Steinen wuchsen“, erzählt Haberer, der auch ein Buch über Sukkulenten geschrieben hat.

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Wer sich an einem kleinen Steingarten probieren möchte, kann Haberer zufolge zu folgenden robusten und winterharten Sukkulenten greifen: Der zwischen fünf und 15 Zentimeter hohe „Weiße Mauerpfeffer“ bezaubert im Juli und August mit seinen weißen Sternblüten. Im Winter erträgt er minus 25 Grad. Seine ansonsten grünen Blätter färben sich dann rotbraun – wie auch bei Trockenheit. Die rosablühende Kaukasus-Fetthenne wiederum eignet sich mit ihren kriechenden Trieben für dicke Polster im Beet. Die Rosetten der Dach-Hauswurz können bei nahrhaftem Boden von normalen fünf Zentimetern bis auf 20 Zentimeter Durchmesser anwachsen. Die Pflanze trägt im Sommer rosafarbene Blüten an bis zu 40 Zentimeter hohen Stängeln. Wer sich an größere Pflanzen traut, kombiniert Sukkulenten mit Stauden. Eine Harriman-Yucca aus der Gattung der Palmlilien beispielsweise ist frosthart bis ungefähr minus 18 Grad und kann mit ihrem Blütenstand bis zu einem Meter über die eigenen Blätter hinausragen. Die glockenförmigen cremefarbenen Blüten ziehen von April bis Juli die Blicke auf sich. Das dornenreiche und strauchig wachsene Kakteengewächs Opuntia polyacantha „Wiebke“ bildet mit einer Wuchshöhe von rund 15 Zentimetern und den himbeerroten Blüten einen schönen Kontrast im Beet. Die Opuntien tragen im Herbst meist farbige Früchte, die teilweise essbar als Kaktusfeigen in Supermärkten angeboten werden.


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Ein Strauch für jede Jahreszeit

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er duftende Schneeball als Winterblüher gilt als Lichtblick in der kalten Jahreszeit. Seine zarten Miniblüten gleichen Schneeflocken, die sich zu einem kleinen unvollendeten Schneeball formen. Wer einen besonderen Strauch möchte, kann ihn sogar jetzt noch einpflanzen.

blühen, die Hauptblüte zeigt er allerdings erst von März bis April. Er ist ein buschiger Strauch mit stark duftenden rosa-weißen Blüten und erreicht eine Höhe von rund zweieinhalb Metern. Beim Duftschneeball zeigen sich die weißen bis rosafarbenen Blüten in duftenden Rispen im Februar und März – in milden Wintern auch früher.

„Dafür muss der Boden im Winter offen und locker sein“, sagt Jörg Franzke von der Baumschulabteilung vom Landesverband Gartenbau und Landwirtschaft Berlin. Bei Laubgehölzen gelte die Regel, von Mitte Oktober bis Ende März zu pflanzen, bei Koniferen bereits ab Mitte September. „Der Vorteil der Winterpflanzung liegt im Wurzelwachstum. Bei plus zwei Grad wird das Wachstum bereits für das nächste Jahr angeregt“, so der Experte.

Von März bis April kann sich der Gartenfreund an den Schirmrispen des mit rund anderthalb Meter großen Mittelmeer-Schneeballs erfreuen, der jedoch einen geschützten Standort benötigt – beispielsweise in einer Hausecke. Da seine Blätter immergrün sind, macht sich der Strauch besonders gut als Blickfang aus dem Innern des Hauses hinaus in den verschneiten Garten. Floristen schätzen zudem seine blau bis schwarz glänzenden Früchte für Sträuße und Gestecke.

Auch bei ständigem Wechsel von Frost und Plusgraden bleibt die Blüte des Schneeballs stehen.

Auch wenn die Temperatur im Winter zwischen Frost und Plusgraden schwanke, geht die Blüte nicht kaputt. Da die Containerware der Baumschulen regelmäßig umgesetzt wird, werden feinere Wurzeln ausgebildet, die sich deshalb schnell an einen neuen Standort eingewöhnen. Somit kann die Ware praktisch an 365 Tagen im Jahr gepflanzt werden. Anders verhält es sich bei älteren Pflanzen im Garten, die mit ihrem dichten Wurzelwerk bereits an einen Standort gewöhnt sind. „Beim Einsetzen des Schneeballs sollte das Pflanzloch doppelt so groß sein wie der Ballen“, erläutert Franzke. Zudem müsse der Standort so gewählt werden, dass sich die Pflanze entwickeln kann – also nicht zu dicht an einer Hausecke. Der Schneeball liebt es sonnig bis halbschattig. Da die Kultur anspruchsvoll ist und langsam wächst, ist sie in deutschen Gärten noch nicht so weit verbreitet. „Wer jedoch beispielsweise einen Themengarten nach japanischem Vorbild anlegt, holt sich mit dem Schneeball als Solitärpflanze einen echten Hingucker in den Garten“, sagt Franzke. Wer sich eingehender mit den einzelnen Sorten des Schneeballs beschäftigt, merkt schnell, dass es ein Strauch für jede Jahreszeit ist: Der Winterschneeball „Dawn beginnt bereits im November zu

Auch der Osterschneeball hat ein immergrünes Blattwerk. Er zeigt seine weißen Blütenbüschel von April bis Mai. Der ebenfalls von April bis Mai blühende großblumige Duftschneeball ist wegen seiner bis zu 13 Zentimeter breiten Blüten besonders beliebt. Seine ovalen grünen Blätter weisen auf der Oberfläche einen leichten Grau-Ton auf, der sich im Herbst intensiv leuchtend rot einfärbt. Der frostharte koreanische Duftschneeball hat mit seiner Größe von gerade einmal 1,50 Meter einen kugeligen Wuchs und duftet sehr süßlich. Öffnen sich die Knospen im April, dann sind die Blüten zunächst noch rosa gefärbt, bis sie in ein strahlendes Weiß übergehen. Die Blätter nehmen im Herbst eine orange bis rotbraune Farbe an. Wer bei all der Vielfalt jetzt auf den Gedanken einer Jahreszeiten-Hecke in seinem Garten kommt, wird enttäuscht. „Dazu sind die Pflanzen zu unterschiedlich in ihrem WuchsCharakter und in der Wuchshöhe“, sagt Peter Heydorn vom Bund deutscher Baumschulen. „Je nach Sorte wachsen sie 20 Zentimeter bis einen Meter im Jahr“, erklärt er.


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Im Oktober das Frühjahr vorbereiten

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m Oktober fällt das Laub von den Bäumen. Der Laubsauger muss aber nicht ständig laufen. Denn die Blätter müssen nur etwa alle zwei Wochen vom Rasen entfernt werden, erklärt Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie (Berlin). Früher aktiv werden sollten Gartenbesitzer nur, wenn die Blätterschicht zu dick geworden ist. Dann bekämen die Grashalme nämlich keine Luft mehr, erläutert die Pflanzenexpertin. Ihr Tipp für Gartenbesitzer mit wenig Laubbäumen: Einfach mit dem Rasenmäher drüberfahren. Die Blätter werden dabei zerhäckselt, eingesammelt und können dann auf den Kompost. Außerdem steht im Oktober Folgendes im Garten auf dem Plan:

• Neue Obstgehölze kommen nun in die Erde. „Bis zum ersten Frost bilden sie Faserwurzeln“, erläutert Van Groeningen. Der Wurzelballen sollte vor dem Setzen leicht zerrissen werden. In das Pflanzloch kommt ein Gemisch aus Erde mit Kompost oder Hornspänen, das den Baum mit Nährstoffen versorgt. Danach wird die Pflanzstelle gegossen. „Wenn es richtig nass und pampig ist, wächst der Baum besser an“, so die Expertin. • Bis spätestens Ende Oktober kommen die Knollen von Frühblühern wie Krokus, Schneeglöckchen, Tulpe und Narzisse in die Erde. • Junge Zweijährige werden ausgesetzt. Königskerze, Fingerhut und Goldlack blühen erst im Frühling, brauchen aber vorher etwas Zeit, um sich an ihre Umgebung zu gewöhnen. Gräser würde die Gartenexpertin im Herbst nicht pflanzen. „Bei schlechter Witterung hat man Verluste“, erläutert sie. • Immergrüne Hecken sollten in Trockenperioden gut gegossen werden.

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Wenn die Früchte plötzlich fa 


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 ul werden

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m Schaumburger Land gibt es in Gartenfragen und -angelegenheiten kaum einen besseren Experten als Dieter Kellermeier. Der Vorsitzende des Stadthäger Gartenbauvereins gibt in jeder Ausgabe von „4 Wände“ nützliche Tipps für Hobbygärtner und Gartenliebhaber. Heute geht es um Schutzmaßnahmen bei Fruchtfäule und der sogenannten Spitzendürre: Bei Sauerkirsche und Süßkirsche zeigen sich an den Triebspitzen kurz nach der Blüte in einem Bereich von 30 Zentimetern ab und zu – meist schlagartig – welkende und anschließend vertrocknete Blütenorgane und Laubblätter. Dabei handelt es sich um die sogenannte Spitzendürre. Die befallenen Triebe bleiben bis in den Winter hängen. An Stein- und Kernobst zeigt sich dieser Pilz meistens als „Polsterschimmel“ auf den Früchten. Diese verhärten und bleiben als Fruchtmumien hängen. Verantwortlich für die sogenannte Monilia-Spitzendürre und MoniliaFruchtfäule bei Kirschen sind die beiden pilzlichen Erreger Monilia Fructigena und Molinia Laxa. Befallende Zweigpartien und die unter dem Baum liegende Früchte stellen eine große Gefahr für einen erneuten Befall im Frühjahr dar. Von hier aus werden sehr viele Sporen gebildet, die sich über Insekten, Wind und Regen verbreiten und so zu Neuinfektion führen.

Diese Äpfel sind von Fruchtfäule beziehungsweise Schwarzfäule betroffen. Dieter Kellermeier rät nicht nur vom Verzehr ab, sondern auch dazu, solche Exemplare zu entsorgen, wenn sie unter einem Baum liegen. Ansonsten kann sich diese Infektion auf weitere Bäume und Früchte ausbreiten.

Impressum 4 Wände – Das Magazin für Bauen & Wohnen Gemeinsame Herausgeber: Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Am Markt 12-14, 31655 Stadthagen C. Bösendahl GmbH & Co. KG, Klosterstraße 32/33, 31737 Rinteln Grimmesche Hofbuchdruckerei, Lange Straße 20, 31675 Bückeburg

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Begünstigt wird eine Trieb- und Blüteninfektion durch feucht-kühle Bedingungen zur Zeit der Blüte, der Hauptinfektionszeit. Somit ist auch nur in diesem Fall eine Blütenspritzung mit einem Fungizid sinnvoll. Fruchtinfektionen bei Kernobst sind grundsätzlich nur nach einer vorherigen Verletzung möglich: beispielweise durch tierische Erreger (zum Beispiel Apfelwicklerlarven), Krankheiten (zum Beispiel Schorfrisse) oder durch andere Umwelteinflüsse (zum Beispiel Hagel).

Gegenmaßnahmen So können sie Vorbeugen: Fruchtmumien am Baum und das unten liegende Fallobst absammeln und entsorgen, befallene Triebe bis ins gesunde Holz hinein (mehr als 20 Zentimeter) zurückschneiden. Vermeiden Sie außerdem Verletzungen an den Früchten, und bevorzugen Sie bei Neupflanzungen entsprechend widerstandsfähige Sorten. Vorbeugende Maßnahmen wirken besonders effektiv, wenn auch die Nachbarn mit eingebunden werden können. Zu den zugelassenen Mitteln zählen unter anderem die Anti-Pilzmittel Teldor und Systhane 20 EW. Übrigens: Beim Apfel kommt es manchmal nicht zu einem Polsterschimmel, sondern zu einer festen Schale, die sich schwarz verfärbt. Diese sogenannte Monilia-Schwarzfäule tritt eher unter ungünstigen Lagerbedingungen auf – also bei Dunkelheit, geringer Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit.

Redaktion: Uwe Graells (verantwortlich), Stefan Reineking, Holger Buhre Redaktionelle Mitarbeit: Vera Skamira, Jan-Christoph Prüfer Produktion/Layout: Schaumburger Nachrichten, Vera Elze Anzeigen: Arne Frank (verantwortlich), Dirk Dreier Fotos: fotolia.de, Agenturen, privat, Holger Buhre, Vera Skamira, Jan-Christoph Prüfer


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adressen

Banken | Finanzdienstleister LBS-Beratungszentrum Echternstr. 28, 31655 Stadthagen Tel. 05721 – 80800 Sparkasse Schaumburg Klosterstr. , 31737 Rinteln Tel. 05751/402-0 Volksbank in Schaumburg eG Marktplatz 1 31675 Bückeburg Telefon 05722 204-0, www.vb-is.de

Bauelemente Sievert Bauelemente GmbH Holz- u. Kunststoffbau Uchtorfer Str. 13, 31737 Rinteln-Exten Tel. 05751-2908 HM Bauelemente GmbH & Co.KG, Tischlerei Matthes Heide 1, 31547 Loccum, Tel. 05766/ 491, Fax 05766 440, mail: anfrage@hm-bauelemente.de, www.hm-bauelemente.de Hildebrandt Bauelemente Am breiten Graben 21 31558 Hagenburg, Tel. 05033 / 7011 www.hildebrandt-bauelemente.de

Baumarkt Baustoffcentrum Linnenbecker Werler Str. 22-28, 32105 Bad Salzuflen, Tel. 057222/5300 Hagebaucentrum Altenburg Georg Altenburg GmbH & Co KG Dülwaldstr. 4, 31655 Stadthagen Baustoffhandel Tel. 05721/704300 hagebaumarkt 05721/704100 www.hagebau-stadthagen.de

Nolte Bau Am breiten Graben 17 31558 Hagenburg, Tel. 05033/99020 Fax 05033/990222, www.noltebau.de

Bauunternehmen Hühn & Wieggrebe Hauptstrafle 2, Bückeburg, Tel. 05722/22293

Bodenbeläge William Stein Fussböden Inh. Horst Wedber - Parkettlegermeister Ulmenallee 12a | 31675 Bückeburg Telefon 05722 - 3583, EMail: wedber@t-online.de

Dachdecker S&H Bedachung Am Stumpfen Turm 1, 31737 Rinteln Tel.: 05751 8911777 Bredemeier GmbH & Co.KG Probsthäger Str. 33, 31655 Stadthagen, 05721/ 77029 www.bredemeier-bedachungen.de

Elektrobetriebe Schmöe Installation, Elektro-Heizung-Sanitär Lange Straße 22 a, 31675 Bückeburg, Tel. 05722-3585 Krückemeier Elektrotechnik Dankerser Straße 169, 32423 Minden Telefon: 0571 38703-0, Fax: 0571 33895 Internet: www.krueckemeier.de

Energieversorgung Firma Amendt Solarreinigung 48291 Telgte, Tel.: 05942 3529426

Wohnstore Lambrecht Bruchweg3, Extertal Konrad-Adenauer-Str. 20, Rinteln Tel. 05751-75207

HAACKE Energie-Effizienz GmbH & Co. KG, Am Ohlhorstberge 3, 29227 Celle, Tel. 0800 422 25 38, www.haacke-isolierklinker.de, info@haacke-isolierklinker.de

August Klocke GmbH Baustoffe-Brennstoffe Echternhagen 13, 32689 Kalletal Tel. 05264-64810

Entsorgung

Bautrocknung

Burkhard Kapp GmbH & Co KG, Containerdienst, Industriestr. 6, 31683 Obernkirchen, Tel. 05724-98500

dettmer bau + trocknung Eichhöfer Weg 11, 31718 Pollhagen Tel. 05721/4145 www.dettmer-pollhagen.de

Bauunternehmer GIBAU Bauunternhemen Auf den Drohnen, Porta W.-Eisbergen, Tel. 05751-993950 Klinkerbetrieb Reinecke UG Röhrkastener Str. 2 31683 Obernkirchen, Tel. 05724-8542 Jürgen Söffker Bau GmbH Dahlienstr. 7A, 31737 Rinteln Tel. 05152-526894 Maurermeister, Denis Haase Ringstr. 2B, 31655 Stadthagen Tel. 05721/934967

Jens Luther Mühlenstr. 2, 31737 Rinteln Tel.: 05751 957595

Sauthoff GmbH Containerdienst, Schnatwinkel 12, 31688 Nienstädt Tel. 05721 / 2425 Gebrüder Schaer GbR Am Wasserwerk 2, 31558 Hagenburg, Tel. 05033 / 7286, Fax 05033 / 6636

Erd- und Tiefbau Klenke Bohrunternehmen GmbH Kantstr. 8, 32469 Petershagen Lahde, Tel. 05702/1369 Konrad Krien, Transporte-Baggerarbeiten Weserstr. 12, 32689 Kalletal, Tel.05755-598

Tessmer & Sohn Straßenbaugesellschaft mbH Garten- u. Landschaftsbau Am Bahnhof 20, 31515 Wunstorf OT Großenheidorn, Tel. 05033 16 14, Fax 05033 poststelle@tessmer-strassenbau.de www.tessmer-strassenbau.de

Fliesen HSH Pockrandt Alte Sandtrift 35, 32425 Minden Tel. 0571-8281232 F-L-H Fliesen-Lahmann-Handel An der Weide 2, 32457 Porta WestfalicaBarkhausen, Tel. 0571-50554 Fliesen - und Sanitärwelt Schreiber Am Hellweg 5, 31655 Stadthagen Tel. 05721 / 923775, Fax 05721 / 936098, info@fliesenwelt-schreiber.de www.fliesenwelt-schreiber.de Fliesen Bock GmbH & Co.KG Brauerweg 16, 31515 Wunstorf Tel.05031/3723, Fax: 05031/4386 fliesenbock@t-online.de www.fliesenbock.de

Garten Frank Bücher, Landtechnik Heisterbreite 2a, Rinteln Tel. 05751-958100 Christian Wattenberg, Baumschule & Gartengestaltung Hohenroder Str. 10, 31737 Rinteln-Exten, Tel. 05751-3373 Kieswerk Reese In der Neustadt 1A, 31737 Rinteln-Möllenbeck, Tel. 05751-2481 Kemna Grundstückspflege Alte Heerstr. 4, 31737 Rinteln-Deckbergen, Tel. 05152-527680 Gärtnerei Korff Adolph-von-Menzel-Str. 1, 31737 Rinteln Tel.: 05751 5630 Landkonzept, Fachbetrieb für kreative CAD-Visualisierung Hülshagen 108, 31714 Lauenhagen Tel. 0170 77 81 790 Werner Baumfällarbeiten Steinbreite 3, 31688 Nienstädt, Tel. 05724 / 392 166, Mobil 0160 / 68 61 120 Tessmer & Sohn Straßenbaugesellschaft mbH Garten- u. Landschaftsbau Am Bahnhof 20, 31515 Wunstorf OT Großenheidorn, Tel. 05033 16 14, Fax 05033 poststelle@tessmer-strassenbau.de www.tessmer-strassenbau.de

Gas, Wasser, Heizung, Solar Werner Milke GmbH Enzer Str. 140, 31655 Stadthagen Tel. 05721 – 74310


adressen Friedhelm Lissek Deckberger Weg 12, 31737 Rinteln Tel.: 05751 6361 Eckel Versorgungstechnik Unter dem Stiderfeld 14, 31737 Rinteln Tel.: 05751 969070 Wetzel Heizung, Sanitär, Solar Gelldorfer Weg 40, 31683 Obernkirchen, Tel. 05724-7479 Bolte, Solar, Sanitär Kundendienst, Müsinger Str. 39 31675 Bückeburg, Tel. 05722-4114 Ahrens Solartechnik Kreuzbreite 55, 31675 Bückeburg Tel. 05722-892920 Schmöe Installation Elektro-Heizung-Sanitär Lange Straße 22 a, 31675 Bückeburg, Tel. 05722-3585 Wiedemann GmbH & Co. KG Röcker Feld 3, 31675 Bückeburg Tel. 05722-957215 Wieggrebe GmbH, Heizung-Installationen Apfelkamp 2A, 31737 Rinteln Tel. 05751-2455 Franke GmbH Heizung & Sanitär Bogenstr. 12, 31655 Stadthagen Tel. 05721/71808, www.franke-heizung.de www.franke-sanitär.de

Kreiswohnungsbaugesellschaft mbH Schaumburg Enzer Str. 94, 31655 Stadthagen Tel. 05721 – 8001 – 0 www.wohnbau-shg.de Sebening Immobilien GmbH Ostertorstr. 16, 31737 Rinteln Tel.: 05751 963090 JPK Immobilien Brennerstr. 39, 31737 Rinteln Tel.: 057519215690 Sparkasse Schaumburg Immobilienabteilung, Klosterstr. , 31737 Rinteln, Tel. 05751/402-0

Kaminöfen Kruse Ofenstudio Hauptstr. 40, 30890 Barsinghausen Tel. 05105/5844760 www.kruse-ofenstudio.de

Küchen Küchencentrum Holtmann GmbH Gelldorfer Weg 44, Obernkirchen, Tel. 05751-39639

Malerarbeiten Raumgestaltung Fa. H. Heuke GmbH Bückeburger Teppichcenter Bahnhofstr. 7 a, 31675 Bückeburg Tel. 05722-5092

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Natursteine Christian Meier Vehlener Str. 9, Obernkirchen 05724/39 11 61 und Mühlenbachstr. 3, Hessisch Oldendorf, 05152/526433

Portaltechnik Klaerding Portaltechnik Münchhausen Ring 27, 31552 Apelern, Tel. 05043 / 91050, Fax: 05043 / 910599, info@ portaltechnik.de www.portaltechnik.de Hilker Solar GmbH Steinmasch 4, 32369 Rahden in Westf., Tel. 05771 913 93-0, info@hilker-solar.de

Sonnenschutz Mathias Vogt, Malerbertrieb u. Markisenstudio, Krainhäger Weg 2, 31683 Obernkirchen, Tel. 05724-8280 Hattendorf & Oltrogge, Am Holzplatz 39, 31698 Lindhorst, Tel. 05725 / 94070, Fax: 05725 / 94074, hattendorf@t-online. de, www.h-o-gmbh.de

Stoffe Stoff-Kontor Ute Bernhardt und Wolfgang Schlüter Fröbelstr.3, 31655 Stadthagen Tel. 0175 – 4127124 www.stoffkontor-schaumburg.de

Tischler

Malerwerkstatt Peter Roloff Lange Str. 16, 31707 Heeßen Tel. 05722-81969

Tischlerei-Holztechnik Rüdiger Heine Landstr. 111, 31717 Nordsehl Tel. 05721/927766 www.holztechnik-heine.de

Michel Rinne Coppenbrügger Landstr. 10 31867 Lauenau, Tel.: 05043 / 987200, Fax: 05043 / 401600 Rinne-Lauenau@t-online.de

Metallarbeiten

Treppenbau

Kunstschmiede Engel Hohlweg 4, 31737 Rinteln Tel. 05751/918706

Besser-Treppen Am Steinhauerplatz 7 31683 Obernkirchen, Tel. 05724-98384

BRÖTJE HANDEL BREUER KG Fachgroßhandel für Gebäude- und Umwelttechnik, Stiftsallee 9a, 32425 Minden, Tel. (0571) 38838 - 0 www.sanitaerausstellung.de

Wilhelm Prassuhn, Bauschlosserei, Leichtmetallbau Unterwallweg 1, 31675 Bückeburg Tel. 05722-3344

Vogt Treppenbau GmbH Landstr. 7, 31737 Rinteln- Hohenrode, Tel. 05751-41711

Tanja Kinkeldey Bahmhofstr. 21, 31698 Lindhorst Tel. 05725 / 8775 oder 05721 / 978777, info@kinkeldei@gmx.de

Glaserei Glaserei Wischnewski 31737 Rinteln-Möllenbeck Tel. 05751-75260 Glaserei Schatzel GmbH Lustgartenstr. 4, 31737 Rinteln-Deckbergen, Tel. 05751-7179

Heimtextilien Hammer Heimtexfachmarkt Jahnstr. 28, 31655 Stadthagen Tel. 05721 – 80040 www.hammer-heimtex.de

Immobilien Erika Helbig-Gruse Wilhelm-Raabe-Weg 28, 31737 Rinteln Tel.: 05751 6079095

Zinser Metallbau Dieselstr. 7, 31737 Rinteln Tel. 05751921778 Gehrke Metallbau Riepener Str. 30, 31542 Bad Nenndorf, Tel.: 05725 / 5793, Fax: 05725 / 7706, info@ gehrke-metall bau.de www.gehrke-metallbau.de

Mietservice MBN Lars Hoppe GmbH Am Georgsschacht 6a, 31655 Stadthagen Tel. 05721/40210 www. mbn-baumaschinenwelt.de

Natursteinarbeiten Meier Naturstein Krainhäger Weg 3, Obernkirchen Tel. 05724/2297 und Münchhausenring 14, Hess. Oldendorf, Tel. 05152/4202

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