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juni 2013 | nr. 4

d‘r Sibratsgfäller Eine ZEIT-Schrift von und für Sibratsgfäller.


Inhaltsverzeichnis Informationen aus der Gemeinde Hohe Geburtstage……………………………………………… 3 Gedanken zum Titelbild…………………………………… 3

Aus dem Dorfleben Ehrung Blasmusikverband……………………………… 4 Besuch aus dem Landhaus……………………………… 4 Blutspendeaktion……………………………………………… 4

Liebe Sibratsgfäller Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Sibratsgfäll(er) im Portrait

Die aktuelle Ausgabe unserer Gemeindezeitung „d`r Sibratsgfäller“ bietet wieder neue und interessante Einblicke in unser Gemeindegeschehen.

Gespräch mit jungen „Hüslebouer“……………… 5 Wolfgang Eberle ………………………………………………… 6 Reinhard Dorner………………………………………………… 7 Ferdinanda Amann…………………………………………… 8 Mittelschule………………………………………………………… 9 Sibratsgfäller Brunnen……………………………… 10-11 WSV Sibratsgfäll………………………………………………… 14 Holzbörse…………………………………………………………… 14 Aus dem Tourismusbüro Alpwoche……………………………………………………………… 12 Erlebnis NaturMoor…………………………………………… 13 Felber’s Schiefes Haus……………………………………… 15 Veranstaltungskalender…………………………………… 18 Tourismus Winter 2012/13………………………………… 18 Aus der Dorfchronik Pfr. Jakob Dobler………………………………………………… 16 Hermann Näher………………………………………………… 17

Statistisches Schülerstatistik…………………………………………………… 18 Geburtstagsjubilare…………………………………………… 19 Baugenehmigungen………………………………………… 19 Geburten……………………………………………………………… 19

Wichtige Termine Abfallkalender…………………………………………………… 20 Ärztlicher Bereitschaftskalender…………………… 20 Öffnungszeiten der Apotheken……………………… 20 Öffnungszeiten der Nahversorger………………… 20

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In der Gemeindearbeit haben wir mit den Vorbereitungen oder bereits mit der Umsetzung vieler unserer Vorhaben voll begonnen und bestehende Projekte laufen erfolgreich. In unserer Weiterentwicklungsarbeit versuchen wir auf Effizienz und Qualität der durchgeführten Maßnahmen besonderen Wert zu legen. Dies gilt bereits für die Phase der Entscheidungsfindung und auch für die Umsetzungsphasen, um eine möglichst hohe Qualität für alle Bürger zu gewährleisten. Die Gemeinde erweitert mit dem Tennisclub die bestehende Sportanlage um einen Tennisplatz, der Beachvolleyballplatz wird verlegt und zusätzliche Parkplätze werden erstellt. Damit wird die Nutzbarkeit unseres Sportangebotes weiter verbessert. Zur Sicherung der Breitbandversorgung für die Zukunft von Sibratsgfäll beteiligt sich die Gemeinde an den Errichtungskosten. Die Innenrenovierungsarbeiten der Pfarrkirche sind in vollem Gange und viele Dorfbewohner unterstützen dieses Projekt. Um die Ereignisse der Großrutschung Rindberg im Jahr 1999 zu dokumentieren und die Auswirkungen von Naturgewalten zu demonstrieren wird „Felber`s Schiefes Haus“ als lebendiges, spürbares Museum genutzt. Seit Vorliegen der Zustimmungserklärungen aller Grundbesitzer sind die Planungsarbeiten zum Ausbau des Mähmoosgrabens bei der WLV-Bregenz in Ausarbeitung. Die Rutschhangverbauung bei Bereuter Martin ist bereits in der Umsetzungsphase. Es steht wieder eine arbeitsreiche Zeit vor uns, die viele Fragen beinhaltet aber nicht immer einfache Antworten bereitstellt. Trotz herausfordernder gesellschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Bedingungen, die wir als kleine Gemeinde nicht zu beeinflussen vermögen, können wir für unseren Heimatort Sibratsgfäll positiv und lebensmutig in die Zukunft blicken.

Bürgermeister Konrad Stadelmann


Aus der Gemeinde Hohe Geburtstage

„Wichtig ist die Lebensfreude, dann spielt das Alter keine Rolle!“ Besondere Jubilare durften heuer schon ihren 90. Geburtstag feiern. Den Anfang machte am 29. Jänner Frau Anna Stadelmann, am 07. März vollendete unser Altpfarrer Herr Adolf Huber seinen 90er und am 13. Juni feierte Frau Hanna Hammerer dasselbe Jubiläum. Alle drei erfreuen sich noch guter Gesundheit und geistiger Regsamkeit: Frau Stadelmann beim Kartenspielen oder Sudoku lösen. Hochwürden Huber übt bei jeder Witterung seine Leidenschaft – das Autofahren – aus und beschäftigt sich schon wieder mit der alljährlichen Urlaubsplanung in sein geliebtes Südtirol. Frau Hammerer hat sich nach ihrem Sturz wieder gut erholt und betreut Haus und Garten.

Sibratsgfäller Bergahorn Gedanken zum Titelbild

Bürgermeister Stadelmann überbrachte allen ein kleines Präsent sowie die Glückwünsche der Gemeinde. Sibratsgfäller Bergahorn, ein ehrwürdiges Rindberger Wahrzeichen. Unsere Vorfahren zählten den Bergahorn zu den „heiteren Bäumen“. Er stand unter anderem für Ruhe, Gelassenheit und Harmonie. Türschwellen aus Ahornholz boten Schutz vor Bösem. Der Bergahorn ist ein typischer, manchmal bizarr geformter Charakterbaum für unsere Alpenregion und ist Heimat vieler Tiere, seltener Flechten, Moose und Farne. Ein einzelner Baum als Lebensraum!

Anna Stadelmann wurde 90 Jahre alt.

Pfr. Adolf Huber wurde 90 Jahre alt.

Er zeichnet sich durch seine Langlebigkeit und Zähigkeit aus. Resistent gegen Steinschlag und Kälte hat er sich an die rauen Bedingungen in höheren Lagen angepasst und hält diesen schon seit Jahrhunderten stand. Der Bergahorn wird bis zu 35 m hoch, sein Stammdurchmesser erreicht ca.1,5 m und er kann bis zu 600 Jahre alt werden. Seine Blätter besitzen jeweils fünf gesägte Lappen und einen 3-15 cm langen Stiel. In der Blütezeit zwischen April und Juni besitzt der Baum traubenartige grüngelbe Blüten, die von Bienen und Fliegen bestäubt werden. Die Früchte des Bergahorns dienen 20 Vogelarten zur Ernährung. Darunter verschiedene Meisenarten, Kleiber, Kernbeißer, Berg, -Buch -und Grünfink etc. Die Ahornzierlaus lebt ebenfalls häufig am Bergahorn. Diese Lausart liefert erhebliche Mengen Honigtau, der zusätzlich zu den biologisch hochwertigen Pollen des Ahorns für die Honigbiene sehr attraktiv sind. Außerdem beheimatet dieser Baum acht Eulenarten und 21 Spannerarten. Ab September erfreut er besonders die Kinder mit seinen Flügelfrüchten, die vom Wind fortgetragen werden und bis zu 16 Umdrehungen pro Sekunde erreichen. Zur Herbstzeit färben sich die Blätter goldgelb und sind ein einzigartiger Blickfang für jedermann. Der Sibratsgfäller Ahorn mit seiner mächtigen Laubkrone, der sich auf dem Grundstück von Hammerer Hanna befindet, ist ein Wahrzeichen unserer Gemeinde und laut Aussagen älterer Dorfeinwohner etwa 300 Jahre alt. Dieser Baum wird noch vielen nachfolgenden Generationen Geschichten aus der Vergangenheit erzählen, wenn der Wind leise durch seine Blätter säuselt.

Hanna Hammerer wurde 90 Jahre alt. |3


Vergangene Veranstaltungen im Winter und Frühling

Am Samstag, den 23.02.2013 ehrte der Vorarlberger Blasmusikverband im Rahmen einer Festveranstaltung im Hermann-Gmeiner-Saal in Alberschwende verdiente Jubilare aus dem Bezirk Bregenzerwald. Sibratsgfäll darf besonders stolz sein, dass der Bezirksobmann des Blasmusikverbandes und Obmann der Sibratsgfäller Musikkapelle Engelbert Bereuter und Alfons Bereuter für 40 Jahre Verdienste um den MV diese Auszeichnung erhielten.

Die Blutspendeaktion vom 13. Mai im Schulsaal in Sibratsgfäll war ein toller Erfolg. Insgesamt konnten 82 Blutkonserven abgenommen werden. Das Rote Kreuz und die Gemeinde Sibratsgfäll möchten allen Spendern und Helfern ein herzliches Dankeschön aussprechen.

Vereine leben von ehrenamtlichen Mitgliedern, die in ihrer Freizeit viel Zeit und Energie zur Attraktivität des Gemeinwesens aufwenden.

Bürgermeister Konrad Stadelmann begleitete die Jubilare zur Ehrung, dankte ihnen und gratulierte im Namen der Gemeinde Sibratsgfäll.

Besuch aus dem Landhaus Die Landtagsabgeordneten Mag. Roland Frühstück und Mag. Albert Hofer sowie der Bezirksgeschäftsführer der ÖVP Martin Zambanini statteten der Gemeinde Sibratsgfäll am 28.02.2013 einen Besuch ab. Sie interessierten sich für die Belange der Gemeinde und machten mit Bürgermeister Stadelmann einen unplanmäßigen Spaziergang durch unser Dorf, das sich in strahlendem Sonnenschein präsentierte. Beide Politiker gaben auch Einblicke in ihre Arbeit im Landhaus und informierten über politische Aktivitäten in Vorarlberg. Wir danken für den Besuch und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer engagierten Arbeit für das Land Vorarlberg und dessen Bevölkerung. 4|

Rotkreuzabteilung Egg, First Responder in Sibratsgfäll Veronika Bereuter, die Freundin von Dominik Willi, ist aktives Mitglied der Rotkreuzstelle Egg und ausgebildete First Responder. Weil diese Rettungskräfte vor Ort wohnen, leisten sie in kürzester Zeit nach der Alarmierung wertvolle Erste Hilfe. Genau diese Minuten sind es, die durch das Setzen von lebensrettenden Maßnahmen die Überlebenschancen eines Patienten erhöhen. Veronika wird bei dieser ehrenamtlichen Arbeit von Günter Hagspiel aus Hittisau unterstützt. Gemeinsam haben sie im Jahr 2012 fünf Einsätze bewältigt.

Die Gemeinde Sibratsgfäll dankt Veronika Bereuter für ihre Bereitschaft zur First Responder Hilfe.


Wohnen in Sibratsgfäll Gespräch mit jungen „Hüslebouer“

Benjamin Eberle ist 29 Jahre alt und arbeitet als Zimmermann bei der Holzbaufirma Sohm in Alberschwende. Benjamin wollte im Rindberg auf dem Grundstück von Otto Eberle einen Bauplatz umwidmen, was aus geologischer und raumplanerischer Sicht nicht möglich war. Als umsetzbare Alternative hat er im Rindberg / Tieftobel den Stall umgebaut, die Scheune abgerissen und ein Wohnhaus daraus gemacht. Aus Sicht der Gemeinde wird durch diese Vorgehensweise alte, bestehende Bausubstanz wieder sinnvoll genutzt und auf Jahre ein Zusammenleben in diesem Haus gewährleistet.

Die 28jährige Birgit Bereuter arbeitet als Assistentin beim Gemeindearzt Dr. Schwarzmann in Bezau. David Dorner ist 37 Jahre alt, gelernter Bäcker und seit 18 Jahren bei der Firma Stadelmann Bau beschäftigt. Gemeinsam haben sie das Haus von Maria und Martin Kulenovic im Rindberg komplett umgebaut, saniert und ein wunderschönes Wohnhaus und landwirtschaftliches Gebäude daraus gemacht.

Was waren eure Beweggründe, in Sibratsgfäll zu bauen? Wir sind beide hier in Sibratsgfäll aufgewachsen und wollten auch hier bleiben. David konnte vor 10 Jahren dieses Anwesen kaufen und es war klar, dass wir hier einmal unsere gemeinsame Zukunft aufbauen werden.

Welche Beweggründe hattest du, in Sibratsgfäll zu bauen? Nachdem mir der Bauplatzpreis im Dorf für meine Verhältnisse zu hoch erschien, und eine Umwidmung im Tieftobel nicht möglich war, musste ich eine andere Lösung suchen. Bei einem Gespräch mit meinem Vater reifte der Entschluss das ehemalige Stallgebäude zu einem Wohnhaus umzubauen. Funktionierte die Zusammenarbeit zwischen dir als Bauwerber und der Gemeinde als Baubehörde? Von Anfang an erhielt ich von der Gemeinde die volle Unterstützung für den Umbau. Das Behördenverfahren verlief schnell und unkompliziert obwohl mein „4-7 Gibel-Objekt im Tüftobel“ einem anonymen Briefschreiber nicht gefällt. Sein Haus gefällt wahrscheinlich auch nicht jedem! Wie stellst du dir deine weitere Zukunft vor? Die Zukunft nehme ich so, wie sie mir begegnet. Ich möchte mir in meinem Haus eine Wohnung fertig stellen und die Arbeiten sind bereits voll im Gange. Mal schauen, was sich bis dahin noch alles ergibt. Freuen würde ich mich auch über eine Partnerin, die mit mir dann das neue Haus bewohnt und hier im Rindberg die Ruhe genießt. Was ist das Besondere an Sibratsgfäll? Die Kameradschaft, der Zusammenhalt unter Kollegen und Freunden. Wir können uns gegenseitig aufeinander verlassen und unterstützen. Was sagt Otto zu der neuen Situation? Ohne Otto`s Zustimmung und Einwilligung wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen und ich hätte hier nicht bauen können.

Funktionierte die Zusammenarbeit zwischen euch als Bauwerber und der Gemeinde als Baubehörde? Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde war problemlos, doch die Auflagen infolge der Rutschungen und Bewegungen in Sibratsgfäll sind anspruchsvoll und mühsam zu erbringen und kosten natürlich etwas mehr Geld. Trotz allem waren wir sehr zufrieden. Wie stellt ihr euch die weitere Zukunft vor? Was kommen will, wird kommen. Jedoch hoffen wir natürlich auf viele glückliche, gemeinsame und gesunde Jahre hier im Rindberg. Was ist das Besondere an Sibratsgfäll? Wir leben hier nicht nur ganz nah an der Natur und genießen diese. Wichtig ist uns auch das gut funktionierende Vereinsleben in Sibratsgfäll, wo wir uns beide aktiv einbringen. David und ich schätzen die gemeinsamen Treffen mit Kollegen und Freunden ebenso wie das Mitarbeiten bei Veranstaltungen im Ort. Ihr seid beide berufstätig und auch Nebenerwerbslandwirte. Wie schafft ihr das? Beide lieben wir das Leben auf dem Hof und versorgen gerne unsere Rinder, Schweine, Hühner und Katzen. Bei der MutterKuh-Haltung unserer Galloway-Rinder sind keine genauen Stallzeiten einzuhalten und dadurch können wir diese Tätigkeiten mit unseren Berufen vereinbaren. Selbstverständlich arbeiten wir in unserer Freizeit auch im landwirtschaftlichen Betrieb und brauchen die Mithilfe unserer Familien und Freunde. Wichtig ist uns auch, Lebensmittel zu erzeugen, von deren Qualität und Herkunft wir überzeugt sind. Liebe Birgit, wir wünschen dir, dass der Alpenrösler mit dir gemeinsam eure Kinderzimmer mit Leben erfüllt.

Benny, alles Gute in deinem neuen Heim. |5


Branche: Metallbearbeitung Umsatz 2011: Mersen weltweit € 829,6 Mio. davon Hittisau: € ca. 11 Mio. Produkte: Bürstenbrücken für AC/DC Motoren, Erdungskontakte für die Bahn, Stromübertra gungen für Wind- und Wasserkraftwerke, Sonder-lösungen Exportanteil: ca. 82% Firmensitz: Hittisau (Sitz des Konzerns: Paris, Frankreich) Niederlassungen: weltweit ca. 80 Standorte Mitarbeiter: ca. 7000 weltweit, davon ca. 100 in Hittisau inkl. 5 Lehrlinge Mersen ist Weltmarktführer in folgenden Bereichen • Graphit Korrosionsschutzausstattung für Chemieund Pharma-Industrie • Schmelzsicherungen für Leistungshalbleiter • Kohlebürsten und Bürstenhalter für die E-Industrie • Hitzebeständige Anw. für isostatische Graphite

Wolfgang Eberle Erfolgreiche Firmen brauchen gute Mitarbeiter

Wolfgang Eberle ist 33 Jahre alt und verheiratet mit Johanna. Gemeinsam haben sie ein neues Haus in Sibratsgfäll gebaut. Darin lebt die Familie mit den beiden Kindern Lukas und Sophia. Wolfgang ist Mitglied beim örtlichen Kameradschaftsbund und bei der Handwerkerzunft.

sämtliche Produktionsschritte – von der Konstruktion über die Gießerei bis hin zur Montage – in Hittisau stattfinden. Gemeinsam mit seinem Team ist Wolfgang verantwortlich für die Planung und Überwachung des wirtschaftlichen Erfolges sowie die Sicherheit seiner Mitarbeiter.

Die Lehre als Maschinenmechaniker hat Wolfgang bei der Firma G. Dietrich (heute Mersen) in Hittisau erfolgreich absolviert, wo er seit 18 Jahren beschäftigt ist. Nach dem Präsenzdienst machte er die Meisterprüfung für den MaschinenFertigungstechniker. Danach war er 6 Jahre lang Vorarbeiter im Werkzeugbau und Lehrlingsbeauftragter. Es erfolgte die Abendmatura an der HAK-Bregenz.

Zu seinen zahlreichen Aufgaben gehören unter anderem die Personalführung, die Unterstützung des Vertriebes bei Großkunden in technischen und kommerziellen Fragen, die Realisierung von Investitionen und die Entwicklung von Neuprodukten in Zusammenarbeit mit dem Labor am Hauptsitz des Konzerns in Frankreich.

Im Betrieb wurde ihm die Verantwortung für die gesamte Fertigung übergeben und im Jahr 2011 stieg er zum Betriebsleiter von Mersen Hittisau auf. Aktuell steht Wolfgang kurz vor dem Abschluss des Bachelor Studiums für Wirtschaftsingenieurwesen an der FH-Vorarlberg, welches er noch heuer beenden wird. Am Standort Hittisau erzeugt Mersen Bürstenbrücken für AC/ DC-Motoren, Erdungskontakte für die Bahn, Stromübertragungen für Wind- und Wasserkraftwerke. Die Flexibilität, individuelle Kundenwünsche zu realisieren beruht darauf, dass

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Diese Entwicklungsarbeit ist ihm enorm wichtig, da Wolfgang sehr darum bemüht ist, die weltweite Marktführerschaft des Standortes Hittisau zu behalten und weiter auszubauen. Wenn neben Studium und Arbeit noch Zeit bleibt verbringt er diese mit seiner Familie, beim Wandern und Kartenspielen. Eine Leidenschaft von Wolfgang ist das Mountainbiken, für das sich sein Heimatort Sibratsgfäll und die Umgebung anbietet. Hier findet er Entspannung und tankt auf für bevorstehende verantwortungsvolle Aufgaben.


Reinhard Dorner Der Tüftler & Modellbauer

Reinhard Dorner wird mit Ende Jahr 79 Jahre alt, ist verheiratet mit Inge und hat vier Töchter, Gisela, Maria, Hannelore und Reingard. Er ist siebenfacher Opa und auch schon zweifacher Uropa.

Welche Maschinen benutzt du dazu? Bei mir stehen im Grunde dieselben Maschinen wie in einem modernen Metallbetrieb und wie in einer Schreinerei. Natürlich alles im Kleinformat. Das sind unter anderem verschiedene Bohrmaschinen, eine Drehbank, eine Fräsmaschine,

diverse Stanzwerkzeuge und vieles mehr. Ich fertige alle Einzelteile, wie Zahnräder, Achsen, Getriebe und dergleichen selbst an.

Reinhard, wann hast du entdeckt, dass der Modellbau deine Passion ist? Eigentlich schon als Kind, denn die einfachen Spielsachen machte ich mir alle selbst. Als ich in den 50er Jahren als Säger tätig war, träumte ich von einem Voll- oder Seitengatter. Da ich mir dieses aber nicht leisten konnte, baute ich mir wenigstens im Maßstab 1:4 ein voll funktionstüchtiges Gatter mit einfachem Werkzeug und Material, das mir damals zur Verfügung stand. Als Antrieb diente vorerst eine elektrische Bohrmaschine, später baute ich ein Wasserrad mit ca. 1m Durchmesser und stellte sie beim nächsten Bach auf. Sie funktionierte einwandfrei, wurde aber beim ersten Hochwasser zerstört.

Was für Gegenstände erzeugst du eigentlich? Aus Holz habe ich eine originalgetreue alte Säge mit einem Wasserrad und kompletter Einrichtung im Maßstab 1:10 nachgebaut. Ebenso eine alte Schmiede mit angebauter Schlosserei samt Einrichtung, Werkzeug und Maschinen. Ein zweistöckiges Puppenhaus in 1:12 mit allen Möbeln. Ebenso eine alte eingerichtete Wagnerei, Dampfmaschinen, Zugmaschinen ,Traktoren , Windräder, Weihnachtskrippen und vieles mehr. Hast du ein Werkstück, das dir besonders ans Herz gewachsen ist?

Was war dann deine Überlegung und wie ging es weiter? Später habe ich zufällig den Plastikmodellbau entdeckt, unter anderem Fahrzeuge, Schiffe, Flugzeuge usw. Ich widmete mich hauptsächlich dem Bau von Rad-und Kettenfahrzeugen und den Flugzeugen der ehemaligen deutschen Wehrmacht im Maßstab 1:35, sowie einem französischem Dreimast-Segelschiff. Es machte Spaß funktionierende Dinge selbst zu bauen. Danach kam ich dann zum Modellbau, den ich auch heute noch ausführe. Entweder nach eigenen Ideen und Plänen oder mit gekauften Modellbausätzen. Mit welchen Werkstoffen arbeitest du? Meine Modelle werden entweder aus Holz oder Metall gefertigt. Ich benötige dafür Alu, Messing und Baustahl, beim Holz verarbeite ich Fichte, Buche und Edelholz. Diese bilden die Grundlage für meine Arbeiten. Reinhard, wenn du eine Idee für ein Modell hast, was ist dann der nächste Schritt? Zuerst erfolgt die Planung, das ist der erste Arbeitsschritt für einen Modellbauer. Danach kommt die Umsetzung des Maßstabes. Erst jetzt geht es an die handwerkliche Erzeugung der Einzelteile auf den Maschinen.

Ja, es ist meine voll funktionstüchtige Modellsäge, die zündholzgroße „Bretter“ erzeugt. Das Lieblingsstück von Inge ist der Sternmotor, das ist ein nachgebauter Flugzeugmotor.

Lieber Reinhard, danke für das interessante Gespräch und weiterhin viel Spaß und Freude beim Modellbau. Wir hoffen, dass in deiner Werkstatt noch viele Späne fliegen werden.

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Der gute Geist im Pfarrhaus Sibratsgfäll 49 Jahre Pfarrersköchin – Ferdinanda Amann

Montagabend in Hohenems Parzelle Reute. Ferdinanda Amann - die jeden Montag mit dem Bus von Sibratsgfäll nach Hohenems fährt - und ihr Bruder Franz Josef sitzen gemütlich beim Abendbrot und schwelgen in Erinnerungen. Der Bruder meint: „Obwohl es nun schon 48 Jahre her ist kann ich mich noch gut erinnern, als du am 17.September 1965 als Pfarrersköchin nach Sibratsgfäll gezogen bist.“ Ferdinanda antwortet: “Ja, und ich habe es nie bereut, dass ich meinem Gefühl gefolgt bin!“ Die aus Emsreute gebürtige Ferdinanda Amann, geb. 1924 war die jüngste von fünf Geschwistern. 1964 entschloss sie sich, das Elternhaus zu verlassen und bekam eine Stelle als Haushälterin im Pfarrhof in Lustenau. Ihr damaliger „Chef“ war der 28jährige Pfarrer Elmar Fischer, später Bischof von Vorarlberg. Als ihr Pfarrer Fischer nach einem Jahr eröffnete, dass er versetzt wird, folgte sie ihm nach Sibratsgfäll. Sie machte dort den gesamten Haushalt, betreute den Garten, den Friedhof, läutete viele Jahre lang die große Glocke und auch der Blumenschmuck in der Kirche war ihr Ressort. Im Pfarrgarten blühte es das ganze Jahr über in allen Farben, um immer für die Kirchendekoration gerüstet zu sein. Ferdinanda machte es gerne. Der Pfarrer mischte sich in nichts ein, überließ ihr die Menüwahl, ihre Zeiteinteilung bei allen anfallenden Arbeiten. Allerdings mit einer Einschränkung: Mittagstisch musste um Punkt 12:00 Uhr erfolgen und Abendbrot um 18:00 Uhr. Einmal passierte es, dass Ferdinanda um 3 Minuten nach 12:00 Uhr - sie hatte noch verstohlen auf die große Kirchturmuhr gespäht- aus der Kirche kam. 8|

Da wartete Pfarrer Fischer schon ungeduldig und meinte: „So spät haben wir aber auch noch nie gegessen, Ferdinanda!“ Köchin und Pfarrer saßen immer zusammen am Esstisch und nahmen gemeinsam das Menü ein. Eine seiner Leibspeisen waren Ferdinandas Dampfnudeln nach dem Rezept ihrer Mutter. Hier gab es nun doch einmal eine versteckte Beschwerde, als der Pfarrer bemerkte: Ferdinanda, jetzt bin ich schon von Weihnachten bis Dreikönig hier und es gab noch kein einziges Mal Dampfnudeln!“ Immer wieder bewirtete Ferdinanda auch Aushilfspfarrer und andere Persönlichkeiten und lernte so viele interessante Leute kennen. Als Pfarrer Fischer zum Bischof von Vorarlberg ernannt wurde dachte Ferdinanda:“ Jetzt kommt er wahrscheinlich nicht mehr!“ Doch er kam immer wieder, denn die zwei verbindet auch heute noch eine persönliche Freundschaft. Bei ihren mehrmaligen Krankenhausaufenthalten staunten die anderen Patienten im Zimmer nicht schlecht, wenn der Bischof persönlich bei Ferdinanda erschien und sich nach ihrem Befinden erkundigte. Ferdinanda ist froh, ihren Lebensabend im Pfarrhaus in Sibratsgfäll verbringen zu dürfen. Heute hat sie nur noch am Freitag nach der Schülermesse einen „Kostgänger“, Herrn Pfarrer Hubert Ratz. Gemeinsam wird dann gefrühstückt und über Gott und die Welt geplaudert.


Was ist los an der Mittelschule Hittisau Schulerhalterverband Hittisau-Riefensberg-Sibratsgfäll

Die 5. Auflage von „vorderhand“ wurde mit einem Fest für Handwerk und Schule am Dorfplatz in Hittisau mit der Preisverleihung abgeschlossen. Dank der Mithilfe vieler Hände (Eltern, Handwerker, Gastwirte, Lehrer, …) konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher ein großartiges Fest erleben. Die ausgestellten Werkstücke, die die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen in Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben und Mentoren erstellt hatten, riefen nicht nur wegen der Kreativität Erstaunen hervor. Besonders der Qualität der Arbeiten wurde viel Lob und Anerkennung gezollt. Ein ganz besonderes Highlight war der „Handwerker-Tanz“ bei der Eröffnung. Die Zusammenarbeit von Mittelschule, Volksschule und Kindergarten war mehr als gelungen! Wir freuen uns schon auf weitere gemeinsame Aktivitäten!

das „Museum“ als Lernort und Treffpunkt präsentieren. Im Rahmen von p[ART] gab es eine Kreativwerkstatt, einen Museumsworkshop mit dem „vorarlberg museum“ und einen Ausstellungsbesuch. Sportlich sind wir natürlich auch unterwegs! Der Orientierungslauf-Schulcup ist fest in Hittisauer Hand. Hoffentlich können wir uns auch bei den Landesmeisterschaften (am 24. Mai in Hittisau) durchsetzen. In der Turn10-Challenge (ein Gerätturn-Wettbewerb für ganz Österreich) konnten wir den hervorragenden 10. Platz erringen! Beim Nestlé-Schullauf im Bregenzer Casino Stadion waren unsere Mädchen ebenfalls vorne mit dabei. Ein 2. Platz beim Völkerball-Turnier und der Sieg in der Fair-Play Wertung gingen ebenfall an die VMS. Bei so vielen Aktivitäten ist schon fast verwunderlich, dass wir noch die Kraft und Energie aufbieten können, die Schulentwicklung voranzutreiben. Und dennoch funktioniert dies. Vor allem deshalb, weil die Lehrerinnen und Lehrer wissen, dass die Weiterentwicklung der Schule den Schülerinnen und Schülern zugute kommt!

p[ART] ist eine vom BMUKK und dem Kulturkontakt Austria initiierte, auf 3 Jahre ausgelegte Zusammenarbeit zwischen einer Bildungseinrichtung (der VMS Hittisau) und einer Kultureinrichtung (dem Frauenmuseum Hittisau). In verschiedenen Aktivitäten geht es um das Selbstverständnis und Rollenbild der Schülerinnen und Schüler. Außerdem möchten wir

So werden im nächsten Schuljahr unsere Schwerpunkte ab der 3. Klasse (Sprache – Spanisch, HNT – Handwerk-NaturTechnik, GK – Gesundheit und Kreativität) weitergeführt. Teamteaching, unterschiedlichste Unterrichtsformen, Kompetenzorientierung, KEL-Gespräche, Berufs- und Bildungsorientierung werden in bewährter Manier weiterhin durchgeführt. Über das aktuelle Geschehen an der VMS Hittisau können Sie sich gerne auf unserer Homepage (www.vobs.at/ vms-hittisau) informieren. |9


Wasser die wichtigste Flüssigkeit der Welt!

Etwa 70% unseres Planeten ist mit Wasser bedeckt. Das sind 1,4 Billiarden Liter. Davon sind etwa 97% Salzwasser und nur 3% Süßwasser. Die Menge an Süßwasser, die im 18. Jahrhundert eine Milliarde Menschen zur Verfügung hatten, muss heutzutage für etwa sieben Milliarden Erdbewohner reichen. Neue Hochrechnungen zeigen, dass im Jahr 2050 fast die Hälfte der Erdbevölkerung (44%) keinen Zugriff auf eine ausreichende Menge Süßwasser mehr haben wird. Wasser, eine chemische Verbindung aus 2 Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom, beeinflusst durch seine Mobilität und Wärmekapazität unser Klima und somit unsere Umwelt. Mit seinen besonderen Eigenschaften ist es zugleich Quelle und Bestandteil des Lebens auf der Erde. Im täglichen Leben spielt das Wasser eine maßgebliche Rolle. Trinkwasser ist wichtig für Mensch und Tier. Aber auch im Haushalt, in der Industrie sowie in der Land- und Forstwirtschaft spielt Wasser eine wichtige Rolle. Wir haben Glück. In Vorarlberg, aber auch in Sibratsgfäll verfügen wir über große Mengen an qualitativ hochwertigem Wasser. Gehen wir sorgsam mit dem Lebenselixier Wasser um.

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Alpwoche

15. - 22. September

Die Sibratsgfäller Alpwoche - im Zeichen unserer Wurzeln! Durchzug der Alpe Rubach, Alpe Hirschgunt und Hochalpe mit über 480 Tieren. Sennerei Besichtigung mit Käseverköstigung Geführte Wanderung zu einer der Alpen um bei der Herstellung der „Mojen“ (Blumenschmuck) für die Kühe dabei zu sein (ca. 3-4 Stunden). Traditionell erfolgt das Schmücken der Kühe nur dann, wenn es einen unfallfreien Sommer gegeben hat – wir hoffen natürlich nur auf das Beste für unsere „Älpler“ und ihre Tiere!

Unsere Bergbauern passen sich dem Lauf der Natur an und bleiben deshalb solange wie möglich hoch oben in den Bergen, um all die Kräutervielfalt dieser einzigartigen Region zu nutzen. Die Natur lässt sich schon mal ein wenig mehr oder weniger Zeit. Da ist es leider nicht möglich unser Programm auf den Tag genau festzulegen. Schauen Sie in dieser besonderen Woche hier in Sibratsgfäll vorbei und erleben Sie ECHTES Brauchtum in unserem kleinen Bergdorf, hier im wunderschönen Bregenzerwald. Viehscheid rund um Sibratsgfäll 13.9. Oberstaufen/Steibis 16.9. Markttag in Schwarzenberg 13.9. Balderschwang 21.9. Obermaiselstein

Tourismus Sibratsgfäll | Dorf 18 | 6952 Sibratsgfäll | T +43 (0)5513 2112-13 | info@sibra.at | www.sibra.at

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Erlebnis NaturMoor Augen schließen und genießen - Entspannung im Schlamm

Das natürliche Heilmittel Moor bildete sich vor ca. 10.000 Jahren. Der Moorbildungsprozess in der Natur verläuft sehr langsam. Spezielle Bakterien verwandeln unter Luft- und Wasserabschluss die vielfältigen Pflanzenarten unter Mitwirkung von Mikrolebewesen zur Moorerde, einer homogenen schwarz-braunen Masse mit erdig-modrigem Geruch. Moore sind immense CO2-Speicher. Das Moor ist auch Heimat seltener Pflanzen und Tiere. Im Sibratsgfäller Naturmoorbad fallen im Sommer verschiedene Arten von Libellen auf. Man kann auch den Hochmoorflachläufer ( ein Käfer ) sowie Moorfrösche, Mooreidechsen, verschiedene Spinnenarten, Schmetterlinge und Vögel beobachten. In der Vegetation findet man hier bevorzugt das Torfmoospolster, von dem es in Europa 30 verschiedene Arten gibt. Ganz beachtlich ist die Fähigkeit dieser kleinen Pflanzen, Wasser zu speichern. Die Torfmoose sind aber auch gleichzeitig für den niedrigen ph-Wert ihres Standortes verantwortlich. Nur wenige Pflanzen können in Gemeinschaft mit dem Torfmoos existieren. Dazu gehören unter anderem verschiedene Zwergsträucher, die gefährdete Moorbirke, Rosmarinheide, Heidelbeere, Moosbeere und das Scheiden-Wollgras.

befindet, kostenlose „Entspannung im Schlamm“. Entweder in zwei natürlichen Ganzschlammbecken, oder im Fußtretbecken. Zum Reinigen stehen ein Naturschwimmbecken und eine einfache Dusche zur Verfügung. Im Anschluss an das Bad im Moor kann man entweder auf Bänken oder auf Holzliegen Ruhe und Entspannung finden und die Seele baumeln lassen. Das Moor wirkt rückfettend, hat eine hautpflegende Wirkung und spendet reichlich Feuchtigkeit. Das natürliche Moor kann auch Linderung bei vielen Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates und bei Verspannungen bringen. Wer einmal ein Bad im Moor genossen hat, wird von der wohltuenden Wirkung überzeugt sein. Wir hier in Sibratsgfäll können uns glücklich schätzen, so ein unberührtes Naturjuwel zu besitzen.

Die Anwendung von Moor für medizinische Zwecke kannten bereits die alten Römer. Wellness wird in unserer heutigen Zeit groß geschrieben und Moorbäder und Kuren werden in vielen Wellness- und Gesundheitshotels zu stolzen Preisen angeboten. Hier bei uns in Sibratsgfäll findet man im Naturmoorbad, das sich im Besitz der Familie Seiz vom Gasthof Ifenblick | 13


WSV Sibratsgfäll Rückblick auf die Skisaison

Tolle Resultate und Meldungen zum Abschluss der Wintersaison: Vanessa Nußbaumer schaffte die Aufnahmeprüfung für das Skigymnasium Stams, Matthias Metzler jene für die Skimittelschule Schruns. Fabian und Elias Maurer wurden in die jeweiligen VSV-Kader aufgenommen. Zum Saisonsabschluss gewann Vanessa Nußbaumer die „VSV Ski Basics“ (Technikbewerb). Mitte April stand dann die Aufnahmeprüfung im Skigymnasium Stams auf dem Programm. Drei Tage lang wurde alles von den Athleten abverlangt: zwei Tage Skifahren und ein Tag Hallentraining. Vanessa bestand die Aufnahmeprüfung und wird ab Herbst in Stams die Skihandelsschule besuchen. Matthias Metzler wird ebenfalls Schule und Sport miteinander verbinden: er schaffte die Aufnahmeprüfung für die Skimittelschule Schruns und ist somit zusammen mit Marc Nußbaumer und Sonja Gigler der dritte WSV-Fahrer, der im Montafon lernen und trainieren wird. Auch im nordischen Bereich tut sich einiges: Skispringer Elias Maurer rückt nach hervorragenden Leistungen (u.a. eine Silbermedaille bei den Landesmeisterschaften) vom Sichtungs- in den VSV-Kader auf. Fabian Maurer hat sich durch tolle Ergebnisse im Langlauf und Biathlon etabliert und wird in der kommenden Saison ebenfalls Teil des VSV-Schülerkaders sein. Der WSV gratuliert euch allen zu den tollen Resultaten der abgelaufenen Saison und wünscht euch einen schönen Sommer und schon mal alles Gute für den kommenden Winter.

Wir sind stolz auf euch!

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Vorderwälder Brennholzbörse Eine Initiative der Energieregion

Die Vorderwälder Brennholzbörse bringt Brennholzsuchende mit Waldeigentümern zusammen - und das zum Vorteil von beiden. Zusätzlich profitieren Wald und Klima. Es gibt im Vorderwald hervorragende Wälder mit hohem Wachstum; nicht immer wird das gesamte verwertbare Holz aus dem Wald entfernt, z.B. weil ein Waldbesitzer nach einer Waldnutzung keine Möglichkeit hat, den Schlag von Brennholz zu räumen. Andererseits heizen viele Vorderwälder mit Holz, haben aber keinen eigenen Wald um selbst Brennholz zu machen. Um diese beiden Gruppen zusammenzubringen, wurde die Idee der Vorderwälder Brennholzbörse geboren: Waldbesitzer, die einen Schlag zur Räumung haben und dies aber nicht selbst machen, kontaktieren Brennholzsuchende, die selbst Brennholz aufarbeiten möchten. In der Regel kann der Selbstwerber das Holz kostenlos verwerten. Die positiven Begleiterscheinungen sind ebenfalls kostenlos: Bewegung in der gesunden Waldluft und neuer Lebensraum für die Jungpflanzen im Wald.

Und wie bin ich dabei? Als Brennholzsuchender melden Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder unter www.energieregion-vorderwald.at an. Alle angemeldeten Teilnehmer werden in einer Liste zusammengefasst, ab Herbst 2013 auf www.energieregion-vorderwald.at veröffentlicht und ständig aktualisiert. Über diese Liste können Waldbesitzer geeignete Brennholzinteressenten kontaktieren. Im Herbst 2013 findet eine Infoveranstaltung zum Thema statt.


Felber's Schiefes Haus Zeuge einer bewegten Sibratsgfäller Zeit Die Erdrutschereignisse im Jahre 1999 in Sibratsgfäll haben nicht nur Häuser zerstört und die Landschaft verändert sondern auch die Einwohner der Gemeinde geprägt und Narben hinterlassen. Die Geologie beeinflusst nach wie vor das tägliche Leben im kleinen Bergdorf. Gefahrenhinweiskarten und Bewegungsraten beeinflussen die Planungen der Bauwerber und sind das starre Korsett für Entscheidungen der Baubehörde. Bei uns haben Sie die einzigartige Möglichkeit, die Kräfte der Naturgewalten, die Stärke des Wassers und der Erde zu sehen, zu spüren und vielleicht auch teilweise zu verstehen.

„Felber`s Schiefes Haus“ rutschte damals über 18 Meter zu Tale und neigte sich unterschiedlich in alle Richtungen. Hier erhalten Sie Informationen über historische Fakten, geologische Eigenheiten, Entstehung von Rutschungen, Schutz vor Naturgefahren und wissenschaftliche Erkenntnisse anhand von Bildern, Berichten und mit Hilfe moderner Medien. Der erlebnisorientierte Wanderpfad fordert den Besucher zusätzlich durch verschiedenste interaktive Schaubeispiele zum aktiven Handeln auf. Öffnungszeiten: jeden Montag von 16.30 - 18.00 Uhr vom 1. Juli bis 29. August 2013

Eintritt Erwachsene € 3,- (Kinder bis 14 Jahre frei) Mit der Bregenzerwald Gäste-Card € 1,- Ermäßigung auf den Eintrittspreis.

Führung je nach Vereinbarung Bis 8 Personen € 3,- Eintritt pro Person + € 20,- für Führung Ab 9 Personen € 2,- Eintritt pro Person + € 20,- für Führung Schulklassen: Freier Eintritt + € 20,- Führung Felber’s Schiefes Haus Dorf 18 . 6952 Sibratsgfäll ÖSTERREICH info@sibra.at . www.sibra.at | 15


Aus der Dorfchronik Anno dazumal

Aufzeichnungen von Pfarrer Jakob Dobler, der von 1899 bis 1913 als Pfarrer in Sibratsgfäll wirkte. Er war ein Initiator und Mitbegründer der Raiffeisenkasse, der Sennerei und der Wasserversorgungsanlage. •• •• •• ••

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1913 hat die Gemeinde Sibratsgfäll Herrn Pfarrer Dobler die Ehrenbürgerwürde zuerkannt. Am 12.05.1901 wurde die neue Krinegg Kapelle zum hl. Josef eingeweiht. Am 21.12.1902 wurde der Sparverein „Biene“ gegründet. 1905 wurde der neue Brunnen für sämtliche Häuser in Sibratsgfäll erstellt. Die ganze Wasserversorgungsanlage mit 3 Hydranten wurde 1906 fertig und kostet 9.000 Kronen. Am 01.02.1906 wurde die tägliche Post eingeführt, mit Ausnahme vom Montag. Von 1905 bis 1906 wurden in Hirschgunten im Schrinentale von einem protestantischen Millionär, einem gewissen Meyer von Äschach aus Lindau großartige Bauten erstellt: ein Hotel, große Stallungen, Kanzleigebäude, 3 Arbeiterwohnungen und an der Ach eine Säge mit 2 Vollgattern. Im August 1911 wurde alles an den Fürsten von Wolfegg zu einem Spottpreis verkauft. 1909 wurde mit dem Bau der Straße vom Sausteig bis ins Dorf begonnen und 1911 vollendet. Am 06. Juli 1909 um 11:00 Uhr vormittags wurde das erste Mal von Sibratsgfäll aus telefoniert. Am 04.02.1909 ging auf der Straßenstrecke Dornbündt bis Sausteig an der Halde eine Lawine nieder. Zwischen 3 bis 5 Meter Schnee lagen auf der Straße. Es dauerte über 8 Tage,

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bis die Straße wieder benützbar war. Am 30.10.1911 brennt die Alphütte des Thomas Bereuter auf Hochries ab. Am 01.10.1912 besuchten die Schule 37 Mädchen und 28 Knaben. Am 11.10.1912 hinterlegte Pfarrer Jakob Dobler seine handgeschriebene Chronik in der Kreuzkugel der Pfarrkirche St. Michael

Interessantes Detail der Aufzeichungen von Pfarrer Dobler im Oktober 1912 über die Lebensmittelpreise in Österreichischen Kronen und Heller. Diese Währung existierte von 1892 – 1924.

10.000 Kronen = 1 Schilling ( ab 1925 fixer Wechselkurs ) 1 kg Schweinefleisch 2,16 K 1 kg Zucker 1,16 K 1 kg Mehl 0,50 K 1 ltr Milch 0,20 K 1 kg Kaffee 3,00 K


Vergessener Visionär und Pionier Seilbahn vom Hirschgunttal bis Langenwang

Pfr. Jakob Dobler schrieb damals in seine Aufzeichnungen: „Teilweise 1905 und 1906 wurden in Hirschgunten im Schrinental großartige Bauten errichtet von einem gewissen Meyer von Äschach (Hermann Näher) aus Lindau, einem protestantischen Millionär. Ein Hotel, große Stallungen, Kanzleigebäude, 3 Arbeiterwohnungen und an der Ach (Rubach) drunten eine großartige Säge mit 2 Vollgattern, Fräse und Hobelmaschine, elektrische Anlagen mit Wasserkraft vom Hirschguntenälpler Wasserfall (Poluswasserfall), diese letztere Anlage wurde 1907 fertiggestellt. Das anfänglich nötige Locomobil, der Dampfkessel wurde nach 14tägiger Fahrt über Rohrmoos am 2. September 1906 in meinem Beisein (als Zuschauer) mit 12 Pferden an Ort und Stelle gebracht; Gebaut wurde ohne Herrgott und Gebet unter Fluchen und Saufen etc. Zeitweise waren 100 – 150 Arbeiter aus aller Herren Länder beschäftigt, worunter sich durch besondere Rohheit die unkultivierten Allgäuer hervortaten. Es war sogar eine Drahtseilbahn im Kostenvoranschlage von 120 tausend Mark bis Langenwang geplant und schon ausgesteckt und das nötige Baumaterial größtenteils herbeigeschafft. ... Sic transit*“ *[Sic transit gloria mundi (lateinisch: So vergeht der Ruhm der Welt) ist ein historisches Zitat.]

Wer war dieser Hermann Näher, der mit seinen kühnen Visionen vielleicht auch unser Dorf verändert hätte?

Hermann Näher Es war 1869, als der am 13. Januar 1838 in Aeschach geborene Hermann Näher Lindau verließ, zunächst nach Messina ging und dann zusammen mit einem Freund ins damals noch weitgehend unbekannte Sumatra reiste. Dort erwartete ihn ein Leben im Urwald mit mannigfachen Gefahren und Entbehrungen.

Trotzdem verlor er das Vertrauen in die Zukunft nicht, und seine Standhaftigkeit trug endlich Früchte. Die Fa. Näher und Grob war es schließlich nicht zuletzt, die den Weltruf des Sumatra-Tabaks begründete. Angesichts seines großen Reichtums fehlte es allerdings nicht an Lästermäulern, die hinter vorgehaltener Hand die Meinung vertraten, dass Näher als Sklavenhändler Geld gescheffelt habe. Hermann Näher verwendete sein Geld jedoch nicht nur zur Verwirklichung von Schloß Holdereck und um in Saus und Braus zu leben, er erwies sich als ein großer Wohltäter in den unterschiedlichsten Bereichen, sodass er schließlich zum Ehrenbürger der Stadt Lindau ernannt wurde. Er verlor sein Vermögen jedoch durch skrupellose Geschäftsleute, welche ihn hineinlegten und damit in tiefste Schulden stürzten: Alles brach über ihm zusammen und er überlebte diese Misere nicht und starb 1906 in Aeschach. Mit seinem Tod verbleichte auch die Wirtschaft im Hirschgunt und die 16 Kilometer lange Seilbahn wurde nie zu Ende gebracht und die Gebäude abgerissen. Sehr zu Gunsten alle Skeptiker.

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Veranstaltungen 2013

Wintersaison 2012/13 Bericht von Timo Hagspiel

Samstag, 29. Juni 2013 18.00 Uhr Biotopexkursion Start: Schilift Krähenberg Freitag, 05. Juli 2013 18.00 Uhr Hennelefest beim Clubhaus des TC-Sibratsgfäll Freitag, 19. Juli 2013 20.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Musikkapelle Sibratsgfäll im Gasthof Hirschen. Freitag, 2. August 2013 20.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Musikkapelle Sibratsgfäll im Gasthof Hirschen.

Winter 2012/2013 Der lange Winter ist bis heute noch zu spüren, aber der Sommer steht bereits in den Startlöchern. Die heurige Wintersaison hat nicht nur Unmengen an Schnee gebracht, sondern wieder zahlreiche Gäste aus aller Herren Länder. Die Wintersaison brachte unserem Bergdorf ca. 13.000 Nächtigungen. Dies bedeutet einen minimalen Rückgang im Vergleich zur Wintersaison 2011/2012. Sommer: Es stehen Veränderungen im Wandernetz an.

Samstag, 17. August 2013 13.00 Uhr Volleyballturnier beim Beachvolleyballplatz

4.000 3.601

3.500

3.220

3.092 2.814

3.000 2.500 2.000

1.722

1.500

1.166 636

500

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Dezember

November

Oktober

September

August

März

2012

Max- und Minimalbereich seit 1999

2013

Schülerstatistik seit 1966 35 32

30

29 27 25

25 20

23 19

17 17 16

15 10

20

11

21

22

23 21

33 29 27 25 21

22

21 19 17

18 16

17 16 16 15 15 14 13 13 12 12 11 10

17

5 0

1966 1968 1970 1972 1974 1976 1978 1980 1982 1984 1986 1988 1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012

Anmeldung und Information Tourismus Sibratsgfäll T +43 (0)5513 2112-13 info@sibra.at

Juli

352

Donnerstag - 9.30 Uhr: Nordic Walking Einführung mit Tour mit diplomierten Instruktoren, Dauer: ca. 2 h Preis pro Person: EUR 17,- incl. Leihstöcke; (ab 4 Personen: Euro 12,00) Treffpunkt: Gemeindeamt, Anmeldung bis Mittwoch 12 Uhr im Tourismusbüro. Freitag - 7.00 Uhr Geführte Tageswanderung in den Sommermonaten (Juli bis September) nach Bezau Baumgarten und Rückfahrt mit Bahn & Bus. Wunderschöne Ganztagestour auf wenig begangenen Pfaden und Wegen mit herrlichem Bergpanorama rund um den Bregenzerwald, Rheintal, Deutschland und die Schweiz. Gehzeit: 5-6 Stunden; Gesamtdauer: 8-9h; Höhendifferenz 1000m: Preis € 35,- pro Person exklusive Bahnfahrt und Busfahrt (mit der Gäste-Card gratis) von Bezau. Ab 6 Personen. Anmeldung bis Mittwoch 12 Uhr im Tourismusbüro. (Juli bis August)

1.581

1.000

Mittwoch - 14.00 Uhr: begleitete Moorwanderung mit Wassertreten und Moorbaden. Treffpunkt: ehm. GH Waldrast; Anmeldung bis 12.00 Uhr im Tourismusbüro. (Juni bis September)

2.142

2.046

Februar

Montag - 13.30 Uhr : „A schräge Sach“ Wanderung in das geologische hochinteressante Rindberggebiet und Besuch im „Schiefen Haus“. Gehzeit ca. 2 h; Gesamtdauer 3 h. Anmeldung bis Montag 12.00 Uhr im Tourismusbüro. (Juni bis Oktober)

2.458

2.331

Jänner

Wochenprogramm Sommer 2013

4.329

Juni

Freitag, 29. November 2013 15.30 Uhr Adventkranzverkauf des Vereins „Frauenbewegung Jung & Aktiv“

4.737 4.590

4.500

Mai

Samstag, 19. Oktober 2013 Ab 20.00 Uhr Hüttenabend auf der „Bergrast Wildries“ mit Johann und Rudi.

5.000

April

Sonntag, 29. September 2013 09.30 Uhr Kirchenpatrozinium zum Hl. Michael Kilbe im ganzen Dorf

Nächtigungsstatistik 2012/2013

19,34


Geburtstagsjubilare bis 31.12.2013 Name Maria Dorner Elsa Golder Herta Steurer Hermann Maurer Elmar Bein Othmar Bechter Renate Stark Ottilie Eberle Rosa Nußbaumer Peter Eberle Albert Steurer Kaspar Johann Bechter Adolf Vögel Ingeborg Dorner Josef Peter Nußbaumer Roland Thurnher Paula Maurer Theresia Wild Elvira Breuer Johann Peter Dorner Agathe Natter Friedrich Wilhelm Nußbaumer Norbert Baldauf Irmgard Sohm Verena Nußbaumer Reinhard Dorner Lina Nußbaumer

Geburtstag Adresse 18.06.38 Dorf 31 02.07.32 Krähenberg 119 03.07.27 Mähmoos 167/2 12.07.37 Widumsiedlung 199 13.07.40 Nest 155 16.07.42 Mähmoos 161 01.08.41 Sausteig 182 30.08.27 Tobel 52 01.09.18 Dorf 62 12.09.39 Tieftobel 77 15.09.37 Mähmoos 169/1 22.09.39 Mähmoos 142 04.10.40 Sausteig 210/1 11.10.36 Dorf 30/1 26.10.33 Widumsiedlung 157/1 28.10.31 Dorf 40/3 29.10.40 Widumsiedlung 199 30.10.25 Buchboden 54 02.11.43 Sausteig 135 08.11.38 Krinegg 96 14.11.43 Dorf 220 21.11.43 Nest 147/1 08.12.37 Dorf 34/2 11.12.34 Sausteig 134 20.12.30 Widumsiedlung 157/1 21.12.34 Dorf 30/1 31.12.40 Kees 60

Alter 75 81 86 76 73 71 72 86 95 74 76 74 73 77 80 82 73 88 70 75 70 70 76 79 83 79 73

Baugenehmigungen Antragsteller Adresse Bauvorhaben Markus Eberle Tieftobel 77 Umbau des bestehenden Wohnobjekts Daniela Steurer und Pius Winkel Dorf Neubau eines Einfamilienhauses Leonhard Bals Mähmoos Neubau eines landwirtschaftlichen Gebäudes Hermann Dorner Dorf 16 Zubau eines Balkons im 1. OG des bestehenden Objekts Landwirtschaftskammer Vorarlberg Krähenberg 126 Klappbare Tanküberdachung beim bestehenden Alpgebäude Stefan Bilgeri Mähmoos 241 Errichtung einer Aufdach-Photovoltaikanlage Kaspar Bechter Mähmoos 142 Errichtung einer Aufdach-Photovoltaikanlage Melitta & Michael Sohler Tobel 52 Abbruch und Neubau eines Landwirtschaftsgebäudes Alpinteressentschaft Vorderries Dreihütten Neubau eines Jungviehstalles Josef Dorner Krinegg 6 Errichtung einer Stützmauer

Geburten Paul Dorner

Marleen Natter

Geboren am 10.01.2013, Größe 56 cm, Gewicht 4065 g. Familie Sabine und Peter Dorner vom Gasthof Hirschen dürfen sich über ihren Sohn Paul freuen. Schwesterchen Alisa ist auch sehr stolz auf ihren Bruder.

Geboren am 15.04.2013, Größe 51 cm, Gewicht 3534 g. Über Nachwuchs im Hause Natter dürfen sich Mama Martina, Papa Christian sowie Schwesterchen Pia freuen. | 19


Abfallkalender 1

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Abfallzentrum Hittisau

Müllabfuhr

Angenommen werden: - Sperrmüll -Alteisen - Elektrogeräte - Papier

Müllabholung: Kunststoff Müllabholung: Kartonagen (nur für Betriebe)

- Problemstoffe

Öffnungszeit: jeden Freitag 15.00 - 19.00 Uhr

Einteilung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (Vorderbregenzerwald) Beginn Ende 01. Juni  7h 03. Juni  7h 08. Juni  7h 10. Juni  7h 15. Juni  7h 17. Juni  7h 22. Juni  7h 24. Juni  7h 29. Jun.  7h 01. Juli 7h 06. Jul.  7h 08. Juli  7h 13. Jul.  7h 15. Juli  7h 20. Jul.  7h 22. Juli  7h 27. Jul.  7h 29. Juli  7h 03. Aug. 7h 05. Aug. 7h 10. Aug. 7h 12. Aug. 7h 14. Aug. 7h 16. Aug. 7h 17. Aug. 7h 19. Aug. 7h 24. Aug. 7h 26. Aug. 7h 31. Aug. 7h 02. Sep.  7h 07. Sep.  7h 09. Sep.  7h 14. Sep.  7h 16. Sep.  7h 21. Sep.  7h 23. Sep.  7h 28. Sep.  7h 30. Sep.  7h 05. Okt.  7h 07. Okt.  7h 12. Okt.  7h 14. Okt.  7h 19. Okt.  7h 21. Okt.  7h 26. Okt.  7h 28. Okt.  7h

Art Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag

Arzt Dr. Oswald, Krumbach Dr. Grimm, Lingenau Dr. Isenberg, Langen Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Grimm, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Grimm, Lingenau Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Isenberg, Langen Dr. Oswald, Krumbach Dr. Isenberg, Langen Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Grimm, Lingenau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Grimm, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau

Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Grimm, Lingenau

05513/30001 05575/4660 05516/2031 05513/8120 05513/41020

Ordinationszeiten von 10h bis 11h und 17h bis 18h Wälder Apotheke, Lingenau T 05513 424 75 Mo - Fr 8 - 12 / 14 - 18 Uhr Sa 8.00 - 12.00 Uhr Columban Apotheke, Egg T 05512 27 00 Mo - Fr 8 - 12 Uhr / 14 - 18 Uhr Sa 8.00 - 12.00 Uhr

Öffnungszeiten der Sibratsgfäller Nahversorger Bäckerei Dorner Mo - Sa 7.00 - 12.00 Uhr

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T 05513 2113

Nah & Frisch Mo - Fr 8.00 - 12.00 Uhr Mo/Di /Mi/Fr 14.30 - 18.00 Uhr Sa 7.30 - 12.00 Uhr

T 05513 2115 80

Tourismusbüro & Post Mo - Fr 8.00 - 12.00 Uhr

T 05513 2112-13

Raiffeisen Bank T 05513 2211-310 Mo / Mi 8.00 - 12.00 Uhr Fr 8.00 - 12.00 Uhr / 16.00 - 18.00 Uhr Sennerei T 05513 2442 Mo - Fr 9.00 - 11.00 Uhr / Sa 8.00 - 11.00 Uhr Sommerzeit Mo - So 18.30 - 19.30 Uhr Winterzeit Mo - So 18.00 - 19.00 Uhr


D'r Sibratsgfaeller 4