43 - SGL - HC Empor Rostock

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SG LEUTERSHAUSEN www.sg-leutershausen.de

DIE ROTEN TEUFEL VON DER BERGSTRASSE

Sa. 04.03.2017 | 20:00 Uhr:

SGL vs HC Empor Rostock Heinrich-Beck-Halle

Ausgabe: 37/2017 - ISSN 2199-8183


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SGL HEIMSPIEL

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Rückblick SGL vs Wilhelmshavener HV: Tillmann Bauer

SGL verkauft sich gut im Norden

Wilhelmshaven. Es bleibt dabei. Im Norden gibt es zunächst keine Punkte für die SG Leutershausen zu holen. Die „Roten Teufel“ haben auch das Auswärtsspiel in der 2. Handball-Bundesliga vor 1168 Zuschauern in der NORDFROST-Arena beim Wilhelmshavener HV mit 21:28 (10:14) verloren. Damit rutscht man nun mit 20:26 Punkten auf dem 13. Platz der Tabelle. SGL-Cheftrainer Marc Nagel wusste nach dem Spiel, woran es lag: „Momentan bewerten wir die Negativ-Erlebnisse zu hoch und pushen uns zu wenig an den guten Aktionen — da muss ich und jeder Einzelne jetzt dran arbeiten. Dennoch muss sehr viel zusammenlaufen, dass man hier in Wilhelmshaven gewinnen kann — die Niederlage war verdient.“ Auch wenn von den vergangenen Auswärtsaufgaben nicht viele Punkte mit nach Hause gebracht wurden, vertraute Nagel weiterhin auf seine 5:1-Deckungsformation mit Niklas Ruß auf der vorgezogenen Position. Doch die Tore warfen in der Anfangsphase die Gastgeber, erst nach fünf Minuten erzielte Junioren-Nationalspieler Stefan Salger das 1:2 — und damit den ersten SGL-Treffer der Partie. Der WHV startete besser: Lukas Mertens, ebenfalls JuniorenNationalspieler sorgte in den ersten Minuten für mächtig Dampf von der Außenposition. Schnell lag man 1:4 im Rückstand — Nagel brachte mit Marcel Möller und Valentin Spohn frischen Wind in die Partie. Die Chancen waren da, doch konsequent nutzen konnten sie die „Roten Teufel“ noch nicht — so kam ein 5:9-Rückstand nach einer Viertelstunde zustande, Nagel nahm die erste Auszeit. Viel besser wurde es aber nicht. Sascha Pfattheicher hielt die SGL mit einem Leger vom Siebenmeterstrich in Schlagdistanz — 6:10 nach 20 Minuten. Nagel probierte nun einiges aus, brachte Ruß auf der Mittelposition, Marvin Karpstein kam auf Linksaußen. Die Treffer aus dem Rückraum lieferte aber weiterhin Salger, der 2,07Mann war mit acht Toren am Ende bester SGL-Werfer. „Stefan spult schon die gesamte Saison ein unglaubliches Pensum in Angriff und Abwehr ab“, lobte Nagel seinen Schützling, „er nimmt

eine wahnsinnige Entwicklung und ist extrem wichtig.“ Langsam hielt dann auch SGL-Schlussmann Alexander Hübe einige Bälle, die „Roten Teufel“ kamen kurz vor der Halbzeitpause nochmal auf 9:11 (28.) ran, in die Kabine ging es dann aber mit einem 10:14-Rückstand. Unmittelbar nach der Pause zeigte Valentin Spohn, warum er für so wichtig für die SGL ist: Mit zwei schnellen Treffern überwand er WHV-Schlussmann Adam Weiner — Pfattheicher netzte zum 14:16, im SGL-Lager kam wieder Hoffnung auf. Zwei, drei Unkonzentriertheiten, und der Vier-Tore-Rückstand war schneller als gedacht wieder auf der Anzeigetafel abzulesen (42.). Nagel zog nun die nächste Karte und versuchte es mit Alexander Kubitschek und Möller am Kreis. Doch das Schema zog sich durch die ganze Partie: Man schaffte es nicht, den Ausgleich zu erzielen und die Hausherren zogen wieder davon. So stand zehn Minuten vor Schluss ein Vier-Tore-Rückstand (17:21) und auch fünf Minuten vor der Schlusssirene war der Abstand identisch (20:24) — die Niederlage war nicht mehr abzuwenden. Matthias Conrad wusste nicht richtig, woran es lag: „In den entscheidenden Phasen sind wir auswärts einfach nicht clever genug“, so der Abwehrchef, „die Chancen waren ja da. Aber auswärts muss man eben auch besser spielen als der Gegner, um zu gewinnen.“ Gästetrainer Christian Köhrmann hingegen war erleichtert: „Für uns stehen harte Wochen an, trotz unserer Verletzungssorgen mussten wir heute punkten — das war eine geschlossene Teamleistung.“ SG Leutershausen: Hübe, Lázaro Garcia (50.-54.) — Salger (8), Kupijai (3), Pfattheicher (3/1), Ruß (1/1), Bauer (2), Spohn (3), Kubitschek, Conrad, Karpstein (1), Möller. Strafminuten: Kupijai (2), Pfattheicher (2) Zuschauer: 1169


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Vorschau SGL vs HC Empor Rostock

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Robert Teichert (Ex-Trainer), Julius Heil (10), André Meuser (4), Efthymios Iliopoulos (8), Kevin Lux (32), Norman Flödl (17), Matej Konsel (41), Michael Höwt (18), Jürgen Rohde (Betreuer) Vordere Reihe (v.l.n.r.): Johannes Trupp (35), Philipp Jaeger (14), Louis Massaro (20), Paul Porath (16), Tobias Malitz (12), Florian Zemlin (33), Vyron Papadopoulos (22), Daniel Tschirch (Physio) nicht im Bild: Julius Porath (66),

DIE SCHIEDSRICHTER

Lucas Hellbusch (links) Geburtsjahr: 1996 Schiedsrichter seit: 2013 DHB-Einsätze:

Darnel Jansen (rechts) Geburtsjahr: 1996 Schiedsrichter seit: 2013 DHB-Einsätze: Foto: Christian Schroedter/DHB

Das sagt SGL-Cheftrainer — und 31-facher Nationalspieler — Marc Nagel über die Begegnung: „Rostock ist sicherlich eine Mannschaft, die sich in den vergangenen Wochen auswärts besser als zu Hause präsentiert hat. Natürlich sind sie, wenn man die Tabelle betrachtet, weit abgeschlagen — wir nehmen sie aber sehr ernst. Im Hinspiel haben wir in Rostock eine ganz starke erste Halbzeit gespielt, dann aber leider den Faden verloren — und mit einem Tor verloren. Klar wollen und müssen wir jetzt unbedingt zwei Punkte holen, gerade bei dieser Tabellensituation. Heimspiele sind natürlich die Spiele, in denen wir Punkte holen müssen. Auch in der Rückrunde haben wir uns daheim sehr, sehr stark präsentiert: Gegen Nordhorn war es überhaupt nicht selbstverständlich, dass wir gewinnen. Und auch gegen Saarlouis müssen wir eigentlich etwas Zählbares mitnehmen, da haben

wir sicher mit dem Doppelspieltag zu kämpfen gehabt. Fest steht: In den Heimspielen müssen wir Punkten. Wenn dann auch noch der Gegner in der Tabelle hinter uns steht, dann erst recht.“


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Rückblick SGL vs HG Saarlouis: Tillmann Bauer

SGL verliert gegen Saarlouis

Leutershausen. Das war nichts für schwache Nerven. Die SG Leutershausen verliert den Handball-Krimi in der 2. Bundesliga in der Heinrich-Beck-Halle gegen die HG Saarlouis mit 26:27 (11:12). Martin Murawski sichert in der Schlusssekunde den Auswärtssieg für die Saarländer. Cheftrainer Marc Nagel wusste um die Ernsthaftigkeit der Lage: „In der Hinrunde haben wir diese knappen Spiele zuhause fast alle gewonnen. Wir müssen nun realisieren, dass für uns das Abenteuerland vorbei ist — unser nächstes Heimspiel gegen Rostock, das ist ein absolutes Muss-Spiel.“ Denn die Niederlage gegen Saarlouis schmerzt schon jetzt. Doch zum Anfang: Die Partie begannen die „Roten Teufel“ stark, die Gäste aus Saarlouis versuchten die „Roten Teufel“ mit einer sehr offensiven Deckung zu schocken. Doch die SGL kam gut damit zurecht, wusste durch viel Laufarbeit die Lücken in der Gäste-Abwehr zu nutzen — Jonas Kupijai netzte in der fünften Minute zur 3:1-Führung. Und auch die SGLAbwehr stand besser als in den vergangen Auswärtspartien beim VfL Bad Schwartau und EHV Aue, zudem sah Philipp Kessler bereits in der zehnten Minute nach grobem Foulspiel gegen Jonas Kupijai die Rote Karte — die HG schon früh geschwächt, Valentin Spohn erhöhte auf 7:2 (14.), HG-Trainer Jörg Bohrmann sah sich gezwungen, die Auszeit zu nehmen. Doch es wurde aus HG-Sicht nicht besser, zwei schnelle Treffer von Niklas Ruß sorgten zum 9:2 nach 16 Minuten — die Gäste kamen noch überhaupt nicht ins Spiel, auch nach 18 Minuten standen immer noch zwei Auswärtstore, Bohrmann rief zur zweiten Auszeit. Saarlouis fand nun besser ins Spiel, verkürzte auf 10:6 (22.), die „Roten Teufel“ trafen zu diesem Zeitpunkt das Tor nicht mehr. Yann Polydore hielt die Gäste im Spiel, traf fünf Minuten vor der Pause zum 11:8 — SGLCheftrainer Nagel merkte, dass die Partie langsam kippte und nahm seine erste Auszeit. Viel Wirkung zeigte diese Maßnahme aber nicht, Saarlouis machte weiter Druck, ging mit dem Halbzeitpfiff sogar in Führung, der Sieben-Tore-Vorsprung war verspielt — 11:12 der Pausenstand.

ersten Halbzeit an. Während sich im SGL-Angriff technische Fehler einschlichen, nutzen die Gäste ihre Chancen konsequent, 15:17 nach 40 Minuten. Die SGL-Abwehr aus der Anfangsphase wurde schmerzlich vermisst, die HG kam zu einfachen Toren aus dem Rückraum, zumindest Marcel Möller hielt die „Roten Teufel“ mit seinen Treffern im Spiel, Kupijai sorgte in der 44. Minute erstmals wieder für die 19:18-Führung. Und auf einmal lief es wieder: Salger baute den Vorsprung auf 21:18 aus, Alexander Hübe bekam nun auch mehr zu „Packen“. Doch die Begegnung blieb knapp, keines der beiden Teams konnte das Spiel vorzeitig für sich entscheiden, fünf Minuten vor Schluss stand es noch immer 23:23, eine Minute vor Spielende 26.26 — und dann parierte Hübe, die Halle stand Kopf. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, die Schlusssekunden hektisch — Murawski löste mit seinem Treffer Jubelstürme der Gästefans und zeitgleich tiefes Entsetzen bei den SGL-Anhängern aus. Nagel nach der Partie: „Wir haben heute zwei fast identische Halbzeiten gesehen, haben unglaublich viel investiert — in den letzten zwei Minuten beider Spielhälften waren wir nicht clever genug.“ Sein Gegenüber, Bohrmann, konnte zufrieden sein: „Wir haben nie aufgesteckt, eine unglaubliche Moral gezeigt und weiter mutig gespielt — das war der Schlüssel zum Erfolg.“ SG Leutershausen: Hübe (Paraden: 14), Raúl Lazaro García (n.e.) — Wetzel, Salger (6), Räpple (3/1), Kupijai (4), Pfattheicher (4), Ruß (2), Bauer (1), Spohn (2), Kubitschek, Conrad, Möller (4), Lierz, Karpstein. HG Saarlouis: Schulz (ab 45.; Paraden: 1), Jonczyk (Paraden 5) — Faulenbach (7), Meoki-Etxebeste, Kessler, P. Walz (2), Murawski (3), Weissgerber (2/2), Müller, Paetow (1), Polydore (6), Engels (1), Leist (5), Schulz, L. Walz. Strafminuten: Kupijai (4), Kubitschek (2) — Kessler (Rote Karte), Engels (2), Polydore (2) Zuschauer: 750

Und Saarlouis knüpfte an der Leistung der Schlussphase der


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TIPP

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Ab sofort können alle Apple- und Android-Nutzer die neu erschienene SGL-App über den jeweiligen App Store kostenlos downloaden. Am besten „SG Leutershausen“ bei der Suche eingeben und schon kann es losgehen mit der Installation. Damit erweitert die SGL ihr Informationsangebot und vereinfacht mit der Vereins-App insbesondere den mobilen Zugang zu den Infos rund um die „Roten von Teufel von der Bergstrasse“. Mehr noch: Während selbstverständlich alles Neue rund um die Bundesligamannschaft zur Verfügung steht, gibt es auch die neuesten Infos zum Perspektivkader und der A-Jugend-Bundesligamannschaft der JSG Leutershausen-Heddesheim. Mit der App fürs Smartphone, die selbstverständlich auch mit dem Tablet genutzt werden kann, macht die SGL zusammen mit dem neuen Medienpartner „7Mann“ einen weiteren wichtigen Schritt beim Informationsmanagement. Neben der vereinseigenen Homepage, den Fanseiten bei Facebook, Twitter sowie dem eigenen YouTubeKanal, können die News rund um den Verein bequem von mobilen Endgeräten aus konsumiert werden. Machen Sie sich jetzt einen ersten Eindruck von dem neuen Angebot und durchstöbern Sie die Inhalte. Wenn es Fragen oder Anregungen gibt, freut sich die SGL zu jederzeit über Rückmeldungen, um das Angebot stets weiter zu verbessern.

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Daten & Fakten

Zahlen und Fakten zur Saison 2016/17 Nr 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

Mannschaft TuS N-Lübbecke TV 05/07 Hüttenberg SG BBM Bietigheim DJK Rimpar Wölfe VfL Bad Schwartau TSG Lu-Friesenheim ThSV Eisenach HSG Nordhorn-Lingen HSG Konstanz TV Emsdetten Wilhelmshavener HV EHV Aue SG Leutershausen TUSEM Essen Dessau-Roßlauer HV 06 HG Saarlouis ASV Hamm-Westfalen TuS Ferndorf TV 1893 Neuhausen HC Empor Rostock

Spiele 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38 23/38

+ ± - 18 1 4 16 2 5 15 3 5 15 2 6 14 2 7 14 1 8 13 2 8 11 3 9 10 2 11 9 3 11 10 0 13 9 2 12 9 2 12 8 3 12 8 3 12 7 4 12 8 1 14 6 2 15 5 3 15 4 1 18

Tore 655:565 651:584 656:617 623:587 599:542 639:612 614:604 592:588 588:634 639:634 634:627 586:602 590:618 603:628 587:616 593:630 609:619 575:615 634:665 613:693

D Punkte 90 37:9 67 34:12 39 33:13 36 32:14 57 30:16 27 29:17 10 28:18 4 25:21 -46 22:24 5 21:25 7 20:26 -16 20:26 -28 20:26 -25 19:27 -29 19:27 -37 18:28 -10 17:29 -40 14:32 -31 13:33 -80 9:37

Nummer 1 16 73

Name Hübe Mangold Lazaro Garcia

Einsätze 21 17 1

Paraden 259 36 1

Tore / Vorlagen 0 / 8 0 / 0

7 Meter gehalten 26 4

Nummer 2 5 6 11 13 14 15 18 21 22 23 24 25 31 33 43 77

Name Wetzel Salger Räpple Stippel Kupijai Pfattheicher Lierz Volk Russ Bauer Spohn Pestinger Klapdohr Kubitschek Conrad Karpstein Möller

Einsätze 13 23 21 0 18 22 7 3 23 12 23 0 1 22 22 12 18

Tore 4 115 75 0 26 75 1 5 57 37 128 0 0 8 1 5 53

Vorlagen 0 57 154 0 21 7 1 4 46 48 66 0 0 27 3 1 28

7 Meter

50/63

½ 10/15

3/5


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Spieler | Trainer | Betreuer: Wir sind die Teufelskerle

SPIELER PATE

SGL SPIELER

#1 Alexander Hübe TW

PATE

SGL SPIELER

#2 Mark Wetzel LA

PATE

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#5 Stefan Salger RR

PATE

SGL SPIELER

#6 Christopher Räpple RM

PATE

SGL SPIELER

#11 Yannick Stippel KM

#13 Jonas Kupijai RL

#14 Sascha Pfattheicher RA

PATE

SGL SPIELER

PATE

SGL SPIELER

#15 Marlon Lierz RL

PATE SGL SPIELER H GMBH C US HA KO TO AU GSPARTNER T VERTRA

PEUGEO er Straße 37 fen · Saarburg 7070 Ludwigsha · Fax: 0621/591 21/59 17 00 haus-koch.de Tel.: 06

#16 Moritz Mangold TW

#18 Hannes Volk KM

.auto och.de · www info@autohaus-k

#21 Niklas Ruß LA

#22 Philipp Bauer RM

#25 Moritz Klapdohr RM

#31 Alexander Kubitschek KM

PATE

SGL SPIELER

#23 Valentin Spohn RL

#24 Mattis Pestinger RR


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PATE

SGL SPIELER

#33 Matthias Conrad RL

#43 Marvin Karpstein LA

PATE

SGL SPIELER

PATE

SGL SPIELER

#73 Raúl Lazaro García TW

#77 Marcel Möller KM

Liviu Ianos Torwarttrainer

Mario Parstorfer Athletiktrainer

Dr. H. Bahtchevanski Mannschaftsarzt

Roger Gross Teammanager

Trainer Marc Nagel Cheftrainer

Sebastian Metzler Co-Trainer

Betreuer Vanessa Uloth Physiotherapeutin

Karl Zöller Teambetreuer

Lena Fastel Physiotherapeutin

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A-Jugend: Bundesliga

Achtungserfolg beim Tabellenführer

Passend zu Fastnacht kam am Samstag die mA1 der JSG Leutershausen/Heddesheim mit 33:22 vom Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (HSG Wetzlar) zurück an die badische Bergstraße. Diese Niederlage ist deshalb als Erfolg zu bezeichnen, da die JSG mit einem absoluten Minikader angereist war. Unter der Woche war der Krankenstand erneut angewachsen und daher musste die Mannschaft ohne sieben Spieler die Reise nach Wetzlar antreten. So standen neben Moritz Mangold – etatmäßiger 2. Torhüter der SG Leutershausen – auch erneut die B-Jugendlichen Steinhagen und Unger im Kader. Die Voraussetzungen im Vorfeld zu diesem Spiel waren damit so unterschiedlich wie noch nie. Auf der einen Seite der JSG-Mini-Kader und auf der anderen Seite ein Gastgeber in voller Stärke, inklusive der beiden 1998er Nationalspieler Schreiber und Klimpke, dem 2000er Nationalspieler Weber sowie den ebenfalls aus dem „alten“ Jahrgang stammenden Leistungsträgern Waldgenbach und Rüdiger. Das Spiel begann wie erwartet. Das JSG-Team tat sich im Angriff gegen die massive 6:0 Abwehr sehr schwer. Die eigenen Fehler im Angriff wurden vom Gastgeber mit schnellen Gegenstößen bestraft und somit gingen diese nach 14 Minuten mit 6:1 in Führung. Bei diesem Stand zog Trainer Frank Herbert die Grüne Karte und rückte im Time-Out noch einmal die Defensive gerade. Danach lief es besser und die JSG-Truppe kam zum 8:4 etwas näher heran. Die jungen Nordbadener fanden Stück für Stück ins Spiel - mit 16:9 ging es dann schließlich in die Pause. Bis zur 45. Minute konnten die Gäste dann den Anschluss über 19:15 zum 21:17 herstellen. „Das war für unsere Möglichkeiten an diesem Abend schon eine kleine Sensation“ so

Trainer Frank Herbert. Die Gastgeber mussten alles aufbieten, um die deutlich jüngere und zusätzlich ersatzgeschwächte Mannschaft aus Leutershausen/Heddesheim niederzuringen. In der Schlussviertelstunde schossen die Gastgeber dann den Endstand von 33:22 heraus. Die beiden JSG-Trainer Herbert und Geiling gaben allen mitgereisten Akteuren Einsatzzeiten, darunter gleich drei Akteure des Jahrgangs 2000, die allesamt noch in der B-Jugend spielberechtigt sind. Torhüter Jörn-Tore Döding spielt bereits seit Saisonbeginn in der A-Jugend und konnte nach seinem Kopftreffer in Großwallstadt erstmals wieder mit dabei sein. „Wichtig war, dass wir vor dem Derby gegen Friesenheim nicht unter die Räder gekommen sind“ so Frank Herbert, der auch auf einen Lerneffekt seiner Rückraumspieler hofft. „Die Dynamik, Athletik und Zielstrebigkeit von Schreiber ist schon sehenswert“ so der Hofheimer. Klar bereitet den Trainern der ausgedünnte Kader im Hinblick auf die Heimpartie gegen Friesenheim immense Sorgen. Das Hinspiel konnte noch sensationell gewonnen werden und auch beim Rückspiel hat sich die Mannschaft und die Verantwortlichen einiges für das Derby vorgenommen. Das Spiel startet am kommenden Samstag, den 4. März um 15:00 Uhr in der Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen. Zu diesem Spiel sind alle Jugendmannschaften der Region herzlich eingeladen, bei freiem Eintritt (für das komplette Team incl. zwei Betreuerinnen/er) die mA1 im Derby lautstark zu unterstützen. Es spielten: Moritz Mangold, Jörn-Thore Döding (Tor), Max Barthelmeß (4), Moritz Brestrich (5), Luca Moringen (2/1), Johannes Kadel (2), Ole-Gunnar Steinhagen, Konstantin Herbert (41), Nils Nasgowitz (6/2), Dusan Colic (1), Ronny Unger (1)


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Rückblick FAN-Reise Bad Schwartau: Klaus Eiberger

Lübecker Marzipan schmeckte besser als das Spielergebnis SGL-Reisegruppe drei Tage in der ehemaligen Hansestadt Lübeck Der Aufstieg in die einteilige zweite Handball – Bundesliga im vergangenen Juni eröffnete neue attraktive Reiseziele für Reiseleiterin Moni Röger von „Roths Reisen“. Die Fanreise der SG Leutershausen führte am zweiten Februarwochenende in den hohen Norden nach Lübeck. Am frühen Freitagmorgen machten sich die fünfzig SGL-Fans auf die Reise in die ehemalige Hansestadt, um abends rechtzeitig beim Spiel gegen den VfL Bad Schwartau in der Hansehalle zu sein. Bei der nun achten Reise haben auch Eltern von ehemaligen Spielern wie auch jene der aktuellen Mannschaft teilgenommen. Das traditionelle „Heisemer Frühstück“ fiel unterwegs auf Grund der kalten Temperaturen etwas kürzer aus als gewohnt. Bei der Anfahrt nach Lübeck waren bei sonnigem, blauem Himmel die sieben goldenen Türme als Vorfreude auf die Stadt zu erblicken. In der Hansehalle bekamen die Heisemer Fans stimmgewaltige Unterstützung aus Flensburg: Marcel Möller, seit Oktober von der SGL nach der Verletzung von Hannes Volk verpflichtet, hatte seinen Fanclub aktiviert, der die Mannschaft mit einem großen Transparent „Der Norden grüßt Marcel und die Jungs der SGL“ und Sprechchören unterstützte. Die insgesamt siebzig SGL-Fans konnten sich gegenüber der zweitausend Fans vom VfL Bad Schwartau anfangs gut Gehör verschaffen. Nach dem 3:3 spielten die Gastgeber wie entfesselt auf, ihre Fans waren in bester Stimmung. Es war bereits Mitte der ersten Halbzeit abzusehen, dass die junge und dezimierte SGL an diesem Tag keinen Überraschungserfolg landen konnte. Die 21:30 Niederlage fiel recht deutlich aus. Am Rande des Spielfelds gab es sehr nette Gespräche mit den Bad Schwartauer Fans. Ein älterer Fan berichtete, dass er in der Saison 1956/57 das Spiel der SG Leutershausen um die deutsche Meisterschaft gegen den THW Kiel gesehen hatte. Damals wurde die SGL Vizemeister.

Beim Stadtrundgang ist die Insellage der mittelalterlichen Altstadt mit „Klein-Venedig“ zu vergleichen durch die vielen technisch unterschiedlichen Brückenkonstruktionen. Herzog Heinrich der Löwe ließ im Jahre 1159 die Stadt nach einem Brand neu aufbauen, sie musste aus Stein gemauert werden. Der rote Ziegelstein prägt das charakteristische Bild, insbesondere bei Kirchen und öffentlichen Gebäuden. Zum Beispiel wurden für den Wiederaufbau der im zweiten Weltkrieg nahezu zerstörten Marienkirche sechs Millionen Ziegel benötigt. Das geschlossene Stadtbild wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, mit mehr als tausend denkmalgeschützten Gebäuden, ihren tunnelartigen Gängen und Höfen. Das Hansebündnis wurde unter Führung von Lübeck gebildet, vertrat die Handelsbelange von zweihundert Städten und führte Lübeck fünfhundert Jahre bis zur Mitte des siebzehnten Jahrhunderts zu erheblichen Wohlstand. Die Stadt blickt mit Stolz auf ihre drei Nobelpreisträger. Günter Grass und Willi Brandt genießen uneingeschränkte Sympathien, wobei Thomas Mann mit seinem Roman „Buddenbrooks“ - Verfall einer honorigen Kaufmannsfamilie - von den Lübeckern immer noch mit ein bisschen Gram gesehen wird. Nach der informativen Stadtführung verdiente man sich eine leckere Marzipantorte im weltberühmten Café Niederegger. Selbst auf Schriesheimer Wein musste nicht verzichtet werden, denn die Besitzerin vom Café „Froken Wildhagen“ hat ihre Wurzeln in Schriesheim. Am Abend wurde im historischen „Kartoffelkeller“ unter dem Heiligen-Geist-Hospital der traditionelle Pannfisch gespeist. Auf der Rückfahrt freuten sich alle Teilnehmer schon auf ein neues Reiseziel in der kommenden Saison. Ein besonderer Dank erging an Reiseleiterin Moni Röger von „Roths Reisen“ und Alice Rasche von der SGL-Geschäftsstelle für die hervorragende Organisation und Betreuung.


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Alle Spiele der SGLeutershausen in der Saison 2016/2017 auf einen Blick! HINRUNDE 2016

Sa. 03.09.2016 Fr. 09.09.2016 So. 11.09.2016 Fr. 16.09.2016 So. 25.09.2016 Sa. 01.10.2016 Sa. 08.10.2016 Sa. 15.10.2016 Sa. 22.10.2016 Mi. 26.10.2016 Sa. 12.11.2016 Fr. 18.11.2016 So. 20.11.2016 Sa. 26.11.2016 Sa. 03.12.2016 So. 11.12.2016 Sa. 17.12.2016 Mo. 26.12.2016 Sa. 04.02.2017

SGL – VFL Bad Schwartau SGL – EHV Aue HG Saarlouis – SGL SGL – Wilhelmshavener HV HC Empor Rostock – SGL SGL – TSG LU-Friesenheim TV 1893 Neuhausen – SGL SGL – TUSEM Essen DJK Rimpar Wölfe – SGL SGL – ASV Hamm-Westfalen SGL – Dessau-Rosslauer HV TV 05/07 Hüttenberg – SGL SGL – SG BBM Bietigheim ThSV Eisenach – SGL SGL – TuS N-Lübbecke TV Emsdetten –SGL SGL – HSG Konstanz TuS Ferndorf – SGL SGL – HSG Nordhorn-Lingen

RÜCKRUNDE 2017 20:00 Uhr 19:30 Uhr 17:00 Uhr 20:00 Uhr 16:30 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 19:30 Uhr 17:00 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 17:00 Uhr 20:00 Uhr 18:00 Uhr 20:00 Uhr

Fr. Fr. So. Sa. Sa. Sa. Sa. Fr. Sa. Fr. Do. Fr. So. Sa. Sa. Sa. Sa. Sa. Sa.

10.02.2017 17.02.2017 19.02.2017 25.02.2017 04.03.2017 11.03.2017 18.03.2017 24.03.2017 01.04.2017 07.04.2017 13.04.2017 21.04.2017 23.04.2017 29.04.2017 13.05.2017 20.05.2017 27.05.2017 03.06.2017 10.06.2017

Vfl Bad Schwartau – SGL EHV Aue – SGL SGL – HG Saarlouis Wilhelmshavener HV – SGL SGL – HC Empor Rostock TSG Lu-Friesenheim – SGL SGL – TV 1893 Neuhausen TUSEM Essen – SGL SGL – DJK Rimpar Wölfe ASV Hamm Westfalen – SGL Dessau-Rosslauer HV – SGL SGL – TV 05/07 Hüttenberg SG BBM Bietigheim – SGL SGL – ThSV Eisenach TuS N.Lübbecke – SGL SGL – TV Emsdetten HSG Konstanz – SGL SGL – TuS Ferndorf HSG Nordhorn-Lingen – SGL

19:30 Uhr 19:00 Uhr 17:00 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 19:00 Uhr 20:00 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 19:15 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 17:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 18:00 Uhr




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SGL HEIMSPIEL

AUSGABE 37/2017

SPIELER DER SAISON Präsentiert von Autohaus Nick Wer wird der SGL-Spieler der Saison? Diese Entscheidung treffen bei uns die Fans, Medienvertreter und Partner der SGL nach den Heimspielen. Stand nach dem letzten Heimspiel der Saison 2016/2017

#1 Alexander Hübe TW

2

#23 Valentin Spohn RL

1

#5 Stefan Salger RR

Sonnendruck GmbH

3

Nummer Name

Vorname Punktzahl

23

Spohn

Valentin

192

1

Hübe

Alexander

173

5

Salger

Stefan

168

21

Russ

Niklas

105

14

Pfattheicher Sascha

6

Räpple

Christopher 90

77

Möller

Marcel

85

22

Bauer

Philipp

57

13

Kupijai

Jonas

54

33

Conrad

Matthias

43

103

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HERAUSGEBER SG Leutershausen Handball GmbH, Hauptstraße 2, 69493 Hirschberg Tel.: 06201/9595215, Fax: 06201/9595214, E-Mail: kontakt@sg-leutershausen.de, Internet: www.sg-leutershausen REDAKTION / BERICHTE Ralph Kühnl, Tillmann Bauer, Reimar Bezzenberger, Uli Roth

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