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DROGISTENSTERN

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Die Zeitschrift aus Ihrer Drogerie

Schützt Ihre Augen und ist modisch: Die Sonnenbrille Auch für Erwachsene ein Thema: Akne So peppen Sie Hahnenwasser auf: Kreative Ideen


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Editorial Wecke die Sportlust in dir!

«Wohl oder übel entschied ich mich, mein Couch-PotatoDasein aufzulockern.»

Keuchend und mit hochrotem Kopf jogge ich entlang der Aare. Meine Beine sind schwer wie Blei, nur mit grösster Mühe setze ich einen Schritt vor den anderen. Ich schaue auf die Uhr: Erst sieben Minuten … Schon jetzt habe ich das Gefühl, dass mir gleich der Kollaps droht. Ständig überholen mich andere Läufer. Das ist total frustrierend, mein Ego ist jedenfalls schon jetzt k. o.! Das war vor knapp einem Jahr, bevor ich Bewegung in mein Leben brachte. Ich litt an Konzentrationsmangel, Rückenund Kopfschmerzen. Ein Physiotherapeut gab mir den entscheidenden Tipp: «Fräulein, wenn sich Ihre Beschwerden bessern sollen, müssen Sie sich mehr bewegen!» Wohl oder übel entschied ich mich, mein Couch-Potato-Dasein aufzulockern. Das fiel mir schwer. Denn nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag wollte ich nur noch chillen, ein Feierabendbier trinken und der manisch-depressiven CIA-Agentin Carrie Mathison in der TV-Serie «Homeland» zusehen, wie sie Terroristen entlarvt. Von der Lust auf Sport war keine Spur. Und wenn ich mich phasenweise doch zum wöchentlichen Sport aufraffen konnte, weil eine innere Stimme an die Vernunft appellierte, habe ich es bald wieder bleiben lassen. Doch so konnte es nicht weitergehen. Um herauszufinden, welche Aktivitäten mir zusagen, besuchte ich verschiedene Schnupperkurse. Damit landete ich

gleich mehrere Volltreffer! Mit Passion tauchte ich ein in die Welt der Tanzkünste, Squashspieler und Läufer. Ich erlebte das gute Körpergefühl nach dem Training und verankerte Sport fest in meinen Wochenplan. Ich spürte, wie ich mit der Zeit fitter wurde, wie das Unwohlsein verschwand – und das hat mich angespornt, weiterzumachen.

Vanessa Naef Stellvertretende Chefredaktorin v.naef@drogistenverband.ch

Impressum 33. Jahrgang Auflage: 240 258 Exemplare (WEMF-Beglaubigung), 880 000 Leser (MACH Basic) Herausgeber: Schweizerischer Drogistenverband, Nidaugasse 15, Postfach 3516, 2500 Biel 3, Telefon 032 328 50 30, Fax 032 328 50 41, info@drogistenverband.ch, www.drogerie.ch Geschäftsführung: Martin Bangerter Redaktion: Heinrich Gasser (hrg), Chefredaktion, h.gasser@drogistenverband.ch; André Schnider (ase), Leiter Publikumsmedien, a.schnider@drogistenverband.ch; Vanessa Naef (vn), Chefredaktorin Stv., v.naef@drogistenverband.ch; Ann Kugler (akr), a.kugler@drogistenverband.ch; Didier Buchmann (dib), d.buchmann@drogistenverband.ch; Katharina Rederer (kr), k.rederer@drogistenverband.ch Fachliche Beratung: Julia Burgener (Wissenschaftliche Fachstelle SDV); Andrea Ullius (Drogist HF) Fotografinnen: Flavia Trachsel; Corinne Futterlieb Verkauf und Sponsoring: Heinrich Gasser, h.gasser@drogistenverband.ch (ad interim); Nicolas Bobillier, n.bobillier@drogistenverband.ch; Corinne Sommer, Anzeigenadministration, Telefon 032 328 50 51, inserate@drogistenverband.ch Abonnemente: Jahresabonnement Fr. 26.– (10 Ausgaben, inkl. MWSt.); Telefon 058 787 58 70, Fax 058 787 58 15, abo@drogistenstern.ch Layout: Claudia Holzer Druck: Swissprinters AG, 4800 Zofingen Titelbild: Flavia Trachsel Bestellen Sie jetzt kostenlos eine Ausgabe des Drogistensterns via E-Mail an e.marti@drogistenverband.ch oder unter 032 328 50 59.

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Inhalt 6

Sport, das ist mein Ding!

14 Abblenden Sonnenbrillen schützen Augen – und sehen cool aus.

17 Akne im Erwachsenenalter 21 Die besten Sommergetränke 23 Leben nach Prostatakrebs Der Urologe Dr. med. Andrea Futterlieb macht Betroffenen Hoffnung.

6 Sportlich – aber sicher Tauchen auf dem Tennisplatz? Nein, aber in ein sportliches Leben eintauchen.

26 Leserinnen-Liebesgeschichten 28 Komplementär-Medizin Eine neue Broschüre sorgt für mehr Übersicht.

30 Bewegung beginnt im Kopf Mit den Gesundheitstipps der Aktion «besser gsund» fitter werden.

17 Akne im Griff Auch Erwachsenen können lästige Pickel das Leben schwer machen.

21 Was schwimmt denn da? So wird langweiliges Hahnenwasser zum leckeren Sommerdrink.

Ausserdem 13 15 19 31

Kreuzworträtsel Produkte aus der Drogerie Kurz & gesund Ausblick September 2013

26 «Für immer dein...» Drei Leserinnen erzählen von der Liebe ihres Lebens.

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Welche Sportart macht mir so richtig Spass? BREITENSPORT

Gehen Sie schon länger keiner regelmässigen sportlichen Aktivität mehr nach? Weil Sie körperliche Beschwerden haben? Oder einfach weil Sie «Ihre» Sportart noch nicht gefunden haben? Die warme Jahreszeit bietet sich besonders an, um seinen inneren Schweinehund zu überwinden und sich wieder mehr zu bewegen. Wer schon länger keiner sportlichen Aktivität nachgegangen ist, tut gut daran, sich zu überlegen, an welcher Sportart sie oder er am meisten Freude hätte. Denn sonst warten Hunderte von Ausreden nur darauf, zum Einsatz zu kommen. Am besten ist folgendes Vorgehen: «Ausprobieren, eine Weile durchhalten – auch wenns nicht von der ersten Sekunde an Spass macht – und sich nach einigen Trainingseinheiten die Frage stellen: Macht mir das Spass oder

nicht?», sagt Martina Roffler, dipl. Physiotherapeutin FH, von der Rheumaliga Schweiz. Es braucht häufig auch einfach die richtige Idee, um jemanden nachhaltig zu mehr Bewegung anregen zu können. «Deshalb sollte man auch ruhig einmal eine Sportart ausprobieren, die man gar nicht kennt und auch niemand aus dem eigenen Umfeld betreibt», rät Martina Roffler. Fast bei allen Sportarten gibt es die Möglichkeit, gratis Schnuppertrainings zu absolvieren. So bietet auch die Rheumaliga jede Menge günstige Bewegungskurse an. Informationen zu den einzelnen Angeboten der kanto-

nalen Rheumaligen gibt es unter www. rheumaliga.ch. Martina Roffler verweist zudem auf lokale Sportvereine, die ein breites Angebot an sportlichen Aktivitäten bieten und über tiefe Jahresbeiträge kostengünstiges Sporttreiben ermöglichen. Soziale Kontakte sind dabei ein positiver Nebeneffekt.

Schuhe anschnallen und los? «Jemand, der wirklich untrainiert ist, sollte nicht direkt mit Joggen anfangen. Besser wäre, zuerst ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen, dann auf Nordic Walking oder Walking umzusteigen und,


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wenn er sich fit genug fühlt, sanft mit einem Lauftraining zu beginnen», erklärt Martina Roffler. Wenn es jemand schafft, immer zweimal pro Woche 40 Minuten zum Walking zu gehen, dann ist er bereits auf einem ganz anderen Trainingslevel – und von dort aus kann es Sinn machen, aufs Laufen umzusteigen. In diesem Fall ist es dann realistisch, in drei Monaten allmählich das Ziel zu erreichen, fünf oder sechs Kilometer am Stück zu laufen. «Dieser langsame Aufbau ist wichtig, denn so lange brauchen unsere Körperstrukturen – also Muskeln, Sehnen und Gelenke –, um dieser Belastung gewachsen zu sein», erklärt die Physiotherapeutin. «Es ist wichtig, sich in dieser Aufbauphase an einen solchen Plan zu halten, denn er schützt vor überhöhten Erwartungen, die wiederum viel Frustpotenzial bergen», ist Martina Roffler überzeugt.

Trainer. Einziger Wermutstropfen: Das Ganze ist relativ kostenintensiv. Eine weitere Möglichkeit bei bestehenden körperlichen Beschwerden besteht in einer dreimonatigen medizinischen Trainingstherapie. Auch dort wird individuell ein Training zusammengestellt – abgestimmt auf das jeweilige körperliche Defizit. Viele Leute bekommen während dieser drei Monate Lust, ein Fitnessabonnement zu lösen und nach Ablauf der drei Monate selbstständig zu trainieren oder entdecken in dieser Zeit eine (Gruppen-)Sportart, die sie nachher aktiv betreiben.

Gute Organisation ist zentral Grundsätzlich werden im Sinne einer Gesundheitsförderung dreimal pro Woche 20 bis 60 Minuten Bewegung empfohlen. Dies ist – gute Organisation und Planung vorausgesetzt – gar nicht so viel. «Wenn man zum Beispiel einmal pro Woche mit dem Velo zur Arbeit fährt, einmal wöchentlich über Mittag mit einer Arbeitskollegin ein Gruppentraining besucht und am Wochenende eine Runde joggen oder walken geht, hat man dies locker erreicht und wird schon bald positive Effekte auf Körper und Psyche feststellen können», ist die Physiotherapeutin überzeugt. Es kann auch helfen, auf ein klares Ziel hinzutrainieren, wie beispielsweise einen Lauf. «Dieses muss aber realistisch sein! Als Untrainierter gleich einen Marathon anzusteuern, macht wenig Sinn. Also lieber mit einem Fünfkilometerlauf einsteigen», empfiehlt die Fachfrau. Wem das Geld keine Rolle spielt, ist mit einem Personal Trainer gut bedient. Dort wird ein auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenes Training zusammengestellt, und man vermeidet zudem Trainingsfehler. Nach einiger Zeit kann man dann selbstständig weitertrainieren und trifft sich nur noch ab und zu mit dem

Wandern im Fitnesscenter (Bild links) oder tauchen auf dem Tennisplatz? Hauptsache, der Spass bleibt beim Sport nicht auf der Strecke.

Probieren geht über Studieren Über den Onlinetest auf www.meinsport.ch finden Sie heraus, welche Sportarten zu Ihnen passen könnten. Treibe ich lieber Sport in der Gruppe oder alleine, bewege ich mich lieber in freier Natur oder in der Halle, welche körperlichen Beschwerden muss ich bei der Wahl meiner Sportart berücksichtigen? All diese Fragen werden dabei berücksichtigt. Andrea Gerfin, Leiterin Kommunikation bei der Rheumaliga Schweiz, war bei der Entwicklung des Tests mit dabei.

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Herzlichen Dank: Tauchsport Käser AG Könizstrasse 157, 3097 Liebefeld www.tauchsport-kaeser.ch TC Thoracker-Muri www.tcthoracker.ch Jupiter Gym Fitnesscenter Bern-Wittigkofen www.jupitergym.ch

Mehr Wissen: vitagate.ch/sites/default/files/ wem_files/Sport/Fit_in_zwoelf_Wochen.pdf In der Broschüre «Fit in 12 Wochen» gibt es einen einfachen und übersichtlichen Trainingsplan für Einsteiger. vitagate.ch – Jeden Tag einen Klick gesünder!

«Fit in 12 Wochen» Scannen Sie den QR-Code mit einem QR-Reader.

Tipps für Paare:

_ Gemeinsam etwas Neues ausprobieren! Das ist einfacher, als wenn einer der Partner die betreffende Sportart schon länger ausübt.

_ Einen Tanzkurs besuchen. Einfach Ein bisschen Spass darf sein. Wer neue Sportarten ausprobiert, sollte dies mit einer gewissen Lockerheit tun.

mal reinschnuppern und gemeinsam Zeit verbringen.

_ Sportarten wie Tennis, Squash,

Badminton oder Golf eignen sich besonders gut für Paare.

«Wir möchten mit dem Test erreichen, dass Menschen – idealerweise solange sie noch keine Beschwerden haben – sich mehr bewegen. Zudem möchten wir verhindern, dass Menschen mit bestehenden körperlichen Problemen sich aus Angst vor mehr Schmerzen nicht mehr bewegen – dies ist äusserst kontraproduktiv», erklärt sie die Idee hinter dem aufwendigen Onlinetest. Es gehe vor allem darum, auf das zu fokussieren, was drinliegt, und nicht darum, was aufgrund gewisser körperlicher Einschränkungen nicht mehr geht. Oder wie sie es aus-

drückt: «Statt sich zu verschliessen, sollte man sich umso mehr öffnen.» Klar ist, dass – egal, ob rheumatische oder überhaupt körperliche Beschwerden vorliegen – Bewegung zentral ist. «Ausser bei Osteoporose gibt es keine speziellen Vorgaben. Dort gibt es grössere Einschränkungen, was aber auch nicht heisst, dass sich Betroffene nicht bewegen sollten», ergänzt Martina Roffler. Ansonsten heisst es: Nichts wie hin zum Schnuppertraining, und mal richtig reinfühlen! Text: Ann Kugler / Fotos: Flavia Trachsel

_ Beide lösen ein Fitnessabo. Man

trifft sich dann an einem oder zwei fixen Abenden im Center, jeder absolviert sein Training, und danach kann gemeinsam etwas unternommen werden.

_ Beim Joggen lassen sich Schlaufen auf der Laufstrecke einplanen, das heisst, dass der besser Trainierte dann weitere Schlaufen abläuft.

_ Beide Partner sollten darauf achten, dass das Ganze nicht zu stark in einen Wettbewerb kippt. Sonst ist die Gefahr gross, dass zumindest einer von beiden aufgibt.


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Welche Sportart darfs denn sein? Sportart

Nutzen

Risiken

Kraft (Kr), Beweglichkeit (B), Ausdauer (A), Koordination (Ko)

Kosten (*günstig, **mittel, ***teuer)

Fitboxen

Ganzkörpertraining

Richtige Technik ist zentral. Dann geringes Risiko.

Kr, A, Ko

**

Fussball und Unihockey

Ganzkörpertraining

Verletzungsgefahr ist durch Körperkontakt hoch, nicht zu empfehlen bei degenerativen Kniegelenkschäden. Hohe Verletzungsgefahr durch Körperkontakt. Gute Technik ist wichtig.

Ko, A

*

Golf

Outdoorsport mit viel Bewegung

Gute Technik ist zentral, B, Ko dann geringe Risiken. Kurse!

Gymnastik und Krafttraining im Fitnessstudio

Allgemeine KörperTraining individuell ab- Kr, B, Ko übungen, Sorgt für mus- stimmen, dann kaum kuläres Gleichgewicht Risiken. Mit kleinen Gewichten beginnen, gute Instruktion zentral, dann minimale Risiken.

**

Inlineskating und Nordic Walking

Ganzkörpertraining

Sturzgefahr, gute Technik ist wichtig.

Ko, A

**

Jogging

Ganzkörpertraining

Vorsicht bei Übergewicht, gute Schuhe sind zentral. Sanft einsteigen, dann geringe Risiken.

A

*

Pilates

Training der Tiefenmus- Bei guter Instruktion kulatur sehr gering.

Kr, B

**

Qigong, Tai-ChiChuan und Yoga

Meditations-, Konzent- Sehr gering. rations-, Bewegungs und Atemübungen

B, Ko

**

Schwimmen

Ganzkörpertraining

Druck auf Wirbelsäule beim Brustschwimmen. Ansonsten gering.

Kr, B, Ko, A

*

Tennis

Ganzkörpertraining

«Stop and go» für Gelenke belastend, nicht zu empfehlen bei degenerativen Kniegelenkschäden.

Kr, Ko, A

**

Volleyball

Ganzkörpertraining

Belastung durch Sprünge, nicht zu empfehlen bei degenerativen Hüftund Kniegelenkschäden.

B, Ko, A

*

** – ***

Sommerlich ergänzter Auszug aus: Sport für Einsteiger und Umsteiger, Broschüre der Rheumaliga, S. 51 bis 55

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ÂŤEin unglaublich faszinierender AnlassÂť

GIGATHLON

Drogist Beat Strittmatter von der MĂźller Vital Drogerie in ZĂźrich nimmt zum zweiten Mal am Gigathlon von Swiss Olympic teil. Vom 7. bis 13. Juli 2013 werden wiederum etwa 8000 Teilnehmer die Strecke Ăźber 1057 Kilometer und 18 600 HĂśhenmeter absolvieren. FĂźr den Mountainbiker Beat Strittmatter steht dabei das Teamerlebnis im Vordergrund.

Wie haben Sie zum Mountainbiken gefunden? Beat Strittmatter: Ich war schon immer ein Sportfanatiker und stets sehr polysportiv. Dann bekam ich die MÜglichkeit, beim Gigathlon mitzumachen – sozusagen reinzuschnuppern. Das hat mir so gefallen, dass ich auch dieses Jahr wieder teilnehmen werde. Gigathlon hat fßr mich dadurch einen so hohen Reiz, weil er aus mehreren

Sportarten besteht und das Team eine so wichtige Rolle spielt. Die Organisation ist sehr komplex, denn jeder vom Team und von den Betreuern muss immer wissen, wer wann wo ist. Das ist eine grosse Herausforderung. Ich habe mich fĂźr die Disziplin Mountainbike entschieden. FrĂźher habe ich Handball auf Leistungsniveau gespielt. Doch mit 21 Jahren musste ich nach einer Verletzung leider

aufhÜren. Ich bin damals ein Jahr in Sßdamerika herumgereist und habe das Abenteuer genossen. Nachdem ich vorher täglich trainiert habe, war das eine grosse Umstellung fßr mich. Danach habe ich mit Laufen begonnen, doch meine Fussgelenke entzßndeten sich immer wieder und ein Fersensporn kam dazu. Mountainbike war ideal fßr meine Gelenke, und da ich mich als Drogist viel

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HÄLT DICH IN BEWEGUNG

Freude am Sport ist gut, doch ohne Ehrgeiz geht es nicht, sagt Gigathlet und Drogist Beat Strittmatter.

Was fasziniert Sie am Gigathlon respektive am Mountainbiken? Der Anlass an sich ist unglaublich faszinierend. Das Wettkampferlebnis ist sehr intensiv. Es sind viele Teams dabei, die enorm ehrgeizig sind. Deshalb kommt es dann oft zu extrem emotionalen Momenten, beispielsweise wenn ein Sportler eines Teams ausfällt. Inwiefern können Sie Ihr drogistisches Wissen beim Ausüben Ihrer Sportart nutzen? Fürs Mountainbiken an sich nicht unbedingt, aber für alles rundherum. Ich werde auch oft von Mittrainierenden um Rat gefragt, wenn gesundheitliche Probleme auftreten. Als Drogist hat man grundsätzlich ein ausgeprägtes Bewusstsein für gesunde Ernährung und die ideale Regeneration. Welches sind Ihre nächsten sportlichen Ziele/Pläne? Der Gigathlon 2013 wird mein nächstes sportliches Abenteuer sein. Es ist viel Ehrgeiz vorhanden. Auch sonst habe ich noch viele Ideen rund um den Sport – vielleicht mache ich irgendwann eine längere Reise, die mit Sport und Abenteuer zu tun hat. Welches waren bisher Ihre grössten sportlichen Erfolge?

Früher im Handball waren das klar messbare Erfolge, wie z. B. Vize-JuniorenSchweizermeister. Heute zählt für mich mehr das Abenteuer, beispielsweise finde ich es spannend, in Südamerika einen Vulkan zu besteigen oder mit dem Kanu den Yukon-River zu befahren. Das hat sich in den letzten zehn Jahren verändert. Ich habe zudem gelernt, besser auf meinen Körper zu hören. Ich habe meine Ernährung umgestellt und achte sehr auf mein Säure-Basen-Gleichgewicht. Seither hatte ich nie mehr Muskelkater. Sollte jede und jeder Sport treiben? Grundsätzlich würde es sicher allen guttun, Sport zu treiben. Doch wie dies genau umgesetzt wird, spielt gar keine so grosse Rolle. Es geht beim Sport ja – nebst der Bewegung – um Emotionen und Erlebnisse. Und vor allem darum, sich gut zu fühlen. Dies kann auch schon über einen Spaziergang erreicht werden. Wichtig ist dabei zudem die soziale Komponente. Daher macht es Sinn, sich einem Verein oder Club anzuschliessen. Wie findet man am einfachsten «seine» Sportart? Auf jeden Fall sollte die Bewegung angepasst sein an die persönlichen Möglichkeiten. Man kann heute ja zum Glück fast jede Sportart unverbindlich testen. So findet man am schnellsten raus, was einem am meisten Spass macht. Für den einen ist es Biken, für den anderen Zumba. Text: Ann Kugler / Foto: zVg

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Wiederaufbau: langsam angehen INTERVIEW

Lange keinen Sport mehr getrieben? Der leitende Physiotherapeut der Rennbahnklinik in Muttenz, Felix Zimmermann, erklärt, worauf man bei einem sportlichen Wiedereinstieg in ein bewegtes Leben achten sollte. Bewegungsmangel hingegen lähmt die Zellaktivität, es fehlt der Orientierungsreiz, um die Struktur und die Ausrichtung des Gewebes zu optimieren, stabilisieren und zu regenerieren. Waren wir also über längere Zeit körperlich inaktiv, braucht es einen langsamen Wiederaufbau der Körperstrukturen, um Verletzungen oder Überbelastungen und die damit verbundene Frustration zu vermeiden. Felix Zimmermann, Physiotherapeut

Warum ist ein langsamer Aufbau für die Körperstrukturen wie Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder bei einem Wiedereinstieg so wichtig? Felix Zimmermann: Die genannten anatomischen Strukturen bestehen allesamt aus verschiedenen Typen von Bindegewebe. Dieses Bindegewebe, das hauptsächlich aus Zellen, Fasern und einer Grundsubstanz aus Eiweissen und Wasser besteht, reagiert sehr stark auf Bewegungsmangel. Nur ein Bewegungsimpuls bringt den nötigen Reiz, der entscheidend ist für die Bildung eines funktionierenden und gesunden Gewebes.

Wie sieht die ideale Vor- und Nachbereitung eines Trainings aus? Ein gutes sportspezifisches Aufwärmen und nach dem Sport ein adäquates Auslaufen sind dringend zu empfehlen. Nicht nur aus verletzungstechnischer Sicht macht es Sinn, den Körper auf die bevorstehende Leistung vorzubereiten, sondern auch aus mentalen und körperlichen Gesichtspunkten. Gleiches gilt nach der sportlichen Tätigkeit – hier hilft uns ein gutes Auslaufen, die Regeneration zu beschleunigen, sodass wir schneller wieder leistungsfähig sind. Sicherlich können hier gute Sportpflegeprodukte Wirkung tun. Aufwärmende Gels helfen, die Durchblutung zu fördern, und ergänzen optimal das aktive Aufwärmen. Nach dem Sport hilft uns ein Entspannungsgel, die Regeneration zu fördern.

Wie viel Bewegung pro Woche ist ideal? Neuere Erkenntnisse aus der Wissenschaft weisen auf gesundheitliche Effekte von Bewegung und Sport bereits ab «mittlerer» Intensität hin, die zügigem Gehen entspricht – und dies 30 Minuten täglich. Sollte man sich zuerst vom Arzt durchchecken lassen, bevor man mit dem Sporttreiben beginnt? Bei einem Einstieg lohnt sich auf jeden Fall die Abklärung durch einen Arzt. Bei den genannten Risikogruppen ist es sogar ein Muss und dringend zu empfehlen. Sportärzte, aber auch Sportphysiotherapeuten sollten aber prinzipiell als Berater fungieren. Diese Experten können gesundheitliche Abklärungen vornehmen, Auskunft geben über gesundheitliche Risiken und Empfehlungen zu verschieden Sportarten machen; andererseits helfen sie mit, die gesteckten Ziele zu erreichen. Trotzdem, glaube ich, muss man den Sport auch ganz bewusst «entmedizinieren», das heisst also im Sport nicht nur vordergründig die Medizin sehen, sondern den Menschen leben lassen, ihn das tun lassen, was er will und vor allem wo er bei Sport und Bewegung Freude hat. Redaktion: Ann Kugler / Foto: zVg

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SONNENBRILLE

Mehr als ein Accessoire Wer sich in Beruf, Freizeit oder Sport viel im Freien aufhält, sollte unbedingt eine Sonnenbrille tragen. Denn UV-Strahlen können das Auge bleibend schädigen. Die meisten Menschen kümmern sich in den Ferien oder bei ihren Freizeitaktivitäten heute um einen guten UV-Schutz für ihre Haut und vergessen dabei leider oft die Augen. Denn genau wie die Haut, können auch sie bleibende Schäden davontragen. Denn die Augen reagieren sehr empfindlich auf Strahlungen ausserhalb des sichtbaren Lichtbereiches, vor allem im Ultraviolettbereich (UV-Bereich). «Problematisch ist vor allem die UVAStrahlung, welche mit der Entstehung und dem Fortschreiten verschiedener Augenerkrankungen in Verbindung gebracht wird», erklärt PD Dr. Marcel Menke, Oberarzt an der Universitätsklinik für Augenheilkunde am Inselspital Bern. Denn hohe UV-Belastungen können im Auge zu Trockenheit und Schädigungen der Hornhaut mit Hornhautepitheldefekten führen. Zudem werde durch die Strahlung die Katarakt-Entwicklung (grauer Star) und die Entstehung von degenerativen Netzhautveränderungen (Drusen/ altersbedingte Makuladegeneration) begünstigt. «Im Extremfall kann sogar ein plötzlicher Sehverlust eintreten», so der Augenarzt. Aber auch gewisse Tumoren am Auge können Folgen starker UV-Strahlung sein.

Sonne und Wasser Auf dem Wasser ist das Auge noch exponierter, da es nicht nur der direkten, sondern auch der von Wasser reflektierten, indirekten, Strahlung ausgesetzt ist. «Da man annimmt, dass UV-Strahlung nicht nur kurzfristig schadet, sondern auch einen kumulativen Effekt haben kann, sollte man bereits Kinder entsprechend schützen», erklärt Marcel Menke. Sonnenbrillen schützen das Auge nicht nur vor UV-Strahlung, sondern sind für viele Menschen ein beliebtes Modeaccessoire. Eines sei aber vorweggenommen: Die Universalsonnenbrille gibt es nicht. Die Brille, welche für das Hochgebirge (Skifahren, Bergsteigen etc.) einen idealen Schutz bietet, kann beim Autofahren (Waldpartien, Schattenregionen) gefährlich sein. Grundsätzlich können sich die Augenpupillen auf unterschiedliche Helligkeiten einstellen. Wird die Umgebung jedoch zu hell, wird das Auge geblendet. Diese Blendung lässt sich mit einem licht-

dämpfenden Filter senken, dessen Stärke durch die Tönung der Gläser bestimmt ist. Doch Vorsicht: «Man sollte bei der Farbe der Brillengläser nicht automatisch auf die Intensität des UVSchutzes schliessen, denn getönte Gläser reduzieren lediglich das für das Auge sichtbare Licht und Blendungen», so der Arzt.

Filterwirkung Die Filterwirkung ist in fünf Kategorien (0 bis 4) unterteilt. «In der Regel ist eine Sonnenbrille der Kategorie 2 oder 3 ausreichend. In Extremsituationen, wie beispielsweise auf einem Gletscher, empfiehlt sich die Kategorie 4», erklärt Marcel Menke. Eine Sonnenbrille für den Strassenverkehr sollte grundsätzlich nicht zu dunkel sein (Kategorie 1 bis 3), damit die Signalfarben gut zu erkennen seien. Zudem rät der Arzt, «beim Kauf einer Sonnenbrille auf das CE-Kennzeichen an der Innenseite des Bügels zu achten. Denn nur diese Brillen erfüllen die Sicherheitsanforderungen der EU und schützen die Augen optimal.»


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Brillen mit Seitenklappen Neben der UV-Filterwirkung ist auch die Grösse und Farbe der Gläser entscheidend. Eine kleine runde Brille mag zwar schick aussehen, erfüllt ihre Schutzfunktion aber nur bedingt, da die UV-Strahlung auch von der Seite und vor allem von oben aufs Auge treffen kann. «Ideal sind Gläser, die bis zu den Augenbrauen und seitlich mindestens bis zum Gesichtsrand reichen», erklärt der Arzt. Eine perfekte Abdeckung vor Strahlung bieten Brillen mit Seitenschutz, die komplett abschliessen. Ein Nachteil dieser komplett abschliessenden Brillen sei jedoch, dass sie den peripheren Sehbereich einschränken, was gerade beim Skifahren, Klettern und Wandern in den Bergen oder bei bestimmten Wassersportarten ein Sicherheitsrisiko darstellen könne.

Schützen Kontaktlinsen? Wie viele UV-Strahlen eine korrigierte Brille durchlässt, hängt vom Glastyp und von der Beschichtung ab. Es empfiehlt

sich daher, die Brillengläser in einem Optikergeschäft individuell prüfen zu lassen. «Träger von Kontaktlinsen sollten in jedem Fall eine Sonnenbrille tragen, da die meisten Kontaktlinsen keinen oder nur wenig UV-Schutz bieten und zudem nur einen kleinen Teil des Auges abdecken», sagt Marcel Menke. «Zudem bieten Kontaktlinsen keinen Blendschutz.» Text: Silvia Stähli / Foto: panthermedia.net

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Augentrost beruhigt Wenn das Auge starker UV-Strahlung ausgesetzt ist, reagiert es mit Brennen, Tränen, Rötung, Schwellung sowie verschwommenem Sehen. «Der Tränenfluss ist untypisch, doch das Auge versucht gereizte Bindehaut durch erhöhte Flüssigkeitsproduktion zu kompensieren», erklärt Barbara Kummer von der Drogerie in der Migros in Grenchen. «Durch eine leichte Massage der unteren und oberen Knochenränder kann die Tränendrüsenaktivität stimuliert werden, damit das Tränenflüssigkeitsvolumen zunimmt.» Auf pflanzlicher Basis empfiehlt die Drogistin bei Reizungen Kompressen oder Tropfen mit Augentrost (Euphrasia). Künstlicher Tränenersatz soll dem Auge Feuchtigkeit zurückgeben und die Regeneration der Bindehaut unterstützen. «Ein guter Wirkstoff bei Augenreizungen ist Dexpanthenol. Er baut die Schleimhaut auf, wirkt entzündungshemmend und juckreizstillend», so Kummer weiter.

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SKIN APPEAL – SCHÖNE HAUT IN DREI SCHRITTEN 1. REINIGEN. 2. KLÄREN. 3. PFLEGEN. Während der Pubertät kommt es häufig zu vermehrten Talgabsonderungen und bakteriell bedingten Hautunreinheiten. Rund 80% aller Jugendlichen sind mehr oder weniger stark von unreiner Haut betroffen. Damit keine Folgeschäden entstehen, ist es wichtig, diese Hautunreinheiten (z.B. Mitesser) rechtzeitig und konsequent in drei Phasen während vier bis acht Wochen zu behandeln. Mit Skin Appeal bietet Louis Widmer wirksame Reinigungs- und Pflegeprodukte gegen Mitesser und unreine Haut. Skin Appeal ist aus der erfolgreichen Linie Dermatologica Widmer entstanden, die in enger Zusammenarbeit mit Hautärzten entwickelt wurde.

REINIGEN. Die Haut wird von Schmutz gereinigt und von überschüssigem Talg befreit. LIPO SOL SCHAUM Erfrischender Schaum ohne Alkohol. Reinigt die Haut porentief und befreit von überschüssigem Hauttalg. PEELING Das dermatologische Peeling in Gelform reinigt und pflegt die Haut mit seiner speziellen 2-Phasen-Wirkung: Polyethylengranulat entfernt abgestorbene Hornzellen mechanisch, der Fruchtsäurekomplex regeneriert die Hautstruktur und aktiviert die Hauterneuerung. Das Resultat ist eine gründliche, porentiefe Intensivreinigung. Zudem wird das Feuchthaltevermögen verbessert, die Hauterneuerung aktiviert und das Hautbild verfeinert.

KLÄREN. Die Haut wird von jeglichen Rückständen befreit sowie leicht desinfiziert und erfrischt. LIPO SOL TONIQUE Mildes, nicht schälendes Tonique mit bakteriostatischer Wirkung. Befeuchtet, beruhigt und löst den Talg auf. PFLEGEN. Die Haut wird gepflegt, die Behandlung unreiner Haut unterstützt, Rückfälle werden verhindert. SEBO FLUID Tages- und Nachtpflege. Sebo Fluid ist eine leichte, mattierende Feuchtigkeitsemulsion, die Rückfälle von Unreinheiten verhindert. Leicht antiseptisch und irritationshemmend. SKIN CARE GEL Leicht antiseptisches Gel. Zieht schnell ein, wirkt gegen verstopfte Poren und hemmt die Bildung von Mitessern (punktuell auf die betroffenen Stellen auftragen). SKIN CARE STICK Leicht desinfizierende Lotion. Mit AHA und Teebaumöl. Eignet sich für die punktuelle Behandlung von Mitessern. Ideal für die Anwendung unterwegs. COVERSTICK 01 + 02 Abdeckstift für unreine Haut. Deckt Mitesser und Unreinheiten gezielt ab, ohne Poren zu verstopfen. Wirkt irritationshemmend.


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Geduld als oberstes Gebot AKNE IM ERWACHSENENALTER

Endlich erwachsen – und immer noch Pickel! Akne ist eine weitverbreitete Hautkrankheit, unter der auch viele Erwachsene leiden. Mit der richtigen Behandlung stehen die Chancen auf Heilung gut. Mitunter braucht es aber Geduld. Fast jeder Mensch macht irgendwann im Leben seine Erfahrungen mit unreiner Haut, mit Pickeln und Pusteln. Meistens in den Jugendjahren, 85 Prozent der Jugendlichen machen eine leichte bis mittelschwere Akne durch. Aber nicht immer verschwindet die Hauterkrankung im Erwachsenenalter, auch über 25 ist Akne keine Seltenheit. Sie gehört sogar zu den häufigsten krankhaften Hautveränderungen überhaupt. Der Ursprung von Akne ist in allen Lebensphasen derselbe: Er liegt in einer Fehlfunktion der Talgdrüsen. Die Störungen treten in der Pubertät nur gehäuft auf, weil im jugendlichen Körper ein hormoneller Umbruch stattfindet. Und die Hormone sind unter anderem für die Regulation der Drüsentätigkeit zuständig. Meist produzieren die Talgdrüsen zu viel Talg, dies führt zu einer Verstopfung des Drüsenausgangs. Das beschleunigte Wachstum von Hornzellen begünstigt diesen Prozess. Verhornungen und Talg bilden am Drüsenausgang einen Pfropfen, es entsteht ein Mitesser. Noch spricht man nicht von Akne. Sammeln sich in dem Mitesser nun aber Bakterien an, kommt es zur Entzündung, und rasch entstehen schmerzhafte gerötete und oft mit Eiter gefüllte Pickel. Die Entzündung kann leicht auf benachbartes gesundes Gewebe übergreifen. Ab einem bestimmten Verbreitungsgrad wird für dieses Krankheitsbild der Sammelbegriff «Akne» verwendet. Am meisten betroffen sind die talgdrüsenreichen Hautareale Gesicht, Schulterpartie, Brust und Rücken.

aknegeplagte Haut.

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Akne – was tun? Da bei der Entstehung von Akne verschiedene Faktoren mitwirken, gibt es nicht die eine Therapie. Ein guter Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Behandlung ist bestimmt die Beratung durch eine Fachperson, schon nur, um Gewissheit zu haben. Akne zu diagnostizieren, ist nämlich gar nicht so einfach; Allergien und Hautausschläge können zum Teil ähnliche Merkmale zeigen. Das weiss Marina Gysi, Geschäftsführerin der Impuls Drogerie Fischer GmbH in Belp, aus ihrem Beratungsalltag: «Neben den äusseren Merkmalen ist für uns das Gespräch mit dem Kunden aufschlussreich. Braucht er beispielsweise seit Kurzem ein neues Waschmittel? Das könnte auf eine allergische Reaktion hindeuten. Oder hat er noch andere körperliche Symptome? Die Haut bildet vieles ab, was an anderen Stellen in unserem Körper nicht rund läuft.» Mindestens auf diesen drei Ebenen kann das Problem Akne laut Marina Gysi angepackt werden: 1. Reinigen und Pflegen der betroffenen Hautstellen. 2. Unterstützen der Heilung, indem Körper und Seele in Balance gebracht werden. 3. Ärztliche Behandlung und entsprechende Medikamente.

Keine aggressiven Reinigungsprodukte Akne entsteht nicht wegen mangelhafter Hygiene. Dennoch ist eine saubere Haut Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Es empfiehlt sich die allmorgendliche und -abendliche Anwendung eines Reinigungsgels. Dieses reinigt die Haut schonend und entfernt überflüssigen Talg und abgestorbene Hautschüppchen. Aggressive Seifen sind nicht geeignet, da sie die Haut zusätzlich irritieren können. Auf die Reinigung folgt ein erfrischendes Gesichtswasser, das die Haut aufnahmefähig macht für Pflegeprodukte. Drogistin Marina Gysi warnt auch hier vor zu aggres-

siven Produkten: Diese können die Haut reizen und austrocknen, worauf die Talgdrüsen mit einer erneuten Überproduktion reagieren. Für die eigentliche Pflege wird ein Serumkonzentrat aufgetragen. Es ist reich an Wirkstoffen, die die Talgdrüsen beruhigen und ihre Aktivität regulieren. Gleichzeitig liefert das Serum der Haut Feuchtigkeit. Fettende Cremen sollten zu dem Zweck auf keinen Fall verwendet werden, da sie die Poren verstopfen. Für Hautreinigung und -pflege finden Sie in der Drogerie Produktlinien, die eigens für Akneerkrankungen bei Erwachsenen entwickelt wurden.

Nicht nur der Körper, auch die Seele will im Gleichgewicht sein. «Wir betrachten die Haut als Spiegel der Seele. Stress beispielsweise kann das Hautbild erheblich beeinflussen», erörtert Marina Gysi. Spagyrische Essenzen und individuelle Zusammenstellungen von Schüssler-Salzen kommen in der Drogerie Fischer zum Einsatz, um bei Akne die Heilung von innen zu unterstützen. Wichtigster Erfolgsfaktor dabei: ein offenes und ausführliches Gespräch mit dem Kunden. Je genauer die Seelenlage bekannt ist, desto gezielter können die Heilmittel eingesetzt werden.

Gefragt ist Ausdauer Körper und Seele im Gleichgewicht Akne ist vererbbar. Haben beide Elternteile eine Akne durchgemacht, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass auch ihre Kinder daran erkranken, bis zu 60 Prozent. Daneben begünstigen hormonelle Veränderungen im Körper die Hautkrankheit, beispielsweise in der Pubertät oder in den Wechseljahren. Diese beiden Faktoren lassen sich also kaum beeinflussen. Manche andere aber schon, ist Drogistin Marina Gysi überzeugt. Der Ernährung misst die Geschäftsführerin der Impuls Drogerie Fischer GmbH in Belp eine grosse Bedeutung zu: «Wer sich gesund ernährt, tut seinem Körper Gutes, und das wirkt sich wiederum positiv auf die Haut aus. Ballaststoffe sorgen beispielsweise für eine gut funktionierende Verdauung, und genügend Flüssigkeit hilft Giftstoffe aus dem Körper auszuschwemmen.» Arbeitet ein Organ nicht mehr einwandfrei, beispielsweise wegen unausgewogenem Essen, springt unsere Haut ein: Als grösstes menschliches Organ übernimmt sie den Abtransport der Gifte, und das ist eine Belastung, die ihre Spuren hinterlassen kann. Dass hingegen Senf oder Schokolade für picklige Haut verantwortlich sein sollen, wie es der Volksmund behauptet, davon hält die diplomierte Drogistin HF wenig; ein Zusammenhang ist wissenschaftlich nicht belegt.

Akne kann schwerwiegende Auswirkungen haben. Bei mangelnder Behandlung bleiben unschöne Narben zurück, für viele Betroffene eine dauerhafte psychische Belastung. Um dem vorzubeugen, rät Marina Gysi bei grossflächiger, starker Akne zum Besuch beim Hautarzt. Mit Medikamenten, welche die Pickel austrocknen, lässt sich der Hautkrankheit meist Herr werden. Allerdings nicht immer ohne Nebenwirkungen – und nicht von heute auf morgen. Zwei, drei Monate kann es schon dauern, bis sichtbare Erfolge eintreffen, sagt Marina Gysi. Für Ungeduldige deshalb auch noch ein letzter Tipp: Pickel nie ausdrücken. Das begünstigt die Verbreitung von Bakterien, und das Unglück nimmt seinen Lauf. Text: Lukas Fuhrer Fotos: Corinne Futterlieb / fotolia.com

Mehr Wissen: vitagate.ch/de/heilen/akne/ fakten Wer unter Akne leidet, sollte das Augenmerk unbedingt auch auf die Ernährung lenken. vitagate.ch – Jeden Tag einen Klick gesünder!

Ein Film über die Vorurteile, mit denen Erwachsene mit Akne zu kämpfen haben. Und: Augenmerk auf die Ernährung lenken. Scannen Sie den QR-Code mit einem QR-Reader oder die gesamte Seite mit der Applikation «Kooaba Shortcut».


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Kurz und gesund Das «Eidgenössische» steht vor der Tür Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest ist das grösste wiederkehrende Sportereignis und auch eines der grössten Volksfeste der Schweiz. Es findet alle drei Jahre an einem anderen Ort statt. Nach Frauenfeld im Jahr 2010 wird das nächste «Eidgenössische» vom 30. August bis zum 1. September 2013 in Burgdorf im Emmental durchgeführt. Es werden mehr als 250 000 Besucherinnen und Besucher erwartet, und rund 50 000 Menschen werden die Geschehnisse rund um die Sportarten Schwingen, Hornussen und Steinstossen jeweils an beiden Wettkampftagen live vor Ort in der Emmental-Arena, dem grössten Stadion der Schweiz, und bei den weiteren Wettkampfstätten verfolgen. www.burgdorf2013.ch

Hilfreiche SchnullerÜbertragung

Viele Weichmacher im Essen

Eltern, die den Nuggi zum Reinigen in den Mund nehmen, reduzieren das Allergieund Asthmarisiko ihres Babys. Das zeigt eine Studie mit über hundert Babys in Göteborg. Die Forscher vermuten, dass sich das kindliche Immunsystem so besser an die natürliche Mundflora anpasst. Keine Gefahr droht hingegen durch Ansteckung mit Erkältungs- und KariesErregern.

Über Lebensmittel nehmen wir ständig geringe Mengen Weichmacher auf. Wie viel und aus welchen Quellen, hat eine Studie des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) jetzt ermittelt. Das Ergebnis: Bei den meisten Menschen liegt die Belastung mit dem Weichmacher DEHP unter der tolerierbaren Aufnahmemenge. Bei immerhin einem Prozent aber wird dieser Grenzwert überschritten, berichten die Forscher. Die Betroffenen kaufen und essen besonders viele fetthaltige Saucen und Fertiggerichte, die hohe Konzentrationen von Weichmachern enthalten.

www.medpagetoday.com

www.scinexx.de

www.pixelio.de

Warzen?

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Vereist Warzen – mit nur einer Anwendung Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Mepha Pharma AG

Die mit dem Regenbogen

Hilft buntes Gemüse gegen Parkinson?

www.pixelio.de

Parkinson gehört zu den seltenen Krankheiten, gegen die Rauchen schützen kann. Der schützende Stoff, Nikotin, könnte in kleinen Mengen auch in Paprika, Peperoni, Tomaten und anderen mit der Tabakpflanze verwandten Gewächsen enthalten sein. Denn US-Forscher haben gefunden, dass Konsumenten der erwähnten Gemüse tatsächlich weniger an Parkinson erkranken. Statt Nikotin könnte auch eine nikotinähnliche, aber weniger giftige Substanz für den Schutz verantwortlich sein.

Stress lässt Cholesterin ansteigen Wer am Arbeitsplatz unter Stress steht, hat oft einen zu hohen Cholesterinspiegel und eine Häufung von anderen Faktoren, die eine Verstopfung von Arterien begünstigen. Das zeigt eine Studie mit neunzigtausend spanischen Arbeitern. Der Zusammenhang könnte erklären, warum Stress gefährlich ist für das Herz. www.upi.com/Health–News

Lernstörungen wegen Erkältung?

www.pixelio.de

Wer sich vor Handystrahlen und Elektrosmog fürchtet, kann Kopfschmerzen, beklemmende Gefühle und Kribbeln an Armen und Beinen bekommen, ohne dass Strahlung überhaupt da ist. Das zeigt ein Experiment an der Universität Mainz: 147 Personen wurden einem Scheinsignal ohne Strahlung ausgesetzt. Danach klagten 80 über Beschwerden.

Eine scheinbar harmlose Erkältung bei Säuglingen und Kleinkindern könnte schuld sein an späteren Lernstörungen der Kinder. Denn das auslösende Virus gelangt auch in das Gehirn und kann dort kognitive Defizite auslösen, wie Versuche mit Ratten und Mäusen jetzt nahelegen. Es sei daher dringend notwendig, effektive und sichere Impfstoffe gegen dieses Virus zu entwickeln, warnen chilenische Forscher.

www.stern.de/gesundheit

www.scinexx.de

www.upi.com/Health–News

Kribbelnde Angst

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20 _ PUBLIREPORTAGE

Wasser ist der beste Durstlöscher Wasser trinken ist gesund. Diese Tatsache ist vielen bekannt, und der Genuss von Wasser als Alltagsgetränk ist in der Schweiz weitverbreitet – nicht aber bei Kindern und Jugendlichen. Sie greifen ebenso oft zu Süssgetränken, Fruchtsäften und Energydrinks – mit negativen Folgen für das Körpergewicht und die Gesundheit. Der Süssgetränkekonsum steigt bei Kindern ab 9 Jahren stetig an, und mit zunehmendem Alter trinken Jugendliche immer mehr Süssgetränke. Besonders beunruhigend ist der Konsum von gezuckerten Energydrinks: Solche Getränke enthalten je nach Grösse bis zu zwölf Würfelzucker – mehr noch als eine Cola.

Versteckter Zucker in Süssgetränken schadet Zur Kategorie der Süssgetränke gehören nicht nur Limonaden und Eistee, sondern auch Sirup, Fruchtsäfte und Fruchtnektar, Energydrinks sowie gezuckerte Milchmix- und Schokogetränke. Obwohl Light- und Zero-Getränke keinen Zucker enthalten, werden sie ebenfalls zu den Süssgetränken gezählt; Konsumentinnen und Konsumenten gewöhnen sich an den süssen Geschmack, was eine Vorliebe für Gezuckertes fördert. Süssgetränke sind wenig sättigend, enthalten jedoch gleichzeitig eine grosse Menge an Kalorien. Ein Liter Cola beispielsweise enthält rund 25 Würfelzucker. Übermässiger Konsum solcher Süssgetränke kombiniert mit wenig Bewegung und unausgewogener Ernährung führt zu Übergewicht und macht den Menschen krank.

Zunehmender Konsum bei Jugendlichen Gesundheitsförderung Schweiz hat die Wechselwirkung von Getränken und Körpergewicht bei Kindern und Jugendlichen genauer beobachtet. Dabei wird klar, dass

Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren viel Wasser oder ungesüssten Tee trinken und nur ganz selten Fruchtsäfte. Jugendliche hingegen trinken nebst Wasser immer öfter auch Süssgetränke – und zwar meist ausser Haus und nicht zu den Hauptmahlzeiten.

«Trink Wasser» Im vergangenen Jahr lancierte Gesundheitsförderung Schweiz einen über vier Jahre angelegten Themenschwerpunkt «Trink Wasser». Das Ziel ist es, die Schweizer Bevölkerung – insbesondere Kinder und Jugendliche – dafür zu sensibilisieren, dass Wasser trinken die kostengünstige, energiefreie und gesunde Alternative zum Konsum von Süssgetränken darstellt. Wasser soll zu einer attraktiven Marke werden und damit einen wichtigen Beitrag für ein gesundes Körpergewicht leisten – ein zentrales Anliegen von Gesundheitsförderung Schweiz. Erwachsene Menschen brauchen ca. 1 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Bei Kindern ist

es je nach Alter weniger. Für alle gilt, dass Wasser das Getränk erster Wahl sein sollte. Als kalorienfreies Nahrungsmittel leistet es einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden Körpergewicht. Mehr Informationen dazu unter: www.gesundheitsfoerderung.ch/wasser

Eine Aktion von:

Gesundheitsförderung Schweiz... ...ist eine Stiftung, die von Kantonen und Versicherern getragen wird. Mit gesetzlichem Auftrag initiiert, koordiniert und evaluiert sie Massnahmen zur Förderung der Gesundheit (Krankenversicherungsgesetz, Art. 19). Die Stiftung unterliegt der Kontrolle des Bundes. Oberstes Entscheidungsorgan ist der Stiftungsrat. Die Geschäftsstelle besteht aus Büros in Bern und Lausanne. Jede Person in der Schweiz leistet einen jährlichen Beitrag von Fr. 2.40 zugunsten von Gesundheitsförderung Schweiz, der von den Krankenversicherern eingezogen wird. www.gesundheitsfoerderung.ch


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GETRÄNKE

Hahnenburger mit Extras Endlich Sommer, endlich Hitze! Jetzt heisst es kräftig trinken. Hahnenburger ist ein gesunder Durstlöscher, doch auf Dauer langweilig. Da hilft nur eins: Das Wasser mit Früchten selber aufpeppen. Erfrischt – und ist im Handumdrehen gemacht. Wir haben in der Schweiz das sauberste Trinkwasser der Welt – und trinken es trotzdem kaum. Dafür sind wir Europameister im Eisteetrinken. Kein Land in Europa hat einen so hohen Verbrauch industriell hergestellten Eistees wie die Eidgenossen. Das Forschungsinstitut Canadean errechnete einen Pro-Kopf-Konsum von 28,5 Litern pro Jahr. Das ist mehr als doppelt so viel wie die zweitplatzierten Österreicher trinken. Dafür nehmen unsere östlichen Nachbarn mehr Fruchtsäfte zu sich. Fast 37,5 Liter sind es, während es die Schweizer und US-Amerikaner auf 30 Liter bringen. Weltmeister beim Fruchtsafttrinken sind mit 40,5 Litern die Deutschen. Weiter

genehmigen sich die Schweizer jährlich: 37 Liter Wein, 57 Liter Bier, 80 Liter Softdrinks (ohne Eistee). Sie trinken circa 69 Kilogramm Milch und schlürfen rund 160 Tassen Tee. Aber mit 111 Litern weitaus meisten kippen sie Mineralwasser in sich hinein. Das ist zwar gesund und tönt nach einer ganzen Menge, doch hat eine schweizerische Gesundheitsbefragung unter anderem herausgefunden, dass jeder Fünfundzwanzigste weniger als einen Liter (alkoholfreie) Flüssigkeit pro Tag trinkt. Oft müssen Erwachsene sich zwingen oder schaffen es nicht, sich die täglich empfohlene Menge von 1,5 bis 2 Liter einzuverleiben. Und dies ist gerade im

Sommer wichtig, wenn man schwitzt. Mineralwasser führt dem Körper durchs Schwitzen verlorene Mineralien wieder zu. Aber auch Hahnenwasser ist ein guter Durstlöscher. Bei sommerlichen Temperaturen kann dem Wasser eine Prise Salz zugegeben werden, um den Salzverlust auszugleichen. Doch auf Dauer wird es langweilig, immer nur geschmackloses Wasser hinunterzustürzen. Wer keine teuren, auf Geschmack getrimmten Lifestyle-Wässerchen kaufen will, kann das Wasser selber aufpeppen. Es ist ganz einfach und geht zum Beispiel so: Zitronen- oder Orangensaft-Spritzer und -Schnitze, Pfefferminzblätter oder Zitronenmelisse

Ein paar Beeren und Kräuter ins Hahnenwasser geben – und schon sieht es nach einem erfrischenden Sommerdrink aus.

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REZEPTE

Wasser mit Früchten aufpeppen Erdbeer-Ingwer Für circa 1,5 Liter werden 5 Bio-Erdbeeren gewaschen, geputzt und in feine Scheiben geschnitten. Ein kleines Stück Ingwer schälen und ebenso in feine Scheiben schneiden. Einen grossen Stiel frische Minze waschen und alles zusammen in eine Karaffe geben. Mit kaltem Wasser aufgiessen und mindestens 10 Minuten ziehen lassen.

Himbeer-Zitronenmelisse Eine Handvoll Himbeeren vorsichtig abspülen, 2 Stängel frische Zitronenmelisse waschen und in eine hübsche Flasche mit weitem Hals geben. Mit Eiswürfeln und frischem Leitungswasser füllen und nach einer Stunde geniessen.

NektarinenBasilikum zugeben. Eiswürfel dazu, und fertig ist das erfrischende Getränk. Es gibt aber noch weitaus kreativere Varianten. Mit etwas Fantasie sind im Handumdrehen leckere Geschmackssorten selbst zubereitet (siehe Rezepte). Einfach mutig ausprobieren – die Geschmacksknospen wirds freuen. Auch Eistee selber produzieren ist keine Hexerei. Ob prickelnd mit kohlesäurehaltigem Mineralwasser oder still: Eisgekühlt ist er der Sommerhit. Für die Zubereitung eignen sich Grün-, Früchte- und Schwarztees. Gute Idee: Eiswürfel aus Orangen-, Ananas- oder Multivitaminsaft geben dem Tee einen fruchtigen Kick. Das Geheimnis der Zubereitung: Der frisch zubereitete, starke Schwarztee muss sofort mit Eiswürfeln heruntergekühlt werden. Nur so behält er Farbe und Aroma. Grüntee oder Früchtetee kann man dagegen einfach abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. Für alle Sorten gilt: Eisgekühlt mit Eiswürfeln oder Crushed Ice erfrischen die Tees am meisten. Seien Sie deshalb vorbereitet, und lagern Sie in durstigen Zeiten jede Menge Eiswürfel im Kühlfach! Text: Claudia Merki / Fotos: Flavia Trachsel

Eine Nektarine abspülen, entsteinen und in feine Schnitze schneiden. Basilikum (2–3 Stiele) waschen und Blätter abzupfen. Zusammen mit kaltem Wasser in einen Krug geben und ziehen lassen.

Selbst gemachter Eistee

Der Hitzekiller ohne Zucker – das Grundrezept: Für circa 1 Liter Tee: 6 TL loser Schwarztee, 500 ml kochendes Wasser, 3–5 Minuten ziehen lassen, dann in einen Krug mit viel Eiswürfeln abseihen und verrühren, bis das Eis geschmolzen ist. Nach Belieben süssen. Zum Servieren den kalten Tee auf Eiswürfel giessen und einen erfrischenden Schnitz Orange oder Zitrone dazugeben. Versuchen Sie es auch einmal mit eisgekühltem Hagebuttentee, grünem Tee mit Limettensaft, Ingwer und Zitrone oder Früchtetee mit Erdbeeren. Für die schnelle Erfrischung tuns auch Teebeutel. Zur Abwechslung macht eine leichte Zitronenlimonade oder ein Gingerale aus dem Tee ein zischendes Erfrischungsgetränk.

Tees zum kalt Aufgiessen Welche Sorten Genusstees eignen sich? Andres Clerici, Drogerie Haas mit Teeshop, Frauenfeld: Ich empfehle Früchtetees, die nur wenig Zitrusfrüchte enthalten, dafür mehr Beeren, Äpfel oder Karkade. Eignen tut sich auch Honeybush, der geschmacklich dem Rooibush-Tee nahe kommt, aber süsslicher ist. Und dann natürlich Schwarztee, die klassische Eisteesorte, die auch koffeinfrei erhältlich ist. Was schmeckt besser – offener Tee oder Tee im Beutel? Offener Tee ist natürlich aromatischer als Beuteltee. Offenen Tee kann man einfach selber in einen speziellen Beutel aus Filterpapier füllen, mit einem Befestigungsclip versehen, ins Wasser legen und rund eine Stunde ziehen lassen. Diese Beutel sind in der Drogerie erhältlich. Entfalten kalt aufgegossene Tees ein ebenso kräftiges Aroma wie heiss zubereitete? Liebhaber kräftiger Aromen favorisieren den klassisch aufgegossenen Tee. Aber ein leichter, sommerfrischer Teegenuss gelingt – mit ein wenig Pröbeln – durchaus auch mit kalt aufgegossenen Tees. Gewisse Früchtetees werden dadurch im Aroma nicht allzu kräftig und schmecken deshalb fast noch besser. Ihr persönlicher Tipp für die perfekte kalte Teezubereitung? Für eine kalte Zubereitung die doppelte Teemenge nehmen. Oder – auch gut – ein heiss aufgegossenes Konzentrat aus 250 ml Wasser und 4 EL Schwarztee zubereiten. Zehn Minuten ziehen lassen. Das ergibt ein herrliches Eisteekonzentrat zum Verdünnen. Hahnen- oder Mineralwasser, Zucker, Zitronensaft und frische Minzenblätter zugeben – umrühren und geniessen!


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Der Urologe Dr. med. Andrea Futterlieb hat schon viele Patienten mit der Diagnose Prostatakrebs begleitet – zumeist in ein Leben mit erstaunlich hoher Qualität.

Doch, es gibt ein Leben «danach»

PROSTATAKREBS

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Pro Jahr erkranken in der Schweiz daran etwa 5600 Männer. Doch es gibt gute Therapiemöglichkeiten, und das «Leben danach» ist besser als sein Ruf. Prostatakrebs ist ein häufiges Thema – sowohl in den Medien wie auch im privaten Bereich. Doch wie kommt es eigentlich zur Diagnose? «Festgestellt, ob Prostatakrebs vorliegt, wird über den PSA-Bluttest sowie eine Tastuntersuchung via Enddarm», erklärt Urologe Dr. med. Andrea Futterlieb. PSA bedeutet prostataspezifisches Antigen und ist ein Eiweiss, das ausschliesslich in der Prostata gebildet wird. Es ist im Blut nachweisbar. Übersteigt der PSA-Wert eine gewisse Grenze, kann dies auf einen möglichen Tumor hinweisen. Weisen die Ergebnisse des Bluttests oder die DRU (digital rekta-

le Untersuchung) der Prostata auf einen Tumor hin, kann durch eine Gewebeprobe (Biopsie) festgestellt werden, ob es sich um eine gut- oder bösartige Wucherung handelt und wie aggressiv die Krebsart ist.

Nicht immer wird operiert Doch auch wenn die Diagnose Prostatakrebs feststeht, muss nicht immer sofort eine Therapie folgen. «Nicht jeder Tumor muss operiert werden. So kommt bei Tumoren mit tiefem Aggressionspotenzial die ‹Active Surveillance› zum Zuge», erklärt der Urologe Andrea Futterlieb. Diese Patienten lassen sich in regelmässigen Ab-

ständen untersuchen, sodass bei einer allfälligen Verschlechterung des Zustandes sofort eine Therapie eingeleitet werden kann. Dies erspart den Betroffenen – zumindest eine gewisse Zeit – die Nebenwirkungen von Therapien. Doch ist es nicht für jeden Patienten einfach, damit umzugehen, dass «nichts» gegen seine Tumorerkrankung unternommen wird.

Die Qual der Therapiewahl Ist die Aggressivität des Krebses hoch, steht der Patient vor einer nicht immer ganz einfachen Entscheidung: Operation oder Bestrahlung? «Die Operation ist die

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weltweit am häufigsten gewählte Therapieform mit heilender Absicht», weiss Andrea Futterlieb. Grundsätzlich wird heute angestrebt, die Nerven, die für die Erektion verantwortlich sind, zu schonen. Es komme jedoch sehr auf das Tumorstadium an, ob nervenschonend operiert werden könne. «Es ist immer ein Abwägen zwischen möglichst die Nerven schonen und radikal alle Tumorzellen entfernen», erklärt der erfahrene Operateur. Nur wenn die Nerven möglichst geschont werden können, ist die Chance auf das Erhalten der Potenz nach der Operation intakt. «Doch gerade was die Potenz angeht, ist immer die Frage: Wie stand es vor der Krankheit und Operation um die Erektionsfähigkeit? Bei vielen Männern war diese altersbedingt bereits stark reduziert oder nicht mehr gegeben», gibt Andrea Futterlieb zu bedenken. Grundsätzlich führen Prostatakrebs-Operationen, die an guten Zentren – also an Zentren, die möglichst viele solche Eingriffe durchführen – durchgeführt werden, zu guten Resultaten. Insbesondere auch, was die Lebensqualität nach der Heilung angeht. «Der Eingriff weist heute ein geringfügiges Komplikationsrisiko auf», sagt Andrea Futterlieb. Beispielsweise sind mehr als 80 Prozent der operierten Männer voll kontinent, das heisst, sie brauchen keinerlei Einlagen zu tragen. Die restlichen fast 20 Prozent tragen eine Sicherheitseinlage pro

24 Stunden. «Die Zahl der vollständig Inkontinenten liegt im Promillebereich», erklärt Futterlieb. Und fügt an, dass hierbei durch die Medien teilweise ein Bild von verstümmelten, inkontinenten Männern vermittelt werde. Dies stimme mit seinen Erfahrungen und seinem Praxisalltag nicht überein.

Strahlentherapie ohne Plan B Trotzdem besteht neben der Operation auch die Möglichkeit einer Strahlentherapie. «Viele Patienten haben in Bezug auf diese Therapieform Bedenken, weil der Krebs durch die Strahlen nur begrenzt und nicht entfernt wird. Es ist für viele psychologisch wichtig, dass der Krebs weg ist – und das bietet nur die Operation», erzählt Andrea Futterlieb. Die Rückfallquote sei bei beiden Therapieformen etwa gleich hoch. Aber: «Bei einem Rückfall nach einer Operation kann die Strahlentherapie als Plan B zum Einsatz kommen. Umgekehrt ist dies nicht möglich», gibt der Urologe zu bedenken. Die Wahl der Therapie liegt letztendlich beim Patienten, und er fügt an: «Wobei wir Urologen den Betroffenen gerne beratend zur Seite stehen.»

Ganz schön viel Lebensqualität «Die Lebensqualität von operierten Patienten ist hoch, wir haben keinen einzigen

voll inkontinenten Patienten in unserem Team an der Klinik», erzählt Futterlieb aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung. Auch bei Männern, bei denen es zu einer erektilen Dysfunktion komme, stelle er immer wieder fest, dass diese recht gut damit leben können. «Dies hat auch damit zu tun, dass die betroffenen Männer meistens schon ein gewisses Alter erreicht haben», erklärt sich der Urologe diesen Umstand. Und Paare, bei denen die Erotik bis ins hohe Alter wichtig und erhalten bleibt, seien zumeist in der Lage, ihre sexuellen Praktiken auf nicht penetrative zu verlagern. «Der Leidensdruck ist meiner Erfahrung nach bei fast allen Männern gering», ist Futterlieb überzeugt. «Ich frage bei den Patienten immer nach, ob und wie sie mit diesem Umstand umgehen können.» Es gebe zudem auch mehrere Möglichkeiten, eine Erektion künstlich herbeizuführen. Diese werden aber eher selten in Anspruch genommen. Viel eher suchen Paare neue Wege für ihr Liebesleben. Text: Ann Kugler / Fotos: Corinne Futterlieb

Broschüren der Krebsliga liefern wichtige Informationen rund um das Thema Früherkennung von Prostatakrebs und Leben mit Prostatakrebs. Sie stehen als Gratisdownloads zur Verfügung oder können gratis bestellt werden. Shortcut-App installieren und die Seite fotografieren.

Was tun bei ersten Anzeichen?

Dr. med. Andrea Futterlieb ist es sehr wichtig, dass der Patient mit dem Arzt zusammenarbeitet.

Wer unter leichten Prostatabeschwerden leidet (mühsames Wasserlassen und häufiger Harndrang), kann mit Pflanzenpräparaten, sogenannten Phytotherapeutika, die Symptome lindern oder die ärztliche Therapie unterstützen. Die therapeutische Wirkung beruht hauptsächlich auf einem antihormonellen und entzündungshemmenden Effekt. Sägepalmenextrakte, Kürbiskerne und Brennnesselwurzel-Extrakte sind bekannt für ihre Wirksamkeit. Ihr Drogist weiss Bescheid und wird Sie gerne beraten.


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Erfülltes Sexleben ist weiterhin möglich INTERVIEW

Der 72-jährige pensionierte Oberwerkführer ist Patient von Dr. med. Andrea Futterlieb. Er erzählt, wie er mit der Diagnose Prostatakrebs umgegangen ist und wie es jetzt um seine Lebensqualität steht. Wie wurde bei Ihnen entdeckt, dass Sie an Prostatakrebs erkrankt sind? Wann war das? Eine Erhöhung des PSA-Wertes wurde beim Hausarzt anlässlich einer Routinekontrolle bereits im April 2009 festgestellt. Nach mehreren Abklärungen konnte die Diagnose nach wiederholten Gewebeentnahmen im April 2012 gestellt werden. Wie sind Sie damals mit der Diagnose umgegangen? Zunächst bin ich erschrocken. Davor waren meine zwei Töchter an Brustkrebs erkrankt. Ich habe mir Vorwürfe gemacht, dass ich unter Umständen der «Krebslieferant» meiner Töchter gewesen sein könnte. Für welche Therapie haben Sie sich entschieden und warum? Ich wurde durch meinen Urologen ausführlich beraten. Die Entscheidung für die Operation fiel wegen der höheren therapeutischen Sicherheit in der Beseitigung des Krebses. Dazu hatte ich auch Angst vor allfälligen Nebenwirkungen einer Radiotherapie. In der Entscheidungsfindung hat mich meine Frau entscheidend unterstützt.

Sind Sie mit dem Resultat zufrieden, respektive wie steht es heute um Ihre Lebensqualität? Wie geht es Ihnen heute? Ich bin sehr zufrieden, obwohl ich durch den Eingriff die Fähigkeit zur Erektion verloren habe. Unmittelbar nach Entlassung aus dem Spital bestand noch ein Urinverlust, der sich mit entsprechenden Übungen vollständig zurückgebildet hat. Heute trage ich keine Einlage. In diesem Zusammenhang schätze ich die eigene Einstellung des Patienten als wichtig ein.

Krankheit war definitiv grösser. Hier spielte auch meine Erfahrung mit meinen an Krebs erkrankten Töchtern eine Rolle. Ich war bereit, im Hinblick auf eine Heilung auch Opfer zu bringen. Wie wichtig war Ihnen während dieses ganzen Prozesses die Beratung durch Dr. med. Andrea Futterlieb? Seine Betreuung war sehr wichtig. Mir ist besonders entgegengekommen, dass er die Erfahrung hat, auch «heikle» Themen zu besprechen.

Wie steht es um die Potenz, respektive ist es für Sie weiterhin möglich, ein erfülltes Sexualleben zu führen? Bei sexueller Erregung wird der Schwellkörper grösser, die Steifigkeit genügt aber nicht zum Eindringen. Ein erfülltes Sexualleben ist für meine Ehefrau und mich trotzdem weiterhin möglich. Dies auch dank dem positiven Einfluss meiner Partnerin.

Was hat Ihnen in dieser vermutlich streckenweise schweren Zeit am meisten Halt und Mut gegeben? Die wichtigste Stütze während dieser Zeit war meine Ehefrau. Was würden Sie anderen Betroffenen gerne mit auf den Weg geben? Andere Betroffene würde ich aufmuntern, sich der neuen Situation und auch der allfällig notwendigen Therapie zu stellen.

Welchen Stellenwert hatten diese beiden häufigsten Nebenerscheinungen (Inkontinenz, Impotenz) bei der Wahl der Therapie von Prostatakrebs? Die Angst vor den Auswirkungen der

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Interview: Dr. med. Andrea Futterlieb Redaktion: Ann Kugler

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LIEBESGESCHICHTEN

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Die Liebe fürs ganze Leben ist selten und nicht allen Menschen vergönnt. Redaktion: Ann Kugler Drei Leserinnen erzählen, wie sie ihren Traummann gefunden haben.

brene Kohle kann n ei k , er u Fe n «Kei iebe, ie heimliche L nen so heiss w d nichts weiss!» von der nieman schichte an-

ebesge ten hat meine Li sMit diesen Wor bsches Neujahr hü s, ne kam ein klei be en h bs Ic A : en ne ng oh fa ge Spruch, jedoch em ig n ob vo it , m kärtchen usste» sofort ne Mutter «w hl der. Nanu, mei rsöhne dies wo ge ie w Wunschsch b al sh de be ha d welchem ihrer h gar nicht un ic e a ht D oc t. m nk en wäre. D ung gesche iter keine Beacht ne we ei en m ch n rt de r Kä fü m de Mann, anderer junger ten. war jedoch ein innen schwärm nd eu Fr re ih d un r te Kirr es re hw se Sc ältere enkunft un er n Jugendzusamm ste «D . ch en nä hr r fa de i ge Be m Motorrad an de it m re er de es an di che kam Trudy und schelten Heidi, r tu , de t» zu m h m ic ko i tte Rued , doch ha uch mir gefiel er Prüe di n er nd so voller Freude.A , pf e Männer im Ko war. Zeit nicht jung ll «am Büffeln» vo h ic r fü wo n, sti gi ro D s al fung

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Eine wahre Liebesgeschichte mit Unterbrechung Wir waren jung und verliebt, fuhren Velo, gingen bei Vollmond schwimmen, freuten uns immer auf das Wiedersehen – das Glück des Verliebtseins dauerte nur einen schönen Sommer lang – der junge Mann ging zum Studium in eine andere Stadt. Dort gab es auch hübsche Mädchen – wir verloren uns, ich habe sehr gelitten. Es vergingen viele Jahre, beide hatten schon grosse Kinder.

Dann, nach etwa 30 Jahren bei einem Klassentreffen, sprang der Funke erneut über. Ganz einfach war alles nicht. Nach Hochs und Tiefs und viel Herzklopfen haben wir endlich geheiratet. Und eine echte Liebesgeschichte mit Romantik und Glück und Happy End ist in Erfüllung gegangen. Mein Mann ist leider vor vier Jahren verstorben. Frau S. aus Bassersdorf

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9 nach dir…»

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Einen Man n ohne Alt lasten woll Single wie te ich. Er ich. Noch war nie verheira er aussehen tet. Jung so . So wie ich llte . Jünger als ta sieht noch tsächlich. E heute kaum r wie 38 aus. füllt er. Lie Auch das er b und zärtli ch sollte er sein ohne Wort . Mich auch e verstehen . Auch das welche er p pi xelio.de Eigenschaft roblemlos er en, füllen kann Das Herzklo te Mal getro . pfen war gro ffen haben . ss, bevor w Wie wird e teressierte ir uns das er r wohl auss 36-jährige sehen? Der Mann, wel Mail mitget einfühlsam chem ich b eilt habe. Ja e, e in re it s mein ganze , ich gebe die den Tra es zu. Auch s Leben pe um ma n n ü r ic h b er eine Inte gehöre zu d Da war nu rnetplattfo enjenigen, n dieser lau rm gefund warme Frü lotour. Ich en hat. hlingstag. stellte mir Bestens ge einen gross Vor mir st eignet für en, schlan and dann eine Veken, feinfü ei n Mann, etw dunklen H hligen Ma as kleiner aaren, bleic nn vor. als gross g hem Gesic zen Hosen. ewachsen, ht, schwarz Obwohl ic mit em T-Shirt h Fotos erh in der Reali und beigen alten hatte tät irgendw , k , urw a r ie d ie nicht dieje ausgemalt Gesamters nige, welch hatte. cheinung e ic h Am liebsten mir in mei nem Kopf wäre ich gl eich wieder heit verbot umgekehrt mir, dass ic . Doch mei h dieses Dat mit diesem ne Wohlerz e einfach so Mann ja b ogenabbrach. Z er ei ts ein paar gehabt, un udem hatte d fühlte ich Stunden se ich , dass ich ih hr gute Tel ich mich in efongesprä n damit seh mein Schic ch r e v er k le sa tz mich wohl l, und wir b en würde. A in seiner G egannen un lso fügte egenwart. E se re was nicht v Velotour. Ic r hörte mir erstand. Ich h fühlte zu. Er fragte begann, die Die Minute nach, wenn se n Mann plö n, ja Stund er eten verstrich tzlich attra der alleine ktiv zu find en wie im F in meiner ei en. lug, und als nsamen Wo SMS und ei ich zu Hause hnung war, ne Reaktio w iewartete ich n, wie er da Er schien w gespannt au s Date emp ie ich eben f eine funden hat falls Gefall deten uns te. en gehabt zwei Tage zu haben, später zum einsamen u nd wir vera M in Sonntage igolfspielen bremehr. Die . Von da a sammen ve h n gab es kei a b e n wir seit rbracht. Vo ne unserem D r Kurzem si sen die Zei ate immer nd wir zusa t, die wir zu zu mmengezo sammen ve gen und ge rbringen, in niesvollen Züg en. Frau D. au

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Liebesgeschichten von Lesern im «Drogistenstern» In unserer Mai-Ausgabe haben wir unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, uns ihre Liebesgeschichte zu erzählen. Die drei spannendsten und speziellsten Geschichten finden Sie auf dieser Seite. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Einsenderinnen und Einsendern und wünschen den Paaren weiterhin viele glückliche gemeinsame Stunden.

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LEITFADEN

Entscheidungshilfe bei Fragen

Was kann ich von einer komplementärmedizinischen Behandlung erwarten? Wo finde ich qualifizierte komplementärmedizinische Fachpersonen? Welche Rolle kommt dabei der Selbstmedikation und damit den Drogerien zu? Diesen Fragen geht der neue Leitfaden des Dachverbandes Komplementärmedizin Dakomed nach. zin in Lehre und Forschung und die Wahrung des traditionellen Heilmittelschatzes

SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher, Präsidentin Dakomed

Warum braucht es den Dachverband und die parlamentarische Gruppe Komplementärmedizin, und welche Ziele verfolgt sie? SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher (Präsidentin Dakomed): Die parlamentarische Gruppe Komplementärmedizin wurde nach der 2009 gewonnenen Abstimmung über den Verfassungsartikel 118a Komplementärmedizin gegründet. Sie will dafür sorgen, dass dieser Verfassungsartikel umgesetzt wird. Unsere Kernanliegen sind: die Wiederaufnahme der fünf Richtungen der ärztlichen Komplementärmedizin in die Grundversicherung, die Schaffung nationaler Diplome für nichtärztliche Therapeutinnen und Therapeuten, die Integration der ärztlichen Komplementärmedi-

FDP-Ständerat Joachim Eder (Co-Präsident Dakomed): Auf politischer Ebene wird die Komplementärmedizin seit der gewonnenen Volksabstimmung ernster genommen. Man spürt klar eine starke Bewegung und Kraft dahinter, und zwar von der Basis, der Bevölkerung, her. Viele Menschen wollen ganzheitlich behandelt werden; dieser Wunsch muss auch in der Gesundheitspolitik vermehrt zum Ausdruck kommen. Deshalb reichte ich zum Beispiel unter anderem eine Motion zum Abbau der Bürokratie bei genehmigungs- und meldepflichtigen Änderungen von Arzneimitteln ein. Dies betrifft besonders auch die Komplementärmedizin, deren Mittel aufgrund des individuellen Therapieansatzes oft in kleinen Mengen verkauft werden. Als Folge übersteigen die Gebühren nicht selten den Umsatz der Arzneimittel.

stärkt auf das Miteinander von Schul- und Komplementärmedizin hinzuweisen. Mit dem Leitfaden wird ein Beitrag zur Stärkung der Patientenkompetenz geleistet. Der Leitfaden soll den Patientinnen und Patienten eine Entscheidungshilfe bei der Anwendung von Komplementärmedizin und der Auswahl einer geeigneten Ärztin oder eines Therapeuten sein. Zudem soll er den Patienten Mut machen, ihrer Ärztin oder ihrem Therapeuten mitzuteilen, welche Behandlungen und Produkte sie in Anspruch nehmen, nur so ergibt sich ein vollständiges Bild. Wie steht es – Ihrer Einschätzung nach – um den Wissensstand über die Komplementärmedizin in der breiten Bevölkerung? Inwiefern besteht weiterhin Aufklärungsbedarf?

Wie ist die Idee zu einem neuen Leitfaden für Patientinnen und Patienten zur Komplementärmedizin entstanden? Edith Graf-Litscher: Im Vorstand des Thurgauer Komitees «Zukunft mit Komplementärmedizin» ist die Idee entstanden, dem Pflegepersonal in den Spitälern Informationen in die Hand zu geben, die ihnen bei der Beantwortung der Patientenfragen im Bereich Komplementärmedizin weiterhelfen und die sie auch mit nach Hause geben können. Das Interesse an Komplementärmedizin in der Bevölkerung ist gross, das Wissen darüber aber sehr unterschiedlich. Dem wollen wir mit dem Leitfaden entgegenwirken. Welche Hauptinformationen vermittelt der neue Leitfaden? Edith Graf-Litscher: Ich sehe es als meine Aufgabe, zusammen mit dem Dachverband Patientinnen und Patienten ver-

FDP-Ständerat Joachim Eder, Co-Präsident Dakomed


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zur Komplementärmedizin Joachim Eder: Die Komplementärmedizin kommt in der Schweiz sehr oft zum Einsatz. Verschiedene Umfragen zeigen, dass bis zu 70 Prozent der Bevölkerung die sanfte Medizin nutzen. Die Komplementärmedizin wird von Schulmedizinern (rund 2000 Arztpersonen) und von nichtärztlichen Therapeuten (bis zu 15 000 Therapeuten) angeboten. Grosse Bedeutung hat sie auch in der Selbstanwendung, namentlich bei der Einnahme von rezeptfreien Heilmitteln. Die Komplementärmedizin wird zwar in der Politik ernster genommen, trotzdem ist sie bei gesundheitspolitischen Überlegungen der Zukunft noch zu wenig manifest. Hier braucht es noch mehr Überzeugungsarbeit, auch vonseiten der Komplementärmedizin selber. Diese muss sich klar und unmissverständlich von gewissen Quacksalbern und Scharlatanen distanzieren. Welche Funktion kommt den Drogerien in Bezug auf die Selbstmedikation wie auch bei der Suche nach einer geeigneten komplementärmedizinischen Therapie zu? Edith Graf-Litscher: Komplementärmedizin wird von den Patienten oft in der Selbstmedikation verwendet. Die Drogistinnen und Drogisten sind dank ihrer fundierten Ausbildung und ihrem breiten Sortiment die kompetenten Ansprechpersonen für die Verwendung der

Bachblüten sind nur eine der unzähligen komplementärmedizinischen Therapien – drogistische Fachpersonen unterstützen Sie gerne beim Finden der richtigen Therapie.

vielfältigen Arzneimittel der Komplementärmedizin und dienen oft auch als Informationsquelle über mögliche Therapieformen. Wie kann innerhalb des weiten Feldes der Komplementärmedizin eine Qualitätssicherung gewährleistet werden? Edith Graf-Litscher: Qualität wird durch Ausbildung gesichert. Der Dachverband und auch die parlamentarische Gruppe Komplementärmedizin setzten sich dafür ein, dass künftig alle Studierenden der Human-, Veterinär- und Zahnmedizin und der Pharmazie Grundwissen über die Methoden der Komplementärmedizin im Grundstudium vermittelt bekommen. Das entsprechend revidierte Medizinalberufegesetz wird voraussichtlich im Herbst 2013 ins Parlament kommen. Dort wird sich die parlamentarische Gruppe dafür einsetzen. Für die nichtärztlichen Therapeutinnen und Therapeuten sind zwei nationale Diplome in Arbeit, welche den Patientinnen und Patienten Orientierungshilfe und Qualitätsgarantie sein werden. Inwiefern sieht der Dakomed die Komplementär- und Schulmedizin als zwei sich ergänzende Disziplinen? Joachim Eder: Als Gesundheitspolitiker habe ich immer versucht, etwas gegen die Polarisierung zwischen der Schulund Komplementärmedizin zu unterneh-

men. Für mich ist es kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Beide Disziplinen haben ihre Berechtigung und Grenzen. Ich habe deshalb keine Mühe, mich auch in Bundesbern für die Komplementärmedizin zu engagieren, denn ich bin von ihr überzeugt. Redaktion: Ann Kugler / Fotos: zVg, fotolia.com

Dachverband Komplementärmedizin Dieser Verband setzt sich seit rund vier Jahren für die Umsetzung des Verfassungsartikels 118a Komplementärmedizin ein: «Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.» Die Kernanliegen sind: Förderung der Zusammenarbeit von Schul- und Komplementärmedizin, Aufnahme ärztlicher Richtungen der Komplementärmedizin in die Grundversicherung und in die weiteren Sozialversicherungen wie SUVA und IV, Förderung von Lehre und Forschung, Schaffung nationaler Diplome für nichtärztliche Therapeuten und die Sicherstellung der Heilmittelvielfalt. Die Broschüre gibt es als PDF unter www.dakomed.ch oder gratis als gedruckte Broschüre per E-Mail an info@dakomed.ch.

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«BESSER GSUND»

Jeder Schritt zählt

Bewegung macht fit, gesund und leistungsfähig, das wissen die meisten. Was aber, wenn die Motivation fehlt oder der Rücken schmerzt?

Balsam für verspannte Muskeln Rückenschmerzen und Verspannungen haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Grund dafür ist gemäss einer Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) häufig die Fehlhaltung während der Arbeit. Kein Wunder! Rund 80 000 Stunden verbringt der durchschnittliche Büromensch im Laufe seines Arbeitslebens sitzend, obwohl der menschliche Organismus eigentlich für Bewegung konzipiert ist. Aber auch wer körperlich arbeitet, lange steht, trägt und hebt, ist von gesundheitlichen Folgen und Verspannungen betroffen. Neben Bewegung hilft auch Wärme, um zu entspannen: zum Beispiel mit einem warmen Bad. In der Drogerie gibt es tolle Zusätze mit Rosmarin, Salbei, Kiefernnadel oder Lavendel, die muskuläre Verspannungen lösen. Für die Zeit während der Arbeit eignen sich Wärmepflaster oder Salben. Schuhe schnüren und ab in den Wald.

Bewegung beginnt im Kopf Zwischen Wissen und Handeln besteht oft eine riesige Kluft. Besonders, wenn es um körperliche Aktivität geht. Fehlende Motivation ist einer der Hauptgründe für Bewegungsmangel. Denn kaum sehen wir uns vor dem geistigen Auge schwitzen, keuchen und kämpfen, meldet sich der innere Schweinehund. Sich gesundheitswirksam zu bewegen, heisst aber nicht zwingend, gleich für einen Marathon zu trainieren! Eine halbe Stunde Bewegung pro Tag reicht.

Sportbremsen lösen 1. «Ich habe einfach zu wenig Zeit für Sport!» Wer Zeit für körperliche Aktivität finden möchte, muss Sport zu einer Priorität machen. Sporttermine sollten genauso wie Verabredungen oder andere Anlässe fix eingeplant werden. Als Belohnung winkt das

Text: Anania Hostettler / Foto: panthermedia.net

schöne Gefühl, sich etwas Gutes getan zu haben, und je nach Sportart ein extra Energieschub, Entspannung, ein gutes Körpergefühl und/oder eine angenehme Müdigkeit und tiefer Schlaf. 2. «Ich chille lieber auf dem Sofa!» Die Freude an Bewegung kommt mit der richtigen Sportart. Es lohnt sich, eine neue Aktivität während einer bestimmten Zeit (z. B. fünf- bis zehnmal innerhalb eines Monats) auszuüben und nicht gleich nach dem ersten Mal aufzugeben. Denn: Der Spass stellt sich erst mit zunehmender Fitness ein. 3. «Ich bin zu müde für Sport!» Müde ist meist nur der Kopf und nicht der Körper. Fehlende Bewegung löst häufig ein Gefühl von Trägheit aus, das nach kurzer Zeit sportlicher Betätigung verschwindet. Im Gegenteil, meist fühlt man sich nach dem Sport wieder frisch und ausgeglichen.

Mehr zum Thema ™LZgikdaaZI^eehjcYzWjc\Zc! um trotz hektischem Alltag gesund und fit zu bleiben: www.vitagate.ch/gesund – leben/betriebsgesundheit ™®WZhhZg\hjcY¯!Z^cZ6`i^dc der Schweizer Drogerien für Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden mit praktischen Gesundheitstipps unterstützen: www.bessergsund.ch


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Ausblick Foto: Flavia Trachsel

September 2013

Foto: panthermedia.net

Volle Kraft voraus Eisen ist ein zentrales Element für unseren Organismus. Ein Mangel hat gravierende Folgen.

Loslassen tut weh

Foto: Corinne Futterlieb

Sei es die Trennung vom Heimatland, vom geliebten Partner oder vom Haustier – Loslassen ist schwer. Drei Menschen erzählen, wie Sie mit diesem Schmerz umgehen.

Mundgesundheit So bleiben Teeniezähne kariesfrei Babyhaut Mit der Hygiene besser nicht übertreiben Oh Schreck, ein Fleck! So gehen Flecken wieder raus Fertig mit Singleleben Singlecoach Clemens Beöthy gibt Nachhilfe in Sachen Liebe Wenn alles dreht Weniger Schwindelanfälle

Clemens Beöthy gibt Singles Nachhilfe in Sachen Liebe und Partnerschaft.

Foto: zVg.

Fertig mit Singleleben

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Preisbasis 2013 (inkl. MWSt.)

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Telefon +41 71 274 36 13 Fax +41 71 274 36 19 Die Bestellung wird wirksam ab der nächsterreichbaren Ausgabe. Nach Ablauf des gelösten Abonnements kann ich dieses jederzeit kündigen. Dieses Angebot gilt nur in der Schweiz und solange Vorrat reicht.

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