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Februar / März 2018

DROGISTENSTERN Die Zeitschrift aus Ihrer Drogerie

Dossier «Die Haut»

Wunderwerk der Natur Sekundärinfektionen

Schwere Krankheiten verhindern Saftkuren

Gesund fasten – so gehts


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Flavia Trachsel

Susanne Keller

DOSSIER

Bettina Epper Stellvertretende Chefredaktorin b.epper@drogistenverband.ch

Gute Neuigkeiten

DROGISTENSTERN 2–3/18

Die Haut

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Kleines Abc der Hautveränderungen Hilfe gegen Bläschen, Rötungen, Juckreiz & Co. 17 Wenn die Haut sich gegen die Sonne wehrt Sonnenallergie – rechtzeitig vorbeugen 22 In drei Schritten perfekt gepflegt Die Gesichtshaut braucht viel Aufmerksamkeit

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Kurz & knapp

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Sekundärinfektionen vorbeugen

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Zähneputzen mit Zahnspange

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Exotische Pflanzen in Naturkosmetik

Damit aus einer Grippe keine Lungenentzündung wird Mit unseren Tipps gehts leichter Die Rohstoffe kommen aus der ganzen Welt

30 Tampons, Binden oder Tasse? Periodenprodukte im Vergleich

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Essen wegwerfen? Das muss nicht sein So vermeiden Sie Food Waste Produkte aus der Drogerie

36 Baby-Fotowettbewerb

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Das Gewinner-Shooting Mitmachen & gewinnen

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Saftkuren – gewusst wie So ist Fasten gesund fotolia

Rolf Neeser

Auch Bewährtes kann noch besser werden. Davon sind wir überzeugt und haben den Drogistenstern sanft aufgepeppt. Neu gibt es in jeder Ausgabe ein mehrseitiges Dossier zu einem spannenden Gesundheitsthema. Viele Seiten voller Informationen, Geschich­ ten, Tipps und Tricks aus der Drogerie. Viele Seiten voller spannenden Lesestoffs, gut portioniert an­gerichtet, verständlich ­geschrieben. Diesmal widmet sich unser Dossier dem Thema «Haut» in all seinen Facetten. Das grösste Organ des Menschen ist faszinierend. Die Haut ist nicht nur der ­sprichwörtliche Spiegel der Seele, sie signa­ lisiert den Gemütszustand auch nach ­aussen, wenn jemand zum Beispiel vor Scham errötet. Manche fahren rasch aus der Haut, aber in der Haut eines anderen möchten sie dann meistens doch lieber nicht stecken. Manche sind so dünnhäutig, dass ihnen alles sofort unter die Haut geht. Haut braucht Pflege, Haut kann krank werden. Haut schützt und Haut regeneriert sich von allein. Das und vieles mehr lesen Sie ab Seite 6. Neben dem neuen Dossier haben wir im Drogistenstern natürlich weiterhin viele verschiedene Themen rund um Gesundheit, Schönheit, Fitness und Wohlbefinden mit den besten Tipps aus Ihrer Drogerie. Dies­ mal ­beispielsweise Saftkuren (Seite 38), Sekundär­infektionen (Seite 24) oder Zahn­ spangenpflege (Seite 26). Blättern Sie also unbedingt rein und bleiben Sie gesund!

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Kurz & knapp

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Buchtipp

Wer zu wenig schläft, verhält sich risiko­ reicher, merkt es aber nicht. Das haben Forschende der Uni Zürich und des Unispitals Zürich herausgefunden. Die Schlaf- und Neuro­ökono­mie-­ Wissen­schaftler untersuchten das Risiko­ ver­halten von 14 gesunden männlichen Studenten zwischen 18 und 28. Schliefen sie eine Woche lang nur fünf Stunden pro Nacht, zeigten sie ein klar risiko­ reicheres Verhalten im Vergleich zu einer normalen Schlafdauer von etwa acht Stunden. Und: Die Studenten schätzten ihr Risikoverhalten gleich ein wie unter ­regulären Schlafbedingungen. www.uzh.ch

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Schlafentzug Weniger überfördert Risiko- gewichtige bereitschaft Kinder in der Schweiz 16,4 Prozent der Schülerinnen und Schüler in der Schweiz sind übergewichtig oder adipös. Das zeigt eine Untersuchung von Gesundheitsförderung Schweiz. Im Ver­ gleich zu 2010 und 2013 ist die Zahl leicht gesunken. Weiter zeigt die Unter­suchung, dass im Kindergarten oder in der 1. Klasse jedes neunte Kind betroffen ist, in der Oberstufe schon mehr als jedes fünfte. Fast ein Drittel aller Kin­der von Eltern ohne nachobligatorische Schul­bil­dung ist übergewichtig. Bei den Kindern von Eltern mit einem Lehr­ab­schluss sind es 19 Prozent und bei den Kindern von Eltern mit einem Hoch­schul­abschluss sogar nur knapp 10 Prozent. www.gesundheitsfoerderung.ch

Tag der Kranken ­widmet sich der Zeit Immer am ersten Sonntag im März ­sensibilisiert der «Tag der Kranken» die Menschen zu einem besonderen Thema aus dem Bereich Gesundheit und Krank­ heit. Auch heuer werden am 4. März Veranstaltungen und Aktionen durch­ geführt. Diesmal unter dem Motto «Zeit für dich, Zeit für mich, Zeit für uns». Damit möchte der Verein Tag der Kranken die Bevölkerung einladen, sich Zeit zu nehmen – Zeit für kranke und ­beeinträchtigte Menschen, aber auch Zeit für die eigene Gesundheit, wie er mitteilt. Denn im privaten und beruflichen Alltag sei dies oft eine Herausforderung. Gleichzeitig möchte der Verein das Engagement all jener wertschätzen, die sich regelmässig Zeit nehmen für die Pflege und Betreuung von anderen. www.tagderkranken.ch

Viele Unfälle beim Heim­werken Jährlich verunfallen rund 57 000 ­Men­schen in der Schweiz bei Pflege und Unterhalt von Haus und Garten oder ­anderen Heimwerkerarbeiten. Das zeigt eine Analyse der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU). Demnach sind die häufigsten Unfallursachen man­ gelnde Erfahrung, Unwissenheit im Um­ gang mit Maschinen und Geräten oder deren unzweckmässiger Einsatz sowie Zeitdruck. www.bfu.ch DROGISTENSTERN 2–3/18

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Keine Zeit zum Kochen, aber Lust auf etwas Feines? Kein Problem! Gleich zwei neue Kochbücher machens möglich. Nach der Arbeit stundenlang in der Küche stehen, rüsten, schnetzeln, braten, brutzeln und nach dem Essen haufenweise Geschirr spülen – wer mag das schon? Molly Shuster erleichtert die Sache mit ihrem Buch «Alles auf 1 Blech», indem, wie der Name sagt, nur ein Blech zum Einsatz kommt, auf dem die verschiedensten feinen Gerichte gekocht ­werden. Ganz nach Lust und Laune mit Gemüse, Fisch, Fleisch oder auch mal etwas Süsses zum Dessert. Wem das Garen im Ofen zu lange dauert, dem sei Sue Quinns Buch «5 Zuta­ten, 10 Minuten» empfohlen. Auch hier ist der Titel Programm: Gluschtige Gerichte mit nur fünf Zutaten sind rasch fixfertig ­gekocht und parat zum Geniessen. Es gibt fortan also keine Ausrede mehr, am Abend nicht frisch zu ­kochen!  Bettina Epper Molly Shuster: «Alles auf 1 Blech. Clever im Ofen gegart», AT-Verlag, ISBN 978-3-03800-973-3 Sue Quinn: «5 Zutaten, 10 Minuten. Einfach gekocht, schnell gekocht», AT-Verlag, ISBN 978-3-03800-979-5


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DOSSIER

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HAUT Sie schützt den Körper vor gefährlichen äusserlichen Einflüssen und sorgt schwitzend dafür, dass er nicht überhitzt. Sie kann sich selber heilen. Und sie ist ein Sinnesorgan. Durch sie ­erspüren wir Kälte und Wärme. Wir tasten, empfinden Schmerz. Durch die Mimik zeigen wir Gefühle und tauschen über Berührungen Zärtlichkeiten aus. Erfahren Sie, wie die Haut funktioniert, was zu tun ist, wenn sie krank wird oder sich verletzt. Und vieles mehr. Die Haut für Sie unter die Lupe genommen hat Bettina Epper

Die Haut hat eine Fläche von fast

2 m

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6 HAUT

Die Haut macht ca.

15 % des Körpergewichts aus.

Der Mensch verliert pro Stunde rund

600 000 Hautschuppen. Das sind gut 700 g im Jahr.

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DROGISTENSTERN 2–3/18

Susanne Keller

SCHUTZMANTEL DES MENSCHEN Ob schon etwas älter mit Runzeln oder noch jung und zart – jede Haut braucht Pflege, damit sie gesund bleibt und ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen kann.

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DOSSIER

Falten bekommen alle Menschen ab einem gewissen Alter. Schon mit Mitte 20 fängt der Prozess an. Die Ober­ haut ­produziert weniger Zellen und dünnt aus. Schad­ stoffe dringen leichter ein, die Lederhaut speichert weniger Feuchtig­keit, die Fasern verlieren an Elastizität. Folge: Die Haut wird trockener, schlaffer, faltig. Man unterscheidet verschiedene Formen von Falten: • Bildungsfalten: Bilden die anato­mischen Haut­unter­lagen nach (Muskulatur, Fettansatz etc.). •B  ewegungsfalten: Werden durch Körper­bewegungen ­gebildet. •M  imikfalten: Bewe­ gungs­falten des Gesichts, also an Stirn, Nasen­ wurzel und im Bereich der Augen­lider und des Mundes. istockphoto

Quellen: Marion Grillparzer: «KörperWissen», Gräfe und Unzer Verlag, 2007/ Schwei­ze­rischer Dro­gisten­verband, Fach­dossier «Die Haut», 2017

8 HAUT

Was ist Haut? Die Haut ist ein komplexes Organ, deren Zellen untereinander stets im Aus­tausch sind. So bleibt sie in einem gesun­den Gleich­ gewicht. In meiner Lehr- und For­schungs­­­ tätig­keit zu Produktentwick­lung und sen­ so­rischer Wahr­­neh­mung wird mir immer mehr bewusst, wie ­wichtig auch der emotionale Bei­trag eines Kos­me­tikums ist. Stim­men Wirkstoff, Duft und Textur überein, fühlt man sich wohl in seiner Haut. Nebst Pflege­produk­ten unter­stützt auch eine ausgewählte Er­näh­rung die ­innere und äussere Schönheit der Haut.

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Warum wird alte Haut faltig?

pflaster ­aufkleben. Eventuell ein kühlendes Wund- oder bei kleinen Ver­bren­nungen ein Aloe-vera-Gel auftragen. Mit grossen Verbrennungen zum Arzt. • Mit grösseren Platzwunden rasch zum Arzt. Nähen sollte man innert 5–6 Stunden, sonst ist die körpereigene Wundheilung zu sehr fort­geschritten. • Mit Bisswunden immer zum Arzt, Tiere (und Menschen) haben sehr viele Keime im Mund. Wundstarr­krampf­ impfung überprüfen.

Petra Huber, Apothekerin und Dozentin für Kosmetik und Toxikologie an der Zürcher Hoch­schule für ­Ange­wandte Wissen­schaften, www.zhaw.ch

In der Malerei untersuche ich mit den Stu­ denten beim Thema «Haut – Fleisch» die Haut, denn die Haut bietet eine Viel­zahl an Farbtönen. Wer sie nämlich ­einmal genau studiert und wahrnimmt, erkennt in ihr ein «Bibeligelb», ein «Algengrün», ein «Grapefruitpink» und sogar ein «Schim­ mel­blau»! Der menschliche Körper ist ein wichtiges Sujet der ­europäischen Kunst. Das Ideal, ­lebendige Körper darzustellen, führte sogar in der Malerei zu einer eigenen Begriffs­prä­gung: das Inkarnat.

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Das A und O bei der Wundbehandlung ist «Reinigen und Desinfizieren», sagt Drogistin HF Manuela Tanner: • Schürfwunden sind oft schmutzig: Eine Gaze mit Koch­salz­lösung aus der Drogerie tränken, 5–10 Minuten auf die Wunde legen. Nach Bedarf 1- bis 2-mal wiederholen. Flüssig des­infizieren und mit einer feuchten Wund­auflage verbinden. In der Drogerie gibt es ­spezielle Schürfwunden­ pflaster. • Schnittwunden reinigen und desinfizieren. Kleinere Schnittwunden mit einem normalen Pflaster abdecken. Mit tiefen (4–5 mm), aus­einanderklaffenden Wunden, Wunden im Gesicht und über Gelenken zum Arzt. • Stichwunden: Steckt noch etwas (Ast, Messer …) in der Wunde, drin lassen und zum Arzt. Bei kleinen Stich­ wunden (Reissnagel im Fuss) ­reichen Reinigen und Desinfizieren. Wund­starrkrampfimpfung überprüfen. • Verbrennungen 1. (Rötung) und 2. Grades (Blasen) unter fliessendem, nicht zu kaltem Wasser ca. 10–15 Minuten kühlen. Ein feuchtig­keitsspendendes Brand­wunden-­

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Wunden richtig versorgen

Gabriela Lüber, 43, Maldozentin am Vorkurs/Propädeutikum Winterthur und im Freizeitbereich, www.kunst-schule.ch

DROGISTENSTERN 2–3/18


Normale Haut ist glatt, feinporig und glänzt kaum. Sie hat eine ausgeglichene Talg­produktion; der ­natürliche Fett- und Feuchtigkeitshaushalt ist ­intakt.

Fettige Haut neigt zu Unreinheiten wie Pickeln oder Mitessern. Dies wegen einer Talgüberproduktion, die die Poren verstopft und die Haut anfällig für Bakterien macht.

Trockene Haut ist matt und rau. Oft ist sie wegen reduzierter Talgproduktion sehr gespannt, hat Trockenheits­fält­ chen und neigt zu Rissen. Sie kann jucken und reagiert empfindlich auf Temperatur­schwankungen.

Bei der Mischhaut beschränken sich fettige Stellen auf die «T-Zone» (Stirn, Nase, Kinn). Die übrigen Gesichtspartien sind eher trocken.

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Die Hauttypen

Quelle: vitagate.ch

Natürliche Schutz­ mechanismen der Haut

Quelle: Yael Adler: «Hautkrankheiten», Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2012

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• Die Hornschicht der Haut bildet eine Barriere gegen äussere Reize. Sie lässt keine wasserlöslichen Substanzen durch. • Der natürliche Säuremantel der Haut schützt gegen Keime wie Viren und Bakterien oder Pilze. • Lichtschwielen schützen gegen schädliche UV-Strahlen im Sonnen­ licht. Sie entstehen, indem sich die Oberhaut verdickt, vor allem die oberste Schicht (Hornschicht). Übrigens: Schuppt sich nach den Sommerferien die Haut, ist sie nicht trocken. Es sind die Licht­ schwielen, die nicht mehr gebraucht werden. • Ausserdem schützt sich die Haut vor UV-Strahlen, indem sie bräunt.

Babyhaut ist nur

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DOSSIER

Kleines Abc der Hautveränderungen Von A wie Akne bis W wie Warzen gibt es allerlei, was die Haut krank machen kann. Oft hilft der Gang in die Drogerie.

Fotos: Susanne Keller

Bläschen, Rötungen, Juckreiz  … Manchmal würde man am liebsten aus der Haut fahren. Die Gründe für Haut­ veränderungen, die solche Symptome verur­ sachen kön­nen, sind vielfältig, wie Manuela Tanner, Drogistin HF und Inhaberin der Aeberhard Drogerie in Bad Zur­zach, sagt. «Es kann äusserliche oder inner­ liche Aus­ löser geben.» Äusserliche wie die Sonne, ­inner­liche wie Viren. «Es ist oft schwierig zu sehen, um was es sich handelt, eine Kontaktallergie sieht ähnlich aus wie eine Neurodermitis. Um den Auslöser zu finden, braucht es häufig einen Arzt.» Zur Be­hand­ lung nicht un­be­dingt. Viele Haut­ver­ än­­de­run­

SEIEN SIE ­AUFMERKSAM Wer viele Muttermale hat, sollte sie regel­ mässig kontrollieren, um Veränderungen früh festzustellen.

gen können mit Mit­teln aus der Drogerie sehr gut behandelt werden.

Akne Betroffen sind vor allem Jugendliche, was an der hor­ monellen Umstellung liegt. Aussehen Die Pusteln können entzündet und mit Eiter gefüllt sein. Behandlung Die Reinigung morgens und abends ist das A und O der Aknebehandlung. Je nach Schwere ist es nötig, die Haut einzucremen. Es gibt Cre­men, die desinfizieren, andere lösen Ver­hor­nungen auf. Auch Heil­pflanzen in Spagyrik oder Homöo­pathie können helfen. Gut sind Stief­mütter­ chen und Thuja, die den Haut­ ­ stoff­­wech­sel anregen, und Propolis, das desinfiziert.


Manuela Tanner Die 32-jährige Manuela Tanner ist seit 2016 Inhaberin der Aeberhard Drogerie in Bad Zurzach (AG). Ihre Spezialgebiete sind Naturheilmittel und Ernährung. www.drogerie-aeberhard.ch

Altersflecken Altersflecken sind natürliche Verfärbungen und tau­ chen etwa ab 40 auf. Aussehen Kleine braune Pigmentflecken, vor allem auf Gesicht und Händen. Behandlung Altersflecken sind nur kosmetisch be­­­han­ delbar. Wichtig ist vorbeugend ein guter Sonnen­schutz. In der Drogerie gibt es auch spezielle «Bleich­cremen» gegen Altersflecken. Von innen kann unterstützend eine stoffwechselanregende Spagyrik­mischung helfen, zum Beispiel mit Ferrum sidereum, Hypericum, Juni­ perus, Kalium sulfuricum und Tara­xacum. Wann zum Arzt? Grossflächige Pigmentflächen beim Arzt abklären lassen.

Ausschlag Ein Ausschlag (Ekzem) ist eine entzündliche Haut­ver­ änderung. Es gibt exogene (äusserliche) und endogene (innerliche) Auslöser, die optisch kaum zu unter­schei­ den sind. Aussehen Juckreiz, Hautrötung, Bläschen, s­ chuppige, trockene Haut. Behandlung Ist der Ausschlag nicht sehr stark, kommt es bei der Behandlung auf den Auslöser nicht unbedingt an. Manchmal hilft schon eine Salbe gegen trockene Haut. Bei Neurodermitis ist Eincremen wich­ tig, damit der natürliche Schutzmantel erhalten bleibt. Ballonrebe (Cardiospermum) etwa hat ent­zün­dungs­ hemmende und juckreizlindernde Eigen­ schaf­ ten. Auch ein Bad in Salz vom Toten Meer kann helfen. Wann zum Arzt? Um die Ursache abzuklären.

Fieberbläschen (Herpes) Viele Menschen tragen das Virus in sich, haben aber keinen Ausbruch. Stress oder Sonne können Fieber­ bläschen auslösen. Aussehen Juckendes (oft mit Flüssigkeit gefülltes) Bläs­chen, meistens am Mund. Man spürt ein Span­ nungs­gefühl. Behandlung Äusserlich mit Salbe, entweder chemisch mit virushemmenden Inhaltsstoffen oder pflanz­lich mit Melisse oder Rhabarber. Es gibt spe­zielle durch­ DROGISTENSTERN 2–3/18

sichtige Herpespflaster. Zur Prävention eignen sich homöopathische Globuli. Wann zum Arzt? Bei sehr starken Schmerzen und/ oder Fieber. Mit Genitalherpes immer zum Arzt. Her­ pes ist ansteckend.

Hühneraugen Hühneraugen entstehen durch Druck und können schmerzhaft sein. Aussehen Verdickte Haut. Behandlung Aufweichen mit Milchsäure, Salicylsäure oder Essigsäure. Gegen die Schmerzen hilft ein Druck­ pflaster. Wann zum Arzt? Nicht nötig.

Muttermale Wer viele Muttermale hat, sollte sie regelmässig kon­ trollieren, um Veränderungen früh festzustellen. Aussehen Normale Muttermale habe scharfe Ränder und eine gleichmässige Farbe. Kontrollieren nach der ABCD-Regel: Assymmetrie Regelmässige oder unregelmässige Form? Begrenzung Unscharfe Ränder? Klare Ränder? Color (Farbe) Einheitlich oder verschiedenfarbig/fle­ ckig? Dynamik Verändert sich nicht, verändert Grösse, Farbe, Form oder Dicke

Was ist Haut? Für mich ist «Haut» bzw. die Her­stellung einer Ersatz­haut DIE Lebensaufgabe. Funk­tions­fähige Haut wird weltweit ­gebraucht – zum Beispiel als lebens­rettender Ver­schluss der Körper­ober­ fläche nach grossflächigem Haut­verlust. Nach 16 Jahren Forschung haben mein Team und ich ­gelernt, wie man eine komplexe Haut her­stellen kann, um diese dann einem ­Patien­ten zum Verschluss eines Haut­ defekts ­zurück­zugeben. Für einen Wissen­schaft­ler ist es eine gross­ artige Befriedigung, Menschen in Not «die Haut zu ­retten».

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Wann zum Arzt? Ist der Leidensdruck gross, kann sich der Gang zum Arzt lohnen.

Ernst Reichmann, 61, Zellbiologe und Leiter der Tissue Biology Research Unit der Chirurgischen Klinik des Universitäts-Kinder­spitals in Zürich, www.skingineering.ch

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DOSSIER Behandlung Normale Muttermale müssen nicht be­ handelt werden. Wann zum Arzt? Bei einer Veränderung (A, B, C oder D) unbedingt zum Arzt.

Pilze Aussehen Hautpilz ist meist kreisförmig mit rotem Rand. Fusspilz juckt zwischen den Zehen, die Haut nässt, reisst ein. Beim Nagelpilz verfärbt und verdickt sich der Nagel. Scheidenpilz juckt und brennt, es gibt weisslichen Ausfluss, Ausschlag und Schmerzen. Behandlung Gut selber behandelbar sind Fuss-, Nagelund Vaginalpilz. Pilzerkrankungen liegt oft ein ge­ schwächtes Immunsystem zugrunde. Darum das Im­ mun­system aufbauen, etwa mit Spagyrik mit Pflanzen mit einem hohen ätherischen Ölgehalt wie Salbei oder Thymian. Zur lokalen Behandlung gibt es spezi­ elle Produkte in der Drogerie.

Wann zum Arzt? Je nach Schweregrad ist eine Ab­klä­ rung sinnvoll.

Warzen Aussehen Dornwarzen (v.a. an Füssen) wachsen nach innen, die Stelle ist verdickt und hat oft einen schwar­ zen Punkt in der Mitte. Die gemeine Hautwarze ist ein kleiner Knoten. Behandlung Beide Warzenarten können gut selber be­handelt werden, durch Vereisen (Kryotherapie) oder Ver­ätzen (Kauterisation) mit Milchsäure, Salicyl­säure oder Essigsäure. Entsprechende Produkte gibt es in der Drogerie. Auch Teebaumöl, direkt auf die Warze appli­ ziert, kann helfen, ebenso wie ein spagyrischer Spray mit Teebaumöl, Chelidonium majus, Thuja und Propolis. Auch Schüssler-Salz Nr. 4 als Tablette oder Salbe hilft. Wann zum Arzt? Mit anderen Warzen (z. B. im Geni­ tal­bereich) zum Arzt. War­zen sind ansteckend.

Die Hautschichten • Die Oberhaut (Epidermis) ist zwischen 0,03 und 0,4 Millimeter dick und aus mehrschichtigem ­verhorntem Plattenepithel. Die Epidermis schützt vor äusseren Einflüssen. • Die Lederhaut (Dermis) ist im Bereich der Leisten­ haut bis zu 2,4 Millimeter, an Augenlidern, Penis und Hodensack nur 0,3 Millimeter dick. In der Dermis sind Talg- und Schweissdrüsen, Haar­follikel, Gefässe, Nerven und Muskelzellen. Die Lederhaut versorgt die Oberhaut mit Nähr-

stoffen und ist verantwortlich für Immun­abwehr und Sinnesempfindungen. • Die Unterhaut (Subkutis) enthält Schweissdrüsen, die unteren Abschnitte der Haarbälge, grössere Blutgefässe und Nerven sowie, je nach Körperstelle und Körperbau, mehr oder weniger Fettgewebe. Sie dient als Stosspuffer, Kälteschutz und Energiespeicher. Quelle: «Kompaktwissen Anatomie, Physiologie, Erkrankungen», Urban & Fischer, 2014.

Haar Oberhaut

Basalmembran

Haarbalgmuskel Talgdrüse

Lederhaut

Schweissdrüse

Haarbalg

Axel Kock

Unterhaut

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Arterie Vene

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Eine kaum bekannte Hautkrankheit Wenn es im Genitalbereich brennt und juckt, könnte es sich um Lichen ­sclerosus handeln. Jucken, Brennen und Schmerzen im Genitalbereich können auf eine Infektion mit Pilzen oder Bakterien hindeuten. Bleiben die Beschwerden nach einer Behandlung bestehen oder kehren zurück, könnte es sich aber auch um die wenig bekannte Krankheit Lichen scle­ro­sus handeln. Die nicht ansteckende ent­­zünd­ liche Haut­krankheit verläuft chronisch. Be­trof­fen ist laut dem Schwei­zer Verein Lichen Sclerosus jede 50. Frau, seltener Männer und Kinder. Die Dunkelziffer ist ver­mut­lich gross. Der Verein vernetzt Be­trof­fene und setzt sich ein für Auf­ klärung. Schlimme Folgen Die Ursachen der Krankheit sind weit­ gehend unbekannt. Die Forschung vermutet eine Reaktion des eigenen Immun­ systems, und es gibt eine familiäre Häu­­fung. Lichen sclerosus tritt oft in Schüben auf. Wird die Krankheit nicht richtig

­ e­handelt, kommt es b zu Haut­ver­ände­run­ gen. Bei Frauen treten Schmerzen ähnlich einer Blasen­­ent­ zün­dung auf, Haut­bereiche schrumpfen, die Schamlippen verwachsen und der Schei­deneingang ver­engt sich. Bei Män­ nern führt eine zu­­neh­mende Vorhaut­ ver­en­gung zu Schmer­ zen, Ein­reissen der ­Vor­haut und einer Harnröhren­verengung. Behandelt wird die Krank­heit mit einer vom Arzt verschriebenen Kortisonsalbe. Ausserdem ist es wichtig, die Haut mit rückfettenden Salben zu pflegen, wie es sie in der Drogerie gibt. Und schliesslich ist die richtige und schonende Intim­pflege zentral. Weitere Infos: www.lichensclerosus.ch, www.juckenundbrennen.ch

Trockene, rissige Lippen?

Haut ist meine Leinwand. Sie ist die Grundlage, auf der ich Menschen verändern kann. Haut ist aber eine ganz spezielle Leinwand: Sie ist nicht geduldig wie Papier. Skizzen eines ­geschminkten Gesichtes vom Blatt auf die Haut zu übertragen, ist denn auch eine Kunst. Und kein Gesicht ist wie das andere. In einer Gruppe zum Beispiel allen denselben Lidstrich zu ­ziehen, geht eigentlich gar nicht, durch die unterschiedlichen Physiognomien kann das Ergebnis nie gleich aussehen. Meine spannende Herausforderung ist es, solche Sachen trotzdem möglich zu machen.

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Was ist Haut?

• Fördert die Wundheilung

Sandra Wartenberg, 49, Maskenbildnerin, Arbon (TG), www.maskenwerkstatt.ch

Haut ist für mich die schönste Leinwand der Welt. Jedes einzelne Bodypainting, welches ­gemalt oder mittels Airbrush­ technik auf die Haut gebracht wird, ist und bleibt «einzig­Artig». Es kann niemals exakt zweimal das­selbe ­gemalt werden. Denn je nach Tages­form rea­giert die Haut auch unterschiedlich. Ich finde es immer wieder faszinierend, dass ein voll­ endetes Bodypainting je nach Licht, Schatten und Bewegung der Haut ganz anders aus­sehen und wirken kann.

zVg

• Schützt vor Kälte und Wind

Melanie Rodel, 37, Body­painting, Art Designer und Client Service Assistant, www.colorup.ch

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• Lindert sofort die Beschwerden

HAUT 13

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DOSSIER

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Der pH-Wert der Haut

Warum sind manche ­kitzliger als andere?

Eine dünne Schicht aus Schweiss und Talg schützt die Haut vor Bakterien, Viren und Pilzen. Dieser Schutz­mantel hat einen ­pH-­ Wert von 4,8 bis 6, er ist also sauer. Darum heisst er Säure­schutzmantel. Der schlimmste Feind der Säure ist ­natur­gemäss die Lauge, darum greifen alkalische Seifen die Schutz­ schicht an. Quelle: Martin Vetterli: «Gesunde Haut», Puls Media, 2003

Nicht alle Menschen sind gleich kitzlig. Die Forschung weiss nicht genau, warum. Zum einen wird vermutet, dass nicht kitzlige Menschen Kitzeln anders wahrnehmen als kitzlige. Ausserdem ist es möglich, dass die Kitzelempfindlichkeit vererbt ist. Kitzlige Eltern bekommen also kitzlige Kinder.

20 %

der Haut, etwa durch Verbrennungen, kann für einen Erwachsenen lebensgefährlich sein. Der Verlust von etwa 40 % ist meistens tödlich.

Wissenswert «Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele.» Albert Schweitzer, Theologe, Arzt, Philosoph (1875–1965) 14 HAUT

Wie entsteht Hühnerhaut? Wer friert oder sich gruselt, hat Hühnerhaut. Das liegt an winzigen Muskeln, die das Ner­vensystem aktiviert. Die Muskeln beulen die Haut um die Haare aus, sie stehen zu Berg. Das war früher, als der Mensch ein Fell hatte, praktisch. Zwischen den Haaren ­ bildete sich ein isolierendes Luft­polster. Zudem sorgten die aufgestellten Haare dafür, dass man grösser und gefährlicher wirkte. Quelle: Marion Grillparzer: «KörperWissen» Gräfe und Unzer Verlag, 2007

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Der Verlust von über

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Quelle: Marion Grillparzer: «KörperWissen» Gräfe und Unzer Verlag, 2007

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DS2–3/18

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DOSSIER

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So regeneriert sich die Haut

Narben richtig ­pflegen «Bei der Narbenpflege gilt das Motto: Je schneller, umso besser», sagt Drogistin HF Manuela Tanner, Inhaberin der Drogerie Aeberhard in Bad Zurzach. Wenn man also ­sobald nach einer Operation Fäden und Klammern entfernt wurden, damit beginnt, «heilt die Narbe schöner ab». Die Drogistin rät zu den Schüssler-Salzen Nr. 1 und 11 als Salbe oder auch einer Salbe mit Prunella, Arnika und Schaf­garbe. «Die Salbe sollte man immer ein bisschen ein­ massieren», rät die Drogistin.

Die Haut erneuert sich ein Leben lang etwa alle vier Wochen: In der ­untersten Schicht der Oberhaut werden ­laufend neue Zellen ­gebildet, die die ­darüber ­liegenden nach oben schieben. Sie trocknen aus, verhornen und ­bilden die oberste Haut­schicht. Etwas kompli­zierter ist es, wenn die Haut verletzt ist: Zuerst schwemmt das aus­tretende Blut Schmutz und Keime aus der Wunde. Dann ziehen sich die Blutgefässe zusammen, Blut­plätt­chen (Thrombozyten) ­verklumpen und ­bilden einen Pfropf. Darauf verkleben Blut­gerinnungs­faktoren (z.  B. Fibri­no­gen) mit den Blut­plätt­ chen und stellen Fibrin her. Das ist ein Netz aus feinen Fasern, das die Wunde dauerhaft abdichtet. Das Blut gerinnt, die Wunde ­verschorft. Bei kleinen Ver­let­zungen, bei der die Keim­schicht der Haut noch lebt, bildet sich nun durch Zellteilung neue Haut. Bei tieferen Wun­den wächst von den Rändern her Binde­gewebe nach, es bilden sich neue Blutgefässe und Kollagenfasern. Quellen: Marion Grillparzer: «KörperWissen» Gräfe und Unzer Verlag, 2007 / Yael Adler: «Hautkrankheiten», Wissenschaftliche Verlags­gesell­ schaft Stuttgart, 2012

So entstehen Sommersprossen wird braun. Bei Sommer­sprossen ist die Bräune allerdings ungleichmässig, eben gefleckt. Meistens ­tauchen Sommer­ sprossen im Gesicht auf, sie können aber auch auf Armen oder am Oberkörper entstehen. Sommersprossig sind vor allem helle Haut­typen mit rot­blonden Haaren, aber auch Dunkel­haarige ­können die kleinen Flecken be­kommen.

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Sommersprossen, wissenschaftlich Ephe­ liden, haben ihre hellbraune Farbe dem rötlichbraunen Farbstoff Melanin zu verdanken. Die kleinen Flecken sind vor allem im Sommer sichtbar, im Winter kön­nen sie sogar verschwinden. Das liegt daran, dass UV-Licht die Haut­zellen dazu anregt, mehr des Pigments Melanin zu produzieren. Das Resultat: Die Haut

Quelle: Yael Adler: «Haut­krank­heiten», Wissen­schaft­liche Verlags­gesellschaft Stuttgart, 2012

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Wenn die Haut sich gegen die Sonne wehrt Sonne ist nicht für alle eine Wohltat. Juckreiz, gerötete Haut und Bläschen können Anzeichen einer Sonnenallergie sein.

Guter Rat: Vorbeugen Einer Sonnenallergie kann man gut vor­ beugen. Neben allgemeinen Tipps wie Schutz vor Sonnen­strah­len und das lang­ same An­ ge­­ wöhnen an die Sonne sind auch Präpa­rate aus der Dro­gerie hilfreich. «Gute Erfah­rung haben wir mit Kalzium­ präparaten gemacht. Kalzium macht die Kapillar­ wände weniger durchlässig für

Histamin, das Juckreiz, Blasen­ bildung und Hautrötungen verursachen kann.» Kal­zium gibt es als Tabletten und Brause­ tabletten in der Drogerie. «Begin­nen Sie ungefähr eine bis zwei Wochen vor den Ferien mit einer Tablette täglich und nehmen Sie sie die ganzen Ferien über weiter ein», rät der Drogist. Eben­falls ge­ eignet sind Kalziumpräparate auf natür­ licher, pflanzlicher Basis aus Rot­algen. Auch die Schüssler-Salze Nr. 2, 6 und 10 beugen Sonnenallergie vor. «Dieses Trio kann auch gut mit dem Kalzium kombiniert werden.» Ebenfalls hilfreich ist Spa­ gy­ rik. Krummenacher setzt auf eine Mi­schung mit Fagopyrum esculen­ tum gegen den Juckreiz; Cardiospermum halicacabum gegen Entzündung, Rötung und den Juckreiz; Propolis gegen Ent­ zündung; Rhus toxicodendron gegen Juck­ reiz und Bläs­ chen sowie Viola tri­ color, das die Stoff­ wech­ seltätigkeit der Haut verbessert. Am besten lassen Sie sich in Ihrer Drogerie be­raten. Ausserdem lohnt es sich, beim Kauf von Sonnencreme genau auf die In­halts­

Ivo Krummenacher Der 46-jährige Ivo Krummenacher ist seit 1999 Geschäfts­ führer und Inhaber der Viva Drogerie in Buochs (NW). www.vivadrogerie.ch

stoffe zu achten. «Idealerweise ein Pro­ dukt auf Gelbasis nehmen, das fettfrei ist, keine Emulgatoren enthält und einen guten UV-A- und UV-B-Schutz bietet.»

Und wenn es doch passiert Wer vergessen hat, vorzubeugen, oder zum ersten Mal allergisch auf die Sonne reagiert, muss nicht tagelang das Jucken ertragen. «Im Akutfall hilft ein antialler­ gisches Gel mit einem Antihistaminikum. Dieses lindert den Juckreiz, indem es die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin abschwächt oder aufhebt. Nor­ ma­lerweise verschwinden die Symp­tome so wieder rasch.»

Fotos: Susanne Keller

Wer nach dem Aufenthalt an der Sonne eine von kleinen Bläschen übersäte, ge­ rötete Haut bekommt, die unangenehm juckt, hat wahrscheinlich eine Sonnen­ allergie. Diese Hautreaktion, die beson­ ders häufig am Dekolleté und an den Oberarmen auftritt, kann verschiedene Ursachen haben, wie Drogist HF Ivo Krummenacher erklärt. «Die Haut kann zum einen überempfindlich auf UV-AStrahlen reagieren, das heisst polymorphe Lichtdermatose», sagt der Inhaber der Viva Drogerie in Buochs. «Oder es kann eine Reaktion auf Emulgatoren oder Fettstoffe in der Sonnencreme sein, und somit eine sogenannte Mallorca-Akne.»

FÜR UNBESCHWERTEN SONNENGENUSS Wer unter einer Sonnen­ allergie leidet, sollte ­beizeiten vor­beugen.

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DOSSIER

Was Tierhaut so alles kann • Eisbären haben schwarze Haut. • Tiger haben gestreifte Haut. • Fische trinken kein Wasser, sondern nehmen es über die Haut auf. • Je älter ein Krokodil, desto dicker ist seine Haut. • Den dichtesten Pelz hat der Seeotter mit rund 100 000 Haaren pro Quadrat­ zentimeter. Das sind etwa so viele wie auf einem Menschenkopf. • Auf der Haut von Faultieren wachsen grüne Algen, damit sie von ihren Feinden nicht gesehen werden. • Manche Froscharten ­können je nach Tempe­ratur und Gemüts­ver­fassung ihre Hautfarben ändern.

Fotos: fotolia

• Geckos auf Madagaskar können bei einem Angriff blitzschnell ihre ganze Haut abstreifen. • Die afrikanische Stachelmaus wirft Teile ihrer Haut ab, um Fressfeinden zu entkommen. Dabei entstehen grosse Wunden, über die später neue Haut wächst. • Kleine wirbellose Tiere wie Korallen, Quallen und Würmer atmen über die Haut. • Goldfische verlieren ihre Farbe, wenn sie in einem dunklen Raum gehalten werden. Dies, weil sie dort weniger Farbpigmente produzieren. • Schweine und Wale können einen Sonnenbrand bekommen.

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DOSSIER

Unter der Haut

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Verhütungsmittel, die unter die Haut implantiert werden, kennen die meisten. Doch das ist längst nicht alles, was unter die Haut geht, wie unsere Presse­ schau zeigt. • 2. November 2011, «Welt»: Ein blinder Finne ist der erste Mensch, der durch einen unter seine Netzhaut implantierten Mikrochip zum Sehenden wird. Zumindest vorübergehend. • 25. Oktober 2014, «Bild»: Eine künstliche Bauch­ speicheldrüse überwacht die Blutzuckerwerte von Diabetikern. Der implantierbare Sensor kann direkt mit einer Smartphone-App in Kontakt treten. • 1. Oktober 2015, «Wirtschaftswoche»: Ein Gehirn­ implantat soll Menschen mit Gedächtnisproblemen helfen. Der Chip wurde bei Affen erprobt und wird testweise Menschen eingesetzt. • 13. April 2016, «NZZ»: Ein von der Brust an abwärts gelähmter Mann kann dank eines Chips im Gehirn seine Hand bewegen, zumindest für kurze Zeit im Labor. • 28. April 2016, «Süddeutsche»: Der argentinische Fussballverein Tigre bietet seinen Mitgliedern an, sich einen Chip in den Arm einsetzen zu lassen, um Zugang zum Stadion zu bekommen. • 6. April 2017, «Berliner Zeitung»: In Schweden lassen sich Mitarbeiter einer Firma Mikrochips implan­ tieren. Damit können sie Türen öffnen oder etwas in der Kantine kaufen. • 20. Juni 2017, «20 Minuten online»: In Schweden funktioniert ein implantierter Chip als Bahnbillett. • 27. Juni 2017, «Thüringer Allgemeine»: Erstmals wurde einem Patienten ein Hörgerät unter die Kopfhaut implantiert.

Warum gibt es verschiedene Hautfarben? Ob ein Mensch braune oder rosafarbene Haut hat, liegt an der Menge des Pigmentes Melanin. Je mehr dieses Farbstoffes im Körper ist, desto dunkler ist die Haut. Melanin wird laufend von bestimmten Zellen, den Melanozyten, gebildet. Die unterschiedlich dunklen Hautfarben des Menschen haben sich vor Jahrtausenden entwickelt. In Gegenden, wo es

lange Winter ist und die Sonne entsprechend rar, ­hatten die Menschen helle Haut. So konnten sie das wenige Sonnenlicht optimal nutzen, um genügend Vitamin D zu produzieren. In Gegenden mit inten­ siver Sonnenstrahlung, wo die Produktion von Vita­ min D kein Problem ist, schützte die dunkle Haut vor den schädlichen UV-Strahlen.

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Quellen: «Kompaktwissen Anatomie, Physiologie, Erkrankungen», Urban & Fischer, 2014 / www.daserste.de/information/ wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2011/das-spiel-der-hautfarben-100.html

20 HAUT

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DOSSIER

In drei Schritten zum perfekt gepflegten Gesicht Das Gesicht verdient bei der täglichen Pflege besonders viel Aufmerksamkeit. Kompliziert ist das glücklicherweise nicht.

Roman Buchs

Die Gesichtshaut ist schädigenden Um­ welt­einflüssen wie Sonnenstrahlen, Kälte oder trockenem Raumklima besonders stark ausgesetzt. Darum braucht sie spe­ zielle Pflege, wie Roman Buchs, Drogist HF und Inhaber der Drogerie Buchs in Aadorf, sagt. Um seine Kundschaft bei der Wahl der passenden Gesichtspflege gut zu be­ raten, muss der Drogist wissen, welche Haut gepflegt werden soll. Ältere Haut hat zum Beispiel andere Bedürfnisse als junge, und je nach Hauttyp (siehe Seite 9) braucht es unterschiedliche Pflege­ pro­ duk­te. Und auch auf die Jahres­zeit kommt es an. Grundsätzlich können zwar im Som­mer und im Winter dieselben Pflege­ produkte verwendet werden. «Manche Haut braucht aber jetzt in den kalten Monaten eine intensivere Pflege, da die warme, trockene Heizungsluft im Wech­ sel mit der kalten Aussenluft die Haut austrocknen kann.» Sind mithilfe des Drogisten oder der Drogistin die passenden Pflegeprodukte gefunden, kann es losgehen:

1 Reinigen «Der erste Schritt der Pflege ist immer die Reinigung. Und zwar jeweils am Morgen und am Abend», sagt Drogist Buchs. Ge­ reinigt wird die Haut am besten mit einer Milch oder einem Gel. «Die Milch eignet sich besonders für empfindliche Haut, da sie ohne Wasser angewendet werden 22 HAUT

Fotos: Susanne Keller

Der 53-jährige Roman Buchs ist seit 17 Jahren Inhaber der Drogerie Buchs in Aadorf (TG). Seine Spezialgebiete sind pflanzliche Heil­ mittel und Natur­ kosmetik. www.drogerie-buchs.mykom.ch

VERWÖHNPROGRAMM Einmal wöchentlich eine Gesichtsmaske tut der Haut so richtig wohl.

kann. Einfach auftragen und danach mit einem Wattepad abwischen.» Gel reinigt porentiefer. Milch und Gel können gut auch abwechselnd verwendet werden. Nach der Reinigung ist es sinnvoll, mit einem Wattepad ein Gesichtstonic aufzutragen: «Ein Tonic belebt das Ge­ sicht und regt die Durchblutung an.» Je nach Vorliebe gibt es Produkte mit oder ohne Alkohol. Nach dem Tonic kann ein Serum aufgetragen werden. Es hilft der Haut, sich zu regenerieren, indem es sie mit konzentrierten Wirk­stoffen versorgt.

2 Pflegen Nun folgt die eigentliche Pflege. Am Morgen spezielle Tagespflege wählen, «diese schützt und verbessert das Haut­ bild». Ob Creme oder Fluid, spielt keine grosse Rolle, Hauptsache, das Produkt passt zum Hauttyp. «Die Creme eignet

sich in der Regel etwas besser für tro­ ckene Haut, das dünnflüssigere Fluid für normale», sagt der Drogist. Wer mag, kann auch eine getönte Tagescreme ver­ wenden. «Das gibt einen gesunden Teint.» Nach den Pflegeprodukten kann je nach Bedürfnis Make-up auftragen werden. Bevor abends die Nachtpflege aufge­ tragen wird, unbedingt das Gesicht noch einmal wie beschrieben reinigen. «So wird der Schmutz des Tages entfernt und die Haut kann die Pflege wieder optimal aufnehmen und so über Nacht regenerie­ ren», sagt der Drogist.

3 Das kleine Extra Einmal in der Woche rät Drogist Roman Buchs ausserdem zu einem Peeling und einer Maske. Das entfernt abgestorbene Hautschuppen und macht die Haut wie­ der zart und weich. DROGISTENSTERN 2–3/18


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Fotos: Susanne Keller

Gegen Erkältungs­ symptome kann eine Mischung aus Schüssler-Salzen und Tee helfen.

Handeln, bevor es zu spät ist! Werden Virusinfektionen wie Erkältung oder Husten nicht richtig behandelt, können daraus bakterielle Infekte entstehen. Bei solchen Sekundärinfektionen können neben Antibiotika auch Präparate aus der Drogerie den Heilungsprozess unterstützen.

Sarina Antener Die 32-jährige Sarina Antener ist seit Januar 2015 Geschäfts­ führerin der Vital­ punkt Drogerie in Olten (SO). Ihre Spezialgebiete sind Schüssler-Salze, Gemmotherapie und Spagyrik.

Sarina Antener arbeitet in einer speziel­ len Drogerie beziehungsweise an einem speziellen Standort: am Bahnhof Olten auf dem Perron und somit an einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt der Schweiz. Diese Tatsache stellt sie in den kalten Wintermonaten immer wieder 24 SEKUNDÄRINFEKTION

vor Herausforderungen: «Die Leute brin­ gen nicht viel Zeit mit, wollen beim Umsteigen noch schnell etwas Wirksames gegen Husten oder Schnupfen besorgen.» Antener musste lernen, sich trotzdem Zeit für die Beratung zu nehmen, gerade wenn die Beschwerden partout nicht ab­ klingen wollen.

Von Anfang an behandeln «Wer zum Beispiel einen Husten nicht richtig behandelt und ihn nur mit einem chemischen Präparat zu unterdrücken ver­sucht, riskiert eine Sekundär­­infek­ tion.» Denn wenn der Schleim auf der Lunge haften bleibt, könnte dies zu einer langwierigen und schmerzhaften Lun­gen­ ­­entzündung führen. Oder ein scheinbar

harmloser Husten artet in eine Bronchitis aus, ein Schnupfen entwickelt sich zur Nasennebenhöhlenentzündung. Um sol­ che sogenannten Sekundärinfektionen zu vermeiden, lohnt es sich, die Erkältungs­ beschwerden von Anfang an richtig zu behandeln: Dazu gehört neben Ruhe und Wärme (beispielsweise in Form von ent­ zündungshemmenden Zwiebel- oder Lein­ ­samenwickeln) auch viel Flüssigkeit. Aus­ serdem gibt es in der Drogerie viele Mittel, auch aus der Komple­mentär­medi­zin, die gegen Erkältungen helfen. Klingen die Beschwerden trotz Be­ handlung nicht ab oder verstärken sich sogar, rät Drogistin Sarina Antener zum Gang zum Arzt. Weil bei einer Sekundär­ infektion zu einem viralen häufig ein DROGISTENSTERN 2–3/18


Was ist eine Sekundärinfektion? Von einer Sekundärinfektion spricht man, wenn ein Krankheitserreger einen Organismus befällt, in dem bereits eine Infektion (sogenannte Primärinfektion) mit einem anderen Erreger vorliegt. Also wenn zum Beispiel jemand nach einer von Viren ausgelösten Grippe eine von Bakterien verursachte Lungen­ent­zün­dung bekommt. Als typische Sekun­där­infektionen bei einer Erkältung, die von Viren ­verursacht wird, gelten die Nasennebenhöhlenentzündung sowie die Mittelohr­ entzündung. Weitere Sekundärinfektionen können beispielsweise Bronchitis, Mandel-, Rippenfell- oder Lungenentzündung sein.

bakterieller Infekt dazukommt, sind Anti­ biotika oft unvermeidlich. Begleitend, oder damit es gar nicht so weit kommt, können aber natürliche Präparate aus der Drogerie eingenommen werden, um den Heilungs­ prozess zu unterstützen und das geschwächte Immunsystem zu stärken. «Weil Antibiotika bei vielen Menschen Verdauungsprobleme ­auslösen, verabreiche ich während der Medika­ men­ten­einnahme gerne Bakterien­präpa­ rate, welche die Darmflora stärken.»

Grippe und Erkältung Bei Erkältungs- und Grippesymptomen helfen die Schüssler-Salze Nummer 4 und 10. Um den Schleim zu lösen, sind die Nummern 6 und 8 empfehlenswert und als Stärkung des Immunsystems die Nummern 3 und 21. «Ein Erkältungstee mit Holunder, Lindenblüten, Thymian oder Schlüsselblume hilft weiter, den Schleim zu verflüssigen, damit er einfa­ cher ausgehustet werden kann.» Ein spe­ zieller Tipp von Sarina Antener ist ein Schüssler-Salz-Cocktail: Einfach die oben genannten Schüssler-Salze mit in die Teetasse geben und mit heissem Wasser aufgiessen. Ebenfalls wohltuend sind ätherische Öle. Salben mit Thymian, Eukalyptus und Lavendel auf der Brust oder am Rücken einreiben. Eine Alter­ native für Berufstätige ist das Auftragen auf den Fusssohlen. «Dies hat eine reflek­ torische Wirkung. Ausserdem riecht man dann nicht so stark nach Erkältung.» Auch Pelargonium-Tinktur hat eine gute Wirkung. Bei einer Mittelohrentzündung könne man neben der vom Arzt verschriebenen Therapie etwas der oben erwähnten äthe­ rischen Öle neben dem Ohr einreiben. Es DROGISTENSTERN 2–3/18

gibt auch gute homöopathische Ohren­ tropfen. Ausserdem ist es sehr hilfreich, mit einem abschwellenden Nasenspray die Wege der Nebenhöhlen zu öffnen, um so die Entzündung im Ohrbereich schneller ausheilen zu lassen.

Nasennebenhöhlen

Gesund durch den Winter

Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung rät Sarina Antener zu einer Nasendusche: «Für mich selber war das ein Aha-Erleb­ nis. Mit einer Nasendusche löst sich der gesamte Druck, und der Schleim wird ausgespült.» Einfach den Kopf in den Nacken legen und die salzhaltige Flüssig­ keit mithilfe der Nasendusche über dem Lavabo in die Nasengänge fliessen lassen. Einen Moment abwarten und den Kopf senken und alles rausfliessen lassen. An­ schliessend mit Nas­tüchern nachschnäu­ zen. Und in Sachen Spagyrik gibt es ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten bezie­ hungsweise Sprays. Was die Drogis­ tin meistens empfiehlt, ist Kapu­zi­ner­kresse. «Diese Essenz wirkt anti­bakteriell – ein­ fach in pflanzlicher Form.» Denise Muchenberger

Mögliche Symptome Die Beschwerden bei einer grippalen Sekundärinfektion beginnen mit den ­typischen Erkältungssymptomen: Schnupfen, Halsschmerzen, Husten und Niesen. Weitere Beschwerden wie Kopf­schmerzen, Druckgefühle in den Nasen­nebenhöhlen oder eine Bronchitis können dazukommen. Ebenfalls ein ­typisches Anzeichen einer bakteriellen Sekundärinfektion: eine grün-gelbliche Sekretion, die in der befallenen Schleim­ haut entsteht. SEKUNDÄRINFEKTION 25

Bei Hustenreiz und zähem Schleim Weleda Hustensirup

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Zähne trotz Spange richtig pflegen

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Eine Zahnspange macht die Mundpflege schwieriger. Dabei sollte man gerade die Zähne rund um Drähte, Brackets und Plättchen besonders sorgfältig reinigen.

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Drogistin Gabi Hornstein aus der Horn­ stein Drogerie in Reinach kennt die Un­ sicherheiten von Eltern, wenn ihre Kin­ der eine fixe Zahnspange bekommen: Wie funktioniert die Mundpflege, und wie kann man sicherstellen, dass nach Entfernen der Plättchen keine Karies zu­ rückbleibt? «Als mein Sohn mit 12 Jahren eine Zahnspange bekam, hatte ich genau diese Befürchtung. Ich weiss, wie schnell sich Zahnbelag beziehungsweise Plaque bilden kann.» Deshalb ermunterte die Basel­ bieterin ihren Sohn, die Zähne gründ­lich und mindestens zweimal täg­ lich aufmerksam zu putzen.

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Doch das ist gar nicht so einfach. «Mit der Zahnseide bei­spiels­ weise Essens­reste zu entfer­ nen, ist schwie­rig», sagt Horn­­stein. Ganz feine Interdental­bürst­chen können helfen, Es­sens­ reste zwischen den Zäh­ nen und in der Zahnspange heraus­ zubekommen. «Aus­­ ser­ dem rate ich, täg­lich eine Mund­ spülung zu ver­ wenden, am bes­ten abends vor dem Zu­bett­gehen. Wer bereits schmerz­ hafte, leicht röt­ liche Stellen hat,

Fotos: istockphoto, Susanne Keller; Grafiken: vecteezy.com

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26 ZAHNSPANGEN

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Gabi Hornstein

kann ein be­ru­hi­gendes Zahn­gel mit Teebaumöl auf­ tragen, allenfalls mit einem Inter­dental­bürst­chen.» Ein Balsam mit einem schmerzstillenden Wirkstoff lindert in der Ange­ wöh­ nungs­ phase die Schmerzen. Denn gerade wenn die Zahnspange neu fixiert wurde, kann der Fremdkörper in den ersten Tagen weh­ tun und das Zahn­fleisch reizen. Am besten wählt man ausserdem eine Zahnbürste mit weichen Borsten. Auch für elektrische Bürsten gibt es spe­ zielle Aufsätze, die Zahn­spangenträgern das Reinigen vereinfachen.

Auf das Essen achten Was ebenfalls hilft, um die Zähne gesund zu halten, ist ein angepasster Speiseplan. Stark gezuckerte und säurehaltige Ge­

tränke setzen sich zwischen Plättchen und Drähten noch besser fest, und auch stark klebrige Süssigkeiten wie Caramel oder Lakritze haften leicht an der Zahn­ spange. Weil viele Schülerinnen und Schüler heute auswärts essen, rät Gabi Hornstein den Eltern, ein Zahnbürstchen

Gabi Hornstein ist Drogistin EFZ und Mitinhaberin der Hornstein Apotheke Drogerie in Reinach (BL). Ihre Spezial­ge­ biete sind Ernährung und Spagyrik.

für unterwegs mitzugeben. «Es lohnt sich, frühzeitig aktiv zu werden und das Kind bei der Zahnpflege zu unterstützen.» 

Denise Muchenberger

Fünf Tipps für Zahnspangenträger 1 Den Mund vor dem Putzen mit Wasser spülen, um die gröbsten Speisereste zu ­entfernen. 2 Jeden Zahn mit kreisenden Bewegungen putzen. Um die Flächen unter dem Draht zu reinigen, die Borsten schräg zwischen Draht und Zahn einführen. 3 Für die Zahnzwischenräume eignen sich feine Interdentalbürsten, idealerweise aus Gummi. 4 Einmal täglich nach dem Putzen eine Mundspülung verwenden. 5 Zwischen den Mahlzeiten Zucker und säurehaltige, süsse Getränke vermeiden. Diese erhöhen das Kariesrisiko.

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SONNENSCHUTZ 27 Dr. Wild & Co. AG, 4132 Muttenz | www.wild-pharma.com | www.wild-pharma.com


Die Heimat der Rohstoffe Ob im Ozean, im Regenwald oder in der Wüste – auf der ganzen Welt wachsen Pflanzen mit besonderen Eigenschaften. Solche exotischen Rohstoffe werden immer häufiger in Natur­ kosmetik­produkten verwendet. In zertifizierter Naturkosmetik stecken Pflanzenöle und -extrakte. Die Rohstoffe dafür kommen aus der ganzen Welt. Theo Stalder, Schweizer Naturkosmetik­ fachmann und Inhaber der Firma Organicconsulting.ch: «Schätzungsweise über 400 Rohstoffe stehen Kosmetik­ herstellern heute zur Verfügung, und jede Woche werden neue entdeckt.» Die meisten kommen aus Europa und Mittel­ amerika, viele aber auch aus Süd­amerika, Afrika, Australien und Asien. Immer mehr dieser Rohstoffe sind Bio-zertifiziert oder gemäss Vorgaben der Labels aus kontrollierter Wildsammlung. Stalder stellt einen Trend fest: «In Naturkosmetikprodukten stecken immer

Was für die Einwohner der Amazonas-Regenwälder zum Standardmenü gehört, nutzt die Kosmetik­industrie als Faltenkiller: Acai-Beeren. Die kirschgrossen Früchtchen stammen von der Kohlpalme.

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häufiger exotische Pflanzen.» Schliesslich erwarten Konsumentinnen und Konsu­ menten immer wirkungsvollere und lang­ anhaltendere Kosmetik. «Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen dringen Wissen­ schaftler in unerforschte Gebiete vor oder profitieren vom überlieferten Wissen der Urvölker.»

Exotische Alleskönner Bei den Bewohnern des Amazonas-Regen­ waldes entdeckten Forscher zum Beispiel die Pracaxi-Samen. Das hochwertige Öl dieser Pflanze soll angeblich Falten, Akne und Schwangerschaftsstreifen reduzie­ ren sowie Entzündungen mildern. Die Cashew-Früchte und Acai-Beeren aus

Brasilien werden als Antifaltenmittel ein­ gesetzt. Aus dem östlichen Afrika stammt die Fackellilie. Ihre Inhaltsstoffe sollen ebenfalls Falten bekämpfen. Menschen sammeln ihren Nektar für Kosmetik­ produkte mühevoll von Hand. Stalder: «Exotische Inhaltsstoffe machen in einer Emulsion aber meistens nicht den Haupt­ anteil aus, weil sie sehr teuer sind. Aller­ dings gibt es mehr und mehr auch Luxus­ naturkosmetik mit einem höheren Anteil an exotischen Stoffen als andere Natur­ kosmetik.»

Schutz der Artenvielfalt Damit die Natur unter der Forschung und Produktion für Naturkosmetik nicht

Die Wirkstoffe der in Afrika heimischen Fackellilie sorgen angeblich für gepflegte und elastische Haut. Ihren Nektar sammeln Menschen mühevoll von Hand.

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Naturkosmetikmarkt wächst «Um an ihre Rohstoffe zu kommen, ar­ beiten Naturkosmetikhersteller manch­ mal eng mit Landwirten und Gemeinden

zusammen, je nach Firmenphilosophie und Anspruch», sagt Stalder. Oft seien diese in Fair-Trade-Projekte involviert und erhielten für ihre Arbeit einen f­ airen Lohn. Teilweise werden Rohstoffe von Produzenten selbst angebaut. «Besonders grosse Rohstoffmengen kaufen die Fir­ men allerdings im internationalen Roh­ stoffhandel ein. Manchmal erhalten sie sie dort günstiger.» Der Naturkosmetikmarkt wächst und mit ihm der Bedarf an natürlichen Res­ sourcen. Laut Dr. Mark Smith, General­ direktor des international tätigen und nicht gewinnorientierten NaturkosmetikVerbandes NaTrue, ist es schwierig zu schätzen, wie viel Prozent des gesamten Kosmetikbedarfs die Natur- und Bio­ kosmetik in rund 10 Jahren ausmachen wird. «Aber in den europäischen Haupt­ märkten wie Deutschland wird der Naturkosmetikanteil in den kommenden Jahren bei etwa 10 Prozent liegen». Zum

Vergleich: Heute macht Naturkosmetik in Europa 4,1 Prozent aus. Trotz der stei­ genden Nachfrage besteht laut Smith kein Risiko, dass die strengen Kriterien des Nagoya-Protokolls und der EU, die Flora und Fauna schützen, irgendwann gelockert werden müssen, um mehr pro­ duzieren zu können.  Vanessa Naef

Mehr wissen Sie haben Lust auf Naturkosmetik ­bekommen und möchten mehr erfahren über grüne Körperpflege, Labels, Inhaltsstoffe etc.? Umfangreiche Informationen zu natür­ licher Kosmetik finden Sie auf vitagate.ch, der Gesundheitsplattform im Netz:

Die meisten kennen ihr Anhängsel – die leckeren Cashew-Kerne. Den Weg in die Kosmetik hat aber die Frucht mit ihrem Saft gefunden. Der Cashew-Baum ist in Brasilien heimisch, wächst aber auch in Afrika und Asien.

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NATURKOSMETIK 29

Fotos: istockphoto

leidet und lokale Gemeinschaften sowie Her­ kunftsländer nicht ausgenutzt wer­ den, gibt es diverse internationale Richt­ linien und Abkommen. Zum Beispiel die Convention on Biological Diversity (CBD) mit dem Nagoya-Protokoll. Es regelt unter anderem den Zugang zu geneti­ schen Ressourcen wie Pflanzen, das vor­ handene Wissen darüber sowie die aus­ gewogene und gerechte Aufteilung der sich daraus ergebenen Vorteile. Ziel des Abkommens ist zudem, die Artenvielfalt und die nachhaltige Nutzung zu ­erhalten. Rund 90 Länder weltweit haben es unter­ schrieben – auch die Schweiz. Die Arten­ vielfalt ist aber auch auf europäischer Ebene durch Verordnungen und Richt­ linien geschützt.


Die gute Wahl gegen Schmerzen.

Periode: Locker durch die Tage Ob Binde, Tampon oder Tasse während der Menstruation: Das sollten Sie unbedingt beachten!

Gabriela Schlumpf Die eidgenössisch ­diplomierte Drogistin Gabriela Schlumpf ist seit über 22 Jahren Inhaberin und Ge­ schäftsführerin der Luzerner Natur­dro­ge­ rie Luna. Das Geschäft ist spezialisiert auf Naturheilmittel, Naturkosmetik und bio­logische Ernährung. Schlumpf bietet zudem auf Voranmeldung ganzheitliche Beratungen an. www.lunaluna.ch

Wiederverwenden statt Wegwerfen. Das geht auch während der Periode. Mit der auswasch- und sterilisierbaren Men­stru­ ationstasse aus Silikon. Auch Drogistin Gabriela Schlumpf von der Luzerner Naturdrogerie Luna spürt den Trend: «Wir verkaufen sie sehr gut, vor allem Frauen um die 20 interessieren sich dafür.» Richtig angewendet ist die Tasse nicht zu spüren «auch nachts und beim Sport stört sie nicht. Doch am An­ fang muss man ein bisschen üben, bis sie ideal liegt und dicht ist.» In der Testphase empfiehlt Schlumpf, zusätzlich Binden oder Slipeinlagen zu benutzen.

Für alle, die lieber Binden- oder Tam­ pons benutzen, hat Schlumpf ein paar Tipps.

Binden/Slipeinlagen _ Gut riechen Wechseln Sie Binden regelmässig. So vermeiden Sie unangenehmen Geruch. Davor können Sie Ihre Vagina mit Wasser und einem schonenden Reini­gungsprodukt, das Milch­säure­ bakterien enthält, waschen. Von par­ fümierten Binden und Duschgels rät Schlumpf ab. Duftstoffe können eine allergische Reaktion verursachen. _ Krankheiten vorbeugen Binden aus natürlichen Materialien sind atmungsaktiv. Das reizt die Haut weniger, und das Risiko, einen Scheidenpilz zu bekommen, ist kleiner. _ Bequem unterwegs Für auf Reisen sind gefaltete Binden sehr praktisch, da sie nicht viel Platz brauchen.

Bei Muskel- und Gelenkschmerzen • schmerzlindernd • entzündungshemmend • abschwellend Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Iromedica AG, St. Gallen

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_ Die beste Einführstellung Um den Tampon einzuführen, stellen Sie am besten einen Fuss auf den Stuhl oder die Toilette. Wer zum ersten Mal einen Tampon anwendet, kann dies eventuell gemeinsam mit einer ­erfahrenen Vertrauensperson tun. _ Schmerzen vorbeugen Wenn das Einführen des Tampons schmerzt, sind oft die Schleimhäute zu wenig feucht. Hier helfen zum Beispiel von innen befeuchtende Omega-3Fettsäuren-, Leinöl- oder Granat­apfel­ kapseln oder Cremes, die Sie auf

die Schleimhäute auftragen können. Ausserdem gibt es Tampons mit und ohne Applikator. Finden Sie heraus, welches Produkt Sie leichter einführen können. _ Hände waschen Hände sind ein Paradies für Krank­ heitserreger. Waschen Sie sich vor dem Einführen des Tampons die Hände. Das verringert das Risiko, eine Infek­ tion zu bekommen. _ Nach dem Schwimmbad Nach einem Bad im Chlorwasser sollten Sie den Tampon wechseln, um Haut­ irritationen vorzubeugen.

_ Tampons nur während der Periode tragen Ein Tampon saugt stark auf. Das kann die Scheide austrocknen und reizen. Tragen Sie Tampons deshalb nur wäh­ rend der Periode. _ Tampons ohne Schadstoffe «Synthetische Tampons können Spuren von Schadstoffen enthalten», sagt Drogistin Schlumpf. Weil die Schleim­ häute sehr aufnahmefähig sind, ­e­mpfiehlt sie, Produkte aus natürlichen Materialien wie Biobaumwolle zu ­benutzen. 

Vanessa Naef

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Foto: Susanne Keller, Illustrationen: vecteezy.com

Tampons


fotolia

Zu viel gekocht? Aus Resten lassen sich tolle Menüs zaubern – also auf keinen Fall ­wegwerfen!

Brotauflauf statt Müllsack

In der Schweiz wird etwa ein Drittel aller Nahrungsmittel weggeworfen. Die vom Bundesamt für Umwelt durchgeführte «Erhebung der Kehrichtsack­ unter­ suchung» im Jahr 2012 zeigt, dass der grösste Teil dieses sogenannten Food Waste (Nahrungsmittelverschwendung) in privaten Haushalten anfällt. So lande­ ten im Untersuchungsjahr pro Person und Jahr mehr als 30 Kilogramm Nah­ rungsmittel im Abfall. Hochgerechnet 32 FOOD WASTE

auf die gesamte Schweiz sind dies 251 000 Tonnen, darunter 15 000 Tonnen Fleisch und Fisch. Zum Vergleich: Im Detail­ handel waren es rund 100 280 Tonnen und in der Gastronomie/Hotellerie 289  650 Tonnen. Beeindruckende Zahlen. Dabei ginge es auch anders. Wir haben drei beispiel­ hafte Haushalte herausgepickt und ge­ fragt: «Wie vermeiden Sie Lebens­mittel­ abfälle?» Denise Muchenberger

Susanne Keller

Tonnenweise landen in der Schweiz absolut einwandfreie Lebensmittel im Abfall. Das müsste nicht sein, denn wer gut plant, etwas Fantasie hat und mit Bedacht einkauft, muss kein Essen wegwerfen.

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Mindesthaltbarkeit und Verfalldatum

10 Tipps, um Food Waste zu vermeiden

Auf den Verpackungen gibt es die unterschiedlichen Vermerke «Zu verbrauchen bis», «Mindestens haltbar bis» und «Zu verkaufen bis». Sie alle haben unter­schied­ ­liche Bedeutungen: «Zu verbrauchen bis»: Nach Über­ schreiten des Datums ein Lebensmittel nicht mehr konsumieren. Dieses Datum muss von Gesetzes wegen auf leicht ­verderblichen Lebensmitteln, die gekühlt gelagert werden müssen, stehen (Hack­ fleisch, Fisch etc.). «Mindestens haltbar bis»: Dieses Datum ist eine Qualitätsgarantie. Es sagt, wie lange ein Produkt bei korrekter Lagerung seine Eigenschaften haben muss (z. B. muss ein Joghurt cremig bleiben). Die meisten Produkte sind über dieses Datum hinaus haltbar. Als Faustregel gilt: Solange Geruch und Geschmack stimmen und keine optischen Verände­ rungen wie Schimmelpilze sichtbar sind, kann ein Produkt verzehrt werden. «Zu verkaufen bis»: Dieses Datum wird von vielen Läden auf leicht verderb­ lichen Produkten angebracht, um sie rechtzeitig aussortieren zu können.

Lebensmittel optimal lagern: Brot im Brotkasten, Kartoffeln in der Vorrats­ kammer, Eier im Kühlschrank. Kühlschrank auf 5 Grad oder kälter ­einstellen. Wärmere Temperaturen ­begünstigen das Wachstum schäd­licher Bakterien. Essensreste in durchsichtigen Behäl­tern aufbewahren und gut sichtbar platzieren. Ältere Produkte vorne im Kühl­schrank platzieren, neue, länger haltbare nach hinten stellen. Was zu viel eingekauft wurde, kann ins Tiefkühlfach. Kleine Portionen kochen, Resten nochmals verwerten. Gemüse und Früchte in Suppen, Gratins, Kuchen oder Konfitüren verarbeiten. Nicht hungrig einkaufen und gut ­planen. Jemandem eine Freude machen und mit überzähligen Eiern einen Kuchen oder Guetzli backen. Mit Lebensmitteln, die verbraucht ­werden müssen, eigene Rezepte und Kombinationen entwickeln. Tiere freuen sich über Rüstabfälle oder hartes Brot.

Quelle: www.foodwaste.ch

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Fabienne Schär – die Restenverwerterin 37, Sozialpädagogin und dreifache Mutter, Wiler bei Utzenstorf (BE) «Manchmal, wenn ich beim Einkaufen durch die Gänge laufe und das grosse Angebot an Esswaren sehe, mache ich mir schon meine Gedanken. Wer will das alles kaufen und was passiert mit den Lebensmitteln, die abends übrig bleiben? Als ich vor einigen Jahren eine Zeit lang in Guatemala gearbeitet habe, sah ich, mit wie wenig die Leute zum Teil auskommen beziehungsweise auskommen müssen. Das hat mich geprägt. Deshalb achte ich darauf, zu Hause so wenig Essen wie möglich wegzuwerfen. Mein Mann und ich planen die Woche meistens durch, sprechen uns ab, wer wann zum Essen da ist was wir wann kochen wollen. Dann erstellen wir eine Einkaufsliste und machen einen Grosseinkauf. Während der Woche versuche ich, mit den einge­ kauften Lebensmitteln zu haushalten, und Resten wieder zu verwerten. Wenn wir eine Bolognese-Sauce kochen, machen wir meistens gerade einen Topf voll und ­gefrieren etwas davon ein. Wenn Kartoffeln übrig bleiben, verarbeite ich sie zu einer Rösti oder Hädöpfeltätschli, Brot zu einem Brotauflauf mit Äpfeln, den haben die Kinder mittlerweile richtig gern. Oder wir sammeln das Brot in einem Papiersack und gehen bei den Pferden des benachbarten Bauern vorbei, Rüstabfälle verfüttern wir gerne den eigenen Hasen. Ich habe mir auch angeeignet, nicht so viel zu schöpfen beim Mittag- und Abendessen, damit ich die Resten aufessen kann, wenn eines meiner Kinder nicht alles mag. Und zum Glück habe ich einen Ehemann, der sehr gerne und gut kocht und auch tatkräftig mithilft, die Reste in die Menüs einzubauen.»

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Brotauflauf statt Müllsack

Bernd Auinger – der Planer 23, Barkeeper, Basel

Susanne Keller

«Ich bin in Oberösterreich in einem sehr ländlichen Umfeld aufgewachsen. Bei uns zu Hause wurde nie etwas weggeworfen. Selbst die Schale vom Sellerie oder den Rüebli wurde in Suppen mitgedünstet, daran kann ich mich gut erinnern. Auch jene von Zwiebeln, das gab den Gerichten einen feinen und würzigen Geschmack. Meine Mutter betreibt ein Café mit Bäckerei. Was übrig bleibt, geht zurück in die Backstube und wird zu Brotkrusteln ver­ arbeitet, ausserdem haben wir einen Bauern in der Nachbarschaft, der die Lebensmittel seinen Säuen verfüttert. Als Barkeeper in einem Luxushotel ­bekomme ich natürlich mit, wie viel an hoch­wertigem Essen weggeworfen wird. Am Anfang hatte ich Mühe damit, aber die Hygienevorschriften geben ganz klare Richtlinien vor. Selbst wenn die Nüsse und Chips beim Apéro nicht angefasst wurden, tauschen wir sie aus. Umso mehr achte ich selber darauf, dass ich zu Hause nichts wegwerfe und mit Bedacht ein­ kaufe. Mein Kühlschrank ist praktisch immer leer, weil ich bei der Arbeit in der Kantine essen kann. Wenn ich frei habe, plane ich ganz genau, was ich koche und welche Lebensmittel ich dafür benötige. Bleibt etwas übrig, wärme ich es am nächsten Tag auf, wenn ich nachts von der Arbeit heimkomme. Und wenn ich doch mal etwas ganz dringend benötige, hat es bei mir im Quartier gleich mehrere Lädeli, die bis 22 Uhr geöffnet haben. Meist bin ich aber zu bequem, um nochmals rauszugehen. Dann merke ich, dass der Gluscht doch nicht so gross sein. Am Ende ist vieles eine Frage der Einstellung.»

Susy Stucki – die Achtsame 84, Rentnerin, Binningen (BL)

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Florian Bärtschiger

«Womit ich wirklich Mühe habe, ist das Ablaufdatum. Es ärgert mich richtig. Das ist doch alles nur Geldmacherei und regt den Konsum an. Ich bin nun über 80 und immer gesund geblieben. Noch nie habe ich auf das Verfalldatum ge­ achtet. Ich verlasse mich auf meine Sinne und schmecke raus, wenn ein Lebens­ mittel nicht mehr geniessbar ist. Schade, dass wir deshalb so vieles wegwerfen. Auch die Aktionen mit XL-Packungen finde ich nicht sinnvoll. Man verleitet die Leute dazu, Sachen zu kaufen, die sie eigentlich gar nicht in diesen Massen essen können. Ich kaufe einmal in der Woche ein und koche mit dem, was ich im Kühlschrank habe. Oftmals entdecke ich so neue Gerichte, weil ich mit den vorhandenen Lebensmitteln irgendetwas zusammenstelle. Und wenn der Kühlschrank einmal leer ist, habe ich immer etwas im Tiefkühlfach, kleine Pizzen oder einen Flammenkuchen. Schon als mein verstorbener Mann und ich jahrelang gemeinsam ein Zweisternerestaurant führten, hatten wir ein Bewusst­sein für das Thema Food Waste. Wir kalkulierten sehr genau; wenn etwas mal aus war, war es eben so. Was am Abend übrig blieb, kochten wir am nächsten Tag fürs Personal. Mein Mann war sensibilisiert auf dieses Thema, weil er auf einem Bauernhof gross geworden ist, wo alles wiederverwertet wurde. Schon alleine wenn es darum ging, eine Kartoffel zu schälen, war er sehr genau. Er instruierte die Lehrlinge geduldig, nur das Nötigste und eine ganz dünne Schicht wegzuschälen. Da war er für mich – wie in so vielem – ein grosses Vorbild.»

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Produkte aus der Drogerie*

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Heuschnupfen? Ich reagiere gleich mit Rhinallergy®!

Verlosung Drogistenstern-Wettbewerb im Hotel Kurhaus am Sarnersee

Die Erkältungszeit geht langsam zu Ende … schon plagt der Heuschnupfen. In der Schweiz sind etwa 15–20 % der Bevöl­kerung davon betroffen (www.aha.ch). Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann Rhinallergy® bei allergischem Schnupfen (Heuschnupfen) angewendet werden: Für die ganze Familie ­geeignet ohne bisher bekannten Nebenwirkungen oder Tages­ schläfrigkeit. Rhinallergy®

Aus rund 8000 Teilnehmern des Wettbewerbs wurden am 14. Dezember 2017 zehn Gewinner gezogen. 1. Preis: Evelyne Stucki, Therwil 2. Preis: Christine Röthlisberger, Lützelflüh 3. Preis Peter Brühlmann, Luzern Die Gewinner der Preise 4–10 finden Sie auf unserer Webseite: www.kurhaus.info

Bei unspezifischen Verdauungsbeschwerden, bei Nervosität und Einschlafbeschwerden

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Die neuen Lutschpastillen mit dem pflanzlichen Wirkstoff Isländisch Moos, helfen effektiv bei Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Hustenreiz. Mit natürlichem Erdbeeraroma, zahnfreundlich und geeignet für Kinder ab 4 Jahren. Fragen Sie nach einem Muster! info@pharmamedica.ch /  071 454 70 44. www.pharmamedica.ch

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Impressum  38. Jahrgang Auflage 183 840 Exemplare (WEMF-Beglaubigung 5/2017), 1 076 000 Leser (1 006 000 deutsch­sprachige ­gemäss Mach Basic 2017-2 und rund 70  000 franzö­sisch­sprachige)  Herausgeber Schweize­rischer Drogistenverband, Nidaugasse 15, ­2502 Biel, Telefon 032 328 50 30, Fax 032 328 50 41, info@drogisten­verband.ch, www.drogisten­verband.swiss Geschäftsführung Frank Storrer  Redaktion Heinrich Gasser, Chefredaktion und Leiter Medien und Kommunikation, h.gasser@drogisten­verband.ch; Bettina Epper, Chefre­daktorin Stv., b.epper@­drogistenverband.ch; ­Denise Muchenberger, d.muchenberger@drogisten­verband.ch  Fachliche ­Beratung Dr. phil. nat. Anita Finger Weber (Wissenschaftliche Fach­stelle SDV); Daniel Jutzi (Drogist HF); Isabella Mosca (Drogistin HF); Marisa Pfister (Drogistin HF)  Layout Hiroe Mori  Fotogra­f­in ­Susanne Keller  Titelbild ­­Susanne Keller  Druck Stämpfli AG, 3001 Bern  Verkauf ­und ­Sponsoring ­Monika ­Marti, Leiterin Verkauf, ­Vertrieb und Sponsoring, m.marti@­drogistenverband.ch; Tamara Freiburghaus, t.freiburghaus@drogisten­verband.ch; Andrea Andreani, Anzeigen­administration, Telefon 032 328 50 51, ­inserate@drogisten­verband.ch  Abonnemente J­ ahresabonnement Fr.   26.– ­(6 Aus­gaben, inkl. MWSt); Telefon 071 272 71 33, Fax 071 272 73 84, abo@­drogistenstern.ch. Bestellen Sie jetzt kostenlos eine Ausgabe des Drogistensterns via E-Mail an info@drogisten­verband.ch oder unter Telefon 032 328 50 30.

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PRODUKTE 35


Erst blinzeln, dann lächeln – für das perfekte Foto Fotografin und Eltern sind happy, dass alles wie am Schnürchen läuft, auch dank eines herzhaft agierenden Enter­ tainers. Der 12-jährige Arda ist mitge­ kommen, um seinen kleinen Cousin Lyas bei Laune zu halten und ihn immer und immer wieder zum Lachen zu bringen. So waren am Ende alle zufrieden mit den gelungenen Fotos. Auf die Ränge zwei bis sechs des Foto­ wettbewerbs haben es Filip S., Kevin B., Mathilde M., Simara D. S. und Yannick T. geschafft. Ihre Eltern erhalten Gut­scheine für Babynahrung der Holle baby food GmbH im Wert von je 250 Franken. Der Drogistenstern und die Firma Holle baby food GmbH wünschen Lyas und seiner

ugte Lyas die Jury.

Mit diesem Foto überze

Familie viel Freude an den Fotos, gratu­ lieren allen Gewinnerinnen und Ge­win­ nern und danken allen Eltern, die am Wett­be­werb teilgenommen haben. Denise Muchenberger

Fotos: Art of Portrait, Fotografie; Familie Acar (zVg)

Eines scheint klar: Der kleine Lyas und das Blitzlicht des Fotoapparates werden nie gute Freunde. Er blinzelt tapfer, als Fotografin Karin Salzmann aus Stein­hau­ sen (art-of-portrait.ch) abdrückt und der grelle Blitz mehrmals hell aufleuchtet. Kurz kneift er die Augen zusammen, öff­ net sie wieder und lacht. Die Eltern Désirée und Akin Acar gratulieren dem Kleinen stolz zu seinem ersten Foto­ shooting, das sie beim Baby-Fotowett­be­ werb gewonnen haben. Weil es an einem verschneiten Dezembermorgen stattfin­ det, wird das Thema Winter gross ge­ fahren. Auf dem Schlitten oder umgeben von Tannenzapfen, der Anderthalbjährige macht in jeder Szene eine gute Figur.

Désirée und Akin Acar sind stolz auf ihren ­kleinen Lyas, der wie ein Profi in die Kamera ­lächelt.

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Mitmachen & gewinnen

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So nehmen Sie teil Ihr Lösungswort mit Name und Adresse senden Sie an: Schweizerischer Drogistenverband, Preisrätsel, Nidaugasse 15, 2502 Biel wettbewerb@drogistenverband.ch Teilnahme via SMS: DS Abstand Lösungswort Abstand Name und Adresse an 966 (Fr. 1.–/SMS)



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Einsendeschluss 31. März 2018, 18.00 Uhr (Datum des Post­­stempels). Das richtige Lösungs­ wort wird im Drogistenstern 4–5/18 ­publiziert.

16.01.18 12:08

Kreuzworträtsel 12/17–1/18 Das richtige Lösungswort lautete «URSACHEN». Die Gewinnerinnen und Gewinner ­werden schriftlich benachrichtigt. Korrespondenz wird keine geführt. ­ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Bleiben Sie im Saft! Saftkuren sind im Trend. Damit sie gelingen, sollten Sie ein paar Regeln beachten. Immer mehr Menschen verabschieden sich für einige Tage von Messer und Gabel. Drogistin und Ernährungsberaterin Karin Widmer: «Vor allem Saftkuren sind immer wieder Trend.» Sie unterstützt in ihrer Praxis «Vital-Widmer – Ganzheit­liche Er­ nährungsberatung» in Herisau Men­schen mit Ernährungsfragen. Die Idee des Saftfastens ist simpel: Auf feste Nahrung verzichten, dafür viel ­trinken. Widmer empfiehlt in der Regel, 4 Deziliter Gemüsesaft, 2 Dezi­liter Frucht­ ­saft, 5 Deziliter Ent­schla­­ckungs­tee und 2 Liter Wasser pro Tag zu trinken.

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Fasten ist gesund «Bireweich»? Im Gegenteil! «Richtig durch­ geführt, sind Saftkuren sehr gesund», sagt Widmer. «Der Mensch kann wäh­ rend des Fastens herunterfahren, seine Ernährungsgewohnheiten und Lebens­ weise überdenken und wenn nötig an­ passen.» Zudem läuft beim Fasten der Stoffwechsel auf Sparflamme und Ab­fall­ stoffe werden aus dem Körper geschafft. Für eine ideale Saftkur empfiehlt Widmer, ein paar Regeln einzuhalten. 1 V  erwenden Sie für die Saftkur stets frische Produkte. Gemüse und Früchte sollten Sie vielfältig aus­ wählen, da­mit der Körper mög-

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lichst viele verschiedene Vitalstoffe erhält. In der Drogerie gibt es bereits zubereitete Säfte. Wer länger als fünf Tage fasten möchte, sollte dies in Begleitung einer Fachperson tun. Zum Beispiel in einer Klinik oder in einer Fasten­ woche unter Aufsicht. Eine Saftkur ist keine Diät. Zwar ­verlieren die meisten in dieser Zeit an Gewicht, aber nicht Fettdepots werden abgebaut, sondern Stoff­ wechselabfallprodukte und Wasser. Klären Sie vor dem Fasten Ihre Moti­vation, denn über längere Zeit auf feste Nahrung zu verzichten, ist streng. Wenn Sie wissen, wofür Sie es tun, überstehen Sie die Kur besser. Bereiten Sie sich auf eine Saftkur vor, indem Sie etwa sechs Tage davor den Kaffee- und Zuckerkonsum allmäh­lich reduzieren. So beugen Sie Entzugs­erscheinungen wie Kopf- oder Gelenk­schmerzen vor. Wer das Hungergefühl nicht aushält, kann 2 bis 3 Esslöffel gekochten Reis essen. Eine mögliche Alternative zur Saftkur ist die entgiftende ­basische Stoffwechselkur. Hier ist Essen erlaubt. Nicht fasten sollten Menschen, die krank sind oder viel Stress haben.

Karin Widmer Karin Widmer ist ­diplomierte Vitalstoffund Ernährungs­ therapeutin mit eigener Praxis (Vital-­ Widmer – Ganzheit­ liche Ernährungs­ beratung) in Herisau (AR). Sie ist gelernte Drogistin. Seit über 30 Jahren ist sie auf diesem Beruf tätig und hat sich während dieser Zeit in verschie­ denen Bereichen der Naturheilkunde weitergebildet. Ihre Spezialgebiete sind Phyto­ therapie, Spagyrik und Schüssler-Salze.

Auch Kindern, gebrechlichen alten Menschen und Schwangeren rät Widmer vom Nahrungsverzicht ab. 8 Wer nicht isst, friert schneller. Da­her eignen sich der Frühling und Som­ mer besser zum Fasten. Weiter ist es für viele angenehmer, während­ dessen nicht zu arbeiten. So können Sie sich entspannen und innehalten. 9 Eine mehrtägige Kur ist nicht der ein­zige Weg, zu entgiften. Sie ­können auch regelmässig einen Tag pro Woche fasten. 10 Wenn Sie Kreislaufprobleme, also Schwindel, verspüren und eventuell zu zittern beginnen, sollten Sie ­unbedingt wieder essen. Vanessa Naef

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