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Oktober / November 2017

DROGISTENSTERN Die Zeitschrift aus Ihrer Drogerie

Herbst

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Die zwei Gesichter des Herbstes

4 Kurz & knapp Wenn im Herbst der Blues kommt 6 Drei ganz spezielle Herbstfans 12 Saisonale Depression?

Susanne Keller

Bettina Epper Stellvertretende Chefredaktorin b.epper@drogistenverband.ch

Der Herbst. Er beginnt immer ganz sanft. Langsam, fast unmerklich löst er den Sommer ab. Eine kleine Nebelschwade hier und da, dann mehr und immer mehr und zuletzt ganz viele, bis kein Durchblicken mehr ist. Die Welt wird seltsam und fremd. Aber wenn es die Sonne zuletzt doch noch schafft, dann strahlen die Wälder, leuchten rot, gelb, ­golden. Wunderbar! Ich liebe den Herbst. Genauso wie mir geht es Geni Christen, Anna Jelen und Janosch Szabo. Warum diese drei dem Herbst sogar regelrecht entgegen­ fiebern, lesen Sie ab Seite 6. Doch der Herbst hat auch seine Schattenseiten: Die Sonne wird Tag für Tag rarer, das verdirbt vielen Menschen im wahrsten Sinne des Wortes die Stimmung. Sie leiden unter Herbstblues oder Winterdepression, denn der Mangel an Sonnenlicht kann zu Nieder­geschlagenheit, Müdigkeit und einem grossen Bedürfnis nach Schlaf führen. Betroffene leiden unter Antriebslosigkeit und Motivationsschwäche und haben oft Heisshunger auf Süsses und Kohlenhydrate, was zu einer Gewichtszunahme führen kann. Die gute Nachricht: Dagegen lässt sich etwas tun. Lesen Sie alles darüber ab Seite 12.

In der Drogerie finden Sie Hilfe

14 Mehr wissen 18 Fahrplan durch die Wechseljahre Wenn die Hormone verrückt spielen

20 Naturkosmetik Diese Pflanzen machen schön

22 Starke Naturheilmittel gegen Blasenentzündung 24 Produktetipps 26 Schlafprobleme? Die Drogistin weiss Rat 28 Wenn aus Kindern Erwachsene werden …

6 Susanne Keller

31 Kurz & knapp 32 Damit Sie kraftvoll zubeissen ­können

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… brauchen sie auch die richtige Körperpflege

Die richtige Pflege für gesundes Zahnfleisch

35 Mitmachen & gewinnen 36 So macht Wintersport auch den Gelenken Freude

32 DROGISTENSTERN 10–11/17

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Kurz & knapp

Jeder sechste Mensch in der Schweiz ist laut dem Bundes­amt für Gesundheit (2015) von einer oder mehreren psychischen Erkrankungen betroffen. Die Gründe, warum Zürcher zum Psychotherapeuten gehen, sind vielfältig, wie die Aus­wertung der Gesundheitsplattform Coachfrog.ch zeigt: Gewalt Schlafprobleme 2 % 2 % Beziehungs- und Sexualprobleme

16 % 24 %

Burnout und Stress

6 %

Sucht

6 %

Borderline

4 %

16 %

Lebenskrisen und Depressionen

Ängste

11 % 11 % 2 % Essstörungen Trauma

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Strassenlärm könnte Fruchtbarkeit ­beeinflussen Dänische Forscher haben in einer neuen Studie auf einen Zusammenhang zwischen der verringerten Fruchtbarkeit von Frauen und Strassenlärm hingewiesen. 80 Prozent aller Frauen, die schwanger werden wollen, schaffen das normaler­ weise innerhalb der ersten sechs Monatszyklen. Bei Paaren, an deren Wohnort es regelmässig über 55 Dezibel laut war, war das nicht der Fall. Ein Plus von 10 Dezibel erhöhte laut den Forschern die Wahrscheinlichkeit, dass die Wartezeit mehr als sechs Monate dauerte, um 5 bis 8 Prozent. www.spiegel.de

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DROGISTENSTERN 10–11/17

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6 HERBSTBLUES

DROGISTENSTERN 10–11/17


«Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit» Herbstblues? Das kennt Geni Christen nicht. Für den passionierten Pilzsammler gibt es ab September nichts Schöneres, als im Wald auf Entdeckungstour zu gehen. Text Bettina Epper Fotos Susanne Keller Grafiken fotolia, vecteezy.com

Als leidenschaft­licher Pilzsammler sehnt Geni Christen (59) den Herbst ­regelrecht ­herbei.

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HERBSTBLUES 7


«Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit»

Geni Christen mag keine Pilze. «Sie schmecken mir nicht», sagt der 59-jährige Malermeister aus Saas-Fee (VS). Pilze sind trotzdem seine grosse Leidenschaft. Er blickt zum steilen Nadelwald hinüber: «Ich freue mich das ganze Jahr auf den Herbst. Das ist meine Lieblingsjahreszeit.»

«Wahnsinnig schön!» Schon als Bub kam er mit Pilzen in Kontakt. «Mein Vater war Pilzkontrolleur und ich habe ihn oft begleitet. Mich hat enorm fasziniert, wie man die verschiedenen Arten bestimmen kann.» Doch selbst Profi Christen kennt nicht jeden Pilz, bei rund 6500 Arten in der Schweiz kaum verwunderlich. Pilze zu finden, die er noch nie gesehen hat, das fasziniert ihn. «Ich mikroskopiere sie, schaue mir die Sporen an, die Grösse, die Form. Von zuunterst bis zuoberst unter­ suche ich den Pilz, beschreibe und katalogisiere ihn.» Nicht immer kann er seine Funde bestimmen. Gerade ist einer bei der DNA-Analyse, «weil man ihn keiner Familie zuordnen konnte. Er hat noch nicht einmal einen Namen!» Die besten Pilzgründe verrät Christen nicht. Wenn ihn jemand danach frage, antworte er: «Im Wald.» Er lacht. Pilze gibt es aber auch auf Wiesen oder im Hochalpinen. «Einmal habe ich einen auf 3450 Metern oben gefunden.» Kurz: Pilze gibt es überall auf der Welt. Letztes Jahr war Christen in Neuseeland. «Das war unglaublich. Da gab es Pilze, wie ich sie noch nie gesehen habe. Ganz tiefblaue, grüne, gelbe, rote. Das ganze Farbspektakel. Unglaublich schön!»

Heilsamer Wald Pilze suchen ist für Geni Christen ein Naturerlebnis. «Im Wald zu sein, ist so schön – und wenn man Pilze findet, ist es sogar noch schöner. Und es ist gesund. In Japan werden Waldspaziergänge ja sogar von Ärzten verschrieben, gegen Burnout etwa.» Christen sammelt nicht nur Pilze, er hat auch den Oberwalliser Pilzverein gegründet, engagiert sich in der wissenschaftlichen Kommission für die Erhaltung der Pilze und ist Pilzkontrolleur und Ortspilzexperte. Ein wichtiger Job. «Ein Laie erkennt einen tödlichen Pilz nicht. Von der Farbe kann man nicht auf die Giftigkeit schliessen, auch nicht von Geschmack und Geruch. Der Knollenblätterpilz ist tödlich, schmeckt aber sehr fein nach Honig.» Sein Hobby hat zwar jetzt im Herbst Hochsaison, beschäftigt ihn aber das ganze Jahr. Manche Pilze wie 8 HERBSTBLUES

Der Wald ist für Geni Christen etwas vom Schönsten. «Und wenn man Pilze findet, ist es sogar noch schöner.»

Morcheln wachsen im Frühling, und auch im Winter gibt es welche. Ausserdem untersucht er im Winter die Pilze, für deren Bestimmung er im Herbst keine Zeit hatte. «Pilze sind halt meine Leidenschaft.» Seine Familie kann damit wenig anfangen. «Immer wenn wir wandern gingen, sah ich über kurz oder lang einen Pilz, blieb stehen, nahm den Fotoapparat, richtete alles ein … das war ihnen zu langweilig.» DROGISTENSTERN 10–11/17


«Es ist atemberaubend, ­wortwörtlich» Anna Jelen schwimmt das ganze Jahr über draussen. Wenn nötig, schlägt sie dafür ein Loch in eine Eisdecke. Stress und Sorgen verschwinden dabei von allein. Text Bettina Epper Foto Susanne Keller Grafiken fotolia, vecteezy.com

Es war ein kalter Tag auf der schwedischen Ostseeinsel Öland vor über 30 Jahren. Anna Jelen machte Ferien bei ihrer Grossmutter. Die 8-Jährige sass am Meer. «Eine Gruppe von vier, fünf Leuten tauchte auf. Alle älter als 70. Sie zogen sich aus, gingen ins Wasser und schwammen los», erzählt die 39-Jährige. Besonders eine Frau ist ihr in Erinnerung geblieben. «Ich sehe sie noch heute vor mir. Sie war verrunzelt von zu­ oberst bis zuunterst, aber sie strahlte. Sie war so schön. Das Strahlen dieser Frau vergesse ich nie mehr, diese Vitalität!» Das Mäd­chen ging zu ihr und fragte, warum sie bei dieser Kälte bade. «Die Frau erzählte mir, sie träfen sich jeden Tag um 16 Uhr, um zu schwimmen.» Schnurstracks rannte Anna Jelen zu ihrer Grossmutter. «Ich habe ihr gesagt, sie müsse das auch machen, damit sie ganz alt werde und immer fröhlich bleibe. Sie schaute mich an. ‹Nie im Leben!›, sagte sie. Ich war etwas enttäuscht, wusste aber: Irgendwann gehe ich im Winter baden.»

An einem eisig kalten Februartag vor zwei Jahren war es so weit. Anna Jelen war daheim in Nyon (VD), wo sie damals lebte. «Als mein Mann nach Hause kam, sagte ich zu ihm: ‹Jetzt gehe ich schwimmen.› Und er, der von sich sagt, er sei ein ‹Gfrörli›, kam mit.»

Langsam eintauchen Dieses erste Mal war alles andere als schön. «Es war atemberaubend, wortwört­ lich. Wir haben geflucht wie die Rohr­ spatzen.» Jelen lacht. Unterdessen hat sie herausgefunden, wie das Schwimmen im kalten Wasser für sie am angenehmsten ist. «Ich gehe langsam hinein. Und wenn ich einmal angefangen habe zu gehen, halte ich nicht mehr an. Ich denke nicht an die Kälte, sondern schaue den See an, den Horizont. Ich bin dann so konzentriert, so sehr im Moment. Es ist fantastisch.» Und das gute Gefühl hält an. «Egal, wie gestresst man ist. In dem Moment, in dem man ins Wasser läuft, ist alles weg. Und bleibt es auch.»

Seit sie das ganze Jahr über schwimmt, fühlt sie sich überhaupt besser, vitaler. «Erkältet bin ich nie», sagt Jelen. «Früher litt ich im Sommer wahnsinnig unter der Hitze. Jetzt nicht mehr. Ebenso wenig friere ich im Winter. Es ist, als ob der Körper wieder gelernt hat, sich zu regulieren.»

Eisig ists am Schönsten Wenn Anna Jelen beim Schwimmen an Händen und Füssen kalt bekommt, weiss sie: Es ist Zeit, das Wasser zu verlassen. Aber auch eisige Kälte kann sie nicht davon abhalten, zumindest kurz ins Wasser zu gehen. In Arosa (GR), wo sie wohnt, gefriert ihr Bade­see im Winter. «Dann müssen wir auch schon mal mit der Axt ein Loch ins Eis schlagen», erzählt sie. Mit über 20 Grad warmen Seen im Sommer kann sie hingegen wenig anfangen. «Zum Glück haben wir in Arosa einen See, der nie mehr als 7 Grad warm wird, das ist unsere Rettung.»

Stress und Hektik fallen von Anna Jelen (39) ab, wenn sie ins eiskalte Wasser steigt.

HERBSTBLUES 9


«Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit»

Den Sommer im Glas ­konservieren

Janosch Szabo (31) hat auch im trüben Herbst immer ein Stück Sommer in der Küche.

Janosch Szabo hat im Herbst alle Hände voll zu tun. Denn die selbst gemachten Konfitüren des Bieler «Konfimaas» haben sich in der Region herumgesprochen. Text Denise Muchenbergber Foto Susanne Keller Grafiken fotolia, vecteezy.com

Herbstblues kann bei Janosch Szabo gar nicht erst aufkommen. Erstens hat er schlicht und einfach keine Zeit dazu. Und zweitens kann er sich den Sommer quasi im Glas konservieren. Der Bieler kocht von Mai bis September Früchte ein – darunter viele aus dem heimischen Garten. Und eben dieser Garten ist Szabos ganzer Stolz: Gemüse in Hülle und Fülle, allerlei Kräuter, bunte Blumen und Saisonfrüchte spriessen ab Mai – dann beginnt für ihn die intensive Zeit. Er hegt und pflegt die über 100 Quadratmeter grosse Anbaufläche sowie den angrenzenden Obst­ garten, erntet die reifen Früchte und verarbeitet sie direkt in der Küche zu Konfitüren. Bereits im Sommer, wenn die Saison startet, fragen die ersten Bekannten nach den beliebten Konfi­tü­ ren. Wer beim «Konfimaa» ein Abo hat, erhält jeden Monat ein Glas persönlich geliefert, die Geschmackssorten vari­ ie­ 10 HERBSTBLUES

ren, und der Empfänger weiss nie im Voraus, welcher fruchtige Aufstrich ihn erwartet. Eben dieses Konzept bezie­ hungsweise dieser Überraschungseffekt kommt an.

Marroni aus dem Tessin «Ich verarbeite nur, was der Garten und die Natur hergeben. Im Sommer sind es Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren, die reifen. Nun folgen schon bald Birnen und Quitten. Und bis in den Winter hinein kann ich Wildfrüchte wie etwa Hage­ butten ernten.» Auch Kirschen und Kiwis wachsen im eigenen Garten. Was er nicht selber anbauen kann, sucht er in Wäldern oder in Gärten von Freunden und Bekannten. Marroni, die er geduldig schält und häutet, um sie anschliessend zu einer Marroni-Konfi zu verarbeiten, sammelt der Bieler Anfang Oktober im Tessin.

Was braucht es denn, um eine gute Konfi zu machen? «Das wichtigste sind die Früchte. Ich lese alles von Hand und wähle nur die besten aus.» Etwa um die 50 Sorten produziert Janosch Szabo jährlich und verkauft sie Ende Jahr auch an Weih­ nachtsmärkten in seiner Hei­ mat­ stadt Biel. Auch Zucchetti legt er ein oder kocht aus gelben, weissen und roten Tomaten einen würzigen Sugo. Farben­prächtig darf es bei Janosch Szabo immer sein. Ganz zur Freude der Abnehmer, von denen der 31-Jährige immer wieder Rück­meldungen erhält. Die Kunden machen ähnliche Erfahrungen wie er selber: Den Sommer zu konservieren – sei es als fruchtige Konfitüre oder als rassigen Tomatensugo im Glas – kann das trübe und nebelige Herbstwetter ganz schnell vergessen lassen. Herbstblues ade!

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Sonnenlicht ist in der kalten Jahreszeit oft Mangelware. Das kann eine saiso­ nale Depression ­auslösen.

«Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit»

Wenn im Herbst der Blues kommt Matt, niedergeschlagen, müde und Heisshunger auf Süsses – jetzt in der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter einer saisonalen Depression. Text Bettina Epper Fotos fotolia, istockphoto, Susanne Keller Grafiken fotolia

Herbstzeit ist Nebelzeit. An jedem dritten Tag im Oktober versteckt die graue Decke im Schnitt in der Schweiz die Sonne, sagt die Statistik. Und als ob das nicht genug wäre, werden die Tage im­ mer kürzer. Das macht manchen Men­ schen Mühe. Insbesondere jene, die drinnen arbeiten, laufen Gefahr, zu wenig Sonnenlicht zu bekommen. Dieser Man­ gel kann zu einer saisonalen Depres­sion führen, im Volksmund auch Herbst­blues oder Winterdepression genannt. 12 HERBSTBLUES

Drogistin HF Regula Schild ist in ihrer Drogerie in Bern immer wieder mit dem Problem konfrontiert und kennt die Symptome einer saisonalen Depression: «Der Mangel an Sonnenlicht kann zu Niedergeschlagenheit, Müdigkeit und einem grossen Bedürfnis nach Schlaf führen. Betroffene leiden unter An­triebs­ losigkeit und Motivationsschwäche und haben oft Heisshunger auf Süsses und Kohlenhydrate, was zu einer Gewichts­ zunahme führen kann.»

Müde, müde, müde … Eine Winterdepression unterscheidet sich eindeutig von einer Depression. Depres­ sive leiden oft unter Schlaf­ losig­ keit, haben kaum Appetit und verlieren Gewicht. Eine Depression ist ausserdem durch eine sehr tiefe Niedergeschlagenheit bis hin zu Selbstmordgedanken geprägt. Und schliesslich verschwindet die saisonale Depression im Frühling, wenn die Sonne wieder öfter und länger scheint, die Depression bleibt. DROGISTENSTERN 10–11/17


Regula Schild Regula Schild ist seit 2016 zusammen mit Marlen Aeschli­mann Inhaberin der Natur­ drogerie Bern in Bern. Ihre Spezial­ gebiete sind Spagy­ rik, Phytotherapie und Schüssler-Salze. Ausserdem ist sie dipl. TCM Therapeutin Akupunktur und Kräutertherapie. www.naturdrogeriebern.ch

Ursache für die Beschwerden während der kalten Jahreszeit ist ein Mangel an Son­nen­licht. Im Herbst und Winter ist das Schlafhormon Melatonin im Kör­ per im Übermass vorhanden. Melatonin braucht der Mensch, um einzuschlafen, der Kör­per schüttet es daher vornehmlich nachts aus. Tagsüber baut er überschüssiges Melatonin wieder ab. Nor­ma­ lerweise. In den dunklen Herbst- und Wintermonaten kann es jedoch passieren, dass der Abbau ungenügend ist, was zu Müdigkeit und Antriebslosigkeit führen kann. Gerade umgekehrt verhält es sich mit dem «Glücks- oder Wachhormon» Sero­to­ nin. Dieser Botenstoff steigert den An­trieb. Serotonin wird vermehrt im Som­mer gebildet, da Sonnenlicht die Produk­ tion an­­­regt. In der dunklen Jahreszeit braucht der Mensch seinen Vorrat an Serotonin nach und nach auf, was die Müdigkeit und Antriebslosigkeit, die wegen des Melatoninüberschusses herrscht, noch verstärkt. Mögliches Resultat: eine saisonale Depression.

Eine Zeit der Ruhe Drogistin Regula Schild, die auch diplomierte Therapeutin für traditionelle chinesische Medizin (TCM) ist, sieht eine weitere Ursache der saisonalen Depres­ sion in der modernen Leistungs­ gesell­

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schaft. «Eigentlich wäre der Winter die Zeit, um sich etwas zurückzuziehen, sich zu sammeln und zu schonen. Im Frühling kann dann mit frischer Energie so richtig losgelegt werden. Wie es die Natur uns vormacht.» So gesehen wäre das beste Mit­ tel gegen eine saisonale Depression eine Art Winterruhe. «Vielleicht nicht so ausgeprägt, wie ein Murmeltier das tut», sagt Regula Schild und lacht, «das läge nicht in unserem Naturell. Aber man sollte es schon etwas ruhiger nehmen, vielleicht auch etwas zeitiger schlafen gehen, es ist ja ohnehin früh dunkel.» Sich nur zu Hause einzuigeln, wäre aber falsch. «Raus an die frische Luft zu gehen und Licht zu tanken, ist sehr wichtig, auch in der kalten Jahreszeit», sagt Dro­gistin Schild. Das gibt Energie und tut wohl. Wer sich ausserdem ausgewogen ernährt und darauf achtet, dass sein Immun­ ­system stark ist, kann Herbst und Winter gelassener entgegensehen. «Wer einen starken Körper hat und gute Res­sourcen, kommt gesünder durch den Winter.»

Hilfe aus der Drogerie Wer sich noch etwas mehr Gutes tun möchte, ist in einer Drogerie am richtigen Ort. Drogerien bieten viele verschiedene Heilmittel, die gegen Müdigkeit, An­triebslosigkeit oder Nieder­ge­schlagen­ heit helfen können. Kommt jemand mit

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entsprechenden Symptomen zu ihr ins Geschäft, fragt Regula Schild erst einmal genauer nach: «Ich erkundige mich, ob die Person besonders viel Stress hat, ob es andere Probleme gibt, die aufs Gemüt schlagen, wie etwa einen Todesfall oder eine Trennung. Wenn ich erkenne, dass ein gröberes Problem vorliegen könnte, rate ich, das Gespräch mit einem Arzt zu suchen. Handelt es sich um eine saiso­ nale Depression, haben wir vieles im Sorti­ ment, das sich für die Selbst­medi­kation sehr gut eignet.» Sehr viele Menschen leiden etwa an einem Vitamin-D3-Mangel. Vitamin D ist auch als Sonnenvitamin bekannt, bei genügend Hautkontakt mit der Sonne synthetisiert der Körper es selber. Da im Herbst und Winter die Sonnen­strahlung vermindert ist und die meisten Menschen nur dick eingepackt nach draus­sen gehen, entsteht schnell eine Unter­ ver­ sorgung. «Eine gezielte Supple­men­tie­rung mit Vitamin D kann hier ein­ fach Abhilfe schaffen und das Ge­müt aufhellen», sagt Regula Schild. «Wenn man sich an die Dosierungs­vorschriften hält, ist Vitamin D für alle geeignet.» Am besten lassen Sie sich in der Drogerie beraten.

Vitamine, Pflanzen und mehr Auch Pflanzen können einem in der dunklen Jahreszeit guttun. «Allen

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HERBSTBLUES 13


«Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit»

Gesund durch den Winter

voran das Johanniskraut. Es hellt die Stimmung auf.» Wichtig zu wissen: Johanniskraut macht die Haut lichtempfindlicher, dar­um sollte man sich besonders gut vor der Sonne schützen, etwa beim Win­ter­sport. Lassen Sie sich vor der Einnahme auch immer in der Drogerie beraten, denn wer bestimmte Arzneien wie unter anderen die Antibabypille, das Immun­system un­ter­drückende Medi­ka­ mente, ge­wisse Krebs­medikamente usw. einnimmt, sollte mit Johanniskraut auf­ pas­ sen. Die Heil­ pflanze kann, je nach Ver­­­ab­rei­chungs­­form, die Wirkung dieser Arzneien verstärken oder aufheben. Eine weitere hilfreiche Pflanze kann der Löwenzahn (Taraxacum) sein. «Er ist ein wirksames Lebermittel, und die Leber gilt in der traditionellen chinesischen Medi­zin als das emotionale Organ», sagt Regula Schild. Darum tut Löwenzahn dem Gemüt gut. «Wichtig ist es auch, Geist und Körper zu stärken. Dafür ist die Taigawurzel sehr gut geeignet, etwa als Kapsel oder spagyrischer Spray. Taiga stärkt, sie ist

Bei Hustenreiz und zähem Schleim

die pas­sende Pflanze für unsere Stress­ gesell­schaft.» Grundsätzlich sind spagy­ rische Sprays eine gute Wahl, um gegen eine Win­ terdepression anzugehen. «Je nach Symptomen stelle ich eine individuelle Mischung zusammen, zum Beispiel mit Kava-Kava gegen Angst oder mit Melisse gegen Nervosität. Das stärkt die Nerven und hebt die Stimmung.» Und die Schüss­ ler-Salz-Kombination der Num­ mern 2, 5, 7 und 22 hilft gegen Belastung und innere Anspannung. Gross ist die Auswahl an ätherischen Ölen. «Lavendel ist zum Beispiel sehr har­­ monisierend und entspannend.» In der kalten Jahreszeit besonders angenehm ist ein Bad mit ätherischem Öl, in der Drogerie gibt es eine grosse Auswahl. «Wichtig ist auch, sich selber etwas Gutes zu tun. Etwa ein Glas Wein genies­ sen, einen schönen Film schauen, ein gutes Buch lesen. Das kann die Stimmung heben – je nach persönlicher Vorliebe», sagt Drogistin Regula Schild. «Und nicht vergessen: Ab und zu ein Stück Scho­ko­ lade ­essen.»­

Eine Lichttherapie kann dabei helfen, die Stimmung in der ­kalten Jahreszeit aufzuhellen.

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Gegen eine saisonale Depression kann eine sogenannte Licht­therapie mit speziellen Lampen helfen. Ihre Beleuchtungsstärke liegt zwischen 7000 und 10 000 Lux. Zum Vergleich: An einem wolkenlosen Sommertag scheint die Sonne mit 100 000 Lux. Bei bedecktem Himmel im Winter sind es 3500, in Büroräumen und Wohnzimmern beträgt die Lichtstärke zwischen 50 und maximal 500 Lux. Vor einer Lichttherapie sollte man sich von einer Fachperson beraten lassen. 14 HERBSTBLUES

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Kohl, Kohl und noch mal Kohl. Das geht vielen durch den Kopf, wenn sie an Winter und Gemüse denken. Meret Bissegger räumt in ihrem Buch «Meine Gemüseküche für Herbst und Winter» mit diesem Vorurteil auf. Bissegger hat für alle Gemüsesorten eine mehr als reiche Palette an Infor­mationen versammelt: Wissens­wertes zur Pflanze, Tipps zur Ver­wen­ dung in der Küche inklusive ­passender Zutaten sowie vieler gluschtiger Rezepte. Und das ist noch nicht alles. Zur Einleitung gibt es ein Kapi­ tel über öko­logische Landwirtschaft; am Ende sind viele zusätzliche Hinter­grund­informationen versammelt. Zum Beispiel über Food Waste (Lebensmittelverschwendung), über die Frage, warum es besser ist, im Februar Schwarzwurzeln statt Spargeln zu essen, oder welchen Schaden Schäd­lings­bekämpfung anrichten kann. Ein Buch also, das sich auch zum Schmökern an einem kalten Abend eignet. Und wer nicht lesen mag, kann sich auch einfach die wunderschönen Fotos von Hans-Peter Siffert anschauen, der das Gemüse perfekt in Szene gesetzt hat.  Bettina Epper Meret Bissegger: «Meine Gemüseküche für Herbst und Winter», AT-Verlag, ISBN 978-3-03800-828-6

Winterkinder ­habens schwer Wie eine Untersuchung der britischen Universität Cambridge (2015) zeigt, gibt es Unterschiede zwischen Winter- (geboren Dezember, Januar, Februar) und Sommerkindern (Juni, Juli, August). Für ihre Studie untersuchten die Forscher Daten von 450 000 Menschen in Grossbritannien. Demnach sind Sommer­ kinder bei der Geburt schwerer, und im Schnitt ­werden sie später grösser und widerstands­ fähiger als Winterkinder. Sommer­kinder erreichen laut der Studie auch häufiger höhere Schulabschlüsse und haben ­öfters einen Uni­abschluss. Eine Ursache für die Unterschiede soll das Sonnen­ licht sein: Mütter von Sommer­ kindern erzeugen mehr Vitamin D, was den Föten vor allen im zweiten Drittel der Schwanger­ schaft zugutekommt. www.heliyon.com

Nebel in der Schweiz Jetzt im Herbst ist er an vielen Orten in der Schweiz wieder ­allgegenwärtig: der Nebel. Er besteht, wie Meteoschweiz ­erläutert, aus kleinsten, in der Luft schwebenden Wassertröpf­ chen. Da sie das Licht gleichmässig streuen, erscheint Nebel weiss bis grau. Nebel kommt besonders häufig in Tieflagen der

Alpennordseite vor, wie zum Beispiel in Zürich-Kloten (siehe Grafik unten). Wie Meteoschweiz weiter schreibt, ist dort im Oktober «an jedem dritten Tag mit Nebel zu rechnen». Quelle: Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteoschweiz

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Genf-Cointrin

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Buchtipp


«Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit»

Herbstzeit – Wanderzeit

Saft in seiner reinsten Form

Das Wandern ist der Schweizerinnen und Schweizer Lust, vor allem von Frühling bis Herbst. Fast 3 Millionen Menschen in der Schweiz wandern regelmässig, das zeigt die Studie «Wandern in der Schweiz 2014» der Schweizer Wanderwege: 44 Prozent Menschen in der Schweiz wandern, das sind rund 2,7 Millionen. Pro Jahr unternimmt ein Wanderer im Mittel 20 Wanderungen. Eine Wanderung dauert im Schnitt ca. 3 Stunden. D  ie Hälfte aller Wanderungen wird zu zweit unternommen. Jeder zehnte Wanderer ist in einer Wandergruppe von ­mindestens 6 Personen unterwegs. 4 Prozent der Wanderer werden von einem Hund begleitet. Fast die Hälfte benutzt für An- und Rückreise das Auto, ein Drittel die Bahn. Studie «Wandern in der Schweiz 2014», Schweizer Wanderwege

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Wechseljahre: Die wichtigsten Fakten Jede Frau muss da durch: die Wechseljahre. Doch was geschieht eigentlich im Körper? Und was hilft bei Beschwerden? Text Vanessa Naef Foto Susanne Keller Grafik vecteezy.com

Die Wechseljahre haben für viele den Touch: Das wars. Jung sein war gestern, und Kinder bekommen geht plötzlich auch nicht mehr. Doch es wird nicht einfach ein Schalter von fruchtbar auf unfruchtbar gelegt. Im sogenannten Klimakterium um die 50 geschieht viel mehr. Die Hormonspiegel schwanken, viele Frauen leiden jahrelang an Hitze­

wallungen oder Schlafstörungen oder fühlen sich gereizt, traurig bis erschöpft. Es gibt aber auch Frauen, die wenige bis keine Beschwerden haben und diese Um­ stellungsphase locker nehmen.

Hilfe aus der Drogerie Drogistin Rachel Dreier, Inhaberin der Drogerie Dreier in Boll, hat für Sie die

drei besten Tipps aus der Drogerie gegen Wechseljahrbeschwerden zusammengestellt. Spagyrik Ein spagyrischer Spray mit Trauben­ silber­kerze und Mönchspfeffer hilft bei Hitze­wallungen und Stimmungs­schwan­ ­kun­gen. Traubensilberkerze hat eine

Die Prämenopause

Die Perimenopause

Definition Die Prämenopause dauert mehrere Jahre. Der weibliche Hormonhaushalt beginnt, sich zu verändern. Alter Meistens zwischen 45 und 50. Das geschieht im Körper • Eisprünge und Blutungen sind unregelmässig bis zur Menopause. • Möglicherweise treten Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Schwindel, Herzrasen, Stimmungs­ schwankungen, Schlaflosigkeit, Nervosität oder Kopf­ schmerzen auf. • Der Östrogenspiegel ist manchmal sehr hoch, der Gegen­ spieler Progesteron dafür tief – oder er fehlt ganz. Das kann unter anderem zu starken Blutungen und prämenstruellen Beschwerden führen.

Definition Die Perimenopause ist eine etwa vierjährige Phase. Sie startet rund zwei Jahre vor der letzten Blutung und dauert bis circa zwei Jahre nach der Menopause. Alter Etwa zwischen 49 und 53. Das geschieht im Körper • Die Zyklen sind unregelmässig, oft haben Frauen mit Hitze­wallungen und Stimmungsschwankungen, Scheiden­ trockenheit, Schwindel, Müdigkeit, Herzrasen, Kopf­ schmerzen oder auch dem Verlust der Libido zu kämpfen. • Die hohen Hormonspiegel fahren langsam herunter. • Die Funktion der Eierstöcke lässt nach. Doch der Körper wehrt sich dagegen: In der Hypophyse, einer haselnuss­ grossen Drüse unter dem Gehirn, wird versucht, die Östrogen­ bildung verstärkt anzukurbeln. Deshalb sind die antrei­ benden Hormone LH (luteinisierendes Hormon) und FSH (follikelstimulierendes Hormon) oftmals erhöht. • ­Irgendwann reicht das Östrogen nicht mehr aus, um die Gebärmutterschleimhaut aufzubauen. Die Periode ver­ schwindet ganz. Menopause

Prämenopause Perimenopause Postmenopause

Hormonkonzentration

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östro­­­­gen­ähnliche Wirkung, und Mönchs­ pfeffer gleicht Progesteronmangel aus. Für Frauen, die stark schwitzen, ergänzt Dreier den Spray häufig mit Salbei-Essen­ zen. Die ätherischen Öle der Pflanze sollen die Schweissproduktion hemmen. Bei Traurigkeit, Gereiztheit oder depressiver Stimmung mischt sie zudem das stimmungsaufhellende Johanniskraut da­ zu. Auch Melisse und Lavendel können hierbei gute Hilfe leisten, sie wirken harmoni­ sierend und entspannend. Alle diese Heil­ pflanzen gibt es auch einzeln in Kap­seln. Vitalstoffe Vitalstoffe bauen auf: Vor allem die B-Vitamine unterstützen die Nerven, hel­fen bei Beschwerden ähnlich dem prä­ menstruellen Syndrom PMS. Bei trocke­ nen Schleimhäuten empfiehlt Drogistin Dreier zusätzlich zellschützendes Vita­ min E. Um den Hormonumbau und -auf-

bau zu unterstützen, sollten auch Zink und Selen nicht fehlen. Hopfen Viele Frauen schwören auf die positive Wirkung des Hopfens gegen Hitze­wal­ lun­gen und Stimmungsschwankungen. In der Drogerie gibt es spagyrische Sprays, Tabletten oder Tees. Hopfen oder Soja, Yamswurzel, Rotklee und Trauben­silber­ kerze regulieren angeblich den Hormon­ stoffwechsel.

Drei Phasen Alle Frauen durchlaufen drei sich überschneidende Wechseljahrphasen: Prä-, Peri- und Postmenopause. Während dieser Zeit stellt der Hormonhaushalt nach und nach um. Die Eierstöcke hören allmählich auf, Eibläschen (Follikel) zu produzieren und zum Reifen zu bringen. Auch die Periode wird unregelmässig, bis

Die Menopause

Die Postmenopause

Definition Die Menopause ist der Zeitpunkt der letzten Periode. Erst wenn ein ganzes Jahr lang keine einzige Blutung mehr auftritt, kann eine Frau davon ausgehen, dass sie ­unfruchtbar ist. Alter Circa zwischen 49 und 52. Bei Raucherinnen kommt die Menopause manchmal etwas früher, denn Giftstoffe im Tabak beeinträchtigen den Hormonhaushalt.

Definition Die Postmenopause startet nach der Menopause und dauert etwa bis 70. Alter Meistens ab etwa 53. Das geschieht im Körper • Der Hormonspiegel pendelt sich auf einem neuen Niveau ein. Die typischen Wechsel­jahr­ beschwerden lassen allmählich nach. Trotzdem sind noch Hitzewallungen, Scheiden­trocken­ heit und Stimmungsschwankungen möglich.

Rachel Dreier Die 51-jährige Rachel Dreier ist eidgenössisch diplo­ mierte Drogistin und diplomierte Homöopathin SHI. Seit über 27 Jahren ist sie Inha­berin der Drogerie Dreier in Boll (BE). Sie und ihr Team stellen gerne selber Naturheilmittel her. www.drebo.ch

sie zum Zeitpunkt der Menopause für immer aufhört. Exakt wissen die Forscher noch nicht, wie sich die Wechseljahre hor­monell abspielen. Um herausfinden, ob sich jemand im Klimakterium befindet, muss der Arzt mehrmals den Hor­ mon­spiegel messen. Lesen Sie, was in den Wechseljahr­ phasen genau passiert:

Die Sexualhormone Östrogene werden vor allem in den Eierstöcken, und zwar in den Eibläschen (Follikeln), die die unreife Eizelle umgeben, ge­ bildet. Sie sind für die Frucht­ barkeit wesentlich. Progesteron entsteht im Gelb­ körper in den Eierstöcken sowie während der Schwanger­ schaft in der Plazenta und in geringen Mengen in der Neben­ nierenrinde. Das Progesteron ist während der zweiten Zyklus­ hälfte das wichtigste Hormon für eine Schwangerschaft.

Meistens nimmt in den Wechsel­ jahren zuerst das Progesteron ab und dann das Östrogen. Letzteres kann aber stark schwanken. Östrogen Progesteron 60

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Wenn natürliche Kräfte walten Rosen, Ringelblumen, Jojobasamen und viele andere Pflanzen stecken häufig in Natur­ kosmetik­produkten für die Haut. Wir stellen sechs gängige Rohstoffe und ihre Wirkung vor. Text Vanessa Naef Illustrationen fotolia

Schätzungsweise über 400 Pflanzen sind Rohstoffe für Naturkosmetik. Der Schwei­ zer Naturkosmetikexperte und Verkaufs­ coach Theo Stalder der Firma organicconsulting.ch: «Jeder einzelne Stoff in einem Produkt ist Teil einer Gesamt­ komposition, die eine bestimmte W ­ ir­kung erzielt.» So gibt es Produkte, die zum Beispiel besonders viel Feuchtigkeit spenden, andere, die gegen Falten wirken, oder Cremes, die Entzündungen ­hemmen oder Wunden heilen. Ein paar Pflanzenöle und -extrakte kommen in Naturkosmetikcremes besonders häufig vor. Theo Stalder erklärt, weshalb sie der Haut guttun:

Rosen Naturkosmetikhersteller setzen Rosenöl oder -extrakte als klassisches Anti-FaltenMittel ein. Sie wirken nachweislich zellregenerierend und hautstraffend.

Lavendelblüten

Mandeln

Lavendel hat einen beruhigenden und harmonisierenden Effekt auf die Haut. Das Öl eignet sich zudem als natürlicher Duftstoff.

Mandelöl eignet sich für Personen mit empfindlicher Haut. Es lindert Haut­ reizungen und wirkt beruhigend. Ausser­ dem zieht es schnell und gut in die Haut ein.

Jojobasamen Jojobaöl ist der Feuchtigkeitsspender schlechthin. Es dringt auch gut und schnell in die Haut ein.

Granatäpfel Stoffe des Granatapfels wirken äusserst antioxidativ und zellregenerierend und werden deshalb als Anti-Aging-Mittel eingesetzt. Antioxidantien wie Vitamine oder Poly­phenole bekämpfen sogenannte freie Radikale. Das sind Moleküle, die die Körperzellen schädigen können.

Die perfekte Pflege Damit die Haut gesund und schön bleibt, braucht sie abwechslungsreiche und vielfältige Pflege. Theo Stalder: «Die Haut ist optimal versorgt, wenn sie sich aus einem breiten Spektrum an Stoffen bedienen kann. Wir essen auch nicht jeden Tag das gleiche Gemüse.» Am besten lassen Sie sich in Ihrer Drogerie beraten, Fachpersonen wie Dro­ gistinnen und Drogisten können Ihnen dabei helfen, auf die eigene Haut abgestimmte Produkte zusammenzustellen.

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Ringelblumenextrakte helfen bei gereizter Haut. Sie sind e­ ntzündungshemmend, wundheilend und verdichten die Haut­ oberfläche.

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Fast jede zweite Frau hat zumindest einmal in ihrem Leben eine Blasenentzündung.

Blasenentzündung natürlich heilen Es müssen nicht immer Antibiotika sein. Gegen Blasenentzündungen bietet die Drogerie eine ganze Palette an nützlichen Heilmitteln an. Text Bettina Epper Foto Susanne Keller Grafik vecteezy.com

Dieter Kaufmann Der 52-jährige Dieter Kaufmann ist seit 1995 Inhaber der Drogerie Kauf­mann in Gränichen (AG). Seine Spezial­gebiete sind Schüssler-Salze, Spagyrik, Phytotherapie sowie allgemein ganzheitliche Beratungen. www.lindenzentrum.ch/ drogerie-kaufmann.html

Häufiger Harndrang, oftmals aber nur eine kleine Menge Urin sowie Brennen und manchmal Schmerzen beim Wasser­ lassen – viele Frauen kennen diese Symp­ tome nur zu gut und wissen: Sie haben eine Blasenentzündung. Fast jede zweite Frau ist zumindest einmal davon betroffen. Ausgelöst wird die Infektion durch Bakterien, wie Drogist HF Dieter Kauf­ mann sagt: «Meistens durch Escherichia coli, also Kolibakterien aus dem Darm.» Die Krankheit betrifft vor allem Frauen. Das liegt an der weiblichen Ana­ tomie, er­klärt der Inhaber der Drogerie Kauf­mann in Gränichen. Frauen haben eine kürzere Harnröhre als Männer. Aus­ 22 BLASENENTZÜNDUNG

serdem ist bei ihnen die Distanz zwischen Anus und Scheide sehr kurz, so können Koli­ bak­ te­ rien aus dem Darm leichter in die Blase eindringen. «Blasenentzündungen sind gut behandelbar, auch ohne Antibiotika. Zentral ist, schnell zu reagieren», sagt Kaufmann. Eine wichtige erste Massnahme ist, viel zu trinken. «Zwei bis drei Liter pro Tag sollten es sein. Am besten ist es, die Flüs­ sigkeit schon am Morgen bereitzustellen, damit das Trinken nicht vergessen geht. Mit dem Urin werden die Bakterien regelrecht ausgespült.»

Starke Naturheilmittel Trinken allein reicht aber nicht. «In der Drogerie haben wir eine ganze Palette an Naturheilmitteln, die sich für die Behand­ lung eignen.» Zum Beispiel Kräutertee. «Der Klassiker ist die Bärentraube, sie des­infiziert. Ich würde sie kombinieren mit Birkenblättern, Goldrute oder Brenn­ nessel, die wassertreibend wirken.» Wer Tee nicht mag, kann die genannten Heil­ pflanzen auch als Tabletten einnehmen, und dazu viel, nicht zu kaltes Wasser trinken. Gut geeignet als Ergänzung zum Kräutertee sind die Schüssler-Salze Num­

mer 3, 8 und 10, die gegen akute Infek­ tionen helfen, den Wasserhaushalt regulieren und antreiben sowie entgiftend und ausscheidungsfördernd wirken. Auch an spagyrischen Essenzen gibt es viele, die bei Blasenentzündung helfen. «Propolis und Belladonna eignen sich für die akute Entzündungsphase, ebenso Zinnkraut oder Goldrute sowie Kapu­ zi­ ner­kresse. Sinnvoll ist es, sie zusätzlich mit immunsystemstärkenden Mitteln wie Echinacea zu kombinieren.» Grund­ sätzlich ist ein starkes Immunsystem hilfreich. «Wer das Immunsystem stärkt, stärkt den inneren Arzt», sagt Drogist Dieter Kaufmann und rät zum Beispiel zu einer Vitalstoff-Therapie mit Vitamin C und Zink.

D-Mannose und Preiselbeere Auch Homöopathie ist bei Blasen­ent­zün­ dung eine gute Wahl. Bei brennenden und stechenden Schmerzen empfiehlt sich Apis mellifica (Honigbiene); Can­tha­ ris (Spanische Fliege) kann bei krampf­ artigen Schmerzen helfen, wenn beim Urinieren jeder Tropfen wie Feuer brennt. Wer bei jeder Erkältung unter einem Harn­wegsinfekt leidet, ist mit Dul­camara (Bittersüss) gut beraten. DROGISTENSTERN 10–11/17


Verhaltenstipps Gar nicht erst krank werden ist natürlich am besten. Wer einer Blasenentzündung vorbeugen möchte, sollte folgende Punkte beachten: _ Ernähren Sie sich ausgewogen. _ Halten Sie den Nierenbereich und die Füsse warm. _ Sitzen Sie nicht auf kaltem Boden. _ Tragen Sie keine synthetische Unterwäsche und eng anliegende Beinkleidung. _ Wenn Sie Slipeinlagen tragen, achten Sie auf unbehandelte Biobaumwolle. _ Mädchen und Frauen sollten sich nach dem Toilettengang immer von vorne nach hinten wischen, damit keine Darmbakterien in die Blasenregion ­gelangen können.

Die Psyche kann mitspielen Manche Frauen haben, selbst wenn sie aufpassen, immer wieder Blasen­ent­zün­ dungen. «In solchen Fällen sollte man auch die Psyche in Betracht ziehen», sagt Dieter Kaufmann. «Die Partnerschaft kann eine Rolle spielen, das Sexual­ verhalten oder private oder berufliche Probleme sowie Stress.» Diese Faktoren

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schwächen das Immunsystem und begünstigen somit Blasenentzündungen. Solche Punkte in der Beratung anzubringen, sei manchmal schwierig. «Ich spreche das sicher nicht im ersten Gespräch an. Aber gerade bei immer wiederkehrenden Blasenentzündungen ist es wichtig, auch daran zu denken.» Ein ausführliches Dossier über Blasenentzündung ­finden Sie auf vitagate.ch, der Gesundheitsplattform im Netz:

Selbsttest Wer vermutet, eine Blasenentzündung zu haben, sich aber nicht sicher ist, kann in der Drogerie einen einfachen Selbst­ test kaufen. «Dieser funktioniert ähnlich wie jene Tests beim Arzt und ist sehr ­zuverlässig», sagt Drogist HF Dieter Kaufmann.

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Zur Behandlung und, anders als die er­wähnten Heilmittel, auch zur Vor­beu­ gung geeignet sind D-Mannose und Prei­ sel­beere. Der Einfach­zucker D-Mannose dockt am Bakterium an und verhindert, dass es sich an der Blasenwand festsetzen kann. «Nimmt man sie in genügender Konzen­tration ein und trinkt viel, werden die Bakterien ausgeschwemmt und es kommt gar nicht erst zu einer Ent­zün­ dung.» Auch Prei­sel­beere verhindert, dass sich Krank­ heits­ erreger festsetzen können. Sie dockt aber nicht am Bakterium, sondern an der Bla­ sen­ innen­ wand an. «Weder D-Man­nose noch Prei­sel­­beeren haben N ­ e­ben­wirkungen oder einen Ge­ wöh­­­nungs­effekt, man kann sie also über einen längeren Zeit­raum einnehmen.» Wenn eine Blasenentzündung trotz Behandlung nach drei bis vier Tagen nicht bessert, die Symptome sich verschlimmern oder neue dazukommen, sollte man zum Arzt. «Aus einer Blasen­ entzündung kann sich auch eine Nieren­ entzündung entwickeln, und dann helfen nur noch Antibiotika.» Auch bei Kindern sollte man bei Verdacht auf Blasenentzündung vorsichtig sein und besser einen Arzt konsultieren.


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Wer oder was raubt Ihnen den Schlaf? Wir haben am Bahnhof in Solothurn Passantinnen und Passanten gefragt, was ihren Schlaf stört. Rezepte gegen die Schlafprobleme und Tipps für einen besseren Schlaf hat die Drogistin. Text Denise Muchenbergber Fotos Susanne Keller

Ilona Mächler Die 29-jährige Ilona Mächler ist seit 2013 Geschäftsführerin der Dropa Drogerie Apotheke Illuster in Uster (ZH). Ihre Spezial­gebiete sind Spagyrik, Bach­ blüten, Urtinkturen und Tees.

Schlafhygiene Damit Sie gut schlafen – lohnt es sich, ­folgende Regeln zu beachten: Vermeiden Sie vier bis sechs ­Stun­den vor dem Schlafen ­koffein­haltige Getränke oder aufputschende Medi­kamente. Rauchen Sie nicht vor dem Schlafen­­gehen und trinken Sie keine alko­ho­li­schen Getränke. Vermeiden Sie abends schwere Mahl­zeiten. Eine leichte Nacht­mahlzeit kann hin­gegen schlaf­fördernd wirken. Treiben Sie abends vor dem Schlafen­­gehen keinen anstren­ genden Sport. Eliminieren Sie Lichtquellen, Lärm­ge­räusche und vermeiden Sie ­extreme Tempe­raturen im Schlaf­zimmer (zu kalt, zu heiss). Auch elektronische Geräte wie TV oder Handy ­sollten Sie ausschalten. Noch mehr Tipps für einen gesunden Schlaf finden Sie auf vitagate.ch, der Gesundheitsplattform im Netz.

26 SCHLAFPROBLEME

Schlafprobleme Laura Berenghi 16, Lüsslingen (SO)

Wenn ich Stress in der Schule habe, kann ich nicht gut einschlafen. Vor einem Vortrag ist es die Nervosität, die mich wach hält. Und wenn ich viele Haus­aufgaben habe, hören die Gedan­ken nicht auf zu kreisen. Auch nach einem Streit mit der Familie finde ich keinen Schlaf, oder wenn es im Schlaf­zimmer zu heiss oder zu kalt ist. Um mich ab­zulenken, höre ich dann meistens ein Hörspiel oder Musik.

Hier würde ich mit einem ­spagyrischen Spray arbeiten, der die Prüfungs­­angst nimmt. Die Essenzen Melisse, Lavendel, Kava-Kava und Passions­blume helfen bei Spannungszuständen und senken die ­Nervo­sität. Vor einem Vortrag oder einer wichtigen Prüfung könnten Sie den Spray bis zu viermal täglich anwenden. Gut ­lüften vor dem Schlafen und ein entspannendes Ritual am Abend – beispielsweise eine Tasse Tee im Kreise der Familie – könnten ebenfalls helfen.

Robert Barmettler 46, Oberbipp (BE)

Ilona Mächler Eidgenössisch diplomierte Drogistin HF

Als Lokführer arbeite ich Schicht und achte gut auf die Ernäh­rung. Wenn ich abends zu spät, schwer und viel esse, raubt mir das den Schlaf. Wenn ich dazu noch Wein trinke, kommt ausserdem ein Hitzegefühl hinzu. Das ­versuche ich zu vermeiden, damit ich früh­morgens gut rauskomme. Wenn ich Spätschicht habe, komme ich erst weit nach Mitternacht ins Bett. Dann sind es meistens die Kin­­der, die mich ganz früh morgens wecken – und mich um meinen Schlaf bringen.

Nach einer Einladung zum Essen könnten Sie leberan­regende Tropfen einnehmen, beispielsweise als Urtinktur mit Arti­schocke und/oder Löwenzahn. Beide Pflanzen unterstützen und ent­lasten die Verdauung. Ein spagyrischer Spray mit rhythmusfördernden Essenzen wie etwa Cocculus, Coffea, Brechnuss sowie Hafer für die Nerven ­unterstützt bei der Strukturierung des Alltags.

Ilona Mächler Eidgenössisch diplomierte Drogistin HF

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Ali Refaat 20, Solothurn

Ich habe Glück, ich schlafe eigentlich immer gut. Ausser im Som­ mer, wenn es ganz heiss und stickig im Zimmer ist – dann liege ich manchmal einen Moment lang wach. Aber ich ver­suche immer, abends nicht zu viel zu essen und an nichts zu denken ausser ans Schlafen. Andere streiten sich noch mit ihrer Freundin, das sorgt doch für unnötigen Stress. Das vermeide ich. Auch Musik hören hilft mir beim Einschlafen.

Vor dem Schlafengehen gut lüften und allenfalls einen leicht gekühlten Melis­s­en- oder Lavendeltee trinken, der wirkt erfrischend und ent­ spannend. Auch eine lauwarme Dusche könnte Ihnen an extrem heissen Tagen helfen. Sonst machen Sie aber vieles richtig, vor allem mental scheinen Sie sich gut auf den Schlaf einzustellen. Sollte Sie doch einmal etwas ­be­lasten, könnten Sie ein Passionsblumen-Präparat einnehmen, das hilft beim Ent­span­nen.

Irena Kostova 55, Braunau (Österreich)

Wenn ich einen strengen Tag im Büro hatte, kann ich abends manchmal nicht abschalten. Dann liege ich wach und frage mich, ob ich auch tatsächlich alles erledigt oder ob ich nicht doch noch etwas vergessen habe. Was mir dann hilft, ist, alles aufzu­ schreiben oder mit meinem Mann darüber zu sprechen. Gene­rell schlafe ich aber gut, auch weil wir darauf achten, abends nur etwas Leichtes – also keinen Schweinebraten – zu essen.

Was Sie sehr gut machen: Die Gedanken niederschreiben oder mit dem Mann darüber reden – das hilft beim Abschalten. Um be­sonders strenge Tage im Büro gut zu überstehen, könnten Sie die Schüssler-Salze Nr. 5 (Kalium phosphoricum) und Nr. 7 (Magnesium) einnehmen. Ersteres für die Konzentration, und die Nummer 7 hilft bei Nervosität. Ausserdem immer viel trinken, in der Mittagspause an die frische Luft gehen und die Augen immer wieder kurz schliessen, um sie zu entlasten. Wenn Sie tagsüber achtsam sind und sich immer wieder Entspannungs­momente gönnen, tun Sie schon viel für die Schlafqualität.

Elsbeth Michel 79, Solothurn

Ilona Mächler Eidgenössisch diplomierte Drogistin HF

Ilona Mächler Eidgenössisch diplomierte Drogistin HF

Der Fernseher. Früher, als ich noch arbeitete, bin ich meist um 23 Uhr ins Bett, da war ich disziplinierter. Just dann beginnt aber meine Lieblingstalkshow. Oder ein guter Krimi. Dann bleibe ich meistens bis 1 Uhr vor dem Fernseher hängen – und anschliessend finde ich keinen Schlaf. So gesehen bin ich also selber schuld. Geschlafen habe ich aber schon immer unruhig, schon als Kind. Eventuell würden mir Baldrian-Tropfen helfen, ich habe sie aber noch nie ausprobiert.

Ich würde Ihnen raten, Ihre Lieblingssendung aufzunehmen und sie am nächsten Tag in Ruhe – und ausgeschlafen – zu schauen. BaldrianTropfen könnten Ihnen tatsächlich helfen, 10 bis 15 Tropfen einfach in ein Glas Wasser tröpfeln und verdünnt einnehmen. Dann hilft sicherlich auch eine gewisse Gelassenheit, denn im Alter brauchen wir etwas ­weniger Schlaf. Wenn Sie also nachts wach liegen, könnten Sie sich eine Tasse Tee machen und etwas lesen, das entspannt. Das Fernsehgerät würde ich allerdings auch dann ausgeschaltet lassen.

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SCHLAFPROBLEME 27

für starke Nerven

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Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Weleda AG, Schweiz


Sauber durch die Pubertät Schweiss-, Mundgeruch und Käsefüsse: Das sind klare Indizien dafür, dass die Pubertät ­begonnen hat. So können sich Teenager optimal pflegen. Text Vanessa Naef Foto Flavia Trachsel Grafiken istockphoto

Olivia Vögele Die 30-jährige Olivia Vögele ist seit Sep­tem­ber 2015 Geschäfts­führerin der Dropa Drogerie Apotheke Dreispitz in Basel. Ihre Spezial­gebiete, ­welche sie mit entsprechenden Aus­ bildungen vertieft hat, sind die Spagyrik und Schüssler-Salze. Die Ausbildung zur Drogistin HF hat Vögele im Sommer 2015 abgeschlossen. www.dropa.ch

Teenagern stinkt manchmal die ganze Welt – und sie entwickeln oft einen strengen Körpergeruch. Das alles gehört dazu. Vermehrt zu schwitzen, ist in dieser Lebensphase absolut normal. Der Körper entwickelt sich vom Kind zum Erwachsenen. Aufgrund der Hormon­ umstellung verändert sich die Körper­ ausdünstung und Jugendliche riechen öfter nach Schweiss. Es entstehen zudem neue Schweissdrüsen unter den Armen und im Bereich der Geschlechtsorgane. Verantwortlich für den strengen Duft ist nicht der Schweiss selber, sondern Bak­te­ rien, die den Schweiss an der Haut­ober­ fläche zersetzen. Jugendliche sollten sich beizeiten mit dem Abc der Körperpflege auseinandersetzen. Die eidgenössisch diplomierte

Drogistin HF Olivia Vögele aus Basel hat ein paar Tipps parat:

Wer sauber ist, riecht auch gut Jugendliche sollten ihren Körper mit einem milden Duschgel ohne synthetische Duftstoffe oder mit einem zertifizierten natürlichen Duschgel waschen. «So vermeiden sie Hautreizungen und bewahren den natürlichen Säure­schutz­ mantel der Haut. Dieser schützt vor Keimen», sagt Drogistin Olivia Vögele. Auch zu heiss oder zu oft duschen schädigt den schützenden Fettfilm der Haut. Die ideale Wassertemperatur liegt bei 37 Grad und tiefer.

Intimzone nicht ­vergessen Jungs sollten Penis und Hodensack einmal am Tag mit Wasser oder einer milden oder natürlichen Seife waschen, da in der Pubertät die Drüsen im Vorhaut­ blatt und auch am Hodensack beginnen, mehr Talg zu produzieren. Auf der Eichel entsteht aus dem Talg das Smegma, ein weisslicher Belag. Dieser wird von Bakte­ rien zersetzt und beginnt unangenehm zu riechen, wenn er nicht täglich abgewaschen wird. Beim Waschen des Penis sollte der Mann darauf achten, dass er die Vorhaut ganz zurückzieht und die Eichel freiliegt. Nur so wird sie ganz sau­ ber. Vögele: «Mangelnde Hygiene kann zu Entzündungen im Genitalbereich führen.»

Mädels können ihre Vagina ebenfalls mit Wasser oder einem milden und leicht sauren (pH-Wert von 5,5 und tiefer) oder natürlichen Duschgel waschen. «Einfach nicht zu häufig, um die säuer­ liche Vaginalflora, die vor Keimen und Pilzen schützt, nicht zu schädigen», sagt die Drogistin. Von Intimsprays oder -parfüms rät Vögele hingegen ab: «Parfümund alkoholhaltige Produkte trocknen den Intimbereich aus oder können die Vagi­ nalflora sogar zerstören.» Frauen, die an Scheidentrockenheit oder Irrita­ tionen im Intimbereich leiden, können ein Gel und Tampons mit Milchsäure­ bakterien anwenden. Das bringt die Vagi­ nal­flora wieder ins Gleichgewicht.

Dufte Sache Gegen Schweissgeruch sind Deos erste Wahl. Drogistin Olivia Vögele rät Teen­ agern zu natürlichen Deodorants, die unangenehme Düfte überdecken. Aber: «Sport treiben und dann einfach Deo auftragen verhindert Schweiss­geruch nicht. Idealweise wäscht man sich zuerst unter den Achseln, bevor man zum Deo greift», sagt sie. Es gibt Deos mit herben, süss­ lichen oder neutralen Düften. Auf dem Markt gibt es viele Deos, die antitranspirierende Stoffe wie Alu­ mi­ nium enthalten. Aluminiumsalze ver­ engen die Schweisskanäle und sorgen so da­ für, dass man weniger schwitzt.

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In der Pubertät ver­ ändern sich die Körper­ ausdüns­tungen, und es bilden sich neue Schweiss­ ­drüsen. Darum sollten sich Teenager beizeiten mit dem Abc der Körperpflege ausein­ andersetzen.

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Sauber durch die Pubertät Aller­ dings können sie die Haut reizen und stehen zudem unter dem Verdacht, krebs­erregend zu sein. Vögele empfiehlt, solche Deos zurückhaltend zu verwenden. Ach­ tung: Manchmal werden Kris­ tall-Deos oder Alaunsteine als natürliche Deo-Variante beworben. Doch sie enthalten oft sogar die höhere Konzentration an Aluminium als gewöhnliche Anti­ trans­­pirantien.

Pflanzliche Arzneimittel Nicht nur Deos, auch Pflanzen können helfen, Körpergerüche zu reduzieren. Drogistin Vögele empfiehlt: _ Salbei hilft gegen Schwitzen. Es wird vermutet, dass die enthaltenen ­ätherischen Öle die Schweiss­produk­ tion hemmen. In der Drogerie gibt es Salbei-Tropfen oder spagyrische Sprays. _ Schüssler-Salze (Mineralien) bringen den Stoffwechsel in Schwung. _ Chlorophyll-Tabletten können diversen Körpergerüchen vorbeugen. «Man kann sie auch vor zwiebel- oder knob­ lauchhaltigen Gerichten einnehmen und so Mundgeruch vermeiden.»

Tabletten auch Mundspülungen oder zuckerfreie Kaugummis.

Baumwolle statt Synthetik Wer die falsche Kleidung trägt, bei dem nützt das beste Deo nichts mehr. Darum: _ Jeden Tag frische Unterhosen sind ein Muss. _ In synthetischer Kleidung finden Bakterien bessere Lebensbedingungen als in natürlichen und in Baumwoll­ stoffen. Daher riechen verschwitzte Textilien zum Beispiel aus Polyester schneller und strenger. _ Käsefüsse? Dagegen können Leder­ schuhe oder spezielle Schuheinlagen mit Aktivkohle, Zimt oder Zedern-

holz, ein Schuhdeodorant und täglich frische Socken helfen. In der Drogerie sind auch Fusscremen erhältlich. Gründlich gewaschen, deodoriert, saubere Zähne und Klamotten, und es riecht im­ mer noch streng? Vielleicht liegt es am Essen, denn auch die Ernährung kann den Kör­per­geruch beeinflussen. Fast alle wissen: Wer Knoblauch, rohe Zwiebeln oder bestimmte Gewürze und Kräuter isst, riecht bald darauf aus allen Poren und dem Mund. Zudem kann eine einseitige oder mangelhafte Ernährung Schwit­ zen begünstigen. Drogistin Olivia Vögele emp­fiehlt deshalb, ausgewogen zu essen und genügend zu trinken.

Mundgeruch muss nicht sein

Nicht nur der Körper muss regelmässig ge­ waschen werden, auch die Kleidung sollte ­sauber sein.

Um Mundgeruch und Karies vorzubeugen, sollten Teenager, genau wie Erwach­ sene, täglich zwei- bis dreimal die Zähne putzen. Mit Zahnseide lassen sich die Zahn­ zwischenräume reinigen. Gegen Mund­­geruch helfen neben Chlorophyll-

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Die grössten Herausforderungen beim Yoga

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Selbstloses Heldentum ist in Situationen, bei denen es um Leben und Tod geht, nicht die beste Strategie. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Uni­ver­sität von Waterloo (Kanada). Anhand eines Computermodells einer überfluteten U-Bahn-Station hat das Team gezeigt, dass die all­ gemeinen Überlebensraten deutlich höher waren, wenn starke Personen in einer Gruppe von 30 Per­so­nen sich zu­ erst selbst in Sicherheit brachten, bevor sie versuchten, Schwächeren zu helfen. Tollkühnheit sei hingegen keine gute Strategie. www.pressetexte.com DROGISTENSTERN 10–11/17

Diese und viele weitere nicht ganz ernst gemeinte Grafiken stammen aus dem Buch: Katja Berlin und Peter Grünlich: «Was wir tun, wenn der Chef ­reinkommt», Wilhelm Heyne Verlag, ISBN 978-3-453-60319-6

Viele Eltern unterschätzen Zuckergehalt Eltern wissen oft nicht, wie viel Zucker in Lebensmitteln steckt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des MaxPlanck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Mannheim (D). Demnach schätzen 92 Prozent den Zuckergehalt eines 250-Gramm-Fruchtjoghurts falsch. Im Schnitt gingen sie von 4 statt der 11 tatsächlichen Zuckerwürfel aus. Auch beim Müesliriegel lag ein Teil daneben, allerdings unterboten nur 30 Prozent den Zuckeranteil. Statt von 2,5 tatsächlichen Würfeln gingen sie von 1,5 Würfeln aus. www.spiegel.de istockphoto

Tollkühnheit zahlt sich nicht aus

Oberschenkelmuskel an den Oberschenkelknochen ziehen Schulterblätter an die Wirbel­säule ­ziehen tiefe Atmung maximale Dehnung die Energie fliessen lassen nicht furzen


Mit der richtigen Ausrüstung ist eine gute Mundhygiene gar nicht mehr so ­schwierig.

Wenn das Zahnfleisch blutet Zu einer gesunden Mundhygiene gehört auch gesundes Zahnfleisch. Lesen Sie die besten Tipps, damit Sie auch in Zukunft den richtigen Biss haben! Text Denise Muchenberger Fotos Susanne Keller Grafiken istockphoto

Pascal Fischer Der 28-jährige Pascal Fischer ist seit 2013 Geschäftsführer der Drogerie Abder­hal­ den in Wattwil (SG). Seine Spezial­gebiete sind Natur­heil­mittel und Spagyrik. www.toggenburgdrogerie.ch

Pascal Fischer erinnert sich noch gut an seinen ersten «Zahnfleischpatienten»: Ein junger Mann um die 25 kam in die Dro­ ge­rie und klagte über starke Schmer­zen und Blutungen. «Bis dahin kannte ich diese Beschwerden nur aus der Theo­rie, nun folgte ein extremer Fall in der Praxis. Sein Zahnfleisch war feuerrot und blutete stark», sagt der Drogist.

Zahnausfall droht Der junge Mann gab an, zu rauchen, was das Leiden verstärkte. Drogist Pascal Fischer ging mit ihm die gesamte Mund­ hygiene durch, verschrieb ihm eine Zahn­ bürste mit sanften Borsten, eine salzhal32 ZAHNFLEISCH

tige Zahnpasta und – da sich durchs Rauchen auch der Vitamin-C-Speicher leert – eine intensive Vitamin-C-Kur mit Kapseln. «Ausserdem konnte ich ihn dazu bewegen, mit dem Rauchen aufzuhören.» Zu sehr hätten den jungen Mann die möglichen Konsequenzen abgeschreckt. Denn wer entzündetes Zahn­ fleisch nicht behandelt, riskiert, dass sich die Zahnhalteapparate entzünden. Bei der sogenannten Parodontitis (Ent­ zündung des Zahnhalteapparates) zieht sich das Zahnfleisch zurück, die Zahn­ hälse liegen frei. Meistens sind diese sehr schmerzempfindlich, reagieren auf heis­se oder kalte Getränke und Speisen. «In DROGISTENSTERN 10–11/17


einem letzten Schritt können dann die Zähne sogar ausfallen», sagt Fischer. Sein Kunde zeigte sich einsichtig, hörte auf zu rauchen, nahm Vitamin-C-Prä­pa­ rate ein und optimierte die Mund­hygiene. «Nach zwei bis drei Wochen hatte er die Beschwerden im Griff und das Zahnfleisch war wieder deutlich ­heller.»

Bürste oft wechseln Drogist Pascal Fischer achtet darauf, nicht nur Zähne, sondern auch Zahn­fleisch bei der Mundhygiene zu berücksichtigen. Er verwendet eine schonende Schallzahn­ bürste, die das Zahnfleisch massiert. Auch Zahnseide und Interdentalbürsten gehören bei ihm dazu, um Speisereste zwischen den Zähnen zu entfernen. Bei

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schmerzhaftem Zahnfleisch sollte man einfach vorsichtiger «sidele» und b ­ ürsten. Als Abschluss sei eine Mundspülung sinn­ voll, sofern sie keine «aggressiven» Stoffe wie zum Beispiel Pfefferminze enthalte. «Sie können das lädierte Zahn­fleisch zusätzlich reizen.» Ausserdem ist es wichtig, die Zahnbürste regelmässig zu wechseln, in ihr sammeln sich Bak­terien an. «Deshalb spätestens alle drei Monate eine neue Zahnbürste kaufen.»

Stress als Ursache Zahnfleischprobleme sind weitverbreitet, das sieht auch Fischer in der Drogerie. Von Jung bis Alt, Männer und Frauen kommen in sein Geschäft, um sich bei Ent­ zündungen, Blutungen und/oder

Schmer­­zen Rat zu holen. «In einem ersten Schritt frage ich immer nach den Symptomen. Dann besprechen wir mögliche Ur­sachen.» Zahnfleischprobleme können von einer falschen Zahnhygiene, aber auch von un­ ausgewogener Ernährung, stressbedingt oder durch umwelttechnische Ein­flüsse wie Medikamente oder Rauchen her­rüh­ ren. Falsche Putztechniken wie hef­tiges Schrubben gelten ebenfalls als Ursache. «Vitaminreiche Lebensmittel stär­ken das Zahnfleisch und füllen die Vitamin-CSpeicher», sagt Fischer. Also am besten fünf Portionen Gemüse und Früchte in den Speiseplan einbauen, wobei Gemüse besser ist, da säurehaltige Früchte das Zahnfleisch ebenfalls reizen können.

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Wenn das Zahnfleisch blutet

«Zu­ sätzlich verschreibe ich häufig eine Vitamin-C-Kur in Kapsel-, Brause­tab­let­tenoder Lutschbonbons-Form.» Auch wenn das Zähneputzen schmerzen kann, sollte mit ganz weichen Zahn­ bürsten sanft weiter gewissenhaft geputzt werden. «Ein Gel mit Teebaumöl hilft, die schmerzempfindlichen Stellen etwas zu lindern, indem es entzündungshemmend und kühlend auf das Zahn­fleisch einwirkt.» Das Gel kann entweder vor dem Zähneputzen oder idealerweise danach auf die sensiblen Stellen aufgetragen werden.

Nerventrio und Ratanhia Wenn Stress als Auslöser infrage kommt, empfiehlt Drogist Fischer ein RosenwurzPräparat, das die Stress­hor­mo­ne reguliert. Auch die Einnahme von Vitamin B und Schüssler-Salzen seien in hektischen Zei­ ten sinnvoll. Die Num­mern 5, 7 und 11 als «Nerventrio» ergänzt Fischer bei Zahn­ fleischproblemen mit der Nummer 3, die entzündungshem­mend wirkt. Auch ein spagyrischer Spray mit Kamille, Pro­po­lis, Süssholz und der Schwarzen Johan­ nis­ beere lindert – direkt in den Mund gesprüht – Ent­zün­dungen. «Nur sollte man bedenken, dass der Spray auch etwas schmerzhaft für das empfindliche Zahn­ fleisch sein kann.» Ein kräftigender Zahn­­fleisch­balsam mit Ratanhia hilft schliesslich, das Zahn­ fleisch gesund zu halten.

So halten Sie Ihr Zahnfleisch gesund! Gesundes Zahnfleisch ist zartrosa, ungesundes oft dunkelrot, angeschwollen und kann sogar bluten. Dann liegt im schlimmsten Fall bereits eine Entzündung des Zahnfleischs (Gingvitis) oder sogar des Zahnhalteapparates (Parodontitis) vor. Hier ­einige Tipps, um Ihr Zahnfleisch gesund zu erhalten: Gesunde, vitaminreiche und vollwertige Kost. Zucker und stark säurehaltige Speisen meiden. Speisen gut kauen, das fördert den Speichelfluss. Speichel wiederum hilft, den Mundraum zu reinigen, und schützt Zähne und Zahnfleisch, weil er Säuren ­neutralisiert. Regelmässiges, gründliches Reinigen mit einer Schallzahn­bürste oder mit einer Zahnbürste mit sanften Borsten. Zahnseide und Interdentalbürsten benutzen. Als Abschluss eine milde Zahnspülung ohne ätherische Öle verwenden. Mangelernährung mit Nährstoffpräparaten wie Vitaminen, Spurenelementen oder Mineralien ausgleichen. Ihre Drogerie berät Sie gerne! Wer kurzfristig keine Möglichkeit zum Zähneputzen hat, kann einmalig mit einem Xylitol-Kaugummi die Mund­hygiene bis zur nächsten korrekten Reinigung aufrecht­erhalten.

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Kreuzworträtsel 8–9/17 Das richtige Lösungswort lautete «HAARAUSFALL». Die Gewinnerinnen und Gewinner ­werden schriftlich benachrichtigt. Korrespondenz wird keine geführt. ­ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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So macht Wintersport auch den Gelenken Freude Schneeschuhwandern, Langlauf und Co. machen Spass! Und sie gehören zu den gelenkschonenden Sportarten – wenn Sportlerinnen und Sportler ein paar Punkte beachten, bevor sie sich in den Schnee stürzen. Text Denise Muchenberger Fotos istockphoto, Susanne Keller

Beim Schneeschuh­ laufen lässt sich der Winter besonders gut geniessen.

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Sportwissenschaftler Silvio Lorenzetti untersucht am Institut für Biomechanik der ETH Zürich, inwiefern sich Bewe­gun­ gen auf den menschlichen Körper aus­ wir­ ken. Das können alltägliche, aber auch sportliche Belastungen sein. Des­ halb weiss Lorenzetti: Wintersportarten sind, korrekt ausgeführt, ­gelenkschonend, weil der Schnee als Unterlage eine dämpfende Wirkung hat. Dennoch sollten winter­ begeisterte Sportler gewisse As­ pek­te berücksichtigen, denn die Statistik der Schweizerischen Beratungsstelle für Un­fallverhütung (BfU) zeigt: Die meisten Sportunfälle passieren beim Fuss­ball, gefolgt von Snowboarden, Ski­fahren, Biken und Schlitteln.

Tipps vom Profi Skifahren und Snowboarden Silvio Lorenzetti: «Wichtig ist, sich vor den Abfahrten aufzuwärmen. Wer kalt und steif den Hang hinunterfährt, erhöht das Risiko für eine Verletzung. Carving-Ski stellen aufgrund der engeren Radien eine noch höhere Belastung für den Körper dar. Wer aber in angepasstem Tempo fährt, Buckelpisten und Schanzen meidet, vermeidet belastende Schläge auf die Gelenke. Laut der BfU-Statistik ist das Risiko einer Verletzung beim Snow­boarden etwa doppelt so gross wie beim Skifahren. Darum gilt auch hier: Sich Zeit nehmen, Schläge oder spezielle Be­las­tungen in der Halfpipe sowie Sprünge meiden. Dann steht diesen beiden Win­ ter­ sportarten nichts im Weg. Denn die Bewegung in Kombination mit der frischen Bergluft und idealerweise Sonnen­schein wirkt auf jedes Alter wohltuend.» Langlauf «Hier ist die Belastung für den Körper ähnlich wie beim Joggen. Ein­ zig der Belastungsumfang im Schul­ter­bereich ist beim Langlaufen grösser. Deshalb rate ich den Sportlern, bereits im Vorfeld der Skiferien die Ober­körper­muskulatur mit Krafttrainingsübungen langsam aufzubauen. Langlaufen ist nicht nur gelenkschonend, sondern auch ein exzellentes Herz-Kreislauf-Training.» Schlittschuhlaufen «Die Bewegungen auf dem Eis sind flies­ send und somit angenehm für die Ge­ DROGISTENSTERN 10–11/17

Muskel- und Gelenkschmerzen müssen nicht sein!

Manuela Müller Die 28-jährige Manuela Müller ist seit 2013 stv. Geschäftsführerin der Drogerie Spälti in Reiden (LU). Ihre Spezialgebiete sind Spagyrikmischungen und die SchüsslerSalz-Therapie. www.drogerie-spaelti.ch

­­ ke. Aber Vorsicht vor Stürzen: Harte len­ Lan­­dun­­gen auf dem Glatteis können böse enden und langwierige Verletzungen her­vorrufen. Deshalb entsprechend den Fähig­keiten fahren und Sprünge vermeiden.»

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Schneeschuhwandern «Ist eine gute Winterwandervariante, aber viele unterschätzen die Grösse der Schnee­ schuhe. Es kann somit vorkommen, dass man mit dem einen Schnee­ schuh an den anderen schlägt. Auch die Belastung in der Höhenluft ist nicht für alle geeignet, und das Gehen mit tiefem Einsinken in den Schnee ist anstrengender als auf einem bearbeiteten Weg. Deshalb empfehle ich Winterwandern auf gekennzeichneten Wegen. Die präparierten Schneewege sind weicher als normale Wanderwege und somit anstrengender, aber ­angenehm zu begehen.» Curling «Hier steht der Teamgedanke im Zen­ trum. Wer sich aufs Glatteis wagt, sollte daran denken, dass die eine Sohle des Schuhs rutschig ist, damit es sich besser übers Eis gleiten lässt. Stürze sind also auch hier möglich. Was aber positiv ist – neben dem Gesellschaftlichen: Beim Wischen auf dem Eis wird auch der Oberkörper belastet. Es handelt sich primär auch um ein koordinatives Trai­ning.» Wintergolf «Viele Wintersportorte präparieren ihre Golfplätze im Winter so, dass sie ebenfalls mit Schnee bespielbar sind. Eigent­ lich funktioniert alles gleich wie beim normalen Golf, einzig der Ball ist rot. Weil viele Golfer im Winter Koordination mit Winterwandern verbinden, ist das eine gute und gelenkschonende Sport­ art.» GELENKE 37

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So macht Wintersport auch den Gelenken Freude

Schwimmen «Bleibt eine der gelenkschonendsten Sportarten überhaupt. Die meisten Ski­ orte bieten ein Hallenbad, das man gerne und häufig nutzen darf.»

Tipps aus der Drogerie Drogistin Manuela Müller ist begeisterte Snowboarderin und weiss, dass eine gute Vorbereitung auf die Wintersaison das A und O ist. «Zur Unterstützung der Funk­ tion der Gelenke können beispielsweise Grünlippmuschel-Kapseln eingenommen werden.» Diese würden die Knorpelmasse schützen und die Zusammensetzung der Gelenkschmiere optimieren, ebenso die Schüssler-Salze Nummer 1, 2, 3, 8, 9 und 11, die als Mischung in Pulverform verfügbar sind. «Diese Kombination nährt die Knorpel, Sehnen und Bänder», erklärt die Drogistin HF. Wer nach dem Sport trotzdem Gelenkprobleme hat, könnte mit einem spagyrischen Spray arbeiten: Arnika wirkt heilungsfördernd bei allen körperlichen Verletzungen, Rhus toxicodendron hilft bei allen Beschwerden nach Überanstrengung. Auch eine wärmende Salbe mit Pflanzenextrakten – vor dem Sport auf die Gelenke aufgetragen – wirkt durchblutungsanregend und regt den Energiefluss an. Ein heisses Bad nach dem Sport lockert ferner die Muskeln und wärmt die Gelenke.

Wer sich vor der Abfahrt aufwärmt, m ­ inimiert das Risiko, sich beim Skifahren zu ­verletzen.

Sicher auf der Skipiste – 10 FIS-Regeln 1 Nehmen Sie Rücksicht. 2 Passen Sie Ihre Geschwindigkeit und Fahrweise Ihrem Können und den Verhältnissen an. 3 Wählen Sie Ihre Fahrspur so, dass Sie vor sich Fahrende nicht gefährden. 4 Überholen Sie vorsichtig. 5 Halten Sie die Augen offen. 6 Halten Sie nicht an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt an. 7 Wer aufsteigt oder zu Fuss absteigt, muss den Rand benützen. 8 Befolgen Sie immer Markierungen und Signalisationen. 9 Auf der Skipiste sind alle zu Hilfeleistung verpflichtet. 10 Bei einem Unfall müssen alle (Zeuge und Beteiligte) die Personalien angeben. www.fis-ski.com

Impressum  37. Jahrgang Auflage 183 840 Exemplare (WEMF-Beglaubigung 5/2017), 967 000 Leser (897 000 deutsch­sprachige ­gemäss Mach Basic 2017-1 und rund 70  000 franzö­sisch­sprachige)  Herausgeber Schweize­rischer Drogistenverband, Nidaugasse 15, ­2502 Biel, Telefon 032 328 50 30, Fax 032 328 50 41, info@drogisten­verband.ch, www.drogisten­verband.swiss Geschäftsführung Martin Bangerter  Redaktion Heinrich Gasser, Chefredaktion und Leiter Medien und Kommunikation, h.gasser@drogisten­verband.ch; Bettina Epper, Chefre­daktorin Stv., b.epper@­drogistenverband.ch; ­Denise Muchenberger, d.muchenberger@drogisten­verband.ch  Fachliche ­Beratung Dr. phil. nat. Anita Finger Weber (Wissenschaftliche Fach­stelle SDV); Helene Elmer (Drogistin HF); Anton Löffel (Drogist HF); Hanspeter Michel (Drogist HF); Daniel Jutzi (Drogist HF); Marisa Pfister (Drogistin HF)  Fotogra­f­in ­Susanne Keller  Verkauf ­und ­Sponsoring ­Monika ­Marti, Leiterin Verkauf, ­Vertrieb und Sponsoring, m.marti@­drogistenverband.ch; Tamara Freiburghaus, t.freiburghaus@drogisten­verband.ch; Andrea Andreani, Anzeigen­administration, Telefon 032  328  50  51, ­inserate@drogisten­verband.ch  Layout Hiroe Mori  Abonnemente J­ ahresabonnement Fr.   26.– ­(6 Aus­gaben, inkl. MWSt); Telefon 071 272 71 33, Fax 071 272 73 84, abo@­drogistenstern.ch  Druck Stämpfli AG, 3001 Bern  Titelbild ­­Susanne Keller Bestellen Sie jetzt kostenlos eine Ausgabe des Drogistensterns via E-Mail an info@drogisten­verband.ch oder unter Telefon 032 328 50 30.

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