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NEWSLETTER, NR. 3, MÄRZ 2014

Erneuerte Equipe im Einsatz Seit dem 1. März ist auf der Geschäftsstelle von SCHWEIZER MEDIEN eine erneuerte Equipe im Einsatz, um sich für die Interessen der privaten Medienhäuser stark zu machen. Mir zur Seite steht neu als Assistentin Romana Lavagnoli. Nach einer Vakanz ist auch die Rechtsberatung des Verbandes als zentraler Verantwortungsbereich wieder besetzt: mit Dr. André Clerc und Alexandra Müller. In der Verbandsarbeit ist mir – neben dem Branchenmarketing und dem Medieninstitut – die politische Interessenvertretung in Bundesbern ein grosses Anliegen. Der Verband kann und muss seine Resonanz und Relevanz auf der politischen Bühne verstärken. Wichtige Fragen stehen an: zur Medienförderung, aber auch zu den Grenzen des Service public der SRG. Hier hat es der Nationalrat in der Frühlingssession leider abgelehnt, den Entwurf zur RTVG-Revision mit dem Auftrag an den Bundesrat zurückzuweisen, den Service public genauer zu definieren. Das Parlament wird jedoch demnächst über ein Postulat von FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger entscheiden, welches dasselbe Ziel verfolgt. Der Bundesrat hat sich bereit erklärt, das Postulat entgegenzunehmen und einen Bericht zum Service public vorzulegen. Wir bleiben am Ball.

Ihre Verena Vonarburg

Kampagne «offensive werbemarkt»

Ausserordentliche Mitgliederversammlung Das Präsidium des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN hat beschlossen, eine Kampagne «Offensive Werbemarkt 2014 - 2017» zu lancieren. Der Projektplan und die Finanzierung waren an der ordentlichen Mitgliederversammlung im Herbst 2013 noch nicht beschlussreif, andererseits kann für eine zeitnahe Umsetzung nicht bis zur nächsten ordentlichen Versammlung im September zugewartet werden. Die Kampagne erfordert ein gemeinsames Vorgehen und die Unterstützung aller Mitglieder, sei es bei der Planung der Inserate, sei es insbesondere auch bei der Finanzierung. Da diese zusätzlich zu den ordentlichen Mitgliederbeiträgen während drei Jahren anfallen wird, muss ein

Entscheid einer Mitgliederversammlung erwirkt werden. Wir laden alle Mitglieder auf den 2. April nach Zürich ein, um sich über die geplante Offensive informieren zu lassen und über den Vorschlag des Präsidiums zur Kampagnenfinanzierung zu befinden. Ausserordentliche Mitgliederversammlung Datum: Mittwoch, 2. April 2014 Zeit: 17:15 Uhr Ort: Au Premier, Hauptbahnhof Zürich

Foto: keystone / Gian Ehrenzeller

Editorial

aus dem INHALT a.o. mitgliederversammlung Kampagne «Offensive Werbemarkt». . . . . S. 1

positive signale des bundesrates Reduzierter MWST-Satz für E-Papers . . . . . S. 5

G  ESCHÄFTSSTELLE SCHWEIZER MEDIEN Erneuertes Team. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 2

das lokale bleibt trumpf Trendtagung Lokalmedien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 5

das kann nur ein inserat Einladung zur 12. Kampagne. . . . . . . . . . . . . . . . S. 3

medienrechtstagung 2014 Vorschau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 7

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Nr. 3, MÄRZ 2014

geschäftsstelle

herzlich willkommen Verena Vonarburg hat am 1. März ihre Tätigkeit als Direktorin des Verbands SCHWEIZER MEDIEN aufgenommen. Seit 2011 war sie Senior Consultant bei der Berner Agentur Furrer.Hugi&Partner mit den Schwerpunkten politische Beratung, Lobbying und Kommunikation. Verena Vonarburg hatte zuvor während rund 25 Jahren als Journalistin gearbeitet: Als langjährige Bundeshauskorrespondentin von «Tages-Anzeiger» und

«Der Bund», vorher als Bundeshauskorrespondentin für die SRF-Sendungen «Tagesschau» und «10vor10» sowie als Reporterin für «10vor10». Begonnen hatte Verena Vonarburg ihre journalistische Laufbahn beim Berner Lokalradio Förderband.

Romana Lavagnoli ist seit dem 1. März 2014 Assistentin der Direktorin beim Verband SCHWEIZER MEDIEN. Zuvor war sie als langjährige Assistentin der Auslandredaktion des «Tages-Anzeigers» für die Belange der Korrespondenten und des Ressorts zuständig und übersetzte Texte. Im Laufe der Jahre kamen weitere Aufgaben für die Inland-, Wirtschaft- und Hintergrund/Analyseressorts hinzu. Nach der Ma-

tura in Österreich hatte Romana Lavagnoli in verschiedenen Hotels in den Bereichen, Reception, Kongress- und Salesmanagement gearbeitet.

Seit dem 1. März 2014 stehen dem Verband SCHWEIZER MEDIEN zwei neue Rechtskonsulenten zur Verfügung. Alexandra Müller und Dr. André Clerc, Anwaltskanzlei Avocats-Anwälte, Freiburg, bieten die rechtliche Unterstützung für den Verband und seine Mitglieder.

sche Rechtsauskünfte und -gutachten sowie künftig durch die Erarbeitung von allgemeinen Merkblättern und Mustern.

Die rechtliche Unterstützung der einzelnen Verbandsmitglieder erfolgt durch spezifiDr. André Clerc übt den Anwaltsberuf seit 1990 selbständig , beratend und forensisch aus. In seiner Kanzlei sind derzeit 5 Anwälte tätig. Durch seine langjährige Arbeit für den Freiburgischen Anwaltsverband und im Rahmen des Schweizerischen Anwaltsverbandes, aber auch durch seine Mitwirkung in zahlreichen Kommissionen, durch Publikationen und Lehrtätigkeiten an der Universität Freiburg, ist er mit dem Ver-

Alexandra Müller ist Mitarbeiterin von Dr. André Clerc. Das Anwaltspraktikum absolvierte sie bereits bei ihm. Seit mehreren Jahren ist sie politisch aktiv auf Kantons- und Bundesebene.

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bandswesen sowie politischen Anliegen vertraut. Als früherer Miteigentümer einer kleinen Lokalzeitung kennt er deren Anliegen und Bedürfnisse.


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EINLADUNG ZUR 12. KAMPAGNE

ZEIGEN SIE IHREN KUNDEN DIE STÄRKEN DES INSERATS Die MA Leader 2013 belegt unmissverständlich: Inserate in Zeitungen und Zeitschriften sind gegenüber der Werbung im Radio, im Fernsehen und im Internet am informativsten, am glaubwürdigsten und nerven am wenigsten. Diese Fakten thematisiert die Siegerkampagne 2014 mit drei verschiedenen Sujets – in ganzund halbseitigen Anzeigen – überzeugend und informativ. PRINT VS. RADIO, TV, INTERNET Die Sujets stellen das Medium Anzeige ihren Mitbewerbern TV, Radio und Internet gegenüber. Einfach, klar, schlagend. Mit einem simplen Bild. Und einem frechen, gut geschriebenen Text. Keine typische Anzeige. Und genau deshalb beste Werbung für das Medium. Die Kampagne DAS KANN NUR EIN INSERAT löst ab Ende April 2014 die Kampagne NUR WER LIEST, WIRD KLÜGER mit den witzigen Tierszenen ab und läuft bis Ende August 2014. Alle Mitgliedsverlage/-publikationen sind eingeladen, diese Inserate in ihrem(n) Titel(n) einzuschalten. Die Einladungen zur Teilnahme sind vor einigen Tagen an alle Mitgliedsverlage/-publikationen verschickt worden. Das Anmeldeformular mit Bestellmöglichkeit für die kostenlosen Druckunterlagen finden Sie auch unter www.Das-kann-nur-ein-inserat.ch Machen Sie mit! Das Werbemittel Inserat hat breiten Support dringend nötig. Wir freuen uns auf eine wiederum grosse Anzahl Anmeldungen zur Teilnahme bis zum 31. März 2014 und dass ab 1. Mai in möglichst vielen Publikationen so oft wie möglich die Inserate als Füller eingesetzt werden. Für Ihr Engagement und die Rücksendung des Bestellformulars bis zum 31. März 2014 danken wir herzlich. toni.vetterli@schweizermedien.ch MEHR ZUR JURIERUNG, AUSSTELLUNG UND PREISVERLEIHUNG DAS KANN NUR EIN INSERAT macht seit 11 Jahren mit stets derselben Aussage auf sich und auf die Einzigartigkeit des Mediums aufmerksam. Mittlerweile sind 97 Sujets von DAS KANN NUR EIN INSERAT erschienen. > www.Das-kann-nur-ein-inserat.ch

Diesen Satz still zu lesen, kostet Sie 1.6 Sekunden. Den selben Satz zu hören, kostet Sie 2.9 Sekunden. Natürlich könnte man den Satz auch schneller sprechen, aber dann versteht ihn keiner mehr. Trotzdem versuchen es die Radiospots immer wieder. Und drücken Texte in viel zu kleine Zeitfenster. Klar, Zeit ist Geld und das will man möglichst nicht für Werbung ausgeben. Doch das Schöne an uns Inseraten ist, dass wir nicht teuer sind. Und immer genug Zeit haben, gründlich zu informieren. Anstatt nur zu werben. Wir nerven nicht, deshalb sind wir auch beliebter als die anderen.

Die Arbeiten stammen vom Duo Luca Schneider und Yannik Schaller, Werbeagentur Havas Worldwide Zürich.

Informieren bis ins Detail. Das kann nur ein Inserat. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Luca Schneider und Yannick Schaller, Havas Worldwide Zürich. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch

Abbildung Sujet Radio-Spot: Die 98. ...

Ja, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und das ist ein Problem. Denn bei tausend Worten kann so einiges dabei sein, was besser ungesagt bliebe. Weil das Bild etwas verspricht, das Sie nicht halten können. Weil es Sie schlechtmacht. Oder weil es einfach unvollständig ist. Das passiert den Besten mal, auch den Fernsehspots. Weil man bei teuren Spots lieber etwas allgemein bleibt. Damit man auch wirklich niemanden abschreckt. Das ist bei uns Inseraten anders. Wir kosten nicht so viel. Und wir sprechen spezifische Gruppen gezielt an. Darum haben wir Inserate auch immer Text dabei. Zwar keine tausend Worte, dafür aber genau die richtigen. Das zu sagen hat nur 116 Wörter gebraucht. Und ein Bild.

Hören Sie auf, das zu lesen. Jetzt sofort. Was? Sie sind immer noch hier? Blättern Sie schon um! Das ist nur Werbung. Daran ist wieder mal dieses Bild schuld. Immer das Gleiche: „Oh, was ist denn das?“, denken sich die Leute. Und schauen mir dann auf den Text. Die wenigsten sind so höflich, und blättern weiter, wenn sie verstanden haben, worum es geht. Die meisten suchen mich nach irgendwelchen Informationen ab. Das vermissen Sie wohl an diesen Internetbannern. Die haben es gut, die schaut niemand konzentriert an. Und wenn doch, ist eine Ablenkung nie weit: Eine neue Mail, ein anderes Pop-Up. Aber einer Zeitschrift widmen die Menschen ihre volle Aufmerksamkeit. Und lesen mich. Aber wissen Sie was? Es hat gut getan, das alles mal loszuwerden. Danke. Eigentlich gar nicht so schlecht, diese volle Aufmerksamkeit.

Informieren bis ins Detail. Das kann nur ein Inserat.

Informieren bis ins Detail. Das kann nur ein Inserat.

Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Luca Schneider und Yannick Schaller, Havas Worldwide Zürich. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch

Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Luca Schneider und Yannick Schaller, Havas Worldwide Zürich. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch

Abbildung Sujet TV-Spot: Die 99. ...

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Abbildung Sujet Banner: Die 100. ...


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Nr. 3, MÄRZ 2014

Reduzierter Mehrwertsteuersatz für E-Papers

Positive Signale des Bundesrates

Der Bundesrat hat das Problem und die Zeichen der Zeit erkannt und zeigt sich gewillt, auch E-Papers, digitale Zeitungs- und Zeitschriftenabonnemente, mit dem reduzierten Satz zu besteuern. Das schreibt er in den Antworten auf zwei Motionen; die eine stammt von CVP-Nationalrätin Kathy

Riklin, die andere von ihrem SP-Kollegen Matthias Aebischer. Folgt das Parlament dem Bundesrat, so wird für die digitalen Angebote derselbe Steuersatz gelten wie für die gedruckten Zeitungen. Derzeit wird für E-Papers der normale Mehrwertsteuersatz von 8% berechnet, während er für Zeitungen und Zeitschriften ohne Reklamecharakter - wie bei Büchern - auf 2,5% reduziert ist. Diese Ungleichbehandlung ist nicht nachvollziehbar.

Foto: keystone

Der Einsatz des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN zeigt Wirkung: Die Landesregierung schlägt vor, auf E-Papers den reduzierten Mehrwertsteuersatz anzuwenden. Das Gesetz soll entsprechend geändert werden.

verena.vonarburg@schweizermedien.ch

DAS LOKALE BLEIBT TRUMPF

Trendtagung Lokalmedien

Was geschieht in meiner Umgebung? Wo erhalte ich Wichtiges, Nützliches und Schönes? Das sind die zentralen Fragen des täglichen Lebens. Für die Menschen – Kunden, Händler, Dienstleister – und damit auch für die Zeitungsverlage bleibt das Lokale Trumpf.

Im Zentrum der Tagung 2014 stehen darum die Chancen von Social Media in einem Regionalverlag, das Potenzial von digitalen Bezahlmodellen, die Entwicklungen von neuen Erzählformen besonders im digitalen Raum und die Möglichkeiten von Abo-Aktionen mit Mailings. Es lohnt sich also, den Termin der Trendtagung Lokalmedien 2014 in der Agenda zu reservieren! Am besten sichern Sie sich Ihren Platz bereits heute durch Ihre Anmeldung. Termin: Dienstag, 8. April 2014 Zeit: 08.30 bis 12.30 Uhr Ort: Hotel Krone Unterstrass, Zürich

Über die Trendtagung: Die vom Medieninstitut organisierte Trendtagung Lokalmedien geht auf die besonderen Anliegen der kleinen und mittleren Unternehmen in der Medienbranche ein. Thematisiert werden aktuelle Entwicklungen der Rahmenbedingungen, ebenso wie konkrete Projekte und Geschäftsmodelle. Lokale und regionale Medienanbieter entwickeln Kooperationen, tauschen sich über neue Ansätze der multimedialen Präsenz aus und lassen sich durch Input-Referate von Experten inspirieren.

Anmeldungen an: info@medieninstitut.ch

Machen Sie Ihre Schüler spielend schlau. Liebe Primarlehrerinnen, liebe Primarlehrer, liebe Eltern Wissen, was und wie es läuft – ein bestimmender Faktor, wenn Chancen genutzt werden sollen. Zeitungen und Zeitschriften sind eine wertvolle Informationsquelle für die vielfältigsten Themen. Je früher Kinder den Zugang zur Presse finden, umso leichter lernen sie, sich deren Inhalte zu erschliessen. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN entwickelte in Zusammenarbeit mit Lehrpersonen und Medienfachleuten eine Pressewerkstatt, gegliedert in zwölf Bereiche, mit zielgerichteten und dennoch spielerisch gestalteten Lektionen. Den aktualisierten Ordner «Lesen macht gross.» Primarstufe stellen wir Lehrpersonen kostenlos zur Verfügung. Interessiert?

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Kontaktieren Sie bitte Vorname Name Verlag Name, eventuell Abteilung Strasse 000, Postfach 0000, 0000 Ort Telefon: 000 000 00 00, E-Mail: xxxxxxx@verlag.ch Mit freundlicher Unterstützung von


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SCHLAGENDE ARGUMENTE FÜR WERBUNG IN FACH- & SPEZIALMEDIEN. HEUTE:

FACHMEDIEN SIND EFFEKTIV UND KOSTENGÜNSTIG

FACHMEDIEN ÜBERZEUGEN DURCH PREIS UND LEISTUNG Durch den gezielten Fokus überzeugen Fach- & Spezialmedien beim Preis-/Leistungsverhältnis und sind dadurch beeindruckend effektiv.

IN FACHMEDIEN WERDEN PRODUKTE WIRKUNGSVOLL PRÄSENTIERT Fachmedien bieten ein geeignetes grosszügiges Umfeld, um Produkte und Dienstleistungen in einem themenaffinen Umfeld zu präsentieren.

FACHMEDIEN SIND OFFEN FÜR KREATIVE WERBEAUFTRAGGEBER Fachmedien sind für kreative, neue oder spezielle Werbeformen offen. Sie pflegen einen kunden- und dienstleistungsorientierten Dialog mit den Werbeauftraggebern.

DIESE ZEITSCHRIFT WURDE VOM VERBAND SCHWEIZER MEDIEN FÜR DAS JAHR 2014 MIT DEM GÜTESIEGEL «Q-PUBLIKATION» AUSGEZEICHNET. www.schweizermedien.ch

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medieninstitut

Medienrechtstagung 2014 Auf absehbare Zeit stehen die Massenmedien im Zentrum der Medienkommunikation. Bei dieser Art der Massenkommunikation entstehen zwangsläufig Kontroversen, die bisweilen zu juristischen Fragestellungen und Auseinandersetzungen führen. Das MEDIENINSTITUT des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN organisiert jedes Jahr die Medienrechtstagung. Dort werden aktuelle medienrechtliche Themen von Juristen, Journalisten, Chefredaktoren, Medienfachleuten sowie weiteren Interessierten analysiert und diskutiert. Die Tagung vom 14. Mai 2014 bietet wiederum eine Fülle von interessanten Referaten, spannenden Fällen und bereichernden Erkenntnissen.

• Medienregulierung im digitalen Raum • Social Media und Internet • Satire im Spiegel der Rechtssprechung • Der Schutz des Redaktionsgeheimnisses • 10 Jahre Bundesgesetz über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung • Neues aus Strassburg Die Medienrechtstagung findet statt am:

Dienstag, 14. Mai 2014 Hotel Krone Unterstrasse, Zürich Eintritt: Für Mitglieder CHF. 490.– bzw. CHF 540.– für Nichtmitglieder (zuzügl. 8% MWST) Anmeldung: info@medieninstitut.ch

Für dieses Jahr sind unter anderem folgende Themen vorgesehen:

Publikation: Zum wachsenden Einfluss von Werbung auf redaktionelle Inhalte

Gefährdete journalistische Unabhängigkeit Inwieweit beeinflussen Werbetreibende die redaktionelle Berichterstattung? Haben sie bei Gratisblättern mehr Einfluss als bei der klassischen Abo-Zeitung? Diesen Fragen widmet sich Autor Colin Porlezza in seinem Buch. Die «Chinesische Mauer» welche einstmals Redaktion und Anzeigenabteilung in Verlagshäusern strikt voneinander trennte, bröckelt zusehends. Dabei spielt die Kommerzialisierung der Medien eine besondere Rolle, weil sie für die zunehmende ökonomische Bedingtheit der journalistischen Produktion verantwortlich ist. Auf der Grundlage von Altmeppens Organisationstheorie und dem Steuerungs- bzw. Interpenetrationsansatz analysiert der Autor die

Folgen der sich verändernden Dominanzund Dependenzverhältnisse zwischen Medienmanagement und Redaktion. Im empirischen Teil werden fünf Gratiszeitungen in der deutschsprachigen Schweiz sowie – zum Vergleich – eine regionale Bezahlzeitung untersucht. Eine erste Teilstudie analysiert (Sonder-) Werbeformen aus den werbeintensivsten Märkten und deren Bezug zum redaktionellen Umfeld. Die zweite Teilstudie analysiert die journalistische Berichterstattung über sechs ausgewählte Werbetreibende. Die Resultate zeigen, dass Gratiszeitungen mit einer starken Marktorientierung signifikant mehr positive Artikel über Anzeigenkunden publizieren, die ihrerseits einen hohen Werbeaufwand treiben.

Info: ISBN 978-3-86764-461-7 UVK Verlagsgesellschaft mbH Pressekontakt: Ellen Koth, Literaturtest, Adalbertstr. 5, D-10999 Berlin, Tel. +49 (0)30-531 40 70-20, Fax +49 (0)30-531 40 70-99, koth@literaturtest.de, www.literaturtest.de

Die cleveren Jobplattformen für Kommunikation & ICT: • reichweitenstark und trotzdem zielgruppenfokussiert inserieren • CV-Datenbank mit Matchingtool «QualiProfil» • Social Media-, Partnernetzwerk- und Fachpresse-Präsenz VON FACHLEUTEN FÜR FACHLEUTE: Die Jobplattformen für Medien, Kommunikation, Marketing, Informatik & Telekommunikation

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Publikation

Entmans Framing-Ansatz

IMPRESSUM FLASH Newsletter des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN Erscheint 11x im Jahr

Autorin Constanze Jecker leistet in ihrer Arbeit eine theoretische Grundlegung des Framing-Ansatzes von Robert M. Entman (1993) sowie eine differenzierte Systematik für die Analyse von Stereotypen und von visuellen Darstellungen im Kontext des Framing. Der erste Teil der Studie besteht aus einer umfassenden theoretischen Analyse des beliebten aber auch sehr heterogen verwendeten Framing-Ansatzes von Entman. Darin werden u. a. die von ihm postulierten vier Frame-Elemente erstmals theoretisch fundiert sowie modifiziert. Dazu verknüpft die Autorin theoretische Grundlagen verschiedener geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen (Theorien-Triangulation) und entwickelt Indikatoren, mit denen sich Medien-Frames und Stereotype in audiovisuellen Medien analysieren lassen. Der zweite Teil ist eine explorative Fallstudie am Beispiel der Berichterstattung des Schweizer Fernsehens über sexuelle Handlungen an Kindern. Mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse wird das im ersten Teil deduktiv entwickelte Analyseinstru-

ment induktiv geprüft und modifiziert. Im Zentrum der Studie steht folglich ein neuartiges , theoretisch fundiertes und empirisch geprüftes Untersuchungsinstrument, das sich für die Analyse von Frames verschiedener (sozialer) Probleme eignet. Es bietet sich somit als Basis für künftige quantitative Medieninhaltsanalysen an. Info: ISBN 978-3-86764-426-6 UVK Verlagsgesellschaft mbH Pressekontakt: Ellen Koth, Literaturtest, Adalbertstr. 5, D-10999 Berlin, Tel. +49 (0)30-531 40 70-20, Fax +49 (0)30-531 40 70-99, koth@literaturtest.de, www.literaturtest.de

Verlag und Druck Verband SCHWEIZER MEDIEN Konradstrasse 14 Postfach 8021 Zürich Telefon 044 318 64 64 Telefax 044 318 64 62 Internet: www.schweizermedien.ch www.medieninstitut.ch E-Mail: contact@schweizermedien.ch, info@medieninstitut.ch Redaktion Verena Vonarburg (gesamtverantwortlich, Aussenbeziehungen) Dr. André Clerc, Alexandra Müller (Recht, Distribution, Elektronische und Neue Medien), Dr. Fredy Greuter (Bildung, Publizistik), Toni Vetterli (Werbe- und Nutzermarkt) Desktop Carmela Faoro Inserate 1 Seite: CHF 1500.– 1/2 Seite: CHF 850.–

Blitzlicht

Foto: keystone

«Die Printmedien sind noch lange nicht tot: Zeitungen, Zeitschriften, Special-Interest und Fachzeitschriften sind in der Schweiz nach wie vor von grosser Bedeutung.»

Auflage 3200 Exemplare Abdruck und jegliche andere Weiter­ verwendung unter Angabe der Quelle. Redaktionsschluss nächstes FLASH: 14. April 2014

Roger Harlacher, Präsident SWA und Marketing-/Verkaufsdirektor Zweifel Pomy Chips AG.

AGENDA

DIESE TERMINE SOLLTEN SIE SICH MERKEN. MEHR AUF WWW.SCHWEIZERMEDIEN.CH

2.4.2014 a.o. Mitgliederversammlung

8.4.2014 Trendtagung Lokalmedien

11. – 12.9.2014 Schweizer Medienkongress

2. – 4.4.2014 Seminar Einstieg in die Verlagsbranche

14.5.2014 Medienrechtstagung

12.11.2014 Trendtagung Fach- und Spezialmedien

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