GP Mutschellen Fr. 5.–
SONNTAG, 1. MAI 2016
PROMINENTE FAHRER MIT EXKLUSIVEN FAHRZEUGEN
SHOWBLOCK MIT VIELEN ATTRAKTIONEN
ÜBER 300 OLDTIMER AM START
Motorsportgeschichte live erleben. AUSSERDEM MARCOS UND JENSEN ALS GASTCLUBS REGIONALGRUPPE GROSSE OLDTIMERSZENE RUND UM DEN MUTSCHELLEN
www.gpmutschellen.ch GP MUTSCHELLEN
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Für Old- und Youngtimer. Der Porsche Classic Day am 19. Juni 2016. Der 4. Porsche Classic Day im PSZ Schinznach Bad: Selbst der ehemalige Le Mans-Sieger Jürgen Barth lässt ihn sich nicht entgehen. Direkt vom diesjährigen 24-Stunden-Rennen eingeflogen, freut er sich darauf, mit Ihnen hochoktanige Gespräche zu führen. Ab 9 Uhr sind mehrere hundert klassische Porsche zu sehen und hören, darunter originale Porsche Rennfahrzeuge mit Schweizer-Renngeschichte. Bestaunen Sie die schönsten Old- und Youngtimer der Porsche Palette und fiebern Sie mit bei der Wahl «Best of Show». Gönnen auch Sie Ihrem Porsche bewundernde Blicke, zeigen Sie den Fans Ihren Liebling! Porsche bis Jahrgang 1975 nehmen gratis teil, Fahrzeuge ab 1976 bezahlen CHF 30.–. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an nadia.bruelisauer@porsche-schinznach.ch oder Tel. 056 463 94 42. Die originale Werks-Geburtsurkunde für Ihren Porsche mit Jahrgang 1996 oder älter gibt es am Anlass und bis Ende Juli 2016 zum Sonderpreis von CHF 150.– anstelle von CHF 300.–.
AMAG Automobil- und Motoren AG Aarauerstrasse 22 5116 Schinznach Bad Tel. 056 463 93 91 Fax 056 463 96 40 www.porsche-schinznach.ch kontakt@porsche-schinznach.ch
EDITORIAL / INHALT
3 EDITORIAL, INHALTSVERZEICHNIS
STEFAN BAUR PRÄSIDENT DES ORGANISATIONSKOMITEES GP MUTSCHELLEN
HERZLICH WILLKOMMEN AM 7. GP MUSCHELLEN! Im Namen des Vereins Grand Prix Mutschellen, des Organisationskomitees und der Sponsoren möchte ich Sie herzlich zum 7. GP Mutschellen willkommen heissen. Wie in den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, einen einzigartigen Motorsportevent der Extraklasse zu organisieren. Über 300 begeisterte Oldtimerbesitzer werden ihre Renndreiräder, Motorräder, Renntourenwagen und Rennwagen präsentieren. Auf dem Programm stehen höchst attraktive Fahrzeuge. Bruno Kneubühler wird mit der originalen Honda RC 163 von ehemals Luigi Traveri in Aktion zu sehen und hören sein. Zwei ehemalige Rennwagen vom erfolgreichen Formel 1-Pilot Jo Siffert werden von dessen Sohn Philippe Siffert sowie Bruno Weibel gefahren. Zu den ältesten Fahrzeugen und grössten Publikumsmagneten gehören die 100-jährigen ALF, zum Jubiläum gleich in dreifacher Ausführung mit Motoren bis 14 500 ccm. Von diesen und vielen weiteren Highlights überzeugen Sie sich am 1. Mai 2016 am besten selbst. Denn diese wertvollen und liebevoll restaurierten Oldtimer machen den GP Mutschellen zu einem unvergesslichen Anlass, an dem es sich lohnt, teilzunehmen. Herzlich bedanken möchte ich mich bei allen Mitwirkenden des 7. GP Mutschellen. Besonderer Dank gebührt unseren Sponsoren, die diesen
4 START FREI Sind Sie bereit? 6 FAHRZEUG TITELBILD Sagenhafte 700 PS 8 ORGANISATION Die Macher hinter dem GP Mutschellen 10 SPONSOREN Dank ihnen rollt der GP Mutschellen 13 DANK Unser Dank geht an … 14 INFO Das müssen Sie wissen! 16 ZEITPLAN, STRECKENPLAN Was läuft wann und wo? 18 PORTRÄTS 18 Jo Sifferts Boliden leben weiter 20 Bruno Weibel wird Europameister 22 Vom Hobby zum Beruf 24 Zusammen bauen wir eine Replica 28 Guido Wälchli und seine Moto Guzzi 30 PORSCHE Das Porsche Zentrum Schinznach Bad ist Ihr Classic-Spezialist!
grossen Anlass erst ermöglichen. In diesem Zusammenhang möchte ich speziell Amag Schinznach Bad, Electrolux AG, ACS Mitte, Richi Transporte, BDWM Transport AG und Roth Gerüste AG erwähnen. Auch allen übrigen Sponsoren gebührt ein grosses Dankeschön. Besonderer Dank gilt allen Landbesitzern und Bauern entlang der Rennstrecke sowie den beteiligten Gemeinden, Behörden und Einzelpersonen für die gute Zusammenarbeit. Der Verein Grand Prix Mutschellen freut sich, einen grossen Teil der lokalen und regionalen Bevölkerung am GP Mutschellen 2016 begrüssen zu dürfen. Gleichzeitig bitten wir Sie höflich vielmals um Verständnis für die Emissionen, die eine solche Veranstaltung mit sich bringt. Den Besucherinnen und Besuchern wünschen wir einen schönen und unvergesslichen Tag am GP Mutschellen 2016 und allen Fahrerinnen und Fahrern viel Glück und Vergnügen auf der Rennstrecke.
HERAUSGEBER KONZEPT, GESTALTUNG, REALISATION REDAKTION ANZEIGENVERKAUF, PRODUKTION BILDBEARBEITUNG DRUCK AUFLAGE FOTOS
COPYRIGHT
IMPRESSUM Verein Grand Prix Mutschellen, Postfach 28, 8965 Berikon Schrift und Satz, Stefanie Studer, 5444 Künten hr satzstark gmbh, Hans Rechsteiner, 5445 Eggenwil Schrift und Satz, Stefanie Studer, 5444 Künten Schrift und Satz, Stefanie Studer, 5444 Künten AVD Goldach AG, 9403 Goldach 7000 Exemplare Menzi Sportfotos, 9320 Arbon Hannes Studer, 8964 Rudolfstetten Hans Rechsteiner, 5445 Eggenwil PSZ Schinznach Bad, 5116 Schinznach Bad Fahrzeugbesitzer Annemarie Keusch, Boswil Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Hrgs.
32 HIGHLIGHTS 35 STARTLISTEN 35 Attraktionen und Show 38 Motorräder (Solomaschinen) Vorkrieg 41 Renndreiräder, Gespanne 44 Renntourenwagen Nachkrieg 49 Rennwagen Vorkrieg 54 Motorräder (Solomaschinen) Nachkrieg bis 1969 58 Renntourenwagen Nachkrieg 63 Motorräder (Solomaschinen) Nachkrieg ab 1970 67 Formel- und Rennsportwagen Nachkrieg 76 Gastclubs: Marcos und Jensen 79 Regionalgruppe 74 GASTCLUBS 74 Jensen Car Club 75 Swiss Marcos Club 79 REGIONALGRUPPE Grosse Oldtimerszene rund um den Mutschellen
GP MUTSCHELLEN
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START FREI
SIND SIE BEREIT? Willkommen in der faszinierenden Welt der
geschraubt, denn würden sie auf den Wellen
Urs Kaufmann auf seiner Egli Honda CB 550
Motorsportgeschichte. An der siebten Austra-
aufschlagen, könnten sie auf die Wiese hinaus
1974, die Motocrosser Herbert und Hansruedi
gung des Grand Prix Mutschellen sind erneut
abfliegen. Vorgängiges Training ist auf der öf-
Huwyler ( Suzuki Wasp ), Bruno Kneubühler auf
über 300 verschiedene Renn- und Sportfahr-
fentlichen Strasse nicht möglich.
zeuge am Friedlisberghang zu Gast. Dem fach-
der Honda RC 163 R 1963 von Luigi Taveri und Kurt und Susanne Schüttel, dreifache Schwei-
Autos und der starken Motoren wird ein sensa-
BERÜHMTE FAHRZEUGE UND FAHRER
tioneller Überblick über 100 Jahre Rennsport-
Zu den Highlights gehört der F 1 Lotus Typ
Ein besonderes Feld bildet erneut die am
geschichte geboten – ein derart hochkarätiges
24 1962 von Peter Studer, Widen, den einst
Grand Prix Mutschellen auf dem Friedlisberg
und breites Teilnehmerfeld von historischen
Jo Siffert eine erfolgreiche Saison lang fuhr.
stationierte Regionalgruppe. 48 stolze Besit-
Motorsportgeräten kann einzig am GP Mut-
Dieses Mal lenkt ihn kein Geringerer als Jo
zerinnen und Besitzer von edlen Oldtimern
schellen präsentiert werden. Was man häufig
Sifferts Sohn, Philippe Siffert, der bei dessen
zeigen, dass es in nächster Umgebung eine rie-
nur noch in Museen sieht, wird auf der über-
tragischem Tod am 24. Oktober 1971 in Brands
sige Anzahl von Liebhaberfahrzeugen gibt, die
sichtlichen Strecke von Rudolfstetten auf den
Hatch UK gerade mal neun Monate alt war. Er
es zu bewegen gilt. Gerne zeigt man auch die
Friedlisberg bewegt, und das nicht etwa lang-
fährt diesen Lotus am Friedlisberg zum aller-
Mode von anno dazumal. Die Bekleidung der
sam! Endlich erhält «das alte Blech» freien
ersten Mal. Und Peter Studer gibt noch einen
Fahrer und Passagiere passt meist zum Alter
Auslauf. Die alten Motoren dürfen drehen und
drauf : Er konnte auch Jo Sifferts Vorgänger-
der schönen Fahrzeuge. Motorräder von 1945
endlich wieder gefordert werden. Die Kompres-
fahrzeug – den Lotus 20 Formel Junior 1961 –
bis 1960 und Autos von 1926 bis 1983 wer-
soren der Vorkriegsrenner dürfen ihr schönes
in Deutschland erwerben und stellt ihn Bruno
den präsentiert. Die wunderschönen Oldies in
Lied singen und das Publikum ist mit allen Sin-
Weibel zur Verfügung. Und dieser wurde 2015
dieser Gruppe – die Fahrzeuge werden zwei-
nen hautnah dran. Man sieht, man hört und man
Europameister der FIA Formel Junior Trophy,
mal in gemütlicher Fahrt auf der Rennstrecke
riecht die Boliden und kann diese auch anfassen
genau wie damals Jo Siffert.
präsentiert – gönnen den Zuschauerinnen und
kundigen Publikum und den Fans der schönen
zermeister bei historischen Rennmotorrädern auf einer Yamaha Colonia 1968.
und fotografieren. Oder einfach nur geniessen:
Weiter stehen berühmte Namen und Fahr-
Zuschauern ein paar sehr stimmige Minuten.
im offenen Wagenpark, auf der Piste oder nach
zeuge wie drei American La France Baujahr
Herzliches begeistertes Zuwinken ist erlaubt –
der Zieldurchfahrt auf dem Friedlisberg. Eine
1915–1917, der heisse MG GTS 1965 ( Christian
und wird erwidert.
Spezialität des Grand Prix Mutschellen ist die
Aeschbach ), Louis Frey ( Gaggenau Rolls-Roy-
Auch der Swiss Marcos Club und der Jensen
unmittelbare Nähe zu den Motor-Enthusiasten
ce 27 von 1937 ), Kurt Hasler ( Maserati 8CM,
Car Club präsentieren sich und ihre fahrenden
und ihren fahrenden Prachtstücken. Hier kön-
Baujahr 1933 ), Georg Kaufmann ( Maserati 250
Schönheiten am GP Mutschellen.
nen die Fans unkompliziert auf die Motorenfre-
F, 1962 ) auf dem Programm. Gerry Laumann
aks zugehen, fachsimpeln und Fragen stellen.
fuhr mit seinem Bentley Le Mans Tourer 1933
ZWEI RENNLÄUFE AM VORMITTAG, ZWEI AM NACHMITTAG Viermal befahren die Teilnehmer in mehr als
auch schon mal von Peking nach Paris. Ernst Sigg präsentiert seinen restaurierten Sauber C2. Weitere Hingucker sind der als «Clone» nachgebaute und verbesserte Pontiac Trans
sieben Rennfeldern die 1,6 km lange interessan-
AM 1971 und der von Max und Urs Vogelsang in
te Bergstrecke, die aber ihre Tücken hat. Die
Wohlen als Replica neu gebaute Ford GT40 mit
kleinen Wellen kurz vor der einzig richtigen
einem Aufbau aus leichtem Karbon - und Ke-
scharfen Linkskurve auf halber Strecke sind
flar-Mischgewebe aus dem Flugzeugbau – das
bei den Schnellen wohlbekannt und berüchtigt.
exklusive Einzelstück fährt am GP Mutschellen
Die kommen hier mit über 200 km / h an und
zum allerersten Mal.
müssen blitzschnell auf 60 herunterschalten,
Bei den Zwei- und Dreirädern sind es Guido
damit sie den Rank unbeschadet meistern. Die
Wälchli auf der Moto Guzzi C4V 1924, Jo Kauf-
Formel 1-Boliden werden mechanisch höher
mann auf seiner Moto Guzzi «Condor» 1939,
Bruno Hürlimann Oberebenestrasse 24 5620 Bremgarten
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GP MUTSCHELLEN
Tel. 056 633 00 40 Fax 056 631 79 78
WEITERE INFORMATIONEN UNTER WWW.GPMUTSCHELLEN.CH ODER QR-CODE SCANNEN
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FAHRZEUG TITELBILD
SAGENHAFTE 700 PS
BOLLIGERS BOLLIDE PONTIAC TRANS AM 1971 AM GP MUTSCHELLEN 2014
Pontiac Trans Am mit Schweizer Auslieferung, Jahrgang 1971, umgebaut von 2003–2005, Motor von Butler Performance, Pontiac Vollaluminium 8075 ccm, Trockensumpf, ca. 700 DIN PS Leistung, ca. Drehmoment 900 Newtonmeter bei 6200 Umdrehungen, ATL Sicherheitstank 60 Liter, Viergang Renngetriebe G Force oder Jasper, 9 Zoll Floater Achse, Leergewicht 1360 kg, Höchstgeschwindigkeit 300 km / h. Das ist Roger Bolligers Bolide!
Roger Bolliger, 54-jährig, Maurer aus Reitnau,
tanos und ihr Mann Marc besassen beide noch
Werkstatt in Pfaffnau, ist ein Hühne wie sein
erhaltene Pontiacs von Jerry Titus und setzten
Auto, das er selbst als «Clone» nachgebaut hat
sie im Rennen ein. Der Fall war klar: Der Titus
und damit seine ausserordentlichen Fähigkei-
Trans Am musste nachgebaut werden und zwar
ten als autobauender Autodidakt bewies – bis
richtig gut!
heute. Seit seiner Schulzeit ist er fasziniert von amerikanischen Muscle Cars, speziell vom
CRASH AM GP MUTSCHELLEN 2006
Pontiac Trans Am der frühen 1970er-Jahre.
Im Herbst 2003 beginnt Roger Bolliger mit
So dauerte seine Töfflizeit nur kurz. Drei Mo-
dem Aufbau eines «Clones» dieses Trans Am
nate nach seinem 18. Geburtstag kauft er sich
Rennwagens und kann dabei auf die aktive Mit-
seinen ersten Pontiac und fährt damit nach Zofingen in die Gewerbeschule. Als 1978 das erste Buch über die Pontiac Firebirds erscheint, nimmt es ihm endgültig «de Ärmel ine». Das Bild eines 1970er Trans Am, gefahren
hilfe seiner Kollegen und sogar « A LS 1978 DAS ERSTE BUCH ÜBER DIE PONT IAC FIREBIRDS ERSCHIEN, NAHM ES MIR ENDGÜLTIG ‹DE ÄRMEL INE›.»
GP MUTSCHELLEN
Rollout 2006 misslang dann leider mit einem fatalen Crash, ausgerechnet am Grand Prix Mutschellen. Bolliger donnert kurz vor dem Zieleinlauf auf dem Friedlisberg
von Jerry Titus, vor dem Chapparal Camaro
in die dortigen betonierten Verkehrshinder-
von Jim Hall, gab den Ausschlag. Jahrelang
nis-Schikanen. Die verschlagene Motorhaube
suchte er hartnäckig in aller Welt Material
mit dem GP Mutschellen-Kleber drauf hängt
über diesen Wagen. 2001 hat er den Namen
noch immer in seiner Garage.
Linda Mountanos auf der Rangliste eines his-
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von Linda Mountanos zählen. Der
torischen Rennens entdeckt. Ihr Fahrzeug war
SEITHER AUF DER SIEGERSTRASSE
ein Pontiac Firebird. Es gelang ihm, Kontakt
Nach dem Neuaufbau mit diversen Modifika-
aufzunehmen. 2003 hat er die Rennfahrerin
tionen in den Jahren 2006 und 2007 wurde der
in Laguna Seca Kalifornien bei den Monterey
«neue» Trans Am erstmals wieder beim Berg-
Historics persönlich getroffen. Linda Moun-
rennen in Reitnau und beim Corvette Euro
FAHRZEUG TITELBILD
EIN SCHÖNER MOMENT SIEG AM JIM CLARK REVIVAL 2015 IN HOCKENHEIM GEGEN DIE KREMER PORSCHES UND DIE M1
DIE GUTE SEELE ROGER BOLLIGER MIT SEINER EHEFRAU ALFI
Meet in Hockenheim eingesetzt. Mit den wach-
serie Österreichs und mittlerweile auch in Eu-
senden Erfahrungen aus den Rennen wird der
ropa eine der grössten historischen Serien mit
ALFI – DIE GUTE SEELE IST IMMER DABEI
äusserlich sehr gut nachgebaute Bolide immer
über 300 Teams bei den historischen Touren-
Auf den Strecken der historischen Rennen ist
wieder verbessert und vor allem punkto Brei-
wagen und den anderen Rennserien.
Roger Bolligers Pontiac Trans Am eine Wucht
te, Felgen, Reifen, Getriebe, Achsen, etc. op-
und für die Zuschauer eine begeisternde At-
timiert, immer mit dem Ziel, Schnelligkeit zu
«JETZT CHÖMMER AFA GWÜNNE»
gewinnen, was bis jetzt immer sehr gut gelang.
Roger Bolliger geniesst den röhrenden V8-
schellen auf ihn freuen. In diesem Jahr fährt
Der erste richtige Renneinsatz erfolgte 2009
Sound aus den armdicken Endrohren seines
er wieder die ganze Serie der Renntermine:
in Ungarn beim Histo Cup Austria mit grossem
Boliden bei jeder Gelegenheit. Und
Erfolg trotz der Konkurrenz durch ehemalige
das erst noch erfolgreich. Er fährt
Profi-Rennfahrer wie Dieter Quester oder Alt-
im Histo Cup seit 2010 das ganze
frid Heger. Der Histo Cup ist die grösste Renn-
ausgeschriebene Angebot und holte sich diverse Gesamt- und Klassensiege und die Podestplätze im Gesamtklassement jeweils Ende Saison. Seine beste Saison bisher aber war 2015 mit dem Gesamtsieg bei den Spezial-Tourenwagen über
traktion. Genauso darf man sich am GP Mut-
« DER ERSTE RICHTIGE RENNEINSATZ WAR 2009 IN UNGARN MIT GROSSEM ERFOLG TROTZ DER KONKURRENZ DURCH EHEMALIGE PROFI-RENNFAHRER WIE DIETER QUESTER ODER ALTFRID HEGER.»
Hockenheim, Adria Raceway, GP Mutschellen, Salzburgring, Pannoniaring, Spa Francorchamps Sum mer Classics, Slovakiaring, Imola (auf Einladung) und Spielberg. Dass er für den Transport als Zugfahrzeug einen Dodge RAM benutzt, passt perfekt zu
diesem amerikanisch angehauchten Team. Die ganze Rennerei
4000 ccm, dem Gesamtsieg bei der V8 Historic
und Reiserei wäre natürlich ohne seine treu-
und dem zweiten Platz im Gesamtklassement
este Begleiterin und gute Seele im Team –
Spezial-Tourenwagen. Als einen sehr schönen
Alfi, seine Ehefrau – nicht möglich. Im laufen-
Erfolg bezeichnet Bolliger auch den Sieg bei
den Jahr werden sie an die Rennen ziemlich ge-
den Tourenwagen am Jim Clark Revival 2015 in
nau 15 850 Kilometer zurücklegen. Und zwei-
Hockenheim gegen die Kremer Porsches und
fellos sehr viel erleben.
die M1.
ERFOLGE ROGER BOLLIGER VOR SEINEN TROPHÄEN
GP MUTSCHELLEN
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ORGANISATION
DIE MACHER HINTER DEM GP MUTSCHELLEN GESAMTORGANISATION Verein Grand Prix Mutschellen Automobil Club der Schweiz, ACS Mitte OK-PRÄSIDENT Stefan Baur SEKRETARIAT, FESTWIRTSCHAFT Renate Vonesch RENNLEITER Sepp Ludin, ACS Mitte STELLVERTRETER DES RENNLEITERS Thomas Kohler, ACS Mitte STRECKENCHEF Beat Hauri, Philipp Hochuli, ACS Mitte STRECKENBAU UND SICHERHEIT Pascal und Stefan Baur TECHNISCHE LEITUNG Bernhard Taeschler, Clubpräsident ACS Mitte Thomas Kohler, Geschäftsführer ACS Mitte Sportkommission ACS Mitte
VERKEHR, PARKPLÄTZE Simon Brunner SPONSORING Lieni Füglistaller WERBUNG UND PRESSEDIENST Stefanie Studer BEHÖRDEN, BEWILLIGUNGEN Stefan Baur FINANZEN Thomas Kaufmann SPEAKER Elio Crestani, Bernhard Taeschler BESCHALLUNG Hanspeter Lier, Ebertswil VIDEOÜBERTRAGUNG Youthmade, Berikon SANITÄT Intermedic, Berikon
PARKCHEF FAHRERLAGER Josef Felder, Andreas Felder
RENNARZT Dr. Andreas Weisshaar, Rudolfstetten
ORGANISATION FAHRERLAGER Georg und Jo Kaufmann, Peter Studer
BERGUNGSDIENST Werner Gehrig Nutzfahrzeuge, Rudolfstetten Touring-Garage & Carrosserie Baur AG, Berikon
TECHNISCHE WAGENABNAHME Hans Rudolf Grogg, Christian Hofer SICHERHEIT UND ABSPERRUNG S+R-Staffel Schweiz Feuerwehr Rudolfstetten-Friedlisberg
ACS RENNSEKRETARIAT Nicole Keven, Michael Leutwiler, Chiara Widmer Standort: Gemeindehaus Rudolfstetten
An- und Verkauf von Liebhaber- und exklusiven Fahrzeugen sowie Kommissionsverkauf willkommen www.lutziger-classiccars.ch T +41 (0)56 631 10 00 I info@lutziger-classiccars.ch Industriestrasse 48 I 8962 Bergdietikon
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GP MUTSCHELLEN
VEREIN GP MUTSCHELLEN
JETZT MITGLIED WERDEN!
Am 19. Januar 2004 wurde in Berikon der Verein Grand Prix Mutschellen gegründet. Ziel des Vereins ist die «wiederkehrende Organisation und Durchführung einer motorsportlichen Veranstaltung im Raum Mutschellen». Der siebte Event dieser Art wird am 1. Mai 2016 ausgetragen: der GP Mutschellen.
WERDEN SIE MITGLIED! Der Verein Grand Prix Mutschellen wird durch Mitgliederbeiträge, Spenden und Sponsorenbeiträge finanziert. Damit möglichst viele Motorsportbegeisterte mitmachen können, wurde der jährliche Mitgliederbeitrag auf 40 Franken festgesetzt. Um den GP Mutschellen auch in Zukunft planen, organisieren und durchführen zu können, braucht der Verein weitere aktive und motivierte Mitglieder. Wer mithelfen möchte, dass der GP Mutschellen zu einem überregional bekannten Traditionsanlass wird, der kann den Verein Grand Prix Mutschellen jetzt unterstützen. Als Mitglied, Gönner oder Sponsor – damit der GP Mutschellen auch in den kommenden Jahren rollt! Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter www.gpmutschellen.ch «Community».
GP MUTSCHELLEN
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SPONSOREN
DANK IHNEN ROLLT DER GP MUTSCHELLEN Der GP Mutschellen kann auch dieses Jahr nur durchgeführt werden, weil zahlreiche Sponsoren dem Organisationskomitee spontan ihre Unterstützung zugesagt haben. All diesen Firmen und Organisationen – vom lokal verankerten KMU über regionale Medienunternehmen bis hin zum landesweit bekannten Grosskonzern – sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Mit ihren grosszügigen Geld- und Sachspenden bzw. mit der Bereitstellung von kostenlosen Dienstleistungen tragen unsere Partner entscheidend dazu bei, dass der GP Mutschellen zu einem Erfolg wird. PRESENTER-SPONSOR
WEITERE SPONSOREN
AUDI-HÄNDLER AMAG SCHINZNACH BAD
AUTOMOBIL CLUB DER SCHWEIZ ACS Mitte, Aarau
EVENT-SPONSOR
ASTRA Zofingen
ELECTROLUX AG Zürich
BDWM TRANSPORT AG Bremgarten
LOGO-SPONSOREN
ELEKTRO FRÖHLI AG Bremgarten/Mutschellen
BURGER SÖHNE AG Burg
MAGIRUS SCHWEIZ AG Hendschiken REMAX Berikon
SCHMITZ AG Bremgarten STADELMANN ZELTE Rottenschwil
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GP MUTSCHELLEN
INTERMEDIC Berikon LUTZIGER CLASSIC CARS Rudolfstetten MOVEVENT AG Ennetbürgen
ORGAPACK Dietikon PNEUHAUS HOHLSTRASSE AG Schlieren
RICHI AG Weiningen ROTH GERÜSTE AG Biberist TOURING-GARAGE & CARROSSERIE BAUR AG Berikon WERNER GEHRIG NUTZFAHRZEUGE Rudolfstetten ZURICH VERSICHERUNGEN Wohlen
DOLDER CLASSICS
Termine:
www.dolderclassics.ch
SONNTAG, 15. MAI 2016 | SAMSTAG, 11. JUNI 2016 (AUKTION) | SONNTAG, 12. JUNI 2016 | SONNTAG, 14. AUGUST 2016 | SONNTAG, 11. SEPTEMBER 2016
www.zcca.ch / 17. August 2016
www.a-cca.ch / 17./18. September 2016 Ascona
Oldtimertreffen auf der Dolder Kunsteisbahn Zürich
Zugelassen sind alle Fahrzeuge bis Jahrgang 1978. Das Dolder Bad und das Dolder Sportrestaurant sind während der Dolder Classics geöffnet.
GP MUTSCHELLEN Unbenannt-1 1
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15.03.16 18:35
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GP MUTSCHELLEN
DANK
UNSER DANK GEHT AN SIE: BEHÖRDEN, BEVÖLKERUNG, LANDBESITZER UND HELFER! Damit der GP Mutschellen – das «rollende Museum» mit über 300 historischen Rennfahrzeugen und Oldtimern – Wirklichkeit werden konnte, brauchte es einiges. Nicht nur den Willen des Veranstalters und des Organisationskomitees, sondern auch das Verständnis von Behörden und Landbesitzern, das Engagement der Sponsoren und die Energie der freiwilligen Helfer. Ihnen allen sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt. Ohne die unzähligen materiellen und immateriellen Leistungen aller Beteiligten wäre dieser einzigartige Event nie zustande gekommen. Besonderer Dank geht an die Feuerwehr Rudolfstetten-Friedlisberg, ans Bauamt RudolfstettenFriedlisberg und selbstverständlich auch an alle Inserenten in diesem Programmheft. Besondere Erwähnung verdienen die Vertreter der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg: Sie haben die entsprechenden Bewilligungen rasch und unbürokratisch erteilt und dem Organisationskomitee des GP Mutschellen damit eine wesentliche Hürde aus dem Weg geräumt. Gleiches gilt für die Landbe-
sitzer, die dem Tross des GP freundlicherweise Gastrecht gewährt haben. Es sind dies:
Daniel Brem, Friedlisberg Markus Brem, Friedlisberg Peter Brem, Friedlisberg Christoph Fröhli, Friedlisberg Paul Fröhli, Rudolfstetten
Anton Hürlimann, Rudolfstetten Walter Hüsser, Rudolfstetten Stefan Lüthy, Rudolfstetten Felix Wiederkehr, Rudolfstetten
Ein grosses «Dankeschön!» verdienen auch die Starthelferinnen und Starthelfer, die dafür sorgen, dass die Fahrzeuge am Start rasch und ohne Verzögerung auf Touren kommen. Danke auch an unsere «Pflöcklibuebe» und «Pflöcklimeitli» der vierten und fünften Primarschulklasse Rudolfstetten. Um alle weiteren freiwilligen Helferinnen und Helfer rund um den GP Mutschellen namentlich aufzuführen, fehlt uns hier schlicht und einfach der Platz. Aber selbstverständlich gilt auch ihnen allen der Dank des Vereins Grand Prix Mutschellen und des Organisationskomitees. Denn erst sie haben es möglich gemacht, dass sowohl Fahrer als auch Besucher am siebten GP Mutschellen einen einzigartigen Tag erleben werden.
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INFO
DAS MÜSSEN SIE WISSEN! Der GP Mutschellen kann nur dank des Goodwills der lokalen Bevölkerung, der Behörden und der Landbesitzer durchgeführt werden. Ordnung und Sauberkeit, aber auch das Vermeiden unnötigen Lärms sind daher rund um die Rennstrecke und im Fahrerlager oberstes Gebot! Schliesslich soll der Grand Prix auch in den kommenden Jahren stattfinden können.
EINTRITTSPREISE
ANREISE MIT DEM ÖV
Die Tickets für den GP Mutschellen 2016 kos-
Mit der BDWM Transport AG reisen Sie be-
ten Fr. 15.– (mit Parkplatz Fr. 20.–) und berech-
quem – Direktverbindungen im Halbstunden-
tigen sowohl zum individuellen Besuch entlang
takt – nach Rudolfstetten. Der Bahnhof befin-
der Rennstrecke als auch des Fahrerlagers.
det sich direkt beim Fahrerlager. Egal von wo Sie anreisen, am Billettautomaten «Rudolfstet-
GRATISEINTRITT
ten» antippen, dann «Tageskarte» anklicken und schon haben Sie das richtige Fahrbillett.
für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre.
ANREISE MIT DEM AUTO ODER MOTORRAD
ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST AUF DEM RENNGELÄNDE
Parkplätze befinden sich unmittelbar beim
Von 10.30 bis 11.00 Uhr findet im Wagenpark
Renngelände. Folgen Sie den Hinweisschildern
vor dem Balkon der Werkstatt Fröhli ein öku-
und den Anweisungen der Verkehrsdienste.
menischer Gottesdienst statt.
Parkplatzgebühr Fr. 5.–.
Pfarrer Christian Scharpf von der reformierten Landeskirche und Pastoralraumleiter Robert Weinbuch von der katholischen Landeskirche
ESSEN UND TRINKEN
freuen sich auf eine rege Teilnahme der Bevöl-
Im Wagenpark und übers ganze Renngelände
kerung. Musikalisch begleitet wird der Gottes-
verteilt sorgen zahlreiche Beizli und Verpfle-
dienst vom «songria chor mutschellen».
gungsstände für Ihr leibliches Wohl.
Für Immobilien. RE/MAX. info@remax-berikon.ch Tel: 056 511 10 12
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Immobilien
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ZEITPLAN
WAS LÄUFT WANN UND WO? AB 6.00 UHR Eintreffen der Teilnehmer Organisation des Wagenparks beim Bahnhof Rudolfstetten
10.30 BIS 11.00 UHR Ökumenischer Gottesdienst im Wagenpark (strikte Motorenruhe) 11.00 UHR 11.00 Uhr 11.30 Uhr 12.00 Uhr
2. Lauf Rennfelder 1, 2, 3 2. Lauf Rennfelder 4, 5, anschliessend Swiss Marcos Club 2. Lauf Rennfelder 6, 7, Attraktionen
13.00 UHR 13.00 Uhr 13.30 Uhr 14.00 Uhr 14.20 Uhr
3. Lauf Rennfelder 1, 2, 3 3. Lauf Rennfelder 4, 5, anschliessend Jensen Car Club 2. Lauf Regionalgruppe 3. Lauf Rennfelder 6, 7, Attraktionen
15.00 UHR 15.00 Uhr 15.30 Uhr 16.00 Uhr
4. Lauf Rennfelder 1, 2, 3 4. Lauf Rennfelder 4, 5, anschliessend Swiss Marcos Club 4. Lauf Rennfelder 6, 7, Attraktionen
16.45 UHR 16.45 Uhr
Schluss der Rennveranstaltung
ESSEN UND TRINKEN
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GP MUTSCHELLEN
PARKPLÄTZE PASSERELLE GEHWEGE
SCHIKANE
8.20 UHR Start GP Mutschellen in den folgenden Kategorien: 08.20 Uhr 1. Lauf Rennfelder 1, 2, 3 09.00 Uhr 1. Lauf Rennfelder 4, 5 09.20 Uhr 1. Lauf Rennfelder 6, 7, Attraktionen, anschliessend Jensen Car Club 10.10 Uhr 1. Lauf Regionalgruppe
C FÜÜRLÖSCHER-BEIZ Feuerwehr, Rudolfstetten-Friedlisberg Grillstand, Bier vom Fass. Bei der Feuerwehr einen heben und den GP erleben!
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SANITÄT
8.00 UHR Fahrerbriefing
B MAHMUT YOGURTCU Mahmut Yogurtcu Hotdog, Pommes, Würste, Getränke
ZUSCHAUERPLÄTZE
ESSEN UND TRINKEN
6.30 BIS 8.10 UHR Sicherheitskontrolle der Fahrzeuge
A FAHRERLAGER-BEIZLI Familie Fröhli Würste (auch scharfe), Pommes frites, Schnitzelbrot, Sandwiches, Süsses, Getränke
WAGENPARK
D PIT-STOP-BEIZ Feuerwehrverein Rufifeuver Grilladen, Crêpes, Getränke E UNIHOCKEY CLUB Unihockey Club Mutschellen Siegerschnitzelbrot, Würste vom Grill (auch GP Wurst), Süsses Mit unserem Schnitzelbrot fühlt sich jeder als Sieger!
CAMPINGPLATZ WETTBEWERB REMAX
STRECKENPLAN
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nd
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f us
ah
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WAGENPARK
Jensen und Marcos Clubs
A Rennsekretariat Fundb端ro
Moto
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VIP
START
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D WAGENPARK
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RICHI-KURVE
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PORTRÄT
JO SIFFERTS BOLIDEN LEBEN WEITER
LOTUS 24 MIT DEM EHEMALIGEN RENNAUTO VON JO SIFFERT FÄHRT HEUTE PETER STUDER IN DER «INTERNATIONAL HISTORIC GRAND PRIX CARS ASSOCIATION»
Josef «Jo» Siffert – Dieser Name fasziniert noch heute, – und nicht nur seine Generation, die ihn und seine Leidenschaften kannten. Leider ist die Rennfahrer-Legende am 24. Oktober 1971 in Brands Hatch UK tödlich verunfallt. Die von ihm gefahrenen Boliden aber leben. Wo immer in Europa Peter Studer mit dem berühmten Siffert Lotus 24 Formula 1 1962 auftritt, ist ihm grösste Aufmerksamkeit sicher.
Eine Annäherung an die einzigartigen Fahr-
Junior kaufte. Auf Anhieb wurde er 1961 For-
zeuge – Peter Studer besitzt neben dem For-
mel-Junior-Europameister.
mel 1-Boliden Lotus 24 auch Sifferts Vorgän-
Neben seinen Einsätzen im Formelsport
germodell, den Lotus 20 Formel Junior – ist
bestritt Jo Siffert in den 1960er-Jahren zahl-
ohne einen Blick auf Jo Sifferts Leben und Kar-
reiche Sportwagen- und Langstreckenrennen.
riere kaum zu machen.
1961 beendete er seine ersten 1000 km in Nür-
«SEPPI» SIFFERT, KARROSSERIESPENGLER
burgring mit einem geliehenen Ferrari 500 auf dem dritten Platz. Jetzt ging’s aufwärts. 1965 startete er mit einem Maserati erstmals
Bereits als Kind besuchte «Seppi» Siffert mit
im 24-Stunden-Rennen von Le Mans – techni-
seinem Vater Motorsportveranstaltungen in der
scher Defekt. Schon im folgenden Jahr wurde
Schweiz. Die Eltern konnten ihm den Wunsch
er mit einem vom Werk eingesetzten Porsche
traum Rennfahrer jedoch niemals erfüllen. Sif-
906 Sieger der Zweiliter-Klasse und Vierter im
fert versuchte sich nach der Schule zunächst als
Gesamtklassement.
Altmetall- und Lumpensammler. Später machte
Von 1967 bis 1969 ging er zusätzlich zu
er eine Lehre als Karosseriespengler und stieg
den Formelsport-Meisterschaften für das Por-
in den Gebrauchtwagenhandel ein.
sche-Werksteam bei der Sportwagen-Weltmeis-
1957 startete Jo Siffert mit einer alten Gilera
terschaft an den Start. «Sein» Team erreichte
recht erfolgreich bei einigen Schweizer Motorradrennen in der 125 ccm³-Klasse. 1959 wurde er Schweizer Motorradmeister in der Klasse bis 350 ccm. Und er fuhr als Beifahrer bei Edgar Strub auf BMW auch in der Gespann-Klasse. Unter anderem gewannen die Beiden den Grand Prix von Finnland. Im Jahr 1960 wechselte Siffert vom Motorrad- zum Automobilrennsport. Er kaufte sich einen gebrauchten Stanguellini-Rennwagen, mit dem er bei Bergrennen und Slaloms an den Start ging. Die Saison verlief so erfolgreich, dass Siffert sein eigenes Rennteam gründete und für das nächste Jahr einen Lotus Formel 18
GP MUTSCHELLEN
1963 JO SIFFERT AM FLUGPLATZ ZELTWEG
PORTRÄT zahlreiche Siege und Podiumsplätze bei den
bretterte Studer mit dem berühmten Auto, das
timiert und versucht, innerhalb der Reglemen-
Klassikern der Langstreckenrennen auf den
in den Originalzustand zurückgeführt ist bis
te Gewicht zu sparen und sein Auto so schnell
wichtigsten Strecken dieser Welt. 1970 und
ins letzte Detail, den Friedlisberg hinauf. Wo
wie möglich zu machen. An dem kennt er jede
1971 dominierte Porsche. Siffert gewann mit
immer er auftritt, ernten er und sein wunder-
Schraube mit Vornamen. Wenige Wochen vor
Brian Redman auf einem vom Gulf Team ein-
schöner Bolide Aufregung und Begeisterung.
dem GP Mutschellen 2016 liegt sein Lotus 24
gesetzten leichten Porsche 908 die legendäre
Peter Studer fährt in der «International
erneut vollständig auseinander geschraubt auf
Targa Florio und mit dem leistungsstärkeren
Historic Grand Prix Cars Association» sehr
dem Garagenboden. Motor, Federndämpfer,
Porsche 917 die 1000 km-Rennen von Spa und
erfolgreich. 2013 und 2014 hat er sie gewon-
Fahrwerk werden erneuert, vermessen und ver
Zeltweg.
nen; 2015 war er Dritter in Spa Francorchamps.
bessert, es gibt einen neuen Wasser- und Öl-
JO SIFFERT UND DER LOTUS TYP 24 CHASSIS 950 1962 erhielt Jo Siffert vom neu gegründeten
Und er erhielt 2015 auf Einladung den Zürich
kühler. Fahren will Peter Studer seinen Star am
Classic Car Award in der Single Seater Class.
GP übrigens nicht selber. Er hat dafür den Sohn
Studer ist sein eigener Mechaniker, ein Tüftler
von Jo Siffert, Philippe, eingeladen. Das wird
und Perfektionist, der seinen Lotus ständig op-
eine gewaltige Attraktion werden.
Schweizer Ecurie Fillipinetti Team die Möglichkeit, in die Formel 1 einzusteigen. Beim Grossen Preis von Belgien am 23. April konn-
PHILIPPE SIFFERT
te er sich mit einem Lotus-Climax für seinen ersten Formel 1-Grand-Prix qualifizieren. Jetzt
Man entschuldige den ersten Satz: Es ist
startete die beste Rennfahrerzeit mit dem Lotus
doch etwas gewöhnungsbedürftig, das Por-
24, der damit ins Zentrum rückte.
trät über einen interessanten Menschen mit
Eine stringente Zusammenfassung der Ge schichte des Fahrzeugs stammt aus der Feder von Stefan Fritschi (Automobilrevue Nr.
einem tragischen Ereignis eröffnen zu müssen. Geht nicht anders. Philippe Siffert war gerade mal neun
12 / 2015). Wir erlauben uns – mit ein einigen
Monate alt, als sein Vater Jo Siffert am
Ergänzungen – zu zitieren: «Lotus nutzte
24. Oktober 1971 in Brands Hatch England
das Fahrzeug für sein Werksteam. Der Cli-
tödlich verunfallte. Nach Jahren wählte sei-
max-Vierzylinder mit 1500 ccm3 war auf das
ne Mutter einen zweiten Mann. Alle Autos
bis 1966 gültige Formel1-Reglement ausgelegt.
waren schon verkauft. «Ich wuchs in einem
Bereits nach drei Rennen – Pau, Aintree, Sil-
Rennauto freien Umfeld auf», sagt der heute
verstone – bekam der Lotus 24 einen BRM-V8-
45-jährige Philippe Siffert. Das Rennfah-
Motor mit gleichem Hubraum. Nach weiteren
rer-Gen aber hatte er mitgekriegt, wenn es
drei Rennen wurde er an die legendäre Genfer
sich auch erst später melden sollte. Jeden-
Als im Jahr 2003 Jérémy geboren wird, setzen
Scuderia Fillipinetti verkauft. Gefahren wurde
falls wurde er ein «Mechaniker Richtung
Philippe und seine Sylvie neue Prioritäte «jetzt
das mittlerweile rot lackierte Auto fast aus-
Auto» und wollte eigentlich Ingenieur wer-
ist Schluss mit Rennen fahren». 2005 kommt
schliesslich von Jo Siffert. 1963 fuhr er damit
den. Bewegte sich dann aber doch in ande-
Julien auf die Welt, 2008 Michèle. Schon im
17 Rennen, allerdings mit mässigem Erfolg.
ren Bereichen.
Jahr 2006 hatte Philippe den Markenschutz für
Ein einziger Sieg beim GP von Siracusa und
Seit 1990 fährt er «Slalom», wie er sagt.
seine neu gegründete Firma «Jo Siffert» eintra-
einen zweiten Platz in Imola schauten heraus.
Die Formel Ford Schweizer Meisterschaft
gen lassen. Seit 2008 designt er interessante
Nach drei weiteren Einsätzen trat der Lotus 24
1991 / 92 beendete er auf dem dritten Rang.
Uhren, daraus ist eine sehr attraktive sportliche
im Fillipinetti-Museum im Schloss Grandson
Dann fährt Philippe im BMW Junior Werk-
Kollektion gewachsen. Es kommt sportliche
bereits seinen (ersten) Ruhestand an. Der dau-
team die deutsche Tourenwagen-Meister-
Homeware Vintage Style dazu, T-Shirts, Ja-
erte aber nur bis 1984. Dann erstand der Brite
schaft. 1994 folgt die Europameisterschaft
cken, Bekleidung für Sie und Ihn, Accessoires,
Jo Harper den Renner und gab ihm seine ori-
Formel Opel Lotus. 1995 fährt er auf einem
Jo Sifferts Helme nachgebaut, Brillen, etc. Phi-
ginale Farbgebung in edlem British Green mit
Porsche GT2 das 24-Stunden-Rennen von
lippe Siffert tourt um die Welt der exklusiven
gelben Streifen und Rädern zurück. Ab 1988
LeMans – wie auch schon sein Vater – und
Markenuhren, die inzwischen in der Schweiz in
wurde er dann von Alessandro Ripamonti, ab
die Formel 3 in England. Es folgt der inter-
sechs eleganten Boutiquen in Zürich, Bern und
1999 von Ric Weiland bei historischen Rennen
essante Abstecher in die USA, nach Miami.
in der Westschweiz vertreten sind. Auch an der
eingesetzt – bis zu einem schweren Unfall in
«Ich wollte die Barber Dodge Series ken-
Basel World ist er vertreten. Der smarte Self-
Goodwood 2008. Der von Hall&Hall wieder-
nenlernen», erzählt Philippe. Und hängt
made-Man besorgt Marketing und Vertrieb im
aufgebaute Formel 1-Bolide wurde erneut still-
eine schier unglaubliche Episode an. Im In-
100 %-Job.
gelegt.»
ternet habe er damals nahe der Rennstrecke
Ganz hat Philippe den Autorennsport nicht
von Watkins Glen ein Hotelzimmer gesucht,
aufgegeben. Er fährt die Formel Ford Historics,
zwei Hotels gibt’s dort nur. Angekommen,
vor allem die Meisterschaften in Frankreich.
erkundete er zuerst den Cirquit. «Ich wollte
Den Bruno Weibel, der am GP Mutschellen Pe-
Jetzt kam Peter Studer ins Visier – und auch der
die Atmosphäre fühlen.» Und bezog dann
ter Studers Lotus 20 Formel junior fährt, hat er
Grand Prix Mutschellen. Der heute 63-Jährige
sein Zimmer. Er sei wie ein Star empfangen
2015 in Pau getroffen, Ende Jahr feierte er mit
fährt seit gut 30 Jahren historische Rennen,
worden – sein Vater (!) hatte viele Jahre zu-
ihm in dessen «Atelier» den Europameisterti-
meistens auf Lotus und mit anhaltendem Er-
vor dasselbe Hotel ausgewählt.
tel. Man kennt sich in der Branche.
DER SCHNELLE ARCHITEKT AUS WIDEN
folg. Auf den GP Mutschellen 2012 hin hat er
1997 wird zum Pausenjahr. Und dann
Am Grandprix Mutschellen fährt Philippe
in diesem Magazin exklusiv bekannt gegeben,
schlägt er nochmals kräftig zu. 1998 ist’s
Siffert den legendären Lotus 24 F 1 seines Va-
dass er sich seinen Lebenstraum erfüllen kön-
die Europameisterschaft auf Renault Clio
ters den Friedlisberg hinauf. In diesem Auto
ne: «Ich kann aus Deutschland jenen F 1 Lotus
Spider und in den Jahren 1999–2002 fährt er
ist er noch nie gesessen. «Aber ich werde vor-
Typ 24 Jahrgang 1962 kaufen, den Jo Siffert
auf Renault Clio V6 die EU-Meisterschaften
sichtig sein», sagt er voraus. 2013 kam er in
eine ganze Saison lang fuhr». Das schlug in der
und in seiner letzten Saison auch nochmals
Les Rangiers bei einer Demo-Fahrt aufs Dach
Szene ein wie eine Bombe. Und alle gratulier-
die deutsche Meisterschaft.
zu liegen. Wegen eines unnötigen technischen
ten. Schon am GP Mutschellen Ausgabe 2014
Defekts am Auto. GP MUTSCHELLEN
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PORTRÄT
BRUNO WEIBEL WIRD EUROPAMEISTER 2015
ERFOLGREICH DER EUROPAMEISTER, BRUNO WEIBEL, MIT DEM LOTUS TYP 20 VON JO SIFFERT
Was war denn das für ein Krimi? Und einer mit Vorgeschichte! Auf dem Fahrzeug – Lotus Typ 20 Formel Junior – hatte 1961 der legendäre Jo Siffert auf Anhieb den Europameistertitel herausgefahren. Und jetzt – 2015 – tut es ihm Bruno Weibel genau gleich. Mit einem Punkt Vorsprung und im letzten Rennen ausgeschieden.
Nach acht Jahren «Abstinenz» gelang der Sai-
Weibel das Fahrzeug zur Verfügung gestellt.
sonauftakt von Bruno Weibel am Jim Clark Re-
Bruno Weibel macht viel daraus.
vival in Hockenheim wunschgemäss. Am Ende in seiner Klasse. Könnte er an die Erfolge sei-
WAS FÜR EINE SAISON FÜR BRUNO WEIBEL
ner aktiven Motorsport-Karriere anknüpfen?
Bruno Weibel gelingt es schon im ersten Ren-
Deren Höhepunkt war 2007 der Gesamtsieg
nen der Saison 2015 auf dem Stadtkurs von Pau
der «Lotus Elise Swiss Trophy» und damit der
in den Pyrenäen, obwohl er diesen Kurs noch
des Rennwochenendes hiess es: zweiter Platz
Vize-Schweizermeister-Titel in der Tourenwagen-Kategorie. Die Punkte-Jagd konnte also beginnen. Das Sportgerät war diesmal indes etwas älter, genauer: Jahrgang 1961, ein Lotus 20 Formel Junior.
20
GP MUTSCHELLEN
« MEINE DIREKTE KONKURRENZ LIESS ICH UM SATTE 30 SEKUNDEN HINTER MIR.»
nie vorher gefahren war, seine direkte Konkurrenz ganze 30 Sekunden hinter sich zu lassen. Beim Renneinsatz in Monza, wo das Fahren der Ideallinie und das sehr späte Anbremsen der
Das Auto, mit welchem die Schweizer Rennfah-
Kurven elementar ist, um Zeit zu gewinnen, die
rerlegende Jo Siffert 1961 Europameister wur-
auf den langen Geraden wieder verloren geht,
de. Peter Studer aus Widen, dem auch schon
resultiert als Schlussresultat der 1. Platz in sei-
der Siffert Lotus 24 Formel 1 gehört, hat Bruno
ner Klasse.
PORTRÄT
WIE PETER STUDER ZU SEINEM SIFFERT LOTUS TYP 20 KAM
1961 SIFFERT AM VORSTART GP CASERTA MIT MECHANIKER PILLER
DIJON 2015 BRUNO WEIBEL AM START
Es folgen Einsätze an der Eiffel und ein guter
hauchdünnen Vorsprung von vier Punkten auf
Gesamt-Siebter auf dem Nürburgring. Auch in
den Zweitplatzierten in der Europameister-
Zandvoort Holland triumphiert Weibel trotz Komplikationen am Start, wo der Motor nicht an springt und Bruno Weibel durch Streckenposten (!) ange-
« DIE ERLEICHTERUNG WAR RIESIG, ALS KLAR WAR, DASS ICH EUROPAMEISTER 2015 BIN.»
schoben werden und von ganz
schaft reist Bruno Weibel für das letzte Rennen nach Portugal auf die Rennstrecke Portimâo. Er, der den Regen liebt, fährt wie der Teufel und führt bald das gesamte Rennfeld an. Doch da: Drei Runden vor Schluss
hinten starten muss, krönt er das Rennwochen-
bricht die Differenzial-Ausgangswelle am Ge-
ende mit einem Sieg in seiner Klasse. Auch dies
triebe. Der Europameister-Titel scheint zu ent-
auf einem Kurs, den er nie zuvor gefahren ist.
gleiten. Bruno sieht dem Rennen am Sonntag
Dann endlich kommt das Rennen auf Bru-
von der Zuschauertribüne aus zu. Doch dann
nos «Heimstrecke» in Dijon. Die Disziplinen
ist die Erleichterung riesig, als einige Minuten
erfolge hängen buchstäblich an dünnsten Gas-
nach Zieldurchfahrt aller Rennwagen klar wird,
kabeldrähten, dennoch heisst es am Schluss
dass er Europameister 2015 ist.
Wie Peter Studer nach dem Lotus 24 F 1, den Jo Siffert ab 1962 sehr erfolgreich fuhr, auch noch an den Lotus Typ 20 Formel Junior, dessen Vorgängerauto, kam, war ein lupenreiner Glücksfall. Jo Siffert hatte dieses Auto 1961 direkt von Lotus gekauft; weil er aber «keine Kohle» (Ausspruch Studer) hatte, musste er die billigste Version nehmen. Ringsum Trommelbremsen – Scheibenbremsen waren zwar schon erfunden – und ein Viergang-Renaultgetriebe Ford Cosworth 1100 ccm. Alle Konkurrenten fuhren Fünfgang mit Scheibenbremsen. Und trotz diesen beiden Handicaps wurde Jo Siffert 1961 darauf auf Anhieb Europameister – wie 2015 unter gleichen Bedingungen nun auch Bruno Weibel. Peter Studer fuhr im Sommer 2012 mit seinem Formel 1 Lotus 24 in Solitude bei Frankfurt auf der 15 km-Rundstrecke ein Erinnerungs-Revival. «Da war ein altes Männdli, wohl gut 80-jährig, ehemaliger Schauspieler, ich fragte ihn: Was er denn da für ein Auto habe», erzählt Peter mit Schmunzeln. «Den fuhr einmal Jo Siffert» - die Antwort elektrisierte Studer gewaltig. «Kann ich den kaufen?». «Darüber könne man reden, aber ich müsse ihn Zuhause besuchen», sagt Studer. Man wurde per Handschlag einig. Im Herbst 2013 holte er den Lotus 20 auf dem Heimweg von Spa-Francorchamps ab. Peter Studer nahm ihn Schraube für Schraube auseinander, er hat ihn revidiert, wieder zusammengesetzt, komplett rückgeführt in seinen Originalzustand. Bruno Weibel, dem er ihn zum Rennenfahren zur Verfügung stellt, hat dieselbe Riesenarbeit gleich noch einmal auf sich genommen, revidierte auch noch Motor und Getriebe – «zur eigenen Sicherheit» wie er sagt. Heute wirkt darin ein «Motörli» mit 125 PS bei 9500 Umdrehungen pro Minute (früher 105 PS ). Maximal Speed: 240 km/h. Der Lotus 20 Formel Junior wiegt 400 kg, weniger ist nach FIA nicht erlaubt. Bruno Weibel startet heute noch mit den zwei Handicaps von 1961: Viergang und Trommelbremsen – ein Umbau auf Scheibenbremsen ist für die FIA nicht akzeptabel. Einziger Unterschied zu damals: Die Konkurrenten fahren in dieser Spezialklasse auch so. Peter Studer – übrigens – ist in diesem Wagen noch keinen Meter gefahren!
des Rennwochenendes: Sieger in seiner Klasse und immer noch Führender in der Europameisterschaft der Formel Junior. Mit einem GP MUTSCHELLEN
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PORTRÄT
VOM HOBBY ZUM BERUF
PREZIOSEN IM AUSSTELLUNGSRAUM FABIAN UND KONI LUTZIGER STRAHLEN UM DIE WETTE
Da ist ein ausgesprochen höflicher, ja fast etwas scheuer Mann von siebzig Jahren – er untertreibt. Wer in die schlichte, unauffällige Halle im Grenzgebiet der Kantone Zürich und Aargau eintreten darf, dem gehen die Augen über und jauchzt das Herz. Was da für herrliche Autos und Motorräder stehen! Eines berühmter und schöner als das Andere. Jedes hat seine Geschichte. Er weiss sie alle.
Schon als Kind war Koni Lutziger begeistert
Werkstatt. Im Jahre 1966 war’s: Da entstand die
von schnellen Motorrädern und Autos. Die For-
Firma «Meier+Lutziger Motos», welche sich
men, die Geschwindigkeit und nicht zuletzt die
nebst Reparaturen und Handel mit Motorrädern
Mechanik, welche diesen Wunderwerken der
auch mit dem Tuning derselben beschäftigte.
Technik und des Designs erst ihre Schnelligkeit
«Am Anfang mochten wir das gut bewältigen»,
verliehen, faszinierten ihn. Seit er achtjährig ist,
erzählt Koni. «Wir fingen früh an, Teile und Zu-
lebt er in Dietikon. Als junger Bursche hat er –
behör zu importieren, vorwiegend aus England
zusammen mit seinem Freund Walter Meier –
und Japan. Dank schnell grossem Kundenstamm
die Liebe zu den Motoren entdeckt. «Wir schlugen uns mit Motorrädern herum», sagt er rückblickend. «Was wir kaufen konnten, waren damals die alten Töffs mit den riesigen Tanks, den übergrossen Sätteln und
« DANK SCHNELL GROSSEM KUNDENSTAMM WUCHS SICH UNSER SCHÖNES HOBBY BALD ZUM BERUF AUS.»
den schweren Schutzblechen. Wir
GP MUTSCHELLEN
bald zum Beruf aus». Er habe sich immer für hochstehende Renntechnik begeistert, sagt Koni Lutziger. Doch die alten Motorräder der 1950er-Jahre waren rein praktisch ausgelegt. «Wir motzten sie auf.
bauten sie in sportlichere Maschinen um, die
Natürlich haben wir versucht, die Motoren zu
schneller wurden und auch aerodynamisch bes-
frisieren – ist uns sogar gelungen». Seine beiden
ser aussahen». Dass die beiden Burschen dann
Steckenpferde hiessen neben Technik schöne
jeder eine technische Lehre antraten, war nur
Formen bei verbesserter Leistung. «Meier+Lut-
folgerichtig. Walter Meier wurde Mechaniker,
ziger Motos» haben in jener Zeit viele Rennma-
Koni Lutziger Werkzeugmacher. An der Hasen-
schinen verkauft und betreut.
bergstrasse in Dietikon eröffneten sie ihre erste 22
wuchs sich unser schönes Hobby
PORTRÄT MIT BRUNO KNEUBÜHLER ERFOLGREICH In den Jahren 1971 und 1972 betreute Koni Lutziger als Mechaniker und Sponsor seinen Freund, den Schweizer Motorrad-Rennfahrer Bruno Kneubühler. In seinem Weltmeisterschaftsjahr 1972 hat Kneubühler in der 500 ccm-Klasse den dritten Gesamtplatz und in der 350 ccm-Klasse den sechsten Gesamtplatz errungen. Gleichzeitig war er weltbester Privatfahrer und gewann den GP von Barcelona. Was sich so nüchtern liest, war ein volles En-
« DAS EIGENE BETT SAH MAN HÖCHSTENS, WENN MAN ZWISCHEN ZWEI RENN-WOCHENENDEN ZUHAUSE MAL SCHNELL EIN PAAR ERSATZTEILE HOLEN MUSSTE.»
gagement für den erfolgreichen Rennfahrer. Die Weltmeisterschaftsläufe fanden in Finnland, Schweden, Italien, Jugoslawien, etc. statt – STANDARAD REDING 1919 MIT 1100 CCM MAG-MOTOR, ORIGINALZUSTAND SAMT VERROSTETER NUMMER BE 2778
man macht dabei hunderte Kilometer rund um die halbe Welt. Und das eigene Bett sieht man höchstens, wenn man zwischen zwei Renn-Wochenenden zuhause mal schnell ein paar Ersatzteile holen musste. Das kennen alle. Bruno Kneubühler musste arbeiten und konnte nicht so einfach frei nehmen. Also fuhr Koni Lutziger die Maschinen an die Rennorte. Mit leuchtenden Augen erzählt er heute noch davon. Kneubühler reiste dann jeweils kurzfristig an, per Auto oder halt auch mal mit dem Flugzeug.
VON TÖFFS ZU EXLUSIVEN OLDTIMERN Nach solchen ereignisreichen Jahren konzentrierte sich Koni Lutziger wieder voll und ganz aufs Motorrad-Geschäft. Marken wie Norton, BSA, Triumph, Matchless AJS waren gefragt, und nach der «Engländerzeit» die Japaner: Honda, Yamaha, Kawasaki. Nebenbei erweiterte er seine Interessen und baute sich langsam eine Sammlung von Motorrädern, Rennfahrzeugen sowie historischen Fahrzeugen auf. Das Schwergewicht legte er dabei auf Fahrzeuge mit interessanter Historie, tadellosem Zustand und OrigiDIE SÖHNE FABIAN UND MARC IN EINEM LUCCIOLA 1949 ELEKTROAUTO MIT VOR- UND RÜCKWÄRTSGANG UND LICHT – HEUTE NOCH VORHANDEN
nalität. Das war aber sicher keine neue Masche, denn: «Hobbymässig hatte ich immer auch Autos, schon als 16-Jähriger zwei Morgan-Dreirad, mit 18 kaufte ich den 1932 Packard mit Graber-Karrosserie – und der ist immer noch mein». 1979 verkaufte Koni Lutziger seine Hälfte der Firma «Meier+Lutziger» und eröffnete seinen eigenen Handel mit Oldtimern und exklusiven Fahrzeugen. «Weil ich wieder etwas für mich machen wollte». Seither sind viele Exoten und einmalige Fahrzeuge durch seine Hände gegangen. Das persönliche Interesse an diesen Fahrzeugen, sie zu fahren und zu pflegen, ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Firmenphilosophie. Seit 2004 unterstützt ihn Sohn Fabian hauptberuflich im Geschäft. Schon in seiner frühesten Kindheit schlängelte er sich durch die exklusiven Exoten, «die da bei uns so herumstehen».
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Koni Lutzigers Fundus an Autogeschichte(n) ist überwältigend. Zu seinem Packard 1932 erklärt er die damaligen Gegebenheiten: «Reiche Leute – und nur die konnten das – kauften sich ein Chassis und liessen eine Schweizer Karosserie draufbauen, so wie man sich einen Anzug schneidern lässt. Das beeinflusste selbstredend das Design der Fahrzeuge, die wir heute so lieben.» Ihn habe «normales Zeug» nie interessiert, sagt der abgeklärte Freund der Liebhaberautos. Ein Augenschein in seiner Ausstellungshalle, die sich irgendwo im Grenzgebiet der Kantone Zürich und Aargau befindet, lässt Augen leuchten und macht auch den «halbbatzi-
YAMAHA TR 350 1970, PRODUKTRACER
« R EICHE LEUTE – UND NUR DIE KONNTEN DAS – KAUFTEN SICH EIN CHASSIS UND LIESSEN EINE SCHWEIZER KAROSSERIE DRAUFBAUEN, SO WIE MAN SICH EINEN ANZUG SCHNEIDERN LÄSST. DAS BEEINFLUSSTE SELBSTREDEND DAS DESIGN DER FAHRZEUGE, DIE WIR HEUTE SO LIEBEN.»
gen» Fan solcher historischer Preziosen sprachlos. Da stehen Meilensteine der Automobilgeschichte und des Designs. «Denn wir beschäftigen uns möglichst mit Rarem und Speziellem mit der Idee, etwas Seltenes zu finden und wenn möglich zu behalten», wie Koni Lutziger sagt. Verkauft wird international. Also stehen da
ausgezeichnet gepflegte Rolls-Royce, Bentleys, mal ein Bugatti, ein Lamborghini und ein Ferrari, aber auch einige Rennwagen wie ein Sauber C5 – unter anderen der Toyota eines gewissen Philipp Müller (Rennfahrer, Gipsermeister, Ex-FDP-Schweiz-Präsident, heute Ständerat). Lutzigers Fahrzeuge werden in der hauseigenen Werkstatt durch Spezialisten auf Herz und Nieren geprüft, gepflegt und aufbereitet, bevor sie in den Verkauf kommen. Der Schwerpunkt liegt konsequent auf einer kompletten Historie, auf einem einwandfreien Zustand sowie auf Originalität. Fremdaufträge werden keine angenommen. Man will überschaubar klein bleiben. Zuletzt noch dies: Koni Lutziger fährt am Grand Prix Mutschellen seinen Cooper F 1 GP MUTSCHELLEN 2010 KONI LUTZIGER IM COOPER MASERATI F1 1961
1958, der Alain Brown gehörte und von Mike Taylor gefahren wurde.
GP MUTSCHELLEN
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PORTRÄT
ZUSAMMEN BAUEN WIR EINE REPLICA «FORD GT40»
MAX VOGELSANG TÜFTLER, DENKER, MECHANIKER, ERFINDER, TECHNIKER, KUNSTFLUGPILOT, REPLICA-BAUER
Diesen Max Vogelsang kann man mit rationalen Gedanken nie fassen. Er war international erfolgreicher Motocrossfahrer, übernahm die Zimmerei seines Vaters, ist Kunstflugpilot, baut und konstruiert Helikopter, verrückte und normale Flugzeuge und hat jetzt auch noch den Eigenbau eines «Ford GT40» geschafft.
«Motorsport war zeitlebens meine Leidenschaft» sagt der 73-jährige Max Vogelsang in seiner Werkstatt, die aussieht, wie eine richtige Werkstatt aussehen muss: Schrauben und Nägel, Hämmer, Spezialwerkzeuge, Schlüssel in allen Variationen, Lehren, Grundmodelle – und alles blitzsauber. Da und dort ein Modellteil. Bereits als 17-Jähriger fuhr er Motocross – bis zur internationalen Lizenz und die Weltmeisterschaftsläufe. Dass der Aufmüpfige aus dem ländlichen Freiamt – zwar Velo- und Moto-Hochburg – Wochenende für Wochenende aufbricht, um in ganz Europa erfolgreich an Motocrossrennen teilzunehmen, war schon zu jener Zeit sehr speziell. Doch irgendwann geht’s nicht mehr. Als 22-Jähriger muss er die elterliche Zimmerei übernehmen. Damals wollte er sowieso in den Autorennsport wechseln. 1970 sei er für den Autorennfahrerkurs in Maléry angemeldet gewesen, sagt er. Und hatte bereits einen «Ford GT40», original und rennbereit, im Auge. Wegen eines kleinen Arbeitsunfalls habe ich den Kurs absagen müssen». Jetzt waren Geschäft und Familie weiterzubringen. Max Vogelsang gab den Rennsport auf.
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GP MUTSCHELLEN
PORTRÄT
KRAFTWERK TAUGLICH IM FLUGZEUG WIE IM AUTOSPORT
KUNSTFLIEGER UND FLUGZEUGBAUER Sein unbändiges Interesse für technische Dinge und sein Flair für Mechanik aber hat der geniale Tüftler, Denker, Mechaniker und Umsetzer nie aufgegeben. Schon als Bub war er an die Strasse gerannt, sobald ein Auto in Sicht kam, und wenn es ein Flugzeug war, starrte er sehnsüchtig in den Himmel. Da war es nicht weit zu seinem ersten Berufswunsch: Pilot wollte er werden. In den Flugsport kam er mit der Zeit tatsächlich. «Denn Fliegen ging besser neben der Zimmerei. Es braucht weniger Training, weil es ja nicht ums Rennen-Fahren geht», schmunzelt der heute 73-Jährige. Über die Kunstfliegerei und den Leistungssegelflug kam er, der nie einen Ingenieursabschluss machte, auf den Flugzeugbau. Als ein jahrelang aktiver und talentierter Kunstflugpilot konstruiert, baut und fliegt er eigene Fluggeräte, auch Klein-Helikopter und Leichtbauflugzeuge. Auf welcher Flugschau Max Vogelsang mit seinem ersten Eigenbauflugzeug, der scheinbar irgendwie «hindersi» fliegenden «Rutan Long EZ 1982» auch
« S CHON ALS BUB WAR ICH AN DIE STRASSE GERANNT, SOBALD EIN AUTO IN SICHT KAM, UND WENN ES EIN FLUGZEUG WAR, STARRTE ICH SEHNSÜCHTIG IN DEN HIMMEL.»
auftaucht, er erregt grösstes Aufsehen. Und in seinem heimischen Trainingsflugraum Reusstal und Freiamt beobachtet man seine perfekten Pirouetten und kreisrunden Loopings mit grosser Bewunderung. 1991 hat er seine Firma MSW Aviation in Wohlen gegründet. Aus seiner jahrelangen Erfahrung im Rennsport, dem Flugzeugbau und der Restaurierung verschiedenster Typen und nicht zuletzt der Fliegerei selbst entstand der Wunsch einer eigenen Konstruktion für den Kunstflug – der ersten Votec 322. Daraus ist eine ganze Familie geworden. 15 Jahre Besitz einer P-51 Mustang, mehrere restaurierte Warbirds, die Renovierung verschiedenster Typen, Flugvorführungen in ganz Europa und nicht zuletzt die Entwicklung und der Bau der erwähnten Votec-Flotte sprechen für Vogelsang. «Geht nicht, gibt’s nicht» heisst seine Firmen-Philosophie.
ZWEI BESONDERE FLUGVETERANEN Wir müssen uns noch etwas gedulden, bis wir zu Max Vogelsangs Replica-Neubau «Ford GT40» kommen können – es geht nicht anders. Da ist erstens die «Morane Saulnier MS 406». Sie – oder besser ihre Überreste – war eigentlich ein Scheunenfund, der über 20 Jahre unbemerkt geblieben war. Einmal entdeckt, entwickelte sie sich zu einem Mammut-Restaurationsprojekt und gleichzeitig dem ersten seiner Art im Hause MSW. 13 000 Arbeitsstunden über sechs Jahre und der Umgang FORDBLOCK VON RAUSCH USA MIT 560 PS BEI 650 NEWTONMETER DREHMOMENT
mit verschiedensten Werkstoffen und Verfahren sind nötig, bis es im Jahr 2000 soweit ist: Die J-143 hebt als einziges flugfähiges Exemplar des Schweizer Kampfflugzeuges weltweit wieder ab und wird von Max Vogelsang bis zu ihrem Verkauf über Jahre an Airshows vorgeführt. Die zweite Rarität ist die «North American AT-16». Über Kanada und Holland in die Schweiz gekommen, ist die U-323 eines von nur drei überlebenden Schweizer Exemplaren des ursprünglich amerikanischen Militärtrainers. In etwa 7 000 Stunden über sieben Jahre restauriert, in einigen technischen Details modernisiert und nebenbei noch um 180 kg abgespeckt, fliegt dieser Warbird-Klassiker im Gewand des Schweizer Militärs seit dem Jahr 2013 wieder privat und an Air shows. Man kann sogar mitfliegen. Übrigens hat der Fliegervirus problemlos die nächste und übernächste Generation Vogelsang angesteckt. Unterstützt wird das MSW-Team nämlich immer wieder von der gesamten Familie, in der sich Laminierspezialisten genauso finden wie hervorragende Holzfachleute, Modellbauer oder Spitzenkunstflugpiloten. Die 48-jährige Tochter Susanne ist selbst eine begeisterte Kunstfliegerin. Dass sie dabei auf Konstruktionen ihres Vaters bauen kann, mache sie besonders stolz, sagt sie.
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PORTRÄT
DER «FORD GT40» MADE BY VOGELSANG
die Strasse?» Fachbücher zum Rennwagenbau
Natürlich kamen Vogelsang die Erfahrun-
halfen, dem legendären Supersportler aus dem
gen aus dem Flugzeugbau sehr entgegen.
«Alte Technik – modernste Materialien» hiess
Jahre 1964 möglichst nahe zu kommen.
Beispielsweise beim Diffusor. Das Problem:
schon die Devise beim Neubau einer « BMW
Doch sie hätten schliesslich alles neu entwi-
Rennwagen heben bei hoher Geschwindigkeit
328 Replica» im Hause MSW Vogelsang Wohl-
ckelt und selbst hergestellt, sagen die Vogelsän-
ab wie Flügel. Ein Diffusor war auf dem Ori-
en. Der legendäre BMW im krassen Stilmix,
ger. Die besten Materialien waren Chro / Moly-
ginal logischerweise nicht drauf. Also hat man
modernste CFK-Bauweise gemischt mit ori-
bdän wie im Flugzeugbau, vieles
ginalgetreuen Armaturen, Motor und techni-
wurde mit Karbon gemacht, die
schem Innenleben, wobei ein komplett neues
Radträger
Chassis entwickelt und gebaut wurde, der Vor-
fräst, die Lenkgeometrie nach
gängerbau zum «Ford GT40».
Ackermann gewählt. Schliesslich
Dessen Geschichte beginnt vor sieben Jahren. Junior Urs kam mit der Idee, man könnte doch einen Bausatz kaufen und den GT40 neu aufbauen. Gesagt getan. Doch der Bausatz entsprach nicht den Vorstellungen von Vater und Sohn Vogelsang. Denn im Flugzeugbau gelten andere Werte bezüglich Gewicht, Präzision, etc. Man entschied, das Fahrzeug von Grund auf selber aufzubau-
Aluminium
ge-
wog das ganze tragende Chassis
einen eingebaut und auch die Seitenschwellen aerodynamisch gestaltet. Erreicht wird ein Abtrieb bei schnellen 200 km / h von 700– 800 kg wie bei einem Staubsauger. Und das bei einem Gesamtgewicht
samt Überrollbügel nur 65 kg – das damali-
« DER BAUSATZ ENTSPRACH NICHT DEN VORSTELLUNGEN VON MIR UND MEINEM SOHN. WIR ENTSCHIEDEN UNS, DAS FAHRZEUG VON GRUND AUF SELBER AUFZUBAUEN.»
en. «In Genf konnten wir zwei Original GT40
aus
« A M GP MUTSCHELLEN FAHRE ICH ZUM ERSTEN MAL ÜBERHAUPT DEN FORD GT40 .»
des Autos von 900 kg. Das Original war 1350 kg
ge Original war aus Blech! For-
schwer und hatte 340 PS. Der neue Bolide hat
mel 1-Technik mit einem Karbon/
einen Fordblock von Rausch USA mit 560 PS
Keflar-Mischgewebe
vom
Fein bei 650 Newtonmeter Drehmoment, vollelek-
sten – unglaublich zäh und sehr
tronisch gesteuert und eingespritzt. Von Vor-
leicht. Bei einem Überschlag wür-
teilen und Erfahrungen aus dem Flugzeugbau
de nichts abschleifen, nichts split-
profitiert übrigens auch die Benzinpumpe: Sie
tern. Dank der hohen Festigkeit
funktioniert auch noch, wenn das Fahrzeug ei-
haben
nen Looping macht.
die
Motorradrennfahrer
solches Sicherheitsmaterial in ih-
rem Knie- und Ellbogenschutz.
Schliesslich noch ein Letztes, was diesen Nachbau mit allerneuester Technik und Mate-
ausmessen», erzählt Urs: die Aufhängungs-
Sicherheit? Die Benzintanks werden mit
punkte, Motorposition und Längslenker, Spur
Schaum-gefüllten Gummischläuchen bedient,
lige GT40-Konzept mit dem Mittelmotor ist
und Radlängenabstände – auf den Millimeter
das verhindert Explosionen bei Unfällen. Die
noch heute eine Lösung vom Besten. Das Fahr-
genau. Mit dem Ziel, dem Original sehr nahe
Feuerlöschsysteme sind von innen und aussen
zeug hat eine schöne und vollendete Form mit
zu kommen, machten sich die Tüftler an die
zu betätigen, das gab es damals im Original
Anzügen zum Flugzeugbau. Es ist Leichtbau-
Arbeit, unterstützt von den Material- und Flug-
nicht. Dass das renntaugliche Fahrzeug mit
weise mit hoher Festigkeit. Ein nächstes Fahr-
zeugbau-Spezialisten in der eigenen Firma.
ganz wenigen Handgriffen blitzschnell in sei-
zeug werde noch um mindestens 50 kg leichter
ne Bestandteile zerlegt werden kann wie im
werden, sagt Max Vogelsang. Und schliesslich:
Spitzen-Rennsport, versteht sich von selbst.
Die Webseite mit der Baugeschichte – seit 2007
Während des Aufbaus kamen unzählige De-
Speziell am GT40 sind auch die integrierten
sind gut 8 000 Arbeitsstunden verbraucht – hat
tail-Entscheidungen zusammen, sodass man
Wagenheber für den Radwechsel – damit man
inzwischen 115 000 Klicks.
das Fazit ziehen darf: Sie haben das Auto
überhaupt drunter kommt.
DER WEG IST DAS ZIEL
eigentlich von Grund auf in allen Einzelheiten neu erfunden. So zeigten die Genfer Aus-
DETAILS UM DETAILS
messungen, dass das Genfer Modell breitere
Das ganze Auto ist detailliert auf CAD gezeich-
Räder aufwies als das seinerzeitige Original.
net. Alle Negativschalen und Lehren sind selbst
Auch anderes passte nicht. Der Rohbau war
gebaut. Man könnte also jederzeit in Serien-
schon fast fertig, als die Entscheidung anstand:
produktion gehen. Einen Bausatz international
«Bauen wir ein Fahrzeug für Rennen oder für
anzubieten, wie es Vogelsang schon bei den
rialien so hoch interessant macht: Das dama-
Am GP Mutschellen fährt Urs Vogelsang den Star zum ersten Mal überhaupt. Um ihn dahin zu bringen, musste eigens ein Transporter mit Hebebühne konstruiert werden.
Fluggeräten macht, wäre doch eine gute Idee.
BEGRIFFSERKLÄRUNG REPLICA Nachbau originaler Fahrzeuge, die dem ursprünglichen Original in Bezug auf Form, Design, Abmessungen, Leistung etc. möglichst nahe kommen. Heute werden sie nach allerersten Plänen nachgebaut. Moderne Materialien sind erlaubt. Auch Verbesserungen bezüglich Leichtbauweise, Geschwindigkeiten, Motorleistungen, etc. sind möglich. Sogar windschlüpflige Ausbauten. Es gibt unterschiedliche Regeln. Am Grandprix Mutschellen gilt, dass eine Replica angemeldet werden kann, kommt indes ein Nachbau, der dem ursprünglichen Original noch näher kommt, wird dieses Modell vorgezogen. HINGUCKER URS UND MAX VOGELSANG HABEN EINEN WAHNSINN GEBAUT
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PORTRÄT
GUIDO WÄLCHLI UND SEINE MOTO GUZZI
GUIDO WÄLCHLI POKALE UND EHRENZEICHEN DES 82-JÄHRIGEN HÄGNEN BESCHEIDEN IN DER GARAGE
Der Sieger der überhaupt zum allerersten Mal in nur einem Lauf ausgetragenen Europameisterschaft im Autodrom von Monza im September 1924 war auch ein Guido – Guido Mentasti. Die Geschichte aber, wie Guido Wälchli 1974 zu einem Motor der legendären Maschine kam, ist sowohl Krimi wie reiner Zufall. Hochinteressant.
Doch zuerst ist ein langer Blick zurück in die
den Ölbehälter später oben auf den Benzintank
Geschichte, auch auf die Vorgängermaschine
hob, sollte für sehr viele Jahre typisch sein für
dieser Moto Guzzi «Typ Corsa Quattro Valvo-
die Moto-Guzzi-Rennmaschinen. Sie brachten
le» – die C2V – vonnöten. Die Zweiventiler war
übrigens 130–135 Kilo auf die Waage.
zwar eine gute Maschine, die in Langstrecken-
Doch zurück zu jener Europameisterschaft
rennen hervorragende Leistungen erbrachte,
1924 und zu Guido Mentasti: Über die gesam-
doch sie war auf einem Hochgeschwindig-
te Renndistanz von 400 Kilometer hatte er
keits-Rundkurs der Konkurrenz nicht gewach-
ein Mittel von über 130 km / h erzielt, während
sen. Carlo Guzzi sah sich gezwungen, den ehe-
er seine schnellste Runde mit einem Schnitt
maligen Prototyp angemessen zu aktualisieren,
von 136,2 km / h bestritt, was auf eine Höchst-
also einen echten Rennmotor mit vier Ventilen
geschwindigkeit um die 150 schliessen liess.
und einer obenliegenden Nockenwelle zu er-
Zweiter wurde auf dem gleichen Typ Erminio
stellen. Die Änderungen, die am schon klas-
Visioli.
sischen Guzzi-Konzept vorgenommen wur -
ses Aufsehen, weil sich zum ersten Mal eine
ten; die Details erschliessen sich dem Laien
italienische Marke unter den Grossen der
indes unmöglich. Nur soviel Fachlatein sei uns
500 ccm-Klasse behaupten konnte, bis dahin
zugemutet: «Sie betrafen das Steuergehäuse,
eine unbestrittene Domäne ausländischer – ins-
das zur Aufnahme eines Kegelradpaars ver-
besondere britischer – Motorradmarken.
grössert wurde, welche die zum Kopf hochfüh-
Einige Wochen später gewann Pietro Gher-
rende Welle (die Königswelle) antreiben sollte,
si, damals in Monza Fünfter, den Grossen Preis
sowie Zylinder, Zylinderkopf und Kurbelge-
von Deutschland auf der legendären Berliner
häuse.» All die vielen Optimierungen bis hin
Avus. «Und bevor der Winter kam, hatte die
zu den in die Treibstoffe eingespritzten Additi-
«C4V» noch Gelegenheit, eine Reihe von Ge-
ven – bald auch im Rennreglement zugelassen –
schwindigkeits-Weltrekorden für mittlere und
und erste Leichtmetallmaterialien machten die
lange Distanzen mit Ergebnissen zwischen
«C4V» in jenen Jahren zur Sensation. Dass man 28
GP MUTSCHELLEN
Dieser Erfolg erregte damals deshalb gros-
den, füllen in der Fachliteratur unzählige Sei-
130 m / h auf 800 km Distanz und mit 149 km / h
PORTRÄT
MOTO GUZZI C4V 1924 50CCM 22 PS WO GUIDO WÄLCHLI AUFTRITT, GENIESST SEINE MASCHINE GRÖSSTE AUFMERKSAMKEIT
auf die hundert Kilometer einzustellen», heisst
DIE «C4V» IN URAUSFÜHRUNG 1924
es in der Literatur.
Guido Wälchli macht sich an die Arbeit. Er
JETZT KOMMT GUIDO WÄLCHLI INS SPIEL
besorgt sich Werkunterlagen und Fachbücher. Er findet einen Original-Moto Guzzi-Rahmen von 1924. Etliche Teile fertigt er selber an und
Als Berufsschullehrer seit 1963 für Auto- und
so entsteht die «C4V» in der Urausführung
Motorradtechnik, der die Stifti als Motoren-
von 1924 zu neuem Leben. Ihre wichtigsten
mechaniker im Zylinderschleifwerk SIM ab-
Daten sind: Einzylinder, 498 ccm, 22 PS, Drei-
solviert hatte, und die Motto Guzzi waren wohl
gang-Getriebe mit Handschaltung und eben die
füreinander vorbestimmt. Denn es war ein un-
vier Ventile, betätigt durch eine obenliegende
glaublicher Zufall, wie ihm 1974 schon mal ein
Nockenwelle, angetrieben durch eine Königs-
Motor der «C4V» zulief. Der heute 82-jährige
welle.
Wälchli, seit 1994 glücklich pensioniert und in
Da weder Licht noch Horn noch Schall-
Aarau mit seiner Partnerin lebend, erzählt es
dämpfer angebracht sind, darf nicht auf öffent-
mit Freude: «Damals war ich bei Mercedes in
lichen Strassen gefahren werden. Früher sind
Stuttgart zu einer Weiterbildung für Autofach-
die Privat-Rennfahrer oft auf eigener Achse zu
lehrer aufgeboten. Da ich über das Wochenen-
den Rennen gefahren und haben dann vor dem
de zuvor mit meiner Moto Guzzi 15 S von 1931
Start zum Beispiel die Schalldämpfer abmon-
Guido Wälchli ist auch Gründungsmitglied
an der Weinkammer Wein-Rallye 74 teilnahm,
tiert. Guido Wälchli fuhr mit der «C4V» vor
und anfangs sechs Jahre Präsident des Vereins
fuhr ich anschliessend gleich weiter nach Stutt-
allem Showrennen: Hallau, Hemberg, Walzen-
«Freunde alter Motorräder Schweiz», einem
gart. So traf ich per Guzzi und in meinem alten
hausen, auf den Weissenstein und ist Dauergast
Club mit heute rund 3000 Mitgliedern.
Töff-Lederkleid beim Werkeingang auf meine
am GP Emil Frey in Safenwil. Dass es heute
Achja, noch dies: Sohn Thomas Wälchli
Berufskollegen. Sie mussten den Torwärter
sogar eine Meisterschaft für Veteranen-Mo-
fährt am GP Mutschellen 2016 im Corso mit
überzeugen, dass ich zu ihnen gehöre. Das
torräder gibt, freut ihn, obschon er da nicht
einem Renault 4CV, auch «Heckli» genannt,
Staunen war gross und ein Teilnehmer sagte
mitfährt. Als eingefleischter Moto Guzzi-Fan
weil der Motor im Heck eingebaut ist. Vater
spontan, er hätte einen solchen Guzzi-Mo-
sieht man ihn dafür gelegentlich mit seiner «15
Guido sah man an seinem früheren Wohnort
tor und den könne ich bei ihm abholen. Beim
Sport 1931» auf öffentlichen Strassen.
Berikon gelegentlich auf einem alten Hochrad.
NUMMER 1 GUIDO WÄLCHLI NIMMT DIE OBERE KURVE AM ERSTEN GP MUTSCHELLEN SOUVERÄN
Abendessen wurde dann der Handel besiegelt.
Die zweite grosse Leidenschaft des Guido
Sein eigentliches Markenzeichen aber bleibt
Als Entgeld bezahlte ich die Weinrunde. Ein
Wälchli galt übrigens immer dem Segelfliegen.
seine alte durchfurchte Ledertöffkleidung mit
paar Tage später konnte ich den Motor tat-
Er war nebenamtlicher Segelfluglehrer im Birr-
dem herausstehenden «Füdli». Während die
sächlich in Luzern abholen. Es verschlug mir
feld und ein Sachverständiger im BAZL (Bun-
Männer über Töffs fachsimpeln, studieren die
fast die Sprache, stand da doch ein Königs-
desamt für Zivilluftfahrt) und nahm in dieser
Frauen die alte Töffbekleidung. So glaubt er es
wellen-Rennmotor vor mir. Rasch aufgeladen,
Funktion Prüfungen in allen Sparten des Se-
wenigstens – wahrscheinlich hat er gar nicht so
herzlichen Dank und auf Wiedersehen.»
gelfliegens ab.
unrecht.
GP MUTSCHELLEN
29
IM PORSCHE SERVICE ZENTRUM SCHINZNACH BAD IN RESTAURATION
PORSCHE 911 S 2.2 TARGA VON 1971
DAS PORSCHE SERVICE ZENTRUM SCHINZNACH BAD MACHT KEINE «HALBEN SACHEN». AM 4. PORSCHE CLASSIC DAY VOM 19. JUNI 2016 KANN DAS GANZE PROJEKT LIVE BESTAUNT WERDEN.
Der Porsche 911 S 2.2 Targa mit der Fahrgestellnummer «911 131 0763», eine originale AMAG-Auslieferung aus dem Jahr 1971, wird momentan in der Werkstatt des Porsche Service Zentrums Schinznach Bad einer umfassenden Verjüngungskur unterzogen.
30
GP MUTSCHELLEN
Die 2.2 S-Version mit 180 PS war damals die
die Verstärkungen, die für die Aufnahme der
stärkste Strassenausführung – erst im Jahr zu-
Klappe angebracht worden waren. Der zustän-
vor war der Hubraum aufgebohrt worden, die
dige Spezialist in der Karosserieabteilung hätte
Leistung konnte so um 20 PS gesteigert wer-
nur noch die entsprechende Öffnung zu bohren
den. Nur gerade während zwei Jahren wurde
brauchen. Zusammen mit dem offiziell erst ab
der 2.2-Liter gebaut. Schon deshalb sind die
1972 erhältlichen Farbton ein weiterer Beweis
Modelle, deren Heckscheibenkleber in einem
dafür, dass es sich bei «911 131 0763», dem da-
Umriss des Boxermotors stolz die Zahl 2.2
mals teuersten Serien-Porsche, um einen sehr
trägt, echte Raritäten: Bereits 1972 wurde der
späten 2.2 Liter handelt – und dafür, dass die
Hubraum nämlich auf knapp 2,4 Liter erhöht.
Umstellung zum 2.4 auf dem Fliessband in der
Dieses Nachfolgemodell ist bekannt als «Öl-
Tat «fliessend» erfolgt sein muss.
klappe», es trägt auf seinem hinteren rechten
Eine Restauration gestattet also interessan-
Kotflügel eine Einfüllklappe für das Moto-
te Einblicke in industrielle Abläufe – sofern
renöl. Das war kein Styling-Gag, sondern half
man die Augen offen hält. Und dies tut Projekt-
mit, das Fahrverhalten zu verbessern, hatte
leiter Luciano Zanandreis vom PSZ Schinznach
man doch den Öltank und dessen Einfüllstut-
Bad. Auch was die Suche nach Ersatzteilen
zen von der bisherigen Position hinter der Ach-
angeht: «Der Kunde – ein Sammler, der die-
se zwischen die Achsen verlegt. Damit konnte
sen 911 direkt vom Erstbesitzer erstanden hat
die Vorderachse stärker belastet (immerhin
– möchte, dass sein 2.2 am Ende genauso da-
fasst der Öltank über 8 Liter) und dadurch die
steht, wie er 1971 im Showroom geglänzt hat.
Übersteuertendenz gemindert werden. Bei der
Das heisst, dass wir beschädigte Teile nicht
Demontage von «911 131 0763» fanden sich an
aufbereiten und wieder einbauen. Denn sol-
der Unterseite des Kotflügels denn auch bereits
chen Teilen sieht man ihr Alter und die Spuren
IM PORSCHE SERVICE ZENTRUM SCHINZNACH IN RESTAURATION des Gebrauchs immer an. Wir ersetzen deshalb praktisch alle Teile, die Gebrauchsspuren zeigen. Wenn immer möglich, suchen wir nach sogenannten NOS-Teilen, also «New Old Stock»: Neuteile, die seit den Siebzigerjahren auf irgendeinem Regal «vergessen» gegangen sind. Das Nächstbeste sind Originalteile, die zwar auch von Porsche oder dessen Zulieferern, aber später produziert worden sind Vor der Demontage und dem kompletten Entlacken im Tauchbad präsentierte sich der 911 noch ganz passabel – aus der Entfernung. Beim Zerlegen zeigte sich hingegen, dass viele Rostschäden im Laufe seiner Existenz unsach-
DIE LACKIERUNG ERFOLGTE NACH ORIGNALVORGABEN UND FARBTON
gemäss geflickt worden waren, dass das Auto bereits mindestens zweimal überlackiert wurde
Dieser frühere Fauxpas wird jetzt rückgängig
winn wieder verkaufen zu können». Apropos
und dass unter anderem beide Türen erneuert
gemacht – als eines der Beispiele für die Details,
«schnell»: Wann wird die Restaurierung denn
werden mussten. Das Tauchbad machte auch
auf die Profis bei einer Restauration akribisch
abgeschlossen? «Ganz sicher auf die Porsche
eine Öffnung der ansonsten gesunden Schwel-
Wert legen. Und wie sieht es mit Motor und Ge-
Classic Days am Sonntag, 19. Juni 2016», ver-
ler nötig, da die Röhren der Heizung darin
triebe aus? «Das Auto kam auf eigener Achse
sichert der Projektverantwortliche, «aber unser
verlaufen. Deren Kunststoffmaterial hätte die
zu uns – der Motor lief ganz zufriedenstellend.
Ehrgeiz ist es, den Targa bereits zum Früh-
Strapazen des Phosphorsäurebads nicht über-
Bloss der Ölverbrauch war auffällig. Und beim
lingserwachen fertig zu stellen.»
lebt. Nun werden die Schweller mit frischem
Getriebe kratzte die Synchronisation. Keine
Blech und neuen Heizröhren wieder in den
Frage: Wir mussten beide Komponenten kom-
Wie es mit der Restaurierung weiter geht, er-
Neuzustand zurückversetzt. Genau wie der
plett zerlegen.» Dabei stellte sich heraus, dass
fahren Sie direkt beim Porsche Service Zen-
Rest der Karosserie, die im gleichen Farbton
der Motor in seinem 44-jährigen Leben bereits
trum Schinznach Bad oder auf der Website
erstrahlen soll wie einst im Mai: Hellgelb mit
ein- oder zweimal überholt worden war. Nicht
(www.porsche-schinznach.ch).
dem Farbcode 6210, eine von fünf Gelbschat-
immer zu seinem Besten – so war zum Beispiel
tierungen, mit denen man sich anfangs der
das Motorgehäuse (eine Aluminium-/ Magne-
Siebziger seinen 911 bestellen konnte.
siumlegierung) nicht sauber plan geschliffen worden, was wiederum negative Auswirkungen
Gewicht ist bekanntlich ein grosser Feind der
auf die Lager hatte. Solche Schäden zu erken-
Performance. Um Gewicht zu sparen und die
nen und zu korrigieren, benötigt viel Fachwis-
Hinterachse zu entlasten, spendierten die In-
sen und Zeit. Beides kostet, zusammen mit den
genieure aus Zuffenhausen dem 2.2 eine Mo-
benötigten Teilen, Geld. Wieviel? «Mehr, als
torhaube aus Aluminium sowie eine hintere
ein perfekter 911 S 2.2 Targa momentan wohl
Stosstange, deren Mittelteil aus dem gleichen
Wert ist», bestätigt Luciano Zanandreis. «Bei
Material besteht. Zwei Jahre später kam der
der Offertrunde hatten wir starke Mitbewerber
legendäre Carrera RS auf den Markt. Und mit
– auch aus Deutschland. Doch wir konnten uns
ihm das Begehren vieler 911-Besitzer, diesem
behaupten und sind nun froh, für einen wahren
«Über-Porsche» zumindest optisch nahe zu
Liebhaber arbeiten zu dürfen, dem es in erster
kommen. So ersetzte der Vorbesitzer die Origi-
Linie um eine hervorragende Arbeit geht, und
nal-Stosstange mit einer Spoiler-Ausführung.
nicht darum, das Fahrzeug schnell mit Ge-
IM VERGLEICH VORHER (LINKS) UND NACHHER (RECHTS)
GP MUTSCHELLEN
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HIGHLIGHTS
HIGHLIGHTS 1 GUIDO WÄLCHLI, MOTO GUZZI C4V, 1924 Der ehemalige Berufsschullehrer Wälchli ist am Start mit der ältesten Solomaschine. Moto Guzzi gewann mit der C4V den ersten Grand Prix von Europa 1924 in Monza. Das Rennen führte über 400 km und der damalige Fahrer Guido Mentasti fuhr damit mit 136,2 km / h die schnellste Runde.
211 ALBERT VICENTINI, FIAT ABARTH 1000 TC CORSA, 1964 Das kleine Fahrzeug wurde ursprünglich in Italien und Deutschland an Berg- und Rundstreckenrennen eingesetzt und später in der Schweiz restauriert. Albert Vicentini setzt das Auto regelmässig an historischen Rennen und Rallyes ein. Der 1000 ccmMotor leistet gute 85 PS.
11 JO KAUFMANN, MOTO GUZZI «CONDOR», 1939 Seit Jahren fährt Jo Kaufmann auf seinen traumhaften Soloma schinen, welche er selbst restauriert hat und auch wartet. Der schnelle Jo hat Bestzeiten am Klausen herausgefahren und startet in diesem Jahr auch an einem Einladungsrennen auf der Isle of Man.
218 CHARLY AEGERTER, NSU 1200 TT, 1971 Seit 25 Jahren fährt Charly mit diesem wunderschönen NSU, den er selber hegt und pflegt, an unzähligen Veranstaltungen im In- und Ausland. Der TT wurde früher an offiziellen Läufen zur Schweizer Meisterschaft eingesetzt und errang mehrere Siege und Platzierungen.
22 K. UND S. SCHÜTTEL, YAMAHA COLONIA, 1968 Seit 41 Jahren ist Kurt Schüttel bereits schnell unterwegs. 2012, 2013 und 2014 errang das Paar den Titel als Schweizermeister FHRM, einer Meisterschaft für historische Rennmotorräder.
221 JOST WILDBOLZ, MINI COOPER S, 1964 Der bekannte Fotograf Jost Wildbolz beehrt den GP Mutschellen mit seiner Teilnahme auf dem kleinen Cooper S. Das Fahrzeug hat Renngeschichte geschrieben und ist sehr schnell. Der Fahrer ist noch immer Rekordhalter der Memorial-Rennen am Klausen. Diese Marke setzte er mit einem ERA-Rennwagen.
26 HANS BOLLIGER, BMW «KNEELER», 1962 Hans Bolliger war 1977 Vice-Schweizermeister im Moto-Cross und fuhr 1987 und 1989 Gras- und Sandbahnrennen mit dem Gespann. Der «Kneeler» wurde in den 60er Jahren an den Läufen zur Schweizer Meisterschaft eingesetzt. Der Name «Kneeler» rührt davon her, weil der Beifahrer im Seitenwagen kniet. 33 A. LÜCHINGER, HARLEY DAVIDSON OHV RACER, 1939 Die 998 ccm-Harley wird von einem kopfgesteuerten OHV-V2Motor befeuert. Der Seitenwagen ist sehr leicht gebaut, was dem Leistungsgewicht natürlich dienlich ist. 45 BRUNO KNEUBÜHLER, HONDA RC 163 R, 1963 Der bekannte Schweizer GP-Pilot wurde drei Mal Viceweltmeister und errang insgesamt 5 GP-Siege in seiner Aktivzeit. Er fährt heute auf dem originalen Motorrad von Luigi Taveri. Seine ehemalige Rennmaschine, die Honda RCB 450, ist mit der Startnummer 54 auch am Start, gefahren von Erich Bartlomé.
301–303 AMERICAN LA FRANCE, 1915–1917 Zu den ältesten Fahrzeugen und grössten Publikumsmagneten gehören die 100-jährigen ALF, zum Jubiläum gleich in dreifacher Ausführung mit Motoren bis 14 500 ccm. Die brachialen Renner waren meistens Einsatzfahrzeuge von Feuerwehren und wurden später umlackiert. Sie stammen alle aus den USA. Der Name «La France» stammt von einem französichen Ingenieur, dessen Name die Amerikaner nicht aussprechen konnten. Kettenantrieb auf die Hinterräder. Wie damals üblich, verfügen diese Fahrzeuge über keine Bremsen an den Vorderrädern. 304 RICCARDO BECCARELLI, DELAHAYE 107, 1924 Der Bündner bringt in diesem Jahr eine Premiere an den Mutschellen. Das frühe Fahrzeug wurde in den vergangenen Jahren aufwändig restauriert und ist nun einsatzbereit. Lassen Sie sich überraschen vom Motorensound der Zwanziger Jahre.
46 ARTHUR FEGBLI, HONDA RC 162, 1962 Arthur Fegbli war von 1963 bis 1967 fünf Mal Schweizer Meister in der Klasse bis 125 ccm. Seit 2005 setzt er dieses Motorrad regelmässig erfolgreich im FHRM Cup Schweiz ein. 2012 kam er auf den 3. Platz der Vintage-Schweizermeisterschaft in der Kategorie Classic 1951–1969.
307 F. LINDENMÜLLER, ALVIS 12 / 70 BROOKLAND SP., 1938 Der Alvis wurde in ganz Europa auf verschiedenen Rennstrecken eingesetzt. Das Fahrzeug wurde 1965 bei Brooklands in England restauriert und neu als «Special» aufgebaut. Der Fahrer setzt das Auto an vielen historischen Sportveranstaltungen in der Schweiz ein.
86 URS KAUFMANN, EGLI HONDA CB 550, 1974 Seit Jahren ist Urs Kaufmann mit seiner bekannten Egli Honda, aufgebaut vom Tuner Egli in Bettwil, auf den Rennstrecken sehr schnell unterwegs. Er wurde auf diesem Racer Vintage-Schweizermeister im Jahr 2014 und holte sich im vergangenen Jahr den 2. Platz in dieser Meisterschaft.
308 ARMIN NOTTER, ALVIS SPEED 20, 1934 Dieses Fahrzeug hat einen Erstbesitzer mit wohlklingendem Namen : Der Engländer Sir Malcolm Campbell fuhr damit Rennen. In der Schweiz ist Campbell berühmt, weil er 1938 mit einem Rennboot auf dem Hallwilersee den Geschwindigkeitsweltrekord aufstellte.
207 KUNO SCHÄR, FIAT ABARTH 1000 TCR, 1971 Das Fahrzeug stammt aus der Sammlung Möll und ist nachweislich ein originaler Werkswagen. Das Fahrzeug gewann 1972 die Deutsche Rundstreckenmeisterschaft und 1973 die Deutsche Bergmeisterschaft. Der Fahrer ist ein passionierter Renn- und Rallyefahrer und Präsident des Swiss Historic Racing Teams SHRT.
321 ROLF KUSTER, NASH 480 AEROPOWER, 1930 Dieser Nash, wie auch weitere Vertreter von Racern aus den Zwanziger und Dreissiger Jahren, wurde viel in Argentinien eingesetzt und kam aus Südamerika in die Schweiz. Der 4600 ccm-Motor wurde auch in Flugzeugen verbaut.
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GP MUTSCHELLEN
328 GERRY LEUMANN, BENTLEY LE MANS TOURER, 1926 Der Fahrer setzt dieses Fahrzeug seit 2000 häufig an nationalen und internationalen Rallyes ein. 2007 fuhr er den Wagen heil von Peking nach Paris.
HIGHLIGHTS
333 KURT HASLER, MASERATI 8CM, 1933 Dieser Monoposto wurde bis 1937 durch einen Schweizer Renn stall eingesetzt und stand dann bis 1958 in Ungarn im aktiven Renneinsatz. Die bewegte Geschichte dieses Fahrzeuges ist in einem Buch «Maserati 3015 – seine Geschichte» von Bernhard Brägger dokumentiert.
726 BRUNO WEIBEL, LOTUS 20 FORMEL JUNIOR, 1961 Mit diesem ex-Jo Siffert-Lotus wurde der Gastfahrer 2015 Europameister der FIA Formel Junior Trophy, genau gleich wie Jo Siffert im Jahr 1961, der diesen Rennwagen neu geliefert bekam und damit 13 Rennen bestritt. Das Fahrzeug ist im Besitz vom Widener Architekten Peter Studer.
334 LOUIS FREY, GAGGENAU-ROLLS ROYCE 27, 1937 Mit einem Rolls-Motor von unglaublichen 27 Liter Inhalt hat der Besitzer in jahrelanger Arbeit aus alten Komponenten einen feuerspeienden Racer aufgebaut, wie dies damals üblich war. Ein mörderischer Sound lässt Rudolfstetten erzittern. Freuen Sie sich auf diese Premiere.
727 PHILIPPE SIFFERT, LOTUS 24 FORMEL 1, 1962 Am Mutschellen wird der Lotus vom Sohn des legendären Jo Siffert gelenkt, der exakt diesen Rennwagen besass und damit über 20 Rennen bestritten hat. Das Fahrzeug wird von Peter Studer regelmässig bei historischen Formel 1-Rennen eingesetzt und hat bereits viele Siege herausgefahren.
522 BRUNO STOLLER, TRIUMPH DOLOMITE SPRING, 1979 Nach dem Neuaufbau dieses seltenen Fahrzeuges mit 16V-Motor, das häufig an Bergrennen eingesetzt wurde, lässt es Bruno Stoller immer wieder tüchtig fliegen.
744 GEORG KAUFMANN, MASERATI 250 F, 1956 Die Marke mit dem Dreizack war zur damaligen Zeit sehr dominant. Der 250 F wurde von 1954 bis 1958 gebaut. Mit einem baugleichen Rennwagen wurde Juan Manuel Fangio 1957 Formel 1-Weltmeister.
524 CHRISTIAN AESCHBACH, MG GTS, 1965 Dieser Rennsportwagen entstand aus einem MGB GT. Der Motor hat 1848 ccm und leistet 170 PS. Der heisse MG wird mehrheitlich an Langstreckenprüfungen eingesetzt und erwies sich als sehr zuverlässiges Fahrzeug. Christian Aeschbach ist Lokführer und fährt den MG deshalb auch «wie auf Schienen». 534 GREGOR STÄHLI, PORSCHE CARRERA, 1976 Der dreifache Weltmeister und Olympia-Broncemedailliengewin ner von 2002 und 2006 beweist, dass ein Skeleton-Fahrer nicht nur im Eiskanal sondern auch auf vier Rädern schnell und elegant unterwegs sein kann. 702 KARI ENZMANN, ENZMANN 506, 1960 Der Schweizer Arzt Emil Enzmann hat dieses Fahrzeug 1952 gezeichnet. Mit VW-Komponenten sollte ein günstiges Sportfahrzeug entstehen. Kari Enzmann führt die Familientradition weiter und behütet die noch vorhandenen « Enzmänner» liebevoll. 710 ANDY SIEGENTHALER, JAGUAR XK 120, 1951 Der Jaguar aus der Sammlung Emil Frey ist einer von nur 242 gebauten Aluminium-XK und befindet sich in einem traumhaften Zustand. Aluminium wurde deshalb verwendet, weil in der Nachkriegszeit kaum mehr Eisenblech vorhanden war. 713 GEORG DÖNNI, JAGUAR E-TYPE S3, 1973 Das Fahrzeug ist eine exakte Kopie des «Group 44 Rennstalles». Das Original wurde in England speziell für SCCA-Rennen geschaffen und war höchst erfolgreich. 714 CHRISTIAN JENNY, LISTER JAGUAR «KNOBBLY», 1958 Ab 1957 verwendete LISTER vor allem Jaguar-Komponenten aus den letzten «D-Types». Chassis, Lenkung, Vorderradaufhängung und Hinterachse sind eigene Entwicklungen. Dieser Wagen BHL16 ist einer von 17 gebauten «Knobbly» und wurde ursprünglich an Kjell Qvale nach San Francisco geliefert. 716 ALAIN RÜEDE, COMET C3, 1952 Eine weitere Premiere am GP Mutschellen und gleichzeitig die Premiere in Europa ist dieses amerikantische Einzelstück, welches auf einem MG TD Chassis steht, aber von einem 4637 ccm Chevrolet Motor befeuert wird. Die Geschichte des Fahrzeuges ist lückenlos erhalten. Eine Überraschung der besonderen Art !
746 FREDY AMWEG, AMWEG BMW, 1976 «1976 entsteht in Ammerswil in der Werkstatt von Vater und Sohn Amweg ein besonderes Einzelstück, technisch und formal ganz auf der Höhe der Zeit : der Amweg-BMW AW 276 Formel 2» ( Zitat aus dem Buch 50 Jahre ACS Bergrennen Reitnau ). Fredy hat mit diesem Renner unzählige Siege an Bergrennen gelandet und den Coupe der Schweizer Berge gewonnen. Der ungekrönte Bergkönig hat das Fahrzeug neu auf die Räder gestellt. 748 ERNST SIGG, SAUBER C2, 1972 Das zweite von Peter Sauber gebaute Rennfahrzeug wurde nur zweimal gebaut. Das Fahrzeug befand sich nach der Aktivzeit in der Sammlung von Walter Grell und wurde von Ernst Sigg von Grund auf restauriert und in den Originalzustand zurückgebaut. D ( SHOW ) HUWYLER, SUZUKI WASP GESPANN, 1978 Herbert und Hansruedi Huwyler nahmen mit diesem Gespann an der Motocross WM von 1980 bis 1989 teil und positionierten sich immer in den Top 10. Sie können es noch heute schnell und eindrücklich bewegen ! G ( SHOW ) URS VOGELSANG, MV-GT, 2015 Der Flugzeugbauer Max Vogelsang schuf diesen Eigenbau nach den Originalmassen des Ford GT 40 unter Verwendung von viel Kohlefaser. Das Aufo wurde in Wohlen gebaut und wiegt nur 940 kg. Mit einem 7-Liter-Motor resultieren beachtliche Fahrleistungen. Max und sein Sohn Urs Vogelsang beehren den GP Mutschellen mit diesem Einzelstück ! J ( SHOW ) ROGER BOLLIGER, PONTIAC TRANS AM, 1971 Das Auto auf dem Plakat vom diesjährigen GP Mutschellen ist ein besonderer Kracher. Der Maurer aus Reitnau arbeitet pausenlos an der Verbesserung dieses Amerikaners, der sich als Replika des Autos von Jerry Titus aus der Trans-Am-Serie von 1970 anlehnt, aber laufend tiefer, breiter und schneller wird. Roger Bolliger hat 2015 damit das Jim Clark-Revival gewonnen.
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ATTRAKTIONEN UND SHOW
A
Eduard Zaugg, Weiach MonacoKart Benetton B 186, 2005 125 ccm, 50 PS
B
Carmeli Serano, Ober-Bilten MonacoKart Benetton B 197, 2005 125 ccm, 50 PS
C
Kurt Kaufmann, Neuenhof Morgan Three Wheeler, 1930 1260 ccm, 100 PS
Herbert und Hansruedi Huwyler nahmen mit diesem Gespann an der Motocross WM von 1980 bis 1989 teil und positionierten sich immer in den Top 10. Sie können es noch heute schnell und eindrücklich bewegen !
D
E
Herbert Huwyler, Hedingen Suzuki Wasp Suzuki-Katana, 1978 1130 ccm, 120 PS
Beat Walti, Reinach LCR Seitenwagen, 1986 1100 ccm, 140 PS
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Fabio Botta, Uster Chevrolet Camaro, 1971 7000 ccm, 550 PS
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Andreas Laki, Reitnau Dodge Challenger, 1970 7500 ccm, 700 PS
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esuch
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I
Urs Vogelsang, Wohlen MV-GT Carbon 40, 2015 7000 ccm, 560 PS
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H
G
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Pesche Lüscher, Zollikofen VW Käfer, 1968 3000 ccm, 230 PS
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F
Der Flugzeugbauer Max Vogelsang schuf diesen Eigenbau nach den Originalmassen des Ford GT 40 unter Verwendung von viel Kohlefaser. Das Aufo wurde in Wohlen gebaut und wiegt nur 940 kg. Mit einem 7 Liter-Motor resultieren beachtliche Fahrleistungen. Max und sein Sohn Urs Vogelsang beehren den GP Mutschellen mit diesem Einzelstück !
J
Roger Bolliger, Reitnau Pontiac Trans Am, 1971 8075 ccm, 700 PS Das Auto auf dem Plakat vom diesjährigen GP Mutschellen ist ein besonderer Kracher. Der Maurer aus Reitnau arbeitet pausenlos an der Verbesserung dieses Amerikaners, der sich als Replika des Autos von Jerry Titus aus der Trans-Am-Serie von 1970 anlehnt, aber laufend tiefer, breiter und schneller wird. Roger Bolliger hat 2015 damit das Jim Clark-Revival gewonnen.
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STARTLISTE
MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) VORKRIEG RENNFELD 1
Der ehemalige Berufsschullehrer Wälchli ist am Start mit der ältesten Solomaschine. Moto Guzzi gewann mit der C4V den ersten Grand Prix von Europa 1924 in Monza. Das Rennen führte über 400 km und der damalige Fahrer Guido Mentasti fuhr damit mit 136,2 km / h die schnellste Runde.
1
3
6
2
Guido Wälchli, Aarau Moto Guzzi C4V, 1924 500 ccm, 22 PS
Remy Fehr, Illnau Harley Davidson D Board Tracker, 1929, 750 ccm, 15 PS
Claudia Marbach, Kilchberg Motosacoche D 35, 1931 350 ccm, 25 PS
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Lukas Nauer, Kilchberg Motosacoche D 50 A, 1930 500 ccm, 30 PS
Hans-Ueli Müller, Kilchberg Norton Mod. 20 Twinport, 1932 500 ccm, 20 PS
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Fredi Bossert, Langnau am Albis Scott Flying Squirrel, 1929 600 ccm, 30 PS
Andreas Gantner, Kilchberg Condor D 50, 1931 500 ccm, 30 PS
Willi Jaberg, Windisch Motosacoche D 50-Usine, 1931 500 ccm, 30 PS
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STARTLISTE
MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) VORKRIEG RENNFELD 1
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Rudolf Keller, Pfäffikon Ariel Red Hunter, 1932 500 ccm, 22 PS
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Stefan Ackermann, Bergdietikon Indian Sport Scout, 1938 750 ccm, 24 PS
11
Jo Kaufmann, Remetschwil Moto Guzzi Condor, 1939 499 ccm, 33 PS Seit Jahren fährt Jo Kaufmann auf seinen traumhaften Soloma schinen, welche er alle selbst restaur iert hat und auch wartet. Der schnelle Jo hat Bestzeiten am Klausen herausgefahren und startet in diesem Jahr auch an einem Einladungsrennen auf der Isle of Man.
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RENNDREIRÄDER, GESPANNE RENNFELD 2
Seit 41 Jahren ist Kurt Schüttel bereits schnell unterwegs. 2012, 2013 und 2014 errang das Paar den Titel als Schweizermeister FHRM, einer Meisterschaft für historische Rennmotorräder.
21
23
Christian Kuert, Wallisellen Morgan Three Wheeler, 1929 1100 ccm, 60 PS
Walter Blaser, Rothrist Velox-BSA WM 20, 1952 500 ccm, 25 PS
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Kurt Schüttel, Unterkulm Yamaha Colania, 1968 350 ccm, 65 PS
René Trottmann, Bergdietikon O. E. C Temple Kompressor, 1937 500 ccm, 28 PS
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Andreas Iten, Stallikon Gilera Gespann, 1947 500 ccm, 40 PS
Hans Bolliger war 1977 Vice-Schweizer meister im Moto-Cross und fuhr 1987 sowie 1989 Gras- und Sandbahnrennen mit dem Gespann. Der «Kneeler» wurde in den 60er-Jahren an den Läufen zur Schweizer Meisterschaft eingesetzt. Der Name «Kneeler» rührt davon her, weil der Beifahrer im Seitenwagen kniet.
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28
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Hans Bolliger, Schmiedrued BMW Kneeler, 1962 500 ccm, 46 PS
Robert Egolf, Meilen Kawasaki Seitenwagen, 1970 500 ccm, 70 PS
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André Saudan, Reinach Triumph Kneeler Eigenbau, 1964 650 ccm, 40 PS
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Kurt Aregger, Emmenbrücke Norton Manx, 1950 500 ccm, 50 PS
Erika Krebs Mangarelli, Eggiwil Triumph 6-T, 1961 750 ccm, 60 PS
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STARTLISTE
RENNRÄDER, GESPANNE RENNFELD 2
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Pascal Rochat, Marin-Epagnier BMW Pedrini Racing Side-Car, 1970, 750 ccm, 70 PS
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Marcel Genoud, Gumefens Schmid BMW Seitenwagen, 1970 750 ccm, 79 PS
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Adrian Lüchinger, Niederönz Harley-Davidson OHV Racer, 1939 998 ccm, 50 PS Die 998 ccm-Harley wird von einem kopfgesteuerten OHV-V2Motor befeuert. Der Seitenwagen ist sehr leicht gebaut, was dem Leistungsgewicht natürlich dienlich ist.
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René Fries, Hohenrain BMW Kneeler, 1972 1000 ccm, 72 PS
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Guido Reichmuth, Brunnen MRE Ducati Kneeler, 1972 1000 ccm, 95 PS
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RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 2
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Thomas Beyer, Tegerfelden Trabant 601, 1988 1000 ccm, 70 PS
Andrea Butruce, Zürich Fiat Abarth 600, 1967 900 ccm, 90 PS
202
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Hans Egli, Meilen Fiat Abarth 595, 1970 594 ccm, 30 PS
Ernesto Piccirilli, Fenin Fiat Abarth 1000 TCR Gr. 5, 1968 998 ccm, 102 PS
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Ivano Rocchetti, Wiesendangen Fiat Abarth 595, 1972 595 ccm, 40 PS
Manfred Schüpbach, Kirchdorf Fiat Abarth 1000 TCR, 1970 998 ccm, 108 PS
Das Fahrzeug stammt aus der Sammlung Möll und ist nachweislich ein originaler Werkswagen. Das Fahrzeug gewann 1972 die Deutsche Rundstreckenmeisterschaft und 1973 die Deutsche Bergmeisterschaft. Der Fahrer ist ein passionierter Renn- und Rallyefahrer und Präsident des Swiss Historic Racing Teams SHRT.
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Kuno Schär, Solothurn Fiat Abarth 1000 TCR, 1971 998 ccm, 108 PS
Stevan Ottavio, S. Antonio Fiat Abarth 1000 Bialbero, 1963 988 ccm, 98 PS
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Peter Sahli, Aesch Fiat Abarth 1000 Bialbero, 1963 992 ccm, 96 PS
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Silke Wolff-Lansdale, Beilstein (D) Fiat Abarth 1000 OTS, 1966 994 ccm, 80 PS
STARTLISTE
RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 2
Das kleine Fahrzeug wurde ursprünglich in Italien und Deutschland an Berg- und Rundstreckenrennen eingesetzt und später in der Schweiz restauriert. Albert Vicentini setzt das Auto regelmässig an historischen Rennen und Rallyes ein. Der 1000 ccm-Motor leistet gute 85 PS.
211
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212
Albert Vicentini, Schlieren Fiat Abarth 1000 TC Corsa, 1964 1000 ccm, 85 PS
Ulrich Rauscher, Sissach Abarth Simca 1300, 1963 1300 ccm, 95 PS
Christofer Schneider, Günsberg Opel GT-Steinmetz, 1971 1988 ccm, 185 PS
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Heinrich Hafner, Aesch Simca 1000 Rally 2, 1974 1294 ccm, 86 PS
Heini Syfrig, Hausen am Albis Autobianchi A 112 Abarth, 1984 1050 ccm, 70 PS
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Percy Vonesch, Wallisellen Fiat 850 Sport Coupé, 1971 903 ccm, 130 PS
Peter Kofler, Stetten Simca Rally III, 1976 1294 ccm, 160 PS
Charly Aegerter, Volketswil NSU 1200 TT, 1971 1177 ccm, 92 PS Seit 25 Jahren fährt Charly mit diesem wunderschönen NSU, den er selber hegt und pflegt, an unzähligen Veranstaltungen im In- und Ausland. Der TT wurde früher an offiziellen Läufen zur Schweizer Meisterschaft eingesetzt und errang viele Siege und Platzierungen.
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Laurent Houmard, Dotzigen NSU TT 1200, 1968 1200 ccm, 80 PS
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Bea Gabathuler, Fontnas Mini Cooper S, 1967 1275 ccm, 90 PS
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RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 2
Der bekannte Fotograf Jost Wildbolz beehrt den GP Mutschellen mit seiner Teilnahme auf dem Cooper S. Das Fahrzeug hat Renngeschichte geschrieben und ist sehr schnell. Der Fahrer ist noch immer Rekordhalter der Memorial-Rennen am Klausen. Diese Marke setzte er mit einem ERA-Rennwagen.
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Jost Wildbolz, Zürich Austin Cooper S, 1964 1300 ccm, 80 PS
Ueli Hallauer, Rüfenach Lotus Europa TwinCam Spez., 1973 1558 ccm, 126 PS
Fredy Durrer, Buttisholz Lotus Europa TC Special Grand Turismo, 1973, 1558 ccm, 126 PS
Harald P. Menge, Läufelfingen Volvo PV 544, 1959 1600 ccm, 85 PS
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Mario Garovi, Sachseln Lotus Elan S2, 1966 1598 ccm, 170 PS
Armin Labhart, Egg Porsche 356 Super 90, 1962 1571 ccm, 100 PS
Marc Studer, Steffisburg Renault Dauphine Gordini Proto, 1965, 1300 ccm, 103 PS
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Ruedi Glatz, Berg am Irchel Austin Cooper S MK 2, 1969 1380 ccm, 90 PS
Max Ernst, Pfäffikon Lotus Elan S4, 1972 1559 ccm, 120 PS
Tony Zemp, Escholzmatt VW 11 Käfer, 1970 1600 ccm, 120 PS
Christoph Guala, Balm b. Günsberg Renault R8 Gordini, 1969 1255 ccm, 103 PS
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RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 2
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Christian Lee, Eglisau Renault R 12 Gordini, 1972 1565 ccm, 165 PS
Felix Ofner, Adliswil Alpine Renault A110 1600 S, 1972 1565 ccm, 140 PS
Markus Michel, Bremgarten Alpine Renault A110 SC, 1973 1605 ccm, 160 PS
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Bruno Allenspach, Lützelflüh Renault 5 Alpine Gr. 2, 1981 1397 ccm, 130 PS
Patrick Richard, Oberrohrdorf Alpine Renault A110 1600 S, 1971 1596 ccm, 160 PS
Pascal Grisoni, Wädenswil Alpine Renault A310 1600 VG, 1976 1600 ccm, 96 PS
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Luciano Pecoraro, Fahrwangen Renault 5 Turbo, 1982 1397 ccm, 160 PS
René Gschwind, Bättwil Alpine Renault A110, 1972 1600 ccm, 160 PS
Dieter Messmer, Fulenbach Triumph Spitfire MK 4, 1971 1300 ccm, 134 PS
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RENNWAGEN VORKRIEG RENNFELD 3
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Marco Valmadre, Weinfelden American La France Typ 40, 1915 9500 ccm, 75 PS
Riccardo Beccarelli, Thusis Delahaye 107, 1924 3400 ccm
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Ernst Meier, Muri American La France Type 10 Speedster, 1915, 9400 ccm, 85 PS
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R. Schawalder, Rorschacherberg American La France Typ 12, 1917 14500 ccm, 130 PS Zu den ältesten Fahrzeugen gehören die 100-jährigen ALF, gleich in dreifacher Ausführung mit Motoren bis 14 500 ccm. Oft waren sie Einsatzfahrzeuge von Feuerwehren und wurden später umlackiert. Der Name «La France» stammt von einem französischen Ingenieur. Wie damals üblich, verfügen diese Fahrzeuge über keine Bremsen an den Vorderrädern.
Christian Merz, Bern Amilcar CGS's, 1926 1074 ccm, 30 PS
Der Bündner bringt eine Premiere an den GP Mutschellen. Das frühe Fahrzeug wurde in den vergangenen Jahren aufwändig restauriert und ist nun einsatz bereit. Lassen Sie sich überra schen vom Motorensound und der Zwanziger Jahre.
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Sam Barrow, Leimiswil MG F2, 1932 1271 ccm, 43 PS
Dieses Fahrzeug hat einen Erstbesitzer mit wohlklingendem Namen: Der Engländer Sir Malcolm Campbell fuhr damit Rennen. In der Schweiz ist Campbell berühmt, weil er 1938 mit einem Rennboot auf dem Hallwilersee den Geschwindigkeitsweltrekord aufstellte.
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Felix Lindenmüller, Meilen Alvis 12 / 70 Brookland Spezial, 1938, 1980 ccm, 65 PS Der Alvis wurde in ganz Europa auf verschiedenen Rennstrecken eingesetzt. Das Fahrzeug wurde 1965 bei Brooklands in England restauriert und neu als «Special» aufgebaut. Der Fah rer setzt das Auto an vielen histor ischen Sportveranstaltungen in der Schweiz ein.
Armin Notter, Muri Alvis Speed 20, 1934 2600 ccm
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STARTLISTE
RENNWAGEN VORKRIEG RENNFELD 3
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50
HP Gautschi, Gontenschwil Jaguar SS 100, 1938 2663 ccm, 102 PS
Chris Dravec, Ottenbach MG Q Type Kompressor, 1935 950 ccm, 60 PS
Enzo Pantaleo, Bellikon AC 16 / 8 0 Special, 1936 1991 ccm, 80 PS
Rudolf Siegrist, Lenzburg Riley 2 Seater Sport, 1934 1726 ccm, 120 PS
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Andreas Demuth, Baden Jaguar SS 100, 1938 2800 ccm, 120 PS
Beda Hämmerli, Bilten Ford A Speedster, 1929 3300 ccm, 65 PS
Ruedi Läderach, Näfels Ford A-Racer, 1929 3300 ccm, 100 PS
Daniel Sonderegger, Wangen MG QA,1935 980 ccm, 120 PS
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Kurt Lemmenmeier, Zug MG J4 Supecharged, 1933 849 ccm, 60 PS
Peter Erni, Schlieren Riley Brocklands, 1938 1500 ccm, 75 PS
Heinz Notter, Ballwil Fiat 521 Sport, 1929 2500 ccm, 120 PS
Roland Wettstein, Sursee MG Magnette Supercharger, 1936 1271 ccm, 120 PS
STARTLISTE
RENNWAGEN VORKRIEG RENNFELD 3
Dieser Nash, wie auch weitere Vertreter von Racern aus den Zwanziger und Dreissiger Jahren, wurde viel in Argentinien eingesetzt und kam aus Südamerika in die Schweiz. Der 4600 ccm-Motor wurde auch in Flugzeugen verbaut.
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Rolf Kuster, Baar Nash 480 Aeropower, 1930 4600 ccm, 120 PS
Christian Müller, Oberwil-Lieli Cadillac Serie 314 V8 Racer, 1926 5145 ccm, 62 PS
324
Luis Maissen, Erlenbach Buick Bull Dog, 1933 4000 ccm, 120 PS
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Christoph Scheidegger, Wasen i.E. Chevrolet Six Racer Special, 1932 3200 ccm, 80 PS
Alex Lüchinger, Niederönz Stutz DV 32 Twin Cam, 1929 5277 ccm, 170 PS
GP MUTSCHELLEN
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STARTLISTE
RENNWAGEN VORKRIEG RENNFELD 3
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Rolf Engler, Rapperswil Riley Big Four Supercharget, 1937 2500 ccm, 190 PS
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Jakob Richi, Weiningen Bentley Speed Six Le Mans, 1934 6515 ccm, 240 PS
328
Gerry Leumann, Meggen Bentley 6.5 L Le Mans Tourer, 1926 7995 ccm, 200 PS Der Fahrer setzt dieses Fahrzeug seit 2000 häufig an nationalen und internationalen Rallyes ein. 2007 fuhr er den Wagen heil von Peking nach Paris.
329
331
Max Labhardt, Basel Bugatti T 59, 1934 3300 ccm, 240 PS
Andreas Burkart, Rain Formel Ford Indy Monoposto, 1938 3958 ccm, 220 PS
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332
Thomas Kunz, Meggen Studebaker Indianapolis, 1932 5500 ccm
Franz Schumacher, Horw Buick C8 Racing Car, 1939 4200 ccm, 300 PS
Mit einem Rolls-Motor von unglaublichen 27 Liter Inhalt hat der Besitzer in jahrelanger Arbeit aus alten Kompo nenten einen feuerspeienden Racer aufgebaut, wie dies damals üblich war. Ein mörderischer Sound lässt Rudolfstetten erzittern. Freuen Sie sich auf diese Premiere.
334
52
Louis Frey, Muri Gaggenau-Rolls 27, 1934 27000 ccm, 1000 PS
GP MUTSCHELLEN
333
Kurt Hasler, Amriswil Maserati 8 CM, 1933 3000 ccm, 250 PS Dieser Monoposto wurde bis 1937 durch einen Schweizer Rennstall eingesetzt und stand dann bis 1958 in Ungarn im aktiven Renn einsatz. Die bewegte Geschichte dieses Fahrzeuges ist in einem Buch «Maserati 3015 – seine Geschichte » von Bernhard Brägger dokumentiert.
STARTLISTE
MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG BIS 1969 RENNFELD 4
41
Silvano Castellani, Contra SCR DKW, 1963 50 ccm, 11 PS
42
Urs Etter, Ettenhausen Motobi Zanzani Corsa, 1957 125 ccm, 14 PS
43
Bernhard Zumstein, Laupen Suzuki T 250, 1969 246 ccm, 38 PS
Der bekannte Schweizer GP-Pilot wur de drei Mal Viceweltmeister und errang insgesamt 5 GP-Siege in seiner Aktivzeit. Er fährt heute auf dem originalen Motorrad von Luigi Taveri. Seine ehemalige Rennmaschine, die Honda RCB 450, ist mit der Startnummer 54 auch am Start, gefahren von Erich Bartlomé.
44
Paul Härri, Tesserete Moto Guzzi Gambalunghino, 1949 250 ccm, 23 PS
45
Bruno Kneubühler, Aadorf Honda RC 163 R, 1963 250 ccm, 45 PS
Arthur Fegbli war von 1963 bis 1967 fünf Mal Schweizer Meister in der Klasse bis 125 ccm. Seit 2005 setzt er dieses Motorrad regelmässig erfolgreich im FHRM Cup Schweiz ein. 2012 kam er auf den 3. Platz der Vintage-Schweizermeisterschaft in der Kategorie Classic 1951–1969.
46
48
54
47
Arthur Fegbli, Bern Honda RC 162 Rep., 1962 250 ccm, 48 PS
Heinz W. Schmid, Hedingen Yamaha TD2 semi works, 1969 250 ccm, 50 PS
GP MUTSCHELLEN
49
Godi Lindenmüller, Dietikon Aermacchi Ala d’Oro, 1967 348 ccm, 34 PS
50
Martin Gerig, Ebnat-Kappel Honda RC, 1965 250 ccm, 48 PS
Peter Burkhardt, Nürensdorf Greeves Dalton, 1967 350 ccm, 35 PS
STARTLISTE
MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG BIS 1969 RENNFELD 4
51
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57
60
Walter Kleiner, Regensdorf Honda CB 350, 1967 350 ccm, 36 PS
Erich Bartlomé, Elsau Honda RCB 450, 1964 450 ccm, 45 PS
Rudolf Siegfried, Baden-Dättwil Gilera Saturno, 1946 500 ccm, 30 PS
52
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58
Albert Zollinger, Geroldswil Bultaco TSS, 1969 350 ccm, 50 PS
Andreas Müller, Neuenegg Honda RC 181, 1966 490 ccm, 86 PS
Stefan Granwehr, Bronschhofen Moto Guzzi Dondolino, 1946 500 ccm, 33 PS
53
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59
Walter Bircher, Agarone Ducati Mark 3 Desmo, 1969 350 ccm
Kurt Weber, Zug Paton GP 500, 1969 496 ccm, 80 PS
Rolf Hotz, Widen Triumph Tiger T100, 1967 500 ccm, 34 PS
Kurt Trottmann, Bellikon AJS 18S Racer, 1950 500 ccm, 39 PS
GP MUTSCHELLEN
55
STARTLISTE
MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG BIS 1969 RENNFELD 4
61
64
67
56
Rudolf Hage, Eggenwil BSA Goldstar, 1950 500 ccm, 45 PS
Andreas Krebs, Eggiwil Seeley-BSA Goldstar, 1968 500 ccm, 54 PS
Rolf von Ballmoos, Wanzwil Benelli Tornado, 1969 650 ccm, 55 PS
GP MUTSCHELLEN
62
65
68
Max Hunziker, Düdingen Norton Manx, 1961 500 ccm, 45 PS
Werner Lehner, Fisibach Honda Drixton, 1968 500 ccm, 60 PS
Werner Kummer, Zürich BSA A65 Spitfire, 1967 650 ccm, 50 PS
63
66
69
Christian Mangold, Wallisellen Matchless G50, 1962 500 ccm, 50 PS
Giuseppe Lucchinetti, Schlieren Gilera Corsa Magni, 1956 500 ccm
Peter Aeschlimann, Sumiswald Norton Domiracer, 1965 750 ccm, 50 PS
GP MUTSCHELLEN
57
STARTLISTE
RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 5
501
504
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510
58
Buddy Stähli, Remetschwil Austin Healey BN1, 1955 2600 ccm, 120 PS
Martina Garovi, Sachseln Alfa Romeo Giulia Sprint GT, 1970 1300 ccm, 87 PS
Loris Egli, Widen Alfa Romeo Giulia Super «Biscione», 1971, 1961 ccm, 160 PS
Alberto Martinez, Uitikon Alfa Romeo GTAM 1750, 1970 1962 ccm, 220 PS
GP MUTSCHELLEN
502
505
508
511
Renzo Albizzati, Egliswil Austin Healey 100/6, 1957 2600 ccm, 100 PS
Romano Maspero, Regensdorf Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce S1, 1957, 1290 ccm, 110 PS
Bruno Iacoviello, Egg Alfa Romeo GTAM Replica, 1965 1600 ccm, 140 PS
Alfred Hager, Niederrohrdorf Lancia Fulvia Zagato Sport , 1972 1300 ccm, 90 PS
503
506
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512
Daniel Neufeld, Kilchberg Chevrolet Corvette C1-R, 1959 4638 ccm, 250 PS
Jürg Buess, Gelterkinden Alfa Romeo Gulia TI Super, 1964 1570 ccm, 145 PS
Beat Rauber, Gähwil Alfa Romeo GTA m, 1968 2000 ccm, 198 PS
Alfons Kathriner, Kägiswil BMW 2002 Tii, 1971 1990 ccm, 130 PS
STARTLISTE
RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 5
513
516
519
Mäx Bider, Feuerthalen BMW 2002 Turbo, 1975 2000 ccm, 170 PS
Markus Lütolf, Schötz Ford Escort RS 2000 MK I, 1974 2000 ccm, 140 PS
Jürg Ryser, Blumenstein Ford Fiesta Mk 1, 1980 1596 ccm, 140 PS
514
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Hanspeter Fritschi, Laufenburg BMW 2002 tii Gr. 2, 1968 1998 ccm, 200 PS
Stefan Christen, Volketswil Ford Escort RS 2000, 1968 2000 ccm, 190 PS
Thomas Ryser, Blumenstein Ford Fiesta Mk 2, 1985 1996 ccm, 200 PS
515
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521
Bruno Ammann, Roggwil Ford Capri RS, 1972 2600 ccm, 170 PS
Bruno Ryser, Forst Ford Escort RS 2000, 1981 1998 ccm, 180 PS
Thomas Kern, Hirzel Triumph Dolomite Sprint, 1974 1996 ccm, 200 PS
Nach dem Neuaufbau dieses seltenen Fahrzeuges mit 16V-Motor, das häufig an Bergrennen eingesetzt wurde, lässt es Bruno Stoller immer wieder tüchtig fliegen.
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Bruno Stoller, Merenschwand Triumph Dolomite Sprint, 1979, 1997 ccm, 175 PS
523
Franz Egloff, Oberrohrdorf MG MGA-1600, 1962 1600 ccm
GP MUTSCHELLEN
59
STARTLISTE
RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 5
Dieser Rennsportwagen entstand aus einem MGB GT. Der Motor hat 1848 ccm und leistet 170 PS. Der heisse MG wird mehrheitlich an Langstreckenprüfungen eingesetzt und erwies sich als sehr zuverlässiges Fahrzeug. Christian Aeschbach ist Lokführer und fährt den MG deshalb auch «wie auf Schienen».
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525
Christian Aeschbach, Oberentfelden MG GTS, 1965 1848 ccm, 170 PS
René Dubach, Geuensee Opel Kadett Coupé GT/E, 1978 2000 ccm, 200 PS
Marco Borioli, Rudolfstetten VW Käfer, 1968 1950 ccm, 160 PS
527
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Kurt Dubach, Zell Opel Kadett Coupé GtE 2000, 1979 2000 ccm, 200 PS
Patrick Wäspe, Langnau am Albis VW Käfer, 1960 2400 ccm, 185 PS
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Roland Brogli, Schlieren Opel Manta A, 1975 1996 ccm, 160 PS
Manfred Fuchs, Adligenswil Volvo 123 GT Albert, 1967 2034 ccm, 150 PS
Daniel Koch, Hunzenschwil VW Porsche AZ Tech, 1964 2000 ccm, 100 PS
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60
Tanja Blumer, Stallikon Porsche 911, 1976 2687 ccm, 165 PS
GP MUTSCHELLEN
533
Kurt Blumer, Stallikon Porsche 911, 1976 2400 ccm, 170 PS
STARTLISTE
RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 5
Der dreifache Weltmeister und OlympiaBroncemedailliengewinner von 2002 und 2006 beweist, dass ein Skeleton-Fahrer nicht nur im Eiskanal sondern auch auf vier Rädern schnell und elegant unterwegs sein kann.
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Gregor Stähli, Remetschwil Porsche Carrera, 1976 3000 ccm, 200 PS
Peter Huber, Märschwil Porsche Carrera 2.8 RSR, 1973 3000 ccm, 270 PS
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Stefan Meier, Beringen Porsche Turbo I 1975 3000 ccm, 330 PS
538
Rolf Knecht, Cham Porsche 911 RS, 1976 3000 ccm, 240 PS
Urs Steffen, Gontenschwil Triumph GT8, 1969 5300 ccm, 340 PS
GP MUTSCHELLEN
61
STARTLISTE
RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 5
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62
Marco Brunner, Uster Ford Mustang 289, 1965 4700 ccm, 280 PS
Lukas Peter, Winterthur De Tomaso Pantera GT3, 1973 5700 ccm, 300 PS
Hermann Bucher, Flühli Datsun 280 ZXR, 1979 2800 ccm, 200 PS
GP MUTSCHELLEN
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Marcel Perroulaz, Oberwangen Chevrolet Camaro RS, 1971 5700 ccm, 400 PS
Christian Hartmann, Windisch Ford Galaxie 500 XL 427 R-Code 1964, 7000 ccm, 450 PS
Claude Petitjean, Reitnau Datsun Fairlady Z, 1975 2800 ccm, 295 PS
541
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Hanspeter Sauter, Hägglingen Lamborghini Countach L 400 S, 1977, 3929 ccm, 390 PS
Ruedi Stoop, Thalwil Ford Falcon Sprint, 1965 4727 ccm, 400 PS
Daniel Uebelhard , Bergdietikon Audi Ur Quattro 10 V, 1981 2144 ccm, 270 PS
STARTLISTE
MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG AB 1970 RENNFELD 6
71
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Edi Müller, Mettmenstetten Yamaha TA 125, 1971 125 ccm, 18 PS
Fredi Notter, Zufikon Honda CB 450, 1971 448 ccm, 40 PS
Henri Caijo, La Conversion Honda 350 Four, 1974 446 ccm, 50 PS
Martin Kirchhofer, Walterswil Dresda 500, 1972 500 ccm, 58 PS
72
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Werner Ryter, Rickenbach Benelli GTS Quattro, 1976 350 ccm, 34 PS
Dominik Kaiser, Richterswil Yamaha Collet RD 350, 1974 350 ccm, 40 PS
Thomas Steinmann, Frenkendorf Kawasaki 400 S3, 1974 400 ccm, 50 PS
Max Singenberger, Bettwiesen Honda CB 400 RR, 1979 400 ccm, 60 PS
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Dominik Schäfer, Valbella Honda CB 350 F, 1972 350 ccm, 36 PS
Roland Zehnder, Hausen am Albis Honda CB 500 Four, 1972 500 ccm, 48 PS
Jean-Pierre Oppliger, Bôle Honda RC 181 Réplica, 1975 500 ccm, 50 PS
Antoine Crovara, Lausanne Honda 500 Four, 1980 500 ccm, 60 PS
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63
STARTLISTE
MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG AB 1970 RENNFELD 6
83
Urban Jussel, Gossau Yamaha TZ 350 A, 1973 350 ccm, 64 PS
84
Hans Schweizer, Gammen Honda CB 500 R, 1972 680 ccm, 65 PS
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Piercarlo Benvenga, Castione Kawasaki 500 H1, 1974 500 ccm, 65 PS
Seit Jahren ist Urs Kaufmann mit seiner bekannten Egli Honda, aufgebaut vom Tuner Egli in Bettwil, auf den Rennstrecken sehr schnell unterwegs. Er wurde auf diesem Racer Vintage-Schweizermeister im Jahr 2014 und holte sich im vergangenen Jahr den 2. Platz in dieser Meisterschaft.
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Urs Kaufmann, Bellikon Egli Honda CB 550, 1974 600 ccm, 65 PS
Hans Rohr, Hunzenschwil Honda CB, 1976 550 ccm, 65 PS
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STARTLISTE
MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG AB 1970 RENNFELD 6
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Bunz Baggenstoss, Wittwil Yamaha TZ 250, 1978 250 ccm, 70 PS
Hans Brönnimann, Mönchaltorf Weslake 950 4V, 1972 950 ccm, 80 PS
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Peter Freiburghaus, Wangen b. O. Kawasaki H1R, 1974 498 ccm, 75 PS
Erika Elsener, Bettwiesen Honda 750 Four Daytona repl., 1973, 810 ccm, 80 PS
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Remo Bader, Binningen Laverda 750 SFC «Electronica», 1975, 750 ccm, 75 PS
Urs Kälin, Rudolfstetten Martin-Honda CR 836, 1970 836 ccm, 84 PS
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Alex Iten, Stallikon Honda CBX 1000, 1978 1000 ccm, 100 PS
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STARTLISTE
FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7
Der Schweizer Arzt Emil Enzmann hat dieses Fahrzeug 1952 gezeichnet. Mit VW-Komponenten sollte ein günstiges Sportfahrzeug entstehen. Kari Enzmann führt die Familientradition weiter und behütet die noch vorhandenen «Enzmänner» liebevoll.
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Toni Schai, Lömmenschwil Schai-Spezial DKW Eigenbau, 1964 930 ccm, 60 PS
Markus Bühlmann, Tagelswangen Porsche GT Speedster, 1966 1600 ccm, 100 PS
Felix Widmer, Fischenthal Ginetta 64, 1968 1700 ccm, 145 PS
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Kari Enzmann, Dinhard Enzmann 506, 1960 1600 ccm, 90 PS
Fabienne Gutjahr, Wettingen Sylva Fury Fisher, 1970 2000 ccm, 160 PS
Tom Jeck, Zollikon Triumph Asper, 1960 2187 ccm, 150 PS
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Iris Kramer, Erlenbach MGA Racing, 1956 1600 ccm, 100 PS
Marco Trevisan, Unterengstringen Healey Silverstone, 1949 2443 ccm, 105 PS
Der Jaguar aus der Sammlung Emil Frey ist einer von nur 242 Stück gebauten Aluminium-XK und befindet sich in einem traumhaften Zustand. Aluminium wurde deshalb verwendet, weil in der Nachkriegszeit kaum mehr Eisenblech vorhanden war.
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Jean-Daniel Walther, Bäch Mercedes Benz 300 SL, 1956 2996 ccm, 243 PS
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Andy Siegenthaler, Safenwil Jaguar XK 120, 1951 3442 ccm, 160 PS
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STARTLISTE
FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7
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Bruno Hürlimann, Bremgarten Jaguar XKC Recreation, 1963 3400 ccm, 226 PS
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Ueli Kappler, Luzern Jaguar C-Type Suffolk, 1953 3400 ccm, 250 PS
Ab 1957 verwendete LISTER vor allem Jaguar-Komponenten aus den letzten «D-Types». Chassis, Lenkung, Vorder radaufhängung und Hinterachse sind eigene Entwicklungen. Dieser Wagen BHL16 ist einer von 17 gebauten «Knobbly» und wurde ursprünglich an Kjell Qvale nach San Francisco geliefert.
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Georg Dönni, Roggliswil Jaguar E-Type S3 (SCCA Spec.), 1973, 5300 ccm, 300 PS Das Fahrzeug ist eine exakte Kopie des «Group 44 Rennstalles». Das Original wurde in England speziell für SCCA-Rennen geschaffen und war höchst erfolgreich.
Christian Jenny, Thalwil Lister Jaguar «Knobbly» BHL 16, 1958, 3781 ccm, 310 PS
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FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7
Eine weitere Premiere am Grand Prix Mutschellen und gleichzeitig die Premiere in Europa ist dieses amerikanische Einzelstück, welches auf einem MG TD Chassis steht, aber von einem 4637 ccm Chevrolet-Motor befeuert wird. Die Geschichte des Fahrzeuges ist lücken los erhalten. Eine Überraschung der besonderen Art!
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Remo Thalmann, Triesen Jaguar E-Type Lightweight Low Dog, 1962, 3781 ccm, 330 PS
Peter Neufeld, Zürich Chevrolet Corvette Grand Sport, 1966, 7000 ccm, 500 PS
Jann Lüscher, Stadel AC Cobra 427 Racing, 1966 7000 ccm, 550 PS
Walter Scheffeldt, Wettingen Mallock U2 MK8, 1968 1600 ccm, 140 PS
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Alain Rüede, Niederwil Comet C3, 1952 4637 ccm, 300 PS
Daniel Müller, Baden AC Cobra 427 SC Contemporary, 1965, 7000 ccm, 400 PS
Heinz Köhli, Bäch Shelby Cobra 427 S / C, 1966 7100 ccm, 550 PS
Alfred Brüngger, Härtzingen Chevron B17 F3, 1970 998 ccm, 120 PS
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Pascal Willi, Wohlen Phönix Cobra X, 1975 7000 ccm, 500 PS
Ernst Fahrni, Kirchberg MEP Citroën Formula bleu, 1970 1015 ccm, 78 PS
Max Geiser, Schafisheim Tecno F3, 1969 998 ccm, 120 PS
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STARTLISTE
FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7
Mit diesem ehemaligen Jo Siffert-Lotus wurde der Gastfahrer 2015 Europameister der FIA Formel Junior Trophy, genau gleich wie Jo Siffert im Jahr 1961, der diesen Rennwagen neu geliefert bekam und damit 13 Rennen bestritt. Das Fahrzeug ist im Besitz vom Widener Peter Studer.
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Bruno Weibel, Urdorf Lotus 20 Formel Junior, 1961 1100 ccm, 122 PS
Philippe Siffert, Fribourg Lotus 24 Formel 1, 1962 1500 ccm, 185 PS Am Mutschellen wird der Lotus vom Sohn des legendären Jo Siffert gelenkt, der exakt diesen Rennwagen besass und damit über 20 Rennen bestritten hat. Das Fahrzeug wird von Peter Studer regelmässig bei historischen Formel 1-Rennen eingesetzt und hat bereits viele Siege herausgefahren.
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Urban Fässler, Hinwil Cooper T77 F1, 1965 1500 ccm, 190 PS
Alfred Moser, Unterlunkhofen March 703, 1970 1600 ccm, 200 PS
Michel Renaud, Ollon Rondeau FF MK5 84, 1984 1600 ccm, 105 PS
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Herbert Peter, Gachnang Alpine A 362, 1971 1565 ccm, 134 PS
Bruno Gentilesca , Wettingen Merlyn MK 20 Formel Ford, 1971 1600 ccm, 105 PS
Guido Köchli, Muri Formel Ford RF, 1984 1600 ccm, 105 PS
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Walter Felix, Pfäfers Horag HAS 4 Formel Super V, 1971 1600 ccm, 110 PS
Bruno Hügli, Heimberg Martini Formel 2 MK 42, 1984 1600 ccm, 225 PS
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FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7
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Gilles van Mesdag, Grancy Van Diemen RF 88, 1988 1600 ccm, 100 PS
Kurt Keller, Amriswil LCR P12 SF 2000, 1980 2000 ccm, 140 PS
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Pino Zünd, Balgach Brabham BT16 F2 / 3, 1965 1600 ccm, 180 PS
Heinz Peterhans, Baden Schiesser MK5 FF2000, 1982 2000 ccm, 140 PS
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Marc Widmer, Eiken GRD / Cosworth Formel 2, 1973 2000 ccm, 280 PS
Marco Bieri, Gettnau Tiga Formel Ford,1984 2000 ccm, 130 PS
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STARTLISTE
FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7
742
Roland Bächli, Lengnau Rondeau 200 M585 Formel Ford, 1986, 2000 ccm, 140 PS
743
Koni Lutziger, Bergdietikon Cooper T45 Formel 1, 1958 2022 ccm, 180 PS
744
Georg Kaufmann, Niederrohrdorf Maserati 250F, 1956 2500 ccm, 290 PS Die Marke mit dem Dreizack war zur damaligen Zeit sehr dominant. Der 250 F wurde von 1954 bis 1958 gebaut. Mit einem baugleichen Rennwagen wurde Juan Manuel Fangio 1957 Formel 1-Weltmeister.
745
747
Peter Studer, Widen Lotus Opel-Lotus Mod. F2, 1986, 2000 ccm, 240 PS
Michael Burch, Zollikon Elden Sturdgess F-100, 1969 1598 ccm, 165 PS
746
Fredy Amweg, Ammerswil Amweg BMW AW 276, 1976 2000 ccm, 300 PS Zitat aus dem Buch 50 Jahre ACS Bergrennen Reitnau: «1976 entsteht in Ammerswil in der Werkstatt von Vater und Sohn Amweg ein besonderes Einzel stück, technisch und formal ganz auf der Höhe der Zeit: der Amweg BMW AW 276 Formel 2» Fredy hat mit diesem Renner viele Siege an Bergrennen gelandet und den Coupe der Schweizer Berge gewonnen.
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Das zweite von Peter Sauber gebaute Rennfahrzeug wurde nur zweimal gebaut. Das Fahrzeug befand sich nach der Aktivzeit in der Sammlung von Walter Grell und wurde von Ernst Sigg von Grund auf restauriert und in den Originalzustand zurückgebaut.
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72
Ernst Sigg, Widen Sauber C2, 1972 1600 ccm, 215 PS
GP MUTSCHELLEN
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Markus Kündig, Rüti Centenari MAC3-02 3000 ccm, 247 PS
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GASTCLUB
JENSEN CAR CLUB
JENSEN C-V8 1962–66 499 STÜCK GEBAUT
JENSEN FF/INTERCEPTOR/SP/CONVERTIBLE 1966–92
Die Brüder Alan und Richard Jensen stammen
tiert werden. Es wurde beschlossen, zuerst bei
ursprünglich aus einer dänischen Einwanderer
Touring und später bei Vignale in Italien einen
familie. Im Jahr 1931 nahmen beide Brüder
neuen Designvorschlag erarbeiten zu lassen.
eine Stelle bei Edgbaston Garages in Selly Oak
Im Jahre 1966 wurde schliesslich der Intercep-
Birmingham an. Sie gründeten eine Abteilung
tor präsentiert. Dies war ja eigentlich die zwei-
Karosseriebau, die sich unter anderem mit der
te Auflage einer Interceptor-Baureihe. Mecha-
Herstellung von Spezial-Karosserien befasste.
nisch basierte der Interceptor weitgehend auf
Zu dieser Zeit wurde die Firma in Patrick Jen-
dem C-V8. Die Karosserie bestand allerdings
sen Motors Ltd. umbenannt. Mitte der dreissi-
aus Stahlblech. Die Karosserien wurden schon
ger Jahre begannen sich die Gebrüder Jensen
bald nicht mehr bei Vignale in Italien, sondern
für den Werkstoff Aluminium zu interessieren.
bei Jensen gefertigt. Als Antriebsquelle kam
Im Jahr 1959 konnte mit Austin ein Vertrag zur
nun ein 6.3 Liter V8 von Chrysler, wieder mit
Produktion von Karosserien für den Austin
der Torqueflite Automatik, zum Einsatz. Vom
Gypsy abgeschlossen werden. Auf der Basis
September 1966 bis September 1969 wurden
WER SIND WIR?
eines verlängerten Austin A70 Chassis wurde
total 1024 Interceptor Mk I gebaut, nur 46 da-
Der Jensen Car Club of Switzerland ( JCC ) wur-
zwischen 1949 und 1954 die erste Auflage des
von waren linksgelenkt. Es folgten die Typen
de 1984 als markenbezogener Club gegründet.
Jensen Interceptor hergestellt. Er besass einen
Mk II und Mk III.
Unser Club zählt ca. 60 Mitglieder, Besitzer
Austin 4 Liter Reihen Sechszylinder und eine
JENSEN HEALEY 1972–75
Eine besondere Stellung nimmt der Jensen
und Enthusiasten von Fahrzeugen der Marke
FF ein. Er war eine Technik-Ikone und seiner
Jensen. Die Mitglieder stammen zu 75 % aus
Wichtig war die Herstellung von Karos-
Zeit weit voraus. Von aussen sah er fast aus
der Schweiz und 25 % aus dem Ausland.
serien und Fahrzeugen für andere Hersteller.
wie ein Interceptor, nur die doppelte Reihe mit
Wir setzen uns für die Erhaltung histori-
So wurden für die Firma Austin Modelle des
den Lüftungsschlitzen auf der Seite, der län-
scher Motorfahrzeuge im Allgemeinen, und
Typs A40 und später Austin Healey produ-
gere Radstand, sowie eine anders gestaltete
der Marke Jensen im Besonderen ein, damit
ziert. Auch für Volvo konnte das Modell P1800
Frontpartie, waren Unterscheidungsmerkmale.
diese auch weiterhin, wenn auch selten, zu un-
gebaut werden. Allerdings gab es bei der Her-
Unter dem Blech sah es aber anders aus! Die
serem Strassenbild gehören. Darüber hinaus
stellung der Karosserien Qualitätsprobleme, so
Firma Ferguson lieferte die Basis für den 4 Ra-
möchten wir allen Jensen Enthusiasten eine
dass Volvo später die Produktion dieses Mo-
dantrieb und Maxaret lieferte ein Antiblockier-
Plattform für regelmässigen Austausch bieten.
dells nach Schweden verlegte.
system. Und das Ganze geschah 1966! Vom
Zudem stehen wir in Kontakt zur Schweizer
An der London Motor Show im Jahre 1953
Jensen FF wurden zwischen September 1966
Oldtimer–Dach-organisation SHVF sowie den
wurde der Jensen 541 präsentiert. Ein Fahrzeug
und Dezember 1971 320 Exemplare produziert,
Jensen Clubs weltweit. Bei Fragen zu Ersatztei-
mit einem Austin 4 Liter Sechszylinder-Motor,
alle rechtsgelenkt.
len, zur Technik oder beim Kauf eines Jensens
Karosserie aus Aluminium.
einem massiven Stahl Plattformrahmen und
Als die Produktion der Austin Healey und
fortschrittlicher Karosserie aus glasfaserver-
Sunbeam Tiger bei Jensen auslief suchte man
stärktem Polyester.
nach einem neuen «Volumenmodell». Man
Zur gleichen Zeit wurde auch mit der Roo-
machte sich auf die Suche nach einem Moto-
tes Gruppe ein Abkommen zur Fabrikation des
renlieferanten und wurde nach diversen Anfra-
Sunbeam Alpine und Sunbeam Tiger getroffen.
gen mit Lotus handelseinig. Es sollte ein neu
Auf einem ähnlichen Rahmen wie dem des Jen-
konstruierter 2 Liter Alu 4 Zylinder Motor mit
sen 541 wurde 1962 das Modell C-V8 präsen-
2 obenliegenden Nockenwellen und 16 Ventilen
tiert. Anstelle des Austin Reihensechszylinders
zum Einsatz kommen. Die Leistung wurde mit
befand sich dort nun ein Chrysler V-8 Motor.
144 DIN PS angegeben. Das Fahrwerk bestand
Mit einem Hubraum von 5.9 (später 6.3) Liter
aus Dreieckslenkern vorne und einer Starrach-
und Motorleistungen von mehr als 200 PS.
se hinten, alles an Schraubenfedern. Der Hea-
Kombiniert mit einem Torqueflite Automatik-
ley wurde in 2 Typen MkI und MkII produziert.
getriebe war dies nicht nur ein leistungsfähiger,
Zuletzt kam noch eine geschlossene Variante
sondern auch ein sehr komfortabler Antrieb.
Jensen GT hinzu.
1965 sollte ein Nachfolger des C-V8 präsen74
GP MUTSCHELLEN
bieten wir Unterstützung.
www.jcc.ch
GASTCLUB
SWISS MARCOS CLUB
DIE GESCHICHTE VON MARCOS CARS
von 1500-3000 ccm beibehalten. Jem war seit
Der Swiss Marcos Club ( SMC ) wurde 2012,
SWISS MARCOS CLUB nach 15 Jahren clublosem Zustand auf dem
Im Jahr 1959 starteten Speedex Inhaber Jem
an den 24h in Le Mans teilzunehmen. Dies und
Kontinent, neu
aus der Taufe gehoben. Als
Marsh und Flugzeugkonstrukteur Frank Costin
die neue Fabrik in Westbury brachten Marcos
Verein vertreten wir international die Sportwa-
gemeinsam den Bau eines hölzernen Rennwa-
in finanzielle Schwierigkeiten. Nach dem Um-
gen Marke Marcos. Unser Ziel ist die weltweite
gens. Frank baute bereits erfolgreich für Lotus,
zug wurde auf das günstigere Stahlrohrchassis
Förderung von Informations- und Erfahrungs-
Vanwall und Lister Chassis. Jem Marsh fuhr mit
gewechselt. Die Volvo 3 Liter Motoren lösten
austausch und die Präsentation unserer exo-
seinem Speedex Racer erfolgreich Rennen. Der
die Essex Motoren ab, mit denen eine Zulas-
tischen Specialist Cars in der breiten Öffent-
erste Prototyp wurde in Dolgellau (North Wa-
sung in den USA unmöglich war. Diese Einhei-
lichkeit. Als Plattform und Publikationsorgan
les) gebaut. Der Projektname MARCOS wurde
ten wurden bis zum Ende von Marcos gebaut.
betreiben wir eine Webseite, die mittlerweilen
aus halb Marsh und Costin geformt. Dennis
Die letzten produzierten Marcos waren die 2+2
international Anerkennung findet. Höhen und
Adams wurde aus dem Lister Team dazu ge-
sitzigen Mantis. Nach 33 gebauten Stück wur-
Tiefen sind Gemeinsamkeiten zwischen Mar-
holt. Ebenso dessen Bruder Peter, ein erfahre-
den 1971 die Firmentore geschlossen. Jem Mar-
cos Cars und dem SMC. Erster erfolgloser
ner Holzbauer. Noch im gleichen Jahr war der
sh kaufte 1976 die Namensrechte zurück und
Clubgründungsversuch war 1968 durch den
erste Marcos GT (Xylon) mit Sperrholz-Mono-
wagte 1981 den Neustart mit der Kitversion des
damaligen General-Importeur in Kreuzlingen.
coque Chassis hergestellt. Jem Marsh fertig-
3 Litre. 1983 lancierte er das Mantula Coupé
Erst 1974 gelang es, ein Marcos Team zu for-
te die mechanischen Teile und besorgte von
mit Rover 3.5 V8 Motor, welches 1985 durch
men. Bis Ende 1975 waren bereits 19 Marcos
Franks Bruder Mike, der mit Keith Duckworth
den Syder ergänzt wurde. 1992 folgten die Mo-
Besitzer mit dabei und im März 1976 wurde
zusammen die Firma Cosworth gründete, einen
delle Mantara Spyder und Coupé mit Kataly-
erstmals ein MARCOS-CLUB mit 25 Mitglie-
1172ccm Ford Motor. Der hässlich aussehende
satoren bestückten 3.9 V8 Rover Motoren. Jem
dern gegründet. Publikationsorgan war damals
Flügeltürer mit Motorrad Kotflügel wurde auch
Marsh blieb stets dem Rennsport verbunden
ein Clubheft, dessen aufwändige Produktion
als «The Ugly Duckling» bekannt. Die nur 450
und knüpfte mit den LM400 und LM500 auf
durch Beiträge finanziert wurde. 1988 folg-
kg wiegenden Marcos GTs waren schnell und
Mantara-Basis an die früheren Erfolge an. 1995
ten aus rechtlichen Gründen Vereinsstatuten.
sehr erfolgreiche Rennwagen. Pilotiert von
schaffte das Marcos Werkteam die Qualifikati-
Zu diesem Zeitpunkt zählte der SMC rund 40
Fahrern mit klingenden Namen wie Jackie Ste-
on für die 24h in LeMans. Beide LM600 fielen
Mitglieder. Seit jeher kämpfte der Club mit
wart, Bill Moss und Jackie Oliver. Der grösste
jedoch nach 20 Stunden aus. 1997 folgten der
den Mitgliederzahlen, was bei dem geringen
Ruhm für den Xylon waren aber die Erfolge
Mantis mit 4.6L Ford Motoren und der Man-
Fahrzeugbestand nicht verwundert. Nach dem
des «zukünftigen» dreifachen Weltmeisters Sir
taray mit moderner Karosserie. Im Jahr 2000
Scheitern der Neuformierung 1997 als Swiss
Jackie Stewart. Nach sieben Marcos GTs wur-
wurde Marcos zum zweiten Mal liquidiert und
and German Marcos Club folgte die Auflösung.
de die Produktion an den Speedex Sitz nach
verkauft. Nach wenigen gebauten TSO Model-
Das Feuer war aber nicht für ewig aus. 12 Jahre
Luton verlagert, wo 13 weitere modifizierte
len wurde 2007 die Produktion endgültig auf-
waren seit dem letzten Treffen vergangen, als
Gullwings entstanden. Inzwischen hatte Frank
gegeben und das Unternehmen liquidiert. Zu
im Jahr 2009 anlässlich des 50. Geburtstags
Costin Marcos bereits verlassen. 1962 wurde
kurz kommt an dieser Stelle leider die Paral-
von Marcos Sports Cars in England der Stein
die Marcos Cars Ltd gegründet und an den Sitz
lelwelt des Mini Marcos, der seit 1964 bis heute
wieder ins Rollen kam. Die Aktivitäten in der
des neuen Investors nach Bradford on Avon
immer noch gebaut wird. Aber das ist eine an-
Marcos-Szene wurden wieder intensiver und
verlagert. Von 1963-64 entstanden 18 Fastback
dere Geschichte.
im August 2011 fuhr bereits wieder eine Gruppe
Modelle, mit einer Motorisierung von 997 bis
von fünf Marcos zum British Car Meeting nach
1650 ccm, welche ebenfalls auf den Rennsport
Mollis, wo die Neugründung des Swiss Marcos
abzielte. 1964 wurde an der Londoner Racing
Clubs beschlossen wurde. Zur Gründungsver-
Car Show mit dem Marcos 1800 das Design
sammlung am 5. Mai 2012 waren bereits wieder
vorgestellt, welches die Marke Marcos bis zum
31 Mitglieder dabei. Heute besteht unser Ver-
Ende prägen sollte. Vom Marcos 1800 wurden
ein aus weltweit 64 Mitglieder mit insgesamt 72
99 Stück produziert, 33 davon als Variante
Fahrzeugen.
mit DeDion Einzelradaufhängung. Selbst die-
1962 stets mit kostspieligen Projekten bestrebt,
se Modelle fanden erfolgreich den Weg in den Automobilrennsport. Bis 1969 wurde das Holzchassis in diversen Modellen mit Ford Motoren
www.swissmarcosclub.ch GP MUTSCHELLEN
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STARTLISTE
GASTCLUBS: MARCOS UND JENSEN START-NR.
FAHRER
FAHRZEUGTYP
JAHR FARBE
800 801 802 803 804 805 806 807 808 809 810 811 812 813 814 815 816
REINHARD RIESER PETER GÜNTHERT ADRIAN MÜLLER RAPHAEL BLATTY PETER HEIZ DAVIDE ADAMI BERNHARD RÜST MARKUS HUNZIKER PETER ITEN MARKUS BOLTER MARC PFÄNDLER HEINER GEERING MICHAEL BODMER ANDRÉ BLATTY RENÉ GRISS HERMANN KNECHT RENÉ WYMANN
MARCOS 2.0 BMW MARCOS 1500 GT MARCOS 1600 GT MINI MARCOS MK.III MARCOS 1600 GT MARCOS 3 LITRE V6 FORD (WOODEN) MARCOS 3 LITRE V6 FORD MARCOS 3 LITRE VOLVO MARCOS 3 LITRE VOLVO MARCOS 2.5 TRIUMPH MARCOS 3 LITRE VOLVO MARCOS MANTIS 2+2 MARCOS 3 LITRE V6 FORD MANTULA 3.9 V8 SPYDER MANTARA 3.9 V8 COUPÉ MANTARA 3.9 V8 SPYDER MANTIS GT 4.6 SUPERCHARGED
1966 1967 1967 1967 1968 1969 1970 1970 1971 1971 1971 1971 1972 1990 1995 1998 1999
BLAU ROT GRÜN GELB GRÜN ROT ROT GELB GELB GELB ORANGE WEISS SILBER HELLBLAU DUNKELBLAU JAMAICA BLAU GELB SILBER
820 821 822 823 824 825 826 827 828 829 830 831 832 833
SJEF VAN DER WEE MONICA UND ANDY LUTHIGER PATRIZIO SALAORNI UND ISABELLE AUBERSON HANS-PETER WIELAND FELIX KISTLER ANDI KREIS SIBYLLE UND MARK IMHOF ESTHER UND DARKO STULA HEINI SCHNEEBELI MICHI KOCH MATTHIAS AHRENDT MARIANNE UND HANSRUEDI SCHERER HANSPETER UND DORA RYF BERNHARD TAESCHLER
541 DELUXE 541 R 541 R C-V8 MK2 C-V8 MK3 FF MK1 INTERCEPTOR MK2 INTERCEPTOR MK2 INTERCEPTOR MK3 INTERCEPTOR MK3 SERIES 4 SP INTERCEPTOR CONVERTIBLE S4 JENSEN-HEALEY MK2 JENSEN-HEALEY MK1
1957 1960 1960 1964 1966 1969 1969 1970 1973 1976 1972 1986 1973 1973
GRAU MET. HELLGRÜN MET. GRAU MET. DUNKELGRÜN SILBER WEISS HELLGRÜN MET. DUNKELBLAU MET. SCHWARZ ROT MET. ROT MET. BLAU MET. GELB WEISS
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GP MUTSCHELLEN
STARTLISTE
REGIONALGRUPPE
FAHRZEUGE AUS DER REGION
901
904
907
910
Viktor Stutz, Widen Ford T Tourer, 1926 2900 ccm, 20 PS
Nadia Carriot, Stetten Chevrolet Trift Master 3600, 1948 3900 ccm, 100 PS
Ludwig Muntwyler, Bremgarten BMW 501A, 1954 1971 ccm, 70 PS
Beda Grod, Aristau Mercedes 190 SL, 1956 1897 ccm, 105 PS
902
905
908
911
Hansruedi Neeser, Wohlen Ford Pick Up, 1936 3600 ccm, 86 PS
René Weilenmann, Arni Triumph Roadster 2000, 1949 2088 ccm, 68 PS
Roland Sieber, Villmergen Volvo PV 444, 1956 1600 ccm, 60 PS
Roland Müller, Berikon Alfa Romeo Touring Spider, 1960 2000 ccm, 115 PS
903
906
909
912
Herbert Vock, Anglikon Mercedes Benz 230, 1937 2228 ccm, 55 PS
Josef Stadelmann, Zufikon Citroën 11 BL, 1953 1911 ccm, 56 PS
Thomas Wälchli, Rudolfstetten Renault 4CV Heck, 1956 750 ccm, 22 PS
Michel Porchet, Villmergen Porsche 356 B Cabriolet, 1960 1600 ccm, 75 PS
GP MUTSCHELLEN
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STARTLISTE
REGIONALGRUPPE
FAHRZEUGE AUS DER REGION
913
916
919
922
80
Dorino Aondio, Friedlisberg Fiat 600 D, 1961 767 ccm
Hanspeter Baumann, Anglikon Mercedes 220 SE, 1963 2195 ccm
Jörgen Ahrens, Niederrohrdorf Ford Mustang, 1965 4728 ccm, 147 PS
Ueli Maurer, Niederlenz Trabant P 601 L, 1968
GP MUTSCHELLEN
914
917
920
923
Roman Sticher, Muri DKW Autounion 1000S, 1961 1000 ccm, 50 PS
Heinz Loher, Muri Renault R4, 1964 747 ccm, 27 PS
A. + E. Brunner, Villmergen Ford Mustang, 1966 4728 ccm
Stefan Meienberg, Rudolfstetten Triumph 1300 FWD, 1969 1296 ccm, 61 PS
915
918
921
924
Anton Steiner, Bremgarten Chrysler Imperial Crown, 1963 6746 ccm, 254 PS
Claudio Binder, Rudolfstetten Plymouth Satellite Cabriolet, 1965 5200 ccm, 175 PS
Martin Schlumpf, Rudolfstetten Volvo 122S, 1968 1800 ccm, 100 PS
Philipp Merz, Friedlisberg Chevrolet Corvette, 1970 5500 ccm, 300 PS
STARTLISTE
REGIONALGRUPPE
FAHRZEUGE AUS DER REGION
925
928
931
934
Urs Baur, Zufikon Puma GT, 1971 1600 ccm, 120 PS
Andreas Hüsser, Rudolfstetten Citroën AK 400, 1972 602 ccm, 26 PS
Martin Wild, Dietikon VW Porsche 914, 1973 1971 ccm, 100 PS
Marc Bürgisser, Bremgarten Triumph Spitfire 1500, 1977 1500 ccm, 69 PS
926
929
932
935
Daniel Hintermann, Widen Volvo P1800E, 1971 1984 ccm, 124 PS
Marcel Signer, Rudolfstetten Alfa Romeo 2000 Coupe, 1973 1962 ccm, 123 PS
Andreas Koller, Berikon International 200 4x4 Feuerwehr, 1975, 6401 ccm
Pascal Wietlisbach, Hermetschwil VW Scirocco GTI, 1978 1600 ccm, 110 PS
927
930
933
936
Karl Von Aaraburg, Fi-Gö Dodge Challenger, 1972 5200 ccm
Roman Porta, Niederrohrdorf Volvo 144 GL, 1973 1985 ccm, 125 PS
Giovanni Hegglin, Fi-Gö Audi 80L, 1975 1297 ccm
Pascal Leibacher, Rottenschwil VW Scirocco, 1979 1600 ccm, 110 PS
GP MUTSCHELLEN
81
STARTLISTE
REGIONALGRUPPE
FAHRZEUGE AUS DER REGION
937
951
954
957
82
Kerstin Egli, Widen Aston Martin V8 Volante, 1982 5300 ccm, 300 PS
Stefan Ackermann, Bergdietikon Indian Sport Scout, 1938 750 ccm, 24 PS
Alfred Schilter, Jonen AWO 425T, 1952 250 ccm, 12 PS
Bruno Gruber, Bremgarten BMW R27, 1960 250 ccm, 18 PS
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938
952
955
958
Peter Gäth, Wettingen Caterham Super Seven Kent 1600, 1983, 1600 ccm, 95 PS
Urs Bätschmann, Gebenstorf Harley Davidson WL 45, 1945 740 ccm, 20 PS
Martin Imhof, Oberwil-Lieli BMW R51 3, 1954 492 ccm, 23 PS
Paul Schlegel, Rudolfstetten Dnepr K750, 1960 746 ccm, 22 PS
950
953
956
959
Andreas Mathys, Zufikon Motosacoche Typ 409, 1928 500 ccm, 6 PS
Roger Nauer, Bremgarten Condor A-580, 1951 580 ccm
Jürg Dünki, Dietikon BMW R27, 1963 250 ccm, 18 PS
Reto Bürgisser, Bremgarten Dnepr MT 16, 1960 650 ccm, 36 PS
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