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GP Mutschellen Fr. 5.–

SONNTAG, 1. MAI 2016

PROMINENTE FAHRER MIT EXKLUSIVEN FAHRZEUGEN

SHOWBLOCK MIT VIELEN ATTRAKTIONEN

ÜBER 300 OLDTIMER AM START

Motorsportgeschichte live erleben. AUSSERDEM MARCOS UND JENSEN ALS GASTCLUBS REGIONALGRUPPE GROSSE OLDTIMERSZENE RUND UM DEN MUTSCHELLEN

www.gpmutschellen.ch GP MUTSCHELLEN

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Für Old- und Youngtimer. Der Porsche Classic Day am 19. Juni 2016. Der 4. Porsche Classic Day im PSZ Schinznach Bad: Selbst der ehemalige Le Mans-Sieger Jürgen Barth lässt ihn sich nicht entgehen. Direkt vom diesjährigen 24-Stunden-Rennen eingeflogen, freut er sich darauf, mit Ihnen hochoktanige Gespräche zu führen. Ab 9 Uhr sind mehrere hundert klassische Porsche zu sehen und hören, darunter originale Porsche Rennfahrzeuge mit Schweizer-Renngeschichte. Bestaunen Sie die schönsten Old- und Youngtimer der Porsche Palette und fiebern Sie mit bei der Wahl «Best of Show». Gönnen auch Sie Ihrem Porsche bewundernde Blicke, zeigen Sie den Fans Ihren Liebling! Porsche bis Jahrgang 1975 nehmen gratis teil, Fahrzeuge ab 1976 bezahlen CHF 30.–. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an nadia.bruelisauer@porsche-schinznach.ch oder Tel. 056 463 94 42. Die originale Werks-Geburtsurkunde für Ihren Porsche mit Jahrgang 1996 oder älter gibt es am Anlass und bis Ende Juli 2016 zum Sonderpreis von CHF 150.– anstelle von CHF 300.–.

AMAG Automobil- und Motoren AG Aarauerstrasse 22 5116 Schinznach Bad Tel. 056 463 93 91 Fax 056 463 96 40 www.porsche-schinznach.ch kontakt@porsche-schinznach.ch


EDITORIAL / INHALT

3 EDITORIAL, INHALTSVERZEICHNIS

STEFAN BAUR PRÄSIDENT DES ORGANISATIONSKOMITEES GP MUTSCHELLEN

HERZLICH WILLKOMMEN AM 7. GP MUSCHELLEN! Im Namen des Vereins Grand Prix Mutschellen, des Organisationskomitees und der Sponsoren möchte ich Sie herzlich zum 7. GP Mutschellen willkommen heissen. Wie in den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, einen einzigartigen Motorsportevent der Extraklasse zu organisieren. Über 300 begeisterte Oldtimerbesitzer werden ihre Renn­dreiräder, Motorräder, Renntourenwagen und Rennwagen präsentieren. Auf dem Programm stehen höchst attraktive Fahrzeuge. Bruno Kneubühler wird mit der originalen Honda RC 163 von ehemals Luigi Traveri in Aktion zu sehen und hören sein. Zwei ehemalige Rennwagen vom erfolgreichen Formel 1-Pilot Jo Siffert werden von dessen Sohn Philippe Siffert sowie Bruno Weibel gefahren. Zu den ältesten Fahrzeugen und grössten Publikumsmagneten gehören die 100-jährigen ALF, zum Jubiläum gleich in dreifacher Ausführung mit Motoren bis 14 500 ccm. Von diesen und vielen weiteren Highlights überzeugen Sie sich am 1. Mai 2016 am besten selbst. Denn diese wertvollen und liebevoll restaurierten Oldtimer machen den GP Mutschellen zu einem unvergesslichen Anlass, an dem es sich lohnt, teilzunehmen. Herzlich bedanken möchte ich mich bei allen Mitwirkenden des 7. GP Mutschellen. Besonderer Dank gebührt unseren Sponsoren, die diesen

4 START FREI Sind Sie bereit? 6 FAHRZEUG TITELBILD Sagenhafte 700 PS 8 ORGANISATION Die Macher hinter dem GP Mutschellen 10 SPONSOREN Dank ihnen rollt der GP Mutschellen 13 DANK Unser Dank geht an … 14 INFO Das müssen Sie wissen! 16 ZEITPLAN, STRECKENPLAN Was läuft wann und wo? 18 PORTRÄTS 18 Jo Sifferts Boliden leben weiter 20 Bruno Weibel wird Europameister 22 Vom Hobby zum Beruf 24 Zusammen bauen wir eine Replica 28 Guido Wälchli und seine Moto Guzzi 30 PORSCHE Das Porsche Zentrum Schinznach Bad ist Ihr Classic-Spezialist!

grossen Anlass erst ermöglichen. In diesem Zusammenhang möchte ich speziell Amag Schinznach Bad, Electrolux AG, ACS Mitte, Richi Transporte, BDWM Transport AG und Roth Gerüste AG erwähnen. Auch allen übrigen Sponsoren gebührt ein grosses Dankeschön. Besonderer Dank gilt allen Landbesitzern und Bauern entlang der Rennstrecke sowie den beteiligten Gemeinden, Behörden und Einzelpersonen für die gute Zusammenarbeit. Der Verein Grand Prix Mutschellen freut sich, einen grossen Teil der lokalen und regionalen Bevölkerung am GP Mutschellen 2016 begrüssen zu dürfen. Gleichzeitig bitten wir Sie höflich vielmals um Verständnis für die Emissionen, die eine solche Veranstaltung mit sich bringt. Den Besucherinnen und Besuchern wünschen wir einen schönen und unvergesslichen Tag am GP Mutschellen 2016 und allen Fahrerinnen und Fahrern viel Glück und Vergnügen auf der Rennstrecke.

HERAUSGEBER KONZEPT, GESTALTUNG, REALISATION REDAKTION ANZEIGENVERKAUF, PRODUKTION BILDBEARBEITUNG DRUCK AUFLAGE FOTOS

COPYRIGHT

IMPRESSUM Verein Grand Prix Mutschellen, Postfach 28, 8965 Berikon Schrift und Satz, Stefanie Studer, 5444 Künten hr satzstark gmbh, Hans Rechsteiner, 5445 Eggenwil Schrift und Satz, Stefanie Studer, 5444 Künten Schrift und Satz, Stefanie Studer, 5444 Künten AVD Goldach AG, 9403 Goldach 7000 Exemplare Menzi Sportfotos, 9320 Arbon Hannes Studer, 8964 Rudolfstetten Hans Rechsteiner, 5445 Eggenwil PSZ Schinznach Bad, 5116 Schinznach Bad Fahrzeugbesitzer Annemarie Keusch, Boswil Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Hrgs.

32 HIGHLIGHTS 35 STARTLISTEN 35 Attraktionen und Show 38 Motorräder (Solomaschinen) Vorkrieg 41 Renndreiräder, Gespanne 44 Renntourenwagen Nachkrieg 49 Rennwagen Vorkrieg 54 Motorräder (Solomaschinen)  Nachkrieg bis 1969 58 Renntourenwagen Nachkrieg 63 Motorräder (Solomaschinen)  Nachkrieg ab 1970 67 Formel- und Rennsportwagen Nachkrieg 76 Gastclubs: Marcos und Jensen 79 Regionalgruppe 74 GASTCLUBS 74 Jensen Car Club 75 Swiss Marcos Club 79 REGIONALGRUPPE Grosse Oldtimerszene rund um den Mutschellen

GP MUTSCHELLEN

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START FREI

SIND SIE BEREIT? Willkommen in der faszinierenden Welt der

geschraubt, denn würden sie auf den Wellen

Urs Kaufmann auf seiner Egli Honda CB 550

Motorsportgeschichte. An der siebten Austra-

aufschlagen, könnten sie auf die Wiese hinaus

1974, die Motocrosser Herbert und Hansruedi

gung des Grand Prix Mutschellen sind erneut

abfliegen. Vorgängiges Training ist auf der öf-

Huwyler ( Suzuki Wasp ), Bruno Kneubühler auf

über 300 verschiedene Renn- und Sportfahr-

fentlichen Strasse nicht möglich.

zeuge am Friedlisberghang zu Gast. Dem fach-

der Honda RC 163 R 1963 von Luigi Taveri und Kurt und Susanne Schüttel, dreifache Schwei-

Autos und der starken Motoren wird ein sensa-

BERÜHMTE FAHRZEUGE UND FAHRER

tioneller Überblick über 100 Jahre Rennsport-

Zu den Highlights gehört der F 1 Lotus Typ

Ein besonderes Feld bildet erneut die am

geschichte geboten – ein derart hochkarätiges

24 1962 von Peter Studer, Widen, den einst

Grand Prix Mutschellen auf dem Friedlisberg

und breites Teilnehmerfeld von historischen

Jo Siffert eine erfolgreiche Saison lang fuhr.

stationierte Regionalgruppe. 48 stolze Besit-

Motorsportgeräten kann einzig am GP Mut-

Dieses Mal lenkt ihn kein Geringerer als Jo

zerinnen und Besitzer von edlen Oldtimern

schellen präsentiert werden. Was man häufig

Sifferts Sohn, Philippe Siffert, der bei dessen

zeigen, dass es in nächster Umgebung eine rie-

nur noch in Museen sieht, wird auf der über-

tragischem Tod am 24. Oktober 1971 in Brands

sige Anzahl von Liebhaberfahrzeugen gibt, die

sichtlichen Strecke von Rudolfstetten auf den

Hatch UK gerade mal neun Monate alt war. Er

es zu bewegen gilt. Gerne zeigt man auch die

Friedlisberg bewegt, und das nicht etwa lang-

fährt diesen Lotus am Friedlisberg zum aller-

Mode von anno dazumal. Die Bekleidung der

sam! Endlich erhält «das alte Blech» freien

ersten Mal. Und Peter Studer gibt noch einen

Fahrer und Passagiere passt meist zum Alter

Auslauf. Die alten Motoren dürfen drehen und

drauf : Er konnte auch Jo Sifferts Vorgänger-

der schönen Fahrzeuge. Motorräder von 1945

endlich wieder gefordert werden. Die Kompres-

fahrzeug – den Lotus 20 Formel Junior 1961 –

bis 1960 und Autos von 1926 bis 1983 wer-

soren der Vorkriegsrenner dürfen ihr schönes

in Deutschland erwerben und stellt ihn Bruno

den präsentiert. Die wunderschönen Oldies in

Lied singen und das Publikum ist mit allen Sin-

Weibel zur Verfügung. Und dieser wurde 2015

dieser Gruppe – die Fahrzeuge werden zwei-

nen hautnah dran. Man sieht, man hört und man

Europameister der FIA Formel Junior Trophy,

mal in gemütlicher Fahrt auf der Rennstrecke

riecht die Boliden und kann diese auch anfassen

genau wie damals Jo Siffert.

präsentiert – gönnen den Zuschauerinnen und

kundigen Publikum und den Fans der schönen

zermeister bei historischen Rennmotorrädern auf einer Yamaha Colonia 1968.

und fotografieren. Oder einfach nur geniessen:

Weiter stehen berühmte Namen und Fahr-

Zuschauern ein paar sehr stimmige Minuten.

im offenen Wagenpark, auf der Piste oder nach

zeuge wie drei American La France Baujahr

Herzliches begeistertes Zuwinken ist erlaubt –

der Zieldurchfahrt auf dem Friedlisberg. Eine

1915–1917, der heisse MG GTS 1965 ( Christian

und wird erwidert.

Spezialität des Grand Prix Mutschellen ist die

Aeschbach ), Louis Frey ( Gaggenau Rolls-Roy-

Auch der Swiss Marcos Club und der Jensen

unmittelbare Nähe zu den Motor-Enthusiasten

ce 27 von 1937 ), Kurt Hasler ( Maserati 8CM,

Car Club präsentieren sich und ihre fahrenden

und ihren fahrenden Prachtstücken. Hier kön-

Baujahr 1933 ), Georg Kaufmann ( Maserati 250

Schönheiten am GP Mutschellen.

nen die Fans unkompliziert auf die Motorenfre-

F, 1962 ) auf dem Programm. Gerry Laumann

aks zugehen, fachsimpeln und Fragen stellen.

fuhr mit seinem Bentley Le Mans Tourer 1933

ZWEI RENNLÄUFE AM VORMITTAG, ZWEI AM NACHMITTAG Viermal befahren die Teilnehmer in mehr als

auch schon mal von Peking nach Paris. Ernst Sigg präsentiert seinen restaurierten Sauber C2. Weitere Hingucker sind der als «Clone» nachgebaute und verbesserte Pontiac Trans

sieben Rennfeldern die 1,6 km lange interessan-

AM 1971 und der von Max und Urs Vogelsang in

te Bergstrecke, die aber ihre Tücken hat. Die

Wohlen als Replica neu gebaute Ford GT40 mit

kleinen Wellen kurz vor der einzig richtigen

einem Aufbau aus leichtem Karbon - und Ke-

scharfen Linkskurve auf halber Strecke sind

flar-Mischgewebe aus dem Flugzeugbau – das

bei den Schnellen wohlbekannt und berüchtigt.

exklusive Einzelstück fährt am GP Mutschellen

Die kommen hier mit über 200 km / h an und

zum allerersten Mal.

müssen blitzschnell auf 60 herunterschalten,

Bei den Zwei- und Dreirädern sind es Guido

damit sie den Rank unbeschadet meistern. Die

Wälchli auf der Moto Guzzi C4V 1924, Jo Kauf-

Formel  1-Boliden werden mechanisch höher

mann auf seiner Moto Guzzi «Condor» 1939,

Bruno Hürlimann Oberebenestrasse 24 5620 Bremgarten

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FAHRZEUG TITELBILD

SAGENHAFTE 700 PS

BOLLIGERS BOLLIDE PONTIAC TRANS AM 1971 AM GP MUTSCHELLEN 2014

Pontiac Trans Am mit Schweizer Auslieferung, Jahrgang 1971, umgebaut von 2003–2005, Motor von Butler Performance, Pontiac Vollaluminium 8075 ccm, Trockensumpf, ca. 700 DIN PS Leistung, ca. Drehmoment 900 Newtonmeter bei 6200 Umdrehungen, ATL Sicherheitstank 60 Liter, Viergang Renngetriebe G Force oder Jasper, 9 Zoll Floater Achse, Leergewicht 1360 kg, Höchstgeschwindigkeit 300 km  / h. Das ist Roger Bolligers Bolide!

Roger Bolliger, 54-jährig, Maurer aus Reitnau,

tanos und ihr Mann Marc besassen beide noch

Werkstatt in Pfaffnau, ist ein Hühne wie sein

erhaltene Pontiacs von Jerry Titus und setzten

Auto, das er selbst als «Clone» nachgebaut hat

sie im Rennen ein. Der Fall war klar: Der Titus

und damit seine ausserordentlichen Fähigkei-

Trans Am musste nachgebaut werden und zwar

ten als autobauender Autodidakt bewies – bis

richtig gut!

heute. Seit seiner Schulzeit ist er fasziniert von amerikanischen Muscle Cars, speziell vom

CRASH AM GP MUTSCHELLEN 2006

Pontiac Trans Am der frühen 1970er-Jahre.

Im Herbst 2003 beginnt Roger Bolliger mit

So dauerte seine Töfflizeit nur kurz. Drei Mo-

dem Aufbau eines «Clones» dieses Trans Am

nate nach seinem 18. Geburtstag kauft er sich

Rennwagens und kann dabei auf die aktive Mit-

seinen ersten Pontiac und fährt damit nach Zofingen in die Gewerbeschule. Als 1978 das erste Buch über die Pontiac Firebirds erscheint, nimmt es ihm endgültig «de Ärmel ine». Das Bild eines 1970er Trans Am, gefahren

hilfe seiner Kollegen und sogar «A LS 1978 DAS ERSTE BUCH ÜBER DIE PON­­T IAC FIREBIRDS ERSCHIEN, NAHM ES MIR ENDGÜLTIG ‹DE ÄRMEL INE›.»

GP MUTSCHELLEN

Rollout 2006 misslang dann leider mit einem fatalen Crash, ausgerechnet am Grand Prix Mutschellen. Bolliger donnert kurz vor dem Zieleinlauf auf dem Friedlisberg

von Jerry Titus, vor dem Chapparal Camaro

in die dortigen betonierten Verkehrshinder-

von Jim Hall, gab den Ausschlag. Jahrelang

nis-Schikanen. Die verschlagene Motorhaube

suchte er hartnäckig in aller Welt Material

mit dem GP Mutschellen-Kleber drauf hängt

über diesen Wagen. 2001 hat er den Namen

noch immer in seiner Garage.

Linda Mountanos auf der Rangliste eines his-

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von Linda Mountanos zählen. Der

torischen Rennens entdeckt. Ihr Fahrzeug war

SEITHER AUF DER SIEGERSTRASSE

ein Pontiac Fire­bird. Es gelang ihm, Kontakt

Nach dem Neuaufbau mit diversen Modifika-

aufzunehmen. 2003 hat er die Rennfahrerin

tionen in den Jahren 2006 und 2007 wurde der

in Laguna Seca Kalifornien bei den Monterey

«neue» Trans Am erstmals wieder beim Berg­-

Historics persönlich getroffen. Linda Moun-

rennen in Reitnau und beim Corvette Euro


FAHRZEUG TITELBILD

EIN SCHÖNER MOMENT SIEG AM JIM CLARK REVIVAL 2015 IN HOCKENHEIM GEGEN DIE KREMER PORSCHES UND DIE M1

DIE GUTE SEELE ROGER BOLLIGER MIT SEINER EHEFRAU ALFI

Meet in Hockenheim eingesetzt. Mit den wach-

serie Österreichs und mittlerweile auch in Eu-

senden Erfahrungen aus den Rennen wird der

ropa eine der grössten historischen Serien mit

ALFI – DIE GUTE SEELE IST IMMER DABEI

äusserlich sehr gut nachgebaute Bolide immer

über 300 Teams bei den historischen Touren-

Auf den Strecken der historischen Rennen ist

wieder verbessert und vor allem punkto Brei-

wagen und den anderen Rennserien.

Roger Bolligers Pontiac Trans Am eine Wucht

te, Felgen, Reifen, Getriebe, Achsen, etc. op-

und für die Zuschauer eine begeisternde At-

timiert, immer mit dem Ziel, Schnelligkeit zu

«JETZT CHÖMMER AFA GWÜNNE»

gewinnen, was bis jetzt immer sehr gut gelang.

Roger Bolliger geniesst den röhrenden V8-

schellen auf ihn freuen. In diesem Jahr fährt

Der erste richtige Renneinsatz erfolgte 2009

Sound aus den armdicken Endrohren seines

er wieder die ganze Serie der Renntermine:

in Ungarn beim Histo Cup Austria mit grossem

Boliden bei jeder Gelegenheit. Und

Erfolg trotz der Konkurrenz durch ehemalige

das erst noch erfolgreich. Er fährt

Profi-Rennfahrer wie Dieter Quester oder Alt-

im Histo Cup seit 2010 das ganze

frid Heger. Der Histo Cup ist die grösste Renn-

ausgeschriebene An­gebot und holte sich diverse Gesamt- und Klassensiege und die Podestplätze im Gesamtklassement jeweils Ende Saison. Seine beste Saison bisher aber war 2015 mit dem Gesamtsieg bei den Spezial-Tourenwagen über

traktion. Genauso darf man sich am GP Mut-

«DER ERSTE RICHTIGE RENNEINSATZ WAR 2009 IN UNGARN MIT GROSSEM ERFOLG TROTZ DER KONKURRENZ DURCH EHEMALIGE PROFI-RENNFAHRER WIE DIETER QUESTER ODER ALTFRID HEGER.»

Hockenheim, Adria Raceway, GP Mutschellen, Salzburgring, Pannoniaring, Spa Francorchamps Sum­ mer Classics, Slovakiaring, Imola (auf Einladung) und Spielberg. Dass er für den Transport als Zugfahrzeug einen Dodge RAM benutzt, passt perfekt zu

diesem amerikanisch angehauchten Team. Die ganze Rennerei

4000 ccm, dem Gesamtsieg bei der V8 Historic

und Reiserei wäre natürlich ohne seine treu-

und dem zweiten Platz im Gesamtklassement

este Begleiterin und gute Seele im Team –

Spezial-Tourenwagen. Als einen sehr schönen

Alfi, seine Ehefrau – nicht möglich. Im laufen-

Erfolg bezeichnet Bolliger auch den Sieg bei

den Jahr werden sie an die Rennen ziemlich ge-

den Tourenwagen am Jim Clark Revival 2015 in

nau 15 850 Kilometer zurücklegen. Und zwei-

Hockenheim gegen die Kremer Porsches und

fellos sehr viel erleben.

die M1.

ERFOLGE ROGER BOLLIGER VOR SEINEN TROPHÄEN

GP MUTSCHELLEN

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ORGANISATION

DIE MACHER HINTER DEM GP MUTSCHELLEN GESAMTORGANISATION Verein Grand Prix Mutschellen Automobil Club der Schweiz, ACS Mitte OK-PRÄSIDENT Stefan Baur SEKRETARIAT, FESTWIRTSCHAFT Renate Vonesch RENNLEITER Sepp Ludin, ACS Mitte STELLVERTRETER DES RENNLEITERS Thomas Kohler, ACS Mitte STRECKENCHEF Beat Hauri, Philipp Hochuli, ACS Mitte STRECKENBAU UND SICHERHEIT Pascal und Stefan Baur TECHNISCHE LEITUNG Bernhard Taeschler, Clubpräsident ACS Mitte Thomas Kohler, Geschäftsführer ACS Mitte Sportkommission ACS Mitte

VERKEHR, PARKPLÄTZE Simon Brunner SPONSORING Lieni Füglistaller WERBUNG UND PRESSEDIENST Stefanie Studer BEHÖRDEN, BEWILLIGUNGEN Stefan Baur FINANZEN Thomas Kaufmann SPEAKER Elio Crestani, Bernhard Taeschler BESCHALLUNG Hanspeter Lier, Ebertswil VIDEOÜBERTRAGUNG Youthmade, Berikon SANITÄT Intermedic, Berikon

PARKCHEF FAHRERLAGER Josef Felder, Andreas Felder

RENNARZT Dr. Andreas Weisshaar, Rudolfstetten

ORGANISATION FAHRERLAGER Georg und Jo Kaufmann, Peter Studer

BERGUNGSDIENST Werner Gehrig Nutzfahrzeuge, Rudolfstetten Touring-Garage & Carrosserie Baur AG, Berikon

TECHNISCHE WAGENABNAHME Hans Rudolf Grogg, Christian Hofer SICHERHEIT UND ABSPERRUNG S+R-Staffel Schweiz Feuerwehr Rudolfstetten-Friedlisberg

ACS RENNSEKRETARIAT Nicole Keven, Michael Leutwiler, Chiara Widmer Standort: Gemeindehaus Rudolfstetten

An- und Verkauf von Liebhaber- und exklusiven Fahrzeugen sowie Kommissionsverkauf willkommen www.lutziger-classiccars.ch T +41 (0)56 631 10 00 I info@lutziger-classiccars.ch Industriestrasse 48 I 8962 Bergdietikon

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GP MUTSCHELLEN


VEREIN GP MUTSCHELLEN

JETZT MITGLIED WERDEN!

Am 19. Januar 2004 wurde in Berikon der Verein Grand Prix Mutschellen gegründet. Ziel des Vereins ist die «wiederkehrende Organisation und Durchführung einer motorsportlichen Veranstaltung im Raum Mutschellen». Der siebte Event dieser Art wird am 1. Mai 2016 ausgetragen: der GP Mutschellen.

WERDEN SIE MITGLIED! Der Verein Grand Prix Mutschellen wird durch Mitgliederbeiträge, Spenden und Spon­soren­beiträge finanziert. Damit möglichst viele Motorsportbegeisterte mitmachen können, wurde der jährliche Mitgliederbeitrag auf 40 Franken festgesetzt. Um den GP Mutschellen auch in Zukunft planen, organisieren und durchführen zu können, braucht der Verein weitere aktive und motivierte Mitglieder. Wer mithelfen möchte, dass der GP Mutschellen zu einem überregional bekannten Traditionsanlass wird, der kann den Verein Grand Prix Mutschellen jetzt unterstützen. Als Mitglied, Gönner oder Sponsor – damit der GP Mutschellen auch in den kommenden Jahren rollt! Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter www.gpmutschellen.ch «Community».

GP MUTSCHELLEN

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SPONSOREN

DANK IHNEN ROLLT DER GP MUTSCHELLEN Der GP Mutschellen kann auch dieses Jahr nur durchgeführt werden, weil zahlreiche Sponsoren dem Organisationskomitee spontan ihre Unterstützung zugesagt haben. All diesen Firmen und Organisationen – vom lokal verankerten KMU über regionale Medienunternehmen bis hin zum landesweit bekannten Grosskonzern – sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Mit ihren grosszügigen Geld- und Sachspenden bzw. mit der Bereitstellung von kostenlosen Dienstleistungen tragen unsere Partner entscheidend dazu bei, dass der GP Mutschellen zu einem Erfolg wird. PRESENTER-SPONSOR

WEITERE SPONSOREN

AUDI-HÄNDLER AMAG SCHINZNACH BAD

AUTOMOBIL CLUB DER SCHWEIZ ACS Mitte, Aarau

EVENT-SPONSOR

ASTRA Zofingen

ELECTROLUX AG Zürich

BDWM TRANSPORT AG Bremgarten

LOGO-SPONSOREN

ELEKTRO FRÖHLI AG Bremgarten/Mutschellen

BURGER SÖHNE AG Burg

MAGIRUS SCHWEIZ AG  Hendschiken REMAX Berikon

SCHMITZ AG Bremgarten STADELMANN ZELTE Rottenschwil

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GP MUTSCHELLEN

INTERMEDIC Berikon LUTZIGER CLASSIC CARS Rudolfstetten MOVEVENT AG Ennetbürgen

ORGAPACK Dietikon PNEUHAUS HOHLSTRASSE AG Schlieren

RICHI AG Weiningen ROTH GERÜSTE AG Biberist TOURING-GARAGE & CARROSSERIE BAUR AG Berikon WERNER GEHRIG NUTZFAHRZEUGE Rudolfstetten ZURICH VERSICHERUNGEN Wohlen


DOLDER CLASSICS

Termine:

www.dolderclassics.ch

SONNTAG, 15. MAI 2016 | SAMSTAG, 11. JUNI 2016 (AUKTION) | SONNTAG, 12. JUNI 2016 | SONNTAG, 14. AUGUST 2016 | SONNTAG, 11. SEPTEMBER 2016

www.zcca.ch / 17. August 2016

www.a-cca.ch / 17./18. September 2016 Ascona

Oldtimertreffen auf der Dolder Kunsteisbahn Zürich

Zugelassen sind alle Fahrzeuge bis Jahrgang 1978. Das Dolder Bad und das Dolder Sportrestaurant sind während der Dolder Classics geöffnet.

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15.03.16 18:35


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GP MUTSCHELLEN


DANK

UNSER DANK GEHT AN SIE: BEHÖRDEN, BEVÖLKERUNG, LANDBESITZER UND HELFER! Damit der GP Mutschellen – das «rollende Museum» mit über 300 historischen Rennfahrzeugen und Oldtimern – Wirklichkeit werden konnte, brauchte es einiges. Nicht nur den Willen des Veranstalters und des Organisationskomitees, sondern auch das Verständnis von Behörden und Landbesitzern, das Engagement der Sponsoren und die Energie der freiwilligen Helfer. Ihnen allen sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt. Ohne die unzähligen materiellen und immateriellen Leistungen aller Beteiligten wäre dieser einzigartige Event nie zustande gekommen. Besonderer Dank geht an die Feuerwehr Rudolfstetten-Friedlisberg, ans Bauamt RudolfstettenFriedlisberg und selbstverständlich auch an alle Inserenten in diesem Programmheft. Besondere Erwähnung verdienen die Vertreter der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg: Sie haben die entsprechenden Bewilligungen rasch und unbürokratisch erteilt und dem Organisationskomitee des GP Mutschellen damit eine wesentliche Hürde aus dem Weg geräumt. Gleiches gilt für die Landbe-

sitzer, die dem Tross des GP freundlicherweise Gastrecht gewährt haben. Es sind dies:

Daniel Brem, Friedlisberg Markus Brem, Friedlisberg Peter Brem, Friedlisberg Christoph Fröhli, Friedlisberg Paul Fröhli, Rudolfstetten

Anton Hürlimann, Rudolfstetten Walter Hüsser, Rudolfstetten Stefan Lüthy, Rudolfstetten Felix Wiederkehr, Rudolfstetten

Ein grosses «Dankeschön!» verdienen auch die Starthelferinnen und Starthelfer, die dafür sorgen, dass die Fahrzeuge am Start rasch und ohne Verzögerung auf Touren kommen. Danke auch an unsere «Pflöcklibuebe» und «Pflöcklimeitli» der vierten und fünften Primarschulklasse Rudolfstetten. Um alle weiteren freiwilligen Helferinnen und Helfer rund um den GP Mutschellen namentlich aufzuführen, fehlt uns hier schlicht und einfach der Platz. Aber selbstverständlich gilt auch ihnen allen der Dank des Vereins Grand Prix Mutschellen und des Organisationskomitees. Denn erst sie haben es möglich gemacht, dass sowohl Fahrer als auch Besucher am siebten GP Mutschellen einen einzigartigen Tag erleben werden.

GP MUTSCHELLEN

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INFO

DAS MÜSSEN SIE WISSEN! Der GP Mutschellen kann nur dank des Goodwills der lokalen Bevölkerung, der Behörden und der Landbesitzer durchgeführt werden. Ordnung und Sauberkeit, aber auch das Vermeiden unnötigen Lärms sind daher rund um die Rennstrecke und im Fahrerlager oberstes Gebot! Schliesslich soll der Grand Prix auch in den kommenden Jahren stattfinden können.

EINTRITTSPREISE

ANREISE MIT DEM ÖV

Die Tickets für den GP Mutschellen 2016 kos-

Mit der BDWM Transport AG reisen Sie be-

ten Fr. 15.– (mit Parkplatz Fr. 20.–) und berech-

quem – Direktverbindungen im Halbstunden-

tigen sowohl zum individuellen Besuch entlang

takt – nach Rudolfstetten. Der Bahnhof befin-

der Rennstrecke als auch des Fahrerlagers.

det sich direkt beim Fahrerlager. Egal von wo Sie anreisen, am Billettautomaten «Rudolfstet-

GRATISEINTRITT

ten» antippen, dann «Tageskarte» anklicken und schon haben Sie das richtige Fahrbillett.

für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre.

ANREISE MIT DEM AUTO ODER MOTORRAD

ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST AUF DEM RENNGELÄNDE

Parkplätze befinden sich unmittelbar beim

Von 10.30 bis 11.00 Uhr findet im Wagenpark

Renngelände. Folgen Sie den Hinweisschildern

vor dem Balkon der Werkstatt Fröhli ein öku-

und den Anweisungen der Verkehrsdienste.

menischer Gottesdienst statt.

Park­platzgebühr Fr. 5.–.

Pfarrer Christian Scharpf von der reformierten Landeskirche und Pastoralraumleiter Robert Weinbuch von der katholischen Landeskirche

ESSEN UND TRINKEN

freuen sich auf eine rege Teilnahme der Bevöl-

Im Wagenpark und übers ganze Renngelände

kerung. Musikalisch begleitet wird der Gottes-

verteilt sorgen zahlreiche Beizli und Verpfle-

dienst vom «songria chor mutschellen».

gungsstände für Ihr leibliches Wohl.

Für Immobilien. RE/MAX. info@remax-berikon.ch Tel: 056 511 10 12

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GP MUTSCHELLEN

Immobilien


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ZEITPLAN

WAS LÄUFT WANN UND WO? AB 6.00 UHR Eintreffen der Teilnehmer Organisation des Wagenparks beim Bahnhof Rudolfstetten

10.30 BIS 11.00 UHR Ökumenischer Gottesdienst im Wagenpark (strikte Motorenruhe) 11.00 UHR 11.00 Uhr 11.30 Uhr 12.00 Uhr

2. Lauf Rennfelder 1, 2, 3 2. Lauf Rennfelder 4, 5, anschliessend Swiss Marcos Club 2. Lauf Rennfelder 6, 7, Attraktionen

13.00 UHR 13.00 Uhr 13.30 Uhr 14.00 Uhr 14.20 Uhr

3. Lauf Rennfelder 1, 2, 3 3. Lauf Rennfelder 4, 5, anschliessend Jensen Car Club 2. Lauf Regionalgruppe 3. Lauf Rennfelder 6, 7, Attraktionen

15.00 UHR 15.00 Uhr 15.30 Uhr 16.00 Uhr

4. Lauf Rennfelder 1, 2, 3 4. Lauf Rennfelder 4, 5, anschliessend Swiss Marcos Club 4. Lauf Rennfelder 6, 7, Attraktionen

16.45 UHR 16.45 Uhr

Schluss der Rennveranstaltung

ESSEN UND TRINKEN

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GP MUTSCHELLEN

PARKPLÄTZE PASSERELLE GEHWEGE

SCHIKANE

8.20 UHR Start GP Mutschellen in den folgenden Kategorien: 08.20 Uhr 1. Lauf Rennfelder 1, 2, 3 09.00 Uhr 1. Lauf Rennfelder 4, 5 09.20 Uhr 1. Lauf Rennfelder 6, 7, Attraktionen, anschliessend Jensen Car Club 10.10 Uhr 1. Lauf Regionalgruppe

C FÜÜRLÖSCHER-BEIZ Feuerwehr, Rudolfstetten-Friedlisberg Grillstand, Bier vom Fass. Bei der Feuerwehr einen heben und den GP erleben!

P

SANITÄT

8.00 UHR Fahrerbriefing

B MAHMUT YOGURTCU Mahmut Yogurtcu Hotdog, Pommes, Würste, Getränke

ZUSCHAUERPLÄTZE

ESSEN UND TRINKEN

6.30 BIS 8.10 UHR Sicherheitskontrolle der Fahrzeuge

A FAHRERLAGER-BEIZLI Familie Fröhli Würste (auch scharfe), Pommes frites, Schnitzelbrot, Sandwiches, Süsses, Getränke

WAGENPARK

D PIT-STOP-BEIZ Feuerwehrverein Rufifeuver Grilladen, Crêpes, Getränke E UNIHOCKEY CLUB Unihockey Club Mutschellen Siegerschnitzelbrot, Würste vom Grill (auch GP Wurst), Süsses Mit unserem Schnitzelbrot fühlt sich jeder als Sieger!

CAMPINGPLATZ WETTBEWERB REMAX


STRECKENPLAN

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WAGENPARK

Jensen und Marcos Clubs

A Rennsekretariat Fundb端ro

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GP MUTSCHELLEN

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PORTRÄT

JO SIFFERTS BOLIDEN LEBEN WEITER

LOTUS 24 MIT DEM EHEMALIGEN RENNAUTO VON JO SIFFERT FÄHRT HEUTE PETER STUDER IN DER «INTERNATIONAL HISTORIC GRAND PRIX CARS ASSOCIATION»

Josef «Jo» Siffert – Dieser Name fasziniert noch heute, – und nicht nur seine Generation, die ihn und seine Leidenschaften kannten. Leider ist die Rennfahrer-Legende am 24. Oktober 1971 in Brands Hatch UK tödlich verunfallt. Die von ihm gefahrenen Boliden aber leben. Wo immer in Europa Peter Studer mit dem berühmten Siffert Lotus 24 Formula 1 1962 auftritt, ist ihm grösste Aufmerksamkeit sicher.

Eine Annäherung an die einzigartigen Fahr-

Junior kaufte. Auf Anhieb wurde er 1961 For-

zeuge – Peter Studer besitzt neben dem For-

mel-Junior-Europameister.

mel 1-Boliden Lotus 24 auch Sifferts Vorgän-

Neben seinen Einsätzen im Formelsport

germodell, den Lotus 20 Formel Junior – ist

bestritt Jo Siffert in den 1960er-Jahren zahl-

ohne einen Blick auf Jo Sifferts Leben und Kar-

reiche Sportwagen- und Langstreckenrennen.

riere kaum zu machen.

1961 beendete er seine ersten 1000 km in Nür-

«SEPPI» SIFFERT, KARROSSERIESPENGLER

burgring mit einem geliehenen Ferrari 500 auf dem dritten Platz. Jetzt ging’s aufwärts. 1965 startete er mit einem Maserati erstmals

Bereits als Kind besuchte «Seppi» Siffert mit

im 24-Stunden-Rennen von Le Mans – techni-

seinem Vater Motorsportveranstaltungen in der

scher Defekt. Schon im folgenden Jahr wurde

Schweiz. Die Eltern konnten ihm den Wunsch­

er mit einem vom Werk eingesetzten Porsche

traum Rennfahrer jedoch niemals erfüllen. Sif-

906 Sieger der Zweiliter-Klasse und Vierter im

fert versuchte sich nach der Schule zunächst als

Gesamtklassement.

Altmetall- und Lumpensammler. Später machte

Von 1967 bis 1969 ging er zusätzlich zu

er eine Lehre als Karosseriespengler und stieg

den Formelsport-Meisterschaften für das Por-

in den Gebrauchtwagenhandel ein.

sche-Werksteam bei der Sportwagen-Weltmeis-

1957 startete Jo Siffert mit einer alten Gilera

terschaft an den Start. «Sein» Team erreichte

recht erfolgreich bei einigen Schweizer Motorradrennen in der 125  ccm³-Klasse. 1959 wurde er Schweizer Motorradmeister in der Klasse bis 350  ccm. Und er fuhr als Beifahrer bei Edgar Strub auf BMW auch in der Gespann-Klasse. Unter anderem gewannen die Beiden den Grand Prix von Finnland. Im Jahr 1960 wechselte Siffert vom Motorrad- zum Automobilrennsport. Er kaufte sich einen gebrauchten Stanguellini-Rennwagen, mit dem er bei Bergrennen und Slaloms an den Start ging. Die Saison verlief so erfolgreich, dass Siffert sein eigenes Rennteam gründete und für das nächste Jahr einen Lotus Formel 18

GP MUTSCHELLEN

1963 JO SIFFERT AM FLUGPLATZ ZELTWEG


PORTRÄT zahlreiche Siege und Podiumsplätze bei den

bretterte Studer mit dem berühmten Auto, das

timiert und versucht, innerhalb der Reglemen-

Klassikern der Langstreckenrennen auf den

in den Originalzustand zurückgeführt ist bis

te Gewicht zu sparen und sein Auto so schnell

wichtigsten Strecken dieser Welt. 1970 und

ins letzte Detail, den Friedlisberg hinauf. Wo

wie möglich zu machen. An dem kennt er jede

1971 dominierte Porsche. Siffert gewann mit

immer er auftritt, ernten er und sein wunder-

Schraube mit Vornamen. Wenige Wochen vor

Brian Redman auf einem vom Gulf Team ein-

schöner Bolide Aufregung und Begeisterung.

dem GP Mutschellen 2016 liegt sein Lotus 24

gesetzten leichten Porsche 908 die legendäre

Peter Studer fährt in der «International

erneut vollständig auseinander geschraubt auf

Targa Florio und mit dem leistungsstärkeren

Historic Grand Prix Cars Association» sehr

dem Garagenboden. Motor, Federndämpfer,

Porsche 917 die 1000 km-Rennen von Spa und

erfolgreich. 2013 und 2014 hat er sie gewon-

Fahrwerk werden erneuert, vermessen und ver­

Zeltweg.

nen; 2015 war er Dritter in Spa Francorchamps.

bessert, es gibt einen neuen Wasser- und Öl-

JO SIFFERT UND DER LOTUS TYP 24 CHASSIS 950 1962 erhielt Jo Siffert vom neu gegründeten

Und er erhielt 2015 auf Einladung den Zürich

kühler. Fahren will Peter Studer seinen Star am

Classic Car Award in der Single Seater Class.

GP übrigens nicht selber. Er hat dafür den Sohn

Studer ist sein eigener Mechaniker, ein Tüftler

von Jo Siffert, Philippe, eingeladen. Das wird

und Perfektionist, der seinen Lotus ständig op-

eine gewaltige Attraktion werden.

Schweizer Ecurie Fillipinetti Team die Möglichkeit, in die Formel 1 einzusteigen. Beim Gros­sen Preis von Belgien am 23. April konn-

PHILIPPE SIFFERT

te er sich mit einem Lotus-Climax für seinen ersten Formel 1-Grand-Prix qualifizieren. Jetzt

Man entschuldige den ersten Satz: Es ist

startete die beste Rennfahrerzeit mit dem Lotus

doch etwas gewöhnungsbedürftig, das Por-

24, der damit ins Zentrum rückte.

trät über einen interessanten Menschen mit

Eine stringente Zusammenfassung der Ge­ schichte des Fahrzeugs stammt aus der Feder von Stefan Fritschi (Automobilrevue Nr.

einem tragischen Ereignis eröffnen zu müssen. Geht nicht anders. Philippe Siffert war gerade mal neun

12 / 2015). Wir erlauben uns – mit ein einigen

Monate alt, als sein Vater Jo Siffert am

Ergänzungen – zu zitieren: «Lotus nutzte

24. Oktober 1971 in Brands Hatch England

das Fahrzeug für sein Werksteam. Der Cli-

tödlich verunfallte. Nach Jahren wählte sei-

max-Vierzylinder mit 1500 ccm3 war auf das

ne Mutter einen zweiten Mann. Alle Autos

bis 1966 gültige Formel1-Reglement ausgelegt.

waren schon verkauft. «Ich wuchs in einem

Bereits nach drei Rennen – Pau, Aintree, Sil-

Rennauto freien Umfeld auf», sagt der heute

verstone – bekam der Lotus 24 einen BRM-V8-

45-jährige Philippe Siffert. Das Rennfah-

Motor mit gleichem Hubraum. Nach weiteren

rer-Gen aber hatte er mitgekriegt, wenn es

drei Rennen wurde er an die legendäre Genfer

sich auch erst später melden sollte. Jeden-

Als im Jahr 2003 Jérémy geboren wird, setzen

Scuderia Fillipinetti verkauft. Gefahren wurde

falls wurde er ein «Mechaniker Richtung

Philippe und seine Sylvie neue Prioritäte «jetzt

das mittlerweile rot lackierte Auto fast aus-

Auto» und wollte eigentlich Ingenieur wer-

ist Schluss mit Rennen fahren». 2005 kommt

schliesslich von Jo Siffert. 1963 fuhr er damit

den. Bewegte sich dann aber doch in ande-

Julien auf die Welt, 2008 Michèle. Schon im

17 Rennen, allerdings mit mässigem Erfolg.

ren Bereichen.

Jahr 2006 hatte Philippe den Markenschutz für

Ein einziger Sieg beim GP von Siracusa und

Seit 1990 fährt er «Slalom», wie er sagt.

seine neu gegründete Firma «Jo Siffert» eintra-

einen zweiten Platz in Imola schauten heraus.

Die Formel Ford Schweizer Meisterschaft

gen lassen. Seit 2008 designt er interessante

Nach drei weiteren Einsätzen trat der Lotus 24

1991 / 92 beendete er auf dem dritten Rang.

Uhren, daraus ist eine sehr attraktive sportliche

im Fillipinetti-Museum im Schloss Grandson

Dann fährt Philippe im BMW Junior Werk-

Kollektion gewachsen. Es kommt sportliche

bereits seinen (ersten) Ruhestand an. Der dau-

team die deutsche Tourenwagen-Meister-

Homeware Vintage Style dazu, T-Shirts, Ja-

erte aber nur bis 1984. Dann erstand der Brite

schaft. 1994 folgt die Europameisterschaft

cken, Bekleidung für Sie und Ihn, Accessoires,

Jo Harper den Renner und gab ihm seine ori-

Formel Opel Lotus. 1995 fährt er auf einem

Jo Sifferts Helme nachgebaut, Brillen, etc. Phi-

ginale Farbgebung in edlem British Green mit

Porsche GT2 das 24-Stunden-Rennen von

lippe Siffert tourt um die Welt der exklusiven

gelben Streifen und Rädern zurück. Ab 1988

LeMans – wie auch schon sein Vater – und

Markenuhren, die inzwischen in der Schweiz in

wurde er dann von Alessandro Ripamonti, ab

die Formel  3 in England. Es folgt der inter-

sechs eleganten Boutiquen in Zürich, Bern und

1999 von Ric Weiland bei historischen Rennen

essante Abstecher in die USA, nach Miami.

in der Westschweiz vertreten sind. Auch an der

eingesetzt – bis zu einem schweren Unfall in

«Ich wollte die Barber Dodge Series ken-

Basel World ist er vertreten. Der smarte Self-

Goodwood 2008. Der von Hall&Hall wieder-

nenlernen», erzählt Philippe. Und hängt

made-Man besorgt Marketing und Vertrieb im

aufgebaute Formel 1-Bolide wurde erneut still-

eine schier unglaubliche Episode an. Im In-

100  %-Job.

gelegt.»

ternet habe er damals nahe der Rennstrecke

Ganz hat Philippe den Autorennsport nicht

von Watkins Glen ein Hotelzimmer gesucht,

aufgegeben. Er fährt die Formel Ford Historics,

zwei Hotels gibt’s dort nur. Angekommen,

vor allem die Meisterschaften in Frankreich.

erkundete er zuerst den Cirquit. «Ich wollte

Den Bruno Weibel, der am GP Mutschellen Pe-

Jetzt kam Peter Studer ins Visier – und auch der

die Atmosphäre fühlen.» Und bezog dann

ter Studers Lotus 20 Formel junior fährt, hat er

Grand Prix Mutschellen. Der heute 63-Jährige

sein Zimmer. Er sei wie ein Star empfangen

2015 in Pau getroffen, Ende Jahr feierte er mit

fährt seit gut 30 Jahren historische Rennen,

worden – sein Vater (!) hatte viele Jahre zu-

ihm in dessen «Atelier» den Europameisterti-

meistens auf Lotus und mit anhaltendem Er-

vor dasselbe Hotel ausgewählt.

tel. Man kennt sich in der Branche.

DER SCHNELLE ARCHITEKT AUS WIDEN

folg. Auf den GP Mutschellen 2012 hin hat er

1997 wird zum Pausenjahr. Und dann

Am Grandprix Mutschellen fährt Philippe

in diesem Magazin exklusiv bekannt gegeben,

schlägt er nochmals kräftig zu. 1998 ist’s

Siffert den legendären Lotus 24 F 1 seines Va-

dass er sich seinen Lebenstraum erfüllen kön-

die Europameisterschaft auf Renault Clio

ters den Friedlisberg hinauf. In diesem Auto

ne: «Ich kann aus Deutschland jenen F 1 Lotus

Spider und in den Jahren 1999–2002 fährt er

ist er noch nie gesessen. «Aber ich werde vor-

Typ 24 Jahrgang 1962 kaufen, den Jo Siffert

auf Renault Clio V6 die EU-Meisterschaften

sichtig sein», sagt er voraus. 2013 kam er in

eine ganze Saison lang fuhr». Das schlug in der

und in seiner letzten Saison auch nochmals

Les Rangiers bei einer Demo-Fahrt aufs Dach

Szene ein wie eine Bombe. Und alle gratulier-

die deutsche Meisterschaft.

zu liegen. Wegen eines unnötigen technischen

ten. Schon am GP Mutschellen Ausgabe 2014

Defekts am Auto. GP MUTSCHELLEN

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PORTRÄT

BRUNO WEIBEL WIRD EUROPAMEISTER 2015

ERFOLGREICH DER EUROPAMEISTER, BRUNO WEIBEL, MIT DEM LOTUS TYP 20 VON JO SIFFERT

Was war denn das für ein Krimi? Und einer mit Vorgeschichte! Auf dem Fahrzeug – Lotus Typ 20 Formel Junior – hatte 1961 der legendäre Jo Siffert auf Anhieb den Europameistertitel herausgefahren. Und jetzt – 2015 – tut es ihm Bruno Weibel genau gleich. Mit einem Punkt Vorsprung und im letzten Rennen ausgeschieden.

Nach acht Jahren «Abstinenz» gelang der Sai-

Weibel das Fahrzeug zur Verfügung gestellt.

sonauftakt von Bruno Weibel am Jim Clark Re-

Bruno Weibel macht viel daraus.

vival in Hockenheim wunschgemäss. Am Ende in seiner Klasse. Könnte er an die Erfolge sei-

WAS FÜR EINE SAISON FÜR BRUNO WEIBEL

ner aktiven Motorsport-Karriere anknüpfen?

Bruno Weibel gelingt es schon im ersten Ren-

Deren Höhepunkt war 2007 der Gesamtsieg

nen der Saison 2015 auf dem Stadtkurs von Pau

der «Lotus Elise Swiss Trophy» und damit der

in den Pyrenäen, obwohl er diesen Kurs noch

des Rennwochenendes hiess es: zweiter Platz

Vize-Schweizermeister-Titel in der Tourenwagen-Kategorie. Die Punkte-Jagd konnte also beginnen. Das Sportgerät war diesmal indes etwas älter, genauer: Jahrgang 1961, ein Lotus 20 Formel Junior.

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GP MUTSCHELLEN

« MEINE DIREKTE KONKURRENZ LIESS ICH UM SATTE 30 SEKUNDEN HINTER MIR.»

nie vorher gefahren war, seine direkte Konkurrenz ganze 30 Sekunden hinter sich zu lassen. Beim Renneinsatz in Monza, wo das Fahren der Ideallinie und das sehr späte Anbremsen der

Das Auto, mit welchem die Schweizer Rennfah-

Kurven elementar ist, um Zeit zu gewinnen, die

rerlegende Jo Siffert 1961 Europameister wur-

auf den langen Geraden wieder verloren geht,

de. Peter Studer aus Widen, dem auch schon

resultiert als Schlussresultat der 1. Platz in sei-

der Siffert Lotus 24 Formel 1 gehört, hat Bruno

ner Klasse.


PORTRÄT

WIE PETER STUDER ZU SEINEM SIFFERT LOTUS TYP 20 KAM

1961 SIFFERT AM VORSTART GP CASERTA MIT MECHANIKER PILLER

DIJON 2015 BRUNO WEIBEL AM START

Es folgen Einsätze an der Eiffel und ein guter

hauchdünnen Vorsprung von vier Punkten auf

Gesamt-Siebter auf dem Nürburgring. Auch in

den Zweitplatzierten in der Europameister-

Zandvoort Holland triumphiert Weibel trotz Komplikationen am Start, wo der Motor nicht an­ springt und Bruno Weibel durch Stre­ckenposten (!) ange-

« DIE ERLEICHTERUNG WAR RIESIG, ALS KLAR WAR, DASS ICH EUROPAMEISTER 2015 BIN.»

schoben werden und von ganz

schaft reist Bruno Weibel für das letzte Rennen nach Portugal auf die Rennstrecke Portimâo. Er, der den Regen liebt, fährt wie der Teufel und führt bald das gesamte Rennfeld an. Doch da: Drei Runden vor Schluss

hinten starten muss, krönt er das Rennwochen-

bricht die Differenzial-Ausgangswelle am Ge-

ende mit einem Sieg in seiner Klasse. Auch dies

triebe. Der Europameister-Titel scheint zu ent-

auf einem Kurs, den er nie zuvor gefahren ist.

gleiten. Bruno sieht dem Rennen am Sonntag

Dann endlich kommt das Rennen auf Bru-

von der Zuschauertribüne aus zu. Doch dann

nos «Heim­strecke» in Dijon. Die Diszi­plinen­­

ist die Erleichterung riesig, als einige Minuten

erfolge hängen buchstäb­lich an dünnsten Gas-

nach Zieldurchfahrt aller Rennwagen klar wird,

kabeldrähten, dennoch heisst es am Schluss

dass er Europameister 2015 ist.

Wie Peter Studer nach dem Lotus 24 F 1, den Jo Siffert ab 1962 sehr erfolgreich fuhr, auch noch an den Lotus Typ 20 Formel Junior, dessen Vorgängerauto, kam, war ein lupenreiner Glücksfall. Jo Siffert hatte dieses Auto 1961 direkt von Lotus gekauft; weil er aber «keine Kohle» (Ausspruch Studer) hatte, musste er die billigste Version nehmen. Ringsum Trommelbremsen – Scheibenbremsen waren zwar schon erfunden – und ein Viergang-Renaultgetriebe Ford Cosworth 1100 ccm. Alle Konkurrenten fuhren Fünfgang mit Scheibenbremsen. Und trotz diesen beiden Handicaps wurde Jo Siffert 1961 darauf auf Anhieb Europameister – wie 2015 unter gleichen Bedingungen nun auch Bruno Weibel. Peter Studer fuhr im Sommer 2012 mit seinem Formel 1 Lotus 24 in Solitude bei Frankfurt auf der 15 km-Rundstrecke ein Erinnerungs-Revival. «Da war ein altes Männdli, wohl gut 80-jährig, ehemaliger Schauspieler, ich fragte ihn: Was er denn da für ein Auto habe», erzählt Peter mit Schmunzeln. «Den fuhr einmal Jo Siffert» - die Antwort elektrisierte Studer gewaltig. «Kann ich den kaufen?». «Darüber könne man reden, aber ich müsse ihn Zuhause besuchen», sagt Studer. Man wurde per Handschlag einig. Im Herbst 2013 holte er den Lotus 20 auf dem Heimweg von Spa-Francorchamps ab. Peter Studer nahm ihn Schraube für Schraube auseinander, er hat ihn revidiert, wieder zusammengesetzt, komplett rückgeführt in seinen Originalzustand. Bruno Weibel, dem er ihn zum Rennenfahren zur Verfügung stellt, hat dieselbe Riesenarbeit gleich noch einmal auf sich genommen, revidierte auch noch Motor und Getriebe – «zur eigenen Sicherheit» wie er sagt. Heute wirkt darin ein «Motörli» mit 125 PS bei 9500 Umdrehungen  pro Minute (früher 105 PS ). Maximal Speed: 240 km/h. Der Lotus 20 Formel Junior wiegt 400 kg, weniger ist nach FIA nicht erlaubt. Bruno Weibel startet heute noch mit den zwei Handicaps von 1961: Viergang und Trommelbremsen – ein Umbau auf Scheibenbremsen ist für die FIA nicht akzeptabel. Einziger Unterschied zu damals: Die Konkurrenten fahren in dieser Spezialklasse auch so. Peter Studer – übrigens – ist in diesem Wagen noch keinen Meter gefahren!

des Rennwochenendes: Sieger in seiner Klasse und immer noch Führender in der Europameisterschaft der Formel Junior. Mit einem GP MUTSCHELLEN

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PORTRÄT

VOM HOBBY ZUM BERUF

PREZIOSEN IM AUSSTELLUNGSRAUM FABIAN UND KONI LUTZIGER STRAHLEN UM DIE WETTE

Da ist ein ausgesprochen höflicher, ja fast etwas scheuer Mann von siebzig Jahren – er untertreibt. Wer in die schlichte, unauffällige Halle im Grenzgebiet der Kantone Zürich und Aargau eintreten darf, dem gehen die Augen über und jauchzt das Herz. Was da für herrliche Autos und Motorräder stehen! Eines berühmter und schöner als das Andere. Jedes hat seine Geschichte. Er weiss sie alle.

Schon als Kind war Koni Lutziger begeistert

Werkstatt. Im Jahre 1966 war’s: Da entstand die

von schnellen Motorrädern und Autos. Die For-

Firma «Meier+Lutziger Motos», welche sich

men, die Geschwindigkeit und nicht zuletzt die

nebst Reparaturen und Handel mit Motorrädern

Mechanik, welche diesen Wunderwerken der

auch mit dem Tuning derselben beschäftigte.

Technik und des Designs erst ihre Schnelligkeit

«Am Anfang mochten wir das gut bewältigen»,

verliehen, faszinierten ihn. Seit er achtjährig ist,

erzählt Koni. «Wir fingen früh an, Teile und Zu-

lebt er in Dietikon. Als junger Bursche hat er –

behör zu importieren, vorwiegend aus England

zusammen mit seinem Freund Walter Meier –

und Japan. Dank schnell grossem Kundenstamm

die Liebe zu den Motoren entdeckt. «Wir schlugen uns mit Motorrädern herum», sagt er rückblickend. «Was wir kaufen konnten, waren damals die alten Töffs mit den riesigen Tanks, den übergrossen Sätteln und

« DANK SCHNELL GROSSEM KUNDENSTAMM WUCHS SICH UNSER SCHÖNES HOBBY BALD ZUM BERUF AUS.»

den schweren Schutzblechen. Wir

GP MUTSCHELLEN

bald zum Beruf aus». Er habe sich immer für hochstehende Renntechnik begeistert, sagt Koni Lutziger. Doch die alten Motorräder der 1950er-Jahre waren rein praktisch ausgelegt. «Wir motzten sie auf.

bauten sie in sportlichere Maschinen um, die

Natürlich haben wir versucht, die Motoren zu

schneller wurden und auch aerodynamisch bes-

frisieren – ist uns sogar gelungen». Seine beiden

ser aussahen». Dass die beiden Burschen dann

Steckenpferde hiessen neben Technik schöne

jeder eine technische Lehre antraten, war nur

Formen bei verbesserter Leistung. «Meier+Lut-

folgerichtig. Walter Meier wurde Mechaniker,

ziger Motos» haben in jener Zeit viele Rennma-

Koni Lutziger Werkzeugmacher. An der Hasen-

schinen verkauft und betreut.

bergstrasse in Dietikon eröffneten sie ihre erste 22

wuchs sich unser schönes Hobby


PORTRÄT MIT BRUNO KNEUBÜHLER ERFOLGREICH In den Jahren 1971 und 1972 betreute Koni Lutziger als Mechaniker und Sponsor seinen Freund, den Schweizer Motorrad-Rennfahrer Bruno Kneubühler. In seinem Weltmeisterschaftsjahr 1972 hat Kneubühler in der 500 ccm-Klasse den dritten Gesamtplatz und in der 350 ccm-Klasse den sechsten Gesamtplatz errungen. Gleichzeitig war er weltbester Privatfahrer und gewann den GP von Barcelona. Was sich so nüchtern liest, war ein volles En-

«DAS EIGENE BETT SAH MAN HÖCHSTENS, WENN MAN ZWISCHEN ZWEI RENN-WOCHENENDEN ZUHAUSE MAL SCHNELL EIN PAAR ERSATZTEILE HOLEN MUSSTE.»

gagement für den erfolgreichen Rennfahrer. Die Weltmeisterschaftsläufe fanden in Finnland, Schweden, Italien, Jugoslawien, etc. statt – STANDARAD REDING 1919 MIT 1100 CCM MAG-MOTOR, ORIGINALZUSTAND SAMT VERROSTETER NUMMER BE 2778

man macht dabei hunderte Kilometer rund um die halbe Welt. Und das eigene Bett sieht man höchstens, wenn man zwischen zwei Renn-Wochenenden zuhause mal schnell ein paar Ersatzteile holen musste. Das kennen alle. Bruno Kneubühler musste arbeiten und konnte nicht so einfach frei nehmen. Also fuhr Koni Lutziger die Maschinen an die Rennorte. Mit leuchtenden Augen erzählt er heute noch davon. Kneubühler reiste dann jeweils kurzfristig an, per Auto oder halt auch mal mit dem Flugzeug.

VON TÖFFS ZU EXLUSIVEN OLDTIMERN Nach solchen ereignisreichen Jahren konzentrierte sich Koni Lutziger wieder voll und ganz aufs Motorrad-Geschäft. Marken wie Norton, BSA, Triumph, Matchless AJS waren gefragt, und nach der «Engländerzeit» die Japaner: Honda, Yamaha, Kawasaki. Nebenbei erweiterte er seine Interessen und baute sich langsam eine Sammlung von Motorrädern, Rennfahrzeugen sowie historischen Fahrzeugen auf. Das Schwergewicht legte er dabei auf Fahrzeuge mit interessanter Historie, tadellosem Zustand und OrigiDIE SÖHNE FABIAN UND MARC IN EINEM LUCCIOLA 1949 ELEKTROAUTO MIT VOR- UND RÜCKWÄRTSGANG UND LICHT – HEUTE NOCH VORHANDEN

nalität. Das war aber sicher keine neue Masche, denn: «Hobbymässig hatte ich immer auch Autos, schon als 16-Jähriger zwei Morgan-Dreirad, mit 18 kaufte ich den 1932 Packard mit Graber-Karrosserie – und der ist immer noch mein». 1979 verkaufte Koni Lutziger seine Hälfte der Firma «Meier+Lutziger» und eröffnete seinen eigenen Handel mit Oldtimern und exklusiven Fahrzeugen. «Weil ich wieder etwas für mich machen wollte». Seither sind viele Exoten und einmalige Fahrzeuge durch seine Hände gegangen. Das persönliche Interesse an diesen Fahrzeugen, sie zu fahren und zu pflegen, ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Firmenphilosophie. Seit 2004 unterstützt ihn Sohn Fabian hauptberuflich im Geschäft. Schon in seiner frühesten Kindheit schlängelte er sich durch die exklusiven Exoten, «die da bei uns so herumstehen».

WIR VERKAUFEN LIEBHABERAUTOS VILLA 250 GP 1969, VIERZYLINDER MIT ACHTGANGGETRIEBE

Koni Lutzigers Fundus an Autogeschichte(n) ist überwältigend. Zu seinem Packard 1932 erklärt er die damaligen Gegebenheiten: «Reiche Leute – und nur die konnten das – kauften sich ein Chassis und liessen eine Schweizer Karosserie draufbauen, so wie man sich einen Anzug schneidern lässt. Das beeinflusste selbstredend das Design der Fahrzeuge, die wir heute so lieben.» Ihn habe «normales Zeug» nie interessiert, sagt der abgeklärte Freund der Liebhaberautos. Ein Augenschein in seiner Ausstellungshalle, die sich irgendwo im Grenzgebiet der Kantone Zürich und Aargau befindet, lässt Augen leuchten und macht auch den «halbbatzi-

YAMAHA TR 350 1970, PRODUKTRACER

«R EICHE LEUTE – UND NUR DIE KONNTEN DAS – KAUFTEN SICH EIN CHASSIS UND LIESSEN EINE SCHWEIZER KAROSSERIE DRAUFBAUEN, SO WIE MAN SICH EINEN ANZUG SCHNEIDERN LÄSST. DAS BEEINFLUSSTE SELBSTREDEND DAS DESIGN DER FAHRZEUGE, DIE WIR HEUTE SO LIEBEN.»

gen» Fan solcher historischer Preziosen sprachlos. Da stehen Meilensteine der Automobilgeschichte und des Designs. «Denn wir beschäftigen uns möglichst mit Rarem und Speziellem mit der Idee, etwas Seltenes zu finden und wenn möglich zu behalten», wie Koni Lutziger sagt. Verkauft wird international. Also stehen da

ausgezeichnet gepflegte Rolls-Royce, Bentleys, mal ein Bugatti, ein Lamborghini und ein Ferrari, aber auch einige Rennwagen wie ein Sauber C5 – unter anderen der Toyota eines gewissen Philipp Müller (Rennfahrer, Gipsermeister, Ex-FDP-Schweiz-Präsident, heute Ständerat). Lutzigers Fahrzeuge werden in der hauseigenen Werkstatt durch Spezialisten auf Herz und Nieren geprüft, gepflegt und aufbereitet, bevor sie in den Verkauf kommen. Der Schwerpunkt liegt konsequent auf einer kompletten Historie, auf einem einwandfreien Zustand sowie auf Originalität. Fremdaufträge werden keine angenommen. Man will überschaubar klein bleiben. Zuletzt noch dies: Koni Lutziger fährt am Grand Prix Mutschellen seinen Cooper F 1 GP MUTSCHELLEN 2010 KONI LUTZIGER IM COOPER MASERATI F1 1961

1958, der Alain Brown gehörte und von Mike Taylor gefahren wurde.

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PORTRÄT

ZUSAMMEN BAUEN WIR EINE REPLICA «FORD GT40»

MAX VOGELSANG TÜFTLER, DENKER, MECHANIKER, ERFINDER, TECHNIKER, KUNSTFLUGPILOT, REPLICA-BAUER

Diesen Max Vogelsang kann man mit rationalen Gedanken nie fassen. Er war international erfolgreicher Motocrossfahrer, übernahm die Zimmerei seines Vaters, ist Kunstflugpilot, baut und konstruiert Helikopter, verrückte und normale Flugzeuge und hat jetzt auch noch den Eigenbau eines «Ford GT40» geschafft.

«Motorsport war zeitlebens meine Leidenschaft» sagt der 73-jährige Max Vogelsang in seiner Werkstatt, die aussieht, wie eine richtige Werkstatt aussehen muss: Schrauben und Nägel, Hämmer, Spezialwerkzeuge, Schlüssel in allen Variationen, Lehren, Grundmodelle – und alles blitzsauber. Da und dort ein Modellteil. Bereits als 17-Jähriger fuhr er Motocross – bis zur internationalen Lizenz und die Weltmeisterschaftsläufe. Dass der Aufmüpfige aus dem ländlichen Freiamt – zwar Velo- und Moto-Hochburg – Wochenende für Wochenende aufbricht, um in ganz Europa erfolgreich an Motocrossrennen teilzunehmen, war schon zu jener Zeit sehr speziell. Doch irgendwann geht’s nicht mehr. Als 22-Jähriger muss er die elterliche Zimmerei übernehmen. Damals wollte er sowieso in den Autorennsport wechseln. 1970 sei er für den Autorennfahrerkurs in Maléry angemeldet gewesen, sagt er. Und hatte bereits einen «Ford GT40», original und rennbereit, im Auge. Wegen eines kleinen Arbeitsunfalls habe ich den Kurs absagen müssen». Jetzt waren Geschäft und Familie weiterzubringen. Max Vogelsang gab den Rennsport auf.

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PORTRÄT

KRAFTWERK TAUGLICH IM FLUGZEUG WIE IM AUTOSPORT

KUNSTFLIEGER UND FLUGZEUGBAUER Sein unbändiges Interesse für technische Dinge und sein Flair für Mechanik aber hat der geniale Tüftler, Denker, Mechaniker und Umsetzer nie aufgegeben. Schon als Bub war er an die Strasse gerannt, sobald ein Auto in Sicht kam, und wenn es ein Flugzeug war, starrte er sehnsüchtig in den Himmel. Da war es nicht weit zu seinem ersten Berufswunsch: Pilot wollte er werden. In den Flugsport kam er mit der Zeit tatsächlich. «Denn Fliegen ging besser neben der Zimmerei. Es braucht weniger Training, weil es ja nicht ums Rennen-Fahren geht», schmunzelt der heute 73-Jährige. Über die Kunstfliegerei und den Leistungssegelflug kam er, der nie einen Ingenieursabschluss machte, auf den Flugzeugbau. Als ein jahrelang aktiver und talentierter Kunstflugpilot konstruiert, baut und fliegt er eigene Fluggeräte, auch Klein-Helikopter und Leichtbauflugzeuge. Auf welcher Flugschau Max Vogelsang mit seinem ersten Eigenbauflugzeug, der scheinbar irgendwie «hindersi» fliegenden «Rutan Long EZ 1982» auch

«S CHON ALS BUB WAR ICH AN DIE STRASSE GERANNT, SOBALD EIN AUTO IN SICHT KAM, UND WENN ES EIN FLUGZEUG WAR, STARRTE ICH SEHNSÜCHTIG IN DEN HIMMEL.»

auftaucht, er erregt grösstes Aufsehen. Und in seinem heimischen Trainingsflugraum Reusstal und Freiamt beobachtet man seine perfekten Pirouetten und kreisrunden Loopings mit grosser Bewunderung. 1991 hat er seine Firma MSW Aviation in Wohlen gegründet. Aus seiner jahrelangen Erfahrung im Rennsport, dem Flugzeugbau und der Restaurierung verschiedenster Typen und nicht zuletzt der Fliegerei selbst entstand der Wunsch einer eigenen Konstruktion für den Kunstflug – der ersten Votec 322. Daraus ist eine ganze Familie geworden. 15 Jahre Besitz einer P-51 Mustang, mehrere restaurierte Warbirds, die Renovierung verschiedenster Typen, Flugvorführungen in ganz Europa und nicht zuletzt die Entwicklung und der Bau der erwähnten Votec-Flotte sprechen für Vogelsang. «Geht nicht, gibt’s nicht» heisst seine Firmen-Philosophie.

ZWEI BESONDERE FLUGVETERANEN Wir müssen uns noch etwas gedulden, bis wir zu Max Vogelsangs Replica-Neubau «Ford GT40» kommen können – es geht nicht anders. Da ist erstens die «Morane Saulnier MS 406». Sie – oder besser ihre Überreste – war eigentlich ein Scheunenfund, der über 20 Jahre unbemerkt geblieben war. Einmal entdeckt, entwickelte sie sich zu einem Mammut-Restaurationsprojekt und gleichzeitig dem ersten seiner Art im Hause MSW. 13 000 Arbeitsstunden über sechs Jahre und der Umgang FORDBLOCK VON RAUSCH USA MIT 560 PS BEI 650 NEWTONMETER DREHMOMENT

mit verschiedensten Werkstoffen und Verfahren sind nötig, bis es im Jahr 2000 soweit ist: Die J-143 hebt als einziges flugfähiges Exemplar des Schweizer Kampfflugzeuges weltweit wieder ab und wird von Max Vogelsang bis zu ihrem Verkauf über Jahre an Airshows vorgeführt. Die zweite Rarität ist die «North American AT-16». Über Kanada und Holland in die Schweiz gekommen, ist die U-323 eines von nur drei überlebenden Schweizer Exemplaren des ursprünglich amerikanischen Militärtrainers. In etwa 7 000 Stunden über sieben Jahre restauriert, in einigen technischen Details modernisiert und nebenbei noch um 180 kg abgespeckt, fliegt dieser Warbird-Klassiker im Gewand des Schweizer Militärs seit dem Jahr 2013 wieder privat und an Air­ shows. Man kann sogar mitfliegen. Übrigens hat der Fliegervirus problemlos die nächste und übernächste Generation Vogelsang angesteckt. Unterstützt wird das MSW-Team nämlich immer wieder von der gesamten Familie, in der sich Laminierspezialisten genauso finden wie hervorragende Holzfachleute, Modellbauer oder Spitzenkunstflugpiloten. Die 48-jährige Tochter Susanne ist selbst eine begeisterte Kunstfliegerin. Dass sie dabei auf Konstruktionen ihres Vaters bauen kann, mache sie besonders stolz, sagt sie.

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PORTRÄT

DER «FORD GT40» MADE BY VOGELSANG

die Strasse?» Fachbücher zum Rennwagenbau

Natürlich kamen Vogelsang die Erfahrun-

halfen, dem legendären Supersportler aus dem

gen aus dem Flugzeugbau sehr entgegen.

«Alte Technik – modernste Materialien» hiess

Jahre 1964 möglichst nahe zu kommen.

Beispielsweise beim Diffusor. Das Problem:

schon die Devise beim Neubau einer « BMW

Doch sie hätten schliesslich alles neu entwi-

Rennwagen heben bei hoher Geschwindigkeit

328 Replica» im Hause MSW Vogelsang Wohl-

ckelt und selbst hergestellt, sagen die Vogelsän-

ab wie Flügel. Ein Diffusor war auf dem Ori-

en. Der legendäre BMW im krassen Stilmix,

ger. Die besten Materialien waren Chro / Moly-

ginal logischerweise nicht drauf. Also hat man

modernste CFK-Bauweise gemischt mit ori-

bdän wie im Flugzeug­bau, vieles

ginalgetreuen Armaturen, Motor und techni-

wurde mit Karbon gemacht, die

schem Innenleben, wobei ein komplett neues

Radträger

Chassis entwickelt und gebaut wurde, der Vor-

fräst, die Lenkgeometrie nach

gängerbau zum «Ford GT40».

Ackermann gewählt. Schliesslich

Dessen Geschichte beginnt vor sieben Jahren. Junior Urs kam mit der Idee, man könnte doch einen Bausatz kaufen und den GT40 neu aufbauen. Gesagt getan. Doch der Bausatz entsprach nicht den Vorstellungen von Vater und Sohn Vogelsang. Denn im Flugzeugbau gelten andere Werte bezüglich Gewicht, Präzision, etc. Man entschied, das Fahrzeug von Grund auf selber aufzubau-

Aluminium

ge-

wog das ganze tragende Chassis

einen eingebaut und auch die Seitenschwellen aerodynamisch gestaltet. Erreicht wird ein Abtrieb bei schnellen 200 km / h von 700– 800 kg wie bei einem Staubsauger. Und das bei einem Gesamtgewicht

samt Überrollbügel nur 65 kg – das damali-

« DER BAUSATZ ENTSPRACH NICHT DEN VORSTELLUNGEN VON MIR UND MEINEM SOHN. WIR ENTSCHIEDEN UNS, DAS FAHRZEUG VON GRUND AUF SELBER AUFZUBAUEN.»

en. «In Genf konnten wir zwei Original GT40

aus

«A M GP MUTSCHELLEN FAHRE ICH ZUM ERSTEN MAL ÜBERHAUPT DEN FORD GT40 .»

des Autos von 900 kg. Das Original war 1350 kg

ge Original war aus Blech! For-

schwer und hatte 340 PS. Der neue Bolide hat

mel 1-Technik mit einem Karbon/

einen Fordblock von Rausch USA mit 560 PS

Keflar-Mischgewebe

vom

Fein­ bei 650 Newtonmeter Drehmoment, vollelek-

sten – unglaublich zäh und sehr

tronisch gesteuert und eingespritzt. Von Vor-

leicht. Bei einem Überschlag wür-

teilen und Erfahrungen aus dem Flugzeugbau

de nichts abschleifen, nichts split-

profitiert übrigens auch die Benzinpumpe: Sie

tern. Dank der hohen Festigkeit

funktioniert auch noch, wenn das Fahrzeug ei-

haben

nen Looping macht.

die

Motorradrennfahrer

sol­ches Sicherheitsmaterial in ih-

rem Knie- und Ellbogenschutz.

Schliesslich noch ein Letztes, was diesen Nachbau mit allerneuester Technik und Mate-

ausmessen», erzählt Urs: die Aufhängungs-

Sicherheit? Die Benzintanks werden mit

punkte, Motorposition und Längslenker, Spur

Schaum-gefüllten Gummischläuchen bedient,

lige GT40-Konzept mit dem Mittelmotor ist

und Radlängenabstände – auf den Millimeter

das verhindert Explosionen bei Unfällen. Die

noch heute eine Lösung vom Besten. Das Fahr-

genau. Mit dem Ziel, dem Original sehr nahe

Feuerlöschsysteme sind von innen und aussen

zeug hat eine schöne und vollendete Form mit

zu kommen, machten sich die Tüftler an die

zu betätigen, das gab es damals im Original

Anzügen zum Flugzeugbau. Es ist Leichtbau-

Arbeit, unterstützt von den Material- und Flug-

nicht. Dass das renntaugliche Fahrzeug mit

weise mit hoher Festigkeit. Ein nächstes Fahr-

zeugbau-Spezialisten in der eigenen Firma.

ganz wenigen Handgriffen blitzschnell in sei-

zeug werde noch um mindestens 50 kg leichter

ne Bestandteile zerlegt werden kann wie im

werden, sagt Max Vogelsang. Und schliesslich:

Spitzen-Rennsport, versteht sich von selbst.

Die Webseite mit der Baugeschichte – seit 2007

Während des Aufbaus kamen unzählige De-

Speziell am GT40 sind auch die integrierten

sind gut 8 000 Arbeitsstunden verbraucht – hat

tail-Entscheidungen zusammen, sodass man

Wagenheber für den Radwechsel – damit man

inzwischen 115 000 Klicks.

das Fazit ziehen darf: Sie haben das Auto

überhaupt drunter kommt.

DER WEG IST DAS ZIEL

eigentlich von Grund auf in allen Einzelheiten neu erfunden. So zeigten die Genfer Aus-

DETAILS UM DETAILS

messungen, dass das Genfer Modell breitere

Das ganze Auto ist detailliert auf CAD gezeich-

Räder aufwies als das seinerzeitige Original.

net. Alle Negativschalen und Lehren sind selbst

Auch anderes passte nicht. Der Rohbau war

gebaut. Man könnte also jederzeit in Serien-

schon fast fertig, als die Entscheidung anstand:

produktion gehen. Einen Bausatz international

«Bauen wir ein Fahrzeug für Rennen oder für

anzubieten, wie es Vogelsang schon bei den

rialien so hoch interessant macht: Das dama-

Am GP Mutschellen fährt Urs Vogelsang den Star zum ersten Mal überhaupt. Um ihn dahin zu bringen, musste eigens ein Transporter mit Hebebühne konstruiert werden.

Fluggeräten macht, wäre doch eine gute Idee.

BEGRIFFSERKLÄRUNG REPLICA Nachbau originaler Fahrzeuge, die dem ursprünglichen Original in Bezug auf Form, Design, Abmessungen, Leistung etc. möglichst nahe kommen. Heute werden sie nach allerersten Plänen nachgebaut. Moderne Materialien sind erlaubt. Auch Verbesserungen bezüglich Leichtbauweise, Geschwindigkeiten, Motorleistungen, etc. sind möglich. Sogar windschlüpflige Ausbauten. Es gibt unterschiedliche Regeln. Am Grandprix Mutschellen gilt, dass eine Replica angemeldet werden kann, kommt indes ein Nachbau, der dem ursprünglichen Original noch näher kommt, wird dieses Modell vorgezogen. HINGUCKER URS UND MAX VOGELSANG HABEN EINEN WAHNSINN GEBAUT

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GP MUTSCHELLEN


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PORTRÄT

GUIDO WÄLCHLI UND SEINE MOTO GUZZI

GUIDO WÄLCHLI POKALE UND EHRENZEICHEN DES 82-JÄHRIGEN HÄGNEN BESCHEIDEN IN DER GARAGE

Der Sieger der überhaupt zum allerersten Mal in nur einem Lauf ausgetragenen Europameisterschaft im Autodrom von Monza im September 1924 war auch ein Guido – Guido Mentasti. Die Geschichte aber, wie Guido Wälchli 1974 zu einem Motor der legendären Maschine kam, ist sowohl Krimi wie reiner Zufall. Hochinteressant.

Doch zuerst ist ein langer Blick zurück in die

den Ölbehälter später oben auf den Benzintank

Geschichte, auch auf die Vorgängermaschine

hob, sollte für sehr viele Jahre typisch sein für

dieser Moto Guzzi «Typ Corsa Quattro Valvo-

die Moto-Guzzi-Rennmaschinen. Sie brachten

le» – die C2V – vonnöten. Die Zweiventiler war

übrigens 130–135 Kilo auf die Waage.

zwar eine gute Maschine, die in Langstrecken-

Doch zurück zu jener Europameisterschaft

rennen hervorragende Leistungen erbrachte,

1924 und zu Guido Mentasti: Über die gesam-

doch sie war auf einem Hochgeschwindig-

te Renndistanz von 400  Kilometer hatte er

keits-Rundkurs der Konkurrenz nicht gewach-

ein Mittel von über 130 km / h erzielt, während

sen. Carlo Guzzi sah sich gezwungen, den ehe-

er seine schnellste Runde mit einem Schnitt

maligen Prototyp angemessen zu aktualisieren,

von 136,2 km / h bestritt, was auf eine Höchst-

also einen echten Rennmotor mit vier Ventilen

geschwindigkeit um die 150 schliessen liess.

und einer obenliegenden Nockenwelle zu er-

Zweiter wurde auf dem gleichen Typ Erminio

stellen. Die Änderungen, die am schon klas-

Visioli.

sischen Guzzi-Konzept vorgenommen wur­ -

ses Aufsehen, weil sich zum ersten Mal eine

ten; die Details erschliessen sich dem Laien

italienische Marke unter den Grossen der

indes unmöglich. Nur soviel Fachlatein sei uns

500 ccm-Klasse behaupten konnte, bis dahin

zugemutet: «Sie betrafen das Steuergehäuse,

eine unbestrittene Domäne ausländischer – ins-

das zur Aufnahme eines Kegelradpaars ver-

besondere britischer – Motorradmarken.

grössert wurde, welche die zum Kopf hochfüh-

Einige Wochen später gewann Pietro Gher-

rende Welle (die Königswelle) antreiben sollte,

si, damals in Monza Fünfter, den Grossen Preis

sowie Zylinder, Zylinderkopf und Kurbelge-

von Deutschland auf der legendären Berliner

häuse.» All die vielen Optimierungen bis hin

Avus. «Und bevor der Winter kam, hatte die

zu den in die Treibstoffe eingespritzten Additi-

«C4V» noch Gelegenheit, eine Reihe von Ge-

ven – bald auch im Rennreglement zugelassen –

schwindigkeits-Weltrekorden für mittlere und

und erste Leichtmetallmaterialien machten die

lange Distanzen mit Ergebnissen zwischen

«C4V» in jenen Jahren zur Sensation. Dass man 28

GP MUTSCHELLEN

Dieser Erfolg erregte damals deshalb gros-

den, füllen in der Fachliteratur unzählige Sei-

130  m / h auf 800 km Distanz und mit 149 km / h


PORTRÄT

MOTO GUZZI C4V 1924 50CCM 22 PS WO GUIDO WÄLCHLI AUFTRITT, GENIESST SEINE MASCHINE GRÖSSTE AUFMERKSAMKEIT

auf die hundert Kilometer einzustellen», heisst

DIE «C4V» IN URAUSFÜHRUNG 1924

es in der Literatur.

Guido Wälchli macht sich an die Arbeit. Er

JETZT KOMMT GUIDO WÄLCHLI INS SPIEL

besorgt sich Werkunterlagen und Fachbücher. Er findet einen Original-Moto Guzzi-Rahmen von 1924. Etliche Teile fertigt er selber an und

Als Berufsschullehrer seit 1963 für Auto- und

so entsteht die «C4V» in der Urausführung

Motorradtechnik, der die Stifti als Motoren-

von 1924 zu neuem Leben. Ihre wichtigsten

mechaniker im Zylinderschleifwerk SIM ab-

Daten sind: Einzylinder, 498 ccm, 22 PS, Drei-

solviert hatte, und die Motto Guzzi waren wohl

gang-Getriebe mit Handschaltung und eben die

füreinander vorbestimmt. Denn es war ein un-

vier Ventile, betätigt durch eine obenliegen­de

glaublicher Zufall, wie ihm 1974 schon mal ein

Nockenwelle, angetrieben durch eine Königs-

Motor der «C4V» zulief. Der heute 82-jährige

welle.

Wälchli, seit 1994 glücklich pensioniert und in

Da weder Licht noch Horn noch Schall-

Aarau mit seiner Partnerin lebend, erzählt es

dämpfer angebracht sind, darf nicht auf öffent-

mit Freude: «Damals war ich bei Mercedes in

lichen Strassen gefahren werden. Früher sind

Stuttgart zu einer Weiterbildung für Autofach-

die Privat-Rennfahrer oft auf eigener Achse zu

lehrer aufgeboten. Da ich über das Wochenen-

den Rennen gefahren und haben dann vor dem

de zuvor mit meiner Moto Guzzi 15 S von 1931

Start zum Beispiel die Schalldämpfer abmon-

Guido Wälchli ist auch Gründungsmitglied

an der Weinkammer Wein-Rallye 74 teilnahm,

tiert. Guido Wälchli fuhr mit der «C4V» vor

und anfangs sechs Jahre Präsident des Vereins

fuhr ich anschliessend gleich weiter nach Stutt-

allem Showrennen: Hallau, Hemberg, Walzen-

«Freunde alter Motorräder Schweiz», einem

gart. So traf ich per Guzzi und in meinem alten

hausen, auf den Weissenstein und ist Dauergast

Club mit heute rund 3000 Mitgliedern.

Töff-Lederkleid beim Werkeingang auf meine

am GP Emil Frey in Safenwil. Dass es heute

Achja, noch dies: Sohn Thomas Wälchli

Berufskollegen. Sie mussten den Torwärter

sogar eine Meisterschaft für Veteranen-Mo-

fährt am GP Mutschellen 2016 im Corso mit

überzeugen, dass ich zu ihnen gehöre. Das

torräder gibt, freut ihn, obschon er da nicht

einem Renault 4CV, auch «Heckli» genannt,

Staunen war gross und ein Teilnehmer sagte

mitfährt. Als eingefleischter Moto Guzzi-Fan

weil der Motor im Heck eingebaut ist. Vater

spontan, er hätte einen solchen Guzzi-Mo-

sieht man ihn dafür gelegentlich mit seiner «15

Guido sah man an seinem früheren Wohnort

tor und den könne ich bei ihm abholen. Beim

Sport 1931» auf öffentlichen Strassen.

Berikon gelegentlich auf einem alten Hochrad.

NUMMER 1 GUIDO WÄLCHLI NIMMT DIE OBERE KURVE AM ERSTEN GP MUTSCHELLEN SOUVERÄN

Abendessen wurde dann der Handel besiegelt.

Die zweite grosse Leidenschaft des Guido

Sein eigentliches Markenzeichen aber bleibt

Als Entgeld bezahlte ich die Weinrunde. Ein

Wälchli galt übrigens immer dem Segelfliegen.

seine alte durchfurchte Ledertöffkleidung mit

paar Tage später konnte ich den Motor tat-

Er war nebenamtlicher Segelfluglehrer im Birr-

dem herausstehenden «Füdli». Während die

sächlich in Luzern abholen. Es verschlug mir

feld und ein Sachverständiger im BAZL (Bun-

Männer über Töffs fachsimpeln, studieren die

fast die Sprache, stand da doch ein Königs-

desamt für Zivilluftfahrt) und nahm in dieser

Frauen die alte Töffbekleidung. So glaubt er es

wellen-Rennmotor vor mir. Rasch aufgeladen,

Funktion Prüfungen in allen Sparten des Se-

wenigstens – wahrscheinlich hat er gar nicht so

herzlichen Dank und auf Wiedersehen.»

gelfliegens ab.

unrecht.

GP MUTSCHELLEN

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IM PORSCHE SERVICE ZENTRUM SCHINZNACH BAD IN RESTAURATION

PORSCHE 911 S 2.2 TARGA VON 1971

DAS PORSCHE SERVICE ZENTRUM SCHINZNACH BAD MACHT KEINE «HALBEN SACHEN». AM 4. PORSCHE CLASSIC DAY VOM 19. JUNI 2016 KANN DAS GANZE PROJEKT LIVE BESTAUNT WERDEN.

Der Porsche 911 S 2.2 Targa mit der Fahrgestellnummer «911 131 0763», eine originale AMAG-Auslieferung aus dem Jahr 1971, wird momentan in der Werkstatt des Porsche Service Zentrums Schinznach Bad einer umfassenden Verjüngungskur unterzogen.

30

GP MUTSCHELLEN

Die 2.2 S-Version mit 180 PS war damals die

die Verstärkungen, die für die Aufnahme der

stärkste Strassenausführung – erst im Jahr zu-

Klappe angebracht worden waren. Der zustän-

vor war der Hubraum aufgebohrt worden, die

dige Spezialist in der Karosserieabteilung hätte

Leistung konnte so um 20 PS gesteigert wer-

nur noch die entsprechende Öffnung zu bohren

den. Nur gerade während zwei Jahren wurde

brauchen. Zusammen mit dem offiziell erst ab

der 2.2-Liter gebaut. Schon deshalb sind die

1972 erhältlichen Farbton ein weiterer Beweis

Modelle, deren Heckscheibenkleber in einem

dafür, dass es sich bei «911 131 0763», dem da-

Umriss des Boxermotors stolz die Zahl 2.2

mals teuersten Serien-Porsche, um einen sehr

trägt, echte Raritäten: Bereits 1972 wurde der

späten 2.2 Liter handelt – und dafür, dass die

Hubraum nämlich auf knapp 2,4 Liter erhöht.

Umstellung zum 2.4 auf dem Fliessband in der

Dieses Nachfolgemodell ist bekannt als «Öl-

Tat «fliessend» erfolgt sein muss.

klappe», es trägt auf seinem hinteren rechten

Eine Restauration gestattet also interessan-

Kotflügel eine Einfüllklappe für das Moto-

te Einblicke in industrielle Abläufe – sofern

renöl. Das war kein Styling-Gag, sondern half

man die Augen offen hält. Und dies tut Projekt-

mit, das Fahrverhalten zu verbessern, hatte

leiter Luciano Zanandreis vom PSZ Schinznach

man doch den Öltank und dessen Einfüllstut-

Bad. Auch was die Suche nach Ersatzteilen

zen von der bisherigen Position hinter der Ach-

angeht: «Der Kunde – ein Sammler, der die-

se zwischen die Achsen verlegt. Damit konnte

sen 911 direkt vom Erstbesitzer erstanden hat

die Vorderachse stärker belastet (immerhin

– möchte, dass sein 2.2 am Ende genauso da-

fasst der Öltank über 8 Liter) und dadurch die

steht, wie er 1971 im Showroom geglänzt hat.

Übersteuertendenz gemindert werden. Bei der

Das heisst, dass wir beschädigte Teile nicht

Demontage von «911 131 0763» fanden sich an

aufbereiten und wieder einbauen. Denn sol-

der Unterseite des Kotflügels denn auch bereits

chen Teilen sieht man ihr Alter und die Spuren


IM PORSCHE SERVICE ZENTRUM SCHINZNACH IN RESTAURATION des Gebrauchs immer an. Wir ersetzen deshalb praktisch alle Teile, die Gebrauchsspuren zeigen. Wenn immer möglich, suchen wir nach sogenannten NOS-Teilen, also «New Old Stock»: Neuteile, die seit den Siebzigerjahren auf irgendeinem Regal «vergessen» gegangen sind. Das Nächstbeste sind Originalteile, die zwar auch von Porsche oder dessen Zulieferern, aber später produziert worden sind Vor der Demontage und dem kompletten Entlacken im Tauchbad präsentierte sich der 911 noch ganz passabel – aus der Entfernung. Beim Zerlegen zeigte sich hingegen, dass viele Rostschäden im Laufe seiner Existenz unsach-

DIE LACKIERUNG ERFOLGTE NACH ORIGNALVORGABEN UND FARBTON

gemäss geflickt worden waren, dass das Auto bereits mindestens zweimal überlackiert wurde

Dieser frühere Fauxpas wird jetzt rückgängig

winn wieder verkaufen zu können». Apropos

und dass unter anderem beide Türen erneuert

gemacht – als eines der Beispiele für die Details,

«schnell»: Wann wird die Restaurierung denn

werden mussten. Das Tauchbad machte auch

auf die Profis bei einer Restauration akribisch

abgeschlossen? «Ganz sicher auf die Porsche

eine Öffnung der ansonsten gesunden Schwel-

Wert legen. Und wie sieht es mit Motor und Ge-

Classic Days am Sonntag, 19. Juni 2016», ver-

ler nötig, da die Röhren der Heizung darin

triebe aus? «Das Auto kam auf eigener Achse

sichert der Projektverantwortliche, «aber unser

verlaufen. Deren Kunststoffmaterial hätte die

zu uns – der Motor lief ganz zufriedenstellend.

Ehrgeiz ist es, den Targa bereits zum Früh-

Strapazen des Phosphorsäurebads nicht über-

Bloss der Ölverbrauch war auffällig. Und beim

lingserwachen fertig zu stellen.»

lebt. Nun werden die Schweller mit frischem

Getriebe kratzte die Synchronisation. Keine

Blech und neuen Heizröhren wieder in den

Frage: Wir mussten beide Komponenten kom-

Wie es mit der Restaurierung weiter geht, er-

Neuzustand zurückversetzt. Genau wie der

plett zerlegen.» Dabei stellte sich heraus, dass

fahren Sie direkt beim Porsche Service Zen-

Rest der Karosserie, die im gleichen Farbton

der Motor in seinem 44-jährigen Leben bereits

trum Schinznach Bad oder auf der Website

erstrahlen soll wie einst im Mai: Hellgelb mit

ein- oder zweimal überholt worden war. Nicht

(www.porsche-schinznach.ch).

dem Farbcode 6210, eine von fünf Gelbschat-

immer zu seinem Besten – so war zum Beispiel

tierungen, mit denen man sich anfangs der

das Motorgehäuse (eine Aluminium-/ Magne-

Siebziger seinen 911 bestellen konnte.

siumlegierung) nicht sauber plan geschliffen worden, was wiederum negative Auswirkungen

Gewicht ist bekanntlich ein grosser Feind der

auf die Lager hatte. Solche Schäden zu erken-

Performance. Um Gewicht zu sparen und die

nen und zu korrigieren, benötigt viel Fachwis-

Hinterachse zu entlasten, spendierten die In-

sen und Zeit. Beides kostet, zusammen mit den

genieure aus Zuffenhausen dem 2.2 eine Mo-

benötigten Teilen, Geld. Wieviel? «Mehr, als

torhaube aus Aluminium sowie eine hintere

ein perfekter 911 S 2.2 Targa momentan wohl

Stosstange, deren Mittelteil aus dem gleichen

Wert ist», bestätigt Luciano Zanandreis. «Bei

Material besteht. Zwei Jahre später kam der

der Offertrunde hatten wir starke Mitbewerber

legendäre Carrera RS auf den Markt. Und mit

– auch aus Deutschland. Doch wir konnten uns

ihm das Begehren vieler 911-Besitzer, diesem

behaupten und sind nun froh, für einen wahren

«Über-Porsche» zumindest optisch nahe zu

Liebhaber arbeiten zu dürfen, dem es in erster

kommen. So ersetzte der Vorbesitzer die Origi-

Linie um eine hervorragende Arbeit geht, und

nal-Stosstange mit einer Spoiler-Ausführung.

nicht darum, das Fahrzeug schnell mit Ge-

IM VERGLEICH VORHER (LINKS) UND NACHHER (RECHTS)

GP MUTSCHELLEN

31


HIGHLIGHTS

HIGHLIGHTS 1 GUIDO WÄLCHLI, MOTO GUZZI C4V, 1924 Der ehemalige Berufsschullehrer Wälchli ist am Start mit der ältesten Solomaschine. Moto Guzzi gewann mit der C4V den ersten Grand Prix von Europa 1924 in Monza. Das Rennen führte über 400 km und der damalige Fahrer Guido Mentasti fuhr damit mit 136,2 km / h die schnellste Runde.

211 ALBERT VICENTINI, FIAT ABARTH 1000 TC CORSA, 1964 Das kleine Fahrzeug wurde ursprünglich in Italien und Deutschland an Berg- und Rundstreckenrennen eingesetzt und später in der Schweiz restauriert. Albert Vicentini setzt das Auto regelmässig an historischen Rennen und Rallyes ein. Der 1000 ccmMotor leistet gute 85 PS.

11 JO KAUFMANN, MOTO GUZZI «CONDOR», 1939 Seit Jahren fährt Jo Kaufmann auf seinen traumhaften Soloma­ schinen, welche er selbst restauriert hat und auch wartet. Der schnelle Jo hat Bestzeiten am Klausen herausgefahren und startet in diesem Jahr auch an einem Einladungsrennen auf der Isle of Man.

218 CHARLY AEGERTER, NSU 1200 TT, 1971 Seit 25 Jahren fährt Charly mit diesem wunderschönen NSU, den er selber hegt und pflegt, an unzähligen Veranstaltungen im In- und Ausland. Der TT wurde früher an offiziellen Läufen zur Schweizer Meisterschaft eingesetzt und errang mehrere Siege und Platzierungen.

22 K. UND S. SCHÜTTEL, YAMAHA COLONIA, 1968 Seit 41 Jahren ist Kurt Schüttel bereits schnell unterwegs. 2012, 2013 und 2014 errang das Paar den Titel als Schweizermeister FHRM, einer Meisterschaft für historische Rennmotorräder.

221 JOST WILDBOLZ, MINI COOPER S, 1964 Der bekannte Fotograf Jost Wildbolz beehrt den GP Mutschellen mit seiner Teilnahme auf dem kleinen Cooper S. Das Fahrzeug hat Renngeschichte geschrieben und ist sehr schnell. Der Fahrer ist noch immer Rekordhalter der Memorial-Rennen am Klausen. Diese Marke setzte er mit einem ERA-Rennwagen.

26 HANS BOLLIGER, BMW «KNEELER», 1962 Hans Bolliger war 1977 Vice-Schweizermeister im Moto-Cross und fuhr 1987 und 1989 Gras- und Sandbahnrennen mit dem Gespann. Der «Kneeler» wurde in den 60er Jahren an den Läufen zur Schweizer Meisterschaft eingesetzt. Der Name «Kneeler» rührt davon her, weil der Beifahrer im Seitenwagen kniet. 33 A. LÜCHINGER, HARLEY DAVIDSON OHV RACER, 1939 Die 998 ccm-Harley wird von einem kopfgesteuerten OHV-V2Motor befeuert. Der Seitenwagen ist sehr leicht gebaut, was dem Leistungsgewicht natürlich dienlich ist. 45 BRUNO KNEUBÜHLER, HONDA RC 163 R, 1963 Der bekannte Schweizer GP-Pilot wurde drei Mal Viceweltmeister und errang insgesamt 5 GP-Siege in seiner Aktivzeit. Er fährt heute auf dem originalen Motorrad von Luigi Taveri. Seine ehemalige Rennmaschine, die Honda RCB 450, ist mit der Startnummer 54 auch am Start, gefahren von Erich Bartlomé.

301–303 AMERICAN LA FRANCE, 1915–1917 Zu den ältesten Fahrzeugen und grössten Publikumsmagneten gehören die 100-jährigen ALF, zum Jubiläum gleich in dreifacher Ausführung mit Motoren bis 14 500 ccm. Die brachialen Renner waren meistens Einsatzfahrzeuge von Feuerwehren und wurden später umlackiert. Sie stammen alle aus den USA. Der Name «La France» stammt von einem französichen Ingenieur, dessen Name die Amerikaner nicht aussprechen konnten. Kettenantrieb auf die Hinterräder. Wie damals üblich, verfügen diese Fahrzeuge über keine Bremsen an den Vorderrädern. 304 RICCARDO BECCARELLI, DELAHAYE 107, 1924 Der Bündner bringt in diesem Jahr eine Premiere an den Mutschellen. Das frühe Fahrzeug wurde in den vergangenen Jahren aufwändig restauriert und ist nun einsatzbereit. Lassen Sie sich überraschen vom Motorensound der Zwanziger Jahre.

46 ARTHUR FEGBLI, HONDA RC 162, 1962 Arthur Fegbli war von 1963 bis 1967 fünf Mal Schweizer Meister in der Klasse bis 125 ccm. Seit 2005 setzt er dieses Motorrad regelmässig erfolgreich im FHRM Cup Schweiz ein. 2012 kam er auf den 3. Platz der Vintage-Schweizermeisterschaft in der Kategorie Classic 1951–1969.

307 F. LINDENMÜLLER, ALVIS 12 / 70 BROOKLAND SP., 1938 Der Alvis wurde in ganz Europa auf verschiedenen Rennstrecken eingesetzt. Das Fahrzeug wurde 1965 bei Brooklands in England restauriert und neu als «Special» aufgebaut. Der Fahrer setzt das Auto an vielen historischen Sportveranstaltungen in der Schweiz ein.

86 URS KAUFMANN, EGLI HONDA CB 550, 1974 Seit Jahren ist Urs Kaufmann mit seiner bekannten Egli Honda, aufgebaut vom Tuner Egli in Bettwil, auf den Rennstrecken sehr schnell unterwegs. Er wurde auf diesem Racer Vintage-Schweizermeister im Jahr 2014 und holte sich im vergangenen Jahr den 2. Platz in dieser Meisterschaft.

308 ARMIN NOTTER, ALVIS SPEED 20, 1934 Dieses Fahrzeug hat einen Erstbesitzer mit wohlklingendem Namen : Der Engländer Sir Malcolm Campbell fuhr damit Rennen. In der Schweiz ist Campbell berühmt, weil er 1938 mit einem Rennboot auf dem Hallwilersee den Geschwindigkeitsweltrekord aufstellte.

207 KUNO SCHÄR, FIAT ABARTH 1000 TCR, 1971 Das Fahrzeug stammt aus der Sammlung Möll und ist nachweislich ein originaler Werkswagen. Das Fahrzeug gewann 1972 die Deutsche Rundstreckenmeisterschaft und 1973 die Deutsche Bergmeisterschaft. Der Fahrer ist ein passionierter Renn- und Rallyefahrer und Präsident des Swiss Historic Racing Teams SHRT.

321 ROLF KUSTER, NASH 480 AEROPOWER, 1930 Dieser Nash, wie auch weitere Vertreter von Racern aus den Zwanziger und Dreissiger Jahren, wurde viel in Argentinien eingesetzt und kam aus Südamerika in die Schweiz. Der 4600 ccm-Motor wurde auch in Flugzeugen verbaut.

32

GP MUTSCHELLEN

328 GERRY LEUMANN, BENTLEY LE MANS TOURER, 1926 Der Fahrer setzt dieses Fahrzeug seit 2000 häufig an nationalen und internationalen Rallyes ein. 2007 fuhr er den Wagen heil von Peking nach Paris.


HIGHLIGHTS

333 KURT HASLER, MASERATI 8CM, 1933 Dieser Monoposto wurde bis 1937 durch einen Schweizer Renn­ stall eingesetzt und stand dann bis 1958 in Ungarn im aktiven Renneinsatz. Die bewegte Geschichte dieses Fahrzeuges ist in einem Buch «Maserati 3015 – seine Geschichte» von Bernhard Brägger dokumentiert.

726 BRUNO WEIBEL, LOTUS 20 FORMEL JUNIOR, 1961 Mit diesem ex-Jo Siffert-Lotus wurde der Gastfahrer 2015 Europameister der FIA Formel Junior Trophy, genau gleich wie Jo Siffert im Jahr 1961, der diesen Rennwagen neu geliefert bekam und damit 13 Rennen bestritt. Das Fahrzeug ist im Besitz vom Widener Architekten Peter Studer.

334 LOUIS FREY, GAGGENAU-ROLLS ROYCE 27, 1937 Mit einem Rolls-Motor von unglaublichen 27 Liter Inhalt hat der Besitzer in jahrelanger Arbeit aus alten Komponenten einen feuerspeienden Racer aufgebaut, wie dies damals üblich war. Ein mörderischer Sound lässt Rudolfstetten erzittern. Freuen Sie sich auf diese Premiere.

727 PHILIPPE SIFFERT, LOTUS 24 FORMEL 1, 1962 Am Mutschellen wird der Lotus vom Sohn des legendären Jo Siffert gelenkt, der exakt diesen Rennwagen besass und damit über 20 Rennen bestritten hat. Das Fahrzeug wird von Peter Studer regelmässig bei historischen Formel 1-Rennen eingesetzt und hat bereits viele Siege herausgefahren.

522 BRUNO STOLLER, TRIUMPH DOLOMITE SPRING, 1979 Nach dem Neuaufbau dieses seltenen Fahrzeuges mit 16V-Motor, das häufig an Bergrennen eingesetzt wurde, lässt es Bruno Stoller immer wieder tüchtig fliegen.

744 GEORG KAUFMANN, MASERATI 250 F, 1956 Die Marke mit dem Dreizack war zur damaligen Zeit sehr dominant. Der 250 F wurde von 1954 bis 1958 gebaut. Mit einem baugleichen Rennwagen wurde Juan Manuel Fangio 1957 Formel 1-Weltmeister.

524 CHRISTIAN AESCHBACH, MG GTS, 1965 Dieser Rennsportwagen entstand aus einem MGB GT. Der Motor hat 1848 ccm und leistet 170 PS. Der heisse MG wird mehrheitlich an Langstreckenprüfungen eingesetzt und erwies sich als sehr zuverlässiges Fahrzeug. Christian Aeschbach ist Lokführer und fährt den MG deshalb auch «wie auf Schienen». 534 GREGOR STÄHLI, PORSCHE CARRERA, 1976 Der dreifache Weltmeister und Olympia-Broncemedailliengewin­ ner von 2002 und 2006 beweist, dass ein Skeleton-Fahrer nicht nur im Eiskanal sondern auch auf vier Rädern schnell und elegant unterwegs sein kann. 702 KARI ENZMANN, ENZMANN 506, 1960 Der Schweizer Arzt Emil Enzmann hat dieses Fahrzeug 1952 gezeichnet. Mit VW-Komponenten sollte ein günstiges Sportfahrzeug entstehen. Kari Enzmann führt die Familientradition weiter und behütet die noch vorhandenen « Enzmänner» liebevoll. 710 ANDY SIEGENTHALER, JAGUAR XK 120, 1951 Der Jaguar aus der Sammlung Emil Frey ist einer von nur 242 gebauten Aluminium-XK und befindet sich in einem traumhaften Zustand. Aluminium wurde deshalb verwendet, weil in der Nachkriegszeit kaum mehr Eisenblech vorhanden war. 713 GEORG DÖNNI, JAGUAR E-TYPE S3, 1973 Das Fahrzeug ist eine exakte Kopie des «Group 44 Rennstalles». Das Original wurde in England speziell für SCCA-Rennen geschaffen und war höchst erfolgreich. 714 CHRISTIAN JENNY, LISTER JAGUAR «KNOBBLY», 1958 Ab 1957 verwendete LISTER vor allem Jaguar-Komponenten aus den letzten «D-Types». Chassis, Lenkung, Vorderradaufhängung und Hinterachse sind eigene Entwicklungen. Dieser Wagen BHL16 ist einer von 17 gebauten «Knobbly» und wurde ursprünglich an Kjell Qvale nach San Francisco geliefert. 716 ALAIN RÜEDE, COMET C3, 1952 Eine weitere Premiere am GP Mutschellen und gleichzeitig die Premiere in Europa ist dieses amerikantische Einzelstück, welches auf einem MG TD Chassis steht, aber von einem 4637 ccm Chevrolet Motor befeuert wird. Die Geschichte des Fahrzeuges ist lückenlos erhalten. Eine Überraschung der besonderen Art !

746 FREDY AMWEG, AMWEG BMW, 1976 «1976 entsteht in Ammerswil in der Werkstatt von Vater und Sohn Amweg ein besonderes Einzelstück, technisch und formal ganz auf der Höhe der Zeit : der Amweg-BMW AW 276 Formel 2» ( Zitat aus dem Buch 50 Jahre ACS Bergrennen Reitnau ). Fredy hat mit diesem Renner unzählige Siege an Bergrennen gelandet und den Coupe der Schweizer Berge gewonnen. Der ungekrönte Bergkönig hat das Fahrzeug neu auf die Räder gestellt. 748 ERNST SIGG, SAUBER C2, 1972 Das zweite von Peter Sauber gebaute Rennfahrzeug wurde nur zweimal gebaut. Das Fahrzeug befand sich nach der Aktivzeit in der Sammlung von Walter Grell und wurde von Ernst Sigg von Grund auf restauriert und in den Originalzustand zurückgebaut. D ( SHOW ) HUWYLER, SUZUKI WASP GESPANN, 1978 Herbert und Hansruedi Huwyler nahmen mit diesem Gespann an der Motocross WM von 1980 bis 1989 teil und positionierten sich immer in den Top 10. Sie können es noch heute schnell und eindrücklich bewegen ! G ( SHOW ) URS VOGELSANG, MV-GT, 2015 Der Flugzeugbauer Max Vogelsang schuf diesen Eigenbau nach den Originalmassen des Ford GT 40 unter Verwendung von viel Kohlefaser. Das Aufo wurde in Wohlen gebaut und wiegt nur 940 kg. Mit einem 7-Liter-Motor resultieren beachtliche Fahrleistungen. Max und sein Sohn Urs Vogelsang beehren den GP Mutschellen mit diesem Einzelstück ! J ( SHOW ) ROGER BOLLIGER, PONTIAC TRANS AM, 1971 Das Auto auf dem Plakat vom diesjährigen GP Mutschellen ist ein besonderer Kracher. Der Maurer aus Reitnau arbeitet pausenlos an der Verbesserung dieses Amerikaners, der sich als Replika des Autos von Jerry Titus aus der Trans-Am-Serie von 1970 anlehnt, aber laufend tiefer, breiter und schneller wird. Roger Bolliger hat 2015 damit das Jim Clark-Revival gewonnen.

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STARTLISTE

ATTRAKTIONEN UND SHOW

A

Eduard Zaugg, Weiach MonacoKart Benetton B 186, 2005 125 ccm, 50 PS

B

Carmeli Serano, Ober-Bilten MonacoKart Benetton B 197, 2005 125 ccm, 50 PS

C

Kurt Kaufmann, Neuenhof Morgan Three Wheeler, 1930 1260 ccm, 100 PS

Herbert und Hansruedi Huwyler nah­men mit diesem Gespann an der Motocross WM von 1980 bis 1989 teil und positionierten sich immer in den Top 10. Sie können es noch heute schnell und eindrücklich bewegen !

D

E

Herbert Huwyler, Hedingen Suzuki Wasp Suzuki-Katana, 1978 1130 ccm, 120 PS

Beat Walti, Reinach LCR Seitenwagen, 1986 1100 ccm, 140 PS

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STARTLISTE

ATTRAKTIONEN UND SHOW

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JELLA

Fabio Botta, Uster Chevrolet Camaro, 1971 7000 ccm, 550 PS

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Andreas Laki, Reitnau Dodge Challenger, 1970 7500 ccm, 700 PS

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GP MUTSCHELLEN Öffnungszeiten

esuch

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I

Urs Vogelsang, Wohlen MV-GT Carbon 40, 2015 7000 ccm, 560 PS

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

H

G

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Pesche Lüscher, Zollikofen VW Käfer, 1968 3000 ccm, 230 PS

esuch

F

Der Flugzeugbauer Max Vogelsang schuf diesen Eigenbau nach den Original­massen des Ford GT 40 unter Verwendung von viel Kohlefaser. Das Aufo wurde in Wohlen gebaut und wiegt nur 940 kg. Mit einem 7 Liter-Motor resultieren be­acht­liche Fahrleistungen. Max und sein Sohn Urs Vogelsang beehren den GP Mutschellen mit diesem Einzelstück !

J

Roger Bolliger, Reitnau Pontiac Trans Am, 1971 8075 ccm, 700 PS Das Auto auf dem Plakat vom diesjährigen GP Mutschellen ist ein besonderer Kracher. Der Maurer aus Reitnau arbeitet pausenlos an der Verbesserung dieses Amerikaners, der sich als Replika des Autos von Jerry Titus aus der Trans-Am-Serie von 1970 anlehnt, aber laufend tiefer, breiter und schneller wird. Roger Bolliger hat 2015 damit das Jim Clark-Revival gewonnen.


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STARTLISTE

MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) VORKRIEG RENNFELD 1

Der ehemalige Berufsschullehrer Wälchli ist am Start mit der ältesten Solomaschine. Moto Guzzi gewann mit der C4V den ersten Grand Prix von Europa 1924 in Monza. Das Rennen führte über 400 km und der damalige Fahrer Guido Mentasti fuhr damit mit 136,2 km / h die schnellste Runde.

1

3

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Guido Wälchli, Aarau Moto Guzzi C4V, 1924 500 ccm, 22 PS

Remy Fehr, Illnau Harley Davidson D Board Tracker, 1929, 750 ccm, 15 PS

Claudia Marbach, Kilchberg Motosacoche D 35, 1931 350 ccm, 25 PS

4

7

Lukas Nauer, Kilchberg Motosacoche D 50 A, 1930 500 ccm, 30 PS

Hans-Ueli Müller, Kilchberg Norton Mod. 20 Twinport, 1932 500 ccm, 20 PS

5

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Fredi Bossert, Langnau am Albis Scott Flying Squirrel, 1929 600 ccm, 30 PS

Andreas Gantner, Kilchberg Condor D 50, 1931 500 ccm, 30 PS

Willi Jaberg, Windisch Motosacoche D 50-Usine, 1931 500 ccm, 30 PS

Matho wünscht allen Oldtimer- u. Motorsport Begeisterten Teilnehmern und Zuschauern viel Vergnügen am GP Mutschellen Breitistrasse 6 5610 Wohlen Tel. 056 618 40 60 info@matho.ch www.matho.ch

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STARTLISTE

MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) VORKRIEG RENNFELD 1

9

Rudolf Keller, Pfäffikon Ariel Red Hunter, 1932 500 ccm, 22 PS

10

Stefan Ackermann, Bergdietikon Indian Sport Scout, 1938 750 ccm, 24 PS

11

Jo Kaufmann, Remetschwil Moto Guzzi Condor, 1939 499 ccm, 33 PS Seit Jahren fährt Jo Kaufmann auf seinen traumhaften Soloma­ schinen, welche er alle selbst restau­r iert hat und auch wartet. Der schnelle Jo hat Bestzeiten am Klausen herausgefahren und startet in diesem Jahr auch an einem Einladungsrennen auf der Isle of Man.

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STARTLISTE

RENNDREIRÄDER, GESPANNE RENNFELD 2

Seit 41 Jahren ist Kurt Schüttel bereits schnell unterwegs. 2012, 2013 und 2014 errang das Paar den Titel als Schweizermeister FHRM, einer Meisterschaft für historische Rennmotorräder.

21

23

Christian Kuert, Wallisellen Morgan Three Wheeler, 1929 1100 ccm, 60 PS

Walter Blaser, Rothrist Velox-BSA WM 20, 1952 500 ccm, 25 PS

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24

Kurt Schüttel, Unterkulm Yamaha Colania, 1968 350 ccm, 65 PS

René Trottmann, Bergdietikon O. E. C Temple Kompressor, 1937 500 ccm, 28 PS

25

Andreas Iten, Stallikon Gilera Gespann, 1947 500 ccm, 40 PS

Hans Bolliger war 1977 Vice-Schweizer­ meister im Moto-Cross und fuhr 1987 sowie 1989 Gras- und Sandbahnrennen mit dem Gespann. Der «Kneeler» wur­de in den 60er-Jahren an den Läufen zur Schweizer Meisterschaft eingesetzt. Der Name «Kneeler» rührt davon her, weil der Beifahrer im Seitenwagen kniet.

26

28

27

Hans Bolliger, Schmiedrued BMW Kneeler, 1962 500 ccm, 46 PS

Robert Egolf, Meilen Kawasaki Seitenwagen, 1970 500 ccm, 70 PS

29

André Saudan, Reinach Triumph Kneeler Eigenbau, 1964 650 ccm, 40 PS

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Kurt Aregger, Emmenbrücke Norton Manx, 1950 500 ccm, 50 PS

Erika Krebs Mangarelli, Eggiwil Triumph 6-T, 1961 750 ccm, 60 PS

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STARTLISTE

RENNRÄDER, GESPANNE RENNFELD 2

31

Pascal Rochat, Marin-Epagnier BMW Pedrini Racing Side-Car, 1970, 750 ccm, 70 PS

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Marcel Genoud, Gumefens Schmid BMW Seitenwagen, 1970 750 ccm, 79 PS

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Adrian Lüchinger, Niederönz Harley-Davidson OHV Racer, 1939 998 ccm, 50 PS Die 998 ccm-Harley wird von einem kopfgesteuerten OHV-V2Motor befeuert. Der Seitenwagen ist sehr leicht gebaut, was dem Leistungsgewicht natür­lich dienlich ist.

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René Fries, Hohenrain BMW Kneeler, 1972 1000 ccm, 72 PS

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Guido Reichmuth, Brunnen MRE Ducati Kneeler, 1972 1000 ccm, 95 PS

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STARTLISTE

RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 2

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Thomas Beyer, Tegerfelden Trabant 601, 1988 1000 ccm, 70 PS

Andrea Butruce, Zürich Fiat Abarth 600, 1967 900 ccm, 90 PS

202

205

Hans Egli, Meilen Fiat Abarth 595, 1970 594 ccm, 30 PS

Ernesto Piccirilli, Fenin Fiat Abarth 1000 TCR Gr. 5, 1968 998 ccm, 102 PS

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Ivano Rocchetti, Wiesendangen Fiat Abarth 595, 1972 595 ccm, 40 PS

Manfred Schüpbach, Kirchdorf Fiat Abarth 1000 TCR, 1970 998 ccm, 108 PS

Das Fahrzeug stammt aus der Sammlung Möll und ist nachweislich ein ori­gi­naler Werkswagen. Das Fahrzeug gewann 1972 die Deutsche Rundstreckenmeister­schaft und 1973 die Deutsche Bergmeisterschaft. Der Fahrer ist ein passionierter Renn- und Rallyefahrer und Präsident des Swiss Historic Racing Teams SHRT.

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Kuno Schär, Solothurn Fiat Abarth 1000 TCR, 1971 998 ccm, 108 PS

Stevan Ottavio, S. Antonio Fiat Abarth 1000 Bialbero, 1963 988 ccm, 98 PS

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Peter Sahli, Aesch Fiat Abarth 1000 Bialbero, 1963 992 ccm, 96 PS

GP MUTSCHELLEN

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Silke Wolff-Lansdale, Beilstein (D) Fiat Abarth 1000 OTS, 1966 994 ccm, 80 PS


STARTLISTE

RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 2

Das kleine Fahrzeug wurde ursprünglich in Italien und Deutschland an Berg- und Rundstreckenrennen eingesetzt und später in der Schweiz restauriert. Albert Vicentini setzt das Auto regelmässig an historischen Rennen und Rallyes ein. Der 1000 ccm-Motor leistet gute 85 PS.

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Albert Vicentini, Schlieren Fiat Abarth 1000 TC Corsa, 1964 1000 ccm, 85 PS

Ulrich Rauscher, Sissach Abarth Simca 1300, 1963 1300 ccm, 95 PS

Christofer Schneider, Günsberg Opel GT-Steinmetz, 1971 1988 ccm, 185 PS

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Heinrich Hafner, Aesch Simca 1000 Rally 2, 1974 1294 ccm, 86 PS

Heini Syfrig, Hausen am Albis Autobianchi A 112 Abarth, 1984 1050 ccm, 70 PS

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Percy Vonesch, Wallisellen Fiat 850 Sport Coupé, 1971 903 ccm, 130 PS

Peter Kofler, Stetten Simca Rally III, 1976 1294 ccm, 160 PS

Charly Aegerter, Volketswil NSU 1200 TT, 1971 1177 ccm, 92 PS Seit 25 Jahren fährt Charly mit diesem wunderschönen NSU, den er selber hegt und pflegt, an unzähligen Veranstaltungen im In- und Ausland. Der TT wurde frü­her an offiziellen Läufen zur Schweizer Meisterschaft eingesetzt und errang viele Siege und Platzierungen.

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Laurent Houmard, Dotzigen NSU TT 1200, 1968 1200 ccm, 80 PS

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Bea Gabathuler, Fontnas Mini Cooper S, 1967 1275 ccm, 90 PS

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STARTLISTE

RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 2

Der bekannte Fotograf Jost Wildbolz beehrt den GP Mutschellen mit seiner Teilnahme auf dem Cooper S. Das Fahrzeug hat Renngeschichte geschrieben und ist sehr schnell. Der Fahrer ist noch immer Re­kordhalter der Memorial-Rennen am Klausen. Diese Marke setzte er mit einem ERA-Rennwagen.

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Jost Wildbolz, Zürich Austin Cooper S, 1964 1300 ccm, 80 PS

Ueli Hallauer, Rüfenach Lotus Europa TwinCam Spez., 1973 1558 ccm, 126 PS

Fredy Durrer, Buttisholz Lotus Europa TC Special Grand Turismo, 1973, 1558 ccm, 126 PS

Harald P. Menge, Läufelfingen Volvo PV 544, 1959 1600 ccm, 85 PS

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Mario Garovi, Sachseln Lotus Elan S2, 1966 1598 ccm, 170 PS

Armin Labhart, Egg Porsche 356 Super 90, 1962 1571 ccm, 100 PS

Marc Studer, Steffisburg Renault Dauphine Gordini Proto, 1965, 1300 ccm, 103 PS

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Ruedi Glatz, Berg am Irchel Austin Cooper S MK 2, 1969 1380 ccm, 90 PS

Max Ernst, Pfäffikon Lotus Elan S4, 1972 1559 ccm, 120 PS

Tony Zemp, Escholzmatt VW 11 Käfer, 1970 1600 ccm, 120 PS

Christoph Guala, Balm b. Günsberg Renault R8 Gordini, 1969 1255 ccm, 103 PS


STARTLISTE

RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 2

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Christian Lee, Eglisau Renault R 12 Gordini, 1972 1565 ccm, 165 PS

Felix Ofner, Adliswil Alpine Renault A110 1600 S, 1972 1565 ccm, 140 PS

Markus Michel, Bremgarten Alpine Renault A110 SC, 1973 1605 ccm, 160 PS

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Bruno Allenspach, Lützelflüh Renault 5 Alpine Gr. 2, 1981 1397 ccm, 130 PS

Patrick Richard, Oberrohrdorf Alpine Renault A110 1600 S, 1971 1596 ccm, 160 PS

Pascal Grisoni, Wädenswil Alpine Renault A310 1600 VG, 1976 1600 ccm, 96 PS

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Luciano Pecoraro, Fahrwangen Renault 5 Turbo, 1982 1397 ccm, 160 PS

René Gschwind, Bättwil Alpine Renault A110, 1972 1600 ccm, 160 PS

Dieter Messmer, Fulenbach Triumph Spitfire MK 4, 1971 1300 ccm, 134 PS

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STARTLISTE

RENNWAGEN VORKRIEG RENNFELD 3

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Marco Valmadre, Weinfelden American La France Typ 40, 1915 9500 ccm, 75 PS

Riccardo Beccarelli, Thusis Delahaye 107, 1924 3400 ccm

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Ernst Meier, Muri American La France Type 10 Speedster, 1915, 9400 ccm, 85 PS

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R. Schawalder, Rorschacherberg American La France Typ 12, 1917 14500 ccm, 130 PS Zu den ältesten Fahrzeugen gehören die 100-jährigen ALF, gleich in dreifacher Ausfüh­rung mit Moto­ren bis 14 500 ccm. Oft waren sie Einsatzfahrzeuge von Feuerwehren und wurden später umlackiert. Der Name «La France» stammt von einem französischen Ingenieur. Wie damals üblich, verfügen diese Fahr­zeuge über keine Bremsen an den Vorderrädern.

Christian Merz, Bern Amilcar CGS's, 1926 1074 ccm, 30 PS

Der Bündner bringt eine Premiere an den GP Mutschellen. Das frühe Fahrzeug wurde in den ver­gan­genen Jahren aufwändig restauriert und ist nun einsatz­ bereit. Lassen Sie sich überra­ schen vom Motorensound und der Zwanziger Jahre.

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Sam Barrow, Leimiswil MG F2, 1932 1271 ccm, 43 PS

Dieses Fahrzeug hat einen Erstbesitzer mit wohlklingendem Namen: Der Engländer Sir Malcolm Campbell fuhr damit Rennen. In der Schweiz ist Campbell berühmt, weil er 1938 mit einem Rennboot auf dem Hallwilersee den Geschwindigkeitsweltrekord aufstellte.

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Felix Lindenmüller, Meilen Alvis 12 / 70 Brookland Spezial, 1938, 1980 ccm, 65 PS Der Alvis wurde in ganz Europa auf verschiedenen Rennstrecken eingesetzt. Das Fahrzeug wurde 1965 bei Brooklands in England restauriert und neu als «Special» aufgebaut. Der Fah­ rer setzt das Auto an vielen histo­r ischen Sportveranstaltungen in der Schweiz ein.

Armin Notter, Muri Alvis Speed 20, 1934 2600 ccm

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STARTLISTE

RENNWAGEN VORKRIEG RENNFELD 3

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HP Gautschi, Gontenschwil Jaguar SS 100, 1938 2663 ccm, 102 PS

Chris Dravec, Ottenbach MG Q Type Kompressor, 1935 950 ccm, 60 PS

Enzo Pantaleo, Bellikon AC 16 / 8 0 Special, 1936 1991 ccm, 80 PS

Rudolf Siegrist, Lenzburg Riley 2 Seater Sport, 1934 1726 ccm, 120 PS

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Andreas Demuth, Baden Jaguar SS 100, 1938 2800 ccm, 120 PS

Beda Hämmerli, Bilten Ford A Speedster, 1929 3300 ccm, 65 PS

Ruedi Läderach, Näfels Ford A-Racer, 1929 3300 ccm, 100 PS

Daniel Sonderegger, Wangen MG QA,1935 980 ccm, 120 PS

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Kurt Lemmenmeier, Zug MG J4 Supecharged, 1933 849 ccm, 60 PS

Peter Erni, Schlieren Riley Brocklands, 1938 1500 ccm, 75 PS

Heinz Notter, Ballwil Fiat 521 Sport, 1929 2500 ccm, 120 PS

Roland Wettstein, Sursee MG Magnette Supercharger, 1936 1271 ccm, 120 PS


STARTLISTE

RENNWAGEN VORKRIEG RENNFELD 3

Dieser Nash, wie auch weitere Vertreter von Racern aus den Zwanziger und Dreissiger Jahren, wurde viel in Argentinien eingesetzt und kam aus Südamerika in die Schweiz. Der 4600 ccm-Motor wurde auch in Flugzeugen verbaut.

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322

Rolf Kuster, Baar Nash 480 Aeropower, 1930 4600 ccm, 120 PS

Christian Müller, Oberwil-Lieli Cadillac Serie 314 V8 Racer, 1926 5145 ccm, 62 PS

324

Luis Maissen, Erlenbach Buick Bull Dog, 1933 4000 ccm, 120 PS

325

Christoph Scheidegger, Wasen i.E. Chevrolet Six Racer Special, 1932 3200 ccm, 80 PS

Alex Lüchinger, Niederönz Stutz DV 32 Twin Cam, 1929 5277 ccm, 170 PS

GP MUTSCHELLEN

51


STARTLISTE

RENNWAGEN VORKRIEG RENNFELD 3

326

Rolf Engler, Rapperswil Riley Big Four Supercharget, 1937 2500 ccm, 190 PS

327

Jakob Richi, Weiningen Bentley Speed Six Le Mans, 1934 6515 ccm, 240 PS

328

Gerry Leumann, Meggen Bentley 6.5 L Le Mans Tourer, 1926 7995 ccm, 200 PS Der Fahrer setzt dieses Fahrzeug seit 2000 häufig an nationalen und internationalen Rallyes ein. 2007 fuhr er den Wagen heil von Peking nach Paris.

329

331

Max Labhardt, Basel Bugatti T 59, 1934 3300 ccm, 240 PS

Andreas Burkart, Rain Formel Ford Indy Monoposto, 1938 3958 ccm, 220 PS

330

332

Thomas Kunz, Meggen Studebaker Indianapolis, 1932 5500 ccm

Franz Schumacher, Horw Buick C8 Racing Car, 1939 4200 ccm, 300 PS

Mit einem Rolls-Motor von unglaublichen 27 Liter Inhalt hat der Besitzer in jahrelanger Arbeit aus alten Kompo­ nenten einen feuerspeienden Racer aufgebaut, wie dies damals üblich war. Ein mörderischer Sound lässt Rudolfstetten erzittern. Freuen Sie sich auf diese Premiere.

334

52

Louis Frey, Muri Gaggenau-Rolls 27, 1934 27000 ccm, 1000 PS

GP MUTSCHELLEN

333

Kurt Hasler, Amriswil Maserati 8 CM, 1933 3000 ccm, 250 PS Dieser Monoposto wurde bis 1937 durch einen Schweizer Rennstall eingesetzt und stand dann bis 1958 in Ungarn im aktiven Renn­ einsatz. Die bewegte Geschich­te dieses Fahrzeuges ist in einem Buch «Maserati 3015 – seine Geschichte » von Bernhard Brägger dokumentiert.


STARTLISTE

MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG BIS 1969 RENNFELD 4

41

Silvano Castellani, Contra SCR DKW, 1963 50 ccm, 11 PS

42

Urs Etter, Ettenhausen Motobi Zanzani Corsa, 1957 125 ccm, 14 PS

43

Bernhard Zumstein, Laupen Suzuki T 250, 1969 246 ccm, 38 PS

Der bekannte Schweizer GP-Pilot wur­ de drei Mal Viceweltmeister und errang insgesamt 5 GP-Siege in seiner Aktivzeit. Er fährt heute auf dem originalen Motorrad von Luigi Taveri. Seine ehemalige Rennmaschine, die Honda RCB 450, ist mit der Startnummer 54 auch am Start, gefahren von Erich Bartlomé.

44

Paul Härri, Tesserete Moto Guzzi Gambalunghino, 1949 250 ccm, 23 PS

45

Bruno Kneubühler, Aadorf Honda RC 163 R, 1963 250 ccm, 45 PS

Arthur Fegbli war von 1963 bis 1967 fünf Mal Schweizer Meister in der Klasse bis 125 ccm. Seit 2005 setzt er dieses Motorrad regelmässig erfolgreich im FHRM Cup Schweiz ein. 2012 kam er auf den 3. Platz der Vintage-Schweizermeisterschaft in der Kategorie Classic 1951–1969.

46

48

54

47

Arthur Fegbli, Bern Honda RC 162 Rep., 1962 250 ccm, 48 PS

Heinz W. Schmid, Hedingen Yamaha TD2 semi works, 1969 250 ccm, 50 PS

GP MUTSCHELLEN

49

Godi Lindenmüller, Dietikon Aermacchi Ala d’Oro, 1967 348 ccm, 34 PS

50

Martin Gerig, Ebnat-Kappel Honda RC, 1965 250 ccm, 48 PS

Peter Burkhardt, Nürensdorf Greeves Dalton, 1967 350 ccm, 35 PS


STARTLISTE

MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG BIS 1969 RENNFELD 4

51

54

57

60

Walter Kleiner, Regensdorf Honda CB 350, 1967 350 ccm, 36 PS

Erich Bartlomé, Elsau Honda RCB 450, 1964 450 ccm, 45 PS

Rudolf Siegfried, Baden-Dättwil Gilera Saturno, 1946 500 ccm, 30 PS

52

55

58

Albert Zollinger, Geroldswil Bultaco TSS, 1969 350 ccm, 50 PS

Andreas Müller, Neuenegg Honda RC 181, 1966 490 ccm, 86 PS

Stefan Granwehr, Bronschhofen Moto Guzzi Dondolino, 1946 500 ccm, 33 PS

53

56

59

Walter Bircher, Agarone Ducati Mark 3 Desmo, 1969 350 ccm

Kurt Weber, Zug Paton GP 500, 1969 496 ccm, 80 PS

Rolf Hotz, Widen Triumph Tiger T100, 1967 500 ccm, 34 PS

Kurt Trottmann, Bellikon AJS 18S Racer, 1950 500 ccm, 39 PS

GP MUTSCHELLEN

55


STARTLISTE

MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG BIS 1969 RENNFELD 4

61

64

67

56

Rudolf Hage, Eggenwil BSA Goldstar, 1950 500 ccm, 45 PS

Andreas Krebs, Eggiwil Seeley-BSA Goldstar, 1968 500 ccm, 54 PS

Rolf von Ballmoos, Wanzwil Benelli Tornado, 1969 650 ccm, 55 PS

GP MUTSCHELLEN

62

65

68

Max Hunziker, Düdingen Norton Manx, 1961 500 ccm, 45 PS

Werner Lehner, Fisibach Honda Drixton, 1968 500 ccm, 60 PS

Werner Kummer, Zürich BSA A65 Spitfire, 1967 650 ccm, 50 PS

63

66

69

Christian Mangold, Wallisellen Matchless G50, 1962 500 ccm, 50 PS

Giuseppe Lucchinetti, Schlieren Gilera Corsa Magni, 1956 500 ccm

Peter Aeschlimann, Sumiswald Norton Domiracer, 1965 750 ccm, 50 PS


GP MUTSCHELLEN

57


STARTLISTE

RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 5

501

504

507

510

58

Buddy Stähli, Remetschwil Austin Healey BN1, 1955 2600 ccm, 120 PS

Martina Garovi, Sachseln Alfa Romeo Giulia Sprint GT, 1970 1300 ccm, 87 PS

Loris Egli, Widen Alfa Romeo Giulia Super «Biscione», 1971, 1961 ccm, 160 PS

Alberto Martinez, Uitikon Alfa Romeo GTAM 1750, 1970 1962 ccm, 220 PS

GP MUTSCHELLEN

502

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508

511

Renzo Albizzati, Egliswil Austin Healey 100/6, 1957 2600 ccm, 100 PS

Romano Maspero, Regensdorf Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce S1, 1957, 1290 ccm, 110 PS

Bruno Iacoviello, Egg Alfa Romeo GTAM Replica, 1965 1600 ccm, 140 PS

Alfred Hager, Niederrohrdorf Lancia Fulvia Zagato Sport , 1972 1300 ccm, 90 PS

503

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512

Daniel Neufeld, Kilchberg Chevrolet Corvette C1-R, 1959 4638 ccm, 250 PS

Jürg Buess, Gelterkinden Alfa Romeo Gulia TI Super, 1964 1570 ccm, 145 PS

Beat Rauber, Gähwil Alfa Romeo GTA m, 1968 2000 ccm, 198 PS

Alfons Kathriner, Kägiswil BMW 2002 Tii, 1971 1990 ccm, 130 PS


STARTLISTE

RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 5

513

516

519

Mäx Bider, Feuerthalen BMW 2002 Turbo, 1975 2000 ccm, 170 PS

Markus Lütolf, Schötz Ford Escort RS 2000 MK I, 1974 2000 ccm, 140 PS

Jürg Ryser, Blumenstein Ford Fiesta Mk 1, 1980 1596 ccm, 140 PS

514

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Hanspeter Fritschi, Laufenburg BMW 2002 tii Gr. 2, 1968 1998 ccm, 200 PS

Stefan Christen, Volketswil Ford Escort RS 2000, 1968 2000 ccm, 190 PS

Thomas Ryser, Blumenstein Ford Fiesta Mk 2, 1985 1996 ccm, 200 PS

515

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Bruno Ammann, Roggwil Ford Capri RS, 1972 2600 ccm, 170 PS

Bruno Ryser, Forst Ford Escort RS 2000, 1981 1998 ccm, 180 PS

Thomas Kern, Hirzel Triumph Dolomite Sprint, 1974 1996 ccm, 200 PS

Nach dem Neuaufbau dieses seltenen Fahrzeuges mit 16V-Motor, das häufig an Bergrennen eingesetzt wurde, lässt es Bruno Stoller immer wieder tüchtig fliegen.

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Bruno Stoller, Merenschwand Triumph Dolomite Sprint, 1979, 1997 ccm, 175 PS

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Franz Egloff, Oberrohrdorf MG MGA-1600, 1962 1600 ccm

GP MUTSCHELLEN

59


STARTLISTE

RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 5

Dieser Rennsportwagen entstand aus einem MGB GT. Der Motor hat 1848 ccm und leistet 170 PS. Der heisse MG wird mehrheitlich an Langstrecken­prüfungen eingesetzt und erwies sich als sehr zuverlässiges Fahrzeug. Christian Aeschbach ist Lokführer und fährt den MG deshalb auch «wie auf Schienen».

524

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525

Christian Aeschbach, Oberentfelden MG GTS, 1965 1848 ccm, 170 PS

René Dubach, Geuensee Opel Kadett Coupé GT/E, 1978 2000 ccm, 200 PS

Marco Borioli, Rudolfstetten VW Käfer, 1968 1950 ccm, 160 PS

527

530

Kurt Dubach, Zell Opel Kadett Coupé GtE 2000, 1979 2000 ccm, 200 PS

Patrick Wäspe, Langnau am Albis VW Käfer, 1960 2400 ccm, 185 PS

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Roland Brogli, Schlieren Opel Manta A, 1975 1996 ccm, 160 PS

Manfred Fuchs, Adligenswil Volvo 123 GT Albert, 1967 2034 ccm, 150 PS

Daniel Koch, Hunzenschwil VW Porsche AZ Tech, 1964 2000 ccm, 100 PS

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Tanja Blumer, Stallikon Porsche 911, 1976 2687 ccm, 165 PS

GP MUTSCHELLEN

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Kurt Blumer, Stallikon Porsche 911, 1976 2400 ccm, 170 PS


STARTLISTE

RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 5

Der dreifache Weltmeister und OlympiaBroncemedailliengewinner von 2002 und 2006 beweist, dass ein Skeleton-Fahrer nicht nur im Eiskanal sondern auch auf vier Rädern schnell und elegant unterwegs sein kann.

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Gregor Stähli, Remetschwil Porsche Carrera, 1976 3000 ccm, 200 PS

Peter Huber, Märschwil Porsche Carrera 2.8 RSR, 1973 3000 ccm, 270 PS

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Stefan Meier, Beringen Porsche Turbo I 1975 3000 ccm, 330 PS

538

Rolf Knecht, Cham Porsche 911 RS, 1976 3000 ccm, 240 PS

Urs Steffen, Gontenschwil Triumph GT8, 1969 5300 ccm, 340 PS

GP MUTSCHELLEN

61


STARTLISTE

RENNTOURENWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 5

539

542

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62

Marco Brunner, Uster Ford Mustang 289, 1965 4700 ccm, 280 PS

Lukas Peter, Winterthur De Tomaso Pantera GT3, 1973 5700 ccm, 300 PS

Hermann Bucher, Flühli Datsun 280 ZXR, 1979 2800 ccm, 200 PS

GP MUTSCHELLEN

540

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Marcel Perroulaz, Oberwangen Chevrolet Camaro RS, 1971 5700 ccm, 400 PS

Christian Hartmann, Windisch Ford Galaxie 500 XL 427 R-Code 1964, 7000 ccm, 450 PS

Claude Petitjean, Reitnau Datsun Fairlady Z, 1975 2800 ccm, 295 PS

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Hanspeter Sauter, Hägglingen Lamborghini Countach L 400 S, 1977, 3929 ccm, 390 PS

Ruedi Stoop, Thalwil Ford Falcon Sprint, 1965 4727 ccm, 400 PS

Daniel Uebelhard , Bergdietikon Audi Ur Quattro 10 V, 1981 2144 ccm, 270 PS


STARTLISTE

MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG AB 1970 RENNFELD 6

71

74

77

80

Edi Müller, Mettmenstetten Yamaha TA 125, 1971 125 ccm, 18 PS

Fredi Notter, Zufikon Honda CB 450, 1971 448 ccm, 40 PS

Henri Caijo, La Conversion Honda 350 Four, 1974 446 ccm, 50 PS

Martin Kirchhofer, Walterswil Dresda 500, 1972 500 ccm, 58 PS

72

75

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81

Werner Ryter, Rickenbach Benelli GTS Quattro, 1976 350 ccm, 34 PS

Dominik Kaiser, Richterswil Yamaha Collet RD 350, 1974 350 ccm, 40 PS

Thomas Steinmann, Frenkendorf Kawasaki 400 S3, 1974 400 ccm, 50 PS

Max Singenberger, Bettwiesen Honda CB 400 RR, 1979 400 ccm, 60 PS

73

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79

82

Dominik Schäfer, Valbella Honda CB 350 F, 1972 350 ccm, 36 PS

Roland Zehnder, Hausen am Albis Honda CB 500 Four, 1972 500 ccm, 48 PS

Jean-Pierre Oppliger, Bôle Honda RC 181 Réplica, 1975 500 ccm, 50 PS

Antoine Crovara, Lausanne Honda 500 Four, 1980 500 ccm, 60 PS

GP MUTSCHELLEN

63


STARTLISTE

MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG AB 1970 RENNFELD 6

83

Urban Jussel, Gossau Yamaha TZ 350 A, 1973 350 ccm, 64 PS

84

Hans Schweizer, Gammen Honda CB 500 R, 1972 680 ccm, 65 PS

85

Piercarlo Benvenga, Castione Kawasaki 500 H1, 1974 500 ccm, 65 PS

Seit Jahren ist Urs Kaufmann mit seiner bekannten Egli Honda, aufgebaut vom Tuner Egli in Bettwil, auf den Rennstrecken sehr schnell unterwegs. Er wurde auf diesem Racer Vintage-Schweizermeister im Jahr 2014 und holte sich im vergangenen Jahr den 2. Platz in dieser Meisterschaft.

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Urs Kaufmann, Bellikon Egli Honda CB 550, 1974 600 ccm, 65 PS

Hans Rohr, Hunzenschwil Honda CB, 1976 550 ccm, 65 PS

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STARTLISTE

MOTORRÄDER (SOLOMASCHINEN) NACHKRIEG AB 1970 RENNFELD 6

88

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Bunz Baggenstoss, Wittwil Yamaha TZ 250, 1978 250 ccm, 70 PS

Hans Brönnimann, Mönchaltorf Weslake 950 4V, 1972 950 ccm, 80 PS

89

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Peter Freiburghaus, Wangen b. O. Kawasaki H1R, 1974 498 ccm, 75 PS

Erika Elsener, Bettwiesen Honda 750 Four Daytona repl., 1973, 810 ccm, 80 PS

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Remo Bader, Binningen Laverda 750 SFC «Electronica», 1975, 750 ccm, 75 PS

Urs Kälin, Rudolfstetten Martin-Honda CR 836, 1970 836 ccm, 84 PS

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Alex Iten, Stallikon Honda CBX 1000, 1978 1000 ccm, 100 PS

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65


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GP MUTSCHELLEN

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STARTLISTE

FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7

Der Schweizer Arzt Emil Enzmann hat dieses Fahrzeug 1952 gezeichnet. Mit VW-Komponenten sollte ein günstiges Sportfahrzeug entstehen. Kari Enzmann führt die Familientradition weiter und behütet die noch vorhande­nen «Enzmänner» liebevoll.

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Toni Schai, Lömmenschwil Schai-Spezial DKW Eigenbau, 1964 930 ccm, 60 PS

Markus Bühlmann, Tagelswangen Porsche GT Speedster, 1966 1600 ccm, 100 PS

Felix Widmer, Fischenthal Ginetta 64, 1968 1700 ccm, 145 PS

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Kari Enzmann, Dinhard Enzmann 506, 1960 1600 ccm, 90 PS

Fabienne Gutjahr, Wettingen Sylva Fury Fisher, 1970 2000 ccm, 160 PS

Tom Jeck, Zollikon Triumph Asper, 1960 2187 ccm, 150 PS

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Iris Kramer, Erlenbach MGA Racing, 1956 1600 ccm, 100 PS

Marco Trevisan, Unterengstringen Healey Silverstone, 1949 2443 ccm, 105 PS

Der Jaguar aus der Sammlung Emil Frey ist einer von nur 242 Stück gebauten Aluminium-XK und befindet sich in einem traumhaften Zustand. Aluminium wurde deshalb verwendet, weil in der Nachkriegszeit kaum mehr Eisenblech vorhanden war.

709

Jean-Daniel Walther, Bäch Mercedes Benz 300 SL, 1956 2996 ccm, 243 PS

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Andy Siegenthaler, Safenwil Jaguar XK 120, 1951 3442 ccm, 160 PS

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STARTLISTE

FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7

711

Bruno Hürlimann, Bremgarten Jaguar XKC Recreation, 1963 3400 ccm, 226 PS

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Ueli Kappler, Luzern Jaguar C-Type Suffolk, 1953 3400 ccm, 250 PS

Ab 1957 verwendete LISTER vor allem Jaguar-Komponenten aus den letzten «D-Types». Chassis, Lenkung, Vorder­ rad­aufhängung und Hinterachse sind eigene Entwicklungen. Dieser Wagen BHL16 ist einer von 17 gebauten «Knobbly» und wurde ursprünglich an Kjell Qvale nach San Francisco geliefert.

714

Georg Dönni, Roggliswil Jaguar E-Type S3 (SCCA Spec.), 1973, 5300 ccm, 300 PS Das Fahrzeug ist eine exakte Kopie des «Group 44 Rennstalles». Das Original wurde in England speziell für SCCA-Rennen geschaffen und war höchst erfolgreich.

Christian Jenny, Thalwil Lister Jaguar «Knobbly» BHL 16, 1958, 3781 ccm, 310 PS

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STARTLISTE

FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7

Eine weitere Premiere am Grand Prix Mutschellen und gleichzeitig die Premiere in Europa ist dieses amerikanische Einzelstück, welches auf einem MG TD Chassis steht, aber von einem 4637 ccm Chevrolet-Motor befeuert wird. Die Geschichte des Fahrzeuges ist lücken­ los erhalten. Eine Überraschung der besonderen Art!

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Remo Thalmann, Triesen Jaguar E-Type Lightweight Low Dog, 1962, 3781 ccm, 330 PS

Peter Neufeld, Zürich Chevrolet Corvette Grand Sport, 1966, 7000 ccm, 500 PS

Jann Lüscher, Stadel AC Cobra 427 Racing, 1966 7000 ccm, 550 PS

Walter Scheffeldt, Wettingen Mallock U2 MK8, 1968 1600 ccm, 140 PS

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Alain Rüede, Niederwil Comet C3, 1952 4637 ccm, 300 PS

Daniel Müller, Baden AC Cobra 427 SC Contemporary, 1965, 7000 ccm, 400 PS

Heinz Köhli, Bäch Shelby Cobra 427 S / C, 1966 7100 ccm, 550 PS

Alfred Brüngger, Härtzingen Chevron B17 F3, 1970 998 ccm, 120 PS

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Pascal Willi, Wohlen Phönix Cobra X, 1975 7000 ccm, 500 PS

Ernst Fahrni, Kirchberg MEP Citroën Formula bleu, 1970 1015 ccm, 78 PS

Max Geiser, Schafisheim Tecno F3, 1969 998 ccm, 120 PS

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STARTLISTE

FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7

Mit diesem ehemaligen Jo Siffert-Lotus wurde der Gastfahrer 2015 Europameister der FIA Formel Junior Trophy, genau gleich wie Jo Siffert im Jahr 1961, der diesen Rennwagen neu gelie­fert bekam und damit 13 Rennen bestritt. Das Fahrzeug ist im Besitz vom Widener Peter Studer.

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Bruno Weibel, Urdorf Lotus 20 Formel Junior, 1961 1100 ccm, 122 PS

Philippe Siffert, Fribourg Lotus 24 Formel 1, 1962 1500 ccm, 185 PS Am Mutschellen wird der Lotus vom Sohn des legendären Jo Siffert gelenkt, der exakt diesen Rennwagen besass und damit über 20 Rennen bestritten hat. Das Fahrzeug wird von Peter Studer regelmässig bei historischen Formel 1-Rennen eingesetzt und hat bereits viele Siege herausgefahren.

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70

Urban Fässler, Hinwil Cooper T77 F1, 1965 1500 ccm, 190 PS

Alfred Moser, Unterlunkhofen March 703, 1970 1600 ccm, 200 PS

Michel Renaud, Ollon Rondeau FF MK5 84, 1984 1600 ccm, 105 PS

GP MUTSCHELLEN

729

731

734

Herbert Peter, Gachnang Alpine A 362, 1971 1565 ccm, 134 PS

Bruno Gentilesca , Wettingen Merlyn MK 20 Formel Ford, 1971 1600 ccm, 105 PS

Guido Köchli, Muri Formel Ford RF, 1984 1600 ccm, 105 PS

732

735

Walter Felix, Pfäfers Horag HAS 4 Formel Super V, 1971 1600 ccm, 110 PS

Bruno Hügli, Heimberg Martini Formel 2 MK 42, 1984 1600 ccm, 225 PS


STARTLISTE

FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7

736

739

Gilles van Mesdag, Grancy Van Diemen RF 88, 1988 1600 ccm, 100 PS

Kurt Keller, Amriswil LCR P12 SF 2000, 1980 2000 ccm, 140 PS

737

740

Pino Zünd, Balgach Brabham BT16 F2 / 3, 1965 1600 ccm, 180 PS

Heinz Peterhans, Baden Schiesser MK5 FF2000, 1982 2000 ccm, 140 PS

738

741

Marc Widmer, Eiken GRD / Cosworth Formel 2, 1973 2000 ccm, 280 PS

Marco Bieri, Gettnau Tiga Formel Ford,1984 2000 ccm, 130 PS

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71


STARTLISTE

FORMEL- UND RENNSPORTWAGEN NACHKRIEG RENNFELD 7

742

Roland Bächli, Lengnau Rondeau 200 M585 Formel Ford, 1986, 2000 ccm, 140 PS

743

Koni Lutziger, Bergdietikon Cooper T45 Formel 1, 1958 2022 ccm, 180 PS

744

Georg Kaufmann, Niederrohrdorf Maserati 250F, 1956 2500 ccm, 290 PS Die Marke mit dem Dreizack war zur damaligen Zeit sehr dominant. Der 250 F wurde von 1954 bis 1958 gebaut. Mit einem baugleichen Rennwagen wurde Juan Manuel Fangio 1957 Formel 1-Weltmeister.

745

747

Peter Studer, Widen Lotus Opel-Lotus Mod. F2, 1986, 2000 ccm, 240 PS

Michael Burch, Zollikon Elden Sturdgess F-100, 1969 1598 ccm, 165 PS

746

Fredy Amweg, Ammerswil Amweg BMW AW 276, 1976 2000 ccm, 300 PS Zitat aus dem Buch 50 Jahre ACS Bergren­nen Reitnau: «1976 entsteht in Ammerswil in der Werkstatt von Vater und Sohn Amweg ein besonderes Einzel­ stück, technisch und formal ganz auf der Höhe der Zeit: der Amweg BMW AW 276 Formel 2» Fredy hat mit diesem Renner viele Siege an Bergrennen gelandet und den Coupe der Schweizer Berge gewonnen.

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Das zweite von Peter Sauber gebaute Rennfahrzeug wurde nur zweimal gebaut. Das Fahrzeug befand sich nach der Aktivzeit in der Sammlung von Walter Grell und wurde von Ernst Sigg von Grund auf restauriert und in den Originalzustand zurückgebaut.

748

72

Ernst Sigg, Widen Sauber C2, 1972 1600 ccm, 215 PS

GP MUTSCHELLEN

749

Markus Kündig, Rüti Centenari MAC3-02 3000 ccm, 247 PS


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GASTCLUB

JENSEN CAR CLUB

JENSEN C-V8 1962–66 499 STÜCK GEBAUT

JENSEN FF/INTERCEPTOR/SP/CONVERTIBLE 1966–92

Die Brüder Alan und Richard Jensen stammen

tiert werden. Es wurde beschlossen, zuerst bei

ursprünglich aus einer dänischen Einwanderer­

Touring und später bei Vignale in Italien einen

familie. Im Jahr 1931 nahmen beide Brüder

neuen Designvorschlag erarbeiten zu lassen.

eine Stelle bei Edgbaston Garages in Selly Oak

Im Jahre 1966 wurde schliesslich der Intercep-

Birmingham an. Sie gründeten eine Abteilung

tor präsentiert. Dies war ja eigentlich die zwei-

Karosseriebau, die sich unter anderem mit der

te Auflage einer Interceptor-Baureihe. Mecha-

Herstellung von Spezial-Karosserien befasste.

nisch basierte der Interceptor weitgehend auf

Zu dieser Zeit wurde die Firma in Patrick Jen-

dem C-V8. Die Karosserie bestand allerdings

sen Motors Ltd. umbenannt. Mitte der dreissi-

aus Stahlblech. Die Karosserien wurden schon

ger Jahre begannen sich die Gebrüder Jensen

bald nicht mehr bei Vignale in Italien, sondern

für den Werkstoff Aluminium zu interessieren.

bei Jensen gefertigt. Als Antriebsquelle kam

Im Jahr 1959 konnte mit Austin ein Vertrag zur

nun ein 6.3 Liter V8 von Chrysler, wieder mit

Produktion von Karosserien für den Austin

der Torqueflite Automatik, zum Einsatz. Vom

Gypsy abgeschlossen werden. Auf der Basis

September 1966 bis September 1969 wurden

WER SIND WIR?

eines verlängerten Austin A70 Chassis wurde

total 1024 Interceptor Mk I gebaut, nur 46 da-

Der Jensen Car Club of Switzerland ( JCC ) wur-

zwischen 1949 und 1954 die erste Auflage des

von waren linksgelenkt. Es folgten die Typen

de 1984 als markenbezogener Club gegründet.

Jensen Interceptor hergestellt. Er besass einen

Mk II und Mk III.

Unser Club zählt ca. 60 Mitglieder, Besitzer

Austin 4 Liter Reihen Sechszylinder und eine

JENSEN HEALEY 1972–75

Eine besondere Stellung nimmt der Jensen

und Enthusiasten von Fahrzeugen der Marke

FF ein. Er war eine Technik-Ikone und seiner

Jensen. Die Mitglieder stammen zu 75 % aus

Wichtig war die Herstellung von Karos-

Zeit weit voraus. Von aussen sah er fast aus

der Schweiz und 25 % aus dem Ausland.

serien und Fahrzeugen für andere Hersteller.

wie ein Interceptor, nur die doppelte Reihe mit

Wir setzen uns für die Erhaltung histori-

So wurden für die Firma Austin Modelle des

den Lüftungsschlitzen auf der Seite, der län-

scher Motorfahrzeuge im Allgemeinen, und

Typs A40 und später Austin Healey produ-

gere Radstand, sowie eine anders gestaltete

der Marke Jensen im Besonderen ein, damit

ziert. Auch für Volvo konnte das Modell P1800

Frontpartie, waren Unterscheidungsmerkmale.

diese auch weiterhin, wenn auch selten, zu un-

gebaut werden. Allerdings gab es bei der Her-

Unter dem Blech sah es aber anders aus! Die

serem Strassenbild gehören. Darüber hinaus

stellung der Karosserien Qualitätsprobleme, so

Firma Ferguson lieferte die Basis für den 4 Ra-

möchten wir allen Jensen Enthusiasten eine

dass Volvo später die Produktion dieses Mo-

dantrieb und Maxaret lieferte ein Antiblockier-

Plattform für regelmässigen Austausch bieten.

dells nach Schweden verlegte.

system. Und das Ganze geschah 1966! Vom

Zudem stehen wir in Kontakt zur Schweizer

An der London Motor Show im Jahre 1953

Jensen FF wurden zwischen September 1966

Oldtimer–Dach-organisation SHVF sowie den

wurde der Jensen 541 präsentiert. Ein Fahrzeug

und Dezember 1971 320 Exemplare produziert,

Jensen Clubs weltweit. Bei Fragen zu Ersatztei-

mit einem Austin 4 Liter Sechszylinder-Motor,

alle rechtsgelenkt.

len, zur Technik oder beim Kauf eines Jensens

Karosserie aus Aluminium.

einem massiven Stahl Plattformrahmen und

Als die Produktion der Austin Healey und

fortschrittlicher Karosserie aus glasfaserver-

Sunbeam Tiger bei Jensen auslief suchte man

stärktem Polyester.

nach einem neuen «Volumenmodell». Man

Zur gleichen Zeit wurde auch mit der Roo-

machte sich auf die Suche nach einem Moto-

tes Gruppe ein Abkommen zur Fabrikation des

renlieferanten und wurde nach diversen Anfra-

Sunbeam Alpine und Sunbeam Tiger getroffen.

gen mit Lotus handelseinig. Es sollte ein neu

Auf einem ähnlichen Rahmen wie dem des Jen-

konstruierter 2 Liter Alu 4 Zylinder Motor mit

sen 541 wurde 1962 das Modell C-V8 präsen-

2 obenliegenden Nockenwellen und 16 Ventilen

tiert. Anstelle des Austin Reihensechszylinders

zum Einsatz kommen. Die Leistung wurde mit

befand sich dort nun ein Chrysler V-8 Motor.

144 DIN PS angegeben. Das Fahrwerk bestand

Mit einem Hubraum von 5.9 (später 6.3) Liter

aus Dreieckslenkern vorne und einer Starrach-

und Motorleistungen von mehr als 200 PS.

se hinten, alles an Schraubenfedern. Der Hea-

Kombiniert mit einem Torqueflite Automatik-

ley wurde in 2 Typen MkI und MkII produziert.

getriebe war dies nicht nur ein leistungsfähiger,

Zuletzt kam noch eine geschlossene Variante

sondern auch ein sehr komfortabler Antrieb.

Jensen GT hinzu.

1965 sollte ein Nachfolger des C-V8 präsen74

GP MUTSCHELLEN

bieten wir Unterstützung.

www.jcc.ch


GASTCLUB

SWISS MARCOS CLUB

DIE GESCHICHTE VON MARCOS CARS

von 1500-3000 ccm beibehalten. Jem war seit

Der Swiss Marcos Club ( SMC ) wurde 2012,

SWISS MARCOS CLUB nach 15 Jahren clublosem Zustand auf dem

Im Jahr 1959 starteten Speedex Inhaber Jem

an den 24h in Le Mans teilzunehmen. Dies und

Kontinent, neu

aus der Taufe gehoben. Als

Marsh und Flugzeugkonstrukteur Frank Costin

die neue Fabrik in Westbury brachten Marcos

Verein vertreten wir international die Sportwa-

gemeinsam den Bau eines hölzernen Rennwa-

in finanzielle Schwierigkeiten. Nach dem Um-

gen Marke Marcos. Unser Ziel ist die weltweite

gens. Frank baute bereits erfolgreich für Lotus,

zug wurde auf das günstigere Stahlrohrchassis

Förderung von Informations- und Erfahrungs-

Vanwall und Lister Chassis. Jem Marsh fuhr mit

gewechselt. Die Volvo 3 Liter Motoren lösten

austausch und die Präsentation unserer exo-

seinem Speedex Racer erfolgreich Rennen. Der

die Essex Motoren ab, mit denen eine Zulas-

tischen Specialist Cars in der breiten Öffent-

erste Prototyp wurde in Dolgellau (North Wa-

sung in den USA unmöglich war. Diese Einhei-

lichkeit. Als Plattform und Publikationsorgan

les) gebaut. Der Projektname MARCOS wurde

ten wurden bis zum Ende von Marcos gebaut.

betreiben wir eine Webseite, die mittlerweilen

aus halb Marsh und Costin geformt. Dennis

Die letzten produzierten Marcos waren die 2+2

international Anerkennung findet. Höhen und

Adams wurde aus dem Lister Team dazu ge-

sitzigen Mantis. Nach 33 gebauten Stück wur-

Tiefen sind Gemeinsamkeiten zwischen Mar-

holt. Ebenso dessen Bruder Peter, ein erfahre-

den 1971 die Firmentore geschlossen. Jem Mar-

cos Cars und dem SMC. Erster erfolgloser

ner Holzbauer. Noch im gleichen Jahr war der

sh kaufte 1976 die Namensrechte zurück und

Clubgründungsversuch war 1968 durch den

erste Marcos GT (Xylon) mit Sperrholz-Mono-

wagte 1981 den Neustart mit der Kitversion des

damaligen General-Importeur in Kreuzlingen.

coque Chassis hergestellt. Jem Marsh fertig-

3 Litre. 1983 lancierte er das Mantula Coupé

Erst 1974 gelang es, ein Marcos Team zu for-

te die mechanischen Teile und besorgte von

mit Rover 3.5 V8 Motor, welches 1985 durch

men. Bis Ende 1975 waren bereits 19 Marcos

Franks Bruder Mike, der mit Keith Duckworth

den Syder ergänzt wurde. 1992 folgten die Mo-

Besitzer mit dabei und im März 1976 wurde

zusammen die Firma Cosworth gründete, einen

delle Mantara Spyder und Coupé mit Kataly-

erstmals ein MARCOS-CLUB mit 25 Mitglie-

1172ccm Ford Motor. Der hässlich aussehende

satoren bestückten 3.9 V8 Rover Motoren. Jem

dern gegründet. Publikationsorgan war damals

Flügeltürer mit Motorrad Kotflügel wurde auch

Marsh blieb stets dem Rennsport verbunden

ein Clubheft, dessen aufwändige Produktion

als «The Ugly Duckling» bekannt. Die nur 450

und knüpfte mit den LM400 und LM500 auf

durch Beiträge finanziert wurde. 1988 folg-

kg wiegenden Marcos GTs waren schnell und

Mantara-Basis an die früheren Erfolge an. 1995

ten aus rechtlichen Gründen Vereinsstatuten.

sehr erfolgreiche Rennwagen. Pilotiert von

schaffte das Marcos Werkteam die Qualifikati-

Zu diesem Zeitpunkt zählte der SMC rund 40

Fahrern mit klingenden Namen wie Jackie Ste-

on für die 24h in LeMans. Beide LM600 fielen

Mitglieder. Seit jeher kämpfte der Club mit

wart, Bill Moss und Jackie Oliver. Der grösste

jedoch nach 20 Stunden aus. 1997 folgten der

den Mitgliederzahlen, was bei dem geringen

Ruhm für den Xylon waren aber die Erfolge

Mantis mit 4.6L Ford Motoren und der Man-

Fahrzeugbestand nicht verwundert. Nach dem

des «zukünftigen» dreifachen Weltmeisters Sir

taray mit moderner Karosserie. Im Jahr 2000

Scheitern der Neuformierung 1997 als Swiss

Jackie Stewart. Nach sieben Marcos GTs wur-

wurde Marcos zum zweiten Mal liquidiert und

and German Marcos Club folgte die Auflösung.

de die Produktion an den Speedex Sitz nach

verkauft. Nach wenigen gebauten TSO Model-

Das Feuer war aber nicht für ewig aus. 12 Jahre

Luton verlagert, wo 13 weitere modifizierte

len wurde 2007 die Produktion endgültig auf-

waren seit dem letzten Treffen vergangen, als

Gullwings entstanden. Inzwischen hatte Frank

gegeben und das Unternehmen liquidiert. Zu

im Jahr 2009 anlässlich des 50. Geburtstags

Costin Marcos bereits verlassen. 1962 wurde

kurz kommt an dieser Stelle leider die Paral-

von Marcos Sports Cars in England der Stein

die Marcos Cars Ltd gegründet und an den Sitz

lelwelt des Mini Marcos, der seit 1964 bis heute

wieder ins Rollen kam. Die Aktivitäten in der

des neuen Investors nach Bradford on Avon

immer noch gebaut wird. Aber das ist eine an-

Marcos-Szene wurden wieder intensiver und

verlagert. Von 1963-64 entstanden 18 Fastback

dere Geschichte.

im August 2011 fuhr bereits wieder eine Gruppe

Modelle, mit einer Motorisierung von 997 bis

von fünf Marcos zum British Car Meeting nach

1650 ccm, welche ebenfalls auf den Rennsport

Mollis, wo die Neugründung des Swiss Marcos

abzielte. 1964 wurde an der Londoner Racing

Clubs beschlossen wurde. Zur Gründungsver-

Car Show mit dem Marcos 1800 das Design

sammlung am 5. Mai 2012 waren bereits wieder

vorgestellt, welches die Marke Marcos bis zum

31 Mitglieder dabei. Heute besteht unser Ver-

Ende prägen sollte. Vom Marcos 1800 wurden

ein aus weltweit 64 Mitglieder mit insgesamt 72

99 Stück produziert, 33 davon als Variante

Fahrzeugen.

mit DeDion Einzelradaufhängung. Selbst die-

1962 stets mit kostspieligen Projekten bestrebt,

se Modelle fanden erfolgreich den Weg in den Automobilrennsport. Bis 1969 wurde das Holzchassis in diversen Modellen mit Ford Motoren

www.swissmarcosclub.ch GP MUTSCHELLEN

75


STARTLISTE

GASTCLUBS: MARCOS UND JENSEN START-NR.

FAHRER

FAHRZEUGTYP

JAHR FARBE

800 801 802 803 804 805 806 807 808 809 810 811 812 813 814 815 816

REINHARD RIESER PETER GÜNTHERT ADRIAN MÜLLER RAPHAEL BLATTY PETER HEIZ DAVIDE ADAMI BERNHARD RÜST MARKUS HUNZIKER PETER ITEN MARKUS BOLTER MARC PFÄNDLER HEINER GEERING MICHAEL BODMER ANDRÉ BLATTY RENÉ GRISS HERMANN KNECHT RENÉ WYMANN

MARCOS 2.0 BMW MARCOS 1500 GT MARCOS 1600 GT MINI MARCOS MK.III MARCOS 1600 GT MARCOS 3 LITRE V6 FORD (WOODEN) MARCOS 3 LITRE V6 FORD MARCOS 3 LITRE VOLVO MARCOS 3 LITRE VOLVO MARCOS 2.5 TRIUMPH MARCOS 3 LITRE VOLVO MARCOS MANTIS 2+2 MARCOS 3 LITRE V6 FORD MANTULA 3.9 V8 SPYDER MANTARA 3.9 V8 COUPÉ MANTARA 3.9 V8 SPYDER MANTIS GT 4.6 SUPERCHARGED

1966 1967 1967 1967 1968 1969 1970 1970 1971 1971 1971 1971 1972 1990 1995 1998 1999

BLAU ROT GRÜN GELB GRÜN ROT ROT GELB GELB GELB ORANGE WEISS SILBER HELLBLAU DUNKELBLAU JAMAICA BLAU GELB SILBER

820 821 822 823 824 825 826 827 828 829 830 831 832 833

SJEF VAN DER WEE MONICA UND ANDY LUTHIGER PATRIZIO SALAORNI UND ISABELLE AUBERSON HANS-PETER WIELAND FELIX KISTLER ANDI KREIS SIBYLLE UND MARK IMHOF ESTHER UND DARKO STULA HEINI SCHNEEBELI MICHI KOCH MATTHIAS AHRENDT MARIANNE UND HANSRUEDI SCHERER HANSPETER UND DORA RYF BERNHARD TAESCHLER

541 DELUXE 541 R 541 R C-V8 MK2 C-V8 MK3 FF MK1 INTERCEPTOR MK2 INTERCEPTOR MK2 INTERCEPTOR MK3 INTERCEPTOR MK3 SERIES 4 SP INTERCEPTOR CONVERTIBLE S4 JENSEN-HEALEY MK2 JENSEN-HEALEY MK1

1957 1960 1960 1964 1966 1969 1969 1970 1973 1976 1972 1986 1973 1973

GRAU MET. HELLGRÜN MET. GRAU MET. DUNKELGRÜN SILBER WEISS HELLGRÜN MET. DUNKELBLAU MET. SCHWARZ ROT MET. ROT MET. BLAU MET. GELB WEISS

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STARTLISTE

REGIONALGRUPPE

FAHRZEUGE AUS DER REGION

901

904

907

910

Viktor Stutz, Widen Ford T Tourer, 1926 2900 ccm, 20 PS

Nadia Carriot, Stetten Chevrolet Trift Master 3600, 1948 3900 ccm, 100 PS

Ludwig Muntwyler, Bremgarten BMW 501A, 1954 1971 ccm, 70 PS

Beda Grod, Aristau Mercedes 190 SL, 1956 1897 ccm, 105 PS

902

905

908

911

Hansruedi Neeser, Wohlen Ford Pick Up, 1936 3600 ccm, 86 PS

René Weilenmann, Arni Triumph Roadster 2000, 1949 2088 ccm, 68 PS

Roland Sieber, Villmergen Volvo PV 444, 1956 1600 ccm, 60 PS

Roland Müller, Berikon Alfa Romeo Touring Spider, 1960 2000 ccm, 115 PS

903

906

909

912

Herbert Vock, Anglikon Mercedes Benz 230, 1937 2228 ccm, 55 PS

Josef Stadelmann, Zufikon Citroën 11 BL, 1953 1911 ccm, 56 PS

Thomas Wälchli, Rudolfstetten Renault 4CV Heck, 1956 750 ccm, 22 PS

Michel Porchet, Villmergen Porsche 356 B Cabriolet, 1960 1600 ccm, 75 PS

GP MUTSCHELLEN

79


STARTLISTE

REGIONALGRUPPE

FAHRZEUGE AUS DER REGION

913

916

919

922

80

Dorino Aondio, Friedlisberg Fiat 600 D, 1961 767 ccm

Hanspeter Baumann, Anglikon Mercedes 220 SE, 1963 2195 ccm

Jörgen Ahrens, Niederrohrdorf Ford Mustang, 1965 4728 ccm, 147 PS

Ueli Maurer, Niederlenz Trabant P 601 L, 1968

GP MUTSCHELLEN

914

917

920

923

Roman Sticher, Muri DKW Autounion 1000S, 1961 1000 ccm, 50 PS

Heinz Loher, Muri Renault R4, 1964 747 ccm, 27 PS

A. + E. Brunner, Villmergen Ford Mustang, 1966 4728 ccm

Stefan Meienberg, Rudolfstetten Triumph 1300 FWD, 1969 1296 ccm, 61 PS

915

918

921

924

Anton Steiner, Bremgarten Chrysler Imperial Crown, 1963 6746 ccm, 254 PS

Claudio Binder, Rudolfstetten Plymouth Satellite Cabriolet, 1965 5200 ccm, 175 PS

Martin Schlumpf, Rudolfstetten Volvo 122S, 1968 1800 ccm, 100 PS

Philipp Merz, Friedlisberg Chevrolet Corvette, 1970 5500 ccm, 300 PS


STARTLISTE

REGIONALGRUPPE

FAHRZEUGE AUS DER REGION

925

928

931

934

Urs Baur, Zufikon Puma GT, 1971 1600 ccm, 120 PS

Andreas Hüsser, Rudolfstetten Citroën AK 400, 1972 602 ccm, 26 PS

Martin Wild, Dietikon VW Porsche 914, 1973 1971 ccm, 100 PS

Marc Bürgisser, Bremgarten Triumph Spitfire 1500, 1977 1500 ccm, 69 PS

926

929

932

935

Daniel Hintermann, Widen Volvo P1800E, 1971 1984 ccm, 124 PS

Marcel Signer, Rudolfstetten Alfa Romeo 2000 Coupe, 1973 1962 ccm, 123 PS

Andreas Koller, Berikon International 200 4x4 Feuerwehr, 1975, 6401 ccm

Pascal Wietlisbach, Hermetschwil VW Scirocco GTI, 1978 1600 ccm, 110 PS

927

930

933

936

Karl Von Aaraburg, Fi-Gö Dodge Challenger, 1972 5200 ccm

Roman Porta, Niederrohrdorf Volvo 144 GL, 1973 1985 ccm, 125 PS

Giovanni Hegglin, Fi-Gö Audi 80L, 1975 1297 ccm

Pascal Leibacher, Rottenschwil VW Scirocco, 1979 1600 ccm, 110 PS

GP MUTSCHELLEN

81


STARTLISTE

REGIONALGRUPPE

FAHRZEUGE AUS DER REGION

937

951

954

957

82

Kerstin Egli, Widen Aston Martin V8 Volante, 1982 5300 ccm, 300 PS

Stefan Ackermann, Bergdietikon Indian Sport Scout, 1938 750 ccm, 24 PS

Alfred Schilter, Jonen AWO 425T, 1952 250 ccm, 12 PS

Bruno Gruber, Bremgarten BMW R27, 1960 250 ccm, 18 PS

GP MUTSCHELLEN

938

952

955

958

Peter Gäth, Wettingen Caterham Super Seven Kent 1600, 1983, 1600 ccm, 95 PS

Urs Bätschmann, Gebenstorf Harley Davidson WL 45, 1945 740 ccm, 20 PS

Martin Imhof, Oberwil-Lieli BMW R51 3, 1954 492 ccm, 23 PS

Paul Schlegel, Rudolfstetten Dnepr K750, 1960 746 ccm, 22 PS

950

953

956

959

Andreas Mathys, Zufikon Motosacoche Typ 409, 1928 500 ccm, 6 PS

Roger Nauer, Bremgarten Condor A-580, 1951 580 ccm

Jürg Dünki, Dietikon BMW R27, 1963 250 ccm, 18 PS

Reto Bürgisser, Bremgarten Dnepr MT 16, 1960 650 ccm, 36 PS


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GP MUTSCHELLEN

07.03.16 15:41

Programmheft GP Mutschellen 2016