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RVK INFORMATION Juli 2020

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Juli 2020

Das Magazin für Mitglieder, Kunden und Partner

SCHWEIZER SCHMETTERLINGE

5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat

13 Verband Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019

19 Weiterbildung Persönlich und digital: Erster Kurs als Webinar

«Schweizer Schmetterlinge» als Bildthema in der Juli-Ausgabe.


Inhalt

Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG

Informationen des RVK 13 RVK UND RVK RÜCK AG Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 14 MEDIZINISCHE ASSISTANCE Weltweite Sicherheit 15 DRG-PRÜFSTELLE Kontrolle der Rechnungen für stationäre Notfälle im Ausland 16 FACHTAGUNG LANGZEITPFLEGE «Pflege im Spannungsfeld zwischen Ethik, Medizin und Ökonomie» 17 «FIT FÜR DEN VORSTAND» Seminar für Vorstandsmitglieder, Verwaltungs- und Stiftungsräte 18 RVK-BILDUNGSANGEBOTE Neues Kursangebot für Spitexmitarbeitende 19 RVK-BILDUNGSANGEBOTE Weiterbildung – persönlich und neu auch digital 20 HOMEOFFICE-BETRIEB Umstellung und Erfahrungen 21 MITARBEITER-INTERVIEWS Die Herausforderungen von Homeoffice 23 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte und Dienstjubiläen

Agenda 24 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen

Impressum

Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK – Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Schweizer Schmetterlinge». Titelbild: iStock

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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die ganze Welt hart getroffen. Immerhin scheint das Virus aktuell einigermassen unter Kontrolle zu sein. Hoffen wir, dass das auch so bleibt. Diese spezielle Situation erforderte es, dass der RVK das gesamte Bildungsangebot ab Mitte März absagen musste und zumindest einige Kurse retten konnte, indem er sie auf das zweite Halbjahr 2020 verschob. Davon ist auch der RVK-ImPuls, unser Kunden- und Partnerevent, betroffen. Dieser findet nun am 24. September 2020 statt und wird das erste Mal im Art Deco Hotel Montana durchgeführt. Mehr dazu auf Seite 13. Die aktuelle Übersicht zu unserem Bildungsangebot finden Sie auf der Rückseite dieser Ausgabe. Alle unsere Mitarbeitenden arbeiteten in den vergangenen drei Monaten zu Hause. Das Homeoffice hat viele Vorteile, aber auch einige Herausforderungen mit sich gebracht. Erfahren Sie auf Seite 21, wie zwei unserer Mitarbeitenden die Zeit im Homeoffice erlebt haben.

«Der RVK sowie die RVK Rück AG blicken wiederum auf ein erfolgreiches Jahr zurück.»

An der diesjährigen Delegierten- und Generalversammlung durften wir zwei erfreuliche Geschäftsabschlüsse präsentieren: der RVK sowie die RVK Rück AG blicken wiederum auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Nebst der Genehmigung der Jahresrechnung stand auch eine Ersatzwahl für Vorstand und Verwaltungsrat an. Auf Seite 13 verraten wir, wer in die beiden Gremien gewählt wurde. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

Herzlich

Daniel Herzog Direktor

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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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KVG-Revision: Massnahmen zur Kostendämpfung – Paket 1 Nachdem die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) an ihrer Sitzung einstimmig auf die Massnahmen zur Kostendämpfung – Paket 1 in der Krankenversicherung eingetreten ist, nahm sie die Detailberatung der wesentlichen Änderungen auf.

Versorgungssicherheit bei Medikamenten Der Bund soll sich auf nationaler und internationaler Ebene dafür einsetzen, dass die Versorgung der Schweiz mit Medikamenten und Impfstoffen sichergestellt ist. Der Bundesrat hat der SGK-S-Motion Zustimmung beantragt, worauf der Ständerat dieser Empfehlung diskussionlos folgte.

GROSSES OCHSENAUGE Von Juni bis Oktober ist das Grosse Ochsenauge in der Schweiz bis auf 1600 m ü. M. unterwegs. Der Schmetterling mit dem auffälligen Augenfleck bevorzugt trockene bis leicht feuchte Lebensräume. Er ist häufig auf Trockenwiesen und in Waldlichtungen zu finden.

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Gesundheitspolitik

Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 14. März 2020 (Abbruch der Frühjahrssession) von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.

AUS DEM NATIONALRAT Medikamentenkosten. Es braucht Anpassungen beim Zulassungs- und Preisbildungssystem im Bereich der Grundversicherung Motion Dittli Josef Mit der Motion wird der Bundesrat aufgefordert, die Rechtsgrundlagen für das Zulassungs- und Preissystem bei Medikamenten dahingehend anzupassen, dass im Bereich der Spezialitätenliste (SL) neben den Tagestherapiekosten auch die Kostenauswirkungen auf das gesamte Gesundheitssystem berücksichtigt werden. Dem Motionär geht es in erster Linie um die Auswirkungen der neuen, sehr teuren innovativen Medikamente auf die Gesamtheit der Krankenpflegekosten. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Ständerat hat dieser in der Herbstsession 2019 zugestimmt. Auf Antrag der vorberatenden Kommission hat der Rat mit 128:49 Stimmen Annahme der Motion beschlossen.

KVG. Zulassung von Leistungserbringern Nachdem sich die beiden Räte im Rahmen des Differenzbereinigungsverfahrens in zwei Punkten nicht einig wurden, musste sich die Einigungskonferenz mit den verbliebenen Differenzen befassen. Einerseits ging es um die sprachlichen Kompetenzen, über die Ärztinnen und Ärzte bei der Zulassung verfügen müssen, und anderseits waren sich die beiden Räte nicht einig, ob den Krankenversicherern ein Beschwerderecht gegen kantonale Erlasse über die Festlegung und Berechnung der Bandbreiten und Höchstzahlen zur Beschränkung der Zulassungen von Ärztinnen und Ärzte zustehen soll.

Bei beiden Differenzen hat sich der Beschluss des Ständerates durchgesetzt. Der Rat hat dem Antrag der Einigungskonferenz mit 103:56 Stimmen bei zwölf Enthaltungen zugestimmt. Das Inkrafttreten wird durch den Bundesrat bestimmt. Aus Sicht der Krankenversicherer ist es bedauerlich, dass ihnen kein Beschwerderecht gegen die entsprechenden kantonalen Erlasse zusteht, müssen doch die Versicherer für Mehrkosten aufkommen, wenn die Kantone ungenügend gegen starke Kostensteigerungen oder einer zu starken Zunahme von Ärztinnen und Ärzte vorgehen. In der Schlussabstimmung hat der Rat die Gesetzesänderungen – wie übrigens auch der Ständerat – mit 122:74 Stimmen bei zwei Enthaltungen gutgeheissen.

Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Änderung (Massnahmen zur Kostendämpfung – Paket 1) Die vom Bundesrat vorgeschlagenen umfangreichen Gesetzesänderungen führten im Rat zu ausgiebigen und zum Teil heftigen Diskussionen. Bereits das Eintreten war umstritten. Die SVP-Vertretung beurteilte die Vorlage als konzeptlos und als ein «Gewurstel». Das Eintreten wurde dann aber mit 129:52 Stimmen bei null Enthaltungen beschlossen. Nachstehend die vorgesehenen, wichtigsten Änderungen: −− Im System Tiers payant muss neu der Versicherer der versicherten Person mit der Leistungsabrechnung auch gleichzeitig die Kopie der vom Leistungserbringer erhaltenen Rechnung übermitteln. −− Versicherte Personen, die eine Rechnung erhalten haben, können sich auch an eine Patientenorganisation wenden, damit diese die Rechnung prüft und bei einer allfälligen Anfechtung der Rechnung Unterstützung gewährt. Der Bund soll den Patientenorganisationen für Leistungen, die auf Ersuchen der versicherten Person erbracht wurden, finanzielle Unterstützung gewähren können. Das EDI legt die Voraussetzungen fest, unter welchen Patientenorganisationen finanzielle Unterstützung erhalten.

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Gesundheitspolitik

−− Neu müssen nicht nur Einzelleistungstarife, sondern auch Patientenpauschaltarife für ambulante Behandlungen auf einer gesamtschweizerisch vereinbarten Tarifstruktur beruhen. Der Bundesrat kann aber für bestimmte auf ambulante Behandlungen bezogene Patientenpauschaltarife Ausnahmen in Bezug auf das Erfordernis einer gesamtschweizerischen Einheitlichkeit der Tarifstruktur vorsehen. −− Die Verbände der Leistungserbringer und der Versicherer haben eine Organisation einzusetzen, die für die Erarbeitung und Weiterentwicklung sowie die Anpassungen und Pflege der Tarifstrukturen für ambulante ärztliche Behandlungen zuständig ist. Der Bundesrat kann die Pflicht zur Einsetzung einer Organisation auf Verbände ausdehnen, die für Tarifstrukturen für andere ambulante Behandlungen zuständig sind. Zudem kann der Bundesrat Grundsätze betreffend Form, Betrieb und Finanzierung der Organisation aufstellen. Wenn eine entsprechende Organisation fehlt oder wenn sie nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht, setzt der Bundesrat eine solche für die Verbände der Leistungserbringer und Versicherer ein. Die Leistungserbringer und Versicherer sind verpflichtet, der Organisation kostenlos die Daten bekannt zu geben, die für die Erarbeitung, Weiterentwicklung, Anpassungen und Pflege der Tarifstrukturen für ambulante Behandlungen notwendig sind. Bei einem Verstoss gegen die Pflicht zur Datenbekanntgabe kann das EDI eine Verwarnung aussprechen oder eine Busse bis 20 000 Franken verfügen. Die von der Organisation erarbeiteten Tarifstrukturen und deren Anpassungen müssen dem Bundesrat zur Genehmigung unterbreitet werden. Die Organisation ist innerhalb von zwei Jahren nach dem Inkrafttreten der Gesetzesänderung einzusetzen. Die Verbände der Leistungserbringer und Versicherer sowie die Organisation sind verpflichtet, dem Bundesrat und der zuständigen Kantonsregierung auf Verlangen kostenlos die Daten bekanntzugeben, die für die Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben notwendig sind. Der Bundesrat erlässt nähere Vorschriften. Bei einem Verstoss gegen die Pflicht zur Datenbekanntgabe kann das EDI oder die zuständige Kantonsregierung gegen Verbände der Leistungserbringer und der Versicherer sowie gegen betroffene Leistungserbringer und Versicherer Sanktionen ergreifen (Verwarnung und Busse bis 20 000 Franken). −− Die finanziellen Mittel, die aus Bussen und Sanktionen stammen, die von einem kantonalen Schiedsgericht wegen Verstoss gegen Qualitätsanforderungen verhängt werden, verwendet der Bundesrat für Qualitätsmassnahmen nach dem Gesetz. Zu den Verstössen soll neu auch die Unterlassung der Übermittlung von Rechnungskopien an die Versicherten zählen.

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−− Neu soll eine Bestimmung (Art. 59b) aufgenommen werden, nach welcher Pilotprojekte zur Eindämmung der Kostenentwicklung ermöglicht werden. Vorgesehen sind solche P rojekte für folgende Bereiche: −− Leistungserbringung im Auftrage der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Naturalleistungsprinzip) anstelle der Vergütung von Leistungen −− Übernahme von Behandlungen im Ausland ausserhalb der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nach Artikel 34 Absatz 2 KVG −− Einschränkung der Wahl des Leistungserbringers −− Einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen −− Förderung der koordinierten und der integrierten Gesundheitsversorgung Die Pilotprojekte sind inhaltlich, zeitlich und räumlich begrenzt. Das EDI regelt die Abweichungen vom Gesetz sowie die Rechte und Pflichten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes in einer Verordnung. Die Vereinbarungen zwischen Versicherern und Leistungserbringern für Pilotprojekte sind vom EDI zu genehmigen. Die Kantone sind anzuhören. Der Bundesrat regelt die Mindestanforderungen an die Evaluation von Pilotprojekten durch die Projektpartner. Er kann nach Abschluss des Pilotprojektes vorsehen, dass Bestimmungen anwendbar bleiben, wenn die Evaluation gezeigt hat, dass mit dem erprobten Modell die Kostenentwicklung wirksam eingedämmt werden kann. Die Bestimmungen treten ein Jahr nach ihrer Verlängerung ausser Kraft, wenn der Bundesrat bis dahin der Bundesversammlung keinen Entwurf einer gesetzlichen Grundlage unterbreitet hat. Der Rat hat die Vorlage in der Gesamtabstimmung mit 140:48 Stimmen bei neun Enthaltungen angenommen. Ob diese Vorlage, die auch noch vom Ständerat beraten werden muss, dem gesteckten Ziel, die Kosten zu dämpfen und die Qualität zu verbessern, wesentlich nachzukommen vermag, wird wohl erst die Praxis zeigen. Die Bestimmung, dass die Patientenorganisationen mit wahrscheinlicher finanzieller Unterstützung durch den Bund zur Rechnungsprüfung und Rechtsberatung beigezogen werden können, wird bei den Versicherern eher zu einem erhöhten administrativen Aufwand führen.


Gesundheitspolitik

BLÄULINGE Die Schweiz beheimatet über 50 Arten von Bläulingen. Die Schmetterlinge erreichen eine Flügelspannweite von bis zu fünf Zentimetern. Viele der Bläulinge brauchen spezielle Pflanzenarten, um sich fortzupflanzen.

Rasche Einigung bei der Kostenübernahme

Versicherungsvertragsgesetz (VVG)

Motion SGK-N Mit der Motion beauftragt die Kommission den Bundesrat, die Tarifpartner im Gesundheitswesen sowie die Kantone zu einer raschen Einigung einzuladen, um die Kostenübernahme rund um COVID-19 abschliessend zu verhandeln. Einigen sich diese nicht, so erlässt der Bundesrat die Regeln. Der Rat hat mit 187:00 bei null Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.

Im Rahmen der Frühjahrsession 2020 haben die beiden Räte die Differenzen bereinigt, so dass am Schluss der Session die Schlussabstimmung hätte vorgenommen werden können. Nachdem die Session nach der zweiten Woche abgebrochen wurde, erfolgte die Schlussabstimmung nun in der Sommersession 2020. Dabei hat der Rat – wie auch der Ständerat – die Gesetzesänderungen mit 194:2 Stimmen bei null Enthaltungen genehmigt.

Erhöhung der Versorgungssicherheit bei Medikamenten und Impfstoffen

IVG. Änderung (Weiterentwicklung der IV)

Motion SGK-S Nachdem der Ständerat der Motion an seiner Sitzung in der Sondersession vom Mai 2020 (siehe nachfolgender Bericht im Ständerat) zugestimmt und auch der Bundesrat Annahme beantragt hat, folgte der Rat dieser Empfehlung diskussionslos.

Auch bei dieser Vorlage haben sich die beiden Räte bei einer letzten Differenz in der Frühjahrsession 2020 geeinigt. Dabei ging es nur noch um den Begriff «Kinderrente». Der Nationalrat wollte den neuen Begriff «Zusatzrente für Eltern» einführen. Nachdem sich der Ständerat dagegen ausgesprochen hatte, verzichtete man auf eine Umbenennung. Da auch diese Schlussabstimmung wegen Sessionsabbruch nicht durchgeführt werden konnte, fand diese nun in der Sommersession 2020 statt. Dabei hat der Rat der Gesetzesänderung mit 198:00 Stimmen bei null Enthaltungen zugestimmt.

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Gesundheitspolitik

AUS DEM STÄNDERAT Im Rahmen der Sondersession vom 4. bis 8. Mai 2020 hat der Ständerat zwei Vorlagen behandelt, die die Krankenversicherung betreffen.

Erhöhung der Versorgungssicherheit bei Medikamenten und Impfstoffen Motion SGK-S Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, mit den Akteuren im Gesundheitswesen ein Inventar der Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Medikamenten und Impfstoffen zu erstellen und auf nationaler und internationaler Ebene Lösungen zu erarbeiten. Insbesondere sollen die Voraussetzungen für eine vermehrte Produktion von Medikamenten und Impfstoffen in der Schweiz oder in Europa geprüft werden. Ausserdem seien die Lagerbestände des Bundes und der Kantone auszuweiten. Die Motion gründet auf den Erfahrungen, die im Rahmen der CoronaEpidemie gemacht wurden. Die Kommission hat einstimmig beantragt, der Motion zuzustimmen. Auch der Bundesrat hat Zustimmung beantragt. Der Rat hat der Motion diskussionslos zugestimmt.

Auswirkungen der Gesundheitskosten der Pandemie auf die verschiedenen Kostenträger klären Postulat SGK-S Der Bundesrat wird mit dem Postulat beauftragt, einen Bericht über die Auswirkungen der Gesundheitskosten der Pandemie auf die Kostenträger (Bund, Kantone, Versicherer, Versicherte) zu erstellen. Zu beleuchten sind dabei folgende Bereiche: −− Infrastrukturkosten, die die Kantone zur Bewältigung der Pandemie tragen müssen −− Bestehende und seit Beginn der Pandemie neu bereitgestellten Kapazitäten der Kantone (Spitalbetten, Intensivstationen usw.) zur Bewältigung der Pandemie −− Kosten der gemeinwirtschaftlichen Leistungen, die von den Spitälern für die Pandemieversorgung (Katastrophenschutz) in den Kantonen erbracht werden −− Auswirkungen auf die Versicherten und auf die Krankenversichersicherungs-Prämien 2021 −− Verwendung der Reserven der Krankenkassen Das Kommissionspostulat wurde einstimmig genehmigt, wie auch von der nationalrätlichen Schwesterkommission. Auch der Bundesrat hat Annahme des Postulats beantragt. Der Rat hat das Postulat diskussionslos angenommen.

C-FALTER Mit seinen ausgefransten Flügelrändern und seinem speziellen Namen gehört der C-Falter zu den aussergewöhnlicheren Schmetterlingen der Schweiz. C-Falter sind Einzelgänger und verteidigen ihr Revier gegen Artgenossen.

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Gesundheitspolitik

SOMMERSESSION 2020 Für eine Stärkung der Pflege, für mehr Patientensicherheit und mehr Pflegequalität Parlamentarische Initiative SGK-N Nachdem der Bundesrat Ablehnung der Initiative beantragt hat, hat die nationalrätliche vorberatende Kommission einen Entwurf für einen Gegenvorschlag ausgearbeitet, zu dem der Bundesrat Stellung genommen hat. In der Wintersession 2019 hat der Nationalrat den Entwurf der entsprechenden Gesetzesvorlage beraten und mit 124:68 Stimmen zuhanden des Ständerates verabschiedet. Der Ständerat ist nun in der laufenden Sommersession grossmehrheitlich den Beschlüssen des Nationalrates gefolgt. Differenzen hat er in folgenden Bereichen geschaffen: −− Bei der Förderung der Ausbildung des Pflegefachpersonals sah der Nationalrat vor, dass die Kantone Beiträge ausrichten müssen. Der Ständerat hat sich, wie vom Bundesrat beantragt, für eine Kann-Bestimmung ausgesprochen. −− In Artikel 25a Absatz 1a bis hat der Ständerat auch noch die Organisationen, die Pflegefachpersonal beschäftigen, auf deren Anordnung und in deren Auftrag Leistungen erbracht werden, aufgenommen. Gemeint sind hier zum Beispiel Spitex-Organisationen. −− In Artikel 25 Absatz 3 hat der Ständerat neu aufgenommen, dass der Bundesrat bestimmt, welche Pflegeleistungen aufgrund einer Vereinbarung zwischen Leistungserbringern auch ohne Anordnung eines Arztes oder einer Ärztin erbracht werden können. −− In Artikel 38 Absatz 2 hat der Ständerat präzisiert, dass dieser Leistungsauftrag auch die zu erbringenden Pflegeleistungen, den zeitlichen und örtlichen Tätigkeitsbereich und die zu erbringen Ausbildungsleistungen beinhalten muss.

Aus Sicht der Krankenversicherer ist sicher der Umstand, dass das Pflegepersonal neu verschiedene Leistungen selber anordnen und direkt in Rechnung stellen kann, problematisch. Einerseits ist mit Mehrkosten zu rechnen, und anderseits wird damit Anreiz für andere Leistungserbringer (z.B. Physiotherapeuten) geschaffen, ebenfalls Forderungen in diese Richtung zu stellen. Immerhin hat der Ständerat nun eine Bestimmung eingefügt, dass die Versicherer nur direkt leistungspflichtig werden, wenn eine Vereinbarung zwischen ihnen und den Leistungserbringern besteht. Die Initianten sind von der vom Ständerat verabschiedeten Gesetzesänderung nicht begeistert. Sie erhoffen sich wesentliche Verbesserungen bei der folgenden Differenzbereinigung im Nationalrat.

KVG. Zulassung von Leistungserbringern Nachdem der Nationalrat den Vorschlag der Einigungskonferenz am 8. Juni 2020 genehmigt hat, stimmte am 10. Juni 2020 auch der Ständerat mit 40:3 Stimmen bei null Enthaltungen dem Antrag der Einigungskonferenz zu. In der Schlussabstimmung wurde die Gesetzesvorlage – wie auch im Nationalrat – mit 43:2 bei null Enthaltungen angenommen. Das Inkrafttreten wird vom Bundesrat bestimmt.

Der Ständerat hat den Gesetzesänderungen im KVG-Bereich mit 36:4 Stimmen bei zwei Enthaltungen zugestimmt. Die Gesamtvorlage hat der Rat mit 38:00 Stimmen bei drei Enthaltungen genehmigt.

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Gesundheitspolitik

Schwarze Listen. Definition des Notfalles Motion SGK-N

Ergänzung von Artikel 64 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung betreffend Vollstreckung der Prämienzahlungspflicht der Versicherten Standesinitiative Kanton Thurgau Die nationalrätliche Kommission will mit ihrer Motion «Schwarze Listen. Definition des Notfalles» den Bundesrat beauftragen, Artikel 64a Absatz 7 KVG in dem Sinne zu ergänzen, dass der Notfallbegriff schweizweit einheitlich definiert wird. Mit der Standesinitiative Thurgau wird der Bundesrat aufgefordert, Artikel 64a KVG in dem Sinne zu ergänzen, dass die Kantone auch 90 Prozent der ausstehenden Forderungen übernehmen können, dafür müssten ihnen aber die Versicherer die Verlustscheine oder andere gleichwertige Rechtstitel abtreten. Der Ständerat hat beschlossen, die beiden Geschäfte zusammen zu beraten. Die Motion der nationalrätlichen Kommission betreffend die schwarzen Listen wurde vom Nationalrat in der Herbstsession 2018 angenommen, nachdem auch der Bundesrat Annahme beantragt hat. Der Ständerat hat die Motion abgelehnt. Die Problematik der schwarzen Listen wird mit der Vorlage «Standesinitiative Kanton Thurgau» verknüpft. Diese Standesinitiative hat die Kommission veranlasst, die Problematik des Inkassos der Krankenkassenprämien grundsätzlicher anzugehen. Er hat darum eine Vorlage ausgearbeitet, die

am 15. Juni 2020 in die Vernehmlassung geschickt wurde. Die angesprochenen Organisationen haben die Möglichkeit, bis zum 6. Oktober 2020 auch zu den schwarzen Listen Stellung zu nehmen. Die vorberatende Kommission ist mehrheitlich der Meinung, solche Listen seien zu verbieten. Die Versicherer sollen aber die säumigen Prämienzahler in einem günstigeren Versicherungsmodell mit eingeschränkter Wahl des Leistungserbringers versichern. Die Minderheit der Kommission will an den schwarzen Listen festhalten und den Begriff der Notfallbehandlung schweizweit definieren. Vorgeschlagen wird auch, dass junge Erwachsene nicht mehr für Prämien und Kostenbeteiligungen belangt werden können, die während ihrer Minderjährigkeit angefallen sind. Damit genügend Zeit für die Beratungen der eigentlichen Gesetzesänderung besteht, hat die Kommission beantragt, die Frist für die Behandlung im Rat bis Sommersession 2022 zu verlängern. Der Rat hat diesem Antrag mit 29:3 Stimmen zugestimmt.

Versicherungsvertragsgesetz (VVG) Auch im Ständerat konnte die Schlussabstimmung zu den Änderungen des VVG in der Frühjahrssession infolge Sessionsabbruch nicht durchgeführt werden. Das hat der Rat nun in der Sommersession nachgeholt und die Gesetzesänderung mit 45:00 Stimmen bei null Enthaltungen angenommen.

IVG. Änderung (Weiterentwicklung der IV) Wie auch im Nationalrat hat der Ständerat die Schlussabstimmung über die Änderung des IV-Gesetzes in der Sommersession nachgeholt und die Gesetzänderung mit 44:1 Stimmen bei null Enthaltungen genehmigt. KLEINER FUCHS Der Kleine Fuchs ist ein häufiger Schmetterling in der Schweiz und kann das ganze Jahr über beobachtet werden. Das liegt daran, dass er als erwachsener Falter in Höhlen überwintert. Da er den Nektar zahlreicher Pflanzen trinkt, ist er in den verschiedensten Lebensräumen anzutreffen.

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Informationen des RVK

BUNDESRAT/EDI/BAG UMFELD Volksinitiativen Sowohl die CVP als auch die SP haben gültige Volksinitiativen eingereicht. Der Bundesrat lehnt beide ab. Die CVP-Initiative will, dass eine Kostenbremse eingeführt wird, wenn die Kosten jährlich stärker steigen als die Löhne. Der Bundesrat will der Initiative einen indirekten Gegenvorschlag gegenüberstellen. Vorgesehen ist dabei, dass Bund, Kantone und die übrigen Akteure im Gesundheitswesen festlegen, wie stark die Kosten in den einzelnen Bereichen wachsen dürfen. Wenn die Zielvorgaben in einzelnen Bereichen verfehlt werden, müssen Massnahmen ergriffen werden. Die SP-Initiative verlangt, dass die Prämien pro Haushalt höchstens 10 Prozent des verfügbaren Einkommens ausmachen dürfen. Der Bundesrat will auch dieser Initiative einen indirekten Gegenvorschlag gegenüberstellen. Ihm fehlt bei der Initiative, dass keine ausreichenden Anreize zur Kostendämpfung vorgesehen sind. Im Gegenvorschlag sieht der Bundesrat vor, dass der Kantonsbeitrag an die Prämienverbilligung neu an die Bruttokosten geknüpft wird. Nach diesem Mechanismus müssten Kantone mit höheren Kosten auch höhere Prämienverbilligungen ausrichten als Kantone mit tieferen Kosten.

Angriff der Kantone auf die Krankenkassen reserven Gemäss Gesetz müssen die Krankenversicherer Mindestreserven ausweisen. Gedacht sind diese insbesondere für den Fall, dass unvorhersehbare, ausserordentlich hohe Kosten anfallen, für deren Deckung die laufenden Prämieneinnahmen nicht ausreichen. Das kann zum Beispiel bei einer Pandemie, einer ausserordentlichen Grippewelle oder einer aussergewöhnlichen Häufung von sehr schweren Krankheitsfällen der Fall sein. Auf jeden Fall sind die Reserven für die Deckung von anfallenden Behandlungskosten und nicht für Zahlungen für nichtdurchgeführte Behandlungen vorgesehen. Dass die Kantone nun für die Deckung ihrer Spitaldefizite auf die Krankenkassenreserven zugreifen wollen, ist eine Zumutung. Zu bedenken ist auch, dass noch nicht abgeschätzt werden kann, wie hoch die Kosten für die Behandlung der Corona-Erkrankten ausfallen werden, und ob sich nicht für aufgeschobene Operationen und Behandlungen ein Nachholbedarf ergibt.

Krankenkasse-Werbung Im Januar 2020 haben bekanntlich die beiden Krankenkassenverbände Santésuisse und Curafutura eine Branchenvereinbarung unterzeichnet. Mit dieser wird unter anderem die Qualität der Beratungen sowie die Entschädigung an die Vermittler in der Grund- und Zusatzversicherung geregelt. Die Vereinbarung tritt per 1. Januar 2021 in Kraft. Bleibt zu hoffen, dass die Vereinbarung dieses Mal von allen beteiligten Krankenversicherern eingehalten wird. Fast gleichzeitig hat der Bundesrat – gestützt auch auf verschiedene parlamentarische Vorstösse – selber eine Gesetzesvorlage ausgearbeitet, mit welcher die Vermittlertätigkeit geregelt werden soll. In welchem Masse die beiden Vorlagen übereinstimmen, wird sich nach erfolgter Vernehmlassung und dann bei der parlamentarischen Beratung zeigen.

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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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RVK und RVK Rück AG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 Am 26. Juni 2020 fand die Delegierten- und Generalversammlung des RVK und der RVK Rück AG aufgrund der Corona-Vorgaben auf schriftlichem Weg statt. Neben der Genehmigung der Jahresrechnungen stand auch eine Ersatzwahl im Vorstand und Verwaltungsrat an.

Erste Schulung als Webinar Durch den Lockdown der vergangenen Wochen und Monate öffnen sich in der Weiterbildung neue Chancen. Wir haben diese ausserordentliche Zeit dazu genutzt, einzelne Kurse auf online umzustellen. Als erste Schulung findet der Grundlagenkurs SwissDRG vom 8. September 2020 neu als Webinar statt.

Spezialkurs Inkasso nach KVG/VVG

Bei diesem Spezialkurs steht der effiziente Inkassoprozess im Fokus. Folgende Fragen werden Ihnen beantwortet:

12. NOVEMBER 2020 IN LUZERN

Welche Knackpunkte sind beim Inkassoprozess zu beachten? Wie sieht das Vorgehen beim elektronischen Datenaustausch aus? Wie steht es um die kantonalen Listen säumiger Prämienzahler? Anmeldung unter www.rvk.ch/bildung

RVK Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt

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Informationen des RVK

RVK und RVK Rück AG ERFOLGREICHES GESCHÄFTSJAHR 2019

Der RVK blickt wiederum auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Anlässlich der 88. Delegiertenversammlung vom 26. Juni 2020, welche wegen der Corona-Vorgaben schriftlich durchgeführt werden musste, genehmigten die Delegierten einstimmig den Geschäftsbericht und die Rechnung 2019 des Verbandes. Zudem haben sie an der 9. Generalversammlung der RVK Rück AG, der Tochtergesellschaft des RVK, den Jahres- und den Lagebericht sowie die Jahresrechnung ebenfalls einstimmig angenommen. Der RVK ist weiterhin erfolgreich unterwegs: Das Jahresergebnis 2019 übertrifft sogar die guten Ergebnisse der letzten Jahre. Der Umsatz konnte in den verschiedenen Bereichen gesteigert und die Kundenbasis konnte ausgebaut werden. Auch die Mitgliederentwicklung beim RVK ist positiv: der Versichertenbestand in der Grundversicherung ist um rund 1 Prozent gestiegen. Der Verband setzt sich aktuell aus 24 Krankenversicherern zusammen und repräsentiert rund 692 000 Versicherte.

Erfolgreiches Jahresergebnis auch bei der RVK Rück AG Die RVK Rück AG schliesst ebenfalls mit einem positiven Jahresergebnis, nämlich mit 246 000 Franken, ab. Das Prämienvolumen der Rückversicherungen betrug 6,8 Millionen Franken. Für 2020 erwartet die RVK Rück AG ein Prämienvolumen im Rahmen des Vorjahres. Auf der Leistungsseite ist offen, welche finanziellen Folgen die Coronavirus-Epidemie für die Rückversicherung haben wird.

Ersatzwahl im Vorstand und Verwaltungsrat Neben der Genehmigung der Jahresrechnungen stand auch eine Ersatzwahl im Vorstand und Verwaltungsrat an. Robert Kalbermatten, Geschäftsführer der sodalis bis Ende 2019, ist nach 26 Jahren aus den beiden Gremien zurückgetreten. Matteo Kalbermatten, neuer Geschäftsführer der sodalis, kandidierte als Vorstandsmitglied und Verwaltungsrat und wurde einstimmig in diese Funktionen gewählt.

Der RVK heisst das neue Vorstands- und Verwaltungsratsmitglied herzlich willkommen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit in diesen Gremien. Er dankt Robert Kalbermatten für seine wertvolle Arbeit und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft. Als Termin für die nächste Delegierten- und Generalversammlung ist der 25. Juni 2021 festgelegt worden. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

RVK-ImPuls neu am 24. September 2020 Der RVK-ImPuls vom Donnerstag, 25. Juni 2020, wurde aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf den Spätsommer verschoben. Trotz der positiven Entwicklung sind wir der Meinung, dass es richtig ist, weiterhin vorsichtig zu bleiben und die immer noch geltenden BAG-Regeln einzuhalten. Der unbeschwerte Austausch mit Ihnen ist uns aber nach wie vor wichtig, weshalb wir den Event verschieben. Neu findet der RVK-ImPuls am Donnerstag, 24. September 2020, im Art Deco Hotel Montana in Luzern statt.

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Medizinische Assistance WELTWEITE SICHERHEIT

Der RVK hat per 2020 für die medizinische Assistance im Ausland mit der Allianz Global Assistance (AGA) einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Die dem RVK angeschlossenen Krankenversicherer haben für die Assistance somit neu die Wahl zwischen den beiden Anbietern Medgate und AGA.

Schweizerinnen und Schweizer reisen gern und oft 88 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer verreisen mindestens einmal pro Jahr ins Ausland. Auch wenn Auslandreisen aufgrund der aktuellen Pandemie dieses Jahr nur eingeschränkt möglich sind, so wird die Reiselust nach der Krise wieder zurückkehren.

Medizinische Notrufzentrale Ob Krankheit oder Unfall – ein guter Schutz ist auf Reisen besonders wichtig. Unabhängig von ihrem aktuellen Aufenthaltsort können Hilfesuchende jederzeit telemedizinisch geschulte Fachpersonen, Ärztinnen und Ärzte kontaktieren. Rund um die Uhr, an sieben Tagen der Woche. Ziel ist es, die Hilfesuchenden telemedizinisch optimal zu behandeln und wenn nötig eine medizinische Behandlungen vor Ort oder eine Repatriierungen zu organisieren. Zudem kann die Notrufzentrale das Formular E111 als Ersatz für die Versichertenkarte ausstellen.

Neuer Erklärfilm für die Pool-Mitglieder Der RVK hat für die Assistance-Pool-Mitglieder einen Erklärfilm produziert. Der Film richtet sich an die Versicherungskunden und erklärt die Dienstleistung Medizinische Assistance auf verständliche Art und Weise. Der RVK freut sich, die Allianz Global Assistance als neuen Partner zu begrüssen. Ivo Gasser, Produktmanager Versicherungen 041 417 05 57, i.gasser@rvk.ch

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Allianz Global Assistance Wo immer Sie sind – wir sind auch da. Wer wir sind Allianz Global Assistance, ehemals ELVIA, ist der Weltmarktführer für Assistance- und Reiseversicherungsleistungen. Wir beschäftigen weltweit rund 21 500 Mitarbeitende, die jährlich über 60 Millionen Fälle bearbeiten. Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt und wir tun alles, damit sie jederzeit sicher unterwegs sind. Unsere Stärken Wir verfügen über langjährige Erfahrung und ein breites Know-how im Bereich der medizinischen Assistance. Weltweit sind Teams von medizinischen Experten für unsere Kunden im Einsatz. Unsere freundliche, kompetente und offiziell anerkannte Schweizer Notrufzentrale ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr erreichbar. Sie bietet unmittelbare und unkomplizierte Hilfeleistung bei Krankheit und Unfall im Ausland, von der medizinischen Beratung bis zum medizinisch begleiteten Rücktransport. Durch den Zugriff auf das globale Notrufzentralen-Netzwerk unseres Versicherungskonzerns (34 Notrufzentralen auf 5 Kontinenten) können wir unseren Kunden maximale Servicequalität garantieren. Dies zeichnet sich auch bei unserer Kundenzufriedenheit ab: 97 Prozent aller Kunden sind mit unseren Dienstleistungen sehr zufrieden und 9 von 10 Personen empfehlen unseren Service aktiv weiter.


Informationen des RVK

DRG-Prüfstelle KONTROLLE DER RECHNUNGEN FÜR STATIONÄRE NOTFÄLLE IM AUSLAND Als Versicherer sind Sie mit Rechnungen für stationäre Aufenthalte im Ausland konfrontiert. Wie können Sie diese Rechnungen prüfen? Die DRG-Prüfstelle des RVK hilft weiter.

Was muss überhaupt bezahlt werden?

Regelung ausserhalb der EU/EFTA-Staaten (Quelle: BAG, Leistungen im Ausland für Versicherte mit Wohnsitz in der Schweiz; sowie Art. 17 UVV)

Bei vorübergehendem Auslandaufenthalt ausserhalb der EU/ EFTA-Staaten werden die Kosten bis zum doppelten Betrag übernommen, welche für die Behandlung in der Schweiz angefallen wären. Dies gilt nur bei Notfällen, bei denen aus medizinischen Gründen eine Rückreise in die Schweiz nicht möglich ist. Die Regelung gilt bei Krankheit, Unfall und Mutterschaft. Der Krankenversicherer übernimmt maximal 90 Prozent der Schweizer Kosten. Dies begründet sich durch den geltenden Kostenteiler mit dem Kanton von 45 Prozent für Krankenversicherer. Die obligatorische Unfallversicherung des Arbeitgebers übernimmt maximal das Doppelte der entsprechenden Schweizer Kosten (kein Kostenteiler). Die Kosten für Gesundheitsleistungen dieser Länder ausserhalb der EU/EFTA können jedoch massiv höher sein.

Unterstützung durch den RVK bei der Kontrolle von stationären Rechnungen Geht es darum, zu wissen, was ein stationärer Aufenthalt ausserhalb eines EU/EFTA-Staates in der Schweiz gekostet hätte, steht die DRG-Prüfstelle des RVK gerne zur Verfügung. Sie simuliert den Fall im Kodiersystem augrund der vorhandenen medizinischen Dokumentation des Auslands und berechnet die Schweizer Kosten nach gültigem Tarif. Schliesslich empfiehlt sie die Höhe der Kostenübernahme.

Kontakt mit dem RVK Sie können Ihre Auslandfälle der DRG-Prüfstelle übermitteln, indem Sie sie wie gewohnt mit der Fallführungssoftware hochladen. Falls Sie als Neukunde die Dienstleistung der DRG-Prüfstelle nutzen möchten – dies gilt natürlich nicht nur bei Auslandfällen –, wenden Sie sich bitte an folgenden Kontakt: Thomas Lustenberger, Verantwortlicher Kundenentwicklung 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch

Regelung in einem EU/EFTA-Staat (Quelle: BAG, Leistungen im Ausland für Versicherte mit Wohnsitz in der Schweiz)

In diesem Fall können sich Versicherte in einem Notfall nach Vorweisen der Europäischen Versicherungskarte (EKVK) behandeln lassen. Der Leistungskatalog richtet sich nach dem Recht des Landes, in dem die Behandlung vorgenommen wird. Auch die Kostenbeteiligung wird nach den Vorschriften dieses Landes fällig und muss in der Regel vor Ort bezahlt werden. Sie wird der Franchise und dem Selbstbehalt in der Schweiz nicht angerechnet.

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Fachtagung Langzeitpflege «PFLEGE IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN ETHIK, MEDIZIN UND ÖKONOMIE» In der Debatte um die Pflege nimmt die Frage, wie pflegebedürftige Menschen in Würde altern können, breiten Raum ein. Das Thema dürfte in Zukunft eher noch an Bedeutung gewinnen. Obwohl sich der institutionalisierte ethische Diskurs im Gesundheitswesen in den letzten Jahren stark entwickelt hat, gibt es bei der ethischen Reflexion und Entscheidungsfindung in der Langzeitpflege nach wie vor Handlungsbedarf. Ethische und moralische Fragestellungen fliessen in die tägliche Arbeitsroutine der ambulanten und stationären Langzeitpflege ein. Für Institutionen und ihre Mitarbeitenden sind dabei eine gezielte Auseinandersetzung und die Suche nach tragfähigen Lösungen nicht immer einfach. Besonders dann, wenn Ethik im Kontext von (medizinischem) Fortschritt und Kosten der modernen Alterspflege und -betreuung zum Tragen kommen soll. Was bedeutet ein gutes Leben im Alter? Was heisst es, ethisch gut zu handeln und zu entscheiden und wer soll das finanzieren? Können die Pflegebedürftigen an der Gestaltung ihres Lebensraums ausreichend aktiv partizipieren? Die Tagung soll aufzeigen, wie es gelingt, ethischen Fragestellungen und Dilemmata zu begegnen und dabei die Autonomie der Menschen zu gewährleisten.

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Die 4. Fachtagung Langzeitpflege des RVK vom 15. Dezember 2020 widmet sich den vielfältigen ethischen Herausforderungen in der Pflege und Betreuung. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch


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«Fit für den Vorstand» SEMINAR FÜR VORSTANDSMITGLIEDER, VERWALTUNGS- UND STIFTUNGSRÄTE Mit dem Intensivseminar «Fit für den Vorstand» spricht der RVK Vorstandsmitglieder sowie Verwaltungs- und Stiftungsräte an, die in ihrem Amt neu sind oder ihr Branchenwissen festigen und Erfahrungen austauschen möchten.

Als oberste Instanz eines Unternehmens muss sich der Vorstand beziehungsweise der Verwaltungsrat mit zahlreichen Führungs- und Kontrollaufgaben befassen. Externe Faktoren, die massgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung haben, sind gerade in der Krankenversicherungsbranche äusserst vielfältig. Zudem verändern rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen die Anforderungen an die strategischen Führungsorgane. Bei der Ausübung der Tätigkeit in einem Vorstand oder Verwaltungsrat stellen sich wichtige Fragen: «Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten habe ich? Wie steht es mit meiner Haftung? Wie reagieren wir auf veränderte Rahmenbedingungen? Haben wir unser Risikomanagement im Griff?»

Mit diesen und weiteren Fragen werden sich die Teilnehmenden beschäftigen und sich in konzentrierter Form Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen, zum Rollenverständnis und zu den damit verbundenen Führungsaufgaben aneignen. Die Referenten verfügen über fundierte Praxiserfahrung und garantieren eine klare Ausrichtung auf die Herausforderungen der Krankenversicherungsbranche. Das Tagesseminar findet am Donnerstag, 5. November 2020, in Luzern statt. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch

SCHWALBENSCHWANZ Einer der schönsten Schweizer Schmetterlinge ist der Schwalbenschwanz. Er kann eine Flügelspannweite von bis zu 7,5 Zentimetern erreichen und fliegt von April bis September. Er bevorzugt sonnige Wiesen bis auf 2000 m ü. M.

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RVK-Bildungsangebote NEUES KURSANGEBOT FÜR SPITEXMITARBEITENDE Die ambulante Pflege gewinnt immer mehr an Bedeutung – nur schon deshalb, weil sie günstiger ist als die stationäre Pflege in einem Heim. Finanziell profitieren davon nicht nur die Betroffenen selber; auch andere Akteure wie die Krankenkasse und der Staat können so Kosten sparen.

Hierzulande werden über 350 000 Menschen von der Spitex betreut, Tendenz steigend. Grund dafür ist nicht nur die alternde Bevölkerung, sondern auch der Grundsatz «ambulant vor stationär». Umso wichtiger ist es, dass sich die Spitexorganisationen möglichst effizient organisieren. Der administrative Aufwand zwischen den Kostenträgern und den Leistungserbringern stellt jedoch so manche Person vor eine grosse Herausforderung. Unser neuer Fachkurs für Spitexmitarbeitende setzt genau dort an. Mit dem erworbenen Fachwissen in Themen zum Gesundheitswesen in der Schweiz, einer intensiven Auseinandersetzung mit den Gesetzesartikeln, den Tarifen und Verträgen und dem praxisnahen Austausch mit einer Pflegeexpertin, werden die Teilnehmenden befähigt, den administrativen Aufwand möglichst klein zu halten.

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Ziel muss es sein, die Ressourcen dort einzusetzen, wo sie nötig sind. Korrekt gestellte Rechnungen führen auch zu weniger Beanstandungen seitens der Krankenversicherer und steigern somit die Effizienz. Sacha Duner, Projektleiter Bildung 041 417 05 43, s.duner@rvk.ch


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WEITERBILDUNG – PERSÖNLICH UND NEU AUCH DIGITAL Die Ereignisse rund um das Coronavirus stellen auch uns im RVK-Bildungsteam vor besondere Herausforderungen. Mit grosser Aufmerksamkeit beobachten wir seit Mitte März 2020 die Entwicklung, wobei unser Hauptaugenmerk bei sämtlichen Massnahmen auf dem Wohlergehen unserer Teilnehmenden, Referentinnen und Referenten und Mitarbeitenden liegt.

Aufgrund der rückläufigen Entwicklung der Corona-Fallzahlen und der damit einhergehenden Lockerungen ist es wieder möglich, öffentliche Kurse und Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen durchzuführen. Um den Präsenzunterricht zu ermöglichen, setzen wir auf ein Schutzkonzept, welches gewährleistet, dass die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können. Dabei arbeiten wir eng mit den Seminarhotels zusammen.

SwissDRG-Kurs neu online als Webinar Durch den Lockdown der vergangenen Wochen und Monate öffnen sich in der Weiterbildung neue Chancen. Wir haben diese ausserordentliche Zeit dazu genutzt, einzelne Kurse auf online umzustellen. Unsere ersten Erfahrungen zeigen, dass der Fernunterricht gut funktioniert und sehr geschätzt wird.

Marion Mathis, Fachspezialistin Antragsprüfung, ÖKK «Die Referenten überzeugen durch ihre langjährige Erfahrung und verbinden die theoretischen Grundlagen mit praxisbezogenen Beispielen. Ich habe einen vertieften Einblick zu versicherungsmedizinischen Fragestellungen erhalten.»

Als erste Schulung findet der Grundlagenkurs SwissDRG vom 8. September 2020 neu als Webinar statt. So kann jede und jeder bequem und sicher von zu Hause aus teilnehmen. Der Kurs bietet einen kompakten und leicht verständlichen Einblick in die Tarifierung und die formelle Rechnungskontrolle nach SwissDRG. Wir freuen uns sehr, Sie im digitalen Raum begrüssen zu dürfen. Das gesamte Angebot an unseren Aus- und Weiterbildungskursen finden Sie auf unserer Website. Haben Sie Fragen, so zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir beraten Sie gerne. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 2» POPULÄRE UND AKTUELLE PSYCHISCHE STÖRUNGEN

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Mittwoch, 2. September 2020 WWW.RVK.CH/BILDUNG

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Homeoffice-Betrieb UMSTELLUNG UND ERFAHRUNGEN

Die Belegschaft des RVK arbeitete, wie viele unserer Mitglieder, Kunden und Partner, vom 17. März bis zum 12. Mai 2020 weitestgehend im Homeoffice (HO).

Um eine rasche Umstellung des Betriebes auf HO zu realisieren, konnten wir uns glücklicherweise darauf abstützen, dass wir bereits zuvor flächendeckend mit Laptops gearbeitet hatten. Ausserdem konnten wir auf die Erfahrung im Bereich MedCasePool zurückgreifen, in dem bereits seit einiger Zeit teilweise HO praktiziert wird. Somit ging es in einem ersten Schritt darum, die bereits vorhandenen Kapazitäten für die Arbeit über Fernzugriff auszubauen, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Auch für die Telefonie konnten wir auf eine bereits im Einsatz stehende Lösung setzen. Diese musste auf den neusten technischen Stand gebracht werden, und die zentrale Anlage musste ersetzt werden, um die Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Mit Videokonferenz-Applikationen hatten wir bis dato noch keine grossen Erfahrungen gemacht. Wir evaluierten deshalb verschiedene Produkte unter den Aspekten Kompatibilität mit anderen Anwendungen, Datenschutz und Dauer der Implementierung. Insgesamt erfolgten die notwendigen Vorbereitungen und die Implementierung innerhalb von zwei Wochen, sodass gegen Ende der ersten Woche im HO-Betrieb die meisten Startschwierigkeiten behoben waren und unsere Arbeitsabläufe weitgehend im Normalbetrieb fortgesetzt werden konnten. Die Umstellung konnte auch dank der Unterstützung der dynawell ag rasch und pannenfrei erfolgen, die sich in dieser Situation als verlässlicher und kompetenter IT-Partner erwies. Durch diese nicht geplante Umstellung auf Fernarbeit konnten wir die Erkenntnis gewinnen, dass die operative Geschäftstätigkeit ohne signifikante Unterbrüche und Behinderungen sichergestellt werden kann. Selbst die jährlichen Prüfarbeiten der externen Revisionsstelle konnten vollständig und erfolgreich abgeschlossen werden.

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Mit dem Einsatz von Videokonferenz haben wir ebenfalls positive Erfahrungen gemacht. Kurzfristige Besprechungstermine zum Beispiel lassen sich effizient gestalten. Auch die Mitarbeitenden, die sich unvorbereitet mit der ungewohnten Situation zurechtfinden mussten, nutzten die Video-Applikation für den informellen Austausch an virtuellen «Coffee Breaks», um so den Kontakt zu den Arbeitskolleginnen und -kollegen zu pflegen. Um ein Fazit über den zukünftigen Einsatz von HO beim RVK zu ziehen, ist es noch etwas verfrüht. Die gemachten Erfahrungen zeigen, dass sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeitenden eine weitere Digitalisierung von Arbeitsprozessen Potenzial mit sich bringt. Gleichwohl wurde deutlich, dass die virtuelle Zusammenarbeit zwar durchaus auch sozialen Austausch ermöglicht, aber den persönlichen Kontakt nicht vollumfänglich ersetzen kann. Alexander Kobel, Leiter Finanzen & Personal 041 417 05 50, a.kobel@rvk.ch


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Mitarbeiter-Interviews DIE HERAUSFORDERUNGEN VON HOMEOFFICE MIT KLEINKINDER Die Arbeit im Homeoffice ist nicht für alle Mitarbeitende gleich. Besonders für Angestellte, die gleichzeitig Kleinkinder betreuen müssen, stellt sie eine besondere Herausforderung dar. Wir haben bei unserem Mitarbeiter Philipp Dünki nachgefragt, wie er den Spagat zwischen zu Hause arbeiten und Kinderbetreuung gemacht hat. Philipp, deine Frau und du haben während der Corona-Krise zu Hause gearbeitet und parallel dazu zwei Kleinkinder betreut. Wie hast du die Zeit im Homeoffice mit gleichzeitiger Kinderbetreuung erlebt? Das war und ist eine spannende Herausforderung. Meine Frau arbeitet als Berufsschullehrerin und war plötzlich während ihren beiden Unterrichtstagen zu Hause. Sie musste den gesamten Unterricht auf digitale Sequenzen umstellen und die Lernenden so zur LAP führen. Während unserer gemeinsamen Arbeitstage war die Kinderbetreuung ziemlich happig. Wir haben deshalb schon früh einen Wochenplan erstellt. Wer hat wann welche Sitzung oder Schuleinheit, für die der andere Part unbedingt die Kinderbetreuung sicherstellen musste? Welches sind deiner Meinung nach die grössten Herausforderungen dabei? Grundsätzlich war es für uns schwierig, dass wir von März bis Mai auf die Kinderbetreuung der Eltern und Schwiegereltern verzichten mussten. So haben wir neben der täglichen Arbeit auch gekocht, geputzt und Kinder betreut. In unserem Fall sind beide Kinder keine drei Jahre alt, weshalb die Betreuung schon sehr zeitintensiv war. Unsere Kinder verstehen natürlich nicht, wieso Mami oder Papi für acht Stunden im Büro verschwindet und nicht ansprechbar ist. Deshalb haben wir uns an den gemeinsamen Arbeitstagen im Zweistunden-Intervall mit Kinderbetreuung und Arbeit abgewechselt. Welche Möglichkeiten des Homeoffice hast du am meisten geschätzt? Die Flexibilität habe ich sehr geschätzt. Der RVK zeigte sich verständnisvoll für diese spezielle Situation. So war es auch problemlos möglich, dass ich zum Beispiel mit den Kindern eine längere Mittagspause verbrachte und mit ihnen im Garten ein kleines Heimwerkerprojekt realisierte, während meine Frau den digitalen Unterricht im Homeoffice abhielt. Dafür

konnte ich zum Beispiel am Abend ungestört arbeiten und meine Frau brachte die Kinder ins Bett. Als Projektleiter Bildung bist du unter anderem für das Aus- und Weiterbildungsangebot zuständig. Die meisten Frühjahrskurse sind auf das zweite Halbjahr verschoben worden. Die ganze Organisation hat auf elektronischem oder virtuellem Weg stattgefunden. Wie beurteilst du den Einsatz dieser teils neuen Tools? Die Corona-Pandemie hat viel Negatives gebracht. Aber gerade in Bezug auf die Entwicklung von digitalem Arbeiten bietet uns die aktuelle Situation auch eine Chance. Von Anfang an wurden seitens RVK einige Tools zur Verfügung gestellt, das fand ich grossartig. Für uns in der Bildung ging natürlich alles noch einen Schritt weiter. Wie können wir Wissen in Zukunft auch online vermitteln, und inwiefern wird dies gefragt sein? Hier haben wir schon viele Überlegungen angestellt und Tools getestet. Ich bin überzeugt, dass uns unheimlich viele Möglichkeiten offenstehen. Die Umsetzung von digitalen Bildungssequenzen ist bereits im Gange. Langsam kehrt ein Stück Normalität zurück. An vereinzelten Tagen arbeitest du nun im Büro – natürlich unter Einhaltung der BAG-Regeln. Wie hast du die Rückkehr an deinen Arbeitsplatz wahrgenommen und was schätzt du momentan am meisten? Auf den ersten Arbeitstag im Büro habe ich mich riesig gefreut. Nach über zwei Monaten im Homeoffice fällt einem schon etwas die Decke auf den Kopf. Im Besonderen freute ich mich auf den zweiten Bildschirm und ein kinderloses Mittagessen beim Take-away. Mittlerweile hat sich alles gut eingependelt. Aktuell arbeite ich circa ein bis zwei Tage pro Woche im Büro und den Rest zu Hause – dieser Ausgleich macht mich sehr glücklich und produktiv.

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Mitarbeiter-Interviews DIE HERAUSFORDERUNGEN VON HOMEOFFICE BEIM ANTRITT EINER NEUEN ARBEITSSTELLE Eine ungewohnte Situation: Mitten in der Corona-Krise eine neue Arbeitsstelle anzutreten. Unser neuer Mitarbeiter Michael Achermann hat per 1. April 2020 seine Stelle als Finanzcontroller angetreten – auf Distanz, direkt im Homeoffice. Michael, wie hast du die Integration via Videomeeting beim RVK erlebt? Durch ein detailliertes Einführungsprogramm, spannende Erklärungen und dank der guten Techniklösung gelang die Integration über Videomeetings problemlos. Ich fand mich schnell zurecht. Welches sind deiner Meinung nach die grössten Herausforderungen bei der Einarbeitung zu Hause? Bei einer Einarbeitung im Büro kann einfacher nachgefragt werden, was wo ist und wer zuständig ist. Den sozialen direkten Kontakt habe ich vermisst. Dafür hatte die Familie grosse Freude am Zehn-Sekunden-Arbeitsweg von Papa.

Selbstverständlich ersetzt es die persönliche Einarbeitung nicht ganz. Sobald es die Situation zulässt, wird sie nachgeholt. Welche Erwartungen und Wünsche hast du an deinen Arbeitsbeginn vor Ort, mit persönlichem Kontakt und einer richtigen Kaffeepause unter Kolleginnen und Kollegen? Der persönliche Kontakt ist unentbehrlich, und die erste Kaffeepause konnte ich schon im kleinen Rahmen erleben. Ich freue mich jetzt schon auf weitere gute Gespräche, die weiteren Einarbeitungen und den Austausch untereinander. Die Freundlichkeit und Offenheit der Kolleginnen und Kollegen macht es einfach, gut im RVK-Spirit integriert zu werden. Besten Dank dafür. Vielen Dank für das Gespräch, Philipp und Michael.

Momentan arbeiten fast alle Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice. Hast du den einen, die andere bereits persönlich kennengelernt? Seit Mitte Mai bin ich jeweils drei Tage in Luzern und durfte ein paar Kolleginnen und Kollegen nun auch im realen Leben kennenlernen, was mich sehr freut.

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Doris Durrer, Fachspezialistin Kommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch


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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE UND DIENSTJUBILÄEN

Neueintritte

Dienstjubiläen

Am 1. März 2020 hat Lisa Burkhardt ihr einjähriges Praktikum im Bereich Versicherungen angefangen. Lisa Burkhardt hat ihren Bachelor of Law an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern abgeschlossen und absolviert das erste Semester des Master-Studiengangs. Sie durfte auch bereits erste Berufserfahrungen in einer Anwaltskanzlei sammeln. Da sich Lisa Burkhardt im Besonderen für die Fächer Gesundheit-, Arzt- und Biomedizinrecht interessiert, freut sie sich, beim RVK einen umfassenden Einblick in das Gesundheitswesen zu erlangen.

Am 18. Mai 2020 feierte Thomas Lustenberger sein 5-Jahr-Dienstjubiläum. Thomas ist seit Mai 2015 im Bereich Marketing & Bildung als Verantwortlicher Kundenentwicklung tätig. Aufgrund seiner hohen Kundenorientierung versteht es Thomas, externe wie auch interne Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, ohne dabei die Interessen des RVK aus den Augen zu verlieren. Es ist ihm in diesen fünf Jahren gelungen, den Kundenstamm weiter auszubauen. Mit seiner angenehmen und wertschätzenden Art wird er von Kunden sowie Kolleginnen und Kollegen gleichermassen sehr geschätzt.

Seit dem 1. April 2020 dürfen wir Michael Achermann als Finanzcontroller im Bereich Ressourcen in unseren Reihen wissen. Michael Achermann verfügt über einen Abschluss als dipl. Betriebswirtschafter HF sowie über ein MAS in Controlling. Er bringt rund 15 Jahre fundierte Berufserfahrung im Controlling in verschiedenen Branchen mit. Unter anderem war er mehrere Jahre für eine internationale Firma in der Zahnmedizin sowie in der Güterwagenindustrie tätig.

Am 1. Juli 2020 feierte Peter Mathis sein 10-Jahr-Jubiläum als Einkäufer Spitalleistungen für den RVK. Peter verfügt über langjährige Verhandlungserfahrungen sowie über hohe Fachund Sozialkompetenzen. Trotz zunehmendem Druck der Spitäler schafft er es, im Auftrag unserer Kunden vorteilhafte Verträge abzuschliessen. Zudem ist er engagiert und wird von Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt.

Wir heissen die neuen Mitarbeitenden im RVK-Team herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Wir bedanken uns bei den Jubilaren für ihre Treue und ihr Engagement und freuen uns, weiterhin auf ihre wertvolle Mitarbeit zählen zu dürfen. Alexander Kobel, Leiter Finanzen & Personal 041 417 05 50, a.kobel@rvk.ch

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Agenda 2020 Veranstaltungen 2020 August

September

Oktober

November

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»

20.

Bern

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 1»

20.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 1

26./27.

Luzern

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 2»

2.

Luzern

Fachkurs «Zahnmedizin nach KVG/UVG»

3.

Luzern

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für Spital-/Klinikpersonal»

3.

Luzern

Fachkurs «SwissDRG Grundlagen»

8.

Luzern

Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant»

10.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 2

16./17.

Luzern

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»

24.

Zürich

RVK-ImPuls

24.

Luzern

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»

17.

Bern

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für Spital-/Klinikpersonal»

20.

Zürich

Vertiefungskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»

29.

Zürich

Fachkurs «Fit für den Vorstand»

5.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 1

10./11.

Luzern

Fachkurs «Inkasso – effizientes Forderungsmanagement»

12.

Luzern

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»

14.

Zürich

Fachkurs «Spitexleistungen nach KVG»

18.

Luzern

Sessionen Herbst

7. bis 25. September

Bern

Winter

30. November bis 18. Dezember

Bern


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RVK INFORMATION Juli 2020 by RVK Dienstleistungszentrum - Issuu