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Geschäftsbericht 2018

www.salzburg-wohnbau.at

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Wohnanalage Stadt Salzburg, Strubergasse

IMPRESSUM Mai 2019 Herausgeber: Salzburg Wohnbau GmbH, Salzburg Redaktion und Text: Hebenstreit PR, Salzburg Druck: Offset 5020 Druckerei und Verlag Gesellschaft m.b.H., Salzburg Fotos: christof-reich.com, Hilfswerk Salzburg, Roland Holitzky, Hannes Kirchberger, Hannes Krimpelstätter, Franz Neumayr, Michael Preschl, Walter Schweinöster, Egon Tempelin, vogel-perspective.at Im Sinne einer besseren Lesbarkeit der Texte wurde von uns entweder die männliche oder weibliche Form von personenbezogenen Hauptwörtern gewählt. Dies impliziert keinesfalls eine Benachteiligung des jeweils anderen Geschlechts. Frauen und Männer mögen sich von den Inhalten unseres Geschäftsberichts gleichermaßen angesprochen fühlen. Druck- und Satzfehler vorbehalten

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inhalt o2

IMPRESSUM

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EDITORIAL

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SALZBURG WOHNBAU-GRUPPE

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AUFSICHTSRAT / GESCHÄFTSFÜHRUNG

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DAS UNTERNEHMEN

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ENGAGEMENT

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ZAHLEN & FAKTEN

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AUFSICHTSRAT NEU

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NACHHALTIGKEIT / INNOVATION

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WOHNBAUPROJEKTE

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KOMMUNALBAUPROJEKTE

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SANIERUNGSPROJEKTE

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KOMMUNAL SERVICE SALZBURG

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ÖWB

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WOHNBAU BAYERN

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MITARBEITER ALS WICHTIGES KAPITAL

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editorial EINE SPANNENDE ZEIT

Mag. Dr. Roland Wernik MBA

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DI (BA) Christian Struber MBA

Die demografische und soziale Entwicklung, der Wandel von Klima, Verkehr und Infrastruktur sowie eine zunehmend digitalisierte Welt führen zu veränderten Ansprüchen und Bedürfnissen ans Wohnen. War es bis vor kurzem noch unsere Aufgabe, reinen Wohnraum bereitzustellen, so wird es nun immer wichtiger, zukunftsfähige Lebensräume, die das Leben und das Zusammenleben verbessern, zu schaffen und zu entwickeln. Gebäude mit integrierter Nutzung gewinnen an Bedeutung. Betreutes Wohnen mit Hausarzt-Praxis und Hausapotheke, Wohnanlagen kombiniert mit Geschäften oder Kindergärten, Gebäude für Hilfsorganisationen, in die auch Wohnungen, Büros und Geschäftsflächen integriert sind, sind nur einige der Beispiele, die wir im Bundesland Salzburg umsetzen. Bei all dem steht das Thema Nachhaltigkeit hoch im Kurs. Der klimafreundliche Baustoff Holz, umweltfreundliche Energietechnik, Mobilitätskonzepte mit Car-Sharing, E-Mobilität sowie eine Anschlussmöglichkeit

an das öffentliche Verkehrsnetz sind zusätzliche Punkte, die bereits bei der Planung von neuen Bauprojekten berücksichtigt werden. ALFRED - LIEBLING DER KUNDEN In der Hausverwaltung ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Unser virtueller Objektmanager “Alfred” ist in den vergangenen drei Jahren zum absoluten Liebling der Bewohner avanciert. Wir sind uns bewusst, dass all diese Veränderungen nur mit einem kompetenten und motivierten Team von Mitarbeitern zu bewältigen sind. Deshalb setzen wir sehr viel daran, ein angenehmes Arbeitsumfeld mit zukunftsorientierten Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten. Es gilt auch den Teamgeist zu fördern und individuelle Talente der Mitarbeiter zu erkennen und entsprechend zu stärken. Wir leben in einer spannenden Zeit, in der wir sehr viel bewegen können. Dem stellen wir uns mit einem engagierten Team.

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wohnbaugruppe GES. ZUR FÖRDERUNG DES WOHNBAUS GMBH 25,10% BSH 20,33% ÖSW 20,33% SSW GES 20,33% UNIQA ÖSTERREICH VERSICHERUNGEN AG 13,90%

BSH ÖSW SSW GEN SSW GES

25% 25% 25% 25%

SALZBURG WOHNBAU GMBH

100%

Bausparerheim Gemeinnützige Siedlungsgemeinschaft reg.Gen.mbH

Baurecht Aktiengesellschaft

Salzburger Siedlungswerk Gemeinnützige Wohnunswirtschafts GmbH

Wohnbauvereinigung Gemeinnützige GmbH

“Salzburger Siedlungswerk” Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft reg.Gen.mbH

Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft

Salzburg Wohnbaufinanz GmbH

ÖSW, ÖWB, BSH und SSW sind Mitgliedsunternehmen der gemeinnützigen Bauvereinigungen Österreichs

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aufsichtsrat SALZBURG WOHNBAU GMBH - AUFSICHTSRAT / GESCHÄFTSFÜHRUNG VORSITZENDER AUFSICHTSRAT DR. KARL-LUDWIG VAVROVSKY

Rechtsanwalt

VORSITZENDER STELLVERTRETER MAG. HELMUT PRANIESS

Generaldirektor Salzburger Landes-Hypothekenbank AG

AUFSICHTSRAT

MITGLIEDER DR. ANDREA EDER-GITSCHTHALER

UNIQA Österreich Versicherungen AG, Mitglied des Bundesrates

DR. PETER HUMER

Vorstandsmitglied UNIQA Österreich Versicherungen AG

JOACHIM MAISLINGER

Bürgermeister Wals-Siezenheim

PROF. BGM. A.D. HELMUT MÖDLHAMMER

Präsident des Österreichischen Gemeindebundes a.D.

DR. MARKUS ROSINGER

Geschäftsführer OÖ Wohnbau GmbH

DI CHRISTIAN SALMHOFER

Architekt

MAG. DR. HERBERT UITZ

Prokurist Salzburger Landes-Hypothekenbank AG

MAG. WOLFGANG WAHLMÜLLER

Vorstand ÖSW AG

Dr. Karl-Ludwig Vavrovsky

Mag. Helmut Praniess

GESCHÄFTSFÜHRUNG

SALZBURG WOHNBAU GMBH - BETRIEBSRAT MAG. MARKUS GRUBER

Vorsitzender Betriebsrat

INGO KERSCHBAUMER

Vorsitzender-Stellvertreter Betriebsrat

DR. JOHANNES AICHHORN

Mitglied Betriebsrat

CLAUDIA MARKUT

Mitglied Betriebsrat

EVELYN EDER

Mitglied Betriebsrat

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DI (BA) Christian Struber, MBA

Mag. Dr. Roland Wernik, MBA

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unternehmen Die Salzburg Wohnbau ist das operative Unternehmen, in dem alle Aktivitäten der fünf gemeinnützigen Beuträger (Bausparerheim, ÖSW Wohnbauvereinigung, SSW GmbH, SSW Genossenschaft, ÖWB AG) abgewickelt werden. Die Unternehmensgruppe, zu der auch die Kommunal Service Salzburg, die Salzburg Wohnbaufinanz, die Baurecht Aktiengesellschaft und die Wohnbau Bayern gehören, beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Inklusive Hausbesorger und Hausbetreuer sind mehr als 400 Fachkräfte für die Salzburg Wohnbau-Gruppe tätig.

(Neumarkt) sowie der Gemeindebund-Präsident a.D. Prof. Helmut Mödlhammer und der Salzburger Gemeindeverband-Geschäftsführer Dr. Martin Huber in den Aufsichtsräten als Interessensvertreter der Gemeinden aktiv.

ONLINE-KUNDENPORTAL IST BELIEBT

Die fortschreitende Digitalisierung macht vor allem in der Hausverwaltung vieles leichter und sorgt für einen schnelleren und unkomplizierten Informationsfluss. Um die Kunden 365 Tage im Jahr rund WOHNUNGEN IN ALLEN GAUEN ÜBERGEBEN um die Uhr informieren zu können, hat sich der virtuelle Objektmanager „Alfred“ bewährt. Bereits Die Salzburg Wohnbau zählt zu den führenden rund 30 Prozent der Bewohner von Wohnanlagen Wohnbau- und Hausverwaltungsunternehmen im der Salzburg Wohnbau nehmen dieses digitale SerBundesland Salzburg. Mehr als 32.000 Einheiten vice in Anspruch. Über einen persönlichen Zugang - darunter rund 18.500 Wohnungen - werden von lassen sich alle Fragen rund um die Immobilie maden Experten sicher und zuverlässig verwaltet. nagen. Auch Versicherungsfälle können rasch und Mit einem Bauvolumen von knapp 63,5 Millionen einfach abgewickelt werden. Zudem werden lauEuro wurden 2018 insgesamt 216 Wohnungen fer- fend Informationen rund um die Wohnanlage über tiggestellt. Darunter 81 Wohneinheiten in der Stadt ein digitales „schwarzes Brett“ an die Bewohner Salzburg, 44 im Flachgau, 37 im Tennengau, 21 im übermittelt. Pongau, 10 im Pinzgau und 23 im Lungau. Zudem stellte die ÖWB AG ein modernes Studentenwohn- GÜTEZEICHEN GARANTIERT SICHERHEIT heim, das 85 Studierenden Platz bietet, in Innsbruck fertig. 2010 wurde der Salzburg Wohnbau erstmals das „Austria Gütezeichen“ in der Hausverwaltung GEMEINDEN ALS „MIT-EIGENTÜMER“ verliehen. Seit damals wird das verantwortungsbewusste Unternehmen regelmäßig jährlich von 69 Salzburger Gemeinden sind als Genossen- externen Experten geprüft. Dabei werden mehr als schaftsmitglieder der Salzburger Siedlungswerk 118 Kriterien unter die Lupe genommen. Genossenschaft beziehungsweise der Bausparerheim Genossenschaft „Mit-Eigentümer“ dieser Unternehmen. Dabei sind die Bürgermeister Joachim Maislinger (Wals-Siezenheim) und DI Adi Rieger

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Immer im Dialog mit den Gemeinden und der Landesregierung.

Eine gute Gelegenheit zum Fachsimpeln bietet der traditionelle Gemeindetag.


engagement DEM HIMMEL SO NAH

LERNTEPPICH FÜR VOLKSSCHÜLER

Die Salzburg Wohnbau zählt zu den treuen Förderern des Bergfilmfestivals, das jährlich einen herbstlichen Fixpunkt im Salzburger DAS KINO bildet. Bei einer Preview wurde auch 2018 wieder Freunden des Hauses und Geschäftspartnern ein Einblick in die Welt der Spitzenleistungen gewährt. Diese wurden teils unter extremen Bedingungen erzielt. So zog der Vortrag des Schladminger Bergsteigers Medardus Schweiger und seinen zwei Bergfreunden das Publikum in den Bann. Das Trio bezwang unter schwierigen Bedingungen den 6.814 Meter hohen Ama Dablam (Nepal) im Himalaya.

Eine 16 Quadratmeter große Landkarte liegt seit Ende 2018 im neuen Forscherraum der Volksschule in Bruck. Sie soll den Schülerinnen und Schülern helfen, das Bundesland Salzburg in seiner Größe „begreifen“ zu können. Der Lernteppich ist quasi ein Bodenbelag, auf dem Salzburg nach einem Satellitenbild abgebildet ist. Im Sachunterricht werden Berge, Kraftwerke, Häuser und Städte aufgebaut sowie Straßen und Flüsse angelegt. Materialien wie Holz für Gebirge, Perlenketten für Flüsse und Straßen, Figuren als Polizisten, Feuerwehrleute oder Skifahrer, Gondeln für Bergbahnen oder Tiere für die Landwirtschaft machen aus 2-Dgelungene 3-D-Darstellungen. Die Anschaffung des Lernteppichs wurde von der Salzburg Wohnbau unterstützt.

BAUSTELLENFEST Die Firmenzentrale der Salzburg Wohnbau am Bruno-Oberläuter-Platz wird bis Mitte 2019 unter dem Blickpunkt der Nachhaltigkeit bei laufendem Betrieb umgebaut und erweitert. Die Bürofläche wird um 25 Prozent auf rund 2.400 m² erhöht. Der Eingangsbereich inklusive Vorplatz erhält ein neues Outfit und die Tiefgarage wird mit E-Ladestationen für Autos und Fahrräder ausgestattet. Aus Vorfreude auf die Fertigstellung lud die Geschäftsführung anstelle des alljährlichen Sommerfestes Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeiter und Kooperationspartner im Juni zur „Baustellenparty“ ein. Mehr als 300 Gäste trafen sich zum „Get-together“ in lockerer Atmosphäre. Dabei wurde ein Querschnitt über erfolgreich realisierte Wohn- und Kommunalbau-Projekte präsentiert. Partysound vom Feinsten und kulinarische Köstlichkeiten sorgten für einen gelungenen Abend.

Mit dem Lernteppich lässt sich das Bundesland Salzburg spielerisch begreifen. www.salzburg-wohnbau.at

In lockerer Atmosphäre bei der Baustellenparty v.l. Salzburgs Bürgermeister Harald Preuner, Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber , RHZ Bau-Chef Josef Rettenwander, Landesrätin Andrea Klambauer, Matthias Moosleitner (Moosleitner Erdbewegungen), Salzburg AG-Vorstand Horst Ebner, Landeshauptmann-Stv. Christian Stöckl und Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik

Beim Bergfilmfestival v.l. die Bergsteiger Medardus Schweiger und Marco Hauer, Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik, Renate Wurm, Martin Hasenöhrl (beide DAS KINO) und Bergsteiger Toni Pilz

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zahlen & fakten MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER 2018 Mitarbeiter gesamt........................................................................................................... 416 davon Innendienst ...........................................................................................................151 davon Außendienst, Hausbesorger, Hausbetreuer etc.......................................................265

INVESTITIONEN IN WEITERBILDUNG & GESUNDHEIT Seminare und Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Euro:...................... 89.000 Sport- und Gesundheitsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Euro:....... 20.000

55+ J.

ALTERSSTRUKTUR IN DER UNTERNEHMENSGRUPPE MitarbeiterInnen 21 - 40 Jahre

56%

MitarbeiterInnen 41 - 55 Jahre

37%

MitarbeiterInnen über 55 Jahre

7%

41 - 55 Jahre

21 - 40 Jahre

Wir bauen vor!

KENNZAHLEN 2018

Produzierte m² Wohnraum 2018:

14.183

Anzahl kommunaler Projekte gesamt per 31.12.2018:

310

Anzahl errichteter Wohneinheiten 2018:

216

Hausverwaltungseinheiten Stand 2018: 32.022 10


zahlen & fakten UNTERNEHMENSZAHLEN 90 Mio. ............................................................................................... 80 Mio. ...............................................................................................

800 Mio. ...............................................................................................

70 Mio. ............................................................................................... 60 Mio. ...............................................................................................

600 Mio. ...............................................................................................

50 Mio. ............................................................................................... 40 Mio. ...............................................................................................

400 Mio. ...............................................................................................

30 Mio. ............................................................................................... 20 Mio. ...............................................................................................

200 Mio. ...............................................................................................

10 Mio. ............................................................................................... 0 Mio.

2016

2017

Anlagevermรถgen

0 Mio.

2018 Bilanzsumme

2016

2017

2018

Neubau- und Sanierungsvolumen

2016

2017

2018

Anlagevermรถgen

752 Mio.

778 Mio.

786 Mio.

Bilanzsumme

805 Mio.

875 Mio.

886 Mio.

Neubau- und Sanierungsvolumen

84,1 Mio.

88,7 Mio.

70,6 Mio.

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aufsichtsrat neu AUFSICHTSRAT: WECHSEL AN DER SPITZE

BAUSPARERHEIM

SALZBURGER SIEDLUNGSWERK

2018 gab es Veränderungen im Aufsichtsrat der Salzburg Wohnbau sowie in zwei der insgesamt fünf gemeinnützigen Unternehmen (Bausparerheim, ÖSW Wohnbauvereinigung, Salzburger Siedlungswerk GmbH, Salzburger Siedlungswerk Genossenschaft, ÖWB AG).

Im Aufsichtsrat des Bausparerheims steht mit Bundesrätin Dr. Andrea Eder-Gitschthaler eine Frau an der Spitze des gemeinnützigen Wohnbauträgers. Eder-Gitschthaler löst in dieser Funktion Dr. Michael Wonisch ab. Neu im Aufsichtsrat sind zudem der Neumarkter Bürgermeister DI Adi Rieger und der Geschäftsführer der Austria Glas Recycling GmbH, Dr. Harald Hauke. Ausgeschieden sind Dir. a.D. Günther Pillwein und LAbg. a.D. Waltraud Ablinger-Ebner.

Ein Wechsel vollzog sich auch im Aufsichtsrat des Salzburger Siedlungswerks. Neu sind die Salzburger Immobilienmanagerin Elisabeth Eder, Kammeramtsdirektor der Landwirtschaftskammer Nikolaus Lienbacher und Mag. Robert Eckmair, Vorstandsdirektor-Stellvertreter der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Ausgeschieden sind Architekt Mag. Erich Wagner sowie die beiden Hypo Salzburg-Prokuristen Matthäus Pichler und Dr. Herbert Uitz, dessen Position als Aufsichtsratsvorsitzender von Prof. Helmut Mödlhammer übernommen wurde.

SALZBURG WOHNBAU Im Aufsichtsrat der Salzburg Wohnbau rückten Architekt DI Christian Salmhofer und der Walser Bürgermeister Joachim Maislinger nach dem Ausscheiden von Architekt Mag. Erich Wagner und Rechtsanwalt a.D. Dr. Michael Wonisch nach.

Andrea Eder-Gitschthaler löst Michael Wonisch als Aufsichtsratsvorsitzende im Bausparerheim ab.

Bürgermeister Joachim Maislinger (kleines Bild oben) und Architekt Christian Salmhofer (kleines Bild unten) übernehmen in der Salzburg Wohnbau-Gruppe die Funktionen der beiden scheidenden Aufsichtsräte, Michael Wonisch (links) und Architekt Erich Wagner (rechts).

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Ebenso neu im Aufsichtsrat des Bausparerheims sind der Neumarkter Bürgermeister Adi Rieger (li.) und der Geschäftsführer der Austria Glas Recycling GmbH, Harald Hauke (re.).

Die neuen Aufsichtsräte des gemeinnützigen Salzburger Siedlungswerks v.l.: Robert Eckmair (Vorstandsdirektor-Stv. Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG), Immobilienmanagerin Elisabeth Eder (J. Eder & Co OG) und Nikolaus Lienbacher (Kammeramtsdirektor Landwirtschaftskammer Salzburg)


nachhaltigkeit & innovation BESSER BAUEN MIT NACHHALTIGKEIT

VORZEIGEPROJEKT IN NEUMARKT

Bei den Bauprojekten der Salzburg Wohnbau ist Nachhaltigkeit eines der obersten Prinzipien. Nachhaltig bauen bedeutet einerseits, dass mit möglichst wenig Energieaufwand unter Verwendung ökologischer Materialien gearbeitet wird. Der klimafreundliche Baustoff Holz spielt dabei eine zentrale Rolle und wird eingesetzt, wann immer es möglich ist. Andererseits bedeutet es auch, niedrige Betriebskosten und Alltagstauglichkeit zu gewährleisten.

Auch die soziale Nachhaltigkeit von Gebäuden ist ein zentrales Thema: Es geht hier darum, dass sich Menschen in Häusern, in denen sie wohnen und arbeiten, wohl fühlen. Die Salzburg Wohnbau ist Salzburgs Marktführer im Kommunalbau und weiß daher, wie wichtig es ist, gerade auch in Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen oder Objekten für Einsatzorganisationen zusätzlich zur Funktionalität ein gutes Raumgefühl zu schaffen. Ein Vorzeigeprojekt in diesem Bereich ist die neue Krabbelstube Sighartstein in Neumarkt, die 2017 unter dem Baumanagement der Salzburg Wohnbau nach den Plänen des Architekturbüros „Schwarzenbacher Struber“ realisiert wurde. Der Holzbau wurde im Herbst 2018 mit der „klimaaktiv Urkunde“ des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus ausgezeichnet.

AUSGEKLÜGELTE ENERGIEKONZEPTE Die Salzburg Wohnbau achtet dabei auf ausgeklügelte Energiekonzepte. So hat sich seit 2010 die Anzahl der Objekte, die mit einer thermischen Solar- bzw. Photovoltaikanlage ausgestattet sind, von 39 auf 90 erhöht. Damit gelang es, die Solarflächen auf 7.700 m² auszudehnen und damit mehr als zu verdoppeln. Jährlich wird so saubere Energie von 1,9 Millionen Kilowattstunden gewonnen. Das ersetzt pro Jahr umgerechnet über 188.000 Liter Heizöl und spart 557 Tonnen an CO2. Diese enorme Einsparung entspricht dem CO2-Ausstoß eines Pkws auf rund 4,3 Millionen Kilometern. Bei neuen Objekten wird zudem darauf geachtet, Anschlussmöglichkeiten an das öffentliche Verkehrsnetz und Anreize für Car-Sharing und E-Mobilität zu bieten.

einem Gesundheitszentrum und einem Geschäft errichtet und in Mariapfarr eine Generationen-Wohnanlage mit 23 Wohneinheiten inklusive Arztpraxis realisiert. Für Gebäude mit kombinierter Nutzung stellen Gemeinden der Salzburg Wohnbau bereits immer öfter Baurechtsgrundstücke zur Verfügung.

KOMBINIERTE GEBÄUDENUTZUNG Im Sinne der Stärkung der Infrastruktur trachtet die Salzburg Wohnbau bei Neubauprojekten danach, eine kombinierte Nutzung von Gebäuden umzusetzen. Damit unterstreicht das innovative Unternehmen einmal mehr seine Vorreiterrolle im heimischen Wohn- und Kommunalbau. So wurde 2018 unter anderem in Annaberg ein Gebäude mit 15 Wohnungen und einem ADEG-Markt fertiggestellt. In Kuchl wurde ein Gebäudekomplex mit 22 Wohnungen,

Bei der Übergabe der „klimaaktiv Urkunde“ für die Krabbelstube in Neumarkt im Bild v.l.: Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber, Architekt Christian Struber, Bauamtsleiter Andreas Burger, Bürgermeister Adi Rieger, Krabbelstube-Leiterin Karoline Schwarz und und Salzburg Wohnbau-Prok. Thomas Maierhofer www.salzburg-wohnbau.at

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wohnbauprojekte 21 16

SALZBURG Richard-Knoller-Siedlung saniert € 21.907.500,-

BERNDORF Begegnungsraum für Generationen € 2.148.200,-

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WALS-SIEZENHEIM Familiär Wohnen an der Saalach € 1.360.000,-

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ANIF Blickkontakt mit dem Untersberg € 3.149.250,-

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SALZBURG Nachverdichtung in Morzg € 672.400,-

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SALZBURG Mitten in der Stadt € 7.319.695,-

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KUCHL Wohnen und Gesundheitszentrum € 7.500.000,-

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ANNABERG Wohnanlage mit Nahversorger € 2.206.491,-

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BISCHOFSHOFEN Wohnungen in der Einkaufsstraße €2.014.820,-

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LOFER Gefördertes Wohnen in Tourismusregion € 1.557.000-

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MARIAPFARR Lebenswelt für Generationen € 2.884.740,- www.salzburg-wohnbau.at

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berndorf BEGEGNUNGSRAUM FÜR GENERATIONEN In der Gemeinde Berndorf wurde in der Perwanger Straße für die Generation 60+ eine Wohnanlage mit 16 geförderten, barrierefreien Mietwohnungen in unterschiedlichen Größen errichtet. Das um zwei Millionen Euro nach den Plänen von Architekt DI Hubert Fölsche direkt im Ortszentrum realisierte Wohnhaus besticht vor allem durch die zentrale Lage. So können von den Bewohnern wichtige infrastrukturelle Einrichtungen fußläufig erreicht werden. Ein großer Gemeinschaftsraum dient als Kommunikationsplattform und kann auch vom Eltern-Kind-Zentrum genutzt werden. Das 1.900 m² große Grundstück wurde von der Gemeinde im Baurecht zur Verfügung gestellt.

Perwanger Straße 6 Baurecht sinnvoll „Mit Grundstücksflächen, die wir auf Baurechtsbasis zur Verfügung stellen, wollen wir dazu beitragen, leistbares Wohnen in unserer Gemeinde zu ermöglichen. Dabei bleibt die Gemeinde weiterhin Eigentümer des Grundstücks und erhält monatlich einen Baurechtszins. Damit fallen für den Wohnbauträger die hohen Baugrundkosten weg. Das wirkt sich natürlich positiv auf die Mieten aus.“ DR. JOSEF GUGGENBERGER BÜRGERMEISTER

Bei der offiziellen Wohnungsübergabe in Berndorf im Bild v. l. Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik, Bewohnerin Herlinde Brunmayr, Landesrätin Andrea Klambauer, Bewohnerin Rosi Hofstätter und Bürgermeister Josef Guggenberger

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wals-siezenheim Grünauerstraße 70 Gelungene Starterwohnungen „Als Bürgermeister der Gemeinde Wals-Siezenheim bin ich glücklich, dass wir erstmals ein kleines, aber feines Projekt mit Wohnungen für junge Gemeindebürger auf die Beine stellen konnten. Die Bewohner der acht Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen haben ein Höchstalter von 27 Jahren.“ JOACHIM MAISLINGER BÜRGERMEISTER

FAMILIÄR WOHNEN AN DER SAALACH Ein kleines, familiäres Wohnprojekt konnte in der Grünauerstraße in der Gemeinde Wals-Siezenheim umgesetzt werden. Es entstanden acht Mietwohnungen mit Größen zwischen 57 m² und 78 m² auf einem Baurecht-Grundstück der Gemeinde. Damit können die Mietkosten niedrig gehalten werden. Lichtdurchflutete Flächen sorgen für eine angenehme Wohnatmosphäre. Das nahe der Saalach gelegene Objekt überzeugt durch das großzügige Architekturkonzept mit hohen Räumen im Dachgeschoß. Durch die Zweiteilung des Obergeschoßes ergibt sich eine kleingliedrige Struktur des Objektes, das sich ideal in das Ortsbild einfügt. Die Errichtungskosten betrugen 1,3 Millionen Euro und wurden ohne Wohnbauförderung des Landes Salzburg finanziert.

Bürgermeister Joachim Maislinger und Gemeindevertreter mit den künftigen Bewohnern www.salzburg-wohnbau.at

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anif IN BLICKKONTAKT MIT DEM UNTERSBERG Der Bedarf an leistbaren, geförderten Wohnungen ist in der Nähe der Stadt Salzburg besonders groß. Umso bedeutsamer ist es daher, dass in Anif gemeinsam mit der Anifer-Untersbergblick GmbH um 3,3 Millionen Euro zwei familiäre Gebäude mit hohem Wohnkomfort realisiert werden konnten, in denen 20 geförderte Mietwohnungen für junge Anifer Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger entstandensind. Die Bewohner schätzen die sonnige, zentrale Lage, aber auch die wunderbare Aussicht auf den Untersberg.

Fürstenweg 24 + 26 Leistbare Wohnungen für Anifer „Wir haben eine große Freude, dass in unserer Gemeinde mit den 20 geförderten Mietwohnungen neuer, leistbarer Wohnraum geschaffen werden konnte, vor allem für unsere jungen Gemeindebürger und Gemeindebürgerinnen. Die zwei Wohnhäuser fügen sich wunderbar in das bestehende Ortsbild ein und zeichnen sich durch ihre Verschiedenartigkeit, den sensationellen Ausblick und eine hochwertige Ausstattung aus.“ MAG. GABRIELLA GEHMACHER-LEITNER BÜRGERMEISTERIN

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Vor der neuen Wohnanlage in Anif v.l. Eigentümer KR Markus Friesacher, Wohnbau-Landesrätin Andrea Klambauer, Kronreif Bau-Geschäftsführerin Charlotte Brunnauer, Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner und Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber


stadt salzburg Morzgerstraße 19a Wertvoller Wohnraum gewonnen „Wohnraum ist in der Stadt Salzburg Mangelware. Dieses Wohnbau-Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie unkompliziert neue Wohnflächen gewonnen werden können. Die Wohnungen sind nicht so groß, aber erschwinglich und in einer begehrten Stadtlage mit guter Infrastruktur.“ MAG. ANJA HAGENAUER VIZEBÜRGERMEISTERIN

NACHVERDICHTUNG IM STADTTEIL MORZG Familiär, zentral gelegen und günstig in der Miete – dies zeichnet die kleine Wohnanlage aus, die im Salzburger Stadtteil Morzg-Kleingmain gebaut wurde. Auf einem ehemaligen Parkplatz, den die Stadtgemeinde der Salzburg Wohnbau im Baurecht zur Nachverdichtung zur Verfügung gestellt hat, wurden acht Zwei-Zimmer-Wohnungen mit je 40 m² errichtet. Die Wohnanlage punktet mit Südausrichtung, Untersbergblick und einer umweltfreundlichen Energietechnik. Die Bewohner schätzen vor allem die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und die Nähe sowohl zur Innenstadt als auch zum Leopoldskroner Weiher und der Hellbrunner Allee. Das Projekt wurde mit einer Summe von rund 670.000 Euro umgesetzt. Rund ein Drittel davon wurde vom Land Salzburg gefördert.

Begleiteten die Wohnungsübergabe v.l. Helmut Mödlhammer (AR-Vorsitzender Kommunal Service Salzburg), Gemeinderat Albert Preims, LAbg. Michaela Bartel, Salzburg WohnbauProk. Lukas Dürr, Salzburg Wohnbau Aufsichtsrat Herbert Uitz und Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik www.salzburg-wohnbau.at

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stadt salzburg MITTEN IN DER STADT Mit insgesamt 43 geförderten Mietwohnungen, aufgeteilt auf zwei Gebäude, wurde in der Strubergasse im Stadteil Lehen neuer leistbarer Wohnraum geschaffen. Die Wohnanlage wurde nach den Plänen des Salzburger Architekten Mag. Wilhelm Lankmayer mit Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, die Größen zwischen 43 m² und 99 m² aufweisen, realisiert. Das 5.200 m² große Grundstück wurde von der Stadt Salzburg im Baurecht zur Verfügung gestellt. Die drei alten Wohnhäuser, die sich auf dem Grundstück befanden, wurden abgerissen. Die Errichtungskosten für die neue Wohnanlage belaufen sich auf 7,3 Millionen Euro, davon wurden 2,7 Millionen Euro vom Land Salzburg gefördert.

Strubergasse 31 + 33 Gemeinsame Anstrengungen zielführend „Diese Wohnanlage ist das beste Beispiel dafür, wie die gemeinsamen Anstrengungen von Stadt, Land und dem Bauträger ein Projekt zum Erfolg führen. Das Grundstück wurde im Baurecht von der Stadt zur Verfügung gestellt, die Wohnbauförderung des Landes unterstützte mit 2,7 Millionen Euro. Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Wohnbauträger, der Salzburg Wohnbau, kommen wir unserem Ziel von leistbarem Wohnen in Salzburg wieder einen Schritt näher.“ MAG. ANDREA KLAMBAUER WOHNBAU-LANDESRÄTIN

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Freuten sich mit den Bewohnern v.l. Architekt Wilhelm Lankmayer, LAbg. Martina Berthold, Bundesrätin Andrea EderGitschthaler, Gemeinderat Albert Preims, Gemeinderätin Andrea Brandner, Wohnbau-Landesrätin Andrea Klambauer, Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber und Allegra Frommer - GF Salzburger Verkehrsverbund


stadt salzburg Richard-Knoller-Straße 13 + 15 Großartiges geleistet „Es ist wichtig, in die Jahre gekommene Wohnanlagen zu sanieren und zu modernisieren, um eine zeitgemäße Wohnqualität für die Bewohner zu schaffen. Die Aufgabe, die sich der Salzburg Wohnbau hier gestellt hat, war alles andere als leicht. Wohnen ist per se schon ein sensibles Thema und erst recht in Kombination mit Baulärm, Staub, Schmutz und dem Umzug in vorübergehende Ausweichquartiere. Mit viel Einfühlungsvermögen, persönlichen Gesprächen, umfassender Information, einem guten Partner-Netzwerk und einer optimalen Projektplanung wurde hier Großartiges geleistet.“

SANIERUNG RICHARD-KNOLLER-SIEDLUNG ABGESCHLOSSEN Das langjährige und umfassende Sanierungsprojekt der Richard-Knoller-Siedlung im Stadtteil Maxglan konnte 2018 erfolgreich abgeschlossen werden. Sechs Gebäude mit insgesamt 147 Mietwohnungen wurden innerhalb von neun Jahren um 21,9 Millionen Euro rundum erneuert. Im Sinne der Nachverdichtung konnte in den Dachgeschoßen wertvoller Wohnraum mit 35 neuen Mietwohnungen geschaffen werden. Die Wohnanlage wurde Anfang der 1970er Jahre auf einem 1,1 Hektar großen Baurechtsgrundstück der Stadt Salzburg errichtet. Die Sanierung umfasste die Dämmung, Bäder, Fenster, Türen, Haustechnik und die Böden, die erneuert wurden. Aufzüge wurden eingebaut, die Balkone vergrößert und die Heizung von Öl auf Pellets und Solaranlagen umgestellt. Zusätzlich wurden Kleingärten angelegt, die von den Bewohnern bepflanzt und betreut werden und zur Stärkung der Gemeinschaft in der Wohnanlage beitragen.

DI HARALD PREUNER BÜRGERMEISTER

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kuchl HOLZ IN SZENE GESETZT - WOHNEN UND GESUNDHEITSZENTRUM Holz spielt als nachhaltiger Baustoff im Wohnungsbau eine immer größere Rolle. Im Zentrum von Kuchl entstand nach den Plänen des Salzburger Architekturbüros „kofler architects“ ein ansprechender Gebäudekomplex mit einem Mix aus Massivbauweise und konstruktivem Holzbau sowie einer vorgehängten Holzfassade. In die drei Gebäude wurden Eigentumswohnungen, ein Gesundheitszentrum und das neue Geschäft der Firma „Rettenbacher Farben“ optimal integriert. Die Zwei, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen mit Größen zwischen 56 m² und 96 m² verfügen über sonnige süd-west-ausgerichtete Balkone, Terrassen, Dachterrassen und Loggien sowie eine hochwertige Ausstattung mit Fußbodenheizung und Parkettböden. Eine ausreichende Anzahl an Tiefgaragen- und Außenstellplätzen sowie der Anschluss an das Fernwärmenetz, der von einer Photovoltaikanlage zur Energiebereitstellung unterstützt wird, sind weitere Pluspunkte des Objektes. Das Gebäude-Ensemble fügt sich optimal in die Umgebung ein. Mit viel Know-how ist es hier gelungen, ein modernes Vorzeigeprojekt zu realisieren, bei dem der nachhaltige Baustoff Holz perfekt in Szene gesetzt wird.

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Markt 166 Passt ins Ortsbild „Kuchl ist mittlerweile seit 10 Jahren Holzgemeinde. In dieser Zeit wurde gemeinsam viel bewegt. Nachdem zahlreiche Gemeindeobjekte in Holz gebaut wurden, freut es mich umso mehr, dass auch das Ärztezentrum größtenteils in Holz ausgeführt wurde. Das damit verbundene Wohnbauprojekt mit 23 Wohnungen fügt sich sehr gut ins Ortsbild ein und schafft wertvollen Wohnraum mitten im Zentrum. Es wurde noch in der Amtszeit meines Vorgängers Andreas Wimmer realisiert“ DR. THOMAS FREYLINGER BÜRGERMEISTER


kuchl „Das Gesundheitszentrum Kuchl ist Teil der gesamten Gesundheitsreform, die vorsieht, dass unsere Krankenhäuser und der niedergelassene Bereich zukunftsfit gemacht werden. Im Tennengau wird intensiv an der Vernetzung von Anbietern und Experten aus dem Gesundheitsbereich gearbeitet. Das Gesundheitszentrum Kuchl ist ein wichtiger Teil davon.“

Auf einer Gesamtfläche von 666 m² bietet das neue Gesundheitszentrum optimale Bedingungen für einen ausgewogenen Mix an Ärzten und Therapeuten. Der Innenausbau wird Schritt für Schritt entsprechend den Anforderungen der Nutzer erfolgen. Ordinationen und Praxisräume können im neuen Gesundheitszentrum in unterschiedlichen Größen von 11 m² bis 150 m² von Ärzten und Therapeuten zu interessanten Konditionen gekauft oder angemietet werden. Anfang September hat die praktische Ärztin Dr. Petra Daubek-Puza eine 126 m² große Ordination eröffnet.

DR. CHRISTIAN STÖCKL LANDESHAUPTMANN-STV.

Vor dem neuen Gebäudekomplex v.l. Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik, Helmut Praniess (Aufsichtsratsvorsitzender-Stv. der Salzburg Wohnbau), Architekt Ludwig Kofler, Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber, Bürgermeister Andreas Wimmer und Helmut Mödlhammer (Aufsichtsratsvors. Kommunal Service Salzburg) www.salzburg-wohnbau.at

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annaberg WOHNANLAGE MIT NAHVERSORGER Lebensmittel-Nahversorger sind eine wichtige Säule für das Dorfleben und stärken die Infrastruktur einer Gemeinde. Die Geschäfte sind also nicht nur Versorger, sondern haben auch eine Kommunikationsund soziale Funktion. In Annaberg gelang es der Salzburg Wohnbau in einer neuen Wohnanlage mit 15 Eigentums- und Mietwohnungen auch einen ADEG-Markt anzusiedeln. Das Geschäft präsentiert sich nun moderner und dreimal so groß wie an seinem ursprünglichen Standort. Die sonnig ausgerichteten Wohnungen mit Größen zwischen 52 m² und 88 m² punkten mit großzügigen Dachterrassen, Loggien und Balkonen, zum Teil eigenen Gartenanteilen, lichtdurchfluteten Räumen mit Fußbodenheizung, einem Aufzug und einem umweltfreundlichen Energiesystem. Die Errichtungskosten für das gesamte Objekt betrugen rund 2,2 Millionen Euro, etwa 25 Prozent davon wurden vom Land Salzburg finanziert.

Annaberg 237 Gute Infrastruktur ist wichtig „Wohnraum und Infrastruktur spielen im ländlichen Raum eine wichtige Rolle. Beides konnte in diesem Projekt sehr gut vereint werden. Der Umzug und die Vergrößerung der Verkaufsfläche vom ADEG-Markt war ein großer Sprung und wichtig für die Nahversorgung der Region. Ich freue mich, dass Werner Quehenberger, der mit seiner Frau und zehn Mitarbeiterinnen im Geschäft steht, diesen Schritt gesetzt hat.“ ING. JOSEF SCHWARZENBACHER BÜRGERMEISTER

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Bei der Wohnungsübergabe v.l. Salzburg Wohnbau-Aufsichtsrat Herbert Uitz, Bauleiterin Sabine Angerer, Architektin Maria Simmerstatter, Prok. Thomas Maierhofer (alle Salzburg Wohnbau), Georg Russegger (Baufirma Russegger/Abtenau), Salzburger Siedlungswerk-Aufsichtsrat Matthäus Pichler und Amtsleiter Peter Höll (Annaberg)


bischofshofen Bahnhofstraße 30 Gute Entscheidung „Früher stand an dieser Stelle der alte Metzgerwirt. Es war eine gute Entscheidung, hier eine Wohnanlage mit vielen Besonderheiten zu schaffen. Die zentrale Lage, direkt neben dem Bahnhof und an der Einkaufsmeile, ist perfekt sowohl für junge als auch für ältere Menschen. Hier wohnt man in ruhiger Lage und kann dennoch die Vorzüge des städtischen Lebens genießen.“

WOHNUNGEN UND GESCHÄFTE UNTER EINEM DACH In Bischofshofen wurde von der Salzburg Wohnbau in Kooperation mit der Projekt GH GmbH & Partner OG direkt im Ortszentrum nach den Plänen des Salzburger Architekturbüros „kofler architects“ ein attraktives Bauprojekt realisiert. Direkt im Ortszentrum wurden 36 Mietkauf- und Eigentumswohnungen errichtet, davon 21 geförderte Wohnungen von der Salzburg Wohnbau. Im Erdgeschoß des neuen Gebäudes sind zwei Geschäfte und ein Büro untergebracht. Neben den infrastrukturellen Vorteilen punktet das Gebäude auch durch eine umweltfreundliche Energietechnik. Die Errichtungskosten für die 21 Wohnungen betrugen rund zwei Millionen Euro, etwa 770.000 Euro davon wurden vom Land Salzburg gefördert.

HANSJÖRG OBINGER BÜRGERMEISTER

Bei der Wohnungsübergabe vor Ort v.l. Helmut Praniess (Aufsichtsrat Salzburg Wohnbau), Salzburg Wohnbau-Prok. Thomas Maierhofer, Bundesrätin Andrea Eder-Gitschthaler, Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik und Bürgermeister www.salzburg-wohnbau.at Hansjörg Obinger

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lofer GEFÖRDERTE WOHNUNGEN IN TOURISMUSREGION Im idyllischen Tourismusort Lofer ist man darum bemüht, jungen Gemeindebürgern attraktive Wohnmöglichkeiten zu bieten. Nachdem bereits 2015 von der Salzburg Wohnbau auf den Liebleingründen ein Projekt mit 12 Wohnungen umgesetzt wurde, konnten im Jahr 2018 zehn weitere geförderte Mietwohnungen mit einer Bausumme von 1,5 Millionen Euro fertiggestellt werden. Das Grundstück liegt in idealer Nähe zu den infrastrukturellen Einrichtungen des Ortes – Nahversorger, Arzt, Apotheke und Bushaltestelle – und wurde von Besitzer Werner Lieblein im Baurecht zur Verfügung gestellt. Die Energieversorgung erfolgt durch einen Fernwärmeanschluss und eine Photovoltaikanlage, womit gesichert ist, dass die Betriebskosten niedrig gehalten werden können. Das Land Salzburg förderte rund ein Drittel der Errichtungskosten.

Lofer 403 Wohnen im Ortszentrum „Um der ständigen Nachfrage am Wohnungsmarkt nachzukommen, ist es uns mit der Salzburg Wohnbau gelungen, leistbares Wohnen unmittelbar im Ortszentrum zu ermöglichen. Die Nähe zu den Nahversorgern, Schulen, Arzt und Apotheke, tragen für die Bewohnerinnen und Bewohner erheblich zum Wohlfühlen bei. Die zehn Wohneinheiten erfüllen den Qualitätsstandart, der heutzutage an einen Neubau gestellt wird.“ NORBERT MEINDL BÜRGERMEISTER

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Bewohner, Projektverantwortliche und Gemeindevertreter rund um Bürgermeister Norbert Meindl freuen sich über die gelungene Wohnanlage.


mariapfarr Prof. August Schreilechner-Weg 10 Wertvolle Synergien nutzen „Durch das angrenzende Seniorenheim, das von der Salzburg Wohnbau bereits 2014 realisiert wurde, können von den Bewohnern wertvolle Synergien genutzt werden. Damit können vor allem ältere Gemeindebürger auf Wunsch Unterstützung zur Bewältigung des Alltags in Anspruch nehmen und damit so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben.“

LEBENSWELT FÜR GENERATIONEN Alt und Jung unter einem Dach. Das ist das Ziel der neuen Generationen-Wohnanlage in Mariapfarr im Lungau. Die 23 geförderten Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen eignen sich optimal für Senioren beziehungsweise junge Menschen, die ihre erste Wohnung beziehen. Im Haus befindet sich außerdem die Praxis einer Allgemeinmedizinerin, was vor allem den älteren Bewohnern entgegenkommt. Durch das angrenzende Seniorenheim, das von der Salzburg Wohnbau bereits 2014 errichtet wurde, können von den Bewohnern zudem bei Bedarf wertvolle Synergien genutzt werden, um so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können.

FRANZ DOPPLER BÜRGERMEISTER

Bei der Wohnungsübergabe v.l. Bewohnerin Ilse Löffler, Pfarrer Bernhard Rohrmoser, die Bewohnerinnen Frieda Steiner und Waltraud Premm, Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Christan Struber sowie die beiden Bürgermeister Franz Doppler (Mariapfarr) und Heinrich Perner (St. Andrä) www.salzburg-wohnbau.at

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Recyclinghof Oberalm

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kommunalbau - recyclinghöfe ZWEI MILLIONEN TONNEN ABFALL JÄHRLICH Über zwei Millionen Tonnen Abfall fallen jährlich im Bundesland Salzburg an. Die Recyclinghöfe in den Gemeinden sind deshalb eine unverzichtbare Infrastruktur- und Serviceeinrichtung für die Bevölkerung. Ergänzend leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Mülltrennung und Abfallverwertung. Um das steigende Abfallaufkommen auch in Zukunft bewältigen zu können, gilt es, bestehende Konzepte zu überdenken und Kapazitäten zu erhöhen. Denn viele Recyclinghöfe bestehen seit mehr als 20 Jahren und können den Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Die Salzburg Wohnbau ist als Marktführer im Kommunalbau auch auf die Neuausrichtung und Modernisierung von Recyclinghöfen spezialisiert. Dabei wissen die Experten genau, was es zu beachten gilt, was umgesetzt werden kann und wie die Abläufe bei Abfallwirtschaftszentren optimal gestaltet werden können. Mit viel Know-how werden Architekturwettbewerbe ausgeschrieben und die Projekte professionell umgesetzt. Gelungene Beispiele sind die Recyclinghöfe in den Gemeinden Hallwang, Lamprechtshausen, Bad Gastein oder Oberalm. Ein weiterer ist in Puch in Planung.

www.salzburg-wohnbau.at

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oberalm Zwölfteiliges Containermuldensystem für Oberalm Mit einem Bauvolumen von rund 2,1 Millionen Euro wurde in Oberalm auf einer Gesamtfläche von 3.300 m² ein Bau- und Recyclinghof errichtet, der dem neuesten Stand der Technik entspricht. So sorgt ein hochmodernes, zwölfteiliges Containermuldensystem für eine unkomplizierte Entsorgung der Altstoffe. Ein zeitsparendes Zutritts- bzw. Zufahrts- und Abrechnungssystem gewährleistet einen zügigen Entsorgungsablauf. Der bereits existierende Bauhof blieb bestehen, wurde allerdings um zwei LKW- und vier Garagen für Kleingeräte erweitert. Bereits in der Planungsphase wurde vom Architekturbüro „huber und theissl architekten“ auf die Verwendung von nachhaltigen Materialien wie Holz und den Einsatz einer Photovoltaikanlage geachtet.

Tischlereigasse 4 Durchdachte Planung „Aufgrund einer durchdachten und sorgfältigen Planung entspricht der neue Recyclinghof dem modernen Stand der Technik. Da das alte Areal für den Neubau optimal genutzt wurde, war es möglich, wesentliche bauliche Ergänzungen für den kommunalen Bauhof mit zu errichten. Das Projekt ist in der Region beispielgebend für eine gelungene Architektur, die vom nachhaltigen Werkstoff Holz geprägt ist.“ DR. GERALD DÜRNBERGER BÜRGERMEISTER

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bad gastein Palfnerstraße 7 Funktionalität „Die Entwicklung eines Projektes aus den funktionellen Anforderungen führt zum besten Ergebnis!“ DIPL.-ING. HANNES KRIMPELSTÄTTER ARCHITEKT

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RECYCLINGHOF BAD GASTEIN 2017 erfolgte der Spatenstich für einen neuen, modernen Bau- und Recyclinghof in Bad Gastein, der Ende 2018 fertiggestellt werden konnte. Unter dem Projektmanagement der Salzburg Wohnbau wurde der alte Recyclinghof abgerissen und auf dem 11.000 m² großen Areal nach den Plänen des ortsansässigen Architekturbüros „Vandealps architecture“ ein Bauhof- und Altstoffsammelzentrum mit hoher Funktionalität und einem gut durchdachten Raumkonzept realisiert. Im neuen Gebäude sind Büroräume, Werkstätten, Garagen für die Gemeindefahrzeuge, Lagerhallen und allgemeine Anlagen optimal integriert. Das Entsorgungszentrum verfügt über ein zeitgemäßes Muldensystem, das den Benutzern die Entsorgung erleichtert. Die Errichtungskosten beliefen sich auf 4,5 Millionen Euro.

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sanierungsprojekte WERTE SICHERN - JA ZUM KLIMASCHUTZ Die Salzburg Wohnbau bekennt sich zum Klimaschutz und legt deshalb großen Wert auf eine kontinuierliche Sanierung von Wohnanlagen, die in die Jahre gekommen sind. Das hebt die Wohnqualität in den Objekten, dient der Werterhaltung der Gebäude und ist ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der EU-Klimaziele. Denn diese erfordern neben thermischen Sanierungen auch eine breit angelegte Umstellung der Heizungsanlagen auf fossilfreie Energieträger. Insgesamt 7,1 Millionen Euro flossen 2018 in Sanierungen.

UMWELTFREUNDLICHE ENTWICKLUNG In Österreich gelang es, die Treibhausgas-Emissionen von Gebäuden seit 1990 sukzessive um 41 Prozent zu reduzieren. Diese umweltfreundliche Entwicklung ist auf ambitionierte thermische Standards im Neubau, große Bemühungen bei thermischen Sanierungen und damit einhergehend auf eine breit angelegte Umstellung der Heizungsanlagen zurückzuführen. Doch noch immer werden fast 50 Prozent der Wohnungen in Österreich mit fossilen Energieträgern beheizt.

Photovoltaik-Anlage Seniorenheim Wals-Siezenheim

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wals WÄRMEDÄMMUNG REDUZIERT DIE BETRIEBSKOSTEN In der Schweizersiedlung in der Gemeinde Wals wurde von der Salzburg Wohnbau eine Wohnanlage aus dem Jahr 1962 saniert. Das Gebäude erhielt neben einen Anstrich, auch eine verbesserte Wärmedämmung im Kellergeschoß, eine Kellerabdichtung inklusive umlaufenden Traufenkiesstreifen und neue Balkongeländer. Zudem wurden im Balkonbereich die Unterkonstruktionen betonsaniert, lackiert und neue Melaminharzplatten angebracht. Die Balkonböden wurden isoliert und neu verfließt. Die Gesamtkosten betrugen brutto 162.570 Euro. Knapp 10.000 Euro davon wurden vom Land Salzburg finanziert.

WALS, SCHWEIZERSIEDLUNG 27 + 29 18 Wohnungen Sanierungsmaßnahmen Abdichtung Keller plus Wärmedämmung Fassadenmalerei Balkonsanierung nachher

Endabrechnung Gesamtsanierungsvolumen brutto € 162.570,Eigenmittel € 90.250,Inanspruchnahme WBF Land Salzburg 2015 (Direktzuschuss) Entnahme Rücklagen

9.750,-

€ 62.570,-

vorher www.salzburg-wohnbau.at

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salzburg AUSSENBEREICH WIEDER ATTRAKTIV Eine Wohnanlage mit 68 Mietwohnungen aus den 1990er Jahren in der Goethestraße in der Stadt Salzburg hatte bereits dringend eine Teilrenovierung notwendig. Balkone und Fassaden waren in die Jahre gekommen, Umwelteinflüsse taten das ihrige. Die Sanierung der schadhaften Balkone und der mitgenommenen Fassade kostete insgesamt mehr als 1,6 Millionen Euro.

SALZBURG, GOETHESTRASE 15 68 Wohnungen Sanierungsmaßnahmen Umfassende Balkon- und Fassadensanierung

nachher

Endabrechnung Gesamtkosten brutto

€ 1.614.414,-

Aufnahme eines freifinanzierten Darlehens

€ 830.504,-

Entnahme Rücklagen

€ 783.910,-

vorher

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flachau NEUER GLANZ Vor knapp 32 Jahren wurden Am Hammerrain in Flachau 12 Eigentumswohnungen mit vier Garagen an die Bewohner übergeben. Verständlich, dass nach mehr als drei Jahrzehnten Sanierungsarbeiten und Erneuerungen in dem Wohnobjekt notwendig waren. So wurde das Stiegenhaus erneuert und bekam einen neuen Anstrich. Die Kellerfenster wurden ausgetauscht, die Geländeabdeckbretter ersetzt und eine moderne Gegensprechanlage installiert. Auch die Fassade erhielt einen neuen Anstrich bzw. Holzanstrich. Die Sanierungskosten beliefen sich auf mehr als 70.000 Euro.

FLACHAU, AM HAMMERRAIN 201 12 Wohnungen, 4 Garagen Sanierungsmaßnahmen Erneuerung Stiegenhaus und Kellerfenster Fassadenanstrich Erneuerung Gegensprechanlage Malerarbeiten Stiegenhaus Erneuerung Geländeabdeckbretter

nachher

Endabrechnung Gesamtkosten brutto

€ 70.159,-

Eigenmittel € 27.327,Entnahme Rücklagen

€ 42.831,-

vorher www.salzburg-wohnbau.at

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kommunal service salzburg GEMEINDEN PROFITIEREN VON UMFASSENDEM KNOW-HOW

PLANUNGSICHERHEIT IN DER WERTERHALTUNG BEI GEBÄUDEN

Die Kommunal Service Salzburg zählt zur Salzburg Wohnbau-Gruppe und hat sich auf Dienstleistungen rund um Immobilien spezialisiert, die sich im Besitz von Städten und Gemeinden befinden. Dazu zählen neben Seniorenwohnhäusern, Gemeindeämtern, Schulen, Kindergärten oder Krabbelstuben auch Veranstaltungszentren, Recyclinghöfe oder Einsatzzentralen wie für Feuerwehr oder Rotes Kreuz. Die Kommunal Service Salzburg bietet als erste zertifizierte Erhebungsstelle Österreichs allen Kunden der Salzburg Wohnbau exklusiv die bahnbrechende Innovation epiqr® an.

Rund 5000 Gebäude befinden sich im Besitz der Salzburger Gemeinden. Darunter viele Schulen, Kindergärten, Seniorenheime, Gemeindeämter etc. Damit ist auch eine hohe Verantwortung verbunden, denn Maßnahmen zur Werterhaltung und Sicherheit der Gebäude müssen zum richtigen Zeitpunkt gesetzt werden. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie hoch sind die Kosten? Antworten darauf gibt epiqr®, eine wissenschaftlich fundierte Software, die mit Hilfe von Statistiken und Algorithmen den Objekteigentümern eine objektive Entscheidungsgrundlage für eine solide strategische Sanierungs- und Erhaltungsplanung liefert. Alle Gebäude im Eigenbestand der Salzburg Wohnbau werden bereits dem epiqr®-Verfahren unterzogen, Gemeinden wie St. Koloman, Mattsee und St. Johann haben das Verfahren erfolgreich getestet oder sind in der Erhebungsphase.

Geschäftsführer Rudolf Huber im Gespräch mit Bundesrätin Andrea Eder-Gitschthaler und Bürgermeisterin Barbara Huber (Bruck a.d. Glocknerstr.) über das umfangreiche Leistungs-Spektrum der Kommunal Service Salzburg.

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Drei Mitarbeiter der Kommunal Service sind bereits für die Datenerhebung nach dem epiqr®-Verfahren zertifizeirt.

Die Volksschule und die Neue Mittelschule in St. Johann im Pongau wurden von den Bauexperten der Kommunal Service Salzburg auf Herz und Nieren geprüft.


kommunal service salzburg SANIERUNGSMASSNAHMEN UND KOSTEN VORAUSSCHAUEND IM BLICK Epiqr® ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts, an dem auch das renommierte Fraunhofer Institut für Bauphysik beteiligt war. Dabei wurden europaweit 180 Millionen m² Bruttogrundfläche erfasst und bewertet. Heute nützen bereits 1300 Anwender in Deutschland und Österreich das Verfahren. Die Kommunal Service Salzburg hat es für den Einsatz bei Wohnobjekten und bei kommunalen Gebäuden adaptiert.

JEDER STRAHL STELLT EINEN GEBÄUDETEIL UND DESSEN ZUSTAND DAR: A = alles ok, kein Handlungsbedarf B = punktuelle Ausbesserungen anstehend C = umfangreiche Reparaturen notwendig D = Komplettaustausch erforderlich Die grafische Darstellung zeigt übersichtlich, wann welche Maßnahmen zur Instandhaltung oder Modernisierung notwendig sind. Eine Kostenschätzung ergänzt das Ergebnis.

Mit epiqr® kann die Kommunal Service Gemeinden in Sanierungsfragen noch effizienter beraten.

FAKTEN KOMMUNAL SERVICE SALZBURG

Das epiqr®-Verfahren als objektive Entscheidungsgrundlage: Die Daten werden über ein Tablet eingegeben. www.salzburg-wohnbau.at

Betreuung von mehr als 300 Objekten (Kommunalbauten und Wohnanlagen)

55 Mitarbeiter, davon 22 in der Hausbetreuung

Jahresumsatz 5 Mio. Euro 37


öwb - gemeinnützige wohnungsaktiengesellschaft ERFOLGREICH UNTERWEGS Die ÖWB Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft (ÖWB AG) ist ein Unternehmen der Salzburg Wohnbau-Gruppe, das in den Bundesländern Tirol und Salzburg Bauprojekte plant und realisiert. Der Firmensitz befindet sich in Innsbruck. Die ÖWB AG ist eines der insgesamt fünf gemeinnützigen Unternehmen, für die die Salzburg Wohnbau operativ tätig ist.

ARCHITEKTURPREIS FÜR NEUES STUDENTENHEIM 2018 hat die ÖWB AG ein außergewöhnliches Bauprojekt fertiggestellt. In der Innsbrucker Kranebitter Allee wurde das Raimund Pradler Studentenheim errichtet. Aus einem Architekturwettbewerb ging das Salzburger Architekturbüro „kofler architects“ als Sieger hervor. Dieses setzte ein architektonisch ansprechendes Ensemble mit der Überbauung einer

Tankstelle um. Die gelungene Umsetzung des Projekts war für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die mit einem 3. Platz beim begehrten DOMIGIUS – dem internationalen DOMICO Architekturpreis – belohnt wurde.

Bereits realisierte Wohnbauprojekte der ÖWB in Pfarrwerfen (linkes Bild) und in Adnet (rechtes Bild).

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Projekt Erpfendorf Mitte

GROSSPROJEKT IN TIROL Ein Großprojekt ist das Bauvorhaben „Erpfendorf Mitte“, das auf einem 3.600 m² großen Grundstück in zentraler Lage in der Tiroler Gemeinde Erpfendorf geplant ist. Insgesamt 20 Eigentumswohnungen, neun Wohneinheiten für Betreutes Wohnen mit Gemeinschaftsraum, eine Kinderkrippe, ein Café, ein Büro und eine weitere Gewerbefläche sollen in der Salzburger Straße in einem Gebäudekomplex realisiert werden. Geplant wurde das 3-geschoßige L-förmige Objekt, das eine Gesamtnutzfläche von rund 2.500 m² aufweist, vom Architekturbüro „bergwerk Architekten“ aus Lofer. Die intensiven Vorbereitungsmaßnahmen liefen 2018 auf Hochtouren an.

Bei der Projektpräsentation in Erpfendorf v. l. Architekt Oswald Hundegger, Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber und Bürgermeister Gerhard Obermüller


innsbruck Kranebitter-Allee 30 HERAUSFORDERUNG ANGENOMMEN „Der Wohnbedarf der Studierenden stellt eine Herausforderung für Innsbruck dar. Das Angebot an Wohnheimplätzen sichert gemeinsam mit den privaten Wohnmöglichkeiten die Unterbringung der jungen Menschen, die zum Studieren in unsere Stadt kommen.“ PATRIZIA ZOLLER-FRISCHAUF LANDESRÄTIN

www.salzburg-wohnbau.at

STUDENTENHEIM ÜBER TANKSTELLE: KOMBINIERTE NUTZUNG Das Gebäude wurde nach den Plänen des Salzburger Architekturbüros „kofler architects“ in einer Bauzeit von zwei Jahren umgesetzt. Es bietet Platz für 85 Studentinnen und Studenten, die in Einzelzimmern in Single- oder Zweierappartements untergebracht werden. Alle Appartements sind mit kleinen Küchen und einem Badezimmer mit Dusche und separatem WC ausgestattet. Eine Gemeinschaftsküche, Terrassen, Musikräume sowie Sauna, Fitnessraum, eine begrünte Außenanlage und eine Tiefgarage tragen zu einem hohen Wohnkomfort bei. In das Gebäude ist eine Tankstelle integriert, die sich harmonisch in das Objekt einfügt und den Studenten als Mini-Nahversorger Einkaufsmöglichkeiten rund um die Uhr bietet. Die Universität Innsbruck liegt nur 1,5 Kilometer entfernt und kann daher gut zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden.

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wohnbau bayern GESCHÄFTSFELD AUSGEWEITET Leistbaren Wohnraum zu schaffen, verlangt viel Kreativität. Mit einem erweiterten Aktionsradius auf der Achse Salzburg – Rosenheim – Kufstein – Innsbruck beschreitet die Salzburg Wohnbau neue, ungewöhnliche Wege. Basierend auf dem Masterplan des Landes Salzburg hält das Unternehmen landesgrenzüberschreitend in stadtnahen Regionen nach finanzierbarem Wohnraum Ausschau. Darauf aufbauend wurde aus strategischen Gründen das Geschäftsfeld auf Bayern ausgeweitet.

Die beiden Geschäftsführer der Wohnbau Bayern GmbH, Christian Struber (li.) und Thomas Gruber.

Im Jahr 2017 nahm die Wohnbau Bayern als eigenständiges Tochterunternehmen ihre Tätigkeit auf. Das Unternehmen mit Sitz in Freilassing profitiert dabei von Anfang an vom umfassenden Know-how der Experten der Salzburg Wohnbau. Nach intensiven Sondierungen und Behördengesprächen erfolgte Anfang Dezember 2018 der Spatenstich für das erste Wohnbauprojekt in Freilassing. Der Firmensitz der Wohnbau Bayern befindet sich im grenznahen Freilassing.

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freilassingk Saaldorfer Straße EINE IDEE VORAUS „Um diesem Gebäude eine individuelle Identität zu geben, wurde in allen Bereichen darauf geachtet, einen hohen Wohlfühlfaktor für die Bewohner zu erzielen. Das beginnt bei der Architektur und reicht über einzelne Gestaltungselemente, die Ausstattung bis hin zur harmonischen Einfügung in die Umgebung.“ DI (FH) THOMAS GRUBER GESCHÄFTSFÜHRER WOHNBAU BAYERN GMBH

LEBENSWERTES FREILASSING In der Saaldorfer Straße in Freilassing entsteht bis Ende 2019 nach den Plänen des Freilassinger Architekturbüros “Roland Richter & Partner” eine kleine familiäre Wohnanlage mit 17 Eigentumswohnungen. Die Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen haben eine Größe zwischen 62 m² und 105 m², eine durchdachte Zimmeraufteilung, Parkettböden, Fußbodenheizung sowie Balkone oder Terrassen. Alle Wohnungen waren innerhalb kürzester Zeit vergeben. Eine Tiefgarage mit 31 Stellplätzen lässt sich bequem per Lift erreichen. Carports und Freistellplätze komplettieren das Angebot. Die Wohnbau Bayern setzt bei diesem Projekt auf moderne Architektur und hochwertige Ausstattung. Die ökologische Ziegelbauweise und das begrünte Pultdach bewirken eine ressourcenschonende Wärmespeicherung. Eine Luftwärmepumpe wird die Wohnanlage mit nachhaltiger Energie im Bereich Heizung und Warmwasseraufbereitung versorgen.

Beim Spatenstich v. l. Wohnbau Bayern-Geschäftsführer Thomas Gruber, Freilassings Bürgermeister Josef Flatscher, Architekt Roland Richter, Bürgermeister Wohnanlage und Salzburg Flachau, WohnbauAm Hammerrain Aufsichtsrat Joachim Maislinger (Wals-Siezenheim), Mario Schitter (Geschäftsführer Recon Group) und Salzburg Wohnbau- u. Wohnbau Bayern-Geschäftsführer Christian Struber www.salzburg-wohnbau.at

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teamgeist MITARBEITER WICHTIGES KAPITAL Kompetente und motivierte Mitarbeiter sind einer der starken Eckpfeiler des Erfolgs eines Unternehmens. Ein wachsendes Unternehmen wie die Salzburg Wohnbau bietet engagierten Mitarbeitern eine breite Palette an Berufsbildern und dazu vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Damit eröffnen sich Karriere-Chancen in vielen interessanten Bereichen und in einer Unternehmenskultur, in der Wertschätzung und Achtsamkeit gegenüber den einzelnen Persönlichkeiten gelebt wird. Mit Weiterbildungs- und Gesundheitsprogrammen werden Zusatzqualifikationen, Gemeinschaftssinn und Teamgeist gefördert. Dabei werden auch individuelle Talente gestärkt. In Zusammenarbeit mit dem Institut Vieconsult werden beispielsweise mit Hilfe des Entwicklungsprogramms „ZOOM – talente. sichtbar. machen“, motivierte Mitarbeiter dazu ermutigt, zu entdecken, was wirklich in ihnen steckt. Hier geht es vor allem um die Schärfung des eigenen Profils.

Freude an der beruflichen Entwicklung im Unternehmen haben v. l. Alice Kraft, Raphael Fischer, Siri Kerschhackl, Thomas Brandner, Johannes Rothenwänder und Anita Grundbichler.

Unterschiedliche Sportaktivitäten oder ein Obsttag zielen darauf ab, das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu steigern. Weitere Sozialleistungen wie die Unterstützung bei der Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten, Teilzeitarbeitsmöglichkeiten sowie Essenszuschüsse oder Hochzeits- und Geburtengeld stärken die Anerkennung der Arbeitsleistung im erfolgreichen Team.

Gemeinsame Gesundheitsprogramme und Aktivitäten stärken den Teamgeist.

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Wohnanlage Bischofshofen, BahnhofstraĂ&#x;e www.salzburg-wohnbau.at

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Salzburg Wohnbau GmbH Bruno-Oberläuter-Platz 1 5033 Salzburg Tel. 0662 2066-0 office@salzburg-wohnbau.at www.salzburg-wohnbau.at

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Profile for Salzburg Wohnbau GmbH

Salzburg Wohnbau Geschäftsbericht 2018  

Salzburg Wohnbau Geschäftsbericht 2018  

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