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Wie viele Betten braucht die Stadt? Salzburgs Hotellerie am Scheideweg: Nice Price oder Quality First? Gehobene Gäste oder Ketten-Klientel? 50 JAHRE UNIVERSITÄT SALZBURG EIN RAUSCHENDES FEST IM HERZEN DER STADT 5. LITERATURFEST SALZBURG SCHRIFTSTELLERIN KATHRIN RÖGGLA IM INTERVIEW

Susanne Moser in einem Hotelzimmer der Villa Carlton.

€ 2,50 zugestellt durch post.at


Griesgasse 2 | T 0662 84 61 79

BARSA BRUNI | COCCINELLE | FURLA | GEORGE GINA & LUCY | MANDARINA DUCK | NANNINI | SALVATORE SANTORO | SOFIA C.


Neu in der Altstadt

Wie viele Betten braucht Salzburg?

Betriebe aus den Bereichen Lebensmittel, Mode, Schmuck, Gastronomie.

Salzburgs Hotellerie am Scheideweg: Nice Price oder Quality First?

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Liebe SalzburgerInnen, Der Salzburger Betten-Boom sucht seinesgleichen. Kaum wo wurden in den letzten Jahren so viele günstige Hotels errichtet wie hier. Sinkende Preise und sinkende Auslastung sind die Folge. Aber rentiert sich das Geschäft überhaupt noch? Oder bleiben alteingesessene Hoteliers dabei auf der Strecke? Standard-Redakteur Johannes Luxner sah sich um und schuf so ein spannendes Panorama über den Verdrängungswettbewerb im Hotelgewerbe. Dass Bewirtung auch hochwertig sein kann, zeigt unser Koch-Schwerpunkt: Richard Brunnauer, der neue Mann im Magazin, kochte ein Viergang-Menü der Spitzenklasse. Und AREA-Chef Edi Mayr stellte einer illustren Runde seine Designer-Küche zur Verfügung. Das Motto des Abends lautete: „Männer kochen Bio“. Und auch Gründe zum Feiern gibt es genug: So wird die Salzburger Universität heuer 50 Jahre alt. Wann und wo die Festakte stattfinden, erfahren Sie hier. Genau fünf Jahre ist es auch her, dass das Salzburger Literaturfest aus der Taufe gehoben wurde. Die Schriftstellerin Kathrin Röggla, die für eine Lesung in ihre Geburtsstadt zurückkehrt und deren Zitate auch so manches Innenstadt-Schaufenster zieren werden, stand uns Rede und Antwort. 12

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eat & meet 2012

Das perfekte Bio-Dinner

Das Kulinarikfestival: Nichts für schwache (Geschmacks-) nerven.

Wenn Männer kochen, wollen sie es so richtig krachen lassen.

Und Reiseschriftsteller Martin Amanshauser erzählte uns im Wiener Cafe Westend, wie man das Weite sucht. Nach diesem frostigen Winter schien uns diese Anleitung zum Fernweh mehr als nur notwendig. Auch sonst regiert in unserer aktuellen Ausgabe die Vielfalt: So finden Sie Mode, Marathon und vieles mehr. Genießen Sie den Frühling! Markus Deisenberger

Gabriela Paumgartner

CHEFREDAKTEUR

HERAUSGEBERIN

vision.altstadt. | Inhalt_Editorial

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Haute Cuisine im Magazin

50 Jahre Universität Salzburg

Frühlingsmode 2012

Damals wie heute

Richard Brunnauer kocht vier Gänge auf höchstem Niveau.

Salzburg feiert mit einem rauschenden Fest im Herzen der Stadt.

Hochwertige Kleidung kreiert hochwertige Momente.

Die geschäftige Sigmund-Haffner-Gasse: Natürlich gewachsen, urban.

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Fernweh adé

Kunst & Katastrophe

Museen & Galerien

Feiern & Genießen

Martin Amanshauser im Portrait.

Schriftstellerin Kathrin Röggla im Interview.

Übersicht aktueller Ausstellungen und Vernissagen.

Veranstaltungsübersicht für die Altstadt von März bis Juli.

HERAUSGEBER paumgartner I eccli Kommunikationsberatung, Geroldgasse 39, 5026 Salzburg, www.visionaltstadt.at GESCHÄFTSFÜHRUNG & ANZEIGEN LEITUNG Mag. Gabriela Paum gartner CHEFREDAKTION Mag. Markus Deisenberger MITARBEITER DIESER AUSGABE Johannes Luxner, Bernhard Ostertag FOTOS Victoria Schaffer, Bettina Salomon, Günter Freund COVERFOTO Victoria Schaffer DRUCK Niederösterreichisches Presse haus, St. Pölten VERTEILUNG durch Post.at, an alle Haushalte in und um Salzburg NÄCHSTER ERSCHEINUNGSTERMIN 04.07.2012. Dieser Ausgabe liegt ein Folder von VEGA NOVA aus der Pfeifergasse bei. Sollten Sie diesen nicht erhalten haben, können Sie ihn direkt bei VEGA NOVA unter Tel. +43 662/82 99 16 anfordern.

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Inhalt | vision.altstadt.


FOTO VICTORIA SCHAFFER

Neu in der Altstadt Täglich frisch zubereitet mit viel Liebe zum Detail. Cupcakes Original Salzburger Becher Küchle, Bergstraße 10

GASTRO | LEBENSMITTEL | DELIKATESSEN Cupcakes Original Salzburger Becher Küchle, Bergstraße 10 Das erste, auf Cupcakes und Cake Pops (Kuchen am Stiel) spezialisierte Geschäft Salzburgs. Immanuela Wehrschütz bäckt täglich frisch in ihrer eigenen Backstube. Dazu gibt es dampfenden Kaffee, Tee und Kakao. Zur Mitnahme oder im Geschäft – die Cupcakes sind an jedem Ort ein Genuss. Mo–Fr 8–18, Sa 9–17 Uhr. www.original-cupcakes.at

Knödlerei, Nonntaler Hauptstraße 9 „Besser schmeckt’s nur bei Oma“ – im Nonntal gibt es einen neuen Treffpunkt für Feinschmecker, die traditionelle Hausmannskost lieben. Schnelles Mittagessen, Studentenspecial, Knödel To Go, Kaffeekränzchen, feines Abendessen oder ein Fest mit Freunden – die Knödlerei ist ideal für jeden Anlass. Mo–Fr 11–23.30 Uhr. www.knoedlerei.at

Piccolino, Lederergasse 1 Yvonne Sporrer hat sich mit ihrem kleinen Café in der Altstadt einen Traum erfüllt. Das heimelige, gemütliche und sehr persönliche Ambiente in der Lederergasse ist zu jeder Tageszeit ein Wohlfühl-Treffpunkt, um Kaffee zu trinken und Salzburger Schmankerln zu genießen. Mi–Fr 8.30–18, Sa, So und Feiertag 10–18 Uhr.

Mönchsbergbar, Gstättengasse 11 19 Stunden täglich hat die kleine Café-Bar am Fuße des Mönchsbergs geöffnet. Hier findet man nicht nur Herzhaftes zum Mitnehmen für den kleinen Hunger zwischendurch, sondern im hinteren Teil der Bar auch gemütliche Sitzplätze, wo man neben türkischem Kebap auch leckere Steaks genießen >> kann. Täglich 9–4 Uhr.

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FOTOS HERSTELLER | VICTORIA SCHAFFER

>> Oliviers&Co – Olivenladen Salzburg Getreidegasse 24 (Durchgang) Oliviers&Co verführt mit unübertrefflichen Produkten aus dem Mittelmeerraum: Besondere Grand-Cru-Öle aus besten Oliven, raffinierte Essigkreationen, feine Pasteten und viele weitere exquisite Appetithäppchen. Verkosten Sie die herrlichen Produkte direkt im Laden. Di–Sa 10–12 und 14–18 Uhr. www.o-co.at ACCESSOIRES | SCHMUCK zauner | brillen, Paris-Lodron-Straße 13a Jede Brille ein Meisterstück! Michael Zauner hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht: Ob einfache Lesebrille, Designerbrille oder Maßanfertigung – jede Brille wird bei Zauner von Hand gefertigt. Eine wahre Besonderheit sind die Brillen aus echtem Büffelhorn mit einer angenehm warmen Oberfläche und der natürlichen Schönheit des Materials. Mo–Fr 9–18 Uhr. www.zauner.cc

„Besser schmeckt’s nur bei Oma!“ Knödlerei, Nonntaler Hauptstraße 9

Salzburger Schmankerln in heimeliger, gemütlicher Atmosphäre. Piccolino, Lederergasse 1

MODE Northland Outdoor Shop, Linzer Gasse 21 Dieser Shop lässt das Herz jedes Outdoorsportlers höher schlagen. Northland bietet Funktionsbekleidung und modische Bekleidung für naturverbundene Menschen. Ob die wahrscheinlich leichteste Regenjacke der Welt oder hoch atmungsaktive T-Shirts – die Innovationen begeistern! Mo–Fr 9–18.30, Sa 9–18 Uhr. www.northland-pro.com

C5 Rinascimento, Griesgasse 7 Kleider, die die Weiblichkeit unterstreichen, Blazer, die den Jeanslook perfektionieren, lässige Nietengürtel und vieles mehr vom beliebten italienischen Mode-Label Rinascimento gibt es ab sofort nicht nur in der Linzer Gasse, sondern auch im neuen Store in der Griesgasse. Pure Leidenschaft „made in Italy“! Mo–Fr 9.30–18.30, Sa 10–18 Uhr.

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Neue Betriebe | vision.altstadt.

Verführung auf höchster Ebene mit unübertrefflichen Produkten aus dem Mittelmeerraum. Oliviers&Co – Olivenladen Salzburg, Getreidegasse 24 (Durchgang)

Foto: Bryan Reinhart

Robin Ruth Store, Linzer Gasse 72a Taschen, Mode, Schmuck und mehr ... Die bunt bedruckten Pullover, Shirts, Caps, Mützen und Handtaschen des neuen Robin Ruth Stores in der Linzer Gasse finden Anklang bei Jung und Alt. Hier macht Shoppen Spaß! Mo–Fr 9–19, Sa 9–18 Uhr. www.kofler-gmbh.at

Jede Brille ein Meisterstück! zauner | brillen, Paris-Lodron-Straße 13a

Herzhaftes zum Mitnehmen für den kleinen Hunger zwischendurch. Mönchsbergbar, Gstättengasse 11


FOTOS HERSTELLER | VICTORIA SCHAFFER

SERVICES Funktionsbekleidung und modische Bekleidung für naturverbundene Menschen. Northland Outdoor Shop, Linzer Gasse 21

Science Fiction, Warhammer, Mangas und Comics. Spielecafe Melange, Franz-Josef-Kai 5

Bunt bedruckte Pullover, Shirts, Caps, Mützen und Handtaschen. Robin Ruth Store, Linzer Gasse 72a

Kurzzeitmiete.at, Franz-Josef-Kai 15/8 Wohnen auf Zeit in Salzburg – mit dieser neuen Online-Plattform bietet Simon Siller ideale Angebote für alle, die sich in Salzburg, ganz ohne Zeitdruck, auf die Suche nach ihrer Kurzzeit-Traumwohnung begeben wollen oder einen längeren Geschäftsaufenthalt für bis zu sechs Monaten in der Mozartstadt planen. www.kurzzeitmiete.at Spielecafe Melange, Franz-Josef-Kai 5 Wer ab und zu gerne in die Welt von Science Fiction, Warhammer, Mangas und Comics eintaucht, ist im Spielecafe Melange goldrichtig. Hier kann man nicht nur Kaffee trinken, sondern auch durch die neuesten Magic Cards, Yu-Gi-Oh und Fantasyromane stöbern. Mo, Di, Do und Sa 13–19, Mi und Fr 13–22 Uhr. www.scmelange.at Edelweiss Tours Salzburg, Theatergasse 18 Ob eine private Tour oder in der Gruppe: Edelweiss Tours bietet Sightseeing-Touren in und um Salzburg Stadt, einschließlich der angrenzenden Regionen und Länder an. Bei professioneller Beratung gehen Tour-Teilnehmer auf Entdeckungsreise nach den schönsten Plätzen der Umgebung. Mo–Fr 9–18, Sa 9–13 Uhr. www.edelweisstours.at

Kleider, die die Weiblichkeit unterstreichen. C5 Rinascimento, Griesgasse 7

Das ehemalige Café Icezeit wurde neu übernommen. Icezeit, Crêperie & Café, Priesterhausgasse 2

NEUÜBERNAHME Icezeit, Crêperie & Café Priesterhausgasse 2 Die beliebte Crêperie und die Icezeit sind seit kurzem an einem Ort zu finden: Christoph Jandrisevits machte aus dem ehemaligen Café Icezeit in der Priesterhausgasse kurzerhand das „Icezeit, Crêperie & Café“. Französisches Flair in der Salzburger Altstadt! Di–Sa 9–21, So 9–17 Uhr. www.icezeit.at | www.la-creperie.at

Foto: Tourismus Salzburg GmbH

Sightseeing-Touren in und um Salzburg Stadt. Edelweiss Tours Salzburg, Theatergasse 18

Alles neu macht der Mai. Star Inn Hotel Gablerbräu, Richard-Mayr-Gasse 2

Star Inn Hotel Gablerbräu Richard-Mayr-Gasse 2 Das altbekannte Gablerbräu erstrahlt ab 1. Mai 2012 als Star Inn Hotel Gablerbräu in neuem Glanz: Der neue Direktor Ingo Hold will frischen Wind in das Cityhotel bringen. Das renovierte Haus besticht mit 77 modern ausgestatteten Zimmern in verschiedenen Kategorien, die ab sofort buchbar sind. www.starinnhotels.com/de/salzburg-gablerbraeu

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... AUS MÜSSIGGÄNGERS TAGEBUCH An manchen Tagen öffnet man am Morgen die Augen und weiß ganz genau, wo man die Zeit bis zum Abend verbringen möchte. Heute ist so ein Tag: Ein Sonntag in der Salzburger Altstadt.

Meine Schritte lenken mich frühmorgens durch das Neutor direkt in das Herz der Mozartstadt. Ruhig ist es hier noch. Die Hektik wird wohl heute auch ausbleiben. Der Alltagstrubel macht für ein paar Stunden Pause und überlässt dem Flaneur die Gassen und Plätze zum ausgedehnten Spaziergang. Meine Seele kann jetzt baumeln, die Gedanken bewegen sich passend zur Tageszeit noch gemächlich, und zufrieden schweift der Blick über die Schönheit der Altstadt. GEIST BRAUCHT NAHRUNG Doch bei allem inneren Gleichgewicht regt sich das Bedürfnis nach Spiegeleiern, Croissants und duftendem Kaffee. Da kommt das Café Tomaselli gleich um die Ecke wie gerufen. Ein Tisch am Fenster ist noch frei, die druckfrische Tageszeitung liegt bereit. Der Herr Ober nimmt freundlich und entspannt meine Bestellung auf, der ich auch noch eines der unübertroffenen Tomaselli Nusskipferl hinzufüge. Ein ausgiebiges Frühstück kann beginnen. Solchermaßen gestärkt steht mir der Sinn nach einem musikalischen Erlebnis. Eine Sonntagsmatinee mit dem Mozarteum Orchester im Großen Festspielhaus ist dafür die beste Adresse. Vom akustischen Hochgenuss bezaubert, trete ich nach dem Konzert beschwingt auf die Hofstallgasse, blicke versonnen den gemächlich vorbeifahrenden Fiakern hinterher und denke: Jetzt noch eine exquisite Ausstellung, und die Seele ist rundum glücklich. Bevor ich jedoch den Aufstieg auf den Mönchsberg über die Holzmeisterstiege und den anschließenden Fußmarsch hinüber zum Museum der Moderne in Angriff nehme, zieht mich im Toskaninihof noch etwas magisch an: das Resch & Lieb-

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Ein Sonntag in der Altstadt | vision.altstadt.

lich. Dort im gemütlichen Gewölbe genieße ich köstliche Bierlipperl. So viel Zeit muss sein. Oben auf dem Stadtberg erhöht sich dann das Tempo auf den sich leicht auf und ab durch den Wald windenden Wegen, der Puls tut es ebenso und die Lebensgeister sind nun endgültig geweckt. Zeit für optische Stimulation des Gehirns. SOWEIT DAS AUGE REICHT Nachdem ich die kühl-kühnen Mauern des Museums verlassen habe und die Bilder einer Ausstellung noch wie eine Komposition vor dem geistigen Auge tanzen, empfängt mich auf der Terasse ein atemberaubender Blick auf die bereits im Mittagslicht liegende Stadt. Einfach zu schön um gleich weiterzuziehen. Also noch ein schneller Espresso im m32 und ein paar Momente Kontemplation pur. Der Lift, man möge mir die Trägheit nachsehen, befördert mich etwas später dann zurück ins Tal. Am Salzachufer treibe ich entlang, quere den Fluss auf Markarts Steg und biege in den Mirabellgarten ein. Nach ein paar Runden durch Zwergerlgarten und Orangerie macht sich der Nachmittagsappetit bemerkbar. Eine Kleinigkeit könnte jetzt nicht schaden. Also verbringe ich die Zeit bis zum Beginn der ersten Abendvorstellung im Das Kino (ich gestehe, das Kinoprogramm zu Hause noch schnell studiert zu haben) im Salzach-Grill. Aus dem kleinen Happen wird dann allerdings doch ein köstlicher Burger und ein frisch gezapftes Glas Bier. Nach einem cineastischen Vergnügen im einmaligen Ambiente des Lichtspielhauses kehre ich noch im Fridrich in der Steingasse ein und lasse meinen Sonntag in der Salzburger Altstadt bei einem Glas Wein gemütlich ausklingen. Wer weiß, wohin mich das Schicksal nächste Woche führt!

Foto Mirabellgarten: © Salzburg Tourismus

TEXT BERNHARD OSTERTAG


TEXT JOHANNES LUXNER

KLARTEXT

Wie viele Betten braucht Salzburg? Das Bettenangebot steigt und gleichzeitig sinken die Auslastungszahlen. Dennoch entstehen in Salzburg unzählige neue Hotelprojekte. Vor allem so genannte „Budget-Hotels“ buhlen um die zunehmend rarer werdende Kundschaft. Verdrängungsprozesse sind für viele Hoteliers vorprogrammiert.

Österreich ist Europameister – leider nicht im Fußball, sondern hinsichtlich der Hotellerie. Für viele Hotelbetreiber allerdings wenig Grund für gute Laune: Kein EU-Binnenland besitzt eine höhere Bettendichte. Lediglich die beliebten und mit der hiesigen Situation nicht vergleichbaren Urlaubsinseln Zypern und Malta können hinsichtlich des Bettenangebots pro 100 Einwohner auf noch höhere Zahlen verweisen. In Österreich sind es 3,5, in Malta 4,9 und in Zypern 5,6 Hotelbetten pro 100 Einwohner. Ein Blick ins Urlaubsparadies Italien macht die Relationen jedoch deutlich: Hier kommen auf 100 Einwohner 1,8 Hotelbetten – das entspricht in etwa der Hälfte des österreichischen Wertes. Eine vor gut einem Jahr veröffentlichte und im Auftrag der Österreichischen Hotelvereinigung in Auftrag gegebene Roland-Berger-Studie spricht

deutliche Bände. Die Studie gibt vielen Seiten Anlass zur Kritik. Denn trotz sinkender Auslastungszahlen wächst das Bettenangebot weiter an – besonders vor den Toren Salzburgs. Hand in Hand mit dieser Entwicklung geht ein Verfall der Zimmerpreise, so die Studie. Branchennahe Stimmen sprechen von einer Abwärtsspirale, die es zu stoppen gilt. Das Thema erlangte zwar im Lauf des vergangenen Jahres eine große Öffentlichkeit – allein die Gestaltungsvorschläge für eine zukünftig vitale Hotelbranche in der Stadt Salzburg blieben bisher aus. Trotz mehrfacher Anfrage wollte sich aktuell weder die Salzburger noch die österreichische Wirtschaftskammer zum Thema äußern. Vor allem in der Übergangszeit haben fast alle Hotelbetriebe unter einer außerordentlich schwachen Auslastung zu leiden. >>

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FOTOS VICTORIA SCHAFFER

Salzburgs Hotellerie steht am Scheideweg: Nice Price oder Quality First? Gehobene Gäste oder Ketten-Klientel? Die ständig steigenden Betten-Zahlen in Salzburg und Umgebung sprechen für Letzteres – zum Leidwesen alteingesessener Betriebe.

>> DREI-STERNE-HÄUSER FÜR DEN PREISBEWUSSTEN GAST? „Natürlich ist es so, dass es in Salzburg keinen Tag im Jahr gibt, an dem man kein Hotelzimmer bekommt“, äußerte sich Reinhold Hauk, der Spartenobmann Tourismus und Geschäftsführer der Fachgruppe Hotellerie der Salzburger Wirtschaftskammer, bereits im vergangenen Jahr gegenüber vision.altstadt hinsichtlich der Tatsache der vielen neu entstehenden und mindestens so vielen in der Planungsphase befindlichen Beherbergungsprojekte. Diese Entwicklung sei durchaus mit Sorge zu betrachten, so Hauk damals. Gleichzeitig verwies er aber darauf, dass man erst die im Projektstadium befindlichen Vorhaben auf ihre tatsächliche Realisierung prüfen müsse. Tatsache ist allerdings, dass innerhalb eines Jahres an die 300 Salzburger Hotelbetten neu dazugekommen sind. Zudem entsteht derzeit im ehemaligen Mielehaus ein Hotel mit über 100 Betten, das heuer noch in Betrieb gehen soll und sich ebenso wie die anderen Projekte im Drei-Stern-Segment bewegt, das den preisbewussten Gast locken soll. Wenig verwunderlich, dass bei alteingesessenen Hoteliers die Alarmglocken schrillen. Schließlich geben die Auslastungszahlen der vergangenen Jahre wenig Grund zur Freude. Vor allem auf familiengeführte Betriebe dürften härtere Zeiten zukommen. Besonders pessimistische Prognosen, wie die im vergangenen Jahr von Christie & Co erarbeitete Analyse zur

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Klartext | vision.altstadt.

Salzburger Situation, gehen gar davon aus, dass bis Ende 2013 noch einmal an die 400 Betten zur bereits jetzt üppigen Anzahl dazukommen. Das würde ein Bettenplus von 14 Prozent innerhalb von drei Jahren bedeuten. Aktuell war Reinhold Hauk für keine Stellungnahme zum Thema zu gewinnen und verwies auf Albert Ebner, Obmann der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft der Salzburger Wirtschaftskammer, der angesichts der aktuellen Entwicklungen allerdings von gebundenen Händen spricht und sich auf die freie Marktwirtschaft beruft: „Eine Regelung via Landesgesetz würde eine Wettbewerbsverzerrung bedeuten. Man muss Rahmenbedingungen einhalten. Punkt.“ Hinsichtlich einer von Hoteliersseite beklagten Ideenlosigkeit und Strukturschwäche hinsichtlich der Bettensituation sieht Ebner allerdings vermehrt den Altstadtverband und die Tourismus Salzburg GmbH gefordert, um gewisse Maßnahmen verwirklicht zu sehen. SINKENDE ZIMMERPREISE, RÜCKLÄUFIGER UMSATZ „Wir liegen unter Berücksichtigung aller Hotels aufs Jahr gesehen bei einer Bettenauslastung von nicht einmal 50 Prozent“, erklärt Anna Sigl, Geschäftsführerin der innerstädtischen Villa Carlton und dem Hotel Markus Sittikus, die augenblickliche Situation für Salzburger Hotelbetriebe und fordert im selben Atemzug einen sofortigen Bettenstopp: „Es sind in Salzburg bereits genug Billighotels da.“ Wobei sich die Auslastungszahlen konstanter zeigen, als der von den Hoteliers erwirtschaftete Umsatz: „Der Umsatz ist in den vergangenen


Der Preis in der Stadt ist kaputt. Der Boden nach unten ist offen. Wir grenzen uns aber von jenen Hotels, die angesichts der vielen Billighotels ganz bestimmt Probleme bekommen werden, deutlich ab. Josef Klingler, Betreiber des Hotels am Dom in der Goldgasse

Jahren rückläufig. Wir haben ein Preisniveau erreicht, das etwa jenem des Jahres 2006 entspricht. Die Zimmerpreise sinken durch das Angebot.“ Wobei Sigl dank vieler Stammund Firmengäste, die vermehrt das Individuelle an Hotelbetrieben schätzen, gröbere Einbußen vermeiden konnte. Mit Skepsis betrachtet auch Josef Klingler, Betreiber des Hotels am Dom in der Goldgasse, die Entwicklung der letzten Jahre. Klingler blickt jedoch angesichts der Positionierung des eigenen Hauses gelassen in die Zukunft, fordert aber ebenso einen Bettenstopp: „Wir spüren im eigenen Haus noch wenig von der momentanen Bettenentwicklung in Salzburg, müssen aber vor allem unter der Woche mit den Preisen sehr aufpassen. Setzt du zu hoch an, merkst du das sofort an der Auslastung“, so der Altstadthotelier, der sich jedoch des generellen Problems mehr als bewusst ist: „Der Preis in der Stadt ist kaputt. Der Boden nach unten ist offen. Wir grenzen uns aber von jenen Hotels, die angesichts der vielen Billighotels ganz bestimmt Probleme bekommen werden, deutlich ab. 80 Prozent unserer Gäste würden sich angesichts ihrer Nächtigungs- und Servicebedürfnisse nie in diesen Häusern aufhalten.“ GEHÖRT DIE ZUKUNFT DEM KETTEN-KLIENTEL? Dass Beherbergungsbetriebe neueren Zuschnitts, wie sie in Salzburg nicht zu wenig entstanden sind und weiter entstehen werden, ihre Existenzberechtigung haben, möchte Klingler jedoch nicht in Abrede stellen: „Hotels wie das neue Motel

One haben ein perfektes Konzept, das aber für einen privaten Betreiber sicherlich sehr schwierig umzusetzen wäre.“ Denn hinter den meisten Projekten stehen Hotelketten, die anhand ihrer Geschäftsstrukturen groß aufgezogenes und gezieltes Marketing, vor allem via Internet, betreiben können und so ein dementsprechend großes Klientel erreichen, um die preisgünstigen Betten abseits des Zentrums zu füllen. Auch die Frage, was es für den Standort Salzburg bedeutet, wenn das von internationalen Hotelketten in Salzburg erwirtschaftete Kapital ins Ausland abfließt, ist eine wenig diskutierte. Auf jeden Fall herrscht in vielen Salzburger VierStern-Hotels längst ein Preisniveau, wie es für gewöhnlich in Drei-Stern-Häusern zu finden ist. Hier werden auch Stimmen laut, die eine Anpassung der Sternekategorien fordern, weil viele Häuser einfach nicht mehr den geforderten Standards entsprechen. Josef Klingler nimmt aber, was das Innerstädtische betrifft, auch die Stadt in die Verantwortung: „Die Stadt Salzburg ist im Innenstadtbereich zu schwach, um ein gemeinschaftliches Auftreten zu ermöglichen. In den letzten Jahren ist gar nichts passiert, außer, dass der Zimmerpreis kaputt gemacht wurde.“ Eine andere Sorge plagt allerdings Anna Sigl von der Villa Carlton und dem Hotel Markus Sittikus und mit ihr wohl auch so manch anderen Altstadt-Gewerbetreibenden: „Mit den Billighotels kommen natürlich auch die preisbewussten Gäste, die allgemein in der Stadt weniger Geld ausgeben.“

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FOTO WILDBILD

high lights

eat & meet DAS KULINARIK-FESTIVAL

NICHTS FÜR SCHWACHE (GESCHMACKS-) NERVEN

DO, 15. 03. 2012, 17 UHR La Luce di Frescobaldi Felleis, Knittelfelder & Thunfisch SA, 17. 03. 2012, AB 10 UHR Kulinarikmesse / kavernen 1595 SO, 18. 03. 2012, AB 10 UHR Kulinarikmesse / kavernen 1595 DI, 20. 03. 2012, 17 UHR Cocktails & Salsa / Monkeys Cafe.Bar DI, 20. 03. 2012, 20 UHR Shrimps Design / Shrimps Bar DO, 22. 03. 2012, 18 UHR Der Knochenmann & Das Backhendl Mozartkino & Gasthaus Zwettler`s DO, 22. 03. 2012, 19 UHR Weitblick / Restaurant m32 DO, 22. 03. 2012, 19 UHR Von Elefanten, Schweinen & deren Weide Restaurant Hotel Elefant DO, 22. 03. 2012, 19 UHR HAI-Society Kulinarium Party Carpe Diem Finest Fingerfood FR, 23. 03. 2012, 19 UHR Italienische Verführung / S`Nockerl SA, 24. 03. 2012, AB 10 UHR Gabelbissen / Restaurant m32 SA, 24. 03. 2012, AB 15 UHR Italienische Freundschaft – Eine Genussreise durch die Steingasse DO, 29. 03. 2012, 19 UHR Die geheime Specerey – Slow Food Salzburg Felleis, Knittelfelder & Thunfisch FR, 30. 03. 2012, 19 UHR House Warming / arthotel Blaue Gans

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Altstadt aktiv | vision.altstadt.

2012

Noch bis 31. März stellen Salzburgs Gastronomen ihr Können unter Beweis: Zum vierten Mal findet das Kulinarik-Festival „eat & meet“ in über 40 Locations der Salzburger Altstadt statt. Ob italienische Verführung, SinnEssReise, äthiopischer Abend oder Gabelbissen: Wer sich feinsten Endiviensalat mit Lachs-Kaviar oder Steinbuttfilets mit Couscous auf der Zunge zergehen lassen will, darf „eat & meet“ auf keinen Fall verpassen. ECHTE RARITÄTEN & UNVERFÄLSCHTE GENÜSSE Als neues Highlight wird es in diesem Jahr am 17. und 18. März eine Genussmesse in den kavernen 1595 in der Gstättengasse geben, auf der neben interessanten Vorträgen von Kulinarik-Experten auch jede Menge Schmankerln präsentiert werden. In der großen kaverne stehen u.a. Delikatessen vom Weideschwein, italienisches Olivenöl, pannonischer Safran, Schokolade, Kürbiskernprodukte oder Rohmilchkäse aus Österreich und der Schweiz zur Verkostung und zum Verkauf zur Verfügung. In der kleinen kaverne kann man sich währenddessen bei Experten über die gesunde und nachhaltige Produktion und Verwendung von Lebensmitteln informieren. VON ELEFANTEN, SCHWEINEN & DEREN WEIDE Wenn Bettina Mayr vom Hotel Restaurant Elefant und Weideschwein-Experte Patrick Knittelfelder gemeinsam ein Menü kreieren, bringen sie sogar größte Feinschmecker zum Staunen. Zwischen Weißweinrisotto mit Chorizoscheiben, Weideschweinrückenwürfel am Spieß mit gebratenem Polenta und überkrustetem Medaillon vom Weideschweinfilet mit Pilzsauce erzählt Patrick Knittelfelder am 22. März um 19 Uhr im Restaurant Elefant von seiner eigenen Zucht von Alpen-Weideschweinen als zweifellos nachhaltigste und natürlichste Form der Schweinemast. ITALIENISCHE FREUNDSCHAFT Vom 23. bis 24. März haben einige Unternehmer der Steingasse ein buntes Programm für eine Genussreise durch die geschichtsträchtige Gasse auf die Beine gestellt. Von Ausstellungen in der Textil-Kunst-Galerie über eine Lesung von Max Bläulich im Antiquariat Weinek führt die Reise weiter zur Verkostung von sonnenverwöhnten Bioprodukten im Köchelverzeichnis. Friulanische Rezepte stehen bei der „Serata Triestina“ in der Flavour Weinbar auf der Speisenkarte, während man in der Paracelsus Buchhandlung mehr über das Land erfährt, in dem die Zitronen blühen. Im Mittelpunkt steht der Genuss mit allen Sinnen: mit dem Geruch dampfender Köstlichkeiten in der Nase, den Gedanken beim letzten Vortrag und Live-Musik in den Ohren werden den gesamten März über wieder an die 5.000 BesucherInnen beim KulinarikFestival „eat & meet“ durch die Salzburger Altstadt lustwandeln. www.salzburg-altstadt.at


Ihr neuer SPAR in

MOZARTS GEBURTSHAUS SALZBURGS FEINSTE ADRESSE Ihr neuer SPAR in Mozarts Geburtshaus

dt ... die beste Adresse für alle, die in der Innensta wohnen, arbeiten oder unterwegs sind; ... ein Treffpunkt für Genießer, die sich mittags mit Ciabatta, Tramezzini, Wraps und anderen schnellen Köstlichkeiten verwöhnen wollen; ... der Geheimtipp für Liebhaber exklusiver regionaler Spezialitäten – z.B. St.Peterbrot, Salzburger Weiße, exklusive Brände vom Guglhof und Kreationen von Starköchin Johanna Maier; ... und ein Gewinn für alle Salzburger, die sich über ein ausgewähltes Supermarktsortiment zu Supermarktpreisen im Herzen der Stadt freuen!

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00 Uh r Mo . - Fr.: 08: 00 - 20: 00 Uh r, Sa. : 08: 00 - 18: Son nta g geö ffn et: 10: 00 - 19: 00 Uh r Getreidegasse 9, 5020 Salzburg


VISION.ALTSTADT-EAT& MEET TIPP:

film & frühstücksbuffet COFFEE SYMPHONY | Griesgasse 13/1. Stock 18.03. ZIMT & KORIANDER 25.03. CHARLY u. d. SCHOKOLADENFABRIK Nur mit Reservierung, € 20,–/Person: +43(0)699 170 54507

SPAR sucht 75 neue Lehrlinge in Salzburg Mit 2.700 Lehrlingen ist SPAR der größte Lehrlingsausbildner in Österreich und stellt auch heuer wieder ab August 900 neue Lehrlinge ein – 75 davon in Salzburg. Bewerbungen sind ab sofort willkommen. Gesucht werden kommunikative Mädchen und Burschen, die gerne im Team arbeiten und eine abwechslungsreiche Lehrstelle suchen. Zur Auswahl stehen österreichweit 15 verschiedene Lehrberufe – vom klassischen Einzelhandel bis hin zur Bürolehre.

LEHRE UND MATURA BOOMT Das Modell „Lehre und Matura“, das SPAR bereits seit 2003 forciert, boomt bei den Jugendlichen nach wie vor: Schon jeder zehnte Lehrling absolviert parallel zur klassischen Lehrlingsausbildung die Matura. SPAR übernimmt die komplette Organisation und hilft bei der Einteilung der Arbeitszeit. Alle Infos unter: www.spar.at/lehre

BIS ZU 4.000 EURO DAZUVERDIENEN Zusätzlich zur Lehrlingsentschädigung zahlt SPAR bei tollen PraxisLeistungen je nach Lehrjahr bis zu 140 Euro pro Monat dazu. Für gute Berufsschulzeugnisse wird man mit Prämien von bis zu 218 Euro belohnt. Auf diese Weise kann man sich allein durch Prämien während der drei Jahre Lehrzeit bis zu 4.000 Euro dazuverdienen. Wer in dieser Zeit ausschließlich gute Praxis-Beurteilungen und in der Schule Vorzugszeugnisse erhalten hat, bekommt von SPAR zusätzlich den B-Führerschein bezahlt. Im Jahr 2011 waren das immerhin 69 Jugendliche, drei davon in Salzburg. FRISCHE IDEEN DURCH SPANNENDE ZUSATZ-AUSBILDUNGEN SPAR bietet 2012 für Lehrlinge die österreichweit erste und einzigartige Zusatzausbildung zum Käseexperten an, die mit einem Zertifikat endet. Schon das fünfte Jahr führt SPAR 2012 das Projekt „Einen Tag Chef sein – Lehrlinge führen einen Supermarkt“ durch.

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Altstadt aktiv | vision.altstadt.

Alexandra Kugler hat sich für eine Lehre bei EUROSPAR in Salzburg/Sterneckstraße entschieden.


FOTOS BETTINA SALOMON

Das perfekte Bio-Dinner Wenn Männer kochen, wollen sie es so richtig krachen lassen. Erstklassige Bio-Produkte müssen es sein, und auch das Ambiente muss stimmen. AREA-Chef Edi Mayr stellte seine Küche mit Essplatz im Andräviertel zur Verfügung. Unter Anleitung von Gabriele Armes (Tischlein deck dich) und Lisa Rettenbacher, die in Sankt Koloman einen kleinen Bio-Betrieb namens „Sonnengarten“ führt, kochten Edi Mayr, Bio-Braumeister Reinhold Barta, Marcus Pouget (Solo-Cellist des Mozarteumorchesters) und Herbert Lindsberger (Bratschist beim Mozarteumorchester) – eine illustre, vor allem aber fachkundige Runde also, die für gute Stimmung und Gaumenfreuden sorgte.

Schon beim Aperitif (Bild links unten) werden die Weichen in Richtung „Gelungener Abend“ gestellt: Geschälte, in Spalten geschnittene Äpfel, beträufelt mit Zitronensaft, unter Zugabe von Zimtpulver feinst püriert und gemeinsam mit „Prosa“-Prosecco serviert. So kann ein perfektes Dinner beginnen. Danach folgt das Entrée: Rote Rüben (Bild oben), bissfest gekocht, fein zu einem Carpaccio geschnitten, verfeinert mit Parmesan und Olivenöl. Aber auch im März braucht der Mensch mitunter noch etwas Warmes: Ein leichtes Süppchen aus Karotten und Lauch (Bild rechts unten), das sich farblich allerdings schon sehr frühlingshaft präsentiert. Die Karotten werden in Längsstreifen geschnitten und in einem Sud von Lauch, etwas Sellerie und Peterwurz zart weich gekocht und gemeinsam mit Sahne zum Süppchen püriert. Serviert mit kleinem Sahnehäubchen und zartem Grün an Basilikum, ist sie optisch wie geschmacklich ein echter Kracher. >>

vision.altstadt. | Frühlingsküche_PR

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>> So sieht ein Solo aus: Der Solo-Cellist und begeisterte Hobby-Koch Marcus Pouget beim Anrichten der Vorspeise. Es muss nicht immer Rindfleisch sein. Auch rote Rüben eignen sich hervorragend als Carpaccio-Grundlage. Worauf es dabei ankommt, ist die Würze. Wer hochwertiges Olivenöl und einen vollreifen Parmesan nimmt, ist auf der sicheren Seite. Und natürlich die Zutaten: Ausschließlich biologisches Gemüse aus der Region und Brot von Itzlinger.

In der Männer-Küche herrscht klare Aufgabenverteilung: Reinhold Barta (links) ist für den Fisch zuständig. Das Barschfilet (Bio von Robert Kneidl) erhält seine Würze von ein wenig Salz, weißem Pfeffer, Zitrone und einem Mantel aus frischem Bio-Dill von Sonnentor. Kurz und mit hoher Hitze scharf in Rohmilchbutter gebraten, nimmt der Fisch nicht nur den Buttergeschmack an, sondern die sehr weichen Gräten des Barsches „verflüchtigen“ sich dabei auch. Bratschist Herbert Lindsberger (rechts) bereitet den Kartoffelsalat zu, für den der promovierte Musiker berühmt ist. Sein Geheimnis: Die Marinade wird aus Sonnenblumenöl, Apfelessig und kurz aufgekochtem Wasser zubereitet. Salz, Pfeffer, frische rote Zwiebel, eine Prise Estragon und fertig ist die ideale Ergänzung zum heimischen Fischgericht. Da lacht nicht nur der Ausnahmemusiker, der in seiner Konzertkarriere mühelos zwischen Alter und Neuer Musik hin- und herpendelt, sondern auch die Gäste. Oft haben die einfachsten Dinge die größte Wirkung.

Zum Barsch gibt es Selleriescheiben mit einer Panade aus Kräutern, ebenfalls in Rohmilchbutter kurz und bissfest gebraten. Lisa Rettenbacher (rechts) serviert gekonnt, gelernt ist schließlich gelernt. Bio-Kochen oder Catering, beides bietet sie gemeinsam mit Gabriele Armes professionell an.

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Bier und Wein ... das ist fein. Braumeister Reinhold Barta (oben) lässt es sich nicht nehmen, mit einer seiner preisgekrönten Kreationen anzustoßen. Die Stimmung ist am Kochen. Süß oder sauer? In unserem Fall ist der Nachtisch süß-sauer. Einmal Topfen-SauerrahmNockerl (3 Teile Topfen, 1 Teil Sauerrahm), verfeinert mit Vanille, einem Hauch von Nelkenpulver und Zitrone. Mit zwei Löffeln zu Nockerl geformt und zur selbsteingekochten Heidelbeermarmelade gereicht. Für die saure Abteilung gibt es Lorena-Rotschmierkäse aus zartem weichem Käseteig und Weinkäse (unten), gereift in Rotweingeleger mit einer essbaren Rinde, produziert in der Kaskuchl am Roiderhof aus silofreier Bio-Heumilch. Die Kühe werden nur mit Gras, Klee, frischen Kräutern und Heu gefüttert.

Die Rezepte zum Nachkochen finden Sie auf: www.visionaltstadt.at

In Kooperation mit:

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FOTOS HERSTELLER

Master-Plan

Auf die Party, fertig, los! Ob privates Fest, Kindergeburtstagsfeier oder die Dolby-Surround-Party in den eigenen vier Wänden: Zum Feiern gibt es immer gute Gründe. Aber auch eine Seminararbeit, ein Fachvortrag oder eine Schulung wollen bestmöglich und kreativ präsentiert werden. Wenn dazu noch Profis ins Spiel kommen, beispielsweise fürs Catering oder Licht-, Ton- und Videotechnik, dann ist die Organisation ein Kinderspiel. vision.altstadt. liefert die Ideen dazu.

vision.altstadt. im Gespräch mit Markus Schwenter von LTV.

Was macht eine perfekte Veranstaltung aus? Die perfekte Veranstaltung funktioniert nur bei einem perfekten ineinander übergreifenden Ablauf aller Gewerke wie Catering, Strom, Licht-, Ton-, Videotechnik etc. Wann beginnt man am besten mit der Planung? Es gibt Veranstalter, die planen schon sechs Monate vorher, und einen Tag vor dem Event kommen sie dann drauf, dass es nicht funktioniert, um dann von Firmen wie uns zu erfahren, dass ein Kühlschrank auch Strom braucht, dass es im Winter kalt, in der Nacht finster und eine Autobahn ein denkbar ungeeigneter Platz für eine chillige Lounge ist usw. Wer hat die skurrilsten Ideen? Die stammen meistens von den normalsten und unscheinbarsten Kunden, denen man es auf den ersten Blick nie zutrauen würde. Was war deine skurrilste Veranstaltung? In weniger als 48 Stunden ein Fest für 3.500 Gäste in einem Fußballstadion zu organisieren – das war mit Abstand die schwierigste Aufgabe, die wir je technisch umsetzen durften. Was war eure größte Veranstaltung? Das Champions League-Finale 2007 in Athen, wo wir für 85.000 Personen Licht, Ton und Video machen durften – und das alles mit Technik aus Salzburg. Und ab wann macht es Sinn, sich an LTV zu wenden? Ab einer Person. Jeder einzelne ist uns genauso wichtig wie eine Großveranstaltung.

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Alles für die perfekte Veranstaltung_PR | vision.altstadt.

TREND-FINGERFOOD 2 x jährlich kreiert Horst Gallbauer mit seinem Küchenteam saisonale Fingerfood-Editionen. Die Cake Pops sowie weiteres neues Fingerfood sind ab sofort bestellbar. Einfach onlineshoppen: www.gallbauer.at/a-la-carte

TÖRTCHEN, SANDWICHES UND WRAPS – SINNLICH, EXOTISCH UND EXQUISIT Gerhard Starzers Reisen in die Kochbücher der Welt überraschen bei jeder Veranstaltung von Neuem. Caterings von 6 bis 1.500 Personen.

GALLBAUER CATERING Siebenstädterstraße 8, Tel. 43 21 09 office@gallbauer.at | www.gallbauer.at

FASTIES FINEST CATERING Lasserstraße 19, Tel. 87 38 76-0 www.fasties.at

WARMES UND KALTES – HERZHAFT, GENUSSVOLL, BIOLOGISCH Gabriele Armes und Lisa Rettenbacher begeben sich auf Genussreise durch unser kostbar heimisches Kulinarium, wo beste Qualität und regionale Vielseitigkeit regieren. Unsere BioPioniere aus der Region kredenzen Köstlichkeiten, die in Genusserlebnisse verzaubert werden. TISCHLEIN DECK DICH – DAS ZAUBERHAFTE BIO-CATERING Tel. 0664/535 34 05 tischleindeckdich@genussbuffet.at www.genussbuffet.at


Fotos: www.leonhardhilzensauer.com

Erweiterung der Altstadtgarage 650 neue Stellplätze im Mönchsberg. Keine Sperren der Garagen mehr wegen Überfüllung, ausreichend Parkplätze für Dauer- und KurzparkerInnen, helle Ausleuchtung und ein hohes Maß an Sicherheitsgefühl – die geplante Erweiterung der Altstadtgarage mit Baubeginn im nächsten Jahr bringt viele Vorteile mit sich. „Es ist wahrscheinlich die wichtigste Investition in die Salzburger Altstadt seit 20 Jahren und für die nächsten 20 Jahre“, so charakterisieren Bürgermeister Heinz Schaden und Inga Horny (GF Altstadt Verband) den Plan der Parkgaragengesellschaft zur umfassenden Erweiterung der Parkgarage im Mönchsberg. Die Vorteile liegen auf der Hand: Keine Sperren der Garagen wegen Überfüllung, der Hof von St. Peter wird autofrei, der Zugang in die Garagen vom Toscaninihof her wird deutlich verbessert und für Altstadt-BewohnerInnen und -Beschäftigte steht eine aus-

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reichende Zahl von Dauer-Stellplätzen zur Verfügung. Finanziert werden die Kosten von etwa 20 Millionen Euro von der Parkgaragen-Gesellschaft. Derzeit sind die Altstadtgaragen im JahresDurchschnitt an mehr als jedem dritten Tag für mehrere Stunden ausgelastet, zusätzlich gibt es eine Warteliste von 120 InteressentInnen für einen Dauerstellplatz. Durch die Erweiterung der Garage südlich des Neutors wird die Altstadt für Gäste, MitarbeiterInnen und KundInnen weitaus besser erreich- und erlebbar. Mit einer benutzerfreundlichen Organisation des Betriebs, einem großzügigen Hauptstiegenhaus mit Liftanlagen, PKW-Stellplätzen für Behinderte, heller Ausleuchtung und VideoÜberwachung, zentral gelegenen Stellplätzen für Frauen sowie modernen WC- und Waschräumen soll die neue Garage zu einer sehr guten Auslastung des Garagenangebots führen.

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FOTOS ZVG ALTSTADTMARKETING SALZBURG

725 Jahre Stadtrecht Am 20. April begeht die Bürgergarde Salzburg ihr 725-jähriges Jubiläum mit einem besonderen Festakt im Rahmen des schon etablierten Georgikirtages auf dem Kapitelplatz.

Mit Festzelt, einem „Spezialbier“ der Stiegl Brauerei, das am 20. 4. (nur am Jubiläumstag) zum Preis von € 2,75 pro 1/2 Liter verkauft wird, einer besonderen „Gardistenmischung“ der Firma Sporer und einem feierlichen Festakt begeht die Salzburger Bürgergarde am 20. April ihr 725-jähriges Bestehen im Festzelt des Georgikirtages auf dem Kapitelplatz. Der von der Bürgergarde Salzburg seit fast 30 Jahren organisierte Georgikirtag (der hl. Georg ist Schutzpatron der Reiter und Pferde) ist bekannt für Verbriefter Status Quo: Der Sühnebrief von Erzbischof die am jeweiligen Sonntag auf Rudolf I. von Hoheneck vom der Festung stattfindende Pfer20. April 1287 mit dem ersten desegnung – heuer sogar mit Stadtrecht für Salzburg. 80 Reitern. Der Festakt am Freitag, dem 20. April, soll den Gästen neben den üblichen Amüsements eines Festzeltes auch die Möglichkeit geben, mehr über die Bürgergarde, ihre Geschichte und ihre jetzigen Tätigkeiten zu erfahren. Die nach einer Zwangspause von über 150 Jahren 1979 wiederbelebte Vereinigung Salzburger Bürger geht auf den Sühnebrief Erzbischof Rudolfs I. von Hoheneck vom 20. April 1287 zurück. Der Sühnebrief war eine Mahnung an die Salzburger Bürger, ihren teils kriegerischen Disput zwischen alteingesessenen reichen und neu zugezogenen armen Salzburgern zu beenden und enthielt im Anhang das erste verbriefte Stadtrecht für Salzburg – mit der Auflage, eine Bürgerwehr zu bilden. Hoheneck befahl darin jedem wehrpflichtigen männlichen Bürger der Stadt, sich mit einem Harnisch zu versehen und ab sofort für die innere Sicherheit und Verteidigung der Stadt zu sorgen. Der Friede war wieder hergestellt und die Salzburger Bürgergarde gegründet. Mit bis zu 1200 Mann verteidigte die Bürgergarde die Stadt bis zu ihrer Auflösung in Folge des Anschlusses

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Mit Glanz und Gloria für die innere Sicherheit: Die Bürgergarde in prächtiger Uniform.

Salzburgs an das österreichische Kaiserreich 1816. Die Wieder-Gründung im Jahre 1979 erfolgte auf Initiative von Kommerzialrat Erwin Markl und im Zuge der Unterstützung durch Major d. R. Walter Gross. Die Uniformen wurden dabei nach Gouachen der Kuenburgschen Trachtenbildersammlung (= Mitte des 18. Jahrhunderts) angefertigt. Der Festakt am 20. April – auf den Tag genau 725 Jahre nach der Gründung – und der reguläre Georgikirtag am 21. und 22. April stehen allen Interessierten Salzburgern und Gästen unserer Stadt offen und sind eine wunderbare Gelegenheit, gelebte Tradition mitzuerleben, sich im Festzelt zu vergnügen und vielleicht noch nicht bekannte Facetten Salzburgs kennen zu lernen. Mehr Informationen unter: www.buergergarde-salzburg.at TERMINE: FR, 20. April ab 14 Uhr, Festzelt Kapitelplatz Festakt zum 725-jährigen Jubiläum der Salzburger Bürgergarde SA, 21. und SO 22. April ab 9 Uhr, Festzelt Kapitelplatz Georgikirtag SO, 22. April, 10.30 Uhr, Burghof der Festung Hohensalzburg Pferdesegnung


FOTOS BETTINA SALOMON

Haute Cuisine im Magazin Neuer Mann im Restaurant des Magazin ist Richard Brunnauer. Elf Jahre lang war er Küchenchef im Restaurant Riedenburg. Dort sorgte er für die konstante Auszeichnung von drei Hauben und einem Michelin Stern. Jetzt hat der bekennende Riedenburger sein eigenes Restaurant. Vinothek & Feinkostladen führen weiterhin Claudia & Raimund Katterbauer. Und wie ließe sich so ein Einstand gelungener feiern als mit einem gemütlichen Kochkurs?

Daran kann auch der Wechsel in der Küche nichts ändern: Schwerpunktthema im Magazin bleibt der Wein. Mit dem muss auch jeder Kochkurs beginnen, und so stimmen sich die TeilnehmerInnen mit dem Küchenchef auf den Abend ein. Als ersten Gang (rechts oben) gab es Ragout vom Bison mit Champignons, Junglauch & Rucola und „Südafrikagewürz“.

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Wer viel kocht, muss auch gekonnt würzen. Bei Wiberg finden sich Safranfäden, feines Ursalz und Tellicberry-Pfeffer im Produktsortiment – genau die richtige Mischung, um einem Fischgericht den richtigen Pepp zu verleihen. Der zweite Gang: Zander mit Safranrisotto & Kaiserschoten. Dazu gibt es leichten Weißwein und Wasser von Vöslauer.

Als Küchenchef Brunnauer kunstvoll Hand anlegt, um den Lammrücken zu zerlegen, staunen die Koch-Novizen nicht schlecht. So schnell und sicher möchte so mancher Hobby-Koch mit dem Messer umgehen. Gekocht wird das Lamm danach mit den professionellen Kochgeräten von Lohberger.

Der dritte Gang kann als Beweis dafür gelten, wie frühlingshaft sich Lamm doch auch zubereiten lässt. Die Komposition aus Tauernlamm auf mediterranem Gemüse mit roter Currysauce, Lammgewürz, mediterranem Gewürz und rotem Curry von Wiberg weiß farblich wie geschmacklich voll zu überzeugen.

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Sahne, Milch und Zucker wollen im richtigen Verhältnis verrührt werden, um eine perfekte Crème Brûlée auf den Tisch zu zaubern. Wichtig ist es darauf zu achten, dass das Rezept genauestens eingehalten wird. Mit der kostbaren Tahiti-Vanille (rechts) von Wiberg wird nicht gegeizt. Sie verleiht dem Nachtisch die nötige Zartheit. Für die Säure als Kontrapunkt sorgen frische Himbeeren. Und auch optisch weiß die Komposition zu überzeugen.

Im Anschluss an einen gelungenen Koch-Abend lassen sich die besten Weine, das Wasser zum Wein und die Gewürze des Abends im Magazin-Shop käuflich erwerben. Einem Nachkoch-Event, bei dem man seine Freunde und Verwandten beglückt, steht nichts mehr im Wege. Die Rezepte dazu finden Sie auf: www.visionaltstadt.at

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Das OsterWunder Wie man alten Bräuchen mit neuen Dingen ungeahnte Seiten abgewinnt.

Jubiläumsdirndl mit Herzerldruck. Hanna-Trachten, Linzer Gasse 41, Tel. 87 22 93, Goldgasse 6, Tel. 84 03 60, www.hanna-trachten.at

Genuss für Fortgeschrittene. Confiserie Braun Churfürststraße 4, Tel. 84 16 51 | www.confiserie-braun.at

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Genusshaserl von Fürstenberg-Porzellan. Roittner im Ofenloch, Rainbergstraße 5, Tel. 84 25 66 www.roittner.at


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Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf – mit handgefertigten Zeichen und Symbolen aus Edelstahl in Kombination mit 18-K-Gold, Silber, Perlen und Email inspiriert Nomination zur Gestaltung Ihres ganz persönlichen Schmuckstücks. Nomination Store, Alter Markt 15, Tel. 84 11 58

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Lebendige Historie: Das Deckenfresko in der Juridischen Fakultät (links) und einige Bände der „Enciclopedia Italiana“ aus der Universitätsbibliothek (rechts).

TEXT BERNHARD OSTERTAG FOTOS VICTORIA SCHAFFER

Alte Geschichte, junge Identität Schon vor hunderten Jahren öffnete die Universität in der Salzburger Altstadt die Tore zur Welt des Wissens. Heute treffen hier Studierende und Professoren am Puls der Zeit und in architektonisch einmaliger Schönheit aufeinander.

5 0 J A H R E U N I V E R S I TÄT S A L Z B U R G

Durch das Rauschen der Salzach dringt das Glockengeläut der umliegenden Kirchen, die fröhlichen Stimmen der Marktstandler laden zum Kauf frischer Ware ein und Pferdehufe klappern übers Kopfsteinpflaster. Solch eine Symphonie alltäglicher Altstadtgeräusche begleitet Studierende auf ihrem Weg zur Vorlesung, während der Duft von frisch gebrautem Kaffee aus den Kaffeehäusern die Gassen erfüllt. So ähnlich (bis auf die Kaffeehäuser, die es hier erst ab 1700 gibt) muss es auch damals gewesen sein, als Fürsterzbischof Paris Lodron im Jahre 1622 die Universität Salzburg gründete. MIT GLANZ UND GLORIA Und so ist es auch 390 Jahre später noch, denn der Wissensdurst der Jugend wird in der Salzburger Altstadt heute weiterhin gestillt. Und die geschichtsträchtigen Gebäude sind die perfekte Kulisse für den Sitz der größten Bildungseinrichtung des Bundeslandes. Ursprünglich wurde die Universität von einem Zusammenschluss aus 33 Salzburger, Schweizer, süd-

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50 Jahre Universität Salzburg | vision.altstadt.

deutscher und österreichischer Benediktinerklöster als Gymnasium unterhalten und dann von Paris Lodron offiziell zur Universität erhoben und ausgebaut. Die Universität logiert heute noch im barocken Ambiente der Mozartstadt und präsentiert sich gleichzeitig modern und zukunftsgewandt. Denn in diesem Jahr begeht die Stätte von Wissenschaft und Lehre ihr 50-jähriges Jubiläum seit der Wiedererrichtung im Jahre 1962 und blickt mit Zuversicht in die nächsten fünf Jahrzehnte. BREITES SPEKTRUM Heute besteht die Universität mit ihren über 16.500 Studierenden und rund 2.700 Mitarbeitern aus den vier Fakultäten Theologie, Rechtswissenschaften, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften und Naturwissenschaften, die ein breites Spektrum an Bachelor-, Master- und Doktoratsstudien sowie postgradualen Universitätslehrgängen anbieten. Besonderes Augenmerk wird bei der Erweiterung des Angebots auf „Biowissenschaften und Gesundheit“, „Information and >>


© Luigi Caputo

Moderne Architektur im Herzen der Altstadt: Der neue Unipark Nonntal ist fortan ein wichtiger und zentraler Anlaufpunkt im studentischen Leben der Stadt.

Familiäre Atmosphäre Die Universität Salzburg begeht heuer ihr 50-jähriges Jubiläum seit der Wiedererrichtung 1962. Rektor Heinrich Schmidinger über Geschichte, Zukunft und das besondere Flair einer Altstadtuniversität.

Ein halbes Jahrhundert Universität Salzburg: Was bedeutet das für die Universität und für Sie als Rektor? Zunächst einmal ist das ein festlicher Anlass. Es ist aber auch Anlass dazu, zurückzuschauen auf die Geschichte, die wir jetzt hinter uns haben. Es ist eine Geschichte, auf die wir stolz sein können. Aber natürlich tut es die reine Vergangenheitsbetrachtung nicht. Viel wichtiger ist: Wie bewältigen wir die nächsten 50 Jahre und welche Ziele setzen wir uns. Welche Feierlichkeiten sind geplant? Es hat sich zufällig zeitlich ergeben, dass wir den Unipark Nonntal eröffnen konnten. Das war für die Universität ein sehr wichtiges Ereignis. Das zweite ist, dass wir eine alte Tradition aufgegriffen haben, die es schon im 18. Jahrhundert gab: Den Universitätsball in der Residenz. Und im Juni wird es auch noch ein Altstadtfest geben, wo die Universität alle ihre Gebäude für Interessierte öffnet. Da wird es auch einen Shuttledienst geben zur Naturwissenschaftlichen Fakultät, nach Rif und nach Itzling hinaus, damit man auch sieht, wie unglaublich ausgedehnt unsere Universität mittlerweile ist. Es gibt weiters eine Ringvorlesung, die jetzt im März startet und bei der auf 50 Jahre Universitätsgeschichte zurückgeblickt wird – unter verschiedenen Aspekten natürlich. Und zu guter Letzt wird es im November eine Ausstellung geben, die die wertvollen Grafikbestände der alten Benediktineruniversität zeigt. Welchen Stellenwert hat eine Universität in der Altstadt für Studierende und Professoren? Salzburg war ja 150 Jahre lang – von 1812 bis 1962 – keine Universitätsstadt mehr. Die Stadt hat sich in dieser Zeit ganz anders orientiert. Man hat aber erkannt, dass, wenn man die Stadt wieder zu einer Universitätsstadt machen will, man die Universität auch wirklich im Zentrum der Stadt unterbringen muss. Dafür waren auch ganz pragmatische Überlegungen ausschlaggebend: Indem man die Universität nämlich in diesen wun-

derbaren Gebäuden unterbrachte, hat man diese Gebäude gleichzeitig auf Bundeskosten saniert. Man kann zwar nicht behaupten, dass die Altstadt von Salzburg eine Studierendenstadt geworden ist – das hängt damit zusammen, dass unsere Universität eine große Pendleruniversität ist –, aber in den vergangenen zehn Jahren ist die Identifikation der Salzburger in Stadt und Land mit der Universität enorm gewachsen. Aber wenn man das mit Universitätsstädten wie Innsbruck oder Graz vergleicht, dann wissen wir auch, dass wir noch ein schönes Stück Weg vor uns haben. Was ist notwendig, um zu einer wirklichen Universitätsstadt zu werden? Ich glaube, da müsste noch viel mehr Infrastruktur geschaffen werden. Das fängt mit den Lokalen an. Und dann ist natürlich die Stadt Salzburg, vor allem die Innenstadt, nicht billig. Das drängt die Szene an die Peripherie hinaus, bzw. man löst das eben mit dem Pendeln. Gab es von der Politik Unterstützung, die Universität in der Altstadt unterzubringen? In der Gründungszeit ganz sicher. Landeshauptmann Lechner damals, sein Nachfolger Haslauer und der stellvertretende Landeshauptmann Radlegger hatten diese Idee, dieses Konzept. Und die haben alles in die Wege geleitet. Dann allerdings hat es eine Phase gegeben, wo sowohl die Stadt als auch das Land sich auf den Standpunkt gestellt haben: Universität ist Bundessache. Das hat sich in den letzten zehn, zwölf Jahren fundamental geändert. Es ist heute das Engagement von Stadt und Land für die Universität wirklich respektabel. Da kann Salzburg mittlerweile mit anderen Universitätsstädten durchaus mithalten. Wir haben dann das Konzept der Altstadtuniversität dadurch abgeschlossen, dass wir die Edmundsburg bezogen haben. Das ist ja jetzt erst vier Jahre her. Erst haben wir renoviert und dann auf 50 Jahre angemietet. Das ist ein wunderschönes Gebäude, das man öfter übersieht, weil es nicht unten in der Altstadt ist, aber es gehört genauso dazu. Hat man eine besondere Verantwortung, in solchen Räumlichkeiten untergebracht zu sein? Ja natürlich. Wir legen sehr großen Wert darauf, dass die Gebäude schön erhalten bleiben. Sie finden hier bei uns keine Schmierereien an den Wänden, sie finden keine Verunstaltungen der Räume. Hat das Flair der Altstadt einen besonderen Einfluss auf die Studierenden? Es hat fast eine familiäre Atmosphäre. Die Universität ist in gewisser Weise überschaubar. Die Fakultäten haben die Möglichkeit, Kontakt miteinander zu haben. Und es gibt so etwas wie einen interdisziplinären Dialog bei uns. Die Studierenden sagen immer wieder, es sei sehr gut und sehr schön, in Salzburg zu studieren.

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FOTO VICTORIA SCHAFFER

>> Communication Technologies & Society“, „Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt“ sowie „Wissenschaft und Kunst“ gelegt. Weiters konnten in den letzten Jahren fünf Christian-Doppler-Labore an der Universität etabliert werden. Und neben den Altstadtstandorten wie Toskanatrakt, Kapitelgasse und Edmundsburg über den Dächern der Stadt sind auch Freisaal, Itzling, Rif und der neue Unipark Nonntal wichtige Anlaufpunkte im studentischen Leben der Stadt. Aber natürlich ist das Altstadtflair etwas ganz Besonderes, denn die majestätisch anmutenden Gebäude, in denen Hörsäle, Bibliothek, Büros, Mensa und Labore untergebracht sind, atmen Geschichte. Doch von ehrfurchtsvoll erstarrten Studenten im Angesicht der baulichen Präsenz ist keine Spur: Vielmehr genießen die Studierenden aus aller Welt die außergewöhnliche Lage der Universität, die schönen Räumlichkeiten und die fast schon familiäre Atmosphäre und helfen mit, diesen Status Quo zu erhalten, ohne ihre junge Identität hintanstellen zu müssen. Diese Symbiose von historischem Ambiente und moderner Lebensart beflügelt den Geist und bietet Studierenden Raum, sich zu entfalten. Mögen noch viele Generationen in diesem zeitlos strahlenden Juwel studieren. Herzlichen Glückwunsch Universität Salzburg!

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Beim letzten Umbau der Residenz für die Juridische Fakultät der Universität Salzburg kamen einige kunsthistorische Sensationen zum Vorschein: Unter anderem auch die Landkartengalerie. Sie ist 23,5 Meter lang, 5,10 Meter breit und 6,60 Meter hoch und befindet sich an der Churfürststraße mit Fenstern zum Alten Markt. Für die Restaurierung der farbenprächtigen, rund 90 m2 Wandmalerei waren insgesamt 60.000 Restauratoren-Stunden notwendig.

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GROSSES UNIVERSITÄTS-ALTSTADTFEST Freitag, 1. und Samstag, 2. Juni 2012

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50 Jahre Universität Salzburg Veranstaltungen im Universitäts-Jubiläumsjahr | Weitere Infos: www.uni-salzburg.at MÄRZ BIS DEZEMBER 2012: Jubiläumspfad: Wissensräume 1622–1962–2012 Fenster der Universitätsbibliothek. MO, 12. MÄRZ 2012: Beginn der Ringvorlesung „50 Jahre Paris Lodron Universität. Geschichte – Gegenwart – Zukunft“. MI, 25. APRIL 2012, 9–17 UHR: Die Universität lädt Schüler, Eltern und alle Interessierte zum Besuch ein. FR, 27. APRIL 2012: Lange Nacht der Forschung. Die Universität Salzburg präsentiert besondere Highlights aus der Forschung.

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FR, 1. UND SA, 2. JUNI 2012: Großes Universitäts-Altstadtfest: Das Highlight des Jubiläumsjahres. Schauplatz sind alle Universitätsgebäude sowie eine gastronomische Festmeile von SigmundHaffner-Gasse bis ins Kaiviertel (siehe Detailplan unten). JULI 2012: Kinderuni. Die Universität Salzburg veranstaltet für Kinder von 7 bis 12 Jahren eine Woche lang Kinderuni mit speziellen Vorlesungen, Spiel und Verpflegung. SA, 6. OKTOBER 2012, 18–1 UHR: Lange Nacht der Museen „Schatzkammer Universität. Kostbarkeiten aus 1000 Jahren“. Ausstellung und Führungen in der Universitätsbibliothek, Hofstallgasse 2–4. SA, 1. BIS MO, 31. DEZEMBER 2012: Jubiläumspfad: Adventkalender mit besonderen Schätzen der Universitätsbibliothek.

Großes UniversitätsAltstadtfest FREITAG, 1. UND SAMSTAG, 2. JUNI 2012

6 EDMUNDSBURG Samstag, 2. Juni 2012 | 14.00 – 20.00 Uhr Lesung Stefan Zweig, Diskussion mit Brita Steinwendtner u.a. 7 FRANZISKANERKIRCHE | SIGMUND-HAFFNER-GASSE Samstag, 2. Juni 2012 | 18.00 – 20.00 Uhr Konzert Uni-Chor 8 WALLISTRAKT | FRANZISKANERGASSE Samstag, 2. Juni 2012 | 14.00 – 16.00 Uhr Philosophen-Lesen

1 UNI:VERSUM | HOFSTALLGASSE Samstag, 2. Juni 2012 | 12.00 – 18.00 Uhr Akademisches Wirtshaus 2 FURTWÄNGLERPARK Samstag 2. Juni 2012 | 11.00 – 18.00 Uhr Picknick im Grünen Kulinarische Verführungen, Vorträge, Tai Chi, Musik | Bar Camp 3 ICT&S CENTER | SIGMUND-HAFFNER-GASSE Samstag, 2. Juni 2012 | 11.30 – 14.00 Uhr Lesungen | Am Rednerpult 4 SIGMUND-HAFFNER-GASSE Freitag, 1. Juni 2012 | 14.00 – 22.00 Uhr Samstag, 2. Juni 2012 | 10.00 – 22.00 Uhr Die lange Tafel Felleis, Knittelfelder & Thunfisch präsentieren regionale Schmankerl 5 DIETRICHSRUH | SIGMUND-HAFFNER-GASSE Freitag, 1. Juni 2012 | 17.00 – 22.00 Uhr Samstag, 2. Juni 2012 | 10.00 – 22.00 Uhr Die große Bühne Eröffnung, Diskussionen, Tanz, Film, Konzerte u.a. mit den Querschlägern

9 TOSKANATRAKT | SALA TERRENA Samstag, 2. Juni 2012 Kunstgeschichte 10 CAFÉ TOMASELLI KIOSK | ALTER MARKT Freitag, 1. Juni 2012 | 09.00 – 19.00 Uhr Samstag, 2. Juni 2012 | 09.00 – 19.00 Uhr Der längste Zeitschriftenständer Österreichs Freitag: Redaktionssitzung Samstag: Wiener Lied 11 RESIDENZPLATZ Freitag, 1. und Samstag, 2. Juni 2012 | 09.00 – 23.00 Uhr Wissenstürme Visuals & Sounds 12 PFEIFERGASSE Freitag, 1. Juni 2012 | 14.00 – 23.00 Uhr Samstag, 2. Juni 2012 | 11.00 – 23.00 Uhr Der rote Teppich | Allerhand Tand 13 PAPAGENOPLATZ Freitag, 1. Juni 2012 | 15.00 – 22.00 Uhr Samstag, 2. Juni 2012 | 15.00 – 22.00 Uhr Bühne der Welt

14 UNI:BASTEIGASSE Samstag, 2. Juni 2012 | 11.00 – 22.00 Uhr Forschung in Aktion | Geschichte des Jazz | Am Rednerpult Die lange Tafel: riechen, schmecken, fühlen 15 KAPITELGASSE 4-6 Samstag, 2. Juni 2012 | TBA Feste feiern | World Café 16 KROTACHGASSE | KAIGASSE Freitag 1. und Samstag 2. Juni 2012 | 15.00 – 22.00 Uhr Tanzboden Standardtänze | Tango | Salsa 17 KAJETANERPLATZ Freitag, 1. und Samstag, 2. Juni 2012 | 15.00 – 22.00 Uhr Spielboden Kleinkunst, Musik & Anderes 18 UNIPARK Samstag, 2. Juni 2012 | TBA Literatur & Musik 19 SAK-PLATZ Samstag, 2. Juni 2012 | TBA Fussballmatch 20 NAWI Samstag, 2. Juni 2012 | TBA Wissens-Shows 21 DAS KINO Freitag, 1. Juni 2012 | 20.00 Uhr Jüdische Filme 22 KUNSTQUARTIER Samstag, 2. Juni 2012 | TBA Wissenschaft & Kunst

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Dirndl mit Jägerleinen-Mieder, Euro 164,00 | Dirndlbluse, Euro 24,00 Strickjackerl, Euro 89,00 | Tuch, Euro 20,00 MOSER TRACHT & MODE, Herbert-v.-Karajan-Platz 2, Tel. 84 17 21

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Blazer, Euro 124,90 | Top, Euro 52,90 | Jeans, Euro 83,90 High Heels, Euro 79,90. C5 RINASCIMENTO, Linzer Gasse 41 | Griesgasse 7 Tel. 0664/508 8 508 | www.facebook.com/c5.rinascimento


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Im Einklang vision.altstadt auf dem Weg zu mehr Gesundheit

Gesundheit und Wohlbefinden sind Zustände, die sich für jeden Menschen auf sehr unterschiedliche Weise erreichen lassen: Die einen schnüren täglich vor Sonnenaufgang ihre Laufschuhe, die anderen malen ihr Zuhause neu aus. Wieder andere meinen, mit ausgiebigen Einheiten auf der Fernseh-Couch ihr Auslangen zu finden. Tatsache ist jedoch, dass wir ein paar Grundregeln befolgen müssen, um uns wohl zu fühlen. Am Besten erreichen wir das mit ausgewo-

„Menschen mit Humor“

und Wohlbefinden

gener Ernährung und indem wir möglichst viel Wasser trinken, uns regelmäßig bewegen und ausreichend schlafen. Auch gute Beziehungen und regelmäßige Entspannung sind enorm wichtig. Eine optimistische Sicht der Dinge hilft ebenfalls. Und noch etwas: Lachen Sie so oft wie möglich! Das verringert die Stresshormone im Blut. Ein lustiger Film an einem trüben Tag zum Beispiel aktiviert auf diese Weise Ihr Immunsystem. Auch das stärkt Ihr Wohlbefinden.

„Nicht so stressen lassen!“

Mag. Sonja Henhapl-Röhrich, Radioagentur HENHAPL-RÖHRICH

Tanja Eibl, EIBL Kajetanerplatz

Was verbinden Sie jetzt im Frühling mit dem Wort/Begriff „Wohlfühlen“? Das wären Leichtigkeit, Wärme, Farben. Und das Wintergewand kommt in den Keller.

Was verbinden Sie jetzt im Frühling mit dem Wort/Begriff „Wohlfühlen“? Eine Tasse Tee und ein gutes Buch oder ein schöner sonniger Skitag – kann beides sehr entspannen.

Was sind die wichtigsten Faktoren in Ihrem Leben, die Sie zum Wohlfühlen bringen? Angenehme sympathische positiv denkende Menschen mit Humor, und das sowohl privat als auch im Geschäftsleben ...

Was sind die wichtigsten Faktoren in Ihrem Leben, die Sie zum Wohlfühlen bringen? Wenn alles rund läuft in der Firma und in meiner Familie, wir ein wenig Zeit für einander haben ...

Denken Sie, dass auch Umgebung und Wohnstil einen Einfluss haben? Einen ganz wesentlichen sogar. Meine Wohnung wird in die Frühjahrsfarben Pink, Apfelgrün und Gelb getaucht! Und die Umgebung, in der ich wohne, Leopoldskron, ist für mich die schönste in Salzburg.

Denken Sie, dass auch Umgebung und Wohnstil einen Einfluss haben? Auf alle Fälle. Weniger ist mehr. Daher miste ich regelmäßig aus, das befreit enorm! Unsere Wohnung ist außerdem gemütlich mit viel Holz, Leinen und Schurwolle und in beruhigendem Weiß und beigen Tönen eingerichtet.

Für eine Frau ist Schönheit ebenfalls ein wichtiger Wohlfühl-Faktor. Auf welche Schönheits-Produkte legen Sie im Frühling besonders wert? Schönheitsprodukte verwende ich das ganze Jahr über. Was ich mir aber im Frühjahr leiste, ist ein Schönheitswochenende.

Für eine Frau ist Schönheit ebenfalls ein wichtiger Wohlfühl-Faktor. Auf welche Schönheits-Produkte legen Sie im Frühling besonders wert? Um den Körper wieder aus dem Winterschlaf zu holen, gönne ich mir regelmäßig ein Meersalz-Peeling für den Körper und ein tolles Staubzucker-Peeling für das Gesicht. Wir führen die Naturkosmetikfirma St. Charles aus Wien in unserem Store – es lohnt sich, mal vorbei zu schauen.

Und zum Abschluss: Was ist Ihr persönliches Wohlfühl-Geheimnis? Ich bin zufrieden und dankbar, gesund zu sein. Und mein Lebensmotto lautet: „Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die das Leben lebenswert machen!“ – stammt leider nicht von mir, sondern von Antoine de Saint-Exupéry ...

Und zum Abschluss: Was ist Ihr persönliches Wohlfühl-Geheimnis? Einfach zufrieden sein und sich nicht immer so stressen lassen!

BUCHTIPP WUNDERVOLLES WASSER – Vom Gesundtrinken, Kurbaden und Freischwimmen Das gemeinschaftliche Gesundbaden, Schwitzbaden und Trinkkuren an heilsam sprudelnden Quellen ist ein Phänomen, das sich durch die Jahrtausende und Kulturen aller Welt zieht. In Europa erlebte die Badelust des Mittelalters erst im 19. Jh. eine Renaissance. Betuchte, blasse Städter zog es aufs Land und in die Bergwelt, wo einfache Bauernbadln mit dem Aufschwung von Ischl und Gastein auf noblen Kurtourismus umrüsteten. Heute schöpfen Spa-Welten aus den wunderbaren alten Quellen. Gertraud Steiner – Wundervolles Wasser, ca. 176 Seiten, 21 x 24 cm, Hardcover, ISBN 978-3-7025-0675-9, Verlag Anton Pustet www.pustet.at

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Hollywood-Stars schwören auf O2

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Facelifting auf die sanfte Art, ganz ohne Skalpell Hollywoodstars, Gudrun Leitner von Cosmetico und Cosemtic Heidi Schwaiger schwören auf ein neues „Wundermittel“: Sauerstoff – genauer gesagt O2. Mit diesem Lifting, dem sanftesten und gesündesten der Welt, und der Kombination mit der bewährten Mesotherapie, sieht die Haut schon nach zehn Anwendungen um bis zu acht Jahre jünger aus. Diese amerikanische Methode verwendet 100prozentig reinen Sauerstoff, der auf bzw.

in die Haut gesprüht wird. Zuvor wird die Haut mit verschiedenen Enzymen und hochdosierten Vitaminen behandelt, um sie so optimal auf die Sauerstoffaufnahme vorzubereiten. Bereits nach der ersten Anwendung ist der Erfolg sichtbar. Probieren Sie O2 – Sauerstoff und verblüffen Sie mit einem Aussehen, als wären Sie in einen Jungbrunnen gefallen.

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TEXT DANIEL HOFER FOTO SIP/JOHANNES LANGER

Salzburg laufend erleben Es liegt ein leichter Schleier über Salzburg. Die Morgendämmerung hat die Altstadt noch fest im Griff. Genau der richtige Zeitpunkt, um aus dem Bett zu steigen und in die Laufschuhe zu schlüpfen. Denn wer die Mozartstadt für einen magisch anmutenden Augenblick für sich alleine haben will, sollte früh aufstehen.

9. Salzbu rg Mara am 6. Mathon i 2012 Sta

rt: Ferdin an Ziel: Max d-Hanusch-Platz -Reinh Informatio ardt-Platz nen und Anmeldu ng unter www. salzburg-

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Wenn Salzburg noch im Dornröschenschlaf liegt und das hektische Treiben in der Getreidegasse noch in weiter Ferne scheint, bietet die Altstadt eine Vielzahl an unentdeckten magischen Momenten. Eine inspirierende Ruhe breitet sich aus, durchbrochen nur von den eigenen, leichten und federnden Schritten. Nur selten bietet sich ein historisches Zentrum wohl so an, laufend erkundet zu werden, wie jenes von Salzburg. Kein Zufall, dass auch Start und Ziel des Salzburg Marathons – heuer am 6. Mai – in der Altstadt liegen. Während man nun die Getreidegasse, tagsüber von zahllosen Menschen bevölkert, für einen Moment sein Eigen nennen darf, versteht man plötzlich, warum diese Stadt zahlreiche geniale Künstler – von Wolfgang Amadeus Mozart bis hin zu Georg Trakl und Thomas Bernhard – hervorgebracht hat.

Wer Salzburg allerdings läuferisch wirklich erobern will, muss auf den Mönchsberg. Also weiter in Richtung Toscaninihof und über die Clemens-Holzmeister-Stiege bergauf in Richtung Festung Hohensalzburg. Die Schritte passen sich der Steigung an, der Atem wird schneller und der Puls steigt: Doch nicht nur vor Anstrengung, sondern auch vor Überwältigung, die sich breit macht, wenn man einen ersten Blick zurück in Richtung Festspielbezirk wirft. Trotzdem, es geht weiter bergauf, immer der Festung entgegen. Doch noch bevor die Festung erreicht wird, biegt man rechts in Richtung Museum der Moderne ab. Das Ziel: die atemberaubende Aussichtsplattform auf dem Mönchsberg. Für einen kurzen Augenblick den Lauf unterbrechen, um den sensationellen Ausblick zu genießen.

Die Laufschritte werden schneller, man findet sein eigenes Wohlfühltempo. Von der Getreidegasse kommend, biegt man rechter Hand auf den Alten Markt. Die Judengasse – in der schon Franz Schubert bei seinem Salzburg-Besuch 1825 wohnte – lässt man für heute einmal links liegen. Dafür passiert man die alte fürsterzbischöfliche Hofapotheke, die älteste bestehende Apotheke Salzburgs, und das älteste noch betriebene Kaffeehaus Österreichs, das Café Tomaselli. Während man den angenehmen Laufwind auf der Haut spürt, geht es weiter in Richtung Residenzplatz und in weiterer Folge über den Domplatz. Schön langsam wird es hell, Salzburg erwacht. Doch der Lauf geht weiter, vorbei an Franziskaner- und Kollegienkirche direkt zum Max-Reinhardt-Platz. Hier befindet sich nicht nur das Ziel des Salzburg Marathons, sondern auch der Wilhelm-Furtwängler-Garten und das weltberühmte Salzburger Festspielhaus.

Entlang des Mönchsberges läuft man schließlich weiter Richtung Mülln, und schließlich entlang der Salzach wieder zurück in die inzwischen erwachte Altstadt. Der Tag hat sensationell begonnen und eines ist klar: Man will noch mehr von dieser traumhaften Stadt erlaufen und erleben. Umso besser, dass am 6. Mai 2012 der 9. Salzburg Marathon stattfindet, der den Läufer all die erlebten Eindrücke noch einmal erleben lässt. Dann führt die Strecke aus der Altstadt über die Hellbrunner Allee bis zum Schlosspark Hellbrunn und dem gleichnamigen ehemaligen Lustschloss der Bischöfe, vorbei am Eichetwald, dem Leopoldskroner Weiher und der ländlichen Moosstraße über die Lehener Brücke zurück in Richtung rechte Altstadtseite. Die letzten Meter über die Staatsbrücke bis hin zum Max-Reinhardt-Platz werden dann für über 6.000 Teilnehmer aus über 50 Nationen zum Triumphzug.

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Laufen in der Altstadt | vision.altstadt.


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Exklusive Mitgliedschaft ab 99,-/Monat

Welcome to Premium Fitness! Tauchen Sie im Premium Health Club in die Welt der Fitness und des Sports ein und fühlen Sie sich in ihrem Körper rundum wohl. Ob Kurs, Personal- oder Kraftbank-Training – Ihr Körper wird es Ihnen danken!

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lichste Muskelgruppen. Kleine Muskeln werden mobilisiert und große Muskeln gestärkt. Insgesamt entwickeln Sie ein besseres Gefühl für die eigene Muskulatur und Ihren Körper – er wird es Ihnen in Beruf und Freizeit bis ins hohe Alter danken! Eine gründliche ärztliche Analyse und ein Gesundheitscheck sind Basis für einen individuellen Trainingsplan, der gemeinsam mit Trainer und Physiotherapeut erarbeitet wird. Regelmäßige Kontrollen sichern den Erfolg des Trainings. Eine ärztliche Konsultation im Premium Health Club, bei der Ihnen Spezialisten in den Bereichen Training, Gewichtsreduktion, Gelenke und Wirbelsäule zur Verfügung stehen, ist jederzeit möglich. VORTEILE PREMIUM HEALTH CLUB AUF EINEN BLICK ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

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Total Makeover Plastische Chirurgie zur Wiederherstellung des Körpers nach großem Gewichtsverlust. Mit Total Makeover bezeichnet man eine Reihe von kosmetischen Operationen, um Patienten zu helfen, die nach der Geburt eines Kindes bzw. nach großem Gewichtsverlust mit ihrem Körper nicht mehr zufrieden sind und Hilfe suchen. Trotz intensiver sportlicher Betätigung und Ernährungsumstellung ist es oft nicht mehr möglich, überschüssige Haut in den Bereichen

Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Papp.

Brust, Bauch, Hüften, Oberschenkel in den Griff zu bekommen. Diese Probleme sollten in die Hände eines erfahrenen Chirurgen gelegt werden. Beim Total Makeover können mehrere Problemstellen in nur einer Operation korrigiert werden – so ist nur ein stationärer Aufenthalt und nur eine Narkose erforderlich. Im Bereich Brust werden durch Bruststraffung, Brustvergrößerung oder Lipofilling sehr schöne Ergebnisse erzielt. Der Bauch kann mittels Bauchdeckenstraffung korrigiert und bestehende „Striae“ während dieser OP zum Großteil entfernt werden. Ebenso ist es möglich, schlaffe Haut an den Oberschenkeln durch eine Oberschenkelstraffung zu korrigieren. Unschöne und überschüssige Fettpölsterchen werden in derselben Sitzung mit einer Liposuction schonend entfernt. Nach großem Gewichtsverlust zeigt sich bei den meisten Patienten auch schlaffes Gewebe im Gesichts- und Halsbereich. Hier erreicht man ein wesentlich jüngeres Erscheinungsbild mit einem Minilift (ambulant) oder großem Facelift mit stationärem Aufenthalt. Oben angeführte Operationen werden nach neuesten Erkenntnissen durchgeführt und bringen Patienten oft ein völlig neues Lebensgefühl. Information: Prof. Dr. Christoph Papp Facharzt für Allgemein-Chirurgie & Plastische, Ästhetische und Wiederherstellungs-Chirurgie Medicent Salzburg, Innsbrucker Bundesstraße 35, Tel. 0662/9010-3100 Tel. 0676/535 35 31 | plastchir@chpapp.at | www.chpapp.at

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COSMETICO by GUDRUN LEITNER übersiedelt Mehr Platz, Ruhe und Komfort zum Wohlfühlen ... Seit fünf Jahren ist der Salon Cosmetico nicht mehr aus der Griesgasse wegzudenken. Der Kundenstamm wächst stetig und so wurde es für Gudrun Leitner Zeit, in ein größeres Geschäftslokal auf der anderen Seite der Griesgasse zu übersiedeln. Ab April erwartet Kundinnen im neuen Salon mehr Platz für ungestörte Beratungsgespräche. Trotz des größeren Raumangebotes bleibt die behagliche, familiäre Atmosphäre. Gudrun Leitner verzeichnet große Erfolge mittels Meso- und Sauerstofftherapien bei Anti-Aging, Verjüngung und Faltenreduktion, bei Problemhaut, Pigmentflecken, unreiner Haut und Mimikfalten. Ab sofort ergänzen Massagen und Nageldesign das vielfältige Schönheitsangebot von Permanent-Make-Up, Bodyforming, Mikrodermabrasion, medizinischer Fußpflege, Maniküre und professionellem Make-Up sowie MakeUp-Beratung. Besondere Angebote zur Geschäftseröffnung, wie günstige Meso-Kur-Anwendungen, warten ab 11. April auf Sie! Mehr Infos: COSMETICO by Gudrun Leitner Griesgasse 2a, Tel. 84 25 96 Mo–Fr 9-18, Mi 9–20 Uhr Sa nach Vereinbarung www.cosmetico.at

Wohlbefinden und Schönheit aus der Apotheke Wohlbefinden und Schönheit gehen Hand in Hand. Mit der richtigen Kosmetik, genau abgestimmt auf die Bedürfnisse Ihrer Haut. Speziell geschulte Dermokosmetik-Fachberaterinnen in der Fürstenallee-Apotheke bieten ausführliche Beratung samt kostenlosem Hauttyptest. So finden Sie die optimalen Produkte aus dem Pflegesortiment. Geheimtipp 40% HyaluronsäureGel: Hohe Qualität muss nicht teuer sein. Überzeugen Sie sich selbst vom sensationellen PreisLeistungsverhältnis des Hyaluronsäure-Gels 40%, der intensiven Anti-Aging-Pflege. Mehr Infos: Fürstenallee-Apotheke Nonntaler Hauptstraße 61 Tel. 82 19 64 www.fuerstenallee.at


© Uni Salzburg

Sigmund Haffner der Ältere (links), Bürgermeister zu Salzburg 1768–1772. Nach ihm wurde 1873 die Sigmund-Haffner-Gasse benannt. Mag. Peter Reiter (rechts), Steuerberater und Fremdenführer, lebt und arbeitet in der Sigmund-Haffner-Gasse.

TEXT BERNHARD OSTERTAG FOTOS (MITTE U. RECHTS) VICTORIA SCHAFFER

Damals wie heute Die geschäftige Sigmund-Haffner-Gasse hat sich auf dem Weg in unsere Zeit ihre Ursprünglichkeit bewahrt und baut Schritt für Schritt eine stabile Brücke in die Zukunft der Altstadt. Ein Lokalaugenschein.

Im Herzen von Salzburg zieht sich vom Franziskanerkloster, an der Universität und dem Ritzerbogen vorbei bis hinunter zum Rathaus die Sigmund-Haffner-Gasse durch die historische Altstadt. Wer hier lebt und arbeitet, atmet Geschichte. So auch Peter Reiter, Steuerberater und Fremdenführer, der dieses Ambiente nicht mehr missen möchte. Seit 2003 logiert er mit seiner Kanzlei und der angeschlossenen Wohnung hier gleich neben der Buchhandlung Höllrigl im Gebäude des Zipfer Bierhauses mit Blick auf den Grünmarkt. Die Gasse ist eine der ältesten in der Altstadt und nach Sigmund Haffner, einem ehemaligen Bürgermeister und großen Gönner den Armen gegenüber, benannt. „Wesentlich geprägt und aufgebaut wurde die Gasse durch die Salzburger Kaufleute, die Handel von Venedig aus über die Tauern betrieben haben. Durch das Handeln mit Stoffen, Gewürzen aus dem Nahen Osten, Seide und Glas erwarben sie Reichtum, errichteten hier Handelshäuser und finanzierten so die Errichtung der Franziskanerkirche“, so Reiter. Auch die Kirche prägte die Gasse als Grundeigentümer, etwa mit dem Garten der Petersfrauen, dort wo dann die Universität angesiedelt wurde. Und natürlich nimmt Reiter Salzburg in der Hinsicht als Studentenstadt wahr, weil die Universität gleich nebenan beheimatet ist und das Gebäude an sich schon ein architektonisches Kleinod ist: „Man hat dieses Gebäude ja auch ganz großartig renoviert, zum Beispiel die Landkartengalerie oben. Einfach eine fantastische Substanz.“ PROMINENT BESETZT, SINNLICH Reiter liebt eben diese alte Substanz und besonders die geschichtliche Bedeutung „seines“ Hauses, schließlich wohnte

Maria Anna Mozart – besser bekannt als Nannerl, Mozarts Schwester – einmal hier. Heute bietet die Sigmund-HaffnerGasse einen ausgewogenen Geschäftsmix: Vom gemütlichen Cafe und exquisiten Restaurant über Bekleidung, Stoffe, Musik, eine Metzgerei bis hin zu mundgeblasenen Glaswaren und mehreren Galerien ist hier alles zu finden. Reiter genießt etwa den frühmorgendlichen Weg zur Bäckerei, wenn die Straßen der Altstadt noch leer und ruhig sind. Für ihn ist das Erleben hier in der Altstadt ein unglaublicher Wert, den man genießen kann. Aber auch der Trubel später am Tag hat es ihm angetan: „Es ist das Sinnliche, das ein regelrechter Magnet ist – etwa wenn es am Samstag von den Marktständen zu mir herauf duftet“, schwelgt Reiter. NATÜRLICH GEWACHSEN, URBAN Aus der Sigmund-Haffner-Gasse wegziehen möchte Reiter nicht mehr. Die Bandbreite des Lebens im Kleinen verdichtet, die Nähe zu den Hausbergen und der Kontakt mit internationalen Reisegruppen in seiner Tätigkeit als Fremdenführer, der er als Ausgleich zum Hauptberuf des Steuerberaters und aus Liebe zur Stadt nachgeht, sind nur drei von vielen Gründen dafür. Dieser Teil Salzburgs stellt, wie so viele Teile der Altstadt, eine geballte Ladung Geschichte in den Raum. Und dennoch: Es war und ist immer auch ein Hand-in-Hand-Gehen von architektonischer und soziologischer Historie und zukunftsorientiertem Streben, ein Zusammenleben von jungem Wissensdurst und tradierter Weisheit, das ein fruchtbares Weiterbestehen natürlich gewachsener, urbaner Mikrokosmen wie der Sigmund-Haffner-Gasse möglich macht und an dem wir alle beteiligt sein können.

vision.altstadt. | Leben und arbeiten in der Altstadt

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Genuss für alle Sinne Ein Shopping-Rundgang durch die Sigmund-Haffner-Gasse.

DER ÖSTERREICHISCHEN MODERNE VERPFLICHTET Seit 28 Jahren widmen sich Heidi und Ferdinand Altnöder der österreichischen Moderne und legen höchsten Wert auf kompetente Beratung beim Sammlungsaufbau und Kunstkauf. Renommierte Namen wie Rühm, Oberhuber und Kandl sind im Programm ebenso vertreten wie die junge Szene. Ab 22. März zeigt die Galerie im Doppelpack Kunst aus Gugging & Alfred Kubin. GALERIE ALTNÖDER Sigmund-Haffner-Gasse 3 1. Stock, Tel. 84 14 35 Di–Fr 14.30–18, Sa 10–13 Uhr www.galerie-altnoeder.com

FREUDE UND SCHÖNES FÜR MEIN ZUHAUSE Fröhlich bedruckte, feine Bettwäsche, luftig leichte Sommerdecken, kuschelweiche Handtücher, pflegeleichte und elegante Tischwäsche – alles auch in vielen Sondergrößen erhältlich – das, und vieles mehr findet der Frühling 2012 bei Schweitzer.

FRANZ SCHWEITZER GMBH, Sigmund-HaffnerGasse 6, Tel. 84 17 30 Mo–Fr 9.30–18 Sa 9.30–16 Uhr

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TRADITIONELL & ORIGINELL Kennen Sie DIE Original Salzburger Nockerl? S’Nockerl bietet Ihnen Salzburger und mediterrane Spezialitäten, eine Kombination, die schon Mozart liebte. Regionale Küche im gemütlichen 60er-Jahre-Flair! S’NOCKERL Sigmund-Haffner-Gasse 4, Tel. 84 40 20, Mo–So 11.30–23.30 warme Küche 11.30–22 Uhr, office@snockerl.at EAT&MEET: Fr., 23 März: „Italienischer Abend“

HISTORISCH BELESEN Im historischen Ritzerhaus, erbaut 1294, gegenüber des legendären Cafes Tomaselli, befindet sich die älteste Buchhandlung Österreichs, der Höllrigl. Gegründet 1594, wurde die Buchhandlung 1897 zum k. u. k.-Hofbuchhändler erhoben! Aber auch die nichtadelige Kundschaft wird in diesem Traditions-Geschäft vorzüglich mit Literatur zu jedem Thema bestens versorgt!

BUCHHANDLUNG HÖLLRIGL Sigmund-Haffner-Gasse 10 Tel. 841 14 60 Mo–Fr 9–18.30, Sa 9–18 Uhr


PASTA, FISCH, RISOTTO, STEAK, WEIDESCHWEIN Italienisch-französischer Stil, kombiniert mit regionalen Spezialitäten. Essen im einzigartigen, romantischen Ambiente des Feinkostladens. Ein gutes Glas Wein im historischen Weinkeller.

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WIRTSHAUSKULTUR IN REINFORM Tradition und Wirtshauskultur in Reinform haben im Zipfer Bierhaus ihr Zuhause gefunden. Egal, ob Student, Angestellter oder Tourist: Im gemütlichen Ambiente lassen sich alle gerne von den Köstlichkeiten der Küche, die ausschließlich regionale Produkte verarbeitet, verwöhnen. ZIPFER BIERHAUS, Sigmund-Haffner-Gasse 12, Tel. 84 07 45 Mo–Sa 10–24, warme Küche 11–22 Uhr, www.zipfer-bierhaus.at

KLASSISCH UND MODERN Die richtige Adresse für Perl-, Korallen- und Türkisschmuck.

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Nicht zu übersehen die farbenprächtigen Colliers und Ambänder mit passendem Ohrschmuck. Auch auf der Suche nach klassischem Silberschmuck wird man fündig.

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DER DUFT DER MUSIK ... ... breitet sich bei KATHOLNIGG aus. Astrid Rothauer übernahm 1996 das 1847 gegründete Traditionsunternehmen und erweiterte das Angebot von Klassik vielfältig. Die Liebe und Leidenschaft der Betreiberin zur Musik ist spürbar! „Music was my first love ...“

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INTERNATIONALE UND ÖSTERREICHISCHE KLASSISCHE MODERNE Die Galerie Welz befindet sich seit 1909 im Palais Kuenburg im Zentrum von Salzburg mit Ausstellungstätigkeit seit 1932. Hubert Lendl leitet die Galerie mit Spezialisierung auf internationale und österreichische klassische Moderne.

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Franziska Lapuch ist diplomierte Hochzeitsplanerin. Wer seinen schönsten Tag professionell gestaltet haben will, ist bei ihr an der richtigen Adresse. Als gebürtige Salzburgerin kennt sie alle Geheimtipps der Stadt und kann Türen zu Orten öffnen, die viele Einheimische oft selbst nicht kennen. Weitere Infos unter: www.schoenstehochzeit.at

Für den schönsten Tag im Leben HOCHZEITSPLANERIN FRANZISKA LAPUCH ZUM THEMA „MORGENGABE“ UND „HOCHZEITS-MAKE-UP“

DIE BEDEUTUNG DER MORGENGABE Früher galt die Morgengabe als finanzielle Absicherung der Braut. Der Bräutigam schenkte seiner frisch vermählten Braut am Morgen nach der Hochzeit die Morgengabe, mit der sich die Braut keine finanziellen Sorgen mehr machen sollte.

GESCHENKE MIT ERINNERUNGSWERT Heute bekommt die Braut, meist noch am Morgen nach der Hochzeit, ein schickes Präsent von ihrem Ehegatten. Am beliebtesten sind Schmuckstücke mit Erinnerungswert wie etwa ein Vorsteckring, eine Uhr oder ähnliches. Natürlich kann auch die Braut ihrem Mann ein Geschenk machen, vielleicht ein Portraitfoto. Je individueller und fantasievoller die Morgengabe, desto wertvoller ist sie auch. Glück für die Ehe, so sagt man, bringt es auch, wenn der Bräutigam die Morgengabe unter dem Kopfkissen der Braut platziert und sie das Geschenk am Morgen nach der Hochzeit dort auffindet. Oft wird die Morgengabe auch schon am Tag vor oder am Tag der Hochzeit überreicht, damit die Braut die Möglichkeit hat, das schöne Präsent bei ihrer Hochzeit zu tragen. Da der Bräutigam das Brautkleid vor der Hochzeit nicht sehen sollte, kann es ratsam sein, die beste Freundin der Braut zum Kauf der Morgengabe mitzunehmen oder zumindest zu Rate zu ziehen.

PERFEKT ABGESTIMMT Eine besondere Geschenkidee für die Braut ist es, ihr schon vor dem großen Tag einen Termin für ein typgerechtes „BRAUTMAKE you UP“ zu buchen, das mit der Kosmetikerin besprochen und auf Typ, Frisur und Kleid abgestimmt wird. Denn die Braut soll sich an ihrem großen Tag schließlich rundum wohl fühlen.

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Hochzeits-Make-up-Profi Sabine Kober.

GENUSS-PAKET Eine einzigartige und sehr individuelle Morgengabe können auch auf die persönlichen Bedürfnisse der Braut abgestimmte Genuss-Pakete sein. Hier kommt es ganz auf die Phantasie des Bräutigams an, der unter Anleitung einer kompetenten Beraterin selbst ein Paket kreiiert, das am Morgen danach alle Sinne anregt. Neben verführerischen Luxus-Essenzen sind hier CDs mit der passenden Musik und hochwertiger Wein/ Champagner besonders beliebt – eben alles, um gemeinsam einen genussvollen Morgen danach zu verbringen. Weitere Infos: Channoine INVITAPOINT Sabine Kober Münzgasse 1, Tel. 0699/10 29 89 08 sabine.kober@a1.net THE ECXELLENCE OF BALANCED BEAUTY


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Über die Leistbarkeit des Wohnens in Salzburg.

Die Immobilienpreise in Salzburg gehören seit Jahren österreichweit zu den höchsten und sind laut Expertenmeinung weiterhin am Steigen. Tatsache ist, dass die Flächen für den Wohnungsbau in der Stadt begrenzt sind, der Bedarf aber stetig steigt. Einer der Gründe dafür ist die strikte Grünlandverordnung, die aber auch den ganz besonderen Reiz, das Flair der Stadt und die hohe Lebensqualität ausmacht. Die Auswirkungen der Begrenzung allerdings sind fatal: Die hohe Nachfrage nämlich treibt die Preise in die Höhe, ein Ausweichen ist kaum möglich. Es sind ja nicht nur die begüterten Ausländer, wie man

„Kein Ausverkauf“ Alexander Kurz, Experte für Luxus-Immobilien

Die derzeitigen Preise am Immobilienmarkt lassen Kauf-Interessierte die Köpfe schütteln. Was sind das für Objekte und welche Käufer sprechen sie an? Bei den Eigentumswohnungen sind die Käufer sehr oft ältere Personen, die ihre Einfamilienhäuser bzw. Villen verkauft haben und sich eine Stadtwohnung kaufen.

Kann man sagen, dass ein Ausverkauf der Stadt erfolgt? Sollte man nicht lieber an Einheimische zu günstigeren Preisen verkaufen? Es findet sicherlich kein Ausverkauf statt. In manchen Gemeinden wurden spezielle Grundstücke mit günstigeren Preisen an Ortsansässige verkauft. In den Städten haben die gemeinnützigen Bauträger großteils diese Funktion übernommen.

uns medial oft glauben machen will, die sich hier niederlassen wollen, sondern durchaus auch Inländer bzw. Salzburger aus den Landbezirken. Vor allem als Alterssitz sind Wohnungen in der Stadt begehrt. Ein weiteres Problem: Studien sprechen davon, dass die Bevölkerung der Mozartstadt in wenigen Jahren überaltert sein wird ... Für die meisten Normalbürger wird Wohnen in der Salzburger Stadt immer unerschwinglicher. „Können wir uns bald den Traum von den eigenen vier Wänden nicht mehr leisten? Droht uns deine Immobilienblase wie in den USA? vision.altstadt fragte nach.

„Kompromisslösungen werden nicht akzeptiert“ Wolfgang Maislinger, Immobilienmakler | Hölzl und Hubner

Die derzeitigen Preise am Immobilienmarkt lassen Kauf-Interessierte die Köpfe schütteln. Was sind das für Objekte und welche Käufer sprechen sie an? Der Stadtteil Aigen oder das Areal Sternbrauerei gehören zu den Bestlagen in Salzburg. Voraussetzung für einen erfolgreichen Verkauf sind in diesen Fällen aber, dass auch Raumplanung und Nutzungsmöglichkeit sowie geographische Ausrichtung optimal sind. Kompromisslösungen werden von Käufern in diesem Segment nicht mehr akzeptiert. Der Großteil der Käufer kommt aus Salzburg. Kann man sagen, dass ein Ausverkauf der Stadt erfolgt? Sollte man nicht lieber an Einheimische zu günstigeren Preisen verkaufen? Der Großteil der Käufer kommt aus Salzburg, nur im obersten Preissegment wird der Käuferanteil der Nichtsalzburger etwas höher.

Kann man die hohen Preise schon als Anzeichen einer Immobilienblase werten, die irgendwann auch platzen kann? Von einer Immobilienblase kann nicht gesprochen werden, da diese Kaufpreise in der Relation zu den europäischen Städten in keinster Weise als überhöht anzusehen sind.

Kann man die hohen Preise schon als Anzeichen einer Immobilienblase werten, die irgendwann auch platzen kann? Solange die Wohnungen, die neu errichtet werden, Käufer finden, werden die Preise nicht fallen. Das Angebot an bebaubaren Grundstücken für Wohnen und Gewerbe ist äußerst knapp.

Ist die Spitze des Eisberges schon erreicht? Oder werden Immobilien in guten Lagen noch teurer werden? In guten Lagen werden Baugrundstücke und besonders schöne Immobilien sicherlich noch teurer werden.

Ist die Spitze des Eisberges schon erreicht? Oder werden Immobilien in guten Lagen noch teurer werden? Mit den hohen Preissteigerungen wie in den vergangenen Jahren ist derzeit nicht zu rechnen, für gute und sehr gute Lagen ist aber durchaus auch weiterhin mit Steigerungen zu rechnen.

Gibt es noch leistbare Wohnungen, die sich eine Mittelstands-Familie leisten kann, ohne sich mit Krediten zu überschulden? Der Normalsterbliche hat ein breites Angebot an geförderten Eigentumswohnungen. Bezüglich Förderungen berät jeder Bauträger mit einem einschlägigen Immobilienangebot.

Gibt es noch leistbare Wohnungen, die sich eine Mittelstands-Familie leisten kann, ohne sich mit Krediten zu überschulden? Mit den steigenden Anforderungen an mehr Fläche pro Person und den Ausstattungsansprüchen sind natürlich auch die Errichtungskosten höher geworden. Gerade die Kosten der Haustechnik sind massiv gestiegen.

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TEXT MARKUS DEISENBERGER

In 80 Stories um die Welt Schriftsteller und Reisejournalist Martin Amanshauser im Portrait.

Einen gebürtigen, mittlerweile in Wien lebenden Salzburger ausgerechnet im Cafe Westend zu treffen, grenzt fast an Kitsch, ist das Altwiener Cafe gleich neben dem Westbahnhof doch so etwas wie das Tor zum Westen – zumindest dann, wenn man es romantisch sehen will. Tag für Tag beherbergt es unzählige Reisende, die ihre Zeit für einen Blick in die Zeitung, den mitgebrachten Laptop nutzen oder sie einfach nur totschlagen wollen, versorgt sie mit einem Abschieds-Espresso oder einem Willkommens-Bier und lässt sie darüber vergessen, wie viel Zeit ihres Lebens sie nicht schon auf Bahnsteigen verschwendeten. Dass Martin Amanshauser noch häufiger in diesen altehrwürdigen Hallen mit ihren Parketten und Samtsofas anzutreffen ist als andere ExilSalzburger, rührt wohl daher, dass er Reise-Schriftsteller ist – früher für den Standard, heute für die Presse. Fünfzehn Mal im Jahr besteigt er ein Transportmittel, um andere Länder zu bereisen und darüber in seiner Kolumne oder anderen Medien zu berichten. Mehr als 80 Artikel und Reisereportagen sind es, die von ihm jährlich erscheinen – ein Wert, der einen anerkennend mit der Zunge schnalzen lässt. SCHWECHAT-IRAN-SCHWECHAT Was erst einmal nach Traumberuf klingt, nutze sich in der Regelmäßigkeit allerdings schnell ab, erzählt er. „Ich liebe meinen Beruf, aber manchmal, wenn ich um sechs Uhr früh mit dem Taxi Richtung Schwechat unterwegs bin, frage ich mich dann schon: Warum heute? Warum

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Reise | vision.altstadt.

Martin Amanshauser: LOGBUCH WELT 52 Reiseziele für Profi-Traveller und chronische Daheimbleiber Brandstätter Verlag, (September 2007) 194 Seiten, gebunden, Euro 19,90


FOTO VICTORIA SCHAFFER

West-östlicher Diwan: Reiseschriftsteller Martin Amanshauser im Wiener Westend.

ich? Warum schon wieder?“ Und spätestens, wenn man in ein Krisengebiet unterwegs ist, sei es mit der oft bemühten ReiseRomantik gänzlich vorbei. Aber auch Parade-Urlaubsziele wie etwa die Malediven brächten oft zwiespältige Erfahrungen mit sich. Vor allem dann, wenn man als Tourist nur für bestimmte, eigens aufgeputzte Landstriche oder Inseln zugelassen sei, dort aber, wo sich das wirklich einheimische Leben abspielt, keinen Zutritt habe. Was einen unweigerlich zur Frage des journalistischen Berufsethos bringt: Nicht selten sind solche Reisen ja mit Werbeeinschaltungen eines Reiseveranstalters verknüpft. Darf man trotzdem schreiben, was einem beliebt? „Die Freiheit kann und muss man sich auch nehmen“, ist Amanshauser überzeugt. Schlechten Reisejournalismus gäbe es doch eh schon genug. Natürlich sei eine politische Reportage etwas anderes, weil man auf kurzen Reisen nun einmal nicht so in die Tiefe gehen könne, aber wer die Zwiespältigkeit eines Landes wie Kolumbien oder Simbabwe nicht einmal erwähnt, wenn er über

seinen Aufenthalt dort schreibt, mache schon einen schlechten Job. „Und wenn man wahrheitsgemäß über den Iran schreibt, war es halt das letzte Mal, dass man dorthin eingeladen wurde. Das aber muss und wird man auch verkraften.“ Natürlich drängt sich noch eine Frage auf, die man jemandem, der so viel unterwegs ist, einfach stellen muss: Was war seine schönste Reise? Wo gefiel es ihm am besten? „Das werde ich sehr oft gefragt“, lacht Amanhauser. „Und jedes Mal sage ich etwas anderes.“ Nach einer Weile aber ergänzt er: „Wahnsinnig gerne bin ich in Neuseeland. Und in China – ein Land, das polarisiert, ich aber habe mich dort immer sehr wohl gefühlt.“ WIE MAN DAS WEITE SUCHT Die Gewichtung zwischen journalistischer und literarischer Arbeit liegt bei Amanshauser normalerweise bei 50:50 – erst vergangenes Jahr machte er durch den Gewinn des Rauriser Förderpreises von sich reden – derzeit aber dominiere das Journalistische. Grund dafür ist die Familie, die an oberster >> Stelle stehe und ihn einfach sehr beanspruche. Und

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>> letztendlich seien ja auch die Reisereportragen literarische Texte, sagt er. Zumindest habe er diesen Anspruch. Und tatsächlich sind die kleinen Reisegeschichten, die sich in seinem Sammelband „Logbuch Welt“ nachlesen lassen, nicht nur äußerst vergnüglich, sie zeigen auch, dass sich selbst jemand, der so viel unterwegs ist wie Amanshauser, noch echt und ehrlich über Land und Leute wundern kann. Ob er nun den Starschriftsteller Haruki Murakami in Tokyo trifft, in China einen Hund verspeist oder von russischen Polizisten ausgenommen wird, es sind die ganz speziellen Blickwinkel und die würzige Kürze der einzelnen Geschichten, die das Buch für all jene, die beabsichtigen, bald ins Flugzeug oder in den Zug zu steigen, um das Weite zu suchen, unentbehrlich machen. Und das sind nach diesem frostigen Winter sicher nicht wenige. Eine Frage aber beantwortet kein Buch, keine Reisegeschichte und kein noch so akribischer Wikipedia-Eintrag über Martin Amanshauser: Wie wird man als gebürtiger Salzburger zum Rapidler? „Das ist mir so passiert“, erzählt Amanshauser. „Als ich Anfang der 90er nach Wien kam, bestand ein Teil der Identitätsfindung eben auch darin, sich mit dem Wiener Fußball zu beschäftigen. Ich mag aber auch die Vienna und den Sportklub ...“, sagt er und verabschiedet sich in den klirrenden Wiener Winter. Egal, denn das nächste tropische Reiseziel kann schließlich nicht weit sein.

Martin Amanshauser: VIEL GENUSS FÜR WENIG GELD Billig-Flug und Duty-Free: In seinem aktuellen Buch beschäftigt sich der Schriftsteller und Journalist mit der Frage, wie man auch als Genussmensch billig leben kann und räumt dabei mit so einigen Klischees auf. Brandstätter Verlag, (August 2009) | 192 Seiten, gebunden, Euro 14,90

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Ein Urlaub in der Toskana ist genau das Richtige für Schöngeister, Genießer und Menschen, die das Besondere suchen: Die einzigartige Landschaft, die Dichter aller Epochen zu hinreißenden Zeilen bewegte; das Licht, das schon die berühmtesten Maler inspirierte, und die Weinbaugebiete, die ihresgleichen suchen und uns mit erlesenen Tropfen beglücken. Vor allem das Weinanbaugebiet des Chianti, die Kulturstädte Florenz, Pisa und Siena oder San Gimignano sowie die Küste der Maremma haben es Liebhabern der Lebenskunst angetan. TRÄUME WERDEN WAHR Zur Verwirklichung Ihrer Träume findet das Reisebüro Mediatour das für sie passende Apartment, Landgut oder Schloss. Seit 25 Jahren kooperiert Mediatour erfolgreich mit Guido Posarelli, dem Spezialisten für Feriendomizile in der Toskana, der mehr als 800 Villen und Ferienwohnungen in den schönsten Regionen der Toskana und Umbriens sowie im familieneigenen Schloss nahe Florenz liebevoll renoviert und eingerichtet hat – in Top-Qualität und für jedes Reisebudget geeignet.

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INTERVIEW MARKUS DEISENBERGER FOTO JÜRGEN BAUER

KATHRIN RÖGGLA, 1971 in Salzburg geboren, gilt als eines der Aushängeschilder österreichischer Gegenwartsliteratur. Den Punkt, an dem sie zu schreiben begann, sagt sie, gab es nicht. Es fühle sich so an, als schreibe sie schon immer. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Im Rahmen des Literaturfestes kehrt sie Anfang Juni für einen gemeinsamen Abend mit Marlene Streeruwitz und Ilma Rakusa zu ihren Ursprüngen nach Salzburg zurück.

Die Dramaturgie der Katastrophe Ob Finanzkrise oder Klimawandel: Kathrin Röggla beschäftigt sich in ihren Büchern und Theaterstücken stets mit Themen, die uns alle beschäftigen. Mit vision.altstadt sprach die Autorin über Alltagsabsurdität, die Perversion des Schreibens und wie die Fliehkräfte unserer Gesellschaft dafür sorgen, dass alles immer gleicher wird.

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Du pflegst in Deinem Schreiben einen fast schon investigativ-journalistischen Zugang zu Deinen Akteuren. Einzelne Lebenssituationen werden akribisch recherchiert. Was macht Deiner Meinung nach einen guten Beobachter aus? Dass er sich selbst nicht vergisst. Jede Beobachtung setzt ja einen Beobachter voraus, der weiß, was er will. Natürlich geht es auch darum, zuhören zu können und empathiefähig zu sein, aber man muss auch genau wissen, was man mit seiner Beobachtung erreichen will. In Deinem Roman „Wir schlafen nicht“ geben gestresste New Economy-Hengste und CEOs globaler Unternehmensberatungen bereitwillig Auskunft über Berufliches wie Privates und entlarven


dadurch nicht nur die Oberflächlichkeit ihrer Lebenswelten, sondern führen sich dabei auch ein Stück weit selbst vor. Wie nah darf man seinen Figuren sein oder wie fern muss man ihnen bleiben, wenn man mit ihnen mitfühlt? Abstrakt ist das schwer zu sagen, weil es stark vom jeweiligen Gegenüber abhängt. Ich werde mit einem erfolgreichen Unternehmensberater ganz anders sprechen als mit einem Hartz IV-Empfänger. Grundsätzlich aber muss man auch zwischen dem Recherche- und dem Schreibprozess unterscheiden. Empathie ist einerseits ein notwendiges Mittel, um überhaupt in den Schreibprozess rein zu kommen, denn ohne Empathie bringe ich mein Gegenüber nicht zum Reden, kann seine Welt nicht verstehen. Andererseits erlebt man mitunter auch Grenzen dieser Empathiefähigkeit und andere Widerstände, vielleicht sogar Wut. Das gilt es dann in der Textarbeit zu schärfen oder abzuschwächen. Vielleicht liegt gerade darin die große Perversion des Schreibens: Man begibt sich ins Gegenüber und zieht die Grenze dann im Schreibprozess. Ob in „Wir schlafen nicht“ oder Deinem aktuellen Buch „Die Alarmbereiten“: Oft kämpfen sich Deine Akteure an den Absurditäten des Alltags ab. Der einzelne findet sich in Situationen wieder, die wenn überhaupt nur für ihn erklärlich sind. Wie absurd ist die Welt, in der wir leben eigentlich? Ist das, was uns ergreift, überhaupt zu begreifen? Die Situationen, die ich beschreibe, scheinen zwar absurd, in Wirklichkeit aber sind sie nur widersprüchlich. Eher geht es um ständige Konflikte, die in der Absurdität verschwinden. Nicht alles, aber vieles kann man schon auflösen, indem man genau hinschaut. So lässt sich auf den ersten Blick ja oft nicht sagen, wer Täter und wer Opfer ist und was zuerst passierte und was erst danach kam, weil es durch die Beschleunigung der Prozesse so viele Gleichzeitigkeiten und so unglaublich komplexe Strukturen gibt. Das heißt, es wird immer schwieriger und unübersichtlicher, hat aber durchaus einen Zusammenhang. Aus Deinen Büchern spricht auch eine gewisse Ausweglosigkeit, eine Spirale, die sich unaufhaltsam nach unten dreht und einen, ob man nun will oder nicht, früher oder später in die Tiefe mitreißt, Kann man das in dieser Lakonie so zusammenfassen? Ich spiele mit dem Skurrilen, Absurden und Grotesken, weil es für mich literarisch reizvoll ist. Das heißt, ich verstärke diesen Eindruck des Widersprüchlichen, entstelle ihn sozusagen bis zur Kenntlichkeit. Das hat Karl Kraus einmal gesagt, wenn mich nicht alles täuscht. Würdest Du Dich als Kulturpessimistin bezeichnen? Ungern. Ich trage zwar kulturpessimistische Züge in mir, kann mich mit ihnen aber nicht so recht anfreunden. Das heißt: Ich flirte damit, spiele mit den Mustern, versuche damit umzugehen, kann mich aber letztlich nicht davon befreien. Wir leben ja auch in einer Zeit, in der Kulturpessimismus sehr verlockend ist. Ist die in den „Alarmbereiten“ thematisierte Weltuntergangsbesessenheit heute stärker als früher? Nicht dass sich die Bilder geändert hätten, aber die Art und Weise, wie wir uns die Welt erzählen, hat über die Jahre mehr und mehr >>

5. LITERATURFEST SALZBURG 30. Mai – 3. Juni 2012 VOM GLÜCK DER SCHÖNEN SÄTZE UND DER SPANNUNG GROSSER GESCHICHTEN Zum fünften Mal werden große und kleine Leser zu einem Fest für die Gegenwartsliteratur geladen. Freuen kann man sich auf bekannte Stimmen, neue Texte und anregende Gespräche. Die Organisatoren Jochen Jung, Christa Gürtler und Klaus Seufer-Wasserthal bieten Ihnen einmal mehr ein Programm ganz nach Ihrem Geschmack. Erste Auszüge aus den rund 20 Veranstaltungen: Mittagsschiene Die Mittagsschiene des Literaturfestes Salzburg bietet literarische und kulinarische Stärkung und eröffnet Salzburger Autorinnen und Autoren eine Bühne: In diesem Jahr wird u.a. ins Künstlerhaus zu einem Historikergespräch geladen: Die Wissenschaftsjournalistin und Schriftstellerin Ulrike Schmitzer präsentiert ihren Debütroman „Die falsche Witwe“. Mit Oskar Dohle, Leiter des Salzburger Landesarchivs, wird sie über das Internierungslager Glasenbach sprechen. (Freitag, 1. Juni, 12.30 Uhr, Künstlerhaus) Literatur am Nachmittag Wie in den letzten Jahren öffnet das Haus der Natur auch heuer seine Pforten für Autoren und Leser. In diesem Jahr sind Michael Stavaric und Barbara Frischmuth zu Gast: Michael Stavaric erzählt von „Nadelstreif und Tintenzisch. Ein Bestiarium“ und Barbara Frischmuth liest aus „Die Kuh, der Bock, seine Geiß und ihr Liebhaber: Tiere im Hausgebrauch“. (Donnerstag, 31. Mai, 17.00 Uhr, Haus der Natur) Abendprogramm Ein umfangreiches Abendprogramm an Schauplätzen in der ganzen Stadt bietet an fünf Tagen Literatur für jeden Geschmack. Bei einem Abend in den Kavernen kann man u.a. die Schriftstellerinnen Kathrin Röggla, Marlene Streeruwitz und Ilma Rakusa erleben. Sie stellen ihre aktuellen Bücher vor und sprechen mit Ijoma Mangold (DIE ZEIT) über ihre Arbeit und die Stärke der Frauen im zeitgenössischen Kunstbetrieb. (Freitag, 1. Juni, 19.30 Uhr, Kavernen) Schaufenster: Auf den Spuren von Kathrin Röggla Kathrin Röggla begleitet die Leserinnen und Leser durch die ganze Stadt: Zitate aus ihren Texten sind in diesem Jahr in zahlreichen Schaufenstern nachzulesen. Jedes Jahr wird dafür ein Schriftsteller ausgewählt, der einen besonderen Bezug zu Salzburg hat. Röggla ist nach Ilse Aichinger, Bodo Hell, H.C. Artmann und Peter Handke die fünfte Autorin. Alle Informationen unter www.literaturfest-salzburg.at

vision.altstadt. | Literaturfest_Interview

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BUCHTIPPS Was reden die Leute. 58 Begegnungen mit Thomas Bernhard Aufgezeichnet von Sepp Dreissinger 384 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, Hardcover, EUR 29,– „Eines der besten Bücher über Bernhard.“ (Kurier)

Lillian Birnbaum Peter Handke. Portrait des Dichters in seiner Abwesenheit 104 Seiten, 20 x 24 cm, broschiert mit SU, EUR 28,– „Die Dinge und das Schreiben sind bei Handke nicht zu trennen.“ (Badische Zeitung)

Walter Kappacher Schönheit des Vergehens 80 Seiten, 28 x 21 cm, broschiert mit SU, EUR 28,–

„Lauter Gedichte sind Ihre Bilder.“ (Martin Walser)

Gerda Haller – In den Gärten von Wien Mit einem Text v. Friederike Mayröcker 104 Seiten, 22 x 13,5 cm, Hardcover, EUR 22,–

„Überhaupt wird der Lebenskreis eines Menschen als sein Garten gedacht.“ (Friederike Mayröcker)

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Literaturfest_Interview | vision.altstadt.

>> diese Katastrophendramaturgie angenommen. Und die Art und Weise, wie wir in dieser Welt leben, produziert einfach immer mehr Katastrophen. Ob es nun der Klimawandel, die Finanzkrise oder politische Katastrophen sind, sie nehmen zu.

Kannst Du schon sagen, was Du in Salzburg lesen wirst? Gerne etwas Neues.

Würdest Du Dein Schreiben als eine Art Katastrophenmanagement begreifen wollen, indem Du die Katastrophe – wie Du gesagt hast – bis zur Kenntlichkeit entstellst? Schön gesagt (lacht). Das kauf ich. Aber nur, wenn es auch ein Management ist, das nicht auf den Prinzipien schnöder Ökonomie und Effizienz aufbaut.

Die spannendsten Situationen in Deinen Büchern – und das kann kein Zufall sein – sind oft die halbberuflich oder halbprivaten, d.h. jene Situationen, in denen die Berufswelt einen privaten Touch bekommt oder umgekehrt. Werden da die Fliehkräfte besonders deutlich? Diese Situationen sind prototypisch. Rein Berufli-

Und worum geht’s in diesem neuen Text? Um das Auseinandriften sozialer Bindungen, die Fliehkräfte unserer Gesellschaft.

Die Art und Weise, wie wir in dieser Welt leben, produziert einfach immer mehr Katastrophen. Kathrin Röggla

Auf dem Klappentext Deines aktuellen Buches steht, Du seiest eine „Autorin mit unaufdringlichem, aber entschieden sozialkritischen Interesse“. Kann entschiedene Sozialkritik überhaupt unaufdringlich sein? Und geht es Dir tatsächlich um Sozialkritik? Gute Literatur, finde ich, ist nie aufdringlich, hat nie diesen klaren didaktischen Moment. Mit Sozialkritik verbindet man ja meistens politische Literatur mit einer klaren Botschaft. Da fühle ich mich grundsätzlich nicht so zu Hause. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, über Fragestellungen zu schreiben, die nicht unsere Gegenwart betreffen. Der Klappentext meint wohl, dass ich eben keine vordergründige Botschaft welcher Art auch immer rüber bringen will, dass ich den Leuten nicht mit erhobenem Zeigefinger erkläre, wie es eigentlich richtig wäre, sondern erst einmal selbst daran interessiert bin zu verstehen, wie das System funktioniert. Das Problem bei Klappentexten ganz generell ist aber, dass es sich dabei um eines der am absurdesten formulierenden Genres überhaupt handelt.

ches oder rein Privates verschwindet heute doch in vielen Bereichen komplett. Der Einsatz von Leib und Seele ist allumfassend, der Beruf durchdringt alles. Indem man diese Grenzbereiche vertieft, lässt sich sehr viel über die gesellschaftlichen Vorgänge erfahren. Bist Du jemand, der an der Tagespolitik und der Dummheit, die sie mit sich bringt, leidet? Ich leide eher am Diffus werden des Politischen. In Österreich ist das vielleicht noch nicht so spürbar, weil es da diese faschistoiden Typen gibt, die immer wieder mal Klartext reden. In Deutschland aber weiß man mittlerweile nicht mehr, was SPD und was CDU/CSU ist. Alles gleicht sich einander an, die Konturen verschwinden. Im Grunde genommen ist alles, ob nun vermeintlich progressiv oder reaktionär, rechter Mainstream mit großen Ängstlichkeiten geworden. Ich persönlich weiß gar nicht mehr, wo ich mich noch zugehörig fühlen sollte. Es hat fast den Eindruck, als habe sich die politische Klasse komplett verabschiedet. Vielen Dank für das Gespräch.


NESTLÉ AND SALZBURG FESTIVAL

PROGRAMM YCA AWARD CONCERT WEEKEND 28. UND 29. APRIL 2012

Young Conductors Award

SA, 28. APRIL, 19.30 Uhr Dirigent: Jamie Phillips Mozarteumorchester Salzburg Solist: Ingolf Wunder Werke von Thomas Adès, Frédéric Chopin, Joseph Haydn und Igor Strawinsky

merata Salzburg und dem Mozarteumorchester Salzburg. Die Finalisten werden ihr Können nicht nur in großen Werken des klassischen und romantischen Repertoires unter Beweis stellen, sondern auch in fesselnden Kompositionen der zeitgenössischen Musik. Zusätzliche Attraktivität gewinnen die Konzerte durch die drei jungen Solisten, die alle Preisträger höchst renommierter internationaler Wettbewerbe sind: Neben dem Pianisten Alexej Gorlatch und dem Violinisten Dan Zhu wird das Publikum auch den beim Chopin-Wettbewerb 2010 bejubelten österreichischen Pianisten Ingolf Wunder erleben. Im Anschluss an die drei Konzerte wird die Jury den Preisträger des „Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award“ 2012 bestimmen. Der Gewinner wird am 12. August dieses Jahres das Gustav Mahler Jugendorchester in einem Konzert in der Felsenreitschule leiten. Um möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zu bieten, die spannende letzte Runde des Wettbewerbs mitverfolgen zu können, sind die Kartenpreise besonders attraktiv: Einheitspreis: € 15,– | Jugendliche: € 8,– Tickets: € 30,– | € 16,– für alle drei Konzerte

Jamie Phillips

SO, 29. APRIL, 11.00 Uhr Dirigent: Christian Baldini Münchner Rundfunkorchester Solist: Alexej Gorlatch Werke von György Ligeti, Christian Baldini, Jean Sibelius und Wolfgang Amadeus Mozart

Christian Baldini

SO, 29. APRIL, 19.30 Uhr Dirigentin: Mirga Gražinyte˙ -Tyla Camerata Salzburg Solist: Dan Zhu, Violine Werke von Leonard Bernstein, Wolfgang Amadeus Mozart u.a.

Foto: privat

Zum dritten Mal findet 2012 der „Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award“ statt. Dieser Dirigentenwettbewerb, der aus der mittlerweile bereits 20 Jahre währenden Sponsor-Partnerschaft mit Nestlé hervorgegangen ist, versteht sich als eine wichtige Initiative internationaler Nachwuchsförderung: Sein Ziel ist es, jungen, hochbegabten Nachwuchstalenten einen entscheidenden Impuls für ihre weitere Karriere zu geben. 91 junge Dirigenten und Dirigentinnen aus vier Kontinenten haben sich heuer beworben. Die Jury unter dem prominenten Vorsitz von Ingo Metzmacher hat in einem mehrtägigen Auswahlverfahren drei Finalisten erkoren: den 33-jährigen Argentinier Christian Baldini, die 26-jährige Litauerin Mirga Gražinyte˙ -Tyla und den 20-jährigen Briten Jamie Phillips. Eine Idee von Alexander Pereira, dem neuen Intendanten der Salzburger Festspiele, ist es, erstmals ein Award Concert Weekend zu veranstalten, bei dem sich die drei Finalisten der Öffentlichkeit vorstellen. Am 28. und 29. April dirigiert jeder ein Konzert in der Felsenreitschule und steht dabei am Pult von jeweils einem der drei Partnerorchester – dem Münchner Rundfunkorchester, der Ca-

Foto: Chris Baad

KARTEN FÜR DIE DREI ATTRAKTIVEN KONZERTE IN DER FELSENREITSCHULE ZUM SONDERPREIS!

Foto: Yves Petit

Die drei Finalisten stellen sich am 28. und 29. April beim Award Concert Weekend dem Publikum vor

Felsenreitschule, Foto: Oskar Anrather

Mirga Gražinyte˙ -Tyla

Karten und Informationen SALZBURGER FESTSPIELE Tel. + 43 (0) 662/8045 500 www.salzburgerfestspiele.at/ young-conductors-award 3. März 2012, Änderungen vorbehalten

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„MUSIK MUSS IMMER ATMEN“

SĂ ndor VĂŠgh

Das Salzburger Kammerorchester Camerata Salzburg feiert im Jahr 2012 sein 60-jähriges Bestehen. Das Lese- Bilder-Buch präsentiert eine Rßckschau auf schwungvolle Anfänge, unvergleichliche Jahre und weltweite Tourneen und zeigt auf, wohin die Camerata in Zukunft steuert.

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LUTZ HOCHSTRAATE â&#x20AC;&#x201C; CAMERATA IN SEARCH OF EXCELLENCE ca. 180 Seiten, 21 x 24 cm, Hardcover ISBN 978-3-7025-0663-6

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Foto: Marco Borggreve

Die Sprache : Ein Fest

Kultur-Highlights Verlag Anton Pustet www.pustet.at

5. LITERATURFEST SALZBURG 30. MAI â&#x20AC;&#x201C; 3. JUNI 2012

KĂ&#x153;HNE EMOTIONEN MIT DEM MOZARTEUMORCHESTER

Vom GlĂźck der schĂśnen Sätze und der Spannung groĂ&#x;er Geschichten: Das Literaturfest Salzburg lädt zum fĂźnften Mal groĂ&#x;e und kleine Leser zu einem Fest fĂźr die Gegenwartsliteratur.

Beim 4. Donnerstagkonzert am 22. März 2012 um 19.30 Uhr im GroĂ&#x;en Saal der Stiftung Mozarteum wird das Mozarteumorchester neben Werken von Gustav Mahler, Benjamin Britten und Franz Schubert auch die Orchesterfassung Detlev Glanerts von Schuberts â&#x20AC;&#x17E;Einsamkeitâ&#x20AC;&#x153; erstmals in Salzburg interpretieren. Leo Hussein ist der Dirigent des Abends, Lenneke Ruiten die Sopranistin.

Info & Karten: Tel. 88 50 48 info@literaturfest-salzburg.at www.literaturfest-salzburg.at

Beratung und Tickets: Tel. 87 31 54 tickets@mozarteum.at www.mozarteumorchester.at

Ă&#x2013;-Ticket im republic, Tel. 84 37 11 www.oeticket.com

ZEITGENĂ&#x2013;SSISCH JUNG â&#x20AC;&#x201C; BRIEFE DES VAN GOGH Mono-Opera von Grigori Frid Ă&#x2013;sterreichische ErstauffĂźhrung

RĂ&#x2013;CKE TRAGEN 18. FEBRUAR â&#x20AC;&#x201C; 10. JUNI 2012 Mit Kleidung verbindet sich weit mehr als ihre funktionellen Eigenschaften. Anhand von zeitgenĂśssischen kĂźnstlerischen Positionen aus den Bereichen Fotografie und Skulptur aus der eigenen Sammlung, die um einige ausgewählte Leihgaben erweitert wurden, zeigt die Ausstellung, inwieweit Kleidung durch Mode und tradierte Konventionen formelhaft als ein soziales, kultur- und geschlechtsspezifisches Zeichensystem wie auch als individuell empfundener Ausdruck der PersĂśnlichkeit inszeniert und verstanden wird. Museum der Moderne MĂśnchsberg MĂśnchsberg 32, Tel. 84 22 20-403 www.museumdermoderne.at

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Kultur-Highlights_PR | vision.altstadt.

Musikalische Leitung // Adrian Suciu Inszenierung // Martin Zach BĂźhne und KostĂźm // Christian Tabakoff Bariton // Ludovic Kendi, Mitglieder des Ensemble fĂźr Neue Musik der Universität Mozarteum Information und Kartenbestellung: Prof. Mag. Elfi Schweiger MAS schweiger@jugendtheatertage.at www.jugendtheatertage.at â&#x20AC;&#x17E;Nun, ich habâ&#x20AC;&#x2122; bezahlt mit dem Leben fĂźr meine Arbeit.â&#x20AC;&#x153; Vincent van Gogh

Foto: Roswitha Then Bergh

Foto: Andrea Lumplecker

17. April 2012, 19.30 Uhr im Odeion 18. April 2012, 11.00 Uhr Odeion, Kulturforum Salzburg

ARCHITEKTURTAGE 2012 â&#x20AC;&#x201C; Anders als geWohnt Jeder Mensch wohnt â&#x20AC;&#x201C; aber die Anforderungen an den Wohnraum haben sich im Hinblick auf die individuellen Wohnperspektiven und -bedĂźrfnisse geändert. Am 1. und 2. Juni erwarten ArchitekturInteressierte in offenen Ateliers und Gebäuden sowie beim Wohn.info.mobil (am Mozartplatz und in Lehen) Diskussionen und FĂźhrungen zum Thema Wohnen. www.architekturtage.at INITIATIVE ARCHITEKTUR salzburg Hellbrunner StraĂ&#x;e 3 Tel. 87 98 67 www.initiativearchitektur.at


FOTOS HERSTELLER

SALZBURGER BAROCKMUSEUM, Orangerie im Mirabellgarten 21.3.–13.5. Geschichte des barocken Ornaments (Fotodokumentation) DOMMUSEUM ZU SALZBURG, Domplatz 1a 11.5.–28.10. Erzbischof Markus Sittikus (1612–1619)

DIETER ROTH

Dieter Roth / Richard Hamilton, Ausschnitt aus Interfaces 15−16, 1977−1978 Sammlung Tanner Teufen © 2012 Dieter Roth Estate

Museen & Galerien Highlights

Selbste

03 03 – 24 06 2012

Museum der Moderne Mönchsberg, Mönchsberg 32 Tel. 84 22 20–403 Di–So 10–18, Mi 10–20 Uhr Jeden Mi 18.30 Uhr kostenlose Führung www.museumdermoderne.at

RESIDENZGALERIE SALZBURG, Residenzplatz 1 4.5.–1.7. Faszination Ägypten – Die imaginäre Reise des Norbert Bittner (1786–1851)

STOFFTIGER UND MONDHASEN

MUSEUM DER MODERNE RUPERTINUM, Wiener-Philharmoniker-Gasse 9 Bis 1.5. Schaufenster zur Sammlung 1. Orte der Kunst Bis 15.7. Ungeheuerlich! Eine Ausstellung für Kinder

Spielzeug aus China

BIS 06 01 2013

SALZBURG MUSEUM, Mozartplatz 1 Bis 17.6. Herwig Schubert, Malerei und Zeichnung Bis 27.1. 2013 Ars Sacra, Kunstschätze des Mittelalters GALERIE 5020, Sigmund-Haffner-Gasse 12 / 1. Stock 22.3.–14.4. Nathalie Koger, 3.5.–26.5. Michael Kargl, 14.6.–7.7. Ekaterina Shapiro-Obermair

Spielzeug Museum Bürgerspitalgasse 2 Tel. 62 08 08-300 Di–So 9–17 Uhr www.spielzeugmuseum.at

GALERIE ALTNÖDER, Sigmund-Haffner-Gasse 3/1 22.3.–12.5. Wunder des Künstlergeistes, 18.5.–30.6. Positionen GALERIE GERLICH, Sigmund-Haffner-Gasse 6 31.3.–19.5. Roland ART BV BERCHTOLDVILLA, Josef-Preis-Allee 12 17.3.–27.4. Kontraste, Gisela Eder – Paradise now 5.5.–16.6. A bis Z, Pre-Mac, Vida Bokal-Neugebauer – Der Weg CAS / CONTEMPORARY ART SPACE, Wolf-Dietrich-Straße 19 Bis 28.4. Igor Sidorin

SALZBURGER KUNSTVEREIN, Hellbrunner Straße 3 Bis 15.4. Anna Jermolaewa, 26.4.–8.7. Wie zusammen leben? LEICA GALERIE, Mirabellplatz 8 23.3.–28.4. Thorsten Overgaard, 4.5.–16.6. T. A. Hoffmann GALERIEN DER STADT SALZBURG, Museumspavillon/Vogelhaus 13.4.–1.6. Erich Szivary, 15.6.–13.7. Ines Höllwarth GALERIE IM TRAKLHAUS, Waagplatz 1a 27.4.–9.6. Jakob Gasteiger, 15.6.–14.8. Mitgebracht – aus Italien bis China GALERIE WELZ, Sigmund-Haffner-Gasse 16 Bis 24.3. Herbert Breiter, 28.3.–28.4. Anton Mahringer, 3.5.–2.6. Helmut Swoboda UBR GALERIE ULRIKE REINERT, Auerspergstraße 51 22.3.–5.5. Urbane Geometrie

KUGELWELTEN UND ANDERE OBJEKTE

FOTOHOF IN NEUEN RÄUMEN

BIS 07 04 2012 DIRK BRAECKMAN –

10.01.04 - 05 © Dirk Braeckman - Courtesy of Zeno X Gallery Antwerpen

GALERIE FOTOHOF, Inge-Morath-Platz 1–3 Bis 7.4. Dirk Breackman, Peter Dressler, On Screen 20.4.–9.6. Olivia Arthur, Lurdes R. Basoli, Zhe Chen, Emily Schiffer – Inge Morath Award

Chinesische Bauernmalerei: Drachensteigen, 20. Jhdt., Österreichisches Institut für China- und Südostasienforschung

Sonderausstellung

MUSEUM DER MODERNE, Mönchsberg 32 Bis 10.6. Röcke tragen (Inszenierung von Kleidung in zeitgen. Fotografie u. Plastik) Bis 1.7. Ich&Ich (Selbstporträts aus der Sammlung)

PETER DRESSLER „ZWISCHENSPIEL“ ON SCREEN AKTUELLE FOTOGRAFIE AUS ÖSTERREICH Galerie Fotohof Inge-Morath-Platz 1–3 Tel. 84 92 96 Di–Fr 15–19, Sa 11–15 Uhr www.fotohof.at

CONTEMPORARY ART

Glaskunst von Rolf Brühlmann

Gast-Ausstellung der Galerie Lindengrün, Wien

28 03 – 14 04 2012

30 03 – 28 04 2012

Vernissage: 27 03 2012 | 19 Uhr

Handwerkskunst in Glas Fritz Reiner Kreis Sigmund-Haffner-Gasse 14 Tel. 84 13 23 Mo–Fr 10–18, Sa 10–13 Uhr

Galerie Toplev Kaigasse 40 Tel. 0664/25 57 485 Opening 30./31.03. 2012 jeweils 11–19 Uhr www.lindengruen.at

vision.altstadt. | Museen & Galerien_PR

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FOTOS HERSTELLER

SOCIETY

Centre Chenot: Miguel Herz-Kestranek pilgert seit langer Zeit ins Centre Chenot. Seit Jahren schätzt er die ganzheitliche Methode des Kosmetikpapstes. V. l. n. r.: Miguel Herz-Kestranek, Nicolas Chenot.

CAS-Galerie: Zur Ausstellung „unbreakable“ lud Astrid de Knecht von der CAS-Galerie. V. l. n. r.: Thierry Boissel, Astrid de Knecht, Stephan Fritsch, Karl Hartwig Kaltner und Andrea Horlitz (die Galeristin und die vier ausstellenden Künstler).

Stiftung Mozarteum: Zahlreiche Altstadt-Unternehmer nutzten den Branchen-Informationstag der Stiftung Mozarteum, um den Tanzmeistersaal und die Bibliothek kennen zu lernen. V. l. n. r.: Das Team der Stiftung Mozarteum mit Johannes Honsig, Armin Prinzig, Claudia Gruber, Franziska Förster.

Ladies Brunch: Beim Ladies Brunch der Spängler Bank und Audit Services Austria diskutierten erfolgreiche Unternehmerinnen zum Thema „Gewinnen die Männer immer?“ mit Frau Dr. Riess. V. l. n. r.: Mag. Sabine Brugger-Gustgraser, Dr. Susanne Riess, Dr. Sylvia Denkstein.

SCalulbsbaing 012 Salzburg 2

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Society | vision.altstadt.

Einrichtungshaus Scheicher: Ein tolles Hästens-Bett gewann beim Scheicher-Fotowettbewerb Sonja-Maria Herzl. V. l. n. r.: Sonja-Maria Herzl (Preisträgerin), Ulrike Württenberger (Hästens), Stefan Scheicher.

Houswarming AlpenBank Salzburg: V. l. n. r.: Das Team der Alpenbank mit Manfred Althammer, Günther Egger, Nina Krammer, Roland Kühlwein, Hermann J. Reif.

Bio-Bauernmarkt: Nicht nur Bgm.-Stv. Dipl.-Ing. Harry Preuner ist begeistert von den frischen, biologischen Produkten heimischer Bauern am wöchentlichen Bio-Bauernmarkt am Kajetanerplatz.


Veranstaltungsübersicht MÄRZ – JULI 2012 | Weitere Infos unter: www.salzburg-altstadt.at

ay, dget D Low-Bu g jeden ri ganzjäh gen. s Mi (au er): eptemb Juli – S w. ww ten studen ch.at mittwo

MÄRZ DO 01 – SA 31

„EAT & MEET“ – DAS KULINARIKFESTIVAL www.salzburg-altstadt.at

SA

17 – SO 18

„EAT & MEET“ Genussmesse in den kavernen 1595

FR

23 – SA 24

„EAT & MEET“ Italienische Freundschaften in der Steingasse

DO 29

„EAT & MEET“ King Zulu Music Club in der Paul Stubm, www.king-zulu.at

SA

31 – MO 09 04

Osterfestspiele Salzburg, www.osterfestspiele-salzburg.at

SA

31 – MO 09 04

Art & Antique Messe in der Residenz Salzburg, www.mac-hoffmann.com

APRIL SA

14

Eröffnung: Salzburger Straßenmusik, Alter Markt

SA

14

6-Stunden-Lauf, www.6stundenlauf.at.tc

FR

20 – SA 21

Winzermarkt am Mirabellplatz

FR

20 – SA 21

Georgi-Kirchweih der Bürgergarde, Festzelt am Kapitelplatz, 725 Jahre Stadtrecht

SO

22

Rocktag im Rahmen der Ausstellung „Röcke tragen. Die Inszenierung von Kleidung in der zeitgenössischen Fotografie“ im Museum der Moderne, www.museumdermoderne.at

FR

27 – SA 28

Winzermarkt am Mirabellplatz

FR

27 – SA 28

Radfest am Residenzplatz

MAI DO 03 – SO 06

Camerata Salzburg, www.camerata.at

FR

04 – SA 05

Winzermarkt am Mirabellplatz

SO

06

9. Salzburg-Marathon, www.salzburg-marathon.at

FR

11 – SA 12

Winzermarkt am Mirabellplatz

MO 14 – SO 20

Woche der Salzburger Museen, www.museumswoche.at

DO 17 – SO 20

Festspiele der Blasmusik

FR

18 – SA 19

Winzermarkt am Mirabellplatz

FR

25 – MO 28

Pfingstfestspiele, www.salzburgerfestspiele.at

SA

26 – MO 28

Salzachgalerien, www.salzachgalerien.com

MI

30 – SO 03 06

Literaturfest Salzburg, www.literaturfest-salzburg.at

STAND JÄNNER 2012, ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN

JUNI FR

01 – SA 02

FR

01 – SA 02

Architekturtage, www.architekturtage.at 50 Jahre Universität Salzburg-Fest

FR

01

Lange Nacht der Kirchen, www.langenachtderkirchen.at

DO 07 – SA 09

Gaisbergrennen, Fahrzeugpräsentation am Residenzplatz und Stadt-Grand-Prix, www.src.co.at

DO 07 – SO 10

Salzburgs Afrikafestival: Bakota-Fest am Kajetanerplatz

SA

09 – SO 10

Salzachgalerien, www.salzachgalerien.com

SA

23

Mozart 100 – Ultra Trail Lauf

SA

23 – SO 24

Salzachgalerien, www.salzachgalerien.com

FR

29 – SA 30

LINZERGASSENFEST, wwww.salzburg-altstadt.at

JULI DO 05 – SA 07

SUNNY SUMMER SALE am Kapitelplatz, wwww.salzburg-altstadt.at

vision.altstadt. | Altstadt aktiv

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Reisegepäck – Schirme – Lederwaren 5020 Salzburg, Getreidegasse 22

5400 Hallein, Kornsteinplatz 1

www.kirchtag.com

Vision.Altstadt 01/2012 - Frühjahrsausgabe  

Das Magazin der Salzburger Altstadt

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