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Raiffeisen Mitteilungen

des Raiffeisenverbandes Südtirol Genossenschaft

Mit der „Strategie 2018“ setzt der Raiffeisenverband den Weg der Veränderung und Innovation kontinuierlich fort.

Für neue Entwicklungen öffnen

Das Jahr 2015 verspricht Spannung. Der rasante Wandel berührt auch den Raiffeisensektor. Daher braucht es noch mehr Dynamik, um erfolgreich zu bleiben, sagt Generaldirektor Paul Gasser im Ausblick.

Gingen führende Forschungsinstitute im Spätherbst noch von einer leichten Wirtschaftserholung aus, so mussten letztlich vor allem für Europa die Erwartungen nach unten korrigiert werden. Für heuer sehen manche Analysten zwar positive Tendenzen. Doch Repression und Deflation, hohe Arbeitslosigkeit und geringe Wettbewerbsfähigkeit bescheinigen eine fragile Gesamtsituation.

Ernüchternd war auch, dass zum Jahresende durch die gescheiterte Präsidentenwahl in Griechenland die Eurokrise neu aufgeflammt ist und wieder von Schuldenschnitt und Euroaustritt („Grexit“) die Rede geht. Auch Italien befindet sich durch die anstehende Präsidentenwahl im „Schwebezustand“, der

Reformschub wird verzögert; eine Nagelprobe für Ministerpräsident Renzi, die politische Stabilität zu wahren.

Südtirol steht vergleichsweise gut da, auch wenn im Baugewerbe noch keine Erholung zu erwarten ist und infolge der Russlandkrise auch in Tourismus und Landwirtschaft mit Einbußen zu rechnen ist.

Mehr Beweglichkeit

Auch wenn unser Genossenschaftswesen gut aufgestellt ist und wir als Raiffeisenorganisation nach wie vor zuversichtlich in die Zukunft blicken können, brauchen wir dennoch größere Anstrengungen. So zwingt etwa

die rasante Digitalisierung zu mehr Beweglichkeit. Speziell das Bankgeschäft erlebt einen nie gekannten Strukturwandel. Wir müssen uns noch stärker für neue Entwicklungen öffnen, ohne dabei den erfolgreichen Weg zwischen Tradition und Innovation zu verlassen oder unsere genossenschaftlichen Werte aus dem Blick zu verlieren.

In den letzten fünf Jahren haben wir viele Reformen angestoßen. Mit unserer „Strategie 2018“, welche auf die Mitgliederbefragung aufbaut, wollen wir den Weg der Veränderung weiter fortsetzen. Mit dem Fokus auf eine verstärkte Mitglieder- und Kundenorientierung, den Ausbau der Beratungs- und Betreuungsleistungen und ein

raiffeisenverband

Neuer Betriebsrat gewählt

Im Raiffeisenverband wurde unlängst ein neuer Betriebsrat gewählt. Ihm gehören die Mitarbeiter Karin Lunger, Franz Ladurner, Julius Ploner sowie Doris Gasslitter als Vorsitzende an. Der Betriebsrat ist Ansprechpartner für die Mitarbeiter in allen Belangen und somit Sprachrohr im Raiffeisenverband, um die Anliegen der Mitarbeiter der Generaldirektion vorzubringen. „Für einen Betrieb mit über 300 Angestellten ist eine gezielte Kommunikation mit den Vertretern der Mitarbeiterschaft von unschätzbarem Wert“, sagt Gasslitter. Der Betriebsrat hat im Raiffeisenverband Tradition. Bereits seit den 70er Jahren sind die Mitarbeiter gewerkschaftlich organisiert und stellen seither einen FABI Betriebsrat.

Betriebsräte Doris Gasslitter, Karin Lunger, Franz Ladurner, Julius Ploner

nachhaltiges Qualitäts- und Kundenmanagement wollen wir unsere Mitgliedsgenossenschaften bei der positiven Zukunftsbewältigung noch besser begleiten.

Konkrete Schritte

Erstmals wurde eine Bilanz-Mehrjahresplanung (2015–2018) erstellt, welche die strategische Ausrichtung untermauern, Planungssicherheit gewährleisten, der Preis- und Kostensensibilität der Mitglieder durch Transparenz Rechnung tragen und eine wirksame Streuung der Organisations- und Geschäftsentwicklung ermöglichen soll. Wir bemühen uns um den Ausbau unserer Netzwerke und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Diesem Zweck dient auch der „Raiffeisentag“ im Mai in Meran mit genossenschaftlichen Entscheidungsträgern aus mehreren Ländern. Der Stärkung der Kommunikation und Information nach innen dienen die neuen InfoAbende für Mandatare der Raiffeisenkassen, die im Jänner in den Bezirken gestartet sind. Um die Schlagkraft unseres Systems nach außen weiter zu erhöhen, haben wir das Projekt „Rollenverständnis“ auf den Weg gebracht, das unser Zusammenwirken im Verbund und die Vertrauensbasis weiter stärken soll.

Generaldirektor Paul Gasser: Es braucht noch größere Anstrengungen!

Im Geiste genossenschaftlicher Zusammenarbeit werden wir uns den Herausforderungen im neuen Jahr mit Engagement und Professionalität erfolgreich stellen. Ich wünsche ein erfolgreiches Jahr 2015!

Urlauben und sich wohl fühlen

Seit 2002 besteht die Genossenschaft Belvita Alpenwellness, die auch Mitglied des Raiffeisenverbandes ist. Ihr gehören 26 Top-Welnesshotels an.

Belvita Alpenwellness – hinter dieser Marke steht eine Genossenschaft, getragen von erstklassigen Wellnesshotels, die auf ganz Südtirol verstreut ihren Gästen einen Urlaub der Extraklasse ermöglichen wollen. Unlängst haben zwei der führenden Unternehmen aus dem Bereich Beratung und Agenturleistungen die Geschäftsführung übernommen und sich ambitionierte Ziele gesetzt. So wurden auf der letzten Vollversammlung Michael Oberhofer, Inhaber der Agentur Brandnamic, und Alois Kronbichler, Geschäftsführer von Kohl & Partner Südtirol, mit der Geschäftsleitung der Genossenschaft beauftragt.

Bewährtes Team

„Wir haben bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreich zusammengearbeitet und zahlreiche Projekte gemeinsam betreut und umgesetzt“, bestätigt Michael Oberhofer. „Wir ergänzen uns gegenseitig in den Stärken und Kernkompetenzen“, ergänzt Kronbichler. Beide haben sich vorgenommen, den Erfolg von Belvita zu steigern und dafür einige Maßnahmen getroffen, wie sie dieses Vorhaben

Die Geschäftsführung von Belvita mit Präsident Paul Zimmerhofer (links)

effizient und nutzbringend in die Tat umsetzen können. Die Basis für einen detaillierten Marketingplan bilden Analysen der bisherigen Marketingaktivitäten. „Auf diese Weise möchten wir die Kompetenzen und das Angebot der Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol weiterentwickeln“, erklären Oberhofer und Kronbichler.

125 Jahre Mehrwert für die Menschen

Die Raiffeisenkasse Welsberg-Gsies-Taisten feierte Mitte Jänner ihr 125-jähriges Bestehen. Als vierter Darlehenskassenverein Südtirols gegründet, ist sie die älteste, ohne Unterbrechung bestehende Raiffeisenkasse.

Zum Festakt im Paul Troger Haus hieß Obmann Andreas Sapelza zahlreiche Gäste, u. a. Vertreter der örtlichen Wirtschaft, Vereine und Organisationen, von Raiffeisenkassen und des Raiffeisenverbandes willkommen. Sapelza skizzierte die Geschichte des am 12. Jänner 1890 gegründeten Spar- und Darlehensvereins Welsberg und erinnerte an die Fusionen von 1972 und 1976 zur heutigen Raiffeisenkasse Welsberg-Gsies-Taisten. Heute sei die Raiffeisenkasse die größte im oberen Pustertal. „Als Genossenschaftsbank wollen wir transparent agieren und einen Mehrwert für die Bürger unserer Gemeinden bieten“, sagte Sapelza.

Werte und Innovation

Paul Gasser, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes, ging auf das Wertefundament der Raiffeisenkassen ein. Ihr Erfolg beruhe nicht nur auf Vertrauen, Sicherheit, Stabilität und Kontinuität, sondern auch auf Innovation und Weiterentwicklung. „Der Raiffeisenkasse ist das Vertrauen nie abhanden gekommen und sie hat Großartiges geleistet“, sagte Gasser. Ihr Erfolg liege unter anderem auch in der direkten Nähe zu den Mitgliedern und Kunden. Gasser verwies auch auf die Herausforderungen wie Marktregulierung, Bankenunion, Niedrigzinsen und Digitalisierung.

Zusammenarbeit im Verbund

Heiner Nicolussi-Leck, Obmann des Raiffeisenverbandes, skizzierte die Südtiroler Genossenschaftswelt, in der das Raiffeisen-Genossenschaftswesen eine besondere Rolle spiele und verwies auf die steigende Bedeutung der Zusammenarbeit in den gemeinsamen Verbundstrukturen, ohne die es einer Genossenschaft oder Raiffeisenkasse kaum mehr möglich sei, selbstständig tätig zu sein.

Albin Schwingshackl, Bürgermeister der Marktgemeinde Welsberg-Taisten, bezeichnete die Gründung der Raiffeisenkasse als

Meilenstein im örtlichen Genossenschaftswesen und dankte ihr für das Engagement im Tätigkeitsgebiet.

Die Raiffeisenkasse zählt heute über 750 Mitglieder und 20 Mitarbeiter „Wir stehen gut und stabil da“, sagte Direktor Martin Niederegger, der u. a. auf ein Kundengeschäftsvolumen von 208 Mio. Euro und ein Eigenkapital von 19 Mio. Euro verweisen konnte. Musikanten der Musikkapelle Welsberg umrahmten den Festakt, Kabarettist Dietmar Prantl wartete mit humoristischen Einlagen auf. Zum Jubiläum ist eine Festschrift erschienen.

Thomas Oberhofer ist neuer VI.P-Obmann

Im Rahmen der Vollversammlung des Verbandes der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VI.P) wurde Ende November am Sitz in Latsch die Verbandspitze neu gewählt.

Genau neun Jahre führte Karl Dietl, Obmann der GEOS Schlanders, den Verband. Er hatte sich für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung gestellt. Während seiner Obmannschaft wurden einschneidende Entscheidungen für die Vinschgauer Obstwirtschaft getroffen und unter seiner Führung wurde viel bewegt. Dietl wurde mit viel Applaus für seinen Einsatz und sein Wirken gedankt. Zum Nachfolger von Dietl wählte die Vollversammlung den bisherigen Obmannstellvertreter Thomas Oberhofer aus Latsch. Ihm steht

Luis Alber, Obmann der Genossenschaft JUVAL, als neuer Stellvertreter zur Seite. Nach Gründungsobmann Josef Telfser und den Obmännern Karl Weiss und Karl Dietl ist Thomas Oberhofer der vierte Obmann des VI.P. Oberhofer ist zudem Obmann der größten Vinschgauer Obstgenossenschaft MIVOR in Latsch, war 1985 bis 1996 Geschäftsführer der Genossenschaft ALPE in Laas, wurde mit der Gründung der VI.P 1990 Mitglied des VI.P-Aufsichtsrates und wurde 2005 zum VI.P.-Obmannstellvertreter gewählt.

Generaldirektor Paul Gasser, Bürgermeister Albin Schwingshackl, Bürgermeister Paul Schwingshackl, Obmann Andreas Sapelza, Verbandsobmann Heiner Nicolussi-Leck, Direktor Martin Niederegger.
Der langjährige VI.P-Obmann Karl Dietl, VI.P-Obmann Thomas Oberhofer, Vizeobmann Alois Alber

wechsel

Niederstätter folgt auf Tanner

Ralf Niederstätter ist seit Jahresbeginn neuer Leiter der Hauptabteilung Personal und Arbeitsrecht im Raiffeisenverband. Er folgt auf Christian Tanner, der sich den Aufgaben als Vize-Direktor widmet. Die Abteilung Personal und Arbeitsrecht berät, unterstützt und schult Mitgliedsgenossenschaften und Kunden sowie deren Mitarbeiter in personal- und arbeitsrechtlichen Belangen. Ralf Niederstätter, seit 1995 im Raiffeisenverband tätig, möchte u. a. in den Bereichen Organisation, Optimierung der Arbeitsprozesse sowie bei der Weiterentwicklung technischer Hilfsmittel in der Personaladministration neue Akzente setzen.

Innerhalb der Hauptabteilung Personal und Arbeitsrecht leitet Christof Gamper die Abteilung Beratung und Lydia Salamon die Abteilung Dienstleistungen.

Ralf Niederstätter leitet die Hauptabteilung Personal und Arbeitsrecht.

Langjährige Mitarbeiter geehrt

Die Mitarbeiterschaft ist das Kapital eines Unternehmens. Bei der traditionellen Weihnachtsfeier des Raiffeisenverbandes wurden langjährige Mitarbeiter geehrt.

Es ist lieb gewonnene Tradition, dass zur Weihnachtsfeier Sängerinnen und Sänger aus den eigenen Reihen für feierliche Stimmung sorgen und Obmann Heiner Nicolussi-Leck und Generaldirektor Paul Gasser sich in kurzen Ansprachen an die Mitarbeiterschaft wenden. Ebenso zur Tradition gehört die Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

So konnten für ihre 10-jährige Mitarbeit Kurt Auer (Personal und Arbeitsrecht), Tomas Bauer, Mirco Daurú, Christian Ebner (alle Revisionsdirektion), Manfred Leimgruber, Stefan Mussner, Christoph Töll (alle Bankwirtschaft), Michael Schatzer (Raiffeisen Informations-System RIS) und Renate

Raiffeisen Weiterbildungskurse

Qualifizierung im Kreditbereich - Modul I & Modul II

Sinn (Interner Unternehmensservice) die Glückwünsche der Verbandsspitze entgegennehmen. Für 20 Jahre Betriebszugehörigkeit im Raiffeisenverband wurden Josef Geiser (Bankwirtschaft), Karl Heinz Weger (Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften), Thomas Hanni und Ingeborg Stubenruß (beide Unternehmenskommunikation) geehrt.

Für 40 Jahre im Raiffeisenverband wurde Lydia Ramoser ausgezeichnet, die mit Jahresende ebenso in den Pensionsstand eintrat wie Vinzenz Kofler (beide Raiffeisen Informations-System RIS), Helene Andergassen (Revisionsdirektion) und der langjährige Hausmeister, Josef Herbst.

27.–28.01.2015 Bildungshaus Kloster Neustift/Vahrn

Google Analytics - Was passiert auf der Webseite meiner Raiffeisenkasse? 29.01.2015 Raiffeisenverband Südtirol/Bozen

Informationstagung Arbeitsrecht und Personalverwaltung für Personalsachbearbeiter und -verantwortliche der Genossenschaften

Leadership EntwicklungsprogrammEntwicklung von Nachwuchsführungskräften und High Potentials für Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte, Geschäftsstellenleiter, Teamleiter und Projektleiter

30.01.2015 Raiffeisenverband Südtirol/Bozen

25.03.201525.02.2016

Ausgewählte Locations in Meran, Bozen und am Gardasee

Resilienz und Persönlichkeitsstärke - von starken Menschen zu starken Unternehmen 31.03.2015 Hotel Eberle/ Bozen

Professionelles Personalmanagement: Zukunftsweisende Personalinstrumente erfolgreich anwenden

Impressum: Herausgeber: Südtiroler Bauernbundgenossenschaft, Druck: Athesiadruck – Ermächtigung vom Landesgericht Bozen, 13.4.1984, Nr.13/84

02.–03.03.2015 Ansitz Castel Kandelburg/Mühlbach

Presserechtlich verantwortlich: Guido Steinegger, Redaktion: Thomas Hanni (Raiffeisenverband Südtirol, 0471 945453, rvs-presse@raiffeisen.it, www.raiffeisenverband.it)

Vizedirektor Christian Tanner, Generaldirektor Paul Gasser, Revisionsdirektor Robert Nicolussi (von links) und Obmann Heiner Nicolussi-Leck (rechts) mit einigen der geehrten Mitarbeiter.

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