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Nr._19_-_28.10.2005_02

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Raiffeisenverband Südtirol MITTEILUNGEN

Raiffeisen präsentiert eigenen Pensionsfonds

Zusatzvorsorge wichtig – Zusammenarbeit mit PensPlan–„Offener“ Fonds

Mehr als zwei Jahrehaben Experten im Raiffeisenverband, in der Raiffeisen-Landesbank und im Raiffeisen Versicherungsdienst ander Entwicklung des offenen Raiffeisen Pensionsfonds gearbeitet Nun bietet Raiffeisen eine regional verankerte Pensionsvorsorge an, die eigene Gestaltungsmöglichkeiten bietet und dadurchden

Ansprüchen und Bedürfnissen der Kunden und Mitglieder gerecht wird.

In Zukunft wirdder privaten

Altersvorsorge einen weitaus größeren Stellenwert beigemessen als das heuteder

Fall ist“ , sagte Verbandsobmann Heiner Nicolussi- Leckin seinen

Eröffnungsworten. All zu viele

Menschen wissen nochnicht, wie hochihre Rentenansprüche ausfallen werden. Mit der Informationsveranstaltung möchte die Raiffeisenorganisation einen

Diskussionsbeitragindieser Hinsicht leisten, meinte Nicolussi-

Leck. „Es freut mich, dass durch die Initiative von Raiffeisen nun neben PensPlan Plurifonds und Laborfonds ein weiterer höchstwertiger regionaler Pensionsfonds in Südtirol verfügbar ist“ , meinte Gottfried Tappeiner,Präsident der Centrum PensPlan. Nachdem Sergio Corbello,Präsident der gesamtstaatlichen Vereinigung der Zusatzvorsorge (Assoprevidenza) aus Rom, die

Auswirkungen der Rentenreformerläutert hatte, unterstrichen die Teilnehmer ander Podiumsdiskussion, u.a.die

Landtagsabgeordneten Martha

Stocker und Georg Pardeller, die

Bedeutung und Wichtigkeit ei-

ner Zusatzvorsorge. „Durchdie

Garantieleistungen der Region

und das Projekt PensPlan wird diese Absicherungsmöglichkeit für die Bürgerinnen und Bür-

Präsentation des neuen Raiffeisen Pensionsfonds:Verbandsobmann Heiner Nicolussi-Leck,Sergio Corbello (Präsident Assoprevidenza, Rom),L.-Abg. Georg Pardeller,Michael Grüner (Präsident Raiffeisen Landesbank),L.-Abg. MarthaStocker,Gottfried Tappeiner (Präsident PensPlan),Enzo Morando (Verwaltungsrat PensPlan Invest),Verbandsdirektor Konrad Palla, Gianfranco Cerea (Präsident PensPlan Invest)

ger Südtirols geöffnet“ , sagte

MarthaStocker,Regionalassesso-

rin für die Regionale Zusatzvor-

sorge.

Neuer Fonds

Der Raiffeisen Pensionsfonds ist ein offener Pensionsfonds mit

vordefinierter Beitragsleistung, der aus einem gemeinsamen

Projekt zwischen PensPlan und der Raiffeisen Geldorganisation hervorgegangen ist Der Fonds nennt sich„offen“, da er alle Ka-

tegorien von Beschäftigten, sämtliche Personen mit oder ohne Arbeits- und Betriebseinkommen sowie zu Lasten lebende Familienangehörige anspricht

Zusätzliche Absicherung

Ein offener Pensionsfonds ist eine mittel- bis langfristige Sparform, die durchdie Beitragszahlung der Mitglieder gespeist

wird. Bei Erreichen bestimmter

Mindestvoraussetzungen sichert der Pensionsfonds zur staatlichen Rentedie Auszahlung einer Zusatzrente. Der Fonds funktioniert nachdem Prinzip

der „vordefinierten“ Beitragszah-

lung. Jedes Mitglied kann dabei die Höhe der Beiträge zu seinen

Lasten selbst bestimmen. Dies gilt allerdings nur für den individuellen Beitritt Dem Fonds kann manindividuell oder kollektiv beitreten. Beim kollektiven Beitritt wirddie Höhe der

Beitragszahlungen durchden

Kollektivvertrag bzw.das Betriebsabkommen festgelegt Variable

Beitragszahlung

Die Höhe der Einzahlungen anden Raiffeisen Pensionsfonds wird beim individuellen Beitritt

vom Mitglied zum Zeitpunkt des

Beitritts bestimmt und kann nachträglich abgeändert werden. Dabei sind die steuerlichen

Absetzbeträge ein wichtiges Bestimmungskriterium.

Anders verhält es sich beim

Beitritt aufkollektiver Basis

Hier wirddie Höhe der Beitragskomponenten (Arbeitnehmeranteil,Arbeitgeberanteil,Abfertigungsanteil) durchden

Kollektivvertragoder das Be-

triebsabkommen bestimmt Die

Berechnung erfolgt als Prozentsatz aufdas Bruttoeinkommen, also aufdas Einkommen, das auch zur Berechnung des Abfertigungsguthabens Berücksichtigung findet.„Der Raiffeisen Pensionsfonds wird von Südtirolernfür Südtiroler verwaltet Denn das Fondsvermögen verwalten unserekompetenten Mitarbeiter der Raiffeisen Landesbank in Zusammenarbeit mit ausgesuchten internationalen

Experten.“, sagte Michael Grüner,Präsident der Raiffeisen Landesbank Südtirol.

Steuerliche Vorteile

Der Staat fördert die freiwillige Altersvorsorge durcherhebliche steuerliche Erleichterungen

sowohl in der Beitragsphase als auchinder Leistungsphase.

Die Einzahlungen können

beim individuellen Beitritt im

Ausmaß von 12 Prozent des Gesamteinkommens,bis zu einem

Höchstbetrag von 5164 Euro von der Steuergrundlage abgezogen werden.

50 Jahre Milchhof Meran– Völlig neues Logistikzentrumerrichtet

Der Milchhof Meran beging im vergangenen Monat sein 50jähriges Bestandsjubiläum. Gegründet wurde der Milchhof zwar

schon 1954. Um auchdie Erweiterungsbauten offiziell in Betrieb zu nehmen, wurde die Jubiläumsfeier aber aufdieses Jahr verlegt.

Gleichmehrmals hing

das Überleben des Milchhofes am seidenen Faden, doch wir sind eigenständig geblieben“, sagte Obmann Georg Egger Dank der Opferbereitschaft der

Mitglieder und verantwortlichen

Genossenschafter konnte sich der Milchhof eine wichtige Posi-

tion aufdem Lebensmittelmarkt

erobern. „Unser Hauptziel, das Einkommen der 440 Mitglieder

zu sichern, stand immer im Vor-

dergrund“, meinte Egger.

Anlagen technisch

aufgerüstet

Der Milchhof Meranist mit

modernster Produktionstechnik

ausgestattet. Geschäftsführer

Michael Wolf betontedie Investi-

tions- und Innovationsfreudig-

keit des Milchhofes Inden vergangenen Jahren hat der

Milchhof am Sitz in Untermais rund 17 Mio. Euroinvestiert

Das neue Logistikzentrum, das

im Rahmen der Feier von Pater

Eugen Matterberger gesegnet wurde, kosteteinsgesamt 5,7

Mio. Euro. Dort befindet sich u a.ein Kommissionierlager mit

Verladerampen, ein Kühllager

und ein Hochregallager –ein

Wunderding der Technik, das den Transport, die Aufnahme und die Einlagerung der Palet-

ten in die 1.730 Stellplätze vollständig automatisch abwickelt

Eine hochmoderne Amoniak-

Glykol-Kühlanlage sorgt bei einer Temperatur von +4° Celsius für die Güteder Produkte.

Meran setzt auf

„Bionessere“

„Natürlich wirken sichdie Investitionen aufden Milchpreis aus, trotzdem hoffen wir, dass wir die

Auszahlungspreise andie Mitglieder bei über 900 Lirehalten können“, sagte Wolf. Gelingen soll dies auchdurchneue Produktni-

Südtiroler Land

schen. So brachteder Milchhof

im Frühjahr in Zusammenarbeit

mit Gesundheitspapst Henri Chenot mit der Linie Bionessereein

europaweit neues Produkt auf

den italienischen Markt.„Wir er-

warten uns davon ein starkes Ver-

kaufspotential“, sagte Wolf. Der

probiotische Drink soll die Zellal-

terung bremsen und das Körper-

gewicht regulieren. Der Milchhof

ist weltweit der einzige Anbieter,

der ein diätetisches Produkt die-

ser Art zur Gewichtsabnahme

herstellt Entsprechend startet

Meran 2006 seine erstenationale

Werbekampagne.

84 Prozent der Milch fließen ins Joghurt

Mit Blick aufdas Geschäftsjahr

rechnet Geschäftsführer Wolf

Geschäftsführer Michael Wolf erklärt die neue Linie:LRHans Berger,Raiffeisen Verbandsobmann Heiner Nicolussi-Leck,Direktor Konrad Palla

mit einer

Milchverar-

b ei tu ng smenge von

rund 23

Mio. Litern

und einem

Gesamtum-

satz von 36

Mio. Euro.

16 Mio. Li-

ter liefern die 440 Mitglieder, der

Rest wird von ande-

ren Südtiro-

ler Milch-

Der Milchhof Meranist mit modernster Produktionstechnik ausgestattet

höfen zu-gekauft.84 Prozent

der Milch werden zu Joghurt

und probiotischen Produkten

verarbeitet, der Rest als Fri-

schmilch und Frischsahne ver-

kauft Abgesetzt werden die Pro-

dukte vorwiegend im

Einzugsgebiet des Milchhofes und im norditalienischen Raum.

Der Anteil amitalienischen Joghurtmarkt liegt mit 148 Mio.

Stück bei sechs Prozent Heute zählt der Milchhof Meran rund

100 Festangestellte und über 20 freie Mitarbeiter.

Landesrat Hans Berger lobte die Innovationsfreudigkeit und die Spezialisierung des Milchhofes und hob das neue Nischenprodukt „Bionessere“ her-

vor Berger pochte aber aufeine noch stärkere Zusammenarbeit und Produktabstimmung zwischen den Südtiroler Milchhöfen. „Die Zukunft unserer

Milchwirtschaft muss auf Gemeinsamkeiten und nicht auf

Kontroversen aufgebaut werden“, forderteder Landesrat. Dabei geltees vermehrt, eine gemeinsame Vermarktung unter der Formel „Südtirol“ zu verstärken. Glückwünsche zum runden Jubiläum und zur erfolgreichen

Innovation überbrachten u.a.

Merans Bürgermeister Günther

Januth und Verbandsobmann

Heiner Nicolussi-Leckim Namen der gesamten Raiffeisenorganisation.

Neuer Service:Telefonieren im Internet

Vorreiterrolle von Raiffeisen OnLine – Gratis für ROL-Kunden

Als erster Südtiroler Provider

bietet Raiffeisen OnLine einen

umfassenden Service rund ums

Telefonieren im Internet an.

„Wir freuen uns, diesen inno-

vativen Dienst in Südtirol jetzt

anbieten zu können", sagt Ge-

schäftsführer Peter Nagler Der

Kunde benötigt dazu lediglich einen Computer, ein Modem, ei-

ne Soundkarte, ein Headset und

die Software. Ab sofort können

Kunden von ROL ihre Telefon-

gespräche nicht mehr wie bisher

über das Festnetz, sondern über

Internet-Leitungen abwickeln.

„Das Telefonieren wirddadurch wesentlichpreiswerter “ , sagt Nagler Die Übertragungsqualität

ist aufgrund modernster Technologien identischmit der von herkömmlichen

Leitungen. Der

Dienst steht allen

ROL-Kunden zur

Verfügung. Unabhängig wo sichdie

beiden

Gespräch-

spartner gerade befinden, entstehen keine Kosten für das

Telefonat. Jedes In-

ternettelefon mit

Peter Nagler,Geschäftsführer ROL, testet den neuen Servicegleich selbst

SIP-Standardist nutzbar. Alter-

nativ kann aucheine Telefon-

softwareeingesetzt werden. Dabei sind ein Mikrophon und

Lautsprecher nötig. Über die

aktive Internet-Verbindung kann parallel im Internet gearbeitet werden. Mit dem neuen Produktangebot übernimmt ROL die Vorreiterrolle in Italien.

Bescheinigungen von Arbeitsverträgen sinnvoll

Biagi-Reform– B

esonderheiten für Genossenschaften (Teil 6)

Die Einführung neuer Arbeitsvertragsformen birgt die Gefahr, die ohnehin schon überlasteten Schlichtungskommissionen und Arbeitsgerichte weiter zu belasten. Arbeitsbescheinungen können dem vorbeugen.

Eine Möglichkeit besteht

darin, die Arbeitsverhältnissedurcheigene bei

bilateralen Körperschaften,beim Arbeitsamt oder bei

Universitäten angesiedelte Kommissionen bescheinigen zu lassen. Die von den Kommissionen ausgestellte Bescheinigung ist für die Sozialversicherungsinstitute,Steuerämter und weitere

Dritte verbindlich, während der

Arbeitnehmer jederzeit die Berichtigung einer nicht korrekten

Bescheinigung, die Abweichung

vom vereinbarten Vertragoder die Mängel bei seiner Einwilligung in den Arbeitsvertrageinklagen kann. Somit ist eine gerichtliche Klage zur Umqualifizierung des eingegangenen

Vertragsverhältnis nahezu ausgeschlossen.

Die Bescheinigung bezieht sich auffolgende Vertragsformen:

•Arbeit auf Abruf

•Job sharing

•Teilzeitarbeit

•Projektarbeit

• stille Teilhaberschaft

•Geschäftsordnung von Genossenschaften

Jede Genossenschaft kann auf-

grund ihres im jeweiligen Statut

vorgesehenen Zweckes Mitarbeiter oder Mitglieder beschäftigen.

Laut einem königlichen Dekret

aus dem Jahre1923 galten Genos-

senschaften, die ihre Mitglieder

beschäftigen,als deren Arbeitge-

ber Dies führtedazu, dass alle

Mitglieder von Genossenschaften

für Arbeiten bei und für Dritte

den Normen der Sozialversiche-

rung von lohnabhängigen Mitar-

beitern unterworfen wurden.

Da aber vielfachdavon ausge-

gangen wurde, dass die Lei-

stungserbringung des Mitgliedes in Erfüllung der Verpflichtung

aus dem Gesellschaftsvertrager-

Lehrgang für Führungskräfte

abgeschlossen

G e s c h ä f ts -

stellen-,Be-

r ei c h s lei t e r und Nach-

wu c h s k r ä f t e aus den Raiffeisenkassen haben für einen Zeitraum von 18 Monaten andem

Managementlehrgang „Ganzheitliches Führen“ teilgenommen, den der Raiffeisenverband organisiert hat Ininsgesamt fünf Modulen wurden die Teilnehmer von renommierten österreichischen und deutschen

Referenten darin unterrichtet

Von der Selbstpräsentation und

Klarheit in der Kommunikation

über die Konfliktbewältigung

bis hin zur sinnvollen

Zeiteintei-

lung ging der ganzheitliche Ansatz Gleichzeitig wurden den

Teilnehmernin Form von Pro-

jektarbeiten, die sichim unmit-

telbaren Arbeitsumfeld abspiel-

ten, die Lerninhalte veran-

schaulicht Am Abschlusstag

überreichte Verbandsdirektor

Konrad Pallaallen Teilnehmern

eine Urkunde. Im Bild Referen-

ten und Teilnehmer:Michele

Abram(Raiffeisen Landesbank),Walter Felderer (Wels-

berg),Franz Leitner (Vintl),

Martin Leitner (Wipptal),Elisa-

beth Mitterer (Tschars),Franz

Oberhofer (Schnals),Gernot

Obwegeser (Prad),Arno Rigan-

ti(Welschnofen),Erwin Stecher

(Prad),Karl Summerer (Hich-

pustertal),Manfred Thöni

(Obervinschgau).

Arbeitsverhältnissekönnen u a beim Arbeitsamt bescheinigt werden.

folgte, kames zu einer umfangreichen Rechtssprechung über die Klassifizierung der Tätigkeit von Mitgliedernfür die Genos-

senschaft. Mit dem Gesetz Nr.

142/01 wurde versucht, eine Lösung zu finden, in dem eine

Trennung in der Beziehung Genossenschaften / beschäftigte

Mitglieder unter dem Gesichtspunkt Gesellschaftsverhältnis /

Arbeitsver-hältnis erfolgen sollte.

Insbesonderekönnen Genossenschaften,bei denen die Mit-

arbeit des Mitgliedes wesentlicher Bestandteil des Gesellschaftsvertrages ist, mit dem Mitglied ein unselbständiges, selbständiges, freies bzw. anderweitig geregeltes Verhältnis eingehen. Grundlage dafür ist allerdings die Verabschiedung einer einschlägigen Geschäftsordnung durchdie Vollversammlung und deren Hinterlegung beim Arbeitsinspektorat Christian Tanner, Leiter der Personalabteilung im Raiffeisenverband

Genossenschaften im internationalen Spannungsfeld

Am10 Novem-

ber hält das Internationale Institut für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA)in Innsbruck seine Jahrestagung ab Ob BASEL II, COREP und IFRS-Rechnungslegung, - alle geplanten Umstellungen im Bereichder Revision stellen für die Genossenschaftsverbände und ihre Mitglieder eine große Herausforderung dar.

ÖGV,befasst sich

mit der Frage, inwieweit ein allfälliges Umstellungserfordernis aufdie

IFRS/IAS-Rechnungslegung bei

Klein- und Mittelbetrieben überhaupt Sinn machen kann. Heino

Weller,Referent für Grundsatzfragen beim DGRV, hinterfrägt

die Notwendigkeit von einheitli-

Aufder Tagung wirddieser Themenbereichindrei Referaten aufgearbeitet Manfred Url,Vor-

standsdirektor der RZB, wird sich mit der Verhältnismäßigkeit der

Regulierungskosten zum Nutzen auseinandersetzen. Bernd

Spohn,Vorstandsdirektor der

chen Rechnungslegungsvorschriften unter dem Aspekt eines Europäischen Binnenmarktes

Abschließend wird ReginaFor-

ster,AustriaPresseagentur, eine

Podiums- und Publikumsdiskussion leiten. Die Tagung findet am

Donnerstag, 10 November, in den Raiffeisensälen in Innsbruck statt

Bildung im Unternehmen führt zum Erfolg

Bildungstagdes Raiffeisenverbandes – Renommierte Referenten

Der heurige Bildungstag, den die Bildungsabteilung des Raiffeisenverbandes veranstaltete, stand unter dem Motto:Bildung mit Zukunft. Renommierte Referenten beleuchteten das Thema aus verschiedenen Perspektiven und waren sicheinig:Unternehmenskultur führt zum Erfolg.

Wie kann sichein Unternehmen wie eine

Raiffeisenkasse von ihren Mitbewerbern absetzen? Wie schaut die Bank von Morgen aus? Fragen, die am Bildungstag aufgeworfen wurden.

„Nicht über die Produktschiene, sonderndurch Servicequalität, Freundlichkeit und Kompetenz “ , gab Wolfgang Ronzal,Motivationstrainer und Bestsellerautor aus

Wien, die Antwort Laut einer jüngst durchgeführten Umfrage

ten trotz Automatisierung des Zahlungsverkehrs aufpersönli-

chen Kontakt Deshalb sei es not-

wendig Emotionen in die Bank

hinein zu bringen, meinte Ronzal.

Gute Führungskräfte

Banken müssen bedarforientierte Lösungen anbieten, die von den Kunden durchschaubar sind

und dadurch auchmitgetragen

werden können Voraussetzung

dafür seien gut ausgebildete

Führungskräfte. „Diese sind ein

wesentlicher Erfolgsfaktor für ein

System“, sagte Karl Paulhart,Di-

rektor der Raiffeisenakademie

Wien. Führungskräftemüssen

Mut zeigen und beherzt vorge-

hen, meinte Paulhart

Für Anton Schmoll, langjähri-

ger Referent,Trainer ander

Österreichischen Sparkassen-aka-

RAIFFEISEN-WEITERBILDUNGSKURSE

Termin Kursangebot Ort

7.11.- Zahlungsverkehr Raiffeisenhaus/ 9.11. für Sachbearbeiter im Bereich Zahlungsverkehr Bozen

8.11.- Sicherheit am Arbeitsplatz –4 Tage Hotel Eberle/ 11.11. für Sicherheitssprecher und Sicherheitsbeauftragte Bozen

8.11. Derivate Hotel Eberle/ für Mitarbeiter im Markt- und Innenbereich Bozen

8.11.- Master-Lehrgang "FA - European Financial Hotel Eberle/ 10.11. Advisor"– Modul VI Bozen für Kundenberater und -betreuer

11.11. Workshop für Filialleiter Hotel Eberle/ Bozen

12.11. Workshop Absolventen Kundenberaterlehrgänge Hotel Eberle/ für Absolventen der Lehrgänge für Kundenberater Bozen

14.11. Workshop Scheiben für das Internet Hotel für Presse- und Marketingverantwortliche Panoramik/ die mit Öffentlichkeitsarbeit betraut sind Mühlbach

17.11. WS Leiter Kreditabteilung – Kreditprüfung Hotel Eberle/ Bozen

21.- Preis- und Reklamationsgespräch Hotel

22.11. für Kundenberater Panoramik/ Mühlbach

21.11.- Einfach Führen?! Kandlburg/

23.11. für Mitarbeiter in Führungsfunktionen Mühlbach

23.11. Workshop Buchhaltung/Meldewesen Hotel Eberle/ für Sachbearbeiter Bozen

23.11.- Master-Lehrgang "FA - European Financial Hotel Eberle/

24.11. Advisor"– Modul VII und VIII Bozen für Kundenberater und -betreuer

24.11. PUMA für Anfänger Lichtenburg/ für Mitarbeiter, welche für PUMA-Meldungen Nals vorgesehen sind des Wochenmagazins „Der Spiegel“ setzen 95 Prozent der Befrag-

Redaktion und Gestaltung: Dienststelle für Presse und Öffentlichkeitsa

erantwo

Südtiroler Landwirt

iffeisen.it/mitteilungen

Die Referenten am Bildungstag:Albert Nöbauer,Karl Paulhart,Wolfgang

Ronzal,Wolfgang Tschuschner,Anton Schmoll

demie und Fachbuchautor, haben

gerade Genossenschaftsbanken große Marktchancen. Sie sind in der Region eingebunden, sie agieren nahe am Kunden, ihre

Entscheidungen werden vor Ort

getroffen und das Unternehmen

ist für den Kunden

überschaubar.

Schmoll unterstrich wie wichtig die Pflege zwischenmenschlicher

Beziehungen sei. Gerade bei den

Führungskräften sei ein Rollenwandel zu erkennen. Geschäfts-

führer werden nicht mehr als Vorgesetzte sondern als Berater,

Mentor oder Coachder Mitarbei-

ter gesehen, dabei stehe der kundenorientierte Verkaufnach wie

vor im Mittelpunkt

Weiterbildung wichtig

Verbandsdirektor Konrad Palla unterstrichdie Bedeutung der Aus- und Weiterbildung für die

Raiffeisenorganisation und lobte die Arbeit der Bildungsabteilung.

„Unternehmen, die neue Herausforderungen optimal umsetzen wollen,beziehen die körperlicheemotionale und geistige Entwicklung in ihr Management mit ein“, sagteder Trainer und Coach Albert Nöbauer aus Salzburg. Als letzter Referent unterstrich Wolfgang Tschuschner, u a Trainer beim Genossenschaftsverband Bayern, die Bedeutung der Teamund Kommunikationsarbeit im Kundengeschäft

Willy Gamper geht in Pension

Am Ende des Bildungstages wurde Willy Gamper,Leiter der Bildungsabteilung, offiziell verabschiedet Mit dem 1. Dezember beendet er sein Arbeitsleben.

Gamper, seit 1977 Mitarbeiter in der Bildungsabteilung,ab 1992 dessen Leiter, hat die Entwicklung der Bildungsinhalteentscheidend geprägt, dabei stets die Kontakte zu den führenden Bildungseinrichtungen in Österreich und Deutschland gepflegt

Verbandsdirektor Konrad Palla lobte seinen langjährigen Einsatz für den Verband. Sichtlich bewegt bedankte sich Willy Gamper bei seinen Mitarbeitern,bei den Referenten und allen Anwesenden und wünschte seinem designierten Nachfolger Georg Terleth alles Gute. Konrad Palla und Verbandsobmann Heiner Nicolussi Leck überreichten Gamper (links im Bild) ein Ölbild der Dorf Tiroler Künstlerin Judith Klotzner als Anerkennung.

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