6. Anlegersymposion des Raiffeisen InvestmentClubs – Informationstagung
Am vergangenen Samstag fand in der Europäischen Akademie in Bozen das 6. Anlegersymposion des Raiffeisen InvestmentClubs und der Südtiroler Raiffeisenkassen statt. Über 300 Clubmitglieder füllten den Saal, um sich über die Entwicklungen in der internationalen Finanzwelt zu informieren. Der hohe Erdölpreis stand im Mittelpunkt.
Das Anlegersymposion erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Es ist bereits zum festen Bestandteil der Veranstaltungen des InvestmentClubs geworden, u.a. auch deshalb, weil es den Organisatoren gelungen ist, aktuelle Wirtschaftsfragen mit hochkarätigen Referenten zu thematisieren. So konnte Heinold Pider, Geschäftsführer des Raiffeisen InvestmentClubs, heuer drei Fachreferenten aus Deutschland und Österreich begrüßen. Einmal den bekannten Journalisten Ulrich Kienzle, langjähriger Arabien-Korrespondent für die deutschen Fernsehanstalten ZDF und ARD. Er schilderte die weltpolitischen Machtinteressen am Persischen Golf, wo sich zwei Drittel der Erdölreserven der Welt befinden.
Kontrolle der Förderung
„Worum es auf der Weltbühne hauptsächlich geht, ist die Vorherrschaft um die Ölförderung“, sagte Kienzle. Das war das eigentliche Ziel der amerikanischen Invasion im Irak. “Nun haben die USA den Irak mehr zu einem Tummelplatz für Terroristen als zu einem demokratischen Staat gewandelt”, meinte Kienzle. Dabei habe der
Arabien-Experte Ulrich Kienzle: „Der Kampf ums Öl hat erst begonnen“
Kampf um das Erdöl erst jetzt so richtig begonnen, denn immer mehr dringt das Bewusstsein durch, wie knapp dieses Gut wird. Ein Amerikaner verbraucht z.B. heute 24 Fässer Öl im Jahr, ein Chinese nur 1,4 Fässer – China wird also noch viel aufholen. Ein Fass Öl (= Barrel) sind 159 Liter. Erdöl wird auch in den nächsten zehn Jahren der dominante Energieträger sein und bis dahin wird das öldurstige China eine ebenbürtige Weltmacht zu den USA darstellen, sagte Kienzle.
Kein Ölpreisschock
Die Zusammenhänge zwischen dem Erdölsektor und den Aktienmärkten beleuchtete Cyrus Golpayegani, gebürtiger Iraner und Fondsmanager der Raiffeisen Kapital-Anlagegesell-
schaft (RCM) in Wien. Gewinnbringende Anlagen im Ölindustriemarkt finden sich heute vorwiegend in den Schwellenländer, deren Börsen hauptsächlich von Grundstoffindustrien dominiert werden. Kapitalgeber haben daher in der Erdölindustrie einen sehr attraktiven Investitionssektor gefunden. „Auch wenn der Erdölpreis sehr hoch erscheinen mag, befinden wir uns derzeit nicht in einem Ölpreisschock, sondern nur in einer Phase steigender Preise“, beruhigte Golpayegani. Die Nachfrage werde vor allem in Asien wegen des wachsenden Automobilparks und dem enormen Wirtschaftswachstum geradezu explodieren. “China ist heute schon der zweitgrößte Öl-Verbraucher der Welt und wird die
Für Henning Tomforde, Wirtschaftswissenschaftler und Marketingexperte des deutschen Industriegasproduzenten „Linde Gas“, ist Wasserstoff der Energieträger der Zukunft. „In zehn bis zwanzig Jahren wird Wasserstoff eine dominante Rolle als Energieträger spielen, weil Erdöl dann den Energiebedarf bei weitem nicht mehr decken kann“, sagte Tomforde. So wäre die immense Summe von 3,5 Billionen Euro nötig, damit bis 2020 europaweit sechs Mio. Wasserstoffautos fahren und an 2.800 Wasserstofftankstellen tanken könnten. Sonderdruck
USA in den nächsten fünf bis zehn Jahren überholen“, sagte Golpayegani.
Wasserstoff – Energie der Zukunft
Vollbesetzter Saal in der Eurac in Bozen beim 6. Anlegersymposion des Raiffeisen InvestmentClubs.
Mitte März wurde am Sitz des Raiffeisenverbandes ein gewerkschaftliches Abkommen für die Mitarbeiter in den Obst- und Saatbaugenossenschaften Südtirols unterzeichnet. Es regelt den wechselseitigen Krankenbeistand nach den Richtlinien des Landeskollektivvertrages neu. Eine Zusatzversicherung, die sich lohnt.
Alle Mitarbeiter der Obst- und Saatbaugenossenschaften Südtirols, die ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit aufweisen oder sich nicht mehr in Probezeit befinden, können Mitglieder des Wechselseitigen Krankenbeistandsvereins „Cesare Pozzo“ werden. Diese Zusatzversicherung gibt es bereits seit 30 Jahren, doch sie bekommt immer größere Bedeutung. „Die Zusatzversicherung ist rein fakultativ, aber sie bietet einige Zusatzleistungen, die in Krankheitsfall von Vorteil sind“, sagt Christian
Bessere Absicherung in Krankheitsfall: der wechselseitige Krankenbeistandsverein für Mitarbeiter der Obst- und Saatbaugenossenschaften
Tanner, Leiter der Personalabteilung im Raiffeisenverband, und Mitunterzeichner. So werden u.a. die Ausgaben für die Facharztvisite oder das sog. Ticket dem Versicherten rückerstattet.
Auch für Saisonarbeiter
Bei den Saisonarbeitern erfolgt die Einschreibung ab
der 2. Saison, sofern sie in der 1. Saison mindestens sechs Monate gearbeitet haben. Für die Berechnung dieser Periode werden alle Zeiträume der Arbeitsverrichtung, Arbeitsunterbrechungen, die durch den Betrieb erwirkt werden sowie die Abwesenheiten wegen Krankheit bzw. Unfall herangezogen.
Arbeitgeberwechsel möglich
Neu ist die Einschreibung von Saisonarbeitern, welche den Betrieb wechseln. Diese Personen können sich nach Ablauf der Probezeit beim Wechselseitigen Krankenbeistandsverein neu einschreiben, sofern sie mindestens 12 Monate innerhalb der letzten 24 Monate bei „Cesare Pozzo“ eingeschrieben waren. Sollten diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden, erfolgt die Einschreibung nach den generell gültigen Regeln für Saisonarbeiter.
192 Euro im Jahr
Die jährlichen Beiträge an die Wechselseitige Krankenkasse belaufen sich auf 192 Euro pro Jahr. Für Teilzeitkräfte, die eine vertragliche Arbeitszeit von weniger als 24 Stunden aufweisen, zahlt der Betrieb 96 Euro und die Differenz der Mitarbeiter selbst. Bei Krankheit oder Unfall bezahlt der Betrieb für die Dauer von sechs Monaten bzw. bis zum Vertragsende die Beiträge ein. Für die Restdauer ist eine freiwillige Weiterzahlung möglich. Der neuen Vereinbarung fehlt noch eine zusätzliche vertragliche Vereinbarung mit „Cesare Pozzo“, die bald erfolgen soll.
„Bauern werden sich stärker spezialisieren“
Neuer Obmann des Rinderzuchtverbandes – Herausforderungen annehmen
Heinrich Ennemoser, Vollerwerbsbauer aus Moos i.P., wurde bei der Vollversammlung des Rinderzuchtverbandes zum neuen Obmann gewählt. Im folgenden Gespräch skizziert er u.a. den Weg, den der Verband und die Rinderzucht in den kommenden Jahren gehen wird.
Raiffeisenverband: Sie sind Nachfolger von Johann Weissensteiner, der 24 Jahre lang Obmann war. Sehen Sie ihn als Vorbild für Ihre Arbeit?
Heinrich Ennemoser: Das ist sicherlich der Fall, denn unter seiner Führung ist es gelungen, den drei Rassenzüchtern, die dem Verband angehören, das Gefühl zu geben, gleichwertig vertreten zu sein.
Weshalb haben Sie dieses Amt angestrebt?
Amtsübergabe: Heinrich Ennemoser und Johann Weissensteiner
Ich bin seit langem in verschiedenen Vereinen aktiv. Als man mit dem Vorschlag an mich herangetreten ist, habe ich mir Bedenkzeit geben lassen, denn es ist nicht einfach einen Vollerwerbsbetrieb weiter zu führen. Aber in Absprache
mit der Familie habe ich mich dazu entschlossen, zur Kandidatur anzutreten.
Welche Ziele haben Sie sich für die kommenden drei Jahre gesteckt?
Einmal geht es darum den Generationswechsel im Verband weiter zu tragen. Dann werden wir versuchen, den Bau des Hauses der Tierzucht, wie geplant abzuschließen.
Sie sind hauptberuflicher Viehzüchter? Welche Auswirkungen hat die Osterweiterung der EU auf die Rinderzucht Südtirols?
In Zukunft werden billige Fleischimporte noch mehr als bisher auf den heimischen Markt drängen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Interessanterweise aber haben die Schlachtviehpreise im laufenden Jahr angezogen, so dass wir uns, wenn die Entwicklung so
weitergeht, den Preisen vor der BSE-Krise wieder annähern.
Wie wird sich die Agrarreform auf die Rinderzucht in Südtirol auswirken? Werden die Milchbauern zahlenmäßig zurückgehen? Noch gibt es wenige reine Aufzucht- und Mastbetriebe. Aber die Tendenz wird dahingehen, dass aufgrund der Entkoppelung der EU-Förderungen von der Milchproduktion sich einige Bauern auf die Mast und Aufzucht spezialisieren werden. Das ist eine Herausforderung für den Verband, die geeigneten Strukturen zu schaffen und Hilfestellungen zu geben. Insgesamt muss das aber nicht heißen, dass wir in Zukunft weniger Milch produzieren werden, denn die wenigeren Milchbauern werden sich noch mehr spezialisieren.
Interview: Stefan Nicolini
Weinforschung: Teroldego ist Vater des Lagrein
Neueste Laborergebnisse – DNA-Analyse in Versuchsanstalt San Michele
Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung der „Weingüter Südtirols“ wurden die Ergebnisse jüngster Forschungen in der Versuchsanstalt San Michele präsentiert. Eines steht fest: der Lagrein hat sich aus dem Teroldego heraus entwickelt.
Die Versuchsanstalt San Michele hat in einer Versuchsreihe die Herkunft und Verwandtschaftsgrade Südtiroler und internationaler Rebsorten untersucht und ist dabei zu sehr interessanten Ergebnissen gekommen. Diese wurden in Südtirol im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereinigung der privaten Weinproduzenten „Die Weingüter Südtirol“ erstmals präsentiert.
Federführend an dem Projekt beteiligt war Josè Vouillamoz, Genforscher aus Sion in der französischen Schweiz und Mitarbeiter an der Versuchanstalt San Michele. Auf der Basis einer
Josè Vouillamoz, Genforscher aus Sion in der französischen Schweiz und Mitarbeiter an der Versuchsanstalt San Michele: „Mit Genforschung letzte Zweifel geklärt“
Datenbank, auf der das Erbgut verschiedenster Rebsorten gespeichert wurde, ist Vouillamoz der Frage nachgegangen, welchen Ursprung bestimmte Rebsorten haben.
Bausteine des Lebens
Basis der Forschung bildet die sogenannte Desoxyribonukle-
STAMMBAUM
LAUT DNA-ANALYSE
insäure (DNA), – ein sehr großes Molekül, das als Träger der Erbinformation dient. Es besteht aus einer StrickleiterStruktur, bei der zwei gegenläufige Einzelstränge um eine gedachte Achse schraubenförmig gewunden sind. Die beiden Holme der Strickleiter werden aus Hunderttausenden sich abwechselnder Zucker- und Phosphat-Bausteine gebildet, die innerhalb jedes DNA-Einzelstrangs über feste Atombindungen miteinander verknüpft sind. Lebende Organismen tragen ihre komplette Erbinformation
in jeder einzelnen Zelle, so auch Rebsorten.
Teroldego ist älter „Unsere Forschungen haben ergeben, dass der Teroldego, der bereits im 15. Jahrhundert im Trentino erwähnt wird, ein Elternteil des Lagrein ist, der ein Jahrhundert später in der Literatur auftaucht“, sagt Josè Vouillamoz. Während also das eine Elternteil eindeutig definiert werden konnte, gibt es keine Hinweise auf das zweite Elternteil. Die plausibelste Erklärung ist laut Vouillamoz, dass diese zweite Rebe ausgestorben ist. Weiters konnten die Wissenschaftler an der Versuchsanstalt San Michele beweisen, dass die Rebsorte Marzemino, beheimatet um den Gardasee und im Süden des Trentino, ein Bruder des Lagrein ist, also einen ähnlichen genetischen Code aufweist wie der Lagrein. Die Ergebnisse werden in Kürze im Detaill vorliegen und in Fachzeitschriften veröffentlicht.
Kreativität und Technik in der Schule gefragt
Sieger des “1st Raiffeisen School Award” – Attraktive Preise
Südtirols Oberschüler waren aufgefordert die Homepage ihrer Schule zu gestalten. Der erstmals ausgetragene Wettbewerb hat alle Erwartungen übertroffen. 52 Klassen aus ganz Südtirol haben an dem Wettbewerb teilgenommen. Die Jury hatte ihre Mühe.
„Wir waren über die rege Teilnahme sichtlich überrascht“, sagte Peter Nagler, Geschäftsführer von Raiffeisen OnLine. 52 Klassen aus ganz Südtirol haben an dem ersten Wettbewerb teilgenommen, den Raiffeisen OnLine ins Leben gerufen hat. Von den 52 Klassen mit 883 Schülern wurden 40 zum Voting zugelassen. Darunter sind 32 deutschsprachige, sieben italienischsprachige und eine ladinischsprachige Klasse. Das Publikum beteiligte sich rege an der öffentlichen
Die Sieger des 1 Raiffeisen Award: die Klasse 2C der Handelsoberschule Bruneck. Sie hat eine Klassenfahrt nach London gewonnen.
Beurteilung. In knapp zwei Wochen gaben 14.000 Personen ihre Stimme ab. Das Publikum konnte seine Siegerprojekte wählen. Zu 30 Prozent wurde dieses Urteil berücksichtigt, zu 70 Prozent entschied die Fachjury. Die Juroren (Benno Simma, Martha Herbst, Paolo
Zilotti, Heiner Feuer, Alexander Wallnöfer) zeigten sich überrascht über die hohe technische und kreative Ausarbeitung der Siegerprojekte.
Florian Murr, Vize-Obmann des Raiffeisenverbandes, unterstrich, dass die Förderung der Jugend von jeher ale eine der
Kernaufgaben der Raiffeisenorganisationen angesehen würden. „Mit diesem Wettbewerb wird einmal mehr die Verbindung zwischen Schule und Arbeitswelt hergestellt“, sagte Lhstv. und Landesrätin Luisa Gnecchi in ihrem Statement. Landesrat Otto Saurer hob die originelle und bildungsfördernde Initiative hervor und forderte zu weiteren Veranstaltungen dieser Art auf. Obmann Helmut Stroblmair kündigte weitere Initiativen in zwei Jahren an. Der 1. Preis ging an die Klasse 2C der Handelsoberschule Bruneck. Den 2. Preis erhielt die Lehranstalt für Wirtschaft & Tourismus "Lewit" InnichenKlasse 4 AB; den 3. Preis konnte die Landesberufsschule für Handel, Handwerk u. Industrie „J. Chr. Tschuggmall" - Fachklasse für Informatik mit nach Hause nehmen.
“Globalisierung mit klaren Regeln und Kontrollmechanismen“
Präsident der Confcooperative Italiane bei Milchhof Brimi
Luigi Marino, Präsident des genossenschaftlichen Dachverbandes Confederazione Cooperative Italiane, hat im Rahmen seines Besuches in Brixen zur Unterzeichnung des Gesellschaftsnebenvertrages der Versicherungsgruppe Assimoco, auch den Milchhof Brimi einen Besuch abgestattet. Mehr u.a. dazu im folgenden Gespräch.
Raiffeisenverband: Sehr geehrter Herr Präsident, welchen Eindruck konnten Sie vom Milchhof in Brixen gewinnen?
Luigi Marino: Ich denke, es handelt sich um ein gut geführtes Unternehmen, das imstande ist, den Einsatz moderner Technologien mit der Wahrung von Qualität und Tradition zu verbinden.
Das Genossenschaftswesen in Südtirol ist in einem guten Zustand. Wie beurteilen Sie die Lage italienweit? Es bestätigt sich wieder einmal ihre antizyklische Rolle; d.h. das Genossenschaftswesen schafft es, sich auch dann weiter zu entwickeln, wenn andere Wirtschaftszweige stagnieren. In
den beiden vergangenen Jahren ist das Wachstum etwas geringer ausgefallen, aber die Ergebnisse können sich dennoch sehen lassen: in den letzten vier Jahren ist die Zahl der Beschäftigten um 38 Prozent gestiegen, das Geschäftsvolumen sogar über 40 Prozent.
Im vergangenen Jahr ist das neue Gesellschaftsrecht in Kraft getreten. Welche sind die Vor- und Nachteile dieses Gesetzes in steuerrechtlicher Hinsicht?
Das Gesetz unterschiedet zwischen Genossenschaften mit vor-
Raiffeisenkassen im Trentino wachsen kontinuierlich an
Die Bilanz der Casse Rurali Trentine für das Jahr 2004 kann sich sehen lassen. Nach eigenen Angaben blickt die Raiffeisengruppe des Trentino auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2004 zurück. So ist die konsolidierte Bilanzsumme der 50 autonomen Raiffeisenkassen im Vergleich zum Jahr 2003 um 6,7 Prozent auf 12,5 Mrd. Euro gestiegen. Getragen wurde das Wachstum von den Ausleihungen, die um 13,6 Prozent auf
7,5 Mrd. Euro gewachsen sind. Bei der Kreditvergabe stehen die Familien an erster Stelle, es folgen die Kapitalgesellschaften. Im Trentino operieren auf die Provinz verteilt 50 Raiffeisenkassen mit 364 Schaltern, 2.376 Mitarbeitern und 93.886 Genossenschaftsmitgliedern. In den vergangenen zwei Jahren wurden über 5000 neue Mitglieder aufgenommen, was einem Zuwachs von 6,1 Prozent entspricht.
wiegender Mitgliederförderung und jene mit nicht vorwiegender. Insgesamt gesehen wurden die Grundprinzipien der Genossenschaften gewahrt, gleichzeitig werden ihnen neue Mittel für ihre Entwicklung in die Hand gegeben. Die Gesetzesreform bringt für die Genossenschaften einige Anstrengungen mit sich. Damit verknüpfen sie aber die Forderug nach einer Phase der Stabilität. Der weit verbreitete Mythos „Die Genossenschaften zahlen keine Steuern“ war immer schon falsch und ist es jetzt erst recht.
Viele sehen in der Globalisierung einen Anstoß zu mehr Wettbewerb
und einen Entwicklungsschub. Wie sollten die Genossenschaften auf diese Herausforderung reagieren? Die Globalisierung birgt in sich große Entwicklungschancen. Es bedarf aber klarer Regeln und eigener Gremien, die diese entwickeln, steuern und kontrollieren. Ziel muss es sein, einen Markt zu schaffen, in dem nicht der Stärkste die Regeln beherrscht, sondern in dem alle ihren Platz finden. Die Genossenschaften als ausgesprochen lokale Unternehmen, können ihren einzigartigen und unersetzbaren Beitrag leisten, für ein soziales und wirtschaftliches Wachstum und für eine demokratische, wirtschaftliche Entwicklung. Die eigenen Interessen können aber nur dann verteidigt werden, wenn man imstande ist, sich gegenseitig zu ergänzen, als Netzwerk und als einheitliche Gruppe aufzutreten.
Interview: Stefan Nicolini
RAIFFEISEN-WEITERBILDUNGSKURSE
TerminKursangebotOrt 2.5.Gesundes Sehen und Rückengerechtes Arbeiten Gasthof am BildschirmKohlern/ für alle InteressierteBozen 2.–3.05.Lehrgang für KundenberaterHotel Bewertete BeratungsgesprächeEberle/Bozen 2.–3.05Praktisches betriebswirtschaftliches WissenKandlburg/ im Bereich HandwerkMühlbach für Kunden- und Kundebetreuer und Kreditsachbearbeiter 3.05.Gesundes Sehen und Rückengerechtes Arbeiten Haus der am BildschirmFamilie/Ritten für alle Interessierte 3.–4.05.Führen gegen den StromHotel für Führungskräfte im VertriebPanoramik 4.05.Workshop ZahlungsverkehrKandlburg/ für Sachbearbeiter im ZahlungsverkehrMühlbach 5.05.Raiffeisen-BildungstagHotel für Geschäftsführer und Ausbildungsverantwortliche Eberle/Bozen der Raiffeisenkassen 5.–6.05.Initiative KundenanspracheKandlburg/ für KundenberaterMühlbach 9.05.Ergänzungsvorsorge – Qualifizierung für BeraterHotel für Kundenberater und KundenbetreuerEberle/Bozen 10.–11.05.Train the TrainerKandlburg/ für Referenten der RGO Mühlbach 11.05.Betriebsübergabe/ÜbernahmeHotel für Firmenkundenbetreuer und –berater und Eberle/Bozen Mitarbeiter aus der Kreditabteilung 11.-12.05.Kommunikation und Persönlichkeit I – Teil 2Neustift/ für alle InteressierteVahrn 12.05.Ergänzungsvorsorge – Qualifizierung für BeraterLichtenburg/ für Kundenberater und KundenbetreuerNals 12.–13.05.Ausbildung zum Sachbearbeiter für Versicherung Kandlburg/ – Teil 3Mühlbach für Mitarbeiter, die mit dem Versicherungsdienst beauftragt sind 12.–14.05.Bankbetriebswirtschaftlicher LehrgangHotel Modul 6 – Human Resource Management undEberle/Bozen Wissensmanagement
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Redaktion und Gestaltung: Dienststelle für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Raiffeisenverband, Tel. 0471 945453, Fax 0471 970228, E-Mail: rvs-presse@raiffeisen.it Verantwortlicher Leiter: Dr. Stefan Nicolini; Redaktion: Mag. Thomas Hanni; Fotos: Archiv, Südtiroler Rinderzuchtverband Internetadresse: www.raiffeisen.it/mitteilungen
Luigi Marino, Präsident Confederazione Cooperative Italiane