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Nr._07_-_13.04.2007

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50 Jahrgang

Bozen, 13 April 2007 Nr 7

Gute Obsternte im Jahr 2005

Obststatistik des Raiffeisenverbandes der Ernte 2005 vorgestellt – Stabile Lage

Nach der Rekordernte 2004 war eine Steigerung der Erträge

und Erlöse unrealistisch. Deshalb können Südtirols Obstbau-

ern mit der nun veröffentlichten

Raiffeisen-Statistik der Ernte 2005 durchaus zufrieden sein.

Dem Raiffeisenverband gehörten zum Zeit-

punkt der Ernte 2005 alle 36 in Südtirol täti-

gen Obst- und Gemüsebaugenossenschaften an. Für die Erfassung der Obststatistik wurden 29

berücksichtigt Durch die Fusion der Burggräfler Obstgenossenschaft BOGAL mit der Obstgenossenschaft Algund ist gegenüber dem Vorjahr eine Genossenschaft weggefallen.

13 Prozent in der EU

Diese 29 Genossenschaften haben 91,2 Prozent (Vorjahr 91,3

Prozent) der gesamten Kernobstproduktion Südtirols gelagert, verarbeitet und vermarktet Von der Ernte 2005 betrug der

Anteil der Apfelproduktion Südtirols 13,0 Prozent an jener der 15 EU-Länder (Vorjahr 14,1 Pro-

zent), jener der angeschlossenen

Obstgenossenschaften 11,9 Pro-

zent (Vorjahr 12,8 Prozent). An der Apfel- und Birnenproduktion waren die angeschlossenen

Obstgenossenschaften nur mit

8,9 Prozent beteiligt (Vorjahr

10,6 Prozent).

Preis unverändert

In den alten EU-Ländern sind 2005 um rund zwei Prozent mehr an Äpfeln erzeugt worden als im

Vorjahr, in der erweiterten EU je-

doch um drei Prozent weniger

Der durchwegs aufnahmefähige

Markt für konventionell angebau-

tes Obst hat schwächer als im Vor-

jahr begonnen, erholte sich aber

ab Februar 2006 Der durch-

schnittliche Verkaufspreis für

konventionelles Obst ist mit

51,35 Cent/kg gegenüber dem

Vorjahr beinahe unverändert ge-

blieben, während für Bio-Äpfel

die Preise im zweistelligen Be-

reich gestiegen sind (76,71

Cent/kg gegenüber 64,46

Cent/kg). Diesem Trend konn-

ten die in Südtirol genossen-

schaftlich organisierten Bio-Äpfel

Produzenten mit der um 9,3 Prozent höheren Ernte nachkom-

men, während im konventionellen Bereich ein Rückgang von 5,7

Prozent zu verzeichnen war

Minus fünf Prozent

Im Jahr 2005 ist den Obstgenossenschaften mit 842 296 Tonnen eine hohe Erntemenge angeliefert worden, die aber um

5,3 Prozent geringer war als die

Im Jahr 2005 wurden den Südtiroler Obstgenossenschaften 842

296 t Obst angeliefert, um 5,3 Prozent weniger als bei der Rekordernte des Vorjahres

Rekordernte des Vorjahres Die

Tafelobstanlieferung erreichte

782.869 t. bei einem Rückgang

von 4,3 Prozent gegenüber dem

Vorjahr

Zwischen konventionell und biologisch erzeugtem Obst war jedoch ein deutlicher Unter-

schied in der Produktionsent-

wicklung festzustellen. Von der

Gesamtanlieferung entfielen

91,1 Prozentauf Äpfel und Birnen, 0,7 Prozent auf Steinobst,

Blumenkohl, Salate und diverses

Obst und Gemüse, 1,1 Prozent

auf industriell verwertbares

Schälobst, 0,03 Prozent auf Wil-

liams Birnen für die Branntweinherstellung und 7,1 Prozent

(Vorjahr 6,8 Prozent) auf Fallobst für die Apfelsaftkonzentratherstellung.

Der Anteil des Fallobstes war geringfügig höher als im Vor-

jahr Der höchste Anteil ist im

Bezirk Bozen mit 11Prozent, der geringste im Bezirk Vinschgau

mit 4,5 Prozent erreicht worden.

Von der Hauptsorte Golden De-

licious haben die Obstgenossen-

schaften 338.385 t übernommen. Rund 2/3 davon stammten

aus Berg- und Hügellagen. Die

Sorte Gala hat mit 14,2 Prozent

den zweiten Rang vor Stark Delicous mit 11,8 Prozent und Braeburn mit 7,2 Prozent eingenommen. Die Sommersorten Summerred, Elstar und die Birnen waren nur mehr mit 0,4 Prozent vertreten.

Auszahlung gesunken

An die 7273 Mitglieder und an die Lieferanten auf Ehre sind für die Ernte 2005 (inkl. Beitrag für integrierte Produktionsweise) insgesamt 266,83 Mill. Euro ausbezahlt worden, d.s 31,68

Cent/kg angeliefertes Obst Der

Gesamtauszahlungspreis lag somit um 0,24 Cent/kg, d.s. 0,7

Prozent unter dem Vorjahreswert Ohne Berücksichtigung der genannten Beiträge lag der reine Obstauszahlungspreis bei 30,80 Cent/kg und somit um 0,29 Cent/kg unter jenem des

Vorjahres Der durchschnittliche

Auszahlungspreis für Tafelobst lag mit 32,69 Cent/kg um 0,57

Cent/kg darunter (1,7Prozent).

Der Auszahlungspreis für das der industriellen Verwertung zugeführte Obst ist deutlich gestiegen und erzielte 9,70 Cent/kg gegenüber 6,43 Cent/kg im Vorjahr. !

Gezielte Züchtung sichert langfristigen Erfolg

Viehzuchttagung in Dietenheim – Neueste Ergebnisse und Entwicklungen

Die Qualitätsmilchgewinnung und die Produktion von hochwertigen Milchprodukten sind und bleiben für die Südtiroler

Landwirtschaft im Berggebiet

eine tragende Säule. Diese Erkenntnis ging auch aus der Fachtagung hervor, die Ende März in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft in Dietenheim stattgefunden hat.

Im Mittelpunkt der Tagung, die vom Südtiroler Bauernbund Bezirk Pustertal veran-

staltet wurde, standen die Perspektiven und Chancen für eine erfolgreiche Milchproduktion in Südtirol.

Sinnvoll züchten

„Züchten heißt in Generationen denken“, meinte Alfred Haiger,

Professor an der Univer-

sität für Bodenkultur in

Wien, der seit Jahrzehnten die Zuchtentwicklung

verfolgt und erforscht

hat Er plädierte dafür, Umweltaspekte und die

soziale Komponente nicht außer Acht zu las-

sen und warnte davor, Hochlei-

stungskühe zu züchten, wodurch

Bauern zwar einen kurzfristigen

Gewinn erzielten, aber damit

auch einer zunehmenden Profit-

maximierung das Wort reden.

Bei Turbokühen würde – wie

plausible Studien beweisen – die

Zusammensetzung des Fettge-

haltes, in erster Linie ungesäuer-

ter Fettsäuren, negativ verändert

Realistische Chancen

Annemarie Kaser, Direktorin des Südtiroler Sennereiverban-

des, erläuterte die Perspektiven

der Südtiroler Milchwirtschaft

aus der Sicht der Milchverarbei-

ter und Milchvermarkter Sie

zeichnete ein durchwegs positi-

ves Bild, trotz schwieriger Rah-

Bäuerinnen und Bauern bei der Viehwirtschaftstagung in Dietenheim.

Georg Kronpichler, Moderator, Alfred Haiger, Professor an der Universität für Bodenkultur in Wien, Annemarie Kaser, Dir Sennereiverband, Zuchtexperte Hugo Valentin.

menbedingungen, in denen sich

Südtirols Milchhöfe bewegen

müssen. Jedes vierte Joghurt, das

in Italien im Umlauf ist, stammt

aus Südtiroler Produktion. Mit

der neuen Dachmarke sei ein

weiterer Marketingeffekt zu erkennen, meinte Kaser „Ziel

muss es sein, Südtiroler Qualität

als Kriterium für die Kaufentscheidung beim Kunden heraus

zu arbeiten.“

Sichere Zukunft

Zuchtexperte Hugo Valentin warnte vor falschen Prognosen,

wie jene aus den 60er Jahren, in denen man das Ende der Berglandwirtschaft prophezeite.

Gleichzeitig meinte er, der ökologischen Sichtweise werde sehr wohl Rechnung getragen, wenn man den durchschnittlichen Ertrag von 5300 Liter

Milch pro Kuh und Jahr in Südtirol betrachte. Bei der Züchtung gehe es nun darum, eine

rechte Zuchtpolitik zu verfolgen, um langlebige und gesunde Kühe zu bekommen und die Züchtung für die kommenden Generationen zu sichern. !

Vinschauer Marillen gemeinsam vermarkten

Neues Vermarktungskonzept der Vi.P. – Optimierung durch Zentralisierung

Vor Ostern fand in Latsch eine Informationsveranstaltung für Marillenanbauer des Vinschgaus statt. Ziel des Verbandes der

Vinschgauer Obstproduzenten ist es, eine gemeinsame Vermarktung auf die Beine zu stellen.

„Wir hoffen, dass

so viele Bauern wie möglich mitmachen und sich dieser Initiative anschließen“, sagt Josef Wielander,

Direktor der Vinschgauer Obstproduzenten (VI P.). Nach

demselben Muster

wie beim Obstanbau

soll nun die Lage-

rung, Verarbeitung

und Vermarktung der Marille als spezi-

zentral koordiniert und vorange-

trieben werden.

„Unser Ziel ist es eine bessere

Wertschöpfung, aber auch eine

bessere Werstschätzung der Maril-

le zu erreichen“, sagt Wielander

In den 80er Jahren ist die Marille

als hoch sensible und arbeitsinten-

Gerhard Eberhöfer, Verkaufsleiter von Bio-Vinschgau: „Die Bauern sollen animiert werden, die Marille wieder verstärkt anzubauen“.

fisch Vinschgauer Besonde

rheit

sive Frucht immer mehr

von Apfelsorten und Wein-

reben verdrängt worden.

Wurden im Jahr 1970 noch

173 Wgg Marillen geerntet,

so waren es in den 90er

Jahren nur mehr 10 Wgg.

(100 Tonnen). Seit 2002

steigt die Gesamternte. Im

vergangenen Jahr waren es

knapp 30 Wgg. 60 Prozent

werden in landwirtschaftli-

chen Genossenschaften

verarbeitet und vermarktet,

an Wiederverkäufer

angeboten. Diese

Bauern werden nun

ermuntert, sich der

Initiative der VI P, die von den Ob-

männern und Ge-

schäftsführern der

Obstgenossenschaf-

ten des Vinschgau

getragen wird, anzu-

schließen und ihre

Ware der Obstge-

nossenschaft in ih-

rer Nähe zu liefern.

Zaghafte Annäherung an das neue Marketingprojekt

Einheitlicher Preis

Gab es in Vergangenheit ver-

schiedene Preise für dieselbe Ma-

rille, so soll es durch eine zentra-

le Vermarktung einen Einheitspreis geben. „Das bringt allen

Vorteile“, sagt Gerhard Eberhö-

uern ab Hof vertrieben oder

40 Prozent werden von freien Ba

fer, Verkaufsleiter von Bio-Vinsch-

gau Er wird die Vermarktung der Marillenproduktion übernehmen. „Die Bauern sollen animiert werden, die Marille wieder verstärkt anzubauen“, meint Eberhöfer Insgesamt geht um drei verschiedene Kategorien: der Tafelware, der Marmelade und der Industrieware. !

Modernes Marketing im Bankengeschäft

4. Raiffeisen Marketingforum in Meran – Abschied von Otto Normalverbraucher

Welche Chancen haben Fi-

nanzunternehmen im Kontext globaler Herausforderungen? Auf welche Kunden müssen sich Banken in Zukunft einstellen? Fragen, die beim 4. Raiffeisen Marketingforum diskutiert wurden.

Nachdem Verbandsdi-

rektor Konrad Palla im Kurhaus alle Anwe-

senden begrüßt hatte,

sprach der bekannte österreichi-

sche Marktforscher Werner Beutelmeyer über den großen Strukturwandel, der die westeuropäischen Ge-

sellschaften erfasst hat.

Der Paradigmenwechsel ganzer Kundensegmente bringe es

mit sich, dass Marke-

tingstrategen heute ab-

raten, das Lebensalter

als Definition von Ziel-

gruppen heranzuziehen. Man müsse sich

vom Otto Normalver-

braucher verabschieden, da sich das Frei-

in den letzten Jahrzehnten radi-

kal verändert habe. „Der Kunde

ist kritischer, selbstbewusster

und offener geworden“, sagte

Beutelmeyer

Führen und entscheiden

Andreas Kronabitleitner, Ver-

triebsleiter der Raiffeisenban-

kengruppe Niederösterreich,

präsentierte Beispiele für einen

nachhaltigen Vertriebserfolg im

Privatkundengeschäft In Nie-

derösterreich konnte durch den

Aufbau eines neuen Marketing-

konzeptes eine markante Er-

Univ.-Prof Erich Kirchler: „Menschen sind nicht in der Lage, komplexe Informationen bestmöglichst zu erarbeiten.“

zeitverhalten der Menschen, das

Verhältnis der Kunden zum Geld

tragssteigerung erzielt

werden. „Die Berater

gehen auf ihre Kun-

den zu und bieten in-

dividuelle auf den

Kunden zugeschnitte-

ne Produkte und Lö-

sungen an.“ Für den

Erfolg ausschlaggebend sei, auch ein Ver-

kaufstool auf EDV-Ba-

sis, das für den

Bankberater einfach

zu handhaben sei.

Univ.-Prof. Erich

Kirchler vom Institut für Wirt-

schaftspsychologie der Univer-

Kunst im Winecenter Kaltern

Über 100 Gäste konnte

Obmann Armin Dissertori zur Vernissage im Winecenter der Kellerei Kaltern begrüßen. Die Nordtiroler

Kunsthistorikerin Bettina

Schlorhaufer stellte dem Publikum das neue Kunstwerk im Winecenter vor: Mens in

mensa (lat.: Der Geist im Tisch), so der Name des neuen Möbelstückes, steht im

Eingangsbereich des Winecen-

ter und vermittelt dem Besu-

Künstler Josef Rainer, Armin Dissertori, Obmann der Kellereigenossenschaft Kaltern, Kunstschmied Christian Greif

Kunst im Weincenter: Der Geist im Tisch von Bettina Schlorhaufer

cher kurz und leicht die we-

sentlichen Grundpfeiler der

Kellerei Kaltern und seiner

Produkte. Das Konzept dieses

Präsentationstisches erarbeite-

te der Künstler Josef Rainer

gemeinsam mit der Architek-

tengruppe feld72, welche be-

reits für den Bau des Winecen-

ter verantwortlich zeichnete.

Die Realisierung des Kunstob-

jektes erfolgte in Zusammen-

arbeit mit dem Kalterer Kunst-

schmied Christian Greif.

Aufmerksame Teilnehmer beim 4. Raiffeisen Marketingforum im Kurhaus in Meran.

sität Wien, ging in seinem Refe-

rat auf die Rolle der Psychologie bei finanziellen Entscheidungen ein. „Menschen sind nicht in der Lage, komplexe Informationen

bestmöglichst zu verarbeiten“,

sagte Kirchler „Wir verstehen

weder exponentielles Wachstum, noch bedingte Wahrscheinlich-

keit, da wir kognitive Geizhälse

sind.“ Deshalb lassen sich Konsu-

menten von hervorstechenden

Merkmalen täuschen und fragen nicht mehr nach.

Motivieren und wachsen

Vorstandssprecher Günter Vogt

präsentierte am Nachmittag das

Erfolgsmodell der Volksbank

D e t mold.

Marktforscher Werner Beutelmeyer:

„Der Kunde ist kritischer, selbstbewusster und offener geworden.“

„Eine moderne Bank muss bei seinen Kunden Erlebniswelten schaffen und neue Wege der Kundenansprache beschreiten, um konsistentes Wachstum zu erzielen, “ sagte Vogt Werner Seeber, Geschäftsführer und

Sportdirektor des FC Südtirol, er-

läuterte in seinem Abschlussreferat die Bedeutung des Teamgeistes für den sportlichen Erfolg. !

Inflationsrate lag im Jahr 2006 in Südtirol bei 2,2 Prozent

Die durchschnittliche jährli-

che Inflationsrate der privaten

Haushalte von Arbeitern und

Angestellten lag im Jahr 2006

auf Staatsebene bei 2,0 Pro-

zent, auf lokaler Ebene bei 2,2

Prozent. Der Index der Ver-

braucherpreise für Haushalte

von Arbeitern und Angestell-

ten betrug 2,1 Prozent in Italien und 2,3 Prozent in Bozen.

Wenn man die Entwicklung

der letzten Jahre verfolgt, so zeigt sich, dass nach einem

längeren Zeitraum (Sommer 2003 - Sommer 2005) nun die

Inflation in der Gemeinde Bo-

zen höhe

r ist als auf gesamt-

staatlicher Ebene. Ab August

2005 lag der lokale Index für

genau ein Jahr über dem ge-

samtstaatlichen Wert In den

Monaten September und Ok-

tober bewegte sich der Index der Gemeinde Bozen um 0,2

Prozentpunkte unter jenem

von Italien. Im Jahresdurchschnitt 2006 belief sich der

Verbraucherpreisindex ohne

Tabakwaren auf 127,8 in Italien und 132,2 in der Gemeinde

Bozen. Das bedeutet, dass sich die Preise in elf Jahren auf ge-

samtstaatlicher Ebene um 27,8

Prozent und auf lokaler Ebene um 32,2 Prozent erhöhten. Alkoholische Getränke und Ta-

bakwaren verzeichneten eine

Preissteigerung von 5,3 Pro-

zent, das Kapitel „Wohnung, Wasser, Energie und Brennstoffe“ von 5,2 Prozent.

Bis Mitte Juni können Landwirte in der Raiffeisenkasse die Hagelversicherung abschließen und sich damit rechtzeitig gegen etwaige Ernteschäden und Er-

tragsausfälle finanziell absichern.

In den vergangenen Jahren ist Südtirol von weiträumigen Hagelschlägen relativ verschont geblieben. Auf einen angemessenen Versicherungsschutz zu verzichten, wäre aber blauäugig. Sofern die Obstanlagen nicht durch ein Hagelnetz geschützt sind, bildet die

Hagelversicherung die einzige

sichere Alternative.

Prämienberechnung

Die Hagelprämie errechnet sich aus der Obstmenge, die der

Bauer versichert und einem vom Landwirtschaftsministeri-

um jährlich festgelegten Preis

pro Doppelzentner für die einzelne Apfel- bzw Traubensorte.

Diese Versicherungshöchstwer-

te sind u.a. beim Hagelschutz-

konsortium einsehbar. Der Tarif

der Hagelversicherung richtet

sich nach der Schwere der Ha-

gelschäden der letzten Jahre.

„Hier sind die Prämiensätze der

Versicherungsgesellschaften in

den vergangenen Jahren nach

und nach gesunken“, erklärt

Helmuth Rimbl, Berater der

Versicherungsgesellschaft „Ver-

einigte Hagel“ und langjähriger

Direktor des Hagelschutzkon-

sortiums Die „Vereinigte Ha-

gel“ ist seit einigen Jahren Part-

ner des Raiffeisen Versich-

erungsdienstes im Bereich der

Hagelversicherung.

30 Prozent Selbstbehalt

Für die heurige Hagelkampa-

gne ist neu, dass die Versicherungsverträge eine Vergütung erst ab einem Mindestschaden von 30

Prozent vorsehen dürfen. Die Ver-

sicherungsgesellschaften entsprechen damit einer EU-Richtlinie.

„Der anfängliche Selbstbehalt von

30 Prozent -Punkten sinkt aber

auf das übliche Maß, so dass bei-

RAIFFEISEN-WEITERBILDUNGSKURSE

Termin Kursangebot Ort

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24.04. schreiben, Protokolle effizient führen Bozen für alle Interessierte

24.04. Ausbildung Sicherheitsbeauftragte B-Modul – Raiffeisenverband/ Maschinen und Anlagen: Sicherheitsaspekte Bozen (Vormittag) für Leiter und Beauftragte der Dienststelle für die Arbeitssicherheit

24.04. Ausbildung Sicherheitsbeauftragte B-Modul – Raiffeisenverband/ Die persönliche Schutzausrüstung (Nachmittag) Bozen für Leiter und Beauftragte der Dienststelle für die Arbeitssicherheit

26.04. Ausbildung Sicherheitsbeauftragte B+-Modul - WOC, Brixen Explosionsschutz nach 1999/92/EG – Analyse und Dokumentation (Nachmittag) für Leiter und Beauftragte der Dienststelle für die Arbeitssicherheit

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4.05. Persönlichkeit uns Stil Gasthof Kohlern/ für alle Interessierte

Bozen

Im Vorjahr zahlten die Versicherungen knapp 11 Mio. Euro für verhageltes

Obst aus

spielsweise bei einem geschätzten

Kosten für die Bauern zu erhöhen. Um in den Genuß der vom Staat als auch vom Land gewährten finanziellen Beihilfen zu kommen, sind die Bauern seit dem Vorjahr verpflichtet, ihre gesamten Ertragswiesen zu versichern. ! Redaktion und Gestaltung: Dienststelle für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Raiffeisenverband, Tel. 0471

Schaden von etwa 37 Prozent der entsprechende Abzug nur noch

10 Prozent -Punkte beträgt“ , er-

klärt Rimbl. Als Gegenleistung zum höheren Selbstbehalt ist die

Schätztabelle laut Rimbl wesent-

lich verbessert worden, ohne die

A

uf den Spuren der eigenen Vergangenheit

Wer sind meine Vor-

fahren? Wer waren die

früheren Besitzer unse-

res Hofes? Wie archi-

viert man alte Fotos, um

sie für die Nachwelt zu

erhalten? In einem

fünftägigen Seminar,

das vom Verband der

Volkshochschulen und

vom Südtiroler Landes-

Historisches Seminar mit den Referenten Christine Roilo, Gustav Pfeifer und Alessandro Campaner, Martha Verdorfer, Marlene Huber

archiv organisiert wurde, konnten die Teilnehmer

wertvolle Anregungen und

Tipps zu einer fruchtbaren

und zielführenden

Beschäfti-

gung mit der eigenen Vergangenheit und Familiengeschich-

te mitnehmen. Geschichte

bzw Lebensgeschichte konkre-

tisiert sich z B in Gebäuden,

Gebrauchsgegenständen, Namen und Erzählungen, vor allem aber in Schrift- und in Bildquellen: Nach einigen Leseübungen der Kurrentschrift des 19. Jahrhunderts ist den Teilnehmern ermöglicht worden, Familienforschung in den im Südtiroler Landesar-

chiv aufbewahrten Tauf-, Trauungs- und Sterbebüchern zu betreiben und Haus- und Hofgeschichten in den Verfachbüchern bzw Katastern zu recherchieren.

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