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Sonderdruck aus „Der Landwirt“ Nr. 4 vom 3. März 2006 Suppl. S.I.A.P. 50%

Raiffeisenverband Südtirol

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49. Jahrgang

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Bozen, 3. März 2006

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Nr. 4

Landwirtschaft – Motor der Entwicklung Landesversammlung des Bauernbundes – Ehrungen in würdigem Rahmen Auf der Landesversammlung des Südtiroler Bauernbundeswurden am vergangenen Wochenende traditionellerweise die Bergbauernpreise vergeben, die von Raiffeisen gesponsort werden. Ein Zeichen der Verbundenheit mit der bäuerlichen Welt.

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iese Preise sind ein symbolisches Zeichen des öffentlichen Dankes für Ihre achtenswerte Leistung und Arbeit, aber auch ein konkretes Zeichen der Verbundenheit mit der Südtiroler Raiffeisenorganisation“, sagte Heiner Nicolussi-Leck, Obmann des Raiffeisenverbandes in seiner Rede im voll besetzten Waltherhaus. Jedes Jahr werden Bergbauernfamilien von den einzelnen Bezirken für den Preis vorgeschlagen und im Rahmen der Landesversammlung prämiert. Die Auswahlkriterien sind dabei genau festgelegt.

Vergabekriterien genau definiert

Neben der mustergültigen Führung des Hofes, der Verwurzelung in der Landwirtschaft und dem Engagement für die Dorfgemeinschaft ist für die Vergabe bedeutend, dass dieser Hof wirtschaftlich erfolgreich geführt wird und eine Zukunft hat. „Wie stünde Südtirol da, würden nicht Tausende von Bauernfamilien ihren elterlichen Hof bewirtschaften und damit unsere Heimat in ihrer Schönheit aufrecht erhalten?“, stellte Nicolussi-Leck die Frage.

Historische Verbundenheit Seit über zehn Jahren wird der Bergbauernpreis von der Raiffeisen-Geldorganisation Südtirols gestiftet. Dies nicht nur aus der Überzeugung heraus, dass die bäuerliche Welt einen wichtigen Stellenwert in Südtirols Gesellschaft einnimmt, sondern auch

Fa m i l i e R o b a t s c h e r v o m Th a l e r h o f i n Ti e r s – E i n e r v o n v i e r P r e i s t r ä g e r n Gemeinsam mit ihren fünf Kindern bewirtschaften Johann und Friderike Robatscher den Thalerhof in Tiers, der sich auf 1100 Meter Seehöhe befindet. Der Hof, der bereits im 16. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird, umfasst knapp 10 Hektar Weidefläche. Neben der Viehwirtschaft hat sich die Familie unter dem Motto „Urlaub am Bauernhof“ mit der Zimmervermietung ein zweites Standbein geschaffen.

Raiffeisen-Verbandsobmann Heiner Nicolussi-Leck (r.), gratuliert der Familie Robatscher aus Tiers zum Bergbauernpreis.

aus historischen Gründen. Die ersten Genossenschaften Ende des 19. Jahrhunderts wurden von Bauern gegründet. Damals wollte der deutsche Genossenschaftsgründer und Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen mit den bekannten Prinzipien der Selbstverantwortung, Selbstverwaltung und Selbsthilfe vor allem auch für die Bauern günstigere Lebensbedingungen schaffen. So entstanden im gesamten deutschsprachigen Raum - und auch in Südtirol zunächst die sogenannten Sparund Darlehenskassenvereine. Diese bilden die Grundlage der 52 Raiffeisenkassen.

Raiffeisen verwurzelt Unter den Preisträgern war heuer ein ehemaliger Funktionär der Raiffeisen Geldorganisation. Johann Robatscher vom Thalerhof in Tiers war u.a. vom Jahre 1971 bis 2001 Mitglied des Aufsichtsrates der Raiffeisenkasse Tiers und letzter Obmann der gleichnamigen Sen-

nereigenossenschaft vor ihrer Auflösung. Robatscher war auch im SBB-Ortsbauernrat, Obmann des Braunviehzuchtverbandes sowie SVP-Ortsobmann. „Herr Robatscher steht stellvertretend für all jene, die sowohl die bäuerliche als auch die genossenschaftliche Welt verkörpern“, sagte Nicolussi-Leck. Die drei anderen geehrten Familien waren Norbert und Walburga Pircher vom Oberhof in Martell, Johann und Charlotte Patzleitner vom Egarterhof in Vierschach und Ivo und Monika Perathoner vom Plazola in Wolkenstein. Bauernbund-Obmann Georg Mair und der österreichische Landwirtschaftsminister Josef Pröll, der als Gastredner über die Zukunft der Europäischen Landwirtschaft im globalen Wettbewerb sprach, lobten die Initiative und sprachen sich für eine langfristige und innovative Förderung des ländlichen Raumes aus. Der Bergbauernpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird jährlich ! vergeben. Südtiroler Landwirt

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RAIFFEISEN

Nr. 4 - 3. März 2006

Größte Obstgenossenschaft Südtirols

Fusion zwischen CAFA und Meran – Mitglieder stimmen mehrheitlich dafür Die Mitglieder der Obstgenossenschaft CAFA und der Obstgenossenschaft Meran haben vergangene Woche in zwei getrennten außergewöhnlichen Vollversammlungen der Fusion mit großer Mehrheit zugestimmt. Damit entsteht die flächenmäßig größte Obstgenossenschaft Südtirols.

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in gelungener Schritt in die richtige Richtung“, sagt Rudolf Tanzer, Geschäftsführer der Obstgenossenschaft Meran, der mit der Fusion seinen Ruhestand antreten und seinen Arbeitskollegen Stefan Mittermair von der CAFA, die künftige Geschäftsführung der fusionierten Obstgenossenschaft überlassen wird.

Große Mehrheit dafür Von den 276 Mitgliedern der CAFA stimmten 86 Prozent für den Zusammenschluss; bei der Obstgenossenschaft Meran waren es 93 Prozent der 121 Mitglieder. „Wir haben unsere Mitglieder im Vorfeld so gut wie möglich über die Vorzüge der Fusion aufgeklärt“, sagt Tanzer. Eine eigens dafür in Auftrag gegebene Studie hat ergeben, dass die Fusion der beiden Genossenschaften die Ideallösung ist. „Un-

sere Betriebe ergänzen sich gegenseitig sehr gut“, meint Tanzer. Sowohl was den technischen Bereich betrifft als auch was den Sortenspiegel anbelangt, ergeben die beiden Genossenschaften gute Synergien und bilden somit eine größere Schlagkraft auf dem international immer stärker konkurrierenden Markt.

Flächenmäßig am Größten Mit der Fusion entsteht die flächenmäßig größte Obstgenossenschaft Südtirols. Knapp 400 Mitglieder bewirtschaften auf rund 1 0 0 0 Hektar Anbaufläche eine durchschnittliche Erntemenge von 5.500 Waggon Äpfeln. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf die Gemeinden Meran, Schenna, Riffian, Kuens, Dorf Tirol und das Passeiertal. In einer ersten Reaktion zeigte sich Landesrat Hans Berger, der sich seit Jahren für neue Standards in der Obstwirtschaft einsetzt, zufrieden: „Man kann die Verantwortlichen zu dem Schritt

Die alte CAFA wird zur neuen Produktionsstätte der fusionierten Genossenschaft. Herbert von Leon, Obmann der Meraner Obstgenossenschaft, (l.) und Stefan Klotzner, Obmann der CAFA (r.), begrüßen die Fusion.

nur beglückwünschen.“ Nach einer Übergangszeit von einem Jahr wird die Produktion und Verwaltung in den Räumlichkeiten der CAFA angewickelt, die Lagerung sowie der Verwaltungssitz der Landwirtschaftlichen Einkaufsgenossenschaft LEG wird am Sitz der Meraner Obstgenossenschaft erfolgen, die ebenso in Untermais angesiedelt ist, erfolgen.

Ab 1. August diesen Jahres wird die neue Obstgenossenschaft, die den Titel „CAFA Meran“ tragen wird, ihre Tätigkeit aufnehmen. Innerhalb August werden die Neuwahlen stattfinden, an dem CAFA-Obmann Stefan Klotzner und Herbert von Leon, Obmann der Obstgenossenschaft Meran, aber laut eigenen Aussagen nicht gegeneinan! der antreten werden.

Online Banking: So sicher wie noch nie! Immer mehr Raiffeisen-Kunden wickeln ihre Bankgeschäfte heute bereits online ab. Mit dem neuen Raiffeisen Online Banking ist das jetzt noch einfacher: Benutzer können ihre Bankgeschäfte an jedem Internetzugang erledigen. Und zwar genauso sicher wie am Bankschalter. Nach wie vor besteht ein gewisses Unbehagen über die Sicherheit im Internet. Die Sorge, dass sich Betrüger in die Geldkreisläufe einschleusen, vertrauliche Daten „abfischen“ und das Konto leeren, wirkt bei vielen als Hemmschuh. Ebenso der Umstand, dass Bankgeschäfte mit dem I-Banking nur vom eigenen Computer aus möglich sind. Bei-

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Südtiroler Landwirt

de Probleme – Sicherheitsbedenken und räumliche Unabhängigkeit – konnten die Raiffeisen- Sicherheitsexperten lösen.

Chipkarte garantiert höchste Sicherheit Als erste Südtiroler Bankengruppe bietet Raiffeisen ab Ende Februar ein Online Banking mit einem technisch einzigartigen Sicherheitssystem an. „Ein unbefugter Zugriff durch Hacker ist so gut wie ausgeschlossen“, sagt Peter Franceschini, Online Banking Projektleiter im Raiffeisen Rechenzentrum. Um ins neue Online Banking zu gelangen, muss der Benutzer künftig für jeden Zugriff ein neues Passwort eingeben, das von einer Chipkarte errechnet

wird. Für das bisherige I-Banking konnte der Benutzer stets dasselbe Passwort verwenden. !

Raiffeisen Onlinebanking auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik.


RAIFFEISEN

Nr. 4 - 3. März 2006

MILA will in der Ewigen Stadt Fuß fassen Neues Marketingkonzept greift – Expansion im italienischen Markt Modernste Technologie für innovative Produkte allein, sind auf dem hart umkämpften europäischen Milchmarkt zu wenig. Die größte Genossenschaft Südtirols setzt auf ein neues Marketingkonzept und will expandieren. Das Milchkonsortium Milkon ist der größte Milch verarbeitende Betrieb Südtirols. Jährlich werden über 230 Millionen Liter in den beiden Werken Bozen (Mila) und Bruneck (Senni) verarbeitet. Insgesamt 380 Mitarbeiter arbeiten in der Milchsammlung, Produktion, Verwaltung und im Vertrieb. Seit Anfang des Jahres ist Johanna Raffl Leiterin der Marketingabteilung. Sie möchte neue Akzente setzen. Ziel der nationalen Werbekampagne ist es, Mila in den kommenden drei Jahren als eine der Marktführer zu positionieren und die Veredelungsrate bei der Milch von derzeit knapp 60 Prozent auf 80 Prozent zu steigern. Hinsichtlich Umsatz und Absatzmenge steht Mila auf dem italienischen Markt derzeit an siebter Stelle. Raiffeisenverband: Sie sind neue Marketingleiterin der MILA. Welche Akzente setzen Sie in Ihrer Marketingstrategie? Johanna Raffl: Bereits im Herbst 2004 wurde eine mehr-

jährige Marketingstrategie eingeleitet, die mehrere Schwerpunkte zum Inhalt hat. Erstmals wurde im vergangenen Jahr eine italienweite Fernseh- und Medienkampagne gestartet, die eine nachhaltige Wirkung erzielen soll. Dabei geht es immer um die Vermittlung bestimmter Inhalte. Welche Inhalte sind das? Wir vermitteln unseren Kunden, dass die Milch als Basis unserer Produkte ausschließlich von Südtiroler Bergbauernhöfen stammt, dass die Milch tagtäglich angeliefert, verarbeitet und verkauft wird. Weiters weisen wir nun verstärkt darauf hin, dass die Fütterung mit ausschließlich gentechnikfreien Nahrungsmitteln erfolgt. Wie können Sie Ihre Produkte von jenen der Konkurrenz abheben? Die Basis ist und bleibt die Qualität der Milch. Diese ist bei uns in Südtirol nachweislich hochwertig. Dafür sorgen die Bergbauern vor Ort und unsere Mitarbeiter im Betrieb. Zudem sollen neue Produkte und Absatzchancen dazu genutzt werden um den Absatz zu fördern. Wir haben 4000 Milchbauern, die hinter unserer Arbeit stehen.

Milchsammlung: täglich frisch vom Bauernhof. Johanna Raffl, Marketingleiterin der Milkon: „Ein umfassendes Marketingkonzept ist heute notwendig“

Mila steht auf drei strategischen Standbeinen: historische Kompetenz haben wir im Joghurtsegment bewiesen, seit einigen Jahren können wir auch im Käsesortiment in Italien steigenden Absatzzahlen vorweisen.

Drittes Standbein stellt die Frischmilch dar. Noch in diesem Frühjahr möchten wir in diesem Segment in Rom Fuß fassen. Ein umfassendes Marketingkonzept wird diese Aktion begleiten. Interview: Stefan Nicolini

EC K DAT E N D E R M I L KO N Mitglieder Milchanlieferung Jahresumsatz Werbebudget

( S t a n d N O V . 20 0 5 )

4.014 (Mila und Senni) 230 Mio. Liter 167 Mio. Euro ca. 3 Mio. Euro (Quelle: Milkon)

Mit der Kraft des Vinschger Windes Zweite Anlage in Betrieb – Pilotprojekt der Firma Leitner Auf der Malser Haide wurde eine zweite Windkraftanlage gebaut, die vor einer Woche ihren Betrieb aufgenommen hat. Die neue Anlage bringt um 80 Prozent mehr Strom als die ältere Anlage. Ein Pilotprojekt mit Zukunft. Die neue Windkraftanlage auf der oberen Malser Haider war eine Herausforderung. Bei beinahe russischen Verhältnissen bei bis zu Minus 20 Grad Celsius wurde die Anlage von den Monteuren in den letzten Wochen aufgebaut. Das zweite Pilotprojekt dieser Art wurde von der Mitei-

gentumsgemeinschaft finanziert. Dazu gehören die Gemeinden Graun, Mals, Schluderns, Glurns und die Energiegenossenschaften Stilfs, Rojen, Schluderns und Prad. Die Malser Haide, zwischen den Dörfern Mals und St. Valentin auf der Haide, ist der ideale Standort für die Nutzung der natürlichen Windkraft, da in dem Gebiet überdurchschnittlich häufig der Wind bläst.

2,8 Mio. kWh im Jahr Die Firma Leitner aus Sterzing baut seit Jahren weltweit erfolgreich Aufstiegsanlagen. Seit einigen Jahren versucht sie ein zwei-

tes Segment aufzubauen. Die erste Anlage hat eine Nennleistung von 1200 Kilowatt und produziert jährlich durchschnittlich 1,5 Mio. kWh. Die neue Anlage kommt auf eine Nennleistung von 1500 Kilowatt und wird durchschnittlich 2,8 Mio. kWh produzieren. Der Radius der Rotorblätter beträgt bei der neuen Anlage 37 Meter bei einer Höhe von Den Vinschger Wind nutzen: zweite 80 Metern. Die Firma Leitner Windkraftanlage auf der Malser Haide hat ein eigenes System ent- in Betrieb. wickelt, in dem die Drehung der Rotorblätter sich direkt auf det. Dadurch wird das Getrieb einen Generator überträgt, der überflüssig und der Reibungssich im Kopf der Anlage befinverlust minimiert. ! Südtiroler Landwirt

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RAIFFEISEN

Nr. 4 - 3. März 2006

Die Existenzkrise der Raiffeisenkassen Wirtschaftsgeschichte – Neue Erkenntnisse durch Aktenstudium Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war geprägt von den aufkeimenden Faschismen und der allgemeinen Wirtschaftskrise. Die Raiffeisenkassen blieben davon nicht verschont. Ein neues Licht in dieses schwierige Kapitel Südtiroler Wirtschaftsgeschichte bringt Professor Andrea Leonardi in seinem neuesten Buch, das kürzlich in Trient erschienen ist.

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ndrea Leonardi, Professor an der Wirtschaftsfakultät der Universität Trient, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der jüngeren Wirtschaftsgeschichte unserer Region, mit der Geschichte des Genossenschaftswesens im Speziellen. Nun hat er – unterstützt von der Region Trentino-Südtirol – seine jüngsten Forschungsergebnisse über die Geschichte der Raiffeisenkassen des Trentino und Südtirols von 1919-1945 vorgelegt. Leonardi hat erstmals jeglichen Schriftverkehr der Banca d`Italia über die Raiffeisenkassen Südtirols analysiert und ausgewertet. Dabei ist er zu neuen Erkenntnissen gekommen. Raiffeisenverband: Herr Professor, weshalb haben Sie dieses Buch geschrieben?

Andrea Leonardi: Weil ich der Meinung bin, dass man nicht nur die schönen Seiten des Lebens betrachten sollte. Es gibt trotz der großen Dichte nur wenige wissenschaftliche Aufarbeitungen des Genossenschaftswesens in unserer Region. Warum? Die Entstehungsgeschichte der Genossenschaftsbewegung wurde im Jahre 1989 zum 100Jahr-Jubiläum vielerorts aufgearbeitet. Auch die Erfolgsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Wirtschaftswunder wurde thematisiert. Die zuweilen traumatischen Erlebnisse der Zwischenkriegszeit wollte man aber vergessen und aus der kollektiven Erinnerung löschen. Ich aber wollte diese Realität besser verstehen lernen. Im Jahre 1925 gab es in Südtirol 135 Raiffeisenkassen. 79 davon wurden bis 1942 liquidiert. Wo liegen die Gründe? Der Währungswechsel von der österreichischen Krone zur italienischen Lira war ein wichtiges Motiv. Die Kriegsanleihen z.B. wurden 1919 – obwohl sie wertlos waren - um 60 Prozent des Nennwertes bewertet. Das bedeutete, dass alle Kreditanstalten eine Bilanz aufwiesen, die nicht den realen Verhältnissen ent-

RAIFFEISEN-WEITERBILDUNGSKURSE Termin Kursangebot

Ort

13.03.

WS für EDV-Koordinatoren

Lichtenburg/ Nals

14.03.

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Raiffeisenhaus/ Bozen

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15.03.– Zeitmanagement als Erfolgsfaktor 16.03. für Unternehmer/innen und Führungskräfte

WIFI/Bozen

18.03.

Aktiv Tag – Schnuppertag für Gesundheitsbewusste für alle Interessierte Hotel Förstlhof/ Burgstall

20.03.24.03.

Grundausbildung Block I für Mitarbeiter, die neu in der Raiffeisenkasse sind

25.03.

Aktiv Tag – Schnuppertag für Gesundheitsbewusste Hotel Förstlhof/ für alle Interessierte Burgstall

Bildungshaus Kloster Neustift/ Vahrn

Andrea Leonardi, Wirtschaftsprofessor an der Universität Trient und Buchautor: „Traumatische Erlebnisse vergessen wollen“

sprach. Sie standen de facto vor dem Konkurs. Die weltweite Wirtschaftskrise und die Option trugen das ihre bei.

damals bereits unter faschistischer Kontrolle - bekämpfte die lokalen Raiffeisenkassen. Das geht aus den Protokollen der Banca d`Italia klar hervor.

Aber auch der Faschismus bekämpfte die Raiffeisen-Genossenschaften. Das italienische Regime wandte sich gegen alle autonomen Bestrebungen, zumal hinter Raiffeisen die christlich-soziale Bewegung stand. Bei der Italianisierung versuchte man italienische Verwaltungsräte in Südtirols Genossenschaften einzusetzen. Auch die Südtiroler Sparkasse -

Welche Schlüsse ziehen Sie aus diesen historischen Zeitabschnitt? Es ist erstaunlich, dass trotz aller Anfeindungen, trotz Krieg und Wirtschaftskrise der genossenschaftliche Gedanke nie verloren ging, sondern nach dem Krieg wieder erstehen konnte und an der wirtschaftlichen Enttwicklung maßgeblich beteiligt war. Interview: Stefan Nicolini

Versicherungsauszüge kontrollieren Das Versicherungsinstitut N.I.S.F. hat in den letzten Tagen allen Beschäftigen, die in den Pensionsfonds einzahlen, einen Versicherungsauszug zugesandt. Das sogenannte Mod. ECO (estratto conto) spiegelt sämtliche vom nationalen Vorsorgeinstitut N.I.S.F. erfassten Versicherungszeiten wieder. Um fehlende Zeiten oder andere Unkorrektheiten im zentralen Datenarchiv zu bereinigen, sollten die Betroffenen die Daten auf dem Versicherungsauszug genauestens überprüfen und gegebenenfalls die erforderlichen Berichtigungen beantragen.

Dabei sollten die einzelnen angeführten Perioden auf ihre Vollständigkeit hin kontrolliert werden. Auch eventuelle Überschneidungen von Versicherungszeiten oder Lücken sollten genauso untersucht werden wie der Umstand, ob Ersatzzeiten für Militär, Krankheit oder Mutterschaft angeführt werden. Die Versicherungsauszüge, die auch als Versicherungsnachweis gelten, bestehen aus • dem Formblatt Mod. ECO 1, dem eigentlichen Auszug • dem Formblatt Mod. ECO 2, dem Antrag zur Berichtigung • den allgemeinen Anleitungen.

Raiffeisenverband Südtirol-Mitteilungen-Impressum

Redaktion und Gestaltung: Dienststelle für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Raiffeisenverband, Tel. 0471 945453, Fax 0471 970228, E-Mail: rvs-presse@raiffeisen.it Verantwortlicher Leiter: Dr. Stefan Nicolini; Redaktion: Mag. Thomas Hanni; Fotos: Milkon, Hermann Maria Gasser,, Archiv Internetadresse: www.raiffeisen.it/mitteilungen

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Südtiroler Landwirt

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