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BOoklet


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poster

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P i c t u r e s Jeanne Renard F AS H IO N Fornarina & private m o d e l s Anja


P i c t u r e s Jeanne Renard F AS H IO N privat m o d e l s Martina S.


TA MOKO Die traditionelle

MAORI Tattoo Kunst

28 - TATOUAGE

Maori

D

ie Kunst des Moko besteht in der Maori Kultur seit über 1000 Jahren, vorausgegangen aus der Kunstform der wobei symbolische Muster aus den Holzarbeiten auf die Haut übertragen wurden. Die erste Dokumentation über ein Moko fand 1769 statt, als in Tahiti der damalige britische Seefahrer und Entdecker Captain James Cook das Ritual einer Tätowierung erlebte und dabei seine Beobachtungen und Untersuchungen dieses ungewöhnlichen Körperschmucks erfasste. Es ist eine Art Tribal Form, eine sehr spirituelle Erfahrung und mehr noch, die Maori sehen Moko als ihre kulturelle Identität und halten diese Kunstform mit der Wiederbelebung und Förderung dieser Technik lebendig. Die Bedeutung des Moko ist durch das kulturelle Erbe der Maori einzigartig und

Ein Moko zu erhalten war ein wichtiger Meilenstein zwischen Kindheit und Erwachsensein, und wurde von vielen Riten und Ritualen begleitet. Sobald man sich für ein Moko entschieden hatte, begann die Vorbereitung mit einem Fasten und verbrachte dann den Tag zuvor im Kreis seiner Familie und Freunde. Der Tätowierungsprozess wurde in der Regel entweder im Stammesland (marae) durchgeführt oder zu Hause bei der Familie, um deren Unterstützung durch

Holzschnitzerei,

das Singen von Gebeten (karakia)

zu erfahren. Die schmerzhafte Tätowierung selbst wurde meist in einer Sitzung durchgeführt, wobei die Person gelegentlich in eine Art Schockzustand kam, doch Aufgrund ihrer spirituellen Erfahrung kann dies auch als Teil des Rituals wahrgenommen werden.

tabu für Personen, die nicht einem der Stämme angehören. Das Moko hat für jeden Stamm seine eigene Identitätszeichnung und enthält Informationen in Form von Tribal- Muster für jeden Träger. Diese Muster erzählen die Genealogie (whakapapa) des Trägers, die Geschichte seiner Familie, seines Stammes und weist auf den Stand in der sozi-

»Alle hochrangigen Maori waren tätowiert und jene ohne Tattoos wurden als Personen ohne sozialen Status angesehen.«

alen Ebene hin.

Änderungen am Moko wurden vorgenommen, um z.B. eine Berechtigung zur Heirat oder die derzeitige Position in der Stammes- Familie (whanau) zu kennzeichnen. Die Männer erhielten im Allgemeinen das Moko auf ihren Gesichtern, dem Gesäß (raperape) und in verschiedenen Stämmen auch die Oberschenkel (puhoro), dessen Symbolik für Beweglichkeit oder Geschwindigkeit steht. Die Frauen waren nicht so umfangreich wie die Männer tätowiert.

»Das weibliche Moko (wahine Moko) verzierte die Lippen, meist in einem dunkelblau, das Kinn und gelegentlich auch die Nasenlöcher deren Bedeutung für den ersten Atemzug eines Neugeborenen steht.« 30 - TATOUAGE

Anehana, with full facial moko, circa 1900. Photographer unidentified.

TATOUAGE - 31


Gallerie

Bambi lässt grüßen. Das kleine Reh wurde 2009 in London gestochen. Die Besitzerin wollte eine Erinnerung an ihre Kindheitstage.

Die schwedische Punk-Rock-Band Refused einigten sich bei ihrem Band-Tattoo auf das Logo

„Wir sind tätowierte Menschen,

und das Gründungsjahr 1983.

die ihre Tattoos im Internet präsentieren.“

Das Paar Roland und Pia ließen sich Partner-Tattoos der anderen Art und Weise stechen. Statt dem gleichen Motiv wählten sie die gleiche Stelle aus.

Der Tätowierer Rolf aus Hiddesdorf bei Bremen ließ sich 2009 sein Halstattoo stechen. Er bereut es immer noch nicht. Am Strand findet er reichlich Inspiration.

Die amerikanische Profi-Skaterin ließ sich ihr erstes Tattoo mit 14 von einem guten Freund stechen. Seitdem schmücken rund 30 Motive ihren ganzen Körper.

92 - TATOUAGE

Kategorie Gallerie

Hallo,

ich bins, Lothar!

„Manche Frauen reduzieren mich nur auf meinen Körper. Bevor ich mein erstes Tattoo bekam, war ich ein Außenseiter.“

TATOUAGE - 95

www.rumorosa.org/tatouage.php


MARIE -FLO RENCE


P i c t u r e s Jeanne Renard F AS H IO N Marie Florence m o d e l s Marie Florence & Jana L.


MAGIE NOIRE


(1)


PICTURES Jeanne Renard F AS H IO N Yvonne Simon (1)

Nina Heitmann (2)

M o d e l Helen M. T H EME Magie Noire


(2)


â&#x20AC;&#x17E;Ein Picknick ist eine Mahlzeit, die im Freien eingenommen wird.â&#x20AC;&#x153;


poster

Jeanne Renard - WS2011/12 - Entwerfen 3D - Prof. A. Burgard


NDHABUNG

d durch Einsch端be, die den Inhaltfesthalten, nem Deckel verschlossen

Jeanne Renard - WS2011/12 - Entwerfen 3D - Prof. A. Burg


HANDHABUNG  Die Einschübe geben dem Inhalt Halt Jeanne Renard - WS2011/12 - Entwerfen 3D - Prof. A. Burgard


BESTECK

STREICHHĂ&#x2013;LZER

KARTOFFELSALAT content

Jeanne Renard - WS2011/12 - Entwerfen 3D - Prof. A. Burgard Jeanne Renard - WS2011/12 - Entwerfen 3D - Prof. A. Burgard

Jeanne Renard - WS2011/12 - Entwerfen 3D - Prof. A. Burgard


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suspension


My project f e a r is an attempt to make emotions visible. It shows two forms of fear: agoraphobia and claustrophobia. People suffering from the first are afraid of open spaces, whereas claustrophobists are afraid of narrow places. Even though the photo series is based on fundamental principles of psychology, it should also be understandable for people who are no experts. „Fear“ is a limited time period of excitement, which can be described on three levels: The level of experience, of physiology and of behavior. First of all the two different situations provoking fear are presented.

On the first level is shown the level of experience, which does not distinguish the two phobies. The human being feels controlled from outside. He can‘t get along with his fear because he‘s confronted with it in his everyday life. The second level shows his physiological reaction which is untypical for any fear. This could be trembling, sweating, etc.. The third and last level shows the behavior which is different for the two phobies. The human being tries to protect himself from the situation in which he is confronted with his fear.


The rope is a symbol of the situation inciting fear whereas all the pictures together show fear itself. My project objectively tries to describe / compare the levels of two different fears. The observer is free to see the pictures with his own eyes, including his emotions, experiences and memories.

p i c t u r e s Jeanne Renard m o d e L Jana L. H IL F E Clara S. & Jana L.


p i c t u r e s Jeanne Renard i n s p i r a t i o n Moderat - Rusty Nails M o d e l Jana L. & Sebastian S.


p i c t u r e s Jeanne Renard M o d e l Hana B.


p i c t u r e s Jeanne Renard M o d e l s Angelika,

Moritz & Patrick


FONT

Courier

Pictures

all taken by Jeanne Renard Models have been asked before publishing

Size

145 mm x 145 mm

(c) 2012 for more visit: w w w . r u m o r o s a . o r g


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