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Rengener Dorfzeitung Ausgabe September/Oktober 2013 Unabhängig - unterfinanziert - in Farbe 1:4, eine Klatsche für den TUS! In einem spannungsgeladenen und bis weilen hart geführten Lokalderby konnte sich die 1. Mannschaft des SC Rengen souverän gegen die 1. Mannschaft des TUS Daun durchsetzen. Die spielerisch klar überlegene Rengener Elf entschied das Spiel in den letzten 15 Minuten gegen einen Gegner, der von übertriebenen Fallsucht geplagt, keine Chance gegen die schnellen Rengener Spitzen hatte. Entsprechend ausgelassen feierten die Rengener Spieler und setzen sich mit diesem Ergebnis an der Tabellenspitze fest.

www.rengen.de Termine, Termine, Termine Kirchenchor Rengen Kirchenchorprobe, Mittwochs 20.00 Uhr Bürgersaal Seniorenturnen Treffpunkt jeden Dienstag von 18.30 – 19.30 Uhr, Bürgersaal Kindergruppe Rengen Treffpunkt jeden Mittwoch 15.30 Uhr im Bürgersaal Volleyballgruppe SC-Rengen Treffpunkt jeden Mittwoch von 18.30 – 20.00 Uhr am alten Sportplatz oder in der Grundschulhalle Daun Turngruppe Sportverein Leitung Achim Koppe, Treffpunkt jeden Donnerstag, 19.00 Uhr im Bürgersaal

Feuerwehr Rengen Erster Freitag im Monat Übung um 19.30 Uhr

Mehrgenerationentag am Mittwoch, 2.10.2013, ab 15.30 Uhr im Bürgersaal Rengen

Ist ein etwas sperriger Name, man könnte auch „Tag der offenen Tür“ sagen. Die Teilnahme am traditionellen Seniorentag ist geringer geworden, daher versuchen wir, einen Nachmittag und Abend zu gestalten, der sich an alle Altersgruppen richtet. Nachmittag, weil manche nur nachmittags können oder wollen, Abend, weil die Berufstätigen dadurch auch die Möglichkeit der Teilnahme erhalten. Es hat sich eine kleine Arbeitsgruppe gebildet, die die Veranstaltung koordiniert, die eigentliche Gestaltung hängt aber von eurer Teilnahme ab. Natürlich gibt es ein Programm, natürlich gibt es Kaffee, Kuchen und Getränke, ein renommiertes Kamerateam wird vor Ort sein, Fortsetzung auf der letzten Seite…….

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Rengener Dorfzeitung Der Detze rockt 2013

Natürlich ist es viel Arbeit, natürlich ist man vom Wetter abhängig und natürlich wünscht man sich noch etwas mehr Zuschauer, aber es macht Spaß, es wird etwas übrigbleiben, der Aufbau hat super geklappt und der Termin für nächstes Jahr steht schon fest. Der junge Mann oben rechts, schwarze Sonnenbrille, ihm hat`s sehr gut gefallen, und der hat Ahnung. Nächstes Jahr werden wir noch besser! Wir bedanken uns bei allen, die geholfen haben, bei allen die das Festival besucht haben und bei den zahlreichen Sponsoren, die uns großzügig unterstützt haben. Ein großer Dank an die Bands, die die Veranstaltung erst möglich machen. Das Festival hat sich etabliert, und obwohl manche traurig sind, weil sie beim Head-Banging nicht mehr mitmachen können (zu alt, zu Glatze) freuen wir uns auf nächstes Jahr. Damit die Sache Bestand hat, werden wir einen Verein gründen, der sich insbesondere diesem Festival verpflichtet, und wenn der junge Mann mit der schwarzen Sonnenbrille in ein paar Jahren noch mal auftritt, wird er sich freuen, dass er in den Anfängen dabei war. Bilder vom diesjährigen Festival findet man auf der Homepage: www.rengen.de (alle vom neuen Dorf-Fotograf David Haas). Weitere Bilder unter www.carolakempe.de

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Rengener Dorfzeitung Der Detze rockt 2013

Eine professionelle Bühne, super Location, die Reaktionen der Zuschauer sind ausgesprochen positiv, wie man dem Gästebuch entnehmen kann: „Viele Grüße von eurer "Ton-Front". Es hat auch dieses Jahr wieder mega Spass gemacht Fr u. Sa mit euch zu arbeiten und es freut mich, das das Festival im n. Jahr wieder stattfindet. WIR BRAUCHEN IN DER EIFEL SOWAS... neben dem ganzen anderen Kasper- Quatsch Jungesellenfest -Beachparty -Schlagerralley -eBox Quackelkram!!“ ;o) „Vanderbuyst noch mal !! und Screamer. Bullet wären der Knaller und wenn auch noch Dead Lord kommen, heul ich vor Freude! The Colts sind auch nicht übel. Bier, Stimmung, Preis, Bands und „Location super, Essen naja.“

„Hi, wie letztes Jahr - klasse! ich hoffe aufs nächste Jahr - wir sind dabei!“

„Hallo, es war echt Klasse bei euch! Sowohl Freitag und Samstag waren eine tolle Metal Party! Darüber hinaus Klasse Organisation, günstige Preise und erstklassige Bands! Bitte, bitte weiter so!!!!“

„War ein tolles Festival. Leider wenig Leute, wahrscheinlich wg. Sch..wetter. Bitte macht weiter.“

träumt davon, ein berühmter Rockmusik

er zu sein………., Hauptsache muckelig.

Am Schluss ist man ein wenig fertig, man

„Ganz schön gutes Festival, ich hoffe mal, dass das nächstes Jahr wieder stattfindet.“

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Rengener Dorfzeitung DIE Chance für das Dorf

DIE Chance für das Dorf ist ein Projekt zur Förderung der örtlichen Dorfinnenentwicklung in den vier Verbandsgemeinden Daun, Gerolstein, Kelberg und Ulmen, über das letztes Jahr an dieser Stelle schon informiert wurde. Ziel ist, über die jährliche Aktualisierung der Daten wie Altersstruktur, Wohnsituation, Nutzung von Gebäuden, Leerstände usw. in den Dörfern zu verlässlichen Informationen zu gelangen, und die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten, um langfristig die Attraktivität der Dörfer zu erhalten. Der Ortsbeirat Rengen hat in seiner letzten Sitzung am 27.08.2013 die DIE-Resulotion beschlossen, deren Leitsätze und Hintergründe euch hier vorgestellt werden sollen, in diesem Zusammenhang soll auch auf die Erkenntnisse der Bürgerversammlung am 20.08.2013 eingegangen werden. DIE-Resolution, kommunalpolitische Beschlussfassung zur Dorfinnenentwicklung Wir, die Mitglieder des Ortsbeirates Rengen, verabschieden mit Beschluss vom 27.08.2013 die DIE-Resolution. Damit verbinden wir die Absicht, unser Handeln – insbesondere in der Siedlungsentwicklung – zukünftig an den Erfordernissen des demographischen Wandels auszurichten. Unser Ziel ist eine konsequente Innenentwicklung unseres Dorfes, Entwicklungen im Außenbereich bleiben die absolute Ausnahme. Die nachfolgenden Grundsätze leiten unser Handeln in der Innenentwicklung: 1. Wir orientieren unsere Siedlungsentwicklung an einem positiven Bild der Zukunft unseres Dorfes. 2. Wir wollen ein lebendiges und attraktives Dorf mit einer belebten Dorfmitte, in der sich das Dorfleben kristallisieren kann. Das Miteinander der Generationen ist uns dabei wichtig. 3. Wir beschäftigen uns daher auch aktiv mit unseren Kommunikationsorten. Diese wollen wir zukunftsfähig aufstellen und das bedeutet für uns: belebt, bezahlbar und für alle Generationen. 4. Wir verstehen die Förderung der Innenentwicklung als Daueraufgabe des Ortsbeirates im Zusammenspiel mit anderen Akteuren wie der Verbandsgemeindeverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern. 5. Wir sprechen gezielt Eigentümer von Leerständen an und vermitteln ihnen bei Bedarf Beratungsangebote. 6. Wir kümmern uns aktiv um unsere „Schandflecken“ und versuchen, gemeinsam mit den Eigentümern und Nachbarn, diese zu beseitigen. Wenn eine Umnutzung nicht mehr möglich ist, kommt für uns grundsätzlich auch Abriss in Frage. Das tun wir auch mit Blick auf den Werterhalt unserer bewohnten und schönen Gebäude im Ort und damit für unser gemeinsames Ortsbild. 7. Wir verstehen unsere Aufgabe auch darin, die Vermarktung von Leerständen nach Kräften zu unterstützen. Wir bewerben im persönlichen Gespräch immer zunächst unsere Leerstände und erst in zweiter Linie unsere Baulücken. Denn jeder Leerstand ist einer zu viel. 8. Wir verstehen uns als Ortsbeirat als ein wichtiger Partner im regionalen Netzwerk zu Förderung der Innenentwicklung, in das wir uns aktiv einbringen. Jetzt kann man bei den vielen Projekten, die in der Verbandsgemeinde aktuell sind, natürlich leicht den Überblick verlieren, Bürger für Bürger e.V., WEGE-Projekt, DIE Chance für das Dorf…., man kann es vielleicht unter folgendem Aspekt zusammenfassen: Eine veränderte demographische Entwicklung, weniger junge, mehr ältere Menschen, verbunden mit einer Abwanderung junger Menschen in die Städte haben Auswirkungen auf die Wohn-, Betreuungs- und Arbeitssituation im ländlichen Raum. Diesen Auswirkungen will man begegnen und die Attraktivität unserer Region erhalten.

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Rengener Dorfzeitung DIE Chance für das Dorf Konkret: Die 4 Verbandsgemeinden haben 2012 gegenüber dem Vorjahr 400 jüngere Menschen bis zum Alter von 44 Jahren verloren, aber einen Zuwachs im Alter von 45 Jahren und älter von ca. 300 Personen. Der Gebäudeleerstand hat um 133 Einheiten zugenommen und beträgt in den 4 Verbandsgemeinden insgesamt 1.119 Einheiten. 208 neuen Wohngebäuden stehen 133 neue, zusätzliche Leerstände gegenüber. Diese Entwicklung wird weitergehen und hat jetzt schon ganz konkrete Auswirkungen, die jeder auch in seinem Portemonnaie spüren wird. Ein Haus mit einem Gutachterwert von 250.000 € wird in ländlichen Regionen je nach Attraktivität des Dorfes mit Abschlägen von 20-40% behandelt, während es in der Landeshauptstadt Mainz mit einem Aufschlag von 20% gehandelt wird. Daher ist eine Sensibilisierung und eine Beschäftigung mit diesen Themen sinnvoll und der Ortsbeirat wird diese Punkte wiederholt in Veranstaltungen und Bürgerversammlungen ansprechen. Wie sieht die Situation in Rengen aus, wo liegen unsere Defizite, wo unsere Stärken: Altersstruktur und Gebäudenutzung sind stabil, die Nähe zu Daun ist von großem Vorteil, es gibt keinen nennenswerten Leerstand und eine nach wie vor hohe Anzahl an Kindern. Ein Problem ist der Mangel an Mietwohnungen insbesondere für junge Menschen, die gern im Ort bleiben würden. (Die Rengener Jugend gilt gemeinhin ja nicht nur als sehr trinkfest, sondern auch als sehr heimatverbunden.) Hier gibt es Ansätze, die die Situation verbessern. Altersstruktur u. Gebäudenutzung, Quelle Planungsbüro Lenz

2011 2012

0-14 Jahre 50 50

Einwohnerzahl 2011:

442

Einwohnerzahl 2012:

449

15-29 Jahre 92 93

30-44 Jahre 69 67

45-59 Jahre 125 130

60-74 Jahre 62 62

>=75 Jahre 44 47

Altersstruktur Rengen 140 120 100 80

2011

60

2012

40 20 0 0-14 Jahre

15-29 Jahre

30-44 Jahre

45-59 Jahre

60-74 Jahre

>=75 Jahre

Gebäudenutzung 2011 2012

Vollnutzung 131 132

pot. Leerst. 18 19

leerst. 3 2

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Rengener Dorfzeitung DIE Chance für das Dorf

Zum Ortsbild wurden auf der Bürgerversammlung einige Punkte vorgetragen, die der Ortsbeirat sukzessive behandeln wird: Bürgersaal: Der Bürgersaal wurde 2010 außen gestrichen, ein neuer Innenanstrich erfolgte im Jahr 2011. Für das Jahr 2014 sind im Haushalt Mittel für den restlichen Anstrich außen beantragt, für die Sandsteinumrandungen an den Fenstern und den Sockel. Im Zuge der Überprüfung nach der Versammlungsstättenverordnung ist der Saal im Hinblick auf Sicherheit und Brandschutz überprüft worden, die entsprechenden Auflagen und Mittel sind ebenfalls im Haushalt 2014 beantragt. Auf der Bürgerversammlung wurde die Anschaffung eines Wickeltisches gewünscht, ebenso wurde ein W-LAN-Anschluss beantragt, beide Punkt werden umgesetzt. Kritisiert wurde zudem der Zustand des Fußbodens, der, obwohl zweimal durch eine Firma gereinigt, immer noch Spuren unsachgemäßer Behandlung aufweist. Langfristig ist die energetische Sanierung des kompletten Gebäudes angedacht, ebenso sollten die Jugendräume attraktiver gestaltet werden. Friedhof: Ein häufig angesprochener Kritikpunkt an der Friedhofsordnung sind die geringen Abstände zwischen den Urnengräbern. Die Abstände sind in der Friedhofsordnung 2003 festgelegt, der Ortsbeirat wird sich dafür einsetzen, dass die Abstände bei neu anzulegenden Feldern großzügiger gestaltet werden. Spielplatz (alter Sportplatz): Im Haushalt 2014 ist die Anschaffung eines neuen Spielgeräts beantragt, hierzu wird in allen Stadtteilen eine Prioritätenliste erstellt, die Anschaffungen können dann nach Zustimmung des Stadtrats getätigt werden. Die angesprochenen Defizite am Basketballfeld werden noch in diesem Jahr beseitigt. Spielplatz (Nelkenweg): In diesen Spielplatz wird nicht weiter investiert, der Ortsbeirat hält einen intakten Spielplatz für ausreichend. Rengener Drees: Die Arbeiten am Gelände sind abgeschlossen, was jetzt noch aussteht, ist die Sanierung der eigentlichen Quelle. Hierzu finden im Oktober Gespräche mit einem Mitarbeiter der Kreisverwaltung statt. Die vorhandenen Sitzgelegenheiten sind ausreichend, könnten aber noch durch eine Wellnessbank ergänzt werden. Grüngutplatz: Der Platz wird nach wie vor für Ablagerungen missbraucht, die dort nichts verloren haben. Die Abfälle werden geschreddert und es ist nicht einzusehen, dass die Gemeindearbeiter unnötigerweise das angelieferte Material sortieren müssen. Hier appellieren wir nochmals an den gesunden Menschenverstand. Bushaltestelle: Kritisiert wurde der Zustand der Bushaltestelle in der Ortsmitte, der optische Zustand und die Pflasterung wurden angesprochen. Der Ortsbeirat wird sich um eine Beseitigung der angesprochenen Mängel bemühen. Die übrigen Defizite in der Ortsmitte liegen nicht im Einflussbereich des Ortsbeirats, Versuche hier zu Lösungen zu kommen, sind gescheitert. Wege, Beete, Plätze: Die Wirtschaftswege sind in gutem Zustand, der Teerweg am Bahnhof vorbei Richtung Zirbesplatz muss in absehbarer Zeit ausgebessert werden. Die Wirtschaftswege werden regelmäßig gemulcht, hier wurde keine Kritik geäußert. Im Herbst steht ein Heckenschnitt an. An den Beeten im Ortsbereich wird entsprechend unserer finanziellen Mittel regelmäßig gearbeitet, so dass alle Beete neu gestaltet und pflegeleichter werden. Dorfbackes: Das Backes-Gebäude ist in guten Zustand, wird regelmäßig genutzt und ist ein echter Treffpunkt. Gebetsstätten: Der Ortsbeirat möchte in 2013 noch das Heiligenhäuschen Richtung Nerdlen sanieren, hierzu erfolgt eine separate Bekanntmachung, wir würden wir uns über eine rege Beteiligung bei den Arbeiten freuen.

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Rengener Dorfzeitung DIE Chance für das Dorf Leitsätze: lebendiges Dorf, Kommunikationsorte, Miteinander der Generationen Damit die Dörfer nicht zu reinen Wohn- und Schlaforten werden, muss man Angebote schaffen und Veranstaltungen anbieten, man braucht eine intakte Vereinsstruktur und manchmal auch etwas Zeit. Der jetzige Ortsbeirat hat sich in den vergangenen Jahren bemüht, einen Beitrag zu einem lebendigen Dorf zu leisten. - Die Jugendlichen unter 14 Jahren treffen sich im Herbst wieder regelmäßig unter Anleitung der Jugendpflegerin der VBG Daniella Feller im Bürgerhaus. Die Gruppe ist noch relativ klein, es wäre also wünschenswert, wenn die Kinder, die bisher noch nicht teilgenommen haben, sich hier beteiligen würden. Ansprechpartner: Lucas Disch oder Christian Theisen - Die älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben sich mit der Etablierung des Rockfestivals ein beachtliches Event verschafft, der Ortsbeirat unterstützt diese Veranstaltung und auch die angedachte Vereinsgründung, damit dieses Festival noch über viele Jahre stattfinden kann. - Die regelmäßigen Backestreffen im Sommer richten sich an alle Altersgruppen, wir freuen uns über den Zuspruch und über jeden Rengener, der dazukommt. Neubürger und Alteingesessene haben hier die Möglichkeit sich auszutauschen, für manche ist der Weg etwas weiter (umso mehr freut es mich, das Mathilde regelmäßig kommt), das Backes liegt halt da, wo es liegt. Der Versuch, die Treffen ans Bürgerhaus zu verlegen, hat nicht funktioniert, die neue Toilettenanlage hat das bestehende Problem gelöst. - Das Dorfcafe hat wetterbedingt bisher erst einmal stattgefunden, soll aber in den nächsten Jahren regelmäßig (3-4 mal im Sommer) veranstaltet werden. Wir haben im Ort einen hohen Anteil an älteren, alleinstehenden Personen, wir haben viele Familien mit Kinder, letztendlich soll dem Personenkreis, der nicht mehr mobil ist bzw. Sonntags nicht auf Tour ist, eine Möglichkeit geschaffen werden, sich zu treffen. - Seniorennachmittage haben bisher alle 2 Monate im Bürgerhaus stattgefunden. Hier gilt ein besonderer Dank denjenigen, die die Veranstaltung über viele Jahre geplant und gestaltet haben. Der Zuspruch hat Ist paar Jahre her, inschon letzterein Zeit etwas nachgelassen, daher versuchen wir, durch das Angebot eines Mehrgenerationentages Viele Helfer, die zu einem aber das Brot schmeckt im Bürgersaal einen Ausgleich zu schaffen. gelungenen Fest beitragen. wie eh und je. Ein erstes Vorbereitungstreffen hat stattgefunden, der Termin für den ersten Mehrgenerationentag ist am Mittwoch, 02.10.2013, ab ca. 15.30 Uhr im Bürgersaal. Eine separate Einladung erfolgt noch und die Arbeitsgruppe, die den Tag gestaltet, freut sich über viele Besucher. Der Bürgersaal ist an diesem Tag bis abends geöffnet, es gibt ein interessantes Programm, daß sich an alle Altersgruppen wendet und durch die lange Öffnungszeit haben auch die Berufstätigen die Möglichkeit vorbeizuschauen. Die anfängliche Skepsis, die bei der Bürgerversammlung geäußert wurde, wich schnell dem Wunsch eine solche Veranstaltungsform auszuprobieren, und wird dem Auftrag das Miteinander der Generationen zu stärken gerecht. Wir probieren es einfach mal aus!! - Die jährlichen Weihnachtsfenster hatten einen beachtlichen Zuspruch und wir werden auch dieses Jahr zur Überbrückung der dunklen und kalten Tage ein entsprechendes Angebot schaffen. Anfang November wird zu den Planungen eingeladen, das, was von den Teilnehmern gewünscht wird, werden wir umsetzen. - Daneben gibt es eine, wie wir finden, ausreichende Anzahl von Veranstaltungen und Konzerten, seien es regelmäßige Veranstaltungen der Vereine, Kappensitzung, Theateraufführungen, Vatertagswanderung, Backfest, Kirmes oder Weihnachtsfeier, die zu einem lebendigen Dorf beitragen. Wir haben noch eine funktionierende Vereinsstruktur und eine Menge engagierte Leute im Dorf, dies gilt es zu fördern und zu unterstützen. Die Zusammenarbeit zwischen Ortsbeirat und Vereinen kann noch verbessert werden. - Ortsbeiratssitzungen sind im Gegensatz zu Bürgerversammlungen relativ schwach besucht, wir würden uns freuen, wenn hier eine größere Beteiligung wäre, damit der Ortsbeirat auch ausreichend Orientierung und Anregung bekommt, die Punkte zu verbessern, die vielleicht nicht zufriedenstellend funktionieren. Ansonsten sind nächstes Jahr Wahlen, der Ortsvorsteher und der Ortsbeirat werden neu gewählt, alle die sich beteiligen und engagieren wollen, sind herzlich eingeladen. Der jetzige Ortsbeirat hält eine gemeinsame Liste mit möglichst vielen Kandidaten für sinnvoll und wird entsprechende Vorbereitungen treffen. Nur mit Beteiligung wird dem Anspruch an ein lebendiges Dorf genüge getan.

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Rengener Dorfzeitung Dies und Das…….

Dem Magretjeh sain’n Es ist schon erstaunlich. Oft werde ich gefragt, wo ich denn in Rengen gewohnt hätte. Dabei hat doch nur meine Mutter (Margret – ehemals Hommes, besser bekannt unter „Brandten“ – Kochendorf) hier gewohnt. Allerdings verbrachte ich so gut wie jedes Jahr meiner Sommerferien in diesem schönen Örtchen. Nach nun 15 Jahren in Bayern trieb mich das Heimweh dazu endlich in Rengen wohnhaft zu werden. Dank einer sehr interessanten Anstellung in Bitburg wurde das dann auch im Juni umgesetzt. Meine Freundin Nina hat allerdings schon in Rengen gewohnt. Gruß, David Haas PS: Kann super Fotos machen!

Fortsetzung Mehrgenerationentag ….. das Entscheidende ist jedoch eure Teilnahme. Kinder, Jugendliche, diejenigen, denen die midlife-crisis noch bevorsteht, die, die mitten drin stecken und sich blaue Bananen wünschen und natürlich auch die Senioren. Jetzt werden manche sagen, das funktioniert sowieso nicht, ist mir zu laut, warum soll ich mir das antun. Die Alternative ist, wenn wir ehrlich sind, meistens der Fernsehsessel, keine wirkliche Alternative, außerdem bleibt dafür noch genügend Zeit. Warum sollen Kinder nicht familienübergreifend mit Omas und Opas spielen, die heutige Berufswelt ist für die Älteren interessant und die frühere Berufswelt ist für die Kinder interessant, es finden sich genügend Ansatzpunkte für einen unterhaltsamen Austausch der Generationen. Kurz und gut, wir würden uns freuen, wenn viele Rengener an diesem Tag den Weg in den Bürgersaal finden, damit die Veranstaltung ein Erfolg wird. Mittwoch, 02.10.2013, ab 15.30 Uhr Bürgersaal

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Kuni 09 13  

Rengener Dorfzeitung

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