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a l t n r a e c d h u r i a c n h h te c

Mitteilungsblatt für die Ortschaften Geußnitz, Kayna und Würchwitz der Stadt Zeitz sowie für die Gemeinde Schnaudertal und Geußnitz, Ortsteile derKayna Gemeinde Gutenborn Mitteilungsblatt für die Gemeinden und Würchwitz Droßdorf, 8. JahrgangAnzeiger für die Gemeinden Bröckau, 14. April 2012 Heuckewalde und Wittgendorf 4. Ausgabe

Frühjahrsputz in Häusern und Gärten Frühjahrsputz und Ostern gehören seit jeher zusammen. Der Winter neigt sich seinem Ende zu, morgens singen die Vögel, und die Sonne bringt es an den Tag: eine ganze Kolonie von Staubmäusen unter dem Bett, den Staub der Jahrhunderte auf dem Bücherregal und auch, dass die Fenster mal wieder geputzt werden sollten. Bereits im alten Rom verfiel man dem jährlichen Reinigungswahn, denn Februar kommt von „februare“ (=lat. reinigen). Auch im alten Persien wurde zum Noruz, dem Neujahrsfest das Haus geputzt. Inzwischen ist der Frühjahrsputz in der ganzen Welt verbreitet. Biologen vermuten, dass besonders im Frühjahr auch bei den Menschen eine Art Nestbautrieb einsetzt, der dazu beiträgt, dass man sein Heim ordentlich und sauber haben möchte. Einer repräsentativen OnlineBefragung zufolge halten

Frühjahrsputz an der A45 Ein 400 PS Wäscheständer (Foto: BILD)

Wenn der Vati nimmt reißaus weil ihn nervt der Krach im Haus, Hund und Katz zum Nachbarn fliehen, und die Kids zum Onkel ziehen; wenn die Böden arg vibrieren, Dampfmaschinen explodieren und der Wellensittich zittert, weil er ein Desaster wittert; wenn Opi denkt, die Russen kommen, ihm wird die Lebenslust genommen, der Schrubber Ehrenrunden dreht, man vor Lärm kein Wort versteht: wenn die Sicherungen glühen, fleißig Hände arg sich mühen, das Heim, es wird befreit vom Schmutz dann macht Mutti Frühjahrsputz! ©Norbert van Tiggelen

rund 60 Prozent der 18- bis 49-Jährigen das saisonale Großreinemachen für «aktuell wie eh und je». Wirklich notwendig ist der Frühjahrsputz heutzutage nicht mehr, das sagt jedenfalls der Deutsche Hausfrauenbund. Geht man derzeit im Schnaudertal durch die Orte, findet man überall fleißige Gemeindearbeiter, Handwerker, Kleingärtner, Feuerwehrleute, Vereinsmitglieder, auch Schulkinder, vor allen aber Hausfrauen und Hausmänner, die Haus und Auto putzen … und weiter den Garten …, den Hof … und die „Heiste“. Und da ruft dann auch noch der Oberbürgermeister am 21. April in der ganzen Stadt Zeitz zum Frühjahrsputz auf! Hallo – haben wir doch schon erledigt, weil auf dem Dorf vor Ostern alles fein gemacht wird. Margarete Späte

Dennoch, schauen Sie einmal über Ihren Zaun und helfen Sie mit, die eine Dreckecke noch aufzuräumen. Be-

Ortsbürgermeisterin in Geußnitz, Ihr Klaus Rübestahl - Ortsbürgermeister in Würchwitz


Schnaudertalnachrichten 04/2012 - Seite 2

Aus unserer Heimat

Die Suche nach dem verschwundenen mittelalterlichen Flügelaltar der Lobaser Kirche W wäre Lobas ohne seine Kirche? Von den gesellWas schaftlichen Zentren Kirche, Pfarrhaus, Schule und Gasthaus, die die zentrale Stellung von Lobas im Schnaudertal einst ausmachten, ist die Kirche das einzige Gebäude, das noch immer seine ursprüngliche Bestimmung bewahrt hat und immer wieder Besucher anzieht. Dies umso mehr, als sich diese klassische romanische Dorfkirche, die als eine der ältesten des Altkreises Zeitz gilt, heute wieder in einem hervorragenden baulichen Zustand zeigt. In den letzten 15 Jahren wurde – dank der intensiven Bemühungen des Vorsitzenden des Kirchengemeinderates Herrn Konrad Schneider und vieler Bürger – u. a. das Dach neu gedeckt, die Glocken und die 100-jährige Rühlmann-Orgel wieder zum Klingen gebracht, die Fenster repariert und schließlich der Außenputz erneuert. Schade nur, dass es bisher nicht gelang, den alten Aufgang zur Gutsbesitzersloge wieder herzustellen, der auf einer Zeichnung aus dem Jahre 1952 noch gut zu erkennen ist. Als ich mich vor etwa acht Jahren im Zuge meiner Recherchen zu dem Buch „Vom Ort und der Kirchfahrt Lobas“ natürlich auch intensiv mit der St. Annen-Kirche beschäftigte, hörte ich erstmals die Geschichte von dem verschwundenen Flügelaltar. Und in einem Zeitungsausschnitt, den mein Nachbar aus alten Unterlagen hervorkramte, konnte man lesen: „In unserer kleinen, alten Dorfkirche befindet sich auch ein Schnitzaltar aus alter katholischer Zeit. Er hat bis jetzt freilich ein ziemlich verborgenes Dasein geführt und es werden viele nichts davon gewusst haben. Auch Herr Pfarrer Amberg hatte den unscheinbaren, verschlossenen Kasten, der links am Altar an der Wand stand, für einen einfachen Gerätekasten gehalten, bis er ihn eines Tages öffnete und ein schönes altes Kunstwerk fand“. Wenn dieser Flügelaltar also aus katholischer Zeit stammt, müsste er heute mehr als 428 Jahre alt sein, denn bereits 1534 war die Lobaser Parochie unter Pfarrer Valentin Koch bereits protestantisch und der Pfarrer verheiratet. Dies ist u. a. durch eine Eintragung in Pflugs Handelsbuch von 1550 belegt, wonach Kochs Witwe mit seinem Nachfolger „Egidius Handvogel, Pfafe zu Lobesz in Streit geriet.“ Der Altarschrein enthielt vier gemalte und sechs geschnitzte und bemalte Figuren, darunter (in der Mitte unten) die heilige Anna Selbdritt mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind auf dem Arm, die Namenspatronin der Lobaser Kirche. Über ihr Jesus mit der Dornenkrone. Links von der hl. Anna deren Tochter Maria mit einer Krone und rechts von ihr der Heilige Sebastian, auf den noch zurückzukommen sein wird.

Erhalten geblieben waren alte Fotos des Altars, die wohl noch aus der Zeit seiner Wiederentdeckung stammen und entsprechend ist auch deren Qualität. Und dieses Kunstwerk war jetzt verschwunden. Die verschiedensten Gerüchte kursierten im Dorf. Die einen behaupteten, der Altar wurde verkauft, um die 1965 dringend notwendige Reparatur des Kirchendaches bezahlen zu können. Andere wiederum waren sich fast sicher, dass die Stasi und Schalk-Golodkowski die Hände bei dem Verkauf im Spiel hatten. Und wiederum andere glaubten zu wissen, dass der Altar inzwischen in einer katholischen Kirche in Bayern zu finden sei. Einen Ort konnten aber auch sie nicht benennen. Natürlich weckte das mein Interesse, herauszufinden wo sich der Altar heute befindet. Also begann ich 2006 mit entsprechenden Recherchen, ohne zu ahnen, wie mühselig und langwierig diese sein würden. Der für Lobas damals zuständige Pfarrer von Kayna wusste noch nicht einmal, dass es in Lobas einen solchen Altar gegeben haben soll. Anfragen bei allen sieben Bistümern der katholischen Kirche Bayerns ergaben einhellige Antworten, wonach ein Flügelaltar aus Lobas dort weder gekauft noch angeboten wurde. Eine weitere mögliche Spur führte zu den „Kirchlichen Werkstätten“ in Erfurt, wo ja möglicherweise eine Restaurierung erfolgt sein könnte. Aber auch diese waren nach der Wende abgewickelt worden. Über ihre Website (ekmd-online.de) bekam ich schließlich Kontakt mit der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands und erfuhr, dass die Unterlagen der Werkstätten in deren Archiv gelandet sind. Aber auch von dort zunächst die ernüchternde Antwort: keine Unterlagen über einen Auftrag von der Kirchengemeinde Würchwitz oder Lobas. Auch beim Kirchenamt der Föderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland die gleiche Antwort. Das Archiv der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen ist sich „nach umfangreichen Recherchen“ sogar sicher, „der Altar war nie in den Kirchlichen Werkstätten“ und man lässt durchblicken, dass man die Existenz eines solchen Altars überhaupt anzweifelt, da es weder im Dehio noch bei Otte und Sommer irgendeinen Hinweis auf einen Schnitzaltar in Lobas gäbe. Aber das hatte ich selbst schon festgestellt. Doch wer Erfolg haben will, darf sich durch solche negativen Auskünfte nicht entmutigen lassen. Also immer mal wieder nachfragen. Vielleicht ist ja irgendwo im Zuge weiterer Aufarbeitungen von Archivmaterial doch eine neue Spur aufgetaucht.


Schnaudertalnachrichten 04/2012 - Seite 3 Und wirklich: Ende 2010 kam eine neue Spur. Das Archiv der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg fand in „nicht verzeichneten Unterlagen“ der Kirchlichen Werkstätten Erfurt eine Rechnung vom Oktober 1974 an das Pfarramt Kayna über Unkosten, die seit Eingang des Altars dort (1961) entstanden sind. Dort fanden sich zudem Hinweise darauf, dass dieser wahrscheinlich an die Katholische Kirche (eventuell Magdeburg) verkauft wurde und am 12.11.1974 an das Institut für Denkmalpflege in Halle/Sa. abtransportiert worden sein soll. Na jetzt ging die Suche erst so richtig los. Auf Einzelheiten der weiteren Recherche will ich aus Platzgründen verzichten und mich auf das Ergebnis beschränken: Am 20. August 1974 ist ein Kaufvertrag zwischen der Ev. Kirchengemeinde Würchwitz-Lobas und dem damaligen katholischen Bischöflichen Amt Magdeburg zustande gekommen über einen „Altarschrein, dem sechs kleine geschnitzte Figuren angebracht sind. Auf der Innenseite der Seitenflügel sind noch gemalte Bilder erhalten. Schrein, Figuren und Malerei sind stark restaurierungsbedürftig.

Der geöffnete mittelalterliche Flügelaltar der Lobaser Kirche (altes Foto im Besitz von Herrn Ulrich Kirmse, Lobas – Aufnahmejahr unbekannt)

Die Kaufsumme betrug 2.000 Mark. Der Vertrag beinhaltete eine Verwendungs-Klausel: „Soweit von Experten eine Restaurierung als möglich bzw. lohnend angesehen wird, sollen Einzelteile oder auch das ganze Objekt angemessener Verwendung zugeführt werden, wobei eine entgeltliche Weiterveräußerung an Dritte ausgeschlossen wird“. Solch ein Kauf war übrigens keine ungewöhnliche Aktion. In den siebziger Jahren hatte sich das Bischöfliche Amt Magdeburg unter ihrem damaligen Bischof und Apostolischen Administrator Johannes Braun wiederholt um sakrale Kunstgegenstände (insbesondere Marienaltäre und Marienskulpturen) aus evangelischen Kirchen bemüht, auf deren Erhalt die evangelischen Gemeinden nicht besondere Sorgfalt legten. Eine besondere Rolle spielte dabei der bereits 1959 zum Finanzdirektor und Geistlichen Rat berufene Heinrich Solbach (1912-1976). Das war jener Monsignore, der auch für Schlagzeilen sorgte, weil er am 19. Mai 1972 in einem Koffer 28 Kunstwerke von Delacroix und Corot bis zu Manet, Cezanne, Seurat, Renoir und Monet an die Berliner Nationalgalerie übergeben hatte, die er nach eigenen Aussagen von einem seiner Beichtkinder erhalten hatte.

Also bezüglich des Lobaser Altars nichts mit Stasi, KoKo und Schalk-Golodkowski und auch nichts mit Bayern. Für die Bezahlung der Dachreparatur von 1965 konnte wohl die Verkaufssumme auch nicht verwendet werden, denn dazu kam der Verkauf 9 Jahre zu spät und für 2.000 Mark war auch unter DDR - Bedingungen eine Kirchendachreparatur nicht zu bezahlen. Was ist aber nun nach dem Verkauf an die Katholiken aus dem Altar geworden? Da werden die weiteren Spuren sehr spärlich. Offensichtlich wurde die Klausel des Kaufvertrages, wonach „…Einzelteile [des Altars]… angemessener Verwendung zugeführt werden…“ sollten, angewandt. Denn zu finden war auch noch eine Rechnung der Restauratorin Ingrid Käppler (Leipzig, Hegelstraße 2) „Für die Freilegung und Restaurierung des ‚Sebastian‘ aus dem Würchwitzer Altar“. Wie mir ein Insider aus Magdeburg, der das allerdings nicht schriftlich bestätigen wollte, noch mitteilte, soll diese Rechnung privat von eben dem bereits erwähnten Geistlichen Rat Heinrich Solbach privat bezahlt worden sein, in dessen Besitz die Statue denn auch überging. Das wäre ja wohl dann ein klarer Verstoß gegen die Vertragsklausel, die die Weiterveräußerung an Dritte ausschloss. Aber wo kein Kläger ist, … Und fragen kann man diesen Herren ja nicht mehr. Er ist bereits 1976 im Alter von 64 Jahren verstorben. Warum sich der Geistliche Rat für den Erwerb ausgerechnet des Heiligen Sebastian entschieden hat, werden wir wohl nie erfahren. War es nur die Tatsache, dass es die einzige noch zu rettende Statue war, oder gab es eine besondere Beziehung des Monsignore zu diesem Heiligen? Wir wissen es nicht. Bekannt ist nur, dass der Heilige Sebastian bereits seit langem neben seiner Funktion als Patron der Sterbenden und der Berufsgruppen der Eisenhändler, Töpfer, Gärtner, Gerber, Bürstenbinder, Polizisten und Soldaten vor allem als Schutzheiliger gegen die Pest und in neuerer Zeit gegen HIV (Aids) gilt. Wohl deshalb und vielleicht auch weil er spätestens seit der Renaissance überwiegend als gering bekleideter attraktiver Jüngling dargestellt wird, gilt er auch als Schutzheiliger der Homosexuellen. So müssen wir uns wohl mit der Tatsache abfinden, dass der Lobaser Flügelaltar nicht mehr existiert. Wie anders wäre zu erklären, dass man eine einzelne Figur aus einem Flügelaltar herauslöst. Aber immerhin, zumindest der Heilige Sebastian ist gerettet worden, auch wenn wir nicht wissen, wo er sich gegenwärtig befindet, denn über den Nachlass seines letzten bekannten Besitzers konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Dr. Klaus Rehm, Lobas

Die nächsten Schnaudertalnachrichten erscheinen am 12. Mai 2012. 2012 Redaktionsschluss für Ihre Beiträge ist am 2. Mai 2012. 2012


Schnaudertalnachrichten 04/2012 - Seite 4

Geußnitz

Plaudertreff am 20. April 2012 Verkehrsteilnehmerschulung mit dem Fahrschullehrer Falk Klein. Beginn: 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus „Drei Eichen“ Geußnitz. Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Wir wünschen allen Gästen einen angenehmen Aufenthalt und gute Unterhaltung bei der Auffrischung der Kenntnisse. Heimatverein „Drei Eichen“ Geußnitz e. V.

„Rock im DGH“ mit der Band DINa4 am 21. April 2012, ab 21:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus „Drei Eichen“, Zeitzer Straße 2, Geußnitz. Es lädt ein: Der SV Blau-Gelb Geußnitz e. V.

Mach mit! Am Samstag, dem 28. April 2012, von 09:00 bis 12:30 Uhr Uhr, sind alle Vereine und interessierte Bürger der Ortschaft Geußnitz wieder zum Frühjahrsputz aufgerufen, am Alten Feuerwehrgerätehaus, Dorfgemeinschaftshaus, Sportplatz und im Landschaftsgarten. Unser Anliegen ist es, wie im letzten Jahr, die öffentlichen Anlagen wieder in einen ansprechenden Zustand zu versetzen. • FFW – Abbrucharbeiten am ehemaligen Kiosk Zeitzer Straße • Dorfgemeinschaftshaus – Reinigungsarbeiten in und um das Haus, Holz sägen und stapeln • Friedhof – Streicharbeiten Bänke • Landschaftsgarten – Astschnitt und Reparaturarbeiten, gärtnerische Frühjahrsarbeiten, Sanierungsarbeiten am Teich • Sportplatz – gärtnerische Pflegemaßnahmen Bitte entsprechendes Handwerkzeug mitzubringen: Akkuschrauber, Sägen, Astscheren, Gartenscheren, Rechen, Harken, Spaten, Hammer, Zangen, Äxte, Pinsel, Schubkarren Die Versorgung der fleißigen Helfer wird mit Speisen und Getränken abgesichert. Das gemeinsame Mittagessen findet 12:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus statt. Wir bitten um rege Beteiligung und Unterstützung dieser Aktion im Sinne der Allgemeinheit – jede Hand wird gebraucht! Vereinsring Geußnitz

Maibaumsetzten in Geußnitz Auf zum Maibaumsetzen in Geußnitz am Montag, dem 30. April 2012. 17:00 Uhr beginnt die FFW Geußnitz das diesjährige Maibaumsetzen auf dem Parkplatz an der Kirche mit Rostern und Getränken. Alle Einwohner und Gäste sind dazu recht herzlich eingeladen.

34 Jahre Landchor Geußnitz Am Rosenmontag, dem 20. Februar feierte der Landchor Geußnitz seinen 34. Gründungstag. Dieses Mal beschlossen wir, auf der modernen Kegelbahn unser sportliches Geschick zu beweisen. Freude und Jubel kamen auf, wenn von der gut gerollten Kugel acht oder gar neun Kegel getroffen wurden. Wie bei einer Meisterschaft erhielten die Sieger kleine Geschenke und vor allem eine Ehrung. Nach dem Kegeln stärkten wir uns an einem delikat ausgerichteten kalten Buffet. Ausrichter waren unsere vier neuen Sängerinnen und zwei neue Sänger, die damit den Einstand gaben. Aber, nicht nur wir Sänger feierten, auch die Fans und Partner waren zum Gründungstag eingeladen worden. Bei lustigen Liedern, Gedichten und mit Zungenbrechern ging ein schöner Abend zu Ende. Erika Wunderlich für den Landchor Geußnitz

Kayna

Maibaumsetzen mit Fackel- und Lampionumzug Die Freiwillige Feuerwehr Kayna und der Feuerwehrverein Zeitz 1864 e. V. laden alle Kaynaer und Gäste herzlich ein, zum Maibaumsetzen auf dem Marktplatz in Kayna, am Montag, dem 30.04.2012, ab 15:00 Uhr. Gegen 18:00 Uhr Setzen des Maibaums durch die Kaynaer Feuerwehr Gegen 20:30 Uhr Fackel- und Lampionumzug ab Waldbad Mit: frisch Gegrilltem und Gezapftem Mit: Fischbrötchen, Muffins und Kaffee Mit: Kinderschminken und Kinderspielen Für die Freiwillige Feuerwehr Kayna Maik Sauppe Ortswehrleiter


Schnaudertalnachrichten 04/2012 - Seite 5

Einladung des Heimatvereins „Barbarossa“ Kayna und Umgebung e. V. zur Frühjahrswanderung am 13.05.2012 Entdecken Sie mit uns historische Plätze! Zur naturhistorischen Frühjahrswanderung am Sonntag, dem 13. Mai 2012, laden wir herzlich ein. Start ist um 08:30 Uhr Uhr, ab dem Marktplatz in Kayna. Unsere Wanderroute 2012 führt Rund um Kayna. Entdecken Sie mit uns historische Plätze rund um den Marktflecken im Schnaudertal und genießen Sie den Frühling bei einer gemeinsamen Rast auf der Wanderroute. Wir erwarten: Wanderfreunde, Sportfreunde und Naturbegeisterte. Die Mitglieder des Vereins, freuen sich über zahlreiche Teilnehmer und frühlingshaft schönes Wanderwetter. Heimatverein „Barbarossa“ Kayna und Umgebung e. V.

3. Theaterfrühlingsfest in Kayna Einladung „Die Laienspieler“ aus Kayna laden ganz herzlich ein, zum Theaterfrühlingsfest am 21.04.2012, um 15:00 Uhr in die Turnhalle Kayna.

Sie haben die Gelegenheit, zum vorletzten Mal das Theaterstück „Der Geistergärtner“ – eine Sage aus dem Schnaudertal, mit der Kinder- und Jugendtheatergruppe „Die Laienspieler“ zu erleben. Zum gemütlichen Nachmittag und Abend bieten wir leckeren Kuchen, herzhafte Speisen und dazu Getränke, passend für jede Altersgruppe. Umrahmt wird das Frühlingsfest für Alt und Jung von schönen Klängen aus der Box. Natürlich ist wie immer der Eintritt frei! Wir freuen uns, Sie als Gäste begrüßen zu dürfen. Für weitere Infos und Termine besuchen Sie uns bitte auf unserer Internet-Seite: www.die-laienspieler.de Andrea Prescher Leiterin der Kinder- und Jugendtheatergruppe „Die Laienspieler“ aus Kayna

Auf geht‘s, zum Sachsen-AnhaltTag nach Dessau-Rosslau, am 08.07.2012 Wer kommt mit! Wir fahren mit dem Bus zum Sachsen-Anhalt-Tag, nach Dessau-Rosslau und haben noch ca. 10 Plätze frei. Es geht los, früh um 08:00 Uhr und Ankunft wieder gegen 18:00 Uhr. Der Bus fährt „Die Laienspieler“ mit einer Einfahrtgenehmigung bis zum Kernpunkt des Geschehens, da wir Teilnehmer des Umzuges sind. Optimaler geht es sicher nicht. Mit uns erleben Sie einen aktionsreichen Tag, der noch lange für positiven Gesprächsstoff sorgen wird. Bei Interesse bitte melden unter 034426 50736 oder im Central-Markt in Kayna. Andrea Prescher Leiterin der Kinder- und Jugendtheatergruppe „Die Laienspieler“ aus Kayna

Impressum Satz und Druck: NICOLAUS & Partner Ing. GbR, Dorfstraße 10 04626 NÖBDENITZ e-Mail: NICOLAUS-PARTNER@t-online.de Telefon: 034496/60041 - Fax: 034496/64506

Anzeigenannahme:

Mit dabei sind die Kinder der Grundschule „Schnaudertal“. Diese haben für Sie ein buntes Frühlingsprogramm eingeübt.

Stadt Zeitz Ortschaft Kayna Außenstelle Kayna (zu den Sprechzeiten) oder NICOLAUS & Partner Dorfstraße 10, 04626 Nöbdenitz Telefon: 034496/60041 Fax: 034496/64506 E-Mail: Nicolaus-Partner@t-online.de


Schnaudertalnachrichten 04/2012 - Seite 6

Würchwitz

Mörderische Wanderung durch das Tal der Schnauder Am Sonntag, dem 22. April 2012 lädt die Interessengemeinschaft Blumenmühle alle Wanderfreunde zu einer mörderischen Wanderung durch das schöne Schnaudertal ein – eine Exkursion zu einstigen Tatorten. Treffpunkt und Ausgangspunkt der Wanderung ist um 14:00 Uhr die Blumenmühle in Würchwitz. Der Würchwitzer Ortschronist Volker Thurm erzählt während der Exkursion zahlreiche Sagen und berichtet von Tatabläufen, die sich entlang der Route einst zutrugen. Lassen Sie sich überraschen. Es wird wieder sehr spannend, lebendig und unterhaltsam. Die ca. 3,5 km lange Wanderung endet gegen 15:30 Uhr in der Blumenmühle. Anschließend lädt die Interessengemeinschaft Blumenmühle zu einer Tatortauswertung bei Kaffee und Kuchen in die Mühle ein. Für Gemütlichkeit beim Verweilen in der Mühle sorgen die fleißigen Mühlengeister nach Mühlenart. Alle Wanderfreunde aus Nah und Fern sind ebenso wie diejenigen, die nicht mitwandern wollen an diesem Tag herzlich eingeladen. Die IG Blumenmühle Würchwitz

Sagen aus dem Schnaudertal

Das Reitergrab zu Lindenberg In nebligen Herbstnächten spukt es sehr oft in der Geisterstunde zwischen zwölf und eins auf, unter und hinter der Lindenberger Schnauderbrücke. Oft hört man sogar ein deutliches Säbelrasseln und danach fürchterliche Schreie. Das gespenstige Treiben erstreckt sich sogar über die angrenzenden Schnauderwiesen. Schlag eins ist dann mit einem Male der Spuk vorbei. Am nächsten Morgen sind die Schnauderwiesen total niedergewalzt. Sonst erinnert nichts weiter an die nächtliche Gespenstererscheinung. Der Volksmund berichtet folgendes über den Auslöser dieses nächtlichen Schreckbildes: In den folgenschweren Wochen kurz vor der Völkerschlacht bei Leipzig (16. bis 19. Oktober 1813) kam es sehr oft zu Truppendurchmärschen und Einquartierungen in unserer Gegend. Sogar der kleine Ort Lindenberg blieb damals von den Wirren des Krieges nicht verschont und hatte durch diese Drangsale oft sehr übel zu leiden. Am 28. September 1813 bestand dann sogar allerhöchste Kriegsgefahr. In den Vormittagsstunden zog fluchtartig französische Gardekavallerie durch das Dorf in Richtung Zeitz. Diese Truppenteile hatten sich vor einigen Tagen in und um Altenburg einquartiert. Am frühen Morgen wurden die Franzosen von den verbündeten Truppen angegriffen. Es kam zu einem heftigen und stundenlangen

Rückzugsgefecht. Die Franzosen zogen dann fluchtartig und teilweise sogar noch erbittert kämpfend in breiter Flur über Meuselwitz in Richtung Zeitz ab. Der letzte französische Reitertrupp, der Lindenberg passieren wollte, wurde auf der Schnauderwiese kurz vor Lindenberg von den Verbündeten gestellt und es kam zu einem kleinen Scharmützel. Dabei kamen acht französische Reiter ums Leben. Nachdem wieder Ruhe im Ort eingekehrt war, kamen die verängstigten Lindenberger aus ihren sicheren Verstecken und sahen die Bescherung auf der Wiese liegen. Die acht gefallenen Reiter lagen teils bis auf’s Hemd ausgeplündert in ihrem Blute. Bis zum Abend wurde am Lindenberger Hang, unterhalb der alten Linde, ein riesiges Loch ausgehoben. Bei Sonnenuntergang brachte man nun die Gefallenen zu ihrer letzten Ruhestätte und begrub sie sang- und klanglos, jedoch mit kurzem Gebet. Aber die Seelen der Franzosen fanden anscheinend keine Ruhe in ihrem Grab. Volker Thurm

Die Schatzeiche zwischen Dragsdorf und Lindenberg Ein Gutsverwalter aus Dragsdorf und das Schlossfräulein von Heuckewalde verliebten sich einst ganz unsterblich ineinander. Zunächst hatte niemand etwas gegen eine Verlobung. Der Gutsverwalter kaufte in Zeitz schon einen schönen Granatschmuck als Brautgeschenk. Plötzlich wurde der Vater des Mädchens anderen Sinnes. Der Gutsverwalter war ihm nicht gut genug für seine Tochter, er wollte eine Verbindung mit einem Sohn reicher Leute aus Gera. Als das Mädchen diese schlechte Nachricht unter Tränen ihrem Liebsten mitteilte und die Verlobung somit auflöste, war dieser so sehr geschockt, dass er den Schmuck nahm und in einer finsteren Nacht wenige Schritte vom Weg nach Lindenberg tief vergrub. Die Stelle machte er wieder ordentlich, damit auch niemand den Schmuck finden sollte. Das Mädchen war jedoch mit der Entscheidung ihres Vaters nicht einverstanden und fuhr nach Gera zu dem jungen Mann. Diesem passte der Handel auch nicht, er hatte selbst andere Pläne. Darauf bearbeitete sie mit diesem Wissen ihren Vater solange, bis dieser nachgab und ihr ihren Willen ließ. Danach ließ sie sofort die Pferde an die Kutsche spannen und fuhr schnellstens nach Dragsdorf. Der junge Gutsverwalter setzte sich nun freudig zu ihr auf den Kutschbock. Gemeinsam fuhren sie den Berg hinunter in Richtung Lindenberg und gruben dort den Granatschmuck wieder aus. Zum Zeichen ihrer Treue und Hartnäckigkeit pflanzten sie an die Stelle, wo der Schatz vergraben war, eine Eiche und pflegten den Baum solange sie lebten. Volker Thurm


Schnaudertalnachrichten 04/2012 - Seite 7

Glückwünsche im April

Zum Geburtstag überbringt der „Schnauderbote“ allen Jubilaren die herzlichsten in Kayna und Ortsteilen Frau Liane Viehweg am 01.04. Herr Rudi Beyer am 02.04. Frau Erika Kahnt am 02.04. Frau Jutta Schwirtz am 02.04. Frau Ella Fiedler am 07.04. Herr Georg Perschewski am 07.04. Herr Dr. Hans-Joachim Laue am 08.04. Herr Helmuth Weißer am 08.04. Frau Silvia Heilmann am 09.04. Frau Gudrun Junghanns am 09.04. Herr Hans Moser am 09.04. Herr Horst Schumann am 09.04. Herr Christoph Beer am 11.04. Frau Hildegard Seidemann am 15.04. Herr Dieter Sittel am 15.04. Herr Manfred Fischer am 16.04. Frau Ruth Cersovsky am 19.04. Frau Doris Klotz am 20.04. Frau Ilse Hillner am 21.04. Frau Brigitte Schramm am 21.04. Frau Marianne Löser am 22.04. Frau Edeltraud Plügge am 22.04. Herr Walter Krüger am 24.04. Frau Ursula Hartnack am 25.04. Herr Hermann Heiner am 27.04.

in Kayna zum 77`sten. in Kayna zum 86`sten. in Kayna zum 75`sten. in Kayna zum 71`sten. in Kayna zum 90`sten. in Kayna zum 70`sten. in Kayna zum 75`sten. in Kayna zum 90`sten. in Kayna zum 76`sten. in Kayna zum 73`sten. in Kayna zum 80`sten. in Kayna zum 75`sten. in Mahlen zum 78`sten. in Kayna zum 84`sten. in Kayna zum 70`sten. in Kayna zum 73`sten. in Kayna zum 72`sten. in Kayna zum 80`sten. in Kayna zum 80`sten. in Zettweil zum 71`sten. in Kayna zum 77`sten. in Kayna zum 86`sten. in Kayna zum 74`sten. in Roda zum 81`sten. in Kayna zum 73`sten.

Frau Rosmarie Esche am 28.04. Frau Gisela Warras am 29.04. Herr Klaus Fischer am 30.04. Frau Marie Gehrt am 30.04. Frau Anna Kesting am 30.04. Frau Marlies Müller am 30.04. in Geußnitz und Ortsteilen Frau Waltraud Wolfram am 02.04. Herr Siegfried Heinike am 05.04. Frau Liesel Hauer am 07.04. Frau Jutta Becker am 19.04. Herr Bernd Philipp am 19.04. Herr Adolf Hauer am 20.04. Herr Kurt Sempert am 22.04. Frau Waltraud Wagner am 28.04. in Würchwitz und Ortsteilen Frau Renate Lehmann am 04.04. Frau Sonja Merkel am 07.04. Frau Rosmarie Werner am 11.04. Frau Renate Schick am 17.04. Herr Helmut Geißler am 18.04. Frau Ruth Pöschel am 19.04. Frau Ingeborg Jäkel am 20.04. Herr Hermann Wolf am 20.04. Herr Gerhard Gentzsch am 21.04. Frau Rita Scheffel am 25.04. Frau Marga Leonhardt am 26.04.

in Kayna zum 72`sten. in Zettweil zum 72`sten. in Kayna zum 74`sten. in Mahlen zum 88`sten. in Kayna zum 74`sten. in Kayna zum 72`sten. in Geußnitz zum 70`sten. in Geußnitz zum 72`sten. in Geußnitz zum 73`sten. in Steinbrüchen zum 84`sten. in Wildenborn zum 71`sten. in Geußnitz zum 73`sten. in Geußnitz zum 77`sten. in Wildenborn zum 70`sten. in Loitsch zum 72`sten. in Würchwitz zum 79`sten. in Loitsch zum 77`sten. in Würchwitz zum 87`sten. in Loitsch zum 73`sten. in Würchwitz zum 83`sten. in Lobas zum 82`sten. in Suxdorf zum 70`sten. in Bockwitz zum 77`sten. in Loitsch zum 83`sten. in Stockhausen zum 76`sten.


Schnaudertalnachrichten 04/2012 - Seite 8

Aus der Verwaltung – Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Zeitz Ortschaften Geußnitz und Kayna

2. Änderungssatzung der Satzung über die Benutzung der Kindereinrichtung der Gemeinde Kayna zur Förderung und Betreuung von Kindern Gemäß der §§ 4,6,8 und 44 der Gemeindeordnung des Landes Sachsen-Anhalt (GO-LSA), der §§ 2 und 5 des Kommunalen Abgabengesetzes des Landes SachsenAnhalt (KAG LSA), §§ 22, 24 und 90 Abs. 1 Nr. 3 des Sozialgesetzbuches (SGB) Achtes Buch (VIII) – Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), § 53 Sozialgesetzbuch (SGB) Zehntes Buch (X) - Sozialverwaltungsverfahren und Datenschutz - und dem Gesetz zur Förderung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Anzahl der kindergeldberechtigten Kinder in der Familie

§ 8 Nr. 3 – 7 werden gestrichen. § 8 Nr. 2 wird wie folgt neu gefasst:

Kinderkrippe

Kindergarten

0 bis 3 Jahre

3 Jahre bis Schuleintritt

Hort

HTP

TBP

GTP

HTP

TBP

GTP

bis 5 h

6-8h

bis 10 h

bis 5 h

6-8h

bis 10 h

110,00 € 140,00 € 170,00 €

1 Kind

Tagespflege des Landes Sachsen-Anhalt (Kinderförderungsgesetz – KiFöG) in ihrer derzeit geltenden Fassung hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 15.03.2012 folgende Satzung beschlossen: Artikel 1 – Änderungen § 8 der Satzung wird wie folgt geändert:

Ferienhort

Schuleintritt Schuleintritt bis zur Verset- bis zur Vollenzung in den 7. dung des 10. Schuljahrgang Lebensjahres 6h

80,00 € 110,00 € 140,00 €

65,00 €

2 Kinder

90,00 € 120,00 € 150,00 €

60,00 €

90,00 € 120,00 €

45,00 €

3 u. mehr Kinder

70,00 € 100,00 € 130,00 €

40,00 €

70,00 € 100,00 €

25,00 €

1 Stunde

30,00 €

20,00 €

2 Stunden

50,00 €

30,00 €

3 Stunden

80,00 €

45,00 €

8h 150,00 €

Zukauf

HTP … Halbtagsplatz

TBP … Teilbetreuungsplatz

In § 10 wird folgender Satz angefügt: Diese Satzung tritt am 30.06.2014 außer Kraft. Artikel 2 – Inkrafttreten Diese Änderungssatzung tritt am 01.08.2012 in Kraft.

GTP … Ganztagsplatz

Zeitz, 16.03.2012 Dr. Volkmar Kunze Oberbürgermeister

2. Änderungssatzung der Satzung über die Benutzung der Kindereinrichtung der Gemeinde Geußnitz Gemäß der §§ 4,6,8 und 44 der Gemeindeordnung des Landes Sachsen-Anhalt (GO-LSA), der §§ 2 und 5 des Kommunalen Abgabengesetzes des Landes SachsenAnhalt (KAG LSA), §§ 22, 24 und 90 Abs. 1 Nr. 3 des Sozialgesetzbuches (SGB) Achtes Buch (VIII) – Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), § 53 Sozialgesetzbuch (SGB) Zehntes Buch (X) - Sozialverwaltungsverfahren und Datenschutz - und dem Gesetz zur Förderung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in

Tagespflege des Landes Sachsen-Anhalt (Kinderförderungsgesetz – KiFöG) in den derzeit geltenden Fassungen hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 15.03.2012 folgende Satzung beschlossen: Artikel 1 – Änderungen § 7 der Satzung wird wie folgt geändert: § 7 Nr. 3 – 7 werden gestrichen. § 7 Nr. 2 wird wie folgt neu gefasst:

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Schnaudertalnachrichten 04/2012 - Seite 9 Anzahl der kindergeldberechtigenten Kinder in der Familie 1 Kind 2 Kinder 3 und mehr Kinder Zukauf 1 Stunde 2 Stunden 3 Stunden HTP … Halbtagsplatz

Kinderkrippe 0 bis 2 Jahre HTP TBP bis 5 h 6-8h 110,00 € 140,00 € 90,00 € 120,00 € 70,00 € 100,00 €

GTP bis 10 h 170,00 € 150,00 € 130,00 €

Kindergarten 3 Jahre bis Schuleintritt HTP TBP GTP bis 5 h 6-8h bis 10 h 80,00 € 110,00 € 140,00 € 60,00 € 90,00 € 120,00 € 40,00 € 70,00 € 100,00 €

30,00 € 50,00 € 80,00 €

20,00 € 30,00 € 45,00 €

TBP … Teilbetreuungsplatz

GTP … Ganztagsplatz

In § 10 wird folgender Satz angefügt: Diese Satzung tritt am 31.12.2013 außer Kraft. Artikel 2 – Inkrafttreten Diese Änderungssatzung tritt am 01.08.2012 in Kraft.

Zeitz, 16.03.2012 Dr. Volkmar Kunze Oberbürgermeister

Kommunale Friedhöfe Die Nutzungsberechtigten von Grabstätten auf den kommunalen Friedhöfen der ehemaligen Ortsteile Geußnitz, Kayna, Mahlen und Luckenau sollen an die termingerechte Zahlung der Friedhofsunterhaltungsgebühren erinnert werden. Kommunale Friedhöfe Geußnitz, Kayna, Mahlen und Luckenau: Entsprechend der Friedhofsgebührensatzung der Stadt Zeitz vom 16. 12. 2010 nach § 5 Nr. V wird eine

Friedhofsunterhaltungsgebühr pro Jahr und Grabstätte von 19,00 Euro erhoben. Gemäß dem § 4 Nr. 4 dieser Satzung wird die Friedhofsunterhaltungsgebühr zum 31.03. eines jeden Kalenderjahres fällig, wenn diese nicht zu Beginn des Nutzungsrechts im Voraus für die gesamte Ruhezeit entrichtet wurde. Rückständige Gebühren werden laut § 4 Nr. 5 im Verwaltungszwangsverfahren beigetrieben.

(Die amtlichen Bekanntmachungen erfolgten im Amtsblatt Michaelbote 4/12 der Stadt Zeitz, am 24.03.2012.)

Schnaudertalnachrichten April 12  

Mitteilungsblatt für das Schnaudertal

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