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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Bludenz gegründet 1885

KW 44 | 128. Jahrgang Donnerstag, 31. Oktober 2013

Innovative Ausbildung an Bludenzer Schulen

Ein Produkt der Regionalzeitungs GmbH | www.rzg.at

Gelebte Integration Der bereits achte „Markt der Kulturen“ in Bludenz stand am Nationalfeiertag bewusst im Zeichen der preisgekrönten Ausstellung „Kommen, Gehen, Bleiben“. Seite 7

Foto: Werner Bachmann

Neue Wege beschreitet ein Kooperationsprojekt zwischen der Landesberufsschule und dem Bundesgymnasium Bludenz. Anlässlich des Tag der offenen Tür an der Berufsschule betonte Landesrätin Bernadette Mennel den immensen Stellenwert der dualen Ausbildung. Seite 6


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Parkgebühren unerträglich Michael Ritsch fordert Ende der Abzocke in den Krankenhaus-Tiefgaragen Die SPÖ ist der Ansicht, dass Tiefgaragen öffentlicher Krankenanstalten nicht dazu da sind, die Geldbörsen von BesucherInnen und PatientInnen zu leeren. Denn im Gegensatz zur Nutzung einer privaten Tiefgarage im städtischen Bereich kann man sich einen Besuch in einem Krankenhaus nicht aussuchen. Im Rahmen von zwei parlamentarischen Anfragen hat die SPÖ in Erfahrung gebracht, dass sich die Parkgebühren auf Stellplätzen bzw. Tiefgaragen der Vorarlberger Landeskrankenhäuser innerhalb von 11 Jahren verdreifacht haben. Parkte man beispielsweise am Landeskrankenhaus Feldkirch im Jahr 2002 knapp zwei Stunden, so musste man dafür einen Euro bezahlen. Im Jahr 2013 bezahlt man dafür drei Euro. Das kann auf Dauer ganz schön die Geldbörse belasten. Dass Landesrat Dr. Christian Bernhard in der Beantwortung

der Anfrage auf die Tarife von privaten Parkhäusern in Feldkirch und Dornbirn verweist, findet SPÖ-Clubobmann Michael Ritsch mehr als eigenartig. Für Michael Ritsch ist es nämlich ein Unterschied, ob man in der Stadt Feldkirch eine Hose kaufen geht oder einen nahen Angehörigen im Landeskrankenhaus Feldkirch besucht. Zudem müsste dem Landesrat bekannt sein, dass zwar die erste Stunde beispielsweise in der Illpark-Tiefgarage in der Stadt Feldkirch um 30 Cent teurer ist, jede weitere Stunde dann aber bedeutend billiger ist, als die Tiefgarage am Landeskrankenhaus Feldkirch. Der richtige Vergleich macht sicher:

Michael Ritsch „Mit Fug und Recht kann also behauptet werden, dass die Parkgebühren auf den Stellplätzen und in den Tiefgaragen der Vorarlberger Landeskrankenhäuser Abzocke sind. Wir fordern des-

Vergleich Parkdauer 0:45 1:45 2:45 3:45

Tiefgarage LKH-Feldkirch 1,00 Euro 3,00 Euro 5,00 Euro 7,00 Euro

Tiefgarage Illpark, Feldkirch 1,30 Euro 2,60 Euro 3,90 Euro 5,20 Euro

halb, umgehend die genannten Parkgebühren zu senken, denn ein Euro für die ersten beiden Stunden ist ausreichend! Die SPÖ plädiert zwar in der Regel dafür, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, doch vor allem in Hinblick auf PatientInnen mit Verletzungen oder sonstigen Gebrechen oder Angehörige, die einfach nur rasch bei den Kranken sein möchten, sind diese hohen Parkgebühren keineswegs gerechtfertigt“, findet Michael Ritsch. (pr)

Einkommen zum Auskommen sichern FPÖ fordert 1.500,-- Euro Mindestlohn als Vergabekriterium bei Landesaufträgen „Das Thema Armut, Armutsgefährdung oder Vermeidung von Armut beschäftigt die Politik in vielen Bereichen und ist meist das Ergebnis alt bekannter Umstände, die auch durch den Armutsbericht des Landes Vorarlberg zweifelsfrei untermauert werden. Erschreckend ist die Tatsache, dass immer mehr Menschen trotz Erwerbseinkommen armutsgefährdet sind und Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Wir fordern daher schon lange die Einführung eines gesetzlich verankerten Mindestlohnes in Höhe von 1.500,-- Euro brutto“, erklärt der FPÖ-Landtagsvizepräsident Ernst Hagen. „Eine Mehrheit für die Verankerung eines gesetzlichen Mindestlohns ist auf Bundesebene leider nicht in Sicht. Wir treten daher dafür ein, dass über alternative Wege versucht wird, die Zahlung eines entsprechenden Mindestlohns durchzusetzen. Im Rahmen einer Landtagsinitiative wollen wir er-

reichen, dass bei Auftragsvergaben durch das Land sowie durch jene Unternehmen, an denen das Land mehrheitlich beteiligt ist, die Bezahlung eines Mindestlohnes von 1.500,-- Euro brutto für Mitarbeiter der Auftragnehmer als Vergabekriterium verankert wird. Vorhandene Spielräume im Land müssen genutzt werden. Das sichert Einkommen und schützt heimische Betriebe vor Lohndumping aus dem Ausland“, betont Hagen. In der jüngsten Sitzung des Volkswirtschaftlichen Ausschusses des Landtages wurde der FPÖ-Antrag bereits behandelt, allerdings waren diese Beratungen von einer äußerst fragwürdigen Haltung der ÖVP geprägt.

„Vorhandene Spielräume im Land müssen genutzt werden“

„Die Regierungspartei konnte sich nicht zu einer Unterstützung unserer Forderung, die übrigens auch von den beiden anderen Oppositionsparteien im Landtag und der Armutskonferenz geteilt wurde, durchringen. Letztendlich wurde der Antrag vertagt. Ich kann nur hoffen, dass die ÖVP die Zeit nutzt und erkennt, dass die Berücksichtigung eines Mindestlohnes als Vergabekriterium ein Schritt sein kann, um Lohndumping zu verhindern und Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmern ein Einkommen zum Auskommen zu sichern. Nur Armutsberichte in Auftrag zu geben und Sozialgipfel abzuhalten ist zu wenig, die Landesregierung muss auch Taten setzen und mit der Unterstützung unseres Antrages hat sie die Chance, eine wirkungsvolle Tat zu setzen. Wir lassen nicht locker“, nimmt der FPÖ-Landtagsvizepräsident die Landes-ÖVP in die Pflicht. (pr)

FPÖ-Landtagsvizepräsident Ernst Hagen


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Parlamentarismus im Krankenbett! Erneuerung der Demokratie beginnt im Parlament „Mit einer rot-schwarzen Regierung drohen uns weitere fünf Jahre der Lähmung, des Stillstands und der Selbstzerfleischung. Der Ausweg ist ein Systemwechsel - eine Minderheitsregierung!“, schlägt Harald Walser, Nationalratsabgeordneter der Grünen vor.

SPÖ könnte mit anderen Parteien ein Doppelbudget verhandeln und habe dann zwei Jahre Zeit für Reformen.

Eine große Koalition bedeute, dass es weiterhin keine Hoffnung auf eine Demokratie- und Staatsreform gebe. „Die Signale, die von der ÖVP kommen, wie zum Beispiel die Bestellung Andreas Kohls zum Verhandler oder die Bestellung Paul Kimbergers zum Chefverhandler der Lehrer, machen deutlich: Weder in der Demokratiereform noch in der Bildungsreform wird es einen Schritt weitergehen,“ bedauert Walser. Alleinregierung – Parlamentarismus wird aufgewertet „Dass eine Alleinregierung sehr gut funktionieren kann, beweisen Länder wie Kanada und Schweden schon seit Langem“, betont Walser. Für Österreich könne dies

Harald Walser, Nationalratsabgeordneter der Grünen eine ganz neue Diskussionskultur bedeuten. „Der Parlamentarismus wird aufgewertet: Kein stures Be-

harren mehr, sondern Vorschläge anderer Parteien könnten aufgenommen werden,“ sagt Walser. Die

Freies Spiel der parlamentarischen Kräfte „Derzeit liegt der Parlamentarismus schwer erkrankt im Sauerstoffzelt und kämpft um die Reanimierung!“, erklärt Walser. „Wir brauchen aber ein freies Spiel der parlamentarischen Kräfte!“ Um die zukünftigen Herausforderungen meistern zu könnten, brauche es eine reformwillige Regierung. „Eine Grüne Schule, die kein Kind zurücklässt muss jetzt kommen, genauso wie ein ökosoziales und somit gerechtes Steuersystem“, fordert Walser. Für die Schulreform hätten im Wahlkampf bereits Vorarlberger ÖVP-, Neos- und FPÖVertreter ihre Unterstützung signalisiert. Ein neues Steuersystem müsse den Faktor Arbeit für KMUs entlasten, einen niedrigeren Eingangssteuersatz schaffen sowie den Energieverbrauch höher besteuern, so Walser abschließend. (pr)

Kommentar

Demokratisierung der Kultur geht weiter Kultur ist inhärenter Bestandteil jeder Sozialisation. Kultur ist gleichermaßen Spiegel der Gesellschaft als ganzes wie Projektionsfläche jedes und jeder einzelnen. Kultur ist Auseinandersetzung wie Gegebenheit, Unterhaltung wie Ansporn, sie ist Rezitation, Erschaffung, Bildung, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Nur eines war Kultur lange Zeit nicht: demokratisiert. Kultur grenzte aufgrund des finanziellen Aufwandes des Zugangs aus, blieb lange Zeit denen vorbehalten, die es sich leisten konnten, an Kultur teilzuhaben. Immer mehr Initiativen brechen diese Diskriminierung nun auf, in Vorarlberg wird der (finanzielle) Zugang zur Kultur immer leichter. Die Vorarlberger Kulturhäuserbetriebs-GmbH (KuGes) wird per Jahreswechsel die Tarife für Senioren und junge Erwachsene bis 25 Jahre senken. Ab 1. Jänner 2014 können beide Altersgruppen den neuen ermäßigten Tarif von sieben Euro in Anspruch nehmen. Damit reagiert das Land – unter

entsprechender Verantwortung von Landesrat Harald Sonderegger – auf die Kritik des vergangenen Sommers, wonach die Eintrittspreise für Kulturveranstaltungen beziehungsweise Kultureinrichtungen für viele Menschen zu teuer seien, diese daher von der Kultur ausgeschlossen blieben. Das ist gut und dringend notwendig. Neu eingeführt wird der Tarif „U25“. Das bedeutet, dass künftig nicht nur Studierende und Präsenzdiener, sondern alle unter 25-Jährigen in den Genuss ermäßigter Tarife kommen. Auch bei den Seniorinnen und Senioren wird der Anspruch auf den ermäßigten Tarif für beide Geschlechter von bisher 65 auf 60 Jahre beziehungsweise das gesetzliche Pensionsantrittsalter von Frauen reduziert. Ebenfalls neu wird ab Dezember 2013 der Kulturhäuser-Pass mit einem Preis von 99 Euro eingeführt. Dieser berechtigt zum ganzjährigen Besuch aller Ausstellungen im vorarlberg mu-

seum, im Kunsthaus Bregenz und zu drei frei wählbaren Theateraufführungen im Vorarlberger Landestheater. Der Preisvorteil gegenüber den regulären Jahreskarten liegt bei immerhin gut 20 Prozent. Damit geht auch das offizielle Kulturland Vorarlberg einen Weg, den private Vorarlberger Kulturveranstalter schon 2008 eingeschlagen haben. Ausgehend von der Initiative des Schauspielhaus Wien und der österreichischen Armutskonferenz wurde die Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ schon im Jahr 2003 ins Leben gerufen. Auf Betreiben des Bregenzer Theater Kosmos wurde diese solidarische Initiative im Jahr 2008 endlich auch in Vorarlberg eingeführt. Sie ermöglicht Menschen in prekären finanziellen Verhältnissen den unentgeltlichen Zugang zu Kunst und Kultur: Menschen, die Sozialhilfe oder Mindestpension beziehen, Arbeitslose oder Flüchtlinge. Auch Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren können einen

eigenen Kulturpass für sich beanspruchen. Mittlerweile sind in Vorarlberg über 700 Personen im Besitz eines Kulturpasses, über 60 Kulturorganisationen im Land lösen den Kulturpass ein und ermöglichten damit seit der Einführung der Aktion vor mehr als fünf Jahren mehr als 7.000 kostenlose Eintritte für Menschen, denen mit dieser Aktion der Zugang zu Kunst und Kultur erheblich erleichtert wurde. Jede Institution ist dabei selbst für die Finanzierung der Eintrittskarten verantwortlich, diese erfolgt über private Sponsoren, Solidarbeiträge auf normal verkaufte Karten, Benefizveranstaltungen und mehr. So funktioniert eine Solidargesellschaft. Diese Initiative kann nicht genug gelobt und gefördert werden.

Andreas Feiertag andreas.feiertag@rzg.at


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Politische Bildung als Schulfach ÖVP-Landtagsinitiative unterstützt Forderungen der Schülervertreter „Es ist ein Zeichen demokratischer Reife, wenn von Seiten der Schülervertretung vehement die Einführung des UnterrichtsFachs „Politische Bildung“ gefordert wird. Es wäre Aufgabe des Unterrichtsministeriums, diesen Wunsch nach mehr Information über die demokratischen Spielregeln unserer Gesellschaft in den Schulen unseres Landes endlich umzusetzen,“ betonen ÖVP-Bildungssprecher Kurt Fischer und ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück. Mit der Senkung des Wahlalters auf Bundesebene im Jahr 2007 von 18 auf 16 Jahre war auch die konkrete Überlegung verbunden, dem Thema Politische Bildung an den Schulen mehr Raum zu geben. Der Vorarlberger Landtag bekräftigte diese Forderung mit einem einstimmigen Beschluss am 9.5.2007. Am 22. April 2013 erneuerte das Vorarlberger Schülerpar-

lament zum wiederholten Male die Forderung, Politische Bildung ab der 7. Schulstufe als Pflichtfach in den Lehrplan zu integrieren. Ebenso verlangten die Schülervertreter, dass für jene Schülerinnen und Schüler, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben,

ein Ethikunterricht stattfindet. „All diese Beschlüsse haben bis heute nur sehr eingeschränkt Berücksichtigung in der Lehrplangestaltung des Bundesministeriums für Unterricht gefunden,“ bedauert Kurt Fischer. Mit der nun vorliegenden Land-

ÖVP-LAbg. Fischer/Frühstück: „Es ist erfreulich, wenn junge Menschen Interesse an der Politik haben.“

tagsinitiative sollen die aktuellen Forderungen der Vorarlberger Schülervertreter unterstützt werden. Die Landesregierung wird ersucht, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, „Politische Bildung“ ab der 7. Schulstufe als Pflichtfach im Lehrplan zu verankern. „Wir teilen auch die Meinung des Schülerparlaments, dass der Schulversuch Ethikunterricht in das Regelschulwesen überzuführt werden sollte, damit Schülerinnen und Schüler, die sich vom Religionsunterricht abmelden, das Unterrichtsfach „Ethik“ besuchen,“ erläutert Klubobmann Frühstück den Antrag, der gemeinsam mit der FPÖ eingebracht wurde. „Eine rasche Umsetzung dieser beiden Forderungen durch das Unterrichtsministerium wäre auch ein Signal an die junge Generation, dass ihre Wünsche und Ideen ernst genommen werden,“ betonen Fischer und Frühstück übereinstimmend. (pr)

Schluss mit der Pensions-Verunsicherung! AK-Vizepräsidentin Manuela Auer kritisiert Panikmache bei den Pensionen. „Schluss mit der ständigen Pensions-Verunsicherung!“ - das fordert AK-Vizepräsidentin Manuela Auer angesichts der erneut entfachten Pensionsdebatte. Wenn derzeit Reformbedarf bestehe, dann nicht bei den Pensionen, sondern in der Arbeitswelt. „Wir brauchen mehr gute und gesunde Arbeitsplätze für ältere Beschäftigte“. Die neuerliche Diskussion sei überflüssig. Zwei Monate bevor weitreichende und tiefgehende Einschnitte in unser Pensionssystem überhaupt in Kraft treten, würden diese bereits als nicht ausreichend kritisiert. Wirtschaftsvertreter, einige Politiker und selbsternannte Experten würden die Gelegenheit nutzen und mit Panikmache die Bevölkerung verunsichern. „Damit muss Schluss sein“, fordert die AK-Vizepräsidentin.

Forderungen wie jene nach Erhöhung des gesetzliche Pensionsalters und der frühzeitigen Anhebung des Frauenpensionsalters seien völlig überflüssig und abzulehnen, stellt Auer klar. Denn das Langfristgutachten 2013 der Pensionskommission, das den „Kritikern“ als Grundlage diene, zeige auch, dass die beschlossenen Reformmaßnahmen bereits greifen und das tatsächliche Pensionsalter sich weiter an das gesetzliche angleichen wird. Eine weitere Verschärfung des Pensionsrechts auf Kosten der Beschäftigten lehnt Auer daher vehement ab. Was indes notwendig sei, seien Verbesserungen für ältere ArbeitnehmerInnen, um diese länger im Arbeitsprozess zu halten. „Daher fordern wir die Einführung eines wirksamen Bonus-MalusSystems. Denn wenn wir es schaffen, älteren Beschäftigten gute Arbeitsplätze zu bieten, sind wir einen ganzen Schritt weiter“, so

AK-Vizepräsidentin Manuela Auer. Auer. Und: „Hier sind auch die Unternehmen gefordert, ältere Beschäftigte länger im Betrieb zu halten“. Hierzu müsse aber

deutlich mehr in gesundheitsfördernde Maßnahmen und alternsgerechte Arbeitsplätze investiert werden. (pr)


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„Mehr Geld für Familien“ LH Markus Wallner: Familienzuschuss wird weiter verbessert Kinder nützen die vielen Vorteile, die ihnen die kleine Karte bietet“, sagt der Landeshauptmann. Der Familienpass ist quasi das Ticket für Familienermäßigungen bei zahlreichen Anbietern in Vorarlberg. Über 180 Partnerbetriebe tragen zur Attraktivität des Familienpasses bei – egal ob Kinos, Museen, Theater oder Schwimmbäder, Eislaufplätze, Schigebiete, Minigolf-Anlagen oder Elternbildungseinrichtungen.

Für Eltern ab dem 3. Kind, für Eltern von Mehrlingen und Alleinerziehende wird es eine weitere Verbesserung des Vorarlberger Familienzuschusses geben. „Damit unterstreichen wir einmal mehr unsere besondere Wertschätzung der Familienarbeit und möchten finanzielle Hürden abbauen helfen“, betont auch Familienlandesrätin Greti Schmid: „Gerade für Eltern mit mehr als zwei Kindern, Mehrlingseltern und alleinerziehende Elternteile sind die finanziellen Herausforderungen nicht zu unterschätzen. Durch eine höhere Gewichtung ab dem dritten Kind, jedes Zwillings, Drillings und so weiter sollen Familien künftig noch besser unterstützt werden.“ Zudem wird auch die Gewichtung für alleinerziehende Elternteile angehoben. Dafür hat das Land für das kommende Jahr zusätzlich 500.000 Euro mehr budgetiert. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem Familien-Nettoeinkommen und der Zahl der Familienmitglieder.

LH Wallner: Der Familienzuschuss wird weiter verbessert. Zwei Beispiele: - Paar mit 3 Kindern, Einkommen 2.184,78 Euro: Familienzuschuss bisher 363,40 Euro, ab nächstem Jahr 434,34 Euro, Erhöhung um 70,94 Euro pro Monat - Alleinerziehende mit 3 Kindern, Einkommen 1.892,60 Euro: bisher 337,60 Euro, ab nächstem Jahr 476,17 Euro, Erhöhung um 138,57 Euro Vom Familienzuschuss über den weiteren Ausbau der Kinder- und Schülerbetreuung, dem Familienpass bis hin zu Elternbildungsmaßnahmen: „Die Maßnahmen des Landes zur Förderung der Familien spannen einen weiten Bogen“, erinnert Landeshauptmann Wallner. Ausbau von Kinder- und Schülerbetreuungen: In Vorarlberg ist

in den letzten Jahren viel in diese Richtung geschehen. Neben den klassischen Betreuungseinrichtungen sind neue Modelle entstanden, etwa Kinderhäuser mit altersgemischten Gruppen, Einrichtungen mit besonderen Schwerpunkten, die Betreuung von jüngeren Kindern, gemeindeübergreifende Angebote und betriebliche Betreuungseinrichtungen. Familienpass – eine Erfolgsgeschichte: Sehr zufrieden zeigte sich Wallner auch über die Erfolgsgeschichte des Vorarlberger Familienpasses. Diesen besitzen schon mehr als 26.000 Vorarlberger Familien, das sind rund 58 Prozent aller Vorarlberger Familien mit Kindern bis zu 18 Jahren. „Insgesamt 100.000 Mütter, Väter und

Mit dem Programm „Kinder lieben lesen“ werden alle Eltern schon bei der Geburt ihres Kindes im Krankenhaus auf die Wichtigkeit des Spracherwerbes ihrer Kinder hingewiesen und mit Buchpaketen bei der Sprach- und Leseförderung unterstützt. Im Kindergarten werden alle Kinder bezüglich Sprachfähigkeit beobachtet und bei Bedarf gezielt in der frühen Sprachförderung bis zum Schuleintritt begleitet. Kindergerechte Lebensräume: Seit der Vorarlberger Landtag im Jahr 2009 das Spielraumgesetz beschloss, ist eine verstärkte Dynamik bei der Gestaltung des öffentlichen Raums zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen zu beobachten: 34 Gemeinden haben ein Spielraumkonzept beschlossen. In die Planung und teilweise auch in die Umsetzung neuer Spielräume aktiv eingebunden werden auch die Kinder und Jugendlichen selbst. Mehr Infos unter www.vorarlberg.at/familie (red)

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„Vorarlberg soll auch in Zukunft ein besonders familienfreundliches Land bleiben“, betont Landeshauptmann Markus Wallner. Die Maßnahmen des Landes zur Förderung der Familien spannen einen weiten Bogen – aktuelles Beispiel ist die Verbesserung des Familienzuschusses mit Jahresbeginn 2014. „Wir haben dafür zusätzliche 500.000 Euro budgetiert“, informiert Wallner.


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Vorarlberg startet Bildungsbefragung LH Wallner: „Die Meinungen, Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen zählen“ Einmal mehr geht Vorarlberg in Bildungsfragen mit gutem Beispiel voran: Als erstes und bisher einziges Bundesland in Österreich hat das Land eine umfangreiche Befragung von Eltern, Lehrenden sowie Schülern zur Schule der Zukunft ausgearbeitet. Einerseits geht es darum einen tiefen und fundierten Einblick in die Vorarlberger Bildungslandschaft zu erhalten und andererseits die Schulpartner maßgeblich in die weitere Entwicklung der Sekundarstufe I einzubinden. „Es ist für alle weiteren Schritte wichtig, zunächst auf die Meinungen, Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen zu hören“, so Landeshauptmann Markus Wallner. „Mit dieser Befragung gehen wir einmal mehr neue Wege und schaffen eine sachliche Grundlage für alle weiterführenden Überlegungen im Bereich der Schule der

LH Wallner: Land startet österreichweit einzigartige BildungsBefragung. 10- bis 14-Jährigen.“ Die Befragung startet bereits Anfang November. Insgesamt werden über 22.000 Personen angesprochen. Eine wesentliche Anforderung an ein modernes Bildungssystem besteht darin, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Benachteiligungen ausgleichen und Begabungen fördern. „Jedes Kind soll seine Chance nutzen können – un-

abhängig von seiner Herkunft. Es muss der Schule noch stärker als bisher gelingen, die Fähigkeiten der Kinder zu fördern, Interessen zu wecken und Talente zu entwickeln“, sagt Landeshauptmann Wallner. Um dieses Ziel bestmöglich umzusetzen, gelte es noch vor der Diskussion um künftige Schulstrukturen die Bedingungen und Voraussetzungen im Land bzw. in den einzelnen Landesteilen genau zu analysieren.

Diskussion um die Sekundarstufe I einbezieht: „Die betroffenen Personengruppen haben so die Chance, die weitere Gestaltung der Vorarlberger Bildungslandschaft durch das Einbringen eigener Erfahrungen und Wünsche entscheidend mitzugestalten“, erklärt der Landeshauptmann. Die Ergebnisse aus den Befragungen sollen einen tiefen Einblick in die Vorarlberger Schulen geben. Zusammen mit Daten der demographischen und sozio-ökonomischen Entwicklung bieten die Ergebnisse aus den Befragungen wertvolle Hinweise auf den Bedarf an Weiterentwicklung der Sekundarstufe I. Im November 2014 werden die Ergebnisse der Befragungen diskutiert und an die Schulen zurückgegeben. Damit wird sichergestellt, dass jede Schule die Ergebnisse auch für ihre interne Weiterentwicklung nutzen kann. (red)

Diesem Zweck dient die Befragung von Eltern, Lehrenden sowie Schülerinnen und Schülern zu deren Bildungserwartungen und ihren Wahrnehmungen bezüglich der Qualität der Schule und der Veränderungen im Bildungsbereich. Einzigartige Befragung Mit dieser Befragung ist Vorarlberg das einzige Bundesland, das breite Bevölkerungsgruppen in die

Garanten für hochwertige Ausbildung Tag der offenen Tür an der Landesberufsschule Bludenz

„Die duale Ausbildung ist ein Markenzeichen unseres Landes und maßgeblich mitverantwortlich, dass Vorarlberg in Sachen Jugendbeschäftigung im nationalen und internationalen Vergleich so gut dasteht“, sagte Landesrätin Bernadette Mennel im Rahmen eines Pressegesprächs an der Berufsschule Bludenz. Die Schule ist in den letzten beiden Jahren auf modernsten Stand gebracht worden und präsentierte sich am Nationalfeiertag mit einem Tag der offenen Tür. Mehr als eine Million Euro hat die Vorarlberger Landesregierung dieses Jahr in die Ausstattung der

Foto: Werner Bachmann

Neue Wege beschreitet ein innovatives Kooperationsprojekt zwischen der Landesberufsschule und dem Bundesgymnasium Bludenz. Anlässlich des Tag der offenen Tür an der Landesberufsschule betonte Schullandesrätin Bernadette Mennel den immensen Stellenwert der dualen Ausbildung.

Landesschulinspektor Franz-Josef Winsauer, Landesrätin Bernadette Mennel und LBS-Direktor Bertram Summer. Berufsschulen investiert. „Das sind Investitionen in die Zukunft, die sich lohnen. Es geht uns darum, dass die Unternehmen in unserem Land auch in Zukunft die qualifizierten Fachkräfte bekommen, die sie brauchen“, unterstreicht Mennel. In Vorarlberg findet die Lehre nach wie vor besonders großen Zuspruch. Mehr als die Hälfte der Vorarlberger Jugendlichen entscheidet sich nach der Pflichtschule für diesen Weg. „Das ist

nicht zuletzt dem breit gefächerten Ausbildungsangebot zu verdanken, das Rücksicht auf die unterschiedlichen Begabungen und Bedürfnisse nimmt“, erläuterte Landesrätin Mennel. Es gibt sowohl Angebote für leistungsstarke Jugendliche – das Vorarlberger Lehrlingsmodell „Lehre mit Matura“ – als auch spezielle Qualifizierungsmaßnahmen für weniger begabte sowie für sozial oder körperlich benachteiligte Jugendliche – Stichwort Integrative

Berufsausbildung. In Bludenz starteten die Landesberufsschule und das Bundesgymnasium ein innovatives Kooperationsprojekt, das es in dieser Form zum ersten Mal gibt. Die Grundidee des neuen maturablen Wahlpflichtgegenstandes „Mechanische Technologie Metall“ (MTM) ist, dass theoretisches Wissen in Mathematik, Physik, Chemie und Darstellende Geometrie durch Praxis und Kennenlernen des beruflichen Umfelds sinnvoll ergänzt wird. Die Berufsschule wird damit am Gymnasium als wertvolle Ausbildungsstätte bekanntgemacht. Die pädagogische Betreuung erfolgt im TeamTeaching beider Schulen. Insgesamt besuchen im laufenden Schuljahr rund 7.300 Schülerinnen und Schüler die acht Landesberufsschulen in Vorarlberg. Sie werden in mehr als 160 Lehrberufen ausgebildet. Weitere sechshundert Vorarlberger Lehrlinge werden in anderen Bundesländern unterrichtet. (bach)


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Markt der Kulturen in Bludenz Nationalfeiertag im Zeichen von „Kommen, Gehen, Bleiben“

Christof Thöny nahm den Integrationspreis 2013 im Namen der Projektgruppe von Landesrat Erich Schwärzler und Landeshauptmann Markus Wallner entgegen. sammenleben in Höchst“ (Kategorie Gemeinden), die Volkschule Gisingen-Oberau mit dem Projekt „Meine Sprache – deine Sprache – unsere Schule“ (Kategorie Institutionen/Unternehmen), die Offene Jugendarbeit Dornbirn mit dem Projekt „Albatros – Integration und Bildung durch Niedrigschwelligkeit“ (Kategorie Vereine) sowie die von Christof Thöny kuratierte Ausstellung „Kommen, Gehen, Bleiben – Bludenzer Migrationsgeschichte“ (Kategorie Engagierte Personen). Christof Thöny, der den Preis persönlich von Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Erich Schwärzler entgegen nahm, betont mit Nachdruck, dass die stolze Auszeichnung ein wertvolles Produkt sei, das in Kooperation mit engagierten Menschen in mühevoller Kleinarbeit entstanden sei. Die Ausstellung wurde im Frühjahr im Schloss Gayenhofen in Bludenz

erstmals präsentiert und thematisiert anhand von Interviews, Lebensgeschichten, informativ aufbereiteter Zeitgeschichte mit bisher unbekanntem Archivmaterial und Portraits der Fotografin Christa Engstler die Bedeutung von Migration für Bludenz. Die Stadt ist in seiner historischen Entwicklung und in seinem heutigen Erscheinungsbild in vielfältiger Weise durch Migrationen geprägt. Heute sind knapp dreitausend der rund 13.800 Bludenzerinnen und Bludenzer nicht in Österreich geboren oder besitzen keine österreichische Staatsbürgerschaft. Nahezu achthundert davon stammen aus der Türkei, etwa sechshundertfünfzig aus den Ländern, die ehemals Jugoslawien bildeten, und die anderen aus zahlreichen weiteren Nationen. Ohne Zweifel prägen diese Zuwanderer das Gesicht der Stadt und machen Bludenz bunter, viel-

„Kommen, Gehen, Bleiben“ – Die Bludenzer Gymnasiasten Emanuel Schöpf und Haidi Li präsentierten die Ausstellung im Rahmen des „Markt der Kulturen“. fältiger und lebenswerter. Auch in der Vergangenheit haben Zuwanderer ganze Stadtviertel geprägt, beispielsweise im 19. Jahrhundert entstandene „Welsche Viertel“ oder die im 20. Jahrhundert errichtete Südtiroler Siedlung. Die Eisenbahnermusik Bludenz, Akrobatik mit Capoeira, die Tanzgruppe Regenbogen, die Trachtengruppe Nüziders, der Trommler Youssouph Mane aus Guinea, Eric Licky aus Sri Lanka mit seinem Puppentheater, Istiklal Gecesi, Bludance mit Hip Hop und Zumba und Hjlal mit Musik und Tänzen sowie eine griechische Folkloregruppe begleiteten das multikulturelle Programm am Nationalfeiertag in Bludenz. Traditionelle Speisen aus den Herkunftsländern der Teilnehmer wurden ebenso angeboten wie einheimische Köstlichkeiten. (bach)

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Die Stadt Bludenz initiiert dieses interkulturelle Fest in Kooperation mit Bludenz Kultur und der Offenen Jugendarbeit. Mit einem abwechslungsreichen Programm wurde gezeigt, wie spannend ein Aufeinandertreffen unterschiedlichster Kulturen sein kann. In diesem besonderen Rahmen ist es möglich, gemeinsame Interessen zu entdecken – „Lebensfreude pur“ stand im Mittelpunkt dieses interkulturellen Tages, der begleitend im Zeichen der Ausstellung „Kommen, Gehen, Bleiben“ stand und im Beisein zahlreicher Besucherinnen und Besucher von Bürgermeister Mandi Katzenmayer feierlich eröffnet wurde. „Die bemerkenswerte Ausstellung ist ein wichtiger Bestandteil zur Bewusstseinsbildung aller Bürgerinnen und Bürger jeden Alters“, erläutert Oliver Mössinger, Integrationsbeauftragter der Stadt Bludenz. Die Alpenstadt ist stolz auf die Ausstellung, die im Rahmen des Vorarlberger Integrationspreises 2013 ausgezeichnet wurde. Der Integrationspreis war unter dem Motto „Von und miteinander lernen“ in vier Kategorien ausgeschrieben, die Siegerprojekte wurden von der Jury aus insgesamt einundsechzig Einreichungen ausgewählt. Die Preisträger sind die Gemeinde Höchst mit dem Projekt „Integrationsplattform Zu-

Foto: Werner Bachmann

Bunt, international und vielfältig war der bereits achte „Markt der Kulturen“ in Bludenz. Die diesjährige Veranstaltung stand im Zeichen der preisgekrönten Ausstellung „Kommen, Gehen, Bleiben“ im Bludenzer Stadtsaal.


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Wohnen und Integration Maßnahmen zur Steigerung der Lebensqualität Anliegen, einen weiteren Entwicklungsschritt in Sachen Integration zu setzen. Eine intensive Beschäftigung mit dem Handlungskonzept „Wohnen und Integration“ war die Konsequenz.

Vor einem Jahr wurde in Bludenz das zu Beginn kontrovers diskutierte Projekt „Interkulturelle Siedlungsarbeit am Tränkeweg“ ins Leben gerufen. Die positiven Rückmeldungen und der sichtbare Erfolg nach diesem ersten Jahr interkultureller Siedlungsarbeit scheinen überzeugt zu haben. Für den Bludenzer Bürgermeister Mandi Katzenmayer, Vizebürgermeisterin Carina Gebhart, den Bludenzer Integrationsausschuss sowie den Geschäftsführer der Alpenländischen Heimstätte Vorarlberg, Wilhelm Muzyczyn, steht das Projekt außer Frage. Der gewissermaßen zweifelhafte Ruf der Wohnanlage und das Fehlen des interkulturellen Zusammenlebens veranlasste die Stadt

Vertreter der Stadt Bludenz, der Alpenländischen Heimstätte ziehen eine positive Bilanz der Siedlungsarbeit am Tränkeweg. Bludenz im Herbst 2012 zu Handeln. Die Wohnanlage Tränkeweg besteht seit fünfzehn Jahren und zählt mit 141 Wohneinheiten und mehr als dreihundertachtzig Bewohnern zu einer der größten von

insgesamt achtzehn gemeinnützigen Wohnungsanlagen in Bludenz. Für die Integrationsstelle der Stadt Bludenz, unter der Leitung von Oliver Mössinger, war es ein

Seit diesem Zeitpunkt sei viel passiert im Tränkeweg. Neben den teilbetreuten Aktivitäten wie Gymnastikkursen und Bastelrunden, gibt es organisierte Siedlungsarbeit. Fünf Tage pro Woche stehen unterschiedlichste Treffen auf dem Programm. Sport- und Freizeitangebote der Offenen Jugendarbeit, Elternangebote der Connexia, Orientierungs- sowie Inklusionshilfen und begleitende Angebote der Gemeinwesensarbeit der IfS-Siedlungsarbeit sowie eine Arbeitsgruppe mit Schwerpunkt Bildung, um nur einige der vielen Projekte aufzuzählen. (red)

Unter uns gesagt

Eine Sache der Ehre und des Charakters... Einlässlich der Staatsfeiertages fanden im Ländle wieder zwei große Feiern statt, die der Ehrung und Würdigung von verdienten Mitbürgern galten. In Götzis Am Bach fand die Ehrung jener Leute statt, die sich sozusagen im Ehrenamt als Stütze der Gesellschaft über lange Zeit verdient gemacht haben. Die Zahl jener, die sich in irgendeiner Form ehrenamtlich betätigen, ist enorm und bestätigt, dass es in unserem Land eben Leute gibt, die ihr Engagement für andere als einen Sache der Ehre, aber auch des Charakters ansehen. Sie bestätigen damit auch, dass es Menschen aller politischen Couleurs gibt, die sich, ohne Fragen nach Zeitaufwand und Honorar direkt oder indirekt in den Dienst einer guten Sache stellen. Dass dies Vorarlberg europaweit an die Spitze stellt, sei hier nur nebenbei bemerkt. Dabei kommt das Ganze nicht von ungefähr, sondern hat sich im Laufe vieler Jahre »eingebürgert« und ist damit zu einer lobenswerten festen »Institution« geworden, der man nicht genug Aufmerksamkeit widmen kann. Das Land Vorarlberg und die Landes-

regierung kommen dem nach und veranstalteten auch dieses Jahr im Rahmen des Nationalfeiertags besonders erhebende Veranstaltungen. So verlief auch die im Landhaus stattfindende Würdigung der mit den Landes- und Bundesauszeichnungen bedachten Persönlichkeiten in einem besonders auffallenden Rahmen, wobei sich Landeshauptmann Markus Wallner sehr engagierte, um die wirklich hohen Verdienste der zu ehrenden Personen entsprechend zu würdigen. Nicht, dass er sich in großartige Lobesworte ergoss, sondern in einfachen, jedoch überaus herzlichen, ja sogar mit passendem Humor versehenen Würdigungen. Besonders herausragend war auch, dass Augustin Jagg, der hervorragende Regisseur und »Speaker« des Theaters Kosmos, sozusagen als »Wertneutraler« die brillant und ohne Schnörkel vorgetragene Laudatio für die Geehrten hielt. Nun, es waren in der Tat »großkalibrige« Persönlichkeiten, denen LH Wallner die Landes- und BundesEhrendekrete aushändigte wie UnivDoz. Dr. Peter Bussjäger aus Bludenz, der das Österr. Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst erhielt und dem man als eingefleischtem

Föderalisten, also einem sympathischen »Ketzer« und mutigen Kritiker des Staates eigentlich eine solch hohe Auszeichnung seitens der Bundesregierung gar nicht zugetraut hätte. Dafür jenes Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik an Alt-Bgm. Erwin Mohr aus Wolfurt... Auch die Landesauszeichnungen ergingen an »großkalibrige« Persönlichkeiten aus deren Phalanx Namen wie Alt-Bgm, Wolfgang Rümmele, Dornbirn, Bgm. Helmut Zimmermann, Bürs, die Alt-Bgm. Erich Schedler, Brand und Pius Natter, Au, ragten. Mit Dr. Elisabeth Dörler, Lauterach, Franziska Fink, Lingenau und Monika Schneider, Dornbirn, wurden auch verdiente Frauen geehrt. KR Bertl Widmer, Bregenz und Erich Berthold, Stuben schlossen dann den Kreis der Geehrten. Die gehobene Atmosphäre dieser Sonderveranstaltung im Montfortsaal des Landhauses unter der Teilnahme von Bischof Benno Elbs, zahlreicher Landespolitiker und zahlreicher Festgäste schlug sich während der Feier, aber auch anschließend beim Empfang im Foyer nieder. Nach dem parteipolitisch negativen Nationalrastwahl-Hick-Hack und

der alles eher als rühmlichen Wahl selbst, war es angenehm, einen neuen »Touch« zu spüren, der sich offenbar in der politischen Landschaft – wenigstens in Bregenz – breit zu machen scheint. Zumindest wurde dies in den überlegten und ehrlichen Wortmeldungen des an diesem Tag glänzend disponierten Landeshauptmannes Wallner offensichtlich. Nun, ihm gilt es, ihn insofern in seinem unmissverständlich dargebrachten Bestreben zu unterstützen, dass sich viele Landes- und Bundespolitiker in jener Rolle wiederfinden, die sie auch pflichtgemäß auszufüllen haben... Diese Rolle wird von der Bevölkerung zu Recht verlangt. Nicht nur am Staatsfeiertag zu Schau gestellt, sondern – unter uns gesagt – eine ganze Legislaturperiode lang und darüber hinaus...

„Commentatore“

Günther J. Wolf Gastkommentar


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„treff.theater“ feiert Premiere Ladykillers verspricht Spaß in Schruns einen großen Geldraum planen, ahnt die Vermieterin mit ihren beiden Tee-Freundinnen (Beatrice Wendt und Christine Wachter) nicht. Nachdem sie aber, unwissend, die Tasche mit dem gestohlenen Geld nach Hause bringt, kommt sie ihren Untermietern doch auf die Spur. Nun streitet sich das vermeintliche Streicherquartett, wer denn nun die alte Dame um die Ecke bringen muss.

Die Laienspielgruppe des „treff. theaters“ feiert mit „Ladykillers“ am 8. November ihre Premiere in der Kulturbühne Schruns. Die neue Spielsaison steht unmittelbar bevor. Damit ist die Probenarbeit beim treff.theater SchrunsTschagguns endgültig in die heiße Phase gestartet. Erstmals unter der Regie von VOVO-Regisseur Hartmut Hofer wird seit Wochen – zuerst im Haus des Gastes, nun bereits auf der Schrunser Kulturbühne – geprobt. Das Stück „Ladykillers“, mit dem man am Freitag, 8. November Premiere feiert, verspricht dabei ein „Mordsspaß“ zu werden, denn „wer Kriminalgrotesken mag, wird Ladykillers lieben“, heißt es im Programmheft. Das 1955 nach dem Drehbuch von William Rose mit Alec Guinness und Peter Sellers verfilmte Stück lebt von seinem Tempo und wird Freunde des typisch britischen, schwarzen Humors garantiert in seinen Bann ziehen. Spannungsgeladener Theaterspaß ist an den Abenden Mitte November auf der Kulturbühne somit garantiert. Damit ist es der engagierten Laienspielgruppe auch in diesem Jahr wieder gelungen, einen Stilbruch zum Vorjahr, in dem man Felix Mitterers „Drachendurst“ zur Aufführung brachte, zu vollziehen.

Die Laientruppe des treff.theaters feiert mit „Ladykillers“ am 8. November ihre Premiere in der Kulturbühne Schruns. Schlepp und Hans Bandl) mieten sich in Bahnhofsnähe bei einer reizenden und vertrauensseligen

Dame (Barbara Katzenmayer) ein. Dass die etwas hilflos wirkenden Herren bei Musikuntermalung

Nach der Premiere am Freitag, 8. November, um 20 Uhr finden fünf weitere Aufführungen in der Kulturbühne statt: Samstag, 9. November, Mittwoch, 13. November, Freitag, 15. November und Samstag, 16. November, jeweils um 20 Uhr sowie Sonntag, 17. November, um 17 Uhr. Karten im Vorverkauf bei allen Sparkassen sowie an der Abendkassa. (red)

Zum Stück: Vier als Streichquartett getarnte Gangster (Markus Kieber, Gerhard Bandl, Gerhard

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Hört… Hört…

Heurigenstimmung beim „Achtele-Jubiläumsfest“

Foto: Werner Bachmann

Vor genau einem Jahr eröffnete „s’Achtele“ in der Innenstadt seine gastfreundlichen Pforten und etablierte sich innert kürzester Zeit zum beliebten Treffpunkt in der Bludenzer Altstadt. Ein bemerkenswerter Stammgästekreis sorgt dafür, dass sich das „kleine aber feine Lokal“ bereits auf bestem Wege zur „Kult-Location“ entwickelt. „s’Achtele“ lockt im Vorübergehen zum schnellen Tässle Kaffee oder zum längeren Verweilen nach Feierabend. Jeder trifft jeden – ein bunter Besuchermix geht ein und aus, um sich zu unterhalten oder den kleinen Snack für zwischendurch zu sich zu nehmen. Im Rahmen eines Jubiläumsfests lud „Achtele“-Wirt Richard Loser zum gemeinsamen Feiern des stolzen einjährigen Bestehens. Insider behaupten, dass das Halbjahresfest verschoben werden musste, da der sechsmonatealte „Jubiläumskäse“, der am „Geburtstag“ gereicht wurde, noch im Reifen begriffen war. Aufwändig gestalteten sich die Vorbereitungsarbeiten, denn das Jubiläumsmenü wurde standesgemäß – wie könnte es anders sein – vom Chef persönlich zubereitet. Alpschweinbraten mit Sauerkraut und hausgemachten Knödeln wurden während des ganzen Tages kredenzt, zur Freude der verwöhnten Gaumen im „Achtele“.

„Volles Haus im Höfle“ – Zahlreiche Gäste aus Bludenz sowie aus den benachbarten Gemeinden und darüber hinaus feierten „Ein Jahr s’Achtele“.

Die Atmosphäre im Zuge der Feierlichkeiten war ein Spiegelbild dessen, was Gäste ganzjährig im „Achtele“ regelmäßig erfahren, wenngleich in etwas größerem und längerem Rahmen. Für musikalische Unterhaltung erster Güte sorgten Günther „Pfisti“ Pfister am Akkordeon und Fritz Schöpf an der Gitarre. Gaudi und Heurigenstimmung machten sich breit, wie man es anderenorts heutzutage nur noch selten erlebt. „A Feschtle wie früher“, war des Öfteren im gut gelaunten und ausgelassenen Publikum zu hören, das seiner Begeisterung auf der improvisierten Tanzfläche gebührenden Ausdruck verlieh. Gäste aus nah und fern waren zur Feier gekommen, beispielsweise Manfred Jenny, Präsident des Segelclub Binnenbecken Hard, mit Gattin Bruni oder Jürgen Ballweber, legendärer Älpler aus dem Bregenzerwald. Bis nach Mitternacht wurde gefeiert, als die letzten tapferen Besucher zu Beginn des Nationalfeiertags das Lokal verließen. „Achtele“-Wirt Richi, der seinerseits im kommenden Jahr den „Sechziger“ feiern wird, war ob des Publikumszustroms begeistert und kündigt bereits weitere Feierlichkeiten an, wenn beispielsweise das „Höfle-Fest“ im Frühjahr den Sommer in Bludenz erneut einläuten wird. (bach)

Rene Treitler mit Andrea, Nicole und Richard Loser sowie Oliver Griesser präsentieren das Jubiläums-Menü im Bludenzer „Achtele“.

„Doppel-H – Hahn und Horny“ – Hermann Hahn und Rechtsanwalt Jörg Horny erwiesen ihre Aufwartung.

Lore Oberhammer und Rosi Jetzinger waren bereits am Nachmittag zum „Geburtstagsfestle“ gekommen.

Freudiges Wiedersehen im „Achtele“ in Bludenz – Immobilienprofi Rainer Meyer und Monika Neier.

Stammgäste im Weinlokal im „Höfle“ – Hobby-Foto-Historiker Günther Heilmann und Heidi Sesel.

„Achtele“-Chef Richard Loser und Günther J. „Malefiz“ Wolf stoßen gemeinsam auf das Jubiläum an.

Gute Freunde des Hauses – Fritz Schöpf und Günther „Pfisti“ Pfister sorgten für den geselligen Rahmen.


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Schülerinnen erleben Forschung und Technik

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Dieses Jahr durften 55 Schülerinnen unter der Leitung von Herrn Mag. Amann und mit freundlicher Unterstützung der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie an Exkursionen teilnehmen, die ihnen auf spannende und anschauliche Weise die Welt der Wissenschaft und Technik näherbringen sollten. Ein Teil der Schülerinnen besuchte das Technorama in Winterthur, wo ihnen mit eindrucksvollen Experimenten und Darbietungen die Themen „Mechanik“ und „Elektrizität“ vorgestellt wurden. Anschließend erhielten die Mädchen die Möglichkeit, sich je nach Interessenslage andere naturwissenschaftliche Phänomene anzusehen. Die restlichen Schülerinnen er-

fuhren mehr über die Themen „Erneuerbare Energie“ und „Bionik“ an der Inatura in Dornbirn. Bionik beschäftigt sich mit Phänomenen aus der Natur, die man für technische Ideen verwenden kann. So erfuhren die Schülerinnen beispielsweise, wie die Forschung von den beeindruckenden Fähigkeiten des Laubfrosches zur Entwicklung spezieller Klebstoffe inspiriert wurde. Die Mädchen empfanden diese Ausflüge in die Welt der Naturwissenschaften nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam. (pr)

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Seit mehreren Jahren existieren österreichweit diverse Initiativen, junge Frauen für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern. Auch an der HLW-Feldkirch unterstützt man diese Bestrebungen mit unterschiedlichen Aktionen.


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Situation hat sich ve VEV sorgte mit aktuellem Steuervortrag fü Erkenntnisse des Abends: Die Einführung der Immobilienertragsteuer 2012 hat die steuerliche Situation der Eigentümer wesentlich verschlechtert. Das Steuerrecht ist auch für Experten kaum mehr erfassbar. Vor über 550 Besuchern referierte der Steuerexperte und VEV-Vorstandsmitglied Dr. Martin Achleitner in der Kulturbühne Ambach in Götzis zum Thema „Steuerliches Grundwissen für Eigentümer und Vermieter“. Steuerliche Fragen bzw. Entscheidungen sind ein ständiger Begleiter beziehungsweise Problemverursacher für Immobilieneigentümer. Auch Experten wie Dr. Achleitner bestätigen, dass der Rechtsbereich durch die Gesetzesänderungen 2012 noch deutlich an Komplexität gewonnen hat. Einkommenssteuer und Umsatzsteuer Über diese beiden Themenbe-

reiche wurde den Besuchern an Hand vieler Beispiele ein verständlicher Überblick geboten. Dr. Achleitner verdeutlichte zum Beispiel sehr anschaulich, dass von den Mieteinnahmen diverse Ausgaben, die sogenannten Werbungskosten, angezogen werden

können. So muss ein Vermieter „nur“ den verbleibenden Überschuss versteuern. Ein wesentlicher Teil des Expertenvortrags war aber auch der Umsatzsteuer, den Umsatzsteuerbefreiungen und der Option zur Umsatzsteuerpflicht gewidmet.

Die Goldwaage Ihr heimischer Gold- und Silberexperte in Feldkirch Seit die „Goldwaage“ vor über zwei Jahren ihre Pforten auch in Feldkirch eröffnet hat, durfte sich das Vorarlberger Unternehmen stets wachsender Beliebtheit erfreuen. Die vorrangige, ehrliche Herangehensweise bescherte dem Edelmetall-Spezialisten einen Spitzen-Ruf über die Grenzen des Dreiländerecks hinaus. Als heimischer Partner hat sich die „Goldwaage“ bei einer breiten Masse der Bevölkerung bereits einen Namen gemacht und erfreut sich weiterhin an einem wachsenden Kundenstamm: Mittlerweile findet ein Großteil der Kunden durch Empfehlungen ihrer Familie, Freunde und Bekannten ihren Weg in die Niederlassung in Feldkirch. Denn nach wie vor sind Gold, Silber und Platin begehrte Stoffe, die heute in jeglicher Form von Schmuck, Anlage sowie in der Industrienutzung vorzufinden sind. Es geht um Geld – Ihr Geld – und eine individuelle sowie faire Be-

Der Edelmetall-Spezialist in Feldkirch. handlung jedes einzelnen Kunden hat hier absolute Priorität. Ihre Vorteile auf einen Blick: • Transparenz: Die Abwicklung der Analyse (Wiegung usw.) bis zur Bewertung (Preisgestaltung anhand Tageskursen) der Stücke wird in Anwesenheit des Kunden Schritt für Schritt durchgeführt und erläutert. • Barzahlung ist selbstverständlich. • Diskretion, Sicherheit, Vertrauen stehen an erster Stelle. So ist zum Beispiel der Warteraum optisch sowie akustisch vom Beratungs- bzw. Verkaufsraum abgetrennt.

• Prämie: Bei Nachfolgeaufträgen aufgrund einer Empfehlung erhält der Werber eine zusätzliche Vergütung. • Kostenlose Analyse: Beratungsgespräche sowie Analysen von Wertstücken sind selbstverständlich kostenlos. • Anlageberatung: Sie wollen Ihr Geld in physische Edelmetalle anlegen? Ein breites Sortiment an Gold- sowie Silberbarren und –münzen warten auf Sie. Die „Goldwaage“ möchte sich auf diesem Wege bei seinen Kunden für ihre Treue bedanken und freut sich auf Ihren Besuch. (pr)


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Jugendliche treffen Politiker in Bludenz

„Was wolltest du einen Politiker oder eine Politikerin schon immer einmal fragen?“ Der „FrageRaum Politik“ steht im Zeichen des aktiven Austausches und der Meinungsbildung zwischen Jugendlichen und Politikern. Jugendliche haben dabei die Gelegenheit, Vorarlberger Politikerinnen und Politiker sowie ihre Parteien kennenzulernen. Die Teilnehmenden erarbeiten in Kleingruppen – sogenannten FrageRäumen – gemeinsam mit geschulten Moderatoren Fragen. Die einzelnen FrageRäume werden im Rundgang von den Politikern besucht. Dort werden die von den Jugendlichen erarbeiteten Themen diskutiert. Im anschließenden Plenum besteht die Mög-

lichkeit, persönliche Fragen an die Politiker zu stellen. Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche zwischen fünfzehn und neunzehn Jahren, die Teilnahme ist kostenlos. (red)

Frances Moore Lappe

Jugendliche haben am 5. November die Gelegenheit, Vorarlbergs Politikerinnen und Politiker persönlich kennen zu lernen.

Juan Pablo Orrego

Projekte d

INFO

Alternative Nobelpreisträger

„FrageRaum Politik“ Remise Bludenz Dienstag, 5. November 9 bis 12:30 Uhr oder 13:30 bis 17 Uhr www.aha.or.at/frageraum

Projekte der Hoffnung 2013. Zum achten Mal kommen Alternative Nobelpreisträgerinnen nach Bregenz. Frances Moore Lappe, amerikanische Aktivistin gegen Welthunger und seine Ursachen, Juan Pablo Orrego, chilenischer Umweltschutz- und Menschenrechtsaktivist sowie Alan Atkisson, Mitglied des Beirates der Right livelihood Stiftung, die den Alternativen Nobelpreis jährlich vergibt, sind die heurigen Gäs-

INFO

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Vorarlbergs Politikern auf den Zahn fühlen – das können Jugendliche im Rahmen des „FrageRaum Politik“ am Dienstag, 5. November in der Remise in Bludenz.

Infos und Anmeldung: www.projekte-der-hoffnung.at oder im Anmeldungssekretariat 0043-650-4255700, Sonja Gnaiger. Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Annäherung: 7. November, 20 Uhr, ORF Landesstudio: Vortrag mit Jens Löwe, Lebensgrundlage Wasser – Transnationale Konzerne auf Beutezug, Eintritt frei, keine Anmeldung Eröffnung: 21. November, 20 Uhr, Buchhandlung Brunner: Geseko von Lüpke im dialogischen Interview mit den Alternativen Nobelpreisträgerinnen Frances Moore Lappe (USA) Juan Pablo Orrego (Chile) Alan Atkisson (Schweden) Eintritt frei, Anmeldung. Tagung: 23. November, 9 bis 16.30, vertiefende Tagung mit den PreisträgerInnen mit anschließendem Abschlußdialog, Tagungsbeitrag, Anmeldung.

te. Am 21. November sind sie im Rahmen der Eröffnungsgespräche zu hören, am 23. November vertiefend bei der öffentlichen Tagung. Daneben besuchen die PreisträgerInnen und Atkisson fünf Gymnasien und gehen vor Ort mit SchülerInnen in einen intensiven Austausch. Weitere Programmpunkte im Vorfeld sind der Besuch von Jens Löwe vom Stuttgarter Wasserforum im ORF Landesstudio sowie Filme und Theater. Die Gäste der Projekte der Hoffnung, die heuer das 8. Mal stattfinden, sind Menschen, die oftmals das Unmögliche gewagt haben und mit ihrem Engagement, mit ihren Projekten zeigen, dass es Alternativen gibt. „Mit ihrer Geschichte ermutigen sie uns, selbst aktiv zu werden und für die Welt, die wir uns wünschen, einzutreten“, so Initiatorin Marielle Manahl, die die Projekte der Hoffnung gemeinsam mit Christian Hörl veranstaltet. Genug und genug Bereits in den 70iger Jahren, als der Bericht des Club of Rome veröffentlicht wurde, haben Frauen und Männer erkannt, dass es genug ist. Genug der Ausbeutung und Zerstörung der Erde, genug eines Wachstums, das ausschließlich auf Konsum beruht, genug der Missachtung von Menschenrechten, genug der ungleichen Verteilung von


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8h-Duschrenovierung, neue Dusche in einem Tag Der Montageablauf: - Entfernen der kompletten, alten Dusche - Einsetzen der neuen Duschtasse in gewünschtem Dekor (meist größer als die Alte) - Montage der Rückwände und Glasduschkabine - Anbringen der Armaturen, ev. Duschsitz und anderen Accessoires - Endreinigung Die Vorteile auf einen Blick: - 100% dicht – ohne Silikonfugen - schnellstmögliche Renovierung (dadurch kein Ausweichen nötig) - Rückwände fugenlos – leichtere Reinigung - hygienisch einwandfrei – Schimmel ade - Umbau mit wenig Schmutz und Lärm - geringere Kosten wie bei Komplett-Sanierung - alle Arbeiten aus einer Hand

Alan Atkisson

er Hoffnung innen zum 8. Mal in Bregenz langer Zeit begonnen hat. Seit 1980 wurden 153 PreisträgerInnen aus 64 Ländern geehrt. Drei von ihnen kommen jährlich nach Bregenz. Zu hören sind sie am 21. November im Rahmen der Eröffnung und am 23. November vertiefend bei der öffentlichen Tagung. In Vorfeld stimmen Filme, Theater und eine Veranstaltung im ORF Landessstudio auf die Tage ein. (pr)

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Reichtum, von Chancen und Beteiligung. Wir befinden uns nicht am Ender der Zeiten. „Es scheint vielmehr so zu sein, dass wir gleichzeitig als Sterbebegleiter einer alten Welt und als Geburtshelfer einer neuen Welt gefordert sind“, sagt die Tiefenökologin Joana Macy. Der Alternative Nobelpreis, der seit 1980 vergeben wird, steht für diesen Wandel, der bereits vor

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MEINUNG Chefredakteurin Österreich karin.strobl@regionalmedien.at Twitter: @KarinStrobl

Zuerst die Funktion, dann die Politik Mehr als vier Wochen ist es her, dass die Österreicherinnen und Österreicher zu den Wahlurnen gebeten wurden. Der Ausgang war dahingehend überraschend, dass die so genannte Große Koalition weniger, als sie erwartet hatte, an Vertrauen verloren hat. Dieses Vertrauen, so Kanzler Werner Faymann und sein Vize Michael Spindelegger, wollen nun beide in den kommenden fünf Jahren zurückgewinnen. Wenn man sich allein die vergangenen vier Wochen (!) ansieht, so bleibt doch alles beim Alten: Bevor noch über Reformen und über den Zustand unseres Landes (Stichwort „abgesandelt“) debattiert wird, wird stattdessen heftig um Postenbestellungen gefeilscht – egal, ob innerhalb der rot-schwarzen Koalition oder der eigenen Partei. Was sollen sich die Wähler dabei denken? Da war bereits davon die Rede, wie man sich den ORF aufteilen könnte, sodass sich der Redaktionsrat des Öffentlich-Rechtlichen gezwungen sah, sich zu Wort zu melden. Vertrauensbildende Maßnahmen sehen anders aus.

AUF ... Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb warnt davor, den Klimafonds auszuhöhlen. Die Erderwärmung könne man nicht aussitzen.

AB ... Strategie: Madeleine Petrovic tritt als Klubobfrau der nö. Grünen zurück. Ihr Ziel: einen wählbaren Platz bei der EU-Wahl 2014. Fotos: PID, meinbezirk.at

Aichbauer (Stmk.), Stallinger & Ganzert (OÖ), Zahrer (W), Schygulla, Pristovnik (Sbg.), Buchner (NÖ).

„Europa fängt in den Gemeinden an“ Insgesamt 25 so genannte EU-Gemeinderäte aus allen Bundesländern waren in Brüssel zu Gast. WIEN (kast). Was bringt uns die EU? Wie hat Österreich bisher von der Mitgliedschaft profitiert? Was sind die Auswirkungen der Finanzkrise auf eine Kleinstadt? Mit all diesen Fragen werden vor allem Kommunalpolitiker immer wieder konfrontiert. 25 der insgesamt 550 EU-Gemeinderäte aus Österreich wollten daher gerade in Hinblick auf die Europa-

wahlen im Mai 2014 in Brüssel Antworten aus erster Hand erhalten. Wider die Mythen „Ich freue mich, dass es in so vielen Gemeinden und Städten Ansprechpartner zu Europa gibt“, zieht Außenminister Spindelegger eine erste Bilanz. Diese ehrenamtliche Arbeit sei gerade in Zeiten der zunehmenden Europaskepsis, im Zuge derer auch Mythen über die EU verbreitet werden, von besonderer Wichtigkeit, um die Vorteile der Mitgliedschaft auf lokaler Ebene zu kommunizieren.

Außenminister Spindelegger: „Es gibt viele Halbwahrheiten über die EU.“ Fotos: BMEIA, Holzner

Geld und Politik in Österreich

Neues Buch „Politisches Geld“ von Politologe Hubert Sickinger WIEN (kast). Die Parteienund Politikerfinanzierung in Österreich ist von Intransparenz und hohen staatlichen Zuwendungen gekennzeichnet. In seinem neuen Buch „Politisches Geld“ gibt Hubert Sickinger einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben der Parteien, die Bezahlung und Nebeneinkünfte von Politikern

sowie die verschärften Korruptionsbestimmungen. Darüber hinaus bietet er eine detaillierte Übersicht über die neuen Transparenzvorschriften für den gesamten Bereich der Politikfinanzierung. „Politisches Geld“ – erschienen im Czernin Verlag – beleuchtet die Finanzierung österreichischer Parteien kompakt und verständlich.

Autor Hubert Sickinger kritisiert die Polit-Intransparenz in unserem Land. Foto: Müller


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Reform: Mehr Vorteile für Patienten VGKK und Ärztekammer einigen sich auf neues Punktesystem

Die Ausgangslage: Immer wieder beklagten sich AK-Mitglieder wegen langer Wartezeiten und Patientenaufnahmestopps in den heimischen Praxen – vor allem bei Hautärzten, Augenärzten und Fachärzten für Orthopädie. Zudem stellt der fehlende Ärztenachwuchs ohnehin ein sich auf absehbare Zeit verschärfendes Problem dar. Die AK Vorarlberg stellte sich daher vergangenen Sommer hinter die VGKK, die zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Monate lang mit der Vorarlberger Ärztekammer über eine Reform der Honorarordnung für die niedergelassenen Ärzte verhandelte. „Die Sicherung der ärztlichen Versorgung muss im Mittelpunkt

stehen!“, appellierte AK-Präsident Hubert Hämmerle im Juli an beide Seiten. Aus Sicht der Arbeitnehmervertretung müsse das Reformwerk auch für eine höhere Patientenzufriedenheit sorgen.

AK-Präsident Hubert Hämmerle sind sich in ihren Erwartungen einig: „Es müssen nun tatsächlich mehr Patienten behandelt werden und so wieder leichter Behandlungstermine zu bekommen sein.“

„Substanzielle Neuausrichtung“ Die Verhandlungspartner einigten sich schließlich auf eine Neuausrichtung der Honorarordnung, die VGKK-Obmann Manfred Brunner als „substanziell“ bezeichnet: „Für die Ärzte gibt es neue Anreize, damit mehr Patienten behandelt werden.“ Statistiken belegen nämlich, dass bestimmte Facharztgruppen in Vorarlberg deutlich weniger Patienten behandeln als Kollegen in anderen Bundesländern. Mit der „größten Systemumstellung der letzten 20 Jahre“ (Brunner) sollte die Trendumkehr möglich sein. Die Vergütung der Ärzte durch die Gebietskrankenkasse folgt seit 1. Oktober einem neuen Punktesystem. Der VGKK-Obmann und

Neue Formen für Arztpraxen Ein wesentlicher Punkt sind auch die drei neuen Modelle der Ärzteverträge, die zwischen VGKK und Ärztekammer vereinbart wurden: • Praxisgemeinschaften • Gruppenpraxen • Jobsharing-Stellen in drei Varianten für Vertragsärzte. Alle drei Modelle sollten dafür sorgen, dass Öffnungszeiten aus Patientensicht bedarfsgerechter und Fachärztestellen leichter besetzt werden können. Ein dritter Punkt der Einigung stärkt die Hausarztmedizin, erklärt Brunner: „Es gibt unter anderem deutlich höhere Dotierungen für den Hausbesuch und die Medikamentenberatung als bisher.“

AK-Präsident Hämmerle erwartet Vorteile durch längere OrdinationsFoto: Georg Alfare zeiten. Damit komme jedoch keineswegs der Geldsegen über die Ärzteschaft herab, hält der Krankenkassenobmann fest: „Zusätzliche Honorare können zwar durchaus lukriert werden, aber eben nur bei zusätzlichen Leistungen für die Patienten. Auch die Ärzte haben ihren Beitrag zu dieser Reform geleistet und beispielsweise auf bestimmte Honorarerhöhungen für 2013/14 verzichtet.“ (pr)

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Die Einigung zwischen Vorarlberger Ärztekammer und Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK) verspricht für die Patienten mehrere Verbesserungen. AK-Präsident Hubert Hämmerle begrüßt den Pakt.


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Literatur im Café. Konditormeister Martin Senn lud vergangene Woche zur Lesung ins „Café Frederick“ nach Schruns. Günther J. Wolf las aus seinem aktuellen Werk „Malefiz“, das zurzeit für großes Aufsehen und entsprechendes Interesse sorgt. Im Beisein zahlreicher Literaturfreunde aus der gesamten Talschaft sowie unter anderem Bürgermeister Karl Hueber und Montafons Standesrepräsentant Rudi Lerch gab Autor und Lebemensch Wolf spannende Kostproben seiner autobiographischen Schilderungen seines bewegten Lebens. Unter großem Beifall wurde nicht alltägliche Literatur von ebenso einzigartigen Köstlichkeiten des Traditionshauses „Frederick“ genussvoll begleitet. (bach)

„Aktion Demenz“ in der Remise in Bludenz

Als Modellgemeinde der Aktion Demenz ist Bludenz in Sachen Aufklärung sehr bemüht. Zahlreiche Aktionen wie eine Schulung für VerkäuferInnen und MitarbeiterInnen aus Gastgewerbe und Banken, Arno Geigers „Der alte König in seinem Exil“ als Erzähltheater, ein Kindertheater sowie eine Kinoaufführung standen bereits auf dem Programm. Am Donnerstag, 7. November, spricht Helga Rohra um 19 Uhr in der Remise über ihr Leben mit Demenz. Helga Rohra erhielt vor sechs Jahren die Diagnose. Doch anstatt zu resignieren, hält sie lieber Vorträge über ihr Leben mit der Erkrankung und hilft so Frühbetroffenen. Helga Rohra war beruflich äußerst erfolgreich – sie arbeitete als freie Simultandolmetscherin, sprach fließend sieben Fremdsprachen und übersetzte bei medizinischen Kongressen und Fachtagungen. Ihr Spezialgebiet: Neurologie. Sie war resolut,

selbstbewusst, gefragt, wohlhabend und hungrig nach Wissen. Vor etwa acht Jahren begann sich alles zu ändern – zuerst schleichend, dann immer deutlicher. Sie musste ihr Leben neu in die Hand nehmen. Klare Strukturen sind wichtig, der Fokus liegt auf den noch vorhandenen Ressourcen nicht auf den Defiziten. Helga Rohra wurde als erste Demenzbetroffene in den Vorstand der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gewählt. Sie hält Vorträge über die Stigmatisierung von Menschen mit Demenz – und sie hat 2011 ihr Buch „Aus dem Schatten treten“ (Marbuse Verlag) herausgegeben. (red)

„Aktion Demenz“ in der Remise Bludenz – Als Betroffene will Helga Rohra anderen Erkrankten helfen.

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Die „Aktion Demenz“ setzt am Donnerstag, 7. November ihre Vortragsreihe in der Bludenzer Remise fort: Helga Rohra – ich bin dement, na und?


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„aha“-Bludenz

Montagscafé.

In den Räumen des aks-Bludenz (Arbeitskreis für Sozialmedizin, Hermann-Sander-Straße 3, Bludenz) findet im Rahmen des „Montagscafé“ am 4. November, 9:30 Uhr, eine Lesung mit dem Bludenzer Autor Manfred Strolz statt. Strolz, der unlängst anlässlich seines sechzigsten Geburtstags zum Konzert mit Martin Vallaster (Flutes) und Gerhard Ganahl (Guitar) in die Bludenzer Remise lud (Bild), liest Kurzgeschichten („Wenn ich mein Gesicht im Spiegel seh‘“) quer durch das Leben. Musikalisch umrahmt wird die Lesung durch die Zither „Veronika“ von Helmut Seidl. (red)

Die neuen Räume des „aha – Jugendservice Bludenz“ wurden im Beisein von Landesrätin Greti Schmid und Bürgermeister Mandi Katzenmayer im Rahmen der Jahreshauptversammlung feierlich eröffnet. Bereits im Sommer ist das aha Bludenz von der Wichnerstraße in die Mühlgasse umgezogen. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Jugendinformationszentrums Vorarlberg wurden die neuen Räumlichkeiten eröffnet. Landesrätin Greti Schmid betonte, wie wichtig es sei, dass die Jugendlichen im Raum Oberland eine derartige Anlaufstelle haben. „Jugendliche finden im aha Tipps und Infos zu allen Themen, die junge Menschen bewegen“, unterstreicht die Landesrätin. Gemeinsam mit dem Bludenzer

Bürgermeister Mandi Katzenmayer begoss sie als symbolischen Akt die erste Büropflanze des Gemeinschaftsbüros. „Ich wünsche dem Bludenzer Standort von aha und Jugendservice, dass er weiterhin wächst und gedeiht“, meinte Katzenmayer. Gemeinsam mit dem Vorstand, den Vereinsmitgliedern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendinformationszentrums wurde anschließend auf die Zukunft des aha – Tipps & Infos für junge Leute angestoßen. Im aha finden Jugendliche alles von A wie Au-pair bis Z wie Zivildienst. Geöffnet hat das aha in Bludenz am Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils von 13 bis 18 Uhr. Am Donnerstag ist der Jugendservice von 13 bis 17 Uhr für Jugendliche vor Ort. (red)

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Foto: Werner Bachmann

Anlaufstelle für Juge


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feiert Eröffnung ndliche im Oberland

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Landesrätin Greti Schmid und Bürgermeister Mandi Katzenmayer „begieFoto: aha ßen“ die erste Büropflanze in den Gemeinschaftsräumen.


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Trugbild eines schöneren Lebens Glücksspiel - Wenn der Spaß zur Sucht wird Je früher die Sucht erkannt wird, desto besser sind die Chancen sich ohne finanzielle, gesundheitliche und seelische Schäden aus der Abhängigkeit zu lösen.

Männer und Frauen weisen unterschiedliche Spielverhalten und Spielpräferenzen auf. Während Frauen risikoarme Glückspiele mit kleinen Einsätzen, Rubbellose oder Lotterien bevorzugen, ziehen Männer Sportwetten, Kasinospiele oder Poker vor. Schnelle Einsätze und prompte Gewinnausschüttung machen das Risiko dieser Spiele aus.

Einladung zum Glücksspiel-Symposium Die Stiftung Maria Ebene lädt am 08. November 2013 zum Symposium mit Schwerpunkt Glücksspiel. In Impulsvorträgen referieren Primar Univ. Prof. Dr. Reinhard Haller über gesellschaftliche und psychologische Aspekte des Glücksspiels, Mag. Natalia Pernter über das Glücksspiel in Vorarlberg und der Leiter der SUPRO, Mag. Andreas Prenn über Glücksspiel und die Gefahrenquellen für Jugendliche. Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion. (pr)

Männer zwischen 18 und 35 Jahren mit niedrigem Schulabschluss, schlechtem Verdienst und wenig Jobperspektiven sind besonders gefährdet. Die Betroffenen geben sich gerne der Täuschung hin, durch Glückspiel ihrer aktuellen Situation entkommen zu können bzw. den Ausgang des Spiels durch ihr Können oder Wissen steuern zu können.

FACTS

hören, verzweifeln dann aber an dem zwanghaften Drang. Wenn Glückspiel zur Sucht wird, hat das nicht nur für die Betroffenen Konsequenzen, sondern auch für ihre Angehörigen. „In der Lebenswelt von problematischen Spielern und Spielerinnen gibt es häufig nur

noch das Spiel mit dem sie sich intensiv auseinandersetzen, alles andere wird dabei zur Nebensache, weil sie diesen Drang nicht beherrschen können“, zeigt der Suchtexperte Primar Univ. Prof. Dr. Reinhard Haller auf. Einziger Ausweg ist dann die Therapie.

XXII. Symposium: Glücksspiel Das Spiel ohne Grenzen Kulturbühne AMBACH, Götzis Freitag, 8. November 2013 19 Uhr, Eintritt ist frei. Anmeldung unter info@supro.at oder 05523 / 5 49 41 Weitere Infos: www.supro.at/symposium

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Vom Spaß zur Sucht Wenn man süchtig spielt, wird das Geld zur Nebensache – zumindest während dem Spiel. Den Kick bringt das Spiel selbst, wenn der Pot eingestreift ist, ist der Kick schon wieder vorbei. Die Spieler/innen sind getrieben vom Spiel. Sie versprechen sich selbst immer wieder damit aufzu-


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Naherholung leicht gemacht – Brandnertal

Bürserberg. In diesem Jahr profitieren alle Bewohner der Orte Brand, Bürserberg, Bürs, Bludenz, Nenzing, Frastanz, Nüziders, Innerbraz, Dalaas und den Gemeinden im Großen Walsertal sowie alle Skiclubs aus ganz Vorarlberg im Vorverkauf von den günstigen Tarifen für Einheimische beim Kauf einer Saisonkarte im Brandnertal. Diese gibt es schon seit 1.9. an der Kassa der Dorfbahn in Brand. Ein spezieller Vorverkaufstermin ist vom 7. bis 9. November im Zimbapark in Bürs – jeder Käufer einer Saisonkarte im Brandnertal oder des 3-Täler-Passes (ohne Familienpassermäßigung) erhält noch einen Zimbaparkgutschein im Wert von 20 Euro gratis dazu! (pr)

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Das Brandnertal rüstet auch diese Saison wieder auf: das neue Bergrestaurant Goona an der Bergstation der Palüdbahn ist auf dem Baugrund des ehemaligen Restaurant Hubertus entstanden und wird pünktlich zum Skiopening am 14. und 15. Dezember seine Pforten öffnen. Hierzu sind auch alle Freunde und Fans des Brandnertals sehr herzlich eingeladen – eröffnet mit uns die neue Wintersaison! Eine neue WISBI (wie schnell bin ich) Strecke und eine Rodelsafari quer durch das ganze Skigebiet bieten noch mehr Abwechslung in den beiden Skigebietsteilen Brand und

Wir freuen uns jedenfalls auf eine schneereiche und sportliche Skisaison im Brandnertal, Geschäftsführer Markus Comploj

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Der erste Schnee glitzert schon auf den Gipfeln und wir können es kaum erwarten, die Ski aus dem Keller zu holen! Weiße Hänge hinuntersausen und auf einer der Sonnenterrassen der Bergrestaurants oder Hütten den Nachmittag genießen. Und das zu günstigen Preisen direkt vor der eigenen Haustür.


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Do

31. Oktober

19.00 Uhr Feierabend Treff mit Live-Musik, Eichamt Bludenz Halloween 2 Parties unter einem Dach im Cruise und in der Sudkessel Bar, Fohren-Center

Fr

Allerheiligen

1. November

19.30 Uhr Gemeinsamer Filmabend „Das Ende ist mein Anfang“, Zwiegespräch zwischen Vater und Sohn eines bewegten Lebens, „Gsundheitstreff metnand“, Tschagguns

Sa

Allerseelen

2. November

8.00 - 16.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 9.00 - 17.00 Uhr „Wärme schenken“ Herbstaktion der SPÖFrauen Bludenz, Sturnengasse 7, Bludenz 15.30 + 20 Uhr Circus Royal Funkenplatz Bludenz 14.30 Uhr Heimspiel FC Rätia gegen FC Andeslbuch

Termine Veranstaltungskalender 31.10. bis 7.11.2013

So

3. November

10.00 Uhr Kriegersonntag Hl. Messe, Hl. Kreuzkirche Bludenz 11.00 + 15.00 Uhr Circus Royal Funkenplatz Bludenz 18.00 - 20.00 Uhr Singen und Musizieren Gasthof Rössle, Braz

Mo

4. November

19.30 Uhr Briefmarken, Ansichtskarten, Katalogverleih Sammlertreffen für jedermann im Hotel Herzog Friedrich Bludenz

Di

5. November

Mi

6. November

14.00 Uhr Silbertaler Dorfgespräche Erzählungen aus dem Leben, Montafoner Bergbaumuseum Silbertal

8.00 - 16.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 10.00 Uhr Jahrgang 1944 Cafe-Ristorante Pino

Wir veröffentlichen gerne Ihre Veranstaltungen.

bludenzer-anzeiger@rzg.at

Aus den

Pfarreien Heilig Kreuzkirche 05552/62219 Msgr. Peter Haas Heilig Kreuzkirche: Dienstag: 9 Uhr, Donnerstag: 9 Uhr Freitag: 9 Uhr, Sonntag 10 Uhr Beichtgelegenheit: Fr 9.30 bis 10 Uhr Peter Haas Fr 1.11. Allerheiligen 10 Uhr Gottesdienst in Heilig Kreuz, 14 Uhr Gräbersegnung auf dem Friedhof Sa 2.11., Allerseelen 19 Uhr Messe auf dem Friedhof bei Schönwetter 19 Uhr Messe in Heilig Kreuz bei Schlechtwetter So 3.11., Gefallenengedenken 10 Uhr Gottesdienst, Mitwirkung Liederkranz Mo 4.11., Jahrtagsgottesdienst für die Verstorbenen des November 2012 19 Uhr Heilig Kreuzkirche Mit 6.11. „Offene Fragen für offene Christen“ 9.45 Uhr Pfarrhaus Heilig Kreuz, Sitzungszimmer

St. Laurentius 05552/32617 Msgr. Peter Haas Sa 18 Uhr Vorabendmesse

Allerheiligen und Allerseelen

Di 8 Uhr Laudes, anschl. Anbetung, Abschluss um 17.30 Uhr mit Vesper und Segen, Mi 9 Uhr Messe So 19 Uhr Sonntagabendmesse

Franziskanerkloster

Der städtische Friedhof St. Peter in Bludenz ist von 1. bis 3. November ganztägig und auch nachts geöffnet. Traditionell findet an Allerheiligen auch die Gräbersegnung um 14 Uhr im Städtischen Friedhof statt. Musikalisch umrahmt wird diese Feier durch die Stadtmusik Bludenz.

05552/62251 Pater Makary

Gottesdienste Werktag: 7.30 Uhr (Außer Donnerstag) Do 18 Uhr Stille Anbetung 19 Uhr Gottesdienst So 8 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kloster St. Peter 05552/62329 Sr. Marcelina

Kontakt: Friedhofsverwaltung, Evelyn Grebenz, Tel. 05552-63621450. (red)

Der Städtische Friedhof ist zu Allerheiligen und Allerseelen auch nachts geöffnet.

Hl. Messe: 6:30 Uhr Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag Di 19:15 Uhr Hl. Messe mit Predigt, anschließend Anbetung Sa 9 Uhr Hl. Messe (keine Vorabendmesse) So 9 Uhr Hl. Messe

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An Allerseelen, 2. November, gibt es um 19 Uhr – bei trockener Witterung – eine Hl. Messe mit Totengedenken im Friedhof. Bei Regen findet die Allerseelenmesse in der Hl. Kreuz-Kirche statt. Friedhoföffnungszeiten: März bis Oktober 7 bis 21 Uhr, November bis Februar 8 bis 17 Uhr.

Dreifaltigkeitskirche


Donnerstag, 31. Oktober 2013

Kirche Lorüns Msgr. Peter Haas

So 8.45 Uhr Sonntagsgottesdienst Mi 6.11. 19 Uhr Glaubenskurs im Foyer der VS Lorüns

Kapelle im Krankenhaus So 10 Uhr Gottesdienst

Kapelle im Seniorenpark St. Laurentius Fr 10.30 Uhr Gottesdienst

Kirche in Rungelin Di 19 Uhr Gottesdienst

Pfarre Herz Mariae Fatimakirche 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen: 19 Uhr Samstagvorabendmesse, 10 Uhr Sonntaggottesdienst Mo 19 Uhr Rosenkranz Fr 19 Uhr 1. und letzter Freitag Abendmesse Allerheiligen 1.11. 10 Uhr Gottesdienst, 14 Uhr Friedhof Andacht Allerseelen 2.11. 19 Uhr Abendmesse Friedhof So 3.11. 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrcafe mit Kinder malen Mo 4.14. 18.30 Uhr Rosenkranz Di 5.11. 19 Uhr Verstorbenen-Gottesdienst

Pfarre Bings - Stallehr - Radin 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn - und Feiertagen: Sonntaggottesdienst 8.30 Mittwoch: 19 Uhr jeden 2. Mittwoch im Monat Messe in Stallehr oder Radin jeden letzten Mittwoch im Monat Jahrtagsgottesdienst um 19 Uhr in Bings Donnerstag 18.30 Uhr Friedensgebet in Stallehr Samstag 18.30 Uhr Rosenkranz in Stallehr Do 31.10. 18.30 Uhr Friedensgebet in Stallehr Allerheiligen 1.11. 18.30 Uhr Gottesdienst, 13 Uhr Friedhofsandacht Sa 2.11. 18.30 Uhr Rosenkranz - Stallehr So 3.11. 8.30 Uhr Gottesdienst - Bings, Mi 6.11. 19 Uhr Patrozinium - St. Leonhard Do 7.11. 19 Uhr Friedensgebet in Stallehr

25 Pfarre Nüziders 05552/62456 Pfr. Karl Bleiberschnig Fr 1.11. Allerheiligen 7.30 Uhr Hl. Messe, 9.30 Uhr Der Gottesdienst wird vom Kirchenchor musikalisch mitgestaltet, 13.30 Uhr Totenfeier auf dem Friedhof, 19 Uhr Hl. Messe Sa 2.11. Allerseelen 7.30 Uhr Hl. Messe, 9.30 Uhr Hl. Messe 19 Uhr Bei guter Witterung findet der Gottesdienst auf dem Friedhof statt So 3.11. 31. Sonntag im Jahreskreis 7.30 Uhr Hl. Messe 9.30 Uhr Nach dem Gottesdienst findet die Kriegerehrung beim Kriegerdenkmal statt. 14 Uhr Taufe von Finn Purcell. Wir wünschen Familie Purcell/Meier Gottes reichen Segen! 19 Uhr Hl. Messe Mo 4.11. 7.15 Uhr Hl. Messe Di 5.11. 7.15 Uhr Hl. Messe 19.30 Uhr Pfarrgemeinderatssitzung Mi 6.11. 19 Uhr Hl. Messe Do 7.11. Basteln der Weihwasserfläschchen in der Schule 17 Uhr Wortgottesdienst im Sozialzentrum, 19 Uhr Jahrtag für Karl Singer Fr 8.11. 7.15 Uhr Hl. Messe

Pfarre St. Martin Bürs

05552/65061 Msgr. Peter Haas

Fr 1.11. Allerheiligen 9.30 Uhr Hl. Messe in der Friedenskirche, 13 Uhr Totengedenkfeier mit Namensverlesung in der Friedenskirche – mitgestaltet von der Harmoniemusik Bürs anschließend privater Gräberbesuch Sa 2.11. ALLERSEELEN 19 Uhr Totengedenkmesse und Jahrtagsmesse für Herrn Bürkle Fritz, Werkstraße 7 in der Martinskirche So 3.11. SEELENSONNTAG 9.30 Uhr Hl. Messe in der Friedenskirche – mitgestaltet von der Harmoniemusik Bürs – anschließend Gedenken der Verstorbenen der beiden Weltkriege auf dem Friedhof St. Martin Mo 4.11. 11 Uhr Wortgottesdienst im Sozialzentrum Di 5.11. 7.20 Uhr Morgenlob für die Volksschüler in der Friedenskirche Do 7.11. 18 Uhr Rosenkranz in der Friedenskirche

Sa 2.11. Vorabend zum 31.Sonntag im Jahreskreis Allerseelen 18:30 Uhr Pfarrgottesdienst in Gantschier mit Totengedenken für alle Verstorbenen Gantschierer und die fern der Heimat begraben sind Fr 8.11. 9 Uhr keine Heilige Messe in Gantschier

Pfarre Vandans 05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser Do 31.10. Vorabendmesse zu Allerheiligen Heiliger Wolfgang 19 Uhr Heilige Messe in der Pfarrkirche Fr 1.11. Allerheiligen 8.30 Uhr Festgottesdienst in Vandans musikalisch gestaltet vom Kirchenchor Vandans, 14 Uhr Totengedenken in der Pfarrkirche Vandans mit Gräbersegnung Sa 2.11. Vorabend zum 31. Sonntag im Jahreskreis Allerseelen 9.30 Uhr Heilige Messe mit Totengedenken in der Alten Pfarrkirche Vandans So 3.11. 31. Sonntag im Jahrkreis Heiligen Hubert und Pirmin 9.30 Uhr Pfarrgottesdienst in Vandans musikalisch gestaltet vom Kirchenchor Vandans und der Harmoniemusik Vandans mit Gedenken für die gefallen und vermissten Soldaten der Gemeinde Vandans Jahrtag für Herrn Franz Landa und Frau Stefanie Weber, Totengedenken für Herrn Oskar Schmidt und Totengedenken für alle Vandanser, die fern der Heimat begraben sind. Do 7.11. 19 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche

Pfarre St. Nikolaus Braz

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

Fr 1.11. Allerheiligen, 10 Uhr Hochamt 13.30 Uhr Totengedenken Sa 2.11. Allerseelen, 10 Uhr Heilige Messe 19.30 Uhr Vorabendmesse So 3.11. 10 Uhr Heilige Messe für die Verstorbenen mit Kriegerehrung Mo 4.11. 8 Uhr Gottesdienst in der St. Anna Kapelle Di 5.11. 9.30 Uhr Uhr Gebetskreis im Pfarrheim Mi 6.11. 19.30 Uhr Abendmesse

Pfarre Hl. Oswald Dalaas

Pfarre Gantschier

05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser

Fr 1.11. Allerheiligen 10 Uhr Festgottesdienst in Gantschier musikalisch gestaltet von der Trachtenkapelle Gantschier anschließend auf dem Friedhof Totengedenken und Gräbersegnung

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

Fr 1.11. Allerheiligen, 8.45 Uhr Hochamt, gestaltet vom Kirchenchor 14.15 Uhr Totengedenken Sa 2.11. Allerseelen, 8.45 Uhr Heilige Messe für die Verstorbenen So 3.11. 8.45 Uhr Sonntagmesse mit Kriegerehrung, mitgestaltet von der Harmoniemusik

Di 5.11. 7.30 Uhr Messe Hl. Kreuzkirche Do 7.11. 19.30 Uhr Abendmesse

Pfarre St. Anna Wald a.A.

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

Fr 1.11. Allerheiligen 9.45 Uhr Hochamt, 15 Uhr Totengedenken mit Kriegerehrung gestaltet von der Harmoniemusik Sa 2.11. 9.30 Uhr Heilige Messe für die Verstorbenen So 3.11. 9.45 Uhr Gottesdienst

Pfarre Blons Do 31.10. 19.30 Uhr Eucharistiefeier zu Allerheiligen Fr 1.11. 8.45 Uhr Rosenkranz, 14 Uhr Gräberbesuch Sa 2.11. 19.30 Uhr Eucharistiefeier zu Allerseelen So 3.11. 8.45 Uhr Rosenkranz Mi 6.11. 19.30 Uhr Eucharistie So 10.11. 8.45 Uhr Eucharistie mit Gedenken an die Gefallenen

Pfarre St. Anton i.M. 05556/73994 Pfarrer Celestin Disca Lucaci Fr 1.11. 8 Uhr Hochfest Allerheiligen Festgottesdienst, 13.30 Uhr Totengedenken mit Gräbersegnung Sa 2.11. 8 Uhr Allerseelen Heilige Messe für Verstorbene So 3.11. 8 Uhr Sonntagsgottesdienst Di 5.11. 8 Uhr Heilige Messe

Christus Gemeinde Montafon 0664/1041101 oder www.c-g-m.at So 3.11. 9.45 Uhr Gottesdienst, der Gottesdienst findet in der Brunnenfelderstr. 51 in Bludenz statt.

Volksmission Evan. Freikirche

05552/68077 Pastor Dr. James Griggers

So 9.30 Uhr Gottesdienst So 9.30 Uhr Kinderstunde Mo 20 Uhr Bibelinstitut Di 20 Uhr Bibelstunde

Neuapostolische Kirche

05552/31238 Auskunft

So 3.11. 9.30 Uhr Gottesdienst in Bludenz Mi 6.11. 20 Uhr Gottesdienst in Bludenz

Kirche der Siebenten Tags Adventisten

0676/83322593

Sa 9.30 Uhr Bibelgespräch 10.45 Uhr Predigtgottesdienst http://vorarlberg.adventisten.at/ bludenz.html


Donnerstag, 31. Oktober 2013

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Ä R Z T E APOTHEKEN APOTHEKENDIENST FÜR BLUDENZ UND REGION NENZING/BLUMENEGG Von Montag bis Freitag (unabhängig ob Werk- od. Feiertag) außerhalb der festgesetzten Betriebszeiten täglich wechselnder Bereitschaftsdienst. Montag: Central Apotheke, Bludenz; St. Jakob-Apotheke, Bludesch Dienstag: Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Mittwoch: Apotheke Nenzing und Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Donnerstag: Rosenegg-Apotheke, Bürs und Blumenegg-Apotheke, Thüringen Freitag: Apotheke Bludenz Stadt Am Wochenende (von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr) Fr 1.11. Apotheke Bludenz Stadt Sa 2.11. und So 3.11. Sonnenberg-Apotheke, Nüziders

DIENSTE DER ÄRZTE IM SANITÄTSSPRENGEL BLUDENZ Mit den Gemeinden Nüziders, Bürs, Brand, Bürserberg, Stallehr und Lorüns Dauer des Notdienstes: 7 bis 7 Uhr des nachfolgenden Tages Donnerstag 31.10. Dr. Kurt Jenny, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877 Freitag 1.11. Dr. Kurt Jenny, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877

Samstag 2.11. Dr. Harald Schlocker, Josef-Wolf-Platz 4, Bludenz, 05552/63021 oder 0664/1414718 Sonntag 3.11. Dr. Kurt Jenny, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877 Montag 4.11. Dr. Günter Tschol, Bahnhofstraße 11, Bludenz, 05552/65746 oder 0664/3383825 oder 05552/65662 Dienstag 5.11. Dr. Bruno Dressel, Sonnenbergstr. 12a, Nüziders, 05552/66080 oder 0664/3587959 Mittwoch 6.11. Dr. Harald Schlocker, Josef-Wolf-Platz 4, Bludenz, 05552/63021 oder 0664/1414718 Donnerstag 7.11. Dr. Kurt Jenny, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877

ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST BLUDENZ Fr 1.11. 9-11 Uhr Dr. Erich Haisjackl, Bildweg 2, Thüringen, Tel.: 05555/3181-0 Sa 2.11. und So 3.11. 9-11 Uhr Dr. Thomas Euler, Bahnhofplatz 1a, Bludenz, Tel.: 05552/68162-0

„Österreich liest“ im Montafon Vergangene Woche fand zum achten Mal das größte Literaturfestival Österreichs statt. Unter dem Titel „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ luden Bibliotheken in ganz Österreich abermals zu Tausenden Veranstaltungen rund um das Lesen ein. „Ziel dieser Lese-Aktion ist es, Lust auf das Lesen zu machen und den Stellenwert der Bibliotheken in der Gesellschaft zu erhöhen“, schildert Ursula Vonbrüll, Leiterin der Bücherei des Stand Montafon. Im Rahmen der Aktionswoche wurde in Schruns ein Lesercafé mit Kaffee und Kuchen sowie Literatur-Genuss mit Kurztexten veranstaltet. Das Highlight war die Präsentation des neuen Kinderbuchs „Auf der Geißenhut“

mit Autorin Edith Hessenberger. Das Buch ist die erste Ausgabe der neuen Bilderbuchserie „Erzähl mir von früher – Historische Kindererlebniswelten“ der Montafoner Museen. Hessenberger las aus ihrem Buch vor und plauderte angeregt mit den Schülern der dritten und vierten Klassen der Volksschule Gaschurn über die Abenteuer im Buch. Dabei appellierte Hessenberger an die Kinder, sich Geschichten von früher von ihren Großeltern erzählen zu lassen. „Die Kinder können die Geschichten dann aufschreiben oder ganz einfach nur zeichnen und in den Montafoner Museen abgeben. Vielleicht entwickelt sich daraus das nächste Projekt“, fordert die Autorin zur Mitarbeit auf. (red)

NOTDIENST KLOSTERTAL Fr 1.11., Sa 2.11. und So 3.11. Dr. Michael Jeleff, Innerbraz, 05552/28444, 11 bis 12 Uhr und 17 - 18 Uhr

APOTHEKENDIENST MONTAFON Der Diensthabende Apothekennotdienst an Wochenende und Feiertagen ist unter der Tel: 05556/72362 oder auf der Homepage www.kurapo.at erfahren.

NOTDIENST MONTAFON Der diensthabende Arzt an den Wochenenden und Feiertagen ist unter der Nummer 141 zu erfahren.

„Österreich liest“ – Brigitte Engstler, Autorin Edith Hessenberger und Bücherei-Leiterin Ursula Vonbrüll.


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Donnerstag, 31. Oktober 2013

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Die Zeit des Gale(h)risten Herbert Galehr – Surrealistische Kunst in Nüziders

Das Küchenbesteck tauschte Herbert Galehr gegen den Pinsel vor rund sechs Monaten endgültig, um verdientermaßen gewonnene Zeit vermehrt an der Staffelei zu verbringen. Galehr erlernte das Kochhandwerk einst im legendären „Grenzgasthof Zoll“ in Bregenz. Diese Referenz führte den heute Achtundfünfzigjährigen zu mehr oder weniger langen saisonalen Gastspielen an den Arlberg oder in Häuser außerhalb der Landesgrenzen. Behutsame Routine und verdientes Renommee hievten Galehr für mehrere Jahre in die Position des Vizepräsidenten des Landesverbandes des VKÖ (Verband der Köche Österreichs). Als Aquarellist entwickelte er sich seit den 1980er-Jahren zu einer bedeutenden Größe dies- und jenseits der heimischen Kunstszene im zeitgenössischen Surrealismus. Unzählige Ausstellungen und Vernissagen im gesamten Bundesgebiet dokumentieren seit Jahren das kreative und unverwechselbare Schaffen, das vornehmlich in der malerischen Kulisse im eigenen Freilichtatelier in Nüziders vollbracht wird. Scheinbar tabulos experimentiert Galehr in teilweise absurden Welten, die keine Themen unberührt lassen. Der Betrachter gerät in Kontakt mit Emotionen und wird förmlich inspiriert, an den facettenreichen Inhalten teil zu haben. Auf Terminanfrage (krone.nueziders@aon. at) bietet die Galerie in Nüziders Gelegenheit, bisher verborgene Schätze und aktuelle Werke von Herbert Galehr breit gefächert in (sur)realen Augenschein zu nehmen. Im Zuge der Galerie-Eröffnung entstand ein bemerkenswertes Interview, das via „Ländle-TV“ ausgestrahlt oder zum Download

Vornehmlich im malerischen Freilichtatelier in Nüziders entstehen die Gemälde von Herbert Galehr.

(www.laendletv.com) bereitgestellt wird. Im Gespräch mit dem „Anzeiger“ gibt der Surrealist seine reale Sicht der Dinge preis. (bach) Anzeiger: Was bedeutet für Sie das vollkommene Glück? Galehr: Familie, Gesundheit und Zufriedenheit. Anzeiger: Kennen Sie Ängste? Galehr: Ja, Existenzängste. Anzeiger: Welche Ihrer eigenen Charakterzüge schätzen Sie? Galehr: „Nur die Ruhe putzt die Schuhe“, als Teil einer gesunden Einstellung. Anzeiger: Was ist Ihr größter Luxus? Galehr: Nach vielen, vielen Jahren endlich genügend Zeit für die Familie und die Malerei zu haben. Anzeiger: Was verabscheuen Sie? Galehr: Neid, Hass und Krieg. Anzeiger: Mit wem würden Sie gerne einen Abend verbringen? Galehr: Mit meinem Urgroßvater, der ein großer Künstler war. Anzeiger: Welches Wort/Redewendung gebrauchen Sie am häufigsten? Galehr: „Es wird schon werden“. Anzeiger: Wo und wann waren Sie am glücklichsten? Galehr: Das bin ich jetzt.

Foto: Werner Bachmann

Der ehemalige „Krone“-Wirt Herbert Galehr aus Nüziders frönte bereits während seiner aktiven Koch- und Wirte-Laufbahn einer besonderen Leidenschaft, die nun zur Eröffnung der eigenen Galerie führt. Die „Gale(h)rie“ öffnet ihre vielversprechenden Pforten.

Der „Traktoren Oldimer Club Nüziders“ ist eine weitere Leidenschaft des phantasievollen Künstlers Herbert Galehr.

Anzeiger: Welches Talent hätten Sie gerne? Galehr: Musizieren zu können. Anzeiger: Wenn Sie etwas an sich ändern könnten, was wäre das? Galehr: Mehr Gesundheitsbewusstsein. Anzeiger: Ihr wertvollster Besitz? Galehr: Meine Talente, die ich vermehrt zu entdecken beginne. Anzeiger: Eine Sache außer Liebe, die man nicht für Geld kaufen kann? Galehr: Gesundheit. Anzeiger: Was ist für Sie das größte Unglück? Galehr: Einen geliebten Menschen zu verlieren. Anzeiger: Was schätzen Sie an Freunden am meisten? Galehr: Ihre Verlässlichkeit. Mit ihnen reden zu können und gemeinsame Zeit zu verbringen. Anzeiger: Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus? Galehr: Mit dem richtigen Bein aufstehen, schönes Wetter, gedankenfrei malen und ein ‚Hock‘ mit der Familie. Anzeiger: Eine Kindheitserinnerung? Galehr: Als mein Urgroßvater ein Holzflugzeug für mich bastelte.

Anzeiger: Ihr Traum-Urlaubsziel? Galehr: Ich habe schon viel gesehen, am schönsten ist es dennoch zuhause. Anzeiger: Wofür geben Sie viel Geld aus? Galehr: Auf Flohmärkten, zum Leidwesen meiner Frau Gerti. Anzeiger: Ihr Lebensmotto? Galehr: „Was du nicht willst, das man dir tut, füge keinem anderen zu“. Anzeiger: Wie schalten Sie ab? Galehr: Beim Malen oder stundenlangen Sitzen im Garten.

ZUR PERSON

Herbert Galehr Geburtsdatum: 30. März 1955 Geburtsort: Hard Familienstand: verheiratet Erlernter Beruf: Koch Ausgeübter Beruf: Pensionist Hobbies: Kunst, Traktoren und Reisen Lieblingsbuch: „Sammlung Montafon“ (Hg: Karl Peter) Lieblingsort: Atelier im Garten Lieblingsessen: Schwiegermutters Bratknödel Lieblingslokal: Traditionsgasthäuser


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Donnerstag, 31. Oktober 2013

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Gsundheitsbrünnele Seelenspiegel Rollenspiel Psychodramen spiegeln das Seelenleben von Kindern und Erwachsenen durch Handlungen wider. Monika Schwärzler, Pädagogin in den Kinderdiensten der aks gesundheit macht seit Jahren Probleme bei Kindern durch Rollenspiele sichtbar und erklärbar. Was ist ein Kinderpsychodrama? Schwärzler: Der österreichische Psychiater und Begründer der Rollenspiel-Therapieform, Jakob Levy Moreno, vereinfacht es so: „Das Psychodrama ist die Methode, welche die Wahrheit der Seele durch Handeln erkundet.“ Kurz gesagt: Psycho bedeutet Seele, Drama ist gleichgesetzt mit Handlungen. Im Spiel von und mit Kindern wird die Handlung nach außen transparent. Wo hat die Rollenspiel-Therapie ihren Ursprung? Schwärzler: Der Psychiater Moreno beobachtet Kinder beim Spielen. Ihn beeindruckte die Kreativität, wie sie aktiv das Geschehen im Griff haben. Mit der Zeit erkannte er Wendungen, wie sich die Kin-

Monika Schwärzler, Pädagogin

Ein Grund, warum Kinder für ein Psychodrama angemeldet werden, ist fehlende sozial Kompetenz. (Foto: Imagesource) der „frei spielten“, im Rollentausch Ängste ablegten, neue Verhaltensweisen zeigten und durch Konfliktlösungen und Symptombildung gebunde Kreativität in „Freie“ umwandelten. Aus diesen Beobachtungen entwickelte er zu Beginn des letzten Jahrhunderts in Wien, später in den USA, die therapeutische Methode des Psychodramas für Erwachsene. Zwei deutsche Psychotherapeuten, Holl und Aichinger, ergänzten seine Arbeit Mitte der 80er mit dem Kinderpsychodrama. Was ist das Wichtigste im Kinderpsychodrama? Schwärzler: Die bedeutsamste

Wirkung des Spieles ist, dass das Kind im Rollenspiel seinem eigenen Leben gegenüber die Sicht auf das schöpferisch Tätige gewinnt und Zugang zu der eigenen Kreativität findet. Aus meiner Sicht sollte dem Rollenspiel und seinen Handlungen in der Kindertherapie, als emotional und verstandsmäßigem Freiraum oder Lernfeld, großes Gewicht zukommen. Welche Formen des Kinderpsychodramas gibt es? Schwärzler: Das Monodrama als Einzelsitzung, das Psychodrama in der Gruppe, mit ganzen Familien oder mit Schulklassen. Beim Monodrama behandeln wir Kin-

der zwischen drei und 16 Jahren. Mit verschiedenen Materialien (Tiere, Fingerpuppen, Stoffe zum Verkleiden, usw.) stellen wir während der wöchentlichen Therapiestunde Szenerien nach. Das Psychodrama in der Gruppe gestaltet sich ähnlich, nur sind zwischen vier und sechs Kinder und bis zu zwei Therapeutinnen oder Therapeuten dabei. Das Psychodrama mit der ganzen Familie setzt großes Vertrauen in die Spontanität und Kreativität der Familie. Die oder der Betroffene wählt die eigene Rolle und die der Familienmitglieder. Die Therapeutin bzw. der Therapeut beteiligt sich aktiv am Geschehn. Die Arbeit mit Schulklassen ist eine Sonderform. Der Fokus liegt auf der Klassengemeinschaft. Hier arbeiten zwei Therapeutinnen bzw. Therapeuten in fünf Einheiten mit je eineinhalb Stunden mit den Kindern. Wer entscheidet welches Psychodrama für das Kind in Frage kommt? Schwärzler: In einem ausführlichen Elterngespräch erleutert man den aktuellen Zustand des Kindes, seine Reccourcen und Potenziale sowie sein persönliches Soziales Netzwerk. Dann wird entschieden, welche Therapieform am geeignetsten ist. Einer der wesentlichsten Gründe, warum Kinder für ein Psychodrama angemeldet werden, ist fehlende sozial Kompetenz.

Immer in meiner Nähe. Meine Apotheke

Antibiotika: Wirkung und Nebenwirkungen

Mag.pharm. Helga Schilcher Apothekerin in Schruns

Antibiotika sind Medikamente, die Bakterien töten oder deren Wachstum verzögern. Bakterien als Krankheitserreger lösen eine Vielzahl von Infektionskrankheiten aus wie fast alle eitrigen Infektionen und Kinderkrankheiten, etwa Scharlach und Keuchhusten. Mit Antibiotika lassen sich solche bakteriellen Infektionen sehr gut bekämpfen.

Antibiotika sind lebensrettend, sie wirken der Ausbreitung und Ansiedlung von

krankmachenden Bakterien entgegen. Wesentlich für die Wirkung von Antibiotika und den Erfolg der Therapie ist die richtige Einnahme. Die wichtigste Regel lautet: Antibiotika immer genau nach den Anweisungen des Arztes oder des Apothekers einnehmen. Ergänzend gibt der Beipackzettel Aufschluss darüber, welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen Antibiotika haben können. So können in manchen Fällen Verdauungsstörungen auftreten. Um diese unerwünschte Nebenwirkung zu verringern, empfehlen wir, während und nach einer Antibiotikakur ihren Darm mit physiologischen Darmbakterien zu versorgen (als Tabletten, Granulat oder Ampullen zum Einnehmen). Achten Sie bitte darauf, dass zwischen

der Einnahme des Antibiotikums und des Präparats zwei Stunden Abstand liegen. Andere unerwünschte Wirkungen von Antibiotika können auch allergische Reaktionen sein oder die Beeinträchtigung der Leber- und Nierenfunktion. Achten Sie bei Antibiotika auch auf die Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. Antibiotika können die Wirkung anderer Medikamente verstärken oder abschwächen. Prominente Beispiele dafür sind die Antibabypille oder Cholesterinsenker. Lassen Sie sich deshalb von Ihrer Apothekerin/Ihrem Apotheker beraten, um die Einnahme zu optimieren und unerwünschte Neben- und Wechselwirkungen zu minimieren!


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Kontakt

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aks gesundheit GmbH Kinderdienste Rheinstraße 61 6900 Bregenz T 055 74 / 202 – 0 gesundheit@aks.or.at www.aks.or.at

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Was sind die Ziele des Kinderpsychodramas? Schwärzler: Trotz unterschiedlicher Beweggründe sind die Ziele meist ähnlich: Lösen familiärer Konflikte, spontane Impulse der Kinder fördern, Entwickeln von kreativen Lösungen – bewusst

oder unbewusst, Steigern des Selbstwertgefühls, Fördern der Beziehungsfähigkeit, Kontakt und Kommunikation, Bewältigen von Entwicklungsschüben oder simpel der Abbau von Verhaltensauffälligkeiten. Dies gilt es mit den Ressourcen des Kindes und der Hilfe der Therapeutin bzw. des Therapeuten wöchentlich neu zu entwickeln.

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Wie kommt man zu einer Therapie? Schwärzler: Jeder mit Interesse kann für sein Kind bei den Kinderdiensten der aks gesundheit um eine Therapieeinheit anfragen. Oft kommen Kinder mit bestimmten Symptomen auf Anraten der Schule oder von Kinderärztinnen und -ärzten. Die Motive der Eltern, warum ihr Kind an einer Rollenspielgruppe, im Einzelsetting oder in anderer Form teilnimmt sind sehr verschieden.

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Herbert Gerin Feurige Blickfänger: Sträucher und Gelegentlich gewinne ich den Eindruck, dass die Natur, wie in einem guten Krimi, das Spannendste und offensichtlich Schönste, für ein farbenprächtiges Finale bereithält. Manche Pflanzen laufen jetzt zu wahrer Hochform auf, begeistern mit einer opulenten Farbenpracht, oder wie das Pfaffenhütchen und der Blumenhartriegel, zusätzlich mit grazilen Früchten.

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Mein Tipp: • Bringen Sie in Ihrem Garten jede Jahreszeit zur Geltung, also auch den farbenprächtigen Herbst. • Wenn Sie nur über einen flächenmäßig kleinen Garten verfügen, dann empfehle ich Ihnen das Pfaffenhütchen und den Blumenhartriegel. Beide Gehölze haben etwas gemeinsam, sie begeistern mit einer opulenten Farbenpracht und attraktiven Früchten. • Für größere Gärten ist der Eisenholzbaum ein idealer Lebenspartner. Der Eisenholzbaum ist absolut schnitt-tolerant, verfärbt sich im Herbst in den schönsten Farben und letztlich stellt er an Standort und Boden keine besonderen Ansprüche. • Übrigens, jetzt ist eine ideale Setzzeit. Der Boden hat die Wär-

me des Sommers gespeichert und für ein erfolgreiches Anwachsen ist nicht die Lufttemperatur, sondern ausschließlich die Bodentemperatur entscheidend. Im Frühjahr ist die Luft oft warm der Boden allerdings noch kalt.

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Herbert Geringer

• In einer leistungsfähigen Gärtnerei können Sie sich jetzt über die Blattfärbung und Habitus der Pflanze überzeugen.


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ger informiert

Beispiellose Initiative der Bludenzer SPÖ-Frauen

Bäume mit attraktiver Herbstfärbung

„Wärme schenken“ – eine Initiative der Bludenzer SPÖ-Frauen – wurde bereits im vergangenen Jahr mit außergewöhnlichem Engagement initiiert. Gebrauchte Winterbekleidung wird am 2. November in der Sturnengasse kostenlos angeboten.

Im Rahmen dieser Herbstaktion wird warme Winterbekleidung verschenkt, die von den Frauen eifrig gesammelt wurde. Bereits die Sammelaktion löst eine wahre Welle an Hilfsbereitschaft seitens der Bevölkerung und Bludenzer Geschäfte aus. Sollte genügend Ware übrig bleiben oder im Rahmen der Aktion noch mehr Ware erhalten werden, wird die Ausgabe am Sonntag, 3. November, ebenfalls von 9 bis 17 Uhr, in die Verlängerung gehen. (bach)

Foto: Werner Bachmann

„Jede oder jeder hat etwas im Kleiderschrank, das nicht mehr gebraucht wird oder nicht mehr passt. Wir sammeln es und verschenken Winterbekleidung für Damen, Herren und Kinder. Es gibt viel mehr Menschen, die arm sind, als wir glauben“, kündigt Erika Pichler im Namen der Bludenzer SPÖ-Frauen

abermals eine beispiellose Spendenaktion in Bludenz an, die im Vorjahr auf beneidenswerte Resonanz stieß.

Attraktive Herbstfärbung im Garten.

Erika Pichler und die Bludenzer SPÖ-Damen sammeln Winterbekleidung, die am 2. November in Bludenz kostenlos angeboten wird.

Gartentipp von ORF-Radiogärtner Herbert Geringer, jeden Freitag um 8.15 Uhr Radio Vorarlberg gartenparkgeringer.at

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Nicht nur unsere Gärten, auch unsere Lebenskultur wird von den vier Jahreszeiten entscheidend geprägt.

Der Herbst ist eine ideale Jahreszeit, die man in vollen Zügen genießen sollte, bevor sich die Natur in ein trostloses Grau taucht. (hg)

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• Wenn Sie jetzt im Herbst Pflanzen setzen, dann vergessen Sie bitte nicht die „Lieblinge“ ausreichend mit Wasser zu versorgen. (Auch an kühlen Tagen!)


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Schwungvoll & gut gelaunt Mit diesen Ernährungsempfehlungen gelingt Ihnen dies in der kalten Jahreszeit leicht latonin um. Da der Spiegel dieses Schlafhormons auch während des Tages erhöht bleibt, können Müdigkeit, Antriebs- und Lustlosigkeit die Folgen sein. Gleichzeitig kann der verringerte Serotoningehalt im Gehirn Stimmungsschwankungen und Heißhunger hervorrufen.

An dunklen Herbsttagen wandelt unser Körper vermehrt das stimmungsaufhellende Serotonin in das schlaffördernde Hormon Me-

Speziell Lust auf Süßes verspüren in der dunklen Jahreszeit viele. Schokolade, unser Seelentröster Nummer eins, enthält zwar berauschende Substanzen, doch in viel zu geringen Mengen, um das Glücksempfinden direkt zu steigern. Das vermeintliche Suchtpotential beruht vielmehr auf Gewohnheiten und angenehmen Erlebnissen, die wir seit Kindheitstagen mit Schokolade verbinden und die uns gerne auf das erprobte Hausmittel für gute Laune zurückgreifen lassen.

Mag. Angelika Stöckler, MPH, Ernährungswissenschafterin

Wie für alle zuckerhaltigen Nah-

rungsmittel gilt auch für Schokolade, dass sie zur Bildung von Serotonin im Gehirn beitragen und damit die Stimmung aufhellen kann. Dieselbe Wirkung haben allerdings auch Nudeln, Kartoffeln, Brot und andere stärkereiche Lebensmittel, deren Konsum weit figurschonender ist. Idealerweise greifen Sie zu Vollkornprodukten, denn sie sättigen gut, liefern wertvolle Schutzstoffe und können zugleich den Gemütszustand verbessern. Lassen Sie Heißhunger erst gar nicht aufkommen, sondern bereiten Sie wertvolle Zwischenmahlzeiten vor. Unter anderem wirken Äpfel, Nüsse, Orangen und Bananen gleichermaßen stimmungsaufhellend. Bringen Sie auch möglichst oft grünes Blattgemüse wie Spinat oder Chinakohl sowie Brokkoli und Erbsen auf den Speiseplan. Neben vielen anderen Vitaminen kann vor allem

die reichlich enthaltene Folsäure zu einer positiven Stimmungslage beitragen. Psyche: Lassen Sie Essattacken keine Chance und lenken Sie sich stattdessen mit Knifflespielen ab. Diese machen Spaß und wenn Sie sie lösen, beschenkt Sie Ihr Gehirn mit Glücksgefühlen. Bewegung: Bleiben Sie auch in der Übergangszeit körperlich aktiv. Jede Bewegung baut Stress ab und kurbelt die Produktion von Glückshormonen an. Außerdem stoppt regelmäßiger Sport den Heißhunger auf Süßes. (pr)

INFO Mag. Angelika Stöckler MPH, Ernährungswissenschafterin, Mitglied der Berufsgruppe Lebensberatung Tel.: 05522/305-231 www.dienstleister-vorarlberg.at

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Kürzere Tage, längere Nächte und herbstlicher Nebel drücken so manchem aufs Gemüt und rufen Heißhungeranfälle hervor. Doch weder schlechte Laune noch winterliche Gewichtszunahme müssen sein. Mit abwechslungs- und vitaminreichen Mahlzeiten lässt sich wirksam gegensteuern.


Donnerstag, 31. Oktober 2013

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Früherkennung Prostatakrebs Nutzen und Risiko Rund jeder sechste Mann wird im Laufe seines Lebens mit der Diagnose „Prostatakrebs“ konfrontiert. In Österreich bekommen pro Jahr rund 4500 Männer die Neudiagnose eines Prostatakarzinoms. Jährlich sterben ca. 1100 Männer an den Folgen dieser Erkrankung. Der Prostatakrebs ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes. Dieser Tumor ist noch häufiger als der Brustkrebs bei der Frau. Gleichzeitig stellt das Prostatakarzinom die zweithäufigste Todesursache beim Mann dar. Eine Besonderheit beim Prostatakarzinom ist die in der Regel eher langsame Wachstumsgeschwindigkeit. Deshalb wird nicht jeder Mann, der ein Prostatakarzinom hat, auch daran erkranken („man spürt nichts davon“) oder gar daran sterben. Früherkennung über PSA möglich Im Frühstadium macht der Tumor keinerlei Symptome oder Beschwerden. Einziger Hinweis für das Vorliegen eines Karzinoms ist ein erhöhter Wert des Prostataspezifischen Antigens (PSA). Das Prostataspezifische Antigen, kurz PSA, ist ein Eiweiß, das von den Drüsenzellen der Prostata gebildet wird und der Verflüssigung des Samens dient. Da dieser Eiweißstoff auch in kleinen Mengen in die Blutbahn übertritt, lässt er sich dort mittels einer Blutprobe leicht nachweisen. Von diversen Fachgesellschaften werden unterschiedliche Grenzwerte des PSA-Wertes genannt, ab welchen eine weitere Abklärung erfolgen sollte. Grundsätzlich gilt, dass mit zunehmender Höhe des PSA-Wertes die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer Prostatakrebserkrankung steigt. Allerdings

gibt es auch andere Ursachen, die den PSA-Wert in die Höhe treiben, wie beispielsweise Entzündungen der Vorsteherdrüse. Wenn im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung bei mehrmaligen Besuchen der PSA-Wert regelmäßig steigt gibt dies einen starken Hinweis darauf, dass es sich dabei um ein Prostatakarzinom handeln könnte. Gibt der PSA-Wert nun einen Hinweis darauf, dass ein Prostatakarzinom vorliegen könnte, wird dem Patienten normalerweise eine Gewebsentnahme durch eine Biopsie empfohlen. Dieser Eingriff wird schonend und schmerzfrei für den Patienten durchgeführt. Das bei diesem Eingriff gewonnene Gewebe wird an der Abteilung für Pathologie beurteilt, wo einerseits die Diagnose eines Prostatakrebs gestellt werden kann, andererseits das Ausmaß und der Aggressivitätsgrad des Tumors. Aufgrund dieser Ergebnisse, des Allgemeinzustandes des Patienten sowie seiner Begleiterkrankungen kann beurteilt werden, welche Therapie für den Patienten die Sinnvollste ist. Einmaliger Basiswert ab 45 Jahren Üblicherweise – aber nicht in jedem Fall – wächst der Prostatakrebs langsam über Jahre. Ein aggressives Wachstum liegt häufiger bei Männern vor, bei denen Familienmitglieder im Alter unter 60 Jahren an Prostatakrebs erkrankt sind. Die meisten Fachgesellschaften empfehlen daher eine PSAWertbestimmung zwischen 40 und 49 Jahren, wenn ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht (genetische Risikofaktoren). Ein einmaliger Basiswert mit 45 Jahren wird empfohlen. Regelmäßige Bestimmungen des PSA-Wertes zwischen 50 und 70 Jahren für alle Männer gehören zur routinemäßigen Gesundenuntersuchung. Eine große PSA-Vorsorgestudie mit über 160.000 Teilnehmern und einem mittleren Beobachtungszeitraum von 11 Jahren konnte zeigen, dass die Prostatakrebsfrüherkennung die Wahrscheinlichkeit an diesem Tumor zu versterben um

Prim. Univ. Doz. Dr. Alfred Hobisch und OA Priv. Doz. Dr. Andreas Berger, Abteilung für Urologie, LKH Feldkirch Akademisches Lehrkrankenhaus 29 % verringert. Auch in Österreich ist zwischen 2000 und 2010 die Sterblichkeit an Prostatakrebs um 33 % zurückgegangen. Weiters konnte in mehreren Studien gezeigt werden, dass die PSA-basierte Prostatakrebsfrüherkennung zu einem deutlichen Rückgang an Patienten führt, welche bereits mit Metastasen erstdiagnostiziert werden. Dies sind Patienten, für die eine Heilung leider nicht mehr möglich ist. Auch führt bei Patienten mit Prostatakarzinom die Operation im Vergleich zum Zuwarten zu einer Reduktion metastatischer Erkrankungen und damit zu einer Verbesserung der Lebensqualität in über 40 %. Allerdings wurde in diesen Studien gezeigt, dass bei Männern mit einer Lebenserwartung von 10 Jahren oder weniger eine Prostatakrebsfrüherkennung mittels PSA wenig bis keinen Nutzen zeigt. Ein aufklärendes Gespräch über Vorteile und Nachteile einer PSAWertbestimmung ist unbedingt notwendig, da ein erhöhter PSAWert möglicherweise die Konsequenz einer Therapie nach sich zieht. Somit können mit der Früherkennung möglicherweise Prostatakrebse entdeckt werden, die den betreffenden Männern während ihrer verbleibenden Lebenszeit nie Probleme bereiten werden. Durch eine Therapie hätten diese Männer keinen Nutzen, aber eventuell unangenehme Nebenwirkungen. In Abhängigkeit des pathologischen Befundes bedeutet ein diagnostiziertes Prostatakarzinom nicht unbedingt, dass sofort eine Therapie durchgeführt werden muss. In speziellen Situationen kann es für einen Mann auch sinnvoll sein, eine zuwartende Strate-

gie mit regelmäßigen und engmaschigen Kontrollen durchzuführen („Active Surveillance“). Dies wird mit dem Hintergedanken geplant, dass die endgültige Therapie erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt wird. Eine groß angelegte amerikanische Studie konnte zeigen, dass regelmäßige körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährung die Wahrscheinlichkeit an einem fortgeschrittenen Prostatakarzinom zu erkranken oder gar an diesem zu versterben deutlich gesenkt werden kann. Somit haben Männer ein Hilfsmittel in der Hand, mit dem sie zum Erhalt Ihrer Gesundheit beitragen können. (pr)

INFO

Jetzt aktiv werden: Expertengespräche „Prostatakrebs“ Montag, 4. Nov. 2013 Dornbirn ORF-Landesfunkhaus, 20 Uhr Round Table mit Prim. Univ. Doz. Dr. Alfred Hobisch und OA Priv. Doz. Dr. Andreas Berger von der Urologischen Abteilung des LKHF, LR Dr. Christian Bernhard und Michael Köhlmeier; Moderation: Günter Polanec Donnerstag, 7. Nov. 2013 Lustenau Sozialzentrum Schützengarten 19 Uhr mit Dr. I. Damjanoski Facharzt für Urologie in Lustenau, OA am Universitätsklinikum Ulm www.vsprostatakrebs.at


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„septimo“ zieht Erfolgsbilanz Beeindruckender Besucherzustrom im Montafon

Unter dem Motto „Kommen, Gehen, Bleiben“ haben die Montafoner Museen in fünf Wochen gemeinsam mit verschiedenen Partnern mehr als fünfzig kulturelle Programmpunkte im ganzen Montafon angeboten. Tausende be-

Leserbrief Wählen ohne Politische Bildung wie Fahren ohne Führerschein Die aktuelle Debatte über flächendeckende Politische Bildung als eigenständiges Unterrichtsfach finde ich sehr begrüßenswert. Ich sehe das Wahlrecht ähnlich wie beim Führerschein. Dort muss man auch zuerst die Grundlagen erlernen, bevor es an die Praxis geht. Das Wahlalter auf 16 zu senken, war der richtige Schritt. Der nächste muss sein, den Jugendlichen auch die Möglichkeit zu geben, sich abseits medialer Berichterstattung objektiv ein Bild der Parteienlandschaft, unserer Demokratie und der Staatsstrukturen machen zu können. In meiner Schule ist Politische Bildung - wie in allen anderen Gymnasien - lediglich mit dem Fach Geschichte gekoppelt, was dazu führt, dass es im Ermessen der jeweiligen Lehrperson liegt, ob die Schüler politische Bildung in der Schule erhalten oder nicht. Das sollte nicht so sein, darum muss Politische Bildung als eigenständiges Unterrichtsfach bereits ab der 7. Schulstufe flächendeckend die Regel werden! Ich als Schulsprecherin des Bundesgymnasiums Bludenz unterstütze deshalb diese Forderung der Schülerunion und hoffe, dass sich prominente Unterstützer wie Landesrätin Bernadette Mennel und Bundesrat Edgar Mayer nun auch auf Bundesebene für diese Thematik stark machen. Ein Dankeschön gilt der Schülerunion Vorarlberg für ihren Einsatz in dieser Sache! Anna Krebitz, Nenzing

geisterte Besucher wurden Zeugen eines wahren Kulturreigens. „Das außergewöhnliche Interesse im ganzen Land und weit darüber hinaus zeigt deutlich, dass unser septimo-Format beim Publikum angekommen ist“, zieht der Museumsdirektor Michael Kasper zufrieden Bilanz. Der „September im Montafon“ war auch in seinem dritten Bestandsjahr ein wahrer Kultur-Marathon. Im Tagestakt wurde ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm in der gesamten Talschaft präsentiert – zu den Höhepunkten zählen nachweislich die Ausstellungseröffnungen „Montafoner AmerikaAuswanderer“ im Heimatmuseum in Schruns sowie die „Zeitreise durch die Silvretta“ im Tourismusmuseum Gaschurn. Weitere Highlights waren zweifelsfrei die Theaterwanderung „Auf der Flucht“ oder der Vortrag von Chasper Pult „Muntafun e Grischun“ sowie die Kulturlandschaftswanderungen

Ein septimo-Highlight – Die Amerika-Ausstellung im Heimatmuseum. Kurator Meinrad Pichler und Direktor Michael Kasper. mit Friedrich Juen und Leo Walser. Auch der „klingende Heimatabend“ mit Ulrich Gabriel sorgte für begeisterte Gesichter, ebenso wie der Aktionstag der Raumentwicklung Montafon auf dem Maisäß Manuaf in Tschagguns oder die Schreibwerkstatt für Jugendliche im Heimatmuseum. Im kommenden Jahr wollen die Montafoner Museen mit einer offenen Wissensvermittlung erneut kulturhistorische Schwerpunkte setzen. (bach)

„Die Venen“: Vortrag von König und Hofmann Der Krankenpflege- und Betreuungsverein Bürs initiiert im Rahmen der erfolgreichen Vortragsserie „Bürser Gesundheitsforum“ eine Veranstaltung zum Thema „Die Venen – Transportsystem unseres Blutes“. In den Vorträgen von Prim. Univ. Doz. Dr. Wolfgang J. Hofmann, Leiter der Gefäßchirurgie am LKH Feldkirch und Frau OA Dr. Elisabeth König, Chirurgische Abteilung am LKH Bregenz, wird dargestellt, wie sich Venenerkrankungen sehr unterschiedlich manifestieren können und was jeder Einzelne zur eigenen Verbesserung beitragen kann. Venenerkrankungen zählen heute bereits zu den häufigsten Leiden überhaupt. In unserem menschlichen Körper sorgen mehr als einhundert (!) Kilometer Venensystem dafür, dass täglich große Mengen Blut zum Herzen – entgegen der Schwerkraft – gepumpt werden können. Sind einmal die Venenklappen defekt, staut sich das Blut zurück und

erweitert das umliegende Gewebe. Gestaute Venen entwickeln sich dann zu Krampfadern, die als bläuliche „Erhebungen“ unter der Haut sichtbar werden. Im späteren Verlauf können sich daraus Geschwüre entwickeln, die zu gefährlichen Entzündungen führen können. Die Vorträge finden am Mittwoch, 6. November (19:45 Uhr, Eintritt frei, freiwillige Spenden) in der Aula der Mittelschule Bürs statt. (red)

Prim. Univ. Doz. Dr. Wolfgang J. Hofmann, Leiter der Gefäßchirurgie am LKH Feldkirch, referiert zum Thema „Die Venen – Transportsystem unseres Blutes“.

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Zum dritten Mal in Folge wurde der September im Montafon zum Kulturmonat. Vom 1. September bis zum 5. Oktober wurde von den Montafoner Museen ein abwechslungsreiches Programm zur Vergangenheit und Gegenwart der südlichsten Talschaft Vorarlbergs geboten.


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Leserbriefe Bürokratieabbau längst überfällig Schon im Nationalrats-Wahlkampf, aber auch jetzt im Zuge der Koalitionsverhandlungen, wird von diversen parteipolitischen Verbänden, der Wirtschaftskammer und anderen der Ruf an die Regierung nach Bürokratieabbau wieder laut. Zuletzt, man staune, auch vom bisherigen Wirtschaftsminister Mitterlehner selbst. Diese Forderung ist aber uralt und hat schon einen langen Bart. Egal welche Regierungskoalition in den letzten Jahrzehnten am Werk war, es ist nicht nur nichts geschehen, im Gegenteil, die Bürokratie, vor allem für die Wirtschaft, wird immer unerträglicher. Ein drastisches Beispiel: Bei der Betriebsübernahme von Einzelunternehmen innerhalb eines Familienverbandes durch Sohn oder Tochter, was auch immer seltener wird, lauern bürokratische Hürden. Es erfolgt ein Betriebsanlagen-genehmigungsverfahren in vollem Umfang. Das heißt, in diesem Verfahren wird der bestehende Betrieb von allen zuständigen Behörden wie Bezirkshauptmannschaft mit allen nachrangigen Dienststellen, dem Arbeitsinspektorat etc. konfrontiert, und es ergeben sich erfahrungsgemäß neue Auflagen, die meistens mit hohen Kosten verbunden sind. Das ist auch mit ein Grund, warum sich immer weniger junge Familienmitglieder für eine Betriebsübernahme finden.

Es ist also höchste Zeit, dass sich die neue Bundesregierung umfassend und ernsthaft mit dem Thema Bürokratieabbau beschäftigt und schnellstens entsprechende Zeichen setzt. Komm. Rat Roland Saur Präsident des Vorarlberger Wirtschaftsverbandes Feldkirch

Über das Ziel hinaus geschossen Betrifft: Kommentar „Verlorene Generation“ von Andreas Feiertag im Bludenzer Anzeiger vom 25. Oktober 2013 Andreas Feiertag ist wohl sehr frustriert über den Ausgang der Nationalratswahl und der Prolongierung der großen Koalition. Er ist nicht der Einzige. Sein Kommentar schießt allerdings weit übers Ziel hinaus. Schon der Titel „Verlorene Generation“ ist in zweifacher Hinsicht völlig fehl am Platz. Zum einen findet dieser Begriff für unsere Väter und Großväter, die in die Zeit der Weltkriege hineingeboren wurden und unendliches Leid erfahren mussten, Verwendung. Zum anderen scheint es unserer Jugend vergleichsweise ausgesprochen gut zu gehen, wenn man beispielsweise die horrende Jugendarbeitslosigkeit vor allem in den südeuropäischen Staaten vor Augen hat.

Dabei will ich nicht verhehlen, dass demokratiepolitisch einiges im Argen liegt, das aber trifft alle Altersgruppen gleichermaßen. Das Auseinanderklaffen der Einkommensschere führt besonders Kleinstrentner, alleinerziehende Mütter und Mehrkindfamilien in die Armut. Unzweifelhaft gibt es viele weitere Felder, die einer politisch verantwortungsvollen Bearbeitung harren. Herr Feiertag schlägt mit starken Worten um sich, ganz in jener Art, wie es seit dem Kärntner Jörgl salonfähig geworden ist. Dabei darf natürlich auch das Lehrerhauen nicht fehlen. Er versteigt sich in seinem Kommentar in die Behauptung, dass die Schüler durch die „Politische Bildung“ in den Schulen größtenteils indoktriniert würden. Der „klägliche Rest“ würde das herrschende System sympathisch reden. Diese verleumderischen Aussagen weise ich aufs Schärfste zurück und fordere den Anzeiger-Redakteur auf, sich zuerst einmal ordentlich recherchierend ein Bild vor Ort zu machen und sich danach für diese Entgleisung bei all jenen Kolleginnen und Kollegen zu entschuldigen, die voller Engagement jene politische Bildung vermitteln, die möglicherweise bei manchem Journalisten zu kurz gekommen ist. Franz Bickel Unabhängige Bildungsgewerkschaft, Bludenz

Endlich s Sofort spür Nie wieder Rückenschmerzen – das wünschen sich viele. Das Extensions-Therapiegerät GAMMASWING - exklusiv in Vorarlberg im Medisport in Frastanz - lindert und schafft Hilfe bei einer Vielzahl von Rückenleiden. Bei Arthrose, einer steifen Wirbelsäule, Bandscheibenproblemen, Rückenschmerzen, Verspannungen oder bei Kopfschmerzen und Hüftbeschwerden wirken bereits eine oder nur wenige Behandlungen wahre Wunder. „Patienten spüren meist sofort die Wirkung, Schmerzen und Muskelspannungen werden gelindert, die Beweglichkeit wird merkbar verbessert“, beschreibt Marcel Fischer die verblüffende Wirkung des Therapiegerätes. Die Therapie Der Behandlungsablauf wird individuell an das vorhandene Leiden angepasst. „Im Schnitt werden sechs bis zehn Behandlungen auf ein bis drei Mal pro Woche festgelegt“, so Physiotherapeut Marcel Fischer. Die schmerzfreie Therapie läuft in drei Phasen: Anheben des Beckens, Schulterstand und freie Hängelage. Jeder Abschnitt dauert zirka fünf Minuten mit durchschnittlich 60 Schwingungen pro Minute. Der Unterdruck an den Bandscheiben führt zum Entlasten, Lockern sowie Dehnen des Bandapparates und der Muskulatur.

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Schneller den Durchblick haben Landeskrankenhäuser: Umfassender „Aktionsplan Augenheilkunde“ vor Start Warteliste bewirken, als auch Maßnahmen, die mittelfristig den weiter anhaltenden Patientenzustrom abdecken werden, im Vordergrund“, so Landesrat Christian Bernhard: „Wir werden das dafür notwendige bauliche Budget in Höhe von 2,4 Millionen Euro bereits für 2014 zur Verfügung stellen.“

Eine alternde Bevölkerung sowie die Weiterentwicklungen in der Medizintechnik und Medikamententherapie, mit der diese Krankheitsbilder erfolgreich behandelt werden können, haben zu einem sprunghaften Anstieg bei den Behandlungen geführt. Obwohl in der Augenabteilung am Landeskrankenhaus Feldkirch bereits vor Jahren organisatorisch darauf reagiert wurde, haben die enormen Steigerungen zum Teil zu Wartelisten geführt. Um diesen Entwicklungen entgegen zu treten, haben die Verantwortlichen der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft in den vergangenen Monaten gemeinsam mit externen Experten den „Aktionsplan Augenheilkunde“ erarbeitet.

Maßnahmen ab sofort Der „Aktionsplan Augenheilkunde“ bringt eine enorme Verbesserung für die Patienten. „Heute müssen die Patienten im Durchschnitt 10,5 Monate auf eine Katarakt-Operation warten. Bis Ende 2014 werden wir die Wartezeit auf vier Monate reduziert haben“, erklärt Till Hornung, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft. Der „Aktionsplan Augenheilkunde“ umfasst mehrere Stoßrichtungen: Ausbau der Augenabteilung am Landeskrankenhaus Feldkirch, Einbindung von niedergelassenen Augenfachärzten sowie die Kooperation mit einer spezialisierten Augenklinik. Direktor Hornung: „Um die wachsenden Anforderungen an ein Gesundheitssystem effizient meistern zu können, müssen wir in einer gemeinsamen Bodenseeregion die vorhandenen Infrastrukturen besser nutzen und vernetzen. Dazu zählen auch Kooperationen mit Institutionen außerhalb der Landesgrenzen.“

„Dabei stehen sowohl kurzfristige Aktivitäten, die eine drastische Verringerung der Patienten-

Der Startschuss für die Umsetzung des Aktionsplans erfolgt unmittelbar: Durch die Zusammenarbeit mit der Reis Augenklinik

in Liechtenstein als medizinischer Komplettanbieter im Bereich der Augenheilkunde werden ab sofort 250 Vorarlberger Patienten der bestehenden Warteliste ohne zusätzliche Kosten die Katarakt-OP vornehmen lassen können. Sofern dieses Angebot von den Patienten gut angenommen wird, sind im Rahmen der Kooperation 500 Operationen vorgesehen. Darüber hinaus wird die Abteilung Augenheilkunde unter der Leitung von Stefan Mennel massiv ausgeweitet: „Zusätzlich investieren wir allein im Jahr 2014 rund 2,4 Millionen Euro in den Ausbau der Augenabteilung am Landeskrankenhaus Feldkirch“, so Hornung. (red)

Die Projektpartner des „Aktionsplan Augenheilkunde“: (v.l.:) KHBG-Direktor Dr. Till Hornung, Prof. Dr. Alexander Reis, Prim. Prof. Dr. Stefan Mennel, Dr. Martin Tschann, LR Dr. Christian Bernhard.

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Die Anzahl der Behandlungen in der Abteilung für Augenheilkunde im Landeskrankenhaus Feldkirch stieg in den vergangenen Jahren immens. Verantwortlich dafür sind einerseits Katarakte, besser bekannt als Grauer Star, bei denen es zu einer Trübung der Linse kommt. Andererseits die Eingriffe bei der sogenannten feuchten Makula-Degeneration, bei der sich unter der Netzhaut Gefäßmembranen bilden, die zu Blutungen neigen. Beide Krankheiten treten üblicherweise bei zunehmendem Alter auf und sind

mit dem Verlust der Sehschärfe und Lesefähigkeit verbunden.

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2,4 Millionen Euro zusätzlich für den Ausbau der Abteilung für Augenheilkunde am LKH Feldkirch, Zusammenarbeit mit niedergelassenen Augenfachärzten bei Voruntersuchungen und Eingriffen sowie eine Kooperation mit der Reis Augenklinik soll kurzfristig die Warteliste bei Katarakt-Operationen reduzieren.


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Enttäuschende Herbstsaison der Rätia Letztes Meisterschaftsspiel vor der Winterpause Die Jungmannschaft um NeoTrainer Mario Franzoi musste in der Herbstrunde der Vorarlberg Liga zahlreiche Niederlagen einstecken und liegt mit vier Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang.

Gründe für diese Schwächeperiode. Man soll die Rätianer nicht völlig abschreiben, vielleicht gelingt es in der Winterpause, die Mängel auszumerzen und im Frühjahr 2014 wieder auf die Erfolgsstraße zurückzukehren.

Auch in den letzten beiden Spielen (Heimspiel gegen FC Wolfurt 1:4 und Auswärtsspiel gegen SC Fussach 3:1) setzte es empfindliche Niederlagen, die die Schwächen des FC Fohrenburger Rätia Bludenz erneut zu Tage brachten. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Leistungsträgern und die mangelnde Spielerfahrung der Jungkicker sind wesentliche

Die letzte Chance, das Herbstergebnis noch etwas zu verbessern, ist am Samstag, 2. November im Heimspiel gegen den SC Andelsbuch, der allerdings als Mannschaft des oberen Tabellendrittels eine harte Nuss darstellen dürfte. Spielbeginn des letzten Spiels in der Herbstrunde in der Bludenzer Sparkassen Sportarena ist winterzeitbedingt bereits um 14:30 Uhr. (red)

Gospel-family live in Concert 2013 Afroamerikanische - mitreißende Songs, einfühlsame Worship Songs und Eigenkompositionen. Eine große Bandbreite an verschiedenen Solisten bringen die Besucher zum Klatschen und Mitsingen. Christof Waibel begleitet auch heuer wieder mit Reinhard am Bass und Dietmar an den Drums und Peter am Saxophon. Sie sorgen für den richtigen Gospelgroove. 1. Konzert mit der Gospel-family by g.a.mathis am 24.11.2013 um 17 Uhr Sonntag Kirche in Bregenz - St. Gallus

2. Konzert mit der Gospel-family by g.a.mathis am 30.11.2013 um 19:00 Uhr Samstag Kirche in Bürs - Friedenskirche 3. Konzert mit der Gospel-family by g.a.mathis am 01.12.2013 um 17:00 Uhr Sonntag Kirche in Feldkirch-Tisis Hl.Familie 4. Konzert mit der Gospel-family by g.a.mathis am 08.12.2013 um 17:00 Uhr Sonntag Kirche in Altach - Hl. Nikolaus (pr)

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Die Gospel-family by g.a.mathis ist wieder unterwegs mit Gospelsongs aus der ganzen Welt.

Die junge Mannschaft des FC Rätia Bludenz beendet eine enttäuschende Herbstsaison.


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Regional-Wetter am Wochenende Freitag

Samstag

Sonntag

Trend Temperatur-Trend

min: 5°

max: 15°

min: 3°

max: 13°

min: 5°

Nied. 10%

2000m: 8°

Nied. 30% 2000m: 6°

Nied. 80%

max: 8° 2000m: 2°

An Allerheiligen überwiegt nach Nebelauflösung im Flachland der freundliche Wettercharakter. Im Tagesverlauf Wolkenaufzug. Unsichere Entwicklung: Am Samstag zunächst einige Wolken und eventuell sogar ein paar Regenschauer. Später aber durch leichten Föhneinfluss zeitweise aufgelockert sonnig. Am Sonntag zunehmend bewölkt und regnerisch. Im Gebirge fällt allmählich Schnee gegen 1.400 - 1.000 m.

Lukas Alton

Die neue Woche bringt weiterhin wechselhaftes Wetter mit durchziehenden Frontensystemen aus Westen! Somit noch sehr ungewisse Entwicklungen der Großwetterlage. Ein Wintereinbruch bis in die Tallagen ist derzeit nicht in Sicht. Aktuelle Prognosen, Webcams, Live-Wetterdaten und Nowcast-Warnungen unter www.wetterring.at

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Impressum Medieninhaber und Verleger: RZ Regionalzeitungs GmbH, 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Herausgeber: Reiner Kolb (rk); Geschäftsführer: Peter Bertole (ber); Chefredakteur: Andreas Feiertag (fei); alle: 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Mitglied im Verband der Regionalmedien Österreichs (VRM). Firmenbuchnummer: FN 178 846 i. Firmenbuchgericht: Landesgericht Feldkirch. Redaktionelle Beiträge sind mit (red) oder dem Kürzel des Redakteurs gezeichnet, von Vereinen, Institutionen und Organisationen übernommene Texte mit (ver). Mit (pr) gezeichnete Texten sind Beiträge im Sinne von bezahlten Anzeigen. Von Parteien und Interessensgruppen unabhängige demokratische regionale Wochenzeitung für die Region Bludenz. Redaktion: redaktion@rzg.at Verlag: info@rzg.at

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