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DIE GRÖSSTE ZEITSCHRIFT DER NORDWESTSCHWEIZ

JANUAR 2020

CHF 8.–

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Andrea Bignasca Der Direktor des Basler Antikenmuseums erlebt in diesem Jahr seine 20. Museumsnacht

Achtung. Fertig. Beruf! Sonderbeilage Aus- und Weiterbildung


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AUFTAKT

Editorial Liebe Leserinnen Liebe Leser

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rognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Das schöne Zitat, das im regelmässigen Wechsel mal Mark Twain, mal Kurt Tucholsky, mal Winston Churchill oder sonst einem klugen Kopf zugehalten wird, hat in diesem noch jungen Jahr mal wieder seine Blütezeit. Und Gültigkeit sowieso. Auch wenn dies Ihr Anlageberater, die Muotathaler Wetterschmöcker oder professionelle Kaffeesatzleser im Astro-TV es anders sehen. Letztere sagen mir übrigens auf den diversen einschlägigen Unterhaltungsseiten abwechselnd mal eine turbulente Zeit, ein stabiles Jahr oder eine mit unterschiedlichen Dynamiken ablaufende Lebensphase voraus. Wenn ich richtig gelesen habe, redet Planet Jupiter ein gewichtiges Wörtchen mit. Offensichtlich wird dieser nicht von allen gleich gedeutet. Wie wird jetzt aber 2020? Keiner weiss es. Wenn wir wählen könnten, hätten es die meisten wohl genauso wie gestern. Menschen sind bekanntlich Gewohnheitstiere und wiegen sich gern in wohliger Sicherheit. Gerade in unserem Land der chronisch Überversicherten liebt man die Routine und die Planbarkeit des Alltags. Mit Veränderungen – und ich meine da weniger die selbstgewählten, sondern die uns von aussen auferlegten – tun wir uns in der Regel schwer. Nur schon der Gedanke daran, dass in ein paar Wochen alles anders im Leben sein könnte, kann ungute Gefühle, gar Ängste auslösen. Dabei ist es doch kristallkugelglasklar, dass auch dieses Jahr alles anders bleibt. Denn nichts ist so beständig wie der Wandel. Ja, in der Phrasenkiste liegen zu diesem Thema noch viele solche abgedroschenen Sätze rum. Falsch sind sie nicht. Wenn wir uns schon im Klaren darüber sind, dass der nächste Einschnitt kommen wird, dann sollten wir innerlich darauf vorbereitet sein. Der Schlüssel dazu liegt in der inneren Einstellung. Mit einer positiven Haltung gegenüber den Herausforderungen, die da auf uns zukommen, ist schon viel gewonnen. Schon klar, das schreibt sich so einfach hin. Danach zu leben, steht nochmals auf einem anderen Blatt. Trotzdem: Üben wir uns in Ge-

Thomas Kramer

Chefredaktor thomas.kramer@regioaktuell.com

REGIO

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Weiss (swe), Mimmo Muscio (mim), Dominique Zahnd (doz), Rolf Zenklusen (zen.) Gestaltung Guido Frefel, Bernadette Leus Korrektorat: Katharina Schäublin Medienberatung und Anzeigenverkauf Brigitte Ballmer, 061 690 77 04 brigitte.ballmer@birsforum.ch Gabi Lacourcière, 061 690 77 05 gabi.lacourciere@birsforum.ch Mario Ricciardi, 061 690 77 08 mario.ricciardi@birsforum.ch Tarife: www.regioaktuell.com

Verlagsleitung Thomas Bloch, Thomas Kramer, L UEL AKT Bruno Steiger Erscheint monatlich Redaktionsleitung Herausgeberin Thomas Kramer (tok) BirsForum Medien GmbH thomas.kramer@regioaktuell.com Malsmattenweg 1, 4144 Arlesheim Mitwirkende Autor/innen 061 690 77 77 und Fotograf/innen dieser Ausgabe redaktion@regioaktuell.com Thomas Brunnschweiler (bru), Auflage: 145 000 Exemplare Christian Fink (cf), Tobias Gfeller Copyright: Alle Rechte bei (tg), Isabelle Hitz (isa), Béatrice BirsForum Medien GmbH Koch (bk), Julia Konstantinidis (jk), ISSN-Nummer 1424-3369 Simon Eglin (sfe), Christian Jaeggi Abonnement: Preis für zwölf Ausga- (cj), Michael Gasser (mig), Nuccio ben postalische Zustellung: CHF 90.– Mastrogiacomo (num), Stephanie

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IMPRESSUM

lassenheit. Nehmen wir jeden Tag als Chance wahr. Vertrauen wir auf unsere Stärken, dass wir auch auf unvorhersehbare Ereignisse, die uns für einen Moment aus dem Gleichgewicht bringen mögen, eine Antwort parat haben, eine Lösung finden werden. Gehen wir überhaupt dem Jahr mit viel Zuversicht entgegen und freuen uns auf die schönen Dinge, die kommen, von denen wir heute noch gar nicht wissen, dass sie uns erwarten. So wünsche ich Ihnen ein gutes neues Jahr voller Optimismus, Tatendrang und vielen ausbalancierten Momenten. Ach ja, und bevor Sie umblättern, hier noch meine Prognose fürs 2020: Die Fasnacht wird wieder berauschend, im Weissen Haus wird nach der Präsidentenwahl weiterhin getrampelt und getwittert und im EM-Sommer fliegt die Schweizer Fussballnati leider nach dem Achtelfinale erneut nach Hause. Oder habe ich den Faktor Jupiter etwa falsch berechnet…? ■

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Sportportrait

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63–66

AUFTAKT

Gesehen!

20 Jahre Museumsnacht Basel

Inhalt Editorial

Thomas Kramer

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Sagen Sie doch mal Ronja Jansen

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Dezember-Kalender Vorfasnacht

28–29

Events & Tipps

30–41

Community

Leseraktion E. Hopper 8–9

Titelgeschichte

Andrea Bignasca

11–13

Museumsnacht

Die Highlights

14–16

Empfehlungen

Eidg. Schwingfest

Das Logo ist da

18–19

Wirtschaft

Hobbykoch

Tom Wiederkehr

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Essen & Trinken

20–21

Sportportrait

Kimmy Repond

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Mode & Lifestyle

22–23

Eingewandert

Nina Razafindratsimba

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Reisen

24–27

Engagiert

Imad Derbas

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Gesundheit

46–56

Getestet

SwissShrimps

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Handwerk & Immobilien

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Gesehen!

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AK

Die grösste Zeitschrift der Nordwestschweiz

Titelbild: Christian Jaeggi

Die grösste Zeitschrift der Nordwestschweiz Jeden Monat für 300 000 Leserinnen und Leser im Briefkasten.

Basel

Arlesheim

10. März 2020

Liestal Sissach

07. April 2020 05. Mai 2020 02. Juni 2020 07. Juli 2020 18. August 2020

Laufen Waldenburg

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Weitere Ausgaben am:

Die nächste Nummer erscheint am 11. Februar 2020 mit Geschichten rund um die Fasnacht, 77 Bombay Street und einem Lokaltermin im Birseck.

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REGIO LL TUE

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RONJA JANSEN

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Empörung treibt sie an: Juso-Präsidentin Ronja Jansen kämpft gegen ungerechte soziale und wirtschaftliche Zustände an.

«Für eine grüne Umweltpolitik braucht es viel mehr rot»

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Sagen Sie doch mal… In dieser Rubrik stellen sich Persönlichkeiten aus der Nordwestschweiz den Fragen von Regio aktuell. In dieser Ausgabe antwortet Ronja Jansen, Präsidentin der Schweizer Jungsozialistinnen und Jungsozialisten.

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Frau Jansen, am 31. August 2019 wurden Sie zur Präsidentin der Juso Schweiz gewählt. Was hat sich seither in Ihrem Leben verändert? Recht viel. Ich habe mein Soziologie- und Wirtschaftsstudium inzwischen auf Eis gelegt und widme mich ganz der Politik. Weil ich deshalb sehr oft in Bern bin, habe ich mir dort ein WG-Zimmer genommen. Als Juso-Schweiz-Präsidentin stehen Sie im nationalen Rampenlicht. Wie gehen Sie damit um? Das stimmt, ich bin viel exponierter als vorher. Ich erhalte viele Reaktionen, wenn ich mich öffentlich äussere. Mit den Rückmeldungen kann ich gut umgehen, auf konstruktive Kritik antworte ich gerne. Negative Reaktionen, die manchmal auch unter der Gürtellinie sind, lasse ich nicht an mich ran. Gibt es einen Schlüsselmoment, der Sie in die Politik und in die SP gebracht hat?

Persönlich Ronja Jansen (24) ist 1995 in Liestal geboren und in Frenkendorf aufgewachsen, wo sie heute noch mit ihren Eltern und zwei Brüdern lebt. Ihre Schulzeit am Gymnasium Muttenz unterbrach sie von 2011 bis 2012 mit einem Austauschjahr in Michigan/USA. Seit 2015 studiert Jansen an der Universität Basel Soziologie und Wirtschaft. Von 2018 bis 2019 arbeitete Ronja Jansen als politische Sekretärin bei der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee. Politisch engagiert sie sich seit 2015 im Vorstand der SP Frenkendorf-Füllinsdorf und ist Mitglied der Gemeindekommission Frenkendorf. Von 2017 bis Frühling 2019 war sie Co-Präsidentin der JungsozialistInnen Baselland. Im August 2019 wurde Jansen zur Präsidentin der JungsozialistInnen Schweiz gewählt. Jansen ist Mitglied der Geschäftsleitung der SP Schweiz und Mitglied der Kerngruppe des Denknetzes, einer in der Schweiz ansässigen sozialkritischen Denkfabrik.

Fotos: Mimmo Muscio

Ich hatte schon als Kind einen ausgesprochenen Gerechtigkeitssinn. Schlüsselmomente waren für mich die 1:12-Initiative und die Mindestlohn-Initiative. Beide Vorlagen wurden von der Bevölkerung abgelehnt. Ich habe mich sehr darüber geärgert, dass man mir erzählte, wir könnten uns in einem der reichsten Länder der Welt keine gerechten Löhne leisten. Für mich war schon damals klar: Was wir uns nicht leisten können ist das reichste Prozent, nicht faire Löhne. Treibt Wut Sie an? Nicht Wut, nein. Es ist vielmehr Empörung, die mich antreibt. Empörung über die ungerechten sozialen und wirtschaftlichen Zustände. Ich bin überzeugt, dass wir diese Welt verändern können. Wäre ich das nicht, könnte ich mich ja ins stille Kämmerlein zurückziehen. Sie sagen, Sexismus ist in der Schweiz allgegenwärtig. Wann sind Sie ihm zuletzt persönlich begegnet? Ich beobachte immer wieder, wie Frauen in der Politik anders beurteilt werden: Was bei einem Mann als natürliche Führungsstärke und Durchsetzungskraft gelobt wird, gilt bei Frauen als zickig und karrieristisch. Diese ungleiche Beurteilung aufgrund des Geschlechts stört mich enorm und sie hat weitreichende Folgen. Frauen verdienen in der Schweiz jedes Jahr noch immer 108 Milliarden weniger und leisten den Grossteil der unbezahlten Arbeit im Haushalt.


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Ein feministischer Mann? Erklären Sie. Das ist ein Mann, der sich seiner Privilegien als Mann bewusst ist und sich gegen stereotype Rollenbilder stellt. Ein Mensch, der jedes Individuum unabhängig des Geschlechts gleich ernst nimmt. Bereitet Ihnen Politik auch Spass? Ja klar! Ich habe Freude an der Debatte, ich diskutiere sehr gerne. Wenn es aber um die politische Sache geht, um die Existenz von Menschen, dann finde ich das nicht mehr lustig und gehe mit der nötigen Ernsthaftigkeit an die Themen. Jungparteien treten pointierter, oft auch radikaler auf als ihre Mutterparteien. Wie radikal sind Sie? Die Juso steht sicherlich pointiert links. Wir wollen eine neue, demokratischere Gesellschaftsordnung, in der alle Menschen mitbestimmen können über die Entscheidungen, die sie direkt betreffen. Ich selbst würde mich und die Juso nicht als radikal bezeichnen. Radikal sind doch diejenigen, die das gegenwärtige System verteidigen, mit dem wir den Planeten an die Wand fahren. Wie viel Grün steckt in der «Roten Ronja»? Sehr viel. Die Bekämpfung der Klimakatastrophe ist mir ein wichtiges Anliegen. Dafür brauchen wir aber eine grundsätzlich neue Wirtschaftspolitik, welche die natürlichen Ressourcen nicht auf Kosten der Allgemeinheit und der Natur ausbeutet und lediglich dem Profit von Einzelnen dient. Ich habe mich gefreut, dass die Grünen an den letzten Wahlen zugelegt haben. Gleich-

zeitig war ich enttäuscht über die Verluste der SP. Gerade für eine grüne Umweltpolitik braucht es viel mehr rot.

SAGEN SIE DOCH MAL

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten? Es sind Eigenschaften, die ich bei Männern wie auch bei Frauen mag: Ehrlich, wertschätzend und loyal sein zum Beispiel. Und feministisch.

Cédric Wermuth, Fabian Molina, Tamara Funiciello: Sie alle hatten das Juso-Präsidium inne und sitzen heute im Nationalrat. Ist Bundesbern ein Ziel, das auch Sie anstreben? Das ist für mich im Moment kein Thema. Ich bin seit wenigen Monaten Juso-Präsidentin. Das ist bisher eine sehr spannende Erfahrung. Weiter in die Zukunft denke ich nicht. Wie wichtig ist es Ihnen, geliebt zu werden? Ich suche sicher nicht die Liebe der Öffentlichkeit, sonst wäre ich in meinem Amt am falschen Platz. Wichtig sind mir meine Familie und meine Freunde, die mich unterstützen. Welches ist Ihre grösste Stärke, die man von aussen nicht erkennt? Ich bin ein reflektierter Mensch, der die Dinge hinterfragt. Und ich bin grundsätzlich ein loyaler Mensch. In welchen Situationen verhalten auch Sie sich egoistisch? Wenn ich mich zuhause vorm Abwasch drücke, habe ich schon manchmal ein schlechtes Gewissen (lacht). Wo trifft man Sie am Wochenende an? Ich bin nicht so eine Partygängerin. Auch an den Wochenenden gehe ich oft an Juso-Veranstaltungen. Sehr gerne verabrede ich mich zum Brunch am Sonntagmorgen in meiner Lieblingsbäckerei in Lausen. Ansonsten verbringe ich gerne Zeit mit meiner Famillie oder meinen Freundlinnen und Freunden. Gibt es etwas, das Ihnen peinlich ist? Ich bin manchmal etwas schusselig und es fallen Dinge um. Letzthin ist mir ein Glas Rotwein über den Laptop eines Kollegen gekippt, das war mir schon sehr peinlich.

Fragen Sie doch mal … Sarah Spale. Das nächste Mal stellt sich die Basler Schauspielerin («Platzspitzbaby», «Wilder») den Fragen von Regio aktuell. Welche Frage würden Sie Sarah Spale gerne stellen? Schicken Sie ein E-Mail bis am 19. Januar an redaktion@regioaktuell.com. Mit etwas Glück lesen Sie die Antwort im Februar hier an dieser Stelle. Wem haben Sie letztmals einen Kuss gegeben? Das ist mir zu privat. Diese Frage möchte ich nicht beantworten. Auf was im Leben können Sie locker verzichten? Materiell könnte ich auf das Meiste verzichten, wenn es hart auf hart kommt. Nicht aber auf meine Familie und meine Freunde. Was macht Ihnen Angst? Die auch in der Schweiz zunehmende soziale Ungleichheit bereitet mir Sorgen. Oder auch Entwicklungen wie in China, wo die staatliche Überwachung überhandnimmt und die Freiheit des Individuums immer mehr gefährdet wird. Die grösste Gefahr sehe ich im Moment aber in der drohenden Klimakatastrophe. Wir brauchen dringend einen Wandel unserer Lebens- und Wirtschaftsweise. Was bedeutet für Sie Luxus? Die Freiheit zu machen, was mir Freude bereitet, ist für mich der grösste Luxus in meinem Leben.

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Reflektiert und grundsätzlich loyal: Ronja Jansen vor dem Liestaler Törli.

Ronja Jansen in einen Slogan verpackt: Wie würde dieser lauten? Hmm, schwierig. Irgendetwas mit «Gerechtigkeit». Das ist es, was mich antreibt bei meiner politischen Arbeit. ■ Thomas Kramer

Mit wem würden Sie auf einem Segelboot den Atlantik überqueren? Ich würde jemanden mitnehmen, den ich gut kenne und mit dem ich mich auch nach Monaten auf hoher See gut vertrage. Und vor allem jemanden, der sich mit Segeln auskennt.

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Wer oder was hat Sie in Ihrem Leben tief beeindruckt? Das sind Menschen, die für mehr Gerechtigkeit kämpfen und die Hoffnung auf eine bessere Welt noch nicht aufgegeben haben.

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COMMUNITY

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Leseraktion: Mit Regio aktuell durch die w

An der Tankstelle, irgendwo zwischen der amerikanischen Ost- und Westküste: «Gas», 1940; The Museum of Modern Art, New York.

Vom 26. Januar bis 17. Mai zeigt die Fondation Beyeler Werke von Edward Hopper, einem der bedeutendsten US-amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Regio aktuell lädt zu einem exklusiven Rundgang durch diese sehenswerte Frühjahrsausstellung.

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© Heirs of Josephine Hopper

dward Hopper ist in den USA ein nationales Heiligtum. Wie kaum ein anderer Künstler hat der 1882 geborene Maler die amerikanische Seele eingefangen und damit die Identität der Bevölkerung dieses riesigen Landes mitgeprägt. Die USA, das ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – aber auch das Land der unbegrenzten Weite, die sich zwischen der Ost- und Westküste über tausende von Kilometern hinzieht und in der sich das Individuum immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen sieht. Ein Gefühl der Einsamkeit und ein Schleier der Melancholie überziehen

Hoppers Bilder, die mit einzigartigem Blick das damalige moderne Leben zeigen: Tankstellen, Häuser und Bars, aber auch Innenansichten von Wohnungen, Hotels und Kinos. «Die wenigen Personen, die auf seinen Werken zu sehen sind, scheinen oftmals aus den Bildern herauszublicken, als ob das, was auf den Gemälden geschieht, für den Betrachter gar nicht sichtbar sei», sagt Kurator Ulf Küster, der für die Hopper-Schau verantwortlich zeichnet. «Unsichtbare Geschehnisse scheinen sich ausserhalb des Bildes zu ereignen und spielen sich im Kopf des Betrachters ab.»

In der letzten Ausgabe hat Regio aktuell wiederum Tickets zu verschiedenen Veranstaltungen verlost. Die Redaktion bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für die so rege Teilnahme an unseren Aktionen und Wettbewerben.

3x2 Tickets für Helmut Schleich im Teufelhof Basel ■ Gyoergyi Gyuricza, Birsfelden ■ Kathrin Iseli, Aesch ■ Sandra Kastl, Itingen

3 Spiele «Monopoly Basel» ■ Manuela Brodmann, Ettingen ■ Mario Lombardi, Reinach ■ Judith Kropf, Muttenz

3 x2 Tickets für Steffe la Cheffe im Kulturhotel Guggenheim Liestal ■ Felix Bader, Liestal ■ Andrea Müller, Münchenstein ■ Rebekka Stucki, Bubendorf

10x2 Tageskarten für die Swissbau 2020 ■ Silvia Busetti, Lausen ■ Othmar Ehrsam-Wagner, Dornach ■ Kurt Frei, Arisdorf ■ Urs Grieder, Lausen ■ Fernando Imhasly, Muttenz ■ Gisa Jemlin, Aesch ■ Doris Keller-Sykora, Muttenz ■ Peter Pletscher, Rodersdorf ■ Ines Raffeiner, Therwil ■ Rudolf Schraner, Aesch

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Glückliche Gewinner

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3 x2 Tickets für «Disney on Ice» in der St. Jakobshalle Basel ■ Elisa Arcerito, Bubendorf ■ Silvia Münzer, Kaiseraugst ■ Monika Oser, Schönenbuch

Ihre Meinung zählt Liebe Leserin, lieber Leser Was gefällt Ihnen am Regio aktuell, worüber haben Sie sich gefreut, was vermissen Sie und was können wir noch besser machen? Wir freuen uns über Ihre Anregungen per Post oder E-Mail. BirsForum Medien GmbH Regio aktuell Malsmattenweg 1, 4144 Arlesheim redaktion@regioaktuell.com


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Initialzündung der Hopper-Schau: «Cape Ann Granite», 1928; Dauerleihgabe in der Fondation Beyeler. © Heirs of Josephine Hopper

Weil Hoppers Gesamtwerk für das Selbstverständnis der Vereinigten Staaten so bedeutsam ist, sind die allermeisten seiner Gemälde im Besitz amerikanischer Häuser. In Europa gibt es nur gerade zwei Museen, die Hopper in ihrer Sammlung haben. Die Fondation Beyeler ist dank einer privaten Dauerleihgabe eines davon. Es handelt sich um das Landschaftsgemälde «Cape Ann Granite» von 1928. Dieses Werk, das in anderem Zusammenhang einmal einer Cézanne-Landschaft gegenübergestellt wurde, war die eigentliche Initialzündung dieser Hopper-Schau in der Fondation Beyeler. Ausgewählte Werke zwischen 1909 und 1960 konnten jenseits des Atlantiks zusammengetragen und nun in Riehen zu einer sehenswerten Ausstellung vereint werden, wobei nebst den Ölgemälden auch autonome Arbeiten auf Papier – Aquarelle und Zeichnungen – zu sehen sind.

Quer in der Landschaft Hopper ist auch ein interessanter, ja ungewöhnlicher Künstler, da er als Gegenbeispiel herangezogen werden kann, will man die Entwicklung der bildenden Kunst von der figurativen Darstellung hin zur Abstraktion erzählen, wie es die Fondation Beyeler im Grundsatz

EXKLUSIVE LESERFÜHRUNG

e weite Welt des Edward Hopper streifen

Der typische Hopper-Blick aus dem Bild, hier exemplarisch zu sehen auf dem Spätwerk «Second Story Sunlight», 1960. © Heirs of Josephine Hopper

auch tut und mit Jackson Pollock oder Willem De Kooning zwei herausragende US-amerikanische Vertreter des abstrakten Expressionismus in der Sammlung weiss. In diesem Sinne liegt Hopper gerade nach dem 2. Weltkrieg durchaus quer in der Landschaft und steht vielmehr in einer Linie mit Ferdinand Hodler, Balthus oder Alberto Giacometti, die sich zeitlebens das Figürliche in ihrer Kunst bewahrt haben. Schliesslich ist Edward Hoppers Werk auch für die Filmgeschichte von Bedeutung. In jungen Jahren selbst vom Stummfilm geprägt, hat Hopper mit seinem bildnerischen Schaffen namhafte zeitgenössische und gegenwärtige Regisseure beeinflusst. Alfred Hitchcocks verstörendes «Psycho»-Haus ist quasi einem Hopper-Bild entlehnt; in den einnehmenden Prärie-Aufnahmen in Kevin Costners Wild-West-Epos «Der mit dem Wolf tanzt» offenbart sich eine hoppersche Stimmung. Schliesslich bezieht sich auch der deutsche Regisseur Wim Wenders auf Edward Hoppers Land- und Stadtlandschaftsbilder. Eigens für diese Ausstellung hat dieser einen 14-Minuten-Kurzfilm in 3D gedreht, der in der Fondation Beyeler ergänzend zu den Werken Edward Hoppers gezeigt wird. Thomas Kramer ■

10 x 2 Plätze zu gewinnen Regio aktuell lädt zehn Leserinnen und Leser mit Begleitung zu einer Führung durch die EdwardHopper-Schau in der Fondation Beyeler ein. Der Anlass findet am Mittwoch, 19. Februar, um 18.30 Uhr statt und dauert rund eine Stunde. Möchten Sie dabei sein? Dann senden Sie bis Sonntag, 19. Januar eine E-Mail mit dem Stichwort «Edward Hopper» an wettbewerb@regioaktuell.com. Bitte Name und Adresse nicht vergessen. Viel Glück!

Railroad Sunset, 1929; Whitney Museum of American Art, New York. © Heirs of Josephine Hopper

«Em Schuggi sy Basel» – Bilderbuch-Klassiker zu gewinnen

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Papier! – einen Spaziergang durch die Stadt am Rhein. «Em Schuggi sy Basel» kann man mit kleinen Kindern gemeinsam betrachten, grössere Kinder lesen es selbst und die ganz Grossen blättern gerne darin, weil es ihnen die eigene Kindheit zurückbringt. Das Kulturhaus Bider & Tanner hat nun den Kinderbuch-Klassiker in Zusammenarbeit mit dem Spalentor Verlag in Basel in einer Neuauflage herausgegeben. Und Regio aktuell verlost unter seiner Leserschaft drei Bücher. Einfach an wettbewerb@regioaktuell.com eine E-Mail mit dem Stichwort «Em Schuggi sy Basel» senden. Name und Adresse nicht vergessen. Einsendeschluss ist der Sonntag, 19. Januar. Viel Glück! tok ■

Wer hat in diesem Bilderbuch nicht schon selbst geblättert? Die Illustrationen von Ruth Werenfels rufen schöne Erinnerungen wach.

as Basler Kinderbuch «Em Schuggi sy Basel» gehörte über die Generationen hinweg zur Standardausstattung so mancher Kinderzimmer. Bis heute bezaubern die farbigen und detailreichen Illustrationen der Basler Zeichnerin Ruth Werenfels nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Im baseldeutschen Begleittext von Marianne Hediger erfährt man alles über die Geschichte eines Mädchens aus den 1950er-Jahren. Von der Geburt über die Taufe bis zur eigenen Hochzeit begleiten wir Schuggi und nehmen teil an seinen Streichen, seinen Erlebnissen an der Herbstmesse, am Vogel Gryff, an der Fasnacht und bei vielen anderen Gelegenheiten. So absolviert man – nicht virtuell, sondern auf

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SPIELZEUG WELTEN MUSEUM BASEL

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Museumsnacht 2020 – Alles in die Tasche stecken Die nächste Museumsnacht findet am Freitag, 17. Januar 2020 statt. Diese Nacht ist alles in Taschen gepackt: Es gibt solche, die plaudern, andere, die zaubern, oder solche, die spielen, tricksen und sogar stehlen. Wer nicht bloss zuschauen und staunen will, kann in dieser Nacht auch seine Kreativität auspacken und vielleicht das Bhaltis der Nacht einpacken. Ein Besuch bei uns im Spielzeug Welten Museum Basel lohnt sich also mehrfach.

Plaudertaschen packen aus

Wenn Calindo & Hilde loslegen, bekommt man einiges zu hören. 18.00 – 02.00 | Alle 20 Minuten

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© SABRY MAROUF, The King TUT

Der Taschendieb der Sonderklasse

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Giovanni Alecci zeigt, wie etwas unbemerkt aus jeder Tasche verschwindet, aber auch, wie man dies verhindert. 18.00 – 02.00 | Durchgehend

Das Taschenformat: ein Porträt, das noch keiner besitzt Tasche wählen, auf den Kopf stellen und … klick. 18.00 – 02.00 | Durchgehend

Die Taschenzauberei

Heisse Rennen bei der Taschenralley

«Taschenmagie» heisst die Show von Meistermagier Magrée, die er in Co-Moderation mit Lena Wilczek bei uns im Schaufenster zum Besten gibt. In seinem exklusiv für diesen Abend bepackten Programm schafft es der Schweizer Grandseigneur der Zauberkunst, sein Publikum gleichzeitig zu verblüffen und zu begeistern. 18.00 – 02.00 | Jede halbe Stunde

Zwei Piloten fordern sich bis zur Höchstleistung, um ihre Tasche als erste ins Ziel zu bringen. 18.00 – 02.00 | Durchgehend

Die Taschenmanufaktur von Peter Fasnacht Wie seine Taschen entstehen, zeigt der Schweizer Designer in seiner Werkstatt bei uns. 18.00 – 02.00 | Durchgehend

Workshop: Kreativität auspacken und Tasche gestalten Kreiere eine Tasche, die es kein zweites Mal gibt! 18.00 – 02.00 | Durchgehend

Amüsante Plaudertaschen und das «Bhaltis» der Nacht Ein Date der lustigen Art und eine Tasche, die zum Hut wird. 18.00 – 02.00 | Durchgehend

Für den kleinen und grossen Hunger Nicht vergessen: Damit ihr schön gestärkt bleibt, zaubert die Küchenmannschaft im Ristorante La Sosta allerlei Köstlichkeiten aus der Tasche. Und zwar durchgehend die ganze Nacht. Kommt vorbei und geniesst kulinarische Höhenflüge. En Guete. Die Museumsnacht ist eine Veranstaltung der museen basel und der Abteilung Kultur BaselStadt. Am 17. Januar 2020 bieten Museen und Kulturinstitutionen von 18 bis 2 Uhr ein reichhaltiges Programm: www.museumsnacht.ch


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ANDREA BIGNASCA

Andrea Bignasca erachtet seine langjährige Tätigkeit als Museumsdirektor des Antikenmuseum und Sammlung Ludwig als Privileg.

«Die Museumsnacht ist ein Dauerbrenner» Der Museumsdirektor des Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig, Andrea Bignasca, lebt bereits seit 1981 in Basel. An der Stadt schätzt der Tessiner, der sich aktuell auf seine 20. Museumsnacht vorbereitet, insbesondere die Offenheit und das Kulturangebot. Obschon er Anhänger des FC Lugano geblieben ist, besitzt er heute auch eine Dauerkarte des FC Basel.

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An der Museumsnacht Basel schätzt der 57Jährige insbesondere die Tatsache, dass diese

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Womit das Kapitel «Art Zappening» zu Ende ging und der Weg für die jeweils im Januar stattfindende Museumsnacht Basel frei wurde.

Verlockende Idee

Mit anhaltendem Enthusiasmus

Die Idee stammt ursprünglich aus Berlin, wo 1997 erstmals eine sogenannte «Lange Nacht der Museen» durchgeführt wurde. Das Konzept fand auch in der Schweiz rasch Anklang: An die erste Museumsnacht Basel 2001 hat Bignasca kaum spezifische Erinnerungen. «Ich weiss aber noch, mit wie viel Enthusiasmus wir uns an die Sache machten.» Zwar habe es zu Beginn der Museumsnächste vereinzelt Probleme mit den Shuttle-Bussen gegeben, doch inzwischen funktioniere die Museumsnacht reibungslos. «Sie ist ein Dauerbrenner geworden», so Bignasca. Wohl auch, weil die Museumsnacht Basel unverändert als Publikumsmagnet gilt. «Im Antikenmuseum dürfen wir bei fast jeder Durchführung nochmals mehr Besucherinnen und Besucher begrüssen», weiss Bignasca. «Zu unseren Anliegen zählt es, die Zugänglichkeit und die kulturelle Teilhabe der gesamten Bevölkerung zu gewährleisten.» Er staune immer wieder darüber, wer während des Anlasses alles ins Antikenmuseum und in die Skulpturhalle pilgere. «Die Leute schätzen es, sich mit anderen

im Kunst- und Kulturmilieu zu bewegen, zu feiern und das Gebotene zu geniessen.» Und welche Erkenntnis hat Bignasca aufgrund der Museumsnächte für sein Haus gewonnen? «Unser Museum versteht sich vor allem als öffentliche Plattform. Allerdings wird diese ausserhalb der grossen Events noch zu selten genutzt.» Deshalb seien gesellschaftliche Anlässe, an denen man wissenschaftlich fundierte Kultur vermittelt bekommt, unabdingbar. «Für unsere Arbeit heisst das, möglichst viel Kreativität an den Tag zu legen. Dementsprechend haben wir uns vorgenommen, an Museumsnächten künftig noch mehr zu wagen.»

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obald Andrea Bignasca auf die Museumsnacht Basel zu sprechen kommt, wird seine Begeisterung geradezu greifbar. Der Direktor des Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig kennt sich mit dem Event, der heuer sein 20-Jahre-Jubiläum feiert, bestens aus. Schliesslich ist er bereits seit 1997 für «sein» Museum tätig, die ersten 15 Jahre in der Rolle als Vizedirektor. Und als solcher zeichnete er während einiger Jahre für das Programm des Antikenmuseums an der Museumsnacht verantwortlich. «Nur wenige Leute wissen noch, dass die ART einst während der Kunstmesse einen Vorläufer des Events lanciert hat. Am ‹Art Zappening› nahmen nebst Galerien auch die Basler Museen teil», erinnert sich der Tessiner. Die erste Durchführung sei ein voller Erfolg gewesen, die zweite hingegen wurde verregnet und war ein Flop.

Fotos: Christan Jaeggi

Zur Arbeit fährt der 57-Jährige gerne mit dem Velo.

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TITELGESCHICHTE

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In seinem Büro am St. Alban-Graben heckt Andrea Bignasca bereits Ausstellungen für das Jahr 2022 aus.

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auch Publikum aus der Grenzregion anzieht. «Eigentlich ist das Ganze so erfolgreich, dass man den Event zweimal jährlich durchführen müsste», sagt Bignasca. Zumal die Umtriebe für den nur einige wenige Stunden dauernden Anlass immens seien. Eine verlockende Idee, die der Kanton tatsächlich diskutiert, aber auch wieder

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als zu aufwändig verworfen habe. Fakt bleibt, dass die Museumsnacht für das Antikenmuseum «enorm wichtig» sei. Pro Jahr präsentiere das Haus bis zu drei Ausstellungen, erklärt Bignasca. Aktuell und bis März 2020 ist «Gladiator – Die wahre Geschichte» zu sehen – dies in Zusammenarbeit mit Augusta Raurica und

Auf die Arbeit folgen auch genussreiche Momente.

dem Museo Archeologico Nazionale in Neapel. «Im Juni kommt die Fotosammlung Herzog, im Herbst die erneuerte Ägyptenhalle. Zudem sind wir Teil des Art Parcours und jeweils am Römerfest in Augst beteiligt. Mehr geht nicht.» Eine Höchstzahl an Besucherinnen und Besuchern gibt es an der Museumsnacht im An-


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ANDREA BIGNASCA

Persönlich Andrea Bignasca, geboren 1962 in Sonvico bei Lugano, hat an der Universität Basel Klassische Archäologie, Italienische Literaturwissenschaften und Griechische Philologie studiert. Nach diversen Forschungsaufenthalten amtete er ab 1997 als Vizedirektor des Antikenmuseum Basel. Ende 2012 wurde er Nachfolger von Peter Blome und leitet seither das Antikenmuseum. Mit seiner Frau lebt er im Kleinbasel.

Wenn der FC Basel spielt, ist auch Fussballfan Andrea Bignasca im St. Jakob-Park, um den Gladiatoren von heute zuzuschauen.

tikenmuseum und in der Skulpturhalle nicht. «Wir freuen uns über alle, die kommen», sagt Bignasca. Aber natürlich ist das Sicherheitspersonal am Event noch stärker gefordert als ohnehin. «Zumal wir im Rahmen unserer Gladiatoren-Ausstellung momentan diverse Exponate haben, die frei im Raum stehen», betont Bignasca. Zufrieden weist er darauf hin, dass es an der Museumsnacht in seinem Haus noch nie zu einem Unfall oder gar Diebstahl gekommen sei. «Unser Publikum ist wohlerzogen!» Spätestens im kommenden Juli wird auch bereits das Programm für die Museumsnacht 2021 fixiert sein. «Es ist ähnlich wie im Fussball: Nach der Museumsnacht ist vor der Museumsnacht», konstatiert der Museumsdirektor. Aber jetzt freut er sich auf den anstehenden Event. «Wir rechnen mit bis zu 10 000 Eintritten.» Bei schlechtem Wetter könne sich diese Zahl jedoch auch halbieren.

Basler Lebensqualität Im Rahmen seiner Arbeit ist Bignasca oft unterwegs, auch im Ausland. Umso mehr geniesst er es, nur wenige Velominuten vom An-

tikenmuseum entfernt zu wohnen. «Das ist Lebensqualität», sagt er mit Verve. Nach Basel hat es ihn bereits als Studenten verschlagen. «Nicht zuletzt, weil das archäologische Institut bereits damals einen sehr guten Ruf genoss.» Dass er dereinst für das Antikenmuseum tätig sein würde, damit hätte er nie gerechnet. Derlei lasse sich nicht planen. «Lange pendelte ich von Grabungsjob zu Grabungsjob. Damals hätte ich mir auch gut vorstellen können, Lehrer oder Journalist zu werden.» Seine Berufung zum Direktor des Antikenmuseum Basel von 2012 empfindet er denn auch nach wie vor als grosse Ehre. «Die Tatsache, bei meiner Arbeit Kunst und Archäologie verbinden zu dürfen, ist ein unglaubliches Privileg.» Obschon er – mit Unterbrüchen – seit 1981 in Basel zuhause ist, fühlt er sich seiner Tessiner Heimat weiterhin sehr verbunden. Was sich auch daran zeigt, dass der Vater zweier erwachsener Söhne «im Herzen» ein Anhänger des FC Lugano geblieben ist. Und das, obschon er längst eine Dauerkarte des FC Basel besitzt. Das allererste Spiel, das er als Jugendlicher verfolgte, war – ausgerechnet – eine

Begegnung zwischen dem FC Lugano und dem FC Basel. Dank einem Tor von Karli Odermatt endete die Partie unentschieden. Hört man Bignasca über Fussball philosophieren, kristallisiert sich eins heraus: Er ist ein grosser Anhänger der modernen Variante von «Brot und Spielen». Dass es bei diesen weniger blutig als in der Antike zu- und hergeht, stört ihn nicht. Im Gegenteil. «Spielt Basel gegen Lugano, weiss ich nicht, ob und für wen ich jubeln soll.» Bignasca, den es in seiner Freizeit gemeinsam mit seinem Bruder auch gerne in die Alpen und zum Bergsteigen zieht, schätzt an Basel die Offenheit und das einmalige Kulturangebot. «Jeden Abend gibt es mindestens zwei Kulturveranstaltungen, die mein Interesse wecken.» Aktuell beschäftigt sich Andrea Bignasca bereits mit möglichen Ausstellungen für das Jahr 2022. Und seine Begeisterung für das Kommende ist nicht nur greifbar, sondern bringt ihn auch zum Lächeln und zur Überzeugung: «Die Zukunft im Antikenmuseum bleibt äusserst spannend.» ■ Michael Gasser

Antikenmuseum und Skulpturhalle

Weitere Programmpunkte umfassen das Basteln eines römischen Blasinstrumentes namens Cornu inklusive anschliessendem Festumzug. Geboten werden auch diverse Kurzvorträge. Diese thematisieren nebst sich hartnäckig haltenden Gladiatorenklischees in Kunst, Comic und Film auch die Frauengeschichten der antiken Kämpfer – der letztgenannte Talk ist allerdings nicht jugendfrei! Mit dem Programm wolle man nicht zuletzt neue und jüngere Besucher anlocken, erklärt Museumsdirektor Andrea Bignasca. Ein Bistro sorgt dafür, dass das Publikum auch in kulinarischer Hinsicht verwöhnt wird. ■

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as Antikenmuseum und die Skulpturhalle bauen an der Museumsnacht ganz auf die bis März 2020 laufende Grossausstellung «Gladiator – Die wahre Geschichte»: Das Publikum darf sich auf prachtvoll verzierte, originale Helme, Schilder, Bein- und Armschienen aus Bronze freuen. Und nicht zuletzt auf das detailgetreue und imposante Gladiatorenmosaik, eine Leihgabe aus Augusta Raurica. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Gelegenheit, Roms tapfere Kämpfer – verkörpert von Schauspielern – auf ihrem Weg ins Amphitheater zu begleiten. Wodurch die Welt der Gladiatoren zum Leben erweckt werden wird.

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Highlights während der Museumsnacht

Zu bestaunen: imposantes Gladiatorenmosaik.

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Zur nächtlichen Stunde erscheinen die prähistorischen Kreaturen noch faszinierender.

Museumsnacht ist immer auch Partynacht: relaxte Stimmung im

Freitag,17. Januar 2020, 18 bis 02 Uhr

Die Museumsnacht Basel feiert Geburtstag Die Museumsnacht Basel feiert Geburtstag – und Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein! Am 17. Januar öffnen 38 Museen und Kulturinstitutionen zum 20. Mal Tür und Tor und bieten ein Feuerwerk an tollen Vermittlungs- und Vertiefungsangeboten. Für das Jubiläum haben sie sich besonders fein herausgeputzt und sich zahlreiche Programmpunkte ausgedacht, die Sie staunen lassen.

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amit Sie sich nicht durch die 200 verschiedenen Angebote durcharbeiten müssen, haben wir einige Vorschläge für Sie zusammengestellt:

Museumsnacht mit Kindern? Aber sicher doch! Ein überaus reichhaltiges Programm lässt manche Kinderfantasie wahr werden: römische Blasinstrumente basteln (Antiken-

■ Für kleine und grosse Schaulustige Herzklopfen, Adrenalin und eine Portion Mut: Erleben Sie in der Skulpturhalle Gladiatorenkämpfe oder erfahren Sie selbst, wie sich die letzten Meter vor der Arena anfühlen. Absturzsicherung oder Unfall? Feuerwehr, Sanität und Zivilschutz zeigen ihr ganzes Können im und ums Schweizerische Feuerwehrmuseum: Action pur. In der Leonhardskirche

Selbstverständlich gibt es auch Kunst zu bestaunen! Spannende Führungen, magische Klänge, verschiedene Workshops gibt es rund um die Ausstellung «Resonating Spaces» in der Fondation Beyeler, während das Kunstmuseum Basel «Short Cuts», Speed Dating und Coaching Tools im Angebot hat. Trouvaillen finden sich zudem im RappazMuseum und in der Fondation Fernet-Branca im grenznahen Saint-Louis.

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■ Für Kunstliebende

■ Speziell für Kinder und Familien

museum) oder sich als Gladiator stylen (Skulpturhalle), Brettspiele (Basler Papiermühle), Narben-Schminken (Anatomisches Museum), ein Comic-Konzert oder eine Ölkreideorgie im Cartoonmuseum!

■ Zum Mitmachen – für Jung und Alt

Sie wollen lieber mitgestalten oder etwas selbst herstellen? Dann besuchen Sie einen der rund 70 Workshops: den Trickfilmworkshop (Museum Tinguely), das Affentheater (Museum der Kulturen), das Bildhauer-Atelier (Kunsthalle) oder Zeichnen in 3D (Fondation Beyeler). Im Kunstmuseum findet Sie das Glück und, wenn Sie Ihre Handschuhe Smartphone-tauglich machen wollen, unterstützt Sie das Haus der elektronischen Künste 14 (HeK) dabei.

Wie hier im 2019 im Cartoonmuseum gibt’s immer wieder spannene Performances zu geniessen.


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mmung im Historischen Museum.

Tickets zu gewinnen Regio aktuell verlost für die 20. Basler Museumsnacht 4 x 2 Tickets, die freien Zugang zu allen Ausstellungen und Events gewähren. Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort «Museumsnacht» an wettbewerb@regioaktuell.com senden. Name und Adresse nicht vergessen Einsendeschluss ist der Donnerstag,16. Januar,12 Uhr. Viel Glück!

bietet das Museum für Musikautomaten eine magische Androidenshow, dabei zeigen die Figurenautomaten ihr ganzes Können.

■ Die Museumsnacht-Klassiker Diese Programmpunkte und kulinarischen Angebote gehören zur Museumsnacht wie die winterlichen Temperaturen: Stellen Sie selbst Handcrème her und laden Sie Ihre Batterien mit Lebenselixieren und Vitamincocktails an

So fein ist dieses Fell! Auf Tuchfühlung im Naturhistorischen Museum.

Fotos: Flavia Schaub

der legendären Bar à Celsus auf (Pharmaziemuseum). Oder begeben Sie sich auf eine Führung durch die Sammlung Friedhof Hörnli mit Bestatter Peter Galler, der geballtes Wissen aus über 40 Jahren Berufserfahrung weitergibt; dort gibt es zudem Hörnli mit Gehacktem, Totenbeinli und ein Geistli.

Unterwegs an der Museumsnacht

■ Verborgenes

Während des Abends stehen die Museen durch ein eng verwobenes Shuttle-Netz in Verbindung. Der Münsterplatz dient den meisten Linien als eine Art Zentralbahnhof, nur die gelbe Linie verkehrt zwischen Fischmarkt und der Fondation Fernet-Branca in Saint-Louis. Ein besonderes Erlebnis ist sicher die Fahrt im Oldtimer-Tram, das vom Tram-Museum zur Schifflände fährt oder eine Schiffsfahrt zwischen Schifflände, St. AlbanTal und Museum Tinguely. ■ Zwischen 18 und 01.30 Uhr stehen rollstuhlgerechte Fahrzeuge zur Verfügung. Diese bringen Menschen mit besonderen Bedürfnissen von Museum zu Museum. ■ Spätnachts fahren Sonderzüge ins Südbadische (ab Bad. Bahnhof) sowie Sonderbüsse ins Elsass (ab Fondation Fernet-Branca). www.museumsnacht.ch/mobilitaet

Das Museumsnacht-Ticket öffnet Ihnen nicht nur Tür und Tor zur Kultur, es bringt Sie auch in die Stadt und wieder nach Hause. Die drei Verkehrsverbände TNW, RVL und Distribus sind grenzübergreifend ab 17 Uhr für Sie da. ■

Verborgenes kommt ans Licht: In den Katakomben des Anatomisches Museums führen Sie Präparatoren in ihre Arbeitswelt ein, im Staatsarchiv wird Ihnen Geheimnisvolles aus den Archiven präsentiert und im Botanischen Garten lernen Sie Faszinierendes über Knospen und Rinden. Im neuen TramMuseum erhalten Sie Einblicke in die 125jährige Geschichte des Trams. Im Naturhistorischen Museum wird aufgedeckt, was Boris Johnson mit einer Basler Bürgersfrau zu tun hat.

Tipps und Tricks

Wie hier in der Fondation Beyler bringen die Basler Museen ihre Highlights näher.

Foto: Caroline Minjolle

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Stellen Sie sich Ihr persönliches Programm auf www.museumsnacht.ch/programm zusammen. Filtern Sie die Programmpunkte nach Ihrer verfügbaren Zeit und persönlichen Interessen. Planen Sie nicht mehr als drei oder vier Museen ein: die Zeit vergeht unglaublich schnell. Mit dem Museumsnacht-Ticket können Sie zudem den ÖV ab17 Uhr im TNW-Gebiet kostenlos nutzen. Tickets sind auch an der Abendkasse in fast allen Museen erhältlich. Lassen Sie grosse Taschen oder Rucksäcke zu Hause, damit Sie nichts an den Garderoben abgeben müssen.

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Auf www.museumsnacht.ch finden Sie alle wichtigen Informationen zu Tickets, Programm und der Anreise.

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Selber kreativ sein: Interaktionen wie hier in der Kunsthalle gehören zur Museumsnacht.

Club-Atmosphäre im Kunstmuseum. Foto: J. Salinas

■ Einmaliges

■ Für Neugierige

■ 1000 Jahre Münster

Das Jubiläum feiern wir natürlich mit besonderen Gästen: Erfahren Sie Spannendes über Kunst und Politik im Basler Rathaus und nehmen Sie am Quiz im Grossratssaal teil! Musikgenuss vom Feinsten gibt es in der Musik-Akademie. Falls Sie lieber im Kleinbasel feiern wollen; die Institutionen rund ums Kasernenareal bieten ein breites Spektrum: Live-Acts, Musik- und Tanzworkshops sowie Geschichten u.a. über den unvergesslichen HD Läppli.

Wie sehen eigentlich Tiere? Im Naturhistorischen Museum können Sie das dank einer Tierblick-Maschine mit Ihren eigenen Augen erfahren. Zeitreise? Im Kunstmuseum können Sie Teil eines historischen Gemäldes werden. Basler Geschichte? Auf jeden Fall! Und zwar gleich 100 000 Jahre davon im Historischen Museum! Dass Basel heute auch ganz anders aussehen könnte, wären so einige Ideen umgesetzt worden, zeigt Ihnen das Staatsarchiv mit der Ausstellung «Basel Bauen».

Der Jahrtausendbau kann im Museum Kleines Klingental bis ins Detail erforscht werden. In der Krypta sowie anhand einer medialen Inszenierung gewährt die Archäologische Bodenforschung bislang einzigartige Einblicke in die Baugeschichte, angereichert wird das Ganze im Münster durch historische wie musikalische Streifzüge. Die Ausstellung «Gold und Ruhm» (Kunstmuseum) wendet sich der Entstehungszeit und dem Kaiser- und Stifterpaar Heinrich und Kunigunde zu. ■


Vor fünfzig Jahren war die Volksrepublik noch ein bitterarmes Land. Seit den Marktreformen und der wirtschaftlichen Öffnung Ende der Siebzigerjahre kannte die Wirtschaftsentwicklung indes nur eine Richtung: aufwärts. Chinas rapider Aufstieg zur Weltwirtschaftsmacht sucht seinesgleichen.

BANKEN

Chinas Wachstum schwächt sich weiter ab

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ald wird das Land der weltweit zweitgrösste Wirtschaftsblock sein. Basierend auf den Daten der Weltbank überflügelt Chinas Wirtschaftsleistung demnächst jene der Eurozone (siehe Grafik). Zum Vergleich: Guido Holzherr, Migros Bank, Anfang der Neunzigerjahre war das BruttoinLeiter Private Kunden landprodukt der EuroNordwestschweiz guido.holzherr@migrosbank.ch zone noch rund 16 Mal grösser. Längerfristig wird Chinas wachsender Anteil an der Weltwirtschaft dazu beitragen, dass die lokalen Aktienund Obligationenmärkte sowie die Landeswährung Renminbi weiter an Bedeutung gewinnen. Derzeit entfallen beispielsweise weni-

ger als zwei Prozent der weltweiten Währungsreserven auf den Renminbi, während der Euro einen Anteil von gut 20 Prozent auf sich vereint. Chinas Aufstieg wurde im Westen, auch in den Vereinigten Staaten, lange mit Wohlwollen aufgenommen. Unter US-Präsident Donald Trump hat die Stimmung jedoch umgeschlagen. Der laufende Handelskonflikt zwischen Peking und Washington schadet zwar beiden Volkswirtschaften, aber die Volksrepublik leidet stärker darunter. Dem chinesischen Statistikamt zufolge sind die Gewinne der einheimischen Industrieunternehmen im Oktober um 9,9 Prozent im Jahresvergleich gefallen. Auf das verarbeitende Gewerbe entfallen rund 40% der chinesischen Wirtschaftsleistung. Da die Industriegewinne bereits drei Monate

in Folge gesunken sind und der Ausblick trübe bleibt, dürfte sich Chinas Wachstum weiter abschwächen. Die Migros Bank erwartet für 2020 noch einen BIP-Zuwachs von 5,5 Prozent, verglichen mit 6,1 Prozent im Jahr 2019. Dies entspräche dem geringsten Wachstumstempo seit rund drei Jahrzehnten. Gerne beraten wir Sie bei der Zusammensetzung Ihres Portfolios. ■

Die Migros Bank in der Nordwestschweiz: Basel: Aeschenplatz, Gundelitor; Aarau; Frick; Lenzburg; Liestal; Olten; Reinach BL; Riehen; Zofingen. Tel. Service Line 0848 845 400

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PRATTELN

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Gewaltig der Anlass, riesig die Vorfreude (v. l.): Sandra Gysin, Matthias Hubeli (Geschäftsführer), Rolf Klarer (Vizepräsident), Thomas Weber (OK-Präsident), Thomas Beugger (Vizepräsident), Urs Lanz (Vizepräsident) und Esther Gysin um das offizielle Logo des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests Pratteln im Baselbiet. Foto: zVg

Ein Logo aus Eichenlaub:

Das Eidgenössische bekommt Konturen Keine 1000 Tage ziehen noch ins Land, dann schaut die ganze Schweiz ins Baselbiet. Die Vorbereitungen für das im August 2022 stattfindende Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Pratteln (ESAF) laufen bereits auf Hochtouren. Das Festgelände rund um die Hülftenschanze wird immer konkreter und die Suche nach Sponsoren und Helfern läuft intensiv.

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Baselbieter Premiere Das Eidgenössische wurde in den Jahren 1898, 1929 und 1977 in der Stadt Basel ausgetragen, bislang aber noch nie auf Baselbieter Grund

Feinplanung und Sponsoring

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m antiken Griechenland und später im alten Rom wurde grossen Leistungsträgern aus Wissenschaft, Politik und Sport als Zeichen der Ehre ein Lorbeerkranz aufs Haupt gelegt. Auch 3000 Jahre später – und diesmal nördlich der Alpen – kommt dem grünen Kranz als Krone nach wie vor eine wichtige Bedeutung zu – allerdings aus einheimischem Eichenlaub statt aus mediterranem Lorbeer. Nur gerade rund 15 Prozent der Teilnehmer eines Schwingfestes erreichen einen «Kranz» und können sich mit einem ebensolchen krönen. Am begehrtesten sind die Kränze am «Eidgenössischen» und dementsprechend erwartungsvoll blickt die Schwinger-Elite dem Mega-Event in Pratteln im August 2022 entgegen. Das ESAF-Logo nimmt denn auch direkten Bezug auf das Eichenlaub. Das bildliche Erkennungszeichen des kommenden Schwing- und Älplerfests wurde Ende November 2019 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt (siehe Interview). Ein animierter Kurzfilm zeigte die Reise eines Eichenblatts entlang von Sehenswürdigkeiten der beiden Basel, bevor es schlussendlich im Sägemehl zu liegen kommt 18 und sich in einen Kranz einreiht.

und Boden. Waren die Eidgenössischen schon seit eh und je spektakulär, haben sich diese in den letzten beiden Jahrzehnten zu gigantischen Festivals entwickelt, inklusive umfassender Dauerberichterstattung in allen grossen Medien. Gerade in Zeiten fortschreitender Digitalisierung – das ESAF findet man natürlich auch auf Facebook, YouTube und Instagram – scheinen Tradition und Folklore als Kontrapunkt zur Moderne die Menschen zu begeistern. Das Eidgenössische wird Besucher aus der ganzen Schweiz anziehen, gleichzeitig wird es ein grosses Volksfest für die ganze Region sein. Auf dem Festgelände werden über das ganze Wochenende verteilt mehrere hunderttausend Menschen erwartet.

Gekränztes Haupt: Schwingsport und Eichenlaub gehören seit jeher zusammen. Foto: R. Steinegger

Entsprechend gefordert sind die beiden Kantonalverbände Basel-Landschaft und BaselStadt sowie die sieben Schwingclubs, welche die Trägerschaft für das ESAF 2022 in Pratteln bilden. Frühzeitig wurde ein Organisationskomitee gegründet und eine Geschäftsleitung eingesetzt. «Zurzeit sind wir auf dem Festgelände mit der Feinplanung beschäftigt. Gemeinsam mit dem Ingenieur werden IT-, Wasser- und Abwasserleitungen geplant», gibt ESAF-Geschäftsleiter Matthias Hubeli einen Einblick in den aktuellen Stand der Dinge. Ein Dauerthema ist das Generieren von Sponsoren, und so tourt Hubeli durch Stadt und Land, um das Konzept vorzustellen. Überzeugende Argumente hierfür hat er im Ge-


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ESAF 2022

päck. Die drei grossen Königspartner sind bereits gefunden und das Interesse der Wirtschaft scheint ungebrochen. «Es ist davon auszugehen, dass auch das ESAF Pratteln national wie regional auf verschiedenen Sponsoringebenen breit abgestützt sein wird», sagt Matthias Hubeli.

Öffentlichkeitsarbeit Als Bindeglied zwischen dem Schwingsport und dem OK wird in den nächsten Monaten die Zusammenarbeit mit einem generationenübergreifenden Team aus der Schwingszene aufgebaut. Hierfür haben sich je ein Vertreter der sieben Baselbieter Schwingklubs sowie ein Vertreter aus dem Schwingerverband Basel-Stadt zusammengefunden, welche die Faszination des Schwingens in die Öffentlichkeit tragen werden. Darunter befindet sich mit dem ehemaligen Aktivschwinger Cédric Huber auch ein Lokalmatador aus Pratteln. Das Fest schon frühzeitig zu den Leuten tragen sollen Auftritte des ESAF Pratteln an verschiedenen öffentlichen Anlässen, zum Beispiel an der Prattler Gewerbeausstellung KMU’20 vom kommenden 18. bis 20. September.

Arena, Festplätze, Athletendorf Nicht nur das Kernteam der Organisation konkretisiert sich zunehmend, sondern auch das Festgelände. Die zentrale Arena wird Platz für 50 900 Personen bieten. Darum herum sind drei Festplätze angelegt, die an das Athletendorf angebunden sind. Während die Steinstosser ihre Wettkämpfe südlich der Schwingarena austragen, begeben sich die Hornusser östlich auf eine Anhöhe der Gemeinde Giebenach. Vom Bahnhof Pratteln aus stehen zwei Routen zum Public-Viewing-Bereich zur Verfügung. Der Festumzug startet im alten Dorfkern von Pratteln und führt zum Festgelände. Definiert sind auch die Areale für ZeltCamping und Wohnmobile, die entlang der Ergolz sowie im Gebiet Salina Raurica liegen.

So dynamisch der Schwingsport im Sägemehl ist, so dynamisch laufen bereits die Vorbereitungen des Organisationskomitees im Hintergrund ab. Foto: A. Mettler

Helferinnen und Helfer gesucht «Obwohl es noch zweieinhalb Jahre dauert bis zum Anschwung, haben sich mittlerweile bereits über 800 Freiwillige gemeldet, die beim ESAF anpacken», freut sich Matthias Hubeli. Die Helferinnen und Helfer sind unverzichtbarer Bestandteil zum Gelingen des «Eidgenös-

sischen». Insgesamt 6000 Arbeitsschichten à acht Stunden inklusive Pause in den verschiedensten Einsatzgebieten gibt es zu vergeben. Aus organisatorischen Gründen sind in erster Linie Gruppen gefragt, die aus mindestens 10 Personen bestehen, also Verbände, Vereine,

Klubs oder private Gruppen. Wer sich auch schon mit dem ESAF-Virus anstecken und Teil des Mega-Events werden möchte, informiert sich auf der offiziellen Website ww.esaf2022.ch oder meldet sich via E-Mail an helfer@esaf.ch. ■ Simon Eglin

Drei Fragen an Roland Hess, «Vater» des ESAF Pratteln-Logos

Das ESAF-Logo zeigt Eichenlaub, aber keinen Schwinger, so wie das oft üblich ist. Richtig. Mit dem Eichenlaub setzen wir bewusst auf ein Zeichen mit hohem Stellenwert bei den Schwingern. Ebenso ist die Eiche ein Baum, der im Baselbiet sehr geschätzt und gefördert wird. Die beiden Eicheln stehen symbolisch für die veranstaltenden Verbände aus Basel-Landschaft und Basel-Stadt. Es ist ungewöhnlich, beim Logo auf einen Schwinger zu verzichten. Das regt umso mehr Interpretationen und die Fantasie an.

Und, funktioniert diese Absicht? Bislang habe ich ausschliesslich positive Rückmeldungen erhalten. Man macht sich Gedanken zum Motiv. So wurde ich zum Beispiel bei der Präsentation des Logos darauf angesprochen, dass die sieben Wölbungen des Blatts wohl für die sieben regionalen Schwingvereine stünden. Dies war gar nicht die Absicht, aber es ist schön, wenn sich die Leute solche Gedanken machen. ■

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Was verbindet Sie mit dem Schwingsport? In den 1970er-Jahren begleitete ich meinen Grossvater als aktiven Jodler an ein Schwingfest. Eine bleibende Erinnerung, die mich geprägt hat. 2004 habe ich in Luzern zum ersten Mal ein Eidgenössisches als Zuschauer erlebt. Früher hatte der Schwingsport in der Nord-

westschweiz einen höheren Stellenwert als heute. Ich hoffe, dass dieser mit dem ESAF Pratteln im Baselbiet wieder wächst.

er selbstständige Kreativschaffende Roland Hess arbeitet und wohnt im Grossraum Zürich. Mit dem Herzen ist er aber nach wie vor im Baselbiet zu Hause und dort vor allem in seinem ehemaligen Wohnort Therwil stark verwurzelt. Er ist ein OK-Mitglied der ersten Stunde und in diesem für visuelle Aufgaben des ESAF Pratteln verantwortlich.

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GASTRONOMIE

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Viel Neues neben Altbewährtem «W

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Vor eineinhalb Jahren übernahm Aurelia Berger die Leitung des Restaurants Alfa in Birsfelden. Sie brachte viel frischen Wind in das Traditionslokal an bester Lage. Ihre Ideen stossen bei den Gästen auf Anklang.

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ieso Bewährtes aufgeben, wenn man es mit Neuem verbinden kann», fragt Restaurantleiterin Aurelia Berger. Dass beides harmonisch zusammen funktioniert, beweist das Restaurant Alfa, seitdem die 25-jährige Hotelière Mitte 2018 die Leitung im Traditionshaus übernommen hat. Vor einem Jahr stiess mit Jakob Rieder ein junger, ambitionierter Küchenchef dazu, der die Philosophie auf den Tellern der Gäste umsetzt. Eine kleinere, saisonale Karte, neue Kreationen und klassische Gerichte verfeinert mit modernen Finessen zeichnen das Restaurant Alfa heute aus. Dazu gehört beispielsweise auch das Cordon bleu mit Trüffelbrie-Käse. Passend zur originellen Küche ist für qualitativ hochwertige Weine gesorgt. Auch hier nehmen regionale Produkte einen hohen Stellenwert ein. Vermehrt wird im Alfa Wert auf die Kommunikation durch das Internet gelegt. So können junge Gäste leichter vom Restaurant erfahren und macht das Restaurant zu einer Gaststätte für Jung und Alt – ob privat, für Geschäftsessen oder grössere Feiern. An zentraler Lage ist es mit der Tramhaltestelle direkt vor dem Haus und grossem Parkplatz im Hof aus der ganzen Region bequem erreichbar. ■

Hotel Restaurant Alfa Hauptstrasse 15, 4127 Birsfelden Tel. 061 315 62 62 ■ www.alfa-hotel-birsfelden.ch Öffnungszeiten: Di– Sa: 11.30 –14 Uhr&17.30– 22 Uhr

Regio-aktuell-Winter-Menü: Cordon bleu mit Trüffelbrie Nüsslisalat mit Speck, Ei und Croûtons Cordon bleu mit Trüffelbrie-Füllung, Pommes frites und Gemüse Offeriert mit einem Glas Wein nach Wahl oder Bier, Mineralwasser und Kaffee Bei Vorweisen des Regio-aktuell-Artikels für CHF 38.–


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Zutaten für 4 – 6 Personen ■ 600 Gramm Füsse ■ 600 Gramm Kopffleisch mit Schwarte ■ 400 Gramm Schwarte ■ 1 Zunge ■ ½ Rüebli ■ ½ Selleriestange ■ ½ Zwiebel ■ evtl. weiteres Gemüse wie Fenchel oder Lauch ■ 3 Wacholderbeeren ■ 6 Pfefferkörner ■ ein paar Peterlistängel ■ ein paar Thymianzweige ■ 2 Lorbeerblätter ■ Salz und Pfeffer

HOBBYKOCH

Schwartenmagen

Zubereitung: Schwarte und Füsse in einen grossen Topf mit Wasser geben, zum Kochen bringen und 1 Stunde köcheln. Zunge und Fleisch zugeben. Gemüse klein schneiden und zerstossenen Pfeffer und Wacholder sowie weitere Gewürze dazugeben, leicht salzen. Das Fleisch 2–3 Stunden auf kleiner Flamme gar kochen und danach in kleine Würfel schneiden. Schwarten und Füsse wegwerfen. Den Sud durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb in eine Pfanne giessen. Einen Liter davon aufkochen. Eine Terrinenform zweifach mit Frischhaltefolie auslegen, mit ein bisschen Fleisch füllen und wenig Sud übergiessen. Diese Prozedur wiederholen, bis alles Fleisch aufgebraucht ist. Den Schwartenmagen im Kühlschrank fest werden lassen. Zum Servieren auf ein Brett stürzen – und in Scheiben scheiden. Tom Wiederkehr ist davon überzeugt, dass ein überlegtes «mise en place» in der Küche bereits den halben Kocherfolg garantiert. Foto: zVg/A. Strulik & D. Hasskarl

Nur Filet zu essen, ist verantwortungslos Werber und Teilzeitgastronom Tom Wiederkehr mag es, sich ohne Einkaufszettel zum Markt aufzumachen. Dort lässt er sich vom Angebot inspirieren. In der kalten Jahreszeit favorisiert er meist Deftiges. Hauptsache, die Zutaten stammen nicht aus der Ferne, sondern aus der Region.

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Das bereitet Wiederkehr nach wie vor so viel Spass, dass er nicht daran denkt, die Werbebranche hinter sich zu lassen. Um sich dennoch vermehrt seiner anderen Passion, dem Kochen, zu widmen, hat der selbsterklärte Genuss-Enthusiast 2009 mit www.piattoforte.ch einen Food-Blog ins Leben gerufen. Im Fokus stehen für ihn dabei «eine möglichst authen-

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Zwischen Genuss und Gastrokonzepten

lung der Brauerei Feldschlösschen tätig. Anschliessend wandte er sich erst der IT, dann dem Marketing zu. Heute ist der 53-Jährige Mitinhaber der Basler Werbeagentur WOMM, in der er vornehmlich für Konzepte und Text zuständig ist. «Was ich an meinem Job enorm schätze, ist die Vielschichtigkeit. Diese bringt es mit sich, dass ich mich sowohl mit Geschäftsberichten als auch mit kulturellen Projekten oder Kosmetikprodukten beschäftigen darf.»

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erber und Teilzeitgastronom Tom Wiederkehr mag es, sich ohne Einkaufszettel zum Markt aufzumachen. Dort lässt er sich vom Angebot inspirieren. In der kalten Jahreszeit favorisiert er meist Deftiges. Hauptsache, die Zutaten stammen nicht aus der Ferne, sondern aus der Region. Als Jugendlicher interessierte sich der in Riehen aufgewachsene Tom Wiederkehr vor allem für seinen Computer und das Programmieren. An den Wochenenden hatte aber eine andere Tradition früh Vorrang: dann waren sein Vater und er fürs Kochen verantwortlich. Wodurch Tom Wiederkehr bereits in jungen Jahren ein Flair für frische Zutaten entwickelte. «Wahrscheinlich war es also kein Zufall, dass ich am Gymnasium das Fach Hauswirtschaft belegt habe – als einer von nur zwei Jungs.» Nach einem Studium der Wirtschaftsinformatik war Wiederkehr lange Jahre in der EDV-Abtei-

tische Küche und Zutaten aus der Region». Obschon Wiederkehr zwischenzeitlich mehrere Gastrokonzepte entwickelt hat und aktuell die Smørrebrød-Bar betreibt, bekennt er: «Ich bin kein Wirt.» Er bevorzugt es, sich auf andere Leute zu verlassen, die seine Ideen umsetzen und ist lieber in der eigenen Küche zugange. «Ich bin kein High-Tech-Koch. Aber wirklich gute Pfannen sind mir wichtig.» Ansonsten heisst seine bevorzugte Devise: Handgelenk mal Pi. Und welche Kochtipps, die er selbst mit auf den Weg bekommen hat, beherzigt er bis heute? «Bloss nie jufeln und sich fürs ‹mise en place› genügend Zeit nehmen.» In seinem Reich kennt Wiederkehr eins überhaupt nicht: Berührungsängste. «Ich koche alles – bloss kein Lamm aus Neuseeland oder Rindfleisch aus Argentinien. Derart lange Transportwege sind mir zuwider.» Er sieht sich zudem als Anhänger der sogenannten «Nose to tail»-Küche, in der nicht nur die zartesten Teile eines Tieres, sondern möglichst alle Verwendung finden. «Nur das Filet zu essen, finde ich verantwortungslos.» In der kälteren Jahreszeit mag es der BaZ-Kolumnist gerne währschaft – dann einen Schwartenmagen auf den Tisch zu zaubern, bezeichnet er denn auch als «puren Genuss». Ein Genuss, der aus seiner Sicht noch grösser wird, wenn alle zehn Stühle an seinem langen Tisch besetzt sind. «Gibt es Schöneres, als mit Freunden über Gott, die Welt und das Essen zu sprechen? Ich glaube nicht.» Michael Gasser ■ 21


MODE & SCHMUCK

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Werden Sie «gold-los» glücklich! Die 1. Adresse für den Ankauf von Altgold, Markenuhren oder Münzen ist Exgold am Marktplatz in Basel, denn kein anderer Anbieter in der Region macht bessere Offerten. Momentan lohnt es sich besonders, die Schubladen nach alten Schmuckstücken zu durchstöbern – der aktuell sehr hohe Goldpreis, welcher mit den global am Markt agierenden Börsen verknüpft ist, lässt den Verkauf von Grosis nie getragener altmodischer Halskette aus Gelbgold zu einem lukrativen Geschäft werden. Das sofort ausbezahlte Bargeld ist ein willkommener Zustupf in die Haushaltskasse und verschafft gerade in der Vorweihnachtszeit die Möglichkeit, sich einfach einmal etwas zu gönnen, oder auch lang gehegte Wünsche für unsere Liebsten zu erfüllen.

Exgold GmbH in Basel ist der Experte für folgende Dienstleistungen: ■

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Inhaber O. Sahin

eit 15 Jahren steht die Exgold GmbH für ehrliche, persönliche Beratung, Transparenz, präzise Analysen und exakte Vergütungen. «Wir betreuen rund 5000 Kundinnen und Kunden pro Jahr, dabei ist es stets unser Ziel, dass jeder Einzelne den bestmöglichen Erlös erhält», erzählt der Gründer und Inhaber O. Sahin und ergänzt: «Bei uns steht der Kunde mit seinen individuellen Wünschen im Vordergrund, deshalb legen wir grossen Wert darauf, diese bestmöglich umzusetzen!» Dank dieser kompetenten Beratung, den hohen Qualitätsansprüchen sowie der engagierten Arbeitsweise konnte er sich nicht nur in der Schweiz, sondern auch im grenznahen Ausland einen treuen Kundenstamm aufbauen, der durch die zahlreichen Weiterempfehlungen kontinuierlich wächst.

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Hier sind Profis am Werk

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Dank stetigen Aus- und Weiterbildungen bleibt das Numismatikgeschäft stets auf dem neusten Stand. «Mein Sohn arbeitet ebenfalls bei Exgold mit und ist ein ausgebildeter Goldschmied. Er hat, angefangen bei der Schmelzerei, über professionelle Schmuckreinigung, Reparatur bis hin zum Rhodinieren, alles gelernt, was in unserer Branche nötig ist. Mit meiner langjährigen Erfahrung kommt da schon einiges an Know-how zusammen, welches wir gerne an die Kundschaft weitergeben», berichtet der Inhaber. Bei Exgold werden die 22 Edelmetalle mit einem modernen und hoch-

Ankauf von Münzen oder Medaillen in Gold oder Silber, auch ganze Sammlungen Ankauf von Altgold, Altsilber, Platin & Palladium Edelmetallrecycling Schätzungen und Erbteilungen für Erbschaftsämter, Notare sowie Banken Auktionseinlieferungen Auktionsvertretung Geschenkideen Suchaufträge Kauf/Verkauf/Tausch von Markenuhren

Fotos: zVg

wertigen Prüfgerät untersucht, denn dies ist um Längen genauer als die Methode mit Säure oder Stein. «Als staatliche Edelmetallkontrolle ist für uns die Verwendung von ausgezeichneten Geräten, einer Videoüberwachung und geeichten Waagen eine Selbstverständlichkeit», berichtet O. Sahin.

Nicht nur Plastik kann recycelt werden, sondern auch Schmuck In der Regel werden die angekauften Schmuckstücke eingeschmolzen, doch bei schön gearbeitetem, modernem oder antikem Schmuck wird bei Exgold diesem durch eine Reinigung und fachgerechte Bearbeitung wieder neues Leben verliehen. Manchmal sind richtige Unikate darunter, die handwerklich solide gefertigt wurden, und somit einfach zu schade zum Einschmelzen sind. Diese werden dann nach einer Auffrischung zu äusserst fairen Preisen im Geschäft angeboten. «Es gibt immer wieder staunende Kundinnen und Kunden, die es einfach nicht glauben können, warum ein solch exklusives Stück derart günstig bei uns erhältlich ist. Meist unterbreite ich dann meinen persönlichen Standpunkt, dass teurer Schmuck eine Illusion ist und der Wert sich eigentlich durch den Materialwert und ein paar wenige Arbeitsstunden begründet», so der Inhaber. Es lohnt sich also definitiv, regelmässig bei Exgold vorbeizuschauen, um dort vielleicht das Schmuckstück oder die Markenuhr seiner Träume zu

einem erschwinglichen Preis zu ergattern! Durch die zentrale und attraktive Lage von Exgold am Marktplatz lässt sich ein Besuch wunderbar mit den anderen Weihnachtseinkäufen kombinieren. Wer nicht mehr so mobil ist oder aus einem anderen Grund das Geschäft in der Basler Innenstadt nicht aufsuchen möchte, dem wird eine Alternative geboten. «Auf Wunsch machen wir auch gerne Hausbesuche; dieser Service gehört für uns dazu», betont O. Sahin. Eine Schätzung ist im Falle eines zustande kommenden Deals kostenfrei, überredet wird grundsätzlich niemand. «Oftmals rate ich der Kundschaft, vorab die von uns erstellte Offerte erst zu vergleichen, denn so ergibt sich immer ein guter Grund, um zurück zu Exgold zu kommen», erzählt der Inhaber und fügt abschliessend hinzu: «Am Schluss bleibt die Entscheidung beim Kunden – und die wird anstandslos respektiert! Unsere Tätigkeit ist nicht nur ein Beruf, sondern eine Leidenschaft. Wir würden uns freuen, Sie zu unseren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen!» ■

Exgold GmbH Stadthausgasse 11, 4051 Basel Tel. 061 681 75 75 info@exgold.ch ■ www.exgold.ch


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ANTIQUITÄTEN Philippe Gasser hat an der Spalenvorstadt 43 ein Paradies für Freunde und Sammler von Antiquitäten – und solche, die es werden wollen – geschaffen. Foto: zVg

Zauberhafte Antiquitäten Mit seiner Brocante hat Philippe Gasser dem altehrwürdigen Ladenlokal des Zauberlädeli in der Spalenvorstadt neues Leben eingehaucht. Einen Steinwurf vom Spalentor entfernt findet man hier Trouvaillen aus vergangenen Zeiten – zu erschwinglichen Preisen.

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Brocante Philippe Gasser Antiquitäten (Ankauf und Verkauf) Haushaltsauflösungen Spalenvorstadt 43, 4051 Basel Tel. 061 272 24 24 www.brocante-philippegasser.ch Öffnungszeiten: Freitag: 13–18 Uhr Samstag: 9–15 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung

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Gasser hat sich schon von Kindsbeinen an aber nicht nur für Süssigkeiten, sondern

Antiquitäten für alle

ebenso für Altwaren interessiert, die er auf dem Flohmarkt verkaufte. So erarbeitete er sich auf diesem Weg schon früh einen hervorragenden Ruf. Die Passion für Antiquitäten wuchs über die Jahre hinweg, besonders auch für antiken Schmuck und Silber. Seit über 40 Jahren ist er nun schon im Geschäft tätig und hat in erster Linie Händler beliefert, sich mit Haushaltsauflösungen und Liquidationen beschäftigt und professionelle Schätzungen vorgenommen. Seit Ende November ist nun mit seinem Ladengeschäft ein neuer Geschäftszweig hinzugekommen. «Mein Ziel ist es, nicht nur Sammler und Fachhändler zu begeistern, sondern die Allgemeinheit und explizit auch ein jüngeres Publikum. Der Ruf, dass sich Antiquitäten nur Leute mit grossem Portemonnaie leisten können, ist heute nicht mehr zutreffend, und das möchte ich mit meinem Laden beweisen», so Philippe Gasser. Trotz Brocante ist er aber nach wie vor noch für den Fachhandel tätig und als Profi für Haushaltsauflösungen und Nachlässe für Private wie auch Ämter unterwegs. Darum ist die Brocante auch nur am Freitag und Samstag geöffnet.

Ein Markenzeichen von Philippe Gasser ist die Tatsache, dass er stets von A bis Z mit neuer Ware zu begeistern weiss und nicht stetig die gleichen Produkte anbietet. Dieses Konzept kommt auch im Laden zur Anwendung, wo die Antiquitäten im Ausstellungsraum sowie im Schaufenster ständig wechseln. Das weiss zu gefallen: Schon bei der Eröffnung hatte sich eine Menschentraube vor der Eingangstüre gebildet und in den vergangenen Wochen herrschte zu den Öffnungszeiten jeweils Hochbetrieb. Antiquitäten-affine Personen kommen regelmässig, Laufkunden lassen sich vom Schaufenster zum Stöbern im Laden verführen, ebenso wie Touristen, die durch die Spalenvorstadt schlendern. «Hin und wieder kommt auch ein Schüler und fragt nach Stinkbomben, bevor er feststellt, dass diese Ära hier leider vorbei ist», sagt Philippe Gasser lachend. ■ Simon Eglin

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inkaufsmeilen gibt es in unseren Städten zuhauf, aber nur wenige sind so individuell und jenseits des Mainstreams wie der Spalenberg und die Spalenvorstadt in Basel. Hier an der Spalenvorstadt 43 ist Philippe Gasser goldrichtig mit seiner Brocante, die unweigerlich zum Stöbern und Entdecken einlädt. Die Adresse ist für Basel und sein Umland geschichtsträchtig: Hier war über rund fünf Jahrzehnte lang das bekannte Zauberlädeli der Familie Blum beheimatet. Nun hat ein vielfältiges, aber wohl ausgewähltes Sammelsurium von Bildern, Spiegeln, Leuchtern, Skulpturen, Möbeln und unzähligen weiteren Zier- und Gebrauchsgegenständen aus vergangenen Zeiten das Sortiment an Scherzartikeln und Raucherwaren abgelöst. «Ich bin gleich um die Ecke aufgewachsen und wohne heute noch hier. Mein Schulweg führte am Zauberlädeli vorbei. Selbstredend habe ich hier als Bub Süssigkeiten und Scherzartikel eingekauft», erinnert sich Philippe Gasser.

Hochbetrieb

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REISEN

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Safaris im südlichen Afrika sind nur eine der Spezialitäten von knecht reisen.

Foto: Shutterstock

Aus SwissExpress und Ferieninsel wird knecht reisen M itte Januar werden die drei Reisebüros von Swiss Express und Ferieninsel in Basel, Oberwil und Gelterkinden zu Filialen von knecht reisen. Mit dieser Umbenennung bekennt sich der viertgrösste Schweizer Reise-

veranstalter – bereits seit 2016 Besitzer der drei Reisebüros – ausdrücklich zum Raum Basel und trägt deshalb nun auch den Namen knecht reisen und damit verbunden seine grosse Kompetenz für Fern- und Individualreisen in die Re-

gion. Gleichzeitig bleiben den bestehenden Kunden aber ihre vertrauten Ansprechpartner erhalten. Diese stehen weiterhin mit umfassendem Destinationswissen für jegliche Reiseberatungen zur Verfügung. ■

«Unsere Arbeit steht und fällt mit den persönlichen Kontakten» I

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m Interview spricht Marcel Bürgin über die Vorteile persönlicher Kontakte, das Knowhow der knecht reisen-Spezialisten und weshalb das Reisebüro trotz Online-Angeboten an Bedeutung hinzugewonnen hat.

Foto: Tamer Karaoglu

Marcel Bürgin ist CEO der knecht reisen AG. Seit über drei Jahrzehnten ist er in der Reisebranche im Inund Ausland tätig. Gleichzeitig ist er aber auch ein waschechter Bas24 ler und mit der Region verwurzelt.

Regio aktuell: Aus SwissExpress/FerienInsel wird knecht reisen: Welche Veränderung bringt der Markenwechsel in den Grossraum Basel? Marcel Bürgin: Die SwissExpress/FerienInsel Reisebüros in Basel und den umliegenden Gemeinden blicken auf 55 erfolgreiche Jahre zurück. Durch die Namensänderung unterstreichen wir die bereits vorhandene Reisekompetenz noch zusätzlich. Im deutschsprachigen Raum hat sich knecht reisen einen Namen für Individualreisen und Fernreisedestinationen gemacht. Wir bekennen uns ausdrücklich zum Raum Basel und tragen deshalb nun auch den Namen knecht reisen in die Region. Neukunden haben uns erzählt, dass sie bisher nichts von der SwissExpress-/ FerienInsel-Zugehörigkeit zur Knecht Reisegruppe gewusst haben. Das Rebranding hilft uns also bei der Kundengewinnung. Gleichzeitig bleiben den bestehenden Kunden aber ihre vertrauten Ansprechpartner erhalten.

Wofür steht knecht reisen? Der Schweizer Pionier für Fernreisen ist der viertgrösste helvetische Reiseveranstalter, der auf jahrzehntelange Erfahrung zurückblickt. An 30 Standpunkten in der Deutschschweiz und am Genfersee steht für die Reisespezialistinnen und -spezialisten die kompetente Kundenberatung immer im Fokus. Können Kunden bei Ihnen nur die eigenen Fernreisen buchen? Nein, denn in unseren Reisebüros vermitteln wir neben unseren eigenen Reisen auch Kreuzfahrten, Städtereisen, Badeferien oder Geschäftsreisen. Dank unserer Neutralität bieten wir auch die Angebote vieler namhafter Schweizer und ausländischer Reiseveranstalter an und dies zu Originalpreisen. Sind Reisebüros in Zeiten des Internets überhaupt noch wichtige Anlaufstellen für Reisende? Diese Frage wird mir täglich gestellt; von Kunden, Partnern oder Lieferanten und manchmal sogar von meinen Freunden. Tatsache ist, dass viele Menschen sich online informieren und dann zu uns ins Reisebüro kommen. Kunden schätzen den persönlichen Kontakt, unsere Erreichbarkeit und vor allem das Fachwissen, das ihnen damit zur Verfügung steht. Ein wichtiger


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REISEN

In Australien kennt sich knecht reisen bestens aus. Im Bild die faszinierenden «Bungle Bungles» im Nordwesten des riesigen Landes.

Punkt ist auch die Sicherheit vor und während der Reise, die wir Reisenden bieten. Dies sind entscheidende Vorteile gegenüber dem Internet, welches in vielerlei Hinsicht anonym ist. Welchen Mehrwert schaffen Reisebüros? Neben der persönlichen Ansprache stehen vor allem das immense Know-how unserer Mitarbeitenden und auch Dienstleistungen wie ein 24/7-Pikett-Service oder der Garantiefonds der Schweizer Reisebranche im Mittelpunkt. Fakt ist: Mit dem Service eines verlässlichen Reisebüros im Rücken ist ein Kunde nie auf sich alleine gestellt. Was bieten Reisebüromitarbeitende, was Reisende nicht selbst bewerkstelligen können? Sie nehmen Kunden zum Beispiel sehr viel Recherchearbeit ab, indem sie ihnen mit Erläuterungen zu Visa- und Einreisebestimmungen helfen oder medizinische Hinweise erteilen. Sie vermitteln nützliche Informationen zu Land und Leuten. Und sie stehen Reisenden bei aussergewöhnlichen Ereignissen zur Seite, etwa bei Streiks oder einem totalen Flugausfall wie nach dem Vulkanausbruch in Island.

Wie gut kennen sich die Reisebüromitarbeitenden in den Zielgebieten aus? Sehr gut. Das liegt nicht nur an internen und externen Schulungsprogrammen, sondern besonders an den Aufenthalten vor Ort. Die Mitarbeitenden haben eine echte Leidenschaft für die Reiseziele und kennen sie dank Bildungs- und Studienreisen aus erster Hand.

«Wir investieren kontinuierlich in Schulungen, Kurse und Bildungsreisen, auf denen sich Mitarbeitende in Zielgebieten zu den Reisedestinationen informieren.» Das erkennt man übrigens auch an den persönlichen Reiseberichten unserer Mitarbeiter. Wann immer unsere Spezialisten unterwegs sind, schreiben sie Blogs, die Kunden auf unserer Webseite zur Verfügung stehen – ein weiterer grosser Mehrwert.

Foto: Western Australia

Kann eine persönliche Beratung auch den Ausschlag dafür geben, ob ein Kunde sich für eine Reise entscheidet? Ja, absolut. Kunden kommen zu uns, weil sie einen persönlichen Ansprechpartner schätzen, der über gebündeltes Fachwissen verfügt und der ihnen die Arbeit bei der Recherche und beim Buchen abnimmt. Zusätzlich helfen unsere Partner und Leistungsträger in den Zielgebieten den Reisenden im Problemfall. Dieses «Rundum-Sorglos-Paket» wertschätzen Kunden heute mehr denn je. Sie kümmern sich vor Reiseantritt um Ihre Kunden, bei Bedarf auch während der Reise – aber auch danach. Warum gehören Welcomeback-Anrufe zu Ihrem Servicepaket? Wenn wir unseren Kunden eine Reise empfehlen, möchten wir uns nach ihrer Rückkehr vergewissern, dass sie alles wie versprochen vorgefunden haben. Sind die Leistungen, wie wir sie bei unseren Tests persönlich erlebt haben? Hat sich in den Hotels etwas verändert? Die Welcome-back-Anrufe zeigen zum einen unseren Kunden, dass uns ihre Ferien wirklich am Herzen liegen. Andererseits bekommen wir dadurch auch für uns wichtiges Feedback. ■

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REISEN

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Top 5 Fakten über knecht reisen ■ ■ ■ ■ ■

knecht reisen bringt Sie an die schönsten Strände der Welt. Im Bild: Fiji.

Foto: Shutterstock

111Jahre unterwegs für seine Kunden

knecht reisen – ein Pionier der Schweizer Reiseindustrie A

ls Johann Knecht 1909 eine Fuhrhalterei mit Ross und Wagen ins Leben rief, konnte er nicht ahnen, den Grundstein zum mittlerweile viertgrössten Schweizer Reiseveranstalter ge-

legt zu haben. Inzwischen betreibt der führende Spezialist für Fernreisen 30 eigene Standorte. 24 dieser Geschäftsstellen sind Reisebüros in der Deutschschweiz und der Romandie.

100% Ferien «Made in Switzerland» Viertgrösster Schweizer Reiseveranstalter 290 Mitarbeitende und 20 Lernende Mehr als 100 000 zufriedene Kunden jährlich Mehrfacher Gewinner des «Swiss Travel Award», einer Branchen-Auszeichnung für aussergewöhnliche Qualität, Fachkenntnis und Servicequalität

Als Reiseveranstalter bietet knecht reisen Spezialkataloge für Australien, Neuseeland/ Südsee, Südliches Afrika, USA/Bahamas, Kanada/Alaska, Ski- und Snowboardreisen, Golfreisen, Sportreisen, Gruppen- und Landwirtschaftsreisen sowie Jassferien. Ein umfassendes Schiffsreiseangebot auf allen Weltmeeren und den grossen Flüssen Europas, Russlands und Asiens rundet das Angebot ab. 1974 gründete knecht reisen als erstes Reiseunternehmen der Schweiz eine eigene Abteilung für Australien, Neuseeland und die Südsee. Noch heute gilt das Unternehmen als der Ozeanien-Pionier im Schweizer Markt. Zur Knecht Reisegruppe zählen weitere Marken wie Latino Travel, KIRA Travel, Glur Reisen, Baumeler Reisen, Eurobus, Rivage Flussreisen, RHZ Reisen, Lohri Reisen oder Agrar Reisen. Durch die Mitgliedschaft im «Schweizer Reise-Verband» gestalten die Unternehmen der Knecht Reisegruppe täglich aktiv das Geschehen der Reiseindustrie der Schweiz mit. ■

Lokal und regional bestens verankert:

Ihre Reisespezialisten ganz in der Nähe knecht reisen Gelterkinden Sina Brunner, Filialleiterin

knecht reisen Oberwil Nadine Weber, Filialleiterin

«Direkt am Aeschenplatz finden Sie ein Kompetenzzentrum für das Fernreiseangebot sowie für Gruppen- und Geschäftsreisen.»

«Neuer Name – gleiches Team – gleiche Qualität. Bei uns sind Ferienliebhaber nach wie vor in allerbesten Händen.»

«Mit unserem Wissen und der langjährigen Erfahrung erfüllen wir in Oberwil praktisch jeden Reisewunsch.»

Ochsengasse 1, 4460 Gelterkinden Telefon: 061 981 34 44 gelterkinden@knecht-reisen.ch www.knecht-reisen.ch

Passage 4, 4104 Oberwil Telefon: 061 406 91 00 oberwil@knecht-reisen.ch www.knecht-reisen.ch

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knecht reisen Basel Chantal Gysin, Filialleiterin

Aeschengraben 6, 4051 Basel Telefon: 061 272 67 50 basel@knecht-reisen.ch 26 www.knecht-reisen.ch


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knecht reisen ist Ihr verlässlicher Partner

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Der wichtigste Kultur-Veranstaltungskalender der Region

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Januar-Kalender

Die schönsten Vorfasnachtsver a S

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Kraftvolle Stimme: Für ein fulminantes Finale ist mit dem Auftritt von Nicole Bernegger garantiert.

Das Charivari kommt auf den Soul Am diesjährigen Glaibasler Charivari treffen die Fasnächtler auf die Soul-Stimme von Nicole Bernegger. Wie das zueinander passt, muss man live erleben.

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rau Fasnacht und ich haben das Heu punkto Dramatik und Intensität auf derselben Bühne», ist sich Nicole Bernegger sicher. Am Charivari trifft die SoulSängerin auf eine ungewöhnliche Band: In der Schlussnummer der traditionellen Vorfasnachtsveranstaltung wird sie von Pfeifern und Trommlern begleitet. In Kombination mit Berneggers kraftvoller Stimme ist ein fulminantes Finale garantiert. «Die Num-

10.1. – 1.3.2020 Theater Fauteuil Pfyfferli

31.1. – 22.2.2020 Scala Basel S’Läggerli

Das Pfyfferli hat Tradition – bereits 1976 fand die erste Ausgabe der Vorfasnachtsveranstaltung im Theater Fauteuil statt. Die Rahmenhandlung thematisiert das 1000-jährige Bestehen des Münsters. Das Programm ist ein Mix aus kabarettistischen und musikalischen Rahmenstücken, Schnitzelbängg und Fasnachtsmusik.

Das Läggerli ist eines der jüngsten Kinder im Vorfasnachts-Reigen: Produzent Patrick «Almi» Allmandinger bringt seine Produktion unter der Regie von Sabina Rasser zum zweiten Mal auf die Bühne. Wieder verläuft der Abend entlang einer Leitgeschichte der Familie Keller, die dieses Jahr um die Fasnacht bangen muss.

16.1. – 21.2.2020 Häbse-Theater Mimösli

AKT

Foto: zVg

Das Kleinbasler Häbse Theater ist mit seinem Mimösli seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Basler Vorfasnacht. Die Fasnachtsrevue wartet heuer unter dem Motto «Mir schiessen is uff dr Mond» mit Cabaret, Fasnachtsmusik und Schnitzelbängg auf. Die Vorfreude auf die drey scheenschte Dääg ist garantiert.

8.1. – 29.2.2020 Helmut Förnbacher Theater Company S’Ridicule Die Helmut Förnbacher Company bietet «Fasnacht firs Härz». Legendär sind die komischen Balkonszenen, welche die Show unter anderem umrahmen. Zu hören sind traditionelle Fasnachtsklänge, aber auch exotische Kombinationen mit Piccolo und Vibraphon.

11.1. – 16.2.2020 Theater Arlecchino Fasnachtsbändeli Peter Keller, der Gründer des Theaters Arlecchino, hat für das diesjährige Fasnachtsbändeli die vorfasnächtliche Geschichte von Remigius Kaiser geschrieben – sehr frei nach dem AndersenMärchen «Des Kaisers neue Kleider». Umrahmt wird das Stück für Gross und Klein von Schnitzelbängg, Trommlern und Pfeifern.

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mer wird eine grosse Überraschung für das Publikum», verrät Bernegger, die 2013 die CastingShow «The Voice of Switzerland» gewann. Zwar hat ihr BühnenOutfit normalerweise nichts mit Alter Dante und Ueli zu tun, aber die gebürtige Fricktalerin, die heute in Birsfelden lebt, mag die Basler Fasnacht seit je. «Früher zog ich von einem Cliquenkeller zum nächsten, heute geh ich mit meinem Nachwuchs an die Kinderfasnacht und an den Cortège.»

Neuer Regisseur ist Vollblutfasnächtler Vor dem Auftritt der temperamentvollen Dame darf sich das Publikum auf ein nicht minder mitreissendes Programm freuen. So gibts von den Vereinigten Kleinbaslern (VKB) traditionelle Piccolo- und Trommeltöne zu hören und die Guggenmusik «Räpplischpalter» schränzt, was die Instrumente hergeben. Für pfeifenden Ohrenschmaus sorgen die Frauen der Piccolo-Gruppe «Schäärede» und ihr männliches Pendant, die «Spitzbuebe». Die «Bieranjas» wiederum treten mit einer Mischung aus Guggenmusik und Brass-Band-Klängen auf und bieten damit eine geballte Ladung Blasmusik. Was der trommelnde Nachwuchs drauf hat, beweisen die Tambouren der Basler Trommelakademie mit ihrer Show.

Musikalische Einlagen wechseln sich mit Rahmenstückchen und Schnitzelbänggen ab – die «Brunzguttere» und «d’Gwäägi» sorgen für pointierte Kommentare zu aktuellem Geschehen. Die Fäden des Handlungsstrangs hält dieses Jahr zum ersten Mal Regisseur Lucien Stöcklin zusammen. Der Vollblutfasnächtler, der viele Jahre als Texter für das Charivari engagiert war, ist nebst seinem Beruf als Coiffeur auch noch aktiver Pfeifer und Instruktor sowie Zeedeldichter und Schnitzelbänggler. Er kann sich auf ein eingespieltes Schauspiel-Ensemble verlassen, das dieses Jahr neuen Zuwachs bekommen hat. Julia Konstantinidis ■

1.2. –15.2.2020 Volkshaus Basel

Glaibasler Charivari Das Glaibasler Charivari findet seit der ersten Ausgabe 1976 im Volkshaus statt. Es wurde als Pendant zum «Drummeli» ins Leben gerufen, das damals im Grossbasel stattfand und ist bekannt dafür, traditionelle Fasnacht mit modernen Elementen zu kombinieren

8.2. –16.2.2020 Theater Basel Kinder-Charivari

Es ist die älteste Vorfasnachtsveranstaltung in Basel: Das Conzärtli der Basler Section der Studentenverbindung Zofingia. Es findet seit 1889 statt und besteht aus zwei Teilen: Zuerst wird klassische Musik gespielt und dann mit dem sogenannten «Stiggli» in Wort und Gesang parodistisch auf das vergangene Jahr zurückgeschaut.

Am Kinder-Charivari spielen Kinder für Kinder: Gemeinsam mit Erwachsenen inszenieren sie das Theaterstück «Ärger mit dr Räpplimaschine», das spannende Szenen für die ganze Familie verspricht. Dabei gibt es musikalische Einlagen von Jungen Garden und einer Guggenmusik, aber auch Rap oder Stepptanz.

as diesjährige Drummeli lädt ein auf eine «Tour de Bâle». Das Publikum wird auf eine Reise durch Basel mitgenommen, die Einblicke bietet, die ein Tourist normalerweise nicht erhält und auch eingefleischte Bebbis verwundern dürfte. In den «Rahmestyggli» führt das Drummeli-Ensemble mit altbewährten Schauspielern durch das Reiseprogramm. Traditionellerweise treten am Drummeli, das vom Fasnachts-Comité organisiert

wird, zahlreiche Stammvereine auf. Dieses Jahr sind es 19 Cliquen, dazu kommen eine Junge Garde und zwei Guggenmusiken. Sie alle greifen den roten Faden der Tour de Bâle auf: Schauplätze sind verschiedene Gassen und Plätze in Basel, aber auch Baustellen oder die Stadtgrenze. Mit den beiden Schnitzelbängg «Färimaa» und «Schlyffstai» dürften die Zuschauer zudem in den Genuss von pointierten Versen kommen. jk ■

24.2. – 29.2.2020 KV-Saal, Liestal

Rotstab-Cabaret

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ie Cabaret-Veranstaltungen der Liestaler Rotstab-Clique gehören seit Jahrzehnten fix zum Fasnachtsprogramm im Baselbiet. Erstmals und als einmalige Vorführung konzipiert, wurde das Cabaret 1933 aufgeführt. Die Mitglieder der Clique wollten ihrem Publikum zeigen, dass sie noch anderes können ausser pfeifen und trommeln. So entstand etwa ein cliqueninterner Schnitzelbank, dessen Verse immer noch gesungen werden.

Heute finden die Vorstellungen sechs Mal statt: Darbietungen der Tambouren und Pfeifer der Rotstab-Clique wechseln sich mit den Rahmenstückli der Cabarettisten, einer Guggenmusik und eines Schnitzelbanks ab. Fester Bestandteil des Rotstab-Cabarets sind zudem die Stedtli-Singers: eine Männer-Combo, die seit 1993 die Höhepunkte des vergangenen Jahres gesanglich – begleitet von einem Klavier – vorträgt. jk ■ 29

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Einmal im Leben Königin oder König von Basel zu sein: im Fasnachtsuniversum besteht diese Möglichkeit. Die Titel als Trommelkönig(in) oder Pfeiferkönig(in) müssen am «Offizielle» in einem harten Wettbewerb mit Vorausscheidungen an diversen Orten und am Finale im Volkshaus verdient werden: www.offiziells.ch

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23.2. –25.1.2020 Volkshaus Basel Bryysdrummle und -pfyffe

Drummeli

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13.2. –15.2.2020 Congress Center Basel Zofingerconzärtli

15.2. – 21.2.2020 Musical Theater, Basel

EVENTS & TIPPS

r anstaltungen 2020


EVENTS &TIPPS

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ROCK POP JAZZ

24.1.2020 | 23 Uhr Viertel Klub, Basel

Alle Farben

14.1.2020 | 20.15 Uhr Jazzclub Q4, Rheinfelden, Kapuzinerkirche

16.1.2020 | 20.30 Uhr Theater Palazzo, Liestal

SONGWRITER CIRCLE

JERMAINE LANDSBERGER TRIO FEAT. SANDRO ROY

Hundertwasser hat ihn inspiriert: DJ Frans Zimmer alias Alle Farben.

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inter dem Künstlernamen Alle Farben verbirgt sich der Berliner DJ Frans Zimmer. Dieser wollte eigentlich mal Kunst studieren, schaffte aber die Aufnahmeprüfung nicht. Zum Glück, muss man heute sagen, denn so begann er in Clubs aufzulegen und bald auch selber Musik zu produzieren. Mit seiner 2014 veröffentlichten Debütscheibe «Synesthesia» deutete er bereits an, wofür er steht:

Foto: zVg

eine Mischung aus luftigen Dance-Sounds und Pop-Flair. Bislang grösster Erfolg ist sein Remake zu Reamonns «Supergirl»; der Track hielt sich in Deutschland über Wochen in den Charts und erreichte Platin-Status. Diesseits der Grenze eingeschlagen hat insbesondere der Song «Fading», zu dem die albanisch-schweizerische Sängerin Ilira die Vocals beigesteuert hatte. tok ■

Der 1994 geborene Ausnahme-Geiger Sandro Roy gilt als einer der vielversprechendsten jungen Jazzviolinisten weltweit. Er versteht es, europäischen Gypsy-Swing mit amerikanischem Jazz zu verbinden. Erwarten darf man eine geballte Ladung Groove, Virtuosität und Melancholie, mit Songs von Django Reinhardt, Musette aus Frankreich und Eigenkompositionen. www.jazzclubq4.ch 14.–15.1.2020 | Sets 20.30&21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

MAREIKE WIENING NEW YORK QUINTET

Jeden zweiten Donnerstag im Monat lädt Flavian Graber (We Invented Paris) befreundete Songwriter aus der Region in sein erweitertes Wohnzimmer ein, um deren neu entstandene Songs mit dem Publikum zu teilen. Unterschiedliche Alter und Erfahrungswerte treffen dabei auf die unterschiedlichsten Genres. Ein Abend mit Spannungsbogen ist garantiert. www.palazzo.ch 16.1.2020 | 21 Uhr Atlantis, Basel

THE FAILURES Sie sind Kult in Solothurn: The Failures gehören wie die Aare, die Sankt-Ursen-Kathedrale und der Weissenstein zur Ambassadoren-Stadt. Zum 30-Jahr-Bandjubiläum veröffentlichte das Vierergespann im Sommer 2019 sein siebtes Album mit leicht bekömmlichem Easy-Listening-Rock. www.atlantis-basel.ch 17.1.2020 | 20 Uhr Kulturhotel Guggenheim, Liestal

MANU HARTMANN

6.2.2020 | 20 Uhr Parterre One Music, Basel

Nina Bradlin Seit sieben Jahren in New York lebend, verarbeitet Mareike Wiening in den acht Kompositionen ihrer CD «Metropolis Paradise» die dort gewonnenen, aber auch weiter zurückliegende Eindrücke aus ihrer Zeit in Skandinavien. Eingängige Melodien, clevere Basslines und ungewöhnlich akzentuierte Rhythmen sorgen für Spannung und Ästhetik. www.birdseye.ch 16.1.2020 | 20 Uhr Volkshaus, Basel

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KUNZ

Ausdrucksstark, dynamisch und eigensinnig – so beschreibt sich das musikalische Schaffen von Manu Hartmann. Die Baselbieter Blues- und Jazz-Vokalistin, die für den Swiss Blues Award 2020 nominiert ist, hat ihre neusten Songs auf CD gebannt und tauft diese im Guggenheim Liestal. www.guggenheimliestal.ch 17.1.2020 | 20 Uhr Z7, Pratteln

ASP

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Sinnliche und ausdrucksstarke Stimme: Nina Bradlin.

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hre Mutter spielte Fagott, Orgel und Klavier und ihr älterer Bruder E-Bass: Nina Bradlin wurde in der «Motor City» Detroit in eine musikalische Familie hineingeboren und es verwundert also nicht, dass sie die Musik auch für sich entdeckt hat. Bis heute hat die Wahlbaslerin drei Alben aufgenommen. Das vierte Album 30 «Home Again» erscheint im Früh-

Foto: zVg

jahr 2020. Daneben wirkt Nina Bradlin auch als Schauspielerin, übernahm im Film «20 Regeln für Sylvie» den Part der bösen Domina und trat in der sehr erfolgreichen Musicalproduktion «Side by Side by Sondheim» auf. Begleitet von einem feinfühligen Jazzquartett, singt Nina Bradlin im Parterre One über Liebe, Sehnsucht und andere Leidenschaften. tok ■

er Luzerner Mundartmusiker Kunz kommt mit seinem neuen Album «Förschi» nach Basel. Dabei geht es nicht nur vorwärts, sondern auch ein «bitz henderschi», hat Kunz doch nebst seinen neuen Songs auch einige alte Hits und Lieblingslieder im Gepäck. www.volkshaus-basel.ch

Mit der kräftigen Mischung aus treibender Rockmusik, Elektro-Elementen und folkigen Melodiebögen begeistern ASP seit vielen Jahren das Publikum und gelten als Motor im Herzen der Schwarzen Szene. Durch Lust und Hingabe, Ernsthaftigkeit und Spielfreude, aber auch mit einer angenehmen Portion Selbstironie bleiben sie stets authentisch, unabhängig und immer schwarz wie die Nacht. www.z-7.ch


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17.–18.1.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

THE SIXTIES

WALT WEISKOPF EUROPEAN QUARTET

Hinreissendes Quintett um die Flötistin Regula Küffer mit einem Querschnitt der nostalgischen Art. Banal, heiter, ernsthaft, manchmal schräg oder gar dringlich: In diesen Liedern hört man die Beatwelle heranrollen, reimt sich «Nase» auf «Vase» und im Hintergrund warten bereits die 1968erJahre. www.kulturscheune.ch 17.1.2020 | 21 Uhr Marabu, Gelterkinden

DJ TOM LI

Mit Dynamik, warmem Klang und Ausdrucksstärke steht der New Yorker Saxophonist, Komponist und Autor Walt Weiskopf seit 1981 auf den Bühnen der Welt. In Basel präsentiert er die Tunes seiner neuen CD «Worldwide». Seine routiniert agierenden europäischen Mitmusiker tragen überaus gekonnt zum mitreissenden Sound dieser Formation bei. www.birdseye.ch 18.1.2020 | 20 Uhr Z7, Pratteln

BROTHERS OF METAL

Thomas Lips, alias DJ Tom Li aus Bern verwebt Worldmusic (Afro, Balkan, Latin, Salsa, Orient) mit Disco, Funk, Jazz, Rock, Trance bis Techno zu einem aufregenden und abwechslungsreichen Ganzen. Sein Mix wechselt von ruhig-fliessend zu feurigansteckend bis hin zu wild-chaotisch und ausgelassen. www.marabu-bl.ch 17.1.2020 | 23 Uhr Viertel Klub, Basel

BRAVOHITS Die Bravohits-Party sorgt auch in diesem Monat für Euphoriehöhenflüge. Im Januar gastiert die Truppe um Franky Stache, Huxtable und Disco Dave zum bereits 31. Mal im Viertel Klub. Egal, ob DJ Bobo, Ace of Base oder Coco Jamboo und Konsorten, Geschmack und Qualitätsansprüche spielen an diesem Abend wirklich eine untergeordnete Rolle. www.dasviertel.ch 17.–18.1.2020 Jazzcampus, Basel

BIG BASEL FESTIVAL

EVENTS &TIPPS

17.1.2020 | 20.30 Uhr Kulturscheune Liestal

Die Kelly Family ist auf Jubiläumstournee.

7.2.2020 | 20 Uhr St. Jakobshalle Basel

The Kelly Family Mit ihrem Album «Over The Hump» hat die Kelly Family 1994 den grossen Durchbruch geschafft. Ein Vierteljahrhundert später feiert die Grossfamilie dieses Jubiläum bis ins 2020 hinein – auch in Basel.

M Die Wikinger kommen! Und zwar mit der Schlagkraft von drei Gitarristen, zwei Sängern und einer Sängerin, Bass und Schlagzeug. Die schwedische Band Brothers Of Metal hat mit ihrem Debütalbum «Prophecy Of Ragnarök» dem True Metal neues Leben eingehaucht. Im Schlepptau haben die Nordlichter ihre italienischen Kollegen von Elvenking. www.z-7.ch 19.1.2020 | 11.30 Uhr Grand Casino, Basel

DANCING BRUNCH Der Sonntagmorgen einmal anders! Es wartet ein reichhaltiges Buffet mit kalten und warmen Speisen, Säfte, Mineralwasser und Kaffee. Im Anschluss gehen die Kalorien im Nu wieder weg, wenn zum Live-Orchester Clin D’Oeil das Tanzbein geschwungen wird. 0www.grandcasinobasel.com 21.–22.1.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

WEHINGER-AZCANO QUARTET

Foto: zVg

stehen auf dem Programm – auch in der Schweiz. Am 22. Dezember füllten sie das Zürcher Hallenstadion, am 7. Februar kommen sie für ein Zusatzkonzert in die St. Jakobshalle. Die Geschwister performen neben Songs aus ihrem neuen Jubiläumsalbum «The Kelly Family – 25 Years Later» auch die erfolgreichsten Hits. «Mit diesem Album feiern wir das Jahr 1994, wir feiern ‹Over The Hump› und wir feiern vor allem die letzten 25 Jahre mit den Fans», so Angelo Kelly. tok ■

Tickets zu gewinnen Regio aktuell verlost für das Basler Konzert der Kelly Family 2x2 Tickets. Möchten Sie am 7. Februar auch dabei sein? Dann senden Sie bis Sonntag, 19. Januar eine E-Mail mit dem Stichwort «Kelly Family» an wettbewerb@regioaktuell.com. Name und Adresse nicht vergessen. Viel Glück!

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an mag von der Kelly Family halten, was man will. Fakt ist: Mit über 20 Millionen verkauften Tonträgern gehört die irische Familienband zu den erfolgreichsten Musik-Acts der letzten Jahre, gar Jahrzehnte im deutschsprachigen Raum. Vor 25 Jahren schaffte die Familienband, die einst mit Kind und Kegel und ihrem berühmten Kelly-Bus als Strassenmusiker unterwegs war, mit dem Album «Over The Hump» den grossen Durchbruch. Ihr Überhit «An Angel» hielt sich einst über Wochen an der Spitze diverser nationaler Charts und haftet bis heute in den Ohren vieler Fans. Nach dem Tod von Vater Daniel Kelly im Jahr 2002 trat die Band nicht mehr in ihrer ursprünglichen Formation auf, sondern musiziert in wechselnder Besetzung. Gleichzeitig begannen die Geschwister, sich verstärkt eigenen Projekten zu widmen. Seit dem vergangenen November sind die Kellys auch wieder auf Tour. 41 Konzerte in ganz Europa

Günter Wehinger und Julio Azcano gehören in ihren Disziplinen zu den absoluten Topmusikern. Sie entführen in ein perfektioniert ästhetisches, mitreissendes und facettenreiches Musikuniversum, begleitet von einer ausgezeichneten Rhythmusgruppe, die ihre eigenen Akzente zu setzen weiss. www.birdseye.ch

www.regioaktuell.com

Im Januar 2020 feiert dieses Festival, das sich ganz den grossformatigen Ensembles und Big Bands verschrieben hat, seine Premiere. Neben internationalen Gästen wie Marilyn Mazur, Aydin Esen, dem Pariser Orchestre National du Jazz und dem Südafrikaner Carlo Mombelli liegt ein besonderer Fokus auf der Basler und Schweizer Szene, die so herausragende Gruppen wie das Ensemble Phoenix Basel oder Kaspar Ewalds Exorbitantes Kabinett beheimatet. www.bigbasel.com

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EVENTS &TIPPS

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23.1.2020 | 20.30 Uhr Kaserne, Basel

24.–25.1.2020 | 20.30 Uhr Kulturscheune Liestal

VOODOO JÜRGENS

IRÈNE SCHWEIZER & CO STREIFF

Schwarzer Humor, Wiener Dialekt und viel, viel Schmäh – der österreichische Liedermacher Voodoo Jürgens ist ein Original. Trotz Namensähnlichkeit mit einem gewissen, ebenfalls österreichischen, Schlagerstar, darf man hier getrost und ohne falsche Scham zuhören. Schliesslich bewegen sich seine Texte ganz nah und authentisch an Leben, Gesellschaft und dessen zwielichtigen Rändern. www.kaserne-basel.ch 23.1.2020 | 20.30 Uhr Parterre One Music, Basel

Ein Konzert mit zwei starken Frauen: Co Streiff ist Saxophonistin mit internationaler Ausstrahlung und Irène Schweizer gehört zu den ganz grossen Jazzpianistinnen Europas. Schweizer und Streiff lassen alles zu: lieblich unpathetische Melodien, bluesige Erdigkeit, Jazzballadeskes ebenso wie «on the edge2»-Improvisationen. www.kulturscheune.ch 24.–25.1.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

MARK SHERMAN QUARTET

SONGWRITER SLAM

Es sind magische Abende. Vorfreude auf qualitativ gute Musik, auf Neuentdeckungen, auf Inspiration, auf ein faires Battle. Der Raum leuchtet. Vier bis sechs SingerSongwriter spielen um die Gunst des Publikums. Dieses vergibt nach jeder Runde seine Sympathien. Der Preis: eine feine, gute Flasche Wein. www.parterre-one.ch

Eine geballte Ladung pulsierende Post-bopStimmung präsentiert Mark Sherman. Gleichzeitig ist er ein Meister der feinen, lyrischen Töne. In einem abwechslungsreichen Repertoire aus eigenen Kompositionen und spannend arrangierten Standards zeigt die brillante, gestandene Jazz-Persönlichkeit auch punkto atemberaubender Improvisationen ihre ganze Klasse. www.birdseye.ch

24.1.2020 | 21 Uhr Atlantis, Basel

024.–25.1.2020 | 22 Uhr Sommercasino, Basel

D’SCHMIIR

WUNDERLAND – PAYS DES MERVEILLES Es wird wieder traumgetanzt im Sommercasino – und das gleich zwei Nächte lang. Und zwar zu Sounds, die verwunschener nicht beschrieben werden könnten: MarioHop, Karotten-House, Dschungel-Funk und Unterwasser-Dub. Wer untergeht, ist selber schuld. www.sommercasino.ch

www.regioaktuell.com

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28.–29.1.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

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Der Name ist Programm: D’Schmiir covern The Police auf Baseldeutsch – und das mit nicht immer bierernst gemeinten, dafür phonetisch übersetzten Texten. So wird aus «Message In A bottle» «Mensch isch das e Trottel», aus «So Lonely» «Salami», aus «Walking On The Moon» «Ferie in Sedrun». www.atlantis-basel.ch

JOE HAIDER SEXTET

24.1.2020 | 23 Uhr Viertel Klub, Basel

ALLE FARBEN

TIPP

Auch 2020 steht ein Besuch von Frans Zimmer, besser bekannt als Alle Farben, auf dem Viertel-Programm. Der Hype um den Berliner, der in seinen Sets bevorzugt House mit Pop- und Soul-Elementen mischt, ist auch nach bald zehn Jahren in der Raver-Szene ungebrochen. www.dasviertel.ch

Mit einer Top-Besetzung präsentiert Joe Haider sein neues Programm «As Time Goes By». Konzipiert hat er es, wie er selbst sagt, für seine «musikalische Endphase». Nach über 60 Jahren Aktivdienst in Sachen Jazz darf man sich über einen unübertrefflich schönen Konzertabend mit einer grossen Musikerseele freuen. www.birdseye.ch


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HEAR & NOW

31.1.2020 | 20 Uhr Kulturhotel Guggenheim, Liestal

TIPP

VERA KAA

Die zweite Ausgabe des Hear & Now Musikfestivals Liestal bietet wieder ein buntes Bouquet verschiedener Musikrichtungen, verteilt auf fünf Veranstaltungsorte: Kulturhotel Guggenheim, Kulturscheune, Klavierwerkstatt, Katholische Kirche und Hebdi Boulderhalle. www.hearandnow.ch 31.1.2020 | 20.15 Uhr Marabu, Gelterkinden

HOT LIKE SUSHI

30.1.–2.2.2020 Diverse Orte, Liestal

EVENTS &TIPPS

30.1.–2.2.2020 Diverse Orte, Liestal

Hear&Now

Nach einer längeren Auszeit begibt sich die Schweizer Sängerin Vera Kaa erneut auf musikalische Reise. Und das darf man erwarten: Eine raue Bluesstimme, die glockenklare Inbrunst alter Schweizer Volkslieder, dazu Eigenkompositionen, die die Wehmut der Berge, der Täler, der Liebe und des Abschieds besingen. www.guggenheimliestal.ch 31.1.–1.2.2020 |Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

WOLFGANG MUTHSPIEL TRIO Hot Like Sushi gelten als explosiver Liveact. Wenn sie wie ein Rudel wildgewordener Pfauen auf die Bühne losgelassen werden, gibt es kein Zurück mehr. Mit tanzbaren Songs, Mitsing-Refrains, virtuoser instrumental-Crazyness und immer wieder unerwarteten Showeinlagen ziehen die Boys jedes Publikum in ihren Bann. www.marabu-bl.ch 31.1.2020 | 21 Uhr Sommercasino, Basel

DELILAHS

Duo Troller-Sartorius: Visuell und akustisch experimentierfreudig.

Z Mit seinem langjährigen Trio bietet der österreichische Gitarrist Wolfgang Muthspiel eine breite Palette an feinsinniger Jazzlyrik. In der Klangwelt der drei Musiker fehlt es auch nicht an treibendem Vorwärtsgroove, überraschenden Effekten oder dramatischen Stimmungswechseln. www.birdseye.ch

um zweiten Mal geht in Liestal das Musikfestival «Hear & Now» über die Bühne. Dabei gibt’s an diversen Orten die unterschiedlichsten Formationen und Musikrichtungen zu entdecken. Zwei Soloauftritte gibt’s rund ums Klavier: Lyrisch unterwegs ist der Finne Tuomas A. Turunen, während Lukas Rickli minimal-modern daherkommt. Das Gitarre-Perkussion-Duo Troller/Sartorius expe-

Foto: zVg

rimentiert und improvisiert auf elektrischen Feldern, und mit Aeby/Michel finden zwei Virtuosen an der Orgel und Trompete zusammen. Jazzig wird’s mit dem Pianotrio Vein. Das armenischtürkische Gespann HovanissianGültekin öffnet Ohren und Herzen: Völkerverständigung der sympathischen Art. Das gesamte Programm findet man unter www.hearandnow.ch. tok ■

1.2.2020 | 20.15 Uhr Marabu, Gelterkinden

FLORIAN AST

Die Delilahs lieben das Spiel, sei es mit Sounds, Arrangements, den gesellschaftlichen Normen oder falschen Idealen. Spielfreudig klingt auch ihr bereits viertes Studioalbum. «Ideal» ist ein Bekenntnis zum Pop, lässt sich aber genauso wenig in eine vorgefertigte Schublade stecken wie das Quartett aus Zug selber. www.sommercasino.ch 31.1.2020 | 20 Uhr St. Jakobshalle Basel, Münchenstein

ANDREA BERG

Kaum einer beeinflusste die Schweizer Musik-Szene so vielfältig und unverwechselbar wie Florian Ast, und auch jetzt kann man bei ihm nie voraussehen, was er als Nächstes im Schilde führt. Wer es wissen will, geht ins Marabu und findet es gleich selbst heraus. www.marabu-bl.ch

PHIPS

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Straight, dreckig und roh: Der Basler Rapper mag es kompromisslos und grenzt sich auch nach zwölf Jahren Musik von Shisha-

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1.2.2020 | 21.45 Uhr Sommercasino, Basel

www.regioaktuell.com

Mit zig Nummer-eins-Alben im deutschsprachigen Raum gehört Andrea Berg zu den Grandes Dames des Schlagers. Ihrer langen Karriere fügt die Krefelderin mit ihrem aktuellen Album «Mosaik» einen weiteren Meilenstein hinzu. www.stjakobshalle.ch


23.1.2020 | 19.30 Uhr Förnbacher Theater, Basel

bar-Spotify-Playlisten ab. Jetzt tauft er mit «Ehrelos» seine erste Solo-EP. Venti & The Gäng sowie Sado als Support-Acts werden den Club der Villa zum Kochen bringen. www.sommercasino.ch

Der Vater Foto: zVg/Ruedi Gygax

EVENTS &TIPPS

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Berührend: Helmut Förnbacher macht Alzheimer zum Thema.

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lorian Zellers preisgekröntes berührendes Stück über einen alten Mann, der an Alzheimer erkrankt ist und seine Orientierung, seine Familie und sich selbst verliert, begeisterte Zuschauer wie Medien gleichermassen. «Irgendetwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis. Kriegt keiner mit. Winzig klein.

Mit blossem Auge nicht zu sehen. Aber ich, ich spüre es…», sagt der Vater. Zeller gibt die Antworten auf die auftauchenden Fragen in einer kausalen Abfolge von 15 raffiniert verschachtelten Szenen. Die tragische Farce ist ein theatralisches Spiegelkabinett, schräg, beängstigend, aber auch komisch. bru ■

3.2.2020 | 20.30 Uhr Rossstall I, Kaserne Basel

7.2.2020 | 20 Uhr St. Jakobshalle Basel, Münchenstein

ELEPHANT STONE

THE KELLY FAMILY

TIPP

Vor drei Jahren hat sich die legendäre Kelly Family wiedervereint und ist seitdem mit alten und neuen Songs auf Tour. Und dies erst noch mit riesigem Erfolg. In der Schweiz musste ein Zusatztermin festgelegt werden – dieser findet in Basel statt. www.stjakobshalle.ch Psychpop meets Sitar! Als Elephant Stone haben Rishi Dhir, Miles Dupire und Gab Lambert in der vergangenen Dekade stolze fünf Alben voll experimenteller Psychedelia und kosmischer Popmusik unter das Volk gebracht; Alleinstellungsmerkmal ihrer ganz eigenen, erfrischenden Spielart zeitgenössischen Gitarrenrocks mit Hang zu traditioneller indischer Instrumentierung. www.kaserne-basel.ch

7.–8.2.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

OLIVIER KER OURIO NEW 5TET «SINGULAR INSULARITY»

4.–5.2.2020 | Sets 20.30 & 21.45 Uhr Bird’s Eye, Basel

ALEX HENDRIKSEN QUARTET Die heimatliche kreolische Musikkultur mit dem Jazz verschmelzen: das macht Olivier Ker. In seinem neuen Programm verbindet er La Réunion mit anderen «Inseln» auf der ganzen Welt – wohl geografisch entfernt, aber doch nah, wenn es um musikalische Wurzeln geht. www.birdseye.ch

16.–18.1.2020 | 20.30 Uhr Theater im Teufelhof, Basel

Philipp Scharrenberg

Pratteln. Mit ihrem einzigartigen Dual-LeadGitarren-Sound haben die Engländer die Musik von Bands wie Thin Lizzy oder Iron Maiden nachhaltig geprägt. Auf ihrer 50th Anniversary Tour rocken Wishbone Ash im Februar 2020 ein weiteres Mal das Z7. www.z-7.ch

Erstmals mit Florian Favre am Klavier und einer reizvoll breiten stilistischen Palette weiss dieses Quartett um Alex Hendriksen zu begeistern. Ob aus dem Great American Songbook, dem Pop oder der Filmmusik: immer sind es eingängige, groovige Songs, und es zählt nur deren Schönheit. www.birdseye.ch

8.2.2020 | 20 Uhr Kulturhotel Guggenheim, Liestal

CAROLINE CHEVIN

6.2.2020 | 20 Uhr Parterre One Music, Basel

NINA BRADLIN

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Wohnhaft in Basel, aber ursprünglich aus Detroit, verzückt Nina Bradlin das Universum mit ihrer sinnlichen Stimme. Broadway-Feeling, Tom Waits-Interpretationen, simple Pop-Musik oder wirre Jazzvariationen – Nina Bradlin beherrscht, zusammen mit ihrer Band, das ganze Repertoire. www.parterre-one.ch

Stanzt Neugier ins Gehirn: Philipp Scharrenberg. Foto: zVg/Theater im Teufelhof

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chon Kurt Mautz anagrammierte: «germanisten / nisten mager / man ist gerne / nistgermane / sagt er minne / meint er sang». Der Slampoet und Kabarettist Philipp Scharrenberg arbeitet in seinem Programm «Germanistik ist heilbar» die Folgeschäden seines Daseins als nerdiger Sprachwissenschaftler auf. «Ein Text, der alle Register 34 zieht und Fragezeichen der Neu-

www.regioaktuell.com

TIPP

gier ins Gehirn stanzt. Aber darauf fällt niemand herein. Besser ist, sie lassen sich überraschen», heisst es im Programmflyer. Scharrenbergs Programm «Germanistik ist heilbar» ist ein vergnüglicher Mix aus slammigen Gedichten, Songs, Raps und Kurzgeschichten. Lassen Sie sich überraschen. bru ■

6.2.2020 | 20 Uhr Z7, Pratteln

WISHBONE ASH

Nach fünf Jahren in Neuseeland und dem tragischen Tod ihres Ehemanns will die Luzerner Singer-Songwriterin Caroline Chevin wieder in der Schweiz Wurzeln schlagen. Auf ihrem letzten Album «Hey World» gewährte sie tiefe Einblicke in ihre ganz persönliche Emotionswelt; nun steht sie mit neuen Songs auf der Bühne. www.guggenheimliestal.ch 8.2.2020 | 20 Uhr Z7, Pratteln

A LIFE DIVIDED

Mit Wishbone Ash kommt eine der einflussreichsten Bands der Rockgeschichte nach

Schon länger zählen die bayerischen DarkRocker A Life Divided zu den führenden Bands der deutschen Electro-Goth-Szene. Die Synth-Rocker starten diesen Januar mit neuem Album nochmals durch. Sieben Jahre nach ihrem letzten Z7-Gig im Vorprogramm von Eisbrecher kommen A Life Divided als Headliner zurück nach Pratteln. www.z-7.ch


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TOTAL ANNIHILATION

18.1.2020 | 19.30 Uhr 19.1.2020 | 17 Uhr Stadtkirche Liestal / Martinskirche Basel

NEUES ORCHESTER BASEL

22./23.1.2020 | 19.30 Uhr Theater Basel

Femmes fatales

«… On Chains Of Doom» heisst das dritte Album der Basler Thrash-Metall-Helden Total Annihilation, das an diesem Abend mit Getöse aus der Taufe gehoben wird. Der Albumrelease wird mit Teutonic Slaughter aus Deutschland und Mind Patrol aus Luzern ausgiebig gefeiert. www.sommercasino.ch

Foto: noirwhale.com

Unter dem Motto «mächtig ergriffen» spielt das Neue Orchester Basel unter Christian Knüsel Anton Bruckners e-Moll-Messe. Es singen die Basler Madrigalisten. Arabische Sufi-Musik wird zudem in einen Dialog mit Purcell, Haydn und Mozart treten. www.neuesorchesterbasel.ch 18.1.2020 u.w. | 19.30 Uhr Theater Basel, Grosse Bühne

EVENTS &TIPPS

8.2.2020 | 20.30 Uhr Sommercasino, Basel

LE NOZZE DI FIGARO

8.2.2020 | 19.45 Uhr Freie Kirche Elisabethen, Basel

BEST OF 2000S PARTY Haiducci, Outkast oder David Guetta? Wer hat bis heute den besten Party-Song des neuen Jahrtausends geschrieben? Da hat wohl jeder seine eigene Meinung dazu… Wer weiss, ob sein Favorit durchs Kirchenschiff gejagt werden wird? Hingehen und es herausfinden! www.ueparties.ch 9.2.2020 | 17 Uhr Reformierte Kirche, Waldenburg

IRRWISCH

Das Sinfonieorchester Basel auf den Spuren der «Femme fatale».

Mit der Vorlage von Beaumarchais haben Wolfgang Amadeus Mozart und sein genialer Librettist Lorenzo Da Ponte ein Meisterwerk zwischenmenschlicher Irrungen und Wirrungen geschaffen. Die Sprengkraft dieser Oper ist bis heute zu spüren. www.theater-basel.ch www.sinfonieorchesterbasel.ch 19.1.2020 | 17 Uhr Zunftsaal im Schmiedenhof, Basel

VIER JAHRESZEITEN WINTERKONZERT

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ine Femme fatale oder ein Vamp ist ein attraktiver und verführerischer Frauentypus, der Männer erotisch an sich bindet und auch manipuliert. Das Sinfonieorchester Basel unter Michal Nesterowicz spielt Werke von Wojciech Kilar, Joseph Haydn und Bizet. Alice Sara Ott spielt die Solopartie des Klavierkonzerts

D-Dur, Hob. XVIII:11 von Joseph Haydn. Georges Bizets Oper «Carmen» floppte bei der Uraufführung. Schuld war das für damalige Verhältnisse brisante Libretto. Das Werk «Orawa» des polnischen Komponisten Wojciech Kilar ist eine Art Pastorale für Streicher aus dem späten 20. Jahrhundert. bru ■

Zurzeit touren Irrwisch mit ihrem 45-JahreBühnenjubiläum durch die Konzertsäle. Die Urgesteine des Schweizer Rocks begeben sich in Waldenburg auf eine traumhafte musikalische Reise zwischen Himmel und Erde.

KLASSIK 14.1.2020 | 19.30 Uhr Stadtkirche Liestal

REGULA MÜHLEMANN

In seinem Debut-Programm präsentiert das junge Basler Ensemble L’Arte di Arctus einen Streifzug durch französische Barockmusik. Mit der Reihe «Vier Jahreszeiten» stellen ausgewählte Ensembles der Schola Cantorum Basiliensis / Hochschule für Musik FHNW die Früchte ihrer Ausbildung vor. www.musik-akademie.ch

MATINEE ZUM NEUEN JAHR

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19.1.2010 | 11.30 Uhr Bürger- und Kulturhaus Frenkendorf

Ilja Völlmy Kudrjavtsev, der Organist der Stadtkirche Liestal, und seine Frau Annina Völlmy (Cello), die auch Theologin ist, geben eine Matinee zum neuen Jahr.

www.regioaktuell.com

Mit dem Programm «Feenlieder» tritt die berühmte Sopranistin Regula Mühlemann zusammen mit den CHAARTS Chamber Artists in Liestal auf. Sie singt Grieg, Verdi, Massenet, Offenbach und Mozart. Ein musikalischer Leckerbissen. www.blkonzerte.ch

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THEATER

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Fauteuil und Tabourettli im Januar und Februar 2020: ■

Sibylle und Michael Birkenmeier.

Fotos: zVg

Birkenmeiers und «Rämpläm» Im Januar verabschieden sich Sibylle und Michael Birkenmeier mit einem neuen Programm von der Kleinkunstbühne. Danach steht im Tabourettli die dritte Auflage der Vorfasnachtsveranstaltung «Rämpläm» auf dem Programm.

www.regioaktuell.com

PR

1-2020

Theaterkabarett Birkenmeier Immer wieder neu präsentierte sich das Theaterkabarett der Geschwister Birkenmeier in all den Jahren. Die beiden aussergewöhnlichen Kabarettisten haben es sich geleistet, fern des medialen Kommerzes, in ihrer langjährigen Theater-Präsenz inhaltlich und formal sich selber immer treu zu bleiben. Ihre ständige Entwicklung war in all ihren zahlreichen Programmen spürbar. Jede Premiere in den fast 40 Jahren war eine Überraschung. Mal ganz klassisch, mal brechtisch, gedanklich auf den Punkt, mal sehr musikalisch-poetisch mit einem kleinen Orchester, dann wieder sehr sprachlich scharf und kritisch, dann wieder ganz theatralisch, dem Menschen auf der Spur. Immer aber zeichneten sie sich durch einen musikalisch und sprachlich anspruchsvollen, künstlerischen Stil aus. Ihr neues Programm «schwindelfrei» feiert am 22.1.20 im Tabourettli Uraufführung. Es wird das letzte Kleinkunstprogramm der Birkenmeiers sein. In «schwindelfrei» erleben wir die beiden recherchierenden Kabarettisten undercover in einem selbstironischen WallraffKick, mal emotional, dann wieder messerscharfkritisch, aber immer abgründig-witzig.

che neun Vorstellungen waren ausverkauft. Seitdem findet die eigenwillige Vorfasnachtsveranstaltung im Zweijahres-Turnus mit kontinuierlich erweiterter Anzahl Vorstellungen im Tabourettli statt. Das «Rämpläm 2020»-Team, bestehend aus Martin Bammerlin, Bettina Gfeller, Colette Greder, Florens Meury, Sebastian Padotzke und Florian Volkmann, hat mit grosser Begeisterung neue Ideen und Überraschungen ausgebrütet. «Rämpläm» steht auch 2020 unter

PFYFFERLI 2020 Vorfasnachtsveranstaltung 10.1.–1.3. Fauteuil PELATI DELICATI «Finalmente Secondo» 10. + 11.1. «Volare» 12.1. Tabourettli FROSCHKÖNIG Fauteuil-Märchenbühne 11., 15., 18., 22., 25., 26. + 29.1. SIMON ENZLER «wahrhalsig» 16.1. Tabourettli PETER PFÄNDLER «Fadegrad und ungeschminkt!» 17. + 18.1. Tabourettli THEATERKABARETT BIRKENMEIER «Schwindelfrei» 22.–25.1. + 29.1.–1.2. Tabourettli KOLSIMCHA «Kolsimcha in concert» 26. + 27.1. Tabourettli RÄMPLÄM 2020 Vorfasnachtsveranstaltung 6.–22.2. Tabourettli

Vorverkauf und Infos: +41 61 261 26 10 / www.fauteuil.ch

dem Motto «Rundum lätz gwigglet. Dägg!». Das Publikum darf sich auf einen farbenprächtigen Strauss von – niemals traditionell interpretierter – Fasnachtsmusik und einen kunterbunten Reigen an Liedern freuen. Das Ganze gewürzt mit satirischen Texten und aberwitzigen Einfällen. Verwirrungen sind bei «Rämpläm» nicht ausgeschlossen, sondern sie gehören zum Programm! Zwischen dem 6. und 22. Februar finden im Tabourettli 15 Vorstellungen statt. ■

Rämpläm

«Rämpläm» wurde 2016 von Martin Bammerlin ins Leben gerufen und feierte gleich in der 36 ersten Ausgabe einen grossen Erfolg: sämtli-

Florens Meury, Bettina Gfeller und Martin Bammerlin (v.l.n.r.) sind Teil des «Rämpläm»-Teams.


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THE GREGORIAN VOICES

EVENTS & TIPPS

Mozarts «Jupiter»-Sinfonie sowie Werke für Percussion und Orchester von Burhan Öçal, der seine Werke selbst interpretiert. www.konzertgesellschaft.ch

21.1.2020 | 19 Uhr Offene Kirche Elisabethen, Basel

6.2.2020 | 19.30 Uhr Musical Theater Basel

JANÁCEK PHILHARMONIC OSTRAVA

Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe «The Gregorian Voices» wieder auf Tournee in Europa. Ihr Leiter Georgi Padurov und acht Solisten präsentieren gregorianische Choräle und orthodoxe Kirchenmusik auf eine neue Art. www.offenekirche.ch 22./23.1.2020 | 19.30 Uhr Theater Basel

FEMMES FATALES

TIPP

Das Sinfonieorchester Basel unter Michal Nesterowicz spielt Wojciech Kilar, Joseph Haydn und Bizet. Alice Sara Ott spielt die Solopartie des Klavierkonzerts D-Dur, Hob. XVIII:11.www.sinfonieorchesterbasel.ch

Das tschechische Orchester unter der Leitung von Dmitri Jurowski spielt Werke von Leos Janácek, Dmitri Kabalewski und Sergej Prokofjew. Steven Isserlis interpretiert das Violoncellokonzert Nr. 2 von Kabalewski. www.konzerte-basel.ch 9.2.2020 | 19 Uhr Katholische Kirche St. Stephan Therwil

ENSEMBLE TRE COLORI

23.1.2020 | 19.30 Uhr Martinskirche Basel

SOL GABETTA Scharfzüngig und politisch inkorrekt: Andreas Thiel.

Foto: zVg

7.2.2020 | 20 Uhr Kulturhaus Palazzo, Liestal

Das Kammerorchester Basel unter Sylvain Cambreling spielt mit der Solistin Sol Gabetta (Cello) Werke von Igor Strawinsky, Wolfgang Rihm und Felix Mendelssohn Bartholdy. www.kammerorchesterbasel.ch 26.1.2020 | ab 11 Uhr Landgasthof Riehen

COLLEGIUM MUSICUM BASEL

FRÄULEIN JULIE

Das Stück zählt zu den Klassikern moderner Beziehungsdramatik und thematisiert den Kampf zwischen Mann und Frau, Herrin und Diener und den Kampf mit der Versuchung und letztlich mit sich selbst. www.foernbacher.ch 14.1.2020 u.w. | 20 Uhr Theater Roxy, Birsfelden

HOW TO DO A DOWNWARD FACING DOG?

Howard Griffiths dirigiert das Ensemble Camerata Schweiz. Auf dem Programm stehen

Die Tänzerin Johanna Heusser setzt sich in ihrem ersten abendfüllenden Bühnenstück mit dem allgegenwärtigen Yoga in der westlichen Welt auseinander. Als koloniales Produkt ist Yoga ein vielschichtiges Thema. www.theater-roxy.ch

D

er Schweizer Kabarettist und Satiriker hat praktisch alle wichtigen Preise in der Sparte Kabarett erhalten, unter anderem den Deutschen Kabarettpreis und den Salzburger Stier. Vor allem aber fällt er auf mit seinem farbigen Irokesen und liebt es, Normen zu brechen. Der Stil von Thiel spaltet die Meinungen. Tatsächlich ist für ihn Political Correctness bloss

ein anderes Wort für Humorlosigkeit. Er sieht sich als den letzten liberalen Satiriker der Schweiz. Sein Humor ist so scharf und bunt wie sein obligater Irokesenkamm. Was immer man über Thiel denken mag, eins ist sicher: An Scharfzüngigkeit und Furchtlosigkeit beim Austeilen mangelt es ihm nicht. Und Andreas Thiel ist immer für eine Überraschung gut. bru ■

www.regioaktuell.com

CAMERATA SCHWEIZ

14.1.2020 u.w. | 19.30 Uhr Förnbacher Theater, Basel

Mit Andreas Thiel gibt der wohl umstrittenste, aber auch auffälligste Satiriker der Schweiz ein Gastspiel in Liestal.

29.1.2020 | 19.30 Uhr Musical Theater Basel

THEATER

Andreas Thiel

1-2020

Verbringen Sie einen genussvollen, gediegenen Sonntagnachmittag mit klassischer Musik und einem anschliessenden Menü. www.landgasthofs-riehen.ch

Die drei Musikerinnen des Ensembles Tre Colori begeistern mit virtuosem Spiel und viel Freude am Musizieren. Ihr Programm enthält Werke von Mozart, Bach, Schostakowitsch und anderen.

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EVENTS &TIPPS

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24.1.–12.2.2020| 20 Uhr Theater Basel

Zuschauer wie Medien gleichermassen. Für Theaterfans ein unbedingtes Muss. www.foernbacher.ch

16.1.2020 u.w. | 19.30 Uhr Theater Basel, Schauspielhaus

Wiederauferstehung der Vögel

JULIEN – ROT UND SCHWARZ

24.1.2020 u.w. | 20 Uhr Theater Basel, Kleine Bühne

WIEDERAUFERSTEHUNG DER VÖGEL

Diese Uraufführung von Lukas Bärfuss erzählt und dramatisiert die Geschichte des Protagonisten des Romans «Le Rouge et le Noir» von Stendhal neu. Ein wilder Ritt zwischen Eiseskälte und heisser Leidenschaft. www.theater-basel.ch 16.1.2020 | 20 Uhr Kulturhotel Guggenheim

TIPP

Thiemo Strutzenberger – Hausautor in der Spielzeit 2018/19 – stellt in seinem Stück die Basler Naturforscher Paul und Fritz Sarasin ins Zentrum. Der Autor erzählt vom Hin- und Hergerissensein zwischen starker religiöser Prägung und dem unbedingten Wunsch nach Freiheit, zwischen Mission und Evolution. www.theater-basel.ch 24.1.2020 | 20 Uhr Marabu, Gelterkinden

COMEDYMIX

REETO VON GUNTEN

Den Baslern Naturforschern Paul und Fritz Sarasin auf der Spur.

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hiemo Strutzenberger ist in der Spielzeit 2018/2019 Hausautor am Theater Basel. In seinem Stück «Wiederauferstehung der Vögel» stellt er die beiden Basler Naturforscher Paul und Fritz Sarasin ins Zentrum. Das Theaterstück basiert auf «Tropenliebe» von Bernhard C. Schär. Strutzenberger sagt. «Erzählt wird die Geschichte zweier

Foto: bru

Basler Patriziersöhne, Naturforscher, Grosscousins, Liebender. Eine Beziehung, gelebt auf ihren Forschungsreisen in die Tropen, permanent hin- und hergerissen zwischen der stark religiösen Prägung durch das protestantische Elternhaus und dem unbedingten Wunsch nach Freiheit. Ein Kampf zwischen Mission und Evolution.» bru ■

Bis 25.1.2020 Galerie Carzaniga, Basel

15 Jahre Galerie Carzaniga

Mit seinem Programm «Alltag Sonntag» sucht der Schriftsteller und Moderator Reeto von Gunten mitten in der Woche seine eigene Mitte. Das ist wie Yoga, nur lustiger. Der neue Diaabend von Reeto von Gunten macht das Leben etwas leichter. www.guggenheimliestal.ch

Der ComedyMix-Lachplausch bietet einen bunten Querschnitt durch das heimische Humor- und Comedy-Schaffen. Mit von der Partie sind Kliby & Caroline, Cony Sutter, Fredy Schär und Marcel Weber. www.marabu-bl.ch 25.1.2020 | 20 Uhr Kulturhaus Palazzo, Liestal

RENATO KAISER

16.–18.1.2020 | 20.30 Uhr Theater im Teufelhof, Basel

PHILIPP SCHARRENBERG

TIPP

Scharrenbergs Programm «Germanistik ist heilbar» ist ein vergnüglicher Mix aus slammigen Gedichten, Songs, Raps und Kurzgeschichten. Lassen Sie sich überraschen. www.theater-teufelhof.ch 18.1.2020 | 19.30 Uhr neuestheater.ch, Dornach

ANTIGONE Das Programm «In der Kommentarspalte» ist Satire mit Hirn und Herz. Humorvoll, kritisch und wortgewandt lädt der Kabarettist zur Kommentarspalterei ein. www.palazzo.ch

www.regioaktuell.com

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28.1.2020 | 20 Uhr Tabourettli, Basel

DIE IMPRONAUTEN Blick in einen Ausstellungsraum der Galerie am Gemsberg. Foto: zVg/Carzaniga

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eit 15 Jahren firmiert die renommierte Galerie am Gemsberg 10 unter dem Namen Galerie Carzaniga. Sie führt unter vielen anderen Serge Brignoni, Samuel Buri, Coghuf, Ivana Falconi, Hermann Hesse, Charles Hindenlang, Rolf Iseli, Meret Oppenheim, Niklaus Stoecklin, Mark Tobey, Varlin 38 und Irène Zurkinden. Die Galerie

Carzaniga ist auch an der Art Basel vertreten. Es ist der Galerie hoch anzurechnen, dass sie auch Aussenseiterpositionen eine Chance gibt, wie dem ArtBrut-Künstler Markus Buchser im Jahr 2018. Die Galerie bietet 150 Werke zum Jubiläumsrabatt von 50 Prozent an. Eine gute Gelegenheit, günstig zu einem Kunstwerk zu kommen. bru ■

«Antigone» von Sophokles, eine Koproduktion mit dem Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS), wird von Deborah Epstein inszeniert. Sollen wir uns dem Gewissen oder dem Gesetz verpflichtet fühlen? Ist Antigone Heldin oder tragische Figur? www.neuestheater.ch 23.1.2010 | 19.30 Uhr Förnbacher Theater, Basel

DER VATER

TIPP

Florian Zellers preisgekröntes Drama über einen Vater, der seine Orientierung, seine Familie und sich selbst verliert, begeisterte

Das Improvisationstheater «Die Impronauten» spielt an diesem Abend gemeinsam mit ihren Impro-Freunden «Emscherblut» aus Dortmund. www.fauteuil.ch


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ICH MUSS DEUTSCHLAND

Berliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unserer Vorurteile: politisch hellwach, komisch und mit virtuosem Gesang. www.teufelhof.com

EVENTS &TIPPS

29.1.2020 | 19.30 Uhr neuestheater.ch, Dornach

7.2.2020 | 20 Uhr Kulturhaus Palazzo, Liestal

ANDREAS THIEL

TIPP

Für Thiel ist Political Correctness bloss ein Synonym für Humorlosigkeit. Sein zeitkritisches Bühnenprogramm «Der Humor» stellt die Frage, was Humor ist und was er darf. www.palazzo.ch In der Reihe «Stückbox» inszeniert Ursina Greuel das Stück «Ich muss Deutschland» nach dem Roman «Der Nabel der Welt» von Catalin Dorian Florescu. Der Schriftsteller ist anwesend und liest aus seinem Roman. www.neuestheater.ch

8.2.2020 | 20.15 Uhr Marabu, Gelterkinden

HELGA SCHNEIDER

29.1.2020 u.w. | 10.30 Uhr Vorstadttheater Basel

DER SPIELVERDERBER

Mit ihrem Programm «Miststück» steigt Helga Schneider in die Klimadebatte ein. Im vierten Soloprogramm ist jede Pointe biozertifiziert und nachhaltig. Helga Schneider will ein besserer Mensch werden; doch das ist leichter gesagt als getan. www.marabu-bl.ch Ein Theaterstück über Macht und Ohnmacht von Theater für ein wachsendes Publikum. Ein altes Schauspielehepaar spielt das Stück «Triumph im Theater». Plötzlich beginnt die junge Erzählstimme das Geschehen zu beeinflussen. Grotesk, dramatisch, komisch. www.vorstadttheaterbasel.ch 30.1.2020 | 20 Uhr Theater Roxy, Birsfelden

BITTE NICHT SCHÜTTELN!

Bis 25.1.2020 Galerie Carzaniga, Basel

TIPP

Die Galerie bietet 150 Werke von namhaften Künstlern zum Jubiläumsrabatt von 50 Prozent an. Eine gute Gelegenheit, alte Bekannte der Kunstgemeinde zu treffen und günstig zu einem Kunstwerk zu kommen. www.carzaniga.ch 16.1.–8.3.2012 Haus der elektronischen Künste Basel

MAKING FASHION SENSE

6.–8.2.2020 | 20.30 Uhr Theater im Teufelhof, Basel

16.1.–8.3.2020 Haus der elektronischen Künste, Basel

Making Fashion Sense

TIPP

Die Ausstellung erkundet Technologie als transformatives Instrument für Künstler*innen und Designer*innen von Mode als auch für die Träger*innen von Kleidung. Es geht um «Augmented Fashion»-Objekte, die zu neuer Wahrnehmung anregen. www.hek.ch 16.1.–15.3.2020 | 19 Uhr (Vernissage) Kunsthalle Basel

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ie Ausstellung «Making Fashion Sense» thematisiert die grundlegende Transformation der kreativen Prozesse im Modebereich durch Technologie sowie die künstlerischen Bestrebungen zu mehr Nachhaltigkeit: Mode, die Sinn macht. Es geht um nichts weniger als um die Neuerfindung des Modemachens an sich. Längst sind auf den internationalen Laufstegen Roboterarme, Mixed Reality, Hologramme sowie Drohnen in Erscheinung getreten. Hyperfunktionale Materialien, die unsere biometrischen Daten überwachen, gehören – insbesondere im Sport – schon

zum Alltag. Die Ausstellung befasst sich mit Kunstschaffenden, Designern und Designerinnen, die experimentelle «AugmentedFashion»-Objekte entwickeln, die zu einer neuen Wahrnehmung unseres Umfelds, zu menschlicher Interaktion und zum Nachdenken anregen. Kuratiert wird die Ausstellung von Sabine Himmelsbach und Katharina Sand. Die Forschungsgruppe Produkt & Textil der Hochschule Luzern richtet in der Ausstellung einen Materialraum mit innovativen, nachhaltigen Textilien ein. Die Vernissage findet am 15. Januar um 19 Uhr statt. bru ■

Jochen Böhnert und DÄGE 18. Januar–22. Februar 2020

CAMILLE BLATRIX

Die Skulpturen des französischen Künstlers Camille Blatrix sind von den massenproduzierten Objekten unseres Alltags inspiriert, jedoch mittels erlesenen Handwerks. Es entstehen Objekte von unerklärlicher Ausstrahlung. www.kunsthallebasel.ch

Münsterberg 13 | CH-4051 Basel | T +41 (0)61 272 76 76 | M +41 (0)79 379 41 77 contact@brigittaleupin.ch | www.brigittaleupin.ch

www.regioaktuell.com

Der Titel des Abends tönt wie eine Drohung: «Ich bin noch nicht fertig». Als scheinintegrierte Deutsche treibt die Kabarettistin ihre

UTA KÖBERNICK

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Das Theater Marie aus Aarau präsentiert mit «Bitte nicht schütteln!» ein konfliktscheues Theater mit viel Gesang. Das Stück ist eine Versuchsplattform für Mechanismen des Zusammenseins. www.theater-roxy.ch

Foto: zVg/HeK

Die neuen digitalen Medien und Möglichkeiten durchdringen heute jeden Lebensbereich, auch die Mode.

AUSSTELLUNGEN 15 JAHRE GALERIE CARZANIGA

«Erweiterte Mode»: Entwürfe von Robbie Barrat.

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EVENTS &TIPPS

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19.1.2020 | 11.15 Uhr Museum für Musikautomaten, Seewen

DIVERSES

17.1.2020 | 18–02 Uhr Basel und Umgebung

MUSEUMSNACHT

Pedro Lenz

14.–19.1.2020 Musical Theater, Basel

FLASHDANCE – DAS MUSICAL

Am 17. Januar öffnet die Museumsnacht zum 20. Mal Tür und Tore zu über 200 Programmangeboten. 38 Museen und Institutionen haben sich für das Jubiläum besonders fein herausgeputzt und natürlich sind auch in diesem Jahr wieder Neuheiten dabei, die einen staunen lassen. www.museumsnacht.ch 26.1.–16.5.2020 | 10–18 Uhr Fondation Beyeler

EDWARD HOPPER Immer «hert am Sound»: Sprachkünstler Pedro Lenz.

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m Museum für Musikautomaten in Seewen veranstaltet die Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen (GMS) pro Jahr sieben bis acht Matineen: Klassik, Jazz, Volkstümliches, Lesungen und Kinderevents. Als Highlight in diesem Jahr liest der Oltner Schriftsteller aus seinem Buch «Hert am Sound». Wenn Pedro Lenz liest,

13.–14.2020 St. Jakobshalle, Basel

15.1.2020 | 19.30 Uhr Mittenza, Muttenz

Foto: zVg/GMS

geht es ihm immer um Sprachrhythmus und Sprachmelodie. Seine Texte handeln von Dingen, die wir zu kennen glauben, die uns aber dennoch oft unglaublich vorkommen. «Das Leben, so wie es die meisten von uns kennen, erzählt eben nicht immer abgeschlossene, runde Geschichten», sagte Pedro Lenz einmal. bru ■

VORANZEIGE

Art on Ice

Dauerwellen, Stulpen, Karottenjeans und grosse Träume: «Flashdance – Das Musical» bringt das berauschende Lebensgefühl der 1980er-Jahre live auf die Bühne. Die Ohrwürmer «Flashdance – What a Feeling», «Maniac», «I Love Rock ’n’ Roll» und «Gloria» begeistern heute noch Generationen. www.musical.ch

AN DEN RÄNDERN DER WELT

Hopper ist einer der bedeutendsten amerikanischen Maler. Zahlreiche seiner weltberühmten Bilder werden nun in der Fondation Beyeler präsentiert. Eine kleine Sensation. www.fondationbeyeler.ch 1.2.–26.4.2020 Kunsthaus Basel, Neubau

LICHTGESTALTEN

Der Naturfotograf und Umweltaktivist Markus Mauthe ist stets auf der Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt leben, nah an den Wurzeln ihrer jahrhundertealten Traditionen. In der Live-Multimediareportage zeigt er Einblicke in neun Volksgruppen, vom Südsudan bis zu den Inselwelten Indonesiens. www.explora.ch 18.1.2020 | 22.30 Uhr Grand Casino, Basel

CASINO VARIETÉ Im Grand Casino Basel steht ein unvergessliche Partynacht vor der Tür. Verschiedene Artisten und Tänzer verwandeln den Club Metro zu einer Location der besonderen Art. Es wird getanzt zu aktuellen Partyhits und Showacts überraschen die Gäste mit einer Live-Performance. www.casinovariete.ch

www.regioaktuell.com

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Gezeigt werden unter dem Thema «Lichtgestalten» Zeichnungen und Glasgemälde von Holbein bis Ringler. Es handelt sich um Kunstwerke von grösster Qualität, etwa solche von Hans Holbein d.J., Niklaus Manuel oder Urs Graf. www.kunstmuseumbasel.ch Atemberaubend: Art on Ice verbindet Sport und Show aufs Beste.

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eit jeher besticht die Eiskunstlauf-Gala «Art on Ice» durch ein grandioses Zusammenspiel von Musikstars und Sportgrössen. Das beweist auch die Show zum 25-Jahr-Jubiläum: Erstmals wird mit Alina Zagitova die derzeit beste Eiskunstläuferin in der Schweiz zu sehen sein. Die 17-Jährige Russin ist die Olympiasiegerin von 40 2018 und Weltmeisterin von 2019.

Foto: zVg

Neben ihr brillieren die Schweizer Eiskunstlauftalente Alexia Paganini und die Kimmy Repond aus Basel. «Made in Switzerland heisst es auch auf der Bühne. So treten Mundartrapper Bligg, Popsänger Bastian Baker und Kabarettist Marco Rima neben Weltstars wie dem US-Hip-Hopper Aloe Blacc und der britische Soul-Königin Rebecca Ferguson auf. PR ■

19.1.2019 | 11.00 Uhr Neuestheater.ch, Dornach

GIPFELTREFFEN

LESUNG 19.1.2020 | 11.15 Uhr Museum für Musikautomaten Seewen

PEDRO LENZ

TIPP

Der Oltner Schriftsteller Pedro Lenz liest aus seinem Buch «Hert am Sound». Wenn Lenz liest, geht es ihm immer um Sprachrhythmus und Sprachmelodie. Seine Texte handeln von Dingen, die wir zu kennen glaubten, die uns aber dennoch oft unglaublich vorkommen. www.musikautomaten.ch

Das Moderatoren-Duo Fabia Maieroni und Aerschnd Born begrüssen folgende Gäste: Singer-Songwriterin und ehemalige Schweizer Boxmeisterin Bettina Schelker aus Oberwil, 3D-Pop-Art-Künstler Roland Schmutz aus Aesch, Regisseur und Schauspieler Jonas Darvas aus Dornach und Stefano Giorgio Haegi, «Best Barkeeper Talent 2018» aus Reinach. www.neuestheater.ch


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RHYTHM OF THE DANCE

EVENTS & TIPPS

dem Käser über die Schultern zu schauen. Das Kuhmelken ist für Gross und Klein ein unterhaltsames Erlebnis. Ebenfalls werden in der Markthalle feine Käsegerichte angeboten. www.altemarkthalle.ch

18.1.2020 | 20 Uhr Congress Center, Basel

25.–26.1.2020 Mehrzweckhalle, Therwil

DÄRWILER HALLEFLOHMÄRT

Diese mitreissende Live-Show ist eine einzige Hommage an die Geschichte Irlands und an die Kunstform des irischen Tanzes. Die Show beinhaltet Elemente des traditionellen Celtic Step bis hin zum ausdrucksvollen Sean Nos Dance Style. Rhythm Of The Dance präsentiert nebst einer eingespielten Tanzgruppe eine traditionelle irische Live-Band, zudem die drei Young Irish Tenors. www.rhythmofthedance.com 21.–26.1.2020 Musical Theater, Basel

BLUE MAN GROUP

TIPP

35 Millionen Menschen weltweit haben diese Show schon gesehen: Jetzt ist der Smash-Hit Blue Man Group für kurze Zeit zurück in der Schweiz. Bei Blue Man Group wird gerockt, gelacht und mitgefeiert. Während drei kahlköpfige blaue Männer die Welt erkunden, erlebt das Publikum eine bunte Mischung aus Musik, Comedy und Überraschungen.www.musical.ch

Der Hallenflohmarkt in Therwil bietet ein grosses Angebot an ausgesuchten Antiquitäten, an Raritäten und Kuriositäten sowie an alltäglichen Gegenständen zu günstigen Preisen. Die Öffnungszeiten sind am Samstag von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 16 Uhr. Eine Cüplibar und ein kleines Beizli sorgen für die nötige Erfrischung. www.therwil.ch 26.1.2020 | 9.30–16.30 Uhr Mehrzweckhalle Stutz, Lausen

5. INTERNATIONALES DREHORGEL-WINTERTREFFEN

24.1.2020 | 20 Uhr Theater Palazzo, Liestal

ALEX PORTER

Über 60 angemeldete Orgeln in verschiedenen Bauarten aus unterschiedlichen Zeitepochen gibt es am 5. Internationalen Drehorgel-Wintertreffen zu bestaunen. Dazu werden Evergreens, Operetten und Schlager das Besucherohr begeistern. Der Eintritt ist kostenlos. Der singende und zaubernde Derwisch Alex Porter ist wieder unterwegs und entführt das Publikum mit seinen magischen Unmöglichkeiten in alle Windungen der Imagination. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass der Fingerring der Zuschauerin in sein eigenes Loch geworfen wird, um dann in einer Walnuss, die in einem Ei ihr hermetisches Dasein feiert, wiedergefunden zu werden? www.palazzo.ch

HALLENMEHRKAMPF 2020 Auch in diesem Jahr veranstaltet der SC Liestal den beim Nachwuchs sehr beliebten Hallenmehrkampf. 500 bis 600 jugendliche Teilnehmer messen sich in den verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen. Allen Teilnehmenden, die den Wettkampf beenden, winkt eine schöne Erinnerungsmedaille.

Foto: Lindsey Best

21.–26.1.2020 Musical Theater Basel

Blue Man Group Sie sind blau, schweigen, trommeln auf PVC-Rohren und sind extrem erfolgreich: Die Blue Man Group ist zurück in Basel.

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er zu spät kommt, den bestraft das Leben. Übersetzt auf die Blue Man Group heisst das: Wer zu spät zur Vorstellung kommt, der wird gefilmt, auf eine Grossbildleinwand projiziert und mit einem «Zuspätkommer»-Ruf aus dem Off empfangen. Aber keine Bange, wem das passiert, braucht sich dafür nicht zu schämen. Denn die Schadenfreude der pünktlichen Besucher wird sich in Grenzen halten, schliesslich gibt’s eine kollektive Vereinbarung zwischen Künstler und Publikum: «Wir sind alle hier, um uns zu unterhalten!» Und die Unterhaltung, die wird bei der Blue Man Group grossgeschrieben. Die Blaumänner feiern mit elektrisierenden Auftritten das menschliche Leben in einem farbenfrohen Spektakel aus Kunst, Musik, Comedy und nonverbaler Kommunikation. Seit ihrer Uraufführung im New Yorker Astor

Place Theatre 1991 haben weltweit schon mehr als 35 Millionen Menschen diese Show genossen. Blue Man Group ist ein unvergessliches Erlebnis für jeden und wird kontinuierlich mit neuer Musik, frischen Geschichten, selbst-kreierten Instrumenten und überwältigenden Hightech-Lichteffekten angereichert. tok ■

Tickets zu gewinnen Regio aktuell verlost für die erste Vorstellung der Blue Man Group vom Dienstag, 21. Januar um 19.30 Uhr 3 x 2 Tickets. Möchten Sie auch dabei sein? Dann senden Sie bis am Donnerstag, 16. Januar 2020 eine E-Mail mit dem Stichwort «Blue Man Group» an wettbewerb@regioaktuell.com. Name und Adresse nicht vergessen. Viel Glück!

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25.1.2020 | 10–17 Uhr Markthalle, Basel

26.1.2020 | 9.30–16.30 Uhr Frenkenhalle, Liestal

Die Blaumänner bieten ein Spektakel aus Kunst, Musik und Comedy.

KÄSEFEST

Verschiedene Käsereien bieten ihre Milchund Käsespezialitäten an. Das einmalige Ambiente und das grosse Angebot an Spezialitäten machen das Käsefest einzigartig. Die Schaukäserei bietet die Gelegenheit, bei der Herstellung von Käse dabei zu sein und

Schicken Sie uns Datum, Zeit, Ort und eine kurze Beschreibung Ihrer Veranstaltung. Bitte beachten Sie, dass wir nicht alle Eingaben berücksichtigen können. Unsere Adresse: redaktion@regioaktuell.com Die Redaktion

www.regioaktuell.com

Ihre Veranstaltung im Regio aktuell

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IHRE SPEZIALISTEN

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SPORT-PORTRAIT

Ausdrucksstark: Kimmy Repond verzaubert das Publikum bereits in jungen Jahren mit ihren sportlichen wie künstlerischen Fähigkeiten.

Jungstar auf zwei Kufen – auf und neben dem Eis Neben Olympiasiegern und Weltmeistern tritt die 13-jährige Basler Eiskunstläuferin Kimmy Repond an der Jubiläumsausgabe von «Art on Ice» in Basel auf. Für das mehrfach begabte Nachwuchstalent hat sich damit ein Traum erfüllt.

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Heute liegt der Fokus von Kimmy Repond ganz auf dem Sport. Dass sie zum Eiskunst-

Am 13. und 14. Februar ist «Art on Ice» mit Kimmy Repond in der St.Jakobshalle Basel zu sehen. Regio aktuell verlost für den Donnerstag, 13. Februar, um 20 Uhr 2x 2 Tickets (Kategorie 1). Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort «Art on Ice» an wettbewerb@regioaktuell.com senden. Name und Adresse nicht vergessen. Einsendeschluss ist der Sonntag, 19. Januar. Wer sich nicht auf sein Glück verlassen möchte, holt sich seine Tickets im Vorverkauf über ticketcorner.ch oder artonice.com. Viel Glück!

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75 000 Follower auf Instagram

2 x 2 Tickets für «Art on Ice»

es, das Publikum mit ihrer sportlichen Kunst zu unterhalten. Mit Salome Brunner, der Choreografin des Eiskunstweltmeisters Stéphane Lambiel, übt sie während Stunden ihr Programm ein. Bei «Art on Ice» darf sie ihre Lieblingssprünge zeigen, den Dreifachrittberger und die Kombination Doppelaxel-Dreifachtoeloop. Im Gegensatz zu den Wettkämpfen kommt es bei der Unterhaltungsshow nicht primär auf die Schwierigkeit der Elemente an, sondern auf ihren künstlerischen Ausdruck, auf das Spiel mit der Live-Musik und dem Publikum. Und genau das macht die dreifache Nachwuchs-Schweizermeisterin und Siegerin von internationalen Nachwuchs-Wettkämpfen besonders gerne. Das zeigte sich schon beim Klavierspiel, in das Kimmy nebst dem Eiskunstlauf als zweite grosse Leidenschaft viel Zeit investierte. Ihre Klavierlehrerin sagte einst, dass man merke, dass sie dem Publikum eine Freude machen will.

laufen fand, ist kein Zufall. Alle vier RepondSchwestern fanden den Weg aufs Eis. Das Auftreten in einer Show ist für die Zweitjüngste der Familie aber Neuland. Zwar hat sie schon öfters Anfragen erhalten, lehnte aber ab, weil sie sich stets auf die Wettkämpfe konzentrieren wollte. Denn sportlich hat sie klare Ziele vor Augen. «Als nächstes möchte ich den Axel dreifach springen können.» Mit ihren sportlichen Höchstleistungen berührt Kimmy Repond auch viele Fans im Internet. Auf der Foto- und Video-Plattform Instagram folgen ihr 75 000 Personen. Sie präsentiert sich dabei nicht nur als Eiskunstläuferin, sondern auch als Model. Bereits steht sie bei einer Agentur unter Vertrag. Als Influencerin sieht sie sich aber keinesfalls. «Vor der Kamera versetze ich mich einfach gerne in verschiedene Rollen.» Die Rolle fürs Leben hat sie bereits gefunden – als Eiskunstläuferin, die das Publikum begeistert. Tobias Gfeller ■

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m 5.45 Uhr aufstehen, um 6 Uhr einturnen in der St. Jakob-Arena: so beginnt bei Kimmy Repond jeder Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag. Um 8.30 Uhr geht es nach dem Training in die Schule. Mittags folgt die zweite Trainingseinheit des Tages. Zwar kann sie an den restlichen drei Tagen der Woche etwas länger im Bett bleiben, aufs Eis geht sie auch dann. Immer zweimal. Das muss sie, denn Eiskunstlaufen gehört wie Kunstturnen oder Synchronschwimmen zu den trainingsintensivsten Sportarten. So feilt sie stundenlang an den einzelnen Elementen. Die 13-jährige Baslerin beherrscht schon alle Dreifachsprünge und ist bereits daran, den vierfachen Toeloop ins Repertoire aufzunehmen – der braucht aber noch Zeit. Trotz der harten Arbeit strahlt Kimmy Repond, wenn sie von ihren Trainingstagen erzählt. Müde sei sie erst am Abend. «Aber das ist ja auch gut, dann kann ich früh und leicht einschlafen.» Mit der Teilnahme an der Schweizer Eiskunstlaufgala «Art on Ice», welche Sport und Show auf hohem Niveau verbindet, geht für Kimmy Repond ein Traum in Erfüllung. Sie liebt

Foto: zVg

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EINGEWANDERT

dies nicht nur, um ihre Familie zu besuchen. Zusammen mit ihrem Schweizer Mann feierte sie auch die Eröffnung eines Schulgebäudes in Ampasina, einem Dorf im Nordosten Madagaskars. Nina war einst selbst Schülerin an der Primarschule in Ampasina. Später erfuhr sie, dass die Schule kein Geld für Schulmaterial hatte. Daraufhin stellten sie und ihr Mann eine Hilfsaktion auf die Beine. Mithilfe von Spendengeldern vor allem aus der Schweiz wurden nicht nur Hefte und Stifte organisiert, sondern auch ein neues Schulgebäude errichtet.

Deutsch und Malagasy Aufgewachsen ist Nina mit sieben Geschwistern in einem kleinen Dorf. In der schulfreien Zeit hütete sie Zebus, zeitweise half sie ihren Eltern bei der Arbeit auf den Reisfeldern. Als 20-Jährige zog sie nach Toamasima, eine Stadt mit knapp 300 000 Einwohnern an der Ostküste der Insel. Dort verdiente sie ihr Geld als Kellnerin, und dort lernte sie auch ihren künftigen Mann kennen, einen Schweizer, der zu jener Zeit im Reisebüro seines Bruders arbeitete. Nach einigen Monaten kehrte er in die Schweiz zurück, ein Jahr später folgte Nina nach. Das Paar lebte zunächst in Basel. Seit vier Jahren wohnt es mit den beiden Söhnen Jonas (8) und Thierry (4) in Bottmingen. In der Familie wird Deutsch gesprochen, manchmal spricht Nina mit den Kindern auch in ihrer Muttersprache Malagasy.

Leben in der Grossfamilie

Beim Gartenbad in Bottmingen: Gerne spaziert Nina Horn-Razafindratsimba der Birsig entlang nach Oberwil.

Foto: Dominique Zahnd

Von der grossen Insel in die kleine Schweiz

beträgt. Mittlerweile hat sich Nina an die Schweizer Temperaturen gewöhnt. Wenn sie ihre madagassische Verwandtschaft besucht, was alle zwei bis drei Jahre der Fall ist, tut sie dies im europäischen Sommer. Dann ist es auf der Insel warm, aber nicht zu heiss und vor allem trocken. Als sie im vergangenen Sommer das letzte Mal in ihre alte Heimat reiste, tat sie

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alt», antwortet Nina Horn-Razafindratsimba lachend auf die Frage, wie sie ihre Ankunft in der Schweiz in Erinnerung habe. Dabei kam sie vor elf Jahren nicht im tiefsten Winter, sondern im Frühling nach Basel. Aber die 39-Jährige kommt aus Madagaskar, dem grossen Inselstaat im Indischen Ozean, in dem die jährliche Durchschnittstemperatur 25 Grad

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Seit elf Jahren lebt Nina Razafindratsimba in der Region Basel. Aufgewachsen ist sie aber 8200 Kilometer entfernt von hier in einem Dorf in Madagaskar. Sie schätzt die Vorteile der Schweiz, das Leben in der Grossfamilie hingegen vermisst sie.

Die erste Zeit in der Schweiz sei schwierig gewesen, erinnert sich Nina. «Ich war ja das erste Mal von meiner Familie getrennt und hatte starkes Heimweh.» Überhaupt unterscheide sich das Familienleben hierzulande grundsätzlich von dem auf der Insel. «In Madagaskar lebst du in einer Grossfamilie, also nicht nur mit den Eltern und Geschwistern, sondern auch mit Tanten, Cousins und so weiter. Manchmal weisst du gar nicht mehr genau, ob jemand deine Schwester oder deine Cousine ist.» Ohne die Unterstützung durch die Familie funktioniere in Madagaskar nichts, erklärt Nina. «Wenn zum Beispiel in der Schweiz jemand ins Spital muss, kann man sich darauf verlassen, dass er dort gut versorgt wird. In einem madagassischen Spital hingegen müssen die Familienangehörigen alles selber machen: das Essen mitbringen, putzen oder den Patienten waschen.» Das Leben in der Kleinfamilie in der Schweiz ist für Nina nicht immer einfach. Als Mutter und Hausfrau ist sie viel zuhause mit den Kindern. Gerne würde sie arbeiten, meint sie, aber ohne Berufsausbildung sei es in der Schweiz schwierig, einen Job zu finden. Zudem sei die Kinderbetreuung teuer, zumal der jüngere Sohn erst im nächsten Sommer in den Kindergarten kommt. Die gute Organisation und die Sicherheit hingegen schätzt Nina am Leben in der Schweiz. «Hier habe ich keine Angst, wenn ich draussen unterwegs bin. In Madagaskar bin ich immer etwas angespannt.» Und während sich die Bevölkerung in Madagaskar, einem der ärmsten Länder der Welt, oft selber helfen müsse, gebe es in der Schweiz für jeden Bereich Fachleute, an die man sich bei Bedarf wenden könne. ■ Text und Fotos: Béatrice Koch 45


GESUNDHEIT

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Spielerische Annäherung ans Wasser Foto: zVg

Schwimmkurse für Babys und Kleinkinder, wie sie das Bethesda Spital anbietet, sind ein besonderes Erlebnis und stärken die Eltern-KindBindung bereits ganz früh.

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it Wasser in Berührung kommen. Und dies möglichst früh. Eigentlich schon bald nach der Geburt. Das ist das Ziel der KleinkindSchwimmkurse, die das Bethesda Spital seit zehn Jahren anbietet. Die Kurse gehören zum Selbstverständnis des Spitals, jungen Familien ein vollumfassendes Kursangebot vor und nach der Geburt zu ermöglichen. Die gut besuchten Schwimmkurse bereiten Babys und Kleinkindern nicht nur Freude, sie machen sie auch mit dem Lebenselixier vertraut.

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Zusammen mit dem Vater oder der Mutter entdecken sie Wasser als spielerisches Element. Genau darum geht es zunächst. Dies ab dem zarten Alter von vier Monaten, bis hin ins vierte Altersjahr. Erst danach werden die Grundlagen des Schwimmens und, noch etwas später, die verschiedenen Schwimmarten entdeckt.

Bereitet Spass, schafft Nähe Dass diese Kurse ab vier Monaten und nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt angebo-

ten werden, hat verschieden Gründe: Babys haben bis dahin bereits genügend Unterhautfett, können den Kopf für längere Zeit selber stützen, verfügen über ein ausreichend funktionierendes Immunsystem und haben bereits eine Bindung zu Bezugspersonen aufgebaut. «Je häufiger und beständiger der Wasserkontakt stattfindet und je früher damit begonnen wird, desto einfacher fällt in der Regel das Schwimmen lernen», weiss Claudia Trefzer, diplomierte Baby- und Kleinkindschwimmleiterin, die zusammen mit Andrea Reust-Gasser die Kurse im Bethesda Spital aufgebaut hat. Die Schwimmkurse haben zudem noch weitere wichtige Funktionen: Sie intensivieren die Bindung, fördern Körpergefühl und Gleichgewichtssinn und stärken die motorische Entwicklung. Warmes Wasser wirkt überdies entspannend. Es lindert Bauchkrämpfe und trägt zu einem tiefen, ruhigen Schlaf bei. Die Kurse erleichtern überdies den Umgang mit Wasser etwa beim Haarewaschen oder Baden zuhause. Christian Fink ■

Bethesda Spital Gellertstrasse 144, 4052 Basel Tel. 061 315 21 21 info@bethesda-spital.ch ■ www.bethesda-spital.ch


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ENGAGIERT

Mehr Lebensqualität für Sehbehinderte: Imad Derbas (r.) und Peter Dalcher treten einmal die Woche für einen guten Zweck in die Pedale.

Indoor-Cycling für Sehbehinderte Nach einer schweren Augenerkrankung hat Imad Derbas dank Indoor-Cycling wieder zurück ins Leben gefunden. Um seine positiven Erfahrungen auch anderen sehbehinderten Menschen zu ermöglichen, bietet er einen kostenlosen Indoor-Cycling-Kurs für Sehbehinderte an.

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Gemeinsames Training verbindet

Treten auch Sie in die Pedale Möchten auch Sie die positiven Auswirkungen des Indoor-Cycling kennenlernen? Imad Derbas und Peter Dalcher freuen sich über neue Teilnehmer mit und ohne Sehbehinderung. Sie erreichen die beiden per E-Mail unter p.l.dalcher@intergga.ch. Das Training findet immer am Dienstag von 13.30 bis 14.30 Uhr im Fitnesscenter Mühlematt in Oberwil statt.

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Indoor-Cycling oder Spinning ist für Sehbehinderte ein bestens geeigneter Sport, da das Sehen eine untergeordnete Rolle spielt und die Unfallgefahr praktisch bei Null liegt. Auch können Teilnehmer mit ganz verschiedenen Fitnessstufen zusammen trainieren, da jeder seine Belastung am Gerät selber einstellt. «Man kann bei jedem Wetter fahren, ist in einer Gruppe und wird durch die Musik und den Instruktor motiviert. Wir simulieren immer eine Route, so dass es nie langweilig wird», erklärt Peter Dalcher. «Das Wichtigste aber ist: Das Training soll Spass machen! Niemand muss Höchstleistungen vollbringen. Wir haben auch Menschen hier mit Mehrfachbehinderungen», betont Dalcher. Text und Foto: Isabelle Hitz ■

Anfangs fiel es dem Therwiler zwar noch schwer, über seine Erkrankung zu sprechen. Das Zusammensein mit seinen Cycling-Kollegen tat ihm aber gut. Und nach und nach schaffte er es, sich zu öffnen und Kontakte zu knüpfen. «Ich fühle mich sehr wohl hier im Fitnesscenter. Wir sind wie eine Familie», erzählt er dankbar. Um anderen Menschen mit einem ähnlichen Schicksal zu helfen, absolvierte Derbas vor einem Jahr eine Ausbildung als zertifizierter Schwinn-Cycling-Instruktor. «Eine Behinderung soll kein Hindernis sein, Sport zu treiben! Sehbehinderte Menschen bewegen sich oft zu wenig und sind dadurch beim Gehen zusätzlich unsicher», erklärt Derbas seine Motivation, ein kostenloses Training für Sehbehinderte und Blinde anzubieten. Viel Unterstützung für sein Projekt erhielt er von seinen Trainingskollegen, allen voran Peter Dalcher aus Bottmingen. Der pensionierte Arzt ist ebenfalls Cycling-Instruk-

Wetterunabhängig und effektiv

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ls Imad Derbas vor zehn Jahren mit der Diagnose «Morbus Stargardt» konfrontiert wurde, veränderte sich sein Leben drastisch. Mit zunehmendem Sehverlust musste der gebürtige Libanese nicht nur seinen Job, sondern auch die bisher ausgeübten Sportarten wie Tennis, Fussball oder Step-Aerobic aufgeben. «Nach meiner Augenerkrankung sass ich nur noch zu Hause, habe zugenommen und bin regelrecht zusammengebrochen. Als ich auch noch an Diabetes erkrankte, riet mir mein Arzt zu Sport, Gesellschaft und Gewichtsreduktion», blickt der 55-Jährige zurück. Und so besuchte Imad Derbas vor sechs Jahren seinen ersten Indoor-Cycling-Kurs im Fitnesscenter Mühlematt in Oberwil. «Ich war sofort begeistert und ging von da an regelmässig drei bis vier Mal pro Woche ins Training. Ich wurde seelisch stabiler, habe abgenommen und auch gesundheitlich ging es mir zunehmend besser», erzählt Derbas.

tor. Heute steht er während der Kurse stets als Assistent an Derbas’ Seite und liest etwa für diesen das Display auf der Musikanlage vor. Auch Valerio Carusone, Geschäftsführer des Fitnesscenters Mühlematt, unterstützt die Initiative der beiden und stellt den Fitnessraum und auch die Bikes kostenfrei zur Verfügung.

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GESUNDHEIT

s48_ra120_schmerzklinik.qxp_Layout 1 30.12.19 13:14 Seite 48

Schmerzklinik Basel und Liestal

Chronische Schmerzen? – mit Walk-In

Kopfschmerzen? – Manchmal ist der Blutdruck schuld.

Arthritis-Sofortdiagnose mit Ultraschall.

Sie leiden an starken chronischen Schmerzen und brauchen Hilfe? Wir von der Schmerzklinik sind bereits über 40 Jahre für Sie da.

B

www.regioaktuell.com

PR

1-2020

ei uns sind Sie mit Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schmerzen bedingt durch Arthrose, rheumatischen Beschwerden, Muskel- und Nervenschmerzen in besten Händen. Ein gut eingespieltes, hoch qualifiziertes Fachärzte- und Betreuer-Team kümmert sich mit einem ganzheitlichen, interdisziplinären

48

Ansatz um die effiziente Behandlung Ihrer Schmerzen. Die Schmerzklinik Basel passt sich mit ihrem Walk-In auch an die Bedürfnisse von Berufstätigen an und nimmt sich schnell und unkompliziert Ihrer Schmerzen an. Auch ohne Voranmeldung – kommen Sie einfach bei uns vorbei. ■

Kontakt und Terminvereinbarung:

Hirschgässlein 11–15, 4010 Basel und (5 Min. Gehdistanz zum Bahnhof SBB, 50 m Gehweg von Tram- und Buslinien am Aeschenplatz, diverse Parkhäuser rund um den Aeschenplatz) Bahnhofplatz 11, 4410 Liestal Tel. 061 295 89 89 info@schmerzklinik.ch ■ www.schmerzklinik.ch


s49_ra120_zahnklinik-rennbahn.qxp_Layout 1 03.01.20 12:16 Seite 49

GESUNDHEIT

cher Betäubung ausgeschaltet. Eine angstund stressfreie Behandlung der Patienten ist immer das Ziel. Med. dent. Sören Nielsen: Es hat sich gerade bei ängstlichen Patienten herumgesprochen, dass wir möglichst minimal invasiv arbeiten. Die Aussicht auf einen gewebeschonenden, weniger invasiven Eingriff hilft sensiblen Patienten. Mit neuen, schonenden Therapievarianten reduzieren wir deutlich die Belastung für unsere Patienten und erleichtern diesen den Besuch der Zahnklinik Rennbahn. Welchen Einfluss haben Ängste auf Implantatbehandlungen? Med. dent. Lambros Margiotoudis: Neue, minimal invasive Therapievarianten führen zu deutlich verkürzten Eingriffszeiten und hohem Behandlungskomfort für Patienten. Dank 3-dimensionaler Diagnostik / DVT können wir unseren Patienten computerunterstützte – auch sanfte Implantologie genannte – Implantationsverfahren anbieten. Implantate können wir in der Regel ohne Freilegung des Knochens setzen. Mit der computerunterstützten Implantologie können wir ängstlichen Patienten eine schonende und minimal invasive Behandlung bieten. Wir haben schon mehr als 4 000 Implantate mit der sanften Implantologie gesetzt und erfolgreich prothetisch versorgt.

Zähne – ohne Schmerzen und einfacher, als viele denken Kaum eine medizinische Massnahme ist so mit Angst und Nervosität verbunden wie ein Zahnarztbesuch. Der Gang zum Zahnarzt wird von Vielen leider immer noch mit Schmerzen verbunden. Unsere Redaktion informierte sich in der Zahnklinik Rennbahn über die Möglichkeiten schmerzfreier Zahnbehandlungen.

PR ■

Med. dent. Sören Nielsen Klinikleiter und Zahnarzt

Med. dent. Lambros Margiotoudis, Zahnarzt

Zahnklinik Rennbahn AG Birsfelderstrasse 3, 4132 Muttenz Tel. 061 826 10 10 ■ Fax 061 826 10 11 info@zahnklinik-rennbahn.ch www.zahnklinik-rennbahn.ch Klinik-Öffnungszeiten: Mo–Do 8–17 h, Fr 8–16 h oder nach Vereinbarung

www.regioaktuell.com

trauensverhältnis zwischen Patient und Arzt ist wichtig. Ein Patient muss sich sicher fühlen und erkennen, dass er und seine Ängste ernst

Warum haben viele Menschen Angst vor der Zahnbehandlung? Med. dent. Sören Nielsen: Diese Ursachen sind vielfältig. Sehr oft überlagern sich mehrere Faktoren. Viele Patienten erinnern sich an schmerzhafte Zahnarztbehandlungen oder schlimme Erlebnisse in der Kindheit. Diese können das Verhalten des Patienten ein Leben lang beeinflussen. Med. dent. Lambros Margiotoudis: Diesen Ängsten begegnen wir mit sensibler Betreuung und Fürsorge, oft in Kombination mit beruhigenden Medikamenten. Auch ungeklärte Fragen oder Ungewissheit über den Behandlungsablauf verunsichern. Deshalb ist eine gute Beratung und Aufklärung eines ängstlichen Patienten besonders wichtig. Es ist notwendig, sich viel Zeit zu nehmen. Erst wenn ein Patient erkannt hat, dass eine Behandlung schmerzfrei erfolgen kann, beginnen wir mit dieser. Beruhigende Massnahmen reduzieren die Ängste. Die Schmerzempfindlichkeit wird mit örtli-

Wie lassen sich die Ängste abbauen? Med. dent. Sören Nielsen: Ein gesundes Ver-

genommen werden. Erst dann können wir die Ängste beseitigen. Niemand kann etwas für seine Zahnarztangst oder möchte diese haben.

1-2020

Regio aktuell: Ist die Angst vor einem Zahnarztbesuch heute noch weit verbreitet? Med.dent. Sören Nielsen: Ja das ist sie. Untersuchungen belegen, dass etwa 15–25% aller Patienten bis zu panische Angst vor dem Zahnarzt haben und Schmerzen fürchten. Die Angst vor Schmerzen ist heutzutage jedoch unnötig. Untersuchungen sind schmerzfrei. Behandlungen – auch implantologische Eingriffe – können schmerzfrei vorgenommen werden. In unserer modern ausgestatteten Zahnklinik können wir die Schmerzausschaltung sehr genau auf den einzelnen Patienten abstimmen. Med. dent. Lambros Margiotoudis: Selbstverständlich möchten wir, dass unsere Patienten eine Behandlung ohne Angst und Schmerzen, entspannt und ruhig erleben. Kein Patient muss das Gefühl haben, sich dem Behandlungsstuhl auszuliefern. Wir helfen mit verständnisvoller Betreuung und einfühlsamer Behandlungspsychologie.

Der Weg zu einem optimalen Zahnersatz und neuer Lebensqualität ist einfacher, als Viele denken. In der modernen Zahnmedizin sorgen minimal invasive Eingriffe für wenig Unbehagen und exakt auf jeden Eingriff abgestimmte Schmerzausschaltung für eine stressfreie Behandlung. Wenn auch ängstliche Patienten wieder frei lächeln können und selbstsicher ihre Zähne zeigen, wissen wir, dass eine Behandlung erfolgreich war. Herr Nielsen, Herr Margiotoudis, wir danken für dieses Gespräch. ■

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AUSBILDUNG Medizinische Praxisassistentinnen bereiten Infusionen vor.

Perspektiven – Lehrberufe im Spital

www.regioaktuell.com

n

PR

n

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Ausbildungen im Betrieb sorgen für den personellen Nachwuchs und bieten zudem Zukunftsperspektiven für junge Menschen. Was macht eine Ausbildung an der Klinik Arlesheim besonders?

pitäler sind heute auch Ausbildungsinstitutionen. Jedes Jahr wird für die auf der Spitalliste stehenden Spitäler das sogenannte Ausbildungspotential für die nicht-universitären Gesundheitsberufe berechnet. Dementsprechend müssen Ausbildungsstellen geschaffen werden. Das ist quasi staatlich «verordnet». Dieser Pflicht kommen wir sehr gern nach, denn es ist zugleich eine Möglichkeit, sich immer wieder am Puls der Zeit zu orientieren.

S

Ärzteausbildung

Bekannt und selbstverständlich ist, dass in einem Spital Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden. Auch die Klinik Arlesheim ist eine von der Ärztegesellschaft anerkannte Weiterbildungsinstitution, in der sich junge Ärztinnen und Ärzte in den Bereichen Innere Medizin, Kardio50 logie, Allgemeinmedizin und Psychiatrie wei-

Fotos: Christian Jaeggi

Verschiedene Lehrberufe Auch viele andere Berufsausbildungen sind an der Klinik Arlesheim möglich. Dazu gehören Lehrberufe im Garten ebenso wie im Restaurant und in der Hauswirtschaft. In der Küche ist sowohl die Ausbildung zur Köchin respektive zum Koch als auch die Weiterbildung im Diätbereich möglich. Alle Lehrausbildungen

terbilden. Seit einigen Jahren verfügt die Klinik zudem über eine eigene Ärzteausbildung, in der sich Ärztinnen und Ärzte sowie Medizinstudierende innert zwei Jahren berufsbegleitend die Grundlagen für die Arbeit eines anthroposophischen Arztes erarbeiten können.

Ausbildungsschwerpunkt Pflege Ebenso engagiert sich die Klinik in der Ausbildung von Pflegenden auf den verschiedenen Bildungsstufen. So kann einerseits die Ausbildung zur / zum Fachangestellten Gesundheit absolviert werden, andererseits bietet die Klinik auch Ausbildungsplätze für Studierende der Höheren Fachschule, die einen Diplomabschluss als Pflegefachfrau und Pflegefachmann anstreben. In diversen Therapierichtungen, die zum Behandlungskonzept der Klinik gehören, sind mehrmonatige Praktika möglich.

Restaurationsangestellte bereiten die Tische für die Gäste vor.


GESUNDHEIT

Pflegefachpersonen HF richten Medikamente.

Fachangestellte Gesundheit bereiten Wickel für die Patienten vor.

Frische Kräuter gehören auch in die Spitalküche.

KV-Auszubildende sind auch am Empfang im Einsatz.

Interessiert an unseren Ausbildungen? Die freien Ausbildungsplätze publizieren wir auf www.klinik-arlesheim.ch

…weil Gesundheit mehr bedeutet.

www.regioaktuell.com

Alle Ausbildungen in der Klinik Arlesheim haben eine Besonderheit. Das integrative Konzept der Anthroposophischen Medizin, wie es an der Klinik Arlesheim gelebt wird, ermöglicht den Auszubildenden zum einen eine zusätzliche Erfahrung in dem jeweiligen Berufsfeld. So arbeitet beispielsweise der Kochlehrling mit biologischen Lebensmitteln und wird in die anthroposophische Ernährungslehre einge-

n

Klinik Arlesheim Spezial

führt. Die Lernende im Garten lernt zusätzlich über biologisch-dynamische Anbaumethoden und naturnahes und ökologisches Gärtnern ohne Pestizide. Zum anderen bietet die Klinik ihren Lernenden ein Forum, bei dem sie von den Lernenden der anderen Berufsausbildungen profitieren können, indem sie sich gemeinsam mit den an der Klinik gelebten Werten auseinandersetzen und diese auf ihre jeweiligen Bereiche beziehen. n Verena Jäschke

PR

MPA übernehmen vielfältige Aufgaben in Arztpraxen und sorgen damit für das einwandfreie Funktionieren der Praxis. Sie betreuen Patientinnen und Patienten, organisieren und übernehmen die Administration, führen Labor- und Röntgenuntersuchungen selbständig durch, assistieren bei ärztlichen Eingriffen. Bei uns erfolgt ihre praktische Ausbildung sowohl in unserem Ita Wegman Ambulatorium in Basel als auch in der Klinik in Arlesheim. Sie lernen die Arbeit im Arztsekretariat, im Röntgen, im Labor und in der Diagnostik kennen.

Die Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann ist eine richtige Allroundlehre und eine gute Voraussetzung für eine Karriere in verschiedenen Bereichen. Die Klinik bietet dafür genau das richtige breite Mass an Einsatzplätzen an. Die Auszubildenden lernen, mit den Bedürfnissen der Mitarbeitenden ebenso umzugehen wie mit denen der Patientinnen und Patienten. So findet die Ausbildung in der Lohnbuchhaltung, der Patientenadministration, am Empfang, in der Finanzbuchhaltung, im Marketing und der Personalabteilung statt.

n

Die guten Geister einer Arztpraxis

Eine breit aufgestellte Lehre

1-2020

finden an drei Lernorten statt: Berufsfachschule, Praxis im Lehrbetrieb und überbetriebliche Kursen. Alle Ausbildungen führen zu einem anerkannten eidgenössischen Berufsabschluss und sind die Basis für verschiedenste Weiterbildungsmöglichkeiten. Im nächsten Jahr sind zwei neue Ausbildungen möglich: zur Medizinischen Praxisassistentin respektive zum Medizinischen Praxisassistenten MPA und zur Kauffrau/zum Kaufmann.

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REGIO-SPITAL-GUIDE

s52-53_ra120_spitalguide.qxp_Layout 1 03.01.20 13:06 Seite 52

Freie Spitalwahl bringt viele Vorteile Wer ins Spital muss, kann in der Nordwestschweiz aus dem Vollen schöpfen. Neben fünf Zentrumsspitälern sorgen lokale Krankenhäuser und Spezialkliniken für das Patientenwohl. Aber aufgepasst: Die Spitalliste des Wohnkantons kann zum Spielverderber der Wahlfreiheit werden.

www.regioaktuell.com

1-2020

S

Spitalliste des Wohnkantons befindet. Nur dann übernehmen Grundversicherung und Wohnkanton die vollen Behandlungskosten. Bevor man das gewünschte Spital auswählt, sollte man sich also vom behandelnden Arzt oder vom Spital ausführlich beraten lassen. Auch bei

chweizer Frauen werden im Mit-

cken zu einer Spitalgruppe zusam-

net die Spitalgruppe künftig mit Ein-

der Krankenkasse erhält man die

tel 84,5 Jahre alt, die Männer

men: Ab Anfang 2020 soll das

sparungen von 70 Mio. Franken.

nötigen Informationen.

80,1 Jahre. In Sachen Lebenser-

Universitätsspital Nordwest starten,

wartung liegt die Schweiz damit

ein Zusammenschluss des Kantons-

Grundsätzlich freie Spitalwahl

sundheitsversorgung der Nordwest-

Eine wichtige Rolle in der Ge-

weltweit an der Spitze. Etwas älter

spitals Baselland und des Universi-

Nicht zur Debatte steht dabei die

schweiz spielen acht Privatspitäler.

als bei uns werden die Leute etwa

tätsspitals Basel. Ein entsprechen-

freie Spitalwahl. Seit Anfang 2012

In Basel-Stadt und Baselland stellen

in Kleinstaaten wie Monaco, An-

der Kooperationsvertrag wurde im

haben Grundversicherte gemäss

sie über 25 Prozent aller Spitalbet-

dorra oder San Marino, aber auch

Juli 2018 unterzeichnet.

Krankenversicherungsgesetz (KVG)

ten zur Verfügung, in den Bereichen

in Japan, Singapur oder Island.

Obwohl innerhalb der Spital-

die Möglichkeit, für ihre Behand-

Akutmedizin, Psychiatrie, Rehabili-

Die hohe Lebenserwartung hängt

gruppe Betten abgebaut werden,

lung ein Spital in der ganzen

tation und Palliativmedizin sind es

offensichtlich mit der guten medi-

wird der Service für die Patientin-

Schweiz auszuwählen. Dies eröff-

sogar fast 40 Prozent.

zinischen Versorgung zusammen:

nen und Patienten insgesamt bes-

net den Grundversicherten neue

Beim

and

ser, wie die Spitalgruppe auf ihrer

Chancen und Möglichkeiten – zum

Kosten steigen weiter

Quality Index (HAQ) erreicht die

Informationsplattform mitteilt. «In-

Beispiel, sich im Universitätsspital

In der Schweiz steigen die Gesund-

Schweiz mit 91,8 den weltweit dritt-

dem wir kleinere Eingriffe von Not-

Basel (USB) in Behandlung zu be-

heitskosten seit Jahren weiter an.

höchsten Wert. Nur Andorra und

fällen und zeitintensiven Operatio-

geben, auch wenn sie nicht im

Das hängt auch mit der wirtschaft-

Island wurden noch besser be-

nen

Kanton Basel-Stadt wohnen.

lichen Situation zusammen. Je

wertet.

Nordwest-

nungssicherheit.» Durch die Spezia-

schweiz weist im Verhältnis zur Be-

lisierung kann die Spitalgruppe

Healthcare

Die

Access

Region

entflechten, entsteht

Pla-

mehr

die

Leute

verdienen,

Spitalliste als Stolperstein

desto mehr können sie für ihre

völkerung eine hohe Dichte von

zudem höhere Patientenzahlen

Die Wahlfreiheit funktioniert aller-

Gesundheit ausgeben. Solange

Spitalbetten auf. Das könnte sich

und damit nachgewie-senermas-

dings nur, wenn sich das betreffen-

die Qualität stimmt, würden die

bald ändern, denn die öffentlichen

sen eine bessere Qualität errei-

de Spital – dazu zählen auch Privat-

Schweizer gern mehr zahlen, sagt

52 Spitäler der Nordwestschweiz rü-

chen. Dank Synergieeffekten rech-

spitäler und Spezialkliniken – auf der

der Gesundheitsökonom Willy Og-


s52-53_ra120_spitalguide.qxp_Layout 1 03.01.20 13:06 Seite 53

sicherstellen. Alle hier aufgeführten Einrichtungen verfügen über ei-

Geburt und Wochenbett.

zentrum für Neurologie, Orthopä-

ne Notfallstation mit 24-Stunden-

www.gebaeren.ch

die, Rheumatologie und Sport.

Natürlich führt auch die steigende Lebenserwartung zu höheren Gesundheitskosten.

Frank

Betrieb.

Rühli,

Professor am Institut für Evolutionä-

Geburtshaus Ambra, Wittinsburg.

www.geburtshaus-matthea.ch

Spital Dornach: Grundversorgung

Reha Rheinfelden: Rehabilitations-

www.reha-rheinfelden.ch

Geburtshaus Matthea, Basel. Geburt, Wochenbett und Therapien.

re Medizin der Universität Zürich,

REHAB Basel: Klinik für Neurorehabilitation und Paraplegiologie. www.rehab.ch

und Spezialgebiet Orthopädie.

sagt, die biologisch definierte maxi-

Das Spital Dornach stellt die statio-

Spezialkliniken:

male Lebensspanne liege zwar

näre medizinische und chirurgi-

bei 120 Jahren. Nur ganz wenige

Reha-Klinik Salina, Rheinfelden:

Universitätskinderspital beider Ba-

Kompetenzzentrum für Prävention

sche Akutversorgung (Grundver-

sel (UKBB), Basel: eigenständiges,

und Rehabilitation des Stütz- und

Menschen hätten aber die gene-

sorgung) der Bevölkerung in sei-

universitäres Kompetenzzentrum

Bewegungsapparates.

tischen Voraussetzungen, um ein

nem Einzugsgebiet sicher. Ausser-

für Kinder- und Jugendmedizin so-

www.parkresort.ch/de/salina/

wie für Lehre und Forschung.

solch biblisches Alter zu erreichen.

dem bietet das Spital Dornach

Deshalb sagt Rühli: «Die Medizin

einen 24-Stunden-Notfalldienst an.

kann vermutlich nur noch begrenzt

Des Weiteren hat es seit 2013 einen

zur weiteren Erhöhung der Lebens-

orthopädischen Schwerpunkt mit

www.ukbb.ch

Orthopädie/Sportmedizin:

Augenklinik, Basel: Referenzzen-

und Traumatologie, Swiss Ortho

www.unispital-basel.ch

Center.

erwartung in der Schweiz beitra-

der integrierten Orthoklinik und arbeitet in weiteren Fachdisziplinen

qualität im Alter verbessern.» zen

eng mit Beleg- und Konsiliarärztin-

nelle Schmerztherapie und -dia-

nen und -ärzten aus der Region

gnostik, Anästhesie, Rheumatolo-

zusammen.

gie, physikalische und manuelle

www.so-h.ch/spital-dornach

Medizin, Neurologie, Komplemen-

www.merianiselin.ch ■

Rennbahnklinik, Muttenz: Sportklinik, Partner von Swiss Olympic. www.rennbahnklinik.ch

spital für Innere Medizin, Onkolo-

logie, Wirbelsäulenchirurgie, Psy-

gie, Psychiatrie und Psychosoma-

chiatrie, Psychologie.

stein: Umfassende Versorgung im

Universitätsspital Basel (USB): füh-

tik, internistischer Notfall, diverse

www.schmerzklinik.ch

Bereich des Bewegungsapparates.

rendes medizinisches Zentrum mit

ambulante Angebote wie Haus-

hohem international anerkann-

arztmedizin, Kinder- und Jugend-

tem Standard, sehr breites Ange-

medizin.

bot. www.unispital-basel.ch

www.klinik-arlesheim.ch

Orthoklinik Dornach: Kompetenz-

www.vistaklinik.ch

zentrum für Orthopädie bei Knie-,

Augenzentrum, Basel: Augenärzt-

Hüft- und Schulterbeschwerden. www.orthodornach.ch

liche Untersuchungen. Frauen/ Geburt:

Hirslanden Klinik Birshof, München-

www.hirslanden.ch

Vista Klinik, Binningen: operative Eingriffe an den Augen.

Kantonsspital Baselland (KSBL):

www.augenzentrumbasel.ch

Crossklinik, Basel: Sportmedizini-

an den drei Standorten Liestal,

Vor, während und nach der Geburt

Ergolz Klinik, Liestal: Orthopädie, Kin-

sche Klinik, Partner Swiss Olympic.

Bruderholz und Laufen. Die Klini-

stehen den Frauen folgende Institu-

derchirurgie, Gynäkologie, plasti-

www.crossklinik.ch

ken und Institute bieten erstklas-

tionen mit Rat und Tat zur Seite:

sche und ästhetische Chirurgie.

das Baselbiet und darüber hinaus.

Palliativmedizin:

www.ergolz-klinik.ch ■

Unter Palliativmedizin versteht man

Frauenklinik des Universitätsspitals Basel: Geburtshilfe, Gynäkologie,

Psychiatrie/ Sucht

Bethesda Spital, Basel: Privatklinik

Kinderwunschsprechstunde.

Universitäre Psychiatrische Kliniken

einer bereits weit fortgeschrittenen

mit Zentrum Rheuma, Rücken,

www.unispital-basel.ch/frauenklinik

Basel (UPK): Psychiatrie, Psycho-

Erkrankung und einer begrenzten

Geburtshaus Basel: Schwanger-

therapie, Sucht-Entzug.

Lebenserwartung. Bei Palliativpa-

schaftskontrolle, Geburt, Wochen-

www.upkbs.ch

tienten geht es darum, Schmerzen

www.ksbl.ch

Schmerz und Frauenmedizin mit

topmoderner Geburtsklinik.

die Behandlung von Patienten mit

www.bethesda-spital.ch

bett, Stillberatung.

Liestal:

und andere Krankheitsbeschwer-

St. Claraspital, Basel: Privates Akut-

www.geburtshausbasel.ch

Psychiatrie, Psychotherapie, Sucht-

den zu lindern, wobei die Wünsche und das Wohlbefinden im Vorder-

Psychiatrie

Baselland,

Frauenklinik Baselland (FKBL), Lies-

Entzug.

trum und den Spezialitäten Pneu-

tal: Geburtsklinik (inkl. Pränataldia-

www.pbl.ch

grund stehen.

mologie / Thoraxchirurgie, Urolo-

gnostik und -station), allgemeine

Klinik Sonnenhalde, Riehen: Psych-

gie, Kardiologie, Gynäkologische

und onkologische Gynäkologie

spital, mit Bauch- und Tumorzen-

inkl. Roboter- und Brustchirurgie,

positas. 24-Stunden-Notfall.

Dysplasiezentrum.

www.pzhi.ch

www.sonnenhalde.ch ■

Klinik Schützen Rheinfelden: Füh-

Palliativzentrum Hildegard, Basel: Klinik für Palliative Care.

iatrie, Psychotherapie. ■

Hospiz im Park, Arlesheim: Klinik für Palliative Care.

tik, Psychiatrie und Psychothera-

www.hospizimpark.ch

onkologi-

Geburtsklinik, Klinik für Frauenmedi-

pie. Stationäre Klinik mit 100 Betten,

sches Spitzenzentrum der Deut-

zin, Beckenboden- und Brustzen-

Tagesklinik, 2 Ambulatorien Aar-

Geriatrie:

schen

trum. Täglich während 24 h offen.

au/Rheinfelden.

Die Geriatrie hat zum Ziel, betag-

www.bethesda-spital.ch

www.klinikschuetzen.ch

morzentrum Freiburg,

Krebshilfe, Centrum

für

Chronische Immundefizienz, Universitäts-Herzzentrum Freiburg Bad

Krozingen. ww.uniklinik-freiburg.de Lokale Spitäler:

ten Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Kinderwunschzentrum, Basel: künstliche Befruchtungen.

Rehabilitation:

www.kinderwunsch-basel.ch

Die Rehabilitation hat zum Ziel, ge-

Felix Platter-Spital, Basel: Universitäre Altersmedizin und Rehabilitation.

Geburtshaus TagMond, Pratteln.

sundheitliche Beeinträchtigungen –

In der Nordwestschweiz gibt es ver-

Begleitung während Schwanger-

etwa nach Unfällen oder Krankhei-

schiedene kleinere Spitäler, die vor

schaft, Geburt und Wochenbett.

ten – zu lindern oder ganz zu be-

Geriatrie.

allem die lokale Grundversorgung

www.tagmond.ch

seitigen.

www.adullam.ch/spital.html

www.felixplatterspital.ch ■

Adullam Spital, Basel und Riehen:

www.regioaktuell.com

rende Privatklinik für Psychosoma-

Bethesda Spital Basel: Moderne

www.ksbl.ch/frauenklinik

Universitätsklinikum Freiburg: Tu-

1-2020

Onkologie. Referenzspital für Adiwww.claraspital.ch ■

Orthopädie und Chirurgie.

therapie), Orthopädie,Traumato-

sige medizinische Leistungen für

Merian Iselin, Basel: Privatklinik für

tärmedizin (Akupunktur, Neural-

Zentrums- und Schwerpunktspital

Klinik Arlesheim: Spezialisiert auf

Grosse allgemeine Spitäler:

www.schmerzklinik.ch

Schmerzklinik, Basel: Interventio-

anthroposophische Medizin. Akut-

Der grosse Spital-Guide von «Regio aktuell» ■

Schmerzklinik, Basel: Orthopädie

trum für Augenerkrankungen.

gen, sondern eher die Lebens-

REGIO-SPITAL-GUIDE

gier: «Das zeigen alle Abstimmungen zum Gesundheitswesen.»

53


SCHLAFEN

s54_ra120_stohler.qxp_Layout 1 30.12.19 13:20 Seite 54

Kundenstimmen über das «Stohler-Bett» Alice Fahrion, Muttenz

Beat Marrer, Seltisberg

Ein Stohler-Bett hat nur einen Nachteil: Man vermisst es, wenn man in den Ferien ist! Im Ernst: Da ich gerne lange im Bett lese, ist es für mich wichtig, eine gute Leseposition zu finden. Das ist bei meinem Stohler-Bett (Entspannungsrahmen) ganz einfach möglich. Meine Nackenverspannungen sind auch so gut wie verschwunden. Ich wache einfach entspannt und frisch auf. Ich bedanke mich auch für die tolle Beratung mit den guten Tipps!

Die neuen «MultifunktionalBetten» sind einmalig und genial. Das neue Bettsystem ist so super, dass wir eigentlich gar nie mehr auswärts schlafen möchten. Wir freuen uns nach jeden Ferien wieder auf unser neues Superbett zuhause. Wegen meiner Körpergrösse von 192 cm konnte zusätzlich ein jahrelanges Problem beseitigt werden. Speziell hervorheben möchte ich folgende überzeugenden Kriterien: Ein Bett nach Mass, kein Schwitzen mehr im Bett auf der Unterlage, das Kopfkissen ist perfekt auf den Nacken und die Schulter abgestimmt. Ich bin sehr froh

Magda und Fredy Schaub, Sissach

www.regioaktuell.com

PR

1-2020

Das neue Bettsystem von Stohler Betten gibt uns ein völlig neues Bettgefühl. Vor allem am Morgen erleben wir den Unterschied, wir fühlen uns ausgeruhter und entspannter. Ich kann sogar wieder auf der rechten Seite liegen, ohne wegen Schmerzen in der Schulter aufzuwachen. Wir sind sehr zufrieden und überzeugt, dass sich die Investition gelohnt hat. Vielen Dank für die kompetente, ausführliche Beratung und die Einrichtung bei uns zu Hause.

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Brigitte Frei und Roland Stohler

Fotos: zVg

und glücklich, in einem massgeschneiderten und konfigurierten Bett von Stohler schlafen zu können. Weitere Kundenstimmen finden Sie unter www.stohler-bett.ch Entspannt und erholt aufstehen – auch etwas für Sie? Dann vereinbaren Sie noch heute einen unverbindlichen Beratungstermin bei den beiden Liege- und Schlafberatern Roland Stohler und Brigitte Frei im Kompetenzzentrum für guten Schlaf in Pratteln – oder besuchen Sie einen Info-Abend. ■

Info-Abend über Rückenprobleme und Nackenverspannungen im Bett Dienstag, 11. Februar 2020, 19–20.30 Uhr Erfahren Sie, wie Verspannungen entstehen und was Sie dagegen tun können. Ort: Roland Stohler, Hauptstr. 32, 4133 Pratteln Anmeldung notwendig – Platzzahl beschränkt

Roland Stohler, Hauptstrasse 32, 4133 Pratteln Tel. 061 821 53 95 n info@stohler-bett.ch www.stohler-bett.ch Beratungstermine nach Vereinbarung


s55_ra120_mnz.qxp_Layout 1 03.01.20 12:16 Seite 55

Seit10 Jahren als selbständige Stiftung erfolgreich Über die Feiertage wurde die Nummer 061 261 15 15 täglich über 400 Mal gewählt Ein übler Husten? Ein komisches Gefühl in der Magengegend? Entzündete Augen? Lieber nicht warten, sondern bei 061 261 15 15 anrufen. Das Telefon der MNZ ist rund um die Uhr besetzt, jeden Tag im Jahr. 14 Pflegefachleute, die sich neun Vollzeitstellen teilen, nehmen das Telefon ab, pro Jahr gegen 75 000 Anrufe. Während den vergangenen Feiertagen läutete das Telefon täglich 350 bis 450 Mal. www.mnzbasel.ch

MEDIZINISSCHE BETREUUNG

Medizinische Notrufzentrale Basel:

gegen. Zudem sind wir anderes finanziert: Wir werden hauptsächlich von den Ärztegesellschaften und von Spitälern getragen und sind somit unabhängig von Krankenversicherungen, die womöglich ein Interesse haben, die Leute vom Bezug von Leistungen abzuhalten. Wieso wird dieser Dienst kostenlos angeboten? Es ist eine Dienstleistung von den Ärzten für die Bevölkerung – eine Tradition seit 55 Jahren. Die Ärzte finanzieren uns, weil wir für sie den gesetzlich vorgeschriebenen Notfalldienst organisieren. Dank uns müssen die Ärzte nachts seltener ausrücken. Die Spitäler unterstützen uns, damit weniger Leute wegen Bagatellen die Notfallstation aufsuchen. Damit trägt die MNZ dazu bei, Gesundheitskosten zu sparen.

www.regioaktuell.com

MNZ – Stiftung Medizinische Notrufzentrale Lindenhofstrasse 30, 4052 Basel Tel. 061 261 15 15 ■ Fax 061 560 15 56

Was unterscheidet die MNZ von anderen medizinischen Callcenters? Bei uns nehmen nur diplomierte Pflegefachleute mit klinischer Erfahrung die Anrufe ent-

PR

Ich wache um 2 Uhr nachts mit starken Kopfschmerzen auf – darf ich um diese Zeit bei der MNZ anrufen oder muss ich bis am Morgen warten? Rufen Sie unbedingt sofort an. Wir sind rund um die Uhr erreichbar. Wartet man bis am Morgen, kann sich der Gesundheitszustand verschlechtern. Zweitens gehen in der Nacht weniger Anrufe ein, man erhält also noch schneller Hilfe.

Regio aktuell: Für wen ist das Angebot der MNZ gedacht? Stephan Burla: Die MNZ ist die Anlaufstelle für alle medizinischen Notfälle, die nicht lebensbedrohlich sind. Bei Lebensgefahr muss man die Nummer 144 anrufen. In allen anderen Fällen sind wir die richtige Adresse. Angerufen werden wir von Leuten, die ihren Hausarzt nicht erreichen. Oder weil sie unsicher sind, ob sie etwa bei Fieber den Hausarzt aufsuchen sollen oder ob es reicht, sich ins Bett zu legen. Weitere Gründe für Anrufe sind kleine Verletzungen wie Schnitte oder Verstauchungen. Oft rufen auch Eltern an, die sich um ihr Kind sorgen.

Weshalb wurde die MNZ vor zehn Jahren von der Medizinischen Gesellschaft losgelöst und in eine selbständige Stiftung umgewandelt? Die MNZ wurde 1965 als Dienst der Ärztegesellschaft ins Leben gerufen – damals eine Krankenschwester am Telefon mit Wählscheibe und Karteikärtchen. Seither hat sich das Angebot zum Betrieb mit modernster Telefonie und IT-Infrastruktur entwickelt, der sich nicht mehr nebenbei von einem Verbandssekretariat betreiben lässt. ■ Interview: Stephan Lichtenhahn

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Die Medizinische Notrufzentrale berät Menschen in der Region Basel bei gesundheitlichen Fragen – unentgeltlich und rund um die Uhr. Seit 10 Jahren ist die MNZ eine selbständige Stiftung und hat sich in dieser Zeit zu einem Hightech-Betrieb gemausert, wie Geschäftsführer Stephan Burla im Interview erklärt.

Man kann sich doch im Internet informieren. Wieso braucht es die MNZ? Es ist sinnvoller, bei medizinischen Fragen einen Menschen am Draht zu haben, der auf einen eingeht und Rückfragen stellt. Kompetente Fachleute können schneller und zuverlässiger einschätzen, ob man ärztliche Hilfe braucht oder nicht.

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ERNÄHRUNG

Warum funktionieren Diäten nicht? Sie sind oft zu radikal, zu kompliziert und zu einschränkend. Und es gibt viele unnötige Verbote. Diäten sind darum auf Dauer nicht praktikabel. Und mit ärztlich verordneten Ersatzmahlzeiten, Appetitzüglern und sonstigen Diätprodukten packt man das Grundproblem nicht an der Wurzel. Darum fallen die meisten nach einer Weile in ihre alten Essgewohnheiten zurück – und nehmen wieder zu. Wie wichtig ist Selbstdisziplin? Welche Nahrungsmittel einem gut tun, weiss im Grunde jeder selber. Was fehlt, sind Durchhaltewillen, Kraft und die Selbstdisziplin zur konsequenten Umsetzung im Alltag. Ohne jemanden, der einen unterstützt und aufbaut, fällt das Ganze doppelt so schwer. Mein persönliches, empathisches, engmaschiges sowie systematisches Coaching setzt genau hier an. Ich helfe, die Essgewohnheiten und die Figur voraussagbar und nachhaltig zu verbessern. Warum ist Ihr Konzept so erfolgreich? Der sicherste und effizienteste Weg, um verbindlich Gewichtsprobleme dauerhaft zu lösen, ist ein alltagstaugliches Ernährungskonzept mit grosser Nahrungsmittelauswahl. Und mein persönliches Coaching fördert die Selbstdisziplin und steigert die Erfolgschancen.

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Wie sieht so ein Ernährungsplan aus? Er ist mit individuellen Mengenangaben versehen und ermöglicht so zwischen 700 Gramm bis zu 1 Kilogramm abzunehmen – in jeweils einer Woche.

Wie man konsequent und nachhaltig abnimmt

Wie gehen Sie auf Ihre Kunden ein? Man muss sie ernst nehmen, ihnen zuhören und sie verstehen. Wertschätzung und Motivation sind wichtige Eckpfeiler meines Coachings – Vorwürfe halte ich für kontraproduktiv und dumm. Meine Kunden kommen gerne in die Beratungen, weil ich ihnen den nötigen Respekt entgegenbringe und sie engmaschig, anerkennend und zielführend coache. Die gelernte Ernährung resultiert nach einer mehrmonatigen Gewichtshaltephase letztlich in Essgewohnheiten fürs Leben. Das persönliche Coaching endet erst, wenn der Kunde sich selbst bewiesen hat, sein erreichtes Gewicht künftig halten zu können. ■ Text und Foto: Dominique Zahnd

Wer abnehmen will, braucht Selbstdisziplin. Doch die fehlt vielen. Yolanda Unger von Vitalyse Basel setzt auf ein nachhaltiges Ernährungskonzept, bei welchem die Kunden motiviert bleiben und pro Woche ca. 800 Gramm überflüssiges Gewicht verlieren. Im Interview spricht Sie über Ihr Erfolgskonzept. Regio aktuell: Wer nimmt Ihre Dienste in An-

spruch? Yolanda Unger: Das sind Unternehmer, Medizi-

ner, Pflegefachleute, Lehrer, Kaufleute oder Manager, kurz alle (lacht). Meine älteste Kundin ist über 80 Jahre alt. Alle haben dasselbe Problem: Sie schaffen es nicht, langfristig und 56 mit Freude abzunehmen.

Wieso tun sich die meisten Menschen so schwer mit dem Abnehmen? Das hat viel mit Verunsicherung zu tun. Weil man ständig mit zahlreichen, teils widersprüchlichen Ernährungstheorien konfrontiert ist. Darum wechselt man von einer Diät zur nächsten, um nach kurzer Zeit wieder frustriert aufzugeben.

Vitalyse Basel Yolanda Unger, dipl. Ernährungs-Coach Selbständige Lizenzpartnerin von Vitalance Innere Margarethenstrasse 10, 4051 Basel Tel. 061 272 22 24 www.vitalyse-basel.ch ■ info@vitalyse-basel.ch Weitere Praxis-Standorte: www.vitalyse.ch


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Eine tropische Delikatesse aus Rheinfelden Für Crevetten muss man nicht mehr an ferne Meere fahren, denn gleich vor den Toren Basels züchtet SwissShrimp das beliebte Krustentier. Nachhaltig und frei von Schadstoffen sind sie, aber schmecken sie auch gut? Haute-Cuisine-Köchin Julie Jaberg Wiegand vom Gasthof Neubad in Binningen hat die Rheinfelder Shrimps in ihrer Küche getestet.

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immelblau leuchten sie in der Verpackung, als die fangfrischen Shrimps aus Rheinfelden in einer ausgeklügelten Kühlbox angeliefert werden. Der erste Eindruck überrascht mich, da ich Shrimps, auch Crevetten, Scampi oder Garnelen genannt, eher als grau und kleiner kenne. Ich mag den GarnelenKick im Mund und bin gespannt auf den Geschmack dieser Delikatesse aus Rheinfelden. Ja, richtig, diese Shrimps stammen nicht aus fernen tropischen Gewässern, sondern werden nachhaltig gleich um die Ecke bei SwissShrimp gezüchtet. Die mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Shrimpfarm nutzt dabei

die Abwärme der Schweizer Salinen AG, um die Temperatur im Salzwasserbecken konstant auf 28 Grad zu halten. Auch das Salz stammt von dort. Das 2013 gegründete Unternehmen gehört zu den grössten Zuchtfarmen Europas und liefert die Shrimps fangfrisch in die Fischtheken von Migros, Manor und Coop sowie per Post nach Hause.

Auch im Rohzustand überzeugend Nun ist es aber Zeit, mich auf den Weg zum Gasthof Neubad zu machen, wo der Test stattfinden soll. Sorgfältig packe ich das edle Krustengetier in die preisgekrönte Mehrweg-

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Geschmackserlebnis: Geschälte und ungeschälte Shrimps in der Pfanne.

Konsistenz und Farbe:

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Zubereitungsprozess:

Schälfaktor:

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SwissShrimps aus Rheinfelden Eckwerte ■ Produkt: Packung à 220 g mit 8 Shrimps X-Large handausgelesen, CHF 25.–. Gekauft bei www.swissshrimp.ch ■ Testumgebung: Küche Gasthof Neubad, Neubadrain 4, 4102 Binningen ■ Testerin: Julie Jaberg Wiegand, Haute-Cuisine-Köchin

Die Crevetten sind aussergewöhnlich blau.

GETESTET

Julie Jaberg Wiegand vom Gasthof Neubad in Binningen schält die Rheinfelder Shrimps.

Frischebox. Wirtin und Gourmetköchin Julie Jaberg empfängt mich in ihrer Küche. Auch sie ist überrascht, als sie die blauen Shrimps sieht. «Sie sehen auf den ersten Blick sehr schön aus und haben von der Schale her eine gute Konsistenz.» Die Köchin macht sich ans Schälen. «Der Panzer löst sich gut, das ist ein Qualitätsmerkmal.» Zwei der gepulten Leckerbissen schneidet sie der Länge nach auf, um sie für ein Ceviche in Limette und Chili – das peruanische Nationalgericht – zu marinieren. «Ich muss sagen, die sind sehr schön und glasig.» Nun erhitzt sie in einer Pfanne Olivenöl, um je eine Crevette mit und ohne Schale mit etwas Knoblauch, Rosmarin und Cherrytomaten anzubraten. Das wichtigste Auswahlkriterium sei für sie die Herkunft. «Ich bin gar nicht mehr so ein Shrimps-Fan, weil es mich oft gruselt, in was für einer Plörre die schwimmen und wie weit die transportiert werden. Solche Zuchtfarmen sind oft umweltschädigend.» Deshalb gefällt ihr das Rheinfelder Konzept. In der Zwischenzeit haben die Scampi in der Pfanne ihre Farbe von blau zu einem kräftigen Orange gewechselt. Jaberg schneidet das erste Versuchsobjekt auf. «Super gut! Schön knackig und nicht mehlig. Der Geschmack ist schön, mit einer leichten Süsse, wie es sich für eine Crevette gehört.» Auch die gebratenen, nicht geschälten überzeugen. «Ich merke jetzt, dass sie einen sehr dünnen Panzer haben», stellt sie beim Schälen fest. «Im Rohzustand geht das Pulen schon besser, aber das ist normal.» Nun sind wir alle gespannt, wie die marinierten Shrimps aussehen. «Sie bekommen jetzt den für Shrimps typischen Grauton und aussenrum haben sie einen rosa Ton angenommen.» Und wie könnte es anders sein: auch die marinierte Variante mundet. «Wenn sie so frisch sind, könnte man die sogar ganz roh als Sashimi essen», bemerkt Jaberg, schneidet ein rohes Krustentier auf, bestreut es mit Alpensalz und kostet davon. «Das funktioniert perfekt. Ohne mich da anbiedern zu wollen, aber das ist eine sehr gute Qualität. Die dürfen bleiben.» ■ Text und Fotos: Stephanie Weiss

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SANIERUNG

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Ein rostiges, ein gereinigtes und ein fertig beschichtetes Rohr.

Fotos: zVg

Sanieren von Trinkwasserleitungen mit Innenbeschichtung Korrodierte Wasserleitungen sanieren statt ersetzen: mit einer nahtlosen Innenbeschichtung und der Garantie des Leaders.

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ie Vorteile unseres patentierten Sanierungsverfahrens: kein Aufspitzen der Wände, kein Staub, kein Lärm, zwei bis drei Mal günstiger als ein Ersatz der Leitungen und kein Wasserunterbruch während den Sanierungsarbeiten. Promotec – das sind seit 1993 über 175 000 sanierte Rohrleitungen. Wir reinigen und beschichten ihre Wasserleitungen in Ihrem Einfamilienhaus oder in Ihrer Wohnung in zwei bis drei Tagen.

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Neues Beschichtungsmaterial Zur Zeit testen wir intensiv ein neues, vollkommen mineralisches Beschichtungsmaterial. Wir

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Das neue, innenliegende «Kunststoffrohr» wird vom alten Rohr wie von einem Metallpanzer geschützt.

Das Verfahren beginnt mit der metallischblanken Reinigung der Rohre. Speziell dabei ist unser patentiertes Nassreinigungsverfahren, welches schonend und gründlich reinigt. Damit können auch sehr stark korrodierte Leitungen, welche bereits Durchbrüche hatten, sauber gereinigt werden. Im zweiten Verfahrensschritt werden die Rohre aufgerauht und innen mit einer speziellen Beschichtung versiegelt und geschützt. Die erreichte Qualität steht neuen Kunststoff-Rohren in nichts nach.

sind zuversichtlich, dass dieses als Hydrogel bezeichnete Material per Mitte 2020 einsatzfähig sein wird und alternativ angeboten werden kann. Hydrogele sind seit 50 Jahren auch unter dem Namen Geopolymer oder Wasserglas bekannt und sind beständig gegen alle organischen und anorganischen Säuren sowie temperaturbeständig bis 500 Grad. Dank der monokristallinen, dreidimensionalen Vernetzung ist die Verbundstruktur von Geopolymer quasi keramisch und vollkommen wasserdicht. Promotec verfügt dann über eine interessante Alternative zum jetzigen, seit über 30 Jahren verwendeten Keramik-Polymer, das grösstenteils aus organischem Material besteht und, wie alle Kunststoffe, nicht ganz inert ist. Geopolymer wird früher oder später auch Zement ersetzen, da Beton aus Geopolymer viel umweltverträglicher ist und sehr viel weniger CO2 als Zement bei der Produktion freisetzt. Die Zementproduktion ist weltweit für 7% des CO2-Ausstosses verantwortlich! ■

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Halle 2.2 Stand K16


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IMMOBILIEN

Der Anfang jeder Geschäftsbeziehung ist ein gegenseitiges Kennenlernen bei einem Informationsgespräch.

Immobilienverkauf im 2020 geplant?

Nur wer auf Qualität setzt, erntet Erfolg und guten Ertrag Ein reges Kommen und Gehen von Verkaufsobjekten ist das Ergebnis intensiver Arbeit. Damit suchende Kunden das passende Objekt von mir präsentiert bekommen, suche ich entsprechende Verkaufsobjekte.

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Emil Salathé sieht seine Dienstleistung so: Meine Arbeit muss dazu beitragen, dass der Kaufinteressent gefunden und das Vertrauen in die Immobilie durch meine hochwertige Arbeit gewonnen wird, damit der beste Preis innert angemessener Verkaufszeit erwirtschaftet werden kann. Schnelle Entscheide, der Situation angepasste Handlungen und ein unkompliziertes Miteinander kann nur eine Maklerfirma versprechen, bei welcher gilt: Hallo, mein Name ist Emil Salathé – Ihr Immobilienverkauf ist bei mir Chefsache!»

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Seit 1984 bin ich Unternehmer und habe privat mehrere Immobilien gekauft, bewohnt, verkauft und so viel Erfahrung bezüglich «Emotionen – eigene Immobilie» gesammelt. So kann ich mich vorzüglich in die Situation des Hausverkäufers hineinversetzen und ahne die möglichen Probleme und Ängste des Hausbesitzers aus eigener Erfahrung. Entsprechend werde ich die Arbeit seriös und kompetent übernehmen und Ihnen ein sicheres Gefühl in dieser Lebensphase bieten. Meine

Ihr Immobilienverkauf ist Chefsache!

Für mich ist bereits von Beginn an eine optimale Zusammenarbeit zwischen Verkäufer und Makler äusserst wichtig. Denn bei jedem Immobilienverkauf geht es um sehr viel Geld und noch mehr Emotionen. Ganz bewusst belästige ich nie Selbstinserenten, sondern investiere das Werbebudget seit Jahren in die fundierte Information von verkaufswilligen Immobilienbesitzern. Über 80% meiner Verkaufsobjekte erhalte ich aus Empfehlungen meiner zufriedenen Kunden. Meine kundenorientierte und ruhige Art wird sehr geschätzt. So baut sich über Wochen ein Vertrauensverhältnis auf, das es bei einem so grossen Vorhaben zwingend braucht! Ich bin überzeugt, dass meine Verkaufsstrategie und Abschlussstärke auch bei Ihrer Immobilie zum Erfolg führen wird. Daher bezahlen Sie mir nichts – bis Ihre Immobilie verkauft ist. Bei Erfolg erhalte ich anschliessend ein Honorar vom erzielten Verkaufspreis. Laden Sie mich zu einer Hausbesichtigung ein. So lernen wir uns gegenseitig kennen und Sie können beurteilen, ob eine Zusammenarbeit grundsätzlich möglich wäre. Ich berate Sie unverbindlich, wie Sie Ihre Liegenschaft bestmöglich verkaufen können. Natürlich freue ich mich sehr darüber, wenn ich anschliessend von Ihnen auch das Mandat zum Verkauf erhalten werde. ■

Die Lebens- und Berufserfahrung zählt

Berufserfahrung aus dem Verkauf von hunderten von Liegenschaften setze ich gerne für Ihre Immobilie ein.

Deshalb Emil Salathé beauftragen!

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eder Käufer oder Verkäufer hat verschiedene Ansprüche an einen Immobilienmakler. Meine Auftraggeber erfahren in der Regel mehr als nur die reine Verkaufsabwicklung. Durch eine individuelle Betreuung kann für jeden Verkauf das Wunschvorgehen gewählt werden. Vor, während und nach dem Verkauf kann in Zusammenarbeit eine optimale Lösung für Ihre Zukunft gefunden werden. Eine konstante Rückmeldung an Sie, wie der Verlauf der Vermarktung ist, wird Sie beruhigt die angenehme Dienstleistung in Anspruch nehmen lassen.

Foto: zVg

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Unsere aktuellen Angebote in der Region Liestal / BL

Laufen / BL

Grosszügiges EFH mit Swimmingpool • 6.5 Zimmer, Wohn-/Nutzfläche 290 m2 • Grundstücksfläche 1’345 m2, zusätzliche Landparzelle ausserhalb Bauzone • Erhöhte und sonnige Wohnlage • Baujahr: 1965 • Verkaufspreis CHF 1’850’000.—

Moderne Attikawohnung an zentraler Wohnlage Das Neubauprojekt umfasst insgesamt sechs Wohnungen und wird bis November 2020 fertigestellt. Die Liegenschaft liegt an verkehrsgünstiger Lage im direkten Umfeld zum Laufener «Stedtli». Die attraktive Attikawohnung umfasst insgesamt 4.5 Zimmer mit einer Wohnfläche von ca. 140 m2. Aussenbereich mit grosser Terrasse. Innenausbau ausschliesslich mit hochwertigen Materialien, er kann in hohem Mass selber bestimmt werden. Eine Autoeinstellhalle ist vorhanden. Der Verkaufspreis beträgt exkl. Einstellhalle CHF 1’236’000.—

Füllinsdorf / BL

Lupsingen / BL

Arisdorf / BL

Grosszügige 4.5 Zi-Dachw. mit Terrasse, sep. Hobbyraum und Einstellhallenplatz • Wohnfläche ca. 128 m2; Terrasse ca. 48 m2 • Baujahr 1994 • Zentrale Wohnlage nahe ÖV und Einkaufsmöglichkeiten • Verkaufspreis CHF 895’000.— (exkl. EHP)

Exklusive Landhausvilla mit Umschwung • Bevorzugte Wohnlage am Rande der Bauzone • 5.5 Zimmer; Wohn-/Nutzfläche ca. 385 m2 • Grundstückfläche 3’067 m2 • Baujahr 1984, hochwertige Modernisierungen • Verkaufspreis auf Anfrage (vorgängige Miete möglich)

Freistehendes Einfamilienhaus mit Garten und Garage • Erhöhte und ruhige Wohn- und Aussichtslage • 4.5-Zimmer; Wohn- und Nutzfläche ca. 154 m2 • Grundstückfläche 665 m2 • Baujahr 1971, zwischenz. Modernisierungen • Verkaufspreis CHF 890’000.—

Duggingen / BL

Arlesheim / BL

Oberwil / BL

Exklusives EFH mit Schwimmhalle u. Garten • Ruhige Wohnlage • Grundstückfläche 1’634 m2 • Baujahr 1965, zwischenzeitliche Sanierungen und Modernisierungen; Doppelgarage • 6.5 Zimmer; Wohn- und Nutzfläche ca. 455 m2 • Verkaufspreis auf Anfrage

Grosszügige 6.5 Zimmerwohnung im 2. OG • Ruhige Wohnlage nähe Ortszentrum • Wohnfläche ca. 163 m2, zwei Balkone, Kellerabteil und Einstellhallenplatz • Baujahr 1968, div. zwischenzeitliche Renovationen und Modernisierungen • Verkaufspreis CHF 1’170’000.—

Einfamilienhaus mit separater Garage in familienfreundlichem Umfeld • 5.5 Zimmer; Wohnfläche 180 m2 • Grundstückfläche 199 m2 • Baujahr 1969 • Verkehrsgünstige Lage nahe ÖV • Verkaufspreis CHF 935’000.—

Hauptsitz Futuro Immobilien AG Postplatz 1 4144 Arlesheim s60-61_ra120_futuro ok.indd 60

Filiale Liestal

Filiale Laufen

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Böckten / BL

Lausen / BL

Doppel-Einfamilienhaus mit sep. Garage • 4.5 Zimmer • Wohn- und Nutzfläche 150 m2 • Grundstückfläche 351 m2 • Baujahr 1973/2017 umfassend modernisiert • Verkaufspreis CHF 750’000.—

Doppel-Einfamilienhaus mit Ausbaupotential • Grundstückfläche 455 m2 • Erhöhte Wohnlage, Garten • Baujahr 1972, Dachaufstockung 1994 • 4.5 Zimmer, Wohn- und Nutzfläche ca. 184 m2 • Garage • Verkaufspreis CHF 680’000.—

Biel Benken / BL

Laufen / BL

Doppel-Einfamilienhaus mit Swimmingpool, sep. Garage und Aussenabstellplatz • Ruhige und sonnige Wohnlage • 5.5 Zimmer; Wohn- und Nutzfläche ca. 150 m2 • Grundstückfläche 282 m2 • Baujahr 1974, zwischenz. Modernisierungen • Verkaufspreis CHF 1’150’000.—

Grosszügiges Einfamilienhaus im Landhausstil • Bevorzugte Wohnlage • 6.5 Zimmer; Wohn-/Nutzfläche ca. 446 m2 • Grundstückfläche 1’424 m2 • Verkaufspreis CHF 1’930’000.—

Lauwil / BL

Lampenberg / BL

Charmantes Einfamilienhaus an ruhiger und sonniger Lage • Grundstückfläche 1’197 m2 • Baujahr 1977 • Verkaufspreis CHF 620’000.—

Eck-Einfamilienhaus mit Anbau und Schopf • Ruhige und zentrale Wohnlage • Grundstückfläche 432 m2 • 1900, zwischenzeitliche Sanierungen und Modernisierungen • 5.5 Zimmer, Wohn- und Nutzfläche ca. 195 m2 • Verkaufspreis CHF 730’000.—

Niklaus Widmer Handel/ Verkauf

Zuverlässige Partner für alle Immobilienfragen Der Handel und Verkauf von Immobilien gehört zu unseren absoluten Stärken – auf allen Ebenen. Wir sind immer auf dem Laufenden und wissen um die aktuellen und sich stetig veränderten Gegebenheiten im dynamischen Marktumfeld Bescheid. Bei unserer täglichen Arbeit können wir von unserem weitreichenden Netzwerk profitieren und so für Sie den bestmöglichen Nutzen erbringen.

Ausserdem geniessen wir eine hohe Bekanntheit und einen guten Ruf in der Region. Dass wir mit sämtlichen administrativen Abläufen und den rechtlichen Bestimmungen von Grund auf vertraut sind, ist eine Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie.

Wir wünschen Ihnen für das Jahr 2020 alles Gute und viel Erfolg und würden uns freuen, Sie bei allfälligen Fragen rund um Ihre Immobilie persönlich kennenlernen zu dürfen.

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IMMOBILIEN

Professioneller Immobilienverkauf • Vermittlungshonorar nur bei erfolgreichem Verkauf • Zuverlässig und effizient, keine Zusatzkosten • Tadellose Präsentation des Verkaufsobjektes • Professionelle Fotoaufnahmen der Liegenschaft

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Release Party «Who is Who in Basel» 2020 Atlantis Basel, 2. Dezember 2019

Im Vorjahr war Annie Goodchild selbst im Promi-Magazin verewigt, diesmal sorgte die Wahlbaslerin mit einem beherzten Auftritt auf der Atlantis-Bühne für Stimmung. Fotos: Nuccio Mastrogiacomo

Von Entertainment bis Wissenschaft, von Politik bis Sport, von Start-up bis Fasnacht: Unter den verschiedenen Kategorien listet das Magazin «Who is Who in Basel» die 200 spannendsten oder auch verdienstvollsten Baslerinnen und Basler auf, wobei auch Persönlichkeiten mit einem Landschaftshintergrund berücksichtigt werden. Die Herausgeber der alljährlich erscheinenden Promi-Bibel luden anfangs Dezember zur Vernissage ins Atlantis ein.

Kennen nur «scheenschti Dääg» im Jahr: Patrick «Almi» Allmandinger (l.) und Rolf Tschan setzen unweit des Spalentors mit der «Fasnachtsstuube» auf Erlebnisgastronomie.

Trug das auffallendste Outfit: Nicolas Granados schaffte es bei der Pro7Casting-Show «The Voice of Germany» bis ins Viertelfinale. Neben ihm Kollegin und Tänzerin Julia Armellini.

Tagsüber gibt er Primarschulunterricht, nachts wird er zur Bitch Queen: Sänger und Gitarrist Melchior Quitt mit Freundin Annatina Mögling, ehemals Delorian Cloud Fire.

Trainingseinheit?! Angelo Fiorentino, Vizeweltmeister im Log Lift (Masters) stemmt die schwersten Baumstämme, hier für einmal Partnerin, Coach und Managerin Sarah Wolff.

Über den Sport gute Freundinnen geworden: Anneli Cattelan, Inhaberin der Modesa GmbH in Basel (l.), und Kathrin Amacker, Konzernleitung SBB und alt Nationalrätin (2007-2010, CVP).

Porträtiert die Promis, ist selbst ein Promi: Starfotograf Gabriel Hill sorgte im 2019 mit seiner Serie «Vanitas» für Furore. Der Basler kam in Begleitung mit Freundin Aisha Schumann.

GESELLSCHAFT

Gesehen!

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Haben im letzten Jahr die Co-Leitung des Gässli Film Festivals übernommen: Marion Nyffenegger (l.) und Laura Frei, begleitet von der norwegischen Filmemacherin Marianne Lauritsen (r.).

Sorgen für den Überblick im Basler Nachtleben: Die beiden Studenten Sebastian Hoffmann (l.) und Nicolas Schotten haben zusammen die PartyApp «Boomlist» entwickelt.

Daumen hoch für ein sportliches Fünferpack (v. l.): Volleyballerin Madlaina Matter von Sm’Aesch Pfeffingen, Degenfechterin und WM-Bronze-Gewinnerin 2018 Laura Stähli, Hürdensprinter und U23-Europameister 2019 Jason Joseph, Tennisspielerin auf der WTA-500-Tour Joanne Züger und Hochspringerin Salome Lang, die mit 1.91 Metern einen neuen Schweizer U-23-Rekord aufgestellt hat.

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Präsentierten ihre mittlerweile fünfte Ausgabe von «Who is Who in Basel»: Herausgeber Fabian Schwarzenbach und Barbara Kallenberg, Redaktionsleiterin.

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GESELLSCHAFT

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Gesehen!

Hebefigur: Nachwuchskunstturnerin Ella Bitterlin und Gregori Ott, mehrfacher Schweizer Meister Kugelstossen.

Der Sportler, der Stille Helfer und die Institution: Pitt Rohrer, Schweizer Juniorenmeister 2019 im «Canadier Einer» und «Kajak Einer», Michael Santeler, langjähriger Organisator der Basler Eishockeyliga, und der Stützpunkt Unihockey Basel Regio, vertreten durch Patrick Mendelin, wurden für ihre Leistungen mit einem Panathlon-Preis gewürdigt.

Unter dem Dach des Panathlon Club beider Basel haben sich ehemalige Spitzensportler und Sportfunktionäre aus der Nordwestschweiz zusammengetan, um für die Ideale des Sports einzustehen und den Sport in der Region zu fördern. Auch wurde aus diesem Club heraus vor fünf Jahren die Stiftung «Basel ist Sport» ins Leben gerufen, welche mit Geldern über Gönner und Sponsoren junge Sportlerinnen und Sportler gezielt unterstützt. Unter diesen Vorzeichen fand im Pantheon zum zweiten Mal eine Charity-Gala statt, bei der sich die ganze Sportfamilie in gediegenem Ambiente getroffen hat sowie der eine oder andere Unterstützerfranken gesammelt werden konnte.

Christopher Ullmann (r.), mehrfacher Schweizer Meister im Weitsprung (Bestmarke: 7.98), daneben Hildegard Berger und Ehemann Urs Berger, einst Kreisläufer bei Pfadi Winterthur, heute Stiftungsratspräsident von «Basel ist Sport».

Auf dem Weg nach Tokio an die Sommerspiele 2020 (v. l.): Die Fechter Frederik Weber, Benjamin Steffen und Max Heinzer wollen nach Weltmeister-Gold im 2018 auch olympisches Edelmetall.

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Wafaa Burkart ist Fan von Tennisspieler Marco Chiudinelli, Ehemann und Fussballkonsument Fabian Burkart von Nigon Rechtsanwälte outet sich als begeisterter Passivsportler.

«Basel ist Sport» Charity-Gala Pantheon Muttenz, 28. November 2019

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Auf der Profitour lernt Squasherin Nadia Pfister jeden Tag dazu; Skiläufer Loïc Spiegelberg besucht in Davos das Sportgymnasium.

Stephan Musfeld, Pantheon-Hausherr und «Basel ist Sport»-Stiftungsrat, und Ehefrau Esthi Musfeld sind oft gemeinsam beim Walken anzutreffen.

Rolf Klarer (r.), Kranzschwinger und Präsident des Panathlon Club beider Basel, mit Thomas Weber, Regierungsrat und Präsident des OK ESAF 2022.

Mit den Kindern auf der Piste anzutreffen: Ausbildungscoach Chantal Locher und Gilbert Santini, Geschäftsleiter von WMM-Ingenieure AG.


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GESELLSCHAFT

Gediegenes Ambiente im Pantheon Muttenz: In vorweihnächtlicher Stimmung versammelten sich ehemalige und aktive Sportlerinnen und Sportler für einmal nicht in verschwitzten Leibchen, sondern in festlicher Abendgarderobe.

Von wegen Fliegengewicht: Boxerin Gabi «Balboa» Timar beendete ihre zwei ersten Profikämpfe als Siegerin; auch ein Verdienst ihres Trainers Angelo Gallina vom Box Club Basel.

«Heute tut mir alles weh…»: Sportstätte-Manager Christian Kern war früher Rollhockey-Nati-Spieler, jetzt ist er im Panathlon-Vorstand und hier in Begleitung seiner Frau Denise Kern.

Haben eine würdige Charity-Gala organisiert: Olivia Grossen von Copartner Revision AG und Mathieu Jaus, «Basel ist Sport»-Stiftungsrat und Ehrenmitglied des FC Basel.

Ein Auktionator wie kein zweiter: SVP-Nationalrat Andreas Aebi führte durch die Charity-Auktion und freute sich am Ende über einen ersteigerten Erlös von 20000 Franken.

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Karate-Kämpferinnen: U21-Schweizermeisterin Nur Kars (r.) kam mit gebrochener Hand und in Begleitung von Mia Kadoic, Teamkollegin vom Budo Sport Center Liestal.

Fotos: Mimmo Muscio

Beherrschen den federleichten Ball: Badminton-As Joel König und Karin Suter-Erath, Einzel-Bronze-Gewinnerin 2019 im Rollstuhlbadminton in Basel.

«Eiserner Karl» trifft den «Skorpion mit dem Skalpell»: Skilegende Karl Frehsner (l.) und Bernhard Segesser, Gründer der Rennbahnklinik.

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Eveline Deblue setzt sich mit ihrer Stiftung für den Regionalsport ein, was Gabriel Nigon, FechtVize-Weltmeister (1981/1982) schätzt und beeindruckt.

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GESELLSCHAFT

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Gesehen! Im Jahr 2020 feiert das Städtchen an der Birs das ganze Jahr hindurch Geburtstag: 725 Jahre Stadt Laufen. Weniger alt an Jahren, doch für die Anziehungskraft der Zentrumsgemeinde wichtig, ist der Christchindlimärt, der im letzten Dezember zum 40. Mal durchgeführt wurde. Von zu viel Wind und Regen für einmal verschont, luden der Stadtrat und die Marktkommission zum Jubiläumsapéro.

Ein volles Stedtli: Am Laufner Christchindlimärt drängten sich die Besucher vorbei an den 80 Marktständen, die an der Jubiläumsausgabe mit goldenen Ballons geschmückt waren. Fotos: Mimmo Muscio

Finden beide Gefallen an lokaler Handwerksarbeit: Eventmanagerin Annamarie Schelling vom OK 1. MaiMarkt und Sabine Asprion, seit 2015 Vizepräsidentin der Stadt Laufen (r.).

«Am Wochenende gibt’s mich nur mit Familie!» – Stadtrat Pascal Bolliger zusammen mit Partnerin Stefanie Wagner und ihren gemeinsamen drei Mädchen Yuna, Lou und Mali (v. l.).

Das «Mädchen für alles» und ihr Noch-Chef: Emanuela Triolo von der Präsidialabteilung mit Alex Imhof, der am 30. Juni dieses Jahres das Amt des Laufner Stadtpräsidenten abgibt.

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«Das Rahmenprogramm ist immer die grösste Herausforderung»: Margot Borer koordiniert seit 2010 den Christchindlimärt; René Hess hatte diesen 1979 erstmals organisiert.

Die Drei Könige kamen zum Apéro noch ohne Bart (v. l.): Reinhold Lutz, Kurt Sigrist und Gerhard Lutz waren zum siebten und letzten Mal als Kaspar, Melchior und Balthasar dabei.

Ihr Event im Regio aktuell

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Stadtrat Simon Felix (l.) hat das Marktwesen unter sich, Christoph Kern ist Mitglied in der Marktkommission und Vorstand der IG Laufen, die den Markt ursprünglich initiiert hat.

40 Jahre Christchindlimärt Laufen Rathausplatz Laufen, 7. Dezember 2019

Sie veranstalten eine Vernissage, planen einen Netzwerk-Apéro oder feiern ein rundes Geschäftsjubiläum im Beisein der regionalen und lokalen Prominenz? Lassen Sie uns davon wissen und senden Sie uns eine Einladung. Unsere Adresse: redaktion@regioaktuell.com Nach dem Jubiläumsapéro drehen diese beiden noch eine Runde durch den Märt: Sandra Halbeisen vom Kosmetikstudio «Sandra» und Urs Schaffner, stellvertretender Werkhof-Leiter.

Gleich zwei Jubiläen gefeiert: Peter Borer verkaufte zum 40. Mal Jura-Versteinerungen am Märt und freut sich zusammen mit seiner Frau Jolanda Borer über den 50. Hochzeitstag.

Als Bub in der Stadt Laufen gross geworden und seit rund einem Jahr der Leiter Werkhof: Christian Richli nach getaner Arbeit in Begleitung seiner Freundin Monika Fringeli.

Mit etwas Glück werden Sie und Ihre Gäste an dieser Stelle gesehen !


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Laufental, Dorneck/Thierstein, Aesch, Pfeffingen, Ettingen, Biel-Benken und das hintere Leimental


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Profile for Regio Aktuell

Regio aktuell 1/20  

Andrea Bignasca – Der Direktor des Basler Antikenmuseums erlebt in diesem Jahr seine 20. Museumsnacht

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Andrea Bignasca – Der Direktor des Basler Antikenmuseums erlebt in diesem Jahr seine 20. Museumsnacht