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editorial Photoshop.com Zwar ist seit unserem letzten Treffen nicht viel Zeit vergangen, es hat sich aber viel geändert. Das Leben fängt nämlich an, sich nur auf Mobile Devices zu begrenzen. Wir lesen online Bücher, bekommen E-Mails, schaffen Musik und machen Fotos. Seit Dezember können wir Bilder auch auf unserem Handy in Photoshop bearbeiten! In kurzer Zeit erfreute sich der mobile Photoshop großer Popularität und gewinnt immer mehr neue, leidenschaftliche Bildbearbeiter, die die Einfachheit seiner Bedienung und seine Schnelligkeit zu schätzen wissen. Photoshop.com ist ein Handy-Programm, das den Nutzer nicht nur die Fotos bearbeiten lässt, sondern bietet auch Tools, die es ermöglichen, die Fotos bequem durchzuschauen und diese im Internet zu veröffentlichen. Nicht übersehen werden sollte auch die Tatsache, dass diese Applikation kostenlos ist. Der mobile Photoshop ist also ideale Ergänzung des in Eurem Handy eingebauten Fotoapparates, die es erlaubt, unsere Lieblingsfotos immer bei uns zu haben. Für alle, die von der trendigen Mobilität jedoch Abstand nehmen möchten, stellen wir neue Premium Workshops zum selbstständigen Nachmachen zur Verfügung. Also, herzlich willkommen zur neuen Ausgabe von .psd PHOTOSHOP! Anna Dorazińska Chefredakteur anna.dorazinska@psdmag.org


ausgabe 02/2010

Inhalt

CD Inhalt

Galerie 

Hoist the Colours

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Madeleine Juda

Hoist the colours ist eine etwas surreale Photomontage mit digital painting Elementen. Diese Elemente sind noch relativ einfach gehalten da in diesem Artwork keine starke Realit채t von mir gew체nscht war. Die rote Schlange stellt eine Art Versuchung dar, da sie sich farblich stark von den restlichen Elementen abgrenzt.

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Tipps&Tricks

News

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Rezensionen

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Torsten Kieslich Bert Monroy

Impressum

www.psdmag.org/de

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Interview Marc Ludwig von FotoTV

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Kommende Ausgabe

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38 Charakter im Manga Style erschaffen

Fotopraxis

Workshops

Neues zum Thema HDR Pseudo-HDR und HDR-Panoramen leichtgemacht

HDR – Beautystyle Peter Licht

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Tilo Gockel

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Im heutigen Tutorial möchte ich aufzeigen, wie man mit wenigen Ebenen eines dieser WOW MEGA, KLASSE – ILLU HDR Bilder erstellen kann.

Das Thema HDR (High Dynamic Range) ist in aller Munde, und viele Fotobegeisterte schielen neugierig auf die neue, interessante Technik.

Grundschritte zum Zeichnen des Nashorns

Die hohe Schule für dramatische SchwarzWeiß-Bilder

Wählen Sie einen Pinsel aus: Vergewissern Sie sich, dass die Option Steuerung (Control) beim Größen-Jitter (Size Jitter) unter dem Menüpunkt Formeigenschaften (Shape Dynamics) auf Aus (Off) gesetzt ist.

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Erc Berger

Michael Jackson Painting

Kanalmixer: Die Methode für dramatisch wirkende Landschaftsaufnahmen in Black & White ist die Graustufenumwandlung im Kanalmixer.

Nico Di Mattia

Fototechnik & HDR Mesa Arch Canyonlands National Park USA

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Christian Kowalczyk Mit einer speziellen Fototechnik bei extremen Lichtsituationen, die man sonst definitiv nicht in den Griff bekommt und anschließender HDR Bearbeitung im Photoshop, erreicht man ein homogenes und nicht übertriebenes HDR in der Landschaftsfotografie.

Olga Dąbrowska

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Diese besondere Zeichnung ist das Ergebnis zahlreicher Anfragen von Fans nach dem traurigen Verlust des King of Pop. Deshalb beschloss ich, ihm mit dem ‚speed painting‘ zu huldigen.

Photoshop im Akt Gestalten Sie ein dekoratives Poster aus einer einfachen Zeichnung Piroska Bätz 58

Fotomontage Wie aus Glass

Nico Di Mattia

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In diesem Tutorial werde ich Ihnen zeigen, wie ich einen Charakter im Manga Style erschaffe. Mein Charakter ist eine Art von Krieger – wie man anhand Waffe erkennen kann – gleichzeitig jedoch auch ein Magier.

Eine Zeichnung enthält in der Regel nur die Farben Schwarz und Weiß. Mit Photoshop ist es aber möglich, daraus ein künstlerisch gestaltetes Poster zu machen. Außer dem Spaß, welchen die Bearbeitung selbst macht, kommt hinzu, dass man seine Wohnung mit wirklich einmaligen Dekorationen ausgestalten kann, auf die man auch noch stolz sein darf.

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CD 50 Royality Free Fotos Panther Media GmbH Die Empfänger der Zeitschrift .psd PHOTOSHOP erhalten das Nutzungsrecht gemäß dem Kunden-Lizenzvertrag von PantherMedia mit folgender, wichtiger Einschränkung: Die Nutzungsrechte sind beschränkt auf die nicht-kommerzielle Nutzung, ausschließlich im Rahmen der privaten Bearbeitung im Rahmen von Tutorials oder ähnlichen Übungszwecken. http://www.panthermedia.net

v

Software FlippingBook PDF (Demoversion) FlippingBook PDF Publisher ist Windowns-Applikation, die das Herstellen von außergewöhnlichen Online- und Offline-Büchern mit dem Effekt des Seiten-Drehens ermöglicht. Es ist keine Kodierung erforderlich. Importiere die PDF-Datei, konfiguriere das Aussehen und klicke den Knopf ‘publish’ an! http://www.page-flip.com



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CD Video-Trainings Augenretusche: Korrekturen und Glanz für schöne Augen von psd-tutorials.de In diesem Tutorial wird der Autor einige wesentliche Techniken bei der Augenretusche zeigen. Hierzu gehören: • • • • •

die Korrektur von Augenbrauen, das Nachziehen/Zeichnen von Wimpern, das Aufhellen des Augenweiß, das Entfernen von Äderchen und Kontaktlinsenrändern sowie das Verstärken der Irisfarben und des Glanzes in den Augen. Bildquelle unbearbeitetes Originalbild: Amir Kaljikovic – Fotolia.com http://www.psd-tutorials.de

Hautretusche: Seidig-samtige Haut und garantiert porenecht von psd-tutorials.de Die Hautretusche setzt sich aus drei Arbeitsschritten zusammen. Zum Ersten wird die Haut von Unreinheiten befreit, zum Zweiten werden Farbunterschiede in der Haut ausgeglichen und zum Dritten wird die Haut geglättet unter Berücksichtigung der natürlichen Hautporen. Der dritte Schritt ist der anspruchsvolle, denn da geht es darum, die groben Strukturen weich zu zeichnen und die Poren nach wie vor scharf darzustellen. Bildquelle unbearbeitetes Originalbild: Amir Kaljikovic – Fotolia.com http://www.psd-tutorials.de

Freistellen in Photoshop von video2brain (Abschnitte) Power-Workshops: schnell, flexibel, kreativ Bildteile auswählen und unerwünschter Hintergründe austauschen sind das A und O jeder kreativen Fotobearbeitung. In diesem VideoTraining zeigt Ihnen Olaf Giermann einen gut sortierten Werkzeugkasten aus praktischen und brandaktuellen Freistelltechniken, den er sich in langen Photoshop-Nächten zusammengestellt und optimiert hat! Wenn das Freistellen einzelner Haare oder von Fell für Sie ein „haariges“ Problem ist, wenn Sie geschwungene Kanten Klick-für-Klick mit Lasso oder Radierer freistellen oder wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Freistelltechniken viel zu langsam oder ungenau sind - dann sind Sie hier genau richtig! Extra: Die 6 Gesetze einer glaubwürdigen Fotomontage erfahren Sie im Bonusmagazin! http://www.video2brain.de

Quelldateien



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news

Uli Staiger: Aktuelle Lern-DVD zu CINEMA 4D veröffentlicht

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hotoshop öffnet sich den 3D-Anwendungen und in dieser Hinsicht ist Maxon CINEMA 4D eines der gefragtesten 3D-Programme überhaupt. Sie können sich auf eine besondere Lern-DVD von PSD-Tutorials.de freuen, die Ihnen im ersten Schritt die Grundlagen von CINEMA 4D vermittelt und im zweiten Schritt die Verschmelzung von 2D- und 3D-Elementen aufzeigt. Mit den 16,5 Stunden Video-Trainings dieser DVD sind Sie in der Lage, atemberaubende Bilder und fotorealistische Werke entstehen zu lassen, die Blickwinkel erlauben, die bisher von keiner Kamera erfasst werden können Besondere Aufmerksamkeit ist der Weiterverarbeitung in Photoshop gewidmet. So erfahren Sie, was bereits bei der Konstruktion bzw. dem Rendern zu beachten ist, um das Modell in eine zweidimensionale Umgebung zu integrieren. Der Trainer, Uli Staiger, hat sich als Bildbearbeiter in Deutschland einen Namen gemacht. Sein Name steht maßgeblich für kreative Composings und Montagen. Als Vorreiter zeigt Uli Staiger bereits jetzt, wo unter Einbeziehung von CINEMA 4D ein weiterer Weg für fantastische Composings und Montagen hingehen wird. Die CINEMA 4D-Workshop-DVD ist erhältlich für 29,95 Euro. http://www.psd-tutorials.de

Shutterstock kooperiert mit charity: water, um im Jahr 2010 zwölf Brunnen in Afrika zu bauen – einen für jeden Monat des Jahres

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hutterstock kooperiert mit charity: water, um im Jahr 2010 zwölf Brunnen in Afrika zu bauen – einen für jeden Monat des Jahres. Im Rahmen der Partnerschaft werden Dörfer in Not mit sauberem und sicherem Trinkwasser versorgt. Shutterstock, die weltgrößte, auf Abonnement-Basis arbeitende Stock-Foto-Agentur, gab heute bekannt, im Rahmen einer Partnerschaft mit charity: water in Afrika im Jahr 2010 zwölf Brunnen bauen zu wollen – einen für jeden Monat des Jahres. Ziel der Partnerschaft ist es, eines der grundlegenden Probleme anzugehen, mit denen sich Entwicklungsländer heute konfrontiert sehen: den Mangel an sauberem, sicherem Trinkwasser. Shutterstock spendet 60.000 US-Dollar an charity: water. Mit diesem Geld sollen in zwölf wasserarmen Dörfern im Norden Äthiopiens Brunnen gebaut werden, Gegenden, in denen Tausende von Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser leben. Wasser gilt als Lebensgrundlage und wird in vielen Industrieländern für selbstverständlich gehalten. 80 Prozent aller Krankheiten und Seuchen werden jedoch durch verseuchtes Wasser und fehlende sanitäre Anlagen verursacht; jährlich sterben mehr Menschen an durch verschmutztes Wasser hervorgerufenen Krankheiten als durch jegliche Form der Gewalt, einschließlich Krieg. Durch unsere Partnerschaft mit charity: water wollen wir das Leben jener Menschen spürbar verändern, denen eine äußerst wichtige Lebensgrundlage fehlt: sauberes und sicheres Wasser, erklärte Jon Oringer, Gründer und CEO von Shutterstock. Wir danken im Voraus jedem Mitglied der Shutterstock-Gemeinschaft auf der ganzen Welt, das in der Vorweihnachtszeit Gutes tun will, um jenen Männern, Frauen und Kindern zu helfen, die Hilfe am meisten nötig haben. Um an der Hilfsaktion teilzunehmen, besuchen Sie die Website: www.charitywater.org/shutterstock. Sobald die Brunnen fertig gestellt sind, wird Shutterstock auf dieser Seite das ganze Jahr über aktuelle Fotos, GPS-Koordinaten und Neuigkeiten aus den

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Gemeinden präsentieren, in denen Brunnen ausgehoben und die Leben vieler Menschen verbessert wurden. Informationen zu charity: water charity: water ist eine gemeinnützige Organisation, die Menschen in Entwicklungsländern Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser ermöglicht. charity: water wurde 2006 von Scott Hamilton gegründet und hat bereits über 1.500 Wasserprojekte in 16 Entwicklungsländern finanziert. Alle Spenden an charity: water sind steuerlich absetzbar und werden zu 100 Prozent für die Finanzierung nachhaltiger Lösungen zur Versorgung der Menschen in Entwicklungsländern mit Süßwasser eingesetzt.

Informationen zu Shutterstock Shutterstock wurde im Jahr 2003 gegründet und ist mittlerweile die größte Stock-Foto-Agentur auf Abonnement-Basis der Welt. Mit einer außergewöhnlichen Sammlung hochwertiger Fotos, Illustrationen und Vektoren sowie mit innovativen, benutzerfreundlichen Abonnement-Modellen hat sich Shutterstock für einen wachsenden Kundenstamm aus aller Welt zu einer zuverlässigen Quelle für Stock-Fotos entwickelt. Als erste Agentur der Branche bot Shutterstock lizenzfreie Stock-Fotos auf Abonnement-Basis an; außerdem nahm das Unternehmen als erste Online-Fotoagentur auch Pressefotos in das Angebot auf und lancierte eine eigene Videosammlung. Shutterstock Footage bietet ein umfassendes Archiv mit lizenzfreien Videoclips, die sowohl einzeln als auch über ein Abonnement erhältlich sind.

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http://www.Shutterstock.com http://www.charitywater.org


news Adobe ruft zur Teilnahme an den Adobe Design Achievement Awards 2010 auf

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weites Jahr der Partnerschaft mit Icograda unterstreicht internationale Bedeutung des Wettbewerbs München, 30. November 2009 – Adobe Systems nimmt ab sofort Bewerbungen für die 10. Ausgabe der jährlich stattfindenden Adobe Design Achievement Awards (ADAA) an. Der internationale Wettbewerb zeichnet die besten Studierenden anerkannter Hochschulen in den Bereichen Grafikdesign, Fotografie, Illustration, Animation, digitale Filmproduktion, Entwicklung und Computerkunst aus. Zum zweiten Mal in Folge unterstützt das International Council of Graphic Design Associations (Icograda) den renommierten Studentenwettbewerb. Adobe wird die Gewinner im Rahmen einer speziellen Zeremonie auf der Adobe MAX Konferenz in Los Angeles Ende Oktober 2010 verkünden. Wir sehen jedes Jahr einen enormen Zuwachs an Qualität und Kreativität unter den Einreichungen der Adobe Design Achievement Awards, erklärt Ann Lewnes, Senior Vice President of Global Marketing bei Adobe. Aufgrund der schnellen Weiterentwicklung der Technologie erwarten wir, dass die Einreichungen für 2010 unsere Erwartungen in puncto Design erneut übertreffen und uns vor allem bei interaktiven Elementen zeigen, welch großartige Talente die internationalen Hochschulen hervor bringen. Nächstes Jahr finden sowohl das Icograda Education Manifesto als auch die Adobe Design Achievement Awards zum zehnten Mal in Folge statt. Die Partnerschaft mit Adobe bei diesem speziellen Wettbewerb bestärkt unser gemeinsames weltweites Engagement für die Weiterentwicklung der Design-Ausbildung, sagt Russell Kennedy, President von Icograda.

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Aufgrund steigender Anforderungen an talentierte Designer und Entwickler in den Kategorien interaktives Design und Entwicklung, stellt Adobe drei Kategorien in den Mittelpunkt des Wettbewerbs: Interaktive Medien, Motion Media und Traditionelle Medien. • • •

Die Kategorie Interaktive Medien umfasst Browserbasiertes Design, nicht Browser-basiertes Design, Applikationsentwicklung, Installation Design und Mobile Design Die Kategorie Motion Media beinhaltet Animation, Live Action und bewegte Grafik. Traditionelle Medien umfasst Illustration, Verpackung, Fotografie und Print-Kommunikation.

Die Studenten können ihre Projekte für die Adobe Design Achievement Awards bis zum 4. Juni 2010 auf der Website adaa.adobe.com einreichen. Die Finalisten werden zur Preisverleihung auf der Adobe MAX in Los Angeles eingeladen und erhalten Software sowie Geldpreise. Via Internet haben Interessierte Zugang zu ADAA Live!, einer interaktiven Website, auf der sie frühere Einreichungen und kürzlich eingegangene Projekte in Echtzeit ansehen können. Weitere Informationen über die Adobe Design Achievement Awards sind unter adaa.adobe.com abrufbar.

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Fortgeschrittene | 200 Min. Photoshop CS3


Hoist the Colours Hoist the colours ist eine etwas surreale Photomontage mit digital painting Elementen. Diese Elemente sind noch relativ einfach gehalten da in diesem Artwork keine starke Realität von mir gewünscht war. Die rote Schlange stellt eine Art Versuchung dar, da sie sich farblich stark von den restlichen Elementen abgrenzt.

Stock Links: • • • • •

Model: mjranum-stock>http://mjranum-stock.deviantart. com/art/May-Queen-S-3-116983595 Schlange rot: demoncherrystock>http://demoncherrys tock.deviantart.com/art/snake-stock-1-49085594 Schlange gelb: little-spazstock>http://little-spazstock. deviantart. com/art/Snake-necklace-10-75237368 Schlange grün: sxc.hu>http://www.sxc.hu/browse.pht ml?f=view&id=704414 Hintergrund: sxc.hu>http://www.sxc.hu/browse.phtml ?f=view&id=1024317


photoshop special

01

Gesicht

Das Farbthema des Bildes ist eine Mischung aus Grün und Gelb. Diese Farben sollen nun auch im Make-up wiedererkennbar sein. Die Gesichtsfarbe wird erst etwas aufgehellt,mit einem weichen Pinsel wird dazu weiße Farbe auf das Gesicht aufgebracht. Die Füllmethode ist Farbe mit einer Deckkraft von 17%. Somit wird die rötliche Farbe weggenommen. Dasselbe wird nochmal auf einer extra Ebene mit der Farbe #e4cab3 gemacht (Hautton; Füllmethode: Farbe; 100%).

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Augen

Das Augen Make-up wird mit einem weichen Pinsel aufgetragen. Die Stärke des Farbauftrags ist jeweils 28% und 50%. Drei verschiedene Farben werden nun von innen nach außen aufgetragen. #b09e58 (Gold), #90b05f (Lindgrün) und #3f947d (Dunkelgrün). Damit sollen die Farben des Farns aufgegriffen werden. Der Ebenenverrechnungsmodus wird nun auf Farbe gestellt. Optional kann man mit einem Braunton und Schwarz die Augenfältchen mit einer harten Pinselspitze anzeichnen und schattieren, anstatt die Ebene einzublenden.

03

Wimpern

Die Wimpern kann man auf zwei Arten anzeichnen. Entweder man benutzt die dünnste Pinselspitze bei mittlerer Härte oder die vorinstallierte grasförmige Pinselspitze. Bei beidem sollte man die kleinste Größe auf der Innenseite und dann jeweils etwas größer am Außenrand benutzen. Hier wird ein Gelb und das Dunkelgrün des Lides benutzt. Dazu werden mit einer kleinen Pinselspitze kleine Punkte aufgebracht. Die Farbe ist Weiß und die Pinselstärke liegt bei 20% und 30 %.

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Neues zum Thema HDR Pseudo-HDR

und HDR-Panoramen leichtgemacht Einführung

Das Thema HDR (High Dynamic Range) ist in aller Munde, und viele Fotobegeisterte schielen neugierig auf die neue, interessante Technik. Wenn es doch nur nicht so umständlich wäre! Für den Standard-Workflow benötigt man eine Bildserie bestehend aus mindestens drei, besser fünf Bilddateien im RAW-Format. Das bedeutet einen weiteren Aufwand, da diese Bilder idealerweise deckungsgleich bzw. mithilfe von Stativ und Fernauslöser aufgenommen werden sollten. Ein weiterer Nachteil ist, dass bewegte Szenen mit diesem Verfahren nicht erfassbar sind. Somit müsste man also für ein schönes HDR-Urlaubsfoto nicht nur Stativ und Remote-Steuerung stets mitschleppen, sondern auch für ein Bild Datenmengen von mindestens 100 Megabyte abspeichern, später laden, bearbeiten und archivieren. Noch aufwändiger wird es für HDR-Panoramen: Hierfür sollte idealerweise auch ein teurer Nodalpunktadapter zum Gepäck gehören, um die Kamera exakt im optischen Zentrum schwenken zu können. All diese Nachteile

schrecken viele Anwender ab, doch dabei geht es mit geringen Einbußen auch viel einfacher! Wenn man bereit ist, gewisse Abstriche hinsichtlich des erfassbaren Dynamikumfangs in Kauf zu nehmen, und wenn man auch nicht gerade 360°-Multirow-Panoramen automatisch anfertigen möchte, so reichen ein paar Aufnahmen aus der Hand völlig aus. Die einzige wichtige Voraussetzung ist, dass die Aufnahmen im RAWFormat gemacht werden und dass die Kamera richtig ausgesteuert wird. Hierzu ist u.U. eine –EV-Belichtungskorrektur vorzunehmen, damit bildwichtige Teile nicht übersteuert werden (erkennbar an den blinkenden Bereichen im Display). Der vorliegende Artikel erklärt kurz und knapp die Grundlagen zu HDR und Pseudo-HDR, dann werden im Praxisteil einige Software-Lösungen samt Beispielen hierzu vorgestellt. Der Artikel schließt mit einem Ausblick hinsichtlich möglicher Erweiterungen, Alternativen und mit einigen wertvollen Quellen.

Grundlagen

High Dynamic Range Imaging (HDRI) bezeichnet eine Bildaufnahme mit besonders hohem Kontrastumfang [2]. Hierzu ein Vergleich: JPGBilder besitzen meist einen Kontrastumfang von 8 Bit pro Farbkanal, was 2 hoch 8 = 256 Farbstufen entspricht. Hierbei gilt: Kontrastumfang = Dynamik = 2(EV_Differenz) EV_Differenz = log2 Kontrastumfang

In der Gleichung steht EV für Exposure Value, oft auch umgangssprachlich als Blendenstufe oder einfach Blende bezeichnet. Der Wert +1 EV kennzeichnet eine Verdoppelung der Lichtmenge

Abbildung 1. Ausgangsbild. Die kontrastreiche Szene hat die Kamera überfordert

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Abbildung 2. Photomatix bei der Arbeit: HDR-Konvertierung und Tone-Mapping

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fotopraxis

Abbildung 3. Ergebnis des Tone-Mappings Abbildung 4. Ergebnis nach einer mit dem Preset „natürlich“ Feinabstimmung des Tone Mappings

auf dem Sensor, gleichbedeutend mit einer Verdoppelung der Belichtungszeit oder mit einer Einstellung auf die nächste volle Blendenstufe. Moderne Kameras können da bereits mehr erfassen. So realisiert die aktuelle Spiegelreflextechnologie bei optimalen Bedingungen einen Dynamikumfang von ca. 10–11 Blendenstufen bzw. 2 hoch 10 bis 2 hoch 11 Abstufungen pro Farbkanal. Die RAW-Dateien tragen diesem Umstand Rechnung und kodieren die Daten in 12 oder 14 Bit. Wenn man mit diesen Kameras nun eine Belichtungsreihe von bspw. –2 EV, 0 EV, +2 EV aufnimmt (man nennt dieses Verfahren auch Exposure Bracketing), so erhält man damit Daten mit einem Dynamikumfang von rund 14 Blendenstufen, die allerdings auf mehrere Dateien verteilt sind und auch nicht auf Monitor oder Drucker darstellbar wären. Eine HDR-Software wie Photomatix [1] verquickt die Daten und errechnet mit physiologisch optimierten Algorithmen auch das sogenannte Tone Mapping – die Datenkompression von den 14 Blendenstufen (2 hoch 14 Abstufungen pro Farbkanal) auf die klassischen 2 hoch 8 Bit der jpg-Daten. Das Exposure Bracketing ist aber vielen Anwendern zu umständlich. Wenn man sich aber mit den rund 10 Blendenstufen einer einzigen RAW-Datei zufrieden gibt, so vereinfacht dies die Erzeugung von (Pseudo-)HDR-Bildern wesentlich.

Technik und Anwendung

Es existieren mehrere Möglichkeiten der Pseudo-HDR-Verarbeitung [6]. So beherrscht bspw. der Platzhirsch unter den HDRProgrammen, die Software Photomatix, die Pseudo-HDR-Erzeugung aus nur einer Datei bereits standardmäßig: Man lädt hierzu einfach die RAW-Datei, der Rest geschieht fast automatisch. Für einen unkomplizierten Einstieg ist im Programm ein knappes Tutorial integriert, und es werden im Einstelldialog zum Tone Mapping unter Presets bereits sinnvolle Voreinstellungen mitgegeben, die dann leicht nach eigenem Geschmack angepasst werden können (vgl. auch [13])t. Die Bildserie zeigt das ursprüngliche Bild mit einem viel zu dunklen Vordergrund, die Verarbeitung in Photomatix als PseudoHDR und zwei Ergebnisse, einmal mit dem Photomatix-Preset natürlich, einmal nach ändischer Feinabstimmung von Sättigung und Kontrast (Abbildungen 1 – 4). Diesen Ablauf kann man aber auch in Photoshop manuell nachvollziehen, indem man die Datei im RAW-Konverter mit –2, 0 und +2 Blendenstufen entwickelt und die drei entstandenen 16-bit-Tiff-Dateien dann mittels Datei>Automatisieren>zu HDR zusammenfügen in einem HDR-Bild kombiniert. Mit dieser Vorgehensweise können entsprechend auch mit anderen HDR-Programmen Pseudo-HDR erzeugt werden.

Abbildung 5. Die Landschaftsaufnahme nach einer Photoshop-Schönheitskur

Wie auch immer man das Pseudo-HDR-Bild erzeugt hat, wird man es meist in Photoshop noch etwas nachbearbeiten müssen. Der Ablauf umfasst dabei neben den klassischen Methoden wie Gradationskurven, Histogrammausgleich (Levels), Kontrastanpassung und gezieltem Abwedeln vor allem auch die Rauschreduzierung. Ein im Bereich der Tiefen stark erhöhtes Rauschen ist der Preis, den man neben dem beschränkteren Dynamikumfang für den bequemen Zugang zu HDRI über Pseudo-HDRs bezahlen muss. Im Idealfall wird man die Rauschreduzierung in Photoshop maskiert vornehmen, um in hellen Bereichen nicht zu viel Zeichnung zu verlieren (Ergebnis: Abbildung 5). Weitere bekannte Software-Lösungen sind neben Photomatix die Programme easyHDR, Artizen HDR und Qtpfsgui. Auch Photoshop beherrscht die HDR-Verarbeitung und dies sogar mit Bordmitteln (Datei>Automatisieren>Zu HDR zusammenfügen). Allerdings hat der Anwender im Vergleich zu den speziell zugeschnittenen Programmen hier weniger Einstellmöglichkeiten.

Der nächste Schritt: Pseudo-HDR-Panoramas

Aber gehen wir noch einen Schritt weiter. Ein jeder kennt die Situation: Man steht in einer fremden Stadt in einer wunderschönen Kirche und möchte die Details von Kirchenschiff, Altar und Freskendecke möglichst gut einfangen. Mitgenommen hat man aber auf diesen Stadtbummel nur die Spiegelreflex – kein Stativ, keinen Kabelfernauslöser, kein Weitwinkelobjektiv. Was tun in der Not? Abbildung 6 zeigt die Misere: die Belichtung ist ungünstig, der Bildausschnitt ist zu klein. Eine Innenaufnahme in einer Kirche stellt besondere Anforderungen an die Bilderfassung, da sowohl das Innere mit oft sehenswerten Wand- und Deckengemälden als auch die Fenster bzw. der Altar vor den Fenstern erfasst werden sollen. Das ist typischerweise eine Szene mit einem denkbar großen Dynamikumfang. Weiterhin wäre ein extremes Weitwinkelobjektiv notwendig, um Bestuhlung, Altar und Decke gemeinsam zu erfassen. All dies ist aber grundsätzlich auch mit drei Aufnahmen aus der Hand möglich, wenn diese im RAW-Modus aufgenommen werden. Hierfür wird man zuerst einmal ohne wirklich Bilder aufzunehmen, bspw. im Zeitautomatikmodus checken, wie die notwendigen Einstellungen für die verschiedenen Perspektiven sein sollten. Liveview mit eingeblendetem Histogramm hilft dabei, ein eventuelles Clipping im Vorfeld bereits zu erkennen. Hieraus kann man sich dann Pi mal Daumen die Parameter für eine rein manuelle Einstellung ableiten, die für die drei bis vier erforderlichen Schüsse als Kompromiss am besten passt. Mit dieser Einstellung fotografiert man dann im RAW-Modus aus der Hand vom Kirchenschiff, Altar und Kirchenfresken jeweils in rascher Folge zwei bis drei Bilder – jeweils mit einer Überlappung von

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Die hohe Schule für dramatische

Schwarz-Weiß-Bilder Kanalmixer: Die Methode für dramatisch wirkende Landschaftsaufnahmen in Black & White ist die Graustufenumwandlung im Kanalmixer. Sie können hier die Einzelkanalumwandlungen optimiert miteinander kombinieren. Je nach Farbumfang des Motivs können unterschiedliche Einstellungen zu wirkungsvollen Ergebnissen führen.

Im Dialogfeld des Kanalmixers aktivieren Sie zuerst die Checkbox ‚Monochrom‘. Sofort wird die Datei in Graustufen dargestellt. Die Vorgabeeinstellung in CS3 und CS4 zeigt bereits eine durchaus vernünftige Variante! Jeder der drei Farbkanalregler lässt sich individuell verstellen. Wenn ein Kanal auf 100% steht und die anderen beiden auf 0%, wäre dies eine Einzelkanalumwandlung des jeweiligen 100% Kanals. Als Richtwert für eine korrekte Einstellung können Sie eine Gesamtsumme aller drei Kanäle von insgesamt 100% nehmen.


fotopraxis

Sie können von diesen im Pull-Down-Menü eingestellten Vorgaben, außerdem noch zwischen Blaufilter, Grünfilter und SchwarzWeiß-Infrarot wählen. Die Farben der Filter werden in hellere Grautöne umgewandelt als die Komplementärfarben. Die Infrarot Voreinstellung soll die Anmutung einer SW-Infrarotaufnahme erreichen.

In früheren Photoshop Versionen, war die Voreinstellung eine reine Rotkanalumwandlung mit 100% Rot-Einstellung. CS3 bietet dafür ein Pull-Down-Menü – angelehnt an die klassischen SWAufnahmefilter – an. Wenn Sie Rotfilter wählen, wird quasi nur der Rot-Kanal in ein Graustufenbild umgewandelt. Rottöne werden heller, BlauTöne dunkler dargestellt. Der Orangefilter bietet dies in etwas abgeschwächter Form an.

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Fototechnik & HDR Mesa Arch Canyonlands National Park USA Mit einer speziellen Fototechnik bei extremen Lichtsituationen, die man sonst definitiv nicht in den Griff bekommt und anschlieĂ&#x;ender HDR Bearbeitung im Photoshop, erreicht man ein homogenes und nicht Ăźbertriebenes HDR in der Landschaftsfotografie.


Fortgeschrittene | 14 St. Photoshop CS3 | Genius PenSketch Tablett


fotomontage

Wie aus

Glas In diesem Tutorial werde ich Ihnen zeigen, wie ich einen Charakter im Manga Style erschaffe. Mein Charakter ist eine Art von Krieger – wie man anhand Waffe erkennen kann – gleichzeitig jedoch auch ein Magier. Ich werde Ihnen erklären, wie man das Bild dynamischer als ein einfaches Porträt gestalten kann. Sie erfahren zusätzlich auch, wie man auf einfachen Weg interessante Texturen erstellt.

01

Einstellungsszene

Als Erstes muss ein Farbschema gefunden werden. Da es meine Absicht war einen hellen Hintergrund zu schaffen, etwas luftig, wie es der Titel schon sagt – wie aus Glas – dachte ich sofort an Blau. Wenn ich Blau wähle, habe ich später noch die Möglichkeit leuchtende Effekte hinzuzufügen. Es wird dadurch eine Illusion von Eis und Wolken erschaffen. Genau das, was ich mit dieser Arbeit erreichen will. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt um die Lichtrichtung zu definieren, was man auch auf der Abbildung sehen kann. Die Farbpaletten für Teile des Bildes werden hier ebenfalls angezeigt.

02 Skizze

Als Eigenschaften für den Photoshop-Pinsel wähle ich hart und rund und zeichne dann eine erste Skizze. Als Inspiration habe ich die Puppen meines Freundes ausgewählt – Asian Ball Jointed Doll. Mit einigen Fotos und der Hilfe meines Spiegelbildes habe ich dann die Korrekturen an der Anatomie vorgenommen. Das Design für das Outfit soll gut durchdacht sein, deshalb beschloss ich nun einige Teile zu skizzieren. Die Skizze muss nicht weiter verfeinert werden, aber wenn Sie zu Anfang eine detailliertere Linienführung bevorzugen, können Sie das natürlich machen. Ich bevorzuge jedoch bei den Skizzen nur die wichtigsten Dinge aufzunehmen.

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Mittelstufe | 60 Min. Photomix


workshops

HDR – Beautystyle Im heutigen Tutorial möchte ich aufzeigen, wie man mit wenigen Ebenen eines dieser WOW MEGA, KLASSE – ILLU HDR Bilder erstellen kann. Genug der weisen Worte los geht’s!

01 Das Motiv

Wenn man sich etwas mit HDR-Bildern und im Speziellen mit deren Bearbeitung beschäftigt, wird man sehr schnell feststellen, das: • Nicht alle Bilder für ein HDR geeignet sind... (Landschaften bieten sich zumeist nicht dafür an) • Das Equipment eher nebensächlich ist... wichtig ist nur, das man ein Stativ benutzt bzw. den Iso-Wert so gering wie möglich hält... • Lohnende Motive sind alle Motive, die sich in einem weichen Licht befinden, also nicht direkt in der Sonne (alte Schuppen, Industriebrachen etc.). Wenn man sich das alles etwas zu Herzen nimmt, so steht guten HDR-Bildern nichts mehr im Weg. In meinem Fall, ist das Motiv eine alte Industriebrache.

02

Das HDR erstellen

Für diesen Zweck habe ich von meinem Motiv 5 Bilder erstellt 2 unter-, 1 normal- und 2 leicht überbelichte. Um diese zu einem HDR verrechnen zu lassen, starten wir Photoshop und laden uns die Bilder über Datei>Automatisieren>zu HDR zusammenfügen.

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Mittelstufe | 4 St. Photoshop CS

Grundschritte zum Zeichnen des Nashorns Wählen Sie einen Pinsel aus: Vergewissern Sie sich, dass die Option Steuerung (Control) beim Größen-Jitter (Size Jitter) unter dem Menüpunkt Formeigenschaften (Shape Dynamics) auf Aus (Off) gesetzt ist. Dann gehen Sie zum Register ‚Andere Einstellungen‘ (Other Dynamics) und stellen sowohl den Fluss-Jitter (Flow Jitter) als auch den Deckkraft-Jitter (Opacity Jitter) auf 0% ein. Als Steuerung (Control) legen Sie in beiden Fällen die Option Zeichenstift-Druck (Pen Pressure) fest. Durch diese Einstellungen wird der Pinsel blass und ist zur Verwendung bereit. Seine Deckkraft entspricht jetzt dem Druck, den Sie beim Malen mit einem Stift ausüben. Nun können Sie mit dem Anfertigen einer schnellen Skizze beginnen.


workshops

01

Zeichnen eines Nashorns

Schritt 1

Der erste Schritt besteht in der Erstellung einer neuen Ebene, auf die wir vier Kreise zeichnen, wie in Abbildung1 gezeigt.

02

Dieses schnelle Schrittfür-Schritt-Tutorial soll Ihnen zeigen, dass man unter Verwendung von vier bis fünf PhotoshopWerkzeugen tolle – fast dreidimensionale – Bilder erstellen kann. Es werden dabei ein paar Ebenen, zwei Standardpinsel, drei Graustufen, das Verlaufswerkzeug und einige einfache Ebeneneffekte verwendet. Wir fangen damit an, dass wir ein neues Projekt mit einer Größe von 29cm x 20cm und einer Auflösung von 300dpi erstellen.

Schritt 2

Als Nächstes müssen wir oberhalb der Kreise eine neue Ebene anlegen und ein paar Linien ziehen, die den groben Umriss des Tieres bilden sollen. Ab diesem Punkt sollten Sie bereits im Stande sein, die Hauptform unseres Nashorns zu erkennen.

03

Schritt 3

Auf einer neuen Ebene vervollständigen wir unsere Skizze und definieren eine neue Farbe für die endgültigen Konturen. Die ersten zwei Ebenen können jetzt gelöscht werden.

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Michael Jackson Painting

Diese besondere Zeichnung ist das Ergebnis zahlreicher Anfragen von Fans nach dem traurigen Verlust des King of Pop. Deshalb beschloss ich, ihm mit dem speed painting zu huldigen.


workshops Figure 2.

Figure 1.

A

ls Erstes wähle ich ein passendes Bild aus dem Internet aus. Ich wähle insgesamt zwei oder drei verschiedene, weil ich Änderungen an der Brille vornehmen möchte. Als Nächstes erstelle ich in Photoshop ein neues Projekt mit 300 dpi Auflösung. Ich wähle den Pinsel [B] aus und füge die Skizze in eine neue Ebene über dem Hintergrund ein (Ich verwende insgesamt zwischen fünf und sieben verschiedene Ebenen). Mit demselben Pinsel habe ich angefangen die Grundfarben in einer neuen Ebene unterhalb der Konturen aufzutragen. Danach füge ich eine neue Ebene hinzu und male die Brille und einige

Figure 3. Figure 5.

Figure 4.

weitere Konturen. Eine neue Ebene wird auch für die Haare, für die Kleidung und für die endgültigen Konturen angelegt. Diese Arbeit dauerte etwa fünf Stunden – vielleicht auch etwas länger. Ich benutzte zwei Standardpinsel, die auf Pen Pressure eingestellt sind und denen verschiedene Deckkrafteinstellungen zugewiesen sind. Anschließend wird die Datei exportiert und animiert. Dann füge ich die Musik hinzu und bearbeite das Video in einer BearbeitungsSoftware wie beispielsweise Adobe Premiere. Das Geheimnis hierbei ist die Praxis, es gibt keine Zaubertricks oder Ähnliches. Ich bin immer noch dabei mir Photoshop anzueignen und meine Technik mit jedem Bild zu verbessern. Ihr könnt dasselbe mit eurem Bild machen. Ich empfehle euch das Video auf meiner Webseite anzusehen um die einzelnen Schritte nachzuvollziehen. Ihr werdet feststellen, dass es gar nicht so schwierig ist, wie es scheint. Viel Glück! Nico Di Mattia

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Gestalten Sie ein dekoratives Poster aus einer einfachen Zeichnung Eine Zeichnung enthält in der Regel nur die Farben Schwarz und Weiß. Mit Photoshop ist es aber möglich, daraus ein künstlerisch gestaltetes Poster zu machen. Außer dem Spaß, welchen die Bearbeitung selbst macht, kommt hinzu, dass man seine Wohnung mit wirklich einmaligen Dekorationen ausgestalten kann, auf die man auch noch stolz sein darf. Mittelstufe | 120 Min. Photoshop CS2


photoshop im akt

01

Die drei Grundbilder

Diese bestehen aus der Fotokopie einer Zeichnung, der Fotokopie einer Handschrift und dem Foto von einem Stück Sackleinen.

02 Die Auswahl der Konturtiefe

Die Bleistiftgrafik ist sehr fein strukturiert und hat keine starken Konturen. Deshalb wählen Sie die dunklen Bereiche mit Auswahl+Farbbereich Auswählen aus und fügen diese in eine neue Ebene mit [Strg]+[V] ein. Wählen Sie nochmal andere dunkle Bereiche einer neuen Kontur aus, so dass Sie zwei verscheide Auswahl haben. Kopieren Sie diese noch zweimal und zwar so, dass die untere Ebene zur Sicherheit im Originalzustand bleibt. Die obere Ebene wird nun bearbeitet. Mit [Ebene Duplizieren] erhalten Sie eine Kopie, welche Sie mit [Filter+Scharfzeichnungsfilter+Stark scharfzeichnen] schärfen (ca. 50%). Davon erstellen Sie für die Weiterbearbeitung wiederum je eine neue Kopie (Ebene).

03

Kontrast Verbesserung

Falls das Bild noch immer nicht genug Kontrast hat, machen Sie wieder eine Kopie, die in eine neue Ebene gezogen wird. Mit dem Verrechnungsmodus Multiplizieren wird diese etwas dunkler (Deckkraft entsprechend einstellen). Nun fügen Sie die beiden Ebenen wieder zusammen und zwar so, dass die obere Ebene aktiv ist und bei den anderen zu verbindenden Ebenen das Auge eingeschaltet ist. Mit Ebene+Sichtbare auf einen Ebene reduzieren den Vorgang abschließen.

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Perfektes Schwarz-Weiß mit Silver Efex Pro Mit Schwarz-Weiß hat die Fotografie begonnen und bis heute haben Schwarz-Weißaufnahmen eine besondere Ausstrahlung und Wirkung. Fine-Art-Prints in Schwarz-Weiß haben eine ganz besondere Tiefe, der wir uns auch in den Zeiten bunter Bilder nicht entziehen können. Silver Efex Pro von Nik Software tritt als Plug-In für Photoshop (sowie für Photoshop Elements, Lightroom und Apple Aperture) an, unsere modernen digitalen Farbbilder in erstklassige SchwarzWeißbilder umzuwandeln. Halt, ich weiß, was Sie jetzt sagen wollen: Natürlich können Sie in Photoshop ihre Fotos problemlos in Schwarz-Weiß umwandeln – doch fehlt es diesen konvertierten Bildern häufig am letzten Quäntchen Feinschliff. Außerdem bietet Silver Efex Pro noch weit mehr als nur die reine Schwarz-WeißUmwandlung.

Wenn Sie nun fragen, warum Sie denn, um Himmels Willen, noch einmal für 199 Euro ein zusätzliches Produkt kaufen sollen, wo Sie doch auch in Photoshop Ihre Bilder in SchwarzWeiß umwandeln können, dann gibt es mehrere Antworten: Die einfachste und, ich gebe es zu, auch etwas freche Antwort ist, dass Silver Efex Pro einfach weit besser arbeitet als die in Photoshop enthaltenen Möglichkeiten. Mit Silfer Efex Pro gelangt man in eine digitale Dunkelkammer, in der man, wie zu analogen Zeiten, Filmsorten auswählen, Teilbereiche der Bilder abwedeln bzw. nachbelichten und mit unterschiedlichen Papierfarben und Tonungen arbeiten kann.

Ein erster Blick: Schwarz-Weiß in zwei Minuten

Damit ich die Qualität von Silver Efex Pro nicht nur in den Raum stelle, sondern es Ihnen auch zeigen kann, habe ich hier ein Farbbild in Photoshop (links) in Schwarz-Weiß umgewandelt und danach noch einmal mit Silver Efex Pro (rechts) in der Standardeinstellung

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Neutral und ein paar individuellen Einstellungen mit Niks U-PointKontrollpunkten. Für das Ergebnis habe ich nicht länger als zwei Minuten benötigt. Dank der individuell setzbaren Kontrollpunkte können beliebige Bildbereiche individuell in Helligkeit, Kontrast und Struktur angepasst werden. Die Kontrollpunkte in Silver Efex Pro basieren auf der U Point-Technologie von Nik Software. Sie erlauben die selektive Steuerung von Tonwert und Kontrast im Bild, ohne unerwünschte Artefakte zu erzeugen. Nun schrecken Sie aber bitte nicht zurück, auch wenn sich U-Point-Technologie furchtbar kompliziert anhört. Unter der Haube hat Nik Software hier jede Menge innovativer Algorithmen versteckt, doch die Bedienung ist intuitiv und findet direkt auf dem Bild statt. Ein Schieben an in irgendwelchen Menüs verborgenen Reglern oder die Eingabe von Zahlenwerten entfällt hier vollkommen. Mit den Kontrollpunkten können Sie Tonwert und Kontrast für jedes Foto selektiv steuern, ganz ohne komplizierte Auswahlen oder Ebenenmasken. Ich habe das hier einmal in einem Beispielbild dargestellt. Man platziert einfach per Mausklick einen Kontrollpunkt auf einem beliebigen Bereich des Bildes, den man ändern möchte und kann mit ein paar selbsterklärenden Schiebereglern das Bildergebnis deutlich verbessern.

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schwarz-weiß mit silver efex pro Silver Efex Pro benutzen

Silver Efex Pro öffnet sich mit einer eigenen Benutzeroberfläche, die gut strukturiert und auf die Aufgabe konzentriert ist. Sie teilt sich, typisch für Nik-Produkte, in drei Hauptbereiche auf. Dominiert wird der Arbeitsbereich von der zentral angeordneten Arbeitsfläche, die verschiedene Ansichtsmodi bietet. So kann man neben dem aktuellen Bildergebnis auch immer das Originalbild im Auge behalten.

Auf der linken Seite finden Sie eine Palette mit rund 20 Schwarz-Weiß-Stilen, die Sie auch selbst um eigene Voreinstellungen erweitern können. Darunter nicht nur die üblichen Unter- und Überbelichtungen, sondern auch ein paar wirklich sehenswerte Tonungen. Mit einem Klick auf eine solche Voreinstellung wird die Einstellung auf Ihr Bild übertragen. Damit Sie bereits sehen, wie der jeweilige Effekt bei Ihrem Bild wirkt, werden die Effekte mit einer Miniatur Ihres Fotos dargestellt. Die Stile umfassen dabei eine ganze Reihe von Einstellungen, sie sind gewissermaßen eine Art Aufnahme dessen, was man auf der rechten Seite des Programmfensters einstellen kann. Entsprechend können Sie auch, wenn Sie eine besonders passende SWKonvertierung eingestellt haben, diese als Stil speichern und in die Übersichtsleiste übernehmen. Und natürlich lassen sich auch die voreingestellten Stile noch weiter einstellen und passgenau auf die gewünschte Wirkung trimmen. Auf der rechten Seite des Programmfensters finden Sie die Einstellungsmöglichkeiten, die über kleine Menüreiter aufgerufen werden können. Hier lassen sich die ausgewählten Filter feineinstellen, die Kontrollpunkte aufrufen und die Filmtypen auswählen. Unter dem Einstellungsbereich finden Sie eine Lupe, die Ihnen einen Bildausschnitt in der 100%-Ansicht zeigt und, wenn Ihr Bild im Arbeitsfenster eingezoomt ist, als Navigator dient. In der Einstellung Auf genaue Größe zoomen zeigt der Lupenmodus die Details unter dem Mauszeiger bei 100%. Bei einer Zoomeinstellung von100% oder mehr wird automatisch der Navigatormodus angezeigt, der das gesamte Bild und einen Auswahlrahmen des aktuell betrachteten Ausschnitts zeigt. Die Ansicht wechselt dabei beim Bearbeiten automatisch zwischen Navigator und Lupe. Wer mit dem Zonensystem der Schwarz-Weißwelt vertraut ist, kann sich zudem noch über 10 Graustufenschalter anzeigen lassen, wo im Bild die jeweiligen Graubereiche liegen. Fährt man mit der Maus über eines dieser Graustufenfelder, wird der entsprechende Bereich im Bild schraffiert. Dies für jede Graustufe in einer anderen Schraffur, so dass die Gewichtung verschiedener Graubereiche bequem verglichen werden kann.

Einstellen des Bildes

Über die U-Point-Kontrollpunkte konnte ich leicht die verschiedenen Bereiche des Bildes, mit denen ich in der Standard-Einstellung noch nicht glücklich war, bequem gezielt justieren. Mit den Kontrollpunkten werden Helligkeit, Kontrast und Struktur selektiv angepasst, wobei immer nur gezielt ein ausgewählter Bereich des Bildes bearbeitet wird. Jeder rote Punkt in unserem Bild entspricht dabei einem Kontrollpunkt. Dabei geht die Anwendung dieser Kontrollpunkte sehr schnell, die Platzierung im Bild ist völlig intuitiv. In unserem Beispielbild hat das Einstellen trotz der Menge an Einstellungspunkten keine fünf Minuten gedauert.

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Der

Großstädter An meinem neuesten Werk habe ich fast zwei Jahre lang gearbeitet. Die Komplexität des Auftragsthemas und meine Liebe zum Detail haben diese Arbeit in ein gewaltiges Unterfangen verwandelt. Stellen Sie sich eine 180-GradAnsicht des Times Square in New York bei Nacht vor.

S

ie kennen dieses typische Bild des Time Square – eine Unmenge von glühenden Neonleuchtzeichen und Plakatwänden, die die gesamte Landschaft durchziehen. Im folgenden Artikel werde ich die Anfertigung einer solchen Werbetafel Schritt für Schritt analysieren. Nebenbei bemerkt: die Plakattafel misst gut eineinhalb Meter in der Höhe und ist fast acht Meter breit. Abbildung 1 zeigt eine Plakattafel, die über dem Broadway hängt. Die Größe des Ursprungsbildes dieser Reklame beträgt läppische fünf Zentimeter in der Höhe. Fünf Zentimeter mögen zwar klein im Vergleich zur Gesamtgröße des Plakats erscheinen. Dennoch bietet solch eine Fläche Platz für eine Menge von Details. Abbildung 2 zeigt einen der beiden Stiefel, die auf der Werbetafel abgebildet sind. In diesem konkreten Fall sind die einzelnen Fäden des bestickten Stiefels zu sehen. Um die Dateigrößen niedrig zu halten, wurde jedes Element der Plakatwand in einer getrennten Datei abgelegt. Allein für die Erstellung dieses einen Stiefels wurden zweiundzwanzig Ebenen verwendet.

Das Zeichenstift-Werkzeug (Pen Tool) ist immer der Star zu Beginn der Arbeit. Mit seiner Hilfe wurden zunächst verschiedene Pfade erstellt, welche zusammen die in Abbildung 3 gezeigte Skizze des Stiefels bilden. Die Flexibilität dieses Photoshop-Tools macht es zur perfekten Zeichnen-Methode. Seine Verwendung am Anfang des Erstellungsprozesses ist für mich äquivalent zur Nutzung eines Bleistifts zum Zeichnen von Formen, die dann in einer späteren Phase eventuell auf einer traditionellen Leinwand mit Farbe bedeckt werden. Jede dieser erzeugten Formen wird in den weiteren Schritten des Tutorials ausgewählt und entweder mit Hilfe eines Tools angestrichen, mit einer Farbe gefüllt oder für einen anderen Arbeitsschritt in einen Auswahlbereich umgewandelt. Der untere Teil des Stiefels sollte aus gefärbter Schlangenhaut bestehen. Der Pfad für diesen Bildbereich wurde mit einer orangen Farbe gefüllt, welche auch die endgültige Schlangenhautfarbe sein wird. Die Erstellung der Haut war nicht so kompliziert wie

Figure 1.

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Figure 2.

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tipps&tricks Figure 3.

Figure 4.

es zu sein scheint. Adobe Illustrator kommt uns dabei mit vielen vorgegebenen Strukturen und Mustern zu Hilfe. Diese Sets sind über das Dropdown-Menü der Palette Farbfelder (Swatches) erreichbar. Eine dieser Zusammenstellungen von Mustern ist ein Set namens Tierhäute (Animal Skins). Um zu diesem zu gelangen, klickt man einfach auf das Dreieck-Symbol der Farbfelder-Palette und wählt dann Farbfelder-Bibliothek öffnen>Muster>Natur >Natur Tierhäute (Open Swatch Library>Patterns>Nature>Nature Animal Skins). Da es zwei verschiedene Muster gibt, die sich für die Verwendung als Schlangenhaut eignen, wurden zwei Vierecke erstellt und jedes mit einem anderen Muster gefüllt. Weiterhin wurden die beiden Formen im Zwischenspeicher abgelegt, damit sie sich dann in ein Photoshop-Dokument als Pixel (Pixel) einfügen lassen. Jedes Muster wurde auf einer anderen Ebene untergebracht, welche für den unteren Teil des Stiefels dann mit der Ebene gruppiert wurde, die die orange Form enthält (Abbildung 6). Für die Ebenen wurde die Füllmethode Hartes Licht (Hard Light) eingestellt, um sie an die erforderliche orange Form anzugleichen. Unter Verwendung des Verkrümmen-Werkzeugs (Wrap Tool), das Sie unter Bearbeiten>Transformieren>Verkrüm

Figure 5.

men (Eidit>Transform>Wrap) finden, wurden die Muster verzerrt und somit an die Kanten der Stiefelform angepasst. Dann wurden Ebenenmasken angewendet, um die beiden Schlangenhäute verschmelzen zu lassen und den Eindruck einer einzigen Hautstruktur zu erzeugen. Unter Verwendung des Abwedler- (Dodge Tool) und des Nachbelichter-Werkzeugs (Burn Tool) wurden schließlich einige Lichter und Schatten hinzugefügt, mit deren Hilfe ein dreidimensional aussehender Stiefel entstand. Die in Abbildung 2 sichtbaren Lichter wurden in getrennten Ebenen unterbracht. Zum Hinzufügen der Lichter wurde ein weiß gefärbter Pinsel mit einer weichen Werkzeugspitze verwendet. Auf einer neuen Ebene wurde der für den oberen Teil des Stiefels zuständige Pfad mit einer grauen Farbe gefüllt. Um den Effekt einer geschmeidigen, wie poliert wirkenden Lederoberfläche zu erzielen, wurden unter Verwendung des Abwedler- (Dodge Tool) und des Nachbelichter-Werkzeugs (Burn Tool) einige Lichter und Schatten hinzugefügt. Zur Erstellung der Lederstickerei musste ein geeigneter Pinsel generiert werden. Hierfür wurde zunächst eine kleine Rautenform erzeugt wie in Abbildung 8 gezeigt und anschließend

Figure 6.

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Interview mit

Marc Ludwig

von FotoTV Marc Ludwig ist passionierter Fotograf so lange er denken kann: Als Jugendlicher die eigene Dunkelkammer im Elternhaus, später bei der Bundeswehr als Fotograf tätig. Nach beruflichen Stationen in Software- und Telekommunikation sunternehmen im In- und Ausland kam ihm die Idee zu FotoTV in 2006. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit konnte er nun seine Passion zum Beruf machen. Seit Launch des Portals in 2007 entwickelt Marc Ludwig zusammen mit seinem Team FotoTV stetig weiter. Die Zeit, die er seitdem nicht mehr hat, verbrachte er früher am liebsten mit Motorradfahren und Reisen.

PSDM: FotoTV ist auf dem deutschen Markt die erste Initiative, die das Internet mit der Fotografie verbindet und so die brandaktuellen Themen rund um das Thema vermittelt. Wie sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen, solch ein Medium zu erschaffen? Sie sind selbst ein passionierter Fotograf, war das einer der Gründe?

Marc Ludwig: Ja, ich habe immer schon selbst fotografiert und mich auch für Fotografie als Kunst interessiert. Fototechniken lernt man am besten durch Zuschauen und Mitmachen, und Kunst erschließt sich besonders gut, wenn einem der Künstler selbst etwas zu seinen Werken erzählt. Diese Erfahrung liegt auch FotoTV zu Grunde. Mit dem Filmformat können wir Fotografie unseren Zuschauern perfekt nahe bringen.

Dazu gibt’s noch spannende Interviews mit Hochkarätern wie Elliott Erwitt, Araki, Hoepker, Roversi, ... Neben den Videos informieren wir über Workshops und Fotoevents, von denen wir auch mal in kleinen Reportagen live berichten. Ferner tauschen sich unsere Nutzer über Fotothemen aus und können sich von den Profis Fragen zu allen fotografischen Themen beantworten lassen.

PSDM: Die FotoTV ist thematisch aufgegliedert, wie etwa 'Digitale Bildbearbeitung' oder 'Technik und Präsentation'. Bleiben Sie bei diesen Disziplinen oder wird sich das Spektrum des angebotenen Programms mit der Zeit erweitern?

Marc Ludwig: Wir erweitern ständig unser Programm, dadurch kommen auch neue Bereiche hinzu. Im September haben wir eine Nachrichtensendung über Fotografie gelauncht, die 2-wöchentlich

PSDM: Was bietet FotoTV? Sind es nur die Filme, die verschiedenste Foto-Bereiche ansprechen?

Marc Ludwig: FotoTV vermittelt Fotografie online in jederzeit abrufbaren Videoworkshops und Filmen über Fotokunst. Unser Programm umfasst derzeit knapp 600 Filme – gut 3/4 davon sind zum einen reine Lehrfilme, also Videoworkshops, in denen unsere Profis vor der Kamera verschiedenste Techniken on location erklären. Für angehende Photoshopper haben wir einen Bereich mit PS-Kursen und -Techniken, Stand heute sind das 140 Videos, in denen immer eine Technik oder ein Workflow veranschaulicht wird.

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interview mit marc ludwig von fotoTV

produziert und direkt gesendet wird. Und letzte Woche ging unsere FotoTV.Tech an den Start – eine Show, in der wir Kameras, Equipment, Software, Basistechnologien oder auch Geschäftsideen für Fotografen vorstellen. Auch ist eine Video-Rubrik in Planung, die einen näheren Einblick hinter die Kulissen von FotoTV gibt und ein paar Interna verrät. Im Internet ist heute nichts mehr wie gestern. Wir variieren ständig die Formate und testen Neues, folgen Zuschauerwünschen und stellen uns selbst in Frage. Von daher wird FotoTV so bald sicher kein Dienst nach Vorschrift.

Fotokursen plus die Photoshoptutorials gibt es aber nur bei uns. Und wir stehen auch für einen Qualitätslevel. Wer schon mal YouTube-Videos über Fotografie gesehen hat, weiß, dass da viel Schrott unterwegs ist. Wir produzieren den Großteil unserer Filme selbst und arbeiten mit einem Pool von über 30 Profis zusammen, die allesamt in ihren Gebieten Spezialisten sind. Dadurch können wir thematisch stark in die Tiefe gehen, in jedem Film, anstatt die Techniken nur an der Oberfläche anzukratzen.

PSDM: Wer FotoTV im vollen Umfang genießen will, muss bezahlen. Es sind zwar, sagen wir mal, symbolische Preise, aber – in Zeiten kostenfreien Zugangs zu Informationen aller Art – ist das nicht riskant?

PSDM: Aus technischer Sicht ist es bestimmt interessant, wie Sie die einzelnen Themen bestimmen. Trifft sich das ganze Redaktionsteam zu einem Meeting und beschließt die Highlights der kommenden Woche oder gibt’s einzelne Arbeitsgruppen, jede für ihren Bereich zuständig?

PSDM: Wovon unterscheidet sich das von Ihnen gegründete FotoTV von anderen? Was ist das Besondere an diesem Projekt?

PSDM: Sind es mehrere Personen, die am jeweiligen Konzept beteiligt sind? Wie verläuft der Prozess von der Idee bis zum fertigen Film? Erzählen Sie uns bitte kurz davon.

Marc Ludwig: Sicher, aber es ginge gar nicht ohne. Wir haben jetzt knapp 600 Filme im Angebot. Das kann man nicht mit Werbung finanzieren. Vieles ist im Internet kostenfrei, stimmt. Aber sicher nicht Lehrinhalte in diesem Umfang. Videoworkshops auf DVD sind nicht kostenfrei, ebenso wenig Wochenendseminare, Fachbücher über Fotografie und Fotozeitschriften. Wir vermitteln Fotowissen eben im Videoformat auf Abruf. Neulich haben wir eine Umfrage gemacht, und 73 Prozent unserer Kunden sind völlig zufrieden mit dem Preis von FotoTV. Aber man muss auch viel bieten und wir sind grade erst nach drei Jahren aus den roten Zahlen raus.

Marc Ludwig: Hmm, es gibt gar nichts mit FotoTV Vergleichbares. Sicher findet man hier und da Tutorials, meist über Photoshop, im Internet. Die Interviews mit Fotografen, zusammen mit gefilmten

Marc Ludwig: Die Fotografie bietet einen unendlich weite Themenvielfalt – Gott sei Dank! Unsere Themenplanung wird von vielen Faktoren bestimmt: Trends in der Fotoszene, neue Software, neue Techniken etc. Unsere Nutzer bringen sich mit Ihren Themenwünschen in die Planung ein. Diese steht meist für etwa vier Wochen, wird aber oft wieder umgeworfen. Zwei Leute kümmern sich hauptsächlich darum, das reicht auch. Jeder in unserem Team hat sich in letzter Zeit seinen eigenen Verantwortungsbereich erarbeitet, z. B. macht ein Mitarbeiter die Filmplanung, ein anderer kümmert sich vorwiegend um die Drehs und die Vorbereitung dazu, und ein weiterer hauptsächlich um unsere Webseite und Backups.

Marc Ludwig: Oh ja, man glaubt gar nicht, wie viel Arbeit in einem Film steht. Wir haben eine Idee und müssen uns dann dafür einen Filmstar suchen. Oder wir bekommen ein Thema angeboten. Dann gibt es eine Vorbesprechung und dann den tatsächlichen Dreh. An dem sind 3–6 Leute beteiligt. Dann werden die Filme von einem unserer 20 externen Cutter vorgeschnitten, bei uns finalisiert, auf die Website geladen und veröffentlicht. Insgesamt fließen da mehrere Manntage Arbeit rein ...

PSDM: Für die .psd PHOTOSHOP-Leser sollte das schon oben erwähnte Thema 'Digitale Bildbearbeitung' besonders attraktiv sein. Welche praktischen Anleitungen finden die leidenschaftlichen Bildbearbeiter da?

Marc Ludwig: Einfach mal reinschauen: Beauty-Retusche, HDR, Bildcomposing, Freistellen mit Greenscreen, Fotoillustration, s/wKonvertierung und so weiter, es ist für jeden etwas dabei. Stand jetzt haben wir glaube ich etwa 140 Photoshop-Tutorials im Programm. Zudem zeigen wir sehr viele Beiträge mit Photoshop-Korephäen wie Uli Staiger, Pavel Kaplun, Karsten Franke und Calvin Hollywood.

PSDM: Vielen Dank, dass Sie Zeit für uns gefunden haben. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg! Mit Marc Lugwid sprach Anna Dorazińska

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GALERIE von Alexander Krautz

Studioaufnahme von Thomas Trobisch (Shadowshooter) http://www.model-kartei.de/sedcard/fotograf/82286/


rezensionen

Adobe Photoshop CS4 Der professionelle Einstieg Anders als bei den meisten Photoshop-Büchern geht es in diesem locker geschriebenen Buch sofort los. Hier werden nicht auf den ersten 100 Seiten alle Befehle und Filter erklärt, sondern ab der ersten Anleitung erklärt der Autor alles anhand von Beispielen: Du möchtest ein Bild freistellen und gerade richten, dann nimmst du dieses Werkzeug und machst es folgendermaßen. Auf diese Art lassen sich die Lektionen ganz leicht einprägen, denn man kann gleich mitmachen – so eine Art learning by doing. Angesprochen werden hier Anfänger und Interessierte, die sich schon mit den Vorgängerversionen oder mit Photoshop Elements versucht haben. Auch sie werden merken, dass der Anspruch von Lektion zu Lektion stetig zunimmt. Die Seiten sind gut gegliedert, wobei die Bildelemente nicht zu klein geraten sind. Zusatzinformationen an den Seiten sollten kaum Fragen offen lassen. Wenn doch, im Glossar sind noch einmal sehr Übersichtlich alle wichtigen Begriffe erklärt. Die beiliegende DVD beinhaltet alle Bilder, die in den Workshops bearbeitet wurden sowie fertig bearbeitete Dateien für den direkten Bildvergleich. Außerdem fand auch noch ein Video-Training Platz und die Test-Version von Photoshop CS4. Auf 460 Seiten Anleitungen für knapp 25 Euro. Dafür gibt es von mir eine uneingeschränkte Kauf-Empfehlung und ein Lob an den Autor.

Adobe Photoshop CS4. Der professionelle Einstieg Autor: Robert Klaßen Verlag: Galileo Design ISBN: 978-3-8362-1235-9 Seitenanzahl: 460 Seiten, mit DVD inkl. Online-Update Preis: 24,90 €

Marko Hesse

SiteGrinder Hersteller: MediaLab

Name some Layers, get a Website! So lautet der Werbeslogan für das Photoshop Plug-In ‚Sitegrinder 2‘ aus dem Hause Medialab. Ein großes Versprechen, dessen mögliche Einlösung wir uns mal näher angesehen haben. Was steckt dahinter, welche Idee verbirgt sich hinter dem Sitegrinder? Der Ansatz ist, Webseiten aus PhotoshopDokumenten generieren zu lassen. Ganz ohne Code und Programmierung, automatisiert über ein Plug-In, das den Designer zum Web-Designer macht – oder machen soll. Nach problemloser und einfacher Installation erscheint der Sitegrinder im ‚Automatisieren‘-Menü von Photoshop. Die 78

Funktionsweise beruht darauf, dass dem Plug-In mit sogenannten ‚Hints‘ – also Hinweisen – im Ebenenname mitgeteilt wird, um welche Art von Seitenbaustein es sich handelt. Die Spanne reicht da von normalem Text – der auch in der fertigen Website als Text erscheint – über Bilder und Buttons bis hin zu Platzhaltern für Animationen oder Formularfeldern. Die einzelnen Seiten der Website werden über das wenig genutzte Werkzeug der ‚Ebenenkomposition‘ bereits in Photoshop realisiert. Ein verlockendes Angebot also, das gerade dem design-affinen Nutzer Möglichkeiten einräumt, aus seiner Photoshop-Datei eine sofort lauffähige Internetseite zu erstellen. Und das funktioniert auch. Erste Versuche mit dem Tool ‚zaubern‘ im Handumdrehen eine Webseite direkt aus Photoshop heraus, die voll funktionsfähig ist und sogar – man lese und staune – direkt vom Validator des W3C mit ‚Grün‘ belohnt wird. Sowohl beim MarkupValidator als auch im CSS. Gut, das Testprojekt war recht einfach gestrickt, aber auch da schaffen es nicht alle WYSIWYG-EditorErgebnisse auf Anhieb, die Validierung erfolgreich zu passieren. Doch Sitegrinder verspricht noch mehr und die Beispielgalerie auf www.medialab.com zeigt anspruchsvollere Webseiten. Bei der versuchsweisen Umsetzung eines etwas komplexeren Kundenauftrags über Sitegrinder hakelt es dann aber doch gewaltig im Getriebe. Die einzelnen Details hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen, aber der Sitegrinder jongliert bei größeren Projekten beispielsweise sehr unglücklich mit Z-Indexen, was für Anfänger eine fast unsichtbare Fußangel darstellt. Ohne händisches Eingreifen ließ sich die Website nicht in vollem Funktionsumfang nutzen. Und händisches Eingreifen meint hier nicht ein erneutes Bearbeiten in Photoshop, sondern Änderungen am Code der Seite. Leute, die von Webprogrammierung gar keine Ahnung haben, sollten aber vielleicht auch keine Webseiten machen. Für alle Anderen ist Sitegrinder 2 ein sehr nettes Tool, das im Handumdrehen aus Photoshop heraus ansprechende Webseiten erstellt, die da und dort noch ein kleines Feintuning vertragen können. Ob das genügt, um den Anschaffungswiderstand von 349 USD für die Pro-Version (Basic 129 USD) zu überwinden, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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Martin Glaser


unsere autoren Madeleine Juda

Sie ist 21 und hat Multimediadesign studiert. Sie liebt schon immer die Photographie und seit etwa 2 Jahren arbeitet sie mit Photoshop und ist so zur Fotomontage gekommen. Ihre jetzigen vorlieben sind es Photos in eine Geschichte zu verwandeln und die Makro/Naturfotographie. Sie arbeitet vorzugsweise mit einem Tablet. Ihr Portfolio kann unter http://madeleine-j.everwhite.de eingesehen werden.

Eric Berger

Er arbeitet als selbständiger Fotograf seit 1996 ausschließlich digital. Seit 1999 trainiert der ADOBE Certified Instructor Fotografen im professionellen Umgang mit ADOBE Photoshop. Er ist Chefredakteur der Fotozeitschrift „f8 Digital Fotonews“, eine österreichische Fachpublikation für digitale Fotografie und Bildbearbeitung.

Peter Licht

Vom Beruf Geodät, beschäftigt sich mit Photoshop seit 2007. Er vertieft jetzt seine Fähigkeiten in HDR, aber zu seiner Leidenschaft gehören auch Composing’s. Seine Bilder werden als mystisch angesehen.

Tilo Gockel

Seit 2001 fotografiert er digital. Hauptberuflich ist er als Forschungsreferent an der Hochschule Aschaffenburg tätig, nebenberuflich ist er stets auf der Suche nach neuen Themen für interessante Publikationen. http://www.fotopraxis.net

Christian Kowalczyk

Leidenschaftlicher Fotograf der mit ganzem Herzen bei der Sache ist. Prägende Landschafts- und Städtebilder sind sein Genre. Er vermag es auf das Schönste, eben diese Emotionalität in seinen Lichtmalereien zu transportieren den Betrachter mitzunehmen in seine Welt. http://www.art-of-moments.de

Olga Dąbrowska

Fantasie ist Hauptmotiv Ihrer Bilder. In ihren Projekten verbindet sie den MangaStyle und den Realismus.

Nico Di Mattia

Er arbeitet als selbständiger Animator und Regiseur. Sein kurzer Film La liga de los Imperfectos wurde mit vielen internationalen Preisen gekrönt. http://www.nicodimattia.com

Piroska Bätz

Piroska Bätz malt, zeichnet und fotografiert. Ihre Lieblingsmotive sind Kinder, Blumen Städte und Sehenswürdigkeiten aus jeder Weltecke. http://www.prb-webdesign.de.

Torsten Kieslich

Er lebt als freier Journalist und Buchautor in Neuss vom Schreiben und Recherchieren von Fachartikeln, Glossen, Whitepapern und dergleichen. Daneben liebt er es, mit Photoshop, Lightroom und Co. zu arbeiten, neue Tools zu erforschen und Fotos zu machen. http://www.kieslichdaily.de, http://www.compossible.de

.PSD MAGAZINE Zweimonatsmagazin .psd Photoshop Solutions for Designers herausgegeben vom Verlag: SOFTWARE PRESS Sp. z o.o. SK

Redaktion: Anna Dorazińska anna.dorazinska@psdmag.org Verlagsdirektor: Ewa Łozowicka ewa.lozowicka@software.com.pl Geschäftsführer: Paweł Marciniak Satz: Ireneusz Pogroszewski ireneusz.pogroszewski@software.com.pl Przemysław Banasiewicz przemyslaw.banasiewicz@software.com.pl Umschlagsentwurf: Agnieszka Marchocka Abonnement: abo@software.com.pl Tel. 0048 22 427 36 57 Werbung: de@psdmag.org Herausgeber: SOFTWARE PRESS Sp. z o.o. SK Bokserska 1, 02-682 Warszawa, Poland E-Mail: de@psdmag.org http://www.psdmag.org/de Tel. +48 22 427 36 55 Fax +48 22 244 24 59 Vertrieb PARTNER Medienservices GmbH Julius-Hölder-Str. 47 70597 Stuttgart Germany Druck: ArtDruk www.artdruk.com Lektorat: Martin Glaser, Nadja Haas .psd PHOTOSHOP erhalten Sie im Pressefachhandel und Bahnhofsbuchhandel oder bestellen telefonisch unter: +48 22 427 32 83

Bert Monroy

Über 20 Jahre arbeitete er in New York als Art- und Creativ-Director für viele Werbeagenturen. Er wird als Pionier des Digital Paintings angesehen. http://www.bertmonroy.com

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Die Redaktion bemüht sich, dafür Sorge zu tragen, dass die in der Zeitschrift sowie auf den begleitenden Datenträgern erhaltenen Informationen und Anwendungen zutreffend und funktionsfähig sind, übernimmt jedoch keinerlei Gewähr für derer Geeignetheit für bestimmte Verwendungszwecke. Alle Markenzeichen, Logos und Handelsmarken, die sich in der Zeitschrift befinden, sind registrierte oder nicht-rgistrierte Markenzeichen der jeweiligen Eigenümer und dienen nur als inhaltliche Ergänzungen. Die Redaktion bietet kein Support bei der Installation bzw. Nutzung der auf der begleitenden CD zur Zeitschrift erhaltenen Software. Die Redaktion benutzt das automatische Satzsystem von . Bei dem Magazin beigefügten CDs wurden mit dem Programm AntiViren Kit von der Firma G DATASoftware Sp. z o. o. getestet. Der Verkauf von aktuellen Magazinen sowie von Archivausgaben zu einem anderen Preis, als der auf dem Umschlag abgedruckte, ist ohne Genehmigung des Herausgebers verboten und wird strafrechtlich verfolgt.


Kommende Ausgabe Die kommende Ausgabe wird ab Anfang April 2010 im Handel erhätlich sein. Informationen zum aktuellen Heft finden Sie unter http://www.psdmag.org/de. Die Redaktion behält sich das Recht auf die Änderungen in der Artikelzusammenstellung vor.

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Surreale fotomontage mit digital painting - elementen