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Das internationale Partner- und Kundenmagazin von Reed Exhibitions in Österreich

Messewesen neu. Erfolg braucht innovative Ideen. Starker Wirtschaftsimpuls für Standorte. Maßgeschneiderte Leistungspakete. Neue digitale Tools für den Messeerfolg.

N° 40 August 2016


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Reed Exhibitions erreicht in Österreich mit seinen Veranstaltungen insgesamt fast eine Million Besucher/ Teilnehmer pro Jahr.

Inhalt N° 40 02 04 06

Da bleibt was hängen! Reed Exibitions bringt Wertschöpfung Messe Wien Hohe Umwegrentabilität seit zwölf Jahren Fachmessen in Salzburg Starker regionaler Wirtschafts(im)puls

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Messe-Innovationen à la Reed Handwerk und Unterhaltung im Fokus Full Service für alle Events Messebauer Christian Steiner im Interview Meine Messe, mein Erfolg Individuelle Lösungen mit Konzept Messen 4.0 Neue Tools für die Neuen Medien

IMPRESSUM Herausgeber: Reed Messe Wien GmbH, Messeplatz 1, Postfach 277, A-1021 Wien , T +43 (0)1 727 20-0, info@messe.at Für den Inhalt verantwortlich, Chefredaktion: Mag. Paul Hammerl Konzeption, Redaktion, Grafik: Prock+Prock Marktkommunikation, Salzburg, www.prock-prock.at Bilder: Reed Exhibitions, christian-husar.com, Andreas Kolarik, fabshoot.me, christoph-reich.com, Tourismus Salzburg GmbH Druck: Offset 5020, Salzburg


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Da bleibt was hängen! Reed Exhibitions bespielt die führenden Messezentren Österreichs. Sowohl in Wien als auch in Salzburg veranstaltet bzw. serviciert der heimische Marktführer weit mehr als hundert Business­events, die jedes Jahr fast eine Million Menschen anziehen.

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ine brandneue WIFO-Studie belegt es klar und deutlich: Reed Exhibitions bewegt den Messeund Kongressplatz Wien. In Zahlen heißt das: Allein durch die Veranstaltungen in der Messe Wien – von Firmenevents über publikumsoffene Großmessen bis hin zu internationalen Megakongressen – löst der heimische Branchenprimus rund 270 Millionen Euro an gesamtwirtschaftlichen und zusätzlich 128 Millionen an steuerlichen Effekten aus. 4.400 Arbeitsplätze hängen unmittelbar daran. In Österreichs Fachmessehauptstadt, in Salzburg, dominieren Business-toBusiness-­Events. Der Effekt aber ist der gleiche: starke wirtschaftliche Impulse, unschätzbare Akzente zur Imagebildung sowie Anschlussgeschäfte mit vielen Geschäftsleuten, die für die Messen nach Salzburg kommen. Lesen Sie eine aktuelle Bestandsauf­ nahme über die beiden Hotspots der österreichischen Messeszene.

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Die Messe Wien ist seit zwölf Jahren ein starker Motor für die regionale Wirtschaft.

Die Messe Wien als Wirtschaftsmotor Wien boomt. Nicht nur in Sachen Lebensqualität und Tourismuszahlen. Auch das Messewesen und die Tagungsindustrie wachsen und tragen kräftig zur Wertschöpfung bei. Allein Reed Exhibitions löst mit der Messe Wien eine Umwegrentabilität von rund 270 Millionen Euro plus 128 Millionen an Steuereffekten aus – pro Jahr.

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or zwölf Jahren – im Jänner 2004 – wurde die neu gebaute Messe Wien eröffnet. Eine aussagekräftige Zeitspanne, um seriös zu erheben, wie viel die Großregion Wien von den Veranstaltungen in der Messe Wien wirtschaftlich profitiert. Deshalb hat Reed als Exklusivbetreiber der Messe Wien beim Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO im Frühjahr 2016 eine Studie zur Erhebung der Umwegrentabilität in Auftrag gegeben. „Das Ergebnis ist beeindruckend. Die Messe Wien ist in der Stadt ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor und liegt in den Rankings ganz weit vorne, wenn es um die internationale Rolle Wiens in der Tagungsindustrie geht“, erläutert Reed Exhibitions-CEO Martin Roy. Die Wirtschaftsforscher haben errechnet, dass die deutlich mehr als 100 Veranstaltungen in der Messe Wien – ungeachtet der 128 Millionen Euro an steuerlichen

Effekten - pro Jahr zu einer Wertschöpfung von zirka 270 Millionen Euro führen. Das ist etwa ein Viertel des Gesamteffekts der Wiener Tagungsindustrie von 1.038 Millionen Euro. Erst im Vorjahr hat die Stadt dabei die Milliardengrenze überschritten, der gesamte Sektor wächst jedes Jahr. Diese Wirtschaftskraft lässt sich auch auf Arbeitsplätze umlegen: 4.500 Jobs werden dadurch gesichert. Rund 200 sind direkte Mitarbeiter von Reed Exhibitions Messe Wien selbst, der Rest entfällt auf Servicepartner, Zulieferer, Hotellerie und Gastronomie, Handel sowie Verkehrsdienstleistungen. 725.000 Teilnehmer bei 116 Events Wie kommt es zu diesen hohen Wertschöpfungseffekten? 725.000 Teilnehmer hat Reed im Jahr 2015 bei 116 Veranstaltungen in der Messe Wien gezählt: 6.000 in- und ausländische Aussteller sowie 719.000 Be-


e sucher, darunter mehr als 60.000 Kongress­ teilnehmer, die am meisten Geld in Wien lassen. Die WIFO-Studie schlüsselt auf: Von den 60.000 Kongressteilnehmern der Messe Wien kommen mehr als 95 Prozent aus dem Ausland. Im Durchschnitt geben sie mehr als 530 Euro täglich aus und bleiben mehr als vier Tage in der Stadt – was zu rund 250.000 Nächtigungen führt. Zusammen gerechnet

„Die Zahlen belegen, dass das Messe Wien Exhibition & Congress Center ein beispiel­ loses Erfolgsmodell ist.“ Martin Roy, CEO Reed Exhibitions

lösen allein die Kongressteilnehmer damit wirtschaftliche Gesamteffekte (direkt, indirekt, induziert) in der Höhe von 190 Millionen Euro aus. Addiert man jene 80 Millionen Euro hinzu, die die Messeveranstaltungen an Umwegrentabilität generieren, ergibt sich die imposante Gesamtsumme von 270 Millionen Euro an Gesamtwertschöpfung. Die Attraktivität der venue Messe Wien beweist auch deren hohe Auslastung: Von 365 Kalendertagen war an 342 Tagen mindestens eine Veranstaltung gebucht! 2015 beherbergte das Congress Center in der Messe Wien zum Beispiel vier internationale Groß-Kongresse, von denen jeder einzelne mehr als 10.000 Teilnehmer aufwies. Für CEO Martin Roy unterstreicht diese Zahl, dass die Messe Wien für den weltweiten Spitzenplatz der Bundeshauptstadt als Kongressdestination unverzichtbar ist: „Wir sind gerüstet, um Kongresse in der höchsten Teilnehmerkategorie durchzuführen, was

Die Umwegrentabilität durch die Messen und Kongresse liegt bei 270 Millionen.

heißt, dass wir regelmäßig Großveranstaltungen mit bis zu 20.000 Teilnehmern zu Gast haben. Der bislang größte Kongress brachte 25.000 Mediziner in die Messe Wien!“ Gewinner ist die Stadt Wien Die Wirtschaftsforscher interessieren sich in ihrer Studie nicht nur für die direkten Ausgaben, sondern unterscheiden genau: Wie viel wird für den Kongress oder die Messe ausgegeben? Was kommt indirekt, zum Beispiel durch den Messebau, die Werbung und andere Dienstleistungen, aber auch durch Begleitveranstaltungen, Bewirtung und Verkehrsleistungen hinzu?

Drittens werden auch „induzierte Effekte“ hinzugerechnet. Diese ergeben sich aus den positiven wirtschaftlichen Folgen, die durch den Umsatz mit der Messe Wien ausgelöst werden, zum Beispiel Investitionen oder zusätzliches Personal. Volkswirtschaftlicher Gewinner ist dabei an erster Stelle Wien. 60 Prozent der gesamten Effekte werden in der Bundeshauptstadt aus­gelöst, das sind 162 Millionen Euro. Auch die öffentliche Hand profitiert durch Steuer- und Sozialabgaben prächtig: Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 44 Millionen Euro, Gütersteuern von 48 Millionen Euro sowie 36 Millionen Euro an Unternehmens- und Einkommenssteuern wurden errechnet. Die Stadt Wien erhält direkt etwa 7 Millionen Euro an Steuern aus den Aktivitäten bei Messen, Events und Kongressen. „Diese Zahlen belegen, dass das Messe Wien Exhibition & Congress Center ein beispiel­ loses Erfolgsmodell ist, wo die Stadt Wien als Vermieter und wir als flexibler privatwirtschaftlicher Betreiber mit internationalem Background die jeweiligen Stärken perfekt einbringen können“, resümiert Roy.

Info-point

CEO Martin Roy sieht viele Synergieeffekte zwischen der Messe Wien und der regionalen Wirtschaft.

Umwegrentabilität durch die Messe Wien • Bruttowertschöpfung: 270 Mio Euro • Steuerliche Effekte: 128 Mio Euro • Veranstaltungen 2015: 116 • Aussteller 2015: 6.000 • Besucher 2015: 719.000

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Fachmessen. Salzburgs Wirtschafts(im)puls Salzburg ist Österreichs Hauptstadt der Fachmessen. Für die hohe regionale Wertschöpfung und die Kontakte zu zigtausenden Unternehmen aus dem In- und Ausland zeichnet vor allem Reed Exhibitions Messe Salzburg verantwortlich.

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enkt man an Salzburg und Messen fällt sofort ein Begriff: Fachmessen. Sie sind die business-konzentrierteste Form des Messewesens und deshalb so interessant, weil sie als Marktplätze für ganze Branchen zentrale Bedeutung zur wirtschaftlichen Standortbestimmung und Evaluierung zukünftiger Entwicklung haben. Erfolgreiche Fachmessen bilden für viele Branchen den Höhepunkt im Jahr. Denn hier treffen einander die wesentlichen Marktteilnehmer für wenige Tage an einem Ort zum persönlichen, konzentrierten Kontakt. Salzburg ist dabei österreichweit seit Jahrzehnten führend: Hier sind schon in den 1970er-Jahren Leitveranstaltungen für aufstrebende Branchen wie Tourismus, Mode, Raumausstattung, Holzverarbeitung oder Kfz-Werkstätten entstanden – und all diese Fachmessen zählen noch heute zu

den Top-Branchentreffs. Sie alle werden von Reed Exhibitions in Salzburg veranstaltet. 15 Fachmessen im Jahr 2015 Zu den Reed-b2b-Fachmessen zählen Highlights wie die “Alles für den Gast“, das ultimative Gipfeltreffen der Gastronomie und Hotellerie im gesamten Alpen-Adria-­ Donau-Raum, die “Tracht & Country“ ­– die Weltleitmesse für Trachtenmode und alpinen Lifestyle – oder die „AutoZum“, seit Jahrzehnten die Plattform für After Sales-Services der Automobilindustrie. Aber auch publikumsoffene Fachmessen wie die „Bauen & Wohnen“ oder die „Hohe Jagd & Fischerei“, immerhin Europas Nummer 2, haben aufgrund ihrer Qualität einen hohen Anteil an Fachbesuchern. Im vergangenen Jahr veranstaltete Reed österreichweit 31 (Fach-)Messen, davon gut die Hälfte in

Gastronomie und Hotellerie profitieren von den mehr als 200.000 Messebesuchern und -ausstellern jährlich.


e Salzburg. Das ist die höchste Anzahl von allen österreichischen Messestädten. 3.600 Unternehmen aus dem In- und Ausland präsentierten 2015 an zirka 50 Messetagen ihre neuen Produkte und Dienstleistungen. Noch deutlicher zeigt sich diese Anziehungskraft, wenn es um die Besucher geht. Um die 200.000 Besucher, darunter 125.000 Fachbesucher, bringt Reed Exhibitions pro Jahr in die Hallen des Messezentrums Salzburg. Rund ein Viertel von ihnen kommt aus Süddeutschland, Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Südtirol und der Lombardei. Regionale Wertschöpfung Bei Reed Exhibitions Messe Salzburg ist man stolz darauf, dass man seit 1992 einen großen Anteil zur Umwegrentabilität in Salzburg beitragen kann. Eine aus 2014 stammende Untersuchung weist für das Messezentrum Salzburg insgesamt an die 160 Millionen Euro direkte und indirekte Wertschöpfungseffekte aus. Legt man die Wirtschaftskraft bzw. die Anzahl der Aussteller und Besucher zugrunde, entfallen zwischen 100 und 120 Millionen Euro allein auf die Veranstaltungen von Reed. In der Folge sichert das rund 500 Arbeitsplätze in

der Region. Ein weiterer Indikator für die hohe Wertschöpfung sind die etwa 100.000 Nächtigungen der Messeteilnehmer in Stadt und Umgebung. Aufgrund von Qualität und internationalem Charakter der Fachmessen wird auch hier der Großteil durch die Events von Reed Exhibitions Messe Salzburg initiiert. Und das jedes Jahr. „Rund 40 Branchen der heimischen Wirtschaft kennen, schätzen und nutzen Salzburg als Messestandort. Und wir freuen uns, dass wir mit unserem Engagement und den hohen Wirtschaftsleistungen jedes Jahr die öffentlichen Investitionen in das Messezentrum rechtfertigen“, betont Reed-CEO Martin Roy. Zu den Positiv-Effekten zählt auch der Imagegewinn für Salzburg. Nicht zuletzt wegen der Messen gilt die Mozartstadt auch international als hervorragender Wirtschaftsstandort. Gemeinsam mit den Stärken als Tourismusmagnet und als Heimat der weltbekannten Salzburger Festspiele, ist es diese ökonomische Leistungsfähigkeit, die die Stadt so attraktiv im In- und Ausland macht. Die Messen tragen seit mehr als vier Jahrzehnten das Ihre dazu bei. Das bleibt für Reed Exhibitions-Chef Martin Roy auch in Zukunft so: „Wir setzen auf diesen zentralen

Standort, weil hier hervorragende Bedingungen gegeben sind. Zwar bestimmen die Märkte die Spielregeln und wir agieren als flexibler Dienstleister, aber Salzburg ist als Messestandort exzellent!“ Salzburg ist bei Fachmessen führend in Österreich.

Info-point Reed Messen am Standort Salzburg (Stand: 2015) • 15 Fach- und Publikumsmessen • 3.600 Aussteller • 200.000 (Fach-)Besucher • 100-120 Millionen Euro an Wertschöpfungseffekten www.messe.at

Reed Exhibitions Messe Salzburg leistet auch durch zahlreiche Sidevents einen wichtigen Beitrag zu Salzburgs Wirtschaftskraft.

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MesseInnovationen à la Reed Der unmittelbare Kontakt zum Kunden in den Bereichen Holz, Handwerk und Handel sowie das gemeinsame Spiel­ erlebnis stehen im Mittelpunkt von zwei neuen Messeformaten, die Reed Exhibitions erstmalig im Portfolio hat.

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IMBA+“, so heißt Österreichs neue Fachmesse für Holz, Handwerk und Handel, die 2018 in Salzburg an den Start gehen wird. Sie setzt ganz bewusst einen Kontrapunkt zur allgegenwärtigen Digitalisierung. „Gerade weil wir in einer zunehmend digitalisierten Welt leben, wird der persönliche Geschäftskontakt immer wichtiger“, erläutert Alexander Kribus, Leiter des Geschäftsbereichs b2b-Messen bei Reed Exhibitions. „Hier entsteht das Vertrauen, das die Branche zum Austausch braucht.“ Deshalb ist die „TIMBA+“ als Informations- und Get together-Plattform gezielt auf die persönliche Begegnung ausgerichtet. „Holz ist das zentrale Element der Veranstaltung. Ein spezieller Fokus wird zukünftig aber auch auf Beratung und Design liegen“, führt Kribus aus. Die Ideen für das neue Konzept entstanden durch einen intensiven Diskurs mit der Branche, führenden Unternehmen und Interessensvertretungen. Andreas Wetzer als langjähriger Kenner dieses Gewerbes und verantwortlicher Category Manager (Messeleiter) hat mit seinem Team eine kompakte Veranstaltung entwickelt, welche den hohen Anspruch hat, neue Impulse in diesem Segment zu geben.

Bei der „Timba+“ in Salzburg dreht sich alles um das Thema Holz.

Vor allem Tischler sollen besser ihrem Motto „Ihr Tischler macht‘s persönlich“ gerecht werden können. Sie erhalten konkrete Impulse, um sich gegenüber Kunden mit immer individuelleren Vorstellungen besser zu positionieren. „Aber auch die Holzbauer suchen schon lange nach einer ‚Heimat‘. Deshalb werden wir einen für Verarbeiter zielgerichteten Holzbau-Kongress in diese Messe integrieren.“ Stattfinden wird die „TIMBA+“ erstmals im Jänner 2018. „Der Termin wurde perfekt auf die internationalen Branchenfachmessen abgestimmt, und im Jänner sind die Unternehmen auf das vor ihnen liegende Geschäftsjahr fokussiert und offen für neue Ideen,“ erklärt Kribus die Terminwahl. Die neue Fachmesse spannt einen Bogen von der Möbelherstellung bis zur Raumausstattung und vom Innenausbau bis zum konstruktiven Holzbau. Unersetz­ bare Synergien ermöglicht zudem die parallel stattfindende „CASA“, die führende

Fachmesse für kreative Raumgestaltung in Österreich und Süddeutschland und Impulsgeber für die Bereiche Inneneinrichtung und Wohndesign. Viele Vorteile Das „Plus“ als Bestandteil des Messetitels ist Programm. Die wichtigsten Pluspunkte von „TIMBA+“ sind mehr Service, mehr Erlebnis, der richtige Termin und der richtige Ort. Die neuen Services für Aussteller und Fachbesucher steigern die Professionalität und helfen, die kostbare Veranstaltungszeit effektiv zu gestalten. Ein hochwertiges Ambiente, ein gemütlicher Netzwerk-Abend, Service Points, digitale Networking-Tools, gratis Besucher-WLAN und ein Catering-Konzept für Besucher sind Elemente, die den Arbeitsaufenthalt zu einem positiven Erlebnis machen. Des Weiteren stellt die „TIMBA+“ die nationale Identität in den Vordergrund. Sie schafft in Salzburg – dem Fachmesse-


e Für Unterhaltung sorgen die „VIECC Vienna Comic Con“ und „spielespass“ in Wien.

standort Nummer 1 in Österreich – genau jene Voraussetzungen, die eine interregio­ nale Branchenplattform mit Strahlkraft in die deutschsprachigen Märkte und die angrenzenden Regionen benötigt. Spielend mehr erleben Schon früher an den Start geht die „spielespass“, das neue Wiener Spielefestival in der Messe Wien. Dieses wird heuer zum ersten Mal als größtes Österreichisches Spieleevent für die ganze Familie am 19. und 20. November, zeitgleich mit der “VIECC Vienna Comic Con“, stattfinden. Die neue Publikumsmesse setzt sich aus drei Bereichen zusammen. In der Halle B sind auf 15.000 Quadratmetern eine Ludothek zum Verleih von Spielen sowie der Bereich untergebracht, in dem ausprobiert und gekauft werden kann. In der Halle C befinden sich der Ausstellungsbereich der Hersteller, Verlage, Vereine und Lizenznehmer sowie

Aktions- und Spielflächen. Zum ersten Mal wird es möglich sein, direkt auf der ‚spielespass‘ die Lieblingsspiele vor Ort zu kaufen. „Unsere Industriepartner stehen voll hinter dieser Veranstaltung, dies war uns von Beginn an sehr wichtig“, so Barbara Leithner, New Business-Chefin von Reed Exhibitions. „Der zweite Punkt, warum wir uns für die Einführung der ‚spielespass‘ entschieden haben, ist der hervorragende strategische Fit mit der parallelen ‚VIECC Vienna Comic Con‘. Die unterschiedlichen Besucher-Zielgruppen werden ein facetten- und abwechslungsreiches Wochenende in der Messe Wien erleben können.“ „Einige Konsum- und Freizeittrends basieren wieder vermehrt auf traditionellen Werten wie Individualisierung, gemeinsames Erleben und Zeit miteinander zu verbringen. Für den Absatz klassischer Gesellschaftsspiele ist diese Entwicklung von Vorteil, weil sie ein gemeinsames Erleben bietet, welches von

vielen Familien geschätzt wird“, so Leithner weiter. „Der Spaßfaktor darf natürlich auch nicht zu kurz kommen, und dafür sorgt die Spielwarenindustrie mit mehreren hundert Neuerscheinungen jedes Jahr.“

Info-point „TIMBA+ 2018“ (Salzburg) 24. bis 27. Jänner 2018, Messezentrum Salzburg • Holz als zentrales Element • spezieller Fokus auf Beratung und Design • zeitgleich mit der Raumgestaltungsfachmesse „CASA“ www.timbaplus.at „spielespass 2016“ (Wien) 19. und 20. November 2016, Messe Wien • mit Ludothek, Spielfläche und Ausstellungsbereich • parallel zur „VIECC Vienna Comic Con“ www.spielespass.at

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Geschäftsführer Christian Steiner setzt auf Full Service für seine Kunden.

Full Service für alle Events Als international erfolgreiche Messebauer und Technikdienstleister agieren System Standbau und Expoxx am Puls des Geschehens, wenn es um die Trends im Eventwesen geht. Reed it hat Geschäftsführer Christian Steiner befragt, wie das Unternehmen dieses Know-how umsetzt.

Herr Steiner, was macht das Know-How von System Standbau und Expoxx aus? Unter dem Motto „Full Service für Messen, Events und Kongresse“ betreuen die System Standbau und Expoxx gemeinsam seit mehr als 40 Jahren rund 8.000 Kunden pro Jahr. Dabei sind wir von den Standorten Wien, Salzburg, Wels und Düsseldorf aus weltweit für und mit unseren Kunden unterwegs. Großteils in ganz Mitteleuropa, aber auch in Städten wie Antalya, Barcelona, Dubai, Istanbul, Lissabon, Stockholm und auch in Japan. Pro Jahr sind das 400 Events – und das europaweit. Die beste Visitenkarte für unser Unternehmen sind aber unsere zahlreichen langjährigen Referenzkunden, ob Veranstalter oder Einzelkunden. Dazu zählen Alpen Maykestag, Audi, Austria Center Vienna, Brauunion, Doppelmayr, Holter, Liebherr, Metro, Miele, Österreich Werbung,

Österreichische Wirtschaftskammer, Pisten Bully, Samsung, Schlotterer, Siemens, Stiegl, Red Bull und VW/Porsche/Audi Österreich. Und was sind Ihre Kernkompetenzen? Wir garantieren unseren Kunden für ihre Messe-, Kongress- und Eventauftritte einen „Full Service“. Das heißt, wir planen und servicieren Veranstaltungen, Messen und Kongresse ebenso wie Einzelstände. Unsere qualifizierten MitarbeiterInnen in den Spezialabteilungen kümmern sich dabei unter der Federführung einer/eines erfahrenen Projektleiterin/Projektleiters, die/ der der einzige Ansprechpartner für unseren Kunden ist, um alle Anliegen. Zusätzlich bieten wir Kaufmessestände beispielsweise für Lehrlingsmessen, Produktpräsentationen oder Wanderausstellungen genauso wie hochwertige Digitaldrucke auf bis zu 3,7cm


e dicken Trägermaterialien, Auto-, LKW- und Flugzeugbeschriftung und die Anfertigung individueller POS-Systeme. Gibt es Unterschiede zwischen nationalen und internationalen Messen hinsichtlich der Anforderungen? Meist werden Messestände auf internationalen Leitmessen wesentlich aufwändiger und hochwertiger gestaltet, wie etwa der Messestand der Firma Vogel & Noot auf der ISH 2015 in Frankfurt. Für diesen Kunden haben wir auf knapp 800 Quadratmetern Grundfläche eine 180 Quadratmeter große VIP-Lounge im Obergeschoß, Küche, Info-Stände, mehrere Besprechungszimmer und Bars, Lager und Garderoben nach den Vorgaben einer Design-Agentur geplant und verbaut. Vor allem auf internationalen Messen nutzen unsere Kunden unser Know-How in Bezug auf lokale Sicherheitsvorschriften, Rahmenbedingungen, organisatorische Belange oder die persönliche Betreuung durch unseren örtlichen Projektleiter.

Vom Entwurf bis zur Schlüsselübergabe: Die System Standbau verfügt über langjährige Erfahrung und internationales Know-How im Messe-, Kongress- und Eventwesen.

„Je weiter die Digitalisierung fortschreitet, desto wichtiger wird die persönliche Begeg­ nung.“ Christian Steiner, Geschäftsführer

für den Kundenerfolg. Es garantiert „Full Service“ - von der umfassenden Beratung, Konzepterstellung, Design, Planung, Fertigung bis hin zum schlüsselfertigen Aufbau vor Ort. Unsere Infrastruktur mit mehr als 25.000 Quadratmetern Lagerflächen für Mietmobiliar und Rohmaterialien, 3.000 Quadratmetern Werkstätten für Holz- und Metallbearbeitung, 1.000 Quadratmetern für die Herstellung von Digitaldrucken mit hochmodernen, großteils computergesteuerten Maschinen sowie eine hauseigene, leistungsfähige Logistik ermöglichen uns, unseren Kunden „Alles aus einer Hand“ in der benötigten Menge auch in kurzer Zeit anzubieten.

Welchen Nutzen hat es für Aussteller, die Dienstleistungen der System Standbau als Gesamtpaket zu buchen? Mehr als 160 kompetente und spezialisierte MitarbeiterInnen arbeiten im Team

Sie haben sich kürzlich einer Kundenbefragung durch das Institut Integral unterzogen. Welche Erkenntnisse haben Sie daraus gewonnen? Auf Basis einer fünfstufigen Schulnotenskala haben wir die höchst erfreuliche Gesamt-

Welche Trends sehen Sie auf Messeveranstaltungen zukommen? Je schneller die Digitalisierung voranschreitet, desto wichtiger wird es sein, dass Messe und Messestand ein realer Treffpunkt für Aussteller und deren Kunden sind. Dort können sie sich persönlich austauschen, vernetzen und begegnen. Der Aussteller erzählt auf dem Stand „seine“ Geschichte, macht sie erleb- und spürbar. Für mehrere Sinne!

System Standbau

note 1,6 erzielt. Speziell die universelle Betreuung durch einen Ansprechpartner und die Betreuung „Alles aus einer Hand“ wurden mit der Note „Sehr gut“ bewertet. Wir verstehen die hervorragenden Gesamtnote als große Herausforderung: einerseits um diesen hohen Standard zu halten und andererseits, um unsere Leistungen weiter zu verbessern. Unser Ziel ist die Gesamtnote 1,0!

Info-point Alles aus einer Hand • 1 Ansprechpartner für alle Leistungen • vom Entwurf bis zur schlüsselfertigen Übergabe • eigene Produktionsabteilungen und Logistik • Ressourcen- und umweltschonender Materialeinsatz • Betreuung am Veranstaltungsort

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www.fabshoot.me

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Die individualisierten Services von Reed Exhibitions bieten eine Vielzahl an Leistungen, die den Geschäftskontakt noch erfolg­ reicher werden lassen.


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Meine Messe, mein Erfolg Reed Exhibitions begleitet Aussteller mit einem neu konzipierten Paket von Services und Dienstleistungen auf dem individuellen Weg zum Erfolg.

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in hochwertiges Raumangebot mit modernster Infrastruktur ist selbstverständlich für jeden erfolgreichen Messeauftritt. Selbstverständlich ist auch, dass Reed Exhibitions in beiden Bereichen höchste Standards gewährleistet und diese kontinuierlich weiterentwickelt. Den entscheidenden Schritt darüber hinaus setzt der weltweit führende Messeveranstalter jetzt mit einem modularen Dienstleistungsangebot, das in persönlichen Beratungen maßgeschneidert an die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse angepasst wird. Um diese Form von Betreuung leisten zu können, wurde auch die Unternehmensstruktur organisatorisch aus- und umgebaut, um den Kundenkontakt noch direkter, noch einfacher und damit noch effizienter zu gestalten. Als primäre direkte Ansprechpartner fungieren nach wie vor die jeweiligen Organisationsteams mit dem jeweiligen Category Manager (vormals Messeleiter) an der Spitze. Neu ist die Splittung des Messe-Portfolios in einen b2b- (Fachmessen) sowie in einen b2c-Bereich (Publikumsmessen). Dadurch können zukünftig die unterschiedlichen konzeptionellen Anforderungen an b2b- (Steigerung der Kontaktqualität und – quantität; bessere Messbarkeit der Kontakte) bzw. b2c-Events (mehr Inszenierung und Emotionalität) konzentrierter herausgearbeitet werden. An der Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und den Category Managern sind deshalb zwei Group Exhibitions Directors (GED) im Einsatz: Alexander Kribus für den b2b- und ab August 2016 Michael

Köhler für die Publikumsmessen (b2c). In dieser Position entwickeln sie gemeinsam mit den Event-Teams individuelle Konzepte für eine erfolgreiche Messepräsenz. Dafür nutzen sie auch die neuen Trends am Markt und greifen Innovationen auf, um Fach- und Publikumsmessen konzeptmäßig ständig zu verbessern. Einen Schritt voraus Personalisierte Dienstleistungen und individuelle Betreuung der Aussteller gehören genauso zum Selbstverständnis von Reed Exhibitions als Profi-Dienstleister wie die multifunktionalen Messehallen und die erstklassige Veranstaltungsorganisation. „Das neue Dienstleistungspaket ist ein intelligentes Produkt, mit dem wir der Konkurrenz um einen entscheidenden Schritt voraus sind. Wir bieten unseren Kunden eine umfassende Betreuung aus einer Hand und einen individuell einsetzbaren Baukasten von analogen und digitalen Services“, erklärt Benedikt Binder-Krieglstein, operativer Geschäftsführer von Reed Exhibitions in Österreich. Reed stellt die persönliche Beziehung zu den Kunden in den Fokus der Unternehmensphilosophie. Genauso wie der direkte Austausch zwischen Anbietern und Interessenten die Messe zum führenden Medium im Marketingmix macht, bietet die persönliche Beratung bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung von Messeaktivitäten einen Zusatznutzen für die Aussteller. Mit dem personalisierten Dienstleistungspaket setzt Reed an zwei Punkten an, die wesentlich

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Alexander Kribus ist als Bereichsleiter für die Fachmessen verantwortlich.

zum wirtschaftlichen Erfolg von Messeauftritten beitragen: Bei der organisatorischen Planung des Messestandes klären die Teams von Kribus und Köhler gemeinsam mit dem Kunden den Bedarf an sinnvollen Zusatzleistungen; die Palette ist breit und reicht vom Marketing- und PR-Support, der Platzierung in der Halle, über Standbau, speziellen Räumlichkeiten für Fachgespräche bis hin zum Come-Together mit Premiumkunden. „Die spezifischen Kundenwünsche versuchen wir in Zusammenarbeit mit unseren Dienstleistern und Schwesterunternehmen vor Ort, allen voran System Standbau und Expoxx Messebau, zu erfüllen“, erläutert Alexander Kribus. Er stellt den Interessenten sämtliche relevanten Informationen zur Verfügung und sorgt für den unkomplizierten Erstkontakt mit den benötigten Dienstleistern. Service-Mix für hohen Mehrwert Der zweite Schwerpunkt liegt in der spezi­ fischen Beratung – von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbereitung des Messeauftritts. Speziell in diesem Bereich kommen die von Reed Exhibitions entwickelten digitalen Dienstleistungen ins Spiel: Mit dem Online-Portal „Messenetzwerk“ steht ein starkes Tool für die gezielte Vorbereitung auf die Messe zur Verfügung. In der Präsentations- und Kontaktplattform sind mehrere Dienste vereint, die den Nutzen und die Chancen einer Messe optimieren – und zwar auf Aussteller- wie auch auf Besucherseite. Aussteller können sich im Messenetzwerk bereits vorab mit einem virtuellen Messeauftritt präsentieren und dadurch in permanenten Erstkontakt mit (potenziellen) Kunden treten. Je aussa-

gekräftiger die Vorstellung ihrer Leistungen ist, desto mehr Interesse können sie wecken und die eigene Zielgruppe zum Besuch am Messestand mobilisieren. Art und Umfang der virtuellen Vorstellung – zum Beispiel erweitert mit Logos, Produktfotos, einem Imagefilm oder Info-Material – ist völlig unabhängig von der Größe des realen Messestandes. „Eine markante Online-Präsenz schlagen wir zum Beispiel Kleinunternehmern oder jungen Marken vor, die sich nicht darauf verlassen wollen, dass ihr Messestand zufällig von den Besuchern gefunden wird. Wenn sie schon vorab mit Innovationen und spannenden Produkten im Messenetzwerk präsent sind oder Online-Werbeflächen für sich beanspruchen, steigen die Kontakte und damit die Chancen für entsprechende Umsätze“, erläutert Alexander Kribus. Des Weiteren bietet Reed Exhibitions Unterstützung im Einladungsmanagement an und platziert Trends sowie Innovationen von Ausstellern in eigenen Messe-Blogs und Newslettern. Aufmerksamkeit und Ausbau Während es für kleine Unternehmen bei Messeauftritten also häufig darum geht, Aufmerksamkeit und Bekanntheit für ihr Produkt zu schaffen, ist die Messepräsenz für etablierte Unternehmen und starke Marken die optimale Chance, neue Kundensegmente zu erreichen. Kribus dazu: „Hier können wir beim Entwurf einer Kampagne unterstützen, in der unsere digitalen und analogen Tools in einem individuellen Mix eingesetzt werden.“ Reed Exhibitions kann dabei auf eine eigene Datenbasis mit rund 1,4 Millionen hoch differenzierten Einträgen zurückgreifen. Aber nicht nur die Masse zählt, sondern auch die Qualität und die Anreicherung der Daten. So werden derzeit aus dem Bereich der Publikumsmessen sogenannte „Sinus-Milieus®“ (Segmentierung von Konsumenten durch deren reale Lebenswelt), im Fachmessebereich „Persona-Profile“ (typische funktionsspezifische Charakteristika) entwickelt. Weil Zeit eine wertvolle Ressource ist, bietet die digitale Messeplattform auch in diesem Bereich ein effektives Feature an: Im Aussteller-Profil können Unternehmer ihre Mitarbeiter am Stand bereits vorab mit Kontaktdaten und zeitlichen Verfügbarkeiten vorstellen. Das ermöglicht Terminvereinbarungen bereits im Vorfeld der Messe und garantiert effiziente Kontakte während der Ausstellungstage. Umgekehrt können auch Messebesucher ihren Besuch durchplanen,

ihre persönlichen Highlights vorab finden, Termine online vereinbaren, in den personalisierten Kalender übertragen und die Tour durch die Hallen somit effizient gestalten. Mobil in Pole-Position Zusätzlich zum Messenetzwerk wurde von Reed Exhibitions Österreich eine Messe-App für seine Aussteller entwickelt: Aussteller können mit der App Kontakte erfassen, dabei die codierten Daten des Besuchers direkt vom Ticket oder Badge einlesen und mit persönlichen Gesprächsnotizen ergänzen. Die gespeicherten Einträge lassen sich dann in das eigene Kundenmanagementsystem

Um alle Belange im Bereich Publikumsmessen kümmert sich Michael Köhler.

übertragen – und bilden hier eine wertvolle Basis für die Nachbereitung und -bearbeitung der gewonnenen Messekontakte. Die ersten Praxistests sind sehr vielversprechend verlaufen, somit wird diese Funktion bereits bei der AELVIS im Herbst den Ausstellern flächendeckend zur Verfügung stehen.

Info-point Services nach Maß • Leistungen: Beratung bei der individuellen Planung, Durchführung und Nachbereitung von Messeauftritten, maßgeschneiderte Service-Pakete für gewinnbringende Messepräsenz • Jeweilige Category Manager als Erstansprechpartner


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Messen 4.0 Damit Aussteller und Kunde außerhalb der Messezeit einfacher in Kontakt bleiben, hat Reed Exhibitions zwei neue Tools entwickelt. Erste Tests liefen erfolgs­ versprechend!

Geschäftsführer Benedikt Binder-Krieglstein freut sich über den Erfolg der neuen Messetools.

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rfolg hat wenig mit Zufall zu tun. Deshalb hat Reed Exhibitions seit Kurzem zwei digitale Tools im Einsatz, die den Messebesuch für Aussteller und Besucher noch effizienter gestalten. Das „Recommendation-Tool“ dient dazu, die Messebesucher bereits im Vorfeld der Messe mit Informationen zu all jenen Ausstellern zu versorgen, die für jedes Anliegen das passende Angebot bereitstellen. Das Prinzip ist einfach: Wer sich beim Kauf eines OnlineTickets registriert, gibt seine Daten samt Interessensgebieten und Kundenwünschen in eine Maske ein. Diese Angaben werden ausgewertet, und vor Beginn der Messe er-

„Es geht um den richtigen Kontakt.“ Benedikt Binder-Krieglstein, Reed-Geschäftsführer

hält der registrierte Kunde einen Newsletter mit allen themenrelevanten Informationen zu den Ausstellern oder Produkten, die für ihn interessant sein könnten. „Die Zeit beim Messebesuch ist limitiert“, so Reed-Geschäftsführer Benedikt Binder-Krieglstein. „Mit diesem Service bringen wir die exakt richtigen Besucher und Aussteller zusammen.“ Eingeführt wurde das neue Verfahren

bei der vergangenen INTERTOOL und der SMART Automation Austria im Mai in der Messe Wien – mit sehr gutem Erfolg. Die App zum erfolgreichen Kontakt Ebenfalls neu und im ersten Einsatz bereits vielversprechend getestet ist die „Lead­ erfassungs-App“. Damit kann die Messe-Nachbereitung durch den Aussteller wesentlich optimiert werden, indem der Datenerfassungsprozess der Geschäftskontakte am Stand beschleunigt und qualitativ aufgewertet wird. Die Besucher bekommen beim Messeeingang einen sogenannten Badge, dessen Barcode während des Besuchs am Stand eingescannt wird. So erhält der Austeller die bei der Registrierung erzeugte „elektronische Visitenkarte“ des Besuchers und kann diese Kontaktdaten zusätzlich auch gleich noch um weitere Informationen aus dem direkten Gespräch mit dem Besucher anreichern. Die Aussteller können anhand dieser Daten jederzeit genau erfassen, wer an ihrem Angebot Interesse gezeigt hat und die so gewonnenen Kundenkontakte noch leichter digital verarbeiten. Bisher, so Binder-Krieglstein, hätten die Aussteller oft nicht einmal gewusst, wer ihren Stand be-

sucht hat. Im besten Fall mussten unzählige Visitenkarten oft zeitaufwendig händisch nacherfasst werden – das ist mit der neuen „Leaderfassungs-App“ nun nicht mehr notwendig. „Gerade die Nachbereitung einer Messe ist oft entscheidend für ihren Erfolg. Mit unserer neuen App können unsere Aussteller nun schnell und effizient auf den Kundenbesuch am Messestand reagieren.“ Zum Einsatz kommt die Leaderfassungs-App zunächst bei reinen Business-Messen und wird in nächster Zeit sukzessive mit zusätzlichen Features ausgestattet. Beide Tools gehen neue Wege, um eine Messeteilnahme so erfolgreich wie möglich zu machen. Digitale Techniken eröffnen die Chancen dazu.

Info-point Leadererfassungs-App: 7 Aussteller haben mit durchwegs guter Resonanz am Testlauf auf der INTERTOOL teilgenommen. Der nächste Einsatz erfolgt im September bei der AELVIS. Recommendation Tool: One-to-One Marketing für Besucher aufgrund ihrer Online-Registrierung

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RETARGETING.

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