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Ausgabe 4 · Juli/August 2014 · 6,00 Euro

www.smarthomes.de

Österreich 6,00 Euro · Schweiz 10,80 CHF · Niederlande 6,80 Euro · Belgien 6,80 Euro · Italien 7,50 Euro · Luxemburg 6,80 Euro · Frankreich 7,20 Euro

Das Magazin für intelligentes Wohnen

Holz und Hightech

Licht in allen Facetten S. 60

S. 16

Safety first S. 84

Ein Holzhaus mit Solar- und Windenergie

Neues Leuchtendesign dank LED-Technik So werden Haus und Wohnung sicher

Sonnenpower S. 76 Solarstrom speichern rechnet sich


PLUS X AWARD NIGHT 2014 DIE NACHT DER MARKEN 28. JUNI 2014

20:15

Die Marke und das Logo Plus X Award sind für die media society networks GmbH rechtlich exklusiv geschützt.

SAMSTAG

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Editorial Viel Licht, kein Schatten

HANDLE IT SMART & SAFE

Strom ist ein wertvolles Gut, zurzeit auch noch ein besonders viel diskutiertes. Da wird darüber diskutiert, selbst erzeugten und selbst genutzten Solarstrom zu besteuern, was für die Entwicklung entsprechender Technik natürlich völlig kontraproduktiv ist. Fakt ist aber schon mal, dass die Einspeisevergütung im Sinkflug ist, was jeden Bauherren darüber nachdenken lässt, ob sich ein dicker Stromspeicher im Keller nicht doch mittel- oder langfristig rechnet. Entsprechend sahen auch die Neuheiten der Intersolar aus: Akkus und Speichermanagementsysteme bestimmten das Bild. Wie das im realen Leben aussehen kann, zeigt unser Titelobjekt, ein Haus von Baufritz. Hier spielen PV-Module, eine Brennstoffzelle und der Speicher perfekt zusammen, und für dunkle, dafür aber windige Tage hat man dem Triumvirat noch ein Windrad zur Seite gestellt. Konsequenter geht es kaum, vorausgesetzt, man hat den Platz dafür und die Bauordnung gibt sich nicht widerspenstig. Wer all das nicht nutzen kann oder mag, der hat trotzdem die Option, seinen Energieverbrauch zu optimieren und dabei noch modernste Technik ins Haus zu bringen, denn was mittlerweile an LED-Leuchten zu bekommen ist, ist absolut sehenswert. Die Flut an Neuheiten ist so groß, dass wir sie auf mehrere Ausgaben aufteilen. Den Anfang machen erst einmal die schönen, neuen Entwürfe, bevor wir uns im kommenden Heft vernetzten Lösungen widmen. Frank Kreif Chefredakteur Smart Homes

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Inhalt

smart homes 4.2014

Inhalt Titelfoto: Baufritz

16

26

34

3 Editorial

14 Intelligent kühlen

Viel Licht, kein Schatten

tado° Cooling

8 Neuheiten

15 Passende Unterkunft

Möbel & Co.

Architekten-Haus für Husqvarna Automower

9 Mehr Komfort in der Küche

16 Holz und Hightech

GROHE Minta Touch

Baufritz’ neues Hauskonzept kokettiert mit alpenländischen Stilelementen

10 Lesezeit Smarte Büchervielfalt

26 Zukunftsweisend Moderne Gebäudetechnik für das Wohnen im Alter

12 Messen 2014/2015 Tendence, Frankfurt

34 Historische Räume, moderne Technik Systemübergreifender Komfort im Palais Rasumofsky

12 Leichte Bedienung Neue Kaffeemaschine von Guzzini-Hausbrandt

42 Energie im Überfluss Hier wird Sonne effizient genutzt

13 Die Sonne genießen Beschattung für den Wintergarten von Schanz

46 Auf Zukunft gesetzt Wunschhaus mit Wärmepumpe von Stiebel Eltron

14 Heatscope® Vision Neuer Infrarot-Heizstrahler von Moonich

www.smarthomes.de

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Gira eNet Das neue bidirektionale Funksystem www.gira.de/enet

Elektroinstallation einfach nachrüsten Gira eNet ist das neue bidirektionale Funksystem für die intelligente Vernetzung und Steuerung der modernen Elektroinstalla tion. Funktionen wie Licht- und Jalousiesteuerung können einfach per Funk nachgerüstet und miteinander vernetzt werden. Bereits installierte Schalter lassen sich schnell aus tauschen und funkfähig machen, ohne dass Wände aufgestemmt und

Komfortable Bedienung mit dem Gira G1 In Verbindung mit dem Gira eNet Server kann der neue Gira G1 als Bedienzentrale für das Gira eNet System genutzt werden. Über das brillante Multitouch-Display lassen sich alle Funktionen komfortabel per Fingertipp oder Geste bedienen. Abb.: Gira G1, Weiß [Lieferbar ab 11 / 2014]

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Leitungen verlegt werden müssen. Zur Bedienung des Systems stehen Funk-Schalt-/Dimmaufsätze, Funk-Wandsender und FunkHand sender zur Verfügung. Abb. v. l. n. r.: Gira eNet Funk-Schalt-/Dimmaufsatz 1fach System 2000, Gira eNet Funk-Jalousie-Steuertaster 1fach, Gira eNet Funk-Wandsender 3fach, Gira E2, Reinweiß glänzend

eNet ist einfach mobil zu bedienen Ob zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs: Über den Gira eNet Server und das Gira Mobile Gate ist die mobile Steuerung des gesamten Systems per iPhone, iPad und mit AndroidGeräten möglich. Mit dem eNet Server lässt sich das eNet Funksystem zusätzlich über den Computer steuern. Abb.: Das neue Gira Interface für das Mobile Gate auf einem Smartphone [Lieferbar ab 12/2014]


Inhalt

smart homes 4.2014

Inhalt

60

74

92

50 Wohnkonzepte

74 „Plug and Play“ am stillen Örtchen

Neue Häuser für ein innovatives Wohnen

Komfort-WC schnell eingebaut

52 Ein Hotel, das alle Sinne berührt digitalSTROM im Bayerischen Wald

76 Sonnenpower Neues aus der Welt der Solartechnik

54 Glück und Glas Waterfall Audio – Lautsprecher mit Durchblick

80 Höllisch gut klingendes Mobiliar Hülsta und Teufel machen guten Sound wohnraumtauglich

56 Komfortabler Zugang Der intelligente Hauseingang

84 Einbruchschutz – aber sicher! Safety First

58 Multiroom in HD-Qualität Bluesound – HiFi für die Generation Wireless

92 Der intelligente Garten Vorhang auf für den uneingeschränkten Blick in den Garten

60 Licht in allen Facetten LED-Design und Materialspiele auf der Light + Building

96 Kataloge Besondere Produkte, Bezugsquellen, die neuesten Kataloge

63 Ein PV-Speicher, der sich rechnet Autarkie für Ihr Einfamilienhaus

98 Vorschau/Impressum sh 05.2014

68 High End unplugged Dynaudios Xeo jetzt noch besser

70 Marketplace Der Anzeigenmarkt für den Fachhandel www.smarthomes.de

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News

Produktmeldungen Pantagruel

Neuheiten

Bild: Extremis

Passend zum zwanzigjährigen Jubiläum seines Tisches Garganua präsentierte Extremis auf der Mailänder Möbelmesse dessen Nachfolger Pantagruel. Die beiden Tische verbinden Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede beispielsweise in der Funktionalität. Anders als bei Garganua ist die runde Tischplatte des neuen Picknicktisches mit einer drehbaren Platte in der Mitte, einer sogenannten Lazy Susan, ausgestattet. Eine weitere Neuerung sind die nicht mehr höhenverstellbaren Sitze. www.extremis.be

Möbel & Co.

Bilder: Hennes’ Finest

Bilder: Hersteller

S 290

Hennes’ Finest Reisemühle Gerade einmal 12,5 cm hoch und 2,5 cm im Durchmesser misst die praktische Reisemühle von Hennes’ Finest. Ihre Hülle besteht aus hochwertigem Edelstahl mit einer fein satinierten Oberfläche, und der Drehknopf ist dreilagig mit Klavierlack hochglanzlackiert. Die Verschlussschraube besteht ebenfalls aus Edelstahl und dient der Mahlgradeinstellung. Aber was wäre das alles ohne den Hauptakteur, das Mahlwerk. Die handliche Reisemühle ist in den Farben Schwarz, Weiß und Rot erhältlich. www.hennesfinest.com

Das neue Sideboard-Programm S 290 von Thonet eignet sich nicht nur als Regal- und Aufbewahrungsmöbel, sondern kann auch als praktischer Raumteiler eingesetzt werden. Da Gestell und Korpus unsichtbar miteinander verbunden sind, macht auch die Rückseite von S 290 einen guten Eindruck. Bestehend aus vier Basiselementen, in je zwei Höhen und Breiten und dank seines modularen Aufbaus lässt sich das neue Programm flexibel zusammenstellen. Das Stahlrohrgestell ist in einer verchromten Variante sowie in sieben verschiedenen Farben erhältlich. www.thonet.de

cubus pure Home Entertainment

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KF Für glänzende Böden und eine geringere Pollenbelastung sorgen die neuen KF Modelle von Mamirobot. Möglich macht das eine integrierte Wischfunktion, die mit einem Mikrofasertuch den Staub aufnimmt. Der Einwegfilter wird über den normalen Hausmüll entsorgt, und der eingesetzte Staubbehälter ist abwaschbar. Aufgrund integrierter Sensoren muss der kleine Staubfresser nicht ständig beaufsichtigt werden, sondern kann sich auch alleine der Wohnungsreinigung widmen. Schwinden mit der Zeit die Kräfte, fährt der Mamirobot automatisch zur Ladestation und ist nach zwei Stunden wieder voll einsatzbereit. www.mamiroboteu.com

Bild: Mamirobot

Bild: Team 7

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Bild: Thonet

Mit seinem modularen Korpussystem cubus pure Home Entertainment verwandelt der österreichische Hersteller Team 7 den Naturholzkorpus in einen Klangkörper. Geeignet für alle Anwendungen im Bereich der Unterhaltungselektronik, ist der gute Klang auch dem perfekt getrockneten und verarbeiteten Holz zu verdanken. Realisierbar ist Home Entertainment für das Programm cubus wie auch cubus pure, das genügend Platz für alle gängigen Soundbarsysteme und Geräte bietet. Eine intelligente Zu- und Abluftlösung sorgt dafür, dass die empfindlichen Stücke gut belüftet werden. www.team7.at


Wunschkonzert genießen Musik in jedem Raum mit den Lösungen von JUNG: Der KNX Multiroom-AMP als Zentrale für das Haus versorgt alle Räume zeitgleich mit bestem Klang. Intuitive Steuerung von Musikquellenauswahl, Lautstärkeregelung und Soundeinstellung über KNX-Bedienelemente. Samt Verknüpfung mit weiteren Raumfunktionen in einer Szene! Komfortabel und aus einer Hand.

Der Verstärker mit KNX-Anschluss verfügt über vier Eingänge für Zuspielgeräte; der Sound wird auf vier bzw. acht Lautsprecher-Ausgänge verteilt.

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Bücher

Lesezeit

Lesezeit Smarte Büchervielfalt Beach Houses Strandhäuser stehen mit ihrem besonderen Standort, einem meist einmaligen Ausblick und einer speziellen Atmosphäre für einen besonderen Lebensstil. ‚Beach Houses’ stellt Häuser vor, die in Kalifornien, auf Hawaii, in Rio de Janeiro, auf Ibiza oder in Singapur stehen. Die Entwürfe dazu stammen von weltweit bekannten Architekten ebenso wie von kleineren, lokalen Büros vor Ort. Mit von der Partie ist beispielsweise auch das Beach House in Southern California, das von Richard Meier mit Michael Palladino realisiert wurde. Die gezeigten Strandhäuser sind in ihrer Form vielfältig: von einer Hütte am Strand über einen Apartmentkomplex hoch über dem Meer bis hin zur typischen Luxusvilla. Neben Beach Houses sind bereits die Titel Super Yachts, Tropical Houses und Tropical Gardens erschienen. Erschienen im Verlagshaus Braun, 224 Seiten mit 513 farbigen Abbildungen. Hardcover mit Schutzumschlag. 44 Euro, ISBN 978-3-03768-132-9

Hideaways Den Alltag hinter sich lassen und an einen Ort entfliehen, der mit all dem Nichts zu tun – diese Vorstellung dürfte für viele verlockend sein. Ein Rückzugsort, der zum Verweilen und Regenerieren einlädt und einen Ausgleich zum stressigen Alltag bildet. ‚Hideaways’ befasst sich genau mit diesem Thema und zeigt, wie man auch auf wenig Platz oder nur für kurze Zeit entspannen und die Natur genießen kann. Vom kleinen Strandhaus über Blockhütten bis hin zu Caravans und Zeltunterkünften sind die vorgestellten Projekte ein abwechslungsreicher Mix aus klassischen und unkonventionellen Lösungen. Festgehalten mit zahlreichen Bildern, bietet sie reichlich Inspiration für die eigenen vier Wände – zudem gibt die Autorin auch noch nützliche Tipps. Erschienen im Knesebeck Verlag, 208 Seiten mit 351 farbigen Abbildungen. Gebunden. 29,95 Euro, ISBN 978-3-86873-523-9

100 Contemporary Houses Das erste eigene Haus bildet für die meisten einen bedeutenden Abschnitt in ihrem Leben. Alles will wohl bedacht und gut überlegt sein. Ein scheinbar unendliches Portfolio an Inspirationen bietet dabei der Doppelband ‚100 Contemporary Houses‘. Wie der Titel schon verrät, werden 100 Privathäuser, verteilt über den ganzen Globus, gezeigt. Dabei handelt es sich um Entwürfe von renommierten Architekten wie Zaha Hadid, Herzog & de Meuron, Daniel Libeskind oder Tadao Ando, aber auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz. Heutzutage spielen neben dem Design auch Themen wie Nachhaltigkeit und Technik bei der Planung eines Hauses eine bedeutende Rolle. Zahlreiche Bilder, Pläne und erläuternder Text begleiten jedes Haus – neben Architekt, Standort und Baujahr/-zeit werden auch Angaben zu den Baukosten, der Wohnfläche und Grundstücksgröße gemacht. Erschienen im Taschen Verlag, 688 Seiten. Mehrsprachige Ausgabe. 2 Bände im Schuber. 39,99 Euro. ISBN 978-3-8365-2330-1

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Mehr Komfort in der Küche GROHE Minta Touch Was tun, wenn die Hände schmutzig sind, beispielsweise von der Gartenarbeit oder vom Teig kneten, und man Wasser benötigt, aber die Küchenarmatur nicht auch noch dreckig werden soll? Die Lösung heißt GROHE Minta Touch. Gleich zwei Bedienmöglichkeiten kombiniert die Hybridarmatur von Grohe: Minta Touch wird entweder klassisch über die Hebelfunktion bedient oder, wie ein Teil des Namens schon verrät, durch leichtes Antippen am Auslauf oder Armaturenkörper. Sind die Hände schmutzig oder hat man gerade keine Hand frei, reicht schon eine Berührung mit dem Handrücken, Handgelenk oder Unterarm, um den Wasserfluss zu starten. Natürlich kann die Armatur, die mit einem Auslauf in eleganter C-Form mit ausziehbarer Brause oder in L-Form mit herausziehbarem Mousseur erhältlich ist, auch klassisch über den Hebel bedient werden. Damit die lieben Kleinen die Armatur auch problemlos nutzen können, fließt dank EasyTouch Technologie nur kaltes Wasser – der Kontakt mit heißem Wasser und schmerzhafte Verbrühungen sind damit ausgeschlossen. Auf warmes Wasser muss aber nicht verzichtet werden, denn durch ein Upgrade mit Grotherm Micro kann die Temperatur individuell auf eine Wunschtemperatur voreingestellt werden. www.grohe.com

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News

Messen 2014 • Leichte Bedienung

Messen 2014/2015 Tendence, Frankfurt, 30.8-2.9.2014 Unter dem Motto „perfect date – perfect time“ präsentiert sich Ende August die Tendence in Frankfurt. Bereits zu diesem Zeitpunkt können die neuesten Produkte für das Herbst-, Winter- und Weihnachtsgeschäft inspiziert werden, und einen Ausblick auf die Trends fürs nächste Frühjahr gibt es auch noch. Vier Tage lang dreht sich in den Frankfurter Messehallen alles rund ums Wohnen, Schenken und Dekorieren. Bereits zum zweiten Mal mit dabei ist das Uhrenareal Times Square, in dem designorientierte Anbieter ihre neuesten Kollektionen vorstellen.

www.tendence.messefrankfurt.com

September

September

September

IFA

Cersaie

Security

Auch 2014 präsentiert die IFA Anfang September in gewohnter Weise, und als bedeutendste Ausstellung für Consumer Electronics die neuesten Technik-Trends. Am besten schon einmal im Kalender vormerken! Berlin, 5.-10.9.2014 www.ifa-berlin.de

Welche Fliesenform, Farben und Größen sind nächste Saison im Bad angesagt? Antworten darauf und die schönsten Trendentwicklungen liefert im Herbst die Cersaie in Bologna.

Dieses Jahr wird 40 Jahre security essen gefeiert! Ende September präsentiert sich wieder die ganze Welt der Sicherheit in Essen mit den Neuheiten und Innovationen für die Bereiche Sicherheit und Brandschutztechnik. Essen. 23.-26.9.2014 www.security-messe.de

September

Bologna, Italien, 22.-26.9.2014 www.cersaie.it

Oktober

Januar 2015

Abitare 100% Project

Orgatec

CES

Bereits seit 1986 findet die Abitare il Tempo statt und ist heute mit höchsten Qualitätsansprüchen und einer langjährige Tradition zu einer etablierten Messe für Wohnkultur geworden, bei der Tradition mit Avantgarde, Klassik und Moderne an einer Seite steht. Verona, Italien, 24.-27.9.2014 www.abitareiltempo.com

Moderne Arbeitswelten bespielen Ende Oktober wieder die Kölner Messehallen. In gewohnter Weise werden umfassende Informationen und Lösungen zu Einrichtung, Licht, Boden und Akustik für den Bereich Office & Object vorgestellt. Köln, 21.-25.10.2014 www.orgatec.de

Die Consumer Electronics Show ist die weltweit größte Fachmesse für Unterhaltungselektronik und findet jährlich im Januar in Las Vegas statt. Bereits seit über 40 Jahren informiert die Plattform und präsentiert die neuesten Produkte. Las Vegas, USA, 6.-9.1.2015 www.cesweb.org

Januar 2015

Januar 2015

Januar 2015

BAU

Domotex

imm cologne

Auf der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme präsentieren Aussteller Neuheiten und Weiterentwicklungen für den Industrie- und Objektbau sowie Innenausbau. Das Angebot verteilt sich auf 17 Hallen und ist nach Baustoffen, Produkt- und Themenbereichen unterteilt. München, 19.-24.1.2015 www.bau-muenchen.de

Wer renovieren möchte, aber in puncto Bodenbelag noch unsicher ist, sollte Mitte Januar auf der Domotex in Hannover vorbeischauen. Als Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge zeigt sie nicht nur die kommenden Bodentrends, sondern bietet auch genügend Inspirationsvielfalt. Hannover, 17.-20.1.2015 www.domotex.de

Die imm cologne vereint internationale Möbelmacher, Designer, Einrichtungsprofis und den Nachwuchs. Das Angebot reicht von modernem Möbeldesign über spezielle raumgebundene Möbel bis hin zu kreativen Ideen neuer Nachwuchsdesigner. Köln, 19.-25.1.2015 www.imm-cologne.de

Leichte Bedienung Neue Kaffeemaschine von Guzzini-Hausbrandt

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Foto: Guzzini

Design und Kaffee verbindet Guzzini in seiner neuen Kaffeemaschine, die in Zusammenarbeit mit der Kaffeerösterei Hausbrandt entstanden ist. Das Design stammt von Carlo Colombo, den bereits eine langjährige Zusammenarbeitet mit der Familie Guzzini verbindet. Für den privaten Haushalt konzipiert, sorgen ein einziger Knopf in Kombination mit dem Kapselsystem Epica für leckeren Kaffee, Tee oder Kräutertee. Das System umfasst sieben Hausbrandt-Mischungen, sechs 100% Arabica-Kaffeesorten sowie elf Getränke- und Teesorten. Dank der großen Kapselauswahl von Epica kann man die zahlreichen Kaffee- und Teesorten auch zu Hause genießen, ohne dafür auf Weltreise gehen zu müssen. Die Kapseln sind recycelbar ebenso wie die Aluminiumblister, in denen sich je 10 Kapseln befinden, und aufgrund der automatischen Standby-Funktion ist die Maschine auch noch energiesparend. Erhältlich ist die neue Kaffeemaschine in den Farben Rot, Weiß und Schwarz. www.fratelliguzzini.com


Die Sonne genießen

News

Die Sonne genießen Beschattung für den Wintergarten von Schanz

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Einfach Sonne speichern und sparen.

Intelligent Quantum

Einfach Mehr Effizienz

Keine Angst vor der Energiewende … vor allem, wenn jeder von ihr profitieren kann! Wie wäre es, Sonnenenergie auf effiziente Weise speichern zu können – und dabei richtig Geld zu sparen? Genau dafür haben wir Intelligent Quantum entwickelt: ein innovatives elektrisches Speicherheizgerät, das seiner Zeit voraus ist – vor allem im Verbund mit unserem schlauen Smart Eco System. www.dimplex.de/IQ

Bild: epr/ Schanz

Wer seine Zeit im Hochsommer auf der Terrasse im eigenen Garten verbringt, hält es dort oft nur eine Weile aus – oder flüchtet immer wieder für ein paar Minuten ins Haus, um sich abzukühlen. Weitaus komfortabler ist, sogar das ganze Jahr über, ein Wintergarten mit passendem Sonnenschutz. Dort bleibt die Temperatur angenehm – im Sommer entsteht kein Hitzestau, und im Winter kühlt der gläserne Raum nicht zu stark ab. Für die Beschattung des Wintergartens bieten sich Aluminium-Rollläden der Firma Schanz an. In puncto Hitzeschutz zeigen unabhängige Tests des Rosenheimer Prüfzentrums für Bauelemente, dass die Wiga Star-Modelle nicht nur Blendungen und Reflexionen verhindern, sondern sich auch gut dazu eignen, die Hitze aus dem Wintergarten herauszuhalten. Das Aluminium wirkt dabei isolierend wie eine Thermoskanne und reflektiert die Sonnenstrahlen, bevor deren Wärme die Luft hinter dem Glas erreichen und erhitzen kann. www.rollladen.de


News

Heatscope® Vision • Intelligent kühlen

Heatscope® Vision Neuer Infrarot-Heizstrahler von Moonich

Fotos: Moonich GmbH, Sauerlach

Damit man auch nach Sonnenuntergang noch gemütlich auf Balkon oder Terrasse sitzen kann, ohne frieren zu müssen, bieten sich Heiz-

strahler als praktische Lösung an. Der Heatscope® Vision von Moonich erreicht in maximal 15 Sekunden seine volle Betriebstemperatur und macht so ein gemütliches Zusammensitzen auch bei nicht mehr so hohen Außentemperaturen möglich. Der neue Infrarot-Heizstrahler besteht aus einem modernen Aluminium-Gehäuse mit Glaskeramik-Front und ist in den Farben Weiß und Schwarz sowie in den drei Leistungsstufen 1600 Watt, 2200 Watt und 3200 Watt erhältlich. Die Bedienung der Heizstrahler kann praktisch und bequem via Infrarot-Fernbedienung und in drei Leistungsstufen erfolgen. Eine verstärkte Glaskeramikfront sorgt dafür, dass das Licht des VISION auf ein Minimum von 15 bis 20 Prozent reduziert wird – natürlich ohne die Wärmestrahlung zu beeinträchtigen. Zusätzlich sorgt der orangefarbene Schein, den die Strahler in Aktion abgeben, für ein angenehmes Ambiente. www.moonich.de

Intelligent kühlen tado° Cooling

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Bild: tado°

Dass man die heimische Heizung von unterwegs aus fernsteuern kann, kennen wir bereits. Doch wie wäre es, wenn auch die Klimaanlage merken würde, dass wir auf dem Heimweg sind, und langsam anfängt, die Räumlichkeiten auf eine angenehme Temperatur zu kühlen? Möglich wird das mit tado° Cooling, das fernsteuerbare Klimaanlagen intelligent macht. Dazu braucht es neben der tado° Cooling Hardware mit durchscheinendem Matrix-LED-Display noch die intelligente Smartphone App. Mit ihr kann man die Arbeit von tado° kontrollieren und zudem Änderungen an der Temperatureinstellung vornehmen – egal ob man zuhause oder unterwegs ist. Die tado° App erkennt zudem, wenn der letzte Bewohner das Haus verlässt und regelt die Klimaanlage automatisch herunter. Befindet sich jemand auf dem Heimweg, startet tado° wieder mit der Kühlung. Ist man zuhause, kann man sich durch die tado° Innenraum Positionserkennung problemlos durchs Haus bewegen, ohne dabei im jeweiligen Raum die Klimaanlage ein- oder ausschalten zu müssen. Und durch verschiedene Sensoren für Licht, Bewegung und Geräusche, die Teil der tado° Hardware sind, profitieren auch Bewohner ohne Smartphone vom tado° System. Kompatibel ist tado° Cooling mit allen fernsteuerbaren Klimaanlagen – für eine Aktivierung muss nur die Fernbedienung der Klimaanlage auf die Hardware gerichtet und dann die Knöpfe zur Temperatur- und Lüfterregulierung gedrückt werden. www.tado.com


Passende Unterkunft

News

Passende Unterkunft Architekten-Haus für Husqvarna Automower Abbildungen, um den Entwurf nachzubauen zu können, auf www.husqvarna.de/automower-house-2014. Viel Spaß und Erfolg beim Werkeln! www.husqvarna.de

Bild: Husqvarna

Sie kümmern sich mit voller Hingabe um die Pflege des Rasens, arbeiten vollautomatisch und das unabhängig davon, ob es regnet oder die Sonne scheint. Gemeint sind die praktischen Mähroboter, die einem das Rasenmähen abnehmen. Auf mittlerweile fast 20 Jahre Erfahrung mit Mährobotern blickt der schwedische Hersteller Husqvarna zurück. Seit einigen Jahren befinden sich die Mähroboter in immer mehr Gärten auf dem Vormarsch, und so ein fleißiger, kleiner Helfer braucht natürlich auch eine passende Bleibe – nicht zuletzt, um neue Energie zu tanken. Dies nahm Husqvarna zum Anlass, den deutschen Architekten Jürgen Mayer H. sowie vier weitere europäische Architekten ein Haus für den Mähroboter Husqvarna Automower entwerfen zu lassen. Alle Gartenfreunde mit Interesse an Design und handwerklichem Geschick haben jetzt die Möglichkeit, ein eigenes Haus nach dem Entwurf von Jürgen Mayer H. anzufertigen. Seinen Entwurf beschreibt er selber als „eine Mischung von sich einfügen und auffallen“. Um richtig durchstarten zu können, finden sich alle Pläne und

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Starke Marken bedürfen keiner großen Worte.

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Objekte

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Holz und Hightech

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Holz und Hightech

Objekte

Holz und Hightech Baufritz’ neues Hauskonzept kokettiert mit alpenländischen Stilelementen Text: Frank Kreif • Bilder: Hersteller

Alles Bauhaus oder was? Mit seinem Musterhaus „Alpenchic“ setzt Baufritz einen „architektonischen Kontrapunkt“. Statt weiß verputztem Bauhaus-Kubus zeigt das Eigenheim echte sichtbare Holzbauarchitektur in zeitgemäßer Interpretation. Dass es „Alpenchic“ technologisch faustdick hinter den Holzschindeln hat, erkennt man schon am ihm zur Seite gestellten Windrad.

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Objekte

Holz und Hightech

Wie so etwas aussehen kann, demonstriert schon die Außenansicht des Hauses mit seinen filigranen Bauteilen, einer Leichtigkeit ausstrahlenden Dachkonstruktion sowie dem vorgelagerten, modernen Eingangsmodul. Die Holzfassade aus traditionellen Weißtannenschindeln gibt dem Haus seinen modernen Alpenchic und stellt einen Bezug zur Innenausstattung mit Weißtanne-Holzverkleidungen her. Die Alternative wären natürlich vorvergraute Schindeln oder Lärche-Schindeln. Der rechteckige Baukörper, weite fassadenschützende Dachüberstände und die Holzschindelfassade schaffen einen sichtbaren Bezug zur alpenländischen Bautradition. Georg Schauer, der Architekt des Hauses,

verweist hinsichtlich der Fassadengestaltung auf die „großzügige Verglasung an Stellen, an denen früher ein offen stehendes Scheunentor den Blick ins Innere freigab“. Die Raumaufteilung könne „dem Umbau eines Heustadels zum Wohnhaus gleichkommen – das hat einen ganz besonderen Charme“. Auch in dem Luftraum über dem Essplatz, der beide Wohnebenen durch eine vertikale Sichtachse verbindet, sieht der Planer Anklänge daran. Doch während damals eher kleinräumig und mit niedrigen Decken gebaut wurde, lädt hier ein großzügig bemessener, lichtdurchfluteter Koch-Ess-Wohnbereich zum offenen Wohnen ein. Auch das Obergeschoss zeigt eine klare Linie. Die Galerie erschließt zwei Kinder- und das Elternzimmer; drei helle, hohe Räume, jeweils mit eigenem Balkonausgang. Am Anfang des Flurs findet sich das FamilienWellnessbad mit trendiger Übereckverglasung, Dusche, Toilette, freistehender Wanne und Sauna. Das Ambiente des Hauses lebt von der gekonnt kontrastierenden Kombination authentischer Baustoffe und Materialen mit schicker Ausstattung und Einrichtung; echt alpenchic eben. Am Boden wechseln sich Eschenholz und Natursteinbeläge (Muschelkalk) in teils grober Form ab, die Wände und Decken kleidet astfreies Tannenholz. Den Kontrast zur natürlichen Ausstrahlung der heimischen Naturmaterialien bilden akzentuiert eingesetzter Schwarzstahl im Bereich Küche und Treppe (gusseisernes Geländer) sowie spiegelnd glatte Oberflächen und erlesene Möbel.

Modern mit Anklängen an früher Im Badezimmer des Musterhauses hat die „Axor Showerpipe designed by Front“ von der Designermarke Axor aus dem Hause Hansgrohe ihren stilvollen Auftritt. Wer bei dem trichterförmigen Holz bestimmt auch das Interieur, jedoch ohne dass dabei der EIndruck von Biederkeit entsteht, ganz im Gegenteil

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Serie 180 Glas Systeme für die Architektur: Edles Glas verleiht der Designvariante von Serie 180 eine luxuriöse Anmutung. Die Beschläge werden aus rückseitig lackiertem Glas mit einem Träger aus Edelstahl gefertigt. Erhältlich ist der Türdrücker in den Farben Weiß, Schwarz oder Umbra. Passend zu Serie 180 ist das GIRA Schalterprogramm Esprit kombinierbar.

www.hewi.com


Objekte

Holz und Hightech

Kontrastierende Materialien im Inneren, moderne Accessoires wie die Ladestation fürs Elektroauto außen – so wünscht man sich ein Haus

Grundriss Untergeschoss

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Duschkopf an eine Gießkanne aus dem vorigen Jahrhundert denkt liegt richtig. „Auch die Ausführung als Aufputzinstallation und Bedienelemente, die an Drehhähne erinnern, transportieren ursprünglichen Charme auf äußerst elegante Weise. Die Funktionalität ist selbsterklärend, wir nennen das sprechendes Design“, erläutert Manuel Züfle, Axor Produkt Manager. Dank Wasserspartechnik, Thermostat und Air-Technologie wird das wertvolle Nass dennoch ganz zeitgemäß genutzt: So lässt sich die Kopfbrause per Knopfdruck von sanft perlendem Regen auf einen kraftvollen Strahl umstellen. Im abgeteilten Hauptbereich des Bades befindet sich die Wanne: mittig, in ein Holzpodest eingelassen, nobel, mit hohem Rand. Sie bildet eine Einheit mit dem Waschtisch am Kopfende, der Sichtschutz bietet. Wer sich in die Liegewanne „Betteone Relax Highline“ gleiten lässt, soll ungestört entspannen können. Minimalistisch nimmt sich die Zweilocharmatur aus der Kollektion „Axor Bouroullec“ am Wannenrand zurück. Ein Dreh am Knopf und Wasser fließt, passend zum AlpenKonzept, über einen Quelleinlauf zu.

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Dachgeschoss


Holz und Hightech

Objekte

MyHomeControl? Brennstoffzelle, Solartechnik und WIndrad

Wir fragten nach bei Andreas Richiger, Geschäftsführer der BootUp GmbH.

Ein ausgefeiltes Energiekonzept macht das Baufritz-Musterhaus „Alpenchic“ zum nahezu energieautarken Haus. Die vier Komponenten Photovoltaik, Brennstoffzelle, Windrad und Stromspeicher arbeiten perfekt Hand in Hand. Der selbst produzierte Strom wird weitgehend hausintern genutzt. Überschuss bringt das E-Bike in Fahrt oder fließt ins öffentliche Netz, das umgekehrt im Bedarfsfall die Energieversorgung sicherstellt. Herzstück des Ganzen ist ein Brennstoffzellenheizgerät, das einen Meilenstein im Hinblick auf moderne Energietechnik setzt. Und „Alpenchic“ ist das erste Eigenheim, für das der kompakte Kraftzwerg arbeitet, der nur einen halben Quadratmeter Standfläche benötigt.

Herr Richiger, wieviel Technikverständnis brauchen die Bewohner für die Haussteuerung? „MyHomeControl“ ist so selbsterklärend, dass selbst Kinder in kürzester Zeit damit klarkommen. Diese Einfachheit ergibt sich aus der Bedienung über den Bildschirm, der Darstellung in Form von Grundrissen und der Symbolik. Der Nutzer kann über den Touchscreen beispielsweise eine Lichtquelle in einem Raum direkt ein- oder ausschalten: Es reicht ein Fingertipp auf die gewünschte Lampe.

Gespeist wird das Gerät mit Erdgas. Daraus wird der Wasserstoff gewonnen, der zum Betrieb der Brennstoffzelle nötig ist. Sie liefert außer Strom auch Wärme für Heizung und Warmwasser. Neben einem Pufferspeicher mit 170 Litern ist als weitere Einheit ein Gas-Brennwertgerät integriert. In seiner Funktion als Spitzenlastmodul schaltet es bei besonders hohem Wärmebedarf automatisch zu.

Und wie kann man mit „myHomeControl“ Energie sparen? Sehr sinnvoll ist es natürlich, den Energieverbrauch dann zu maximieren, wenn Strom produziert wird. Konkret heißt das: Wenn nach der morgendlichen Duschrunde das heiße Wasser nahezu verbraucht ist, wird nicht sofort nachgeheizt. Dank Energiemanagement passiert dies erst, wenn hauseigener Strom erzeugt wird – zum Beispiel wenn an sonnigen Tagen die Photovoltaik am späteren Vormittag die erforderliche Energie produziert.

„Unser Brennstoffzellensystem ist mit einem Smartmeter ausgestattet und optimiert die Startzeiten, indem es selbstregulierend dem Nutzerverhalten folgt“, erklärt Ingo Seliger, technischer Leiter bei Viessmann im Bereich Micro-Kraft-Wärme-Koppelungs-Systeme. „Mit dem Vitovalor 300-P kann die Eigendeckung des Strombedarfs in einem Einfamilienhaus auf bis zu 70 Prozent steigen.“ Genau darin liegt der Vorteil für die Bewohner. Sie produzieren ihren Strom im eigenen Kraftwerk, statt ihn teuer aus dem Netz zu beziehen. Obwohl dafür Gas eingesetzt wird, ist es nur halb so teuer. Die Förderung für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie eine Energiesteuerrückerstattung machen die neue Technik zusätzlich attraktiv. Darüber hinaus läuft das Gerät nahezu wartungsfrei

Solarstromspeicher Den größten Beitrag zur Stromerzeugung leistet die Photovoltaikanlage. Bei der eleganten Indachlösung fungieren die schwarz hinterlegten Laminate als Dachziegel und bilden die wasserführende Ebene.

Ist das System erweiterbar? Ja. „MyHomeControl“ bietet viele Schnittstellen und orientiert sich dabei an technischen Standards, so dass auch andere Systeme problemlos eingebunden werden können.

Ästhetik pur, mit einer Jahresleistung von bis zu 12.000 Kilowattstunden – ein technisches und optisches Highlight, das „Alpenchic“ die Krone aufsetzt. Ein weiterer Stromproduzent und Hingucker ist das Windrad, das sich auch bei Bewölkung und nachts dreht, wenn die Photovoltaikanlage keinen Strom produziert. Zur Zwischenlagerung von Energieüberschüssen steht ein Batteriespeicher bereit. Erst wenn dieser bis zum Rand gefüllt ist, profitiert das öffentliche Netz vom grün erzeugten Strom – und der Hausbesitzer von der Einspeisevergütung.

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Holz und Hightech Kochen mit Blick auf das Windrad: So vorteilhafte Technik darf ruhig mal in den Fokus gerückt werden

bis zu 70 Prozent erreichen kann. In dem Musterhaus wurde die Basisvariante des „Engion Family“ installiert, die optional auf höhere Kapazitäten erweitert werden kann – ein wichtiger Baustein im Konzept, das Haus so weit wie möglich energieautark zu machen.

Dennoch ist angesichts sinkender Sätze und steigender Strompreise die Eigennutzung wesentlich lukrativer. Sie kann erhöht werden, wenn E-Bike oder Elektroauto die hauseigene Tanksäule anzapfen. Früher war Strom, der ins öffentliche Netz abgegeben wurde, eine attraktive Einnahmequelle. Häufig erreicht der eigengenutzte Anteil kaum 20 Prozent. Denn die Photovoltaikanlage produziert Strom dann, wenn die Sonne scheint, und nicht unbedingt zu der Zeit, wenn er gebraucht wird. Im Baufritz-Musterhaus Alpenchic gibt es deshalb ein Energiemanagement mit Vorratshaltung. Ein Batteriespeicher der neuesten Generation der VARTA Storage GmbH lagert Stromüberschuss zwischen und gibt ihn bei Bedarf wieder ans hauseigene Netz ab. Mit „Engion“ hat VARTA eine Speichertechnologie auf Basis von Lithium-Ionen-Zellen entwickelt, mit der der Eigenverbrauchsanteil

Wenn die Energiebilanz stimmt, kann man sich auch mal eine Runde in der Sauna gönnen

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Die Unabhängigkeit vom Stromnetz schlägt sich im Laufe der Zeit zudem in niedrigen Energierechnungen nieder und tut darüber hinaus der Umwelt gut. Was aus dem Solarstromspeicher abgerufen wird, ist selbst erzeugter und zu 100 Prozent „grüner“ Strom. Wo bisher ein Akku – und um nichts anderes handelt es sich hier – nur so stark war wie seine schwächste Zelle, ist bei Engion Family jede Zelle eine separate Arbeitseinheit. Jedes Batteriemodul kann bei Problemen einzeln ausgetauscht werden. Das System, das auf eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegt ist, bietet Kompatibilität auch für zukünftige Technologien und bleibt so auf dem neuesten Stand der Technik. Und noch etwas hat diese innovative Lösung für effizientes Energiemanagement zu bieten: Bei Stromausfall hält der Speicher die Technik im „Alpenchic“ als Notstromaggregat am Laufen. „Engion“ ist über das Programm „Erneuerbare Energien-Speicher“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) förderfähig.

„Alpenchic“ reagiert auf Fingertipp „MyHomeControl“ sorgt im neuen Baufritz-Musterhaus in Poing für Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort. Das Gebäudeleitsystem überzeugt durch intiutive Bedienbarkeit und macht die Haussteuerung zum Kinderspiel. Auf Basis der weltweit genormten EnOcean Funktechnologie werden Licht, Rollläden, Beschattung, Raumtemperatur und vieles mehr geregelt. Auch eine Wetterstation ist integriert. Ganz automatisch verbindet sich so Komfort mit Energieeffizienz. Außerdem visualisiert das System die Tätigkeit der Lüftungsanlage sowie


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Holz und Hightech Viel Licht schafft die Kombination aus Galerie und Dachfenstern

die Energieflüsse. Am zentral angebrachten Touchscreen kann der Bewohner alle Komponenten einzeln schalten und regeln sowie komplette Inszenierungs-Pakete schnüren. Globale Szenen wie „Gute Nacht“ oder „Alles aus“ können durch individuelle Konfigurationen wie „Partystimmung“ oder „Fernsehabend“ ergänzt werden. Die Anwesenheitssimulation bei Abwesenheit, der Panikschalter sowie eine Alarmierungsfunktion sorgen für Sicherheit. Weitere Optionen ergeben sich durch die Einbindung einer Türstation mit Sprechanlage und Kamera. Über den Web-Browser kann man vom PC oder vom Smartphone aus von überall her überprüfen, ob daheim alles in Ordnung ist. Und selbst im Notfall ist das System auf Zack: Erkennt einer der batteriebetriebenen Rauchmelder Gefahr, wird zusätzlich zum Alarm ein Funksignal an „myHomeControl“ geschickt. Dann gehen automatisch die Lichter an, und alle Rolläden fahren hoch: für eine bessere Orientierung und um die Fluchtwege durch Fenster und Terrassentüren freizugeben. Die Funktechnologie macht die zugrunde liegende Elektroinstallation sehr flexibel. Lichtschalter sind frei positionierbar und lassen sich ohne aufwändige Installationsarbeiten jederzeit ergänzen. Lediglich die Lampe selbst ist ans Stromnetz angeschlossen. Die Schalter dagegen produzieren den Strom, der fürs Versenden der Funksignale gebraucht wird, selbst. Er wird erzeugt, wenn man den Taster drückt.

Durchblick auch an der Treppe: Kontraste aus Glas und Metall setzen optische Akzente

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Das elektromagnetische Feld, das dabei aufgebaut wird, ist übrigens 100-fach geringer als beim Betätigen eines konventionellen Schalters. Einer der Gründe, warum diese Funktechnologie zur Philosophie des Ökohaus-Pioniers Baufritz passt, der seine Häuser gegen Elektrosmog abschirmt. Laut Karlheinz Müller, Baubiologe (IBN) bei Baufritz, wurde die Unbedenklichkeit der Werte durch externe Gutachten wie auch interne Messungen sorgfältig überprüft. Und er ergänzt: „Bei Einsatz von EnOcean im Einfamilienhaus gibt es weder Dauersender noch gepulste Signale, wie sie bei W-LAN oder Mobilfunk zum Einsatz kommen.“ Hier wird der Strom aus Solaranlage und Windrad gespeichert, bis man ihn selbst nutzt, wenn gewünscht auch für das E-Mobil

Objektsteckbrief Grundfläche: ca. 175 qm Baujahr: 2014

Funktionen Licht Lichtszenen, zeit- und präsenzgesteuert

Verschattung Jalousiensteuerung sonnenstandabhängig sowie zeit- und wettergesteuert

Komponenten: Schalter: Jung LS 990

Steuerung und Visualisierung: myHomeControl

Energie Kombination aus Photovoltaik, Brennstoffzelle, Windrad und Stromspeicher Bussystem: EnOcean

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