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Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Nr. 7 Juli 2012

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Industriemagazin: zum Thema

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Keine Zukunft ohne seltene Metalle

Dossier: oberfl채chentechnik, H채rten

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Faszination Lackoberfl채che

Dossier: Kunststoffe, Verbundstoffe

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Nachhaltigkeit im Fokus


Im p r e s s u m

41. Jahrgang www.maschinenbau-schweiz.ch

Herausgeber Olympia-Verlag AG CH-8041 Zürich

Redaktion | Verlagsleitung Aboverwaltung Publica-Press Heiden AG Redaktion Maschinenbau Im Bad 8, Postfach 262 CH-9410 Heiden Telefon +41 (0)71 898 80 10 Fax +41 (0)71 898 80 19 maschinenbau@pph.ch Redaktion: Thomas Brosch, brosch@pph.ch Peter Göldi, goeldi@pph.ch IT-Redaktion: Andreas Wisler, wisler@pph.ch

Layout Publica-Press Heiden AG

Anzeigenverwaltung Wincons AG Fischingerstrasse 66, Postfach CH-8370 Sirnach Telefon +41 (0)71 969 60 30 Fax +41 (0)71 969 60 31 info@wincons.ch Verkauf: Beni Meier, bme@wincons.ch Hermann Rohner, hro@wincons.ch Manuel Keel, mk@wincons.ch

Druck gdz AG, Spindelstrasse 2 CH-8041 Zürich

Abonnementpreise (inkl. MwSt)

Maschinenbau Editorial

Alte Wurzeln Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, demnächst aufbrechen um – allen Problemen zum Trotz – auf einer griechischen Insel ihre Ferien zu verbringen, können Sie wieder Oberflächentechnik pur bewundern. Die Häuser sind weiss gekalkt, um die Sonne besser zu reflektieren, damit es innen kühl bleibt. Und wenn Sie dann Ihr kratzfestes Smartphon hervorholen, um die Idylle vor blauem Himmel zu fotografieren, sind ebenfalls raffinierte Beschichtungen am Werk. Zur selben Zeit steht Ihr geliebtes Auto am Flughafen oder an einem P&R-Parkplatz im Regen, doch Sorgen um die Korrosion muss sich niemand machen, weil die Stahlbleche zum Beispiel durch Verzinken und Lackieren davor geschützt werden. Kurz: Oberflächentechnik erfüllt Funktionen, die der Werkstoff oder das Bauteil für sich allein nie erreichen würden und vielfach erst die Produkteigenschaften begründen. Die moderne Oberflächentechnik steht für modernste technische und optische Veredelung von Oberflächen. Und sie ist undenkbar ohne eine umfassende Analytik und Prüfung zur Qualitätskontrolle. In der Industrie wurden dazu unzählige standardisierte Prüfungen entwickelt, im Fall der Karosserie zum Beispiel mit dem «Salzsprühtest». Die Hausnormen der Automobil­ industrie und anderer Industriebereiche nehmen bisher lediglich Bezug auf internationale Referenznormen. Denn die Lieferanfor-­ derungen der Kunden haben Priorität. Und doch bestimmen heute die internationalen Normen der Oberflächentechnik immer strikter die Praxis. Wir berichten darüber in dieser MB-Ausgabe (ab Seite 32) und wünschen Ihnen schon jetzt erholsame Ferien.

Jahresabonnement/Einzel-Nr. Inland CHF 75.–/   8.– Ausland EUR 85,–/  9,– Ausland EUR 100,–/ 10,– (Übersee)

Auflage Druckauflage 7500 Ex. Erscheint monatlich zuzüglich eine Jahreshauptausgabe

Ihr

Nachdruck | Sonderdruck Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und elektronische Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für Sonderdrucke wenden Sie sich bitte an den Verlag.

Thomas Brosch Chefredaktor

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Maschinenbau 7/2012 I n h a lt s v e r z e i c h n i s

ZU M TITELBILD

Szene

Immer die richtige Verbindung

News

Die Anwendungsbereiche für marktgängige Kupplungen wachsen und erweitern sich in immer kürzeren Zyklen. Die R+W Antriebselemente GmbH, Hersteller von spielfreien Präzisionskupplungen, entwickelt für Neuprojekte und bestehende Applikationen immer wieder kundenorientierte Anbindungsmöglichkeiten. Man spricht von einer formschlüssigen Verbindung, wenn die Verbindung über eine bestimmte Formgebung (Kerbverzahnung) oder ein zusätzliches Element (Passfeder) als Mitnehmer erfolgt – zum Beispiel Passfedernut. Bei dieser Verbindungsart wird das Drehmoment durch Flächenpressung übertragen. Formschlüssige Welle-Nabe-Verbindungen kommen bei Antrieben zum Einsatz, die vorwiegend durch eine einseitige Drehmomentbelastung gekennzeichnet sind. Die Vorteile bei dieser Verbindung liegen in ihrer einfachen Montage und Demontage. Bei der reibschlüssigen Verbindung findet die Übertragung durch Aufklemmen oder Aufpressen der Nabe auf die Welle statt. Verbindungselemente wie Klemmnabe, Konusklemmnabe, Konusklemmring oder Spreizdorn funktionieren auf der Basis von Reibschluss. Typische Anwendungen für Kupplungen mit einer reibschlüssigen Nabe finden sich in Anlagen mit hoher Dynamik und häufiger Drehrichtungsumkehr.

6 Brancheninfos in Kürze

Maschinenbau Bearbeitungszenter

8 Das Plus an Produktivität

Biegemaschine

9 Rechts und links biegen

Sägezenter

Universell-flexibles Produktions10 sägen

Fräsmaschine

12 Geschwindigkeit und Genauigkeit

Dossier Oberflächentechnik, Härten

34 Faszination Lackoberfläche Extrem glatt und unglaublich 36 sauber Portables Oberflächenprüfsystem 37 weiterentwickelt

Kunststoffe, Verbundstoffe

Auswuchtmaschine Bohrzenter

Messen

13 Einfach vielfältig

Feinbohren und Honen auf einer 15 Maschine

Sindex – Gipfeltreffen der 41 Technologiebranche

Laserkennzeichnung

42 Messen | Tagungen | Veranstaltungen

Werkzeuge

17 Für erhöhte Produktivität PKD-Schneiden mit gelaserten 18 Spanleitstufen

Swiss MTM Veranstaltungen

44 EIEs als Veränderungsmanager 44 Kursübersicht

Industriemagazin MB-Report

Leistungsstandard und 19 Hoher beste Qualität und Blöcke kreuz und 20 Bleche quer zersägen – der Schlüssel 22 Zusammenarbeit zum Erfolg Produktivität durch 24 Dreifache konsequente Werkzeugoptimierung

27 Der Know-how-Pool Zum Thema

R+W Büro Schweiz Hohstrasse 6 CH-8302 Kloten

Gewebebandkabel oder 33 Kabelschleppkette?

38 Clips- und hochbelastbar 39 Nachhaltigkeit im Fokus 40 ESD-Energieführungsketten

Lasermaschine

16 Professionelle Laserbeschriftung

I n f o s | K o n ta k t

Marktdynamik

Technologietrends nicht 32 Von überrollt werden

Entwicklung

14 Präzision bei schneller Drehung

Flanschverbindungen hingegen sind kraftschlüssige Verbindungen (Schrauben im Lochkreis), die sich einfach und schnell montieren lassen. Neben dem Lochkreisdurchmesser (Befestigungsschrauben) ist ein Zentrierabsatz im Flansch notwendig. Neben der Anbindung für Kupplungen wird der ­ Flanschanbau häufig auch bei den einzelnen Komponenten von Gelenkwellen verwendet. Je nach Anforderung der Anbindungsart verfügt der Kupplungshersteller R+W über das jeweilig passende Anbindungselement. Formgebung und technische Parameter garantieren im Einsatzfall nahezu immer eine optimale Kombination aus Bauraumersparnis und Montagezeit. Die beschriebenen WelleNabe-Verbindungen sind für torsionssteife und schwingungsdämpfende Präzisionskupplungen erhältlich.

Industriemagazin

Keine Zukunft ohne seltene 28 Metalle

Magnetismus

braucht mehr Zeit 30 Magnetisieren als Entmagnetisieren

Rubriken

3 Impressum 45 News & Trends | Advertorials 48 Kapazitäten | Occasionen | Verschiedenes 50 Sachregister | Bezugsquellen 58 Vorschau Nr. 8 | August 2012 58 Inserentenverzeichnis

Telefon +41 (0)43 305 23 06 www.rw-schweiz.ch colacicco@rw-schweiz.ch

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S z e ne N e ws

I N K Ü R ZE

Open Innovation erlebbar gemacht

n Erneut ist es der virtuelle­ fabrik.ch gelungen Ihre Gäste zu begeistern. Über 100 Gäste aus Wirtschaft, Industrie, Lehre und Politik folgten der Einladung zur 9. Ausgabe der TechTalks der Virtuellen Fabrik (VF) Nordwestschweiz Mittelland vom 30. Mai ins Technorama Winterthur. Die Kombination aus spannenden und informativen Referaten, der Präsentation der Netzwerkpartner und Ihren Kompetenzen und die attraktive Location scheinen sich als nachhaltig erfolgreiches Konzept zu etablieren. Das Thema der TechnoramaSonderausstellung «Der ver­mes­ sen(d)e Mensch» wurde elegant aufgenommen und in den Referaten aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Impressionen vom Event finden Sie auf der Homepage. Infos: www.virtuellefabrik.ch

Michael Baumann, Stefan Lippuner, Oliver Kirsch und Simon Gredig bei der Siegerehrung mit Robotern und Pokal.

Vizeweltmeister n Vom 19. bis 23. Juni nahm Helveticrobot an der RoboCup Junior Weltmeisterschaft in MexikoStadt teil. Ihre Fussballroboter waren dort ziemlich erfolgreich: Sie gewannen den Vize-Weltmeistertitel. Nachdem Helveticrobot im Jahr 2011 Weltmeister wurde in der Disziplin Rescue, suchten die Schüler des Weltmeisterschaftsteams eine neue Herausforderung: Sie fanden sie in der Disziplin Soccer. Während dreier Tage kämpften die Teams der Disziplin Soccer A Lightweight um die Qualifikation für die Finalrunden. Die besten zwölf traten dort in sogenannten Superteams gegen­ einander an. Dabei spielen jeweils drei gegen drei Teams im K.O.-System. Gemeinsam mit Taiwan und Deutschland qualifizierte sich Helve­ ticrobot gegen die Teams aus Italien, Holland und Japan für das Finale. Dies war gleichbedeutend mit dem Gewinn des Vize-Weltmeistertitels. Infos: www.helveticrobot.ch

Girls Day bei Atlas Copco n Mädchen sind in technischen Berufen immer noch untervertreten. Erstmals öffneten deshalb im Rahmen eines Projekts sechs Auszubildende von Atlas Copco in Essen interessierten Schülerinnen anlässlich eines Girls Days die Türen, um sie für den Berufseinstieg in technische Tätigkeitsfelder zu begeistern und Hemmschwellen abzubauen. Das Unternehmen sieht dies vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangels auch als Beitrag zur Sicherung der eigenen Zukunft und des Standorts. Dabei gings richtig zur Sache – beispielsweise per Vierfachschrauber ein Fahrzeugrad montieren, mit einem Turbinenschleifer Baustahl schruppen oder mit einem Motorhammer Felsblöcke zerkleinern. Mit 27 Teilnehmerinnen aus der siebten bis neunten Klasse war der Versuch ein voller Erfolg, denn einige Teilnehmerinnen äusserten sich nach den eindrücklichen Erlebnissen spontan, dass sie sich eine Ausbildung im Berufsfeld Mechatronik bei Atlas Copco oder sogar ein Technikstu­ dium gut vorstellen könnten. Infos: www.atlascopco.ch

Auszeichnung I

n RS Components ist von Amphenol Socapex, Tochter der Amphenol Corporation, einem der weltweit grössten Hersteller von Systemverbindungselementen, für «herausragende Leistungen im Verkauf» ausgezeichnet worden. Infos: www.rsonline.ch

Auszeichnung II

n Mit seiner riesigen Produktvielfalt und einer weltweit vernetzten Betriebsorganisation kommt Endress+Hauser gut zurecht: Der Spezialist für Messund Automatisierungstechnik wurde von der Hochschule St.Gallen mit einer Top-5-Auszeichnung für Komplexitäts-Management belohnt. Infos: www.endress.com

Auszeichnung III

n Die Fima Carl Stahl AG in Siebnen wurde durch Firma SSM AG (Schärer Schweiter Mettler AG), Horgen mit der Auszeichnung «Hervorragender Lieferant» geehrt. Die Firma SSM AG ist weltführender Hersteller von Textilverarbeitungs-Maschinen. Schon seit mehr als 10 Jahren kann Carl Stahl AG der Firma SSM AG Micro-Feinseile Ihres deutschen Mutterhauses in Süssen (DE) nach Horgen liefern. Infos: www.carlstahl.ch

Neuer Präsident

Schlüsselübergabe von Hans Rudolf Hauri, CEO RUAG Real Estate (rechts), an Bernd Schatz, kaufmännischer Geschäftsführer der Gühring Gruppe.

Arbeitsplätze geschaffen n G-Elit GmbH nahm im Rahmen einer Eröffnungsfeier am Donnerstag, 21. Juni eine moderne Produktionshalle in CH-6463 Altdorf offiziell in Betrieb. Seit einigen Monaten produziert die «G-Elit Präzisionswerkzeuge GmbH», eine Tochtergesellschaft der Gühring oHG, in einer Industriehalle im Industriepark Schächenwald auf insgesamt 2500 m2 Beschichtungen für Zerspanungswerkzeuge. Die Produktion der Gühring-Gruppe erhält mit diesem europäischen Kompetenzzentrum für Beschichtungen von hochwertigen Präzisionswerkzeugen im Industriepark Schächenwald ein starkes Standbein. Die Firma beschäftigt in Uri bereits 38 Mitarbeitende und es werden noch mehr dazukommen – in Planung ist ein Nachschleifzentrum, das bis Ende des Jahres umgesetzt wird. Infos: www.guehring.ch

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n Anlässlich der gutbesuchten 80. Generalversammlung der SWISSGALVANIC am 16. Juni 2012 in Bern wurde Christoph Stalder (Stalder AG, Engelburg) einstimmig zum neuen Verbands-Präsidenten gewählt. Er tritt somit die Nachfolge von Rolf Helbling (Galvano Helbling AG, Biel) an, der zum Ehren­ präsidenten ernannt wurde. Gleichzeitig wurden die Herren Daniel Aeberhard (Schneider Galvano AG, Wiedlisbach) und Gino Pecoraro (Galvanova AG, Emmenbrücke) als neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Infos: www.swissgalvanic.ch

Erweitertes Logistikzentrum

n Die Zentrale Logistik der SFS unimarket AG in ­Rebstein wurde kürzlich ausgebaut und die Lagerkapazität damit um 30 Prozent erhöht. Die moderne Lagertechnik mit dem Herzstück, einer MultiShuttle-Anlage, die in Europa erst wenige Male gebaut wurde, wird den Kunden in einer detaillierten Führung vorgestellt. Infos: www.sfsunimarket.biz

Neue Vertretung

n Omni Ray erweitert sein Produktportfolio mit dem Hersteller Beijer Electronics. Beijer Electronics ist ein international ausgerichtetes Unternehmen mit Firmensitz in Malmö (Schweden) und bietet benutzerfreundliche, hochmoderne HMI-Technologie. Die iX HMI-Lösung baut auf 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung innovativer Hard-und Software. Infos: www.omniray.ch


S zen e N ew s

Verstärkt

n Alexander Lenfers übernimmt bei der Firma Kemper die Position des Marketingleiters. Der 39-Jährige führte schon seit 2009 den Geschäftsbereich Solar. Erster Ansprechpartner für den Bereich Solar wird nun Jürgen Geling, der seit mehr als zwei Jahren im Unternehmen tätig ist. Alexander Lenfers koordiniert künftig sämtliche Marketingmassnahmen bei Vertrieb, Produktmanagement, Entwicklung und PR. Infos: www.kemper.eu

Gut besucht

n Am 16. Juni feierte das Transportunternehmen Emil Egger AG am Standort in St.Gallen ihr 80jähriges Bestehen und die Eröffnung ihres neuen Logistikcenters. Mit der Investition von 30 Millionen Franken bekennt sich das Familienunternehmen zum Standort St.Gallen. Der Neubau beheimatet eine Werkstatt, Büro, Schulungsraum, Mietflächen und Lagerraum. Bei sommerlichen Temperaturen kamen Scharen von Besuchern, um mit der Familie Egger zu feiern. Infos: www.ete.ch

Neuer Geschäftsführer

n Neuer Standort, neue Gesichter im Team. Peter A. Cologna trat zum 1. Juni seine Stelle als Geschäftsführer von easyFairs® Switzerland GmbH an und ersetzt in dieser Position Christian Rudin, der eine eigene Firma gründet und künftig als selbstständiger Unternehmer arbeitet. Die Schweizer Niederlassung von easyFairs® mit insgesamt 22 Mitarbeitenden logiert zudem seit 15. Mai an einem neuen Standort in Muttenz, nahe beim Basler Fussballstadion St. Jakob. Infos: www.easyfairs.ch

50-Jahr-Jubiläum

n Die Urma AG kann ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Das Unternehmen hat sich in dieser Zeit vom reinen Lohnfertiger zu einem der bekanntesten Produzenten von Werkzeugsystemen für die Bohrungsbearbeitung entwickelt. 1962 gründete Willy Berner sein Familienunternehmen Urma mit Sitz in Rupperswil. Mit der Übernahme durch Urs W. Berner wurde 1996 der Generationenwechsel erfolgreich vollzogen. Mittlerweilen hat das Unternehmen Tochtergesellschaften in Deutschland, Brasilien und China, sowie Lizenzfertigungen in den USA, Deutschland und Japan. Urma beschäftigt in der Schweiz über 60 Mitarbeiter. Infos: www.urma.ch

Führungswechsel

n Führungswechsel bei der Komax Gruppe: neuer Chef der Medtech Sparte wird René Ronchetti. René Ronchetti übernimmt von Serge Peguiron die Leitung der Business Unit Medtech und wird per 1. September neues Mitglied der Gruppenleitung. Infos: www.komaxgroup.com

Die PRODEX 2012 auf Erfolgskurs n Die PRODEX – Internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Werkzeuge und Fertigungsmesstechnik, welche vom 20. bis 23. November in Basel stattfindet, verzeichnet knapp vier Monate vor Beginn bereits über 260 Aussteller. Alle führenden Hersteller und Händler der Fertigungsbranche haben sich angemeldet. Das Swissmem-Forum befindet sich an prominenter Lage in der Halle 1.1. Mit wechselnden Themenschwerpunkten wie beispielsweise Berufsbildung, Energieeffizienz, Messtechnik oder Medical Manufacturing, geben interessante Expertenvorträge und geführte Messerundgänge einen vertieften Einblick in die einzelnen Bereiche. Zum attraktiven Rahmenprogramm der Messe zählen unter anderem das Swissmem-Forum und die Verleihung des PRODEX-Awards. Gesucht werden dazu Unternehmen, die eine ­ beispielhafte Innovation entwickelt oder ihr Produkt, ihr Fertigungsverfahren, ihre Dienstleistung oder ihre Logistikbeziehungsweise Marketingstrategie entscheidend verbessert haben. Mit der Verleihung des PRODEX-Awards, der zum dritten Mal von der Vogel Business Media AG in Partnerschaft mit dem Messeveranstalter Exhibit & More vergeben wird, werden einerseits Spitzenleistungen ausgezeichnet, andererseits widerspiegelt es den Innovations-Charakter der Fertigungsbranche. Anmeldeschluss: 31. August. Infos: www.prodex.ch

Die Championsleague der Stapler n Praktiker dürfen sich freuen: im Herbst 2012 startet die vom Swisslifter Verband lancierte Staplermeisterschaft mit abschliessendem Höhepunkt in Locarno. Die Europameisterschaft und die Olympischen Spiele machen Lust auf mehr, den Wetteifer der ganzen Welt kann man förmlich spüren. Für die Schweiz startet der Swisslifter Verband daher wieder die Meisterschaft der Staplerfahrer und das OK-Team von Toyota Material Handling freut sich auf begeisterte Praktiker, die gerne das Steuer in die Hand nehmen. Am Samstag, den 8. September findet auf dem Gelände in Safenwil die Qualifikationsrunde für den Final in Locarno statt. Insgesamt sechs der 60 möglichen Teilnehmer können sich qualifizieren. Getestet werden unter anderem Fahr­ geschick, Bedienung, Sicherheit und natürlich die Zeit. Action und Spannung inklusive. Infos: www.toyota-forklifts.ch

In einem Tag zum Stand der Technik

n Die Leistung einer Werkzeugmaschine steigt mit der Kompetenz und den Fertigkeiten des Bedieners. Das weiss jeder. Aber eben nicht jeder Bediener weiss, wie sich spanende Prozesse unter Umständen durch eine kleine, aber gezielte Veränderung von Parametern oder den Einsatz eines neuen Werkzeugs entscheidend verbessern lassen.

Und genau hier setzen die Roadshows von DMG/MORI SEIKI an, die seit nun mehr vier Jahren gemeinsam mit ausgesuchten Partnern auf Tour sind und auf eine grosse Resonanz in der Branche stossen. In fokussierten Seminarblöcken bekommen die Besucher während den eintägigen Veranstaltungen facetten­ reiche Einblicke in neuste Bearbeitungsverfahren und bringen sich dadurch auf den aktuellsten Stand der Zerspanungstechno­ logie. Die Schwerpunktthemen reichen dabei von der Drehbearbeitung über das 5-Achs-Fräsen bis hin zur Fräs-Dreh- beziehungsweise Dreh-Frästechnik. Die Resonanz an den Roadshows von DMG/MORI SEIKI ist auch in diesem Jahr gross. So waren beispielsweise die Seminarräume bei der DECKEL MAHO Seebach GmbH Anfang Mai mit über 50 Teilnehmern pro Veranstaltungstag überaus gut besucht, als die effizienten Möglichkeiten der 5-Achs-Bearbeitung auf dem Programm standen. Das Programm der DMG/MORI SEIKI Roadshows sieht neben Fach­ vorträgen und Live-Demonstrationen auch Zeit vor, in der die Besucher mit den Experten über ganz individuelle Fragestellungen diskutieren können. Aktuelle Termine und Stati­ onen der Roadshows sind auf der Homepage www.dmgmoriseiki. com zu finden. Infos: www.dmgmoriseiki.com

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Maschinenbau Bearbeitungszenter

Das Plus an Produkti­vität

14’000 sowie optional 18’000 und 24’000 min-1. In der Standardausführung stehen dabei eine Leistung von bis zu 19 kW sowie ein Drehmoment von 100 Nm (jeweils bei 40 Prozent ED) zur Verfügung. Eine Besonderheit innerhalb des Spindelbaukastens bietet darüber hinaus die neue 18’000er-Motorspindel, die sich durch eine Öl-Luft Schmierung zur Steigerung der Lebensdauer, eine hohe Robustheit durch eine massive Welle mit integriertem Wellenbund sowie ein Lager mit erhöhter Tragzahl für deutlich ­höhere Belastbarkeit auszeichnet. DMG gibt aufgrund der hohen Zuverlässigkeit der Spindelkomponente eine lange Gewährleistung von 7500 Betriebsstunden. Steuerungsseitig präsentiert sich die DMU 80 eVo mit der DMG ERGOline® Control mit 19“-Bildschirm und 3D-Software, in der wahlweise die HightechCNCs Siemens 840D solutionline mit ShopMill oder Heidenhain iTNC530 für optimale Performance in Prozess und Programmierung sorgen.

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ie neue DMU eVo-Generation von DECKEL MAHO ­Seebach bietet eine in allen Belangen optimale Performance, was entsprechend auch der ­neuen DMU 80 eVo mit Palettenwechsler zugutekommen wird. So wurde das Maschinenkonzept komplett überarbeitet und ist jetzt als ­Gantry ausgeführt. Steifigkeit und Genauigkeit der Maschine sind dadurch deutlich erhöht. Der optimierte Gantry bietet dabei im Vergleich zur klassischen Varainte eine verbesserte Zugänglichkeit auch von der Seite sowie grössere Verfahrwege und einen grösseren Arbeitsraum bei geringerem Platzbedarf. Beibehalten wurde hingegen das erfolgreiche Konzept des Schwenkrundtisches – allerdings sind Tischbeladung, Dynamik und Schwenkbereich deutlich erhöht worden.

Exzellente 5-Achs-Fräsleistungen

Die neue DMU 80 eVo mit Palettenwechsler ist extrem kompakt und glänzt mit exzellenten 5-Achs-Fräsleistungen und kurzen Paletten-Wechselzeiten von nur 12 Sekunden.

Angesichts der kompakten Bauweise beeindruckt die Arbeitsraumgrösse mit Verfahrwegen von 800, 650 und 550 mm in X-, Y- und Z-Richtung. Die Arbeitsfläche des bewährten Schwenkrundtisches beträgt dabei 800x 700 mm. Dieser kann mit 600 kg belastet werden und hat einen Schwenkbereich von –5 bis +11°, was Hinterschnitte bis 20° ermöglicht. Eilgangsgeschwindigkeiten von 50 min-1 in B- und C-Achse verleihen der DMU 80 eVo zudem ihre einzigartige Dynamik, die mithilfe des Dynamikpakets zusätzlich gesteigert werden kann: Linearantriebe in der X- und Y-Achse steigern deren Geschwindigkeit von 50 auf 80 m/min. In das Konzept der dynamischen Universalmaschine gliedert

sich auch der neue Palettenwechsler der DMU 80 eVo ein. Dieser ist in den frei zugänglichen Arbeitsraum optimal integriert, ohne die Stellfläche der Maschine nennenswert zu vergrössern, und überzeugt durch kurze Wechselzyklen von lediglich 12 Sekunden. Diese Innovation wird in den unterschiedlichsten Branchen ihre Stärken ausspielen. Ob im Automotive- und Aerospacebereich oder im Werkzeugbau sowie in der Medizintechnik – die durchdachte Maschinenlösung eignet sich gleichermassen für die Einzelteil- und Serienfertigung, wo sie die volle Performance der 5-achsigen Simultanbearbeitung bietet.

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An Vielseitigkeit und Flexibilität gewinnen Kombiniert mit einem schnellen Werkzeugwechsel für kürzeste Span-zu-Span-Zeiten von unter 5 Sekunden konfigurieren sich diese Features zu einem zukunftsweisenden Hightech-Paket, das beim Werkzeugmagazin selbst die Anforderungen von Anwendern mit sehr variablem Teilespektrum erfüllt. Ein Doppelgreifer garantiert, dass der Werkzeugwechsel dabei schnell und zuverlässig durchgeführt wird. Innerhalb der Ausstattungsvarianten bietet die neue DMU 80 eVo weitere Möglichkeiten – beispielsweise durch eine aufgabengerechte Auswahl an Spindelva­ rianten mit Drehzahlen zwischen

INF OS | Ko n TAKT DMG MORI SEIKI Schweiz AG Lagerstrasse 14 CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)44 824 48 48 ch-de.dmg.com service.dmgschweiz@ gildemeister.com


Maschinenbau Biegemaschine

Rechts und links biegen A

ls erster Anbieter auf dem internationalen Markt für Rohrbiegemaschinen bietet die Schwarze-Robitec GmbH mit der neu entwickelten CNC 40 Rotary eine CNC-gesteuerte Rohrkaltbiegemaschine zum Links- und Rechtsbiegen von Rohrsystemen an. Ermöglicht wird dies durch eine zusätzliche CNC-Achse der freigelagerten Biegeschablone im innovativen Biegekopf. Die CNC 40 Rotary erhöht so die Flexibilität bei Biegeabläufen erheblich – auch bei Rohren mit bereits vorgeformten Konturen am geraden Rohr und bei Zusatzfunktionen wie der Fülldorneinrichtung. Sie bearbeitet Rohre von 8 bis 40 mm Durchmesser. Um Anwendern in Zukunft eine zeit- und kosteneffiziente Bearbeitung zu ermöglichen, hat Schwarze-Robitec die aktuelle n Anzeige

Lösung keinen zweiten Biegekopf benötigt, konnten wir das notwendige Investitionsvolumen für die CNC 40 Rotary im Vergleich zu konventionellen Lösungen um rund 20 Prozent reduzieren», erläutert Hartmut Stöhr, Geschäftsführer der Schwarze-Robitec GmbH. Abgesehen von diesen stark verringerten Anschaffungskosten zeichnet sich die neue Rohrbiegemaschine, die mit bis zu 13 CNC-Achsen arbeitet, bei der Steuerung durch eine intui­ tive Bedienerführung aus. «Ein einziger Tag Einarbeitung genügt, um das Steuerungskonzept zu verstehen und die Maschine intui­ tiv zu bedienen», erläutert Bert Zorn.

Rechts und links biegen in einem Arbeitsgang: Die neue Rohrbiegemaschine CNC 40 Rotary zeichnet sich durch geringere Rüstzeiten, niedrigere Anschaffungskosten und ein intuitives Steuerungskonzept aus.

Lösung entwickelt. «Der Einsatz der lose gelagerten Biegeschab­ lone ermöglicht es – vereinfacht ­gesprochen –, den Biegekopf unabhängig vom Werkzeug zu bewegen», erläutert Bert Zorn, Geschäftsführer der Schwarze-Robi­

tec GmbH. Das hat den Vorteil, dass auch Rohre mit kleinsten Biegeradien und komplizierten Bogenkonturen nach dem Biegen problemlos aus den Kollisionsund Störkonturbereichen herausgefahren werden. «Da die neue

INF OS | Ko n TAKT Schwarze-Robitec GmbH Olpener Strasse 460–474 D-51109 Köln Telefon +49 (0)221 890 080 www.schwarze-robitec.de sales@sch-r.com


Maschinenbau Sägezenter

Universell-flexibles Produktionssägen O

b universelles Kleinserien­ sägen zum Beispiel in der Werkstattfertigung und im Sondermaschinenbau oder flexibles Chargen- und Seriensägen in der auftragsgesteuerten Teilefertigung – mit dem Leistungs-Geradschnitt-Bandsägeautomat KASTO­ verto A2 steht den Anwendern ein für jeden Sägebedarf optimal konzipiertes «Produktivitätsins­ trument» zur Verfügung.

Die neue Klasse

Der hydraulische Spannstock und die Bandführung des Bandsägeautomaten KASTOverto A2.

Die Baureihe KASTOverto wird denn bei KASTO auch nicht als Ersatz für vorhandene Maschinenprogramme, sondern als Ergänzung angesehen. Nämlich dahingehend, dass viele Kunden Sä-

geleistung mit mehr Flexibilität und Komfort verbunden wissen wollen, während andere entweder auf Sägetechnik-Hochleistungen setzen oder die Sägemaschine

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10 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

eben als universell einsetzbaren «Springer» für verschiedenste anfallende Arbeiten ansehen. In diese Lücke stösst die KASTOverto wissentlich hinein, denn sie kom-

biniert die heute gestellten vielfältigen Anforderungen wie Robustheit, Leistungsfähigkeit, universell-flexible Nutzung, minimaler Platzbedarf und hoher Bedienkomfort in idealer Weise. Mit ­einem für diese Maschinengrösse (nur 3 m2 Standfläche!) enormen Schnittbereich von 260 mm (rund) beziehungsweise 260x 260/320x260 mm (HxB vierkant/ flach) lässt sich in den IndustrieSegmenten Maschinenbau, Zulieferwesen, Teilefertigung und Apparatebau ein breites Spektrum an zu sägenden Teilen abdecken. Zumal die Kombination aus vertikal ablaufendem (in der Z-Achse) und horizontal verfahrendem Sägeband (Sägeeinheit-Vorschub in der Y-Achse) die Gewähr bietet, Einzel- oder Serienschnitte in Vollmaterialien, Rohren und Profile aus leicht bis schwer zerspanbaren Werkstoffen hoch effizient durchführen zu können. Dafür muss auch nicht zwangsläufig jedes Mal das Sägeband gewechselt werden. Denn die robuste und präzise Ausführung des Sägemaschinen-Grundkörpers und


Maschinenbau Sägezenter

Mit dem Leistungs-Geradschnitt-Bandsägeautomat KASTOverto A2 setzt KASTO erneut Sägetechnik-Massstäbe.

der Sägeeinheit sorgt, zusammen mit den aus dem Werkzeugmaschinenbau bekannten hochwertigen Maschinenelementen und Wälzführungen, jederzeit für eine hohe Laufruhe und damit für schonenden Werkzeugeinsatz.

Leistung und Praxisnutzen im Kompaktformat Dafür stehen auch der stufenlos (0 bis 300 mm/min) einstellbare hydraulische Sägevorschub, die hydraulische Sägebandspannung, und die Doppelspannstockeinrichtung, mittels der die Werkstückspannung beidseitig des Sägebands erfolgt, womit eine absolute Fixierung gegeben ist. Diese beeinflusst auch den Wirkungsgrad des Sägevorgangs positiv. Mit der pfiffigen Sägebandfreihub­ einrichtung lässt sich das Sägeband zudem «kontaktlos» aus dem Sägekanal zurückfahren, was eben falls zur Werkzeugschonung beiträgt und auch saubere Sägeflächen mit sich bringt. Die aus diesen und weiteren technischen Massnahmen resultierenden und vor allen Dingen in reproduzierbarer Qualität zu bewerkstelligenden Präzisionsabschnitte sind demnach mit nur sehr kleinen Aufmassen, oder auch in direkt zu verarbeitender Mass- und Schnittqualität herzustellen. Dadurch verringert sich die Bearbeitungszeit der Teile und solche Nacharbeiten wie Entgraten usw. können oftmals gänzlich entfallen. Mit der KASTOverto A2 können Rundstäbe ab 10 mm Durchmesser im Einzelschnitt

oder im Automatikbetrieb gesägt werden. Die kürzeste Abschnittlänge ist 6 mm. Der automatische Mate­rialvorschub erlaubt Einzelvorschübe bis 850 mm. Im Mehrfachvorschub sind dann Längen bis 9999 mm und als Kettenmasse bis 250 mm Abschnittlänge möglich. Je nach Material und Sägeband wird die Schnittgeschwindigkeit zwischen 12 und 120 m/min eingestellt und durch die Steuerungsfunktion SpeedControl (Mindestdrehzahlüberwachung) permanent kontrolliert. Der Sägeautomat benötigt nur sehr wenig Platz, nämlich (ohne Späneförderer aber mit integrierter Späneschublade) lediglich 2365x1350 mm (LxB) und baut mit 1767 mm auch vergleichsweise niedrig. Damit ist er problemlos sowohl in den Lager- als auch in den Produktionsbereich einzufügen.

INFO S | K onTA K T Hch. Reimmann AG Mettlenbachstrasse 27 CH-8617 Mönchaltorf Telefon +41 (0)44 949 49 49 www.reimmann.ch info@reimmann.ch www.kasto.de


Maschinenbau Fräsmaschine

Geschwindigkeit und Genauigkeit

Huron MX 12 ohne Palettisierung.

D

ie Huron-Baureihe MX multifunktionaler Fräszentren stellt Maschinen von grösster Flexibilität dar, die das Bearbeiten in fünf Achsen und auf fünf Seiten gestatten, und zwar mit nur einer Aufspannung vom Schruppen bis zur Feinbearbeitung, einschliesslich des Drehens. Die Baureihe MX vereinigt Leistung, Geschwindigkeit und Genauigkeit: Die Bearbeitung in fünf Achsen kann an Werkstücken von bis zu 4000 kg durchgeführt werden; harte Materialien werden in Minimalzeit bearbeitet, wobei äusserste Genauigkeit beim Herstellen von Konturen und Profilen garantiert ist. Diese Baureihe ist besonders in der Luftfahrtindustrie hoch geschätzt.

Lieferbar in verschiedenen Grössen, stellt die Baureihe MX kompakte, vollautomatische Universalmaschinen dar, mit denen Fertigungszeiten verringert und so die Investitionen optimiert werden. Die Maschinen sind modular konzipiert – von der MX 8 bis zur MX 12 für Verfahrwege von 1000x 1600x900 bis 1200x1600x1000 mm und Werkstücke von 2000 bis 4000 kg; so kann man genau die auf die Anwendung zugeschnittenen Details der Maschine wählen: Fräsen oder Dreh-Fräsen, Drehtisch oder palettisierter Tisch, Taster, Kühlmittel usw. Der Drehtisch der Baureihe MX der multifunktionalen Fräszentren ist mit einem Torquemotor ausge-

Höchste Steifigkeit und Stabilität Eine Maschinenstruktur mit einem Fahrständer aus Gusseisen und von hervorragenden mechanischen Eigenschaften steigern die Steifigkeit der Maschinen und bewirken die Dämpfung der durch die Schneidkräfte hervorgerufenen Schwingungen bei der Bearbeitung auch der härtesten Materialien. Steifigkeit, Genauigkeit und geometrische Stabilität werden noch weiter gesteigert durch die besondere Anordnung der Verankerungspunkte am Boden.

rüstet. Das hohe Klemmdrehmoment wie auch die Steifigkeit der Konstruktion erlauben beim Schruppen hohe Leistung. Bei der Dreh-Fräs-Ausführung geschieht die Spindelklemmung über eine Hirth-Verzahnung. Der Tisch dreht mit bis zu 500 U/min, wobei die Konstruktion sehr hohe Beschleunigungen erlaubt. Der Torquemotor ist in einer 45°-Ebene angeordnet, was einen Schwenkbereich von –45 bis +180° erlaubt. Die hohe Leistung der Spindel (Drehmoment, Leistung, Geschwindigkeit) stellt eine hohe Späneabtragleistung sicher, wie auch bei Konturen und Profilen hohe Genauigkeit und Qualität der Oberfläche. Die Überwachung von Schwingungen beim Zerspanen schützt Maschine und Werkzeug in vollkommener Weise.

Verschiedene Spindelkopf­ varianten Die Konstruktion des Kopfes ist speziell auf das Zerspanen harter Materialien wie Titan, Inconel usw. ausgerichtet. Er ist unter 45° angeordnet, ausgestattet mit einer Spindel mit hohem Drehmoment (6000 U/min, 28 kW, 1350 Nm) und ist sowohl für Fräs- wie auch für Dreharbeiten vorgesehen. Er erlaubt schweres Schruppen bei gleichzeitig hoher Späneabtragleistung. Ein spezieller Werkzeugwechsler erlaubt das Laden von

Werkzeugen mit einem Durchmesser von 250, einer Länge von 250 mm und einem Gewicht von 25 kg, passend für die jeweilige Spindelaufnahme. Der Gabelkopf ist fürs Fräsen vorgesehen. Seine Besonderheit ist das Annehmen negativer Winkel. Seine zur Y-Achse parallele Drehachse, die B-Achse mit ­einem Schwenkbereich von +10 bis –110°, gestattet das Schwenken der Spindel um eine horizontale Achse. Sein Torquemotor ist direkt mit den sich drehenden Teilen gekoppelt, womit spielfreie Bewegung und hochpräzises Positionieren gewährleistet sind. Der Kopf ist mit einer Motorspindel mit einer Drehzahl von 8000 U/ min ausgestattet (86 kW/235 Nm). Die Palettisierung mit Doppel-Palettenwechsler resultiert in einer Steigerung der Produktivität und erlaubt hauptzeitparalleles Be- und Entladen mit dem Werkstück. Der Dreh-Palettenwechsler ist an der Vorderseite der Maschine angeordnet. Die runde Verkleidung erlaubt den Zugang zur Palette von oben, sodass ergonomisches, leichtes Be- und Entladen gegeben ist. Mit ihrer besonders innovativen Ergonomik gewährleistet die Baureihe MX ein hohes Produktivitätsniveau und bietet dabei optimale Sicherheit des Bedieners. Die Maschine ist serienmässig ausgestattet mit einem ausserhalb des Arbeitsbereichs angeordneten Werkzeugmagazin mit einer Kapazität von 48 Werkzeugen. Die Maschine ist komplett verkleidet, was vollständigen Schutz des Arbeitsbereichs, des Bedieners und seiner Umgebung bietet. Die Türen bieten ausgezeichnete Erreichbarkeit des Tisches und des Werkstücks, und die Palettisierungs-Option reduziert Leerlaufzeiten durch hauptzeitparalleles Be- und Entladen mit den Werkstücken.

INF OS | Ko n TAKT Josef Binkert AG Grabenstrasse 1 CH-8304 Wallisellen Telefon +41 (0)44 832 55 55 www.josef-binkert-ag.ch info@josef-binkert-ag.ch Huron MX 10.

12 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

www.huron.de


Maschinenbau Lasermaschine

Bilder: TRUMPF GmbH + Co. KG

Einfach vielfältig

Leicht zu bedienen, kompakt und günstig ist die neue TruLaser 1030 fiber.

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eicht zu bedienen, kompakt und günstig ist die neue TruLaser 1030 fiber. Die 2D-Lasermaschine ist mit einem TruDisk 2001 Festkörperlaser ausgestattet und erweitert damit das Anwendungsspektrum der Tru­ Laser Serie  1000 von TRUMPF. Neben Aluminium, Edel- und Baustahl, schneidet die neue An­ lage auch Buntmetalle. Zudem ermöglicht sie, günstig ins Laserschweissen einzusteigen. Wie die CO2-Variante aus der Maschinenserie, richtet sich die TruLaser 1030 fiber insbesondere an Laserbearbeiter mit wenig oder keiner Erfahrung im Laserschneiden. Durch die geringen Investitionskosten eignet sie sich jedoch auch als Ergänzungsmaschine für erfahrene Lohnfertiger – zum Beispiel für den Proto­ typenbau. Durch den Festkörperlaser zeigt die Tru­ Laser 1030 fiber ihre Stärken in der Materialvielfalt und in der Bearbeitung von Dünnblech. Sie schneidet Kupfer bis drei sowie Messing bis zwei Millimeter. Baustahl, Edelstahl und Aluminium sind bis jeweils zwölf, sechs und fünf Millimeter möglich. Dabei schafft das flexible Werkzeug Laser beinahe jede Kontur. Weitere Vorteile bietet der TruDisk Laser durch geringe Energiekosten und seine Netzwerkfä-

higkeit. Im LaserNetwork kann beispielsweise eine Schweissanlage den Laserstrahl verwenden, wenn die TruLaser 1030 fiber gerade nicht schneidet – ein günstiger Einstieg ins ­Laserschweissen. So nutzen mehrere Maschinen die gleiche Strahlquelle und lasten sie ­optimal aus. Kompakt und einfach soll die TruLaser 1030 fiber sein. Dafür hat TRUMPF gesorgt. Die Maschine lässt sich intuitiv bedienen, und Schneidprogramme sowie Nachproduktionen sind in wenigen Schritten direkt an der Maschine geschachtelt. Auch die Einschneid­ kopfstrategie ist umgesetzt: Die universelle Schneideinheit passt den Strahl automatisch an und schneidet damit alle Blechdicken. Die Aufstellfläche der Maschine ist sehr gering, und der Laser kann flexibel in der Nähe der Maschine stehen. Dadurch passt die Anlage sogar in kleinste Hallen. Zudem ist die Tru­ Laser 1030 fiber schnell installiert und schneidet in kürzester Zeit ihr erstes Teil.

INFO S | K onTAKT TRUMPF Maschinen AG Ruessenstrasse 8 CH-6340 Baar Neben Aluminium, Edel- und Baustahl schneidet die TruLaser 1030 fiber auch Kupfer und Messing.

Telefon +41 (0)41 769 66 66 www.ch.trumpf.com info@ch.trumpf.com


Maschinenbau Auswuchtmaschine

Präzision bei schneller Drehung D

ie Hochgeschwindigkeitsbearbeitung von Metallen und Kunststoffen stellt extreme Anforderungen an die schnelldrehenden Spindeln und Werkzeuge. Schon kleinste Unwuchten verursachen hier inakzeptable Qualitätsmängel. Zu Beginn der 90er-Jahre entwickelte Schenck RoTec deshalb das Werkzeugauswuchtsystem Tooldyne. Die jetzt vorgestellte Maschine ist inzwischen die vierte Genera­ tion dieser Komplettlösung. Sie ist speziell ausgelegt für das Auswuchten von Highspeed-Werkzeugen vor dem Ersteinsatz.

Anwender von CNC-Hochgeschwindigkeitsverfahren in der Metall- und Kunststoffverarbeitung wissen nur zu gut: Ohne ein vorheriges Auswuchten der schnell rotierenden Werkzeuge gehen sämtliche Qualitätsan­ sprüche baden. Nur mit exakt gewuchteten HSC-Werkzeugen lassen sich die gewünschte Präzision und Oberflächengüte in der Highspeedbearbeitung wiederholbar und zuverlässig realisieren. Zum ebenso sicheren wie wirtschaft­ lichen Auswuchten der Werkzeuge und ihrer Aufnahmen hat Schenck RoTec deshalb das

Mit der Tooldyne wuchten Sie HSC-Werkzeuge vor ihrem Ersteinsatz einfach und schnell aus.

aufgestellt werden und ihren Standort rasch wechseln. Bodenanker sind nicht erforderlich. Das macht die Tooldyne zu einer sehr flexiblen Auswuchtlösung, die sich rasch an neue Abläufe in der Produktion anpassen lässt. Zu den Stärken der Tooldyne zählt ausserdem das schwingungsdämpfende Maschinengehäuse aus Mineralguss. Dieser ökologische Werkstoff kommt auch für viele Bearbeitungszentren zum Einsatz und dämpft zehnmal besser als Grauguss. Auf diese Weise erweist sich Tooldyne auch als sehr unempfindlich gegenüber störenden Einflüssen von aussen. Mit der Tooldyne bietet Schenck RoTec den Metall- und Kunststoffbearbeitern eine moderne Komplettlösung zum Auswuchten ihrer Werkzeuge und Werkzeugaufnahmen in der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung. Mithilfe dieses Systems lassen sich sowohl die Standzeiten der Werkzeuge und Spindeln erhöhen als auch die Qualität der bearbeiteten Bauteile sicherstellen.

Komplettsystem Tooldyne entwickelt.

Einsetzen und starten

Tooldyne – das Komplettsystem zum sicheren und wirtschaftlichen Auswuchten von HSC-Werkzeugen.

14 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Tooldyne kommt vor dem Erst­ einsatz der HSC-Werkzeuge zur Anwendung. Der Maschinenbediener setzt das Werkzeug mit einem passenden Adapter in die pneumatische Spannvorrichtung von Tooldyne ein und startet den Auswuchtprozess unter Betriebsbedingungen. Das Messgerät wird über einen farbigen Touchscreen bedient. Klare Anzeigen, leicht verständliche Symbole, eine eindeutige Menuführung und zahlreiche Bedienhilfen sorgen dafür, dass der gesamte Auswuchtprozess schnell und präzise abläuft. Mit einer Spindeldrehzahl von bis zu 1200 min-1 wird in ein und zwei Ebenen mit höchster Ge­ nauig­ keit (Restunwucht 0,5 gmm/kg) gemessen. Die Tooldyne lässt sich für Werkzeuge mit ganz unterschiedlichen Geometrien verwenden. Sie dürfen bis zu 30 kg schwer und maximal 600 mm lang sein (inkl. Aufnahme). Der maximale Werkzeugdurchmesser liegt bei 400 mm. Ein weiterer Pluspunkt: Als Kranhakenmaschine ausgeführt, kann die Tooldyne mit geringstem Logistikaufwand fertigungsnah

INF OS | Ko n TAKT Schenck RoTec GmbH Landwehrstrasse 55 D-64293 Darmstadt Telefon +49 (0)6151 32 23 11 www.schenck-rotec.de schenck@schenck.net


Maschinenbau B O HRZENTER

Feinbohren und Honen auf einer Maschine

Honen ohne Maschinenwechsel und erneutes Aufspannen: Bei der SPECHT verbleibt der Zylinderblock auch für das Honen auf der Maschine. Die Vorteile: kein Umspannen der Werkstücke zwischen BAZ und Honmaschine, keine Neupositionierung und somit hohe Qualität der Oberflächenrauheit, kürzere Takt- und Bearbeitungszeiten.

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as Honen von Bohrungen stellt hohe Anforderungen an Qualitätsmerkmale wie Mass, Zylinderform und spezifische Oberflächenkennwerte. Gehont wird überall dort, wo Bohrungen mit höchster Präzision gefragt sind, beispielsweise bei Zylinderlaufbahnen aus Guss­ ­ eisen, Aluminiumlegierungen und eisenhaltigen Schichten. Bislang musste dazu das Werkstück von der CNC-Maschine auf eine spezielle Honmaschine wandern. Die von MAG entwickelte Honlösung ermöglicht es, Bohrungen mit derselben Qualität zu honen, wie von konventionellen Honmaschinen bekannt. «Wir haben den Honprozess auf unserem SPECHT integriert, mit einer neuentwickelten Verstellspindel zur geregelten elektromechanischen Zustellung der Honwerkzeuge und integrierter pneumatischer Durchmessermessung wie auch mit Steuerungs- und Regelalgorithmen, die heute beim Honen

bekannt sind», betont Dr. Sebas­ tian Schöning, Präsident Automotive bei MAG.

Prozesskette wird nicht unterbrochen Seit vielen Jahren schon beliefert MAG die Automobilindustrie mit hochwertigen CNC-Bearbeitungszentren für die Grossserienfertigung von Motoren- und Antriebskomponenten. Schon fast legendär ist dabei die SPECHTBaureihe zu nennen. Dort bildet MAG nun auch das Honen integriert auf Standard-Bearbeitungszentren ab. «Wir können jetzt die komplette Prozesskette zur Herstellung von Zylinderkurbelgehäusen auf unseren Bearbeitungszentren realisieren, von der Rohteilbearbeitung bis zur Feinbearbeitung von Zylinder- und Kurbelwellenbohrungen, inklusive Honen», nennt Dr. Schöning den wesentlichen Vorteil der neuen Technologie auf der ­ SPECHT-Baureihe. Während an-

dere Hersteller eine separate Maschine für das Honen propagieren, um den hohen Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, steht bei MAG die Integration der Bearbeitungsprozesse und die Komplettbearbeitung im Vordergrund der Entwicklung. Dadurch werden laut Hersteller sogar Honoperationen eingespart und die Bearbeitungszeiten für das Honen verkürzen sich deutlich. Einen weiteren grossen Vorteil für den Kunden sieht MAG in der Skalierbarkeit der Anlage an das tatsächliche Produktionsvolumen. So muss nicht etwa sofort in eine komplette Honmaschine investiert werden, obwohl die maximal geplante Produktionsstückzahl noch nicht erreicht ist. Durch die parallele Honbearbeitung auf mehreren Bearbeitungszentren entfällt zudem der Engpass einer klassischen Transferhonanlage. Fällt dort eine Station aus, steht die gesamte Fertigung. Beim Honen auf Bearbeitungszentren fällt im Störungsfall nur das Volumen eines Zentrums aus. Ein Grossteil der Produktion läuft ungestört weiter.

die Hontauglichkeit dieser Maschinenbaureihe demonstriert werden. Für das Feinbohren wurde eine Bohrstange mit aussteuerbaren Schneiden zum Finishbohren benutzt. Anschliessend wurden die Zylinderbohrungen in derselben Aufspannung in zwei Operationen mit einer PlateauHonung versehen. Dabei ist neu, dass der Durchmesser der feingebohrten Bohrung mittels der Luftmesseinrichtung im Honwerkzeug bereits unmittelbar beim Einfahren gemessen und der Verschleiss der Finishschneide automatisch entsprechend mit der elektromechanischen Zustellung kompensiert wird. Dadurch können die Prozessschritte Feinbohren und Honen optimal auf­ einander abgestimmt werden. Das Honwerkzeug verfügte neben der Luftmessung über innere KSS-Zufuhr (Kühlschmierstoff). Die Honzeit pro Bohrung betrug für das Basishonen weniger als 20 s und für das Plateau-Honen weniger als 10 s. Die Anforderungen der Automobilhersteller an die Oberflächenrauheit und die Bohrungsgeometrie wurden laut MAG sicher erreicht. Adäquate Tests mit Kurbelwellenbohrungen lieferten dasselbe positive Resultat.

Getestete Hon-Qualität Dass die Qualitätsanforderungen stimmen, zeigte eine Reihe von erfolgreichen Versuchen an Kundenwerkstücken bei MAG. Ein Beispiel dafür ist die Bearbeitung eines 4-Zylinderblocks aus Grauguss auf einem SPECHT 500 L. Anhand einer Kleinserie von 50 Bauteilen konnte eindrucksvoll

INF OS | Ko n TAKT MAG Switzerland AG Amsler-Laffon-Strasse 1 CH-8201 Schaffhausen Telefon +41 (0)52 631 11 19 www.mag-ias.com contact.eu@mag-ias.com

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Maschinenbau Laserkennzeichnung

Professionelle Laserbeschriftung

LSM700: Leistungsfähiger Faserlaser in der Kabine.

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as Kennzeichnen mit Lasertechnik vereint viele Vorteile: Eine hohe Beschriftungsqua­ lität bei geringen Betriebskosten, kombiniert mit einem schnellen und präzisen Beschriftungsergebnis ohne Vor- oder Nachbehandlung des Werkstücks. Bislang waren die wirtschaftlichen und technischen Vorteile solcher Kennzeichnungssysteme mit hohen Anschaffungskosten verbunden. Der deutsche Hersteller TFT ermöglicht nun den kostengünstigen Einstieg in die professionelle Laserkennzeichnung mit der Laserkabine LSM700. Das neue Arbeitsplatz-Laser-Markiersystem ist in kompakter Baugrösse mit einem 10-W-Faserlaser lieferbar, arbeitet wartungsfrei und ist für eine hohe Lebensdauer ausgelegt. Eine Luftkühlung und der Einsatz von hochwertigen Standardbauteilen ermöglichen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das auch Unternehmen anspricht, die bislang aus Kostengründen auf diese Technik verzichtet haben. Das Markieren per Laser gilt als ideale Lösung für das schnelle und dauerhafte Kennzeichnen

von Artikeln mit unterschiedlichsten Oberflächen. Die Einsatzmöglichkeiten sind äusserst vielseitig, denn Markierungen können sowohl auf verschiedenen Materialien als auch auf sehr unterschiedlichen Oberflächen und Formen aufgebracht werden. Auch der Verzicht auf Verbrauchsmaterialien sowie der nahezu wartungsfreie Betrieb macht diese Technologie sehr attraktiv. Die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen hängt allerdings stark vom Anschaffungspreis und ihrer Qualität ab. Bislang am Markt verfügbare Lösungen sind so teuer in der Anschaffung, dass sie sich für viele Unternehmen oder Betriebsbereiche nicht rechnen. Für solche Szenarien ist nun eine Alternative am Markt verfügbar: Der deutsche Hersteller TFT GmbH bringt mit der Laserkabine LSM700 hohe Qualität bei gleichzeitig günstigem Einstiegspreis in Einklang. Möglich wird dies durch ein Laser-Markiersystem in kompakter Kabinengrösse, das in grösseren Stückzahlen gebaut mit hochwertigen Standardkomponenten bestückt wird.

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Das Laserbeschriftungssystem LSM700 ist von Grund auf für die Laserbeschriftung/Laserkennzeichnung entwickelt worden. Alle Komponenten sind perfekt aufeinander abgestimmt und garantieren eine saubere Beschriftung und Kennzeichnung durch neuste Lasertechnologien. Zum Einsatz kommt ein 10 Watt Faserlaser. Im Gegensatz zur Festkörpervariante ist bei dem Faserlaser aufgrund der grossen Oberfläche der (Glas-)Faser eine effektive Luftkühlung möglich. Dadurch kann er nahezu wartungsfrei arbeiten. Auch in punkto Energieverbrauch (180 W) und Diodenlebensdauer (erwartet werden bis zu 100’000 Betriebsstunden!) zeigt der Faserlaser deutliche Vorteile. Das Herzstück der Anlage, der Faserlaser, arbeitet mit einer Wellenlänge von 1060 bis 1085 Nanometer und einer Pulsfrequenz 20 bis 100 Khz. Mit einer Arbeitstemperatur von 0 bis 40 °C eröffnen sich viele Einsatzbereiche. Die Kühlung der Laserquelle erfolgt mittels Luftströmung.

Lange Lebensdauer und geringe Betriebskosten Die Faserlaser-Technik erlaubt im Vergleich zur bisherigen Laserkomponenten eine sehr platzsparende Bauweise. Die Kabine (Laserschutzklasse 1) ist mit den Massen 1000x740x940 mm äusserst kompakt. Das Beschriftungsfeld ist mit 110x110 mm ausreichend für eine Vielzahl von Anwendungen. Optional bietet der Hersteller TFT ein vergrössertes Beschriftungsfeld 180x180 mm an. Per manuelle Zugangstür mit Sicherheitsschalter können die zu kennzeichnenden Teile manuell sehr einfach und schnell der Bearbeitung zugeführt werden. Ihre Platzierung erfolgt per elektrische Höhenverstellung mit Messskala. Für Rundteile ist optional eine Rotationsachse verfügbar.

Ein Pilotlaser hilft beim Einrichten der Layouts. Die mitgelieferte Software unterstützt komfortabel beim Einstellen der einzelnen Beschriftungsparameter wie Leistung, Geschwindigkeit und Frequenz. Datamatrix-Codes, Barcodes oder Grafik basierte Layouts können einfach an die Lasersteuerung übergeben werden. Ein integrierter TouchscreenPC übernimmt die Steuerung der Anlage. Während des Kennzeichnungsvorgangs erlaubt ein Sichtfenster mit Laserschutzglas den Blick auf den Bearbeitungsvorgang.

Vielseitig einsetzbar Das Laser-Markiersystem LSM700 spielt seine Vorzüge besonders dort aus, wo es um besonders schwierige Metalloberflächen (Stahl, Aluminium, Metalllegierungen) verschiedene Formen (zum Beispiel gewölbte Flächen) und/oder Beschaffenheit geht. Aber auch auf Materialien wie Kunststoffe, Keramik, Glas, Holz usw. lassen sich Beschriftungen, Gravuren oder Datamatrix-Codes in bestechender Qualität aufbringen. Im Gegensatz zu alternativen Kennzeichnungsmethoden ist eine gute Lesbarkeit auch bei kleinster Beschriftung gegeben, die Markierungen sind dauerhaft lesbar. Bei Designanwendungen, etwa in der Werbung, ist zudem die hohe Qualität der Laserbeschriftung oft ausschlaggebend für die Auftragsvergabe. Für Anwendungen in der Automobilzulieferindustrie, Werkzeugbau oder Maschinen- und Anlagenbau wird durch die hochwertige Beschriftung auch eine verbesserte Fälschungssicherheit von Produkten gewährleistet.

INF OS | Ko n TAKT TFT – Textile Fusion Technologies GmbH Erlenhöhe 5 D-66871 Konken Telefon +49 (0)6384 9228-0 www.homeoflaser.com info@homeoflaser.com


Maschinenbau WER K ZEUGE

Für erhöhte Produktivität

CoroTap®-Werkzeuge – für eine erhöhte Produktivität bei ISO-Materialien.

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andvik Coromant, der weltweit führende Anbieter von Zerspanungswerkzeugen und -systemen für die Metallindustrie, präsentiert mit dem CoroPak 12.1 ein umfassendes Programm an Gewindeschneidwerkzeugen, wobei Kunden aus zwei Kernsortimenten auswählen können: Die CoroTap®-Werkzeuge steigern die Produktivität bei sämtlichen ISOMaterialien. Spectrum™-Gewindewerkzeuge bieten zuverlässige Leistung bei der Bearbeitung unterschiedlicher Materialien.

CoroTap® CoroTap-Werkzeuge wurden für die Bearbeitung spezifischer Materialien entwickelt. Anwender profitieren von einer ganzen Reihe an Leistungsvorteilen, insbesondere der Herstellung von hochwertigen Gewinden bei höheren Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten. Neue Mitglieder der Werkzeug-Familie sind CoroTap® 210 und CoroTap® 370, die sich hervorragend für Durchgangs- und Sacklochbohrungen in Stahl eignen. Ihr besonderes Kennzeichen ist das Schneidkanten-Design: SchneidkantenAusführung und -Beschichtung bewirken deutlich geringere Axialkräfte und Drehmomente. Dadurch arbeiten die Werkzeuge ruhiger, sodass eine verbesserte Oberflächenqualität und eine erhöhte Standzeit erreicht werden.

Spectrum™-Gewindewerkzeuge Unter der Bezeichnung Spectrum vereint Sandvik Coromant eine ganze Palette von Ge-

windewerkzeugen für die Bearbeitung verschiedener Materialien. Spectrum-Werkzeuge sorgen vor allem durch ihre enorme Vielseitigkeit für eine hohe Leistungsfähigkeit und produktive Zerspanungsprozesse. Das Sortiment, das flexible Einsatzmöglichkeiten bietet und für die Bearbeitung von unterschiedlichen Materialien konstruiert ist, umfasst Gewindebohrer für Durchgangs- und Sacklochbohrungen – die Werkzeuge erfüllen DIN, DIN/ANSI, ANSI und ISO-Standard. Optimierte Spankanalformen und konstante Spanwinkel entlang des Spankanals sorgen für hohe Zerspanungsraten mit guter Spanabfuhr. Die Spectrum™Auswahl beinhaltet zudem Gewindeformer, die dank ihres verbesserten Spankanalprofils ein geringes Drehmoment und glatte Ober­ flächen am fertigen Gewinde erzeugen.

INFO S | K onTAKT Sandvik AG Alpenquai 14 CH-6002 Luzern Telefon +41 (0)41 368 34 34 www.sandvik.coromant.com coromant.luzern@sandvik.com maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Maschinenbau Werkzeuge

PKD-Schneiden mit gelaserten Spanleitstufen D

haben, um die Bearbeitung in einer Aufspannung möglichst komplett durchführen zu können. Folgerichtig muss das Werkzeug so ausgelegt werden, dass trotz aller Widrigkeiten eine qualitativ hochwertige, prozesssichere Produktion gewährleistet ist. So geschehen bei einem Hersteller von Pneumatik-Bauteilen, der mit einem solchen Problem konfrontiert war und wegen des auskragenden Werkzeugs zunächst mit mehreren, sich aufsummierenden Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Ein 1D-PKD-Messerkopf.

PKD-Feinstbearbeitungsreibahle Zum einen führte die lange PKDReibahle zu Schwingungen und weitergehend zu Vibrationen. Bilder: HAM Hartmetall-Werkzeugfabrik Andreas Maier GmbH

as Problem ist bekannt: auf einem vorhandenen Horizontal-Bearbeitungszentrum sollen hochwertige Werkstücke in grossen Serien einbaufertig und vor allem auch wirtschaftlich bearbeitet werden. Zwar weist das Bearbeitungszentrum durchaus die dafür erforderlichen Leistungsmerkmale wie Steifigkeit, hohe Antriebsleistung für sattes Drehmoment, breites Drehzahlspektrum und schliesslich auch die adäquate Spindelaufnahme der Grösse HSK-A 63 auf. Jedoch gestaltet sich die Werkstückspannung für die Aufnahme einer gewissen Anzahl an Werkstücken bearbeitungsbedingt eher kritisch. Bestimmte Werkzeuge müssen eine lange Auskragung

PKD-Schneiden mit speziell gelaserten Spanleitstufen. n Anzeige

18 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Zum anderen brachte die Werkzeug- und vor allen Dingen die Schneiden-Auslegung lange Fliessspäne mit sich, wodurch die erzeugte Oberfläche beschädigt wurde. Ausserdem beeinträchtigten die Fliessspäne die Prozess­ sicherheit, sodass sich die ganze Bearbeitungssituation als sehr unbefriedigend darstellte. In dieser Phase wussten die Spezialisten der HAM Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier GmbH einmal mehr Rat und nahmen sich der anspruchsvollen Aufgabe an. Als Basis des 600 mm lang auskragenden Reibwerkzeugs wurde ein Grundkörper aus Stahl mit einer HSK-A 63 Schnittstelle gewählt. Der Werkstoff, den es zu bearbeiten gilt, ist Aluminium AlSi0,5, und somit sind unerwünscht lange Fliessspäne vorprogrammiert. Deshalb versah man die PKDSchneiden mit einer besonders ausgeprägten Spanleitstufe, die in dieser Form nur durch Laserbearbeitung herzustellen ist. Das Ergebnis überzeugte von Anfang an. Bei Schnittwerten von Vc = 63 m/ min, n = 400 min-1, Vf = 300 mm/ min, f = 0,75 mm/U sowie der Emulsions-Kühlschmierung wurden sowohl die gewünschten kurzen Späne als auch die geforderte Oberflächenqualität erzielt. Das PKD-Feinstbearbeitungswerkzeug

mit den gelaserten Spanleitstufen gewährt nun auch in der Serienproduktion die Prozessfähigkeit.

PKD-Messerkopf Der 1D-Hochleistungs-PKD-Diamantfräskopf wurde als Vorbearbeitungswerkzeug gewählt, um eine saubere Planfläche und die entsprechende Gesamtlänge des Werkstücks herzustellen. Der Fräs­kopf mit HSK-A 63 Aufnahme stellt eine sehr steife und damit leistungsfähige Einheit dar. Der PKD-Messerkopf hat einen Durchmesser von 80 mm und ist mit zehn PKD-Schneideinsätzen bestückt. Für die Erzeugung kurzer Späne, und somit einer guten Oberflächengüte und Prozess­ sicherheit, wurden die Schneideinsätze mit gelaserten Spanleitstufen versehen. Kurze Späne = gute Oberflächen und Prozess­ sicherheit Mit den optimierten Schnittdaten Vc = 2000 m/min, n = 8000 min-1, Vf = 10’000 mm/min, f = 1,25 mm/U, ap = 1,0 mm und ae = 80 mm und der speziellen Innenkühlung, durch die die Emulsion direkt an die Schneide gelangt, haben wir auch mit diesem Werkzeug sehr kurze Späne und eine sehr gute Oberfläche erreicht. Der Erfolg mit diesen Werkzeugen führte dazu, dass weitere PKD-Werkzeuge mit ge­ laserten Spanleitstufen zur Herstellung von Bohrungen in denselben Pneumatik-Komponenten aus AlSi0,5 eingesetzt werden.

INF OS | Ko n TAKT HAM Präzision Swiss Andreas Maier AG Alte Landstrasse 50 CH-9450 Altstätten Telefon +41 (0)71 757 03 20 www.ham-tools.com info@ham.ch


Industriemagazin mb-report

Hoher Leistungs­ standard und beste Qualität

die über 200 verschiedene Bio­ gemüse anpflanzt und im eigenen Laden in Thun direkt vermarktet. Sie sollen aber auch helfen, den Bestand von wertvollen, heimischen Hochstammbäumen zu sichern und so geschmacklich ­ wunderbare Obstsorten wie Berner Rosen, Büschelibirnen und weitere zu fördern.

Blick nach vorne

zelfirma in die Ingold AG Indus­ triebedarf. Gleichzeitig mit der neuen Geschäftsform hat man sich auch einem Facelifting unterzogen.

Quitten, Apfel und Birnen – 40 an der Zahl

Glücklich waren die Familien Ingold und Hänni nach der strengen Arbeit.

Seit über 50 Jahren in Interlaken tätig, seit nunmehr 40 Jahren unter dem Namen Ingold, hat sich das Unternehmen schweizweit als zuverlässiger Partner der Industrie etabliert. Ingold beliefert kleine und grosse Firmen mit mechanischen Teilen wie Federn, Ketten, Sicherungen und Wellendichtungen.

D

iese werden in unzähligen Bereichen der Industrie eingesetzt (Maschinen-, Flug- oder Rüstungsindustrie, bei Bau-, Agrar- oder Verpackungsmaschinen, Förderanlagen, Lebensmittelverarbeitern usw.).

Eine Erfolgsstory Aus dem kleinen Handelsbetrieb ist im Verlauf der Jahre ein innovativer Industriepartner mit eigener Engineeringabteilung und Produktionswerkstatt geworden. Heute vertritt man nebst vielen bekannten Herstellern wie Rexnord in der Schweiz exklusiv die Marke Schnorr (Produzent von Tellerfedern). Ingold beliefert

Kleinstunternehmen aber auch die grossen, international tätigen Konzerne. Dabei profitieren alle Kunden von der persönlichen Beratung, einem kundenbezogenem Engineering, fachgerechter Montage, prompten Serviceleistungen und den qualitativ hochstehenden Produkten. Das Unternehmen ist EN/ISO-zertifiziert.

Ingold wollte nicht einfach einen Event zum Jubiläum machen. Man suchte eine Möglichkeit, um bleibende Werte zu schaffen. Aus diesem Grund hat man nun 40 Hochstammbäume gepflanzt und damit eine nachhaltige Lösung gewählt. Mit dem Biobauern Hänni in Noflen hat man einen Partner gefunden, der ähnliche Werte vertritt und das Land zur Verfügung stellt. Letzten November war es soweit, die ersten 15 Bäume wurden gepflanzt; die beiden Geschäftsführer von Ingold liessen es sich nicht nehmen, tatkräftig mitzuarbeiten. «Eine schöne, aber anstrengende Abwechslung zu unserem Alltag», so die Aus­ sage von Michael Ingold nach dem Pflanzen. Die Bäume helfen ein ideales Mikroklima zu erreichen für die Gemüsegärten der Familie Hänni,

Nachdem nun auch das Betriebsgebäude und die internen Abläufe im Unternehmen Ingold erneuert und die Administration mit einer modernen ERP-Lösungen aufgerüstet wurde, ist Ingold für die Zukunft bereit. Mit dieser «Rundum-Erneuerung», den qualitativ hochstehenden Produkten von internationalen Renommiermarken und dem innovativen und kundenfreundlichen Marktauftritt blickt man den nächsten Jahren mit Zuversicht entgegen.

I n f os | Kon tak t Ingold AG Industriebedarf Oelestrasse 7 CH-3800 Interlaken Telefon +41 (0)33 826 30 30 www.in-gold.ch info@in-gold.ch

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Mit 40 gut in Form Im Jahr 2008 übernahmen die beiden Söhne Michael und Robert vom Vater Urs Ingold die Geschäftsleitung und somit die Verantwortung für die Zukunft. 2010 erfolgte die Überführung der Einmaschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Industriemagazin mb-report

Bleche und Blöcke kreuz und quer zersägen In der Nischennische weltweit auf Erfolgskurs – auf diesen kurzen Nenner lässt sich die noch relativ junge, aber umso eindrucksvollere Story des typisch mittelständischen Unternehmens Edro Specialty Steels bringen. Seit der Firmengründung in Pennsylvania (USA) im Jahre 1996 werden mit wachsendem Erfolg selbst entwickelte korrosionsbeständige Werkzeugstähle für Formaufbauten produziert. Das Lieferangebot des weltweit tätigen Unternehmens geht dabei über die reine Stahlproduktion hinaus.

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n mehreren weltweit verteilten Servicecentern (USA, Asien, Deutschland) erfolgt das Zersägen von 20 bis 450 mm dicken Blechen und Rohplatten sowie Blöcken bis 560 mm in Platten und Leisten, die dem globalen Markt als sogenannte P-Platten einzeln oder als Plattensätze angeboten werden. Hauptabnehmer sind hoch spezialisierte Werkzeugund Formenbauer, die sich vor allem mit der Herstellung von Präzisions-Spritzgiesswerkzeugen für die Medizintechnik, mit Spritzformen für PET-Getränke-, Lebensmittel- und Medizinprodukteflaschen, sowie mit Werkzeugen für Konsumgüter-Verpackungen und die Fertigung von empfindlichen Elektronikteilen befassen. Kennzeichnend für diese Formen und Werkzeuge ist, dass sie

korrosionsbeständig sein und den höchsten Ansprüchen bezüglich Rein- und Reinstraum-Produk­ tion genügen müssen. Bei der Entwicklung des patentierten Werkzeugstahles RoyAlloy® wurde nicht nur Wert auf Korrosionsbeständigkeit, sondern darüber hinaus auf gute Zerspannbarkeit, eine hohe Zähigkeit, Dehnbarkeit und Druckfestigkeit, eine erhöhte Form- und Massstabilität sowie eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit und Schweissbarkeit (mit Roy­ Alloy®-Zusatzwerkstoff) gelegt. Dank spannungsarmer Herstellung und konstanter Festigkeit im gesamten Gefüge (285 bis 325 HB–RM 1100 N/mm2) lassen sich Bleche, Platten und Blöcke sowie weitergehend die daraus gefertigten Formaufbauten in der Praxis sehr gut maschinell bearbeiten.

Die Block- und Plattenbandsäge KASTObbs U 16x20 für Längsschnitte im Einsatz bei Edro: Das Block- oder Plattenmaterial wird auf den Tisch gespannt, die Sägeeinheit verfährt in der Längsachse (X) und führt den Längsschnitt durch.

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Aus Blechen, Platten und Blöcken werden kundenspezifische P-Platten und Leisten Aufgrund der Produkteigenschaften von RoyAlloy® gibt es nahezu keinen Verzug und eine nachträgliche Wärmebehandlung entfällt. Die Vorzüge der aussergewöhn­ lichen Zerspanbarkeit liegen im vergleichsweise geringen Werkzeugverschleiss sowohl beim Zersägen als auch bei der mechanischen Bearbeitung durch Fräsen, Bohren oder Gewindeschneiden. Die Kombination dieser heraus­ ragenden Eigenschaften hat den korrosionsbeständigen Werkzeugstahl RoyAlloy® weltweit zum Formaufbautenstahl Nr.1 gemacht. Im Jahre 2004 erfolgte im süddeutschen Appenweier die Gründung der Edro Specialty Steels GmbH um Märkte innerhalb Europas und Asiens schnell und zuverlässig versorgen zu können. Dazu Geschäftsführer Joachim Friedmann: «Wir haben in Appenweier ein Lager- und Servicezentrum aufgebaut und im Rahmen dessen in grossformatige, hochleistungsfähige Platten-

und Blockbandsägen investiert, die wir im Zwei- bis Dreischichtbetrieb betreiben. Mit einem Lieferanteil von gut 50 Prozent setzen wir dabei bevorzugt auf ­KASTO als Partner für die Sägetechnik. In der gesamten Gruppe haben wir aktuell fünf und demnächst sechs Hochleistungs-Platten- und Blockbandsägemaschinen der Baureihen KASTObbs, KASTOvertical und KASTOcross im Einsatz.» Mit diesen ist Edro in Appenweier in der Lage, Platten und Blöcke bis 1600 mm Dicke und 6100 mm Länge effizient und präzise in Platten, Leisten und Blöcke zu zersägen. Mit entsprechend grossen Fräs- und Flachschleifmaschinen (Fräsen bis 4200x2300x900 und Flachschleifen inklusive Stirnseiten bis 2600x1500x700 mm (LxBxH) werden aus den exakt gesägten Rohteilen im Anschluss qualitativ hochwertige P-Platten oder Leisten beziehungsweise P-Plattensätze in sechsseitig feingefräster sowie mit Radien und Fasen versehener Ausführung gefertigt.

Reproduzierbare Sägequalität reduziert den Bearbeitungs­ aufwand entscheidend Edro Specialty Steels produziert mit rund 12’000 t etwa die Hälfte des relevanten Weltmarktes für korrosionsbeständigen Formaufbautenstahl. Der Grossteil dessen verlässt die Servicezentren als sechsseitig bearbeitete P-Platten, Leisten oder P-Plattensätze. Entscheidend bei Edros Produktionskonzept ist dabei zum einen entsprechende Fertigungskapazitäten vorzuhalten, um möglichst geringe Bearbeitungs-Durchlaufs-

Die KASTOcross A 4x12 Hochleistungs-Plattenbandsäge für Quer- oder Stichschnitte im Einsatz bei Edro: Das Blech- oder Plattenmaterial wird in Längsrichtung bewegt und nach der Mass-Positionierung festgespannt; die Sägeeinheit verfährt in der Y-Richtung nach vorne und nimmt den Quer- oder Stichschnitt vor.


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Joachim Friedmann, Geschäftsführer der Edro Specialty Steels GmbH in Appenweier: Edro Specialty Steels setzt als Hersteller von korrosionsbeständigen Stählen für den Formen- und Werkzeugbau gruppenweit auf Block- und Plattenbandsägen von KASTO.

zeiten zu gewährleisten sowie zum anderen mit möglichst geringen Aufmassen zu arbeiten, um einen effizienten Materialeinsatz sicherzustellen. Dazu Geschäftsführer Joachim Friedmann: «Ausgehend vom ­jeweiligen Ausgangsmate­rial, also Blech, Platte oder Block beziehungsweise entsprechenden Reststücken, achten wir bei unserer Sägestrategie zunächst darauf, ob wir besser in Quer- oder in Längsrichtung sägen. Aus diesem Grund haben wir unterschied­ liche Typen an KASTO-Sägemaschinen im Einsatz, wie zum Beispiel die KASTObbs U 16x20, eine grosse Hochleistungs-Block- und Platten-Bandsägemaschine für Längsschnitte, oder die KASTOcross A 4x12, eine HochleistungsPlattenbandsäge für Längs- und Querschnitte. Je nach Rohteilformat und den daraus zu sägenden Auftragsteilen genügt es oftmals, auf der KASTObbs U 16x20 von einem Blech, einer Platte oder einem Block im Längsschnitt zuerst eine längere Leiste zu sägen. Im zweiten Schnitt beziehungsweise mit weiteren (Quer-) Schnitten werden die Leisten dann auf die gewünschte Länge gesägt. Oder wir nehmen die Leiste dann auf die KASTOcross und

führen die Ablängschnitte durch Querschneiden in Gestalt eines Stichsäge-Vorgangs durch. Grund­ sätzlich versuchen wir natürlich, das Umspannen der schweren Rohmaterialien zu vermeiden. Da wir mit den automatisierten KASTO-Sägemaschinen viele Möglichkeiten haben, und weil die Handling- und Spannfunktionen ebenfalls automatisiert vonstattengehen, sind wir sehr flexibel, was die Kapazitätsplanung, die Nutzung der unterschiedlichen Sägen, und somit auch die Priorisierung von Eilaufträgen anbelangt.»

ren auf der grossen Erfahrung von über 150’000 gebauten und gelieferten Metallsägemaschinen aller Grössen und Leistungsklassen. Kombiniert mit automati­ siertem Materialhandling- und Spanntechnik-Equipment sowie mit bedienfreundlicher Steuerungstechnik versehen arbeiten die KASTO-Block- und Plattenbandsägemaschinen wie im Falle der Firma Edro mehrschichtig bis rund um die Uhr und dies ohne grossen personellen Aufwand. So sind bei Edro in Appenweier lediglich zehn Personen beschäftigt, die an diesem Standort sowohl eine ganze Anzahl an Sägemaschinen als auch die Fräs- und Schleifmaschinen bedienen, wobei anfallende Werkzeug- beziehungsweise Sägebandwechsel zum Aufgabengebiet des Personals gehören. Joachim Friedmann dazu abschliessend: «Dank der durchgängig gleichen Stahlqualität und der sehr guten Zerspanbarkeit von RoyAlloy® sowie der robust-präzisen Bauweise der für den Dauerbetrieb ausgelegten KASTO-Sägemaschinen haben

wir sehr wenige Werkzeug-Wechsel und damit natürlich auch geringe Stillstandzeiten zu verzeichnen. Im Verbund mit der Mehrmaschinen-Bedienung durch eine Person können wir hier hoch effizient und dauerhaft leistungs­ fähig arbeiten. Und wenn wir einmal ein Problem haben, ist der kompetente KASTO-Service sehr schnell vor Ort und hilft uns tatkräftig weiter, sodass unsere Lieferfähigkeit unter allen Umständen gewahrt bleibt!»

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Mehrschichtiges Leistungssägen verlangt nach Qualitäts­ maschinen und gutem Service Selbstredend kommt bei Edro in Appenweier wie an den anderen Standorten somit sowohl der Einsatzfähigkeit als auch speziell der technischen Verfügbarkeit der Sägemaschinen höchste Bedeutung zu. Die durchkonstruierten, in schwerer Bauweise ausgeführten und mit robusten Aggregaten sowie mit Hochleistungs-Linear­ und Rotations-Wälzführungen aus dem Werkzeugmaschinenbau ausgerüsteten Block- und Plattenbandsägemaschinen KASTObbs und KASTOcross, bewähren sich weltweit hundertfach. Sie basie-

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Zusammenarbeit – der Schlüssel zum Erfolg Bis zu zwei Milliarden Zahnräder werden jährlich weltweit hergestellt, so die Schätzung von Experten. Alleine der Getriebebau im Automobilbereich verschlingt eine riesige Anzahl – unvermeidbar angesichts von rund 65 Millionen Autos, die im Jahr 2011 weltweit produziert wurden. Doch auch in vielen anderen Bereichen kommen Zahnräder und verzahnte Wellen zum Einsatz. Eines haben dabei alle Branchen, in denen verzahnte Werkstücke zum Einsatz kommen, gemeinsam – die Anforderungen steigen.

Langjährige Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg Bereits vor 40 Jahren wurde in die erste KOEPFER-Maschine investiert. Seitdem besteht die sehr gute Zusammenarbeit: Für die Verzahnungsherstellung kommen bei Grimm ausschliesslich KOEPFER-Maschinen zum Einsatz. «Koepfer bietet uns genau das richtige Angebot an Verzahnungsmaschinen, das sehr gut zu unseren Werkstücken, der Teilevielfalt und den Losgrössen passt. Zudem versuchen wir, die Anzahl der unterschiedlichen Maschinenhersteller im Unternehmen gering zu halten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die räumliche Nähe zu KOEPFER und der dadurch resultierende sehr schnelle und gute Service. Die Partnerschaft mit KOEPFER funktioniert, das heisst, KOEPFER ist immer bestrebt, auch ausgefallene Wünsche im Bereich der Automation oder des Teilehandlings mit uns

gemeinsam zu realisieren. KOEPFER geht hier sehr gut auf unsere Anforderungen ein und bietet damit Maschinen, die genau auf uns zugeschnitten sind», erläutert Eugen Braunschweiger.

Kostenreduzierung durch Kompatibilität Ein weiterer Punkt, den man nicht vernachlässigen darf, ist die Kompatibilität unter den einzelnen KOEPFER-Maschinen. So können alle Werkstückaufnahmen auf allen KOEPFER-Maschinen eingesetzt werden. Die Software, Werkzeuge aber auch die Magazinierung ist unter den Maschinen kompatibel. «Kompatibilität unter den Maschinen ist für uns sehr wichtig. Wir achten schon bei der Entwicklung unserer Maschinen darauf, Schnittstellen zu schaffen; so kommen bei unterschiedlichen Maschinen möglichst viele gleiche Komponenten zum Einsatz, damit sich für den Kunden keine zusätz­ lichen Kosten für doppelte Anschaffung und Lagerhaltung von Wechselteilen ergeben», so der KOEPFER-Technologieverkäufer Volker Eschle, der die Firma Grimm seit neun Jahren betreut. Auch der Schulungsaufwand für die Mitarbeiter reduziert sich natürlich, wenn man mit Maschinen eines Herstellers arbeitet, der

Seit 40 Jahren setzt die Firma Grimm auf KOEPFER-Verzahnungsmaschinen.

K

omplexe Formen, stark schwankende Losgrössen, hohe Typenvielfalt und eine aussergewöhnliche Bauteilqualität stellen Verzahnungsunternehmen immer wieder vor neue Herausforderungen. Wie man sich in diesem anspruchsvollen Segment behauptet, zeigt die Firma Grimm aus Gosheim, ein Verzahnungsspezialist, der auf über 80 Jahre Erfahrung bei der Verzahnungsherstellung zurückblicken kann. «Wir haben bei unserer Produktion einen Automotive-Anteil von ca. 25 Prozent – vor allem im Bereich Ölpumpen, Wellen und Vakuumpumpen. Unser Unternehmen ist aber auch im Bereich der Antriebstechnik stark vertreten; das Spektrum der Produktion reicht dabei von Wellen für Schermaschinen bis zu Wellen für Jalousiemotoren. Jeder Elektromotor, in dem eine Welle zum Einsatz kommt, ist für uns interes-

sant. Im Schnitt verlassen pro Jahr ca. 20 Millionen Wellen unser Unternehmen, so Eugen ­ Braunschweiger, einer der beiden Geschäftsführer der Grimm GmbH das Fertigungsspektrum. Grimm produziert ca. 3 Mil­li­onen verzahnte Werkstücke pro Jahr. Dabei reicht das Know-how vom Drehen der Wellenrohlinge über das Verzahnen bis zum Schleifen. Das Ziel ist immer, ein einbaufertiges Werkstück zu produzieren. «Unser Fokus liegt da­ rauf, unseren Kunden nicht nur einen Arbeitsschritt anzubieten, sondern ein komplett fertig bearbeitetes Bauteil», erläutert Eugen Braunschweiger. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf der Herstellung reiner Drehteile. «Wir haben uns auf Werkstücke spezialisiert, die in mehreren Fertigungsschritten hergestellt werden. Hier liegt unsere Stärke», so Rüdiger Fritz, Geschäftsführer bei Grimm.

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Stolz auf die Jubiläumsmaschine K160. V.l.n.r.: Eugen Braunschweiger, Manfred Bohner, Rüdiger Fritz, Volker Eschle. Bereits mehr als 200 Stück wurden von dieser Baureihe verkauft.


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Bis zu 3500 verschiedene Werkstücke werden pro Jahr bei Grimm hergestellt. Daraus ergeben sich für die Verzahnungsmaschinen vier bis fünf Rüstprozesse pro Tag.

eine so durchdachte Maschinenplattform-Philosophie hat wie die Firma KOEPFER Verzahnungsmaschinen.

Mehr als 200 gelieferte Maschinen belegen den Erfolg Besonders stolz ist Volker Eschle auf den Erfolg der KOEPFER K160 Maschine. Und die Verantwortlichen bei Grimm freut es, dass sie mit ihrer neuen K160 die Jubiläumsmaschine bekommen haben – für KOEPFER übrigens die 200ste Maschine, die ausgeliefert wurde. Für diesen Erfolg der

Maschine gibt es natürlich Gründe: «Bei der KOEPFER K160 gefällt mir vor allem die sehr gute Zugänglichkeit, trotz der Maschinengrösse. Man kommt einfach an alle wichtigen Stellen. Auch was Masstreue und Zuverlässigkeit angeht, ist dies sicherlich aussergewöhnlich. Ist die K160 einmal eingestellt, produziert die Maschine in hervorragender Qualität ohne Nachbesserungen», so Herr Bohner, Abteilungsleiter bei Grimm. Ein weiteres Highlight in der Fertigungshalle der Firma Grimm ist die Wälzfräsmaschine K 200, die natürlich auch von KOEPFER stammt. Ein systemtechnischer Vorteil, den die K200 Maschine bietet, ist der Einsatz eines Universalfräskopfes. Damit ­ lassen sich durch klassisches Wälzfräsen beispielsweise Stirn­ räder bearbeiten und, ohne etwas umbauen zu müssen, auch Schnecken fräsen. So bietet die Maschine ein enormes Mass an Flexibilität. «Da wir mehrmals pro Tag rüsten, ist es vor allem sehr hilfreich, dass alle Komponenten unter den verschiedenen KOEPFER-Maschinen austauschbar sind», verdeutlicht Eugen Braunschweiger die Vorteile der Maschine.

auch die Messmittel, um die Qualität überprüfen und dokumentieren zu können. Jedoch um am Ende auch die Qualität wirtschaftlich zu erreichen, ist der Schlüssel das Know-how der Bediener beziehungsweise Einrichter. Dieses Zusammenspiel ergibt die Qualität, für die wir bei unseren Kunden geschätzt werden. Funktioniert hier ein Teil nicht, sind diese hohen Qualitätsanforderungen, die von unseren Kunden gefordert werden, nicht zu erreichen», erläutert Eugen Braunschweiger das Erfolgsmodell. Eine Besonderheit, die Grimm sicherlich auszeichnet, ist das hohe Mass an Flexibilität bei den Losgrössen. So werden Projekte von Kleinserien bis zu Massenfertigung auf den Maschinen gefahren. Bis zu 3500 verschiedene Werkstücke werden pro Jahr bei Grimm hergestellt. Daraus ergeben sich für die Verzahnungsmaschinen vier bis fünf Rüstprozesse pro Tag. Eine weitere Komponente für den Erfolg des Unter-

nehmens ist das intensive Engagement im Bereich der Ausbildung. So werden Industriemechaniker mit Schwerpunkt Drehen, Schleifen und Verzahnen bei Grimm ausgebildet.

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Qualität ist der Fokus Das integrierte Ladeportal mit DoppelRotationsgreifer ermöglicht kürzeste Ladeund Entladezeiten. Rohling- und Fertigteil­ magazine stehen für die verschiedensten Teilespektren und Automations-Anforde­ rungen zur Verfügung.

Grimm hat sich auf qualitativ hochwertige Werkstücke spezialisiert. «Um sehr gute Qualität herstellen zu können, sind hochwertige Fertigungsmittel erforderlich. Das sind zum einen die Maschinen und zum anderen natürlich maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Dreifache Produktivität durch konsequente Werkzeugoptimierung

Bilder: INGERSOLL Werkzeuge GmbH und EWM Eichelhardter Werkzeug- & Maschinenbau GmbH

Produktivitäts- und Umsatzsteigerungen im hohen zweistelligen Bereich über mehrere Jahre sind für alle Unternehmen eine Herausforderung. Auffälligste Hürden für ein schnelles Wachstum sind sowohl Maschinen­ kapazitäten wie auch das Finden und Ausbilden von motivierten Mitarbeitern. Werkzeug- und Verfahrensoptimierungen, die eine Produkti­ vitätssteigerung mit vorhandenem Personal und Maschinenpark erlauben, sind sicherlich der Königsweg der Produktivitätssteigerung, da keine grossen Investitionen in Produktionsmaschinen und Personal notwendig sind. So hat die EWM GmbH in Eichelhardt ihre Produktivität in sieben Jahren um mehr als 260 Prozent gesteigert.

Bild 1: Der ProDrive-Messerantrieb als Schnittmodell.

D

ie EWM.Eichelhardter Werkzeug- & Maschinenbau GmbH wurde 1978 als Maschinenbauunternehmen innerhalb des Schumacher-Unternehmensverbundes gegründet. Das Kernunternehmen dieses Verbundes entstand zehn Jahre zuvor aus einem Lohndrusch-Unternehmen und produziert heute zahlreiche Komponenten für Mähdrescher und Erntemaschinen. Die EWM GmbH – ursprünglich als Maschinenproduzent für die eigene Gruppe gegründet – ist mittlerweile erfolgreicher Hersteller von Mähmesserantrieben. Dank innovativer Technik und anwen-

dungstechnischen Vorteilen gegenüber Wettbewerbsprodukten konnte die Anzahl der produzierten Getriebe von ca. 5750 Stück im Jahre 2005 auf geplante 21’000 Stück im Jahre 2012 vervielfacht werden. Diese Zahlen ­allein sind schon ein Hinweis auf ein herausragendes Qualitätsmanagement und eine exzellente Kundenphilosophie. Auch die Mitarbeiterführung unter dem Motto: «Der Mensch ist Mittelpunkt und nicht Mittel» hat über regionale Grenzen hinweg höchste Aufmerksamkeit erzeugt. Resultat dieser Aufmerksamkeit ist das von der Universität St.Gallen verliehene Prädikat Toparbeit­ geber für die Jahre 2009 und 2010. Auch eine Aufnahme in die «Ethics in Business»-Gilde unterstreicht, dass das Unternehmen besonders fair, verantwortungsvoll und nachhaltig handelt. Bei allen ethischen und qualitativen Zielen eines Unternehmens, muss zum Erfolg auch das Produkt

Bild 3: Schrupp- und Schlichtwerkzeug sowie ein unbearbeitetes und bearbeitetes Bauteil der Kurbelwellenhälfte.

stimmen. Und das ist bei der EWM GmbH ebenso herausragend wie die Firmenphilosophie.

Der revolutionäre ProDrive Der Hochleistungs-Mähmesserantrieb ProDrive (Bild 1) wurde mittlerweile mehr als 140’000mal produziert und ist durch seine innovativen Produktvorteile in wenigen Jahren zum «InnovationLeader» geworden. Namhafte Mähdrescherhersteller haben diesen Antrieb in ihre Serien übernommen. Dieser Erfolg ist auf einzigartige Produktvorteile zurückzuführen. – höhere Mähgeschwindigkeit – absolut geradliniger Messerhub – höheres Kraftvolumen bei geringerem Drehmoment – wartungsarm und umweltfreundlich durch Fettschmierung (statt Ölbad) – einfachster Messerwechsel (nur ein Verbindungsteil zwischen Messer und Antrieb)

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www.maschinenbau-schweiz.ch 24 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Bild 2 (v.l.n.r.): Jochen Heinemann (Produktionsleitung EWM), Daniel Ermert (Aussendienst INGERSOLL) und Alexander Schuhmacher (Einkauf und Marketing EWM) besprechen die geplanten Optimierungen.


Industriemagazin mb-report Stark steigende Nachfrage bedingt höhere Produktivität in der Fertigung Um den steigenden Verkaufszahlen auch in der Fertigung zu entsprechen, sah sich Jochen Heinemann (Produktionsleitung EWM) nach Möglichkeiten zur Produk­ tivitätssteigerung um. Die Werkzeuge zur Bearbeitung aller Komponenten des Mähmesserantriebes mussten auf den Prüfstand und es musste «das Optimum» gefunden werden. Jochen Heinemann wandte sich an Daniel Ermert, Aussendienst-Mitarbeiter der INGERSOLL GmbH, Haiger – die als ein Partner für die komplette Werkzeugbedarfsanalyse die EWM GmbH bei der Lösungsfindung aktiv und kompetent unterstützt (Bild 2). Daniel Ermert hatte in der Vergangenheit schon durch diverse Optimierungen bewiesen, dass er durch sein Fachwissen, gepaart mit den modernen Werkzeugen und Schneidstoffen von INGERSOLL, in der Lage ist Produktivitätsverbesserungen für die EWM GmbH zu erzielen. Gemeinsam wurde die gesamte Palette der Bauteile für den Mähmesserantrieb auf Bearbeitungsoptimierungen untersucht. Im Ergebnis konnten für fast alle Bauteile deutliche Verbesserungen erzielt werden. Die Optimierungen werden in der Folge detaillierter vorgestellt. Sie reichen von Schneidstoffoptimierungen über Verbesserungen der Schneidgeometrien bis hin zu Sonderwerkzeugen, die mehrere Bearbeitungen in einem Arbeitsgang zusammenfassen.

Produktivitätsoptimierung der wichtigsten Bauteile

Bauteil A Kurbelwellenhälfte (Bild 3) Zur Schwalbenschwanzbearbeitung an der Kurbelwellenhälfte werden ein Schrupp- und ein Schlichtfräser eingesetzt. Das Schruppwerkzeug wurde durch Monoblockbauweise besonders kurz und stabil ausgeführt. Innere Kühlmittelbohrungen bringen das Kühlmittel unmittelbar an die Schneide. Mit diesem Werkzeug wurde ein Wendeplattenwerkzeug des Wettbewerbs abgelöst und gravierende Verbesserungen erzielt. Das Werkzeug läuft wesentlich ruhiger und die Leis-

tungsaufnahme wurde deutlich reduziert. Vorschub und Schnittgeschwindigkeit wurden verdoppelt; die Standzeit wurde verfünffacht. Bauteil B Stirnradwelle (Bild 4) Die ersten Erfolge an diesem Bauteil bei der Bearbeitung der Bohn Anzeige

rung wurden durch INGERSOLL GoldTwist VHM-Einzelwerkzeuge erzielt. Gegenüber dem Ist-Zustand konnte die Standzeit verdoppelt werden. Weiterhin verbesserte sich die Prozesssicherheit ausserordentlich. Während der Bearbeitung wurde erkannt, dass mit einer Zusammenfassung der Einzelwerk-

zeuge weiteres Optimierungspotenzial gegeben ist und ein Werkzeugwechsel eingespart werden kann. Hierdurch wurde die Bearbeitungszeit nochmals deutlich reduziert, wobei die guten Ergebnisse des ersten Optimierungsschrittes in Bezug auf Standzeit und Prozesssicherheit beibehalten wurden.


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Bild 5: Werkstück und Werkzeug in der Position der Bearbeitung.

Bild 4: Werkstück und GoldTwist-Einzelwerkzeuge, wie sie bei der ersten Optimierung zum Einsatz kamen.

Bauteil C Rotor (Bild 5) Die Bohrungsbearbeitung des Rotors wurde bisher auf einer Drehmaschine mit mehreren Bohrstangen durchgeführt. Auch hier war die Idee, die Bearbeitungsschritte in einem Werkzeug zu kombinieren und somit komplette Arbeitsgänge und Werkzeugwechsel einzusparen. Ein weiterer Vorteil ist die Platzersparnis im

Werkzeugmagazin. Insgesamt konnten durch die Reduzierung der Werkzeugwechsel und Verfahrwege 35 Sekunden pro Teil eingespart werden, was einer Reduzierung der Bearbeitungszeit von rund 20 Prozent entspricht. Bauteil D Messerkopf (Bild 6) Aufgrund der Erfolge bei der Produktivitätsoptimierung in der

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laufenden Serie, hat EWM konsequenterweise bei der Bearbeitung eines neuen Teiles, auf die Zusammenarbeit mit Daniel Ermert von INGERSOLL gesetzt. Bisher wurde das Kugelstück des Messerkopfes als separates Teil hergestellt und die Kugel als Drehteil auf einer Drehmaschine hergestellt. Im Anschluss wurde die Kugel mit dem Schaft verschweisst. Beim neuen Bearbeitungsverfahren besteht der Messerkopf aus einem Schmiede­ stück, die Kugel wird auf dem Bearbeitungszentrum mit Sonderkugelfräser im Schrupp- und Schlichtschnitt bearbeitet. Für die Werkzeuge zur Bearbeitung der Nullserie dieses neu entwickelten Bauteiles konnte INGERSOLL schnell und unkonventionell Sonderwerkzeuge zur Verfügung stellen, die auf Anhieb alle Forderungen in Bezug auf Genauigkeit, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit erfüllten.

Eine hervorragende Kooperation Die EWM GmbH ist, wie eingangs schon erwähnt, ein bemerkenswertes Unternehmen. Sie ist auf der einen Seite durch ihren Standort und die überschaubare Grösse ein sehr bodenständiges und mittelständiges Unternehmen. Auf der anderen Seite ist die

EWM GmbH aber durch ihre he­ rausragenden Produkte, die Bedeutung am Markt und mit ihrer fortschrittlichen Firmenphilosophie ein echter «Global Player». Dies ist sicher die Kombination, die «den deutschen Mittelstand» international so erfolgreich macht. Mit dem Werkzeughersteller INGERSOLL hat die EWM GmbH einen Partner gefunden, der seinerseits ebenso höchste Ansprüche an Produktqualität und Kundenzufriedenheit stellt. Hier ist also eine äusserst erfolgreiche und produktive Koopera­ tion entstanden, die zur positiven Entwicklung beider Unternehmen beiträgt.

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Bild 6: Schruppwerkzeug zur Kugelbearbeitung in der Spindel.

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Bild: SHL Automatisierungstechnik AG

Der Know-how-Pool

Aufbau einer Roboteranlage für Schleif- und Polierversuche an Testwerkstücken.

Im multifunktional nutzbaren Technologiezentrum konzentriert der Roboterschleif- und Poliertechnik-Spezialist SHL Automatisierungstechnik AG seine Entwicklungs-, Prozess- und Schulungskompetenz.

S

chon früh erkannten die Robotertechnikprofis die Notwendigkeit, den Kunden rund um spezielle Roboterlösungen einen adäquaten Support zu bieten, weshalb im Jahr 2000 die Gründung des SHL-Technologiezentrums erfolgte. Konsequenterweise wurden schon damals die Bereiche Entwicklung, Prozess- sowie Machbarkeitsstudien und vor allem Schulung ausgegliedert und losgelöst vom betrieblichen Alltag in einem eigenen Gebäude untergebracht. Heute verfügt das SHLTechnologiezentrum über vier unabhängig voneinander nutzbare Roboterzellen, die sowohl mit unterschiedlichen Robotern neuester Bauart als auch mit aktuellen SHL-Schleif- und Poliermaschinen sowie Werkstück-Zuführ­ tischen ausgerüstet sind. In diesen Zellen werden Grundlagenschulungen und weiterbildende Seminare zur Robotertechnik und deren Anwendungen in den Bereichen Schleifen, Polieren, Entgraten und Handling durchgeführt.

Der Theorie folgt die Praxis Für den theoretischen und den praktischen Teil stehen überdies

acht Schulungs- und Programmierplätze zur Verfügung. Damit ist es möglich, gleichzeitig maximal acht Schulungs- und Semi­ narteilnehmer zu unterrichten, wobei jede Schulungs-/Seminararbeit mit einer Prüfung abgeschlossen und mit der Überreichung eines entsprechenden Zertifikats dokumentiert wird. Pro Jahr durchlaufen etwa 180 Schulungs-/Seminar-Teilnehmer das SHL-Technikum, das im Übrigen als zertifiziertes Ausbildungs­ center «KUKA-College» fungiert und dem entsprechend alle relevanten Schulungs-Inhalte, bezüglich Aus- und Weiterbildung von Bedienern, Anlagen-Einrichtern und Programmieren, vermittelt. Dies gilt ausdrücklich auch be­ züglich anderer Robotersysteme (ABB, FANUC, Yaskawa-Motoman) inklusive Steuerungen und Software.

Von der Entwicklung … In einer weiteren Hauptfunktion dient das SHL-Technologiezentrum der Entwicklung von Prozessen mit vorangehenden beziehungsweise begleitenden Machbarkeitsstudien. In diesem weit-

läufigen Bereich sind mehrere unterschiedlich aufgebaute Roboterzellen installiert, mit denen verschiedenste Versuche und Tests durchgeführt werden können. Dazu sind die vorhandenen oder auch je nach Aufgabenstellung ausgewählten Robotersysteme mit einer angepassten Peripherie zu versehen, um die Funktionsabläufe auf Herz und Nieren testen zu können. Je nach Projekt- Anforderungen und benötigter Entwicklungsintensität gehen hier pro Jahr im Durchschnitt 60 Versuchs-/Testreihen über die Bühne, dies mit dem Ziel, den Kunden eine funktions- und prozesssichere Komplettlösung zu liefern, wobei der Schwerpunkt hier klar auf den SHL-Kernkompetenzen Schleifen, Polieren und Entgraten liegt.

… zur prozesssicheren Serienreife Nicht zuletzt erhalten die Kunden beziehungsweise Interessenten durch solche Praxisversuche wichtige sowie nachvollziehbare Informationen für den eigenen Entscheidungsfindungsprozess. Nämlich dahingehend, dass die Tests klare Aussagen, hinsichtlich möglicher Taktzeiten und reproduzierbarer Qualität, erlauben, wodurch schliesslich eventuelle

Technologietag Am 20. September findet ein weiterer SHL-Technologietag statt. Tragen Sie sich dieses Datum bereits jetzt in den Kalender ein. Was Sie an diesem Tag erwartet? Zumindest das Motto wollen wir verraten: «Glänzende Perspektiven». Lassen Sie sich überraschen, denn eines ist sicher: Sie können sich auf einen spannenden Tag mit vielen ­interessanten Gesprächen freuen! Anmelden können Sie sich unter www. glaenzendeperspektive.de. Anmeldeschluss ist der 30. August.

Kalkulations- oder auch Funktionsrisiken vermieden werden. Die daraus resultierenden Komplettlösungen beinhalten ausgehend von Bearbeitungsschritten, die Projektierung und Ausrüstung der Roboterzelle, die zuverlässige und reproduzierbare Schleif- und Polierqualität bei allen vorkommenden Werkstückkonturen und Oberflächenanforderungen, Programmierung, Prozesssicherheit und abschliessend die Dokumentation aller Abläufe und Prozessschritte.

Ausbildung für Newcomer und Profis Ausserdem gibt das SHL-Technologiezentrum nachdrückliche Unterstützung bei Fachschul- sowie Hochschul- und Forschungsprojekten, oder auch tatkräftige Hilfestellung bei Diplomarbeiten. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrungen und Kompetenz-Aufbau ist SHL in der Lage, alle im Bereich Schleifen, Polieren und Entgraten sowie überhaupt Roboter-Automatisieren vorkommenden Aufgaben zu lösen. Mit dem SHL-Technikum, und den dort zu vermittelnden Lehrinhalten, wird die technische und die personelle Basis geschaffen und fortentwickelt, die Roboteranlagen effizient und gewinnbringend führen zu können. Das Seminarprogramm ist im Internet abrufbar oder wird auf Anfrage kostenlos versandt.

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Keine Zukunft ohne seltene Metalle Am «Technology Briefing» erläuterten Empa-Forscher und Industrievertreter, weshalb seltene Metalle für viele Schlüsseltechnologien wesentlich sind und wie sich eine Verknappung vermeiden lässt.

N

icht nur in Laptops, Handys und LED-Bildschirmen schlummern seltene Metalle, sondern auch in Solarzellen, Batterien für E-Mobile und vielem mehr. Die wachsende Nachfrage erhöht das Risiko eines Versorgungsengpasses. «Es gibt keine Zukunft ohne seltene Metalle!» Mit dieser klaren Ansage begrüsste Empa-Direktionsmitglied Peter Hofer die Gäste des Technology Briefing «Seltene Metalle» an der EmpaAkademie. So bringen seltene Metalle etwa – eingebaut in BatPrimäre Lagerstätten (g/t)

terien und Motoren – Elektrofahrzeuge ins Rollen oder sorgen in Autokatalysatoren für die Reinigung von Abgasen. Hofer: «Um Lösungen für unseren immer höheren Mobilitätsbedarf und die daraus erwachsenden Probleme zu finden, sind Materialien mit speziellen Eigenschaften unerlässlich.» Aus seltenen Erden, die wie die Rohstoffe Gallium, Indium, Kobalt und wie Platinmetalle zu den seltenen Metallen gerechnet werden, lassen sich beispielsweise Sekundäre Lagerstätten (g/t) Gerät Leiterplatte

Gold

5

280

1400

Palladium

5

73

370

Platin

3

3

14

Gallium

100

23

118

Lithium

7000 – 20’000

10’000 – 20’000 (Batterie)

Metallgehalte in sekundären und primären Lagerstätten. n Anzeige

– in Verbindungen mit Eisen und Bor – stärkste Magnete für Windturbinen anfertigen. Und für Kondensatoren auf Handy-Leiterplatinen wird in der Mikroelektronik gerne auf Tantal zurückgegriffen, da dieses Übergangsmetall elektrische Energie auch als winzig kleines Bauteil in hohen Kapazitäten speichern und freisetzen kann. Die Nachfrage ist gross: Mehr als 60 Prozent des abgebauten Tantals fliessen in diesen Anwendungsbereich.

Die dunkle Seite Doch alles hat eine Kehrseite, erläuterte Patrick Wäger, Initiator dieses Technology Briefing und Experte für seltene Metalle in der Empa-Abteilung «Technologie und Gesellschaft». Rohstoffe, die nur in einigen wenigen Ländern abgebaut und raffiniert werden können, nicht einfach zu ersetzen sind und eine geringe Recycling­ rate haben, sind grundsätzlich als kritisch zu beurteilen. China beispielsweise bestimmt praktisch vollständig das

Angebot von seltenen Erden, aus denen etwa Hochleistungs-Permanentmagnete hergestellt werden. Exporteinschränkungen der chinesischen Regierung haben hier zu einem Anstieg der Preise und zu Lieferengpässen geführt. Um diese Abhängigkeit zu reduzieren, werden derzeit grosse Anstrengungen unternommen, Versorgungskapazitäten ausserhalb Chinas aufzubauen, etwa in den USA, Australien oder Grönland – mit entsprechenden Konsequenzen für die Umwelt. Das zum Bau leistungsfähiger Mikrokondensatoren verwendete Tantal gilt in der Mikroelektronikbranche als kaum substituierbar und lässt sich bisher aus den Geräten nicht zurückgewinnen. Besonders problematisch daran ist, dass es in zentralafrikanischen Ländern in illegalen Minen unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut wird und seine Verkaufserlöse verwendet werden, um Bürgerkriege zu finanzieren. Erfahren Sie mehr über seltene Metalle von den Empa-Experten auf YouTubes-EmpaChannel – Seltene Metalle im Handy – Wertvoller Müll: Gewürzmetalle aus Elektroschrott – Elektronikschrott in Indien: Recycling dank Empa-Knowhow «Auch Schweizer Unternehmen müssen sich damit auseinandersetzen, wie sie Abhängigkeiten reduzieren und möglichen Lieferengpässen begegnen können», bemerkte Jean-Philippe Kohl, Leiter Wirtschaftspolitik von Swissmem. Eine kürzlich erfolgte Umfrage bei den Verbandsmitgliedern der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie habe gezeigt, dass sämtliche Unternehmen mindestens einen der kritischen Rohstoffe verwenden. Um sich vor Versorgungsengpässen zu schützen, schliessen viele Unternehmen langfristige Lieferverträge ab oder sie kooperieren mit Forschungsinstitutionen, um Ersatzrohstoffe oder alternative Technologien zu entwickeln oder bestehende Prozesse zu optimieren.

Alternativen aus der Forschung So erklärte beispielsweise Stephan Bücheler, wie in der EmpaAbteilung «Dünnfilme und Fotovoltaik» in den flexiblen Solarzel-

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len, die auf Cadmiumtelluridbasis (CdTe) basieren, die Schichtdicke des kritischen Tellurs reduziert werden kann und bei Solarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (kurz CIGS) das kritische Indiumoxid sich durch Zinkoxid ersetzen lässt. Damit soll aber keineswegs eine Leistungseinbusse einhergehen; vielmehr ist das Ziel, mit optimaler Rohstoffausnutzung und schnelleren Prozessen höhere Wirkungsgrade zu erlangen. Das haben die Forscher bereits letztes Jahr mit neuen Effizienzrekorden gezeigt. Ebenfalls um weniger seltene Metalle einzusetzen, entwickelte die Abteilung «Verbrennungsmotoren» einen äusserst effizienten und kostengünstigen Schaumkatalysator. Durch die Formänderung des keramischen Substrats können – im Vergleich zu herkömmlichen Katalysatoren – die Edelmetalle Platin, Palladium und Rhodium eingespart werden. Gemeinsam mit der Abteilung «Festkörperchemie und Katalyse» forschen die «Verbrennungsmotoren» nun an regenerativen Abgaskatalysatoren, die anstatt auf seltenen Metallen auf Perowskiten beruhen – multifunktionalen Metalloxiden, die aufgrund ihrer speziellen Kristallstruktur in der Lage sind, Wärme direkt in elektrische Energie umzuwandeln.

Herausforderung «Recycling» Trotzdem – ganz auf seltene Metalle verzichten, müssen wir nicht. Wie Heinz Böni, Leiter der Abteilung «Technologie und Gesellschaft», festhielt, gibt es durchaus noch einen «Vorrat» an seltenen Metalle: in unseren ausrangierten Elektrik- und Elektronikprodukten. Die natürlichen Lagerstätten werden abgebaut, die von Menschen geschaffenen, «anthropogenen» Lager füllen sich dagegen kontinuierlich. Auch die Konzentrationen sprechen für einen «Abbau» in den «sekundären» Lagerstätten: In einer natürlichen Mine finden ­ sich in einer Tonne Material durchschnittlich fünf Gramm Gold, in einem Handy hingegen schlummern 280 Gramm und in einer Leiterplatte gar 1,4 kg, beides pro Tonne. Doch die Rückgewinnung ist alles andere als einfach. «Die seltenen Metalle sind nicht einfach

mit Schraubenzieher und Hammer aus den Geräten rauszuholen. Die Rückgewinnung ist mindestens so komplex wie das Design bei der Entwicklung der ­ Geräte», brachte es der RecyclingExperte Christian Hagelüken von Umicore, eine der grössten Recyclingfirmen zur Gewinnung von Edelmetallen aus komplexen Materialien, auf den Punkt. Ein Grossteil der seltenen Metalle sei nur in Legierungen vorhanden oder würde dünnflächig verwendet. Um diese herauszulösen, brauche es sehr komplizierte Rückgewinnungsverfahren. Doch geeignete Rückgewinnungsverfahren allein reichen nicht aus, um höhere Recycling­ raten zu erzielen. Wichtig, so die Experten, sei es, die ganze Recyclingkette im Auge zu behalten, von der Sammlung über die Zerlegung und Sortierung bis zur ­eigentlichen Rückgewinnung. Denn es nütze alles nichts wenn, wie in einigen Ländern der Fall, ausgediente Computer und andere Elektronikgeräte in Entwicklungs- und Schwellenländer exportiert werden, wo durch unsachgemässes Verarbeiten der Geräte die seltenen Metalle verloren gehen und Gefahren für Umwelt und Gesundheit entstehen. Oder seltene Metalle bei einer – heute in der Schweiz üblichen, meist mechanischen – Zerlegung der Geräte in Gemische gelangten, aus denen sie nicht zurückgewonnen werden können.

Info s | K o nta kt EMPA Überlandstrasse 129 CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)58 765 11 11 www.empa.ch contact@empa.ch


Industriemagazin magnetismus

Magnetisieren braucht mehr Zeit als Entmagnetisieren Forscher am Paul Scherrer Institut finden heraus, wie lange der Aufbau von Magnetismus in einem Metall dauert und wie der Vorgang abläuft.

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enn die Metalllegierung Eisen-Rhodium magnetisiert wird, dauert dieser Prozess deutlich länger als der gegenläufige Vorgang der Entmagnetisierung. Diese Erkenntnis haben Forscher des Paul Scherrer Instituts PSI in CH-5232 Villigen zusammen mit einem internationalen Forscherteam gewonnen. Der Aufbau des Magnetismus erfolgt in zwei Schritten: Zunächst bilden sich kleine magnetische Regionen, jedoch zeigt das Magnetfeld in zufällige Richtung. Dann erst drehen sich diese Bereiche in eine gemeinsame Richtung. Magnetismus ist eines der Phänomene, bei denen der Mensch Naturkräfte unmittelbar erfährt. Kinder kuppeln die Waggons der Brio-Eisenbahn durch Magnete, Erwachsene pinnen Notizen mit Magneten an den

ZUM AUTOR Dr. Christoph Quitmann Labor für Kondensierte Materie, Forschungsbereich Synchrotronstrahlung und Nanotechnologie Paul Scherrer Institut PSI CH-5232 Villigen Telefon +41 (0)56 310 45 60 christoph.quitmann@psi.ch

Unmagnetischer Zustand von FeRh (Eisen-Rhodium) beim Eintreffen des Laserpulses.Die atomaren Kompassnadeln der Eisenatome sind antiparallel ausgerichtet, daher ist kein Magnetismus messbar.

Kühlschrank, und in Elektroautos setzen Magnete Strom in Bewegung um. Physiker sind von der Kraft der Magnete seit deren Entdeckung in der Antike fasziniert und wollen sie verstehen. Vor rund 20 Jahren haben sie herausgefunden, wie lange es dauert, ein Material vom magnetischen in den nichtmagnetischen Zustand zu überführen. Forscher des PSI haben nun zusammen mit Kollegen aus Deutschland und den USA den gegenteiligen Prozess untersucht, also das «Anschalten» des Magnetismus. Sie konnten dabei zeigen, dass es

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etwa 0,3 Milliardstelsekunden dauert, bis die Metalllegierung ­Eisen-Rhodium magnetisiert ist. Für die Forscher ist das eine vergleichsweise lange Zeit. Denn das «Anschalten» von Magnetismus dauert 300 Mal länger als das «Ausschalten», wie sie mit ihren Experimenten nachweisen können. «Es ist wie beim Hausbau: Es nimmt mehr Zeit in Anspruch, ein Haus zu bauen als es abzureissen», sagt PSI-Forscher Dr. Christoph Quitmann, der das Experiment vor fünf Jahren angeregt hat und seither leitet.

Magnetisierung in zwei Schritten Die Forscher hat nicht nur inte­ ressiert, wie schnell Eisen-Rhodium vom nichtmagnetischen in den magnetischen Zustand übergeht, sondern auch, wie sich dabei der Magnetismus im Material aufbaut. Jedes Eisenatom hat einen sogenannten Spin, es benimmt sich wie eine winzige Kompassnadel. Ein Material ist magnetisch, wenn all diese Spins in die gleiche Richtung zeigen. Dann summiert sich ihre magnetische Kraft und wird messbar. Das «Anschalten» des Magnetismus ist mithin der Vorgang, die Spins (oder atomaren Kompassnadeln), die im unmagnetisierten Zustand unterschiedliche Orientierungen haben, in dieselbe Richtung zu bringen. Die PSI-Forscher konnten zeigen, dass der Magnetisierungsvorgang nicht gleichmässig abläuft, etwa von einer Seite der Materialprobe zur anderen oder vom Zentrum zum Rand, sondern in zwei Phasen. Der Magnetismus entsteht gleichzeitig, aber unabhängig in vielen kleinen Regionen des Materials, den sogenannten Domänen (Phase 1). Später (Phase 2) drehen sich die Domänen in eine gemein-

Phase 1 – Nukleation: Unmittelbar auf den Laserpuls folgend (~30 Pikosekunden) bilden sich erste Domänen (rot), in denen die atomaren Kompassnadeln des Eisens in die gleiche Richtung zeigen. Allerdings sind diese Domänen noch beliebig orientiert. In den roten Bereichen ist der Abstand der Eisenatome grösser, diese kann mittels Röntgenbeugung gemessen werden.

Phase 2 – Reorientierung: Mit der Zeit ent­stehen nicht nur mehr Domänen, sondern diese richten sich immer auch in die gleiche Richtung (nach oben) aus.

Endzustand: Nach etwa 300 ps (0,3 Mil­liards­telsekunden) haben sich die Kom­passnadeln aller Eisenatome nach oben gedreht. Die gesamte Probe ist magnetisch und dies auch von aussen messbar. Da der Abstand der Eisenatome sich vergrössert hat, hat sich die Probe ausgedehnt.

same Richtung. In Phase 1 – der sogenannten Nukleation – zeigen die Spins jeder Domäne in eine zufällige Richtung, der Magnetismus von zwei unterschiedlich ausgerichteten Domänen kann sich deshalb aufheben. In Phase 2 – der sogenannten Reorientierung – werden die Spins der Domänen in eine einzige gemeinsame Richtung gedreht. So wird die


Industriemagazin magnetismus

magnetische Kraft nach aussen wirksam. Die Nukleation läuft ver­ gleichsweise rasch ab, die nachfolgende Reorientierung nimmt länger in Anspruch und bestimmt damit die Gesamtdauer des Magnetisierungsvorgangs.

Beobachtung mit Röntgen- und Laserstrahlen Für ihre Untersuchungen nutzten die Forscher am PSI die Synchro­ tron Lichtquelle Schweiz SLS. Die SLS ist im Prinzip ein sehr leistungsstarkes Mikroskop, das Materialuntersuchungen in kleinsten Dimensionen erlaubt. Zur Untersuchung des Magnetismus beleuchten die Forscher die Mate­ rialprobe mit einem kurzen Puls eines Röntgenstrahls. Dieser wird beim Auftreffen auf die Atome abgelenkt («gebeugt»). Aus dem Grad der Ablenkung errechnen die Forscher den Abstand der Atome. Jetzt wird die Materialprobe durch einen Laserpuls erhitzt und dadurch magnetisch. (Eisen-Rhodium wird bei 120 °C magnetisch). Nach einer kurzen Zeitverzögerung misst ein weiterer Röntgenpuls wiederum den Abstand der Atome. Dieser ist im magnetischen Zustand grösser. Mit dieser Versuchsanordnung können die Forscher beobachten, wie schnell sich der Abstand zwischen den Atomen vergrössert – und damit unmittelbar nachvollziehen, wieviel Zeit der Aufbau des Magnetismus in Anspruch nimmt.

International vernetzt Zu den Erkenntnissen rund um das «Anschalten» von Magnetismus haben die drei PSI-Forscher Christoph Quitmann, Simon Mariager und Gerhard Ingold dazu beigetragen und weitere Forscher aus Deutschland und den USA. Christian Back und sein Team von der Universität Regensburg stellten mit Messungen auf der Grundlage des magnetooptischen Kerr-Effekts fest, wie lange es braucht, bis über die ganze Probe hinweg der gleiche Magnetismus herrscht. Eric Fullerton und seine Kollegen vom der University of California in San Diego haben die Eisen-Rhodium-Proben hergestellt. Die Probe für die Experimente besteht aus einer nur gerade 500 Atome dicken Schicht aus Eisen und Rhodium. Damit die

Atome der beiden Metalle regelmässig nebeneinander zu liegen kamen, wurden sie schichtenweise auf einen kristallinen Träger aufgedampft.

Leistungsfähige Datenspeicher Die Forschungspartnerschaft mit Kalifornien zeigt die Richtung an, in der die Grundlagenforschung des PSI in Zukunft industriell nutzbar werden könnte. Die University of California in San Diego entwickelt nämlich mit Industriepartnern neue Computer-Festplatten. Wo immer Computerdaten heute langzeitgespeichert werden, geschieht dies magnetisch. Um die Speicherkapazität auszureizen, sind Materialien gefragt, bei denen die Magnetisierung möglichst schnell vonstatten geht. Eisen-Rhodium, mit dem die PSI-Forscher bisher arbeiten, ist in Diskussion für die nächste Generation von Computer-Festplatten. «Wir untersuchen, welches die physikalisch beschränkenden Prozesse sind, wenn es um die weitere Miniaturisierung von Datenspeichern oder die Erhöhung von deren Geschwindigkeit geht», sagt PSI-Forscher Quitmann. Er und seine Kollegen werden in Zukunft weitere Materialien auf ihre Magnetisierungseigenschaften hin untersuchen. Für die Forschungsarbeit werden sie ab 2016 neben der SLS auch den Röntgenlaser SwissFEL benutzen, die neue, noch leistungsfähigere Grossforschungsanlage am PSI, die zurzeit in Bau ist.


Industriemagazin m a r k t d y n a m ik

Von Technologietrends nicht überrollt werden Neue Daten, die vom globalen ICT-Dienstleister und Lösungsanbieter Dimension Data veröffentlich wurden, offenbaren heute, dass 45 Prozent der Netzwerkanlagen der rund 300 vom Konzern im Laufe des Jahres 2011 geprüften Unternehmen innerhalb von fünf Jahren vollkommen veraltet sein werden.

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iese Zahl zeigt einen Anstieg von 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem hat sich der Prozentsatz der Geräte, die sich im Status End-of-Sale (EOS) von den sich derzeit im Obsoleszenzzyklus befindenden Geräten exponenziell von 4,2 Prozent im Kalenderjahr 2010 auf 70  Prozent im Kalenderjahr 2011 erhöht. Laut dem heute veröffentlichten Network Barometer Report 2012 von Dimension Data ist ein Schlüsselfaktor für diesen enormen Sprung in ein Frühstadium der Obsoleszenz die Tatsache, dass Geräteanbieter mehr Produkte in den Status End-of-Sale verschieben, um neue Technologien berücksichtigen zu können. Währenddessen sind die Prozentsätze der Geräte, die einem höheren Risiko ausgesetzt sind, in die ­ ­Phasen End-of-Contract-Renewal (EoCR) und End-of-Engineering (EoE) überzugehen, drastisch von 86,2 auf 20,8 Prozent gefallen. Der Bericht umfasst eine Summe an Daten, die aus 294 vom Konzern im Jahre 2011 in Unternehmen aller Grössen und in allen Branchen durchgeführten Technology Lifecycle Management (TLM) Assessments1 zusammengetragen wurden. Raoul Tecala, Business Devel­ opment Director für Netzwerk­ integration von Dimension Data

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AS

sagt: «Im Laufe der vergangenen zwei Jahre fand eine beträchtliche Verschiebung von produktorientierter Entwicklung zur design­ orientierten Entwicklung zur Sicherstellung der Unterstützung wichtiger Trends in der MakroTechnik wie Virtualisierung, Video und Unternehmensmobilität statt. Ein gutes Beispiel ist das Produktportfolio an Borderless Networks von Cisco: in den letzten Jahren ist jede wichtige Produktfamilie aus den Bereichen Routing und Switching einer Aktualisierung unterzogen worden», erklärt er. Andererseits deutet der Rückgang an Geräten im EoE- und ­EoCR-Status darauf hin, dass IT-­ Manager damit begonnen haben, einen intensiven Aktualisierungszyklus in den Meilensteinen des Lebenszyklus2 umzusetzen, die ein echtes Betriebsrisiko darstellen. Interessanterweise hat sich der Prozentsatz der Geräte, die sich im Status Last-Day-of-Support (LDoS) befanden, nur um 0,2 von 9,2  auf 9,0  Prozent in 2010 verschoben. Die Tatsache, dass der LDoSProzentsatz im Rahmen solcher Bewegungen bei anderen Meilensteinen nahezu unverändert geblieben ist, lässt vermuten, dass es eine Benchmark für Obsoleszenz gibt. Wir denken, dass Unterneh-

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Durchschnitt in Prozent an Geräten über dem EoS-Status nach Regionen.

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men sich möglicherweise dazu entscheiden, diese Geräte nicht zu aktualisieren, weil sie festgestellt haben, dass sie keine unternehmenskritische Bedeutung haben und deshalb ein minimales Risiko darin besteht, die Produkte sterben zu lassen. «Diese ganzen Veränderungen deuten auf Kunden hin, die über ein höheres Mass an Sichtbarkeit ihrer Netzwerkanlagen und ein verbessertes Verständnis darüber verfügen, wo man das meiste aus den Wirtschaftsgütern in Bezug auf ihr Risikoprofil herausholen kann und das ist genau das, was wir sehen wollen.» so Tecala. Doch selbst wenn die Daten auf erweiterte Sichtbarkeit des Kunden hinweisen bewegt sich der Markt schneller, was bedeutet, dass Unternehmen ihre Aktualisierungspläne und Haushaltsplanung überprüfen müssen, um mithalten zu können. «Die Innovationsgeschwindigkeit bei Technologien bedeutet, dass die nutzbare Lebenszeit des Anlagevermögens kleiner als je zuvor ist. Historisch gesehen haben Kunden mit einer Abschreibungszeit für Ihre Netzwerke von sieben Jahren geplant und budgetiert. Diese Daten zeigen, dass fast die Hälfte der Kundennetzwerkanlagen innerhalb von fünf Jahren im LDoS-Status sein wird.» «Ausserdem können Geräte, die sich in den früheren Stadien der Osoleszenz befinden und noch über nutzbare Lebenszeit verfügen, möglicherweise strate-

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Insgesamt

gische Technologieinvestitionen wie Mobilität oder Video nicht unterstützen. Kunden, die, motiviert durch Unternehmensflexibilität, auf kalenderorientierte Aktualisierungen warten und diese den Upgrades vorziehen, riskieren, hinter ihren zukunftsorientierteren Konkurrenten zurückzubleiben», so Tecala. Andere Schlüsselerkenntnisse des Berichts umfassen: – Zwei Drittel aller 2011 bewerteten Geräte wiesen mindestens eine bekannte Sicherheitslücke auf. – Von den bekannten Sicherheitslücken, die entdeckt wurden, waren vier von den zehn häufigsten Sicherheitslücken neu. – Unternehmen, die DesktopVirtualisierung und Pervasive Video in Erwägung ziehen, müssen ihre Routing- und Switching-Infrastruktur aktualisieren.

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1 Das Technology Lifecycle Management (TLM) Assessment ist ein IT-In­ frastrukturvermögen-Bewertungsservice, der Vorzüge im Netzwerk entdeckt, katalogisiert und analysiert. Er identifiziert Probleme im Bereich der Grundkonfiguration, End-of-Life und in Bezug auf die Sicherheit, sodass diese proaktiv angegangen werden können. 2 Cisco verwendet ein System, das sechs Technologie-Lebenszyklusmeilensteinen aufweist, von künftigen End-of-Sale, der die Daten zu den Meilensteinen des Lebenszyklus darstellt, bis zum Last-Day-of-Support (LDoS), bei dem es sich um das Datum handelt, ab dem das Produkt nicht mehr durch das Technical Assistance Centre unterstützt wird. Technik, die über den Status LastDay-of-Support (LDoS) hinausgeht, ist als alterndes Vermögen zu betrachten und wird zunehmend weniger unterstützbar und ist dem Risiko ausgesetzt, während es sich dem LDoS-Status nähert.


Industriemagazin E n t wi c kl u n g

Gewebebandkabel oder Kabelschleppkette?

Sieht aus wie ein Teppich, ist aber ein Gewebebandkabel, das erfolgreich eingesetzt wird im Maschinen- und Anlagenbau für spezielle Applikationen im Sondermaschinenbau sowie im Reinraum-Einsatz.

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e nach Anwendungsfall ist der Einsatz einer Schleppkette nicht die beste Lösung. Bei sehr kurzen Verfahrwegen und engen Platzverhältnissen oder bei sehr schnellen Verfahrgeschwindigkeiten und Vibration bieten sich speziell miteinander verwobene Kabel als die bessere Variante an. Gewebebandkabel bestehen aus verschiedenen Medienträgern, die mittels spezieller Bandwebtechnik zu einer Flachbandleitung verarbeitet werden. Dabei kann der Aussendurchmesser der Medienträger maximal 16 mm betragen. Die maximale Bandbreite liegt bei 160 mm, sie kann jedoch durch paralleles Anfügen der einzelnen 160-mm-Bänder beliebig erweitert werden. Gewebebandkabel können teure Spe­ zialkabel ersetzen, ohne dass Mindestmengen berücksichtigt werden müssen. Mit der Bandwebtechnik können die verschiedensten Medienträger wie Ein­

zeladern, mehradrige Kabel, Pneumatikschläuche, Lichtwellenleiter, auch Tragseile usw. zu einer Flachbandleitung zusammengestellt werden. Die einzelnen Kabel und Schläuche können dabei auch unterschiedliche Aussendurchmesser haben. Bei den eingesetzten Kabeln handelt es sich in der Regel um schnell verfügbare Lagerware auch dem Volland-Kabelsortiment. Dies ermöglicht eine schnelle Fertigung. Die Kabel sind innerhalb des Gewebebandes über die gesamte Länge in einem geordneten Layout zusammengestellt. Eine Veränderung der Kabelposition im Betriebszustand ist damit ausgeschlossen. Die physische Belastung der gewebten Kabelbänder wird wesentlich durch den Kabelverbund abgefedert. Die einzelnen Kabel sind damit nahezu frei von Belastung. Zwischen benachbarten Kabeln besteht kein Materialschluss,

ebenfalls kann es nicht zum Umschliessen von Kabeln kommen, wie in Kabelbündeln. Durch den Gewebeverbund können elastisch bewegliche und sich selbst tragende Leitungsbandstrukturen hergestellt werden. Eine Verformbarkeit über mehrere Achsen ist kein Problem. Die Fertigung erfolgt mittels schnell umrüstbarer NC-Bandwebmaschinen. Je nach Einsatzort wird unterschiedliches Web-

material verwendet. Bei gewebten Bändern, die in Ketten ein­ gebaut werden, kommt – bedingt durch den sehr kleinen Reibungskoeffizient – vorzugsweise Teflon (PTFE) zum Einsatz. Für Bänder, die im Vakuum Anwendung finden, ist PEEK das beste Webmaterial.

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Dossier O b e r fl ä c h e n t e c hnik, härt en

Faszination Lackoberfläche Kostendruck, Montage-, Gewichts- und andere funktionale Gründe lassen in der Automobilindustrie keine Vollmaterialien mehr zum Einsatz kommen. Zur Erzeugung eines optischen und haptischen Mehrwerts von Kunststoff­ oberflächen wird daher die galvanische Hochglanzverchromung als gängiges Verfahren eingesetzt.

F

ür glänzende Aussichten sorgt das erst kürzlich von Berlac lancierte kombinierte Beschichtungsverfahren mit Galvanik und Lack in Blackchrome-Optik. Solche dunklen Farbtöne bei hochglanzverchromten Kunststoffoberflächen sind ein ge­ eignetes Mittel zur Individua­ lisierung und sorgen im Automobilinterieur für eine hohe ästhetische und hochwertige Anmutung.

Galvanisch verchromte Kunststoffoberflächen Über die Galvanik alleine lassen sich dunkle Farbtöne zurzeit noch nicht prozess-, farbtonund beständigkeitsstabil generieren. Erst durch das geschickte und hochkomplexe Zusammenspiel mit individuell einfärb­ baren Klarlacken – eingesetzt als Primer oder Topcoats – lassen sich solche Trendfarbtöne auf Basis einer Cr-Galvanik erzeugen. Als führender Hersteller von anspruchsvollen Spezial- und Effektlacken für unterschiedlichste

Branchen blickt die Berlac auch auf eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Entwicklung von Beschichtungslösungen für Galvanikuntergründe in der Brillenindustrie zurück. Diese Expertise hat sich Berlac zu Nutze gemacht und nach intensiver Zusammenarbeit mit namhaften Automobilzulieferern nun einen kombinierten Beschichtungsverbund mit Galvanik und Lack in BlackchromeOptik zur Marktreife geführt, welcher in seinem Gesamtaufbau den hohen Anforderungen für Automobilinnenanwendungen entspricht und für heikle Ausseneinbaulagen bei renom-

mierten OEMs kurz vor der Freigabe steht.

Hochbeständiger 1-SchichtUV-Hochglanz-Klarlack Elegant anmutende Kunststoffoberflächen im glatten Hochglanz-Finish sind vor allem in der Automobil-, Möbel- und Unterhaltungselektronik-Industrie sehr gefragt. Um im Fahrzeug­ interieur oder in der Küche zu bestehen, müssen sie aber nicht nur eine ansprechende Optik aufweisen, sondern alltagstauglich genug sein, um mechanische Beanspruchung und Begegnungen mit Reinigungsgmitteln, Sonnencreme usw. ohne bleibende Spuren wegzustecken. Nicht zuletzt müssen sie aber in einem prozesssicheren, wirtschaftlichen Verfahren applizierbar sein. Die bislang auf dem Markt unter dem Attribut Kla-

Lenkradspangen verchromt mit und ohne Lack. Einfärbbare Klarlacke ermöglichen eine individuelle Farbgestaltung, zum Beispiel in Blackchrome-Optik.

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34 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

vierlack erhältlichen, hochdeckenden und spiegelglatt verlaufenden Hochglanz-Decklacke sind jedoch mit erheblichen Nachteilen behaftet. Zur Erzielung der gewünschten Oberfläche müssen bei den üblichen Mehrschicht-Aufbauten deutlich höhere Ausschussraten von bis zu 50 Prozent einkalkuliert werden. Oftmals können wertvolle Rohteile nur durch nachträgliches manuelles Schleifen und Polieren gerettet werden. Mit einem schwarz pigmentierten, im 1-Schicht-Verfahren applizierbaren UV-HochglanzKlarlack lanciert Berlac eine wirtschaftliche und optisch ansprechende Alternative zu hochdeckenden Mehrschicht-Klavier­ lacken, die – in Verbindung mit einem hochglänzenden schwarzen Untergrund – einem Klavierlack sehr nahe kommt und sich gleichzeitig prozess­ sicher und ökologisch verarbeiten lässt.

Aus Kunststoff Metall machen Kunststoffoberflächen in Chrom­ optik erfreuen sich im dekorativen Bereich grosser Beliebtheit. Mit der Kombination zweier altbekannter Beschichtungsverfahren – PVD-Metallisierung und Lackierung – lassen sich optisch einwandfreie und dauerhafte Oberflächen für stark beanspruchte Anwendungen, zum Beispiel im Automobilinnenraum, bei Sanitärarmaturen, hochwertigen Kosmetikverpackungen oder Mobiltelefonen ­sicherstellen. Bei der PVD-Metallisierung (Physical Vapor Deposition) handelt es sich um eine physikalische Dünnschichtmetallisierung,


D o s s i er Ob er flä c h entech ni k, h ä rt en

Verletzungssicheres Airbag-Emblem.

bei welcher mittels unterschiedlicher Vakuumprozesse, zum Beispiel Aluminiumbedampfung oder Sputtering verschiedenste Thermoplastwerkstoffe, Metalle aber auch Glas beschichtet werden. Beim Sputteringverfahren wird das Material aus einer festen Platte aus reinem Metall oder aus einer Metalllegierung (zum Beispiel Titan oder Chrom) durch Ionenbeschuss in die Gasphase überführt und anschliessend auf dem Bauteil abgeschieden. Letzteres muss je nach Oberflächengüte mit einem Lackprimer vorgrundiert werden. Durch das anschliessende Finish mit schützenden und individuell einfärbbaren, hochwertigen Klarlacken lassen sich beeindruckende Resultate nachbilden, von matten bis hochglänzenden Oberflächen in fast allen gewünschten Farbvarianten und

metallischen Anmutungen wie Gold, Palladium, Ruthenium, Edelstahl usw. Dies unter Einhaltung der jeweiligen Branchenanforderungen an die chemischen Beständigkeiten und die mechanischen Eigenschaften wie Kratz- und Abriebbeständigkeit usw. Neben der Farb- und Effektvielfalt sind mit dem kombinierten Beschichtungssystem Eigenschaften wie Laserfähigkeit für zum Beispiel Schalterapplikati­ onen im Tag-Nacht-Design, Bedruckbarkeit und Heissfolienprägbarkeit oder mechanische Flexibilität auf hochelastischen Substraten wie Silikon oder TPE umsetzbar. Durch die gezielte Auswahl der Metalltypen und deren Schichtdicke können als weitere Spezialanwendungen aber auch Licht teildurchlässige Schichten oder abschirmende oder nicht abschirmende Schichten zum Schutz von elektronischen Bauteilen beziehungsweise zum Platzieren von Sensorik und Antennen hinter metallisch anmutenden Oberflächen generiert werden. Die Beschichtungskombination PVD/Lack eignet sich unter anderem für sicherheitsrelevante Bauteile wie Airbag-Embleme, da sich aufgrund der metallischen Schichtdicke im Nanometerbereich (30 bis 400 nm) keine

skalpellartig scharfen Bruchkanten bilden können. Was die Umweltverträglichkeit beim Herstellungsverfahren und die Reziklierbarkeit der beschichteten Bauteile anbelangt, weist die kombinierte Beschichtung PVD/Lack eine Reihe weiterer Vorteile auf: Das PVD-Beschichtungsverfahren ist vollständig emissionsfrei, die verwendeten Metalle alle elementar und deren Auswahl auf herkömmliche Typen wie Alumi­ nium, Chrom und Kupfer oder Legierungen wie Edelstahl beschränkt. Umwelt- und gesundheitsschädliche Typen, deren Derivate oder Salze wie Nickel oder Cr VI kommen nicht zu Einsatz, was die Zulassung der Bauteile und entsprechender Produktionsanlagen erheblich vereinfacht. Die von der Berlac AG für unterschiedlichste PVD-Verfahren konzipierten Entwicklungen basieren auf mehreren Technologien. Sowohl Topcoats als auch Primer für eine Vielzahl von Kunststoffuntergründen sind

neben PUR-Systemen auch als wässrige oder UV-härtende Lösungen erhältlich. In engem Teamwork mit den Kunden werden diese projekt- und anwendungsspezifisch flexibel abgestimmt, auch für Kleinse­rien.

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Dossier O b e r fl ä c h e n t e c hnik, härt en

Extrem glatt und unglaublich sauber Oberflächenbeschichtungen mit Nanotechnologie bringen für OP-Tische Vorteile: TRUMPF-Medizin-Systeme versiegelt die Edelstahloberflächen seiner OP-Tischsysteme TruSystem 7500 zukünftig mit «NanoProtect», einer Quarzglas-Schicht für mehr Hygiene und Arbeitserleichterung im OP.

spielsweise Gips haften nur gering an der extrem glatten Oberfläche und können sehr einfach entfernt werden. Diese verbesserten Hygieneeigenschaften bewirken einerseits eine Keim­ reduzierung und bieten andererseits eine Arbeitserleichterung für das OP-Personal. Denn die Oberflächen lassen sich schnell reinigen und desinfizieren. Selbst aggressive Reinigungsoder Desinfektionsmittel können dem so beschichteten Edelstahl

auf Dauer nichts anhaben. Die Beschichtung ist chemikalien-, UV- und temperaturbeständig, ausserdem kratz-, abbrieb- und schlagfest. TRUMPF bietet die Ober­ flächenversiegelung «NanoProtect» zukünftig für die PremiumOP-Tische TruSystem 7500 standardmässig an. Beschichtet werden die Edelstahloberflächen der Tischsäule und Tischplatten sowie unterschiedlicher Komponenten wie Kopf-, Bein- und Rückenplatten.

I n f os | kon ta kt TRUMPF Maschinen AG Ruessenstrasse 8 CH-6340 Baar Telefon +41 (0)41 769 66 66 www.ch.trumpf.com info@ch.trumpf.com

Die Quarz-Nanopartikel erzeugen auf der Edelstahloberfläche einen mikrometerdünnen glaskeramischen Film, der hydrophob wirkt und einen Abperleffekt aufweist.

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ährend einer Operation sind die Oberflächen der OP-Tische unterschiedlichen Flüssigkeiten wie Körpersekreten oder Desinfektionsmitteln ausgesetzt. Deren Rückstände müssen nach der Operation beseitigt und die Oberflächen nach hohen hygienischen Standards gereinigt werden. Die Quarzglas-Schicht auf den Edelstahlflächen der OPTische bildet eine mikroskopisch

glatte Oberfläche mit heraus­ ragenden Eigenschaften. Die Quarz-Nanopartikel erzeugen auf der Edelstahloberfläche einen mikrometerdünnen glaskeramischen Film, der hydrophob wirkt und einen Abperleffekt aufweist. Flüssigkeiten ziehen sich darauf zu Tropfen zusammen, die sich leicht und rückstandslos abwischen lassen. Materialrückstände wie bei-

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36 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Für die Premium-OP-Tische TruSystem 7500 bietet TRUMPF die Oberflächenversiegelung mit Quarzglas zukünftig standardmässig an.


D o s s i er Ob er flä c h entech ni k, h ä rt en

Portables Oberflächenprüfsystem weiterentwickelt Der STEINBICHLER ABISoptimizer, das weltweit erste portable Oberflächen­ prüfsystem mit Tiefenauswertung und einer objektiven Oberflächenbewertung, ist eine logische Weiterentwicklung aus den bereits vielfach im Markt eingesetzten automatisierten ABIS-Systemen.

ragendes Preis-Leistungs-Verhältnis ist das Oberflächenprüfsystem das optimale Tool, um im Werkzeugbau wie auch während der kompletten Prozesskette stets einen objektiven und reproduzierbaren Eindruck der Oberflächenqualität hinsichtlich deren Dellen, Beulen, Welligkeiten und sonstigen Anormalen zu vermitteln und auch zu protokollieren.

während des gesamten Optimierungsprozesses.

Nacharbeiten vermeiden Der ABISoptimizer setzt bereits in einem sehr frühen Stadium des Fertigungsprozesses an, um kostenintensive Nacharbeiten frühzeitig zu vermeiden. Partielle Schwerpunktprüfungen einer Fehlerregion während der Produktion sowie die Unterstützung bei nahezu allen Oberflächenqualitätsthemen stellen mit dem System kein Problem mehr dar. Nicht zuletzt durch sein hervor-

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D

er ABISoptimizer ist speziell für die Anwendungen im ext­rem frühen Stadium des Fertigungsprozesses entwickelt und konsequent mit allen dazu nötigen technischen Features ausgestattet worden. Er ist durch seine extrem kompakte Bauform sowie der für den Bediener einfachen Anordnung aller Zusatzkomponenten wie der Stromversorgung und der USB-Schnittstelle zum Notebook dafür prädestiniert, von allen Anwen-

dern aus dem Fertigungsumfeld fehlerfrei betrieben zu werden, zumal die robuste Konstruktion und die staubgeschützten optischen Komponenten des Systems den Einsatz unter schwierigsten Industriebedingungen erlauben. Die Verwendung der BLUE-LED-Technologie in Verbindung mit dem komplett überarbeiteten technischen Design eröffnet optimale Anwendungsgebiete insbesondere im Werkzeugbau, der Vorserie sowie

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Dossier K u ns t s t o f f e , V e rbundst offe

Clips- und hochbelastbar Die selbsteinstellenden wartungsfreien Kunststoff-Lagerlemente der «igubal»-Familie lassen sich sehr einfach montieren, gleichen Winkel­ abweichungen aus und können in vielen Anwendungen metallische Lager eins zu eins ersetzen.

350 N axial. Das Spiel in beiden Bewegungsrichtungen wird durch die Vorspannung von Bund und Rastnasen ausge­ glichen.

geringe Gewicht sorgt für einen deutlich energieeffizienteren Betrieb. Die berechenbare Lebensdauer und verschiedenste Kalottenmaterialien bieten Konstrukteuren bereits bei der Auslegung ihrer Anwendung enorme Flexibilität und Sicherheit. Die neuen Gelenklager sind für Wellendurchmesser von 10 und 20 mm ab Lager erhältlich, für die Durchmesser 8 und 12 mm in Vorbereitung.

Für knappen Bauraum und raue Umgebungen

Einfach einclipsbar und trotzdem extrem robust, besonders hohe Kräfte je nach Durchmesser bis zu 12,5kN radial bzw. 350N axial.

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iese Vorteile besitzen auch die neuen «igubal»-Clips-Gelenk­ lager in HD (Heavy Duty)-Ver­ sion. Ausserordentlich kompakt und für den Einbau in Bleche

von 4 bis 8 mm Dicke geeignet können die leichten Lager besonders hohe Kräfte aufnehmen, je nach Durchmesser bis zu 12,5 kN radial beziehungsweise

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38 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Da die Lager vollständig aus Kunststoff bestehen, sind sie nicht nur besonders leicht sondern vor allem korrosionsfrei, chemikalienbeständig sowie unempfindlich gegen Schmutz und Staub. Die neue Baureihe wurde für Maschinen und Anlagensysteme entwickelt, bei denen wenig Platz für das Lager selbst und den Einbau zur Verfügung steht. Auch für alle Fälle, in denen die Lagerstelle nur von einer Seite zugänglich ist, wie etwa bei geschlossenen Maschineneinhausungen oder dem Fassadenbau, sind die mit einem Handgriff einclipsbaren günstigen Gelenklager die optimale Lösung. Die Tatsache, dass keine zusätzliche axiale Sicherung erforderlich ist, vereinfacht die Installation. «igubal»-Clips-Gelenklager HD machen alles mit, egal ob rotierende, lineare oder schwenkende Bewegungen. Eine regelmässige Wartung und die damit verbundenen Stillstandszeiten können so vermieden werden, das

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D o s s i er Ku nsts to ffe, V er b u n d s t o ffe

Nachhaltigkeit im Fokus

Am 16. bis 20. Oktober präsentiert sich die neue Compound-Klasse auf der Fakuma in Friedrichshafen im Gemeinschaftsstand mit BYK, Halle B2, Stand B2, 2306.

I n f os | k on tak t

Mit den Themenschwerpunkten MIS & Endoscopy, Smart Medical Devices, Future Hospital, Biomaterials, Diagnostics, Targeted Therapy, Molecular Imaging, Drug Delivery, Functional Disposables und Bioactive Implants fand der internationale Kongress MedTech Pharma 2012 nach 2008 und 2010 am 4. und 5. Juli 2012 in Nürnberg zum dritten Mal statt.

tientenschutz der Kunststoffgranulate für die Medizintechnik stellte Actega DS im Rahmen einer begleitenden Ausstellung auf der Medtech Pharma vor.

I

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m Themenschwerpunkt «Future Hospital» wird auch die nachhaltige Infrastruktur im Krankenhaus der Zukunft ausführlich behandelt. Denn «Grün» ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, gerade im Krankenhaus: Der kontinuierliche 24-Stunden-Betrieb und höchste technische Anforderungen sorgen für einen hohen Ressourcenverbrauch und erhebliche Umweltbelastungen, aber auch für besondere Herausforderungen hinsichtlich Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. «Green Hospital» als Management-Philosophie hat die Sicherung des langfristigen medizinischen und wirtschaftlichen Erfolgs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit im Fokus und verfolgt die Ziele Verringerung von Ressourcenverbrauch und Abfallproduktion, Steigerung von Patientenkomfort und Mitarbeiterzufriedenheit. Der Weg hin zu einer Institution, in der nicht nur Patienten, sondern auch die Umwelt nachhaltige Heilung erfährt, erfolgt nicht auf Knopfdruck, sondern Schritt für Schritt und in jedem einzelnen Ressort. So auch im Bereich der Medizinprodukte und medizintechnischen Ausstattungen – oft als Einmalprodukte konzipiert. Sie müssen nicht nur den hohen gesetzlichen Anforderungen an den Patientenschutz gerecht werden, sondern auch den Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit entsprechen. So wie ProvaMed®, die neuen, leistungsstarken Kunststoffgranulate von Actega DS mit einem breiten Leistungsspektrum für medizintechnische Anwendungen. Ein starker Fokus

liegt – wie schon seit Jahrzehnten im Bereich der Verschluss­ lösungen im Lebensmittelbereich – auf thermoplastischen Elastomeren (TPE). Dank enormer ­ Flexibilität und Beständigkeit gegenüber verschiedensten Me­ dien sowie einer grossen Bandbreite mechanischer Eigen­ schaften sind nicht nur indi­ vi­ duelle Anpassungen und grösst­­ mögliche Einsatzgebiete möglich. Auch die Patientensicherheit wird garantiert und den Aspekten Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit im hohen Masse entsprochen. So ist bei der Verarbeitung keine Vulkanisation notwendig, das spart Energie, wie überhaupt weniger Energie benötigt wird, was wiederum die CO2-Emission reduziert. ProvaMed® TPE wird als Granulat geliefert, das macht das Arbeiten wesentlich sauberer. Ausserdem wird die Abfallmenge verringert und das Material ist 100 Prozent recyclebar. Da TPE im Gegensatz zu PVC keine Weichmacher benötigen, wird das Migrationspotenzial minimiert. Neben der Phthalatfreiheit wird auch die von Latex- und Silikon gewährleistet, zum Schutz von Patient und Personal. Bei der Produk­ tion der ProvaMed®-Granulate werden Rohstoffe eingesetzt die den Anforderungen des Europäischen Arzneibuches entsprechen oder auf ihre Biokompatibilität untersucht wurden. Zudem entsprechen diese TPE den Bestimmungen für Lebensmittelkontakt-Materialien in Deutschland, der EU und der US-amerikanischen Food and Drug Adminis­ tration (FDA). Diese Leistungsfähigkeit hinsichtlich Nachhaltigkeit und Pa-

Actega GmbH Abelstrasse 43 D-46483 Wesel Telefon +49 (0)281 67 08 www.actega.com info.actega@altana.com

www.maschinenbauschweiz.ch

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Dossier K u ns t s t o f f e , V e rbundst offe

ESD-Energieführungsketten Spezialkunststoff verhindert elektrostatische Entladungen in Produktionsanlagen für sensible elektronische Bauteile.

U

nkontrollierte elektrostatische Entladungen (engl.: electrostatic discharge – ESD) führen bei der Herstellung mikroelektronischer Bauteile, Halbleiter oder Solarkollektoren häufig zu Problemen. Kurze, hohe Stromimpulse können die sensiblen Bau­ elemente beschädigen und zählen entsprechend zu den qualitätskritischen Fertigungsfaktoren. Diese Entladungen können unter anderem auch an den Energieführungsketten in den Produk­ tionsanlagen entstehen. Der Hersteller Tsubaki Kabelschlepp begegnet diesem Prob­ lem durch

spezielle ESD-Energieführungsketten aus einem neu entwickelten Kunststoff, die einen an­ forderungsgerechten ESD-Schutz garantieren. Die Anforderungen an die Materialien, Werkzeuge und damit auch die Energieführungsketten definiert die ESD-Norm DIN EN 61340. Dort ist festgelegt, dass die Ketten gegen unkontrollierte Entladungen gesichert und von einem Anschlusswinkel zum anderen leitfähig sein müssen. Um dem strengen Anforderungsprofil der Norm und den hohen Qualitätsansprü-

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chen der Elektronikproduktion gerecht zu werden, hat Tsubaki Kabelschlepp in umfassenden Versuchsreihen auf der Basis moderner Funktions- und Nanomaterialien einen Spezialkunststoff entwickelt. Dieses Material zeichnet sich durch eine besonders feingliedrige Matrix aus und erfüllt die Anforderungen der ESD-Norm hinsichtlich der Ableitfähigkeit und des Widerstandsverhaltens auch nach längerem Einsatz zuverlässig. Eine ESD-Kennzeichnung auf den Energieführungsketten sowie ein Qualitätssicherungszertifikat garantieren, dass die Praxistauglichkeit der ESD-Energieführungen unter strengsten Bedingungen erfolgreich getestet und zuverlässig bestätigt wurde.

Hohe elektrische Leitfähigkeit Das ESD-Material für die Energieführungsketten wird mittels Nano-Technologie modifiziert und unter anderem mit so genannten Carbon Nanotubes – Kohlenstoff-Nanoröhrchen mit einem Durchmesser von wenigen Nanometern und einer Länge von einigen Mikrometern – versehen. Die Nanotubes dienen als funktioneller Füllstoff und besitzen aufgrund ihrer graphitischen Oberflächenstruktur eine hohe elektrische Leitfähigkeit. Kunststoff-Energieführungsketten aus diesem Material liegen mit

einem Oberflächenwiderstand von ≤ 105 Ohm im Optimalbereich der von der ESD-Norm geforderten Werte. Durch die grosse spezifische Oberfläche und die extrem gleichmässige Verteilung der Nanotubes im Material wird diese gute Leitfähigkeit auch an den Kontaktstellen zwischen den Kettengliedern und damit über die gesamte Kettenlänge erreicht. So konnte bei einer Kette des Typs ET0320.025.030.038 in ESD-Ausführung mit 125 Gliedern und einer Länge von 4000 mm ein Widerstand von ≤ 105 Ohm gemessen werden.

Zusätzliche Stabilität inklusive Durch die Modifikation des glasfaserverstärkten Kunststoffmaterials mit Nanotubes wird nicht nur die Leitfähigkeit, sondern auch die Stabilität der Energieführungsketten weiter verbessert. Die Nanotubes besitzen bei nur einem Sechstel des Gewichts eine um ein Vielfaches höhere Zugfestigkeit als Stahl. Dadurch verbessern sich die mechanischen Eigenschaften der ESDEnergieführungsketten von TSUBAKI KABELSCHLEPP bei weiterhin hoher Elastizität – ein Effekt, der auch in vielen Sportgeräten wie Golf- und Tennisschlägern oder Carbonrenn­ rädern bereits mit grossem Erfolg genutzt wird.

I n f os | k on tak t Hans Hess + Co. AG Gewerbestrasse 16 CH-8800 Thalwil Telefon +41 (0)44 722 55 00 www.hanshess.ch mail@hanshess.ch www.kabelschlepp.de

Die ESD-Energieführungsketten von TSUBAKI KABELSCHLEPP aus Spezialkunststoff erfüllen die strengen Vorgaben der ESD-Norm DIN EN 61340.

40 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.


D o s s i er Mes s en

Gipfeltreffen der Technologiebranche Mit der SINDEX, Schweizer Messe für Technologie, die vom 4. bis 6. Sep-­ tember auf dem Messeplatz Bern stattfindet, erhält die Branche einen Messeleuchtturm in der Bundeshauptstadt. Die Messeorganisatorin rechnet mit 300 Ausstellern auf 20’000 m2 Brutto-Ausstellungsfläche und einem Besucheraufmarsch von rund 12’000 Personen aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Ausland.

D

en Auftakt der Messe bildet ein Eröffnungssymposium mit namhaften Referenten. Die Aussteller der SINDEX präsentieren Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Automation, Robotik und Handhabung, Fluidtechnik, Elektronik, Elektrotechnik, Produktionstechnik sowie Bildung, Forschung und Entwicklung. Eine Liste der Produkte und Dienstleistungen, welche an der SINDEX von den Ausstellern präsentiert werden, ist auf visit.sindex.ch – einem virtuellen und interaktiven Ausstellerkatalog für Besucher und Medien – einsehbar. Und obwohl die Nomenklatur der SINDEX breit angelegt ist, kann bereits zum heutigen Zeitpunkt ein Schwerpunkt erkannt werden: Der Bereich Automation nimmt rund 45 Prozent ein, gefolgt von der Elektronik und Elektrotechnik sowie Engineering und Dienstleistungen.

Das Eröffnungssymposium Der starke Schweizer Franken verleiht der Frage brennende Aktualität: Ist industrielle Produktion in der Schweiz noch überlebensfähig? Dieser volkswirtschaftlichen Schlüsselfrage widmet sich am 4. September das Eröffnungssymposium zur Messe für Technologie SINDEX. Zu dem neu geschaffenen Forum der Schweizer Technologiebranche werden 250 Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Forschung erwartet. Hauptredner des SINDEX-Symposiums ist Hans Hess, als Swissmem-Präsident der führende Vertreter der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindus­

trie, die mit ihren 340’000 Beschäftigten den wichtigsten Pfeiler des Werkplatzes Schweiz darstellt. Hess wird in seiner Keynote ein Schlaglicht auf die Innovationsfähigkeit der Schweiz werfen, die er im Titel seines Vortrags als «Lebens­elixier» der Industrie bezeichnet. Der Werkplatz Schweiz ist in den vergangenen Jahren immer wieder totgesagt worden, und die Zahlen scheinen diesen Befund zu belegen: Vor 50 Jahren arbeitete noch knapp jeder zweite Beschäftigte im Industriesektor, ­ heute ist es nicht einmal mehr jeder vierte. Parallel hat der Dienstleistungssektor kräftig zugelegt und gibt fast drei von vier Beschäftigten Lohn und Brot. Allerdings warnt Beat Kappeler, Buchautor und «NZZ am Sonntag»-Kolumnist, vor übereilten Schlüssen: «Der angeb­ liche Niedergang des Werkplatzes ist eine Täuschung, denn viele Industriearbeitsplätze sind ­ nicht verschwunden, sondern sie laufen als ausgelagerte Dienst­ leistungen weiter», lautet eine der Thesen, die Kappeler am SINDEX-Symposium vortragen

Veranstalter BERNEXPO AG, Mingerstrasse 6 CH-3000 Bern 22, www.bernexpo.ch

wird. Der Ökonom widerspricht auch der oft wiederholten Behauptung, Automation zerstöre Arbeitsplätze: «Die Erfahrung zeigt, dass die Arbeit trotz weitreichender Automation in den hochindustrialisierten Ländern nicht ausgeht.» Ein Herzstück des Sympo­ siums ist der prominent besetzte und von der TV-Journalistin Beatrice Müller moderierte CEORoundtable. Bei dem Podium treten Unternehmensführer der Aussteller, also der Lieferanten von Komponenten und Automationslösungen, in einen direkten Dialog mit Entscheidern der Schweizer Maschinen- und Anlagenbauern sowie Systemintegratoren. Aus der Unternehmerperspektive wird der Roundtable die aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen diskutieren. Mit von der Partie ist René Stössel, CEO des Bohrmaschinenherstellers Posalux SA (Biel), der sich ausdrücklich zum Entwicklungs- und Produktionsstandort Schweiz bekennt. Auf dem Po­ dium sitzt auch Michael Horn, CEO der Fritz Studer AG. Der Schleifmaschinenhersteller aus Steffisburg gehört zur Schleifring-Gruppe, die vor kurzem beschlossen hat, ihren Holdingsitz von Hamburg nach Bern zu verlegen. Podiumsteilnehmer Siegfried Gerlach vertritt als CEO der Siemens Schweiz AG einen weltweit tätigen Gross-

Der starke Schweizer Franken verleiht der Frage brennende Aktualität: Ist industrielle Produktion in der Schweiz noch überlebensfähig? Dieser volkswirtschaftlichen Schlüsselfrage widmet sich am 4. September das Eröffnungssymposium zur Messe.

Öffnungszeiten Dienstag, 4., bis Donnerstag, 6. September von 9.00 bis 17.00 Uhr Eintrittspreise Tageskarte Schüler, Studenten

CHF 25.– CHF 15.–

Infos www.sindex.ch Nächster Termin Herbst 2014

konzern. Marcel Dobler wiederum spricht am Roundtable für einen hoffnungsvollen Newcomer: Der Mitgründer und Geschäftsführer des Internetshops digitec AG propagiert ein neues Geschäftsmodell, das gerade auch für die Technologiebranche bedeutsam ist. Podiumsteilnehmerin ist schliesslich Ursula Keller, Professorin an der ETH Zürich. Die Physikerin erforscht chemische Reaktionen und Energie-Transfer-Prozesse auf molekularer und atomarer Ebene und schafft damit die Grundlagen für zukünftige Innovationen. Überleben wird der Werkplatz Schweiz nur dann, wenn er genügend Nachwuchs hervorbringt. Für diese jüngere Generation von Unternehmern steht auch Jean-Christophe Zufferey. Der promovierte Robotik-Forscher und leidenschaftliche Pilot stellt am Symposium eine zivile Minidrohne vor. Er hat das neuartige Fluggerät an der ETH Lausanne entwickelt und vertreibt es nun mit seiner Firma SenseFly weltweit. Als Gründer eines Spin-off kann Zufferey Auskunft geben, wie erfolgreiche Innovation im Technologiesektor gelingt, und er kann die Frage beantworten, wie Innovation gefördert werden kann beziehungsweise wie sie gefördert werden muss. Wichtige Impulse zu dieser Thematik wird am Symposium auch Dario Floreano einbringen. Floreano ist Professor an der ETH Lausanne und Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts Robotik.

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Dossier M ESSE N | TA G U N G EN | VER ANSTALT UNGEN

Auf Rekordkurs Neuer Standort, neue Themen­ pavillons und ein starker Zu­ wachs in der Ausstellungsfläche – die ALUMINIUM geht vom 9. bis 11. Oktober auf dem Düsseldorfer Messegelände mit guten Vorzei­ chen an den Start. Der Orts­ wechsel von der Ruhr an den Rhein hat sich fünf Mona­ te vor Messe­ beginn bereits ausgezahlt: Die ALUMINIUM 2012 ist schon jetzt grösser als die Vorveranstaltung vor zwei Jahren in Essen. 750 Aussteller aus 40 Nati­ onen haben bisher ihre Stände gebucht, darunter die grossen Keyplayer wie Alcoa, Constel­ lium, Hydro, Trimet, SMS, BWG oder Sapa. Viele Aussteller ha­ ben den Ortswechsel genutzt, ihre Stände zu vergrössern. Ak­ tuell verzeichnet Veranstalter Reed Exhibitions ein FlächenPlus von 20 Prozent. Mit einer Ausstellungsfläche von 75’000 m2 ist die Weltmesse damit weiter auf Rekordkurs. Die sehr gute Auslastung der ALUMINIUM spiegelt derzeit auch die Belegung der fünf The­ men- und sechs Länderpavillons wider. Zu den grössten Gemein­ schaftständen gehört der Chine­ sische Pavillon. Ergänzt werden die Länderpräsentationen vom Dänischen Pavillon, dem seit Jahren etablierten Holland Pavil­ lon, dem Französischen sowie dem Skandinavischen Pavillon.

Wirtschaftlicher Reiniger Vorne gehen schmutzige Teile in eine Anlage hinein und hinten kommen sie sauber heraus – eine schöne Vorstellung, die in der Praxis so allerdings nicht funkti­ oniert. Um das erforderliche Rei­ nigungsergebnis prozesssicher, schnell und wirtschaftlich herzu­ stellen, spielen neben der Anlage weitere Faktoren eine Rolle: von der Auswahl des geeigneten Rei­ nigers, des Reinigungsbehältnis­ ses über die Badpflege bis zur Verpackung der gereinigten Teile. Die parts2clean präsentiert vom 23. bis 25. Oktober einen kom­ pletten Überblick über Prozesse, Verfahren, Medien und Mass­ nahmen für eine anforderungs­ gerechte und kosteneffiziente

September

Oktober

Schweizer Messe für Technologie 4. bis 6. September www.sindex.ch

Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung 16. bis 20. Oktober www.fakuma-messe.de

Sindex, Bern

MSV, Brünn Internationale Maschinenbaumesse 10. bis 14. September www.bvv.cz

AMB, Stuttgart Internationale Messe für Metallbearbeitung 18. bis 22. September www.messe-stuttgart.de/amb

World Medtech Forum, Luzern Fachmesse der Schweizer Zulieferindustrie für medizintechnische Produkte 25. bis 27. September www.medtech-forum.ch

Oktober

Reinigung in Fertigungs- und MRO-Prozessen. Darüber hinaus bietet das Fachforum der inter­ nationalen Leitmesse bei der zehnten parts2clean erstmals eine simultane Übersetzung der Vorträge in deutscher und engli­ scher Sprache. Dabei geht es um Wissen und viel Know-how rund um die industrielle Teile- und Oberflächenreinigung.

Internationale Fachmesse für Montageund Handhabungstechnik 8. bis 11. Oktober www.motek-messe.de

Bondexpo, Stuttgart Fachmesse für industrielle Klebetechnologie 8. bis 11. Oktober www.bondexpo-messe.de

Microsys, Stuttgart Fachmesse für Mikro- und Nanotechnik 8. bis 11. Oktober www.microsys-messe.de

Aluminium, Düsseldorf Weltmesse und Kongress 9. bis 11. Oktober www.aluminium-messe.com

Fachmesse und Forum für Verbundwerkstoffe, Technologie und Anwendungen 9. bis 11. Oktober www.composites-europe.com

i nfos | Facts

Eintrittspreise Tageskarte 50,– Euro Dauerkarte 70,– Euro Tageskarte Schüler/ Studenten/IV 32,– Euro Preisreduktion bei Onlinebestellung

parts2clean, Stuttgart Internationale Leitmesse für Reinigung in Produktion und Instandhaltung 23. bis 25. Oktober www.parts2clean.de

solarpeq, Düsseldorf International Trade Fair for Solar Production Equipment 23. bis 26. Oktober www.solarpeq.de

Euroblech, Hannover International Technologiemesse für Blechbearbeitung 23. bis 27. Oktober www.euroblech.com

MOTEK, Stuttgart

Composites Europe, Düsseldorf

Öffnungszeiten Dienstag 9., bis Donnerstag, 11. Oktober von 9.00 bis 18.00 Uhr

Fakuma, Friedrichshafen

info s | Facts Öffnungszeiten Dienstag 23., bis Donnerstag, 25. Oktober von 9.00 bis 17.00 Uhr Eintrittspreise Tageskarte Zweitageskarte Tageskarte Schüler/ Studenten

Infos ww.aluminium-messe.com

Infos www.parts2clean.de

Nächster Termin 2014

Nächster Termin 22. bis 24. Oktober 2013

42 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Maintain, München

25,– Euro 37,– Euro

Internationale Fachmesse für industrielle Instandhaltung 16. bis 18. Oktober www.maintain-europe.com

Materialica, München 12,– Euro

Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering 16. bis 18. Oktober www.materialica.de

November

Electronica, München Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen in der Elektronik 13. bis 16. November www.electronica.de

Energy Storage, München Messe für Batterie- und Energie­ speichertechnik 13. bis 16. November www.messe-muenchen.de

Sicherheit, Zürich Fachmesse für Sicherheit 14. bis 16. November www.sicherheit-messe.ch

Compamed, Düsseldorf Internationale Fachmesse – Hightech solutions for medical technology 14. bis 16. November www.compamed.de

PRODEX, Basel Internationale Fachmesse für Werkzeug­ maschinen, Werkzeuge und Fertigungstechnik 20. bis 23. November www.prodex.ch


D o s s i er MESSEN | TAG U NGEN | V ER A NSTA LT U N G E N

November

März

Internationale Fachmesse für Komponenten, Systemlösungen und Dienstleistungen in der Zulieferindustrie 20. bis 23. November www.swisstech2010.com

Fachmesse für Lösungen, Produkte und Services aus allen Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnik 5. bis 9. März www.cebit.de

PACK&MOVE, Basel

metall, München

Fachmesse für integrierte Logistiklösungen und Verpackungstechnik 20. bis 23. November www.packmove.ch

Europäische Fachmesse für Metall­ bearbeitung in Industrie und Handwerk 6. bis 8. März www.metallmuenchen.de

Swisstech, Basel

SPS/IPC/DRIVES, Nürnberg Internationale Fachmesse für elektrische Automatisierung, Systeme und Komponenten 27. bis 29. November www.mesago.de

Valve World Expo, Düsseldorf

Cebit, Hannover

April

Verpackung, Zürich Branchen-Event für die Verpackungs­ industrie 17. und 18. April www.easyfairs.com

Internationale Fachmesse mit Kongress für Industrie-Armaturen 27. bis 29. November www.valveworldexpo.de

USETEC, Köln

Januar

Mai

Nationale Verkaufsplattform für Antriebstechnik, Steuerung, Erkennung und Industrial Handling 23. und 24. Januar www.easyfairs.com

Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung 14. bis 17. Mai www.control-messe.de

Automation, Winterthur

Hilight, Salzburg

Weltmesse für Gebrauchttechnik 22. bis 24. April www.usetec.com

Control, Stuttgart

LAUSANNETEC, Lausanne

Europäische Fachmesse für Leichtbau und innovative Technik 30. Januar bis 1. Februar www.hilight-salzburg.com

Fachmesse für die Zulieferbranchen der Hochpräzisionstechnik und der Mikrotechnologie 28. bis 31. Mai www.lausannetec.com

Februar

September

Nationale Verkaufsplattform für die industrielle Instandhaltung und Facility Management 13. und 14. Februar www.easyfairs.com

Weltleitmesse der Metallbearbeitung und internationaler Branchentreff 16. bis 21. September www.emo-hannover.de

Maintenance, Zürich

intec, Leipzig Fachmesse für Fertigungstechnik, Werkzeug- und Sondermaschinenbau 26. Februar bis 1. März www.messe-intec.de

Z, Leipzig Fachmesse für industrielle Zulieferung 26. Februar bis 1. März www.zuliefermesse.de

EMO, Hannover

SCHWEISSEN & SCHNEIDEN, Essen Internationale schweisstechnische Fachmesse 16. bis 21. September www.schweissenuschneiden.de

Logistik, Bern Messe für Material- und Intralogistik 18. und 19. September www.easyfairs.com

Ins Leben gerufen Perfekte Die electronica veranstaltet erst­ Verpackung mals, gemeinsam mit den Part­ nern ELEKTRONIKPRAXIS und MicroConsult, am 14. und 15. November die embedded platforms conference. Neben Ausstellung und Forum ergänzt sie damit das 3-Säulen-Konzept zum Themenschwerpunkt Em­

Die Bedeutung der Logistik hat in den letzten Jahren extrem zu­ genommen. Eng damit verbun­ den ist das Thema Verpackung. Um den Anforderungen im Markt gerecht zu werden, müs­ sen Logistik und Verpackung ganzheitlich betrachtet werden. Es braucht Lösungen entlang des gesamten Wertschöpfungsnetz­ werkes. Die PACK&MOVE, vom 20. bis 23. November, ist die einzige bedded. Die electronica, Welt­ Schweizer Fachmesse, die integ­ leitmesse für Komponenten, rierte Logistiklösungen und Ver­ Systeme und Anwendungen der packungstechnik kombiniert. Elektronik, findet von 13. bis Das Veranstaltungskonzept 16. November in München statt. mit dem Mix aus Ausstellung, Um ein erfolgreiches elekt­ ronisches Produkt zu entwickeln, spielt nicht nur die Auswahl des richtigen Embedded-Baukastens, bestehend aus Prozessorplatt­ Forum und Networking über­ form, Betriebssystem, Treiber zeugt. Bereits haben sich 112 und Vernetzungstechnologie, Aussteller definitiv angemeldet. eine wichtige Rolle. Essentiell ist Ein gutes Drittel der Aussteller vor allem das richtige Zusam­ stammt aus der Verpackungs­ menspiel der einzelnen Kompo­ technik, ein Drittel aus der Intra­ nenten, abgestimmt auf den spe­ logistik und der Rest verteilt sich ziellen Anwendungsbereich. Ni­ auf diverse Sektoren. Ziel ist, mit cole Schmitt, Projektleiterin, er­ der Halle 2.0 sowie einem Teil klärt die Bedeutung der neuen des Aussenbereiches, eine Brut­ Plattform: «Mit der Konferenz tofläche von total 14‘000 m2 be­ greifen wir diese Herausforde­ rung für Embedded-Systeminge­ legen zu können. nieure auf, die sich hier gezielt Um auch kleineren Unter­ über die Auswahl der für sie rich­ nehmen sowie Bildungsinstituti­ tigen Plattform informieren kön­ onen und Verbänden die Mög­ nen.» Prozessor- und Controllerlichkeit zur Teilnahme an der hersteller und ihre Softwarepart­ diesjährigen PACK&MOVE zu ner informieren darüber hinaus ermöglichen, haben die Messe­ in Seminaren und Vorträgen, mit verantwortlichen neben dem welchen Lösungen sie Entwick­ Komplettangebot BeneFit drei ler bei der Komponentenaus­ weitere interessante Pakete ge­ wahl und im Systemsdesign un­ schnürt. terstützen.

i nf os | Fact s i nf os | Fact s

Öffnungszeiten Dienstag, 13., bis Freitag, 16. November von 9.00 bis 18.00 Uhr Eintrittspreise Tageskarte Dauerkarte Tageskarte Schüler/ Studenten

Öffnungszeiten Dienstag, 20., bis Freitag, 23. November von 9.00 bis 17.00 Uhr 33,– Euro 76,– Euro 18,– Euro

Eintrittspreise Tageskarte Tageskarte Schüler/ Studenten

Infos www.electronica.de

Infos www.packmove.ch

Nächster Termin 2014

Nächster Termin November 2014

CHF 25.– CHF 15.–

maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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S w i ss MT M V e r a n sta lt u n g e n

EIEs als Veränderungsmanager 9. Internationale EIE-Fachtagung in Lindau

SEuropean Federation of Pro­ eit 1995 wird im Auftrag der

ductivity Services (EFPS) die europaweit an erkannte Ausbil­ dung zum European Industrial Engineer (EIE) im deutschspra­ chigen Raum durchgeführt. Bis­ her haben ca. 1250 Teilnehmer alleine aus den drei Ländern Schweiz, Deutschland und Ös­ terreich das Seminar erfolgreich abgeschlossen und den Titel «European Industrial Engineer» verliehen bekommen. Die Ausbil­ dung zum EIE endet jedoch nicht mit der Zertifikatsübergabe. Die European Federation of Produc­ tivity Services (efps) bietet ihren Mitgliedern mit Aufbausemina­

ren, Tagungen, Konferenzen und fachlich geführten Betriebsbe­ sichtigungen eine Fülle von Mög­ lichkeiten, das dabei entstehende länderübergreifende Netzwerk für den eigenen Erfolg zu nutzen. Neben unseren Absolventen ge­ ben wir auch diesmal wieder in­ teressierten Gästen die Gelegen­ heit, aktuelle Informationen und Trends im Industrial Engineering kennen zu lernen.

Veranstaltungsort Hotel Bayerischer Hof, Seepro­ menade, D-88131 Lindau. In ex­ zellenter Lage direkt am Boden­ see (gegenüber vom Insel-Bahn­ hof).

Kursübersicht n EIE-Seminar (Swissmem, Winterthur) 10 Tage Ausbildung zum European Industrial Engineer. Ergänzende Weiterbildung für den geschäftlichen Umgang mit ethnischen und rechtlichen Kulturen Europas. Datum TK 1 30. August bis 1. September 3 Tage Interkulturelle Themen TK 3 5. und 6. Oktober 2 Tage Industrial Engineering TK 2 14. und 15. September 2 Tage Internationale Wettbewerbsfähigkeit TK 4 1. bis 3. November 3 Tage Fallstudie/Prüfung Abschlusstag: 3. November (Swissmem Kaderschule) Kosten Mitglieder CHF 2400.–/Nichtmitglieder CHF 2500.– n MTM-1 10 Tage MTM-Grundsystem mit der grössten Wirkung für Planung und Rationalisierung in der Fertigung, Montage sowie in der Administration. Datum 15. bis 26. Oktober Kosten Mitglieder CHF 3200.–/Nichtmitglieder CHF 3600.– n MTM-UAS 5 Tage Prozessbausteinsystem für die Serienfertigung inklusive Standardvorgänge, deren Architektur und Kodierung. Datum 5. bis 9. November Kosten Mitglieder CHF 1800.–/Nichtmitglieder CHF 2100.– n MTM-MEK 5 Tage Prozessbausteinsystem für die Einzel- und Kleinserienfertigung, inklusive Standardvorgänge, deren Architektur und Kodierung. Datum 19. bis 23. November Kosten Mitglieder CHF 2000.–/Nichtmitglieder CHF 2300.–

44 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Wann? 6. und 7. September

Programm 6. September I. Begrüssung Dr. Hans Fischer, President efps Ferdinand Nadig, Executive Sec­ retary efps II. Vorträge mit Diskussion Internationalisierung: Neue Herausforderungen an die Personalentwicklung aus Sicht des europäischen Mittelstands Internationalisierung und Glo­ balisierung stellen an Mitarbeiter und Personalentwicklung wach­ sende Anforderungen. Welche Kompetenzen benötigen Mitar­ beiterInnen und wie kann Perso­ nalentwicklung diese gezielt för­ dern? Dipl.-Kffr. Christiane Schä­ fers-Hansch, Leiterin Personal­ entwicklung, Weidmüller Inter­ face GmbH & Co. KG, Detmold Produktlebenszyklus-Management (Product Lifecycle Management) Von der Eingebung, der Idee, über ein ganzheitliches Produktions­ konzept bis zur Übergabe an die Fertigung (SOP): Effektives Ma­ nagement von Produktlebens­ zyklen. Dipl.-Ing. Thorsten Elsen, Marketing Director Teamcenter D/A/CH, Siemens Industry Soft­ ware GmbH & Co. KG Führung von Verbesserungsorganisationen im interkulturellen Vergleich (Deutschland, Griechenland, Schweden) Firmenkauf, Turn-Around: Erfah­ rungen eines Veränderungs-Ma­ nagers aus dem Schiffbau in aus­ ländischen Tochter unternehmen. Dipl.-Ing. Jörn Rathje, Quali­ tätsmanagement-Beauftragter, Ho­ waldswerke-Deutsche Werft GmbH Schiffbau, Kiel Wirkungsvoll präsentieren! Projekte müssen den Auftragge­ bern «verkauft» werden. Präsen­ tationstechnik und Software sol­ len diese überzeugen, dass Pro­ jekte effizient abgewickelt wer­

den. Ziel ist es, die Freigabe für das Projekt zu erlangen! Betriebstechniker TS Alois Gartmann, Leiter Höhere Berufs­ ausbildung, Suissetec Gebäude­ verband Schweiz & Lichtenstein III. Erfahrungsaustausch Gemeinsames Abendessen, Ver­ tiefung bestehender und Anbah­ nung neuer Kontakte. Möglich­ keit zum Erfahrungs austausch untereinander, mit EIE-Dozenten und den Produktmanagern aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. 7. September IV. Erlebte Praxis Besichtigung der Firma Cooper­ Standard in Lindau mit Fachvor­ trägen

Zusatznutzen Die Teilnahme an der Fachtagung verlängert Ihre Mitgliedschaft im EIE um weitere zwei Jahre.

Kosten Tagungsgebühren inkl. Hand­ outs, Verlängerung der Mitglied­ schaft und gemeinsames Abend­ essen 254,– Euro. Teilnehmer, die in 2011 oder 2012 ihren EIE-Ab­ schluss gemacht haben, erhalten 100,– Euro Rabatt.

Voranzeige Nationale EIE-Tagung 9. November 2012 RUAG Alpnach Helikopterbasis Wartung und Unterhalt

INFOS | KonTAKT SwissMTM Schrägweg 34 CH-5727 Oberkulm Telefon +41 (0)56 426 18 26 www.swissmtm.com info@swissmtm.com


New s & T r en d s Ad v ert o r i a ls

GARANT on Tour n SFS unimarket, Partner der Hoffmann Group, veranstaltet Kundentage vom 13. bis 23. August in den Räumlichkeiten der neu ausgebauten Zentralen Logistik in Rebstein. Auf vielseitigen Kundenwunsch hin gastiert die Wanderausstellung «GARANT on Tour» bei SFS unimarket. Weitere Highlights sind die Vorstellung des neuen Hoffmann-Kataloges und die Präsentation des hoch modernen Logistikzentrums mit erweitertem Multishuttle.

Starke Werkzeugmarke Seit Jahren belegt GARANT, die Premiummarke der Hoffmann Group, einen Spitzenplatz in der Zerspanungsrangliste der Top­ hersteller. GARANT-Produkte werden im stetigen Dialog mit Anwendern und Lieferanten in den zwölf betriebseigenen Testzentren der Hoffmann Group entwickelt und weltweit auf erstklassigen Fertigungsanlagen produziert. Das GARANT-Sortiment umfasst 20’000 Artikel. Durch die Konzent­ ration auf gängige Grössen verspricht SFS unimarket absolute Premiumqualität zum besten Nutzen-Preis-Verhältnis. Der Preis der GARANT-Produkte liegt dabei mindestens 10 Prozent unter jenem der OriginalHerstellermarken. Der Name GARANT steht auch für leistungsstarke Services im Zerspanungsbereich: GARANT 360° Tooling verspricht die Rundum-Versorgung von der Werkzeugplanung, über die Werkzeugversorgung bis hin zum Werkzeugeinsatz. Die einzelnen Komponenten des Servicepaketes bieten kostenlose, einheitliche Werkzeugdaten für CAD-/CAM-Systeme (GARANT eTool), eine intelligente webbasierte Datenbank zur Werkzeugauswahl (GARANT ToolScout), bauteilbezogene Bearbeitungskonzepte (GARANT ToolConcept), flexible Automatensysteme für die effiziente Werkzeugversorgung (GARANT Tool24), Nachschleifprozesse (GARANT ToolGrinding), individuell planbare Betriebseinrichtung für strukturierte CNC-Arbeitsplätze (GARANT ToolRoom) sowie produktionsbegleitende Messtechnik (GARANT ToolAudit).

Die 43. Ausgabe des orangen Kataloges kommt mit QR-Codes und der neuen Smartphone-App.

Der orange Katalog Ab 1. September erhalten die Kunden des Bereichs Werkzeuge von SFS unimarket den neuen Katalog der Hoffmann Group. Die 43. Ausgabe des Standardwerks umfasst 5900 neue Positionen und mittlerweile über 55’000 Qualitätswerkzeuge. SFS unimarket reduziert die Katalogpreise bereits das vierte Mal in Folge. Neu ist jedes Produkt im Katalog mit einem QR-Code ausgezeichnet. Mit dem Smartphone-App lassen sich die Artikel bequem über den E-Shop bestellen. Für die Zerspanung besteht ein kostenloser Zugriff auf Schnittdaten in GARANT ToolScout und auf CADDaten aus GARANT eTool. Weitere wichtige Informationen wie Sicherheitsdatenblätter, Bedienungsanleitungen oder Videos sind jederzeit mobil verfügbar.

Exaktes Schalten von Flüssigkeiten und Gasen n Für die Mikrofluidik hat Lee Hydrau­ lische Miniaturkomponenten GmbH eine eigene Reihe von Miniatur-Magnetventilen und Folgekomponenten entwickelt und mit neuen Baureihen ausgebaut. LFNA: Das erste neue Ventil – ein 2/2-Wege-, mediengetrenntes N.C.-Membran- Magnetventil aus der Gruppe der MIVs (Micro Inert Valves). Das LFNA ist eine Weiterentwicklung der bekannten LFVA (Face Mount)-Baureihe. Noch kleiner und leichter (wiegt nur 6 g) – so kann man noch mehr Funktionen auf kleinstem Raum realisieren. Mit nur 13 µl internem Volumen hilft es zudem wertvolle Reagenzien zu sparen. Die schnelle Reaktionszeit von nur 20 ms bei nur 0,9 W stellt eine weitere Verbesserung zur LFVA-Baureihe dar. LHDA: Das zweite neue Magnetventil – ein Kontrollventil aus der HDI-Familie, die aktuell um ein 2/2-Wege-Magnetventil in N.C.- und «Plug In»-Ausführung erweitert wurde. Später folgen die Versionen flanschbar (Face Mount) und ported (für Schlauchanschlüsse). Mit der geringen Leistungsaufnahme von nur 0,85 Watt gibt es die neuen 2/2-Wege-HDI standardmässig mit 12 VDC- oder 24 VDC-Spule. Für die elektri-

sche Anbindung sind Pins im 2,5 mm-Raster für Standard-Mini-Stecker vorgesehen. Dieses weitere miniaturisierte Magnetventil hilft bei der Optimierung des Einbauraums und ist ideal für die Einbindung in ambulante beziehungsweise tragbare Geräte.

I N F OS | Kon TAKT LEE Hydraulische Miniaturkomponenten GmbH Am Limespark 2 D-65843 Sulzbach Telefon +49 (0)6196 773 690 www.lee.de info@lee.de

n Anzeige

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GARANT on Tour, die multimediale Ausstellung der Premium-Werkzeugmarke, ist Teil der Kundentage von SFS unimarket. maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Ne ws & T r e n d s A d v e rt o r ia l s

Allumfassender Schutz vor Fehlerströmen

SchnellwechselPräzisionshalter rische Klemmhülse überzeugen den Anwender, das System zeichnet sich auch durch eine sehr hohe Wiederholgenauigkeit (0,005 mm) aus. Vorteile wie der schnelle Werkzeugwechsel und die gute Zugänglichkeit zum Klemmbereich runden das Angebot ab.

PICCO-ACE-Werkzeughalter mit PICCOSchneideinsatz.

Aufgrund des wachsenden Bedarfs höchster Präzision in der Kleinteilefertigung hat ISCAR die neuen PICCO-ACE-Halter entwickelt. Diese verfügen über ein hoch innovatives patentiertes Klemmsystem, das neue Standards setzt. Der Halter besteht hauptsächlich aus einem Grundkörper und einer exzentrischen Klemmhülse. Wird die Hülse mithilfe des Schlüssels gedreht, presst der Exzenter ein Klemmstück auf den Schneideinsatz und sichert diesen so in eine präzise Posi­ tion. Aber nicht nur das einfache Handling und die hohe Klemmkraft durch die exzent-

INFOS | K o nTA K T ISCAR HARTMETALL AG Wespenstrasse 14 CH-8500 Frauenfeld Telefon +41 (0)52 728 08 50 www.iscar.ch office@iscar.ch

Der Linearmotor, der im Kreis fährt

n Das neue Antriebssystem XTS (eXtended Transport System) von Beckhoff bietet völlig neue Freiheiten für den Maschinenbau. XTS kombiniert die Vorteile zweier bewährter Antriebsprinzipien: Rotations- und Linearsysteme. Das Ergebnis ist ein neues Antriebssystem, das das bisherige Linearmotor-Prinzip vertauscht. Der Motor ist zusammen mit Leistungselektronik und Weg­ erfassung vollständig integriert. Ein oder mehrere kabellose «Mover» können auf einer nahezu beliebigen und flexiblen Streckenkonfiguration hochdynamisch bis zu 4 m/s bewegt werden. Damit revolutioniert XTS die Antriebstechnik in kompakter Bauform und ermöglicht völlig neue Maschinenkonzepte.

XTS ist ein mechatronisches System, das alle für den Betrieb notwendigen Funktionen enthält wie zum Beispiel einen modularen vollintegrierten Linearmotor mit Leistungselektronik und Wegerfassung in einem Gerät oder einen oder mehrere Mover als bewegte Teile.

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46 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

n Der Einsatz von elektronischen Betriebsmitteln (zum Beispiel Frequenzumrichtern) nimmt in der Elektroinstallation immer mehr zu. Im Fehlerfall können hier glatte Gleichfehlerströme und hochfrequente Wechselfehlerströme auftreten, die von einer handelsüblichen Fehlerstromschutzeinrichtung des Typs A (Standard-FISchutzschalter) nicht erfasst werden. Ein umfassender Personen- und Anlagenschutz ist hiermit nicht mehr gewährleistet. Speziell für diese Anwendungen sind daher allstromsensitive Fehlerstromschutzeinrichtungen vom Typ B einzusetzen. Mit den Geräten der Baureihe DFS 4 Typ B der Firma Doepke bietet Demelectric ab sofort kompakte zwei- und vierpolige allstromsensitive FI-Schutzschalter mit 3 situationsspezifischen Auslösefrequenzgängen bis 100 kHz beziehungsweise 20 kHz an. Für den Anlagenschutz ist beim Hersteller mit dem weltweit grössten FI-Schutzschalter-Sortiment der Typ B SK geeignet. Für den klassischen Brandschutz bis 300 mA liegt der Typ B NK vor und für den Brandschutz bis 20 kHz bei 420 mA der Typ B+. Alle Ausführungen sind für Ströme von 16 bis 125 A im Gehäuse für Trag­ schienenmontage nach DIN EN 60715 mit nur vier Teilungseinheiten erhältlich. Die Geräte erfassen glatte Gleichfehlerströme sowie alle weiteren Fehlerströme vom Typ B gemäss IEC 60755. Weiterhin erkennen diese allstromsensitiven Schalter lückenlos Fehlerströme aller Frequenzen und Mischfrequenzen von 0 Hz (glatter Gleichstrom) bis 100 kHz. Mit seinem grossen Frequenzbereich der Fehler­ ­ stromerfassung übertrifft der DFS 4 B deutlich die Anforderungen der Norm IEC 62423 für Fehlerstromschutzschalter vom Typ B. Die Einsatzgebiete sind Rolltreppen, Liftanlagen, Lüftungsanlagen, Pumpensteuerungen, Baustromverteiler, Schweiss-

geräte, Industriewaschmaschinen. In öffentlichen Gebäuden, Industrie, landwirtschaftlichen Betrieben, Kläranlagen, Me­ dizintechnik (Röntgengeräte, MRI, CT), Photovoltaik-Installationen. Also in allen Bereichen, wo elektrische Verbraucher durch Geräte der Leistungstechnik ge­ steuert werden und dabei mehrphasig direkt an ein geerdetes Netz angeschlossen sind.

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New s & T r en d s Ad v ert o r i a ls

Neue Module für den Bahnbereich in der Automobilfertigung zum Einsatz. Aufgrund seiner Offenheit und Flexibilität wird es auch von Kunden in der Chemieindus­ trie, bei Seilbahnen, Hafenkränen und Schleusenanlagen genutzt. Der Vorteil: Es betrachtet Aspekte der Standardautomatisierung und der Sicherheit in einem System. Darüber hinaus bietet PSS 4000 die Vorzüge einer dezentralen Steuerungsstruktur ohne die üblicherweise damit verbundene Komplexität. Im Detail besteht das Automatisierungssystem PSS 4000 aus mehreren Hardware- und Software-Komponenten sowie dem Echtzeit-Ethernet SafetyNET p und entsprechenden Netzwerkkomponenten. Über dieses lassen sich dezentral weitere Steuerungen und Ein-/Ausgabeeinheiten anschliessen sowie sichere wie nicht sichere Daten übertragen. Steuerungstechnik von Pilz ist weltweit für die Sicherheit im Personen- und Gütertransport im Einsatz, zum Beispiel an Bahnübergängen, im Rangierwerk oder bei der Gebäudetechnik in Bahnhöfen.

Das optimierte Gehäusedesign des Epson C3-Roboters in IP67- und IP67/VHP-Ausführung verhindert das Festsetzen von Fremdpartikeln und erleichtert die Reinigung.

Info s | ko ntakt Pilz Industrieelektronik GmbH Gewerbepark Hintermättli CH-5506 Mägenwil Telefon +41 (0)62 889 79 33 www.pilz.ch pilz@pilz.ch Bild: Pilz GmbH & Co. KG

n Mit einer neuen Serie von Modulen für den Einsatz in der Bahntechnik erweitert Pilz das Automatisierungssystem PSS 4000. Die Module mit -R (Railway) in der Produktbezeichnung zeichnen sich unter anderem durch eine besonders robuste Bauweise aus. Die Gesamtlösung erfüllt­ die erhöhten Sicherheits- und Umweltanforderungen bis hin zu SIL 4 nach CENELEC 5012x. Anwender aus der Bahnindustrie profitieren von einer standardisierbaren Industrielösung und somit reduziertem Aufwand bei der Zulassung. Die -R-Module sind in unterschiedlichen Applikationen im Bahnbereich einsetzbar. Dazu zählen Steuerungsfunktionen von Arbeitsmaschinen im Gleisbau und in Triebfahrzeugen sowie Steuerungs- oder Überwachungsfunkti­ onen im Signalbereich. Auch die Signalüberwachung bei Bahnübergängen, Leitund Sicherheitstechnik oder der Stellwerkskopplung gehören dazu. «Mit den -R-Modulen im Automatisierungssystem PSS 4000 macht Pilz deutlich, dass Steuerungslösungen aus der Industrie für die Modernisierung der Signaltechnik im deutschen Schienennetz in Frage kommen», erklärt Armin Glaser, Leiter Produktmanagement bei der Pilz GmbH & Co. KG. «Standardisierte Lösungen, einfache Projektierung und Programmierung sowie niedrige Investitions- und Betriebskosten sind Vorteile beim Einsatz industrieerprobter Sicherheitssteuerungen», ergänzt Glaser. Dafür eignet sich das Automatisierungssystem PSS 4000 von Pilz mit erweiterbaren und dezentralen Steuerungen ­sowie Ethernet-basierten Kommunikationssystemen. Das Automatisierungssystem PSS 4000 von Pilz kommt nicht nur im klassischen Maschinen- und Anlagenbau sowie

6-Achs-Roboter in IP67- und IP67/VHP-Ausführung

Die neuen R-Module im Automatisierungssystem PSS 4000 erfüllen die hohen Sicherheits- und Umweltanforderungen im Bahnbereich. Die Gesamtlösung ist SIL 4-fähig nach CENELEC 5012x.

n Produktionsprozesse in septischen und aseptischen Umgebungen gelten als Königsklasse der Automation. Der Einsatz ­aggressiver Reinigungsmittel und Atmos­ phären kennzeichnen diese Anwendungen in der Medizintechnik, Pharmazie oder der Lebensmittelverarbeitung. Speziell für sie hat Epson seinen bewährten C3 6-AchsRoboter weiterentwickelt. Dank einer besonderen Kapselung aller beweglichen Teile, einem neuen Gerätedesign nach speziellen hygienischen Gesichtspunkten sowie einer besonderen Oberflächenbeschichtung erfüllt der Epson C3 nunmehr alle Anforderungen für den Einsatz in IP67- und IP67/ VHP-Umgebungen (Vaporized Hydrogen Peroxide). Der neue Roboter wurde erstmals auf der Automatica in München vorgestellt und ist ab sofort verfügbar. Durch die besondere Versiegelung aller Geräte-Dichtungen und ein extrem ­ glattes Gehäuse sind die Automaten leicht zu reinigen. Die besondere Kapselung des Roboters aus vernickelten Gehäuseteilen macht ihn zudem unempfindlich gegen schwache Säuren und Laugen. Geschützt wird aber auch die Umgebung vor dem Roboter: Der Einsatz von inertem Edelstahl und besonderen Dichtungen, die Produktionsprozesse vor Verunreinigungen aus dem Roboter wie beispielsweise Öl oder Fett schützen, machen den Epson C3 zu einem ausgezeichneten Werkzeug in der Medizin-, Pharma- oder Lebensmitteltechnik. Der Epson C3 6-Achser ist zudem sehr schnell. Mit einer durchschnittlichen Taktrate von 0,45 Sekunden sind auch anspruchsvolle Aufgaben schnell erledigt. Der Roboter bietet eine Reichweite von 600 mm bei einer Nutzlast von bis zu 2,5 kg. Die von Epson bekannte grosse Zuverlässigkeit garantiert zudem geringen Wartungsaufwand. Die Medizin- und Pharmatechnik bedeutet für alle Hersteller von Automatisierungslösungen sowohl eine Herausforderung als auch eine grosse Chance. Die He­ rausforderung rührt aus den besonderen Ansprüchen der Branche hinsichtlich Ge-

nauigkeit, Zuverlässigkeit und Umgebungsbedingungen. Chancen bieten viele, zum Teil noch brachliegende Segmente wie ­Assistenz- und Diagnostiksysteme, Produktion und Verarbeitung von medizin- und ­labortechnischen Produkten. Compar AG ist spezialisiert auf die Industrielle Bildverarbeitung und Robotik und hat die exklusive Vertretung für die Epson Roboter in der Schweiz und Liechtenstein.

I N F OS | Kon TAKT Compar AG Rietbrunnen 44 CH-8808 Pfäffikon Telefon +41 (0)55 416 10 60 www.compar.ch info@compar.ch

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N e ws & T r e n d s A d v e rt o r i a l s

Kapazi tä ten Oc c as i o nen, Ver s c hi ed en es

Mit dem «WebGuide» schnell zum Wunschprodukt

Mit dem WebGuide von igus schneller zum Wunschprodukt in vier Schritten: Schnell finden – Produktvideo oder Anwenderbericht sehen – online konfigurieren – sofort bestellen und Lieferung ab 24 Stunden erhalten.

n Neues igus-Katalogkonzept vereinfacht Auswahl, Konfiguration und Bestellung – die «Fernsehzeitschrift» für Techniker Mit dem WebGuide stellen die Kölner Kunststoffspezialisten der igus GmbH ein ungewöhnliches Katalogkonzept vor. Der WebGuide verknüpft auf pfiffige Weise Print und Online, um Anwendern die Übersicht zu erleichtern und schneller zum richtigen Produkt zu gelangen. Dazu trägt nicht nur die grösstmögliche Reduzierung der Informationsvielfalt bei, sondern auch eine enge Verzahnung mit Online-Konfiguratoren, ­Videos und CAD-Daten.

den Energieketten-Baukasten für sichere Energiezuführungen mit den dazu passenden Leitungen der chainflex-Familie. Der WebGuide kann kostenlos unter www.igus.de/WebGuide bestellt oder unter www.igus.de/WebGuideOnline durchgeblättert werden.

Finden – sehen – konfigurieren – bestellen In der übersichtlichen Broschüre stehen alle wichtigen Basisparameter für die Produktauswahl zur Verfügung. Spezielle «Quicklinks» führen den Nutzer direkt online zu seinem Wunschprodukt und weiterführenden Informationen. Dazu zählen die passenden Online-Tools für die einfache Konfiguration und zur Berechnung der Lebensdauer, Preise für viele Produkte und natürlich CAD-Dateien, die ebenfalls zum Download bereit stehen. Hier wie bei allen Online-Ressourcen von igus gilt: Alles kostenlos und ohne vorherige Registrierung nutzbar. Sobald das Wunschprodukt gefunden und konfiguriert ist, kann die Bestellung unmittelbar per Mausklick ausgelöst werden. Die Lieferzeiten für Standardprodukte beginnen ab 24 Stunden. Wer sich zuerst inspirieren lassen möchte, kann über die per Smartphone oder Tablet scanbaren QR-Codes Anwenderberichte und Videos zu den Produktgruppen abrufen. Der Katalog umfasst Kunststoff iglidur Gleit-, igubal Gelenk-, drylin Linear- und xiros Kugellager sowie

Info s | ko ntakt igus® Schweiz GmbH Industriestrasse 11 CH-4623 Neuendorf Telefon +41 (0)62 388 97 97 www.igus.ch i_schweiz_g@igus.de

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Ka pa zi t ä t en Oc c a s i onen, V er s c h i ed en es

Gysi Pumpen AG CH-1726 Farvagny Tel. 026 411 30 71 www.gysi-pumpen.ch

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Lager und Produktionsstandort in Kroatien Investieren Sie in Kroatien. Im Sommer 2013 wird Kroatien in die EU beitreten und diverse Wirtschaftsförderungen werden schon jetzt von der EU für die Region angeboten. Auch für Sie könnte der südeuropäische Wirtschaftsraum als Produktions- oder Vertriebsstandort von Interesse sein. Unser Standort ist 490 km von Como/Chiasso und 40 km von Triest entfernt. Wir bieten eine neue Lager- und Produktionshalle in Umag, Istrien an. Ihre Wünsche können auf etwas mehr als 1000 m2 Hallenfläche noch berücksichtigt werden, da die Halle in Fertigstellung ist und zum Erstbezug angeboten wird. Miete CHF 50’000/p.a. oder Kauf CHF 980’000 (2230 m2 Grund, 1020 m2 Gebäude) Wir können Sie vor Ort unterstützen oder in Form einer Kooperation mit Ihnen zusammenarbeiten. Die nötigen Fachkräfte können bereitgestellt oder ausgebildet werden. Wünschen Sie weitere Informationen, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. SQL Solutions GmbH, Ivica Bucic, Baselstrasse 12, CH-4125 Riehen Tel. +41 (0)55 462 22 21, Mobile +41 (0)79 509 91 70

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SAchregister Bezugsquellen n Abdeckungen

n Arbeitsbühnen

n Blechverarbeitung

Novoglas AG, Durisolstrasse 10 CH-5612 Villmergen Tel. +41 (0)56 622 24 24 Fax +41 (0)56 622 77 65 www.novoglas.com, info@novoglas.com

n Bohrbuchsen/Schnittbuchsen

E. Ramseier-Werkzeugnormalien AG Dübendorfstrasse 27 CH-8602 Wangen

n Airmould-Teile

Telefon +41 (0944 834 01 01 ramseier@ramseier-normalien.ch www.ramseier-normalien.ch

n CAD/CAM-Systeme

n Auswuchten

CAMSOL GmbH 8600 Dübendorf Tel 044 882 27 21 info@camsol.ch www.camsol.ch

n Anlagenkomponenten

n Auswuchtmaschinen und -geräte

n Antriebstechnik

Müller-Technik AG Buchsweg 2, CH-3052 Zollikofen Tel. +41 (0)31 901 02 03 Fax +41 (0)31 901 03 09 www.muellertechnik.ch, info@muellertechnik.ch Auswuchtmaschinen Cemb S.p.A. und Hof­mann, Lohnwu­cht­arbeiten

• Blechbearbeitung • Laserschneiden • Roboterschweissen • Behäusebau

SCHWARZ AG FEINBLECHTECHNIK 056 297 16 16 info@schwarzag.ch www.schwarzag.ch www.Camtek.de

RoViTec GmbH, Auswuchttechnik Studbachstrasse 16, CH-8340 Hinwil Tel. +41 (0)43 843 13 13 Fax +41 (0)43 843 13 00 www.rovitec.ch, rovitec@bluewin.ch Auswuchtmaschinen, vertikal, horizontal

n CNC-Fertigungstechnik

Peter-Mechanik AG Wir fertigen Präzision

n Biegsame Wellen und Werkzeugantriebe

Peter-Mechanik AG CNC-Fertigungstechnik

n Blechverarbeitungsmaschinen und Blechverarbeitung

Unitec AG, Elemente der Antriebstechnik Im Wani 1 CH-8422 Pfungen Tel. +41 (0)52 633 42 42 Fax +41 (0)52 633 42 43 www.unitec-ag.ch, info@unitec-ag.ch

n Blechtechnik

Seit 1975 erfahren in Präzisionsmechanik

Postweg 5 | 5113 Holderbank Tel. 062 893 34 67 | Fax 40 postmaster@peter-mechanik.ch www.peter-mechanik.ch

Stark in Beratung, Gestaltung und Ausführung für Blechteile aller Art, gefertigt auf modernsten Produktionsanlagen Jakob AG Kupferwiesenstrasse 7, CH-9325 Roggwil Tel. +41 (0)71 447 50 40 Fax +41 (0)71 447 50 49 www.jakobag.ch, info@jakobag.ch

n Bodenmatten

n Drehen und Fräsen/Bohren CNC-Bearbeitungen bohren / fräsen bis max. 2,0 m Länge Unsere Spezialitäten:

• Aluminiumteile und Stahlprofile • Flexible Liefertermine • Prototypenbau/Einzelfertigung • Herstellung und Montage kompletter Baugruppen Foba AG, 8907 Wettswil Tel. +41 (0)44 701 90 00 Fax +41 (0)44 701 90 01 info@foba.ch

Hélios A. Charpilloz SA ISO 9002 zertifiziert route de Montoz 9, CH-2735 Bévilard Tel. +41 (0)32 491 72 72 Fax +41 (0)32 491 73 73

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SA c h r eg i s t er Bezu g s q u ellen

n Drehen und Fräsen/Bohren

n Druckluftwerkzeuge P. Mettler, Renferstrasse 17, CH-2500 Biel 8 Tel. +41 (0)32 341 57 08 Fax +41 (0)32 341 69 08

n Energieführungsketten in Nylon und Stahl Oeschger – mech. Werkstätte Querbearbeitung / Fräsen / Bohren Rückseitenbearbeitung / Ø 3–150 mm Kaisermatt 1, CH-5026 Densbüren Tel. +41 (0)62 878 10 06 Fax +41 (0)62 878 10 07 www.oeschger-mechanik.ch info@oeschger-mechanik.ch WT Technologie AG, CNC, Bearbeitung Auswuchten/Wasserstrahlschneiden Bösch 37, CH-6331 Hünenberg Tel. +41 (0)41 780 90 40 Fax +41 (0)41 780 90 50 www.wttec.ch, info@wttec.ch

n Energieketten-Systeme

n Feinblech

BRITOOL-Generalvertretung Postfach 508 CH-8034 Zürich

n Druckguss Alu + Zn

• Druckgiesserei für Aluminiumund Zink-Teile • Mechanische Nachbearbeitung Rüetschi AG, Postfach 307, 5034 Suhr Tel. 062 855 50 60, Fax 062 855 50 70 Mailto: info@giessereitech.ch www.giessereitech.ch

n Filze (Wollfilze und Nadelfilze) FISSCO AG CH-3077 Enggistein b. Worb Tel. +41 (0)31 838 40 40 Fax +41 (0)31 839 76 30 www.fissco.ch, info@fissco.ch

n Flüssigkunststoffe

FpP Federnfabrik GmbH Sihlbruggstrasse 144, CH-6340 Baar Tel. +41 (0)41 761 28 22 Fax +41 (0)41 761 28 23 www.fpp.ch, info@fpp.ch

GAMAG AG Chrummacherstr. 3 8954 Geroldswil Tel: 044 910 14 40 www.gamag-ag.ch

Walter Borer AG Untere Gasse 329, CH-4625 Oberbuchsiten Tel. +41 (0)62 393 12 58 Fax +41 (0)62 393 22 79 www. walterborer.ch, info@walterborer.ch

DEJEX SA, Fabrique de ressorts Route de Reuchenette 59 CH-2502 Bienne Tel. +41 (0)32 341 77 66 Fax +41 (0)32 342 29 61 www.ressort.ch, dejex@swissonline.ch

n Federn und Stanzartikel

VERSCHRAUBUNGSTECHNIK

Max Säuberli AG, Automatendreherei CNC-Fräsen, CH-5105 Auenstein Tel. +41 (0)62 897 13 13 www.cnc-dreherei.ch

Dr. Werner Röhrs KG Oberstdorfer Str. 11 – 15 D-87527 Sonthofen info@roehrs.de www.roehrs.de Tel./Fax: +49 (0)8321 614-0/-139 Ihr Partner in der Federtechnik: – Druckfedern & Zugfedern – Schraubentellerfedern & Mehrdrahtfedern – Spezialfedern & Federsätze Wir produzieren kundenspezifisch in allen Stückzahlen.

Thür & Co. Industrie-Aegert, CH-8305 Dietlikon Tel. +41 (0)44 807 44 11 Fax +41 (0)44 807 44 00 www.thuer-co.ch, info@thuer-co.ch

GAMAG AG

n Drehteile auf Drehautomaten und CNC-Drehmaschinen

n Filtration und Siebung

n Federn und Drahtartikel

n Drehmoment-Schlüssel/ -Prüfgeräte/-Service

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n Federn

n Entgraten/Polieren/Verrunden Wieland + Oertli AG Trowal-Versuchszentrum, CH-8308 Illnau Tel. +41 (0)52 346 14 88 Fax +41 (0)52 346 10 86 www.wieland-oertli.ch service@wieland-oertli.ch

n Fördertechnik

Wasenstrasse 49 CH-4133 Pratteln Tel: +41 (0)61 827 32 11 Fax: +41 (0)61 827 32 13 info@ringele.ch www.ringele.ch

n Filter Paul Hedfeld GmbH Hundeicker Strasse 20, D-58285 Gevelsberg Telefon +49 (0)23 32 63 71 Fax +49 (0)23 32 6 11 67 www.hedfeld.com, info@hedfeld.com

n Entmagnetisierung

n Gelenkwellen

HEIL Magnet-+Werkzeugtechnik Blegistrasse 15, CH-63w40 Baar-Walterswil Tel. +41 (0)41 760 76 60 Fax +41 (0)41 760 76 65 www.heilmagnet.ch, info@heilmagnet.ch

n Federn Egli Federnfabrik AG Neugutstrasse 65 CH-8600 Dübendorf Tel. +41 (0)44 801 80 00 Fax +41 (0)44 821 33 37 www.eglifedern.ch, info@eglifedern.ch FAVRE-STEUDLER S.A. Chemin de la Prévôté 7 CH-2504 Bienne Tel. +41 (0)32 341 30 79 Fax +41 (0)32 342 52 34 www.favre-steudler.ch pfavre@favre-steudler.ch

SF-Filter AG Kasernenstrasse 6, CH-8184 Bachenbülach SF-Filter: für Öl, Luft, Kraftstoff, Wasser, Hydraulik, Pneumatik, Entstaubung. Tel. +41 (0)44 864 10 68 Fax +41 (0)44 864 14 56 www.sf-filter.com, info@sf-filter.ch

n Filter für Farbspritzkabinen/Lüftungen FSO-Filterservice AG Aspstrasse 10, CH-8154 Oberglatt Tel. +41 (0)44 850 01 60 Fax +41 (0)44 850 62 15 www.fso-filter.ch, info@fso-filter.ch

n Giessereibedarf LIWAG Industrieofenbau + Wärmetechnik AG Botzen 12, CH-8416 Flaach Tel. +41 (0)52 315 29 21 Fax +41 (0)52 315 14 06 www.liwag.ch, ofenbau@liwag.ch

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SAchregister Bezugsquellen n Gleitlager

n Gravuren/Beschriftungen

n Hydraulik

n Industrie- und Gewerbebau

ATP Hydraulik AG Aahusweg 8, CH-6403 Küssnacht am Rigi Tel. +41 (0)41 799 49 49 Fax +41 (0)41 799 49 48 www.atphydraulik.ch, info@atphydraulik.ch

Gleitlager, Buchsen, Gleitplatten

GGB Tristar Suisse SA

NT HYWAG AG Hochdruckhydraulik, Fabrikweg 1 CH-8634 Hombrechtikon Tel. +41 (0)55 254 54 74 Fax +41 (0)55 254 54 75

2544 Bettlach / Tel. 032 628 60 00 switzerland@ggbearings.com www.ggbearings.com

DM Bau AG Wiesenstrasse 1, 9463 Oberriet Tel. +41 (0)71 763 70 20 Fax +41 (0)71 763 70 25 www.dm-bau.ch, info@dm-bau.ch

n Industrielle Automation n Gummiformteile techn./Gummi­ walzen, Gummi-PTFE­ Metallverbindungen PLASTIGUM AG Grossholzstrasse 20, CH-8253 Diessenhofen Tel. +41 (0)52 646 08 00 Fax +41 (0)52 657 19 52

n Gummi-/Polyurethane-/Silikon-/ Schaum-/cfk-Walzen und -Spezialrollen TYP AG, Ritterquai 27, CH-4502 Solothurn Tel. +41 (0)32 625 58 58 Fax +41 (0)32 622 72 40 www.typ-gummi-tgw.com info@typ-gummi-tgw.ch

n Härtesäcke – Metallfolie EFD Dosiertechnik, CH-7324 Vilters Tel. +41 (0)81 723 47 47 Fax +41 (0)81 723 71 09 www.dosiertechnik.ch/info@dosiertechnik.ch

n Härte- und WärmeBehandlungs­anlagen Häberli Härterei- und Werkstofftechnik AG Jägerweg 20, CH-3097 Bern-Liebefeld Tel. +41 (0)31 971 73 30 Fax +41 (0)31 971 73 49 haertetechnik@bluewin.ch

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52 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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SAchregister Bezugsquellen n Lager-/Archivierungssysteme

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SAchregister Bezugsquellen

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Müller Biegetechnik Muller Machines SA Niutec AG Oeschger, Mech. Werkstätte Prealpina Suisse GmbH R. Schild Metallveredlung AG R+W Antriebselemente GmbH Rösler Schweiz AG Rotax A. Moser Rupp Metalltrend AG SFS unimarket AG SQL Solutions GmbH STALDER finish Stalder AG Suter-Kunststoffe AG

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Vorschau Nr. 8 | Au g u s t 2 0 1 2

Dossier

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Schweissen, Schneiden

Antreiben, Bewegen, Automation

Hydraulik, Pneumatik, Fluidtechnik

Nebenzeiten können enorm sinken

Ein neuer Hochleistungsschleif-Manipulator von Ibass verkürzt die Nebenzeiten bei der Rohr-Innenbearbeitung drastisch um 80 Prozent oder mehr, wodurch die Gesamttaktzeit des Prozesses um nahezu die Hälfte sinkt. Das Gerät eignet sich für Rohrhersteller, die die Schweissnähte in ihren Produkten zuverlässig und schnell glätten wollen.

58 maschinenbau 7/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Frequenzumrichter der Serie PowerFlex® 750 Die Allen-Bradley-Frequenzumrichter der Serie Power­ Flex 750 sorgen für eine höhere Rentabilität Ihrer Investitionen und für die Verbesserung Ihrer Produktivität. Ganz gleich, ob Sie universale oder High PerformenceAnwendungen benötigen – PowerFlex 750-Serie bietet Ihnen eine grössere Auswahl an Steuerungs-, Kommunikations-, Sicherheits- und unterstützenden Hardwareoptionen als alle anderen Frequenzumrichter dieser Klasse.

Für hochdynamische Hydraulikanwendungen Die neue Generation der IndraMotion MLC hat Rexroth auf die technologischen Besonderheiten der Hydraulik optimiert. Damit erleichtert die Komplettsteuerung das technologieübergreifende Engineering weiter. Rexroth setzt mit der Systemlösung IndraMotion MLC zur Anbindung von Sensoren und Aktoren auf seine für hochdynamische Hydraulikanwendungen ausgelegte BundledI/O-Strategie.


MB Juli 2012  

Maschinenbau, Industriemagazin

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