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Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

INDUSTRIEMAGAZIN: ZUM THEMA

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Maschinen und Anlagen umbauen? Ja, aber sicher!

DOSSIER: HYDRAULIK, PNEUMATIK

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Damit sich Investitionen nicht in Luft auflösen

Nr. 1 Januar 2014

ellMit Schn zugriff

DOSSIER: OBERFLÄCHENTECHNIK, HÄRTEN

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Reinigen nach dem thermischen Entgraten


IMPRESSUM

43. Jahrgang www.maschinenbau-schweiz.ch

Herausgeber Olympia-Verlag AG CH-8041 Zürich

Redaktion | Verlagsleitung Aboverwaltung Publica-Press Heiden AG Redaktion Maschinenbau Im Bad 8, Postfach 262 CH-9410 Heiden Telefon +41 (0)71 898 80 10 Fax +41 (0)71 898 80 19 maschinenbau@pph.ch

MASCHINENBAU EDITORIAL

Langsamkeit hat ihren Preis Eigentlich könnten wir uns stolz zurücklehnen. Nach dem jüngsten «Global Competitiveness Report» des Weltwirtschaftsforums gilt die Schweiz als wettbewerbsfähigstes Land der Welt. Auch andere globale Innovationsrankings bescheinigen uns immer wieder Spitzenplätze. Trotzdem warnen Experten zu Recht davor, sich auf solchen Lorbeeren auszuruhen. Die Konkurrenz im Ausland holt auf, technologisch verbesserte Produkte drängen auf die Märkte, mit der Folge, dass der Wettbewerbsdruck auf unsere Industriefirmen ständig zunimmt. Vor allem beschleunigen sich die Innovationsprozesse. Und da haben

Redaktion: Thomas Brosch, brosch@pph.ch Edgar Grundler, kommedia@t-online.de Peter Göldi, goeldi@pph.ch Andreas Wisler, wisler@pph.ch

wir Probleme.

Layout

aktuelle Informationen über Innovationen

Publica-Press Heiden AG

Anzeigenverwaltung Wincons AG Fischingerstrasse 66, Postfach CH-8370 Sirnach Telefon +41 (0)71 969 60 30 Fax +41 (0)71 969 60 31 info@wincons.ch Verkauf: Manuel Keel, mk@wincons.ch Paul Bärlocher, pb@wincons.ch

Druck gdz AG Spindelstrasse 2 CH-8041 Zürich

Abonnementpreise (inkl. MwSt.) Jahresabonnement/Einzel-Nr. Inland CHF 75.–/   8.– Ausland EUR 85,–/  9,– Ausland EUR 100,–/ 10,– (Übersee)

Auflage

Im «Maschinenbau» liefern wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, regelmässig in der Metall- und Maschinenindustrie. In dieser ersten Ausgabe 2014 finden Sie wieder eine Fülle von Beispielen, wie fortschrittliche technologische Lösungen dazu beitragen, Fertigungsprozesse zeit- und kostenmässig zu verbessern. Dabei gilt die hohe Qualität quasi als schweizerisches Gütesiegel. Gut so. Doch was bei dieser Leistungsshow untergeht, ist die Frage, wie es zu solchen Verfahren und Produkten überhaupt gekommen ist. Sind lange Entwicklungszeiten und unser Hang zum Perfektionismus noch zu rechtfertigen? Im globalen Wettbewerb spielt Schnelligkeit in der Umsetzung von Innovationen eine immer grössere Rolle. Die Asiaten machen uns da einiges vor. Geschwindigkeit gehört nicht zu unseren Stärken – unsere Industriefirmen sind im neuen Jahr herausgefordert, das zu ändern. Ihr

Druckauflage: 7500 Ex. Erscheint monatlich zuzüglich eine Jahreshauptausgabe

Nachdruck | Sonderdruck Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und elektronische Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für Sonderdrucke wenden Sie sich bitte an den Verlag.

Thomas Brosch Chefredaktor

n Anzeige

maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Die Branche kompakt auf den Punkt gebracht. F端r CHF 5.77 monatlich! Das Schweizer Industriemagazin maschinenbau berichtet seit 1972 monatlich kompakt 端ber das, was in der Branche Fakt ist. Als die Fachzeitschrift im grenz端berschreitenden deutschsprachigen Raum ist sie die internationale Plattform aktiver Markt足teilnehmer.

Publica-Press Heiden AG

Bestellen Sie noch heute Ihr Probe- oder Jahres-Abo unter www.maschinenbau-schweiz.ch.


MASCHINENBAU 1/2014 I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

Z U M T I T E L B IL D

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KAESER Kompressoren AG: Druckluft nutzen statt kaufen

S Z E NE News

6

Brancheninfos in Kürze

INDUST RI EMA G A ZI N

D O S S I ER

Zum Thema

Hydraulik, Pneumatik

14

Maschinen und Anlagen umbauen? Ja, aber sicher! Bei der Anschaffung einer Maschine oder einer Anlage kann der Käufer davon ausgehen, dass das erworbene Produkt sicher ist. Doch wie sieht es aus, wenn zu einem späteren Zeitpunkt eine Anlage/Maschine repariert, revidiert, erweitert, umgebaut oder neu zusammengestellt wird?

26 nicht in Luft auflösen

Damit sich Investitionen

Das digitale Durchflussmessgerät PFM ist das Herzstück des ALDS von SMC. Dank moderner Mikrochip-Technologie liefert es eine ausserordentliche Genauigkeit und hohe Reaktionsgeschwindigkeiten.

Konstruktion

MASCHINENBAU Erodiermaschine

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Top Präzision bei erhöhter Produktionsleistung Die CUT 2000 S mit ihrem schlanken Design und ihren abgerundeten Konturen hat Aussen­abmessungen von 2685x2115x2232 mm. Die Maschine definiert die Leistungsgrenzen neu und bietet eine hervorragende Prozesssteuerung.

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Benutzerfreundlichkeit ist oberstes Gebot

Energy Saving

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Senkung der Betriebskosten durch Fettschmierung Die Fettschmierung versorgt das Lager mit einer minimalen, für den Betrieb gerade ausreichenden Schmiermenge. Das Ergebnis ist geringstmögliche Reibung und optimale Energieeffizienz.

MB-Report

19 verbessert

Produktivität

Die Schweiz als Herstellungsland zählt gewissermassen als Qualitätsversprechen. Dessen ist sich der Werkstück-Spannspezialist Gressel aus CH-8355 Aadorf bewusst. Qualität wird daher bei seinen Produkten, aber auch bei seinem Equipment grossgeschrieben. Um die Produktivität und Flexibilität zu maximieren, setzt das Unternehmen auf zwei vertikalen Bearbeitungszentren zusätzliche Drehtische von pL Lehmann aus CH-3552 Bärau ein.

Schleifmaschine

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Geht nicht – gibts nicht Für anspruchsvolle Aussen- und Innengewinde mit grossen Steigungen waren bisher SonderSchleifmaschinen die erste Wahl.

13

Mikrofräsen in Titan und Superlegierungen Zum Fräsen filigraner Strukturen in hochfesten und zähharten Werkstoffen, beispielsweise in der Medizintechnik, eignen sich die Vollhartmetall-Mikrofräser 43105 beziehungsweise 43305 von der Sphinx Werkzeuge AG.

30 Entgraten Der perfekte Schliff für 32 anspruchsvolle Teile

Reinigen nach dem thermischen

Ob Zerspanungswerkzeuge oder daraus gefertigte Werkstücke – geht es darum, hochwertigen Teilen einen perfekten Schliff zu verleihen, erfolgt dies immer häufiger in Schleppfinish-Systemen. Rösler konzipierte für führende Hersteller von Präzisionsgetrieben und Hartmetallwerkzeugen kompakte Schleppfinish-Anlagen, die direkt in die Fertigung integriert für reproduzierbares und wirtschaftliches Entgraten, Kantenverrunden und Polieren sorgen.

Messen

37 Intralogistikbranche bewegt Messen | Tagungen | 38 Veranstaltungen LogiMAT: Was die

11 12

Oberflächentechnik, Härten

Finish im

Kompakter, schneller und sparsamer

CFK-Hochleis­tungs- Fräser Die Bearbeitung moderner Werkstoffe wie kohlenstofffaserverstärkter Kunststoffe (CFK) ist für die Hersteller von Zerspanungswerkzeugen eine wachsende Herausforderung.

Wann Elektrik,

34 Hochgenauigkeitsbereich

Pressmaschine

Werkzeuge

26 wann Pneumatik?

22 Von konkav bis konvex Sicher transportieren:

Moderne Zugscheiben bestehen aus mehrschichtigem Verbundglas. Gewölbte Formen werden in einem speziellen Prozess hergestellt. Diese sowohl schweren als auch sperrigen Lasten sind mittels Spezial-Vakuum­heber einfach und leicht transportierbar. Hierfür lässt sich eine neuartige Saugspinne an unterschiedliche Oberflächenformen anpassen, und die Spezialaufhängung sorgt für den Lastenausgleich.

Software

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Maschinensimulation, die halbe Miete in der NC-Programmierung

R U B R I K EN 3

Impressum

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Bücher, Kataloge, Lexika

25/29/ 35/36

News & Trends | Advertorials

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Kurse | Aus- und Weiterbildung

41 Kapazitäten | Occasionen | Verschiedenes 42

Sachregister | Bezugsquellen

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Vorschau Nr. 2 | Februar 2014

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Inserentenverzeichnis

maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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S Z E NE NE WS

Gesucht: Innovative Anwendung

ZUM TITELBILD Druckluft nutzen statt kaufen Meist weiss man im Gegensatz zu Elektrizität oder Wasser nicht, wie viel Geld für einen Kubikmeter Druckluft aufzuwenden ist. Für Abhilfe sorgt das Druckluft-Contracting «Sigma Air Utility» von KAESER Kompressoren AG. Contracting mit einem starken Partner Bei der für die Produktion höchstwichtigen Druckluft-Versorgung darf seine Beschaffung nur ausgewiesenen Spezialisten mit hoher Kompetenz überlassen werden. Bei KAESER Kompressoren AG ist das Druckluft-Contracting einzigartig: Bieten die Druckluft-Experten doch eine bedarfsgerecht abgestimmte Dienstleistung, die bezüglich Energieeffizienz und Betriebssicherheit ihresgleichen sucht. KAESER Kompressoren fertigt als Kompressorenhersteller und Druckluft-Systemanbieter nicht nur die «Hardware» – Druckluftaufbereitungsanlagen jeder Grössenordnung – sondern auch die «Software»: hochmoderne Druckluft-Managementsysteme. Und das in weltweit anerkannter Qualität, made in Germany. Das Logistikzentrum und das dichte Servicenetz in der Schweiz erhöhen die Druckluft-Verfügbarkeit weiter.

Mit «Sigma Air Utility» können die Druckluftkosten nicht nur in den Griff bekommen, sondern auch erheblich reduziert werden: Investitions- und Personalkosten für die Druckluftanlage entfallen fast ganz. Das bedeutet höhere Liquidität, die Möglichkeit, sich auf seine Kernkompetenz zu konzentrieren und Personal effizienter einzusetzen. Die Druckluftstation muss nicht als Betriebsvermögen aktiviert werden. Die Entgelte für die Druckluftlieferungen gehen als Betriebsausgaben direkt in die Unternehmensbilanz ein. Einzelne Ausgaben für Materialbeschaffung und -handling, Instandhaltung, Warenbuchungen, Budgetierung und Personalmanagement fallen weg.

SwissPlastics, Luzern Halle 1, Stand D1085 I N FOS | KONTAKT KAESER Kompressoren AG Grossäckerstrasse 15 CH-8105 Regensdorf Telefon +41 (0)44 871 63 63 www.kaeser.com info.swiss@kaeser.com

6 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Sieben Weltpremieren zur Hausausstellung n Auf der traditionsreichen Hausausstellung bei DECKEL MAHO in D-87459 Pfronten präsentiert DMG MORI zum Start ins neue Jahr CELOS, das neue Corporate Design sowie 66 Maschinen live unter Span – darunter sieben Weltpremieren. In vier Technologieseminaren können sich die Besucher darüber hinaus zu den Themen LifeCycle Services, Werkzeug- und Formenbau, Aerospace und Automation mit neuen Technologien über den aktuellen Entwicklungsstand und die Trends in diesen Bereichen informieren. Vom 18. bis 22. Februar, jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr erwartet DMG  MORI mehr als 6000 Fachbesucher aus aller Welt im Werk von DECKEL  MAHO Pfronten. Im Mittelpunkt der traditionellen Leistungsschau zum Jahresbeginn stehen die sieben Weltpremieren im neuen Corporate Design mit CELOS für den innovativsten und schnellsten Weg von der Idee zum fertigen Produkt. CELOS bietet eine einheitliche Oberfläche für alle neuen Hightech-Maschinen von DMG  MORI. CELOS ermöglicht über CELOS  APPs die durchgängige Verwaltung, Dokumentation und Visualisierung von Auftrags-, Prozess- und Maschinendaten. Insgesamt 24 Weltpremieren werden dieses Jahr präsentiert – sieben davon werden bereits zur Hausaustellung in Pfronten. Dazu zählen die CTX beta 800 TC, die zwei neuen Modelle DMC  850  V und DMC 1150 V zur Komplettierung der DMC  V Baureihe, die DMC  80  FD  duoBLOCK® und die DMC  80  H  duoBLOCK® – zwei weitere Maschinen aus der 4. duoBLOCK® Generation, die DMU 270 P sowie die DMU 70 ecoline. Ein besonderes Highlight in Pfronten ist die Präsentation der bereits auf der EUROMOLD 2013 vorgestellten Konzeptstudie der LASERTEC 65 AdditiveManufacturing. DMG MORI zeigt damit gleichermassen anspruchsvolles Fräsen und additives Bearbeiten in einer Aufspannung. Die einmalige Technologiekombination von Laserauftragsschweissen mittels Pulverdüse und Fräsen beschleunigt zum einen den Prozess. Gegenüber dem Pulverbettverfahren lassen sich hier komplette Bauteile mit Hinterschnitten bis zu 20x schneller herstellen. Zum anderen sind dadurch einzigartige Bearbeitungsabläufe möglich – beispielsweise bei der Realisierung von Geometriemerkmalen mit negativen Winkeln. Dank solcher Eigenschaften eröffnet die generative Fertigung gerade für grosse Bauteile völlig neue Perspektiven. Infos: www.dmgmori.com

n Noch bis zum 15. Februar können sich Firmen beim «vector award» anmelden, dem Wettbewerb, bei dem Anwendungen mit Energiezuführungen ausgezeichnet werden. Ob riesengrosse oder winzigkleine Energiekette – jeder kann sich online bewerben und mit kurzen Texten sowie Fotos und Videos der Jury seine Konstruktionen vorstellen. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von bis zu 5000 Euro, die offizielle Preisverleihung findet auf der Hannover Messe im April statt. Eine Experten-Jury aus Wissenschaft und Fachver-

IN KÜRZE Sesselrücken

n Nach 19 Jahren an der Spitze von Endress+Hauser räumt Klaus Endress sein Büro im schweizerischen Reinach. Der bisherige CEO wechselte zum 1. Januar in den Verwaltungsrat der Firmengruppe. Neuer Chef der Firmengruppe wird Matthias Altendorf, bislang Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Füllstand- und Druckmesstechnik im süddeutschen Maulburg. Er ist in der mehr als 60-jährigen Unternehmensgeschichte erst der dritte CEO und der erste, der nicht der Gesellschafterfamilie angehört. Infos: www.endress.com

Neuer Bereichsleiter

n Martin Bertschi ist neuer Bereichsleiter Technologies bei Güdel AG in CH-4900 Langenthal. Viele kennen ihn aus seiner langjährigen Auf- und Ausbautätigkeit für die KUKA Roboter Schweiz AG und/oder durch seine Aktivitäten im Verband SwissRobotics. Infos: www.gudel.com

Ausgezeichnet

n Toyota Material Handling ist stets bestrebt, sein Angebot an Flurfördermitteln mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen zu ergänzen. Viele Kunden nehmen das Thema Nachhaltigkeit sehr ernst und haben sich ambitionierte Ziele wie beispielsweise den CO2-Ausstoss zu halbieren oder eine Unfallzahl von 0 im Betrieb gesetzt. Die Gold-Level Platzierung von EcoVadis spiegelt die Aktivitäten von Toyota für Nachhaltigkeitsentwicklung wider. Infos: www.toyota-forklifts.ch

Nachfolger

n Markus Dürr, ehemaliger Gesundheitsdirektor des Kantons Luzern, ist am 17. Dezember zum neuen Verwaltungsratspräsidenten der Suva gewählt worden. Infos: www.suva.ch


S ZEN E N EW S

bänden bewertet die Anwendungen und wählt aus allen Teilnehmern die Gewinner aus. «Der vector award ist ein sehr wichtiger Baustein unserer Entwicklungsarbeit», so Harald Nehring, Prokurist e-ketten-Systeme der igus GmbH. «Damit möchten wir Innovationen unterstützen und neue Einsatzmöglichkeiten für Energieführungssysteme fördern.» Jeder ist zur Teilnahme aufgerufen, der Mut zu neuen Anwendungen mit Energiekettensystemen zeigt, egal aus welcher Branche. Infos: www.vector-award.de, www.igus.ch

Neu aufgestellt

n Seit 1. Januar ist die bestehende ROTRONIC-Firmengruppe umstrukturiert. Die Geschäfte werden einerseits neu in der ROTRONIC-SECOMP AG und anderseits wie bisher in der ROTRONIC AG geführt. Die Geschäftsbereiche der beiden Firmen im Einzelnen: Die neu gegründete ROTRONIC SECOMP AG handelt mit IT-Zubehör, Vernetzungstechnik, Unterhaltungselektronik und Haushaltsprodukten. Die bestehende ROTRONIC AG wird weiterhin Messgeräte entwickeln, produzieren und verkaufen (Measurement Solutions). Mit diesem Schritt wird das IT-Geschäft der ROTRONIC Schweiz mit dem deutschen Tochterunternehmen SECOMP zusammengelegt und als europaweit agierendes Unternehmen auftreten. Infos: www.rotronic.ch

Neuer Geschäftsführer I

n Shefqet Krasniqi ist seit dem 1. November neuer Geschäftsführer der FEIN Suisse AG. Er verantwortet den Vertrieb des ­ Traditionsunternehmens FEIN Elektrowerkzeuge in der Schweiz. Infos: www.fein.ch

Neuer Geschäftsführer II

n An der Spitze von Endress+Hauser Flowtec kommt es zum Wechsel. Bernd-Josef Schäfer tritt zum 1. April als neuer Geschäftsführer an. Sein Vorgänger Gerhard Jost bleibt als Mitglied des Executive Board auf Gruppenebene verantwortlich für die Produktion bei Endress+Hauser. Infos: www.endress.com

Rund um die Uhr

n Kompakte, hochintegrierte, elektrische Antriebe und Steuerungen online einkaufen kann man ab sofort bei KOCO MOTION. Zunächst stehen unter www.kocomotion-shop.de einfache, wenig erklärungsbedürftige Produkte zur Verfügung, die ab Lager lieferbar sind. Dabei bilden die 184 Artikel erst den Anfang. Der Shop soll künftig sukzessive erweitert werden. Infos: www.kocomotion.de

Bild: SKF

en mit Energiekettensystemen

Ging mit gutem Beispiel voran: SFK-Chef Tom Johnstone wurde vom schwedischen Wirtschaftsmagazin Affärsvärlden zur «Führungspersönlichkeit des Jahres 2013» gekürt.

Mehrfach ausgezeichnet n SKF wurde in jüngster Vergangenheit weltweit mehrfach ausgezeichnet. Allein 2013 nahm die Gruppe über ein Dutzend internationale Awards entgegen. «Klassenbester» ist der SKF-Konzern unter anderem beim ältesten und weltweit begehrtesten Marktindex zum Thema Nachhaltigkeit – dem 1999 ins Leben gerufenen Dow Jones Sustainability World Index. Bereits zum dritten Mal in Folge verlieh General Motors (GM) 2013 seine renommierte Auszeichnung «Zulieferer des Jahres» an SKF Sealing Solutions Korea Co., Ltd. Einen «Supplier of the Year»-Award erhielt SKF auch von GROUPAUTO, einer internationalen Grosshandelskette für Kfz-Teile. Das neue SKF-Werk im indischen Ahmedabad erhielt die begehrte Auszeichnung LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) in Gold von der Vereinigung India Green Building Council (IGBC). Eine der führenden Forschungseinrichtungen Indiens, das Institut für ökonomische Studien, verlieh der SKF India Ltd den «Excellence Award». Der Preis wurde in Anerkennung für die beispielhafte Performance von SKF India Ltd und den bedeutenden Beitrag für die indische Wirtschaft verliehen. In den USA gab es in jüngster Zeit zwei Auszeichnungen für SKF. Für seine vorbildlichen Bemühungen um die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter erhielt das Werk für Linearmotoren in Armada im US-Bundesstaat Michigan die Goldmedaille der Gesundheitsbehörde. Zum anderen wurde SKF USA und deren CEO Poul Jeppesen mit dem jährlichen Unternehmerpreis der SchwedischAmerikanischen Handelskammer Philadelphia gewürdigt. Die Unternehmensberatung Growtth Consulting Europe initiierte 2013 zum zweiten Mal den «Lean & Green Efficiency Award» für Unternehmen, die besonders schonend mit wertvollen Ressourcen wie Energie, Wasser oder Material umgehen und dabei den Mensch als Schlüsselfaktor begreifen. Erstmals wurden in diesem Jahr auch Unternehmen aus dem Maschinenbau ausgezeichnet. Auf dem Spitzenplatz landete das SKF Werk in Schweinfurt. Infos: www.skf.ch

Anlage eingeweiht

n Kennametal gibt die Inbetriebnahme einer Spark-Plasma-Sinter-Anlage in der Produktionsstätte GB-Newport bekannt. Das britische Defence Science and Technology Laboratory (Dstl) und die Kennametal Manufacturing UK Ltd. sind eine Partnerschaft eingegangen mit dem Ziel, keramische Schutzausrüstungen für Personen und Fahrzeuge zu entwickeln. Beide Partner investieren rund zwei Millionen britische Pfund am Kennametal-Standort Newport im Süden von Wales. Sie werden den Standort zur grössten Produktionsstätte dieser Art in Europa ausbauen. Die Investition in neue Fertigungseinrichtungen und -verfahren wird dazu beitragen, dass die Ideen, die von den Entwicklern generiert werden, am Standort in Produkte umgesetzt und entsprechend getestet werden können. Das Dstl arbeitet in Port Talbot bereits gemeinsam mit Tata Steel an der Entwicklung neuer Schutzausrüstungen aus Spezialstahl. Mit den neuen Kapazitäten in Newport entsteht in Südwales ein Zentrum für die Entwicklung innovativer Werkstoffe mit hoher Schutzwirkung. Anlässlich der Eröffnungszeremonie nahm Kennametal offiziell den neuen, 250 t schweren Ofen für das Spark-Plasma-Sintern in Betrieb. Infos: www.waltermeier.com, www.kennametal.com

Ausgezeichnet n Das Danfoss EC+ Konzept hat bei der Preisverleihung des ProKlima Produkt Award den 2. Platz erreicht. Der Produkte-Award prämiert nachweislich hervorragende und nachhaltige Produkte der Lüftungs-, Klima-, Kälte-Branche und der Gebäudeautomation. Der Preis für die Produkte, der am ProKlima-Tag verliehen wird, soll die Leistungsfähigkeit dieser Hersteller vorstellen und die innovativen Lösungen einem breiten Publikum zugänglich machen. Zudem bescheinigt eine aktuelle Studie des Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) in Dresden dem EC+ Konzept von Danfoss die höchste Energieeffizienz bei Einsatz in Lüftungsgeräten von allen getesteten Geräten. Dazu zählten neben dem DanfossKonzept Lösungen mit EC-Ventilator mit integriertem Antrieb, ein Asynchron­ motor Klasse IE2 mit Frequenzumrichter sowie ein Asynchronmotor Klasse IE3 mit Frequenzumrichter. Infos: www.danfoss.com maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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MASCHINENBAU ERODIERMASCHINE

Top Präzision bei erhöhter Produktionsleistung

starke Drähte. Beide arbeiten oberflächennah, ohne durch das Werkstück zu brechen. Zudem können zwei Düsen mit Nadeln (0,4 und 0,8 mm Aussendurchmesser) für Anwendungen installiert werden, bei denen der Draht durch das Werkstück zur unteren Führung getrieben werden muss. Die Nadellänge beträgt 30 mm, eine Einfädelung kann mit Drähten bis zu 0,25 mm Dicke durchgeführt werden.

Einfacher, automatisierter Drahtwechsel

Integrierte CCD-Kamera mit Hintergrund­ beleuchtung zur Messung des Werkstückes.

Die CUT 2000 S mit ihrem schlanken Design und ihren abgerundeten Konturen hat Aussen­abmessungen von 2685x2115x2232 mm. Die Maschine definiert die Leistungsgrenzen neu und bietet eine hervorragende Prozesssteuerung.

D

ank ihrer revolutionären Generatorarchitektur setzen die neuen Drahterodiermaschinen CUT 2000 S und CUT 3000 S von GF Machining Solutions in Bezug auf Schnittgeschwindigkeit und Oberflächenbeschaffenheit Massstäbe in der Branche. Die beiden Maschinen sind dank des neuen Intelligent Power Generator (IPG) mit Direct Power Supply (DPS) Modul die schnellsten Drahterosionslösungen am Markt.

Sie reduzieren nachweislich die Bearbeitungszeit um 30 Prozent und erreichen ausgezeichnete Oberflächenrauheiten von gerade einmal Ra ≤0,08 µm.

Das Einfädeln wird zum ­Kinderspiel Das optional erhältliche THREADING-EXPERT-Modul macht das Einfädeln auch unter schwierigen Bedingungen zum Kinderspiel. THREADING-EXPERT ist eine

rückziehbare Vorrichtung, mit welcher der Draht von der oberen Führung bis zum Startloch an der oberen Fläche oder je nach Lochdurchmesser zur unteren Führung durch ein feines Spaltrohr geführt wird. Das Ergebnis: eine unkomplizierte Drahteinfädelung selbst unter schwierigsten Bedingungen. In der Standardkonfiguration verfügt das THREADING-EXPERT-Modul über eine Düse, die unter normalen Bedingungen (oberflächennah) unabhängig vom Durchmesser (<0,03) für eine zuverlässigere Einfädelung sorgt. Ausserdem erhältlich sind Düsen für dünne Drähte (0,03 bis 0,07 mm) und für 0,15 bis 0,1 mm

Erhältlich für die CUT 2000 S und die CUT 3000 S ist auch GF Machining Solutions bewährter Automatic Wire Changer (AWC). GF Machining Solutions ist Vorreiter im Bereich des automatischen Drahtwechsels und nach wie vor der einzige EDM-Hersteller, der diese Funktion anbietet. Der AWC macht den Weg frei für mehr Vielseitigkeit und Prozesskontrolle, da er den Einsatz von Drähten unterschiedlichen Durchmessers und aus verschiedenen Werkstoffen ermöglicht. So kann zur Erhöhung der Schnittgeschwindigkeit für den Hauptschnitt ein beschichteter Draht oder ein Draht mit grösserem Durchmesser verwendet werden. Der Nachschnitt erfolgt anschliessend mit einem Standarddraht, um die laufenden Kosten zu senken. Der Prozess ist besonders effizient, wenn ein Werkstück den Einsatz dünner Drähte (0,1 mm oder dünner) erfordert. Mit dem AWC können Bediener die Leistungsgrenzen völlig neu definieren. Dünner Draht kann nun zum Schneiden dickerer Teile verwendet werden. Ein 80 mm dicker Stempel lässt sich effizient mit

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Herstellung, Lieferung, Reparatur und Modernisierung von: Trockenschränken Vorwärmöfen Temperöfen Laboröfen Veraschungsöfen Waschanlagen

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Swiss Plastics 2014: Wir stellen aus: Halle 2, Stand A 2005

8 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.


MASCHINENBAU ERODIERMASCHINE

Kamera und das Duplizieren von Messzyklen für die Automation aus. Mit der IVU Advance können Sie sicher sein, dass die Kontur optimal mit der in der DXF-Quelldatei festgelegten theoretischen Form übereinstimmt.

Hohe Genauigkeit, makellose Ergebnisse

«The close loop» entspricht der Korrektur der programmierten Geometrie anhand der Scanning-Messung nach der Bearbeitung und Vergleich mit der DXF-Datei.

einem 0,1-mm-Draht schneiden, wenn der Hauptschnitt mit einem Draht mit grösserem Durchmesser erfolgt. Das Ergebnis: mehr Leistung, mehr Geschwindigkeit.

IVU Advance für einfaches Vermessen Mit der optionalen IVU Advance, die absolut zuverlässige Bearbein Anzeige

tungsergebnisse gewährleistet, schlägt GF Machining Solutions ein neues Kapitel in der Mikrobearbeitung auf. Das optische Messsystem ist so konzipiert, dass Werkstücke direkt in der Maschine visualisiert und vermessen werden. Es zeichnet sich durch eine vollautomatische Einrichtung durch die integrierte CCD-

Die CUT 2000 S und die CUT 3000 S sind die Nachfolger der bekannten CUT-2000/3000-Reihe von GF Machining Solutions und bieten die gleiche sehr genaue Bearbeitung und kalkulierbar makellose Resultate. Sie können Drähte mit einem Durchmesser von gerade einmal 0,050 mm verwenden, um mikrofeine Teile und winzige Details zu schneiden. Die neue Reihe ist mit der numerischen Steuerung Vision 5 ausgestattet, einem leistungsfähigen Hilfsmittel zur einfachen Organisation und Verwaltung mehrerer gleichzeitiger, bedienerlos ausgeführter Jobs. Das 3D-Tastersystem von GF Machining Solutions beschleunigt die Einrichtung erheblich.

Optimale Flächenausnutzung Die klare Linienführung und die abgerundeten Konturen der CUT 2000 S und der CUT 3000 S sorgen für eine optimale Ausnutzung des verfügbaren Platzes und bieten zugleich eine hervorragende Zugänglichkeit. Die Aussenabmessungen der CUT 2000 S sind 2095x1950x 2232 mm, die der CUT 3000 S 2685x2115x2232 mm. Die Gusseisenkonstruktion der Maschinen mit C-Rahmen gewährleistet höchste Stabilität und dynamische Festigkeit und bietet zugleich alle Vorzüge eines platzsparenden modernen Designs.

I N F OS | KON TAKT GF Machining Solutions Via dei Pioppi 2 CH-6616 Losone Telefon +41 (0)91 806 90 30 www.gfms.com info.gfms.ch@georgfischer.com


MASCHINENBAU SCHLEIFMASCHINE

Geht nicht – gibts nicht F

ür technologisch anspruchsvolle Aussen- und Innengewinde mit grossen Steigungen waren bisher Sonder-Schleifmaschinen die erste Wahl. Das ändert sich mit der Einführung einer A-Achse auf den STUDER-Rundschleifmaschinen S41 und S22 ab sofort. Dank der neuen A-Achse können in Zukunft zum Beispiel Kugel­ umlaufspindeln, Gewindelehren oder Gewinderollen mit grossen Steigungen perfekt geschliffen werden. Mit der neuen A-Achse auf den beiden STUDER Rundschleifmaschinen S41 und S22 revolutioniert STUDER das Gewindeschleifen auf Rundschleifmaschinen. Mussten Anwender bisher auf investitionsintensive Sonder-Schleifmaschinen zurückgreifen, um beispielsweise Kugelumlaufspindeln oder Schnecken zu schleifen, kann dies ab sofort auf den beiden Rundschleifmaschinen STUDER S41 und S22 geschliffen werden. Möglich macht das eine neu integrierte A-Achse, die seit September 2013 optional erhältlich ist. Das ist ein grosser Schritt in Richtung effiziente Komplettbearbeitung in einer Aufspannung.

Nicht neu – nur anders Gewindeschleifen auf STUDERSchleifmaschinen ist nicht neu. Seit 1997 beherrscht der Thuner Schleifmaschinenhersteller das Verfahren und hat es in den letzten Jahrzehnten perfektioniert. Der Unterschied zum neuen Verfahren mit A-Achse: Bisher setzte STUDER auf das achsparallele Gewinde-Schleifverfahren. Mit diesem Verfahren können zirka 75 Prozent aller nachgefragten Gewinde-Arten abgedeckt werden, doch für die restlichen 25 Prozent ist eine neigbare Schleifscheibe (A-Achse) erforderlich, abgestimmt auf den Gewindesteigungswinkel.

Investition in Spezialmaschine lohnte nicht Für Gewindetypen mit grosser Steigung gab es in der Vergangenheit immer wieder Anfragen an

geht. Hier punktet die S41 doppelt: Sie kann sogar mit zwei A-Achsen ausgestattet werden. Ein enormer Vorteil bei hoch­ produktiven Anwendungen: eine Schleifscheibe kann für das Schruppen (aus dem Vollen) und die Zweite für das Schlichten genutzt werden.

Innengewinde inklusive

Die neue A-Achse auf den beiden STUDER Universalschleifmaschinen S41 und S22 revolutioniert das Gewindeschleifen auf Universal-Rundschleifmaschinen.

die STUDER-Spezialisten. Der Grund war, dass viele Kunden zu kleine Losgrössen für diese spezifischen Gewinde haben. Eine Investition in eine Spezial-Gewindeschleifmaschine lohnte nicht. Alternativen gab es bisher keine am Markt. Antonio Bottazzo (Verkaufsleiter): «Die A-Achse hatten wir schon länger in Planung. Sie wurde jetzt aufgrund des steigenden Marktbedürfnisses innert einem Jahr entwickelt. Mit Erfolg, seit der EMO 2013 können die beiden STUDER-Schleifmaschinen S41 und S22 mit zusätzlichem A-Achsen-Modul für komplexes Gewindeschleifen ausgerüstet werden.» Erhard Kämpf, Abteilungsleiter Formen und Gewinde, kennt aber auch die Bedenken einiger Kunden: «Spätestens jetzt kommt die Frage: ‹Kann die Rundschleifmaschine mit modularer A-Achse einer Spezialmaschine Paroli bieten?› Wir gehen davon aus, dass es immer Skeptiker geben wird.» «Deshalb muss unsere Aufgabe sein», führt Antonio Bottazzo fort, «solche Anwender zu überzeugen. Das ist nun unser Job.»

Entscheidender Vorteil Erhard Kämpf hebt in diesem Zusammenhang die Vorzüge von Universalmaschinen hervor: «Der entscheidende Vorteil gegenüber Spezialmaschinen ist, dass es Uni-

10 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

versal-Rundschleifmaschinen sind. Die können nicht nur perfekt Gewindeschleifen, die können – je nach Schleifkopfvariante (S41) – auch Komplettbearbeitungen durchführen. Das heisst, die Werkstücke sind komplett in einer Aufspannung zu fertigen. In den meisten Fällen ist man deshalb erstens präziser und zweitens schneller.»

Früher vier – heute eine Maschine Dazu ein Beispiel. Einer der ersten STUDER-A-Achsen-Anwender ist ein Hersteller von Schneidwerkzeugen. Die wurden bis anhin im Rahmen eines aufwendigen Fertigungsprozesses auf vier Schleifmaschinen gefertigt. Heute werden die gleichen Prozesse auf einer STUDER-Maschine S41 mit schwenkbarem Schleifspindelstock mit integrierter A-Achse, also eine Kombination aus Rund- und Gewindeschleifen, extrem schnell innerhalb der vorgegeben Toleranzgrenzen bearbeitet. Das erhöht nicht nur die Genauigkeit und die Produktivität, sondern reduziert in einem hohen Masse die Durchlaufzeit der Werkzeuge in der Produktion. Weitere positive Effekte sind der reduzierte Maschinenpark und der geringere Platzbedarf.

Zwei A-Achsen für die S41 Produktivität ist das Stichwort, wenn es um Wirtschaftlichkeit

Universal würde nicht universal bedeuten, wenn die A-Achse nicht auch für das Innengewindeschleifen konzipiert worden wäre. Innengewinde sind insbesondere dann anspruchsvoll, wenn die Bohrungen lang sind. Deshalb ist es bedeutend, dass zusätzlich die intelligente Software Studer­ Thread in der Lage ist, Teilwinkel zu kompensieren, die aus Kollisionsgründen zwischen Schleifdorn und Bohrung nicht voll geneigt werden können.

Fazit Die neue A-Achsen-Funktionalität spricht insbesondere Kunden an, die Bauteile mit komplexen Gewinde-Geometrien mit grossen Steigungen bisher extern, bei ­einem Gewindeschleif-Spezialisten, fertigen lassen mussten. Mit der neuen A-Achse auf der S22 und S41 können solche Aufträge heute problemlos «Inhouse» in einer Aufspannung geschliffen werden. Den Kunden bringt die neue A-Achse mehr Flexibilität und Know-how, eine höhere Wertschöpfung, eine höhere Produktivität und nicht zuletzt einen geringeren logistischen Aufwand. Alle Faktoren zusammen genommen führen schlussendlich zu einer besseren Wirtschaftlichkeit.

I N F OS | KON TAKT Fritz Studer AG Thunstrasse 15 CH-3612 Steffisburg Telefon +41 (0)33 439 11 11 www.studer.com info@studer.com


MASCHINENBAU PRESSMASCHINE

Kompakter, schneller und sparsamer

stehen bleiben und Kunden für Stanzversuche zur Verfügung stehen.

Energieverbrauch sinkt um bis zu 30 Prozent

und 340 Pressen mit Servo­ Direkt-Technologie hat Schuler weltweit bislang verkauft. Besonders beliebt sind die Monoblock-Maschinen mit Pressenkörper in verschweisster Ausführung, die an einem Stück ausgeliefert werden können. Nun ist die kleinste Anlage aus dieser Baureihe, die MSD 250 mit einer Presskraft von 250 t, komplett überarbeitet worden. Die Grundlage dafür bildete intensive Gespräche mit den Kunden. So baut die neue MSD 250, die direkt über Flur aufgestellt werden kann, mit einer Höhe von 4400 mm über 1 m niedriger als das Vorgängermodell, das noch 5430 mm hoch war. Das ist zum einen die Folge des von maximal 200 auf maximal 160 mm verringerten Stösselhubs, der in der überwiegenden Zahl der Fälle völlig ausreichend ist, und zum anderen der von 600 auf 550 mm verkürzten Werkzeug-Einbauhöhe. Die Höhe der Tischplatte über Flur sank von 1480 auf 1200 mm. Positiver Nebeneffekt: Das Werkzeug ist dadurch vom Pressenbediener im Bedarfsfall nun viel leichter einzusehen.

Höhere Steifigkeit und Bauteil-Genauigkeit Die Tischlänge hat sich in der Vergangenheit mit 2500 mm in den meisten Fällen ebenfalls als sehr grosszügig erwiesen. Die neue Länge des Tischs von 2000 mm führt bei gleicher Tiefe dazu, dass sich neben der Höhe zudem die Aufstellfläche der neuen MSD 250 verringert. Das hat nicht nur

Bild: Schuler

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Die neue Servopresse MSD 250 bietet mehr Leistung bei gleicher Presskraft und reduziertem Energieverbrauch.

den Vorteil, dass die Maschine in kleineren Werkshallen Platz findet, sondern dass sich auch die Einbringung spürbar vereinfachen kann. Die Anlage eignet sich damit zwar weniger für Transfer- als für Folgeverbund-Prozesse, doch schon das Vorgänger-Modell war in 90 Prozent der Fälle im Folgeverbund-Betrieb eingesetzt worden. Wer auf einen höheren Hub und einer grösseren Pressentisch Wert legt, kann aber auch weiterhin das bisherige Modell bei Schuler in Auftrag geben. Die kompakte Bauweise hat darüber hinaus positive Auswirkungen auf die Steifigkeit des Gesamtsystems: Sie steigt um 30 Prozent, und mit ihr auch die Genauigkeit der produzierten Bauteile. Gleichzeitig reduzieren sich dadurch Werkzeugverschleiss

und Schnittschlag. Aber auch bei der Schnelligkeit kann die kleine Servopresse punkten: Lag die maximale Hubzahl bei maximaler Hubhöhe bislang bei 70 pro Minute, sind nun 90 möglich – im Pendelhub-Betrieb sogar 160 (bisher 140). Bei der Präsentation in Göppingen produzierte die Anlage, an die eine Acht-WalzenRichtmaschine und ein leistungsfähiger «Powerfeed»-Walzenvorschub von Schuler Automation angeschlossen war, Bauteile mit 120 Hub pro Minute. Die Besucher konnten sich vom extrem kurzen Nachlaufweg der neuen MSD 250 überzeugen, der zu einem hohen Werkzeugschutz führt und damit in der Folge zu einer höheren Standzeit und Verfügbarkeit sowie zu geringeren Nacharbeitungskosten. Die Maschine wird im Göppinger Werk

Insgesamt ist die neue MSD 250 um etwa 40 Prozent dynamischer als das Vorgänger-Modell, und das bei einer reduzierten Anschlussleistung. Die Leistungsaufnahme sinkt im Pendelhubbetrieb bei der bisher maximalen Hubzahl um mehr als 20 Prozent – im Vollhubbetrieb sogar um mehr als 30 Prozent – obwohl die Neuentwicklung nicht mehr über einen Energiespeicher verfügt. Der wird auch gar nicht mehr benötigt: Im Optimalfall braucht die Anlage pro Hub nur noch 6 statt 7 W/h, und anders als bisher sinkt im Vollhubbetrieb der Energiebedarf pro Pressenhub kontinuierlich bis zur maximalen Hubzahl. Das hat mit den deutlich reduzierten bewegten Massen zu tun. Um die Anschlussleistung bei Bedarf noch weiter zu senken, ist der Energiespeicher jedoch optional weiter erhältlich.

Überzeugendes Preis-LeistungsVerhältnis Dank der Fliessfertigung, die für Monoblock-Servopressen im Göppinger Werk eingeführt wurde, ist die neue MSD 250 schon in sechs bis acht Monaten lieferbar. «Das Preis-Leistungs-Verhältnis dürfte viele Kunden überzeugen», ist Vertriebsleiter Oliver Beisel zuversichtlich.

I N F OS | KON TAKT Beutler Nova AG Hofmatt 2 CH-6142 Gettnau Telefon +41 (0)41 972 75 75 www.beutler-nova.ch mail@beutler-nova.ch www.schulergroup.com

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maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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MASCHINENBAU WERKZEUGE

Bilder: Gühring

CFK-HochleistungsFräser D

ie Bearbeitung moderner Werkstoffe wie kohlenstofffaserverstärkter Kunststoffe (CFK) ist für die Hersteller von Zerspanungswerkzeugen eine wachsende Herausforderung. Um die neueste Generation dieses Hightech-Werkstoffs wirtschaftlich zu bearbeiten, braucht es effiziente Hightech-Werkzeuge, die vor allem die Delamination oder Faserüberstände am Bauteil sowie thermische Schäden vermeiden, gleichzeitig aber äusserst effizient arbeiten.

Die Problemstellung

Fräser mit neuer Gühring-Schneidengeome­ trie, mit Diamantschneiden (links) und mit Diamantbeschichtung (rechts).

Bei den neuen CFK-Sorten macht sich ein Trend zu weniger Harzanteil und vor allem unidirektionaler Ausrichtung der Fasern bemerkbar. Während die Fasern im verwobenen Zustand stabil in der Harz-Faser-Matrix eingebettet sind, liegen sie im unidirektionalen CFK nebeneinander im Harz. Die formschlüssige Einbettung fehlt. Diese Entwicklung beeinträchtigt die prozesssichere Bearbeitung dieser Werkstoffe erheb-

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12 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Fräser verfügt über die von Hartmetall-Fräsern und Reibahlen bekannte ungleiche Teilung der Schneiden am Umfang. Dadurch wird eine vorzeitige Delaminationsneigung verhindert. Selbst bei instabiler Spannung hat der CFKFräser einen extrem ruhigen Lauf. Eine delaminationsfreie Bearbeitung und höhere Standzeiten sind die Folge.

lich, da die Fasern zum Beispiel beim Fräsen besonders leicht aus dem Verbund herausgerissen werden können. Je höher die Schnittkräfte sind, desto grösser ist dieser Effekt.

Saubere Schnittkanten – keine Delamination Gühring entwickelte in seinem Kompetenzzentrum für Composite-Werkstoffe einen Fräser mit einer neuartigen Schneidenanordnung. Dabei stehen zwei Schneiden in einem Spiralwinkel von 25° zueinander. Der Gühring-

I N F OS | KON TAKT Gühring (Schweiz) AG Grundstrasse 16 CH-6343 Rotkreuz Telefon +41 (0)41 798 20 80 www.guehring.ch info@guehring.ch

Typische Delamination an einer gefrästen Werkstückkante aus unidirektionalem CFK (oben) und gefräste Werkstückkante aus unidirektionalem CFK mit dem neuen Gühring-CFK-Fräser.


MASCHINENBAU WERKZEUGE

Bild: Sphinx Werkzeuge AG

Mikrofräsen in Titan und Superlegierungen

Dreischneidige, doppelt beschichtete Hartmetall-Mikrofräser von Sphinx Werkzeuge AG bearbeiten prozesssicher Titan, Superlegierungen und rostfreie Stähle unter anderem in der Medizintechnik, im Werkzeug- und Formenbau.

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um Fräsen filigraner Strukturen in hochfesten und zähharten Werkstoffen, beispielsweise in der Medizintechnik, eignen sich die Vollhartmetall-Mikrofräser 43105 beziehungsweise 43305 von der Sphinx Werkzeuge AG.

Zuverlässig mikrofräsen Basierend auf jahrzehntelangen Erfahrungen in der Entwicklung und Produktion von Mi­ krowerkzeugen haben die Spezialisten in Derendingen diese doppelt beschichteten, dreischneidigen Mikrofräser aus sehr feinkörnigem, elastischem Hartmetall verwirklicht. Ihre herausragenden Eigenschaften beweisen diese Werkzeuge unter anderem beim Bearbeiten von Titan Grade 5. Mit einem Fräser mit Ø 1,5 mm kann man bei 45 m/min Schnittgeschwindigkeit und 5 µm Zahnvorschub pro Umdrehung arbeiten. Ähnlich produktiv bearbeiten diese Mikrofräser auch rostfreie und hoch­ legierte Stähle – Superlegierungen – sowie schwerzerspanbare, nickelbasierte Werkstoffe. Ihre speziellen Schneidengeometrien sorgen für hervorragende Oberflächenqualität am bearbeiteten Werkstück. Da sie über das Zentrum schneiden, können die Mikrofräser auch schräg oder helixförmig eintauchen, um Taschen ins Volle zu fräsen.

Gestufte Varianten Zum problemlosen Abführen der Späne unter anderem beim Nutenfräsen tragen die glatte Beschichtung und die um 35° gedrallten Spänenuten bei. Der glatte Hartmetallschaft mit 3,0 mm Durchmesser, Toleranz h6, überträgt beim Spannen in Spannzangen oder Schrumpffuttern hohe Drehmomente. Als Standard gibt es die Mikrofräser 43105/43305 von Sphinx Werkzeuge AG mit Ø 0,3 bis 3 mm um 0,1 mm gestuft in Varianten für 1 x D und 3 x D Nutzlänge.

INFO S | K O NTAKT SPHINX Werkzeuge AG Gewerbestrasse 1 CH-4552 Derendingen Telefon +41 (0)32 671 21 00 www.sphinx-tools.ch sphinx@sphinx-tools.ch maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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INDUSTRIEMAGAZIN ZUM THEMA

Maschinen und Anlagen umbauen? Ja, aber sicher! Bei der Anschaffung einer Maschine oder einer Anlage kann der Käufer davon ausgehen, dass das erworbene Produkt sicher ist. Doch wie sieht es aus, wenn zu einem späteren Zeitpunkt eine Anlage/Maschine repariert, revidiert, erweitert, umgebaut oder neu zusammengestellt wird?

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er Hersteller belegt mit der EGKonformitätserklärung, dass er die Gefährdungen ermittelt, die Risiken bewertet und allenfalls zur Risikominderung die angemessenen, dem Stand der Technik entsprechende Massnahmen umgesetzt hat. Einige Beispiele: – So könnte eine Grossbäckerei zur Leistungssteigerung bei den Förderbändern schnellere Motoren einsetzen. – Oder es braucht bei einer Abfüllanlage aufgrund neu designter Flaschen eine neue Deckel-Verschlussanlage, welche in der Produktionslinie neu integriert wird. – Ersatzteile zur alten SPS-Steu­ erung sind nicht mehr verfügbar und müssen ersetzt werden. Ist die Anlage immer noch ausreichend sicher? Wer hat in diesen Fällen welche Verantwortung? Oder welche Schritte müssen durchlaufen werden, um die Sicherheit nach einem solchen Umbau zu gewährleisten? Welche gesetzlichen Forderungen müssen eingehalten werden, sodass die umgebaute Maschine auch betrieben werden darf? Die Maschinenrichtlinie gibt

zu diesen Fragen klare Antworten.

ZUM A UT OR

Der Betreiber/Arbeitgeber darf nur Maschinen und Anlagen einsetzen, welche die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer nicht gefährden. Die Sicherheit der Maschine muss er sich beim Kauf vom Hersteller mit der EGKonformitätserklärung bestätigen lassen. Er hat die Maschine nach den Vorgaben (Betriebsanleitung) des Herstellers bestimmungsge-

Thomas Amrein Dipl. Masch.-Ing. FH, Sicherheitsingenieur, Master Risk Management NSBIV AG Inseliquai 8 CH-6002 Luzern Telefon +41 (0)41 226 60 86 www.sibe.ch thomas.amrein@sibe.ch

Die gesetzlichen Pflichten der Hersteller und Inverkehrbringer Für das erstmalige Bereitstellen von Produkten im Markt gelten im europäischen Raum einheit­ liche Richtlinien. Für Maschinen sind dabei die Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG anzuwenden. Dabei verfolgt man das Ziel, dass die Sicherheit und die Gesundheit von Personen nicht gefährden werden. Der Hersteller hat den normalen Gebrauch (mit allen Betriebsarten) aber auch die vernünftigerweise vorhersehbare Verwendung zu berücksichtigen. Die Sicherheit muss über den gesamten Produktlebenszyklus, von der Produktplanung bis zur Entsorgung gewährleistet werden. Mit der unterzeichneten EGKonformitätserklärung bestätigt der Hersteller, dass er den Sicherheitsnachweis nach den Vorgaben der Maschinenrichtlinie erbracht hat.

mäss zu verwenden und instand zu halten.

Der Betreiber wird Hersteller Aus «alt» wird «neu»! Maschinen werden im Laufe der Zeit oft verändert. So werden aufgrund von Optimierungen der Produktivität oder der Qualität, aufgrund Produktmodifikationen oder aufgrund veränderter Arbeitsplatzbedingungen oft Anpassungen nötig. Auch wenn Ersatzteile wie Module zu SPS-Steuerungen nicht mehr verfügbar sind, ist ein Retrofit unumgänglich. Bei Umbauten, Erweiterungen und Revisionen, welche wesentliche Änderungen an der Maschine zur Folge haben, wird dem Betreiber (oft unbewusst) die Verantwortung des Herstellers übertragen. Er wird rechtlich gesehen Inverkehrbringer eines neuen Produktes. Daher hat er zu gewährleisten und muss belegen können, dass die umgebaute Maschine die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen erfüllt. Die Schutzmassnahmen

müssen den Risiken entsprechend angemessen sein und müssen dem Stand der Technik entsprechen.

Der Weg zum sicheren Produkt Nach einem Umbau einer Anlage muss die Sicherheit neu beurteilt werden. 1. Schritt: «wesentliche Änderung» ja/nein? Von einer wesentlichen Änderung spricht man bei jedem Umbau, welcher die Sicherheit der Maschine beeinflusst (neue Gefährdungen). Darunter fallen zum Beispiel Leistungserhöhungen (Geschwindigkeit, Kraft, Temperatur, Druck …), Funktionsänderungen und Änderungen der Sicherheitstechnik. 2. Schritt: Risikobeurteilung erstellen und Sicherheits­ konzept anpassen! Beim Umbau einer Maschine sollen alle denkbaren Gefährdungen ermittelt werden. Mit der Risikobeurteilung wird abgewogen, ob Massnahmen nötig sind. Hier sind auch die Schnittstellen der Maschine zu berücksichtigen. Neben dem Normalbetrieb müssen auch alle anderen denkbaren Verwendungsarten wie zum Beispiel die Reinigung berücksichtigt werden. Selbst die vorsehbare Fehlanwendung muss in der Analyse bedacht werden. Es ist eigentlich einleuchtend, dass das Sicherheitskonzept der neuen Situation angepasst werden muss. Zudem ist es auch sinnvoll, mit dem Umbau auch die ­Sicherheitseinrichtungen dem

Die gesetzlichen Pflichten der Betreiber von Maschinen und Anlagen

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Schnellere Motoren können zur Leistungssteigerung bei den Förderbändern eingesetzt werden.


INDUSTRIEMAGAZIN ZUM THEMA

Stand der Technik entsprechend nachzurüsten. Was vor einigen Jahren noch als sicher galt, darf heute ein Inverkehrbringer nicht mehr auf den Markt bringen. Erfahrungen aus Unfallanalysen und die technischen Möglichkeiten von neuen Sicherheitseinrichtungen haben den «Stand der Technik» beeinflusst. 3. Schritt: Für den Sicher­ heitsnachweis die technischen Unterlagen erstellen! Mit der technischen Dokumentation ist nachzuweisen, dass die Maschine sicher betrieben werden kann. Dies hat auch Einfluss auf die Betriebsanleitung. Die Hinweise auf die Restgefahren müssen der neuen Gegebenheit angepasst werden. Für die umgebaute Anlage darf anschliessend die EG-Konformitätserklärung ausgestellt und die CE-Kennzeichnung der Maschine vorgenommen werden. Die Inverkehrbringung der umgebauten Maschine ist somit für den Eigengebrauch wie auch für den Handel rechtens.

Schlussfolgerung Jeder Arbeitgeber verpflichtet sich einem klaren Ziel: Keine schweren Verletzungen im Arbeitsumfeld von umgebauten Maschinen! Solche Unfälle verursachen menschliches Leid und hohe gesellschaftliche Kosten. Sie müssen mit allen Mittel verhindert werden. Das Konformitätsverfahren zum Nachweis der Sicherheit ist daher nicht nur gesetzlich verpflichtend, sondern auch sinnvoll und soll daher für neue wie auch umgebauten Anlagen angewendet werden.

lich definiert werden, dass der Hersteller bei der Auslieferung die gesamte technische Dokumentation über den Konformitätsnachweis ausliefert. Beim späteren Umbau erleichtert dies die Arbeit, da die technische Dokumentation nur angepasst und nicht von Grund auf erarbeitet werden muss. Situation: Bei der Beschaffung einer neuen Maschine stellt Ihnen der Hersteller die EG-Konformitätserklärung aus und liefert ihnen die Maschine mit der vollständigen Betriebsanleitung. Trotzdem vermuten Sie, dass die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen nicht erfüllt sind beziehungsweise die Sicherheitsmassnahmen nicht dem Stand der Technik entsprechen. Tipp: Vertrauen ist gut … Kontrolle ist besser. Lassen Sie die Sicherheit der Maschine durch einen Fachspezialisten beurteilen, um dem Hersteller allfällige Mängel rechtzeitig melden zu können. Dieser hat die nötigen Änderungen unentgeltlich umzusetzen. Falls Mängel zu einem späteren Zeitpunkt durch ein Vollzugsorgan festgestellt werden, so sind die Kosten für die Nachrüstung oft vom Betreiber zu begleichen.

Einige Tipps und Tricks Situation: Eine neue Teilmaschine wird in eine Produktionslinie eingefügt. Tipp: Wenn man die neue, umgebaute Anlage nicht selber beurteilen und den Sicherheitsnachweis erstellen will, so kann man eventuell den Hersteller der neuen Teilmaschine vertraglich verpflichten, die EG-Konformitätserklärung über die gesamte Anlage zu erstellen. Situation: Beim Einkauf einer neuen Anlage/Maschine ist es absehbar, dass diese künftig umgebaut wird. Tipp: Beim Kauf der Anlage/Maschine kann vertrag-

INFO S | K O NTA K T NSBIV AG Zertifizierungsstelle SIBE Schweiz Inseliquai 8 CH-6002 Luzern Telefon +41 (0)41 210 50 15 www.sibe.ch nsbiv@sibe.ch maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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INDUSTRIEMAGAZIN KONSTRUKTION

Benutzerfreundlichkeit ist oberstes Gebot Bilder: IEF-Werner GmbH

Bei technischen Entwicklungen spielt die Benutzerfreundlichkeit eine zentrale Rolle. Denn selbst die fortschrittlichste Technik kann sich beim Anwender kaum durchsetzen, wenn sie sich nicht einfach und intuitiv bedienen lässt. Dies gilt besonders für Alltagsprodukte wie Tablets oder Smartphones. Aber auch in der Montage- und Handhabungstechnik wird die ergonomische Bedienung und die attraktive und benutzerfreundliche Produktgestaltung immer mehr zum Kaufargument.

Die neue GUI von IEF-Werner ist in drei Navigationsachsen unterteilt. Dies ermöglicht eine hohe Skalierbarkeit der Bedienoberfläche.

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er Automatisierungsspezialist IEF-Werner mit Sitz in D-78120 Furtwangen im Schwarzwald hat deshalb ein neues, intuitives OberflächenKonzept für die Bedienung von Montageanlagen entwickelt, das sich durch mehr Benutzerfreundlichkeit sowohl für Bedien- als auch Einrichtpersonal auszeichnet. Die Herausforderung, der sich Entwickler gegenüber sehen, lässt sich relativ einfach zusammenfassen: Die Technik wird immer komplexer, muss aber für den Anwender einfach zu bedienen sein. Dabei sind die Anforderungen gerade in der Montage- und Handhabungstechnik oft sehr speziell, weil der Funktionsumfang und die Komplexität steigen. Bereits 1965 formuliert Gordon Moore, Physiker und Mitbegründer der Firma Intel, das Moore­ sche Gesetz. Dieses besagt, dass sich die Komplexität von integrierten Schaltkreisen etwa alle 18 Monate verdoppelt. Der kanadi-

sche Informatiker William Buxton, zurzeit an der Spitze von Microsoft Research an der Entwicklung von Benutzeroberflächen beteiligt, überträgt Moores Gesetz 1999 auf die Entwicklung von Funktionalitäten der Technik: Auch diese würden sich alle ein bis zwei Jahre verdoppeln. Dem gegenüber steht die Fähigkeit des Menschen, Dinge zu verstehen, zu lernen oder sich zu erinnern. Diese verändert sich so gut wie gar nicht. Im Vergleich zur rasanten Entwicklung der Technik tritt der Mensch also auf der Stelle.

HMI), die dem Benutzer die Interaktion mit einer Maschine oder Anlage ermöglicht. Bei komplexeren Anwendungen kommt hier häufig eine grafische Benutzeroberfläche (englisch: Graphical User Interface, kurz: GUI) zum Einsatz: Der Anwender kommuniziert über Symbole mit der Technik. Die Erkenntnisse der Psychologie haben grossen Einfluss auf die Entwicklung von HMI. Um komplexe Informationen verständlich darzustellen, müssen diese optimal strukturiert sein. Die Psychologie bezeichnet das Zerlegen einer komplexen Funktion in mehrere Unterfunktionen sowie das Zusammenfassen kleiner Funktionen zu einer grösseren als «Chunking». Der Mensch neigt dazu, einzelne Informationseinheiten wie Buchstaben, Zahlen oder Funktionen zu sogenannten Chunks zusammenzufassen. Studien des amerikanischen Psychologen George A. Miller aus dem Jahr 1956 haben ergeben, dass die Grenze dessen, was das Kurzzeitgedächtnis aufnehmen kann, bei etwa sieben Chunks liegt. Eine optimale Auslastung wird bereits bei drei bis fünf Chunks erreicht, abhängig von der Vorbildung der jeweiligen Person.

So einfach wie ein Smartphone Diese Tatsache, die auch als Millersche Zahl bekannt ist, wird ebenfalls in der Programmierung berücksichtigt. Zum Beispiel wird empfohlen, dass eine Webseite nicht mehr als sieben Naviga­ tionspunkte haben soll. Auch der Automatisierungsspezialist IEFWerner machte sich Millers Erkenntnisse bei der Entwicklung eines neuen, intuitiven Konzepts für die Benutzeroberfläche von Montageanlagen zunutze. «Ausschlaggebend für das Projekt war die Diskussion mit einem Kunden über GUI. Der Kunde hielt sein Smartphone in die Höhe und forderte, dass auch seine Maschine so einfach und attraktiv zu bedienen sein sollte», erinnert sich Sailer. Das wichtigste Kriterium bei der Entwicklung einer GUI ist die Benutzerfreundlichkeit oder Gebrauchstauglichkeit. Diese hat in der Softwareentwicklung einen so hohen Stellenwert eingenommen, dass sie sogar normiert ist: Die DIN EN ISO 9241 mit dem Titel «Ergonomie der Mensch-System-Interaktion» nennt als Kriterien für die Gebrauchstauglichkeit einer Software die Effektivität zur Lösung einer Aufgabe, die Effizienz der Handhabung des Systems und die Zufriedenheit des Nutzers. Eng verbunden mit der Benutzerfreundlichkeit ist auch der Begriff der Ergonomie. In der Softwareentwicklung versteht man darunter die Anpassung eines Programms an die kog­ nitiven und physischen Fähigkeiten des Menschen, also seine Möglichkeiten zur Verarbeitung von Informationen, aber auch von softwaregesteuerten Merk-

Kommunikation zwischen Mensch und Maschine vereinfachen «Aus diesem Grund muss die Bedienung technischer Produkte immer den menschlichen Fähigkeiten angepasst sein», bemerkt Mark Sailer, Produktmanager beim Automatisierungs-Spezialisten IEF-Werner. Besonderes Augenmerk gilt hierbei der MenschMaschine-Schnittstelle (englisch: Human Machine Interface, kurz:

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Zur Darstellung nutzt die neue Oberfläche Registerkarten. Dies ermöglicht die strukturierte und übersichtliche Abbildung auch von komplexen Maschinenfunktionen.


INDUSTRIEMAGAZIN KONSTRUKTION malen der Darstellung, etwa Farben und Schriftgrössen.

Skalierbare Oberfläche sorgt für mehr Benutzerfreundlichkeit Um ein Höchstmass an Ergonomie und damit Benutzerfreundlichkeit zu erreichen, ist die Skalierbarkeit einer Software von entscheidender Bedeutung. Die Experten bei IEF-Werner berücksichtigten hierbei die Erkenntnisse aus der Psychologie und die Theorie des Chunking. «Bei der Entwicklung sind wir von der Annahme ausgegangen, dass das Bedienpersonal einer Maschine durchschnittlich drei bis fünf Chunks problemlos verarbeiten kann, das höher qualifizierte Service- und Einrichtpersonal sogar bis zu sieben», erläutert Sailer: «Für beide Benutzergruppen wollten wir eine gleichermassen optimale Gebrauchstauglichkeit erreichen.» Um diese Herausforderung zu lösen, hat IEF-Werner die GUI zu-

nächst in zwei Teile gegliedert. «Bedienen» wird komplett im Hauptregister abgebildet, die Bedien- und Zusatzfunktionen werden in Gruppen von jeweils vier Menüpunkten angeboten. «Einrichten» wird mit maximal sieben Folgeregistern – wie Karteikarten angeordnete Fenster – dargestellt. Alle Folgeregister werden permanent angezeigt, auch wenn einzelne davon gesperrt sind. Dies verbessert die Übersicht und erleichtert es dem Anwender, die gewünschten Funktionen schneller zu finden. Das Hauptregister und die Folgeregister bilden jeweils eine Navigationsachse der Oberfläche. Zusätzlich kann der Benutzer in jedem Folgeregister am unteren Bildrand zwischen einzelnen Unterfunktionen blättern. Dies bildet die dritte Navigationsachse. Pro Folgeregister werden maximal sieben solcher Blätter angezeigt. Das Navigationskonzept mit drei Achsen kombiniert die beiden

Teile der GUI und ermöglicht eine höchstmögliche Skalierbarkeit der Bedienoberfläche.

Optisch ansprechend, einfach zu bedienen Zur Darstellung nutzt die neue Oberfläche Registerkarten sowie das Prinzip des Schieberegisters als Vorlage. Dies ermöglicht die strukturierte und übersichtliche Abbildung auch von komplexen Maschinenfunktionen. Darüber hinaus legten die Entwickler grossen Wert darauf, die Bedienung der Oberfläche so intuitiv und einfach wie möglich zu gestalten. Hierbei folgten sie der simplen Maxime «Alles, was blinkt, muss gedrückt werden.» Durch diese Vorgehensweise wurde die Bedienung der IEF-Werner Anlagen enorm vereinfacht. Darüber hi­ naus heben unterschiedliche, kontrastreiche Farben die einzelnen Steuerungselemente voneinander ab. Hinter beidem steckt wiederum ein psychologischer

Trick: Besondere «Eye Catcher» wie Animationen oder kräftige Farben wirken anregend auf die Aufmerksamkeit. Die Konzentration des Benutzers wird dadurch erhöht, was auch zu einer geringeren Fehlerquote führt. Die optisch ansprechende Gestaltung hat jedoch noch einen weiteren Zweck: Nur das Zusammenspiel von guter Gestaltung und einfacher Bedienung hinterlässt beim Anwender einen guten und bleibenden Eindruck. Es macht die neue Bedienoberfläche von IEF-Werner zu dem, was sie am allermeisten sein soll: benutzerfreundlich.

I N F OS | KON TAKT IEF-Werner GmbH Wendelhofstrasse 6 D-78120 Furtwangen Telefon +49 (0)7723 92 50 www.ief-werner.de info@ief-werner.de

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INDUSTRIEMAGAZIN E N E R G Y S AV I N G

Senkung der Betriebskosten durch Fettschmierung Die Fettschmierung versorgt das Lager mit einer minimalen, für den Betrieb gerade ausreichenden Schmiermenge. Das Ergebnis ist geringstmögliche Reibung und optimale Energieeffizienz.

radialer Belastung, wie sie beim Fräsen auftritt, eine sehr hohe Belastbarkeit auf.

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Fettnachschmierung bei konstant hohen Drehzahlen

Steigerung der Fettgebrauchsdauer Die Fettgebrauchsdauer kann durch eine Reihe von Massnahmen gesteigert werden. Eine Möglichkeit ist die Verwendung abgedichteter Lager. Durch die Abdichtung bleibt das Fett nahe am Wälzkontakt, so dass nahezu das ganze im Fett vorhandene Öl zur Schmierung beitragen kann. Das Ergebnis sind deutlich höhere Standzeiten im Vergleich zu offenen Lagern. Ein weiteres Mittel ist der Einsatz höherwertiger Materialien. Die Verwendung von Kugeln aus Keramik anstelle von Stahlkugeln ergibt eine tribologisch günstigere Paarung im Wälzkontakt. Dadurch sinkt die Betriebstemperatur. Es wird weniger Grundöl verbraucht, die Standzeit des fettgeschmierten Lagers steigt deutlich an. Noch höhere Standzeiten können durch die Paarung von Wälzkör-

pern aus Keramik mit Ringen aus dem Hochleistungsstahl Cronidur erreicht werden. Eine weitere Steigerung der Fettgebrauchsdauer kann über eine Verringerung der Betriebstemperaturen erreicht werden. Hochleistungslager der Ausführung RS weisen eine reibungs­ optimierte Innenkonstruktion auf. Aufgrund der günstigeren Kinematik können sie darüber hinaus mit niedrigerer Vorspannung betrieben werden als entsprechende grosskugelige Spindellager. Das Ergebnis ist eine niedrigere Reibung auf dem Niveau kleinkugeliger Lager, die speziell für den Betrieb bei höchsten Drehzahlen ausgelegt sind. Die geringere Reibung führt zu einer geringeren Beanspruchung des Schmierstoffs und damit zu einer erhöhten Standzeit des fettgeschmierten Lagers. Gleichzeitig weisen diese Lager aber insbesondere bei kombinierter axialer und

Unabhängig von den gewählten Massnahmen zur Steigerung der Fettgebrauchsdauer sinkt die Standzeit eines fettgeschmierten Lagers generell mit steigender Drehzahl. Üblicherweise sind bei Spindeln Standzeiten von drei Jahren gefordert, was bei dreischichtigem Betrieb etwa 20’000 Betriebsstunden entspricht. Diese Laufzeit kann mit fettgeschmierten Spindeln sicher erreicht werden, wenn die mittleren Drehzahlen nicht zu hoch sind. Wird aber eine Spindel ständig bei sehr hohen Drehzahlkennwerten betrieben oder reicht eine Standzeit von 20’000 Betriebsstunden nicht aus, muss der vorhandene Schmierstoff im Lager regelmässig ergänzt werden. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen und gleichzeitig die hohe Betriebssicherheit der Fettschmierung beizubehalten, ist der EinBild: Schaeffler

a die Lager darüber hinaus wartungsfrei und sicher betrieben werden können, ist die Fettschmierung die am häufigsten eingesetzte Art der Schmierung von Spindellagern. In der Kombination von hohen Drehzahlen und Belastungen ist die Standzeit jedoch in vielen Fällen nicht ausreichend. Durch die Auswahl der richtigen Werkstoffe, eine reibungsoptimierte Innenkonstruktion und eine geeignete Nachschmierung ist es jedoch möglich, auch fettgeschmierte Lager bei sehr hohen Drehzahlen mit ausreichender Standzeit zu betreiben und so auf die systemkostenintensive Öl-Luft-Schmierung zu verzichten.

satz einer Fettnachschmierung. Mit den Nachschmieraggregaten der FAG CONCEPT-Reihe bietet Schaeffler Aggregate zur Fett­ nachschmierung für die verschiedensten Anwendungsfälle an. Das neue Aggregat CONCEPT 1-2 eignet sich ideal zur Nachschmierung schnelllaufender Spindellager. Hierbei ist es besonders wichtig, minimale Mengen zu dosieren, die die Verteilung des Fettes im Lager nicht stören. Der CONCEPT 1-2 hat eine minimale Nachschmiermenge pro Förderzyklus von lediglich 0,08 cm3. Die Einheit ist zudem leicht in der Nähe der Spindel anzubringen und einfach programmierbar. Die Fettmenge von 250 cm3 reicht aus, um ein oder zwei Lager über einen langen Zeitraum mit Fett zu versorgen.

I N F OS | KON TAKT Hydrel GmbH Badstrasse 14 CH-8590 Romanshorn Durch die Auswahl der richtigen Werkstoffe, eine reibungsoptimierte Innenkonstruktion und eine geeignete Nachschmierung ist es möglich, auch fettgeschmierte Lager bei sehr hohen Drehzahlen mit ausreichender Standzeit zu betreiben und so auf die systemkostenintensive Öl-Luft-Schmierung zu verzichten.

18 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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INDUSTRIEMAGAZIN MB-REPORT

Bilder: pL Lehmann

Produktivität verbessert

Macht aus einem dreiachsigen Bearbeitungszentrum eine produktive Fünfachs-Maschine: der Zweiachsen-Drehtisch T1-520520.ORR varioX von pL Lehmann.

tisierte Produktion mit zum Programm. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Adaption von Standardprodukten auf Paletten und Spanntürmen. Aber auch klassische Schraubstöcke und Handwerkzeuge für den Werkstatteinsatz werden seit vielen Jahren erfolgreich verkauft. Ein Highlight jüngeren Datums ist der Werkstückspeicher P60 für 60 Kleinpaletten, eine vollautomatisierte Komplettlösung zur Steigerung der Produktivität. Um die Qualität bewährter und neuer Produkte durchgehend gewährleisten zu können, produ-

ziert Gressel mit einem sehr hohen Grad an Eigenfertigung. Geschäftsführer Joerg Maier beschreibt: «Wir bekommen Stahl in 3-m-Stangen, Rohgussteile und Normteile angeliefert. Den Rest machen wir selbst.» Und er weiss um die daraus resultierenden Vorteile: «So halten wir das Verarbeitungs-Know-how im Haus und können auf anspruchsvolle Kundenwünsche flexibel reagieren.»

Innovationen bei Produkten und in der Fertigung Da Gressel in der Fertigung die ­eigene Spanntechnik einsetzt, haben die Mitarbeiter ein besonderes Gespür für Innovationen auf ihrer Produktseite entwickelt. Sie wissen, was ihre Kunden (und sie selbst) benötigen, um die Zerspanung zu optimieren. «Hohe Effizienz ist heutzutage überlebens-

Die Schweiz als Herstellungsland zählt gewissermassen als Qualitätsversprechen. Dessen ist sich der Werkstück-Spannspezialist Gressel aus CH-8355 Aadorf bewusst. Qualität wird daher bei seinen Produkten, aber auch bei seinem Equipment grossgeschrieben. Um die Produktivität und Flexibilität zu maximieren, setzt das Unternehmen auf zwei vertikalen Bearbeitungszentren zusätzliche Drehtische von pL Lehmann aus CH-3552 Bärau ein.

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as im Jahre 1923 gegründete Schweizer Unternehmen Gressel AG ist ein typischer Vertreter wesentlicher Schweizer Eigenschaften: Die innovativen Produkte von hoher Qualität werden ausschliesslich in Aadorf gefertigt, sind aber auch ausserhalb der Alpenrepublik sehr gefragt. Dabei handelt es sich um eine breite Produktpalette, die sich während

der vergangenen 90 Jahre rund um das Kerngeschäft WerkstückSpanntechnik entwickelt hat. Sie umfasst Einfach-, Doppel- und Mehrfachspanner für den Einsatz auf halb-/vollautomatisierten Universalfräsmaschinen und Bearbeitungszentren. Ausserdem gehören individuelle WerkstückSpannlösungen und kundenspezifische Konzepte für die automa-

Lehmann-Getriebe-Drehtische überzeugen durch ihre Leistungsfähigkeit.

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INDUSTRIEMAGAZIN MB-REPORT

Typische Teile, wie sie mithilfe des Zweiachsen-Drehtisch T1-520520 in einer Aufspannung fertig bearbeitet werden.

wichtig», sagt Joerg Maier und weist darauf hin, dass die meisten Schweizer Unternehmen unter dem teuren Schweizer Franken leiden. «Auch wir sind deshalb gezwungen, unsere Produktivität permanent zu verbessern. Dazu brauchen wir eine innovative Ausstattung der eigenen Fertigung.» Gressel stellt seinem hochqualifizierten Fachpersonal modernste Produktions- und Logistikmittel zur Verfügung. Ein hoher Automatisierungsgrad mit einem Fastems-Regal- und Palettensystem trägt bei den Horizontalmaschinen dazu bei, neben zwei Tagschichten eine mannlose Nachtschicht zu fahren. Ähnlich ist es um die vertikalen Bearbeitungszentren bestellt. Darunter befindet sich seit 2009 ein dreiachsiges Toyoda-BAZ, das mit einem zusätzlichen Getriebedrehtisch (vierte und fünfte Achse) der Firma pL Lehmann ausgestattet ist. Die Maschine lässt sich aus dem 60 Plätze umfassenden Werkstückspeicher P60 – einem Gressel-Produkt – automatisch bestücken. Joerg Maier erklärt: «Damit können wir unsere kubischen Kleinteile rund um die Uhr bearbeiten. Zudem erfüllt diese Maschine noch weitere Auf­ gaben: Sie dient der Erprobung unserer neuen Spann- und Automatisierungssysteme unter realen Bedingungen sowie als Demon­strationsobjekt für interessierte Kunden.»

Bearbeitungszentrum mit hoher Flexibilität Da sich die Kombination aus Dreiachs-BAZ und Zweiachsen-

Drehtisch im Produktionsalltag bewährt hat, entschlossen sich die Verantwortlichen im letzten Jahr, ein weiteres derartiges System anzuschaffen. Geordert wurde ein der Toyoda-Maschine sehr ähnliches vertikales Bearbeitungszentrum von AWEA, eine AF-1250, mit Heidenhain-Steuerung iTNC 530 und einem ZweiachsenDrehtisch T1-520520.ORR varioX von pL Lehmann – komplett geliefert von der Walter Meier (Fertigungslösungen) AG, MATO CNC-Maschinen www.matoag. ch, in CH-9442 Berneck. Der Maschinenauswahl lagen laut Geschäftsführer Maier folgende Überlegungen zugrunde: «Wenn wir ein erfolgreiches System haben, nehmen wir es gerne ein zweites Mal – auch aus Re­ dundanzgründen. Die vertikale Toyoda-Maschine, damals in Deutschland gekauft, haben wir in der Schweiz nicht bekommen

und uns daher für die AWEA entschieden, die sehr ähnlich aufgebaut ist. Sie ist auch mit der gleichen Steuerung ausgestattet, um im Notfall CNC-Programme 1:1 austauschen zu können.» Beide Maschinen haben einen sehr grossen Maschinentisch, der neben der Installation des zweiachsigen Getriebedrehtischs noch erlaubt, verschiedene mechanische Spannmittel aus eigener Herstellung zu montieren. Werner Schoch, Leiter Kleinteilebearbeitung, verrät den Grund: «Somit können wir Interessenten unsere Produkte unter Span vorführen. Ausserdem nutzen wir die Maschine zu einem grossen Anteil für die Bearbeitung von einfachen Prototypen, Ersatzteilen, Funktionsmustern usw. Den Lehmann-Drehtisch lasten wir vor allem im Zusammenspiel mit der automatisierten Bestückung aus.» Die automatisierte Serienfertigung spielt bei der neuen Konfiguration AWEA-BAZ AF-1250 mit Lehmann-Drehtisch T1520520 die Hauptrolle. Werner Schoch führt aus: «Deshalb haben wir nur einen normalen Schraubstock neben dem Lehmann-Tisch montiert, um eine gewisse Flexibilität zu bewahren. Aber zu fast 100 Prozent arbeiten wir mannlos über den Werkstückspeicher P60 auf dem Lehmann-Tisch.»

Lehmann-Drehtisch als ideale Ergänzung Dass der Zweiachsen-Getriebedrehtisch bei der Firma pL Lehmann gekauft wurde, liegt nicht

Gressel: Werkstück-Spanntechnik von A bis Z Die vor 90 Jahren als mechanische Werkstätte gegründete Gressel AG ist heute ein kompetenter Anbieter hochwertiger Spannmittel, die von der klassischen Anwendung bis zur Automation eingesetzt werden. Das Schweizer Unternehmen mit etwa 60 Mitarbeitern verfügt sowohl über grosses Knowhow in Sachen Werkstück-Spanntechnik als auch über die Kompetenz für Systemlösungen in der Werkstück-Bevorratung und im Handling. Der Kunde erhält «schnittstellenbereinigt» eine funktionstüchtige Lösung aus einer Hand – inklusive Installation, Inbetriebnahme und Service. Die Gressel AG befindet sich bis heute in Familienbesitz, gilt in der Schweiz als Marktführer und ist in den Industrieländern Europas bestens etabliert.

allein daran, dass es sich um einen Schweizer Anbieter handelt. Joerg Maier begründet: «Wir haben natürlich eine Evaluation vorgenommen und festgestellt, dass dieser Drehtisch eine Steifigkeit mit enormen Feststellmomenten bietet, wie kaum ein anderer. Die Haltekraft der vierten Achse liegt bei 2000 N und die der fünften bei 4000 N. Insofern ist das für unseren Zweck die beste Lösung.» Werner Schoch lobt neben den Leistungsdaten auch den Service: «Der ist hervorragend. Wir haben damit schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Als einmal nach einer Kollision eine Reparatur notwendig war, ging das ruckzuck. Nach einer Woche war der Tisch voll funktionstüchtig wieder da.» Dazu kommt, dass sich die beiden Unternehmen schon seit langem kennen und gegenseitig die Qualität ihrer Produkte schätzen. Auch Lehmann zählt nämlich zu den Gressel-Kunden und setzt in der Fertigung unter anderem das mechanische Nullpunktsystem gredoc ein.

Erfolgreiche Serienproduktion

Joerg Maier (rechts) und Werner Schoch sind von der automatisierten Gesamtlösung aus AWEA-BAZ, Lehmann-Getriebe-Drehtisch und Werkstückspeicher überzeugt. So konnten sie die Produktivität bei der Fertigung kleiner, kubischer Teile enorm verbessern.

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Auf dem AWEA/Lehmann-System produziert Gressel vor allem Spannbacken in verschiedenen Breiten und Längen. Die Teile sind zumeist bis zu faustgross und müssen von fünf Seiten bearbeitet werden. Werner Schoch vergleicht die heutige Fertigung mit der von früher: «In der Zeit vor


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pl Lehmann: Innovative Schweizer Drehtischtechnik Zu den Stärken von pL Lehmann gehören bekanntlich seit vielen Jahren die hohe Geometriegenauigkeit und Steifigkeit aller Drehtische, besonders auch der Zweiachs-Drehtische. Mit der «edition 2» schliesst seit kurzem die Baureihe 500 an den Erfolg der Baureihe 400 an: Gezielte Massnahmen beseitigten anfängliche Schwächen in Steifigkeit und Genauigkeit. Ausserdem ist die Austauschbarkeit einzelner Module bei solchen zweiachsigen Drehtischen wesentlich einfacher und zuverlässiger geworden. Die modulare Konstruktion ermöglicht jederzeit einen nachträg­lichen Umbau und/oder eine entsprechende Erweiterung. Der Anwender kann dadurch neuen Bearbeitungsaufgaben gerecht werden, ohne in einen komplett neuen Drehtisch investieren zu müssen. Auch die Servicefreundlichkeit legte deutlich zu. So kann zum Beispiel der Referenzpunkt beziehungsweise die Bereichsendlage von aussen und ohne Demontage des Drehtisches bei allen Ausführungen eingestellt beziehungsweise verändert werden. Was die Zuverlässigkeit anbelangt, erfuhr vor allem der im Gehäuse kompakt integrierte Druckübersetzer einen kräftigen Schub nach vorne. Da die Lehmann-Drehtische auf vielen verschiedenen Werkzeugmaschinen in Kombination mit unterschiedlichen CNC-Steuerungen eingesetzt werden, stellt pL Lehmann eine Vielzahl von spezifischen Inbetriebnahme-Unterlagen bereit. Zudem wurde in den letzten Monaten massiv in das internationale Vertriebs- und Servicenetz investiert. Derzeit hat das Unternehmen 16 Vertretungen und ist in 25 Ländern aktiv, sodass für eine schnelle Ersatzteilversorgung sowie Firstlevel-Service mit meist eigenen Servicetechnikern gesorgt ist. Mit der Baureihe 500 ausgerüstete Dreiachs-Maschinen bieten ideale Voraussetzungen für die Bearbeitung vieler Teile, wie sie zum Beispiel in der Automobil-, Luftfahrt- und Uhrenindustrie, Medizin- und der Dentaltechnik benötigt werden.

unseren automatisierten Zentren mussten wir auf einer normalen Dreiachs-Maschine jedes Teil in drei Aufspannungen bearbeiten. Mit der zusätzlichen vierten/fünften Achse, unserem automatisierten Werkstückspeicher und unseren Spanntürmen bearbeiten wir acht Teile in einer Aufspannung und produzieren so 96 Backen pro mannloser Nachtschicht.» Um eine derartige Rüstzeit­ reduzierung zu erreichen, geht Gressel folgenden Weg: Für die zu bearbeitenden Rohteile werden Spanntürme konfiguriert, die aus dem eigenen Standard-Spannprogramm stammen. Sie können jeweils acht Rohlinge aufnehmen und werden im Werkstückmagazin P60 bevorratet. Von dort entnimmt ein dreiachsiges Portalhandlingsystem jeweils einen Spannturm und transportiert ihn zum Lehmann-Drehtisch. Hier nimmt ihn das direkt auf dem Lehmann-Tisch montierte Schunk Vero S Nullpunktsystem positionsgenau auf, ein angetriebenes System, das sich zum vollautomatisierten Bearbeiten eignet. Zur hochgenauen Bearbeitung der acht Bauteile nutzt Gressel dann die vierte und fünfte Achse jeweils in angestelltem Zustand. «Das heisst, wir positionieren, fixieren die Achse, bearbeiten, drehen, fixieren, bearbeiten. Für unsere Bauteile genügt das. Eine Fünfachs-Simultanbearbei-

tung – die mit dem LehmannDrehtisch auch möglich wäre – benötigen wir nicht.»

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Sicher transportieren: Von konkav bis konvex Moderne Zugscheiben bestehen aus mehrschichtigem Verbundglas. Gewölbte Formen werden in einem speziellen Prozess hergestellt. Diese sowohl schweren als auch sperrigen Lasten sind mittels Spezial-Vakuum­ heber einfach und leicht transportierbar. Hierfür lässt sich eine neuartige Saugspinne an unterschiedliche Oberflächenformen anpassen, und die Spezialaufhängung sorgt für den Lastenausgleich. oderne Hochgeschwindigkeitszüge besitzen mehrschichtige Frontscheiben aus Verbundglas in unterschiedlichen Formen. Diese müssen internati­ onalen Normen in Bezug auf Alterungsbeständigkeit und Durchschlagsfestigkeit genügen. Solche Auflagen bedingen schwere, sperrige Konstruktionen. Seit 1983 stellt die Firma Glas Trösch AG Fahrzeugglas Scheiben für Schienenfahrzeuge her. Namhafte Zugbauer gehören zu ihren Kunden, so fahren der ICE in Deutschland und der Zefiro in China mit Schweizer Frontscheiben.

Dank Schwerkraft und Hitze legt sich das Ausgangsprodukt in die individuelle Spezialform. Dieser Prozess findet in einem grossen

Bilder: GIS AG

M

Ofen statt und dauert zwei bis elf Stunden. Nach dem Abkühlen lässt sich die Last vom Spezialvakuumheber GIS-Vacujet RVPK schonend anheben und mittels Kontrollschablone ihre Form überprüfen. Auf einem Glastransportwagen werden die Scheiben dann zum nächsten Arbeitsschritt, dem Laminieren, gebracht. Hier erfolgt unter Rein-

Engagierte Handarbeit Plane Glasrohlinge werden vom Mutterhaus in Bützberg angeliefert. Die sogenannte «Biegegruppe» stellt daraus zylindrisch oder sphärisch gebogene Scheiben her.

Dank unzähliger Verstellmöglichkeiten ist die Saugspinne einfach an jede Scheibenform anzupassen, von konkav bis konvex.

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Kurzbeschrieb GIS Krananlage der Glas Trösch AG Fahrzeugglas – Transportiert werden grossflächige, plane, konkave und konvexe Fahrzeugscheiben. – Die maximale Tragfähigkeit des Spezialvakuumhebers beträgt für diese Anwendung 350 kg. – Frequenzumrichter-Steuerung für Elektrokettenzug und Elektrofahrwerk. Ruckfreies Bewegen in vertikaler und horizontaler Richtung. – Aufhängung mit Federausgleich für stabilen Schwerpunkt beim Drehen und Kippen von exzentrischen Lasten. – Vakuumerzeugung mittels Vakuumpumpe, inkl. Wartungseinheit. Ein Vakuumtank verhindert das sofortige Herunterfallen des Transportgutes bei Stromunterbruch. Optische und akustische Warnanlage. – Saugspinne mit vier verstellbaren Schwenkarmen sind einzeln zu-/abschaltbar. Sie werden mittels Klemmhebeln arretiert: gerade, konkave oder konvexe Scheibenform. – Unbeschränktes, manuelles Drehen um 360°, einrastend bei jeweils 90°. Elektrisches Schwenken um 180°. – 32 Faltenbalgsauger mit Taststiften in gelenkiger Lagerung. Federnde Aufhängungen gewährleisten den Höhenausgleich und sorgen für sanftes Aufsetzen. – Einfache Geräteführung an der schwenkbaren Bedieneinheit: Va­ kuumpumpe ein/aus, Ansaugen/­ Lösen und Kippung vor/zurück. – Halterung für Bedieneinheit der Kranfunksteuerung. – Sichere und langlebige Stromzuführung mittels Kabelrücklaufrollen.

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Müheloses Handling bis 350 kg Die Lastaufnahme des Vakuumhebers besitzt eine neuartige Spezialspinne mit vier Armen und bis zu 32 Saugflächen, welche für sicheren Kraftschluss sorgen. Unzählige Verstellmöglichkeiten gewährleisten eine Anpassung an jede Form, von konkav bis konvex. Hierzu sind die Saugarme einfach mittels Rastbolzen in der gewünschten Position zu fixieren. Dann wird der Vakuumheber auf das Transportgut aufgesetzt und angesaugt. Abschliessend sind die Saugarme mittels Klemmhebel zu

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tische Helfer einfach parkieren und der Hallenkran steht für andere Tätigkeiten zur Verfügung.

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massgeschneiderte Transportlösung und realisieren diese un­ bürokratisch innerhalb weniger Monate. Kettenzug und Laufkatze des bestehenden Hallenkrans werden durch moderne Komponenten ersetzt. Nun steuern Frequenzumrichter Hub- und Fahr-

bewegungen sanft und punktgenau. Ein bis zwei Mitarbeiter erledigen mühelos schwere Arbeiten, für die sonst vier Angestellte erforderlich wären. Eine wirtschaftliche und rückenschonende Praxisanwendung.

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arretieren. Jetzt lässt sich die Scheibe mühelos anheben und in jede beliebige Position um bis zu 180° kippen und um 360° drehen. Eine Spezialaufhängung mit Federausgleich sorgt stets für einen stabilen Schwerpunkt. Bei Nichtgebrauch lässt sich der prak-

GIS AG Swiss Lifting Solutions Luzernerstrasse 50 CH-6247 Schötz Eine Frontscheibe wird mittels Vakuumheber zum Transportwagen gebracht. Die nicht benötigten Saugteller sind abgeschaltet und die Arme nach aussen weggekippt.

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Katalog für den Werkstattbedarf

■ Meusburger, Marktführer im Bereich standardisierter Normalien, bringt seit fast 50 Jahren Stahl in Form und steht für Produkte von höchster Qualität. Gerade im Bereich Werkstattbedarf bietet der Markt ein nahezu unüberschaubares Angebot an Produkten und Anbietern. Das Vergleichen, Auswählen und Bestellen kostet viel Zeit und Aufwand. Hier möchte Meusburger mit dem neuen Sortiment Abhilfe schaffen. Der Katalog «Werkstattbe-

Metall-Sägen/Lagertechnik für den Werkstattbereich sche Ausrichtung für die verschiedenen Marktsegmente in Szene. Die 38-seitige, reich bebilderte und mit informativen Kurztexten lesefreundlich gestaltete Broschüre stellt das komplette Programm an Kompakt- und Universalsägemaschinen (Bügelsägen, Bandsägen, Kreissägen für Stahl, Alu und Kunststoff), an modularen Materialfluss- und Automatisierungs-Komponenten und schliesslich an automatischen Lagersysteme für Langgut und Flachprodukte beziehungsweise Blech vor. Die Broschüre ist auf Anforderung unter kasto@kasto.de oder über www.kasto. de erhältlich.

darf für den Werkzeug- und Formenbau» enthält eine Auswahl hochwertiger Produkte, die bei der täglichen Arbeit gebraucht werden – einfach und übersichtlich dargestellt. In der Sparte Werkstattbedarf sind bei Meusburger ab sofort auch hochpräzise Messmittel und Lehren im Programm. Die Produktpalette umfasst neben Artikeln wie Messschiebern, Messschrauben, Prüf- und Einstelllehren auch Messuhren und Fühlhebelmessgeräte. Alle Fabrikate stammen ausschliesslich von namhaften Herstellern, die den hohen Qualitätsansprüchen von Meusburger gerecht werden.

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■ Mit der neuen Broschüre «KASTO. Von Anfang an» dokumentiert das TechnologieUnternehmen KASTO Maschinenbau GmbH & Co. KG, D-77855 Achern-Gamshurst, sein Produkt- und Leistungsprogramm im Bereich «Metall-Sägen und Lagertechnik für den Werkstattbereich». Ausserdem setzt der weltweit anerkannte Marktführer für Metall-Sägen sowie automatische Lagersysteme für Langgut-, Blech- und Flachmaterialien damit seine zielgruppenspezifi-

I N F OS | KON TAKT KASTO Maschinenbau GmbH & Co. KG Industriestrasse 14 D-77855 Achern-Gamshurst Telefon +49 (0)78 41 61 0 www.kasto.de kasto@kasto.de

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INDUSTRIEMAGAZIN S O F T WA R E

Maschinensimulation, die halbe Miete in der NC-Programmierung Am Puls der Zeit: Mit seiner neuen Maschinensimulation ProfiKINEMATIK 2.0 komplementiert COSCOM zusammen mit ProfiCAM Professional die durchgängige CAM-Prozesskette in der Fertigung, im Rahmen der Virtual Machining-Philosophie.

Programmierung und Maschinensimulation bringt die grösste Zeitersparnis während der NCProgrammierung und sichert in der Simulation das Ergebnis des späteren Zerspannungsprozesses virtuell ab.

Unproduktive «Leerwege» verhindern

Die Analyse eines simulierten Werkstücks hilft dem Mann an der Maschine, eine effektive Planung in punkto Präzision der Messwerte zu generieren. Die NC-Programmierung profitiert so durch enorme Zeitersparnis.

A

ls Weiterentwicklung von ProfiKINEMATIK kann die neue Simulation mit zahlreichen Neu­ erungen, wie zum Beispiel Analysefunktionen, Doppel-Bildschirm-Technologie und der Vorwärts-Rückwärts-Simulation, aufwarten. Wird nur mit einem Bildschirm gearbeitet – wie bei der herkömmlichen Programmierung und Maschinensimulation–, muss die Simulationsanwendung bei jeder Änderung im CAM-Bereich neu gestartet werden Und gerade bei komplexen Bauteilen ist das zu ladende Datenvolumen enorm hoch und die Ladezeiten entsprechend lang. Mit der Doppel-­ Bildschirm-Technologie von COSCOM wird dieser Aspekt gänzlich umgangen und somit Programmierzeiten extrem reduziert. Die zwei Bildschirme er-

möglichen zum einen, die Programmierung stets vor Augen zu haben und zum anderen, parallel die Abläufe in der virtuellen Maschine unter Kontrolle zu behalten. So können Fehler in der Programmierung sofort erkannt und auch behoben werden. Diese Synchronisation von CAD/CAM-

Der Stand der aktuellen Rohteilsituation spielt eine wichtige Rolle für den Gesamtablauf. Deshalb ist es besonders wichtig, jederzeit den Überblick zu behalten – auch während der Simulation. Mit Profi­ KINEMATIK 2.0 ist dies jederzeit gewährleistet. So können Folgetechnologien im CAM-System auch in der Simulation optimal aufgesetzt werden. Und um noch effizienter arbeiten zu können, ist es möglich, die Rohteilzwischenergebnisse als CAD-Modell zu speichern und für weitere Auf­ gaben und Arbeitsschritte zu verwenden – ein besonderes Feature der neuen Softwareversion.

detailliert und visuell nachvollziehbar. Über die Pack & Go Funktionalität kann das komplette Simulationsszenario als interaktives Video gespeichert werden und steht für die weitere Visua­ lisierungszwecke, zum Beispiel direkt in der Fertigung an der Maschine zur Verfügung.

Reale Maschinen in Echtzeit mindert Maschinencrashs Im Gegensatz zur realen Produktion können auf der virtuellen Maschine risikolos endlos viele Feldversuche vor dem «scharfen Schuss» getätigt werden, ohne dazu Material, Arbeitszeit, unnötige Rüstzeiten und Kollisionen zwischen Werkstück und Maschine zu erzeugen. Ein echter Materialabtrag mit voller Kollisionsprüfung unterstützt den Programmierer: «Mit dem dritten Auge sieht man mehr!» Die detaillierten Darstellungen von Spannsituationen und Werkzeugen der virtuellen Maschine, deren simulierte Werkzeuge später auch reell verwendet werden, bieten die Möglichkeit den Arbeitsvorgang ganz authentisch und wahrheitsgetreu abzubilden und dadurch realistisch einzuschätzen. Selbst die Simulation von Zusatzaggregaten wie Reitstock, Lünette und Winkelkopfwechsel ist möglich. So werden aufwendige Nacharbeit, Ausschuss-Produktion, Fehlteil-Produktion und die Gefahr von Maschinencrashs eliminiert.

Infopoints generieren Die reale Maschinen- beziehungsweise Echtzeitsimulation stellt dem Maschinenbediener nicht nur hochwertige online-Informationen zur Verfügung, sondern das Programmierergebnis ist auch

I N F OS | KON TAKT COSCOM GmbH Industriepark CH-6246 Altishofen ProfiKINEMATIK 2.0 mindert deutlich Maschinencrashs und Nacharbeit durch «echten Materialabtrag mit voller Kollisionsprüfung». Die Vorwärts-Rückwärts-Simulation unterstützt diesen Effekt zusätzlich.

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NEW S & T R EN D S AD V ERT O R I A LS

Sicherer Anschluss, sichere Kommunikation Bild: Pilz GmbH & Co. KG

Pumpen-Membranen mit PTFE-Schicht ausgerüstet

Für die konfigurierbaren Steuerungssysteme PNOZmulti 2 stehen nun neu Linkmodule zur Dezentralisierung und zur sicheren Kommunikation zur Verfügung.

n Für die konfigurierbaren Steuerungssysteme PNOZmulti 2 von Pilz stehen nun neu Linkmodule zur Dezentralisierung beziehungsweise zur sicheren Kommunikation mehrere Basisgeräte untereinander zur Verfügung. Mit dem PDP-Linkmodul (Pilz Dezen­t­ rale Peripherie) und dem Multi-Linkmodul können jetzt sowohl verkettete, dezentrale Anlagen oder auch Ring- oder Baumtopologien realisiert werden. Beide Linkmodule lassen sich schnell und einfach mit dem Softwaretool PNOZmulti Configurator konfigurieren, das spart Zeit bei Planung und Konstruktion. An das PDP-Linkmodul lassen sich dezentrale Module PDP67 einfach anschliessen: So können die Signale der angeschlossenen Sensoren direkt aus dem Feld über das neue Linkmodul an die Basisgeräte kommunizieren. Dies ermöglicht es, auch verkettete, dezentrale Anlagen mit dem konfigurierbaren Steuerungssystem PNOZmulti 2 zu realisieren.

komplexerer Maschinen und Anlagen umgesetzt werden. Weitere Infos zum Produkt unter https://www.pilz.com/de-DE/eshop/ 0001000023701380NT/PNOZmulti-2-Basisgeraete

n Garlock ONE-UP® Pumpen-Membranen sind produktseitig mit einer speziell für diesen Einsatzfall entwickelten PTFE-Schicht ausgerüstet und stellen einen erheblichen Fortschritt im Vergleich zu herkömmlichen PTFE-Membranen dar. Sie sind erheblich beständiger und langlebiger und erreichen damit eine wesentlich längere Standzeit. Zufriedenheit ist garantiert. Da sie sich für den Einsatz mit den meisten Chemikalien auch bei höheren Temperaturen und Drücken eignen, empfehlen sie sich insbesondere für Universalpumpen, die heute für den einen und morgen für einen ganz anderen Zweck verwendet werden. Als offizieller «Authorized Distributor» der Parker Hannifin Schweiz führt Kubo Tech ein umfassendes Lager an Hydraulikund Pneumatikdichtungen. Mit dem weltweit führenden Hersteller von Antriebs- und Steuerungstechnologien und -systemen, hat Kubo Tech AG einen wertvollen Partner im Bereich qualitativ hochwertiger Standarddichtungen und kundenspezifischen Dichtungslösungen. Mit der Bio-Line® von Garlock verfügen wir über eine Linie von Dichtungswerkstoffen und -typen, die speziell für die Pharma- und Lebensmittelindustrie konzipiert

wurde. Dimensionsstabil, temperaturbeständig, medienbeständig, konform mit allen wichtigen Zulassungen, gewährleistet diese Produktelinie höhere Prozess- und Anlagensicherheit.

Maintenance Schweiz, Zürich Stand E27

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Maximale Nutzfläche mit dem SH-Zweisäulengestell

Flexibler Datenaustausch Das neue Multi-Linkmodul gewährleistet einen einfachen und gleichzeitig sicheren Datenaustausch mehrerer Basisgeräte untereinander. Der modulare Aufbau des PNOZmulti 2 erlaubt es dabei, an das Basisgerät bis zu vier Linkmodule anzuschliessen. Ring- oder auch Baumtopologien sind nun mit PNOZmulti 2 flexibel aufbaubar. Zudem sind Gruppenabschaltungen oder die Inbetriebnahme einzelner Anlagenteile möglich. Werden mehrere PNOZmulti 2 eingesetzt, können Sicherheitsfunktionen

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n Die präzise Ausrichtkante ermöglicht das schnelle und einfache Ausrichten der Platten für die Weiterbearbeitung. Darüber hinaus garantieren exakte Plattenbohrungen einen passgenauen Einbau aller Meusburger Führungselemente. Das neue SH-Zweisäulengestell ist in der gewohnt hohen Qualität von Meusburger sofort lieferbar.

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DOSSIER H Y D R A U L I K , P N E U MAT IK

Damit sich Investitionen nicht in Luft auflösen Mit der automatischen Druckluft-Leckagemessung lassen sich Produktionskosten senken.

D

ie einwandfreie Funktions­ fähigkeit des Netzwerkes ist entscheidend für die Wirtschaft­ lichkeit des gesamten Druckluft­ systems. Doch leider verpufft in vielen Betrieben allzu oft ein grosser Teil der zuvor energiein­ tensiv erzeugten Druckluft. Der Grund: Leckagen im System oder in angeschlossenen Ver­ brauchern, welche häufig un­ entdeckt bleiben. SMC bietet Maschinenkonstrukteuren und -entwicklern mit dem automati­ schen Leckage-Erfassungssystem eine Lösung für dieses Problem. Jährlich gehen der europäischen Industrie etwa 20 Pro­ zent der erzeugten Druckluft durch Leckagen verloren, was einem Verlust von 2,3 Milliarden Euro beziehungsweise 55 Millionen t des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 entspricht.

Das digitale Durchflussmessgerät PFM ist das Herzstück des ALDS von SMC. Dank moderner Mikrochip-Technologie liefert es eine ausserordentliche Genauigkeit und hohe Reaktionsgeschwindigkeiten.

Das geht aus einer Studie der Universität Oxford, im Auftrag der EU, hervor. Die Verluste trei­ ben die Produktionskosten jedes einzelnen Unternehmens nach

oben und wirken sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit aus. SMC Pneumatik bietet jetzt Maschinen-konstrukteuren und -entwicklern mit dem automati­ schen Leckage-Erfassungssystem ALDS (Automatic Leak Detec­ tion System) eine Lösung für dieses Problem. Das Einsparpotenzial bei Ma­ schinen ist enorm. Verbraucht eine Maschine zum Beispiel 2000 Nl pro Minute entsteht bei etwa 8670 Betriebsstunden der Ma­ schine ein Druckluftverbrauch von 1’040’400 m3 im Jahr. Mit geschätzten Druckluftkosten von 0,02 Euro pro Nm3 ergibt das rund 20’800 Euro im Jahr. Legt man einen Leckageanteil von 20 Prozent zugrunde, lösen sich jährlich 4000 Euro buchstäblich in Luft auf.

Manuelle Leckageerkennung aufwendig Das ALDS von SMC erkennt und ortet Leckagen zuverlässig.

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Die manuelle Leckageerkennung erfolgt mithilfe von Ultraschall­ messgeräten. Sie ist nur sinnvoll

und effektiv, wenn sie regelmäs­ sig, das bedeutet mindestens zweimal im Jahr, stattfindet. Bei Maschinen, die 24 Stunden am Tag laufen, und bei sich bewe­ genden Bauteilen sind Leckagen aber auch dann nur schwer zu erkennen. Jedes Ventil, jede Lei­ tung, jede Schraubverbindung muss einzeln überprüft werden, das ist aufwendig. Gleichzeitig beeinträchtigt der Lärm, der we­ gen der Entlüftung der Ventile entsteht, die Prüfung. Die Leck­ ageerkennung mit Ultraschallge­ räten ist deshalb eher eine unge­ fähre Schätzung als eine exakte Messung. «Der zeitliche Aufwand und die Kosten für die manuelle Leck­ageerkennung mittels Ultra­ schallmessgerät stehen in kei­ nem Verhältnis zum Ergebnis. Die manuelle Leckagemessung hat deshalb für Druckluftnutzer nur eine geringe Priorität. Sie ist nicht wirklich effizient», erläu­ tert Tamer Aytek, Manager Ener­ gy Saving bei der SMC Pneu­ matik AG. «Anders funktioniert die automatische Leckageerken­ nung mit Hilfe von ALDS. Mit dem einfachen und kostengüns­ tigen Erkennungssystem werden Druckluftleckagen bereits bei ih­ rer Entstehung erfasst. Das Sys­ tem erhöht ausserdem die Häu­ figkeit, mit der Leckagen erkannt werden, ohne dass der Personal­ aufwand steigt. Für Maschinen­ hersteller wie -betreiber und Druckluftnutzer lassen sich da­ mit klare Wettbewerbsvorteile erzielen, denn schliesslich wirkt sich die Druckluftleckage negativ auf die Produktionskosten aus. Zudem erhöht sich die Prozess­ sicherheit entscheidend.»

ALDS automatisiert die Leckageerkennung Maschinenhersteller können das automatische Leckagemessungsund -ortungssystem problemlos in ihre Neuentwicklungen integ­ rieren. Das ALDS basiert auf einer sehr genauen Durchfluss­ messung, die mit einem Um­ schaltventil aktiviert wird. Kern­ stück des ALDS ist ein Block, der mit einem Standarddurchfluss­ messgerät der SMC Serie PFM ausgestattet ist und auch das We­ geventil beinhaltet. Dieser Block wird in die Hauptleitung der Ma­ schine eingebaut. Das Umschalt­


DO S S I ER HYDRAULIK, PNEU MATI K

– Produktionszyklus – Zyklus Leckageprüfung

SPS

– Einlesen der Messdaten – Ausgabe der Leckagegrösse

Druckluftversorgung A.L.D.S. Block

Sorgen für exakte Messwerte: Das Durchflussmessgerät PFM und das Umschaltventil sind in einer Baugruppe zusammengefasst und werden in die Hauptleitung der Maschine eingebaut. Das Umschaltventil wird mit den Befehlen aus dem Ablaufprogramm der Maschinensteuerung angesteuert.

ventil wird mit Befehlen des Ab­ laufprogramms der Maschinen­ steuerung angesteuert. Auf diese Weise erfasst das ALDS automa­ tisch Grösse und Ort der Druck­ luftleckagen – und das bei lau­ fendem Maschinenbetrieb. Mit der Nutzung eines programmier­ ten «Leckageprüfungszyklus» können die Ergebnisse eines je­ den einzelnen Druckluftkreis­ laufs der Maschine mit den zu­ vor in der SPS gespeicherten Da­ ten verglichen werden. Auf diese Weise lässt sich jede Maschine individuell überwachen. Die hie­ raus resultierenden Daten gehen in Berichtsform an die Instand­ haltungsabteilung, die dann ge­ zielt eine Leckage beheben kann.

Schritt für Schritt zu eindeutigen Ergebnissen Mit Hilfe des Leckagetestzyklus können auch Leckagen in Lei­ tungen erkannt werden, die in der Grundstellung der Maschine drucklos sind. Denn nach dem Einschalten des ALDS-Blocks durch die SPS wird der Durch­ flusswert der Grundstellung, nach Erkennung durch das PFM, aufgezeichnet. Danach werden die Elektromagnetventile Schritt für Schritt nacheinander einge­ schaltet, die Durchflusswerte bei jedem Schritt mit dem Referenz­ wert der Grundstellung vergli­ chen. Ein jetzt gemessener, grös­ serer Durchflusswert bedeutet, dass die Leitung, die gerade akti­ viert wurde, eine Leckage auf­ weist. Ein kleinerer Durchfluss­ wert als der der Grundstellung bedeutet, dass die Leitung, die

gerade deaktiviert wurde, eine Leckage hat. Die Durchflussge­ schwindigkeit und die Grösse der Zylinder spielen dabei keine Rol­ le, weil das System während des Maschinenzyklus nicht arbeitet, sondern die Leckage direkt nach jeder Bewegung am Hubende misst.

Gewinn für Hersteller und Betreiber Mit der Integration oder Nach­ rüstung des Systems können Maschinenhersteller den Betrei­ bern eine Reihe entscheidender Vorteile bieten. So lässt es sich in die Maschinensoftware einbin­ den, ohne dass ein externes Überwachungssystem erforder­ lich wäre. Leckagen werden an­ schliessend während des laufen­ den Maschinenbetriebs tagesak­ tuell erfasst, sobald sie auftreten. Zudem ist der exakte Leckage­ wert in l/min ausweisbar. Dem Instandhaltungspersonal kön­ nen damit detaillierte Berichte geliefert werden, wie und wo Reparaturen vorzunehmen sind. Die aufwendige Prüfung jedes einzelnen Bauteils entfällt.

INFO S | K O NTA K T SMC Pneumatik AG Dorfstrasse 7 CH-8484 Weisslingen Telefon +41 (0)52 396 31 31 www.smc.ch info@smc.ch energysaving.smc.eu maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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DOSSIER H Y D R A U L I K , P N E U MAT IK

Wann Elektrik, wann Pneumatik?

dauerbedingtem Austausch zu­ sammensetzen. Die Ingenieure von Festo unterstützen die Kunden bei ih­ rer Entscheidung mit umfassen­ dem Service sowie Simulati­ onstools. So kann beispielsweise der Energieverbrauch eines An­ triebs ermittelt werden oder wel­ che Komponente sich für eine bestimmte Applikation am bes­ ten eignet. Konkrete Ergebnisse können sich Anwender mit dem Modellrechner von Festo errech­ nen lassen.

Oft ist die energieeffizienteste Lösung eine Mischung aus elektrischen und pneumatischen Antriebstechnologien, wie bei vielen einbaufertigen Handhabungssystemen von Festo.

Wie können Anlagen wirtschaftlich nachhaltig betrieben werden, um den Energieverbrauch und damit die Kosten zu senken? Die jeweilige Anwendung entscheidet, ob das beste Lösungskonzept für eine Anlage auf pneumatischen oder elektrischen Antrieben basiert oder beides kombiniert.

D

ie Anwender erschliessen das grösste Einsparpotenzial, wenn sie die optimale Technolo­ gie wählen und die Antriebs­ komponenten richtig auslegen. Energieeffizienz ist in der Auto­ matisierungstechnik immer von der jeweiligen industriellen An­ wendung abhängig. Die Vorteile der Elektrik zei­ gen sich besonders bei reinen Bewegungsaufgaben mit grossen Geschwindigkeiten und Hublän­ gen. Elektrische Antriebstechnik wird in der Regel dann einge­ setzt, wenn eine flexible Positi­ onierung, variable Verfahrprofile oder hohe Geschwindigkeiten gefordert sind. Dann verbrauchen elektri­ sche Antriebe häufig weniger Energie, sind leistungsfähiger und kostengünstiger.

Energieeffizienz hängt von der Anwendung ab Ist dagegen eine einfache und robuste Handhabung oder eine hohe Leistungsdichte gefordert, bietet die pneumatische An­ triebstechnik Vorteile. Auch Hal­ tekraft, Dauer und Frequenz der Bewegung und Masse des Bau­ teils spielen dabei eine Rolle. Für die Pneumatik sprechen die günstigen Anschaffungskosten, die Überlastsicherheit und vor allem das Halten ohne Energie­ bedarf. Ein anschauliches Beispiel sind Greif- und Spannanwen­ dungen, bei denen definierte Kräfte aufgebaut und gehalten werden müssen. Ein pneumati­ scher Antrieb benötigt im Ge­ gensatz zum elektrischen An­ trieb nach dem Druckaufbau kei­

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ne weitere Energie, um eine de­ finierte Kraft aufrechtzuerhalten, und ist somit energieeffizienter und kostengünstiger. Neben rein elektrisch oder rein pneumatisch betriebenen Anlagen ist in speziellen Anwen­ dungsfällen auch häufig eine Kombination die sinnvollste Lö­ sung: So können beispielsweise in Raumportalen pneumatische und elektrische Achsen je nach Bedarf kombiniert werden.

Entscheidungskriterien Wenn die Anforderungen der Anwendung im Detail vorliegen, kann eine massgeschneiderte Lösung entwickelt werden, die nicht nur die Technologie, son­ dern auch die Gesamtbetriebs­ kosten berücksichtigt. Die Ge­ samtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, kurz TCO) beinhal­ ten die Anschaffungskosten ein­ schliesslich Inbetriebnahme und Montage sowie die Betriebskos­ ten, die sich aus Energie- und Wartungskosten sowie lebens­

I N F OS | KON TAKT Festo AG Moosmattstrasse 24 CH-8953 Dietikon Telefon +41 (0)44 744 55 44 www.festo.com orders.ch@festo.ch


NEW S & T R EN D S AD V ERT O R I A LS

«ALL-IN»-Komplettantriebe entwickelt

n Warum zur Lösung eines Antriebsproblems die benötigten Komponenten mühsam suchen und beschaffen sowie auch noch zeitraubend zusammenbauen, wenn es doch einbaufertige Antriebslösungen gibt? Zumindest gibt es diese bei Nozag, der in Zusammenarbeit mit einem Vertriebspartner die sogenannten Antriebskomplettsysteme «ALLIN» entwickelt hat. Jeweils bestehend aus einer Kugelgewindespindel mit Flanschmutter, einem Kegelradgetriebe mit Axiallager, einem Motoradapter und einer Kupplung, erhält der Maschinen- und Vorrichtungsbauer dieses Antriebssystem als komplett vormontierte Lösung, die nur noch in die jeweilige Führungseinheit oder die Vorrichtung zu integ­rieren ist. Die «ALL-IN»-Einheiten sind in der Lage, Eingangsdrehzahlen bis 3000 min-1 und Übersetzungsmöglichkeiten von zwei bis fünf zu kombinieren. Je nach Wahl

der Dimension der Kugelgewindespindel sind Belastungen im weiten Bereich von 2,5 bis 50 kN erlaubt. Die Standardausführungen decken damit ein breites Anwendungsspektrum ab, sodass sich aufwändige Eigenkonstruktionen und deren mechanische Anfertigung genauso erübrigen wie umfangreiche und teure Anschlusskonstruktionen. Konzipiert für die Ausrüstung einfacher dynamischer Handhabungsgeräte, Hebesysteme, Hub-/Senkvorrichtungen und dergleichen mehr, kann der Kunde aus fünf verschiedenen Kugelgewinde-Antrieben für Lasten von 2,5 bis 5 kN, von 10 oder 25 kN und schliesslich von 50 kN auswählen, wobei der mechanische Aufbau grundsätzlich immer der gleiche ist.

INFO S | K O NTA K T Nozag AG Barzloostrasse 1 CH-8330 Pfäffikon Telefon +41 (0)44 805 17 17 www.nozag.ch info@nozag.ch

Handspannfutter macht flexibler

n Wer auf Fräs-/Drehmaschinen ein breites Werkstückspektrum zu bearbeiten hat, dem bringt das neu entwickelte Handspannfutter von Schunk, D-Lauffen/Neckar, noch mehr Nutzungs- und Anwendungs-Flexibi­ lität. Basierend auf den Erfahrungen aus dem Bau der Drehfutter vom Typ Rota-S plus und Rota-S plus 2.0, entstand das multifunktionale Grossspannfutter Rota-S flex. Das neue Handspannfutter ist deutlich gewichtsreduziert (im Vergleich zu herkömmlichen Drehfuttern um bis zu 60 Prozent) und erlaubt, bei gleicher Tischbelastung, das Spannen und Bearbeiten grösserer und schwerer Werkstücke. Dank der niedrigen Bauhöhe gibt es auch mehr Platz zwischen Tischoberkante und Spindelnase für grössere Werkstücke und längere Werkzeuge. Die beim Handspannfutter Rota-S flex gegenüber den Drehfuttern verlänger-

Allround-Flächengreifer mit höherer Saugkraft n Vakuum-Booster zur Strömungs-Optimierung, leckagefreie Strömungsventile, leistungsfähige Ejektoren sowie universellflexibel und dabei bedarfsgerecht ausgelegte Sauger – das sind die Kennzeichen, mit denen die neuen Flächengreifer FXP von Schmalz, in vielen Anwendungen die Benchmark setzen. In Summe der genannten Eigenschaften und dank ausgeklügelter perfekt aufeinander abgestimmter Komponenten sollen die Flächengreifer von Schmalz eine im Durchschnitt um 86 Prozent höhere Saugkraft erzeugen als herkömmliche am Markt erhältliche Flächengreifer. Den FXP gibt es wahlweise mit Schaumdichtplatten-Greifer zum Handhaben von eigenstabilen Produkten wie sägerauen Brettern und Balken usw. oder mit Sauggreifern zum Handhaben von flexiblen Packungen wie dünnwandigen Kartons, Beuteln oder folienumwickelten Gütern. Die Flächengreifer FXP werden als anschlussfertige Einheit geliefert und haben einen integrierten pneumatischen Vakuum-Ejektor. Die Greifer sind leicht auszutauschen und das gilt insbesondere für die aus FDA-konformem Werkstoff (Silikon) hergestellten

Sauger (Ø 20 bis 40 mm) mit Steckmechanismus. Die Flächengreifer nehmen Werkstücke oder Güter auch dann zuverlässig auf, wenn die genaue Position des zu handhabenden Gutes nicht eindeutig definiert beziehungsweise festgelegt ist.

I N F OS | KON TAKT Schmalz GmbH Eigentalstrasse 1 CH-8309 Nürensdorf Telefon +41 (0)44 888 75 25 www.schmalz.com schmalz@schmalz.ch

Ein Igel als Plan-/Eck-/ Besäumfräser

ten Führungsbahnen für die Spannbacken sind leicht zu demontieren, wenn das Futter für die Bearbeitung kleinerer Werkstücke genutzt werden soll. Dies hat erhebliche Vorteile beim Rüsten, weil das auf dem Maschinentisch positionierte und festgespannte Spannfutter nicht demontiert werden muss. Durch den Wegfall der Führungsbahnen und der entsprechenden Spannbacken ist für die Kleinteile-Bearbeitung eine bessere Zugänglichkeit gegeben, welche wiederum die Mehrseiten-/Komplettbearbeitung vereinfacht. Ein spezielles Schmiersystem und wirkungsvolle Schmutzabdichtungen sorgen dauerhaft für eine zuverlässige Spannfunktion.

INFO S | K O NTA K T SCHUNK Intec AG Im Ifang 12 CH-8307 Effretikon Telefon +41 (0)52 354 31 31 www.ch.schunk.com info@ch.schunk.com

n Der neue Igelfräser F5138 aus der BlaxxFräserbaureihe von Walter AG, D-Tübingen, ist durch eine signifikant bessere Performance gekennzeichnet, weil er mehr Zustellung und höhere Vorschübe erlaubt; und zwar bei der Stahl- und Gusswerkstoff- wie auch bei der Niro-Stahl- und NE-Metall-Bearbeitung sowie beim Bearbeiten von schwer zerspanbaren Werkstoffen. Äusseres Merkmal ist die schwarze Oberfläche, jedoch hat diese mehr als nur Design- und Optik-Funktion, weil sie vor allem einen hochwirksamen Korrosions- und Verschleissschutz darstellt. Die Igelfräser F5138 werden im Durchmesserbereich von 40 bis 80 mm und pro Durchmesser in zwei Schneidlängen geliefert. Optional gibt es die Fräser auch mit innerer Kühlmittelzufuhr bis an alle Schneiden. Bestückt mit vierschnei-

digen, nach der neuesten Hartmetall-Technologie gefertigten tangentialen Wendeschneidplatten aus dem Hochleistungsschneidstoff Tiger-tec® Silver, werden der Schnittkraftrichtung jeweils grosse Hartmetallvolumina entgegengesetzt. In Verbindung mit den flachen Plattensitzen im Kern des Werkzeugkörpers, der somit einen im Vergleich grossen und verstärkten Querschnitt hat, ergibt sich ein sehr robustes, steifes und stabiles Werkzeugsystem, das zum einen durch hohe Leistung und zum anderen durch verbesserte Standzeiten von sich reden macht. Zumal sich wegen der weich schneidenden Geometrie, der gedrallten Schneidkanten und des sehr guten Rundlaufs die Schnittkräfte und Vibrationen auf ein Minimum reduzieren und eine hohe Laufruhe garantiert ist.

I N F OS | KON TAKT Walter (SCHWEIZ) AG Hunnenweg 2 CH-4501 Solothurn Telefon +41 (0)32 617 40 72 www.walter-tools.com service.ch@walter-tools.com

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Reinigen nach dem thermischen Entgraten Industrielle Reinigung nach dem TEM

Das thermische Entgraten hat sich in den vergangenen Jahren weltweit zunehmend etabliert. Das ist vor allem auf deutlich verbesserte Verfahren zurückzuführen. Doch als Folge dieser Methoden bleibt auf der Bauteil­ oberfläche meist eine weitgehend gleichmässig verteilte Oxidschicht, die wiederum hohe Anforderungen an die nachfolgenden Reinigungsaufgaben beinhaltet.

I

n der Vergangenheit wurde die Reinigungsaufgaben durch mehrstufige Beizprozesse gelöst. Mit der Entwicklung leistungsfähiger Reinigersysteme auf pHneutraler Basis sowie der immens gesteigerten Flexibilität der Einkammer-Reinigungsanlagen ergeben sich mittlerweile aber neue und effektivere Möglichkeiten.

TEM in Produktionsprozessen Das thermische Entgraten (TEM – Thermal Energy Method) dient dem Entfernen produktionsbedingter Grate bei meist metallischen Werkstücken. Durch das Zünden eines Brenngas-Sauerstoffgemischs in einer speziell ausgelegten Entgratkammer entstehen bei hohem Druck Temperaturen zwischen 2500 bis 3300 °C. So werden innerhalb weniger Millisekunden Grate bis zu einer Stärke von 200 µ vollständig verbrannt. TEM kommt bei unterschiedlichsten industriZ U M A UT OR Gerhard Koblenzer, Geschäftsführer LPW Reinigungssysteme GmbH Industriestrasse 19 D-72585 Riederich

Bilder: ATL/LPW

Telefon +49 (0)71 2338 04-0 www.lpw-reinigungssysteme.de info@lpw-reinigungssysteme.de

ellen Produktionsprozessen als Folgeoperation zur mechanischen Bearbeitung zum Einsatz. Gerade mit Grauguss- und Stahlteilen lassen sich über dieses Verfahren hervorragende Ergebnisse, auch bei schwierigen Geometrien, erziehlen. Aufgrund jüngster Weiterentwicklungen im Bereich der Gas- und Sauerstoffdosiersysteme, konnte das Spektrum der thermischen Entgratanlagen noch einmal deutlich erweitert werden. Zusammengefasst bietet TEM Vorteile durch schnellere und kostengünstigere Prozesse sowie hohe Qualität und Wiederholgenauigkeit. Ausserdem ermöglicht es die Bearbeitung von Schüttgut in grossen Mengen und schafft sehr gute Voraussetzungen für Partikelfreiheit. Aber es gibt auch Einschränkungen und Nachteile. Diese stellen sich wie folgt dar: –– Verformungsgefahr bei geringen Materialstärken –– Bauteiltemperatur nach Bearbeitung zwischen 100 und 150 °C, das hat Folgen auf nachfolgende Behandlungsschritte –– keine gezielte Grat-/Kantenverrundung möglich –– rostfreie Stähle nur bedingt bearbeitbar –– häufig ist ein spezieller Nachreinigungsprozess nötig

Gerade auf Stahl- und Graugusskomponenten entsteht durch den thermischen Entgratprozess eine Oxidschicht, die nachfolgend abgereinigt werden muss.

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Die Bauteilcharakteristik nach dem TEM-Prozess definiert sich meist durch feinpigmentierte und fest anhaftende Verschmutzungen auf der gesamten Oberfläche. Die Werkstücke sind frei von organischen Rückständen und verfügen über eine hohe Eingangstemperatur vor dem Reinigungsprozess, die zu einer starken Erwärmung und gegebenenfalls zur Überhitzung der Reinigungsbäder führen kann, wenn nicht eine Zwischenabkühlung gewährleistet wird. Das klassische Reinigungsverfahren erfolgte bisher als Beizprozess in offenen Mehrbadanlagen mit den Arbeitsschritten 1. Beizen mit Phosphor- und Schwefelsäure 2. Beizen/Spülung 3. Spülung 4. Spülung 5. Passivierung/Konservierung 6. Trocknung Dabei ist allerdings zu beachten, dass eine hohe Beanspruchung an Material und Dichtungskomponenten stattfindet und daraus Folgeschäden durch Säurerückstände oder Wasserstoffversprödung resultieren können. Die Vorteile sind in der einfacheren Medienaufbereitung sowie hohen Durchsatzleistung zu sehen. Seit vergleichsweise kurzer Zeit sind geschlossene Einkammerflutanlagen für die «Neutralbeiz»-/Beizprozesse in Verwendung. Arbeitsschritte: 1. «Neu­ tralbeize» (Beize). 2. Spülung/ Passivierung. 3. Klarspülung/ Konservierung. 4. Trocknung. Gerade bei dieser Variante werden aktuell die auf dem Markt verfügbaren pH-neutralen Spe­ zialreiniger eingesetzt. Vorteile stellen die geringere Beanspruchung des Materials sowie der Dichtungskomponenten in der Anlage dar. Ausserdem ist das Risiko der Wasserstoffversprö-

Im vollautomatisierten Entgrat-, Reinigungs- und Konservierzentrum von LPW erfolgt die Beladung der Waschkörbe über ein Portal. Diese werden während eines drei- bis vierstufigen Waschprozesses in einer Doppelkammeranlage gereinigt.

dung reduziert oder gar völlig zu vernachlässigen. Weitere Vorteile liegen in der Anlagentechnik an sich begründet. Ein- oder Mehrkammeranlagen weisen generell geringe Wartungs- und Energiekosten, hochwertige Reinigungsergebnisse durch die erweiterten waschmechanischen Fähigkeiten, geringere Medienverschleppung sowie vielseitigere Einsatzmöglichkeiten auf.

Anforderungen an die Anlagentechnik Viele Bauteile können direkt nach dem TEM-Prozess ohne Nachbehandlung verbaut werden. Bei starker Oxidablagerung – etwa bei Grauguss- oder Stahlkomponenten – oder bei definierten Qualitätsvorgaben ist jedoch eine Nachreinigung zwingend notwendig. Dies erfordert dann die richtige Chemie und passende Waschmechanik sowie eine speziell für die Verunreinigung ausgelegte Medienaufbereitung. Das hat für die Ausstattung und Attribute der Reinigunganlage zur Folge, dass diese grundsätzlich für die eingsetzten Reinigungsme­ dien geeignet sein muss. Das gilt nicht nur für die klassischen (Beiz-)Verfahren, sondern auch in gleicher Weise für die neuen Reinigergenerationen auf pHneutraler Basis, welche teilweise Komplexbildner enthalten. Diese können bei der falschen Material-


DO S S I ER OBERFLÄCHEN TEC H NI K, H Ä RTEN

auswahl der medienberührten Bauteile zu Schäden und Ausfällen innerhalb kurzer Zeit führen. Daher ist der Einsatz von Edelstahlkomponenten in diesen Bereichen der Anlage empfehlenswert. Darüber hinaus beeinflusst die waschmechanische Ausstattung wesentlich die Wirkung des eingesetzten Reinigers. Gerade beim Verzicht auf die herkömmlichen Beizen muss der Reinigungsvorgang durch Ultraschall in der ausreichenden Leistung und der geeigneten Frequenz unterstützt werden. Die Medienaufbereitungsysteme ermöglichen zudem die Aufrechterhaltung der Badqualität. Die Praxis hat gezeigt, dass bei nicht adäquaten oder fehlenden Aufbereitungssystemen die Bäder bereits nach kurzer Zeit mit Oxidrückständen gesättigt sind und somit ihre Waschkraft verloren haben. Selbst wenn der Reiniger noch ausreichend aktiv ist, können keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt werden. In diesem Fall haben sich neben Absetzbehältern, 2-Phasentrennern, Magnetseparation und Destillationsanlagen auch in einigen Fällen Zentrifugen als wirkungsvoll erwiesen. Die Bad-/Medienüberwachung erfolgt durch geeignete Messverfahren wie etwa der pH-Wertmessung, der Leitwertüberwachung oder der Online-Partikelmessung, um die Schmutzbelastung des Bades aufzeigen zu können.

Anwendungsbeispiel Für einen Hersteller von Überwurfmuttern aus Stahl sollte Schüttware entgratet sowie im Anschluss von den Rückständen gereinigt werden. Nach der Betrachtung einiger alternativer Methoden, wie etwa dem Chemischen Entgraten, entschied sich der Kunde für das TEM-Verfahren. Die Vorgaben stellten sich im Detail wie folgt dar: –– Entgraten von Schüttware im TEMVerfahren –– Beseitigen der Oxidschicht im Takt der TEM-Anlage

–– Langzeitkonservierung –– 10 bis 12 Chargen/h (2 bis 3 t Schüttgut/Schicht) –– Vollautomatischer Prozess Nach zahlreichen Vorversuchen hatte das Team der LPW Reinigungssysteme GmbH in Riederich schliesslich ein vollautomatisiertes Entgrat-, Reinigungs- und Konservierzentrum ausgelegt und realisiert. Dieses beinhaltet unter anderem eine automatische Umfüllanlage für den Transport des Schüttguts mittels Schrägförderers in die TEM-Behälter. Via Portal wird die TEM-Anlage automatisch beschickt. Im Anschluss an den Entgratprozess erfolgt das automatische Umfüllen der Ware in Körbe und die Reinigung in einer vierstufigen Ultraschall-Doppelkammer-Anlage mit entsprechenden Medienaufbereitungssystemen sowie externer Vakuumtrocknung. Den Abschluss bilden ein Chargentransport in einer Kreislaufverkettung zur optionalen Lösemittelkonservierung, die mineralölbasierende Lösemittelkonservierung sowie die Umfüllstation. Der gesamte Prozess wird durch ein RFID-System sortenrein gehalten. Das kombinierte Entgrat-, Reinigungs- und Konservierzentrum von LPW ist seit über einem Jahr im Ein- bis Zweischichtbetrieb im Einsatz und stellt bis heute eine flexible sowie leistungsfähige Lösung dar.

Fazit Durch das erweiterte Aufgabenspektrum und die bekannten Entgratfähigkeiten des TEM-Verfahrens sowie der heute zur Verfügung stehenden Reiniger, lassen sich auch in der Anlagentechnik neue und flexiblere Systeme realisieren. Diese bieten zusammenfassend höhere Flexibilität, vielseitigere Einsatzmöglichkeiten, verbesserte Reinigungsqualität und materialschonendere Prozesse. Zudem können durch angepasste Automationslösungen die Prozessschritte verkettet und mit anderen, wie beispielsweise der Lösemittelkonservierung, verbunden werden. Somit stellt eine flexible Verknüpfung von Produktionsabläufen unter den Aspekten Entgraten und Reinigen, auch bei wechselnden Aufgabenstellungen, kein Problem mehr dar.

INFO S | K O NTA KT Cleantec AG Alte Winterthurerstrasse 90 CH-8308 Nürensdorf

Schüttgut stellt durch die grosse zu entgratende und reinigende Gesamtoberfläche besonders hohe Anforderungen an die jeweiligen Verfahren.

Telefon +41 (0)44 836 47 57 www.cleantec.ch cleantec@cleantec.ch www.lpw-reinigungssysteme.de maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Der perfekte Schliff für anspruchsvolle Teile D

ie im slowakischen Presov ansässige Spinea s.r.o. hat sich seit ihrer Gründung 1994 als Entwickler und Hersteller von Hochpräzisionsgetrieben einen Namen gemacht. Mit dem TwinSpin bietet das Unternehmen ein Produkt, das höchste Ansprüche an das Windungsmoment im Getriebe sowie an Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit erfüllt. Es kommt weltweit unter anderem in der Automations- und Robo­ tik­ industrie, im Werkzeugmaschinenbau, in der Textil- und Druckindustrie, der Medizintechnik sowie im Flugzeugbau zum Einsatz. Um Produktivität, Prozesssicherheit und Qualität beim Entgraten und Glätten der hochpräzisen Verzahnungsteile und Wellen für diese HightechGetriebe weiter zu erhöhen, investierte Spinea in das Schlepp­ finish-System R 4/1300 SF von

Bilder: Rösler Oberflächentechnik GmbH

Ob Zerspanungswerkzeuge oder daraus gefertigte Werkstücke – geht es darum, hochwertigen Teilen einen perfekten Schliff zu verleihen, erfolgt dies immer häufiger in Schleppfinish-Systemen. Rösler konzipierte für führende Hersteller von Präzisionsgetrieben und Hartmetallwerkzeugen kompakte Schleppfinish-Anlagen, die direkt in die Fertigung integriert für reproduzierbares und wirtschaftliches Entgraten, Kantenverrunden und Polieren sorgen. Rösler. Diese etwas andere Art des Gleitschleifens ermöglicht das automatische, berührungs­ lose Bearbeiten hochwertiger Werkstücke, die aufgrund der hohen geforderten Qualität bisher nur manuell bearbeitet werden konnten. Zielsetzung dabei war auch, die Oberflächenrauheit der Funktionsflächen von zirka Ra 1,0 auf 0,5 µm zu verbessern.

Effektive Chargenbearbeitung unterschiedlicher Teile Die Anlage ist ausgelegt für die Bearbeitung von Teilen mit einem Aussendurchmesser von ­ 40 bis 300 mm und einem Gewicht zwischen 200 und 4000 g. Sie verfügt über einen auswechselbaren Arbeitsbehälter mit 1300 mm Nutzdurchmesser und vier Arbeitsstationen, die je nach Teilegrösse und -art mit jeweils

n Anzeige

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Die neigungsverstellbaren Mehrspindelköpfe ermöglichen zusätzlich zur Drehung der Arbeitsstationen sowie des Karussells eine dritte Bewegung, durch die eine allseitig gleichmässige Bearbeitung der unterschied­ lichen Werkstücke sichergestellt ist.

bis zu vier Werkstücken bestückt werden können. Die Werkstücke werden vom Maschinenbediener an einem separaten Arbeitsplatz auf teilespezifische Halterungen gespannt und anschliessend per

Schnellspannverschluss an den Arbeitsstationen befestigt. Um eine auf die jeweiligen Verzahnungsteile und Wellen abgestimmte Bearbeitung zu gewährleisten, sind in der Anlagensteuerung verschiedene Programme hinterlegt. Darüber werden die Eintauchtiefe ins Medium, Drehgeschwindigkeit und -richtung der Arbeitsstationen sowie des Karussells, an dem die Stationen befestigt sind, gesteuert. Alle Bearbeitungsparameter lassen sich überwachen und dokumentieren. Die Ausstattung des Arbeitsbehälters mit einem separat geregelten Vibrationsmotor ermöglicht, dass die Schleifmittelschüttung beim Eintauchen sehr empfindlicher Werkstücke etwas aufgelockert und dadurch eine Beschädigung der Teile verhindert wird. Gleichzeitig sorgt die Vibra­ tion des Arbeitsbehälters während eines Chargenwechsels für eine gute Durchmischung der Schleifkörper. Dies gewährleistet, dass das Schleifmedium stets ein gleichbleibendes Bearbeitungsverhalten aufweist. Darüber hinaus macht es Stillstandzeiten für das Homogenisieren der Schleifkörper sowie das Reinigen des Behälters überflüssig. Zu Letzterem trägt auch das durchdachte Wassermanagement der Rösler SchleppfinishAnlagen bei: Das Prozesswasser lässt sich zum einen im Durchlaufverfahren nutzen. Abrieb wird dabei kontinuierlich ausgetragen, sodass sich im Behälter keine Sedimente bilden. Zum anderen kann das Prozesswasser


DO S S I ER OBERFLÄCHENT ECHNIK, HÄ RTEN

Die R 4/1300 SF ist die grösste Schleppfinish-Anlage des Kompaktprogramms und benötigt eine Aufstellfläche von rund 2,3x3,2 m.

mithilfe einer integrierten Niveauregulierung aufgestaut werden, um bestimmte Verfahrenseffekte zu erzielen wie beispielsweise eine Reduzierung der Bearbeitungsintensität für das Glätten der Oberflächen oder um Rautiefen zu minimieren. Die Wasseraufbereitung erfolgt über eine Prozesswasserkreislauf­ anlage.

Korrodieren zu verhindern, ist dem Prozesswasser/Compound ein temporärer Korrosionsschutz beigemischt.

Verzahnungsteile für die Luftfahrt – in maximal 20 Min. von Ra 1,0 zu 0,5 µm Für die Bearbeitung werden die auf den Werkstückträgern aufgespannten Teile in das ruhende oder leicht vibrierende Schleifkörperbett eingetaucht. Durch eine Neigungsveränderung der Arbeitsstation lässt sich der Bearbeitungswinkel optimal an die unterschiedliche Geometrie der Werkstücke aus härtbaren Stählen anpassen. Das Entgraten und Glätten erfolgt im ruhenden Arbeitsbehälter, wobei die Teile in festgelegter Geschwindigkeit und Drehung durch die abrasiven Kleinstschleifkörper gezogen werden. Die Bearbeitungszeit beträgt je nach Teil und Ausgangszustand zwischen 8 und 20 min. Danach weisen die Teile auch die geforderte Oberflächenrauheit von 0,5 µm auf. Um ein

INFO S | K O NTA K T RÖSLER Schweiz AG Staffelbachstrasse 189 CH-5054 Kirchleerau Telefon +41 (0)62 738 55 00 www.rosler.com rosler-ch@rosler.com maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Finish im Hochgenauigkeitsbereich Bilder: Okamoto Europe

Extrem ebene Oberflächen von Bauteilen sind massgebliches Qualitätskriterium in Hightech-Branchen wie etwa Optik, Medizin- und Elektrotechnik.

Korrektureinheit für beste Produktqualität. Die Grössen des Poliersystems reichen von 1200 mm bis hin zum grössten SPP 9600 mit 9600 mm Durchmesser und den dazugehörigen Werkstückauflagen beziehungsweise Käfigen für die zu läppenden und polierenden Werkstücke. Meist werden die SPP-Modelle ganz individuell auf die jeweilige Applikation hin massgeschneidert.

wird, gleitet mit hoher Geschwindigkeit über die zu bearbeitende Oberfläche, ohne diese ausserhalb der Toleranzgrenzen geometrisch zu verändern. Durch die neu entwickelte Spezialemulsion «MultiCone» gelingt die gleichmässige und automatisierte Bearbeitung aller Flächen. Das Verfahren ist auch für alle Anwendungen im Schnittund Formenbau sowie im Bereich Umformwerkzeuge geeignet. Somit können Bauteile, Spannwerkzeuge oder Bohrer, Fräser, Wendeschneidplatten usw. sehr leicht bearbeitet werden und erzielen im Einsatz eine deutlich längere Standzeit. AeroLap läppt innerhalb von rund 30 s von einem Mittenrauwert Ra 24 auf Ra 1,5 herunter.

Automatisches Läppsystem AERO LAP

AeroLap ermöglicht es, unregelmässige Profile automatisiert auf Spiegelglanz zu polieren.

U

m diese Ebenheiten an der Grenze des Messbaren zu erreichen, stellt der Schleifmaschinenhersteller mit dem Pitch-Pol­ isher und AeroLap leistungsfähige Maschinen bereit, die Oberflächrauheiten bis in den Nanometerbereich polieren. Mit dem Pitch Polisher der Baureihe SPP kann der Hersteller mit einer Maschine extrem glatte Ebenen von Hochpräzisionsteilen wie Messgläsern, LCDBildschirmen, Teleskopspiegeln, Halbleitern aber auch Komponenten im Maschinenbau läppen und anschliessend für hervorragende Oberflächengüte spiegelglatt polieren. Auf einer Maschine erreicht der Anwender zeit­ optimiert und ohne fehlerbehaftetes Wechseln des Bauteils auf verschiedene Maschinen 30 nm Oberflächengenauigkeit auf einer Fläche von 1,5 m2. Das innovative Innenleben besteht unter anderem aus dem hitze-, stoss- und vibrationsresistenten Naturstein-Maschinentisch, der aus einem Stück gefertigt wird. Die Werkstückauflage wird individuell an das Bauteil angepasst. Eine spezielle, hydrostatische Präzisionslagerung des

Poliertisches sowie die hochgenau geläppte Korrekturauflage sorgen in Kombination mit der integrierten Abrichtstation sowie der permanent hinzu geschalteten Prozessüberwachungs- und

AeroLap ermöglicht es, unregelmässige Profile automatisiert auf Spiegelglanz zu polieren. Prägestempel, Formkerne für Spritzwerkzeuge, Schnittstempel und Matrizen können maschinell geläppt werden, was bisher fast ausschliesslich nur manuell zu bewerkstelligen war. Ein spezielles, elastisches Medium, das mit abrasivem Material versetzt

I N F OS | KON TAKT Josef Binkert AG Werkzeugmaschinen Grabenstrasse 1 CH-8304 Wallisellen Telefon +41 (0)44 832 55 55 www.josef-binkert-ag.ch info@binkertag.ch Prägestempel, Formkerne für Spritzwerkzeuge, Schnittstempel und Matrizen können maschinell geläppt werden, was bisher fast ausschliesslich manuell zu bewerkstelligen war.

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www.okamoto-europe.de


NEW S & T R EN D S AD V ERT O R I A LS

Neues Design und neue Anschlusstechnik PROCON

n Demelectric bietet die Tüllen-, Kupplungs- und Sockelgehäuse der Walther PROCON-Baureihen B6 bis B24 in einem neuen, zeitgemässen Design an. Damit deckt der Hersteller alle metrischen Verschraubungsgrössen von M20 bis M40. Die überarbeiteten Tüllen- und Kupplungsgehäuse mit seitlicher und gerader Kabeleinführung zeichnen sich zudem durch eine bessere Griffigkeit beim Ziehen und Stecken aus. Die Anbaugehäuse sind neu mit steckbaren Flanschgummidichtungen ausgestattet, die aufgrund ihres Profils die Handhabung optimieren und die Montagezeiten verkürzen. Die neuen Stecker- und Buchseneinsätze mit Push-In-Anschlusstechnik passen in alle PROCON-Gehäuse

der B-Serie. Sie bieten quadratische Leiterführungen, die eine beliebige Einführung erlauben, und einen 2-mm-Prüfabgriff über jeder Leitereinführung. Die Steckverbinder Walther PROCON werden vor allem im Maschinen- und Apparatebau, in der Lichtund Bühnentechnik, der Kransteuerung sowie im Schalt- und Steuerungsbau eingesetzt. Mit den Push-In-Anschlüssen sind für PROCON nun insgesamt vier Anschlusstechniken verfügbar: mit Schraubkontakten, Crimpkontakten sowie mit Schneid-/ Klemmtechnik und schraubenloser Stecktechnik (Push-In).

Maintenance Schweiz, Zürich Stand E29

INFO S | K O NTA K T Demelectric AG Steinhaldenstrasse 26 CH-8954 Geroldswil Telefon +41 (0)43 455 44 00 www.demelectric.ch info@demelectric.ch

Winkel-Index-Tisch zum Schneiderodieren

n Jeder Maschinenoperateur kennt die unangenehme Situation bis zur Genüge, Teile sollen gespannt werden, für die kein geeignetes Werkzeug vorhanden ist. Kostbare Stunden gehen dahin, bis eine Lösung gefunden wird. Beim Schneiderodieren trifft das bei ungenügender Maschinenausrüstung sehr oft zu, weil noch schnell etwas erledigt werden muss. Ein Loch das noch fehlt, eine Aussparung die in einem ungünstigen Winkel angebracht werden soll, und sofort. Die Werkstücke sind in den meisten Fällen schon gehärtet, geschliffen und schon praktisch fertig, nur eben diese Operation, die fehlt noch. F-Tool hat mit dem RulerSet ein Spannsystem entwickelt, das mit verhältnismässig geringen Investitionen eine grosse Anzahl von Spannmöglichkeiten ermöglicht. Bei Bedarf können die gespannten Teile dann auch noch im µm Bereich, dreidimensional

ausgerichtet werden. Für Winkeleinstellungen bietet F-Tool den kompakten, preiswerten, rostbeständigen Winkel- Index Tisch an, der sich für den sporadischen Einsatz sehr eignet. Die Universal Index- Adapterplatte lässt sich mit der 90°-Raster-Indexierung ums Zentrum drehen, zusätzlich kann der Indexier-Stift in einer 15°-Rastereinteilung verstellt werden. Beim Weglassens des Indexier-Stiftes kann die Adapterplatte stufenlos, in jedem beliebigen Winkel, im Nonius verstellt werden. Auf die Adapterplatte passen diverse Spannmittel für die Aufnahme Werkstücken von wenigen Gramm, bis über 15 kg und für Teileformen aller Art. Der F-Tool Winkel-Index-Tisch sowie auch das F-Tool RulerSet ist aus rostbeständigem Material gefertigt, ist preiswert und von bester Schweizer Qualität.

INFO S | K O NTA K T F-Tool International Oberdorf 6 CH-5040 Schöftland Telefon +41 (0)62 739 00 30 www.ftool.com info@ftool.com

Dezentrale RS-485 I/O Geräteserie n Die neue ioLogik R1200-Serie von Moxa eignet sich perfekt für den Aufbau einer kostengünstigen, zuverlässigen und einfach zu überwachende Prozessteuerung. Der Verbindungsaufbau wird über die serielle RS-485 Schnittstelle realisiert und bietet somit die Vorausetzug für eine Punkt- zu Mehrpunktkommunikation. Unterstützt wird das Modbus RTU Protokoll. Die verschiedenen Modelle der R1200 Serie offerieren eine umfassende Palette an kombinierbaren digitalen und analogen Ein-/Ausgänge (I/O). Verfügbar sind diese mit bis zu 16 digitalen oder acht analogen Eingängen, wie auch als analog Variante mit vier Ausgängen. Somit wird ein Maximum an Flexibiltät erreicht. Um eine konsistente Performence in der rauen Umgebung zu liefern, kann die ioLogik R1200-Serie im erweiterten Temperaturbereich von –40 bis 85 °C eingesetzt

werden. Der Firmware-Upgrade kann über die RS-485 wie auch die USB-Schnittstelle durchgeführt werden. Sollte Anstelle einer seriellen Anbindung eine über Ethernet (TCP/IP) gefordert sein, ist die ioLogik E1200Serie mit gleichem Formfaktor die richtige Wahl.

I N F OS | KON TAKT OMNI RAY AG Im Schörli 5 CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)44 802 28 80 www.omniray.ch info@omniray.ch

HeliumRückgewinnungsanlagen

n Das Prüfgas Helium ist ein bedeutender Rohstoff, der für die Lecksuche in kundenspezifischen Dichtheitsprüfsystemen verwendet wird. Um Prozessabläufe so effizient und ressourcenschonend wie möglich zu gestalten, hat Pfeiffer Vacuum Anlagen zur Heliumrückgewinnung entwickelt. Diese Heliumrückgewinnungsanlagen machen das zur Lecksuche genutzte Gas nach Ablauf der Prüfung wiederverwertbar. Das Helium wird somit für die erneute Nutzung zurückgewonnen. Insbesondere im Hinblick auf Umweltzertifizierungen gemäss DIN EN

ISO 14001 und Ressourceneinsparungen bietet sich die Rückgewinnung von bereits verwendetem Helium an. Die Heliumrückgewinnungsanlagen sind als Stand-AloneSysteme konzipiert und gewinnen unabhängig von den angeschlossenen Dichtheitsprüfsystemen das Prüfgas Helium zurück. Bei Heliumkonzentrationen zwischen 10 und 95 Prozent können je nach Prozessbedingungen bis zu 98 Prozent des Edelgases zurückgewonnen werden. Grundsätzlich sind zwei Prinzipien der Heliumrück­ gewinnung lieferbar: Die Ballonrückge­ winnung und die Kesselrückgewinnung. Darüber hinaus können auf Anfrage auch alternative, auf spezielle Kundenanforderungen zugeschnittene Lösungen realisiert werden.

I N F OS | KON TAKT Pfeiffer Vacuum GmbH Berliner Strasse 43 D-35614 Asslar Telefon +49 (0)6441 80 20 www.pfeiffer-vacuum.de info@pfeiffer-vacuum.de

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NE WS & T R E N D S A D V E RT O R IA L S

Tragfähige Befestigungslösungen

n Anschlagpunkte schaffen die Voraussetzungen für ein komfortables Heben, Transportieren oder Sichern von Lasten. norelem bietet ein breites Sortiment standardisierter einschraub- oder aufschweissbarer Befestigungspunkte für vielfältige Einsätze im Maschinenbau, in der Produktion, der Bauindustrie sowie im Handwerk. Die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG schreibt verbindlich vor, dass zu bewegende Bauteile und Konstruktionen mit einem Gewicht von mehr als 20 kg mit geeigneten Anschlagpunkten zu versehen sind. Das Repertoire der schraub-, steckund schweissbaren Aufnahmepunkte von norelem ist vielfältig, die Wahl in erster Linie von der zu bewältigenden Aufgabe und der zu manövrierenden Last abhängig. Für leichte bis mittelschwere Handlingaufga-

ben eignen sich beispielsweise hochfeste drehbare Lastringe in unterschiedlichen Grössen mit einer Tragfähigkeit von bis zu 3 t. Bei anspruchsvolleren Transportaufgaben oder zur Ladungssicherung kommen mit Kugellagern ausgestattete, um 360° und unter Last drehbare Anschlagwirbel der Güteklasse 8 mit einer Tragfähigkeit von bis zu 12 t zum Einsatz. Diese sind allseitig voll belastbar und bieten eine vierfache Bruchsicherheit in alle Richtungen.

INFO S | K O NTA K T norelem Normelemente AG Frauholzstrasse 9b CH-6422 Steinen Telefon +41 (0)41 833 87 00 www.norelem.ch info@norelem.ch

Halbfabrikate aus Kohlenund Glasfaser

Integrierter BLDC-Winzling teile: Lebensdauer von über 10’000 Betriebsstunden, EMV-Freundlichkeit, geräusch- und vibrationsarmer Lauf. Anwendungen finden sich unter anderem in kleinen Pumpen, Lüftern, Sicherheits- und Überwachungssystemen, Medizintechnik oder Automotive.

n KOCO MOTION präsentiert den weltweit kleinsten BLDC-Eisenankermotor mit der Bezeichnung «B1625M-SO1». Er misst im Durchmesser 16 mm und ist 25 mm lang. Die Nenn-Spannungen betragen 6, 9 und 12 V; die Leerlaufdrehzahl ist mit etwa 8000 Upm angegeben. Der Eisenankermotor hat zudem ein Anlaufdrehmoment von etwa 5 mNm. Die Kennliniensteigung liegt bei 1570 Upm/mNm. Ausgestattet mit integrierter Elektronik zur stufenlosen Regelung der Geschwindigkeit von 0 bis 100 Prozent durch PWM ist er reversierbar und verfügt über eine Schnell-Bremsfunktion. Die Elektronik lässt sich kundenspezifisch modifizieren, eine Kombination mit Untersetzungsgetrieben ist möglich. Weitere Vor-

Swiss Plastics, Luzern Halle 4, Stand B4047

INFO S | K O NTA K T Suter Kunststoffe AG Aefligenstrasse 3 CH-3312 Fraubrunnen Telefon +41 (0)31 763 60 60 www.swiss-composite.ch info@swiss-composite.ch

36 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

KOCO MOTION GmbH Niedereschacher Strasse 54 D-78083 Dauchingen Telefon +49 (0)7720 995 858-0 www.kocomotion.de info@kocomotion.de

G750 oder Abrundung nach oben

werden auch in Kleinmengen geliefert und sind normalerweise ab Lager verfügbar. Zusatzinformationen sind auf der Website des Unternehmens, im Katalog oder durch einen persönlichen Kontakt von erfahrenen Mitarbeitern erhältlich.

n Was sich bereits in der Luft- und Raumfahrt, im Hochleistungssport und vielen weiteren Bereichen bewährt hat, kommt auch im Maschinenbau immer häufiger zum Einsatz. Höhere Taktfrequenzen durch weniger Masse oder eine bessere Platzausnutzung durch kleinere Dimensionierung, sind nur zwei der vielen Vorteile, die durch den Einsatz von Faserverbund im Maschinenbau möglich werden. Die Suter Kunststoffe AG bietet eine Vielzahl an Halbfabrikaten wie Rohre, Profile oder Platten aus Kohlefaser (CFK) und Glasfaser (GFK), die bei der Entwicklung von Maschinen viele neue Möglichkeiten eröffnen. Spezialanfertigungen wie zum Beispiel hochpräzise Frästeile werden auf Anfrage gerne angeboten. Alle Produkte

I N F OS | KON TAKT

n Mit dem Erfolg kommt der Appetit oder auf die Bearbeitungszentren der Baureihe G350 und G550 folgt bei Grob nun die Baureihe G750. Damit bewegt man sich noch ein Stück weiter nach oben und deckt nunmehr auch Werkstückgrössen bis zu einem etwa 1m3 betragenden Volumen ab. Dass dies in einer bis möglichst wenigen Aufspannungen geschehen kann, dafür sorgen in der Standardausführung 60 Werkzeuge und optional sogar bis zu 212 Werkzeuge. Die Bearbeitungszentren G750 gibt es in den beiden Spindelversionen 340 Nm und 575 Nm, wobei beide die Werkstückspannaufnahme HSK-A 100 aufweisen. Als ­Optionen bietet Grob auch Spindeln mit HSK-A 63 mit 46 beziehungsweise mit 206 Nm und eine Schnelllaufspindel mit 30’000 min-1 mit 63 Nm an. Weitere Ausrüstungsmöglichkeiten betreffen die neue Maschinenversion Fräsen und Drehen. Hier

leistet die Spindel dann 306 Nm und verfügt wieder über die Werkzeugaufnahme HSK-A 100. Der Drehrundtisch gestattet bei einem max. Werkstück-Durchmesser von 1450 mm eine Drehzahl bis max. 500 min-1 und erzeugt dabei ein Antriebsmoment von 4050 mm, was für die Schwerzerspanung im äusseren Werkstück-Durchmesserbereich nur von Vorteil ist. Die Achsen A, B und Y sind gleich aufgebaut wie bei den kleineren Schwestern G350 und G550, während die spindelseitig angeordneten Vorschubachsen X und Z in Linearmotortechnik ausgeführt sind. Automatisiert wird auf Wunsch mittels Palettenwechseleinrichtung, womit sowohl Mehrmaschinenbedienung als auch die über einen längeren Zeitraum laufenden autonom betriebene Fertigung unterstützt wird.

I N F OS | KON TAKT GROB-WERKE GmbH & Co. KG Industriestrasse 4 D-87719 Mindelheim Telefon +49 (0)8261 99 60 www.grobgroup.com info@de.grobgroup.com


D O S S I ER MESS EN | LO G I MAT

Was die Intralogistikbranche bewegt Mit einer Branchenkonzentration, die ihresgleichen sucht, zeigen in Stuttgart vom 25. bis 27. Februar mehr als 1000 Aussteller der Intralogistikbranche ihre aktuellen Lösungsangebote für effiziente Logistikprozesse.

M

it dem Messemotto «Intel­ ligent vernetzen – Komple­ xität beherrschen» unterstreicht die 12. Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss dabei gleicher­ massen thematische Weitsicht wie auch – als erster bedeuten­ der Branchentreff des Jahres – ihren Anspruch als Trendbaro­ meter der Intralogistik. «Zu den wichtigsten Treibern innerhalb der Supply Chain zählen der hohe Kostendruck, eine zuneh­ mend vernetzte Kooperation der Akteure sowie der steigende Er­ wartungsdruck, den die Kunden auf den Handel übertragen, der ihn an die produzierende Indus­ trie weiterleitet», erklärt Kazan­ der. Die Logistikbranche insge­ samt steht vor den Herausforde­ rungen einerseits die Kundenerwartungen an termintreue Lieferung und den Einsatz von Innovationen zu erfüllen, ande­ rerseits Einsparpotenziale und

vorhandene Synergien durch koordinierte Zusammenarbeit zu generieren. Die Aussteller zeigen ihre aktuellen Ansätze für eine entsprechende Vernetzung von horizontalen und vertikalen Pro­ zessen in der Intralogistik. Diese Lösungsangebote bilden die Ba­ sis, die Komplexität des moder­ nen Logistikumfeldes beherrsch­ bar zu machen.

Anforderungs- und praxis­ gerechte Lösungen Bei der Hallenbelegung und Zu­ ordnung der Ausstellungsberei­ che setzt die diesjährige Logi­ MAT auf Bewährtes. «Die Hal­ lenaufteilung, die 2013 erstmals insgesamt sechs gegenüber lie­ gende Hallen auf beiden Flügeln des Stuttgarter Messegeländes umfasste, wurde von Ausstellern und Fachpublikum gut ange­ nommen und wird beibehalten», so Kazander. «Auf diese Weise bieten wir den Ausstellern at­

Die LogiMAT 2014 steht vom 25. bis 27. Februar unter dem Motto: «Intelligent vernetzen – Komplexität beherrschen».

traktive Optionen für ihre Prä­ sentationen, bewahren trotz des erfreulichen Wachstums der LogiMAT aber unser Renommee, als Arbeitsmesse der kurzen Wege. Die konsequente Zuord­ nung der einzelnen Segmente auf die Hallen bietet dem Fach­ publikum sowohl bei Special In­ terests, als auch in der Gesamt­ schau einen kompakten Über­ blick über die Leistungsangebote der Marktplayer.»

Rund 100 hochkarätige Referenten Thematisch und zahlenmässig deutlich erweitert zeigt sich das informative Rahmenprogramm. So richtet unter anderem das Ins­ titut für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart (IFT) am zweiten Messetag in Halle 8 den «Intralogistics – Fu­ ture – Technology-Tag» aus. In vier Live-Events haben die Fach­ besuchern überdies Gelegenheit, sich unter anderem mit den The­ men «Was wirklich bei der La­ dungssicherung zählt» (Halle 8, Stand 170), «Automatisiertes Pa­ lettenhandling (Halle 6, Stand 541 A), «Intelligente Lagerfüh­ rung mit dem System LFS» (Hal­ le 5, Stand 175) und last but not least «Prozess-Steuerung mit AutoID zur Unterstützung von Industrie 4.0» zu befassen. Letz­ teres wird im Rahmen des tradi­ tionellen Events «Tracking & Tracing Theatre» (Halle 4, Stand 503) simuliert. Mehr als 100 hochkarätige Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und in­ ternationalen Fachmedien be­ handeln auf sechs Forenflächen aktuelle Themen der Intralogis­ tik. Die jeweils eineinhalb-stün­ digen Sequenzen fokussieren sich auf Trendthemen wie Verpa­ ckungstechnologie, Energieeffi­ zienz, Versandlogistik oder auch die Anforderungen an Technik und Management für die Reali­ sierung von Industrie 4.0. Sie

Veranstalter EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH Joseph-Dollinger-Bogen 9 D-80807 München Öffnungszeiten Dienstag, 25., bis Donnerstag, 27. Februar von 9.00 bis 17.00 Uhr Eintrittspreise Tageskarte Dauerkarte Schüler, Studenten Ermässigung

28,– Euro 42,– Euro 50 Prozent

Infos www.logimat-messe.de Nächster Termin 10. bis 12. Februar 2015

vermitteln aktuelle Strategien und Lösungsansätze. Zudem schlägt sich die Ein­ bindung des Forums TradeWorld mit einer eigenen Vortragsreihe auch im begleitenden Informati­ onsprogramm der LogiMAT nie­ der. «Trotz eines Rahmenpro­ gramms auf Kongressniveau, das den Teilnehmern ohne Zusatz­ kosten angeboten wird, ist das Handelsforum seitens der Logi­ MAT als ergänzendes Informati­ onsangebot zu betrachten», er­ läutert Messeleiter Kazander. «Mit der entsprechenden Vor­ tragsreihe kommen wir vor al­ lem dem Informationsbedürfnis der in den vergangenen Jahren deutlich gewachsenen Besucher­ zielgruppen aus dem Handel nach.» Last but not least erfolgt auf der LogiMAT traditionell die Ver­ leihung des renommierten Prei­ ses «Bestes Produkt» in den drei Kategorien: Software, Kommu­ nikation, IT; Kommissionieren, Verpacken, Sichern sowie Be­ schaffen, Fördern und Lagern. Die Preisverleihung findet am ersten Messetag in einer offenen Veranstaltung direkt im An­ schluss an den Impulsvortrag der feierlichen Eröffnung in Halle 1 statt.

maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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DOSSIER M E S S E N | TA G U N G EN | VERANSTALT UNGEN

Gesamte Prozess- Nachhaltigkeit kette präsentiert und Verpackung Vom 11. bis 15. März öffnet die METAV, internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung, in Düsseldorf ihre Tore. Die Kooperation zwischen dem

VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) und der Messe Erfurt stösst in der Rapid. Tech-Ausstellerschaft auf grosse Zustimmung. «Es ist die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit», erklärt Ralf Schumacher, Leiter Labor «Medical Additive Manufactur­ ing» an der Fachhochschule Nordwestschweiz und Mitglied des neugegründeten Fachbeirats der Rapid.Tech. «In der Kooperation liegt ein grosses Potenzial zur Weiterentwicklung von Rapid. Tech und METAV als zentrale Kompetenzzentren auf diesem Gebiet.» Michael Eichmann, Geschäftsführer des hessischen Unternehmens RTC Rapid Technologies GmbH erkennt in der Zusammenarbeit doppelten Nutzen: «Das Engagement der Messe Erfurt auf der METAV adressiert neue Besucherzielgruppen und bringt den Ausstellern neue Kundenkontakte. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten der generativen Fertigungsverfahren noch stärker in die Maschinenbaubranche hinein getragen und können so Synergien aufzeigen.» .

Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ist in allen Bereichen erstrebenswert. Die Verpackung Zürich 2014 vom 26. und 27. März engagiert sich für Nachhaltigkeit und bilanziert in Kooperation mit ClimatePartner den CO2-Ausstoss der Messe 2014, um diesen in den kommenden Jahren zu reduzieren. Im Prozess für eine solche Bilanzierung werden sämtliche Aspekte der Messe durchleuchtet, von der Planung bis zur Durchführung. Auch in der Verpackungsindustrie gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie ein Betrieb seine Abläufe und Produkte gestalten kann, um den CO2-Ausstoss zu verringern. Der Weg zur klimaneutralen Verpackung wird am Stand von ClimatePartner (Halle 3, Stand F21) erläutert und anhand eines praxisbezogenen Beispiels im learnShop «Klimafreundliche Verpackung als

Eintrittspreise Tageskarte Dauerkarte Schüler/Studenten

innovativer Baustein für eine nachhaltige Lieferkette» vertieft. Parallel zum etablierten Branchenevent Verpackung Zürich findet die Packaging Innovations Zürich statt – die europäische Leitmesse für kreative Verpackungen, Design und Markenbildung.

Schweizer Kunststoffmesse 21. bis 23. Januar www.messeluzern.ch/swissplastics

Internationale Fachmesse für Draht und Kabel 7. bis 11. April www.wire.de

Februar

Tube, Düsseldorf

Maintenance, Zürich Nationale Verkaufsplattform für die industrielle Instandhaltung und Facility Management 5. und 6. Februar www.easyfairs.com

Logimat, Stuttgart Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss 18. bis 20. Februar www.logimat-messe.de

März

Internationale Eisenwarenmesse, Köln Messe mit den Produktkategorien Werkzeuge, Industriebedarf, 9. bis 12. März www.eisenwarenmesse.de

Internationale Fachmesse und Kongresse für Elektromagnetische Verträglichkeit 11. bis 13. März www.mesago.de

Öffnungszeiten Mittwoch, 26., und Donnerstag, 27. März von 9.00 bis 18.00 Uhr Eintrittspreise kostenlos

Infos www.metav.de

Infos www.easyfairs.com

Nächster Termin 23. bis 27. Februar 2016

Nächster Termin folgt

38 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

wire, Düsseldorf

Internationale Rohr-Fachmesse 7. bis 11. April www.tube.de

HANNOVER MESSE, Hannover Die HANNOVER MESSE umfasst elf Leitmessen: Industrial Automation; Motion, Drive & Automation; Energy; Wind; Mobili­ Tec; Digital Factory; ComVac; Industrial Supply; SurfaceTechnology; IndustrialGreenTec; Research & Technology 7. bis 11. April www.hannovermesse.de

Fastener Fair, Hannover Internationale Leitmesse für Verbindungsund Befestigungstechnologie 8. bis 10. April www.fastenerfair.com

PaintExpo, Karlsruhe Internationale Leitmesse für industrielle Lackiertechnik 8. bis 11. April www.paintexpo.de

Cebit, Hannover

Mai

Fachmesse für Lösungen, Produkte und Services aus allen Bereichen der Infor­ mations- und Kommunikationstechnik 11. bis 15. März www.cebit.de

Weltmesse für Gebrauchttechnik 5. bis 7. Mai www.usetec.com

METAV, Düsseldorf

INFO S | FA C TS

35,– Euro 59,– Euro 16,– Euro

April

Swiss Plastics, Luzern

EMV, Düsseldorf

I N FOS | FACT S Öffnungszeiten Dienstag, 11., bis Freitag, 14. März von 9.00 bis 17.00 Uhr Samstag, 15. März von 9.00 bis 16.00 Uhr

Januar

USETEC, Köln

Siams, Moutier

Internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung 11. bis 15. März www.metav.de

Der Treffpunkt der Mikrotechniken. Fachmesse für Automation, Werkzeug­maschinen und Zulieferung 6. bis 9. Mai www.siams.ch

GrindTec, Augsburg

Control, Stuttgart

Internationale Fachmesse für Schleiftechnik 19. bis 22. März www.grindtec.de

Internationale Fachmesse für Qualitäts­sicherung 6. bis 9. Mai www.control-messe.de

Verpackung, Zürich Fachmesse für Innovationen in der Ver­ packungstechnologie 26. und 27. März www.easyfairs.com

Automation, Friedrichshafen Automatisierungsmesse in der Vierländerregion 13. bis 15. Mai www.automation-friedrichshafen.com

Labotec, Basel Messe für Labortechnologien 14. und 15. Mai www.easyfairs.com


D O S S I ER MESS EN | TAG U NGEN | V ER A NSTA LT U N G EN

Mai

Juni

Fach- und Messetage für Kommunikations-, Gebäude-, Licht- und Installationstechnik 14. und 15. Mai www.electro-tec.ch

Internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik 3. bis 6. Juni www.automatica-muenchen.de

Rapid.Tech, Erfurt

O&S, Stuttgart

Internationale Messe und Anwender­tagung für Rapid-Technologien 14. und 15. Mai www.rapidtech.de

Internationale Fachmesse für Oberflächenbeschichtungen 24. bis 26. Juni www.messe-stuttgart.de/ounds

CeMAT, Hannover

parts2clean, Stuttgart

Weltleitmesse der Intralogistik 19. bis 23. Mai www.cemat.de

Internationale Leitmesse für Reinigung in Produktion und Instandhaltung 24. bis 26. Juni www.parts2clean.de

Electro-Tec, Bern

OPTATEC, Frankfurt Internationale Fachmesse für optische Technologien, Komponenten und Systeme 20. bis 22. Mai www.optatec-messe.de

PCIM, Nürnberg Internationale Fachmesse und Konferenz für Leistungselektronik, Intelligente Antriebstechnik, Erneuerbare Energie und Energiemanagement 20. bis 22. Mai www.pcim.de

Juni

SENSOR+TEST, Nürnberg Internationale Fachmesse für Sensorik, Mess- und Prüftechnik mit begleitenden Kongressen 3. bis 5. Juni www.sensor-test.com

Stanztec, Pforzheim Fachmesse für Blechbearbeitung 3. bis 5. Juni www.stanztec-messe.de

Medtec Europe, Stuttgart Fachmesse für Medizintechnik 3. bis 5. Juni www.medteceurope.com

Südtec, Stuttgart Internationale Zuliefermesse für die verarbeitende Industrie in Süddeutschland 3. bis 5. Juni www.suedtec.com

Maintain, München Internationale Fachmesse für industrielle Instandhaltung 3. bis 6. Juni www.maintain-europe.com

Automatica, München

LASYS, Stuttgart Internationale Fachmesse für Systemlösungen in der Laser-Materialbearbeitung 24. bis 26. Juni www.lasys-messe.de

Arbeitssicherheit Schweiz, Bern Fachmesse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz 25. bis 27. Juni www.arbeits-sicherheit-schweiz.ch

September Sindex, Bern

Schweizer Messe für Technologie 2. bis 4. September www.sindex.ch

PACK&MOVE, Basel Fachmesse für integrierte Logistiklösungen und Verpackungstechnik 9. bis 12. September www.packmove.ch

Breites Angebot an Innovationen

Tradition und Innovation

Jetzt, drei Monate vor Beginn der weltgrössten Messe für Draht und Kabel vom 7. bis 11. April, haben bereits 1071 Aussteller aus 47 Ländern eine Fläche von mehr als 58’000 m2 gebucht. Zur wire in Düsseldorf werden Maschinen zur Drahtherstellung und Veredelung, Werkzeuge und Hilfsmaterialien zur Verfahrenstechnik sowie Werkstoffe und Spezialdrähte gezeigt. Ausserdem präsentieren sich Innovationen aus den Bereichen Kabel-, Mess-, Steuer- und Regel- sowie Prüftechnik. Spezialgebiete wie Logistik, Fördersysteme und Verpackungen ergänzen das Angebot. Neu ist der Bereich Gitterschweissmaschinen in der Halle 16. Draht-, Kabel- und Glasfasermaschinen sowie die Drahtund Kabelproduzenten und der Handel mit Draht und Kabeln belegen 2014 die Hallen 9 bis 12, 16 und 17. In der Halle 15 ist die Umformtechnik (Fastener Technology) zu finden, Halle 16 schliesst sich mit der Federfertigungstechnik (Spring Making) und dem jetzt ebenfalls in Halle 16 konzentrierten Bereich der Gitterschweissmaschinen (Mesh Welding Machinery) an.

Die weltweit wichtigste Industriemesse wird vom 7. bis 11. April in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2014 vereint sieben Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Energy, MobiliTec, Digital Factory, Industrial Supply, IndustrialGreenTec und Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2014 sind Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, Industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung. Die Niederlande sind das Partnerland der HANNOVER MESSE 2014. Die Fortschritte im Bereich Elektromobilität werden auf der Leitmesse MobiliTec zu sehen sein. «Sie ist das einzige Ausstellungsformat, das die Aspekte der Infrastruktur, der erneuerbaren Energien, der Informationstechnik und der Technologien elektrischer und hybrider Antriebssysteme bis hin zu Wasserstoffkonzepten vereint», sagt Marc Siemering, Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG. Die MobiliTec, deren ideelle Träger der VDMA und die Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) sind, ist deshalb nicht allein auf das E-Fahrzeug fixiert, sondern präsentiert systemische Lösungsansätze für eine umweltfreund­ liche Mobilität der Zukunft.

AMB, Stuttgart Internationale Messe für Metallbearbeitung 16. bis 20. September www.messe-stuttgart.de/amb

MSV, Brünn Internationale Maschinenbaumesse 29. September bis 3. Oktober www.bvv.cz

Fond-Ex, Brünn Internationale Giessereifachmesse 29. September bis 3. Oktober www.bvv.cz

Profintech, Brünn Internationale Fachmesse für Oberflächentechnik 29. September bis 3. Oktober www.bvv.cz

I N F OS | FACT S Öffnungszeiten Montag, 7., bis Donnerstag, 10. April von 9.00 bis 18.00 Uhr Freitag, 11. April von 9.00 bis 17.00 Uhr Eintrittspreise Tageskarte Dauerkarte Schüler, Studenten

I N F OS | FACT S Öffnungszeiten Montag, 7., bis Freitag, 11. April von 9.00 bis 17.00 Uhr 52,– Euro 92,– Euro 15,– Euro

Eintrittspreise Tageskarte Dauerkarte Schüler, Studenten

Infos www.wire.de

Infos www.hannovermesse.de

Nächster Termin folgt

Nächster Termin 13. bis 17. April 2015

35,– Euro 76,– Euro 15,– Euro

maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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KURSE A U S - U N D WE I T E R BILDUNG

Serviceroboter auf der Erfolgsspur n Die Entwicklungsgeschwindigkeit in den einzelnen Disziplinen der Servicerobotik variiert stark: Während viele Ideen bereits im frühen Entwicklungsstadium scheitern, feiern andere längst Markterfolge. Genau diesen erfolgreichen Konzepten widmet der Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme SCHUNK die 7. SCHUNK Expert Days on Service Robotics. Unter dem Motto «Robots with Impacts» präsentiert die weltweit führende Kommunikationsplattform für die angewandte Servicerobotik vom 26. bis 27. Februar am SCHUNK Greifsystemstandort Brackenheim-Hausen Technologietreiber aus aller Welt. Dabei gilt ein besonderer Fokus den industriellen Anwendungen, von der Laborautomation über Transportaufgaben unter Reinraumbedingungen bis zum klassischen Griff in die Kiste. Als Referenten zugesagt haben unter anderem Dr. Hans-Peter Grothaus von CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen, Dr. Claus Risager von Blue Ocean Robotics aus

Dänemark, Dr. Samuel Bouchard von Robotiq aus Kanada sowie Greg Peters von SABRE Autonomous Solutions aus Australien. Infos und Anmeldung unter http://expertdays.schunk.com oder mit untenstehendem QR-Code.

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Grinding Symposium n Die UNITED GRINDING Group mit ihren Unternehmensmarken MÄGERLE, BLOHM, JUNG, STUDER, SCHAUDT, MIKROSA, WALTER und EWAG ist der weltweit grösste Anbieter für Flach- und Profilschleifen, Rundund Werkzeugschleifen. An 17 Technologiestationen können Sie sich während dem Grinding Symposium vom 21. bis 23. Mai in CH-3600 Thun einen einmaligen Überblick die neuesten Entwicklungen verschaffen. Täglich von 8.30 bis 17.00 Uhr erleben Sie im 30-MinutenTakt bei kommentierten Praxisvorführungen, was unter Prozessoptimierung, individuellen Produktionslösungen, kundennahem Customer Care und gesicherten Qualitätsanforderungen verstanden wird. Ergänzt werden diese spannenden Präsentationen durch Fachvorträge, die im Plenum abgehalten werden. Führende Experten der Branche präsentieren hier ihre neusten Forschungsergebnisse und aktuelle Entwicklungstendenzen. Einige informative Messestände ausgewählter Zulieferer runden das Tagesprogramm ab. Detaillierte Infos zu den einzelnen Präsentationen und Fachvorträgen erhalten Sie unter www.grinding-symposium.com oder mit nebenstehendem QR-Code. Bei den angebotenen Abendveranstaltungen bleibt neben guter Unterhaltung und internationalen Gaumenfreuden genug Zeit

Mittendrin statt nur dabei: ZHAW forscht in 3D

für vertiefende Gespräche. Und last, but not least: Attraktive Ausflüge und Besichtigungen erwarten Ihre Begleitung beim Partnerprogramm.

ZHAW-Forschender testet die Virtual-Reality-Wand aus.

n Die ZHAW School of Engineering fokussiert sich als anerkannter Hochschulpartner des weltgrössten Herstellers von 3D-Tools auf «3D-Experience». Neu arbeiten ZHAWForschende mit einer Virtual-Reality-Wand, die virtuelle Prototypen dreidimensional erlebbar macht. Die Virtual-Reality-Wand (VR-Wall) mit ihrer Grösse von gut 5 auf 2 m sowie die hohe Auflösung ermöglichen es, Visualisierungen bereits ab einem Meter Distanz zu betrachten. Die Forschenden tragen dazu eine 3D-Brille. Konkret bedeutet dies, dass die virtuellen Prototypen quasi begehbar sind. «Man betrachtet nicht nur eine Projektion an der Wand, sondern taucht in die virtuelle 3D-Welt ein», so Adrian Burri, Leiter des Zentrums für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP). «Mithilfe der VR-Wall lassen sich Dinge virtuell testen, welche in der Realität noch nicht existieren.»

Endphase der Produktentwicklung umgesetzt werden.

Internationale Partnerschaft An der ZHAW School of Engineering werden nicht nur bestehende 3D-Tools angewendet, sondern auch die Anforderungen an neu zu entwickelnde 3D-Instrumente definiert. Mit dem Know-how in 3D-Experience soll die Entstehung von Innovationen sowie Produkten verbessert und beschleunigt werden. Als eine der ersten Hochschulen im deutschsprachigen Raum ist die ZHAW School of Engineering neu als «DassaultSystèmes-Academic-Member» akkreditiert. Dassault Systèmes (DS) ist der Weltmarktführer von 3D-Tools. Die ZHAW-Forschenden erhalten durch diese Partnerschaft eine internationale Plattform zur Präsentation von Projekten sowie Zugang zu neuen Lernmaterialien.

Virtuelle Tests vor der realen Umsetzung

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40 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Ein integriertes Tracking-System macht es möglich, Handlungen zwischen Mensch und Prototyp aus ergonomischer Sicht zu analysieren. Beim Tracking werden über mehrere Infrarot-Kameras die Bewegungen des realen Benutzers vor der VR-Wall erfasst, um sie in die virtuelle Entwicklungswelt zu übertragen. Der Benutzer steuert einen virtuellen Menschen, indem er seine Position einnimmt und sich auf diese Weise innerhalb der virtuellen Szene bewegt. So lassen sich unter anderem Montagevorgänge in gefährlichen Anlagen simulieren oder die Ergonomie von zukünftigen Fahrzeugen testen. Beispielsweise kann ein Cockpit auf seine Tauglichkeit für Piloten geprüft werden, bevor es überhaupt gebaut wird. Auf diese Weise können Entwicklungsschritte effizienter gestaltet werden. Ein realer Prototyp muss – wenn überhaupt – erst in der

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• AC/DC-Motoren • Frequenzumformer • Übertragungselemente • Getriebemotoren

Müller-Technik AG Bernstrasse 28, CH-3054 Schüpfen Tel. +41 (0)31 901 02 03 Fax +41 (0)31 901 03 09 www.muellertechnik.ch, info@muellertechnik.ch Auswuchtmaschinen Cemb S.p.A. und Hof­mann, Lohnwu­cht­arbeiten

42 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

SCHWARZ AG FEINBLECHTECHNIK 056 297 16 16 info@schwarzag.ch www.schwarzag.ch

n CNC-Fertigungstechnik


SA C H R EG I S T ER BEZU G S Q U ELLEN

n CNC-Fertigungstechnik

Peter-Mechanik AG Wir fertigen Präzision Peter-Mechanik AG CNC-Fertigungstechnik

Seit 1975 erfahren in Präzisionsmechanik

Postweg 5 | 5113 Holderbank Tel. 062 893 34 67 | Fax 40 postmaster@peter-mechanik.ch www.peter-mechanik.ch

n Drehen und Fräsen/Bohren CNC-Bearbeitungen bohren / fräsen bis max. 2,0 m Länge Unsere Spezialitäten:

• Aluminiumteile und Stahlprofile • Flexible Liefertermine • Prototypenbau/Einzelfertigung • Herstellung und Montage kompletter Baugruppen

n Druckguss Alu + Zn

• Druckgiesserei für Aluminiumund Zink-Teile • Mechanische Nachbearbeitung Rüetschi AG, Postfach 307, 5034 Suhr Tel. 062 855 50 60, Fax 062 855 50 70 Mailto: info@giessereitech.ch www.giessereitech.ch

n Druckluftwerkzeuge P. Mettler, Renferstrasse 17, CH-2500 Biel 8 Tel. +41 (0)32 341 57 08 Fax +41 (0)32 341 69 08

n Elektromotoren

Foba AG, 8907 Wettswil Tel. +41 (0)44 701 90 00 Fax +41 (0)44 701 90 01 info@foba.ch

Hélios A. Charpilloz SA ISO 9002 zertifiziert route de Montoz 9, CH-2735 Bévilard Tel. +41 (0)32 491 72 72 Fax +41 (0)32 491 73 73

Rüetschi AG – Antriebstechnik Feldackerstrasse 2, 5040 Schöftland Tel.: 062 739 20 60, Fax: 062 739 20 71 www.antriebstech.ch mail@antriebstech.ch

n Energieführungsketten in Nylon und Stahl Oeschger – mech. Werkstätte Querbearbeitung / Fräsen / Bohren Rückseitenbearbeitung / Ø 3–150 mm Kaisermatt 1, CH-5026 Densbüren Tel. +41 (0)62 878 10 06 Fax +41 (0)62 878 10 07 www.oeschger-mechanik.ch info@oeschger-mechanik.ch WT Technologie AG, CNC, Bearbeitung Auswuchten/Wasserstrahlschneiden Bösch 37, CH-6331 Hünenberg Tel. +41 (0)41 780 90 40 Fax +41 (0)41 780 90 50 www.wttec.ch, info@wttec.ch

n Federn

n Filtration und Siebung

Egli Federnfabrik AG Neugutstrasse 65, CH-8600 Dübendorf Tel. +41 (0)44 801 80 00 Fax +41 (0)44 821 33 37 www.eglifedern.ch, info@eglifedern.ch FAVRE-STEUDLER S.A. Chemin de la Prévôté 7 CH-2504 Bienne Tel. +41 (0)32 341 30 79 Fax +41 (0)32 342 52 34 www.favre-steudler.ch pfavre@favre-steudler.ch

n Federn und Drahtartikel DEJEX SA, Fabrique de ressorts Route de Reuchenette 59 CH-2502 Bienne Tel. +41 (0)32 341 77 66 Fax +41 (0)32 342 29 61 www.ressort.ch, dejex@swissonline.ch Thür & Co. AG Industrie-Aegert, CH-8305 Dietlikon Tel. +41 (0)44 807 44 11 Fax +41 (0)44 807 44 00 www.thuer-co.ch, info@thuer-co.ch

n Filze (Wollfilze und Nadelfilze) FISSCO AG CH-3077 Enggistein b. Worb Tel. +41 (0)31 838 40 40 Fax +41 (0)31 839 76 30 www.fissco.ch, info@fissco.ch

n Flüssigkunststoffe

Federn und Stanzartikel FpP Federnfabrik GmbH Sihlbruggstrasse 144, CH-6340 Baar Tel. +41 (0)41 761 28 22 Fax +41 (0)41 761 28 23 www.fpp.ch, info@fpp.ch

n Feinblech

n Fördertechnik

Wasenstrasse 49 CH-4133 Pratteln Tel: +41 (0)61 827 32 11 Fax: +41 (0)61 827 32 13 info@ringele.ch www.ringele.ch

n Energieketten-Systeme

n Filter Paul Hedfeld GmbH Hundeicker Strasse 20, D-58285 Gevelsberg Telefon +49 (0)23 32 63 71 Fax +49 (0)23 32 6 11 67 www.hedfeld.com, info@hedfeld.com

n Drehmoment-Schlüssel/ -Prüfgeräte/-Service

GAMAG AG

n Gelenkwellen

VERSCHRAUBUNGSTECHNIK

GAMAG AG Chrummacherstr. 3 8954 Geroldswil Tel: 044 910 14 40 www.gamag-ag.ch SF-Filter AG Kasernenstrasse 6, CH-8184 Bachenbülach SF-Filter: für Öl, Luft, Kraftstoff, Wasser, Hydraulik, Pneumatik, Entstaubung. Tel. +41 (0)44 864 10 68 Fax +41 (0)44 864 14 56 www.sf-filter.com, info@sf-filter.ch

n Drehteile auf Drehautomaten und CNC-Drehmaschinen Max Säuberli AG, Automatendreherei CNC-Fräsen, CH-5105 Auenstein Tel. +41 (0)62 897 13 13 www.cnc-dreherei.ch

n Entmagnetisierung HEIL Magnet-+Werkzeugtechnik Blegistrasse 15, CH-63w40 Baar-Walterswil Tel. +41 (0)41 760 76 60 Fax +41 (0)41 760 76 65 www.heilmagnet.ch, info@heilmagnet.ch

n Filter für Farbspritzkabinen/Lüftungen

n Giessereibedarf LIWAG Industrieofenbau + Wärmetechnik AG Botzen 12, CH-8416 Flaach Tel. +41 (0)52 315 29 21 Fax +41 (0)52 315 14 06 www.liwag.ch, ofenbau@liwag.ch

FSO-Filterservice AG Aspstrasse 10, CH-8154 Oberglatt Tel. +41 (0)44 850 01 60 Fax +41 (0)44 850 62 15 www.fso-filter.ch, info@fso-filter.ch

maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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SACHREGISTER BEZUGSQUELLEN n Gleitlager

n Gravuren/Beschriftungen

n Hochhitzebeständiger Kitt – Thermoguss 2000

n Hydraulikzylinder

Nordson EFD, CH-7324 Vilters Tel. +41 (0)81 723 47 47 Fax +41 (0)81 723 71 09 www.nordsonefd.com/ch info.ch@nordsonefd.com

Gleitlager, Buchsen, Gleitplatten

GGB Tristar Suisse SA

2544 Bettlach / Tel. 032 628 60 00

n Honen/Kreuzschleifen

switzerland@ggbearings.com www.ggbearings.com

Flexibler Kleinbetrieb empfiehlt sich für

n Gummiformteile techn./Gummi­ walzen, Gummi-PTFE­ Metallverbindungen PLASTIGUM AG Grossholzstrasse 20, CH-8253 Diessenhofen Tel. +41 (0)52 646 08 00 Fax +41 (0)52 657 19 52

Kreuzschleifen (Honen), ø 3-250 x 3000mm Klein- und Grossserien

Tel. 056/282 17 70, Fax 056/282 17 92 www.suhm-mechwerk.ch info@suhm-mechwerk.ch

n Hydraulik

Rex Articoli Tecnici SA Via Catenazzi 1 CH-6850 Mendrisio

Tel. +41 (0)91 640 08 21 www.rex.ch

n Industrie-PC’s und Displays

Suhm GmbH Schiffmühlestrasse 17b 5417 Untersiggenthal

ATP Hydraulik AG Aahusweg 8, CH-6403 Küssnacht am Rigi Tel. +41 (0)41 799 49 49 Fax +41 (0)41 799 49 48 www.atphydraulik.ch, info@atphydraulik.ch NT HYWAG AG Hochdruckhydraulik, Fabrikweg 1 CH-8634 Hombrechtikon Tel. +41 (0)55 254 54 74 Fax +41 (0)55 254 54 75

Spectra (Schweiz) Gewerbestrasse 12 a 8132 Egg / ZH Tel. 043 277 10 50 info@spectra.ch www.spectra.ch n Industriebedarf

n Gummi-/Polyurethane-/Silikon-/ Schaum-/cfk-Walzen und -Spezialrollen TYP AG, Ritterquai 27, CH-4502 Solothurn Tel. +41 (0)32 625 58 58 Fax +41 (0)32 622 72 40 www.typ-tgw.com info@typ-tgw.com

n Industrielle Automation

n Härtesäcke – Metallfolie Nordson EFD, CH-7324 Vilters Tel. +41 (0)81 723 47 47 Fax +41 (0)81 723 71 09 www.nordsonefd.com/ch info.ch@nordsonefd.com

n Hydraulik, Schläuche und Verschraubungen

n Härte- und WärmeBehandlungs­anlagen Häberli Härterei- und Werkstofftechnik AG Jägerweg 20, CH-3097 Bern-Liebefeld Tel. +41 (0)31 971 73 30 Fax +41 (0)31 971 73 49 haertetechnik@bluewin.ch

Sicherheit hat vier Buchstaben

n Hebebühnen – Warenlifte

www.sgtbronze.ch

n Heizbänder/-kabel/-matten/ -platten/-schläuche

TECALTO AG Rautistrasse 58, 8048 Zürich Telefon 044 404 58 58 Telefax 044 404 58 00 info@tecalto.ch, www.tecalto.ch

n Hydraulik-Schnellservice hydroline-service ag Aeroquip-/Eaton-Vertretung Kohlestrasse 12, CH-8952 Schlieren Tel. +41 (0)44 730 87 10 Fax +41 (0)44 730 87 19 www.hydroline-service.ch kontakt@hydroline-service.ch

44 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Pilz Industrieelektronik GmbH Gewerbepark Hintermättli CH-5506 Mägenwil Telefon +41 (0)62 889 79 30 pilz@pilz.ch, www.pilz.ch

n Industrieöfen/Wärmeschränke


SA C H R EG I S T ER BEZU G S Q U ELLEN

n Industrieservice

n Kabelkonfektionierung

n Kompressoren und ZubehĂśr

n Kupplungen

Kompressoren Vakuum Gebläse Service Engineering Aufbereitung KAESER Kompressoren AG

-

8105 Regensdorf

Tel. 044 871 63 63 Fax 044 871 63 90 www.kaeser.com info.swiss@kaeser.com

n Lager-/Archivierungssysteme n Kälte- und Klimatechnik hydroline-service ag Kälte- und Klimatechnik Kohlestrasse 12, CH-8952 Schlieren Tel. +41 (0)44 730 87 10 Fax +41 (0)44 730 87 19 www.hydroline-service.ch kontakt@hydroline-service.ch

Kolben- und Schraubenkompressoren, Druckluftaufbereitung, DruckluftzubehÜr, Märwilerstrasse 43, CH-9556 Affeltrangen Tel. +41 (0)71 918 60 60 Fax +41 (0)71 918 60 40 www.prematic.ch, info@prematic.ch

/DJHUWHFKQLN

DXIGLH6LHEDXHQN|QQHQ )2&2/DJHUXQG)|UGHUWHFKQLN$*$HVFK 7HOHIRQ    7HOHID[    (PDLO LQIR#IRFRFK  ,QWHUQHW  ZZZIRFRFK

n Kompressoren n IndustrieumzĂźge

HW-Regale AG, Lagertechnik Riedgrabenstrasse 10, CH-8153 Rßmlang Tel. +41 (0)44 817 60 50 Fax +41 (0)44 817 24 34 Filiale: Säntisstrasse 9, CH-9030 Abtwil Tel. +41 (0)71 311 29 35 Fax +41 (0)71 311 23 55

Telefon 062 789 75 95, www.servatechnik.ch

n Kompressoren und ZubehĂśr airtag engineering AG Drucklufttechnik und Anlagenbau HĂślzliwisenstrasse 5a, CH-8604 Volketswil Tel. +41 (0)43 399 30 20 Fax +41 (0)43 399 30 21 mail@airtag.ch

Widmer AG Lagertechnik Frauenfelderstrasse 33, CH-8555 MĂźllheim Tel. +41 (0)52 763 35 35 Fax +41 (0)52 763 35 36 info@widmertools.ch

n Laserbeschriftung

n Infrarot-Wärmestrahler ABECON AG ZĂ&#x153;RICH Friesenbergstrasse 108, CH-8055 ZĂźrich Tel. +41 (0)44 451 14 00 Fax +41 (0)44 451 20 22 www.abecon.ch, info@abecon.ch

n Kabelkonfektionierung

Kompressoren â&#x20AC;˘ Kältetrockner Filter â&#x20AC;˘ Gesamtsysteme Amblank AG I Holzgasse 18 I 5242 Birr Tel.056 / 444 83 34 I Fax 056 / 444 98 06 www.amblank.ch I info@amblank.ch

Atlas Copco (Schweiz) AG Kompressoren und Druckluftaufbereitung BĂźetigenstrasse 80, CH-2557 Studen Tel. +41 (0)32 374 14 02 Fax +41 (0)32 374 12 97 www.atlascopco.ch kompressoren@ch.atlascopco.com

n Kunststofflaserschneiden 2D/3D

Laserschneiden von Kunststoffen und nichtmetallischen Materialien ZB-Laser AG Bahnstrasse 43, CH-5012 SchĂśnenwerd Tel. +41 (0)62 858 24 00 Fax +41 (0)62 858 24 01 info@zb-laser.ch, www.zb-laser.ch

n Laserschneiden

n Kunststoffbearbeitung Novoglas AG, Kunststoffe in Bestform Durisolstr. 10, CH-5612 Villmergen Tel. +41 (0)56 622 24 24 Fax +41 (0)56 622 77 65 www.novoglas.com, info@novoglas.com Filiale ZĂźrich: Tel. +41 (0)44 307 56 74 Filiale Basel: Tel. +41 (0)61 225 42 94

maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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SACHREGISTER BEZUGSQUELLEN

n Laserschneiden

n Lineartechnik

Linearführungen • Linearsysteme Gewindetechnik • Hubsysteme Transfersysteme • Automatisierung Rosa GmbH Gaswerkstr. 33/35, CH-4900 Langenthal Telefon +41(0)62 923 73 33 www.rosa-schweiz.ch buero@rosa-schweiz.ch

n Lochstempel/ Formenbaunormalien

E. Ramseier-Werkzeugnormalien AG Dübendorfstrasse 27 CH-8602 Wangen Telefon +41 (0)44 834 01 01 ramseier@ramseier-normalien.ch www.ramseier-normalien.ch

• Blechbearbeitung • Laserschneiden • Roboterschweissen • Gehäusebau

n Logistikzentrum

n Maschinenbau

n Messebauer

MIT PRÄZISION UNTERWEGS Fräsen + Schleifen Bearbeitung hochpräziser Werkstücke • Länge bis 12‘000mm • Breite bis 3‘000mm • Gewicht bis 30 Tonnen Schweisskonstruktionen, Glühen, Sandstrahlen, Lackieren alles aus einer Hand.

n Messtechnik

MDC Max Daetwyler AG Flugplatz | 3368 Bleienbach Phone: +41 62 919 34 34 www.daetwyler.com

DICHTPRÜFGERÄTE DURCHFLUSSMESSGERÄTE n Maschinenhandel +AW+ Maschinen GmbH CH-6110 Wolhusen Tel. +41 (0)41 490 11 11 Fax +41 (0)41 490 27 20 Natel +41 (0)79 730 11 11

Web: www.ateq.de Mail: zentrale@ateq.de

n Maschinenschutzabdeckungen

SCHWARZ AG FEINBLECHTECHNIK 056 297 16 16 info@schwarzag.ch www.schwarzag.ch

Dimensionelle Messtechnik Lestoprex AG Kronenstr. 11, CH-8735 St.Gallenkappel Tel. +41 (0)55 284 51 51 Fax +41 (0)55 285 51 53 www.lestoprex.ch, mail@lestoprex.ch

info@nuessler.ch • www.nuessler.ch

n Löten im Durchlaufofen Grenacher Metall AG Metallwarenfabrik CH-5275 Etzgen Tel. +41 (0)62 867 20 00 Fax +41 (0)62 867 20 01 www.grenacher-metall.ch info@grenacher-metall.ch

n Magnete HEIL Magnet-+Werkzeugtechnik Blegistrasse 15 CH-6340 Baar-Walterswil Tel. +41 (0)41 760 76 60 Fax +41 (0)41 760 76 65 www.heilmagnet.ch info@heilmagnet.ch

n Lineartechnik

Maschinenverkleidungen C o n t i n u o u s · Maschinenunterbauten Innovation Werkmeisterkabinen · Profile und Komponenten

SYMA-SYSTEM AG Systemverkauf / Tronic Panoramastrasse 19 9533 Kirchberg/SG Tel. 071 932 32 32 tronic@syma.ch

Fax 071 932 32 33 www.syma.ch

n Metall-Servicezenter

n Materialprüfung

Maurer Magnetic AG Industriestrasse 8-10 CH-8627 Grüningen Tel.  +41 (0)44 936 60 30 Fax  +41 (0)44 936 60 48 www.maurermagnetic.ch info@maurermagnetic.ch

n Metalldrückerei n Mechanische Bearbeitung

info@amsler.ch www.amsler.ch

Humech AG Gewerbe Seeben CH-8460 Marthalen Tel. +41 (0)52 319 15 55 Fax +41 (0)52 319 16 34

Berwissstrasse 8, 8548 Ellikon Tel. 052 375 14 10 Fax 052 375 14 84 info@lauffenburgerag.ch www.lauffenburgerag.ch

46 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.


SA C H R EG I S T ER BEZU G S Q U ELLEN n Metallspritzanlagen FEHR Oberflächentechnik AG Industriestrasse 36, CH-8108 Dällikon Tel. +41 (0)44 844 26 64 Fax +41 (0)44 844 54 40 www.fehr-oberflaechen.ch fehrag@active.ch

n Metallspritztechnik

n Öl(nebel)abscheider

Lestoprex AG Kronenstr. 11, CH-8735 St.Gallenkappel Tel. +41 (0)55 284 51 51 Fax +41 (0)55 285 51 53 www.lestoprex.ch, mail@lestoprex.ch

n Radialventilatoren

n Rohr- und Profil-Service

ABECON AG ZÜRICH Friesenbergstrasse 108, CH-8055 Zürich Tel. +41 (0)44 451 14 00 Fax +41 (0)44 451 20 22 www.abecon.ch, info@abecon.ch

n Rammschutz

n Pneumatik-Komponenten, Garagen- und Luftdienstgeräte/ Manometer und Ventile

n Rohrbiegen

AZE Handels + Vertriebs AG Sihlquai 278, Postfach, CH-8031 Zürich Tel. +41 (0)44 272 76 11 Fax +41 (0)44 271 10 88 www.aze.ch, info@aze.ch

n Montage DKM, Althau 1, CH-5303 Würenlingen Tel. +41 (0)56 290 00 05 Fax +41 (0)56 290 00 06 dkm@bluewin.ch

n Montagetechnik

Meriedweg 17 CH-3172 Niederwangen b. Bern Telefon +41 31 981 30 88 Fax +41 31 981 30 91 Internet www.schenkmetall.ch E-mail info@schenkmetall.ch

K-Profile AG Bisrütistrasse 3, CH-9220 Bischofszell Tel. +41 (0)71 424 26 40 Fax +41 (0)71 424 26 49 www.k-profile.com, info@k-profile.com

Werkmeisterkabinen · Profile und Komponenten

SYMA-SYSTEM AG Systemverkauf / Tronic Panoramastrasse 19 9533 Kirchberg/SG Tel. 071 932 32 32 tronic@syma.ch

Zylinderstifte, Lochstempel, Aus­werfer­stifte, Führungsbolzen, Mess-Stifte, Bohrbüchsen Alfonso S.A. ch. Louis-Hubert 2, CH-1213 Petit-Lancy Tel. +41 (0)22 3 44 51 20 Fax +41 (0)22 345 43 00 www.alfonso-sa.ch, alfonso@alfonso-sa.ch

Rohr-Profil-Blechbiegen

n Profile

Maschinenverkleidungen C o n t i n u o u s · Maschinenunterbauten Innovation

n Normalien

SCHENK METALL

Fax 071 932 32 33 www.syma.ch

n Prüfmittelüberwachung SCS Kalibrierstelle Nr. 038/3D-Messungen SULZER INNOTEC AG, Messlabor 1581, ­Hegifeldstrasse 12, CH-8404 Winterthur Tel. +41 (0)52 262 58 73 Fax +41 (0)52 262 00 43

n Pumpen

n Rollen und Räder

n Reinigungs- und Entfettungs­anlagen Perfix Apparatebau AG Ruchstuckstrasse 12, CH-8306 Brüttisellen Tel. +41 (0)44 805 52 05 Fax +41 (0)44 805 52 09 www.strahlmaschinen.ch info@strahlmaschinen.ch

n Reinigungs- und Entfettungs­anlagen, Ultraschall Cleantec AG Alte Winterthurerstr. 90 CH-8309 Nürensdorf Tel. +41 (0)44 836 47 57 Fax +41 (0)44 836 47 58 www.cleantec.ch cleantec@cleantec.ch

BAUMGARTNER AG ROLLEN, RÄDER UND TRANSPORTGERÄTE

Langwiesenstrasse 2 • CH-8108 Dällikon

www.baumgartnerag.ch

n Rollen und Räder WEMAS – J.-P. Mathez & Cie CH-2720 Tramelan Tel. +41 (0)32 487 43 28 Fax +41 (0)32 487 44 43 www.wemas.ch

n Sandstrahlanlagen

n Normteile

FEHR Oberflächentechnik AG Industriestrasse 36 CH-8108 Dällikon Tel. +41(0)44 844 26 64 Fax +41(0)44 844 54 40 www.fehr-oberflaechen.ch fehrag@active.ch

GRUNDFOS Pumpen AG Bruggacherstrasse 10 CH-8117 Fällanden Telefon +41 (0)44 806 81 11 Fax +41 (0)44 806 81 15 info_ch@grundfos.com www.grundfos.ch

n Oberflächentechnik

Iten Galvanik AG Bernstrasse 6, CH-8964 Rudolfstetten Tel. +41 (0)56 633 43 43 Fax +41 (0)56 633 84 58 www.iten-galvanik.ch, info@iten-galvanik.ch

Gysi Pumpen AG CH-1726 Farvagny Tel. +41 (0)26 411 30 71 www.gysi-pumpen.ch info@gysi-pumpen.ch

n Rohr- und Profilbiegemaschinen Rohr-ø 4 bis 120 mm MEWAG Maschinenfabrik AG Dorfstrasse 51 CH-3457 Wasen Tel. +41 (0)34 437 75 75 Fax +41 (0)34 437 75 76 www.mewag.com mewag@mewag.com

SGT Strahlmaschinen AG Ruchstuckstrasse 12 CH-8306 Brüttisellen Tel. +41 (0)44 805 52 00 Fax +41 (0)44 805 52 09 www.strahlmaschinen.ch info@strahlmaschinen.ch

maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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SACHREGISTER BEZUGSQUELLEN

n Sandstrahlmittel

n Sensoren

n Stapler aller Art

n Technische Präzisionskugeln

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n TeilereinigungsWaschmaschinen n Sicherheitsschuhe im Freizeitlook

• Blechbearbeitung • Laserschneiden • Roboterschweissen • Gehäusebau

SCHWARZ AG FEINBLECHTECHNIK 056 297 16 16 info@schwarzag.ch www.schwarzag.ch

Sicherheitsschuhe im Freizeitlook Tel. 071 969 43 85  Fax 82

n Spanntechnik

 044 846 51 11 Kauf Miete Leasing

n Schaumstoff

www.still.ch

Perfix Apparatebau AG Ruchstuckstrasse 12 CH-8306 Brüttisellen Tel. +41 (0)44 805 52 05 Fax +41 (0)44 805 52 09 www.strahlmaschinen.ch info@strahlmaschinen.ch

n UV/Ultraviolettstrahler ABECON AG ZÜRICH Friesenbergstrasse 108 CH-8055 Zürich Tel. +41 (0)44 451 14 00 Fax +41 (0)44 451 20 22 www.abecon.ch, info@abecon.ch

n UV-Strahler/-Geräte

n Strahlmittel BBA AG, Schachenallee 29, CH-5001 Aarau Tel. +41 (0)62 824 58 62 Fax +41 (0)62 824 61 40

n Schmiermittel

n Spannwerkzeuge

n Technische Keramik

n Vakuumpumpen und Verdichter

Lestoprex AG Kronenstr. 11, CH-8735 St.Gallenkappel Tel. +41 (0)55 284 51 51 Fax +41 (0)55 285 51 53 www.lestoprex.ch, mail@lestoprex.ch

n Spritzgussteile

n Verpackungen n Technische Kunststoffteile Novoglas AG, Kunststoffe in Bestform Industriegebiet, Durisolstrasse 10 CH-5612 Villmergen Tel. +41 (0)56 619 70 00 Fax +41 (0)56 619 70 01 www.novoglas.com, info@novoglas.com Filialen: Tel. +41 (0)44 307 36 74, +41 (0)61 225 42 94, +41 (0)31 311 21 63

n Schweisskonstruktionen

HANS SIGNER AG 8586 Ennetaach-Erlen Tel. 071 649 11 11 Fax 071 649 11 22 www.signerag.ch LASER- und Wasserstrahlschneiden, CNC- Stanzen, Abkanten bis 7 m, Schweisskonstruktionen und mech. Grossbearbeitung bis 30 t Stückgewicht.

n Stanz- und Umformtechnik

n Schwingungsmessgeräte Müller-Technik AG Bernstrasse 28, CH-3054 Schüpfen Tel. +41 (0)31 901 02 03 Fax +41 (0)31 901 03 09 www.muellertechnik.ch info@muellertechnik.ch RoViTec GmbH, Auswuchttechnik Studbachstrasse 16, CH-8340 Hinwil Tel. +41 (0)43 843 13 13 Fax +41 (0)43 843 13 00 www.rovitec.ch, rovitec@bluewin.ch

48 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Aeberhard AG CH-9434 Rheineck Tel. +41 (0)71 886 40 00 www.aeberhardag.ch kartonagen@aeberhardag.ch

n Vibrationsmessungen Müller-Technik AG Bernstrasse 28 CH-3054 Schüpfen Tel. +41 (0)31 901 02 03 Fax +41 (0)31 901 03 09 www.muellertechnik.ch info@muellertechnik.ch

n Vibrationsmessungen RoViTec GmbH, Auswuchttechnik Studbachstrasse 16 CH-8340 Hinwil Tel. +41 (0)43 843 13 13 Fax +41 (0)43 843 13 00 www.rovitec.ch, rovitec@bluewin.ch


SA C H R EG I S T ER BEZU G S Q U ELLEN

n Wälzlager

n Wasserstrahlschneiden

n Werkzeugmaschinen

n Werkzeugmaschinen

n Wärmetauscher

n Zahnräder Hans Christen AG, CH-3360 Herzogenbuchsee Tel. +41 (0)62 956 50 50 Fax +41 (0)62 956 50 55 info@cag.ch

n Zug- und Druckkabel

WT Wärmeaustausch Technologien AG Aergerastrasse 10, 1734 Tentlingen Tel. 026 418 06 56, Fax 026 418 06 57 e-mail info@wt-sa.ch, www.wt-sa.ch

n Wasserstrahlschneiden

DOHNER AG • Schaubenstrasse 4 8450 Andelfingen • Switzerland Tel. +41 52 317 37 30 Fax +41 52 317 37 51 E-Mail: info@dohnerag.ch Internet: www.dohnerag.ch

Werkzeug- und Formenbau

Der zuverlässige Partner für den Werkzeug- und Formenbau

www.meusburger.com Werkzeugbau-Normalien

E. Ramseier-Werkzeugnormalien AG Dübendorfstrasse 27 CH-8602 Wangen Telefon +41 (0)44 834 01 01 ramseier@ramseier-normalien.ch www.ramseier-normalien.ch

Service, Handel, Reparaturen, Revisionen DKM, Althau 1, CH-5303 Würenlingen Tel. +41 (0)56 290 00 05 Fax +41 (0)56 290 00 06 dkm@bluewin.ch

DMG MORI SEIKI Schweiz AG Lagerstrasse 14 CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)44 824 48 48 www.dmgmoriseiki.com info@dmgmoriseiki.com Service, Handel, Reparaturen, Revisionen DKM, Althau 1, CH-5303 Würenlingen Tel. +41 (0)56 290 00 05 Fax +41 (0)56 290 00 06 dkm@bluewin.ch

n Werkzeuge Wasserstrahl – und Plasmaschneiden Stahl rostfrei und Nickelbasislegierungen JACQUET Osiro AG Industriestrasse 105, CH-4147 Aesch Tel. 061 756 89 89, Fax 061 756 89 84 Email: j.osiro@myjacquet.com Web: www.myjacquet.com/osiro

Lestoprex AG Kronenstr. 11, CH-8735 St.Gallenkappel Tel. +41 (0)55 284 51 51 Fax +41 (0)55 285 51 53 www.lestoprex.ch, mail@lestoprex.ch

CH-3401 Burgdorf Tel. +41 (0)34 445 56 11 Fax +41 (0)34 445 62 00 www.haessig-maschinen.com info@haessig-maschinen.com

n Werkzeugmaschinen

n Werkzeuge und Betriebseinrichtungen

maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

49


VORSCHAU NR . 2 | F E B R U A R 2014

INDUSTRIEMAGAZIN

DOSSIER

DOSSIER

ZUM THEMA

SCHWEISSEN, SCHNEIDEN

ANTREIBEN, BEWEGEN, AUTOMATION

Die Integration von Produkt- und Prozessparametern aus der Anlagen-IT von Produktionsmaschinen spielt beim Aufbau von MES-Kennzahlensystemen nach der neuen ISO-Norm 22400-2 eine entscheidende Rolle.

Das Schweissen von Kunststoffen mittels Laser setzt sich immer mehr durch, weil es viele Vorteile bietet. Im Vergleich zum Ultraschallverfahren ist Laserschweissen schonender für die Bauteile, es ist sehr flexibel, denn es lässt sich jede beliebige Schweisskontur programmieren und die Oberflächenqualität bleibt erhalten.

Ein führender Anbieter von präzisen Antrieben und Systemen muss unterschiedlich grosse Kleinstwellen mit einer Messgenauigkeit von ±0,5 Mikrometern montieren und prüfen. Für diese diffizile Aufgabe kommt eine Montagezelle des Automatisierungsspezialisten IEF-Werner zum Einsatz. Da bei der Montage der Kleinstwellen eine hohe Präzision gefordert ist, setzt IEF die neue Servopressen-Baureihe aiPRESS ein. Der Anwender profitiert neben der hochgenauen vor allem auch von der energieeffizienten Arbeitsweise.

Integrierte Datenbeziehungen zwischen Werkzeug, Material, Maschine und Mensch

Kunststoffschweissen mit dem Laser

MB-INTERVIEW

Ist für die MEM-Industrie eine Trendwende in Sicht?

KUNSTSTOFFE, VERBUNDSTOFFE

Grund zur Hoffnung machen die Auftragseingänge der MEM-Industrie im zweiten Halbjahr 2013. Oliver Müller, Direktor von SWISSMECHANIC, Schweizer Verband mechanisch-technischer Betriebe mit zirka 1400 Mitgliederfirmen, gibt im Interview unter anderem über den Werkplatz Schweiz, die Situation der Zulieferindustrie und natürlich das bevorstehende 75-Jahr-Jubiläum Auskunft.

Gleitziehbiegen – eine wirtschaftliche Alternative

Derzeitige Untersuchungen im Bereich der Bauteilfertigung aus Faserverbundkunststoffen fokussieren die Verkürzung der Prozesszykluszeiten, die Verringerung des Handhabungs- und Verarbeitungsaufwandes sowie die Reduzierung der Wartungs- und Rüstzeiten von Werkzeugen.

Äusserst intelligent montiert

Bürstenlose Gleichstrommotoren Aufgrund ihrer langen Lebensdauer wird die Nachfrage nach bürstenlosen Gleichstrommotoren immer grösser. Nach wie vor ist der Verschleiss der Bürsten und des Kollektors die Lebensdauer begrenzende Komponente, denn die Lagerung überdauert diese beiden Bauteile in der Regel.

I N S E R E N T E N - & A DVERT ORIALV E R Z EIC H N I S Fett = Anzeigen Normal = Redaktionelles/Advertorials 27

Aroflex AG

9

32

Auchlin SA

41

Huvit GmbH

7

11

Beutler Nova AG

18

Hydrel GmbH

31

Bibus AG

12

11

Borel Swiss SA

30

Cleantec AG

16

24

COSCOM GmbH

6

RÖSLER Schweiz AG

Beilage

Rotronic AG

Logimat 2014

13

Rupp Metalltrend AG

ISCAR Hartmettall AG Frauenfeld

IBZ Schulen für Technik Informatik Wirtschaft AG

41

scemama sa

41

Schenk Metall

Messen

IEF-Werner GmbH

29

Schmalz GmbH

UG 2

PaintExpo, Karsruhe

IGUS GmbH

29/40

SCHUNK Intec AG

15/38

Metav 2014, Düsseldorf

UG 3

Sibatec AG

37

LogiMAT 2014, Stuttgart

SKF

38

Verpackung, Zürich

Hewlett-Packard (Schweiz) GmbH

32

Danfoss

34

Josef Binkert AG

21/35

Demelectric AG

UG 1

Kaeser Kompressoren AG

41

Dipl.-Ing. Ernest Spirig

23

KASTO Maschinenbau GmbH & Co. KG

26

SMC Pneumatik AG

39

wire, Düsseldorf

39

HANNOVER MESSE

7

7

DMG MORI

7

Kennametal

13

SPHINX Werkzeuge AG

13

Egli Federnfabrik AG

7/36

KOCO MOTION GmbH

33

STALDERfinish Stalder AG

33

Egloff Gravuren AG

6

6/7 35 7

Endress+Hauser F-Tool International FEIN Suisse AG

28

Festo AG

10

Fritz Studer AG

41

G+W. Wolf AG

UG 4

GDZ AG

8

GF Machining Solutions

22

GIS AG

13

Grenacher Metall AG

19

Gressel AG

27

GRIBI Hydraulics AG

36

GROB-WERKE GmbH & Co. KG

40

GS1 Schweiz

6

Güdel AG

12

Gührung (Schweiz) AG

41

Gysi Pumpen AG

17

Heizmann AG

25 8

Kubo Tech AG LIWAG Industrieofenbau + Wärmetechnik AG

30

LPW Reinigungssysteme GmbH

41

Martin Hänssler

19

Max Mitschjeta AG

23/25

Meusburger Georg GmbH & Co. KG

27

Mozair SA

22

Müller Biegetechnik

41

Nobs Produktions AG

36

norelem Normelemente AG

29

Nozag AG

14

NSBIV AG

32

Oeschger, Mech. Werkstätte

35

Omni Ray AG

41

Ortner GmbH

19

Peter Lehmann AG

35

Pfeiffer Vacuum GmbH

25

Pilz Industrieelektronik GmbH

50 maschinenbau 1/2014 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

6

SUVA

UG 1

Stettler AG

36

Suter-Kunststoffe AG

41

TechniSoft CAD/CAM AG

6

Toyota Material Handling

3

Triag AG

29 7/19

Walter (SCHWEIZ) AG Walter Meier (Fertigungslösungen) AG

41

Wekatex Handels GmbH

40

ZHAW Zürcher Hochschule


Das Schw

eizer Ind

ustriem

agazin.

Seit 1972

.

Mit Schnellzugriff Nr. 11 November

2013

Ind

Nr. 1 2014 Januar

eizer Das Schw

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. Seit 1972

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Mit Schn zugriff

Nr. 12 Dezember 2013

Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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14

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IndustrIemagazIn: zum thema

30

Auf der Suche nach der Zauberformel

dossIer: mess-, steuerund regeltechnIk

12

Scannen statt Tasten in einem Bruchteil der Zeit

24

dossIer: transportIeren, lagern, logIstIk, IndustrIebau Starker Partner für den Lagerbetrieb

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16

do ss Ier : sc hw eIs se n, sc hn eId en

Schlüsse lte für die Pro chnologie du von heute ktion und morge n

32

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e Überprüf un Fügenähte g von Verbund n an Faser-Bauteilen

40

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32

In du st rI em ag az In : zu m th em a

Schnitts tel Prozessan lenübergreifende alyse im Anlag enbau

04.11.13

gdz AG und «maschinenbau». Ein starkes Team. Seit 1972. Als Druckpartner und Herausgeberin des «maschinenbau» kümmert sich die gdz AG Monat für Monat um eine einwandfreie Produktion und eine pünktliche Erscheinung. Dabei verlassen sich die Mitarbeitenden des «maschinenbau» auf das umfangreiche Dienstleistungspaket der gdz AG, sei es für Fachmagazine, Imagebroschüren oder für digitale Kommunikationsmittel wie Webund App-Lösungen sowie Publishing-System. Wir sind Ihr Ansprechpartner für das erfolgreiche Umsetzen Ihrer Geschäftskommunikation.

Druck | Digital | Verlag www.gdz.ch

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10:31


MB Januar 2014