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8 LOKAL-NACHRICHTEN

NIBELUNGEN KURIER | Mittwoch, 18. April 2018

Lohnender Frühlings-FamilienNachmittag Spendenschecks aus zehnter Adventsfensteraktion in Abenheim an 18 Vereine überreicht

Auf dem ersten Frühlings-Familien-Nachmittag in der Abenheimer Festhalle nahmen 18 Vereine und ihre Vertreter gerne die Spendenschecks aus der Adventsfensteraktion für ihre Kinder- und Jugendarbeit entgegen. Foto: Florian Helfert VON FLORIAN HELFERT | Erstmals feierte Abenheim gemeinsam mit zahlreichen Gästen aller Generationen am Sonntag einen Frühlings-Familien-Nachmittag in seiner liebevoll geschmückten Festhalle. Obendrein fand außer dieser geselligen Premiere auch noch die große Scheckübergabe aus den Erlösen der vergangenen Adventsfensteraktion sowie des Hexenzaubers statt. Insgesamt 18 begünstigte Vereine beziehungsweise Institutionen vom FSV 1923 Abenheim über die Freiwillige Feuerwehr bis hin zum Vogelschutzverein freuten sich über die Spendenschecks in Höhe von insgesamt 16.000 Euro.

„Kommen die Spenden zwar zunächst den Vereinen zugute, sind sie letztlich für die Kinder und Jugend in Abenheim bestimmt“, verdeutlichte Mirko Weigand als stellvertretender Ortsvorsteher anhand der Beispiele des beabsichtigten neuen Spielplatzgerätes für hinter die Festhalle oder der gewünschten neuen Computer für die Schule.

Stetige Gemeinschaftsleistung gelobt Gemeinsam mit Simone Cleres, Kassiererin des Abenheimer Adventsfenster e. V., überreichte er die Schecks.

Hierbei lobte er die stetige Gemeinschaftsleistung des Wormser Vorortes. Er sei stolz, dass die von Maria Ahl vor zehn Jahren initiierte Adventsfensteraktion auch im zehnten Jahr weiterhin so hervorragend besucht worden sei. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf des ersten Frühlings-Familien-Nachmittags wird ebenfalls gespendet werden, um dazu beizutragen, das Wegkreuz an der Osthofener Straße in Abenheim sanieren zu können. Aus diesem Grund gebührt, laut Simone Cleres, hier den evangelischen und katholischen Frauen für die selbst gebackenen Kuchen ein besonderer Dank.

„Ein schöner Traum ist die Musik … “ Festakt zum 150. Jubiläum des GV „Liedertafel“ 1868 Worms-Pfiffligheim e. V.

Wormser gibt den Takt vor Musik von Filmkomponist und Sounddesigner Frank Schreiber in neuer SWR-Produktion Der Wormser Filmkomponist und Sounddesigner Frank Schreiber ist bei den neuen Folgen der SWR-Dokumentationsreihe „Spuren im Stein“ erneut für die Komposition und die Produktion der Filmmusik und des Sounddesigns verantwortlich, wie es bereits bei den vorherigen Folgen der Fall war. Die SWR-Dokumentationen „Spuren im Stein“ zeigen verschiedene Regionen Deutschlands und ihre Bewohner mit Hilfe von Luftaufnahmen, Zeitlupen, Zeitraffern und Computer-Animationen aus neuen, ungewöhnlichen Blickwinkeln. Weitere Infos über die Themen der Reihe sind unter https://www. swr.de/spuren-im-stein zu finden. So wie die neuen Folgen jeweils die Besonderheiten und die Entstehungsgeschichte einer spezifischen Region Deutschlands beleuchten, setzt auch die Musik stilistische Schwerpunkte, die den Themen der jeweiligen Folgen gerecht werden. Dadurch entstand ein insgesamt moderner Filmscore, bei dem, je nach Film, z.B. orchestrale Elemente mit elektronischen, popularmusikalischen oder folkloristischen Elementen verknüpft werden.

Akustisch zum Leben erweckt Zusätzlich erweckt das detaillierte Sounddesign die äußerst realistischen, aber zunächst naturgemäß stummen Animationssequenzen der Filme akustisch zum Leben, ebenso wie die zahlreichen Hochgeschwindigkeitsaufnahmen, welche Zeitlupen-Einblicke in schnelle Abläufe bieten. Somit werden z.B. prähistorische Tier- und Pflanzenwelten, Sprengungen, Experimente, bis hin zu Naturkatastrophen wie z.B. Asteroideneinschläge, Vulkanausbrüche und vieles mehr auch auf der Audioebene angemessen in Szene gesetzt. Als erste der neuen Folgen wurde „Das Nördlinger Ries“ bereits am 8. April ausgestrahlt. Am Sonntag, dem 15. April, gingen um 20.15 Uhr

Bei der Filmmusik zu „Spuren im Stein“ ist es Frank Schreiber gelungen, orchestrale Elemente mit elektronischen, popularmusikalischen und folkloristischen Elementen zu verknüpfen. Foto: Andreas Stumpf

und um 21 Uhr die Folgen „Der Hunsrück“ und „Der Kaiserstuhl“ im SWR-Fernsehen auf Sendung. Am 22. April wird die 4. Folge „Das Allgäu“ zusammen mit „Von Linsen und Höhlen auf der Schwäbischen Alb“, einer gekürzten Fassung aus der ersten Staffel, gesendet. Für seine Musik zur Dokumentation „Die Geschichte der vulkanischen Eifel“ aus der vorherigen Staffel der SWR-Reihe „Spuren im Stein“ wurde der Filmkomponist und Sounddesigner Frank Schreiber 2016 beim „International Sound & Film Music Festival“ (ISFMF) in Rovinj/Kroatien mit dem „Crystal Pine“ Award in der Kategorie „Best Original Score | Documentary Feature“ ausgezeichnet. Schreibers Filmmusik setzte sich gegen die Musik des Oscar-nominierten US-Dokumentarfi lms „Cartel Land“, der mit drei Emmys ausgezeichneten US-Produktion „Going Clear: Scientology and the Prison of Belief“, sowie des IndischAmerikanischen Dokumentarfilms „Meru“ durch. Für Frank Schreiber ist der Crystal Pine Award insgesamt bereits die sechste Internationale Auszeich-

nung seiner Musik aus unterschiedlichen Filmen und die zweite Auszeichnung in Zusammenarbeit mit dem SWR. Die Auszeichnungen, sowie sieben weitere Nominierungen seiner Filmmusiken erhielt er auf Filmmusik- und Filmfestivals in den USA, Spanien, Kroatien und der Türkei.

Über Frank Schreiber Frank Schreiber studierte Musik und Kunst an der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg, sowie Filmmusik und Sounddesign an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Nach seinem Diplom lebte und arbeitete er für zehn Jahre in Köln. Mittlerweile lebt er in Worms und arbeitet dort in seinem eigenen Studio als freiberuflicher Filmkomponist und Sounddesigner für Szenischen Film, Dokumentarfilm, Werbung und Imagefilm. Außerdem ist Frank Schreiber Lehrbeauftragter am Institut für Musik der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg, sowie Autor für das Fachmagazin Sound & Recording. Weitere Informationen unter www.frankschreiber.com

Illegale Grünabfallablagerungen Stadtverwaltung bittet um Mithilfe / Entsorgungskosten werden auf die Allgemeinheit umgelegt

Weitere Bilder in der Online-Galerie Im Namen des Chorverbands Rheinland-Pfalz überreichte Wolfgang Semmelweis die Ehrenurkunde zum 150. Jubiläum an den Vorsitzenden Dr. Frank Schneider und Ehrenvorsitzenden Reinhold Reinhardt (von links). Foto: Karolina Krüger VON KAROLINA KRÜGER | Der Festakt zum 150. Jubiläum war ein besonderer Anlass, zu dem der GV „Liedertafel“ 1868 Worms-Pfiffligheim e. V. am Sonntagmorgen in die Halle in der Wehrgasse eingeladen hatte. Gäste aus Politik und Wirtschaft gehörten ebenso zu den Gratulanten wie Fans, Mitglieder und Wegbegleiter. Die Schirmherrschaft des Festjahres hat der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel übernommen und er betonte in seiner Ansprache, wie wichtig diese kulturellen Kleinode für unsere Gesellschaft sind. In seiner Festrede konnte der städtische Kulturkoordinator Volker Gallé einen schönen Bogen über die Zeit schlagen. Er fand den roten Faden, der aus der Gründerzeit auch heute noch das Selbstverständnis des Vereins prägt, in einem hohen Qualitätsanspruch und der Liebe zur Romantik. In der Tradition Carl Friedrich Zelters, der Anfang des 19. Jahrhunderts in Berlin erste Liedertafeln gründete, in denen die Mitglieder Dichter, Sänger oder Komponisten bei einem hohen Anspruch auf Qualität der Chorwerke ihre Werke austauschten, wurde 1868

der Männergesangverein Pfiffligheim gegründet. Im Vordergrund stand das gesellige Zusammensein, wobei durch die Musik die gesellschaftlichen Schranken aufgehoben wurden. Die vielen Gesangvereinsgründungen im Vormärz dienten neben dem demokratischen Gedanken auch zum Gegenentwurf zur politischen Saalfastnacht, ruhten in den Kriegsjahren der Weltkriege die Sangesaktivitäten, konnte im Wiederaufbau auch das Vereinsleben wieder aufstreben und ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens werden. Durch das Programm führte Dr. Hans-Peter Ranz, das neben Gesang der Singgemeinschaft Pfiffligheim-Hochheim und dem jungen Ensemble JazzAffair auch Instrumentales von „Wood Worms“ zu bieten hatte.

Die Ehrungen im Einzelnen: Reinhold Reinhard übernahm die Ehrungen verdienter Mitglieder im Namen des Kreischorverbandes. Für ein unglaubliches 70-jähriges Sängerjubiläum konnte Hans Winter geehrt werden, Heinz Meinel für 60 und Helmut Zinke sowie

Jakob Berg für 50, Helmut Pfisterer für 40 Jahre aktives Singen sowie 25 Jahre Vorstandsarbeit.

Vereinsehrungen: Der erste Vorsitzende Dr. Frank Schneider konnte ergänzend einige Mitglieder mit besonderen Vereinsehrungen auszeichnen. Nach 27 Jahren als 1. Vorsitzender der Liedertafel wurde Reinhold Reinhardt, Träger der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz, zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Für 50 Jahre als fördernde Mitglieder erhielten Wilfried Heim und Karlheinz Becker die goldene Ehrennadel. Helmut Zinke wurde für 50, Helmut Pfisterer für 40 Jahre aktives Singen ausgezeichnet. Daneben bringt sich der Tausendsassa Pfisterer seit mehr als 25 Jahren in die Vorstandsarbeit ein und stellt für den Liederkranz die eine oder andere Veranstaltung auf die Beine. Auch hervorgehoben und für 25 Jahre Mitgliedschaft und chorleitende Tätigkeit geehrt wurde Helmut Vorschütz. Er trägt maßgeblich dazu bei, dass der von Volker Gallé beschriebene Qualitätsanspruch an die Leistung der Chöre erfüllt werden kann.

Trotz des vielseitigen Entsorgungsangebotes, das der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Worms den Bürgerinnen und Bürgern bietet, kommt es im gesamten Stadtgebiet leider immer wieder zu illegalen Abfallablagerungen. Es fallen darunter auch regelmäßig Grünabfallablagerungen im Außenbereich auf, wie jüngst eine besonders ärgerliche Ablagerung von mindestens 25 Kubikmetern gereinigten Zwiebelresten auf einer öffentlichen Ausgleichsfläche im Außenbereich von Herrnsheim, südlich der Firma TST Worms am Langgewann. Solche illegal abgelagerten, biologisch abbaubaren Abfälle müssen aufwendig eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt werden. Die Entsorgungskosten – in dem o.g. Fall ca. 5.000 Euro – werden auf die Abfallentsorgungsgebühren umgelegt und belasten so die Gesamtheit aller Gebührenzahler. Bedauerlicherweise herrscht immer noch die weitverbreitete Meinung vor, dass man der Natur keinen Schaden zufügt, da es sich um „verrottbares“ Material handelt. Dies ist jedoch ein Irrglaube. Welche Konsequenzen hat eine illegale Entsorgung von Gartenabfällen für die Wald- und Grünflächen? Der Nährstoffhaushalt wird durch Stickstoffeinträge gestört. Infolge der Überdüngung breiten sich Stickstoff liebende Pflanzen wie Brennnesseln oft flächig aus. Anspruchsvollere Pflanzen verschwinden dagegen. Gärung und Fäulnisbildung (insbesondere bei Rasen-

schnitt) führen zur Störung der Mikroorganismen im Boden und somit des natürlichen Nährstoffkreislaufs. Gartenabfälle können Wurzeln, Zwiebeln, Knollen oder Samen von nichtheimischen, konkurrenzstarken Pflanzen enthalten, die sich ausbreiten und unsere heimischen Pflanzen verdrängen können.

Verstoß gegen geltendes Abfallrecht Pflanzliche Abfälle aus Gärten – wie andere Haushaltsabfälle auch – sind dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zu überlassen, wenn sie nicht selbst kompostiert werden können. Darüber hinaus verstößt die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen auf Waldund Grünflächen gegen geltendes Abfallrecht. Werden Verursacher von wilden Abfallablagerungen ausfindig gemacht, so müssen

diese neben den Entsorgungskosten zusätzlich mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro rechnen. Es sei hier weiterhin erwähnt, dass auch das Verbrennen von Gartenabfällen keine zulässige Alternative darstellt, sondern ebenfalls verboten ist. Mit drei Abfallwirtschaftshöfen, einer Bauschuttdeponie und einer Grünabfallkompostanlage bietet der ebwo den Wormser Bürgerinnen und Bürgern ausreichende Entsorgungsmöglichkeiten, um Abfälle umweltgerecht und wirtschaftlich entsorgen zu können. Für Hinweise auf Müllablagerungen und bestenfalls auch auf die Verursacher ist die untere Abfallbehörde dankbar und nimmt diese Hinweise unter Telefon 06241/853 3509 oder über das Kontaktformular der Stadt Worms entgegen. Fragen zur Abfallentsorgung beantwortet gerne die Abfallberatung des ebwo unter Telefon 06241/9100 -70 oder -72.

Illegale Ablagerung von mind. 25 Kubikmetern Zwiebelabfällen im Außenbereich von Herrnsheim an den Bahngleisen, südlich der Firma TST Worms am Langgewann.

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Mittwoch, 18. April 2018, 16. Woche

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Mittwoch, 18. April 2018, 16. Woche

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