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DIE RUSSEN KOMMEN. Männer EM-Qualifikation AUT vs. RUS Tiroler Wasserkraft Arena 16. Juni 2013


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Handball in Tirol

Interview Thomas Czermin Österreich gegen Russland Facts zur EM-Qualifikation Team Österreich Portraits: Santos & Szilágyi Team Russland Interview Jóhannesson EURO 2014 Dänemark Jugend-EUR0 2014 AUT

38 41 42 44 48 52 53 54 55 58 60 61 62

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IMPRESSUM

Handball Tirol – NEU Tiroler Handballverband Portrait: Josefine Huber ULZ Sparkasse Schwaz HIT medalp Tirol UHC Paulinum Schwaz HIT-Jugend / USSVI HC Tirol SPG UHI / TI SVO Handball UHC Absam UHT Meinhardinum Meistertafel des THV 12/13

Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Tiroler Handballverband, Haus des Sports, Stadionstraße 1, 6020 Innsbruck · vertreten durch Präsident Thomas Czermin Redaktion, Texte: Daniel Naschberger, Vereine · Konzept, Layout & Design: Markus Burger, www.mbmanagement.at Druck: Ablinger&Garber, Medienturm, Saline 20, 6060 Hall i. T. · Fotos: Silvio Ferrari, Vereine, Verbände;


INTERVIEW

Stadionmagazin

10 J a h r e Pa n o r a m a roYa L G e bu rt s taG s - J u b i L äu m

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© Silvio Ferrari

Zuversicht. „Österreich wird sich für die EM qualifizieren“, ist sich Thomas Czermin sicher. Teamchef Jóhannesson und sein Team kehren nach dem goldgas Cup 2012 zurück nach Innsbruck.

Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass Tirol bereits etliche HandballGroßveranstaltungen erleben konnte. Thomas Czermin, langjähriger Präsident des Tiroler Handballverbandes, im Gespräch über Handball-Events und die Entwicklung des Tiroler Handballsports.

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Thomas Czermin im Gespräch: Wie gelingt es dem Tiroler Handballverband immer wieder, große Handballevents wie das heutige EM-Qualifikationsspiel gegen Russland an Land zu ziehen? Czermin: Der Tiroler Handballverband genießt als Veranstalter von großen Events einen hervorragenden Ruf. Die klaglos abgewickelten Junioreneuropameisterschaften 1998 und 2006, die EURO 2010 sowie zahlreiche Länderspiele und Vier-Nationen-Turniere zeugen vom organisatorischen Vermögen der Tiroler Handballfamilie. Dieser gute Ruf macht es uns nicht schwer, handballerische Großevents nach Tirol zu holen. Was erwarten Sie sich vom Match, sowohl was den Besucherandrang als auch die Leistung der ÖHBHerren angeht? Ich rechne natürlich mit einer vollen Halle. Die letzten Spiele der Nationalmannschaft haben immer für einen großen Besucherandrang gesorgt, die Tiroler Sportfreunde haben unsere rassige

Sportart ins Herz geschlossen. Von unserem Team erwarte ich mir natürlich einen Sieg über die favorisierten Russen. Wie die Spiele gegen Vizeeuropameister Serbien gezeigt haben, ist dieser Wunsch durchaus realistisch – zuhause muss unser Team keinen Gegner fürchten. Wie sehen Sie die Entwicklung des Handballsports in Österreich? Seit der EURO 2010 spielt unser Team in der europäischen Topklasse mit. Das erfolgreiche Abschneiden des Teams war natürlich die Initialzündung für weitere wesentliche Entwicklungsschritte: professionellere Arbeit in den Vereinen, Ausbau der Jugendaktivitäten, mediengerechter Auftritt des ÖHB. Wir befinden uns auf einem guten Weg, der allerdings nur dann erfolgreich weiter beschritten werden kann, wenn die öffentliche Hand unsere Bestrebungen – vor allem um die Jugend – entsprechend unterstützt.

Inwieweit kann der Tiroler Handball von derartigen Veranstaltungen profitieren? Derartige Events heben das Ansehen der Sportart in der Öffentlichkeit, steigern den Zustrom der Jugendlichen zu den Vereinen und motivieren unsere Funktionäre, sich noch intensiver für den Handballsport zu engagieren. Worauf kann sich das Tiroler Handballpublikum demnächst freuen? Im Sommer dieses Jahres startet das Projekt Handball Tirol mit einer HLAund einer Bundesligamannschaft. Besonders freue ich mich auf das Antreten des Bundesligateams, das fast zur Gänze aus jungen Tiroler Handballern zusammengesetzt sein wird. Ich hoffe, dass dieses zukunftsweisende Projekt von den Sportfreunden angenommen wird. Und das Nationalteam der Herren wird uns nächstes Jahr sicherlich wieder mit einem Länderspiel die Ehre geben. Wir blicken positiv in die Zunkunft! ×

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Finaler Akt für Rot-Weiß-Rot Die Qualifikation zur EURO 2014 in Dänemark geht heute in ihre letzte Runde. Österreich empfängt in der Tiroler Wasserkraft Arena Russland und hofft zum Abschluss der Gruppe 7 auf einen Erfolg.

» Starke Auftritte Österreich konnte also genug Motivation tanken. Und was die ÖHBMannen dann Anfang April gegen die von der Handball-Fachwelt höher eingeschätzten Serben zweimal aufs Parkett zauberten, war schlichtweg eines – nämlich beeindruckend. Denn immerhin ging es gegen niemand Geringeren als den amtierenden Vizeeuropameister. Und den rang man im Heimspiel am 3. April trotz eines zwischenzeit-

lichen Vier-Tore-Rückstandes dank großer Leidenschaft und noch mehr Willen mit 31:28 nieder. Vier Tage darauf musste Österreich im Hexenkessel von Zrenjanin antreten – und behielt kühlen Kopf. Fast hätte es sogar in Serbien zu einem Sieg gereicht, das sensationelle und verdiente 30:30-Remis brachte den dritten Punkt gegen ein Team, das vor eineinhalb Jahren erst im Endspiel der EURO 2012 der dänischen Mannschaft unterlegen war. » Perfekter Quali-Auftakt In der laufenden Qualifikation zur EURO 2014, die im Jänner des kommenden Jahres im Land des regierenden Champions Dänemark stattfinden wird, war der österreichische Heimsieg über Serbien der zweite Erfolg gegen eine Nationalmannschaft vom Balkan – Ende Oktober deklassierte man zum Quali-Auftakt in Linz Bosnien-Herzegowina mit 35:24. Wenige Tage später ging es für die ÖHB-Herren tief in den Osten Europas hinein: In der Millionenmetropole Perm standen sie erstmals dem dritten Gruppenkontrahenten Russland gegenüber und wollten dabei gute EM-Erinnerungen wieder aufleben lassen. Hatte man doch im letzten Hauptrundenspiel bei der unvergesslichen Heim-EURO 2010 gegen die favorisierte Truppe des damaligen Trainers Wladimir Maximow einen 31:30-Sieg errungen und damit Rang neun geholt.

» Revanche im Visier Doch es gab kein Revival in RotWeiß-Rot. Stattdessen dominierten die Russen vor 2.500 Zuschauern von der ersten Minute an und ließen die Österreicher nie zur Entfaltung kommen. Schon beim Pausenstand von 12:19 aus Sicht der Gäste war das Match praktisch entschieden, selbst eine bessere zweite Halbzeit konnte die klare 31:38-Niederlage nicht verhindern. Im vierten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften war es der dritte russische Sieg – allerdings der erste der „Sbornaja“ in einem wichtigen Bewerbsspiel. Auch heute findet sich Österreich in der Rolle des Außenseiters wieder. Nicht nur aufgrund des Hinspielergebnisses, sondern auch wegen des starken russischen Auftritts bei der diesjährigen WM, als man erst im Viertelfinale knapp an Slowenien scheiterte. Zwar fehlt dem Olympiasieger (2000), Europameister (1996) und zweifachen Weltmeister (1993 und 1997) derzeit noch der Glanz früherer Tage, um wieder einmal um eine Medaille bei einem Großereignis mitspielen zu können – zu den Besten der Sportart gehören Russlands Handballer mit Spitzenspielern wie Sergei Gorbok, Timur Dibirov, Alexei Rastworzew oder Konstantin Igropulo allerdings immer noch. Doch dass man auch gegen die Größen der Szene bestehen kann, haben die Österreicher zuletzt ja mehrfach unter Beweis gestellt. ×

INFO AUT vs. RUS – alle bisherigen Duelle 28. 01. 2010 Österreich – Russland 15. 04. 2010 Österreich – Russland 05. 11. 2011 Österreich – Russland 04. 11. 2012 Russland – Österreich © Silvio Ferrari

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iese österreichische Nationalmannschaft macht richtig Freude. Die Art und Weise wie das Team rund um Viktor Szilágyi, Robert Weber und Raul Santos in diesem Jahr auftritt und auch Hochkaräter der Handballwelt alt aussehen lässt, sorgt international für Aufsehen. Während im Jänner die Weltmeisterschaft in Spanien über die Bühne ging, stimmte sich die Truppe des isländischen Trainers Patrekur Jóhannesson in Skandinavien gegen die namhaften Nicht-WM-Teilnehmer Schweden, Norwegen und Tschechien auf das beinharte Frühjahr und das große Ziel EM-Qualifikation ein. Die rot-weiß-roten Herren demonstrierten ihr Selbstvertrauen und ihr spielerisches Potenzial bei Siegen gegen die Norweger und Tschechen, die Begegnung mit Rekordeuropameister Schweden ging nur knapp verloren.

31:30 31:32 26:33 38:31

(EURO 2010, Wien) (Czech TV Cup, Zubri/CZE) (Freundschaftsspiel, Gdynia/POL) (EM-Qualifikation, Perm/RUS)


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Gruppe 7 Team Russland

SP S U N Tore +/- Pkt 4 3 0 1 125:108 +17 6

Österreich

4 2 1 1 127:120 +7

Serbien Bosnien-H.

4 2 1 1 4 0 0 4

112:111 92:117

+1 -25

5

5 0

Bem.: Stand mit Redaktionsschluss 30. Mai 2013 (!). Die Erst- und Zweitplatzierten aller 7 Gruppen und der beste Drittplatzierte qualifizieren sich für die EM. Qualifikations-Gruppen 1-6: www.ehf-euro.com

Spielplan 12.06.2013 13.06.2013 15.06.2013 16.06.2013

Russland : Serbien Bosnien-H. : Österreich Serbien : Bosnien-H. Österreich : Russland

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© SILVIO FERRARI

Facts zur EM-Qualifikation Spieltag 1

Spieltag 2

Spieltag 3

Spieltag 4

Österreich vs. Bos.-Herzegowina 35:24 31. 10. 2012, Linz, 3.200 Zuschauer:

Russland vs. Österreich 38:31 04. 11. 2012, Perm, 2.500 Zuschauer:

Österreich vs. Serbien 31:28 03. 04. 2013, Graz, 3.700 Zuschauer:

Serbien vs. Österreich 30:30 07. 04. 2013, Zrenjanin, 3.000 Zuschauer:

Kader und Tore Österreich: Bauer, Marinovic; Schlinger (7), Santos (5), Szilágyi (4), Wilczynski (4), Hermann Max (3), Mayer (3), Posch (3), Weber (3), Wagesreiter (2), Edelmüller (1), Hermann Alex, Lassner, Schmid, Ziura;

Kader und Tore Österreich: Bauer, Marinovic; Szilágyi (9), Weber (6), Schlinger (5), Santos (3), Schmid (3), Hermann Max (1), Posch (1), Wagesreiter (1), Wilczynski (1), Ziura (1), Edelmüller, Hermann Alex, Lassner, Mayer;

Kader und Tore Österreich: Bauer, Marinovic; Szilágyi (8), Weber (8), Santos (6), Bozovic (5), Schlinger (2), Wilczynski (2), Hermann Alex, Klopcic, Kolar, Mayer, Posch, Schmid, Wagesreiter, Ziura;

Kader und Tore Österreich: Bauer, Marinovic; Santos (5), Szilágyi (5), Weber (5), Bozovic (4), Edelmüller (3), Mayer (3), Hermann Alex (1), Kolar (1), Schlinger (1), Wilczynski (1), Ziura (1), Djukic, Posch, Wagesreiter;

» Serbien vs. Russland 30:29

» Bosnien-Herzegowina vs. Serbien 21:24

» Bosnien-Herzegowina vs. Russland 23:32

» Russland vs. Bosnien-Herzegowina 26:24


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Team Österreich Nr - NAME - GEBOREN - POSITION - Verein - SPIELE /TORE 1 - Bauer Thomas - 24. 01. 1986 - Torhüter - TV Neuhausen - 69/0 2 - Hermann Alexander - 10. 12. 1991 - Rückraum links - SG INSIGNIS Westwien - 21/25 5 - Ziura Vytautas - 11. 05. 1979 - Rückraum Mitte - Fivers WAT Margareten - 59/128 6 - Schmid Dominik - 07. 09. 1989 - Rückraum Mitte - Alpla HC Hard - 15/15 7 - Bozovic Janko - 14. 07. 1985 - Rückraum rechts - TV Emsdetten - 66/167 10 - Mayer Lucas - 16. 02. 1983 - Rückraum rechts - Bregenz Handball - 60/126 12 - Marinovic Nikola - 29. 08. 1976 - Torhüter - HSG Wetzlar - 121/0 14 - Szilágyi Viktor - 16. 09. 1978 - Rückraum Mitte - Bergischer HC - 170/780 15 - Posch Fabian - 05. 01. 1988 - Kreis - ULZ Sparkasse Schwaz - 59/71 16 - Filzwieser Wolfgang - 30. 09. 1984 - Torhüter - Moser Medical UHK Krems - 26/0 17 - Wilczynski Konrad - 09. 02. 1982 - Flügel links - SG INSIGNIS Westwien - 123/537 19 - Djukic Damir - 29. 01. 1984 - Rückraum Mitte - Union Juri Leoben - 76/67 21 - Schlinger Roland - 17. 09. 1982 - Rückraum links - HBW Bal./Weilstetten - 141/534 22 - Wagesreiter Markus - 14. 01. 1982 - Kreis - SG INSIGNIS Westwien - 112/97 23 - Kolar Markus - 12. 10. 1984 - Rückraum links - Fivers WAT Margareten - 36/65 25 - Ascherbauer Dominik - 21. 08. 1989 - Flügel links - HC Linz AG - 3/11 27 - Klopcic Marian - 14. 01. 1992 - Flügel rechts - Bregenz Handball - 10/10 28 - Weber Robert - 25. 11. 1985 - Flügel rechts - SC Magdeburg - 105/401 31 - Edelmüller Christoph - 15. 10. 1981 - Kreis - Fivers WAT Margareten - 6/4 92 - Santos Raul - 01. 06. 1992 - Flügel links - VfL Gummersbach - 23/95 Bem.: Stand 30.Mai 2013. Kaderänderungen am Spieltag vorbehalten.

Trainer Jóhannesson Patrekur, geb. 07. 07. 1972 Gierlinger Erwin, geb. 26. 08. 1977

TEAM AUT

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s war in der grauen Vorzeit, als Österreichs Herren noch zu den Gejagten im internationalen Handball zählten. 1938 hatte eine rot-weiß-rote Männermannschaft die bis dato einzige reelle Chance auf einen großen Titel in der Halle: Im Endspiel der Weltmeisterschaft im Deutschen Reich musste man sich den Gastgebern knapp geschlagen geben, holte aber immerhin nach dem zweiten Rang bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin (im Feldhandball, Anm.) die zweite Silbermedaille. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs konnte das Nationalteam jedoch keine nennenswerten Erfolge im Hallenhandball mehr einfahren, bei der letzten je ausgetragenen Feldhandball-WM reichte es 1966 zumindest noch für eine Bronzemedaille. Allerdings waren da schon nur mehr sechs Mannschaften am Start, die Sportart war endgültig in der Halle angekommen – eine Entwicklung, die man hierzulande wohl etwas verschlafen hatte. So dauerte es bis in die 1990erJahre, ehe sich der erhoffte Aufschwung einstellte. Bei der B-WM 1992 in Österreich unterlagen die Hausherren erst im Finale gegen Norwegen, qualifizierten sich aber für die A-WM 1993 in Schweden, wo man auf Platz 14 landete. Es war bis 2010 jedoch das letzte Großereignis mit Beteiligung eines österreichischen Männerteams. » Innsbrucker Initialzündung 2006 bekam Österreich den Zuschlag für die Ausrichtung der Europameisterschaft 2010 – und ein Ruck ging fortan durch den heimischen Handballsport. Innsbruck war daran nicht unwesentlich beteiligt. Anfang 2008 hatte der frühere Bregenzer Erfolgs-Spielertrainer Dagur Sigurdsson das Traineramt beim ÖHB von seinem glücklosen Vorgänger Rainer Osmann übernommen – und wenn man jemals die Phrase des Trainereffekts gebrauchen konnte, dann in diesem Fall. Bei Sigurdssons erster Bewährungsprobe – einem Vier-Nationen-Turnier im März 2008 in der Innsbrucker Olympiahalle – sorgten die Mannen des Isländers für eine Riesensensation und bezwangen den damals regierenden Weltmeis-

Stadionmagazin

ter Deutschland. Ab diesem Turnier spielten Österreichs Handballer rund um Leitwolf Viktor Szilágyi plötzlich auf Augenhöhe mit den besten Nationen der Welt. Das stellten sie im Jänner 2010 unter Beweis. Getragen von einem enthusiastischen Publikum erreichte das ÖHB-Team bei der Heim-EM den respektablen neunten Rang, besiegte Serbien und den heutigen Gegner Russland und holte ein spektakuläres Last-Second-Remis gegen Island. Auf dieser Euphoriewelle ritt man anschließend weiter, bezwang wenige Monate nach der EURO die Niederlande im Playoff zur WM 2011 und qualifizierte sich erstmals seit 1993 wieder aus eigener Kraft für ein Großereignis. Im Sommer 2010 trat Dagur Sigurdsson aufgrund seiner Verpflichtung als Trainer der Füchse Berlin zurück, ihm folgte mit Magnus Andersson ein früherer schwedischer Weltklassespieler. In Anderssons Heimat spielte Österreich jedoch nur eine durchwachsene Weltmeisterschaft, die man am Ende auf Platz 18 abschloß. » Vertane Chance Davon ließen sich die rot-weißroten Herren aber nicht beirren, hatten sie doch bald darauf die Chance, für den nächsten Paukenschlag zu sorgen. Schon im Herbst 2010 war ihnen ein sensationeller Start in die Qualifikation zur EURO 2012 gelungen: So rang man Deutschland auswärts ein nicht für möglich gehaltenes Unentschieden ab und besiegte mit Island wieder einen Giganten im Welthandball. Mit einer hervorragenden Ausgangslage empfingen Robert Weber und Co. vor zwei Jahren in der Innsbrucker Olympiahalle die unter Zugzwang stehenden Deutschen, hielten der Belastungsprobe vor 8.000 Zuschauern aber nicht Stand. Kurz darauf ging das Entscheidungsspiel in Island deutlich verloren. Als Gruppendritter fuhr Österreich doch nicht zur EM nach Serbien, das bedeutete letztlich das Aus für Teamchef Magnus Andersson. » Der Traum geht weiter Im Sommer 2011 kam dann jener Mann, der auch heute an der Seitenlinie steht – und es war mit dem Is-

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Teamplayer. Torhüter Thomas Bauer zeigt gerne Emotionen.

In der Spitze angekommen In den vergangenen fünf Jahren hat Österreichs HerrenNationalteam den Sprung zurück ins internationale Rampenlicht geschafft. Die ÖHB-Auswahl zeigte zuletzt immer wieder, dass sie auch die ganz Großen der Handballwelt fordern kann. länder Patrekur Jóhannesson erneut einer aus dem hohen Norden. Der mehrfache Teamspieler war zuvor als Trainer in Deutschland tätig und sollte jenen Weg, den sein Landsmann Dagur Sigurdsson so erfolgreich eingeschlagen hatte, fortführen. Letztes Jahr triumphierte er mit seiner Mannschaft beim gut besetzten goldgas Cup in Innsbruck und Kufstein, den man mit einem klaren Sieg gegen Slowenien, immerhin EM-Sechster 2012 und WM-Vierter 2013, glanzvoll beenden konnte. Nachdem Österreich danach indes an der Playoff-Hürde Mazedonien scheiterte und damit die heurige WM in Spanien verpasste, brennen die ÖHB-Herren und ihr Trainer auf die EURO 2014. Bei einem Vorbereitungsturnier zu Beginn dieses Jahres siegte Österreich gegen Norwegen und Tschechien, im April folgten die großartigen Auftritte gegen Serbien. Mit Russland soll heute wieder ein großer Name mit einer Niederlage im Gepäck aus Innsbruck nach Hause geschickt werden. ×

Die Erfolge Vize-Weltmeister 1938 Silbermedaille bei der B-WM 1992 Olympiasilber 1936 (Feldhandball) WM-Dritter 1966 (Feldhandball) Sieben WM-Teilnahmen, zuletzt 2011 Eine EM-Teilnahme 2010 (9. Platz)

Der Handballverband Gegründet: 1925 Mitglied der IHF seit: 1946 Meiste Spiele: Ewald Humenberger, 246 Meiste Tore: Andreas Dittert, 1089 Webadresse: www.oehb.at


Qualifikation zur Handball-Europameisterschaft 2014 Österreich : Russland

Erfolg ist immer nur eine Frage der richtigen Entscheidung! Österreichs Ärzte drücken der Österreichischen Handball-Nationalmannschaft ganz fest die Daumen!

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RAUL SANTOS Stadionmagazin

VIKTOR SZILÁGYI

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Stadionmagazin

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Titelsammler. Kapitän Viktor Szilágyi hat schon viele Ehrungen erhalten (li. ÖHB Präs. Hofbauer).

Zur Person Name: Santos Raul Geburtstag: 1. Juni 1992 Geburtsort: Santo Domingo, Dom. Rep. Größe: 180 cm Gewicht: 70 kg Position: Flügel links

Der Überflieger: Raul Santos

Vereine bis 2013: Union Leoben seit Februar 2013: VfL Gummersbach Nationalteam: 23 Einsätze, 95 Tore

© SILVIO FERRARI (2)

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enn er loslegt, ist er nicht mehr einzufangen. Der sprint- und sprunggewaltige Flügelflitzer sorgt mit spektakulären Würfen und Toren regelmäßig für erstaunte Gesichter auf den Tribünen. Dabei fand Santos erst spät zum Handball. Seine ersten elf Lebensjahre verbrachte er noch in der Dominikanischen Republik, der Heimat seiner Eltern. Doch dann holte ihn seine Mutter aus einem gefährlichen Viertel Santo Domingos heraus und wanderte mit ihrem Sohn in die Steiermark aus, um ihm in Österreich eine unbeschwertere Jugendzeit zu ermöglichen. Während eines Kegelabends wurde Santos mehr zufällig von einem Vereinsmitglied Union Leobens angesprochen und zum Training eingeladen. Schnell war klar, dass es sich um ein Riesentalent handelte – spätestens als der schmächtige Junge mit den Rastazöpfen erstmals zum Sprungwurf ansetzte. Es folgte ein kometenhafter Aufstieg, für Leoben und im JuniorenNationalteam scorte Santos Tore am Fließband. Seit zwei Jahren gehört er zum Stamm der ÖHB-Herren, für die er mittlerweile schon fast 100 Mal einnetzte. Für seinen Heimatverein war Österreichs Handballjuwel nicht mehr zu halten, im Februar dieses Jahres wechselte der inzwischen 21-Jährige in die deutsche Bundesliga zum Traditionsverein VfL Gummersbach, wo er einen Vertrag bis 2015 unterschrieb. ×

Der Regisseur: Viktor Szilágyi Den zweitältesten Spieler und das Teamküken trennen stolze 13 Jahre. Und dennoch verbindet Viktor Szilágyi (34) und Raul Santos (21) einiges – beide wurden nicht in Österreich geboren, sind aber dennoch Leistungsträger in Rot-Weiß-Rot. Zwei Kurz-Portraits ...

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r ist seit vielen Jahren der Denker und Lenker im österreichischen Spiel. Der inzwischen 34-Jährige Routinier begann seine große Karriere einst im Nachwuchs von St. Pölten, das Handballergen wurde ihm dank Vater Stefan – 200-facher ungarischer Teamspieler und zuletzt viele Saisonen Trainer beim UHK Krems – quasi in die Wiege gelegt. Mit 20 Jahren wechselte Szilágyi zu HIT Innsbruck, wo er prompt zum Torschützenkönig avancierte. Nach eineinhalb Jahren im HIT-Trikot war er aber nicht mehr zu halten, es folgte der Sprung nach Deutschland. Über die Stationen Dormagen und Essen, wo er den EHF-Pokal gewann, landete Viktor Szilágyi 2005 im Handballmekka Kiel, mit dem

THW gewann er drei deutsche Meisterschaften, zweimal den DHB-Pokal und als Krönung die Champions League 2007. Eine Saison später ging er zum VfL Gummersbach, 2010 zur SG Flensburg-Handewitt – mit den beiden Vereinen holte sich Szilágyi den EHF-Pokal sowie zweimal den Europapokal der Pokalsieger. Seit 2012 führt Österreichs wohl bester Handballer aller Zeiten beim Bergischen HC Regie – und feierte in seiner Premierensaison bei den „Löwen“ gleich den Wiederaufstieg in die erste Bundesliga. Der Vater zweier Söhne ließ es in seinen 170 Einsätzen im Nationalteam offensiv ordentlich krachen und bewegt sich allmählich auf die 800-Tore-Marke zu – ein in Zukunft kaum zu ersetzender Spieler. ×

Zur Person Name: Szilágyi Viktor Geburtstag: 16. September 1978 Geburtsort: Budapest, Ungarn Größe: 196 cm Gewicht: 96 kg Position: Rückraum Mitte Familienstand: ledig, zwei Söhne Vereine bis 1999: Union St. Pölten 1999 – 2000: ATSV Innsbruck 2000 – 2001: TSV Bayer Dormagen 2001 – 2005: TUSEM Essen 2005 – 2008: THW Kiel 2008 – 2010: VfL Gummersbach 2010 – 2012: SG Flensburg-Handewitt seit 2012: Bergischer HC Nationalteam: 170 Einsätze, 780 Tore


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TEAM RUS

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Zurück in die Zukunft

© RUS Verband

Team Russland NR - NAME - GEBOREN - Position - Verein 1 - Grams Oleg - 20. 02. 1984 - Torhüter - Chekhovskie Medvedi 2 - Filippov Vasily - 18. 01. 1981 - Rückraum Mitte - Chekhovskie Medvedi 4 - Kudinov Sergey - 29. 06. 1991 - Rückraum links - Zarya Kaspiya 5 - Shindin Alexey - 16. 09. 1981 - Flügel rechts - Dinamo Poltava 6 - Pyshkin Alexander - 13. 04. 1987 - Kreis - St. Petersburg HC 7 - Kovalev Dmitry - 15. 05. 1982 - Flügel rechts - Chekhovskie Medvedi 8 - Evdokimov Egor - 09. 03. 1982 - Rückraum rechts - Chekhovskie Medvedi 11 - Atman Pavel - 25. 05. 1987 - Rückraum Mitte - Dinamo Minsk 12 - Bogdanov Vadim - 26. 03. 1986 – Torhüter - Dinamo Minsk 13 - Gorbok Sergei - 04. 12. 1982 - Rückraum links - Chekhovskie Medvedi 14 - Zhitniko Dmitry - 20. 11. 1989 - Rückraum Mitte - Chekhovskie Medvedi 15 - Rastvortsev Alexey - 08. 08. 1978 - Rückraum links - Chekhovskie Medvedi 16 - Levshin Igor - 18. 08. 1974 -Torhüter - SC DHfK Leipzig 17 - Maksimov Pavel - 09. 04. 1988 - Flügel rechts - Permskie Medvedi 18 - Shishkarev Daniil - 06. 07. 1988 - Rückraum rechts - Chekhovskie Medvedi 19 - Aslanyan Samvel - 23. 02. 1986 - Rückraum rechts - Chekhovskie Medvedi 20 - Chipurin Mikhail - 17. 11. 1980 - Kreis - Chekhovskie Medvedi 23 - Koksharov Eduard - 05. 11. 1975 - Flügel links - Chekhovskie Medvedi 24 - Nasyrov Eldar - 14. 07. 1986 - Rückraum rechts - St. Petersburg HC 25 - Shelmenko Sergey - 05. 04. 1983 - Rückraum rechts - Chekhovskie Medvedi 31 - Dibirov Timur - 30. 07. 1983 - Flügel links - Chekhovskie Medvedi 33 - Novoselov Andrei - 25. 08. 1986 - Flügel rechts - St. Petersburg HC 35 - Igropulo Konstantin - 14. 04. 1985 - Rückraum rechts - Füchse Berlin Bem.: Kaderänderungen am Spieltag vorbehalten.

Trainer Kuleshov Oleg, geb. 15. 04. 1974 Rymanov Aleksandr, geb. 25. 08. 1959

Die Erfolge Olympische Spiele: Vier Teilnahmen Olympiasieger 2000 in Sydney Bronze 2004 Weltmeisterschaften: Zehn Teilnahmen, Weltmeister 1993 und 1997, Silber 1999 Europameisterschaften: Zehn Teilnahmen, Europameister 1996, Silber 1994 und 2000 UdSSR und „Vereintes Team“ (Russland gilt als offizieller Erbe der sportlichen Erfolge): Olympiasieger: 1976, 1988 und 1992, Silber 1980 Weltmeister: 1982, Silber 1978 und 1990, Bronze 1967

D

er 30. September 2000 war gewissermaßen ein Wendepunkt für den russischen Handballsport. An jenem Tag neigten sich die Olympischen Sommerspiele in Sydney ihrem Ende entgegen und am australischen Kontinent standen sich zwei alte Bekannte gegenüber. Wieder einmal waren Russland und Schweden bis ins Endspiel einer Handball-Großveranstaltung vorgedrungen – zwei Nationen, die den Sport bei den Männern in den 1990ern fast nach Belieben dominierten. Die Russen nahmen letztlich Revanche für die knappen Finalpleiten gegen die Skandinavier bei der Weltmeisterschaft 1999 und der Europameisterschaft 2000. Der Olympiasieg im Jahr 2000 ist der bis dato letzte Titel eines russischen Herrenteams. Schon bei der WM 2001 landete man nur mehr auf Rang sechs, bei der EM 2002, der WM 2003 sowie der EM 2004 reichte es in der Endabrechnung jeweils zu Rang fünf. Medaillenluft schnupperte der flächenmäßig größte Staat der Erde nochmals 2004: Bei den Sommerspielen in Athen raffte sich die „alte Garde“ um Super-Torhüter Andrei Lawrow – nach Titeln gerechnet der erfolgreichste Handballer aller Zeiten –, Alexander Tutschkin und Dmitri Torgowanow auf und führte ihre Truppe zu Bronze. » Ende der Dominanz Doch ihre Nachfolger taten sich schwer, die Stars der späten 1980er

und 1990er konnten nicht adäquat ersetzt werden – Nationen wie Deutschland, Frankreich, Dänemark oder Kroatien, die einen wesentlich schnelleren Handball praktizierten, waren plötzlich außer Reichweite. Und das spiegelte sich in den Resultaten wider: Platz 13 bei der EM 2008, Rang 12 beim Kontinentalturnier vor drei Jahren in Österreich und dazwischen gar nur 16. bei der Weltmeisterschaft 2009 in Kroatien. Doch es sollte noch schlimmer kommen. 2010 trat der Worst Case ein, Russland qualifizierte sich erstmals nicht für eine wichtige Endrunde und verpasste die WM 2011 nach dem Playoff-Aus gegen Rumänien. In der Qualifikation zur EM 2012 präsentierten sich die Russen dann wieder von einer anderen Seite, bezwangen in ihrer Gruppe zuhause den späteren Europameister Dänemark und sicherten sich souverän die Teilnahmen an den Titelkämpfen. Doch das Turnier in Serbien selbst geriet zur großen Enttäuschung, mit nur einem mageren Pünktchen verabschiedete sich der Europameister von 1996 bereits nach der Vorrunde. Bei den Olympischen Spielen in London waren Russlands Handballer in die Zuschauerrolle gezwungen – eine Schmach für ein Land, das es mit den einberechneten Erfolgen der sportlichen Vorgänger UdSSR und „Vereintes Team“ (bei Olympia 1992 nach Auflösung der Sowjetunion, Anm.) auf vier Olympiasiege, drei WM- sowie einen EM-Titel und

© Silvio Ferrari

Der Gigant, der eigentlich keiner mehr ist. Die einstige HandballGroßmacht Russland sucht den Weg zurück zu alter Stärke – und vertraut dabei auf eine eingespielte Mannschaft ohne Superstars.

insgesamt 16 Medaillen bei den drei Handball-Großereignissen bringt. » Neue Ära Als Russland im Herbst 2012 in die laufende EM-Qualifikation startete, fehlte ein Mann, der untrennbar mit den Erfolgen der Vergangenheit verknüpft ist: Langzeitcoach Wladimir Maximow. Dessen Erben in der „Sbornaja“ sind mit Oleg Kuleshov (39, ) und Aleksandr Rymanov (53) zwei Trainer, die ihren Spielern ebenfalls das Siegergen vermitteln können. Kuleshov war Europameister 1996 und Weltmeister 1997 sowie Champions-League-Gewinner 2002 mit dem SC Magdeburg, Rymanov wurde 1988 in Seoul Olympiasieger. Das Gespann hatte bereits einen Auftritt bei einem großen Turnier, vor fünf Monaten scheiterten sie mit ihrer Auswahl nach durchwegs starken Auftritten im Viertelfinale der WM knapp an Slowenien. Erklärtes Ziel für die kommenden Jahre ist es, die russischen Handballer wieder in den Bereich einer Medaille zu führen. Zurückgreifen können Kuleshov und Rymanov für diese Mission auf ein homogenes Team. Bei den Russen ist die Mannschaft der Star. Nur wenige – wie etwa Konstantin Igropulo von den Füchsen Berlin – verdienen ihr Geld außerhalb Russlands. Großes Plus ist daher die Eingespieltheit, da insbesondere die Handballer von Medwedi Tschechow auch im Nationalteam bestens harmonieren. ×


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INTERVIEW

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„Jedes Spiel ein Highlight“

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© SILVIO FERRARI (2)

INTERVIEW

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Seit Sommer 2011 steht mit Patrekur Jóhannesson zum zweiten Mal ein Isländer auf der Kommandobrücke der ÖHB-Herren. Im Interview spricht der sympathische Stratege über seine Philosophie, die Arbeit eines Nationalteamtrainers und das Potential seiner jungen Mannschaft.

Dirigent. Jóhannesson lebte den Handballsport als Spieler und jetzt seit zwei Jahren als Teamchef.

Der Teamchef im Gespräch: Seit fast zwei Jahren betreuen Sie nun Österreichs Handballherren. Welche Entwicklung hat die Mannschaft in dieser Zeit genommen? Jóhannesson: Wir haben gezeigt, dass wir gegen große Mannschaften gut spielen können – und das nicht nur zu Hause. Wir versuchen, jedes Spiel zu nutzen, um besser zu werden. In den letzten zwei Jahren, seit ich mit dem Team arbeite, haben wir viele positive Dinge erlebt. Aber ich weiß auch, dass sich das schnell ändern kann, wenn wir denken, dass wir jetzt ruhig in die nächsten Spiele gehen können. Man muss immer nach vorne schauen: Was im heurigen April gegen Serbien passiert ist, zählt nicht mehr – jetzt zählt nur das Match gegen Russland. Wie würden Sie Ihre Philosophie beschreiben – hat das Team diese bis jetzt umgesetzt? Mein Wunsch als Trainer ist, dass die Spieler immer die maximale Leistung zeigen. Ob man dann gewinnt oder verliert, kann man nicht vorhersagen. Ich schaue nach jedem Spiel auch auf mich, also was ich besser machen kann – und das sollen die Spieler auch machen. Jeder Trainer weltweit wünscht sich

eine gute Abwehr, einen super Torwart und einen beweglichen Angriff, der viele Tore macht – da bin ich nicht anders. Ist die Arbeit als Trainer eines Nationalteams schwieriger als jene in einem Klub? Das ist ganz anders. Beim Nationalteam hat man wenig Zeit in der Halle, muss in kurzer Zeit viele Dinge machen. Beides hat aber Vor- und Nachteile. Wenn ich zum Beispiel die Vorbereitung auf ein Spiel beim Nationalteam angehe, habe ich oft ein paar Monate Zeit, die Videos zu analysieren, dafür aber nur ein paar Trainingseinheiten. Beim Verein hat man viele Trainingseinheiten, aber manchmal zwei Spiele pro Woche. Ich mag beides, weil ich Handball einfach liebe! Kann Ihre Mannschaft sogar noch mehr, als sie bei den ohnehin überragenden Partien gegen Serbien gezeigt hat? Wir können noch besser spielen, aber auch viel schlechter. Ich weiß, nach solchen Spielen wie gegen Serbien ist es immer gefährlich, wenn die Spieler zufrieden werden und denken, dass jetzt alles von selbst kommt. Ich kenne meine Spieler gut

und weiß, dass sie gut sind, wenn sie ans Limit gehen. Aber wenn sie anfangen, nur 95 Prozent zu geben, haben wir ein Problem. Unsere Mannschaft hat, wenn sie die maximale Leistung bringt und Wille und Einsatz stimmen, gegen jeden Gegner eine Chance. Wenn wir weniger als das geben, können wir aber auch gegen fast jeden Gegner verlieren. Was waren Ihre bisherigen Highlights als Trainer? Jedes Spiel mit dem Nationalteam ist ein Highlight. Ich bin sehr stolz, dass ich Nationaltrainer in Österreich sein kann. Ist eine erfolgreiche Qualifikation für die EURO 2014 in dieser Gruppe für ein kleines Handballland wie Österreich ein Wunder? Ich würde es nicht als Wunder bezeichnen, aber schon als Riesenüberraschung sehen. Immerhin haben wir in dieser starken Gruppe mit Serbien den Vizeeuropameister und mit Russland eine große Handballnation, die normalerweise bei jedem großen Turnier dabei ist. Auf welchem Level sehen Sie den österreichischen Handballsport, auch mit Blick auf die Liga? Die Liga ist gut

und ich denke, der Handballsport stößt in Österreich auf immer mehr Interesse – sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Medien. Wie charakterisieren Sie den heutigen Gegner Russland? Russland ist sehr stark und aktuell viel besser als noch vor ein paar Jahren. Die Russen haben ein eingespieltes Kollektiv und leben vor allem von ihrer körperlichen Dominanz. Ich halte sehr viel von der Mannschaft und habe großen Respekt vor ihr. ×

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Facts Patrekur Jóhannesson: Geboren am 7. Juli 1972 Nationalität: Island 243 Länderspiele – 589 Tore Olympiavierter 1992 in Barcelona Als Nachfolger des Schweden Magnus Andersson unterschrieb Patrekur Jóhannesson im August 2011 einen Zweijahresvertrag beim ÖHB. Der frühere isländische Nationalspieler spielte unter anderem in der deutschen Bundesliga bei TUSEM Essen und GWD Minden sowie in Spanien bei Bidasoa Irun. Vor seinem Engagement bei den ÖHB-Herren war Jóhannesson Trainer beim deutschen Zweitligisten TV Emsdetten. Nach Dagur Sigurdsson, der die Österreicher bei der Heim-EM 2010 auf Platz neun geführt hatte, ist der ehemalige Rückraumspieler der zweite isländische Teamchef des ÖHB.

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EURO 2014

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EURO 2014

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Hej Danmark!

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Duelle. Frankreich gegen Kroatien ist einer der Klassiker der letzten Jahre.

ährend Weltmeisterschaften im Handballsport schon seit den 1950er-Jahren regelmäßig stattfinden, werden Europameisterschaften erst seit 1994 im Abstand von zwei Jahren ausgetragen. Zunächst mit zwölf Teilnehmern, seit 2002 mit 16. Als inoffizieller Vorgängerbewerb gilt der Ostseepokal, der zwischen 1968 und 1989 ausgespielt wurde und zur damaligen Zeit das größte europäische Turnier für Herren-Nationalteams war.

Die 11. Handball-Europameisterschaft der Männer wird im Januar 2014 in Dänemark stattfinden. Einige Daten und Fakten: Handball EHF Euro 2014 Dänemark ist als Gastgeber direkt für die EM 2014 qualifiziert. Da Dänemark auch Titelverteidiger ist, qualifizieren sich diesmal nicht nur alle Gruppenersten und -zweiten für die Endrunde im Januar 2014, sondern auch der beste Gruppendritte. Anzahl Nationen: 16 Austragungsort: Dänemark Eröffnungsspiel: 12. Januar 2014 Endspiel: 26. Januar 2014 Alle Infos zur laufenden Qualifikation: www.ehf-euro.com Hallen Herning: Jyske Bank Boxen, 14.000 Plätze Ballerup: Super Arena, 9.000 Plätze Aalborg: Gigantium, 8.500 Plätze Aarhus: NRGi Arena, 4.700 Plätze Odense: Arena Fyn, 3.200 Plätze EUROPÄISCHE HANDBALLFÖDERATION (EHF) Gründung: 17. November 1991 in Berlin Sitz: Wien Präsident: Jean Brihault (FRA) Generalsekretär: Michael Wiederer (AUT) Mitgliedsverbände: 52 Website: www.eurohandball.com

HANDBALL-EUROPAMEISTER 1994 1 Schweden - 2 Russland - 3 Kroatien 1996 1 Russland - 2 Spanien - 3 Jugoslawien 1998 1 Schweden - 2 Spanien - 3 Deutschland 2000 1 Schweden - 2 Russland - 3 Spanien 2002 1 Schweden - 2 Deutschland - 3 Dänemark 2004 1 Deutschland - 2 Slowenien - 3 Dänemark 2006 1 Frankreich - 2 Spanien - 3 Dänemark 2008 1 Dänemark - 2 Kroatien - 3 Frankreich 2010 1 Frankreich - 2 Kroatien - 3 Island 2012 1 Dänemark - 2 Serbien - 3 Kroatien

» Schwedische Dominanz 1991 wurde die Europäische Handballföderation EHF gegründet, drei Jahre später ging in Portugal die EM-Premiere über die Bühne. Zum ersten Europameister kürte sich das mit Weltklassespielern gespickte Schweden durch einen 34:21-Kantersieg gegen Russland. Die Skandinavier waren auch bei den folgenden Turnieren kaum zu biegen und schnappten sich die Titel 1998, 2000 und 2002 – unterbrochen wurde die Goldserie nur vom Triumph der Russen 1996 in Spanien. Als vierfacher Europameister ist Schweden nach wie vor Rekordhalter. Doch der letzte Gewinn liegt elf Jahren zurück: Bereits im Finale 2002 im eigenen Land zeichnete sich das Ende einer Ära ab – mit letzter Kraft und viel Glück rettete das DreiKronen-Team damals den Sieg nach Verlängerung gegen Deutschland. Es war der Schlusspunkt der goldenen

schwedischen Generation, nun waren andere Nationen am Zug. » Erfüllte Titelträume Bei der EM 2004 holte sich Deutschland unter Kulttrainer Heiner Brand den so ersehnten ersten Titel seit der Weltmeisterschaft 1978 durch einen 30:25-Finalerfolg über die gastgebenden Slowenen, denen vor über 7.000 Zuschauern in Ljubljana letztlich die Kraft für den ganz großen Wurf fehlte. Zuvor waren die Deutschen nicht nur 2002 in Schweden, sondern auch bei der WM 2003 von den Kroaten kurz vorm Ziel gebremst worden. 2006 wurde das Turnier in der Schweiz ausgetragen und die Franzosen eröffneten ihre goldene Epoche – es war nebenbei die erste französische EM-Medaille überhaupt. Bereits zum dritten Mal musste sich dafür das glücklose Spanien im Endspiel einer Europameisterschaft geschlagen geben. » Französisch-dänische Allianz Ähnlich erging es den Kroaten bei den beiden folgenden Turnieren. 2008 mussten sie sich in Norwegen den Dänen beugen – „Danish Dynamite“ legte das Image des ewigen Dritten (zuvor drei dritte Plätze in Serie) ab. 2010 erwies sich dann wieder Frankreich als zu harte Nuss für Kroatien und seinen zweifachen EM-MVP Ivano Balić. Erstmals war Österreich Gastgeber einer HerrenEuropameisterschaft, im Finale von Vollstrecker. Anders Eggert ist einer der dänischen Stars mit Titelambitionen bei der Heim-EURO 2014.

© Silvio Ferrari (3)

Es wird ein großes Fest in Rot-Weiß – und womöglich auch in Rot-WeißRot. Im kommenden Jahr ist Dänemark Gastgeber der 11. HandballEuropameisterschaft der Herren.

Wien triumphierten die Franzosen – in den letzten Jahren auf Nationalmannschaftsebene die Übermacht des Welthandballs – mit 25:21. Das Wechselspiel um den EM-Champion zwischen Dänemark und Frankreich setzte sich im Vorjahr fort. Selbst eine aufgeheizte Atmosphäre in Belgrad konnte die Dänen nicht davon abbringen, kühlen Kopf zu bewahren und dank eines 21:19-Erfolges über Gastgeber Serbien ihren zweiten Titel einzufahren. ×


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Europas Nachwuchs-Handballelite auf Besuch in Österreich: Von 23. Juli bis 3. August 2014 wird in Linz und Traun die EHF Junioren-Europameisterschaft des Jahrgangs 1994 ausgetragen. Die Gastgeber träumen von einer Medaille.

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ie bleiben wohl für immer unvergessen unter Österreichs Handballfans, die vielen emotionalen Momente der Vorrundenspiele während der Heim-Europameisterschaft im Jahr 2010. In der Linzer Arena nahm das Wintermärchen für die rot-weiß-roten Herren seinen Anfang, dort feierte das Team ein dramatisches LastSecond-Remis gegen den damaligen Olympiazweiten Island und mit dem unvergessenen 37:31-Sieg gegen Serbien den Einzug in die Hauptrunde der besten Teams. „Magic Moments“ wie diese möchte im kommenden Jahr auch das österreichische Junioren-Nationalteam in Oberösterreich erleben. Das Team des Jahrgangs 1994 und jünger belegte bei der U18-EM 2012 in Vorarlberg – beim ersten Kräftemessen dieser Generation – den hervorragenden sechsten Rang und sorgte damit europaweit für Aufsehen. 2014 kommt es nun zum nächsten internationalen Vergleich – und das wieder auf österreichischem Boden: Dann im Juniorenalter, wenn sich Spieler wie das große Schwazer Talent Armin Hochleitner, Kristian Pilipovic (Fivers), Moritz Marouschek (Westwien), Christoph Neuhold

(Krems) oder Christian Kislinger (HC Linz) schon in die Männermannschaften gespielt haben und bereits die Stars von morgen sind. Und die hoffen bei ihrer nächsten Heim-EM auf den ganz großen Coup und träumen von Edelmetall. » GroSSes Medienecho Österreich ist in der jüngsten Vergangenheit bereits mehrmals als sehr erfolgreicher Veranstalter einer Handball-Europameisterschaft aufgetreten und will diese Kompetenz auch 2014 unter Beweis stellen. Mit dem Oberösterreichischen Verband und den Veranstaltungsorten Linz und Traun kann der ÖHB auf erfahrene Organisatoren zurückgreifen. Veranstaltungsorte für die EHF Junioren-EM von 23. Juli bis 3. August 2014 sind die TipsArena in Linz und die HAKA-Arena in Traun. Waren es bei der EM in Vorarlberg 24.000 begeisterte Zuschauer, so werden in Oberösterreich sogar noch mehr Fans erwartet. Die wertvollste Handball-Veranstaltung nach der Männer-EM wird in ganz Europa großes Medieninteresse hervorrufen und Österreich einmal mehr in den Fokus der Sportwelt rücken. Die Vorbereitungen sind bereits angelaufen.   ×

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Zeitenwende im Tiroler Handball Nach intensiven Verhandlungen wurde das Projekt „Handball Tirol“ im Februar präsentiert. Unter dieser Dachmarke kooperieren HIT medalp Tirol und ULZ Sparkasse Schwaz ab der kommenden Saison, um den heimischen Handballsport in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

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iele Mutmaßungen und Gerüchte waren im Winter zu hören und zu lesen, ehe Anfang Februar alle Fakten auf den Tisch kamen – das Projekt „Handball Tirol“ war geboren. Die beiden heimischen Handball-Aushängeschilder ULZ Sparkasse Schwaz und HIT medalp Tirol schlagen mit einer Kooperationsvereinbarung in Zukunft einen neuen, gemeinsamen Weg ein.

» HLA und Bundesliga Beide Vereine werden unter dem Dachverband „Handball Tirol“ gebündelt und künftig in den nationalen Bewerben sowohl mit einer Erst- als auch mit einer Zweitligamannschaft vertreten sein. Trotz zahlreicher Erfolge der beiden Spitzenklubs in den vergangenen Jahren wird mit diesem Schritt ein neues Kapitel in der Tiroler Handballgeschichte aufgeschlagen, das insbesondere auf Nachhaltigkeit und Professionalisierung abzielt. Tirols Handballverbandspräsident Thomas Czermin blickt dem neuen Modell mit Vorfreude entgegen: „Die Liebe zum Handballsport hat die beiden Vereine letztlich zusammengebracht und geholfen, über den Tellerrand hinauszublicken. Die Kooperation ermöglicht es dem Tiroler Handball, junge Talente auszubilden und ihnen genug Entwicklungsmög-

lichkeiten zu geben. Auch wirtschaftlich wird Handball Tirol gut aufgestellt sein.“ » Der Tiroler Weg ULZ-Schwaz-Sportdirektor Thomas Lintner wird im neuen Projekt als Koordinator fungieren: „Das Ziel ist, eine gute HLA-Mannschaft zu formen und in der Bundesliga vor allem mit Tiroler Talenten anzutreten. Das ermöglicht uns endlich eine durchgehende Leistungsentwicklung für Eigenbauspieler. Die Kooperation ist breit angelegt, die Grundlage der Zusammenarbeit ist ein Konzept, das den gesamten Tiroler Handball umfasst.“ Für HIT-Obmann Heinz Öhler war es natürlich kein leichter Schritt, künftig auf HLA-Handball in Innsbruck zu verzichten, doch unter dem Ausblick einer Weiterentwicklung des hiesigen Handballsports kam letztlich die Vereinbarung mit Schwaz zustande: „Es handelt sich ja um keine Fusion, es bleiben zwei selbstständige Vereine unter einem Dach bestehen. Diese Kooperation ist kein theoretisches Papier, sondern ein reales und umsetzbares Projekt zur positiven Entwicklung des Handballsports in Tirol. Besonders am Herzen liegt uns auch die Gründung neuer Jugendvereine im ganzen Land, um für den nötigen Unterbau zu sorgen.“ ×

HANDBALL TIROL

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Veränderung. Thomas Lintner blickt optimistisch in die Tiroler Handball-Zukunft.

„Wir wollen ein Vorzeigemodell“ Handball-Tirol-Sportkoordinator Thomas Lintner erklärt im Interview den neuen Tiroler Handballweg.

Thomas Lintner im Gespräch: Wie ist es überhaupt zu den Gesprächen zwischen Schwaz und Innsbruck gekommen? LINTNER: Den Tiroler Mannschaftssportarten ging es zuletzt ja nicht gerade sehr gut. Wir wollten aber nicht jammern, sondern uns zusammensetzen und anschauen, wo die Probleme wirklich liegen und wie Lösungen ausschauen könnten. Im Juli 2012 gab es dazu erste Gespräche und schnell wurde klar, dass es sich vor allem bei der Finanzierung und im Anschlussbereich spießt. Nach langen, wechselhaften, aber nie langweiligen Diskussionen und Verhandlungen hat ULZ Sparkasse Schwaz dann Anfang Februar eine unbefristete Kooperationsvereinbarung mit HIT medalp Tirol unterzeichnet. Ich möchte mich hierbei auch nochmals beim Land Tirol und insbesondere bei Landeshauptmann

Günther Platter für die Unterstützung bedanken. Welche Ideen sollen ab diesem Sommer umgesetzt werden? Das Ziel ist, eine gute HLA-Mannschaft zu formen und in der Bundesliga vor allem mit Tiroler Talenten anzutreten. Das ermöglicht uns endlich eine durchgehende Leistungsentwicklung für unsere Eigenbauspieler und in der HLA soll es durch die Bündelung der Kräfte auch mehr Qualität geben. Die Kooperation ist aber breiter angelegt, die Grundlage der Zusammenarbeit ist ein Konzept, das den gesamten Tiroler Handball umfasst. So sollen tirolweit neue Vereine gegründet und bestehende Volksschulprojekte ausgebaut werden. Zudem wollen wir ein Leistungsmodell für den Anschlussbereich entstehen lassen.

Wie wurde dieser große Schritt in der Tiroler Handballfamilie angenommen? Ich denke inzwischen sehr gut. Es gab anfangs ja leider doch viele falsche Vorstellungen und auch Ängste – sobald aber alle Informationen auf dem Tisch waren, konnten wir wohl auch fast alle Skeptiker überzeugen. Ich bin jedenfalls überzeugt, dass wir alle – Innsbruck und Schwaz gemeinsam – etwas sehr Sinnvolles erarbeitet haben. Uns ist es auch gelungen, die Personen, die das Projekt tragen sollen – nämlich TrainerInnen, MitarbeiterInnen und die Spieler –, mit ins Boot zu holen. Das Projekt wird nur so gut sein, wie die Menschen, die es umsetzen. Wenn wir es schaffen, diese Idee künftig mit Leben zu füllen, wird das ein Vorzeigemodell. ×


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Handball in Tirol Rund 600 aktive HandballerInnen sind derzeit beim Tiroler Handballverband gemeldet, erfreulicherweise nimmt die Zahl vor allem im Jugendbereich stetig zu. Durch Events wie das heutige Ländermatch sollen noch mehr Jugendliche für die schnelle Mannschaftssportart begeistert werden.

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andball in Tirol hat Tradition, auch wenn die Ausübung auf höherer Ebene auf einige Hotspots beschränkt ist. Die Aushängeschilder des Tiroler Handballs spielen in Innsbruck und Schwaz, darüber hinaus gibt es noch Vereine in Telfs/Stams und Absam, die sich ausschließlich der Jugendarbeit verschrieben haben. Mit zahlreichen Schulsportprojekten wird in ganz Tirol versucht, weitere Kinder für Handball zu gewinnen – im Schwazer Gymnasium Paulinum läuft etwa schon seit vielen Jahren ein äußerst erfolgreiches Programm, das schon etliche Nachwuchshandballer ausgebildet hat. » Erfolge der letzten Jahre Zuletzt war Tirol neun Jahre lang mit zwei Teams in der Handball Liga Austria (HLA), der höchsten Spielklasse der Herren, vertreten. 2004 gelang ULZ Sparkasse Schwaz der lang ersehnte Aufstieg in die Erstklassigkeit, seitdem sind die Unterländer aus der HLA nicht mehr wegzudenken. 2011 feierten die Schwazer den bis dato größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte und krönten sich in Krems zum österreichischen Cupsieger. Auf Jugendebene wanderten in jüngster Vergangenheit auch einige

Staatsmeistertitel ins Unterland, so triumphierte etwa die Schwazer U16 beim nationalen Wettbewerb 2012. In Innsbruck wurde zuletzt 14 Jahre lang Erstliga-Handball geboten. HIT medalp Tirol erreichte 2000 und 2009 Rang drei in der HLA, stand 2002 und 2009 im Pokalfinale sowie 2009 im Achtelfinale des Europacups. Ihre beste Saison lieferte die Mannschaft allerdings 2011/12 ab, als sie überraschend bis ins HLA-Finale vordringen konnte. Dort unterlag man nach drei emotionalen und spannungsgeladenen Partien knapp dem HC Hard. Auch HIT-Jugendteams konnten sich bei Staatsmeisterschaften schon mehrmals Medaillen umhängen. Durch die vor einigen Monaten unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen Schwaz und Innsbruck gibt es ab der kommenden Spielzeit nur mehr ein Tiroler HLATeam, das in Schwaz auflaufen wird – in Innsbruck tritt man künftig mit vielen heimischen Talenten in der zweiten Liga an. Mit der SPG UHI/TI spielt ein Tiroler Damenteam in der zweiten österreichischen Liga. Die Innsbruckerinnen hatten heuer sogar bis zum letzten Spiel Chancen auf den Titel und holten letztlich die Vizemeisterschaft. ×

KONTAKT Tiroler Handballverband Präsident: Thomas Czermin Vizepräsidentin: Irene Reinalter Haus des Sports Stadionstraße 1 6020 Innsbruck Telefon: 0512/935585 Fax: 0512/935586 handball.tirol@chello.at www.handballfieber-tirol.at www.handball-tirol.com

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PORTRAIT HUBER

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Legionärin. Damals noch im UHC-Dress im Einsatz, heute spielt „Fine" für Hypo Niederösterreich.

PORTRAIT HUBER

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„Mein Traum ist die Champions League“ Im Leben von Josefine Huber ist alles auf den Handballsport abgestimmt. Via Schwaz und UHC Paulinum hat sie den Sprung ins Leistungszentrum Südstadt und zu Rekordmeister Hypo Niederösterreich geschafft. Mit 17 Jahren steht die sympathische Kreisspielerin zwar noch am Beginn ihrer Karriere, Ziele und Träume hat sie aber bereits jetzt fest im Fokus.

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enn Josefine Huber über ihre sportlichen Ziele spricht, tritt eine leichte Veränderung der Stimmlage ein. Sie wird ein wenig tiefer und unterlegt dadurch das Gesprochene mit einem gewissen Selbstbewusstsein. „Es kann natürlich noch viel passieren bis dorthin, aber ich möchte irgendwann mit Hypo Niederösterreich in der Champions League spielen und für das DamenNationalteam am Parkett stehen“, erklärt die zielorientierte 17-Jährige. Dabei hatte Josefine dem Handballsport zunächst gar nicht viel Beachtung geschenkt. Eishockey und Fußball standen bis zu ihrem zehnten Lebensjahr im Mittelpunkt. Mit ihren Brüdern Balthasar und Alfons konnte Josefine jederzeit auf die perfekten Spielkameraden zurückgreifen. „Obwohl mein Papa selbst ein sehr guter Handballer (Lukas Huber, Bundesligatorhüter bei ULZ Sparkasse Schwaz und ITSG Innsbruck, Anm.) war, hat er uns nie in diese Richtung gedrängt, sondern uns dabei unterstützt, das zu machen, wozu wir Lust hatten.“

© Lukas Huber (2)

» Schritt ins Handballleben Früher oder später kommt man in Schwaz dann aber doch mit dem Handballsport in Berührung – speziell, wenn man wie Josefine das Bischöfliche Gymnasium Paulinum besucht. „Mein älterer Bruder Balthasar war schon zwei Jahre vor mir im Handballhort vom UHC Paulinum und hatte es sehr früh ins Nachwuchsnationalteam (Jahrgang 1992 und jünger, Anm.) geschafft und auch mein Zwillingsbruder Alfons ist ein guter Handballer. Professor Hannes Wanitschek hat mich letztlich dann überzeugen können, dem Handball

oberste Priorität zu geben“, erinnert sich Josefine an ihre Anfänge. Nach fünf spannenden sowie lehrreichen Jahren unter der Leitung von Trainerin Prof. Eva Bruci, der Aneignung der handballerischen Grundfertigkeiten und der Überzeugung, mit einer gewissen Portion Talent ausgestattet zu sein, entschied sich die heute 180 cm große Kreisspielerin, den nächsten Schritt zu wagen. „Ich habe mit dem UHC Paulinum bei den Staatsmeisterschaften oft gegen die Alterskolleginnen von Hypo Niederösterreich gespielt. Ich wollte unbedingt auch dorthin und mich sportlich weiterentwickeln“, blickt Fine, wie sie von ihren Freunden gerufen wird, auf eine wichtige Entscheidung zurück. Den Aufnahmetest für das renommierte Leistungszentrum Südstadt und die damit verbundene Liese Prokop Privatschule meisterte Josefine bravourös und ehe sie sich versah, standen neben dem normalen Unterricht acht Trainingseinheiten pro Woche auf ihrem Stundenplan. Zusätzlich absolviert Josefine pro Woche bis zu vier Meisterschaftsspiele in verschiedensten Altersklassen (U16, U18, U19 WHA und Hypo II WHA, Anm.). Auch in den Schulferien wird zumeist trainiert oder es stehen Lehrgänge mit den Nationalmannschaften am Programm. „Die Umstellung war am Anfang gar nicht so einfach. Mein Körper musste sich erst an die höhere Belastung und Intensität gewöhnen. Ich hatte mit Verletzungen zu kämpfen und musste mich step by step an das hohe Niveau anpassen. Die Trainingsbedingungen, das Umfeld und nicht zuletzt mein Trainer Feri Kovacs waren aber immer Grund genug für mich, nicht aufzugeben und mich durchzubeißen."

» Traum-Einstand Mit Erfolg, denn neben Einberufungen ins U17- und U19-Nachwuchsnationalteam folgte in dieser Saison auch das Debüt in der Kampfmannschaft von Hypo II. Gleich in ihrem ersten Match in der WHA gelang der erst 17-Jährigen ausgerechnet gegen die Stars von Serienmeister Hypo I ein Treffer. „Das war natürlich ein Traum, ein perfekter Einstand und auch eine Ehre, gleich im ersten Spiel und noch dazu gegen meine Vorbilder einen Treffer zu erzielen.“ Trotz aller positiven Aspekte und Erfolge gibt es auch Momente, in denen Josefine nachdenklich wird. Es sind einerseits die enormen physischen wie psychischen Belastungen, die speziell für eine Jugendliche ein ordentliches Maß an Disziplin bzw. Konzentrationsfähigkeit verlangen, um beispielsweise die Mathematikschularbeit im Anschluss an das Frühtraining entsprechend zu meistern. Andererseits fällt es oft schwer, die sozialen Kontakte bzw. Freundschaften aufrecht zu halten. „Natürlich muss ich auf einiges verzichten. Ich bin aufgrund der vielen Spiele am Wochenende kaum noch zu Hause bei meiner Familie oder schaffe es ganz selten, mich mit Freundinnen aus meiner Heimatstadt zu treffen“, erklärt die Nachwuchsnationalteamspielerin etwas wehmütig – um gleich darauf ihre Stimmlage wieder etwas zu senken und entschlossen ihr Statement zu Ende zu bringen: „Ich möchte irgendwann für Hypo in der Champions League spielen und für das Damen-Nationalteam am Parkett stehen. Für diesen Traum muss man eben auch auf einige Sachen im Leben verzichten können.“ ×

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Charakter. ULZ-Kapitän Kresimir Marakovic glänzt nicht nur als genialer Spielgestalter, sondern gibt sein Wissen als Nachwuchstrainer an die Kinder und Jugendlichen im Verein weiter.

ULZ SPARKASSE Schwaz

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Vorbilder auf und neben dem Parkett Am Parkett sorgen die Spieler vom ULZ Sparkasse Schwaz mit Leidenschaft, Kampfgeist und Teamspirit für Höchstleistungen. Aber auch neben dem Spielfeld bringen die Silberstiere mit Sozialkompetenz, Integrationsgedanken, Hilfsbereitschaft und Toleranz Werte mit, die speziell in der Ausbildung und Förderung der zahlreichen Kinder und Jugendlichen im Verein von entscheidender Bedeutung sind.

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as ULZ Sparkasse Schwaz sieht sich als wichtiger Teil des gesellschaftlichen Umfeldes und als solcher auch verantwortlich für soziales Engagement. In den Wirkungsbereich diese Engagements fällt insbesondere die Aufgabe, schwächer positionierten Kindern und Jugendlichen die Ausübung von Sport generell, und insbesondere über speziell initiierte Projekte zu ermöglichen. Der Verein unterstützt und fördert das Recht aller Kinder und Jugendlichen auf Bewegung und Sport, unabhängig ihrer Herkunft und ihres sozialen Hintergrundes. Mitentscheidend ist dabei neben der hervorragenden Arbeit der NachwuchstrainerInnen auch die Einbindung der HLA-Spieler in den Trainingsbetrieb der Kinder und Jugendlichen.

© ULZ Schwaz

» Spieler als Jugendtrainer Mit Christian Aigner, Patrik Juric, Mindaugas Andriuska, Kresimir Marakovic, Franz-Stefan Stockbauer, Andreas Lassner und Julius Hoflehner waren zuletzt gleich acht Spieler der Schwazer HLA-Mannschaft regelmäßig als Nachwuchstrainer tätig, um damit Wissen und Erfahrung an die nächste Generation der Silberstiere weiterzugeben. „Die Kinder haben enorm viel Energie und möchten ständig beschäftigt werden. Die Zusammenarbeit mit den Kindern funktioniert hervorragend, der Spaß kommt auf beiden Seiten nie zu kurz

und es ist wirklich eine Freude, mit den SchülerInnen gemeinsam Sport zu betreiben“, erklärt Nationalteamspieler Andreas Lassner, der wöchentlich zwei Bewegungseinheiten im Sonderpädagogischen Zentrum Schwaz leitet. Neben den engen sportlichen Aufgaben übernimmt das ULZ Sparkasse Schwaz auch soziale Verantwortung. Dieses soziale Engagement ist für einen sportlichen Leistungsverein eher unüblich, zeigt aber die Besonderheit dieses Vereines auf, der Menschen in den Mittelpunkt stellt und insbesondere die sozial-integrativen Chancen von Bewegung und Sport über Projektbeteiligungen und Maßnahmen zu nutzen versucht. » Wegweisendes Projekt Das ULZ Sparkasse Schwaz ist Partner des Projekts „Gemeinsam aktiv – auf Du&Du im Sportverein“. Dieses Projekt (u. a. vom ÖIF Integrationszentrum Tirol) soll Menschen mit Migrationshintergrund den Weg in die Sportvereine (TrainerInnen/FunktionärInnen) öffnen. Interessierte Personen mit Migrationshintergrund (Mentees) werden von Mentoren – für das ULZ Schwaz Martin Brunner – in den Verein und das Vereinsleben eingeführt. Das ULZ Sparkasse Schwaz hat sich für den entsprechenden Pilot-Versuch sofort gemeldet und in der Folge Jeffrey Chawagutta aus Simbabwe als Jugendtrainer in den


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HIT medalp TIROL Stadionmagazin

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Stars. Für das Familienalbum: HIT forderte in der Vorbereitung den deutschen Spitzenklub aus Hamburg – HSV.

© Silvio Ferrari (2)

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Ein unvergessliches Jahr

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er 25. Mai 2012 wird all jenen, die dabei sein durften, noch lange in positiver Erinnerung bleiben. Vor allem bei den Spielern von HIT medalp Tirol, die damals am Feld standen, löst der Gedanke an diesen Freitag im Mai des Vorjahres nach wie vor Gänsehaut aus. Über 3.000 Zuschauer strömten in die ausverkaufte TIWAG-Arena und verwandelten diese in ein Tollhaus. Gegenüber standen sich eine orange und eine rote Wand, die Fanlager der Innsbrucker Gastgeber und von Kontrahent HC Hard. Es war das zweite Spiel der Finalserie um den österreichischen Meistertitel, in die HIT medalp Tirol völlig unerwartet und in sensationeller Art und Weise vorgestoßen war. » Im letzten Spiel ins Playoff Rückblick 30. Dezember 2011: Mit einem souveränen Heimsieg über Bärnbach/Köflach fixierten Innsbrucks Handballer erst am letzten Spieltag des Grunddurchgangs Platz sechs und damit den Einzug ins Meister-Playoff der Handball Liga Austria. Im Playoff steigerten sich die „Wölfe“ dann von Spiel zu Spiel und ließen schließlich Linz und den höher eingeschätzten Rekordmeister Bregenz hinter sich. Der vierte Rang war gleichbedeutend mit dem Sprung ins Semifinale – dort wartete Grunddurchgangs- und PlayoffSieger UHK Krems, ein absoluter Topfavorit auf die Meisterschaft. „So seltsam das klingen mag, aber wir waren damals richtig froh über

das Los Krems. Wir wussten, dass wir von den drei Teams, die vor uns lagen, gegen Krems immer am besten ausgesehen hatten“, erinnert sich der damalige Trainer Stefan Öhler zurück. Und was kaum jemand in Österreich für möglich gehalten hatte, geschah dann tatsächlich. HIT medalp entzauberte die Niederösterreicher nach drei Partien einer nervenaufreibenden Habfinalserie. » Wölfe entzaubern Gegner Dabei hatte alles schon für Krems gesprochen. Die erste Begegnung in der Wachau entschied der Favorit für sich, in Innsbruck lag man schon auf Finalkurs. Erst ein Siebenmeterwurf von HIT-Kapitän Christoph Walter brachte seine Mannschaft Sekunden vor dem Ende in die Verlängerung – und dort behielt der Außenseiter, angepeitscht von einem frenetischen Publikum in der Sporthalle Hötting West, die Oberhand. Eine dritte Begegnung in Krems musste entscheiden. Und HIT medalp Tirol präsentierte sich als wesentlich abgeklärter als sein Gegenüber, während der Druck vor Heimpublikum die Niederösterreicher zu lähmen schien, spielten die Gäste groß auf. Nach 60 Minuten stand es 32:35, ein historischer Moment für den Tiroler Handball war Wirklichkeit geworden. Erstmals in der HLA-Geschichte stand ein Verein aus Tirol im Endspiel um den Meistertitel. Dort wartete mit HC Hard ein schweres Kaliber. Doch die Wölfe waren auf den Ge-

Das Jahr 2012 war für HIT medalp Tirol das erfolgreichste der Vereinsgeschichte. Die Innsbrucker wurden sensationell Vizemeister. schmack gekommen. „Wir glaubten an unsere Chance. Warum sollten wir jetzt nicht auch Meister werden? Alles sprach für Hard, aber im Halbfinale hatte auch alles für Krems gesprochen. Wir waren bereit, die Sensation perfekt zu machen“, erzählt Stefan Öhler, der dank dieser Leistungen 2012 zum Trainer des Jahres gekürt wurde. » Sensationelles Saisonende Die ganz große Sensation wurde es dann doch nicht. Aber viel hätte nicht gefehlt. Im ersten Finalduell in Hard führten die Vorarlberger schon klar, doch mit enormem Willen kämpften sich die Gäste zurück und hätten es fast in die Verlängerung geschafft. Ein direkt verwandelter Freiwurf mit der Schlusssirene bescherte Hard aber den 24:23-Triumph. Ein Woche später folgte dann das legendäre Aufeinandertreffen in der TIWAG-Arena. Von der Atmosphäre angestachelt, erzwang HIT medalp ein alles entscheidendes drittes Spiel – mit 23:21 kämpfte man Hard nieder und betrieb dabei große Werbung für den Tiroler Handballsport. Fast 300 Fans begleiteten die Wölfe schließlich zum finalen Showdown ins Ländle, in der Sporthalle am See wurde die Meisterfrage beantwortet. Es waren letztlich die Harder, die den Titel feiern durften. Doch HIT medalp Tirol schloss eine schlichtweg sensationelle Saison mit der Vizemeisterschaft ab, dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte. ×

Power. Dragoljub Perovic ist einer der besten Kreisspieler in Österreich und nächstes Jahr in Schwaz im Einsatz.


Das ISAG – Ihr Partner Das ISAG – Ihr Partner in sportmedizinischer Kompetenz

Im Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG) werden Athleten und Athletinnen aller Leistungsklassen, vom Spitzenbis zum Breitensportler, betreut. Dabei ist dem ISAG-Team das sportmedizinische Coaching der Nachwuchssportler ein besonderes Anliegen. Die internistische und orthopädische Untersuchung mit Schwerpunkt auf sportmedizinische Fragestellungen stellt die Kernkompetenz des ISAG dar. Modernste Untersuchungsmethoden zur Leistungsbeurteilung stehen zur Verfügung.Die Ergebnisse stellen die Grundlage sowohl für ein wettkampf- als auch gesundheitsorientiertes Training mit dem Ziel höchster Effektivität bei minimalem Risiko dar. Das ISAG bietet zudem eine umfassende Diagnostik und Beratung für all jene, die an Informationen im Bereich von Prävention und Lifestyle-Medizin interessiert sind. Leistungsdiagnostische Angebote am ISAG (Auszug): • Elektrokardiogramm Blutdruckmessung in Ergometrie

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UHC PAULINUM Stadionmagazin

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Erziehen durch und für das Handballspiel – Nachmittagsbetreuung als Kombination aus Lernen, Training und kreativer Freizeitgestaltung. Der UHC Paulinum Sparkasse Schwaz im Portrait.

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eit dem Schuljahr 2005/06 wird vom Verein UHC Paulinum Sparkasse Schwaz ein Hort mit handballspezifischem Schwerpunkt angeboten. Teilnahmeberechtigt sind SchülerInnen der Unterstufe des Bischöflichen Gymnasiums Paulinum, die mindestens zweimal in der Woche an einem Training mit Mittagessen und Lernbetreuung im Hort teilnehmen. Diesen SchülerInnen steht es frei, auch an den restlichen Schultagen das Angebot der Hortbetreuung anzunehmen.

» Breites Angebot Im Sinne einer ganzheitlichen Erziehung sollen den Jugendlichen durch das Handballspiel der Gesundheitsaspekt, sportmotorische Grundfertigkeiten und handballspezifisches Können sowie soziale Kompetenz vermittelt werden. Nach vier Jahren sollten die SchülerInnen im Handballspiel so weit vorbereitet sein, dass ihnen die Entscheidung, Handball als Spitzensport zu betreiben, leicht fällt. Das vielfältige Angebot im Hort wird von den Kindern und Jugendlichen mit großer Begeisterung ange-

© SILVIO FERRARI (2)

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Ein Verein macht Schule nommen. Das angenehme Klima und der jugendgemäße Rhythmus zwischen Lernen, Freizeitgestaltung und Training veranlassen mehr und mehr SchülerInnen des Gymnasiums, sich beim Hort anzumelden. » Erfolgreiche Saison In der vergangenen Saison nahm der UHC Paulinum mit seinen Mädchenteams gleich in sechs Jahrgängen an den Tiroler Jugendmeisterschaften teil und stellte zudem noch ein Damen-Landesligateam. Beachtliche Ausbeute: Die vier Titel von der U11 bis zur U14 gingen allesamt an die Silberstädterinnen. Bei den Burschen war das Paulinum jeweils mit einer Mannschaft von der U11 bis zur U14 vertreten, in zwei Jahrgängen (U11 und U13) wurde man Vizemeister. Sowohl die Mädchen als auch die Burschen triumphierten bei den Tiroler Unterstufen- sowie Oberstufenschulmeisterschafen, und die ganz Kleinen wussten beim Mattenhandball zu überzeugen. Zudem konnten die SchülerInnen bei einigen internationalen Turnieren wertvolle Erfahrungen sammeln.

Die großen Erfolge in der Nachwuchsarbeit werden auch durch die intensive Zusammenarbeit mit dem ULZ Sparkasse Schwaz ermöglicht – denn zum Betreuerteam im Paulinum zählen unter anderem die HLA-Spieler Kresimir Marakovic und Mindaugas Andriuska. × ERFOLGE Mädchen: Tiroler Schulmeister 2006, 2009 bis 2013 Tiroler U11-Meister 2007, 2008, 2010, 2011 und 2013 Tiroler U13-Meister 2009 bis 2013 Tiroler U14-Meister 2011 bis 2013 Tiroler U15-Meister 2010 und 2011 Tiroler U16-Meister 2012 Tiroler U17-Meister 2011 Westösterreichischer Meister Minihandball 2007 und 2008 Burschen: Tiroler Schulmeister 2009 – 2013 Tiroler U11-Meister 2007, 2011 Tiroler U12-Meister 2012 Tiroler U13-Meister 2009 Westösterreichischer Meister Minihandball 2008

Innsbrucks Handballsport baut an der eigenen Basis. In jeder Altersklasse kämpfen die HIT-Jugendteams um den Meistertitel, zwei Mannschaften spielen zudem in Südtirol mit.

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as Fundament für Spitzensport ist eine breit angelegte und intensive Jugendarbeit. Bei HIT medalp Tirol weiß man das seit vielen Jahren, immer wieder hat Innsbrucks Handballspitzenverein heimische Topspieler hervorgebracht. Dank des vom Tiroler Handballverband initiierten Volksschulprojektes lernen laufend neue Kinder den Handballsport kennen. » Kampf um den Titel HIT medalp Tirol stellt zahlreiche Mannschaften durch sämtliche Leistungsklassen, von der U9 im Mattenhandball bis hinauf zur U20, der letzten Etappe vor der Kampfmannschaft. In den Tiroler Meisterschaften wird um den Titel gekämpft, zumeist sieht man sich dabei dem ULZ Schwaz als Hauptkonkurrenten gegenüber. Wird der Titel erobert, geht es schließlich zu den österreichischen Staatsmeisterschaften, die Duelle um den nationalen Titel sind die Highlights einer jeden Saison. In den letzten zehn Jahren sorgten Innsbrucker Jugendteams immer wieder auch auf nationaler Ebene für

Das Nachwuchsrudel der Wölfe

Furore und holten einige Medaillen nach Tirol: Nur ein Staatsmeistertitel blieb leider verwehrt. Es liegt an den kommenden Handballergenerationen, einen heiß ersehnten Jugendtitel für Innsbrucks und damit Tirols Handball zu sichern. » Meisterhafte Jungwölfe In dieser Saison haben die HITTeams die Meistertitel in der U12 sowie der U13 erkämpft – und in der U11 ging der spannende Titelkampf erst in der letzten Runde zu Ungunsten des HIT-Nachwuchses aus. Seit 2011 beteiligt man sich mit zwei Mannschaften an der Südtiroler Meisterschaft, um den Jugendspielern noch mehr attraktive Matches gegen starke Konkurrenz bieten zu können. Sowohl in der U13 als auch in der U15 nahmen die jungen Wölfe zuletzt einen Mittelfeldplatz ein. ×

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anz besonders stolz ist man beim Tiroler Handballverband auf das vor einigen Jahren gestartete Volksschulprojekt. Dabei werden im Laufe eines Schuljahres zahlreiche Volks-

schulen in Innsbruck und Umgebung von ausgebildeten Jugendtrainern der Innsbrucker Damen- und Herrenvereine besucht, um Schülern und Schülerinnen der dritten Schulstufe in einigen Einheiten den Handballsport näherzubringen und möglichst viele Kinder dafür zu begeistern. » Rund 500 Kinder Interessierte Kinder werden nach Beendigung der Schnupperstunden über weitere Trainingsmöglichkeiten informiert. So kommen Jahr für Jahr neue handballbegeisterte Kinder zu den Vereinen. Im vergangenen Schuljahr wurden fast 30 Klassen aus 18 Volksschulen in und rund um Innsbruck besucht. Über 500 Kinder konnten somit ihre ersten Kontakte mit dem Handballsport knüpfen. Die Mädchen und Burschen können zudem in der Tiroler Mattenhandball-Meisterschaft (U9/U10) in den Innsbrucker Teams des HIT sowie des SVO mitspielen und somit schon früh spielerische Erfahrungen sammeln. Im nächsten Schuljahr geht das Projekt in seine nächste, hoffentlich ebenso erfolgreiche Runde. ×


HC Tirol

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SPG UHI/TI Sparkasse

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Der HC Tirol kämpft nicht nur in der Tiroler Landesliga der Herren um Punkte, sondern vertrat zudem in den letzten Saisonen die Farben Tirols in der Regionalliga West. Jetzt folgt der Umbruch.

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Routine. Dominik Grimm ist einer der alten Hasen in der Tiroler Handball-Familie.

er Handballclub Tirol Innsbruck ist der Nachfolgeverein der Handballsektion der Innsbrucker Turn- und Sportgemeinschaft (ITSG). Die ITSGHandballer konnten in der Vergangenheit große Erfolge verbuchen, insgesamt gingen 18 Tiroler Meistertitel auf ihr Konto, zudem waren sie mehrere Saisonen in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse vertreten. Dennoch kam es vor mehreren Jahren zum Bruch mit der ITSG – die Handballabteilung rund um Obmann Mario Spinn entschied sich daher, einen eigenständigen Verein zu gründen und so weiterhin den Handballsport ausüben bzw. effektive Vereinsarbeit leisten zu können.

den Mannschaften der Universität Innsbruck bzw. von HIT Innsbruck. Im Herbst 2009 gelang es, den früheren HIT-Kreisläufer und -Trainer Valdis Labanovskis als neuen Coach zu verpflichten. Außerdem konnte der HC Tirol in den vergangenen Saisonen zahlreiche frische Spieler – teils mit HLA-Erfahrung – ins Boot holen. So fuhr der HC Tirol zuletzt zweimal souverän den Tiroler Landesligatitel ein und überzeugte letztes Jahr auch in der Regionalliga West, in der man seit 2006 gegen die Vertreter Vorarlbergs, Salzburgs und Oberösterreichs antritt. Am Ende der Saison 2011/12 fehlte lediglich ein Punkt auf Rang eins, der zum Aufstiegsduell mit dem Meister der Regionalliga Ost berechtigt hätte.

» Im Titelkampf Im März 2004 wurde der Handballclub Tirol Innsbruck geboren und setzt sich mittlerweile vorwiegend aus ehemaligen Spielern der ITSG und von HIT medalp Tirol sowie einigen Studenten zusammen. Der HC Tirol mischt seit seiner Gründung jedes Jahr in der Tiroler Landesliga um die Meisterschaft mit und liefert sich zumeist spannende Titelduelle mit

» Umbruch vor Augen In diesem Jahr lief es in der Regionalliga weniger rund. Dafür durfte man sich mit der Titelverteidigung in der Landesliga trösten. Im Sommer folgt nun der Umbruch, Mario Spinn wird nicht mehr als Obmann fungieren, Valdis Labanovskis gibt sein Traineramt ab und Leistungsträger wie Thomas Heiss (Bundesliga) stehen nicht mehr zur Verfügung. ×

In der abgelaufenen Spielzeit lief es bei der SPG UHI/TI Sparkasse richtig rund. Tirols Aushängeschild in Sachen Damenhandball holte sich den Vizemeistertitel in der Bundesliga.

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Vieles neu beim HCT D

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Eine (fast)perfekte Saison

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ls Innsbrucks Handballdamen der SPG UHI/TI Sparkasse im Herbst des Vorjahres mit einem 18:15-Erfolg über den UHC Eggenburg in die Saison starteten, wagten sie trotz des guten Auftaktes noch nicht einmal ansatzweise davon zu träumen, dass ihnen im Mai 2013 ein Endspiel um den Meistertitel bevorstehen würde. Durchaus berechtigt, wie sich im Laufe des Grunddurchgangs in Österreichs zweithöchster Spielklasse herauskristallisieren sollte. Denn dieser war geprägt von vielen Aufs, aber auch einigen Abs, glanzvollen Siegen folgten ernüchternde Punkteverluste gegen schwächer eingestufte Konkurrentinnen. So war es ein Kampf bis zum allerletzten Spieltag – und ab da war Träumen dann wirklich erlaubt. » Platz zwei als Krönung Mitte Jänner gelang den Innsbrucker Damen im steirischen Trofaiach ein in dieser Höhe nicht zu erwartender 32:19-Sieg, der die endgültige Qualifikation fürs Meister-Playoff der Bundesliga mit sich brachte. UHI/ TI war nicht mehr aus den ersten

drei Teams zu verdrängen – damit war klar, dass die Spielgemeinschaft ab Anfang März in jeweils einem Hin- und Rückspiel gegen Graz und Eggenburg um den Bundesligatitel kämpfen durfte. Damit wäre der Aufstieg in die WHA, wo Granden wie das auf nationaler Ebene unantastbare Hypo Niederösterreich – Rekordmeister und mehrfacher Champions-League-Gewinner – spielen, verbunden gewesen. Und UHI/TI legte einen perfekten Start ins Meister-Playoff hin , demontierte Eggenburg auswärts gleich einmal mit 32:21. Im Heimspiel gegen den großen Favoriten und Grunddurchgangssieger aus Graz hielten die SPG-Damen lange Zeit mit, erst in der Schlussphase setzten sich die Steirerinnen ab. Nach einem neuerlich souveränen Auftritt zuhause gegen Eggenburg war der zweite Platz bereits Realität. Am letzten Spieltag hätte UHI/TI mit einem hohen Sieg in Graz dann sogar noch Meister werden können – allerdings trat man ersatzgeschwächt an und unterlag dem WHA-Aufsteiger. Gefeiert wurde nach einer sensationellen Saison dennoch.

» Schritt nach vorne Doch selbst wenn die Innsbruckerinnen die Sensation perfekt gemacht und Platz eins in der Bundesliga erobert hätten – der Aufstieg in die Erstklassigkeit war stets nur theoretischer Natur. „Der Aufstieg war leider utopisch. Dafür fehlen uns die finanziellen Mittel, zudem können wir keine erforderliche Jugendmannschaft aufbieten. Wir hätten also selbst beim Titelgewinn verzichten müssen“, erklärt Christoph Bobzin. Seit dem Engagement des 28-Jährigen als Trainer hat Tirols Landesliga-Serienchampion nach einigen durchwachsenen Saisonen auch in der Bundesliga Fahrt aufgenommen. In der dritten Spielzeit, die der Deutsche an der Seitenlinie stand, schnupperte seine Truppe nun am ganz großen Coup. „Wir wollten ins Meister-Playoff, das haben wir geschafft – alles was danach kam, war Zugabe. Der Vizemeistertitel liegt schon über unseren Erwartungen, die wir vor der Saison hatten. Und wer weiß, was im kommenden Jahr möglich ist“, freut sich Bobzin schon auf die nächste Saison mit seinen Mädels. ×


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er SVO Handball Innsbruck ist seit jeher eine feste Größe im Tiroler Damen- und Mädchenhandball.  Das liegt in erster Linie an der konsequenten Jugendarbeit, Nachwuchsförderung bildet eine tragende Säule beim Verein aus dem Olympischen Dorf. „Um zahlreiche Kinder und Jugendliche an den Handballsport heranzuführen, kooperieren wir schon seit Längerem mit Schulen im lokalen Umfeld. Im Jahr 2010 wurde ein eigenes Leistungszentrum für Innsbruck und Innsbruck-Land aus der Taufe gehoben, wir haben damit einen Grundstein für die Ausbildung des weiblichen Handballnachwuchses in Tirol gelegt“, erläutert Sektionsleiter Andreas Seeböck. Die Jugendtrainer des SVO nutzen zudem den Schulsportservice des Landes Tirol und das Volksschulprojekt des Tiroler Handballverbandes, um Werbung für den Sport und den Verein zu betreiben. Auf all diesen Wegen werden pro Saison rund 500 Kinder und Jugendliche an den Handballsport herangeführt. Als Folge davon kann der SVO auch in allen Jugendklassen Teams stellen, von der U9 bis hinauf zur U18, und ist regelmäßig bei österreichischen Staatsmeisterschaften im Einsatz. » Jugend ist obenauf Mit diesem Unterbau ist es für den Verein ein Leichtes, die Damenmannschaft ständig mit starken Spielerin-

nen aus dem eigenen Nachwuchs zu füttern. Da man jedoch nicht mehr ausschließlich in der dünn besetzten Tiroler Landesliga antreten wollte, wurde man auf der Suche nach mehr Spielpraxis und neuen Herausforderungen vor nunmehr neun Jahren in Bayern fündig. Innerhalb von lediglich vier Saisonen gelangen zwei Aufstiege bis in die Bezirksoberliga, Oberbayerns höchste Spielklasse – mehr ist für nichtdeutsche Vereine nicht möglich. Doch 2010 musste der SVO den Abstieg hinnehmen und ist seitdem in der Bezirksliga aktiv, wo die Damen heuer den Vizemeistertitel holten. 2012 war man sogar Meister, verzichtete aber auf die Rückkehr in die Bezirksoberliga. „Der Niveauunterschied ist zu groß. Wir wollen junge Spielerinnen aufbauen und schrittweise heranführen, dafür sind wir in der Bezirksliga genau richtig. Unsere Nachwuchsarbeit trägt jedenfalls Früchte, darauf sind wir sehr stolz“, verweist Andreas Seeböck darauf, dass nicht nur das Damenteam in Bayern mitmischt, sondern auch die U16. Die demonstrierte ihr Potenzial in der abgelaufenen Spielzeit und durfte sich über den zweiten Rang freuen. Und in der kommenden Saison wird der SVO dann sogar in zwei bayrischen Jugendklassen antreten, der U18 gelang Ende April die Qualifikation für die Landesliga. Ein Zeichen dafür, dass der eingeschlagene Weg fortgeführt wird. × © SVO Handball (2)

Tirols Damen-Rekordmeister ist auch außerhalb der Landesgrenzen erfolgreich unterwegs. Der SVO wurde in dieser Saison Vizemeister der bayrischen Bezirksliga, die U16 holte ebenfalls Platz zwei.

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UHC ABSAM

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UHT MEINHARDINUM

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Der UHC Absam ist Tirols jüngster Handballverein. Die ersten fünf Jahre an intensiver Nachwuchsarbeit fruchten bereits.

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uf Betreiben von Tirols Schiedsrichter-Aushängeschildern Christian und Florian Staudinger entstand 2008 in Absam ein neuer Verein in der heimischen Handballlandschaft. Im Fokus steht ausschließlich die Nachwuchsarbeit, die Handballer und Handballerinnen des UHC sind zwischen drei und elf Jahren alt. Im Moment umfasst der Verein über 60 aktive Mitglieder aus der Region Absam-Hall. Den Kindern werden altersgerechte Trainingseinheiten geboten, der Spaß an der Bewegung steht dabei stets im Vordergrund. „Unser Ziel ist es, den Kindern ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich wohlfühlen, Spaß haben und Kind sein dürfen. Unsere Teams nehmen an der Mattenhandballmeisterschaft der U9/U10 sowie mittlerweile auch an der U11-Meisterschaft teil – zusätzlich sind wir auch bei diversen Turnieren dabei, etwa beim Beachhandball in Innsbruck“, erörtert Obmann Christian Staudinger. » Ausgezeichnete Arbeit Vier Trainer kümmern sich auf freiwilliger Basis um den handballbegeisterten Nachwuchs. Ein Einsatz, der honoriert wird – sogar über die Landesgrenzen hinaus, wie Michaela Willi überrascht feststellen durfte. Sie konnte 2012 bei der Wahl zur Nachwuchstrainerin des Jahres, die von den Österreichischen Lotterien in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift „News“ ausgerichtet wurde, den Sieg für das Bundesland Tirol erringen. Übers Online-Voting setzte sich Willi gegen die Konkurrenz aus vielen anderen Sportarten durch und durfte schließlich neben einer großen Trophäe den Siegerscheck im Wert von 1.000 Euro für die Nachwuchshand-

www.uhc-absam.at

baller des UHC Absam entgegennehmen. Inzwischen ist der Verein auch Mitglied im Ugotchi-Programm der Sportunion Österreich und wurde deshalb mit dem „Fit für Österreich“Qualitätssiegel ausgezeichnet. Ugotchi wurde von der Sportunion ins Leben gerufen, um die natürliche Bewegungs- und dadurch Gesundheitsförderung vor allem im Volksschulalter zu fördern. „Nicht nur Volksschüler, sondern sogar schon Kindergartenkinder sind bei uns herzlich willkommen. Wir bieten einerseits unsere Handballschlümpfe, eine Ball- und Koordinationsschule für vier- bis sechsjährige Mädchen und Buben und andererseits Handballtraining für Anfänger und Fortgeschrittene zwischen sechs und elf Jahren“, so Christian Staudinger. » Meistertitel verteidigt Den ersten ganz großen spielerischen Erfolg der noch jungen Vereinshistorie feierte man im April des Vorjahres. Nach der letzten Partie der U9/U10-Meisterschaft stand das Ergebnis fest: Der UHC Absam war erstmals Tiroler Meister. Dementsprechend viel hatte sich der Nachwuchs des UHC auch für die Saison 2012/13 vorgenommen – und ließ die Konkurrenz aus Stams, Schwaz und Innsbruck erneut hinter sich. Den mit drei Teams angetretenen Absamern gelangen die Titelverteidigung sowie die Plätze drei und sieben – der Jubel unter den Handballkids von Tirols jüngstem Verein kannte keine Grenzen. × Obmann Christian Staudinger T. +43 / (0) 676  35 47 660 E. bcstaudinger@aon.at

© SILVIO FERRARI

Neuer Hotspot in Handball-Tirol

© UHC Absam

Nachwuchs. Für handballbegeisterte Burschen und Mädchen bietet der UHT Meinhardinum ideale Rahmenbedingungen.

Jugendarbeit im Oberland

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ass Stams eine Talenteschmiede ist, beweist nicht nur das dort ansässige Skigymnasium. Denn im Meinhardinum – dem Gymnasium des Stiftes – nimmt auch die Arbeit mit handballbegeisterten Kindern und Jugendlichen einen großen Stellenwert ein. Zahlreiche erfahrene Trainer betreuen die Mädchen und Burschen und bringen ihnen die Grundkenntnisse der rasanten Sportart näher. Nach einer Zusammenführung zweier Vereine tritt man seit einiger Zeit als Union Handball Telfs (UHT) Meinhardinum auf. In jüngster Vergangenheit hat man bereits etliche junge Talente aus Telfs und Umgebung hervorgebracht, die dank der langjährigen Kooperation mit HIT Innsbruck den Sprung bis in die HLA geschafft haben. So sind die Stams-Absolventen Thomas Kandolf (19) und Michael Wieser (21) zwei ganz heiße Aktien im Tiroler Handball – beide werden in der kommenden

Saison eine wichtige Rolle im Innsbrucker Bundesligateam einnehmen. » Vizemeister bei den Kleinsten Die jungen Handballer und Handballerinnen aus dem Meinhardinum beteiligen sich nicht nur regelmäßig an Schulturnieren, sondern mischen auch in den Tiroler Nachwuchsmeisterschaften mit – und das immer wieder mit erstaunlichen Erfolgen. So holte man in der heurigen Mattenhandballmeisterschaft der U9/U10 den zweiten Platz hinter Absam und ließ dabei die Mannschaften aus Innsbruck und Schwaz hinter sich. In der männlichen Jugend trat UHT Meinhardinum zudem bei der U16 an, konnte hier im Kampf um den Tiroler Meistertitel allerdings nicht mitreden. ×

Obmann Hans-Peter Vesco T. +43 / (0) 664  39 12 254

Beim UHT Meinhardinum widmet man sich seit vielen Jahren dem Handballnachwuchs.


Meistertafel THV Stadionmagazin

Meistertafel des Tiroler Handballs 2012/13 Mattenhandball U9/U10

Männliche Jugend

1. UHC Absam blau 2. UHT Meinhardinum 3. UHC Absam gelb 4. ULZ Schwaz 3 5. HIT 1 6. HIT 2 7. UHC Absam rot 8. SVO 9. ULZ Schwaz 1 10. ULZ Schwaz 2 11. HIT 3

U11 1. ULZ Schwaz 1 2. UHC Paulinum 3. HIT 1 4. UHC Absam 5. HIT 2 6. ULZ Schwaz 2

Weibliche Jugend U11 1. UHC Paulinum 2. SVO U12 1. UHC Paulinum 2. SVO U13 1. UHC Paulinum 2. SVO U14 1. UHC Paulinum 2. SVO 3. UHC/NSMS Schwaz 4. UHI/TI U15 1. SVO 2. UHC Paulinum U18 1. SVO 2. UHC Paulinum

U12 1. HIT 1 2. ULZ Schwaz 3. UHC Paulinum 4. HIT 2 U13 1. HIT 2. UHC Paulinum 3. ULZ Schwaz U14 1. ULZ Schwaz 2. HIT 3. UHC Paulinum 4. UHT Meinhardinum U15 1. ULZ Schwaz 2. HIT

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ASKÖ-Landesverband Tirol „Sport für alle – jedem sein Sport.“ ASKÖ Tirol ist bei Facebook!

Die ASKÖ (Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich) ist ein Sportdachverband und moderner Dienstleistungsbetrieb. Sie fördert flächendeckend ihre Mitgliedsvereine (österreichweit über 4.200 Vereine mit in etwa 1,2 Millionen Mitgliedern, in Tirol 570 Vereine mit über 40.000 Mitgliedern). Neben der Unterstützung von Breiten- und Leistungssport werden Bewegungsangebote zur Fitness- und Gesundheitsförderung für alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten entwickelt und umgesetzt. Das Hauptaugenmerk liegt auf Vereinsförderung, Sportstätten-Errichtung, Sportstätten-Erhaltung und Sportveranstaltungen. Es werden aber auch Übungsleiterausbildungen für die verschiedensten Bereiche abgehalten (z.B. Herbst 2013: ÜL-Ausbildung Kinder/Jugend; Frühjahr 2014: ÜL-Ausbildung Qi Gong). Mit dem bundesweiten Projekt „Kinder gesund bewegen“ werden in Kindergärten und Volksschulen allein in Tirol über 11.000 Kinder bewegt. Zudem werden für alle Sportbegeisterten wöchentliche Bewegungs-Kurse angeboten. Auch auf dem Sektor Betriebliches Gesundheitsmanagement ist die ASKÖ-Tirol führender Partner vieler Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie auf www.askoe-tirol.at

U16 1. ULZ Schwaz 2. HIT 3. UHT Meinhardinum U18 1. ULZ Schwaz 2. HIT

ASKÖ-Landesverband Tirol, Salurner Straße 2, 6020 Innsbruck, ZVR 356359011 Tel.: 0512-589112, e-mail: office@askoe-tirol.at, www.askoe-tirol.at


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