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2. Jahrgang

Laatzen

April/Mai 2010

Das Beste aus dem Mitmachportal der Leine-Nachrichten

Ausflug ins Luftfahrtmuseum: Seite 12

Angekommen

Wie Kröten huckepack Laatzen erwandern

Auf dem Platz

Auf dem Frühlingsfest

96-Keeper Fromlowitz: So trainiert man Jugendliche

Wie sieht die Arbeit der DRK-Sanitäter aus?

Foto: PUwe Nortmann

Foto: Florian Hentschel

Auf Tour

Foto: Werner-Martin Kolberg

Foto: Uwe Mäurer

Warum es Pastorin Ilka Straeck nach Laatzen gezogen hat

Auf Wanderung

So schön ist ein Spaziergang in Gleidingen


Laatzen

Überblick

Laatzener Momente

Laatzener Hobbyautoren berichten. Wo finde ich meinen Beitrag? Freies Fanfarenkorps >> 2, 15 Schützenverein Ingeln >> 2 Sieglinde Meyerhoff >> 2 Jan Hoelzel >> 3 Fred Lüdicke >> 3 Mirko Kreikenbohm >> 3 Birgit Mauer >> 3 Uwe Nortmann >> 5 Uwe Mäurer >> 6 Gerald Senft >> 6, 13 Klaus Hoffmeister >> 5, 7 Uwe Kaßen >> 7 Florian Hentschel >> 8 Katja Woidtke >> 9, 12 Corinna Luedtke >> 11 Werner-Martin Kolberg >> 11 Shantychor Rethener Männer-Quartett >> 12 Erich-Kästner-Realschule >> 13 Ingrid Pawelczak >> 14 Tagesstätte Fips >> 14 Heike Krull >> 14

Gute Stimmung: Zum ersten Mal spielte das Freie Fanfarenkorps Alt-Laatzen 1991 auf dem Campingplatz am Birkensee zum Osterfeuer. Auch ein plötzlicher Regenguss tat der guten Laune keinen Abbruch, schreiben die Musiker auf www.myheimat.de/beitrag/439086.

Impressum Annika Kamißek 05032/96 43 54 Redaktion

myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/22881

Sebastian Mohr 0511/8 44 32 77 Anzeigen

s.mohr@mhniedersachsen.de www.myheimat.de/profil/34867

Knapp 1200 E ier verteilte der Schützenverein Ingeln von 1920 an die Teilnehmer des Eierschießens. Eierkönig wurde Wolfgang Klammt (links). Er erhielt einen Pokal aus den Händen von Uwe Klokow. Aktuelles von den Schützen aus Ingeln finden Sie auf www.myheimat.de/profil/9801.

Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Michael Willems; Druck: Druckhaus Göttingen, Dransfelder Straße 1, 37079 Göttingen.

myheimat: Das Mitmachmagazin Schreiben Sie auf www.myheimat.de/ laatzen über die Themen, die Sie bewegen. Die besten Beiträge drucken wir im nächsten myheimatMagazin. Nächste Ausgabe: am 29. Juni in den Leine-Nachrichten Redaktionsschluss: 16. Juni

Ihre Heimatzeitung täglich in HAZ und NP

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Böllern am Elbufer: Zum 20-jährigen Bestehen des Landesschützenverbands Sachsen-Anhalt reisten die Rehtener Schützen Jürgen Paduch und Sieglinde Meyerhoff nach Magdeburg. „Man kann stolz sein, die Farben der Schützengesellschaft Rethen so weit zu tragen“, schreibt Meyerhoff auf www.myheimat.de/beitrag/424177.


Laatzen

Diesen Fasan erblickte Jan Hoelzel aus Laatzen auf einem Feld. Nachdem er sich mit seiner Kamera an den Vogel herangepirscht hatte, gelang ihm dieser Schnappschuss. Weitere Fotos von Hoelzel finden Sie auf www.myheimat.de/profil/25538.

Erfolgreich: Ungeschlagen wurden die C-Mädchen der SpVg Laatzen in Springe Turniersieger. Auch die D-Mädchen überraschten bei dem Hallenturnier, berichtet Fred Lüdicke auf www.myheimat.de/beitrag/360581.

Einsatz am Altglassammelplatz: Ein Kanister mit Altöl war ausgelaufen. Die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse streute das Altöl ab und übergab die Einsatzstelle an die Firma aha. Mirko Kreikenbohm berichtet auf www.myheimat.de/beitrag/430112.

Einen Auftritt unter besonderen Bedingungen hatten die Show Dance Majoretten Ingeln-Oesselse. Fünf von zehn Majoretten stellten sich einer Lehrerjury der AlbertEinstein-Schule. Birgit Mauer berichtet auf www.myheimat.de/beitrag/374439.

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Interview

Ilka und Burkhard Straeck: St. Marien und Thomas sind in ihrer Gegensätzlichkeit ganz spannende Gemeinden Ilka und Burkhard Straeck sind seit Kurzem Pastoren in Laatzen. Das Ehepaar lebt im Grasdorfer Pfarrhaus. Zuvor haben sie 15 Jahre für die Matthias-Claudius-Kirchengemeinde in Langenhagen gearbeitet – und dort viel bewegt. Frau und Herr Straeck, wie kam es zu diesem Wechsel? Haben Sie sich nicht mehr wohlgefühlt?

nehalten, ausruhen und sich besinnen. Im Sommer mag auch die erfrischende Kühle des Kirchenraums erholsam sein. Wenn jemand Interesse am Ehrenamt hat: Wie kann er sich in Ihren Gemeinden engagieren?

Ilka Straeck: Da gibt es viele Möglichkeiten. Man kann sich bestehenden Gruppen in der Gemeinde anschließen. Die Gruppen sind im Kirchenmagazin bekannt gegeben. Man kann aber auch Ilka Straeck: Oh doch. Wir haben uns in Langenhagen, wo wir immer mit eigenen Ideen kommen. Wenn man offen ist für viele seit 1994 gelebt und gearbeitet haben, immer wohlgefühlt. Das verschiedene Menschen, kann man viel Freude und Zufriedenheit war unser Zuhause. Aber wir hatten uns vorgenommen, uns bei der ehrenamtlichen Arbeit in einer Kirchengemeinde finden. noch einmal beruflich zu verändern und vor allem auch die eine Freude, persönliche Weiterentwicklung, sinnvolle Freizeitbeschäfgemeinsame Pfarrstelle aufzustocken. Diese Chance war uns mit tigung und soziale Kontakte – das bietet das den Stellenausschreibungen von St. Marien in Grasdorf und Thomas in Laatzen gegeben. Das ist „Die Gemeinden sind die Ehrenamt in der Kirche. eine ideale Kombination für ein Pastorenehepaar. ideale Kombination für ein Burkhard Straeck: Das Gemeindeleben in St. Marien Grasdorf lebt von der Mitarbeit und Das sind zwei in ihrer Gegensätzlichkeit ganz Pastorenehepaar.“ Begeisterung der Ehrenamtlichen. Was wären spannende Gemeinden. So etwas hatten wir uns Kirche und Gemeinde ohne deren Engagement? Aber die Gemeinde immer für uns gedacht. Außerdem fühlten wir uns auch sofort von freut sich auch immer wieder über neues Engagement – ob Frauder Stellenausschreibung angesprochen, da wir schon seit Jahren enarbeit aller Generationen, Männerarbeit, Seniorenarbeit, Arbeit zur Entspannung in der Leinemasch spazieren gehen oder Fahrrad mit Kindern und Familien, Bildungsarbeit, Musik im Chor oder fahren. Da hat uns auch die schöne Gegend hierher gelockt. Bläserkreis. Kommen Sie auf uns zu, wir freuen uns! Wie sind Sie in Laatzen und Grasdorf aufgenommen worden? Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit? Ilka Straeck: Wir sind mit offenen Armen und sehr herzlich aufIlka Straeck: Gemeinsam fahren wir gern Fahrrad oder wandern. genommen worden. Dadurch haben wir den Eindruck, alle freuen Auch Konzertbesuche stehen für uns oben an und vor allem die sich sehr, dass wir jetzt hier sind. Das tut richtig gut, motiviert und Kontakte zu unseren Freunden und der Familie. An freien Wochenhilft auch, das Anfangsheimweh gut zu überstehen. Wir fühlen enden machen wir auch gern Kultur- und Städtetrips. uns immer mehr zu Hause. Burkhard Straeck: Vorträge und eigenes ehrenamtliches Engagement in der Hospizarbeit seit mehr als 20 Jahren sind auch Können Sie es verstehen, wenn behauptet wird, Sie leben im meine sogenannte Freizeitgestaltung. schönsten Haus von Grasdorf? Ilka Straeck: Ja, das ist wirklich so. Das ist für uns wie ein großes Geschenk. Die Wohnlage ist besonders schön, und es ist ein großes Haus, wo unsere vielen Bücher und die Engelsammlung gut hineinpassen. Die Pfarrwohnung ist sehr geräumig und liebevoll renoviert. Da muss man sich einfach wohlfühlen. Es ist ein altes Haus mit einem guten Geist. Besonders schön ist der Blick aus meinem Arbeitszimmer auf die Grasdorfer Kirche. Das tut richtig gut und beflügelt die Gedanken. Wenn jemand überlegt, nach langer Zeit mal wieder einen Gottesdienst zu besuchen, was würden Sie ihm antworten: Warum lohnt sich ein Gottesdienstbesuch in Laatzen und in Grasdorf? Ilka Straeck: Ein Gottesdienstbesuch lohnt sich immer! Und sei es nur wegen der ruhigen Stunde einmal in der Woche, die ich nicht mit Aktionismus fülle. Im Gottesdienst bin ich zusammen mit anderen Menschen, die wie ich glauben oder vielleicht gerade auch mal zweifeln, die fragen. Ich bekomme Kontakte, ich bekomme Anregungen für meinen Glauben, muss mich auch mal mit Fragen auseinandersetzen, denen ich mich ansonsten vielleicht nicht so einfach stellen würde. Gemeinsam singen und beten – das stärkt für den Alltag. Burkhard Straeck: In einer alten Kirche wie der in Grasdorf am Rande des Naherholungsgebiets Leineaue kann der Besucher in-

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Mal abgesehen von Ihrem Beruf: Was macht Laatzen lebenswert? Ilka Straeck: Die hervorragende Infrastruktur. Die nahe Leinemasch als Naturparadies, aber auch das Gebiet zwischen Laatzen und Wülfel. Der Park der Sinne. Die kurzen Wege. Laatzen als Stadt der Gegensätze zwischen dörflichem und städtischen Stadtbild ist sehr spannend. Und was sollte in Laatzen besser werden? Ilka Straeck: Manche Straßen und weniger Müll auf einigen Plätzen.

von: Annika Kamißek

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/456021


Foto: Uwe Nortmann

Kleines Schmuckstück.

Foto: Uwe Nortmann

Foto: Uwe Nortmann

Laatzen

Verspielte Fassadenarchitektur.

Das wohl stattlichste Gebäude.

Gleidingen: Laatzens ältester Ortsteil Uwe Nortmann und Klaus Hoffmeister Beitragsgruppe: keine

Gleidingen ist der älteste Ortsteil der Stadt Laatzen. Wegen der guten Infrastruktur und des Anschlusses an das hannoversche Stadtbahnsystem ist es ein beliebter Wohnort, schreibt Uwe Nortmann auf myheimat.de. Klaus Hoffmeister beschäftigt

sich näher mit der Gertrudenkirche: Bereits im Jahre 983 wird das Geschlecht derer von Gledingen erstmals in einer Urkunde erwähnt. Im Jahr 1250 wird erstmals ein Pfarrer Henricus de Gledinge erwähnt, deshalb gilt ab diesem Zeitpunkt eine Gleidinger Kirche als gesichert. Eine Auswahl an Fotos zeigen wir auf dieser Seite.

Foto: Klaus Hoffmeister

Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Uwe Nortmann und Klaus Hoffmeister zeigen weitere Bilder auf: www.myheimat.de/themen/Gleidingen/

Traditionelle Fachwerkbauweise.

Foto: Uwe Nortmann

Foto: Uwe Nortmann

Foto: Uwe Nortmann

St. Gertruden.

Gleidingens Mauer.

Das Spritzenhaus.

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Laatzen

Zu zweit ist man weniger allein

Fotos: Uwe Mäurer

Diese beeindruckenden Aufnahmen gelangen Uwe Mäurer aus Laatzen. Was die Kröten auf ihrem Weg zum Tümpel noch alles erlebten, berichtet er auf www.myheimat.de/beitrag/432665.

Denis Schröder, Ulrich Fiddickow, Thomas Blumberg.

Sebastian Lack und Vorgänger Sven Wenger.

Die Kinderfeuerwehr.

Jugend- und Ortsfeuerwehr stellen Weichen für die Zukunft Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Gerald Senft

Beitragsgruppe: Die Helfer im Alltag

Die Stadtfeuerwehr Laatzen berichtet auf myheimat.de nicht nur regelmäßig von ihren Einsätzen, sondern auch von personellen Veränderungen und Veranstaltungen. In den vergangenen Wochen gab es auch zwei Wechsel: einen an der Spitze der Jugendfeuerwehr, einen bei der Ortsfeuerwehr Rethen. Die beiden Rethener Feuerwehrleute Denis Schröder (Ortsbrandmeister) und Thomas

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Blumberg treten die Nachfolge von Ortsbrandmeister Ulrich Fiddickow (stellvertretender Ortsbrandmeister) an, der mit Pauken und Trompeten verabschiedet wurde. Der 21-jährige Sebastian Lack leitet seit drei Monaten die Jugendfeuerwehr Laatzen, zu der 21 Jungen und fünf Mädchen gehören. Er folgt auf Sven Wenger, der zehn Jahre die Geschicke der Jugendfeuerwehr lenkte. Ein Ausblick auf das Jahr 2010: Die Jugendlichen planen eine Fahrt nach Hofbiber in Hessen, und am 6. Juni findet der Stadtpokal in Laatzen statt. Nachwuchs sucht übrigens die Kinderfeuerwehr: Kinder im Alter von sieben bis

zehn Jahren, die in Alt-Laatzen, Grasdorf oder Laatzen-Mitte wohnen, sind zu den Treffen freitags ab 16 Uhr im Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Laatzen herzlich willkommen. Bei den jüngsten Mitgliedern der Laatzener Feuerwehr stehen Spaß und Spiel im Vordergrund. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www. fw-laatzen.de und unter Telefon (05 11) 87 10 01.

Gerald Senft ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/7605/


Laatzen

Laatzener Senioren besuchen das NDR-Funkhaus Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Uwe Kaßen

Beitragsgruppe: keine

Nilgänse in der Leinemasch? Wenn das Bestimmungsbuch nicht weiterhilft Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Klaus Hoffmeister Beitragsgruppe: keine

Wenn ich durch die Leinemasch zwischen Rethen und Koldingen spaziere, bin ich immer wieder von den vielen und zuweilen seltenen Vögeln fasziniert. Vor Kurzem wunderte ich mich über eine vermeintliche Graugans, die völlig allein – für diese Vogelart eher untypisch – auf einem Feld bei Koldingen zwischen Mühlbach und Fuchsbach herumstolzierte. Als ich sie im Sucher meines Fotoapparats hatte, bemerkte ich, dass sie für eine Graugans viel zu farbig und viel zu schön war. Zu Hause angekommen, befragte ich mein Bestimmungsbuch über heimatliches Geflügel – ohne jeden Erfolg. So eine Gans

existiert bei uns einfach nicht. Dann fand ich endlich in einem Werk aus dem Jahr 1959 das schöne Tier als Nilgans (Alopochen aegyptiacus) wieder. Dort heißt es: Sie besiedelt ganz Afrika südlich und östlich der Sahara bis nach Syrien, dazu Tunis und Algier. Von Koldingen stand da nichts. Als Nichtornithologe hat man in einer so widersprüchlichen Lage dann immerhin eine Chance: myheimat. Und schlagartig war mir wegen der vielen Nilgans-Beiträge klar: Meine Koldinger Nilgans hat sich ja gar nicht durch einen Navigationsfehler in die Leinemasch verirrt. Sie weilt längst unter uns! Nur ich und mein Bestimmungsbuch hatten es nicht bemerkt. Klaus Hoffmeister ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/8899/

Wegen der großen Nachfrage besuchte bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Gruppe des Christlichen Seniorenbundes Immanuel Laatzen das NDR-Funkhaus am Maschsee. Nach dem Empfang durch den im vergangenen Jahr in den Ruhestand getretenen Studioleiter Udo Röhrig begann der Rundgang mit einer Befragung nach den Lieblingshits des Senders. Es konnten Grüße an Verwandte und Bekannte übermittelt werden, die kurze Zeit später im Radio zu hören waren. Die Besucher erlebten einen sehr interessanten und informativen Blick hinter die Kulissen unseres beliebten Heimatsenders. Uwe Kaßen berichtet ausführlich über den Ausflug auf: www.myheimat.de/beitrag/421761/

Udo Röhrig erklärt die Technik.

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Laatzen

Mit dem Frühlingsfest beginnt beim DRK die Hauptsaison

Auf dem neuesten Stand der Technik: Vier Rettungswagen für den DRK-Rettungsdienst Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Florian Hentschel

Beitragsgruppe: Blaulichtbilder

Ende März sind in der DRK-Rettungswache Laatzen vier neue Rettungswagen für die DRK-Wachen Burgdorf/Uetze, Laatzen und Springe übergeben worden. Regionspräsident Hauke Jagau und Bundestagsabgeordneter Matthias Miersch nahmen als Gäste an der Übergabe teil. „Jetzt kommen wir noch schneller und sicherer zu unseren Einsätzen“, sagte HansJoachim Werhahn, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes. „Damit bleiben die DRK-Rettungswachen auf dem neuesten Stand der Technik. Die Versorgung der Patienten in der Region Hannover ist damit auf einem qualitativ hohen Level gewährleistet.“ Die Neuanschaffung der Rettungswagen ist notwendig geworden, weil vier sechs bis acht Jahre alte Fahrzeuge mit jeweils rund 250 000 Kilometern Laufleistung ersetzt werden mussten. Für die vier Rettungswagen investierte das Deutsche Rote Kreuz insgesamt rund 400 000 Euro. Hinzu kommt die medizinische Ausstattung im Gesamtwert von 150 000 Euro, die jedoch zum großen Teil aus den Vorgängerfahrzeugen übernommen werden konnte. Bei den neuen Fahrzeugen handelt es sich um jeweils zwei Mercedes Sprinter und Volkswagen Crafter mit einem sogenannten Kofferaufbau. „Bei dieser neuen Fahrzeuggeneration steht vor allem die passive Sicherheit für

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Patienten und Fahrzeugbesatzungen im Vordergrund“, sagte Werhahn. „Die Anbringung der notwendigen medizinischen Geräte ist verbessert worden und dank des dritten Betreuersitzes können der Notarzt sowie der Rettungsassistent angeschnallt direkt beim Patienten Platz nehmen.“ Mit einer Klimaanlage im Patientenraum und einem speziellen Tragestuhl für enge Treppenhäuser wurde die Ausstattung den Bedürfnissen entsprechend ergänzt. Die Rettungswagen sind deshalb so umfangreich ausgerüstet, um auch bei schwierigsten medizinischen Notfällen eine optimale Versorgung der Patienten zu garantieren. „Unsere Mitarbeiter sind hoch motiviert und qualifiziert. So gut geschultes Personal braucht auch das beste Arbeitsgerät“, so Werhahn. „Wir sind zu Recht stolz darauf, unseren Mitarbeitern solche Arbeitsbedingungen bieten zu können“, sagten die DRK-Rettungswachenleiter Ralf Kunter (Burgdorf), Ralf Antabi (Laatzen) und Robert Brandl (Springe). „Würden wir unsere Rettungsfahrzeuge nur nach den gesetzlichen und den DIN-Norm-Vorgaben ausstatten, würden wir weit hinter dem seit vielen Jahren gehaltenen Standard liegen. Die Fahrzeuge wurden im Verbund mit den DRK-Rettungsdiensten in Hameln, Schaumburg und Osnabrück angeschafft. Dadurch erhalten wir günstigere Kaufbedingungen. Diese Einsparungen investieren wir dann in eine hochwertigere Ausstattung.“ Florian Hentschel ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/7610/

Wie auch in den vergangenen Jahren, stellt das Deutsche Rote Kreuz beim Frühlingsfest den Sanitätsdienst sicher. Für die ehrenamtlichen Sanitäter des DRK beginnt mit dem Frühlingsfest die Hauptsaison der Sanitätsdienste. „Wir setzen wir die Tradition fort, für die Besucher des Festes im Notfall schnell zur Stelle zu sein“, sagt DRK-Regionsbereitschaftsleiter Michael Meyen. Eine mobile Sanitätsstation beim Gildetor ist an Wochentagen ab 17 Uhr besetzt. Zusätzlich steht ein Krankenwagen auf dem Schützenplatz, um im Notfall schnell zur Stelle sein zu können. „Bei Bedarf und je nach Einsatzaufkommen können wir zusätzliche Einsatzkräfte alarmieren“, so Meyen. An Freitagen und an den Wochenenden sind die Helfer bereits ab 15 Uhr im Einsatz. Muss ein Besucher in eine Klinik transportiert werden, wird über die Rettungsleitstelle ein Rettungswagen und gegebenenfalls ein Notarzt angefordert. Wenn Kinder ihre Eltern im Trubel auf dem Platz verlieren, leisten die DRK-Helfer Familienzusammenführung. Meyen geht davon aus, dass auch in diesem Jahr das Konzept des DRK der Region Hannover wieder aufgehen wird: „Wir können den Rettungsdienst und die umliegenden Kliniken entlasten, da die Sanitäter die Besucher meistens vor Ort versorgen können.“ Florian Hentschel zeigt weitere Einsatzfotos auf: www.myheimat.de/beitrag/434922/

Die DRK-Retter sind immer einsatzbereit.


Laatzen

So sieht eine Langenhagenerin den Park der Sinne Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Katja Woidtke

Beitragsgruppe: Freizeittipps

Im Laatzener Park der Sinne kann man an verschiedenen Stationen zu den Elementen Luft, Feuer, Wasser und Erde seine Sinne schärfen oder einfach nur die wunderschön angelegte Parklandschaft genießen. Das zur Expo 2000 angelegte Projekt lockt jedes Jahr viele Besucher an. Auch Schulklassen der Region nutzen den Park gerne als Ausflugsziel und können dort eine Menge erleben. Wir beginnen unseren Rundgang am Teich im Park der Sinne und werden von einigen Stockenten begrüßt. Um das Geschehen im Teich ganz nah beobachten zu können, wählen wir den Weg über die Trittsteine direkt durch den Teich. Im Sommer quaken dort die Frösche um die Wette. Der Duftgarten ist über mehrere Ebenen angelegt. Dort summt und brummt es vor Insekten, und verschiedene Kräuter und duftende Pflanzen laden zum Schnuppern ein. Im Trockental wachsen Disteln zwischen verschiedenen Felsformationen. Im Herbst ist dort der Stieglitz häufig zu Gast. Im Heckenlabyrinth haben nicht nur Kinder ihren Spaß. Im Gartencafé können Sie sich mit einer Kleinigkeit stärken, während die

Kinder das Labyrinth erkunden oder im Insektenauge die Welt durch einen anderen Blickwinkel betrachten. Der Echo-Hof befasst sich an verschiedenen Stationen mit Klang und Tönen. Mit einem Gummihammer kann man Steinen Töne entlocken. An den großen Parabolschalen kann man sich über eine größere Entfernung flüsternd geheime Botschaften schicken. Besonders faszinierend jedoch ist die große, mit Wasser gefüllte Klangschale. Mit etwas Geschick schaffen Sie es sicher auch, das Wasser durch die Schwingungen tanzen zu lassen. Einer der schönsten Plätze, vor allem im Sommer, ist der Ort der Idylle. Unter einer überrangten Pergola können Sie am Teich mit seinen bunt bepflanzten Beeten entspannen. Auf dem Barfußpfad tasten Sie sich über verschiedene Untergründe am Summstein vorbei zum Ort der Begegnung. Dort werden regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen angeboten. Im Spielwald können die Kinder auf Baumstämmen und Wurzeln nach Herzenslust klettern. Das ist am Wasserfall übrigens verboten. Er ist ein beliebtes Fotomotiv der Parkbesucher. Das Wasser hat im Park überall eine hohe Anziehungskraft. Vom Wasserfall aus schlängelt sich ein Bach durch den Park zum Wasserspielplatz. Dort

können kleine und große Besucher das Wasser auf verschiedene Arten bestauen oder mit der Archimedesschraube von unten nach oben befördern. Picknicktische mit Sonnensegel laden zu einer Pause ein, und der Pendelstein wartet darauf, angestoßen zu werden. Der Rundgang führt nun durch die Schlucht mit ihren steil aufragenden Felsen, an denen überall Farne wachsen. Plätschernd wird der Weg wieder vom Bachlauf begleitet. Tritt man aus der Schlucht heraus, schaut man wieder auf offene Parkfläche mit vereinzelt stehenden Bäumen und großen Staudenbeeten. Dort sind viele Schmetterlinge und Insekten zu beobachten. Nach einem Abstecher zum Kraftrad von Dorissa Lem endet der Rundgang durch den Park wieder am Ententeich. Überall im Park verteilt stehen Kunstwerke, die den Besucher zum Nachdenken, Mitmachen oder Schmunzeln animieren. Um Näheres zu den Sonderveranstaltungen im Park zu erfahren, besuchen Sie die Homepage der Stadt Laatzen www.laatzen.de oder www.verein-park-der-sinne.de. Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden sind gern gesehen. Katja Woidtke ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/34213/

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Laatzen

Das myheimat-Rätsel

Fragen zu Laatzen inklusive! Waagerecht

1 Schlamm (6) - 4 starkes Verlangen nach Einfluss (9) - 10 anrĂźchig, zweifelhaft (7) 11 US-Bundesstaat, Fluss, SĂźĂ&#x;igkeit (Haribo) (8) - 12 Boxhieb (5) - 13 hält am Laatzener Bahnhof (3) - 14 er kennt sich damit aus = er hat ... (6) - 15 im Steinhuder Meer vorkommender Speisefisch (3) - 16 landwirtschaftliches Anwesen (7) - 18 Blumengattung, die gern verschenkt wird (4) - 20 nach ihm sind

Gymnasium und Realschule in Laatzen benannt (7) - 21 derzeit sehr erfolgreiche dt. Elektrorockband (8) - 22 prßfender Vergleich (8) - 24 Resultat einer Berechnung (8) - 26 wird in Newtonmeter gemessen (8) - 30 ehemaliger Trainer des WasserballZweitligisten SpVg Laatzen: Heiko ... (7) 33 Lächeln ist eine positive ... (16) - 35 vereinfachte Abbildung der Wirklichkeit (6) - 36 Vogel mit rosa Gefieder (8) - 39 niedersächsischer Radiosender (3) - 40 Sportgerät, das zur Fortbewegung auf Schnee dient (3) - 41 immer (8) - 42 der Gedenktag des Heiligen, dessen Namen man trägt (9) - 44 mit Gold oder Silber durchsticktes schweres Seidenzeug. ...stoff (6) - 45 Laatzener Ortsteil mit fast 9000 Einwohnern (6) - 46 eintreten, stimmen, wahr sein (9).





































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zum Abtransport von gefällten Bäumen (13) 7 Produktions- und Verkaufsstelle fßr Pflanzen (9) - 8 Strom in den Boden ableiten (5) - 9 Szeneviertel in Hannover (8) - 17 Gerät zum Transport von getrocknetem Gras (8) - 19 beschafft im Geheimen Informationen (5) - 23 polnische Partnerstadt Laatzens (5) - 25 hÜfliche Anrede (5) - 26 Abk. zuzßglich (4) - 27 Kreisstadt zwischen Hannover, Braunschweig und Wolfsburg (7) - 28 zylinderfÜrmiger Gegenstand (5) - 29 Abdeckung, die unten an Wänden angebracht wird (10) - 31 Region, zu der Lingen und Meppen gehÜren (7) - 32 umgangssprachlich fßr Bordell (4) - 34 vernichtet vertrauliche Papiere (9) - 37 Artilleriegeschoss (7) - 38 Kronkorken zieht man mit einem Flaschen... ab (6) - 40 beliebtes Ausflugsziel in Laatzen: Park der ... (5) - 41 ehemaliger Laatzener Bßrgermeister, heute Regionspräsident: Hauke ... (5) - 43 Vertrauen in die eigene Kraft (3) - 44 mit Mßnzen und Scheinen bezahlt (3).











 















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10 10 II myheimat myheimat Laatzen Rätsel





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Schreiben gegen das Vergessen: So geht es für die Schüler weiter Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Corinna Luedtke

Beitragsgruppe: Schreiben-gegen-das-Vergessen

Fotos: Werner-Martin Kolberg

Das Projekt neigt sich wie das Schuljahr langsam dem Ende entgegen. Von einigen am Projekt Interessierten wurde ich gefragt, was wir noch vorhaben, welche Veranstaltungen wir noch besuchen werden und vor allem, wann die Texte der Projektteilnehmer in einer offiziellen Lesung vorgestellt werden. Nachfolgend ein kleiner Überblick über die interessanten Veranstaltungen, die bis zum Projektende geplant sind. Voraussichtlich am 3. Mai wird Bernhard Gelderblom aus Hameln zu uns nach Laatzen in die Albert-Einstein-Schule kommen. Gelderblom wird einen Vortrag über seine jahrelange Arbeit, die Erforschung der Geschichte der Juden in und um Hameln, halten. Für seine Arbeit ist der Historiker

und ehemalige Lehrer 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und 2009 mit dem Obermayer German Jewish History Award ausgezeichnet worden. Am 6. Mai sind die Projektteilnehmerzu einer Lesung eingeladen, die im Rahmen der Reihe Matthias Mirsch empfängt die Schüler beim Besuch im Bundestag. 70+, der Veranstaltungsreihe der Stadt Laatzen (www.reihe70.de), statt- portierte jüdische Familie werden am 25. findet: „Bücher aus dem Feuer“. In der Le- Juni um 14.30 Uhr an der Hildesheimer sung erinnern Heinz Maraun, Peter Jeßber- Straße von Gunter Demnig Stolpersteine ger, Andreas Neumann und ich mit Texten verlegt. Einige Schüler werden ihre Texte von und über Tucholsky, Mühsam, Kästner lesen. und Rahel Sanzara an die Bücherverbren- Ein Höhepunkt des Projekts wird die öfnungen durch die Nationalsozialisten im fentliche Vorstellung der Texte durch die Mai 1933. Die Lesung im Gemeindesaal Schüler selbst sein. Am 19. August soll dieder St.-Petri-Kirchengemeinde, Thiestraße ser spannende Abend im Copthorne-Hotel 19, beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist in Laatzen um 19.30 Uhr beginnen. Eingefrei. laden werden auch die Zeitzeugen und alle, Der 20. Juni ist der letzte Veranstaltungs- die das Projekt durch ihre Vorträge oder termin, der innerhalb des Schuljahres auf andere Weise unterstützen und unter2009/10 stattfinden wird. Der Historiker stützt haben. An diesem Abend soll die AnPeter Schulze wird uns über die beiden thologie „Schreiben gegen das Vergessen“ hannoverschen jüdischen Friedhöfe in der erhältlich sein. Oberstraße und An der Strangriede führen. Anschließend ist eine kleine Abschlussfeier angedacht. Ein paar Tage später beginnen Corinna Luedtke dann die Sommerferien. ist auf myheimat.de zu finden unter: Zur Erinnerung an eine aus Gleidingen de- www.myheimat.de/profil/30964/

Trainieren wie die Profis 70 Nachwuchstorhüter trainierten beim Laatzener Torwarttag mit Florian Fromlowitz und Morten Jensen. Einige Teilnehmer reisten aus Bielefeld, Bremen und Stuttgart an. Mehr auf www. myheimat.de/beitrag/444531.

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Laatzen

Halle 1.

Benz.

Zeppelin.

Einblicke in die Wunderwelt der Technik: Das Luftfahrtmuseum Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Katja Woidtke Beitragsgruppe: keine

Ob der Aufstieg des ersten Heißluftballons der Brüder Montgolfier, die ersten Flugversuche von Otto Lilienthal und Karl Jatho oder der Flug von Charles Lindbergh mit der Spirit of St. Louis allein von New York nach Paris: In der Luftfahrtgeschichte gibt es viel Interessantes und Spannendes zu entdecken. Das Luftfahrtmuseum Hannover in Laatzen bietet mit seinen mehr als 4500 Exponaten auf 3500 Quadratmetern Einblicke in

diese Wunderwelt der Technik. Das privat geführte Museum zeigt in zwei Hallen und auf dem Außengelände 36 Flugzeuge und 673 Flugzeugmodelle. Zahlreiche Exponate zum Thema Fliegerei und Automodelle aus der jeweiligen Zeit runden die Ausstellung ab. Man sollte schon ein bisschen Zeit mitbringen, um die Stücke des Museums ausführlich anzusehen. Aber die Ausstellung ist interessant und anschaulich gestaltet, so dass die Zeit wie im Flug vergeht. In der ersten Halle beginnt die Ausstellung mit einer Darstellung des ersten Aufstiegs eines Heißluftballons der Brüder Montgolfier. Auch ein Nachbau des Gleitfliegers von Otto Lilienthal schwebt unter der Decke.

Interessant, wie schnell sich die Fliegerei weiterentwickelte. Denn schon sind die ersten Doppeldecker zu bestaunen. In Halle 2 hat man die Möglichkeit, in den Rumpf einer JU 52 zu schauen. Im Volksmund ist dieses Flugzeug unter dem Namen „Tante JU“ bekannt. Kinder können einen Hubschrauberpilotenschein bekommen: Dafür nehmen die kleinen Piloten in einem Hubschrauber Platz und erhalten vom netten Personal Erklärungen zum Hubschrauber.

des Chors erklären. Damit ist die Frage, die den aktiven Sängern bei ihren Auftritten des Öfteren verwundert gestellt wird („Warum Quartett, wenn zwischen 20 bis 25 gestandene Männer auftreten?“) auch gleich beantwortet. Wie wird sich das Rethener Männer-Quartett bzw. dessen Shantychor im Jahr seines kleinen Jubiläums präsentieren? Neben einigen internen Feierlichkeiten stellt sich der Chor mit Konzerten und einem Tag der offenen Tür dem Publikum vor. Am 14. August öffnet Grundschule Rethen die Türen

ihrer Pausenhalle von 14 und 18 Uhr dafür. Ziel dieser Veranstaltung ist es, aktive und fördernde Mitglieder zu gewinnen. Der Chor wird mit mehreren Kurzauftritten den Besuchern eine Vorstellung über die Arbeit in einer funktionierenden Singgemeinschaft vermitteln.

Katja Woidtke ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/34213/

Shantychor Rethen: Männerquartett besteht 110 Jahre Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Shantychor Rethener Männerquartett Beitragsgruppe: keine

Das Jahr 2010 gibt den Mitgliedern des Rethener Männerquartetts wirklich Grund zu feiern. Die Singgemeinschaft wurde am 12. April 1900 von den vier Gründungsvätern Fritz Becker, Georg Hallego, Louis Reimers und Willi Sachse offiziell als reiner Männerchor angemeldet. Es war von Anfang an nicht die Absicht dieser Herren, ihre sängerischen Ambitionen in einem nur vierköpfigen Ensemble ausleben zu wollen. Vielmehr bezog sich die Bezeichnung Quartett darauf, in den Vereinsstatuten zu verankern, dass der Chor nicht aufgelöst werden darf, solange sich noch mindestens vier aktive Sänger für ein Weiterbestehen

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Shantychor Rethener Männerquartett ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/27187/


Laatzen

SchĂźler sprechen mit Soldaten in Afghanistan Auf myheimat.de verĂśffentlicht von:

Erich-KästnerRealschule Laatzen Beitragsgruppe: keine

Auf Einladung von Schulleiter Oliver Brandt besuchte Kapitänleutnant Armin Skierlo, zuständig fĂźr Ă–ffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr, die zehnten Klassen der Erich-KästnerRealschule Laatzen. Der Jugendoffizier informierte Ăźber die Situation der multinationalen NATO-Operation ISAF (International Security Assistance Force) in Afghanistan. Mithilfe einer Liveschaltung ins 5000 Kilometer entfernte Feldlager Masar-e-Scharif konnten SchĂźler der Klasse 10 R 1 direkt mit deutschen Soldaten im Nordosten Afghanistans telefonieren und Fragen zum Auftrag der Bundeswehrsoldaten, ihren GefĂźhlen und Gedanken, zum Sinn des Einsatzes und zu ihrer persĂśnlichen Situation vor Ort stellen. ()*'$) ()*'$)

Tipp der Feuerwehr: Mßll gehÜrt    nicht in Wasserabläufe und Gräben Auf myheimat.de verÜffentlicht von:

Gerald Senft

Beitragsgruppe: Blaulichtbilder

Unrat und Abfall vor Regenwasserabläufen: Das fĂźhrt bei starkem Regen zu Gefahren. Vor Kurzem verstopfte MĂźll den mit einem Gitter gesicherten Wasserablauf in der StraĂ&#x;e Spleetenkamp in Ingeln-Oesselse. Als es dann anfing, stark zu regnen, lief der Graben schnell Ăźber und die Wasserfluten drohten, in mehrere Einfamilienhäuser zu laufen. Nur Dank des schnellen Eingreifens der Ingeln-Oesselser Ortsfeuerwehr – mehrere Einsatzkräfte standen knĂścheltief im Wasser und entfernten unter anderem einen groĂ&#x;en Campingtisch aus dem Wasser – konnte die kritische Situation schnell entschärft werden. Daher eine Bitte von Feuerwehr und Stadtverwaltung: Liebe BĂźrger, bitte entsorgt keinen Abfall, sei er auch noch so klein, Ăźber die Wassergräben und Bachläufe im Stadtgebiet. Schon das kleinste StĂźck MĂźll kann zusammen mit Sträuchern und ande-

  

Erich-Kästner-Realschule Laatzen

ren Utensilien schnell zu einer Verstopfung ist auf myheimat.de zu finden unter: des Wasserablaufs fĂźhren. '! In Sekundenwww.myheimat.de/profil/24418/ !( &,!"!).)$ '! !( &,!"!).)$ schnelle kann sich das Regenwasser stauen Ă–ffnungszeiten: und der Wasserlauf Ăźber die Ufer/' treten. Montag-Samstag Wer schon einmal Regenwasser in seinem 12 - 15 Uhr + 17 - 00 Uhr Sonn- u. Feiertags Keller hatte, weiĂ&#x;, wie schwierig es ist, die 11 - 15 Uhr + 17 - 23 Uhr braune Masse wieder herauszubekommen,   ganz zu schweigen vom materiellen Schaden. !"( !#')'-  Bitte denken sie deshalb daran: SperrmĂźll  ),$ "%$    gehĂśrt auf den Wertstoffhof und RestmĂźll "+   

in den dunklen Sack oder in den Container, nicht in trockene Gräben, Bachläufe ()*'$) ()*'$) und vor Abflussrohre. Falls Sie doch einmal ein verstopftes '! !( &,!"!).)$ '! !( &,!"!).)$ Abflussrohr entdeĂ–ffnungszeiten: cken, melden Sie /' Montag-Samstag 12 - 15 Uhr + 17 - 00 Uhr dieses bitte dem Sonn- u. Feiertags 11 - 15 Uhr + 17 - 23 Uhr Team Tiefbau im Laatzener Rat  haus unter Telefon !"( !#')'-  (05 11) 8 20 53 31  ),$ oder unter E-Mail "%$    teamtiefbau@laat"+   

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Laatzen

Hausfrauenbund plant eine Tour in den Kräutergarten Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Ingrid Pawelczak Beitragsgruppe: keine

Der Hausfrauenbund Laatzen (DHB) bietet ein buntes Programm: Ende März besuchten die Mitglieder das Buchdruck-Museum in Linden. Dort erfuhren die Teilnehmer nicht nur viel Wissenswertes von der Kunst der Buchbinder, Setzer und Drucker, sondern konnten auch ihre eigenen Namen setzen und drucken lassen. Ende April steht ein Vortrag über das Phänomen Honigbiene auf dem Programm. Rainer Oberwelland erläutert das Leben der Bienen im Laufe des Kalenderjahrs. Der Vortrag wird mit einer Präsentation verschiedener Bienenprodukte veranschaulicht. Am 5. Mai ist eine Tagesfahrt in den Harz geplant. Besucht wird der Kräuterpark in

Altenau, der größte Kräuterpark Deutschlands. Er zeigt eine Vielzahl von Varietäten. Bei einer Führung können heimische und exotischer Gewürze bewundert werden. Anschließend geht die Fahrt weiter nach Goslar. Dort ist nach dem gemeinsamen Mittagessen eine Stadtführung geplant. Natürlich haben die Teilnehmerinnen auch Zeit zur freien Verfügung. Marlies Siebecke nimmt Mitte Mai die Mitglieder des Hausfrauenbunds mit auf einen literarischen Streifzug durch Hannover. Sie stellt Literaten von Busch bis Ringelnatz und von Löns bis Schwitters vor, die alle einen Bezug zu Hannover haben, und zitiert aus deren Büchern. Im Juni zieht es den DHB ins Grüne. Bei einer Fahrradtour geht es nach Müllingen, Wirringen und Wassel. Die „Einstimmung auf den Sommer“ ist aufgrund der frühen Sommerferien bereits

Mitte Juni. Die Teilnehmerinnen treffen sich, wie im vergangenen Jahr, in der Gaststätte Zur Leinemasch und können dort bei einem Grillfest nach Herzenslust schlemmen und die eine oder andere Leckerei genießen. Abschließen wird das Halbjahresprogramm mit einer Harzwanderung. Natürlich sind bei jeder Veranstaltung Gäste willkommen.

Ingrid Pawelczak ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/22667/

Foto: Klaus Tempus

Der Pflanzenmarkt in der Tagesstätte Fips lockt mit Selbstgemachtem

Auftritt in Garbsen: Publikum fordert die Gospel Singers zur Zugabe auf

Am Donnerstag, 22. April, ist von 11 bis 16 Uhr Pflanzenmarkt in der Tagesstätte Fips, Sudewiesenstraße 4. Die Idee des Pflanzenmarkts ist es, gemeinsam zu lernen und Berührungsängste abzubauen. Das Pflanzenangebot ist breit gefächert und reicht von Gemüsesorten wie Tomate und Zuchhinis bis zu Tagetes, Fleißigen Ließchen und Sonnenblumen. Wer möchte hat die Möglichkeit, für den Garten selbst gemachte, kreative Gartendekoration zu erwerben. Bei schönem Frühlingswetter kann man bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen sowie einer leckeren Bratwurst vom Grill ins Gespräch kommen. Die Fips-Tagesstätte möchte so den Menschen aus Laatzen die Möglichkeit geben, Fips und seine Teilnehmer kennenzulernen.

Beim verkaufsoffenen Sonntag traten die Laatzen Gospel Singers als einer von vier Gospelchören (außerdem noch Swinging Church aus Horst, der Masithi-Chor aus Eilvese und die Singin Friends aus Wunstorf) im Shopping-Plaza in Garbsen auf. Mehr als 10 000 Besucher folgten dem Aufruf zum „Einkaufsvergnügen mit himmlischer Unterhaltung der Extraklasse“. Nachdem die Außenbühne wegen eines Sturms gesperrt wurde, traten die Chöre auf der Indoor-Bühne auf. Das abwechslungsreiche Repertoire begeisterte die Besucher. Während der Auftritte war vor der Bühne kein Durchkommen mehr. Die Laatzen Gospel Singers sorgten für Gänsehautstimmung und wurden vom Publikum zu einer Zugabe aufgefordert. Bei „He's Got the Whole World“ animierte Chorleiter Marco Neumann das Publikum zum Mitsingen.

von: Tagesstätte Fips

von: Heike Krull

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/428853/

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mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/438704/


Wichtige Laatzener Termine auf einen Blick Tragen Sie Ihre Veranstaltungstipps auf www.myheimat.de/veranstaltungen ein! Donnerstag 22. April

Pflanzenmarkt Fips-Tagesstätte, Sudewiesenstraße 4, 11 bis 16 Uhr Sonnabend, 24. April

Exkursion: Vogelstimmen in der südlichen Leineaue, Großer Koldinger Teich, mit Peter Saemann, Nabu Laatzen, Haltestelle Rethener Bahnhof, 8.30 Uhr Vogelkundliche Wanderung durch den mittleren Deister, mit Martin

Lieber, Nabu Laatzen, Bahnhof Egestorf (mit dem Regionalzug ab Hannover Hbf. um 8.33 Uhr), 9.02 Uhr Sonntag 25. April

Die Vogelwelt im Hermann-Löns-Park, mit Martin Liebherr, Nabu Laatzen, Haltestelle Annastift, 9 Uhr Exkursion Hörst Du den Gesang der Nachtigall, mit Karl Steinbrink, Nabu Laatzen, Parkplatz Brückstraße, 9 Uhr

Gesundheitsund Wellness-Messe Autohaus Langenstraße, 10 bis 17 Uhr Exposeum hat geöffnet, 11 bis 16 Uhr, immer sonntags Sonnabend, 1. Mai

Maifeier AG Rethener Vereine, Marktplatz Rethen

Ausstellung Nördliche Landschaften von Ruth Bubel-Bickhard, Kunstkreis Laatzen, Hildesheimer Straße 368, 10 bis 18 Uhr, bis zum 24. Mai Reiterflohmarkt Reitverein Laatzen, Steinbrink 3, 14 bis 17 Uhr, Anmeldung erbeten unter Telefon (01 72) 4 62 51 90

Sonntag, 2. Mai

Dienstag, 4. Mai

Seniorenrocker treffen sich, Sportanlage Sudwiese, BSV Gleidingen, 10 Uhr, jeden ersten Sonntag im Monat

Fahrradtour Verein Gewinnen in Gesundheit, NabuNaturschutzzentrum Alte Feuerwache, 13 Uhr, Informationen unter Telefon (05 11) 82 79 93

Bürgerreporter-Tipp des Monats

Von Freies Fanfarenkorps (www.myheimat.de/beitrag/444486)

Offene Übungsabende bei den Fanfaren Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr und vielen Anfragen für dieses, hat sich das Freie Fanfarenkorps Alt-Laatzen dazu entschieden, vor Beginn der Hauptsaison vier offene Übungsabende anzubieten. Eingeladen sind alle Interessierten und Freunde des Freien Fanfarenkorps, um bei einem Tässchen Kaffee zu plaudern, Fragen zu stellen oder die Musiker einmal persönlich kennenzulernen. Auch Mitglieder befreundeter Vereine sind herzlich eingeladen. „Jedes Jahr eine tolle Sache. Man lernt sein begeistertes Publikum persönlich kennen und hat auch die nötige Zeit, um umfangreiche Fragen von Interessierten zu beantworten“, so Wolfgang Petersen, Vorsitzender des Fanfarenkorps. Sollte jemand daran Interesse haben, ein Musikinstrument auszuprobieren, bitten die Musiker um eine kurze Voranmeldung. So können die Musiker die entsprechenden Instrumente zur Verfügung stellen. Die offene Übungsabende sind am Freitag, 23. April, und Freitag, 30. April, von 19 bis 21.30 Uhr im Forum der Pestalozzi-Grundschule in Laatzen.

Donnerstag, 6. Mai

Erinnerung an den Tag der Bücherverbrennung Reihe 70plus, Gemeindesaal der St.-PetriKirchengemeinde, Thiestraße 19, 19.30 Uhr Freitag, 7. Mai

Einführung Die Geheimnisse der nächtlichen Jäger, Nabu Laatzen, Wiesendachhaus im Luftbad Laatzen, Zum Fugenwinkel, 19.30 Uhr

Schnecken-Aquarium Nabu Laatzen, Kinderatkion, Naturschutzzentrum Alte Feuerwache, Ohestraße 14, 13 bis 16 Uhr Schützenfest Laatzen Schützenhaus des Schützenvereins Laatzen, Steinbrink 5, auch morgen und Montag Montag, 17. Mai

Blutspende DRK Laatzen, Schule Alte Rathausstraße, 16 bis 20 Uhr

Pyro-Games ADAC-Fahrsicherheitszentrum, HermannFulle-Straße 10, 18 Uhr

Frühjahrskonzert Barock-Ensemble Ilten, St.-Nicolaikirche, An der Sankt-Nicolaikirche 2, Ingeln-Oesselse, 17 bis 18.30 Uhr Sonnabend, 5. Juni

FußballFreundschaftsspiel IBM-Klub gegen Freizeitkicker aus Irland, IBMKlub, Gutenbergstraße 21, 13 Uhr Jubiläumsfest 10 Jahre Förderverein Park der Sinne, Park der Sinne, Am Holze

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Sonnabend, 8. Mai

Vogelkundliche Wanderung durch die Leineaue von Wülfel bis Laatzen, Haltestelle Bothmerstraße, 8 Uhr

Sonnabend, 29. Mai

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