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1/2012 JANUAR/FEBRUAR

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PROFESSIONAL BESCHALLUNG SICHERHEITSTECHNIK AV–MEDIENTECHNIK DIGITAL SIGNAGE

Displays in der Architektur le am PoS planung von Mie en ch Kü e iv kt ra te rnetztes l Signage: In Medientechnik: Ve Neurath • Digita • k er 12 tw af 20 Kr E E IS au RW hafen aktuell: Vorsch Kontrollräumen: mp-3D • Messe dem Züricher Flug Visualisierung in f ha C au rt er Pa äs A gl p rn m -A Fe : Installations : Multimediale Test & Messungen ugmented Reality

A & Hochschulen • Lernen in Schulen


EDITORIAL

Effektiver lernen mit Medientechnik Beginnen wir das Jahr mit einem Blick auf die Börse. Keine Panik – wir achten dabei nicht auf die Aktienkurse, sondern nur auf die Innenarchitektur. Und die ist in der Londoner Börse einen positiv gestimmten Blick wert, zumal ein wesentlicher Teil mit Rückprojektionselementen – hier Christie MicroTiles – gestaltet wurde. Mehr Informationen zu dieser Installation, die bereits durch unser Titelmotiv eindrucksvoll gezeigt wird, finden Sie ab Seite 18. Gestaltung ist aber nur eine der vielen Facetten von AV-Kommunikationstechnik. Eine weitere – sehr wichtige – Aufgabe bedeutet das Informieren im Bildungsbereich. Genau hier ist die Akzeptanz von AV-Medientechnik extrem unterschiedlich, insbesondere in den deutschsprachigen Ländern. Während die Hochschulen aufrüsten und vielerorts die finanziellen Mittel dafür reichlich fließen, stellt sich die Situation der medientechnischen Ausstattung an den Schulen eher bescheiden dar. Diese Sachlage wird in zwei Artikeln in der aktuellen Ausgabe dokumentiert. Auf der einen Seite berichten wir über den neu erbauten Campus Riedberg der Goethe Universität Frankfurt (ab Seite 26), in dem nun dank Medientechnik ein vernetztes Lernen auf höchstem Niveau möglich ist. Zum anderen geht unser Feature über ein fortschrittliches interaktives Lerntool für Schulen („Mobiler Multitouch-Monitor statt Kreidetafel“, ab Seite 74) auch auf mangelnde Akzeptanz von Medientechnik an deutschen Schulen seitens der Lehrer ein. Immerhin setzen laut Umfrage der BITKOM nur 23 Prozent der Lehrer Computer täglich oder mehrmals wöchentlich ein – von anderen Medien ganz zu schweigen. Dabei zeigt ein Blick auf andere europäische Länder wie die Niederlande und Großbritannien, dass es auch anders geht. Es gibt am Markt genügend multimediale Lernmittel, zum Beispiel interaktive Whiteboards, die für relativ geringes Budget zu haben sind. Auch für einfache und intuitive Bedienung ist vielfach gesorgt. Wir stellen im oben erwähnten Beitrag ein solches Medium vor und erläutern darüber hinaus die Möglichkeiten für verbesserten Lernstoff, den diese Lösung in Kombination mit einer Online-Community bietet. Hier können Lehrer Tafelbilder und selbst erstellte Medien online abspeichern bzw. austauschen. Das Konzept geht in Anbetracht von über 20.000 Nutzern und über 1.000 Präsentationen etc. offensichtlich auf ... An neuen medientechnischen Lösungen – auch für Schulen und Hochschulen – wird es in Zukunft sicher nicht mangeln. Das dürften auch die kommenden Messen zeigen, die in den nächsten fünf Wochen ablaufen werden: Da ist zum einen die ISE – Integrated Systems Europe – als europäische Leitmesse für AV-Kommunikationstechnik vom 31. Januar bis 2. Februar in Amsterdam (siehe Vorschau ab Seite 62), gefolgt von der Didacta 2012 vom 14. bis 18. Februar in Hannover, die auch spezielle Präsentationstechnik für Bildungseinrichtungen zeigen wird. Schließlich will die EuroCis vom 28. Februar bis 1. März in Düsseldorf demonstrieren, dass der Markt für Digital Signage am Point of Sale ein Wachstumsmarkt ist. Mit welchen medientechnischen „Schmankerln“ das gelingen kann, zeigen wir beispielhaft in unserem Bericht über den interaktiven Küchenkonfigurator Miele VirtuReal Kitchen (ab Seite 44) auf. Ihre

Helga Rouyer-Lüdecke Redaktion

Professional System 1.2012


44 Küchenberatung mit Virtual-Reality

26 Medientechnik im Campus Riedberg

Inhalt 1.2012 TITELTHEMA 18

Displays in der Architektur: Rückpro-Elemente bei London Stock Exchange

BESCHALLUNG | KONFERENZTECHNIK 52

ComTech-Mehrkanalendstufen von Crown

58

Einbaulösungen für Lautsprecher der KEF Ci-Serie

78

Test & Messungen: APart Audio Champ 3D

MARKT 14

Museumstechnik: AV auf dem Vormarsch – Trends von der Exponatec

42 62

Extron Schulungscenter in Frankfurt Messe aktuell: Vorschau auf die ISE 2012

72

In eigener Sache: PROFESSIONAL SYSTEM 2011 im Jahresrückblick M E D I E N T E C H N I K | D I G I TA L S I G N A G E

4

GEBÄUDE | SICHERHEIT 36

Leitstelle im Kraftwerk Neurath MAGAZIN

6

Installationen

12

Personalia

87

Stellenmarkt

22

Mediale Ferngläser auf der Besucherterasse des Züricher Flughafen

26

Goethe Universität Frankfurt, Campus Riedberg

3

Editorial

34

90

Branchenguide: Dienstleister stellen sich vor

98

44

Interview: Erfahrungen mit der Medientechnik im Campus Riedberg Interaktiver Küchenkonfigurator Miele VirtuReal Kitchen

48

Praxistest LCD-Projektor Sanyo HP7000L

98

Vorschau zur Ausgabe 2.2012 von PROFESSIONAL SYSTEM Impressum

54

Mediensteuerung 42Controls

98

74

Instant-Lernhilfe für Schulen – Prowise Touch-Tisch

RUBRIKEN

Inserentenverzeichnis Titelfotos: Christie

Professional System 1.2012


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MAGAZIN

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Interaktiver Physikunterricht Das Walter Schottky Institut gehört als Zentralinstitut für Grundlagen der Halbleiterphysik zur Technischen Universität München (TUM). Das Institut verwendet seit einiger Zeit einen Sharp Touchscreen-Monitor PN-L601B sowie zwei Monitore der Serie PN-E601 an, um Forschungsergebnisse und Unterrichtsinhalte interaktiv vermitteln und weiterentwickeln zu können. Mit Hilfe der Monitore ist es möglich, Forschungsergebnisse und Präsentationen im engen Austausch mit Kollegen, Gästen und Studierenden weiterzuentwickeln. Das Touchdisplay erlaubt darüber hinaus Ergebnisse und Korrekturen direkt einzuarbeiten und abzuspeichern sowie die Inhalte jedem umgehend zugänglich zu machen.

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EXPO LED-Kugel als Attraktion in Shoppingmall

XXL LED-Kugel und deren Aufhängung (unten) im Zentrum der Shoppingmall

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Nach ihrem Einsatz im Deutschen Pavillon auf der EXPO 2010 in Shanghai hängt die spektakuläre LED-Kugel in der Mitte November 2011 wiedereröffneten Shoppingmall „Sevens Home of Saturn“ auf der Düsseldorfer Königsallee. Die Kugel mit drei Metern Durchmesser fungiert dort als 360°-Bildschirmfläche im Zentrum der Mall. Die ICT Innovative Communication Technologies AG (Kohlberg), die Hersteller und Eigentümer der LED-Kugel war und für die mechanische sowie elektronische Umsetzung der Kugel auf der EXPO 2010 verantwortlich zeichnete, hat im Auftrag der SEVENS GmbH & Co. KG (Düsseldorf) die mit rund 400.000 LEDs bestückte und 1,2 Tonnen schwere Kugel installiert. An einer Seilanlage von der Decke abgehängt, bietet die Kugel mit insgesamt 399.616 Pixeln (8 mm Pixel Pitch) ein beeindruckendes Gesamtbild für den speziell produzierten Content. Die Bildinhalte werden über eine Pandoras Box mit DVI-Input zugespielt, wobei sich nachträglich auch HDMI/DVI-Quellen anbinden lassen. Der Content-Produzent wurde von ICT für die Erstellung von Kugelkonten nach dem Mercator-Prinzip geschult und kann somit selbstständig Inhalte produzieren und über einen fest angebundenen Rechner per Fernwartung einspielen. Die Steuerung des Systems erfolgt über eine ICT ControlMachine CM3. Für die gebäudeseitig vorhandene Seilanlage konzipierte ICT eine komplexe Trägerkonstruktion, die die LED-Kugel über einen verspannten Tragering und Zugseile in das geometrische Zentrum der Mall bringt und damit zugleich die Verfahrbarkeit der LED-Kugel zu Wartungszwecken gewährleistet. Um auch den Brandschutz-Anforderungen gerecht zu werden, entwickelte ICT zusammen mit einem Brandschutz-Spezialisten eine mobile Löschanlage für die LED-Kugel. Diese sowie in der LED-Kugel eingebaute Rauchmelder sind an die Brandmeldezentrale des Shopping-Centers angebunden. Im Brandfall wird die LED-Kugel zudem spannungsfrei geschaltet, was hinsichtlich der Spannungsversorgung ebenfalls von ICT realisiert wurde.

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Neues Notfallwarnsystem für den Flughafen Frankfurt Für den neuen Flugsteig A-Plus des Flughafens Frankfurt lieferte MediasPro das neue Elektroakustische Notfallwarnsystem IED GLOBALCOM in Kombination mit einem IED 500 ACS Durchsagesystem. Ausführendes Flugsteig A-Plus am Flughafen Frankfurt (Foto: Fraport AG)

Unternehmen war die Landau electronic GmbH, Mörfelden-Walldorf. Realisiert wurden insgesamt 218 Linien mit je 200 Watt 100 Volt IED Titan Leistungsverstärkermodulen für den Flugsteig A-Plus sowie weitere 40 virtuelle Linien für die Ansteuerung der zentralen Ansage am Flughafen Frankfurt. Die insgesamt 24 Gate-Sprechstellen und vier Feuerwehranrück-Tableaus des neuen Flugsteigs wurden von der Landau electronic GmbH im Design kundenspezifisch angepasst. Der viergeschossige Flugsteig A-Plus erweitert das Terminal 1 um etwa 800 Meter nach Westen. Er bietet Kapazitäten für bis zu sechs Millionen Passagiere im Jahr. Der Flugsteig A-Plus wird über sieben Positionen für Großraumflugzeuge verfügen, davon vier für die A 380 und drei für die A 340-600.

22 m 2 Videowand bei H&M mit Chief-Halterungen Eine riesige Glasmosaik-Fassade des österreichischen Malers Christian Ludwig Attersee charakterisiert den H&M-Store an der Wiener Mariahilfer Straße von außen. Innen fällt der Blick auf eine 22 m2 große Videowand, bestehend aus 32 Flachbildschirmen im 46 Zoll-Format. Die in der Mitte des Stores befindliche Wand wurde als 4  8 Konfiguration von der Panatronic GmbH installiert. Das mechanische Rückgrat der 4x8-Videowand bei H&M in Wien

Wand bilden FUSION Pull-Out-Elemente von Chief. Laut Martin Schmid von Panatronic überzeugte insbesondere das „MicroZone adjustment“, das ein genaues Justieren auch im Nachhinein in allen Achsenrichtungen erlaubt. Die FUSION Pull-Out Halterungen lassen sich ausziehen und erleichtern so die Verkabelung und Wartungsarbeiten bei schwer zugänglichen Installationen.


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Meyer Sound MM-4 in St. Clemens in Nürnberg Das katholische Gotteshaus St. Clemens wurde 1984 im Nürnberger Stadtteil Thon im dortigen Ökumenischen Gemeindezentrum erbaut. Mit seinem trapezförmigen Grundriss, der hohen Altarrückwand und der hölzernen Dachkonstruktion verfügt das Gotteshaus über eine Nachhallzeit von 3,8 Sekunden über den gesamten nutzbaren Sprachbereich. „Diese für den Chorgesang und Kirchenmusik gewünschte, aber bei Predigten und Ansprachen untragbare akustische Situation sollte ohne aufwändige und teure Baumaßnahmen behoben werden“, erklärt Michael Barowski, Vorstand der Barowski AG aus Nürnberg. Das Unternehmen wurde von der Gemeinde St. Clemens beauftragt, eine wirkungsvolle Beschallungslösung zu planen und zu installieren. Hierzu wurde zuerst in MAPP Online Pro, der akustischen Simulationssoftware von Meyer Sound, ein System aus Meyer Sound MM-4XP und MM-4XPD Directional Miniature Self-Powered Lautsprechern für die zweihundert Sitzplätze umfassende Kirche simuliert und dann auch so umgesetzt. Durch ihre spezielle Rückwärtsdämpfung von 10 dB ermöglichen die drei jeweils vor der ersten Bankreihe installierten MM-4XPD eine einwandfreie Beschallung der Gläubigen und vermindern dabei die Entstehung von Reflexionen an der Altarrückwand. Weitere MM-4XP als Delaysysteme sorgen für eine Auffrischung der übertragenen Signale für die hinteren Sitzreihen. Die Installation des Systems erfolgte im Kirchenraum zusammen mit einer komfortablen Ansteuerung, eine weitere MM-4XP-Lautsprecher in St. Clemens MM-4XP ist bei der Peripherieelektronik in der Sakristei installiert worden.

Electro-Voice im Nationalstadion Bukarest

CPS 4.10 Endstufen und zehn N8000 NetMax Controllern mit MI-1, Über 50 Jahre war das National Stadium in Bukarest Heimat der ruAO-1, DI-1 oder DO-1 Karten sowie CM-1 CobraNet-Netzwerkmodumänischen Fußball-Nationalmannschaft, bevor 2005 Abriss und Neulen. Durch die eingesetzte IRIS-Net Software ergeben sich zudem für bau beschlossen wurden. Im Zeitraum von 2008 bis 2011 entstand am Konfiguration, Bedienung und Überwachung des Systems eine Vielzahl gleichen Ort das neue „Stadionul von Möglichkeiten. So ist es zum einen National“ – eine moderne Multifunkmöglich, eine exakt auf den Bediener der tionsstätte für große Fußballspiele Anlage zugeschnittene Bedienoberfläche und Musikaufführungen. Das Stadizu erstellen, die alle wichtigen Parameter on bietet Platz für über 55.000 Zuwie Level, Mute oder Fehlerzustände, schauer, inklusive 3.600 VIP-Plätzen. übersichtlich und intuitiv zu bedienen beBei Bedarf ist die Gesamtkapazität inhaltet. Zum anderen sind bei Bedarf alle auf 63.000 Besucher erweiterbar. Parameter der Anlage von zentraler Stelle Die Arena ist nach dem Reglement aus zugänglich. Die leistungsfähige für Stadioninfrastruktur der UEFA das N8000 Task Engine, welche die Proerste Elitestadion in Rumänien – und grammierung auch komplexester Logik somit die einzige rumänische Spielerlaubt, wird für eine automatische Restätte, die für die Austragung von dundanzumschaltung der jeweils doppelt Endspielen internationaler Wettbevorhandenen Haupt- und Unterzentralenwerbe geeignet ist. matrizen verwendet. Durch die freie KonEin wichtiges Kriterium bei der Einfigurierbarkeit der N8000-DSPs ist es stufung zu einem Elitestadion kam auch möglich, über die ELA-Anlage oder dem installierten Beschallungssystem vom zentralen Bedienrechner aus selektiv zu. Dieser Verantwortung stellte sich in die verschiedenen Tribünenbereiche zu UTI INSTAL CONSTRUCT SA aus Busprechen. Optional ist auch die Aktiviekarest. Nach Simulationen und Verrung von so genannten „Duckern im Siggleichen entschieden sich die für die nalweg“ möglich. Sie sorgen im Falle eiInstallation Verantwortlichen für ein ner Sprachdurchsage für sanftes Absenumfangreiches Electro-Voice-System. 141 am Dach der Arena montierte EVH-1152 ken des Hintergrundmusikpegels. Aber Ausschlaggebend waren hierbei Lautsprecher im Nationalstadion Bukarest auch das gesamte Lautsprecherprocessing u. a. die gleichmäßige Beschallung wird in den N8000-DSPs mit erledigt. Als d M l hk jede d LLautspreA b für f die d EVH-Lautsprecher EVH mit sehr guter Sprachverständlichkeit, die Möglichkeit Antrieb kommen CPS-Mehrkanalverstärker cherbox einzeln zu überwachen und einzustellen. Zum Einsatz kommen zum Einsatz. Sie bieten ein umfangreiches Schutzschaltungspaket, die unter anderem: 141 Lautsprecher der Serie EVH-1152S (in den AusMöglichkeit der Impedanz-Überwachung angeschlossener Lautspreführungen 64-PIB, 94-PIB und 66-PIB) und 32 Lautsprecher vom Typ EVID cher, Fernsteuerbarkeit über optionales RCM-810-Modul sowie Varia6.2 T. Angesteuert und kontrolliert wird das Lautsprechersystem von 40 ble Load Drive.

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NEXO and Rangers

SPL Champions Scottish Premier League champions Rangers know all about winning performances on the field. Now their stadium is equipped with a world-beating NEXO sound system, installed by Sound Acoustics, Glasgow. LF is delivered by NEXO’s groundbreaking new RS18 subs.

“It’s as near as one can get to hi-fi in a performance space as large as this,” says Ibrox AV Consultant Richard Northwood of COMS. “I think Ibrox now has the best-sounding stadium system in the UK.”

Find out more at www.nexo.fr

The installation includes a total of 102 GEO S12 cabinets, with PS8s deployed for under balcony fills.

NEXO NXAMP4X4s combine high power output and integrated DSP system control in a space-saving package.

The home of Rangers FC – now equipped with “the best-sounding stadium system in the UK.”

www.nexo.fr


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„Hamburger Meile“ mit LED-Outdoorposter in XXL

ISS betreibt Europas größtes DigitalSignage-Netz an deutschen Autobahnen

Die PosterNetwork AG hat am 1. November 2011 in Hamburg ein über 33 Quadratmeter großes digitales Riesenposter von Mitsubishi Electric in Betrieb genommen. Die 8 Meter breite und 4,16 Meter hohe Werbefläche ist direkt am neu gestalteten ECE-Einkaufszentrum „Hamburger

Die Autobahn Tank & Rast, Anbieter von Gastronomie, Einzelhandel, Hotellerie und Kraftstoff auf den Autobahnen in Deutschland, betreibt mit ihren Pächtern im deutschen Autobahnnetz rund 340 Tankstellen und rund 370 Raststätten. Rund 500 Millionen Reisende

Die LCD-Bildschirme in den Servicebetrieben der Tank & Rast wurden in den Kassenbereichen und in großformatigen Stelen in den Gastronomiebereichen installiert

Das 33 Quadratmeter große LED-Riesenposter in der „Hamburger Meile“ ist Tag und Nacht in Betrieb

Meile“ installiert und wirkt weit über den gesamten Kreuzungsbereich. Für das Tag und Nacht betriebene digitale Riesenposter wurden insgesamt 18 LED-Module vom Typ AVL-ODT10 von Mitsubishi Electric verbaut – mit einer Auflösung von 800  416 Pixeln und einem Pixelpitch von nur 10 mm! Die Zuspielung der Bilddaten erfolgt mittels PC via DVI. Der Screen der Superlative hat ein Gewicht von 2.555 Kilogramm und ist, der vorhandenen Konstruktion der „Hamburger Meile“ entsprechend, konkav gebogen. Das für die PosterNetwork AG realisierte LEDRiesenposter von Mitsubishi Electric basiert auf SMD-Technologie, d. h. alle drei RGB-Farben können in einer LED dargestellt werden. Das von Mitsubishi Electric verwendete Oberflächen-Design – die Black Package-Technologie – soll einen extrem breiten Betrachtungswinkel gewährleisten und dank enormem Kontrast auch Einsätze bei hellem Umgebungslicht ermöglichen. Das digitale Großposter für PosterNetwork will mit Motivwechseln und animierten Bildern im XXL-Format die Wahrnehmung binden und höchste Aufmerksamkeit erzielen. Die Bilder werden direkt aus dem Computer eingespielt, so entstehen weder Montage- noch Produktionskosten. Die Vorlaufzeiten für neue Kampagnen sind auf ein Minimum reduziert, da die Anlieferung des digitalen Bildmaterials bis zwei Arbeitstage vor Ausstrahlungsbeginn erfolgen kann. Das Riesenposter ist von fünf Uhr morgens bis ein Uhr nachts in Betrieb und bietet Kontaktchancen von 700.000 pro Woche. Allein das ECE-Einkaufszentrum Hamburger Meile hat wöchentlich 180.000 Besucher.

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besuchen jedes Jahr die Servicebetriebe der Tank & Rast. Für die Tank & Rast installierte die ISS Intelligent Service Solutions GmbH mit über 3.000 Großbildschirmen an über 360 Standorten das europaweit größte DigitalSignage-Netzwerk an Autobahnen. Die LCD-Bildschirme wurden in den Kassenbereichen, über den Getränkeregalen und auf den Mittelgondeln der Tankshops montiert. Außerdem wurden über 300 Gastronomiebereiche mit großformatigen Stelen ausgestattet. Der Rollout und die erfolgreiche Inbetriebnahme des Gesamtsystems konnten von der ISS zwischen Juni und August 2011 durchgeführt werden. Alle Digital-Signage-Systeme werden über eine UMTS-Anbindung von der ISS zentral mit Inhalten versorgt; sämtliche Bildschirme werden zentral gesteuert und überwacht. Störungen des Sendebetriebs können so frühzeitig per Fernwartung erkannt und korrigiert werden. Über ein eigenes Netz aus spezialisierten Service-Technikern können Hardware-Komponenten an jedem Standort deutschlandweit innerhalb von weniger als 48 Stunden gewartet oder getauscht werden. Im Ergebnis ist die ISS damit in der Lage, eine Sendequote von über 99 % im gesamten Netz zu garantieren. Die Playout-Hardware wurde von Philips (Bildschirme), FujitsuSiemens (Playout-PC) und Kramer (Bildsignalübertragung) geliefert; das UMTS-Datennetzwerk wird von Vodafone betrieben. Als DigitalSignage-Software wird Scala eingesetzt; die Contenterstellung für die Digital-Signage-Systeme übernimmt Seen Media. Die Konzepterstellung sowie die Vorbereitung und Begleitung der Ausschreibung erfolgten durch das Beratungsunternehmen Smart TV-Networks aus München.

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Flughafen München: Neue Videowand in Terminal 1 Im Terminal 1 am Münchner Flughafen wurden im September 2011 die ursprünglichen LED-Fluginformationstafeln durch eine Videowand, bestehend aus zwölf 46 Zoll LC-Displays von NEC Typ X462UN Public Displays mit ultra-schmalen Rahmen ersetzt. Die Videowand liefert damit eine Darstellungsfläche von über sieben Quadratmetern. Reisende erhalten jetzt alle benötigten Informationen bequem auf einen Blick. Die technischen Anforderungen für das Projekt wurden durch den Flughafen München besonders präzise definiert, um neben einem komfortablen Reiseerlebnis für alle Fluggäste zudem ökonomische sowie ökologische Effizienz der neuen Lösung sicherzustellen. Zusätzlich zu Abflugsund Ankunftsinformationen legt der Flughafen München Wert darauf, den Reisenden Hinweise zu speziellen Angeboten oder verschiedenen Destinationen geben zu können. Mit dem Server Mayflower II, installiert vom Partner InoNet, ist eine flexible Steuerung der Videowand einschließlich der Unterteilung der Bildschirme in beliebig zusammengesetzte Displaygruppen möglich. Hierdurch entstehen vielfältige Auswahlmöglichkeiten, welche Informationen angezeigt und wie diese präsentiert werden können. Sollte eine technische Störung auftreten, wird das IT-Team automatisch über eine integrierte E-Mail-Alert-Funktion alarmiert und ist damit nicht auf Rückmeldungen von Flughafenmitarbeitern oder Passagieren angewiesen. Alle Video-Anschlüsse des PCs unterstützen Full HD (1.920  1.080) Auflösung. Über ein grafisches Benutzermenü kann jedes verbundene Display einzeln konfiguriert oder zu einer Bildschirmgruppe kombiniert werden. Die Maße der Display-Rahmen werden von der Konfigurationssoftware berücksichtigt und automatisch aus der Darstellung herausgerechnet. So ist über die gesamte Videowand ein nahezu übergangsloses Bild zu sehen.

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Neue Videowand aus LC-Displays (links) und alte LED-Wand im Vergleich

Das Halterungssystem der Installation wurde so entwickelt, dass einzelne Elemente der Videowand einfach entfernt und ersetzt werden können. Das aus DS-VW460-Videowall-Halterungen bestehende System stammt von Hagor. Muss einer der Bildschirme ausgetauscht werden, kann das Ersatzgerät sofort durch eine erneute Kalibrierung in das bestehende Farbschema der Videowand eingefügt werden. Die gesamte Lösung wurde eigens auf IP54-Konformität sowie auf Notstrombetrieb entwickelt. Diese Voraussetzung gibt dem Flughafen München die Sicherheit, dass die Videowand maximaler Beanspruchung standhalten und selbst bei Stromausfall Informationen übermitteln wird.

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MAGAZIN

PERSONALIA

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Bose Profi-Manager Ulrich Kremp verabschiedet sich nach 37 Jahren in den Ruhestand

Ulrich Kremp

Ulrich Kremp, bis 2009 verantwortlicher Manager Professional Division der Bose GmbH und in den vergangenen zwei Jahren in europaweiter Funktion mit Aufgaben im Bereich Engineered Sound betraut, verabschiedete sich am 12.12.2011 im Münchner Hofbräuhaus offiziell von seinen langjährigen Pressepartnern. Der diplomierte Wirtschaftsingenieur Ulrich Kremp kam 1974 als vierter fest angestellter Mitarbeiter zur gerade etablierten Bose GmbH. In seiner Zeit als verantwortlicher Manager der Professional Sound Division in Deutschland wurde aus der anfänglichen „One Man Profishow“ bis heute ein erfolgreicher Geschäftsbereich mit mehr als 25 Mitarbeitern. Ulrich Kremp hat das Bose Profi-Geschäft vom Verkauf über den Musikalienhandel über das Installationsgeschäft zum komplexen und anspruchsvollen Profi-Business geführt. Er war auch maßgeblich an der Entwicklung des Bose ProPartner-Konzept beteiligt, Grundlage des Profi-Geschäfts zunächst in Deutschland und später auch in allen anderen europäischen Bose-Märkten. 2009 wurde Ulrich Kremp nach Übergabe der Deutschland-Verantwortung an seinen langjährigen Verkaufsleiter Martin Becker ausgewählt, europaweit das „Engineered Sound“-Konzept mit neuen Produkten wie RoomMatch und PowerMatch zu starten.

Martin Becker

Personalia Pavle Salopek (38) ist seit dem 2. November 2011 neuer Key Account Manager AV der VITEC Distribution GmbH. Salopek ist in dieser Position für den Ausbau des bundesweiten Vertriebsnetzes zum Fachhandel so- Pavle Salopek wie die Erweiterung des VITEC-Produktportfolios verantwortlich. Zuvor war Pavle Salopek im Vertrieb bei MultiVision und ELIUM tätig. Seit 1.10.2011 ist Diana-Maria Brose als Manager Marketing & PR bei CITTADINO für die Bereiche Marketing und Presse verantwortlich. Brose kommt vom Druckerspezialisten OKI Systems, bei dem sie die letzten vier Jahre beim Auf- und Ausbau der Channel Marketing Aktivitäten maßgeblich beigetra- Diana-Maria Brose

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gen hat. Ebenfalls seit Anfang Oktober forciert Philipp Flud als Head of Sales die Vertriebsaktivitäten für ganz Deutschland. Flud verantwortet den sukzessiven Auf- und Ausbau der branchenübergreifenPhilipp Flud den Digital-SignageVermarktung. Zuvor war Flud als Key Account Manager der LG Elektronics hauptverantwortlich für die Telekom Deutschland GmbH. Torsten Anstädt ist als Experte für intelligente Videoanalyse seit dem 15. November 2011 unter anderem für den Aufbau des Bereiches „Strategic Product Marketing“ bei der MOBOTIX AG verantwortlich. Zu seinen Aufgaben zählen u. a. Produktmanagement, Marketing und Kommunikationspolitik zu den Schnittstellen Sales, Support und EntwickTorsten Anstädt

lung. Anstädt kommt von AxxonSoft, dem europäischen Marktführer für offene IP Videomanagement-Plattform. Hier verantwortete er von 2009 bis 2011 als Geschäftsführer die Aktivitäten des Unternehmens in der EMEARegion. Der international tätige AV-Herstellerverband InfoComm International hat neben Johanne Belanger von AVW-TELAV (Systemintegrator mit Sitz in Kanada), Andrew Milne, Tidebreak, Inc. und Jan Sandri von FSR, Inc. sowie Matt Emerson, CTS, von CEAVCO Audio Visual (alle USA) auch Thierry Ollivier von projectiondesign neu in den Vorstand für 2012 gewählt. Im Januar 2012 trat Toni Kemen, 30, seine neue Stelle als Gebietsverkaufsleiter für NordrheinWestfalen Süd, Rheinland-Pfalz und das Saarland bei der Kindermann GmbH an. Der geToni Kemen lernte Kaufmann für audiovisuelle Medien ist seit acht Jahren im Bereich Präsentations- und Medientechnik tätig.

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Museumstechnik: AV auf dem Vormarsch Auf der Exponatec Cologne, Internationale Fachmesse für Museen, Konser vierung und Kulturerbe, zeigt sich erneut der Trend zur Nutzung von interaktiven audiovisuellen Techniken in Ausstellungen.

Vom 16.–18. November 2011 fand in Köln die Exponatec Cologne, Internationale Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe, statt. Unter den 247 Unternehmen aus 17 Ländern – 158 Aussteller und 28 zusätzlich vertretene Unternehmen aus Deutschland sowie 61 Aussteller aus dem Ausland – sind zunehmend Unternehmen aus dem Bereich der AV-Technik zu beobachten. Dies folgt offenbar dem Trend, 14

nicht nur in Themenparks, sondern vermehrt auch in Museen und Ausstellungen mit multimedialer und interaktiver Technik die Besucher aktiv in die Thematik der Ausstellung einzubeziehen. Dies spiegelt auch die Sonderschau Expocase wider, die auf der vergangenen Exponatec in 2009 Premiere hatte und nun optimiert und als fester Bestandteil etabliert wurde. Diese Präsen-

tationsfläche, kuratiert vom Kölner Designbüro simple, soll als offene Plattform für Ausstellungsgestaltung und Szenografie Einblicke in das Ausstellungsdesign und die Wissensvermittlung der Zukunft ermöglichen; dabei werden insbesondere Büros, Ausstellungsmacher und Hochschulen angesprochen. Jedem Teilnehmer steht ein Kubikmeter Raum zur Verfügung, um seinen Standpunkt, seine Visionen und seine Arbeit zu

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Am Stand vom Coolux wurde eine mit coolux Widget Designer realisierte Benutzerober fläche demonstriert, die es Besuchern ermöglichte verschiedene Parameter einer antiken Statue interaktiv zu konfigurieren

mentarium in Brüssel aus jüngster Zeit. Und so trafen auch AV-Unternehmen, die auf der Exponatec erstmals ausstellten, auf ein interessiertes Fachpublikum.

visualisieren. Unter dem Themenschwerpunkt „interaktiv“ standen bei den Lösungsansätzen mediale und haptische Erlebnisse sowie „partizipative" Verfahren“, also das direkte Einbeziehen des Besuchers in den Kontext des Exponats, im Vordergrund.

Interaktive Neuheiten Immer mehr Museums- und Ausstellungskonzepte setzen auf interaktive AV-Kommunikationstechnik – sei es das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven, diverse Museen bekannter Automarken, Landesmuseen oder das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln und das ParlaRobuster Einhandhörer „Hörknubbel“ von Heddier zum Abhören von Exponat-Texten

Premiere auf der Exponatec 2011 hatte zum Beispiel die Firma Coolux Media Systems. Der für sein Medienserver-System Pandoras Box bekannte Hersteller mit Sitz in Köln zeigte gemeinsame Lösungen für Museen zusammen mit Burmester Event- & Medientechnik und der Diplomrestauratorin Michaela Janke von perLumina. Eines der Beispiele war eine mit Hilfe des coolux Widget Designers realisierte Benutzeroberfläche, die es Besuchern ermöglichte, verschiedene Parameter wie die Farbgestaltung oder Kleidung einer antiken Statue interaktiv zu konfigurieren. Die Darstellung des Contents konnte in diesem Fall wahlweise in 2D oder 3D erfolgen. Per Jog-Shuttle Controller ließ sich die Statue in Echtzeit herumdrehen. Das Ausstellerteam kann im Übrigen auch auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in diesem Jahr zurückblicken: Unterstützt vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen und dank der technischen Umsetzung durch Coolux Media Systems und Burmester Event- & Medientechnik konnte am Rüdesheimer Brömserhof ein Modellprojekt zur temporären Vervollständigung der renaissancezeitlichen Wandmalerei realisiert werden. Hier wurde zur Rekonstruktion von Wandmalerei und Architekturpolychromie Lichtbildprojektion, die per Mapping exakt auf die Gewölbeoberflächen etc. angepasst wurde, benutzt. Mit aktuellen Projekten, die auf Konzepten von Atelier Brückner basieren, stellte sich Panasonic zusammen mit den Medienprojekt p2 sowie Art + Com dem Fachpublikum vor. Die beiden letztgenannten Unternehmen hatten die AV-Technik in Museen wie dem TIM in Augsburg mit Projektionstechnik von Panasonic realisiert. Erneut stellte Mediascreen aus Martinsried bei München auf der Exponatec aus. Unter dem hauptsächlich auf (Rück-)Projektionstechnik basierenden Museumslösungen waren die „MediaSphere Multitouch“, eine Halbkugel-Projektionslösung zur Darstellung von „globalen“ Inhalten, die einen lichtstarken Projektor mit

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MARKT

E X P O N AT E C C O L O G N E 2 0 1 1

Die neuste Version des Mediaguides xpedeo bietet unter anderem auch eine Mixed-Reality-Möglichkeit, die insbesondere bei Führungen durch historischen Gebäude einsetzbar ist

touch-Systeme. Reflexionen auf der Scheibe werden durch eine Antireflex-Schutzglasscheibe von Schott auf ein Minimum reduziert; das Display ist darüber hinaus gegen Vandalismus und mechanische Beschädigungen geschützt. Der Multitouch-Tisch ist so konstruiert, dass er von stehenden Personen bequem und ergonomisch bedient werden kann; Ein Unterfahren und Bedienen durch Rollstuhlfahrer ist leicht möglich.

Auch ohne Bewegtbild können originelle interaktive Informationstools gestaltet werden, die vor allem für FreilichtAusstellungen und Themenparks interessant sein können. Beispiel dafür sind die EVALITTafeln der Firma Kalter Grafikdesign aus Rheine – Lavasteinplatten, die mit interaktiver Audiotechnik ausgerüstet sind. Die in hoher Farbtiefe und DetailgeMuseumsguide für Gehörlose – hier eine Lösung mit einem nauigkeit bedruckten Gebärdensprach-Film von Gebärdenwerk Raule & Weinmeister und mit Emaillefarben aus Hamburg eingebrannten Lavasteintafeln sind robust, sehr Multitouchsteuerung kombiniert. Interaktive witterungsbeständig und langlebig, zumal auch Tools für Museen konnte das Unternehmen auch die massiven Stahlhalterungen feuerverzinkt mit dem MonkeyBook, einem Touch-Desk-Präund pulverbeschichtet sind. Dank Sensortechnik sentationssystem mit konvexer Projektionsscheivon Heddier lassen sich über entsprechende auf be in authentischer Buchform sowie mit dem der Platte eingebrannte grafische Symbole, die WTH65 Holo Interactive, einem ProjektionssysBedienelemente andeuten, durch Annäherung tem mit 65" Bilddiagonale, dessen Steuerung mit der Handfläche oder dem Finger gesprochemittels eines neuartigen Bewegungssensors mit ne Übersetzungen des aufgedruckten Textes abSchnittstelle zum Computer und über eine unirufen. Die Wiedergabe der Tondateien (über verselle Steuerungssoftware erfolgt, präsentieMP3-Player von Heddier) erfolgt dabei über eiren. nen fast unsichtbar integrierten Lautsprecher an der Geräteunterseite. Heddier Electronic war mit dem kompakten „Hörknubbel“ am Start, ein Einhandhörer für Exponat-Texte, der einfache Bedienung und – Museumsguides Immer mehr Museen und Ausstellungen nutzen zum Beispiel mit einer Verbindung zwischen elektronische audiovisuelle Museumsführer, so Hörteil und Halterung aus robustem Panzerkagenannte Museums- oder Mediaguides. Auch in bel – einen hohen Schutz gegen Vandalismus diesem Segment wurden auf der Exponatec und Abnutzung gleichermaßen bieten soll. Neuheiten vorgestellt. Weiterhin präsentierte Heddier den neuen 55Zoll Multitouch-Tisch „MT55 DeLuxe“, der dank Auf dem Stand von Dataton stand das AudioEinsatz von LED-hinterleuchteten LCD-Screens eiguide-System „Pickup“ im Vordergrund. Neu nen um 60 Prozent geringeren Energievervorgestellt wurde ein Outdoor-Transponder für brauch haben soll als traditionelle LCD Multi-

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Pickup, der erstmals als Prototyp bei der Bienale 2011 in Venedig eingesetzt wurde und voraussichtlich ab ersten Quartal 2012 verfügbar sein wird. Weiterhin neu in der Software des Systems ist eine Statistikfunktion, die Aufschluss über Besucherzahlen, gewählte bzw. verwendete Sprachen und Anzahl der Tracks bei Exponaten geben soll. Ist Hören nicht möglich, so werden inzwischen auch Videoguides in Gebärdensprache angeboten, zum Beispiel vom Gebärdenwerk Raule & Weinmeister aus Hamburg, die Gebärdensprach-Filme für mobile Endgeräte anbieten. Diese Museumsguides für Gehörlose werden zum Beispiel im Landesmuseum Mainz oder in der Dauerausstellung „In die Zukunft gedacht“ im Besucherzentrum des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eingesetzt. Die Informationsgesellschaft mbH stellte die neueste Version ihres Mediaguides xpedeo mit vielen neuen Funktionen vor. Augenfällig ist hier die neue Darstellungsmöglichkeit auf großzügigem Display, denn xpedeo läuft nun auch auf dem neuen Samsung Galaxy S 5.0. Ebenfalls neu ist die Besucherortung: Mit xpedeo können die Besucher nun auch in Innenräumen ihre Position ablesen: In Kooperation mit dem Fraunhofer Institut wird zum Beispiel die WLANbasierte Innenraum-Ortung für das Haus der Geschichte Baden-Württemberg realisiert. Weiterhin sind Möglichkeiten für Mixed-Reality (z. B. virtueller Rundgang durch alte Gebäude, orientiert an der Blickrichtung des Benutzers), Interaktion und spielerisches Lernen durch Quiz etc. Dem allgemeinen Trend folgend sind natürlich hardwareundabhängige Museumsguides en vogue – zum Beispiel das System „satelles“ (www.satelles.de), eine mobile Web-Anwendung der Agentur Five-For-You. Die Museumsbesucher können Informationen auf ihr Smartphone, Pad oder ihren Tablet-PC erhalten. Als optionale Leihgeräte stehen viele marktgängige Gerätetypen zur Verfügung. Audio, Video, Texte und Bilder zu den Exponaten werden mit Hilfe von QR-Tags oder GPS zugeordnet.

Fazit Trotz der leicht rückläufigen Besucherzahlen (rund 4.000 Fachbesucher, 200 weniger als 2009) bot die Exponatec eine durchaus interessante Plattform für AV-Firmen, die sich mit ihren Lösungen an Museen und Themenparks wenden möchten. Hier und da wurde allerdings auch der Wunsch nach mehr Beteiligung von Museumsplanern und -konzeptionisten laut. Text: Helga Rouyer-Lüdecke Fotos: Coolux, Exponatec/Kölnmesse, kultur + kontext, Helga Rouyer-Lüdecke

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D I G I TA L S I G N A G E

LONDON STOCK EXCHANGE

Rückprojektionselemente in der Londoner Börse

Displays als Gestaltungselemente Der AV-Integrator Focus 21 hat mit eine der größten und prestigeträchtigsten Installationen von Christie MicroTiles im EMEA-Raum in der London Stock Exchange in der so genannten Square Mile der City of London realisiert.

Die aus 508 MicroTiles bestehende Installation im großen Atrium der London Stock Exchange (LSE) am Paternoster Square folgte auf eine Empfehlung des CMS Consultant Jerry Collins und einer anschließenden Ausschreibung, die der langjährige Christie-Partner Focus 21 Visual 18

Communications Ltd. gewonnen hatte. Die Installation sollte die bewegliche Skulptur „The Source“, die bisher in dem zentralen und lichtdurchfluteten Atrium installiert war, durch ein besonderes visuelles Display ersetzen. Darauf sollten die Besucher Marktdaten, unternehmens-

spezifische Inhalte und von CNBC gesendete Live-Nachrichten verfolgen. Besonderheit ist auch die so genannte „Market Open“-Installation, sie besteht unter anderem aus umlaufenden LCD-Banden und einer großen Videowand an einer der Stirnseiten im oberen Bereich der

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Bei der „Mosaik“-Wand im Empfangsbereich wurden einzelne MicroTiles in unterschiedlichen Höhen reliefartig hervorgehoben

Galerie, die das Atrium umgibt. Zu Beginn eines Börsentages werden darauf zum Beispiel die Namen der Unternehmen, die neu an die Börse gehen, mit einer so genannten „Opening Ceremony“ angekündigt. Diese Performance wird täglich zu Beginn eines Börsentags – genau eine Minute vor acht, mit einem symbolischen „Market Open“-Schlüssel, bestehend aus maßgefertigtem Glasblock, ausgelöst. Die Installation sollte bis zur neuen „Market Open Ceremony“ der LSE im Mai 2011 fertig gestellt werden, die für Unternehmen, die sich an den LSE-Märkten notieren lassen, den Handelsbeginn an der Londoner Börse signalisiert.

Mosaik als „Sahnehäubchen“ Die MicroTiles wurden bewusst als gestalterische Elemente des Atriums eingesetzt: Schon beim Betreten der Londoner Börsen werden die Besucher von zwei schlanken Säulen aus je fünf MicroTiles begrüßt. Gehen sie weiter in das Atrium hinein, werden sie von zwei seitlichen Banden aus 29 bzw. 31 MicroTiles begleitet, die auf eine großformatige Videowand zulaufen. Diese aus 132 MicroTiles in einer Anordnung von 11 × 12 Tiles bestehende Informationswand zeigt wie auch die anderen MicroTiles-Installationen in der Londoner Börse täglich aktuelle Informationen wie Live-Nachrichten und Marktdaten von CNBC. Zusätzlich befindet sich im Erdgeschoss an einer der Wände im Empfangsbereich eine ungewöhnlich gestaltete Videoinstallation, ebenfalls aus MicroTiles. In dieser mosaikartigen Wand wurden die 46 Module nicht flächenbündig eingebaut, sondern einzelne Elemente in unterschiedlichen Höhen reliefartig hervorgehoben. Dies verleiht der Videowand einen skulpturartigen Charakter. Auf der Galerie im oberen Stockwerk wurde eine weitere kleinere MicroTiles-Videowand aus 8 × 6 Tiles mit Blick über das Atrium installiert. Außerhalb des Atriums werden die Besucher über vier weitere Säulen aus MicroTiles, je in 2 × 4 Modulen angeordnet, über aktuelle Ereignisse informiert.

quasi taghell ist, war eine Displaylösung erforderlich, deren Bilder trotz des starken Umgebungslichts gut zur Geltung kommen. Andere

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„Wegen der ungewöhnlichen Form des Atriums war Flexibilität der ausschlaggebende Faktor für unsere Entscheidung, die MicroTiles zu verwenden“, erläutert Adeel Saeed, Head of Corporate Technology Services der LSE. „Der Abbau der Skulptur ,The Source‘ hinterließ einen Leerraum, und so nutzten wir die Gelegenheit, um eine Reihe verschiedener Technologien zu testen, die sich für die anspruchsvolle Größe des Atriums eignen könnten.“ Da das Atrium

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Optionen als die MicroTiles als LED-hinterleuchtete Rückprojektionselemente wie LED, LCD und Plasma wurden wegen hoher Kapital- und Lampenersatzkosten oder der extremen Beleuchtung im Atrium verworfen. Adeel Saeed dazu: „Wir brauchten auch ein Display, das ohne dominierende LED-Punkte aus der Nähe betrachtet werden konnte und

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Skalierbares Mediensystem basierend auf AVB (Audio Video Bridging) und IEEE 802.1 konform Synchrone Übertragung von Audio- und Videoinhalten sowie garantiert minimale Latenzzeiten dank AVB Hochleistungsserver auf 8 DSP-Karten und 840 x 840 Audio-Kanäle erweiterbar Konfiguration des gesamten Systems geräteübergreifend über eine gemeinsame Programmieroberfläche Neue Technologien SpeechSense und AmbientSense für optimale Sprachverständlichkeit Durch hohe Anpassungsfähigkeit nahezu jede Projektanforderung realisierbar

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D I G I TA L S I G N A G E

LONDON STOCK EXCHANGE Focus 21 am flexibelsten war, auch was die Lieferfähigkeit angeht“, begründet Adeel Saeed die Entscheidung für den Integrator. Insbesondere die „Mosaik“Videowand im Empfang war eine Herausforderung für die Integratoren. In diesem Fall wurde die Firma 10 Squared beauftragt, die MicroTiles„Skulptur“ als schwebendes Mosaik zu gestalten. Die Firma TPS stellte zu diesem Zweck die Haupttragkonstruktion aus Stahl her. Simon Truby, verantwortlich für das Projektmanagement von Seiten Focus 21, richtete für die fünfwöchige Bau- und Inbetriebnahmezeit eine Kellerwerkstatt mit 14 geschulten Mitarbeitern ein. „Der schwierigste Aspekt war, sicher zu stellen, dass die Plattform in der untersten Reihe vollkommen eben war, damit die MicroTiles exakt ausgerichtet blieben“, kommentiert Truby. Sämtliche Berechnungen erfolgten in der Werkstatt von Focus 21. „Alle Tiles mussten gesichert und getestet werden, bevor sie mit ihren vormontierten Halterungen auf Paletten nach oben gebracht wurden“, so erläutert Truby weiter.

In Bezug auf die gesamte Installation betont Adeel Saeed insbesondere die Flexibilität der gewählten Displays: „... nun haben wir die Flexibilität, alles zu tun, was uns in den Sinn kommt – nicht nur Bild in Bild, sondern, wenn wir Im oberen Stockwerk wurde eine weitere kleinere MicroTiles-Videowand aus 8 x 6 Tiles installiert wollen, auch 3D. Wenn wir das Display bewegen, seine Form ändern oder zu einem das zuverlässig genug war, wenn nötig, 365 Feeds an das hauseigene LSE-Studio zur Weiterspäteren Zeitpunkt Tiles hinzufügen wollen, ist Tage im Jahr rund um die Uhr zu laufen.“ übertragung an die Nachrichtenkanäle zu sendies möglich.“ den. Die Displays werden von sechs Christie Spyder Neben ihrem Nutzen für die Mitglieder der BörX20-Prozessoren gesteuert – bis auf zwei mobile se bieten die MicroTiles auch ein WerbeinstruTrickreiche Installation Stationen, die direkt von einem Scala Signagement für andere „Market Open“- und externe Player versorgt werden. Die Inhalte stammen Nach einer Testinstallation Ende 2010 am PaVeranstaltungen wie die Olympischen Spiele aus unterschiedlichen Quellen, z. B. dem Scala ternoster Square mit Probeinhalten wie rotieren2012 und den London Marathon. Infochannel. Ein Crestron Pro 2 Controller steuden Grafiken, Nachrichtenfeeds und Willkomert mit einem TPMC-8X Touchpanel Licht, Ton mensbotschaften haben sich die Property- und und Livekamera-Feeds; außerdem lassen sich IT-Teams der London Stock Exchange für die die automatisierte „Opening Ceremony“ und Lösung von Christie entschieden. Das AV-Pla„Closing Ceremony“ darauf abrufen. Gleichnungsunternehmen CMS begann dann mit dem Textbearbeitung: Helga Rouyer-Lüdecke Fotos: Christie zeitig gibt es die Möglichkeit, Live-FernsehAusschreibungsverfahren. „Wir fanden, dass

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MEDIENTECHNIK

AIRPORTSCOPES

Infotainment mit Augmented-Reality-Elementen

AirportScopes: Flughafen im Blickfeld Am Airport Zürich wird auf einer neuen Besucherterrasse die „Faszination Fliegen“ für Gäste aller Altersgruppen erlebbar. Multimedia-Installationen ergänzen das spannende Live-Geschehen auf dem größten Schweizer Flughafen um weiterführende Informationen.

Mit dem „besten und schönsten Flughafen in Europa“ möchte Zürich seine Gäste nach einer mehrjährigen Umbauphase am Airport Kloten begrüßen. Kernstücke des Ausbaus, für den die Flughafen Zürich AG 430 Millionen Franken bereitstellte, sind das neue Dock B sowie ein zentrales Sicherheitskontrollgebäude. Das 250 m lange, unter Einsatz von viel Glas errichtete Dock B besitzt über zwei Ebenen verteilte Gates sowie Standplätze für neun Flugzeuge. Dock B ist das einzige Terminal am Flughafen, an dem sowohl Schengen- als auch NonSchengen-Flüge abgewickelt werden können –

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von der speziellen Konstellation profitieren in erster Linie der Home-Carrier Swiss sowie Air Berlin.

hafen und Flugbetrieb beisteuern. Viele Inszenierungen adressieren dabei insbesondere junge Gäste, da in der Vergangenheit die Hälfte aller Besucher Kinder waren.

Besucherterrasse

ART+COM (www.artcom.de) hat das szenografische Konzept in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Zürich entworfen und verantwortet Grafiken, Exponate und Medieninstallationen sowie die Gestaltung eines Themenspielplatzes. Ein Team aus 22 Gestaltern, Medienplanern und IT-Entwicklern arbeitete seit Mai 2010 an dem Projekt. Mit der Architektur von Dock B war die Burkhardt+Partner AG betraut.

Besonderer Beliebtheit bei Aviatik-Fans erfreut sich seit dem 1. Dezember 2011 die neu gestaltete Dachterrasse von Dock B, von der aus Flugzeuge aus nächster Nähe betrachtet werden können. Auf der 250 Meter langen Besucherterrasse wird das reale Airport-Erlebnis durch diverse Medieninstallationen und Exponate ergänzt, die wissenswerte Informationen zu Flug-

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Bei den in Zürich zum Einsatz kommenden AirportScopes handelt es sich um Weiterentwicklungen der bekannten VirtuScopes

Infotainment für alle Altersgruppen An vier Punkten der Dachterrasse können Gäste mittels medialer Ferngläser das Flughafengelände beobachten und interaktiv ergänzende Informationen zu Airport und Flugbetrieb abrufen. Beim Blick durch so genannte AirportScopes sieht der Nutzer die reale Umgebung, wobei die verschiedenen Flughafengebäude, aber auch vorbeirollende Flugzeuge getrackt werden. Schwenkt der Betrachter zu einem markierten Objekt und wählt es über in die Griffe der AirportScopes implementierte Taster an, wird es fokussiert, und ein Fenster mit Informationen öffnet sich – beispielsweise zum Tower, zu den Werften oder den in Richtung Startbahn rollenden Flugzeugen. Sechs auf der Terrasse verteilte elektronische Displays vermitteln ergänzend technische Details und Fluginfos zu den an Dock B parkenden Flugzeugen. Auf Glastafeln werden Einblicke in den Flugbetrieb gewährt: Beispielsweise wird der Startvorgang eines Flugzeugs erläutert, oder es werden Codes des Flugfunks erklärt, welcher über

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MEDIENTECHNIK

AIRPORTSCOPES einen integrierten Lautsprecher in Auszügen mitgehört werden kann. Durch Rollfeldmarkierungen inspirierte Bodengrafiken fungieren als Leitsystem und bilden den atmosphärischen Rahmen der Installationen. Mit roten Punkten sind auf dem Terrassenboden zwölf Stationen einer speziellen „Swiss Kid’s Tour“ gekennzeichnet: Am Eingang der Terrasse erhalten Kinder ein Spiel- und Lernbuch, das sie auffordert, an den markierten Stationen aktiv zu werden. Zu den Aufgaben gehören Suchbilder, Rätsel oder Zeichnungen zum Beschriften. Weiterhin können sich junge Gäste auf einem großen, mit Motiven aus dem Luftverkehr gestalteten Spielplatz vergnügen – aus den Silhouetten verschiedener Luftfahrzeuge „wachsen“ hier dreidimensionale Spielelemente, und die Drehflügel eines Helikopters bilden ein Karussell.

Augmented Reality

Über Tastschalter in den Griffen der medialen Feldstecher können Betrachter kurze Texte, Audiobeiträge, Bilder oder Videoclips aktivieren

Feststehende Objekte wie der Tower sind in der Software über die Positionen der Drehwertgeber der AirportScopes definiert

Bei den in Zürich zum Einsatz kommenden AirportScopes handelt es sich um Weiterentwicklungen der bekannten VirtuScopes (u. a. Museum für Naturkunde, Berlin) von ART+COM: Nutzer können mit den medialen Ferngläsern zusätzliche Informationen zu einem im Sucher erscheinenden Ort oder Objekt abrufen. Eine in den Kopf der Geräte integrierte Kamera erfasst in diesem Zusammenhang das reale Umgebungsgeschehen, das in Echtzeit auf einem eingebauten Display angezeigt und mit einer virtuellen Informationsebene überlagert wird. Über Tastschalter in den Griffen der medialen Feldstecher können Betrachter kurze Texte, Audiobeiträge, Bilder oder Videoclips aktivieren. In Zürich werden neben statischen auch bewegliche Objekte von der Kamera erfasst und mit Zusatzinhalten versehen. Die Verbindung mit drei Datenbanken ermöglicht dynamische Inhalte; herangezogen werden SAMAX („Swiss Airport Movement Area Control“, Bodenradar mit aktuellen Positionen und Bewegungen der Flugzeuge), AIMS („Airport Information and Management Sytem“, Flugabwicklung) und FIDS („Flight Information Display System“, technische Daten aller gängigen Flugzeugtypen). Ein von ART+COM programmierter Data-Aggregator auf Basis von Ruby on Rails sammelt die Daten und stellt die gewünschte Selektion in Echtzeit zur Verfügung. Eingefügt werden die Daten in eine virtuelle 3DUmgebung, deren Basismodell den Programmierern von ART+COM durch die Flughafen Zürich AG zur Verfügung gestellt wurde. Reale Kamera und virtuelles 3D-Modell sind einheitlich kalibriert, so dass das virtuelle Bild dem realen Bild folgt und auf dem Display eine Überlagerung möglich ist. Feststehende Objekte wie etwa der Tower sind in der Software über die Positionen der Drehwertgeber (horizontal im

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Sich bewegende Flugzeuge werden über die aus SAMAX („Swiss Airport Movement Area Control“, Bodenradar mit aktuellen Positionen und Bewegungen der Flugzeuge) stammenden Daten verortet

Fuß, vertikal in den Griffen) der AirportScopes definiert; sich bewegende Flugzeuge werden über die aus SAMAX stammenden Daten verortet. Zudem werden die Zoom-Stufen der Kamera ausgewertet, die der Nutzer mittels der in den Griffen verbauten Taster anwählt. Das VirtuScope ist horizontal um 220 Grad und vertikal um 70 Grad schwenkbar. Das robuste Aluminiumgehäuse ist teilweise eloxiert (farbige Pulverbeschichtung optional) und ruht auf einem Standfuß aus rostfreiem Edelstahl; die seitlich angebrachten Glasscheiben sind beliebig bedruckbar. Hersteller ART+COM verspricht Wasser- und Staubfestigkeit bei Schutzart IP54; die Standsäulen sind vandalismussicher im Boden verankert. Die medialen Ferngläser sollen bei Außentemperaturen von –20 Grad bis +40 Grad zuverlässig funktionieren. Zur Versorgung sind ein Stromanschluss (230 V) sowie ein Netzwerkzugang (Aktualisierung, Fernwartung) erforderlich. Als visuelle Komponenten kommen eine Zoom fähige Kamera (HDTV, 1.080i/720p) sowie ein 6,5"-Display zum Einsatz. Der Steuerung dient ein leistungsfähiges Motherboard mit CPU und I/O-Controller, zu dem eine Grafikkarte der aktuellen Generation gehört. Der Rechner wird mit einem Read-only-Filesystem betrieben, so dass bei einer Stromunterbrechung kein Datenverlust zu erwarten und die Anbindung an eine Mediensteuerung zwecks Aktivierung/Abschaltung nicht zwangsweise erforderlich ist.

Nutzer können auf dem Industrie-PC eigene Anwendungen (Linux, Windows 7) implementieren; ART+COM realisiert auf Wunsch Komplettlösungen mit themenspezifischem Content unter Einsatz der hauseigenen Y60 Visual Simulation Engine.

laut Lokalpresse ein höherer einstelliger Millionenbetrag investiert; erwachsene Gäste zahlen als Eintritt fünf Schweizer Franken. Geöffnet ist die Terrasse im Winter von 10 bis 18 Uhr und im Sommer von 8 bis 21 Uhr – ein Besuch lohnt sich für große wie für kleine Flughafen-Fans.

Aviatik-Attraktion Mit der neuen Zuschauerterrasse möchte der Flughafen Zürich rund 500.000 Besucher pro Jahr anlocken. In die Besucherplattform wurde

Text: Jörg Küster Fotos: ART+COM


MEDIENTECHNIK

CAMPUS RIEDBERG

Hörsaal 2 des Otto-Stern-Zentrums

Vernetztes Lernen in einer vernetzten Welt

Campus Riedberg Im Frühjahr 2011 wurde die medientechnische Installation auf dem Campus Riedberg mit dem „SINUS – Systems Integration Award“ ausgezeichnet. Wir schauten uns die neuen Universitätsgebäude im Nordwesten Frankfurts genauer an.

Mit über 36.000 Studierenden an vier innerstädtischen Standorten zählt die Johann Wolfgang Goethe-Universität zu den zehn größten Hochschulen in Deutschland. Insbesondere in den Sozial- und Naturwissenschaften werden Maßstäbe gesetzt. Qualitätsoffensiven in Forschung und Lehre sowie verstärkte Kooperationen mit externen Partnern begleiten an der

Frankfurter City gelegenen Campus drei neue Gebäude bezogen.

Drei Gebäude, eine Zentrale Zu den medientechnisch besonders interessanten Lehrstätten zählen auf dem Campus Riedberg das den Fachbereich Biowissenschaften

Quasi jeder Raum kann medientechnisch jederzeit derar t ausgerüstet werden, wie es die Anwendung gerade erforder t. Frankfurter Uni seit Anfang des Jahrtausends einen Veränderungsprozess, zu dessen Dynamik auch neue Institutsbauten gehören: Die „Science City Riedberg“ soll künftig sämtliche naturwissenschaftlichen Fachbereiche vereinen; im Herbst 2011 wurden im nordwestlich der

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beheimatende Biologicum (2 Hörsäle, insgesamt 28 Räume mit Medientechnik), das Exzellenzcluster Makromolekulare Komplexe (3 Räume mit Medientechnik) sowie das Otto-SternZentrum (6 Hörsäle, 5 Seminarräume, 6 Gruppenarbeitsräume, 1  Besprechungsraum,

1  PC-Pool). Als Novum ist im Otto-Stern-Zentrum ein spezieller Support-Raum (MT-Support) beheimatet, in dem sämtliche medientechnisch relevanten Signale der drei vorgenannten Komplexe zusammenlaufen – speziell geschultes Personal des Hochschulrechenzentrums (HRZ) betreut von hier aus den gesamten Campus. Die medientechnische Planung für den Campus Riedberg verantwortete das Büro hartmann+ mathias Partnerschaft (www.hmpartner.de) mit Standorten in Sonsbeck und Düsseldorf; Ansprechpartner waren Detlef Hartmann (Sachverständiger BDSF) und Stefan Mathias (beratender Betriebswirt). Die Ausführung lag in den Händen der BFE Studio und Medien Systeme GmbH (www.bfe.tv) aus Mainz; erster Ansprechpartner im vor Ort tätigen BFE-Team war Projektingenieur Jörg Alberti. Wichtige Ideen

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MEDIENTECHNIK

CAMPUS RIEDBERG

Zwecks Videoaufzeichnung können in den Hörsälen und Seminarräumen mobile HD-Kameras des Typs AW-HE50SE von Panasonic aufgebaut werden

Medientechnikrack in einem Seminarraum; links ist der Hörer des IP-Telefons zu erkennen

Ein drahtgebundener Spezialstift vereinfacht das Schreiben auf dem Touchscreen

Das Medienpult in Hörsaal 2 des OttoStern-Zentrums

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bandwidth Digital Content Protection“), so dass Initialisierung und Registrierung der Zuspieler/Ausgabegeräte sowie das Umschalten zwischen verschiedenen Quellen ohne Wartezeiten möglich sind. Als DigitalMedia-Knotenpunkte kommen am Riedberg vernetzte DM-MD32X32-RDS-Einheiten mit redundanten Netzteilen zum Einsatz. Bestückt sind die DM-MD32X32-RDS u. a. mit Karten des Typs DMC-HD-DSP (DigitalMediaEingangskarte mit Signalprozessor für die gleichzeitige Ausgabe von 7.1-Surround und die zweikanalige Audiowiedergabe), DMC-FDSP (DigitalMedia-Eingangskarte mit Signalprozessor für die gleichzeitige Ausgabe von 7.1Surround und Downmix-Stereo) und DMCO-13 (DigitalMedia-Ausgangskarte mit 2  DM Glasfaser und 2  HDMI mit Audio). Zum Zeitpunkt der Planungen für den Campus Riedberg konnte nach Aussage von Fachplaner Detlef Hartmann ausschließlich das DM-System von Crestron die für die herausfordernde Anwendung benötigten Features bereitstellen. Auch bezüglich der Wirtschaftlichkeit wusste die Crestron-Lösung nach Hartmanns Worten zu überzeugen: Für Sendeseite, Verschaltung und Empfangsseite wurden unterschiedliche, seinerzeit am Markt verfügbare Produkte diverser Hersteller miteinander verglichen, wobei sich zeigte, dass die flexiblen Einspeisungsmöglichkeiten des DM-Systems kostenseitig die Nase vorne hatten – ein Sendemodul des Typs DM-TX300N-F, das sämtliche eingehenden Signale handhaben kann, wird hier mit lediglich einer LWL-Strecke verbunden, was als erwünschter Nebeneffekt auch die Dimension der Kreuz-

schiene in einem vertretbaren Rahmen hält. Schließlich war das Crestron-Produkt während der Planungsphase laut Detlef Hartmann die einzige Lösung, die mit der HDCP-Problematik in der gewünschten Form umgehen konnte.

Dante im Großeinsatz Audiosignale werden im Technikraum an der Crestron-Matrix analog abgegriffen und leistungsstarken DSP-Prozessoren (Peavey MediaMatrix NION n6 – Dante und NION n3 - Dante) über Audiokarten des Typs NIO-8 ml II zugeführt. Die digitalen Audioinformationen werden von hier ausgehend über ein Dante-Netzwerk übertragen, für dessen Aufbau Standardperipherie aus dem PC-Bereich (PoE-Switches etc. von PLANET Technology) genutzt wird. Die NION-Units sind mit Dante-Interfaces ausgerüstet, worauf frontseitig angebrachte Aufkleber hinweisen. Um die große Zahl der zu bearbeitenden Kanäle handhaben zu können, sind mehrere NION-Einheiten über den propietären MediaMatrix X-DAB-Bus (bis 512 Kanäle) miteinander verkoppelt. „Wir haben uns für Dante entschieden, weil wir den Restriktionen, die CobraNet mit sich bringt, aus dem Weg gehen wollten“, erklärt Fachplaner Stefan Mathias. „Weiterhin handelt es sich bei Dante um ein sich eigenständig administrierendes System, so dass nicht jeder beteiligten Komponente händisch eine individuelle IP-Adresse zugewiesen werden muss. Auch die Latenzen fallen bei Dante sehr gering aus. Es lassen sich viele Kanäle übertragen, und die Kompatibilität zu AVB verspricht Zukunftssicherheit!“ Beim Campus Riedberg dürfte es sich um das erste Projekt in Deutschland handeln, bei dem Dante als großes Audio-

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Hörsaal 2 im Otto-Stern-Zentrum ist als Besonderheit mit einer Tandemprojektion (2 x PT-DZ12000E mit Zoomobjektiv ET-D75LE20) ausgerüstet, die sich zur Wiedergabe von 3D-Inhalten unter Verwendung des Infitec-Verfahrens heranziehen lässt

netzwerk installiert ist; in Europa ist der Frankfurter Campus möglicherweise das umfangreichste bislang realisierte Dante-Vorhaben. Weiterführende Informationen zu Dante sind auf der Website von Audinate zu finden (www.audinate.com). In den Hörsälen sowie in ausgesuchten Seminarräumen sind die Lautsprecher (Tannoy QFlex) ebenfalls mit Dante-Interfaces ausgestattet und können somit direkt an das System angebunden werden. Die QFlex-Lautsprecher wurden laut Stefan Mathias von Hersteller Tannoy extra für das Frankfurter Projekt in einer Version mit Dante-Schnittstellen aufgelegt. Die Länge der DSP-gesteuerten Schallzeilen entspricht den Erfordernissen des jeweiligen Raums; die Audiowiedergabe erfolgt in Stereo.

Ein Interface (Peavey CAB 4n Dante) stellt gemäß Anforderung der Universität analoge Einund Ausgänge bereit, so dass sich bei Bedarf zusätzliche Aktivlautsprecher oder Audioaufzeichnungsgeräte lokal anbinden lassen. Auch die in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Ingenieurbüro flächendeckend verlegten Induktionsschleifen erhalten ihre Signale aus den Peavey-Interfaces, wobei die Verstärkung bewährten Produkten von Ampetronic (ILD500, ILD1000G) obliegt. Eine Phased-Array-Auslegung sorgt dafür, dass kein Übersprechen zwischen den einzelnen Räumen stattfindet. Eingespeist in das Dante-Netzwerk werden Audiosignale wie das in den Medienpulten untergebrachte Revoluto-Tischmikrofon (MPR 210) von Beyerdynamic; Steckfelder stellen ergänzende Eingänge (Mic/Line) bereit. Als Sendestrecken

Projektionsflächen und Tannoy QFlex im Hörsaal 2 des Otto-Stern-Zentrums

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MEDIENTECHNIK

CAMPUS RIEDBERG

Projektion & Mediensteuerung

An jedem Projektor befindet sich ein Crestron-Interface, welches das eintreffende Glasfasersignal in ein elektrisches, zum Projektoreingang kompatibles Signal umwandelt

Als Projektoren kommen auf dem gesamten Campusgelände durchweg Produkte von Panasonic zum Einsatz. Die Ausstattung variiert je nach Raumgröße, und es werden Modelle mit Lichtströmen von 6.000, 10.000 und 12.000 ANSI-Lumen eingesetzt. Hörsaal 2 im OttoStern-Zentrum ist als Besonderheit mit einer Tandemprojektion (2  PT-DZ12000E mit Zoomobjektiv ET-D75LE20) ausgerüstet, die sich zur Wiedergabe von 3D-Inhalten unter Verwendung des Infitec-Verfahrens heranziehen lässt. Die Betriebszeiten der an Audipack-Halterungen montierten Projektoren werden via LAN ausgelesen, und es soll darauf geachtet werden, dass die Differenzen bei einer separaten Mononutzung im Normalbetrieb möglichst gering ausfallen, so dass beim 3D-Einsatz stets eine homogene Bildwiedergabe gewährleistet ist. Für die Panasonic-Projektoren sprachen laut Detlef Hartmann jenseits einer guten Bildqualität unter anderem ihre 24/7-Betriebsbereitschaft sowie die geringe Geräuschentwicklung im laufenden Einsatz. Die Projektoren sind über HDMI angebunden, und an jedem Projektor befindet sich ein Interface (Crestron DM-RMC100-F), welches das eintreffende Glasfasersignal in ein elektrisches, zum Projektoreingang kompatibles Signal umwandelt.

Konverter von Gefen setzen HDMI auf HD-SDI um.

stehen UHF-Systeme von Beyerdynamic (Opus 910 mit Empfängern der Typen NE 914 und NE 912) zur Verfügung. Die Technikzentrale des Otto-Stern-Zentrums

Als Mediensteuerung sind Crestron CP2E- und MC2E-Einheiten im Einsatz, welche auch eine Steuerung der Raumtechnik via EIB-Gateway (Crestron CGEIB-IP) ermöglichen. Zugriff erhalten die Anwender über Touchpanels unterschiedlicher Größen, welche in von BFE als Sonderanfertigung hergestellte Rednerpulte integriert sind. Mechanik und Holzkonstruktion der Pulte wurden in Abstimmung mit den Architekten gemäß der Anforderungen von hart-

Die Crestron DM-MD32X32-RDS sind mit unterschiedlichen Karten bestückt

mann+mathias Partnerschaft in den BFE-Werkstätten entworfen und gefertigt. Die integrierten Racks wurden von den Technikspezialisten des Mainzer Systemhauses mit den geforderten 19"-Komponenten bestückt und vorverkabelt, so dass sie an ihren Einsatzorten lediglich an die vorhandenen Anschlüsse aufgesteckt werden mussten. Neben kleineren Formaten wie dem CrestronModell TPS-6LB-T (5,7"-Touchpanel) kommen auch berührungssensitive Widescreen-Anzeigen mit Diagonalen von 24 Zoll (Crestron V24 mit 1.900  1.200 Pixel Auflösung und eingebautem HD-Scaler an Crestron DGE-2 Touchpanel-Interface) zum Zuge. Die Bedienoberflächen der ergonomisch vorteilhaft in die Rednerpulte eingebauten Panels wurden gemäß der Wünsche der Universität gestaltet, wobei insbesondere die großen Bildschirmdiagonalen sehr komfortable Layout-Optionen eröffneten – beim Campus Riedberg dürfte es sich um das erste deutsche Projekt handeln, das mit V24-Touchpanels ausgestattet wurde. Als digitale Videoprozessoren kommen Crestron DVPHD-CUSTOMModelle zum Einsatz.

Rich-Media-Aufzeichnung Auf dem Campus sind diverse Aufzeichnungsmöglichkeiten gegeben: Reine Audioinformationen lassen sich mit Tascam Flash-Recordern des Typs HD-R1 aufnehmen, während für die zur Ausstattung vieler Rednerpulte gehörende Annotation-Funktion ein Sonderweg beschritten wird: Von der Hamburger komma,tec redaction GmbH wurde eine spezielle Soft- und Hardware-Lösung auf PC-Basis entwickelt, die fertig gestellte Folien auf einem Server speichert und für ein Mediasite-System (s. u.) verfügbar macht. Die Annotation-Funktion stellt dem Dozenten auf dem Touchpanel eine beschreibbare weiße Fläche zur Verfügung; die sichtbare Oberfläche kann u. a. auf das Projektionssystem übertragen werden. Ein drahtgebundener

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Themenfokus: Media Systems Medientechnik und Systemintegration

21. – 24. 3. 2012 Mit dem Themenfokus Media Systems deckt die Prolight + Sound die verschiedenen Produktgruppen, Gewerke und Dienstleistungen der Systemintegration ab. Dazu zählen Display-, Video-, Audio- und Lichttechnik, die für feste Installationen entwickelt wurden, aber auch in mobilen Anwendungen Verwendung finden. Während der Prolight + Sound werden im Media Systems Congress Themen aus der Technik in Seminaren und Workshops behandelt. Weitere Informationen: www.mediasystems.messefrankfurt.com


MEDIENTECHNIK

CAMPUS RIEDBERG

DigitalMedia-Routing und Kamerasteuerung im zentralen Support-Raum

Peavey „MediaMatrix NION n6 – Dante“ im Einsatz

Spezialstift (Crestron V24L-PEN) vereinfacht als optionale Ergänzung das Schreiben. Weiterhin ist in Frankfurt ein Rich-Media-Aufzeichnungs- und Streaming-System vorhanden; die Wahl fiel auf Mediasite von Sonic Foundry. Mediasite umfasst sowohl Harddiskrecorder (RL Recorder) als auch ein Server-System (35EX-SSW plus RSS-Feed). Videosignale werden den Mediasite-Geräte aus den Crestron DM-MD32X32-RDS-Einheiten zugeführt. Letztere geben HDMI-Signale aus, die durch Gefen-Konverter (HDMI1.3-2-3GSDI) auf HD-SDI umgesetzt werden. Dank vier vorhandener MediasiteRecorder können bis zu vier Veranstaltungen parallel aufgezeichnet werden. An die Recorder angeschlossen ist ein Serversystem, das in Kürze unter Regie von hartmann+mathias sowie

des Hochschulrechenzentrums zu einer HighAvailability-Lösung ausgebaut werden soll. Teil der Maßnahmen ist eine Anbindung an die zentrale Datenbank der Universität, in der sämtliche Studierenden, Mitarbeiter und Dozenten erfasst sind – Grund ist die für den Abruf von Inhalten erforderliche Authentifizierung der Nutzer. Zwecks Videoaufzeichnung können in den Hörsälen und Seminarräumen mobile HD-Kameras des Typs AW-HE50SE von Panasonic aufgebaut werden, die via HD-SDI („High Definition Serial Digital Interface“, über Lynx OTX 1810-Transmitter) angebunden sind. In den Hörsälen lassen sich zu diesem Zweck transportable, von BFE gefertigte Säulen in einen im Boden einge-

lassenen Flansch einsetzen. Die Kameras befinden sich an den Spitzen der Säulen, so dass im Gegensatz zu einer Deckenanbringung die niedrige optische Achse eine ansprechende Darstellung des Vortragenden verspricht. Letzteres sollte sich auch bei optional aufbaubaren Videokonferenzen positiv bemerkbar machen: Zentral stellt das Hochschulrechenzentrum leistungsstarke Systeme von Tandberg zur Verfügung, mit deren Hilfe sich quasi jeder Raum Videokonferenz-kompatibel umgestalten lässt – die Administration übernimmt dabei der MT-Support. Seminarraum 1 im Otto-Stern-Zentrum ist speziell für Videokonferenzen ausgelegt und mit zwei fest montierten Panasonic 65"-Displays (TH-65PF12EK) an Wandhalterungssystemen

von links: Michael Krämer (BFE), Jörg Alberti (BFE), Stefan Mathias (hartmann+mathias Partnerschaft), Detlef Hartmann (hartmann+mathias Partnerschaft)

Glasfaser-Patchbay

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› von Chief versehen; ein vergleichbar ausgerüsteter Konterpart befindet sich im Biologicum. Auch hier werden eingehende DigitalMediaSignale durch Crestron DM-RMC-100-F-Units passend umgesetzt.

Erste Erfahrungen mit der vernetzten AV-/IT-Technik im Campus Riedberg finden Sie im Anschluss an diesen Artikel im Interview mit Ullrich Grimm-Allio aus der Gruppe Konferenzund Medientechnik des Hochschulrechenzentrums.

Preiswürdiges Projekt Im so genannten „War for Talents“ besitzt die Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität mit den neuen Institutsgebäuden am Campus Riedberg sowie dem geplanten Ausbau zur „Science City“ ein weiteres Argument, um hochbegabte Nachwuchskräfte für ein Studium in der Mainmetropole zu gewinnen; darüber hinaus kann die Uni ihr Profil im weltweiten Wettbewerb schärfen. Der hohe Anspruch an die interdisziplinäre Spitzenforschung reflektiert sich auch in der umfassenden Ausstattung mit den so genannten „neuen Medien“ unter Einbindung vieler aktuell verfügbarer Produktinnovationen. Das Projekt wurde im April 2011 mit dem „SINUS – Systems Integration Award“ in der Kategorie Education für die Kreativität der planerischen Leistung und deren gelungene Umsetzung bedacht – eine Arbeit mit summa cum laude sozusagen ... Text & Fotos: Jörg Küster

Rackmontage für die Medienpulte bei BFE


MEDIENTECHNIK

CAMPUS RIEDBERG

Interview mit Ullrich Grimm-Allio, zentraler Medientechnik-Support für die Neubauten am Campus Riedberg

Die Anwendersicht Rund einen Monat nach dem Bezug der neuen Gebäude am Campus Riedberg sprachen wir mit Ullrich Grimm-Allio, der zur Gruppe Konferenz- und Medientechnik des Hochschulrechenzentrums gehört.

Gemeinsam mit einem Kollegen betreibt Ullrich Grimm-Allio den zentralen Medientechnik-Support für die Neubauten am Campus Riedberg; hinzu kommt ein weiterer Techniker, der sich vorrangig um die auf dem Gelände verteilten Altbauten kümmert. Wir haben uns mit ihm insbesondere über die ersten Erfahrungen mit der Medientechnik im Vorlesungsbetrieb unterhalten. PS: Herr Grimm-Allio, welche Vorteile bietet die Medientechnikzentrale im Otto-Stern-Zentrum aus Ihrer Sicht? Ullrich Grimm-Allio: In den drei neuen Gebäuden sind wir für 49 Räume mit einer umfangreichen Medientechnik verantwortlich. Wir nutzen die Vorteile einer zentralisierten Crestron DM-Infrastruktur, so dass wir im Kontrollraum schon über die meisten Servicelagen der Endgeräte informiert sind und die Hörsaalszenarien fernadministrieren können – nach Fertigstellung der gebäudeübergreifenden Erschließung flexibel über alle Standorte. Der Vor-Ort-Support soll auf die notwendigen Fälle beschränkt sein; das ist unser Ziel. Die zentralisierte Medientechnik ist also nicht nur vorteilhaft – sie ist notwendig, um mit wenig Personal auszukommen! PS: Wie wird die Kommunikation gehandhabt? U.G.-A: Wir nutzen im Wesentlichen Crestron e-Control und die XPanels, um die zentrale Kreuzschiene und die Endgeräte zu administrie-

PS: Angesichts der Größe des Projekts ist es eher unwahrscheinlich, dass die gesamte Medientechnik von Beginn an perfekt funktioniert hat. U.G.-A: Ganz zu Beginn hatten wir noch ausgeprägte Kinderkrankheiten, was daran lag, dass wir de facto auf eine Baustelle gezogen sind. Das lag am Gesamtprojekt – die Vorgewerke waren nicht rechtzeitig fertig geworden, so dass der Auftragnehmer BFE die Medientechnik in den laufenden Nutzerbetrieb hinein implementieren musste.

lassen. Geplant ist weiterhin ein spezieller Hilfe-Knopf, der bei uns in der Zentrale sozusagen die Alarmglocken läuten lässt ... (schmunzelt). In der letzten Ausbaustufe werden wir in unserem Kontrollraum jedes Medienpult vollständig abbilden und fernsteuern können. PS: Kommen die Anwender nach Ihren bisherigen Erfahrungen mit der neuen Medientechnik gut zurecht? U.G.-A: Die Akzeptanz der Medientechnik ist recht hoch; allerdings wurden bereits während der Planungsphase Zugeständnisse gemacht: Es

Die zentralisierte Medientechnik ist also nicht nur vorteilhaft – sie ist notwendig, um mit wenig Personal auszukommen! ren. Wenn also ein Raum überfüllt ist, schalten wir aus der Zentrale einen zweiten hinzu – Räume zu wechseln ist aufgrund der dichten Belegung fast unmöglich. Auch die A/V-Recorder für die Veranstaltungsaufzeichnung und die Videokonferenzcodecs werden zentral zugeschaltet; das spart Geräte und ist gleichzeitig sehr flexibel. Auf der Hörsaalseite steckt in jedem Medienpult ganz profan ein Telefon, so dass wir mit den Nutzern vor Ort problemlos verbal kommunizieren können. Ergänzend ist eine Kommunikation über die Touch-Oberflächen der Crestron-Panels vorgesehen; dazu gehören etwa Help-Buttons, über die sich FAQs abrufen

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gibt sogar noch konventionelle Kreidetafeln – mit echtem Kreidestaub, den wir dann in den Lüftungsgittern der Beamer und in der Elektronik wiederfinden und zu schätzen wissen ... (schmunzelt) Für Whiteboards beziehungsweise große Smartboards reichte der Platz nicht. In die Touchpanel-Menüführung sind viele Erfahrungen vom Campus Westend mit seinen 17-zölligen QM-Panels eingeflossen. Wir haben jetzt auch einen Administrator-Modus, so dass die Workflows für den Normalnutzer stark vereinfacht werden konnten. Trotz der Funktionsvielfalt in Endpunkten, Zuspielern und so weiter bleibt die Sache sehr übersichtlich.

PS: Aber jetzt scheinen Sie doch ziemlich weit zu sein? U.G.-A: Ja, definitiv! Mittlerweile freuen sich die Anwender, dass die Medientechnik beinahe jede Woche um neue Funktionen erweitert wird: So wurde beispielsweise gerade die Stiftnutzung für die Touchpanels implementiert – mit einem Stift lässt es sich deutlich besser schreiben als mit den Fingern! Diese Funktion ersetzt Smartboards und Kreidetafeln auf hohem Niveau: Der Referent annotiert seine PowerPoint-Folie oder schreibt frei auf das Touchpanel. Da wir einheitlich mit Full HD beziehungsweise WUXGA arbeiten, ist aufgrund der hohen Auflösung praktisch jede Handschrift abbildbar. Auf Knopfdruck landet das Ergebnis als nächste Folie in der Aufzeichnung – die Speicherfunktion ist noch in der Pipeline. PS: Haben Sie die Dozenten speziell geschult? U.G.-A: Die Grundfunktionen der Medientechnik haben wir den Dozenten anfangs kurz vorgestellt. Wenn alle neuen Institute am Riedberg komplett in Betrieb sind, möchten wir eine umfassende Schulung anbieten. Bislang sind alle Anwender nach einer knappen Einweisung jedoch sehr gut mit den Touchpanel-Oberflächen zurechtgekommen; weiterführende Funktionen, die sukzessiv nachgerüstet werden, bringen wir den Dozenten zu gegebener Zeit nahe. PS: Für Hörsaal 2 ist eine 3D-Projektion vorbereitet, die derzeit noch nicht zum Einsatz kommt. U.G.-A: Die vorhandene Möglichkeit zur 3DProjektion wird noch nicht genutzt, weil wir noch keinen geeigneten Zuspieler haben, der die hohe Auflösung beherrscht. Dazu notwendig ist die Aufrüstung der PC-Konfiguration, die den 3D-Content liefert. Die Produktion der

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Inhalte ist Sache der Fachbereiche und nicht der Medientechnik.

tenstrom des Dozenten-Laptops und natürlich auch das Mikrofonsignal. In den Neubauten kommen die Signale direkt aus der Infrastruktur, es wird also zum Aufzeichnen nichts extra aufgebaut. Hierzu benutzen wir mehrere RL Recorder für parallele Sessions, sieben für den ganzen Campus. In den Altbauten benutzen wir den ML Recorder als mobile Lösung. Die Signale werden vom Mediasite-System synchron aufgezeichnet und anschließend im Uni-Netzwerk verfügbar

PS: Mikrofonieren sich die Dozenten selbstständig? U.G.-A: In der Regel ja – sollte dabei doch einPS: Werden sämtliche Vorlesungen in Bild und mal ein Problem auftreten, sind unsere TelefonTon dokumentiert? nummern an allen Medienpulten angebracht. U.G.-A: Es werden nicht alle Vorlesungen aufZurzeit werden die Mikrofone an der Pforte ausgezeichnet, sondern nur die vom Dozenten exgegeben, weil die Schließung an den Medienplizit gebuchten Stunden. Neben dem Einsatz pulten noch nicht freigeschaltet ist. Die Pforte von Lernsystemen stellt die Veranstaltungsaufkümmert sich auch um das Akku-Handling. zeichnung ein wichtiges Element der QualitätsWenn sich die Medienpulte künftig dank Transpondertechnologie der Gantner Electronic GmbH von den Dozenten elektroMittler weile freuen sich die Anwender, dass die Medientechnik nisch öffnen lassen, sollen die Mikrofone in den Pulten verbleiben, und beinahe jede Woche um neue Funktionen er weiter t wird. möglicherweise werden wir auch die Ladegeräte dort unterbringen – wir müsverbesserung der Lehre dar. Das Standardszegemacht. Wir unterstützen neben dem normalen sen lediglich schauen, ob die Gehäusetemperanario besteht aus dem Vortrag des Dozenten am On-Demand-Stream und Download auch Livetur im Rahmen bleibt. Ziel ist, dass sich die NutPult und der starr auf diesen Bereich ausgerichStreaming. Damit sind wir auf alle vorkommenzer soweit wie möglich selbst versorgen und wir teten Dome-Kamera im Hörsaalgestühl – Deden Veranstaltungsszenarien vorbereitet. lediglich dann eingreifen, wenn unerwartet ein ckenkameras gibt es in den Hörsälen nicht mehr. Der Content des Hauptkatalogs Lehre liegt derProblem auftritt. In der finalen Ausbaustufe möchten wir allerzeit noch auf unserem Pilotsystem und ist auf die dings automatische Verfolgungssysteme nutzen; Uni-Adressdomäne beschränkt, die aber auch PS: Die Installation am Riedberg wirkt technisch die Dozenten werden mit Tags ausgestattet sein, per VPN-Login erreichbar ist. Den vollständigen attraktiv und mag vielleicht sogar wegweisend oder es werden Infrarotsensoren beziehungsPasswortschutz werden wir mit der neuen Mefür andere Vorhaben dieser Art sein. Kann man weise Kontaktmatten zum Einsatz kommen. Wir diasite-Version 6 implementieren; der Roll-out sich als Außenstehender bei fachlichem Intereshaben uns noch nicht für ein System entschieläuft im Dezember 2011. Danach kann granuse an Sie wenden? den. Wenn sich Dozenten während ihrer Vorträlar und genau bestimmt werden, welcher Inhalt U.G.-A: Selbstverständlich laden wir andere ge viel bewegen, führen wir im Moment die Kawelchen Personen beziehungsweise Gruppen Universitäten beziehungsweise Fachinteressenmera noch aus unserem Kontrollraum nach – die in welcher Form zugänglich gemacht wird. Die ten gerne ein, das medientechnische Konzept meisten Vortragenden halten sich allerdings Rollen sind LDAP-basiert und die Verwaltung am Campus Riedberg näher kennen zu lernen. auch wegen der üblichen PowerPoint-Unterstütmandantenfähig. Das erspart uns die DoppelDie nächste Möglichkeit dazu wird voraussichtzung am Pult auf, so dass lediglich eine einzelne verwaltung aller 40.000 Studenten-Accounts in lich im März 2012 während der vorlesungsBildeinstellung gebraucht wird. Mediasite; stattdessen verfügt der Dozent über freien Zeit bestehen - wer möchte, kann sich einen Satz von Rechten, mit denen er seine Nutaber jederzeit per E-Mail unter der Adresse „mtPS: Für die Aufzeichnung verwenden Sie Mezergruppe bei Bedarf auch selbst definieren box@rz.uni-frankfurt.de“ an uns wenden! diasite-Systeme von Sonic Foundry. Wie zeichkann. Der Aufwand ist gerechtfertigt, denn es nen Sie auf, und wie lassen sich die Inhalte von gibt Vorlesungen und Seminare, die mit urheberden Studierenden abrufen? rechtlich relevantem Material arbeiten, wobei U.G.-A: Als Rich-Media-Content: Wir speichern dieses nur einem definierten Personenkreis zudas Live-Videobild der Dome-Kamera, den Dagänglich gemacht werden darf. Inter view & Foto: Jörg Küster


SICHERHEITSTECHNIK

K R A F T W E R K S B L Ö C K E D E R R W E P O W E R A G I N N E U R AT H

Visualisierung in Leitstellen

Projektionstechnik im Kraftwerk Zwei Leitwarten, zwei Projektionskonzepte – in den Neurather Kraftwerksblöcken der RWE Power AG spielen unterschiedliche Ansätze ihre Vorzüge aus.

Bundesweit ist Grevenbroich nicht zuletzt durch das Wirken eines schnappatmenden Journalisten namens Horst Schlämmer („Immer janz discht dran und knallhart nachjefracht“) bekannt. In der kreisangehörigen Stadt mit rheinischem Dehnungs-i sind die Meinungen über die von TV-Star Hape Kerkeling verkörperte Kunstfigur geteilt – die Gemeinde an der auch im Winter stets kraftwerkswarmen Erft versteht sich bevorzugt als „Bundeshauptstadt der Energie“, da in Grevenbroich die größte zusammenhängende Braunkohlelagerstätte Europas anzutreffen ist. Der fossile Brennstoff wird auf einer Fläche von 2.500 Quadratkilometer gefördert. Blöcke A, B und C Die RWE Power AG (www.rwe.com) betreibt im Grevenbroicher Stadtteil Neurath seit beinahe vier Dekaden ein Kraftwerk: Der erste Kraftwerksblock ging 1972 ans Netz; bis 1978 wurden insgesamt drei 300-Megawatt-Blöcke und zwei 600-Megawatt-Blöcke in Betrieb genommen. Braunkohle aus den Tagebauen Garzweiler und Hambach wird rund um die Uhr bei

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gleich bleibender Leistung zur Stromerzeugung für den Grundbedarf von Haushalten und Industrie verfeuert. In jüngerer Vergangenheit wurde in Neurath die Leitwarte für die Kraftwerksblöcke A, B und C vollständig umgebaut und technisch auf einen aktuellen Stand gebracht. Zum 28. Januar 2011 wurde im neu gestalteten Kontrollraum der reguläre Dreischichtenbetrieb wieder aufgenommen. Planung und Ausführung der Leitstelle oblagen der Project Consult Schmitz und Partner GmbH (www.project-consult-gmbh.com) aus Frechen. Die Ausschreibung für die in der Leitstelle zu installierende Projektionstechnik konnte die SCN System Components NEUMANN GmbH & Co. KG (www.scn-troisdorf.de) für sich entscheiden; das in Troisdorf bei Bonn angesiedelte Unternehmen wurde von der RWE Power AG direkt beauftragt. SCN wird von Firmengründer Ewald Neumann geführt, dessen Sohn Dennis Neumann im väterlichen Betrieb als Assistent der Geschäftsleitung tätig ist und künftig die

Geschicke von SCN lenken wird. Für die RWE Power AG war SCN bereits in der Vergangenheit aktiv: Die Leitstelle des nahe gelegenen Kraftwerks Frimmersdorf wurde von der Troisdorfer Firma mit Rückprojektionstechnik samt Umlenkspiegeln ausgestattet. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten entschied man sich in der neu gestalteten Leitstelle der Kraftwerksblöcke A, B und C für eine Aufprojektion: „Durch eine Aufprojektion erreichen wir, dass ältere Kontrollräume mit nur geringem Platzangebot elegant ausgebaut werden können“, erklärt Ewald Neumann. Eine mit 14 Beamern realisierte Projektorenphalanx sorgt für Übersicht und ist „im Gänsemarsch haargenau im Zehntelbereich ausgerichtet“ (O-Ton Ewald Neumann). Gewählt wurden für den Dauerbetrieb ausgelegte Projektoren des norwegischen Herstellers projectiondesign. Zum Einsatz kommen F12-Modelle (1.920  1.080 Pixel, Full HD), die mit Weitwinkelobjektiven des Typs EN10 (0,95:1) ausgerüstet sind – die zur Anbringung der Anzeigeflächen passende Entzerrung der Bildinhalte übernehmen die Optiken.

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Aufprojektion mit Beamern von projectiondesign in der Leitstelle der Kraftwerks blöcke A, B und C

Ein Softedge-Blending ist aufgrund der PolygonAnordnung der 16:9-Screens nicht erforderlich. Nach Aussage von Ewald Neumann werden Betriebsgeräusche der Projektoren vom in der Leitstelle beschäftigten Personal nicht als störend empfunden: „Die Klimaanlage ist lauter als die Projektoren“, merkt der SCN-Geschäftsführer an.

Eine mit 14 Beamern realisierte Projektorenphalanx sorgt für Übersicht

Hinter den im Auftrag von SCN gefertigten Spezialprojektionstüchern sind schwarz beschichtete Aluminiumplatten angebracht, welche den Kontrastumfang der Darstellung erhöhen. Die Projektionsflächen sind in eine aufwändige Lamellenkonstruktion integriert, welche bei SCN aus Aluminiumprofilen gefertigt wurde; die Hohlräume dienen der Kabelführung und beherbergen zudem Messgeräte, die mit an unterschiedlichen Positionen der Anlage platzierten Fühlern verbunden sind. Beschriftungstafeln lassen sich an der Alukonstruktion einfach anbringen und auswechseln.

Über den Kohlemühlen Zu den besonderen Herausforderungen der Installation gehörte der Umstand, dass der Boden der Leitstelle teilweise tieffrequent vibriert. Projektoren und Anzeigeflächen sind deshalb über spezielle Schwingungsdämpfer abgehängt – beide Komponenten sind an der gleichen mechanischen Schwingungslogistik befestigt. Alle

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SICHERHEITSTECHNIK

K R A F T W E R K S B L Ö C K E D E R R W E P O W E R A G I N N E U R AT H Arbeitsplatz in der Leitstelle für die Blöcke F und G

Ein eventuell erforderlicher Austausch der Leuchtmittel soll künftig durch Mitarbeiter der RWE Power AG in eigener Regie bewerkstelligt werden. „Mechanische Konstruktion, Projektionsfläche und Projektor sind für uns drei unterschiedliche Systeme, die untereinander mischbar und austauschbar sind!“, betont Ewald Neumann. „Wenn eine Komponente nach ein paar Jahren technisch veraltet sein sollte, lässt sie sich problemlos ersetzen.“ An einem der Projektoren sind am Rande bemerkt zwei Eingänge belegt: Neben dem DVISignal der Anlagensteuerung ist ein DVB-S-Tuner via HDMI als Notfall-Informationsquelle angebunden, der sich in besonderen Situationen aufschalten lässt. Die Umschaltung erfolgt per Knopfdruck an einer kleinen Box, welche hinter dem zugehörigen Screen angebracht ist. Projektoren sind mit einer feinfühlig einstellbaren Sechsachsenmechanik verbunden, die von SCN entwickelt wurde; im Servicefall ist ein

neut vornehmen zu können, wurde an jeden Projektor ein Netzwerkkabel angeschlossen, das mit einem Switch verbunden ist. An den

Zu jedem Beamer gehört in der Leitwarte für die Blöcke A, B und C ein einfacher, für die RWE

„Dieses Projekt ist in jeder Hinsicht Neuland!“ schneller Zugriff/Austausch ohne erneute Einstellarbeiten möglich. Die Bildwiedergabe der 14 beteiligten Projektoren wurde durch SCN kalibriert, wobei dem Colour-Matching besondere Aufmerksamkeit zuteil wurde. Um die Kalibrierung bei Bedarf er-

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Switch lässt sich ein Notebook anschließen, mit dem sich die gewünschten Farbanpassungen über ein von projectiondesign geliefertes Programm („ProNet“) realisieren lassen. Das zugehörige Lichtfarbmessgerät (Konica-Minolta CS200) wird dazu via USB mit dem Notebook verbunden.

Ewald Neumann

Power AG gefertigter Anzeigerechner von ABB, dem Signale über zwei Netzwerkkabel (Redundanz!) zugeführt werden. Der DVI-Output der rechnerinternen Grafikkarte wird den einzelnen Projektoren zugeleitet – allerdings nicht als elektrisches, sondern als optisches Signal. Die Übertragung über Distanzen von bis zu 40 Meter

Beschriftungstafeln lassen sich an der Alukonstruktion einfach an-

Die Rechner sind in einen separaten Serverraum ausgelagert; der

bringen und auswechseln

Zugriff erfolgt von den Arbeitsplätzen über KM-Extender

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An jeden Projektor ist ein Netzwerkkabel (blau) angeschlossen, das mit einem Switch verbunden ist

Jede Säule wird an ihrem unteren Ende von einer Umrandung aus Gummi gegen Putzwasser geschützt

erfolgt mittels fertig konfektionierter LWL-Kabel, bei denen die Umsetzer (Kupfer > LWL) in die Steckverbindungen integriert sind (Opticis M11POE). Die vom Hersteller optional angebotene Versorgung über ein externes Netzteil ist in der Leitstelle obligatorisch, da die Grafikkarten der ABB-Rechner („Anzeigestationen“ in der RWEDiktion) keine ausreichende Spannungsversorgung bereitstellen. Bilder aus dem laufenden Kraftwerksbetrieb werden von vier VGA-Kameras geliefert, deren

Signale in der Leitstelle auf BNC-Steckern zur Verfügung stehen. Die Signale werden einem Switcher/Scaler (TV-One C2-2250) zugeführt, der für die gewünschte PiP-Darstellung („Picture-inPicture“) Sorge trägt. Im Normalfall werden alle vier Kamerasignale als kleine Fenster in das Projektorenbild eingestanzt; bei Bedarf ist eine beliebige Die DisplayPort-Schnittstelle wird auf DVI adaptiert; die Wandlung Skalierung möglich. des elektrischen Signals in Licht obliegt anschließend den in die Zu Beginn der Installa- Stecker der Glasfaserkabel integrierten Konvertern. tionsarbeiten überraschten Frequenzschwankungen im Bereich Dank BoA-Aufbau werden laut RWE pro Jahr bis zwischen 59 und 60 Hz, was zu Problemen bei zu sechs Millionen Tonnen CO2 weniger ausgestoßen als von den Altanlagen, welche durch der Verbindung mit den Beamern führte: FreBoA 2 und 3 (i. e. F und G) ersetzt werden. Die quenzen unterhalb von 59,7 Hz bewirkten bei Lokalpresse vermeldet, dass rund 2,2 Milliarden den Projektoren die Anzeige „Kein Signal!“. Euro in den Neubau investiert wurden. Zum ZeitAbhilfe schaffte ein nachträglich vorgeschaltepunkt unseres Besuchs Ende Oktober 2011 beter Scaler (TV-One 1T-C2-750), der auch bei fand sich die Anlage im Testbetrieb und wurde schwankenden Eingangssignalen für stabile noch nicht unter Volllast gefahren. Frequenzen sorgt. Eine Besonderheit sind die Arbeitsplätze der beiden Blockführer: Die zugehörigen Rechner befinden sich aus Platzgründen abgesetzt in einem Serverraum; die Signale von Monitor (DVI) sowie Mouse und Tastatur (USB) werden mithilfe spezieller Umsetzer (2  AdderLink X-DVI) über ein einzelnes Cat.6-Kabel geführt.

Blöcke F und G Seit Anfang 2006 errichtet die RWE Power AG am Standort Neurath zwei neue Braunkohlekraftwerksblöcke mit optimierter Anlagentechnik (BoA). Die Blöcke F und G werden nach Betreiberangaben eine Bruttoleistung von jeweils 1.100 Megawatt erreichen und einen Wirkungsgrad von über 43 Prozent aufweisen.

Für das Projekt F und G (BoA 2 und 3) wurde SCN im Auftrag von Siemens Erlangen tätig. Die Leitstelle für die neu errichteten Blöcke setzt auf eine Rückprojektion ohne „klassische“ Cubes. „Dieses Projekt ist in jeder Hinsicht Neuland!“, konstatiert Ewald Neumann. „Die Blöcke F und G besitzen die weltweit erste Anlage ohne Umlenkspiegel und den damit verbundenen Helligkeitsverlust. Wir machen eine Direktprojektion mit Ultraweitwinkelobjektiven des Typs EN19 (0,8:1, Anm. d. Red.), deren Brennweiten sich kurz vor dem Fischauge befinden.“ Die Projektoren sind in schlanken, von SCN gefertigten Säulen untergebracht, welche sich hinter den aus Spezialtüchern (siehe Kasten) gefertigten Projektionsflächen befinden, die keine mechanischen Unterbrechungen („Stege“) auf-


SICHERHEITSTECHNIK

K R A F T W E R K S B L Ö C K E D E R R W E P O W E R A G I N N E U R AT H

Polygon vs. Konkav In den im Artikel beschriebenen Kraftwerksleitstellen kommt bei der Projektion eine Polygon-Anordnung zum Zuge. Zu den besonderen Angeboten im Portfolio von SCN gehört eine Rückprojektion auf konkav oder konvex geformte Oberflächen („Konkav Rückpro plus“), die aus einem von der Troisdorfer Firma entwickelten Tuch bestehen. Letzteres ist 0,8 mm dick und setzt auf ein feinmaschig geflochtenes Gewebe, das beidseitig beschichtet ist. Geschäftsführer Ewald Neumann betont im Gespräch, dass das stegfrei spannbare Spezialtuch „fast verlustfrei“ nutzbar und von beiden Seiten bespielbar ist. Mithilfe von SoftedgeBlending, Warping und einer Hotspot-Korrektur soll sich bei überlappender Rückprojektion ein perfekter Bildeindruck erzielen lassen. Die Streucharakteristik kann auf die jeweiligen Betrachtungswinkel sowie die Umgebungslichtbedingungen abgestimmt werden; abrollbare Krümmungen sind laut Ewald Neumann mit beliebigem Radius (größer 2 m) möglich. Eine konkav geformte Anordnung aus der Entwicklung von SCN kommt in der Praxis bereits an einem Bundeswehrstandort bei der Ausbildung von Hubschrauberpiloten zum Einsatz.

Die Leitstelle der neu errichteten Blöcke F und G

Die Projektoren sind in schlanken, von SCN gefertigten Säulen untergebracht, welche sich hinter den aus Spezialtüchern gefertigten Projektionsflächen befinden

cken F und G ist die Vibrationsproblematik der Blöcke A, B und C nicht gegeben, so dass auf eine schwingende Aufhängung verzichtet werden konnte. Mit ein Grund für den Einsatz der „offenen“ Lösung ohne die sonst anzutreffenden Cubes sind die baulichen Gegebenheiten der Leitstelle. Als Projektoren wurden F22-Modelle (Single-Chip DLP) von projectiondesign gewählt; projiziert wird im 5:4-Format mit einer Auflösung von 1.280  1.024 Pixel.

Ewald Neumann und sein Sohn Dennis Neumann

weisen. Jede Säule wird an ihrem unteren Ende von einer Umrandung aus Gummi gegen Putzwasser geschützt. In den neu errichteten Blö-

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Die Verbindung der durch die RWE Power AG betriebenen Steuerrechner mit den Projektoren ist auch in dieser Leitwarte per Glasfaser realisiert. Die Rechner sind in einen separaten Serverraum ausgelagert; der Zugriff erfolgt von den Arbeitsplätzen über KM-Extender (Icron „USB Ranger“ mit USB 2.0-Unterstützung). Jeder Rechner ist mit zwei Grafikkarten bestückt, welche jeweils zwei DisplayPort-Ausgänge zur Verfügung stellen. Sollte es zum Ausfall eines Ports kommen, könnte das entsprechende Signal über die anderen Ports ausgegeben werden. Die DisplayPort-Schnittstelle wird auf DVI adaptiert; die Wandlung des elektrischen Signals in Licht obliegt anschließend den in die

Stecker der Glasfaserkabel integrierten Konvertern (auch hier Opticis M1-1POE).

Wolkige Landmarke Dass Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, lässt sich in Neurath mit allen Sinnen erleben. Das helle und saubere Ambiente der neu gestalteten Leitwarte wirkt in diesem Umfeld geradezu unwirklich: Eine moderne Kommandozentrale in einem weithin sichtbaren Giganten, der sich zwischen Feldern und großflächigen Gewächshäusern erhebt und treibender Motor der regionalen Wirtschaft ist. Weitere BoA-Anlagen werden im Braunkohlerevier eventuell den neu errichteten Einheiten F und G folgen, und auch für SCN ist die Arbeit am Kraftwerk noch nicht abgeschlossen: Im Frühjahr 2012 wird sich das Unternehmen voraussichtlich der medientechnischen Ausstattung für die Leitwarte der seit 1976 bzw. 1978 in Betrieb befindlichen Blöcke D und E widmen. Angebote dazu sind bereits abgegeben. Text & Fotos: Jörg Küster

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MARKT

E X T R O N - S C H U L U N G S Z E N T R E N I N E U R O PA

Präsenz und Training Extron Electronics hat an wichtigen strategischen Stellen in Europa regionale Büros eröffnet, deren wichtigste Aufgabe die Schulung von Kunden ist.

Extron Electronics hat kürzlich für seine Kunden

Präsenz vor Ort

in UK, Frankreich und Deutschland regionale Büros in London, Paris und Frankfurt eröffnet. Mit einer Gesamtfläche von jeweils ca. 300 Quadratmetern bietet jede dieser Vertretungen einen komplett ausgestatteten Schulungsraum, um die neusten Techniklösungen von Extron vorführen zu können. Neben den Schulungseinrichtungen mit eigens ausgebildeten „TrainingManagern“ gibt es in den Büros auch Meetingräume und Arbeitsräume für die wachsenden Support-Teams.

Die neben der Europazentrale in Amersfoort nun neu etablierten Büros in UK, Frankreich und Deutschland sind ein deutliches Signal für die Wichtigkeit der europäischen AV-Märkte. Entsprechend repräsentativ wurden die Räumlichkeiten und Standorte der Büros ausgesucht. Das Büro in Deutschland zum Beispiel steht in Eschborn nahe Frankfurt, bekannt auch als Firmensitz zahlreicher namhafter Unternehmen und Sitz der neuen Konzernzentrale der Gruppe Deutsche Börse. Die Räumlichkeiten in dem frisch sanierten und komfortabel ausgestatteten Bürohaus in der Düsseldorfer Straße 13 sind hell und zweckmäßig ausgestattet. Vor allem glänzen sie aber durch die umfangreiche technische Ausstattung – in Bezug auf AV-Technik wurden hier natürlich samt und sonders Lösungen aus dem Hause Extron verbaut. Schließlich werden hier bereits seit Herbst 2011 Mitarbeiter von Partner- und Kundenunternehmen ge-

PROFESSIONAL SYSTEM hat das Extron-Büro in Eschborn bei Frankfurt Ende 2011 besucht und sich mit Christian Böhm, Senior Sales Manager Germany, Austria, Switzerland über die Aufgaben und Ziele des Frankfurter Teams unterhalten. Böhm und sein Kollege Mirko Klotzsche haben den Aufbau des Frankfurter Büros mit organisiert und betreut.

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schult, denn Schulungen sind die vornehmliche Aufgabe des Frankfurter Büros. Aber das Büro hat auch andere Aufgaben: Neben dem umfangreichen Schulungsprogramm erfolgt von Frankfurt aus – wie auch in London und Paris – hauptsächlich die Kunden-Betreuung und der Technische Support. Dies läuft parallel mit den Support-Teams in Amersfoort. Im Büro ist umfangreiche Technik von Extron installiert. Es stellt sich natürlich die Frage, ob diese Einrichtung auch als „Showroom“ dient, um Kundenunternehmen die Lösungen von Extron in Funktion demonstrieren zu können. „In der Tat können alle wichtigen Produkte demonstriert werden“, antwortet Christian Böhm. „Die Büros verfügen über Demo-Systeme mit diversen Quellen und Displays sowie entsprechender Technik für Signalmanagement und Steuerung. Dies ermöglicht es, fast alle Extron-Produkte zu demonstrieren.“

Professional System 1.2012


Vorsprung durch Technologiewissen

herbst laufen bereits Schulungskurse; insgesamt sechs voll besetzte Schulungen zu unterschiedlichen Themen waren es bis Ende des Jahres. Bei unserem Besuch Ende November lief gerade eine Schulung über „Fortschrittliche TwistedPair-Integration“. Ab dem 19. Februar werden die Schulungen im neuen Jahr fortgesetzt, entsprechende Informationen finden sich auf der Extron-Homepage (www.extron.de).

Schulungen und Training sind Bestandteile der Extron-Philosophie „S3 – Service, Support, Solution“. Als Hersteller von Produkten zum Schal-

Neben einer umfassenden Bibliothek an Tipps, Infos und Fachartikeln auf der Homepage bietet

Für die Schulungen und den Kundensupport in und außer Haus sind derzeit Mirko Klotzsche und Norman Seith in Frankfurt zuständig. Zwei weitere Mitarbeiter werden das Team ab Januar bzw. März unterstützen.

Ihr innovativer Hersteller und Lieferant von: Transportkoffer & Flightcases AV Möbel Dolmetscher Kabinen AV Wand-, Decken- und Traversen Befestigungen AV Presentationssystemen, Standfüßen und Kiosken AV Lift Systemen Video Konferenz Produkten

2012

Schulung im neuen Frankfurter Büro

Weitere Extron-Büros mit Schulungseinrichtungen wurden in London (oben) und Paris eröffnet.

ten, Steuern und Verteilen von AV-Signalen weiß man bei Extron wie zahlreich, unterschiedlich und teilweise auch komplex die Anschluss- und Übertragungsmöglichkeiten sind. „Wir veranstalten eigentlich keine Produktschulungen im klassischen Sinne, sondern schulen Technologien“, sagt Christian Böhm daher über die Trainings bei Extron. Dies wird offensichtlich von den Kundenunternehmen positiv aufgenommen, denn seit dem Einrichten des Büros im Früh-

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Extron schon seit langem einen eigenen Schulungsbereich mit Fortbildung und Schulungsservices, also mit Unterrichtskursen vor Ort, Online-Training sowie Artikeln und Whitepapers auf der Homepage. Die Schulungskurse vor Ort werden außer in den USA auch in den Niederlanden, Singapur, China, Dubai, Japan, Indien und nun auch in den neuen Büros Deutschland, Frankreich und UK veranstaltet.

Text: Helga Rouyer-Lüdecke Fotos: Extron

www.audipack.com


D I G I TA L S I G N A G E

I N T E R A K T I V E R K Ü C H E N K O N F I G U R AT O R I N 3 D

Küchen spielerisch konfigurieren Miele setzt in seinen Flagship Stores auf einen interaktiven Küchenkonfigurator in Realgröße und 3D. Konzipiert und entwickelt wurde die neue PoS-Anwendung von der Kölner Agentur people interactive.

Schon so mancher Endverbraucher hat beim Kauf von neuen Küchengeräten eine unangenehme Überraschung erlebt: Denn was im Geschäft oder im Katalog toll aussah, passt dann letztendlich doch nicht zum heimischen Küchendesign. Oder die ausgewählten Geräte harmonieren einfach nicht miteinander. Besonders häufig ist dies beispielsweise bei der Kombination von Herd, Kochfeld und Dunstabzugshaube der Fall – jedes Gerät für sich ein Hingucker, aber als Einheit gefällt es dann doch nicht. 44

Genau für diese Situation will Miele nun Abhilfe schaffen: In ausgewählten Flagship Stores, den so genannten Miele Galleries, sollen interaktive Küchenkonfiguratoren in Realgröße und 3D installiert werden. Den Anfang hat die Miele Gallery „Unter den Linden“ in Berlin bereits Anfang Juli 2011 gemacht. Im November 2011 folgte der Flagship Store im Münchener Stadtteil Schwabing-Freimann und im Januar 2012 war die Miele Gallery in Wien an der Reihe. An diesem so genannten „VirtuReal Kitchen“ können

die Kunden nun nach Herzenslust ausprobieren, wie Herde, Kochfelder und Dunstabzugshauben zusammen passen und wie diese in der eigenen Küche aussehen würden – und zwar von allen Seiten.

VituReal Kitchen – hochwertiges Verkaufstool Denn der von der Kölner Agentur people interactive konzipierte und entwickelte Küchenkonfi-

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auch Farben und Erscheinungsbild von Küchenfronten und Fußboden anpassen. So kann die Küche in sechs verschiedenen vordefinierten Stilrichtungen dargestellt werden – von der Designküche bis zum Landhaus-Stil. Und auch der Blickwinkel lässt sich durch Touchbewegung auf

Der Kunde wählt mit Hilfe von Materialproben Geräte-Typen und Küchenoberflächen aus und steuert so den angezeigten Content auf

dem Display nach allen Seiten hin verändern. Zusätzlich können zu den einzelnen Geräten Informationen und Preise abgerufen werden.

dem Display

gurator setzt die einzelnen Geräte nicht auf herkömmliche Weise in Szene, sondern in realer Größe und in 3D-Ansicht. Gleichzeitig werden Licht, Schatten und Materialoberflächen in einer fotorealistischen Qualität simuliert. Basis für dieses Produkterlebnis ist ein 82-Zoll-Display in HD-Qualität, das zusätzlich mit einem PQ-Labs Multitouchrahmen für die gewünschte Interaktivität versehen ist. Denn die Kunden können hier nicht nur Herde, Kochfelder und Dunstabzugshauben nach Belieben kombinieren, sondern

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„Generell gibt es zwei Versionen des Küchenkonfigurators“, erklärt Martin Esser, Geschäftsführer von people interactive. „Eine abgespeckte Variante mit Touchfunktion für die Materialien und eine mit einer extra Station für die Materialmuster von Fußböden und Fronten. Letztere kommt derzeit sowohl in Berlin und München als auch in Wien zum Einsatz. Hier kann der Nutzer verschiedene Materialmuster, die auf kleine Plättchen transportiert wurden, entnehmen, diese in einen Plexiglaszylinder einlegen und auf einem Scanner vor dem Screen platzieren. Bei dieser Version beschränkt man sich auf dem Display auf die Auswahl der jeweiligen Geräte, während die Farben und Muster über den Scanner hinzukommen. Mittels der Plexiglaszylinder lassen sich die einzelnen Komponenten außerdem ebenso wie mit der Hand per Touch steuern. Man kann beispielsweise durch das Drehen der Zylinder die Geräte auswählen. Diesen haptischen Ansatz verwenden wir dann, wenn ausreichend Platz zur Verfügung steht. Es gibt aber auch die Möglichkeit, auf die zusätzliche Scannerstation zu verzichten und alle Funktionen per Touch zu bedienen – diese Variante ist beispielsweise gut für Messen oder temporäre Installationen geeignet. Zudem ist diese Version etwas universeller einsetzbar, da sich


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Muster und Farben in der Datenbank schnell austauschen lassen, ohne dass man auch die haptischen Materialmuster ändern muss.“

Game Engine am PoS Neuland hat people interactive ebenfalls bei der Programmierung des Systems betreten, denn der Küchenkonfigurator zeigt sämtliche

Technischer Projektleiter bei people interactive, aus. „Eigentlich handelt es sich dabei um eine Game Engine, die meines Wissens nach erstmals für eine interaktive Applika-

Durch Auflegen von Materialproben steuert der Besucher

Miele Konfigurator im

den angezeigten

Flagship-Store „Unter

Content

den Linden“ Berlin

lität – sowohl von allen Gestaltungselementen als auch von jedem einzelnen Gerät. Hinzu kommt, dass die Daten nicht vorgerendert sind, sondern sie werden erst durch die Bewegung in dem Moment gerendert, in dem sich etwas bewegt. Ein wichtiger Vorteil ist dabei, dass man ganz flexibel Geräte austauschen kann. Denn im Prinzip arbeiten wir hier wie mit Datenbanken, in welche die Geräte nur eingegeben werden und entsprechend schnell und einfach ausgetauscht oder ergänzt werden können. Auf diese Weise kann das System ganz leicht für unterschiedliche Märkte oder neue Trends angepasst werden. Bei Renderings muss man

Kunden können alleine oder mit einem Berater den Küchenkonfigurator bedienen

Geräte- und Materialkombinationen in Realtime 3D und verabschiedet sich von animierten 2DGrafiken. „Die Applikationen basieren auf einer Realtime-Rendering-Engine, in diesem Fall Unity 3D“, führt Dipl. Ing. Martin Mühlhäuser,

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tion eingesetzt wird. Das ist natürlich eine ganz andere Art der Programmierung, als man normalerweise für so etwas nutzt. Denn man braucht ja nicht nur die Fronten, sondern auch die kompletten 3D-Daten in bestmöglicher Qua-

hingegen alles zunächst vorrendern und das ist zeitaufwändig.“ Einen weiteren Vorteil der Game Engine sieht Mühlhäuser im Bereich der Hardware: „Da wir

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MEDIENTECHNIK

PRAXISTEST SANYO PLC-HP7000L

Sanyo PLC-HP7000L Mit dem PLC-HP7000L ergänzt Sanyo die erfolgreiche und leistungsstarke P-Serie um ein kompaktes Gerät. Zu den Eigenschaften zählen u. a. die Netzwerkkontrollfunktion via RJ45 (LAN), die Anbindung an Raummanagement-Systeme, die Full-HD-Auflösung im 16:9-Format, die Bildhelligkeit von 7.000 ANSI-Lumen sowie ein Kontrastverhältnis von 2.700:1.

Beim Vertrieb Publitec hatten wir die Möglichkeit, den Projektor unter die Lupe zu nehmen. Das 11,6 Kilo schwere „Single Lamp“-Gerät zählt zur professionellen Mittelklasse der LCDProjektoren und reiht sich nahtlos in die inzwischen ca. 14 Jahre bestehende Sanyo P-Reihe ein, die sich stets als wartungsfreundlich und betriebssicher erwies und sich durch die robuste

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Elektronik auszeichnete. Intensive, anspruchsvolle Aufgaben waren nie ein Problem für diese Projektoren und so ist auch dieses Modell auf einen 24/7- Betrieb ausgelegt worden. Die Bauteile der P-Reihe erfreuten sich einer derartigen Beliebtheit, dass sogar andere Hersteller die Module in einigen ihrer LCD-Projektoren aufnahmen.

Das nur in Schwarz erhältliche Gehäuse des Sanyo PLC-HP7000L ist identisch mit denen der Modelle XP100 bzw. XP200. Im Gegensatz zum XP 200 verfügt der optische Block des HP7000L über 1.2"x3 Quadrive Panel und liefert statt der XGA-Auflösung des XP 200 jetzt Full HD (1.920 × 1.080). Auch das Kontrastverhältnis wurde verbessert; es wird mit 2.700:1

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MEDIENTECHNIK

PRAXISTEST SANYO PLC-HP7000L

Anschlüsse auf der Rückseite des PLC-HP7000L: Neben Eingängen für digitale und analoge Bildsignale (Input 1 bis 3) finden sich ein Monitorausgang (D-Sub15) sowie zwei Eingänge zur Steuerung via LAN (RJ45) und seriell via RS-232 (D-Sub9). Weitere Steuereingänge: Buchse zum Anschluss der Fernbedienung (3,5 mm Stereo-Klinke) und ein USB-Anschluss (Series B) zum Steuern eines Computers mit der Fernbedienung des Projektors

berücksichtigen und auf ein externes Gerät zurückzugreifen.

entstehen kann, man arbeite mit zwei getrennten Projektoren.

Splitscreen-Funktionen

Standbildaufzeichnung

Bei den Splitscreen-Funktionen Bild-in-Bild (PiP) und Bild-neben-Bild (PbP) sind die jeweiligen Kombinationsmöglichkeiten der drei Eingangsbereiche Input 1 (PC; SCART; DVI; HDMI) Input 2 (PC, YCbCr; VIDEO) Input 3 ( YCbCr, Video, S-Video) auf das Haupt- und Unterfenster zu beachten. Je nach Frequenzwert und Signal z. B. am PC/AV-Input muss die Auflösung verringert werden. Der digitale Input kann hier mit den analogen Inputs kombiniert werden. HDMIoder DVI-Signale können nicht sowohl als Haupt- oder als Unterbild angezeigt werden.

Sämtliche Signale, egal von welchem Eingang, die als Standbild gezeigt werden, lassen sich intern aufzeichnen und speichern, um sie später zum gewünschten Zeitpunkt wieder einzuspielen. Dabei ist es möglich, dass ein aufgezeichnetes Bild während des Hochfahrens oder erst nach dem Hochfahren des Projektors gezeigt wird. Ebenso ist es machbar, ein aufgezeichnetes Standbild immer dann zu zeigen, wenn kein externes Signal anliegt. Ungewollt schwarze oder blaue Leinwände während einer Präsentation bleiben den Zuschauern dank dieser Funktion erspart. Diese Funktion könnte aber auch als eine elegante Lösung für ein Pausenbild mit dem entsprechenden Firmenlogo genutzt werden.

Kombinationen aus Livevideo-Bildern – etwa einer Videokonferenz mit gleichzeitig laufenden PowerPoint-Präsentation im Hauptfenster der im Video gezeigten Referenten (Unterfenster) – sind auch möglich. Ebenso könnten hier z. B. DVD-Inhalte zeitgleich neben Texten (etwa in Unterrichtssituationen) gezeigt werden. Die Positionierung des Unterfensters im PbP-Modus ist tatsächlich so flexibel, dass hier der Eindruck

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Edge Blending Panorama-Projektionen sind mittlerweile Standard; für diese Sanyo Projektor-Reihe ist es allerdings eine neue Funktion. Hier sind sehr gute

und schnelle Helligkeitsanpassung ohne externe Geräte (Medienserver) möglich. Sicherlich mögen Edge Blending und Color Matching mit externer Soft- und Hardware qualitativ steigerungsfähig sein, doch günstiger als mit einem derartigen LCD-Projektor mit On Board Edgeblending dürfte dies wohl kaum machbar sein. An dieser Stelle kann angemerkt werden, dass die Farbdarstellung insgesamt als sehr gut zu bezeichnen ist. Die seit einiger Zeit in dieser Serie vorhandene QuaDrive-Technologie kann im Menü zugeschaltet oder abgeschaltet werden.

Automatische Luftfilterkontrolle Der HP7000L verfügt über eine automatisierte Filter-Kassetten-Funktion: Der Projektor überwacht den Filterzustand und ersetzt den Filter automatisch, wenn eine Filterverstopfung festgestellt wird. Doch für den Profi sollte eine automatisierte Luftfilterreinigung nicht bedeuten, dass ein derart ausgestattetes Gerät in dieser Hinsicht nicht mehr zu betreuen ist. Regelmäßig landen auf den Tischen der Servicetechniker Projektoren

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mit Meldungen angeblicher Überhitzungsprobleme. Nicht selten sind hier die Filterkassetten (unsachgemäß) vernachlässigt worden. Die Filterkassette des HP7000L verfügt über zehn einzelne Felder – die insgesamt für rund 10.000 Betriebsstunden ausgelegt sind. Bei Erreichen des Schwellwertes veranlasst der integrierte Luftmengensensor, dass die Filtermatte auf ein neues Feld zuscrollt, weil zu wenig Luft durch den (zugesetzten) Filter dringt. Eine manuelle Schaltung ist daher unnötig. Aber es kann vorkommen, dass die Filterkassette ungewollt (z. B. über Fernbedienung durch einen Referenten) um ein oder mehrere Felder vorgespult wird. Dies kann dann dazu führen, dass die Filterkassette bereits am Ende angelangt ist, obwohl die Felder gar nicht verunreinigt wurden. Hat sich der Filter zugesetzt, führt dies zu einem Temperaturproblem! Die Bildschirmanzeige (OSD) sollte daher unbedingt aktiviert bleiben, um die entsprechende Meldung nicht zu unterschlagen. Für den betreuenden Techniker gilt also: Fehlermeldungsanzeige im OSD immer aktivieren!

Shutter Timer Der Projektor verfügt über einen Shutter, der die Bildanzeige vollständig ins Schwarz fährt, wenn das angezeigte Bild nicht mehr benötigt wird, der Projektor aber dabei eingeschaltet bleibt. Über die Shutter-Funktion kann ein Timer eingestellt werden, so dass verhindert wird, dass der Projektor eingeschaltet bleibt, wenn der Shutter

für längere Zeit geschlossen ist. Dies kann z. B. von Vorteil sein, wenn nach einer Tagesveranstaltung bei Kongressen der Saal verlassen wird und der Projektor mit geschlossenem Shutter bis zum nächsten Morgen weiterläuft.

Anbindung an IP-Netzwerk und Raummanagement-Systeme Die komplette Bedienung und Überwachung des HP7000L lassen sich über ein IP-Netzwerk vornehmen. Für die Bildübertragung im Netzwerk ist eine zusätzliche kostenlose Sanyo-Software (Viewer und Capture) nötig. Überdies ist der HP7000L kompatibel zu Crestron RoomView/AMX Device Discovery, das heißt, er lässt sich in die Raummanagement-Systeme von AMX und Crestron einbinden.

Einsatzvielfalt mit vielen sinnvollen Features Alle vorhandenen Objektive der P-Serie können auch weiterhin genutzt werden. Aufgrund des neuen Chips im PLC-HP7000L wurden jedoch mehrere neue Objektive entwickelt und im Zusammenhang des Projektors vorgestellt. Der Projektor wurde für Testzwecke im Rahmen dieses Artikels mit dem neuen Standardobjektiv Sanyo LNS-S32 Objektiv kombiniert. Als neue Weitwinkel-Objektive wurden die LNS-W 34 und 33 entwickelt sowie das Teleobjektiv LNS-T34. Der Sanyo lieferte mit dem genannten Objektiv detailreiche Bilder in Full HD-Auflösung. Beindru-

ckend waren die PbP- und PiP-Funktionen, die die Bilder des 7000L gelegentlich wie von zwei Projektoren produziert erschienen ließen. Die integrierte QuaDrive-Technologie ist zu- und abschaltbar und lieferte eine als sehr gut zu bezeichnende Farbqualität. Anorganische Panels sorgen hier für einen intensiven Schwarzwert (besonders im Kino-Modus) und erhöhen grundsätzlich das Kontrastverhältnis. Überdies absorbieren sie weniger UV-Licht des Leuchtmittels, so dass auf diese Weise die Panel-Lebensdauer verlängert werden konnte. Zahlreiche Funktionen und Features wie WebManagement-Funktion, E-Mail-Fehlermeldung, Mausfernsteuerung, Pointer, eine Vorrichtung für ein Kensington Schloss, ein PresentationTimer u.v.a. sind nicht neu, machen das Gerät aber zu einem flexiblen und leistungsstarken LCD-Allrounder. Für die Installation ist umfangreiches Zubehör u. a. für die Deckenmontage erhältlich; und der pegasus2-XP Flugrahmen ist als BGV C1-geprüftes Tool nicht nur für den mobilen Einsatz geeignet, sondern ebenso bei Festinstallationen über Publikum mehr als ratsam! Der PLC-HP7000L ist seit November 2011 erhältlich; die Garantiezeit beträgt 3 Jahre. Auf die Lampe gewährt Sanyo eine Garantie von 90 Tagen oder maximal 300 Stunden.

Text: Harald Heckendorf Fotos: Sanyo


BESCHALLUNG

A U D I O V E R S T Ä R K E R F Ü R I N S TA L L AT I O N

Drei der Verstärker der CT-Serie mit vier oder acht Kanälen

ComTech Verstärker von Crown

Kompakte Kraftpakete Bis zu 8 x 125 W liefern die lüfterlosen, 1 HE hohen Verstärker der ComTech-Serie von Crown

Möglich macht dies die „DriveCore“-Technologie – sie enthält auf einem kleinen IC-Chip Schaltungen, die bei einem diskreten Aufbau über 1.000 Bauelemente benötigen. Der IC wurde von Texas Instruments speziell und in Zusammenarbeit mit Crown entwickelt, mit der Zielsetzung, neben der Audioqualität die Effizienz zu optimieren. Laut Herstellerangaben wird bei den digitalen Class-D-Verstärkern der ComTech-Serie im Betrieb ein Wirkungsgrad von mehr als 90 % erreicht, sprich, mehr als 90 Prozent der zugeführten Leistung wird in Nutzleistung umgesetzt. Im Ruhezustand, dem so genannten „Deep Sleep“-Modus, sollen die Verstärker lediglich 1 W verbrauchen. Das macht diese Technologie gerade auch für Installationen interessant, in denen sich lange Betriebsund Ruhezeiten merklich in den Kosten für den Stromverbrauch widerspiegeln. Zusätzlich resultiert aus der Technologie, dass die Umsetzung der Energie in nicht gewünschte Wärme gering gehalten wird, so dass die Verstärker

ohne Lüfter – und damit störende Lüftergeräusche – auskommen. Die DriveCore Technologie wurden bereits in der XLS-Verstärkerserie eingesetzt, die für temporäre Anwendungen in PA-Systemen konzipiert sind. Mit den vier Varianten und optionalen Übertragern der ComTech-Serie sind nun auch Verstärker mit DriveCore für Installationen optimiert verfügbar.

Varianten und Eckdaten Die ComTech-Serie beinhaltet vier Varianten: Typ CT475 CT4150 CT875 CT8150 Anzahl der Kanäle 4 4 8 8 Leistung an 8 Ohm 75 W 125 W 75 W 125 W pro pro pro pro Kanal Kanal Kanal Kanal

Grundsätzlich können die Verstärker auch an 4 Ohm betrieben werden. Für die Nutzung in 70 V- oder 100 V-Anlagen können die Verstärker optional mit vierkanaligen (XFMR-4) oder achtkanaligen (XFMR-8) Übertragern ausgestattet werden. In der Größe sind die 1 HE (4,4 cm) hohen, 19" (48 cm) breiten und 36 cm tiefen Verstärker alle gleich. An Gewicht bringen sie 4,5 kg mit sich. Auch die Audiodaten aller Varianten sind identisch. Der Störabstand unterhalb der Vollaussteuerung wird mit 110 dB(A) angegeben. Die harmonischen Verzerrungen bei Vollaussteuerung sollen weniger als 0,05 % betragen. Die Übersprechdämpfung soll bei mindestens 70 dB liegen, die Gleichtaktunterdrückung typischerweise bei mindestens 70 dB.

Ausführung und Funktionen Um unautorisierte Änderungen der Einstellungen zu verhindern, sind die Bedienelemente auf der Rückseite platziert. Lediglich das Ein- und Ausschalten erfolgt auf der Vorderseite. Die dazugehörige LED blinkt, wenn die am Schaltnetzteil anliegende Spannung nicht korrekt ist oder der Verstärker im Deep Sleep-Modus ist. Bei Spannungen 25 % oberhalb oder 15 % unterhalb der normalen Betriebsspannung schaltet

Rückansicht der Verstärker der CT-Serie mit im Text beschriebenen Schnittstellen und Bedienelementen

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sich der Verstärker automatisch so lange aus, bis wieder eine passende Spannung anliegt. Weitere fünf LEDs je Kanal auf der Vorderseite geben Auskunft über den Status der einzelnen Kanäle. Dieses sind zum einen die „Ready“-LED zur Anzeige, dass der Kanal betriebsbereit ist, und die „Signal“-LED, die grün leuchtet, wenn das Signal –24 dBu überschreitet. Zum anderen werden Fehlfunktionen signalisiert: Die „Clip“LED weist auf Übersteuerungen des Ein- und Ausgangs hin. Die „Thermal“-LED signalisiert, dass der Verstärker trotz seiner Konvektionskühlung zu warm wird, um sicher zu arbeiten. Die internen Schutzschaltungen schalten dann den jeweiligen Kanal aus. Bei anderen internen oder externen Fehlern, die die Betriebssicherheit gefährden, z. B. Kurzschluss, blinkt die „Fault“-LED und der Kanal wird ebenfalls abgeschaltet. Auf der Rückseite stehen die Ein- und Ausgänge an Euroblock-Steckleisten zur Verfügung. Über Drehregler lässt sich für jeden Kanal die Eingangsverstärkung in 21 Stufen zwischen –100 dB und 0 dB anpassen. Auch wenn die Verstärker nicht über Netzwerkschnittstellen zur Kommunikation mit einem externen Programm zum Einstellen von Parametern oder zur Überwachung verfügen, so existieren doch einige Funktionen, die über 12 kleine Schalter (DipSwitches) oder über eine dreipoligen „AUX“Steuerschnittstelle aktiviert werden können. Mit dem ersten Schalter wird ein Hochpassfilter bei 70 Hz (12 dB/Okt) eingeschaltet. Dieser ist besonders wichtig bei der Nutzung von Übertragern, um die Gefahr ihrer Sättigung zu vermeiden. Der Schalter 2 dient zum Setzen des Deep Sleep-Modus. In diesem Modus kann der Verstärker über die AUX-Schnittstelle mittels Schließen oder Öffnen des Kontakts betriebsbereit oder in den Ruhezustand versetzt werden. Über die AUX-Schnittstelle kann auch die Ausgabe eines Steuersignals bei Fehlern oder Überhitzung erfolgen, wenn der entsprechende Schalter aktiviert ist. Ein weiterer zuschaltbarer Modus ist „Green Power“. Er sorgt dafür, dass der Verstärker bei geringeren Eingangspegeln (weniger als –40 dBu) mit weniger Leistung arbeitet und somit weniger Strom verbraucht. Über den fünften Schalter können die Limiter aktiviert werden, die für eine Reduzierung des Pegels ohne hartes Klippen der Ausgänge sorgen sollen. Die weiteren Schalter dienen zum Verteilen der Eingangssignale auf die Kanäle. Das an einem Kanal anliegende Signal kann auch dem folgenden Kanal zugewiesen werden. So lässt sich z. B. bei Bedarf das Signal, das am Kanal 1 eingespeist wird, auf alle Kanäle des Verstärkers legen. Auf der Rückseite ist außerdem ein Reset-Knopf neben der Stromzuleitung zu finden, der die Schutzschaltung zurücksetzt, die dafür sorgt, dass der Verstärker sich ausschaltet, wenn zu hohe Ströme am Netzstromeingang fließen.

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Optional sind die Übertragereinheiten für 70 oder 100 V-Anlagen

Die Rückansicht der XFMR-Übertragereinheiten mit vier oder acht Kanälen

Preise

Fazit

Die folgende Tabelle enthält einen Auszug aus der aktuellen UVP-Preisliste:

Mit ihren Schutz- und Diagnosemechanismen, ihrer hohen Effizienz und geringen Größe sind die Verstärker der ComTech-Serie passend für Installationen, bei denen neben den Anforderungen an die Audioqualität auch Ansprüche an einen möglichst geringen Stromverbrauch, geringen Platzbedarf und leises Arbeiten ohne Lüfter existieren.

CT 475 CT 875 CT 4150 CT 8150 XFMR-4 XFMR-8

899,00 1.440,00 1.035,00 2.055,00 325,00 599,00

€ € € € € €

Text: Christiane Bangert Fotos: Audio Pro Heilbronn

www.t-m-systems.com

Stand 7E190


MEDIENTECHNIK

MEDIENSTEUERUNG 42 CONTROLS

42 Controls Mit 42 CONTROLS bietet VIDELCO Europe erstmals eine frei konfigurierbare Mediensteuerung für alle medientechnischen Geräte an, die über ein IP-Netzwerk oder Schnittstellen angesteuert werden.

Entwickelt und zur Serienreife gebracht wurde 42 CONTROLS von Mike Waldeyer, Technical Director bei VIDELCO Europe Limited. Das System bietet die Möglichkeit aus einer zentralen Position alle Geräte, die über ein Netzwerk ansteuerbar sind, übersichtlich und einfach zu kontrollieren. Vorgestellt wurde das Produkt bereits auf der Prolight + Sound 2009. Inzwischen sind in der 42 CONTROLS-Reihe verschiedene Modelle erschienen. Die Mediensteuerung ist als StandAlone- oder Tischeinbau-Gerät und in einer Wandeinbau-Variante lieferbar. Die Initialzündung für die Entwicklung dieser Mediensteuerung fand bei der Suche nach einer geeigneten Ansteuerung für den Videoprozessor Vista Spyder in einer Broadcast-Studioregie statt. Die damaligen Auftraggeber wünschten – vor allem aus Gründen der Betriebssicherheit – eine hardwarebasierende Steuerung, die es ermöglichen sollte, die wechselnden Hintergründe einer Rückprojektion synchron zu schalten.

Darüber hinaus bestand der Wunsch, dass eine solche Steuerung einfach zu bedienen sein musste; nicht zuletzt deshalb, weil es sich hier um eine zusätzliche Aufgabe innerhalb eines bestehenden und nicht um neuen zusätzlichen Arbeitsplatz in der Senderegie handeln sollte. Die engen Bedingungen im Studio erforderten außerdem eine sehr raumsparende Lösung. So wurde zunächst eine 19"/2 HE-Version eingebaut – die mit einfachen LCD-Tasten versehen war.

Die Bedienoberfläche Die Bedienung der Mediensteuerung ist modular aufgebaut: Die acht Modul-Slots auf der Oberfläche können mit vier verschiedenen Modulen bestückt werden: Modul A mit 12 OLEDTasten, Modul B mit vier Thumbwheels und vier OLED-Tasten, Modul C mit einem Joystick und sechs OLED-Tasten, Modul D mit einem RotaryEncoder und acht OLED-Tasten stehen zur Aus-

wahl. Alle Module lassen sich innerhalb der Konsole frei anordnen und werden über USBVerbindungen von dem Embedded-Linux-System angesteuert. Dies gewährleistet, dass die Modulgruppen auf recht einfache Art und Weise getauscht werden können. Die OLED-Tasten stellen gegenüber herkömmlichen LED-Tasten eine deutlich höher auflösende Anzeige von 64  48 Pixel in 65.536 Farben zur Verfügung. Ebenso das Thumbnail eines Videolayers, das die simultane Anzeige der Intensität des Videolayers, der Layernummer und sogar des Audiopegels erlaubt. Dies ermöglicht dem Operator eine sehr intuitive Bedienung. Die acht Thumbwheels mögen relativ unübliche Instrumente auf der Eingabeseite einer Mediensteuerung sein, sie ermöglichen aber komplexe Darstellungen von Parametern; hier kann zum Beispiel eine Faderfunktion von 0 bis 100 Prozent, dargestellt werden. Thumbwheels können wegen ihrer definierten Mittenposition auch oder gerade zum Beispiel sehr gut für „Rechtslinks“-Einstellungen bei der Beschallung eingesetzt werden. Andererseits können damit – wie mit der Zoom-Wippe einer Videokamera – geschwindigkeitsabhängige Befehle exakt ausgeführt werden. Um dem häufig geäußerten Kritikpunkt zu entgegnen, die jeweils aktuelle FaderAuf der Rückseite der Konsole – hier die Tischversion – finden sich USB Anschlussmöglichkeiten für eine Tastatur und eine Maus – sowie zwei HDMI-Ausgänge, an die zwei Bildschirme angeschlossen werden können

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Individuelle Programmierung

Die Thumbwheels auf Modul B: Sie sind ungewöhnlich, bieten aber auch sehr interessante Steuerungsmöglichkeiten

Dieser Steuerungsmöglichkeit lagen ursprünglich feste Layoutstrukturen zugrunde – die Oberfläche konnte vor der Auslieferung individuell konfiguriert werden. Die Praxiserfahrungen zeigten jedoch rasch, dass die unterschiedlichen Anforderungen an die Bedienoberfläche weit auseinandergingen und der Support dadurch schwer zu leisten war. Die Lösung, den eingeschlagenen Weg dennoch gangbar zu machen, bestand darin, den Usern eine konkrete Hardware zu bieten und darunter eine innovative, freie Programmieroberfläche in Form einer ausgefeilten Software zu hinterlegen. Diese Software sollte sowohl die freie Konfiguration des Pultes ermöglichen als auch die im Netzwerk angeschlossenen Geräte-Parameter erfassen und steuern können.

Neben der Drehfunktionalität bietet der Rotary Encoder

Das hinlänglich bekannte Problem dabei ist, dass nahezu jeder Hersteller eigene Protokolle und Steuerbefehle verwendet. Die Kommunikation zwischen Geräten verschiedener Hersteller wird durch diese Programmierungshürden erschwert, zumal einige Hersteller für Befehle unlesbare Zeichenketten verwenden, deren Bedeutung nicht für jeden kognitiv und schon gar nicht intuitiv erfassbar ist.

eine Button Funktion, mit der durch Drücken ein Befehl ausgeführt wird

position sei nicht auf Anhieb sichtbar, da ein Thumbwheel in seiner Mittenposition einrastet, wurde jedem Rad eine OLED-Taste zugeordnet. Hier kann die entsprechende Position grafisch angezeigt werden. Wie die übrigen Bedienelemente auf der Oberfläche, so ist auch der Rotary-Encoder frei belegbar. Neben der Drehfunktionalität verfügt er über eine Button-Funktion, so dass durch Drücken ein Befehl ausgeführt wird. Dies ist durchaus vergleichbar mit dem Jog-Shuttle einer Video-Bandmaschine, mit dem das gewünschte Bild zuerst Frame-genau ausgesucht und dann durch leichtes Drücken des Rades punktgenau gestartet werden kann. Sämtliche OLED-Tasten können auf Tastendruck, Release und Hold programmiert werden. Der Status, ob eine Taste gedrückt ist oder nicht, kann ebenfalls ausgelesen bzw. dargestellt werden. Tasten können mit mehreren dynamisch wechselnden Funktionen belegt werden. Diese Funktion ist vergleichbar mit dem ‚Hochstellen‘ einer Computertastatur. Apropos Computertastatur: Das Pult bietet sogar die Möglichkeit ein Computertastatur-Layout auf die OLED-Tasten zu legen, so dass der Anschluss einer externen Tastatur nicht unbedingt nötig wird. Ein kleiner Gag am Rande ist zudem die Option ein SUDOKU-Spiel auf die OLED-Tasten zu legen – längere Pausen im Tagesgeschäft können so spielend überbrückt werden.

Das Zauberwort für die Lösung lautet GDCP. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich „Generic Device Control Protocol“ – was frei übersetzt etwa universelles Gerätesteuerungs-Protokoll bedeutet. Dahinter stecken die Idee bzw. das Konzept, dass alle steuerbaren Parameter aller Geräte innerhalb eines Netzwerks erfasst, in eine gemeinsame Sprache übersetzt und dann übersichtlich grafisch dargestellt werden können. GDCP ist in einer logischen Baumstruktur aufgebaut und besteht aus lesbaren, einfach zu interpretierenden Nachrichten. Dank des in die grafische Programmieroberfläche integrierten GDCP-Browsers dürfte schnell ein Überblick über alle verfügbaren Parameter möglich sein. Liegen die Parameter vor, ist es einfach eine Verknüpfung der Steuerfunktionen zu den Endgeräten herzustellen.

Programmieren mit dem PIDEF-Editor Damit der Anwender keinen Zeilencode programmieren oder sich gar mit den Tiefen einer

Booth: #10P122

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MEDIENTECHNIK

MEDIENSTEUERUNG 42 CONTROLS Befehlsstrukturen zu einem Funktionsblock zusammenzufassen. Einmal erstellte Blöcke können gespeichert und so immer wieder eingesetzt werden. Für jeden User besteht somit die Möglichkeit, eine eigene Library anzulegen, in der sich sowohl bestimmte Befehlsstrukturen als auch häufig verwendete Gerätekonfigurationen speichern lassen. Solche vorgefertigten Blöcke können über einen Ausgang immer wieder als Baustein verwendet werden (Makrofunktionalität). Die Kombination von verschiedenen Einzelfunktionalitäten wird in diesem Zusammenhang als „Composite“ bezeichnet. Das kann im einfachsten Fall ein Network-Command-Block (s. u.) sein oder auch ein spezielles Composite zur Steuerung einer spezifischen Gerätefunktion.

Der GDCP-Baum des Vista Spyder

Die interne Bibliothek komplexer Composites wird überdies stetig erweitert. Die Programmiermöglichkeiten reichen laut Hersteller von den Grundfunktionen einer typischen Programmiersprache wie Additionen und Schleifen bis zu komplexen, aber einfach zu programmierenden Ablaufsteuerungen.

Allgemeine GUI Ansicht mit virtueller Konsole

Programmiersprache beschäftigen muss, um eine Taste mit einer Funktion zu belegen, wird mit einem grafischen Programmiersystem gearbeitet. Um die GDCP-Struktur abzubilden, ist es daher unerlässlich einen Computermonitor an das Pult anzuschließen. Mit Hilfe des integrierten „PIDEF“-Editors (PIDEF = Programmable Interconnected Data & Execution Flow) ist die grafische, blockbasierte Programmierung sehr einfach möglich. Dabei ermöglicht es die virtuelle Darstellung der Konsole im eigenen Editor beispielsweise, eine Taste per

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Drag und Drop auf die Arbeitsfläche (Computermonitor) zu ziehen. Darauf wird die zu programmierende Taste als repräsentativer Block dargestellt, der über einen Eingang und einen TriggerAusgang verfügt. Der Eingang könnte dann mit einem weiteren Block (etwa der ICON Factory) verbunden werden, um eine Grafikdatei oder Text in die OLED-Taste zu schreiben. Der TriggerAusgang wird dann wiederum mit einem Block der gewünschten Steuerfunktion verbunden. Um die Verknüpfung von komplexen Funktionen optisch übersichtlich zu gestalten, ist es möglich

GDCP ist als offener Standard konzipiert. VIDELCO bietet daher für Geräte, die GDCP nicht implementiert haben, auch Treiber an, die das jeweilige gerätespezifische Steuerungsprotokoll in GDCP übersetzen. Zahlreiche Hersteller haben in den vergangenen Monaten bereits Interesse gezeigt und entsprechend reagiert. Weitere Herstelleranfragen sind sehr erwünscht, denn je mehr Geräte „übersetzt werden“ desto „universeller“ ist das Gerätesteuerungs-Protokoll in der Praxis.

Netzwerk-Kommando statt GDCP Die Anbindung eines Gerätes kann aber auch außerhalb der GDCP-Plattform über ein Standard IP-Netzwerk erfolgen. Ein simples Beispiel: Sollen bei einer Präsentation mehrere im Einsatz

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befindliche Projektoren gleichzeitig den Shutter schließen, so kann dies über ein Netzwerkkommando geschehen. Für diese Funktion gibt es einen vorgefertigten Block; hier braucht nur ein Trigger-Ausgang einer Taste mit dem Trigger-Eingang des Netzwerkblockes verbunden werden. Dazu sind dann lediglich die IP-Adressen, Ports und die entsprechenden Shutter-Befehlszeilen erforderlich, die dann nur aus dem Handbuch des jeweiligen Gerätes entnommen werden müssen. Auf diese Weise erhält man mit wenigen MausClicks eine präzise Steuerung für rudimentäre Befehle verschiedenster Geräte.

In & Outputs Auf der Rückseite der Konsole finden sich USBAnschlussmöglichkeiten für eine Tastatur und eine Maus sowie zwei HDMI-Ausgänge, an die zwei Bildschirme angeschlossen werden können. Ein Bildschirm wird benötigt um die blockbasierte Programmierung darzustellen – auf einem zweiten Ausgang könnte die Timeline-Funktion gezeigt werden, die zukünftig angeboten werden wird.

Die Hauptsteuerfunktionalität erfolgt über das Netzwerk. Geräte, die über andere Schnittstellen verfügen wie RS232/422/485, DMX, ArtNet usw. können preiswert über externe Wandlermodule angeschlossen werden.

einer reinen Software als zu kompliziert empfinden. Die Einbauversion des Systems dürfte insbesondere für den Installationsbereich interessant sein; hier gibt es spezielle Einbaumöglichkeiten in diverse Oberflächen.

Zukünftig bietet die Software auch die Möglichkeit, andere Eingabemittel wie Touchpanel, simple Schalter, Lichtschranken o. Ä. einzubinden.

Der Vorteil des Systems liegt vor allem darin, dass dank der grafischen Oberfläche das Editieren vom Integrator bzw. technisch Verantwortlichen vor Ort selbst ohne aufwändiges Training vorgenommen werden kann. Auch der eingeschränkte Zugriff auf Parameter kann künftig wohl realisiert werden, denn demnächst können in der Software Zugriffsrechte verwaltet werden. Ein Administrator hat dann etwa das Zugangsrecht auf alle Parameter, anderen Mitarbeitern könnten eingeschränkte Bereiche freigegeben werden.

Fazit Man ist auf den ersten Blick geneigt sich 42 CONTROLS als eine Hardware-Mediensteuerung vorzustellen. Jedoch ist das Pult nicht auf eine reine Hardwarelösung beschränkt; es umfasst schließlich das freie Programmiersystem PIDEF, das die eigentliche Mediensteuerung darstellt. 42 CONTROLS ist ein geeignetes Mittel, wenn es darum geht, Parameter unabhängig mit einem anderen Gerät zu verknüpfen. Das Konzept wendet sich an Anwender in den Bereichen Broadcast, Theater, Live-Musik oder Cooporate Event sowie Museen, Themenparks usw., die die alltägliche Steuerung mit

Text: Harald Heckendorf Fotos: Archiv / Videlco

H I T Z E FR E I ! Dank innovativer DriveCore-Technologie bleiben die neuen CT Mehrkanalendstufen von Crown auch bei Leistungen von 8 x 125 Watt an 4 oder 8 Ohm ziemlich cool. Über 90% Energieeffizienz im Betrieb, zusätzliche intelligente Stromsparfunktionen sowie einfach anwendbare Steuer- und Überwachungsmöglichkeiten erfüllen sämtliche Anforderungen eines zeitgemäßen Installationsverstärkers. Alle vier Varianten der lüfterlosen Mehrkanalendstufe werden im platzsparenden 1 HE Gehäuse mit installationsfreundlichen Phoenix-Steckverbindern geliefert.

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BESCHALLUNG

EINBAU VON LAUTSPRECHERN DER CI-SERIE

Einbaumöglichkeiten von Wand- und Deckenlautsprechern der Ci-Serie

Nahtlos integrierbar Für die Ci-Serie von KEF gibt es ein umfangreiches Zubehörsortiment, um die verschiedenen Lautsprechertypen auch in Betonwände und -decken einzubauen.

Während

bei Leuchtkörpern die Akzeptanz und das Verständnis für einen sichtbaren Einbau sowohl bei Bauherren als auch Architekten oftmals vorhanden sind, wird an die Lautsprecher regelmäßig die Anforderung gestellt, dass sie nicht sichtbar installiert werden. Da aber Lautsprecher nun mal – genau wie Leuchtkörper – in die gewünschte Richtung abstrahlen müssen, können sie nicht an beliebiger Stelle platziert werden. Die Position bestimmt maßgeblich neben der Klangqualität der Lautsprecher und der Raumakustik, ob der Zuhörer sich nach der Installation an der Musik erfreuen, die Sprache verstehen und das Schallereignis – besonders wichtig bei Stereo- und Surround-Signalen – aus der passenden Richtung hören kann. Selbstredend können Lautsprecher nicht einfach in Beton eingegossen werden. Aber auch das Einsetzen in Trockenbauwände ohne Gehäuse um die Treiber ist nicht ideal, weil hier das Volumen nicht definiert und abhängig von der Wandkonstruktion ist. Nicht umsonst investieren Lautsprecherhersteller einige Zeit in die Entwicklung

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der Gehäuse. Der gleiche Lautsprecher in unterschiedlichen Wandkonstruktionen ohne Gehäuse wird sich merklich unterschiedlich anhören. Für eine möglichst unauffällige Integration der Lautsprecher in das Interieur ist der Einbau in Wände oder Decken aber sicher die beste Möglichkeit. Vor allem, wenn die schalldurchlässigen Abdeckungen der Lautsprecher farblich in der gleichen Weise gestaltet werden können wie die Wände oder Decken. Für die Ci-Serie von KEF bietet die Firma GP Acoustics GmbH in Lünen, die als Niederlassung des Konzerns den europäischen Vertrieb von KEF-Produkten steuert und verantwortet, eine ganze Reihe von Optionen an –- bis hin zum rahmenlosen Einbau von quadratischen und rechteckigen Lautsprechern in Mauer- oder Betonwände. Um diese Einbau-Alternativen wird es im Schwerpunkt in diesem Artikel gehen. Zuvor werden die dazu passenden Lautsprecher und insbesondere ihre Funktionalität für den Einbau kurz beschrieben.

Ci-Serie Grundsätzlich sind die runden und quadratischen. passiven 2-Wege Lautsprecher der Ci-Serie koaxial mit einer Hochtönereinheit vor dem Tieftöner aufgebaut. Die Größe der Tieftöner variiert je nach Modell; der kleinste Lautsprecher hat einen 3"-Treiber, der größte einen 8"-Treiber. Dazwischen stehen Alternativen mit 6,5"-, 5,25"- und 4“-Treibern zur Verfügung. Die Lautsprecher sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich; zu den drei koaxialen Modellen mit quadratischem Gitter und 11 koaxiale mit rundem Gitter gesellen sich zwei quadratische und drei runde Varianten mit einem Breitbandtreiber. Um einen unauffälligen Einbau zu gewährleisten, sind die Einfassungen der magnetisch gehaltenen Gitter möglichst dünn gehalten. Drei motorgesteuerte Varianten – die Deckenlautsprecher Ci-80QT (3-Wege, rechteckig) und Ci200.3QT (2-Wege, quadratisch) sowie der Flächenlautsprecher CiFDT zum Wandeinbau als Surroud-Effektlautsprecher – sorgen dafür, dass

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Der Trockeneinbaukasten, hier in der Variante für die größeren Lautsprecher

Ci50R (Breitband, 2") mit dem Metallgehäuse in

© Fotolia-Benicce

Für den Trockenbau gibt es Metallkästen, deren Außenrahmenmaße auf den typischen Abstand des Ständerwerks von 62,5 cm abgestimmt sind. Der Metallkasten und die Öffnung zur Aufnahme des Lautsprechers sind in verschiedenen Größen erhältlich und innen mit etwas Dämmmaterial ausgelegt. Für die kleinen Ci50 (Breitband, 2") gibt es außerdem Metallgehäuse mit Dämmmaterial, die von Größe und Montagevorrichtungen Einbaustrahlern entsprechen. Vorrichtungen für die Trockenbaumontage waren über lange Jahre für den internationalen Markt ausreichend. Gerade in Europa und vor allem in Deutschland, wo nach wie vor Mauerwerk gängiger ist als Holz- und Trockenbauwände, waren aber Kästen gefragt, die nicht nur in das Mauerwerk eingebaut werden können, sondern auch in Beton einzugießen sind. Deshalb entwickelte GP Acoustics zusammen mit einem Schweizer Hersteller die Einbaukästen aus EPS 60 (Expandierter Polystyrol-Hartschaum, besser bekannt auch als Styropor). Sie können in Betonwände und -decken eingegossen oder eingemauert werden. Das Material ist schwerentflammbar und die Kästen bieten zum einen eine akustische Isolation nach außen, zum anderen den Lautsprechern ein definiertes Volumen.

der Größe eines Einbaustrahlers

die Lautsprecher bündig in die Begrenzungsfläche eingebaut werden können und dann nur beim Betrieb motorisch gewinkelt werden. Neben weiteren Sondermodellen und Außenlautsprechern umfasst die Ci-Serie zudem den Ci900ACE mit zwei 6,5" Treibern sowie 6,5" Mittel- und 0,75" Hochtontreiber in einer koaxialen Anordnung. Er ist zurzeit – abgesehen vom motorgesteuerten Ci3-80QT – der einzige längliche Lautsprecher. Das wird sich demnächst ändern. „Bei vielen Installationen sind zum Wandeinbau längliche Lautsprecher gefragt, weil sie visuell besser zu den Bildschirmen passen,“ erläuterte Helmut Schäfer von der GP Acoustics GmbH. „Bisher ließ sich dieser Wunsch optisch nur mit speziellen Gittern und Einbaukästen vor den quadratischen Lautsprechern realisieren. Zur ISE 2012 wird KEF eine neue Reihe vorstellen, die Lautsprecher mit einer rechteckige Form beinhaltet.“

Die Einbau-Optionen Im Prinzip gibt es Einbauoptionen für alle Lautsprecher der Ci-Serie. Die Einbaukästen gliedern sich in Mauerkästen und Trockenbaukästen.

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Bisher gibt es Mauerkästen in zwei Größen: 282 × 282 × 110 mm für die Lautsprecher bis 6,5" und 355 × 355 × 150 mm für die 8"-Lautsprecher. Letztere Größe ist nicht ideal für den Einbau in Beton, da die Moniereisen in der Regel in 30 cm Abstand verlegt werden. Deshalb wird es mit der Einführung der länglichen Lautsprecher in diesem Frühjahr auch neue Kästen für die Lautsprecher mit 8"Treiber geben, die von der Breite her bei 282 mm bleiben und für das größere Volumen in der Länge zunehmen. Zu diesem Zeitpunkt sollen auch die passenden Kästen für die neuen rechteckigen Lautsprecher verfügbar sein. Dann werden auch die Mauerkästen für die kleineren Modelle in überarbeiteter Form lieferbar sein. Die Anpassung an die Größe und Form der Lautsprecher erfolgt über den Deckel der Kästen, der unterschiedliche Öffnungen hat. Das Montagevorgehen ist bei allen gleich: Vor dem Betonieren wird der Deckel auf die Verschalung gelegt und mit Nägeln fixiert. Die Öffnung wird mit einer passenden Grobspanplatte (OSB) verschlossen, die ein Verziehen der Öffnung beim Betonieren verhindert. Am Kasten selbst wird eine Öffnung an der Stelle eingefügt, an der die Zuleitung ankommt. Um bei der Montage jeden Freiraum zu haben, sind Zuleitungsöffnungen

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BESCHALLUNG

EINBAU VON LAUTSPRECHERN DER CI-SERIE Maler in der gewünschten Farbe des Kunden lackiert und damit dem Wand- und Deckenspiegel angepasst werden. Um Beschädigungen am Einbaurahmen und Lautsprecherchassis zu vermeiden, gehört ein „Lackierschutz“ zum Lieferumfang! Das ebenfalls lackierte Gitter wird dann zum Schluss einfach vor den Lautsprecher gesetzt und durch die Magnete gehalten.

Die Winkel im Mauerkasten zur Befestigung der Adapter mit den Lautsprecher

Ci 160CR im Mauerkasten für runde Lautsprecher

Zubehör zum Mauerkasten zur Stabilisierung während des Betonierens

Falls der dünne Rahmen architektonisch immer noch als störend empfunden wird, so gibt es für die eckigen Varianten – die zurzeit in 70 % der Installationen genutzt werden – auch die Möglichkeit der rahmenlosen Installation. Dazu werden in die Öffnung des Mauerkastens in den Ecken Metallwinkel eingesetzt, der Lautsprecher in einem Metalladapter eingebaut und der Adapter mittels der Metallwinkel im Kasten fixiert. Nach der Montage wird das Gitter dann in den Adapter so eingesetzt, dass es bündig mit der Wand- oder Deckenoberfläche abschließt. Diese Variante wird es auch für die rechteckigen Lautsprecher geben. Für die Lautsprecher wie den motorgesteuerten Ci3.80QT oder das Topmodell Ci9000ACE stehen Mauerkästen aus Grobspanplatten zur Verfügung. Helmut Schäfer, im Hause GP Acoustics GmbH gesamtverantwortlich für Vertrieb und Produktmanagment der Ci.Produkte: „Die neuen Produkte mit den äußerst schmalen Einbaurahmen und den magnetbefestigten Abdeckungen treffen eindeutig den aktuellen Design-Trend. Die Einbau-Adapter-Sets zur rahmenlosen Installation finden bei Architekten und Bauherren großen Anklang und kommen dem Anspruch des fast ,unsichtbaren‘ Lautsprechers und dem großen Wunsch, moderne Technik und hervorragenden Klang harmonisch im Wohnraum zu integrieren, sehr nahe!“

Ci 160.2QS im Adapter im Mauerkasten für eine rahmenlose Installation

Preise Die folgende Tabelle enthält einen Auszug aus der aktuellen UVP-Preisliste:

nicht ab Werk vorhanden. Und es ist natürlich erforderlich, die entsprechenden Vorkehrungen für eine Zuleitung mittels Leerrohren vor dem Betonieren vorzusehen. Auf die Holzplatte wird ein weiterer Styroporblock aufgesetzt, bevor der Kasten geschlossen wird. Dieser schafft die notwendige Stabilität während des Betonierens und kann danach durch die Öffnung entfernt werden. Diese ist im Übrigen das einzige, was nach dem Betonieren noch zu sehen ist. In die Öffnung wird dann der Lautsprecher, z. B. aus der neuen Serie mit dem so genannten UTB-Design (Ultra Thin Brezel, d. h. einer hauchdünnen Einfassung), eingesetzt. Grundsätzlich werden diese in Weiß (RAL 9016 ähnlich) geliefert, können aber mit der entsprechenden Sorgfalt vom

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Modell

Preis in €

Trockenbaukasten für z. B. Ci 160 CR/QR/QS

70,00 €

Mauerkasten inkl. Zubehör für die runden Ci160CR (6,5")

80,00 €

Mauerkasten inkl. Zubehör und Adapter für die rahmenlose Installation der quadratischen Ci160QS (6,5")

Prototyp der weiterentwickelten Mauerkästen, die ab Frühjahr 2012 verfügbar sein sollen

Der motorisch verfahrbare Ci 3.80QT und das Mauergehäuse, in das der Lautsprecher wie ein Autoradio eingeklickt wird

Fazit Mit dem umfangreichen Zubehör zum Wandund Deckeneinbau passend zur Ci-Serie von KEF gibt es vielfältige Möglichkeiten zur nahtlosen Integration der Lautsprecher in ein architektonisches Design, sowohl bei Trockenbau- und Holzbauweise, als auch bei Beton- und Mauerwerk. Mit der farblichen Anpassung von Gitter und schmalem Rahmen dürften die Lautsprecher kaum ins Auge fallen und falls diese Einbauweise den Designansprüchen noch nicht genügt, so erlaubt der rahmenlose Einbau der quadratischen Varianten eine bündige und noch unauffälligere Integration.

219,00 €

Mauerkasten und Zubehör 129,00 € für die motorgesteuerten Ci3.80QT

Text: Christiane Bangert Fotos: Jörg Küster (GP Acoustics),

Christiane Bangert

Kontakt für Informationen info@gpaeu.com / www.gpaeu.com oder www.kef-audio.de

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Auf der ISE 2012 werden mehr neue Technologien ausgestellt, als auf irgendeiner anderen Messe des AV-Sektors. Bei Tausenden von neuen Produkten von mehr als 750 Ausstellern ist es sicher, dass Sie etwas entdecken werden, was Sie noch nie gesehen, gehört oder berührt haben. Falls es etwas gibt, was das Medien- und Kommunikationsgeschehen der Zukunft beeinflussen wird, werden Sie es mit Sicherheit auf der ISE 2012 finden.

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MARKT

VORSCHAU ISE 2012

Messe aktuell

Vorschau auf die ISE 2012 Neue Produkte, die auf der europäischen Fachmesse für audiovisuelle Medien- und Steuerungstechnik vorgestellt werden.

Europas größte Fachmesse für audiovisuelle Medien- und Steuerungstechnik Integrated System Europe – kurz ISE – erwartet in 2012 vom 31. Januar bis 2. Februar auf dem RAI-Messegelände in Amsterdam etwa 750 Aussteller und 35.000 Besucher. Auch in diesem Jahr werden dort wieder Produkte aus allen Bereichen zum ersten Mal präsentiert. Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, stellen wir einige dieser Messeneuheiten in den folgenden Abschnitten vor.

Textbearbeitung: Helga Rouyer-Lüdecke Abbildungen: Aussteller, ISE, Helga Rouyer-Lüdecke

Audio Barix: kompakte Masterpagingstation Die Barix AG zeigt die Annuncicom PS1 Pagingstation, eine kompakte, voll integrierte Hardwarelösung für Paging und Intercom über IP, die sich zur Installation in Bürogebäuden, Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern und Unternehmen aller Art anbietet. Die PS1 verfügt über zwei beleuchtete Sprechtasten, eine Lautstärkeregelung und einen eingebauten Lautsprecher mit Mikrofon. IP-Adressierbarkeit soll den einfachen Anschluss an ein Netzwerk emöglichen. Dank PoE-Fähigkeit (Power over Ethernet) wird bei der Installation lediglich ein Kabel benötigt, mit dem das Gerät angeschlossen wird. Die PS1 erlaubt es auch, Hintergrundmusik einzuspielen; eine Zweiwegoption ermöglicht es außerdem, eine gebäudeweite Intercom für Zweiwegkommunikation zu realisieren. Das kompakte Design der PS1 bietet eine Wandaufhängung und eine Tischbefestigung; ein Gürtelclip ermöglicht auch den mobilen Einsatz. Kunden von Barix können die PS1 leicht mit anderen Barix-Geräten in ein Netzwerk integrieren, einschließlich Instreamer IP-Encoder, Barix Annuncicom Exstreamer IP Decoder und Annuncicom PS1 Pagingstation Zweiwege-IP-Geräten. Stand 2E70

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Biamp Systems: EU-Premiere für Tesira Biamp Systems stellt mit Tesira ein konsequent digitales Audionetzwerk vor, das auf dem AVB-Standard (Audio Video Bridging) basiert; d. h., es erlaubt die Übertragung von Audiosignalen über Computernetzwerke, die dem AVB/IEEEStandard entsprechen. Dies soll neue Möglichkeiten in Hinsicht auf Modularität, Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Kommunikationsanwendung eröffnen. Als wesentlichen Vorzug nennt Biamp, dass nahezu jede Anforderung aufgrund der besonders hohen Anpassungsfähigkeit realisierbar ist, unabhängig davon wie umfangreich das Projekt im Augenblick ist oder zukünftig sein wird. Biamp Systems veranstaltet mehrere Vorträge zu den Themen AVB und Tesira (Anmeldung über www.biamp.com). Stand 1H80

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Meyer Sound: Column-Array-Lautsprecher, Kleinspannungs-Installationslautsprecher und mehr Auf der ISE in Amsterdam wird Meyer Sound neue Systeme vorstellen und diese gemeinsam mit der D-Mitri digitalen Audio-Plattform und den CAL Column Array Lautsprecher, der proprietäre DSP-Algorithmen für präzises digitales Beam Steering und Beam Splitting bietet, präsentieren. Als ideale Lösung für Installationen, die außergewöhnliche Klangqualität fordern, bezeichnet Meyer Sound seine Kleinspannungs-Installationslautsprecher, die einen hohen SPL, überragende klangliche Dynamik und Klarheit und zuverlässige Leistung mit einer Zeit und Kosten sparenden integrierten 5-poligen Signal- und DC-Spannungsversorgungsverkabelung vereinen sollen. Um mehr über den Einsatz dieser 48 V Audio-Systeme in Installationen und darüber hinaus zu erfahren, können Interessierte den Meyer Sound-Stand besuchen oder am InfoComm Seminarprogramm „Low Voltage Audio Systems: Raising the Bar“ teilnehmen, das von Miguel Lourtie Meyer Sounds European Technical Services Manager am 31. Januar um 16:00 Uhr in Raum D202-D204 präsentiert wird (Voranmeldung über ISE erforderlich). Stand 1M80

Genelec: Installationslautsprecher

PanAcoustics: Kompakte & leistungsstarke steuerbare Zeilenlautsprecher

Die namhafte Lautsprecherschmiede aus Finnland fokussiert den Installationsmarkt mit neuen Modellen und kostenlosen Praxis-Schulungen am Stand. Zusätzlich wird eine Simulationssoftware für den Festinstallationsmarkt demonstriert. Neu vorgestellt werden u. a. die aktive Lautsprecher 4040A und der 1238CF, ein 3-Wege-Monitor für vielseitige Anwendungen. Der 4040A will mit großem Tweeter und kraftvollem Verstärker punkten und ist für große Konferenzräume oder Auditorien konzipiert. Phoenix-Anschlüsse sollen die Installation erleichtern. Der 1238CF lässt sich mit der Genelec eigenen Steuersoftware GLM kontrollieren und zusammen mit Produkten der Genelec 8200/7200-Serien in einem Netzwerk betreiben. Stand 1K76

Pan Acoustics aus Deutschland, bekannt für seine steuerbaren Zeilenlautsprecher, geht mit dem PB04, einem kompakten aktiven Modell an den Start. Es ist der kleinste Lautsprecher aus der „Pan Beam“-Serie, nur halb so hoch wie der PB08. Der PB04 verspricht eine benutzerfreundliche Windows-Softwareoberfläche zur Steuerung aller Parameter wie Steuerbarkeit der Abstrahlung, 4-Band parametrischer EQ, Lautstärkeregelung, Öffnungswinkel etc. Das Modell verwendet dieselbe Software wie alle anderen Pan-BeamModelle. Zur Beschallung, Überwachung und Steuerung großer Menschenmengen und in Evakuierungssystemen nutzbar ist die „Pan Jericho“-Serie. Als Zuwachs wird hier der PJ16 als Prototyp vorgestellt. Er verfügt wie die anderen Modelle dieser Serie über sehr laute Schallgeber (140 dB max.). Durch die DSP-Steuerung können der Abstrahlwinkel (horizontal & vertikal), der akustische Fokus, die akustische Reichweite sowie Lautstärke und Equalizer mittels Software gesteuert werden. Das Modell ist in Schutzart IP54 (Standard) und als Option in IP65 verfügbar. Stand 7F210

Pan Acoustics PB04

Tannoy: Passive Säulenlautsprecher Der traditionsreiche Lautsprecherhersteller Tannoy wird am Stand der TC Group seine neuen passiven Säulenlautsprecher VLS (Vertical Line Source) präsentieren. Es werden drei Modelle vorgestellt, welche die bewährte Wandlertechnologie der QFlex-Säulen verwenden. Weiterhin zu sehen sind die kompletten VX- bzw. VXP-Lautsprecherserien, die neusten QFlex-Modelle, und die OVC-Serie – abhängbare Lautsprecher für Decken. Stand 5R92


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VORSCHAU ISE 2012

Digital Signage

NEC mit DS-Branchenlösungen

Syscomtec: easescreen-Anwendung für Brightsign-Player

Auf der größten Fachmesse Europas zum Thema AV und Systemintegration stellt die NEC Display Solutions ihr beeindruckendes AV- und Digital Signage-Lösungsportfolio vor. So zeigt das Unternehmen unter anderem die drei neuen Produktreihen aus dem Bereich HLO Projektion, die neuesten LC Public Displays, großformatige Bildschirme mit LED Backlight sowie die ultra-hochauflösende Videowand-Lösung Hiperwall. NEC-Experten demonstrieren am 400 Quadratmeter großen Stand die Funktionen und Möglichkeiten der verschiedenen Lösungen, die für professionelle Einsätze in Flughäfen, Schnellrestaurants, Kontrollräumen, dem Rental/Staging Bereich sowie für Business- und Konferenz-Umgebungen konzipiert wurden. Einen hohen Stellenwert zur diesjährigen ISE nimmt außerdem die DOOH Ad-Serving-Plattform VUKUNET ein. Stand 4R24

Die syscomtec Distribution AG, Distributor für audiovisuelle Medientechnik, ist mit easescreen eine Kooperation mit einer neuen Anwendung für Brightsign Player eingegangen und präsentiert erstmals eine Frontend-Software für Brightsign Player. Die Digital-Signage-Software easescreen bietet eine intuitive Bedieneroberfläche, die eine einfache Bearbeitung, Ablaufplanung und Verteilung multimedialer Inhalte mit Vorschaufunktion in heterogenen Digital-Signage-Netzwerken ermöglicht. Die Lösung ist in verschiedenen Versionen und Sprachen verfügbar und eignet sich durch ihre Skalierbarkeit für alle Einsatzgebiete. Das Produkt kann nur im Bundle, bestehend aus Brightsign Player und easescreen Software erworben werden. Vertrieben wird die neue Anwendung in Deutschland und Österreich von syscomtec, Pichler Medientechnik und Kindermann. Weiterhin werden am Syscomtec-Stand interaktive Videowandsysteme, Hochleistungsprozessoren von RGB Spectrum, Fiberlink-Glasfaser-Übertragungssysteme, optische Kreuzschienen und „Scan Do“-Scan-Converter für den Broadcasteinsatz von Communications Specialities, Inc. (CSI) vorgestellt. Stand 10P122

SCREEN NT: Sonnenlichtlesbare 3D Public-Displays Der Aschaffenburger Digital Signage und Sunlight LC-Display Spezialist SCREEN New Technologies hat ein sonnenlichtlesbares, autostereoskopische Display entwickelt und stellt dieses erstmalig weltweit auf der ISE 2012 in Amsterdam vor. Die Serie kann sowohl im Indoor- als auch Outdoor-Bereich ohne Nutzung einer 3D-Brille eingesetzt werden. Für die Outdoor-Variante ist das wetterfeste Gehäuse zusätzlich mit Klimaanlage, Heizung und Temperatur-Feuchtigkeitssteuerung ausgestattet, um auch extremen Temperaturen Stand zu halten. Die 3D-Screens sind ab sofort in Größen von 32 bis 55 Zoll lieferbar, und zwar als Indoor/Outdoor-Variante, als Display oder Stele, in Landscapeoder Portrait (Hochkant)-Format. Stand 9C143 Sonnenlichtlesbares, autostereoskopisches 3D-Display von Screen NT

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Teracue: Streaming-Systeme für Digital Signage

Prodytel: Vertrieb von Onelan

Teracue demonstriert auf der ISE digitale Streaming-Lösungen für Digital-SignageAnwendungen. Der ENC-300-DVI-PORTABLE ist ein kompakter Encoder für Digital Signage Streaming-Anwendungen. Digital-Signage-Inhalte können live in HD über ein IP-Netzwerk oder das Internet versendet werden. Der H264 SD/HD-Videoencoder verarbeitet DVI, HDMI und analoge Audiosignale. Mit dem ENC-300 werden Streaming-Systeme für Digital Signage von Teracue Videoauflösungen bis hin zu Full HD realisiert, spezielle DVI-Formate wie 1.600  1.200 oder 1.920  1.200 können encodiert werden. Im Digital-Signage-Bereich werden die Ausgänge von Digital-Signage-Playern mit dem ENC-300 erfasst. Die Werbesignale und Infotainment-Inhalte können danach in HD-Qualität auf hunderte von Fernsehgeräten oder auf PC-Player übertragen werden. ENC-300-DVI-PORTABLE Encoder werden für leistungsstarke 24/7-Echtzeit Streaming-Anwendungen eingesetzt und können auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen verwendet werden. Sie haben einen erweiterten Temperaturbereich, eine Leistungsaufnahme von unter 10 W, besitzen keinerlei bewegliche Teile und können geräuschlos betrieben werden. Der Encoder bietet zusätzlich einen DVI/HDMI Loop-Through-Ausgang um das Eingangssignal zu überwachen oder anderweitig zu verwenden. Stand 1E80

Als Vertriebspartner von Onelan ist ProdyTel auch am Stand von Onelan vertreten. Am Stand des UK-basierten Herstellers von Hard- und Softwareprodukten für Digital-SignageAnwendungen wird eine hoch entwickelte Digital-SignagePlattform demonstriert, die Hard- und Software auf LinuxBasis miteinander verknüpft und somit für den Wiederverkäufer ideal sein soll, da wenig Startkenntnisse notwendig sind um beliebige skalierbare Systeme aufzusetzen. Stand 10P136

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Konferenztechnik

Brähler ICS: DIGIMIC mit umfangreichen Erweiterungen Vorgestellt wird das digitale, drahtgebundene DIGIMIC-Diskussionssystem „Classic“ mit neuen Systemkomponenten, die den Ausbau zu einer Simultan-Dolmetscheranlage bzw. einem Abstimmungssystem ermöglichen. So wurde der Speicher in der Zentrale aufgerüstet; das Menu zur Unterstützung der Einstellungen erhielt Erweiterungen für Simultandolmetschen und Sprachenwähler. Die Delegierteneinheiten CMic-CSV besitzen ein hochauflösendes OLEDDisplay und fünf Multifunktionstasten zur Abstimmung und die Einstellung des Sprachenwählers. Das Display wird über das vorhandene Umgebungslicht gesteuert und soll durch die automatische Anpassung immer optimal ablesbar bleiben. Der Teilnehmer kann sich entweder für Mithören am eingebauten Lautsprecher oder des gewünschten Sprachkanals am Dolmetscherpult DDol von Brähler ICS Kopfhörer entscheiden. Die zu übersetzenden Sprachen werden im Display in der Landessprache oder in Englisch angezeigt. Hierzu steht eine Vorauswahl von neun Sprachen aus 193 zur Verfügung. Außerdem soll es leicht möglich sein, die Favoritensprachen individuell auf die notwendigen Sprachkombinationen einzustellen. Als Auswahl stehen die UN-Sprachen (Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch) erweitert um Deutsch, Italienisch und Portugiesisch zur Verfügung. Das neue Dolmetscherpult DDol ist eine Ableitung von dem bereits seit Jahren bewährten DOLV und wird – ohne PC – über einfache Menüeinstellungen konfiguriert. Ebenfalls neu ist ein Zusatzmodul für Abstimmungen in PowerPoint, das alle graphischen Möglichkeiten unterstützt. Zusätzlich lassen sich nun auch die Sprechstellen mit den mobilen drahtlosen DIGIVOTE VD30-Einheiten kombinieren. Stand 12A92

Clockaudio: Drahtloses Konferenzsystem Clockaudio (Vertrieb: Prodytel), bekannt für hochwertige und robuste Mikrofone, wird mit CW-200 ein drahtloses Dual-Channel-Konferenzsystem vorstellen. Es soll preiswert, einfach zu installieren und zu bedienen sein. Das System umfasst zwei Sendeeinheiten mit Sprecheinheiten in Form von Grenzflächen-Mikrofonen und einen Dual-Channel-IR-Empfänger. Sender und Empfänger können über 32 wählbare Frequenzen pro Kanal betrieben werden und bieten Autoscan und -lock für eine Übertragung auf einer interferenzfreien Frequenz. Weiterhin bietet CW-200 einstellbaren „Noise-Lock“ Squelch und RFI-Abschirmung gegen Hochfrequenzstörungen. Die Sender sind in robusten Metallgehäusen; Siliconpads auf der Unterseite verhindern das Verrutschen. Stand 11C66 Drahtloses Dual-Channel-Konferenzsystem CW-200 von Clockaudio


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Revolabs: Wireless-Systeme Vorgestellt bei Revolabs (Vertrieb: Prodytel) wird erstmals in Europa das bereits auf der InfoComm 2011 vorgestellte FLX Conference Phone. Das DrahtlosSystem, bestehend aus Basisstation und einem Receiver, kombinierbar mit Revolabs-Mikrofonen, ist für kleine und mittlere Konferenzräume gedacht und kombiniert Breitband-Audio (80 bis 11.000 Hz) mit 128-bit Codierung und Bluetooth-Übertragung. Zusätzlich zur Telefonkonferenz kann RevoDrahtlos-Mikrofonsystem FLX von Revolabs labs FLX als Audio-Interface für die Videokonferenz genutzt werden. Bluetooth ermöglicht hier die Anbindung von entsprechenden Mobiltelefonen oder Rechnern. Weiterhin demonstiert Revolabs seine neuen Drahtlos-Mikrofone der „HD-Line“, die dank „Designed for Speech“-Technologie eine verbesserte Sprachverständlichkeit bieten; unterstützt werden Bandbreiten von 50 bis 14.000 Hertz. Stand 12B92

Media Center Cabinet-Lösungen von Unicol – auch als TwinScreen-Variante

Unicol: Mobile Twin-Screen-Lösung Unicol, Spezialist für Mounting Solutions, Video Walls und Lösungen für Digital Signage, zeigt die neusten „Media Center Cabinet“-Produkte aus seinem Geschäftsbereich Media Center. Die für Videokonferenzen konzipierten Media Center Cabinets sind mobile Halterungen für Monitore, Videokameras und weitere Komponenten des Videokonferenzsystems. Es lassen sich Bildschirme bis 60 kg integrieren; die Bildschirmhalterungen sind adaptierbar an nahezu alle verfügbaren Monitormodelle. Weiterhin sind drei Glas-Plattformen integriert. Unicol wird auf der ISE auch Twin-Screen-Modelle mit Rahmen zur Aufnahme von zwei Monitoren präsentieren. Stand 10R135

VITEC: Videokonferenz-Service VideoMeet der Deutschen Telekom Eines der Highlights auf dem VITEC-Stand (B80) in Halle 12 ist der von der Deutschen Telekom Mitte November eingeführte und von VITEC als deren Lead Partner seit kurzem vermarktete Videokonferenz-Service VideoMeet. Der neuartige Dienst, der aus jedem Netz und mit jedem Endgerät nutzbar sein soll, wird auf dem Stand des Mitausstellers Deutsche Telekom vorgestellt. Weitere Highlights sind die Content-Management-Lösung Announce vom Hersteller Visix für modernes Public Display und digitale Beschilderung sowie die für die Microsoft Lync-Nutzung optimierten CX-Serien an Video- und Audioprodukten von Polycom. Abgerundet wird die Messepräsentation von VITEC durch das multifunktionale Collaboration-Tool Mondopad von InFocus und den europaweit exklusiv vertriebenen Videokonferenzroboter VGo vom gleichnamigen Hersteller. Polycom und InFocus sind wie die Telekom Mitaussteller auf dem VITEC-Stand. Stand 12B80

Steuern & Bedienen, AV-Signale schalten & verteilen

Crestron: DigitalMedia-News und Fachplaner-Tagung

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Als neustes Produkt der DigitalMedia-Familie präsentiert Crestron u. a. das „DigitalMedia 6X6 Distribution Center“, ein kompaktes HDMI-Verteilersystem im Standard-19" Gehäuse (2 HE hoch) für kleinere Anwendungen mit sechs HDMI-Eingängen und fünf Kupferkabel-Ausgängen sowie einem HDMI-Ausgang. Weiteres Highlight unter anderen auf dem Crestron-Stand ist CAPTURE-HD, eine Box zum Aufzeichnen und Ausgeben von Full-HD-Inhalten, das Einzelgeräte wie Videoprozessor, Videosplitter, Videoumschalter und Mikrofonmischer einsparen soll und Anschlussmöglichkeiten für Kamera und Mikrofon, HDMI, RGB, MMC, USB und Audio bietet. Außerdem erweitert Crestron sein Tagungsprogramm und veranstaltet zur ISE 2012 erstmals eine AV-Fachplanertagung, welche die Aufgaben des Fachplaners bei der Konzeption eines Systems beleuchten will. Die Fachplanertagung findet am 31. Januar von 12.00 bis 13.30 Uhr in Raum G109 im Amsterdamer Messezentrum RAI statt. Stände 1F2, 1F6 und 1F7

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Analog Way: Smartmatrix Light-Edition

AMX: Fokus auf Digital und Usability

Neben bewährten Videoprozessoren und Seamless-Switchern wie Di-VentiX II und Eikos wird auch die Smart MatriX-Serie mit einer „Light Edition“ – Smart Matrix LE – vorgestellt. Weiterhin am Start

AMX wird seinen Messeauftritt auf das Management digitaler AVSignale und neue Bedienmöglichkeiten von AV- und Raumfunktionen fokussieren. So erwarten den Besucher zum Beispiel die Digi-

AMX Modero X Touchpanel als Wandeinbau

Seamless-Switcher-Fernbedienung Axion2

sind der Multi-Layer Seamless-Switcher „Pulse“ sowie die Fernbedienung Axion2 für alle Seamless-Switcher von Analog Way der neusten Generation; das Gerät wurde um 14 Funktionen erweitert, u. a. automatische Anzeige von IP-Adressen und Übersicht über alle angeschlossenen Geräte auf der Setup-Seite des Screens. Stand 3A112

HY-LINE Computer Components: HD-Signalmanagement HY-LINE Computer Components präsentiert neue Komponenten für Long Distance Applikationen; darunter fallen High-Brightness TFTs, neue Touchtechnologien, Long Distance Extender (SDI, HDMI, DVI, USB ...) und Signalmanagement-Produkte wie optische Splitter, Schalter und Matrixsysteme. Neben einzelnen Komponenten für Digital Signage bietet HY-LINE Computer Components außerdem kundenspezifische Lösungen inklusive der entsprechenden Serviceleistungen. Stand 12F85

Innovativer Vorsprung:

talmatrix-Systeme Enova DGX 16 und 32. Die kompakten, modular aufgebauten Kreuzschienen mit integriertem Controller verteilen analoge wie digitale AV-Signale unter Berücksichtigung des Kopierschutzes HDCP bei HDMI und steuern alle angeschlossenen Geräte. Am Start ist auch das „All-in-One“-Gerät Enova DVX-3150HD, das nicht nur Controller, Matrix, Scaler und 2-Draht-Übertragung analoger und digitaler AV-Signale kombiniert – im Funktionsumfang enthalten ist auch ein Profi-Audioprozessor. Highlights der Touchpanel-Bediensysteme dürften die Panels der Modero X-Serie sein, die völlig rahmenlos im Panoramaformat daherkommen. Auch die Bedienweise ist intuitiver geworden und an die der modernen Smartphones und Multitouch-Tools angelehnt. Weiterhin zeigt AMX neu „ICSLan-Boxen“, die neben AV-Signalen auch Raumfunktionen wie Klima, Licht und Verschattung über IR, RS-232, I/O oder Relays steuern sollen, PoE – Power over Ethernet bieten und sich mit nur einem Cat-Kabel verbinden lassen. Ebenfalls zu sehen sind die in den Tisch einbaubaren und versenkbaren Anschlusssysteme Hydaport sowie die neuste Version der Raum-Managementsoftware Resource Management Suite (RMS). Stand 2C50

Cylindric Wave Radiator Ultraschlanker Hochleistungs-Linienstrahler. Das Leichtgewicht mit nur 22 kg ist ideal für akustisch schwierige Räume und lange Distanzen. Die präzise breitbandige vertikale Schallbündelung wird durch die akustische Kopplung zweier leicht gecurvter, hintereinander angeordneter Schallzeilen erreicht. GL 24 Systeme sind für den Einzeleinsatz konzipiert und können auch in Verbindung mit GL 16i als Downfill genutzt werden. www.seeburg.net


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VORSCHAU ISE 2012

KOMTECH: Tischanschlussfeld Design Line Für das neue Tischanschlussfeld Design Line hat KOMTECH die Anschüsse im motorischen Anschlussfeld Basic Series gegen eine glatte Oberfläche eingetauscht, die alle Anschlüsse ohne sichtbare Befestigungen präsentiert. Benutzerfreundliches Design und individuelle Anschlüsse auf dem neuesten Stand der Technik sollen garantieren, dass sich Mitarbeiter und Besucher schnell zurechtfinden. Die Bestückung – 2  Strom, 2  LAN, HDMI, VGA/Audio, DisplayPort, USB) – ist auf die Anforderungen in einem modernen Konferenzraum ausgelegt. Ungenutzt bleibt das Anschlussfeld Teil der Tisch- Tischanschlussfeld Design Line von KOMTECH oberfläche. Mit einer Berührung des grünen Pfeils, drehen sich die Anschlüsse aus der Ruheposition zur Tischoberfläche. Eingebaute Sensoren erkennen die Benutzung und verhindern das ungewollte Verschließen. Wenn alle Stecker entfernt sind, wird das Anschlussfeld mit der Betätigung des roten Pfeils in die Ruheposition gedreht und verschließt sich zu einer planen Tischoberfläche. Das Tischanschlussfeld schließt sich nach einiger Zeit automatisch, wenn es ungenutzt ist und sorgt damit für eine aufgeräumte Optik. Stand 1N110

Gefen: 32 x 32 DVI-Matrix Premiere bei Gefen hat die GefenPRO 32  32 DVI-Matrix, die 32 Computer mit 32 Displays beliebig miteinander verschalten kann. Die Matrix kann über frontseitige Tasten, RS-232-Schnittstellen, Infrarotsender oder einen beliebigen Webbrowser bedient werden. Das Gerät ist modular aufgebaut und erlaubt das Zusammenstellen verschiedener Ein- und Ausgangskarten mit der Möglichkeit, jede Anzahl von Ausgängen über Cat.5Kabel zu verlängern. Weiterhin verspricht die Matrix ein sehr schnelles Umschalten mit extrem niedrigem Übersprechen und zeichnet sich damit für große Präsentation und Videowalls aus. Zweifache interne Stromversorgung sorgt für Redundanz. Weiterhin unterstützt die Matrix Videoauflösungen bis 1.920  1.200 Pixel und lässt sich mit jedem Gefen DVI-Extender kombinieren. Stand: 1M63

Video

Christie: Mega-Videomapping und mehr Wie schon auf der InfoComm 2011 will Christie als Projektorenhersteller beeindruckende VideomappingAnwendungen am Stand demonstrieren – diesmal besonders großformatig mit dem Roadie HD+35K, ein 32.500 ANSILumen starker 3-Chip DLP Projektor. Flankiert wird dieser von den Roadster-Modellen der neuen Christie J Serie, deren integriertes Christie Twist ein Image War- 1-Chip DLP-Projektor Christie DHD670-E in Full-HD-Auflösung ping ohne Zusatzmodul ermöglicht. Neben den Roadster-Projektoren für den Veranstaltungsbereich umfasst die Xenon basierte 3Chip DLP Serie Modelle mit Lichtleistungen von 6.500 bis 20.000 ANSI-Lumen und drei verschiedenen Auflösungsformaten, SXGA+ (1.400  1.050), HD (1.920  1.080) und WUXGA (1.920  1.200) Auflösungen. Zudem sind alle 2D-Modelle der J Serie auch auf 3D aufrüstbar. Weiterhin am Start sind die 3LCD-Projektoren LHD700 und den LX1200 sowie zwei weitere Modelle aus dem 1-Chip DLP-Segment in Full-HD- und WUXGA-Auflösung. Die Christie MicroTiles dürfen am Messestand natürlich nicht fehlen und werden auf der ISE als in der größten, je für eine Messe aufgebauten Displaywand gezeigt. Neben den Show-Highlights und Produktdemonstrationen am Stand legt Christie in diesem Jahr besonderes Augenmerk auf das Training. Während der ISE finden am Stand verschiedene Seminare zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt. Außerdem ist Christie Platinsponsor der erstmals im Rahmen der ISE ausgetragenen Dynamic Events Konferenz (siehe Kasten S. 71). Stände 1H27 und 1H40

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eyevis: Highlights an neuer Standposition An prominenterer Position als bisher präsentiert eyevis seine zahlreichen Neuheiten in der Halle 1. Hier sind an erster Stelle die inzwischen serienreifen omniSHAPES zu nennen, die eyevis im Juni 2011 auf der InfoComm erstmals vorgestellt hat. Die kompakten LED-hinterleuchteten RückproElemente werden unter anderem in einer großformatigen konvex-konkav geschwungenen und touch-interaktiven Videowand präsentiert. Im Vordergrund der Wand wird eine Plattform aufgebaut, ebenfalls aus omniSHAPES. eyevis omniSHAPES Mit den omniSHAPES können nicht nur rechteckige Displayformen, sondern auch polygonale Formen in nahezu jeglicher Form realisiert werden. Die Bauweise der Geräte erlaubt darüber hinaus auch den Aufbau konkav und konvex geschwungener Videowände. Mit dem EYE-LCD-6000-QHD-LD hat ein neues Quad Full HD Display mit 60" Diagonale und Direct LED-Backlight Premiere. Es bietet eine vierfache Full-HD-Auflösung mit 3.840  2.160 Pixeln auf 60" Bildschirmdiagonale sowie 500 cd/m2 Helligkeit, einem Kontrastverhältnis von 5.000:1 und 6 ms Reaktionszeit (GTG). Das Display wird über 4 DVI-Eingänge gespeist; ein speziell entwickelter Eingangs-Controller garantiert dabei die synchrone Darstellung der Eingangssignale. Weiterhin präsentiert werden die transparenten LCD-Monitore EYELCD-2200-TP und EYE-LCD-4600 als Infotainment-Medium für den Einsatz in Schaufenstern, am PoS oder PoI etc. Auch der Einbau in Touch-Tische oder z. B. in Türen als Bestandteil von Innenausstattungen ist denkbar. Zum Lieferumfang gehört neben dem Panel der dazu gehörige LCD-Treiber. Die Displays sind mit Bildschirmdiagonalen von 22" (1.680  1.050, Farb- oder Schwarz-Weiß-Version) und 46" (1.366  768, nur Farb-Version) erhältlich und lassen sich im Hoch- und Querformat betreiben. Stand 1N6

Lang AG: Interaktive 6 x 1 Videowand und duchsichtiges Display In diesem Jahr wird auf dem Stand der Lang AG als exklusive Preview eine 4k Softedge-Projektion mit vier Projektoren realisiert, „die die Branche in ganz Europa bereits sehnlich erwartet“. Sämtliche Varianten der Primetouch-Produktlinie werden ebenfalls vorgestellt. Mehrere klassische Primetouch, in Tische integriert, zeigen interaktiv und intuitiv abrufbar das komplette Leistungsspektrum der Lang AG. Ein besonderes Highlight ist eine interaktive 6  1 Sharp PN-V601-Wand, auf der jeder Besucher einen „Touch“ seiner Kreativität hinterlassen kann. In einer Multitouch-Vitrine, realisiert mit dem Primetouch Lucent, Langs durchsichtigem, multitouch-fähigem Display, wird der neue Barco ImagePRO HD2 vorgestellt. Über Touch-Gesten-Steuerung können die Besucher den ImagePRO in der Vitrine drehen und sich auf dem Touchpanel ausführlich über seine Features informieren. Stand 1H74

Optoma: WUXGA-Projektor und LED/ Laser-Hybrid Solid State ZW210ST Optoma lädt Besucher unter anderem zur Live-Demo des neuen Installations-Projektors ProScene EH7500 mit WUXGA-Auflösung (1.920  1.200) ein. Der 6.500 Lumen starke Installationsprojektor mit voll motorisierten Lens-Shift und fünf WechselobjektivOptionen wird mit zwei Geräten ein nahtloses Bild in Edge-Blending-Technik zeigen. Ebenfalls sein Debüt feiert der lampenfreie Laser & LED Hybrid ZW210ST. Weiterhin werden neben dem 1,1 kg leichten ML500 LED-Projektor auch Digital-SignageLösungen mit dem D5000 DS Player und 22", 18 und 15" Touch-Screens zu sehen sein. Stand 4R56


MARKT

VORSCHAU ISE 2012

Panasonic: Komplette Bandbreite von Display- und Projektor-Lösungen Panasonic wird auf der Integrated Systems Europe 2012 in Amsterdam die gesamte Bandbreite seiner Installationsanwendungen für sein professionelles AV-Portfolio präsentieren. Das Unternehmen wird im Rahmen der Messe auch über sein „Carbon Offset for Life“-Programm, ein Klimaschutzprogramm zum Ausgleich von CO2-Emissionen informieren. Fachbesucher erwartet am Panasonic-Stand u. a. ein aktueller Überblick über großformatige Bildschirme für Signage-Anwendungen im Innenbereich, interaktive Displays für Werbe- und Informationsterminals sowie wetterfeste Displays für den Signage-Außeneinsatz, die gegen Staub- und Regeneinflüsse sowie extreme Witterungsbedingungen wie Frost und helles Sonnenlicht unempfindlich sind. Diese Displays wurden für bestimmte Einsatzumgebungen wie Einkaufszentren, Produktionsstätten, Flughäfen und andere Verkehrsknotenpunkte wie z. B. Bushaltestellen entwickelt. Stand 1H56

4. AV-Fachsymposium der AV-Solution Partner Zum vierten Mal organisieren die „AV-Solution Partner“, ein Verbund namhafter System- und Beratungshäuser aus dem AV-Medienbereich in Deutschland und Österreich, zusammen mit dem Messeveranstalter während der ISE das AV-Fachsymposium als kompakten Überblick über neuste AV-Techniken und Trends für Architekten, Fachplaner, Projektentwickler, IT-Manager und Medienspezialisten aus dem Bildungsbereich. Eröffnet wird das Symposium von Mike Blackman, Direktor der ISE, und Claus Lohse, Vorstand der AV-Solution Partner, der auch die Moderation des Gesamtprogramms übernimmt. Referenten namhafter Unternehmen wie AMX, Crestron, RCF, NEC Display, Reprolux, Sanyo, Sennheiser und syscomtec informieren über die neueste Technologien und Trends rund um audiovisuelle Medien- und Veranstaltungstechniken sowie deren Einsatzmöglichkeiten. Auf der Agenda stehen Präsentationen wie „Kriterien an ein gutes digitales Informationssystem“, „Modernes Bedienerkonzept für Konferenzräume“ oder „keine Standardisierung der Medientechniken?“. Themenorientierte, geführte Messerundgänge inklusive einem Besuch des 3D-Kinos und eine Podiumsdiskussion beim IMCCA runden das Programm ab. Der Messeveranstalter bietet Interessenten aus Deutschland und Österreich ein günstiges Gesamtpaket an, das die Kosten für die Anreise per Flug oder Bus, Transfer, Abendveranstaltung, Hotelübernachtung und ein Mittagsessen einschließt. office@av-solutionpartner.de

Mitsubishi: Installationsprojektoren und mehr Anorganische LCD-Panels sind die Basis der aktuellen Projektoren aus der 7000er Serie des japanischen Herstellers, die Modelle mit Auflösungen von XGA bis WUXGA (1.920  1.200 Pixel WUXGA) umfassen. Mit rund 6.000 ANSI-Lumen, einem Kontrastverhältnis von 2.000:1 und einer mit 4.000 Stunden bezifferten Lampenlebensdauer bei einer Leistung von weniger als 0,3 Watt sind die Projektoren für den Einsatz in der Festinstallation konzipiert. Das „ED“-Objektiv verspricht höheren Lichtdurchlass als Objektive aus Glas; die integrierte „Natural Colour Matrix“ soll für naturgetreue Farbwiedergabe sorgen. Für das Bildmanagement auf Multidisplay-Videowänden, insbesondere in Kontrollraumanwendungen, ist der neue Bildwandprozessor VC-MK4000 entwickelt worden. Dank hoher Bandbreite soll Multibilddarstellung in Echtzeit möglich sein. Der VC-MK4000 kann für den Betrieb von 16 Displays mit je vier Fenstern oder acht Displays mit je acht Fenstern konfiguriert werden. Jedes Fenster kann RGB-Signale mit einer Auflösung von 1.920  1.200 Pixeln oder Full-HD-VideosignaMitsubishi Bildwandprozessor VC-MK4000 le wiedergeben. Bis zu 32 Prozessoren können per Daisy-Chain in einerm Verbund arbeiten. Der VC-MK4000 kann entweder standalone arbeiten oder über einen optionalen PC betrieben werden. Insbesondere für sicherheitsrelevante Einsätze verfügt das Gerät über redundante Stromversorgung sowie „Hot-Swap“-Funktionalität für Eingangskarten und Lüfter. Im Bereich LED-Outdoorwände hat das 6,7 mm Pitch 5.000 cd/m2 Modell ODT6S Premiere, das besonders wasserfest konstruiert sein soll und sich durch nur 50 mm tiefe Panels auszeichnet, die weniger als 25 kg wiegen. Stand 2A24

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Pre Show Events Neben dem ISE-eigenen Schulungsprogramm finden vor und während der ISE Konferenzen statt, die von unterschiedlichen Organisationen zusammen mit der ISE im RAI veranstaltet werden. Leider konzentrieren sich die Veranstaltungen auf den 30. Januar, so dass ein Besuch mehrerer Konferenzen unter Umständen nicht ganz stressfrei ablaufen wird ... Die „Dynamic Events conference“ wird in diesem Jahr in Amsterdam am 30.1.2012 Premiere haben. Die Konferenz fokussiert den Rental-Markt für Licht, Sound, Video und Bühnentechnik bei Großveranstaltungen. Ein Schwerpunkt der Vorträge liegt auf Feierlichkeiten bei internationalen Groß-Events wie die Olympischen Sommerspiele in London oder die Fussball-Europameisterschaft. – Die Digital Signage Konferenz DiSCO, ein Joint-Venture von ISE, Invidis Consulting und dem OVAB Verband findet bereits das vierte Mal im Amsterdam RAI statt. In diesem Jahr werden unterschiedliche Themen aus der Sicht der Anwender und der Hersteller präsentiert. – Wie bereits seit Jahren auf der InfoComm International wird der gleichnamige Herstellerverband den „Future Trends Summit“ – in diesem Jahr zum zweiten Mal – in Amsterdam abhalten und sich in Vorträgen den kommenden AV-Trends widmen. Der Summit findet ebenfalls am 30.1.2012 im RAI statt. – Auch in diesem Jahr veranstalten die Marktforscher von Wainhouse Research den „Wainhouse Research Collaboration Summit“, der die Kommunikationstechnologien in vernetzten Arbeitswelten international tätiger Unternehmen und Organisationen unter die Lupe nimmt. Die Vortragsveranstaltung findet im Hotel NH Barbizon Palace, Amsterdam, am 30. und 31.1. in Amsterdam statt. Weitere Informationen über die „Pre Show Events“ finden Sie auf www.iseurope.org.

Sharp: High Brightness und Interaktivität Neben seinem breiten Portfolio professioneller Displays und Monitorinstallationen präsentiert Sharp hier erstmals den Prototyp des neuen interaktiven Whiteboards mit einer Bilddiagonale von über zwei Metern (80 Zoll) mit intuitiver Bedienerführung. Durch die Kombination des Touchpanels mit einem Eingabestift und spezieller Erkennungssoftware sollen sich Änderungen sofort in bestehende Entwürfe auf dem Display integrieren lassen. Im Bereich der High Brightness Displays stellt das Unternehmen die neuen Outdoor-Monitore der Serie PN-A601 mit einer Lichtstärke von 2.000 Candela mit Semi-Outdoor-Gehäuse vor. Außerdem zeigt Sharp eine Videowand mit acht Modellen der Thin-Bezel-Monitore PN-V602 mit einer Lichtstärke von 1.500 Candela und Local-DimmingFunktion, die sich zu beliebig großen Wänden kaskadieren lassen. Zusätzlich lassen sich LEDs in dunklen Bildschirmbereichen automatisch ausschalten, wodurch eine Energieersparnis von 30 bis 40 Prozent je nach Bildinhalt erreicht werden kann. Stand 11F78

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IN EIGENER SACHE

RÜCKBLICK

PROFESSIONAL SYSTEM 2011

AV-Highlights im Rückblick Das Jahr 2011 aus medientechnischer Sicht – eine Übersicht über die Themenvielfalt der Ausgaben von PROFESSIONAL SYSTEM.

Viele spannende Themen, spektakuläre Installationen, interessante Interviews, Trendübersichten, Features, weiterführende Grundlagenbeiträge und Tests – all dies fand in den sechs Ausgaben von PROFESSIONAL SYSTEM im vergangenen Jahr statt. Wir möchten Ihnen im Folgenden einen kleinen Rückblick auf die redaktionellen Highlights der letzten zwölf Monate geben. Text: Helga Rouyer-Lüdecke; Abbildungen: Marc Honeck

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1/2011 JANU UAR/FEBRUAR

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2/2011 MÄRZ/A /APRIL

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3/2011 MAI/J /JUNI J

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Interaktive Medien in Telekom-Shops

Multimediales Produkterlebnis am PoS

Bogner-Produktion auf der ISPO 2011

3D in 360 Grad

Medienfassade Esprit Flagship Store

Der Trick mit den LED-Linsen!

Multimedia im Operationssaal

Medientechnik als Lebensretter

Rundum-Strahler

BenkCube im Test

Ein Lautsprecher – sechs Varianten

Vortis-Serie von HK Audio im Test

Normgerechte N ormgerechte Spr Sprachalarmanlagen achalarmanlagen

„Smart Eyes“ sehen mehr Euro-Navigationssystem

Videotransfer im Galileo Control Centre

Geschichte erleben „Im Reich der Schatten“

360°-AV-Inszenierung von Exponaten

U m f r a g e : D i e Tr e n d s d e r O p i n i o n L e a d e r f ü r d i e I S E 2 0 1 1

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A/B-Lautsprecherkonzepte A/B-Lautsp precherkonzepte

Bildanalyse für Crowd-Management Sprachverständlichkeit Sprachverständl lichkeit dank DSP

Hoher Dom Do om zu Mainz

Olympiahalle München München

Konferenztechnik meets IT

Cloud Computing bei Videokonferenzen

Informationssystem im Museum Neukölln

Mobile Touchpanel für alle Altersklassen

Broadcasttechnik Broadcastte echnik meets Computer-Grafik Com mputer-Grafik

Prolight + Sound 2011: Bra anchen-Experte en nennen ihre Audiotrends

Ausgabe 1.2011

Ausgabe 2.2011

Ausgabe 3.2011

Mit der Ausgabe zum Jahresstart wurde PROFESSIONAL SYSTEM um die Rubrik „Markt“ erweitert, um noch intensiver auf die Bewegungen und Trends in der Branche einzugehen. Case Studies über interaktive Medientische in den Telekom-Shops oder Transfer von AV-Signalen im Galileo Control Centre thematisierten die Konvergenz von AV und IT. Über Projektion als künstlerisch gestaltetes Showelement in Besucherattraktionen wurde an beispielhaften Installationen im Landesmuseum Trier und des begehbaren Kunstobjektes „Kometor“ in Österreich aufgezeigt. Weitere Themen dieser Ausgabe waren beispielsweise: • 3D-Wegeleitsystem für eKiosk und Smartphone • Grundlagen: Glasfaser in der AV-Installation • Schallabsorber für bessere Raumakustik • Bildanalyse für Crowd-Management

Der 3D-Hype befand sich (noch) auf dem Höhepunkt – dem entsprach das Titelthema über das 360° 3D-Kino von Bogner auf der ispo. Ein weiteres Trendthema: professionelle und hochwertige Proaudio-Beschallung in Kirchen fand sich in den Berichten über den Dom zu Mainz und die Pfarrkirche St. Josef. Weitere Themen: • Informationssysteme in Behörden • Digitale Videoübertragung in der Olympiahalle München • Telepresence-Raum bei Merck • Test & Messungen: Modulare DSP-gesteuerte Zeile Evolutone von Clearvoice Systems

Das Thema „Netzwerk“ zog sich ein roter Faden durch die Ausgabe 3.2011 – ob „AVB“ bei den Audionetzwerken, der Nutzen von Cloud Computing bei Videokonferenzen oder als Streaming von medizinischen Daten und Livebilder aus Operationssälen. Aber auch die anderen Themen konnten sich sehen lassen – zum Beispiel: • Instore-Medienkonzept für Esprit Flagship Store – mit einer LED-Medienfassade als Highlight • Entscheidungshilfe: Die wichtigsten Parameter, Typen und Einsatzbereiche von Rückprojektions-Scheiben • Medientechnisches Konzept mit Vorzeigecharakter im Museum Neukölln • Feature: Gesichtserkennung für gängige Chipkarten

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4/2011 JULI/AUGUST

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Parlamentarium Brüssel

Deutsche Bank

AV über IP: Trends von der AV-Leitmesse InfoComm 2011 • Test & Messungen: Wetterfester Lautsprecher One Systems 106IM • Sprachalarmierung & Eventbeschallung: Nürburgring als Ganzjahreserlebnis Konferenztechnik: Mobile Videokonferenz • Medientechnik als Teil des Ambientes: Fritz Thyssen Stiftung

Neue Simulationsprogramme in die Zukunft • Beschallung: Displaytechnologien: Blick g: Augen für die Dunkelheit dkameras in der Überwachun im Praxistest • IP-Wärmebil hnologie cher Barth B-4.C13 mit Cardioid-Tec Test und Messungen: Richtlautspre

Konfigurierbares Array Bose RoomMatch Gebäude & Sicherheit:

Features & Statements: Statemen nts: Kontrollr Kontrollräume räume und LLei Leitwarten twarten

Ausgabe 4.2011

Ausgabe 5.2011

Ausgabe 6.2011

Digital Signage – insbesondere DOOH – macht einen großen Schritt nach vorn: Das ehrgeizige Vorhaben von Ströer, seinen Out-of-Home-Channel bis Ende 2011 an den 200 frequenzstärksten deutschen Bahnhöfen mit 1.000 Stelen als digitale Werbeträger auszustatten und seine Umsetzung waren Titelthema dieser Ausgabe. Ein Blick auf weitere Themen: • Die AV-Leitmesse InfoComm demonstriert wie weit die Konvergenz von AV und IT fortgeschritten ist • Die Videokonferenz wird mobil • AV-Systemintegration in denkmalgeschützter Bausubstanz: Fritz Thyssen Stiftung • Flächendeckende Videoüberwachung großer Areale mit einer Kamera

Das erste Cover im Querformat – mit einer spektakulären Installation als Titelstory: Die medientechnische Ausstattung der Deutschen Bank war in aller Munde! PROFESSIONAL SYSTEM berichtete exklusiv und interviewte Professor Holger Hagge, Global Head of Building & Workplace Development, der auf Seite der Deutschen Bank die Gesamtprojektleitung für die umfassenden Renovierungsmaßnahmen inne hatte. Neue Impulse für die AV-Kommunikationstechnik beinhalteten aber auch z. B. die folgenden Beiträge: • Zukunft der Großbild-Anzeigetechnologien für professionelle Anwendungen • Entstaubt: das Rautenstrauch-Joest-Museum mit neuem Konzept und interaktiven Elementen • Augen in der Dunkelheit – IP-basierte Wärmebildkameras für die Überwachung

Europa ist nicht nur politisch gesehen im Mittelpunkt der Medien: Eine der fortschrittlichsten und ideenreichsten AV-Installationen befindet sich mit dem Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Brüssel – und PROFESSIONAL SYSTEM berichtet erneut exklusiv vor Ort. Außerdem hat PROFESSIONAL SYSTEM als Medienpartner der auf Leitstellen spezialisierten Messe PMRExpo auf 16 Seiten Fakten, Trends, Statements und Anwendungen rund um die Visualisierung in Kontrollräumen und Leitwarten zusammengestellt. Aber auch andere Themen sind im Fokus: • Nachwuchskräfte gesucht: VPLT-Arbeitskreis initiiert Ausbildungsberuf für Medientechnik und Systemintegration • Effektvoller Mix aus digitaler Werbung und Information am Flughafen Zürich • Der neu gestaltete Sitzungssaal am Stammsitz der Provinzial NordWest-Versicherungsgruppe in Münster zeigt Architektur und Konferenztechnik im Einklang • Test & Messungen: Konfigurierbares Array Bose RoomMatch mit individuell optimiertem Abstrahlverhalten

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MEDIENTECHNIK

MOBILER MULTITOUCH-MONITOR

Multimedia in Bildungseinrichtungen

Mobiler Multitouch-Monitor statt Kreidetafel Die Kreidezeit ist in deutschen Schulen noch längst nicht vorüber. Ein mobiler Monitor, der wechselweise als Wandtafel und Multitouch-Tisch betrieben werden kann, soll den Schritt in ein neues mediales Zeitalter erleichtern.

Deutschland tut sich immer noch schwer, digitale Medien in den Schulalltag zu integrieren. Eine Umfrage der BITKOM unter 500 Lehrern in Oberschulen aus dem Frühjahr 2011 zeigt, dass zwar 77 Prozent aller Lehrer die Nutzung digitaler Medien als positiv einstufen. Aber nur 23 Prozent setzen Computer täglich oder mehrPresenter im Tafelbetrieb

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mals wöchentlich ein. 88 Prozent aller Lehrer fordern eine bessere technische Ausstattung und eine entsprechende Schulung für den Medieneinsatz. Doch diese muss vom Sachaufwandsträger genehmigt werden. Häufig gibt es Hemmungen, den Sprung ins digitale Zeitalter zu wagen, weil hohe Kosten befürchtet werden.

Doch die zeitgemäße Medientechnik wird immer günstiger und ist auch für Bildungseinrichtungen längst im erschwinglichen Bereich. Das niederländische Unternehmen Prowise ist 2009 im Nachbarstaat angetreten, vor allem Bildungseinrichtungen mit digitaler Medientechnik zu versorgen, die günstig in der Anschaffung und leicht zu bedienen ist. Mit rund 20 Mitarbeitern sieht sich Prowise dabei nicht nur als Lieferant von modernen Schultafeln. Das Unternehmenskonzept basiert auf den drei Säulen Hardware, Software und Content. Im Zentrum steht dabei ein multitouch-fähiger Monitor mit integriertem Windows-Rechner, auf dem die hauseigene Software „Presenter“, aber auch beliebige Windows-Programme laufen. Um die Nutzer dieses Medien-Werkzeugs zu unterstützen und zu binden, hat Prowise außerdem eine Content-Community im Internet eingerichtet. Hier kann jeder Lehrer seine Unterrichtseinheiten online speichern und für andere zur Verfügung stellen. Jetzt betritt der Hersteller den deutschen Markt und möchte auch hier den digitalen Medieneinsatz auf ein europäisches Niveau bringen. Die Zahlen zeigen deutlichen Handlungsbedarf in Deutschland: Während in

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den Niederlanden oder Großbritannien in 90 % der Schulen interaktive Whiteboards im Einsatz sind, ist die Verbreitung im High-Tech-Land Deutschland gerade einmal bei sieben Prozent (Stand 2011).

Presenter im Tischbetrieb

Hardware, Software und Content Geschäftsführer Michael Ahrens bringt die Idee hinter den drei Prowise-Säulen Hardware, Software, Content auf den Punkt: „Unser Ziel war es von Anfang an, auf der Hardwareseite mit einem bezahlbaren Preis die Hemmschwelle bei den Investitions-Verantwortlichen zu senken. Gleichzeitig legen wir Wert darauf, dass unsere Presenter-Software möglichst einfach zu bedienen ist, damit auch die Nutzer einen möglichst leichten Einstieg haben. Und um den Lehrern Arbeit zu ersparen, haben wir zusätzlich die Online-Community ins Leben gerufen, auf der man selbst erstellte Medien mit anderen Nutzern austauschen kann.“ Das Prowise Board kommt als multitouch-fähiger Monitor in fünf verschiedenen Größen von 42 bis 82 Zoll daher. Der für den Betrieb benötigte Windows-Computer mit Intel i5-Prozessor ist bereits integriert. Dank Touch-Bedienung sind keinerlei Eingabegeräte wie Maus und Tastatur notwendig. So benötigt man für einen vollwertigen Betrieb nur ein einziges Kabel – das Stromkabel des Gesamtsystems, sofern man via WLAN ans Internet angeschlossen ist. Das erleichtert die Installation und vor allem den mobilen Betrieb des Boards.

Tafel und Tisch in einem Die mobile Anwendung soll den Betrieb an Schulen erleichtern, die nicht jedes Klassenzimmer mit den Multitouch-Monitoren ausstatten wollen und ist eine pfiffige Idee des Prowise Hardware-Konzepts. Die Boards können über ihre Befestigungsmöglichkeit nach VESA-Standard auf einem fahrbaren Gestell montiert werden, mit dem sie vertikal als höhenverstellbare Tafel betrieben werden können. Und auf Knopfdruck wird das System durch einen Elektromotor in die horizontale Position gebracht. So kann es binnen Sekunden zur Tisch-Arbeitsfläche umgewandelt und von der Lehrerposition mitten in den Klassenraum gefahren werden. Das unterstützt die Gruppenarbeit und bringt didaktisch wertvolle Abwechslung zum Frontalunterricht an der Tafel. Wer sich das Board mit mehreren Kollegen teilen muss, zieht am Ende der Stunde lediglich den Netzstecker und fährt es in das nächste Klassenzimmer.

muss, bringt ein Monitor im Vergleich das kontrastreichere Bild. Außerdem haben wir darauf geachtet, ein Touchsystem zu verbauen, das auch bei hoher Sonneneinstrahlung zuverlässig arbeitet. Hier haben vergleichbare Produkte oftmals Probleme mit der Erkennung der Touchpunkte. Wir beziehen unsere Panels direkt von einem OEM-Hersteller. Die Endfertigung und Qualitätskontrolle erfolgt dann an unserem Stammsitz in Budel.“

Bezahlbare Medientechnik In den Schulen werden hauptsächlich Panels in Größen von 55 und 65" eingesetzt. Dabei erhält man das 55"-Modell für 2.000 Euro. Die kleinere 42"-Variante ist bereits für 1.349 Euro zu haben. Für das mobile Liftsystem fallen 749 Euro an. So kommt man sehr günstig an ein komplettes Multitouch-System, das zudem flexibel einsetzbar ist. Den guten Preis erreicht Prowise durch kleine Einschränkungen, die sehr

Erleben Sie Akustik in vollkommener Reinheit! Unser Unsere U nserre P Pan an an Beam-Produkte Be eam-P am-P Prod dukt ukt k e gar garantieren aan ntier tiieren en IIhnen hnen hnen eine hn i erstk erstklassige klassi lassige l ige Versorgung V ersor ersorgung er gung der Spr Sprachaachch- und M Musiksignale. usiksig usiksign nale ale. Sie geben den TTo Ton o on unverfälscht u un nve err ffälsch älscht und ohne lästiges Echo Eccho ho wieder wieder..

Ahrens sieht neben der Mobilität auch Vorteile beim Einsatz in hellen Klassenzimmern: „Während man bei hoher Sonneneinstrahlung mit Beamerlösungen oftmals die Fenster abdunkeln

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Phone P hone + 49 (0) 53 31 31 / 900 9 95 70 · EE-M E-Mail: Mail: iil kkon kontakt@pan-acoustics.de takt@pa ttakt@pan-ac kt@ an-acousstics st .de d · w www.pan-acoustics.de w w..pan-ac pan-aco oustics usttics.de


MEDIENTECHNIK

MOBILER MULTITOUCH-MONITOR

Werkzeug „Skelett“ aus der ContentCommunity

nutzerorientiert ausgefallen sind und in der Praxis für die Mehrzahl der Anwender keine Nachteile ergeben. So kann das Display nur vier Touchpunkte gleichzeitig erkennen, was aber in der Nutzung vollkommen ausreichend ist. Weder im Tafelbetrieb, noch im Tischbetrieb ist es

zwingend notwendig, dass mehr als zwei Personen mit zwei Händen gleichzeitig auf der Arbeitsfläche hantieren. Mit dem mobilen Lift hat Prowise offenbar den Nerv der Schulen getroffen. Denn rund 95 %

Suchergebnis „Natur“ im Video-Bereich der Content-Community

aller Anwender bestellen das System mit Lift. Verkauft wird es zu 85 % an Bildungseinrichtungen. Mittlerweile sind laut dem Hersteller in rund 600 niederländischen Schulen rund 1.500 Displays im Einsatz. Die restlichen Kunden verteilen sich auf die Industrie (10 %) und die öffentliche Verwaltung (5 %). So laufen die Prowise-Boards unter anderem bei Bosch Tilburg und der Provinz Nord-Holland.

Browserbasierte Cloud-Software Die von Prowise selbst entwickelte Software „Presenter“ ist browserbasiert und in einer kostenlosen Variante für jedermann frei zugänglich und benutzbar. Eine Pro-Version mit leicht erweitertem Funktionsumfang und unlimitiertem Online-Speicherplatz erhält man für 30 Euro jährlich. So wird das Online-Werkzeug auch rege von Lehrern genutzt, die kein Prowise-Board im Einsatz haben. Der Presenter ist stark auf die Bedürfnisse des Lehrbetriebs zugeschnitten. Aus einer Werkzeugleiste können Anwender verschiedene Mal- und Textwerkzeuge wählen. Außerdem sind mathematische Hilfsmittel wie Geo-Dreieck oder Zirkel integriert. Der Tafelhintergrund kann zu jeder Unterrichts-Situation individuell angepasst werden – von der weißen Fläche, über verschiedene Lineaturen und Kästchen, bis hin zum abstrakten Bild. Darüber hinaus kann man auf eine Vielzahl von Hilfs-Applikationen zugreifen. So ist eine virtuelle Waage ebenso verfügbar, wie Wörter-Puzzles oder geographische Tools wie Google Maps. Und über einen Medien-Button kann man direkt aus dem Presenter heraus auf Fotos und Videos aus

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› dem Internet zugreifen, auf Knopfdruck ins Tafelbild integrieren und anschließend auch in der Größe skalieren. Dabei wurde auf maximale Einfachheit geachtet. So greift die Video-Suchmaske ohne Zwischenschritte direkt auf den Youtube-Videobestand zu.

Content-Community bringt Mehrwert Der Clou des Prowise-Angebots für den praktischen Lehreinsatz ist die Bereitstellung der offenen Online-Community, in der man seine Tafelbilder und selbst erstellten Medien online abspeichern kann. Dabei entscheidet jeder Benutzer selbst, ob er seine Tafelbilder nur privat für seine nächste Unterrichtsstunde, für seine Schule oder die gesamte Community freigeben möchte. Mitglieder, die sich kostenlos registrieren, erhalten Zugriff auf öffentlich freigegebene Tafelbilder, Präsentationen in unterschiedlichen Formaten, Fotos, Videos und gesammelte Webseitenlinks. Die einzelnen Elemente sind nach Schulfächern geordnet und werden mit einer Suchmaske nach Stichworten oder über eine mehrstufige Kategoriensuche gefunden. Als Nutzer kann man sich seine Lieblings-Elemente in einem eigenen Favoritenbereich abspeichern und so seine ganz persönliche Mediathek für seine individuellen Bedürfnisse aufbauen und dabei auf die Vorarbeiten von Kollegen aus dem ganzen Land zurückgreifen. Jedes Element kann darüber hinaus in einem Fünf-Punkte-System bewertet werden. So erhält man bei der Recherche einen sofortigen Überblick, welche Elemente wie be-

Medientechnik ist bezahlbar! Bereits 2008 berichteten wir über den Einsatz eines interaktiven Whiteboards mit Beameranschluss in einer Schule im fränkischen Gemünden am Main. Bei der dortigen Generalsanierung wurden die Klassenzimmer mit zeitgemäßer Medientechnik ausgestattet. In der Zwischenzeit sind über drei Jahre vergangen, aber der Medieneinsatz in deutschen Schulen ist immer noch nicht annähernd auf einem Niveau, das der Lebenswirklichkeit in Beruf und Freizeit entspricht. Das hat vielfältige Gründe. Zwei davon sind Berührungsängste mit einer vermeintlich komplizierten Technik und die Scheu vor vermeintlich hohen Investitionskosten. Dass die Ausgaben für den Medieneinsatz nur gefühlt hoch sind, zeigt die Rechnung aus dem genannten Artikel, die hier noch einmal aufgestellt werden soll: Die Ausstattung eines Klassenzimmers mit Whiteboard, Beamer und Computer lag in Gemünden inklusive Installation bei 5.000 Euro und war damit fünfmal so teuer wie eine traditionelle Kreidetafel. Für 28 Räume ergaben sich damit Mehrkosten von 112.000 Euro im Vergleich zur herkömmlichen Ausstattung. Aber: Bei einer Gesamt-Investitionssumme von fünf Millionen Euro für die Schulsanierung sind das gerade einmal etwas mehr als zwei Prozent. In der Zwischenzeit hat sich dieses Verhältnis durch günstiger werdende Technik und neuen Ideen, wie dem Prowise Presenter, noch einmal verbessert. Es bleibt eine Aufgabe, bei den Verantwortlichen ungute Gefühle bei Investitionen durch handfeste – und mittlerweile auch für Bildungseinrichtungen handelbare – Zahlen zu ersetzen, damit Lehrer und Schüler auch in deutschen Schulen flächendeckend mit Arbeitsmitteln vertraut gemacht werden, die außerhalb der Schule längst allgegenwärtig sind. liebt in der Community sind. Die Community hilft also dabei, den eigenen Unterricht hochwertiger zu gestalten und gleichzeitig die dafür

anfallende Arbeit auf viele Schultern zu verteilen. Die niederländische Community besteht derzeit aus über 20.000 Nutzern. Man findet dort über 1.000 Präsentationen, über 400 Videos und über 300 Webseitenlinks. Außerdem sind rund 450 Hilfs-Applikationen verfügbar, mit denen man bestimmte Sachverhalte interaktiv vermitteln kann. Mit einer davon kann man ein menschliches Skelett interaktiv zusammenbauen und lernt dabei Name und Position der menschlichen Knochen. Die Applikationsliste enthält ebenfalls Anwendungen für alle Schulfächer und wird ständig erweitert.

Fazit Mit der dargestellten Lösung ist Prowise ein pfiffiges Gesamtpaket gelungen. Die Hardware überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und einen flexiblen Ansatz zur mobilen Nutzung. Die Online-Software mit der angeschlossenen Content-Community bringt den Anwendern einen hohen Zusatznutzen und Arbeitsersparnis. So macht man sich Freunde bei den potenziellen Usern. Bleibt zu hoffen, dass sich in Deutschland auch eine ähnlich starke Community bildet. Derzeit ist Prowise auf der Suche nach Handels- und Integrationspartnern zur Vermarktung des Systems auf dem deutschen Markt.

Text: Markus Tischner Abbildungen: Prowise


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Installationsverstärker

APart Champ-3D Dreikanalige Controller-Endstufe für Gastronomie, Sportstudios und Ladenlokale mit integriertem DSP-System

Der in Belgien ansässige Hersteller APart Audio verfügt über eine riesige Palette von Lautsprechern, Verstärkern und Zubehörkomponenten für den professionellen Beschallungsmarkt. Dazu gehören typische ELA 100 V-Installationslautsprecher für Indoor- und Outdoor-Anwendungen sowie diverse kleine PA-Lautsprecher, wie sie gerne in der Gastronomie, in Sportstudios oder in Ladenlokalen eingesetzt werden. Unter den zugehörigen Elektronikkomponenten findet sich jetzt auch der neue dreikanalige Verstärker Champ-3D mit integriertem DSP-System. Schaut man sich das Gerät etwas genauer an, erkennt man schnell, wie geschickt hier alle Komponenten, die typischerweise für so eine kleine Anlage benötigt werden, vereint sind. Dazu ein einfaches Beispiel aus der Praxis: Für ein Bistro wird eine Lautsprecheranlage für

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Hintergrundmusik und von Zeit zu Zeit auch für eine Partybeschallung benötigt. Dazu werden acht kleine Beschallungsboxen in der Lokalität verteilt angebracht. Damit sind zwar schon ordentliche Pegel möglich, aber für eine richtige Party mit Tanzmusik fehlt es an Bässen. Die Konsequenz daraus sind einer oder mehrere zusätzliche Subwoofer. Die Subwoofer benötigen einen kräftigen Verstärker und einen zusätzlichen Controller, der das Signalspektrum für Subwoofer und Satelliten passend aufbereitet. Das bedeutet nicht nur eine Frequenzweiche, sondern auch Filter zur Anpassung an den Raum sowie Delay- und Pegeleinstellungen um das Zusammenspiel von Subwoofer und Satelliten zu arrangieren. Wenn ein solcher Controller einmal richtig eingestellt ist, wird die Anlage gut klingen und bei Bedarf auch „schön“ laut sein. Das könnte die Nachbarn und im Falle unseres

Beispiel Bistros auch schnell das Ordnungsamt auf den Plan rufen. Letzteres wird möglicherweise einen Pegelgrenzwert vorgeben, der nicht überschritten werden darf und den es einzuhalten in der Verantwortung des Gastronomen liegt. Die Konsequenz ist der Einbau eines Limiters. Limiter und Controller sollten möglichst von Fachpersonal eingerichtet und dann nicht mehr verstellt werden. Jeder, der sich in der Beschallungsszene ein wenig auskennt, weiß jedoch davon zu berichten, wie immer wieder selbst ernannte Experten meinen, in fertig abgestimmte Anlagen eingreifen zu müssen. Das kann dann im harmlosen Fall zu klanglichen Einbußen oder, wenn es um die Limiter geht, auch zu amtlichen Drohgebärden führen. Man müsste die Geräte also wegschließen, was nur begrenzt hilft, oder mit einem soliden Passwortschutz versehen.

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bare Hoch- und Tiefpässe aufgesplittet. Die beiden Hochpass gefilterten Signale werden den Endstufen für die Satelliten links und rechts zugeführt und die Tiefpass gefilterten Anteile werden zu einem Monosignal aufsummiert zur Subwoofer-Endstufe geleitet. Die drei Endstufen liefern laut Datenblatt auf den L/R-Ausgängen ca. 350 W an 4 Ohm und für den Subwoofer 1.100 W an 2 Ohm.

Bedienung und Anschlüsse Der Champ-3D kommt in einem 2 HE-Gehäuse mit massiven seitlichen Kühlkörpern daher. Außen liegenden Kühlprofile mit reiner Konvektionskühlung sind bei professionellen Verstärkern eigentlich kaum noch anzutreffen, da sie meist in ihrer Leistungsfähigkeit nicht hinreichend sind. Im Champ-3D kommt man dank der verlustarmen Endstufen jedoch gut damit über die Runden und kann den Verstärker so als völlig geräuschlos anpreisen, was in manchen Situation durchaus von Vorteil ist. Neben den Kühlprofilen fällt der Champ-3D noch durch ein für moderne Verstärker relativ hohes Gewicht von 16 kg auf, das primär durch den großzügig

Fassen wir noch mal zusammen. Der Bistrobetreiber benötigt für seine kleine PA einen Stereoverstärker für die Satelliten, einen Verstärker für die Subwoofer, einen Controller, um Subwoofer und Satelliten zusammenzubringen und noch einen Limiter fürs Amt, mithin ein kleines Schränkchen mit Geräten. Genau diese Komponenten hat man bei APart alle zusammen in den Champ-3D integriert und das auf nur zwei Höheneinheiten. Als Verstärkerleistung stehen in der Summe ca. 1,5 kW zur Verfügung, somit genug für eine Bistro-Party. Trotz der Leistung kommt der Champ-3D sogar völlig ohne Lüfter aus, d. h. der Verstärker kann auch dort aufgestellt werden, wo Lüftergeräusche nicht akzeptabel sind.

Endstufe, Controller, Limiter, ... Nach dieser kurzen Einführung über potenzielle Anwendungen des Champ-3D sollen nun die Funktionen aus technischer Sicht betrachtet werden. Alle das Signal verarbeitenden Stufen werden im Champ-3D auf digitaler Ebene ausgeführt. Direkt nach den analogen Eingängen folgen daher 24-Bit 48 kHz AD-Umsetzer. Für die beiden Eingangssignale stehen dann im DSP Pegelsteller, Delays und eine EQ-Bank mit vier Filtern pro Kanal zur Verfügung. Als weitere Besonderheiten gibt es noch einen Pegelbegrenzer und eine Loudness-Schaltung. Danach wird das Signal optional über frei konfigurier-

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PWM-Endstufe

dass ein über alles betrachteter Wirkungsbetrachtet verhält sich das UcD-Modul damit Die drei Endstufen im Champ-3D sind Classgrad von über 90 % erreicht wird. Wichtig trotz der passiven Ausgangsfilter ähnlich gut D UcD Module des niederländischen Herstelist vor allem, dass dieser Wert für alle Beoder sogar besser als viele herkömmliche lers Hypex Electronics. Hypex wurde getriebszustände zutrifft und nicht nur bei VollClass-AB- oder Class-H Endstufen. gründet von ehemaligen Mitarbeitern der aussteuerung. Für ein normales MusikmateriSpeziell bei den Hypex-Modulen sind noch Philips Digital Systems Labs im belgischen al, bei dem die Spitzenwerte die Endstufe einige weitere Besonderheiten in der SchalLeuven und gehört heute mit zu den etabliergerade voll auslasten würden, entstehen mit tung zu finden, die z. B. die Takterzeugung ten Herstellern von Class-D-Verstärkermoduder PWM-Technik nur 10 % der Verlustleisdurch eine selbst erregte Schwingung der len in allen Leistungsklassen. Häufig hört tung im Vergleich zu einer herkömmlichen Schaltung über die Gegenkopplung ermögman, Class-D-Verstärker seien digitale VerEndstufe mit einer festen Versorgungsspanlicht. Der Phasengang einer Filterschaltung stärker, was jedoch ein Missverständnis ist. nung. wird so eingestellt, dass zusammen mit dem Class-D-Verstärker werden mit analogen SigBei vielen älteren PWM-Endstufen stellte das Ausgangsfilter die Phasenlage bei der genalen angesteuert und geben auch genau passive Ausgangsfilter noch eine kleine Prowünschten Frequenz 180° beträgt, womit solche wieder ab. Eine digitale Signalverarblemstelle dar. Zum einen, wo die passiven die Gegenkopplung in eine Mitkopplung beitung im Sinne von numerischen Verfahren Bauteile sehr hohe Spannung und Ströme übergeht und die Schwingung sich selbstgibt es hier nicht. Das D in der Bezeichnung vertragen müssen und weil das passive Filter ständig aufbaut. bezieht sich auf den Arbeitspunkt des Veram Ausgang seine Funktion und damit auch Entwickler Bruno Putzeys hat zudem im stärkers, dessen Leistungsstufe nur zwischen den Frequenzgang des Verstärkers in Abwahrsten Sinne des Wortes verstärkten Wert zwei Zuständen voll leitend oder voll sperhängigkeit von der angeschlossenen Last auf einen audiophilen Charakter der Schalrend wechselt. Genau hier tung gelegt. Dies äußert sich liegt auch schon das große durch ein frequenzunabhängiPlus der Class-D-Verstärker. Für ges Verzerrungsverhalten und die Endstufentransistoren gibt ein gutmütiges Klirrspektrum mit es damit nur die Zustände schnell abfallenden Oberwellen. 100 % sperrend oder 100 % Class-D-Verstärker zeigen hier leitend. Das sind die beiden oftmals das Verhalten, dass die Punkte in der Verlustkennlinie, Verzerrungen in der Summe bei denen nahezu keine Verzwar nicht höher sind als bei lustleistungen an den Halbleiherkömmlichen Class-AB-Verstärtern auftreten. Bei einer hohen ken, sich jedoch vermehrt aus Taktfrequenz von mehreren Anteilen höherer Ordnung zuHundert kHz wird immer die sammensetzen, die klanglich volle Versorgungsspannung störender in Erscheinung treten. auf den Ausgang durchgeDurch die jahrelange Entwickschaltet. lungsarbeit sind die heutigen Anschließend wird dieses SigHypex-Module entstanden, die Eines der beiden Hypex UcD400 Module nal über ein integrierendes nicht nur im professionellen passives Tiefpassfilter geleitet. Sektor, sondern auch in der Am Ausgang des Filters liegt High-End-Szene einen sehr gudann der Mittelwert des Rechtten Ruf genießen. Die Schaltung ecksignals an, moduliert vom selber ist elegant und einfach eigentlichen Audiosignal. Das gehalten, dementsprechend geAusgangssignal wird somit ring ist die Anzahl der Bauteile über eine signalabhängige und die Verlustleistung fällt Verschiebung dieses Mittelwerebenfalls gering aus. Ein weitetes erzeugt. Die Grundfrerer Pluspunkt des einfachen und quenz des Rechtecks bleibt dakompakten Schaltungsaufbaus bei ständig erhalten, lediglich ist deren unkritisches Verhalten das Tastverhältnis und die Poin Bezug auf Störstrahlung, die larität ändern sich. Das Tastbei hochfrequent getakteten verhältnis wird dabei über die Leistungsverstärkern ein probleSteuerschaltung so eingestellt, matisches Thema darstellt. Je dass der resultierende Mittelkompakter der Aufbau ist, desto wert, eingestellt über die Pulskürzer sind auch die LeiterbahSubwoofer Endstufenmodul (rechts) mit Trafo und Netzteil elkos (links) weite, dem Audiosignal entnen und Kabel die hochfrequenspricht (PWM = Pulse Width te Störungen aussenden können Modulation). Hinter dem Tiefpassfilter ist das verändert. Mit zunehmender Frequenz steigt und umso besser gelingt auch deren Filteeigentliche Rechtecksignal soweit unterauch der Innenwiderstand der Endstufe. Bei rung und Abschirmung. Die Fotos zeigen je drückt, dass nur noch das erwünschte Audioden Hypex UcD-Modulen wird das Ausein kleines und ein großes Modul im signal übrig bleibt. Fast völlig unabhängig gangsfilter mit in die Gegenkopplung einbeChamp-3D, die hier etwas ungewöhnlich von der Belastung oder Aussteuerung entstezogen und damit für den relevanten Frevon einem herkömmlichen Trafo-Netzteil verhen bei diesem Verfahren kaum Verluste, so quenzbereich aktiv kompensiert. Insgesamt sorgt werden.

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Rückansicht mit Eingängen auf XLR und Phoenix-Klemmen. Die Ausgänge liegen auf Speakonbuchsen.

dimensionierten Ringkerntrafo zustande kommt. APart hat sich hier für eine eher ungewöhnliche Konstruktion mit Class-D-Endstufen in Kombination mit einem herkömmlichen NiederfrequenzNetzteil entschieden. Von der Kostenseite aus betrachtet dürfte das herkömmliche Netzteil etwas günstiger dastehen und der mögliche Nachteil des höheren Gewichtes ist bei einer Endstufe für die Festinstallation kaum von Bedeutung. Für die Leistungscharakteristik der Verstärkerkombination ergeben sich zudem auch noch einige Vorzüge. Die Bedienung des Amps geht schnell und übersichtlich über ein kleines Display auf der Front mit drei Tastern von der Hand, wo alle Funktionen eingestellt werden können. Alternativ kann die Bedienung auch über eine RS-232-Schnittstelle erfolgen. Für die Lautstärke besteht zudem

noch die Möglichkeit ein externes Poti anzuklemmen, das sich z. B. als Wandeinbauelement entfernt vom Verstärker irgendwo befinden kann. Das Poti stellt lediglich eine Steuerspannung zwischen 0 und 10 V ein und führt kein Audiosignal, so dass auch große Leitungslängen unkritisch sind. Für jeden Ausgang gibt es auf der Front zudem noch eine kleine LED-Kette und einen Mute-Taster. Die LEDs zeigen in Grün den Ausgangspegel und in Orange die mögliche Gain-Reduction durch die Limiter an. Leuchtet die unterste LED rot, dann liegt eine Störung vor, leuchtet sie orange, dann ist der betreffende Kanal gemutet. Clipping wird durch ein rotes Leuchten der obersten LED signalisiert.

Das einzige Bedienelement auf der Rückseite ist der Ground-Lift-Schalter, der bei Bedarf die Schaltungsmasse vom Gehäuse trennt. Sollte sich zusammen mit anderen Geräten eine Brummschleife über den Schutzleiter bilden, kann diese so aufgehoben werden. Die Anschlüsse betreffend ist der Champ-3D großzügig ausgestattet. Die Eingänge verfügen über XLR-Buchsen mit Link-Ausgängen und zusätzlich noch über Phoenix-Klemmen. Die Ausgänge liegen auf soliden Speakonbuchsen, die sich auch in der Festinstallation bei Verstärkern mit großer LeisAbb. 1: Frequenzgänge der Amps ohne Filter für die Kanäle L/R (rot) und für den Subwoofer (blau) mit einer 4,6 dB tung immer mehr durchhöheren Verstärkung. Gestrichelt die Verläufe mit Filterung setzen. Weitere Anfür eine Standard Topteil+Subwoofer-Kombination mit schlüsse sind die 100 Hz Trennfrequenz. RS-232-Schnittstelle, der Eingang für das

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externe Lautstärke-Poti und ein noch nicht näher definierter APart Network Port. Mögliche Firmware (interne Software des Gerätes) Updates kann der Anwender über die RS-232-Schnittstelle vornehmen. Nicht unerwähnt bleiben sollte der Speaker Wizard, der alle Lautsprecher aus dem APartProgramm kennt. Der Anwender muss nur noch

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A PA R T C H A M P - 3 D Typen und Anzahl eingeben und der Verstärker ist automatisch mit den richtigen Parametern für die Filter und Limiter eingestellt.

Lautsprecher Controller Ohne X-Over-Funktion kann der Champ-3D auch als normaler dreikanaliger Verstärker verwendet werden. Der Subwoofer-Kanal erhält dann mit einer 4,6 dB höheren Verstärkung das Summensignal der beiden Eingänge. Ein solcher Einsatz dürfte jedoch eher selten vorkommen. Typisch wäre eine Einstellung entsprechend der gestrichelten Frequenzgänge aus Abbildung 1, wo der Subwoofer die Summe der beiden Eingangssignal unterhalb von 100 Hz übernimmt und alles darüber auf die beiden Satelliten-Kanäle gelegt wird. Abb. 2: Mögliche X-Over-Funktionen im Champ-3D. In Rot Filter mit 6 dB/Oct Steilheit. In Blau, Grün und Orange Filter mit 12, 24 und 48 dB/Oct Steilheit. Diese können mit Butterworth- oder Linkwitz-Riley-Charakteristik ausgewählt werden; der Schnittpunkt bei der Trennfrequenz liegt bei –3 dB (Butterworth) oder –6 dB (Linkwitz-Riley). Die Trennfrequenz kann zwischen 20 Hz und 20 kHz variiert werden.

Abb. 3: Die je vier voll parametrischen EQs können als Bell-Filter, Hoch- oder Tiefpass oder High- bzw. Lowshelf konfiguriert werden. Die Frequenz ist zwischen 20 Hz und 20 kHz einstellbar; das Gain liegt bei ±12 dB und die Güte kann von 0,08 bis 16 variiert werden. Für Hoch- und Tiefpässe sowie Shelving-Filter sollte man die Güte nur in einem sinnvollen Bereich von 0,5 bis 2,0 nutzen.

Abb. 4: Lowcut-Filter für den Subwoofer als Hochpass

Zur Trennung zwischen Subwoofer und Satelliten bietet der Champ-3D diverse Filterfunktionen an. Das sind Filter mit 6, 12, 24 und 48 dB/Oct. Steilheit mit Butterworth- oder Linkwitz-RileyCharakteristik. Für den Anwender sind hier zwei Dinge wichtig zu wissen. Je höher die Trennfrequenz liegt und desto weiter der Subwoofer von den Satelliten entfernt ist, umso steiler sollte die Trennung ausfallen, da der Subwoofer ansonsten als eigene Quelle in Erscheinung tritt. Sehr steile Filter erzeugen aber auch starke Phasendrehung und klangliche Probleme, so dass immer nur so steil wie nötig und nicht pauschal so steil wie möglich getrennt werden sollte. Bei der Auswahl der Filter-Charakteristik ist für Subwoofer das Butterworth-Filter zu bevorzugen, da sich hier über den Raum verteilt ein insgesamt gleichmäßigerer Frequenzgang ergibt. Abbildung 2 zeigt die Filterkurven verschiedener Steilheit. Hier ist auch gut die Unterscheidung zwischen Butterworth- und LinkwitzRiley-Filtern zu erkennen, bei den sich die Hoch- und TiefpassKurven entweder bei –3 oder –6 dB treffen. Ein –3 dB Schnittpunkt bewirkt einen konstanten Leistungsfrequenzgang, der für rundum strahlende Quellen in Räumen relevant ist und ein –6 dB Schnittpunkt bedeutet einen konstanten Schalldruckfrequenzgang, der bei gerichtet strahlenden Quellen (Mittel- und Hochtöner) relevant ist. Sind Satelliten und Subwoofer eingerichtet, kann es sein, dass die Anlage tonal noch ein wenig nachjustiert werden muss – etwas mehr Bass, weniger Mitten oder Ähnliches. Dafür gibt es im Champ-3D in den Eingängen vor der Frequenzweiche zwei Filterbänke mit je vier voll parametrischen Filtern. Hier können Bell-Filter (Glockenkurve), Hoch- und Tiefpässe 2. Ordnung und Shelving-Filter eingestellt werden. Letztere eigenen sich vor allem für Bass- und Höhen-Absenkungen oder -Anhebungen. Der Einstellbereich reicht für alle Filter von 20 Hz bis 20 kHz und im Gain über ±12 dB. Als dritter Parameter kann noch die Güte zwischen 0,08 und 16 eingestellt werden. Abbildung 3 zeigt anhand des Bell-Filters die Auswirkungen der Güte-Einstellung, bei denen das Filter zwischen ganz schmal und sehr breit variiert werden kann. Für die Hochund Tiefpässe und Shelving-Filter lässt sich die Güte ebenfalls einstellen, was zu einem mehr oder weniger starken Überschwingen der Filterkurve führt. Dieser Parameter ist mit Vorsicht einzusetzen, da es sonst schnell zu absurden Verläufen der Filterkurve kommen kann. Abbildung 3 zeigt dazu einige exemplarische Kurven für Güten von 0,5 bis 2,0. Kleinere oder größere Güten sollten für Hoch- und Tiefpässe sowie Shelving-Filter möglichst nicht verwendet werden.

8. Ordnung (hellblau) und Loudness-Filter in Abhängigkeit vom Signalpegel. Bei geringen Pegeln hebt das LoudnessFilter die Höhen und Tiefen an, was auch als gehörrichtige Korrektur bezeichnet wird.

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Zusätzlich zu den Filterbänken hat man dem Champ-3D noch ein Lowcut-Filter spendiert, das den Subwoofer vor unerwünschten tiefen Signalanteilen schützt. Je nach Typ des Subwoofers hat dieser

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eine mehr oder weniger tiefe untere Grenzfrequenz, unterhalb der kaum noch Schall abgestrahlt wird und wo auch die Gefahr der Überlastung des Subwoofers ansteigt. Hier ist es dann sinnvoller die tiefen Frequenzen vorher schon mit einem Filter abzusenken. Abbildung 4 zeigt in hellblau die typischen Filterkurven, die unterhalb der eingestellten Eckfrequenz steil abfallen. Für alle APartLautsprecher stellt der Wizard die Eckfrequenz automatisch richtig ein. Für Fremdsysteme empfiehlt sich ein Blick ins Datenblatt, wo meist ein Wert für die Eckfrequenz des empfohlenen Hochpassfilters angegeben wird. Abbildung 4 zeigt zusätzlich noch die Kurven des optional zuschaltbaren Loudness-Filters. Bei diesem Filter handelt es sich um eine gehörrichtige Frequenzgangkorrektur. Da unser Gehör die Eigenschaft hat, bei leisen Signalen die Höhen und Tiefen schlechter wahrzunehmen, klingt leise Musik meist sehr dünn. Ein LoudnessFilter wirkt dem entgegen, indem es in Abhängigkeit vom Pegel die Höhen und Tiefen etwas anhebt. Bei analogen Geräten wurde das gerne über zusätzliche Abgriffe mit Filternetzwerken an den Lautstärkepotis gemacht, was jedoch nur zu einer recht groben Anpassung geeignet war. Mit Hilfe digitaler Signalverarbeitung gelingt das heute deutlich besser – hier wird auch der tatsächliche Signalpegel und nicht nur die Stellung des Lautstärkereglers berücksichtigt. Die Kurven in Abbildung 4 zeigen, wie sich die Filterkurve in Abhängigkeit vom Pegel ändert. Unterhalb eines gewissen Pegels beginnt das Filter, die Höhen und Tiefen zunächst leicht und mit weiter abfallendem Pegel immer weiter anzuheben. Das Filter agiert mit einer langen Zeitkonstanten und ist auch vollständig abschaltbar.

Abb. 5: Limiter-Funktion mit Threshold-Einstellungen von +6/0/–6 dB. Der Limiter agiert als RMS-Limiter mit langer Zeitkonstante und kann auch als Pegelbegrenzer eingesetzt werden.

Limiter Neben den Filtern gibt es noch einen einstellbaren Limiter, der als Pegelbegrenzer genutzt werden kann. Der Grenzwert (Threshold) kann bezogen auf Vollaussteuerung eingestellt werden und regelt das Signal mit einer gemäßigten Zeitkonstanten von ca. 100 ms auf den eingestellten Wert herunter.

Abb. 6: Störpegel am Ausgang der drei Verstärkerkanäle mit Summenwerten von –52 (L/R) und –54 dBu (Sub) linear bewertet. A-bewertet liegt der Störpegel bei –58 bzw. –60 dBu. Die maximale Ausgangsspannung beträgt

Welcher tatsächlichen Lautstärke das nun entspricht, hängt natürlich von den verwendeten Lautsprechern und dem akustischen Um-

34 (L/R) bzw. 37 dBu (Sub).


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Abb. 7: Verzerrungen in Abhängigkeit vom Eingangspegel

Abb. 8: THD-Kurve (rot) für einen L/R-Kanal mit gleich -

(x-Achse) für einen L/R-Kanal (rot) und für den Sub-Kanal

zeitiger Darstellung der Ausgangsleistung (blaue Kurve)

(blau). Beide Kanäle erreichen bei ca. +2 dBu Eingangs-

an einer 8 Ohm Last. Die maximale Dauerleistung für die

spannung einen Verzerrungswert von –40 dB entsprechend

L/R-Kanäle liegt bei ca. 162 Watt an 8 Ohm.

1 % Klirrfaktor.

Abb. 9: THD-Kurve (rot) für den Sub-Kanal mit gleich -

Abb. 10: Signalspektrum für ein 1 kHz-Signal am L/R-Ka-

zeitiger Darstellung der Ausgangsleistung (blaue Kurve)

nal (rot) mit 85 W an 8 Ohm und mit 365 W an 4 Ohm am

an einer 4 Ohm Last. Die maximale Dauerleistung für den

Subwoofer-Kanal (blau). k 2 und k 3 dominieren hier. Die

Sub-Kanal liegt bei ca. 735 Watt an 4 Ohm.

Verzerrungskomponenten höherer Ordnung ab k 4 aufwärts fallen zügig ab; dies wird auch als Kriterium für guten Klang gedeutet.

feld ab. Die übliche Vorgehensweise, wenn ein Grenzwert für den maximalen Pegel vorgege-

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ben oder gewünscht ist, wäre daher folgende: Ein Ersatzrauschen mit einem mittleren Musikspektrum und vergleichbarem Crestfaktor in die Anlage wird eingespielt und dann wird der Grenzwert am Limiter so lange reduziert, bis an einer oder mehreren Messpositionen der Pegelgrenzwert eingehalten wird. Der Pegel wird als LAeq-Wert, das bedeutet, als A-bewerteter äquivalenter Dauerschallpegel gemessen. Kurze Spitzen können dabei auch deutlich lauter sein. Genau so agiert auch der Limiter mit sei-

ner langen Zeitkonstanten, der kurze Peaks durchlässt und erst auf einen dauerhaft überhöhten Mittelwert reagiert. Abbildung 5 zeigt dazu den Verlauf des Ausgangspegels als Reaktion auf einen Sinusburst. Die Einstellung des Limiters sollte man am besten einem Gutachter überlassen oder selbst mit einem vertrauenswürdigen Pegelmesser vornehmen. Sobald der Champ-3D komplett eingestellt ist, können alle Funktion durch ein Passwort gesperrt werden. Hier gibt es dann noch die Unterscheidung zwischen der kompletten Sperrung aller Funktionen und der Möglichkeit noch die Lautstärke, natürlich nur bis zum eingestellten Grenzwert, einstellen zu können. Betreiber und Installateur können sich so sicher sein, dass die Anlage immer richtig eingestellt ist und die zulässige Lautstärke nicht überschritten wird.

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Audiophiles Nach der ausführlichen Funktionsbeschreibung und Anwendungsbeispielen für die Praxis soll für die technisch interessierten Experten unter den Lesern noch ein Blick auf die Messwerte des Champ-3D geworfen werden. Abbildung 6 zeigt dazu zunächst die Störspektren an den drei Ausgängen. Hier sind die typischen Brummkomponenten bei 100 Hz und den Vielfachen davon zu erkennen. Der Rauschteppich liegt insgesamt sehr niedrig und alles zusammen addiert sich zu A-bewerteten –58 bzw. –60 dBu auf, woraus sich zusammen mit der maximalen Ausgangsspannung für die L/R-Kanäle eine Dynamik von 92 dB und für den Subwoofer von 97 dB ergibt. Der limitierende Faktor dürfte hier das DSP-System oder dessen Anpassung an die Hypex-Module sein, die für sich betrachtet noch einen deutlich größeren Dynamikumfang von 110 dB und mehr liefern können. Die hier gemessenen Werte übertreffen die Angabe von 90 dB aus dem Datenblatt von APart und sind auch für die Praxis völlig ausreichend. Informiert man sich auf der Homepage des Endstufenhersteller Hypex (www.hypex.nl), dann finden sich dort diverse AES Veröffentlichungen zum Thema Class-D-Verstärker und UcD-Module. Der Kernpunkt ist immer wieder die Abstimmung des Verstärkers auf ein möglichst audiophiles Verhalten, das sich, so die Quintessenz, vor allem durch ein gutmütiges Klirrspektrum und einen frequenzunabhängigen Verlauf der Verzerrungskurve messtechnisch manifestiert.

Die bisher gezeigten THD-Kurven für 1 kHz lassen noch keine Aussage über die spektrale Zusammensetzung und die Frequenzabhängigkeit der Verzerrungen zu. Für Abbildung 10 wurde der Verstärker mit konstanter Leistung 3 dB unter Volllast mit 2  85 W jeweils an 8 Ohm und 365 W an 4 Ohm betrieben. Aus dieser Messung konnte ein Klirrspektrum ausgewertet werden, das in rot einen L/R-Kanal und in blau den Subwoofer Kanal zeigt. k2 und k3 dominieren hier mit –70 und –60 dB den Gesamtklirr. Die Verzerrungskomponenten höherer Ordnung ab k4 fallen wie gewünscht zügig ab.

Abb. 11: Verzerrungen in Abhängigkeit von der Frequenz (x-Achse) am L/R-Kanal (rot) mit 42 W an 8 Ohm und mit 180 W an 4 Ohm am Subwoofer-Kanal (blau)

Die Abbildungen 7 bis 9 zeigen dazu zunächst die THD- und Leistungskurven in Abhängigkeit zur Eingangsspannung. Die Werte fallen auf ein Minimum von –80 dB (= 0,01 %) und steigen dann bis zur Clipgrenze langsam wieder an. Der Verlauf weicht damit mit ungünstiger Tendenz ein wenig von dem in den Hypex Datenblättern ab. Über die Ursache kann nur spekuliert werden, da auch noch das DSP-System und andere Schaltungsteile im Signalweg sind.

Eine weitere Messung in Abbildung 11 zeigt den Verzerrungswert in Abhängigkeit von der Frequenz bei konstanter Leistung 6 dB unter Abb. 12: Transiente Intermodulationsverzerrungen in Volllast. Auch hier ist Abhängigkeit vom Eingangspegel (x-Achse) für einen das den Hypex-ModuL/R-Kanal (rot) und für den Sub-Kanal (blau). Die Werte len bewusst angezüchsinken auf gute –70 dB und steigen bis zur Clipgrenze tete Verhalten eines langsam an. möglichst frequenzunabhängigen Verzerrungswertes gut zu erkennen. Nach Bruno Putzeys Erfahrungen ist ein ve, wobei auch hier nicht zwischen Anteilen der solcher konstanter Verlauf klanglich einem zwar Endstufe und der restlichen Schaltung differenbei tiefen Frequenzen mit viel niedrigeren Werziert werden kann. ten beginnendem, dann aber kontinuierlich mit 20 dB/Dec ansteigenden Verlauf vorzuziehen.

Die bei maximal 1 % Verzerrungen gemessene Leistung lag für die L/R-Kanäle an 8 Ohm bei ca. 162 Watt und für den Subwoofer-Kanal an 4 Ohm bei ca. 735 Watt.

Bei den transienten Verzerrungen aus Abbildung 12 ergibt sich ein zur THD-Kurve ähnlicher Verlauf mit einem frühen Minimum und einer dann bis zur Clipgrenze ansteigenden Kur-

Leistungen

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Die Leistungsmessung am Champ-3D gestaltete sich etwas schwierig, da die sonst üblichen Verfahren für herkömmliche Verstärker mit zwei, vier oder acht identischen Kanälen hier nicht

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Champ-3D in der Gesamtansicht. Dank der großzügigen Kühlflächen und der in Relation zur Ausgangsleistung geringen Verluste kommt der Verstärker ohne Lüfter aus.

möglich sind. Für den Champ3D wurden daher zwei Lastfälle definiert mit zwei 4 Ohm Topteilen und einem 2 Ohm Subwoofer als Extremfall und eine typische Anwendung mit zwei 8 Ohm Topteilen und einem 4 Ohm Subwoofer.

setzt, also durchaus schon ein kleiner Club beschallt werden. 300 W für die Tops und 1.100 W für einen Subwoofer gehen weit über eine einfache Hintergrundbeschallung hinaus und erlauben für kleinere Tanzflächen standesgemäße Lautstärken mit druckvollen Bässen.

Fazit

Abb. 13: Leistungsdiagramm für die Lastzustände (Sub/L/R) 2/4/4 Ohm und 4/8/8 Ohm

Für beide Fälle wurden Dauerund Peakleistung für die Tops und den Sub gemessen. Abbildung 13 zeigt eine Übersicht der Leistungswerte. Die Gesamtleistung als RMS-Wert über einen längeren Zeitraum sollte dabei jedoch nicht über 1.100 W liegen, da ansonsten die Netzsicherung im Gerät anspricht.

In der Praxis dürfte das so gut wie nie vorkommen, da bei Musiksignalen der Unterschied zwischen Spitzen- und Mittelwert des Signals (Crestfaktor) so groß ist, dass der Mittelwert immer weit unterhalb der Maximalleistung bleibt. Würde man den Verstärker mit einem Musiksignal mit 12 dB Crestfaktor voll aussteuern, dann läge die Peakleistung in der Summe bei ca. 2.400 Watt und die RMS-Leistung bei knappen 300 Watt. Daran ist sofort zu erkennen, dass die interne Sicherung mit normalen Signalen selbst bei einer 2/4/4 Ohm Belastung niemals anspricht. Die Sicherung ist hier nur für den Fall eines internen Defektes, um dann den Trafo sicher vom Netz zu trennen. Mit den hier gemessenen Leistungswerten kann, die passenden Lautsprecher einmal vorausge-

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Der Champ-3D des belgischen ELA-Spezialisten APart ist ein äußerst praktisches Kombigerät, das eine Stereoendstufe, eine kräftige Subwoofer-Endstufe, einen kompletten Digitalcontroller, eine Loudness-Schaltung und auch noch Limiter für die Pegelbegrenzung in einem 2 HE-Gerät vereint. Das lüfterlose Gerät ist bestens verarbeitet, gut ausgestattet und leicht zu bedienen, wo in diesem Zusammenhang vor allem noch der Lautsprecher Wizard für alle hauseigenen Systeme und der Passwort-Schutz mit unterschiedlichen Userebenen erwähnt werden sollten. Die Leistungsreserven sind mit 2  300 W für die Tops plus 1.100 W für den Subwoofer auch schon für kleine Clubs oder Discotheken hinreichend. Für die Endstufen werden im Champ-3D die Class-D-Module des niederländischen Herstellers Hypex eingesetzt, die nicht nur ordentliche Messwerte liefern, sondern auch schon auf einige audiophile Referenzen verweisen können. Den Champ-3D gibt es zum UVP von 1.189 , wo man bei einer Zusammenstellung aus Einzelgeräten selbst der billigen Kategorie kaum mithalten kann.

Text und Messungen: Anselm Goertz Fotos: Anselm Goertz und Archiv

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BRANCHEN-GUIDE Die D i e Rubriken Rubriken

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AV-SYSTEMHÄUSER / -INTEGRATOREN AV-SYSTEMHÄUSER /-INTEGRATOREN

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Der Der Kontaktpool Kontaktpool für für IIhre hre P Projekte! rojekte!

DIENSTLEISTER DIENSTLEISTER

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DIGITAL DIGITAL SIGNAGE SIGNAGE

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KONFERENZTECHNIK & V IDEOKONFERENZ KONFERENZTECHNIK VIDEOKONFERENZ

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Im PROFESSIONAL Im PROFESSIONAL SYSTEM SYSTEM BranchenBranchenGuide G uide ffi finden inden A Auftraggeber, uftraggeber, EEntscheider ntscheider und und P Planer laner kompetente kompetente P Partner ar tner für für anstehende PProjekte. rojekte. anstehende

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KONTAKT 02236-962 17-72  branche@professional-system.de

Buchungsschluss für Ausgabe 2.2012 ist der 2. März 2012.

BBRANCHEN-GUIDE RANCHEN-GUIDE oonline nline uunter nter w w w . p r o m e d i a n e w s . d e AV-HERSTELLER A V-HERSTELLER & DISTRIBUTION DISTRIBUTION

tvd Trans Video Deutschland Vertriebs GmbH Maybachstraße 9 D-71272 Renningen +49 (0)7159-8046-0 +49 (0)7159-8046-29 www.tvd.eu www.arthurholm.de info@tvd-online.de Jahrzehnte lange Erfahrung in der Herstellung professioneller Monitore zeigt sich in der Entwicklung der ARTHUR HOLM Monitor Systeme: Versenkbare Monitore DYNAMIC und die Serien DROP & RISE - für digitale Info-Systeme - stehen für elegantes Design, Innovation und höchste Qualität Made in Europa. AH-Net - die kosteneffiziente Steuer- und Service-Lösung aus eigenem Haus - integrierbar in Mediensteuerungen unterstreicht innovatives Denken & Handeln.

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SCREEN PROFESSIONAL GMBH Münchenerstrasse 67 D-83395 Freilassing 08654/608 732 08654/608 932 www.screenprofessional.de office@screenprofessional.de ATLONA mit Sitz im Silicon Valley in Kalifornien entwickelt und produziert eine umfassende Palette von Custom Installation Produkten wie HDMI/DVI über Cat-Extender, Switcher, Matrix-Switcher, Splitter, Signalkonverter und vieles mehr für alle analogen und digitalen Signalstandards, wie RGB, Component, YC, Composite, HDMI,DVI,SDI. Distribution für Deutschland und Österreich: Screen professional GmbH

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Bittner Audio International GmbH Forststraße 21a D-95488 Eckersdorf +49 921 507036 80 +49 921 507036 89 www.bittner-audio.com info@bittner-audio.com Hochleistungs-Verstärkertechnologie von Bittner Audio: • Hochleistungsverstärker bis 4000 Watt • 100 Volt Verstärker bis 4 500 Watt • 4-Kanal-Verstärker bis zu 4 1400 Watt • 8-Kanal-Verstärker bis zu 8 400 Watt • Digitale Signalbearbeitung • Impedanzüberwachung • 24 Volt Notstromversorgung • 100 Volt Direktausgang (ohne Transformatoren) • Verstärkerüberwachung und -steuerung in jeder erforderlichen Systemgröße • Intelligente Havarieumschaltung mit automatischer Übernahme aller DSP-Einstellungen

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Chief Manufacturing Bogert 31- 3rd floor NL-5612 LX Eindhoven +31 (0) 40 23 24 700 +31 (0) 40 23 24 710 www.chiefmfg.com europe.chief@milestone.com With over 35 years of proven product and service excellence, hundreds of product awards and patented designs Chief is globally recognized as an AV industry leader. We design state-of-the-art mount and rack solutions that complement the technology they support. Chief is committed to delivering highquality products that are based on installer feedback and therefore easy to install and maintain.

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tvd Trans Video Deutschland Vertriebs GmbH Maybachstraße 9 D-71272 Renningen +49 (0)7159-8046-0 +49 (0)7159-8046-29 www.cinemateq.com info@cinemateq.de

Support-Centre cinemateq Kronwinkler Str. 31 D-81245 München +49 (0)89-86307625 +49 (0)89-86369559 support@cinemateq.de support@cinemateq.com

cinemateq steht für audiovisuelle Lösungen in bester Qualität und edlem Design und wurde durch Videoprozessoren zur Bildoptimierung „picture optimizer“ weltweit bekannt. Mit der Neuausrichtung in 2007 verfolgt cinemateq das Ziel, die Produktpalette im Bereich Video- und Medientechnik und integrierten Home Entertainment Lösungen weiter auszubauen. Mit den professionellen LCD-Displays der „HD-Serie“ stehen visuelle Lösungen bis 82“ für Anwendungen u.a. am POI/POS, in Leitwarten und in Konferenz- und Schulungsräumen zur Verfügung, die nach Kundenwunsch angepasst werden können. AV-HERSTELLER A V-HERSTELLER & DISTRIBUTION DISTRIBUTION

COMM-TEC GmbH Siemensstraße 14 D-73066 Uhingen 07161/300 0-0 07161/300 0-400 www.comm-tec.de info@comm-tec.de Seit über 20 Jahren Europas führendes Distributionsunternehmen von Systemen für Medientechnik und Gebäudeautomation. Das Portfolio umfasst folgende Schwerpunkte • Interaktive Steuerungssysteme für vernetzte Medien- und Gebäudetechnik • Digital Signage Lösungen • HD Videokonferenz-Lösungen • Show- und Eventtechnik • Klassische Präsentationstechnik Zum exklusiven Vertriebsprogramm gehören u. a. AVIT, Bachmann, Brightsign, Chief, Da-Lite, dnp Denmark, Gefen, Hitachi, M3, Medialon, Mediasite, Middle Atlantic Products, NEC, Panasonic, Samsung, Sharp, Stardraw, Vidyo, Weibel

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Crestron Germany GmbH Ringstraße 1 D-89081 Ulm-Lehr 0731/962 81-0 0731/962 81-50 www.crestron.de info@crestron.de Herstellerniederlassung in Deutschland. Technologie- und Marktführer im Steuerungsbereich. Explizit für die Marktbereiche Mediensteuerung, Signalverteilung, Signalübertragung mit integrierter Signalüberwachung über CAT-Leitungen, Komfortwohnhäuser und Facility Management stehen über 650 Produkte zur Verfügung. Crestron Lösungen beziehen jede denkbare Technik und Kommunikation mit ein.

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D!ME Medientechnik GmbH Landshuter Allee 162a D-80637 München +49 (89) 130 18 48 0 +49 (89) 130 18 48 99 www.dime.de info@dime.de Bilder, Video und Audio sind heute digital und werden auf vielfältige Weise verteilt und präsentiert. Die D!ME Medientechnik GmbH ist ein Value-Add Distributor für Lösungen im Umfeld digitaler Medien. Unsere kompetenten Experten helfen Ihnen bei der Auswahl der richtigen Produkte, von Broadcast bis Messtechnik. Signalmanagement, Audiomessungen oder anspruchsvolle Aufgaben in der Sendetechnik – D!ME steht bei der Umsetzung jeder Kundenprojekte in allen Bereichen zur Seite. D!ME Medientechnik GmbH operiert von München aus und betreut Partner in D, A und CH.

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ELEMENT ONE Multimedia GmbH Englerstr. 24 D-76275 Ettlingen 07243/505 0-50 07243/505 0-59 www.element-one.de info@element-one.de Die Herstellung hochwertiger MONITOR-Lösungen für die flexible Integration in Möbel und andere Strukturen steht bei ELEMENT ONE im Vordergrund. In der hauseigenen Manufaktur am Firmensitz im baden-württembergischen Ettlingen wird laufend an der Optimierung der innovativen, teilweise patentierten Mechanismen zur nahtlosen Einbettung in die Oberflächen von Tischen und Konferenzmöbeln gearbeitet. Ausgewählte Komponenten, präzise, langlebige Mechanik und formschönes Design gehen dabei Hand in Hand. Hinzu kommt verstärkt die Entwicklung und Herstellung von digitalen Informationsschildern und Displaylösungen für Präsentationsund Verkaufsräume.

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Gefen Distribution GmbH & Co. KG Landshuter Allee 162a D-80637 München +49 (89) 143 451 88 0 +49 (89) 143 451 88 99 www.gefen.eu info@gefen.eu Gefen Distribution GmbH&Co.KG vertreibt die hochwertigen, medientechnischen Peripheriegeräte des US-Herstellers Gefen LCC. in Europa. Für diese Geräte unterhält das Unternehmen ein eigenes technisches Support- und Servicecenter in München. Die Produktpalette besteht aus professionellen Geräten für das Signalmanagement von DVI, HDMI, VGA, USB und vielen mehr. Der Einsatzbereich reicht von Anwendungen für Pro A/V, Digital Signage, Industrie, Computer A/V und Consumer Electronic bis hin zu High-End-Applikationen für das Heimkino.

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HAGOR Products GmbH Oberbecksener Straße 97 D-32547 Bad Oeynhausen Telefon 057 31 – 940 708 Telefax 057 31 – 940 709 www.hagor.de hagor@hagor.de HAGOR Products GmbH - ist einer der wenigen deutschen Hersteller von Wand- und DeckenHalterungen für PLASMA / LCD Flach-Großbildschirme und Projektoren. Kompetente Beratung, kundenspezifische Entwicklung und moderne Produktionsverfahren bieten maßgefertigte Lösungen im professionellen Multi-Media-Bereich. Produkte, die überzeugen!

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Kindermann GmbH Kindermannstraße 2 D-97199 Ochsenfurt Tel.: 09331/93-0 Fax: 09331/93-239 www.kindermann.com info@kindermann.de Als innovativer Anbieter für Präsentations- und Konferenztechnik hat Kindermann einen ausgezeichneten Ruf für qualitativ hochwertige und anwenderfreundliche Lösungen. Das umfangreiche Sortiment, das zu den größten seiner Art in ganz Europa zählt, bietet ein sehr breites Spektrum an Produkten, die zu einem hohen Anteil selbst entwickelt und produziert werden: Präsentation (Projektoren, Flachbildschirme) Medientechnik (System- und Installationskomponenten, Digital Signage) Conferencing (Systemlösungen für hochwertige Konferenz- und Medienbereiche, Audio-/VideoConferencing)

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KOMTECH Kommunikationstechnik GmbH Straßheimer Straße 45 D-61169 Friedberg 06031/794 7-0 06031/794 7-47 www.komtech.de info@komtech.de

Schnepel GmbH & Co. KG Ellerkampstraße 79 D-32609 Hüllhorst 05741/346 1-0 05741/346 1-30 www.schnepel.com profi@schnepel.com

Die KOMTECH Kommunikationstechnik GmbH ist ein High-End Anbieter von Speziallösungen im Bereich der professionellen Audio-/Video- und Medientechnik. Die Produktpalette bietet modulare Anschlussfelder, intelligente Lösungen zur Verkabelung, Steuerungstechnik und Systemelektronik.

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MediasPro Medientechnik GmbH Forststraße 21a D-95488 Eckersdorf +49 921 5070366 +49 921 50703679 www.mediaspro.de info@mediaspro.de Planung, Beratung & Vertrieb für professionelle Audio- und Raumakustiksysteme, Medientechnik sowie Sprachalarmierungsund Beschallungsanlagen MediasPro vertritt folgende führende Marken in Deutschland: - acouSon - AV Digital - Bittner Audio - eqqon - HARVEY - IED Innovative Electronic Designs - IMT Intelligent Media Technologies - inout Darüber hinaus unterstützt MediasPro seine Kunden durch akustische Messungen und Simulation, Schulungen sowie Schrankbau.

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PureLink GmbH Ansprechpartner S. Sloot Hovesaatstr. 6 D-48432 Rheine 05971/800 299 12 05971/800 299 99 www.purelink.de sloot@purelink.de Die PureLink GmbH steht für „digital solutions“ und für hochwertige Verbindungsprodukte im professionellen Präsentationssektor. Neben einem hochqualitativen und umfangreichen Standardsortiment werden besonders professionelle und ausfallsichere Lösungen in den Bereichen der optischen Audiound Videoübertragung angeboten. Innovative Lösungen zur Übertragung und Verteilung von HDMI, DVI und Kontroll-Signalen via Glasfaser oder einem CAT Kabel. PureLink’s modulare Matrix Router kombinieren HDMI, DVI, Displayport und HD-SDI in einem Chassis. Die Signale können Wahlweise auch über CAT oder Glasfaser ausgegeben werden. Get the Eye, get PureLink™.

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Schnepel GmbH & Co. KG fungiert seit mehr als 30 Jahren als Generalimporteur von Vogel’s Befestigungssystemen für LCD, Plasma und Beamer/Projektoren auf dem deutschen Markt. Der europäische Marktführer bietet für den professionellen Einsatz ein breites Sortiment von Wand- und Deckenhalterungen, Standfüßen und Trolleys sowie Liftsystemen und Gehäusen für Flachbildschirme an. Der Einsatz von hochwertigen, langlebigen Materialien, strenge Sicherheitsprüfungen und Qualitätskontrollen (TÜV/GS/ISO9001), ein einzigartiges Design sowie eine schnelle und einfache Installation zeichnen die Systeme aus.

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tvd Trans Video Deutschland Vertriebs GmbH Maybachstraße 9 D-71272 Renningen +49 (0)7159-8046-0 +49 (0)7159-8046-29 www.tvd.eu info@tvd-online.de Das 1983 in den USA gegründete Unternehmen PLANAR Systems gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Bildschirmtechnologie. Das weltweit agierende Unternehmen bietet hochwertige Hard- und Softwarelösungen für anspruchsvolle visuelle Anwendungen z.B. in Einkaufs- und Kontrollzentren, in Forschungs-, Militär- und Medizineinrichtungen, in Fernsehstudios und in der Industrie. Mit den LCD-Videowänden der MATRIX-Baureihe bietet PLANAR ein neuartiges Produktkonzept mit unzähligen Alleinstellungsmerkmalen, den 24/7 Dauerbetrieb und für die professionelle 3D Visualisierung an, das seines Gleichen sucht.

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Syscomtec Distribution AG Raiffeisenallee 8 D-82041 Oberhaching 089/666 109 330 089/666 109 339 www.syscomtec.com post@syscomtec.com Die syscomtec Distribution AG ist der kompetente Partner für Visualisierungstechnik, Signalmanagement und vernetzte Steuerungen. Das Unternehmen vertreibt innovative Hightech-Produkte wie Glasfaser- und CAT-Übertragungssysteme, Kreuzschienen und Schalter für DVI und HDMI, Dokumentenkameras, webbasierte Steuerungen und Mediaplayer von führenden internationalen Herstellern an spezialisierte Fachhändler und Systemhäuser in Deutschland Österreich, Schweiz und Osteuropa. Als Beschaffungsdistributor überbrückt syscomtec für seine Kunden logistisch die Distanz zu den USA und Asien. Die syscomtec Distribution AG besteht seit 1996 und hat ihren Sitz in Oberhaching bei München.

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TLS Communication GmbH Marie-Curie-Str. 20 D-40721 Hilden +49 (0)2103 / 5006-0 +49 (0)2103 / 5006-90 www.tls-gmbh.com info@tls-gmbh.com TLS ist führender Hersteller von professioneller Medientechnik. Mit eigener Entwicklungsabteilung und mehreren Produktionsstätten bietet TLS Lösungen, die sich durch exzellente Produktqualität, ganzheitlichen Systemgedanken und ansprechendes Design auszeichnen und sich an individuellen Kundenbedürfnissen orientieren. Das vielfältige Produktportfolio umfasst High-End Kabel, Signalverteilung und -übertragung, Installationstechnik und Mediensteuerungen für den Konferenz-, Industrie- und Home-Bereich.

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Sommer Cable GmbH Humboldtstraße 32–36 D-75334 Straubenhardt +49 (0)7082/49133-0 +49 (0)7082/49133-11 www.sommercable.com info@sommercable.com Die Sommer Cable GmbH bietet intelligente Verkabelungs- und Installationslösungen sowie komplexe, modulare und kundenspezifische Verteilsysteme (zur Rack-, Tisch-, Boden- und Wandintegration) für die professionelle Audio/Video-/Netzwerk- sowie Konferenz- und Medientechnik. Ebenfalls im Produktprogramm enthalten sind Meterware-Kabel, Hybridleitungen, Steckverbinder, konfektionierte Kabel, aktive Komponenten und Zubehör. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Homepage www.sommercable.com oder fordern Sie unseren kostenlosen Katalog an – per Telefon unter +49 7082 491330 oder per E-Mail an info@sommercable.com. Bei produktspezifischen Fragen steht Ihnen unser technischer Support unter +49 (0)7082 49133-10 zur Verfügung!

UNICOL® Deutschland GmbH Willi-Grasser-Straße 15 D-91056 Erlangen 09131/9405 800 09131/9405 8099 www.unicol.de info@unicol.de UNICOL ist ein TÜV, UL, BSI und ISO9001 zertifizierter Hersteller, der über 250.000 verschiedene Produkte für alle AV, Digital Signage, P.O.S. und P..O.P. Installationen anbietet. Mit 48 Jahren auf dem AV-Markt sind wir der richtige Ansprechpartner für professionelle AV-Möbel und Zubehör aller Art für Flachbildschirme und Projektoren. Wir produzieren auch Sonderanfertigungen, die speziell auf die individuellen Anforderungen unserer Kunden abgestimmt sind.

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AV-HERSTELLER A V-HERSTELLER & DISTRIBUTION DISTRIBUTION

Vision24 GmbH Waldstr 2, Industriegebiet Nord D-64584 Biebesheim am Rhein Tel. +49 (0)6258 9804-0 Fax. +49 (0)6258 9804-50 www.robolift.de info@vision24.de Robolift ist TÜV GS geprüft, hebt bis zu 50 kg, wird von Vision24 hergestellt. Robolift ist ein Deckenlift im Baukasten-Prinzip: von 1m bis 4,5m Hublänge in halben Meterschritten lieferbar. Der Robolift wird „plug and play“ ausgeliefert. Es muss am Installationsort nur eine Steckdose vorhanden sein. Die Endstopps können, abweichend der Werkseinstellung, verändert werden. Die Steuerung über eine Mediensteuerung ist möglich. Eine integrierte Kabelführung ist optional erhältlich. Der Robolift kann universal eingesetzt werden. Das Faltsystem ist sehr stabil, robust, sowie wartungsfrei. Der Robolift besteht aus Edelstahl und Aluminium, ist sehr leicht und montagefreundlich. Auf Nachfrage stellen wir Ihnen CADDaten für Planungszwecke zur Verfügung, oder auch 3D Entwürfe aus unserer 3D CAD Software. AV-HERSTELLER A V-HERSTELLER & DISTRIBUTION DISTRIBUTION

ViTecco GmbH Büntefeldstraße 25 D-30952 Ronnenberg 0511/220 070 5-0 0511/220 070 5-99 www.vitecco.de info@vitecco.de Die ViTecco GmbH ist Mitte 2008 aus den Firmen ViTec und Eicke & Bemmerer entstanden und entwickelt, produziert und vertreibt somit seit 1968 europaweit AV-Produkte für HEIM-VIDEO, HEIM-KINO, HOBBY-FILMER, PRÄSENTATIONSTECHNIK, MEDIZINTECHNIK, VIDEO-ÜBERWACHUNGSTECHNIK: • Video-Schalter • AV-Schalter • DV-Schalter • AV-Kreuzschienen • Video-Verteiler •AV-Verteiler • DV-Verteiler • Video-Trennstufen • Audio-Verteiler • Kopierverstärker • Schaltzentralen • Signalwandler

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AV-SYSTEMHÄUSER/-INTEGRATOREN A V-SYSTEMHÄUSER/-INTEGRATOREN

audivision Lange GmbH Auf dem Felde 8 D-33790 Halle/ Westfalen 05201/667 8-75 05201/667 8-76 www.audivision-Lange.net info@audivision-Lange.net Beratung, Vertrieb, Installation und Service für professionelle Audio-, Video- und Medientechnik. • Beschallungsanlagen • Großbildprojektion • Videotechnik • CCTV- Anlagen • Konferenzsysteme • ELA- Anlagen • Mediensteuerungen • Videokonferenzsysteme • Vermietung von Konferenz-, Licht- und Tagungstechnik

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avi-sys Kommunikationstechnik GmbH Im Südring 22 D-56412 Ruppach-Goldhausen Firmensitz Ruppach-Goldhausen 02602/670 14-0 02602/670 14-99 Außenbüro Köln: 02236/947 564 02236/842 169 www.avi-sys.de info@avi-sys.de Planung, Verkauf, Installation und Service für professionelle Audio-, Video- und Medientechnik. • Beschallungsanlagen • Konferenzsysteme • Großbildprojektion • ELA-Anlagen • Videotechnik • Mediensteuerungen • CCTV-Anlagen • Inspiziententechnik

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BFE Studio und Medien Systeme GmbH Ansprechpartner: M. Krämer An der Fahrt 1 D-55124 Mainz 06131/946-113 06131/946-111 www.bfe.tv mkraemer@bfe.tv Als produktneutrales Systemhaus realisiert BFE in den Bereichen Medientechnik u. Digital Signage sowie in der Informations- u. Kommunikations-Technologie schlüsselfertige Projekte. Der Vorteil unseres Hauses liegt in den unternehmenseigenen Fertigungsabteilungen wie Schreinerei, Mechanik und Elektrotechnik. Dadurch erreichen wir eine termingerechte und hohe Ausführungsqualität. Zu den Kernkompetenzen in den Bereichen Medientechnik u. Digital Signage gehören: • Bedarfsanalyse und Konzepterstellung • Technologieauswahl und Produktauswahl (neutra!) • Planung, Installation, Inbetriebnahme, Dokumentation, Bedienerschulung und Service • Wartungskonzepte mit 24h-Service-Hotline, bundesweit AV-SYSTEMHÄUSER/-INTEGRATOREN A V-SYSTEMHÄUSER/-INTEGRATOREN

CMC-MEDIA GmbH Sandhof 6 D-86529 Schrobenhausen 08252/88060-0 08252/88060-29 www.cmc-media.de info@cmc-media.de Beratung, Verkauf, Installation, Vermietung für professionelle Audio – Video – Medientechnik • Konferenztechnik • Medientechnik • LED Technologie • ELA-Anlagen • Diskussionsanlagen • Videokonferenzsysteme • Abstimmanlagen • Digital Signage • Tagungstechnik

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r o o m Amptown System Company GmbH Wandsbekerstr. 26 D-22179 Hamburg Zentrale Hamburg 040/64 21 59-0 040/64 21 59-18 www.amptown-asc.com info@amptown-asc.com Büro Berlin 030/2844 999-0 030/2844 999-9 berlin@amptown-asc.com Beratung, Planung, Vertrieb, Installation und Service von medientechnischen Komponenten und Systemen – Beschallungstechnik – Konferenzsysteme – Präsentationstechnik – Kommando- und Inspizientensystem

Professional System 1.2012

AV Kommunikationstechnik GmbH Hans-Jürgen Jawansky Lindenplatz 1/ D-61130 Nidderau / Eichen 06187/317 3 www.av-online.com / info@av-online.com Schnittstelle zum Menschen Multi Media Control Seit einem 1/4 Jahrhundert ... Beratung, Planung, Installation, Service, Wartung • Konferenzen • Schulungen • Präsentationen • Ausstellungen Audiovisuelle Systeme • Audio-/Videokonferenz • Mediensteuerung • Beschallung • Multi Media • Digital Signage • Projektion

&

t e c h n o l o g i e s

Stammhaus / Headquarter: Martinsplatz 3, D-94265 Patersdorf +49 9923/8412-0 +49 9923/8412-190 www.digitech.eu info@digitech.eu Showrooms und Büros: München – Moskau – St. Petersburg Planung, Projektierung, Montage, Inbetriebnahme und Service von: Sprachalarmierungsanlagen Professionelle Audiotechnik Studiotechnik – Audio & Video Konferenz- und Medientechnik Raumkonzepte & Innenausbau

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ICT Innovative Communication Technologies AG Erscheckweg 1 · D-72664 Kohlberg 07025/102-0 · 07025/711 1 www.ict.de · info@ict.de Niederlassungen: Berlin, Frankfurt/Main, München Die ICT AG ist ein medientechnischer Full-ServiceDienstleister, der Kunden weltweit mit Veranstaltungstechnik auf deren Messen und Events betreut. Mit außergewöhnlichen und innovativen Multimedia-Systemlösungen transportiert ICT Emotionen. In Showrooms, Brand Centern und Museen sorgen multimediale und interaktive ICT-Festinstallationslösungen für nachhaltige Eindrücke. Als Spezialist im Bereich interaktiver Präsentationssysteme bietet die ICT AG maßgeschneiderte Kommunikationslösungen, die dank ihrer Flexibilität vielseitig einsetzbar sind. Weltkonzerne wissen ICT-Lösungen ebenso zu schätzen wie mittelständische Unternehmen – zumal sie aus einer Hand kommen. Besonders die Innovationskraft und das Serviceverständnis der ICT AG spielen eine wesentliche Rolle. AV-SYSTEMHÄUSER/-INTEGRATOREN A V-SYSTEMHÄUSER/--INTEGRATOREN

Media Logic GmbH Hauptniederlassung Wilhelmstraße 139, 10963 Berlin Tel.: 030/259 24 46-0

Zweigstelle Wiesbaden Eleonorenstrasse 48, 55252 Mainz-Kastel Tel.: 06134//9582 802

www.new-media-logic.de info@new.media-logic.de Media Logic – Ihr Partner für professionelle Postproduktion, Broadcasttechnik und Systemintegration Unsere Experten beraten Sie umfassend zu professionellen und nachhaltigen Lösungen für Postproduktion, Broadcasttechnik und Systemintegration. Dabei bieten wir Ihnen mehr als leistungsfähige Hardware und bedienfreundliche Software. Die Kombination aus hochwertiger Technik von weltweit führenden Herstellern und unseren Erfahrungen macht es möglich, Ihren alltäglichen Workflow zu optimieren und spezielle Anforderungen zu erfüllen. Media Logic – Von Profis für Profis!

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PRO VIDEO Handelsges. mbH Berlin Broadcast- und Konferenztechnik Wittestr. 30K D-13509 Berlin 030/435 605 0 030/432 792 4 www.provideo.eu info@provideo-berlin.de Handel und Distribution professioneller Broadcastund Konferenztechnik Beratung, Planung, Systemdesign, Systeminstallation / Systemintegration, Reparatur, Service, Support, Leasing, Mietkauf

AV-SYSTEMHÄUSER/-INTEGRATOREN AV V-SYSTEMHÄUSER/-INTEGRATOREN

sono Studiotechnik GmbH Kapellenstraße 11 D-85622 Feldkirchen bei München 089/419 671-0 089/419 671-96 www.sono.de contact@sono.de sono Systembau Consulting, Planung, Installation und Maintenance von Broadcast-Systemen sono Rental Full-Service für TV-Produktionstechnik und EventTechnik sowie Dry-Hire sono Vertrieb Professionelle Broadcast Produkte im Bereich Audio, Video, Intercom und Broadcast-IT; Linear Acoustic, Wisycom, Yamaha, Zähl Elektronik-Tontechnik

AV-Solution Partner e.V. Maxhofstraße 64a D-81475 München D: 0800-0776225 - A: 01-36030 www.av-solutionpartner.de mail@av-solutionpartner.de Führende Systemhäuser haben sich unter dem Namen «AV-Solution Partner» zu einem kompetenten AV-Medien-Netzwerk zusammengeschlossen. In Deutschland und Österreich bieten sie professionelle, maßgeschneiderte und ganzheitliche Lösungen im audiovisuellen und multimedialen Umfeld: Präsentations-/Videokonferenz-/Beschallungstechnik, Signalmanagement, Mediensteuerungen, Broadcast, Digital Signage sowie intelligente Haussteuerungen für den gehobenen Wohnungsbau.

Black Box Deutschland GmbH Ludwigstr. 45 B D-85399 Hallbergmoos 0811/554 1-0 0811/554 1-499 www.black-box.de digitalsignage@black-box.de Black Box ist Ihr Partner für Hardwarelösungen zur Signaldistribution (Video/Audio/RS232), Installationen/Roll-outs deutschland-, europa-, weltweit, Logistik und Disposition, Wartung und Service vor Ort. Der kostenlose Tech Support am Telefon (0811/5541110) berät professionell zu allen Fragen der Signaldistribution

DIGITAL DIGITAL SIGNAGE SIGNAGE

AMX GmbH Bahnhofstraße100 D-73240 Wendlingen 07024/4080 0 07024/4080 201 www.amx.de info@amx.de AMX, führend bei der Integration komplexer Technologien, bietet mit Inspired Signage eine einzigartige Digital Signage Lösung an, die eine individuelle, personalisierte Kommunikation mit dem Publikum am POS/POI ermöglicht. Inspired Signage umfasst sowohl Einzeldisplaylösungen als auch anspruchsvolle interaktive Anwendungen – und geht sogar über die Grenzen konventioneller Lösungen hinaus: Denn Inhalte können individuell auf das Verhalten der Umgebung (Wetter, Bewegungen) reagieren. AMX ist Ihr Partner für Digital Signage Lösungen. Medien- und Gebäudesteuerung | Signalmanagement | Digital Signage | IPTV

Premiumpartner für: Fairlight, Ardis, eurotaker, Building 4 Media AV-SYSTEMHÄUSER/-INTEGRATOREN A V-SYSTEMHÄUSER/--INTEGRATOREN

DIENSTLEISTER DIENSTLEISTER

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Thomann Audio Professional Hauptstr. 30 D-96138 Burgebrach 09546/922 349-0 09546/922 349 9 www.thomann.de audioprof@thomann.de Planung, Verkauf, Installation und Service in den Bereichen professioneller • Beschallungstechnik • Theatertechnik • Inspizient- und Rufanlagen • ELA-Anlagen • Studiotechnik • Audioproduktionssystemen • Beleuchtungstechnik • Medientechnik

DIGITAL DIGITAL SIGNAGE SIGNAGE

DV Signage Europe GmbH Landshuter Allee 162a D-80637 München 49 (89) 14 34 752 – 0 www. dvsignage.eu info@dvsignage.eu Die Produktpalette von DV Signage deckt den kompletten Bedarf einer DS Installation ab. Von Digital Signage-Displays über DS-Player bis hin zu Kontrollware und integrierten Systemen. Die Produkte sind so gestaltet, dass sie den Kundenanforderungen, der Umgebung und dem Zweck genau angepasst werden können – vom Display und LED-Schildern über die Software bis hin zu den gewünschten Funktionen und Features.

AbisZ Medien, a/c/t, AK Media, arora-electronic, Bellgardt, ISS, Mediasystem, multi-media Systeme, Pichler, PRO VIDEO, promedia und VST.

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Professional System 1.2012


DIGITAL DIGITAL SIGNAGE SIGNAGE

UniVideo Mediasolutions Vertriebs-GmbH Feilenhauer Str. 6 D-51789 Lindlar 02266/47831-0 02266/47831-66 www.UniVideo.de info@UniVideo.de Ihr Partner für Beratung/Planung, Verkauf/Vermietung, Installation, Wartung und Service von audiovisuellen Medien und Digital Signage Lösungen (Hardware inkl. Content Management Software), wie z.B. • POS-Media-Displays • Digital Signage Displays • Media-Player • interaktive Touch Displays • Medientechnik • Entwicklung von Sonderlösungen

DIGITAL DIGITAL SIGNAGE SIGNAGE

VCR Display Systems GmbH Lochfeldstr.5 D-76437 Rastatt 07222/406010-0 07222/406010-20 www.vcr-display-systems.de info@vcr-display-systems.de Ihr Partner für Video, Multimedia und Digital Signage. VCR Display Systems bietet Ihnen für den wirklichen Dauereinsatz am POS konzipierte LCD Bildschirme aus eigener Fertigung. Wir haben Bildschirme in den Größen 7" (18 cm) bis 46" (117 cm). VCR entwickelt komplette Hard- und Softwarelösungen für Ihr Digital Signage Projekt einschließlich Update. Egal ob Sie kaufen, mieten oder leasen, unser individueller Service ist Ihnen sicher.

DIGITAL DIGITAL SIGNAGE SIGNAGE

Werkstation GmbH Rudolf-Diesel-Strasse 10 D-74354 BesigheimOttmarsheim 07143/40 56-30 07143/40 56-59 www.werkstation.de info@werkstation.de Die Werkstation GmbH in Besigheim-Ottmarsheim hat sich seit mehr als sechzehn Jahren erfolgreich auf die Entwicklung und Herstellung von Info-Systemen, Kiosk-Terminals und Digital-Signage-Lösungen spezialisiert. Zum Leistungsangebot der Werkstation gehört – neben der Hardware – auch die innovative ContentManagement-Software enlogic:show, mit der kleine und große Netzwerke von Terminal- und Displaysystemen zentral administriert und mit Inhalten versorgt werden können. Über 20.000 seit vielen Jahren problemlos funktionierende System-Installationen weltweit sind ein klarer Beweis für die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Werkstation-Produkte. Zu den Kunden der Werkstation zählen unter anderem Airbus, BMW, Bosch, Daimler, Deutsche Post, Douglas, EnBW, Porsche, Postbank, RTL, Thyssen Krupp, Deutsche Telekom, ZDF u.v.m.

Professional System 1.2012

KONFERENZTECHNIK KONFERENZTECHNIK & VIDEOKONFERENZ VIDEOKONFERENZ

Bosch Sicherheitssysteme GmbH STDE Produktvertrieb NSO – D A CH Werner-Heisenberg-Straße 16 D-34123 Kassel 0561/890 8-300 0561/890 8-399 www.bosch-sicherheitsprodukte.de de.securitysystems@bosch.com Hersteller von Diskussions- und Konferenzanlagen, Simultan-Dolmetschanlagen, Audio- und Sprachübertragungssystemen. Analoge und digitale Sicherheitsbeschallungsanlagen, CCTV und Videosystemen. Alles aus einer Hand, One-stop-shopping

KONFERENZTECHNIK KONFERENZTECHNIK & VIDEOKONFERENZ VIDEOKONFERENZ

Brähler ICS Konferenztechnik AG International Congress Service Postfach 3264 D-53627 Königswinter 02244/930-0 02244/930-430 / Miete -450 / Verkauf www.braehler.com info@braehler.com Vermietung / Verkauf / Planung von Diskussions-, Simultan-Dolmetscher-, Abstimmanlagen, ELATechnik sowie Presseverteiler, Exklusiv-Vertrieb von PRO-SYS-Produkten, Niederlassungen in Berlin, Dresden, Hamburg, München, Stuttgart.

KONFERENZTECHNIK KONFERENZTECHNIK & VIDEOKONFERENZ VIDEOKONFERENZ

Studio Ost Atelier GmbH Internationale Congress- und Tagungstechnik Härtingerstr. 20 D-81247 München 089/891 169-0 089/891 169-22 www.studio-ost.de office@studio-ost.de Vermietung von Konferenz- und Tagungstechnik, Projektionstechnik, Tontechnik, Lichttechnik, Videound Kameratechnik, Live-Streaming. SimultanDolmetscheranlagen, Bühnentechnik, Bühnenbau. Technische Beratung, Konzeption und Realisierung, Full-Service

KONFERENZTECHNIK KONFERENZTECHNIK & VIDEOKONFERENZ VIDEOKONFERENZ

Televic Conference N.V. Leo Bekaertlaan 1 B-8870 Izegem Belgien +32 51 30 30 45 +32 51 33 18 86 www.televic-conference.com conference@televic.com Seit 60 Jahren ist Televic Entwickler und Hersteller von Konferenztechnik und Dolmetschanlagen. Von kleinen Sitzungssälen mit wenigen Sprechstellen, bis hin zu komplexen Multi-Room Installationen mit Simultandolmetscherbetrieb, Abstimmungsfunktion, room coupling und PC- Steuerung. Televic bietet Standard Produkte sowie Sonderbauten, um besondere architektonische und ergonomische Anforderungen erfüllen zu können. • Drahtlose Infrarot und Multiband HF Konferenzsysteme • Drahtgebunden Konferenzsysteme • Mobile und Festinstallationen • Kundenspezifische Lösungen LAUTSPRECHER LAUTSPRECHER & E ELEKTROAKUSTIK LEKTROAKUSTIK

ATEÏS Germany GmbH Kirchenstrasse 11 D-82194 Gröbenzell Tel. +49 (0)8142 305070-30 Fax +49 (0)8142 305070-39 www.ateis-germany.de info@ateis-germany.de ATEÏS ist einer der führenden Hersteller von Durchsage- und Sprachalarmierungssystemen. Produktübersicht: – Sprachalarmierungssysteme nach EN 54 und EN 60849 – Digitale Audioprozessoren – Digitale Audionetzwerke über IP – Lautsprecher Anwendungsgebiete: – Sprachalarmierung – Durchsagen/Hintergrundmusik – Intercom – Medientechnik – Audio- und Videokonferenzen

LAUTSPRECHER LAUTSPRECHER & E ELEKTROAKUSTIK LEKTROAKUSTIK

LB Lautsprecher und Beschallungstechnik GmbH Steinerstaße 15k D-81369 München 089/499 188-22 089/499 188-23 www.lb-lautsprecher.de info@lb-lautsprecher.de Prof. Lautsprechertechnik, hochwertige Einbaulautsprecher, unsichtbare Einbaulautsprecher, Richtlautsprecher mit verschiedenen Abstrahlcharakteristiken, Monitorlautsprecher passiv und aktiv, Ansteuer- -und Verstärkerelektronik. Projektbezogene Sonderentwicklungen

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M MEDIENSTEUERUNG EDIENSTEUERUNG

P PLANUNGSLANUNGS- & INGENIEURBÜROS INGENIEURBÜROS

AMX GmbH Bahnhofstraße 100 D-73240 Wendlingen 07024/4080 0 07024/4080 201 www.amx.de info@amx.de

Ergoconcept GmbH Dorfmatt 2b CH-6343 Rotkreuz - Zug +41 41/790 50 36 +41 41/790 50 37 www.ergoconcept.ch info@ergoconcept.ch

AMX entwickelt und produziert Steuerungssysteme für Medien-, Gebäude- und KommunikationsTechnik. Mit dem Ziel, das Leben und Arbeiten der Anwender in einer technologiegeprägten Welt am Arbeitsplatz oder zu Hause einfacher zu gestalten, bietet AMX zuverlässige und intuitive Lösungen an, mit denen die Verwaltung und Bedienung komplexer Technologien vereinfacht wird. Die innovativen Hard- und Softwarelösungen aus den Bereichen Medien- und Gebäudesteuerung Signalmanagement, Digital Signage und IPTV finden Sie u.a. in Konferenzräumen, Flughäfen, Schulen und Universitäten, in Hotels, Gebäudeleitstände und exklusiven Privathäusern. Medien- und Gebäudesteuerung | Signalmanagement | Digital Signage | IPTV

– Unabhängige, neutrale AV-Fachplanung von systemintegrierten, medientechnischen Gesamtlösungen in Kontroll-, Kommunikations- und Medienräumen. – Ganzheitliche Konzeptionen von ergonomisch, optimierten Arbeitsumgebungen mit GrossbildVisualisierungen in Leitwarten und Überwachungszentralen. – Alle HOAI-Phasen

M MEDIENSTEUERUNG EDIENSTEUERUNG

P PLANUNGSLANUNGS- & INGENIEURBÜROS INGENIEURBÜROS

partnerschaft

IP-basierendes, nicht-proprietäres Steuerungssystem auf PC Basis. Kommunikation mit Steuergeräten (Bus-Devices) über TCP/IP, nahtlose Integration in bestehende IP-Netzwerke. Kabelgebundene und drahtlose Bediengeräte von PDA bis 60“ Größe runden das Produktportfolio ab. Die Programmierung ist nach einer kurzen Unterweisung auch für NichtProgrammierer ein Leichtes. COMM-TEC bietet begleitend Unterweisungen, Training und professionellen Support an

M MEDIENSTEUERUNG EDIENSTEUERUNG

Mediaservice Rainer Beddig Kaiserin-Augusta-Allee 101 / Hansaspeicher D-10553 Berlin 030/347 053 03 030/347 053 05 www.presentation-technologies.de info@mediaservice-beddig.de Mediaservice Rainer Beddig bietet seit 1988 Speziallösungen im Präsentations- und Mediensteuerungsbereich an. Als exklusiver Dataton Partner vertreiben und vermieten wir PICKUP Audio Guide Systeme und WATCHOUT Präsentationstechnik, auch mit technischem Support auf Ihrem Event. Als Medialon Certified Programmer konzipieren, programmieren und installieren wir komplexe Mediensteuerungssysteme.

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multi-media medical AG Wilhelmstraße 39 D-75015 Bretten 0 72 52/504 820-0 0 72 52/504 820-2 www.multi-media-medical.de info@multi-media-medical.de Wir bieten unabhängig von Medizintechnikherstellern die Planung, Montage, Service und Schulung von integrierten (intelligenten) OP-Lösungen an. • Videorouting • Telesurgery • Mediacontrol • HDTV Streaming • Video over IP

hartmann mathias

COMM-TEC GmbH Siemensstraße 14 D-73066 Uhingen 07161/300 0-0 07161/300 0-300 www.comm-tec.de info@comm-tec.de

P PLANUNGSLANUNGS- & INGENIEURBÜROS INGENIEURBÜROS

P PROJEKTIONSROJEKTIONS- & P PRÄSENTATIONSTECHNIK RÄSENTATIONSTECHNIK

hartmann+mathias partnerschaft Sachverständiger BDSF, Beratender Betriebswirt Planung für Medien- und Sicherheitstechnik

Stettiner Strasse 15 D-47665 Sonsbeck 02838/910 291 02838/910 295 www.hmpartner.de info@hmpartner.de Sachverständiger für Medien-, Beschallungs- und Sicherheitstechnik CTS – Certified Technology Specialist Leistungsübersicht: – Beratung für medientechnische Projekte – Konzeption und Planung von AV Gewerken, Steuerungs- und SAS / VÜT Sicherheitssystemen – Ausführungsplanung und Ausschreibungsserstellung nach VOL / VOB – Planung nach Leistungsphasen HOAI – Baubetreuung und Bauleitung – Programmierung von Steuerungssystemen – Beschallungssimulationen – Akustikmessungen – Schulungen und Seminare P PLANUNGSLANUNGS- & INGENIEURBÜROS INGENIEURBÜROS

Planungs-, Entwicklungs- und Sachverständigen Bürogemeinschaft für Raum- und Bauakustik, Beschallungstechnik und Messtechnik

In der Linen 21 D-52134 Herzogenrath 02407/565111 Prof. Dr. Anselm Goertz Prof. Dr. Alfred Schmitz Dr.-Ing. Michael Makarski www.ifaa-akustik.de anselm.goertz@ifaa-akustik.de

ATRIUM Lichtbildwände GmbH Leichtmetallstraße 24 D-42781 Haan-Gruiten 02104/233 50 02104/233 510 www.atrium-screens.de info@atrium-screens.de Die Bildwand-Manufaktur ATRIUM entwickelt und fertigt seit mehr als zwanzig Jahren ein - teilweise patentiertes – Lichtbildwand–Programm, welches alle Arten von Bildwänden umfasst. Alle Modelle sind in vielen Standardformaten sowie formalen und technischen Ausführungs- und Ausstattungsoptionen erhältlich. Daneben hat sich ATRIUM auch auf die Entwicklung und Herstellung von kundenspezifischen, individuellen Bildwand-Lösungen/-systemen und Sonder-Konstruktionen spezialisiert. Das Leistungsangebot umfasst zudem Beratung und individuelle Planung, Einzel-Manufaktur, Lieferung, Montage sowie Service&Support P PROJEKTIONSROJEKTIONS- & P PRÄSENTATIONSTECHNIK RÄSENTATIONSTECHNIK

dnp denmark as Skruegangen 2 DK-2690 Karlslunde Dänemark +45/461 651 00 +45/461 652 00 www.dnp-screens.com dnp@dnp.dk dnp denmark as produziert optische Auf- und Rückprojektionsscheiben und Leinwände für Projektionslösungen in Konferenzräumen, Point of Sales, Sportarenen, TV Studios und im Unterhaltungsbereich (Heimkino, etc.). dnp denmark as ist das Produktionszentrum für Grossbild-Projektionsscheiben von Dai Nippon Printing Ltd. – eines der weltweit grössten Druck- und Medienhäuser.

Leistungen: • Planungen und Simulationen von Beschallungsanlagen und Sprachalarmanlagen • Gutachten zur Qualität von Beschallungsanlagen nach VDE 0828 und VDE 0833-4 • Messungen von Lautsprechern und Audioelektronik • Vollservice Dienstleistung für Lautsprecherdaten im EASE SPK und GLL Format sowie CLF Daten • Entwicklung von Lautsprechern und Audioelektronik

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P PROJEKTIONSROJEKTIONS- & P PRÄSENTATIONSTECHNIK RÄSENTATIONSTECHNIK

Mediaservice Rainer Beddig Kaiserin-Augusta-Allee 101/ Hansaspeicher D-10553 Berlin 030/347 053 03 030/347 053 05 www.presentation-technologies.de info@mediaservice-beddig.de Mediaservice Rainer Beddig bietet seit 1988 Speziallösungen im Präsentations- und Mediensteuerungsbereich an. Als exklusiver Dataton Partner vertreiben und vermieten wir PICKUP Audio Guide Systeme und WATCHOUT Präsentationstechnik, auch mit technischem Support auf Ihrem Event. Als Medialon Certified Programmer konzipieren, programmieren und installieren wir komplexe Mediensteuerungssysteme.

P PROJEKTIONSROJEKTIONS- & P PRÄSENTATIONSTECHNIK RÄSENTATIONSTECHNIK

Mitsubishi Electric Europe B.V. Niederlassung Deutschland Gothaer Straße 8 D-40880 Ratingen +49 (0) 21 02/4 86 92 50 +49 (0) 21 02/4 86 68 40 www.mitsubishi-vis.de Mitsubishi Electric verfügt über eines der umfassendsten Sortimente von Bildschirmlösungen, die unter anderem Installationsbeamer, Public Displays, LED-Displays für Innen und Außen und Display Wall Cubes beinhalten.

P PROJEKTIONSROJEKTIONS- & P PRÄSENTATIONSTECHNIK RÄSENTATIONSTECHNIK

SHARP ELECTRONICS (EUROPE) GmbH Sonninstraße 3 D-20097 Hamburg 040/2376-0 040/2376-152796 www.sharp.de LCD und DLP-Projektoren, Professional LCD Monitore und LCD-TV für den Business to Business Kanal

Professional System 1.2012

P PROJEKTIONSROJEKTIONS- & P PRÄSENTATIONSTECH RÄSENTATIONSTECH

S SACHVERSTÄNDIGE ACHVERSTÄNDIGE

WS-Spalluto GmbH Nassenackerstraße 6 D-76476 Bischweier 07222-9190-0 07222-9190-99 www.wsspalluto.de iinfo@wsspalluto.de

Norbert Hönig, CTS Bergseestraße 77 D-76547 Sinzheim +49-(0)7221-97 199-31 +49-(0)7221-97 199-33 www.nhconsult.org hoenig@nhconsult.org

– 33 Jahre Erfahrung im Bereich Medientechnik – Spezialgebiet - alles rund um die Leinwand – Eigenmarke WS-Screens – Displays und Projektoren von: NEC, Sanyo, JVC und Panasonic – Zubehör und Sonderlösungen – Partner für den Fachhandel

Zertifizierungen: CTS – Certified Technology Spezialist InfoComm International BDSF – Geprüfter Sachverständiger für Beschallungs- und Medientechnik

P PROJEKTIONSROJEKTIONS- & P PRÄSENTATIONSTECHNIK RÄSENTATIONSTECHNIK

SCREEN PROFESSIONAL GMBH Münchenerstrasse 67 D-83395 Freilassing 08654/608 732 08654/608 932 www.screenprofessional.de office@screenprofessional.de Projektionsflächen für jegliche kommerziellen Anwendungen und HomeCinema, Auf- und Rückprojektionsmaterialien bis 12m x 27m nahtlos, lieferbar sind Rahmenspannbildwände, Elektrobildwände und Projektionsscheiben, diffus oder optisch, Acryl und Glas, hervorragend geeignet für alle Projektionstechniken, besonders für edge-blending und 3-D Projektion, Curved Screens, Maskierungssysteme für Rahmen und Elektrobildwände, Fertigung auf Maß, Sonderausführungen möglich Distribution für Deutschland und Österreich.

S SACHVERSTÄNDIGE ACHVERSTÄNDIGE

hartmann mathias

partnerschaft

Tätigkeitsgebiete: • Gutachten • Abnahmen • Coaching • Consulting • Seminare • Vorträge • Prüfung von Konzepten • Business Development • Projektmanagement

S SICHERHEITSTECHNIK ICHERHEITSTECHNIK

Siemens AG Industry Sector Building Technologies Division Friesstr. 20 D-60388 Frankfurt am Main +49 800 100 763 9 www.siemens.de/buildingtechnologies info.de.sbt@siemens.com Die Siemens-Division Building Technologies ist weltweit führend auf dem Markt für sichere und energieeffiziente Gebäude („Green Buildings“) und Infrastrukturen. Als Dienstleister, Systemintegrator und Produktlieferant verfügt Building Technologies über Angebote für Gebäudeautomation, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK), Brandschutz, Sicherheit, elektrische Installationstechnik und Niederspannungs-Stromverteilung.

VERLEIH/VERMIETUNG VERLEIH/VERMIETUNG

hartmann+mathias partnerschaft Sachverständiger BDSF, Beratender Betriebswirt Planung für Medien- und Sicherheitstechnik

Stettiner Strasse 15 D-47665 Sonsbeck 02838/910 291 02838/910 295 www.hmpartner.de info@hmpartner.de Sachverständiger für Medien-, Beschallungs- und Sicherheitstechnik CTS – Certified Technology Specialist Leistungsübersicht: – Beratung für medientechnische Projekte – Konzeption und Planung von AV Gewerken, Steuerungs- und SAS / VÜT Sicherheitssystemen – Ausführungsplanung und Ausschreibungsserstellung nach VOL / VOB – Planung nach Leistungsphasen HOAI – Baubetreuung und Bauleitung – Programmierung von Steuerungssystemen – Beschallungssimulationen – Akustikmessungen – Schulungen und Seminare

Studio Ost Atelier GmbH Internationale Congress- und Tagungstechnik Härtingerstr. 20 D-81247 München 089/891 169-0 089/891 169-22 www.studio-ost.de office@studio-ost.de Vermietung von Konferenz- und Tagungstechnik, Projektionstechnik, Tontechnik, Lichttechnik, Videound Kameratechnik, Live-Streaming. SimultanDolmetscheranlagen, Bühnentechnik, Bühnenbau. Technische Beratung, Konzeption und Realisierung, Full-Service

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Vorschau 2 / 2012 Erscheinungstermin 23. März 2012 Änderung der Themen vorbehalten

ISSN 1437-2592

Vorschau

MUSIK MEDIA VERLAG

erscheint zweimonatlich in der MM-Musik-Media-Verlag GmbH & Co. KG, Sitz Ulm, Registergericht Ulm HRA 2946, USt-IdNr. DE 127491614

BESCHALLUNG | KONFERENZTECHNIK › AVB-Audionetzwerk Tesira

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Persönlich haftende Gesellschafterin: MM-Musik-Media-Verlag und Verwaltungsgesellschaft mbH, Ulm, Sitz Ulm, Registergericht Ulm HRB 2133 Geschäftsführer: Gerald Dellmann, Gerrit Klein

Beschallung von Bahnhöfen

Redaktion: Emil-Hoffmann-Str. 13, 50996 Köln Telefon (0 22 36) 9 62 17-0 Telefax (0 22 36) 9 62 17-5 E-Mail: redaktion@professional-system.de Internet: www.professional-system.de Newsportal: www.promedianews.de

Vorschau auf die Prolight + Sound 2012

M E D I E N T E C H N I K | D I G I TA L S I G N A G E › Live-Übertragung von OPs

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PUBLISHER Dr. Walter Wehrhan

Modero X Panel im Praxistest

CHEFREDAKTION Dr. Walter Wehrhan, Detlef Hoepfner (verantwortlich für den redaktionellen Teil)

Universität Heidelberg: Moderne Medientechnik in denkmalgeschützter Umgebung Multisensorische Kommunikation am PoS

CHEF VOM DIENST Udo Klinkhammer REDAKTION Helga Rouyer-Lüdecke, Dieter Stork (Fotos)

SICHERHEITSTECHNIK › Touchscreens in Videoüberwachungsanlagen

STÄNDIGE REDAKTIONELLE MITARBEITER Dipl.-Ing. Christiane Bangert, Dr. Anselm Goertz, Detlef Hartmann, Martin Hömberg, Jörg Küster, Dr. Swen Müller, Claudia Rothkamp, Markus Tischner

AVB-Audionetzwerk Tesira

GRAFISCHE GESTALTUNG Marc Honeck LAYOUTSATZ Frank Loevenich, Ulrich Knipping ANZEIGENLEITUNG Angelika Müller Telefon (0 22 36) 9 62 17-71 und -72 Telefax (0 22 36) 9 62 17-88 Zurzeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 14 vom 1. 1. 2012 gültig ANZEIGENVERKAUF Heike Pietsch Telefon (0 22 36) 9 62 17-72 und -71 Telefax (0 22 36) 9 62 17-88 ANZEIGENDISPOSITION Marion Bondar-Pietsch Telefon (0 22 36) 9 62 17-48 Telefax (0 22 36) 9 62 17-88 MARKETING Sebastian Claas Telefon (0 22 36) 9 62 17-87 VERTRIEBSLEITUNG Reiner Herbrecht, Sema Torun

Inserentenverzeichnis

INSERENTENVERZEICHNIS AKG – Audio Pro Heilbronn AMX

3

Kindermann

5 67

SONDERDRUCKE sonderdruck@professional-system.de GESCHÄFTSFÜHRUNG Gerald Dellmann, Gerrit Klein

41

Kramer

16

Atlantic Audio

59

Laauser & Vohl

79

Audipack

39

MediasPro

87

Avi-Sys

81

Monacor

Beyerdynamic

73

PRG

Bittner

57

Projectiondesign

43

Bosch

23

prolight & sound

55

Bose

19

ProMediaNews

City Consulting

14

Publitec

Clearvoice Systems

13

S.E.A.

71

Comm-Tec

47

Sanyo

10-11

Crestron

27

Seeburg

83

Showtech

69

4. US

VERTRIEB/OBJEKTMANAGER Carina Kinting

Kling + Freitag

Analog Way

d&b

98

15

79 2. US, 21

3. US 29, 31, 35

Digital Signage Expo 2011

77

Sommer Cable

Extron

17

Syscomtec

33

7

Fohhn

25

Televic

61

G+M Elektronik

85

Teracue

57

Gefen

65

Thomann

Helukabel

49

Trius

HK Audio

75

Vision

Kabeltronik

87

WS Spalluto

37 51, 63 9 45

BANKVERBINDUNGEN Ulmer Volksbank (BLZ 630 901 00) Konto-Nr. 8883 009 Commerzbank Köln (BLZ 370 800 40) Konto-Nr. 866 631 300 DRUCK F&W Mediencenter (auch Anschrift für Beilagen und Beihefter) Holzhauser Feld 2 D-83361 Kienberg www.fw-medien.de Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei MMMusik-Media-Verlag. Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Vervielfältigungen jeder Art, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für unverlangte Einsendungen keine Gewähr. Namentlich gezeichnete Beiträge unserer Mitarbeiter stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Verlags dar. BEZUGSMÖGLICHKEITEN Im Direktbezug als Abonnement BEZUGSPREISE Das Einzelheft kostet € 6,–. Der Abonnementspreis beträgt im Inland € 30,70 pro Jahr (inkl. Porto) für 6 Ausgaben; Ausland/EU € 39,90 pro Jahr (Land-/Seeweg). Mehrkosten für Luftpostzustellung auf Anfrage. Für Studenten und Auszubildende beträgt der Preis (gegen Nachweis) im Inland € 23,–; Ausland/EU € 30,–. Jahres-Abo Schweiz 60,– CHF; Studenten-Abo 45,– CHF. Das Abonnement verlängert sich um ein Jahr (6 Ausgaben), wenn es nicht 2 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. ABO-VERWALTUNG UND NACHBESTELLUNG ÄLTERER AUSGABEN Professional System Abo- u. Vertriebsservice Heuriedweg 19, 88131 Lindau Tel.: 0180-52 60 110, Fax: 0180-52 60 109 (01805-XXXXXXX 0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.)

E-Mail: abo.musikmedia@guell.de Im MM-Musik-Media-Verlag erscheinen außerdem die Magazine Production Partner, Event Partner, Sound & Recording, Gitarre & Bass, Keyboards und Sticks

Professional System 1.2012

Impressum

IMPRESSUM


Das Nachrichtenportal der PRO-Branche Tagesaktuelle News aus den Bereichen AV-Medientechnik, Sicherheitstechnik, Beschallung Digital Signage, Produktion, Event-Technik, Live-Marketing, Event Marketing. www.ProMediaNews.de


ISE 2012 Halle 1, Stand H27 & H40

www.reassuringlyinexpensive.de Tel.: +49 (0)2161 664540

Schrauben Sie Ihre Ansprüche nicht herunter. Lassen Sie sich von Werten leiten.

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Im gegenwärtigen Wirtschaftsklima kann es eine ziemliche Herausforderung darstellen, seine Ansprüche zu wahren.

SATZL

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Wenn man vor vielen präsentiert und auf eine großflächige Projektion setzt, um den richtigen Eindruck zu hinterlassen, dann wünscht man sich farbenprächtige, satte Bilder. Bilder, bei denen das Rot auch Rot ist, das Grün Grün und bei denen Blau absolut Königsblau ist. Glücklicherweise weiß man bei Christie das eine oder andere zum Thema Qualität. Fachmännischer technischer Support, branchenbekannte Zuverlässigkeit und jetzt auch zwei auf beruhigende Weise günstige Modelle der neuen Christie E Serie. Natürlich muss man auch Zugeständnisse machen, doch wie sagte schon Mutter: „Es zahlt sich niemals aus, die Ansprüche herunterzuschrauben.“

THE E SERIES SINGLE CHIP DLP® PROJECTORS

when it matters.


Professional System, 01/2012