Issuu on Google+

VOLKSKULTUR NIEDERร–STERREICH HERBST-WINTER 2013/2014

Detailprogramm

9. Niederรถsterreichischer Museumskustodenlehrgang 2013/2014


VOLKSKULTUR NIEDERÖSTERREICH HERBST-WINTER 2013/2014 Kursort:

Brandlhof in 3710 Radlbrunn 24

Information:

Museumsmanagement Niederösterreich Tel: 02732 73999, Mobil: 0664/9608895, E-Mail: museen@volkskulturnoe.at

Ansprechpartner:

Mag. Ulrike Vitovec (Kursleitung) Mag. Doris Buchmann (Koordination und Kursbetreuung) Sabine Rihs, Petra Steurer (Administration)

Kursbeitrag:

EUR 1.200,00 (inkl. 10 % USt) bzw. EUR 990,00 (inkl. 10 % USt) ermäßigter Beitrag für Mitglieder des Vereins Museen und Sammlungen Niederösterreich sowie des Verbands Regionalkultur Niederösterreich mit Arbeitsbestätigung eines niederösterreichischen Museums (gilt auch für unbezahlt tätige MitarbeiterInnen) Preis für den gesamten Lehrgang, inkl. Kursunterlagen, Kaffeepausen und Museumseintritten - ohne Anreise, Nächtigung, Hauptmahlzeiten. Mittagessen im Brandlhof möglich.

Termine:

Modul 1: Museumsarbeit – eine Einführung Freitag, 13.9.2013, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr Abendprogramm: Besuch Amethyst Welt, Maissau Samstag, 14.9.2013, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr

Modul 2: Inventarisierung von Museumsbeständen Freitag, 11.10.2013, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr Abendprogramm: Besuch Krahuletz-Museum, Eggenburg Samstag, 12.10.2013, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr

Modul 3: Aufbewahrung und Handhabung von Museumsobjekten und Archivalien Freitag, 8.11.2013, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr Abendprogramm: Besuch „Horner Werkstätten“ für Buchrestaurierung, Horn Samstag, 9.11.2013, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr

Modul 4: MuseumsbesucherInnen Achtung: Kursort Krems-Stein - Haus der Regionen Freitag, 17.1.2014, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr Abendvortrag: 17.30-18.30 Uhr „Rekrutierung von freiwilligen MitarbeiterInnen in der Museumspraxis“ Samstag, 18.1.2014, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr

Modul 5: Ausstellungsgestaltung Achtung: Kursort Krems-Stein - Haus der Regionen Freitag, 14.2.2014, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-19.00 Uhr Samstag, 15.2.2014, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr

Modul 6: Erfolgreiche Betriebsführung Freitag, 7.3.2014, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-16.00 Uhr Abendvortrag: ab 17.00 Uhr „Juristische Fragen im Museumsbereich“ Samstag, 8.3.2014, 9.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr

1-tägige Abschlussexkursion: Termin und Programm nach Vereinbarung Zertifikatsverleihung: Sommer/Herbst 2014, Termin nach Vereinbarung

Änderungen vorbehalten. Teilnahmebedingungen: Es ist jedes Modul des Lehrgangs vollständig zu besuchen. Module können im Zuge des nächsten Lehrgangs nachgeholt werden. Wird der Kurs im darauf folgenden Jahr nicht angeboten, besteht kein Anspruch auf anteilmäßige Rückvergütung.


VOLKSKULTUR NIEDERÖSTERREICH HERBST-WINTER 2013/2014 Nach jedem Modul ist eine schriftliche Arbeit auf das eigene Museum bezogen einzureichen. Die Arbeit ist zu Beginn des nächsten Termins bei den MitarbeiterInnen der Volkskultur Niederösterreich abzugeben. Lehrgangsabschluss: Die TeilnehmerInnen erhalten nach positiver Annahme ihrer schriftlichen Arbeit für jedes Modul eine Teilnahmebestätigung. Nach erfolgreicher Absolvierung des gesamten Museumskustodenlehrgangs wird den TeilnehmerInnen ein Lehrgangszertifikat ausgestellt. Abendgestaltung: Im Rahmen der Kursmodule werden für die Freitag-Abende Vorträge bzw. Fachgespräche und Museumsbesuche in der Umgebung von Radlbrunn organisiert. Die Teilnahme an diesen Abenden ist verpflichtend. Hinweis: Der Brandlhof ist ein Denkmalhof. Es gibt unebene Wege, niedrige Türstöcke und steile Stufen. Wir weisen darauf hin, dass die Volkskultur Niederösterreich GmbH keine Haftung für Unfälle übernimmt. Der Kurs findet in der kalten Jahreszeit statt (Museumsbesuche zum Teil in wenig geheizten Räumen), wir empfehlen, warme Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen! Nächtigungsmöglichkeit: Sind von den TeilnehmerInnen selbst zu organisieren. Gerne stellen wir eine Liste mit bewährten Nächtigungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Kosten sind von den TeilnehmerInnen zu tragen und vor Ort zu bezahlen. Stornobedingungen: Mit der Einzahlung ist die Teilnahme am Museumskustodenlehrgang fix. Bei einer Stornierung zwei Wochen vor Kursbeginn ist eine Stornogebühr von 50 % des Gesamtbetrags zu entrichten. Bei Storno am Tag des Seminarbeginns ist der gesamte Betrag zu entrichten. ErsatzteilnehmerInnen können genannt werden. Zu- und Absagen: Bei Nichterreichen der notwendigen TeilnehmerInnenanzahl (oder aus anderen Gründen) behält sich die Volkskultur Niederösterreich die Lehrgangsabsage vor. Eine entsprechende Verständigung erfolgt längstens 7 Tage schriftlich vor Beginn. Durch Lehrgangsabsagen oder Terminverschiebungen entstandene Aufwendungen können von der Volkskultur Niederösterreich nicht ersetzt werden. Anreise Öffentlich: Mit den ÖBB bis Ziersdorf – Fahrplan unter: www.oebb.at Abholung vom Bahnhof Ziersdorf möglich. Mitfahrgelegenheit ins Quartier und zu den Exkursionsorten. PKW: Anfahrt von St. Pölten: S 33 – Krems – (Richtung Horn) – Langenlois – Straß im Strassertal – Hohenwarth – 3 km bis Radlbrunn Anfahrt von Wien: A22 – bei Stockerau-Nord – B4 Richtung Horn – Abfahrt Ziersdorf Mitte – 2 km bis Radlbrunn

Veranstalter: Volkskultur Niederösterreich GmbH Haus der Regionen, Donaulände 56, 3504 Krems-Stein FN 308711m, LG St. Pölten, Sitz: Schlossplatz 1, 3452 Atzenbrugg


VOLKSKULTUR NIEDERÖSTERREICH HERBST-WINTER 2013/2014 MODUL 1: Museumsarbeit – eine Einführung (13.9.-14.9.2013) BLOCK 1: Museumsarbeit – eine Einführung

Inhalte: Kennenlernphase zu Lehrgangsbeginn – Standortbestimmung Was ist ein Museum – Entwickung des Museumswesens Museum heute: Ziele, Aufgaben, Ethos, Wirklichkeiten Nationaler und internationaler Kontext Quaitätsmanagement Strukturen Museumsstatuten – Einblick in Zweck und Vereinsrecht Begriffsdiskussionen

Dazwischen Workshopphase  Mein/unser Museum (Wer sind wir?) Workshopphase  Mein Museum und ich (eine Positionierung?)

BLOCK 2: Leitbild, Strategie und Konzept Inhalte: Leitbilder - Wozu? Entwicklung, Umsetzung und Praxis Sammlungsstrategie und -konzept – Entwicklung – Umsetzung Gesamtkonzept – Einzelprojekte – Planung, Kontrolle, Durchführung intern und extern Zeit- , Finanz- und Organisationspläne

Dazwischen: Workshopphase  Sammlungsstrategie (Unsere Strategie, Unser Weg, Positionierung) Workshopphase  Zielfindung (Was ist zu tun? - Neukonzept, Kleinprojekt, etc.) Bei Bedarf, Interesse, verbeibender Zeit: Feldforschung, Quellenarbeit und Objektarbeit Quellen – Methoden und Techniken, Umgang REFERENTIN: Mag. Evelyn Kaindl-Ranzinger Graz, freiberufliche Museologin und Trainerin, langjährig in der Museumskustodenausbildung tätig, spezielle Beratungstätigkeiten im Bereich Lokal- und Regionalmuseen. Ausstellungskuratorin, Obfrau der „Stellwand“, Geschäftsführerin des Vereins MUSIS (Verein für Museen und Sammlungen in der Steiermark). Freitag, 13.9.2013: Abendprogramm: Exkursion in die Amethyst Welt Maissau


VOLKSKULTUR NIEDERÖSTERREICH HERBST-WINTER 2013/2014 MODUL 2: Inventarisierung von Museumsbeständen (11.10.-12.10.2013) BLOCK 1: Inventarisierung Inhalte: • Inventarisierung: Grundlegendes, Begrifflichkeiten, Nutzen • Führung und Nutzen eines Inventarbuchs, rechtliche Fragen • Arten von Ordnungssystemen, Vorteile und Nachteile • Erhebung der erforderlichen Grunddaten bei der Inventarisierung (Sammlungsbereiche, Inv.-Nr.-System, Standorte, Thesauri, Beschlagwortung, Datenfelder, Objekt-ID, ...) • Leihverkehr: Schritte des richtigen Leihbegehrs und Leihverkehrs, Leihvertrag, Rechte & Pflichten, häufig auftretende Probleme • Inventarnummern auf Objekte schreiben, Techniken, Materialien BLOCK 2: Inventarisieren mit Imdas-Pro Inhalte: • • • • • •

Inventarisieren mit EDV: Vorteile, Voraussetzungen, Planung (Kosten, Durchführung), Sicherung Objekte aufnehmen: Vermessung, Bestimmung, Depotablage Objekte fotografieren: Technik, Ausrüstung, Archivierung Arbeit mit Imdas-Pro – praktische Einführung am PC Praktische Arbeit: gemeinsam Übungsobjekte inventarisieren und alle Daten im PC erfassen Recherche zum Objekt: Möglichkeiten in Fachliteratur und Internet

REFERENT(INNEN):

Dr. Andrea Euler (Block 1) Linz, Leiterin der volkskundlichen Sammlung der OÖ Landesmuseen, Lehrtätigkeit im Bereich Inventarisierung kulturgeschichtlicher Sammlungen. Mag. Rocco Leuzzi (Block 2) Volkskundler, Inventarisierungsprojekte in verschiedenen Regionalmuseen Niederösterreich sowie in der volkskundlichen Sammlung des Landes Niederösterreich.

Freitag, 12.10.2013 Abendprogramm: Exkursion ins Krahuletz-Museum, Eggenburg


VOLKSKULTUR NIEDERÖSTERREICH HERBST-WINTER 2013/2014 MODUL 3: Aufbewahrung und Handhabung von Museumsobjekten und Archivalien (8.11.-9.11.2013) BLOCK 1: Fachgerechter Umgang mit Museumsobjekten und Archivalien Inhalte: Problembewusstsein wecken! • Sinn der Konservierung und Restaurierung, Einschätzen des Erhaltungszustands • Restaurierung: erste Hilfe und Handhabung von Objekten • Schäden: Schadenserkennung, Schadensursprung, Vorkehrung – Früherkennung – Maßnahmen, Grenzen bei der Selbsthilfe BLOCK 2: Depoteinrichtung, Depot-/Archivordnung, klimatische Bedingungen Inhalte: • Grundlagen zur Erhaltung von Objekten in Ausstellung und Depot • Eigenschaften eines Depots (Standort, Struktur, Größe, Klimaregulierung, Licht, Alarm- und Videoüberwachung) • Aufbewahrungssysteme (Arten, Selbstbau/Ankauf, Vor- u. Nachteile), Systematik der Aufbewahrung BLOCK 3: Sicherheit Inhalte: • Arten der Bedrohungen: Elementarereignisse (Brandschutz – Objektschutz, Wasser, Feuchtigkeit, Schimmel, Maßnahmenkatalog, Vermeidung, Sturm, Erdbeben), Bedrohung durch menschliche Einwirkung (Krieg, Vandalismus, Attentate, Diebstahl, Technische Unglücke) • Katastrophenschutz: Gefahrenquellen, Verhaltensweisen/Lösungsansätze, vorbeugende Maßnahmen, Erstellung und Umsetzung eines Katastrophenschutzplans, Objekt-IDs REFERENTINNEN:

Mag. Barbara Schönhart Objektrestauratorin mit Abschluss an der Hochschule für angewandte Kunst Wien, Tischlerin, Glasrestaurierungen, Mitarbeit im Universalmuseum Joanneum Kulturhistorische Sammlung, seit Mai 2010 Anstellung im Atelier Thümmel in Graz.

Dipl.-Restaurator Univ. Valentin Delić Möbelrestaurator der Kulturhistorischen Sammlung am Universalmuseum Joanneum, Abschluss an der TU München, Freiberufliche Tätigkeiten in München und Bayern als Möbelrestaurator für Privatkunden, Museen und in der Denkmalpflege.

Freitag, 8.11.2013 Abendprogramm: Exkursion in die „Horner Werkstätten“ für Buchrestaurierung, Horn


VOLKSKULTUR NIEDERÖSTERREICH HERBST-WINTER 2013/2014 MODUL 4: MuseumsbesucherInnen (17.1.-18.1.2014) Kursort: Haus der Regionen, Donaulände 56, 3504 Krems-Stein

BLOCK 1: Zielgruppen, Bedürfnisse, Erwartungen, Infrastruktur Inhalte: • • • • •

Überlegungen, wer genau in „mein“ Museumskonzept passt. Welche Gruppen sind nicht beachtet worden und wie kann dem abgeholfen werden? Zielgruppenorientierung – Was steckt dahinter? Analyse von Bedürfnissen und Erwartungen von BesucherInnen Einrichtungen im Museum (Degustation, Gästebuch, Shop, etc.)

BLOCK 2: Kulturvermittlung – Umgang mit den BesucherInnen Inhalte: • • • • • • •

Welche Möglichkeiten der Vermittlung ergeben sich? Aufgaben der Kulturvermittlung Gestaltung von Führungen – Vermittlungskonzepte Voraussetzungen einer qualitätvollen Vermittlung: Sprache, Rhetorik, Persönlichkeit, Empathie, Teamfähigkeit Qualifikation und Evaluierung der VermittlerInnen MitarbeiterInnen – Teambildung Veranstaltungen

BLOCK 3: Museumspädagogik Inhalte: • • • • • •

Wer braucht die Museumspädagogik? Möglichkeiten der Museumspädagogik: Chance, Kunden langfristig an ein Museum zu binden Museumspädagogische Interventionen: Rätselralley, Suchspiele, haptische Elemente, etc. Kriterien der Konzepterstellung Schulung der MuseumspädagogInnen Beispiele für die Umsetzung museumspädagogischer Programme

REFERENTIN: Helga Steinacher Mediatorin. Seit 1989 als Kulturvermittlerin und Museumspädagogin tätig. Erstellung museumspädagogischer Konzepte für das Heeresgeschichtliche Museum Wien und Ausstellungen auf Schloss Schallaburg. Verantwortlich für die Kulturvermittlung und Museumspädagogik bei den Niederösterreichischen Landesausstellungen, seit 2007 museumspädagogische Konzeption des Erlebnismuseum FeRRUM in Ybbsitz und weiterer Regionalmuseen und Großausstellungen in Niederösterreich.

Freitag, 17. 1. 2014 (17.30-18.30 Uhr) Spezialvortrag: Rekrutierung von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in der Praxis


VOLKSKULTUR NIEDERÖSTERREICH HERBST-WINTER 2013/2014 MODUL 5: Ausstellungsgestaltung (14.2.-15.2.2014) Kursort: Haus der Regionen, Donaulände 56, 3504 Krems-Stein

BLOCK 1: Inhaltliche und Didaktische Aufbereitung Inhalte: • • • • • •

Besucherorientierung Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen? Besucherbedürfnisse Inhaltliche Recherche – Auswahl der Fragestellungen Wie muss ich die Inhalte didaktisch aufbereiten, dass sie für meine Zielgruppe interessant sind? Orientierung und Besucherlenkung im Museum Konzeption: Aufbereitung einer Ausstellung/eines Museums: “roter Faden”, was sind die Grundaussagen des Museums?

Freitag Nachmittag:  Exkursion BLOCK 2: Gestalterische Umsetzung von Themen: Texte, Objektpräsentation (Inszenierungen, Vitrinen, etc.), Medien, Beleuchtung, didaktische Sonderanfertigungen, Leitsysteme Inhalte: • • • • •

Grundsätzliches: Raum und Dimensionen, Licht, Farbe, Akustik, Grundmaterialien Gestalterische Umsetzung des didaktischen Konzeptes anhand von Beispielen: Vitrinen (inkl. Bezugsquellen), Hand-ons, Inszenierungen, etc. Texte (Raumtexte, Objektbeschriftungen, etc.): Gattungen, Inhalte, Wortwahl, Länge, Gliederung, grafische Grundsätze Medien: Filme, Hörstationen, Audio Guide, etc. anhand von Beispielen Zeit- u. Kostenschätzung für Ausstellungsgestaltung und -medien

Workshop  Gestaltung einer Ausstellung REFERENT(IN): Büro für Museumskonzepte und -beratung Mag. Susanne Hawlik Kulturwissenschafterin und Museums-/Ausstellungsgestalterin, Lehrgangsleitung der OÖ Museumskustodenlehrgänge seit 2001. Lehrauftrag „Gestaltung und Vermittlung im Museum“ – Museumskurs des Fachverbandes Volkskunde der Univ. Wien, Graz und Innsbruck. Zahlreiche Museums- und Ausstellungsprojekte seit 1995, u.a. OÖ. Burgenmuseum Reichenstein (2013), Waldviertler Kartoffelwelt, Schweiggers (2013), LEUM – Museum der Geschichte der Beleuchtung, Leobersdorf (2012), Schauplatz Evangelimann, Paudorf (2012), Elterzentrum Traunstein (2011), etc.

Mag. Franz Pötscher Historiker und Ausstellungsgestalter, Referententätigkeit und Vorträge für div. Institutionen, u.a. Lehrauftrag „Arbeitsfeld Museum“ an der Univ. Salzburg (2002). Zahlreiche Museums- und Ausstellungsprojekte seit 1996, u.a. Vom Leben im Krieg. OÖ im 1. Weltkrieg, OÖ Landesmuseum, Linz (2014), Bauernleben im Wandel, Museumsdorf Niedersulz (2013), Wachaulabor Melk (laufend seit 2010), etc.


VOLKSKULTUR NIEDERÖSTERREICH HERBST-WINTER 2013/2014 MODUL 6: Erfolgreiche Betriebsführung (7.3.-8.3.2014) BLOCK 1: Öffentlichkeitsarbeit: PR, Werbung Inhalte: • PR, Werbung: Arten/Möglichkeiten von Werbung, Begriffliche Erklärung von Werbebasics, wie z.B.: Corporate Design (CD), Corporate Identity (CI) und deren Umsetzungsmöglichkeiten • Umgang mit JournalistInnen: Kontaktpflege, Pressetexte, Pressefotos • Pressetexte verfassen: Stil, Länge, Inhalte, Fotos für die Presse (Qualität, Menge, Motiv), Begriffsdefinition und Erstellen von Presseverteilern • Kooperationen (mit Touristik, lokalen und regionalen Einrichtungen, Museumsverbünden,...)

BLOCK 2: Betriebsführung Inhalte: • Finanzierung, Förderungen von Land, Bund und EU (Förderstellen, Förderformulare), Betriebsführung • Museumsshop, Museumscafé • Sponsoring/Aufbau von Freundeskreisen: Möglichkeiten, Vorteile, Beispiele • Kooperationen mit Museen, Firmen: Möglichkeiten, Vorteile, Beispiele

REFERENTIN: Institut für Kulturkonzepte Mag. Karin Wolf Gründerin und Leiterin des Instituts für Kulturkonzepte, Wien Pressebetreuung und PR-Beratung für Kulturschaffende. Spezialbereich: Unternehmensberatung im Kultursektor. Dozentin an der bbw-Akademie, Berlin. Lehrbeauftragte an der Universität Wien.

Freitag, 7.3.2014 (ab 17.00 Uhr)

Spezialvortrag: Juristische Fragen rund um den Museumsbetrieb Inhalte: • Verträge mit Gemeinden, SponsorInnen, LeihgeberInnen, LeihnehmerInnen • Vereinsrechte • Betriebsformen (z.B. GmbH, Stiftung), Grundvoraussetzungen, Vor- und Nachteile • Steuerrechtliche Fragen • Beantwortung spezieller Fragen der TeilnehmerInnen (Wir ersuchen um Bekanntgabe von Fragen bis 1 Woche vor Termin.) Vortragender: Dr. Albrecht Haller (Rechtsanwalt)


Museumsmanagement Niederösterreich Haus der Regionen Donaulände 56 | 3504 Krems-Stein Tel.: 02732 73 999 | Fax: 02732 73 999 33 museen@volkskulturnoe.at |www.noemuseen.at

Volkskultur Niederösterreich GmbH Firmensitz Schlossplatz 1 | 3452 Atzenbrugg office@volkskulturnoe.at | www.volkskulturnoe.at FN 179146a | UID-Nr. ATU47800606


Detailprogramm Kustodenlehrgang 2013/2014