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INFOS

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

SAMMLUNG

AUSSTELLUNGEN


NGEN TICKETS UND FÜHRU ONLINE BUCHBAR WWW.SMKP.DE/SHOP

Stand: November 2016. Änderungen vorbehalten.

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Bartolomeo Passarotti, Männliche Kopfstudie, 1550er-Jahre, Zeichnung, Museum Kunstpalast, Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf (NRW)

HIGHLIGHTS Januar – März 2017


AUSSTELLUNGEN SAMMLUNG

Beat Wismer, Foto: Thomas Stelzmann

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

im ersten Quartal des Jahres bieten sich besonders viele Möglichkeiten für Entdeckungen im Museum Kunstpalast: von alter Kunst bis zur zeitgenössischen und zurück. Im Januar ist noch „Hinter dem Vorhang. Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance. Von Tizian bis Christo“ zu sehen – eine hochkarätige Überblicksschau zu einem wichtigen und augenöffnenden künstlerischen Motiv. Dazu kommen die Graphikausstellung „Lyonel Feininger. Zwischen den Welten“ und, aus unserem Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene, „Der Fotograf Nic Tenwiggenhorn“ sowie zwei kleinere Sammlungsausstellungen der Reihe „Spot On“ aus den Bereichen Glas und Düsseldorfer Malerschule. Außerdem erwartet Sie eine Präsentation von Ulrike Schulze, der ersten Preisträgerin des 2016 ins Leben gerufenenen Ehrenhof Preises.

INFOS

Im Februar startet die traditionsreiche Verkaufsausstellung „Die Grosse Kunstausstellung NRW Düsseldorf“ in unseren Räumen. Ab Ende März können wir dann gespannt sein auf eine Sonderausstellung italienischer Zeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts, die sich, ein besonderer Schatz, seit langem als Dauerleihgabe der Kunstakademie Düsseldorf im Museum befinden. Und merken Sie sich schon einmal unsere große Cranach-Ausstellung vor, die im April eröffnet wird! Ihr Beat Wismer

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HINTER DEM VORHANG Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance. Von Tizian bis Christo bis 22.1.2017

Blick auf Dieter Kriegs "Vorhang" von 1994, Stiftung Dieter Krieg, Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

Die Besucher sind begeistert und die Presse jubelt: „Es gibt Prachtvolles zu sehen“ (Die Zeit), „Eine ungeheuer dichte, konsequente, augenöffnende Schau“ (WDR 3), „Beat Wismer rückt Weltkunst in den Blick. Kostbare, prächtige, wirkmächtige Bilder, Plastiken, Installationen, die das Thema Verhüllung, Schleier, Enthüllung und Tuch bearbeiten“ (Rheinische Post) Verbergen und Zeigen, Verhüllen und Enthüllen - das faszinierende Wechselspiel mit Vorhang, Schleier oder Draperien wird in der exklusiv in Düsseldorf gezeigten Themenschau mit bedeutenden Kunstwerken aus sechs Jahrhunderten vorgestellt. Am Anfang steht ein Wettstreit zweier antiker griechischer Maler, die sich in der Virtuosität der Augentäuschung überbieten wollten: Während Zeuxis mit gemalten Trauben Vögel ködert, täuschte Parrhasios seinen Konkurrenten mit einem gemalten Vorhang, den dieser zur Seite ziehen wollte, um das Bild besser betrachten zu können. Von der Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Kunst spannt sich der Bogen mit Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen und Fotografien aus internationalen Museen und Privatsammlungen. Neben Tizians im Jahr 1558 gemalten „Bildnis des Filippo Archinto“ aus dem Philadelphia Museum of Art präsentiert die Ausstellung u. a. Werke von Lucas Cranach d. Ä., El Greco, Jacopo Tintoretto, Arnold Böcklin, Robert Delaunay, Max Beckmann, Cindy Sherman, Christo und Gerhard Richter. Die Ausstellung wird gefördert durch: Kunststiftung NRW / HSBC Trinkaus & Burkhardt AG / Freunde Museum Kunstpalast e.V. / Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB / Kornit Digital Europe GmbH. 4


AUSSTELLUNGEN

Katalog Zur Ausstellung ist im Hirmer Verlag ein wissenschaftlicher Katalog mit Beiträgen von Claudia Blümle, Horst Bredekamp, Georges Didi-Huberman, Wolfgang Kemp, Roland Krischel, Klaus Krüger, Patrik Reuterswärd, Barbara Schellewald, Beate Söntgen, Victor Stoichita, Beat Wismer und Gerhard Wolf erschienen. Museumsausgabe: 39,90 €, Buchhandelsausgabe: 49,90 € Audioguide ca. 60 Min., dt./engl.: 3 € Begleitheft für Kinder (ab 5 Jahren) zum Entdecken und Zeichnen, kostenfrei

SAMMLUNG

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Kemp: "Stoffliches - Der Vorhang im Bild" Do, 12.1.2017, 19 Uhr Eintritt: 5 € Ort: Rang Robert-Schumann-Saal Öffentliche Führung mit Platzreservierung Sa und So, 14 Uhr | Do, 18 Uhr Gebühr: 5 € + erm. Eintritt, Anmeldung erforderlich Kuratorenführung mit Prof. Claudia Blümle Sa, 21.1.2017, So, 22.1.2017, 13.30 Uhr Gebühr: 5 € + erm. Eintritt. Bereits ausverkauft!

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

Familienführung (für Familien mit Kindern ab 6 Jahren) So, 8.1.2017 um 15 Uhr Gebühr: Ausstellungseintritt, Anmeldung erforderlich Fremdführungen Lizenzgebühr: 26 € + Ausstellungseintritt Maximale Gruppengröße: 20 Personen, Anmeldung erforderlich Private Führungen Kosten: 60 Minuten für 75 € + Ausstellungseintritt Kosten: 90 Minuten für 95 € + Ausstellungseintritt Maximale Gruppengröße: 20 Personen

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Führungen auch in englischer und französischer Sprache buchbar Fremdsprachenzuschlag: 10 €

In der Ausstellung, Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

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DER FOTOGRAF NIC TENWIGGENHORN bis 15.1.2017

Blick in die Ausstellung, Fotos: Wilfried Meyer

Mit einer Auswahl von 150 Schwarz-Weiss-Fotografien wird das fotografische Werk Tenwiggenhorns in dieser Ausstellung zum ersten Mal in größerem Umfang vorgestellt: von Reportagefotos über Produktfotografie für die Industrie bis hin zu Auftragsarbeiten für Künstler. Die Ausstellung veranschaulicht in einigen Vitrinen auch den Arbeitsprozess und die Werkfotografie. Nic Tenwiggenhorn gehört zur Generation von Fotografen aus Nordrhein-Westfalen, die sich seit den 1960erJahren einen Namen gemacht hat. Sein Werk umfasst frühe Reportagen aus Düsseldorf und dem Rheinland, England, Frankreich, Russland und Japan, entstanden zwischen 1958 und 1970, sowie Produktfotografie für die Industrie. Seit Anfang der 1970er-Jahre begleitete Tenwiggenhorn die Kunstszene und machte Hunderte von Aufnahmen in Ateliers, auf Eröffnungen und bei anderen Gelegenheiten. Sie entstanden parallel zu seinen Auftragsarbeiten für die Künstler, deren Werke von Tenwiggenhorn für Publikationen mit höchster technischer Perfektion dokumentiert wurden. Die Ausstellung wird gefördert durch: LVR – Landschaftsverband Rheinland 6


Zwischen den Welten bis 22.1.2017

SAMMLUNG

Die Graphische Sammlung des Museum Kunstpalast besitzt 25 Arbeiten auf Papier des deutsch-amerikanischen Künstlers Lyonel Feininger (1871– 1956). Mit diesem Konvolut, ergänzt um Leihgaben aus Düsseldorfer Privatbesitz und dem Museum Folkwang Essen, gelingt ein repräsentativer Überblick. Die etwa 80 Werke umfassende Ausstellung zeigt mit Karikaturen, Zeichnungen, Aquarellen, Radierungen und Holzschnitten die unterschiedlichen Facetten im graphischen Werk von Feininger, der in frühen Jahren als Karikaturist für verschiedene Zeitungen tätig war. Ein kleiner Exkurs in den Bereich Kunsthandwerk unterstreicht Feiningers Talent, sich in völlig unterschiedlichen Gattungen auszudrücken.

AUSSTELLUNGEN

LYONEL FEININGER 

In Kooperation mit Galerie Stihl Waiblingen. Kuratorenführungen mit Dr. Gunda Luyken Do, 5.1.2017, 18 Uhr

INFOS

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Öffentliche Führung So, 15.1.2017, 12 Uhr

Lyonel Feininger, Frauen in Ausstellung, 1908, Tusche, Aquarell, Privatsammlung, Foto: Unbekannt © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

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ULRIKE SCHULZE Ehrenhof Preis 2016 20.1. – 16.4.2017

2016 wurde vom Museum Kunstpalast gemeinsam mit dem Unternehmer Georg Landsberg der Ehrenhof Preis ins Leben gerufen. Er wird jährlich anlässlich des Frühjahrs-Rundgangs an Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf vergeben. Im Folgejahr findet eine kleine Einzelausstellung im Museum Kunstpalast statt, die von einer Publikation begleitet wird. Die erste Preisträgerin, Ulrike Schulze (geboren 1985), schloss ihr Studium bei Rebecca Warren ab. In ihren skulpturalen, installativen Arbeiten setzt sie sich mit dem jeweiligen Präsentationsort auseinander, nutzt räumliche Gegebenheiten, akzentuiert oder verunklärt sie. Ihre minimalistischen, rohen oder betont spröden Objekte begeben sich teils als Irritationsmomente in die Sammlung des Museum Kunstpalast, teils bilden sie eine eigenständige Ausstellung, die an der Schwelle zwischen Kunst und Nicht-Kunst, zwischen Raum und Objekt steht. Ihrer Präsentation gibt die Künstlerin den assoziationsreichen Namen „Panama“. Sie verbindet damit einen utopischen Ort, der nur in der Vorstellung existiert. Der Weg dorthin kann nur ein selbst erdachter sein. Utopien und künstlerische Arbeit ähneln sich darin: Sie setzen ein unvoreingenommenes Denken und Prozesse mit offenem Ausgang voraus. Eröffnung Do, 19.1.2017, 19 Uhr

Preisträgerin Ulrike Schulze, Foto: Vera Drebusch

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DIE GROSSE

Der Kunstpreisträger 2017: Hermann Focke in seinem Atelier © Foto: Dejan Saric

Tradition verpflichtet – und so zeigt die älteste und größte Kunstausstellung von Künstlern für Künstler in Deutschland auch in diesem Jahr wieder einen aktuellen Überblick über das Kunstschaffen in Düsseldorf und ganz NRW. 148 KünstlerInnen zeigen ihre pluralistisch präsentierten Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Grafik und Neue Medien. Verschiedene Stile, Richtungen und Medien finden ganz unkonventionell ihren Platz nebeneinander. Die jährlich ansteigenden Besucherzahlen bestätigen, dass dieser bunte Querschnitt gerade bei den Düsseldorfern sehr gut ankommt.

INFOS

Der „Kunstpreis der Künstler“ geht 2017 an den Düsseldorfer Künstler Hermann Focke. Die Düsseldorfer Künstlerschaft ehrt mit diesem Preis den Meisterschüler von Ewald Mataré für sein beeindruckendes Lebenswerk.

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AUSSTELLUNGEN

Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2017 19.2. – 12.3.2017

Eröffnung Sa, 18.2.2017, 18 Uhr 9


IDEA ET INVENTIO Italienische Zeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts 24.3. – 18.6.2017 Kaum ein Zeitalter brachte eine solch große Anzahl epochaler Künstler hervor wie das 15. und 16. Jahrhundert in Italien, von Perugino, Raffael und Michelangelo bis hin zu Veronese, Barocci und Vasari. Sie lebten in einer Zeit der grundlegenden, kulturellen und künstlerischen Veränderungen, die sich auf viele der Künstler inspirierend auswirkte. Ein wacher Blick auf die Antike mit ihrer neuen Sicht auf die Wirklichkeit bestimmte die Zeit, wiederentdeckte antike Schriftsteller und Philosophen wurden diskutiert und Themen aus der griechischen und römischen Geschichte und Mythologie rezipiert. Man betrieb ein intensives Naturstudium, und das Interesse an den antiken Baudenkmalen und Skulpturen beflügelte manchen zu eigenen Inventionen. Nicht zuletzt verlangte die Gegenreformation nach neuen Motiven und einer eingängigen Bildrhetorik. Eine Auswahl von 100 hochkarätigen Zeichnungen vermittelt einen umfassenden Überblick über das Kunstschaffen Italiens in dieser wegweisenden Epoche. Die Ausstellung wird gefördert durch: Ernst von Siemens Kunststiftung / Tavolozza Foundation gGmbH Eröffnung Do, 23.3.2017, 19 Uhr

Lattanzio Gambara, Sitzender Prophet, um 1567/7, Zeichnung, Museum Kunstpalast, Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf (NRW)

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VORSCHAU

Lucas Cranach der Ältere, Maria mit dem Kinde, 1518, The Virgin and Child, Malerei auf Lindenholz, 56,5 × 38,8 cm, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln/ Foto: Gunnar Heydenreich, cda

Lucas Cranach d. Ä. (1472 – 1553) zählt zu den wichtigsten und produktivsten Vertretern der Deutschen Renaissance. Die Ausstellung gewährt einen neuen Blick auf das Schaffen dieses faszinierenden Künstlers. Anhand von Gemälden und Grafiken, u.a. aus dem Metropolitan Museum of Art in New York, der National Gallery in London, dem Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid und dem Museum der Bildenden Künste in Budapest, stellt die Schau den alten Meister als einen modernen Vertreter der Kunst vor und zeigt zudem Künstler der Moderne und Gegenwart, die sich von Cranachs Werk inspirieren ließen.

INFOS

Mit großzügiger Unterstützung von: Stadtsparkasse Düsseldorf / Rudolf August Oetker Stiftung für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Denkmalpflege / Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NordrheinWestfalen / Prof. Otto Beisheim Stiftung / Bayer Kultur Leverkusen

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SAMMLUNG

AUSSTELLUNGEN

Cranach. Meister – Marke – Moderne 8.4. – 30.7.2017

Ihr Vorteil: Buchen Sie jetzt online Ihr Ticket und besuchen Sie die Cranach-Schau im Monat April für 9,50 € besonders günstig! 11


SPOT ON SPOT ON ist der Titel einer Ausstellungsreihe im Museum Kunstpalast, bei der in unterschiedlich inszenierten Projekträumen Werke oder Werkgruppen gezeigt werden, die es neu oder wieder zu entdecken gilt.

Stephen Cone Weeks: Der Junge mit der Gießkanne. Kabinettausstellung bis 8.1.2017 Der „Junge mit der Gießkanne“, eine kleine Neurokoko-Porzellanfigur, ist ein Bild der Unschuld. Sie kommt aus einer anderen, heilen Welt, der auch andere Protagonisten in Stephen Cone Weeks‘ künstlerischem Repertoire zugehören, etwa das Porzellanmädchen mit der Kerze, das trommelnde Schwein, das laubgesägte Schloss auf einem Hügel. Sie alle überträgt der Künstler in Farbzeichnungen auf Glas. Die friedvolle Süße dieser Motive wird dabei allerdings gebrochen, nicht zuletzt durch den Bildträger selbst: In mehreren Schichten bietet das Glas zwar Einblicke, verunklärt diese jedoch zugleich durch Reflexe und die grünliche Tönung. Stephen Cone Weeks (*1952) kam schon früh als Gehilfe in einem Glasmalereibetrieb in Köln mit dem Material in Berührung, studierte Kunst in Windsor (Kanada) und in Düsseldorf, wobei er sich auf Zeichnung und Lithographie konzentrierte. Zum Glas kehrte er 1997 zurück, als er entdeckte, dass sich Spachtelmasse auf Glas gut als Zeichengrund eignet. Das Glasmuseum Hentrich besitzt eines seiner Werke.

German Grobe und die Düsseldorfer Malerschule in Katwijk. Die Schenkung Eberhard Bieber, Düsseldorf bis 5.2.2017 Grobe gehört zu jenen Künstlern, die sich der niederländischen Küstenlandschaft und der Milieuschilderung vom Leben holländischer Fischer zuwandte. Ab den 1880er-Jahren entstand in Katwijk aan Zee eine Künstlerkolonie, deren zentrale Figur neben den Malern der Haager Schule und Max Liebermann auch German Grobe war. Die Schenkung Eberhard Bieber wird präsentiert im Kontext mit Werken von Liebermann, Liesegang, HambüGrobe, Holländerin am Strand, Aquarell, chen, Bochmann und Jernberg, German mit Deckweiß gehöht, Privatsammlung © Museum Kunstpalast – Horst Kolberg-ARTOTHEK die alle in Katwijk tätig waren. Eberhard Bieber ist der Enkel des Düsseldorfer Malerschülers German Grobe (1857–1938). Die Schenkung aus dem Nachlass Grobes umfasst elf Ölgemälde und zwei Zeichnungen, darunter eines seiner Hauptwerke “Voorstraat in Katwijk“. 12


AUSSTELLUNGEN SAMMLUNG Eröffnung mit Empfang Do, 16.2.2016, 19 Uhr 13

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Augenschmaus mit Abraham Mignon – Stillleben des 17. bis 20. Jahrhunderts aus der Sammlung 17.2. – 30.4.2017 Das prachtvolle „Stillleben mit Fruchtkorb an einer Eiche“ von Abraham Mignon (1640–1679) steht im Mittelpunkt einer Präsentation von Frucht- und Blumenstücken des 17. bis 20. Jahrhunderts, die zum Augenschmaus einladen. Anlass für diese reizvolle Schau ist der glückliche Abschluss eines Restitutionsverfahrens. 2015 wurde das Restitutionsbegehren der Erbengemeinschaft Traube auf Empfehlung der „Beratenden Kommission“ abgelehnt, mit dem Rat, eine Ausgleichszahlung an die Erben zu leisten, die mit Unterstützung der Landeshauptstadt Düsseldorf, des Landes NRW und der Kulturstiftung der Länder erfolgte. Die üppige Pracht von Mignons „Waldbodenstück“ bereichert also auf Dauer die Stillleben-Sammlung des Museum Kunstpalast und ist zusammen mit den virtuosen Werken der flämischen, niederländischen und deutschen Meister des Barock bis zum Impressionismus von Justus Junker über Magda Kröner bis Lovis Corinth neu zu entdecken. Für Überraschung sorgen sowohl Blumenstudien eines unbekannten Meisters des 17. Jahrhunderts aus der Sammlung von Ölskizzen, als auch eine Neuerwerbung eines Gemäldes von Adolf Senff, der als „Raffaele di Fiori“ – Raffael der Blumen – in Rom bis 1848 bekannt wurde.

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Abraham Mignon (1640 –1679), Stillleben mit Fruchtkorb an einer Eiche, um 1670, Öl auf Leinwand, Museum Kunstpalast, Foto Inken Holubec


DIE SAMMLUNG

Blick in die Sammlung, Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

Josef Albers, Stephan Balkenhol, Giovanni Bellini, Joseph Beuys, Cima da Conegliano, Lucas Cranach, Gabriel Grupello, Dirck Hals, Nam June Paik, Bridget Riley, Andy Warhol und viele andere Künstlerinnen und Künstler sind mit ihren Werken in der vielfältigen, weit über 100.000 Objekte umfassenden Sammlung des Museum Kunstpalast vertreten. Das Museum vereint Exponate aus insgesamt fünf Sammlungen unter einem Dach: Die Gemäldegalerie mit den Schwerpunkten italienische, flämische, niederländische und deutsche Malerei von der Renaissance bis zum Klassizismus sowie der europäischen Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, besonders der Düsseldorfer Malerschule Die Graphische Sammlung mit Blättern vom 15. bis 21. Jahrhundert mit den Schwerpunkten Barockzeichnungen, 19. Jahrhundert, Expressionismus und Fotografie Skulptur und Angewandte Kunst mit den Schwerpunkten Skulptur des Mittelalters, der Gotik, des Barock, Möbel aus dem 15. bis 20. Jahrhundert, Kunsthandwerk, islamische, japanische und südostasiatische Kunst sowie zeitgenössisches Design Das Glasmuseum Hentrich mit Objekten vom Alten Ägypten bis zum heutigen Studioglas als umfassendste Glassammlung auf dem europäischen Kontinent Moderne Kunst vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart, u.a. mit Werken des Expressionismus, des Informel oder ZERO sowie einem Schwerpunkt auf dem Umfeld der Kunstakademie. 14


AUSSTELLUNGEN

Im Sammlungsbereich werden ab dem 20. Januar Werke der Ehrenhof-Preisträgerin Ulrike Schulze gezeigt (s. S. 8)

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SAMMLUNG

Am 16. März wird die Präsentation einer bedeutenden Schenkung eröffnet: Die Jacques and Yulla Lipchitz Foundation hat dem Museum eine Gruppe von 7 Skulpturen und 21 Arbeiten auf Papier geschenkt. Das Hauptwerk dieser Werkgruppe des Bildhauers Jacques Lipchitz (1891 – 1973) ist die großformatige Skulptur David and Goliath aus dem Jahr 1933, das erste dezidiert antifaschistische Werk des Künstlers. Zusammen mit dem Konvolut von Zeichnungen aus den Jahren 1915 – 1968 ermöglicht diese Werkgruppe einen konzentrierten Einblick in das Schaffen dieses Pioniers des Kubismus. Seine Arbeiten bilden im Kontext mit den Skulpturen von Alexander Archipenko, Rudolf Bellmer und Ernst Barlach einen besonderen Schwerpunkt im Bereich der Klassischen Moderne.

Jacques Lipchitz, „David und Goliath“, 1933, Gips mit Schellack gefasst, Schenkung der Jacques und Yulla Lipchitz Foundation, New York, 2013, Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB © The Estate of Jacques Lipchitz

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FÜHRUNGEN HINTER DEM VORHANG. VERHÜLLUNG UND ENTHÜLLUNG SEIT DER RENAISSANCE. VON TIZIAN BIS CHRISTO Öffentliche Führung mit Platzreservierung Sa und So, 14 Uhr | Do, 18 Uhr Gebühr: 5 € + erm. Eintritt Anmeldung erforderlich Familienführungen (für Familien mit Kindern ab 6 Jahren) So, 8.1.2017, 15 Uhr Gebühr: Ausstellungseintritt (bis 17 Jahre: 1 €), Anmeldung erforderlich Kuratorenführungen mit Prof. Claudia Blümle Sa, 21.1.2017, So, 22.1.2017, 13.30 Uhr Gebühr: 5 € + erm. Eintritt Anmeldung erforderlich Fremdführungen Lizenzgebühr: 26 € + Ausstellungseintritt Maximale Gruppengröße: 20 Personen Anmeldung erforderlich Private Führungen Kosten: 60 Minuten für 75 € + Ausstellungseintritt Kosten: 90 Minuten für 95 € + Ausstellungseintritt maximale Gruppengröße: 20 Personen Führungen auch in englischer, französischer, spanischer, italienischer und russischer Sprache buchbar. Fremdsprachenzuschlag: 10 € Anmeldungen bitte unter T 0211-566 42 160 oder bildung@smkp.de Begleitheft für Kinder zum Zeichnen und Entdecken (ab 5 Jahren) Audioguide ca. 60 Min., dt./engl.: 3 €

LYONEL FEININGER. ZWISCHEN DEN WELTEN Öffentliche Führungen So, 15.1.2017, 12 Uhr Gebühr: Sammlungseintritt Kuratorenführungen mit Dr. Gunda Luyken Do, 5.1.2017, 18 Uhr Gebühr: Sammlungseintritt

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jeden ersten Mittwoch und Donnerstag im Monat, 12.30 – 12.50 Uhr Jeden Monat wird ein Werk aus der Sammlung des Museum Kunstpalast von den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen des Hauses präsentiert. Die Kurzführung und ein wissenschaftlicher Essay eröffnen neue Sichtweisen auf das betreffende Kunstwerk. Die Themen werden fortlaufend veröffentlicht unter www.smkp.de/kunstwerk-des-monats Treffpunkt: Thorn-Prikker-Foyer Eintritt: 3 €

AUSSTELLUNGEN

VERANSTALTUNGSREIHEN

Was Sie schon immer über Kunst wissen wollten – dies ist der Ort, um danach zu fragen. Die Idee zur Gesprächsreihe entstand in Zusammenarbeit mit den Keyworkern des Museum Kunstpalast, einer Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Treffpunkt: Thorn-Prikker-Foyer Eintritt: 5 €, ermäßigt 4 €

SAMMLUNG

jeden ersten Dienstag im Monat, 15 – 16.30 Uhr

KUNST MIT BABY jeden  Donnerstag 11.15 – 12 Uhr in Zusammenarbeit mit den Freunden Museum Kunstpalast Eltern mit ihrem Baby im ersten Lebensjahr sind dazu eingeladen, im Museum eine Kunstpause von ihrem Alltag zu machen. Das Baby kommt einfach mit in die Ausstellung und darf während der 45-minütigen Führung gestillt, gefüttert oder gewickelt werden. Im Anschluss an das gemeinsame Kunsterlebnis besteht die Möglichkeit, sich bei einem Kaffee auszutauschen und kennenzulernen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung: T 0211-566 42 504 oder freunde@smkp.de Gebühr: 5 € + erm. Eintritt für Mitglieder des Freundeskreises frei Treffpunkt: Thorn-Prikker-Foyer Die Termine finden Sie im folgenden Veranstaltungsprogramm und unter www.smkp.de. 17

INFOS

Genießen Sie den Abend mit Freunden und Kollegen in einer anregenden Atmosphäre! Sie haben die Möglichkeit, an einer Eröffnung oder einem Vortrag teilzunehmen, sich einer Führung anzuschließen oder einem Gespräch mit Kuratoren, Künstlern oder Sammlern zu folgen. Treffpunkt und Eintritt: siehe unter Veranstaltungen

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

jeden dritten Donnerstag im Monat, 19 Uhr


VERANSTALTUNGEN Januar 2017

Ausstellung „Hinter dem Vorhang“, Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

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Mi, 4.1.2017 und Do, 5.1.2017 12.30 – 12.50 Uhr

Kurzführung Gerda Steiner u. Jörg Lenzlinger, Installation „Das vegetative Nervensystem“ weitere Informationen s. S. 17

Do, 5.1.2017 18 Uhr

Kuratorenführung „Lyonel Feininger. Zwischen den Welten“ mit Dr. Gunda Luyken Sammlungseintritt: 5 €, erm. 4 €

So, 8.1.2017 15 Uhr

Familienführung „Hinter dem Vorhang. Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance. Von Tizian bis Christo“ Gebühr: Ausstellungseintritt (bis 17 Jahre: 1 €), Anmeldung erforderlich

Do, 12.1.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby Bellinis Pigmente weitere Informationen s. S. 17

Do, 12.1.2017 19 Uhr

Vortrag „Stoffliches – Der Vorhang im Bild“ „Hinter dem Vorhang. Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance. Von Tizian bis Christo“ mit Prof. Dr. Wolfgang Kemp Eintritt: 5 € Ort: Rang Robert-Schumann-Saal

So, 15.1.2017 12 Uhr

Öffentliche Führung „Lyonel Feininger. Zwischen den Welten“ Sammlungseintritt: 5 €, erm. 4 €

Do, 19.1.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby Bellinis Pigmente weitere Informationen s. S. 17


Kuratorenführungen „Hinter dem Vorhang. Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance. Von Tizian bis Christo“ mit Prof. Claudia Blümle, Kuratorin der Ausstellung Gebühr: 5 € + erm. Ausstellungseintritt Anmeldung erforderlich Bereits ausverkauft!

Do, 26.1.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby Bellinis Pigmente weitere Informationen s. S. 17

AUSSTELLUNGEN

Sa, 21.1. und So, 22.1.2017 13.30 Uhr

SAMMLUNG

BLAUE STUNDE

Eröffnung „Ulrike Schulze – Ehrenhof-Preis“ weitere Informationen s. S. 8 Eintritt: frei

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

Februar 2017

Blick in die Sammlung, Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

Mi, 1.2.2017 und Do, 2.2.2017 12.30 – 12.50 Uhr

Kurzführung Emailglasflasche, Naher Osten, vermutlich Syrien, Ende 13. /Anfang 14. Jahrhundert weitere Informationen s. S. 17

Do, 2.2.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby Nam June Paik weitere Informationen s. S. 17

Di, 7.2.2017 15 – 16.30 Uhr

Vorsicht ansteckend! Virale Prozesse in Bild und Wort Original und Kopie, Mutation und Rekombination bestimmen unsere Vorstellungen von Evolution, aber auch unseren Alltag. Massenkulturelle Phänomene wie Computerviren sind Teil unserer digitalen Welt geworden. Informationen werden über 19

INFOS

Do, 19.1.2017 19 Uhr


Medien gestreut, verändern sich ständig und beeinflussen unsere Sichtweisen. Auch die Kunst lebt von ansteckenden Ideen, von der Übertragung und Weiterentwicklung von Erfahrungen und ästhetischen Innovationen. Susanne Ristow, Künstlerin und Kunstvermittlerin, ist fasziniert von kunstvirologischen Prozessen. In einem Dialog wird sie uns in ihre Welt der Viren mitnehmen. Leitung: Susanne Ristow Sammlungseintritt: 5 €, erm. 4 € weitere Informationen s. S. 17 Do, 9.2.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby Nam June Paik weitere Informationen s. S. 17

Do, 16.2.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby Nam June Paik weitere Informationen s. S. 17

Do, 16.2.2017 19 Uhr

Eröffnung mit Empfang „SPOT ON: Augenschmaus mit Abraham Mignon – Stillleben des 17. – 20. Jahrhunderts aus der Sammlung“ Ort: Thorn-Prikker-Foyer Eintritt: frei

BLAUE STUNDE

Sa, 18.2.2017 18 Uhr

Eröffnung „Die Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2017“ Eintritt: frei

März 2017

Blick auf „Das Doppelbildnis der Prinzen Friedrich Wilhelm von Preußen und Wilhelm zu SolmsBraunfels in Kürassieruniform“ (1830) von Wilhelm von Schadow, Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

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Kurzführung Willy Spatz, Gang der Hirten zur Heiligen Familie, 1892 weitere Informationen s. S. 17

Do, 2.3.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby ZERO weitere Informationen s. S. 17

Di, 7.3.2017 15 – 16.30 Uhr

Kunstwerke haben keine unverbindliche Preisempfehlung Bei der Bewertung eines Kunstwerkes spielen Faktoren wie die Provenienz, aber auch der Zustand und die Qualität des Kunstwerkes eine große Rolle. Ebenso wichtig ist der Zeitpunkt des Verkaufes. Am Beispiel von Picassos Ölgemälde “La Rêve” zeigt die Kunsthistorikerin Silke Lemmes auf, wie sich der Wert des Kunstwerkes über die Jahre entwickelt. Die Besonderheit in diesem Fall: Das Meisterwerk wurde 2006 von seinem Eigentümer Steve Wynn beschädigt und der geplante Verkauf wurde abgesagt. Sieben Jahre später wurde das Gemälde für einen noch höheren Wert verkauft.  Leitung: Silke Lemmes Sammlungseintritt: 5 €, erm. 4 €

Do, 9.3.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby ZERO weitere Informationen s. S. 17

So, 12.3.2017 15 – 17 Uhr

Finissage Museumsatelier Vorsicht ansteckend! Experimente mit Bildern weitere Informationen s. S. 27

Do, 16.3.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby ZERO weitere Informationen s. S. 17

Do, 16.3.2017 19 Uhr

Festakt zur Übergabe der Schenkung Jacques Lipchitz Treffpunkt: Thorn-Prikker-Foyer Eintritt: frei weitere Informationen s. S. 17

Do, 23.3.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby ZERO weitere Informationen s. S. 17

Do, 23.3.2017 19 Uhr

Eröffnung „Idea et inventio. Italienische Zeichnungen des 17. und 16. Jahrhunderts“ Eintritt frei

Do, 30.3.2017 11.15 – 12 Uhr

Kunst mit Baby ZERO weitere Informationen s. S. 17

SAMMLUNG BILDUNG UND PÄDAGOGIK INFOS

BLAUE STUNDE

AUSSTELLUNGEN

Mi, 1.3.2017 und Do, 2.3.2017 12.30 – 12.50 Uhr

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KURSE UND WORKSHOPS FÜR ERWACHSENE 17.1. – 4.4.2017 19 – 21 Uhr Kurs 11 x dienstags (außer Karnevalsdienstag)

Zeichnen nach Modell Ein Kurs für alle, die aus Freude zeichnen, Neues hinzulernen, in Gesellschaft üben, oder zum ersten Mal nach Modell arbeiten wollen. Der Kurs ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene oder beruflich Zeichnende geeignet. Die Kosten für ein Aktmodell sind an drei Abenden in der Kursgebühr enthalten. Weitere Modellkosten werden nach Absprache auf die Teilnehmer umgelegt. DIN-A2-Zeichenblöcke bitte mitbringen. Leitung: Frauke Ratzke Gebühr: 175 €

mittwochs 14 – 17 Uhr Workshopreihe

Gemeinsam kreativ sein

18.1.2017

Druck machen Druckgraphik bietet unendlich viele Möglichkeiten zum Experimentieren mit Formen, Farben und Materialien. Für den Materialdruck können unterschiedlichste flache Gegenstände mitgebracht werden, nur bitte nichts Scharfkantiges. Ein alter Lederhandschuh, eine Blüte, ein Orangennetz hingegen lassen sich problemlos zu reizvollen Kompositionen an der Tiefdruckpresse einsetzen. Auch im Hochdruck gibt es vielfältige Ideen für experimentelles Erforschen. Neugier genügt.

15.2.2017

Die Freiheit der Collage Alles ist Collage! Durch das Mixen und Rekombinieren von Versatzstücken der Realität beginnt in der frühen Moderne ein Aufbruch der bis heute nachwirkt und dem wir uns in diesem Kurs praktisch nähern werden. Vorhandenes Collagematerial darf gerne mitgebracht werden und wird nach Möglichkeit integriert.

15.3.2017

Bild und Wort Wenn Bilder und Texte gleichberechtigt zusammenkommen, ergeben sich teils poetische und teils humorvolle Zusammenhänge und neue malerische und grafische Gestaltungsmöglichkeiten.

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Die Workshops richten sich besonders an Kunstbegeisterte über 50, sind aber offen für alle Interessierte. Wir bieten sie einmal im Monat an. Alle Termine können einzeln gebucht werden. Gebühr: 15 € pro Person Leitung: Susanne Ristow


Workshop in English This workshop is dedicated to English speaking art lovers and art explorers. After a short and inspiring visit to selected exhibits in the Museum Kunstpalast, we will proceed to doing practical works of our own in the museum studio. This workshop is designed as an ongoing offer to all English speaking citizens, expatriates and visitors to learn more about art and art making techniques. Therefore the workshop will be held 4 times a year and will focus on different artworks and techniques every time. All materials are provided. Tutor: Christina Puth Fee: 21 €

Sa, 4.2.2017 11 – 16 Uhr Workshopreihe

Drucken In diesem Workshop lernen wir einfache Drucktechniken der Monotypie und des Tiefdrucks kennen. Dazu holen wir uns Anregungen in der Ausstellung und experimentieren dann mit verschiedenen Farben. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Alle Termine können einzeln gebucht werden. Weitere Termine am 8.4.2017, 17.6.2017 Leitung: Christina Puth Gebühr: 41 €

AUSSTELLUNGEN

So, 29.1.2017 15 – 17 Uhr sunday afternoon workshop

SAMMLUNG

Freies Malen Der Workshop richtet sich an alle, die gerne mit Farbe experimentieren, malen und zeichnen. Wir arbeiten an eigenen Ideen und lassen uns von Werken im Museum und einer kurzen, lockeren Zeichenübung anregen. Technische und inhaltliche Fragen werden individuell geklärt und Hilfestellung angeboten. Vorhanden sind Acryl-, Aquarellfarben, Wachskreiden und Buntstifte. Bitte ggf. Malmaterialien und Leinwand mitbringen. Vorkenntnisse nicht erforderlich. Weitere Termine: 29.4.2017, 29.7.2017 Leitung: Christina Puth Gebühr: 41 €

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

Sa, 28.1.2017 11 – 16 Uhr Workshopreihe

INFOS

Vorsicht ansteckend!

Foto: Museum Kunstpalast

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VERANSTALTUNGEN FÜR LEHRENDE Di, 24.1.2017 15.30 – 18 Uhr

Experimente mit Bildern. Ohne Kopien, Mutationen und Rekombinationen gäbe es keine Evolution. Massenkulturelle Phänomene wie Computerviren sind Teil unseres digitalen Alltags geworden. Dies führt aber in der Regel nicht zu einer Hinterfragung des persönlichen Umgangs mit der Übertragung von Informationen wie Bildern, Texten, Musik oder Ideen. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Susanne Ristow hat sich das Atelier in ein Labor verwandelt. Sie sind eingeladen zu experimentieren und ihre Ideen vielleicht sogar aus dem Atelier hinaus in den urbanen Raum wachsen zu lassen, wo sie die Schulen anstecken könnten! Leitung und Idee: Susanne Ristow Kosten: 10 € plus 4 € erm. Eintritt Anmeldung erforderlich

Mi, 8.3.2017 15.30 – 18 Uhr

Sprache lernen im Museum Diese Veranstaltung richtet sich besonders an Lehrende internationaler Klassen. Gemeinsam wollen wir Erfahrungen austauschen und diskutieren. Die Sammlung bietet vielfältige Themen mit einem hohen Aufforderungscharakter. So kann man Zeitreisen in die Welt des Islam unternehmen oder ausgehend von japanischen Netsuke die Tier- und Sagenwelt anderer Länder erkunden. Stillleben aus verschiedenen Jahrhunderten regen dazu an, sich über internationale Tisch- und Esssitten auszutauschen. Das Museum kann dazu beitragen, Wertschätzung für andere Kulturen zu entwickeln! Abschließend wird in der Werkstatt praktisch gearbeitet. Kosten: 10 € plus 4 € erm. Eintritt Anmeldung erforderlich

Foto: Daniel Bauer

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Werkstattparadies Streifzüge durch die Museumsräume laden zum genauen Beobachten und Geschichten-Erzählen ein. In der Museumswerkstatt stehen für eigenes Erforschen Farben, Pinsel, Buntstifte und Druckmaterialien zur Verfügung. Leitung: Frauke Ratzke Gebühr: 64 €

Do, 12.1. – 6.4.2017 14.30 – 16 Uhr donnerstags

Offene Ganztagsgrundschule Grundlagenkurs in Zusammenarbeit mit der KGS Franz Vaahsen- Schule, Grenzweg Leitung: Frauke Ratzke

Sa, 21.1.2017 11 – 15 Uhr Workshop 6 – 9 Jahre

Die Stadt In diesem Workshop bauen wir unsere eigene Stadt. Dazu schauen wir uns Werke von Lyonel Feininger an. Wir entwerfen zuerst unsere Stadt auf Papier, dann basteln wir unser Modell und bemalen die Häuser. Leitung: Christina Puth Gebühr: 21 €

Sa, 11.2.2017 11 – 15 Uhr Workshop 7 – 11 Jahre

Karneval kann kommen In Vorbereitung auf Karneval entwerfen wir unsere Verkleidung und stellen eine eigene besondere Karnevalsmaske her, damit wir für Rosenmontag gerüstet sind. Vorher schauen wir uns dazu Kunstwerke im Museum an. Leitung: Christina Puth Gebühr: 21 €

Sa, 4.3.2017 11 – 15 Uhr Workshop 9 – 12 Jahre

Auf den Spuren der Kettenreaktionen Im Fokus stehen das Experimentieren mit Farben und die daraus entstehenden Abläufe mit kettenreaktionsähnlichem Charakter. Der Künstler Helmut Schweizer 25

AUSSTELLUNGEN

Fr, 20.1. – 17.3.2017 17 – 18.30 Uhr 8 x freitags (außer 24.2.) Kurs für Vorschulkinder und Schulanfänger

SAMMLUNG

Jugendklub Der Jugendklub ist ein Treffpunkt für alle, die gerne zeichnen, malen, modellieren oder bauen. Bei der Umsetzung ihrer Ideen werden sie von einer Künstlerin und einem Künstler unterstützt, die auch gemeinsame Ausflüge zu Ausstellungen und Ateliers organisieren. Information: T 0211-566 42 160 Leitung: Christina Puth, Markus Kottmann Gebühr: 100 € (für 12 Monate) inkl. freiem Eintritt in das Museum Kunstpalast und 50 % Rabatt bei allen Ferienprogrammen.

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

Fr, 13.1. –  7.4.2017 15 – 17 Uhr freitags ab 13 Jahren

INFOS

KURSE UND WORKSHOPS FÜR KINDER UND JUGENDLICHE


benutzt in seinem Werk sogar fluoreszierende Flüssigkeiten, die den fortlaufenden Prozess eines Experimentes im Labor darstellen. Wir werden uns durch dieses Werk inspirieren lassen und eine experimentelle Kettenreaktion durchführen. Die dabei entstehenden Nebeneffekte und beiläufigen Erzeugnisse entwickeln wir zu neuen, eigenen Werken. Leitung: Xénia Imrová Gebühr: 21 € Sa, 18.3.2017 11 – 15 Uhr Workshop 5 – 8 Jahre

Im Dunkeln ist gut funkeln! Licht- und Schattenspiel der Zero-Künstler. Im Zero-Raum beobachten wir die beweglichen Lichtskulpturen. Die Düsseldorfer Künstler experimentierten damals mit industriellen Materialien und deren lichtbrechenden und reflektorischen Eigenschaften. Wir bauen kleine Lichtobjekte aus Holz, Pappe und Draht und lassen uns überraschen, was dabei passiert. Leitung: Carl Hager Gebühr: 21 €

Sa, 25.3.2017 11 – 15 Uhr Workshop 6 – 9 Jahre

Kleine Welten – von Helden und Geistern In diesem Kurs schauen wir uns die kleinsten Kunstwerke des Museums an und lernen einige Helden und Kobolde kennen. Danach zeichnen, malen und basteln wir unsere eigenen Kunstwerke und gestalten so die kleine Welt unserer eigenen Helden. Bitte mitbringen: Holz- und Pappschachteln Leitung: Christina Puth Gebühr: 21 €

Schriftliche Anmeldung erforderlich. Alle Kursgebühren, sofern nicht anders vermerkt, verstehen sich inklusive Materialkosten und Museumseintritt. ANMELDUNG T 0211-566 42 160 / F 0211-566 42 914 /bildung@smkp.de ÜBERWEISUNG Museum Kunstpalast, Stadtsparkasse Düsseldorf BLZ 300 501 10, Konto-Nr. 101 59 481 IBAN  DE77 3005 0110 0010 1594 81 BIC DUSSDEDDXXX Bitte überweisen Sie die Kursgebühr auf das obenstehende Konto. Nennen Sie bitte stets die Vorgangsnummer, die auf Ihrer Rechnung steht und den Namen des Kursteilnehmers. Die Anmeldung ist nur verbindlich, wenn der Betrag 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn eingegangen ist. Die Stiftung Museum Kunstpalast behält sich vor, unter Erstattung der bereits gezahlten Entgelte, eine Veranstaltung abzusagen, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. 26


Osterfiguren gestalten Kurs für Kinder von 5 – 8 Jahren Leitung: Christina Puth Gebühr : 38 €

Di, 18.4. –  Do, 21.4.2017 11 – 15 Uhr

Vom Holzschnitt bis zum Internet. Drucken, kopieren und verbreiten. Kurs für Kinder von 7 – 11 Jahren Leitung: Susanne Ristow Gebühr : 50 €

SAMMLUNG

Di, 11.4. – Do, 13.4.2017 11 – 15 Uhr

AUSSTELLUNGEN

VORSCHAU OSTERFERIEN

Foto: Museum Kunstpalast

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

MUSEUMSATELIER 9.1. – 12.3.2017 Vorsicht ansteckend! Experimente mit Bildern Wie entstehen neue Ideen und wie werden sie weitergegeben? Wie verbreiten sich Bilder und Informationen in den Medien? Warum ist ein Computervirus so ansteckend? In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Susanne Ristow erforschen wir in diesem Kunstprojekt das Eigenleben von Kunstwerken. In einem „kunstvirologischen“ Prozess experimentieren wir mit Mutationen und Rekombinationen von Bildideen. Eine stetig wachsende Rauminstallation breitet sich möglicherweise vom Atelier in den urbanen Raum oder ins Internet aus, und auch die eine oder andere Schule könnte zum Ort der kaum kontrollierbaren Ansteckung mit selbst produzierten Bildern und Ideen werden. Für Gruppen aus Schulen, Kitas sowie für Kindergeburtstage buchbar.

INFOS

Finissage So, 12.3.2017, 15 – 17 Uhr Eltern und Kinder, Freunde und Geschwister sind zum Ende der Aktion eingeladen, sich von der Kunst infizieren zu lassen und noch einmal Ideen aus der „Forschungsstation“ in die Welt hinaus zu tragen. Anmeldung nicht erforderlich! Alle sind willkommen! 27


DEIN GEBURTSTAG IM MUSEUM Für Geburtstagskinder und ihre Gäste stehen verschiedene Programme zur Auswahl, die neben einer Entdeckungsreise ins Museum immer eine kreative Arbeit einschließen: Vorsicht ansteckend! Experimente mit Bildern (ab 6 Jahre) Sich von Kunst infizieren lassen und im Atelier, das sich in ein Forscherlabor verwandelt hat, experimentieren. (9.1. – 12.3.2017) Farbenspiele (ab 4 Jahre) Farben mischen und große Bilder malen. Kleider machen Leute (ab 6 Jahre) Nach dem Vorbild der alten Meister ein besonderes Kostüm erfinden und aus modernen Materialien eine Collage gestalten. Drucken in der Druckwerkstatt (ab 4 Jahre) An der Druckpresse arbeiten oder Bilder mit großen Stempeln anfertigen. Glas und andere Kunst-Stoffe (ab 8 Jahre) Im Glasmuseum den „ältesten Kunststoff der Welt“ neu entdecken und in der Werkstatt eigene transparente und glitzernde Objekte aus gesammeltem Kunststoff herstellen. Der Besuch der Jedi-Ritter (ab 6 Jahre) Auf den Spuren von Star Wars wandeln und eigene Figuren entwerfen. Alle Programme inkl. Eintritt und Materialkosten für maximal 12 Kinder. Sofern nicht ausdrücklich anders vermerkt, können die Veranstaltungen wahlweise in 90 oder 180 Minuten durchgeführt werden. Bei 180 Minuten wird eine Pause gemacht, Kuchen und Getränke können mitgebracht werden. Informationen: T 0211-566 42 160 Gebühren: 90 Minuten: 90 €/180 Minuten: 150 € Leinwände (auf Wunsch): 2,50 € pro Leinwand

Foto: Museum Kunstpalast

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So, 15.1.2017, 11 – 14 Uhr Kleine Freunde: Vorhang auf! Nach dem Besuch der Ausstellung „Hinter dem Vorhang“ gestalten wir eine Bühne, modellieren eigene Figuren und erzählen eine Geschichte. Bitte ein kleines Picknick für die Pause mitbringen und einen Schuhkarton zum Basteln.

AUSSTELLUNGEN

FAMILIENPROGRAMM

So, 5.2.2017, 15 – 17 Uhr Vorsicht ansteckend! Experimente mit Bildern. Wir lassen uns von Kunstwerken der Sammlung infizieren und gehen anschließend ins Atelier, das sich in ein Forscherlabor verwandelt hat. Hier arbeiten wir an einer wachsenden Rauminstallation, die sich möglicherweise in das Museumsumfeld ausbreitet.

SAMMLUNG

Für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung von Eltern oder Großeltern. Anmeldung: T 0211-566 42 504 Leitung: Jenia Sychinskaya Gebühr: 12 €, für Mitglieder des Freundeskreises frei

So, 5.3.2017, 15 – 17 Uhr Glas und andere Kunst-Stoffe Im Glasmuseum gibt es viel zu entdecken. Manche Gläser sind über 2000 Jahre alt, manche sind ganz neu. In der Werkstatt werden wir auch glitzernde, fragile Kunstwerke aus Plastik schaffen. Denn Glas ist, wie Plastik, ein Kunststoff, aber der „älteste Kunststoff der Welt“!

INFOS

Für Kinder ab 6 Jahren in Begleitung von Eltern oder Großeltern. Anmeldung: T 0211-566 42 160 oder bildung@smkp.de Leitung: Jeannette Petersen Gebühr: Sammlungseintritt

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

Für Kinder ab 6 Jahren in Begleitung von Eltern oder Großeltern. Anmeldung: T 0211-566 42 160 oder bildung@smkp.de Leitung: Susanne Ristow Gebühr: Sammlungseintritt

Foto: Museum Kunstpalast

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Preview des Freundeskreises für die Ausstellung „Hinter dem Vorhang“ im September 2016 Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

FREUNDE MUSEUM KUNSTPALAST & KUNSTFANS Die Freunde des Museum Kunstpalast unterstützen seit vielen Jahren mit ihren Beiträgen und Spenden den Ankauf von Kunstwerken, die Realisierung von Ausstellungen, Publikationen und pädagogischen Projekten. Auf Reisen, bei Previews und Finissagen, Kuratorenführungen oder Atelierbesuchen erhalten die Mitglieder exklusive Einblicke in die Kunst- und Museumswelt und lernen andere Kunstbegeisterte kennen. Der Verein richtet sich ebenso gezielt an Familien mit Kindern und bietet die Programme „Kunst mit Baby“ und „Kleine Freunde“ an. Schon seit 2008 gibt es die KUNSTFANS, die jungen Museumsfreunde zwischen 18 und 35 Jahren, mit einem speziellen und abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm. Werden auch Sie Mitglied und unterstützen Sie unser Museum! Auf Einladung der Stiftung Museum Kunstpalast erhalten Sie ganzjährig freien Eintritt in die Sammlung und alle Sonderausstellungen des Hauses. Einen Mitgliedsantrag finden Sie zusammen mit weiteren Informationen, z.B. der Vereinssatzung und dem aktuellen Programm, unter www.smkp.de/freunde und www.smkp.de/kunstfans Weitere Informationen bei Nadine Raut T 0211-566 42 504, freunde@smkp.de

Besuch Sammlung Philara 2016, Foto: Josua Dunst

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Inspiriert von den Ausstellungen und der Museumssammlung finden Sie in unseren Shops ein Angebot an ausgefallenen Geschenk- und Papeterieartikeln, exklusivem Schmuck, hochwertigen Glasrepliken, außergewöhnlichem Kunsthandwerk aus kleinen Manufakturen sowie Literatur und Spielzeug für Kinder. Darüber hinaus bieten wir ein großes Sortiment an Büchern, Katalogen und Kunstpostkarten an.

AUSSTELLUNGEN

MUSEUMSSHOP

Publikationen Hinter dem Vorhang. Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance. Von Tizian bis Christo (Museumsausgabe), Preis: 39,90 € Der Fotograf Nic Tenwiggenhorn, Preis: 39,80 €

SAMMLUNG

Lyonel Feininger. Zwischen den Welten, Preis: 19,80 € SPOT ON: German Grobe und die Düsseldorfer Malerschule in Katwijk, Preis: 6 € SPOT ON: Stephen Cone Weeks. Der Junge mit der Gießkanne, Preis: 39,90 €

INFOS

Das Museum Kunstpalast verfügt über repräsentative Räumlichkeiten zur individuellen Nutzung für private Events, Firmenveranstaltungen, Tagungen, Empfänge und Kongresse. Kombinieren Sie exklusive Führungen durch eine Ausstellung oder die ständige Sammlung mit einem Empfang oder Dinner. Für Ihre Fragen steht Ihnen das Team der Alois Dallmayr KG / Party & Catering gern zur Verfügung (Verkaufsbüro Düsseldorf): T 0211 - 164 59 87-0, F 0211 - 164 59 87 20 museumkunstpalast@dallmayr.de www.dallmayr-catering.de

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

IHR EVENT IM MUSEUM KUNSTPALAST

Foto: Alois Dallmayr KG – Party & Catering

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INFORMATIONEN ÖFFNUNGSZEITEN Di – So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 21 Uhr, Mo geschlossen Weiberfastnacht, 23.2.2017, Karnevalssonntag, 26.2.2017, Rosenmontag, 27.2.2017, geschlossen EINTRITTSPREISE Sonderausstellung „Hinter dem Vorhang. Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance. Von Tizian bis Christo“ inkl. Sammlung 12 €, ermäßigt 9,50 €, Kinder bis 6 Jahre frei 1 € für Kinder und Jugendliche von 7 – 17 Jahren 9,50 € für Gruppen ab 10 Personen Online-Tickets: www.smkp.de/shop Grosse Kunstausstellung NRW 8 € , erm. 5 €, Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei Sammlung 5 €, ermäßigt 4 €, Kinder bis 6 Jahre frei, 1 € für Kinder von 7 – 17 Jahren ANFAHRT Vom Hauptbahnhof zum Ehrenhof mit den U-Bahnen 70, 74, 75, 76, 77, 78, 79 bis zu den Haltestellen Nordstraße oder Ehrenhof/Tonhalle. Mit dem Pkw der Beschilderung „Kulturzentrum Ehrenhof“ folgen. PARKEN -Rheinufer-Parkplatz Ehrenhof/Tonhalle, Zufahrt hinter den Rheinterrassen -Uniper-Parkhaus, werktags ab 18 Uhr, Sa und So ganztägig Unterirdisch direkter Zugang zum Museum / Robert-Schumann-Saal - ERGO-Parkhaus, werktags von 18 bis 1 Uhr, an Wochenenden ganztägig geöffnet Parkplätze für Rollstuhlfahrer im Ehrenhof. Rollstühle stehen in begrenzter Anzahl im Museum zur Verfügung. Die Zugänge für Rollstuhlfahrer sind neben den Haupteingängen zu finden. Unser Personal hilft Flughafen A52, A44 Ihnen gerne weiter. Messe e traß hers Fisc

Rheinterrassen/ Unteres Werft

Victoriaplatz E.ON-Platz

e traß ens eib Sch

Tonhalle

Nordstraße 78, 79 aße erstr Kais

Rhein

Joseph-Beuys-Ufer

Museum Kunstpalast Robert-Schumann-Saal

Inse lstr aße

Hauptbahnhof

Oberkasseler Brücke Tonhalle 70, 74, 75, 76, 77

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Grabbeplatz

Hofgarten

Heinrich-Heine-Allee

Rheinufertunnel

A52, A57


AUSSTELLUNGEN Außenansicht des Museums. Foto: Museum Kunstpalast

SAMMLUNG

KONTAKT UND SERVICE Museum Kunstpalast

Kulturzentrum Ehrenhof | Ehrenhof 4–5 | 40479 Düsseldorf T 0211-566 42 100 | www.smkp.de | info@smkp.de

Buchung von Führungen T 0211-566 42 160 oder bildung@smkp.de

BILDUNG UND PÄDAGOGIK

Bildung und Pädagogik Birgit van de Water, T 0211-566 42 520 birgit.vandewater@smkp.de oder bildung@smkp.de Kunstbibliothek Anne-Marie Katins, T 0211- 566 42 530 Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 17 Uhr anne-marie.katins@smkp.de Studiensaal der Graphischen Sammlung Öffnungszeiten: Di + Do 10 – 17 Uhr Voranmeldung erforderlich, T 0211-566 42 343 regina.abels@smkp.de Kommunikation Marina Schuster, T 0211- 566 42 500 marina.schuster@smkp.de Freunde Museum Kunstpalast & Kunstfans T 0211-566 42 504 freunde@smkp.de

INFOS

Robert-Schumann-Saal Eckart Schulze-Neuhoff, T 0211-566 42 220 eckart.schulze-neuhoff@smkp.de Veranstaltungsanfragen / Catering Alois Dallmayr KG / Party & Catering T 0211-164 59 87-0 museumkunstpalast@dallmayr.de 33


DANK STIFTER

SPONSOREN/FÖRDERER „HINTER DEM VORHANG“

SPONSOREN/ FÖRDERER „DER FOTOGRAF NIC TENWIGGENHORN“

SPONSOREN/ FÖRDERER „IDEA ET INVENTIO“

WEITERE SPONSOREN UND FÖRDERER

MEDIENPARTNER MOBILITÄTSPARTNER

KOOPERATIONSPARTNER

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EINEKURZE KURZE EINE EINE KURZE GESCHICHTE GESCHICHTE GESCHICHTE DER DER DER MENSCHHEIT MENSCHHEIT MENSCHHEIT 100 100000 000Jahre Jahre 100 000 Jahre Kulturgeschichte Kulturgeschichte Kulturgeschichte März 2017 Bonn bisbis 26.26. März 2017 inin Bonn

Kunst-und undAusstellungshalle Ausstellungshalle KunstKunstund Ausstellungshalle derBundesrepublik BundesrepublikDeutschland Deutschland der der Bundesrepublik Deutschland www.bundeskunsthalle.de www.bundeskunsthalle.de www.bundeskunsthalle.de

Mark MarkWallinger, Wallinger,Ecce EcceHomo, Homo,1999, 1999,(composing), (composing),The TheIsrael IsraelMuseum, Museum,Jerusalem Jerusalem©©Mark MarkWallinger Wallinger

Mark Wallinger, Ecce Homo, 1999, (composing), Israel Museum, Jerusalem © Mark Wallinger Mark Wallinger, Ecce Homo, 1999, (composing), TheThe Israel Museum, Jerusalem © Mark Wallinger

bis 26. März 2017 in Bonn


PROGRAMM Robert-Schumann-Saal und Museum Kunstpalast Januar – März 2017 36


Gestalten Sie Ihre Spielzeit individuell und profitieren Sie von unseren Ermäßigungen:

Gesine Cukrowksi, Foto: Mirjam Knickriem

SIE HABEN DIE WAHL!

ab 6 Veranstaltungen ab 4 Veranstaltungen ab 2 Veranstaltungen

Gültig für den Normalpreis aller in dieser Publikation und auf www.robert-schumann-saal.de genannten Eigenveranstaltungen der Reihen erstKlassik!, Zweiklang!, 440Hz und der Jazzreihe. Die Buchung ist jederzeit möglich. Vorverkauf Wahlabo nur: - vor Ort: Museum Kunstpalast, Eingang Ständige Sammlung - im Opernshop, Heinrich-Heine-Allee 24 - über westticket T 0211-27 40 00

Foto: Sorin Morar

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Foto: Sorin Morar

WahlAbo


ROBERT-SCHUMANN-SAAL Januar – März 2017 So, 8.1.2017 11 Uhr

Karneval einmal klassisch Burkard Sondermeier und seine Camarata Carnaval „OPUS 15 - à la Quatsch" Erneut bringen Burkard Sondermeier und seine fünfköpfige Camarata Carnaval Närrisches und Klassisches unter einen Hut und tritt erneut den Beweis an, dass Karneval auch völlig anders, leise und feinsinnig gefeiert werden kann. Ein Hochgenuss karnevalistischer Kultur, der auch für „Nichtkarnevalisten“ besonders geeignet ist.

Burkard Sondermeier, Foto: Yves Sondermeier

So, 22.1.2017 17 Uhr

Veranstalter: DKG Weissfräcke 38,50/33/27,50 € inkl. Gebühren

Szenische Lesung Karoline Eichhorn / Gesine Cukrowski Claudia Michelsen Drei Frauen aus Deutschland In den Geschichtsbüchern wird Geschichte von Männern geschrieben. Frauen kommen dort nur als Randfiguren vor. In dieser szenischen Lesung sieht das anders aus, denn hier wird Geschichte über die Biografien von drei spannenden Frauen erzählt: Bettina von Arnim, Else Lasker-Schüler und Erika Mann – Schriftstellerinnen, die ihre Zeit beobachtet und mitgestaltet haben. Eine stille, fesselnde literarische Revue leidenschaftlich gelebter Leben, ineinander verwoben, voller Gegensätze und Parallelen: amüsant und überaus berührend! Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal 35/30/22/15 € (Schüler/Studenten 27/22/15/10 €) inkl. Gebühren

Karoline Eichhorn / Gesine Cukrowski / Claudia Michelsen © A. Beckwilm, M. Knickriem, Lottermann and Fuentes

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Sa, 28.1.2017 20 Uhr

erstKlassik! Radovan Vlatković Horn / Christoph Poppen Dirigent / Kölner Kammerorchester Franz Schubert Ouvertüre c-Moll D 8a für Streichquartett Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 417 Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 447 Franz Schubert Sinfonie Nr. 4 c-Moll D 417 „Tragische“

Kölner Kammerorchester © Sonja Werner

Das Horn ist das Instrument der Romantiker, zeichnet es doch dunkle Wald- wie fröhliche Jagdstimmungen. Beide Sphären sind auch in den Hornkonzerten von Mozart wiederzufinden, die der weltweit gefragte kroatische Hornist Radovan Vlatković anstimmt. Franz Schubert setzt dazu den ernsten Rahmen mit zwei Werken jugendlicher Genialität in der gewichtigen, „schicksalsschweren“ Tonart c-Moll. Sowohl die kammermusikalische Ouvertüre als auch die „tragische“ Sinfonie finden nach schwermütigen Einleitungen zu unbeschwertem Musizieren. Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal 35/30/22/15 € (Schüler/Studenten 27/22/15/10 €) inkl. Gebühren

So, 5.2.2017 17 Uhr

Zweiklang! Wort und Musik Friedrich von Thun Rezitation Max Neissendorfer Klavier

Friedrich von Thun © Dorothee Falke

„Der alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway Mit seiner einfühlsamen und ausdrucksstarken Erzählstimme rezitiert der Grandseigneur der Schauspielkunst Friedrich von Thun Hemingways letztes und bedeutendstes Werk. „Die Musik, welche die Erzählung ‚Der alte Mann und das Meer‘ begleitet, ist frei improvisiert“, verrät von Thun. Dabei verstehe es sein Klavierpartner Max Neissendorfer „wie kein Zweiter, die Gefühle dieser poetischen Geschichte musikalisch umzusetzen“. Text und Musik – mit Anklängen von Gospel und Blues – gehen ineinander und lösen einander ab als zwei Erzählstränge, die beide von Mühsal und Tapferkeit erzählen. Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal 35/30/22/15 € (Schüler/Studenten 27/22/15/10 €) inkl. Gebühren

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So, 12.2.2017 11 Uhr

Teilnehmer Jugend musiziert Regionalwettbewerb, © Margret von Conta

Abschlusskonzert des 54. Düsseldorfer Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ 2017 mit Preisverleihung Herausragende Preisträgerinnen und Preisträger des Regionalwettbewerbs 2017 musizieren im Rahmen eines Abschlusskonzerts. Voraussichtlich 200 Kinder und Jugendliche nehmen Ende Januar an den Düsseldorfer Wertungsspielen vor einer Fachjury teil, u. a. in den Kategorien: Streichinstrumente und Akkordeon solistisch sowie Duo: Klavier und ein Blasinstrument, Kammermusik und Zupf-Ensemble in der Ensemblewertung. Jährlich nehmen bundesweit rund 22.000 Kinder und Jugendliche regional an „Jugend musiziert“ teil. Die Besten stellen im Anschluss an die Regionalwettbewerbe bei den jeweiligen Landeswettbewerben bzw. beim Bundeswettbewerb ihr Können unter Beweis. Veranstalter: Regionalausschuss „Jugend musiziert“ Düsseldorf Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Do, 16.2.2017 20 Uhr

Jazzreihe Omer Klein Trio Omer Klein Piano Haggai Cohen Milo Bass Amir Bresler Drums

Omer Klein Trio © Simon Hegenberg

„SLEEPWALKERS“ – CD-Release-Konzert Wenn der Pianist Omer Klein mit seinem Bassisten Haggai Cohen Milo und Drummer Amir Bresler die Bühne betritt, darf man sich auf Jazz vom Feinsten freuen – Jazz, der intelligent und komplex und dennoch wunderbar zugänglich ist. Aufgewachsen in Israel, mit Studium in Boston und New York, lebt der Tastenkünstler seit einigen Jahren in Düsseldorf und wurde hier bereits mehrfach mit dem Förderpreis für Musik der Stadt Düsseldorf geehrt. Seine Alben, darunter „Rockets on the Balcony“, das vom Downbeat Magazine in der Rubrik Editor's Pick ausgezeichnet wurde, fanden durchweg großen Beifall. Nach Erscheinen seines Trio-Albums „Fearless Friday“ in der Besetzung des Konzerts im Robert-Schumann-Saal wurde Omer Klein im Februar 2016 für den ECHO Jazz 2016 nominiert. „Klein zeigt (...), dass er zur kleinen Schar der echten Meisterpianisten gehört.“ Süddeutsche Zeitung Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal 25 € (Schüler/Studenten 15 €) inkl. Gebühren, freie Platzwahl 05


So, 19.2.2017 17 Uhr

erstKlassik! mit Moderation Daniel Hope Violine Sebastian Knauer Klavier Von Regeln und Ritualen Erneut finden sich der Stargeiger Daniel Hope und der renommierte Pianist Sebastian Knauer zusammen, um unter dem Motto „Wann darf ich klatschen? – Alles, was Sie über klassische Musik wissen wollen“ mit einem Augenzwinkern in die Welt der Klassik einzuführen. Dieses Mal geht es um die bisweilen ominösen „Regeln und Rituale“ auf dem Konzertpodium, die jeder im Publikum beobachtet, sich aber längst nicht immer erklären kann. Wieso werden die Instrumente erst auf der Bühne gestimmt, wo das doch längst hätte geschehen können? Warum begrüßt der Dirigent den Konzertmeister mit Handschlag, so als sähe er ihn zum ersten Mal? Und ab welcher Beifallsstärke entschließen sich Künstler zu einer Zugabe? Es gibt zahlreiche vermeintlich geheime Usancen, die allerdings meist eine ganz einfache Erklärung haben.

Daniel Hope © Bailey Davidson

Gespielt werden Werke von Joseph Haydn, Felix Mendelssohn und Johannes Brahms. Im letzten Teil des Konzertzyklus am 9.4.2017 um 17 Uhr nimmt das Duo das Publikum mit auf einen „Streifzug durch die Epochen“ mit Werken von Edvard Grieg, Frédéric Chopin u.a. Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal 39/35/28/15  € (Schüler/Studenten 27/22/15/10 €) inkl. Gebühren

So, 5.3.2017 11 Uhr

Preisträgerkonzert der Robert Schumann Competition 2017 Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Robert Schumann Hochschule veranstaltet zum ersten Mal einen internationalen Wettbewerb für junge Pianisten im Alter von bis zu 20 Jahren – Robert Schumann Competition. Das Preisträgerkonzert im Robert-Schumann-Saal bildet den Abschluss des Wettbewerbs, der vom 1. bis 5. März 2017 in der Robert Schumann Hochschule ausgetragen wird. Veranstalter: Gesellschaft der Freunde und Förderer der Robert Schumann Hochschule 15 € (Schüler/Studenten 7 €) inkl. Gebühren

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Mi, 8.3.2017 20 Uhr

Klavierabend Vesselin Stanev Klavier César Franck Prélude, Choral et Fugue Claude Debussy Préludes pour piano – Premier Livre

Vesselin Stanev Foto: privat

Frédéric Chopin 24 Préludes op. 28 Präludien, die keine „Vorspiele“, sondern selbst die Hauptsache sind – davon handelt dieser Klavierabend des in Moskau und Paris ausgebildeten Pianisten Vesselin Stanev. Mit seinen vielgerühmten Skrjabin- und Liszt-Einspielungen hat Stanev die weltweite Klaviergemeinde für sich eingenommen. Er tritt alljährlich mit ungewöhnlich „komponierten“, virtuosen und durchdachten Programmen auf. In diesem Jahr dreht sich alles um die Poesie der Präludien: das Spiel der Vorspiele. Veranstalter: InnoArtistico 26 € (13 € ermäßigt) inkl. Gebühren

Sa, 11.3.2017 19 Uhr

Die Kunst des japanischen Trommelns European TAIKO Concert Night

European Taiko concert night © Mike Kleinen

Wadaiko MAKOTO, Paris (F) KAGEMUSHA Taiko, Exeter (GB)             WADOKYO, Düsseldorf (D) Nach dem großen Erfolg der ersten European TAIKO Concert Night 2016, die ein Publikum aus vielen Teilen Europas nach Düsseldorf zog, präsentieren nun zum zweiten Mal drei herausragende europäische Taiko-Ensembles mit ihrer aktuellen Show die spannende Vielfalt, Kreativität und Faszination des Taiko-Trommelns in Europa. Vom traditionell japanischen Oedo Sukeroku Taiko-Stil bis hin zu modern-energetischen TaikoBeats spannt sich der Bogen und bietet wieder ein fesselndes Erlebnis in der facettenreichen Welt des Taiko-Trommelns. Die Künstler zeigen Hochleistungen voller Leidenschaft beim Spiel an den mächtigen Trommeln – mal sanft, mal donnernd, mit herausragender Präzision, großer Emotion und unbändiger Freude – ein Genuss für alle Sinne! Veranstalter: Kaiser Drums 40,50 € (Schüler/Studenten 30 €) inkl. Gebühren, freie Platzwahl 07


So, 12.3.2017 17 Uhr

Zweiklang! Wort und Musik Matthias Bundschuh Rezitation / Dorothee Mields Gesang / Hille Perl Viola da Gamba / Lee Santana Laute/Theorbe Duft und Wahnsinn – ein Abend zwischen Liebesqualen, Melancholie und Wahnsinn mit Kompositionen von  John Dowland, Girolamo Kapsberger, Barbara Strozzi, Henry Purcell und Gedichten und Prosa von Heinrich Heine, William Shakespeare, Rainer Maria Rilke, Rose Ausländer, Ernst Jandl u.a.

Dorothee Mields © Annelies van der Vegt

Der Duft mit den starken sinnlich-erotischen Empfindungen, die er auslösen kann, ist ein beliebtes Thema in der Literatur. Und welches Medium wäre besser geeignet, das Flüchtige und Emotionale dieser weder sichtbaren noch greifbaren Sinneswahrnehmung widerzuspiegeln als die Musik? Zur vollen Entfaltung kommt die Faszination Duft und Emotion, wenn die führenden Interpreten ihres Faches englische „mad songs“ und italienische Madrigale des Frühbarock zum Besten geben. Die Musikstücke und Lieder werden beziehungsreich ergänzt, kommentiert oder hinterfragt mit Gedichten und Prosa aus mehreren Jahrhunderten, rezitiert vom Theater- und Filmschauspieler Matthias Bundschuh. Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal 29/25/18/12 € (Schüler/Studenten 7 €) inkl. Gebühren

Sa,18.3.2017 21 Uhr

Alexander Shelley © Dwayne Johnson

440Hz – Klassik & Pop Alexander Shelley Dirigent Die Poplounge Schumann Camerata Wieder einmal ist der Star-Dirigent Alexander Shelley zu Gast in Düsseldorf, um diesmal zusammen mit dem Duo „Die Poplounge“ den Spagat zwischen Popmusik und Klassik zu wagen. Mit klassisch arrangierten Werken für Orchester und Stimme, u.a. von Queen, Sting, Coldplay, The Cure oder Elvis Presley, werden die Grenzen zwischen beiden Genres in kreativer Weise erneut gesprengt. Wie gewohnt gibt es natürlich auch Klassik in Reinkultur. Seit 1998 spielen Henning Neusser und Philipp Sutter im Duo „Die Poplounge“ ein stetig wachsendes Programm. Unter dem Motto „The Best of Jazz & Pop Unplugged" bieten sie eigenwillige Coverversionen lediglich mit Piano, Akustikgitarre und Gesang dar, zu hören u.a. regelmäßig bei der WDR-Radiosendung MonTalk. Im Anschluss Party im Foyer

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Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal 32 € (Schüler/Studenten 18 €) inkl. Gebühren, freie Platzwahl

So, 19.3.2017 17 Uhr

Original und Fälschung? Engstfeld/Weiss-Quartett Nikolaus Trieb Violoncello Yvonne Gesler Klavier Dr. Wolfram Goertz (RP) Moderation Sägen auf höchstem Niveau – Werke für Violoncello, einmal klassisch, einmal verjazzt Erneut widmen sich die Jazzmusiker des Engstfeld/Weiss-Quartetts um den Saxofonisten Wolfgang Engstfeld und den Drummer Peter Weiss der klassischen Musik. Unter dem bewährten Motto „Original und Fälschung?“ zeigen die Jazzer dieses Mal, wie sich klassische Kompositionen für Cello und Klavier, im Original vorgestellt vom 1. Solo-Cellisten der Düsseldorfer Symphoniker, Nikolaus Trieb, und der Pianistin Yvonne Gesler, in erfrischend vitalen modernen Jazz verwandeln lassen.

Engstfeld/Weiss-Quartett © Robert Eikelpoth

Ergänzt werden die musikalischen Beiträge durch den Musikexperten Wolfram Goertz, der gewohnt fachkundig und humorig durch das Programm führt. Engstfeld/Weiss-Quartett Wolfgang Engstfeld Tenor sax Peter Weiss Drums Christian Ramond Bass / Hendrik Soll Piano Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal 25 € (Schüler/Studenten 15 €) inkl. Gebühren, freie Platzwahl

So, 26.3.2017 17 Uhr

The King’s Singers © Axel Nickolaus

erstKlassik! The King‘s Singers Als eins der meistgefragten und von der Kritik höchst gefeierten Vokalensembles der Welt beherrschen die King’s Singers perfekt Werke einer enormen Bandbreite von Epochen und Genres und sind dabei auch vollendete Entertainer mit wunderbar britischem Humor. Ihr „Sound“ ist seit vielen Jahren einmalig und unverkennbar und zeichnet sich durch makellose gesangliche Harmonie, lupenreine Intonation und perfekte Artikulation des Textes aus. Auf dem Programm stehen neben englischen Madrigalen von Thomas Morley, Thomas Weelkes 09


und John Bennet sowie Werken von Johannes Brahms auch Songs der Beatles, Klassiker des „Great American Songbook“ und Perlen aus der ganzen Welt. Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal 32/28/22/15 € (Schüler/Studenten 7 €) inkl. Geb.

Fr, 31.3.2017 – So, 2.4.2017

Spot on Jazz Festival Kammermusiksaal trifft Jazzclub – eine Kooperation zwischen Robert-Schumann-Saal und Jazz-Schmiede The Art of Jazz Guitar Die dritte Ausgabe des Düsseldorfer Spot on Jazz Festivals richtet das Augenmerk ganz auf die Jazzgitarre und bietet an drei Tagen in zwei Spielstätten eine große Bandbreite von von Stilrichtungen und Formationen. Freitag, 31.3.2017, 20.30 Uhr, Jazz-Schmiede „Contemporary Jazz“ Norbert Scholly Organ Trio / Hanno Busch Trio

Philip Catherine Foto: Jos L. Knaepen

Samstag, 1.4.2017, 20 Uhr, Robert-Schumann-Saal „Tradition und Moderne“ Lage Lund Trio / Philipp van Endert Trio feat. Philip Catherine Sonntag, 2.4.2017, 17 Uhr, Robert-Schumann-Saal „Gypsy Swing“ Joscho Stephan Trio / Wawau Adler Group Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal in Kooperation mit der Jazz-Schmiede Festivalticket alle drei Tage in beiden Häusern: 58 € (Schüler/Studenten 45 €) Kombiticket Sa. und So. Robert-SchumannSaal: 44 € (Schüler/Studenten 35 €) Abendticket Freitag Jazz-Schmiede: 16 € (Schüler/Studenten 10 €) Abendticket Samstag Robert-Schumann-Saal: 28 € (Schüler/Studenten 18 €) Abendticket Sonntag Robert-Schumann-Saal: 28 € (Schüler/Studenten 18 €) inkl. Gebühren, freie Platzwahl

Weitere Informationen finden Sie unter www.robert-schumann-saal.de Programmänderungen bleiben vorbehalten. 10


b.31 OBELISCO MARTIN SCHLÄPFER ADAGIO HAMMERKLAVIER HANS VAN MANEN SH-BOOM! SOL LEÓN & PAUL LIGHTFOOT Opernhaus Düsseldorf 01.04.201705.05.2017

BILDIDEE & FOTOGRAFIE Gert Weigelt / Akademisches Kunstmuseum – Antikensammlung der Universität Bonn

Tel. 0211.89 25 211 ballettamrhein.de

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INFORMATIONEN Karten Karten sind, soweit nicht anders angegeben, erhältlich… …im Internet unter www.robert-schumann-saal.de …telefonisch über westticket: T 0211-27 40 00. …an vielen Vorverkaufsstellen u.a. direkt im Museum Kunstpalast. Eingang Ständige Sammlung, Di – So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 21 Uhr …an der Abendkasse im Robert-Schumann-Saal jeweils ab eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Programmbestellung Wenn Sie unsere Quartals- und Spielzeitprogramme regelmäßig per Post erhalten möchten, lassen Sie uns gerne Ihre Adresse zukommen (siehe S. 33). Parken Beim Besuch von Abend- oder Wochenendveranstaltungen empfehlen wir das UNIPER-Parkhaus mit seinem unterirdischen Zugang zum Museum bzw. Robert-Schumann-Saal. Zufahrt gegenüber den Rheinterrassen, werktags ab 18.00 Uhr, an Wochenenden ganztägig geöffnet. Beim Besuch von Veranstaltungen im Robert-Schumann-Saal können Sie die Gebühr bereits zu Beginn der Parkzeit entrichten (als erstes die Taste „Theater“ drücken). Hinweise zu weiteren Parkmöglichkeiten siehe S. 32 Rollstuhlplätze Zwei Rollstuhlplätze stehen aufgrund der Architektur des Saals in Reihe 22 zur Verfügung. Bei über westticket vertriebenen Veranstaltungen sollten Rollstuhl- und Begleiterplätze bitte rechtzeitig über westticket T 0211-27 40 00 reserviert werden. Bild- und Tonaufnahmen Bild- und Tonaufzeichnungen sind nicht gestattet. Garderobe Bitte nutzen Sie aus Rücksicht gegenüber unseren anderen Gästen unseren kostenlosen Garderobendienst. Gastronomie Bewirtung wird in der Regel vor Veranstaltungsbeginn und in der Pause durch unseren Exklusiv-Caterer Dallmayr Party & Catering angeboten. Kinderbetreuung Bei Eigenveranstaltungen, die an einem Sonntag um 17 Uhr stattfinden, wird eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten. Hierfür ist eine Anmeldung bis spätestens 8 Werktage im Vorfeld unter T 0211-566 42 160 erforderlich.

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Parkett Reihe

BĂźhne

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Reihe

Rang Im Rang entspricht die Distanz zur BĂźhne den Reihen 23 bis 29 im Parkett.

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Stufen

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Quartalsprogramm Museum Kunstpalast. Januar bis März 2017