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Ausgabe 37 -Juni 2012 www.megawelle.fm

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BLUMIGE BOTSCHAFT Co s t a E l S a u z a l - Pa i s a j e Lu n a r

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inhalt Editorial / Impressum

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Magazin

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Traditionen

Teppiche aus Blumen

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Nachhaltige Landwirtschaft

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Teneriffas Unternehmen

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Teneriffas Kochbuch Costa El Sauzal

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Mode: Dauerbrenner Bikini Recht Horoskop

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Mondlandschaften

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Vorschau

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Lichtblicke

Teneriffas Tierwelt

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Nackt durch die Welt

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w w w.issuu.com/megawelletenerife w w w.facebook.com/megawelletenerife Die Zeitschrift MEGAWELLE liegt an mehr als 500 Verteilstellen auf Teneriffa aus. Sie finden die MEGAWELLE bei allen Anzeigen-Kunden sowie in vielen Hotels, Gaststätten und Restaurants, Geschäften und Einkaufszentren, Arzt- und Veterinär-Praxen, Autohäusern und Dienstleistungsunternehmen, auf Golfplätzen, in Kulturzentren und bei Touristen-Informationsstellen im Norden und Süden der Insel.

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Ausgabe 36 -Mai 2012 www.megawelle.fm Ausgabe 37 -Juni 2012 www.megawelle.fm

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Liebe Leser und Hörer der Megawelle, Kaum zu glauben, aber wahr: Fast die ganze erste Hälfte des Jahres 2012 ist nahezu lautlos an uns vorbei geschlichen. Natürlich, auf den Kanarischen Inseln verläuft das Leben etwas gemächlicher, aber es hat auch einen festen Rhytmus. Nachdem die letzten Wolken sich verabschiedet haben, scheint jetzt, zumindest im Süden der Insel, ausnahmslos die Sonne. Landschaft und Meer laden zum Wandern und Baden ein.

BLUMIGE BOTSCHAFT Co Cossttaa EEll SSaauuzzaall -- N Naacckktt Wa Wannd deerrnn

impressum Herausgeber: Clever Comunicación Tenerife S.L. Avda. Claudio Delgado, 91 38639 Las Chafiras CIF: B 76565530

Auch die Einheimischen zieht es vermehrt an die Strände. Natürlich hält der Juni auch inseltypische Feste bereit. Etwa „Corpus Cristi“, ein religiöser Feiertag, der weniger poetischklangvoll mit „Fronleichnam“ ins Deutsche übersetzt wird. Es ist die Zeit der Blumenteppiche. Nicht nur in La Orotava, wo Künstler auf dem riesigen Vorplatz des Rathauses in mühevoller

Geschäftsführer u. Chefredakteur: Hans-Georg Scholz HGS@cctenerife.net

Kleinarbeit tausende von Blüten zu grossflächigen Motiven

Büro: Angeles Fernandez Robayna Tel: (+34) 922 736 118

guna und rund um die Kirche La Concepción in der Inselhauptstadt

Fax: (+34) 922 703 357 Mob: (+34) 634 311 029

Santa Cruz, finden sich Menschen zusammen, die nach gezeich-

oficina@cctenerife.net

neten Vorlagen, Fahrbahnen und Fussgängerzonen mit floralen

Geschäftszeiten: Mo- Fr 9 – 15 h

Heiligenbildern bedecken.

Internet: www.megawelle.fm Internet Radio: http://megawelle.radio.de Redaktion: Elmar Wellenkamp redaktion-megawelle@cctenerife.net Tel.: (+34) 634 362 957 Anzeigen Süden, Norden: Manfred Funk manfred.funk@cctenerife.net Tel.: 634 370 683 Tanja Vogt tanja.vogt@cctenerife.net Tel.: 634 311 029 Presseinfos: prensa@cctenerife.net Meckerecke: meckerecke@cctenerife.net Garten: garten@megawelle.fm Radio: studio@megawelle.fm Desposito legal: TF-303/2002 ISSN: 1699 - 3071 Fotos: Archiv Megawelle, ew, Manfred Funk, Cabildo Tenerife, Presseagenturen, Ayuntamientos

zusammenfügen. Auch anderswo, etwa in der Altstadt von La La-

Kurz darauf werden an vielen Stränden die Sonnwendfeiern zelebriert. Da die kürzeste Nacht des Jahres mit dem Namenstag von „Johannes“ zusammenfällt, hat man diesen Tag in spanischsprachigen Ländern pragmatischerweise „Día de San Juan“ getauft. Auch das „baño de cabra“, das rituelle Ziegenbad in Puerto de la Cruz, findet dieser Tage statt. Durch die Berührung mit dem feuchten Nass werden die störrischen Vierbeiner, so will es der Glaube, besser gegen Krankenheiten geschützt. Viel Vergnügen beim Lesen und Hören der MEGAWELLE wünscht Ihnen

Elmar Wellenkamp

Druck: Graficas Sabater

Anzeigenschluss für Ausgabe Juni: 18.06.2012

Prüfung der Auflage durch / Difusión controlada por:

Wir übernehmen keine Haftung für unverlangt eingereichte Manuskripte und Fotos. Alle Artikel, Informationen, Hintergrundwissen und Empfehlungen wurden nach bestem Wissen und Recherchen der einzelnen Redakteure und freien Mitarbeiter erstellt. Für Fehler und Irrtümer wird nicht gehaftet. Beiträge der freien Mitarbeiter, Leserbriefe und Anzeigentexte geben nicht unbedingt die Meinung von Clever Comunicación Canarias s.l. wieder. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur nach schriftlicher Genehmigung mit dem Herausgeber bzw. mit den freien Mitarbeitern möglich. Das Kopieren, Speichern und Wiederverwenden in elektronischer Form, auch auszugsweise, ist ebenfalls nur nach schriftlicher Genehmigung mit dem Herausgeber bzw. mit den freien Mitarbeitern möglich.

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magazin NICHT AUF DEM TITEL Ausgabe 35 - April 2012 www.megawelle.fm

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COSTA EL SAUZAL

Diese beiden Motive standen auch als Titelbilder zur Wahl. Sie haben es nicht aufs Cover geschafft. Wir wollen Sie unseren Lesern aber trotzdem nicht vorenthalten. Ausgabe 35 - April 2012 www.megawelle.fm

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BLUMIGE BOTSCHAFT Co s t a E l S a u z a l - N a c k t Wa n d e r n

PUERTO DE LA CRUZ: Irdische wie ausserirdische kulinarische Genüsse standen beim Gourmet-Spektakel „GastroCanarias“ auf dem Programm. Internationale Spitzenköche verrieten ihre Geheimnisse, ein gutbesuchter GemüseMarkt mit Imbiss auf der Plaza Europa zog viele Besucher an. Künstlerisches Highlight war die Performance alien6, die zahlreiche grosse und kleine Besucher auf dem Platz vor dem Spielcasino in den Bann zog. Dabei wurde ein giftgrüner Alien aus Gelee tranchiert und seine Innereien, etwa geröstete Nüsse und Mandeln, an das Publikum verteilt.

Startschuss für Granadillas Rennstrecke Autorennen bestechen durch hohe Geschwindigkeiten. Planung und Bau von Infrastrukturen sind sehr zeitaufwendig, Vielleicht ist dieser Gegensatz die Ursache dafür, dass es rund anderthalb Jahrzehnte dauerte, bis die Auschreibung für die geplante Autorennstrecke in der Gemeinde Granadilla de Abona auch Wirklichkeit wurde. In den kommenden vier Monaten können interessierte Investoren ihre Projekte bei der zuständigen Stelle der Inselregierung einreichen. Rund 31 Millionen wird der Bau des Centro de Motor Tenerife nebst der dazugehörigen Zufahrten auf dem 1.322.341 Quadratmeter grossen Areal Atogi im Ortsteil Los Duques kosten.

FUNDBÜROS auf Teneriffa Viele Reviere der Policia Local haben Fundbüros: Hier eine kleine Auswahl: FLUGHAFEN TENERIFFA NORD 922 635 855

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LA LAGUNA C/ Consistorio 6. 922 608 805 /922 601 175 C/ del Rosario, 4. 922 251 080/ 601 15 SANTA CRUZ DE TENERIFE Avda. Tres de Mayo, 79. 922 606 354

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PUERTO DE LA CRUZ Rathaus Plaza de Europa, 922 378 448

Der geplante Parcours wird fast 4.100 Meter lang sein und eine 820 Meter lange Gerade sowie zehn Links- und für Rechtskurven haben, deren kleinster Radius 31 Meter beträgt. Ein AutocrossKurs, Garagen, Büros und Parkplätze sind weitere Projektbestandteile. Rund 22 Monate werden als Bauzeit veranschlagt. Der zukünftige Konzessionär erhält dafür das Recht, die Anlage 40 Jahren lang zu nutzen. Die geplante Rennstrecke soll ein weiterer Touristenmagnet Teneriffas werden. Der Autosport ist auf den Kanaren sehr beliebt. Potentielle Investoren aus Deutschland, England und den arabischen Ländern haben bereits ihr Interesse bekundet.

ARONA C/ Nueva, 5 922 725 562 / 725 162 LA VICTORIA Plaza de La Iglesia, s/n. (Rathaus). 922 581 273. Guardia Civil. C/ Pérez Díaz. 922 581 175 GARACHICO C/ 18 de Julio 922 830 000 / 830 278 SANTIAGO DEL TEIDE Avda. J. Glez. Forte, 1 (Rückseite des Hotel Los Gigantes): 922 867 033


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MUECA MUECA ist der spanische Ausdruck für „Fratze“. Da das Sinnbild des Theaters eine lachende Grimasse - oder auch Maske - neben einer weinenden ist, bot es sich an, Teneriffas grösstes Kleinkunst-Festival auf diesen Namen zutaufen. Nach einem Jahr Pause wurde das mehrtägige Spektakel im vergangenen Mai wiederbelebt. Die markantesten Orte und Plätze in Puerto de laCruz bildeten die Kulisse: Die Plaza de Charco, der Hafen und die traditionsreiche Casa de la Aduana. Auch der Sala Timanfaya im einstigen Kino und das Augustiner-Kloster dienten als Theaterbühne. Kanarische Akteure, aber auch Artisten aus anderen Regionen wurden vom zahlreich erschienenen Publikum gefeiert.

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magazin D I E S O N N E VO L L I M B L I C K Auch wenn auf Teneriffa die Sonne mal NICHT scheint, so hat man sie doch seit dem 21. Mai bestens im Blick. GREGOR sei Dank! So heisst Europas größtes Sonnenteleskop, das an diesem Tag im Observatorio del Teide in Betrieb genommen wurde. Unter Federführung des deutschen KIepenheuer-Instituts bietet das in zehn Jahren Entwicklungsarbeit konstruierte Teleskop die Möglichkeit, die Sonne mit der neuesten zur Verfügung stehenden Instrumentierung in ungekannter Detailtiefe zu untersuchen.

FIESTAS DE MAYO: Teneriffas Hauptstadt stand zu Beginn des Wonnemonats ganz im Zeichen des Kreuzes. Bereits zum 518. Mal wurde am „Día de Cruz“ die Gründung der nach dem Heiligen Kreuz benannten Inselhauptstadt gefeiert. Zu den Höhepunkten zählten der Trachtenball „Baile de Mago“ rund um Kirche La Concepción und die angrenzende Calle Noria und die Wahl der Maiköngin. Ein Zuschauermagnet war die Blumen- und Kunsthandwerksmesse im Parque Sanabria Gárcia.

CHAYOFA: Finca del Arte wieder geöffnet Die „Finca del Arte“ in Chayofa öffnet ab dem 1. Juni täglich von 12 bis 21 Uhr wieder ihre Pforten. Samstags gibt es Jazz. Dienstag ist Ruhetag. Serviert wird Internationale Küche. Kontakt: 922 72 91 85 oder 629 343 884 (Barbara)

Die Sprache der kanarischen Ureinwohner ist ausgestorben. Viele ihrer Namen aber sind überliefert. Etwa PELINOR. Oder auch Perinor. So hiess der „König“ von Adeje zu Zeiten der Eroberung Teneriffas durch die Spanier. Auf ihn dürfte auch das Denkmal auf dem zentralen Kreisel des heutigen Touristenortes zurückgehen. Die Insel bestand bekanntlich damals aus neun „menceycato“ genannten Stammesregionen, an deren Spitze ein „mencey“ stand. Pelinor, so sagen es die Chroniken, wurde von Spaniern wie Guanchen geschätzt. Wohl auch, weil er keinen Widerstand gegen die Eroberer leistete. Darin unterschied er sich nicht von den anderen Königen des Südens der Insel, denn das Machtzentrum zu Guanchen-Zeiten befand sich im Orotava-Tal. Nach der Eroberung liess er sich taufen, hiess ab jetzt Diego de Adeje, und erhielt von den Spaniern Ländereien samt Bewässerung in der Region von Erjos und Masca. Er heiratete eine Spanierin. Trauzeuge soll Eroberer Fernández de Lugo gewesen sein. Sein Bruder Pedro bestimmte

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Die Namen der Guanchen später sogar als Regent die Geschicke Teneriffas. Das klingt wie ein Märchen und deshalb wird Existenz, oder zumindest die Guanchen-Herkunft dieses Fürsten von zahlreichen Historikern bezweifelt. Der Name „Pelinor“ lässt sich sprachhistorisch

nirgendwo einordnen. Aber vielleicht auch nur aufgrund eines Rechtsschreibfehlers, der mehrere Jahrhunderte überdauert hat. Denn die Silben „Bel“ und „Nor“ tauchen als Bestandteil in verschiedenen überlieferten Guanchennamen auf.

1000 Nombres Propios Guanches / Centro de la Cultura Popular Canaria


almonedas Das Schlösschen „EL KASTILLO“ in der Nähe der Altstadt von La Laguna ist zwar nicht steinalt, dafür aber sehr romantisch. Es gibt finstere Gewölbe, hohe Zimmer und einen palmengesäumtem Park. Kurz: Der perfekte Ort für eine AntiquitätenMesse wie die von ALMONEDAS Anfang Mai veranstaltete Ausstellung.

Sammler und Antik-Fans konnten zwischen hundert Jahre alten Puppen, Plattenspielern aus der Schellack-Epoche, Spielzeug-Eisenbahnen, uralten Fotoapparaten, Büchern und Suppenterrinen stöbern. Original-Seekarten aus dem II. Weltkrieg gab es für 600,- Euro.

Sogar ein Fotograf, der nicht aus dem derzeitigen Jahrhundert zu stammen schien, war beauftragt worden, um das Geschehen zu dokumentieren .

MI: Playa San Juan 09:00 - 15:00 FR: San Isidro 17:00 – 22:00, SA: Médano 09:00 - 20:00 SO: Los Cristianos 09:00 - 14:00 DO, SA, SO: Torviscas (C.C. Duque) 09:00 - 14:00.

BAUERNMARKT TÄGLICH: Santa Cruz, La Laguna: Bis 14: 00 Uhr, Icod de los Vinos: 09:00 - 13:00 & 16:00 - 19:00

MÄRKTE FLOHMARKT MERCADO MUNICIPAL PUERTO DE LA CRUZ SA 9.00 bis 13.30 Uhr. FLOHMARKT: SO: Guaza, Santa Cruz: 08:00 - 13:00 WOCHENMARKT: MO: Alcalá 09:00 - 14:00, DI: Los Abrigos 18:00 – 21:00

SAMSTAG & SONNTAG: Adeje, Tegueste, Tacoronte, La Matanza, Santiago del Teide: (bis 14:00). El Rosario & Candelaria (bis 17:00). SAMSTAG: La Orotava, Puerto de la Cruz Punta Larga, Candelaria: (bis 14: 00 Uhr), San Isidro, Arico: (von früh bis 20:00) SONNTAG: Güimar: Bis 14:00. Las Chafiras: 16:00 - 20:00, Candelaria: 14:00 - 21:00

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KAPRIZÖS I

n Fragen der Religion sind Raquel und Amaia eigentlich sehr liberal eingestellt. Glaube hin, Glaube her: Jeder soll nach seiner eigenen Facón glücklich werden! Ob er nun betet oder nicht. Und auch was den Fremdenverkehr betrifft, sind Amaia und Raquel sich sehr einig: Alle Welt hat das Recht, Teneriffas wunderbare Landschaften zu erkunden und zu geniessen. Und Punkt. Es ist ganz einfach so, dass sich das Duo weder um die Meinung anderer Leute, noch um die eigene gross schert. Einerseits deshalb, weil die beiden sowieso kaum gefragt werden. Und zum anderen haben sie ohnehin am liebsten ihre Ruhe. Und genau darin liegt Wurzel des Problems, das jedes Jahr im Juni erneut auf sie zukommt. Denn es ist ja so: Raquel und Amaia sind recht genügsam. Sie brauchen nicht viel, um glücklich zu sein. Sie müssen nicht mit tonnenschwerer Ausrüstung auf Berge klettern, um mit Gleitschirmen los zu fliegen. Oder sich Sauerstoffflaschen auf den Rücken schnallen, um geheimnisvolle Unterwasserwelten zu erkunden. Grünen Rasen finden sie zwar schön. Aber nicht unbedingt, um darauf Golf zu spielen. Teuren Wein oder seltene Meeresfrüchte wollen sie auch nicht verkosten. Und selbst mit „Sonne und Strand“ haben sie nicht viel am Hut. Weil, Wasser ist nicht so

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richtig ihr Element. Am liebsten steht Amaia, oder auch Raquel, oder Amaia mit Raquel, nach Melken und Mahlzeit mit Freunden und Bekannten auf dem Hof herum. Jahr aus, Jahr ein. Mehr brauchen sie nicht zum Glücklichsein. Eigentlich finden beide ihr Leben sehr schön. Wäre da nicht dieser eine Tag im Jahr, wenn sie frühmorgens auf die Pritsche eines Kleinlasters verfrachtet werden, um in diesen kleinen Fischerhafen neben dem steinalten Zollhaus „Casa de la Aduana“ in Puerto de la Cruz zu dieser blöden „Baño de Cabra“ genannten Veranstaltung gefahren zu werden. Es ist das rituelle Ziegenbad am 24. Juni durch das, so der Glaube, Krankheiten und Unbill vom Vieh ferngehalten werden sollen. Eine Begründung, deren Wahrheitgehalt zumindest von Amaia und Raquel stark bezweifelt wird.

Zumal diese beiden „pechschwarzen langmähnigen Ziegen der Rasse Tenerife Norte“ nicht nur recht wasserscheu, sondern auch sehr eitel sind. Es tut ihnen in der Seele weh, mit klatschnass herab hängendem Fell von den Teleobjektiven der zahlreichen Touristen am oberen Hafenrand für die Nachwelt festgehalten zu werden. Kein Wunder, dass sie sich gegen diesen Moment grösster Peinlichkeit mit allen Kräften wehren. Vergeblich natürlich, da sie stets von starken Männern an den Hörner den Kiesstrand hinab ins kühle Nass gezogen werden. Immerhin ist dann ein Jahr lang Ruhe. Bis an „San Juan“ wieder der Lärm der Menschenmassen, die auf der Playa Jardín die Sonnenwende feiern, zur Ziegenfarm hinaufschallt. Kurz darauf fahren dann die Kleinlaster vor dem Stall vor, weil das nächste Baño de Cabra ansteht. (ew)


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Sag´s mit Blumen Die bekannteste Touristenattraktion in La Orotava ist der riesige Blumenteppich auf dem Rathausplatz zu Corpus Cristi. Das ist ein bisschen ungerecht, denn an diesem Tag ist die ganze Stadt auf den Beinen, um die Strassen mit Kunstwerken pflanzlicher Herkunft zu schmßcken. 12


tradition

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ereits Wochen zuvor stehen die grossformatigen Zeltkonstruktionen Vorboten gleich auf dem geräumigen Platz vor dem Rathaus von La Orotava. Die Dächer aus Zeltbahnen sind eine Vorsorgemassnahme. Sie sollen die Hauptattraktion des grössten Festes des traditionsreichen Städtchens vor möglichem Regen schützen: Die Blumenteppiche des Feiertages „Corpus Cristi“. Auch in diesem Jahr wird trotz knapper Kassen nicht gekleckert. Sondern nur einen Tick weniger geklotzt. Knapp zwei Dutzend Helfer werden grossformatige Heiligenbildern auf einem zuvor aufbereiteten Untergrund legen, für den 1.800 Kilo Erde und Vulkansand herangekarrt werden. Diese Fläche wird per Schilfrohr in 40.000 zehn bis 15 Zentimeter lange Kästchen unterteilt, die mit Blumen gefüllt werden. Der riesige Teppich wird in dreizehn Schattierungen leuchten, die auf sieben Farben basieren. Doch nicht nur die Farbenpracht der riesenhaft angelegten religiösen Motive, auch die umgebende Altstadtkulisse mit den hinter den Dächern der pintoresken Häuser hervorstechenden Türme der Kathedrale und der sich dahinter abzeichnenden Landschaft machen die Faszination dieser Inszenierung aus. Vor allem dann, wenn man dieses farbenfrohe Panorama vom Balkon in der ersten Etage des Rathauses geniessen kann. Den Tag der Teppiche muss man sich im Kalender ganz besonders dick anstreichen, da „Corpus Cristi“ ein sogenannter „beweglicher Feiertag“ ist. Er hat jedes Jahr ein anderes Datum. Die Feier hat nichts mit der biblischen Geschichte, dafür aber um so mehr mit der raffinierten Einführung sakraler Rituale zu tun. Das im Deutschen „Fronleichnam“ genannte Fest wurde 1246 im Bistum Lüttich erstmals begangen und achtzehn Jahre später von Papst Urban IV. per Bulle aus, sagen wir mal, marketingtechnischen Gründen als Pflichtermin für die ganze Kirche festgeschrieben.

Komplizierte Motive benötigen eine detaillierte Vorlage

Die Gläubigen sollten an einem bestimmten Tag nach Pfingsten in den Gotteshäusern versammelt werden, um die gesellschaftliche Funktion der Kirche zu stärken. Ende des 13. Jahrhunderts wurden die ersten Umzüge verzeichnet.

Blumenteppiche sind in vielen Orten auf allen Kanarischen Inseln an Corpus Cristi zu finden. In Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz werden an diesem Tag die Strassen rund um die Kirche La Concepción zum Teil für die Teppichbastler gesperrt.

Vergängliches Material: Wasser schützt die Bilder vorm vorzeitigen Verwelken

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Viel Können und Arbeitseifer beim Schaffen kurzlebiger Wunderwerke

La Laguna hat sich seit der Fertigstellung der Fussgängerzonen in der Altstadt sogar zu einer echten

ist es aber eigentlich gar nicht so wichtig. Schon gar nicht an Corpus Cristi! Getreu der olympischen Devise

Freunde und Verwandte legen farbenfrohe Bilder auf dem Pflaster Hochburg im Pflegen dieses alten Brauchs entwickelt und kann es, was die Zahl der Teilnehmer beim Legen dieser floralen Kunstwerke betrifft, durchaus mit La Orotava aufnehmen. Dort wurde 1647 der erste Blumenteppich angefertigt. Die Teppiche von La Orotava zählen heute weltweit zu den wichtigsten ihrer Art. Das grossformatige Kultobjekt auf dem Rathausplatz des namensgebenden Städtchen des Orotavatals ist zwar ein in jedem Reiseführer verzeichneter Zuschauermagnet. Für die meisten dort lebenden Menschen

Mitmachen ist wichtiger als gewinnen, sind die meisten Einwohner an diesem Tag mit den Vorbereitungen des eigenen Blumenteppichs beschäftigt. Die ganze Stadt ist schon früh auf den Beinen: Die Buden mit der Zuckerwatte sind besetzt, Luftballons werden verkauft und das Fernsehen ist auch da. Nach und nach treffen die einzelnen Kleingruppen ein und bringen die benötigten Utensilien zum reservierten Platz: Bretter werden aus den Autos und Kleinlastern geladen, Kunstrasenbahnen; Blumenerde wird

Mit kritischem Blick wird der Fortschritt des Werkes analysiert

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säckeweise angeschleppt. Kisten mit Blumen werden herbeigetragen. Auch an tragbaren Wassertanks mit Schläuchen zum Frischhalten der entstehenden Kunstwerke fehlt es nicht. Dann wird mit einer Vielzahl von Techniken begonnen, farbenfrohe Bilder verschiedenster Art anzufertigen. Die Wahl des Motivs hat nicht nur religiöse oder ästhetische Gründe. Auch Erfahrung, das vorhandene handwerkliche Geschick und die Dynamik innerhalb der einzelnen Gruppen spielen eine Rolle. Ältere sehr geduldige Herren schaffen es erstaunlicherweise auf den rund zwanzig Quadratmetern, komplizierteste Motive hin zu zaubern. Manche von ihnen müssen dabei noch nicht einmal oft auf die mitgebrachte, zuvor mit viel Sorgfalt angefertigte Skizze schauen. Bei eher bescheidenem Know How geht der künstlerische Audruck eher in Richtung grossflächiger Darstellungen. Die haben den Vorteil, dass man vielfach nur vorgefertigte Formen aus Holz mit Blüten auffüllen muss. Wenn es dann doch etwas filigraner wird, kann man sich auch mit Schablonen aus Pappe behelfen. Wichtiger noch als Sorgfalt ist Schnelligkeit, denn das Pflanzenkunstwerk muss bis zu einer genau festgelegten Uhrzeit fertig gestellt sein. Mit viel Spass an der Sache entstehen, auf dem Kopfsteinpflaster der meisten abschüssigen Strassen vor den pintoresken Fassaden der geschichtsträchtigen Häusern von La Orotava bis in den Nachmittag hinein farbenfrohe Teppiche, bei denen statt künstlerischer Virtousität das Gruppenerlebnis im Vordergrund steht. Denn für die Ewigkeit sind duftenden, schön anzuschauenden Blumenteppiche in La Orotava nicht gedacht. Wenn alles vollbracht ist, wird schnell noch ein Foto gemacht; ein letzter, wehmütiger Blick auf das Werk geworfen. Und das war’ s. Denn von den Füssen der folgenden Prozession werden die Mühen stundenlanger Arbeit in wenigen Minuten zertrampelt. (ew)


SPRACHSCHULEN

EIN DIALOG Madre de Juan: ¿Diga? Ja bitte.

Félix: ¿Vamos a tomar una cerveza? Gehen wir ein Bier trinken?

Félix: Hola, soy Félix. ¿Está Juan? Hallo, ich bin Felix. Ist Juan da?

Juan: Vale, ¿dónde nos vemos?

Madre de Juan: Sí, un momento por favor. Ja, einen Moment bitte.

Einverstanden, wo sehen wir uns? Félix: Quedamos en la esquina de Correos a las 19:45, ¿vale? Wir treffen uns an der Ecke der Post um 19:45 Uhr, o.k.?

Juan: ¿Sí? Ja?

Juan: ¿Y un poco más tarde? ¿A las 20:15? Porque voy al médico con mi madre a las 19:00 y no sé si voy a tener tiempo... ¡Quiero ser puntual!

Félix: Hola Juan, soy Félix. Hallo Juan, hier ist Felix. Juan: ¿Qué tal? Wie geht’s?

MEGAWELLE

Der

SPRACHKURS

Sothis Geht’s etwas später. Um 20:15, da ich mit meiner Mutter zum Arzt gehe um 19:00 Uhr und ich nicht weiß, ob ich es schaffe. Ich will pünktlich sein! Félix: De acuerdo, nos encontramos a las 20:15 en la esquina de Correos. ¡Hasta luego! Einverstanden, wir treffen uns um 20:15 Uhr an der Ecke vom Postamt. Bis später!

im R A D I O MO - FR: 9:15 & 10:15 (Wh: 18:15 & 19:15 )

Puerto de la Cruz Puerto Santiago Las Amérticas Costa de Silencio

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Lach mal wieder . . . Szenen aus dem wahren Leben: Teneriffas Auditorio beim Windsurfen.

SIE HABEN EINEN GUTEN WITZ ? Ewald trifft seinen Kumpel: „Gestern hab‘ ich eine heisse Schnecke getroffen... Sie hat mich gefragt, ob ich mit ihr schlafen wolle. „ Hab‘ Nein gesagt.“ „Ja, aber warum denn?!“ - „Bin nicht müde gewesen...“

Zwei Frösche schauen in den Himmel. Plötzlich ruft der eine Frosch dem anderen zu: "Es regnet...Los, schnell ins Wasser, bevor wir noch nass werden!...

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Ein grosser Schornstein sagt zum kleinen Schornstein: “Schämst du dich nicht im deinem Alter zu rauchen?“

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N A C H H A LT I G Am Fusse des El Julán-Gebirges auf El Hierro setzen viele Bauern auf biologischen Anbau und eine nachhaltige Landwirtschaft.

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as El Golfo-Tal ist die halbmondförmige grüne Tiefebene, die sich vom Höhenzug El Julán am Tunnel bis zur Vulkanwüste in der Nähe des Dorfes Sabinosa unterhalb der Hochebene La Dehesa im Westen der Insel erstreckt. Dort setzen viele Bauern auf „agricultura sostenible“, „nachhaltige“ Landwirtschaft und biologischen Anbau.

Pedro Cabrera ist einer der Landwirte, die auf den Einsatz chemischer Düngemittel verzichten. Er fährt mit einem alten Toyota Pickup-Truck zu den von ihm bewirtschafteten Felder. Sie befinden sich auf einer von hohen Mauern umgebenen Plantage, über die man als Windschutz Stoffbahnen gespannt hat. Ein Teil der Parzellen ist Eigentum der Inselregierung.

Hier werden Mais und Bananen angepflanzt. Auf seinem eigenen Land baut Pedro Pfeffer, Yucca-Tuberkel, Kartoffeln, Erbsen, Mais und den grünen Calabacin-Kürbis an. Teilweise werden die Felder mehrmals im Jahr abgeerntet. Bei Erbsen gibt es drei Ernten im Jahr. Bei Bananen dagegen nur eine, da der Wachstumsprozess sehr langwierig ist.

Bauer Pedro setzt auf eine Mischproduktion aus dem Anbau wechselnder Nutzpflanzen und Viehzucht

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landwirtschaft Die Bewirtschaftung von verschiedenen, räumlich getrennt liegenden Parzellen macht Sinn, da auf diese Weise die Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten erschwert wird. Da Pedro nur kleine Mengen produziert, hat er sich der Genossenschaft „cooperativa ecohierro“ angeschlossen. Das hat Vorteile beim Einkauf wie Verkauf, da die Genossenschaft eine bessere Verhandlungsposition hat. Die Kooperative stellt alljährlich einen Produktionsplan auf und wacht darüber, dass keine großen Monokulturen entstehen: Darum wird jedes Jahr die auf einer Parzelle angebaute Pflanzensorte gewechselt. Auf seinen eigenen Felder baut Pedro im Wechsel Pflanzen an, deren Früchte mal über, mal in der Erde heranreifen. Die Agrar-Produktion verläuft nach einem festen Schema: Sähen, Überwachung des Wachstums, Beseitigung von „mala hieba“, nicht gewünschten Pflanzen, die das Wachstum der Früchte behindern. Damit die Nutzpflanzen bewässert werden können, laufen über die kleinen Felder mehrere Wasserleitungen. Pedro Cabrera kombiniert den Anbau von Nutzpflanzen mit Viehzucht. Wenn die Felder abgeerntet sind, schickt er seine Schafe auf die Felder, damit sie verwelkte Pflanzen fressen. Zum Teil werden die Pflanzen dafür kleingeschnitten. Die Tiere liefern nicht nur Milch und Fleisch. Sogar ihr Kot wird zum Düngen verwendet. Die Herde besteht aus 100 oveja canaria. Zwei männliche Zuchttiere inklusive. 150 Lämmer erblicken pro Jahr das Licht. Männlicher Nachwuchs landet zumeist als „cordero“, sprich Lammfleisch, auf dem Teller. Pedros Herde wird von Wissenschaftlern der Universität in Las Palmas in einem Langzeitversuch begleitet. Mit einer Spezial-Software wird die Zucht langfristig gesteuert. Ähnliches passiert in den nahen Gewächshäusern der kanarischen Regierung. Dort haben sich die Forscher Gewichtserhöhung und Erweiterung der Artenvielfalt zum Ziel gesetzt. Etwa bei der Ananas, deren Wachstum in

Ob Calabacin oder die karoffelähnliche Tuberkel: Die Sicherstellung der Bewässerung der Parzellen war auf den Kanaren immer eine Kernaufgabe

verschiedenen Stufen bis zum Endstadium von 50 Zentimetern Höhe dokumentiert ist. Im Rahmen eines dreijährigen Experiments wurde ausserdem erprobt, wie lange Pflanzen ohne Dünger auskommen. Es gibt auch Experimente im Rahmen der biologischen Schädlingsbekämpfung. So wurde der Einsatz eines Raubinsektes, das die „mosca blanca“, die „Weiße Fliege“, den größten Feind Banane, vertilgt, erprobt.

Auch andere „Bio-Waffen“ werden angewandt. So sind die einzelnen Bananenstauden von dicht gesetzten Kohlpflanzen umgeben. Diese sind als Barriere für die Raupen des gelben Falters gedacht. Schädlinge, die sich dort im wahrsten Sinne des Wortes festfressen. Ohne den Kohl würden sich die Raupen auf die Schalen der Bananen stürzen. Die Früchte wären nachdem Insektenbefall nicht mehr verkäuflich. (ew)

Um den Fuss der Bananenstauden herum gepflanzte Kohlköpfe dienen als biologische Schutzwälle beim Kampf gegen den Insektenbefall der Pflanzen

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Es vergeht kaum ein Monat in dem uns nicht in den Medien in irgendeiner Form die schlimmsten Meldungen erreichen. So war hier in vielen Zeitungen zu lesen, das die Gemeinde Puerto de la Cruz viele Ortsteile und Urbanisationen sehr eindringlich vor dem Verzehr des Leitungswassers gewarnt hat. Dies sind Meldungen die es überall auf der Insel immer wieder gibt. Dabei haben wir es selbst in der Hand da für Abhilfe zu sorgen. Es ist eine Investition in die eigene Gesundheit, die sich jeder leisten kann und auch leisten sollte. Die Maßnahme hält ein Leben lang und das Schöne ist: Es gibt überhaupt keine Folgekosten. Die Wirkung ist einfach so genial und vielseitig, dass es den Rahmen sprengen würde, um das hier alles auf zu zeigen. Aber der Nutzen für die Natur ist gigantisch. Denkt man nur mal an den riesigen Müllberg an Plastik- Flaschen und -Kanistern, so ist das schon, losgelöst von allem Anderen, jede Anstrengung wert. In Deutschland liest man zur Zeit immer wieder über das große Bienensterben. Oder man hört in irgendwelchen Talkshows über die Milchlüge. Wir erinnern uns noch alle sehr gut, was wir als Kinder von unserer Mutter oder unserer Großmutter bei allen möglichen Zipperlein bekommen haben. Heiße Milch mit Honig und es hat uns allen gut geholfen, denn wir haben alle bis heute überlebt. In schönen und gesunden Gärten, zu denen ich ihnen auch immer wieder rate, finden wir auch nach wie vor sehr aktive lebenslustige Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und vieles andere mehr. Sie können ganz sicher sein, wenn sie ihren Garten bearbeiten wie sie es von ihren Eltern oder Großeltern ab geschaut haben und nicht auf Gen-manipulierte Sämereien und überflüssige und gefährliche, aber trotzdem nutzlose Chemie zurück greifen, dann fühlt sich in ihrem Garten jeder wohl und da ist die Natur noch zu Hause. Verantwortungsvolle Bauern werden uns auch in Zukunft noch mit sehr guter Milch beliefern. Denn die

NATUR: DAS HÖCHSTE GUT Belastungen kommen doch alle erst auf dem sogenannten Veredelungsweg. Die Industrie will uns einfach nur für dumm verkaufen und verspricht uns auf meist unverständliche Art, das nur wertvolle Inhaltsstoffe für unser Wohlergehen zugefügt werden. Aber man sollte der Natur nicht versuchen ins Handwerk zu pfuschen. Denn das hat noch nie ein gutes Ende genommen. In vielen Kochsendungen auf fast allen Kanälen wird immer wieder vor Geschmacksverstärkern oder sonstigen Beimischungen in allen möglichen Produkten gewarnt. Aber wir alle hier wissen doch schon lange, das es nichts besseres gibt als Gemüse, Obst und Kräuter aus dem eigenen Garten oder ganz frisch vom Bauernmarkt. Da weiß man zumindest was man hat. Einfach nur natürlich und absolut gesund. Ich bin sehr dankbar so eine gute Freundin wie die Kräuterexpertin Catalina von unserer Nachbarinsel La Gomera zu haben. Durch enorm viele intensive Gespräche konnten wir schon unser Wissen austauschen und ich konnte ihnen schon viele wertvolle und gesunde Din-

Heilpflanzen Experte & Garten Fachberater Urban Schumacher Gärtnermeister Telefon : 922 575 032 Mobil : 663 001 496 info@urban-schumacher.de www.urban-schumacher.de

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ge aus der Natur weitergeben. Sei es nun der tolle Abnehmtee von La Gomera, mit dem schon so viele einen Riesen Schritt in Richtung Traumfigur machen konnten ohne lästige Diäten. Oder das wertvolle Teebaumöl, wie auf dem Foto zu sehen auch eine lohnende Pflanze für den hiesigen Garten. Oder das Nussextrakt von La Gomera zur Stärkung der Männlichkeit oder für beide Geschlechter zur Steigerung des Sexualempfindens. Oder aber die Magic-Kapsel mit ihren fast unerschöpflichen Wirkungen. Oder aber „nur“ der Apfelessig als praktisches Allheilmittel. Egal ob im Garten, in der Küche, für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden, ich werde immer weiter daran arbeiten die Natur für uns alle nützlich und wertvoller denn je zu machen. Lassen sie uns alle gemeinsam daran arbeiten für eine schöne, gesunde, lebens-und liebenswerte Umwelt. Für alle Fragen und Probleme bin ich immer für sie erreichbar. Urban Schumacher Ihr Gärtnermeister aus den Radio

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Laut Bloomberg geht die Deutsche Bank davon aus, dass das Schlimmste zur Finanzkrise noch bevor steht. Die Konsequenz wären noch extremere Turbulenzen auf dem Aktienmarkt, ausfallende Banken und Staatsanleihen sowie fallende Rohstoffpreise. Für den Kapitalanleger verschärft sich die Bredouille, keine sichere Anlage für sein Geld zu finden. Besonders Aktien- oder Investmentfondsbesitzer werden fallende Kurse und erneute Verluste sehen. Die Auswirkungen der Unsicherheit sind spürbar, der Wahlsieg der Sozialistischen Partei in Frankreich sorgt für fast 2% Verlust an den Börsen an einem Tag. Als Finanztipp und gute Wahl für den

FINANZKRISE: Das Schlimmste steht noch bevor konservativen Anleger gelten Staatsanleihen der Skandinavischen Länder. Schweden und Norwegen sind Länder, die weniger verschuldet sind (unter 50% des BIP), Rohstoffe besitzen und noch Zinsen über der Inflationsrate zahlen. Mit einem Wertpapiermix aus norwegischen Wertpapieren in einem konservativen Anleihenfonds lassen sich bei 4 Jahren durchschnittliche Laufzeit 3,35% Zinsen erwirtschaften. Eine Ausweitung der europäischen Staatsschuldenkrise würde die Anlage aufwerten und so würden die-

se Papiere von weiteren Unsicherheiten profitieren. Anleger, die mehr Flexibilität und Dynamik vertragen, sollten zügig ihre Fondspositionen überprüfen, um größere Rückschläge zu vermeiden. Ein Wechsel zu einem aktiv gemanagtem Dachfonds bringt große Vorteile, da der Dachfondsmanager täglich ausloten kann und die Anlageklassen flexibel austauschen kann. Sollten die Rohstoffpreise in naher Zukunft fallen, so ist es möglich, z.B.

skandinavische Anleihen zu kaufen, um den Tiefpunkt der Rohstoffpreise für ein Reinvestment zu suchen. Sind alle Anlageklassen mit fallenden Kursen belastet, so kann der Dachfonds gegen fallende Kurse absichern. Der Vorteil des Dachfonds MSF-4DAsset-Oszillator ist, dass die Wechsel innerhalb des Fonds ohne Steuerbelastung stattfinden und der Fonds saisonale Effekte nutzt, um Risiken zu minimieren, ohne auf Rendite zu verzichten. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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Wie bestimmen die Versicherer ihre KFZ-Versicherungsquote? Als Teil seiner kürzlich auf den Markt gebrachten neuen und verbesserten Autoversicherungspolice hat Liberty Seguros, der führende Expatriat-Versicherer in Spanien, eine Liste von Faktoren zusammengetragen, die die Versicherer bei der Festlegung der Versicherungstarife berücksichtigen. Während einige davon allgemeinen Charakter haben, sind andere spezifisch auf das Fahrzeug und seinen Eigentümer zugeschnitten. Hier einige der allgemeinen und persönlichen Faktoren, die die Versicherungstarife beeinflussen: Menschen haben Unfälle - mehr als jährlich 40 Millionen Unfälle weltweit. Autoreparaturen sind teuer – manchmal können allein die Ersatzteile dreimal so teuer sein wie eine Neuanschaffung desselben Autos. Medizinische Versorgung von Unfallopfern ist kostspielig – steigende Gesundheitsversorungskosten im Falle eines Unfalls bedeuten steigende Kosten der ärztlichen Behandlung.

Manche Leute stehlen Autos – so wie die Diebstahlquote steigt, steigen auch die Autoversicherungskosten. Manche Menschen legen betrügerische oder überhöhte Reklamationen vor – sie glauben ein Unfall sei eine Gelegenheit, Geld zu verdienen. Ihr Auto – je teuer es ist, ein Auto zu reparieren oder zu ersetzen, desto teurer ist seine Versicherung. Es ist wichtig Sicherheitsvorrichtungen eines Wagens hervorzuheben, da dadurch der Versicherungsbeitrag sinken kann. Ihre Anschrift: Wo Sie wohnen und ob Sie für Ihren Wagen eine Garage haben, beeinflusst die Quote. Ihre Fahrervorgeschichte: Weniger Unfälle, Verkehrsvergehen oder Schadenforderungen in Ihrer Akte helfen mit, die Autoversicherungsquote zu senken und könnten Sie zum Anwärter für einen Schadenfreiheitsrabatt machen. Die neue und verbessere Autoversicherungspolice von Liberty Seguros bedeutet, dass der Kunde jetzt mehr für sein Geld bekommt.

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T E N E R I F FA S KO C H B U C H

Puding de sama roquera con Papa azucena ZUTATEN 500 g. Papa azucena 500g. Sama (sauber) 1 zerriebene Zwiebel 1 Knoblauchzehe Mayonäse 1 zerkleinerte Petersilie Tomate 1 Zweig Petersilie (Für vier Personen)

Quelle: Cocinando con papas antigus de Tenerife , Cabildo de Tenerife

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Die „papa azucena“ ist eine Kartoffelsorte, die zwischen La Esperanza und Buenavista in den mittleren Lagen Teneriffas angebaut wird. Der „sama“ ist eine in kanarischen Gewässern heimische Fischart.

ZUBEREITUNG Die Kartoffeln werden geschält, gewaschen und mit Salz in Wasser gekocht. Getrennt davon wird der Fisch gleichfalls mit etwas Zwiebel, einem kleinen Petersiliezweig, Salz und einem Schuss Speiseöl gekocht. Anschliessend wird der Fisch enthäutet. Die werden Gräten entfernt. Das verbleibende Filet wird mit den zu Brei gestampften Kartoffeln, der zerriebenen Zwiebel, der sehr würzigen Knoblauchzehe, einem Teelöffel pikanter Petersilie und der Mayonaise vermischt. Die Mischung wird in eine grosse Schüssel

gefüllt, die gleichzeitg als Form dient und im Kühlschrank kaltgestellt.

PRÄSENTATION Der Inhalt der Schüssel wird auf einen runden Teller gekippt, dann mit Tomatenscheiben und angebratenem Pfeffer dekoriert. Als Beilage wird Mayonäse-Sosse serviert.


REISEN IST VERTRAUENSSACHE Erfahrung und Zuverlässikeit sind wichtige Eigenschaften in der Reisebranche. Der “gute Name” ist im Prinzip nichts anderes als das Vertrauen, das einem Unternehmen von seinen Kunden entgegengebracht wird. Gibt es eine bessere Werbung als die Weiterempfehlung “boca a boca”, also per Mundpropaganda? Diese Erfahrung haben die Betreiber des Reisebüros VIAJES KUDLICH in der Siedlung La Florida im zur Gemeinde Arona gehörenden Ort Valle San Lorenzo in den 30 Jahren ihres Bestehens immer wieder gemacht. Erst kürzlich konnte Inhaber Jean Kudlich bereits zum vierten Mal in Folge im Hotel MENCEY in Santa Cruz den Preis BEST AGENT AWARD aus der Hand von ALVARO MIDDELMANN, Generaldirektor von AIR BERLIN für Spanien entgegennehmen. „Das ist ein schöner Moment und eine Anerkennung für die Arbeit unseres Teams“, freut sich Jean Kudlich, der das von seinen Eltern Eike und Sigi Kudlich als erste CONDOR-Vertretung auf Teneriffa gegründete Unternehmen heute leitet. Der Kundenstamm besteht überwiegend aus deutschen Residenten, Langzeiturlaubern und Spaniern, die vom sechsköpfigen Team kompetent in ihrem Muttersprachen betreut werden. Und nicht nur aus Teneriffa, sondern auch von allen anderen Inseln und aus Deutschland gibt es viele Anfragen. “Gerade im Hinblick auf die starke Konkurrenz durch das Internet ist die indivduelle und kompetente Beratung im Reisebüro ein entscheidender Vorteil für uns” sagt Jean Kudlich, “so benötigen viele unserer Passagiere auch Hilfeleistungen wie einen Rollstuhlservice bei Ihrem Flug oder wollen Ihre Haustiere mit auf die Reise nehmen. Da ist das entsprechende Knowhow unerlässlich. Ich freue mich, dass ich immer wieder genau dieses Wissen und die Erfahrung meines Team an

meine Kunden weitergeben kann. Und auch bei auftretenden Problemen nach der Buchung haben unsere Kunden immer einen Ansprechpartner in uns, während dieser bei über das Internet vorgenommenen Buchungen oft schwierig zu finden ist.” Zudem können die Mitarbeiter gerade bei kurzfristigen Buchungswünschen auf zusätzliche Kontingente ausserhalb der ausgeschriebenen Angebote der Fluglinien zugreifen. Natürlich vermittelt VIAJES KUDLICH nicht nur Flüge, sondern stellt auch komplette Pauschal- und individuelle Paketreisen weltweit zusammen. Auch Kreuzfahrten, und hier besonders die AIDA-Route um die Kanarischen Inseln im Winter, erfreuen sich grosser Beliebtheit. Besondere Highlights sind auch die speziell für Langzeiturlauber und Residenten zusammengestellten Rundreisen ab/bis Teneriffa mit deutschsprachiger Reiseleitung, wie zum Beispiel die Andalusienrundreise, oder die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindende Rundreise durch die Königsstädte Marokkos.

Álvaro Middelmann & Jean Kudlich bei der Preisvergabe

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COSTAL EL SAUZAL: Angler warten auf den Biss 24


R AU H E R C H A R M E D ie Form des Reisens hat sich in den letzten hundert Jahren stark gewandelt. Wer heute auf Teneriffa ankommt, landet auf hochmodernen Flughäfen, um über eine gut ausgebaute verkehrstechnische, nachts hell in ultraviolettem Glanz schimmernde Infrastruktur, wahlweise ins Hotel, Ferienappartment oder die eigenen vier Wände zu gelangen. Früher war das ganz anders. Schmale Pfade an den Küsten verbanden die einzelnen Orte. Später waren Postschiffe oft die schnellste Verbindung zwischen zwei weiter entfernten Orten im Norden und Süden der Insel. Etwa beim Warentransport. Natürlich kommen noch immer Schiffe nach Teneriffa, doch die Routen verlaufen weit entfernt von den Küsten und enden in hochtechnisierten Hafenanlagen. Der erste Eindruck, den der Neuankömmling von der Insel bekommt, hat sich stark verändert. Die Reisenden vergangener Epochen wurden nicht von palmengesäumten Schnell- und Hauptverkehrsstrassen begrüsst. Sie sahen als Erstes, vor allem im Norden Teneriffas, steil aufragende vulkanische Felsklippen, zwischen denen der Kapitän eine sich schemenhaft abzeichnende Talmulde, wie im Fall von Puerto de la Cruz, oder eine versteckt liegende Bucht, wie in Garachico, ansteuern musste, um in einen kleinen Hafen zu gelangen. Erstaunlicherweise ist es aber noch heute möglich, auf den Spuren der Reisenden von Einst zu wandeln und, ohne Schiffsplanken betreten zu müssen, ihre erste

Wahrnehmung von Teneriffa nach zu vollziehen. Etwa bei einem Spaziergang an der „Costa El Sauzal“. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein kürzlich eingeweihtes Erholungsgebiet am Fusse der Klippen unterhalb der gleichnamigen Ortschaft. Dorthin gelangt man, in dem man vom Ortszentrum von El Sauzal, vorbei an Rathaus und Kirche San Pedro, in Richtung La Matanza fährt. Kurz vor der Abzweigung nach Puntillo del Sol, einer Küstensiedlung von La Matanza, befindet sich rechter Hand, an der Hausnummer Carretera de Las Breñas 76, eine schmale Zufahrt mit Schranke und rot leuchtendem Schild mit der weissen Aufschrift „Costa El Sauzal“. Von dort führt eine sehr schmale, sehr abenteuerliche, teils von Felsen überhangene Serpentinenstrasse zu den Wanderwegen an der Küste. Es empfiehlt sich, sehr langsam zu fahren, da der Wagen bei Gegenverkehr bis zur nächsten Ausweichbucht zurück gesetzt werden muss. Das können schon mal hundert Meter sein. Am Ende dieser Strasse befindet sich ein Areal mit acht Stellplätzen für Motorräder und 31 Parkplätzen für Autos, 14 davon mit einer auf zweieinhalb Stunden begrenzten Parkzeit. Hier beginnt ein gut ausgebautes Wegenetz mit einer Gesamtlänge von mehr als zwei Kilometen. Früher standen hier 418 provisorische Hütten, die von ihren Eigentümern als Ferienunterkunft genutzt wurden. Nachdem vor rund vier Jahren damit begonnen wurde, das bereits 1988 verabschiedetet spanische Küstengesetz

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Costa El Sauzal: Viele versteckte Buchten und vorgelagerte Klippen laden zum Baden ein.

umzusetzen, mussten diese Bauten abge-rissen werden. Ziel des Küstengesetzes ist, es jedem Bürger freien Zugang zur Küste zu gewähren. Das klingt gut. Trotzdem ist das Gesetz nicht unumstritten, da zum Teil bei Abrissmassnahmen über das Ziel hinausgeschossen wird. Für viele vom Abriss Betroffene sind oftmals die Kriterien nicht nachvollziehbar. Einerseits werden Bauten und Siedlungen, bei denen die erforderliche Genehmigung fehlt, von denen aber keine offensichtliche Beeeinträchtigung für die Umwelt auszugehen scheint und die zum Teil älter sind als das Gesetz, abgerissen, anderseits werden vergleichbare Projekte genehmigt. Tatsache ist aber auch, dass bei vielen Baumassnahmen jegliche Rücksichtnahme auf die Natur aus reiner Profitgier aussen vor blieb. Wie das seit mehr als zwei Jahrzehnten vor sich hinrostende Stahlbetonskelett eines nie fertiggestellten Hotels oberhalb der Klippen auf der zum benachbarten Ort La Matanza gehörenden Seite der westlichen Bucht eindrucksvoll beweist. Der 5,5 Millionen Euro teure Umbau der Costa El Sauzal zu einem Naturreservat gilt als beispielhafte Umsetzung des Küstengesetzes und wurde selbst von den einstigen Nutzern der abgerissenen Hütten gelobt. Den „Vorher-Nachher“ Effekt kann jeder Besucher anhand der zahlreichen Schautafeln, auf denen Fotos den ursprünglichen Zustand dokumentieren, selbst nachvollziehen. Während des Rundgangs weisen heute

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nur noch die vielen Höhlen am Wegesrand auf die vorherige Nutzung des Geländes hin. Sie stammen nicht etwa aus der Guanchen-Zeit, sondern bildeten einst den hinteren Bereich der meist aus Brettern gefertigten provisorischen Feriendomizile. Die Wanderwege ermöglichen den Zugang zu idyllischen Kiesstränden und vorgelagerten, weit ins mehr hineinragenden Felsmassiven, die zum Teil begehbar sind. Die zentralen Wege sind sehr breit, mit flachen Platten bedeckt und mit Holzgeländern gesichert. Es gibt es Rampen, so dass weite Teile der Anlage auch für Rollstuhlfahrer zugänglich sind. Auch versteckte Winkel, die nicht auf den ersten Blick wahrgenommen werden, sind Bestandteil des Konzeptes. Das Areal wird an beiden Seiten von Buchten begrenzt. Dort bieten Aussichtpunkte einen erstklassigen Blick auf gigantische Höhlen, die die Flut im Laufe von Jahrmillionen in die Vulkanfelsen der Steilküste gegraben hat. Auf die vorgelagerten Klippen zieht es nicht nur Badegäste, die ungestörte Ruhe suchen, auch viele Angler warten hier auf den Biss. Von dort hat man einen hervorragenden Blick auf die Nordküste Teneriffas, ihre steilen Felsklippen und die sich in geschwungenen Bögen herabziehenden grünen Abhänge. Der Zugang zur Costa El Sauzal ist im Winter von 8:00 bis 19:00 Uhr möglich, im Sommer sogar bis 22:00. Das Gelände wird von Mitarbeitern des Zivilschutzes überwacht. (ew)


E

ndlich ist es wieder richtig Sommer! Das Meer hat jetzt die ideale Temperatur. Man kann nicht genug davon bekommen. Himmel und Wellen verschmelzen. Nach vielen trüben Tagen blinzelt man wieder in die Sonne, läßt sich trocken fächeln, flaniert an der Playa entlang. Trifft Freunde, wird beobachtet. Doch das läuft nicht mit nur einem Bikini. Jeden Tag im gleichen Out-fit? Egal ob Bade- oder Sonnenkostüm, damit können Sie andere nicht in den Schatten stellen. Deshalb: Greifen sie zu Schere, Nadel und Faden und einem Stück Lieblingsstoff. Einen Rest vom Faschingkostüm, vielleicht in Goldlamé, Tiger-Druck oder ganz verrückt und attraktiv aus weichem Leder oder Fellstoff, findet sich gewiss. Auch ohne Nähmaschine, nur mit Nadel und Faden, kann man die winzigen Teile mit der Hand zu etwas Attraktivem verbinden – und damit hat man ein Unikat. Auch aus bunten Garnen, am Strand gehäkelt, wie es die Spanierinnen beherrschen, könnte das Sonnenbaden zum kreativen Erfolgserlebnis werden. Dazu benutzen sie die hier abgedruckte Schnittvorlage, die sie nur noch vergrößern müssen. Die Maße sind in cm angegeben. Ihrer Konfektionsgröße entsprechend geben sie 2 cm zu oder verringern, ausgehend von der jeweils u.a. Größe. Ein Bikinimodell mit 3 variablen Höschen wird hier zur Wahl gestellt. Ein Umschlagtuch (Pareo) aus gleichem oder kontrastierendem Stoff für den Drink an der Bar, ist wohl kein Problem. Und so wird es gemacht: Bikini mit Tangahöschen in Gr. 38: Bei dünnem Stoff alle Teile doppelt zuschneiden, rechts auf rechts legen, mit Naht verstürzen. Bei stärkerem Stoff in einfacher Stofflage zuschneiden & mit fertigem Schrägband versäubern. Untere und obere BH-Kanten 1,5 cm breit absteppen und eine passende Kordel einziehen. Das Höschenteil 0,5 cm breit durchsteppen, HutGummiband einziehen, damit alles schön eng anliegt. Vier Bindebänder an den vorderen und hinteren Kanten annähen, verknoten: Fertig ist der Tanga.

Kreativ sein – Selbst schneidern:

Der Bikini hat immer Hochsaison Normales Höschen zum BH in Gr. 38: Wie Tangahöschen zuschneiden, verstürzen, absteppen und zusätzlich in die obere, abgesteppte Hosenkante normales Gummiband einziehen. Die Seitenteile kann man einkräuseln und damit die Weite regulieren. Knappe Shorts Gr. 40: Zuerst die inneren, dann die äußeren Beinnähte, danach die Schrittnaht schließen. Diese Shorts sind ohne Nähmaschine schon etwas aufwendiger. Bei dünnem Stoff ebenfalls in doppelter Stofflage zuschneiden. Bei festerem Stoff oder Jersey die Kanten gut versäubern (Zick-Zack Stich oder mit der Hand). An den äußeren Beinkanten kann man eventuell auch Schlitze offen lassen. Taschen sind nach Belieben zu ergänzen. Das modische i-Tüpfelchen,

absolut keine Nebensache, können Sie mit Perlen, Pailletten, Labels und Federschmuck setzen. „Mercerias“, also Kurzwarenartikel, gibt es hier auf der Insel in jedem Ort für das Zubehör. Alles verstanden? Mit kreativen Wünschen für gutes Gelingen und daß Sie alle mit Ihrem individuellen Modell in den Schatten stellen. Noch etwas: Dieser Bikini, in dem Sie sich jetzt bestätigt und wohl fühlen, hat eine lange Historie von den alten Griechen bis zu unserer Neuzeit.1946 war die Geburtsstunde, als die Modeschöpfer Jaques Heim und Louis Réard fast gleichzeitig diesen Zweiteiler schufen und angeregt durch die TestAtombombe auf dem Bikini-Atoll diesem kleinen „Nichts“ den Namen „ Bikini“ gaben. Adelgund Renelt

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recht

HÖHERE STEUERN auf den Kanaren

I

In den letzten Wochen hat die Kanarische Regierung einen Maßnahmenkatalog verfasst, die das Haushaltsdefizit der Öffentlichen Hand auf dem Archipel verringern soll. Mit zum Teil drastischen Maßnahmen sollen die öffentlichen Ausgaben verringert und die Steuereinnahmen erhöht werden. In diesem Zusammenhang wurden in verschiedenen öffentlichen Unternehmen der Kanarischen Regierung, etwa Proexca, Personal entlassen oder ganze Unternehmen wie Kanarische Agentur für den Klimawandel komplett geschlossen.

schärfen, um eventuell Lohnkürzungen vornehmen zu können. Zum anderen möchte die Regierung mit neuen Steuern und Steuererhöhungen die Einnahmeseite verbessern. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Erhöhung der Kanarischen Mehrwertsteuer „IGIC“ Der reduzierte Steuersatz (z.B. öffentlicher Transport, etc.) wird von 2% auf 3% und der allgemeine Steuersatz von 5% auf 7% angehoben Auch bei der Erbschafts- und Vermögenssteuer gibt es Änderungen, die Residenten treffen können.

Prüfstand für Wohnungen, die als Unternehmen verwaltet werden Desweiteren ist vorgesehen, die Gehälter der Angestellten und Beamten um weitere 5% zu kürzen, um die laufenden Ausgaben zu senken. Darüber hinaus soll die Auszahlung des vollen Krankengeldsatzes auf drei Monate begrenzt werden. Zusätzlich will die Regierung Kontrollen bei Krankmeldungen verThorsten Wrage

Diplom-Kaufmann

www.genesis-consulting.eu

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Freibeträge und Steuerbefreiungen werden reduziert oder komplett abgeschafft. Da kann es durchaus Sinn machen, sich vor Inkrafttreten dieses Maßnahmenkataloges mit der Nachfolgeregelung zu beschäftigen, um Steuervorteile auszunutzen. Auf die Einkommenssteuer wird nicht von der Kanarischen Regierung

Staatlich geprüfter Steuerberater auf den Kanaren Mitglied der Vereinigung der Steuerberater Spaniens

email: twrage@economistas.org

Tel.: 922 73 58 57 oder 928 380 018

verschont: Personen die auf den Kanaren ihr Einkommen versteuern und über 53.400 Euro pro Jahr verdienen, müssen mit einen höheren Satz (dem Teil, der an das Kanarische Finanzamt abgeführt wird) von derzeit 21,5 % auf 22,58% rechnen. Weitere geplante neue Steuern der Regierung, treffen indirekt den Verbraucher: Steuern auf Flächen für den Großhandel und Einkaufzentren, Steuern für stromproduzierende Unternehmen und Funkantennen, Gebühren für Bankdepots und Steuern für den Gebrauchtwagenhandel. Aufgrund der Komplexität und der notwendigen Systemumstellung bei der Kanarischen Mehrwertsteuer, geht unsere Kanzlei davon aus, dass diese Maßnahmen erst in der nächsten Jahreshälfte in Kraft treten. Die Zentralregierung und das spanische Finanzamt bereiten einen Aktionsplan gegen Steuerhinterziehung vor. Die Steuerprüfungen sollen ausgeweitet werden. Verbote für Barzahlungen von Rechnungen über 2.500 Euro zwischen Unternehmern, und Barzahlungen von über 15.000 Euro, wenn der Zahler ein Nichtresident ist, sind geplant. Die Haftung der Geschäftsführer im Fall von Steuerschulden und offenen Positionen bei der Sozialversicherung wird ausgeweitet, höhere Strafen bei Steuerhinterziehung und -betrug sind ebenfalls angedacht. Man kann davon ausgehen, dass auch Unternehmen von Nicht-Residenten in denen Wohneigentum „geparkt“ wurde, um Vermögens-, Nichtresidenten- und Übertragungssteuern zu sparen, ebenfalls auf den Prüfstand gestellt werden. (Thorsten Wrage)


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21.05.-20.06. Weit, weit weg

Krebs

Fast jeden Tag schauen die Zwillinge auf den Kalender und zählen die Tage bis zum Urlaub. Sie müssen mal etwas anderes sehen. Es dauert noch? Vielleicht lässt sich ein langes Wochenende arrangieren? Bis dahin sollten sie zusehen, dass sie sich nicht bei den vielen Grillabenden verausgaben. Wenigstens gelegentlich sollten sie vor Mitternacht ins Bett gehen.

22.06.-22.07. Stein auf Stein

An seiner Einrichtung hat sich der Krebs schon lange sattgesehen. Nun hat er genug gespart, um sich zumindest einen Teil seiner Wünsche erfüllen zu können. Aber nicht vergessen, den Partner auch nach seinen Vorstellungen zu fragen. Am besten streicht er auch gleich oder tapeziert. Die Fenster können weit offenstehen und die Arbeit geht flott von der Hand.

Schütze

Der Schütze hat lange gewartet, bis ihn die Frühlingsgefühle überfallen haben. Dafür liebt er jetzt um so heftiger. Der Partner weiß kaum, wie ihm geschieht, macht aber bei den ausgiebigen Schmusestunden gerne mit. Selbst wenn es draußen nicht heiß sein sollte, drinnen geht es heiß her. Bei größeren Käufen sollte er versuchen, den Preis runterzuhandeln.

Steinbock

Löwe

Die ganzen Schlechtwetter-Ausreden, mit denen sich der Löwe gerne vor dem Sport drückt, ziehen momentan nicht. Also sollte er sich aufraffen und sich wenigsten ein bisschen bewegen, damit er nicht einrostet. Auch die Liebe kommt ohne Schmiermittel nicht aus. Ein inniger Kuss, verbunden mit einer Einladung zum Essen, stößt eigentlich immer auf Zustimmung.

24.08.-23.09. Akropolis oder Pyramiden

Hingebungsvoll plant die Jungfrau das Programm ihres Urlaubs. Nach den anstrengenden Besichtigungen bei glühender Hitze kühlt sie sich sehr gerne im Pool ab, aber den ganzen Tag auf dem Liegestuhl herumzuliegen, wäre ihr viel zu langweilig. Bis es soweit ist, tobt sie so oft wie möglich mit Kindern oder Enkeln draußen herum oder arbeitet hingebungsvoll im Garten.

24.09.-23.10. Kein Blick zuviel!

Sie fühlt sich wohl in ihrer Haut. So steckt die Waage so manche lange, laue Sommernacht leichter weg. Wenn man so viel draußen unterwegs ist, ergeben sich automatisch mehr Gelegenheiten zum Flirten. Sie wäre ja dumm, wenn sie das nicht ausnutzen würde. Aber nur gucken, nicht anfassen! Es ist nicht verboten, über Veränderungen zumindest nachzudenken.

22.12.-20.01. Krisengeschüttelt

Verzweifelt sieht der Steinbock, wie manche seiner scheinbar sicheren Geldanlagen den Bach runtergehen. Das bereitet ihm schlaflose Nächte. Er informiert sich ausführlich und rettet, was zu retten ist. Lieber bewahrt er sein Geld demnächst unter dem Kopfkissen auf. Wenn er merkt, dass es ihn doch nicht so schlimm getroffen hat, braucht er dringend Erholung.

Wassermann

ZWillinge

Es liegt in der Hand des Stiers, eine etwas eingerostete Liebe wieder auf Touren zu bringen. Fast jeder Partner freut sich über wiedererwachtes Interesse, gelegentliche Komplimente, kleine Geschenke und viele Streicheleinheiten. Körperlich geht es ihm hervorragend, sodass er voller Elan aufgeschobene Projekte umsetzt und sogar Zeit für ganz neue Ideen hat.

23.11.-21.12. Hormonschub

21.01.-19.02. Sehr romantisch

Pack die Badehose ein und dann an den Baggersee. Das ist das Programm für tagsüber. Abends lässt der Wassermann die Kleinen beim Babysitter und zieht sich mit dem Schatz an ein lauschiges Plätzchen unterm Sternenhimmel zurück. Die dicke Decke nicht vergessen, sonst pikt‘s! Auf Partys steht er grundsätzlich im Mittelpunkt. Woher hat er nur immer all die neuen Witze?

24.10.-22.11. Null bock

Kaum lässt sich der Skorpion momentan für irgendwelche Aktivitäten begeistern. Wenn er so weitermacht, werden seine Freunde ihn gar nicht mehr fragen. Sie haben es nicht nötig, sich anmuffeln zu lassen. Also wird er sich selbst mal einen ordentlichen Tritt in den Hintern geben müssen. Seine heiß geliebten Krimis kann er auch abends vor dem Schlafengehen lesen.

20.02.-20.03. Klaretext reden

Fische

Stier

21.04.-20.05. Sanfte Brise

23.07.-23.08. Action - und los!

Jungfrau

Halbe Sachen gibt es beim Widder nicht. Wenn er sich dazu verleiten lässt, zu viele Sachen anzufangen und in Stress gerät, zieht er alles gnadenlos durch. Da dürfte er netter zu sich selbst sein. Wenn man merkt, dass etwas nicht das Richtige ist, darf man es sehr wohl wieder aufgeben. Seine Nerven werden es ihm danken. In der Liebe könnte er sich nicht mehr Glück wünschen.

Waage

21.03.-20.04. Ganz oder garnicht

Skorpion

Widder

Monats-Horoskop JUNI präsenstiert von „kostenlos-Horoskop.de“

Es gibt ein paar wichtige Dinge zu besprechen. Aufschieben bringt nichts, die Fische sollten schnellstens einen Termin vereinbaren. Unter Umständen können sie wenigstens einen schönen Ort dafür aussuchen, eine ruhige Eisdiele zum Beispiel. Wenn sie einen Wunsch frei haben, möchten sie gerne mal zum Frühstücken in ein schickes Café ausgeführt werden.

MONATSHOROSKOP UND MEHR ALS 150 HOROSKOPE: www.kostenlos-horoskop.de KONSULATE UND ANSPRECHPARTNER Konsulat der Bundesrepublik Deutschland C / Abareda 3-2 º / 35007 Las Palmas de Gran Canaria Öffnungszeiten: Mo - Fr: 9:00 - 12:00

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SERVICE TELEFON : 012

Unter dieser Telefonnummer sind verschiedene Ämter und Behörden zu erreichen. Es gibt deutschsprachige Ansprechpartner.

NOTRUF: 112

(FEUERWEHR / POLIZEI)

Honorarkonsulat Teneriffa, 38004 Santa Cruz de Tenerife C / Costa y Grijalba 18 / 38004 Santa Cruz de Tenerife Öffnungszeiten Mo - Do: 10:00 - 13:00

Tel.: + 34 922 24 88 20 email: santa-cruz-de-tenerife@hk-diplo.de

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Policia Nacional:

091

Flughafen Nord (TFN): 922 63 59 98 Flughafen Süd (TFS):

922 75 92 00


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Lichtblicke

I

ch weiß nun nicht, welche Seite Sie in Ihrer „Lieblings-Zeitung“ - vielleicht sogar in dieser hier – zuerst aufschlagen. Aber was ich weiß ist, dass manche zuerst nach den Kreuzworträtseln, andere nach Leserbriefen und wieder andere ganz gezielt nach den Horoskopen schauen. Nicht dass diese Menschen daran glauben würden; nein, sie versprechen sich lediglich eine kleine Alltagsermuti-gung, ohne dass diese einen größeren Anspruch auf eine eindeutige Erfüllung hätte. Allerdings kann es gefährlich werden, wenn es so geht, wie bei einer jungen Frau. Die erzählte mir: „Mein Problem ist ganz einfach meine Angst vor der Zukunft und damit verbunden die Frage: Was halten Sie denn von Horoskopen? Dabei meine ich nicht so allgemein gehaltene Horoskope in den Zeitungen, sondern jene, die, ganz gezielt nach Geburtstag und Geburtsstunde für einen ganz bestimmten Menschen errechnet und erstellt wurden. Ich habe das für mich machen lassen und seither habe ich Angst. Am Anfang habe ich mir da gar nicht viel daraus gemacht. Nachdem es einige Monate unbemerkt im Schrank lag, habe ich es dieser Tage wieder gelesen und festgestellt: So vieles stimmt. Da war z.B. die Rede von einem Krankenhausaufenthalt - und ich lag vor ein paar Monaten im Krankenhaus. Sollte es denn nun wirklich wahr sein, was da alles drin steht? Erfolg im Beruf, meine Ehe und Partnerschaft aber in der Vernichtung?...“ Ich weiß nicht, wie es Ihnen damit geht, aber komisch ist doch, dass das, was da eigentlich zum Leben helfen sollte, nichts anderes als Angst gebracht hat. Warum denn lassen sich Menschen ein Horoskop erstellen? Wohl doch in erster Linie darum, dass sie ein höheres Maß an Sicherheit für ihr Leben gewinnen – oder nicht? Ich vermute mal, dass es bei den meisten Menschen so ist. Sie erhoffen sich Glück, materiellen Erfolg und um das wirklich zu erreichen, ergreift man jedwede Art von Vorhersage. Bei manchen kommt dann sicher noch hinzu, dass die heute so scheinbar streng wissenschaftliche

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SIND HOROSKOPE ANGSTMACHER? Aufmachung der Horoskope fasziniert. Und wenn man es dann in Händen hält, wenn man sein Leben danach auszurichten versucht und meint, dass man jetzt gegen alle Klippen des Lebens gewappnet ist und man sein Lebensschiffchen an allen Untiefen vorbeisteuern kann, dann stellt man fest – ich bin in diesen Zeilen gefangen. Wenn wir auf die Entstehungsgeschichte der Horoskope zurückblicken, bleibt festzuhalten: Diese gehören in den Bereich der Astrologie, der Sterndeutung, die vor allem von den Babyloniern und Ägyptern entwickelt wurde. Die Menschen hat-ten damals die Vorstellung, dass die Erde eine Scheibe wäre, die im großen Weltmeer verankert ist. Festgemacht auf Pfeilern unverrückbar steht sie da. Über ihr wölbt sich der Himmel mit Sonne, Mond und Sternen. Unter ihr tat sich die Unterwelt auf, all das, was dem Menschen schadet oder ihm Böses zufügen möchte. Die Menschen damals hielten nun die Gestirne für den Gegenpol des Ganzen, für den Sitz von Göttern und Göttinnen, die sie verehren und um Beistand bitten konnten. Besondere Hilfe erwartete man dabei von Göttern, deren Sternsitz nahe bei der eigenen Geburt oder in der Nähe der Sonne stand. Zwölf Sternbildern gab man Namen, die uns heute noch als Tierkreiszeichen

bekannt sind. Der Mittelpunkt dieser Welt, so die Auffassung, war der Mensch. Sterndeutung ist also uralt. Und damit verbunden war und ist schon immer der Versuch des Menschen, herauszufinden, wie sein Leben wohl aussehen wird, wie es mit ihm weitergeht. Aber wenn es so ist, dass das Schicksal eines Menschen unausweichlich mit dem Augenblick seiner Geburt bestimmt ist, muss einen das nicht schicksalsgläubig stimmen? Im Grunde stehen Sie und ich täglich neu vor der entscheidenden Frage: Auf wen höre ich – oder besser noch: Wem gehöre ich? Das ist nicht unwichtig. Denn Gott hat uns die Zukunft verborgen gehalten. Er will, dass wir Menschen sind, die sich dem Heute, dem Jetzt zuwenden und darin leben – nicht in Angst, sondern im Vertrauen. Denn Gott hat Ihnen und mir zugesagt: „Ich habe Dich beim Namen gerufen, du gehörst zu mir. Wenn du auch durch tiefe Wasser schreitest, ich bin bei dir. Wenn du auch durch Zeiten gehen musst, die in dir brennen wie Feuer, wirst du nicht versengt werden. Ich, Dein Gott, bin bei Dir und stehe zu Dir.“ (nach Jes 43, 2f) Das genügt – und es macht mir vor allem keine Angst! Ob da aber ein Horoskop je mithalten kann? Ihr Bertram Bolz, Diakon Kath. Touristen- und Residentenseelsorger


mondlandschaft

D

ie traditionsreiche Gemeinde Vilaflor zählt nicht nur zu den ältesten Ortschaften Teneriffas. Sie ist, neben El Tanque und Tegueste, eine von drei der 31 kommunalen Verwaltungseinheiten der Insel, die keinen direkten Zugang zum Meer haben. Dafür ist Vilaflor, das auf einer Höhe von rund 1.500 Metern liegt die höchste Stadt Spaniens. Zwar zählt der Ort, der neben dem Tourismus von der Landwirtschaft lebt, noch nicht einmal 2.000 Einwohner, war aber einst Kreisstadt der Region Arona. Das älteste Bauwerk ist die Kirche San Pedro de Chasna aus dem 16. Jahrhundert. Auch „Hermano Pedro“, auf Deutsch „Bruder Peter“, wurde hier geboren, ein legendärer Missionar, der vor mehreren Jahrhunderten in Mittelamerika wirkte.

Vilaflor ist auch der Ausgangspunkt einer beliebten Wandertour. Das Ziel ist die „Paisaje Lunar“, die „Mondlandschaft”, auf dem Gebiet der benachbarten Gemeinde Granadilla. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung merkwürdig geformter Säulen und Kegel aus weißem Vulkanstein, die ihre Namensgeber einst zu Vergleichen mit der Oberfläche auf dem Erdtrabanten inspiriert haben müssen. Es gibt verschiedene Zugänge zur Wanderroute. Einer davon befindet sich an der Strasse TF 21, die durch den Nationalpark Cañadas del Teide hindurch ins rund siebzig Kilometer Städtchens La Orotava führt. Es ist ein breiter Feldweg kurz hinter Kilometerstein 66, etwa zwei Kilometer oberhalb von Vilaflor. Die ersten sechs Kilometer des Weges erfordern keine grösseren

Anstrengungen. Es ist zu weiten Teilen so etwas wie eine nicht asphaltierte Straße für Landwirtschafts- und Forstfahrzeuge, die sich in langgezogenen Kurven am Hang entlang zieht. Dieses Teilstück bis zum eigentlichen Aufstieg zur Paisaje Lunar ist auch bei den Fans von BMX-Rädern sehr beliebt, da es sich gut mit einem geländegängigen Fahrrad zurücklegen lässt. Der Wanderweg führt durch einen Wald mit Kanarischen Kiefern. In der Ferne sind die Kuppen runder kleiner Berge und die sich bis zum Ozean hinziehenden mit braunen Planen bedeckten Bananenplantagen zu sehen. Im Verlaufe des Weges kann nach einigen Kilometern auch der rote Berg „Montaña Roja“ bewundert werden, der das Surfgebiet in El Médano von der Playa Tejita trennt.

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Der Weg zur Paisaje Lunar bietet faszinierende Ausblicke. In der Ferne sind ab und an Teide und Küste zu sehen

.Eine Sehenswürdigkeit auf dem ersten Stück der Wanderung ist die Ruine eines alten, von hoch empor ragenden Baumkronen umgebenen Bauernhauses, das man nach rund anderthalb Stunden erreicht hat. Kurz darauf ist durch eine Lichtung hindurch das höher gelegene Naturschutzgebiet der Cañadas zu sehen. Ganz in der Ferne grüßt, fast vollständig hinter Felsen verborgen, der Krater des Vulkan Teide. Bald ist links des Weges auch der erste Hinweis auf die „Paisaje Lunar“ und den weiter entfernten Barranco „Sin Salidas“ zu entdecken. Von den kurz darauf folgenden Grenzschildern der Gemeinden Vilaflor und Granadilla ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Aufstieg der zum Ziel der Wanderung führt. Ein kleiner Pfad führt linker Hand bergauf. Es ist auch der Ausgangspunkt der Touren zu den drei bis vier Stunden entfernten Zielen Valle Ucana und der Degollada de Guagora, die nicht nur Wanderfreunde sondern auch Kletterfans anziehen. Die weißen Felsen sind von der Abzweigung nur eine knappe Stunde entfernt. Der Schwierigkeitsgrad der Wandertour steigt von Meter zu Meter.

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Gutes Schuhwerk ist erforderlich, da der Weg zwischen den Kiefern hindurch über rutschige Kieselpfade führt. Grüne Punkte auf den Felsen am Wegesrand und kleine Steinhaufen dienen als Orientierungspunkte. Bald hat man die weißen Felsen der „Paisaje Lunar“ im Blick. Aus der Ferne erscheinen sie wie weisse Flecken in den grünen Böschungen. Einen wirklichen Eindruck von der Schönheit der eigenartig geformten Naturwunder bekommt man allerdings erst, wenn man direkt vor ihnen steht. Dazu muss von der kleinen Hochebene am Ende Wanderweges aus den Weg zu den Vulkanskulpturen hinabsteigen. Der hinab führende Pfad ist zum Teil sehr steil. Man hüpft von Stein zu Stein, manchmal geht es über glatte, von kleinen Kieseln bedeckte Felsplatten hinweg. Ständig ist man bemüht, nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten. Zumindest beim Abstieg sind die grünen Markierungen, die den Wanderweg kennzeichnen, nicht immer zu erkennen. Der Anblick der Vulkankegel aus nächster Nähe ist in der Tat beeindruckend. Die Skuplturen im

oberen Bereich erheben sich wie eine Gruppe skurriler Lebewesen vor der dem strahlend blauen Himmel, die unteren Felsen wirken als hätte sie ein Bildhauer exakt auf die sich über ihnen erhebende Baumkrone ausgerichtet. Es folgt der Rückweg, bei dem sich inzwischen eine dünne Wolkendecke zwischen den Wanderweg und die zum Meer verlaufende Tiefebene geschoben hat. Bald ist schon wieder das kleine hochgelegene Weingut in Sicht, dass bereits kurz nach Beginn der Wanderung passiert worden war. Knapp fünfeinhalb Stunden hat die gemächlich zurückgelegte rund zwanzig Kilometer lange Tour gedauert. Die Wanderung von Vilaflor zur „Paisaje Lunar“ erfordert keine große körperliche Anstrengung, macht sich aber doch in Knochen und Gelenken bemerkbar, wenn man nicht gewohnt ist, lange Strecken per Pedes zurückzulegen. Zwischen dem Spätherbst und dem Frühjahr sollte man darauf achten, früh genug loszugehen, um vor Einbruch der Dunkelheit wieder zum am Ausgangspunkt der Wanderung zurückzukehren. (ew)


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KATHOLISCHE KIRCHE

Kapelle SAN TELMO / PUERTO DE LA CRUZ (Beim Bad „Lago Martiánez“) SA 18.30 Uhr: Gottesdienst auf Deutsch SO10.00 Uhr & 11.30 Uhr: Gottesdienst auf Deutsch MI 18.30 Uhr: Abendgottesdienst in der Liturgie von Taizé. MI, 18.30 Uhr: Persönliches Gebet / Meditation: DI & DO 11.00 – 13.00 Uhr geöffnet. LOS CRISTIANOS (Pfarrkirche): SA,17.30 Uhr Pfarrkirche (Oktober bis Mai).

EV. FREIE GEMEINDE

Skandinavische Touristenkirche Puerto Colón (1.OG) vor dem Motorboothafen. Pastor Olaf Wulff Tel. 922 78 10 69 / Email: EFG-Teneriffa@hotmail.de Infos: www.efg-teneriffa.org SO 14.00 Uhr: Gottesdienst. Danach Kaffee & Kuchen Cafeteria. 14.00 Uhr: Kindertreff: Basteln, Spielen usw. MI 19.00 Uhr: Talkrunde zu aktuellen Bibeltexten. FR 12.00 Uhr: Treffen zum Gebet in Adeje. FR Bibelsafari f¨r Menschen von 13-99 Jahre.

EVANGELISCHE KIRCHE

SAN EUGENIO (Pueblo Canario). Gemeindezentrum PLAYA DE LAS AMERICAS, Shopping Center Salytien (Untergeschoss) in Nähe des Busbahnhofs. Pfarrbüro: Residencial Chayofa Park, Barranco del Verodal 23 App 50/1, 38652 Chayofa, Tel/Fax: 922 72 93 34. Email: evgemeinde.tfs@telefonica.net. Gottesdienste: SO: 17:00, Pfarrbüro: Residencial Cha­yofa Park, Barranco del Verodal 23, App. 50/1, 38652 Cha­yofa, Tel.+ Fax: 922 72 93 34. Mail: evgemeinde.tfs@telefonica.net

GOTTESDIENSTE: Playa de las Américas: ganz­jährig jeden Sonntag 12.00 Uhr in der Kirche San Eugenio im Pueblo Canario. Veranstaltungen Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat (von November bis März): 10.00 Uhr Casa Sueca, Strandpromenade von Los Cristianos. Ständige Veranstaltungen im Haus der Begegnung, Playa de las Américas im Shopping Center Salytien neben der Tiefgarage: SO Ab 13.15 Uhr: Kirchenkaffee. MO bis FR, 15.00 bis 16.00 Uhr: Kaffeestube und Bücherausleihe in der Regel: Sprechzeit von Pfarrer Roland Herrig. MO 16.00 Uhr: Tanzkreis mit Christa Bethke und Erika Al Hasani. DI 16.00 Uhr: Kirchenchor mit Ruth Anderesen. MI 15.30 Uhr: Bibelgespräch mit Pfarrer Roland Herrig. DO 16.00 Uhr: Literaturkreis mit W.Norden (14-tägig). DO 16.00 Uhr: Kreativtreff (14-tägig). FR 15.00 Uhr: Gesellige Runde mit Spiele PARQUE TAORO / PUERTO DE LA CRUZ. SO 17:00 Uhr. Gottesdienst auf. Deutsch Danach: Gemütliches Beisammensein. 14.00 Uhr: KINDERTREFF Basteln, Spielen etc. MI 19:00: TALKRUNDE / BIBELKREIS Sprechzeit: MO & FR: 12:00 – 14:00. Tel: 922 38 48 15 (Büro) Pfarrer Helmut Müller. Tel.: 922 38 55 24 Email: ev-gemeinde.tfn@telefonica.net,

CALVARY

DEUTSCH of the ASSEMBLIES OF GOD SO: 14:OO Gottesdienst Deutsch/Englisch) VALLE DE SAN LORENZO, Edf. Ana Lola 1, Ctra. Gen. Cruz del Guanche. Tel.: 699 34 22 27 (Baz & Bettina) Email: bazandbettina@hotmail.com 36

HAUS MICHAEL / PUERTO DE LA CRUZ BÜCHER CAFE (Pfarrbücherei): DI 14.30 - 17.00 Uhr (bis 24.4). FRAUENFRÜHSTÜCK. DO 1.3. / 15.3. / 29.3. 10:00 Uhr MÄNNERSTAMMTISCH. DO 8.3. / 22.3.. 10:30 Uhr WANDERGRUPPE: MO & FR. Informationen am Aushang von San Telmo. Fragen / persönliche Gespräche mit Seelsorgern: Gemeindereferentin Andrea Bolz / Diakon Bertram Bolz: Tel.: 922-384829 / oder 609 054 492. SONDERGOTTESDIENSTE: Fronleichnam, DO 07.06 - 10. 30 Uhr Festgottesdienst Sonstiges: Fussball EM auf Grossbildschirm: Die Spiele von Deutschland und Spanien. PARROQUIA EL SALVADOR. Plaza de la Iglesia. La Matanza Traditionelle katholische Messe in Latein

GEMEINSCHAFT EV. CHRISTEN

SKANDINAVISCHE TOURISTENKIRCHE / PUERTO DE LA CRUZ (Calle del Pozo). SO, 17.30 Uhr: Gottesdienst auf Deutsch. Parallel dazu Kinderprogramm. Anschließend gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Jeden 1. SO Abendmahl & Möglichkeit persönlicher Segnung. VERANSTALTUNGEN BIBELKREIS. DI, 19.00, Haus der Gemeinschaft C/Benavides 61, La Matanza. WANDERTREFF. MI 9:45. Leichte, geführte Wanderungen bis max. 3 Stunden. Treffpunkt: Post/Rathaus in La Matanza. JUGENDKREIS. FR 19.00 (alle 14 Tage) / FRAUENFRÜSTÜCK (monatlich). Weitere Informationen: Tel.: 922 57 72 36 (Marco Schlenker) Email: gec-teneriffa@gmx.com. www.gec-teneriffa.com Oben: Santa Catalina (Tacoronte). Unten: San Pedro vor Teide (El Sauzal)


vorschau

L EA L TEATRO

Der Monat Juni im Teatro Leal in der Fussgängerzone in der Altstadt von La Laguna wird von Tanz und folkloristischen Klängen im weitesten Sinne geprägt. SA. 02.06.: Bei ihrem Namen MALPAÍS können eigentlich gar nichts anderes machen, als das was sie machen. Und das ist die klassische Folklore Teneriffas in allen Varianten in instumenteller Form. Ein Malpaís ist übrigens eine die Landschaft, die sich auf vulkanischen Zungen entstand, enn auch ohne Gesang vorgetragen. DO 07.06.: OLGA CERPAY & MESTISEY sind gleichfalls ausgewiesene Spezialisten bei kompententen Interpretation des Liedgutes, was sich im Laufe von Jahrhunderten auf Teneriffa herausgebildet hat. SA 09.06: TONY JODAR ist katalanischen Ursprungs. Er ist ein erfahreren Tänzer und Tanzlehrer dessen Solo-Im-

Tony Jodar provisationen ihren Ursprung im Jazz Dance und der Schulung des körperlichen Ausdrucks haben. DO 14.06.: AGUSTIN CARBONELLl & JAVIER COLINA TRIO

bieten im Rahmen der Flamenco-Reihe ihre Form der Interpretation dieses facettenreichen Musikstil. (Alle Veranstaltungen beginnen um 21.00).

Frühlingsausklang mit Klassik Die Konzerte des Sinfonieorchesters Teneriffa (OST) im Auditorio zu Santa Cruz FR 1. Juni: Ein rein konzertantes Programm, dirigiert von JONATHAN WEBB, ein Weltreisender in Sachen Klangkultur. Schon mit 21 Jahren hatte er sein Debüt an der Oper in Manchester mit der Westside Story (L. Bernstein). Er r ständiger Direktor der Neuen Oper Israeli in Tel Aviv, was ihn aber nicht hindert, auch in Japan und China seine Takteleganz zu präsentieren. Sein Entree auf Teneriffa gibt er mit : SIR WILLIAM WALTON (1902-1983). Englischer Komponist und Dirigent, der ab 1914 in die Musikszene startete. Sein Schaffen umfasst Chorwerke, Orchestermusiken, sowie Schauspiel- und Filmmusiken. 1967 wurde er geadelt.“Orb and and Sceptre“ deutsch: Reichsapfel und Zepter, dieser Marsch für Orchester erklang zur Krönungsfeier bei Elisabeth II. von England am 2. 6. 1953. JEAN SIBELIUS (1865-1957): „Tapiola“ Op. 112 von 1925. Eine Tondichtung um den finnischen Waldgott Tapio. Es ist das meisterhafte Schlusswerk im Schaffen von Jean Sibelius. CARL NIELSEN (1865-1931) „Sinfonie Nr. 4 – Das Unaussprechliche“ von 1916. Hochdramatisch mit deutlichem AntiKriegscharakter und Willen zum Leben. FR 8. Juni: Ehrendirigent des OST, VICTOR

PABLO PÉREZ, der langjährige Chef des Orchesters geleitet das Sinfonieorchester von Teneriffa in das Abschlusskonzert der Spielzeit 2011/2012. XAVIER MONTSALVATGE (1912-2002) zählt zu den bedeutendsten spanischen Komponisten der Neuzeit: „Bric a Brac für Orchester“, der Titel ist deutsch mit Kleinigkeiten oder Nippes zu verstehen, was sogar im 20. Jh. als Kunstrichtung galt. Mit LUDWIG van BEETHOVEN (1770-1827) verabschiedet sich das OST aus dieser Konzertsaison. Zuerst das „Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 in G-Dur, Op. 58“ von 1807. Es zeigt den Komponisten auf der Höhe seiner Meisterschaft. Solistin: Die koreanische Konzertpianistin HYO-SUN LIN (31). Zum Abschluss noch einmal LUDWIG van BEETHOVEN: Das berühmte „Tripelkonzert, Konzert für Klavier, Violine und Violoncello in C-Dur, Op. 56“ von 1804. Heiter, beschwingt, unproblematisch. Eine Fülle frischer, melodienreicher Musik. Solistisch offeriert wird das „Triple“ vom Solistische Mitglieder: PROF. GÜNTER LUDWIG am Flügel, WALTER SCHREIBER, Violine und am Cello JOANNE SACHRYN. Tickets an der Kasse des Auditoriums oder unter www.generaltickets.com, www.ost.es oder unter www.auditoriodetenerife.com. Heinz Rodolf Renelt

Lang erwartete Aufführung des Musical-Klassikers auf Teneriffa mit zahlreichen Vorstellungen Auditorio Adán Martín. Premiere ist am 29. Juni um 19.00, weitere geht es am 30. Juni um 18.00. über die folgendenden Vorstellungen und detaillierte Informationen zur Aufführung in der Juni-Ausgabe der MEGAWELLE.

Auditorio Infanta Leonor

FR 22.06 PEDRO GUERRA: Teneriffas bekanntester Songautor stellt die aktuelle CD „El Mono Espabilado“ vor. SA. 30.06.: YO QUIERO ES BAILAR“ Musical-Produktion mit Concha Velasco. Der Konzersaal befindet sich in Los Cristianos (Arona).

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attraktive Choristinnen, die nicht nur toll aussehen, sondern auch richtig klasse Querflöte und Geige spielen. Ausserdem mit dabei: Ein Etwas in einer Zwangsjacke, das die ganze Zeit von einer Bühnenseite zur anderen rennt. Es dürfte höchsten eine Handvoll Menschen geben, die Fran Baraja & La Banda Reparte nicht kennen. Schliesslich verursacht die Combo seit vielen Jahren mit ihren mitreissenden Auftritten gegenüber von der Kathedrale Aufsehen und Staus in der Fussgängerzone von La Laguna. Dort tritt Don Fran stets mit einem für ihn viel zu grossen Kontrabass auf und versteckt seinen kleinen dürren

„El culo mas sexy“: Teneriffas schönster Hintern Damals, in längst vergangenen Zeiten, als die Vinyl-Schallplatte noch bedeutend und richtig wichtig war, da gab es Väter, die stolz, ganz doll stolz darauf waren, dass ihr Sprössling bereits im Alter von drei Monaten die schrillen Klänge von Frank Zappa über Kopfhörer gehört hatte. Das war vermutlich auch bei Fran Baraja so. Diesem Bass-Mann, der samt dazugehöriger Banda Reparte beim Tanz in den Mai im Espacio Cultual Aguere seine Debut-

CD „Secos por doquier“ vorgestellt hat. Eine zündende Mischung aus Rock, Reggae und Folklore. Fran Baraja tritt in Badehose mit Sonnenbrille und Krawatte auf. Er zeigt dem begeisterten Publikum mit Vorliebe seinen nackten Hintern „el más sexy de La Laguna“. Zur Band gehören unter anderem zwei virtouse, langmähnige Gitarristen, die den ganzen Auftritt lang damit beschäftigt sind, die 70 ger Jahre wiederzubeleben. Und zwei

Körper in einem weit schlabbernden Mantel. Natürlich gröhlte das Publikum am Premierenabend die Songtexte mit. Natürlich sahen die Zuschauer die Zukunft des Rock‘ n Roll. Schliesslich sind Fran Baraja und die Banda Reparte eine Kapelle mit einem Superpotenzial, die nicht nur das Publikum zwischen Granadilla und Garachico begeistert. Sondern gleiches auch in dieser ultraperipheren Region zwischen Gibraltar und Girona schaffen kann.

AUSSTELLUNGEN UND PERFORMANCE STEVE MCCURRY Fotos von Menschen aus allen Kontinenten). Espacio Cultural CajaCanarias (Santa Cruz). Bis 29. Juni. WALTER BENJAMIN Kritische Bilderschau zu Stadtleben und Massenkomunikation inspiriert vom deutschen Philosophen. Tenerife Espacio de los Artes (TEA). Bis 10. Juni SAMMLUNG GERSTENMEIER Flämische Malerei. Vorwiegend religiöse Motive alter Meister. Sala de Arte Maria Rosa Alonso, Plaza del Adelantado (La Laguna). Bis 7. Juli ANTONIO TAPIES Katalanisches Genie der Abstrakten Malerei. Ausgangspunkt der Arbeit des kürzlich verstorbenen Künstlers sind ausführliche Materialstudien. Sala Fundación Cristino Vera der CajaCanarias (La Laguna), Bis 7. Juli. ZOOLOGÍA Das Tier als Objekt in der Kunst. Teneriffas Museum für Moderne Kunst zeigt seine Bestände zu diesem Thema. Vom heimischen Surrealisten Oscar Dominguez , über Foto und Skizze bis hin zur Skulptur TEA bis 1. Juli.

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MBIDÖM Können Kannister Kunst sein? Ja meint der Perfomance- & Installations-Experte Nestor Torrens. Wenn eine grosse Zahl von ihnen unter einem bestimmten Aspekt anordnet. Mit 1000 Stück hat er im Instituto Cabrera Pinto in La Laguna einen Iglu gebaut; mit weiteren 4000 Kannistern einen Konzertraum eingerichtet, in dem Musik- Performances aufgeführt werden. Bis 8. Juli.


vorschau

FIESTAS LA OROTAVA

POP MUSIK Welt-Hits pflastern seinen Weg: Mit blondierter Föhnfrisur und Werken wie „Roxanne“, „Can´t stand losing you“ und „Messsage in a bottle“ beerdigte STING einst den rauh-erdigen Appeal des Punk, um sich später erst soulartigen, dann chansoninspirierten Klängen zu zuwenden. „Bring on the night“ dürfte wohl (wie immer) die Losung für die Show SA 30.06. im Fussball-Stadion Helidoro Rodriguez López (S/C) lauten, bei der der Ex-Lehrer auch vermitteln dürfte that „the russians love their children too.“ Ein vergleichbares Renegatentum, wenn auch in Bezug auf den Hip Hop, legt Musikproduzent und Schnellsprecher PITBULL

an den Tag. Sein goldenes Näschen für Klänge bewahrte Jennifer López und Enrique Iglesias vor dem komerziellen Aus. SA 23.06 wird der rappende Kampfhund auf dem Green des ADEJE GOLF auf ein Neues beweisen, dass HipHop nicht nur von schwarzen mürrisch blickenden Männern in schlabbernden Trainingshosen, sondern auch von Latinos im öligen Zuhälter-Outfit kompetent interpretiert werden kann. Dem Nachwuchs gibt das Teatro Guimerá (S/C) seit kurzem ein chance. Am DO 7.06 tragen GRENUOILLE, am DO 21.06. zeigt die EL VENENO CREW wie mit Street credibility gerappt wird (Beginn jeweils 21.00)

SA 2.06. Wahl der Festkönigin (Auditorio Teobaldo Power), 21.00 SA 9.06. Wahl der Senioren-Königin DO 14.06. Corpus Cristi FR 15. 06. Baile de Mago rund um Rathaus El Puente & Calle Calvario SA 16.06. Rinder-Messe, 12.00 Aufstieg des Heiligen & Feuerwerk ab 20.00 SO 17. 06. Romeria (Cruz del Teide del Teide bis El Calvario), 13.30

FIESTAS SAN PEDRO / EL SAUZAL: Romeriá, Rinderennen, Theater, Pop-Konzerte, traditionelle Sportarten, Folklore und mehr: 23. Juni bis 1. Juli.

AGUERE AGUERE

Im Espacio Cultural Aguere Konzerte, Film- & Theateraufführungen, Workshops. Proberäume können angemietet werden. Ort:La Laguna Passage der C/Herradores. Endpunkt der „tranvía“ „La Trinidad“. JUNI (22.00 Uhr) FR 2. Funktastic Band (Black Music) FR 8. Ojala mucha (Lokalrock) FR. 15 (20.30) TETRIBALIA (MusikKabarett) Das komplette Veranstaltungsprogramm für den laufenden Monat:

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Adeje: Schnäppchen Am 9. & 10. Juni findet in Adeje die „Feria de Oportunidades“ statt. Interessenten können im Centro de Desarollo Turístico Costa Adeje i¡m Ortsteil Galeón Stände reservieren. Die notwendigen Unterlagen können im Internet heruntergeladen werden: http://www.adeje.es/ esp/927_feria_del_saldo_2012.asp

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Mein Name ist Maria Deckers. ich bin komme aus der Nähevon Düsseldorf, lebe seit Oktober in Granadilla und ich möchte Ihnen berichten, was mit mir geschehen ist. Im Januar 1978 bekam ich die Diagnose: Multiple Sklerose. Bis dahin hatte ich von dieser Krankheit nichts gehört. Zuhause habe ich erst mal in der Fachliteratur nachgelesen, was diese Krankheit MS ist. Dort fand ich den Satz: „Diese Krankheit hat bis heute eine Frau 13 Jahre überlebt.“ Diese Diagnose war ein Todesurteil. Ich hatte zwei kleine Kinder, drei Jahre und acht Monate alt. Wie verhält man sich da? Schaffe ich es noch, bis Christian in die Schule, der kleine Martin in den Kindergarten kommt? Die Krankheit schlug in regelmäßigen Schüben zu. Durch Kortison wurde immer das Schlimmste verhindert, aber die Krankheit breitete sich unaufhaltsam aus. 1996 war die Ausübung meines Berufes nicht mehr möglich. Der Rollstuhl wurde mein Begleiter. Alle Medikamente, die auf dem Markt waren, brachten keinen Erfolg, selbst eine Chemo aus Japan – in Deutschland nicht zugelassen von der ich mir viel erhoffte, brachte keine Besserung. 2000 begann dann in Deutschland eine Studie, bei der man, in den schwersten Fällen von MS, eine Chemo einsetzte. Die brachte mir Erleichterung, sodass ich 2003 den Umzug nach Walbeck – meinem Heimatort – in ein Haus mit betreutem Wohnen, riskierte. Nur, diese Besserung war nur von kurzer Dauer, und ich wusste: ich habe nicht mehr lange. Dann geschah etwas Unglaubliches: Meine Tante erzählte von ihrer Nachbarin Rösi, die kopfüber die Treppe hinuntergefallen war, mit diversen Knochenbrüchen und Hirnverletzungen, schließlich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, weil ihr die Ärzte nicht helfen konnten. Trotzdem sah ich Rösi mit dem Gehwagen laufen, zwei Wochen später sogar frei laufen. Einige Tage danach erhielt ich die Wochenendausgabe der „Rheinischen Post“ vom 11. August 2007, mit einem großen Artikel über Johannes Hetjens, der die Gabe bekommen hatte, mit den Engeln zu heilen. Eine Tante las mir den Artikel vor, und ich wusste, das ist es! Drei Tage später brachte mein Bruder, mich zu Johannes in die Eifel, am 21. August 2007. Johannes legte mir die Hände auf und übertrug mir göttliche Energie. Drei Wochen später war mein Gleichgewicht in Ordnung. Bis dahin konnte ich nur, wenn ich einen Punkt fixierte, im E- Mobil sitzen, sonst fiel ich zur Seite. Meine Wirbel brauchten nicht mehr eingerenkt zu werden, was bis dahin jeden Freitag von einem Osteopathen vorgenommen werden musste. Kurze Zeit später konnte ich wieder lesen; bis dahin sprang das Bild. So, wie ich mich abends ins Bett fallen ließ, erwachte ich am nächsten Morgen. Jede Bewegung hätte eine starke Spastik ausgelöst. Schlafen konnte ich nur mit Schlaftabletten, wenn ich Glück hatte, 2-3 Stunden. Und eines Morgens erwachte ich auf der anderen Seite des Bettes und wusste nicht, wie ich dorthin gekommen war. Und das Unfassbare war, ich konnte mich zurückdrehen, ohne Spastik; und dann spürte ich eines Tages, dass ich eine Hose an den Beinen hatte und Schuhe an den Füßen. Mein Denken und meine Sprache kehrten zurück. Bei einer Knochen- Dichte-Messung stellte der Arzt fest, dass meine weit fortgeschrittene Osteoporose verschwunden war, die Knochendichte im ganz normalen Bereich lag. Und eines Tages konnte ich einige Schritte wieder mit dem Rollator laufen. So wurde ein Mosaiksteinchen zum anderen gefügt. Seit viereinhalb Jahren war ich in keiner Klinik mehr. Ich war bei keinem Arzt. Ich nehme keine Medikamente und habe über drei Jahre keine Krankengymnastik.

Die Autorin dieses Textes, Maria Deckers, mit Johannes Hetjens

Mit Gottes Hilfe Und jetzt: „Schaut mich an!“ Ich habe ein neues Leben! Ich wohne seit 16 Monaten auf Teneriffa, seit vier Monaten in Granadilla, ohne Betreuung! In meinem ganzen Leben ging es mir nicht so gut wie jetzt! Gott heilt mich! Schon vielen Kranken wurde durch die Engel geholfen. Ich kenne eine ganze Reihe. Aber nur wenige haben den Mut, zu Gott und den Engeln zu stehen. Fast alle suchen nach fadescheinigen Erklärungen für ihre Gesundung bzw. Besserung ihrer Erkrankung. Sich nur nicht mit Gott und den Engeln auseinandersetzen. Es könnte über mich gelacht werden. Es ist viel einfacher eine wissenschaftliche Erklärung zu suchen,auch wenn man sie nicht findet,- dann schiebt man die Heilung auf die psychische Ebene; noch extremer ist die Aussage eines wissenschaftlich anerkannten Onkologen, eines Freundes von mir. Der u. a. An Leukämie erkrankte und mir sagte:“Ich habe noch maximal drei Wochen zu leben, die Schmerzen sind unerträglich.“ In seiner Verzweiflung fuhr er zu Johannes und ließ sich Energie übertragen. Seine plötzliche Schmerzfreiheit, sein Wohlbefinden versuchte er damit zu begründen: „Ich esse seit einiger Zeit Schwarzbrot, darum geht es mir jetzt so gut.“ Medizinisch sind diese Besserungen und Heilungen nicht zu erklären, aber es gibt sie! Nur, es ist leichter, etwas zu leugnen, als zu etwas zu stehen, was man nicht verstehen kann. Der Mensch möchte aber alles verstehen, so ist unsere Gesellschaft aufgebaut. Nur der mit großem Wissen und Denkvermögen kann in unserer Gesellschaft an die Spitze kommen, und so passen die Heilungen nicht in das Schema hinein. Darum bedarf es Mut, zu dem zu stehen, was man erlebt, und was man nur mit dem Herzen begreifen kann. Ich freue mich, dass ich Ihnen davon erzählen darf. Gott möchte noch vielen Menschen helfen! Darum gibt es schon viele Heilungshelfer, die alle die Gabe besitzen, göttliche Energie zu übertragen. Seit Juli 2011 lebt auch Johannes mit seiner Frau auf Teneriffa. Mein Dankeschön an Gott ist, dass Johannes seine Praxis bei mir im Haus führen kann und ich hoffe, dass er vielen Menschen, durch die „Göttliche Energie“, helfen darf.

HEILUNG durch ENERGIE-ÜBERTRAGUNG Alle gesundheitlichen Probleme sind zu lindern, meist sogar ganz heilbar , auch MS, Schlaganfälle etc. Wir haben in Deutschland sehr vielen Menschen helfen können. Das möchten wir jetzt auch hier.

Wir arbeiten mit den Engeln . Auf Spendenbasis: Jeder soll das geben, was ihm seine eigene Zeit und Arbeit wert ist. Wer nichts hat, ist auch herzlich willkommen. Auch Tiere bekommen Hilfe, ob Katze, Hund oder Pferd. Termine nach Vereinbarung 40 Johannes & Katharina Hetjens / Granadilla

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Patient wider Willen

E

s war ein ganz normaler Tag. Der Teide und die Berge wieder von der Calima entschleiert. Haarscharf die barrancos, das Meer und die Stadt unter uns. Noch ein wenig den Ausblick genießen nach dem Frühstück. Plötzlich ein lauter Knall in der Stille. Entsetzen. Wieder ein Kurzschluss? Oder eine Ziegel vom Dach? Was war geschehen? Komm schnell rief H.R. Auf der Terrasse lag ein gefiedertes Tier, ein großer Vogel mit braun-schwarz gestricheltem Federkleid. Fassungslos standen wir davor. Apathisch lag der Vogel auf dem Rücken.

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Wir vermuteten, dass es eine Eule ist. Von Nachbars Katzen im Dämmerschlaf auf einem Baum aufgeschreckt,flüchtete sie. Dabei flog sie orientierungslos gegen unsere Fensterscheibe. War der Vogel tot, verletzt oder hatte er nur einen Schock wie wir? Hilfe war dringend nötig. Der Atem ging schnell, der gekrümmte Schnabel war weit aufgesperrt, wie auch die orangefarbenen Augen, die Krallen kraftlos gekrümmt. Nicht zum ersten Mal hatte ich einem wildlebenden Tier geholfen – so erst kürzlich: Einen Igel, erschöpft

auf der Wanderung gefunden, wieder fit gemacht. Also nahm ich den Vogel beherzt auf und flößte ihm zunächst Wasser ein. Gierig wurde geschluckt auch ein Paar Tropfen Kaffee waren dabei. Was würden die Ornithologen dazusagen? Ein bisschen Koffein als Medizin gut heißen? Die nächste Frage wohin mit ihm. Wir waren beide sehr aufgeregt, verständlich, wenn man so nah ein wundervolles Wildtier vor sich hat. Ich machte ihm in meinem geflochtenen Einkaufskorb ein weiches Krankenbett, legte frische Blätter dazu..


teneriffas tierwelt Vorsichtshalber stülpte ich einen zweiten Korb darüber. Luft und Bewegungsfreiheit schienen mir wichtig. Es blieb ruhig. Gegen Abend der erste Versuch: Atzung. Eulenvögel fressen nur rohes Fleisch, das wusste ich. Mit einem Holzstäbchen angebotenes carne picada wurde mit Geduld angenommen. Glücklich waren wir, wenn unser Patient schluckte. Würden wir es schaffen ihn wieder flugfähig für die Freiheit zu pflegen. Es wurde eine fast schlaflose Nacht. Als nachtaktives Tier konnte ja so manches geschehen. Aufstehen, nachschauen, weitere Atzung. Im Halbdämmern empfing es mich mit „knack, knack, tsch,tsch. Begrüßung, oder war das „knappen“ eine Art Abwehrhaltung? Wir legten es als Fortschritt aus, da auch die Häppchen von frischer Leber scheinbar schmeckten. „Gewölle“ hatte er ausgewürgt und auch gekotet. Es ging also aufwärts. H.R. sagte: Unsere Eule braucht einen Namen. Wir einigten uns auf HORUS, Vogel aus der griechischen Mythologie. Symbolisch gilt er als Vogel der Weisheit und ist Attribut der Stadt-Göttin Athene. Er sah unserem aus Speckstein geschnitzten Exemplar mit krummen Schnabel sehr ähnlich, aus Ägypten mitgebracht. Mit Lederhandschuhen und langen Stulpen (aus meiner Gartenpraxis) geschützt, richtete ich Horus aus seiner Ruhestellung auf. Das klappte hervorragend, mit seinen großen Flügeln schlug er kräftig aus, ermattete aber bald. Also noch nicht voll bei Kräften. Danach erst einmal Phototermin. Anschließend wieder Ruhe. Dabei konnten wir die herrliche Zeichnung der weichen Brustfedern, fast ockergelb/dunkelbraun längs gestreift mit feinen Querästchen bestaunen. Die Federöhrchen keck aufgerichtet, haben mit dem eigentlichen Gehörgang nichts zu tun. Die Ohren sitzen zwecks besserem „Empfang“ unterschiedlich hoch. Sein Kopf, relativ groß, geht fast in den Brustkorb über. Er ließ sich sogar kraulen und streicheln (wer hat das schon nicht gern). Dabei konnte man auch den Halswirbel tasten, der es

ihm ermöglicht seinen Kopf um 270 Grad zu drehen (ein Rudiment aus der prähistorischen Entwicklung). Die großen gold/orangenen Augen mit schwarzer Pupille, sind mit einem getüpfelten Federkreis eingerahmt.

(mal kein Papagei). Für uns gab es Lob für gute und richtige Pflege. Horus machte eine lebhafte Abschiedsvorstellung mit großem Aufplustern seines Federkleides, wobei er wesentlich größer wirkte und

Eulen sind das Symbol der Weisheit. So sah unser Horus kurz nach dem Unfall nicht unbedingt aus Ab und zu klappt er eine glasklare Jalousie runter, dann erst das volle Augenlid mit herrlich schwarzen langen Wimpern. Man könnte neidisch werden. Ober- und Unterschenkel sind dicht mit Federn bekleidet, aber die scharfen Krallen haben es in sich. Ganz ohne kleine Verletzungen kam ich nicht davon. Zwei Tage hatten wir keinen Sinn für andere Dinge. Horus beherrschte uns. Am dritten Tag war unser „asio otus“, putzmunter, mit viel „knack, knack“ und seinen langen Flügeln, die er kräftig schlug. Jetzt brauchte er fachgerechte Pflege. Hilfe kam vom Loro-Park. In kurzer Zeit kamen zwei Ornithologen mit Spezialkäfig. Sie strahlten beim Anblick. „Was haben wir für eine schöne Waldohreule“ sagten sie begeistert,

kräftigem Flügelschlag. Wir trennten uns etwas wehmütig mit vielen guten Wünschen. Im Loro-Park ergab noch am gleichen Tag ein Röntgenbild, dass nichts gebrochen war. Neues zu Hause wurde für ihn die Auffangstelle der Regierung „La Tahomilla“ für geschützte und gefährdete Tiere. Der Loro-Park ist dafür nicht zuständig. Dort hatte unsere Eule artgerechten Freiraum und Mäuse als Lieblingsfutter, was wir ihm leider nicht anbieten konnten. Noch heute beherrscht uns der Gedanke, wenn wir im nahen Baumund Buschbestand auf unseren Wegen ein fast lautloses Flügelschlagen oder den Lockruf „uuuug“ hören, ob es Horus, unsere Eule, oder ein Nachkomme von ihm ist. Adelgund Renelt

WALDOHREULE: (Asio otus otus. Spanisch „lechuza“) Auf den Kanaren weit verbreitet. Lebt in Parks, Gehölzen und bevorzugt Fichtenwälder. Dämmerungs- und nachtaktiv. Jagt in der Brutzeit schon nachmittags. Gewicht 300: Gramm, Flügellänge bis 31 cm. Zügiger, fast lautloser Flug. Beute: Hauptsächlich Mäuse. Keine andere Eulenart ernährt sich so einseitig. Baut kein eigenes Nest, benutzt Elstern-und Krähennester. Das Männchen sorgt für Futter, solange das Weibchen hudert. Gelege: 4 bis 6 Eier. Brutzeit 28Tage, März bis April. Eifarbe weiß, ca. 40mm groß. Jungtiere sind Nesthocker bis zu 30 Tagen. Betteln mit fii, fii. Warnung: wüp, wüp. Verwandte Eulenarten sind Schleier-, Sperber- oder Schneeeule. Größte Eule ist der Uhu. Auch der Kauz gehört zur Familie der Eulen. Verbreitung ist von Mittel- bis Nordeuropa und bis nach Asien. Adelgund Renelt

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Las Chafiras

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NACKT DURCH DIE WELT

Freiheit ist ein sehr abstrakter Begriff. Ein Wort, das sehr unterschiedlich gedeutet wird. Für Manchen reicht es aus, einfach durch die Natur zu streifen. So wie Gott ihn schuf.

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W

enn Miguel und Ana mit ihren Freunden wandern gehen, erleben sie Erstaunliches. Meist werden sie von den Menschen, denen sie auf den zum Teil sehr schmalen Pfaden begegnen, überrascht angeguckt. Einige blicken auch verschämt zur Seite. Andere müssen grinsen. Es gibt aber - wenn auch sehr wenige - Menschen, die sich sogar richtig aufregen können. Das hat seinen Grund: Denn wenn es Uni-Dozent Miguel und Pädagogin Ana in Richung Teide oder, über Sock und Stein hinab, an die Felsenstrände vor den Klippen der Insel zieht, sind sie dabei stets nackt. Miguel und Ana sind Repräsentanten von Teneriffas Sektion der Organisation „NATURATEN“, die

sich dem „naturismo“ verschrieben hat. Das ist der spanische Ausdruck für das deutsche Kürzel „FFK“, das ausgeschrieben bekanntlich „Freikörperkultur“ bedeutet. Wortwörtlich übersetzt hiesse der deutsche Ausdruck „culto del cuerpo“, also etwa Körper-Kult, was dem Freizeitspass von Miguel und Ana einen falschen Beiklang geben würde, da sich hinter dem spanischen Wort „culturista“ der „Body Builder“ verbirgt. Tatsache ist, dass das spanische Recht nicht dazu verpflichtet, bei Auftritten in der Öffentlichkeit bekleidet zu sein. Im Gegensatz zum strafbaren „Exihibionismus“. Doch um unter diesenm Paragraphen zu fallen, reicht es nicht aus, splitternackt durch die Lande zu laufen. Selbst nicht am


Vorabend der Heiligen Drei Könige, wenn die ganze Nation auf den Beinen ist, um die Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Das bedeutet aber nicht, dass ein Auftritt im Nudisten-Outfit an öffentlichen Orten KEIN Aufsehen erregt. Die Folge dieses Agierens als allgemeiner Blickfang sind häufig langwierige Debatten mit anderen Passanten, die das Fortsetzen des eigenen Weges erheblich verzögern können. Darum legen Ana und Miguel bei der Planung ihrer bekleidungslosen Wander-Touren von vorn herein viel Wert darauf, möglichst wenig auf andere, und zudem unvorbereitete Wanderer zu treffen. Die Probleme einer Nacktwanderung sind ohnehin völlig anders gelagert. So muss beispielsweise im Vorfeld darauf geachtet werden, dass die Route nicht durch Gestrüpp oder Felder mit stachligen Kakteen führt, da der Schutz einer Bekleidung, und sei sie aus noch so dünnem Stoff, fehlt. Auch der Schutzfaktor des Sonnenöl ist wichtig, da nicht nur Arme, Beine und der eventuell unbehaarte Kopf, sondern der ganze Körper stundenlanger Son-nenbestrahlung ausgesetzt ist. Das kann vor allem in den hohen Lagen Teneriffas, etwa in den kargen, vulkanisch-steinigen Ebenen des Nationalparks „Cañadas del Teide“ schnell zu heftigen Sonnenbränden führen. Aber es stört auch kein zu eng sitzender Gürtel, wenn bei einem Aufstieg von Felsvorsprung zu Felsvorsprung balanciert werden muss. Die Anhänger des „naturismo“ rennen in ihrer Freizeit nicht grundlos nackt durch die Welt. Wohl auch weil das Ausbildungsniveau in Bezug auf die Gesamtbevölkerung relativ hoch ist, untermauern sie in ihr Tun mit einem philosophischen Ansatz. Für sie ist die zur Schau gestellte Nacktheit ein Bekenntnis zum eigenen Körper, so wie „er ist“. Für Ana ist das so etwas wie ein stummer Protest gegen die alltägliche „Verkleidung“ und die „Falschheit“ der Suche nach dem „perfekten Körper“. Ana und Miguel hilft die Freikörperkultur beim „Finden des mentalen Gleichgewichts“. Sie ist ein

Nackt zwischen Reben: Eine Weinprobe der besonderen Art

„grundlegendes Bekenntnis dazu, ein positives Verhältnis zu sich und seiner Umwelt zu entwickeln. Das hat viel mit der Überwindung des eigenen Schamgefühls tun. Kindern mache es nichts aus, nackt herum zu laufen, sagt Ana. Mit Einsetzen der Pubertät greift aber sogar der Nachwuchs von FKKFans zu Badehose oder Badeanzug, „da sie spüren, das mit ihrem Körper etwas passiert, was sie verunsichert“. Erst ab Mitte zwanzig kehren sie zur Freikörperkultur zurück. Freikörperkultur ist auf Teneriffa nicht unbedingt etwas Neues. FKKStrände an den abgelegenen Ecken des Tejita-Strandes oder in der Nähe der Playa de Bollulo in La Orotava stehen sogar im Reiseführer. Doch organisierte Wanderungen im Adams- oder Eva-Kostüm, um

- „doppelt angenehm“ - die Natur am eigenen Körper zu spüren“, waren bisher eher unbekannt. Dabei brechen Ana und Miguel nicht nur zu Bergtouren auf. Auch eine Führung durch die Winzerei Bodegas Monje wurde nackt absolviert und per Foto auf dem Internet-Portal der Weinbauern dokumentiert. Im Schnitt finden fünf bis sechs Nackt-Wanderungen pro Jahr statt, die auf der Homepage von Naturaten angekündigt werden. Die genauere Terminabsprache wird dann per EmailVerkehr abgewickelt. Sogar deutsche FKK-Fans haben bereits auf der ganz in Spanisch geschriebenen Website ihr Interesse bekundet. (ew) Weitere Informationen: www. Naturaten.org

Im Adamskostüm an steil aufragenden endemischen Cardon-Pflanzen vorbei

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