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Verlagsbeilage

Cloud computing & Consumerization of IT

Parallele Entwicklungen

2009 noch weitgehend unbekannt, ist Cloud Computing heute bereits Realit채t. Eine 채hnlich rasante Entwicklung prognostiziert IDC auch der Consumerization of IT powered by microsoft

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MICROSOFT > INHALT & VORWORT

INHALT

Unumkehrbare

Entwicklungen

MICROSOFT cloud computing Längst raus aus den Startlöchern

> Die Hauptaufgabe von Unternehmensentscheidern besteht darin, die Weichen für den Geschäfts-



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studie Immer mehr Anwender sehen den Nutzen



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sicherheit Sicherer als der Eigenbetrieb



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Fazit | Impressum

Dass viele Business- und IT-Entscheider derzeit endgültig den Schwenk in Richtung Cloud Computing vollziehen und den flexiblen, bedarfsgerechten Bezug von IT ernsthaft in ihre Planungen aufnehmen, muss nun als untrügliches Zeichen für die Wirtschaftlichkeit und Praktikabilität dieses Modells gewertet werden. Thomas Schröder, Geschäftsführer Die Zahl der Befürworter wächst stetig, weil Großkunden & Partner Microsoft Produktivitätssteigerungen und KostensenkunDeutschland gen letztlich einfach gute Argumente sind. Dies zeigt eine Studie, die das Marktforschungsunternehmen IDC unlängst im Auftrag von Microsoft Deutschland durchführte, ganz eindeutig. Lange wurde allein über reine Begrifflichkeiten philosophiert. Und zugegeben: Der Terminus „Cloud“ und die dahinterliegenden Konzepte waren erklärungsbedürftig. Nun aber sind diese Diskussionen vorüber, diskutiert wird nun über die konkreten Einsatzmöglichkeiten. Damit steht fest: Der Weg vieler Unternehmen führt unumkehrbar in die Cloud.

Comsumerization of IT und cloud Parallele Entwicklung



erfolg zu stellen. Naturgemäß folgen sie dabei nicht sofort jedem Trend. Somit war es nicht verwunderlich, dass der Nutzen, der mit Cloud Computing einhergeht, zunächst einmal genauestens eruiert wurde.

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Befeuert wird diese Entwicklung in entscheidendem Maße durch den flächendeckenden Einsatz mobiler Endgeräte. Das Erstaunliche dabei ist, dass im Mobility-Bereich die Nutzer selbst die Treiber von Innovation sind, nicht mehr die Unternehmen. Was in IT-Kreisen „Consumerization of IT (CoIT)“ genannt wird, ist vielen Entscheidern vielleicht als Begriff noch nicht bekannt, Erfahrung in der Praxis dürften jedoch die meisten von ihnen bereits damit gemacht haben.

MICROSOFT BUSINESS PARTNER

COMPAREX......................................................................7 ALSO Actebis.................................................................8 Cubeware...................................................................... 12 Ferrari electronic....................................................... 13 Hewlett-Packard......................................................... 16 Logica............................................................................ 17 T-Systems..................................................................... 18 Pentos.......................................................................... 22 Quest Software.......................................................... 23 Replay Deutschland................................................. 24 SYCOR........................................................................... 28 OpenText ..................................................................... 29 YAVEON.......................................................................... 31

CoIT bedeutet nichts anderes, als dass private Devices auch für geschäftliche Zwecke genutzt werden, weil die von den Firmen zur Verfügung gestellten Endgeräte modernen Ansprüchen häufig nicht mehr genügen. Die Unternehmen stehen nun vor der Wahl: Entweder sie verbieten diese Art der Nutzung und riskieren, dass die Anwender über unsichere Umwege an Geschäftsdaten gelangen – etwa durch das Umleiten geschäftlicher E-Mails auf private Accounts. Oder sie etablieren verbindliche Regeln im Sinne der eigenen Compliance. Tun sie letzteres, ist die Bereitstellung von Unternehmensdaten und -applikationen über die Cloud unumgänglich. Denn nur die standardisierte Bereitstellung von IT garantiert, dass alle Nutzer sicher auf die aktuellen Anwendungen, Dokumente und Daten zugreifen. Somit sind die Dinge eng miteinander verzahnt. Cloud Computing ist bereits Realität und bereitet damit Boden für den unumkehrbaren Trend der Consumerization of IT. Und nun viel Spaß beim Lesen der Ergebnisse des IDC White Paper, Thomas Schröder

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it-director special · 2012


KURZMELDUNGEN

Erster Einblick in Windows Server 2012 > Der offizielle Name der nächsten Windows Server-Version, die ehemals unter dem Codenamen Windows Server „8“ lief, wurde kürzlich bekanntgegeben. Die neue Bezeichnung: Windows Server 2012. Um zu demonstrieren, wie die Anwender ihre IT mit Windows Server 2012 für die Cloud optimieren und wie sie ihre Fähigkeiten und bereits getätigte Investitionen nutzen können, bietet Microsoft ein kostenloses Tutorial in seiner Virtual Academy an. In Windows Server 2012 sind von Microsoft umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich der Erstellung und des Betriebs von Public Clouds eingeflossen, um den Unternehmen eine flexible und kostengünstige Serverplattform für ihre eigenen Private Cloud-Lösungen an die Hand zu geben. www.microsoftvirtualacademy.com

Strategische Partnerschaft für das elektrische Lesen > Barnes & Noble Inc. und Microsoft verkündeten am 30. April die Gründung einer strategischen Partnerschaft, die die Innovationskraft beider Unternehmen hinsichtlich der Entwicklung von “Digital Reading”-Technologien bündeln wird. Die Partnerschaft soll dazu beitragen, den Übergang zum elektronischen Lesen zu beschleunigen, der die Art und Weise revolutionieren wird, wie Menschen Inhalte konsumieren, kreieren und weitergeben. www.barnesandnobleinc.com/webcasts

Bundesweit einheitliche Regelung zu Home-Use-Programmen > Der Bundestag hat eine Gesetzesänderung im Rahmen des Gemeindefinanzreformgesetzes beschlossen, die unter anderem die steuerliche Betrachtung von HomeUse-Programmen (HUP) bundesweit einheitlich regelt und somit auch das ­Microsoft HUP für Office (SA Benefit) betrifft. Der Bundesrat hat dieser Änderung am 30. März 2012 zugestimmt, die rückwirkend zum 1. Januar 2012 in Kraft tritt. Beschlossen wurde die Steuerbefreiung für im Rahmen des HUP unentgeltlich oder verbilligt überlassener Software. Zudem gilt die Steuerfreiheit auch für Software ohne Hardware. Von dieser Gesetzänderung profitieren besonders Unternehmen mit einem Microsoft-Volumenlizenzvertrag, da über diesen Home Use Rechte für Microsoft Office an die Mitarbeiter des Unternehmens gewährt werden. www.bundesrat.de

Global Trust — Leitfaden für Entscheidungsträger > Der Leitfaden „Gemeinsam zu mehr Sicherheit und Vertrauen im Internet – Politische und wirtschaftliche Perspektiven zu Datenschutz und Sicherheit“ liefert umfassendes Hintergrundwissen zu aktuellen Themen, Handlungsempfehlungen sowie Informationen zu Microsoft-Tools. www.microsoft.com/de-de/security/resources/global-trust.aspx

Office 365 gewinnt Innovationspreis-IT 2012 > Aus insgesamt 2.580 Bewerbungen mittelstandsgeeigneter Lösungen hat eine über 100-köpfige Expertenjury IT-Innovationen in 40 Kategorien prämiert. Der Preis in der Kategorie „Cloud Computing“ ging dabei an Office 365. www.microsoft.de/office-365-gewinnt-innovationspreis

Microsoft Subnet > Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, welche Möglichkeiten Cloud Computing den Anwenderunternehmen im Hinblick auf neue Formen der Zusammenarbeit und der freien Wahl der Endgeräte liefert — Stichwort Consumerization of IT — gibt es hier die relevanten Informationen.

< MICROSOFT

Microsoft System Center 2012 > Auf dem alljährlichen Management Summit, der Konferenz für System Management in Las Vegas, gab Microsoft die sofortige Verfügbarkeit von System Center 2012 bekannt. Die Management-Lösung vereinfacht die Administration von ITInfrastrukturen, sowohl in komplexen Rechenzentren als auch bei der Einbindung von Desktop-PCs und mobilen Endgeräten in die Unternehmens-IT. Zudem ist sowohl die Implementierung serviceorientierter Infrastrukturen als auch der Aufbau von Private Clouds auf Basis von System Center möglich.  www.microsoft.com/ de-de/server/systemcenter/2012.aspx

Big Data & AnalyticsKongress am 19. Juni 2012 in Köln > Erfolgreich ins Ziel – mit treffsicheren Prognosen! Im Handel fallen riesige Datenmengen an: zum Kundenverhalten, zu Warenbeständen, zur Disposition und vielem mehr. Diese bergen enormes Potential hinsichtlich einer deutlich besseren Planung. Mit dem Big Data & Analytics-Kongress gibt es erstmals in Deutschland eine Veranstaltung für den Handel mit den Themen „Präzise Absatzplanung für ein perfektes Bestandsmanagement“, „Automatisierte Disposition zur Kostenoptimierung“, „Verlässliche Filialumsatzplanung“ sowie „Zukunftsweisende Infrastrukturen für Predictive Analytics“. Weitere Informationen finden Sie unter  www.datalympics.com

www.it-director.de/subnet/microsoft.html

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CLOUD COMPUTING >

Längstausraus den

Startlöchern

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it-director special · 2012


< CLOUD COMPUTING

Bereits 2011 stand die CeBIT unter dem Motto „Cloud Computing“. Und nur ein Jahr später lautete das Leitmotiv der weltgrößten IT-Messe „Managing Trust“. Dies ist nur logisch, weil sich Cloud Computing auf immer breiterer Front durchsetzt und es nun darum geht, das Vertrauen der Anwender in diese flexible und einfache Art des IT-Bezugs zu rechtfertigen und zu vertiefen – durch die Bereitstellung der innovativsten und modernsten Konzepte und Technologien. Die Ursachen, warum Cloud Computing immer mehr Befürworter findet, sind vielschichtig. Der wichtigste Grund ist jedoch sicherlich darin zu sehen, dass sich der Blickwinkel auf den Bezug von IT-Services fundamental verändert hat. Im Zuge der explosionsartigen Verbreitung leistungsstarker Smartphones und TabletPCs und gleichzeitig immenser Bandbreitensteigerungen sind es die Menschen mittlerweile gewohnt, sich nützliche Software und Applikationen auf ihre mobilen Devices herunterzuladen. Längst nutzen sie Cloud-Angebote, etwa Soziale Netzwerke oder Kommunikations- und Collaboration-Tools, wie selbstverständlich in ihrem privaten Umfeld. Nun erwarten sie die gleichen Konzepte und den gleichen Komfort auch im Business-Alltag. Die Unternehmen müssen sich folglich mit der Thematik beschäftigen und die entsprechenden Antworten

liefern – schon im ureigensten Interesse. Keinesfalls erstrebenswert sind nämlich solche Szenarien, in denen die Mitarbeiter die neuen Möglichkeiten unkontrolliert und ohne Wissen der IT-Abteilung nutzen. Daher würden auch strikte Verbote ihre Wirkung verfehlen, schließlich finden sich immer Mittel zu deren Umgehung. Und wer weiß schon, was mit Geschäftsdaten passiert, die über unsichere Kanäle weiter- und umgeleitet werden?

Drei von vier sind pro Cloud eingestellt Angesichts der wachsenden Anspruchshaltung der Anwender und im Wissen um die Risiken bei eigener Verweigerungshaltung, stellen sich die Verantwortlichen in den Unternehmen wohl zunehmend diese unumgängliche Frage. 156 Business- als auch IT-Entscheider von

2012

A.

Welche der folgenden Aussagen hinsichtlich Cloud Computing stimmen Sie am ehesten zu?

8% 5% B.

25% „Skeptiker“

17% 27%

D. Cloud Computing wird sich innerhalb der nächsten zwei bis fünf Jahre etablieren und eine Ergänzung bei der Beschaffung von IT darstellen. E. Cloud Computing revolutioniert die Art des Bezuges von IT und wird in den nächsten zwei bis fünf Jahren umfangreich von Unternehmen genutzt werden.

(-7 Prozentpunkte)

C.

15%

B. Cloud Computing wird sich erst langsam in den nächsten fünf bis zehn Jahren entwickeln. C. Cloud Computing wird sich innerhalb der nächsten zwei bis fünf Jahre etablieren, jedoch nur für temporäre Einsätze (z.B. zur Abfederung von Lastspitzen).

¬

2011

A. Cloud Computing ist ein weiteres Schlagwort der IT-Industrie und wird in den nächsten zwei bis fünf Jahren unbedeutend sein.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, gibt es hier weitere Informationen:

9% D.

40% 43%

75% „Befürworter“ (+5 Prozentpunkte)

E.

19% 17% 0%

20%

40 %

60%

80 %

100 %

Quelle: IDC, 2012 | n = 157/156 | Abweichung von 100 % durch Rundung

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SPECIAL IT-DIRECTOR 5/12  

IT-DIRECTOR ist das Business-Magazin für IT-Manager und CIOs in Großunternehmen.