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IT- MITT E L S TAN D 11 / 2 0 11

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M I T T E L S TA N D

Im Interview Martin und Friedhelm Wiesmann (re.), Geschäftsführer der Wiesmann GmbH, sowie Tim Rygiol (li.), Leiter Produktionsmanagement Seite 20

ERP-Systeme Schöne neue Frontend-Welt Seite 26

Personalsuche Fachkräftemangel führt zu Schach um die Mitarbeiter Seite 42

Systemmanagement Tools wie ein Schweizer Messer Seite 56

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vo r wo r t

Ina Schlücker, Redakteurin IT-MITTELSTAND

Verkompliziert Laut einer aktuellen Erhebung von IDC beschäftigen sich immer mehr deutsche Unternehmer mit dem Thema Cloud Computing und planen erste Investitionen in den Bezug von Cloud Services. Dabei klingen die Versprechen der Cloud-Anbieter mehr als verlockend: Man könne Kosten sparen, da keine Investitionen in die zugrundeliegende Infrastruktur getätigt werden müssen. Gleichzeitig steigen Flexibilität und Skalierbarkeit an, da Cloud-Ressourcen je nach Bedarf beliebig hinzugebucht oder abgekündigt werden können. Nicht zuletzt sollen mittelständische Unternehmen von einer erhöhten Ausfallsicherheit profitieren, da die Lösungen zumeist in den Hochsicherheitsrechenzentren professioneller Anbieter bzw. Hoster betrieben werden.

Erfolgreiche Prozesse im Gleichgewicht

Soweit so gut. Allerdings sollte kein Unternehmer blauäugig auf die Wolke setzen. Vielmehr gilt es, sich das eine oder andere Hintertürchen offenzuhalten. So sollte gewährleistet sein, dass die genutzten Cloud-Services gewissen Standards entsprechen, damit bei Bedarf ein Wechsel von einem zum anderen Cloud-Anbieter problemlos möglich ist. Desweiteren muss großes Augenmerk auf die Einbettung der Cloud-Lösung in die vorhandene IT-Landschaft gelegt werden. Denn außer Start-ups startet heute IT-seitig kein Betrieb von der grünen Wiese direkt in die Cloud. Vielmehr wird man in den Unternehmen künftig verstärkt auf hybride Formen stoßen, d.h. einem Miteinander von On-Premise-, Private- oder Public-Cloud-Anwendungen. Hier wird das Ganze nun mitunter recht kompliziert. Denn wie können ältere – teilweise selbst entwickelte oder stark angepasste (neudeutsch customized) Anwendungen in Private- oder Public-Cloud-Umgebungen eingebettet und verwaltet werden? Dass sich das gesamte Infrastrukturmanagement eines Unternehmens dadurch deutlich verkomplizieren kann, erfahren Sie ab Seite 56. Ebenso zeigt IT-MITTELSTAND auf, mit welchen Tools sich das Systemmanagement automatisieren und somit auch vereinfachen lässt.

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Markt Trends 6 IT-Energieberatung für den Mittelstand Um knapper werdende Energieressourcen zu schonen, hat das Bundesumweltministerium ein Innovationsprogramm mit Mitteln aus der Klimaschutzinitiative aufgelegt. 8 Rationalisierungsschub in Steuerkanzlei und Mittelstand

Eine Optimierung und Rationalisierung der Arbeit von Steuerberatern und ihrer Kunden hat Addison kürzlich eingeleitet. software

ERP-Systeme

Anwender im Portrait 10 Treffsicher im Netz

Im denkmalgeschützten Gebäude des Golf- und Wellnesshotels Jakobsberg bietet eine moderne WLAN-Infrastruktur mehr Komfort für die Gäste.

Personality 14 „Konjunkturlokomotive Europas“

Nachgefragt bei Robert Hoffmann, Vorstand Sales bei der 1&1 Internet AG

Schöne neue Frontend-Welt Hersteller und Anbieter von ERP-Software für den Mittelstand drehen bei den Frontends bzw. Clients mächtig am Innovationsrad. Kein Wunder – die sogenannte MenschMaschine-Schnittstelle ist beim Buhlen um die Kundengunst längst zu einem Top-Differenzierungsmerkmal avanciert.

Lieferkette 16 Logistik aus der Vogelperspektive

Die Anforderungen an die Logistik steigen ständig. Umso wichtiger sind kosteneffiziente Strukturen und ein präziser Informationsfluss. Beides lässt sich mithilfe einer entsprechenden Software erreichen.

Produkte

SEITE

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18 Neue Konzepte senken Druckkosten

Im Print-Segment strebt HP einen Strategiewechsel an: weg vom reinen Druckerhersteller, hin zum Anbieter innovativer Drucklösungen und -services.

titelinterview

organisation

Modernste Technologie in klassischem Design Im Gespräch mit Martin und Friedhelm Wiesmann (re.), Geschäftsführer der Wiesmann GmbH, sowie Tim Rygiol (li.), Leiter Produktionsmanagement, und Ralf Böhm, IT-Leiter im Unternehmen

Personality

SEITE

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„Konjunkturlokomotive Europas“ Nachgefragt bei Robert Hoffmann, Vorstand Sales bei der 1&1 Internet AG

Standards 3 Vorwort: Verkompliziert 51 Buchtipps zum Thema Personlamanagement 80 Veranstaltungen 82 Vorschau auf Heft 12/2011 82 Impressum I T - M itt e l s ta n d · A u s g a b e 1 1  | 2 0 1 1


November 2011 SEITE

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organisation

Infrastruktur

personalmanagement

Systemmanagement

Schach um die Mitarbeiter

IT-Tools wie ein Schweizer Messer

Angesichts des latenten Fachkräftemangels und sich stetig verändernder Anforderungen sind Unternehmen seit Jahren gezwungen, ihre Rekrutierungsstrategien ständig zu optimieren. Dabei hilft u.a. der Einsatz immer ausgeklügelterer und leistungsfähigerer Recruiting-Softwarelösungen.

Hauptaufgabe der IT-Abteilung ist es, für das Unternehmen eine zuverlässige, performante und sichere IT-Infrastruktur bereitzustellen und wirtschaftlich zu betreiben. Dazu benötigen sie vielseitige Softwaretools, die wirksame Hilfestellung leisten und ihnen Arbeit abnehmen – anstatt zusätzliche Komplexität und hohen Einführungs- und Bedienaufwand mit sich bringen.

Software

Organisation

ERP-Systeme

Personalmanagement

30 Allen Plattformen gewachsen

48 Runde Rückmeldung

64 Eine saubere Sache

So schnell wie möglich einsatzbereit sein sowie unterschiedliche Plattformen unterstützen: Mit diesen Anforderungen machte sich GWK Kuhlmann auf die Suche nach einer neuen Geschäftssoftware.

360°-Feedbackbefragungen dienen zur Verbesserung der Führungsqualität in den Unternehmen. Neue Softwarelösungen sollen es auch Mittelständlern ermöglichen, solche Befragungen schnell und sicher durchzuführen.

Eine Fernwartungssoftware ermöglicht bei der Kosmetikkette Lush das einfache Management der 29 deutschen Filialen.

32 Neues System nicht teurer als

50 Sich gleich ein Bild machen

Update des alten Um transparentere und flexiblere Geschäftsprozesse zu ermöglichen, kommt seit Herbst 2009 ein neues ERP-System bei Steinkühler zum Einsatz.

Mektec Europe führte im März 2011 eine Software-as-a-Service-Lösung für das Bewerbermanagement ein.

34 Scharfe Sicht auf das ERP-Projekt

Der Onlinehändler Mister Spex nutzte die Projektmanagementmethode Scrum, um bei der Einführung eines Standard-ERP-Systems an Schnelligkeit zu gewinnen. 36 Branchenkompass fürs ERP-Portfolio

52 Ständige Schwankungen

Interview mit Martin Timmann, Geschäftsführer bei Torex, einem Anbieter im Bereich Kassenlösungen und Einsatzplanung

Bei Gustav Heess fasste man bislang getrennte Geschäftsprozesse in einem ERP-System zusammen.

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68 Softwareverteilung per Knopfdruck

Eine spezielle Suite für das Clientmanagement vereinfachte beim Bildungszentrum Bau-ABC Rostrup den Umstieg auf eine neue Office-Version.

54 Effizienter von A nach B

Praxis

Software für das Geschäftsprozessmanagement unterstützt Geschäftsreisende und spart Reisekosten.

IT-Projekte

Das neue Management des ERP-Anbieters Infor wirbt mit branchenspezifischen Komplettlösungen plus Consumerization und Cloud-Angeboten. 38 Reine Qualitätssache

66 So klappt der Umstieg Viele Unternehmen planen den Umstieg auf das Betriebssystem Windows 7. Doch worauf sollte man bei der Migration besonders achten?

70 In Form gebracht

Infrastruktur

Zur Verbesserung ihrer Marketingprozesse setzt die Haas-Gruppe seit Mitte 2009 ein spezielles Marketing-Resource-Management-System (MRM) ein.

Systemmanagement

76 Sportliche Umsetzung

62 Drei Fragen an...

Infront stand vor der Frage, wie die unternehmensweite Kommunikation zwischen den Niederlassungen in einem geschützten Rahmen stattfinden kann.

...Nils Meyer, Principal Consultant bei CA Technologies, und Hans Marzik, Leiter Innovationen bei der H&D International Group

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markt | tre nds

Urteilsticker

Zusammengestellt von Kleiner Rechtsanwälte (www.kleiner-law.com) OLG Frankfurt a.M.: Unzulässigkeit von AGB mit „in der Regel“-Lieferfristen In fast allen AGB von Händlern finden sich Bestimmungen zu Lieferfristen. Hintergrund hierfür ist bei Fernabsatzverträgen die Informationspflicht, Verbrauchern gegenüber Einzelheiten hinsichtlich der Zahlung und Lieferung zu nennen. Allerdings sind Lieferzeiten nicht immer vorhersehbar, insbesondere wenn der Händler auf einen Vorlieferanten angewiesen ist. Deshalb geben viele Händler in ihren AGB keine festen Lieferfristen an, sondern versuchen diese durch Verwendung der Worte „in der Regel“ als unverbindliche Lieferfristen einzuordnen. Ebenso wie das OLG Bremen (Beschluss vom 08.09.2009, Az. 2 W 55/09) und das KG Berlin (Urteil vom 03.04.2007, Az. 5 W 73/07) hat nun aber auch das OLG Frankfurt a.M. diese AGB-Klauseln für unwirksam erklärt (Beschluss vom 27.07.2011, Az. 6 W 55/11). Denn hierdurch würde beim Kunden der Eindruck erweckt, der Händler könne selbst entscheiden, wann ein Regelfall und wann eine Ausnahmesituation vorliege. Letztlich bleibe dadurch für den Kunden offen, wann die Lieferung konkret erfolgt. Dies benachteilige den Kunden unangemessen. Spätestens jetzt sollten Online-Händler ihre AGB überprüfen und „in der Regel“-Lieferbedingungen abändern.

IT-Energieberatung für den Mittelstand Um knapper werdende Energieressourcen zu schonen, hat das Bundesumweltministerium ein Innovationsprogramm mit Mitteln aus der Klimaschutzinitiative aufgelegt: „IT goes green“. Im Rahmen dieser Initiative können kleine und mittlere Unternehmen ­Beratungsleistungen in Anspruch nehmen sowie ihre Informations- und Kommunikationstechnik energieeffizienter gestalten und modernisieren. Unterstützt wird das Programm mit einem Sonderfond der KfW-Förderbank. Dieser sieht sowohl eine Initialberatung als auch eine Detailuntersuchung vor. Als zugelassener Berater prüft beispielsweise Seculink zusammen mit dem Anwenderunternehmen die vorhandene Infrastruktur auf Schwachstellen und erstellt ein Konzept für die Energieoptimierung. Um Fördergelder zu erhalten, müssen Unternehmen bei Erstinvestitionen eine Energieeinsparung von bis zu 20 Prozent erzielen, bei Neuinvestitionen eine Energieeinsparung bis zu 15 Prozent – jeweils gegenüber dem Branchendurchschnitt. Sind diese Kriterien erfüllt, können kleine und mittlere Unternehmen einen Antrag auf Förderung stellen. Das Bundesumweltministerium unterstützt mit „IT goes green“ den Aufbau neuer Rechenzentrumsinfrastrukturen, die Einführung innovativer IT-Gesamtlösungen sowie HomeOffice-Arbeitsplätze, Telearbeitsmodelle und Videokonferenzstrukturen. www.seculink.de

OLG Köln: Schutzfähigkeit von Werbetexten und Produktbeschreibungen Viele Online-Händler und Produkthersteller verwenden einen hohen Kosten- und Zeitaufwand auf die Erstellung aussagekräftiger Werbetexte sowie Produktbeschreibungen. In der Praxis werden diese aber oft von Dritten kopiert und für eigene Zwecke genutzt. Diese haben dadurch einen Wettbewerbsvorteil, da sie Zeit und Kosten sparen. Das OLG Köln hat nun dieser Praxis einen Riegel vorgeschoben und geurteilt, dass auch Werbetexte und Produktbeschreibungen urheberrechtlichen Schutz genießen können, sofern sie besondere individuelle, eigenschöpferische Prägung aufweisen (Urteil vom 30.09.2011, Az. 6 U 82/11). Hierzu sei bei Werbetexten ein deutliches Überragen der Durchschnittsgestaltung erforderlich. Je länger der Text, desto eher könne dies bejaht werden.

Kurzmeldungen personalien

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Die Risiken der Cloud Im Oktober stellte der ITK-Versicherungsmakler Contego eine gemeinsam mit dem Bundesverband IT-Mittelstand e.V. erstellte Broschüre zum Thema Cloud Computing vor. Sie richtet sich an IT-Betriebe und Nutzer von Cloud-Providern und soll Informationen zu Risikovermeidung und Schutz rund um Cloud Services bieten. Wie komplex das Thema zu bewerten ist, macht Jan Fries, Geschäftsführer von Contego deutlich: „Unternehmen wollen ihre Daten bestmöglich vor Schadenfällen schützen. Dabei sind die Risiken bei der zentralen Auslagerung von Unternehmensprozessen nur unzureichend bekannt. Im direkten Gespräch müssen wir immer wieder darauf hinweisen, dass standardisierte Verträge und Lizenzbedingungen von Cloud Services auch negative Versicherungsimplikationen mit sich bringen können.“ www.bitmi.de

Stefan Söchtig wechselt zu Wilken

Jens Göbel ist nun bei Addison

◗ In der Wilken-Geschäftsleitung wird Stefan Söchtig künftig verantwortlich für die Unterstützung der Geschäftsprozesse beim Kunden sein.

◗ Zum 1. September 2011 ist Jens Göbel (48) zum neuen Geschäftsführer des Addison-Vertriebszentrums Düsseldorf bestellt worden.

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TÜV Rheinland denkt wie Vodafone: Sicher ist sicher. Vodafone garantiert dem TÜV Rheinland mobil und vor Ort maximalen Schutz für sensible Daten. Schalten auch Sie Ihr Business auf Erfolg. Kommunikation im Netz von morgen. Vodafone.

Constantin Kontargyris Group Chief Information Officer TÜV Rheinland AG


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Rationalisierungsschub

in Steuerkanzlei und Mittelstand Eine erhebliche Optimierung und Rationalisierung der Arbeit von Steuerberatern und ihrer Kunden hat die Addison Software und Service GmbH kürzlich eingeleitet. Seit Anfang Oktober können die Kunden der Softwarefirma mit einer Neuerung namens „Addison Online-Portal“ arbeiten. Was nach einer etwas größeren Website klingt, ist in Wirklichkeit eine Kommunikationsplattform, die den Informationsaustausch zwischen Steuerberatern, Mandanten sowie Staat und Sozialversicherungsträgern vereinfacht und verbessert. Das Portal ist nach Darstellung von Addison-Geschäftsführer Ralf Gärtner „eine sichere und komfortable Datendrehscheibe zu Sozialversicherung und Krankenkassen, um die stetig zunehmenden Meldeverfahren effizient abzuwickeln“. Der Hersteller biete „eine erhebliche Komfortsteigerung“, zumal auch alle zukünftigen elektronischen Meldewege im Zuge des „E-Government“ unterstützt würden. So werde man künftig Meldungen für die künftige „elektronische Lohnsteuerkarte“ (ELSTAM) ermöglichen, betonte Gärtner kürzlich vor der Presse in München. Deutliche Vorteile bietet das neue „Online-Portal“ den Mandanten von Steuerberatern im Vergleich zur bisherigen Praxis. Bislang mussten sie Zahlen und Dokumente umständlich und langwierig per Post, Fax, E-Mail oder Kurier an die Steuerkanzlei senden. Jetzt können sie ihre Daten direkt im Portal über

Ralf Gärtner, Managing Director Tax eine Funktion für die elekund Accounting bei Wolters Kluwer tronische Kommunikation Deutschland und Geschäftsführer bei eingeben. Umgekehrt könAddison nen die Mandanten unmittelbar wichtige Informationen abrufen. Weitere Vorteile für die Mandanten sind laut Anbieter möglich, so könne die „Plattform“ über Apps ein „Online-Kassenbuch“, eine „Lohnvorerfassung“, ein „Fakturierungsprogramm“ und weitere Programme anbieten. Das Portal bietet „sicheren E-Mail-Verkehr“, so Geschäftsführer Gärtner. Neu sei auch die Möglichkeit, Arbeitnehmern den Zugang zu den eigenen Lohn- oder Gehaltsdaten über das Portal zu eröffnen. So entfallen bei dieser heute noch unüblichen und nicht für jede Firma geeigneten Lösung die Kosten für die Verteilung und den Versand der „Lohntüten“. Auch seitens der Steuerkanzleien machen sich die Rationalisierungen bemerkbar. Einfache Arbeiten wie das Einpflegen von Daten aus Briefen, Faxsendungen, E-Mails und mündlichen Gesprächen sowie der Aufwand für den Ausdruck von Dokumenten, den postalischen Versand und die Verschlüsselung von E-Mails sind kaum mehr erforderlich. Johannes Kelch

September 2011

Positive Herbstaussichten Der deutsche Mittelstand beendete das dritte Quartal mit einem umsatzstarken Monat. Nach der Sommerflaute nahm die wirtschaftliche Dynamik im September wieder deutlich zu. Der Index der realisierten Umsätze erreichte 122 Punkte und liegt mit einem Plus von 19 Punkten weit über dem Niveau des Vormonats. Firmen mit gestiegenen Umsätzen waren wieder deutlich in der Überzahl. Auch die Aussichten auf die kommenden drei Monate sind sichtbar von Optimismus geprägt. Die mittelständischen Unternehmen erwarten einen guten Jahresabschluss hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Perspektiven. Der Erwartungsindex hält sich stabil auf hohem Niveau. Ge-

Kurzmeldungen Unternehmen

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genüber dem Vormonat konnte er noch zwei Punkte zulegen und liegt aktuell bei 132 Zählern. Im Jahresvergleich konnte das Umsatzniveau vom Vorjahr nicht erreicht werden. Der aktuelle Lageindex liegt 15 Punkte unter dem Rekordwert von September 2010. Auch was die wirtschaftlichen Perspektiven betrifft, bleibt

der Erwartungsindex mit drei Punkten hinter dem Vorjahresniveau zurück. Im September waren geringfügig mehr Unternehmen geneigt, in Informationsund Kommunikationstechnologie (IT/ TK) zu investieren als im August. Der ­Index der realisierten Ausgaben stieg um vier Zähler auf 114 Punkte. Die Ausgabenplanungen für die nächsten drei Monate sind etwas gedämpfter, der entsprechende Index gab um sechs Punkte nach und liegt derzeit bei 113 Punkten. Er zeigt jedoch, dass trotz Rückgang voraussichtlich die Unternehmen mit positiven Investitionsabsichten weiterhin deutlich dominieren werden. www.techconsult.de, www.fujitsu.com

Doppelspitze für Steeb

PSI verstärkt Logistik-Bereich

◗ Angesichts der bevorstehenden Übernahme durch die All for One Midmarket AG hat die SAP-Tochter Steeb die Geschäftsführung personell erneuert.

◗ Im Rahmen eines Asset-Deals hat PSI Logistics den operativen Geschäftsbetrieb der Axxom Software AG übernommen.

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Lamy schreibt mit Zero Clients von Fujitsu IT-Erfolgsgeschichte

»Lamy ist ein innovatives Unternehmen. Deshalb passen auch die Zero Clients von Fujitsu sehr gut zu uns. Die Performance und Produktivität der Anwender ist deutlich gestiegen. Und auch der Administrationsaufwand und die Betriebskosten sind massiv gesunken.« Albin Schänzle, Leiter EDV/ORG und Kostenrechung, C. Josef Lamy GmbH

Wer schreibt, kennt Lamy. Über 6 Millionen Schreibgeräte mit diesem Markenzeichen gehen Jahr für Jahr über die Ladentheke: Markterfolg, der auf Innovationen rund ums Schreiben basiert. Dazu passt eine Erfolgsgeschichte ganz anderer Art. Geschrieben wird sie von der IT. Lamy ersetzte herkömmliche PCs durch Zero Clients von Fujitsu, die aus dem Rechenzentrum mit allem versorgt werden, was der Anwender am Arbeitsplatz benötigt. Nur noch Bildschirm, Maus und Tastatur erinnern an vergangene teure Zeiten: Zero Clients sparen mit ihrer Minimalausstattung nicht nur massiv Kosten und Energie, sondern senken auch den Administrationsaufwand. Was mit dafür sorgt, dass Lamy sich einen beträchtlichen Produktionszuwachs auf die IT-Fahnen schreiben kann. http://de.fujitsu.com/referenzen-in-deutschland


markt | anwender im p o r t r a it

Treffsicher im

Netz Im denkmalgeschützten Gebäude des Golf- und Wellnesshotels Jakobsberg bietet eine moderne WLAN-Infrastruktur mehr Komfort für die Gäste und erhöht die Effizienz im Restaurant.

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an we n d e r im po r t r ait | m arkt

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er Netzwerkspezialist Aruba Networks stattete das Golf- und Wellnesshotel Jakobsberg im rheinländischen Boppard nahe Koblenz mit einem 802.11n-WLAN-Netz aus. Weil das traditionsreiche Gebäude, ein ehemaliges Klostergut, denkmalgeschützt ist und sehr dicke Wände hat, konnten dabei Kabel kaum verlegt werden. Bis zur Implementierung von Aruba im Jahr 2010 gab es im Hotel Jakobsberg nur eine lückenhafte WirelessInfrastruktur. Das Hotelpersonal wurde über ein verkabeltes LAN und zwei Layer-2-Switches mit Netzdiensten versorgt. Die WLAN-Versorgung der Gäste erfolgte über drei Access Points eines Telekommunikationsproviders, über die sich ausschließlich Hot-Spot-Kunden dieses Providers im Internet bewegen konnten. „Unsere Herausforderung bestand darin, ein neues, sicheres System aufzubauen, das weitgehend ohne Kabel auch im Verteilbereich auskommt und gleichzeitig uneingeschränkt allen unseren Gästen flächendeckend den Internetzugang ermöglicht. Auch den Mitarbeitern im Restaurantbereich wollten wir WLAN-Funktionen anbieten, die die Arbeit erleichtern“, erklärt Horst Riese, Geschäftsführer des Hotels Jakobsberg. Die Wahl fiel auf eine 802.11n-Infrastruktur von Aruba. Implementiert wurde sie durch Gordion, ein Partner des Herstellers, mit dem das Hotel bereits erfolgreich zusammenarbeitete. Das WLAN besteht derzeit aus einem 3200 Mobility Controller, der insgesamt bis zu 32 Access Points (AP) versorgen kann. Dazu kommen derzeit 27 AP-105 Multifuktions-APs in verschiedenen Bereichen des verwinkelten Gebäudes. Teilweise sind diese Access Points miteinander vernetzt, da das Verlegen von Kabeln in dem denkmalgeschützten, mittelalterlichen Gebäude unmöglich ist. Für den Internetzugriff der Gäste wurde ein eigenes Zugangsportal installiert, über das sie sich einloggen können. Eine Firewall sichert die Internetverbindungen und den gesamten LAN-Verkehr des Hotels vor Viren und Angriffen aus dem Internet.

Persönlich Daten Name: Kai Hansult Alter: 41 Größte Hobbys: Familie und Kinder Ausbildung und Werdegang: staatlich geprüfter Betriebswirt, Steuern, Rechnungslegung, Controlling Derzeitige Position: Leiter Controlling

Kurz und knapp ... In unserem Unternehmen spielt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) die wichtigste Rolle … ... in den Bereichen Tagungen, Restaurantbestellungen über Handhelds, Onlinereservierungen und bei der WLAN-Nutzung des Gastes im gesamten Hotel. Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich … ... Zuverlässigkeit und maßgeschneiderte Lösungen. Optimaler Support zeichnet sich … ... durch schnelle Reaktionszeiten aus.

Das Jakobsberg Hotel- & Golfresort

Branche: Tourismus | Standort: Boppard Gesamtmitarbeiterzahl: 75 | Zahl der IT-Mitarbeiter: 1 www.jakobsberg.de

Schnell neue Gästezugänge einrichten Das System ermöglicht heute allen Gästen in jedem der 105 Gästezimmer und drei Appartements für Langzeitgäste sowie in allen anderen Räumen den kostenlosen Zugriff aufs Web. Um das Gäste- vom Personalnetz zu trennen, implementierte Gordion fürs Hotelpersonal einen separaten Service Set Identifier (SSID). Die Kellner im Restaurant wurden mit Handhelds ausgerüstet. Über diese Geräte und das logisch vom Gästenetzwerk getrennte WLAN können sie ihre Bestellungen drahtlos in das Hotelmanagementsystem und die Küche überspielen. Daneben besteht weiterhin ein LAN für die übrigen Mitarbeiter. Seit Sommer 2010 läuft die gesamte Infrastruktur reibungslos. Dank der einfachen Bedien- und Verwaltbarkeit von Zugangsportal und WLAN bedeutet es nur geringfügigen Aufwand, neue Gästezugänge einzurichten und das Netzwerk zu warten. Neben dem Komfort für Nutzer und Administratoren sowie der in WLAN und LAN einheitlichen Sicherheitsarchitektur bietet das Netzwerk einen hohen Durchsatz und ausreichende Erweiterungsmöglichkeiten, um auch bei einer eventuellen Expansion des Hotels ohne grundsätzliche Veränderungen weiter bestehen zu können. Oliver Fischer I T - M itt e l s ta n d · A u s g a b e 1 1  | 2 0 1 1

Neben den Wellness- und Sportbereichen bietet das Hotel Jakobsberg umfängliche Tagungsmöglichkeiten an. 11


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markt | pe rs o na l ity

IT-MITTELSTAND befragt die Verantwortlichen der großen IT-Anbieter. In dieser Ausgabe:

Robert Hoffmann, Vorstand Sales bei der 1&1 Internet AG

„Konjunkturlokomotive Europas“ Unter Mittelstand verstehe ich … … das Rückgrat unserer Wirtschaft. Der Mittelstand stellt 99,7 Prozent aller deutschen Unternehmen, kurbelt das Wachstum an und sorgt für Beschäftigung. Dass wir die Wirtschafts- und Finanzkrise erfreulich gut überstanden haben, inzwischen gar die Konjunkturlokomotive Europas sind, ist nicht zuletzt ein Verdienst der rund 3,7 Mio. kleinen und mittelständischen Firmen, die es hierzulande gibt. International werden wir für diese Stärke zu Recht bewundert.

Der Mittelstand hebt sich von Großkonzernen dadurch ab, dass … … er besonders flexibel ist. Das macht es ihm leichter, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen, und wirkt sich positiv auf die Innovationskraft aus. Laut Bundeswirtschaftsministerium bringen in Deutschland rund 30.000 stetig forschende sowie 100.000 weitere Kleinbetriebe und Mittelständler Jahr für Jahr neue Produkte oder Dienstleistungen zur Marktreife.

Was die IT anbelangt, ist der Mittelstand …

Lösungen muss so gering wie möglich sein, da es insbesondere in kleineren Unternehmen oft an IT-Experten mangelt. Darüber hinaus wird Qualität bei Service und Support erwartet. Gerade Geschäftskunden legen großen Wert darauf, dass Anfragen schnell bearbeitet werden. Viele Anbieter haben das erkannt und ihre Kundenkommunikation darauf eingestellt. So werden neben traditionellen Kontaktwegen wie Telefon oder E-Mail häufiger auch Social-Media-Kanäle für den Support eingesetzt. Ein Kundenforum im Internet ist nur eines von zahlreichen Beispielen, wie sich das Web 2.0 für eine professionelle Betreuung nutzen lässt.

Die typischen IT-Probleme des Mittelstandes sind … … Zeitmangel, fehlendes Know-how und Angebote, die entweder an den Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens vorbeigehen oder zu kompliziert sind. Hostingprodukte werden üblicherweise mit komplexen Featuretabellen näher beschrieben. Diese oft seitenlangen Listen überfordern viele Anwender jedoch, wie das Forschungsinstitut TNS Infratest in einer Studie unter rund 1.000 IT-Enscheidern für uns ermittelt hat.

… heute in der glücklichen Lage, eine große Auswahl an geeigneten Angeboten vorzufinden, die ihn beim Geschäftserfolg unterstützen können. Die Entscheidung für eine bestimmte IT-Lösung sollte dabei keinesfalls nur vom Preis abhängig gemacht werden, denn dies sind Einsparungen am falschen Ende. Welches Unternehmen kann es sich beispielsweise schon leisten, einen längeren Ausfall der eigenen Website zu riskieren? Deshalb ist es vor allem auch ratsam, auf die Serverabsicherung des Providers zu achten. Ein Maximum an Verfügbarkeit lässt sich u.a. durch die moderne Geo-Redundanztechnologie erzielen, bei der alle Daten und Prozesse nahezu in Echtzeit gespiegelt und synchron in mehreren räumlich getrennten Rechenzentren gespeichert werden. Nicht zuletzt sollte auch der Standort der Rechenzentren berücksichtigt werden. Zumal die jeweiligen Landesgesetze gelten – etwa beim Datenschutz.

Als Lösung für diese Probleme favorisiere ich …

Die durchschnittliche IT-Grundausstattung im Mittelstand besteht aus …

… unter anderem beim Dokumentenmanagement. Viele deutsche Firmen verbrennen durch Fehler im Umgang mit digitalen Geschäftsunterlagen Geld. Bei einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GMI gab jeder Dritte an, dass seinem Arbeitgeber bereits ein finanzieller Schaden entstanden ist, weil eine wichtige Computerdatei ungewollt gelöscht wurde oder aus anderen Gründen unauffindbar war. Die überwiegende Mehrheit der Studienteilnehmer wünscht sich deshalb einen zentralen Speicherort, auf den alle Beschäftigten zugreifen können. Technisch lässt sich dies mithilfe von Cloud-Storage-Lösungen erfüllen. Software und Daten liegen dabei in einem Hochleistungsrechenzentrum und können über eine gesicherte Internetverbindung auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablet-PCs genutzt werden. Erste Anwendungen sind bereits verfügbar und selbst für kleinere Betriebe erschwinglich. 

… Geräten und Anwendungen, die oft bunt zusammengewürfelt sind. Der Einsatz unterschiedlicher Herstellungsfabrikate oder Produktgenerationen geht dabei teilweise zu Lasten von Effizienz und Leistung. Firmware-Updates und wichtige Sicherheitspaches werden ebenfalls häufig versäumt, was die Gefahr, Opfer eines Hackerangriffs zu werden, enorm erhöht. Auch Backuplösungen und Pläne für ein Disaster Recovery sind leider nur sehr selten ein Thema.

Charakteristisch für IT-Investitionsentscheidungen im Mittelstand ist … … dass Komplettpakete mit hohem Nutzwert und niedrigen Einstiegshürden gesucht werden. Der administrative Aufwand der 14

… nutzerfreundliche Angebote wie unsere "Do-It-Yourself Homepage", mit der jeder Firmeninhaber seinen Betrieb in wenigen Minuten ins Netz bringen kann – und zwar ohne Programmierkenntnisse. Dazu stellen wir professionell gestaltete Inhaltsvorlagen für 200 verschiedene Branchen zur Verfügung. Dank der maßgeschneiderten Templates genügen einige wenige individuelle Angaben wie Anschrift oder Telefonnummer und die Auswahl der gewünschten Internetadresse, um einen überzeugenden Webauftritt zu erstellen. Die Seitenstruktur, typische Rubriken sowie passende Bilder und viele Basistexte werden automatisch eingerichtet. Die Pflege der Homepage ist ebenfalls leicht, da sich alle Inhalte über einen webbasierten Editor direkt im Browser bearbeiten lassen.

Handlungsbedarf auf IT-Seite im Mittelstand sehe ich …

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pe r s o n al it y | m arkt

Persönliche Daten Name: Robert Hoffmann Alter: 41 Familienstand: verheiratet Größte Hobbys: Segeln, Cello spielen

Karriere Ausbildung: Robert Hoffmann studierte an der Universität Köln Betriebswirtschaftslehre und schloss 1994 mit Diplom ab. Beruflicher Werdegang: Während seines Studiums gründete er 1993 die Hoffmann Distributions-Technik GmbH, die er zu einem führenden Generalimporteur für amerikanische und spanische Warenverkaufsautomaten aufbaute. Nach deren Verkauf wechselte er 1998 zur Arcor AG, wo er in verschiedenen Führungspositionen tätig war. Im Juni 2006 übernahm Robert Hoffmann als Vorstand der 1&1 Internet AG die Bereiche DSL, Telefonie, Mobilfunk und Breitband-Entertainment. Seit Mai 2008 fungiert er zusätzlich als Vorstandssprecher des Unternehmens. Derzeitige Position: Vorstand Sales der 1&1 Internet AG (seit August 2011), Vorstandssprecher I T - M itt e l s ta n d · A u s g a b e 1 1  | 2 0 1 1

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markt | Lie f er k ett e

Logistik aus der Vogelperspektive Variantenvielfalt, weltumspannende Liefernetzwerke, Termindruck – die Anforderungen an die Logistik steigen ständig. Umso wichtiger sind kosteneffiziente Strukturen und ein präziser Informationsfluss. Beides lässt sich mithilfe einer entsprechenden Software erreichen.

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ie komplex globale Produktions- und Logistikprozesse heutzutage sein können, dafür ist die elektrische Zahnbürste im modernen deutschen Badezimmer ein Paradebeispiel: Bei einem Hersteller besteht sie aus fast 40 Komponenten, die an über zehn Standorten in unterschiedlichen Ländern auf mehreren Kontinenten und in unterschiedlichen Zeitzonen gefertigt werden. Insgesamt haben ihre Einzelteile bis zur Montage rund 28.000 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht mehr als der vierfachen Strecke von Berlin nach New York. Ein wesentlicher Grund für extreme Produktionsund Lieferketten dieser Art: Firmen können in Niedriglohnländern kostengünstig fertigen. Viel mehr wiegt jedoch die strategische Positionierung. Sind sie erst einmal mit einer Produktionsstätte oder einem Logistikzentrum in einer Region präsent, können sie schnell Know-how und Vertriebsstrukturen aufbauen und die dortigen Absatzmärkte beliefern. Doch das verteilte Produzieren bringt Unternehmen nicht nur Vorteile, sondern auch einige Risiken für die Logistik, wenn die Teile wie im obigen Beispiel an einem Standort produziert, am nächsten montiert

Kurzmeldungen Anwendungen

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und am dritten verpackt werden, ehe sie schließlich im Verkauf landen. Hier intern sowie über alle Lieferantennetzwerke hinweg den Überblick zu behalten, ist ohne intelligente IT-Unterstützung nicht zu bewerkstelligen. Besonders mittelständische Unternehmen mit schnell wachsenden Anforderungen und Strukturen stoßen leicht an ihre logistischen Grenzen. Und zwar meist dann, wenn ein Unternehmen kurzerhand immer mehr Varianten, in immer kürzeren Abfolgen und größeren Mengen produzieren muss.

Transparenz über alle Versorgungswege Wenn ein Unternehmen immer mehr Varianten in immer kürzerer Zeit produzieren muss, stoßen insbesondere Mittelständler leicht an ihre logistischen Grenzen.

Nürburgring-Onlineshop legt Blitzstart hin ◗ Die Mainzer Internet-Agentur Netz98 hat für den Nürburgring einen neuen Onlineshop auf Basis von Magento realisiert.

In so einem Fall kann sich die Hilfe eines externen Spezialisten wie ifp Consulting lohnen. Die technische Unternehmensberatung zeigt Firmen nicht nur, wie sie komplexe Abläufe und neue Anforderungen besser organisieren können, sie entwickelt auch Spezialsoftware wie das eigene Tool ifp.log. Damit können Risiken und Versorgungsengpässe frühzeitig erkannt und Kostentreiber identifiziert werden. Es dockt an das Warenwirtschaftssystem im Unternehmen an und verknüpft die Daten mit den relevanten Produktions- und Logistikprozessen. So lassen sich detailliert die Versorgungswege aller Teile in einem Werk abbilden und für künftige Anforderungen simulieren: zum Beispiel vom Wareneingang über das Hochregallager zur Fertigungslinie bis zum Warenausgang. Erst durch diese aufgeschlüsselte Darstellung weiß ein Disponent, wo sich ein Teil gerade befindet, wann es seinen Zielort erreichen wird und welcher Mitarbeiter dafür welchen Handgriff tätigen muss. Und es lässt sich auf den Cent genau vorhersagen, was der jeweilige Transport pro Einzelteil kostet – eine Rundumsicht, die die meisten ERP-Systeme in dieser Detailtiefe nicht leisten. Mit dem entsprechenden Softwarewerkzeug kann ein Disponent verschiedene Transportwege und -volumina im Werk planerisch durchspielen, bis er die schnellste und kosteneffizienteste Variante gefunden hat. Darüber hinaus kann er Versorgungsrisiken und ihre wirtschaftlichen Folgen berechnen und auf die-

vernetzung durch Glasfaser ◗ Der bundesweit tätige Telekommunikationsanbieter Versatel hat mit der Heimstatt Engelbert GmbH einen weiteren gemeinnützigen Träger sozialmedizinischer Einrichtungen von seiner Leistungsfähigkeit überzeugen können.

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l i e fe r ke tte | m ar kt

Hauptkostentreiber

ser Basis Notfalllösungen einkalkulieren. Zum Beispiel: Was passiert, wenn der wichtigste Lieferant einen Engpass hat? Was hat das für Auswirkun- • Den größten Kostenblock in der Logistik verursacht naturgemäß ineffizient eingesetztes Personal. Dazu kommt gen auf den Lagerbestand und es oftmals durch kurzfristige Großaufträge, bei denen die die nachgelagerte Produktion? Mitarbeiter besonders gefordert sind, aber durch die Vielzahl Der Einkäufer kann nun mit an zusätzlichen Aufgaben unkoordiniert zu Werke gehen. dem Tool simulieren, ob ein Ausweichen auf einen anderen • Schlecht geplante Versorgungswege: Hier verschenken Lieferanten, bei dem er dann Unternehmen noch viel Potential. Oftmals sind zu viele womöglich auf gewohnte RaTransportmittel und Mitarbeiter im Einsatz, deren Wege sich batte verzichten muss, hilfunnötig kreuzen. reich ist oder sich der Liefer- • Versorgungsengpässe, die vom ERP-System zu spät oder verzug des bewährten Partners gar nicht erkannt werden und im schlimmsten Fall dazu verschmerzen lässt. führen, dass die Produktion still steht. Bei einem Hersteller von Haushaltsgeräten verbesserte ifp Consulting vor kurzem den Verpackungsprozess von Kochherden. Bisher brachte der Lieferant dafür die großvolumigen Styroporblöcke zum Herdhersteller. Dort beanspruchten sie viel Lagerplatz, und das Personal musste sie erst ins Lager ein- und wieder ausbuchen, ehe ein Gabelstaplerfahrer sie zur rechten Zeit ans Band lieferte.

in der Intralogistik

Abweichungen vom Soll fallen sofort auf Nach umfassender Analyse kam das Beratungshaus zum Ergebnis, dass es künftig einfacher und kosteneffizienter ist, wenn der Lieferant die Verpackungsteile mehrmals täglich termingerecht direkt ans Band liefert. Dann entstehen dem Herdhersteller zwar höhere Lieferantenkosten, weil dessen Personal bei ihm im Werk länger beschäftigt ist. Doch unter dem Strich überwiegt das Einsparpotential: Der Herdhersteller muss das Verpackungsmaterial künftig nicht mehr teuer zwischenlagern und kann die frei werdenden Ressourcen bei seinen Mitarbeitern für sinnvollere Tätigkeiten wie zum Beispiel Qualitätskontrolle nutzen. Das Beispiel zeigt: Vorteile bietet ein Softwaretool dann, wenn sich logistische Arbeitsabläufe verändern, aus dem Ruder laufen und effizienter gestaltet werden müssen. Softwaregestützt können die Logistiker an Stellschrauben drehen, Alternativen ausprobieren und vor allem eine schnelle Kosten-Nutzen-Rechnung durchführen. Durch das präzise Steuern der gesamten Lieferkette fallen Abweichungen vom Soll sofort auf. Unternehmen können bei kritischen Terminen und Engpässen rechtzeitig in Produktionsprozesse eingreifen und, wenn nötig, Transportarten und -routen umstellen. Davon profitieren alle Beteiligten in der Kette: Vorgegebene Fristen in der Produktion und im Transport können so in den meisten Fällen eingehalten werden. Die Waren sind rechtzeitig im Verkaufsregal, was nicht nur den Händler, sondern auch den Kunden zufrieden stellt.  Dr. Robert Kuttler

Kurzmeldungen Anwendungen

Mithilfe entsprechender Software können Logistiker an Stellschrauben drehen, Alternativen ausprobieren und eine schnelle Kosten-NutzenRechnung durchführen.

Grenzübergreifende Logistik mit „Eancom“ ◗ Die Spedition Martin und ihr französischer Handelspartner Groupe GCF/Les Grands Chais de France (LGCF) setzen auf den elektronischen Datenaustausch (EDI).

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markt | produ k t e

Neue Konzepte senken Druckkosten Im Print-Segment strebt HP einen Strategiewechsel an: weg vom reinen Druckerhersteller, hin zum Anbieter innovativer Druckerlösungen und -services.

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ach einer Durststrecke mit teils massiven Umsatzeinbrüchen scheint der Markt für Drucker, Scanner und Multifunktionsgeräte wieder Fahrt aufzunehmen. Eine positive Entwicklung, die nicht zuletzt dadurch bedingt ist, dass die Anbieter den gewandelten Rahmenbedingungen mit neu strukturierten IT-Landschaften und geänderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung tragen. Die mobiler werdende Gesellschaft sowie der Zugriff auf neue Internetservices spielen dabei eine Schlüsselrolle. „85 Prozent der Smartphone-Benutzer möchten drucken. Laut Vorhersage der Marktforscher werden zudem bis 2020 ein Drittel aller digitalen Informationen in Clouds gespeichert sein bzw. über Clouds übertragen werden“, so Jaimi Cyrus, Geschäftsführerin der Imaging & Printing Group (IPG) bei der HP Deutschland GmbH. Hinzu kommt eine nach wie vor ungebremst wachsende Informationsflut. „Die Unternehmensprozesse haben im Regelfall nicht mit der explosionsartigen Vermehrung von Inhalten Schritt gehalten“, konstatiert Cyrus. Die Folge sind hohe Druck-

„Mit effizienten Drucklösungen können Unternehmen 30 Prozent Energiekosten einsparen“, … … erklärt Jaimi Cyrus, Geschäftsführerin der Imaging & Printing Group (IPG) bei der HP Deutschland GmbH.

3D-Objekte scannen und direkt ins Internet stellen – der neue Topshot Laserjet Pro M275 macht es möglich.

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managementkosten bei gleichzeitige sinkender Produktivität der Mitarbeiter, die immer mehr Zeit mit der Informationssuche verbringen. Abhilfe verspricht HP mit einem breiten Angebot an servicebasierten Geschäftsmodellen. Das Unternehmen erwartet in diesem Geschäftssegment ein vierfach schnelleres Wachstum im Vergleich zum reinen Hardwarevertrieb. Aktuell hat man eine Reihe von Applikationen vorgestellt, die das Management von Druckerflotten vereinfachen sollen. So regelt Access Control z.B. den Zugriff auf die gesamte Druckumgebung im Unternehmen und gewährleistet eine umfassende Kostenkontrolle. Mittels Access Control lassen sich Pull Printing, Sicherheitsfunktionen und automatischer Duplexdruck einfach in Unternehmen einführen. Bei den Document-Processing-Services handelt es sich um eine integrierte Suite von Services, die Unternehmen dabei helfen, Informationen zu erstellen, zu drucken, zu archivieren und zu verteilen. Dokumentenintensive Prozesse können damit über den Lebenszyklus der Daten hinweg vereinfacht werden. Die ShareScan-Lösung von HP und Nuance eCopy ist in drei Varianten erhältlich und unterstützt Unternehmen bei der Dokumentendigitalisierung. In unterschiedlicher Funktionalität verbinden die Varianten Netzwerkressourcen und Sicherheitsprotokolle sowie mehr als 100 Backendapplikationen. Mit der SecureJet Enterprise Solution und Jetmobile unterstützt man Administratoren dabei, Druckumgebungen sicherer zu gestalten. Neben einer Reihe von Authentifizierungsmöglichkeiten wie PIN-Codes oder Näherungskarten können Unternehmen auch ein eigenes Authentifizierungsprogramm einführen. Durch Pull Printing verringern sich außerdem die „vergessenen“ Druckjobs, da der Ausdruck erst gestartet wird, wenn der Anwender seine PIN am Gerät eingibt. Abgerundet wird das Lösungsangebot mit der „Document Capture and Workflow Solution“ von HP und Hyland, womit man das Dokumentenmanagement vereinfachen möchte. Die Multifunktionsgeräte scannen Dokumente ein, die mit einem einzigen Klick gespeichert werden können – dem Connect-to-OnBase. Neben den Verwaltungsanwendungen hat der Hersteller auch sein Produktangebot überarbeitet und erweitert. An den Professional-Bereich gerichtet sind die Modellreihen 100 und 200 als Arbeitsplatzsysteme sowie 300 und 400 für kleine Teams. An das Enterprisesegment wendet sich HP mit den Modellreihen 500, 600 und 700, die für unterschiedlich große Arbeitsgruppen entwickelt wurden. Mit dem Topshot Laserjet Pro M275 bietet das Unternehmen überdies erstmals ein System an, mit dem Bilder von 3D-Objekten räumlich erfasst, dargestellt und z.B. über Apps direkt ins Internet hochgeladen werden können. Siegfried Dannehl

IBM renoviert das Hardware-Portfolio

ERP-Branchenlösung von Yaveon

◗ Über fünfzig neue und verbesserte Server- und Speicherprodukte für Unternehmen stellte IBM kürzlich vor. Sie sollen den IT-Betrieb nachhaltig verbessern sowie die Einführung von Analytik- und Cloud-Lösungen beschleunigen.

◗ Eine ERP-Branchenlösung für Chemie, Pharma und Nahrungsmittel im Mittelstand soll für verbessertes Qualitätsmanagement sorgen.

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So günStig wie vom LKw. * eiZo ev2315w für E 249,– .

Erst haben sie mit dem Schneidbrenner unseren Webshop geknackt und alle EV2315W geklaut. Dann wurden die Einbrecher selbst verknackt. Die Verbrecherjagd hat sich gelohnt: Endlich stehen die 23-Zoll-Office-LCDs wieder in unserem Webshop zum Verkauf – mit all ihren High-End-Features wie dem hellen LED-Backlight, energiesparenden EcoView-Funktionen, Full-HD sowie der 5-Jahres-Garantie. Für die Hilfe bei der Tätersuche bedanken wir uns bei allen Kunden und Fans mit diesem Wie-vom-LKW-Preis. Sofort bestellen unter www.eizo.de/ev2315w * Aktionspreis inkl. MwSt.


IT-MITTELSTAND 11/2011