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OFFENE PLANUNG ALS ERFOLGSFAKTOR FÜR DAS

PROJEKT

„GÖTZIS - MARKT UND MITTE“

Gemeinde startet Projekt mit Bürgerbeteiligungsverfahren zur Gestaltung des Zentrums

Dem Götzner Zentrumsbereich entlang der Landesstraße L190 als gelebter Raum kommt besondere Bedeutung zu. „Die Gestaltung und die Nutzung dieses Raumes berührt jede Götznerin und jeden Götzner“, betont Bürgermeister Werner Huber. Die enorme Entwicklung in diesem Bereich, beispielhaft seien angeführt der Neubau des Sozialzentrums HDG, die Ansiedlungen „Am Garnmarkt“ und die Sanierung der Pfarrkirche, sind mit eine Triebfeder, die die Gemeindeverantwortlichen veranlasst haben, das Projekt GÖTZIS – MARKT und MITTE zu starten. Dabei erstellt die Marktgemeinde Götzis in den kommenden Monaten unter breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein Betriebs- und Gestaltungsmodell für den Bereich „Götzis – Markt und Mitte“. Der Planungszeitraum für die Umsetzung des Betriebs- und Gestaltungsmodells ist mit 12 Monaten festgelegt. Ziel ist, die erarbeiteten Inhalte und Maßnahmen im Sommer 2009 einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und möglichst rasch mit der schrittweisen Umsetzung der Maßnahmen zu beginnen. Über eine breite offene Bürgerbeteiligung - die verschiedenen Projektsthemen werden im Rahmen von individuellen Workshops bearbeitet - soll eine größtmögliche Akzeptanz durch die heimische Bevölkerung für die zukünftig umzusetzenden Maßnahmen erreicht werden. Der Straßenraum entlang der Landesstraße L190, von der Kreuzung mit der Landesstraße L58 (Sutterlüty) bis zur Kreuzung mit dem Junker Jonas – Platz, wird untersucht und entwickelt. Das Kirchenumfeld, im wesentlichen begrenzt durch die Hauptstraße, die Marktstraße sowie der Schulgasse, soll zusätzlich einer vertieften Gestaltungs-/Nutzungsuntersuchung unterzogen werden. Das Resultat dieses Planungsprozesses ist ein Gesamtkonzept mit Maßnahmenplanung für den Zentrumsbereich „Götzis – Markt und Mitte“. Dieses hat städtebauliche und verkehrstechnische Aspekte zu berücksichtigen. Wesentlich ist eine gesamthafte Betrachtung im Kontext mit den Überlegungen aus den Räumlichen Entwicklungskonzepten (REK) aus den Jahren 1997 bis 2002 und den aktuellen Entwicklungen, wie z.B. im angrenzenden Quartier „Am Garnmarkt“. Neben der planerischen Entwicklung von Gestaltungs- und Nutzungsüberlegungen legt die Marktgemeinde Götzis besonderen Wert auf die Finalisierung der Projektergebnisse in einem Maßnahmenkatalog. Über eine entsprechende Bewertung der Maßnahmen soll die zukünftige, zeitliche Maßnahmenumsetzung ermöglicht werden.


Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Abwicklung des Projekts „Betriebs- und Gestaltungsmodells Götzis – Markt und Mitte“? ƒ

Lebendiges und funktionierendes Zentrum = Zentrumsstärkung als Grundlage für die Gemeindeentwicklung und für eine gelebte Ortsmitte

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Breite, offene Bürgerbeteiligung

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Erzielung größtmöglicher Akzeptanz bei allen Betroffenen

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Ergebnisoffener Planungsprozess

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Umsetzung übergeordneter REK – Zielsetzungen

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Nutzungsdurchmischung – Platz für Handel, Dienstleistung und Wohnen

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Erhalten von Freiräumen

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Erhalten, schaffen und verbessern innerörtlicher Grünflächen, Spielflächen, von Treffpunkten und Plätzen (Markt, „Musebereiche“, etc.)

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Verbesserung der Situation Landesstraße L190 durch Neugestaltung

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Verkehrssteuerung als Voraussetzung für eine nachhaltige Beruhigung des Zentrums

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Kurze, möglichst attraktive und sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer

Projektsorganisation für Götzis – Markt und Mitte

Mit der Schweizer Firma METRON VERKEHRSPLANUNG AG aus Brugg hat die Gemeinde einen renommierten und erfahrenen Planungspartner mit der Abwicklung des Projekts „Betriebs- und Gestaltungsmodell Götzis – Markt und Mitte“ beauftragt.

Götzis, 14.07.2008 Bürgermeister Werner Huber GR Dr. Clemens Ender, Bau- und Raumplanungsausschuss GV Christian Loacker, Mobilitätsausschuss

Marktgemeinde Götzis

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Betriebs- und Gestaltungsraum Götzis – Markt und Mitte: Untersuchungsraum

Marktgemeinde Götzis

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Zentrumsplanung1