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Salon-Magazin Nr. 01

Internationaler Salon f端r Konsumkultur

26. / 27. Okt. 2013 von 10 bis 20 Uhr

Messe Dornbirn Vorarlberg

Das Magazin zum Salon, der Design und Genuss zusammenf端hrt

Illustration: kaleido.cc

Zeit und Raum f端r guten Geschmack

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Lebensraum entdecken Nehmen Sie die Umgebung in sich auf. Und erleben Sie dabei eine Kulturlandschaft, die Neues und Beständiges verbindet. Die sich abhebt, ohne abzuheben. Die Lebensräume zum Wohlfühlen und Verweilen schafft. Mit Sinn für Qualität und Stil. Erleben Sie das Architekturland Vorarlberg. Vorarlberg Tourismus, Postfach 99, 6850 Dornbirn, Österreich T: +43 (0)5572/377033-0, F: +43 (0)5572/377033-5, info@vorarlberg.travel, www.vorarlberg.travel


IMPRESSUM IM M Herausgeber H Messe Dornbirn, Messeplatz 1, A-6854 Dornbirn n, Österreich Tel.:. +43 5572 3055-0 Tel Fax: +43 5572 3055-335 Fa service@messed se dornbirn.at www.diegustav.ccom ww UIDID Nr. ATU361220602 DVR DV R 0527670, FN N 59468d/ Landesgericht Feeldkirch La R aktion Red N a Kaltenbrun Nin nner Mitarbeit Redak ktion e Dornbirn Team Gustav, Messe Tea G fik Gra Bernhard Rothkaappel Be G fische Param Gra meter ka eido.cc kal Fotos Beigestellt, Ausstteller, Messe Dornbirn Bei Mitarbeit Text Mit Sigr ig it Fleisz Lektorat Lek Martin Grill, Nicole Salcher, Veronika Nömairr Ve Eigentümer/ Verl e eger / Produ uktion D & R Verlagsgeseellschaft m. b.H. Nfg. KG Leberstraße 122, A-1110 Wien Leb T .: +43 1 740 777-0 Tel Fax:: +43 1 740 Fax 740 7777-888 redakt ktion ion@al @alacaarte @al @alaca rt .at att www w .alacarte te.at .at Geschäftsführerr Gerhard Milleticch Verlagsleiter Christian Grünw wald Produktionsleitu ung Martina Fasching g Projekt- und An nzeigenleitung Stefan W. Stump pf Tel.: +43 1 740 777-831 an eig anz ei en@alacaarte.at Litho Lit ho Rep epr prome p o dia, A-11110 Wien Druck D ruck ck ck Ferdin nand a Berger & Söhne Ges.m.b.H., A-3580 Ho Horn

INHALT Ihr Wegweiser durch die Gustav Vorwort ............................................................................................................... 7 Glücksgefühle für Genießer ................................................................... 8 Gustavs Haus Das Wohnzimmer ....................................................................................... 10 Fundstücke ..................................................................................................... 28 Das Arbeitszimmer ................................................................................... 30 Die Küche ........................................................................................................ 34 Die Terrasse ................................................................................................... 43 Das Speisezimmer ..................................................................................... 44 Das Kaminzimmer ..................................................................................... 48 Das Schlafzimmer ..................................................................................... 53 Die Ankleide ................................................................................................. 54 Das Bad ............................................................................................................. 60 Salon des guten Geschmacks und Designs .................................. 61 Chef’s Tables ................................................................................................. 62 Hotels und Restaurants .......................................................................... 64

Für verssehe ehen hentlich nicht erfolgte Eintragungen, Druckf Druc kfeh kfehl hler, er feh f lerhafte Ausführungen jeder Art usw. haftet der Herausgeber nur, wenn dies Mangel nachweisbar vorsätzlich oder grob se ser f hrläss fahr lää ig verschuldet wurde. Die in diesem Kaläss tal g en ta talo e thal th tha h tene te n Firmenanschriften unterliegen en n dem m Date atensch ns utz. Die Verwendung zu nsc Werb erbezwe ezwe zwe w cken iist we st st nic nicht ni ht gestattet. g Nachdruck, uck, uc ck, auch auszugs ugssweis weise, wei ee, istt nicht ich gestattet. Alle im Magazin vorko orko rko komm kommen mme mmen menden per pers r onen oneenon bezogenen Begriffe inklu udier dii en diee wei die weib ei iche eibl wie die männliche Form.

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Besuchen Sie auf der Gustav DAS ÖSTERREICHISCHE MAGAZIN FÜR ESS- UND TRINKKULTUR BIETET IM INTERNATIONALEN SALON FÜR KONSUMKULTUR NEBEN „LESEPROBEN“ AUCH KULINARISCHE KÖSTLICHKEITEN, AUSGEWÄHLTER PRODUZENTEN ZUM PROBIEREN & AUSSERGEWÖHNLICHES DESIGN ZUM BESTAUNEN AN.

Ölmühle Fandler Leidenschaft seit vier Generationen Die Pressmeister des Pöllauer Traditionsunternehmens sind Experten in dem, was sie tun. Ihr Know-how und ihre Sensibilität bestimmen in hohem Maße die Qualität von Fandler. 17 verschiedene Ölfrüchte verpressen sie mit der Erfahrung aus 4 Generationen zu wohlschmeckendem Öl. Darunter finden sich Exoten wie Macadamia, Sesam und Erdnuss ebenso wie Blaumohn, Sonnenblume oder Camelina. An der Art, wie man das tut, hat sich über die Jahre nur wenig geändert. Man ist sich und dem klassischen Stempelpressverfahren treu geblieben. Überzeugen Sie sich selbst und lassen Sie sich von der Leidenschaft für Öl anstecken. Wir freuen uns über Ihren Besuch. www.fandler.at

Wiener Schnecken Seit ein paar Jahren belebt der Wiener Schneckenzüchter Andreas Gugumuck die österreichische Gastronomieszene. Als Gewinner der „Trophée Gourmet“ im Jahr 2012 wurde er mit seinen Wiener Schnecken vom Europäischen Parlament sogar zum „Best Young Farmer Of Europe“ gewählt. Seit dem Jahre 1720 wird der Hof in Rothneusiedl von der Familie Gugumuck bewirtschaftet. Als dieser vor Jahren an Andreas Gugumuck übergeben wurde, hat man sich ganz auf die traditionelle Schneckenzucht konzentriert. Noch zur k. u. k. Zeit hatte fast jedes Kloster einen eigenen Schneckengarten. Die Schnecken werden in natürlicher Freilandhaltung gezüchtet und ernähren sich von den dort angebauten Sonnenblumen, Mangold, Raps und vielen Kräutern wie Thymian und Fenchel. Auf der Gustav wird es neben gratinierten Schnecken auch Schneckenkaviar und Schneckenleber zum Verkosten geben. www.wienerschnecke.at

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Fotos: Steve Haider, beigestellt; Illustration: kaleido.cc

Weinbergschnecken und Schneckenkaviar

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Neue Wiener Werkstätte Mobile Gastfreundschaft Mit der mobilen Gastfreundschaft des Designerduos Chmara & Rosinke präsentiert die Neue Wiener Werkstätte das Gewinnerprojekt des letzten NWW Design Awards und startet den Aufruf zum nächsten Design-Preis: nww-designaward.org Das Projekt der mobilen Küche thematisiert Eigeninitiative im öffentlichen Raum: ein Küchenmöbel als Happening. Für Genuss unter freiem Himmel, im Ferienhaus, Loft oder wo immer man kurz Halt machen möchte. Genussvoll erlebt man auch das Mobiliar: Als Hersteller hochwertiger Möbel, Polstermöbel, Fenster und Türen verbindet die Neue Wiener Werkstätte traditionelles Handwerk mit zeitgemäßem Design. www.nww.at

Weingut Gerald Tschida Guter Wein durch positive Sichtweise Ein Winzer, der bei Reben und Weinliebhabern gleichermaßen gut ankommt: Gerald Tschida macht im Seewinkel grandiose Weiß- und Rotweine. „Winzer sollte man nur werden, wenn man es wirklich gerne macht“, sagt Gerald Tschida in seiner sympathischen Art. „Gerne machen“ bedeutet für ihn zunächst, 14 Hektar Weingärten zu bewirtschaften. Darin sind nahezu alle bedeutenden Rebsorten des Burgenlands zu finden – und allen lässt er eine ganz individuelle Pflege zukommen. „Ich will, dass sich die Reben wohlfühlen“, lautet des Winzers Credo. Ob Boden- oder Laubarbeit, jeder Weingarten erhält sein spezielles Wohlfühlprogramm, zugeschnitten auf den Bodentyp und die Launen der Witterung. Tschida ist es wichtig, Wein als Naturprodukt zu sehen, das die Charakteristik eines Jahrgangs zeigen darf und dafür auch geschätzt werden sollte. Schließlich macht erst der Unterschied zwischen den Jahrgängen das Mysterium rund um den Wein aus. Ein sehr traditioneller Zugang, der beim Weinpublikum großen Anklang findet. www.tschida-wein.at

Weingut Christian Fischer Sooß/Thermenregion Seit mehr als 350 Jahren betreibt die Familie Fischer Weinbau. Bereits um die Jahrhundertwende war der Heurige in Sooß ein beliebtes Ausflugsziel. 1982 stieg Christian Fischer in den Familienbetrieb ein und machte ihn gemeinsam mit seiner Frau Veronika zu einem echten „Klassiker“ der Thermenregion. Im Vordergrund steht die Produktion von Rotweinen auf internationalem Topniveau, wobei die Bemühungen dahin gehen, durch Einbeziehung international anerkannter Rotweinsorten – als Ergänzung der im Gebiet üblichen Sorten – das vorhandene Potenzial der Lagen und des Standortes optimal zu nützen, um gehaltvolle, vielschichtige Rotweine mit einer harmonischen Tanninstruktur und Reifepotenzial zu erzeugen. www.weingut-fischer.com ► HALLE 14, STAND 50

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Das Leben genießen. Jetzt sparbuchen. Sparen bedeutet, sich Träume erfüllen zu können. Die Freiheit, sein Leben so zu gestalten, wie man es für richtig hält. Hier und jetzt.

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VORWORT

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Liebe Leserin, lieber Leser!

Lieber Gast, liebe Gäste!

Liebe Besucherin, lieber Besucher!

Wir freuen uns, Ihnen die Gustav, den ersten internationalen Salon für Konsumkultur, vorstellen zu dürfen. Die Gustav ist ein neues Qualitätsformat der Messe Dornbirn, die Design, Genuss und Nachhaltigkeit von 25. bis 27. Oktober zusammenführt. Sie zeigt Produkte, die sich durch handwerkliche Verarbeitung, Materialqualität und Langlebigkeit auszeichnen, aber dennoch dem zeitgenössischen Geschmack entsprechen. Damit erfüllt sie den Wunsch von immer mehr Menschen, verantwortungsvollen Konsum mit Lebensfreude und Lifestyle zu verbinden.

Der Salon für internationale Konsumkultur ist wie ein großzügiges, geschmackvolles Haus aufgebaut – Gustavs Zuhause eben! Der Ausstellungsrundgang führt durch unterschiedliche Räume, denen passende Produktgruppen zugeordnet sind. In der Ankleide findet sich z. B. fair produzierte Designermode neben qualitativ hochwertigen Accessoires. Küche und Speisezimmer beherbergen nicht nur alle nützlichen Helferlein für Tisch- und Kochvergnügen, sondern auch die gehobene Gastronomie. Im Wohn- und Kaminzimmer gibt es alles, was Wohnen wertvoll und wertig macht: von den passenden Textilien, feinen Polstern, hochwertigen Designstücken bis hin zu edlen Tropfen.

Dass die Gustav bei uns in Vorarlberg stattfindet, ist kein Zufall: Sie passt perfekt zur Alltagskultur unserer Region. In Vorarlberg ist das ganze Jahr über „Zeit und Raum für guten Geschmack“. Sichtbar wird das in der Architektur, für die Vorarlberg europaweit bekannt ist. Auch unsere Handwerksbetriebe prägen das Land mit Bodenständigkeit, Kreativität und Innovation.

Das Motto der Gustav heißt: Zeit und Raum für guten Geschmack. Sinnlich inszenierte Themensalons und ein neuartiges Ausstellungskonzept machen diesen Anspruch deutlich. Die Gustav bietet Aussteller aus den verschiedensten Bereichen: von Unterwäsche aus Naturfasern über Papeterie bis hin zu Möbeln, Wohnaccessoires, Wein oder exklusiven Lebensmitteln, von kleinen Labels und Geheimtipp-Manufakturen bis hin zu internationalen Marken. Wir wünschen Ihnen beim Lesen und Entdecken viel Vergnügen und freuen uns, Sie auf der Gustav zu begrüßen.

Lesen Sie in diesem Magazin nun mehr darüber, was die Gustav ausmacht, welche Aussteller zu Gast sind oder was die verschiedenen Themensalons bieten. Erfahren Sie mehr über die Spitzenköche, die für Sie an den Chef ’s Tables live vor Ort aufkochen und Ihnen in exklusivem Rahmen ganz spezielle Insidertipps gewähren.

Besucher erfahren diese genussvolle Lebensart in den Hotels, die ihren Gästen mit großem persönlichen Engagement ein individuelles Urlaubserlebnis schaffen. Viele Gasthöfe arbeiten mit hochwertigen regionalen Produkten und leben Nachhaltigkeit aus tiefer Überzeugung. Das spüren auch unsere Gäste.

Viel Freude beim Lesen und bis bald auf der Gustav in Dornbirn!

Während andere Länder Tourismus als Industrie betreiben, hat sich Vorarlberg zu einer TourismusManufaktur entwickelt. Die Gustav ist ein Schaufenster der Vorarlberger Lebenskultur. Ich freue mich sehr auf diesen „Salon der Konsumkultur“ und lade alle Besucher ein, in Vorarlberg zu entdecken, was sie auf der Gustav genossen haben.

Otto-G. Mäser Aufsichtsratsvorsitzender, Messe Dornbirn

Christian Schützinger Direktor, Vorarlberg Tourismus

Daniel Mutschlechner Bereichsleiter Messen, Messe Dornbirn Helga Ginzinger Projektleiterin Gustav, Messe Dornbirn

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| DAS GLÜCK

Genusskultur

Glücksgefühle für Genießer WO BEGINNT GENUSS? WO HÖRT ER AUF? WARUM MACHT ER UNS SO GLÜCKLICH UND WELCHE ROLLE SPIELEN DABEI GESCHMACK & VERANTWORTUNG? SIGRIT FLEISZ HAT DIE ANTWORTEN AUF DER GUSTAV GEFUNDEN & „FALTER“-HERAUSGEBER ARMIN THURNHER DAZU BEFRAGT. ◊◊◊

Auf der Suche nach Sinn und Sinnlichkeit treibt es den Menschen immer häufiger aufs Land. Fernab von falschen Illusionen und limitierter Höchstgeschwindigkeit entstehen dort Lebensmittel und Wohnaccessoires von betörender Ästhetik und höchster Güte. Im Schutz der Abgeschiedenheit ganzer Wald- und Bergregionen bleibt die Qualität von kunstvollem Handwerk und traditionellem Lebensmittelanbau erhalten. Nur Kreativität wächst hier mit wilden Kräutern um die Wette. Im Salon für Konsumkultur in Dornbirn kommen Genießer des wahren Lebens voll auf ihren Geschmack. Und: wer genießen will, strebt nach Glück. Auf der Gustav werden Genussfreunde bestimmt glücklich. Oder formulieren wir es andersherum: Wer mit offenen Augen auf dem Messegelände herumflaniert, läuft ganz im Sinne Armin Thurnhers Gefahr, dem Glück zu begegnen. Im Salon für Konsumkultur tummeln sich ausschließlich Menschen, deren Leben und Lust dem guten Geschmack gewidmet sind. Und sie haben all die Dinge, die sie lieben, mitgebracht. Zum Ansehen, zum Kosten, zum Spielen und zum Kaufen. Diese Menschen haben eines gemeinsam: Sie bieten nicht einfach nur schöne und praktische oder wohlschmeckende Konsumartikel feil, sondern sie leben auch eine Gesinnung vor. Alle Anbieter auf der Gustav sind Menschen, die sich dem wahren Leben verschrieben haben: Designer, Delikatessenhändler, Möbelbauer, Hoteliers und Weinbauern in der 4. Generation ebenso wie Aussteiger und Autodidakten, die irgendwann ihre Berufung gefunden haben – und nie mehr verlieren wollen. Die Gustav vereint Bewusstsein mit Berufung, Handwerk mit Höchstleistung, Lifestyle mit Liebe, Qualität mit Quantensprung und Design mit Genuss. Die Produkte, die in traditioneller Handarbeit aus hochwertigen Materialen und seltenen Ingredienzien erzeugt werden, treffen den zeitgenössischen Geschmack und zeichnen sich gleichzeitig auch durch ihre Langlebigkeit aus. Alles, was gut schmeckt und solide gebaut ist, sieht darüber hinaus wunderschön aus. Das ist der Charme, den die vielen verschiedenen Genuss- und Lifestyleprodukte auf

der Gustav versprühen. Egal ob man sie essen, anziehen oder aufstellen kann. Verantwortung trifft Lebensfreude. Apropos Verantwortung: Der vielstrapazierte Begriff der Nachhaltigkeit ist auf der Gustav ein ungeschriebenes Gesetz. Was vielerorts gepredigt wird, findet in Vorarlberg statt. Die Bio Austria hat hier die meisten Mitglieder – österreichweit. Dem stetig wachsenden Bewusstsein für die Herkunft dessen, was der Konsum täglich bietet, liegt eine Sehnsucht zugrunde. Die Sehnsucht nach Authentizität und Selbstbestimmung. Wer sich selbst spürt, genießt leichter. Und umso lieber. Das betrifft den Raum, in dem wir wohnen, genauso wie die Nahrung, die wir täglich zu uns nehmen. Ebenso wie die Menschen, mit denen wir uns umgeben und die uns mit den Dingen des Lebens versorgen. Deshalb treten Gustav-Besucher offene Türen ein, wenn sie sich in den Genuss-Salon vorwagen. In der einzigartigen Atmosphäre werden Genießer und solche, die es noch werden wollen, inspiriert, ihren Lebensstil zu verschönen, zu ergänzen oder zu erneuern. Das Ausstellungsprogramm umfasst Möbel und Wohnaccessoires, Kleiderkollektionen und Heimtextilien ebenso wie Schmuck und Lifestyleprodukte aus kleinen Manufakturen von kreativen Designern und Traditionsunternehmen mit Rückgrat. Hier wird bewusst ein Statement gegen die weltweit anhaltende Globalisierungstendenz, großflächig zu rationalisieren und zu vereinheitlichen, gesetzt. Wenn im Supermarkt die Gurken alle gleich aussehen sollen, zeichnen sich die Früchte Vorarlberger Biobauern gerade durch ihre unterschiedlichen Formen und Farben aus. Die Einzigartigkeit manuell gefertigter Qualitätsprodukte aus der gesamten Bodenseeregion und darüber hinaus macht ihren Charakter aus und ihre Besitzer heilfroh. Die liebevolle Pflege und innovative Verarbeitung jahrhundertealten Wissens spiegelt sich in der Schönheit und Einmaligkeit gewachsener Kulturlandschaften wider. Das harmonische Verhältnis zwischen Mensch und Natur bildet die Grundlage für den Ertrag, der aus dieser Synthese gewonnen wird. Die gegenseitige Wertschätzung wirkt inspirierend.

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INTERVIEW |

Wer genießen will, strebt nach Glück. Das Glück führt über die tägliche Arbeit, über die Härte des täglichen Lebens hinaus. Wer Glück genießen will, braucht Geschmack. Aber den muss man sich erarbeiten. Das Streben nach Glück ist also kompliziert. Außer man findet es einfach. Armin Thurnher, am 26. Oktober zu Gast auf der Gustav 2013.

Interview mit Armin Thurnher Was kann der Österreicher 2013 unter Genuss verstehen? Etwas, das er (oder sie) für sich selbst entdeckt hat, etwas, das ihm nicht vorgeschrieben oder vorgekaut wurde.

Foto: Heribert Corn

Warum sehnt sich der Mensch gerade in Zeiten unbegrenzten Konsums nach dem Einzigartigen? Weil er sich bei aller Gleichheit doch gern von anderen unterscheidet. Erst in der Differenz bemerkt er sich. Woher kommt die Sehnsucht nach Glück – und wie hängt sie mit Genuss zusammen? Glaubt man den Philosophen, ist die Sehnsucht nach Glück Teil unserer menschlichen Existenz. Wir sind unter anderem Menschen, weil wir Glück suchen. Bei der Frage, ob man Glück findet, wenn man Genuss sucht, kommen die Philosophen schon ins Streiten. Wer Genuss sucht, gerät in die Gefahr der Genusssucht – und damit des Unglücks. Es ist also recht kompliziert. Glauben Sie, dass eine Beziehung zwischen Macht und Konsum besteht? Auf mehrfache Weise. Wer konsumsüchtig ist, über den hat Konsum die Macht. Und wer den Konsum anderer steuern kann, hat erst recht die Macht.

Wie wirkt sich der persönliche soziale Status auf das allgemeine Konsumverhalten aus? Bei geringer Souveränität hängt er vom Konsumverhalten ab; bei großer Souveränität setzt er sich darüber hinweg. Steht der Anspruch an Qualität in einem gewissen Widerspruch zur Massenerzeugung? Das versucht man uns einzureden. Aber im Fall von Handwerkserzeugnissen kann es so sein. Wie kann Qualität für alle gewährleistet werden? Indem man allen hilft, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln. Muss man heute als Mitteleuropäer aufs Land flüchten, um ein genussreiches Leben führen zu können? Die meisten Mitteleuropäer flüchten wie die meisten Menschen deswegen in die Städte; wenige weichen dieser Bewegung in die Gegenrichtung aus. Ob man muss? Glaube ich nicht. Wie können Konsumenten sichergehen, dass die Qualität der Produkte hält, was „Bio“ verspricht? Indem sie die Kontrollore kontrollieren. Worin besteht ihr höchster Genuss? In einem zweckfreien Moment, in dem ich glücklich bin.

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| DAS WOHNZIMMER

Halle 13 & 14

Das Wohnzimmer Was ein Zuhause ausmacht MÖBEL UND WOHNACCESSOIRES VON TOP-MARKEN UND KLEINEN, FEINEN MANUFAKTUREN. HANDVERLESENE TEXTILIEN, BELEUCHTUNG UND DEKORATION, SPIELE, INSTRUMENTE UND UNTERHALTUNG. DAS WOHNZIMMER HÄLT, WAS SEIN NAME VERSPRICHT. SO GEHT ZUHAUSE!

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Beran/Henz Kochen mit Eiffel

Die Trüffelmanufaktur Auf den Spuren des Trüffelschweins

Seit drei Jahren bilden Christian Beran und Miguel Henz ein ungewöhnlich kreatives Team. Sie haben sich auf die Gestaltung von Küchenrückwänden spezialisiert. Ihre Projekte vereinen großteils abstrakte Acrylmalerei mit Handsiebdruck auf Leinwand, Holz, Glas oder Metall. Ihre Formensprache ist puristisch. Auf übereinanderliegenden Ebenen führen die beiden Designer architektonische Objekte mit ausgesuchten Schrifttypen, Zitaten und Versen zusammen und schaffen damit neue Wahrnehmungsmuster. Ein vertrautes Rezept, eine spannende Speiseabfolge und die Darstellung von historischen Bauwerken erscheinen im Kontext des Lebensraumes Küche in einer phantasievollen Gesamtkomposition. Beran und Henz schaffen für ihre Kunden ein individuell stimmiges Konzept, das perfekt ins jeweilige Umfeld passt. Die Kommunikation mit ihren Kunden befruchtet wechselseitig Ideen und Vorschläge bis zur gemeinsamen erfolgreichen Umsetzung.

Tatsächlich, in Offingen gibt es Trüffeln. Wundervolle Knollen von unbeschreiblichem Aroma. Über die kleine Straße, die durch die grünen Landschaften des schwäbischen BarockWinkels bis zum Trüffelparadies führt, schlängeln sich aber nicht gerade Trüffelschweine. Seit 2008 wird hier preisgekrönte Trüffelbutter hergestellt. Ein hoher Trüffelanteil findet sich auch im umfangreichen Käsesortiment wieder. Durch die hohe Frequenz importiert die Familie Backes-Keck Knollen und Pilze selbst aus den jeweiligen Herkunftsländern und garantiert anhaltende Frische und höchste Qualität. Die Familie BackesKeck ist ausgestiegen, um das zu verwirklichen, wovon sie lange träumte: von Trüffelfeinkost – nachhaltig und traditionell. Von Hand werden sie verlesen, ob schwarz oder weiß, ob Sommer oder Winter. Die dunkel glänzende Mischung, die daraus entsteht, duftet so stark, dass man es schon auf der Straße riechen kann. Folgen Sie Ihrer Nase! www.dietrueffelmanufaktur.eu ► Halle 14, Stand 26

www.beranhenz.com ► Halle 14, Stand 37

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DAS WOHNZIMMER |

Familie Fenkart Schau-Schokoladen

Amann Kaffee Biologische Bohnen

Was normalerweise im hauseigenen Schauraum passiert, können auch Gustav-Besucher erleben: eine genussvolle Reise in ferne Länder, in denen braunes Gold wächst und gedeiht, inklusive Verkostung des umfangreichen Schokoladesortiments des Vorarlberger Traditionshauses. Seit 2004 werden die köstlichen handgearbeiteten Edelschokoladen in schmackhafte Formen gegossen und mit edlen Bränden verfeinert. Neben Fraxner Kirsch oder der regionalen Birnenspezialität Subira stehen die feinen Delikatessen in rund 20 Geschmacksrichtungen zur Verfügung. Außerdem beinhaltet das Sortiment sechs Grand Cru-Sorten mit einem zwischen 49 und 73 Prozent variierenden Kakaoanteil aus Venezuela, Ecuador, Bolivien, Mexiko und der Dominikanischen Republik. Schmackhafte Kompositionen kreiert der Chocolatier auch aus den karibischen Edelkakaosorten Criollo und Trinitario. Und weil der Meister sein Hobby zum Beruf gemacht hat, gibt es stets etwas Neues zu naschen. Hauchdünne, mit getrockneten Früchten der Bodenseeregion belegte 100-g-Tafeln sind der letzte Schokostreich und sündiges Resultat einer besonders sensiblen Verarbeitung. Die schonende Trocknung der Früchte garantiert ein authentisches Aroma, das in Kombination mit der passenden Kakaosorte zur perfekten Entfaltung gerät. Der Familienbetrieb, der auf dem Schlossplatz von Hohenems vis-à-vis vom Renaissancepalast beheimatet ist, besteht in der dritten Generation und wird von Gunther und Petra Fenkart geführt. Das Schlosscafé wurde im Jahr 1948 eröffnet und vertreibt heute Spezialitäten unter der Marke „FenkartSchokoladengenuss“ auch außerhalb des Stammhauses.

Weltweit starten die meisten Menschen ihren Tag mit einer Tasse Kaffee. Auf der Gustav stellt der Vorarlberger Familienbetrieb Amann Amaro Gayo aus Äthiopien vor. Der biologische Spitzenkaffee ist nur eine von vielen feinen Kaffeespezialitäten, die im Bregenzerwald geröstet werden. Vom Filterkaffee aus Äthiopien bis zum rassigen Espresso aus Brasilien stammen die meisten Rohkaffees direkt vom Kaffeebauern. Hinter jeder Bohne verbirgt sich eine einzigartige Geschichte. Der Amaro Gayo wird von einer der inspirierendsten Figuren der äthiopischen Kaffeewelt verarbeitet. Asnakech Thomas widmet sich seit 2005 in ihrer Heimatregion der Verbesserung von Kaffeequalität. Bis heute ist sie die einzige weibliche Mühlenbetreiberin in Äthiopien; dank ihrer Initiative wird der Preis der AmaroKirsche derzeit an der Spitze gehandelt. Verschiedenen sozialen Programmen zur Hilfestellung bei der Qualifizierung und Beschaffung von Arbeitsplätzen vor Ort, dem Aufbau von Schulen und einer adäquaten medizinischen Versorgung ebnete Thomas den Weg. Neben Rohkaffee aus Äthiopien bezieht Amann ausgewählte Grand Crus aus Guatemala, Costa Rica, Kolumbien und Brasilien zur heimischen Herstellung. Die handgepflückten Hochland-Arabicas stammen aus ökologisch und sozial verträglichem Anbau und durchlaufen strenge Qualitätskontrollen, bis sie in Vorarlberg landen. Neben der regionalen Versorgung hat sich der Insidertipp zur internationalen Delikatesse gemausert. Exportiert wird mittlerweile nach Deutschland, Lettland, Dubai und England. www.amann-kaffee.at

www.schokoladengenuss.at

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| DAS WOHNZIMMER

USM von ConTempi Interieur mit Wert Zeitloses Möbeldesign führt das Möbelstudio mittlerweile nicht mehr nur in Bregenz, sondern auch neu in der Feldkircher Vorstadt Nr. 14. Kunden können hier Fragen stellen und Bedürfnisse formulieren. Das ConTempi-Team behält dabei stets das große Ganze im Auge. Mit dem Blick fürs Detail nehmen sie Mensch und Raum wahr. Beraten wird mithilfe von Kompetenz und Professionalität international erfahrener Interieur-Partner. Allerhöchster Designanspruch, internationale Themenführerschaft, ein erfolgsorientiertes und dennoch persönliches Verständnis von Partnerschaft – all das verbindet Partner und Kunden mit dem ConTempi-Team. Private und öffentliche Lebensräume werden schöner und lebenswerter gestaltet. Nicht zuletzt aufgrund einer kompromisslosen Qualität bei Design und Funktion. Egal ob Tisch

und Stuhl, Sofa und Sessel, Regal und Sideboard, Bett und Schrank, Leuchten und Accessoires. Als offizieller Vertriebspartner von USM hat das ConTempi-Team einen starken Partner. Weil auch USM – „Ulrich Schärer Münsingen“ – für hochwertiges Design und hervorragende Qualität steht. Das erfolgreiche Schweizer Unternehmen für Möbelbausysteme „USM U. Schärer Söhne AG“ beschäftigt an seinem Stammsitz in der Schweiz und den Schwestergesellschaften in Deutschland, Frankreich, USA und Japan rund 400 Mitarbeiter. Der Hersteller mit Produktionsstandort Schweiz ist über Vertriebspartner weltweit in über 30 Ländern präsent. Die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens beginnt im Jahr 1885 als Eisenwarenhandlung und Schlosserei in Münsingen nahe Bern, fernab von Design und Möbelbau. Zu Beginn der 60er Jahre, mit Eintritt von Paul Schärer junior, wird mit dem kompletten Neubau der Fabrik der entscheidende Schritt zum modernen, designorientierten Industrieunternehmen getan. Der Architekturauftrag geht an Fritz Haller, damals Architekt in Solothurn, später Prof. Dr. h. c. an der Universität Karlsruhe. Sein funktionales StahlbausystemGebäude, das vollkommen richtungsneutral konzipiert ist und sich nach Belieben ausbauen lässt, wird zum Vorbild für das faszinierende USM Möbelbausystem Haller, das Paul

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Viele Jahre lang ging es in der Wirtschaft und in der Gesellschaft vor allen Dingen um eins: um Masse, um Viel. Gut war das nicht. Wolf Lotter, Wirtschaftsjournalist, Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins brand eins

Schärer gemeinsam mit Fritz Haller zunächst für den Eigengebrauch entwickelt hat – sozusagen durch Übertragung vom Makro- in den Mikrobereich. 1965 wurde das USM Möbelbausystem Haller auf den Markt gebracht und ist seither weltweit zum Inbegriff für zeitloses Design geworden. Im Jahre 1988 wurde erstmals in Deutschland entschieden, dass das USM Möbelbausystem Haller ein Werk der angewandten Kunst ist und unter Urheberrechtsschutz steht. Die Ende 2001 erfolgte Aufnahme in die Design-Sammlung des Museum of Modern Art in New York ist nicht nur eine hohe Auszeichnung, sondern bestätigt auch den Kunstcharakter des Produkts. Der bekannte Klassiker wird sowohl in der Bürowelt, in öffentlichen Bauten als auch im privaten Bereich eingesetzt. Über die letzten Jahre wurden weitere Produktlinien entwickelt, die miteinander kompatibel sind und mittlerweile gefragte Schweizer Exportprodukte darstellen: USM Möbelbausystem Display (1989), USM Tischbausystem Kitos (1990) und in Ergänzung das USM Innenorganisationssystem Inos (1996). USM und weitere Einrichtungshighlights finden Sie bei ConTempi in Bregenz, Kornmarktstraße 20, und in Feldkirch, Vorstadt 14. www.contempi.at ► Halle 14, Stand 34

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Geschirrwerkstatt Helga Ritsch Gebrannte Erde Helga Ritsch isst gut und gerne. Am liebsten qualitativ hochwertige Produkte. Und das Ganze aus ebenso authentischen Gefäßen. Deshalb dreht sie auf ihrer Töpferscheibe in Zürich Tonobjekte einzeln von Hand. Klare Formen und schlichte Farben überwiegen, den großen Auftritt überlässt sie dem Essen. Inspiriert sind die kunstvollen Stücke von ihrer Tagesverfassung und von der Qualität des Tones. In Größe und Form weichen sie daher immer minimal voneinander ab. Einige ihrer schönen Teeschalenexponate haben es bereits ins Museum geschafft. Gefäße für den Raum und Geschirr für den Tisch werden mit einer großen Portion Idealismus erzeugt, in Gips gegossen, von Hand aufgebaut, aus Steinzeugton und Porzellan gearbeitet und bei hohen Temperaturen (1.300 °C) gebrannt – das macht sie alltagstauglich für Mikrowelle und Geschirrspüler. Die direkte Begegnung mit ihren Kunden ist der Kunsthistorikerin und Keramikerin über Umwege auch auf der Gustav wichtig – wer will, trinkt mit ihr einfach eine Tasse Tee. www.helga-ritsch.ch ► Halle 14, Stand 2

Hofgoldschmiede Schmucke Poesie

Goldschmiede Voth Schmucker Stil

Martina Runges kleine Wunderwelt gastiert in Dornbirn. In ihrer Goldschmiedewerkstatt lässt sie Poesie und Handwerk zu neuen Formen verschmelzen. Jedes Unikat aus ihrer Hofgoldschmiede enthält eine Botschaft oder eine Geschichte, die sie als Geschenk an die Seele ihrer Trägerinnen versteht. Die Goldschmiedin aus Thüringen entwirft Schmuckstücke, die sie zu Herzensangelegenheiten erklärt. Ihre besondere Sicht auf die Dinge des Lebens, vereint mit dem höchsten handwerklichen Anspruch, prägt ihre Feinarbeiten – egal ob Schmuckunikate, Umarbeitungen oder Reparaturen. In ihren Goldschmiedekursen wird sie zur Geschichtenerzählerin. Sie sammelt Steinchen, Zettelchen und Vergessenes. All diese Bilder, alle Eindrücke und Emotionen, alles, was ihr in der Welt einmal begegnet ist, findet irgendwann seinen Platz in einem Schmuckstück. Martina Runge ist seit dem Jahr 2000 selbstständige Goldschmiedin in Ludwigsburg. www.hofgoldschmie.de ► Halle 14, Stand 6

Karlheinz Voth lässt sich gerne vom Stil eines Menschen beflügeln. Der gelernte Designer und versierte Goldschmiedemeister geht sogar so weit, dass er seine Entwürfe damit veredelt. Seit 1984, dem Gründungsjahr seines eigenen Ateliers, fertigt er Unikate aus Gold und Silber individuell für seine Kunden an. Edle Metalle, ausgesuchte Steine und kostbare Perlen betrachtet er ebenso als einzigartig wie deren Besitzer. Deshalb sind all seine schmucken Entwürfe glänzende Beispiele unverwechselbarer Handwerkskunst. Und strahlen vor allem eines aus: Herzblut. Denn seine hochwertigen Schmuckstücke sind ihm Berufung und Ansporn zugleich. Alle Unikate von Karlheinz Voth spiegeln eine unverkennbare, klare Formensprache wider. Ihr kunstvolles Design findet sich übrigens auch außerhalb von Voths Atelier. Nicht nur an Schwanenhälsen oder Kusshänden, sondern auch in exklusiven Galerien, ausgewählten Goldschmiedeateliers und auf der Gustav. www.goldschmiede-voth.de ► Halle 14, Stand 18

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Casa Möbel & mehr Aus Liebe zum Möbel Den Boden unter den Füßen verliert der Hohenemser Familienbetrieb auch in der dritten Generation nicht. Pünktlich zur Gustav ebnet die Familie Walter den Weg in die neue Designsaison und zeigt Neuheiten aus der eigenen Betonmöbel-Kollektion. Gewohnt frech werden die Teile mit neuesten Esszimmertrends kombiniert. Außerdem ist das Sofa „187“ von Freistil mit von der Partie – ein Highlight aus dem Polstermöbelsortiment. Die kleine Auswahl steht exemplarisch für die Philosophie des Hauses, das damit Werte wie höchste Qualität gepaart mit optimalem Preis-Leistungs-Verhältnis versinnbildlicht. Der Erfolg ihrer „Betonmöbel“ gab dem Design-Team 2013 recht. Alle Familienmitglieder lieben es, gemeinsam mit Kunden individuelle Wohnkonzepte zu erarbeiten. Das Sortiment umfasst über 100 verschiedene Hersteller, Markenkult gilt als verpönt. Dass ein Möbel die hauseigenen ästhetischen und praktischen Anforderungen zu 100 Prozent erfüllen kann, ist den selbsternannten Möbelliebhabern das Wichtigste. Leidenschaftlich. www.casa-moebel.at ► Halle 14, Stand 11

Domicil Home – Einrichten mit Gefühl Haute Couture zum Wohnen „Ganzheitlich einrichten“ lautet das Konzept des Ravensburger Einrichtungshauses. Kein Wunder, denn die Grundlage dafür bildet die umfangreiche Eigenkollektion an Möbeln, Stoffen, Teppichen, Lampen und Accessoires. Formen, Farben und Materialien sind ideal aufeinander abgestimmt und laden zum vollständigen Gestalten förmlich ein. Egal ob für das private Eigenheim, die Ferienwohnung oder das Boutique-Hotel, die Domicil-Ideen ziehen sich wie ein roter Faden durch ganz Europa. Dabei reicht die stilistische Bandbreite vom Landhausstil bis zur eleganten Stadtwohnung. Der klassische Kirschbaumsekretär ist neben Polstermöbeln namhafter europäischer Designer ebenso vertreten. Natürliche Materialien, handwerkliche Verarbeitung und ein hoher Qualitätsanspruch prägen die Philosophie des Unternehmens, das heuer sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Die Ravensburger Domiciler beraten und planen umfassend, bei vielen Projekten auch gemeinsam mit den jeweiligen Architekten. Collagen aus Stoff- und Holzmustern dienen dazu, ihre Einrichtungsideen zu illustrieren. Im hauseigenen Nähatelier werden Wunschentwürfe zu Fensterdekorationen, Tischund Bettwäsche maßgeschneidert. Wer Einzelstücke sucht, wird mit Engagement und Kompetenz betreut – denn jede Veränderung wirkt sich auf die Atmosphäre eines Raumes aus. „Wir wollen, dass sich unsere Kunden zuhause rundherum wohlfühlen, entspannt und glücklich sind“, sagt Daniela Hartmannsgruber, Chefin des Hauses. Dem eigenen Konzept folgend, werden die Kollektionen je nach Stil in komplett eingerichteten Räumen präsentiert. So gleicht auch der Bummel durch die Gustav einem Besuch in der Wohnung von Freunden. www.domicil.de ► Halle 14, Stand 27

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Höttges | Die Einrichter Möbel mit Seele Jeder Mensch hat ein eigenes, aber nicht immer klar definierbares Empfinden, wenn es um die Gestaltung seines häuslichen und beruflichen Umfeldes geht. Deshalb bürgen zum Glück Innenarchitekten und Gestalter mit Erfahrung dafür, dass Phantasien und Bedürfnisse des Menschen Form und Gestalt annehmen. Im Ambiente des historischen Industriegebäudes der 50er Jahre werden auch zukünftige Design-Freaks fündig. Hier zeigen Siegfried Türtscher und sein Team von Höttges auf zwei Geschoßen und rund 1.200 m² Ausstellungsfläche „best of design“, internationale Top-Marken und Design-Ikonen wetteifern mit stilvollen Eigenkreationen und hochwertigen Einzelanfertigungen. Das im Jahr 1976 von Erwin Höttges gegründete Unternehmen galt von Beginn an als Wegbereiter klassisch-moderner Wohnträume. Der Geist und die Tradition des Hauses prägten auch Siegfried Türtscher als langjährigen Mitgesellschafter. Erwin Höttges steht dem heutigen Geschäftsführer freilich immer noch beratend und planend zur Verfügung. Der DesignPhilosoph stellt immer den menschlichen Faktor beim Entwurf eines Möbelstücks oder dessen Konzeption in den Vordergrund. Optimale Funktionalität sieht er nur dann gewährleistet, wenn tatsächlich alle Möglichkeiten der technischen Entwicklung genutzt wurden. Ist die Gebrauchsfähigkeit einmal sichergestellt, bedarf das Produkt einer individuellen Verpackung. Erwin Höttges bindet in dieser Phase als Begleiter seiner Kunden diese auf der Suche nach individueller Umsetzung eigener Wohnphantasien intensiv mit ein. Das jeweilige Möbel erhält seinen unverwechselbaren Ausdruck erst durch die persönliche

Note seines Benützers. Höttges unterstützt damit ein Urbedürfnis des Menschen nach Selbstverwirklichung. Im Kontext der eigenen Umgebung entstanden, erfüllt es die wichtigste Voraussetzung für das individuelle Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden. Erst dann bilden Menschen und Möbel ein DreamTeam. Ebenso wie sein Vorgänger ist auch Siegfried Türtscher bemüht, jeden Wohnwunsch wahr werden zu lassen. Ständig auf der Suche nach neuen Wohntrends, bleiben bei Höttges auch Klassiker, die einst Designgeschichte schrieben, in sichtbarer Erinnerung. Hersteller wie B&B Italia, Cassina, Vitra, Tecta, Wittmann, Classicon, Zanotta u. v. m. waren und sind auch heute Wegbereiter der klassischen Moderne. Dies gilt in gleichem Maße für namhafte Leuchtenhersteller wie Artemide, Flos, Foscarini, Louis Poulsen, Occhio oder Moooi, die das vielfältige Angebot auf dem Leuchtensektor abrunden. www.hoettges.at ► Halle 13, Stand 30

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Kreil GmbH Sinnliche Visionen Seit dem Jahr 1983 hat sich bei KREIL vieles verändert. Eigentlich alles, nur nicht die Unternehmensphilosophie. Der Anspruch, Kunden nur das Beste zu bieten, ist gleich geblieben. Seit über 25 Jahren bietet der Fachhändler für HighendLösungen immer wieder dasselbe: modernste perfekte Technologie für akustische und visuelle Erlebnisse der absoluten Sonderklasse. Individuellen Wünschen und Bedürfnissen gemäß setzt der Technologie-Profi alle Lösungen im hauseigenen Planungsbüro um. Egal ob Wohnzimmer, Villenetage oder Office – alle Systeme sind auf Wunsch raumübergreifend. Präsentiert werden die zahlreichen Produkte im ErlebnisFachgeschäft am Dornbirner Rathausplatz. Die Verkaufsräume gleichen einem Megastore für Unterhaltungselektronik auf höchstem Niveau und sind im Umkreis von vielen Kilometern einzigartig. Die Produktauswahl kennt keine Grenzen und stammt von international renommierten Partnerunternehmen. Wer also in Zukunft zuhause gerne um den Globus reisen möchte, sollte hier eine Runde drehen oder auf der Gustav vorbeischauen.

Samsung OLED TV Mit dem Samsung OLED-Fernseher verwischt die Grenze zwischen Wirklichkeit und Vorstellung. Denn dieses TV-Gerät schafft es, das zarte Licht und die komplexen Details des wirklichen Lebens wiederzugeben. Ultimativer Kontrast, Timeless Arena Design, Multi View und lebensechte Farben werden in einem Gerät vereint.

Samsung UHD 4K 84” Was gestern noch Zukunftsvision war, ist heute Wirklichkeit. UHD – oder auch 4K-Auflösung – stellt die derzeit höchstmögliche Auflösung bei TV-Geräten dar. Dabei sorgt eine viermal höhere Auflösung als Full HD für ein Fernseherlebnis der Superlative. Zukunftssicherheit durch Smart Evolution, wegweisendes Design sowie ultrascharfe Bilder bietet dieses Samsung-Gerät.

Reference ID – Loewe Individualisierung Loewe ID steht für Loewe Individual Design. Dahinter verbirgt sich die Philosophie, maßgeschneiderte Smart Home Entertainment Systeme für jeden gehobenen Anspruch anzubieten. Ob Bildschirmgrößen, Aufstellvarianten oder Farbgebung. Das modulare System eröffnet tausend Möglichkeiten, persönliche Wunschlösungen ganz nach den individuellen Vorstellungen der Endkonsumenten zu gestalten. Ideal für exklusive Wünsche sind die hochwertigen Materialien, wie z. B. feine Stoffe oder edle Holzausführungen – dem Konsumenten ist es dadurch ermöglicht, sein Loewe-Gerät von vorne bis hinten und von oben bis unten anzupassen, bis jede Nuance stimmt. www.visionsforyou.at ► Halle 13, Stand 30

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Mit Mohren Bock wird‘s wild! rbstgenuss Das Vorarlberger Bier als He

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J. & L. Lobmeyr Transparente Designgeschichte Die zeitgenössische Interpretation von Glas hat bei Lobmeyr Tradition. Die Liebe zum Material und der emotionale Bezug zum Produkt bestimmen seit jeher Identität und Arbeitsweise des Unternehmens. Jede Generation hinterlässt ihre Spuren. 1856 stellte Ludwig Lobmeyr mit seinem Trinkservice No. 4 ein für die damalige Zeit verblüffend schlichtes Design vor, das in heutigen „Design-Bibeln“ nachzuschlagen ist. 1883 entwickelte Lobmeyr unter Mitarbeit von Thomas Alva Edison die ersten elektrischen Kristallluster – weltweit eine Sensation – für die Wiener Hofburg, und in den 50er Jahren entwarf Hans Harald Rath die ersten Strassluster für die Metropolitan Opera in New York. Adolf Loos’ Trinkservice mit Schliffboden nahm 1931 eine bis heute gültige Form des einfachen Trinkbechers vorweg, während die Trinkschale „Liquid Skin“ von Lucy.D 2001 die konventionelle Form gänzlich auflöst und, wie viele andere Lobmeyr-Designs, in die Sammlung des Museum of Modern Art in New York aufgenommen wurde. Als Josef Lobmeyr senior 1823 das Unternehmen gründete und k. u. k. Hoflieferant des habsburgischen Kaiserhauses wurde, war der Grundstein für eine Generationen übergreifende Designgeschichte im eigenen Haus gelegt. Sein Sohn Ludwig Lobmeyr ist 1864 Mitgründer des heutigen Museums für angewandte Kunst in Wien. Ludwigs Neffe Stefan Rath senior führt Lobmeyr in die Moderne und

begründet 1912 den Österreichischen Werkbund. Mit Josef Hoffmann und den Künstlern der Wiener Werkstätte entstehen Klassiker. Hans Harald Rath (1938–1968) revolutioniert den Kristallluster. Harald, Peter und Stefan Rath (1968–2008) erschließen den arabischen und den japanischen Markt und übernehmen 1972 die Lustererzeugerfirma Zahn. Andreas, Leonid und Johannes Rath (seit 2000) investieren in die intensive Zusammenarbeit mit Designern der neuen Generation. Mit der persönlichen Wasserkaraffe „Josephine“ von Polka 2006 setzen sie ein Zeichen für den alltäglichen Genuss feiner Gläser. Der New Yorker Designer Ted Muehling hat die Vorzüge traditioneller Handwerkstechniken wie Kupferradgravur und Malerei aktuell interpretiert und erlebbar gemacht. Mit Entwürfen von Marco Dessi, Mark Braun, Michael Anastassiades, Max Lamb und Sebastian Menschhorn u. v. a. bekommt das Lobmeyr-Sortiment immer wieder spannende neue Facetten. Im Wiener Stammhaus werden über das eigene Sortiment hinaus ausgesuchte Designs aus europäischen Manufakturen gezeigt – von den Anfängen des europäischen Porzellans in Meissen über Bestecke aus Silber oder Edelstahl bis zu ausgesuchten Accessoires für ein genussvolles Leben zuhause. www.lobmeyr.at ► Halle 14, Stand 30

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Höss Brauerei Allgäuer Urväterart Über Jahrhunderte hinweg versorgt die Hirsch-Brauerei die Landbevölkerung des Allgäus, insbesondere die Zunft der Holzarbeiter, auch „Holzar“ genannt, mit einem besonderen Bier. Dunkler in der Farbe, kräftiger im Geschmack als heutige Biere, wird es auch nur im Winter gebraut. Der Lieblingsort der starken Kerle war neben dem Wald das Wirtshaus. Dort bekam das „flüssige Brot“ auch seinen Namen: Holzar-Bier. Maschinen und Technik haben mittlerweile die schwere Arbeit der „Holzar“ erleichtert, ihr Lieblingsgetränk gibt es nach guter Tradition immer noch. Mit bayerischen Bierspezialitäten aus dem Allgäu pflegt die Privatbrauerei Höss traditionelle Verfahren, bei denen Geschmacksvielfalt und Charakter im Vordergrund stehen. Ihre Biere haben viel Zeit zur Reife. Wie alle Sorten wird auch das helle Biobier nach dem Reinheitsgebot gebraut. Verwendet werden nur reinstes Allgäuer Wasser und biozertifizierte Zutaten aus ökologisch kontrolliertem Anbau. www.hirschbraeu.de ► Halle 14, Stand 26

Juwelier Kopf & Erwin Sattler Uhrenmanufaktur Wettlauf mit der Zeit

Jochen Krutina Recycelte Ringe Jochen Krutina entscheidet sich gerne ganz bewusst. Zum Beispiel dafür, sich als glücklicher Familienvater fortan Jochen Leifeling zu nennen. Oder nach einer Ausbildung zum Maurer und Stahlbetonbauer Goldschmied zu werden. Und als solcher einen ganz speziellen Umgang mit der Herkunft der Rohstoffe, die er verarbeitet, zu wählen. Stark bearbeitete Oberflächen, etwa mit groben Hammerschlägen und Erosionen, verleihen seinen Ringen emotionale Tiefe und Einzigartigkeit. Bei Edelsteinen setzt er auf Leuchtkraft, Farbspiel und Glanz, die in dieser Kombination ihre Besonderheit erkennen lassen. Das verarbeitete Gold gewinnt Leifeling alias Krutina ausschließlich aus Altgold, das er selbst bei Kunden ankauft. Das Material wird bei der Firma Haereus in seine Grundbestandteile Feingold, Feinsilber, Kupfer und Palladium geschieden und an den Goldschmied zurückgesandt. Etwa die Hälfte verarbeitet er dann selbst, der Rest gehört dem Rohstoffmarkt. www.jkgoldschmied.de ► Halle 14, Stand 4

Der Gedanke daran, die Zeit beherrschen zu können, ist pure Illusion. Andreas Kopf und Erwin Sattler haben sich deshalb entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen und gemeinsam ein paar Uhrenraritäten auf der Gustav zu präsentieren. Zum Beispiel Armbanduhren von Breitling. Apropos Zeit: Die Meisterwerkstätte von Alois Kopf bot bereits im Jahr 1931 kompetenten Uhrenservice. Bis heute werden in Götzis Restaurationen und Reparaturen diffizilster Feinmechanik mit Fingerspitzengefühl und zeitgemäßem technischen Know-how ausgeführt. Die erfolgreiche Synthese aus modernen Fertigungstechnologien und jahrhundertealtem Handwerk – vom ersten Entwurf des Uhrwerks bis hin zur Fertigstellung in der eigenen Werkstatt – gewährleistet auch eine Sattler-Uhr. 25 meisterliche Uhrmacher stellen in der Münchner Manufaktur unter der fachkundigen Leitung von Richard Müller Uhren in exklusiven Kleinserien für ganze Generationen her. Fazit: Über kurz oder lang haben hochwertige Uhren eben eine Zukunft. www.juwelier-kopf.at www.erwinsattler.de ► Halle 14, Stand 36

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Markus Zobel Solide Schönheit

Kröner & Scholz Die Kunst zu leben Ein bisschen Paris nach Bregenz bringt Markus Scholz. Von der Art de vivre erzählen seine exklusiven Wohnaccessoires und die vielen schicken Lifestyleprodukte. In der sündig-schönen Welt des Interior Designs finden Freunde kleiner luxuriöser Manufakturen alles, was ihr Herz begehrt. Von Leuchtern, Flakons und Kollektionen aus Kristall des Traditionshauses Baccarat – dessen 200-jähriges Jubiläum bereits 1964 im Pariser Louvre gefeiert wurde – bis hin zu Wohnwelten von Flamant. Wer kleine Präsente oder Geschenke im großen Stil benötigt, wird bestimmt fündig. Egal ob Porzellan von Meissen, Parfums von Acqua di Parma und Carthusia, Lederwaren von Aspinal of London oder Raumdüfte von Esteban Paris. Außerdem können Kunden und Gustav-Besucher von der Stil- und Lifestyleberatung des kreativen Teams profitieren. Individuelle Wohn- und Farbkonzepte sowie Arrangements von Hochzeit, Jubiläum, Firmenfeier oder einem privaten Dinner zuhause werden bei Kröner & Scholz persönlich und individuell umgesetzt. www.kroener-scholz.at

Hochwertige, möglichst heimische Hölzer verbindet Markus Zobel mit Glas, Metall und anderen nachhaltigen Materialien. Das Ergebnis sind kunsthandwerkliche Unikate, die sich durch ungewöhnliche Lösungen auszeichnen. So schwebt hier ein Tisch auf Glasbeinen oder neigt sich dort ein Sideboard um 33 Grad. Der gelernte Schreiner entwickelt Projektideen gemeinsam mit Menschen, die ihr Empfinden für den Wert heimischer Ressourcen bewahrt haben. Die mit Öl oder Wachs behandelten Oberflächen seiner Entwürfe bringen die Maserung und Farben edler Hölzer richtig zur Geltung. Nach seinen kreativen Lehrjahren in einer auf hochwertige Möbel und Küchen spezialisierten Schreinerei und handwerklichen Exkursionen nach Neuseeland und San Francisco machte sich Zobel 2010 unter dem Namen „solid wood“ selbstständig. Mit ausgesuchten Partnern aus dem Kunsthandwerk (Glas und Metall, Stoff und Schmuck), Zimmerei, Elektrik, Sanitär bietet er die Umsetzung individueller Projekte aus „einer Hand“. www.markuszobel.de ► Halle 14, Stand 22

► Halle 14, Stand 10

Lirutti Holzkultur Viel Wirbel um Zirbenholz Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein Spielzeug. Doch hinter dem schicken Holzkreisel von Christine Lirutti verbirgt sich ein raffinierter Verschluss für Karaffen oder andere Getränkebehältnisse. Ebenso vielseitig ist Lirutti selbst: Von der Bankkauffrau wandelte sie sich zur Holzdesignerin und Bildhauerin, besuchte Kettensägenschnitzkurse, lernte drechseln und Perchtenmasken schnitzen. Über ihre Holzleidenschaft erzählt die Münchnerin auch auf der Gustav gern. Und über das Besondere ihrer Erfindung: Pinosylvin, ein Enzym im Holz der Zirbe, verhindert, dass sich Keime ansiedeln, und garantiert einen hygienisch-gesunden Trinkgenuss. Zur Herstellung ihrer handgefertigten Stücke verwendet Lirutti heimische Hölzer wie Ahorn, Apfel, Birke, Esche, Hagelbuche, Kirsche, Linde, Walnuss. Jeder Baum erzählt seine Geschichte, jedes daraus geschaffene Teil ist ein Unikat. Astlöcher, kleine Risse und Verwachsungen sind sichtbare Zeichen des Lebens. www.lirutti-holzkultur.de ► Halle 14, Stand 20

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Erweiterter Horizont Lesegenuss und Lebensfreude im Rechteckformat: jede Ausgabe eine runde Sache! Unabhängiger und objektiver Gesundheitsjournalismus bricht aus starren Strukturen aus, erweitert Blickwinkel und Horizont. So wie die lebensweise, Österreichs führendes Qualitätsmagazin für gesunden Lebensstil und ganzheitliche Medizin. Jahresabo bestellen und Geschenkpaket erhalten unter www.lebensweise-magazin.at


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Maxbrauerei Biermanufaktur Kleine Brauerei, große Biere Max Sedlmeier liegt voll im Trend: Er produziert mit seiner kleinen experimentierfreudigen Biermanufaktur ganz im Stil der „Craft-Breweries“ abseits des Massenbiermarkts charakterstarke Biere. Der „Bierkalender“ zeigt an, welche der zwölf monatlich wechselnden Spezialitäten gerade kredenzt wird. Zum Beispiel das historische englische „India Pale Ale“ aus dem 18. Jahrhundert oder das „Russian Imperial Stout“. Das Edelbier mit fast 10 % Alkohol hat schon die russische Zarin Katharina II genossen. Eine Hommage an das erste helle Bier, das 1842 von Joseph Groll in Pilsen gebraut wurde, ist das „Bohemian Pilsner“. Klassiker aus dem Braukessel wie ein „Festmärzen“ oder Bockbier runden das Angebot, das gänzlich auf Handwerkstradition und Innovationsgeist setzt, ab. Eine besondere Note verleiht Sedlmeiers Vater dem gelben Gold: Er zeichnet die Flaschenetiketten. Bierfreunde haben die Möglichkeit, sich den Bierkalender als Abo zu bestellen und jeden Monat per Paket nach Hause liefern zu lassen. www.maxbrauerei.de ► Halle 14, Stand 26

Moebel Compagnie Entwürfe, die die Welt bedeuten

Mila art Von Ursache und Sein

Möbel zu gestalten, die mit dem Besitzer altern können – das ist der Anspruch von Gunnar Brand. Die Entwürfe des gelernten Tischlers und Architekten vereinen traditionelles Handwerk, klassische Holzverbindungen und zeitgenössisches Design. Der Name leitet sich aus der Welt des Theaters ab, weil auch seine Stücke Räume bespielen und deren (Be-)Nutzer berühren. In einem von Brand vorgegebenen Rahmen haben Kunden auch die Möglichkeit, ihr Stück individuell zu gestalten und so perfekt an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Es kommt dabei natürlich auf die Möbelart an und betrifft die Auswahl der Hölzer, Farben und Abmessungen. Alle Entwürfe werden aus hochwertigen Materialien ausschließlich von lokalen Handwerkern (Ostwestfalen-Lippe) angefertigt. Die Produktion erfolgt nur auf Bestellung – dadurch ergeben sich geringe Lagerkosten, und es kann zu 100 % auf die Kundenwünsche eingegangen werden. www.moebel-compagnie.com ► Halle 14, Stand 12

Mila Plaickner meditiert häufig. Allerdings nicht im Sitzen. Ihre Malerei zwingt sie förmlich an die Staffelei. Dort entstehen kräftige, ausdrucksstarke Bilder ebenso wie „kleine Formate“ (20 x 20 cm). Die gebürtige Kroatin sieht die Wurzeln der Malerei im erkennenden Geist begründet. „Meine Malerei ist eine Meditation über die Natur des Menschen, über das, was ist und warum es so ist.“ In der Kunst liegt für sie die Kraft, das individuelle Bewusstsein so zu verändern, dass eine höhere Realität wahrnehmbar wird. Sie dient ihr dazu, die Welt zu interpretieren und zu verstehen. Gesellschaftskritische Themen oder politische Stellungnahmen fließen dabei mit ein. Mila Plaickner ist seit 1999 als freischaffende Künstlerin tätig, ihre Ausstellungen sind im In- und Ausland zu sehen. Ein Kunststudium absolvierte sie in Zagreb und Wien. Seit 2005 bietet sie eine Ausbildung in den Fächern Zeichnen, gegenständliches und abstraktes Malen über ein Jahr in ihrem offenen Atelier in Götzis an. www.mila-art.at ► Halle 14, Stand 21

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Kokon Lifestyle Haus Ein Hauch von der großen, weiten Welt Anfang der 70er Jahre unternahm Helmut Ronstedt eine Reise in den Orient. Er brachte anatolische Kelims und indische Handwebstoffe mit nach Hause und präsentierte die ausgewählten Stücke einem kleinen interessierten Kreis. In einer Galerie in Schwabing fand an diesem Tag die Geburtsstunde des Labels statt. Seither hat sein Erfinder nicht aufgehört, mit seinem Team um die Welt zu düsen. Auf der Suche nach kostbaren Stoffen, Möbeln, Antiquitäten und handwerklichen Einzelstücken werden sie bis heute reichlich fündig. Textilien aus Baumwolle, Leinen und Seide in handwerklicher Tradition, Blumen und Blüten, Gläser und Geschirr und vielerlei Keramik sind auch im Lochauer Laden reizvoll dekoriert. Sie sorgen für kreative Anregungen für die Tafel zuhause und laden alle Besucher zum ungestörten Stöbern und Verweilen ein. Ausgewählte Stücke sind auch auf der Gustav zu begutachten.

Moderner Lifestyle „Wir verkaufen keine Alltagsgegenstände, sondern Dinge, die jeder gerne haben möchte“, so Kokon-Geschäftsführer Günter Knittel. Und meint damit nicht die Tische, die stets Einzelstücke sind und aus Indonesien importiert werden. Aber ganz sicher die massiven Holzkugeln, die jedem Wohnraum ein besonderes Flair verleihen. Oder die chinesischen Hochzeitsschränke und Gartenmöbel aus Teak, die thailändischen Sonnenschirme und die marokkanischen Gartenlaternen. Eigentlich alles, was sich

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unter dem Begriff „moderner Lifestyle“ zusammenfassen lässt. Die aus Asien importierten Schränke und die alten Landhaustische gehören mittlerweile zum Standardrepertoire. Und alle haben eines gemeinsam: Sie sind „reine Unikate, die sich genau in dieser Form, Farbe und Musterung nicht wieder beschaffen lassen“, sagt Günter Knittel. Die große Auswahl außergewöhnlicher Wohnaccessoires und Bücher wird durch die bunt gefächerte Floristikabteilung vervollständigt.

Das Lifestylehaus bei Gustav Kokon Lochau befindet sich zwischen Bregenz und Lindau, 200 Meter von der deutsch-österreichischen Grenze entfernt. Rund 1.000 m2 Ausstellungsfläche stehen am Dreiländereck Wohnlustigen zur Verfügung. Von hier gehen Lieferungen nach Hamburg, Sylt, Amsterdam, Portugal, Südfrankreich oder Italien. Wer das Besondere sucht, findet auch auf der Gustav den bestmöglichen Service sowie geschickte Dekorationsideen, die Maßstäbe setzen und die pure Einrichtungslust wecken. Hier kann man sich inspirieren lassen und moderne Lifestyle-Träume mit dem gewissen exotischen Flair wahr machen. www.kokon.cc ► Halle 14, Stand 15

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Weber Senf Biblische Würze Das junge Team der kleinen Senfmanufaktur macht Pikantes nach einer ihm heiligen Rezeptur: Alte Senfgeheimnisse werden wachgeküsst, mit Raffinesse und Mut vermischt und einer Brise Tradition verfeinert. Aus Liebe und biologisch kontrolliertem Anbau entsteht Biosenf aus Niederbayern, der sich durch die hohe Qualität seiner natürlich ökologischen Zutaten auszeichnet. Es dient der Lust des Menschen und auch seiner Gesundheit. Etwa drei verschiedene Senfsaaten, mildere gelbe und weiße oder schärfere braune und schwarze, werden dabei frisch geschrotet und mit Wasser, Essig und Gewürzen eingemaischt. Die Maische wird mittels Granitsteinen im Kaltmahlungsverfahren vermahlen, um alle ätherischen Öle zu erhalten. Die wohlschmeckende und heilende Wirkung von Senf, die in der Bibel erwähnt und von Chinesen vor 3.000 Jahren kultiviert wurde, feiert ihren ungebrochenen Triumph in Europa, seit die Römer ihn über die Alpen brachten. www.weber-senf.de ► Halle 14, Stand 26

Serafina Lustvoll leben

Pinestone Einfach, aus Überzeugung

Begonnen hat alles mit dem Kauf eines alten Landhauses im schönen Piemont. Yvonne und Jörg renovierten es so lange, bis das Gestalten zu einer Passion wurde. Sie begaben sich fortan auf Entdeckungsreise nach alten und oft vergessenen Gebäuden. Und wurden fündig. Seither entstehen gemeinsam mit Freunden vor Ort schmucke Domizile im Piemont – wo es sich herrlich leben lässt. Mit befreundeten Winzern wurden ganze Weinberge angelegt, z. B. mit Giorgio Barovero, der seinen Dolcetto konsequent biologisch kultiviert. Irgendwann entstand die Serafina Bio Box – sie passt in jede Küche und punktet als schmuckes Mitbringsel bei Picknick oder Gartenparty. Claudia Barberi verwaltet die Häuser für Feriengäste, egal ob zu zweit, mit Familie oder Freunden. Die Mieteinnahmen werden für den Unterhalt der Häuser und neue Projekte verwendet. Mit den Jahren soll daraus eine Stiftung entstehen, deren Zweck der Erhalt und die Wiederinstandsetzung verfallener Schönheiten ist. www.serafina.cc

Jung, kreativ und regional verwurzelt sind Kathrin Haider und Florian Hermann alias Pinestone. Ihr Label steht für schlichtes und zeitloses Möbeldesignhandwerk aus Überzeugung – Florian Hermann gestaltet mit viel Feingefühl formschöne Produkte. Ganz nach dem Motto „Handmade in Graz“ wird jedes Möbel weitgehend selbst gefertigt, die natürlichen Oberflächen nie lackiert. Auf der Gustav sind neben dem Klassiker „Rocker“ auch neueste Familienmitglieder mit dabei. Etwa ein Hocker in vielen verschiedenen bunten Farben oder der „Leo“, ein neu interpretierter Ohrensessel im Steckprinzip – als Ode an alle großelterlichen Wohnzimmer dieser Welt. Der Tisch aus massiver Eiche spiegelt eine Vorliebe zu Massivholzarten, aber auch den Wunsch nach einem dankbaren Möbel, das alles mitmacht, wider. Bei all ihren Kreationen stellen Pinestone einen Gedanken in den Vordergrund: Je einfacher das Produkt, desto selbstverständlicher fügt es sich in das Zuhause jedes Kunden. www.pinestone.at

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| FUNDSTÜCKE

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Gustavs Choice WIR HABEN AUSGESUCHTE STÜCKE, DIE UNS AUF DEM WEG DURCH GUSTAVS ZUHAUSE BESONDERS AUFGEFALLEN SIND, FÜR SIE ZUSAMMENGETRAGEN.

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1 Juweliere Andrea & Alfred Neumeister Zeitloser Schmuck & handgefertigte Unikate Halle 13, Stand 60

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2 Weingut Weszeli „Reiner Wein“ mit Eigenschaften & Charakter Halle 13, Stand 39

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3 Die Trüffelmanufaktur Feinste Trüffeldelikatessen, ein Genuss! Halle 14, Stand 26

4 modus vivendi Urbane Mode mit guter Gesinnung Halle 13, Stand 58

5 J. & L. Lobmeyr Edelstes Glasdesign – modern aus Tradition Halle 14, Stand 30

6 Gernot Mühlegger Christbaum aus Holz – 365 Tage Weihnachten Halle 13, Stand 12

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DAS WOHNZIMMER |

Susanne Kremer Edelstein Design Leuchtende Steine Die Wirkungskräfte von Steinen faszinieren Susanne Kremer ebenso wie ihre Schönheit. Die Goldschmiedin verarbeitet mit Vorliebe einen ungewöhnlichen Materialmix zu handgefertigten Unikaten – wie etwa Schiefer mit Turmalinen und Smaragden zu Broschen. Auch seltene und antike Silberteile aus Asien erstrahlen unter ihren Händen zu neuem Glanz. Apropos Glanz: Mit dem Thema Licht hat es bei Kremers Designkonzept sowieso eine ganz eigene Bewandtnis. Ihre EdelsteinLichtobjekte repräsentieren ein neuartiges Designkonzept, bei dem ausgewählte Bergkristall-Geoden, Amethyst- und Coelestin-Drusen mit speziell darauf abgestimmten Designer-Lichtsockeln mit moderner LED-Technik kombiniert werden. Sie bilden so eine Symbiose aus Natur und Design. Durch den Einsatz verschiedenfarbiger LEDs setzen die ungewöhnlichen Leuchtkörper faszinierende Akzente im Büro, im repräsentativen Empfangs-, Spa- und Wellnessbereich oder in den eigenen vier Wänden. www.sk-edelsteindesign.de ► Halle 14, Stand 3

depato concept store Charmante Ware Was dabei herauskommt, wenn acht Querköpfe ihre Ressourcen an einem Ort bündeln, kann man bei depato erleben. Der Name kommt aus dem Japanischen, der kreative Think-Tank aus dem Südwesten Deutschlands. Grafikdesign, Modedesign und Programmierung wurden mit einer Prise Lokalpatriotismus vermischt, und herausgekommen ist ein Warenhaus der anderen Art. Seit 2011 präsentieren hier Designer und Kunsthandwerker aus der Region in und um Esslingen ihre einzigartigen Produkte. Die Palette umfasst keine gängigen Labels, sondern handgefertigten Schmuck und Kleidung, mobile Möbel und Accessoires, aber auch delikate Lebensmittel und mehr. Die charmante Vielfalt wird in einem schmucken Fachwerkgebäude in einer der schönsten Einkaufsstraßen der Altstadt präsentiert. All jene, die offen für ein einmaliges Shopping-Erlebnis sind, betreten ein farbiges Wunderland

jenseits vom blitzschnellen Konsumrausch. In der hauseigenen Werkstatt depato Fabrik wird fleißig modelliert, gehämmert und gefertigt; hier kann der Interessierte dem Kunsthandwerker über die Schulter schauen und auf Wunsch auch an nützlichen oder jedenfalls überraschenden Workshops teilnehmen. Außerdem bietet der depato concept store monatliche Veranstaltungen der lyrischen, musischen oder kulturellen Art. Im Schaufenster wird z. B. gesungen, gelacht, erzählt oder aufgeklärt. Ein Kaufhaus wie ein bunter Blumenstrauß? Nichts ist unmöglich, bei einem Kaffee oder irgendeinem anderen heißen Getränk an der Kaffeebar kann man in Ruhe länger darüber nachdenken – oder auf der Gustav vorbeischauen. www.depato-store.de ► Halle 14, Stand 24

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| DAS ARBEITSZIMMER

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Das Arbeitszimmer Weil Arbeiten Spaß macht! EIN ARBEITSZIMMER, WO ARBEIT KEINE ARBEIT IST? IN GUSTAVS ZUHAUSE GEHT AUCH DAS: FEDERLEICHT SCHREIBEN AUF SCHÖNEM PAPIER. LAMPEN, BEI DENEN UNS EIN LICHT AUFGEHT. ACCESSOIRES UND MÖBEL, DIE GEDANKEN BEFLÜGELN. ARBEITEN KANN SO SCHÖN SEIN!

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Adriane Krumm Witzige Wohnaccessoires

formbilderladen GmbH Fühlbarer Spaß Gunther Weis und Jens Heilmann sind Freunde. Grafik, Fotografie und schöne Materialien beschäftigen die beiden in ihrer Manufaktur in München. Dort entstehen originelle Spiele, dekorative Formen und Produkte, die man immer gerne in die Hand nimmt oder betrachtet. Die beiden produzieren am liebsten selbst oder mit Menschen aus ihrer Umgebung. Auf der Gustav zeigen sie zum Beispiel, wie Weihnachtskalender zum eigenen Gestalten animieren oder Memory-Spiele, die den Pariser Eiffelturm erfühlen lassen, Suppenrezepte schmackhaft machen oder Fußbälle der größten Turniere in Erinnerung rufen. Über einen Zeitraum von drei Jahren ist der Fotograf Jens Heilmann durch die Welt gereist und hat etwas geschafft, was noch nie zuvor gelungen ist: Er hat sämtliche original gespielte Bälle von Olympiaden, Welt- und Europameisterschaften gefunden und abgelichtet. Das Resultat ist ein Memo, ein Kunstbuch und eine Edition mit Pigmentdrucken. www.formbilderladen.de

Dass es einem warm ums Herz wird, dafür sorgt Adriane Krumm. Seit zehn Jahren verbindet sie Wohnen mit einem gewissen Wortwitz – und kommt damit leicht ins Gespräch mit ihren Kunden. Zum Philosophieren laden auch die von ihr entworfenen Accessoires ein. Die cleveren und originellen Alltagsbegleiter sind häufig multifunktional. Sie finden im modernen Wohnambiente ebenso Platz wie im rustikalen Lifestyle. Augenzwinkernd präsentiert die ehemalige DessousDesignerin diverser Labels wie Sylvia Hahn, Fürstenberg oder Marc O’Polo Kollektionen, die Nostalgie und Zeitgeist widerspiegeln. Traditionelle Muster, bewährte Formen und hochwertige Materialien setzt Krumm in einen neuen Kontext und punktet mit unkonventionellen Kombinationen. Den größten Teil ihres Sortiments entwickelt sie selbst, teilweise wird in Zusammenarbeit mit Fachbetrieben gedacht. Die Fertigung erfolgt in möglichst kleinen, regionalen Betrieben, wahlweise auch in Behindertenwerkstätten, produziert wird ausschließlich in Deutschland. www.adrianekrumm.de ► Halle 14, Stand 41

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DAS ARBEITSZIMMER |

Lemon Papiersachen Papierne Hochzeit Monika Lenz-Pfister, kurz LeMon, stellt Einzigartiges aus Papier her. Jede Grußkarte, egal ob sie eine Hochzeit, einen Geburtstag oder eine Geburt markiert, trägt ihre persönliche Handschrift. Sie zaubert filigrane Kunstwerke aus Leinen, Seiden, Baumwollgarnen. Ihr Atelier steht für alle offen – so auch auf der Gustav. Die Verwendung ästhetisch und nachhaltig anspruchsvoller Materialien kennzeichnet die von ihr gestalteten Tagebücher, Kalender und Alben: Viele Teile davon bestehen aus recyceltem Altpapier, Tragtaschen und Zeitschriften. Was mit Papierschöpfkursen begann, endete vorläufig bei der Buchbinderei. Nähmaschine und Butterbrotpapier sind der gelernten Pädagogin unverzichtbares Werkzeug und Inspiration. Vom Buch zum Text zu Textilem entstehen mittlerweile Tischdecken und Kissenbezüge, die gefärbt, beschriftet und bedruckt werden. Ihre handwerklich geschaffenen Einzelstücke sollen ihren Benutzern als Anstoß für kreatives Schaffen dienen. www.lemon-papiersachen.at ► Halle 14, Stand 43

Leithaberg DAC Tradition und Tiefgang Einer für alle, alle für einen. Bei den burgenländischen Leithaberg-Winzern ist nicht nur der gemeinschaftliche Gedanke Trumpf. Seit 2010 haben sich 70 Winzer aus der Region zusammengetan, um spannungsgeladene, mineralische und strukturierte Weine zu keltern. Die regionstypischen Sorten Grüner Veltliner, Weißburgunder, Chardonnay, Neuburger sowie Blaufränkisch werden von ihnen mit höchster Sorgfalt in traditionsund naturverbundener Arbeit vinifiziert. Der Erfolg gibt dem Unterfangen recht: Im Oktober 2013 erscheint Edition Nummer vier der Leithabergweine auf dem Markt – und auf der Gustav. Hier können Weinkenner auf den Spuren von Jancis Robinson nach Lust und Laune gustieren. Die international anerkannte Weinkritikerin spricht von „der großartigen Dichte an faszinierenden Blaufränkischen mit unverwechselbarer Mineralität“

und findet, dass die besten von ihr verkosteten Blaufränkischen aus der Region Leithaberg kommen. Klimatisch begünstigt von Neusiedler See und Leithagebirge, entstehen die hiesigen Weine auf einer einzigartigen Bodenstruktur, dominiert von Kalk und Schiefer. Diese geologischen und geografischen Besonderheiten spiegeln auch die Weine der Kategorie Reserve wider. Rund 15 Millionen Jahre alter Muschelkalk verleiht ihnen eine leicht salzige, elegante Note. Der Schiefer sorgt für Spannung und Rückgrat. Die Weine bleiben zur optimalen Reifung lange in Fass und Flasche. Ihre Entwicklung macht die dichten, hintergründigen und langlebigen Weine stetig „größer“. Falstaff spricht von einer „durchgängig hohen und überzeugenden Qualität. Die Tatsache, dass zwölf der Weißweine und zwanzig der Rotweine mit 90 Punkten oder mehr bewertet wurden, lässt auf die Rigorosität der Selektion schließen. Schon heute ist klar, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist“. Über die Richtung sind sich auch alle 70 Winzer der Region im Klaren, die gesammelt hinter der Idee stehen, Mineralik, Eleganz, Spannung und Regionalität in Flaschen zu füllen – ihre Interpretationen präsentieren sich dennoch überraschend und höchst individuell. www.leithaberg.at ► Halle 14, Stand 40

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| DAS ARBEITSZIMMER

Morandell Trinkgenuss mit Tradition Wein steht seit 1926 an erster Stelle der Agenden des Wörgler Familienunternehmens. Gleich darauf folgt das Vertrauen zu den Partnern und Kunden. Ein Netzwerk mit den bedeutendsten internationalen und regionalen Weinproduzenten, Brauereien, Spirituosen- und Getränkeherstellern im In- und Ausland ermöglicht Peter und Rudolf Morandell die verlässliche Lieferung des jeweils perfekten Wunschsortiments. Als Verbindungsglied zwischen Gastronomie sowie Fachhandel und Produzenten ist es Ziel des Traditionsunternehmens, den Weg von der Auswahl der Produkte bis zur korrekten Lieferung der Ware einfach, reibungslos und pünktlich zu gestalten. Vier Partner, die die Morandells auf die Gustav mitgenommen haben, beliefern ihrerseits die Menschen mit hochwertigen Getränken. Das Weingut Jamek wird in der 4. Generationen in inniger Verbundenheit mit der Kulturlandschaft Wachau bewirtschaftet. Josef Jamek leitete bereits in den 50er Jahren mit seinen trockenen, naturbelassenen Weißweinen die Renaissance der österreichischen Weinkultur ein und stand mit seinen Ideen Pate für die Gründung der Vinea Wachau, des Schutzver-

bandes der Weine dieser herrlichen Landschaft. Biologisch integrierter Weinbau ist auch auf Schloss Gobelsburg kein neuer Trend. Schon die Mönche des Stifts Zwettl, die das Weingut bis 1995 selbst geführt haben, verwendeten nur organischen Dünger, verzichteten auf Unkrautvernichtungsmittel und praktizierten einen reduzierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Der Riesling fühlt sich auf den kargen und steinigen Terrassen von Heiligenstein und Gaisberg am wohlsten, Grüner Veltliner auf den lössig sandigen Böden der Umgebung. In der Thermenregion ist Karl Alphart der, der im Orchester der Weinmacher die erste Geige spielt. „Mr. Rotgipfler“, wie er nicht nur von den Winzerkollegen bezeichnet wird, hat sich seit Jahren auf Rotgipfler und Neuburger spezialisiert. Die Kreuzung aus Rotem Veltliner und Sylvaner ist für Karl Alphart ein optimaler Speisenbegleiter. Das Trumer Pils ist zwar kein Wein, aber seine Qualität wird laufend international ausgezeichnet. Die ausschließliche Verwendung von Naturhopfen und die von Braumeister Axel Kiesbye eigens entwickelte spezielle offene Gärung machen das Trumer Pils zu einem Spitzenvertreter seiner Gattung. Die neue Generation rund um Josef Sigl VIII und Axel Kiesbye, beide leidenschaftliche Biersommeliers, zeigt nun, dass Bier ebenso ausgebaut werden kann wie guter Wein: Ab sofort werden bei der Lagerung des Biers auch Holzfässer verwendet, gemeinsam entwickeln die beiden gerade einen eigenen Holzfass-Reifekeller. Seit November 2012 ist die Trumer Privatbrauerei zudem Mitglied von slowBREWING – Das Brauen mit Zeit für Geschmack e. V. www.morandell.com ► Halle 14, Stand 38

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DAS ARBEITSZIMMER |

Lichtpunkt Helle Momente Melitta Steurer hat eine Botschaft: Ihre Kerzen erhellen jeden Anlass. Die handgefertigten Dauerbrenner verströmen nicht nur Licht, Wärme und Behaglichkeit, sie sorgen auch für sinnliches Glück. Die Essenzen ihrer Düfte stammen aus ausgewählten französischen Kleinbetrieben. Für die richtige Mischung der Ingredienzien ist reichlich Fingerspitzengefühl vonnöten. Die optimale Wachszubereitung und ein wohltemperierter Schmelzvorgang sowie die Durchgängigkeit der Maserung beeinflussen die Qualität einer Kerze maßgeblich. In der Lichtpunkt-Manufaktur werden täglich hochwertige Zutaten zu wundervollen Einzelstücken verschmolzen. Diese verfügen über eine lange Brenndauer ohne Rauch und Ruß und können an der Sonne nicht schmelzen. Lichtpunkt-Kerzen verwandeln jeden Raum in eine erholsame Oase der Ruhe. Farbe, Größe und Duft können Kunden mit Melitta Steurer individuell abstimmen. www.lichtpunkt.li ► Halle 14, Stand 42

Geschmack ist die Kunst, sich auf Kleinigkeiten zu verstehen. Jean-Jacques Rousseau

Haupt Verlag AG Gute Bücher In den letzten Jahren hat sich der traditionelle Familienbetrieb zum modernen und innovativen Sachbuchverlag mit den Schwerpunkten Gestalten und Natur gewandelt. Der Special-Interest-Verlag bringt pro Jahr rund 80 Novitäten zu den Themen Kunsthandwerk und Design heraus, darunter zunehmend auch E-Books und Apps. Die Backlist umfasst über 800 lieferbare Publikationen. Besonderes Renommee konnte der führende Naturbuchherausgeber für seine hochwertigen Bild-Text-Bände, Nachschlagewerke und Bestimmungsführer erwerben. Der Stammsitz im historischen Gebäude am Falkenplatz in Bern gehört zu den schönsten Buchhandlungen in der Schweiz. Von dort kommt ein umfangreiches allgemeines Bücherangebot auch nach Dornbirn. Vor allem die Spezialgebiete Gestalten/Design, Architektur, Naturwissenschaften und Sozialarbeit sind vielseitig vertreten. Zusätzlich laden

Wohnaccessoires, exklusives Kunsthandwerk und Geschenkartikel zum Stöbern ein. Darunter findet sich auch das eine oder andere Kleinod von Schweizer Kulturschaffenden, die den Berner Falkenplatz als künstlerischen Treffpunkt wahrnehmen. Seit Sommer 2013 bietet Haupt dort im „Atelier 14B“ eigene Kreativ-Workshops und Kurse an. Das Berner Unternehmen entstand aus der 1906 in der Nähe der Universität eröffneten „Akademischen Buchhandlung für Medizin und Naturwissenschaft“. Seit 2003 ist die Haupt Verlag AG in Händen von Matthias Haupt, einem Enkel des Firmengründers, und seiner Familie. Verlag und Buchhandlung werden von einer fünfköpfigen Geschäftsleitung geführt und beschäftigen rund 30 Mitarbeitende. www.haupt.ch ► Halle 14, Stand 31

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| DIE KÜCHE

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Die Küche In jeder Hinsicht geschmackvoll IN GUSTAVS KÜCHE ENTSTEHEN AROMEN, DIE HUNDERTFACH DEN GAUMEN KITZELN – WEIL ALLE ZUTATEN UNVERFÄLSCHT AUS DER NATUR KOMMEN. WIE’S GEHT, ZEIGEN MEISTERKÖCHE DIREKT VOR ORT. PLUS: AUSGEWÄHLTE ZUTATEN, ZUBEHÖR UND HIGH-END-PRODUKTE.

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Casa Caria Öl-Lexikon Wussten Sie, dass es in Italien rund 540 unterschiedliche Olivensorten gibt? Die Vielfalt ist vergleichbar mit der Welt des Weins. Brigitte Schmidhuber und Domenico Pugliese widmen sich schon deshalb aus Überzeugung hochqualitativem Olivenöl. Die Botschafter der italienischen Ölkultur informieren über Tradition, Herstellung und gesundheitsfördernde Eigenschaften des grünen Goldes. Nur die Produkte kleiner Qualitätsbetriebe aus Ligurien, Latium, Sizilien und der Toskana gelangen über sie nach Österreich. Diese oft mehrfach prämierten Öle stammen aus kontrolliert biologischem Anbau bzw. DOP-Anbaugebieten und werden großteils reinsortig hergestellt. Von 7. bis 10. Dezember 2013 wird die Ausbildungsinstitution „FLAVOR – Associazione Assaggiatori Professionisti“ in Wien auf ihre Initiative zum zweiten Mal einen 36-stündigen Lehrgang zum geprüften Olivenölverkoster anbieten. Mehr Infos dazu gibt’s auf der Gustav. www.casacaria.com ► Halle 13, Stand 17

Eleonora Bösch Köstliches aus Italien Bella Italia – wer verbindet damit nicht Wein, Olivenöl, Grappa, Balsamico, Antipasti, Amaretti & Co? Vor etwa zehn Jahren beschloss Eleonora Bösch, ihre Sehnsucht nach dem Süden vorläufig zu stillen, und gründete eine Firma – als Hobby. Weil sie fortan alles, was sie selbst an Italien mochte, mit anderen teilen wollte. Der Rest ist Geschichte, das Sortiment wuchs und wuchs, Anregungen und Tipps von Freunden und Kunden ließen auch nicht lange auf sich warten. Aus dem Hobby wurde ein Geschäftszweig, heute findet alle zwei Monate eine öffentliche Degustation statt. Etwa dreißig Weine und andere Herrlichkeiten aus Sizilien, Apulien und dem Friaul können auch auf der Gustav verkostet werden. Alle Produkte haben eines gemeinsam: die Liebe der Erzeuger für ihr Land und dessen Früchte. Ein besonderer Freund des Hauses, das Qualitäts-Weingut Bernthaler aus Gols am Neusiedler See, ist mit seinen Bioweinen ebenfalls auf der Gustav vertreten. www.eleonora-boesch.at ► Halle 13, Stand 6

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DIE KÜCHE |

Gernot Mühlegger Lebende Bäume Die Geschichte von TREEDELUX erinnert selbst schon ein bisschen an Weihnachten. An genau diesem Feiertag fand auch die Geburtsstunde der ErLebensbäume von Gernot Mühlegger statt. Dass Weihnachtsbäume im Laufe der Zeit zum Wegwerfartikel degradiert wurden, ließ den gebürtigen Salzburger mit Tiroler Wurzeln umdenken. Der Gedanke inspirierte ihn zu einem Christbaum aus Holz – einem Baum, der aus Handarbeit mit viel Liebe zum Detail gefertigt wird und mit den eigenen Kindern mitwachsen kann. Die Umsetzung war für den Tüftler, der alles reparieren kann und immer eine technische Lösung parat hat, ein Leichtes. TREEDELUX ist ein Produkt aus heimischem Holz, das eine ressourcenschonende Alternative zu künstlichen Weihnachtsbäumen darstellt. Schon ab der Adventszeit ist der Baum durch das ganze Jahr vielfältig einsetzbar – egal ob als Hochzeits- oder Taufgeschenk, Wohnaccessoire oder Silvesterbaum. Er ist in verschiedenen Größen erhältlich und nadelt nicht.

waelderspielzeug Gelebte Nachhaltigkeit

www.erlebensbaum.djgoodmusic.at

Seit kurzem hat sich der kleine, innovative Holzverarbeitungsbetrieb in ein neues Metier gewagt und stellt nun auch Schönes und Praktisches für den Alltag und für Zuhause aus Massivholz her. Begonnen hat alles damit, dass nach einer Idee bzw. einem Produkt gesucht wurde, die aussortierten Eschelamellen, die bei der Produktion für einen großen, namhaften Bettenhersteller aus Vorarlberg abfallen, zu verwerten. So entstanden wunderschöne, vielseitig und praktisch einsetzbare Produkte, die auf der Gustav zu bestaunen sind. Das Holz, der wichtigste Rohstoff für die waelderspielzeug Produkte, stammt ausnahmslos aus heimischen Wäldern und ist zu 100% PEFC regionenzertifiziertes Massivholz, denn Nachhaltigkeit wird in diesem Betrieb großgeschrieben. Jedes der wertigen Holzprodukte ist ein handgefertigtes Unikat, hergestellt von handwerklich geschickten Händen in der kleinen Gemeinde Bizau im Bregenzerwald.

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www.waelderspielzeug.at ► Halle 13, Stand 26

Hotel Gasthof Hirschen kunst.hotel nach waelder.art Authentischer kann eine Kunstsammlung kaum sein: Beinahe jedes Werk, das Gastgeber Franz Fetz präsentiert, ist eng mit der Geschichte des Hauses verbunden. Die Arbeiten sind in den original Bregenzerwälder Gaststuben des Restaurants, im historischen Landammannsaal und in 33 Gästezimmern zu finden. Das Herz der Sammlung ist das Werk des Schwarzenberger Künstlers Franz Metzler. Darüber hinaus beinhaltet sie Briefe der Malerin Angelika Kauffmann an ihren Onkel Joseph Anton Metzler, den damaligen Schäflewirt und Vermögensverwalter der jungen Künstlerin. Franz Fetz, der das 4-Sterne-Hotel im Bregenzerwald in der neunten Generation führt, sorgt dafür, dass seine Hotelgäste stilvoll gebettet, behaglich bewirtet und kulturell inspiriert werden. Für Gustav-Besucher hat Franz Fetz außerdem Geschenkideen wie die exklusiv für den Hirschen abgefüllten Rotweincuvées „Gschpano“ (Begleiter) und „Gschpusi“ (Liebschaft) vom Weingut Heinrich aus Gols und die dazu passenden mundgeblasenen Weingläser mitgebracht. www.hotel-hirschen-bregenzerwald.at ► Halle 13, Stand 8

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| DIE KÜCHE

Ölmühle Götzis Die Seele der Nahrung Zunächst war es das Leinsamenöl, mittlerweile erzeugen Bernadette Giesinger und Dietmar Amann über 25 verschiedene Speiseölsorten in Rohkostqualität. Auch Exoten wie Hanf-, Mohn-, Borretsch- oder Zitronenkernöl füllen die Regale der „Mondlaterne“. Das Geschäft und auch die Gustav bieten Feinschmeckern besondere Spezialitäten wie Trüffel- oder Pistazienöle, in Planung ist eine Delikatesse aus der Heil- und Gewürzpflanze Galgant. Gepresst wird ausschließlich im Kaltverfahren – nur so bleibt die Substanz erhalten. Die pflanzlichen Essenzen besitzen wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die eine wohltuende Wirkung auf die Gesundheit des Menschen haben. Außerdem verfügen die Öle über einen hohen Energiegehalt. Die Wahl der Saatgutlieferanten ist essenziell, Früchte und Samen stammen von ausgewählten Demeterbeziehungsweise Biobetrieben. Jede einzelne Flasche wird in hauseigener Erzeugung abgefüllt und liebevoll von Produzentenhand etikettiert, bevor sie das Haus verlässt. www.oelmuehle-goetzis.at ► Halle 13, Stand 21

Weingut Christian Rainprecht Traubenparadies

Dietrich – Vorarlberger Kostbarkeiten Regionale Raritäten

Rund sechs der zehn Hektar umfassenden Rainprecht’schen Weingärten sind mit Rotwein bepflanzt, die restliche Fläche ist dem Weißwein gewidmet. Die Lese erfolgt ausschließlich von Hand – die Vorauslese wird direkt im Weingarten gemacht. Seit 1881 ist der Weinbau die Lebensgrundlage der Familie. Die Trauben werden zur Erntezeit im alten Presshaus sorgfältig verarbeitet. Das Klima rund um den Neusiedler See begünstigt die Erzeugung von trockenen, fruchtigen Weißweinen, gehaltvollen Rotweinen und edelsüßen Prädikatsweinen. Eine besondere Lage ist die Weingartenried Steinhutäcker, im Volksmund „Stoaweiat“ (Steinweingarten). Der Südosthang ist durch seine Neigung, Bodenbeschaffenheit und kleinklimatischen Besonderheiten die Toplage im Neusiedlersee-Gebiet. Ein Drittel der Rainprecht’schen Weingärten ist hier mit Chardonnay, Weißburgunder, Gelbem Muskateller, Blaufränkisch, Merlot, Zweigelt und Cabernet Sauvignon vertreten, Kostproben davon auf der Gustav. www.rainprecht.at ► Halle 13, Stand 19

Richard Dietrich veredelt Vorarlberger Rohstoffe zu Kostbarkeiten. Seine Geschenkkörbe sind wahre Füllhörner regionaler Erzeugnisse. Der Riebelmais, ein Slow Food „Arche-Produkt“, regionale Direktsäfte aus Streuobst sowie Most und Zider sind zwar altbewährt, aber nicht leicht zu finden. Was früher in jedem Haus als Süßmost zu finden war, ist heute eine erlesene Spezialität. Um der traditionellen Kulturlandschaft im unteren Rheintal eine bessere Überlebenschance zu geben, übernahmen Bürger aus Lauterach und Wolfurt 2001 Streuobst, bezahlten einen Aufpreis und vermarkteten besondere Produkte. Die kleinbetriebliche Produktion bürgt für die hohe Qualität. 2005 begann die Suche nach alten Samen vom Vorarlberger Riebelmais. Das Korn, das über drei Jahrhunderte die Bevölkerung ernährt hatte, wurde auch von der innovativen Haubenküche entdeckt und neu interpretiert – etwa als Bramata vermahlen. www.dietrich-kostbarkeiten.at ► Halle 13, Stand 25

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DIE KÜCHE |

Schreinerei Roland Löffler Mit Hirn zum Holz Vor 15 Jahren schnitzte Roland Löffler ein Brett aus dem Holz eines alten Birnbaums, das über Jahre in einer Scheune gelagert war. Zwölf Jahre lang war das Hirnholzbrett in seiner Küche in Verwendung – und sieht immer noch bestens aus. Auch auf der Gustav ist seine exemplarische Langlebigkeit zu bewundern. Nicht nur passionierte Köche schätzen die schnittfesten und messerschonenden Eigenschaften der Hirnholzbretter, die zu 100 % biologisch abbau- oder recycelbar sind. Die robusten Schneidbretter werden im Handumdrehen auch zu Servierplatten für Käse & Co. Löfflers Schreinerei hat sich mittlerweile zur Manufaktur für hochwertige Gebrauchsgegenstände aus Edelhölzern entwickelt. Vorwiegend Obsthölzer aus der schwäbisch-badischen Region, die auf Streuobstwiesen oder in privaten Gärten gewachsen sind, werden in traditioneller Handwerkskunst zu Gebrauchsobjekten umgewandelt. Ihr zeitlos reduziertes Design verschönert den Alltag in der Küche. www.schreiner-loeffler.de ► Halle 13, Stand 28

SeomraCré Handgerecht

Spirit of Spice Gesunde Würze Ute Bornholdt wagte 2005 den Versuch, aus ihrem leidenschaftlichen Hobby Kochen mit Gewürzen einen Beruf zu machen. Ihr pharmazeutisches Know-how bildete eine perfekte Basis für die Verarbeitung von Kräutern. Außergewöhnliche, kreative Mischungen aus 100 % reinen Naturprodukten, bei denen gänzlich auf Trennmittel, Riesel- und Fließhilfen, Geschmacksverstärker, Hefeextrakte, Aroma- und Konservierungsstoffe verzichtet wird, sowie Einzelgewürze der Premiumklasse wurden in der Folge in Handarbeit und maximaler Transparenz verarbeitet. 2010 erfolgte der Umzug in eine selbstgebaute Manufaktur. Heute arbeiten elf Menschen für die Idee von Spirit of Spice. Als Lebensmittelhersteller mit besonderer Verantwortung verpflichten sich die Bornholdts zu kompromissloser Qualität. Ihre hochwertigen, handverlesenen Gewürzmischungen sind auch auf der Gustav in wieder auffüllbaren Mühlen erhältlich. Alle Spirit of SpiceProdukte werden CO2-neutral produziert.

Essen ist ein Fest für die Sinne. Schöne Worte? Nein, schöne Gefäße. Die Keramiken aus Corinna Smyths Werkstatt nimmt man auch gerne beim Essen in die Hand. Die gebürtige Irin fertigt wasserdichte, manchmal unglasierte Keramiken aus Steinzeug. Ihre Oberflächen sind alles andere als glatt. Die spülmaschinenfesten Einzelstücke brennt sie etwa zehn Stunden in einem Gasofen bei mindestens 1.200 °C. Ihre Gefäße betrachtet sie wie Individuen – sie weisen ähnlich natürliche Unregelmäßigkeiten auf und sind vom Verhältnis Spannung versus Harmonie charakterisiert. Beides entdeckt die gelernte Geisteswissenschaftlerin in der Natur, die auch die Formensprache ihrer Werke prägt. Ihre Vasen und Becher sind Gebrauchsgegenstände. Auf der Gustav zeigt sie die Ergebnisse eines alten Handwerks, das nicht nur für hohe Qualität, sondern auch für Funktionalität bürgt. Ihre natürliche Eleganz verleiht jedem Haus Wärme und Sinnlichkeit. www.corinna-smyth.de ► Halle 13, Stand 24

www.spirit-of-spice.de ► Halle 13, Stand 20

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Mut macht erfinderisch.

Bremen hat nichts zu bieten außer Fußball und Fisch? Wir werden Sie auf 200 Seiten vom Gegenteil überzeugen. Lassen Sie sich überraschen vom einmaligen Zwei-Städte-Staat. Und von brand eins Neuland, dem regionalen Wirtschaftsmagazin von brand eins.

brand eins Neuland 06: Land Bremen Jetzt im Handel oder direkt bei uns: www.brandeinsneuland.de


DIE KÜCHE |

wein:gut Bischof Wein wie beim Winzer In der Vinothek wein:gut (= Wein ist gut) herrscht das Motto „wein:kaufen wie beim Winzer!“ Was Erika Bischof als Hobby begonnen hat, trägt mittlerweile saftige Früchte. Weininteressierte finden in ihrem Gewölbekeller in Klaus ausgesuchte österreichische Qualitätsweine zu Ab-Hof-Preisen. Ihr Sortiment beinhaltet viele verschiedene Weiß-, Rot-, Roséund Süßweine, Sekt und Frizzante von 15 österreichischen Winzern sowie Edelbrände/Whisky aus dem Ländle. Kundenwünsche behandelt Erika Bischof ebenso vertrauensvoll wie ihre Winzer selbst. Ein harmonisches Miteinander zählt sie zu ihrem größten Erfolgsfaktor. Mit einer kleinen, feinen Weinauswahl werden auch die Besucher der Gustav in die Geheimnisse ausgezeichneter Qualität aus Österreich eingeweiht. www.bischof-weine.at

Cembrala Zirbenduft

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Die Römer nannten sie Pinus Cembra, die Schweizer sagen Arve. Einige von ihnen produzieren innovative Produkte aus der Zirbe, deren beruhigende Wirkung seit Jahrhunderten bekannt ist. Die Macher von Cembrala entwickelten ein spezielles Spanverfahren, um die Elastizität der Zirbenspäne im Kissen auch nach tausend und einer Nacht zu gewährleisten. Fasziniert von Wirkung und Duft des Holzes, wird auch Schnaps hergestellt, der bei Cembrala angesetzt und nicht gebrannt wird. Dies macht ihn milder und angenehm im Abgang. Uhren und Schoggi dürfen im Schweizer Unternehmen nicht fehlen – die Herstellung der Zeitmesser macht sie zur kleinsten Uhrenmanufaktur des Landes. Ätherische Öle aus Rinde, Ästen und Nadeln verleihen den Schokoladeprodukten ihren einzigartigen Geschmack. Die natürlichen Öle als Aromaträger kommen auch in Seifen und Kerzen zum Einsatz. Das Holz für das gesamte Sortiment stammt aus PEFC-zertifizierten Schweizer Wäldern. www.cembrala.com ► Halle 13, Stand 18

Weingut Hundsdorfer Wein, ganz persönlich Seine eigene Identität will Anton Hundsdorfer in jedem seiner Weine wiederfinden. Er hat sich die Herstellung von authentischem Wein mit viel Idealismus und Leidenschaft zur Lebensaufgabe gemacht. „Die Arbeit als Winzer braucht für mich auch die Überzeugung, etwas Großartiges schaffen zu wollen.“ Diese Philosophie und das wertvolle Terroir des burgenländischen Neckenmarkt bilden die Basis für die Entstehung von unverwechselbaren, vielfach prämierten Naturprodukten im hauseigenen Familienbetrieb. Anton Hundsdorfer ist Sieger im Salon Österreich Wein. In der Kategorie Blaufränkisch gewann er mit seinem Mittelburgenland DAC Reserve 2011. Der Winzer des Jahres erhielt zudem für alle acht eingereichten Weine 100 % Gold – und erreichte damit das beste Ergebnis der gesamten burgenländischen Winzerschaft. Bereits im Vorjahr schrieb der Winzer dort Weingeschichte, als er erstmals seit 46 Jahren mit drei Weinen Landessieger wurde. www.hundsdorfer.at ► Halle 13, Stand 9

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| DIE KÜCHE

Zotter Von der Schoko-Wissenschaft Die einen erforschen Ozeane, Josef Zotter Schokolade. Das Resultat ist zum Glück wissenschaftlich noch nicht belegt, sondern umfasst rund 300 unterschiedliche Arten. Immerhin hat Harvard die Case Study Zotter schon mal in den Studienlehrplan aufgenommen. Da jede einzelne handgeschöpfte Schoko ein Genussabenteuer ist, das entweder durch Geschmacksrichtungen wie Schokolade gefüllt mit Ananas und Sellerie überrascht oder den Schoko-Proband mit Kakaoregionen wie Papua-Neuguinea vertraut macht. Der Ursprungsrohstoff der Schokolade, die Bohne, bietet geschätzte 1.000

Aromenkomponenten. Das weiß man noch nicht so genau. Deshalb stellt Zotter, Kreativ-Chocolatier aus Riegersburg, weiterhin unter Beweis, wie vielfältig Schokolade sein kann. Bis jetzt ist es ihm schon gelungen, unser vertrautes Schokoladenweltbild ins Wanken zu bringen. Plus: Seine Bean-toBar-Manufaktur ist europaweit die einzige, in der Schokolade von der Bohne weg (bean-to-bar) ausschließlich in Bio- und Fairtrade-Qualität produziert wird. www.zotter.at ► Halle 13, Stand 14

Keine Zeit, in die Berge zu fahren? ALPS bringt sie Ihnen ins Haus. Sie suchen die Alpen zum Anfassen? Bestellen Sie ein Abonnement! www.alps-magazine.com Telefon + +49/(0)22 25/708 53 78

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DIE KÜCHE |

Weingut Weszeli Wein mit Eigenschaften Die Gärten des Weinguts Weszeli liegen im Herzen des Kamptals. Rund um Langenlois werden die Sorten Grüner Veltliner und Riesling gezogen. Ihr unverwechselbarer Charakter ist in der Tiefe des Kamptaler Terroirs begründet. Davis Weszeli und Rupert Summerer verbinden das über Generationen weiterentwickelte Familienwissen mit ihrer eigenen Weinphilosophie, dem Prinzip Terrafactum®: Sie stellen den Weingarten mit seiner großen biologischen Vielfalt ins Zentrum der Arbeit – dort formen sie den Charakter ihrer Weine. Nach allen Kräften unterstützen sie das Zusammenspiel von Flora und Fauna. Dazu gehört auch, dass in den Weingärten kaum Maschinen zum Einsatz kommen. Ob es um die Pflege der Stöcke, das Einkürzen des Laubs oder die Lese geht, alle Arbeiten werden von Hand ausgeführt. Den gleichen Respekt lassen Davis und Rupert bei der schonenden und puristischen Vinifikation walten. Vom ehrlichen und unverfälschten Charakter ihrer Weine können sich jetzt auch Gustav-Besucher überzeugen. www.weszeli.at ► Halle 13, Stand 39

Schuhmanns Weinhof Fruchtbare Familienbande

Zehnerland Der Freundschaft zuliebe Berge und Täler, Alpenpässe und etliche Kilometer trennen Südtirol und Vorarlberg. Doch Sonia, gelernte Sommelière aus Bozen, und Tanja, versierte Gastronomin aus Feldkirch, treffen einander im Zehnerland, Österreichs „10. Bundesland“. Dort verbindet die beiden eine enge Freundschaft und die Leidenschaft für gutes Essen und Trinken. Und natürlich die Liebe zu Südtirol, einem Land, das Qualität, Ursprünglichkeit und Innovation in kulinarischer Hinsicht fruchtbar vereint. Mit Gespür für ehrliche Produkte und einer Portion Verständnis für die Arbeit, die dahintersteckt, tragen die zwei Feinschmeckerinnen ausgesuchte Qualitätsprodukte von Berg-, Bio- und Weinbauern zusammen. Frisch und eigenhändig verpackt, gelangen knusprig-hartes Schüttelbrot, frisch gestochener Spargel, herrlich duftende Kräuter, Speck und Säfte, Waldund Wiesenhonig oder naturreine Senfsorten via Zehnerland in jeden Haushalt. Der mobile – und virtuelle – Hofladen bürgt für Frische und Qualität. Auch auf der Gustav.

Hans und Emilie legten 1978 den Grundstein für den „Weinhof am Altenberg“. Martin kreierte das neue Logo. Das Weingut selbst gibt es seit 85 Jahren. Eine naturnahe Bewirtschaftung und die sorgfältige Selektion bei der Ernte waren für die Schuhmanns von Beginn an das Um und Auf. Mittels Ertragsbegrenzung, jeder Menge Laubarbeit und sorgfältigem Ausdünnen werden bis heute hochwertige Rotweine hergestellt. Innovation und Technik waren ausschlaggebend, um die traditionelle Ausbauweise der Weißweine auf einen neuen Qualitätsstandard zu bringen. Erich und Werner bilden die vierte Generation der Winzerfamilie. Mit kompromissloser Präzision in Weingarten und Keller kreieren sie reinsortige Rotweine, Rotweincuvées wie Steinkauz und Old Hill von der Lage Altenberg sowie gehaltvolle und fruchtig-leichte Weißweine. Die gemütliche hofeigene Weinstube ist ganzjährig geöffnet und gastiert auch auf der Gustav. www.schuhmannsweinhof.at ► Halle 13, Stand 7

www.zehnerland.com ► Halle 13, Stand 16

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Die s e ezung e 2013!

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DIE TERRASSE |

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Die Terrasse Gepflastert mit Lebensfreude ◊◊◊

Ridderbusch Metallbau Bunte Vögel Seit über zwanzig Jahren treibt sich Jörg Ridderbusch gerne auf Schrottplätzen herum. Er hat eine Schwäche für Metall. Und für die Kunst. Deshalb macht es ihm einen Heidenspaß, seine Fundstücke in lebendige Skulpturen zu verwandeln. Hintersinn und Humor sind wichtige Triebfedern bei der Herstellung der durchaus schrägen Vögel, die man getrost als ausdrucksstarke Individualisten bezeichnen kann. Die Unikate werden natürlich von Meisterhand gefertigt. Mit seinen recycelten Skulpturen aus Stahl und Farbe will er auch die Fantasie des Betrachters beflügeln. Dazu gehört auch die „Taufe“ der Figuren, die dem Prozess einen zusätzlichen Schub verleiht und aus seinen Objekten mehr als rein dekorative Gegenstände machen soll. Jörg Ridderbusch betreibt seit fast dreißig Jahren eine Kunstschlosserei, die sich im Großraum Oldenburg in Norddeutschland mit Denkmalschutz und Metallgestaltung beschäftigt. www.ridderbusch.org ► Halle 13, Stand 1

Madlener Grillshop Grillfieber

Ein Format, das die Zusammenarbeit mit traditionellen Handwerksbetrieben unterstützt.

Wer heute grillt, kocht eigentlich im Freien. Vorbei sind die Zeiten, in denen x-beliebiges Fleisch aus dem Supermarkt auf dem heißen Rost landete und einzig Bier die Sache schmackhaft machte. Heute herrscht der Zeitgeist des Grillens. Das bedeutet: gehobene Ansprüche, vor allem was die Qualität von Gerät, Gericht und Grillkunst betrifft. Christian Madlener machte aus der ursprünglichen Gaslieferfirma seiner Familie einen Griller-Spezialhandel. Der Betrieb wird heute in der dritten Generation geführt. Madlener, selbst Grilleur der ersten Stunde, kann jede technische Frage direkt im Geschäft beantworten. Egal, ob es ein neues Gerät oder der Umbau des Lieblingsmodells ist, Kunden werden vom Fachmann beraten. Er verfügt über alles Wissenswerte zum heißen Thema und außerdem ein riesiges Netzwerk von Gleichgesinnten. Auf der Gustav teilt Madlener seine Leidenschaft und alle Informationen zu neuen Highlights, wie z. B. dem Gartenkamin Vario oder den Modellen Napoleon Prestige und Weber Summit 670. Da der Trend klar Richtung High-End-Griller geht, ist auch die Produktpalette breiter gefächert. Jeder ist Weltmeister in seiner eigenen Kategorie: ob Fleisch oder Fisch, Holz oder Kohle, Outfit oder Entertainment. Zeit ist die Prämisse jedes Grillprofis und derer, die es werden wollen. Während vor zehn Jahren noch ein Holzkohlegriller der Traum jedes Grilleurs war, lässt heute das reiche Angebot von Smoker über Gasgriller, Kamin- bis hin zum Pelletgrill das Herz jedes Grillfans höher schlagen. www.grillshop.at

Thomas Feichtner, Staatspreisträger Design, Wien

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| DAS SPEISEZIMMER

Halle 12

Das Speisezimmer Wo alles zusammenkommt GEMEINSAM GENIESSEN HEISST DOPPELT GENIESSEN. ZUM ESSEN UND TRINKEN HOLEN WIR ALLE AN EINEN TISCH. AUSSERDEM: TOLLE IDEEN FÜR DIE GEDECKTE TAFEL, ALLERFEINSTE GENUSSMITTEL, WEINDEGUSTATIONEN – UND WAS DAS LEBEN SONST AN GENÜSSEN BEREITHÄLT! ◊◊◊

city and more Netzwerk für Genießer Wer sein Hobby zum Beruf macht, arbeitet mit Herzblut. Martina und Joachim Buchholz aus Baden-Baden frönen seit Jahren ihrer Sammelleidenschaft. Die beiden sind stets dem Genuss auf der Spur. Auf ihren Reisen entdeckten sie Manufakturen und Handwerksbetriebe, bei denen Gaumenkitzel und Qualität Hand in Hand gehen, kulinarische Perlen in der großen Masse des Konsums. Mittlerweile hat ihr Hobby einen Namen und verfügt über ein großes Weinlager in Sinzheim bei Baden-Baden. Am ersten Samstag jeden Monats öffnen die Buchholzs ihre Tore für Menschen, die sich wie sie den lustbe-

tonten Seiten des Lebens verschrieben haben. Bei den Verkostungen ist es ein besonders persönlicher Service, den das Ehepaar Gleichgesinnten angedeihen lässt. Ihr Angebot aus Eigenimport garantiert auch Daheimgebliebenen geschmackliche Entdeckungsreisen. Einen Querschnitt durch das Netzwerk von „city and more“ finden Besucher auch auf der Gustav. Gemeinsam mit ausgewählten Partnern präsentieren die Genussbotschafter Kostbarkeiten auf einem Gemeinschaftsstand. Darunter knackig-frische Weine vom Stiftsweingut Frank Meyer aus Klingenmünster/Südpfalz und Champagner aus der Grand-Cru-Lage der Champagne. Dazu eignen sich die legendären Spanferkelbrötchen von Paolo Induti aus den Marken zum Gustieren. Olivenöle und Feinkost aus Spanien bringt Angela Ehrlich aus Überlingen am Bodensee mit. Süße Verführungen wie die bunten Macarons des FamilienPatisserie-Betriebs Duweck vervollständigen das Sortiment ausgewählter Leckerbissen. www.cityandmore.de ► Halle 12A, Stand 6

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DAS SPEISEZIMMER |

BUCHER GmbH & Co KG Druck und Verlag Kochblüten

Bio Austria Vorarlberg Schmackhafte Zukunftsmusik Fruchtbare, ökologisch bestellte Flächen garantieren die dauerhafte Versorgung mit gesunden Lebensmitteln. Biologisch wirtschaften heißt fair wirtschaften. Die Biobäuerinnen und -bauern verleihen ihrer Fairness zur Natur durch nachhaltige Bodenbearbeitung starken Ausdruck. Ziel ist es, zukünftig möglichst große Teile des Landes auf die biologische Wirtschaftsweise umzustellen. Ein wichtiger Schritt dorthin ist der Austausch mit Menschen, die sich dieser Lebensweise verpflichtet fühlen. Der Bioverband kann – als einziger und größter Österreichs – auf insgesamt 13.000 Konsumentenmitglieder zählen. Die Transparenz der Herkunft aller Lebensmittel ist die Basis für gegenseitiges Vertrauen. Viele Biohöfe sind für Führungen und Exkursionen geöffnet. BIO AUSTRIA bietet außerdem allen Mitgliedern und Kooperationspartnern – auch auf der Gustav – einen umfassenden Beratungsservice für alle Bereiche des Biolandbaus und der Biovermarktung. www.bio-austria.at

Eine gute Lektüre zum genussvollen Glas Wein bietet der exklusive Hohenemser Verlag. Koch- und Gourmetbücher bilden ein kleines, aber feines Segment im breiten Angebot des modernen Familienbetriebs. Hier wird das Schmökern in Büchern auf der Suche nach appetitanregenden Rezepten als ein Stück wahre Lebensqualität angesehen – egal ob für ein gemütliches Dinner, ein sonntägliches Familienessen oder ein Festmenü unter Freunden. Darüber hinaus hat sich der Handwerksbetrieb auf schöne Bücher zu den Themen Kunst, Fotografie, Literatur und Vorarlbergensia spezialisiert. Die hauseigene Druckerei bietet eine vielfältige Palette innovativer Druckerzeugnisse von höchster Qualität für unterschiedliche Ansprüche. Insgesamt zwölf Druckwerke ermöglichen die präzise Umsetzung individueller Kundenwünsche im Buch- und Offsetdruck. Fazit: Auch in Zeiten der weltweiten Digitalisierung sorgt der kleine Verlag für fühlbar hochwertige und sinnliche Produkte. www.quintessence.at ► Halle 12A, Stand 14

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dazu – Bioprodukte von Bio Rohrauer Süße Bienen 150 Bienenvölker tummeln sich auf Streuobstwiesen und Forstflächen des Biohofs Rohrauer im mittleren Burgenland. Ihrem bunten Treiben verdankt die Familie zahlreiche Spezialitäten aus ihrer Bioimkerei. Inspiriert haben sie Annemarie und Georg auch zu Pikantem: „Dazu“ werden Senf, Senfsaucen, Chilipasten und Ketchup in reiner Handarbeit hergestellt. Gesüßt wird natürlich mit Honig, gesäuert mit hauseigenem Honigessig. Der Name rührt daher, dass alle Produkte zum Essen – zur Jause, zu Käse, zum Würzen von Speisen – oder auch beim Grillen und Picknicken dazugegessen werden können. Alle Delikatessen der Rohrauers sind aus regionalen Zutaten und 100 % biologisch, neben der klassischen Produktlinie kreieren sie auch Spezialitäten, die saisonal nur für kurze Zeit erhältlich sind. Etwa Hagebuttenmarmelade aus Wildfrüchten, süßes Blütenpesto oder Basilikumsirup. Kaufen kann man die Produkte im eigenen Hofladen, auf dem Biobauernmarkt Freyung in Wien – und auf der Gustav. www.dazu.at ► Halle 12A, Stand 10

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IM FADENKREUZ: JAGD Ist die Jagd in ihrer derzeitigen Form noch gesellschaftsfähig? All I Need: Neo-Ökologie im Alu-Mantel. Ein Unternehmens-Porträt BienenkÜnigin als Queen: Arbeiten zum Thema Bienen von Deborah Sengl Marktplatz: Natßrliche Pflege fßr empfindliche Kinderhaut

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DAS SPEISEZIMMER |

Rotweine Lang Guter Wein braucht Lang Es sind die fruchtbaren Böden, sagen die einen, die zahlreichen Sonnenstunden, meinen die anderen. Das Geheimnis von Andrea und Stefan Lang lässt sich jedenfalls schmecken. Auf ihrem 300 Jahre alten Streckhof im österreichischen Mittelburgenland in Neckenmarkt werden hochkarätige Rotweine erzeugt. Stefan Lang wird nicht umsonst als „Blaufränkischkünstler“ bezeichnet: „entwickeln und tüfteln“ – das gehört für ihn zum leidenschaftlichen Weinbau dazu. Das neueste Projekt der Winzerfamilie ist die Analyse des sogenannten „ökologischen Fußabdrucks“. In Zusammenarbeit mit der TU Graz schaut sich das Weingut an, welche Auswirkungen die Weinproduktion in ihrer Ganzheit auf die Umwelt hat. Die Ergebnisse werden in ihren „grünen Fahrplan“ eingearbeitet. Das Rotweingut Lang bietet auch auf der Gustav eine Auswahl – nebst Blaufränkisch – seiner Sorten Zweigelt, St. Laurent, Pinot noir, Cabernet Sauvignon, Syrah oder Merlot zum Kosten an. www.rotweinelang.at ► Halle 12A, Stand 9

FEIST Dinkelnudeln Ein Genuss für die Seele

Stilfser Bergkräuter Duftende Farben Auf 1.300 Metern Meereshöhe gedeiht der Kräutergarten von Siegi Platzer und Dr. Traude Horvath. Kalte Bergwinde und die klare Luft lassen die Pflanzen blühen und gedeihen. Die Kräuter werden von Hand gepflückt, schonend getrocknet und im Ganzen zu dreißig verschiedenen Teemischungen bzw. reinsortigen Tees nach biologischen Richtlinien verarbeitet. Ihre leuchtenden Farben signalisieren ihre wertvollen Inhaltsstoffe. Frühlingsschlüsselblume, Walderdbeer- und Himbeerblätter werden bereits im April im umliegenden Nationalpark gesammelt. Die Bachkresse von der Stilfser Alm eignet sich hervorragend in der Küche, Malven- und Minzzucker veredeln jeden Cocktail. Wilde Bergkräuter verleihen dem Trada, einem Sirup, sein explosionsartiges Aroma. Seit 2005 beschäftigt sich der ehemalige Bankbeamte Siegi Platzer intensiv mit dem Kräuteranbau. Die Soziologin Traude Horvath stammt aus dem Burgenland, einige Jahre betrieb sie ein Gasthaus in Wien. www.stilfser-bergkraeuter.it

Nahrungsmittelunverträglichkeiten in der eigenen Familie brachten Susanne Feist zum Verzicht auf klassische Weizennudeln und zur Produktion von Nudeln auf Dinkelbasis. Zum Auftakt schenkte ihr Mann ihr eine Nudelmaschine. Das Projekt Genussnudeln war geboren und Susanne Feist zeigte mit Optik und Geschmack der feinste FEIST Dinkelnudelprodukte, dass es nicht immer Vollwert sein muss, um sich bewusst zu ernähren. Neue Ansätze in der Nudelproduktion entwickelte die „Pâstissière“, in eigener Definition, auch in Kooperation mit dem Unternehmen PRO ENERGETIC, YCTinside®-Technologie. Im Produktionsverfahren werden ganzheitliche Ansätze und quantenphysikalische Aspekte in die Nudel-Herstellung integriert. Sie führt zu ihren Produktionschargen Tagebuch und bezieht auch die Aspekte des Mondstandes in die Produktionszyklen mit ein. Seit vielen Jahren beschäftigt sich Susanne Feist mit komplementären Methoden in der Gesunderhaltung von Mensch, Tier und Pflanzen. Ihre Vision und CharityProjekt ist die Errichtung eines „Energiezentrums Afrika“. www.feist-dinkelnudeln.at ► Halle 12A, Stand 11

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| DAS KAMINZIMMER

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Das Kaminzimmer Wert und Wertigkeit DAS GLÜCK DER KLEINEN DINGE: IM OHRENSESSEL GESPRÄCHE FÜHREN, SICH INS LIEBLINGSBUCH VERTIEFEN, EDLE TROPFEN GENIESSEN, VOLLENDET VOM AROMA EINER FRISCHEN ZIGARRE. WERTVOLLE MOMENTE IN WERTIGER UMGEBUNG – KNISTERND SCHÖN WIE DAS FEUER IM KAMIN.

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Henn Öfen Salonfähige Feuerstellen Eine Atmosphäre der anderen Art in den eigenen vier Wänden bieten die Öfen von Henn. Wer es zuhause behaglich und stimmungsvoll mag, ist mit der innovativen Heiztechnologie von Henn vor allem auf der sicheren Seite. Die Stahlöfen des Familienbetriebs sorgen für schnelle Wärme und bieten Schutz vor dem Feuer. Die Spezialglasfenster gewähren ziemlich heiße Einblicke in das Spiel der Flammen. Die Erfolgsgeschichte startete im Jahr 1880 in einer kleinen Dorfschmiede in Nüziders. Henns Urgroßvater erkannte früh sein Potenzial im Herd- und Ofenbau und feilte an Herdkonstruktionen und Küchen nach Maß. Peter Henn, Herd- und Ofenschlossermeister, greift heute auf das Wissen und die Erfahrung aus drei Generationen zurück.

Er produzierte die ersten Stahlofen-Unikate nach Maß in der hauseigenen Meisterwerkstätte. Gemeinsam mit kompetenten Partnern entwickelte Henn über Jahre hinweg optimale Ofenkonstruktionen und zukunftsweisende Verbrennungstechniken. Ein „Spezial“ im Angebot ist reine Feuermagie. Was aussieht wie Flammen und den Raum mit einem lodernden Ambiente versieht, ist in Wahrheit reine Show – täuschend echt inszeniert mit Licht und Wasser. Durch einen Ultraschallvernebler, der den „Rauch-Effekt“ simuliert, gelangt feinster Wassernebel in die Raumluft. Das unauthentische Flammenspiel trägt übrigens damit maßgeblich zur Verbesserung des Raumklimas bei. Auf der Gustav wird die Feuer-Illusion vorgeführt. Alle Öfen der Firma Henn werden auf den jeweiligen Wohnraum individuell in Bezug auf Funktion, Material und Design entwickelt und angepasst. www.hennofen.at ► Halle 13, Stand 43

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DAS KAMINZIMMER |

Silver Cigar Lounge AG Zigarrengenuss auf Rädern Kurt Blum hatte eine Idee, die nicht nur seinen Kopf zum Rauchen brachte. Er ließ einen Airstream – der Rolls Royce unter den Wohnwagen im Amerika der 1930er Jahre, von Wally Byam, eigentlich einem Flugzeugnarr, erfunden – entkernen, generalüberholen und auf einem Fahrwerk nach europäischen Richtlinien neu aufbauen. Kurt Blum wollte nämlich einen Zigarrenclub eröffnen. Da er dies weder in einer Stadt noch auf dem Land umsetzen konnte, drehte er den Spieß um und beschloss, der Lounge Mobilität zu verleihen. 14 bequeme Sessel, eine voll ausgestattete Bar (inklusive Spülmaschine!) und eine Soundanlage mit vier integrierten Flachbildschirmen laden zum genussvollen Verweilen in der Silver Cigar Lounge ein – zumal die perfekt funktionierende Entlüftung niemals „dicke Luft“ entstehen lässt. Die Einsatzmöglichkeiten kennen kaum Grenzen. Seit Mai 2011 ist der Hochglanz-Klassiker im Einsatz und zieht nun auch die Besucher der Gustav in seinen Bann. www.blum-hauser.ch

HolzWerk Möbel mit Inhalt

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Es liegt auf der Hand, dass ihre Entwürfe weder einem Trend folgen noch Linientreue an den Tag legen. Der eine ist bestens vom anderen zu unterscheiden. Peter Bernahrndt und Klaus Kettenburg erkunden das Material. Ihre Entwürfe zeigen bei aller Zweckmäßigkeit spielerische Züge und eine bestechende Leichtigkeit. Kleine Querschnitte unterstreichen den Gestellcharakter einzelner Stücke. Im Sitzen, Stehen oder Liegen können/sollen Haltungen verändert werden. Möbel aus der HolzWerk-Manufaktur sind Zeitgenossen, die durch ungewöhnliche Konstruktionen überraschen und zugleich unfassbar leicht wirken. Ihre Kernaussage wird dabei fassbar. Alle Möbel entstehen in ihrer Werkstätte zwischen Lübeck und Venedig, am Rande der Lüneburger Heide. Überschaubarkeit, ein sorgfältiger Umgang mit Ressourcen und hohe Ansprüche an die sinnliche Qualität der Produkte sind tragende Merkmale der HolzWerk-Manufaktur. www.holzwerk-produkte.de

Weltoffenheit. Tag für Tag den Horizont erweitern. Der Qualitätsjournalismus des STANDARD lässt Sie die Welt immer wieder neu sehen. Zum Beispiel jeden Montag mit der Beilage der New York Times im originalen Wortlaut. Blättern Sie rein.

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Die Zeitung für Leserinnen

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| DAS KAMINZIMMER

Lebenslust und Nahrhaftes für Leib und Seele. Thomas Weber, Herausgeber von Biorama – Magazin für nachhaltigen Lebensstil

Austrian Whisky Association Vorarlberger Single Malt Wer Whisky herstellen will, braucht Zeit, Geduld und mindestens ein Holzfass. Das wissen auch alle 15 Mitglieder der Austrian Whisky Association. Spontan wird das bernsteinfarbene Gold dennoch gern mit Schottland in Zusammenhang gebracht; bis dato streiten allerdings Schotten und Iren um das Copyright. Im 5. Jahrhundert sorgte der irische Nationalheilige St. Patrick, der „uisge beatha“ für Arzneien und Parfum einsetzte, für Nachahmer, 1494 wurde das „Wasser des Lebens“ zum ersten Mal urkundlich in schottischen Steuerunterlagen erwähnt. Heute wird von Scotch über amerikanischen Bourbon selbst in Japan fleißig Whisky produziert, geographische Grenzen sind dem hochwertigen Gebräu längst keine mehr gesetzt.

und Keckeis. Ihre hochkarätigen Destillate sind weltweit begehrt. Innovationsgeist prägt die Whiskys der BrogerBrüder. Seit 2008 wird Riebelmais in ihren Händen nicht zu „Riebel“ (einer Art Polenta), sondern zu regionalem Whisky. Für das Finishing verwenden die Brennmeister ein Süßweinfass vom weltberühmten Weingut Château d`’Yquem. Auch beim Single Malt wird auf das richtige Holz gesetzt. Durch die vier Jahre Reifung in Bourbon-, Sherry- und Portweinfässern mit anschließender Zusammenführung entstand der harmonische Triple Cask Whisky. Wer für Whisky genauso „brennt“ wie die Brogers, kann sein eigenes Fass bestellen und mitgestalten. Wie die Brogers entwickelte der leidenschaftliche Koch Harald Keckeis 2008 eine eigene Marke, die für Qualität und Einzigartigkeit steht. 80 % seiner gesamten Produktion sind seither dem Whisky gewidmet. Für seinen Single Malt wird ein Teil der Gerste mit Buchenholzrauch gedarrt. Die Lagerung in amerikanischer Eiche mit Sherry-Vorbelegung und kristallklares Alpquellwasser aus dem Silvretta-Arlbergmassiv sorgen für ein gelungenes Finale seiner edlen Tropfen. Mit Erfahrung und Bodenständigkeit zeigt sein Landsmann Walter Pfanner in der fünften Generation, wie der „Hase“ läuft. Der Hase ziert die Flaschen des Single Malts, der 2005 erstmals produziert wurde. Gebrauchte Sherry- und Süßweinfässer sowie regionales Bergquellwasser sorgen für einen gehaltvollen Whisky, der mit einem vielschichtigen Duft und herbem Geschmack begeistert. Mindestens 40 %-Vol.-Alkohol müssen übrigens auch Vorarlberger Whiskys letztendlich aufweisen, bevor dem Trinkgenuss nichts mehr im Wege steht. www.austrian-whisky.at

Regional gesehen beweisen dies auch die charaktervollen Tropfen aus den drei Vorarlberger Betrieben Broger, Pfanner

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DAS KAMINZIMMER |

Wohlgenannt Raum & Textil Wohngefühle aus Samt und Seide Das Kunstobjekt Zumthor Pavillon, ehemals Teil des Schweizer Pavillons auf der Expo 2000, stellt das Ambiente zur Verfügung. Kreative Ideen und kompetente Beratung übernimmt Markus Wohlgenannt. Im inspirierten Verkaufsshop in Dornbirn dreht sich alles um Stoffe. Sie sind die Grundelemente für phantasievolle Kombinationen für Möbel, Kissen, Vorhänge oder Teppiche. Im hauseigenen Nähatelier werden individuelle Stimmungsbilder aus Seide, Wolle, Filz, Bambus, Sisal, Fell u. v. m. maßgeschneidert. In der Polsterwerkstätte erhalten Lieblingsmöbel neue Outfits. Höchste Anforderungen an Qualität und Strapazierfähigkeit garantieren, dass die Polsterstoffe auch in Form bleiben. Vom Gewebe aus groben Leinen bis zur feinsten Schurwolle – jeder Raum verträgt Textur und eine warme Atmosphäre. Reduziert, aber nicht unterkühlt, gemütlich, aber nicht rustikal – so sieht modernes Wohnen mit WohlgenanntFaktor aus. Das Comeback der Tapeten wird übrigens auch auf der Gustav gefeiert. www.wohlgenannt.eu ► Halle 13, Stand 53

Musik Kaufmann Berufung Musik Wie der Vater so der Sohn: Robert Kaufmann gründete 1976 aus Liebe zur Musik ein Unternehmen. Heute ist Dietmar Kaufmann mit dem „Trio Natur Pur“ unplugged unterwegs und leitet die Firma. Die klingende Kombination zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Unternehmen. Alle Mitarbeiter, selbst aktive Musiker, nehmen sich entsprechend gerne Zeit, Musikbegeisterte bei all ihren Wünschen optimal zu beraten. Zufriedenheit herrscht erst, wenn das Kaufmann-Team gemeinsam mit seinen Kunden das jeweils passende Instrument gefunden hat. Auch danach garantieren die Profis in der hauseigenen Reparaturwerkstätte, dass die guten Stücke stets einwandfrei funktionieren. Im Bregenzer Fachgeschäft werden die neuesten Trends des Musikmarktes präsentiert – akustische Musikinstrumente von der Blockflöte bis zum Konzertflügel plus modernste Hightech-Elektronik. Eine riesige Auswahl an Noten und Zubehör runden das Angebot ab. Auf der Homepage mit integriertem Onlineshop kann aus über 400.000 Notentiteln gewählt werden. Auf der Gustav präsentiert Dietmar Kaufmann ausgesuchte Tasteninstrumente aus der Klavier- und Digitalpianoabteilung. Das Angebot reicht vom Wiener Traditionsunternehmen Bösendorfer über Yamaha, Kawai und Grotrian-Steinweg bis zu Schimmel Pianos aus Braunschweig. Natürlich darf auch das brandneue und revolutionäre Hybrid Piano, Avant Grand N1 von Yamaha – echte Konzertflügelmechanik kombiniert mit der derzeit hausbesten Elektronik – nicht fehlen. Ebenfalls sehensoder besser hörenswert ist die neue Clavinova DigitalpianoSerie des japanischen Musikkonzerns. www.musikhauskaufmann.at ► Halle 13, Stand 46

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| DAS KAMINZIMMER

Metzler Molke Naturerlebnis für Haut und Haar Ingo Metzlers Bergbauernhof liegt in einer wunderschönen intakten Naturlandschaft. In Beton gegossen aus den Kiesen des Flusses – dem Material, auf dem es steht –, ist dies das dritte Betriebsgebäude, in dem natürliche Pflegeprodukte aus Molke hergestellt werden. Wie ein Findling aus den Bergen, in die er schaut, steht das preisgekrönte Architekturjuwel im Bregenzerwald. Ingo Metzler und seine Familie nennen ihn das „Fernrohr des Bauern“. Hart konfrontiert der Bau Alt mit Neu, Tradition mit innovativen Ideen. Und davon haben die Metzlers reichlich. Der gesamte Hof wurde mit ihrem Projekt NATURHAUTNAH in einen Ort verwandelt, an dem nicht nur energieeffizient und nachhaltig gewirtschaftet wird, sondern sämtliche landwirtschaftliche Prozesse auch hautnah erlebt werden können. Ihr

Lebensthema, der Bauernhof und alles, was dazugehört und daraus entsteht, kann jeder begreifen. Besuchern stehen Hof und Haus offen – vom imposanten Kuh-Laufstall, turbulenten Ziegen-Tollhaus mit Besuchergalerie über eine Kleintier-Kuschelzone, den Kräutergarten und die Sennschule bis zum feinen Hofladen kann alles erforscht werden. Seit über zwanzig Jahren stellen die Metzlers hier täglich aus Kuh- und Ziegenmilch die Frischkäse-Delikatesse Wälderkäsle her. Die bei dieser Käseproduktion anfallende Molke wird in frischem Zustand zu hochwertigen Pflege- und Kurprodukten, freilich ohne Tierversuche, chemische Wirkstoffe und ohne Farbstoffe, weiterverarbeitet. Herzhafte Käse- & Bauernhofspezialitäten können auch auf der Gustav verkostet werden – Sennen will in Egg gelernt sein. www.naturhautnah.at ► Halle 13, Stand 50

Eine unserer Clubgarnituren. Ö1 Club-Mitglieder haben es gut. Sie setzen auf die Nummer 1 in Sachen Kultur. Ö1 Club-Mitglieder erhalten bei der GUSTAV 3,– Ermäßigung. Alle Ö1 Club-Vorteile finden Sie in oe1.orf.at

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DAS SCHLAFZIMMER |

Halle 13

Das Schlafzimmer Oase des Rückzugs BETTEN UND MATRATZEN, DIE SICH SO TRAUMHAFT ANFÜHLEN, WIE SIE VERARBEITET SIND. DAZU HANDGEFERTIGTE ACCESSOIRES UND NATÜRLICHE TEXTILIEN, SANFT UMHÜLLT VOM DUFT AUS ZIRBE UND LAVENDEL … HIER NUR ZU SCHLAFEN, IST FAST ZU SCHADE!

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4D OUTFITTERS Die Koje / Bett und Zeug Für Forscher und Fashionistas In der Kornmarktstraße 7 in Bregenz steht ein Barockhaus. Weil es so schön ist, haben Wolfgang Herzog und Giovanni Vitale ihren concept store dort eröffnet. Ihr kreatives Sortiment besteht aus individuellen Lifestyleprodukten, HomeAccessoires und Möbeln. Zum Beispiel von Kartell – 100 % made in Italy. Der Designhersteller widmet sich intensiv der Erforschung innovativer Technologien für die industrielle Fertigung hochwertiger Designobjekte aus Kunststoffmaterial. Für Forscher waren anfänglich auch die Daunenjacken von Canada Goose geplant. 4D OUTFITTERS bietet – jetzt auch für Damen – Kleidung für die kälteste Saison des Jahres, die ursprünglich für die mutige Crew der McMurdo-Station in der Antarktis konzipiert wurde. Nicht minder heldenhaft verhielt sich Christian Leidinger im Jahr 2004, als er über Nacht den Betrieb seines Vaters, der einer Naturkatastrophe, dem Tsunami in Thailand, zum Opfer gefallen war, übernahm. Mit seiner Spezialisierung auf die Produktion von Zirbenholzbetten erlebte die Tischlerei einen neuen Aufschwung. 2013 wurde der Auftritt von Die Koje/Bett und Zeug in Dornbirn mit dem Adwin 2013 in der Kategorie Corporate Design ausgezeichnet. Das formschöne metallfreie Bett besteht aus reinen Naturmaterialien, vornehmlich aus gesundem Zirbenholz. Die darin enthaltenen ätherischen Öle beruhigen, und durch die reduzierte nächtliche Herzfrequenz erspart sich das Organ bis zu 3.500 Schläge – etwa eine Stunde Herzarbeit täglich. Wer in einem Zirbenbett schläft, träumt besser, und auch Helden sind tagsüber erholt. www.diekoje.at www.4dbregenz.at ► Halle 13, Stand 74

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| DIE ANKLEIDE

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Die Ankleide Herz, was willst du mehr? SCHUHE, MODE UND ACCESSOIRES, DIREKT AUS DESIGNERHAND – DIE ANKLEIDE IST EIN ORT DER TAUSEND BEGEHRLICHKEITEN. UND DAS BESTE DARAN: ALLE WAREN SIND VON AUSGEZEICHNETER QUALITÄT!

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AIKYOU gmbH Liebreizende Lingerie

Juweliere Andrea und Alfred Neumeister Einfach das Beste

Der Name kommt aus dem Japanischen, die Wäsche aus Fairtrade-Biobaumwolle. Liebreiz, Liebe und Respekt bedeutet Aikyou sinngemäß, und Bianca Renninger und Gabriele Meinl stehen hinter einer Unterwäschekollektion, die nicht nur den Körper der Trägerin, sondern auch die Umwelt respektiert. Das besondere Darunter ist von Bikiniformen und Wohlbefinden inspiriert. Was Frauen täglich auf der Haut tragen, soll sie auch glücklich machen – egal in welchem Alter, egal in welcher Passform. Ohne einengende Bügel und Stäbchen sind die schlichten Produkte leicht und anschmiegsam und kaum spürbar. Die BHs in Triangel, Neckholder und Bustierform mit Kreuzträgern passen perfekt unter unterschiedliche Tops – exakt darauf abgestimmt wurden die AIKYOU Hemdchen und Höschen in Schwarz, Weiß, Taupe, Grau, Pink und Puder. Die zarten Teile eignen sich auch perfekt für sanfte Sportarten wie Yoga und Pilates. Plus: Jeder Kauf trägt zur jährlichen Spende an das Global Volunteer Network bei.

Alles war ganz einfach. Zwei Spätberufene teilten eine Gesinnung. Und fassten den Beschluss, Schmuck ausschließlich in Gold und Silber mit echten Edelsteinen oder Perlen in Handarbeit zu gestalten. Dabei war das Goldschmiede-Duo Andrea und Alfred Neumeister in jüngeren Jahren ganz anderen Berufen nachgegangen. Sie ordneten 1996 ihre Leben und folgten dem Ruf ihrer kreativen Leidenschaft. Heute leisten sich die beiden den Luxus, nur Schmuckstücke anzubieten, die ihnen selbst auch gefallen. Die Überzeugung von Schönheit und Ästhetik steht hinter jedem einzelnen ihrer Stücke. Der Stil ihrer – häufig als Unikate gearbeiteten – Juwelen ist bewusst nicht modisch, sondern modern gehalten, nicht zeitlos, aber für einen langen Zeitraum entworfen. Modetrends stehen die beiden genauso skeptisch gegenüber wie dem Mainstream – ihre Kunden sollen sich auch nach Jahren an ihrem Schmuck erfreuen. Deshalb werden konkrete Kundenwünsche integriert und Unentschlossene bestens beraten. www.schmuckschmiede-neumeister.at ► Halle 13, Stand 60

www.aikyou.de ► Halle 13, Stand 64

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DIE ANKLEIDE |

IT’S ME Margit Rümmele Taschen im Wandel

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Der Begriff der Wandlung spielt eine große Rolle in der Modewelt. Und die Mode prägte Margit Rümmeles Leben. Nachdem sie Kleider entworfen hatte, erklärte sie 2009 die Taschenkreation zu ihrer Berufung und entwickelte ein Modell, das immer neue Formen annehmen kann. Das gute Stück selbst ist funktional und alltagstauglich, die Deckel lassen sich mit wenigen Handgriffen austauschen. Weil sich Geschmäcker – wie alles im Leben – verändern, passt sich das Wechseldeckel-System ihrer Tasche der jeweiligen Trägerin an. Bei der Herstellung verarbeitet die Designerin leichte und robuste Materialien – im Winter beispielsweise Kuhfell, im Sommer Kunstleder und Federn. Die Taschendeckel werden in Kleinstserien produziert, viele Stücke sind Unikate. Rümmeles flexible Produkte erhalten die Lust am Neuen und ermöglichen es, nachhaltig und ressourcenschonend zu handeln. Für alle Taschen gilt eine sechsmonatige Garantie. www.its-me.at ► Halle lle 13, Stand 68

Was dem Spitzenkoch seine Zutaten als Basis für die Erlesenheit seiner Kreationen sind, sind Isabel Schwarz die Materialien als Grundlage für Ästhetik, Tragekomfort und Langlebigkeit eines Kleidungsstücks. Naturfasern lässt sie von ausgewählten Produzenten in aufwendigen Spinn- und Webverfahren zu edlen Stoffen verarbeiten. Ob Tweed von den schottischen Hebriden oder Baumwolle aus dem Appenzell, ob pflanzlich gefärbte Tussahseide aus einem Nachhaltigkeitsprojekt in Assam oder Solstiss-Spitze aus der Normandie – alle Materialien garantieren beste Verarbeitungseigenschaften für die perfekte Passform. Die Verbindung von traditioneller Schneiderkunst und individueller Ästhetik wird in ihrem Atelier frisch interpretiert und auf der Gustav gezeigt. Schwarz studierte Modedesign in Berlin, zog Krokodilbabys in Australien auf und erlernte die Kunst der Polsterei. Ihr Stil ist von der handwerklichen Perfektion britischer Maßschneiderei sowie japanischer Schnittführung inspiriert. www.vilderness.de ► Halle 13, Stand 67

KLEIDERgrün Naturfasern Anziehend schön und spürbar natürlich präsentiert sich Mode bei KLEIDERgrün. Der kleine Laden aus Feldkirch lädt auch bei der Gustav in einen Raum ein, der jenseits des Gängigen liegt. Hier treffen Schönheit auf Beständigkeit und Design auf Nachhaltigkeit. Die Lieblingsstücke von KLEIDERgrün sind unverwechselbar und verleihen ihren Trägerinnen und Trägern ein Bewusstsein für verantwortungsvollen Konsum. Die Echtheit der natürlich verarbeiteten Materialien besticht durch ihre Qualität. Franziska Diekmann gründete ihren Shop aus einem tiefen persönlichen Bedürfnis heraus. Sie wollte einen Ort finden, an dem es möglich ist, individuelle und nachhaltig produzierte Mode zu erwerben. Kleidung, wie sie ihrer Vorstellung nach sein sollte: biologisch, ohne Giftstoffe und fair produziert, schick und spürbar hochwertig. Das „gewisse Etwas“ macht alle Teile zu jedem Anlass tragbar. Zu den Lieferanten zählen kleine internationale Labels, die ihre Ansprüche an Kleidung und Ethik mit Franziska Diekmann teilen. www.kleidergruen.at ► Halle 13, Stand 61

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| DIE ANKLEIDE

prodis-design GmbH Label: VARGU Be unique, recycle and love Der Name des Labels setzt sich aus VARIATIONS and ARGUMENTS zusammen. VARGU entwickelt Taschenunikate aus Recyclingmaterialien für eine urbane Gesellschaft. Doch am Anfang war das Konzept. Der Schweizer Designer und Autodidakt Reinhard Margelisch begründete im Jahr 2007 einige Richtlinien: In einer unübersichtlichen Konsumwelt schafft das Label Transparenz über Beschaffungswege, Produktion und Arbeitsverhältnisse. Bei der Produktentwicklung werden ökologische Aspekte berücksichtigt (Transportwege, Upcycling). Soziale Verantwortung geht über die Produktion hinaus. Seit über zwei Jahren finanziert VARGU eine Schule für 50 sozial benachteiligte Kinder in Orissa (Südindien). Die Musterkollektionen entstehen in einer betreuten Manufaktur in Delhi. Die Näherinnen und Näher werden dort bei der Musterentwicklung zugleich über Produktionsabläufe unterrichtet. VARGUnistas werden zu Botschaftern einer nachhaltigeren Lebensweise. www.vargu.com ► Halle 13, Stand 33

Sörecycling Recycelte Lieblingsstücke

Schroederbags & Accessoires Frauensache Manchmal genügt ein Wimpernschlag, und nichts ist mehr, wie es einmal war. So erging es Barbara Schröder, die trotz produktiver Zeit mit Nadel und Faden eines Tages alles aufgab – bis auf ihre Nähmaschine. Und dann war es so weit: Aus einer vagen Vorstellung, vielen Stoffen, Farben und Mustern wurde eine Handtasche. Ein Unikat. Von da an ersann sie jedes Modell selbst und verarbeitete exquisite Materialien liebevoll von Hand. Und so wie jede Frau einmalig ist, wurde auch aus jedem ihrer Kunsthandwerke ein kleiner Kosmos mit seiner eigenen kleinen Geschichte. Schritt für Schritt tastet sie sich an jedes ihrer Accessoires und sieht dabei in Gedanken vor sich eine moderne Frau: klug und neugierig, selbstbestimmt, mit einem untrüglichen Gespür für ihren eigenen Stil. Ihre Taschen und Schmuckstücke sind Synonyme für Kreativität, Originalität und Qualität – „Habseligkeiten“ von Barbara Schröder sind ein kleiner Triumph und ihr ganzer Stolz. www.schroederbags.at

Auf Tuchfühlung mit der Umwelt: Röcke, Schürzen und Kinderkleidung aus alten Jeans entwerfen und produzieren sechs lebenslustige und nähbegeisterte Frauen, denen die Zukunft ihrer Enkel am Herzen liegt. Dass jedes ihrer Unikate mit Herzblut gefertigt ist, kann man nicht nur sehen, sondern auch im persönlichen Gespräch erfahren. Ihre Betroffenheit darüber, dass die Jeanserzeugung für die Arbeiterinnen und Arbeiter in sozialer Hinsicht und zudem für die Umwelt häufig eine Belastung darstellt, verhilft den ausrangierten Stücken zur „zweiten Chance“. Die ökologisch interessierten Designerinnen wollen nicht nur ein Bewusstsein für die Problematik schaffen, sondern auch Anregungen zum Flicken bieten. Außerdem machen die wiederbelebten Jeansteile Lust und Mut zur individuellen, kreativen Gestaltung gebrauchter Kleidung. Sörecycling Mode sowie kleinere Accessoires wie iPad-Hüllen, Weinkühler, Taschen oder Brilllenetuis werden in Vorarlberg erzeugt. www.soerecycling.at ► Halle 13, Stand 71

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DIE ANKLEIDE |

einSTOFFen Hemden für Helden Faire Modetrends setzen die St. Galler mit kleidsamen Namen – nie ohne Augenzwinkern. Auch bei der Lektüre des hauseigenen Blogs bleibt kein Auge trocken, außer wenn man dabei vielleicht eine der nachhaltig produzierten coolen Sonnenbrillen aus Holz von einSTOFFen trägt. Dort kann man nämlich nachlesen, welche Bewandtnis es mit der sogenannten Skateboard Edition auf sich hat. Viele querverleimte Schichten kanadischen Ahorns verleihen dem blitzschnellen Brett eine Stabilität, mit der es Tricks und Treppen aushält. Dasselbe Holz wurde zu „Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Brillen mit der Stabilität eines Wandschranks“ verarbeitet. Kurz: Originalität wird bei dem Modelabel seit 2008 großgeschrieben. Seit damals schaffen die St. Galler Kleider und Accessoires für weltoffene Menschen, denen Stil wichtig ist, die aber auch gerne und oft über sich selbst lachen können. Von Filmen, Musik, Kunst und selbstverständlich der Natur inspiriert, verbinden die Schweizer, was in ihren Augen zusammenpasst: Textil und Holz, neue Trends und klassische Designs, verrückte Ideen und strenges Qualitätsbewusstsein. Ein bisschen abseits der Norm muss einfach sein. einSTOFFen steht für innovative Designs zwischen schlichter Ästhetik und verspielter Liebe zum Detail. Weltoffenheit meets Schweizer Qualität. Diese zeigt sich auch in ihrem fairen Umgang mit Produzenten, Kunden und Geschäftspartnern. einSTOFFen verbürgt sich für die Qualität seiner Produkte und vergewissert sich regelmäßig, dass diese unter entsprechend fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden. www.einstoffen.ch ► Halle 13, Stand 57

modus vivendi Kleider mit Gesinnung modus vivendi macht Mode, die urban und erwachsen, geradlinig und puristisch, lässig und alltagstauglich ist. Frauen und Männer, die zu ihrer Persönlichkeit stehen, sind auch auf der Gustav gern gesehene Besucher bei Monika Bacher und Charlotte Jakoubek. Seit 25 Jahren entwerfen die beiden Modemacherinnen raffinierte handgenähte Einzelteile für Menschen, denen der eigene Stil wichtig ist. Inspiriert werden sie von Stoffen mit einem besonderen Hintergrund. Das kann etwa Ajourjersey aus ehemaliger Palmers-Produktion sein, der heute nicht mehr hergestellt wird. Oder andere edle Raritäten, die mit Leidenschaft von Bacher und Jakoubek zusammentragen werden. Schlichte Schnitte im sinnlichen Mix der Materialien, die aus Bioanbau stammen, sind charakteristisch für ihre Kreationen. In Strick-StoffKombinationen verbinden sie Seide mit Cashmere, hauchzarte Merinowolle mit Biobaumwolle oder Leinen. Mit ihren Strickteilen in Mélé-Optik bekennen die beiden auch einmal mehr Farbe: Ton in Ton oder wild ineinander werden Kontraste gesetzt oder Wert auf Harmonie gelegt. Den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen spiegelt auch die „Morphose“-Serie wider: Hochwertige Grundstoffe, die anderswo als Verschnitt angefallen sind, verarbeitet modus vivendi zu außergewöhnlichen Einzelstücken. Die Liebe zum Handwerk wird in jedem einzelnen Stück des erfolgreichen Designerinnen-Duos spürbar. Die Endverarbeitung erfolgt per Hand in der Wiener Manufaktur. Ein Thema der gemeinsamen Zukunft lautet Upcycling. Neu eröffnet hat jüngst ihr Onlineshop. www.modusvivendi.at ► Halle 13, Stand 58

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| DIE ANKLEIDE

Stef Fauser Design Wohnen mit Schläuchen Das kleine, innovative Berliner Label stellt aus alten Fahrradschläuchen Modeaccessoires, Kleinmöbel und Wohnobjekte her. Die Entwürfe sind einfach, klar und kontrastreich: Aus Alt wird Neu, aus Massenware ein Einzelstück. Mit der Verbindung von gebrauchten Fahrradschläuchen und Wollfilz ist Stef Fauser vor fünf Jahren eine besonders abgefahrene Kombination gelungen. Beide Materialien sind robust. Wollfilz als Naturprodukt ist reißfest, temperaturbeständig und feuchtigkeitsabweisend. Die recycelten Fahrradschläuche sind strapazierfähig und wasserundurchlässig. Sie werden vor der Verarbeitung gewaschen und einzeln zugeschnitten. Jeder besitzt ein Merkmal, das ihn einzigartig macht: Der eine ist bedruckt oder mit einem Flicken versehen, der andere ist glatt oder strukturiert. Alle Produkte und Verpackungsmaterialien des Labels werden in Berliner Manufakturen hergestellt. Die Accessoires werden mit einer kleinen Beschreibung in Geschenkboxen geliefert. www.stef-fauser.de ► Halle 13, Stand 32

walchbewegt Beweggründe

Vinothek Bengodi Boccaccios Schlaraffenland

Was vor 85 Jahren mit einer Schuhwerkstatt für Ski- und Bergschuhe der Marke Arlberg begann, endete 2009 mit dem Start von walchbewegt. Beratung, Verkauf und die Instandhaltung nachhaltiger Produkte für Wanderungen aller Art übernimmt das zukunftsorientierte Unternehmen, das sich der Gemeinwohl-Ökonomie verpflichtet fühlt. Auch unter Partnern des Outdoorbereichs (z. B. Patagonia, Allsport, Stöckli, Ländlerodel, Waldviertler Schuhe) werden Themen wie die Qualität von (Natur-, Recycling-) Materialien, freiwillige Sozialleistungen für Mitarbeiter und der Einsatz für Umweltorganisationen großgeschrieben. Die Hausmarke walchlible (Fairtrade-Biobaumwoll-T-Shirts) ist mittlerweile 35 Jahre alt. Der Aufruf „tua eppas“ verhalf einer Reihe weiterer Sprüche – wie zit lo, lebe, drwil ho – als Siebdruck auf die T-Shirts. Unter dem Motto „zurück zum Handwerk“ kann sich jeder auf der Gustav individuelle Sprüche in seine Marenddosa – zum Aufbewahren der Wegzehrung – eingravieren lassen. www.walchbewegt.at ► Halle 13, Stand 62

Dieter Wohlgenannt hat sich die Erfüllung seines Traums wohl verdient. Der ehemalige Clubbing-Veranstalter versteht schließlich viel von Menschen und von Weinen. In nur drei Jahren hat er seine Vinothek auf Hochtouren gebracht; für die Gustav bringt er eine Auswahl seines umfangreich bestückten Schlaraffenlandes von Feldkirch nach Dornbirn. Von italienischer Kultur versteht Wohlgenannt übrigens auch etwas: Aus dem achten Kapitel von Boccaccios Decamerone stammt der Titel seines Feinkostladens. Dort wird Bengodi als Schlaraffenland beschrieben, in dem Weinstöcke mit Würsten befestigt werden. Wer aus einer über 300 Sorten zählenden Vielfalt italienischer Weine gustieren will, kann also unbesorgt sein – man kann auch aus einem reichhaltigen Angebot ausgewählter Delikatessen wählen. Daneben berät der selbst ernannte Wahl-Italiener und erfolgreiche Unternehmer Weinkenner und solche, die es noch werden wollen. www.bengodi.at ► Halle 13, Stand 78

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DIE ANKLEIDE & DAS BAD |

Mühlbauer Hutmanufaktur Gut behütet – Kopfbedeckung neu

Siebenkant Laden zum Leben Rainer Opletal verbindet Austria mit AMAUTA. Im oberösterreichischen Wels vertritt er neben Handwerksprodukten von Kleinstunternehmern und regionalen Biospezialitäten, die in sozialen Einrichtungen hergestellt oder aus dem fairen Handel geliefert werden, österreichweit hochwertige Strickwaren des Modelabels AMAUTA. Die Wolle der Alpaka-Schafe verarbeiten die Frauen des Inka-Dorfes Pachamama. Die Verarbeitung ist dort so alt wie ihre Kultur. Personen, die über besondere Fähigkeiten verfügen, bezeichnen die Inkas als Amautas. In der Produktions- und Lebensgemeinschaft im El Alto, einem der ärmsten Gebiete auf 4.000 Metern im Norden Boliviens, werden die Stricker pro Kilogramm verarbeiteter Wolle bezahlt – für komplizierte Muster und Schnitte auch mit Aufschlag. Neben Wohnhäusern und Strickhaus verfügen die Familien über einen Brunnen, Gärten für den Anbau von Gemüse und eine Kindertagesstätte. Die Schafe, die in halbwilden Herden leben, werden alle zwei Jahre geschoren. Für AMAUTA Strickwaren wird die seidig glänzende Unterwolle von Schulter- und Brustfell verwendet. Die feine Verarbeitung der sehr dünnen Wollfäden verleiht den Modellen Qualität und Langlebigkeit. Das Design der neuen Kollektion schließt mit vielen Kombinationsmöglichkeiten an zeitlose Lieblingsstücke an, die alle auf der Gustav zu sehen sind. Jedes Teil erzählt eine Geschichte von Menschen, die mit Liebe, Sorgfalt und viel Geschick Gutes und Wertvolles herstellen. Gut, weil Tradition und ehrliches Handwerk Beachtung finden. Wertvoll, weil gegenseitige Wertschätzung die Menschen hinter dem Produkt verbindet. www.siebenkant.at

Brad Pitt, Meryl Streep, Madonna und Yoko Ono tragen sie: Kopfbedeckungen von Mühlbauer. Was 1903 mit einer kleinen Hutwerkstätte samt angeschlossenem Laden im Wiener Vorort Floridsdorf begann, gehört gute 100 Jahre später weltweit zu den ersten Adressen in Sachen Kopfbedeckungen. Klaus Mühlbauer, der das Unternehmen seit 2001 leitet, hat das Wiener Traditionshaus in ein international angesehenes Hut-Label verwandelt. Der Weg zur kontemporären Hutmode führte über die Rückbesinnung zu altem Know-how und traditionellen Handwerkstechniken. Gemeinsam mit den Designerinnen Nora Berger und Barbara Gölles entwirft er zweimal jährlich eine Hut-Kollektion für Damen und Herren. Dabei wird das Thema Kopfbedeckung jeweils neu definiert. Und mit einer Selbstverständlichkeit beladen, die auch andere Accessoires für sich in Anspruch nehmen. Produkte von Mühlbauer setzen ästhetische Maßstäbe, sind handgefertigt und überzeugen durch erstklassige Materialien. Das blieb nicht lange ein Geheimnis. Knapp 60 % der Hüte verlassen die Wiener Werkstätte, um renommierte Länden in London, Paris, München, Seoul und Tokio anzupeilen. www.muehlbauer.at ► Halle 13, Stand 70

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Halle 13

Das Bad Sauber macht lustig! ◊◊◊

Ringana Natur zum Auftragen Die exklusiven Pflegeprodukte aus Österreich werden wöchentlich frisch hergestellt und direkt an den Kunden versandt – Kosmetik ohne Konservierungsstoffe und frische Vitalprodukte, deren Formeln aus modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen, kombiniert mit ayurvedischen Philosophien, TCM (traditionelle chinesische Medizin) und TEM (traditionelle europäische Medizin), gewonnen wird. Die Produkte, die rein pflanzlich hergestellt werden, sind umweltfreundlich verpackt, fair gehandelt und tierversuchsfrei. Sie sind nicht

bunter, süßer oder schmackhafter als im Schöpfungsplan vorgesehen. Marlene Mathis aus Dornbirn und Helmuth Weissenhofer aus Liechtenstein sind selbstständige RinganaPartner und Botschafter der Frische-Philosophie. Auf der Gustav sprechen sie über die Konsequenz, einen Beitrag für die Nachhaltigkeit und Gesunderhaltung der Erde zu leisten. Mit dabei sind auch alle Informationen über das breite Sortiment an Wohlfühlprodukten 100 % pflanzlichen Ursprungs. www.ringana.com/288230 , www.genialanders.li ► Halle 13, Stand 65

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| DAS BAD

Bassena – Badmanufaktur Schöner baden Wellness lautet ein Gebot der Stunde. Der Spa-Kult zeugt vom Bedürfnis des Menschen nach Hygiene, die vor allem eines kann: entspannen. Dies, so verkündet die Freizeitindustrie, macht den Menschen auch noch glücklich. Dabei ist das Ritual des Badens so alt wie die Menschheit selbst. Glück hin oder her, kein anderer Lebensraum hat sich in den letzten Jahren so sehr verändert wie das Badezimmer. Von der „zweckmäßigen Waschkammer“ hin zum persönlichen Wohlfühlbad, so der Trend, sagt Haimo Steinmetz. Und: Während die Küche den sozialen Hotspot zuhause markiert, möchte man im Bad doch lieber ganz für sich sein. Letzteres ist deshalb Haimo Steinmetz’ große Kompetenz – und seine Freude. Steinmetz und sein Team von Bassena haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen zu ihrem schönsten Badeerlebnis zu verhelfen. Als Start in den Tag und als Belohnung nach einem vollbrachten Tagwerk. Ein modernes Bad mit höchstem Komfort setzt auch nicht unbedingt ein völlig neues Wohnumfeld voraus. Die Sanierungs-Experten von Bassena machen aus Alt Neu – oder inszenieren ganz andere Vorstellungen von der lauschigen eigenen Nasszelle. Aus diesem Grund arbei-

Das Weekend Magazin

tet Steinmetz mit einer speziellen Planungssoftware: um all seinen Kunden im Vorfeld eine sehr genaue Vorstellung vermitteln zu können, wie ihr neues Bad aussehen wird, bevor der erste Handwerker das Haus betritt. Auf Wunsch werden alle Arbeitsschritte vom Sanitärprofi erledigt. Natürlich mithilfe eines perfekt organisierten Netzwerkes: Von der Installation bis zum Fliesenleger, Elektriker, Tischler, Maler und Monteur – alle Handwerker werden von Bassena koordiniert. Die Realisierung des Traumbads wird außerdem durch eine große Auswahl namhafter Markenhersteller und erstklassiger Materialien sowie durch langlebiges Design und eine hochwertige Verarbeitung garantiert. www.bassena-bad.at ► Halle 13, Stand 55

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DESIGN TRIFFT GENUSS |

Salonwesen

Gustav-Salons GUSTAV VERBINDET DESIGN UND GENUSS: IN DEN THEMENSALONS WIRD ÜBER KREATIVITÄT UND MATERIALIEN PHILOSOPHIERT, SIE SIND RAUM FÜR STILVOLLE VERKOSTUNGEN UND VORTRÄGE VON SPITZENKÖCHEN & PRODUZENTEN SOWIE BÜHNE FÜR ZUKUNFTSTRÄCHTIGE SPITZENPRODUKTE, DIE VERANTWORTUNGSVOLL UND NACHHALTIG PRODUZIERT SIND. ◊◊◊

Salon des guten Designs Buchpräsentation. Gespräche und Gedanken zu Kultur und Glück Warum macht Kultur uns so glücklich? Diese Frage hat Autorin und Herausgeberin Sabine Benzer sich selbst und anderen Fachleuten aus unterschiedlichen Theorie- und Praxisfeldern wie Kulturwissenschaft, Philosophie, Literatur, Kulturverwaltung und Wirtschaft gestellt. Wirtschaftswachstum und ständig steigender Wohlstand sollen nicht länger die maßgeblichen Faktoren für die Zufriedenheit und das Glück einer Gesellschaft sein, man ist auf der Suche nach anderem „Sinn“. Vor dem Hintergrund mehrerer Krisen und angesichts einer notwendigen Debatte über eine gesellschaftliche Neuorientierung stellt sich die Frage nach dem Stellenwert von Kunst und Kultur für die Lebensqualität und das Glücksempfinden von Menschen. Ihre Interviewpartner waren: Christian Felber, Autor; Michael Hampe, Philosoph; Reinhard Johler & Bernhard Tschofen, Kulturwissenschaftler; Konrad Paul Liessmann, Philosoph; Pius Knüsel, Direktor Pro Helvetia, Autor; Herrad Schenk, Soziologin und Autorin. Auf der Gustav präsentiert Sabine Benzer die faszinierenden Erkenntnisse aus den Gesprächen zu den Zusammenhängen zwischen Kunst, Kultur und Glück, die soeben in Buchform erschienen sind.

Salon des guten Geschmacks Olivenölverkostung mit Casa Caria Gutes Olivenöl macht glücklich, es macht aus simplen Zutaten eine erlesene Speise, ist gesund und eröffnet aufgrund des enormen Sortenreichtums völlig neue Geschmackswelten. Aber wie schmeckt gutes Olivenöl und wie unterscheidet sich gutes von schlechtem? Brigitte Schmidhuber und Domenico Pugliese von Casa Caria bieten zu diesem Thema professionelle Workshops an. Auch auf der Gustav werden sie exklusiv für eine begrenzte Teilnehmerzahl Verkostungen ihrer hervorragenden Olivenöle – direkt aus Italien – durchführen. Thema: Fruchtig, scharf oder fehlerhaft? – Olivenölwissen kompakt.

Alle Informationen zum breitgefächerten Angebot des „Salon des guten Geschmacks“ sowie des „Salon des guten Designs“ erhalten Sie auf der Gustav-Homepage unter www.diegustav.com

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| CHEF’S TABLES Leben & genießen

Chef’s Tables AM 26. UND 27. OKTOBER KANN MAN IM „SALON DES GUTEN GESCHMACKS“ AN DEN „CHEF’S TABLES“ – EXKLUSIVEN KOCHWERKSTÄTTEN MIT RENOMMIERTEN SPITZENKÖCHEN AUS DER REGION – PLATZ NEHMEN, DIE KÖCHE LIVE ERLEBEN, JEDEN ZUBEREITUNGSSCHRITT MITVERFOLGEN, SELBST DEN KOCHLÖFFEL SCHWINGEN UND IM ANSCHLUSS GEMEINSAM GENIESSEN. ◊◊◊ Wolfgang Ponier Landesberufsschule, Lochau „Niemals stillstehen“ lautet die Devise von Chef’s Tables-Koordinator Wolfgang Ponier. Vom hoch dekorierten Küchenchef namhafter Häuser wechselte der Umtriebige vor einigen Jahren in die Lehre. Dort gibt er sein umfangreiches Wissen an junge angehende Köche weiter und schult zudem ihre Sensibilität für nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln sowie deren Wertigkeit. Zahlreiche ausgezeichnete Schulprojekte zeugen von der Richtigkeit des von ihm eingeschlagenen Weges.

Dieter Koschina Vila Joya, Alburera (PT) Der gebürtige Dornbirner Küchenchef Dieter Koschina hat Portugal zu seiner kulinarischen Wahlheimat gemacht und wurde mit seinem Restaurant „Vila Joya“ – in atemberaubender Lage direkt an der berühmten Felsenküste der Algarve – in die Liste der besten 50 Restaurants der Welt aufgenommen. In der Küche des mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Lokals verbindet er regionale Produkte mit nordeuropäischen Kochtechniken, Frische und Leichtigkeit. Seine Küche ist geprägt vom Reichtum des Atlantiks, von mediterranem Gemüse, aber auch von Klassikern der französischen Cuisine. Dieter Koschina wird exklusiv für die Besucher der Preview auf der Gustav aufkochen.

Dennis Remo Brunner Hotel Waldhaus, Sils-Maria (CH) Auf Umwegen über eine Bäcker-Konditor-Ausbildung ist der „Junge Wilde“ zum Kochberuf gekommen. Diesem Beruf blieb der Experimentierfreudige treu und bereut seine Entscheidung bis

heute nicht. Unterschiedlichste Weiterbildungen vom Schokoladenkurs bis zur Ausbildung zum Dipl.-Diätkoch sowie zahlreiche Wettbewerbe schmücken seine steile Laufbahn. Seit 2008 ist der wissensdurstige Brunner – den es immer wieder zu berühmten Köchen in aller Welt zieht – Excecutive Souschef im legendären Hotel Waldhaus, wo er die Gäste mit mutigen Kreationen verwöhnt.

Gustav Jantscher Vorm. Aiola City, Graz Im letzten Jahr noch Aufsteiger des Jahres zahlreicher Gourmet-Guides, sucht Gustav Jantscher zur Zeit eine neue berufliche Herausforderung. Die Heimat des Produktfanatikers ist ganz klar die Gourmetküche. Von molekularen Schaumschlägereien hält er allerdings nichts, ebenso wie er sich auf keinen Stil festnageln lässt. Er kreiert ausschließlich nach seinem Geschmack und der Verfügbarkeit der Zutaten. Zur Freude seiner Gäste verabscheut er jede Art von Mittelmaß und bietet Liebhabern der gehobenen Kulinarik kompromisslose Gourmetküche. Steht Jantscher doch auch für J agdinstinkt, A nders, N atürlich, T alent, S elbstsicher, C ool, H emmungslos, E xzellent und R adikal.

Jan Lucas Härle Restaurant zum Freigeist, Lustenau „The longer the title, the less important the job.“ „I am chef“, ergänzt Jan Lucas Härle das Zitat von George McGovern. Nach Lehr- und Lernjahren im Sporthotel Lustenau und dem Fletschhorn in Saas-Fee meisterte Jan Lucas Härle den Sprung in die Selbstständigkeit mit Bravour: 2009 wurde der Freigeist geboren und bis heute ist der Name Programm. Was als Bar-Brasserie anfing, wurde

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CHEF’S TABLES |

2012 als Restaurant neu aufgelegt und überrascht bei Weitem nicht nur mit dem besonderen Ambiente! Das Enfant terrible der Vorarlberger Kulinarik traut sich einfach immer ein bisschen mehr als andere, sei es beim Kochen, in seinem Restaurant oder auf seiner Haut. In einer Schublade findet man ihn jedenfalls nicht.

Vorliebe für puristische Gerichte kompensiert er durch die Verwendung außergewöhnlicher Kräuter, die hauptsächlich von den umliegenden Almen sowie aus dem eigenen Kräutergarten stammen. Perfekte handwerkliche Arbeit, Kreativität und naturbelassene Grundprodukte sind die Ingredienzen, mit denen sich Probost die Sterne erkocht.

Matthias Seidel Hotel Arlberg Hospiz, St. Christoph

Valentin Bargher

Das Kochen wurde Matthias Seidel in die Wiege gelegt. Sein Patenonkel holte ihn nach seiner Ausbildung im „Gasthaus Mohren“ in Rankweil für ein Jahr nach Amerika. Danach kochte er an namhaften Adressen und ist jetzt im Arlberg-Hospiz-Hotel erstmals als Küchenchef tätig. Die traditionelle Vorarlberger Küche, die er auf allerhöchstem Niveau zubereitet, ist seine große Liebe.

Gasthof Rössle, Braz

Kevin Micheli „Best of Nation“, Guth, Lauterach „Kochen ist für mich nicht nur Beruf, sondern auch Berufung. Einen Tag nicht in der Küche zu stehen, ist für mich ein verlorener Tag“, postuliert der ShootingStar der jungen Kochgarde, der 2013 bei der Worldskills-Berufsweltmeisterschaft in Leipzig Gold gewann. Die Auszeichnung „Best of Nation“ war das Surplus. Zur Zeit ist der ehrgeizige 22-Jährige im „Guth“ in Lauterach beschäftigt.

Mike Schwarzenbacher Restaurant Mangold, Lochau „Was ma macht, macht ma g`hörig“ lautet das Motto des gebürtigen Salzburgers. Sein Restaurant „Mangold“ ist seit Jahren ein Klassiker unter den gehobenen Restaurants im Ländle. Die leichte Küche bietet regionale Gerichte mit mediterranen und internationalen Einflüssen – die Grundlage bilden dabei immer frische Produkte aus der Region. Mike Schwarzenbacher zelebriert eine klassische Küchenlinie, die handwerklich perfekte und gleichzeitig raffiniertkreative Gerichte hervorbringt.

Thorsten Probost Burg Vital Hotel, Oberlech In Oberlech kreiert Thorsten Probost aus lokalen Top-Viktualien eine gesunde und geschmacklich intensive Küche auf höchstem Niveau. Seine

Nach verschiedenen Stationen, unter anderem bei den Gebrüdern Obauer in Werfen, auf der Norwegian Cruise Line in Florida und als Souschef im Restaurant „Talvo“ in St. Moritz übernahm er 1997 das elterliche Gasthaus „Rössle“ in Braz. Dort zelebriert er eine schnörkellose, geradlinige Küchenlinie, die durch kompromisslose Verwendung regionaler, saisonaler Produkte bestimmt ist. Seine Kochkurse sowie die schon legendäre Wildküche haben ihm eine Fangemeinde weit über die Landesgrenzen hinaus eingetragen.

Valentin Knörle Haus am See, Nonnenhorn (D) Liebe geht durch den Magen, und manchmal wird sie sogar von einer Generation an die nächste weitergegeben. Wie bei Valentin Knörle, der fortsetzt, was sein Vater einst begann: die Kunst, jeden Tag Leidenschaft auf den Teller zu zaubern – ehrlich, ohne Umwege und ganz nah an dem, was die heimische Natur zu bieten hat. Seit 2010 unterstützt er als Küchenchef im Familienbetrieb Hotel Haus am See in Nonnenhorn seine Eltern.

Thomas Heinzle Tom’s Grillwerkstatt, Mäder Grillen ist Tom Heinzles Leidenschaft. Für ihn gibt es nichts Schöneres, als bei sommerlichen Temperaturen mit Freunden zu grillen. Aber auch in den Wintermonaten heizt der Grill-Staatsmeister den Grill an und kreiert völlig neue Geschmackserlebnisse. Gefüllte Wildente, Winter-Camembert, Roastbeef mit Lebkuchen, Chili-Birnen, Hirsch-Entrecote, winterliche Spare Ribs oder Hühnchen im Heubeet – der Startschuss für die Wintersaison kann gar nicht früh genug fallen.

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| PARTNERHOTELS

Hotellerie

Urlaub mit Gustav GASTFREUNDSCHAFT, TRADITION, ARCHITEKTUR, HOCHWERTIGE REGIONALE MATERIALIEN & PRODUKTE, WELLNESS: IM RAHMEN DER GUSTAV BIETEN RENOMMIERTE VORARLBERGER HOTELS EXKLUSIVE ANGEBOTE UND LADEN ZUM VERWEILEN IN VORARLBERG EIN. ÜBERNACHTUNGSPAKETE, TEILWEISE MIT INKLUDIERTEM „GUSTAV-EXKLUSIV-PAKET“ SIND FÜR GENIESSER GENAU DAS RICHTIGE. TAUCHEN SIE EIN IN DIE WELT DES GUTEN GESCHMACKS! ◊◊◊ Hotel Schwärzler ****

Hotel Krone ****

Hotel Gasthof Hirschen ****

Bregenz

Au

Schwarzenberg

Moderne Holzbau-Architektur mit lichtdurchflutetem Sky Spa und atemberaubender Aussicht auf die Gipfel im Bregenzerwald. Ein Garten mit großzügigem Naturbadesee, kulinarische Spitzenqualität mit regionalen Zutaten und das freundliche Team vervollständigen das Glück. Im Bregenzerwald werden Kultur und Tradition großgeschrieben. Der Dorfrundgang mit Gastgeber Walter Lingg oder das wöchentliche Orgelkonzert in der Barockkirche in Au sind nur zwei Möglichkeiten, mehr über Land und Leute zu erfahren.

Ihr traditionelles Hotel im Bregenzerwald, für Liebhaber von Kunst, Architektur und vor allem für Genießer. Der Hirschen und das Wälderhaus bieten 33 individuell eingerichtete kunst.zimmer, keines wie das andere! Jedes Zimmer erzählt seine eigene Geschichte über historische Persönlichkeiten, die schon vor Jahrhunderten im Hirschen logiert und gespeist haben oder sonst dem Haus eng verbunden sind. Der Hirschen: das kunst.hotel nach waelder.art.

Hotel Krone **** Familie Lingg Jaghausen 4, A-6883 Au im Bregenzerwald Tel.: +43 5515 2201-0 Fax: +43 5515 2201-201 office@krone-au.at www.krone-au.at

Hotel Gasthof Hirschen **** Franz Fetz GmbH Hof 14 A-6867 Schwarzenberg Tel.: +43 5512 2944 Fax: +43 5512 2944-20 info@hirschenschwarzenberg.at www.hirschenschwarzenberg.at

Das Hotel Schwärzler ist eines der renommiertesten Hotels in Bregenz und bietet den optimalen Rahmen für Städte- und Geschäftsreisende sowie Veranstaltungs- und Tagungsgäste. Wunderbar gelegen im Grünen, am Fuße des Gebhardsberges und nahe den Auen der Bregenzer Ach, begeistert das traditionsreiche Haus durch seine herzliche Gastfreundschaft, die regionalen und internationalen kulinarischen Köstlichkeiten sowie die Nähe zur Bregenzer Altstadt mit vielfältigen Kultur- und Shoppingmöglichkeiten. Hotel Schwärzler **** Familie Schwärzler Landstraße 9, A-6900 Bregenz Tel.: +43 5574 4990 Fax: +43 5574 47575 schwaerzler@s-hotels.com www.schwaerzler.s-hotels.com

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PARTNERHOTELS |

Hotel Gasthof Mohren ***S Rankweil

Seit Generationen ist der Gasthof Mohren eine verlässliche Adresse für Genießer: Hier wird Tradition gelebt und Gastfreundschaft ganz großgeschrieben. Egal ob Sie geschäftlich unterwegs sind oder im Urlaub, der Mohren ist für jeden ein Ort der Ruhe und Entspannung. Die Zimmer sind liebevoll und mit modernstem Komfort eingerichtet. Zum Frühstück erwartet Sie ein reichhaltiges Buffet aus regionalen Produkten, mittags und abends verwöhnt Sie das Küchenteam mit feinsten Gerichten.

Hotel Post Bezau. In diesem Familienbetrieb weiß man genau, worauf es ankommt, damit Sie Ihren Urlaub genießen können. Vom Interieur bis zu den Zutaten in der Küche, fast alles stammt aus dem Bregenzerwald. Den ganzen Tag über erwarten Sie kulinarische Köstlichkeiten der vielfach ausgezeichneten Küche des Hotelrestaurants. Die erstklassige Qualität und das puristische Design machen das Hotel Post zu einem Ort, an dem Sie herrlich loslassen können. Hotel Post ****S Brugg 35, A-6870 Bezau Tel.: +43 5514 2207-0 Fax: +43 5514 2207-22 welcome@hotelpostbezau.com www.hotelpostbezau.com

Hotel Gasthof Krone **** Hittisau

Bezau

Natur, Wellness, Genuss und Kultur vereinen sich bei Ihrem Urlaub im

Dornbirn Österreichs erstes Architekturhotel, das Martinspark Hotel in Dornbirn, verbindet Kunst und Architektur, Komfort und Lifestyle. Es ist das Hotel, wo Kunst, Kultur und Genuss das ganze Jahr über residieren. In der Küche stehen qualitativ hochwertige Produkte der Region im Vordergrund, harmonisch ergänzt von der österreichischen Weinvielfalt. Ob Dinner 4 Two mit musikalischer Begleitung, Cocktailempfang oder ein kühles Bier an der Bar – für jede Gelegenheit hat das Martinspark das richtige Konzept. Martinspark Hotel **** Mozartstraße 2 A-6850 Dornbirn Tel.: +43 5572 3760 Fax: +43 5572 3760-376 info@martinspark.at www.martinspark.at

Hotel Gasthof Mohren ***S Elmar und Gerda Herburger Stiegstraße 17, A-6830 Rankweil Tel.: +43 5522 44275 Fax: +43 5522 44275-5 office@mohren.at www.mohren.at

Hotel Post ****S

Martinspark Hotel ****

Scheinbar unverändert und stoisch gelassen. In der nunmehr dritten Generation führen Helene und Dietmar Nussbaumer-Natter den Betrieb im Sinne und Geiste ihrer Ahnen. Und mit eigener Handschrift. Die Umbauten haben der Krone einen großen Zeitsprung beschert. In seiner Seele ist sich das Haus jedoch treu geblieben: sich und seiner Kultur familiärer Gastlichkeit, alltäglich gelebter Tradition und einem offenen Blick in die Gegenwart. Hotel Gasthof Krone **** Am Platz 185 A-6952 Hittisau Tel.: +43 5513 6201 Fax: +43 5513 6201-16 gasthof@krone-hittisau.at www.krone-hittisau.at

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In Vorarlberg ist das ganze Jahr über Gustav WAS BEI DER GUSTAV AUF ZWEI TAGE UND EINIGE MESSEHALLEN VERDICHTET IST, LÄSST SICH IN VORARLBERG DAS GANZE JAHR ÜBER ERSPÜREN: KULTUR, GENUSS UND LEBENSFREUDE. ◊◊◊

„Unsere Gäste suchen Anregung und Erholung gleichermaßen“, schildert Brigitte Plemel, Marketingleiterin von Vorarlberg Tourismus. „Sie bringen ein großes Bewusstsein für Qualität mit, haben einen Sinn für das Schöne und für den Genuss.“ Ökologisches, ressourcenschonendes Wirtschaften setzen sie voraus.

Kulturelle und kulinarische Genüsse Projekte, bei denen diese Werte besonders spürbar werden, zeichnet Vorarlberg Tourismus jährlich mit einem Innovationspreis aus. Zu den Preisträgern gehört beispielsweise „berge.hören“. In Bludenz und dem Brandnertal unternehmen Gäste gemeinsam mit Musikern Wanderungen durch die Natur. Sie erleben dabei neue akustische und optische Eindrücke und schließlich, auf einer Hütte, auch kulinarische. Ebenfalls ums Wandern geht es in der ersten „LebensfeuerRegion“ der Welt, dem Kleinwalsertal. Mit dem „Walser Omgang“ hat das Tal acht spezielle Wanderrouten und Langlaufloipen geschaffen: regenerierende, aktivierende und Balance-Wege, die das eigene Lebensfeuer wieder entfachen. Das Montafon setzt auf Bewegung auf zwei Rädern – mittels E-Bikes. Das Tal hat spezielle E-Mountainbike-Strecken ausgewiesen und bietet E-Bike-Touren zu verschiedenen Themen. Eigene Führer geben Auskunft über das Wegenetz, Verleihund Ladestationen.

Regionale Produkte hautnah Ganz anderes hat der Bregenzerwälder Landwirt Ingo Metzler seinen Besuchern zu bieten. Er stellt Käse- und Molkespezialitäten sowie Kosmetikprodukte aus Molke und Pflanzen des eigenen Kräutergartens her. Metzler hat seinen Hof so umgebaut, dass Gäste alle Produktionsschritte hautnah miterleben können – „Bauernhofkino“, Ziegen-Tollhaus und KleintierKuschel-Zone inklusive. Was diese unterschiedlichen Projekte gemeinsam haben? „Sie bringen Vorarlbergs Qualitäten innovativ und gleichzeitig authentisch zum Ausdruck. Damit stehen sie beispielhaft für die vielen anderen Angebote unseres Landes“, schildert Marketingleiterin Plemel. Ihr selbstbewusster Anspruch: „Vorarlberg ist die anregendste Verbindung von Kunst, Kultur und Natur im Alpenraum.“ Das können auch die Besucher der Gustav das ganze Jahr über in Vorarlberg erfahren.

Fotos: Österreich Werbung / Udo Bernhart, „naturhautnah“ / Metzler Käse Molke

Berge, Natur, die wunderbare Landschaft und die Ruhe – das sind laut Gästebefragung die wichtigsten Gründe für den Sommerurlaub in Vorarlberg. Bestnoten geben die Urlaubsgäste den Unterkünften und der Gastronomie sowie der Gastfreundschaft der Vorarlberger.

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Zeit und Raum f端r guten Geschmack

25. und 26. Okt 2014 Internationaler Salon f端r Konsumkultur Messe Dornbirn / Vorarlberg

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Internationaler Salon für Konsumkultur

Preview Freitag, 25. Oktober 2013, ab 18 Uhr (limitiertes Kartenkontingent, € 32,00)

Salonzeiten Samstag, 26. Oktober und Sonntag, 27. Oktober 2013, jeweils 10 bis 20 Uhr

Gustavs Zuhause Halle 12a, 13 und 14 Messe Dornbirn, Messeplatz 1 6854 Dornbirn, Österreich/Vorarlberg

Eintrittskarten Tageskarte Vorverkauf € 15,00 Tageskarte € 17,00 Ermäßigte Tageskarte (Pensionisten, Studenten, Jugendliche von 13 bis 18) € 14,00 Tageskarte Ö1 Clubmitglieder € 14,00 2 Salon-Tage € 25,00 Tickets ab sofort bei allen V-Ticket Vorverkaufsstellen und online unter www.diegustav.com erhältlich. Buchung von Rahmenprogramm und Übernachtungspaketen online unter www.diegustav.com (limitierte Teilnehmerzahl)

Ansprechpartner Messe Dornbirn T +43 (0)5572 305-0 diegustav@messedornbirn.at www.diegustav.com

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Gustav magazin screen  

Messe, Gustav,2013