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BRAUNVIEH Einheitlich braunes bis graubraunes Rind mit schwarzem hell eingefassten Flotzmaul. Kühe 550 bis 705 Kilo, Stiere 1000 bis 1200 Kilo. Zweinutzungsrind mit hoher Milchleistung (rund 5800 Kilo). Die Zucht begann vor etwa 600 Jahren in der Zentralschweiz; von dort Ausbreitung bis Tirol. Seit Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde der einheimische Bestand durch Einkreuzung von in Amerika gezüchteten Borwn-Swiss zum jetzigen Braunvieh umgewandelt. Das Braunvieh wird vor allem in Vorarlberg, Westtirol und der Obersteiermark gehalten und hat in Oberösterreich, Niederösterreich und Kärnten kein geschlossenes Zuchtgebiet. Montafoner: zum Braunvieh zählende Rinderrasse des südlichen Vorarlberg; mittelschwer, muskulös, meist mittel- bis dunkelbraune Tiere mit hellem Aalstrich. Kühe 500 bis 600 Kilo, Stiere 750 bis 1000 Kilo. Im 19. Jahrhundert weit verbreitet, dann zunehmend durch Einkreuzung von Brown-Swiss zum „Braunvieh“ umgewandelt.

SCHWARZBUNTE Bis 1965 nur im Eferdinger Becken (Oberösterreich) gehalten, seither durch Einkreuzung von amerikanischen Holstein Friesian als die am stärksten milchbetonte Rinderrasse in ganz Österreich verbreitet. Schwarz-weiß gescheckt bis gedeckt, dunkle Schleimhäute, Kopf mit weißem Abzeichen. Kühe 600 bis 700 Kilo, Stiere 1000 bis 1200 Kilo. Mit rund 6700 Kilo höchste Milchleistung der österrreichischen Rinderrassen.


Braunvieh_Schwarzbunte