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Vorarlberger Jägertagung In Kooperation mit „1. Internationale Messe für Jagd und Fischerei“ – www.uag.de

Dornbirn Messegelände, Halle 12a 14. November 2009, 9:30 bis 14:00 Uhr

Rotwildüberwinterung im Alpenraum Orientierungshilfen für den Einsatz der Winterfütterung Beispiele aus: Bayern, Graubünden, Liechtenstein, Österreich Die Rotwildfütterung im Alpenraum kommt immer stärker in Diskussion. Neue Konzepte werden entwickelt, alte Konzepte werden hinterfragt. Was löst solche Veränderungen aus und wer prägt die Richtung, wohin die Entwicklungen führen werden? Welche Rolle spielen dabei die Erfahrungen der Vergangenheit? Für eine zukunftsfähige Entwicklung gilt es, Sachargumente abzuwägen, Ziele klar zu legen und Rahmenbedingungen zu analysieren. Die Tagung soll Orientierungshilfen für die Rotwildüberwinterung geben und dazu beitragen, bei den erforderlichen Entscheidungen in der Praxis die regional wesentlichen Entscheidungskriterien zu erkennen.

Tagungsgebühr: Mitglieder der Vlbg. Jägerschaft: 15 Euro Nicht-Mitglieder: 25 Euro (beinhaltet Eintritt zur Messe, Tagungsunterlagen, Imbiss und Getränke) Anmeldeschluss 30. Oktober 2009 – Begrenzte Teilnehmerzahl! Die Anmeldung erlangt bei eingelangter Tagungsgebühr Gültigkeit.

Anmeldung: Geschäftsstelle der Vorarlberger Jägerschaft Markus-Sittikus-Str. 20/2.OG, Postfach 64 6845 Hohenems Email vlbg.jaegerschaft@cable.vol.at FAX an +43 (0) 5576 / 74 677 Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle Tel. +43 (0) 5576 / 74 633, vlbg.jaegerschaft@cable.vol.at

Vorarlberg im Vier-Länder-Eck liegt im Zentrum von Staaten mit verschiedenen Gesetzen, Besitzverhältnissen und Traditionen. Konzepte zur Rotwildüberwinterung wie „Nicht-Füttern“, „Not-Fütterung“, und „Vollfütterung“ sind benachbart, nur durch Staatsgrenzen, die für Wildtiere bedeutungslos sind, getrennt. Für alle gelten gleiche Voraussetzungen, wie Biologie des Rotwildes, Bedürfnisse des Waldes und Herausforderungen wie Ansprüche der Gesellschaft auf Naturnutzung. Wir laden Sie ein, mit uns diese Themen zu diskutieren und freuen uns auf Ihren Besuch.

Zimmerreservierung: Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH Convention Partner Vorarlberg Römerstrasse 2, 6900 Bregenz, Austria Tel. +43/(0)5574/43443-21, Fax -4 E-Mail: sabine.kuenz@convention.cc Internet: www.convention.cc

Bankverbindung: Hypo Landesbank Vorarlberg, BLZ 58000, Kto.Nr. 18 399 854 128 IBAN: AT535800018399854128, BIC: HYPVAT2B


Rotwildüberwinterung im Alpenraum 09:30 Uhr: Rotwild – Kulturlandschaft – Jagdrechtssystem, Moderation: LJM Dr. Ernst Albrich Begrüßung und Einleitung: LR Ing. Erich Schwärzler, LJM Dr. Ernst Albrich Verdauungssystem und Nahrungsbedarf des Rotwildes im Jahresverlauf, O. Univ.Prof. Dr. Walter Arnold, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Wien Tragfähigkeit unterschiedlicher Lebensraumtypen für die Rotwildüberwinterung, DI Hubert Schatz, Wildökologe, Amt der Vorarlberger Landesregierung Bedeutung unterschiedlicher Jagdrechtssysteme: Jagdrechtsinhaber und ihre jeweiligen Interessen im Umgang mit dem Rotwild und dessen Lebensraum, Dr. Peter Lebersorger, Generalsekretär, Zentralstelle Österr. Landesjagdverbände Auswirkungen unterschiedlicher Überwinterungskonzepte auf Gesundheit, Populationsdynamik, Raumnutzung und Bejagbarkeit des Rotwildes, Univ.Prof. Dr. Klaus Hackländer, Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft, Wien

Pause bis 12:00 Uhr 12:00 Uhr: Ziele und Rahmenbedingungen versch. Überwinterungskonzepte, Moderation: DI Dr. Friedrich Völk Freie Wahl des Überwinterungsgebietes durch das Rotwild • Graubünden (Dr. Georg Brosi, Amt für Jagd und Fischerei) • Bereich Niedere Tauern (FD DI Wolfgang Loidl, Betriebsleiter FV Wasserberg) • Notfütterungskonzept Liechtenstein (Dr. Felix Näscher, Amt für Wald, Natur u. Landschaft) Gezielte Lenkung des Rotwildes mittels Fütterung im Winter – Beispiele • Dezentrale Verteilung des Rotwildes im Winter (Kleinfütterungen): - Niederösterreich (BJM Dir. Werner Spinka, Obmann Rotwildausschuss) • Bündelung des Rotwildes an geeigneten Standorten (Großfütterungen) - Hegegemeinschaft Karwendel (WM Pepi Stock, FUST Achenkirch) - Nationalpark Berchtesgaden (Dr. Roland Baier, Parkmanagement)

13:00 Uhr: Diskussion und Resümee, Moderation: A. Univ.Prof. Dr. Friedrich Reimoser (FIWI) Schlussfolgerungen: Rahmenbedingungen und Spielräume für die Rotwildüberwinterung in Vorarlberg, DI Hubert Schatz Schluss-Statement der Veranstalter

Ende der Veranstaltung: ca. 14 Uhr

Wir danken folgenden Firmen und Privatpersonen für die finanzielle Unterstützung: Alt-LJM-Stv. Franz Rauch Walter Klaus Bodenseeschifffahrt GmbH Ing. Hubert Bertsch


1._Vlbg._Jaegertagung_2009