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m:convisions Ausgabe 01/Dezember 2005 Schutzgebühr 2,- 7

Mehr Raum für Visionen. Congress Center Rosengarten Mannheim.

So sieht das neue m:con Congress Center Rosengarten von innen aus: helle, von Licht durchflutete Foyers, offene Bauweise, freundliches Ambiente und 44 multifunktionale Säle schaffen eine ideale Atmosphäre für Kongresse, Tagungen und Events

Grenzen auflösen, neue Ziele definieren, Perspektiven eröffnen. Die Erweiterung des Rosengartens ermöglicht neue Dimensionen für Kommunikation und Dialog. Wir freuen uns auf Sie. Jetzt informieren unter 0621-41 06 177 oder www.mcon-mannheim.de

Das m:con-Magazin für die Kongress-Branche

Kongress 2008: So kann Ihr Kongress aussehen

Kongresse werden nicht mehr abgehalten, sondern inszeniert.

Informationen werden an Emotionen gekoppelt. Die Lernatmosphäre und das Wohlfühlen der Teilnehmer sind wichtige Kriterien für den Lernerfolg. Kongresse erleben, lautet das Motto. So wird jeder Kongress zu einem individuellen Highlight.

Bauen aus Liebe zu Mannheim

Das Architekturbüro Schmucker und Partner baut in der dritten Generation.

Vater Karl erweiterte den Jugendstilbau des m:con Congress Center Rosengarten 1974, Sohn Andreas ist für den Ausbau 2007 verantwortlich.

So schön ist die Metropolregion

Von der Weinprobe im urigen Pfälzer

Weinlokal bis zur romantischen Schifffahrt auf dem Neckar – beim Rahmenprogramm lernen die Kongressteilnehmer die Metropolregion Rhein-Neckar von ihrer schönsten Seite kennen.

Deutsche Kongresszentren machen sich fein für Europa

count down 2007

GRÖSSER, BESSER, SCHÖNER!


m:convisions 01/Dezember 2005

Ansicht des Rosengartens aus den 20er Jahren

Frame your visions

Der Jugendstilbau ist genau wie der Pariser Eiffelturm eine Stahlskelettkonstruktion. Auf diesem historischen Bild, das um die Jahrhundertwende entstand, ist die Verwandtschaft des Pariser Wahrzeichens mit dem Mannheimer Kongresszentrum deutlich sichtbar

Austria Grazer Congress – Convention Center Graz Hofburg Congress Center & Redoutensaele Vienna Palais Niederoesterreich, Vienna

Belgium Flanders Congress & Concert Centre, Antwerp

Finland Helsinki Congress Paasitorni

France Le Palais Beaumont, Pau

Germany Kaisersaal Erfurt Hannover Congress Centrum Kongress Palais Kassel Gürzenich Köln Kurfuerstliches Schloss, Mainz m:con Congress Center Rosengarten, Mannheim Das Kurhaus Wiesbaden Historische Stadthalle Wuppertal

Greece Athinais Conference Centre, Athens

Ireland Dublin Castle

Malta Mediterranean Conference Centre, Valletta

The Netherlands Beurs van Berlage Concert & Conference Halls, Amsterdam Pieterskerk Leiden

Switzerland Casino Kursaal Interlaken

United Kingdom Central Hall Westminster, London

HCCE office in Amsterdam: +31 (0) 20 618 95 40

Imagine you were here! www.hcce.com seite 28


MCON_Visions_00_RZ02

06.12.2005

15:08 Uhr

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m:convisions 01/Dezember 2005

m:convisions 01/Dezember 2005

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unter einem Dach Von der glamourösen Festhalle zum internationalen Kongresszentrum

Eigentlich sollte er eine Festhalle werden, in dem auch mal die ein oder andere Versammlung ihren Platz finden sollte. Dass aus dem Rosengarten ein erfolgreiches Kongresshaus geworden ist, das sich heute auf dem Kongressmarkt als renommiertes Haus etabliert hat, wusste damals keiner. Das m:con Congress Center Rosengarten Mannheim genießt vor allem als Veranstaltungsort für medizinische und wissenschaftliche Kongresse hohes Ansehen – auch international. Dies ist nicht zuletzt Tagungen, Kongressen und Hauptversammlungen von Konzernen wie der BASF oder von Medizingesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zu verdanken.

Postkarten-Motive des Rosengartens von Beginn des letzten Jahrhunderts Im Deutschen Reich regierte Kaiser Wilhelm II., als die Stadtväter Mannheims dem dringenden Wunsch der Bürgerschaft nachgaben und eine „Festhalle“ bauen ließen. Sie sollte die größte im gesamten Land werden und blieb es auch bis nach dem 2. Weltkrieg. Der Eröffnung an Ostern 1903 folgte ein wechselvolle Geschichte: Rauschende Bälle und Feste, wegweisende Parteitage, heiße Diskussionen bei gewerkschaftlichen Versammlungen, dunkle Stunden bei den Propaganda-Veranstaltungen der Nazis, denen der Rosengarten schon ob seiner Größe willkommen war, NachkriegsFeten bei Eiseskälte – die Besucher mussten selbst Brennmaterial mitbringen, das erneute Aufblühen und der Dornröschenschlaf, der bis Anfang der 90er Jahre währen sollte. Die Aufwertung zum Kongresszentrum ließ den Rosengarten erwachen. Gestern national bekannte Festhalle. Heute international angesehenes Kongresszentrum. Und morgen? Tagungen, Kongresse und Firmen-Events sollen auch künftig das finanzielle Rückgrat des Hauses sein. Dazu war es notwendig, den Wünschen der Kunden zu entsprechen und die Nutzflächen zu erweitern und den aktuellen Erfordernissen anzupassen, um auch künftig konkurrenzfähig zu bleiben.

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Anfang Mai stimmte der Mannheimer Gemeinderat dem Ausbau des Congress Center zu und gab damit grünes Licht für die Erweiterung um 10.000 Quadratmeter. Das „neue“ m:con Congress Center Rosengarten in Mannheim – es wird nach dem Ausbau 2007 nicht nur eines der modernsten Traditions-Häuser in der Kongressbranche sein, es wird auch flächenmäßig zu einem der größten in Deutschland zählen. m:con investiert bis zum Jahr 2007 ganze 50 Millionen Euro, um über den bestehenden Bau quasi einen zweiten darüber zu stülpen. Von der Investitionssumme entfallen 40 Millionen Euro auf die reine Baumaßnahme. Zehn Millionen Euro werden in die Technik investiert, damit auch das „neue“ Haus – wie schon heute – Kongressveranstaltern das Modernste bieten kann, was der Markt hergibt. Zusammen mit dem historischen Jugendstilbau und der unterirdischen Variohalle kommt das Mannheimer Kongresszentrum dann auf sagenhafte 50.000 Quadratmeter Fläche für Tagungen, Fortbildungen, Kongresse und wissenschaftliche Events – nicht auf der grünen Wiese, sondern inmitten der Stadt, in einer Architektur, die einen nicht ob ihrer bloßen Größe erschlägt wie so manches Messezentrum, sondern in einer Atmosphäre, in der sich selbst der Kongressteilnehmer heimisch fühlt, der zum ersten Mal in Mannheim weilt. Der Ausbau 2007 ist ein Aufbruch in eine neue Zeit. Das Haus geht in das zweite Jahrhundert seines Bestehens. Wie vor 100 Jahren, als es 1903 eröffnet wurde und ein Highlight an Größe und Modernität im damaligen Deutschen Reich darstellte, wird es auch jetzt mit der Erweiterung wieder Führungsfunktion übernehmen – und zwar eine Führungsposition in der europäischen Kongressbranche.

Das m:con-Magazin für die Kongress-Branche m:convisions

Standpunkt

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News

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„Ohne Licht kein Raum – ohne Raum kein Licht“ Andrew Holmes setzt das neue m:con Congress Center Rosengarten ins rechte Licht.

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Jeder will ein Stück vom großen Kuchen

Eine Karte für alles m:con Congress Club wird in den neuen Club der Historic Conference Centres of Europe integriert.

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Kongress-Ticker

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Event-Ticker

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Countdown 2007

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Stimmen zum Ausbau

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Die Kongressbranche boomt. Kaum ein anderer Wirtschaftszweig in Deutschland ist derart in Aufbruchstimmung. Sechs Kongresszentren in Deutschland investieren derzeit rund 250 Millionen Euro in den Ausbau. 06

Sinfonie aus Stahl Was Rosengarten und Eiffelturm gemeinsam haben.

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Hightech und ein freundliches Lächeln Keine Chance für Hotellobby-Muffel Die Metropolregion ist für Rahmenprogramme eine Top-Adresse

So läuft ein Großkongress 2008 in Mannheim. Ein Erlebnisbericht.

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Von der glamourösen Festhalle zum internationalen Kongresszentrum Ein Rückblick

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Das neue m:con Congress Center Rosengarten So sieht es innen aus

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Architekt aus Liebe und mit Leidenschaft Das Architekturbüro Schmucker und Partner baut in der dritten Generation. Vater Karl erweiterte den Jugendstilbau des m:con Congress Center Rosengarten 1974, Sohn Andreas ist für den Ausbau 2007 verantwortlich.

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06.12.2005

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m:convisions 01/Dezember 2005

Impressum m:con visions Herausgeber m:con / MKT Mannheimer Kongress und Touristik GmbH Rosengartenplatz 2 68161 Mannheim Telefon +49.621.4106-0 Telefax +49.621.4106-200 www.mcon-mannheim.de Konzeption und Redaktion Tower Media GmbH Ketscher Landstraße 2 68723 Schwetzingen Telefon +49.6202.2797-0 Telefax +49.6202.2797-81 www.tower-media.de Grafisches Konzept M.A.D. Kommunikation Frankfurter Straße 121 63067 Offenbach / Main Telefon +49.69.82998-0 Telefax +49.69.82998-11 www.mad-kommunikation.de Texte Anja Frei Jutta Lang (Leitung) Jonathan Leibl Jochen Schönmann Maren Weber Fotos Jadranka Celik, Dr. Marius Müller (m:con), Roche Diagnostics, Schmucker & Partner, Kay Sommer, Maren Weber, Sabrina Weber, Deutsche Oracle Anwendergruppe, CongressCenter Nürnberg, Internationales Kongresszentrum Bundeshaus Bonn, Internationales Congresscenter Stuttgart, Congress Centrum Mainz Titelfoto: Jadranka Celik Auf dem Cover strahlt Ihnen die m:con-Hostess Janina Jeans entgegen. Die 25-jährige Studentin freut sich beim Ausbau des Congress Center ganz besonders darauf, dass die Foyers und die neuen Säle dann so hell und von Licht durchflutet sind. Druck Müller-Druck GmbH & Co. Markircher Str. 10 68229 Mannheim Telefon 0621-483720 Telefax 0621-4837210 www.mueller-druck-ma.de Vertrieb LANG Industrie Dienst GmbH Lübecker Straße 4-6 69181 Leimen Telefon 06224-97180 Telefax 06224-971850 www.langindustriedienst.de

Michel Maugé

Standpunkt Liebe Leserinnen, liebe Leser!

News

Wer jemanden mit seiner Aussage erreichen will, muss Aufmerksamkeit erregen, Emotionen einsetzen – das galt auch für Kongresse. Doch ich meine, dies hat sich ganz enorm gewandelt. Heute geht es nicht nur bei wissenschaftlichen Kongressen, sondern auch bei Firmenveranstaltungen nicht mehr um den „großen Knall“, sondern um die direkte, unmittelbare Vermittlung von Wissen. Was heute zählt, sind – um es mit FOCUS-Chef Markwort zu sagen – Fakten, Fakten, Fakten. Gerade in einer Zeit, in der mehr denn je aufs Budget geachtet wird, muss ein Kongress effektiv sein. Und diese Effektivität muss messbar sein. Denken Sie nur an die „Punkte“, die Ärzte bei Fortbildungskongressen sammeln müssen, um ihre Zulassung nicht zu verlieren.

m:con ist PCO (Professional Congress Organizer) beim 7. Weltkongresses für Melanome 2009 in Wien.

Doch Effektivität ist nicht nur der Wunsch des Veranstalters. Auch von vielen Teilnehmern weiß ich, dass sie die kurze Zeit so intensiv wie möglich nutzen wollen. Der Besuch des Kongresses soll sich lohnen, nicht vom Unterhaltungswert, sondern vom Lernwert. Diesen Anforderungen muss ein Kongresszentrum natürlich gerecht werden. Wo früher der „große Knall“ stattfand, muss heute eine professionelle Lernatmosphäre geschaffen werden. Damit die Teilnehmer viel lernen können, werden Kongresse heute ganz anders konzipiert. Lassen Sie es mich auf einen Nenner bringen: Der Plenarkongress ist tot. Ein Kongresszentrum, das als Hauptattraktion einen großen Plenarsaal für 3.000 Zuhörer zu bieten hat, hat keine Zukunft, selbst wenn es in Berlin steht, nach modernsten Richtlinien gebaut wurde und gerade erst eröffnet hat. Die meisten von Ihnen kennen es von ihrem Arbeitsalltag: Bei wissenschaftlichen Kongressen finden heute oft mehrere Dutzend Parallelveranstaltungen statt: Vorträge, Workshops und Arbeitsgruppen. Damit individuelles und effektives Lernen in kleinen Gruppen möglich ist, muss ein Kongresszentrum viele Räume, variabel in der Größe und in der Funktion, bieten. In Mannheim werden wir dieser Entwicklung seit mehreren Jahren gerecht, seit wir mit dem Bau der Variohalle anfingen, ein flexibles Raumangebot bereit zu halten. Das „neue“ m:con Congress Center Rosengarten wird unseren Kunden Flexibilität in Perfektion bieten – überzeugen Sie sich selbst auf den folgenden Seiten.

Verantwortlich: Michel Maugé (MKT GmbH) Ausgabe 01/2005. Printed in Germany. Alle Rechte vorbehalten.

seite 04

Der Kongress findet vom 16. bis 19. Mai 2009 in der Wiener Hofburg statt. m:con hat in Wien bereits im Mai 2005 den Weltkongress für Hautkrebs als Convention Full Server organisiert. Wissenschaftlicher Leiter ist Professor Dr. Hubert Pehamberger, Direktor der dermatologischen Klinik der Universität Wien. Der Kongress wird von der European Association of Dermato-Oncology veranstaltet und von der WHO (World Health Organization) unterstützt. Er findet alle vier Jahre statt.

Hämatologen und Onkologen tagen 2009 im m:con Congress Center Rosengarten Mannheim. Bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) 2009 wurde m:con für die Gesamtorganisation beauftragt. Die DGHO ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern und Ärzten, die auf die Erforschung, Diagnose und Behandlung von Blutkrankheiten und bösartigen Tumoren spezialisiert sind. Jährlich treffen sich 3.000 Spezialisten zum wissenschaftlichen Austausch und zur Fortbildung. Tagungspräsident ist 2009 Professor Dr. Anthony Ho, Ärztlicher Direktor der Abteilung Hämatologie an der Uniklinik Heidelberg.

Rund 7.000 Aktionäre kommen zur Hauptversammlung des Chemieriesen BASF in das m:con Congress Center Rosengarten

Mannheim ist top bei der m:con will mit einer spezielOrganisation von Aktionärs- len Kulturförderung Kinder versammlungen. und Jugendliche für klassiDas m:con Congress Center sche Musik begeistern. Rosengarten Mannheim liegt als begehrteste Location für Hauptversammlungen gemeinsam mit dem Congress Center Messe Frankfurt im deutschlandweiten Vergleich auf dem ersten Platz. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Aktionärs-Zeitschrift „HV Magazin“. m:con-Chef Michel Maugé: „Dass Mannheim mit dem Börsenplatz Frankfurt an erster Stelle steht, macht uns sehr stolz. Denn es ist das Ergebnis von 15 Jahren strategischer Ausrichtung unseres Hauses auf Hauptversammlungen.“

Deshalb können Schulen den Orchesterproben des Mannheimer Nationaltheaters im m:con Congress Center Rosengarten Mannheim beizuwohnen. Umsonst, versteht sich. Außerdem bietet das Congress Center Studenten der staatlichen Musikhochschule Mannheim an, die große Konzertorgel im Musensaal zu spielen. Wann immer sie wollen, solange es sich nicht mit dem Veranstaltungskalender von m:con überschneidet.

Die historische Walcker-Orgel im Musensaal des m:con Congress Center Rosengarten kann künftig auch von Musikstudenten gespielt werden

Ihr Michel Maugé seite 05


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m:convisions 01/Dezember 2005

Impressum m:con visions Herausgeber m:con / MKT Mannheimer Kongress und Touristik GmbH Rosengartenplatz 2 68161 Mannheim Telefon +49.621.4106-0 Telefax +49.621.4106-200 www.mcon-mannheim.de Konzeption und Redaktion Tower Media GmbH Ketscher Landstraße 2 68723 Schwetzingen Telefon +49.6202.2797-0 Telefax +49.6202.2797-81 www.tower-media.de Grafisches Konzept M.A.D. Kommunikation Frankfurter Straße 121 63067 Offenbach / Main Telefon +49.69.82998-0 Telefax +49.69.82998-11 www.mad-kommunikation.de Texte Anja Frei Jutta Lang (Leitung) Jonathan Leibl Jochen Schönmann Maren Weber Fotos Jadranka Celik, Dr. Marius Müller (m:con), Roche Diagnostics, Schmucker & Partner, Kay Sommer, Maren Weber, Sabrina Weber, Deutsche Oracle Anwendergruppe, CongressCenter Nürnberg, Internationales Kongresszentrum Bundeshaus Bonn, Internationales Congresscenter Stuttgart, Congress Centrum Mainz Titelfoto: Jadranka Celik Auf dem Cover strahlt Ihnen die m:con-Hostess Janina Jeans entgegen. Die 25-jährige Studentin freut sich beim Ausbau des Congress Center ganz besonders darauf, dass die Foyers und die neuen Säle dann so hell und von Licht durchflutet sind. Druck Müller-Druck GmbH & Co. Markircher Str. 10 68229 Mannheim Telefon 0621-483720 Telefax 0621-4837210 www.mueller-druck-ma.de Vertrieb LANG Industrie Dienst GmbH Lübecker Straße 4-6 69181 Leimen Telefon 06224-97180 Telefax 06224-971850 www.langindustriedienst.de

Michel Maugé

Standpunkt Liebe Leserinnen, liebe Leser!

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Wer jemanden mit seiner Aussage erreichen will, muss Aufmerksamkeit erregen, Emotionen einsetzen – das galt auch für Kongresse. Doch ich meine, dies hat sich ganz enorm gewandelt. Heute geht es nicht nur bei wissenschaftlichen Kongressen, sondern auch bei Firmenveranstaltungen nicht mehr um den „großen Knall“, sondern um die direkte, unmittelbare Vermittlung von Wissen. Was heute zählt, sind – um es mit FOCUS-Chef Markwort zu sagen – Fakten, Fakten, Fakten. Gerade in einer Zeit, in der mehr denn je aufs Budget geachtet wird, muss ein Kongress effektiv sein. Und diese Effektivität muss messbar sein. Denken Sie nur an die „Punkte“, die Ärzte bei Fortbildungskongressen sammeln müssen, um ihre Zulassung nicht zu verlieren.

m:con ist PCO (Professional Congress Organizer) beim 7. Weltkongresses für Melanome 2009 in Wien.

Doch Effektivität ist nicht nur der Wunsch des Veranstalters. Auch von vielen Teilnehmern weiß ich, dass sie die kurze Zeit so intensiv wie möglich nutzen wollen. Der Besuch des Kongresses soll sich lohnen, nicht vom Unterhaltungswert, sondern vom Lernwert. Diesen Anforderungen muss ein Kongresszentrum natürlich gerecht werden. Wo früher der „große Knall“ stattfand, muss heute eine professionelle Lernatmosphäre geschaffen werden. Damit die Teilnehmer viel lernen können, werden Kongresse heute ganz anders konzipiert. Lassen Sie es mich auf einen Nenner bringen: Der Plenarkongress ist tot. Ein Kongresszentrum, das als Hauptattraktion einen großen Plenarsaal für 3.000 Zuhörer zu bieten hat, hat keine Zukunft, selbst wenn es in Berlin steht, nach modernsten Richtlinien gebaut wurde und gerade erst eröffnet hat. Die meisten von Ihnen kennen es von ihrem Arbeitsalltag: Bei wissenschaftlichen Kongressen finden heute oft mehrere Dutzend Parallelveranstaltungen statt: Vorträge, Workshops und Arbeitsgruppen. Damit individuelles und effektives Lernen in kleinen Gruppen möglich ist, muss ein Kongresszentrum viele Räume, variabel in der Größe und in der Funktion, bieten. In Mannheim werden wir dieser Entwicklung seit mehreren Jahren gerecht, seit wir mit dem Bau der Variohalle anfingen, ein flexibles Raumangebot bereit zu halten. Das „neue“ m:con Congress Center Rosengarten wird unseren Kunden Flexibilität in Perfektion bieten – überzeugen Sie sich selbst auf den folgenden Seiten.

Verantwortlich: Michel Maugé (MKT GmbH) Ausgabe 01/2005. Printed in Germany. Alle Rechte vorbehalten.

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Der Kongress findet vom 16. bis 19. Mai 2009 in der Wiener Hofburg statt. m:con hat in Wien bereits im Mai 2005 den Weltkongress für Hautkrebs als Convention Full Server organisiert. Wissenschaftlicher Leiter ist Professor Dr. Hubert Pehamberger, Direktor der dermatologischen Klinik der Universität Wien. Der Kongress wird von der European Association of Dermato-Oncology veranstaltet und von der WHO (World Health Organization) unterstützt. Er findet alle vier Jahre statt.

Hämatologen und Onkologen tagen 2009 im m:con Congress Center Rosengarten Mannheim. Bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) 2009 wurde m:con für die Gesamtorganisation beauftragt. Die DGHO ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern und Ärzten, die auf die Erforschung, Diagnose und Behandlung von Blutkrankheiten und bösartigen Tumoren spezialisiert sind. Jährlich treffen sich 3.000 Spezialisten zum wissenschaftlichen Austausch und zur Fortbildung. Tagungspräsident ist 2009 Professor Dr. Anthony Ho, Ärztlicher Direktor der Abteilung Hämatologie an der Uniklinik Heidelberg.

Rund 7.000 Aktionäre kommen zur Hauptversammlung des Chemieriesen BASF in das m:con Congress Center Rosengarten

Mannheim ist top bei der m:con will mit einer spezielOrganisation von Aktionärs- len Kulturförderung Kinder versammlungen. und Jugendliche für klassiDas m:con Congress Center sche Musik begeistern. Rosengarten Mannheim liegt als begehrteste Location für Hauptversammlungen gemeinsam mit dem Congress Center Messe Frankfurt im deutschlandweiten Vergleich auf dem ersten Platz. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Aktionärs-Zeitschrift „HV Magazin“. m:con-Chef Michel Maugé: „Dass Mannheim mit dem Börsenplatz Frankfurt an erster Stelle steht, macht uns sehr stolz. Denn es ist das Ergebnis von 15 Jahren strategischer Ausrichtung unseres Hauses auf Hauptversammlungen.“

Deshalb können Schulen den Orchesterproben des Mannheimer Nationaltheaters im m:con Congress Center Rosengarten Mannheim beizuwohnen. Umsonst, versteht sich. Außerdem bietet das Congress Center Studenten der staatlichen Musikhochschule Mannheim an, die große Konzertorgel im Musensaal zu spielen. Wann immer sie wollen, solange es sich nicht mit dem Veranstaltungskalender von m:con überschneidet.

Die historische Walcker-Orgel im Musensaal des m:con Congress Center Rosengarten kann künftig auch von Musikstudenten gespielt werden

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m:convisions 01/Dezember 2005

Größer, besser, schöner: Kongresszentren rüsten auf Jeder will ein Stück vom großen Kuchen Von Jochen Schönmann

Die Kongressbranche boomt – gegen den allgemeinen Trend. 1,3 Millionen Veranstaltungen mit 70 Millionen Teilnehmern erwirtschafteten letztes Jahr einen Gesamtumsatz von 50 Milliarden Euro. Ein Drittel aller Übernachtungen in Deutschland gehen auf das Konto von Tagungen und Kongressen. Die Branche ist zum Konjunkturmotor geworden. Sechs der führenden Kongresszentren in Deutschland bauen aus, oder sind gerade damit fertig, Gesamtvolumen der Projekte: über 250 Millionen Euro. Das CongressCenter Nürnberg (CCN) hat am 16. April sein neues CNN OST eröffnet. 60 Millionen Euro hat der Neubau gekostet, der für mittelgroße Kongresse maßgeschneidert wurde. CCN-Chef Friedhelm Lenz zeigt sich sehr zufrieden: „Der Buchungsstand für 2006 hat schon jetzt die Veranstaltungszahl von 2004 überschritten.“ Das gesamte CNN verteilt sich über die Stadt Nürnberg und besteht neben dem bereits erwähnten Neubau noch aus dem CCN Mitte, CCN Frankenhalle und CCN West.

auszubauen, stehen 70 Millionen Euro bereit. Das Geld fließt in Sanierungen des Bestandes und in den Bau einer neuen Halle sowie in ein angrenzendes Hotel mit 320 Betten.

Stolze 50 Millionen Euro investiert das m:con Congress Center Rosengarten Mannheim zurzeit in seine neue Haus-in-HausKonstruktion: Ein Glaskubus wird über den rückwärtigen Teil des Gebäudes gestülpt. 10.000 Quadratmeter kommen durch die Baumaßnahme hinzu. Die Gesamtfläche wird sich dadurch auf 50.000 Quadratmeter erhöhen – Platz für die ganz großen Kongresse mit bis zu 10.000 Teilnehmern.

Ein Ende der Wachstumsraten im Tagungsgeschäft ist nicht abzusehen. Und dafür gibt es Gründe: Die Gesellschaft wandelt sich. Wissensorientierung und Individualisierung sind die Stichworte. Industrielle Massenprodukte haben ausgedient. Der Trend geht zu hochgradig spezialisierten, maßgeschneiderten Lösungen, und die müssen dem Käufer vorgeführt werden. Das persönliche Gespräch und der Austausch wird daher immer wichtiger.

Eine Erweiterung seiner Kapazitäten treibt auch das Congress Center Hamburg (CCH) voran. 25 Millionen Euro pumpen die Hanseaten in den Ausbau. Nächstes Jahr soll Eröffnung sein. Gigantische 16.000 Sitzplätze kann das CCH dann anbieten. Ziel ist es, die internationalen Leitmessen wie etwa die INTERNORGA an der Elbe zu halten.

In dieser Entwicklung avancieren die Kongresszentren zu den Marktplätzen des 21. Jahrhunderts: Hier werden die neuesten Ergebnisse aus Wissenschaft und Technik präsentiert, hier wird Zukunft gestaltet und Kommunikation gelebt.

Wie viel das neue Internationale Congresscenter Stuttgart (ICS) kostet, ist noch unklar. Als Teil des Gesamtprojekts Neue Messe gibt es keine offiziell bestätigte Zahl. Das Gesamtvolumen der Neuen Messe allerdings beträgt üppige 800 Millionen Euro. Das ICS als Teil dieses Mammutprojekts will gleich zu den Großen der Kongressbranche aufschließen. Um die ehemalige Bundeshauptstadt und ihr Internationales Kongresszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB) zu modernisieren und seite 06

CongressCenter Nürnberg (CCN): Eine Sache des Prestiges Kosten: 60 Millionen Euro Bauvolumen: Neubau, 12.000 Quadratmeter Fertigstellung: 16. April 2005

15 Monaten Bauzeit hat die Congress Centrum Mainz GmbH (CCM) für die Erweiterung der Rheingoldhalle in Mainz um 3.500 Quadratmeter eingeplant. Der Ausbau und die Modernisierung kosten 15 Millionen Euro.

Seit einigen Jahren geht der Trend in Deutschland hin zu großen nationalen Kongressen. Wie Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Neuen Messe Stuttgart, blicken die meisten Kongresszentren aber längst über den nationalen Tellerrand hinaus: „Es ist unser Anspruch, Stuttgart rasch zu einem international bedeutsamen Kongress-Standort zu entwickeln“, sagte Kromer bei Baubeginn. Mit ihrem Konzept „Mitten im Markt“ setzen die Württemberger ganz auf das Sex-Appeal einer potenten Wirtschaftsregion: Daimler-Chrysler, Porsche, IBM, Hugo Boss – große Namen, so die Hoffnung der Stuttgarter, sollen das Flair des Erfolgs auch an das neue Internationale Congresscenter weitergeben.

m:con Congress Center Rosengarten Mannheim: Neue Maßstäbe in der interaktiven Kommunikation Kosten: 50 Millionen Euro Bauvolumen: Ausbau, 10.000 Quadratmeter Bauzeit: Sommer 2005 bis Ende 2007

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m:convisions 01/Dezember 2005

Größer, besser, schöner: Kongresszentren rüsten auf Jeder will ein Stück vom großen Kuchen Von Jochen Schönmann

Die Kongressbranche boomt – gegen den allgemeinen Trend. 1,3 Millionen Veranstaltungen mit 70 Millionen Teilnehmern erwirtschafteten letztes Jahr einen Gesamtumsatz von 50 Milliarden Euro. Ein Drittel aller Übernachtungen in Deutschland gehen auf das Konto von Tagungen und Kongressen. Die Branche ist zum Konjunkturmotor geworden. Sechs der führenden Kongresszentren in Deutschland bauen aus, oder sind gerade damit fertig, Gesamtvolumen der Projekte: über 250 Millionen Euro. Das CongressCenter Nürnberg (CCN) hat am 16. April sein neues CNN OST eröffnet. 60 Millionen Euro hat der Neubau gekostet, der für mittelgroße Kongresse maßgeschneidert wurde. CCN-Chef Friedhelm Lenz zeigt sich sehr zufrieden: „Der Buchungsstand für 2006 hat schon jetzt die Veranstaltungszahl von 2004 überschritten.“ Das gesamte CNN verteilt sich über die Stadt Nürnberg und besteht neben dem bereits erwähnten Neubau noch aus dem CCN Mitte, CCN Frankenhalle und CCN West.

auszubauen, stehen 70 Millionen Euro bereit. Das Geld fließt in Sanierungen des Bestandes und in den Bau einer neuen Halle sowie in ein angrenzendes Hotel mit 320 Betten.

Stolze 50 Millionen Euro investiert das m:con Congress Center Rosengarten Mannheim zurzeit in seine neue Haus-in-HausKonstruktion: Ein Glaskubus wird über den rückwärtigen Teil des Gebäudes gestülpt. 10.000 Quadratmeter kommen durch die Baumaßnahme hinzu. Die Gesamtfläche wird sich dadurch auf 50.000 Quadratmeter erhöhen – Platz für die ganz großen Kongresse mit bis zu 10.000 Teilnehmern.

Ein Ende der Wachstumsraten im Tagungsgeschäft ist nicht abzusehen. Und dafür gibt es Gründe: Die Gesellschaft wandelt sich. Wissensorientierung und Individualisierung sind die Stichworte. Industrielle Massenprodukte haben ausgedient. Der Trend geht zu hochgradig spezialisierten, maßgeschneiderten Lösungen, und die müssen dem Käufer vorgeführt werden. Das persönliche Gespräch und der Austausch wird daher immer wichtiger.

Eine Erweiterung seiner Kapazitäten treibt auch das Congress Center Hamburg (CCH) voran. 25 Millionen Euro pumpen die Hanseaten in den Ausbau. Nächstes Jahr soll Eröffnung sein. Gigantische 16.000 Sitzplätze kann das CCH dann anbieten. Ziel ist es, die internationalen Leitmessen wie etwa die INTERNORGA an der Elbe zu halten.

In dieser Entwicklung avancieren die Kongresszentren zu den Marktplätzen des 21. Jahrhunderts: Hier werden die neuesten Ergebnisse aus Wissenschaft und Technik präsentiert, hier wird Zukunft gestaltet und Kommunikation gelebt.

Wie viel das neue Internationale Congresscenter Stuttgart (ICS) kostet, ist noch unklar. Als Teil des Gesamtprojekts Neue Messe gibt es keine offiziell bestätigte Zahl. Das Gesamtvolumen der Neuen Messe allerdings beträgt üppige 800 Millionen Euro. Das ICS als Teil dieses Mammutprojekts will gleich zu den Großen der Kongressbranche aufschließen. Um die ehemalige Bundeshauptstadt und ihr Internationales Kongresszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB) zu modernisieren und seite 06

CongressCenter Nürnberg (CCN): Eine Sache des Prestiges Kosten: 60 Millionen Euro Bauvolumen: Neubau, 12.000 Quadratmeter Fertigstellung: 16. April 2005

15 Monaten Bauzeit hat die Congress Centrum Mainz GmbH (CCM) für die Erweiterung der Rheingoldhalle in Mainz um 3.500 Quadratmeter eingeplant. Der Ausbau und die Modernisierung kosten 15 Millionen Euro.

Seit einigen Jahren geht der Trend in Deutschland hin zu großen nationalen Kongressen. Wie Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Neuen Messe Stuttgart, blicken die meisten Kongresszentren aber längst über den nationalen Tellerrand hinaus: „Es ist unser Anspruch, Stuttgart rasch zu einem international bedeutsamen Kongress-Standort zu entwickeln“, sagte Kromer bei Baubeginn. Mit ihrem Konzept „Mitten im Markt“ setzen die Württemberger ganz auf das Sex-Appeal einer potenten Wirtschaftsregion: Daimler-Chrysler, Porsche, IBM, Hugo Boss – große Namen, so die Hoffnung der Stuttgarter, sollen das Flair des Erfolgs auch an das neue Internationale Congresscenter weitergeben.

m:con Congress Center Rosengarten Mannheim: Neue Maßstäbe in der interaktiven Kommunikation Kosten: 50 Millionen Euro Bauvolumen: Ausbau, 10.000 Quadratmeter Bauzeit: Sommer 2005 bis Ende 2007

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06.12.2005

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„Der Plenarkongress ist tot“, sagt m:con Geschäftsführer Michel Maugé trocken.

Internationales Congresscenter Stuttgart (ICS): Flughafen direkt vor der Haustür

Mitten im europäischen Markt sieht sich auch das m:con Congress Center Rosengarten. Mannheim, ein nationaler und internationaler Verkehrsknotenpunkt, liegt geografisch im Herzen Europas. Von hier aus gibt es schnelle Verbindungen in andere deutsche und europäische Großstädte. Ein hervorragendes Beispiel ist die ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin - Mannheim – Paris. 2007 sollen ICE-Reisende in nur drei Stunden von Mannheim aus in Paris sein. Neuerungen und Verbesserungen gibt es 2007 auch für die Tagungsteilnehmer des m:con Congress Center Rosengarten. Sie können sich auf ein erweitertes Kongresszentrum freuen, das alle Ansprüche an eine erfolgreiche Tagung an einem Ort unter einem Dach vereint. Denn trotz der Gesamtgröße von 50.000 Quadratmeter sind die Wege im m:con CC Rosengarten kurz. m:con-Chef Michel Maugé: „Wenn man in Mannheim tagt, dann trifft man sich. Die Kompaktheit des Hauses ist eine unserer großen Stärke. Bei uns muss niemand durch den Regen laufen.“ Auch sonst hat Mannheim den Kongressbesuchern einiges zu bieten: Eine große Vielfalt an Restaurants, Kneipen und Kinos sind bequem zu Fuß erreichbar. Es gibt eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten für die verschiedenen Ansprüche in den umliegenden Hotels und in der Region. Mitten im Markt Europas – theoretisch können alle Kongresszentren in Deutschland von der zentralen Lage auf dem Kontinent profitieren. Auch für die so genannten B-Destinationen, der Standorte also, die nicht in den Weltstädten Hamburg oder Berlin zu Hause sind, liegt darin eine große Chance. Denn wie heißt es so schön? Gute Freunde treffen sich immer in der Mitte. Mit der Größe von Kongressen steigen auch die Ansprüche an die Präsentation und mit dieser der Bedarf an Ausstellungsfläche. Von 4.500 auf dann 12.000 Quadratmeter stockt das Congress Center Hamburg seine Kapazitäten auf. Damit sehen sich die Verantwortlichen im hohen Norden für den Wettbewerb der Zukunft gut gerüstet. Ähnliche Anstrengungen werden auch bei den Baumaßnahmen der anderen führenden Häuser Deutschseite 08

lands unternommen. So erweitert das CongressCenter Nürnberg seine Ausstellungsfläche mit der neben dem CNN Ost gelegenen Halle 7a um üppige 10.000 auf insgesamt 14.000 Quadratmeter. Wie die Gesellschaft den Markt verändert, so ändert der Markt die Ansprüche, die an den „Marktplatz“ gestellt werden. Die Zeiten langatmiger Vorträge, während die Geschäfte im Seitengang gemacht wurden, sind schon lange vorbei. „Der Plenarkongress ist tot“, sagt m:con Geschäftsführer Michel Maugé trocken. Was zählt, ist das sich ergänzende Nebeneinander von Vorträgen, Produktpräsentationen, informativen Seminaren und Workshops, und das alles in einer stilvollen Gesprächsatmosphäre. Es gibt heute Kongresse mit bis zu 40 parallel laufenden Veranstaltungen. Für die Kongresszentren reicht es schon lange nicht mehr aus, zwei oder drei besonders schöne Säle zu haben. Das m:con Congress Center Rosengarten etwa verfügt über 44 Säle verschiedenster Größe und für verschiedenste Ansprüche. Beim Ausbau achten die Verantwortlichen der Kongresszentren aber nicht nur auf adäquate Raumaufteilung, sondern auch darauf, eine harmonische Atmosphäre im Haus zu schaffen. Der Tagungsteilnehmer, aus welchem Winkel der Erde er auch anreist, soll das Gefühl haben, nach Hause zu kommen. Nichts ist schlechter fürs Geschäft als eine sterile Atmosphäre. Nur ein zufriedener Gast kommt wieder. Dass eine positive Umgebung sich zudem positiv auf den Lernerfolg auswirkt, wird inzwischen in den meisten Kongresszentren bewusst umgesetzt. Ein Teil des Wohlfühlfaktors ist auch, dass sich das Kongresszentrum in seine Umgebung einfügt. Ein Beispiel dafür ist die Erweiterung des Bundeshauses Bonn (IKBB). Zentral im neuen Wirtschaftszentrum mit Post Tower, Deutscher Welle und der Forschungseinrichtung c.a.e.s.a.r gelegen, verfügt das IKBB über hervorragende Verkehrsanbindungen. Die direkte Lage am Rhein mit seiner Promenade und die Nähe zur Museumsmeile und der Bonner Innenstadt bieten einen hohen und vielfältigen Freizeitwert. Die architektonischen Entwürfe berücksichtigen zudem die Historie: Trotz der Erweiterung um eine neue, 5.000 Personen fassende Multifunktionshalle, zu deren Nutzern haupt-

Kosten: Teil der Neuen Messe, Gesamtvolumen 800 Millionen Euro Bauvolumen: Neubau, keine genaue Angabe Bauzeit: September 2004 bis Frühjahr 2007

Internationales Kongresszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB): Der Plenarsaal bleibt das Herzstück Kosten: 70 Millionen Euro Bauvolumen: Neue Kongresshalle für 3.500 Sitzplätze; Fünf-Sterne-Hotel mit 320 Betten. Bauzeit: Ende 2005 bis Frühjahr 2008

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„Der Plenarkongress ist tot“, sagt m:con Geschäftsführer Michel Maugé trocken.

Internationales Congresscenter Stuttgart (ICS): Flughafen direkt vor der Haustür

Mitten im europäischen Markt sieht sich auch das m:con Congress Center Rosengarten. Mannheim, ein nationaler und internationaler Verkehrsknotenpunkt, liegt geografisch im Herzen Europas. Von hier aus gibt es schnelle Verbindungen in andere deutsche und europäische Großstädte. Ein hervorragendes Beispiel ist die ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin - Mannheim – Paris. 2007 sollen ICE-Reisende in nur drei Stunden von Mannheim aus in Paris sein. Neuerungen und Verbesserungen gibt es 2007 auch für die Tagungsteilnehmer des m:con Congress Center Rosengarten. Sie können sich auf ein erweitertes Kongresszentrum freuen, das alle Ansprüche an eine erfolgreiche Tagung an einem Ort unter einem Dach vereint. Denn trotz der Gesamtgröße von 50.000 Quadratmeter sind die Wege im m:con CC Rosengarten kurz. m:con-Chef Michel Maugé: „Wenn man in Mannheim tagt, dann trifft man sich. Die Kompaktheit des Hauses ist eine unserer großen Stärke. Bei uns muss niemand durch den Regen laufen.“ Auch sonst hat Mannheim den Kongressbesuchern einiges zu bieten: Eine große Vielfalt an Restaurants, Kneipen und Kinos sind bequem zu Fuß erreichbar. Es gibt eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten für die verschiedenen Ansprüche in den umliegenden Hotels und in der Region. Mitten im Markt Europas – theoretisch können alle Kongresszentren in Deutschland von der zentralen Lage auf dem Kontinent profitieren. Auch für die so genannten B-Destinationen, der Standorte also, die nicht in den Weltstädten Hamburg oder Berlin zu Hause sind, liegt darin eine große Chance. Denn wie heißt es so schön? Gute Freunde treffen sich immer in der Mitte. Mit der Größe von Kongressen steigen auch die Ansprüche an die Präsentation und mit dieser der Bedarf an Ausstellungsfläche. Von 4.500 auf dann 12.000 Quadratmeter stockt das Congress Center Hamburg seine Kapazitäten auf. Damit sehen sich die Verantwortlichen im hohen Norden für den Wettbewerb der Zukunft gut gerüstet. Ähnliche Anstrengungen werden auch bei den Baumaßnahmen der anderen führenden Häuser Deutschseite 08

lands unternommen. So erweitert das CongressCenter Nürnberg seine Ausstellungsfläche mit der neben dem CNN Ost gelegenen Halle 7a um üppige 10.000 auf insgesamt 14.000 Quadratmeter. Wie die Gesellschaft den Markt verändert, so ändert der Markt die Ansprüche, die an den „Marktplatz“ gestellt werden. Die Zeiten langatmiger Vorträge, während die Geschäfte im Seitengang gemacht wurden, sind schon lange vorbei. „Der Plenarkongress ist tot“, sagt m:con Geschäftsführer Michel Maugé trocken. Was zählt, ist das sich ergänzende Nebeneinander von Vorträgen, Produktpräsentationen, informativen Seminaren und Workshops, und das alles in einer stilvollen Gesprächsatmosphäre. Es gibt heute Kongresse mit bis zu 40 parallel laufenden Veranstaltungen. Für die Kongresszentren reicht es schon lange nicht mehr aus, zwei oder drei besonders schöne Säle zu haben. Das m:con Congress Center Rosengarten etwa verfügt über 44 Säle verschiedenster Größe und für verschiedenste Ansprüche. Beim Ausbau achten die Verantwortlichen der Kongresszentren aber nicht nur auf adäquate Raumaufteilung, sondern auch darauf, eine harmonische Atmosphäre im Haus zu schaffen. Der Tagungsteilnehmer, aus welchem Winkel der Erde er auch anreist, soll das Gefühl haben, nach Hause zu kommen. Nichts ist schlechter fürs Geschäft als eine sterile Atmosphäre. Nur ein zufriedener Gast kommt wieder. Dass eine positive Umgebung sich zudem positiv auf den Lernerfolg auswirkt, wird inzwischen in den meisten Kongresszentren bewusst umgesetzt. Ein Teil des Wohlfühlfaktors ist auch, dass sich das Kongresszentrum in seine Umgebung einfügt. Ein Beispiel dafür ist die Erweiterung des Bundeshauses Bonn (IKBB). Zentral im neuen Wirtschaftszentrum mit Post Tower, Deutscher Welle und der Forschungseinrichtung c.a.e.s.a.r gelegen, verfügt das IKBB über hervorragende Verkehrsanbindungen. Die direkte Lage am Rhein mit seiner Promenade und die Nähe zur Museumsmeile und der Bonner Innenstadt bieten einen hohen und vielfältigen Freizeitwert. Die architektonischen Entwürfe berücksichtigen zudem die Historie: Trotz der Erweiterung um eine neue, 5.000 Personen fassende Multifunktionshalle, zu deren Nutzern haupt-

Kosten: Teil der Neuen Messe, Gesamtvolumen 800 Millionen Euro Bauvolumen: Neubau, keine genaue Angabe Bauzeit: September 2004 bis Frühjahr 2007

Internationales Kongresszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB): Der Plenarsaal bleibt das Herzstück Kosten: 70 Millionen Euro Bauvolumen: Neue Kongresshalle für 3.500 Sitzplätze; Fünf-Sterne-Hotel mit 320 Betten. Bauzeit: Ende 2005 bis Frühjahr 2008

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Congress Centrum Mainz (CCM): Ein Sechstel der Bausumme für neue Technik Kosten: 15 Millionen Euro Bauvolumen: Erweiterung, 3.500 Quadratmeter Bauzeit: 15 Monate

sächlich die Vereinten Nationen zählen sollen, bleibt das Kernstück des IKBB weiterhin der historische, alte Plenarsaal, die Tagungsstätte des deutschen Parlaments bis 1998. Geschichtsbewussten Tagungsteilnehmern dürfte in diesem ehemaligen Zentrum der deutschen Demokratie ein wohliger Schauer den Rücken hinunterlaufen. Der Wohlfühlfaktor ist das eine. Weitere tragende Säulen eines erfolgreichen Großkongresses sind passgenaue Räumlichkeiten für verschiedenste Anlässe und vor allem: modernste Präsentations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Ein gewaltiger finanzieller Brocken des Ausbaus fließt daher in der Regel in neue Technik. 2,5 Millionen Euro, ein Sechstel der Bausumme, sind es beispielsweise im Congress Centrum Mainz (CCM). Mit dieser räumlichen und technischen Aufrüstung glaubt Geschäftsführer August Moderer die Weichen auch für das Erreichen von Großkunden gestellt zu haben: „Speziell im medizinischen Bereich sehen wir die Möglichkeit, ein neues Segment zu erschließen; aber auch Großveranstaltungen aller Art mit großem Ausstellungsvolumen können künftig durchgeführt werden.“ Mannheim gibt gar zehn Millionen für technisches Equipment aus. Die Quadratestadt bietet ihren Tagungskunden ab 2007 unter anderem einen neuen Hightech-Hörsaal mit Plenarbestuhlung für 500 Personen, dessen interaktive Kommunikationsmöglichkeiten alles bisher da Gewesene in den Schatten stellt. Jeder Platz ist per Touch Screen mit dem Rednerpult verbunden. Für kaum ein Kongresszentrum war der Weg zum Spatenstich ein Spaziergang. Auch die Mainzer machten sich die Entscheidung nicht einfach. Der Ausbau der Rheingoldhalle war über zehn Jahre ein heißes Eisen in der regionalpolitischen Diskussion. Moderer: „Letztlich wurde der Plan aber von allen Fraktionen als

Chance für den Wirtschaftsstandort Mainz gesehen.“ Auch in Mannheim vergingen Jahre, bis die Investition grünes Licht bekam. Den Ausschlag für eine politische Mehrheit gab schließlich eine zusätzlich geforderte Wirtschaftlichkeitsstudie der Unternehmensberatung McKinsey. Das Ergebnis der Studie lautet: Nichts zu tun ist ein größeres wirtschaftliches Risiko als 50 Millionen Euro zu investieren. In Nürnberg hingegen war der Ausbau eine Prestigeangelegenheit der Landesregierung und wurde von dort wohlwollend unterstützt. Ein Glücksfall für CCN-Chef Friedhelm Lenz, der auch betont, dass die Einwohner immer den mit dem Kongresszentrum verbundenen Imagefaktor des Wirtschaftsstandorts im Blick hatten: „Die Leute hier identifizieren sich mit ,ihrem‘ CCN.“ Apropos Wirtschaftsstandort: Die Kongresszentren, die sich mit ihrer Expansionspolitik mitunter deutlicher Kritik ausgesetzt sehen, können jetzt mit einer neuen Studie der Universität Mannheim dagegen halten. Demnach fließen enorme Gelder in die die Tagungshäuser umgebende Infrastruktur. Untersuchungsgegenstand war die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie vom 31. März bis 2. April 2005 im m:con Congress Center Rosengarten Mannheim. Nach Berechnungen der Wissenschaftler flossen allein durch diesen Kongress 2,54 Millionen Euro in die Stadt! Hauptprofiteure: das Hotel- und Gaststättengewerbe. Aber auch andere Branchen wie der Einzelhandel sind Nutznießer von Großkongressen. In der Studie sind die zusätzlichen regionalen Effekte noch gar nicht in die Kalkulation miteinbezogen worden. Berücksichtigt man die Tatsache, dass ein großer Teil der Übernachtungen häufig im Umland stattfindet, könne sich der finanzielle Nutzen für die Region nach Aussage der Wissenschaftler sogar noch verdoppeln.

Leben in Bewegung

„Große Events. Große Emotionen.“ Michel Maugé, Geschäftsführer, m:con Congress Center Rosengarten, Mannheim

Hier in der Kongress-, Tagungs- und Eventregion Rhein-Neckar finden Ihre EventTeilnehmer alles, was das Herz begehrt: Kulinarisches und Kulturelles ebenso wie jede Menge Geschichte, traumhafte Landschaften, perfekte Infrastruktur und dazu eine Menge ganz und gar außergewöhnlicher Veranstaltungsorte. So machen Sie aus Events Ereignisse – und aus Ereignissen unvergessliche Erlebnisse.

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Congress Centrum Mainz (CCM): Ein Sechstel der Bausumme für neue Technik Kosten: 15 Millionen Euro Bauvolumen: Erweiterung, 3.500 Quadratmeter Bauzeit: 15 Monate

sächlich die Vereinten Nationen zählen sollen, bleibt das Kernstück des IKBB weiterhin der historische, alte Plenarsaal, die Tagungsstätte des deutschen Parlaments bis 1998. Geschichtsbewussten Tagungsteilnehmern dürfte in diesem ehemaligen Zentrum der deutschen Demokratie ein wohliger Schauer den Rücken hinunterlaufen. Der Wohlfühlfaktor ist das eine. Weitere tragende Säulen eines erfolgreichen Großkongresses sind passgenaue Räumlichkeiten für verschiedenste Anlässe und vor allem: modernste Präsentations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Ein gewaltiger finanzieller Brocken des Ausbaus fließt daher in der Regel in neue Technik. 2,5 Millionen Euro, ein Sechstel der Bausumme, sind es beispielsweise im Congress Centrum Mainz (CCM). Mit dieser räumlichen und technischen Aufrüstung glaubt Geschäftsführer August Moderer die Weichen auch für das Erreichen von Großkunden gestellt zu haben: „Speziell im medizinischen Bereich sehen wir die Möglichkeit, ein neues Segment zu erschließen; aber auch Großveranstaltungen aller Art mit großem Ausstellungsvolumen können künftig durchgeführt werden.“ Mannheim gibt gar zehn Millionen für technisches Equipment aus. Die Quadratestadt bietet ihren Tagungskunden ab 2007 unter anderem einen neuen Hightech-Hörsaal mit Plenarbestuhlung für 500 Personen, dessen interaktive Kommunikationsmöglichkeiten alles bisher da Gewesene in den Schatten stellt. Jeder Platz ist per Touch Screen mit dem Rednerpult verbunden. Für kaum ein Kongresszentrum war der Weg zum Spatenstich ein Spaziergang. Auch die Mainzer machten sich die Entscheidung nicht einfach. Der Ausbau der Rheingoldhalle war über zehn Jahre ein heißes Eisen in der regionalpolitischen Diskussion. Moderer: „Letztlich wurde der Plan aber von allen Fraktionen als

Chance für den Wirtschaftsstandort Mainz gesehen.“ Auch in Mannheim vergingen Jahre, bis die Investition grünes Licht bekam. Den Ausschlag für eine politische Mehrheit gab schließlich eine zusätzlich geforderte Wirtschaftlichkeitsstudie der Unternehmensberatung McKinsey. Das Ergebnis der Studie lautet: Nichts zu tun ist ein größeres wirtschaftliches Risiko als 50 Millionen Euro zu investieren. In Nürnberg hingegen war der Ausbau eine Prestigeangelegenheit der Landesregierung und wurde von dort wohlwollend unterstützt. Ein Glücksfall für CCN-Chef Friedhelm Lenz, der auch betont, dass die Einwohner immer den mit dem Kongresszentrum verbundenen Imagefaktor des Wirtschaftsstandorts im Blick hatten: „Die Leute hier identifizieren sich mit ,ihrem‘ CCN.“ Apropos Wirtschaftsstandort: Die Kongresszentren, die sich mit ihrer Expansionspolitik mitunter deutlicher Kritik ausgesetzt sehen, können jetzt mit einer neuen Studie der Universität Mannheim dagegen halten. Demnach fließen enorme Gelder in die die Tagungshäuser umgebende Infrastruktur. Untersuchungsgegenstand war die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie vom 31. März bis 2. April 2005 im m:con Congress Center Rosengarten Mannheim. Nach Berechnungen der Wissenschaftler flossen allein durch diesen Kongress 2,54 Millionen Euro in die Stadt! Hauptprofiteure: das Hotel- und Gaststättengewerbe. Aber auch andere Branchen wie der Einzelhandel sind Nutznießer von Großkongressen. In der Studie sind die zusätzlichen regionalen Effekte noch gar nicht in die Kalkulation miteinbezogen worden. Berücksichtigt man die Tatsache, dass ein großer Teil der Übernachtungen häufig im Umland stattfindet, könne sich der finanzielle Nutzen für die Region nach Aussage der Wissenschaftler sogar noch verdoppeln.

Leben in Bewegung

„Große Events. Große Emotionen.“ Michel Maugé, Geschäftsführer, m:con Congress Center Rosengarten, Mannheim

Hier in der Kongress-, Tagungs- und Eventregion Rhein-Neckar finden Ihre EventTeilnehmer alles, was das Herz begehrt: Kulinarisches und Kulturelles ebenso wie jede Menge Geschichte, traumhafte Landschaften, perfekte Infrastruktur und dazu eine Menge ganz und gar außergewöhnlicher Veranstaltungsorte. So machen Sie aus Events Ereignisse – und aus Ereignissen unvergessliche Erlebnisse.

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Damit Kinder lächeln können: Medizinische Großkongresse im m:con Congress Center Rosengarten Mannheim leisten durch den dort gewonnenen Wissensund Informationsaustausch einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität von kranken Menschen

So läuft ein Großkongress 2008 in Mannheim Hightech und ein freundliches Lächeln

Medizinische Geräte wie der AccuChek von Roche Diagnostics werden bei den kongressbegleitenden Ausstellungen den Fachleuten präsentiert

Wir schreiben das Jahr 2008. Stellen sie sich vor, in Berlin regiert nach einigen Neuwahlen eine schwarz-grüne Koalition. Bedingung der Grünen war das Amt des Bundespräsidenten für Joschka Fischer. Sportliche Randnotiz: Nach dem grandiosen WM-Sieg vor zwei Jahren hat die deutsche Mannschaft Schwächen in der EM-Qualifikation gezeigt. Bundestrainer Jürgen Klinsmann musste deshalb nun doch nach Deutschland ziehen. Nach München. Dort ist er jetzt Nachbar von Ulli Hoeneß.

In Mannheim läuft das neu erweiterte m:con Congress Center Rosengarten unter Volllast. Erste Bewährungsprobe ist der Großkongress der Weltgesundheitsorganisation WHO. Mal angenommen, Sie sind Internist an der Charité Berlin. Sie eilen als einer der 8.000 Kongressteilnehmer durch das historische Eingangsgebäude in das gigantische Foyer. Und sind überrascht. Eigentlich kennen Sie das Gebäude von früher, aber jetzt – es ist dasselbe Haus, aber trotzdem ist alles anders: Alles ungeheuer weiträumig. Ihr Eindruck: Das Congress Center ist bestimmt doppelt so groß geworden, mehr noch, drei Mal so groß. Alles ist hell, offen, Licht durchflutet. Sie nehmen die neue Rolltreppe. Gleich findet im neuen Hörsaal ein Vortrag statt. Auf Ihrem Weg nach oben haben Sie das Gefühl, durch die luftige Glaskuppel direkt ins sanfte Blau des Himmels zu schweben. Ihre Laune steigt weiter. Hier kann man sich wirklich wohl fühlen. Und das ist gut so: Schließlich geht der Kongress über drei lange Tage. Beim Umsehen fällt Ihnen auf: Alles ist gewachsen. Ausstellungsfläche wohin man blickt. Viel mehr Platz – es sind 8.000 Quadratmeter – steht den großen Herstellern von Medikamenten und medizinischen Geräten nun für die Präsentation zur Verfügung. Nichts wirkt gepresst, die Stände sind großzügig und geräumig, ohne aneinandergeklatscht zu wirken. Inzwischen haben Sie den großen Hörsaal erreicht. 500 Personen finden hier Platz, was kaum auffällt, denn die Plenarbestuhlung, wie im Reichstagsgebäude, sorgt für fabelhafte Sicht zum Podium. Der Raum ist voll besetzt, das Thema: Ein neues Gerät, das Diabetikern den Alltag erleichtern soll. „Geradezu revolutionär“, war auf den Gängen zu hören. „Na wollen mal sehen“, denken Sie. seite 12

Was überrascht: Es bleibt hell im Raum. Neue Präsentationstechnik sorgt für eine glasklare Projektion bei Tageslicht. Der Dozent ist so deutlich auf der Leinwand zu erkennen, als stünde er hinter einem Vergrößerungsglas.

Zuerst wollen Sie aber noch in einen Workshop gehen, der Sie interessiert. Sie kommen an unzähligen Seminarräumen unterschiedlicher Größe vorbei. 44 sind es insgesamt. Sie finden sich aber schnell zurecht. Vor der Tür lassen Sie, wie schon zuvor im Plenarsaal und unten am Eingang, Ihre Mitgliedskarte vom elektronischen Zertifizierungssystem CME (Continuous Medical Education) scannen. Auf diese Weise werden Ihnen Ihre „Fortbildungspunkte“, die Sie bei der Ärztekammer vorweisen müssen, automatisch gutgeschrieben.

Es geht um ein so genanntes intelligentes Depot-System für Diabetiker. Das Gerät soll unter die Haut implantiert werden; fortan misst es die erforderlichen Werte wie Blutzucker und ähnliches. Nach jeder Mahlzeit gibt es aufgrund dieser Daten die erforderliche Menge an Insulin über einen genau berechneten Zeitraum ab. Völlig selbstständig. Der Patient hat Ruhe. Der medizinische Effekt: enorm. Toll, finden Sie, und überlegen, wie lange so ein Gerät wohl hält?

Als Sie den Workshop nach etwa 45 Minuten wieder verlassen, wartet eine freundliche Hostess auf Sie. „Die Charité hat angerufen; es scheint dringend zu sein“, sagt sie. Sie sehen nach – tatsächlich: Ihr Handy war abgeschaltet. Während Sie wählen, fragen Sie sich: „Wie hat mich die Hostess eigentlich gefunden?“ Sie haken nach. Die Hostess tippt auf die Mitgliederkarte mit dem Barcode an Ihrer Anzugjacke. „Sie sind für den Workshop registriert. Das CME-System!“

Das interessiert Sie jetzt wirklich und sie wollen einen Redebeitrag anmelden. Doch bevor Sie ihre Hand heben, fällt Ihnen der Button „Frage“ auf dem interaktiven Touchscreen an Ihrem Platz auf. Sie drücken. Diese Technik gibt es so nur bei m:con: Prompt gibt Ihnen ein Signal auf dem Screen den Hinweis „Talk“ – Sie können sprechen. Derweil hat eine Kamera Sie erfasst und projiziert Ihr Bild auf die Leinwand. Dort prangt nun Ihr etwas überraschtes Gesicht. Der Dozent lächelt Ihnen aufmunternd zu. „Sie haben eine Frage?“ Donnerwetter! Ein echtes Hightech-Plenum hier. Nur zögerlich gewinnt Ihre medizinische Neugier wieder die Oberhand. „Ja, wie lange kann dieses Gerät denn ohne weiteren Eingriff funktionieren?“, fragen Sie, und hören Ihre Stimme angenehm moduliert durch die Weiten des Plenarsaals klingen. „Gute Frage“, sagt der Dozent. Nun ist wieder sein Bild on Screen. „Etwa sechs bis acht Wochen hält die Ummantelung der organischen Umgebung stand. Der Austausch ist relativ unkompliziert, denn es ist lediglich die

Sonde, die sich im Körper befindet. Durch sie wird auch das Insulin abgegeben. Der Rest wird bequem außen am Arm getragen.“ Während der Vortrag läuft und Sie noch überlegen, was Sie nun mehr beeindruckt: das Depotsystem oder die Saaltechnik, lassen Sie Ihre Blicke durch die Glaswände über Mannheim schweifen. Ein Panorama zum Entspannen. Später sind Sie wieder auf dem Weg durchs Haus. Mit einem leisen Pfeifen auf den Lippen, denn es geht Ihnen gut. Sie waren gerade in Ihrer Suite. In kaum einem anderen Kongresszentrum kommen Sie bequemer zu Ihrem Zimmer: Das Congress Center ist durch einen Glastunnel mit dem Hotel verbunden. Sie haben sich noch frisch gemacht, um sich nun mit ein paar Kollegen zu treffen.

Nach Ihrem Telefonat machen Sie sich auf zum Musensaal. Sie wollen zum Vortrag eines Freundes, der gleich beginnt. Oben treffen Sie Kollegen. Man freut sich, kräftiger Handschlag, dann setzen Sie sich alle gemeinsam in den Musensaal, wo Ihr Freund gleich vor 1.300 Fachleuten reden wird. Alle sind gespannt. Es wird noch geflüstert. „Heute Abend“, tuschelt ein Kollege neben Ihnen und stößt Sie verschwörerisch am Ellbogen an, „heute Abend gehen wir mal richtig los. Haben Sie gesehen? Wir sind hier mitten in der Stadt – überall Bars, Restaurants – wir brauchen nicht mal ein Taxi“.

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Damit Kinder lächeln können: Medizinische Großkongresse im m:con Congress Center Rosengarten Mannheim leisten durch den dort gewonnenen Wissensund Informationsaustausch einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität von kranken Menschen

So läuft ein Großkongress 2008 in Mannheim Hightech und ein freundliches Lächeln

Medizinische Geräte wie der AccuChek von Roche Diagnostics werden bei den kongressbegleitenden Ausstellungen den Fachleuten präsentiert

Wir schreiben das Jahr 2008. Stellen sie sich vor, in Berlin regiert nach einigen Neuwahlen eine schwarz-grüne Koalition. Bedingung der Grünen war das Amt des Bundespräsidenten für Joschka Fischer. Sportliche Randnotiz: Nach dem grandiosen WM-Sieg vor zwei Jahren hat die deutsche Mannschaft Schwächen in der EM-Qualifikation gezeigt. Bundestrainer Jürgen Klinsmann musste deshalb nun doch nach Deutschland ziehen. Nach München. Dort ist er jetzt Nachbar von Ulli Hoeneß.

In Mannheim läuft das neu erweiterte m:con Congress Center Rosengarten unter Volllast. Erste Bewährungsprobe ist der Großkongress der Weltgesundheitsorganisation WHO. Mal angenommen, Sie sind Internist an der Charité Berlin. Sie eilen als einer der 8.000 Kongressteilnehmer durch das historische Eingangsgebäude in das gigantische Foyer. Und sind überrascht. Eigentlich kennen Sie das Gebäude von früher, aber jetzt – es ist dasselbe Haus, aber trotzdem ist alles anders: Alles ungeheuer weiträumig. Ihr Eindruck: Das Congress Center ist bestimmt doppelt so groß geworden, mehr noch, drei Mal so groß. Alles ist hell, offen, Licht durchflutet. Sie nehmen die neue Rolltreppe. Gleich findet im neuen Hörsaal ein Vortrag statt. Auf Ihrem Weg nach oben haben Sie das Gefühl, durch die luftige Glaskuppel direkt ins sanfte Blau des Himmels zu schweben. Ihre Laune steigt weiter. Hier kann man sich wirklich wohl fühlen. Und das ist gut so: Schließlich geht der Kongress über drei lange Tage. Beim Umsehen fällt Ihnen auf: Alles ist gewachsen. Ausstellungsfläche wohin man blickt. Viel mehr Platz – es sind 8.000 Quadratmeter – steht den großen Herstellern von Medikamenten und medizinischen Geräten nun für die Präsentation zur Verfügung. Nichts wirkt gepresst, die Stände sind großzügig und geräumig, ohne aneinandergeklatscht zu wirken. Inzwischen haben Sie den großen Hörsaal erreicht. 500 Personen finden hier Platz, was kaum auffällt, denn die Plenarbestuhlung, wie im Reichstagsgebäude, sorgt für fabelhafte Sicht zum Podium. Der Raum ist voll besetzt, das Thema: Ein neues Gerät, das Diabetikern den Alltag erleichtern soll. „Geradezu revolutionär“, war auf den Gängen zu hören. „Na wollen mal sehen“, denken Sie. seite 12

Was überrascht: Es bleibt hell im Raum. Neue Präsentationstechnik sorgt für eine glasklare Projektion bei Tageslicht. Der Dozent ist so deutlich auf der Leinwand zu erkennen, als stünde er hinter einem Vergrößerungsglas.

Zuerst wollen Sie aber noch in einen Workshop gehen, der Sie interessiert. Sie kommen an unzähligen Seminarräumen unterschiedlicher Größe vorbei. 44 sind es insgesamt. Sie finden sich aber schnell zurecht. Vor der Tür lassen Sie, wie schon zuvor im Plenarsaal und unten am Eingang, Ihre Mitgliedskarte vom elektronischen Zertifizierungssystem CME (Continuous Medical Education) scannen. Auf diese Weise werden Ihnen Ihre „Fortbildungspunkte“, die Sie bei der Ärztekammer vorweisen müssen, automatisch gutgeschrieben.

Es geht um ein so genanntes intelligentes Depot-System für Diabetiker. Das Gerät soll unter die Haut implantiert werden; fortan misst es die erforderlichen Werte wie Blutzucker und ähnliches. Nach jeder Mahlzeit gibt es aufgrund dieser Daten die erforderliche Menge an Insulin über einen genau berechneten Zeitraum ab. Völlig selbstständig. Der Patient hat Ruhe. Der medizinische Effekt: enorm. Toll, finden Sie, und überlegen, wie lange so ein Gerät wohl hält?

Als Sie den Workshop nach etwa 45 Minuten wieder verlassen, wartet eine freundliche Hostess auf Sie. „Die Charité hat angerufen; es scheint dringend zu sein“, sagt sie. Sie sehen nach – tatsächlich: Ihr Handy war abgeschaltet. Während Sie wählen, fragen Sie sich: „Wie hat mich die Hostess eigentlich gefunden?“ Sie haken nach. Die Hostess tippt auf die Mitgliederkarte mit dem Barcode an Ihrer Anzugjacke. „Sie sind für den Workshop registriert. Das CME-System!“

Das interessiert Sie jetzt wirklich und sie wollen einen Redebeitrag anmelden. Doch bevor Sie ihre Hand heben, fällt Ihnen der Button „Frage“ auf dem interaktiven Touchscreen an Ihrem Platz auf. Sie drücken. Diese Technik gibt es so nur bei m:con: Prompt gibt Ihnen ein Signal auf dem Screen den Hinweis „Talk“ – Sie können sprechen. Derweil hat eine Kamera Sie erfasst und projiziert Ihr Bild auf die Leinwand. Dort prangt nun Ihr etwas überraschtes Gesicht. Der Dozent lächelt Ihnen aufmunternd zu. „Sie haben eine Frage?“ Donnerwetter! Ein echtes Hightech-Plenum hier. Nur zögerlich gewinnt Ihre medizinische Neugier wieder die Oberhand. „Ja, wie lange kann dieses Gerät denn ohne weiteren Eingriff funktionieren?“, fragen Sie, und hören Ihre Stimme angenehm moduliert durch die Weiten des Plenarsaals klingen. „Gute Frage“, sagt der Dozent. Nun ist wieder sein Bild on Screen. „Etwa sechs bis acht Wochen hält die Ummantelung der organischen Umgebung stand. Der Austausch ist relativ unkompliziert, denn es ist lediglich die

Sonde, die sich im Körper befindet. Durch sie wird auch das Insulin abgegeben. Der Rest wird bequem außen am Arm getragen.“ Während der Vortrag läuft und Sie noch überlegen, was Sie nun mehr beeindruckt: das Depotsystem oder die Saaltechnik, lassen Sie Ihre Blicke durch die Glaswände über Mannheim schweifen. Ein Panorama zum Entspannen. Später sind Sie wieder auf dem Weg durchs Haus. Mit einem leisen Pfeifen auf den Lippen, denn es geht Ihnen gut. Sie waren gerade in Ihrer Suite. In kaum einem anderen Kongresszentrum kommen Sie bequemer zu Ihrem Zimmer: Das Congress Center ist durch einen Glastunnel mit dem Hotel verbunden. Sie haben sich noch frisch gemacht, um sich nun mit ein paar Kollegen zu treffen.

Nach Ihrem Telefonat machen Sie sich auf zum Musensaal. Sie wollen zum Vortrag eines Freundes, der gleich beginnt. Oben treffen Sie Kollegen. Man freut sich, kräftiger Handschlag, dann setzen Sie sich alle gemeinsam in den Musensaal, wo Ihr Freund gleich vor 1.300 Fachleuten reden wird. Alle sind gespannt. Es wird noch geflüstert. „Heute Abend“, tuschelt ein Kollege neben Ihnen und stößt Sie verschwörerisch am Ellbogen an, „heute Abend gehen wir mal richtig los. Haben Sie gesehen? Wir sind hier mitten in der Stadt – überall Bars, Restaurants – wir brauchen nicht mal ein Taxi“.

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Interview mit Lichtdesigner Andrew Holmes „Ohne Licht kein Raum – ohne Raum kein Licht“

VIP-Räume und Pförtnerloge erstrahlen in neuem Glanz Der Pförtner hat nie wieder kalte Füße

Andrew Holmes

Andrew Holmes ist freier Architekt und Master of Environmental Design der Yale Universität, wo er die Entwicklung und Auswirkung von Licht im öffentlichen Raum untersuchte. Und er ist der Mann, der für das Lichtkonzept im „neuen“ m:con Congress Center Rosengarten zuständig ist. Sein Interesse für Licht entstammt jahrelanger Erfahrung in der Theaterbeleuchtung. Er ist Mitinhaber des Heidelberger Büros BELZNER HOLMES und mehrfach ausgezeichnet für seine effektvolle Kunst. Beispiele sind der Marstallhof in Heidelberg, die Wehrhahn-U-Bahn-Linie in Düsseldorf, die Fußgängerbrücke in Duisburg, die Quartierbeleuchtung in Berlin/Hellersdorf und der Westpark Bochum. Wir sprachen mit Andrew Holmes über seinen Bezug zu Licht, seine Licht-Philosophie und über seinen ganz privaten Umgang mit Licht.

Was bedeutet Licht für Sie persönlich? Licht ist eine Möglichkeit, Räume skulptural auszuarbeiten. Gutes sichtbar und Schlechtes unsichtbar zu machen. Durch Licht kann man Zusammenhänge darstellen und Beziehungen erzeugen. Licht ist ein sehr schönes und ergiebiges Medium. Ohne Licht gibt es keinen Raum, aber genauso ohne Raum kein Licht. Das ist und bleibt die Faszination. Kann Licht aus jedem Gebäude alles machen? Oder: Wo sind die Grenzen? Bei Dunkelheit ja. Dies gilt im Positiven wie leider auch im Negativen. Bei Tag ist es schwieriger. Licht sollte nicht (nur) zur Korrektur eingesetzt werden. Gebäude und Licht müs-

sen behutsam und harmonisch miteinander spielen. Dabei dient das Licht dem Raum und dem Objekt. Eine poetische Selbstdarstellung des Lichts kann aber durchaus angebracht sein, hier sollte jedoch die Maxime der zeitlosen Lichtgestaltung gelten. Es muss auch in 20 Jahren wirken und gut aussehen. Kommen bei dem Beleuchtungskonzept für das m:con Congress Center Rosengarten eher praktische oder eher künstlerische Aspekte zum Tragen? Beides – wobei die gestalterischen Ansprüche an eine funktional wirkende Tageslichtsituation wie an eine festliche Abendstimmung gleichwertig sind. Mal ist der Raum hoch-

wertig sachlich bezogen auf Licht und Leuchten, mal festlich verspielt. Gerade im zweiten Fall kann das Licht aus dem Hintergrund hervortreten und eine tragende Rolle übernehmen. Licht schafft Atmosphäre. Welche atmosphärischen Bilder werden im m:con Congress Center Rosengarten verwirklicht? Viele. Es werden hochwertige Atmosphären für Seminar- und Vortragssituationen bei Tageslicht geschaffen. Hierbei spielt die Tageslichtunterstützung eine große Rolle, der Raum bleibt dabei sachlich. Es werden besonders schöne Bilder bei festlichen Abendstimmungen erzeugt, wobei die vorhandene Ornamentik des Raums ganz bewusst mit inszeniert wird. Ganz wichtig ist natürlich die Außendarstellung, wobei sich die Foyerbereiche bei Nacht als große gläserne Vitrinen nach außen darstellen. Der festliche Charakter präsentiert sich nach außen und zeigt die Besonderheiten des Hauses. Licht löst Emotionen aus. Welches Licht, und damit welche Emotionen werden das „neue“ Congress Center bestimmen? Je nach Nutzung stellt sich das Haus innen unterschiedlich dar. Der Raum bleibt dabei immer derselbe. Tags wirkt das Congress Center wie selbstverständlich lichtdurchflutet und natürlich hell, auch in tiefen Raumzonen. Am Abend bei Konzerten und Festveranstaltungen wirkt es durch die farbige Lichtinszenierung festlich und lädt zum Beispiel in den Pausen zum Wandeln ein.

Der Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten ist in vollem Gange, und nicht nur das, die ersten „Baustellen“ sind sogar schon fertig: Die VIP-Räume des m:con Congress Center Rosengarten erstrahlen bereits in neuem Glanz. Elegant kommen sie daher, der schwarz-silberne Teppich setzt einen Kontrapunkt zu den weißen Wänden. Damit es nicht kühl wirkt, sorgen linsenförmige Lichtquellen für eine entspannte Atmosphäre. Die Beleuchtung taucht den Raum in ein warmes, indirektes Licht. Die modernen Leder-Sessel machen eine gemütliche Note. Hier fühlt man sich wohl. Hier macht sogar arbeiten Spaß. Deshalb hat jeder Tisch seine eigene Stromquelle für Beamer, Laptop und Co. Im „neuen“ m:con Congress Center Rosengarten wird der Pförtner nie wieder kalte Füße haben – dank der neuen Bodenheizung. Die Pförtnerloge ist übrigens umgezogen, allerdings nur ums Eck. In der „alten“ Pförtnerloge ist jetzt ein Sanitätsraum eingerichtet worden. Von dort aus betreuen die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes die Veranstaltungen im m:con Congress Center Rosengarten.

Angenehme Atmosphäre und stilvolles Ambiente: Die neuen VIP-Räume des m:con Congress Center Rosengarten

Wie würde das m:con Congress Center Rosengarten strahlen, wenn Sie als Künstler völlig freie Hand hätten? Wenig anders als geplant – abgesehen davon haben wir relativ freie Hand. Wäre der Raum monofunktional genutzt, könnte man über andere Inszenierungen nachdenken. Die absolute Multifunktionalität bildet hier jedoch einen unsichtbaren Rahmen, den anders zu lösen ich mir im Augenblick nicht vorstellen kann. Und nun zu Ihnen ganz privat: Wie weit wirkt sich Ihre Arbeit auf Ihr Leben aus? Welches Licht hat Ihre Nachttischlampe? Positiv, da man immer dabei ist zu sehen, das Gesehene zu verstehen und neue Bilder für neue Herausforderungen zu entwickeln. Meine Nachttischlampen sind 70er Jahre Reiselampen – Lampette (6V/ 15W) in verschiedenen Farben. Sie machen ein kleines, ruhiges, konzentriertes, warmes Licht. seite 14

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m:convisions 01/Dezember 2005

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Interview mit Lichtdesigner Andrew Holmes „Ohne Licht kein Raum – ohne Raum kein Licht“

VIP-Räume und Pförtnerloge erstrahlen in neuem Glanz Der Pförtner hat nie wieder kalte Füße

Andrew Holmes

Andrew Holmes ist freier Architekt und Master of Environmental Design der Yale Universität, wo er die Entwicklung und Auswirkung von Licht im öffentlichen Raum untersuchte. Und er ist der Mann, der für das Lichtkonzept im „neuen“ m:con Congress Center Rosengarten zuständig ist. Sein Interesse für Licht entstammt jahrelanger Erfahrung in der Theaterbeleuchtung. Er ist Mitinhaber des Heidelberger Büros BELZNER HOLMES und mehrfach ausgezeichnet für seine effektvolle Kunst. Beispiele sind der Marstallhof in Heidelberg, die Wehrhahn-U-Bahn-Linie in Düsseldorf, die Fußgängerbrücke in Duisburg, die Quartierbeleuchtung in Berlin/Hellersdorf und der Westpark Bochum. Wir sprachen mit Andrew Holmes über seinen Bezug zu Licht, seine Licht-Philosophie und über seinen ganz privaten Umgang mit Licht.

Was bedeutet Licht für Sie persönlich? Licht ist eine Möglichkeit, Räume skulptural auszuarbeiten. Gutes sichtbar und Schlechtes unsichtbar zu machen. Durch Licht kann man Zusammenhänge darstellen und Beziehungen erzeugen. Licht ist ein sehr schönes und ergiebiges Medium. Ohne Licht gibt es keinen Raum, aber genauso ohne Raum kein Licht. Das ist und bleibt die Faszination. Kann Licht aus jedem Gebäude alles machen? Oder: Wo sind die Grenzen? Bei Dunkelheit ja. Dies gilt im Positiven wie leider auch im Negativen. Bei Tag ist es schwieriger. Licht sollte nicht (nur) zur Korrektur eingesetzt werden. Gebäude und Licht müs-

sen behutsam und harmonisch miteinander spielen. Dabei dient das Licht dem Raum und dem Objekt. Eine poetische Selbstdarstellung des Lichts kann aber durchaus angebracht sein, hier sollte jedoch die Maxime der zeitlosen Lichtgestaltung gelten. Es muss auch in 20 Jahren wirken und gut aussehen. Kommen bei dem Beleuchtungskonzept für das m:con Congress Center Rosengarten eher praktische oder eher künstlerische Aspekte zum Tragen? Beides – wobei die gestalterischen Ansprüche an eine funktional wirkende Tageslichtsituation wie an eine festliche Abendstimmung gleichwertig sind. Mal ist der Raum hoch-

wertig sachlich bezogen auf Licht und Leuchten, mal festlich verspielt. Gerade im zweiten Fall kann das Licht aus dem Hintergrund hervortreten und eine tragende Rolle übernehmen. Licht schafft Atmosphäre. Welche atmosphärischen Bilder werden im m:con Congress Center Rosengarten verwirklicht? Viele. Es werden hochwertige Atmosphären für Seminar- und Vortragssituationen bei Tageslicht geschaffen. Hierbei spielt die Tageslichtunterstützung eine große Rolle, der Raum bleibt dabei sachlich. Es werden besonders schöne Bilder bei festlichen Abendstimmungen erzeugt, wobei die vorhandene Ornamentik des Raums ganz bewusst mit inszeniert wird. Ganz wichtig ist natürlich die Außendarstellung, wobei sich die Foyerbereiche bei Nacht als große gläserne Vitrinen nach außen darstellen. Der festliche Charakter präsentiert sich nach außen und zeigt die Besonderheiten des Hauses. Licht löst Emotionen aus. Welches Licht, und damit welche Emotionen werden das „neue“ Congress Center bestimmen? Je nach Nutzung stellt sich das Haus innen unterschiedlich dar. Der Raum bleibt dabei immer derselbe. Tags wirkt das Congress Center wie selbstverständlich lichtdurchflutet und natürlich hell, auch in tiefen Raumzonen. Am Abend bei Konzerten und Festveranstaltungen wirkt es durch die farbige Lichtinszenierung festlich und lädt zum Beispiel in den Pausen zum Wandeln ein.

Der Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten ist in vollem Gange, und nicht nur das, die ersten „Baustellen“ sind sogar schon fertig: Die VIP-Räume des m:con Congress Center Rosengarten erstrahlen bereits in neuem Glanz. Elegant kommen sie daher, der schwarz-silberne Teppich setzt einen Kontrapunkt zu den weißen Wänden. Damit es nicht kühl wirkt, sorgen linsenförmige Lichtquellen für eine entspannte Atmosphäre. Die Beleuchtung taucht den Raum in ein warmes, indirektes Licht. Die modernen Leder-Sessel machen eine gemütliche Note. Hier fühlt man sich wohl. Hier macht sogar arbeiten Spaß. Deshalb hat jeder Tisch seine eigene Stromquelle für Beamer, Laptop und Co. Im „neuen“ m:con Congress Center Rosengarten wird der Pförtner nie wieder kalte Füße haben – dank der neuen Bodenheizung. Die Pförtnerloge ist übrigens umgezogen, allerdings nur ums Eck. In der „alten“ Pförtnerloge ist jetzt ein Sanitätsraum eingerichtet worden. Von dort aus betreuen die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes die Veranstaltungen im m:con Congress Center Rosengarten.

Angenehme Atmosphäre und stilvolles Ambiente: Die neuen VIP-Räume des m:con Congress Center Rosengarten

Wie würde das m:con Congress Center Rosengarten strahlen, wenn Sie als Künstler völlig freie Hand hätten? Wenig anders als geplant – abgesehen davon haben wir relativ freie Hand. Wäre der Raum monofunktional genutzt, könnte man über andere Inszenierungen nachdenken. Die absolute Multifunktionalität bildet hier jedoch einen unsichtbaren Rahmen, den anders zu lösen ich mir im Augenblick nicht vorstellen kann. Und nun zu Ihnen ganz privat: Wie weit wirkt sich Ihre Arbeit auf Ihr Leben aus? Welches Licht hat Ihre Nachttischlampe? Positiv, da man immer dabei ist zu sehen, das Gesehene zu verstehen und neue Bilder für neue Herausforderungen zu entwickeln. Meine Nachttischlampen sind 70er Jahre Reiselampen – Lampette (6V/ 15W) in verschiedenen Farben. Sie machen ein kleines, ruhiges, konzentriertes, warmes Licht. seite 14

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HCCE gründen gemeinsamen Club Eine Karte für alles

Eine Allianz des Edlen und Schönen ist der Zusammenschluss der Historic Conference Centres of Europe (HCCE). Ein exklusives Netzwerk von 21 Kongresshäusern, die in bedeutenden historischen Gebäuden residieren, wie etwa die Central Hall Westminster, das Dublin Castle Conference Center, das Flanders Congress & Concert Center Antwerpen, Hofburg Congress Center & Redoutensäle in Wien, Athinais Conference Centre in Athen, das m:con Congress Center Rosengarten Mannheim. Mit der neuen HCCE-Clubkarte gehen die alten und ehrwürdigen Häuser nun noch einen Schritt weiter: Sie gründen einen gemeinsamen Club für ihre Kunden. Das Angebot der HCCE-Clubkarte umfasst sieben allgemeine Benefits, die in jedem der Häuser garantiert werden. Dazu gehört eine bevorzugte Behandlung bei der Buchung und eine Unterstützung bei der künftigen Veranstaltungsplanung. Kunden, die planen, ihre Kongresse in anderen Städten durchzuführen, ist man bei der Besichtigung der Club-Standorte behilflich. Mitgliedern stehen bei ihren Events ergänzende Räumlichkeit zur Verfügung, ein Executive Board Room beispielsweise. Es gibt Rabatte für diejenigen, die zum ersten Mal im jeweiligen Kongresszentrum buchen und wer zwei Kongresse an HCCE-Standorten innerhalb von 18 Monaten veranstaltet, bekommt ein Gratiswochenende in einem schönen Hotel dazu. Wer die HCCE-Card besitzt, ist außerdem zu allen Special Events des Kongresszentrums, in dem er sich gerade befindet, eingeladen.

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EventTicker

20. Januar 2006 Jahresauftakt-Veranstaltung – Mannheimer Versicherung

15. Dezember 2005 bis 08. Januar 2006 Traumtheater Salome 21 Mal hebt sich der Theatervorhang

28. Januar 2006 Jahresauftakt-Veranstaltung - Vorwerk & Co. Thermomix GmbH

im m:con Congress Center Rosengarten, ein Rabatt für Buchungen im angrenzenden Hotel Dorint Sofitel Am Rosengarten und im dazugehörigen Restaurant. Zusätzlich hat jeder Inhaber der HCCE-Card freien Eintritt in der Mannheimer Kunsthalle.

1. und 2. Februar 2006 Fonds Professionell Kongress 8. bis 10. Februar 2006 SAP – Financial Services Base Camp 14. bis 16. Februar 2006 SAP – Public Services Summit

Der bisherige m:con Congress Club wird in das HCCE-Konzept integriert. Die Privilegien für diese Mitglieder bleiben erhalten. Eine Karte für alles eben.

3. und 4. März 2006 Music Contest und Promikon Künstlermesse

Falls Sie weitere Informationen zur HCCE-Card möchten, wenden Sie sich bitte an:

10. März 2006 MVV Hauptversammlung 29. und 30. März 2006 VDI-Jahrestagung „Kunststoffe im Automobilbau“ 29. März bis 02. April 2006 55. Jahrestagung der Süddeutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (in Tübingen, organisiert von m:con) 20. bis 22. April 2006 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 26. bis 28. April 2006 Finanzsymposium Schwabe, Ley und Greiner

Susanne Grabau Telefon 0621/4106-8601 oder eMail: susanne.grabau @mcon-mannheim.de

27. bis 29. April 2006 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (in München, organisiert von m:con) 4. Mai 2006 BASF – Hauptversammlung 08. bis 10. Mai 2006 15. Bundestagung des Verbandes katholische Heime und Einrichtungen der Altenhilfe in Deutschland

Zu diesen generellen Annehmlichkeiten und Vorzügen kommen bei jedem der angeschlossenen Kongresszentren noch sieben, man könnte sagen „individuelle“ Benefits hinzu – Vorzüge für die Kunden des Kongresszentrums. Beim m:con Congress Center Rosengarten Mannheim ist das der kostenlose Besuch der anspruchsvollen kulturellen Veranstaltungen

KongressTicker

Grazer Congress – Convention Center Graz, Österreich

18. Mai 2006 Bilfinger-Berger – Hauptversammlung 18. bis 20. Mai 2006 32. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (in Wien, organisiert von m:con)

16. Dezember 2005 Rüdiger Hoffmann Der Comedy-Barde aus dem kühlen Norden 18. Dezember 2005 Dornröschen Russisches Staatsballett des Kremlpalastes 22. Dezember 2005 Nussknacker nach der Musik von Tschaikowsky Moskauer Klassisches Staatsballett 25. und 26. Dezember 2005 The Harlem Gospel Singers & Band starring Queen Esther stimmen auf Weihnachten ein 27. Dezember 2005 Phantom der Oper Genussvolles Grauen im Opernhaus nach Andrew Lloyd Webber 28. Dezember 2005 Schwanensee nach der Musik von Tschaikowsky Russisches Nationalballett 30. und 31. Dezember 2005 African Footprint einzigartige Ästhetik, exzessive Energie, explosive Dynamik 04. Januar 2006 Abbamania Europas erfolgreichste Abba-Show 07. Januar 2006 Chinesischer Nationalcircus steht traditionell für spektakuläre Artistik und fesselnde Exotik einer fremden Kultur 10. Januar 2006 Heissmann & Rassau „Essn' für Ann“ Hier zeigt das Spaß-Duo die Highlights aus den aktuellen Programmen 12. Januar 2006 Hans Klok der schnellste Magier aller Zeiten geht mit seinem neuen Programm „Phenomenon“ auf Tour

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HCCE gründen gemeinsamen Club Eine Karte für alles

Eine Allianz des Edlen und Schönen ist der Zusammenschluss der Historic Conference Centres of Europe (HCCE). Ein exklusives Netzwerk von 21 Kongresshäusern, die in bedeutenden historischen Gebäuden residieren, wie etwa die Central Hall Westminster, das Dublin Castle Conference Center, das Flanders Congress & Concert Center Antwerpen, Hofburg Congress Center & Redoutensäle in Wien, Athinais Conference Centre in Athen, das m:con Congress Center Rosengarten Mannheim. Mit der neuen HCCE-Clubkarte gehen die alten und ehrwürdigen Häuser nun noch einen Schritt weiter: Sie gründen einen gemeinsamen Club für ihre Kunden. Das Angebot der HCCE-Clubkarte umfasst sieben allgemeine Benefits, die in jedem der Häuser garantiert werden. Dazu gehört eine bevorzugte Behandlung bei der Buchung und eine Unterstützung bei der künftigen Veranstaltungsplanung. Kunden, die planen, ihre Kongresse in anderen Städten durchzuführen, ist man bei der Besichtigung der Club-Standorte behilflich. Mitgliedern stehen bei ihren Events ergänzende Räumlichkeit zur Verfügung, ein Executive Board Room beispielsweise. Es gibt Rabatte für diejenigen, die zum ersten Mal im jeweiligen Kongresszentrum buchen und wer zwei Kongresse an HCCE-Standorten innerhalb von 18 Monaten veranstaltet, bekommt ein Gratiswochenende in einem schönen Hotel dazu. Wer die HCCE-Card besitzt, ist außerdem zu allen Special Events des Kongresszentrums, in dem er sich gerade befindet, eingeladen.

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20. Januar 2006 Jahresauftakt-Veranstaltung – Mannheimer Versicherung

15. Dezember 2005 bis 08. Januar 2006 Traumtheater Salome 21 Mal hebt sich der Theatervorhang

28. Januar 2006 Jahresauftakt-Veranstaltung - Vorwerk & Co. Thermomix GmbH

im m:con Congress Center Rosengarten, ein Rabatt für Buchungen im angrenzenden Hotel Dorint Sofitel Am Rosengarten und im dazugehörigen Restaurant. Zusätzlich hat jeder Inhaber der HCCE-Card freien Eintritt in der Mannheimer Kunsthalle.

1. und 2. Februar 2006 Fonds Professionell Kongress 8. bis 10. Februar 2006 SAP – Financial Services Base Camp 14. bis 16. Februar 2006 SAP – Public Services Summit

Der bisherige m:con Congress Club wird in das HCCE-Konzept integriert. Die Privilegien für diese Mitglieder bleiben erhalten. Eine Karte für alles eben.

3. und 4. März 2006 Music Contest und Promikon Künstlermesse

Falls Sie weitere Informationen zur HCCE-Card möchten, wenden Sie sich bitte an:

10. März 2006 MVV Hauptversammlung 29. und 30. März 2006 VDI-Jahrestagung „Kunststoffe im Automobilbau“ 29. März bis 02. April 2006 55. Jahrestagung der Süddeutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (in Tübingen, organisiert von m:con) 20. bis 22. April 2006 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 26. bis 28. April 2006 Finanzsymposium Schwabe, Ley und Greiner

Susanne Grabau Telefon 0621/4106-8601 oder eMail: susanne.grabau @mcon-mannheim.de

27. bis 29. April 2006 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (in München, organisiert von m:con) 4. Mai 2006 BASF – Hauptversammlung 08. bis 10. Mai 2006 15. Bundestagung des Verbandes katholische Heime und Einrichtungen der Altenhilfe in Deutschland

Zu diesen generellen Annehmlichkeiten und Vorzügen kommen bei jedem der angeschlossenen Kongresszentren noch sieben, man könnte sagen „individuelle“ Benefits hinzu – Vorzüge für die Kunden des Kongresszentrums. Beim m:con Congress Center Rosengarten Mannheim ist das der kostenlose Besuch der anspruchsvollen kulturellen Veranstaltungen

KongressTicker

Grazer Congress – Convention Center Graz, Österreich

18. Mai 2006 Bilfinger-Berger – Hauptversammlung 18. bis 20. Mai 2006 32. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (in Wien, organisiert von m:con)

16. Dezember 2005 Rüdiger Hoffmann Der Comedy-Barde aus dem kühlen Norden 18. Dezember 2005 Dornröschen Russisches Staatsballett des Kremlpalastes 22. Dezember 2005 Nussknacker nach der Musik von Tschaikowsky Moskauer Klassisches Staatsballett 25. und 26. Dezember 2005 The Harlem Gospel Singers & Band starring Queen Esther stimmen auf Weihnachten ein 27. Dezember 2005 Phantom der Oper Genussvolles Grauen im Opernhaus nach Andrew Lloyd Webber 28. Dezember 2005 Schwanensee nach der Musik von Tschaikowsky Russisches Nationalballett 30. und 31. Dezember 2005 African Footprint einzigartige Ästhetik, exzessive Energie, explosive Dynamik 04. Januar 2006 Abbamania Europas erfolgreichste Abba-Show 07. Januar 2006 Chinesischer Nationalcircus steht traditionell für spektakuläre Artistik und fesselnde Exotik einer fremden Kultur 10. Januar 2006 Heissmann & Rassau „Essn' für Ann“ Hier zeigt das Spaß-Duo die Highlights aus den aktuellen Programmen 12. Januar 2006 Hans Klok der schnellste Magier aller Zeiten geht mit seinem neuen Programm „Phenomenon“ auf Tour

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Er baut das „neue“ m:con Congress Center Rosengarten Andreas Schmucker: Architekt aus Liebe und mit Leidenschaft Von Jutta Lang

Er steht auf dem Balkon. Die Sonne scheint ihm ins Gesicht. Er dreht den Kopf nach rechts, Richtung Wasserturm, kneift die Augen zusammen und schüttelt den Kopf. „Die Mannheimer haben 20 Jahren gebraucht, um zu merken, dass der Friedrichsplatz eine der schönsten Anlagen in ganz Europa ist.“ Andreas Schmucker ist Architekt und Mannheimer mit Leib und Seele. Und manchmal verzweifelt er fast ein bisschen an der Tatsache, dass viele Mannheimer Bürger die Schönheit ihrer Stadt einfach nicht sehen. Sein Blick wandert weiter zu dem Wasserspiel und ein Lächeln huscht über seinen Mund: „Auswärtige, die zum ersten Mal am Friedrichsplatz stehen, erkennen die besondere Atmosphäre hier sofort.“ Die besondere Atmosphäre der Friedrichsanlage kann man nach dem Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten auch von dem obersten Glasfoyer aus genießen. Und darauf ist Andreas Schmucker besonders stolz. „Wir haben das obere Foyer, das direkt unter der Glaskuppel liegt, um 90 Grad gedreht, so dass es parallel zum Friedrichsplatz ausgerichtet ist. Wenn man dann im neuen Kongresszentrum die Rolltreppe hinauf fährt, schaut man direkt auf das Wahrzeichen von Mannheim, den Wasserturm. Man hat das Gefühl, als würde man auf ihn zu fahren.“ Das Mannheimer Architekturbüro Schmucker und Partner ist seit vielen Jahrzehnten eng mit dem Congress Center verbunden. Seniorchef Karl Schmucker hat 1974 den Anbau an das Jugendstilgebäude geplant. „Ich erinnere mich noch genau an damals“, erzählt der 48-jährige Andreas Schmucker. Es habe eine heiße politische Diskussion gegeben, ob das Kongresszentrum in der Stadtmitte bestehen bleiben oder ob man es auf die Grüne Wiese verlagern soll. Sein Vater sei dafür, dass er für ein Kongresszentrum im Herzen der Stadt plädiert seite 18

hat, sehr stark persönlich angegriffen worden. Stolz ist Andreas Schmucker darauf, dass sein Vater schon damals das Potenzial, das in der Friedrichsanlage steckt, erkannt hat. Als einziger Teilnehmer des Architektenwettbewerbs verlegte Karl Schmucker den Haupteingang, der vorher an der jetzigen Pforte war, zum Friedrichsplatz hin. „Das war genial.“ Dadurch sei das Gebäude quasi für den Friedrichsplatz erschlossen worden. Das Architekturbüro Schmucker besteht in der dritten Generation. Bereits Opa Wilhelm hat sich dem Planen von Gebäuden verschrieben. Und so ergab es sich, dass Andreas Schmucker schon als kleines Kind oft auf Baustellen mit dabei war, mal mit dem Opa, mal mit dem Vater. „Als kleiner Knirps habe ich auf dem Dach des Rohbaus des MVV-Hochhauses gestanden. Das Gefühl vergesse ich nie. Damals waren Hochhäuser noch eine Seltenheit, und ich stand ganz oben und ließ mir den Wind um die Nase wehen.“ Das MVV-Gebäude wurde 1965 eingeweiht, Andreas Schmucker war damals acht Jahre alt. Das Bauen hat Andreas Schmucker von Kindesbeinen an fasziniert. Es sei ihm sehr früh klar gewesen, dass er später mal Architekt werden will, erzählt er. Warum? „Erst habe ich im Sandkasten gebaut, dann mit Bausteinen. Und so ging es immer weiter“, sagt er und lacht.

count down 2007 27. Juli 2005: Startschuss für den Ausbau 2007. In den beiden Tiefgaragen-Ebenen und im Untergeschoss des rückwärtigen Gebäudes wurden die tragenden Säulen verstärkt und neue dazu erbaut. Sechs Wochen dauerte dieser Abschnitt, er fiel in die Sommerpause des m:con Congress Center Rosengarten. Februar 2006: Nach vorbereitenden Bauarbeiten wird im Februar über dem Dach des Rückgebäudes ein raumhoher Fachwerkträger aus Stahl montiert.

Bereits mit 24 Jahren schloss Andreas Schmucker sein Architekturstudium in Darmstadt ab und fing im Familienbetrieb an. Den Rosengarten und bauliche Entwicklung kannte er damals schon gut durch seinen Vater. Noch besser lernte er ihn aber 2002 kennen, als das Architekturbüro Schmucker mit der Renovierung des Musensaals und des Dachs beauftragt wurde und er die Planungen durchführte. Damals habe ein Gutachten vorgelegen, dass die Baumaßnahme mindestens 15 Millionen Euro kosten würde. „Wir haben es drei Millionen Euro billiger gemacht und außerdem auch noch schneller als in dem Gutachten stand“, erzählt Schmucker und ist stolz auf diese Leistung. „Geht nicht, gibt’s nicht“, das ist das Motto von Andreas Schmucker – jedenfalls wenn es um Bauprojekte geht. „Geht nicht, gibt’s nicht“ ist auch das Motto von Michel Maugé, Geschäftsführer des m:con Congress Center Rosengarten. Für das 50Millionen-Projekt Ausbau 2007 liegt ein enger Zeitplan vor. Eine besondere Problematik ist, dass die kompletten Bauarbeiten im laufenden Betrieb durchgeführt werden. „Das ist in jedem Fall eine große Herausforderung“, sagt Andreas Schmucker beim Gang durch das Untergeschoss des Kongresszentrums. Dort wird gerade gebaut, und so sieht es auch aus. „Es ist schon eine besondere Leistung, eine Betondecke im Technikraum einzuziehen und die elektrische Versorgung dabei aufrecht zu erhalten.“ Und man merkt ihm an, dass „Geht nicht, gibt’s nicht“

count down 2007

manchmal wie ein 3000er Berg vor einem liegen kann. Schließlich es ist ja nicht nur eine Betondecke, die eingezogen wird. Überall sind Bauarbeiter am Werk, hier wird gebohrt, dort wird gestrichen, noch ein Stückchen weiter werden Leitungen verlegt. Überall stehen Leitern, Eimer und Werkzeugkisten herum.

April 2006: Die Stahlgerüste für die Haus-in-Haus-Konstruktion werden in den Werkstätten vorbereitet und zum Teil schon zusammengeschraubt. Mai 2006: Die Stahlteile werden am Rosengartenplatz 2 zusammengeschraubt und miteinander verbunden. Die neuen Stahlbetondecken werden gegossen.

Die m:con-Mitarbeiter müssen, wenn sie im Untergeschoss unterwegs sind, zwar ab und zu über einen Eimer steigen oder sich unter einer Leiter durchzwängen, aber die Kongressteilnehmer und Besucher des m:con Congress Center Rosengarten bekommen von dem Baudreck oder dem Baulärm gar nichts mit. Für sie sind die Bauarbeiter wie Heinzelmännchen, sie arbeiten im Verborgenen. Das wird sich ändern, wenn mit dem Bau des Stahlgerüsts Anfang 2006 begonnen wird. Aber auch dann sollen die Einschränkungen für die Kongressbesucher und die Kongressveranstalter auf ein Minimum beschränkt sein. „Das ist ein heikles Problem“, sagt Andreas Schmucker und es klingt irgendwie so, als würde er sagen, das geht eigentlich gar nicht. Aber geht nicht, gibt’s ja nicht ...

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Er baut das „neue“ m:con Congress Center Rosengarten Andreas Schmucker: Architekt aus Liebe und mit Leidenschaft Von Jutta Lang

Er steht auf dem Balkon. Die Sonne scheint ihm ins Gesicht. Er dreht den Kopf nach rechts, Richtung Wasserturm, kneift die Augen zusammen und schüttelt den Kopf. „Die Mannheimer haben 20 Jahren gebraucht, um zu merken, dass der Friedrichsplatz eine der schönsten Anlagen in ganz Europa ist.“ Andreas Schmucker ist Architekt und Mannheimer mit Leib und Seele. Und manchmal verzweifelt er fast ein bisschen an der Tatsache, dass viele Mannheimer Bürger die Schönheit ihrer Stadt einfach nicht sehen. Sein Blick wandert weiter zu dem Wasserspiel und ein Lächeln huscht über seinen Mund: „Auswärtige, die zum ersten Mal am Friedrichsplatz stehen, erkennen die besondere Atmosphäre hier sofort.“ Die besondere Atmosphäre der Friedrichsanlage kann man nach dem Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten auch von dem obersten Glasfoyer aus genießen. Und darauf ist Andreas Schmucker besonders stolz. „Wir haben das obere Foyer, das direkt unter der Glaskuppel liegt, um 90 Grad gedreht, so dass es parallel zum Friedrichsplatz ausgerichtet ist. Wenn man dann im neuen Kongresszentrum die Rolltreppe hinauf fährt, schaut man direkt auf das Wahrzeichen von Mannheim, den Wasserturm. Man hat das Gefühl, als würde man auf ihn zu fahren.“ Das Mannheimer Architekturbüro Schmucker und Partner ist seit vielen Jahrzehnten eng mit dem Congress Center verbunden. Seniorchef Karl Schmucker hat 1974 den Anbau an das Jugendstilgebäude geplant. „Ich erinnere mich noch genau an damals“, erzählt der 48-jährige Andreas Schmucker. Es habe eine heiße politische Diskussion gegeben, ob das Kongresszentrum in der Stadtmitte bestehen bleiben oder ob man es auf die Grüne Wiese verlagern soll. Sein Vater sei dafür, dass er für ein Kongresszentrum im Herzen der Stadt plädiert seite 18

hat, sehr stark persönlich angegriffen worden. Stolz ist Andreas Schmucker darauf, dass sein Vater schon damals das Potenzial, das in der Friedrichsanlage steckt, erkannt hat. Als einziger Teilnehmer des Architektenwettbewerbs verlegte Karl Schmucker den Haupteingang, der vorher an der jetzigen Pforte war, zum Friedrichsplatz hin. „Das war genial.“ Dadurch sei das Gebäude quasi für den Friedrichsplatz erschlossen worden. Das Architekturbüro Schmucker besteht in der dritten Generation. Bereits Opa Wilhelm hat sich dem Planen von Gebäuden verschrieben. Und so ergab es sich, dass Andreas Schmucker schon als kleines Kind oft auf Baustellen mit dabei war, mal mit dem Opa, mal mit dem Vater. „Als kleiner Knirps habe ich auf dem Dach des Rohbaus des MVV-Hochhauses gestanden. Das Gefühl vergesse ich nie. Damals waren Hochhäuser noch eine Seltenheit, und ich stand ganz oben und ließ mir den Wind um die Nase wehen.“ Das MVV-Gebäude wurde 1965 eingeweiht, Andreas Schmucker war damals acht Jahre alt. Das Bauen hat Andreas Schmucker von Kindesbeinen an fasziniert. Es sei ihm sehr früh klar gewesen, dass er später mal Architekt werden will, erzählt er. Warum? „Erst habe ich im Sandkasten gebaut, dann mit Bausteinen. Und so ging es immer weiter“, sagt er und lacht.

count down 2007 27. Juli 2005: Startschuss für den Ausbau 2007. In den beiden Tiefgaragen-Ebenen und im Untergeschoss des rückwärtigen Gebäudes wurden die tragenden Säulen verstärkt und neue dazu erbaut. Sechs Wochen dauerte dieser Abschnitt, er fiel in die Sommerpause des m:con Congress Center Rosengarten. Februar 2006: Nach vorbereitenden Bauarbeiten wird im Februar über dem Dach des Rückgebäudes ein raumhoher Fachwerkträger aus Stahl montiert.

Bereits mit 24 Jahren schloss Andreas Schmucker sein Architekturstudium in Darmstadt ab und fing im Familienbetrieb an. Den Rosengarten und bauliche Entwicklung kannte er damals schon gut durch seinen Vater. Noch besser lernte er ihn aber 2002 kennen, als das Architekturbüro Schmucker mit der Renovierung des Musensaals und des Dachs beauftragt wurde und er die Planungen durchführte. Damals habe ein Gutachten vorgelegen, dass die Baumaßnahme mindestens 15 Millionen Euro kosten würde. „Wir haben es drei Millionen Euro billiger gemacht und außerdem auch noch schneller als in dem Gutachten stand“, erzählt Schmucker und ist stolz auf diese Leistung. „Geht nicht, gibt’s nicht“, das ist das Motto von Andreas Schmucker – jedenfalls wenn es um Bauprojekte geht. „Geht nicht, gibt’s nicht“ ist auch das Motto von Michel Maugé, Geschäftsführer des m:con Congress Center Rosengarten. Für das 50Millionen-Projekt Ausbau 2007 liegt ein enger Zeitplan vor. Eine besondere Problematik ist, dass die kompletten Bauarbeiten im laufenden Betrieb durchgeführt werden. „Das ist in jedem Fall eine große Herausforderung“, sagt Andreas Schmucker beim Gang durch das Untergeschoss des Kongresszentrums. Dort wird gerade gebaut, und so sieht es auch aus. „Es ist schon eine besondere Leistung, eine Betondecke im Technikraum einzuziehen und die elektrische Versorgung dabei aufrecht zu erhalten.“ Und man merkt ihm an, dass „Geht nicht, gibt’s nicht“

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manchmal wie ein 3000er Berg vor einem liegen kann. Schließlich es ist ja nicht nur eine Betondecke, die eingezogen wird. Überall sind Bauarbeiter am Werk, hier wird gebohrt, dort wird gestrichen, noch ein Stückchen weiter werden Leitungen verlegt. Überall stehen Leitern, Eimer und Werkzeugkisten herum.

April 2006: Die Stahlgerüste für die Haus-in-Haus-Konstruktion werden in den Werkstätten vorbereitet und zum Teil schon zusammengeschraubt. Mai 2006: Die Stahlteile werden am Rosengartenplatz 2 zusammengeschraubt und miteinander verbunden. Die neuen Stahlbetondecken werden gegossen.

Die m:con-Mitarbeiter müssen, wenn sie im Untergeschoss unterwegs sind, zwar ab und zu über einen Eimer steigen oder sich unter einer Leiter durchzwängen, aber die Kongressteilnehmer und Besucher des m:con Congress Center Rosengarten bekommen von dem Baudreck oder dem Baulärm gar nichts mit. Für sie sind die Bauarbeiter wie Heinzelmännchen, sie arbeiten im Verborgenen. Das wird sich ändern, wenn mit dem Bau des Stahlgerüsts Anfang 2006 begonnen wird. Aber auch dann sollen die Einschränkungen für die Kongressbesucher und die Kongressveranstalter auf ein Minimum beschränkt sein. „Das ist ein heikles Problem“, sagt Andreas Schmucker und es klingt irgendwie so, als würde er sagen, das geht eigentlich gar nicht. Aber geht nicht, gibt’s ja nicht ...

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m:convisions 01/Dezember 2005

Der Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten ist eine Haus-in-Haus-Konstruktion.Über das rückwärtige Gebäude wird quasi ein zweites Haus darüber gestülpt. Auf einer Grundfläche von etwa 2.000 Quadratmetern werden 10.000 Quadratmeter Nutzfläche dazu gewonnen. Das Congress Center bekommt einen mit modernster Medientechnik ausgestatteten Hörsaal dazu, einen großen Bankettsaal, der in drei Säle unterteilbar ist, sowie zwölf Konferenzräume und große Licht durchflutete Foyers, von denen das oberste - wie bereits erwähnt – einen Blick um das Jugendstilgebäude herum auf den Wasserturm und die Friedrichsanlage bietet. Und schon ist Andreas Schmucker wieder bei seinem Lieblingsthema, seine Augen strahlen, der Gang wird noch ein bisschen dynamischer und seine Erzählungen machen Lust, endlich demnächst – bis der Ausbau 2007 abgeschlossen ist, müssen wir leider noch warten – auf den neuen Rolltreppen dem Wasserturm entgegen zu fahren. Übrigens: Die Kronleuchter, die im Musensaal hängen, hat Andreas Schmucker gemeinsam mit dem Mannheimer Künstler und Metallbauer Andreas Mader selbst entworfen. Es gehört zwar nicht zu den eigentlichen Aufgaben eines Architekten, Kronleuchter zu entwerfen, aber „so etwas macht einfach Spaß“, sagt Schmucker. Seine Kronleuchter sind keine klassischen Kronleuchter, sondern dreidimensionale Lichtskulpturen, die den Musensaal in ein weiches Licht tauchen und PhilharmonieAtmosphäre aufkommen lassen. Die Beleuchtung eines Saales beeinflusst ganz wesentlich sowohl die Stimmung als auch die darin herrschende Atmosphäre. Sie ist quasi das Sahnehäubchen auf einem Stück Erdbeertorte.

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m:convisions 01/Dezember 2005

Das Architekturbüro Schmucker und Partner hat zwei Hauptbetätigungsfelder: Krankenhausbau und Revitalisierung von alten Industrieanlagen. Für die Renovierung der Alten Brauerei 1062 in der Käfertaler Straße in Mannheim wurde dem Büro ganz aktuell die „Auszeichnung guter Bauten“ verliehen. Der Preis wird für herausragende baukünstlerische Leistungen in der Architektur und im Städtebau vergeben. Aus seinen Erfahrungen im Krankenhausbau weiß Andreas Schmucker übrigens genau, was er kurz vor der Eröffnung des „neuen“ m:con Congress Center Rosengarten bestimmt nicht machen wird: auf eine Leiter steigen und selbst handwerklich tätig werden. Denn genau dies machte er beim Neubau des Unfallkrankenhauses Berlin 1997. Weil gerade Not am Mann war und die Eröffnung vor der Tür stand, hängte Andreas Schmucker ein Lichtsegel auf, welches das Licht atmosphärisch im Raum verteilt. Prompt rutschte er ab und brach sich den Fuß. „So kam es, dass ich nicht nur der Architekt des Unfallkrankenhauses bin, sondern auch der erste Patient“, erzählt Schmucker mit einem Schmunzeln. Auch wenn sein Fuß in Berlin hervorragend versorgt wurde, bleibt er seither, wenn es um berufliche Projekte geht, von Leitern herunter. Sonst dürfte er ja nur noch Krankenhäuser bauen und das geht nicht. Denn im m:con Congress Center Rosengarten wartet in den kommenden Monaten noch viel Arbeit auf ihn ...

count down 2007 Herbst 2006: Dach und Fassade werden errichtet. Danach werden die dann innen liegenden alten Fassadenteile abgebaut. Um Baulärm und Verschmutzung einzugrenzen, wird eine raumhohe Staubschutzwand zwischen dem alten und dem neuen Foyer aufgestellt. Februar 2007: Über den neuen Foyers werden die Technikebene und die Ebene mit den neuen Sälen gebaut. Jahresende 2007: Der Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten wird abgeschlossen.

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Der Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten ist eine Haus-in-Haus-Konstruktion.Über das rückwärtige Gebäude wird quasi ein zweites Haus darüber gestülpt. Auf einer Grundfläche von etwa 2.000 Quadratmetern werden 10.000 Quadratmeter Nutzfläche dazu gewonnen. Das Congress Center bekommt einen mit modernster Medientechnik ausgestatteten Hörsaal dazu, einen großen Bankettsaal, der in drei Säle unterteilbar ist, sowie zwölf Konferenzräume und große Licht durchflutete Foyers, von denen das oberste - wie bereits erwähnt – einen Blick um das Jugendstilgebäude herum auf den Wasserturm und die Friedrichsanlage bietet. Und schon ist Andreas Schmucker wieder bei seinem Lieblingsthema, seine Augen strahlen, der Gang wird noch ein bisschen dynamischer und seine Erzählungen machen Lust, endlich demnächst – bis der Ausbau 2007 abgeschlossen ist, müssen wir leider noch warten – auf den neuen Rolltreppen dem Wasserturm entgegen zu fahren. Übrigens: Die Kronleuchter, die im Musensaal hängen, hat Andreas Schmucker gemeinsam mit dem Mannheimer Künstler und Metallbauer Andreas Mader selbst entworfen. Es gehört zwar nicht zu den eigentlichen Aufgaben eines Architekten, Kronleuchter zu entwerfen, aber „so etwas macht einfach Spaß“, sagt Schmucker. Seine Kronleuchter sind keine klassischen Kronleuchter, sondern dreidimensionale Lichtskulpturen, die den Musensaal in ein weiches Licht tauchen und PhilharmonieAtmosphäre aufkommen lassen. Die Beleuchtung eines Saales beeinflusst ganz wesentlich sowohl die Stimmung als auch die darin herrschende Atmosphäre. Sie ist quasi das Sahnehäubchen auf einem Stück Erdbeertorte.

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Das Architekturbüro Schmucker und Partner hat zwei Hauptbetätigungsfelder: Krankenhausbau und Revitalisierung von alten Industrieanlagen. Für die Renovierung der Alten Brauerei 1062 in der Käfertaler Straße in Mannheim wurde dem Büro ganz aktuell die „Auszeichnung guter Bauten“ verliehen. Der Preis wird für herausragende baukünstlerische Leistungen in der Architektur und im Städtebau vergeben. Aus seinen Erfahrungen im Krankenhausbau weiß Andreas Schmucker übrigens genau, was er kurz vor der Eröffnung des „neuen“ m:con Congress Center Rosengarten bestimmt nicht machen wird: auf eine Leiter steigen und selbst handwerklich tätig werden. Denn genau dies machte er beim Neubau des Unfallkrankenhauses Berlin 1997. Weil gerade Not am Mann war und die Eröffnung vor der Tür stand, hängte Andreas Schmucker ein Lichtsegel auf, welches das Licht atmosphärisch im Raum verteilt. Prompt rutschte er ab und brach sich den Fuß. „So kam es, dass ich nicht nur der Architekt des Unfallkrankenhauses bin, sondern auch der erste Patient“, erzählt Schmucker mit einem Schmunzeln. Auch wenn sein Fuß in Berlin hervorragend versorgt wurde, bleibt er seither, wenn es um berufliche Projekte geht, von Leitern herunter. Sonst dürfte er ja nur noch Krankenhäuser bauen und das geht nicht. Denn im m:con Congress Center Rosengarten wartet in den kommenden Monaten noch viel Arbeit auf ihn ...

count down 2007 Herbst 2006: Dach und Fassade werden errichtet. Danach werden die dann innen liegenden alten Fassadenteile abgebaut. Um Baulärm und Verschmutzung einzugrenzen, wird eine raumhohe Staubschutzwand zwischen dem alten und dem neuen Foyer aufgestellt. Februar 2007: Über den neuen Foyers werden die Technikebene und die Ebene mit den neuen Sälen gebaut. Jahresende 2007: Der Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten wird abgeschlossen.

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Stimmen zum Ausbau

„Mannheim hat als Kongressstadt schon heute einen sehr guten Ruf und ist die Nummer 1 im Land und die Nummer 5 in Deutschland. Mit der Modernisierung und dem Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten kann die Wertschöpfungskette, die sich durch die gesamte Stadt zieht – vom Taxifahrer über das Gastgewerbe bis zum Einzelhandel – noch weiter ausgebaut werden. Das Land fördert die Sanierung des Congress Center mit insgesamt rund zehn Millionen Euro. Ich freue mich, dass die Stadt diese Chance ergriffen hat.“ Günther Oettinger, Ministerpräsident Baden-Württemberg

„Das m:con Congress Center Rosengarten Mannheim wird von großen und kleinen Kongresszentren in Europa mit Respekt und zuweilen mit Neid betrachtet. Dies liegt nicht nur am bisherigen stilvollen Gebäudeensemble, sondern auch an seinem Management, seinen Service orientierten Mitarbeitern und seinen schon länger bekannten Ausbau-Visionen, die nun endlich in die Wirklichkeit umgesetzt werden. Mannheim und der Rosengarten erweitern damit nicht nur ihre räumlichen Möglichkeiten, sondern auch ein neues Angebot für Events jeder Art. Wir wünschen Michel Maugé und seiner Mannschaft dafür einen flotten Baufortschritt und viel Erfolg.“ Günther Kruse, Head of Division Event Management, Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG

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Das neue Kongresszentrum Eine Sinfonie aus Stahl

„Abgesehen von der Möglichkeit, in Zukunft das Interesse des internationalen Veranstaltungsmarkts dank intelligentem Raumangebot, innovativer Technik und geografischer Top-Lage noch stärker auf Mannheim zu fokussieren, bietet der Ausbau auch für das Event-Management im m:con Congress Center Rosengarten großartige Möglichkeiten. So viel offener, freier und architektonisch reizvoll strukturierter Raum eröffnet allerbeste Perspektiven für die Ausgestaltung von Ausstellungen, Tagungen und Events.“

Das Jugendstilgebäude des m:con Congress Center Rosengarten ist nach dem gleichen System gebaut wie der Pariser Eiffelturm. Das glauben Sie nicht? Nun, beide sind ein Stahlskelettbau. Beim Eiffelturm sieht man das auf den ersten Blick. Die Stahlträger sind als Wahrzeichen von Paris weltweit bekannt. Aber auch der historische Jugendstilbau des m:con Congress Center Rosengarten Mannheim ist ein Stahlskelettbau, allerdings wurde hier die Stahlkonstruktion mit einer Sandsteinfassade verkleidet.

Joachim Grafen, Leiter Veranstaltungen und Marketing bei m:con

„BB Promotion ist als größter, regionaler Veranstalter hochwertiger Live-Entertainments eng mit dem m:con Congress Center Rosengarten verbunden. Für eine gemeinsame, erfolgreiche Zukunft ist es absolut erforderlich, dass sich die Ansprüche im Eventbereich ständig weiterentwickeln. Die technischen Ansprüche nehmen ebenso zu wie die Erwartung der Besucher hinsichtlich Komfort, Ausstattung und Ästhetik. Daher begrüße ich die Pläne von m:con den Rosengarten zu modernisieren und zu erweitern und damit seine führende Stellung im deutschen Veranstaltungsbetrieb zu bekräftigen.“ Michael Brenner, Geschäftsführer BB-Promotion

Stahlträger zu der kompletten Konstruktion zusammenzubauen. Im Herbst 2006 soll der Rohbau fertig sein.

Die Verwandtschaft mit dem Eiffelturm ruht quasi unter Stein. Aber bald wird sie sichtbar. Denn der Erweiterungsbau, für den am 27. Juli 2005 der Startschuss fiel, ist ebenfalls eine Stahlskelettkonstruktion. Die neuen Stahlträger, die ab April 2006 auf dem rückwärtigen Gebäude des Congress Center aufgebaut werden, sind dann weithin sichtbar – wie beim Eiffelturm.

Danach sind Dach und Fassade dran. Durch die Aluminium-Glas-Fassade entstehen 8.000 Quadratmeter Glasfläche. Alle Fassaden mit Sonneneinstrahlung erhalten Spezialgläser mit integriertem Sonnenschutz. Im Bereich der Veranstaltungsräume im zweiten Obergeschoss werden außerdem AluminiumLamellen als Sonnenschutz eingebaut. Dach und Fassade sollen bis zum Winteranfang 2006 fertig sein.

Aber der Reihe nach: Am 27. Juli fiel der Startschuss für den Ausbau 2007. Im Februar 2006 wird über dem Dach des Rückgebäudes ein raumhoher Fachwerkträger aus Stahl montiert. Wenn dieser fertig gestellt ist, „ziehen“ die Kühltürme der Klimaanlage ein Stockwerk höher. Bisher stehen die riesigen Metallkisten direkt unter dem alten Dach, später stehen sie in der neuen Technikebene.

„Als langjähriger Kunde, der schon viele hervorragend organisierte Hauptversammlungen bei m:con in bester Atmosphäre erlebt hat, verfolgen wir den Ausbau mit großer Spannung und wünschen m:con und Michel Maugé viel Erfolg und ein glückliches Händchen. Wir freuen uns auf 2007, wenn nach dem Ausbau eventuell vielleicht sogar ein noch passgenauerer Saal für uns zur Verfügung steht.“

Der „eigentliche“ Neubau am Rosengartenplatz 2 beginnt im April 2006. Die Stahlteile werden vor Ort zusammengeschraubt und verbunden. Gleichzeitig werden die Stahlbetondecken gegossen. Das neue Congress Center ist eine Sinfonie aus Stahl. Rund 2.000 Tonnen Stahl werden verarbeitet. Der längste Stahlträger hat eine Länge von 39 (!) Metern.

Hubertus Stärk, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Fuchs Petrolub AG

Die neue Stahlkonstruktion wird über das bestehende Gebäude darüber gestülpt. Riesige Kräne sind nötig, um die gigantischen

Danach werden die dann innen liegenden, alten Fassadenteile abgebaut. Um den Baulärm und die Verschmutzung einzugrenzen, werden Bauprovisorien erstellt. So ist auch garantiert, dass die Veranstaltungen im m:con Congress Center Rosengarten so ungestört wie möglich ablaufen können. Konkret heißt das, dass eine raumhohe Staubschutzwand zwischen dem alten und dem neuen Foyer aufgestellt wird und dass provisorische Belüftung und Beleuchtung installiert werden. Diese Arbeiten werden im Februar 2007 abgeschlossen sein. Über den neuen Foyers werden dann die Technikebene und die Ebene mit den neuen Sälen gebaut. Außerdem wird der Bürotrakt erweitert. Gegen Ende des Jahres 2007 soll der Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten abgeschlossen sein.

© MINISTÈRE DES AFFAIRES ÉTRANGÈRES. PHOTO F. EBERHARDT

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Stimmen zum Ausbau

„Mannheim hat als Kongressstadt schon heute einen sehr guten Ruf und ist die Nummer 1 im Land und die Nummer 5 in Deutschland. Mit der Modernisierung und dem Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten kann die Wertschöpfungskette, die sich durch die gesamte Stadt zieht – vom Taxifahrer über das Gastgewerbe bis zum Einzelhandel – noch weiter ausgebaut werden. Das Land fördert die Sanierung des Congress Center mit insgesamt rund zehn Millionen Euro. Ich freue mich, dass die Stadt diese Chance ergriffen hat.“ Günther Oettinger, Ministerpräsident Baden-Württemberg

„Das m:con Congress Center Rosengarten Mannheim wird von großen und kleinen Kongresszentren in Europa mit Respekt und zuweilen mit Neid betrachtet. Dies liegt nicht nur am bisherigen stilvollen Gebäudeensemble, sondern auch an seinem Management, seinen Service orientierten Mitarbeitern und seinen schon länger bekannten Ausbau-Visionen, die nun endlich in die Wirklichkeit umgesetzt werden. Mannheim und der Rosengarten erweitern damit nicht nur ihre räumlichen Möglichkeiten, sondern auch ein neues Angebot für Events jeder Art. Wir wünschen Michel Maugé und seiner Mannschaft dafür einen flotten Baufortschritt und viel Erfolg.“ Günther Kruse, Head of Division Event Management, Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG

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Das neue Kongresszentrum Eine Sinfonie aus Stahl

„Abgesehen von der Möglichkeit, in Zukunft das Interesse des internationalen Veranstaltungsmarkts dank intelligentem Raumangebot, innovativer Technik und geografischer Top-Lage noch stärker auf Mannheim zu fokussieren, bietet der Ausbau auch für das Event-Management im m:con Congress Center Rosengarten großartige Möglichkeiten. So viel offener, freier und architektonisch reizvoll strukturierter Raum eröffnet allerbeste Perspektiven für die Ausgestaltung von Ausstellungen, Tagungen und Events.“

Das Jugendstilgebäude des m:con Congress Center Rosengarten ist nach dem gleichen System gebaut wie der Pariser Eiffelturm. Das glauben Sie nicht? Nun, beide sind ein Stahlskelettbau. Beim Eiffelturm sieht man das auf den ersten Blick. Die Stahlträger sind als Wahrzeichen von Paris weltweit bekannt. Aber auch der historische Jugendstilbau des m:con Congress Center Rosengarten Mannheim ist ein Stahlskelettbau, allerdings wurde hier die Stahlkonstruktion mit einer Sandsteinfassade verkleidet.

Joachim Grafen, Leiter Veranstaltungen und Marketing bei m:con

„BB Promotion ist als größter, regionaler Veranstalter hochwertiger Live-Entertainments eng mit dem m:con Congress Center Rosengarten verbunden. Für eine gemeinsame, erfolgreiche Zukunft ist es absolut erforderlich, dass sich die Ansprüche im Eventbereich ständig weiterentwickeln. Die technischen Ansprüche nehmen ebenso zu wie die Erwartung der Besucher hinsichtlich Komfort, Ausstattung und Ästhetik. Daher begrüße ich die Pläne von m:con den Rosengarten zu modernisieren und zu erweitern und damit seine führende Stellung im deutschen Veranstaltungsbetrieb zu bekräftigen.“ Michael Brenner, Geschäftsführer BB-Promotion

Stahlträger zu der kompletten Konstruktion zusammenzubauen. Im Herbst 2006 soll der Rohbau fertig sein.

Die Verwandtschaft mit dem Eiffelturm ruht quasi unter Stein. Aber bald wird sie sichtbar. Denn der Erweiterungsbau, für den am 27. Juli 2005 der Startschuss fiel, ist ebenfalls eine Stahlskelettkonstruktion. Die neuen Stahlträger, die ab April 2006 auf dem rückwärtigen Gebäude des Congress Center aufgebaut werden, sind dann weithin sichtbar – wie beim Eiffelturm.

Danach sind Dach und Fassade dran. Durch die Aluminium-Glas-Fassade entstehen 8.000 Quadratmeter Glasfläche. Alle Fassaden mit Sonneneinstrahlung erhalten Spezialgläser mit integriertem Sonnenschutz. Im Bereich der Veranstaltungsräume im zweiten Obergeschoss werden außerdem AluminiumLamellen als Sonnenschutz eingebaut. Dach und Fassade sollen bis zum Winteranfang 2006 fertig sein.

Aber der Reihe nach: Am 27. Juli fiel der Startschuss für den Ausbau 2007. Im Februar 2006 wird über dem Dach des Rückgebäudes ein raumhoher Fachwerkträger aus Stahl montiert. Wenn dieser fertig gestellt ist, „ziehen“ die Kühltürme der Klimaanlage ein Stockwerk höher. Bisher stehen die riesigen Metallkisten direkt unter dem alten Dach, später stehen sie in der neuen Technikebene.

„Als langjähriger Kunde, der schon viele hervorragend organisierte Hauptversammlungen bei m:con in bester Atmosphäre erlebt hat, verfolgen wir den Ausbau mit großer Spannung und wünschen m:con und Michel Maugé viel Erfolg und ein glückliches Händchen. Wir freuen uns auf 2007, wenn nach dem Ausbau eventuell vielleicht sogar ein noch passgenauerer Saal für uns zur Verfügung steht.“

Der „eigentliche“ Neubau am Rosengartenplatz 2 beginnt im April 2006. Die Stahlteile werden vor Ort zusammengeschraubt und verbunden. Gleichzeitig werden die Stahlbetondecken gegossen. Das neue Congress Center ist eine Sinfonie aus Stahl. Rund 2.000 Tonnen Stahl werden verarbeitet. Der längste Stahlträger hat eine Länge von 39 (!) Metern.

Hubertus Stärk, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Fuchs Petrolub AG

Die neue Stahlkonstruktion wird über das bestehende Gebäude darüber gestülpt. Riesige Kräne sind nötig, um die gigantischen

Danach werden die dann innen liegenden, alten Fassadenteile abgebaut. Um den Baulärm und die Verschmutzung einzugrenzen, werden Bauprovisorien erstellt. So ist auch garantiert, dass die Veranstaltungen im m:con Congress Center Rosengarten so ungestört wie möglich ablaufen können. Konkret heißt das, dass eine raumhohe Staubschutzwand zwischen dem alten und dem neuen Foyer aufgestellt wird und dass provisorische Belüftung und Beleuchtung installiert werden. Diese Arbeiten werden im Februar 2007 abgeschlossen sein. Über den neuen Foyers werden dann die Technikebene und die Ebene mit den neuen Sälen gebaut. Außerdem wird der Bürotrakt erweitert. Gegen Ende des Jahres 2007 soll der Ausbau des m:con Congress Center Rosengarten abgeschlossen sein.

© MINISTÈRE DES AFFAIRES ÉTRANGÈRES. PHOTO F. EBERHARDT

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m:convisions 01/Dezember 2005

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Die Metropolregion: Man kann nur wiederkommen Keine Chance für Hotellobby-Muffel

Es sind schon immer die Grenzbereiche, in denen es am interessantesten zugeht. An den Grenzen prallen Völker, Kulturen, Mentalitäten aufeinander, mischen sich, Meinungen werden umgegraben und vermengt – es entsteht ein fruchtbarer Boden für Ideen, Visionen, Träume, eine Atmosphäre, in der alles möglich erscheint. Die Grenze bietet in gewissem Sinne das größtmögliche Potenzial für Veränderung und Innovation, hier entstehen Figuren und Typen – Grenzgänger eben – Pioniere, die Anstöße geben, hier beginnen die großen Umwälzungen, hier haben die großen Veränderungen ihren Ursprung. Mit Karibik-Feeling bei der Beach-Party im Mannheimer Schloss klingt der VKE-Kongress 2005 des Vertrauenskreis Elektro aus

Die idyllischen Weinberge der Pfalz laden nicht nur zum Wandern ein, sondern auch zu genussvollen Weinproben

Speisen wie bei Carl Theodor: Festliches Gala-Dinner im Schwetzinger Schlossgarten

Nicht ohne Grund ist gerade im Grenzbereich zwischen BadenWürttemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen ein Gebilde entstanden, dessen Historie bis weit in die gemeinsame Geschichte der drei Länder zurückreicht: Die Metropolregion Rhein-Neckar, ein Ballungsgebiet mit weit über zwei Millionen Einwohnern, in dem es nichts gibt, was es nicht gibt. Eine starke Wirtschaft mit hoch qualifizierten Arbeitsplätzen in Wissenschaft und Forschung, aufgeschlossene, fröhliche und heimatverbundene Menschen, aber auch atemberaubende Naturlandschaften und ein tief verwurzeltes kulturelles Erbe.

Handwerk, Brauchtum und Avantgarde gehen Hand in Hand, Wirtschaft und Natur, Trend und Tradition – wer sich auf die Metropolregion einlässt, hat viel zu entdecken.

Für Touristen oder Gäste der Region bietet sich eine nahezu unüberschaubare Fülle von Attraktionen: Kulturelle Genüsse im Nationaltheater oder Kabarett auf einer der vielen Kleinkunstbühnen, stille Seen und malerische Flusslandschaften zum Ausspannen, sportliche Top-Ereignisse wie die Eishockeybegegnungen der Mannheimer Adler oder bei den Handballern der Rhein-Neckar-Löwen in der SAP Arena, kulinarische Sensationen und vorzügliche Weine, große Straßenfeste – allen voran das größte Weinfest der Welt, der Dürkheimer Wurstmarkt, mit fast 600.000 Besuchern jährlich –, alte Festungen und verwunschene Pfade, Museen, urige Kneipen, exquisite Einkaufsmeilen, Hausbrauereien, Schnapsbrennereien, Klöster, Schlösser, Burgen und, und, und. Die Vielfalt der Erlebnismöglichkeiten reißt selbst hartnäckige Hotellobby-Muffel hinaus ins Freie. Die städtische Aufgeschlossenheit der zusammenwachsenden Zentren Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Weinheim gehören genauso zur Region wie der Charme der ländlichen Idylle in den Randbezirken, wo es etwas ruhiger und beschaulicher zugeht. Wo sonst liegen ein exquisites Fünf-Sterne-Menü, wie es beispielsweise der Starkoch Manfred Schwarz in der Heidelberger Print Media Lounge für seine Gäste zubereitet, und ein deftiger „Handkäs’ mit Musik“, wie er in der berühmten kauzigen Odenwälder Wirtschaft „Zum Jöste Andres“ auf kernigen alten Holztischen in Oberflockenbach serviert wird, so nah beieinander? In der Metropolregion überlagern sich die Welten. Hightech trifft seite 24

Kongressteilnehmer oder Eventplaner können in der Region aus dem Vollen schöpfen, wenn es darum geht, Konferenzen und Tagungen mit auflockernden, unterhaltsamen Veranstaltungen zu unterlegen, die Teilnehmern lange im Gedächtnis bleiben werden. Das m:con Congress Center Rosengarten Mannheim nimmt seine Gäste schon einmal mit zu einem Gala-Dinner in den sagenhaften Schlossgarten nach Schwetzingen, eines der weltweit bedeutendsten Zeugnisse des Rokoko, oder feiert eine RiverboatParty auf dem Neckar, vorbei an der romantischen, mittelalterlich anmutenden Kulisse des Heidelberger Schlosses oder – Szenenwechsel – startet eine Pfalzrallye im klassischen Oldtimer vom antiken Römervorposten Ladenburg in die Dom-Stadt Speyer, dem Regierungssitz der alten Salier-Kaiser. Man tut, was man kann, für seine Gäste. Und wenn Strand gefragt ist, dann gibt es eben Strand zum Kongress, wie zum Beispiel bei der legendären m:conBeachparty im Mannheimer Schloss: karibische Gefühle vor einer historisch-aristokratischen Kulisse. Mit einem Wort: Nur wer wiederkommt, kann alles sehen. Stimmung pur bei der Riverboat-Party auf dem Neckar

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Die Metropolregion: Man kann nur wiederkommen Keine Chance für Hotellobby-Muffel

Es sind schon immer die Grenzbereiche, in denen es am interessantesten zugeht. An den Grenzen prallen Völker, Kulturen, Mentalitäten aufeinander, mischen sich, Meinungen werden umgegraben und vermengt – es entsteht ein fruchtbarer Boden für Ideen, Visionen, Träume, eine Atmosphäre, in der alles möglich erscheint. Die Grenze bietet in gewissem Sinne das größtmögliche Potenzial für Veränderung und Innovation, hier entstehen Figuren und Typen – Grenzgänger eben – Pioniere, die Anstöße geben, hier beginnen die großen Umwälzungen, hier haben die großen Veränderungen ihren Ursprung. Mit Karibik-Feeling bei der Beach-Party im Mannheimer Schloss klingt der VKE-Kongress 2005 des Vertrauenskreis Elektro aus

Die idyllischen Weinberge der Pfalz laden nicht nur zum Wandern ein, sondern auch zu genussvollen Weinproben

Speisen wie bei Carl Theodor: Festliches Gala-Dinner im Schwetzinger Schlossgarten

Nicht ohne Grund ist gerade im Grenzbereich zwischen BadenWürttemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen ein Gebilde entstanden, dessen Historie bis weit in die gemeinsame Geschichte der drei Länder zurückreicht: Die Metropolregion Rhein-Neckar, ein Ballungsgebiet mit weit über zwei Millionen Einwohnern, in dem es nichts gibt, was es nicht gibt. Eine starke Wirtschaft mit hoch qualifizierten Arbeitsplätzen in Wissenschaft und Forschung, aufgeschlossene, fröhliche und heimatverbundene Menschen, aber auch atemberaubende Naturlandschaften und ein tief verwurzeltes kulturelles Erbe.

Handwerk, Brauchtum und Avantgarde gehen Hand in Hand, Wirtschaft und Natur, Trend und Tradition – wer sich auf die Metropolregion einlässt, hat viel zu entdecken.

Für Touristen oder Gäste der Region bietet sich eine nahezu unüberschaubare Fülle von Attraktionen: Kulturelle Genüsse im Nationaltheater oder Kabarett auf einer der vielen Kleinkunstbühnen, stille Seen und malerische Flusslandschaften zum Ausspannen, sportliche Top-Ereignisse wie die Eishockeybegegnungen der Mannheimer Adler oder bei den Handballern der Rhein-Neckar-Löwen in der SAP Arena, kulinarische Sensationen und vorzügliche Weine, große Straßenfeste – allen voran das größte Weinfest der Welt, der Dürkheimer Wurstmarkt, mit fast 600.000 Besuchern jährlich –, alte Festungen und verwunschene Pfade, Museen, urige Kneipen, exquisite Einkaufsmeilen, Hausbrauereien, Schnapsbrennereien, Klöster, Schlösser, Burgen und, und, und. Die Vielfalt der Erlebnismöglichkeiten reißt selbst hartnäckige Hotellobby-Muffel hinaus ins Freie. Die städtische Aufgeschlossenheit der zusammenwachsenden Zentren Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Weinheim gehören genauso zur Region wie der Charme der ländlichen Idylle in den Randbezirken, wo es etwas ruhiger und beschaulicher zugeht. Wo sonst liegen ein exquisites Fünf-Sterne-Menü, wie es beispielsweise der Starkoch Manfred Schwarz in der Heidelberger Print Media Lounge für seine Gäste zubereitet, und ein deftiger „Handkäs’ mit Musik“, wie er in der berühmten kauzigen Odenwälder Wirtschaft „Zum Jöste Andres“ auf kernigen alten Holztischen in Oberflockenbach serviert wird, so nah beieinander? In der Metropolregion überlagern sich die Welten. Hightech trifft seite 24

Kongressteilnehmer oder Eventplaner können in der Region aus dem Vollen schöpfen, wenn es darum geht, Konferenzen und Tagungen mit auflockernden, unterhaltsamen Veranstaltungen zu unterlegen, die Teilnehmern lange im Gedächtnis bleiben werden. Das m:con Congress Center Rosengarten Mannheim nimmt seine Gäste schon einmal mit zu einem Gala-Dinner in den sagenhaften Schlossgarten nach Schwetzingen, eines der weltweit bedeutendsten Zeugnisse des Rokoko, oder feiert eine RiverboatParty auf dem Neckar, vorbei an der romantischen, mittelalterlich anmutenden Kulisse des Heidelberger Schlosses oder – Szenenwechsel – startet eine Pfalzrallye im klassischen Oldtimer vom antiken Römervorposten Ladenburg in die Dom-Stadt Speyer, dem Regierungssitz der alten Salier-Kaiser. Man tut, was man kann, für seine Gäste. Und wenn Strand gefragt ist, dann gibt es eben Strand zum Kongress, wie zum Beispiel bei der legendären m:conBeachparty im Mannheimer Schloss: karibische Gefühle vor einer historisch-aristokratischen Kulisse. Mit einem Wort: Nur wer wiederkommt, kann alles sehen. Stimmung pur bei der Riverboat-Party auf dem Neckar

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Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unter einem Dach Von der glamourösen Festhalle zum internationalen Kongresszentrum

Eigentlich sollte er eine Festhalle werden, in dem auch mal die ein oder andere Versammlung ihren Platz finden sollte. Dass aus dem Rosengarten ein erfolgreiches Kongresshaus geworden ist, das sich heute auf dem Kongressmarkt als renommiertes Haus etabliert hat, wusste damals keiner. Das m:con Congress Center Rosengarten Mannheim genießt vor allem als Veranstaltungsort für medizinische und wissenschaftliche Kongresse hohes Ansehen – auch international. Dies ist nicht zuletzt Tagungen, Kongressen und Hauptversammlungen von Konzernen wie der BASF oder von Medizingesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zu verdanken.

Postkarten-Motive des Rosengartens von Beginn des letzten Jahrhunderts Im Deutschen Reich regierte Kaiser Wilhelm II., als die Stadtväter Mannheims dem dringenden Wunsch der Bürgerschaft nachgaben und eine „Festhalle“ bauen ließen. Sie sollte die größte im gesamten Land werden und blieb es auch bis nach dem 2. Weltkrieg. Der Eröffnung an Ostern 1903 folgte ein wechselvolle Geschichte: Rauschende Bälle und Feste, wegweisende Parteitage, heiße Diskussionen bei gewerkschaftlichen Versammlungen, dunkle Stunden bei den Propaganda-Veranstaltungen der Nazis, denen der Rosengarten schon ob seiner Größe willkommen war, NachkriegsFeten bei Eiseskälte – die Besucher mussten selbst Brennmaterial mitbringen, das erneute Aufblühen und der Dornröschenschlaf, der bis Anfang der 90er Jahre währen sollte. Die Aufwertung zum Kongresszentrum ließ den Rosengarten erwachen. Gestern national bekannte Festhalle. Heute international angesehenes Kongresszentrum. Und morgen? Tagungen, Kongresse und Firmen-Events sollen auch künftig das finanzielle Rückgrat des Hauses sein. Dazu war es notwendig, den Wünschen der Kunden zu entsprechen und die Nutzflächen zu erweitern und den aktuellen Erfordernissen anzupassen, um auch künftig konkurrenzfähig zu bleiben.

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Anfang Mai stimmte der Mannheimer Gemeinderat dem Ausbau des Congress Center zu und gab damit grünes Licht für die Erweiterung um 10.000 Quadratmeter. Das „neue“ m:con Congress Center Rosengarten in Mannheim – es wird nach dem Ausbau 2007 nicht nur eines der modernsten Traditions-Häuser in der Kongressbranche sein, es wird auch flächenmäßig zu einem der größten in Deutschland zählen. m:con investiert bis zum Jahr 2007 ganze 50 Millionen Euro, um über den bestehenden Bau quasi einen zweiten darüber zu stülpen. Von der Investitionssumme entfallen 40 Millionen Euro auf die reine Baumaßnahme. Zehn Millionen Euro werden in die Technik investiert, damit auch das „neue“ Haus – wie schon heute – Kongressveranstaltern das Modernste bieten kann, was der Markt hergibt. Zusammen mit dem historischen Jugendstilbau und der unterirdischen Variohalle kommt das Mannheimer Kongresszentrum dann auf sagenhafte 50.000 Quadratmeter Fläche für Tagungen, Fortbildungen, Kongresse und wissenschaftliche Events – nicht auf der grünen Wiese, sondern inmitten der Stadt, in einer Architektur, die einen nicht ob ihrer bloßen Größe erschlägt wie so manches Messezentrum, sondern in einer Atmosphäre, in der sich selbst der Kongressteilnehmer heimisch fühlt, der zum ersten Mal in Mannheim weilt. Der Ausbau 2007 ist ein Aufbruch in eine neue Zeit. Das Haus geht in das zweite Jahrhundert seines Bestehens. Wie vor 100 Jahren, als es 1903 eröffnet wurde und ein Highlight an Größe und Modernität im damaligen Deutschen Reich darstellte, wird es auch jetzt mit der Erweiterung wieder Führungsfunktion übernehmen – und zwar eine Führungsposition in der europäischen Kongressbranche.

Das m:con-Magazin für die Kongress-Branche m:convisions

Standpunkt

04

News

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„Ohne Licht kein Raum – ohne Raum kein Licht“ Andrew Holmes setzt das neue m:con Congress Center Rosengarten ins rechte Licht.

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Jeder will ein Stück vom großen Kuchen

Eine Karte für alles m:con Congress Club wird in den neuen Club der Historic Conference Centres of Europe integriert.

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Kongress-Ticker

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Event-Ticker

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Countdown 2007

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Stimmen zum Ausbau

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Die Kongressbranche boomt. Kaum ein anderer Wirtschaftszweig in Deutschland ist derart in Aufbruchstimmung. Sechs Kongresszentren in Deutschland investieren derzeit rund 250 Millionen Euro in den Ausbau. 06

Sinfonie aus Stahl Was Rosengarten und Eiffelturm gemeinsam haben.

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Hightech und ein freundliches Lächeln Keine Chance für Hotellobby-Muffel Die Metropolregion ist für Rahmenprogramme eine Top-Adresse

So läuft ein Großkongress 2008 in Mannheim. Ein Erlebnisbericht.

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Von der glamourösen Festhalle zum internationalen Kongresszentrum Ein Rückblick

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Das neue m:con Congress Center Rosengarten So sieht es innen aus

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Architekt aus Liebe und mit Leidenschaft Das Architekturbüro Schmucker und Partner baut in der dritten Generation. Vater Karl erweiterte den Jugendstilbau des m:con Congress Center Rosengarten 1974, Sohn Andreas ist für den Ausbau 2007 verantwortlich.

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m:convisions Ausgabe 01/Dezember 2005 Schutzgebühr 2,- 7

Mehr Raum für Visionen. Congress Center Rosengarten Mannheim.

So sieht das neue m:con Congress Center Rosengarten von innen aus: helle, von Licht durchflutete Foyers, offene Bauweise, freundliches Ambiente und 44 multifunktionale Säle schaffen eine ideale Atmosphäre für Kongresse, Tagungen und Events

Grenzen auflösen, neue Ziele definieren, Perspektiven eröffnen. Die Erweiterung des Rosengartens ermöglicht neue Dimensionen für Kommunikation und Dialog. Wir freuen uns auf Sie. Jetzt informieren unter 0621-41 06 177 oder www.mcon-mannheim.de

Das m:con-Magazin für die Kongress-Branche

Kongress 2008: So kann Ihr Kongress aussehen

Kongresse werden nicht mehr abgehalten, sondern inszeniert.

Informationen werden an Emotionen gekoppelt. Die Lernatmosphäre und das Wohlfühlen der Teilnehmer sind wichtige Kriterien für den Lernerfolg. Kongresse erleben, lautet das Motto. So wird jeder Kongress zu einem individuellen Highlight.

Bauen aus Liebe zu Mannheim

Das Architekturbüro Schmucker und Partner baut in der dritten Generation.

Vater Karl erweiterte den Jugendstilbau des m:con Congress Center Rosengarten 1974, Sohn Andreas ist für den Ausbau 2007 verantwortlich.

So schön ist die Metropolregion

Von der Weinprobe im urigen Pfälzer

Weinlokal bis zur romantischen Schifffahrt auf dem Neckar – beim Rahmenprogramm lernen die Kongressteilnehmer die Metropolregion Rhein-Neckar von ihrer schönsten Seite kennen.

Deutsche Kongresszentren machen sich fein für Europa

count down 2007

GRÖSSER, BESSER, SCHÖNER!


m:convisions 01/Dezember 2005

Ansicht des Rosengartens aus den 20er Jahren

Frame your visions

Der Jugendstilbau ist genau wie der Pariser Eiffelturm eine Stahlskelettkonstruktion. Auf diesem historischen Bild, das um die Jahrhundertwende entstand, ist die Verwandtschaft des Pariser Wahrzeichens mit dem Mannheimer Kongresszentrum deutlich sichtbar

Austria Grazer Congress – Convention Center Graz Hofburg Congress Center & Redoutensaele Vienna Palais Niederoesterreich, Vienna

Belgium Flanders Congress & Concert Centre, Antwerp

Finland Helsinki Congress Paasitorni

France Le Palais Beaumont, Pau

Germany Kaisersaal Erfurt Hannover Congress Centrum Kongress Palais Kassel Gürzenich Köln Kurfuerstliches Schloss, Mainz m:con Congress Center Rosengarten, Mannheim Das Kurhaus Wiesbaden Historische Stadthalle Wuppertal

Greece Athinais Conference Centre, Athens

Ireland Dublin Castle

Malta Mediterranean Conference Centre, Valletta

The Netherlands Beurs van Berlage Concert & Conference Halls, Amsterdam Pieterskerk Leiden

Switzerland Casino Kursaal Interlaken

United Kingdom Central Hall Westminster, London

HCCE office in Amsterdam: +31 (0) 20 618 95 40

Imagine you were here! www.hcce.com seite 28


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Kongress 2008: So kann Ihr Kongress aussehen

Kongresse werden nicht mehr abgehalten, sondern inszeniert.

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So schön ist die Metropolregion

Von der Weinprobe im urigen Pfälzer

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Deutsche Kongresszentren machen sich fein für Europa

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GRÖSSER, BESSER, SCHÖNER!


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